Montag, 11.02.2013

Der Papst-Rücktritt im Netz

Der Papst hat am Montag (11.02.2013) seinen ARD: Rücktritt angekündigt und damit innerhalb von Minuten verschiedene Karnevals-Hashtags an der Spitze der Twittertrends abgelöst. Obwohl WWW: @Pontifex_de seit Dezember 2012 sogar einen eigenen Twitteraccount hat, kündigte er seinen Rücktritt ganz klassisch in einer auf Lateinisch gehaltenen Rede vor einer Vollversammlung der Kardinäle an. Die Rede gibt es bei Audio: Radio Vatican als MP3 zum Nachhören und auch WWW: zum Nachlesen.

Der letzte Tweet vor seiner Rücktrittsankündigung stammt von gestern und lautet:

Einige setzen sich in ihren Tweets tatsächlich inhaltlich mit dem Thema außeinander oder liefern Hintergrundinfos.

Der weitaus größte Teil der Twitternutzer formuliert in 140 Zeichen aber eher Humoristisches:

Laut einem Sprecher des Vatikan soll bis Ostern feststehen, wer Nachfolger von Benedikt XVI. werden wird. Bis es soweit ist, werden sicher noch einige Gags die Timeline hinunterlaufen. Gerade das anstehende Konklave mit dem legendären WWW: Weißen Rauch bietet da ja einige Möglichkeiten ...

Und was summt der Papst heute vor sich hin? Am Rosenmontag ist alles vorbei ...

Fee am 11.02.13 18:51

Ihre Berichterstattung ist sehr einseitig und nicht objektiv! ich erwarte von einem öffentlich rechtl. Sender, dass er objektiv bericht erstattet! es sind unsere gebühren. Ihre mangelnde kenntnis an der kk ist unerträglich. und ihre einseitigkeit obendrein. Herr Bug, sie sind nicht der journalist, der unabhängigkeit verdient!!!!!

Daniel am 11.02.13 22:35

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Sonntag, 10.02.2013

Linux auf dem Vormarsch

Eigentlich sollte Windows 8 ein Befreiungsschlag für Microsoft sein. Doch irgendwie will das mit dem Erfolg der neuen Fenster-Software nicht so recht klappen: Das Image vom neuen Windows ist jedenfalls arg WDR: angeknackst. Was aber nicht bedeutet, dass Windows spürbar an Marktanteilen verlieren würde. Im Gegenteil: Laut WWW: offizieller Statistik ist nach wie vor auf über 90 Prozent aller PCs Windows installiert. Das ist schon seit Jahren so. Apple konnte in den letzten Jahren ein wenig zulegen, doch nur auf weniger als ein Prozent der PCs läuft Linux.

ubuntu.jpg
Ubuntu: Komfortable Benutzeroberfläche und Apps ohne Ende


Linux werkelt in Routern und anderen Geräten
Trotzdem ist Linux derzeit auf der Überholspur unterwegs - wir merken es nur kaum. Das Internet wäre ohne Linux kaum denkbar. Die Mehrzahl der Web-Server arbeitet mit dem kostenlos erhältlichen Betriebssystem, die meisten Datenbanken im Netz ebenfalls. Doch das ist schon lange so. Viel interessanter ist, dass die meisten Mobilgeräte mit Linux arbeiten. Denn Android, das quelloffene Betriebssystem unter der Führung von Google, hat als Basis einen Linux-Kernel. Das bedeutet konkret, dass die meisten Smartphones und auch Tablets heute mit Linux betrieben werden.

Auch in immer mehr WWW: Geräten werkelt ein Linux. DSL-Router zum Beispiel werden häufig mit Linux betrieben, ohne dass man als Benutzer davon etwas merkt. Dasselbe gilt für Settop-Boxen am Fernseher, WLAN Access Points, NAS-Laufwerke (externe Festplatten im Netzwerk) oder Spielekonsolen. Linux ist kostenlos erhältlich und lässt sich leicht auf spezielle Bedürfnisse anpassen. Deshalb ist Linux ideal geeignet, um solche Geräte zu betreiben.


ubuntu_handy.jpg
Die ersten Ubuntu-Smartphones sollen im Oktober zu haben sein

Auch auf Smartphones ohne Android spielt Linux demnächst eine Rolle. Anfang Januar wurden die ersten WWW: Smartphones mit Ubuntu als Betriebssystem vorgestellt, die spätestens im Oktober auf den Markt kommen sollen. Software-Entwickler können nun Apps erstellen, die sowohl auf dem neuen Smartphone wie auf Tischrechnern mit Ubuntu laufen. Ob das zu einem Massenphänomen taugt? Das weiß man vorher nie.


Selbst Microsoft ignoriert Linux nicht mehr
Selbst Microsoft beginnt allmählich von Linux Notiz zu nehmen. Bislang hat sich der Softwareriese nicht sonderlich um das quelloffene Betriebssystem gekümmert. Doch das ändert sich gerade: Erst vor Kurzem hat Microsoft von seiner Kommunikations-Software Skype auch eine WWW: Linux-Version entwickelt und online gestellt. Skype gibt es jetzt auch für Linux.

Und nun wird sogar gemunkelt, Microsoft plane ein WWW: Office für Linux. Offiziell bestätigt ist das noch nicht, doch auf einer Konferenz in Brüssel kam die Sprache darauf. 2014 soll es so weit sein. Definitiv arbeitet Microsoft hingegen schon an einem WWW: Office für Android.

Doch, ich denke, man kann es so sagen: Linux ist auf dem Vormarsch.

Qualitätsjournalismus? Wohl nicht beim WDR. Es heißt NAS und Skype gibt es mindestens seit 2004/2005 unter Linux.

Norbert am 10.02.13 16:03

Ja klar, Linux ist einfach genial - habe selber schon Ubuntu ausprobiert, und fand es erst mal toll. Die Gründe warum ich ich es nicht mehr benutze sind verschieden:
1) Wenn man bestimmte Dinge am System ändern will, muss man Unix lernen, in Linux-Foren muss man sich dann mit so dumpfen Sprüchen wie:"kein Support für Lernunwillige" abfinden!
2) Langjährig benutzte Software wie z.b.: Photoshop läuft nicht auf Linux, und das
vielzitierte Gimp ist zwar brauchbar, aber eher ärmlich ausgestattet.

Also wer keine bestimmten Programme (Apps ;-) braucht, und bereit ist eine Programmiersprache zu lernen, der sollte auf jeden Fall wechseln - weg von den grossen Monopolen Microsoft und Apple! Freeware ist grundsätzlich einfach die bessere Wahl, wo doch unsere Welt eh schon von den grossen Wirtschafts-monopolen regiert wird.

robert brors am 10.02.13 16:22

"Denn Android, das quelloffene Betriebssystem unter der Führung von Google, hat als Basis einEN Linux-Kernel.", wenn wir schon beim Ausscheiden von getrockneten Weinbeeren der Rebsorte Korinthiaki sind...

Herbert Kaiser am 10.02.13 16:36

@robert brors:
> 1) Wenn man bestimmte Dinge am System ändern will, muss man Unix lernen
Was sind "bestimmte Dinge am System" und was bedeutet "Unix" lernen?
Viele Distributionen, gerade das von Dir angesprochene Ubuntu, sind komplett
über grafische Oberflächen konfigurierbar. Natürlich kann man auch mittels
einem Texteditor verändern. Muss man aber nicht.
Und in der Registry von Windows herum spielen ist natürlich wesentlich einfacher ;-)


> in Linux-Foren muss man sich dann mit so dumpfen Sprüchen
> wie:"kein Support für Lernunwillige" abfinden!
Das ist ziemlich pauschal. Meistens schallt es aus dem Walde, wie man
hinein gerufen hat.

> bereit ist eine Programmiersprache zu lernen,
Soll das Dein "Unix" sein? Als normaler Anwender muss man natürlich ebenso
wenig eine Programmiersprache lernen, wie unter Windows oder MacOS.

nils am 10.02.13 18:52

DAS Linux gibt es ja nicht, wie im Text schon angedeutet wird. Ubuntu ist schon ziemlich gut,aber eben auch nicht perfekt. Die dortige Community ist recht hilfsbereit, aber in gewisser Weise wie viele Linux auch dogmatisch. Die meisten wollen selber keine reinen "Konsumenten" sein, sondern mehr wissen und sich weiter entwickeln. Für viele von denen ist es offenbar schwer vorstellbar, dass andere User einfach nur ein funktionierendes System haben möchten.
Sehr nervig finde ich übrigens folgende "Masche" : Erst heißt es, man solle doch von der proprietären Sch...ße wie Windows hin zur überlegenen freien und offenen Linuxwelt wechseln. Wenn man mit seinem Linux oder Programmen drauf anschließend Probleme hat, wird man schnell angefeindet, es sei ja schließlich von Freiwilligen erstellte Software, und man solle von den überzogenen Erwartungen runter kommen...
Ich finde, wer Linux propagiert hat zumindest eine moralische Verantwortung, mit Anfängern respektvoll und gelassen umzugehen.

Simon am 10.02.13 20:47

Das Grundproblem für Windoofer ist eigentlich , daß sie sich beharrlich verweigern vorher über das "Problem" nach zu denken und/oder die vorhandenen Informationen zu erlesen.
Was bleibt sind immer wiederkehrende Fragen und das stößt auf Unverständniß.
Als weiteres soll das erfragte "Problem" möglichst innerhalb einer Halbenstunde gelöst werden , natürlich mit Dreizigseitiger schritt für schritt Anleitung , sonst wird rum geheult.

Egal welche Distribution Mann/Frau für sich persönlich bevorzugt , man hat immer die Freiheit sich weiterhin weiter zu entwickeln , sogar auf ein Unix ohne Zusatzwissen aufzusteigen ohne großartige Investitionen an Hardware und Software.
Das möchte ich mal von Microdoof erleben !

Carsten am 10.02.13 21:38

Skype gab es schon lange vor der Übernahme durch Microsoft für Linux!

w am 11.02.13 0:45

Seit dem ich Ubuntu installiert habe kann ich im Internet surfen ohne dauernd von irgendwelchen nervigen Pop Ups belästigt zu werden, die mir sagen wollen das irgendeine Datei nicht mehr aktuell ist und eine gefahr für mein windows System besteht.Online Banking mache ich jetzt einfach, ohne vorher mein System mit einem Viren/Malware Scanner zu checken.Einen blue screen hatte ich seitdem auch nicht mehr, den sogenannten Eselsgriff bei Windows (strg/alt/entf)habe ich auch schon aus meinem Biologischen Speicher entfernt.Aber wir sollten die Menschen nicht ermutigen ein sicheres und stabiles Linux system zu installieren, sonst könnten wir ja nicht mehr über die Windows nutzer lachen und herziehen. Ein bischen Schadenfreude sei uns Linux Benutzern schliesslich auch gegönnt. :-)
Mit nicht so ganzen ernstgemeinten Worten wünsche ich einen frohen rosenmontag !

jovel am 11.02.13 8:25

Ich mache jetzt seit ungefähr 6 Jahren mit Linux, erst mit Ubuntu, mittlerweile mit Xubuntu. Vorher war ich ungefähr 8 Jahre auf Windows. Ich bin eher von der Sorte: "Das Ding muss laufen" - und wenn es mal hakt, kümmere ich mich um eine Problemlösung. Ich halte mich auch heute noch eher für einen Linux-Einsteiger - ich bin halt nicht sehr ambitioniert. Noch aus Windows-Zeiten bin ich noch in einem Forum tätig, in dem die Mehrzahl der Benutzer Win-PC betreibt. Dort werde ich immer wieder mit den Problemen der Win-User konfrontiert. Häufig kann ich selbst bei Windows-Problemen Hilfestellung geben - das liegt aber in der Regel daran, dass viele Benutzer nicht in der Lage sind, eine Problemlösung selber zu erarbeiten. Z.B. möchte man sich einen neuen PC kaufen, aber weder Herstellerseiten noch Reviews zu rate ziehen. Man sucht praktisch jemanden, der einem den Super-PC zum Schnäppchen-Preis zusammenstellt, und am besten soll ein Linux parallel drauf installiert sein: "zum mal gucken". :-(

Dominik am 11.02.13 14:36

Jedes Betriebssystem hat seine Berechtigung. Man muss sich allerdings
überlegen was man machen möchte. Wenn ich viel mit dem Rechner spiele,
ist es mit Linux mühsam, die Spiele zum Laufen zu bekommen. Ein Windows
Rechner ist halt eine Spielekiste, so wie es früher der Amiga war. Und 99%
der Leute brauchen Photoshop nicht bzw. können die ganzen Funktionen
sowieso nicht nutzen (und bezahlt haben es wohl auch die wenigsten!)
Gimp ist kostenfrei und selbst dessen Funktionalität wird von den wenigsten
genutzt. Ist also für mich kein Argument, pro Windows.
Das Argument das Linux kryptisch sei ist mittlerweile Unfug. Es ist komplett
mit der Maus zu bedienen. Natürlich muss man sich mit Linux beschäftigen,
ebenso wie man sich mit Windows beschäftigen musste.
Möchte ich ein Plus an Sicherheit (beim Surfen oder emails oder beim
installieren von Software (Pakete sind signiert!)), keine nervenden Virenkiller
(die Sicherheit vorgaukeln!) oder pseudo-Firewalls dann führt kein Weg an
Linux vorbei.

nils am 11.02.13 16:40

So recht will ich das nicht glauben aber wenn es so ist. Anhänger von Linux gab es schon immer und das sind meistens erfahrene PC User. Windows hat es mit den Nachfolgern von XP gut verstanden ein Betriebssystem zu verschlimmbessern. Der Fortschritt ist also ein Rückschritt, wenigstens gefühlt. Wenn XP also Ende April ein Auslaufmodell ist dann kann Linux egal in welcher Ausführung es nicht ersetzen. Es sei denn man benutzt den PC nur für Office Aufgaben und so und selbst dann wird man Probleme mit Treibern haben. Für den Privatmann auf dem Home PC sehe ich Linux nicht so als Windows Ersatz.

MG am 11.02.13 18:26

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Freitag, 08.02.2013

LinkLounge 13/06

Die Linksammlung fürs Karnevalswochenende mit unterhaltsamen Links, musikalischen Videos und einer Neuentwicklung aus einem Nerd-Heimlabor.

Blog: David Ohrndorf
Für die Kinect-Steuerung, die ursprünglich nur für die Spielkonsole X-Box zu haben war, gibt es mittlerweile eine Menge WWW: Hacks, so dass alle möglichen Dinge mit Gesten gesteuert werden können. Es hat sich auch eine regelrechte Community entwickelt, die mit Gestensteuerung experimentiert. Nun bringt eine US-Firma neuen Schwung in die Szene. "Leap Motion" ist so groß wie ein USB-Stick, soll etwa 70 Dollar kosten und Gesten genauer erfassen können als Kinect. Die ersten Geräte wurden bereits ausgeliefert und in den hemischen Gesten-Labors getestet. Beeindruckend zum Beispiel dieses Experiment: Ein gestengesteuertes Klavier, funktioniert sogar vierhändig.

Blog: Jörg Schieb
Google Mail ist ein super Mail-Dienst. Allerdings gibt es einen Haken: Die Mails werden "gelesen", oder besser: gescannt - damit passende Werbung platziert werden kann. Das gerät schon mal leicht in Vergessenheit. Microsoft fährt mit WWW: Scroogled! eine aggressive Kampagne dagegen. Damit wir auch alle nicht vergessen, dass Google-Mails zumindest von Maschinen gelesen werden. Die Alternative? Microsofts ebenfalls kostenloser Mail-Dienst WWW: outlook.com, der sich in der Tat auch sehen lassen kann ­ und ohne Werbung auskommt.

Und noch mal Google, diesmal aber geht's mir um den Browser Chrome. Google präsentiert immer wieder sogenannte "Experimente", um zu zeigen, was der Browser alles kann und was mit moderner HTML-Technologie möglich ist. Wirklich sehenswert ist das Online-Experiment unter WWW: Find your way to Oz. Hier wird die Geschichte des Zauberers von Oz nacherzählt ­ als interaktives
Erlebnis. Klasse und beeindruckend. Wer keinen modernen Browser verwendet, kann im WWW: Video ein paar Eindrücke sammeln.


Blog: Dennis Horn
Es ist Karneval. Das bedeutet: von mir in dieser Woche keine Links mit onlinetheoretischen Abhandlungen, wichtiger Netzpolitik oder trockenem Journalistenkram. Lieber ein bisschen Spaß fürs lange Wochenende.

Vorschlag eins: WWW: DJs, die auf Laptops starren. Das legendäre Blog "Kim Jong-Il Looking at Things" hat mittlerweile gefühlt Hunderte Ableger. Aber das Blog "Serato Face" toppt alles.

Vorschlag zwei: WWW: eine Suchmaschine nur für animierte GIF-Dateien. Dass die nach ihrer Blüte in den 90ern und auf diversen Geocities-Webseiten noch einmal eine Renaissance erleben, hätte ich nicht gedacht. Mit Giphy gibt es jetzt sogar eine eigene Homebase für GIF-Fans.

Vorschlag drei: mein Lieblingsvideo der Woche. Da gab es ganze drei Stück, die um diesen Titel konkurrieren. Nummer eins: WWW: "The Tiny Transforming Apartment That Packs Eight Rooms into 350 Square Feet" - ein Wahnsinn, was man aus einem kleinen Apartment in New York machen kann. Nummer zwei: WWW: Aufwachen mit dem Gangnam Style. Und Nummer drei und mein absoluter Liebling: Stoiber on Drums - Edmund Stoibers Transrapid-Rede als Schlagzeugstück. Herrlich!


Blog: Stefan Domke
Wer Video-Mashups mag und 12 Minuten und 24 Sekunden Zeit hat, sollte
sich den Clip "This is what the Internet was made for 2012" angucken -
rasant geschnitten und gespickt mit viralen Clips und faszinierenden
Natur- und Sport-Aufnahmen. Vollbildansicht ist mal wieder Pflicht.
Und auch wenn ich die Meinung des Mashup-Künstlers, genau für so etwas
sei das Internet gemacht, nur bedingt teile: Sehenswert ist es auf
alle Fälle.

Amüsant und ein Augenschmaus zugleich ist das Foto-Projekt des
amerikanischen Sportsenders ESPN: WWW: 16
US-Athleten haben berühmte Plattencover der Musikgeschichte
nachgestellt.
Verblüffend ist das Ergebnis mit der Sprinterin
Allyson Felix, die aussieht wie eine Zwillingsschwester von Beyonce.
Und auch der Schwimmer und Goldmedaillengewinner Ryan Lochte macht als
Nirvana-Baby eine gute Figur. Jetzt warte ich darauf, dass die
Sportschau die Projektidee adaptiert.

Blog: Insa Moog
30 Sekunden kosten bis zu vier Millionen Dollar. Genau, es geht um die Werbung rund um die Übertragung des "Super Bowl 2013" am 3. Februar, dem Höhepunkt der US-Football-Saison. Durchschnittlich WWW: 108,7 Millionen Zuschauer allein in den USA (111,3 Millionen Zuschauer und damit Rekord im Jahr 2012) sollen am Fernseher dabei gewesen sein. 26 Millionen Tweets wurden zum Super Bowl abgesetzt. Gesprächswertig war neben den WWW: diesjährigen Hochglanz-Werbespots, die eigens für das Event produziert werden und alsbald auf Youtube landen, aber vor allem der 36-minütige Stromausfall. WWW: User und Unternehmen reagierten schnell. Legendär ist immer auch die Halbzeit-Show, diesmal ohne Mittelfinger-Präsentation und auch sonst völlig skandalfrei, WWW: weil diesmal auch wirklich live gesungen von WWW: Beyoncé, wiedervereinigt mit ihren Kolleginnen von WWW: Destiny's Child.


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