Dienstag, 26.05.2015

Wie schnell surft NRW?

Als ich vor gut einem Jahr umgezogen bin, hatte mein Vermieter ein Problem: Er musste eine Wohnung auf dem Dorf loswerden, zu der keine Glasfaserleitung führt, in der es keine LTE-Abdeckung gibt und in der ich jedes einzelne Byte aus dem Netz per Handschlag begrüßen konnte. Dass es in diesem Dorf keinen Supermarkt gibt, war für mich jahrelang kein Ding. Aber das langsame Internet - das hat mich fertig gemacht.

Karte von Nordrhein-Westfalen; Rechte: Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur
Gelb markiert sind die Orte, an denen mehr als 95 Prozent der Haushalte mit einer Geschwindigkeit von über 16 MBit/s ins Netz kommen - in Nordrhein-Westfalen vor allem im westlichen Ruhrgebiet über Düsseldorf bis in den Raum Köln/Bonn.

Dieses Dorf liegt nicht in der Einöde, sondern genau im Speckgürtel zwischen Köln und Düsseldorf. Aber die Wohnung loszuwerden, war ein Problem, wie mir mein Vermieter vor ein paar Tagen noch schrieb. Vor allem junge Interessenten hätten die langsame Internetverbindung als Argument gegen die Wohnung angeführt. Was ich verstehe.

Ich habe eine lange Leidensgeschichte mit Geschwindigkeiten von höchstens 2 MBit/s hinter mir. YouTube-Videos liefen bei mir jahrelang nicht ruckelfrei, sondern nur, wenn ich sie nach dem Start direkt wieder gestoppt habe, bis der graue Ladebalken voll war. Einzelne Songs runterzuladen, dauerte Minuten. Und Fotos zu verschicken, also den im Gegensatz zum Downstream noch viel langsameren Upstream zu nutzen - ein Grauen.

Viele Dinge, die heute technisch möglich wären, werden durch zu langsame Anschlüsse verhindert: von der eigenen Cloud zu Hause über Smarthome-Anwendungen bis zum Streamen von Filmen und Serien. Deutschland hinkt hinterher. Was die Geschwindigkeit im Netz angeht, schaffen wir es nicht einmal in die Top 10, Blog: sondern auf einen peinlichen Platz 29. Bei uns verlieren Firmen viel Geld, weil das Netz zu lahm ist. Und ich als Privatperson warte und warte und warte - und werde zum Teil wahnsinnig.

Glasfaserkabel; Rechte: picture-alliance/dpa/Peter Kneffel
Die einzige wirklich zukunftssichere Lösung wäre, überall Glasfaser zu verlegen. Doch die Anbieter reizen oft lieber ihre alten Kupferleitungen bis aufs Letzte aus.

Wie steht es um den Breitbandausbau in Deutschland - und in Nordrhein-Westfalen? War die Politik mit ihren schwammigen Breitbandplänen bisher zu nachlässig? Sind die Internetanbieter investitionsfaul und reizen die alten Leitungen bis aufs letzte Bit aus, statt in moderne Netze zu investieren? Diesen Fragen werde ich im Sommer in der Servicezeit-Reportage fürs WDR Fernsehen auf den Grund gehen.

Dafür brauche ich schon jetzt eure Hilfe. Bevor wir drehen, wollen wir herausfinden: Wie schnell soll das Internet bei euch zu Hause sein - und wie schnell ist es wirklich? Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von euch einen kleinen Geschwindigkeitstest bei sich zu Hause starten - WDR: die Infos dazu findet ihr direkt auf WDR.de. Sobald Ergebnisse da sind, erfahrt ihr es natürlich auch hier in Digitalistan.


Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog, jeden Dienstag in der WWW: WDR 5 LebensArt im Radio und einmal im Monat in der WDR: Servicezeit im WDR Fernsehen.

Hallo!
Ich komme mit einer Übertragung von 1-2 MB/s super aus.
Dies reicht vollkommen aus , auch für Musik-Download ( das ist doch wurscht ob Ich für einen song 0,5 oder 3 Sekunden benötige, was machst du mit der gesparten Zeit; genauso wie ein Rase mit 120 durch die Baustelle fährt und eine Minute Zeit spart, mit dem erhöhten Risiko ander Menschen zu gefährden).
Was ist Zeit? - macht euch lieber Gedanken über die Ewigkeit? ofder wollt ihr EWIG verloren gehen?
Nach der Zeit kommt die EWIGKEIT

asaph am 27.05.15 8:46

@asaph Herzlichen Glückwunsch, wenn Sie mit wenig zufrieden sind. Aber schließen Sie bitte nicht von sich auf andere.

In einem Mehrpersonen-Haushalt mit Kindern kommt man damit eben nicht mehr aus, da hilft auch keine Geduld. Man kann sich heutzutage leider nicht mehr aussuchen, wieviel Daten im Monat so über die Leitung rauschen, wenn man nicht in der digitalen Steinzeit lebt. Das bischen Musik nebenbei ist Pillepalle, und Vergleiche von IT mit Verkehr waren schon immer fehl am Platz, vor allem, wenn sie völlig am eigentlichen Thema vorbeigehen.

Heute werden Filme und Serien gestreamt, Youtube oder ganze Fernsehsender im Webbrowser geschaut, Anwendungen/Spiele auf Konsole/PC übers Netz geladen und gepatched, und die Wolkenhimmel von Adobe/Apple/Microsoft et. al. sorgen dafür, dass der Upstream nicht unterbelastet bleibt. Wenn man dann noch mobiles Arbeiten per RDP/VNC hinzunimmt und das alles gleichzeitig benutzen will, dann sind 100 MB/s noch adäquat für die nächsten 3-5 Jahre.

foolcat am 27.05.15 10:37

@asaph : 1- 3 sec für ein song werden grob geschätzt "50.000er dsl" sein.evtl. nur "30.000er dsl".ich hingegen kann mit meinem 2000 er dsl von diesem schlaraffenland in dem sie sich bewegen nur träumen.
ich lade "...für ein song" ca. 30 sekunden bis mitunter 45 sekunden.ich brauche um aktuelle spiele nutzen zu können updates die leitung allein mehrere stunden.teilweise tage!! Tage!!..und dann kann niemand mehr ins internet gehen weil die leitung aufs äußerste belegt ist.das selbe wenn youtube benutzt wird.
ich möchte darauf hinweisen, dass ständig über ausbau gesprochen wird aber ich habe 2014 eine geschwindigkeit zur verfügung die vor 15 jahren eingeführt wurde.meine persönliche situation aussen vor muss doch der gesammte zustand netztes und die allgemeine geschwindigkeit ein anstoss zum nachdenken sein.ich wünsche wirklich niemandem ein dermassen langsammes internet zumal es heutzutage wirklich kein hexenwerk ist entsprechend gegen zu steuern.

Mstylz am 27.05.15 13:55

Ich kann nur gequält lachen.... Telekom
Wir in 59519 Möhnesee/Ortsteil Wamel surfen im Niedrigbereich. Wir können nicht mal im D-1-Netz unser Mobiltelefon nutzen. Man muss zum versenden einer SMS auf die Strasse laufen und das Handy gen Himmel halten. Nach vielen Versuchen geht die SMS dann ab. Telefonieren unmöglich. Auf der hiesigen Schützenhalle wurde vor einigen Jahren ein Sendemast installiert um den Mobilfunkempfang/Internetrate zu verbessern/bereitzustellen. Der Schützenverein erhält seit der Installierung 3000 Euro im Jahr, nur ist der Sendemast bis heute tot, nicht angeschlossen/betriebsbereit.
Arme Telekom, armes Deutschland. Da wird nur Kohle gemacht in Ballungsgebieten, Großstädten. Alles andere ist Niemandsland.

Lahmarsch am 27.05.15 22:18

Ich kann nur gequält lachen.... Telekom
Wir in 59519 Möhnesee/Ortsteil Wamel surfen im Niedrigbereich. Wir können nicht mal im D-1-Netz unser Mobiltelefon nutzen. Man muss zum versenden einer SMS auf die Strasse laufen und das Handy gen Himmel halten. Nach vielen Versuchen geht die SMS dann ab. Telefonieren unmöglich. Auf der hiesigen Schützenhalle wurde vor einigen Jahren ein Sendemast installiert um den Mobilfunkempfang/Internetrate zu verbessern/bereitzustellen. Der Schützenverein erhält seit der Installierung 3000 Euro im Jahr, nur ist der Sendemast bis heute tot, nicht angeschlossen/betriebsbereit.
Arme Telekom, armes Deutschland. Da wird nur Kohle gemacht in Ballungsgebieten, Großstädten. Alles andere ist Niemandsland.

Funklos am 27.05.15 22:20

Deutschlands führende Politikerin bezeichnet das Internet als "Neuland". Ist es da ein Wunder, dass Deutschland derart hinterherhinkt? Flächendeckendes schnelles Internet muss schlichtweg ein einklagbares Grundrecht sein. Schon heute geht nichts mehr ohne Netz und daran wird sich auch nichts ändern, wenn die Politiker vor der "neuen Technik" erschreckt zurückweichen.

Es ist diskriminierend, wenn Menschen auf dem Land nicht den gleichen Zugang zum Netz haben wie die in der Stadt. Die Infrastruktur darf nicht Konzernen überlassen werden, deren einziger Zweck es ist, Geld zu verdienen. Der Netzausbau muss weg von wirtschaftlichen Interessen der Betreiber und hin zu einer öffentlich rechtlichen Grundversorgung.

Deutschland verpasst den Anschluss im wahrsten Sinne des Wortes. Armes Neuland.

Marc B. am 28.05.15 11:23

@Marc B.: Wobei man dazu auch immer den Kontext betrachten muss, in dem Merkel von "Neuland" gesprochen hat. Gemeint war vermutlich: rechtliches Neuland. Betrachtet man das Tempo, in dem Gesetze zum Teil der Realität nachgezogen werden, finde ich das auch gar nicht so falsch. Trotzdem: Der Satz verleitet dazu, ihn anders zu verstehen - besser, er wäre nie gefallen.

Dennis Horn am 28.05.15 12:51

Hab gerade erfahren, das die Telekom den Ausbau den schnellen Internets schon wieder verschoben hat.
Erst sollte es zum 15. März verfügbar sein, dann wurde es 15.Juni und seit Freitag heißt es jetzt Dezember......
Und der WDR bezeichnet Hamm als Ort mit einem der besten Netze????
Das Netz endet drei Hausnummern weiter!!!!!!!!!!!!!

christoph schwabe am 1.06.15 10:52

Hab gerade erfahren, das die Telekom den Ausbau den schnellen Internets schon wieder verschoben hat.
Erst sollte es zum 15. März verfügbar sein, dann wurde es 15.Juni und seit Freitag heißt es jetzt Dezember......
Und der WDR bezeichnet Hamm als Ort mit einem der besten Netze????
Das Netz endet drei Hausnummern weiter!!!!!!!!!!!!!

christoph schwabe am 1.06.15 10:54

Wir wohnen in einem Dorf in OWL. Nicht weit von hier ist Bielefeld, was immerhin eine Großstadt ist. Über die Telekom ist über Kabel eine "sagenhafte" 756 kbit Verbindung zu bekommen, weil hier anscheinend noch Uhraltkabel liegen. Über einen Surfstick bekommen wir hier seit irgendwelcher Umbaumaßnahmen an dem nicht allzu weit entfernten Funkmast nur noch 1 Mbit/s. Vor dem Umbau waren es bis zu 2,5 Mbit/s. Wenn man im Lipperland wohnt ist man vielerorts, wenn es um schnelles Internet geht, gestraft. Ein ehemaliger Arbeitskollege sagte einmal scherzhaft zu mir: "Internet? Unser Dorfvorstand meint, dass sich das eh nicht durchsetzt auf Dauer!"

Sabine K. am 2.06.15 15:49

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Sonntag, 24.05.2015

NSA: "We are always listening"

Macht doch nichts, wenn die NSA alles mitbekommt - vielleicht sogar jedes Gespräch belauscht. Oder doch? So lange man nicht selbst konkret oder spürbar betroffen ist, halten die meisten die ständige Überwachung für vertretbar. Das ändert sich allerdings, wenn die Beobachtung bemerkt wird: Plötzlich ist es nicht mehr angenehm, Gegenstand einer Überwachung zu sein. Genau das ist der Hintergedanke der Aktion WWW: wearealwayslistening.com. Die Macher kleben uralte Diktiergeräte unter die Tische von Bars und Restaurants in New York City. Beschriftet mit "Property of NSA" (Eigentum der NSA).

Die Diktiertgeräte sind leicht zu entdecken - und die Besucher der Lokale sollen sie auch entdecken. Ihnen soll bewusst werden, dass sie überall und jederzeit überwacht werden können. Auf der Homepage finden sich diverse kurze Videos, die zeigen, wie die Aufnahmegeräte unter Tische geklebt werden. Allerdings handelt es sich dabei keineswegs um Attrappen, sondern um funktionstüchtige Geräte, die auch wirklich Aufnahmen anfertigen. Mitunter werden Mitschnitte der aufgenommenen Gespräche veröffentlicht, die in der WWW: Soundcloud hinterlegt wurden. Macht doch schließlich nichts, wenn man von der NSA belauscht wird - oder etwas doch?

Diktiergeräte unterm Tisch: New York City wird belauscht; Rechte: WDR
Diktiergeräte unterm Tisch: New York City wird belauscht

Totalüberwachung scheint für immer mehr Menschen gar nichts Schlimmes mehr zu sein. Offenbar erscheint eine vermeintliche Sicherheit wichtiger. Das Schlimme ist gar nicht der einzelne Skandal. Das eigentliche Problem ist der allgemeine Trend zum Obrigkeitsstaat, und zwar überall. Aber das interessiert niemanden. Wir werfen grundlegende Grundrechte einfach weg! Und wir begreifen nicht mal, dass wir etwas Wertvolles verlieren!

Bertram in Mainz am 27.05.15 0:08

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Freitag, 22.05.2015

Auch Firefox macht Kohle mit Daten

Im Englischen klingt vieles schicker als es ist. Wer denkt bei "WWW: Suggested Tiles" was Böses? Firefox präsentiert demnächst "empfohlene Kacheln", denn genau das ist die wörtliche Übersetzung. Gemeint ist aber etwas ganz anderes. Demnächst schlägt der vor allem bei uns in Deutschland so beliebte Firefox-Browser beim Öffnen eines neuen Tabs basierend auf dem Browser-Verlauf von sich aus Websites vor, die zu den Interessen des Firefox-Nutzers passen. Die angebotenen Webseiten sind allerdings bezahlte Anzeigen.

Firefox will künftig gezielt Werbung präsentieren - in neuen Tabs; Rechte: dpa/Picture Alliance
Firefox will künftig gezielt Werbung präsentieren - in neuen Tabs


Nutzerdaten führen zu Profilen
Ist ja ein Ding: Nach Google, Facebook und Microsoft - im weitläufigen Sinne die "bösen", da kommerziellen Unternehmen - setzt nun also auch eine Stiftung auf die konkrete Verwertung von Nutzerdaten. Die beim Browsen ermittelten Daten werden dazu genutzt, ein Profil anzulegen. Nicht mal ansatzweise so komplex wie bei Google oder Facebook, aber doch ein Profil, das scharf genug ist, um passende Anzeigen - sorry, Kachel-Vorschläge - präsentieren zu können. Und für jede gezeigte und womöglich angeklickte Kachel fließt Geld an die Mozilla Foundation, die Stiftung hinter dem Firefox-Browser.

Die Firefox-Betreiber versichern, dass die Nutzerdaten nicht an Dritte weitergegeben werden. Das ist rührend, wäre aber ja wohl auch noch schöner. Google, Facebook und Microsoft argumentieren genauso: Sie geben keine konkreten Daten weiter, nutzen aber die vorliegenden Daten, um perfekt zugeschnittene Online-Reklame zu präsentieren. Mozilla will mit Firefox nun im Grunde genommen genau dasselbe machen. Im kleineren Rahmen, keine Frage. Aber das Prinzip ist absolut identisch.

Firefox Tiles: Kacheln mit Webseiten - künftig auch mit Werbung; Rechte: dpa/Picture Alliance
Firefox Tiles: Kacheln mit Webseiten - künftig auch mit Werbung


Kacheln mit Werbung
Demnächst geht es in einer Betaversion los. Bis Sommer soll das neue Konzept dann fest im Firefox-Browser integriert sein. Beim Öffnen eines neuen Tabs sieht der Nutzer dann acht Ziegeln mit Vorschlägen. Webseiten, die thematisch passen. Einige davon sind bezahlt. Wie genau die "Suggested Tile" aussieht, bestimmt der Werbekunde. Wer das nicht will, kann (und muss) ein Opt-Out durchführen. Der "Service" lässt sich also abschalten. Immerhin. Auch werden keine Cookies gesetzt, sondern "nur" der eigene Browser-Verlauf zur Analyse verwertet. Dennoch: Hier wird eine Linie überschritten.

Die Omnipräsenz von Werbung kann schon nerven. Natürlich: Kostenlose Inhalte oder Produkte müssen sich refinanzieren. Doch da war Mozillas bisheriger Weg, nämlich durch das Einstreichen von Provisionen für das Weiterleiten an Suchmaschinen, eine deutlich bessere Wahl. Die Frage, die sich stellt, ist: Wieso muss eine Stiftung mehr Umsatz machen? Für Firefox ist es schade.


Es ist doch nur Werbung. Wer etwas zu verkaufen hat darf anbieten. Die Entscheidung bleibt jedem frei, ob er von Angeboten gebrauch machen will oder nicht.

LiFe am 23.05.15 11:42

LiFe-wie immer von nichts die Ahnung und auch keine Peilung-aber schoen einen sinnfreien Spruch abgelassen.Orga erreicht?
@ Schieb-JDF hilft gegen derartiges.

Ach je am 25.05.15 6:20

Offensichtlich denk Herr Schieb jeder muesse,wie er,fuer einen"Gotteslohn"arbeiten. ROFL

Nun denn am 25.05.15 14:33


Werbung war immer lästig. Aber inzwischen wird sie zunehmend frech und aggressiv. Der Browser-Verlauf ist eine höchst private Angelegenheit. Solche Daten abzugreifen, gehört geächtet.
"Personalisierte Werbung" wäre dann sinnvoll, wenn sie dezent und aus der Sicht der Nutzer sinnvoll wäre. Hier geht aber um trickreiches Verkaufen. Solche Angebote sind nicht aus der Sicht des Nutzers optimiert, sondern aus der Sicht des Anbieters. Oder die Angebote sind einfach bezahlt.

Ich weiß nicht, wie weit hier Links erlaubt sind. Ein WDR-Link ist es bestimmt:
"Die wahre Macht der Datensammler"
http://www.wdr2.de/service/quintessenz/supernerds-132.html

Bertram in Mainz am 26.05.15 11:29

@ Bertram
Es ist die Woche von 'supernerds' auf dem 'Heimatsender' ...
http://www.supernerds.wdr.de/

Bin ich schizo ??? Da wird in der AKS penetrant auf Facebook verwiesen - natürlich gegen die Daten über die USA - zur Profil-ierung des WDR's ???

Die Datenklatsche, die wir jetzt bekommen, ist nur konsequent! Nicht 'Neuland' - Doofland ist Deutschland!

Leute, dass Internet war von Anfang an ein militärisches 'Spielzeug'! Jetzt nur mit kommerzieller Ausschlachtung der Amis und Co bis zum Erbrechen! Glyphosat sei Dank!

Noch einmal: Wer ist der Geldgeber von der Stiftung, die HINTER Firefox steht ... Na - dann ist wohl alles klar! Und mit TTIP wird die Schlinge NOCH enger! Da schlachten die 'Kinder' ihre Urahnen aus! Ohne Pardon.

Bis auch hier zur Unkenntlichkeit verkrüppelte Säuglinge zur Welt kommen - dank Herbizidprodukten! Siehe F21-ZDF vom Dienstag vor einer Woche ...

Aber dann brauchen 'wir' auch keine personalisierte Werbung mehr!

Guten Tag!

DollyToll am 26.05.15 18:08

@ Ach je am 25.05.15 6:20 Von "nichts eine Ahnung" hatten Hedy Lamarr & George Antheil gehabt! :-D Von daher, lassen wir es gut sein.

LiFe am 27.05.15 12:47

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