Dienstag, 18.11.2014

Dummheiten und Fehltritte - und warum wir lernen sollten, damit zu leben

Wenn wir über Toleranz sprechen, gehört für mich auch die Toleranz dazu, Menschen im Netz ihr Leben leben zu lassen. Sich bei Facebook der Welt mitzuteilen. Schritte, Puls und Blutdruck aufzuzeichnen und online zu archivieren. Und, ja: auch den Speicherplatz in der Cloud zu nutzen, um die eigenen Nacktfotos zu speichern. Sollen sie doch.

Günther Oettinger; Rechte: picture-alliance/dpa/EPA/Olivier Hoslet
Nacktfotos in der Cloud? Für EU-Kommissar Oettinger eine Dummheit.

Es gibt in diesem Zusammenhang wenige Aussagen, die mich so auf die Palme gebracht haben wie die des neuen EU-Kommissars fürs Digitale Günther Oettinger: "Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nacktfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, hat er doch nicht von uns zu erwarten, dass wir ihn schützen. Also, vor Dummheit kann man die Menschen auch nicht oder nur eingeschränkt bewahren."

Für Digitalkommissar Oettinger ist die Sache also klar: Wer Dinge ins Netz stellt, die nicht an die Öffentlichkeit gehören, ist selbst schuld. Dabei waren es Kriminelle, die vor kurzem die Onlinekonten von Hollywood-Stars angegriffen, den Passwortschutz umgangen, sich dort Nacktfotos besorgt und diese dann veröffentlicht haben. Oettinger scheint das nicht begriffen zu haben. WWW: Für ihn sind die Opfer die Täter.

Es ist keine Dummheit, sein Leben zu leben. Auch im "echten Leben", wie es immer so schön genannt wird, leisten sich Menschen Dinge, die von anderen als Fehltritte angesehen werden. Fast jeder schlägt einmal über die Stränge, hat Jugendsünden auf seiner Liste und war nicht immer nur freundlich zu seinen Mitmenschen. Je mehr sich unser Leben im Netz abbildet, desto öfter schlagen sich diese Dinge dort auch nieder.

Dennis Horn als Graffitientferner; Rechte: WDR/Frank Dunski
Das Netz vergisst nie, sagt man. Soll es doch einmal etwas vergessen, wird es manchmal so mühsam, als habe man es mit einem digitalen Graffiti zu tun.

Der Unterschied ist: Was wir im echten Leben tun, wird nicht direkt für alle festgehalten. Im Netz haben wir Zuschauer, die unsere Fehltritte oft konsumieren, mal kommentieren, im schlimmsten Fall kopieren. Facebook, Google und andere bieten mir die Möglichkeit, Fotos, Videos oder Statusmeldungen zu löschen oder zu melden - und reagieren dann auch recht schnell, WDR: wie wir auch bei Planet Schule und in der WDR Servicezeit zeigen. Wenn von diesen Inhalten aber schon Kopien in der Welt sind, bringt das nichts mehr - es gibt genug Orte im Netz, an denen ich keinen Einfluss mehr darauf habe.

Dass das WWW: "Recht auf Vergessenwerden" oder besser Blog: Recht auf Unterschlagung hilft, dieses Problem zu beseitigen, bezweifele ich. Mittlerweile lassen sich zwar WWW: auf Antrag Links in den Google-Suchergebnissen verbergen. Aber die eigentlichen Seiten, auf denen diese Informationen enthalten sind, bleiben online - erst recht, wenn Website-Betreiber in anderen Ländern sitzen und es rechtlich kaum möglich ist, gegen sie vorzugehen.

Ist das überhaupt der richtige Weg - mit dem Internet so zu umzugehen, als könnte man die Daten löschen und als wären sie dann wirklich weg? Wo sie sich doch so einfach kopieren lassen? Und da wir wissen: Egal, welch guten Leumund die Menschen haben - sie alle hatten auch Stunden in ihrem Leben, die nicht ganz so vorzeigbar sind?

Google-Formular zum Recht auf Vergessenwerden; Rechte: WDR/Frank Dunski
Weit über 150.000 Anträge sind bisher bei Google eingegangen - von Menschen, die fordern, unliebsame Links in den Suchergebnissen zu verbergen.

Natürlich ist es sinnvoll, dass wir als Nutzer endlich unsere Privatsphäre-Einstellungen ernstnehmen - und WDR: zum Beispiel bei Facebook genau regeln, dass jeder nur die Dinge sieht, die er auch sehen soll. Genauso sinnvoll wäre es aber, Menschen nicht mehr dafür abzustrafen, dass ihr Profil im Netz nicht so perfekt ist wie im digitalen Bilderbuch.

Dass zum Beispiel jeder Arbeitgeber erst einmal die Facebook-Profile seiner Bewerber checkt, mag sein. Aber welcher Bewerber ist der bessere? Derjenige, der gelebt hat? Oder derjenige, der ein seltsam steriles Profil hat - also vielleicht auch etwas verbirgt?

Niemand ist perfekt - auch nicht im Netz.


Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog, jeden Dienstag in der WWW: WDR 5 LebensArt im Radio und einmal im Monat in der WDR: Servicezeit im WDR Fernsehen.

Ist ja schön und gut... und jetzt?
Netter Appell, aber noch keine Lösung. Ist vielleicht aber auch zuviel verlangt...

uugee am 19.11.14 0:32

Dass derjenige "selber schuld ist", der "Dinge ins Netz" stellt hat Oettinger gar nicht gesagt. Es ist - im Netz - wie man sieht auch ein Leichtes, Wortfetzen von Menschen in eigener Art und Weise auszulegen und einer breiten Öffentlichkeit als gegeben zu präsentieren. Genau solche Typen gehen mir seit anbeginn des Internets gehörig auf den Keks. Und ich war schon surfend unterwegs, da war der Autor noch nicht mal erdacht. Leider kann heutzutage jeder seinen Senf abgeben und das halte ich für viel gefährlicher. Und ja: wer in Kenntnis der Unsicherheit des Internets Nacktbilder auf einem anderen Computer speichert (Cloud), also bei einem Dritten über dessen Sicherheit er gar nichts weißt, der ist nicht nur dumm sondern, wie Oettinger bereits sagte, selber schuld.

Modem am 19.11.14 9:15

Irgendwie hatte ich ja gehofft, dass der Umstand, dass irgendwann JEDE/R irgendwo etwas "Verwertbares" über sich herumliegen hat, zu einer gewissen Gelassenheit im Umgang mit Nacktbildern, blödsinnigen Blogeinträgen, gedankenlosen Tweets und ähnlichem führt. So wie ich mit Einführung diverser Rechtschreibreformen und der damit verbundenen allgemeinen Unsicherheit, die dazu führt, dass JEDE/R nach irgendeiner Regel "falsch" schreibt, gehofft hatte, dass die Orthografie nicht mehr so überbewertet wird und ein Bewerber z.B. nicht als "dumm" abgestempelt wird, weil er "daß" mit Doppel-S schreibt. Beide Hoffnungen haben sich bisher leider zerschlagen. Beim Umgang mit Peinlichkeiten und Fehlern anderer kann ich aber nur den Grundsatz empfehlen: "Ein jeder kehr' vor seiner Tür, es liegt genügend Dreck davür!"

Herbert Kaiser am 19.11.14 9:41

Herr Öttinger selber ist doch der beste Beweis dafür, dass jeder einmal Blödsinn macht. Seine schreckliche englische Rede findet sich ja auch noch überall im Internet. Da kann man dann auch nur sagen: Wenn jemand so blöd ist, in der Öffentlichkeit Englisch zu sprechen, obwohl er es nicht kann, ist er selber Schuld, wenn sich andere anschließend darüber lustig machen.

Frank am 19.11.14 9:55

"Das Netz vergisst nichts", ist ein Mythos. Das mag bei prominenten Inhalten stimmen, bei der Masse aber nicht. Versuchen Sie doch mal, 10 Jahre altes Wissen aufzurufen, die meisten Links werden tot sein, bzw. findet man sie einfach nicht mehr. Oder die unzähligen Einträge bei Schüler- oder StuiVZ, Yahoo usw. - alles weg.
Sobald ein Dienst, ein Server oder eine Website abgeschaltet wird, sind die meisten Inhalte weg, weil lange nicht alles kopiert oder repostet wird.
Ansonsten gilt: Was nicht an die Öffentlichkeit soll, bleibt offline!

Sven am 19.11.14 10:01

@Sven,

dann googeln Sie mal nach "wayback machine"..... Dort sind noch meine alten Privaten Webseiten zu finden die seit einigen Jahren längst nicht mehr existieren.......
Das zum Thema "...alles weg..."

Martin am 19.11.14 11:21

@Modem: Sie behaupten zu Beginn Ihres Kommentars, Oettinger habe gar nicht gesagt, dass derjenige die Schuld trägt, der die Dinge ins Netz stellt, um am Ende zu schreiben, Oettinger habe es doch gesagt? Nun ja.

Dennis Horn am 19.11.14 21:38

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Dummheiten und Fehltritte - und warum wir lernen sollten, damit zu leben

Zum Anfang dieses Eintrags

Sonntag, 16.11.2014

Eichhörnchen klaut Gopro-Kamera

Oh, es gibt sie mittlerweile zuhauf im Web: Videos, in denen alle möglichen Tiere (angeblich) ein Smartphone, eine Webcam oder eine Gopro-Kamera stehlen und abhauen. Das sieht meist lustig aus, wenn man die Tiere herannahen und dann wieder abhauen sieht. WWW: Adler haben das schon gemacht, WWW: Tauben und viele andere Tiere. Jetzt ist ein WWW: Video aufgetaucht, in dem sehen wir ein Eichhörnchen, das eine herrenlose Gopro-Kamera packt, einen Baum hochkrabbelt und die Kamera am Ende wieder fallen lässt.

Was beweist: An den Kameras haben die Tiere nun wirklich kein gesteigertes Interesse. Im Fall des Eichhörnchen ist es so, dass ein Stück Brot auf der Kamera montiert war. Ein Lockmittel. Der Besitzer der Kamera wollte, dass die Kamera gemopst und transportiert wird - um ein weiteres niedliches Tier-klaut-Kamera-Video für Youtube zu haben. Einmal hat ein Eichhörnchen die Kamera nicht wieder runtergeworfen, sondern oben auf dem Baum behalten. Das war ein guter Trick, denn da musste Herrchen extra hoch klettern, wie man WWW: hier sehr schön sehen kann. Rache ist süß.


Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Eichhörnchen klaut Gopro-Kamera

Zum Anfang dieses Eintrags

Samstag, 15.11.2014

Heizen mit Servern im Keller

Computer werden unter Last ganz schön heiß. Das weiß jeder, der schon mal ein Notebook auf dem Schoss hatte und sich Videos angeschaut hat. Der Prozessor hat mehr zu tun, das Gerät erwärmt. Auch Server geben Wärme ab - jede Menge sogar. Deshalb müssen Rechenzentren gekühlt werden. Darum werden große Rechenzentren mittlerweile sogar in kalte Gebiete gebaut, da braucht man nur Umluft durch die Räume zu jagen und muss nicht auch noch Klimaanlagen betreiben. Bislang wird die Abwärme von Servern nicht genutzt, sie wird lediglich bekämpft. Ökonomische Unsinnigkeit und ein ökologisches Debakel.

cloudandheat.jpg
Die Cloud im Keller erzeugt genügend Wärme zum Heizen


Abwärme durch Mini-Rechenzentrum
Der Cloud-Anbieter WWW: Cloud&Heat aus Dresden will die Abwärme von Servern nun sinnvoll nutzen. Nicht im Rechenzentrum - das wäre auch denkbar: Wärmepumpen aufstellen, die Energie erzeugen -, sondern in Privathaushalten. Die Abwärme der Server soll zum Heizen genutzt werden. Nun haben nur wenige Menschen einen so großen Bedarf, dass es sich lohnt, eigene Server in den Keller zu stellen. Der Cloud-Anbieter denkt aber an etwas völlig anderes: Er stellt Privatleuten Server-Schränke in den Keller, die zum Unternehmen gehören. Im Keller wird also für das Unternehmen gerechnet.

Die Abwärme der Server wird genutzt, um das Haus im Winter zu heizen. In entsprechend vorbereiteten Neubauten soll das Prinzip ausreichend Wärme erzeugen, um nicht nur zu heizen, sondern auch um die Warmwasserversorgung zu übernehmen. Solche Häuser sollen tatsächlich ohne zusätzliche Heizung auskommen. Wer sich darauf nicht verlassen will (oder ein bestehendes System erweitern möchte), kann Cloud&Heat auch an eine bestehende Heizung koppeln.


Firmenvideo erklärt das Prinzip


Ein ungewöhnliches Konzept
Ein gewagtes, aber durchaus interessantes Konzept - weil es mit vielen Gewohnheiten bricht. Umweltschonend ist das ganz sicher, wenn es funktioniert. Wer sich so eine Server-Heizung in den Keller stellen lassen will, muss 12.000 EUR in die Hand nehmen. Einen Heizkessel muss man ja auch bezahlen. Alles andere bezahlt Cloud&Heat, ob Strom für die Server, DSL-Leitung, Wartung und Pflege. Dafür bekommt man dann als Hausbesitzer kostenlos Wärme geliefert - das kann sich durchaus rechnen.

Aber Server-Schränke mit Cloud-Daten in fremden Häusern? Da gruselt es viele. Die Schränke sind eine Art Safe, alarmgesichert, einbruchsgeschützt - und angeblich sind auch alle Daten verschlüsselt. Dafür stehen die Server-Schränke in Deutschland und nicht in den USA, wo die NSA überall ihren Rüssel reinsteckt. Cloud&Heat spricht also eine ganz spezielle Zielgruppe an. Rund 100 Haushalte sollen bereits mit solchen Cloud-Schränken beheizt werden. Tendenz steigend.

Aber jetzt möchte ich mal wissen: Wie findet Ihr die Idee? Würdet Ihr Euch so einen Server in den Keller stellen, damit es muckelig warm ist in der Bude? Oder würdet Ihr so einen Cloud-Dienst nutzen? Ich bin wirklich neugierig.

Nettes Konzept - allerdings sind für Server zuverlässige und gerade auch im Upstream schnelle Internetleitungen notwendig. Die im Privatkundenmarkt üblichen DSL- oder Kabel-Anschlüsse reichen für diese Anwendung nicht aus.
Wenn man also auf diese Weise sozusagen als Nebeneffekt an eine wirklich breitbandige Anbindung kommt, die man nicht einmal selbst bezahlen muss - wo kann ich unterschreiben?

Daniel M. am 15.11.14 21:19

So ein Server muss ja auch mal gewartet werden - bitte nicht à la Telekomtechniker-Manier 'wir kommen dann zwischen 9 und 17 Uhr', und ich muss wieder einen Urlaubstag deswegen nehmen...
Besser wäre es, wenn der Server nicht im Keller, sondern in einem wärmeisolierten Schuppen im Vorgarten steht. Dann kann die Firma, der der Server gehört, jederzeit dran, ohne dass ich zu Hause sein muss.

Chris26 am 16.11.14 3:09

Aus meiner Sicht eine gute Idee, wenn denn die genannten Themen meiner Vorkommentatoren berücksichtigt werden. Besonders das Thema der Bandbreite finde ich spannend - ohne Glasfaseranschluss mit (heute) mind. 1 Gbit/s geht da aus meiner Sicht nichts.

Aber die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte sind die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit - was passiert, wenn ich investiert habe, und der Serverbetreiber geht nach einigen Jahre pleite? Bleibe ich dann auf den 12.000 € sitzen oder springt dann jemand für ihn ein? Und werden seine Server immer so ausgelastet sein, dass mein Wasser ausreichend warm wird?

fragezeichen am 16.11.14 9:21

Dabei ist Vorsicht geboten, nicht dass das noch nach hinten losgeht. Bestes Beispiel: Das Kilburn Building der Universität Manchester, gebaut für die School of Computer Science. Dort hatte der Architekt die gleiche Idee als das Gebäude errichtet wurde. Resultat: als die alten Großrechner gegen moderne getauscht wurden, produzierten sie leider nicht mehr genug Wärme. Dummerweise waren auch die Luftschächte effizient geplant, sodass sie zu klein sind um moderne Klimaanlagen einzusetzen. Im Winter ist's dann eben etwas kälter...

Netzbürger am 16.11.14 11:38

Rebelliert doch endlich!

Pupsie Blindfisch am 16.11.14 20:44

Da wäre erstmal der Breitbandausbau, den man in Deutschland ja erstmal nicht auf die Reihe bekommt. Ich denke aber auch, dass ein Fernwärme Konzept hier besser wäre. Würde die einzelnen Keller nicht zustellen und die Server könnten auch vernünftig gewartet werden. Darüber hinaus wären die Daten auch sicherer.
Ich möchte mir da nicht vorstellen, was passiert wenn dan mal der Keller unter Wasser steht. Dann muss der Hauseigentümer ja irgendwie in seinen Keller kommen...

Nein Danke am 16.11.14 23:41

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Heizen mit Servern im Keller

Zum Anfang dieses Eintrags

 
 

November 2014

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Über das Blog

Digitalistan: Heimatkundliches aus dem Land der Einsen und Nullen

Suche im Blog

Aktuelle Einträge

Autoren

Blogregeln und Glossar

Newsreader-Feeds (XML/RSS)


Permanente URL dieser Seite: http://wdrblog.de/digitalistan/