Montag, 30.06.2014

Wie Facebook uns bevormundet

Es ist eines der großen Themen derzeit: Facebook hat den ARD: Newsfeed von 690.000 Usern manipuliert - für eine Woche. Die Empörung im vorliegenden Fall will mir aber nicht so ganz einleuchten. Rechtlich ist Facebook auf der sicheren Seite, denn solche A/B-Tests sind laut allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich gestattet. Solche Tests müssen auch möglich sein, anders ließe sich ein Dienst wie Facebook nämlich auch nicht optimieren. Eindrucksvoll jedenfalls, dass sich die Empörung laola-mäßig im Web und in den Medien verbreitet. Die Facebook-Studie wird dadurch ironischerweise bestätigt: Ja, wir lassen uns von den Stimmungen anderer anstecken. Empören jedenfalls macht gemeinsam mehr Spaß.

Schatten vor Facebook-Logo; Rechte: dpa/Picture Alliance
Facebook entscheidet was wir sehen


Wie Facebook mit dem Edgerank filtert
Doch die Aufregung in diesem speziellen Fall wirkt auf mich arg übertrieben. Denn Facebook filtert grundsätzlich unsere Newsfeeds - und das schon seit Jahren. Allerdings ist das nur den wenigsten klar. Doch wohl jeder hat schon mal erlebt, dass nicht jedes Posting von Freunden durchkommt. Warum hast Du denn nicht auf meine Einladung auf Facebook reagiert? Na, weil ich sie gar nicht gelesen habe. Nicht alles, was Freunde oder Bekannte auf Facebook posten, landet auch verlässlich im eigenen Newsfeed. Facebook entscheidet, was für jeden einzelnen User interessant ist und was nicht.

Facebook hat einen hoch-komplexen Algorithmus entwickelt. Der so genannte WWW: Edgerank legt für jeden einzelnen von uns individuell fest, was relevant ist und was nicht, was wir zu sehen bekommen und was verborgen bleibt. Es gibt mehrere Dutzend verschiedener Faktoren, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Reagiere ich nie auf die Beiträge eines Kollegen, dann werden seine Beiträge irgendwann aus dem Newsfeed gekickt. Wir sehen also NIE alles, was wir eigentlich sehen wollen. Facebook entscheidet eigenmächtig. Wir haben keinerlei Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen.


So funktioniert der Edgerank


Manipuliert wird überall
Den Edgerank gibt es schon lange, nur weiß kaum einer so richtig davon - und deswegen regt sich auch niemand darüber auf. Facebook verkauft den Usern den Edgerank gerne als nützliches Werkzeug, damit mehr Ordnung und Übersicht in den eigenen Newsfeed kommt. Das ist sehr fürsorglich von Facebook und ganz sicher nett gemeint - aber warum gibt es wohl keine Möglichkeit, diese ungewöhnliche Art der Bevormundung abzuschalten? Richtig: Weil es wirtschaftliche Interessen gibt.

Facebook bietet die Möglichkeit, für die Vorzugsbehandlung eines Postings zu bezahlen. Blättert man nur genug auf den Tisch, spielen Relevanzkriterien plötzlich keine Rolle mehr, dann erscheint ein Posting bei allen. Davon machen Firmen und Werbeagenturen Gebrauch, die ein vitales Interesse daran haben, mit einem Posting möglichst viele Menschen zu erreichen - in kurzer Zeit. Der Edgerank erhöht den Leidensdruck dieser Leute und bietet einen Ausweg aus dem Nicht-Gesehen-Werden. Und je mehr Menschen ein Posting zu sehen bekommen und je weniger sie ansonsten zu sehen bekommen, desto höher sind die Klickraten und damit die Erträge.

Vielleicht sollte man sich darüber beschweren - das erscheint mir sinnvoller. Nicht, dass es den Edgerank gibt und dass Facebook Geld verdienen will - das geht in Ordnung. Aber dass es keine Möglichkeiten gibt, diesen Edgerank und damit die Bevormundung von Ober-Papa Mark Zuckerberg abzuschalten.

Ich bin zwar überhaupt kein Facebook-Fan (und benutze es gar nicht), aber ich kann durchaus nachvollziehen, wie Facebook dazu kommt. Alles anzuzeigen, ist bei der Flut an Zeug von allen Seiten völlig sinnlos und Geld dafür zu nehmen, dass irgendwas garantiert durchkommt, ist eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Die Benutzung selbst kostet ja nichts. Einem geschenkten Gaul und so weiter...

Und ja, ALLE Medien filtern. Das ist kein Bug, das ist ein Feature. Auch der WDR berichtet nicht über alles, das wäre ja auch unmöglich. Ob man sich von einem so undurchsichtigen Laden wie Facebook abhängig machen möchte (wenn man es denn tut), ist natürlich eine ganz andere Frage, aber: Man muß es ja nicht und wer es tut, bezahlt nichts dafür. Wer sich darüber aufregt, was Facebook macht, soll es halt einfach nicht benutzen. Das ist ja weder Pflicht noch eine öffentliche Dienstleistung. Mir geht diese künstliche Aufregung auf die Nerven.

joh am 30.06.14 19:33


So harmlos sehe ich den Vorfall nicht. Man nimmt uns die Kontrolle über Daten und Datenflüsse in kleinen Portionen weg. Jeder einzelne Vorfall scheint nicht so schlimm. Aber in der Summe entsteht eine schleichende Bevormundung. Ab wann soll man protestieren? Wo doch jedes Häppchen so unbedeutend klein ist? Ich bin froh, dass endlich überhaupt mal protestiert wird!

Jede Bevormundung ist nämlich die Basis für weitere Bevormundung. Man testet immer auch aus, wie weit man gehen kann. Ein marktbeherrschendes Unternehmen ist kein kleiner Verein, der sich seine eigenen schrulligen Regeln geben darf. Insofern ist der Protest nicht nur berechtigt, sondern sogar notwendig. Meine dringende Bitte an die Fachjournalisten: Bevormundung jeder Art anprangern, nicht entschuldigen! Wer sonst sollte den Trend bremsen?

Bertram in Mainz am 30.06.14 22:06

Ach je Bertram-wer "bevormundet"dich denn-wenn DU selber fuer lau deine Daten einem Unternehmen ueberlaesst,dessen Geschaeftsmodell es ist mit diesen Daten die dicke Kohle zu machen?
Keiner zwingt dich dazu!Reg dich lieber ueber unsere Regierung(en)auf-die uns alle bespitzeln und manipulieren!Okay,eigendlich sind unsere Regierungen ja nur die Handlanger ihrer Geldgeber(welche wir nicht sind)-aber zumindest steht es ja eigendlich in unseren Verfassungen,das wir die Buerger des Landes durch die Regierungen "repraesentiert"werden,was faktisch aber schon lange nicht mehr der Fall ist.Bei Protesten aber gegen die 5 eyes-da habe ich dich aber auf der Strasse,wie so viele andere,vermisst!
Warum?

robin am 1.07.14 7:48

Man kann doch Facebook so einstellen dass man gar nicht zu sehen bekommt was Andere schreiben. Einfach den Haken bei den Leuten die man in der Liste hat bei abonnieren weg machen und es wird nicht mehr angezeigt.

Lilly am 1.07.14 9:17

Diese selbstverliebten Exhibitionisten, die nichts wichtigeres zu tun haben, als sich in Facebook auf den Präsentierteller zu legen, können mir nicht im geringsten leid tun. Wer so bescheuert ist, aus Wichtigtuerei seine intimsten Daten Preis zu geben, der hat kein Mitgefühl verdient. Aber Hauptsache: "up to date" sein............:-(

spacedrummer am 1.07.14 12:24

Ich bin ein Facebook Verweigerer. Und das ist auch gut so.

Dieter am 1.07.14 14:51

Genau wie joh und robin finde ich die Aufregung übertrieben. Wer nimmt denn hier wem Kontrolle über Daten weg? Facebook doch nicht. Jeder Nutzer stellt seine Daten selbst ins Netz. Die "Bevormundung" ist nicht größer oder relevanter als bei jeder Tageszeitung. Da entscheidet nämlich auch eine Redaktion anhand geografischer Nutzerdaten, was bei euch in den Lokalteil kommt... :-)

Es hat zwar nichts mit FB zu tun, aber beim Punkt "Regierung wird von Industrie" kontrolliert möchte ich robin doch widersprechen. Dann gäbe es viel weniger Datenschutz, Arbeitnehmerrechte, Arbeitsschutz, Umweltschutz oder die halbe Million straf- oder kostenbewehrte Vorschriften, die die Industrie nerven.

Sven Kalbitzer am 1.07.14 15:07

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Samstag, 28.06.2014

Verizon: Der Feind in meinem Bett

Spätestens, seitdem Whistleblower Edward Snowden die Blog: NSA-Affäre in Gang gebracht hat, sollte jeder wissen, dass amerikanische Geheimdienste so ziemlich alles unternehmen, um ihre Neugierde zu befriedigen. Auch befreundete Nationen werden ausgespäht. Rechtliche Bedenken spielen keine Rolle, moralische Bedenken gibt es keine. Da mutet es schon ein bisschen merkwürdig an, dass der deutsche Bundestag und auch die deutsche Bundesregierung Verträge mit dem amerikanischen Internet-Provider Verizon haben, der den Bundestag mit Internet versorgt - und diese Verträge in Zeiten der NSA-Affäre niemanden aufgefallen zu sein scheinen, der für IT-Sicherheit verantwortlich ist.

Verizon Homepage; Rechte: Verizon
US-Provider versorgt Bundestag mit Internet


US-Provider versorgt Bundestag mit Internet
Wenn Abgeordnete in Berlin oder in ihren Abgeordnetenbüros im Netz surfen, nutzen sie zumindest teilweise die Infrastruktur des amerikanischen Anbieters Verizon, und das bereits seit dem Jahr 2005. Jetzt hat der Bundestag die Verträge mit Verizon gekündigt. Aus gutem Grund, denn wer will garantieren, dass Verizon seine Kenntnisse und Möglichkeiten nicht auch der NSA zur Verfügung stellt? Selbst wenn das vertraglich ausgeschlossen wäre: Amerikanische Gesetze könnten den Provider zur Mitarbeit zwingen und gleichzeitig zu Stillschweigen verdonnern. Ein unnötiges Risiko.

Alle großen Medien berichten derzeit über den Paukenschlag. Nur wenige fragen allerdings, wieso es so lange gedauert hat, bis in Berlin jemand aktiv wurde. Seit einem Jahr ist bekannt, dass die NSA generell im großen Stil schnüffelt, seit Monaten wissen wir, dass selbst das Kanzlerinnen-Handy nicht tabu. Wie man da guten Gewissens Verizon in den Bundestag lassen kann, das muss man erst mal so erklären, dass jemand mit gesundem Menschenverstand dafür Verständnis aufbringen kann. Bislang mangelt es an einer solchen Erklärung - verständlicherweise.

Angela Merkel hält Handy in der Handy; Rechte: dpa/Picture Alliance
Das Handy von Angela Merkel:Abgehört von der NSA?


Arbeitserleichterung für die NSA
Die gerade erst (und völlig zu Recht) mit einem WDR: Grimme Online Award ausgezeichnete Plattform Blog: netzpolitik.org bezeichnet diese Verträge mit Verizon augenzwinkernd als eine "WWW: Arbeitserleichterung für die NSA". So kann man es natürlich auch formulieren. In Wahrheit ist es schlimmer. Denn Verizon ist nicht nur irgendein amerikanischer Provider, sondern ausgerechnet einer, der besonders eifrig Daten an die NSA weitergibt. Verizon wird sogar WWW: von der NSA dafür bezahlt. Verizon war die erste US-Firma, über die Glenn Greenwald im ersten Leak aus den Snowden-Dokumenten ausführlich berichtet, weil Verizon nämlich WWW: Telefondaten gesammelt und an die Behörden übergeben hat.

Dass dieser Skandal aufgeklärt wurde, ist vor allem netzpolitik.org zu verdanken. Das Portal hat nämlich einige Büros im Bundestag untersucht und ermittelt, dass tatsächlich mit Verizon gesurft wird - und Belege dafür veröffentlicht. Erst danach kam Fahrt in die Sache, erst danach haben Medien im großen Stil darüber berichtet (freilich oft, ohne netzpolitik.org zu erwähnen), und erst danach wurde die Sache in der Bundesregierung mal ernst genommen - und die Notbremse gezogen. Ich frage mich: Wieso ist niemand im Bundestag oder in der Regierung auf die Idee gekommen? Schon vor Monaten hätte man Zeichen setzen müssen. Da kann man nur staunen. Und erschrocken sein.

Einige Dienste im Bundestag nutzten IP-Adressen einer Firma, die dann später von Verizon gekauft wurde. Aber wen interessierten schon Details wenn man so viel besser fluchen kann.

Das zu ändern ist völlig korrekt, aber dass das nicht weiter aufgefallen ist, ist nicht weiter verwunderlich.

Joh am 28.06.14 20:33

Ist schon peinlich wenn man so einen Kommentar abgibt und den txt nicht gelesen hat:
Der Bundestag hat einen Vertrag mit Verizon und kuendigt diesen erst gut ein Jahr nachdem es oeffentlich wurde das speziell Verizon sich im "vorauseilenden Gehorsam"gegenueber der NSA befleissigt hat.Nun gut-die Politik weiss es ja seit den 50ger Jahren das unsere Freunde aus den USA uns ueberwachen und abschnorcheln-aber bis Snowden blieb es ja "unter Freunden",dies Wissen.

@Joh am 29.06.14 19:30

Wir haben hier womöglich ein grundsätzliches Problem mit dem Ehrgefühl einiger Regierungsmitglieder, was ihre deutsche Staatsbürgerschaft angeht.
Für solche Sachen wie der hier gingen Politiker von Angela Merkels großem Bruder langjährig in den Knast.
Das zieht sich doch wie ein roter Faden durch die ganze NSA/Snowdengeschichte.

Ich glaube auch nicht mehr an Naivität der Teilnehmer. Nicht mehr nach all den Vorgängen.
Da wird meiner Meinung nach von außen Druck gemacht oder Geld gezahlt.

Gert am 30.06.14 14:01

Ich habe dazu verdammt viel mehr als diesen zweitverdauten Text gelesen. Diese IP-Adressen kamen von einer Firma, die erst später von Verizon gekauft worden ist. Das war eine sehr mittelbare Angelegenheit, und lange nicht so klar wie "der Bundestag geht ins Internet über Verizon!!!". Das ist eher so wie "Ich kaufe für meine Katzen nur Whiskas, weil Kitekat ist doof. Ach, das sind nur zwei Marken desselben Unternehmens?" Naja, eher noch viel vermittelter, weil die erst später gekauft wurden. Ach, egal.

joh am 30.06.14 22:40

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Freitag, 27.06.2014

Hack: Spionieren mit Google Glass

Google Glass spaltet die Gemüter. Die einen können sich mühelos für die fraglos vielen Blog: Möglichkeiten begeistern, die Googles Datenbrille anbietet: Sofort Blog: Fotos oder Videos aufnehmen von genau dem Motiv, das man gerade sieht zum Beispiel. Oder sich unterwegs mit Daten versorgen. Nicht schlecht. Ein vielseitiges Spielzeug. Andere halten Google Glass für völlig verzichtbar und Blog: sorgen sich um ihre Privatsphäre. Denn mit Google Glass lassen sich nahezu unbemerkt Aufnahmen machen. Längst gibt es daher Cafés und Restaurants in den USA, wo das Tragen von Google Glass ausdrücklich verboten ist. Das werden wir auch hier in Deutschland bekommen, wenn die Datenbrille erst mal stärker verbreitet sein wird.

Doch aus den Niederlanden kommt eine Nachricht, die Glass-Fans sicher missfallen und Glass-Gegner als Bestätigung empfinden werden: Mit einem WWW: Hack lässt sich Google Glass so manipulieren, dass Hacker die Brille fernsteuern können. Sie haben dann die Möglichkeit, alles zu sehen, was der Träger der Brille sieht. Die Brille liefert den Hackern eine Art Livevideo, Google Glass wird zum perfekten Spionagewerkzeug - und der Träger der Brille merkt es nicht mal. Die NSA dürfte Interesse an diesem Hack haben, so viel ist klar. Sicher kein Feature, das Google Glass die Herzen zufliegen lässt ...


Google Glass im Selbsttest

"Sicher kein Feature, das Google Glass die Herzen zufliegen lässt ..."

Ach, Herr Schieb,
die Erfahrung zeigt doch, daß die, die sowieso alles toll finden, was aus den USA kommt; die dann auch nie niemals nichts zu verbergen haben, intellektuell die Reichweite ihres Tuns einfach nicht erfassen können.
Denen geht Ihr "aber" sowas von am Allerwertesten vorbei.

Es gibt ja noch eine Handvoll aufgeklärter Geister in diesem Land.
Aber die werden von unserem "one man, one vote"-System einfach durch die Masse weggebügelt.

Wir bräuchten wirklich eine souveräne und moralisch legitimierte Instanz, die Spielregeln für solche neuen Technologien von Google Glass bis zum Einsatz von Drohnen zur Ermordung politisch Andersdenkender aufstellt und sanktioniert.

Die Politik als involvierter Täter in diesem derzeitigen System scheidet dafür jedenfalls, samt Bundespräsident, komplett aus.
Die sind nur an einer Festigung des derzeitigen Zustands, der ihnen Macht und Geld gewährt, interessiert.

Gert am 27.06.14 13:25

Wie ist das eigentlich juristisch zu bewerten?
Ich habe doch das Recht auf das eigene Bild,Somit dürfte diese Brille in Deutschland sowieso nicht genutzt werden, jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit.
Darf ich also dem Träger dieser Brille diese abnehmen und unbrauchbar machen, wenn ich annehmen kann, dass er mich in Bild und Ton aufzeichnet?
Also eigentlich immer, wenn ich jetzt von dem Hack weiss.

oppa ali am 27.06.14 18:49

@oppa ali: Das "Recht am eigenen Bild" gilt nur, wenn die betreffenden Bilder veröffentlicht werden. Ansonsten darf jeder jeden im öffentlichen Raum soviel fotografieren und filmen, wie er Lust hat. Als "Kameramann" sollte man natürlich auf die Einwände und Befindlichkeiten der fotografierten Personen Rücksicht nehmen, aber Ihre Fantasien vom gewaltsamen Herunterreissen und Zertrampeln der Kamera-Brille (oder auch eines anderen Aufnahmegerätes wie einer klassischen Kamera) können Sie sich wieder abschminken, das wäre illegal und würde Sie schadensersatzpflichtig machen. Sie dürfen natürlich höflich darum bitten, nicht fotografiert oder gefilmt zu werden.

Herbert Kaiser am 27.06.14 21:25

Aber nicht doch, Herr Kaiser. Reissen und Trampeln liegen mir fern.
Diese Dinger funktionieren elektrisch, Elektrik hat immer etwas mit magnetischem Fluss zu tun und ist von daher ziemlich störanfällig.

oppa ali am 28.06.14 10:02

@oppa ali: Naja, das mit dem "Wegnehmen", das Sie sich in Ihrem ersten Beitrag wünschten, dürfte elektromagnetisch etwas schwierig werden. Aber was schwebt Ihnen denn jetzt vor? Ein Störsender? Ziemlich illegal in Deutschland. Eine Mikrowellen-Kanone? Will ich gar nicht erst darüber nachzudenken anfangen... Und, wie gesagt, all das gegen etwas, dessen Gebrauch entgegen laienhaften Vorstellungen NICHT illegal ist, auch wenn Sie noch so oft auf Ihrem angeblichen "Recht am Bild" herumreiten.

Herbert Kaiser am 28.06.14 18:31

Das Recht auf das eigene Bild ist nicht "angeblich".

Gert am 30.06.14 13:52

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