Dienstag, 02.04.2013

Gericht verbietet Weiterverkauf von Musik

Wer heute in einem Onlineshop Musik einkauft, bekommt meist MP3-Dateien geliefert. Die landen auf der Festplatte und können mittlerweile immerhin beliebig kopiert werden, damit man die gekaufte Musik auf unterschiedlichen Geräten anhören kann. Aber was, wenn man beim Durchstöbern seiner Musikbibliothek auf Titel stößt, die man gar nicht mehr anhört und deshalb am liebsten weiterverkaufen möchte? Früher war so etwas kein Problem: Da hat man die betreffenden CDs einfach verkauft - und niemand hat sich aufgeregt. Doch eine MP3-Datei weiterverkaufen, das ist nicht erlaubt, WWW: urteilte jetzt ein US-Gericht.

redigi.jpg
Handelsplattform Redigi: Hier werden Onlinegüter weiterverkauft


Wirklich überraschend kommt das Urteil nicht
Zumindest ist es nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis des Rechteinhabers gestattet, digitale Güter wie Musik weiterzuverkaufen. Doch so eine Erlaubnis wird man in der Praxis wohl eher nicht bekommen. Dann aber wäre der Weiterverkauf legal erworbener Musik laut Gericht ein klarer Urheberrechtsverstoß. Im konkreten Fall ging es um die Handelsplattform WWW: Redigi. Hier werden im großen Stil Musiktitel veräußert, die auf iTunes gekauft wurden. Das Gericht hat sich im Rahmen des Prozesses auch mit technischen Details beschäftigt, etwa, ob durch das Hochladen der Musikdateien auf die Redigi-Server unerlaubte Kopien hergestellt werden. Auf den ersten Blick geht bei Redigi alles mit rechten Dingen zu. Wer hier Musik verkauft, muss erlauben, dass die Musik von seiner Festplatte gelöscht wird. Trotzdem hat das Gericht diese Praxis verboten.

So wirklich überraschend kann das Urteil eigentlich nicht. Denn wie wollte man sicherstellen, dass man eine legal erworbene Musikdatei auch nur einmal legal weiterverkauft? Ähnliche Diskussionen hat es auch schon bei online gekaufter Software gegeben. Selbst das Betriebssystem Windows ist oft an einen ganz speziellen PC gebunden. Dasselbe gilt für eBooks, online gekaufte Filme und Apps - fast alles ist heute an ein ganz bestimmtes Nutzerkonto gebunden, manchmal sogar an ein bestimmtes Gerät. Weitergeben, Verschenken, Ausleihen - alles entweder gar nicht oder nur sehr schwer möglich.

itunes.jpg
Wer bei iTunes und Co. Musik einkauft, darf sie nicht weiterverkaufen


Wir besitzen nichts mehr, wir mieten nur noch
Die Industrie will, dass wir uns von liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden. Wer Musik nicht mehr auf CD kauft und Filme nicht auf DVD, der kann sie auch nicht weiterverkaufen - oder Blog: vererben. Wer Musik nur noch per Streamingdienst hört, kann zwar jederzeit auf Millionen von Musiktiteln zugreifen, besitzt aber eben keinen einzigen davon. Ist das Abo zu Ende, bleiben die Lautsprecher stumm. Die Anbieter machen ihre Kunden abhängig.

Ich finde diese Entwicklung jedenfalls problematisch. Dass man als Streaming-Kunde keine Rechte an der Musik besitzt, die man hört, finde ich in Ordnung. Dass man einen online ausgeliehenen Flm nur 48h anschauen kann, lässt sich auch leicht nachvollziehen. Aber wieso sollte es nicht möglich sein, gekaufte(!) Musik weiterzuverkaufen? Das erschließt sich mir nicht. Diese Freiheit sollte jeder haben - auch wenn es im Einzelfall vielleicht kompliziert sein mag, nachzuweisen, dass man online gekaufte Güter auch nur einmal weiterverkauft. Es sollte keine Rolle spielen, ob man einen Song als MP3-File oder auf CD kauft.

Der Kommentar trifft genau das Problem. Es geht nicht um ein spezielles Urteil, sondern um einen allgemeinen Trend. Man will uns langsam die Kontrolle über sämtliche Immaterialgüter aus der Hand nehmen. Und das weltweit! Man will unbedingt den Gebrauchtmarkt austrocknen. Man denke auch an die Verlängerung von Laufzeiten beim Urheberrecht, an die frechen Restriktionen von HD+, an aggressive Online-Anbindung von Software. Man wird alles Mögliche probieren, und man wird durchsetzen, was wir uns gefallen lassen. Das Rezept ist simpel und erfolgreich. Man bietet uns den Wohlfühl-Komfort hier und jetzt zu einem scheinbar gar nicht hohen Preis. Aber der Preis ist immer und immer wieder fällig! In Zukunft wird man die Diskussion auf Produkte aus dem 3-D-Drucker ausdehnen. Wie wäre es mit personalisierten Ersatzteilen? Das reparierte Gerät wäre nicht legal weiter verkaufbar.

Bertram in Mainz am 2.04.13 18:56

Ist schon echt witzig. Man erwirbt Eigentum, aber eigentlich gehört einem das Ganze dann doch nicht so wirklich. Mit Eigentum darf man schließlich normalerweise machen, was einem beliebt. Ich kann Bertram aus Mainz nur Recht geben. Letztlich will man nur unser "Bestes", nämlich unsere Kohle. Und solange die Politik dem nicht einen gehörigen Riegel vorschiebt werden wir Stück für Stück entrechtet und enteignet.

pat am 3.04.13 7:55

Sollte diese Rechtsprechung auch auf Deutschland übertragbar sein, sind eigentlich die Verbraucherschützer gefragt. Dem "Geldgeber" wird vom "Geldempfänger" vorgegaukelt, dass er etwas "gekauft" hat, obwohl im nur etwas gegen Entgelt "geliehen" wurde. Für mich ist das Betrug und sonst nichts, selbst wenn im Kleingedruckten darauf hingewiesen wird. Jeder sollte von solchen "Käufen" zurücktreten und die Betrüger mit Abmahnungen überschüttet werden. Und die Leute sollten einfach mal ihr Kaufverhalten überdenken! Viele Grüße von einem "Nur-Vinyl-Käufer" - da gibt's weder Kopierschutz noch DRM.

der_marc am 3.04.13 8:16

Wenn dann die Downloads wenigstens günstiger wären als die CD, dann könnte man das noch verstehen, aber wenn ich alle Titel eines Albums herunterlade, komme ich meist auf den gleichen Preis, den die CD kostet. Also kaufe ich weiterhin CDs, mache selber MP3s daraus und kopiere die auf meine verschiedenen Geräte (USB für's Auto, iPod, iPhone, iPad, PC, Netbook, etc.). Und wenn mir die CD nicht mehr gefällt, kann ich sie ohne Probleme weiter verkaufen. Ein weiterer Vorteil: Ich habe die Booklets mit Texten, Infos, usw. Und da ich keine unerlaubte Kopie der CD gemacht habe, bin ich rechtlich auf der sicheren Seite.

Frank am 3.04.13 9:51

Moment, Moment!
Das ist ein Urteil aus den USA!!!Ob das hier gilt ist mehr als fraglich. Meine Biblokitarin sagte das das noch in den Mühlen der Justiz ist.
Ach mit Software wurde schon mal so was von Oracle ? und Microsoft versucht, die nicht einsahen das Softwar weitergegeben werden darf - die Gerichte sahen das anders.
Warten wirs also ab!
die bisherige Reglung ist eigentlich Diebstahl am Kunden

S.Heinz am 12.04.13 19:39

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Freitag, 29.03.2013

LinkLounge 13/13: Digitale Eier fürs Fest

Fakt ist: Egal, was - zurzeit macht alles mehr Spaß, als bei knapp über 0 Grad auf Eiersuche zu gehen. Fakt ist auch: Uns stehen vier freie Tage ins Haus - da kann etwas Zeitvertreib nicht schaden. Hier kommen unsere Links der Woche.


Blog: Dennis Horn

Mein Highlight in dieser Woche: "Was sind Nerds?" Es gibt viele Antworten auf diese Frage, aber keine ist so schön WWW: wie die Definition aus dem Buch "Grundlagen der Polizeipsychologie": "Sie präsentieren sich als introvertierte Datenmenschen, die außer der Informatik keine Interessen haben. Sie sind oft sozial isoliert und zeigen beinahe autistische Züge. [...] Nerds weisen oft eine geringe Frustrationstoleranz auf und haben einen unsystematischen, wenig effektiven Arbeitsstil. [...] Viele glauben, dass der Computer schon bald dem Menschen überlegen sein wird." Ja, so sind wir.

Wundervoll außerdem: WWW: "Pictures We Didn't Take Before Digital Cameras". Fotos vom Essen, den eigenen Füßen am Strand, sich selbst vor dem Badezimmerspiele - warum haben wir so etwas eigentlich früher nie fotografiert? Weil diese Motive auf analogem Film einfach nur Verschwendung gewesen wären?

Blog: Jörg Schieb

Noch Blog: in der vorletzten LinkLounge habe ich darauf hingewiesen, dass WWW: in einem spannenden Videoprojekt die Rolle der Frau in Videospielen untersucht wird. Und diese Woche entdecke ich die Geschichte von einem lieben Papa, der für seine Tochter Pauline eine WWW: Pauline-Edition von Donkey Kong hergestellt hat. Dazu hat der Papa alle Grafiken und textlichen Hinweise in dem Spiel liebevoll verändert. Das Ergebnis: Pauline rettet Mario, nicht umgekehrt. Das wunderbare Ergebnis kann man in einem Video anschauen:

Webseiten müssen nicht immer seriös und nützlich sein. Keine Frage, solche Seiten schätzen wir,­ aber die große Runde machen doch eher Sachen, die unterhalten und überraschen, die witzig und originell sind. Die verrücktesten Seiten dieser Art kann man sich von WWW: The Useless Web zeigen lassen. Da gibt es einige optische und akustische Überraschungen, so viel kann ich versprechen.

Animierte GIFs sind ja derzeit voll im Trend. In den Anfangstagen des Web hat man diese bunten Bildchen oft gesehen auf Webseiten: ruckelige Animationen mit Grobmotorik, denn für Videos gab es damals noch nicht genug Bandbreite. Aber jetzt werden diese bewegten Bilder wieder modern. Google hat sich darauf eingestellt und bietet bei der Bildersuche die Möglichkeit, gezielt nur solche WWW: animierten GIFs zu suchen. Sinnvoll? Weiß ich nicht,­ aber auf jeden Fall zeitgemäß. Die Suchmaschine WWW: Giphy findet übrigens ausschließlich solche Wackelbilder.


Blog: David Ohrndorf

Seit ein paar Tagen macht ein neues WWW: Mem die Runde: #tildaing. Initiiert von der Tech-News-Seite WWW: Mashable fotografieren sich Menschen beim Schlafen im öffentlichen Raum. Die Fotos sind mal mehr, mal weniger witzig. Die Idee dahinter: Schauspielerin Tilda Swinton hatte sich in einem Museum kürzlich in eine Art Schneewittchensarg gelegt und geschlafen - eine Kunstaktion.

Mashable versucht nun, mit #tildaing ein Mem zu etablieren, ähnlich wie das bekannte WWW: Planking. Ich bin gespannt, ob so ein künstlich angeleierter Trend erfolgreich sein kann. So richtig viele Leute WWW: beteiligen sich noch nicht daran.


Blog: Stefan Domke

In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es gleich mehrere Wolkenkratzer, die einem aufgrund ihrer Größe das Gefühl geben könnten, "über den Wolken" zu sein. Doof nur, dass es in dem Wüstenstaat meistens gar keine Wolken gibt. Der deutsche Fotograf Sebastian Opitz hat sich an einem der wenigen Tage im Jahr, an denen kurz nach Sonnenaufgang eine dichte Wolken- und Frühdunst-Decke über Dubai liegt, auf den Princess Tower begeben. WWW: Seine Fotos aus 414 Meter Höhe sind beeindruckend. Und auch der Zeitraffer, der den aufziehenden Nebel dokumentiert, ist sehenswert:

Während sich bei uns in Deutschland bislang nur äußerst wagemutige Narzissen oder Krokusse aus dem gefühlten Permafrost-Boden heraustrauen, sind andere Länder schon im Frühling angekommen. Kollegin Insa Moog empfahl gegen die Winter-Depression Blog: bereits in der vergangenen Woche eine Kirschblüten-Therapie. Ich hätte noch einen kleinen Nachschlag: Die schönsten Kirschblüten-Fotos aus aller Welt im Großformat WWW: sind auf dieser Seite zusammengefasst.

Ich als notorischer Vergesser bzw. Liegenlasser komme nicht drumherum, am Ende auch noch eine weitere Fotoserie zu empfehlen. Der Fotograf Ragnar Schmuck hat sich WWW: unter dem Titel "Lost in Clubs" all den Gegenständen gewidmet, die in Berliner Clubs am Ende einer langen Nacht zurückbleiben. Während mich Handys, Brillen und selbst BHs nicht wirklich überraschen, bleiben bei der Rohrzange einige Fragen offen. Schönes Projekt.

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Donnerstag, 21.03.2013

Linklounge 13/12: Kirschblüten gegen die Winter-Depression

Nach ihrer aktuellen Klick-Empfehlung gefragt, geben vier Digitalistan-Bewohner in dieser Woche 19 unterschiedliche Antworten. Dazu gehört eine völlig missratene, aber um so lesenswertere Vorausschau, ein ausgesprochen sehenswerter Gang zurück und ein Klick als Fluchthilfe aus diesem Frühling, der seinen Namen nicht verdient.

Blog: Stefan Domke

Der Bau eines Containerschiffs der so genannten "Triple-E-Klasse" dauert viele Monate. In diesem Zeitraffer-Video schrumpft die Bauzeit auf 76 Sekunden. Der beeindruckende Stahlkoloss wurde im vergangenen Jahr in einer koreanischen Werft gebaut und ist mit einer Länge von 400 Metern und einem Ladevolumen von 18.000 Containern das derzeit größte Containerschiff der Welt.

Und nicht nur für Schiffsbauer, Kapitäne und Leichtmatrosen ist auch die zum Schiffsneubau gehörende Projektseite "WWW: thelargestship.com" einen Klick wert.

Da einen das Wetter derzeit ja leider dazu zwingt, seine Freizeit eher auf der Couch als draußen im Frühling zu verbringen, noch eine (englische) Leseempfehlung: WWW: Vor 25 Jahren widmete sich die Los Angeles Times in ihrem wöchentlichen Magazin der Zukunft und prognostizierte, wie die Menschen wohl im Jahr 2013 leben werden: Unter anderem unterstützt von kleinen, durchs Eigenheim surrenden Robotern und mit sich selbst steuernden Autos in der Garage. Zukunftsprognosen, glaube ich, haben viel mit Kaffeesatzleserei zu tun.

Blog: David Ohrndorf
Minus und Minus gibt Plus. Zweimal Licht ausschalten bedeutet meistens "Licht an". Und rückwärts gehen filmen und das dann rückwärts abspielen? Messe Kopp ist rückwärts durch die Stadt gegangen, hat das gefilmt und lässt den Film nun auf Youtube rückwärts ablaufen - genug erklärt, hier der tolle Film:

Auf WWW: rechtesland.de soll ein Atlas über regionale Aktivitäten von Neonazis entstehen. Das ganze ist ein Crowdfunding-Projekt einer Antifa-Initiative (WWW: 6.000 Euro sind zusammen gekommen) und gerade diese Woche in einer ersten Beta-Version online gegangen. Ich glaube, das ist eine gute Sache, allerdings gibt es bisher noch nicht besonders viele Daten auf der Karte. Die Macher haben aber angekündigt nachzulegen und rufen auch alle Nutzer auf, selbst regionale Aktivitäten einzutragen. Der Link kommt auf Wiedervorlage.


Blog: Dennis Horn

Seit WWW: Kim Jong-Il Looking at Things stoße ich jede Woche auf wundervolle neue Mottoblogs. Meine Highlights in dieser Woche: WWW: "Thumbs & Ammo". Die Macher dieses Blogs sind der Meinung: Echte Männer brauchen keine Waffen, sondern eine positive "can do attitude". Deshalb haben sie sich Kinoplakate und Filmausschnitte vorgeknöpft und aus allen Bildern die Waffen rausretuschiert. Was übrig bleibt: lauter harte Kerle, die den Daumen hoch halten. Außerdem: WWW: "Journos Interview Sources": ein Mottoblog über saudi-arabische Zeitungen, die aus unerfindlichen Gründen laufend Bilder ihrer Reporter zusammen mit deren Quellen abdrucken. Herrlich!

Eins der Riesenthemen in dieser Woche: WWW: das gelöschte Facebook-Posting von Jürgen Domian. René Walter schreibt darüber bei Nerdcore: "Nun könnte man sich über die 'Zensur' aufregen oder aber schulterzuckend meinen, dass Facebook eine privat finanzierte Plattform ist, die mit Hausrecht agiert und 'zensieren' kann, was sie will. Beides ist leider nicht so einfach." Richtig. WWW: "Facebooks Geschichte politischer 'Zensur'" ist der schlaueste Text, den ich dazu gelesen habe.

Zum Schluss: "Emma, Le Trèfle". Wer erkennt sich wieder ;-)?

Blog: Insa Moog

Ja, inzwischen hat gefühlt WWW: fast jeder ein Smartphone. Weil ich nicht zu Kulturpessimismus neige, halte ich das allein zunächst nicht für schlimm. Nervig wird es zum Beispiel auf Konzerten, wenn Besucher aller Altersklassen ihr Gerät als Taschenlampe, pardon: Kamera, benutzen. Schlimmer ist es aber, wenn an Unfallstellen Gaffer Opfer filmen und am Ende womöglich lieber posten statt zu helfen. Der WWW: Beitrag von Pirkko Gohlke dazu ist bitter, überrascht aber eigentlich nicht, oder? - Ups.

Und noch so ein Ärgerthema: Der Frühling scheint unendlich fern. Was bleibt einem anderes übrig, als in die Ferne zu schweifen, zum Beispiel, um die WWW: japanische Kirschblüte zu bestaunen. Bereits am 16. März verkündete das japanische Wetteramt den Beginn des WWW: Naturschauspiels - und damit außergewöhnlich früh. Und hier mehr gegen Frühlingsdepressionen:

Comedy I: Nachdem Disney für WWW: "Paperman" den diesjährigen Oscar für den besten animierten Kurzfilm gewann, ist nun ein Clip mit dem "wirklichen Ende" aufgetaucht. Der stammt zwar nicht von Disney, ist aber eine gelungene Parodie der Comedysite Collegehumor.com.

Comedy II: Wenn das Internet eine Party wäre, wie wär' die dann so? Oder ist die etwa schon längst gelaufen? Mir gefällt's:

"Leseempfehlung: WWW: Vor 25 Jahren widmete sich die Los Angeles Times in ihrem wöchentlichen Magazin der Zukunft und prognostizierte, wie die Menschen wohl im Jahr 2013 leben werden:" Nachdem ich in meinem Scriptblocker insgesamt acht verschiedene Sites nach und nach erlaubt habe, bekomme ich IMMER NOCH keinen Inhalt angezeigt! Was soll dieser Mist? Warum lässt man den Besucher der Seite nicht gleich Bestellformulare für Handytarife und Uralubsreisen ausfüllen und sich PIN und TANs für Girokonto und Kreditkarte geben? Crap!

Herbert Kaiser am 25.03.13 12:02

Hallo Herr Kaiser, ich nutze auf der Seite der L.A. Times keine Scriptblogger (warum auch bei einer seriösen Anbieter-Homepage?) und bin beim Aufruf der Seite weder mit Bestellformularen noch mit sonstigem gequält worden.

Stefan Domke am 25.03.13 12:14

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