Montag, 17.02.2014

Vogelgezwitscher am Meer

Jeder entspannt anders. Der eine spaziert gerne durch den Wald und lauscht den Vögeln, der andere mag Meeresrauschen, manche bevorzugen aber auch Regengeräusche oder das Knistern eines Kaminfeuers. Man kann solche Sounds auf CD kaufen. Machen auch manche. Oder man holt sich die Soundkulissen gratis ins Haus, mit WWW: noisli.com. Ich hab's ausprobiert: Es ist herrlich entspannend, diesen Text zu schreiben während aus den Boxen des Notebooks typische Waldgeräusche ertönen - obwohl ich das Haus nicht verlasse.

noisli.png
Noisli: Klangkulissen nach Wunsch

Die Klangqualität ist tadellos. Kein Knarzen oder Rauschen, wie man das sonst oft bei kostenlosen Soundangeboten im Netz hat. Die Soundkulisse ist endlos. Und: Die Lautstärke lässt sich regulieren. Außerdem kann man auch Sounds mischen. Vogelgezwitscher am Meer? In der Natur selten. Auf dieser Sound-Webseite gar kein Problem. Und wer sich durch die Sounds animiert fühlt, kreativ zu sein, kann den eingebauten Texteditor nutzen und Ideen aufschreiben. Klingt gut, oder?

Ich habe auch probiert Herr Schieb, mit unschuldiger Mine und unbeteiligten Gesichtsausdruck mit etwas mehr Lautstärke. Da haben gleich einige gefragt wiso geht jetzt der Wind und so. Hat sich alles realistisch angehört. Eignet sich auch zum Leute hereinlegen oder zum necken.

MG am 17.02.14 19:25

Sah gut aus. Was mich allerdings irritierte, war ein starker Netzverkehr, selbst wenn ich keinerlei Ton hörte und auch im Editor nichts schrieb. Was für Daten werden da übertragen?

netwatch am 17.02.14 20:44

mloinsen, also ich hör gar nix....mach ich was falsch? oder fehlt mir ein plug-in...oder wie das heißt? schade :-(

petronella am 18.02.14 8:48

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Samstag, 15.02.2014

Nach Bitcoin kommt Ripple

Wie oft ich in den letzten Wochen im Zusammenhang mit der Kunstwährung Bitcoins die drei Wörtchen "Hätte ich nur" gehört habe ... Etwa so: Ach hätte ich nur vor einigen Monaten ein paar Bitcoins gekauft, dann wäre ich jetzt ein gemachter Mann. Zumindest bis Anfang Dezember konnte man das auch wirklich sagen, da hat der Bitcoin mit über 925 EUR seinen bisherigen Höchststand erreicht. Heute hört man eher: Ach, hätte ich doch damals nur verkauft. Denn aktuell (15.02.2014) wird teilweise nur noch 227 EUR für einen Bitcoin gezahlt. 75% Wertverlust in nicht mal sechs Wochen - ein Kurssturz.


So funktionieren Bitcoins


Erhebliche Kursschwankungen
Die letzten Monate beweisen es: Bitcoins unterliegen riesigen Kursschwankungen. Man hat fast den Eindruck, als wäre Bitcoin ausschließlich zum Spekulieren erfunden worden. Zur wirklich häufig akzeptierten Bezahlwährung im Internet hat sich Bitcoin jedenfalls nicht gemausert. Praktisch nirgendwo kann man damit bezahlen, obwohl Bitcoin genau dafür erfunden wurde. Und niemand muss mir den Bären von den Szeneläden aus Berlin aufbinden, wo man angeblich mit Bitcoin bezahlen kann. Klar, das geht - aber niemand macht's. Als Zahlungsmittel hat Bitcoin bislang total versagt.

Dabei ist die Idee von Bitcoin durchaus sympathisch: Kein Staat, keine Bank, keine Institution beherrscht oder kontrolliert den Bitcoin. Jeder kann - theoretisch - Bitcoin generieren. Das Zahlungsmittel ist anonym. Dieser Aspekt kommt besonders gut an: Kriminelle nutzen die Kunstwährung, um ihr (echtes) Geld zu waschen und unentdeckt zu bleiben. Sicher ist Bitcoin allerdings nicht wirklich: Immer wieder gibt es Warnungen vor Sicherheitslücken - und Diebstahl im großen Stil. Gerade erst haben Unbekannte einer Online-Drogenbörse digitales Geld im Wert von mehreren Millionen Euro entwendet. Immerhin hat's nicht den kleinen Mann getroffen.

Wechselkurs für Bitcoin; Rechte: bitcoin.de
Bitcoin-Kurs: Im Dezember den bislang höchsten Wert erreicht


Die Alternaitve: Ripple
Nein, ich denke, Bitcoin schafft es nicht, sich zur ernsthaften Online-Währung zu mausern. Zu viele Schwachstellen. Viel geeigneter scheint mir da WWW: Ripple zu sein. So wie Bitcoin ist auch Ripple eine Kryptowährung, ein anonymisiertes Peer-2-Peer-Zahlungssystem. Allerdings mit einigen entscheidenden Unterschieden, die ich spannend finde - und die über den Erfolg des Zahlsystems entscheiden könnten. Der wichtigste Unterschied zu anderen Kryptowährungen liegt in der Ausgabe: Ripples werden nicht durch Mining erzeugt, sondern nach und nach von Ripple ausgegeben (wie bei einer Zentralbank). Allerdings gibt es eine maximale Obergrenze, wie viele Ripple im Umlauf sein dürfen: Bei 100 Milliarden Ripple ist Schluss. Ripple kann man bereits auf verschiedenen Handelsplattformen kaufen/tauschen.

Das Praktische bei Ripple: Man kann damit schnell und bequem bezahlen, in jeder Währung und nahezu ohne Gebühren. Man kann WWW: Ripple sogar per E-Mail verschicken. Kreditkarten könnten dadurch überflüssig werden, ebenso Zahlsysteme wie Paypal. Für Banken ist Ripple ein Albtraum, für Konsumenten ein nahezu ideales Zahlungsmittel für die Onlinewelt. Ich denke, Ripple hat vor allem deswegen gute Chancen, weil man anonym bezahlten kann und die Transaktionsgebühren nahezu bei Null liegen. Das macht die Kryptowährung so interessant.

Ripple: Kaum Transaktionsgebühren fällig; Rechte: Ripple
Ripple verlangt kaum Transaktionsgebühren

Unter Experten nennt man das den Bildzeitungseffekt, sobald die Mainstream Medien anfangen zu Berichten kann man davon ausgehen das der Peak erreicht ist und das abverkaufen Startet (ähnlich wie beim Gold vor 2 Jahren), ich kann jedem Otto Normal nur empfehlen die Finger von diesen hochspekulativen Geschichten zu lassen...

Dieter am 15.02.14 16:52

Wenn Leute keine Ahnung von einer Sache haben wäre es besser die finger von dem tehma zu lassen denn was draus wird sieht man bei so einen schwachsinigen Artikel..keiner will bitcoins??lol erlich was für eine lachnummer mann kann mit bitcoin jeden tag in über 20 online Händlern einkaufen von schuhen bis Handys alles in berlibn steht der erste bancomat usw...

erlich das ist ein Witz der Artikel..schlecher ist nur noch meine Rechtschreibung!

Daniel am 16.02.14 10:59

http://ripplescam.org/ - Lieber Author bitter erst informieren und dann posten...

schallundrauch am 16.02.14 11:37

@daniel: Danke für diesen wertschätzenden Kommentar. Man kann in über 20 Onlineshops damit bezahlen? Das ist ja wirklich beeindruckend. :) In Wahrheit sind es ein paar mehr. Aber ein ernsthaft und weithin akzeptiertes Zahlmittel ist Bitcoin damit jedenfalls sicher nicht.

Jörg Schieb am 16.02.14 23:04

@Daniel, aber es macht überhaupt keinen Sinn damit in einem Onlineshop zu kaufen wenn der Kurs innerhalb einer Woche um 100 € sinkt/steigt kann es sein das Sie für ein Pullover der 49€ kostet auf einmal 500€ bezahlt haben (das Freut natürlich den Shopbesitzer) auf der anderen seite geht dieser auch ein Risiko ein sollte der Kurs massiv fallen, das kanns nicht sein, der kurs ist nicht Stabil genug um damit zuverlässig "normale" Geschäfte machen zu könnnen.

Dieter am 17.02.14 11:58

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Freitag, 14.02.2014

Neustarten, so oft ihr wollt

Was für ein großer Spaß: WWW: "The Restart Page" ist eine Website, auf der ihr lauter Computer-Neustarts durchführen könnt. Einfach ein Betriebssystem auswählen, auf "Restart" klicken und eine kleine Zeitreise unternehmen - durch aktuellere Betriebssysteme wie Windows XP oder OS X, aber auch ein paar Schätze wie Windows 1.0, Apple IIGS oder Amiga Workbench 2.

The Restart Page; Rechte: The Restart Page
"The Restart Page" liefert euch eine komplette Zeitreise inklusive Ton.

Gebaut hat die Seite eine spanische Webagentur mit Entwicklern aus Großbritannien und Irland. Und Angst haben, dass euer kompletter Computer neu startet, müsst ihr natürlich nicht - es spielt sich zuverlässig alles ausschließlich in eurem Browser ab.

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