Freitag, 23.01.2015

CloudConvert wandelt alles in alles

Es gibt ja diese Momente, in denen allein die Existenz verschiedener Dateiformate zu Wutanfällen, Schreikrämpfen und Mordgelüsten führt. Dateien zu konvertieren, ist nicht immer einfach. Deshalb halte ich den Onlinedienst WWW: CloudConvert des Münchener Startups Lunaweb für ein spannendes Angebot: Dort könnt ihr über 200 Formate wandeln, von Audios und E-Books über Bilder und Präsentationen bis zu Videos und Websites.

CloudConvert; Rechte: Lunaweb
MP3-Dateien aus Videos extrahieren oder E-Book-Formate in PDF-Dateien wandeln - CloudConvert bietet da unzählige Möglichkeiten.

Die Dateien, die ihr konvertieren möchtet, ladet ihr hoch oder übertragt sie von einem eurer Cloudspeicher. Sobald die Umwandlung beendet ist, bekommt ihr einen Downloadlink per E-Mail - oder CloudConvert legt euch die Datei wieder bei Dropbox, Google Drive und Co. ab. Die kostenfreie Version von CloudConvert erlaubt mit Nutzeraccount bis zu 25 Umwandlungen mit insgesamt 1 GB pro Tag.

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Donnerstag, 22.01.2015

Whatsapp jetzt auch im Browser

Bislang gibt es Whatsapp nur fürs Smartphone. Selbst auf dem Tablet kann man Whatsapp offiziell nicht benutzen. Der mit über 700 Millionen Usern beliebteste Kommunikationsdienst hat eben strikte Regeln. Trotzdem würden sich viele User wünschen, sie könnten auch am Desktop Whatsapp-Nachrichten schreiben. Ist manchmal bequemer.

Apple hat es vorgemacht: Im neuen WWW: Mac OS X Yosemite kann man seinen Mac-Rechner mit dem iPhone oder iPad verbinden und sowohl iMessages wie SMS-Nachrichten austauschen. Lesen und Schreiben am Desktop - beides möglich. Diesem Vorbild will Whatsapp nacheifern. Unter ganz bestimmten Umständen kann man Whatsapp ab sofort auch im Web nutzen.

whatsapp_aktivieren.png
Whatsapp muss im Web erst mal aktiviert werden


Die Web-Version von Whatsapp
Mit dem neuen WWW: WhatsApp Web lässt sich das Whatsapp im Smartphone quasi fernbedienen. Ab sofort kann man Textnachrichten, Fotos, Videos und Sprachnachrichten auch vom Desktop-Rechner versenden. Extra Software ist dafür nicht nötig, läuft alles im Browser ab. Für alle, die auch am Arbeitsplatz gerne mal Whatsapp nutzen, aber nicht ständig zum Smartphone greifen wollen, eine gute Lösung. Um den Dienst nutzen zu können, braucht man allerdings ein bereits aktives Whatsapp-Konto - und das muss mit dem Desktop verbunden werden.

Dazu erscheint auf der Webseite von Whatsapp ein QR-Code. Den muss man mit dem Smartphone scannen, um eine Verbindung herzustellen. Chats und Nachrichten werden dann ab sofort synchronisiert: Neue Nachrichten erscheinen auf dem Smartphone und auf dem Desktop. Ob man etwas auf dem Smartphone eingibt oder auf dem Desktop, ist egal. Voraussetzung ist allerdings, dass Desktop und Smartphone online sind, anderenfalls wird die Verbindung sofort abgebrochen.

Whatsapp mit dem Desktop verbinden; Rechte: Whatsapp
Das Smartphone muss online sein


Kein iPhone und nur Chrome
Jetzt die bittere Pille für alle mit iPhone: Apple wird WWW: bislang nicht unterstützt. Alle anderen Welten wie Android, Windows und Blackberry allerdings sehr wohl. Und: Man muss Google Chrome verwenden. Whatsapp Web funktioniert derzeit nur mit dem Google-Browser. Das aber wirklich gut: Die Handhabung ist einfach, unkompliziert und komfortabel. Die aktuelle Version der Whatsapp-App braucht man dafür allerdings auch. Nur die ist in der Lage, sich mit Whatsapp Web zu synchronisieren.

Die Web-Version ist keine Spielerei von Whatsapp, sondern dürfte ein klares Ziel verfolgen: Geld verdienen. Denn auf dem Smartphone ist Whatsapp werbefrei und wird es sicher auch bleiben. Doch im Web gelten andere Spielregeln. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Mehr an Anzeigefläche auf dem Desktop früher oder später für Reklame genutzt wird, etwa für Videospots. Facebook braucht ständig neue Einnahmequellen - das könnte eine sein.

https://www.youtube.com/watch?v=2NTEBK8erAQ

Hans Peter am 22.01.15 11:22

Was für eine Spielerei! ;o)

Im Ernst:
Hier handelt es sich nicht um einen Web-Client für WhatsApp, sondern nur um einen sehr eingeschränkten Remotezugriff auf das eigene Smartphone.
Solche Anwendungen gibt es schon lange (und auch noch besser und universeller)!
Also wieder mal eine peinliche Aktion von Zuckerberg und co....

Jost Schwider am 22.01.15 12:45

Was für eine Spielerei! ;o)

Im Ernst:
Hier handelt es sich nicht um einen Web-Client für WhatsApp, sondern nur um einen sehr eingeschränkten Remotezugriff auf das eigene Smartphone.
Solche Anwendungen gibt es schon lange (und auch noch besser und universeller)!
Also wieder mal eine peinliche Aktion von Zuckerberg und co....

Jost Schwider am 22.01.15 12:46

Na das wurde doch auch Zeit, dass Whatsapp diesen Schritt geht. Zu dumm, dann ich nun das iphone verkaufen muss. Beste Grüße

Bodo Oerder am 22.01.15 17:29

Na das ist doch mal der nächste logische (lange erwartete) Schritt von Whatsapp. Zu dimm, dass das nicht auf iOS läuft. Beste Grüße

Bodo am 22.01.15 17:31

Es gibt noch weitere Messenger-Dienste die das ebenfalls können. So zum Beispiel Telegram. Dieser Dienst hat bereits in der letzten Woche den Web-Client und die Desktop-Version herausgebracht.

Thomas Bolder am 23.01.15 8:00

Es gibt noch weitere Messenger-Dienste die das ebenfalls können. So zum Beispiel Telegram. Dieser Dienst hat bereits in der letzten Woche den Web-Client und die Desktop-Version herausgebracht.

Thomas Bolder am 23.01.15 8:02

Es gibt noch weitere Messenger-Dienste die das ebenfalls können. So zum Beispiel Telegram. Dieser Dienst hat bereits in der letzten Woche den Web-Client und die Desktop-Version herausgebracht.

Thomas Bolder am 23.01.15 8:02

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Mittwoch, 21.01.2015

Windows 10 kommt mit Spartan

Microsofts Internet Explorer hat nicht unbedingt den besten Ruf. Dafür gibt es viele Gründe. Zum einen, weil Microsoft seinen Browser lange Zeit mit aller Gewalt auf jeden Windows-Rechner gebracht hat. Zum anderen, weil der Internet Explorer ein paar Jahre auch wirklich schlecht war. Andere Browser wie Firefox oder Opera waren zweifellos schneller, flexibler, moderner und vielseitiger. In letzter Zeit ist es Microsoft durchaus gelungen, die Scharten auszuwetzen. Doch der schlechte Ruf hängt auch dem aktuellen Internet Explorer immer noch nach. Das will Microsoft jetzt ändern und hat mit Project Spartan einen völlig neuen Browser angekündigt.

Windows 10: Vor allem die Bedienung soll besser werden; Rechte: Microsoft
Windows 10: Vor allem die Bedienung soll besser werden


Ab Windows 10 serienmäßig
Ein neuer Browser, das ist eine strategisch gute Idee. Microsoft sieht sich bei seinem jetzt (21.01.2015) offiziell angekündigten neuen Betriebssystem Windows 10 vor neuen Herausforderungen. Denn Windows 10, das noch dieses Jahr auf den Markt kommt, soll auf allen möglichen Geräten laufen: auf ganz normalen PCs, auf Notebooks, auf Geräten mit und ohne Touchscreen, auf Tablets und natürlich auch auf Smartphones. Die Benutzeroberfläche und die Bedienung spielen dabei eine besonders große Rolle. Der Internet Explorer, so wie wir ihn kennen, ist da keine gute Lösung. Deshalb hat WWW: Microsoft Project Spartan entwickelt.

Spartan soll auf allen Geräten zügig laufen. Deshalb wurde der neue Browser mit einer neuen "Rendering Engine" ausgestattet. Das ist die Technologie im Hintergrund, die dafür sorgt, dass aus HTML-Befehlen schicke Webseiten werden. Das ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe und sollte möglichst schnell ablaufen. Manche Browser sind da etwas träge. Deshalb eine komplett neue Engine, die auch auf Smartphones mit naturgemäß etwas bescheideneren Prozessoren eine gute Figur macht. Technische Details wollten die Microsoft-Manager auf der Präsentation noch nicht verraten. Schade eigentich.

Spartan Browser erlaubt Notizen in Webseiten; Rechte: Microsoft
Spartan Browser erlaubt Notizen in Webseiten


Neue Funktionen wie Notizblock
Doch Spartan soll nicht nur schneller sein als andere Browser, sondern auch Funktionen bieten, die andere nicht zu bieten haben. Vor allem Funktionen, die für Arbeitsabläufe in Unternehmen interessant sein können. Denn hier verdient Microsoft nach wie vor am meisten Geld. Spartan soll einen Notizenmodus haben. Der Anwender kann direkt auf der geöffneten Website Kommentare hinterlassen, auch mit Stift oder Finger, je nach verwendeter Hardware. Das Entscheidende: Die Notizen lassen sich mit anderen Anwendern teilen. Außerdem ist es möglich, Bereiche der Webseite zu markieren, auszuschneiden und/oder in OneNote zu speichern (und so zu teilen).

Eine weitere gute Idee ist der neue Lesemodus, der Webseiten aufräumt und von Werbung befreit. Derart präparierte Webseiten lassen sich speichern und archivieren. Die so entstehenden Leselisten können ebenfalls weitergegeben und mit anderen Geräten synchronisiert werden. Eine prima Methode, um interessante Fundstellen im Netz zu kuratieren. Der Sprachassistent Cortana soll es möglich machen, den Browser per Sprachkommandos zu steuern und Informationen aus dem Netz zu holen.

Testen werden wir das alles erst etwas später können. Den Internet Explorer wird es auch weiterhin geben. Doch mit Spartan greift Microsoft vor allem Chrome an. Auch Googles Browser ist einmal mit spartanischer Ausstattung gestartet, war aber schnell und sicher. Heute ist Chrome einer der erfolgreichsten Browser überhaupt.

Kostenlose Werbung für Microsoft. Alle sind wieder vollkommen überzeugt vom neuen MSTen. Die Realität entscheidet dann mal wieder. Allein wenn ich das Bild des Desktop sehe weiß ich schon dass es wieder unproduktiv wird. Wann benutzt jemand der arbeiten möchte denn den Desktop ?
Individualisierung im Modus Microsoft. Ein aktuelles Paradoxon.
Gibt es denn dann auch mal eine Version bei der man nicht alles erst einmal abstellen muss (gpedit, hibernate....) um einen einigermaßen nutzbaren und sicheren Computer zu erhalten. Oder eine Version die man ,auch beruflich, risikofrei im Quadboot betreiben kann ohne gleich den Kampf der Versionen zu erleben.

Max Anderson am 22.01.15 8:40

Kostenlose Werbung für Microsoft. Alle sind wieder vollkommen überzeugt vom neuen MSTen. Die Realität entscheidet dann mal wieder. Allein wenn ich das Bild des Desktop sehe weiß ich schon dass es wieder unproduktiv wird. Wann benutzt jemand der arbeiten möchte denn den Desktop ?
Individualisierung im Modus Microsoft. Ein aktuelles Paradoxon.
Gibt es denn dann auch mal eine Version bei der man nicht alles erst einmal abstellen muss (gpedit, hibernate....) um einen einigermaßen nutzbaren und sicheren Computer zu erhalten. Oder eine Version die man ,auch beruflich, risikofrei im Quadboot betreiben kann ohne gleich den Kampf der Versionen zu erleben.

Max Anderson am 22.01.15 8:40

Ich habe jetzt mein neues Notebook mit Win 8.1 von dem Werbemüll des OEM bereit. Und die nächste Neuinstallation ist dann ein 'sauberes' Win aus dem 'MediaCreationTool' von MS. Dann kann das 'kostenlose Update' auf 10 gerne Kommen ... Bin gespannt auf den neuen Browser ...

DollyToll am 22.01.15 16:17

Ich habe jetzt mein neues Notebook mit Win 8.1 von dem Werbemüll des OEM bereit. Und die nächste Neuinstallation ist dann ein 'sauberes' Win aus dem 'MediaCreationTool' von MS. Dann kann das 'kostenlose Update' auf 10 gerne Kommen ... Bin gespannt auf den neuen Browser ...

DollyToll am 22.01.15 16:24

Ich habe jetzt mein neues Notebook mit Win 8.1 von dem Werbemüll des OEM bereit. Und die nächste Neuinstallation ist dann ein 'sauberes' Win aus dem 'MediaCreationTool' von MS. Dann kann das 'kostenlose Update' auf 10 gerne Kommen ... Bin gespannt auf den neuen Browser ...

DollyToll am 22.01.15 16:36

Ich habe jetzt mein neues Notebook mit Win 8.1 von dem Werbemüll des OEM bereit. Und die nächste Neuinstallation ist dann ein 'sauberes' Win aus dem 'MediaCreationTool' von MS. Dann kann das 'kostenlose Update' auf 10 gerne Kommen ... Bin gespannt auf den neuen Browser ...

DollyToll am 22.01.15 16:49

Gut verständliche Dartsellung, vielen dank dem Verfasser; ich bin zwar auch der Ansicht, dass die mit Win8 eingeführte neue Bedienoberfläche zukunftsweisend ist, aber wie es mit grundlegenden Änderungen so ist: man muss den innerern Schweinehund lieb gewordener Gewohnheiten überwinden.

Deshalb hatte ich mit parallel Linux aufgespielt. Das ist zwar recht praktisch, aber wenn ein Nutzer besondere Treiber braucht und in die Programmierung gehen muss ist dieser als Amateur doch überfordert.

Werde mir daher mein derzeitiges System 'spiegeln' und im Laufe der Zeit das Gratis-10 herunterladen.

Frank Kampmann am 24.01.15 11:06

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