Sonntag, 04.01.2015

Video: Die Desktop-Hölle

Früher gab es im Fernsehen kleine Inseln, meist zu später Zeit, da wurden kunstvolle Kurzfilme gezeigt. Die Zeiten sind leider vorbei. Doch im Internet finden Fans anspruchsvoller Kurzfilme stets neues Futter. Gerade habe ich einen WWW: neuen Animationsfilm entdeckt, gerade mal fünf Minuten lang, aber unheimlich spannend - da will man keine Sekunde verpassen. Dialoge gibt es keine. Nur eine Figur: Cubert. Und der ist verloren. Im doppelten Wortsinn: Einmal in seiner stupiden Arbeit am Arbeitsplatz (Desk), dann aber auch in einer Art 3D-Labyrinth, aus dem er zu entkommen versucht.

Cuberts Leben ist bestimmt durch Arbeit. Immer wieder dieselben, stupiden Aufgaben: Daten eingeben, Papier bedrucken, Sachen ordnen. Die Hilfsmittel mögen moderner werden, doch Bürokratie bleibt Bürokratie. Ein monotones Dasein. Doch dann muss sich Cubert einem Abenteuer stellen: Er muss einem unheimlichen Labyrinth entfliehen. Nur um am Ende ... doch seht selbst. Es lohnt sich.


Lost Cubert auf Vimeo

Danke Jörg!
Super+Punkt: Clip in Vimeo Format.
Frage: Wann endlich verlasst Ihr Flash? Das Programm bremst ständig meinen Rechner aus. Neben Vimeo gitb es noch andere gute Alternativen.

Wolfgang am 4.01.15 15:28

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Freitag, 02.01.2015

Musik per Kommandozeile

Wie nerdig ist das denn: WWW: cmd.fm ist eine Website, über die man Musik per Kommandozeile hören kann. Ruft man die Website auf und gibt "genres" ein - bekommt der User alle möglichen Musikstile angezeigt. Auf Befehle wie "play jazz" oder "play electro" startet dann der Player, der sich per Zufall freie Musik von SoundCloud saugt.

cmd.fm; Rechte: workaxe
cmd.fm lässt per Kommandozeile durch SoundCloud "navigieren".

Mit dem Befehl "help" lassen sich außerdem weitere mögliche Befehle anzeigen - ich stieß dabei unter anderem auf "flappybird" und "mario". Mit cmd.fm lassen sich also auch komplette Spieleklassiker aufrufen. Was sogar noch mehr Spaß machen kann als die Website für den Zweck zu nutzen, für den sie eigentlich gedacht ist.

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Dienstag, 30.12.2014

Party-Apps für Silvester

Silvester steht vor der Tür, und nichts im Leben läuft heute, ohne dass es die passenden Apps dafür gibt. Falls ihr zur Sorte Mensch gehört, die sich regelmäßig von Smartphone und Tablet unterstützen lassen, hier eine kleine Auswahl meiner liebsten Party-Apps - direkt für Silvester oder erst für die nächste Gelegenheit im neuen Jahr.


Organisation, Rezepte und Getränke

Eine amtliche Party gehört amtlich organisiert. Mit der passenden Planungs-App behaltet ihr den Überblick. Mein Favorit ist der WWW: Party- und Eventplaner, der euch nach Datum und Art der Party fragt - und euch automatisch eine Timeline mit Aufgaben anlegt, die ihr auch noch für eure Zwecke anpassen könnt. Highlight dieser App: Sie kalkuliert euch auch gleich die nötigen Getränkemengen - für mich ein Riesenplus, weil ich aus Angst, dass der Kühlschrank leer wird, grundsätzlich zu viele Getränke kaufe.

Party- und Eventplaner; Rechte: eys-apps.de
Selbst für große Events eine gute Wahl: Planungsapps, die euch bei der Organisation unterstützen.

Leider gibt es den Party- und Eventplaner nur für iOS; es gibt keine Android-App mit einem ähnlich großen Funktionsumfang. Der WWW: Party Planner für Android ist zumindest ansatzweise eine Alternative - und auch gleich ein bisschen preiswerter: Unter iOS kommt ihr mit 1,79 Euro weg, unter Android mit 79 Cent. Manchmal hat man bei beiden Apps zwar den Eindruck, mit Partykanonen auf ein Spatzenevent zu schießen - aber vielleicht helfen euch ein paar der Funktionen trotzdem weiter.

Damit es auch auf der Party selbst gut läuft, gibt es eine ganze Reihe guter Rezepte- und Getränke-Apps. Für viele ist die Chefkoch-App (WWW: Android, WWW: iOS, WWW: BlackBerry) mit ihren weit über 200.000 Rezepten die erste Anlaufstelle. Sie passt euch die Rezepte genau auf die Zahl eurer Gäste an. Speziell vegane oder diätgeeignete Gerichte sucht ihr mit der Kochmeister-App (WWW: Android, WWW: iOS), die zwischen 0,79 Euro und 1,39 Euro kostet.

Den richtigen Wein habe ich zuletzt hin und wieder mit "Winemeister" (WWW: Android, WWW: iOS) gefunden: eine App voller Weinempfehlungen, und zwar abhängig von eurem aktuellen Standort, getestet von Community und Verkostern. Je nachdem, wo ihr wohnt, ist die Auswahl nur leider noch übersichtlich. Für Cocktails empfehle ich außerdem "Cocktail Flow" (WWW: Android, WWW: iOS, WWW: Windows Phone) von den Machern WWW: der gleichnamigen Website.


Musik und Spiele

Keine Party ohne Musik. Dafür eignen sich grundsätzlich die vorinstallierten Apps oder die der großen Musikstreamingdienste. Wer es professioneller mag, kann sich "djay 2" (WWW: Android, WWW: iOS) runterladen - viele Musiker in meinem Freundeskreis halten sie für die beste DJ-App überhaupt. Mir ist sie als Plattentelleramateur mit 2,99 Euro bis 4,99 Euro persönlich allerdings zu teuer und in der Bedienung zu anspruchsvoll.

TuneTug; Rechte: TuneTug
Musik per Voting: Mit TuneTug richtet sich die Playlist danach, welche Songs eure Gäste hören wollen - vorausgesetzt, sie voten fleißig per Smartphone.

Spannend finde ich außerdem die Social-DJ-App WWW: "TuneTug", die es leider nur für iOS-Geräte gibt: Damit könnt ihr auf eure iTunes- und Spotify-Musiksammlung zugreifen - und eure Gäste können dann über eine Votingfunktion entscheiden, welcher Song als nächstes läuft. Dafür brauchen die Gäste dann wiederum (und glücklicherweise) kein iOS-Gerät, denn das Voting ist über den Browser jedes Smartphones erreichbar.

Für Spielewütige gibt es mittlerweile eine ganze Kanonade an Apps - zu viele, um hier darauf einzugehen. Auf einer Party vor ein paar Wochen hatten wir viel Spaß mit WWW: "Wer bin ich?" - das ihr jetzt also mit Smartphone statt mit Klebezettel spielen könnt. Diese deutschsprachige Version gibt es leider nur fürs iPhone. Das Original "Heads Up!" aus der Show von Ellen DeGeneres bekommt ihr WWW: für Android WWW: und iOS.


Gimmicks und Spaß

Meine Lieblingskategorie - denn es gibt massenweise Apps, die man nicht wirklich braucht, mit denen man auf einer Party aber trotzdem Eindruck machen kann. Dazu gehört zum Beispiel die "Disko zum Mitnehmen": Eine App, die mit dem Blitzlicht des Smartphones passend zum Rhythmus der Musik den Job des Stroboskops übernimmt. Für iOS gibt es die kostenlose App WWW: "Pocket Disco", für Android das wesentlich umfangreichere, aber dafür 1,74 Euro teure WWW: "Disco Light Pro".


Mit dieser App ist euch die Aufmerksamkeit sicher: Blinkdrink beleuchtet euer Getränk im Takt - solange ihr euch traut, euer Smartphone als Untersetzer zu nutzen.

Aufmerksamkeit erregen könnt ihr außerdem mit der virtuellen Papiertröte "Party Horn" (WWW: Android), dem virtuellen Bierglas "iBier" (WWW: Android, WWW: iOS), den Cartoonmündern von "Funny Mouth" (WWW: Android) oder "Crazy Mouth" (WWW: iOS), einem virtuellen Feuerzeug (WWW: Android, WWW: iOS) oder gerade zu Silvester: der virtuellen Wunderkerze (WWW: Android, WWW: iOS). Mein Liebling aber: Blinkdrink (WWW: iOS) - ihr startet diese App, legt das Smartphone unter euer Glas, und schon strahlt sie von unten euer Getränk an, immer im Takt der Musik.

Und damit es nach der Party sicher nach Hause geht, könnt ihr mit Apps wie dem kostenlosen "Promille Rechner" (WWW: Android) oder dem 0,89 Euro teuren "Promille Calc" (WWW: iOS) euren Alkoholpegel berechnen - und den Zeitpunkt, ab dem ihr wieder nüchtern seid. Die Kollegen vom MDR WWW: haben diese Apps getestet und sagen: Verlassen kann man sich darauf nicht - aber sie sorgen immerhin dafür, mehr auf den Pegel zu achten. Solange ihr euch noch genau daran erinnern könnt, was ihr überhaupt getrunken habt.

Und damit: guten Rutsch!


Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog, jeden Dienstag in der WWW: WDR 5 LebensArt im Radio und einmal im Monat in der WDR: Servicezeit im WDR Fernsehen.

Sicherlich - da seid Ihr stark drin: den Peoples unnötigen, idiotischen Schnick-Schnack aufschwätzen, damit die Mobilfunk-Kosten auch richtig reinhauen. Einfach nur unverschämt, Eure Art, die Menschen zu verarschen!

spacedrummer am 30.12.14 13:23

@spacedrummer: Es ist grundsätzlich nicht sinnvoll, Smartphones ohne Flatrate oder Volumentarif zu nutzen. Es ist dagegen sehr sinnvoll, selbst kurz darüber nachzudenken, was man runterlädt und was nicht - und diesen Artikel dementsprechend als Empfehlung zu sehen, nicht als Aufschwätzen. Wenn du damit nichts anfangen kannst: weitersurfen ;).

Dennis Horn am 30.12.14 22:37

Vielen Dank für den Beitrag; mir gefällt am besten die Feuerzeug App.
DANKE.

Wolfgang am 31.12.14 8:34


Was mich wundert (oder auch nicht): Die blöden 9er-Preise sind auch bei den Apps nicht totzukriegen. Eine App kostet z.B. 79 Cent, aber nicht 80 Cent.

Im Supermarkt sage ich schon mal ironisch, wenn etwas z.B. 3,99 Euro kostet: "Gell, 4,00 Euro wäre doch ein bisschen zu viel gewesen." Ich sage es nicht böse. Aber man soll merken, dass sich der Kunde veralbert fühlt.

Frage an Euch: Es gibt im Supermarkt die Möglichkeit des "Aufrundens" für einen wohltätigen Zweck beim Endpreis. Macht Ihr Gebrauch von dieser Option?

Bertram in Mainz am 1.01.15 21:28

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