Mittwoch, 04.02.2015

VRSE - App mit 360° Videos

Wird 2015 das Jahr der 360° Videos? Könnte sein, immerhin will Youtube diese Videos mit Rundumblick bald unterstützen und die ersten WWW: erschwinglichen Kameras sollen noch im aktuellen Quartal auf den Markt kommen. Wer erstmal kostenlos reinschauen möchte, der ist mit der neuen App WWW: VRSE für iOS- und Android-Smartphones gut bedient.

Dort sind drei 360° Videos hinterlegt (mehr sollen folgen), die verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zeigen. Es gibt beispielsweise eine Reportage von einer Demonstration gegen Polizeigewalt in New York und einen Film über ein syrisches Flüchtlingslager. Nach dem Download der App und der zugehörigen Videodaten kann es direkt losgehen. Man hält das Smartphone in eine andere Richtung und sieht direkt einen anderen Ausschnitt des 360° Videos. Eine Demonstratin, die erklärt, warum sie hier protestiert auf der rechten Seite, links ein Mann mit einem Plakat. Das Schwenken funktioniert absolut ruckelfrei und geschmeidig - das ist schon eindrucksvoll, auch wenn die Bildqualität für meinen Geschmack noch besser sein könnte.

Screenshot aus der VRSE-App; Rechte: VRSE Noch ausbaufähig: Die Bildqualität der VRSE-App

Das Gefühl wirklich dabei zu sein, lässt sich übrigens mit dem "WWW: Google Cardboard Headset" (eine einfache Papphülle für Mobiltelefone) für kleines Geld enorm steigern. Das habe ich neulich selbst ausprobiert und war offenbar beeindruckt ... :-)

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Dienstag, 03.02.2015

Adobe Flash sollte in Rente gehen

Fast jeder kennt den Flash-Player. Viele benutzen den Flash-Player. Und nun wirklich jeder hat Ärger damit. Die Fälle von aufgedeckten Sicherheitslecks erheblichen Ausmaßes häufen sich gerade wieder mal. Erst vor wenigen Tagen wurde ein WDR: ernsthaftes Leck im Flash-Player entdeckt. Unzählige User haben verzweifelt versucht, das gefährliche Stück Software auf ihrem Rechner zu finden und abzuschalten. Wenige Tage ist das erst her. Und jetzt haben Experten erneut ein Sicherheitsleck entdeckt. Es reicht!


Steve Jobs hatte Recht
Apple-Gründer Steve Jobs hatte Recht mit seiner Skepsis Flash gegenüber. Er hat sich von Anfang an geweigert, auf dem iPhone und später auf dem iPad Flash zuzulassen. Aus Sicherheitsgründen. Jobs hielt Flash für ein äußerst riskantes Einfallstor für Schadprogramme jeder Art. Das war zwar sicher nicht der einzige Grund, wieso er Flash abgelehnt hat, denn Flash auf iPhone und iPad hätte auch weniger Kontrolle für Apple über die Geräte bedeutet, aber genau das ist das eigentliche Sicherheitsproblem, das Flash sozusagen systembedingt in sich trägt.

Der Flash Player sollte in Rente gehen. Er hat ausgedient. Die erste Version ist 1997 erschienen, also vor 18 Jahren. Eine Ewigkeit in der IT-Welt. Damals hatte Flash seine Existenzberechtigung. Denn Flash war eine wunderbare Möglichkeit, animierte Bedienelemente auf den Rechner zu bringen - plattformübergreifend. Einmal etwas in Flash entwickelt, konnte man sich das auf Windows, Mac und Linux anschauen, später auch in jedem Browser. Ich selbst habe auch wunderbare Projekte mit Flash entwickelt, etwa das WebTV-Angebot des WDR, das WWW: zwei Mal für den Grimme Online Award nominiert war.

Youtube kommt mittlerweile ohne Flash aus; Rechte: WDR/Schieb
Youtube kommt mittlerweile ohne Flash aus


HTML5 ist überlegen
Youtube hat Flash dann endgültig zum Durchbruch verholfen. Denn Youtube hat anfangs auf Flash gesetzt, um die Video-Inhalte abzuspielen. Geht auch heute noch. Allerdings braucht man kein Flash mehr. Schon recht lange unterstützt Youtube auch HTML5, um Videos abzuspielen. Alle modernen Browser haben HTML5 serienmäßig an Bord. Man muss nichts zusätzlich installieren, geht kein Risiko ein. Nur ältere Browser brauchen noch zwingend Flash, um Youtube-Videos zu zeigen. Seit einigen Tagen ist HTML5 bei Youtube Standard - und Flash die Ausnahme.

Auch wer Browser-Games entwickeln will oder bunte, animierte Bedienelemente auf der Webseite für nötig hält, ist nicht mehr auf Flash angewiesen. HTML5 kann alles bieten. Selbst wer mit Flash solche Animationen entwickelt, kann auf HTML5 setzen. Adobe selbst hat die Power und die Vorteile von HTML5 erkannt. Jetzt ist es Zeit zu erkennen: Flash ist überholt. Wir brauchen Flash nicht mehr. Im Gegenteil: Flash wird zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko. Die Software ist anscheinend nicht beherrschbar. Alle Online-Angebote, die jetzt noch Flash voraussetzen (etwa auch die Mediathek des WDR), sollten schnellstmöglich auf HTML5 umsteigen. Damit wir Danke sagen dürfen zu Flash - und vor allem: Adieu!

Und wann kommt ein HTML5-Player in der WDR Mediathek? Das Problem ist doch, dass viele Webseiten auf dem Desktop nach wie vor auf den Flash-Player setzen um Videos abzuspielen, der WDR ist da keine Ausnahme.

Daniel am 3.02.15 13:53

Ganz genau! Habe mehrfach die Redaktion des WDR angeschrieben mit der Bitte "Flash" durch den HTML5-Player zu ersetzen. Es geschieht nichts!
Warum geht hier nicht was auf YouTube schon lange prima funktioniert??? Echt ärgerlich!

Wolfgang am 3.02.15 18:17

Meine Rede!
Ich baue seit 16 Jahren Webseiten. Vor ungefähr einem Jahrzehnt habe ich ActionScript gelernt, die auf Java basierende Programmiersprache von Flash. Habe sie nie anwenden müssen.
Mittlerweile baue ich Animationen auf Basis von JavaScript, von jQuery. Diese Programmbibliothek ist ziemlich mächtig. Vor allem braucht sie keinen riesigen Code mehr im Browser.
Was mich an Flash immer gestört hat waren von Benutzerseite lange Ladezeiten. Von Seiten des Seitenbauers her waren es die riesigen Mengen an unübersichtlichem Code, den man generieren lassen musste. Eine Blackbox, bei der dann auch noch immer wieder was schief gegangen ist.
HTML5 ist eine geile Sache. Man braucht keinen superteuren Streamingserver mehr, eine Zeile Code reicht aus und nicht mehr 15 Zeile Wüste. Und was die aktuellen Sicherheitsprobleme angeht: Es kommt nur noch in den Browser, was reinkommen darf.
Ach, ich vergaß: Keine schwarzen Stellen mehr, weil die Firewall externe Bibliotheken blockt...

Thomas Berscheid am 3.02.15 20:06

Meine Rede!
Ich baue seit 16 Jahren Webseiten. Vor ungefähr einem Jahrzehnt habe ich ActionScript gelernt, die auf Java basierende Programmiersprache von Flash. Habe sie nie anwenden müssen.
Mittlerweile baue ich Animationen auf Basis von JavaScript, von jQuery. Diese Programmbibliothek ist ziemlich mächtig. Vor allem braucht sie keinen riesigen Code mehr im Browser.
Was mich an Flash immer gestört hat waren von Benutzerseite lange Ladezeiten. Von Seiten des Seitenbauers her waren es die riesigen Mengen an unübersichtlichem Code, den man generieren lassen musste. Eine Blackbox, bei der dann auch noch immer wieder was schief gegangen ist.
HTML5 ist eine geile Sache. Man braucht keinen superteuren Streamingserver mehr, eine Zeile Code reicht aus und nicht mehr 15 Zeile Wüste. Und was die aktuellen Sicherheitsprobleme angeht: Es kommt nur noch in den Browser, was reinkommen darf.
Ach, ich vergaß: Keine schwarzen Stellen mehr, weil die Firewall externe Bibliotheken blockt...

Thomas Berscheid am 3.02.15 20:08

Nach dem Kommentar von Wolfgang brauche ich mir ja keine Hoffnungen mehr zu machen, dass mir der WDR antwortet. Ich habe ihn nämlich auch gebeten, sich von Flash zu verabschieden und zu HTML5 zu wechseln.

Es ist schon seltsam, kritisch über den Flash Player zu berichten und es nur bei Worten zu belassen? Und sollte ich mich hier - hoffentlich! - irren?

Gerhard Hallstein am 4.02.15 11:18

Schon spannend: Da erklärt Jörg Schieb in einem auf der Startseite von WDR.de verlinkten Video, warum der Flash-Player schädlich ist und das man ihn abschalten sollte, und dieses Video ist im Flash-Format. Mit abgeschaltetem Player kann man es nicht sehen... sondern kommt auf eine Seite, die einem empfiehlt, den Flash-Player zu laden.

Lieder Jörg Schieb, liebe WDR-Internet-Redaktion, reden Sie eigentlich gelegentlich mal miteinander? Wie ich den vorgehenden Kommentaren entnehmen kann, gibt es ja wohl schon länger entsprechende Alternativen. Warum nutzt man die nicht?
Es ist schon etwas enttäuschend, dass man zwar eine eigene App basteln kann (wenn auch nicht für Windows-Phone), aber die eigene Website nicht auf den aktuellen Sicherheitsstand setzt.

Martin Schlömer am 4.02.15 12:49

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Dienstag, 03.02.2015

Tote Technik - fünf Geräte, die schon bald Geschichte sein werden

USB-Sticks, Smartphones, Tablets - wenn wir diese Technik in die Hand nehmen, fühlt sich das oft so an, als gäbe es sie schon ewig. Dabei kommen die USB-Sticks gerade mal auf fünfzehn Jahre, Smartphones auf acht Jahre, Tablets auf fünf. Letztere zumindest in der Form, wie wir sie heute kennen - definiert durch iPhone und iPad.

DVD-Player; Rechte: picture-alliance/Bildagentur-online/Klein
Wer heute Serien guckt, gibt kaum noch teures Geld für ganze DVD-Boxen aus - preiswerter wird es zum Beispiel mit Streamingdiensten.

So schnell sich die Welt in Digitalistan dreht, so klar ist: Es gibt Technik, die für uns noch Alltag ist, von der aber schon jetzt klar ist, dass sie bald Geschichte sein wird.

Beispiel eins: der DVD-Player. Die Zeiten mobiler Datenträger sind einfach vorbei. Die meisten hatten ja auch seit Jahren keine Disketten mehr in der Hand. Genauso wird es den USB-Sticks gehen, Blog: schon aus Sicherheitsgründen. Außerdem: Leute gucken heute eher Serien statt Filme. DVDs (oder Blu-rays) würden da ganz schön ins Geld gehen. Auch Streamingdienste wie Netflix, Watchever oder Maxdome erobern den Markt. Also: ab in den Keller damit - direkt neben den Videorekorder von damals.

Beispiel zwei: das Festnetztelefon. Wer ruft denn noch auf dem Festnetztelefon an? Meine Eltern und Großeltern vielleicht. Klingelt es, erschrecke ich mich, fühle mich sogar gestört. Abgesehen davon gibt es bald keine klassischen Anschlüsse mehr: Die Anbieter stellen auf Audio over IP um. Telefonate übers Netz lassen sich auch per Skype oder Smartphone führen. Manche Mobilfunktarife machen das Telefonieren zu Hause preiswerter als unterwegs. Gefühlt wird alles eins. Wozu also noch Festnetztelefone?

Beispiel drei: die Fotokamera. Natürlich nicht alle. Erst recht nicht die Spiegelreflex. Für den üblichen Schnappschuss reicht heute aber jedes halbwegs gute Smartphone - die preiswerte Kompaktknipse ist ganz einfach überholt. Bevor die Kritiker kommen: Jaaa, bei Smartphones fehlt in der Regel der optische Zoom, sie machen bei schlechten Lichtverhältnissen oft nicht mit, und der Akku ist dauernd leer. Aber die Entwicklung geht weiter - und für die preiswerte Kamera für unterwegs bleibt da kaum noch Platz.

Apple CarPlay; Rechte: picture-alliance/dpa/Mercedes-Benz
Touchscreen statt Autoradio: Apple und Google wollen mit ihren mobilen Betriebssystemen die Mittelkonsole erobern.

Beispiel vier: das Autoradio. Schon heute heißt es oft eher "Bordcomputer" - einige erlauben auch den Zugriff auf Onlinedienste wie Facebook oder Twitter. Mittlerweile arbeiten viele Autohersteller mit Apple und Google, um deren Betriebssysteme in die Mittelkonsole zu bringen. Dort, wo im Moment noch das Autoradio steckt, erwartet uns in Zukunt also ein Touchscreen mit iOS oder Android. Wenn wir Radio hören möchten, brauchen wir die passende App dazu - die nur noch eine von vielen sein wird.

Beispiel fünf: der Autoschlüssel. Funkfernbedienungen sind heute oft schon Standard. Einige Autos öffnen sich außerdem, wenn man sich ihnen nur nähert. Wofür dann noch Schlüssel - denn diese Funktion könnte zum Beispiel das Smartphone übernehmen. Tatsächlich wird daran gearbeitet: mit Apps, die als Autoschlüssel dienen. Auch diese Technik ist schon erfolgreich geknackt worden. Aber der klassische Schlüssel - aus der Hosentasche holen, reinstecken, umdrehen - ist wohl bald Geschichte.


Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog, jeden Dienstag in der WWW: WDR 5 LebensArt im Radio und einmal im Monat in der WDR: Servicezeit im WDR Fernsehen.

Solange es keine Flächendeckenden Breitbandanschlüsse gibt, gibts auch noch DVD+BluRay... bei mir is Internet noch Neuland...

Dieter am 3.02.15 13:11

Ich fühle mich etwas provoziert durch die Pauschalisierungen in diesem Artikel, aber vielleicht war das ja auch Absicht? Ich mag jedenfalls meine CDs, DVDs und Blu-Rays. Ich mag mein Regal, wo sie stehen und die Möglichkeit, sie zu einem Kumpel mitzunehmen für einen Videoabend mit Freunden.

Herbert am 3.02.15 15:01


Hinter dem Umstieg auf eine neue Technik stehen oft knallharte wirtschaftliche Interessen. Streamingdienste setzen sich ins von Anderen bezahlte Netz und kassieren. Man lässt uns nicht mal die Inhalte speichern. USB-Sticks sollen verschwinden? Keine mobilen Datenträger mehr? Alles in die Cloud? Das würde einigen Leuten so passen!

Kein Festnetztelefon? Nicht jeder hat ein Handy, nicht jeder will ein Smartphone bei sich haben. Es gibt zunehmende Forderungen, Bargeld und normale Fahrkarten abzuschaffen. Statt dessen bezahlen mit dem Smartphone. Ich will das aus verschiedenen Gründen nicht.

Statt Audioradio den tollen Bordcomputer? Ich denke, man soll sich aufs Fahren konzentrieren? Mir würde ein einfaches Radio reichen. Oder brauchen wir ein Gerät, das uns laufend mit ortsbezogener Werbung zumüllt wie jetzt die Durchsagen im Supermarkt?

Die beste Technik ist die, die man sich aussuchen kann, zu der man nicht gezwungen wird! Auch nicht indirekt durch Verschwinden der alten!

Bertram in Mainz am 3.02.15 15:03

Also ich hab noch Videokasseten(VHS) mit den Filmen die noch nicht auf DVD rausgekommen sind und weil es schön ist die Mechanik arbeiten zusehen und zuhören!

Martin Däniken am 3.02.15 15:19


Es verschwindet vieles schleichend. Nicht immer ist das von Vorteil:

Öffentliche Telefonzellen, Briefkästen, öffentliche Uhren.
LW-/MW-/KW-Sender werden abgeschaltet,
die UKW-Abschaltung wurde zum Glück nach Protesten verschoben.
DAB wurde schnell durch DAB+ abgelöst, alte Geräte nutzlos.
Fax ist angeblich tot, meines nicht.

DVB-T soll ersetzt werden durch DVB-T2, dann sind neue Käschtle zum Obe-druff-stelle ("Set-Top-Boxen") fällig. Kann man aber auch drunter stellen ;-) Oder gleich Smart-TV? Brauche ich nicht.


Früher war Kompatibilität ganz wichtig. Das UKW-Stereo-Signal kann in Mono von jedem alten UKW-Radio empfangen werden. Der Farb-Hilfsträger beim PAL-Farbfernsehen wurde so trickreich in das Signal eingebaut, dass auch der älteste Schwarz-weiß-Fernseher ein (schwarz-weißes) Bild hatte. Heute ist das schnelle Wegwerfen wohl gewünscht, leider auch beim Endkunden!

Wichtig: Auf genügend Anschlüsse achten. Die nächste Änderung kommt bestimmt.

Bertram in Mainz am 3.02.15 16:01

@Herbert: Es ist ja ein Blog hier, und in meinen fünf Punkten geht es natürlich auch ein bisschen zugespitzt zu. Auch ich mag meine CDs und DVDs - aber die Lebenszeit ist trotzdem begrenzt. :)

@Bertram in Mainz: Zumindest zu den USB-Sticks ist zu sagen: Ja, sie sollten verschwinden, wie gesagt allein aus Sicherheitsgründen. Ansonsten verstehe ich Ihre Punkte - so ist die Technikwelt eben. Mir geht es genauso, ich bleibe auch bei einigem ein Verfechter des Alten. Trotzdem reden wir hier ja über längere Zeiträume, und wer mag, kann auch heute noch Schallplatten hören. Aber in der Breite ändern sich die Dinge bei den fünf beschriebenen Geräten eben.

Dennis Horn am 3.02.15 19:08

Also ich denke nicht, dass die BluRay und das zukünftige Trägermedium von 4k-Filmen in näherer Zukunft durch das Internet bzw. Streamingdienste ersetzt werden können. Dafür ist das Netz in Deutschland nicht schnell genug und die Kapazitäten nicht ausreichend, was die Diskussion über die Netzneutralität beweist.
Bisher bieten die Streamingdienste ja nicht einmal Surround Sound.

Der neue Aufschwung vom Vinyl beweist zusätzlich, dass der Mensch, entgegen der reinen Rationalität, seine physischen Datenträger mag. Reine Rationalität hat in der menschlichen Geschichte eher einen geringen Einfluss gehabt, auch im Bereich Technik.

Clemens am 4.02.15 16:57

Also ich denke nicht, dass die BluRay und das zukünftige Trägermedium von 4k-Filmen in näherer Zukunft durch das Internet bzw. Streamingdienste ersetzt werden können. Dafür ist das Netz in Deutschland nicht schnell genug und die Kapazitäten nicht ausreichend, was die Diskussion über die Netzneutralität beweist.
Bisher bieten die Streamingdienste ja nicht einmal Surround Sound.

Der neue Aufschwung vom Vinyl beweist zusätzlich, dass der Mensch, entgegen der reinen Rationalität, seine physischen Datenträger mag. Reine Rationalität hat in der menschlichen Geschichte eher einen geringen Einfluss gehabt, auch im Bereich Technik.

Clemens am 4.02.15 16:59

Lustig gerade erst habe ich mir in den USA ein Sonim(nix smartphone)gekauft-das kann ich aus 2m fallen lasse und im Regen saeuft es nicht jaemmerlich ab.Oh,Photos macht es nicht.Nur SMS geht auch noch.Meine Enkelin(14) ist von CD und iFurz auf Vinyl umgestiegen-und geniesst es,den Echten Klang zu hoeren!Die schreibt auch Briefe und traegt eine Uhr!Aus"Sicherheitsgruenden"USB sticks abschaffen?Lachnummer!Schafft lieber js gebastel in den Seiten ab,Flash sowieso,PDF diese Jammerformat+Windows Office-sowie windows gleich hinterherWenigstens JAVA auf den Seiten ist tot...Hmm-wird es dann sicherer?Noe!Mannomann-alles kann gecrackt werden!
Das liest sich hier wie eine Auftragsarbeit der Industrie zwecks austesten der Verbraucher. ;)

LachLach am 4.02.15 18:10

Die welt dreht sich weiter und die zeit bleibt nicht still. Menschen wie ich (bin diplom informatiker bereich anwendungsentwicklung) versuchen alles leichter zu machen und die unglaubliche menge an daten die wir brauchen immer und überall zur verfügung zu stellen. Alles muss und soll einfacher werden. Wir haben noch nie so eine grosse menge an wissen jeder zeit abrufen können wie heute und das über all. Was nutzen uns dvds wenn wir filme direkt auf dem smartphone gucken können? Ich hab auch in meinem auto ein keyless system, schĺüssel loch hab ich nur noch wo man den beifahrer airbag austrllen kann, ich weis manchmal garnicht mehr wie mein schlüssel aussieht.
Zu herrn lachlach
Das jammerformat pdf ist nur ein container und ist mit eins der effektivsten dateisysteme und was sie meinen sicher nicht java sondern javascript. Java ist ne sprache die im hintergrund läuft und javascript läuft auf dem browser. Javascript ist alles andere als tot, sonder wird immer wichtiger

pasys am 4.02.15 19:51

Die welt dreht sich weiter und die zeit bleibt nicht still. Menschen wie ich (bin diplom informatiker bereich anwendungsentwicklung) versuchen alles leichter zu machen und die unglaubliche menge an daten die wir brauchen immer und überall zur verfügung zu stellen. Alles muss und soll einfacher werden. Wir haben noch nie so eine grosse menge an wissen jeder zeit abrufen können wie heute und das über all. Was nutzen uns dvds wenn wir filme direkt auf dem smartphone gucken können? Ich hab auch in meinem auto ein keyless system, schĺüssel loch hab ich nur noch wo man den beifahrer airbag austrllen kann, ich weis manchmal garnicht mehr wie mein schlüssel aussieht.
Zu herrn lachlach
Das jammerformat pdf ist nur ein container und ist mit eins der effektivsten dateisysteme und was sie meinen sicher nicht java sondern javascript. Java ist ne sprache die im hintergrund läuft und javascript läuft auf dem browser. Javascript ist alles andere als tot, sonder wird immer wichtiger

pasys am 4.02.15 19:51

was der endverbraucher letztendlich kauft, wäre eine macht, die man den industrie-diktaten mal entgegenstellen sollte ... aber der lemming-verbraucher legt sich ja lieber mit dem schlafsack vor den apple-laden, damit er bei dem neuen phone ERSTER! schreien kann ...
na ja; und: ALLES IN DER CLOUD wäre der Wunschtraum jeglicher "Geheim"-Dienste jeglicher Regierung!

Die Dummheit wird unsichtbar, wenn sie genügend große Ausmaße erreicht hat!

C.N. am 4.02.15 20:36

Auch die Spiegelreflex wird gehen. Im Grunde ist die Technologie überholt, aufwändig und teuer. Gute Systemkameras wird es dennoch weiterhin geben, allerdings ohne den Spiegelreflexmechanismus den man ohne weiteres durch "Live View" ersetzen kann.

Andreas Zottmann am 5.02.15 16:04

Irgendeine feste Verbindung für den PC braucht man doch, sonst hätte ich diesen Beitrag nicht empfangen können.

Ebert am 5.02.15 17:27

Tja-wenn alle Dipl.Informatiker so waeren..zum Glueck sind es meisst nur die Vorstandsbosse die nicht lesen koennen:js = Javascript und NICHT JAVA!Kleiner Unterschied noech!Ausserdem ihr Container pdf istleider dummerweise mittlerweile mit Zusatzfunktionen so ueberhaeuft-so das man dies besser nur mit speziellen Programmen oeffnen sollte-um sich nicht die Pest an den Hals zu holen.Ist halt leicht reden wenn man im Kaemmerlein sitzt und vor sich hin hackt.Die Welt sieht ein wenig anders aus-wenn man ,mal nach draussen geht und die Augen aufmacht.Druecke ihnen aber die Daumen das keiner vorbeikommt und ihren pc auf Raedern hackt(gated community?)Aber wer derart schmerzbefreit ist das er auf seinem cellphone sich videos ansehen meint zu muessen-weil er es kann-dem ist sowieso nicht zu helfen.Von Filmen haben sie jedenfalls keine Ahnung.Wie von allem anderen offensichtlich auch.Sichtweite bis Nasenspitze.

lachlach am 5.02.15 17:31

Genügend W-Lankabel bunkern ;-)
und man kann jeder Krise mit einem Lächeln begegnen und Vergaserinnenbeleuchtungen kann man auch nicht genug haben :-)
Mal ernsthaft der Mensch ist ein haptisches Wesen !
und mir geht was die Zukunft angeht der Zager/Evans Song"In the year 2525"
nicht aus dem Sinn
und die Beschwerde der ersten Astronauten über die fensterlose Raumkapsel!
Nur das wir die Fensterlosigkeit nicht mehr oder kaum noch als Mangel begreifen wollen oder können...

Martin Däniken am 14.02.15 12:33

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