Mittwoch, 05.03.2014

Alles, bloß nicht das Original!

Ich bin süchtig nach einer Suchmaschine, die ich frisch entdeckt habe: WWW: covr. Diese Suchmaschine macht nichts anderes, als Coverversionen von Songs rauszukramen - alles, bloß nicht das Original. Ihr könnt euch entweder entscheiden, nach bestimmten Songs zu suchen, oder klickt euch durch die vielen Vorschläge von covr.

covr; Rechte: covr
Auf covr könnt ihr entweder nach Songs, Künstlern oder Genres suchen - oder euch durch die Coversammlungen klicken, die ihr vorgeschlagen bekommt.

Dabei bietet covr eine unglaubliche Ausbeute: Da werden aus Songs von Katy Perry plötzlich wundervolle Singer-Songwriter-Versionen, Musik von Ke$ha zum Doo Wop und "Wrecking Ball" von Skandalsternchen Miley Cyrus zu romantischer Klaviermusik. Und wie oft ich da jetzt schon Versionen gehört habe, die so viel schöner sind als das Original. Ich könnte mich verlieren in dieser Suchmaschine.

Ah super genial!!! Danke für den Tipp!! Läuft ab jetzt im Büro! Wie oft doch Cover besser sind als das Original?!

Daniel Wolf am 8.03.14 9:50

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Mittwoch, 05.03.2014

Niesepeter

Einatmen, ausatmen... gar nicht so leicht. Zumindest im Frühling, wenn die Pollen fliegen. Für über 20 Millionen Allergiker in Deutschland ist es die wohl lästigste Zeit des Jahres. Oft sind die Störenfriede unsichtbar, manchmal überziehen sie auch als gelbe, klebrige Schlieren Autos und Fenster. Ich niese im Frühling und Sommer nur sporadisch. Andere permanent.

Wenn jemand unaufhörlich niest, stelle ich kurzfristig meine Atmung ein oder drehe mich einfach weg. Eigentlich gemein, den armen Niesepeter so auszuschließen. Hat er es doch eh schon schwer genug.

Bless You; Rechte: Ulf Lundin

Dieser fiese Reflex ist schließlich nicht nur lästig für den Betroffenen, sondern auch noch anstrengend, so Dr. Joachim Gubitz, Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Köln: „Es kommen Stoffe auf die Schleimhaut, es wird ein chemischer Prozess ausgelöst und der gelangt über das Rückenmark in die Muskulatur, das ist also kaum aufhaltbar. Je nach Trainingszustand hat man dann auch mehr oder weniger Muskelkater. Manche Nieser werden bis zu 200 km/h schnell." Und das muss man erstmal abfedern. Wie das aussehen kann, hat Ulf Lundin aus Schweden in einer Fotoreihe festgehalten. Allerdings kommt nicht nur Luft mit. Also erst überlegen, dann WWW: anklicken. Zum Glück ist Niesen normalerweise nicht gefährlich. Dumm nur, dass Anti-Allergie-Tabletten und Nasenspray selten reichen, um den Luftturbo aufzuhalten. Deshalb haben erfahrene Niesepeter einige Tricks auf Lager: Pollengitter, mehrmals täglich Haare wachen und Klamotten wechseln, einfach gar nicht vor die Tür gehen oder schwarze Teebeutel erst in warmes Wasser geben und dann im Kühlschrank abschrecken. Wenn man die auf die gereizten Augen legt, lindern die Bitterstoffe die Schwellung. Soweit aus Omas Hausapotheke.
Dr. Gubitz rät zudem, Regentage auszunutzen, nur früh morgens zu lüften, Chlor im Schwimmbad und Zigarettenrauch meiden, Schminke ebenfalls, je nachdem zu welchem WWW: Allergietyp man gehört. Für schwere Allergiker ist es damit längst nicht getan. Aber einigen hilft es.

Weidenpollen; Rechte: ECARF

Toll wäre natürlich auch, wenn man genau wüsste, an welchem Tag man worauf achten sollte. Die allgemeinen Pollenflugkalender helfen dabei nur bedingt. Die App von der WWW: Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst ist da individueller. Für Apple und Android-Geräte entwickelt und Ende März als Version 3.0 zu haben, muss man sich einfach registrieren, seine persönliche Allergien eingeben, den Standort bestimmen und schon bekommt man täglich einen persönlichen Pollenkalender. Nach fünf Nutzungstagen kann man sich in der bald neuen Version außerdem eine individuelle Prognose schicken lassen.

Prof. Dr. Karl Christian Bergmann vom Berliner WWW: Allergie-Centrum Charité hat mir erklärt, wie die App funktioniert: In Deutschland gibt es an etwa 45 Stationen sogenannte Pollenfänger. An diesen Messgeräten werden Pollen, Staubpartikel und alles, was sonst noch herum fliegt in einer Art Filter eingefangen, eingefärbt, bestimmt und analysiert.

Pollenfalle; Rechte: ECARF

Das Ergebnis besagt die Pollenzahl pro Kubikmeter Luft des Vortages. Diese Werte gehen dann zum einen an den Deutschen Wetterdienst, der Daten wie Wind, Temperatur, Niederschlag verarbeitet, und zum anderen an einen phänologischen Dienst, bestehend aus ca. 700 ehrenamtlichen Mitarbeitern wie Biologen und Botanikern, die sich Standardpflanzen ansehen und einmal wöchentlich Wachstum, Entwicklung etc. melden. Und wenn man jetzt weiß, wie weit eine Birke entwickelt ist, wie viele Pollen sie am Vortag abgegeben hat und der Wetterdienst weiß, wie warm und windig es morgen wird, errechnet sich daraus die Prognose.

Naseputzen; Rechte: Frank Coenders

Die Pollenstiftung finanziert das Ganze durch Weitergabe der Daten unter anderem an die Pharmaindustrie. Eine staatliche Unterstützung gibt es nicht. Deshalb werden App-Dienste in Zukunft vermutlich auch immer öfter kostenpflichtig. Einatmen, ausatmen...

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Donnerstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Radio.

Nur leider totalo sinnfrei!Das einzig Sinnvolle ist eine Bestandsaufnahme(Prick und RAST Test) gegen was man alles Allergisch ist um dann in einer Allergen "freien"Zeit eine Desensibilisierung durchzufuehren!Es geht eben nicht nur u ein wenig Niesen und Traenende Augen-Allergien sollte man Ernst nehmen!Stichwort:"Etagenwechsel"!Mit einem Allergischem Asthma spasst es sich nicht mehr.Ganz uebel wird es wenn aus der Pollenallergie eine Lebensmittelallergie wird,die dann auch"gerne mal"den Allergieausloeser wechselt.Ebenso Lebensbedrohlich-Allergien auf Bienen\Wespenstiche.
Denn bei Lebensmitteln,wie auch Insektenstichen kommt es dann leicht mal zu einem Anaphylaktischem Schock!Da sollte der Notarzt dann moeglichst in

Nette Tips am 6.03.14 8:10

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Dienstag, 04.03.2014

Qwant will sicherer suchen

Warum hat die Suchmaschine Google in Deutschland einen Marktanteil von weit über 90 Prozent? So genau weiß das keiner. In den USA ist Google zwar auch Marktführer, aber Bing und Yahoo sind Google wenigstens auf den Fersen. Bei uns ist das anders: Alle suchen über Google. Daran können auch die aktuellen Blog: NSA-Abhörskandale wenig ändern. Die Leute stört es wenig. Aber vielleicht mangelt es auch nur an Alternativen? Eigentlich nicht. Es gibt Alternativen - und jetzt eine mehr.

Die nennt sich WWW: Qwant. Die Suchmaschine aus Frankreich will bei uns Deutschen punkten, indem Schutz der Privatsphäre garantiert wird. "Wir versuchen, Ihnen so viel Privatsphäre und Sicherheit wie möglich zu geben", erklärt der Betreiber. Angeblich werden keinerlei persönlichen Daten gesammelt. Die Ergebnisse erscheinen schnell auf dem Bildschirm, aufgeteilt in mehrere Spalten. Es gibt Ergebnisse aus dem Web, von Nachrichtenseiten, aus dem Online-Nachschlagewerk Wikipedia sowie aus sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Werbefrei. Bilder gibt's auch. Das Layout lässt sich nach Bedarf anpassen.

Suchmaschine Qwart; Rechte: WDR/qwart.com
Suchmaschine aus Europa: Datenschutz wird großgeschrieben

Qwant mag zwar keine Daten sammeln. Aber besonders beeindruckend sind die Suchergebnisse auch nicht gerade. Nur die allerwenigsten Bilder und Videos, die zum Beispiel nach der Suche "Schieb" erscheinen, haben etwas mit mir oder dem Wort "Schieb" zu tun. Die Seite wirkt etwas überladen und auch old-fashioned gestaltet. Aber dennoch: Eine schöne Ergänzung zu anderen Suchmaschinen wie WWW: Duckduckgo, die ja auch versprechen, keine Daten zu sammeln, ist Qwant auf jeden Fall. Ausprobieren hilft, sich selbst einen Eindruck zu machen.

Geld verdienen will die Firma übrigens nicht mit Anzeigen, sondern indem die Suchmaschinen-Technik an Firmen verkauft wird (damit hat Google anfangs auch sein Geld verdient) - und indem für eCommerce-Umsätze eine Beteiligung fließt, etwa wenn jemand aus der Suchmaschine heraus etwas kauft.

Lieber Jörg,

Gut, die Suchergebnisse von Quant sind vielleicht auf den ersten Blick nicht beindruckend. Deine Methodik, um die Qualität der Suchergebnisse zu bestimmen, aber auch nicht. Eine Suchmaschine danach zu beurteilen, ob sie für das Suchwort "Schieb" relevante Ergebnisse liefert, scheint mir doch etwas zu kurz gegriffen. Vielleicht wäre die Anfrage "Jörg Schieb" ein wenig geeigneter? Insgesamt ist die Bestimmung der Qualität einer Suchmaschine nicht ganz unproblematisch. (Link entfernt) Cheers Olaf

Olaf am 5.03.14 15:39

Abgesehen davon das der link zu qwant nur http ist-gibt es zwar auch die Version als https,nur leider funktioniert diese Seite ohne scripte nicht!Fazit-total unbrauchbar!Denn nur DaUs erlauben ihrem browser scripte.

Nun ja am 6.03.14 8:57

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