Montag, 08.09.2014

IFA: Rund ist das neue 3D

Rund ist weich. Rund ist geschmeidig. Rund ist gerade total in. Diesen Eindruck habe ich gewonnen, als ich mir die Neuheiten von der WWW: IFA angeschaut habe. Rund ist sozusagen das neue 3D. Wurde man bis vor einem Jahr auf der IFA und allen anderen Elektronik-Messen vor allem mit dem Blog: Begriff 3D bombardiert - für eine Weile sollten alle Fernseher, alle PC-Monitore, alle Spiele und Blog: selbst Smartphones 3D-fähig sein -, so ist das kein Thema mehr. Zum Glück. Dafür muss jetzt plötzlich alles rund sein: Smartwatch, Fernseher, Fitness-Tracker, Smartphone-Displays.

Moto 360; Rechte: Motorola/WDR
Trendsetter: Die Smartwatch Moto 360 war die erste mit rundem Layout


Runde Fernseher und runde Smartwatches
Die sogenannten Blog: Curved-TVs sind nicht neu. Die gibt es schon eine ganze Weile. Aber auf der diesjähigen IFA gibt es besonders viele von ihnen zu sehen. Was daran liegen dürfte, dass den Fernsehherstellern nichts Besseres einfällt, als 4K und Curved zu verkaufen. Denn Flachbild und HD haben die meisten mittlerweile zu Hause. Doch die leicht abgerundeten, nach innen gewölbten Ecken eines Curved-TVs sind pure Spielerei. Unter ergonomischen Aspekten bringt die Wölbung unter einer Bildschirmdiagonale von zwei Metern gar nicht oder nur sehr wenig. Viel Wind um nichts. Pures Marketing.

Anders bei der Smartwatch. Die Modelle der ersten Generation waren allesamt eckig und klobig. Mit der Blog: Moto 360 von Motorola ist Anfang des Jahres zum ersten Mal eine Smartwatch aufgetaucht, die rund ist - wie klassische Uhren. In der Community waren "Ahh"s und "Ohh"s zu hören. Und die Hersteller haben die Begeisterung realisiert. Plötzlich kommen alle um die Ecke und präsentieren Smartwatches im runden Design, ob LG, Samsung, Asus oder andere. Fast alle neuen Smartwatches sind rund.

Phablet mit gerundetem Display
Richtig cool finde ich aber das Display im neuen Samsung Galaxy Note Edge. Denn dieses Display geht um die Ecke herum, ist gerundet. Da wo normalerweise Plastik als Einfassung ist, befindet sich bei Galaxy Note Edge ein Display - zumindest am rechten Rand. Und dieses Display lässt sich sogar per Touchsteuerung bedienen. Schöne Idee: Das Display in der Rundung ist vom Haupt-Display separiert. Hier können Meldungen oder Icons angezeigt werden, wenn das Haupt-Display ausgeschaltet ist. Das spart Strom, das sticht direkt ins Auge, das ist innovativ.

Auch Fitness-Tracker bekommen gerade ein weicheres Design verpasst, sie werden rund. Nicht mehr lange, und wir bekommen runde Tablets zu sehen - und es tauchen mehr runde Icons in den Benutzeroberflächen auf.

Samsung Galaxy Note Edge; Rechte: Samsung
Phablet mit runden Ecken: Samsung probiert neues Feature

Dringende Warnung zum Fernseher-Kauf: Man kläre vorher, welche Programmquellen man hat! Ein hochauflösender Fernseher oder ein 3-D-Fernseher ist sinnlos, wenn man dann DVB-T in einfacher Auflösung guckt.

Auch wenn man eine Programmquelle hat, man muss nicht Nutzen und Aufwand, sondern Mehrnutzen mit Mehraufwand vergleichen. Lohnt sich ein HD-Fernseher, wenn man nur ab und zu eine DVD guckt? Kann man die paar YouTube-Videos nicht auch am PC gucken? Lohnt sich der Flachfernseher, wenn der Alte mit Bildröhre noch funktioniert?

Meine Situation ist vielleicht untypisch. Ich bin im DVB-T-Kernbereich. Und wenn es mich irgendwann mal juckt, kann ich auch problemlos eine Sat-Anlage installieren, Blickrichtung ist frei. Außerdem schaue ich wenig, Hauptmedium neben Internet ist Radio.

Bertram in Mainz am 5.09.14 19:25

"Lohnt sich der Flachfernseher, wenn der Alte mit Bildröhre noch funktioniert?"-der neue lohnt sich allemal.Dazu muss man nur den Stromverbrauch vergleichen!Ansonsten hast du voellig Recht.3D lohnt nur fuer BlueRay freaks."Rund"(TV)ist fuer dummies.HD mit 4k,da fehlt das Futter.HD unterhalb von 4k ist laengst in bezahlbaren Preisregionen angekommen.Kann man also kaufen

Nun ja am 6.09.14 7:20


Geräte nur wegen des Stromverbrauchs zu ersetzen, lohnt sich selten. Ausnahmen sind Geräte im Dauerbetrieb: Kühlschränke, Steckernetzgeräte usw. Auch da stellt sich die Frage, ob man die nicht öfter einfach ausschalten kann. Schätzen bringt nichts. Da hilft nur messen, messen, messen und rechnen. Überraschungen sind sicher. Einschaltdauer beachten!

Manch uralter Kühlschrank steht frei und hat ganz dicke Wände. Der Verbrauch kann überraschend niedrig sein. Mancher Stand-by-Verbrauch elektronischer Geräte erschreckt dagegen. Das Abschalten mache ich gerne mit externem Schalter. Der Schalter ist ein Verschleißteil, Defekte sind ärgerlich. Defekte Netzschalter überbrücke ich meistens, klebe ein Hinweisschild dazu auf die Rückwand und schalte dann extern.

Zum Fernseher, etwas willkürliche Zahlen: Röhrengerät 90 Watt, neuer 45 Watt, Zeit 2 Stunden pro Tag, das sind rund 33 kWh pro Jahr, rund 10 Euro pro Jahr. Zweitgeräte laufen viel kürzer, Familienfernseher länger.

Bertram in Mainz am 6.09.14 11:59

Ein Roehrenfernseher mit 90W so ewas duerfte aus den End70gern stammen mit "miniroehre".Bspw. ein Zweitgeraet das auch fuer Camping gedacht ist.Gerate mit groesseren Roehren aus den 80gern und 90gern hatten jedoch locker einen Verbrauch jenseits von 250W.Die hatten dann auch "deutlich messbare"Standby Wattzahlen ;) Gleiche Groesse bekomme ich heute mit 30W und fast nicht messbarem Standby Verbrauch.Kuehlschraenke,Waschmaschinen,Geschirrspueler(nur bei grossen Familien letzteres sinnvoll)-aus"alter Produktion"hingegen-da greift auch noch das Haltbarkeitsargument.Die neueren gibt es nur noch als"fast nicht zu reparieren"Ausfuhrungen und geplanter Obsoleszen.So etwas wuerde ich erst bei Totalausfall austauschen.Lampen hingegen habe ich alle laengst auf LED umgestellt.Zusammen mit meiner Frau hatte ich noch eine Stromrechnung von >100.-EUR im Monat.Jetzt,als Witwer,sind es gerade noch 19.-EUR-nach konsequenter Umstellung.

Nu ja am 9.09.14 8:56

Auch wenn ich die Diskussion über die Neubeschaffung von Geräten etwas deplaziert finde...
Wenn man ein TV-Gerät nicht nur für die Tagesschau und Wim Theolke einschaltet, fallen schon "ein paar" Betriebsstunde mehr an. Ich hab kurz vor der Entsorgung der Altgeräte nochmal die Typenschilder inspiziert.

Orion Röhrengerät 50cm / 20" 121W
ersetzt durch
Blaupunkt LED 82cm / 32" 40W bei aktueller Einstellung

Grundig Vivance 82cm / 32" 145W
ersetzt durch
Samsung 116cm / 46" ~75W bei aktueller Einstellung

(bei größerer Helligkeit könnten die Neugeräte auch 75W bzw. 128W "fressen" - das hat dann aber schon was von Xenon-Fernlicht im Gegenverkehr)
Und bei uns läuft die große "Röhre" mindestens 12h am Tag.
365*12h*70W weniger macht nach Adam dem Riesen eingesparte 306 Verrechnungseinheiten des Energieversorgers.
Bei günstiggerchneten 25cent je kwh sind allein damit jedes Jahr 76€ eingespart.
Anno 2014 gibt es mehr, als den Volksempfänger.

Micha am 9.09.14 13:46

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Sonntag, 07.09.2014

Video: Wie Plastik die Umwelt ruiniert

Eigentlich wissen wir es: Jedes aus Plastik hergestellte Ding belastet die Umwelt. Denn zum einen wird Plastik aus Rohöl hergestellt, einem wertvollen Rohstoff, zum anderen verrottet Plastik nicht. Wenn Plastik nicht fachgerecht entsorgt wird - und das ist die Regel, nicht die Ausnahme - landet der Müll früher oder später irgendwo dort, wo er eigentlich nicht hin soll. Die Weltmeere sind voll mit Plastikmüll. Ein packender Animationsfilm zeigt, welche Unmengen an Plastik hergestellt und von uns konsumiert werden. Und welche Folgen dieser Konsum konkret hat.

WWW: It's a plastic world - English from WWW: It's a plastic world on WWW: Vimeo.

100 Kilogramm Plastikmüll produziert jeder Europäer pro Jahr. 100 Millionen Tonnen davon schwimmen in den Weltmeeren. In manchen Regionen der Weltmeere gibt es 60 Mal mehr Plastik als Plankton. Ein eindringlicher Appell, weniger Plastik herzustellen und zu konsumieren finde ich. Sich das bewusst zu machen, ist ein erster Schritt.

"100 Kilogramm Plastikmüll produziert jeder Europäer pro Jahr."-sorry,ich habe in meinem Leben noch keinen Kunststoff produziert!Das in meiner Zahnpasta micro Kugeln aus Plastik sind,das wusste ich bis vor kurzem nicht.Wussten Sie es Herr Schieb?Meine Hemden sind zwar nicht aus Baumwolle,sondern aus Kunststoff-im Gegensatz zu einem Baumwoll Hemd halten die aber nun schon 20 Jahre!Was wohl Umweltschonender ist?Plastiktueten haben wir nie verwendet-dafuer einen Einkaufswagen aus Metall und Kunsstoff seit 30 Jahren(immer noch der gleiche).Btw."Plastik"|="Plastik"-es gibt laengst Kunsstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen-die zudem auch in absehbarer Zeit verrotten.

Robin am 9.09.14 15:06

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Freitag, 05.09.2014

An die Twitterelite: Heult nicht rum!

Mein Kopfschüttler der Woche gehört Twitter und der Angst vieler Nutzer um ihre Timeline. Seit ein paar Wochen hält Twitter seine treuesten Nutzer in Atem, weil der Dienst ganz offensichtlich mit Algorithmen experimentiert - WDR: so wie wir das von Facebook kennen, wo ein Algorithmus bestimmt, was die Nutzer auf ihrer Startseite sehen. So sollen sie weniger Inhalte verpassen, die für sie wichtig sein könnten.

Dick Costolo; Rechte: Flickr/Joi Ito (CC BY 2.0)
Twitter-Chef Dick Costolo befindet sich auf einer Gratwanderung: Er muss Twitter vereinfachen, so dass Normalnutzer mit dem Dienst zurechtkommen - ohne die treue Twitterelite zu verstoßen, die den Dienst groß gemacht hat und am Leben hält.

Bisher gab es in der Timeline nur Tweets von Accounts zu sehen, denen man folgt, und zwar in chronologischer Reihenfolge, plus deren Retweets, plus Werbung. WWW: Nun schleust Twitter auch Tweets fremder Accounts ein - ohne dass man das abstellen könnte: "Wir wählen jeden Tweet anhand vieler Faktoren einschließlich der Beliebtheit und der Interaktion von Personen in deinem Netzwerk damit aus. Unser Ziel besteht darin, deine Timeline auf der Startseite noch bedeutungsvoller und interessant zu gestalten."

WWW: Laut dem Magazin TechCrunch wird es das nicht gewesen sein. WWW: Auch das Wall Street Journal berichtet, dass die Timeline noch stärker von einem Algorithmus beeinflusst werden soll. Das wäre ein beachtlicher Schritt: Twitter würde damit nach sieben Jahren am Markt seinen Kern ändern - weg von einer Art persönlich zusammenstellbaren Nachrichtenticker hin zum sozialen Netzwerk, wie wir es von Facebook kennen.

Und was macht die Twitterelite? Sie übt den Aufschrei. WWW: Wirft Twitter vor, seine Nutzer zu entmündigen. WWW: Vermutet, das sei das Aus für "unerwartete Inhalte". WWW: Ruft schon jetzt den Abschied von der chronologischen Timeline aus. WWW: Sagt voraus, dass das, was wir "Twitter" nennen, bald nicht mehr existieren wird. WWW: Geht auf die Barrikaden und kündigt an, jeden Account, der ungewollt in fremde Timelines geschleust wird, zu blocken.

Twitter; Rechte: Twitter
Als man Links noch von Hand gekürzt und Tweets zum Teil noch per SMS gepostet hat: kein Algorithmus, dafür extrem fehleranfällig und für Normalnutzer unbedienbar.

Dass Twitter oft heiß läuft, ist nicht neu - erst recht, wenn es um die eigene Filterblase geht. Dabei läuft hier auf so vielen Ebenen so viel schief, dass es fast weh tut.

Erstens sprechen wir über Experimente. Natürlich führt ein Unternehmen wie Twitter solche Experimente durch - ganz einfach, um herauszufinden, wie es die Nutzer besser bei der Stange halten kann, sowohl die neuen Nutzer als auch die Twitterelite. Es steckt allerdings im Wesen eines Experiments, dass wir den Ausgang noch gar nicht kennen.

Zweitens deutet nichts darauf hin, dass Twitter uns Tweets vorenthalten möchte, so wie es beim Facebook-Algorithmus geschieht, der gnadenlos Inhalte filtert. Twitter dagegen experimentiert (bisher) nur mit zusätzlichen Tweets. Das halte ich für eine gute Idee: Dadurch stoße ich vielleicht wieder öfter auf neue interessante Inhalte. WWW: Oder wie Daniel Fiene schreibt: "Was ist schlimm daran, wenn es mehr Wissen gibt, als es die eigene Filterblase zulässt? Manchmal macht mir das Kleinbürgertum der Netzgemeinde Angst."

Drittens meckern vor allem die treuen Powernutzer der ersten Stunde. Die Links noch mit Hand gekürzt, Tweets noch per SMS abgesetzt und schon getwittert haben, WWW: bevor US-Airways-Flug 1549 zur Notwasserung angesetzt hat - der gefühlte Durchbruch des Dienstes in Deutschland. Twitter aber hat nicht nur diese Powernutzer im Blick, sondern eine komplette Nutzerschaft, die noch immer ihre Probleme mit @nutzernamen und #hashtags hat und die sich reihenweise anmeldet, dann aber ihre Accounts verwaisen lässt, weil der Dienst ihr zu kompliziert ist. Manchmal gehört es eben dazu, unpopuläre Entscheidungen gegen einen großen Teil der eigenen Nutzerschaft zu treffen.

Weltkarte; Rechte: Flickr/Eric Fischer (CC BY 2.0)
Schon diese Aufnahme von 2011 zeigt, wie stark Twitter die Welt miteinander vernetzt.

Für Twitter wie für Facebook gilt: Soziale Netzwerke richten sich nach dem Verhalten der Masse. Sie beobachten uns genau. Und wenn Änderungen an zentralen Funktionen eben dafür sorgen, dass die Nutzer länger online bleiben und sich stärker einbinden, ist den Netzwerken der Aufschrei der Filterblase herzlich egal. Die poltert einmal laut rum, beschwört schon den Untergang - WWW: und bleibt am Ende doch dabei, so wie wir es von Facebook, WhatsApp und allen anderen kennen, die ja auch fleißig weiter wachsen.

Dass bald mein liebster Nachrichtenticker verloren gehen könnte, bereitet auch mir Bauchschmerzen. Aber wer sagt denn, dass uns die Selbstbestimmung genommen wird - und dass Twitter uns keine Option gibt, auf Wunsch doch eine chronologische Timeline zu sehen? Die Chefetage von Twitter zumindest versucht, zu beruhigen. WWW: Geschäftsführer Anthony Noto zum Beispiel sagt: "Nutzer werden nicht eines Tages aufwachen und eine Timeline auffinden, die komplett durch einen Algorithmus geordnet wurde."

Und wenn doch, dann tut's auch der gute, alte Feedreader. Also heult nicht rum!

Fehlt noch ein Argument: man kann Listen mit Gruppen von Accounts erstellen (z.B. nach Themen sortiert), in denen nur deren Tweets angezeigt werden. Allerdings ist die Anzahl der Accounts pro Liste auf 500 beschränkt.

acepoint am 5.09.14 10:38

Ein entscheidender Punkt unterscheidet (noch) Twitter von Facebook:
Der Wert war bisher, dass es zum größten Teil aus Nutzern bestand, die intelligent genug waren, mit "@" und "#" umzugehen. Wenn das Ziel ist, Twitter für Menschen zu öffnen, die das nicht verstehen, verliert Twitter ganz einfach den Reiz des Besonderen. Belanglosigkeiten kann man sich auch auf Facebook ansehen...

Sebastian am 5.09.14 10:43

*gruntz* Wenn endlich Sachen wie der WDR nicht mehr existieren, dann bitte aber auch nicht rumheulen. Ihr existiert nur noch so rosig, weil ihr die Leute ZWINGT euch zu bezahlen.

Twitter war so wie er jetzt ist eine sehr gute Mischung aus Feedreader und Social Features. Was sie jetzt machen, sollte es sich durchsetzten, wird Twitter zerstören. Es ist dann einfach nicht mehr Twitter. Nur noch der Name.

Das euch das gefällt, versteht sich.

dasparadoxon am 5.09.14 11:19

Ständig irgendeinen Scheiß in die Welt absondern, ist eh für den Arsch!

PK am 5.09.14 13:47

Also klärt mich mal auf:

Dass das # 'irgendetwas' mit Haschtag zu tun hat, ist bei mir angekommen - aber das @ ... - sieht irgendwie nach Ohrfeige für den Vorblogger aus!

Egal, dieser Blog hat sowieso kein Niveau mehr!

Schwadralla am 5.09.14 16:54

Wer Twitter, Facebook, WhatsApp und Co. nutzt, hat doch sowieso einen Schatten. Wenn die Leute ausgeforscht, ausgenutzt, ausgehorcht und ausverkauft werden, finde ich das nur richtig. Immer her mit den Daten.

Birger am 12.09.14 16:57

Was bei dem Überwachungsfan Dennis Horn bezüglich der Wanze namens Handy nicht erscheint, schreibe ich hier:

Wer sich eine Wanze anschafft, sollte deren Möglichkeiten kennen. Vom Besitzer ausgeschaltet, von Externen eingeschaltet ohne jeden Mucks. Sekündlich wird der gesamte Speicher abgerufen, Adressbuch, Bilder, alles. Eingeschaltet als Wanze zum Abhören der Wohnung, Fotos werden gemacht, die nicht im Speicher landen, stille SMS zur Ortung. Danach mit der Wanze ab ins Auto, dann geht es weiter mit GPS, ebenfalls ein feines Überwachungsmittel. Mittlerweile möchten die Überwacher mittels Wanze gerne den Herd und die Kaffeemaschine im trauten Heim einschalten können. Was machen die Fans? Sie finden das klasse. Das zum Thema IQ. Zur Ehrenrettung sei gesagt, daß sich auch noch kluge Menschen in Deutschland befinden. Die Warner, die Rufer im Wald des Mainstreams. Mein Mitleid mit den Wanzen-Fans tendiert gegen Null. Es ekelt einen an, wie saudumm die User sind.

Birger am 14.09.14 16:41

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