Donnerstag, 11.09.2014

Das Blog der seltsamen Apps

Mein neuer Lieblingstumblr: WWW: Weird Apps for iOS. Der App-Entwickler WWW: @CoryDMC trägt darin die seltsamsten, künstlerischsten und verrücktesten Apps zusammen: Apps, die das Bellen von Möpsen abspielen, die anzeigen, ob heute Dienstag ist, oder auch die Somebody-App, Blog: die Katharina Ley zuletzt hier in Digitalistan vorgestellt hat.

Rap Mushi; Rechte: Rap Mushi
Eine der verrückten Apps aus "Weird Apps for iOS": RapMushi. Ein handgezeichnetes Soundboard, das japanische Beatboxing- und Rap-Soundeffekte abspielt.

@CoryDMC programmiert übrigens selbst Apps, die auch in diese Liste passen würden. Den Tumblr darf man also auch als Werbeaktion für seine eigenen Ideen verstehen.

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Dienstag, 09.09.2014

Apple bestätigt die Gerüchteküche: das iPhone 6 in zwei Größen und die Apple Watch

Apple Watch also wird es heißen: das erste Wearable von Apple, das die Gerüchteküche so lange hat kochen lassen. Die Apple Watch sieht aus wie eine klassische rechteckige Uhr, ist aber gleichzeitig Smartwatch und Fitnesstracker. Es wird sie in zwei Größen, drei Editionen und mit einer Fülle austauschbarer Armbänder geben, mit denen allein Apple vermutlich schon ordentlich Geld scheffeln wird.

Apple Watch; Rechte: Apple
Apple Watch: zwei Größen, drei Editionen und eine Fülle austauschbarer Armbänder, mit denen allein Apple vermutlich schon ordentlich Geld scheffeln wird.

Bei der Bedienung der Uhr geht Apple neue Wege: Auf der rechten Seite befindet sich ein Drehrädchen, das je nach App zum Zoomen oder zum Hoch- und Runterscrollen dient - so bleibt der Blick aufs Display frei. Drückt man auf das Drehrädchen, kommt man auf den Homescreen und kann von dort Apps starten. Die Apps selbst lassen sich auch übers Display steuern, das zwei Arten der Bedienung kennt: nicht nur die leichte Touchgeste, sondern auch stärkeren Druck. So erhöht Apple die Möglichkeiten der Bedienung.

Von Spielereien bis zum Bezahlchip - die Apple Watch kommt mit einer ganzen Reihe interessanter Funktionen

Wer die Uhr gerade nicht bedient, bekommt entweder das klassische Ziffernblatt zu sehen oder wählt auf Wunsch aus einer Reihe von Widgets aus, die das Datum, die aktuelle Temperatur, Aktienkurse und mehr anzeigen können. Möglich sind auch Spielereien: vorne Uhrzeit, hinten die eigene Position, eingeblendet auf der Erdkugel.

Die Uhr ist aus Saphirglas gebaut. Innen hat sie einen Apple-eigenen Prozessor, Lautsprecher und Mikrofon. Weiterhin gibt es einen Vibrationsalarm, der direkt auf der Haut zu spüren ist, so dass die Umgebung nichts davon mitbekommt. Zusätzlich befinden sich auf der Rückseite der Uhr die Sensoren für die Fitnessfunktionen.

Apple Watch; Rechte: Apple
Der Blick auf den Homescreen der Apple Watch, über den auch die Fitnessfunktionen der Uhr erreichbar sind. Analysieren lassen sich die erhobenen Daten später in einer eigenen iPhone-App.

Das Betriebssystem der Apple Watch sieht bekannt aus, ist aber keine eingedampfte Version von iOS. Bei der Livedemo wirkte es flüssig, ohne merkbare Ladezeiten. Twitter und Facebook waren zu sehen, außerdem eine Reihe von weiteren bekannten Apps. Laut Apple-Chef Tim Cook lässt sich die Uhr außerdem als Walkie Talkie einsetzen, als Kontrollbildschirm für die iPhone-Kamera - Blog: oder per NFC-Chip auch zum Bezahlen.

Spannend sind ein paar Details. Die Apple Watch analysiert zum Beispiel eingehende Nachrichten. Nehmen wir die Frage: "Was machen wir heute Abend? Fernsehen oder Sport?" - die Uhr schlägt mir "Fernsehen" und "Sport" direkt als mögliche Antworten vor. Wahlweise kann ich mit Emojis, kurzen Zeichnungen oder per Spracherkennung antworten - oder aufs iPhone wechseln, wenn die Antwort doch komplizierter wird.

Neben der Menge an Informationen, die Apple über seine Uhr in die Welt pustet, ist allerdings auch interessant, welche Information bisher nirgendwo zu finden ist: die über die Akkulaufzeit. Vielleicht liegt es ja daran, dass Apple noch nicht weiß, wie sehr die mögliche Akkuleistung bis dahin noch gesteigert werden kann - oder aber auch daran, dass Apple diese Information lieber nicht preisgibt, weil sie auf der Negativseite zu verbuchen wäre - bei der Funktionsgewalt dieser Uhr wäre das vorstellbar.

Apple Watch, Tim Cook; Rechte: Apple
Sieben Jahre nach der Vorstellung des ersten iPhones durch Steve Jobs gibt es Standing Ovations für Tim Cook, als er mit "One more thing ..." die Apple Watch ankündigt.

Die Apple Watch wird in den USA mindestens 349 Dollar kosten; Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt. Die Uhr erscheint erst 2015, wird im Weihnachtsgeschäft also keine Rolle spielen - ist dafür also offenbar noch nicht "fertig genug".

Nicht innovativ, nicht bahnbrechend - eher wie immer: ordentlich, aber teuer

Alles in allem: das, was wir vorher erwartet haben - und ein Produkt, das das Zeug hat, Kassensysteme in Geschäften zu verändern und all den Fitnesstrackern Konkurrenz zu machen. Trotzdem: Das "iPhone-Gefühl" von 2007 stellt sich bei mir nicht mehr. Die Apple Watch ist keine große Innovation, kein bahnbrechendes Gerät, sondern eher das, was Apple gut kann: ein wie immer sehr ordentliches, aber auch sehr teures Produkt.

Ähnlich sieht es für das neue iPhone 6 aus, das es in zwei Größen geben wird: in 4,7 Zoll bei 1.334 x 750 Pixeln und in 5,5 Zoll bei 1.920 x 1.080 Pixeln. Das iPhone 5 hatte einen 4-Zoll-Bildschirm - ein enormer Sprung also, allerdings nur für iPhone-Nutzer selbst, denn wer ein Android-Smartphone besitzt, weiß schon lange, wie angenehm ein etwas größerer Bildschirm sein kann. Dagegen wirkte das iPhone zuletzt aus der Zeit gefallen.

iPhone 6; Rechte: Apple
Von außen hat sich nicht viel getan - das neue iPhone 6 ist nur dünner und größer. Apple verspricht eine ganze Reihe neuer Spiele mit höherer Auflösung als aktuelle Konsolen sie bieten, außerdem eine schnellere Grafik und eine schnellere Prozessorleistung: Das iPhone 6 soll bis zu 50 Prozent schneller sein.

Wofür der Platz auf dem großen Bildschirm? Es geht weniger darum, noch mehr Apps auf den Homescreen zu bekommen - sondern viel eher um die Apps selbst, die nun mehr Inhalte anzeigen können. Die E-Mail- und die Nachrichten-Apps zum Beispiel bekommen für ihre Queransicht neue Modi, über die man wie im Mailprogramm am Computer neben dem Posteingang auch direkt die E-Mail selbst sieht.

Wie bei der Apple Watch sind auch beim iPhone 6 ein paar Details spannend: auch hier der NFC-Chip zum Bezahlen. Oder Telefonate übers Netz, wie sie zum Beispiel über Apps wie Skype oder Viber möglich sind, solange man sich im WLAN aufhält. Das an sich ist nichts Neues. Verlässt man aber das Haus, soll das iPhone 6 das Gespräch automatisch vom WLAN ins klassische Telefonnetz überführen können - vorausgesetzt, der eigene Mobilfunkanbieter macht das mit.

Ansonsten hat Apple die Kamera weiterentwickelt und verspricht vor allem schnelleres Fokussieren. Sensoren machen auch das iPhone selbst zum Teil zum Fitnesstracker. Der Fingerabdrucksensor kann nun auch von anderen Apps genutzt werden. Und das iPhone wird es in Zukunft auch in einer großen 128-GB-Variante geben.

Flint Center; Rechte: Apple
Zur Vorstellung von iWatch und iPhone 6 ist Apple an einen Ort zurückgekehrt, an dem das Unternehmen Geschichte geschrieben hat: Steve Jobs hat im Flint Center in Cuptertino 1984 den Macintosh vorgestellt, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche.

iPhone 6 holt Rückstand gegenüber Android auf

Das iPhone 6 startet bei 699 Euro, das noch größere "iPhone 6 Plus" bei 799 Euro. Das Gerät ist ab dem 19. September erhältlich und bleibt ein zwar ordentliches, aber technisch durchschnittliches Smartphone. Dass Apple seinem Flaggschiff erst jetzt einen größeren Bildschirm spendiert und erst zehn Jahre nach Marktstart auf die Idee kommt, einen NFC-Bezahlchip einzubauen - Innovation geht anders. Apple versteht aber gleichzeitig wie kein anderes Unternehmen, aus Hardware und Software eine Einheit zu bauen.

Mit diesem Abend hat Apple also alle Gerüchte bestätigt. Eine eigentlich langweilige Veranstaltung - nur für Apple selbst nicht. Es war die wichtigste Produktvorstellung des Unternehmens seit Jahren, allein um das eigene Image weiterleben zu lassen. So richtig zünden will das zwar alles nicht mehr. Der Lack ist aber auch noch lange nicht ab.

Wie kommt es, dass Millionen Menschen aufgeregt am Bildschirm sitzen und auf die neueste Erfindung dieses Konzerns wartet? Da hat die Marketing-Maschinerie mal wieder hervorragend funktioniert und die Menschen fallen drauf rein. Ich nenne es Massen-Manipulation der Apple-Lemminge!
Wir rennen immer mehr den neuesten "Spielzeugen" hinterher und vergessen manches (wichtigere) andere dabei.
Mal abgesehen von der reinen Ressourcenverschwendung, wenn man immer das neueste Modell haben "muß", sind wir in eine echte Konsum-Falle getappt.
Ich gestehe jedem ein Smartphone zu, verstehe aber nicht, warum es immer das Neueste sein muss und welche Vorteile diese Uhr nun haben soll...

Schorschile am 10.09.14 9:16

Ich werde nie kapieren, warum Apple und Applekunden immer alles Mögliche unterstellt werden muss. iPhones werden länger genutzt als andere Smartphones, kein Mensch kauft sich jedes Jahr ein Neues. Ich benutze immer noch mein 4 Jahre altes iPhone 4 und ein 4s, 5, oder 5s sind noch tadellose Geräte, die auch noch iOS 8 kriegen.

Und Innovation heißt nun mal nicht erfinden oder als Erster auf den Markt bringen, sondern Märkte umkrempeln. Und ich würde mich nicht wundern, wenn zB. das Apple Bezahlsystem eher angenommen würde als andere.

Joh am 10.09.14 10:07

Vielleicht ist das ja für die Aktionäre heutzutage die wichtigste Meldung: dass es eben nach der gefühlt 500en ewig gleich gehypten Präsi nicht mehr zünden kann und muss, sondern dass es um langfristige Umsatzträger wie eben ApplePay geht. Die Hardware ist mittlerweile nur noch schmückendes Beiwerk; Tim Cook wird mit seinem Laden die iTunes-Idee auf viele Wirtschaftsbereiche ausdehnen, indem er seine Wirtschaftsmacht als DoorOpener für den Handel, die Banken und den Rest der Finanzwirtschaft nutzt. Gut gemacht, Tim!

vaikl am 10.09.14 12:48

Was soll man sagen, das Spitzenmodell kostet satte 1000€.

Für ein Telefon, nicht für einen Laptop..

Jupps Hund am 10.09.14 13:49

Danke für diese erkenntnisreiche Betrachtungsweise. Nur ein kleiner Fehler ist Ihnen unterlaufen: Die App heisst VIBER und nicht VYPER.

Sven H. am 10.09.14 18:15

@Sven H.: Um Himmels Willen, völlig richtig! Danke für den Hinweis - ich korrigiere das gleich.

Dennis Horn am 10.09.14 19:36

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Dienstag, 09.09.2014

Bezahlen mit ApplePay

Die Gerüchte im Vorfeld sollten sich am Ende also doch bestätigen: Apple geht unter die Zahlunganbieter. Im neuen iPhone 6 ist ein Blog: NFC-Chip eingebaut - und der erlaubt das berührungslose Übertragen von Daten, etwa Zahlungsdaten an ein Kassenterminal. Doch der NFC-Chip im neuen iPhone 6 alleine ist nichts Besonderes, den haben heute viele Smartphones der oberen Preisklasse eingebaut. Allerdings kommt der Chip nur selten zum Einsatz.

Das soll Apple Pay ändern. Das neue Zahlsystem soll im Oktober in den USA starten und macht das Smartphone zur allseits bereiten, digitalen Geldbörse. Es reicht, zum Bezahlen das Smartphone unter das spezielle Lesegerät im Laden zu halten und den Zahlbetrag durch einfaches Auflegen eines registrierten Fingers zu bestätigen. Kein PIN-Code, kein Passwort, keine Unterschrift - einfach nur den Finger auflegen. Das geht blitzschnell - und ist der Sinn der Sache.

applepay.png

So funktioniert ApplePay
Es hat in der Vergangenheit schon viele Ideen gegeben, das Smartphone zur Geldbörse zu machen. Die meisten sind gescheitert. Ich muss sagen: Apple hat sich wirklich einiges einfallen lassen, um die Zahlungsprozesse zu vereinfachen und auch anders zu machen. Interessant ist: Wer mit ApplePay im Laden bezahlt - dort muss ApplePay natürlich akzeptiert werden -, der gibt dem Händler weder seine Kreditkartendaten heraus, noch seinen Namen preis. Das iPhone 6 überträgt keine persönlichen Daten, sondern übermittelt lediglich eine Art Transaktionsnummer. Eine Bestätigung, dass der Zahlvorgang abgeschlossen wurde. Der Händler erhält sein Geld (ohne konkret zu wissen von wem) und der Kunde bezahlt.

Eine deutlich diskretere Abwicklung als sonst üblich. Apple tritt dabei als Vermittler auf. Nach eigenen Erklärungen kennt auch Apple die Daten nicht, soll also nicht mitbekommen, was der Apple-User kauft und wie viel er ausgibt. Denn die Zahldaten werden direkt an die Kreditkartenfirmen übermittelt. Das könnte stimmen und wäre dann wirklich ein Fortschritt in Sachen Datensparsamkeit. Aber kontrollieren lässt sich das - zumindest derzeit - noch nicht. Die Kreditkartenfirmen hingegen wissen selbstverständlich auch weiterhin, was und wo man kauft und wie viel Geld man ausgibt.


Warum es Apple mit iPay schaffen könnte
Das Bezahlsystem von Apple hat durchaus die Chance sich durchzusetzen. Denn viele Menschen vertrauen Apple, zumindest wohl die meisten derer, die sich Apple-Produkte kaufen - und Vertrauen ist in Geldangelegenheiten eine wertvolle Währung. Was man nicht vergessen darf: Der Konzern hat bereits 800 Millionen zahlende iTunes-Kunden, die Tag für Tag Geld via Apple ausgeben, für Apps, Musik, Videos, Serien, Spiele und mehr. Im Abwickeln von Zahlungen ist Apple also durchaus erfahren.

Apple kontrolliert aber bei seinem neu eingeführten Zahlsystem nicht nur den Prozess im Hintergrund, sondern auch die Hardware, das Betriebssystem und die App, mit der bezahlt wird. Alles kommt aus einer Hand. Das ist für so einen Vorgang nicht das Schlechteste: Weil alles aufeinander abgestimmt ist, geht weniger daneben, gibt es weniger potenzielle Schwachsellen. Außerdem ist der eigentliche Zahlprozess wirklich genial einfach. Seine Kreditkarten fotografieren zu können, statt die Daten einzugeben - simpel, aber überzeugend.

Was bei den meisten zurückbleiben dürfte, zumindest mir geht das so, ist ein gesundes Misstrauen. Will man wirklich einem US-Konzern so sehr vertrauen, dass man nicht nur die Hardware dort kauft und seine Daten im Gerät speichert (und in der Cloud), sondern auch noch alle Zahlungen über dieses Unternehmen abwickeln? Ich denke, damit haben die meisten Amerikaner weniger Probleme als wir Europäer. Zeit genug darüber nachzudenken haben wir, denn ApplePay startet zunächst erst mal nur in den USA. Wann es auch nach Europa kommt, steht noch nicht fest.

Fingerscans sind ja sooo sicher.

Hehe am 10.09.14 7:48

Es wird kein sichere Bezahlsystem geben außer mit Bargeld.
Die kriminelle Energie in uns menschen ist einfach zu groß.
Es gibt bestimmt schon einige Daten-Knacker, die sich mit dem neuen Apfel-Pay beschäftigen...

asaph am 10.09.14 8:35

@Hehe: Bargeld ist sicher? Ui, das wusste ich gar nicht. Und ich dachte, Bargeld könnte geklaut werden, gefälscht werden, unterschlagen werden ... Ganz so einfach ist die Welt nicht. :)

Jörg Schieb am 10.09.14 9:00


Wenn man wirklich ein weitgehend anonymes Bezahlsystem schafft, dann wird es interessant. Es wird Aufgabe der IT-Journalisten sein, auf dem Thema Daten-Sparsamkeit "herumzureiten". Meistens geht der Trend in die andere Richtung.

Für normale Bezahlvorgänge ist mir Bargeld lieber. Eine Hülle mit ein paar größeren Scheine kann man zusätzlich in eine der innersten und tiefsten Taschen stecken. Low-Tech-Diebstahlschutz: Beim Kauf von Kleidung darauf achten, wie viele und welche Taschen z.B. der Mantel hat.

Was macht mehr Ärger, ein geklautes Smartphone oder ein Geldbeutel mit z.B. 50 Euro? Beim Bargeld gibt es zudem die Obergrenze des vorhandenen Betrags. Bei jedem System, das auf ein Konto zugreift, ist man nie vor Überraschungen sicher. Warum will man unbedingt eine Online-Anbindung? Eine Geldkarte (wie die alte Telefonkarte, aber mit Display, aufladbar, mit RFID-Funktion) wird anscheinend nicht akzeptiert? Gerade die wäre ein Ersatz für Bargeld!

Bertram in Mainz am 10.09.14 10:14

Man könnte es z.B. so machen: Die RFID-Funktion befindet sich auf einer extra Karte. Wird die Karte ins Gehäuse des Smartphones geschoben, wird sie automatisch kontaktlos über die Online-Verbindung des Smartphones mit dem eingestellten Betrag aufgeladen. Das Gerät kann mit der Karte so benutzt werden wie im Artikel beschrieben. Die Karte kann aber auch aus dem Smartphone rausgenommen werden und dient dann als anonyme Geldkarte mit RFID-Funktion. Wird sie verloren, ist nur der gespeicherte Betrag weg und ein paar Euro für eine neue Karte. Hätte ich ein Smartphone, ich würde das für Einkäufe möglichst gar nicht mitnehmen.

Ein Problem bleibt natürlich: Man könnte mit gefälschten Karten anonym einkaufen. Das Problem hatte aber schon die Telefonkarte. Das Problem hat sogar das Bargeld, dort gibt es nämlich Falschgeld.

Bertram in Mainz am 10.09.14 10:41

gegen Diebstahl von Bargeld kann ich mich schuetzen,wie auch gegen die Annahme von Falschgeld-das funktioniert bei mir schon ein wenig laenger als Herr Schieb lebt. ;) "Unterschlagen"-dazu muesste ich so etwas wie ein Haendler sein mit Angestellten.Aber-iPups weg.Fingerprint vom Phone abgenommen und lustig munter eingegauft?Ach nee-geht ja nicht-iPupse koennen ja Meter genau getrackt werden...und in den USA gibt es jetzt ja auch den"KillSwitch".Brauch man also nur ein neues iPups-die Daten restored einem ja netterweise Apple,denn die haben sie ja eh' alle.

Witzig am 10.09.14 16:47

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