Dienstag, 07.05.2013
I can haz Catcontent
#catpublica - endlich Katzen auf der
re:publica! Die Amerikanerin Kate Miltner hat eine wissenschaftliche Arbeit über das erste
Mem geschrieben, das es in den Mainstream schaffte: die
Lolcats. Das sind die Katzenfotos, gern auf Facebook und Twitter geteilt, die in
Impact-Typo betextet sind - damit wird den abgebildeten Katzen eine Stimme gegeben. Und zwar in charakteristischer Rechtschreibung, Grammatik und mit dem gewissen Lispeln. So weit, so einfach. Tatsächlich hält sich das Phänomen der Lolcats aber bereits über ein Jahrzehnt, deutlich länger also als typische Internetmeme, die nach einem Hype meist schnell abflauen und in Vergessenheit geraten.
Kate Miltner (Bild) aus Austin, Texas, allergisch auf Katzen („I'm a dog person."), interessierte der kulturelle Aspekt hinter den sprechenden Katzen - „Grumpy Cat" dürfte übrigens einer der prominentesten Vertreter der Lolcats sein. Damit ist sie nicht die einzige, ihre Abendsession in der großen Halle, der Stage 1 ist noch gut besucht. Zunächst konnte sie, wie es Wissenschaftler gern tun, drei Typen von Lolcat-Fans identifizieren: die Angehörigen der Cheezburger-Community (dazu später mehr), die Geeks und die 0815-Internetuser. Die ersten beiden Gruppen, so Miltner, seien aber stärker emotional involviert. Ihre Herkunft haben die Lolcats zunächst in dem Geek-Netzwerk
4Chan, das für die Entstehung zahlreicher Memes verantwortlich ist. Die typisch betexteten Katzenbilder wurden dort zunächst vor allem samstags, am „Caturday" gepostet. Die Texte hatten damals eine etwas aggressive Note, es ging eher darum, zu zeigen, wie doof die Katze auf dem Bild ist, beschreibt Kate Miltner.
Aber die Lolcats blieben nicht bei 4chan. 2007 wurde das Blog
Icanhascheezburger allein auf Basis der bereits in Umlauf befindlichen Katzenbilder gegründet - ihre Produzenten waren anonym, die Bilder selbst haben traditionell einen Schnappschusscharakter. Dort entwickelten die Lolcats eine neue Dynamik, einhergehend mit der Demokratisierung von Technik, wie Miltner erklärt: Irgendwann konnten auch Non-Geeks Bildbearbeitung mit Text-Inserts. Das Interessante: die Fans von icanhascheezburger waren/sind älter und weiblich, die User von 4chan eher jung und männlich. Für beide Gruppen, wundert sich Milter, hatten die Lolcats aber eine wichtige identitätsstiftende und gegen andere Gruppen abgrenzende Funktion.
Geeks auf der einen, Cheezpeople auf der anderen Seite, beide erheben Anspruch auf die Katzen und den typischen Lolspeak, die besondere Sprache in den Texten. Durch die Cheezpeople wurden die Katzen liebreizender, menschlicher, eine emotionale Komponente kam hinzu. „Ich war über das Ausmaß überrascht, in dem via der Lolcats über Teilen der Bilder und die daraus entstehende Kommunikation ein intensiver emotionaler Austausch stattfindet", beschreibt das Wissenschaftlerin Miltner. Sie habe mit Leuten gesprochen, die Lolcat-Motive mit bestimmten Themen archivierten, um sie zu einer geeigneten Gelegenheit hervorzuzaubern und zu verschicken. Ein Großteil der Bilder zeige Katzen mit „Hangover" (auf Deutsch ja passenderweise „Kater"), die auf der Computertastatur sitzen - weil Katzen nunmal gern da sind, wo es warm ist - und Katzen, die etwas anderes, irgendwie Putziges tun, in das menschliches Verhalten interpretiert werden könne. „Wir lachen über uns selbst - via Katzen." Eine Schnittmenge zwischen vereinsamten Singlefrauen, die umgeben von Katzen leben - Englisch: Crazy Catladies - zu den Fans der Lolcats ist laut Miltner gering.
Ihre Lieblings-Lolcat ist übrigens "
Monorailcat" („Einschienenbahn-Katze", siehe Bild oben), der Saal votiert aus einer Auswahl von vier prominenten Katzen mit überragender Mehrheit für
"Grumpy Cat". Da ging auch mein Arm nach oben.
Trackbacks zum Eintrag I can haz Catcontent
Trackback-URL zu diesem Eintrag:
http://www.wdrblog.de/cgi-bin/mt-tb.cgi/3239
Dienstag, 07.05.2013
Browser Fingerprinting: Fieser als Cookies
Ich glaube das Thema "Browser Fingerprinting" ist von den Medien bisher sträflich vernachlässigt worden. Im Netz finden sich nur relativ wenige deutschsprachige Artikel darüber, den Vortrag zum Thema von
Henning Tillmann auf der re:publica fand ich aber geradezu alarmierend. Wenn diese Technik wirklich eingesetzt wird, ist sie ein deutlich größeres Datenschutzproblem, als die bekannten
Cookies. Auch ohne diese ist nunmehr eine Identifierung einzelner Nutzer mit "Browser Fingerprinting" relativ genau möglich.
So funktionieren Cookies
Um zu verstehen, warum das "Browser Fingerprinting" so fies ist, ein kurzer Auflug in die Welt der Cookies: Wenn ein Webseitenbetreiber seine Nutzer tracken will, also zum Beispiel nachverfolgen möchte, wie oft ein User eine Seite besucht und welche Inhalte er sich ansieht, werden üblicherweise Cookies gesetzt. Kleine Textdateien, die auf dem eigenen Rechner gespeichert werden und die bei jedem Aufrufen der Webseite vom Rechner des Users an die Webseite übertragen werden. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, weil so beispielsweise auch Voreinstellungen einer Webseite gespeichert werden können und deren Nutzung so für den User komfortabler werden kann.
Es ist aber auch möglich umfangreiche Profile über Nutzer anzulegen. Werbenetzwerke verwenden Cookies zum Beispiel auch, um Produkte, die man sich in einem Online-Shop angesehen hat, auf anderen Webseiten als Werbebanner einzublenden, um so einen Kaufanreiz zu geben (Das Verfahren nennt sich
Retargeting). Das Gute an den Cookies: Die User haben weitgehend Kontrolle darüber. Wer nicht will, dass Cookies verwendet werden, kann deren Verwendung im Browser abstellen oder sie nur bei ausgewählten Seiten erlauben. Außerdem liegen die Cookies auf dem eigenen Rechner und können dort auch nachträglich immer gelöscht werden.
Beim Tracking der User über "Browser-Fingerprinting" ist das nicht so. Ob eine Webseite mit dieser Technik ein Profil über einen User anlegt oder nicht, bekommt niemand mit. "Fingerprinting geschieht im Hintergrund und hinterlässt keine Spuren", so Henning Tillmann.
Der individuelle Fingerabdruck des Rechners
Bei der Fingerprint-Technik wird der einzelne User anhand seiner individuellen Computerkonfiguration identifiziert. Über den Browser kann ein Webserver eine Vielzahl von Informationen darüber abrufen, wie ein Computer konfiguriert ist. Übertragen wird zum Beispiel, welche Schriftarten installiert sind, der Login-Status bei sozialen Netzwerken oder welche Auflösung der Bildschirm hat. Mehr als 50 verschiedene Attribute können abgefragt werden und ergeben gemeinsam dann ein individuelles Muster. Henning Tillmann hat auf der re:publica Ergebnisse einer Feldstudie für seine Diplomarbeit vorgestellt. Demnach hatten mehr als 90 Prozent seiner rund 18.000 Testkandidaten einen eindeutig identifizierbaren Computer. Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Computer immer nur von einer Person verwendet werden, lassen sich einzelne Nutzer so relativ genau wiedererkennen. Seitenbetreiber können also mit diesen Informationen leicht auf ihren Servern Datensammlungen zu einzelnen Nutzern anlegen.
Kleiner Ausschnitt der Daten, die mein Rechner überträgt.
Um zu sehen, welche Daten der eigene Rechner ins Netz sendet, hat Henning Tillmann ein
Tool gebaut, das die übertragenen Daten anzeigt.
Entgehen kann man der Identifizierung praktisch nur, wenn man einen Computer mit absoluter Standard-Konfiguration verwendet. Schon die Installation einzelner Browser-Plugins macht den Rechner leichter erkennbar. Je individueller, desto einfacher ist die Erkennung. Wer als Bildschirmhintergrundfarbe beispielsweise rosa eingestellt hat, ist über den Fingerprint des Rechners besonders leicht zu identifizieren.
Wird Fingerprinting schon verwendet?
Ob Fingerprinting tatsächlich eingesetzt wird, ist nicht ganz klar. Henning Tillmann sagte bei seiner re:publica-Session, dass er nicht wisse, ob die Technik tatsächlich eingesetzt werde. Einige der Zuschauer erklärten hingegen, sie wüssten, dass Fingerprinting bereits verwendet werde.
Henning Tillmann schreibt gerade noch an seiner Diplomarbeit zum Thema "Browser Fingerprinting". Er will die Daten zu seinem Feldversuch und seine Arbeit in diesem Sommer unter CC-Lizenz online veröffentlichen.
Wieder ein Beispiel, wo es die "Internetpartei" nicht schafft, die Öffentlichkeit zu mobilisieren, leider!
Netnrd am 8.05.13 10:03
Was ist daran "fieser", außer dass Unwissende solche Wörter gern als Übertreibung missbrauchen?
Vielleicht wird der Prof von Henning Tillmann ihn ja noch rechtzeitig darauf hinweisen, wieviel identifizierende Informationen schon in einem einzigen IP-Packetheader auslesbar sein könnten, wenn man Ahnung von Router-Konfigurationen hat. Aber wer hat die schon...
Klaus Lohmann am 8.05.13 11:57
So neu ist das aber auch nicht.
Diese Seite hier gibt es schon seit etlichen
Jahren,dort kann sich jeder informieren was
sein Browser so alles verrät.
http://www.hirnbrauser.de/
tom am 8.05.13 12:14
Dort gibt es einen schönen Test dazu...
Ich bitte aber dringend um einen Beleg dafür, dass die Bildschirmhintetgrundfarbe übermittelt wird. Das halte ich für ein Märchen. Ansonsten gehen aber tatsächlich sehr viele Angaben raus...
Werner am 8.05.13 18:21
Cookies sind eigentlich völlig unproblematisch, wenn sie nur von der Seite gelesen werden dürfen, die sie auch angelegt hat. Damit ist dann kein Tracking mehr möglich. Leider sind fast alle Browserhersteller da eingeknickt und lassen in der Defaulteinstellung das Auslesen von allen Seiten zu. Manche gehen sogar soweit, das gar nicht mehr abschaltbar zu machen (der Standardbrowser bei Google Android zum Beispiel).
Den schlechten Ruf, den Cookies genießen, haben sie daher, dass letztlich die Browserhersteller mit der ganzen Werbeindustrie im Bett liegen. Selbst das Firefox-Projekt bekommt sein Geld fast ausschließlich von - Google.
joh am 8.05.13 20:04
Kommentieren
Trackbacks zum Eintrag Browser Fingerprinting: Fieser als Cookies
Trackback-URL zu diesem Eintrag:
http://www.wdrblog.de/cgi-bin/mt-tb.cgi/3238
Dienstag, 07.05.2013
Warum kommt die Netzgemeinde nicht voran? Notizen von Tag eins der re:publica 13
Das Klassentreffen der Netzgemeinde hat begonnen: Drei Tage lang sind 5.000 Köpfe aus Deutschlands Digitalszene zur re:publica in Berlin. Sie diskutieren darüber, was das Netz mit unserer Gesellschaft anrichtet - in einer Zeit, in der Facebook über eine Milliarde Nutzer zählt, etablierte Zeitungen vor der Konkurrenz im Netz kapitulieren und Militärs ihre Angriffsziele über Twitter bekanntgeben. Was macht all das mit uns?
Die re:publica 13 findet in der STATION-Berlin direkt am Gleisdreieck statt - Deutschlands Digitalszene hat sich hier fast komplett versammelt.
Für mich gibt es keinen besseren Redner auf dieser Veranstaltung als Gunter Dueck. Er hat ein Problem mit der Diskussionskultur in Deutschland: damit, dass Dinge entweder leidenschaftlich befürwortet oder in Grund und Boden shitgestormt werden. Die Lösung:
"Sie sollten beachten, was Mama und Papa und der NPD-Nachbar fühlen und woher das kommt." Am Ende ist die Rede
ein Frontalangriff auf die Netzgemeinde im Publikum. Dueck zeigt, warum sie es nicht schafft, die Gesellschaft für ihre Themen zu begeistern: weil sie Recht behalten möchte und nicht bereit ist, von Positionen abzurücken.
Diese Frage hat sich am ersten Tag der re:publica durch viele Veranstaltungen gezogen: Warum bleibt die Netzgemeinde für sich? Warum gelingt es ihr so selten, Druck auf die Politik auszuüben? Warum landen ihre Themen nicht in der breiten Gesellschaft?
Die YouTube-Insider Bertram Gugel und Markus Huendgen haben
auf ihrer Session gezeigt, wie gering die Schnittmenge zwischen YouTube-Publikum und Netzgemeinde ist. Trotz unzähliger Blogartikel, Tweets und mehr: Der Protest gegen ACTA ist erst richtig ins Rollen gekommen, als sich Y-Titty
mit einem Video eingeschaltet haben, genauso
die Petition in Sachen Drosselkom. Markus Huendgen bringt es auf den Punkt:
"Wer früher digitale Avantgarde sein wollte, hat gebloggt. Wer es heute sein will, muss einen YouTube-Kanal bespielen." Im Saal deshalb: lange Gesichter.
Der Blick vom Rednerpult auf Stage 1 ins Publikum - von hier aus haben Gunter Dueck und auch Sascha Lobo der Netzgemeinde den Spiegel vorgehalten.
Und Sascha Lobo sieht es nicht anders: "Wir haben verkannt, dass Netzpolitik zuvorderst Politik ist - und nur ganz wenig Netz. Wir müssen uns eine ärgerliche Frage stellen: Wie können wir Angela Merkel überzeugen?" Ein Aufruf, im schlimmsten Fall sogar gemeinsam mit der Kanzlerin Mehrheit in Sachen Netzpolitik zu finden - das sind ganz schön realistische Töne, die man auf der re:publica bisher nur selten gehört hat.
Meine Überraschungssession des Tages: "Algorithmen-Ethik" - ein trockener Titel für ein extrem interessantes Thema. Algorithmen haben heute einen großen Einfluss auf unser Leben: Länderrankings bestimmen Zinsen, undurchsichtige Mechanismen die Google-Ergebnisse und Vorhersagen über unser Kaufverhalten die Werbung. Doch wie diese Algorithmen entscheiden, liegt daran, wie wir sie definieren. Programmierer treffen Entscheidungen über unser Leben - nur: Wer kontrolliert die Programmierer?
Ähnlich spannend: "Soziale Medien und der Umgang mit dem Tod". Elisabeth Rank hat sich Gedanken darüber gemacht, warum es uns irritiert, wenn Nutzer aus unserer Timeline sterben. Warum ist es so schwierig, damit umzugehen? Weil Profile plötzlich zu Kondolenzbüchern werden? Weil der Tod in Deutschland sonst sehr privat verhandelt wird? Weil digitale Kommunikation, so oft wir miteinander zu tun haben, eigentlich sehr unverbindlich ist - und wir plötzlich mit echten Gefühlen konfrontiert werden? Das sind ein paar spannende Fragen. Darauf werde ich mit Sicherheit noch etwas rumkauen.
Johnny Haeusler - mit Spreeblick einer der bekanntesten Blogger in Deutschland, hat vor mittlerweile sieben Jahren die re:publica als Blogger-Treffen aus der Taufe gehoben.
Und zum Schluss etwas Schelte für die Wikipedia - ein eigentlich sehr großartiges Projekt, dem viel Lob gebührt. Doch die Online-Enzyklopädie hat Probleme: Seit Jahren tobt eine Lösch- und Relevanzdiskussion. Deshalb war ich sehr gespannt auf die Session "Wikipedia: Wo User geblockt, Artikel gelöscht und Reputationen zerstört werden". Aber statt über die Schattenseiten zu sprechen, haben die Macher sich eine halbe Stunde Zeit für Lobhudeleien genommen. Aus dem Publikum gab es danach mächtig Gegenwind. Doch auf kritische Fragen gab es immer nur dieselben Antworten. Entweder: "Das wissen wir nicht." Oder: "Da können wir nichts für - so ist es eben in einem so offenen Projekt." Und manchmal auch: "Eigentlich ist doch alles ganz gut." Enttäuschend.
Also wenn ein Vortrag über seit tausenden von Jahren gültige Lebensweisheiten schon ein "Frontalangriff auf die Netzgemeinde" sein soll, dann verwandelt sich diese Gemeinde demnächst ebenso in das, was aktuell den Piraten droht: in ein Nichts. Wahrscheinlich ohne vorher erkannt zu haben, dass man seit 20 Jahren von der Werbeindustrie als Spielwiese missbraucht wurde, weil ja alles Web und so schön umsonst war...
Klaus Lohmann am 7.05.13 11:10
Wenn z.B. der wdr-Blog wie ein Kindergarten geführt wird, unangenehme Beiträge als "anderweitig indiskutabel" gelöscht werden, alle Blogger um 22.00 Uhr ins Bett geschickt werden - dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn es unmöglich ist, so etwas wie eine Netzkultur aufzubauen.
Vermutlich wird dieser Beitrag auch wieder gelöscht werden, sind wir ja bereits gewöhnt.
anita am 7.05.13 12:28
Liebe Anita,
wir löschen lediglich Kommentare, die gegen unseren Blogregeln verstoßen
http://wdrblog.de/digitalistan/blogregeln.html - und nicht solche, die "anderweitig indiskutabel" sind. Hast du anderes zu berichten? Dann wäre es interessant zu hören, wann und wo das gewesen sein soll, vielen Dank!
WDR.de am 7.05.13 15:00
@WDR.de am 7.05.13 15:00
Das Thema hatten wir doch schon öfter. Es wäre schon ein Riesenfortschritt, wenn man wenigstens erfahren würde, dass und warum gelöscht wurde. Das ist nämlich nicht immer ersichtlich. Das verbuche ich dann unter "anderweitig indiskutabel". Hier im wdr-blog zu anderen Themen als der aks habe ich durchaus schon gesehen, dass es sinngemäß hieß: "Beitrag von xyz wurde gelöscht wegen ..."
Ich danke für die Antwort, das ist ja auch nicht allgemein üblich. Bis dann.
anita am 7.05.13 15:46
Noch ein Nachtrag: Die Blogger sind nicht Ihre Feinde, nur manchmal etwas anderer Meinung.
Ich werde zumindest nicht vergessen, dass, als ich über meine Erkrankung sprach, von der Redaktion ungefragt sehr hilfreiche Hinweise kamen.
Dafür danke ich hier nochmal ausdrücklich.
anita am 7.05.13 15:55
Warum kommt die Netzgemeinde nicht voran? Umgekehrte Frage, warum werden solchen Themen nicht mal im WDR5 Funkhauswallrafplatz, WDR5 Tagesgespräch, WDR5 Funkhausgespräche oder in der WDR2 Arena behandelt? Wovor hat der WDR Angst? Hat der WDR Angst vor einer schwachen Beteiligung?
Die Netzgemeinde hat sich wegen den Plänen der Telekom sich schon ausreichend geäußert, aber der Rest interessiert es wohl nicht und die Radiosender, bis auf das leuchtende Vorbild DRadio Wissen vom Deutschlandradio, bringt nur Schweigen im Walde. Ok, es gab wohl mal einige Minutenbeiträge, u.a. in WDR5 Töne Texte Bilder, aber eine richtige Berichterstattung sieht anders aus. Der WDR hat noch die Chance daran etwas zu verändern, aber wahrscheinlich wird wieder weiter geschlafen.
Sven am 8.05.13 7:18
Kommentieren
Trackbacks zum Eintrag Warum kommt die Netzgemeinde nicht voran? Notizen von Tag eins der re:publica 13
Trackback-URL zu diesem Eintrag:
http://www.wdrblog.de/cgi-bin/mt-tb.cgi/3236
Über das Blog
Digitalistan: Heimatkundliches aus dem Land der Einsen und Nullen
Suche im Blog
Aktuelle Einträge
|
PRISM and President
[mehr]
|
|
|
Ja, wo lauschen sie denn?
[mehr]
|
|
|
Office kommt aufs iPhone
[mehr]
|
|
|
LinkLounge 13/24: Gerafftes, Enthülltes und Remixtes
[mehr]
|
|
|
Facebook führt Hashtags ein
[mehr]
|



