Montag, 10.08.2015

Die Amiga World sagt Twitter voraus - im Jahr 1988

Am Freitag ging's hier noch um Blog: die visionären Werbespots von Apple. Am Wochenende hat WWW: The Next Web eine ähnliche Geschichte ausgepackt, nachdem es auf einen Tweet von Minitel Research Labs gestoßen ist: In einer Ausgabe der Amiga World aus dem Jahr 1988 wird Twitter vorausgesagt - 18 Jahre vor seiner Zeit.

In der Amiga World ging es 1988 um die Frage, wie man mit seinem Rechner online geht. Auf dem Cover der Ausgabe sitzt ein Nutzer zusammen mit ein paar Vögeln auf einem Stromkabel - und auf seinem Monitor steht in großen Buchstaben "Tweet".

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Sonntag, 09.08.2015

Miniwesen in ihrer eigenen Welt

Der japanische Künstler Tatsuya Tanaka ist auf Instagram gerade der heimliche Star: Er macht keine Selfies wie so viele andere, sondern er fotografiert seine Sammlung kleiner Figuren. Jede einzelne Figur ist nicht viel größer als einen Zentimeter. Allerdings inszeniert Tanaka diese Figuren auf eine ganz eigene, beeindruckende Weise. Der Künstler stellt die Figuren in eine gebaute Szene - mit Alltagsgegenständen und fotografiert sie. Diese Bilder WWW: landen in seinem Instagram-Kanal - jeden Tag eins.

Vor vier Jahren hat der Artdirektor mit dieser wirklich sehr schönen Serie angefangen. Da werden Brokkoli-Röschen zu einer kleinen Waldlichtung, eine Pappschachtel wird zum Berg, eine Hose zur Höhle, ein Bambuswald ist bei näherer Betrachtung eine abgeschnittene Strohhalmsammlung. Die Bilder strahlen eine hohe Ästhetik und Ruhe aus. Schaut Euch die Sammlung mal an - im Web oder auf Instagram.

Szenen wie aus einer anderen Welt; Rechte: Tatsuya Tanaka
Szenen wie aus einer anderen Welt

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Samstag, 08.08.2015

Eine schlaue Actionkamera

Actionskameras sind total angesagt. Überall sieht man sportliche aktive Menschen mit montierter Kamera: Beim Ski, beim Surfen, beim Biken, manche sogar beim Joggen. Die Actioncams nehmen alles auf. Später lassen sich aus dem gedrehten Material packende Actionsvideos schneiden. Doch ein Problem haben alle Actioncams gemein: Sie produzieren jede Menge Material. Das will irgendwann gesichtet und geschnitten werden - was einiges an Aufwand und Zeit bedeutet. Wer die neue Actioncam WWW: Graava nutzt, kann sich eine Menge Arbeit ersparen.

Graava erkennt selbständig interessante Szenen; Rechte: Graava
Graava erkennt selbständig interessante Szenen


Kamera findet selbst die spannendsten Szenen
Denn die Graava Cam will selbständig die besten Szenen finden - und damit der so populären GoPro Konkurrenz machen. Die Graava-App findet selbst heraus, welche Momente in den Aufnahmen besonders wertvoll sind und welche nicht. Dazu werden verschiedene Parameter herangezogen, etwa die Bewegungsdaten. Bleibt ein Biker stehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sich etwas anschaut oder gerade etwas passiert. Doch selbst der Pulsschlag des Kameramanns spielt eine Rolle (entsprechende Pulmesser vorausgesetzt): Bei hohem Puls wird es wohl nicht ohne Grund aufregend gewesen sein.

Auch wenn sich etwas in der Szenerie bewegt, etwa Menschen oder Tiere, fällt der Software das auf. Darauf entsteht dann ein automatisch zusammengeschnittener Film. Aus 1h Filmmaterial wird auf Knopfdruck ein nur vier oder fünf Minuten langer Film erzeugt, der alles Wesentliche enthält. Auch wird automatisch passende Musik unter das Actionvideo gelegt, was immer einen guten Eindruck macht. Ob das wirklich klappt, wird sich zeigen. Aber die Idee ist auf jeden Fall schon mal gut.


Server analysieren das Bildmaterial
Zwischen zwei und drei Stunden Videomaterial kann die Kamera aufnehmen. Doch die Analyse des Datenmaterials erfolgt nicht im der Kamera oder im eigenen Rechner, sondern auf den Servern des Betreibers. Hier werden Bild, Ton, Bewegung, GPS-Daten und Herzfrequenz ausgewertet - und es entsteht die Kurzfassung. Bedeutet aber auch: Alles was man dreht, landet auf den Servern von Graava. Bei Bedarf lassen sich aber auch manuell Szenen auswählen, die auf jeden Fall in der Endfassung des Videos zu sehen sein sollen.

Eine hübsche Idee, die andere Actioncam-Hersteller noch nicht hatten. Rund 400 Dollar soll die Kamera kosten, wenn sie auf den Markt kommt. Wer sich jetzt schon für die Kamera begeistern kann, zahlt 250 Dollar - nicht eben wenig. Ich bemühe mich gerade um einen Prototypen zum Ausprobieren. Wenn ich erste Tests gemacht habe, werde ich die hier posten. Wie gefällt Euch das Konzept - und vor allem: Wärt Ihr bereit, dafür so viel Geld auszugeben?

Wenn ICH etwas aufnehme will ICH entscheiden was MIR wichtig ist. Der Sever Graava interessiert mich nicht.

Der Alte am 9.08.15 16:28

Kleinste Kamera ever, dagegen der Preis ujujuj :-)

LiFe am 9.08.15 20:29

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