Mittwoch, 17.04.2013
Anti-Diebstahl-Apps
Alles ist futsch: Nummern, Termine, Fotos und SMS. Wenn das Handy geklaut wird, sind die Daten so gut wie verloren. Es sei denn, man hat eine Anti-Diebstahl-App installiert und ortet das Handy per GPS, entlarvt den Dieb per Handykamera oder sperrt seine Daten aus der Ferne. Noch besser: Das Handy wird dank der richtigen App gar nicht erst geklaut. Ob das klappt? Ich habe es getestet.
Bitte legen Sie eine alternative Rufnummer fest.
Auf diese Rufnummer schickt ein Handy, das mit der Anti-Theft-App bestückt ist, automatisch eine SMS, wenn die SIM-Karte ausgetauscht wird. Damit erfahre ich von meiner auserwählten Vertrauensperson, dass mein Handy geklaut wurde, während ich es vermutlich schon längst weiß. Und zurück habe ich es dadurch auch noch längst nicht.
Bitte geben Sie die Nachricht ein, die auf dem Sperrbildschirm erscheinen soll.
Lieber Dieb, bitte bring mir mein Handy zurück. Meine Adresse lautet... Oder wie soll ich mir das vorstellen?
Aktivieren Sie den GPS-Ortungsdienst.
Damit weiß ich dann möglicherweise, wo mein Handy gerade ist. Aber bis ich da bin, dürfte sich der Standort schon wieder geändert haben. Außerdem schalte ich mein GPS nur ein, wenn ich es wirklich brauche. Im Dauerbetrieb frisst mir die Funktion einfach zuviel Akku, wie Kollege
Jörg Schieb bestätigen kann.
Und ich bin ganz schön schockiert. Zum Herunterladen der App muss ich die Berechtigungen akzeptieren. Ich tue es aber nicht.
Ermöglicht der App, SMS zu senden. Dies kann zu unerwarteten Kosten führen.
Klar, und ich bleibe hinterher auf tausenden Euro sitzen?
Erlaubt der App, die Kamera jederzeit und ohne Ihre Bestätigung zu nutzen.
Genau, damit die Erfinder mich überwachen können, statt den Handydieb zu finden?
Erlaubt das Speichern Ihrer Kontaktdaten und schädliche Apps können Kontaktdaten ohne Ihr Wissen weitergeben.
Wer lässt sich auf so was bitte ein?
Schnüffel-Apps
Dazu kommt noch, dass ich mit Bildern des Handydiebs oder der Nutzung einiger App-Daten möglicherweise selbst eine Ordnungswidrigkeit begehe oder sogar straffällig werde. Frank Scheulen vom Landeskriminalamt NRW verweist hier auf die Datenschutzbehörde, die genaueres sagen kann.
Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW
Der Kriminalhauptkommissar versichert zwar, dass alle sachdienlichen Hinweise auf einen möglichen Täter von der Polizei verfolgt werden. Ob die Hinweise nun von einer App stammen oder von Augenzeugen. Dafür muss der Bestohlene den Diebstahl jedoch definitiv anzeigen und am besten die IMEI-Nummer des Geräts wissen.
Android
Die Zugriffsrechte und Einstellungsmöglichkeiten dieser App sind mir auf jeden Fall nicht geheuer. Deshalb versuche ich es mit einer Anti-Diebstahl-App, damit das Handy gar nicht erst in die falschen Hände gerät.
Google Play
Auch hier kann man die Position ermitteln, einen Kameraspion nutzen oder das Gerät aus der Ferne sperren. Die Funktion, die mir aber am ehesten gefällt, ist der Diebstahl-Alarm. Dafür kann ich mir einen Alarmton vom Martinshorn bis zur US-Polizei aussuchen, ich gebe einen Pin-Code zum Entsperren des Alarms ein und aktiviere dann die App. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: einen Alarm, der beim Entfernen des Ladegeräts losgeht und einen Alarm, der bei einer deutlichen Bewegung des Handys ertönt. So kann man zumindest im Park auch mal die Augen vom Gerät lassen. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass die App von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie
Denn es gibt diverse getarnte Apps, die Schutz versprechen und genau das Gegenteil leisten, warnt das Justizministerium in einem kurzen Film über den Umgang mit Downloads für das Smartphone. Die Programme spionieren Daten aus oder schleusen zum Beispiel Trojaner auf das Gerät.
Justiz online
Und weil Apps immer häufiger genutzt werden, wächst natürlich auch die Angriffsfläche für Kriminelle.
ZDF Onlinestudie
Deshalb sollte man zumindest für einen Basisschutz sorgen.
IT-Sicherheit
So raubt ein Dieb mir vielleicht das Handy - aber nicht den letzten Nerv.
Diebstahl App.mp3
Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Donnerstag in der
WDR5 LebensArt im Radio.
Also ich nutze Samsungdive auf meinem Samsung Smartphone. Da muss ich nicht´s zusätzlich Installieren, das ist mit drin im Handy.
Samsung Dive am 17.04.13 11:34
Was soll dieser Beitrag ? Keine Einleitung, die Moserei geht einfach los. Sie kritisieren Freigaben, die man kritisieren kann, ohne die jedoch die Software die gewünschten Funktionen nicht ausführen kann.
Ihre facebook-app will übrigens noch viel mehr, aber da wird bestimmt drüber hinweggesehen, hm ?
Wenn Sie einer AntiDiebstahlApp nicht trauen, müssen Sie sie nicht installieren, aber generell davon abzuraten halte ich nicht für den richtigen Weg. Ich hatte mit der Software von McAfee keine Probleme, z.B. sauteure SMS oder dergleichen. Ob die heimlich ein Foto von meiner Hosentasche gemacht haben, kann ich natürlichnicht beurteilen.
Die Krönung ist dann eine Empfehlung von Ihnen für eine App, deren deutche Beschreibung im Playstore hanebüchern von Google Translate übersetzt wurde. Einer Sicherheitssoftware die so einen Nigeriaconnection-Text verwendet, würde ich bestimmt nicht vertrauen !
Zu guter Letzt erlauben Sie also doch einer Software all diese Funktionen. Sinn des Beitrags ?
Jabba am 18.04.13 8:10
Sehr geehrter Jabba,
danke für Ihre Meinung.
Für den Test wurden beide Apps und auch noch einige andere Angebote heruntergeladen und getestet. Dabei ging es vor allem um die Verständlichkeit und ob man als Laie die Einstellungen versteht. Dem Audio-Beitrag können Sie entnehmen, dass die Testperson mit der ersten App nicht zurecht gekommen ist, die zweite App jedoch eine Funktion hatte - nämlich den Bewegungsalarm - die gefallen hat.
Natürlich weisen wir im Zusammenhang mit diesen Apps auf Zugriffsberechtigungen und Datenschutz hin. So wie wir es in Beiträgen über Facebook auch tun.
Ob sich jemand nun die Apps zulegt oder auch integrierte/vom Hersteller angebotene Programme nutzt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Anita Horn am 18.04.13 9:15
Also ich finde auch, dass eine Einleitung dem Text nicht geschadet hätte :-)
Musste auch erstmal überfliegen, ob ich nicht etwas vergessen/überlesen habe.
Ansonsten aber ein spannendes Feld und für viele interessant.
Das Dilemma ist natürlich, dass man den Anbietern vertrauen muss. Und das kann man ja anscheinend nichtmal Anbietern, die Ihre Apps verkaufen (nicht umsonst rausgeben).
Andreas am 18.04.13 10:52
Bei solchen Datenfreigaben kann man gar nicht zu viel warnen. Und zwar jetzt, bevor solche Freigaben allgemein üblich werden! Sonst wird das in ein paar Jahren selbstverständlich. Das Argument "es muss ja keiner" wird nicht mehr lange funktionieren. Irgendwann geht nichts mehr ohne Smartphone, und es geht kein Smartphone ohne weitreichende Datenfreigaben.
Wie wäre es mit dieser Variante: Ein Dieb klaut das Smartphone, telefoniert für Tausende von Euro, lädt gar Illegales herunten. Der rechtmäßige Eigentümer bekommt eine Mitschuld, weil er die installierte Anti-Diebstahl-Software abgeschaltet hat. Ein solches Urteil wäre de facto ein Zwang, einer Dauerüberwachung zuzustimmen. Heute noch nicht denkbar, aber in 10 Jahren?
Bertram in Mainz am 18.04.13 13:39
Klar, "telefoniert für Tausende von Euro", so ein Dieb. Und bleibt dabei permanent in Bertrams Funkzelle. ...und am Ende war es nur der Junior....
Pragmaticus am 19.04.13 0:41
Lieber Betram-fuer eine Rundum-Dauerueberwachung brauchst du keinerlei Zustimmung deinerseits.Du brauchst nur weiterhin die Sockenpuppe deiner Partei zu waehlen.Momentan werden die Huerden dafuer Parteiuebergreifend nahezu voellig entfernt.Dank NSU Hysterie und Boston wird das auch klappen.
@Bertram am 19.04.13 8:46
Besser doch eine Anti-Diebstahl app fuer Autos.Gut bei carjacking.Schaltet aus der Ferne den Motor aus.
Besser doch am 21.04.13 7:32
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Montag, 15.04.2013
datensparsam.de
Keine Woche ohne Datenschutz - in Deutschland ist das Thema eines der wichtigsten, wenn es ums Netz geht. Während sich unsere Datenschützer
gern um Google und Co. kümmern, gibt der Staat selbst Daten von uns raus - über die Einwohnermeldeämter zum Beispiel an Behörden, Firmen, Parteien oder Adresshändler - und mit letzteren an eine der verschwiegensten Branchen. Wo bleiben da die Schlagzeilen?
datensparsam.de erzeugt automatisch einen Antrag ans eigene Einwohnermeldeamt.
Mir gefällt ein Projekt des Potsdamer Studenten
Jan Brennenstuhl, nämlich
datensparsam.de: "Datensparsamkeit fängt beim Einwohnermeldeamt an. Um ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahrnehmen zu können und den Adresshandel einzudämmen, müssen Bürgerinnen und Bürger leider noch immer selbst aktiv werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, besteht in der Beantragung von Übermittlungssperren."
Auf der Website gebt ihr eure eigene Adresse ein - sie generiert euch dann einen Antrag als PDF-Datei. Nur unterschreiben und abschicken müsst ihr ihn noch selbst.
Naja, warum dann nicht gleich an die eigene Nase fassen und ein selbst-ausfüllbares PDF ausliefern? Ich will ja sparsam mit meinen Daten umgehen und sie nicht in jedes beliebige Formular eintippen...
Tobias am 15.04.13 12:06
Man gibt auf der Seite datensparsam.de seine Daten ein und es wird eine Formular generiert für sein Meldeamt. Frage mich nur was mit meinen den Daten passiert die auf der Webseite eingben werden? Kann man heute noch den Datenschutzerklärungen auf Webseiten trauen? Wer überprüft das?
Ein leeres Formular zum ausdrucken hätte es auch getan ;-)
Ich am 15.04.13 14:35
Peinliche Seite. Als ich sie mir anschaute viel mir auch sofort das gleiche wie in den beiden Vorkommentaren auf. Kommt einem schon wie eine typische Phishingseite vor. Und so was wird im Digital Blog des WDR weiterverbreitet ?!? Jetzt komm mir bitte keiner aus der Redaktion mit sowas wie "Ich kenn den persönlich" oder ähnliches .
Horst am 15.04.13 14:46
@Ich/Horst: Die Website muss sich diese Kritik wohl gefallen lassen, da gebe ich Ihnen recht. Zum zuverlässigen Eindruck dieser Seite zählt aber zum Beispiel, dass sie eine ausführliche und verständliche Datenschutzerklärung mitliefert, und klar wird, wer dahinter steckt - inklusive diverser Kontaktmöglichkeiten. Die Open Knowledge Foundation ist eine seit Jahren anerkannte und seriöse Stiftung. Da finde ich einen Linktipp okay.
Dennis Horn am 15.04.13 15:02
Und warum sammelt datensparsam meine Daten? Bitte in Zukunft nicht mehr solche Empfehlungen! Den Artikel sofort von der Seite nehmen. Meine Daten
abzufragen, nur um anschließend ein Formular auszudrucken, das ich sowieso selbst zur Post bringen muß, halte ich nicht für seriös.
Lewis Schmidt am 16.04.13 9:45
@lewis schmidt: "Für deinen persönlichen Übermittlungssperreantrag benötigen wir deine aktuelle Wohnanschrift. Keine Angst, deine Daten werden weder gespeichert noch geben wir sie weiter." heißt es auf der seite von datensparsam.de
Michael am 16.04.13 9:54
Du glaubst alles was im web geschrieben steht?
@Michael am 16.04.13 10:07
:)
Das erinnert mich an einen Phishing Block den ich mal auf einer Seite gesehen hatte. Da stand sinngemäß in etwa sowas
"ACHTUNG ACHTUNG !!
Immer mehr Kreditkartennummern werden im Internet gestohlen!
Geben Sie hier :" " Ihre Kreditkartennummer ein um zu überprüfen ob Ihre Nummer auch gestohlen wurde" Abschicken
Horst am 18.04.13 14:47
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Freitag, 12.04.2013
Datenkraken jenseits von Google
Man nennt sie auch die "Oscars für Datenkraken", und jedes Jahr müssen sie dran glauben: Unternehmen, Organisationen und Personen, die in Sachen Datenschutz und Privatsphäre nicht ganz so optimal unterwegs sind. Die
BigBrotherAwards sind ein mittlerweile wichtiger Negativpreis, vergeben vom digitalcourage e.V., der sich für Freiheit, Bürgerrechte und "digitale Lebensqualität" einsetzt.
Ich finde: Viele Preisträger in diesem Jahr gehen in Ordnung. Da ist zum Beispiel der BigBrotherAward für Apple für die "umfassende Videoüberwachung von Beschäftigten". Oder die Bundespolizei für Polizeikontrollen, "bei denen Personen aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes herausgegriffen werden". Auch den Preis für Deutschlands Ministerpräsidenten kann ich verstehen, die "verpasst haben, mit der Haushaltsabgabe eine neue, wirklich datensparende Methode" für den Rundfunkbeitrag einzuführen - auch wenn die Jury ausdrücklich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk selbst ist.
Der BigBrotherAward soll uns Nutzer dazu bringen, nachdenklicher im Umgang mit unseren Daten zu werden.
Google? Wirklich Google?
Es gibt nur einen einzigen Preisträger, mit dem ich mich schwer tue: Google. Nicht, weil der Preis nicht gerechtfertigt wäre. Spätestens seit Google die Daten seiner Dienste von Gmail über Maps bis Google+ zusammengeführt hat, ist für mich am Leitspruch
"Don't be evil!" nichts mehr dran. Die Forderung der Jury, Google müsse zerschlagen werden, unterschreibe ich sogar, denn zu viele Daten in der Hand eines einzigen Unternehmens - das ist tatsächlich ein Problem.
Aber: Brauchen wir einen solchen Preis für Google noch? Müssen wir dem Konzern im Jahr 2013 noch immer das Etikett "Datenkraken" aufdrücken, ihn mit Negativpreisen bewerfen und mit Drohungen von Datenschützern überziehen? Das gilt für Facebook genauso: Die Schlagzeilen zu Datenschutz und Privatsphäre begleiten uns jetzt seit Jahren. An den Nutzerzahlen ändert das wenig. Vielen ist es offenbar einfach egal.
Die Welt der Datenschützer besteht mir zu sehr aus Google & Co., und genau das stört mich. Denn es lenkt von all den anderen Datensammlern ab, die viel zu selten in die Schlagzeilen geraten.
Ein paar Blicke nach Deutschland würden dem Spiel gut tun
Wie wäre es zum Beispiel, die Adresshändler in Deutschland stärker in die Zange zu nehmen? Während wir über Online-Anbieter aus den USA diskutieren,
machen die in Deutschland unbeobachtet gute Geschäfte. Gibt es kaum Berichte darüber, weil sich unter den Kunden der Adresshändler auch lauter Presseverlage befinden?
Wie wäre es, öfter einen Blick auf Bonussysteme wie Payback oder die DeutschlandCard zu werfen? Wenn man Anbieter kritisiert, die wissen, was ich im Internet suche, dann wäre Kritik doch auch bei solchen angebracht, die wissen, was ich im echten Leben kaufe.
Wie wäre es, Praktiken wie die schon etwas ältere der Bertelsmann-Tochter inmediaONE] unter die Lupe zu nehmen,
Gutscheine an Schulen zu verteilen, um damit Adressen der Werbekunden von morgen abzugreifen? Das Kultusministerium in Bayern hält diese Praxis sogar für unzulässige Werbung -
und hat die Schulen aufgefordert, nicht daran teilzunehmen.
Protest der Piratenpartei gegen die Bestandsdatenauskunft vor dem Berliner Reichstag
Kritik am Datenschutz gehört gerechter verteilt
Abgesehen davon bekleckern sich auch unsere Politiker nicht mit Ruhm, was den Datenschutz angeht, wie bei ACTA, der Vorratsdatenspeicherung oder zurzeit Plänen für eine Bestandsdatenauskunft, gegen die es
laute Kritik aus der Piratenpartei gibt.
Ich wünsche mir, dass sich die Schlagzeilen in Sachen Datenschutz und Privatsphäre etwas gerechter verteilen. Dass wir nicht ständig auf Giganten aus den USA schielen - sondern uns auch einmal etwas genauer vor der eigenen Haustüre umschauen.
Adresshändler und Payback haben den Award schon vor Jahren bekommen. Nachzulesen auf der BigBrotherAwards Seite...
Viele Grüße
Karin
Karin am 12.04.13 23:53
@Karin: Das stimmt - und das finde ich auch gut so. Auch in diesem Jahr musste deshalb ja zum Beispiel eine Tochter Deutschen Post dran glauben. Das Problem aus meiner Sicht: Preisträger wie Google machen die besseren Schlagzeilen. Google (und auch Apple) stehen jetzt ganz oben und werden als Preisträger von den Menschen wahrgenommen. Der Rest geht etwas unter. Das finde ich schade.
Dennis Horn am 13.04.13 6:05
Sorry, aber Google nicht mehr als Datenkrake auszuzeichenen, weil wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben, dass die sich derart problematisch verhalten, wäre der komplett falsche Weg - und ganz im Sinne von Google.
Julian am 13.04.13 9:13
digitalcourage e.V. hat mit dem diesjährigen BigBrother Award schon die richtige Wahl getroffen. Es ist sicherlich wahr, das es genügend deutsche Anwärter für die unrühmliche Auszeichung gibt.
Nur Google ist so ein großer Player geworden, das darauf und besonders auf deren schon mehr als profihafte und auch profitorientiert Datensammelleidenschaft ein ganzes Imperium von Daten entstanden ist und leider auch noch immer mehr Menschen mehr und mehr Daten dorthin "tragen".
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Ziel: "die Welt zu verändern"
Und mit welchen Methoden die Firma da so einfach vorgeht zeigt vor kurzem der Film "Google und die Macht des Wissens" auf arte.tv .
Durch Google ist ein gewaltiger technologischer und gesellschaftlicher Wandel ausgelöst worden, deren Auswirkungen wir zur Zeit teilweise erst in Bruchstücken erahnen können.
Denkt daran es ist nichts umsonst.
Datenreduzierung ist das beste Gebot der Stunde ;-)
Lud am 13.04.13 18:42
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