Dienstag, 30.06.2015

Die Suche nach WLAN-Hotspots

Kalt, immer noch kalt, wärmer, heiß - und schon wieder weg. Ich würde die Kölner Hotspots momentan eher in Coldspots umbenennen. Die Stadt baut zwar rege das Netz aus, will Einkaufsstraßen und öffentliche Plätze, Verwaltungsgebäude, Museen und die Bereiche drumherum mit freiem Internetzugang ausstatten, aber in der praktischen Anwendung scheitert das Vorhaben bisher oft.

WLAN-Suche in Köln; Rechte: WDR/Horn Hendrik aus Wadersloh sucht WLAN in der Kölner City

Hendrik kommt aus Wadersloh und studiert in Soest Elektrotechnik. Er zahlt monatlich 29,95 Euro für seinen Handyvertrag mit Internet-Flatrate und bekommt dafür rund 1,25 GB Datenvolumen. Die reichen für seine Sprachnachrichten und Mails mit Fotos und Videos aber meist nur bis Mitte des Monats. Gerade wenn er in anderen Städten unterwegs ist und seine Freunde informieren will, wo er ist, was er macht oder sich selbst erkundigen möchte, ist er deshalb auf WWW: WLAN-Hotspots angewiesen. Doch schon am Kölner Hauptbahnhof stößt er auf Schwierigkeiten. Hier gibt es zwar ein paar WLAN-Netze, allerdings sind die von Privatleuten, Cafés oder Hotels. Ein Hotspot ist auch öffentlich, aber kostenpflichtig. Von einem städtischen Hotspot: keine Spur. Gerade am Bahnhof, wo viele Pendler und Touristen das Netz sicher bräuchten, steht man also im Zweifel offline da. Damit es mehr Netz ohne kommerzielle Interessen für alle gibt, verbinden sich WWW: Freifunker WWW: deutschlandweit in vielen Städten und ermöglichen Dritten, über deren Leitungen zu surfen. Immerhin unterstützt das Land dieses Vorhaben jetzt, wie die Kollegen in den letzten Tagen WDR: berichten.


Freifunker vernetzten sich lokal und gratis

Hendrik ist damit aber aktuell noch nicht weitergeholfen. Um zu testen, wo er WLAN-Zugriff in der Millionenstadt Köln hat, deaktiviert er seine mobilen Daten und macht das WLAN am Handy an. Schon erscheint eine Liste mit oder ohne Schlüsselsymbol, als Zeichen für den offenen oder beschränkten Zugang für Nutzer. Erst direkt an der Nordwand des Kölner Doms erscheint ein Kölner WLAN-Hotspot der Stadt. Hendrik muss Name, E-Mail oder Telefonnummer angeben und dann kann er für eine Stunde gratis ins Netz. Sobald er sich vom Fleck bewegt, wird der Empfang allerdings schlechter. Richtung Wallrafplatz findet er zwar einen weiteren Hotspot, kann sich aber nicht verbinden.

Offline; Rechte: WDR/Horn
WLAN-Verbindung fehlgeschlagen

Von "gratis und überall" ist hier kein Schimmer. Dabei sollte WLAN in Städten jedem zur Verfügung stehen, findet der Verein WWW: "Digitale Gesellschaft". Hier setzt man sich für eine menschenrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik ein, weil man die digitale Versorgung als Grundrecht ansieht. Hendrik will sich mit ein paar Apps helfen. Vom Wifi-Finder bis zum Wifi-Hotspot Worldwide kann man sich WLAN-Netze anzeigen und zum Teil sogar offline dorthin navigieren lassen. Allerdings sollte man sich die Apps vorher im WLAN herunterladen. Sonst sind sie keine wirkliche Hilfe.

Wifi-Apps; Rechte: Google Play Store
Apps sollen bei der Hotspot-Suche helfen

Auf der Domplatte habe ich Touristen gefragt, wie es um die WLAN-Versorgung in ihrer Heimat aussieht und wie sie in Köln zurecht kommen. In Lissabon, Moskau und Mexiko City gibt es wie bei uns meist nur in Cafés, Restaurants, natürlich Hotels und Hostels sowie über einige Bus- und Taxiunternehmen offenes WLAN. An Flughäfen und Bahnhöfen braucht man häufig ein Passwort oder eine Kreditkarte. Eine Russin erzählt mir, dass sie dafür in Barcelona selbst im Stadtpark WLAN hatte. Und ich selbst habe in Palma de Mallorca und Santiago de Chile gute Erfahrungen gemacht. In Köln müssen sich die Besucher entweder eine deutsche SIM-Karte zulegen oder im Hotel online gehen. Was viele auch ärgert: die WLAN-Hotspots in der Stadt sind weder durch Säulen oder Markierungen im Boden gekennzeichnet, noch bietet die Stadt eine Homepage oder App mit GPS-Überblick aller Spots.

Freifunk-Karte; Rechte: Freifunk NRW
Freifunk-Karte NRW

Hendrik ist auf jeden Fall enttäuscht. Statt die Stadt zu genießen und nur bei Bedarf auf sein Handy zu gucken, glotzt er die ganze Zeit auf die WLAN-Liste und bleibt die meiste Zeit offline. In seinem 6000-Seelen-Heimatdorf ist das Angebot nicht weniger lückenhaft als in Köln, findet er. Die Freifunk-Netze lassen sich zwar gut finden, aber sie gibt es noch nicht flächendeckend. Außerdem will Hendrik sich fortbewegen und müsste immer von Netz zu Netz switchen. Ein dauerhaftes Surfen ist also unmöglich. Dazu kommt die fehlende Sicherheit in den offenen Netzwerken, sagt der Student. Mal schnell eine Überweisung zu machen kommt ihm auf diese Weise auf jeden Fall nicht in den Sinn. Und dass nicht alle Cafés wegen des Problems der WWW: Störerhaftung ihren Kunden WLAN anbieten, kann Hendrik gut verstehen. Er würde auch nicht für die Aktivität Dritter in seinem Netz haften wollen. Also bleibt der Hotspot kalt. Ein heißes Thema wird es aber noch lange bleiben.

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Dienstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Audio: Radio.

In Aachen bietet man Aachen City-Wifi kostenlos an. Log-in Daten gratis im Tourismus center. Im Moment nur im Stadtkern. Ein guter Anfang http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/stadtseiten/aachen_wifi/

Stefan Bücken am 30.06.15 7:33

Im Text sind mehrere Fehler:

1. Wahnsinn, 30 Euro pro Monat für 1,25 GB? Das MUSS gelogen sein!
Es existieren mehrere Anbieter mit 6 Euro pro 1 GB.

2. Videos unterwegs gucken?
Genau dafür wurde das mobile Internet erfunden. Nicht.

3. Nach Verbrauch des Datenvolumens wird es nur langsamer!
D. h., "seine Freunde informieren" geht immer noch problemlos.

4. Bei richtig vernetzten Freifunk-Routern ist kein ständiges Neuverbinden nötig!
Man muss also nicht "immer von Netz zu Netz switchen".

Jost Schwider am 30.06.15 9:38

Lieber Herr Schwider, danke für ihren Kommentar.
Welche Flats Hendrik nutzt und warum er knapp 30 Euro bezahlt, das hat er sich selbst ausgesucht. Ob er viele Videos guckt, was er downloaded und wie schnell seine Geschwindigkeit gedrosselt wird, ist immer unterschiedlich. Wir zählen hier einige Beispiele auf. Seine Freunde mit Videos oder langen Sprachnachrichten zu versorgen wird dann im Zweifel zum Ende des Monats schwierig bis unmöglich - zumindest, wenn nicht flächendeckend Freifunknetz vorhanden ist und man zwischen den Hotspots von Stadt, Cafés, Freifunk und Co switschen muss. In unserem Testfall war es so. Es mag Ecken geben, wo man lückenfrei surfen kann. Das wäre sehr wünschenswert. Und auch, dass man sich hohe Vertragskosten und Datendrosselung spart.

Anita Horn am 30.06.15 9:51

Ich denke nicht, dass es gelogen ist, dass mein Vertrag monatlich 29.95€ kostet.

Am Ende liegt es doch im Ermessen des Nutzers, ob er unterwegs Videos schaut, oder eben nicht.

Und wo wir schon dabei sind... Genau genommen wurde das Internet nicht mal dazu geschaffen, dass wir beide hier diskutieren. Es wurde schließlich im 20. Jahrhundert vom US-Verteidigungsministerium "erfunden". Zumindest der Vorläufer des Internets.

Es ist zwar richtig, dass man seine Freunde trotz gedrosseltem Internet noch informieren kann, allerdings in einer Geschwindigkeit die eher unterirdisch ist.

Und Informationen einholen von z.B. Anschlusszügen etc. ist auch mit einem recht hohen Zeitaufwand verbunden, da man teils Minuten braucht um Internetseiten zu laden.

Hendrik Siemens am 30.06.15 10:01

Wie unsere Kanzlerin schon sagte: Internet ist Neuland. Das gibt es eigentlich gar nicht. Das braucht also auch kein Mensch.
Schon gar keine Touristen, die bringen auch niemals Geld ins Land.

So, Sarkasmus aus.

Der Ausbau von WLAN-Netzen in Deutschland hinkt meiner Ansicht nach in erster Linie deswegen, weil es bei CDU und SPD Politiker gibt, die das Internet und die 80 Millionen Nutzer in Deutschland als Verbrecher, Perverse, Abartige, Raubmordkopierer und damit uns alle als dreckiges Pack einstufen. Ich fühle mich von Gabriel vor allem in übelster Form beleidigt, denn ich baue seit 17 Jahren Webseite und bin weder Terrorist noch Kinderschänder.

Diese Politiker aber bestimmen mit ihrer kranken Falschsicht und ihrer absoluten Dummheit, die Fakten ignoriert, wo es lang geht. Dann gibt es da die Lobby von Verlegern und Abmahnanwälten, die das Internet ebenfalls als Todfeind betrachten.

Wegen dieser Machtverteilung wird es kein WLAN in Deutschland geben.

Thomas Berscheid am 30.06.15 15:42

Ahja, "seine Freunde informieren will, wo er ist, was er macht", also sowas wie: "Hey Leute, bin gerade in Köln! Wo seid ihr?" - "Köln? Voll krass, ey! Schick maln Foto. Ich bin zuhause, voll öde." - "Jau, wollt jetz auch nich zuhause sein. Hier istn Video, Kölner Dom" - "Absolute Marke, Alter! Gehste da rein?" - "Biste irre, is ne Kirche. Ich geh jetzt Kölsch trinken." - "Schick mir auchma, das Video" - usw und so fort. Voll wichtig. Und so einen Scheiss soll jemand subventionieren? Wie schon beim "Qi-Pad" frage ich mich auch wieder, woher dieses masslose Anspruchdenken kommt, die Mittel für die privaten Bedürfnisse überall und jederzeit kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen. Demnächst fordert ihr wohl auch noch kostenlose Getränke, überall. Und um die Freunde zu informieren, dass man z.B. verspätet ist, gibt es seit Ewigkeiten eine sehr kostengünstige Methode: nennt sich SMS.

Herbert Kaiser am 30.06.15 19:29

Wuerde die Liste der Erfahrungen der im Text genannten Dame noch gern erweitern -
Bukarest - offenes WLAN an jeder Strassenecke und an den U-Bahnstationen, in vielen Cafes auch (funken teilweise auch deutlich ueber die Strassen hinweg).
Fernzug Niagara Falls nach Toronto - Free WLAN an Bord.
Oeresundbahn Malmoe nach Kopenhagen - WLAN inklusive (ist ne Art Regionalexpress, wohlgemerkt, kein Premiumprodukt wie der ICE etc.!)
Bus Eireann und JJ Kavanagh in Irland - auf vielen Linien WLAN im Bus
Adelaide, South Australia - gesamte Innenstadt mit einem Netz ueberzogen, was kostenlos nutzbar ist.

Frage hier - besonders an Transportunternehmen - warum haben REs und S-Bahnen bei uns kein WLAN? Andere Laender schaffen das auch, trotz niedriger Fahrkartenpreise bei gleichzeitig hoeheren Lebenskosten im jeweiligen Land!

Chris26 am 2.07.15 4:19

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Montag, 29.06.2015

360°-Video selbst gemacht

Als kürzlich die Grimme Online Awards verliehen wurden, hat auch die Web-Dokumentation WWW: "Polar Sea 360°" einen Preis bekommen. Neben der spannenden Geschichte (eine Reise durch die Arktis) ist hier besonders die eingesetzte Technik bemerkenswert. An vielen Stellen kommen Videos mit 360° Rundumblick zum Einsatz. Bei der Fahrt durch die Artkis kann man selbst entscheiden, in welche Richtung die Kamera blickt und wer eine Virtual-Reality-Brille hat und Kopfhörer aufzieht, taucht so viel tiefer in die Geschichte ein, als bei einer herkömmlichen Dokumentation in Video-Form. WWW: Immersion nennen das die Experten.

Produktion von 360°-Video wird einfacher

Die Erstellung solcher 360°-Videos war lange Zeit sehr aufwändig. Im WDR haben wir 2010 zum ersten Mal mit diesem Format experimentiert (zu der Produktion gibt es noch eine WDR: "Making-of"-Fotogalerie). Damals hakte bei den Aufnahmen die Technik immer wieder und die Nachbearbeitung war mit sehr viel Handarbeit verbunden. Das fertige 360°-Video war qualitativ eher durchschnittlich, weil es stark komprimiert werden musste, um auch mit langsamen Internetverbindungen zu funktionieren.

Heute, fünf Jahre später, ist das Thema stark in Bewegung geraten. Auf Blog: Youtube können seit einigen Monaten 360°-Videos abgespielt werden und es gibt Blog: verschiedene Apps, die 360°-Videos auf Smartphones und Tabletts in sehr guter Qualität (bis 4k) anzeigen können. Außerdem arbeiten verschiedene Hersteller an Kameras, die die Aufnahme dieser Videos auch für Amateure ermöglichen sollen. Eine der ersten Kameras, die tatsächlich lieferbar ist und Videos mit Rundumblick aufnehmen kann, ist die Kodak SP 360.

kodak02.jpg Relativ klein: Die Kamera in Würfelform hat eine Kantenlänge von etwa 5 Zentimetern.

Aus Sicht des Herstellers, handelt es sich um eine Actioncam, die normale Fotos und Videos aufnehmen kann und als Zusatzfeature auch 360°-Video erlaubt. Bei unserem Praxistest haben wir uns nur diese Funktion genauer angesehen. Fazit: Es funktioniert, allerdings mit zwei entscheidenden Nachteilen:

  • 360° bedeutet hier keinen Rundumblick in alle Richtungen. Wie auf dem Foto zu sehen, hat die Kamera nur eine Linse und kann deshalb nur in einer Ebene 360° aufzeichnen. Wenn man sie auf einen Tisch legt, sind auf dem Video zwar alle zu sehen, die daran sitzen, die Tischplatte unterhalb der Kamera wird aber nicht bzw. nur zum Teil gefilmt.


  • Die technische Qualität des fertigen 360°-Videos ist nicht so gut wie man es heutzutage von Videos im Netz gewohnt ist. Die Videos werden zwar mit einer Auflösung von 1440 x 1440 Pixeln (also etwa HD-Auflösung) aufgenommen, allerdings ist durch die 360°-Darstellung später immer nur ein Ausschnitt mit deutlich weniger Pixeln zu sehen. Hinzu kommen die technischen Grenzen derart extremer Weitwinkel-Objektive. Die Schärfe der Aufnahme nimmt im Randbereich deutlich ab.
Für einen ersten Eindruck hier ein Testvideo. Es wurde in bestmöglicher Qualität aufgenommen, mit der mitgelieferten Software aus einer längeren Sequenz herausgeschnitten und im Youtube-tauglichen Format exportiert.



Die 360°-Funktion von Youtube funktioniert nicht mit allen Browsern. Sollte das Video hier seltsam verzerrt angezeigt werden, empfiehlt sich eine Aktualisierung des Browsers. Mit Chrome scheinen die Videos zur Zeit auf dem Desktop-Computer am besten zu laufen oder auf Smartphones mit der Youtube-App. Nach dem Klick auf den Play-Button kann die Blick-Richtung der Kamera geändert werden: Mit der linken Maustaste auf das Video klicken und mit der Maus den Ausschnitt nach links, rechts, oben oder unten ziehen.

So funktioniert die Aufnahme in der Praxis

Technisch gesehen ist die Aufnahme sehr einfach: Die Kamera hat einen Aufnahmeknopf und kann wahlweise auch recht komfortabel über eine Smartphone-App ferngesteuert werden. Das Video wird auf einer Micro-SD-Karte gespeichert und kann dann einfach auf einem Computer weiterverarbeitet werden.

kodak01.jpg

Schwieriger fand ich die Frage: Was filme ich eigentlich und wo postiere ich dafür die Kamera? Bei diesem neuen Medium muss man sich zunächst mal von vielen klassischen eindimensionalen Bildideen lösen. 360°-Video ist nur sinnvoll, wenn es in verschiedene Richtungen etwas zu sehen gibt. Hilfreich war hier tatsächlich der Einsatz eines "Selfie-Sticks", nicht nur um Selfies zu machen, sondern auch, um die Kamera in eine leicht erhöhte Position bringen zu können. Völlig verabschieden muss man sich, zu meinem bedauern, von einer Bildgestaltung mit Schärfe und Unschärfe.

In den nächsten Tagen werde ich hier im Digitalistan-Blog noch meine Erfahrungen mit einer anderen 360°-Kamera aufschreiben und noch etwas detailierter auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Veröffentlichung von 360°-Videos eingehen.

[Die Kamera wurde uns für den Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt]

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sehr viel umfangreicher mit dieser Technik arbeiten. Arte macht das bei Polar-360 vor. Diese immersive Darstellungsform begünstigt die Arbeit bei Reportagen. Mit freundlichen Grüßen aus Scheveningen.

VR-Fan am 29.06.15 17:52

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Montag, 29.06.2015

Spamgedichte

Die Welt braucht keinen Spam. Aber sie braucht Lyrik. WWW: ee spammings ist ein Projekt des Wissenschaftskünstlers Martin Krzywinski voller wundervoller Spamgedichte.

Spam-Dosenfleisch; Rechte: picture-alliance/dpa/Franziska Koark
Spam kann so vieles sein: Dosenfleisch, E-Mail-Müll - oder auch ein wundervolles Gedicht.

Es gibt nur ein paar feste Regeln für diese Gedichte: Der Text wird so umgeformt, dass er keine Großbuchstaben mehr hat. Leerzeichen, Zeilenumbrüche und Satzzeichen dürfen hinzugefügt werden. Einzelne Worte dürfen gestrichen oder wiederholt werden. Die einzelnen Wörter dürfen gebeugt werden. ee spammings ist damit gleichzeitig eine Hommage an die Gedichte von WWW: E. E. Cummings, die recht ähnlich aufgebaut sind.

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