Montag, 27.04.2015

Schnell zu lernen, schwierig zu meistern

So funktionieren die besten Spiele: Es dauert nur ein paar Sekunden, bis man sie beherrscht. Aber daran, ordentlich Punkte zu sammeln, scheitert man dann doch recht schnell. Genauso funktioniert WWW: Psych. Ziel des Spiels ist es, ein schwarzes Dreieck durch Tippen auf den Bildschirm aus einem Kreis heraus immer weiter nach vorne zu steuern - allerdings nur dann, wenn es auf einem der Spielfelder bleibt. Aber seht selbst.


Psych stammt vom österreichischen Entwickler Christian Baumgartner.

Psych ist kostenlos. Je nachdem, ob ihr unter Android oder iOS spielt, gibt es innerhalb der App aber noch eine Bezahloption, bei der ihr bis zu 1,99 Euro loswerdet, wenn ihr die Werbeanzeigen in der App ausschalten möchtet. Viel Spaß - werdet nicht süchtig!

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Samstag, 25.04.2015

Der Universal-Umrechner

Welche Größe muss meine Jeans haben? Wie rechnet man Schritte in Meter um? Wie legt man in einer WG am besten die Kosten auf alle Mitbewohner um? Wie rechnet man eine europäische Schuh- oder Kleidergröße in eine amerikanische um? Das sind Alltagsaufgaben, die man selbst mit Taschenrechner nicht bewältigen kann, weil einem die Umrechnungsgrößen oder Formeln fehlen. Genau hier setzt der neue Online-Rechner WWW: blitzrechner.de an: blitzrechner.de nimmt dem Besucher umständliche Alltagsberechnungen ab.

Blitzrechner.de ist aber nicht nur ein praktischer Online-Taschenrechner, sondern eher ein Aufgabenlöser. So kalkuliert der Web-Dienst aus dem Taillenumfang und der Beinlänge die passende Jeansgröße, aus der Länge, Breite und Tiefe eines Teiches die Größe der Teichfolie oder aus dem Rechnungsbetrag, dem Skonto und dem Zahlungsziel, ob sich die Aufnahme eines Kredits zum sofortigen Begleichen der Rechnung lohnt.

Was mir gefällt: Ihr erhaltet bei jedem Rechner ausführliche Hintergrundinformationen über Rechenweg und Formeln. So erfahrt Ihr beispielsweise, warum in den USA oder Großbritannien die Schuhgrößen anderes berechnet werden als hierzulande, was man beim Tapezieren beachten muss oder dass bei der Berechnung der Teichfoliengröße das so genannte Bogenmaß eines Kreises eine wichtige Rolle spielt. Damit ist blitzrechner.de nicht nur ungemein hilf-, sondern auch sehr lehrreich.

blitzrechner.de: Rechnet Maße und Werte um; Rechte: WDR
blitzrechner.de: Rechnet Maße und Werte um

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Samstag, 25.04.2015

Die Macht der Mächtigen

Apple kennt wohl jeder. Aber wer um Himmels willen ist Pebble? Nur wenige haben eine Smartwatch von Pebble am Handgelenk und können mit dem Herstellernamen etwas anfangen. Eigentlich könnte man meinen, dass Apple - immerhin wertvollste Marke der Welt - auf einen Anbieter dieser Größe fast schon mit mütterlicher Fürsorge blickt. Doch dem ist nicht so. Apple hat jetzt eine neue App von Pebble aus dem App-Store geschmissen (WWW: hier haben Pebble-Entwickler das dokumentiert). Begründung: Die App arbeitet ausschließlich mit einer Hardware, die nicht von Apple kommt.

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Die Pebble Watch ist Apple ein Dorn im Auge


Diskriminierung des Wettbewerbs?
Was für ein Zufall: Genau in der Woche, in der Apple endlich seine Apple Watch auf den Markt bringt, wird eine App der Konkurrenz abgelehnt. Für die Entwickler bei Pebble kam die Entscheidung überraschend, denn bislang hat Apple die App immer genehmigt. Zwei Jahre gab es keine Beanstandungen. Erst bei einem Update ist es zu Problemen gekommen. Jetzt schaut die ganze Branche auf den Fall - und wartet die offizielle Begründung ab. Aus einem auf den ersten Blick einfachen Fall ist ein riesen Ding geworden. Denn: Selbst eine Firma wie Apple ist auf zufriedene Partner angewiesen.

Wer zu viele Partner vor den Kopf stößt, hat irgendwann keine mehr. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Blog: EU-Wettbewerbskommission für den Fall interessieren dürfte. Wenn Apple das so durchzieht, ist das ein klarer Fall von Diskriminierung von Wettbewerbern im App-Store. Kein Einzelfall: Immer wieder verbannen die Großen der Branche, allen voran Apple, Google und Microsoft schon mal die Wettbewerber aus dem Paradies. Bei Google ist es etwas schwieriger, weil Android-Nutzer Apps auch aus anderen Quellen laden können. Doch bei Apple ist eine Ablehnung folgenreich: Apple allein entscheidet, ob eine entwickelte App im Store landet oder nicht. Bei Microsoft ist es ähnlich.


Initiative fordert mehr Netzneutralität in Indien


Die Großen missbrauchen ihre Macht
Angesichts der Tatsache, dass drei Große über den wirtschaftlichen Erfolg von Tausenden von Entwicklern entscheiden, kann man wohl von einem Machtgefälle sprechen. Jeder App-Entwickler macht sich Sorgen, ob seine eingereichte App genehmigt wird - und wie schnell. Klar, denn er hat wochen-, wenn nicht monatelang an der App entwickelt, er hat Kraft, Energie und Geld investiert und ist darauf angewiesen, dass die App gut läuft.

Und selbst wenn sie genehmigt ist, entscheiden wieder die drei Großen, wie gut die App zu finden ist in den App-Stores, ob in den Kategorien oder in der Suche. Meist werden die ohnehin gut laufenden Apps bevorzugt. Für kleine Anbieter wird es immer schwieriger. Für viele Entwickler stellt sich Blog: schnell Ernüchterung ein.

Auch Facebook missbraucht seine Macht. In Indien ist bereits der Onlinedienst internet.org an den Start gegangen. Eigentlich hat Facebook versprochen, mit internet.org Menschen in entlegenen Winkeln der Erde mit Internet zu versorgen - und das sogar kostenlos. In Indien ist internet.org nun gestartet. Doch wie sich zeigt, werden in internet.org nur einige ausgewählte Webdienste gezeigt, etwa Facebook oder die Suchmaschine Bing. Nur die ausgewählten Onlinedienste können genutzt werden. Dagegen gibt es WWW: bereits Widerstand.

Es braucht dringend eine Aufsicht für die Großen. Eine wirkungsvolle.

Apple hatte keine App der Konkurenz abgelehnt. Das war das Apple review Team. Pebble Kunden können wieder aufatmen.

LiFe am 25.04.15 19:50

Wirklich? Ansceinend war alles ein Versehen. Hier kommt ein Dementi vom Internetpapstmagazin: "WIRED has learned Apple’s review team simply made a mistake, and the company plans to continue supporting Pebble as it always has.

Sven Bauer am 26.04.15 22:23

Versehen ja, aber was für eins!
Die Anwendungen wurden rausgeschmissen, weil in den Metadaten andere mobile Plattformen als iOS genannt wurden (in diesem Fall wohl Pebble). Apple will offenbar nicht, dass seine Kunden erfahren dass es da noch was anderes ausser iOS gibt..

Das grundsätzliche Problem ist hier mMn nicht, dass Apple vielleicht die eine oder andere Software nicht über den eigenen Store anbieten will, sondern dass man keine andere Wahl hat, als nur die von Apple abgesegneten Apps zu nutzen. Mir ist schleierhaft warum die Nutzer sich das bei mobilen Geräten bieten lässt. Man stelle sich vor, auf Windows-Desktops liefe nur Software die Microsoft vorher abgesegnet hat...

Netzbürger am 27.04.15 10:23

Das Problem habe ich hoffentlich im Griff. Meinen Kids habe ich offen gesagt, ohne wenn und aber: No Pebbles no Apples, eigene Ideen kosten auch Geld und der Weg ist schwer; erst wenn diese umgesetzt werden, dann könnt ihr euch entscheiden.

LiFe am 27.04.15 10:53

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