Freitag, 07.08.2015

Apples visionäre Werbespots

Im Jahr 1987 hatte Apple offenbar ein Händchen für Werbespots mit einem sehr genauen Blick in die Zukunft. Da wäre zum Beispiel WWW: das Video über einen Touchscreen-Computer, der mit seinem Besitzer spricht und das im September 2011 spielt - drei Wochen, nachdem Apple Siri der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Jetzt bin ich bei YouTube auf noch einen interessanten und visionären Werbespot von 1987 gestoßen.


Mit diesem "Konzeptvideo" hat Apple 1987 einen Blick in die Zukunft des Jahres 1997 geworfen.

Auch dieses Video nimmt ein paar Entwicklungen vorweg. Datenbrillen wie die Google Glass zum Beispiel, außerdem Siri und andere Smartphone-Funktionen. Nur der Mac, der es zustande bringt, Hologramme zu projizieren - der muss noch erfunden werden.

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Donnerstag, 06.08.2015

Videodays machen Lust auf YouTube

Was YouTube ist, muss man heute niemandem mehr erklären. Was mit YouTube tatsächlich alles möglich ist, ist hingegen vielen immer noch nicht klar. Kann man aber auch niemanden verübeln, schließlich ist YouTube erst Blog: vor zehn Jahren gestartet - auch wenn die Videoplattform heute wie selbstverständlich wirkt und überall präsent ist. Wer mal sehen möchte, wie sich YouTube in diesen zehn Jahren entwickelt hat, dem möchte ich die hervorragende Dokumentation von WWW: ZDF Neo empfehlen: Die YouTube Story.

Sehen und gesehen werden - auf den Videoday; Rechte: dpa/Picture Alliance
Sehen und gesehen werden - auf den Videodays


Festival für YouTuber
Längst hat YouTube auch seine eigenen Festivals, etwa die WWW: Videodays, die dieses Jahr am 7. und 8. August stattfinden, in Köln und Berlin. Hier dreht sich alles um die Macher von YouTube-Videos - und ihre Inhalte. Die Veranstaltung gibt es seit 2010. Damals sind 400 Leute gekommen, 2011 bereits 2.000 - und vergangenes Jahr schon 15.000. Für alle, die mit YouTube ihr Geld verdienen (Google beteiligt Anbieter an den Werbeeinnahmen, die vor und während des Videos gezeigt werden) sind die Videodays Pflichtprogramm. Auch, weil sich die Kreativen hier untereinander austauschen können.

Attraktive Preise gibt es auch, etwa den Golden Play Button für YouTuber im deutschsprachigen Raum mit mehr als einer Million Abonnenten. Und den PlayAward für die größten und besten Online-Videomacher im deutschsprachigen Raum. Anfangs schauten viele mit verwunderten Augen auf solche Veranstaltungen: Was - das schauen sich so viele Leute an? Da gibt es echte Stars? Doch das ist mittlerweile wohl allgemein bekannt. Längst schaffen es YouTuber wie Blog: LeFloid, die Kanzlerin zu interviewen. Einige YouTube-Köpfe machen mittlerweile auch "seriöse" Sendungen bei Öffentlich-rechtlichen Sendern. Und das ist auch gut so: YouTube ist schließlich kein Paralleluniversum.

Angela Merkel trifft auf LeFloid - oder umgekehrt?; Rechte: dpa/Picture Alliance
Angela Merkel trifft auf LeFloid - oder umgekehrt?

Riesiges Geschäft
Keine Frage: Auf YouTube gibt es unheimlich viel Schrott zu sehen. Auch macht nicht alles, was von der YouTube-Prominenz kommt, aus dieser Welt eine wirklich bessere Welt. Aber eins gelingt YouTube ganz sicher: Menschen dazu zu animieren, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Noch nie war es so einfach, so etwas wie eine Sendung zu machen, die sich auch noch viele anschauen. Noch nie wurden so viele Billy-Regale ausgeleuchtet und gefilmt. Das hat die Sehgewohnheiten stark verändert - auch, weil jeder selbst bestimmt, was er schauen möchte und wann und wo.

Doch seine Unschuld hat YouTube natürlich auch längst verloren. Google betreibt in Städten wie New York, Los Angeles, Sao Paulo und London eigene Studios, in denen die Besten der YouTube-Welt ihre Videos aufnehmen können - mit Produktionsmitteln, die selbst Sendeanstalten wie BBC oder WDR alt aussehen lassen. Bei aller zur Schau gestellten Lässigkeit wird eben oft vergessen, dass es um viel Geld geht. Für Google sowieso - aber auch für viele, die mit YouTube-Videos etwas verdienen wollen. Das zeigt das aktuelle Beispiel, wo sich YouTube-Blogger darüber beklagen, dass Blog: Facebook ihre YouTube-Videos diskriminiert.

So etwas wird auf den Videodays unter anderem auch diskutiert. Doch vor allem geht es darum, dass die Fans ihre Stars gerne mal in Fleisch und Blut sehen wollen. Das war schon immer so, daran hat auch YouTube nichts geändert. Gut so.

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Donnerstag, 06.08.2015

Audios hören, wenn die Zeit dazu reicht

Tools zur Wiedervorlage gibt es mittlerweile wie Sand am Meer: WWW: Instapaper und WWW: Pocket zum Beispiel sind zwei beliebteste Apps, über die man Artikel quer über alle Systeme hinweg speichern und später lesen kann. Facebook hat eine solche Funktion für die Beiträge anderer Nutzer direkt an Bord. Einzelne Browser genauso. Ich mag das, denn gerade unterwegs am Smartphone reicht die Zeit selten, ganze Artikel zu lesen.

Huffduffer; Rechte: Huffduffer
Huffduffer funktioniert wie eine Wiedervorlage für Audiodateien - und stellt sie zum Hören direkt als Podcast zur Verfügung.

Was mir aber lange Zeit fehlte: eine Wiedervorlage nicht nur für Texte, sondern auch für andere Medien. Wenn es um Audios geht, gibt es mittlerweile aber zwei gute Lösungen: WWW: Huffduffer und WWW: latr.fm. Darüber könnt ihr einzelne Audiodateien oder Podcast-Episoden zum Späterhören markieren. Und was dabei extrem bequem ist: Beide Dienste stellen euch diese Audios auch direkt als Podcast zur Verfügung. Ein völliges Nischenprodukt, das ich aber nicht mehr missen möchte.

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