Montag, 22.09.2014

Zeit für ein neues Speichern-unter-Symbol!

Seit vielen Jahren wirken Disketten wie aus der Zeit gefallen. Warum aber nutzen wir sie weiter als Symbol für die Funktion "Speichern unter"? Junge Nutzer wissen heute nicht einmal mehr, wofür dieses Symbol überhaupt steht. Deshalb finde ich den WWW: Wettbewerb "Speichern unter ..." spannend: Bis Ende des Monats könnt ihr euren Vorschlag für ein neues Symbol einreichen - und nebenbei Geld oder Gadgets gewinnen.

Diskette; Rechte: picture-alliance/chromorange/Tobias Hohenacker
90 Millimeter als Diagonale, 1,44 Megabyte als Speicherplatz: Die 3,5"-Diskette wurde in den Achtzigern groß. Erst vor drei Jahren wurde der Großteil der Produktion eingestellt.

Selbstverständlich wird der Wettbewerb nicht dazu führen, dass Microsoft, Adobe und andere plötzlich die Diskettensymbole verbannen werden. Trotzdem bin ich gespannt auf die Ideen, die es dann im kommenden Monat beim Onlinevoting zu bestaunen gibt.

Dass "Speichern unter ..." verwende ich genau zu diesem Zweck: Speichern auf Diskette. Vorher noch das Dateiformat passend auswählen. Mit der Diskette geht es dann in den Nebenraum, wo ein alter Computer mit Nadeldrucker steht. Da ist nie plötzlich die Tinte leer. Fürs Konzept reichen alte Farbbänder. Für die Reinschrift darf es neueres sein. Und billig sind die Bänder auch.

Allerdings ist die Situation ein bisschen untypisch. Bei Bildern bin ich froh, wenn die als Dateien im Computer sind. Gedruckt wird nur, wenn es um Briefe geht, oft an Bank oder Behörde. Oft verschicke ich den Brief dann mit einem alten Faxgerät oder per Post. Ja, es gibt Faxen aus der Textverarbeitung heraus. Man weiß nicht recht, wie das Ergebnis beim Empfänger aussieht.

Kennen junge Menschen die Diskette nicht mehr? Hoffentlich haben Andere rechtzeitig Sicherungskopien der Disketten gemacht! Ich denke z.B. an Software für teure Messgeräte.

Bertram in Mainz am 23.09.14 11:46

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Freitag, 19.09.2014

Plötzlich ist Datenschutz "in"

Datenschutz? Privatsphäre? Bislang haben US-Konzerne da belustigt mit den Axeln gezuckt. Uninteressant. Doch so langsam ändert sich das. Apple-Chef Tim Cook hat urplötzlich sein Herz für Datenschutz entdeckt. Jedenfalls will er in den Medien den Eindruck erwecken als wäre Datenschutz ein großes Thema für ihn, ein persönliches Anliegen. Seit Mittwoch Abend ist eine neue WWW: Privacy-Seite von Apple online. Klare Message: Datenschutz soll etwas gelten. Der Apple-Boss diktiert es gerade in jedes hingehaltene Mikrofon: "Euer Vertrauen bedeutet uns alles".

iDatensicherheit bei Apple; Rechte: WDR/Schieb
Apple hat neuen Schwerpunkt: Datensicherheit ist plötzlich ein Thema


Tim Cook will das Vertrauen der User - zurück
"Alles" - das ist natürlich maßlos übertrieben. Davor kommen zweifellos Erfolg und Umsatz. Aber zumindest hat ein großer US-Konzern erkannt, dass Vertrauen tatsächlich eine Währung ist - und dass man Vertrauen auch verlieren kann. Wer wie Apple ins Blog: Geschäft der Zahlungsabwickler einsteigen will, der ist natürlich auf Vertrauen angewiesen. Doch die peinliche Sache mit den Blog: gehackten iCloud-Konten mit in der Öfferntlichkeit aufgetauchten Privatfotos hat ganz sicher nicht dazu beigetragen, das Vertrauen in Apple zu stärken. Im Gegenteil.

Auf seiner Privacy-Seite betreibt Apple aber keineswegs Selbstkritik - die wirklich berechtigt wäre -, sondern versucht sich von "anderen Unternehmen" und "unseren Konkurrenten" abzugrenzen. Die bösen anderen. Seitenhiebe auf Google, Facebook und Co., die in der Tat damit Geld verdienen, dass sie im großen Stil Daten sammeln und die Erkenntnisse über ihre User vermarkten und verwerten. Apple ist da zurückhaltender - Apple verkauft auch in erster Linie Hardware. Aber keineswegs nur, wie Apple versucht den Eindruck zu erwecken. Auch Apple verkauft Werbung, so wie Google, und greift dafür auf Nutzerdaten zurück. Doch das will man bei Apple nicht unbedingt betonen.

Android Logo; Rechte: Google
Das neue Android soll Daten konsequent verschlüsseln


Google will Daten im Smartphone verschlüsseln
Dennoch: Gut ist, dass mehr Datenschutz und Privatsphäre allmählich als Wettbewerbsvorteil gesehen wird. Apple macht einen Anfang - und man erkennt die Bemühungen. Auch Google geht in diese Richtung, beschreitet allerdings einen anderen Weg. Google setzt bei der kommenden Version von Android auf Verschlüsselung. Das bislang nur als "L"-Release bekannte Operating System macht das unerlaubte Auslesen von Daten schwierig. Wer nicht den korrekten Passcode kennt, kann in einem gesperrten Gerät mit den gespeicherten Daten rein gar nichts anfangen. Alles nur Datensalat - für Hacker wie Geheimdienste. Und das Beste: Der Krypto-Modus soll standardmäßig aktiviert sein.

Auch das neue iOS8 von Apple verschlüsselt mehr Daten - und macht ein Auslesen dieser Daten aus der Ferne schwierig bis unmöglich. Angeblich soll es Apple nicht (mehr) möglich sein, auf Anordnung einer Behörde Daten aus einem iOS-Gerät zu lesen. Zwar könnten sich die Geheimdienste dann woanders bedienen, etwa dann, wenn die Daten durchs Netz fließen. Aber schwieriger wird es auf alle Fälle - und das ist nicht nur ein guter Anfang, sondern auch eindeutig ein Trend.

Apple und Google zeigen den Behörden gewissermaßen den Stinkefinger. Sie erschweren das Auslesen von Daten in Smartphones und schützen die Daten besser, die zwischen Datenzentren ausgetauscht und gespeichert werden. Ich finde das außerordentlich begrüßenswert. Denn Verschlüsselung ist gut, sie muss nur nutzbarer werden. Einfacher zu handhaben. Und zum Standard. Ein Anfang ist gemacht.

Ich halte es für wesentlich begrüßenswerter, sich so eine Wanze erst gar nicht anzuschaffen. Wer eine Wanze im Haus hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Birger am 20.09.14 16:02

Die Überschrift, "Plötzlich ist Datenschutz hipp" ist ebenfalls daneben, da sich zahlreiche Foren und Blogs seit 1996 damit beschäftigen. Für Blöde ist das vielleicht "hipp", für kluge Menschen kein Novum.

Birger am 20.09.14 16:06

Apropos Verschlüsseln

Die NSA kann alles entschlüsseln. Das BKA kaspert seit Monaten herum, weil es den beschlagnahmten NSA-Rechner eines NSA-Mitarbeiters nicht entschlüsseln kann. Das zur Wissenslage für Idioten.

Birger am 20.09.14 16:14

Wer meint, die Beiträge entfernen zu müssen, ist ein getroffener Hund.

Er bellt.

Birger am 20.09.14 17:09

"Von Google zu verlangen, den Suchalgorithmus offenzulegen, ist unzumutbar. Google legt nach rund 200 Kriterien fest, welche Relevanz eine Webseite in Bezug zu bestimmten Keywords hat."

Nochmal die Frage, woher stammen die Daten, warum wird das hier von Herrn Schieb als Tatsache dargestellt?

Birger am 20.09.14 17:42

Es gibt keine Antwort, weil Schieb nur das brabbelt, was Google offenbart.

@Schieb

Brabbel nicht nach Google, sondern sende Fakten.

Ciao

Birger am 20.09.14 17:51

@Birger: Ich glauge kaum, dass ich auf unfreundliche und ausschließlich persönliche Diffamierungen eingehen muss oder auch nur sollte. Die einzig nachvollziehbare Frage ist die nach einem Beleg für die 200 Kriterien, die für die Relevanz in Google eine Rolle spielen. Naturgemäß erklärt sich Google dazu nicht konkret und selbst, dieses Wissen ist aber in Fachkreisen allgemein bekannt. Einen Hinweis darauf gibt es hier - im Blog von United Domains, als nur ein Beispiel:

http://blog.united-domains.de/2013/12/seo-und-neuen-domain-endungen/

Jörg Schieb am 20.09.14 18:00

Das ist nun wirklich nicht neu. iOS verschlüsselt seit 2009 das gesamte Dateisystem, seit iOS verschlüsseln die Apple-Apps ihre Daten zusätzlich und löschen bei gesperrtem Gerät den Schlüssel aus dem Speicher. Das war für Apps schon länger möglich (Onlinebanking-Apps benutzen das gerne), aber die ApoleApps benutzen das jetzt auch.

Google will jetzt einführen, was seit dem 3GS 2009 Standard beim iPhone ist. Was ich sehr begrüßenswert finde.

Aber wie gesagt: Sicherheit ist wahrlich kein neues Thema.

Joh am 20.09.14 18:15

"Die einzig nachvollziehbare Frage ist die nach einem Beleg für die 200 Kriterien, die für die Relevanz in Google eine Rolle spielen. Naturgemäß erklärt sich Google dazu nicht konkret und selbst, dieses Wissen ist aber in Fachkreisen allgemein bekannt."

In "Fachkreisen" allgemein bekannt, was Sie hier als Faktenlage darstellen? Welche "Fachkreise" sind es denn? Ich möchte Namen lesen!

Kopie Schieb weiter: "Google legt nach rund 200 Kriterien fest, welche Relevanz eine Webseite in Bezug zu bestimmten Keywords hat."

Woher haben Sie diese Fehlinfo?? Auch dazu keine Quelle.

"Fachkreise"? Sie haben von nichts eine Ahnung!

Umschreiben Sie Ihre Ausdünstungen in Zukunft als Ihre persönlichen Vermutungen. Mehr ist es nämlich nicht.

Birger am 20.09.14 19:02

--> @Birger: Ich glauge kaum, dass ich auf unfreundliche und ausschließlich persönliche Diffamierungen eingehen muss oder auch nur sollte.

Kritikunfähig und bildungsresistent ist Jörg Schieb.

CCC am 20.09.14 19:18

Ich diffamiere Sie, weil ich Fragen stelle, die Sie nicht beantworten können, weil sie keine Ahnung haben??? Ist das so? Dann gerne.

Sie wissen nichts. Das ist schmerzhaft für Sie, aber es juckt mich nicht.

Birger am 20.09.14 19:30

@birger: Ich weiß zwar wirklich nicht, was das alles bringen soll, liefere aber gerne Belege für die in Fachkreisen sehr wohl diskutierten 200 Kritieren, damit andere Leser nicht verunsichert sind:

http://backlinko.com/google-ranking-factors
http://holykaw.alltop.com/googles-200-ranking-factors-the-complete-list-infographic

Einige hier werden sowieso alles anzweifeln.

@CCC genau so ist es.

Jörg Schieb am 20.09.14 19:31

@Jörg Schieb

Sie sind wenigstens halbwegs engagiert. Das habe ich Ihnen gar nicht zugetraut. Es reicht die Mühe der Linksetzung nicht, aber immerhin.

Bis nächste Tage.

Birger am 20.09.14 19:44

Jörg, werde ein Datenschützer.

CCC am 20.09.14 19:59

Wie alle Unternehmen spricht Apple mit gespaltener Zunge-siehe die Meldung auch auf"gigaom":
"Apple included language in its first Transparency Report to say that it had not been subject to a Section 215 Patriot Act request. That language is now gone."Fazit-sie sind laengst gezwungen worden Daten herauszugeben.Ansonsten-so "nett"ja nun die "Vollerschluesslelung"eines Betriebssystems auch ist-nur leider wirkt die nur so lange das Geraet ausgeschaltet ist.Im eingeschaltetem und entsperrten Zustand-wer sagt euch denn das nicht eine app eine Hintertuer hat-oder gar eure Hardware?Die Wissenschaftler die als Sachverstaendige den NSA UNtersuchungsausschuss beraten haben,haben genau das gefordert,das Deutschland(Europa)eigene Hardware entwickeln muss,da ansonsten praktisch alle Anstrengungen sinnlos waeren.

Robin am 21.09.14 9:23

Nee, klar. Plötzlich gibt es keine US-9-11 Gesetze mehr und es findet keine Überwachung statt. Das ist echter Staatsrundfunk.

Poco am 21.09.14 16:38

Solange diese Firmen ihren Hauptsitz in den USA haben und die behörden jeder Zeit mit irgendeinem Patriot Act Winken können wenns notwendig ist, können diese weiterhin auch auf die verschlüsselten Daten mit Master Passwörtern zugreifen... da bin ich mir 100%ig sicher das solche hintertüren vorhanden sind.

Dieter am 23.09.14 9:19

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Donnerstag, 18.09.2014

Google 2.0: Allmacht mit Ankündigung

Zurückhaltung schadet in der Geschäftswelt nur - in der IT-Branche gilt das ganz besonders. Wer nicht an seine Sache glaubt, der kann es auch gleich bleiben lassen. Die Konkurrenz nutzt gnadenlos jede Schwäche aus. Allerdings kann man es auch übertreiben mit dem Selbstbewusstsein. Google ist auf dem besten Weg dazu - oder hat die Schwelle sogar schon überschritten. Denn Larry Page, einer der Gründer von Google, hat jetzt nicht weniger als Google 2.0 angekündigt. Und da war nicht die Rede von einer besonders schlauen Suchmaschine, sondern von einer komplett neuen Welt.

Larry Page; Rechte: dpa/Picture Alliance
Google-Gründer Larry Page mit Glass Brille


Phase zwei: Die Welt retten
Wie WWW: Larry Page in diesem Interview verrät, hat er längst WWW: Google 2.0 eingeläutet. Page will die Welt verändern. Er will effizientere Flughäfen bauen und sogar eine Modell-Stadt entstehen kassen, die seinen Vorstellungen entspricht. Einen effizienteren Flughafen - das wäre sicher nicht verkehrt. Vielleicht in Berlin? Aber ist das die Kernkompetenz von Google? Selbst wenn man akzeptiert, dass aus einer Suchmaschine ein beachtlicher Medienkonzern geworden ist - sollte nicht irgendwann Schluss sein?

Schon lange investiert Google in alle möglichen Bereiche, einige davon haben mit dem eigentichen Geschäft von Google nicht das Geringste zu tun. Google kauft Robotorfirmen. Google experimentiert mit Blog: selbstfahrenden Autos. Google kauft einen Blog: Hersteller von Rauchmeldern. Google ist im Blog: Chauffeur-Dienst Uber investiert. Google Blog: baut Drohnen - und lässt sich durch die Gegend fliegen. Google investiert in Kabelnetze. Google will den Planeten mit einem WWW: Netz aus Ballons abdecken - und WWW: sogar das Leben verlängern, in Kooperation mit der Pharmaindustrie.

Google im Tablet, Rechte: dpa/Picture Alliance
Google will sich nicht auf Technikgeräte beschränken


Phase zwei: Die Welt retten
Das sind Allmachtsphantasien, die einen erschrecken lassen. Es mag alles gut gemeint sein. Vermutlich wollen die Google-Gründer die Welt wirklich zu einem besseren Ort machen. Aber wie? Indem sie das viele Geld, das sie verdient haben, für alle möglichen Projekte ausgeben. Gesellschaftlich legitimiert ist das alles nicht, obwohl Kommunikation eigentlich zu den Kernkompetenzen von Google gehören sollte. Kommunikation schon - aber eben nicht Transparenz. Einen besonders ausgiebigen Diskurs gibt es jedenfalls nicht, das Meiste wird im Verborgenen entwickelt. Es scheint eher das Motto zu gelten: Wir machen das jetzt - weil wir es können. Freut Euch!

Larry Page will noch mehr. Er will uns auf den Zentimeter genau lokalisieren können - natürlich nur zu unserem Besten. Damit wir abfragen können - diskret, versteht sich! -, wer sich gerade in unserer Umgebung befindet. Oder damit Ladenbesitzer hinterlegen können, wo welche Waren lagern. Google könnte einem User dann sagen: "Schau nach links oben, da gibt's die Corn Flakes, die Du magst." Wer dabei im Hinterkopf behält, was Google jetzt schon alles über einen weiß und in Zukunft wissen wird, dem kann das alles eigentich nicht gefallen.

Unser Blog: Justizminister Maas kümmert sich um den Suchalgorithmus von Google. Dabei entstehen die eigentichen Probleme woanders. In der schieren Größe solcher Unternehmen wie Google, Apple oder Microsoft, die heute alles machen können - weil sie das Geld dazu haben. Und das Geld kommt von uns. Offensichtlich wurden zu wenige Steuern einbehalten.

Das ist jetzt ganz schwer eine Einschätzung zu geben. Für mich persönlich ist Google eine Suchmaschine die mehr oder auch oft weniger die gewünschte Resultate bringt. Leider sind die anderen wie Chrome und Opera auch nicht besser. Das Auto hake ich als unrealistisch ab so wie die Drohne weil sie keine Zulassung bei uns bekommen dürfen wenn es mit rechten Dingen zu geht. Was kann man dagegen tun ? Als einfacher User nichts, nur darauf hoffen das sich manche Dinge von alleine erledigen. Ein Beispiel ist der ehemals allmächtige Microsoft Konzern der jetzt auch Federn auf allen Ebenen lassen muss. Da gibt es ein Sprichwort: Hochmut kommt vor dem Fall.

MG am 18.09.14 20:30

Sorry ich meinte andere Suchmaschinen, Chrom und Opera sind ja Browser, das kommt vom Googeln Yahooen und Co. Man kommt so langsam durcheinander.

MG am 18.09.14 21:50

Was ist daran so ungewoehnlich?Page folgt nur nicht dem heutigen mainstream"konzentrieren auf die Kernkompetenz",sondern,ganz"altvaeterlich"macht er etwas was die Konzerne schon frueher taten-diversivizieren!Irgendwann kommt ja immer mal einer,der in der eigendlichen Kernkompetenz besser und schneller ist als man selber.Siehe Mikrosoft,die jahrzehntelang nur eine monokultur hatten-Windows.Dann kam Apple und nahm ihnen massiv marktanteile ab.Das "Smartphone"hatte Mikrosoft auch verpasst.Da war Appel erst gut-laengst aber ist dort Android vorne.@MG-treaum weiter,die "Selbstfahrenden Autos"werden kommen-auch in Europa!Mittlerweile testet nun auch Daimler selbstfahrende Smart in Kalifornien.Hintergrund-man will eine Flotte von selbstfahrenden Carsharing Smarts.Btw. "Maas"(nicht HAAS!)treibt mit seiner "Lex Edathy"noch mehr Dummfug.Da werden nicht nur Eltern kriminalisiert,sondern auch gleich noch Menschen die Prueglende Polzisten blosstellen.

Ach je am 19.09.14 7:34

Die Digitalisierung führt einerseits zu einer Beschleunigung marktüblicher Prozesse im Netz, andererseits minimiert sie fast sämtliche Transaktionskosten dort. Das Ergebnis ist nicht nur, dass von ausländischen Servern an der Politik vorbei Algorithmen hier Wirtschaftspolitik machen, sondern auch eine Tendenz zur Monopolisierung, die so schnell von statten geht, dass wir sie nicht einmal richtig bemerken. Weder Kartellbehörden noch die Politik sind bis heute in der Lage, die Konsequenzen zu erkennen bzw. zu verstehen. Google hat sein Potential zum allumfassenden Meta-Monopolisten für alles längst erkannt und strebt nun danach, genau ein solcher zu werden. Im Zweifel stört da Rechtsstaatlichkeit nur. Die Regeln bestimmen Google & Co. Eine Lösung für das Problem? Ein extrem sparsamer Umgang mit Daten, eine Schnelle Eingreiftruppe der Kartellbehörden, ein Zusammenschluss der Staaten gegen die Monopolisten? Klingt aktuell zu utopisch, um wahr zu werden. Visionen werden aber gebraucht...

Robert Stein am 19.09.14 14:29

Wie sagte doch Helmut Schmidt so schoen?"Wer Visionen hat sollte...." ;) Sorry aber"sparsamer Umgang mit Daten"-ist Illusorisch so lange die Politik ausser Kontrolle geratene Dienste weiterhin gegen die eigenen Voelker vorgehen laesst und die Bevoelkerung nicht in Massen(>1mio+) auf die Strasse geht!"Bis dahin hilft nur Linux+PC verschluesselt+Anonymisierungs mit JonDonym,
"Smartphones"nicht nutzen,oder wenigstens voll verschluesseln+Krypto Dienste fuer das phoneSchnelle Eingreiftruppe"und Zusammenschluss"-Lachnummer-siehe post zu"Zeigt her Eure Geheimnisse"da ist schon CETA,TTIP und all die Stueroasen davor."Big Brother" hat ja auch welche!Bspw. in Delaware.Aber da ja "SIGA" aka Sigmar Gabriel nun kraeftig fuer TTIP trommelt um seine Truppe auf Linie einzunorden...ist nun weder CDU,SPD,FDP fuer mich nie wieder waehlbar.Sollten auch die Gruenen dabei"umfallen"auch die nicht.

Nun ja am 20.09.14 8:28

Ein kritischer Beitrag von Herrn Schieb zur Datenkrake Google? Der Mann ist lernfähig! Wer einfach nur das haben möchte, wofür eine Suchmaschine erfunden wurde, nämlich für das Suchen, der nutzt zum Beispiel ixquick.com. Die speichern nichts über die Sucher und finden alles genauso wie Google.

Wer die Monopolisten abschalten möchte, der nutzt sie nicht. Das ist erste Pflicht! Auf meinen Rechnern ist die Datenkrake tabu. Die Tools und Wächter sind darauf getrimmt, Google als Feind zu erkennen.

Schönes, googlefreies Wochenende allerseits!

Birger am 20.09.14 12:27

Ps. Die Menschen verkennen die Anfänge, wie sie es damals bei Hitler verkannt haben. Sie rauschen in eine Diktatur. Alle sind begeistert, alle machen mit. Sie verkennen, daß Google Hitler ist. Die Gaskammern werden virtuell aufbereitet. Die CIA hat bereits vor zwanzig Jahren verlautbaren lassen, daß der Krieg im Netz geführt wird. Hunderttausende Beitrage in allen Blogs und Foren werden von der CIA geschrieben. Russland macht das ebenfalls. Google ist ein Spielball, Firmen springen auf und manipulieren Suchergebnisse. Wer das nicht versteht, hat nichts verstanden.

Birger am 20.09.14 15:43

Der"Birger"verbannt Google die Krake von seinem PC und sucht nun mit?Einer neuen Krake?Welcher? Ixquick?Wie niedlich.Ach ja-Ixquick speichert ja nicht...Wer aber kein js einschaltet,keine Cookies zulaesst und einen Anonymisierungsdienst wie Tor oder besser noch JonDonym nutzt kann genauso unbesorgt Google nutzen.Denn was erfaehrt Google nun?Nichts,absolut nichts-nur das"jemand"nach bspw."Birger" oder einem Abfuehrmittel gesucht hat.Who cares?

Nun ja am 21.09.14 10:57

Ist Tor noch ein Anon? Wieso werden dann alle Leute bei Straftaten erwischt, die sich mittels Tor so sicher wähnten? Grübel...

Die Macher haben jedenfalls nie behauptet, Tor sei sicher. Woher dieser Irrglaube nur kommt? ;-)

Urs am 26.09.14 16:06

Nachtrag: ->JonDonym

Schon mal die AGB gelesen? Wohl kaum.

Urs am 26.09.14 18:13

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