Dienstag, 23.09.2014

Bentgate: Wenn sich Smartphones krümmen

So manches Smartphone ist heute ein krummes Ding. Das LG Flex zum Beispiel verfügt über ein gekrümmtes Display - von Hause aus. Digitalistan-Blogger Alex Nieschwietz hat sich das geschwungene Display aus Korea Blog: bereits Anfang des Jahres mal näher angeschaut und hat eine gewisse Faszination für das ausgefallene Design entwickelt.

LG G Flex auf einem Tisch; Rechte: Alex Nieschwietz
Das G Flex von LG ist von Hause aus gekrümmt


Luxushandy kommt in Bewegung
Doch wer hätte gedacht, dass Apple diesem Trend folgen will - wenn auch unfreiwillig? Wie es aussieht, krümmt sich das neue iPhone 6 Plus ebenfalls. Allerdings ungeplant, einfach weil man das vergleichsweise große Gerät in die Hosentasche steckt. In einigen WWW: amerikanischen Foren beschweren sich Käufer des noch mal 100 Euro teureren iPhone 6 Plus, das über ein 5,5 Zoll großes Display verfügt, über eine Verformung des Geräts.

Man kann nicht gleich von einem Massenphänomen sprechen, aber auch nicht von einigen Einzelfällen. Die Berichte über das sich biegende iPhone 6 Plus Modell häufen sich gerade. Und es gibt auch erste Fotos von den nun wellenförmigen Luxus-iPhones. Und alle Betroffenen berichten einhellig, sie hätten das Gerät lediglich in der Hosentasche getragen - vorne, wo bei Bewegung durchaus schon mal Druck entsteht. Auf Twitter wird das Phänomen bereits unter WWW: #Bentgate diskutiert.

Verbogenes iPhone 6 Plus; Rechte: macrumors.com
Verbogenes iPhone 6 Plus auf macrumors.com


Krumm ist der neue Chic
Bislang hat sich Apple noch nicht offiziell zu den Meldungen und Beschwerden geäußert. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass der Sache in Cupertino auf den Grund gegangen wird. Denn eine Rückrufaktion würde ganz schön teuer werden. Jedenfalls zeigen die Bilder der betroffenen Geräte alle ein ähnliches Schadensbild: Das iPhone 6 Plus biegt sich unterhalb des SIM-Kartenschachts, das scheint eine besonders schwache Stelle zu sein. Bislang ist allerdings kein Display zu Bruch gegangen. Wer ein bisschen in seinen Erinnerungen kramt, dem kommt das bekannt vor. Auch beim iPhone 5S war anfangs von einem Bentgate die Rede - hat sich aber nicht gehalten.

Vielleicht haben die Apple-Entwickler auch einfach nur meinen Blogartikel Blog: Rund ist das neue 3D gelesen - und wollten dem iPhone 6 einen besonderen Chic verpassen? Apple-Konkurrent LG jedenfalls macht dem iPhone 6 Plus eine lange Nase und schreibt in einem Tweet belustig: WWW: #Bentgate? Wäre mit dem LG G Flex nicht passiert. Denn LG liefert sein Android-Smartphone mit 6-Zoll-Display eben serienmäßig gebogen aus. Geschwungen als Feature - bei Apple als Ärgernis.

not a bug... ;) Im uebrigen biegt sich das phone in hoehe der Lautstaerkeregleung.Versucht es jemand zurueckzubiegen splittert das display.Apple hat sich bereits geaussert-sehr lauwarm.Frage:"Does a bent enclosure ocurring during normal use fit under the warranty?"Und nun gommds ;) :"That is 100% up to the Genius that you speak with at the store(!).Ther is a test,called a "Visual Mechanical Inspection"(pruuust) that the device will have to pass.If it's within the guidelines,they will be abel to cover it.If not,the replacement would be a paid one."Nebelwerfer-keine Angaben zu den"guidelines".Alles schoen auf die Leute vor Ort abschieben,damit man bei staerkeren Protesten dann als "Retter"auftreten kann.In DE wohl keine Chance vor Gericht-in den USA durchaus moeglich,sofern kein Hinweis in der warranty das man DIES phone eben nicht in die Hosentasche stecken darf und sich dann damit hinsetzen.

It's a feature am 25.09.14 7:25

Ach ja,der faule Appel wusste schon Monate vorher das seine iKlaut beklaut werden kann,wie "The Daily Dot"berichtet.Zugriff lief ueber die Schnittstelle "Find My iPhone".Dort konnte man lustig munter zig tausende von PW per brute force laufen lassen-ohne das die server dies unterbanden.Zeigt nur das die Sprueche von Appel in bezug auf Sicherhit ein schlechter Witz sind-denn von Sicherheit hat man bei Appel absolut null die Peilung!Also besser die Finger weg von faulem Apfel Schrott.

Old bug am 25.09.14 16:33

Krümmungen sind doch jetzt in. Ist das nicht der neueste Hit bei Fernsehern?
Auch wurde reklamiert, das Handy sei "glitschig", es falle den Usern aus der Hand. Wird das der neue Trend? Finde ich gar nicht übel.

Urs am 26.09.14 16:13

Und wann eigentlich kapiert Ihr, daß die Firma Apple jederzeit auf Euer ach so smartes Phone zugreifen kann, den Zugriff durch Dritte ermöglichen kann? Es ein- und ausschalten kann, ohne Euer Zutun, ohne jede Meldung! Jede Sekunde alle Daten von dem PC abgreifen kann? Ist Euch das klar, oder seid Ihr nur blöde? Von den netten Apps mal ganz abgesehen. Ihr holt Euch den Feind ins Schlafzimmer.

Urs am 26.09.14 19:00

Lt. Meldung v. Mac&i bekommt die "Testabteilung"die neue Hardware erst mit dem roll out!Nur"Fuerungskraefte"erhalten die schon vorher-aus "Geheimhaltungsgruenden".Pruust-da kpommt das Wort von der Bananaware mal wieder die volle Bedeutung.Krumm wie eine Banane und "reift"dann beim Kunden.ach ja und Leiter dieser"testabteilung"ist einer dreHauptverantwortlichen fuer die "gelungene"Appel Map verantwortlich ROFL ;)

Noch beser am 27.09.14 6:05

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Dienstag, 23.09.2014

Missed Stories: Facebook zeigt versteckte Postings

Facebook bevormundet seine User. Das Netzwerk präsentiert einem keineswegs alles, was einen eigentlich interessieren könnte. Der Edgerank entscheidet, welche Nachrichten im eigenen Newsfeed auftauchen, welche Postings von Freunden relevant sind (oder sein sollen) und welche nicht. Wer also glaubt, alle Nachrichten und Postings von Freunden zu Gesicht zu bekommen, der täuscht sich. Das Problem dabei: Der Blog: Edgerank ist eine geheime Formel und man hat keinerlei Einfluss darauf. Es besteht keine Möglichkeit, Facebook anzuweisen, schlichtweg alles zu präsentieren was in die Timeline gehört.

Missed Stories; Rechte: WDR/Schieb
Missed Stories: Vorenthaltene Posts


Top Stories sind lückenhaft
Facebook-Usern wird also einiges vorenthalten. Die "Top Stories" in Facebook enthalten naturgemäß nur ausgewählte Nachrichten. Aber auch bei den neuesten Beiträgen filtert Facebook, auch hier wird keineswegs alles angezeigt. Facebook meint es nur gut mit uns. Denn wer mit Hunderten oder gar Tausenden von Menschen befreundet oder verbunden ist, der würde von einem Strom aus Nachrichten und Likes erstickt. Zweifellos wahr, dass so ein Filter nützlich sein kann. Blöd nur, dass man nicht selbst entscheiden kann, ob man so einen Filter haben möchte - und wie er funktioniert.

Doch es gibt einen Trick. Wer den anwendet, bekommt zwar auch nicht alles zu Gesicht, aber doch deutlich mehr, als Facebook normalerweise preisgibt. Zumindest ein Teil der herausgefilterten Beiträge wird sichtbar. Facebook nennt diesen Newsfeed WWW: Missed Stories. Hier präsentiert Facebook das, was wir bislang nicht zu Gesicht bekommen haben. Allerdings auch wieder nicht alles, sondern nur eine Auswahl, wenn auch eine relativ große. Man muss die Adresse des Feeds im Browser eingeben, es gibt keine offizielle Verlinkung dazu.


Der Edgerank bestimmt, was in der Timeline auftaucht (Video vom 10.06.13)


Top Stories sind lückenhaft
Die Funktion ist durchaus nützlich. Wer also in seinen regulären Feeds bestimmte Postings oder Beiträge vermisst, sollte mal die "Missed Stories" durchstöbern. Durch Interaktion mit dem einen oder anderen Angebot werden Verbindungen wiederbelebt - und tauchen zukünftig möglicherweise auch wieder in den regulären Feeds auf.

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Dienstag, 23.09.2014

Schlüsselbund verlegt? Egal!

Technik ist immer dann toll, wenn sie einfache, nervige Alltagsprobleme löst. Eins davon: Wie finde ich meinen Schlüsselbund wieder, wenn ich ihn verlegt habe? Oder mein Portemonnaie? Oder andere Dinge? Es gibt eine Lösung dafür: kleine Sticker oder Anhänger, die ihr an all diese Gegenstände heften und sie dann orten könnt.

Smart Tag; Rechte: WDR/Dennis Horn
Der "Smart Tag" von iFi lässt sich als Anhänger anbringen. Er kostet umgerechnet 30 Euro, gehört nicht zu den kleinsten und hübschesten Geräten, tut aber seinen Dienst - und weist mich zum Beispiel per App darauf hin, wenn ich mich zu weit entferne.

Alles, was ich öfter verliere, kann ich mit diesen Anhängern oder Stickern versehen. Die Technik all dieser Geräte funktioniert gleich: Sie strahlen ihre Signale per Bluetooth aus. Eine App auf dem Smartphone hilft mir dann dabei, die verlegten Gegenstände zu orten - und schlägt auch direkt Alarm, wenn ich mich zum Beispiel zu weit entferne. Viel Strom geht dabei nicht drauf: Die Batterien halten meistens ein Jahr.

Tile ist der Popstar unter diesen Geräten: kein großer Anhänger, sondern ein kleiner Sticker, etwa daumengroß - und immer wieder ausverkauft. Einer von ihnen kostet umgerechnet gut 15 Euro und lässt sich auch an größeren Gegenständen befestigen.

So kann ich zum Beispiel mein Fahrrad sichern - das ich zwar nicht verlege, das aber geklaut werden könnte. Entdeckt der Dieb nicht, dass ein Sticker dranklebt, habe ich eine Chance, es wiederzufinden. Einziger Haken: Die Reichweite der Sticker beträgt nur 15 bis 45 Meter - je nach Umgebung, ob zum Beispiel Wände dazwischen sind. In solchen Fällen verspricht Tile, können andere Nutzer mit ihren Tile-Apps bei der Suche helfen. Sofern es denn genügend Nutzer in der Nähe gibt - das dürfte das größte Manko dabei sein.

Tile; Rechte: WDR/Dennis Horn
Für einen einzigen Tile-Sticker werden umgerechnet gut 15 Euro fällig. Das kann in der Summe ganz schön happige Kosten ergeben - zumal man die Sticker immer wieder komplett austauschen muss, sobald sie keine Energie mehr haben.

Nachdem ich Sticker und Anhänger ausprobiert habe, lebe ich etwas ruhiger und muss nicht mehr ständig darauf achten, meinen Schlüssel immer an dieselbe Stelle zu legen, um ihn noch wiederzufinden. Die Suche bleibt mir aber noch immer nicht erspart. Befinde ich mich nämlich außerhalb der Reichweite, muss ich trotzdem durch die Zimmer streifen - bis die App erkennt, wo ich den Gegenstand grob platziert habe.

Und: Je mehr Gegenstände ich verlege, desto teurer wird der Spaß. 15 bis 30 Euro pro Sticker oder Anhänger sind eine Ansage. Auch weil die Sticker komplett ersetzt werden müssen, wenn sie keine Energie mehr haben. Und wichtig wäre, einen Gegenstand auch nicht ausgerechnet dann zu verbummeln, wenn gerade die Batterie leer ist.


Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog, jeden Dienstag in der WWW: WDR 5 LebensArt im Radio und einmal im Monat in der WDR: Servicezeit im WDR Fernsehen.

Waere das nicht einfacher und billiger sich Disziplin anzugewoehnen?Ausreichend Schlaf soll auch gut fuer dei Konzentrationsfaehigkeit sein.Ansonsten mal den doc fragen ob nicht evtl. ein wenig Ginseng hilft-denn selbst das duerfte billiger sein als dieses Gimmick.

Hmm am 23.09.14 15:44

Ist ja eine völlig neue Idee und sowas gibt es nicht schon ewig... danke für die Aufklärung Herr Horn.

Birne am 24.09.14 10:06

Vor der Nutzung der App wird gewarnt.

C.net am 28.09.14 15:56

Unerlaubte Werbung auf öffentlich rechtlichen Plattformen ziehen juristische Schritte nach sich.

C.net am 28.09.14 16:14

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