Freitag, 26.12.2014

Kostenloses Lesefutter

Immer mehr Menschen lesen eBooks. Und so, wie es gelegentlich schon mal kostenlos Musik zu hören oder Filme anzuschauen gibt, werden auch gelegentlich kostenlose eBooks angeboten. WWW: MyFreeBooks.de sammelt solche Angebote und stellt fast täglich neue Gratis-Downloads aus allen Bereichen der Sach- und Unterhaltungsliteratur vor. Es gibt auch eine umfangreiche Aufstellung der besten Download-Quellen für kostenlose E-Books.

Die Macher der Seite informieren darüber, wie man etwa illegale Downloads erkennt oder ein E-Book in das richtige Format für den Amazon Kindle umwandelt. Und warum es so viele kostenlose Bücher im Internet gibt. Es sind vor allem die gemeinfreien Werke berühmter Autoren wie Schiller, Goethe, Kafka oder May, die gratis zu haben sind, da die Autoren dieser Werke schon lange verstorben sind. Aber es gibt auch aktuelle Bücher von jungen Autoren kostenlos, die sich damit eine Leserschaft aufbauen möchten. Oder Experten schreiben einen Ratgeber zu einem Thema und verschenken diesen, um sich damit als Fachmann auf Ihrem Gebiet zu beweisen. MyFreeBooks.de stellt die Downloads nicht selbst zur Verfügung, sondern sammelt Links zu Seiten, von denen Benutzer die entsprechenden E-Books herunterladen.

myfreebooks.png

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Dienstag, 23.12.2014

Satellitenbilder fürs Smartphone

Wenn euch schicke Hintergrundbilder fürs Smartphone gefallen, empfehle ich einen Blick auf WWW: "Aerial Wallpapers". Der Brasilianer João Paulo Bernardes sammelt auf dieser Seite wunderschöne Satellitenbilder - hochkant angepasst fürs Smartphone.

Aerial Wallpapers; Rechte: Airbus/NASA
Aerial Wallpapers - Satellitenbilder in 1242×2208 Pixeln.

Die Bilder stammen aus Beständen von Airbus und NASA, sind auch sonst frei im Netz verfügbar, auf "Aerial Wallpapers" aber optimiert fürs iPhone 6 Plus zu finden. Sie sind also groß genug, um auch auf allen anderen möglichen Smartphones gut auszusehen.

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Montag, 22.12.2014

Desktop aufräumen

Mein Computer ist der Inbegriff von Chaos. Das Hintergrundbild ist kaum zu sehen, weil alles überquillt vor lauter Fotos, Programmen, Dokumenten und Musik-Files. Eine kleine Umfrage unter Freunden hat ergeben, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Das beruhigt mich zwar, verschafft mir trotzdem noch keinen Durchblick. Was davon kann weg? Was hab ich doppelt, wo liegt eigentlich der Scan meines E-Tickets für die nächste Reise?

Desktop-Chaos; Rechte: WDR/Horn

Seitdem ich Windows 8 mit dem Kachel-Desktop habe, dachte ich, der Irrsinn kommt nicht wieder über mich. Aber der Plan ist nicht aufgegangen. Wie von Geisterhand hat sich innerhalb weniger Wochen ein Wust an Dateien bei mir auf dem Desktop angesammelt, dass ich vor lauter Bäumen den Wald kaum noch sehe. Also habe ich mir vorgenommen, Ordnung zu schaffen, um frisch und aufgeräumt ins neue Jahr zu starten. Nur wie? Tabula Rasa? Hatte ich neulich unfreiwillig, als ein Virus alles platt gemacht hat und ich alles neu installieren musste. Also versuche ich es mit System.

Desktop-Chaos; Rechte: WDR/Horn

Dirk Schoemakers aus Kleve ist Fachinformatiker und Web-Spezialist. Er rät mir, erstmal zu überlegen, mit welcher Struktur ich meine Dateien ordnen will: nach Dateityp - das heißt dann alle Word-Dokumente in einen Ordner, alle Fotos zusammen, alle Musik-Files in einen weiteren. Oder will ich nach Themen oder zum Beispiel Jahren ordnen? Ich nehme Variante II und erstelle mir für die Arbeit, Privates und Musik mehrere Ordner im Explorer. Und damit ich die Ordner besser auseinander halten kann, lade ich mir Icon Tweaker oder Labels Win herunter und kann aus den langweiligen, gelben Mäppchen coole Bilder zaubern oder verschiedene Farben einsetzen.

Desktop neu gestalten
Die Ordner liegen allerdings jetzt auch nicht mehr auf dem Desktop, sondern nur eine Verknüpfung zum Überordner "Privates". Man kann sich aber auch für jeden Bereich einen eigenen Desktop basteln, zum Beispiel mit Dexpot und Deskspace. Desktop 1 ist dann für Priavtes, Desktop 2 für den Job - und mit einem Klick schalte ich zwischen den Desktops hin- und her.

Was Symbole von Programmen und Updates angeht, empfiehlt Dirk Schoemakers mir zu schauen, ob ich diese Symbole alle kenne, brauche und benutze. Wenn nicht, kann ich diese Vernüpfungen - zu erkennen an dem kleinen Pfeil - meist getrost vom Desktop löschen. Sind ja eh nur die Symbole und nicht die Programme selbst.

Mehr statt weniger
Wer eher mehr als weniger Platz braucht, muss aber auch nicht alles vollmüllen. Mit „360 Desktop" installiert man sich zum Beispiel ein Panoramabild auf dem Rechner. Das lässt sich nach links und rechts rotieren, indem man die Maus an den entsprechenden Bildschirmrand legt. So schafft man sozusagen einen verlängerten Desktop im 360-Grad-Modus. Bei der Verschönerung helfen kann "Rainmeter". Dieses Programm lässt den PC wie ein Handy aussehen, mit Apps, Widgets und Icons, Kalender, Wetter, Facebook-Posts und Fotogalerien. Allerdings sind hier viele Downloads und viel Geduld nötig.

Desktop-Manager; Rechte: WDR/chip.de

Ich entscheide mich am Ende für einen ganz neuen Look und verpasse meinem Windows-PC eine Apple-Optik. Mit Rocket Dock, Standalone Stack oder Objectdock lade ich mir eine animierte Taskleiste runter und kann dann wie beim Mac mit der Maus über die Symbole fliegen. Und mit Bumptop kann ich meinen Desktop in ein 3-D-Zimmer umwandeln, die Wände mit meinen Fotodateien tapezieren, Ordner auf einen Stapel in die Ecke lege und wichtige Dateien aufpumpen, um sie schneller zu finden. Allerdings ist die letzte Version aus dem Jahr 2010. Da muss jeder selbst gucken, ob das für heutige Ansprüche noch reicht. So oder so sollte man immer nur ein Programm verwenden. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Sonst wird das Chaos nur umso größer.

Tipp
Bevor man loslegt, rate ich zu einer kompletten Datensicherung auf einer externen Festplatte. Dann ist es auch nicht schlimm, wenn der Papierkorb doch ausversehen mal geleert wird ...

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Dienstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Radio.

Hehe, als ich den Desktop auf dem ersten Bild gesehen habe - also ich meine den linken - musste ich gleich an einige Freunde denken, die ebenfalls mit einem solchem Chaos "arbeiten". Mir völlig unverständlich, denn ohne Struktur kann ich nicht den Überblick behalten; aber das Genie mag dem Chaos Herr werden. Hier ein Tipp von mir: Trotz Volltextsuche moderner Betriebssysteme hilft es nach wie vor ungemein, seine Dateien vernünftig zu benennen. Mit vorangestelltem Datum, am besten im ISO8601-Format (=JJJJMMTT) lassen sich die Dateien hervorragend sortieren. Und mit einem sprechenden Namen kann ich den Inhalt einer Datei auch ohne Vorschau oder Volltextsuche sofort erkennen.

Und dann war da noch: Der vollgemüllte Desktop bleibt mir regelmässig auch bei Vorträgen nicht erspart. Das wirkt sehr unprofessionell! Am besten neuen Nutzer nur für Präsentationen anlegen und schon wirkt alles super aufgeräumt! :-)))

Axel am 22.12.14 12:24

Eine schöne Lösung für Präsentationen ist das Tool "Pinstriped". Damit kann man einen extra Präsentations-Desktop anlegen.
Alle Dateien und Links die man während einer Präsentation braucht kann man schön und elegant ablegen und kommt während des Vortrags nicht in die Verlegenheit seinen Desktop (ob nun zugemüllt oder mit Fotos der Lieben personalisiert) offenbaren zu müssen.
Das Tool gibt es aktuell leider nur für den Mac. Ich habe damit bei Kundenterminen aber immer ordentlich Eindruck machen können.

http://pinstriped.com/

Dirk Schoemakers am 23.12.14 11:43

"Hatte ich neulich unfreiwillig, als ein Virus alles platt gemacht hat und ich alles neu installieren musste. Also versuche ich es mit System."

Wer sich einen Virus einfängt, hat irgendwas nicht verstanden.

"Und damit ich die Ordner besser auseinander halten kann, lade ich mir Icon Tweaker oder Labels Win herunter und kann aus den langweiligen, gelben Mäppchen coole Bilder zaubern oder verschiedene Farben einsetzen."

Super, da hat man doch was Schönes gezaubert. Lieber mal den Rechner virenfrei halten, als sich so einen Scheiß runterzuladen! Am besten in rosa, für dumme Mädchen.

Dümmer geht's nimmer.

Colin am 25.12.14 13:05

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