Sonntag, 02.11.2014

Lizenzfreie Fotos und mehr

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Ein arg abgegriffener Spruch, keine Frage, aber trotzdem (oft) zutreffend. Das weiß jeder, der einen eigenen Blog oder eine Webseite betreibt. Denn dann stellt sich immer wieder die Frage: Wie bebildern? Blog oder Webseite wollen regelmäßig mit illustrativen Bildern oder Fotos bestückt werden. Das ist nicht ganz einfach, denn Fotoaufnahmen sind urheberrechtlich geschützt. Man darf nur eigene Fotos benutzen - und die Fotos anderer nur dann, wenn der Urheber der Nutzung zustimmt. Meist muss man dafür bezahlen.

Webseite Stockfotos; Rechte: WDR
Stock Fotos: Kostenlose und lizenzfreie Aufnahmen in einer Datenbank


Übersicht mit wirklich kostenlosen Fotos
Fotos vom Profi können sich in der Regel nur Firmen leisten. Dann gibt es diverse Anbieter von so genannten Stock-Fotos. Das sind Foto-Datenbanken mit Millionen Aufnahmen zu allen möglichen Themen. Wer so ein Foto benutzen möchte, muss auch eine Gebühr zahlen, für ein Blog oder eine Webseite in der Regel einige Euro pro Aufnahme. Je höher die Auflösung des Fotos, desto teurer. Wer auch Flyer bedrucken oder T-Shirts gestalten möchte, muss für die Motive extra zahlen. Es geht definitiv ordentlich ins Geld, wenn man immer wieder solche Fotos braucht.

Deshalb ist es praktisch zu wissen, dass es auch Fotoaufnahmen gibt, die jeder kostenlos benutzen darf. In seinem Blog, auf seiner Webseite, sogar zu kommerziellen Zwecken. Die Fotografen haben ihre Aufnahmen entsprechend markiert, die Nutzungsbedingungen sehen eine kostenlose Nutzung vor. Welche Nutzung im Einzelfall erlaubt ist, sollte man sich immer ganz genau durchlesen. Doch solche Aufnahmen sind schwierig zu finden. Deshalb gefällt mir das neue Angebot WWW: AllTheFreeStock so gut. Ein Eldorado für alle, die regelmäßig Bedarf an Fotos oder Bildern haben. Hier findet man ausschließlich Fotoaufnahmen, die man kostenlos verwenden darf.

Stock Foto; Rechte: Victor hanacek
Hochwertige Fotos zum Nulltarif


Übersicht mit wirklich kostenlosen Fotos
AlleTheFreeStock bietet aber nicht nur Fotos, sondern auch Videos und Icons. Das Portal durchforstet Dutzende Quellen im Netz und trägt die Fundstellen übersichtlich zusammen. Eine wahre Fundgrube! Alle hier gelisteten Fotos, Videos und Icons sind kostenlos und gleichzeitig lizenzfrei dank WWW: Creative Commons Zero (CC0 1.0) Lizenz. Man kann hier bequem nach Thema oder Stichwörtern suchen, es lassen sich einzelne Quellen ein- oder ausschließen. Die Handhabung ist einfach und komfortabel, der Output kann sich sehen lassen.

Ab sofort versorge ich mich vor allem hier mit kostenlosen, lizenzfreien Aufnahmen. Einfach klasse.

da sind schon ein paar seiten die nicht nur kostenlose fotos anbieten

senzibel am 2.11.14 20:38

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Lizenzfreie Fotos und mehr

Zum Anfang dieses Eintrags

Samstag, 01.11.2014

AeroMobile: Ein Auto mit Flügeln

Autos mit Flügeltüren gibt es gelegentlich. Sie sehen schick aus, gehören aber eher in die Kategorie Luxuskarosse und machen in öffentlichen Parkhäusern reichlich Schwierigkeiten. Doch Ingenieure tüfteln auch an Autos mit richtigen Flügen. Ein Hersteller aus der Slowakei will den Traum vom Fliegen auf ungewöhnliche Art und Weise Wirklichkeit werden lassen: Die Firma baut ein Gefährt, mit dem man sowohl auf der Straße fahren wie auch fliegen kann.

Der Prototyp des AeroMobil 3.0 wurde gerade in Österreich vorgestellt. In einem Youtube-Video ist zu sehen, wie der Wagen abhebt. 8 Liter Sprit auf 100 Kilometer beim Fahrbetrieb, 15 Liter auf 100 Kilometer im Flugbetrieb - das wird noch besser werden müssen. Abgesehen davon gibt es nicht so viele Länder, in denen man ein fliegendes Auto fahren/fliegen kann. Aber es gibt sie. 200 Meter sind für den Start nötig, nur 50 Meter fürs Landen, das geht grundsätzlich auf jeder Straße (im Video sieht es aber aus, als bräuchte man deutlich mehr Strecke dafür). Ob sich so etwas verkaufen lässt? Ungewiss. Aber es gibt für jede Verrücktheit einen Markt. Das Video jedenfalls ist sehenswert, denn wann sieht man schon mal ein Auto fliegen, in dem nicht James Bond sitzt.


Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag AeroMobile: Ein Auto mit Flügeln

Zum Anfang dieses Eintrags

Freitag, 31.10.2014

Telefonieren mit Xiaomi, Oppo und Co.

Den Firmennamen Nokia kennt noch fast jeder - weil der finnische Hersteller die Welt mit Handys versorgt hat. Jahrelang. Weltweit. Nokia-Handys waren beliebt und begehrt, sie waren schick, konnten eine Menge und waren stets auf der Höhe der Zeit. Das hat Nokia zu einem riesigen, stolzen Unternehmen gemacht. Doch dann kamen Smartphones auf den Markt - und andere Hersteller waren einfach überlegen: Apple, Samsung, HTC, Blackberry. Die Konkurrenz hatte bessere Ideen, kannte den Markt besser, hat bessere Modelle entworfen und gebaut. Und Nokia ist den Sturzflug angetreten.

Nokia Eingang mit Firmenschild; Rechte: dpa/Picture Alliance
Nokia war mal der größte Handyhersteller der Welt


Nokia ist als Handyhersteller Geschichte
Heute gibt es keine Handys von Nokia mehr. Denn Microsoft hat das finnische Unternehmen gekauft - nach einer langjährigen, engen Partnerschaft. Die Marke Nokia wurde gerade getilgt. Microsoft hat bekannt gegeben, die Marke "Nokia" bei seinen Smartphones nicht weiter zu verwenden. Lumia - so heißen die Smartphones von Microsoft ab sofort. Lumia und eine Modellnummer. Nichts soll mehr auf den einstigen finnischen Hersteller hinweisen. Nicht mehr lange, und der Markenname ist vergessen. So schnell kann das gehen in diesem Geschäft. Ein paar Mal nicht aufgepasst, ein paar Mal zu langsam, einen Trend verschlafen - und schon wird man aufgekauft. Und ist verschwunden.

Auch andere Handyhersteller haben schon mal bessere Zeiten gesehen. Motorola zum Beispiel. Die ersten Mobiltelefone überhaupt kamen von Motorola. Doch der amerikanische Hersteller von Halbleitern und Prozessoren war im Mobilmarkt nie wirklich erfolgreich, hat aber lange durchgehalten - bis Google die Mobilfunksparte von Motorola gekauft hat. Heute baut Motorola Smartphones für Google. Immerhin gibt es Motorola selbst noch. Anderes Beispiel: Ericsson. Der schwedische Hersteller hat auch eine Weile sehr gute Handys gebaut und verkauft. Dann hat Nokia Ericsson platt gemacht. Ericsson wurde von Sony gekauft - und spielt heute als Handyhersteller keine Rolle mehr.

Xiaomi-Chef Lei Jun; Rechte: dpa/Picture Alliance
Xiaomi-Chef Lei Jun sieht sich als zweiter Steve Jobs - nur cleverer


Heute kommen Handys aus China
Heute werden Handys und Smartphones in Asien gebaut. Apple lässt alle seine Geräte in China bauen. Sie werden in Kalifornien entwickelt, aber die meisten Bauteile kommen aus Asien. Immerhin ist aber die Marke noch amerikanisch. Mit Samsung oder LG haben wir Anbieter von Smartphones, die aus Korea kommen und überaus erfolgreich sind. Allerdings schwächelt Samsung derzeit. Die Gewinne von Samsung haben sich zuletzt halbiert. Samsung spürt den zunehmenden Druck aus China, denn auf dem chinesischen Markt spielt die Musik.

Drittgrößter Handyhersteller ist jetzt WWW: Xiaomi. Noch nie gehört? Ein chinesischer Hersteller von Handys und Smartphones. Xiaomi verkauft seine Geräte bislang nahezu ausschließlich auf dem chinesischen Markt. Der ist riesig - und wächst schnell. Chef von Xiaomi ist Lei Jun, eine Art chinesischer Steve Jobs. Mit unbegrenztem Ehrgeiz und Verkaufstalent. Er mischt gerade mit schicken, preisgünstigen Smartphones den chinesischen Markt auf. Erst vor vier Jahren hat Xiaomi das erste Handy auf den Markt gebracht - und ist jetzt schon weltweit Nummer drei. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Xiaomi auch nach Europa und USA kommt.


Oppo ist ein anderer bedeutender Handy-Hersteller aus China. Oppo baut mit dem Oppo R5 das dünnste Handy der Welt, es ist nur 4,85 Millimeter dick. Und mit dem WWW: Oppo R3 bauen die Chinesen ein Android-Handy mit schwenkbarer Kamera, die über kleine Elektromotoren bewegt werden kann. Innovationen aus China, die bislang unbemerkt bleiben - aber sicher nicht mehr lange. Wenn nun auch noch ein eigenes Betriebssystem auf den Markt kommt, das Android Konkurrenz macht, müssen sich nicht nur die Handyhersteller Sorgen machen, sondern auch die Großen wie Apple, Google und Microsoft.

Motorola Mobility = Lenovo, Herr Schieb.

Watashi am 31.10.14 12:19

@ Watashi.
Ja mei - wenn man täglich irgendwas abliefern muss, dann leidet halt die Qualität. Das war beim Staatsrundfunk der DDR auch so.

Georg am 31.10.14 13:45

Xiaomi ist schon in Europa. Mit meinem Red Rice 1s bin ich mehr als zufrieden. Bei den Preisen und der Qualität, ganz zu schweigen von der Miui Oberfläche, muss sich die Konkurrenz warm anziehen.

Klaus am 31.10.14 19:03

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Telefonieren mit Xiaomi, Oppo und Co.

Zum Anfang dieses Eintrags

 
 

November 2014

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Über das Blog

Digitalistan: Heimatkundliches aus dem Land der Einsen und Nullen

Suche im Blog

Aktuelle Einträge

Autoren

Blogregeln und Glossar

Newsreader-Feeds (XML/RSS)


Permanente URL dieser Seite: http://wdrblog.de/digitalistan/