Donnerstag, 04.09.2014

Ganz Instagram auf einen Blick

Eins meiner Lieblingstools, wenn irgendwo in der Welt etwas passiert oder wenigstens etwas Spannendes im Fernsehen läuft, ist WWW: TweetDeck: die perfekte Software, um ganz Twitter im Blick zu halten - und sich den Weg durch den Hashtag-Dschungel zu bahnen. Ein ganz ähnliches Tool gibt es jetzt auch für Instagram. Es heißt WWW: picdeck.

picdeck; Rechte: WDR/Dennis Horn
Dieser Blick auf die Benutzeroberfläche von picdeck zeigt von links nach rechts: die Timeline, die eigenen Fotos und die Suchen nach den Hashtags #selfie und #ootd.

Mit picdeck könnt ihr euch bestimmte Nutzer oder Hashtags in beliebig viele Spalten legen und es darüber euren Bedürfnissen anpassen. Das erreicht zwar noch lange nicht den Funktionsumfang von TweetDeck: Die Spalten lassen sich zum Beispiel nicht ewig nach unten scrollen und auch nicht nach bestimmten Inhalten filtern. Für den Anfang ist es aber trotzdem großartig - und im Gegensatz zur offiziellen Website die erste ordentliche Möglichkeit, auch am Desktop ganz Instagram im Blick zu halten.

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Mittwoch, 03.09.2014

Monopoly, Pac-Man und Tetris - als Spiele in Excel

Nach 20 Jahren im Netz gibt es immer noch Dinge, die mich überraschen. Was ich zum Beispiel verrückt finde: dass es Spiele gibt, die man im Tabellenkalkulationsprogramm Excel spielen kann. Zum Beispiel WWW: Monopoly. Oder WWW: 2048. Oder WWW: Tetris.

Monopoly in Excel; Rechte: WDR/Dennis Horn
Seltsamer Anblick, aber: Es gibt tatsächlich eine vollumfängliche Version von Monopoly fürs Tabellenkalkulationsprogramm Excel.

Nachteil: Für Excel-Spiele müsst ihr in der Regel die Makrofunktionen einschalten, also den Machern der Spiele auch vertrauen. Wenn ihr damit klarkommt, findet ihr eine Übersicht über gleich eine ganze Ladung verschiedener Excel-Dokumente mit Spielen, die ihr euch runterladen könnt, zum Beispiel bei WWW: Mashable oder WWW: Excel Trick.

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Montag, 01.09.2014

Tastatur, Maus und Keyset - von einem Gerät, das nicht überlebt hat

Computer wären heute nicht so, wie wir sie kennen, hätte es den Pionier und Erfinder Douglas C. Engelbart nicht gegeben. 1963 hat er in Stanford den ersten Prototypen der Computermaus gebaut - auch wenn dieses Eingabegerät erst 20 Jahre später seinen Siegeszug angetreten hat, nachdem Apple sie für seinen Rechner Lisa genutzt hatte.

Xerox PARC Alto; Rechte: Flickr/Michael Hicks/CC BY 2.0
Ein Meilenstein der Computergeschichte: der Xerox PARC Alto, rechts mit der Maus als Eingabegerät, einer Tastatur in der Mitte - und links dem Keyset.

Ohne eine Maus kommt heute kein Computer mehr aus. Neben der Maus hat Engelbart aber noch ein weiteres Gerät erfunden, von dem heute so gut wie niemand weiß: WWW: das Keyset. Fünf Tasten, die an Klaviertasten erinnern, die man mit der linken Hand bedienen konnte, während die rechte Hand mit der Maus durch die Gegend klickt.

Diese fünf Tasten konnte man einzeln oder in verschiedenen Kombinationen drücken, um entweder die Buchstaben des Alphabets einzugeben oder in Verbindung mit der Maus bestimmte Funktionen zu nutzen, während wir die Maus bedienen. Hielt man zum Beispiel die linke Maustaste gedrückt, konnte man per Keyset Zahlen und Sonderzeichen eingeben, hielt man die damals noch existente mittlere Maustaste gedrückt, konnte man Großbuchstaben "tippen".

Der Gedanke hinter dem Keyset war nicht, die Tastatur zu ersetzen - sie war schon immer das schnellste Eingabegerät. Der Gedanke war: Wer die rechte Hand an der Maus hat, kann die Tastatur nicht mehr bedienen - also stattdessen das Keyset.

Mit den fünf Tasten des Keysets ließen sich bis zu 31 Kombinationen eingeben. Wer das einmal gelernt hatte, sollte den Computer damit unglaublich schnell bedienen können - WWW: wie Douglas C. Engelbart bei einer Vorführung 1969 gezeigt hat, die es beim Internet Archive zu sehen gibt. WWW: Selbst 1992 hat Engelbart noch aufs Keyset gesetzt.

Heute leben wir ohne dieses komplizierte und verkopfte Gerät. Die Funktionsgewalt können wir stattdessen dann voll ausschöpfen, wenn wir gleichzeitig Tasten wie [Strg] oder [Alt] drücken - die Idee hinter dem Keyset hat also trotzdem überlebt.

Kann gar nicht sein ;) Das war doch Steve Jobs der das alles erfunden hat-wie auch die Fenster...

Oh je am 2.09.14 15:49

Nein.
Steve Jobs hat nur die Ein-Tasten-Maus erfunden.

Damit konnte man sich so elegant durch die Menüs bewegen wie ein Pianist mit Fausthandschuhen durch Chopins Balladen.
Aber alles voll intuitiv.

Gert am 2.09.14 22:46

Bitte was? Zitat: "...hielt man die damals noch existente mittlere Maustaste gedrückt..." Die mittlere Maustaste gibt es immer noch und wird auch noch benutzt (einfach mal auf das Mausrad drücken statt scrollen) denn nicht alle PC-User lassen sich verapplen!

Jim Panse am 3.09.14 12:00

Für jemanden, der *ernsthaft* an Computergeschichte interessiert ist, bietet die Biographie von Steve Jobs (von Walter Isaacson) eine Menge interessanter Einblicke. Er war weniger ein Erfinder, als jemand der aus (durchaus auch fremden) Erfindungen *Produkte* mit Weitblick entwerfen und umsetzen konnte. Das ist leider auch heute noch eine seltene Tugend, wie man an vielen Geräten erkennt, die technisch hochwertig, aber am Benutzer vorbei konzipiert sind. Was nicht heißt, dass Apple immer nur alles richtig gemacht hat. Aber die stringente Art zu denken ist schon ziemlich einzigartig.

Xerox ist das Gegenbeispiel: viele geniale Dinge hatten sie vor Apple (Maus, GUI, moderne Softwarekonzepte, Ethernet, ..). Aber völlig unfähig, daraus ein Produkt für "Dich und Mich" zu machen.

Gerhard Waler am 3.09.14 13:54

Für jemanden, der *ernsthaft* an Computergeschichte interessiert ist, bietet die Biographie von Steve Jobs (von Walter Isaacson) eine Menge interessanter Einblicke. Er war weniger ein Erfinder, als jemand der aus (durchaus auch fremden) Erfindungen *Produkte* mit Weitblick entwerfen und umsetzen konnte. Das ist leider auch heute noch eine seltene Tugend, wie man an vielen Geräten erkennt, die technisch hochwertig, aber am Benutzer vorbei konzipiert sind. Was nicht heißt, dass Apple immer nur alles richtig gemacht hat. Aber die stringente Art zu denken ist schon ziemlich einzigartig.

Xerox ist das Gegenbeispiel: viele geniale Dinge hatten sie vor Apple (Maus, GUI, moderne Softwarekonzepte, Ethernet, ..). Aber völlig unfähig, daraus ein Produkt für "Dich und Mich" zu machen.

Gerhard Waler am 3.09.14 13:54

BTW, nochmal zur Maus: die stirbt inzwischen. Alle unsere Desktop-Rechner haben Trackpads, die Laptops und Touch-Geräte ohnehin.

Vielleicht wäre es mal an der Zeit für einen Nachruf auf die Maus? Die ja durchaus noch ihre Vorteile hat, z.B. wenn es um das pixelgenaue Positionieren geht, oder für Leute die am Computer spielen. Aber ich sehe sie sehr langsam, aber sicher den Weg nehmen, den Floppy Disk und Röhrenmonitor bereits gegangen sind.

Gerhard Waler am 3.09.14 14:02


Vom Keyset hatte ich noch nie gehört. Aber ein bisschen gibt es das noch. Es gibt die an den USB-Port anschließbaren numerischen Zusatztastaturen zur schnellen Eingabe von Zahlenreihen. Besonders bei Notebooks sind die nützlich und schonen zudem die Tastatur.

@Gerhard Waler
Für umfangreiche Arbeiten würde ich die Maus vorziehen. Teils ist das wohl eine Frage der Gewohnheit. Die Trackpads haben zusätzlich Schalter, die den Maustasten entsprechen. Seit ich mal ein Notebook reparieren musste, bei dem ein defekter Microswitch (Verschleißteil!) am Trackpad das ganze Gerät blockierte (Dauer-Ein), benutze ich die Tasten nur noch ungern. Man kann auch auf das Trackpad tippen. Aber manchmal tippt es aus Versehen.

Alles Externe lässt sich leicht öffnen, möglichst reparieren oder ersetzen.

Bertram in Mainz am 3.09.14 23:07

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