Montag, 28.07.2014

Ein Programm, das aus jedem Video die perfekten animierten GIFs zieht

Wenn es etwas gibt, das es zur eigenen Internet-Kunstform gebracht hat, sind das die animierten GIFs. Sie sind ein Relikt aus der Urzeit des World Wide Webs - und heute so modern wie nie. Sie verstecken sich WWW: in Tumblr-Blogs, Blog: lassen Websites zur Spielerei werden, für sie gibt es eigene WWW: Aggregatoren und WWW: Suchmaschinen - und auch Tools, Blog: um selbst animierte GIFs zu erzeugen. Zu diesen Tools gehört auch loopFindr.

Mit dem Programm des US-Studenten Collin Burger könnt ihr jedes beliebige Video öffnen. Die Software analysiert dieses Video dann auf mögliche Loops, also Sequenzen, die sich als Schleife immer wieder von vorn abspielen lassen, spuckt euch die Ergebnisse aus - und lässt euch diese Loops dann direkt in animierte GIFs umwandeln.

Ein paar Beispiele findet ihr im WWW: loopFindr-Tumblr - und die OS-X-Nutzer unter euch können sich das Programm dort auch direkt runterladen.

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Freitag, 25.07.2014

So sehen WLAN-Netzwerke aus - wenn man sie sehen könnte

Wir sind fast an jedem Tag und fast an jedem Ort von WLAN-Netzwerken umgeben. Sehen können wir sie aber nicht. Der Student Luis Hernan aus Newcastle ändert das. Für sein Kunstprojekt WWW: "Digital Ethereal" macht er eindrucksvolle Fotos, auf denen die Netzwerke plötzlich sichtbar werden.

WLAN-Funksignale; Rechte: Digital Ethereal
Fast überall funken WLAN-Netzwerke - Luis Hernan macht sie sichtbar.

Luis Hernan nutzt für die Fotos ein LED-Gerät, das die Signalstärke der Netzwerke prüft und in Farben übersetzt - von rot für ein besonders starkes Signal bis blau, wenn es besonders schwach ist. Mit diesem Gerät wirbelt Hernan durch die Luft, während er sich selbst mit einer extrem langen Belichtungszeit fotografiert.

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Freitag, 18.07.2014

Das passiert, wenn man seine Bilddateien im Audioprogramm bearbeitet

Es sieht aus wie ein Fehler, der beim Speichern entsteht. Dabei ist es gewollt - und nicht nur das: Es ist sogar eine eigene Kunstform. Bildstörungen in Fotos nennt man "Glitch-Kunst". Dazu gibt es im Netz lauter Websites und in Chicago sogar ein eigenes Festival. Vor knapp einem Jahr habe ich Blog: über einige Vertreter dieser Kunstform schon gebloggt.

Kater auf Hausdach; Rechte: Jamie Boulton
Glitch-Kunst: Dieses Foto seines Katers Jarvis hat Jamie Boulton erzeugt, indem er es mit einem Audacity geöffnet und mit einem Audioeffekt versehen hat.

Spannend ist vor allem die Frage, wie sich Glitch-Kunst überhaupt erzeugen lässt. Das funktioniert meistens, indem man Bilddateien mit Programmen öffnet, für die sie überhaupt nicht gedacht sind. Eins davon ist das kostenlose Audioprogramm WWW: Audacity. Jamie Boulton hat dazu schon vor zwei Jahren einen Blogeintrag geschrieben, der jetzt die große Runde im Netz macht: WWW: "Databending using Audacity Effects".

Boulton hat ein Foto seines Katers Jarvis mit allen Audioeffekten versehen. Das Ergebnis ist spannend: Legt man zum Beispiel einen Echoeffekt über die angebliche Sounddatei, sieht auch das Bild so aus, als hätte man es mit einem Echo versehen. Andere Effekte lassen die Bilder kontrastreicher und intensiver wirken, wieder andere verzaubern sie in ein absolutes Chaos - auf dem Jarvis aber noch immer genau zu erkennen ist.

Kater auf Hausdach; Rechte: Jamie Boulton Mein persönliches Highlight: der Phaser-Effekt. Wendet man ihn auf Audiodateien an, klingen sie seltsam verfremdet. Es gibt Rockbands aus den späten 60ern, die ihren Songs mit diesem Effekt einen schwingenden, entrückten Sound gegeben haben. Und siehe da: Nichts anderes passiert mit unserem Kater Jarvis, wenn man ihn durch den Phaser jagt. Jamie Boulton hat den Effekt mehrfach mit verschiedenen Einstellungen angewendet - und am Ende ein psychedelisches animiertes GIF daraus erzeugt.

Es macht großen Spaß, sich alle Varianten des Bildes anzusehen - was für ein spannendes und wunderschönes Stück Computerkunst.

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