Freitag, 26.10.2012
LinkLounge 12/43
Die dunkle Jahreszeit. Das Wochenende. Die Winterzeit. Wann, wenn nicht in dieser Woche sollte Zeit sein, in aller Ausführlichkeit unsere Linktipps zu genießen? Diese Woche hat noch mehr Interessantes abgeworfen als Windows 8 und iPad mini. Viel Spaß beim Surfen!
Zum Start harter Stoff - aber für solche Dinge liebe ich das Internet: Die Macher des YouTube-Kanals "Film School Rejects" haben sich den Film "Der Exorzist" vorgenommen und neu gemischt - im Stil einer 80er-Jahre-Sitcom. Bitte passen Sie auf Ihr Zwerchfell auf, wenn Sie das Video starten!
Mein Lieblingsartikel, auf den ich in dieser Woche gestoßen bin:
"The rise of passive-aggressive wi-fi names". Die Kollegen der BBC haben darin wundervolle Beispiele für kreative Namen von WLAN-Netzwerken gesammelt, von "Pretty fly for a Wi-Fi" bis "We can hear you having sex" - was vermutlich als geheime Nachricht an die Nachbarn gedacht ist.
Ich bin diese Woche umgestiegen: von einem Android-Smartphone auf eins mit iOS-Betriebssystem. Einfach mal so, um es auszuprobieren. Der ganze Hype um beide Betriebssysteme geht mir ziemlich auf den Geist, deswegen die Wochenendklickempfehlung für die "Shit-Fanatics-Say"-Videos: lustige Parodien über die maßlos überzeugten Anhänger beider Gemeinden - als Android- und als Apple-Version.
Microsoft (Windows 8) und Apple (iPad mini, das neue MacBook Pro, Mac mini und iMac) hatten in dieser Woche wichtige "Launching Events", früher hätten wir gesagt: Produktpräsentationen. Alles, was man über die Neuigkeiten aus der Apple-Produktschmiede wissen muss, hat die
US-Website Techcrunch in einem kurzen Videoclip zusammengeschnitten:
CEO Tim Cook und Apple-Marketingchef Phil Schiller erklären, warum man Apple-Produkte braucht. Total einleuchtend, oder?
Immer wieder muss ich zwischendurch mal ein Foto oder Bild bearbeiten: passend zuschneiden, Farben und Kontrast korrigieren, hier und da sogar mal verschiedene Layer zusammenbringen. Das geht heute wunderbar online, schließlich gibt es diverse Bildbearbeiter wie
Picmonkey. Ein Online-Bildprogramm auf Profiniveau ist aber
pixlr.com: Hier kann ich sogar mit Layern arbeiten, so wie in Photoshop. pixlr.com nutze ich, um die Teaserbilder für Digitalistan zu bauen. Auch unterwegs. Exzellent!
Wer gerne in den Sternenhimmel guckt, sich aber darüber ärgert, dass das bei uns so schlecht geht: Auf der Seite des
ESO (European Southern Observatory) kann man jetzt eine 9-Gigapixel-Aufnahme bestaunen. Rund 84 Millionen Sterne der Milchstraße sind hier zu sehen. Besucher können unendlich
ins Bild hineinzoomen - fantastisch.
Ich muss aufpassen, das ich nicht den Spitznamen "Mr. Timelapse" bekomme, aber auch diese Woche komme ich nicht drumrum, einen Klickbefehl für ein toll produziertes Timelapse-Video auszusprechen. Im Mittelpunkt: Der britische Fotograf
Rob Withworth hat die Hauptstadt Malaysias, Kuala Lumpur, mit beeindruckenden Tag-Nacht-Übergängen in Szene gesetzt.
Wem mein "Empty-America"-Tipp von letzter Woche gefallen hat: Teil zwei der Timelapse-Reihe durch entvölkerte US-Städte ist inzwischen ebenfalls online: das menschenleere Seattle
Und für alle, die mit Zeitraffer-Clips nichts anfangen können: Katzen gehen ja eigentlich immer.
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