Montag, 24.09.2012

Drohnen für jedermann

Man kennt sie aus der Welt des Militärs: Drohnen. Laut Wikipedia sind das "unbemannte Luftfahrzeuge". Manche sehen aus wie Flugzeuge in klein, andere wie Helikopter aus einem Science-fiction-Film. Das Militär setzt sie zum Beispiel ein, um unbemerkt feindliches Gebiet zu erkunden. Eingebaute Kameras sehen alles und funken die Bilder live zur Basisstation. Mitunter werden Drohnen auch mit Waffen bestückt.

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Drohne für den Privatgebrauch: Vier Rotoren sorgen für stabilen Flug

Drohnen, wie sie das Militär einsetzt, sind exorbitant teuer und können nur von Experten gesteuert und bedient werden. Doch es gibt mittlerweile auch Drohnen für jedermann. Sie sind erschwinglich geworden - und kinderleicht zu bedienen. Für 300 Euro gibt es Geräte in jedem Fachmarkt oder Onlineshop. Besonders beliebt bei Einsteigern: die WWW: AR.Drone von Parrot. Ein kleines Gerät aus schwarzem Plastik, ausgestattet mit vier Rotoren, die mit Elektromotoren betrieben werden. Ich gebe zu: Ich habe mir auch mal so ein Teil gekauft. Einfach weil ich wissen wollte, wie wendig diese Mini-Drohnen sind und was man damit anstellen kann.

Die vier Rotoren geben den Mini-Drohnen eine erstaunliche Stabilität - und einfach zu steuern sind sie auch. Das Fluggerät schwebt sicher wie eine Libelle durch den Raum, kann sich drehen oder an einer Position stehen bleiben. Zu hören ist kaum etwas. Die Bedienung erfolgt kinderleicht per Smartphone oder Tablet, verbunden per WLAN. Einfacher geht's wirklich nicht.

Die Bewegungssensoren des Smartphones oder Tablets kontrollieren live Position und Bewegung der Drohne. Und im Display ist zu sehen, was die in der Drohne eingebaute Kamera gerade sehen kann. Das ist fast so, als säße man im Cockpit der Drohne. Die eingebauten Kameras liefern heute gute Bilder: Nicht nur Fotos, sondern vor allem auch Videos, sogar in HD-Qualität. Die Videos lassen sich im Smartphone oder Tablet speichern und später weiterverarbeiten. Ein wunderbares Spielzeug für Hobbyfilmer, weil man ungewohnte Perspektiven filmen kann.

Genau hier wird es heikel: Man kann so eine Drohne im eigenen Zimmer umher fliegen lassen oder im eigenen Garten - aber genauso einfach auch im Garten des Nachbarn. Die Geräte sind so leise, das hört niemand. Dann die Drohne mal eben drehen, schon blickt die Kamera ins Fenster, nimmt auf, was dort zu sehen ist. Erster Stock, zweiter Stock, dritter Stock - alles gar kein Problem. Es braucht nur ein wenig Übung, um die wendigen Fluggeräte sicher zu steuern. Die WLAN-Reichweite ist im Freien locker 100 Meter - und auf diese Distanz lassen sich selbst die günstigsten Drohnen relativ leicht manövrieren.

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Einige Drohnen lassen sich per Smartphone-App steuern und kontrollieren

Zumindest den günstigen Drohnen geht allerdings nach ein paar Minuten der Saft aus: Die Akkus sind recht schnell aufgezehrt. Klar, es müssen vier Rotoren bewegt werden. Aber für anspruchsvollere Drohnen-Piloten gibt es auch Geräte mit Akkus, die länger halten und mit Funkeinrichtungen, die größere Distanzen überbrücken. Alles nur eine Frage des Geldbeutels. Das Netz ist voll mit Beispielen, was man mit WWW: Drohnen bereits alles anstellen kann.

Weil Drohnen so erschwinglich geworden sind, weckt das Begehrlichkeiten. Nicht nur Polizei und Geheimdienste denken darüber nach, solche Drohnen einzusetzen - und tun es auch zum Teil schon. Auch der ARD: Journalismus ist betroffen: Warum nicht mit einer Drohne Bilder machen, die sonst nicht zu machen wären, denken sich manche. Das bringt eine dringend nötig Diskussion in Gang, was erlaubt sein sollte und was nicht.

...sollte sich solch eine Drohne in absehbarer Zeit mal über unserem Garten
blicken lassen, mit der Absicht, Aufnahmen zu machen, dann kommt die
ganz unspektakuläre, konventionelle low-tec Gummizwille mit Handgelenkauflage
und dazu passenden (zur high-tec Drohne), relativ grosskalibrigen
Kugellagerkugeln zum Einsatz-----> und das war`s dann mit der Drohne...:-)

ABO am 22.09.12 20:51

Zwillen mit Armstütze sind in der Bundesrepublik verboten. So eine Kugellagerkugel kommt auch irgendwo runter und ich kann mir gut vorstellen, dass die menschliche Schädeldecke kein großen Wiederstand gegenüber so einem Geschoss bietet.

Vogel am 22.09.12 22:59

Warum Gewalt anwenden ? Die Parrot Drohnen werden über ein kinderleicht störbares WLAN gesteuert. Verliert die Drohne den Kontakt zum Sender leitet sie die Landung ein, fertig.

Jan Wert am 23.09.12 13:44

Hallo

alles hat Vor- und Nachteile. Es gab atemberaubende Landschaftsaufnahmen von Drohnen im TV; ebenfalls Innenräume von verschiedenen Gebäuden, zb. Kirchen.

Johannes J. am 19.10.12 19:52

Hallo

alles hat Vor- und Nachteile. Es gab atemberaubende Landschaftsaufnahmen von Drohnen im TV; ebenfalls Innenräume von verschiedenen Gebäuden, zb. Kirchen.

Johannes J. am 19.10.12 19:53

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