Freitag, 29.08.2014

Warum die Cloud Müll vermeiden hilft

Ich habe in den letzten Tagen mein Büro aufgeräumt. Das war dringend nötig: Es hat sich jede Menge Kram angesammelt. Softwareboxen. Hardware. Rohlinge. Zeitschriften. Solche Sachen. Unterm Schreibtisch lagen mehr Kabel als bei einer Fernsehübertragung des WDR. Was daran liegt, dass ich gelegentlich Geräte wieder abstöpsle, aber zu bequem bin, das zugehörige Kabel zu entfernen - ist müsste dann ja genau dieses Kabel aus dem Kabelsalat entfernen. "Später", denke ich dann. Jetzt war später, und bei einigen Kabeln weiß ich beim besten Willen nicht mehr, wozu sie eigentlich gut sind (oder waren).

Vermeidbarer Müll: Boxen, Sticks, Handbücher, Festplatten und Rohlinge; Rechte; WDR/Schieb
Vermeidbarer Müll: Boxen, Sticks, Handbücher, Festplatten und Rohlinge


Weg mit CD-Brennern, Sticks und Rohlingen
So ist das in der IT-Welt: Hier dreht sich alles ziemlich schnell. Was heute noch hipp ist, das ist morgen schon ein alter Hut. In der Folge entsteht völlig unnötiger Müll. Ich habe jede Menge Softwareboxen weggeschmissen. Handbücher, in die ich niemals reingeschaut habe. Rohlinge vom CDs und DVDs, wieder beschreibbare CDs und DVDs. USB-Sticks. Kleinere externe Festplatten (10 GB). Dongles (spezielle Stecker, damit Software nicht geklaut und nur auf einem Rechner benutzt werden kann.) DVD-Brenner. Weg damit. Brauche ich alles nicht mehr, denn ich nutze die Cloud.

Die viel gescholtene Cloud: Sie bringt durchaus eine Menge Vorteile. Ich muss Daten nicht mehr per USB-Stick vom einen auf den anderen Rechner übertragen. Oder zumindest nur noch selten. Ich kann auch große Mengen von Daten (Fotos etwa) in der Cloud speichern, muss sie also nicht mehr umständlich auf CDs oder DVDs packen. Und Software kommt heute entweder als Download aus dem Netz (also ohne Datenträger) oder läuft sogar direkt und komplett in der Cloud. In beiden Fällen: Keine Boxen, keine Datenträger, keine Handbücher. Weniger Müll.


Die Datenwolke Cloud: Vor- und Nachteile


Cloud hilft Müll vermeiden
Seitdem ich mehr auf die Cloud setze, ich Blog: scanne sogar Dokumente und speichere sie auf meinen Festplatten und teilweise in der Cloud, verringern sich meine Papierberge sichtbar. Ich bekomme kaum noch Demoversionen von Software zugeschickt. Ich muss weniger auspacken, weniger zurückschicken und weniger entsorgen. Ich finde das ungemein praktisch. Zeitungen, Zeitschriften und Bücher lese ich zwar noch - ich mag hochwertige Bücher sehr -, aber auch immer weniger. Nachschlagen geht im Netz schneller und bequemer. Dafür muss man kein Papier bedrucken.

Natürlich: Wer Daten in der Cloud speichert, geht ein gewisses Risiko ein. Da muss eine Menge passieren: Der Gesetzgeber muss reagieren, die Anbieter müssen besser werden, wir müssen mehr verschlüsseln. Aber es gibt ja Blog: durchaus sichere Lösungen. Mein nun aufgeräumtes Büro gefällt mir jedenfalls sehr gut. Jetzt muss ich allerdings aufpassen, dass meine Online-Festplatten nicht zumüllen.

Irgendwie komisch, dass die Kostenfrage einer Cloud immer so ganz diskret außen vor gelassen wird.
Wer zukünftig alle gewohnten Programme via Cloud nutzt, zahlt recht schnell eine nicht eben kleine monatliche Summe. Genau DAS ist aber die Absicht der Softwarehersteller, denn dann wird erheblich besser verdient. Merkt das eigentlich keiner? Der scheinbare Vorteil der Cloud ist der größte Nachteil!

Ulli Zauner am 29.08.14 13:45

Naja ... ich sehe die Cloud ebenfalls skeptisch. Abgesehen vom Datenschutz - da hat man einen Hochleistungsprozessor im Rechner, genuegend RAM und eine grosse Festplatte. Warum soll ich dann meine Daten irgendwo anders hinladen, um sie dort zu verarbeiten und wieder herunterzuladen ? Und kann ich mich darauf verlassen, dass meine Daten auch nach 5 oder 10 Jahren noch da sind ? Ich mache Astrofotografie - da kommen pro Nacht schnell ein paar Gigabyte zusammen. Es wuerde Ewigkeiten dauern, diese Daten durchs Internet zu jagen um sie woanders zu speichern. Ich denke, auf meiner Festplatte sind sie besser aufgehoben (natuerlich mit 1-2 Backups). Und ich kann die Daten auch dort verarbeiten, wo ich keinen Internetzugang habe. Andauernd heisst es, das Internet gerate in Kapazitaetsnoete - und dann soll so viel Bandbreite durch unnoetiges "Cloud-Computing" verloren gehen ? Ein sittlicher Naehrwert erschliesst sich mir nicht.

Inglaterra am 29.08.14 16:46

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Donnerstag, 28.08.2014

In der Schule: Programmieren!

Gerade hat das neue Schuljahr angefangen. Und für viele kommt jetzt die Frage: Englisch? Latein? Spanisch? Französisch? Fremdsprachen. Zu Recht ein ganz großes Thema in der Schule. Wir wollen verstehen, uns ausdrücken, mitgestalten - kommunizieren! Wir wollen teilhaben an der Welt. Und Sprache ist unsere Eintrittskarte. Darum frage ich mich auch ernsthaft, warum eine Sprache bis jetzt so vernachlässigt wird. Hallo? Was ist mit der Sprache der Computer? Warum findet Programmieren kaum statt in unserem Schulsystem? Code ist schließlich schon lange nichts mehr für Nerds in muffigen Kellern, sondern fester Bestandteil unseres Alltags.

Viele andere Länder scheinen das schon vor uns gemerkt zu haben. In England zum Beispiel ist es WWW: ab diesem Schuljahr Pflicht. Und auch in Estland wird schon länger WWW: ab der ersten Klasse programmiert. US-Präsident Barack Obama hat in einem Google+ Hangout schon vor 1,5 Jahren auf die Frage, ob Programmieren für ihn in die Schule gehört, geantwortet: "WWW: I think it makes sense, I really do."

programmieren.jpg Meiner Meinung nach sollten Kinder schon in der Grundschule Computersprache lernen.

Auch viele Menschen in Deutschland finden Programmieren wichtig. WWW: Eine BITKOM-Studie zeigt, dass die große Mehrheit der Lehrer für eine Einführung von Informatik als Pflichtfach ist. Und auch diese Zahl spricht für sich: Bei der WWW: Codeacademy, haben seit 2011 insgesamt 24 Millionen Menschen online Programmieren gelernt. Freiwillig.

Allerdings ist Bildung bei uns Ländersache und viele Bildungspolitiker sehen Informatik wohl nicht als Pflichtfach. Oder wollen die unbequeme Diskussion mit Eltern, Lehrern und weiteren involvierten Interessengruppen nicht führen. WWW: Wissenschaftler kritisieren das. Und auch bundespolitisch gibt es Kritik. Die Internetbotschafterin der Bundesregierung WWW: Gesche Joost, die Deutschlands digitale Interessen in der EU-Kommission in Brüssel vertritt, fordert zum Beispiel, dass Informatik schon in Grundschulen unterrichtet wird:


Sie spricht auch die hohe Jugendarbeitslosigkeit an - vor allem in Süd-Europa. Gegen die könnte Programmieren vielleicht helfen. Schließlich ist Code eine globale Sprache - ich kann überall auf der Welt mit ihr arbeiten. Und ich bin gefragt, wenn ich diese Sprache beherrsche. Laut der großen Tech-Konzerne wird sich in den nächsten Jahren WWW: ein gigantischer Stellenmarkt für Programmierer entwickeln. Nicht umsonst sind ein paar der einflussreichsten Köpfe unserer Zeit Programmierer. Ob das jetzt tatsächlich daran liegt, dass sie Programmieren können oder ob sie Dank ihrer Klugheit überhaupt erst auf die Idee gekommen sind, Programmieren zu lernen? Das Ergebnis bleibt dasselbe!

WWW: Gegner von Programmieren im Unterricht sagen zum Beispiel, dass sich einzelne Programmiersprachen schnell überholen und es darum Quatsch sei, sie zu lernen. Ich sage: Ist doch egal! Es geht schließlich um das grundsätzliche Verständnis dieser Sprache. Darum, grundsätzlich zu lernen, wie ein Computer denkt und mit ihm kommunizieren zu können. Außerdem werde mit der Einführung eines Pflichtfaches vor allem das Bedürfnis der Tech-Konzerne auf die Schule übertragen - quasi Arbeitskräfte herangezüchtet. Aber was ist daran schlimm? So läuft das Spiel. Angebot und Nachfrage! Und so war es schließlich auch WWW: als die naturwissenschaftlichen Fächer in die Lehrpläne kamen. Nächstes Gegenargument: der WWW: digital divide könnte sich vergrößern. Ich glaube allerdings, dass genau das Gegenteil der Fall wäre. Als Pflichtfach würde Programmieren allen Kindern näher gebracht - alle bekämen die Chance, ihre Umwelt zu verstehen. Und ja, gerade in Zeiten von G8 und Diskussionen über das, was wir unserem Nachwuchs zumuten können, muss gesagt werden, dass dafür etwas anderes wegfallen müsste. Einen Tod muss man immer sterben. Der Gewinn würde ihn sicher rechtfertigen.

Fest steht: Unsere Welt besteht aus Computern. Sie gehören ganz selbstverständlich zu unserem Alltag und mit ihnen auch ihr Code. Ihn zu verstehen, heißt die Welt zu verstehen und darauf sollte jedes Mitglied unserer Gesellschaft dieselbe Chance haben.

Das lernen einer Programmiersprache halte ich auch nicht für so wichtig, möchte ich in dem Bereich nicht Arbeiten... den korrekten Umgang mit Sozialen Medien, IT-Sicherheit und Netzwerktechnoligien halte ich jedoch für Essentiell in der heutigen Zeit.

Dieter am 29.08.14 11:51

"weil wir an der Welt teilhaben wollen" - Sie vielleicht, Frau Knocke. Das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, Behauptungen auf andere Menschen zu übertragen. Aber das ist eben der "Journalismus 2014": verlogen, schmierig und volksfeindlich. Politik und Wirtschaft sind Ihre Dienstherren - der Bürger ist nur ein Idiot, der Ihr Treiben per Zwangsgebühren finanzieren muss!

Gehlen am 29.08.14 12:25


Schon Kindern die Grundlagen der Computerei beizubringen, ist bestimmt sinnvoll. Ich könnte nie ein Gerät benutzen ohne zu fragen, wie es funktioniert.

Nur eine Bedingung gibt es: Die Gesamtmenge der Schulstunden darf sich nicht vergrößern! Das kann man auf zweierlei Art erreichen. Man kann den Stoff entrümpeln. Vieles, was mal es klassische Bildung galt, ist eigentlich ohne Erkenntniswert. Zweitens kann man Vieles verlegen in freiwillige Angebote für den Nachmittag in einer ganztägig geöffneten Halbtagsschule (vormittags Unterricht, nicht zu früh beginnend, nachmittags Freiwilliges).

Heute gibt es den Modetrend, Kinder so früh wie möglich so lange wie möglich aus den Familien herauszunehmen. Ab Ende 1. Lebensjahr Frühförderung. Nein, so nicht! Die Dosis macht es auch hier, ob etwas Gift oder Medizin ist!

Bertram in Mainz am 29.08.14 15:01

Die Kommentatoren vor mir haben es nicht begriffen: es geht darum, ob man die digitale Welt, die immer noch jeden Tag wichtiger wird, kompetent gestalten kann, oder ob sie eben von anderen gestaltet wird. Die Perspektive des Anwenders von Apps ist lediglich die des Konsumenten.
Ich habe vor fast 30 Jahren in der Schule Programmieren gelernt und behaupte, es hilft mir im täglichen Leben, auch wenn ich kein Programmierer geworden bin. Ich bin immer wieder fassungslos, daß das, was damals schon ging, heute nicht längst selbstverständlich ist.

@Gehlen: Sie wollen wirklich nicht an der Welt teilhaben? Aber Sie bringen sich ein in Internetforen? Sie sind wirklich witzig...

Ulrich am 29.08.14 15:09

Ich habe 1990 mein Abitur gemacht und im Fach Informatik war Programmieren selbstverstaendlich. Ich konnte bereits Basic (vom eigenen Homecomputer) und der Umstieg auf Turbopascal fiel deshalb nicht schwer. Spaeter habe ich andere Sprachen erlernt, aber wenn man eine Sprache schon mal begriffen hat, ist der Umstieg relativ einfach, da die Grundprinzipien und Routinen (IF-Bedingung, FOR-Schleifen, Aufrufen von Unterroutinen usw) immer gleich bleiben. Mein Stiefsohn hier in England hatte zwar auch "IT" an der Schule, aber er kann nicht mal seinen Namen auf dem Computer schreiben - es werden nur Anwendungsprogramme trainiert, aber keine Programmierung. Das mag ja praxisnaeher sein, aber um sich in einen Computer hineinzudenken und die Grenzen eines Computers zu verstehen, ist die Kenntnis einer Programmiersprache signifikant foerderlich.

Inglaterra am 29.08.14 16:39

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Mittwoch, 27.08.2014

Bitte weitergehen, hier gibt's nichts zu sehen!

Die Headlines waren - leider! - vorhersehbar. Reißerisch muss es sein, wenn man so etwas Trockenes und Nüchternes wie die Kriminalitätsstatistik "verkaufen" will. "WWW: Internetkriminalität auf dem Vormarsch", schreibt das Handelsblatt. Der Focus ist nicht weniger alarmiert: "WWW: Internetkriminalität weiter im Vormarsch", was grammatikalisch verunglückt klingt. Der Leser soll aufgerüttelt werden. Und das ist völlig im Interesse derjenigen, die sich für (vermeintliche) Sicherheit im Netz stark machen. Die Politik. Die Polizei. Die Anbieter von Sicherheitslösungen wie Schutz-Software. Je bedrohter man sich fühlt, desto mehr Kontrolle und Überwachung lässt man zu.

BKA-Chef Jörg Ziercke; Rechte: dpa/Picture Alliance
BKA-Chef Jörg Ziercke ist gerne alarmiert


Was das BKA sagt und was es verschweigt
Jörg Ziercke ist nicht nur Chef des Bundeskriminalamts (BKA), sondern auch Befürworter der Blog: Vorratsdatenspeicherung und anderer Überwachungsmethoden im Netz. Kein Wunder, dass er vor einer zunehmenden Kriminalisierung im Netz warnt und den klugen Satz spricht: "Die Internetkriminalität ist weiterhin auf dem Vormarsch." Muss man aber ja nicht einfach so übernehmen - und vor allem nicht einfach so glauben. Die Fakten: Das BKA zählte im vergangenen Jahr 64.426 Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland. Das war aber nur ein Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Unerfreulich, aber wenn man bedenkt, in welchem Tempo die Bedeutung des Netzes zunimmt, ist das ein eigentlich erstaunlich geringer Zuwachs. Denn es gehen nicht nur immer mehr Leute online, sondern machen dort auch immer mehr. Wir kaufen immer mehr ein. Bezahlen immer öfter per Mausklick. Vernetzen uns. Besorgen uns Waren und Dienstleistungen. Die Chancen, Menschen im Netz zu linken und zu betrügen, nehmen also dramatisch zu. Angesichts dieser Tatsachen ist eine Stagnation der Kriminalität eigentlich schon mal erfreulich. Denn das Internet ist ein Markt mit Wachstumsraten von nicht selten 100% und mehr - aber die Kriminalität wächst nicht.

Schrifttafel mit Internetkriminalität; Rechte: dpa/Picture Alliance
Kriminalität im Netz: Wächst nicht so schnell wie das Netz selbst

Klingt gut, hätte man als Innenminister oder BKA-Chef auch mal sagen können. Will man aber nicht. Denn wie sollte man dann immer mehr Überwachung rechtfertigen? Darum wird dann gerne mit abstrakten Ängsten argumentiert: "Das Dunkelfeld bei Cybercrime wird immer größer", erklärte Ziercke auf der Pressekonferenz. Soll wohl bedeuten: Wir können keinen Anstieg nachweisen - aber wir können ihn fühlen. Ganz doll. Wie aber den zunehmend international operierenden Banden angemessen begegnet werden kann, welche Konzepte es gibt, welche Ideen - so etwas bleibt das BKA schuldig.

Das Internet bleibt ein Ort, an dem man die Augen offen halten muss. So wie in der Fußgängerpassage, am Strand oder überhaupt überall dort, wo Kriminelle sich Opfer suchen. Es gibt keinen Grund zur Panik. Es gibt aber gute Gründe, sich zu schützen. Und sich schützen bedeutet vor allem, ein paar wichtige Grundregeln zu beachten.

  • Betriebssystem aktuell halten: Zeitnah Updates einspielen
  • Browser aktuell halten: Zeitnah Updates einspielen
  • Andere Software aktuell halten: Zeitnah Updates einspielen
  • Auf Android-Geräten keine Apps aus unbekannten Quellen laden
  • Keine Dateianhänge von Unbekannten öffnen
  • Unglaubwürdige Angebote ignorieren (Erbschaften etc.)
  • Auf keiner unbekannten Seite Zugangsdaten oder Kreditkartendaten eintragen
  • Wo immer möglich, die Blog: Zwei-Wege-Authentifizierung nutzen
  • Sichere Passwörter verwenden
  • Auf Windows-Rechnern einen Virenschutz einsetzen

Die "Ratschlaege"mal der Reihe nach nummeriert und beantwortet:1.Okay-nutzt aber nur bei bereits erkannten\bekannten Sicherheitsluecken und nicht gegen 0-day exploits!Besser auf Linux umgestiegen-oder wenn es unbedingt win sein muss-vorder Installation alles ueberfluessige mit nLite,vLite oder win7Lite raus.2.Keinen IE benutzen und den FF ESR als portable mit NoScript,AdBlockPlus,CookieControler,HttpsEverywhere.3Kein Java,kein Flash installieren,kein AdobePDF!4.Kein Adroid Smartphone nutzen!5.Whitelist beim mail ISP und "Freunde"gut aussuchen ;)6.Geht mit whitelist schon mal garnicht ;)6.???7.Nutzt nichts-alles was online ist kann und wird,sofern lohnend gecrackt.8??Okay-ich nutze KeePaasX.Trotzdem nutzt dies nichts-denn gecrackt wird der Anbieter-denn da gibt es gleich einige Tausend Daten zu stehlen!Selbst bekannte Online Haendler hatten daten nicht verschluesselt!9.Und damit eroeffne ich nur ein weiteres Einfallstor fuer eine Ubernahme meiner Kiste!AV und PFW sind snake oil!

Tolle Ratschlaege am 27.08.14 17:45

Mit dem Internet ist es als wenn man auf die Straße geht, man könnte überfallen und ausgeraubt werden. Wir ganz "Schlauen" wozu ich mich jetzt einmal ausnahmsweise zähle haben uns ja abgesichert, mit Vierenschutz, neuesten Updates und was so für den "sicheren" PC erforderlich ist. Da ist noch die andere Seite die ich bei bekannten schon gesehen habe welche den PC nur so benutzen. Arglos ohne jede Schutzsoftware, manche sogar noch mit XP, was das ist nicht sicher ? Solche haben vermutlich mehr Glück als der Pedant der sich absichert. Ich mache was ich kann das muss reichen. Noch gibt es kostenlose Software zum Computerschutz. Kriminelle hin oder her. Wegen denen werde ich mir keine teure Software kaufen.

MG am 27.08.14 19:35

das auf dem bild das ist nicht ziercke... :(

sehr peinlich

Grindulus Obfuscatus am 27.08.14 20:51

@Grindulus: Stimmt, falsches Foto -- danke für den Hinweis, das haben wir korrigiert. :)

Jörg Schieb am 27.08.14 22:33

"Es gibt keinen Grund zur Panik." Oh doch, und zwar bei denen, die mit gequirlter Netzpanik jeden Tag unzählige Web- und Zeitungsseiten füllen. Herr Schieb, ist das Ihr Abschied vom Job? Sie machen sich mit solchen Aussagen ja selbst überflüssig;-))

vaikl am 28.08.14 0:47

Tolle Ratschläge! Wirklich. Ein Fachidiot erklärt den Laien das Internet. Muss man so wichtigtuerische Kommentare, die kein Normalsterblicher versteht posten? Gut, ich klopf dir auf die Schulter, so viele Fachbegriffe, so viel Ahnung, aber leider null Plan, anderen verständlich zu erklären, worum es geht. Kannst auch gleich auf Chinesisch schreiben. Seit 15 Jahren bin ich im Netz und hab wahrscheinlich nichts von den unverständlich erklärten Sachen, aber noch nie Ärger gehabt. Aber wie sagt der Fachmann dann?: Das Glück ist mit den Dummen.

Jürgen am 28.08.14 0:53

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