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<title>Aktuelle Stunde</title>
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<modified>2010-03-15T16:13:56Z</modified>
<tagline><![CDATA[In diesem Blog k&ouml;nnen Sie als Zuschauer mit unseren Moderatoren oder 
unserem Redaktionsleiter &uuml;ber ein aktuelles Tagesthema diskutieren. ]]></tagline>
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<copyright>Copyright (c) 2010, Susanne Wieseler</copyright>

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<title>Schweigen im Vatikan</title>
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<issued>2010-03-15T14:55:59Z</issued>
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<summary type="text/plain">Er schweigt weiter, der Papst. Obwohl er gestern Gelegenheit gehabt hätte, beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz, ein paar Takte zu sagen, zu den Missbrauchsfällen in katholischen Schulen und Gemeinden. Es wird Zeit - das sagen jetzt nicht mehr nur Kirchen-Kritiker...</summary>
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<name>Susanne Wieseler</name>
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<![CDATA[<p>Er schweigt weiter, der Papst. Obwohl er gestern Gelegenheit gehabt hätte, beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz, ein paar Takte zu sagen, zu den Missbrauchsfällen in katholischen Schulen und Gemeinden. Es wird Zeit - das sagen jetzt nicht mehr nur Kirchen-Kritiker - sondern auch Interne. Die katholische Jugend fordert heute ein klares Wort des Papstes. </p>

<p>Und wieder ein neuer Fall: Ein Priester aus Münster quittiert den Dienst. Da denkt man erst Mal: Immerhin, da wird einer von sich aus aktiv und wartet nicht auf neue Enthüllungen oder Anzeigen. Die Begründung klingt dann wieder etwas merkwürdig. Der Priester sagte, er habe sich an "längere Zeit zurückliegende Vorfälle mit Jugendlichen" erinnert. Das klingt reichlich verschwurbelt, nicht wirklich nach Aufklärung.</p>

<p>Also, auch ich finde nach wie vor, da ist jetzt mal der Papst gefragt - und ich bin ganz angenehm überrascht, über Ihre <strong>Klasse-Kommentare im blog!</strong> Wir sind uns ja im Kern - fast - alle eher einig: jetzt ist Benedikt XVI. dran - wenn auch in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. <br />
 <br />
Was <strong>Alfred Heßken</strong> schreibt, kann ich nicht nachvollziehen, ich finde das nichts zu tun mit "im Dreck wühlen", was wir Journalisten tun. Der Dreck ist eben einfach da. <br />
Und auch zu <strong>Getrud</strong> ein Wort: ich finde eben nicht, dass hier "kollektiv alle verantwortlich" gemacht werden. Dann dürften wir ja alle unsere Kinder nicht mehr in die Kirche lassen ... Aber der Papst ist eben derjenige, der an der Spitze steht. <br />
<strong>Alfred</strong>, Sie haben natürlich recht, der Papst kann sich - wie jeder Mensch - nicht entschuldigen, sondern allenfalls um Entschuldigung bitten. Und vielleicht hilft alleine das den Opfern schon ein kleines bisschen ...</p>

<p>Spannend zu lesen fand ich gerade auch Ihre  - teilweise ja wirklich haarsträubenden - Erfahrungen beim Thema Taufe, Kindergarten, Hochzeit unter dem Dach der katholischen Kirche.</p>

<p>Klasse, dass wir hier im blog mittlerweile eine communitiy haben, die sich auf so hohem Niveau streitet!</p>]]>

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<title>Was weiß der Papst?</title>
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<modified>2010-03-13T15:25:38Z</modified>
<issued>2010-03-13T15:00:45Z</issued>
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<summary type="text/plain">Natürlich wüsste man gerne, ob Benedikt XVI. - als er noch Joseph Ratzinger war - Bescheid wusste. Ob ihm klar war, dass ein Priester aus Essen, der hier Jugendliche missbraucht hatte, in München gleich wieder in einer Gemeinde eingesetzt wurde....</summary>
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<name>Susanne Wieseler</name>
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<![CDATA[<p>Natürlich wüsste man gerne, ob Benedikt XVI. - als er noch Joseph Ratzinger war - Bescheid wusste. Ob ihm klar war, dass ein Priester aus Essen, der hier Jugendliche missbraucht hatte, in München gleich wieder in einer Gemeinde eingesetzt wurde. Mit der Folge, dass er sich in Bayern wieder an Jugendlichen vergangen hat - und auch verurteilt wurde. </p>

<p>Was Ratzinger wusste, was Benedikt weiß, dass wird wohl nicht zu klären sein. Womöglich war das damals auch einfach keine große Sache und er erinnert sich noch nicht mal - wenn es überhaupt etwas zu erinnern gibt, wohlgemerkt.</p>

<p>Was ich aber - grob gesagt - skandalös finde, ist die Tatsache, dass dieser Priester offenbar immer noch in einer Gemeinde arbeitet - ein Wiederholungstäter! Und da geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern um erzwungenen Oralverkehr.</p>

<p>Und was ich genauso wenig verstehe ist, warum Papst Benedikt XVI. sich nicht endlich entschuldigt. Da ist so vielen Menschen so viel Leid angetan worden. Und die Täter waren eben katholische Priester.  </p>

<p>Meine Tochter geht in diesem Frühjahr zur Erstkommunion. Wir freuen uns darauf - das wäre aber noch etwas ungetrübter, wenn der Papst jetzt mal deutliche Worte fände.</p>

<p> </p>]]>

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<title>&quot;Absolut unerträglich&quot;</title>
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<modified>2010-03-15T17:17:30Z</modified>
<issued>2010-03-12T14:31:32Z</issued>
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<summary type="text/plain">Da kann man sich mal mit ganzem Herzen anschließen. &quot;Absolut unerträglich&quot; nennen es die Richter, was Christoph Broelsch sich bei einigen seiner Patienten geleistet hat. Und das Urteil ist auch entsprechend deutlich: Drei Jahre Haft, da ist eine Bewährung nicht...</summary>
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<![CDATA[<p>Da kann man sich mal mit ganzem Herzen anschließen. "Absolut unerträglich" nennen es die Richter, was Christoph Broelsch sich bei einigen seiner Patienten geleistet hat. Und das Urteil ist auch entsprechend deutlich: Drei Jahre Haft, da ist eine Bewährung nicht möglich. </p>

<p>Unerträglich, dass Broelsch todkranken Patienten erst erklärt hat, dass eine Operation dringend notwendig sei, die aber nur zeitnah stattfinden könne, wenn diese verzweifelten Menschen 5.000 Euro "spenden". Das ist für mich eher noch schlimmer als ein Bankraub mit vorgehaltener Waffe. Hier waren Menschen ja auch nicht weniger als mit dem Tode bedroht. Genauso unerträglich ist aber, dass Broelsch sich keiner Schuld bewusst ist. Zu Beginn des Prozesses hat er gemeint, die Vorwürfe hätten das "Niveau von Karl-May-Geschichten". Besonders unerträglich der Hinweis von Broelsch, er könne ja nichts dafür, dass es in Deutschland Privatpatienten und Kassenpatienten gebe, bei ihm seien die Kassenpatienten eben zu einer Spende aufgefordert worden. </p>

<p>Was glaubt dieser Mann wer er ist? Ein sehr guter Chirurg, ein Transplantations-Spezialist, früher Leibarzt von Johannes Rau - alles richtig. Aber wie kann Jemand so abgehoben sein!? Hunderte Zeugen haben vor Gericht ausgesagt. Dass Broelsch verlangt hat: "Ich brauche die Knete aber vor der Operation". Dass er zwar einer Ratenzahlung zugestimmt habe, aber dazu sagte, dass die zweiten 5.000 Euro auch fällig würden "wenn der Patient auf dem Tisch bleibt." Dass er Chefarzt-Honorare verlangt, obwohl er gar nicht selbst operiert hat. Und einiges mehr.</p>

<p>Und dieser Mensch sitzt da mit seiner unerträglichen Arroganz und bestreitet das Alles. Jemand, der so kaltschnäuzig ist, kann letztlich auch kein guter Arzt sein. Insofern verstehe ich die Menschen nicht, die ihn als "medizinische Kapazität" verteidigt haben - Kollegen, aber auch Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Was dieser Chefarzt getan hat ist schlicht kriminell - und es lässt einen nachdenklich werden. Was ist da eigentlich los, in so einer Uni-Klinik, dass Jemand so weit, so hoch abheben kann? Wie konnte das jahrlang gut gehen? Warum haben andere da offenbar zugesehen, sowas muss doch auffallen? Warum haben Patienten sich nicht früher getraut aufzumucken? Eine solche Arroganz, wie bei Christoph Broelsch, wird sicher auch genährt und bedient. Hoffentlich trägt dieses Urteil dazu bei, auch noch den letzten weißen Halbgott wieder auf Normalmaß schrumpfen zu lassen. </p>]]>

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<title>Kinder-Kriminelle II</title>
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<modified>2010-03-15T17:18:37Z</modified>
<issued>2010-03-11T15:42:51Z</issued>
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<summary type="text/plain">Ganz Deutschland regt sich auf über die beiden 13jährigen, die eine 83jährige furchtbar gequält haben sollen. Und hier im AKS Blog wird seit gestern heftig diskutiert. Vielen Dank an alle, die mitdiskutieren. Auf einige Argumente, die ich gelesen habe, will...</summary>
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<![CDATA[<p>Ganz Deutschland regt sich auf über die beiden 13jährigen, die eine 83jährige furchtbar gequält haben sollen. Und hier im AKS Blog wird seit gestern heftig diskutiert. Vielen Dank an alle, die mitdiskutieren. Auf einige Argumente, die ich gelesen habe, will ich gerne antworten:</p>

<p>ich wundere mich, wie schnell einige die simple Gleichung aufmachen: "Mutter geht arbeiten = Selbstverwirklichungstripp = verwahrloste Kinder". Ich finde das unfair und falsch. Wir müssen doch im Ernst nicht wieder die Diskussion anfangen, daß Frauen auch ein Recht haben, mehr als nur Hausfrau und Mutter zu sein. Wenn Kinder verwahrlosen, müssen sich beide Eltern an die eigene Nase fassen - Väter und Mütter gleichermaßen. In Millionen Familien arbeiten beide Elternteile und die Kinder wachsen mit Liebe, wohlbehütet, wohlerzogen auf - geht doch. </p>

<p>Genauso finde ich es falsch, bei der Gelegenheit mit dem Finger auf Alleinerziehende zu zeigen. Die haben es im Land der miesen Ganztags-Betreuung sowieso schon schwer genug. Wenn da mal ein Kind aus dem Ruder läuft: Hilfe statt Häme!</p>

<p>@Hannes: Sie meinen, mit so einem dicken WDR-Moderatorengehalt, da lässt sich alles leicht bewältigen, während andere gezwungen sind, wegen Arbeit ihre Kinder zu vernachlässigen... Lieber Mann: Ich liefere die Hälfte meines Gehalts beim Staat ab, damit all die vielen Sozialleistungen für andere gezahlt werden können. Mit der anderen Hälfte ernähre ich meine Familie. Wenn mal was übrig bleibt, spare ich - falls mein 12 Jahre alter Gebrauchtwagen mal wieder kaputt geht. - Das dolce-vita der WDR Mitarbeiter - können Sie sich den Pfeil mal aus dem Kopf ziehen??</p>

<p>@Dr Christoph Alexander: Altersgrenze für Jugendstrafrecht runtersetzen? Guter Gedanke. Alles machen die Kinder heute früher. Psychologen sagen, die sind in der Entwicklung durchgängig zwei Jahre weiter als noch zu der Zeit, als diese Grenzen festgelegt wurden.</p>

<p>@alt68er: "Wir sind von einem Extrem (prügel) ins andere (Kuschelpädagogik) gefallen" - stimmt auffallend, finde ich. Aber als alt 68er wissen Sie ja sicher noch: These-Antithese-Synthese, so geht Entwicklung. Hoffen wir mal, das wir das auch bei der Erziehung hinkriegen.</p>

<p>Soweit erstmal.<br />
Nee, einen "Liebling" hab ich noch vergessen:</p>

<p>@Rita Müller: Sie finden, daß Moderatoren nicht hier schreiben sollten. Sie finden das "geschwafel". Sie finden, daß ich auf einem Ponyhof lebe. - Mein Vorschlag: Wenn Sie das hier so gar nicht leiden können, clicken Sie einfach weiter. Auch für Sie wirds im Internet irgendwo das richtige Angebot geben. Schönen Gruß vom Ponyhof:<br />
Martin von Mauschwitz </p>]]>

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<title>Kinder-Kriminelle</title>
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<modified>2010-03-15T17:19:53Z</modified>
<issued>2010-03-10T15:16:51Z</issued>
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<created>2010-03-10T15:16:51Z</created>
<summary type="text/plain">Seit Wochen diskutieren wir über Erwachsene, die Kindern Gewalt antun. Heute schockt uns eine Nachricht, in der genau das Gegenteil passiert: Zwei Kinder quälen eine alte Frau. So schildert es die Polizei: Zwei 13jährige Jungs dringen in die Wohnung einer...</summary>
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<![CDATA[<p>Seit Wochen diskutieren wir über Erwachsene, die Kindern Gewalt antun. Heute schockt uns eine Nachricht, in der genau das Gegenteil passiert: Zwei Kinder quälen eine alte Frau.</p>

<p>So schildert es die Polizei: Zwei 13jährige Jungs dringen in die Wohnung einer 83jährigen demenzkranken Dame ein. Sie schlagen sie zu Boden, treten auf sie ein, flößen ihr eine halbe Flasche Schnaps ein, spritzen ihr Maggi-Würze in die Augen, urinieren auf die Wehrlose und lassen sie schließlich mit ihren Schmerzen allein. Mehrere Stunden dauert das Martyrium der alten Dame, bis die Polizei sie findet und in ein Krankenhaus bringt.<br />
Beide Jungs bestreiten (noch) jede Tatbeteiligung. Nun ja.</p>

<p>So oder so müssen sich die beiden mutmaßlichen Täter auch nicht allzuviel Sorgen machen: Sie sind 13, also nicht strafmündig, also: Keine strafrechtlichen Konsequenzen. Ein Experte für Kinder-Kriminalität lässt sich heute dazu im Internet so zitieren: "Dass solche Fälle geschehen ... ist sehr bedauerlich...".</p>

<p>Wie bitte? Bedauerlich? Eine ekelhafte Sauerei ist das. Und bedauern reicht hier nicht. Wer alt genug ist fürs Menschen-Quälen sollte alt genug sein, für seine Taten zu büßen. Man darf sicher keine Kinder in den Knast stecken, aber: wir sollten dafür sorgen, dass Kinder-Verbrecher die Konsequenzen ihrer Taten spüren und dass sie ohne wenn und aber wiedergutmachen, was sie angerichtet haben. Eine freundliche Unterredung mit dem örtlichen Sozialarbeiter ist mir da eindeutig zu wenig.</p>]]>

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<title>Glauben an die Menschheit</title>
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<modified>2010-03-15T17:20:48Z</modified>
<issued>2010-03-09T14:04:27Z</issued>
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<created>2010-03-09T14:04:27Z</created>
<summary type="text/plain">17 Mitarbeiter einer diakonischen Einrichtung sollen behinderte Kinder misshandelt haben. Jetzt, hier, bei uns. Ich kann das nicht fassen. Kinder, die autistisch oder verhaltensauffälig sind, die Hilfe brauchen und besonderes Zuwendung und die deshalb in einer diakonischen Einrichtung leben -...</summary>
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<![CDATA[<p>17 Mitarbeiter einer diakonischen Einrichtung sollen behinderte Kinder misshandelt haben. Jetzt, hier, bei uns. Ich kann das nicht fassen. Kinder, die autistisch oder verhaltensauffälig sind, die Hilfe brauchen und besonderes Zuwendung und die deshalb in einer diakonischen Einrichtung leben - diese Kinder werden ausgerechnet von denen, die ihnen helfen sollen: Pädagogen und Psychologen, schändlich misshandelt - jedenfalls ist das der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Aber weil die mutmaßlichen Täter von allem auch noch Hunderte Videos gedreht haben, ist es wohl eher ein starker Verdacht. </p>

<p>Dass es Verbrecher gibt, kranke Seelen, Sadisten, das weiß ich natürlich.  Aber wie kann es passieren, dass 17 Fachkräfte die Kinder einer ganzen Einrichtung misshandeln - sie fesseln, über Tage einsperren, ihnen als Strafe nichts zu Essen geben. Kinder, die ohnehin so schwere Probleme haben, dass sie nicht bei ihren Familien leben. Und die Misshandlungen hatten offenbar Methode, wurden als "Therapiemaßnahmen" ausgegeben, sogar ín Hunderten Videos gefilmt.  </p>

<p>Warum gibt es da keinen, der sagt: Moment mal! Was macht ihr da? Warum hatte nicht einer von den 17 Mitleid? Haben die alle keine Gefühle, kein Gewissen - und keine Freunde oder Ehefrauen, die irgendwas mitbekommen? Wie gesagt, dass es Verbrecher gibt und kranke Seelen, das ist mir schon klar. Aber wie sowas im großen Stil in einer öffentlichen Einrichtung mit Fachpersonal und derart wehrlosen Opfern passieren kann, das verstehe ich nicht. 17 Beschuldigte - da kann man den Glauben an die Menschheit verlieren.</p>]]>

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<title>Besendienst statt Sofa</title>
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<modified>2010-03-15T17:21:29Z</modified>
<issued>2010-03-08T15:03:43Z</issued>
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<created>2010-03-08T15:03:43Z</created>
<summary type="text/plain">&quot;Warum organisieren wir Hartz IV nicht so, dass die Empfänger (die gesund sind und nicht mit Kindererziehung beschäftigt) auch Arbeit leisten: Was ist so schlecht daran, dass jemand, der auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance hat, im Altenheim den Rasen...</summary>
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<name>Martin von Mauschwitz</name>
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<email>Martin.von.Mauschwitz@wdr.de</email>
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<![CDATA[<p>"Warum organisieren wir Hartz IV nicht so, dass die Empfänger (die gesund sind und nicht mit Kindererziehung beschäftigt) auch Arbeit leisten:  Was ist so schlecht daran, dass jemand, der auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance hat, im Altenheim  den Rasen mäht, das Laub wegharkt, neue Glühbirnen einschraubt? ...Arbeit für Hartz IV Empfänger. Nicht als Strafe, sondern als Chance." Das habe ich hier im AKS-Blog am 10. Februar geschrieben.</p>

<p>Hartz IV Empfänger sollten sich in Altenheimen oder Sportvereinen nützlich machen ... vorlesen, fegen. Wir brauchen einen gemeinnützigen Arbeitsmarkt für die, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben. - Das habe ich heute von der SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft in der Zeitung gelesen.</p>

<p>Ehrlich gesagt: Die Idee ist nicht neu, sie stammt auch weder von mir noch von Frau Kraft. Fachleute denken schon lange so. Voraussetzung dafür ist: Wir gestehen uns ein, daß ein großer Teil unserer Langzeitarbeitslosen in diesem Leben keine reguläre Beschäftigung mehr finden wird. Das geben Arbeitsvermittler hinter vorgehaltener Hand unumwunden zu. Politikern fehlt dazuin der Regel der Mut. </p>

<p>Jetzt war mal ein(e) Politiker(in) ehrlich, schon fallen die Sozial-Lobbyisten über sie her: Man dürfe doch die Langzeitarbeitslosen nicht auf einen öffentlich organsiserten Arbeitsmarkt abschieben. Wo haben diese Kritiker eigentlich in den vergangenen 20 Jahren gelebt? Unsere Wirtschaft folgt den knallharten Gesetzen der Globalisierung. Gefällt mir auch nicht, ist aber so. Hunderttausende Arbeitsplätze, ganze Branchen sind in Billiglohnländer abgewandert und kommen auch nicht wieder. Den Betroffenen hier was von Vollbeschäftigung vorzulügen ist zynisch, hilft niemandem.</p>

<p>Übrigens: bevor es wieder heißt, wir wären hier politisch einseitig: Das alles hätte ich genau so geschrieben, wenns nicht Frau Kraft, sondern Herr Rüttgers oder sonstwer gesagt hätte. Man kann sich ja nicht aussuchen, wer auf die gleichen Ideen kommt, wie man selbst.</p>]]>

</content>
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<title>Wer schön sein will, muss spritzen...</title>
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<modified>2010-03-15T17:21:59Z</modified>
<issued>2010-03-06T14:44:11Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8430</id>
<created>2010-03-06T14:44:11Z</created>
<summary type="text/plain">...oder, wer schön sein will muss Leiden? So blöd ist der Spruch gar nicht. Wir machen unseren Körper fit. Alle paar Monate zum Friseur, mehrmals die Woche mit Sport, tagtäglich mit Vitaminpillen und zweimal täglich cremen wir was das Zeug...</summary>
<author>
<name>Catherine Vogel</name>
<url>http://www.wdr.de/tv/aks/team/catherine_vogel.jsp</url>
<email>catherine.vogel@wdr.de</email>
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<dc:subject>Catherine Vogel</dc:subject>
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<![CDATA[<p>...oder, wer schön sein will muss Leiden?<br />
So blöd ist der Spruch gar nicht. Wir machen unseren Körper fit. Alle paar Monate zum Friseur, mehrmals die Woche mit Sport, tagtäglich mit Vitaminpillen und zweimal täglich cremen wir was das Zeug hält.<br />
Cremen gegen Falten und Runzeln.<br />
Klar mit 28 ist da bei mir noch nicht viel. Aber schon mal auf die Werbung geachtet? Ich zähle zu einer besonders bedrohten Spezies. Um die 30 müssen wir nämlich loslegen mit der Creme und Tiegel Vorsorge. Nach dem Motto, wenn Sie jetzt nicht anfangen mit Anti-Age und Co., dann wehe Ihnen, wenn Sie älter sind. Allerdings sind Cremes harmlos. Immer mehr greifen zu einer kleinen Spritze.<br />
Botox! Botulinumtoxin - so die korrekte Bezeichnung für Botox - hat keinen besonders guten Ruf: Es ist als Mittelchen der Reichen und Möchtegern-Schönen verschrien.<br />
Eine Spritze und die Falten sind verschwunden.<br />
Leider aber auch viele Spritzen und die Mimik ist verschwunden.<br />
Ich kann es nachvollziehen, vielleicht eine wirklich fiese Stirnfalte wegzuspritzen. Oder einer sehr negativen Mundmimik mit einer Spritze zu Leibe zu rücken.Aber anscheinend reicht das nicht, man sollte es mit der Spritze nicht auf die Spitze treiben.<br />
Und vor allem gilt in Deutschland auch: Bitte nicht laut darüber reden!....noch. <br />
Also eine Spritze ist ok, aber bitte kein Abo.<br />
Ein bisschen Mimik muss sein, denn wer zuletzt lacht, lacht immer noch am Besten!<br />
</p>]]>

</content>
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<title>Die spinnen, die Griechen</title>
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<modified>2010-03-15T17:22:35Z</modified>
<issued>2010-03-05T15:29:32Z</issued>
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<created>2010-03-05T15:29:32Z</created>
<summary type="text/plain">Soviel Uzo kann man garnicht trinken, wie man möchte - bei dem, was da gerade in Griechenland abgeht. Jahrzehntelang wurde missgewirtschaftet, wurden Zahlen geschönt, wurde getrickst, um EU Richtlinien zu erfüllen, näherte sich der Staat immer mehr der Pleite. Und...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
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<email>Thomas.Heyer@wdr.de</email>
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<dc:subject>Thomas Heyer</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Soviel Uzo kann man garnicht trinken, wie man möchte - bei dem, was da gerade in Griechenland abgeht. Jahrzehntelang wurde missgewirtschaftet, wurden Zahlen geschönt, wurde getrickst, um EU Richtlinien zu erfüllen, näherte sich der Staat immer mehr der Pleite. Und jetzt? Griechenland zieht blank und die Europäische Union soll es richten. Doch was heißt soll? Muss, muss man sagen, denn das ist nun mal so in einer Ehe - auch in der europäischen Währungsunion! In guten wie in schlechten Zeiten... Gebongt! Doch jetzt ist Schluß mit lustig bei dieser Veranstaltung, die den deutschen Steuerzahler wohl einige Milliarden kosten wird. In Griechenland haben jetzt nämlich einige Medien und Politiker die Deutsche-sind-doch-alle-alte-Nazi-Leier rausgeholt. Bitte nicht diese olle Kamelle! Weil Deutschland noch einiges an Reparationen aus dem 2. Weltkrieg zu leisten habe, müsse man in diesem reichen Deutschland ganz still sein - und schön in den großen EU-Topf überweisen. Aua, das tut weh!<br />
</p>]]>

</content>
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<title>Flugkapitän Bug begrüßt Sie an Bord</title>
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<modified>2010-03-15T17:23:12Z</modified>
<issued>2010-03-04T14:32:12Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8425</id>
<created>2010-03-04T14:32:12Z</created>
<summary type="text/plain">Was gäb&apos; ich drum diesen Satz mal vom Cockpit aus zu sprechen. Ich könnte das nämlich auch. Eine Boeing fliegen. Männer müssen so was können. Sonst sind sie eine Maus. Und dass es geht, hat gerade ein Schwede bewiesen. Er...</summary>
<author>
<name>Thomas Bug</name>
<url>http://www.wdr.de/tv/aks/team/thomas_bug.jsp</url>
<email>Thomas.Bug@wdr.de</email>
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<dc:subject>Thomas Bug</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Was gäb' ich drum diesen Satz mal vom Cockpit aus zu sprechen. Ich könnte das nämlich auch. Eine Boeing fliegen.</p>

<p>Männer müssen so was können. Sonst sind sie eine Maus. Und dass es geht, hat gerade ein Schwede bewiesen. Er hat 13 Jahre lang ohne Fluglizenz Passagiere durch die Welt gegondelt. Respekt! Gut, mitfliegen hätte ich nicht unbedingt wollen, aber er hat es geschafft. Wir Männer neigen nun mal zur maßlosen Selbstüberschätzung. Immer noch besser als feminin zu hauchen "ich kann das nicht". Wer am Flugsimulator ein Flugzeug runter kriegt, schafft das auch im echten Leben. Also wenn's mal brenzlig wird da oben am Himmel und einer muss die Maschine sicher landen - ich stehe bereit. So lange ändere ich eben meine Durchsage:</p>

<p>Kapitän Bug und seine Besatzung wünschen Ihnen einen angenehmen Flug durch die AKS.</p>

<p>PS - Danke Picard. Und Gruß vom Kapitän...</p>]]>

</content>
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<title>Datensalat. Na und?</title>
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<modified>2010-03-15T17:23:48Z</modified>
<issued>2010-03-02T15:06:32Z</issued>
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<created>2010-03-02T15:06:32Z</created>
<summary type="text/plain">Ein Wort mit vielen Buchstaben: Vorratsdatenspeicherung. Ehrliche Meinung? Mir ist die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vollkommen wurscht. Es hat entschieden, dass die Speicherung von Telefon- oder Internetnutzungsdaten das Telekommunikationsgeheimnis verletzt. Na und? Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass...</summary>
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<name>Thomas Bug</name>
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<![CDATA[<p>Ein Wort mit vielen Buchstaben: Vorratsdatenspeicherung. Ehrliche Meinung? Mir ist die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vollkommen wurscht.</p>

<p>Es hat entschieden, dass die Speicherung von Telefon- oder Internetnutzungsdaten das Telekommunikationsgeheimnis verletzt. Na und? Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass meine Daten irgendwie sicher sind. Außerdem bin ich kein Krimineller und die Angaben werden ja wohl erst dann geprüft, wenn es einen dringenden Verdacht gibt. Zur Straftatbekämpfung und Gefahrenabwehr.</p>

<p>Meine Daten sind bestimmt schon mehrfach um die Welt gereist. Einkaufen bei Amazon, Onlinebanking, Musik laden bei iTunes. Und ich möchte nicht wissen, was Google alles über mich weiß.</p>

<p>Na und? </p>]]>

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<title>Xynthia hat getobt - Und was haben Sie in der Zeit gemacht?</title>
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<modified>2010-03-04T23:21:19Z</modified>
<issued>2010-03-01T16:46:11Z</issued>
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<summary type="text/plain">Das war mal ein Super-Sturm: Orkan-artige Böen bis zu 140 kmh. Als Xynthia gestern durch Nordrhein-Westfalen peitschte war nichts vor ihr sicher: Keine Bäume, Gerüst-Teile oder Dachziegel - das Sturmtief hat das Land richtig durchgeschüttelt. Es heisst schon: Xynthia sei...</summary>
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<name>Asli Sevindim</name>
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<![CDATA[<p>Das war mal ein Super-Sturm: Orkan-artige Böen bis zu 140 kmh. Als Xynthia gestern durch Nordrhein-Westfalen peitschte war nichts vor ihr sicher: Keine Bäume, Gerüst-Teile oder Dachziegel - das Sturmtief hat das Land richtig durchgeschüttelt.<br />
Es heisst schon: Xynthia sei nur wenig schlimmer gewesen als Kyrill.</p>

<p>Nach dem Unwetter folgte heute das Schadens-Protokoll: Mehr als 15tausend Einsätze für Feuerwehr und Polizei - Wie hoch der Sachschaden ist, kann noch nicht genau gesagt werden. Der Hinweis lautet: Schäden in Millionenhöhe.<br />
Traurige Gewissheit: Zwei Menschen verloren bei dem Sturm ihr Leben.</p>

<p>Heute morgen war Xynthia DER Gesprächsstoff: Bei meinen Nachbarn, an der Tankstelle, am Telefon…<br />
Die einen waren völlig überrascht von der Heftigkeit des Sturms: Sie waren z.B. nass geworden beim Waldspaziergang. Andere konnten nicht fassen, wie leichtsinnig manche sind und trotz Unwetterwarnung noch unter Bäumen spazieren gingen. <br />
Die ganz schlauen hatten gestern keinen Schritt vor die Tür getan:<br />
Ab in die Jogginghose, rauf auf die Couch und lecker einen Tee trinken, während draussen die Welt untergeht!<br />
Da muss man sich auch nicht mehr groß über so einen Sturm aufregen fanden sie. <br />
Und was meinen Sie? Was haben Sie gestern getan, als draußen der Wind mit 140 Sachen an Ihrem Fenster vorbei gepeitscht ist?<br />
</p>]]>

</content>
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<title>Unterirdisch</title>
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<modified>2010-03-02T17:05:03Z</modified>
<issued>2010-02-27T14:54:48Z</issued>
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<summary type="text/plain">Ich lebe gerne in Köln. Ich mag diese Stadt. Und ich brülle Karneval auch die einschlägigen Bekenner-Lieder mit. Aber langsam wird es peinlich. Köln steht ja schon lange bundesweit in dem Ruf, unter Wert regiert zu werden, der Kölner Klüngel...</summary>
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<name>Susanne Wieseler</name>
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<dc:subject>Susanne Wieseler</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Ich lebe gerne in Köln. Ich mag diese Stadt. Und ich brülle Karneval auch die einschlägigen Bekenner-Lieder mit. Aber langsam wird es peinlich. Köln steht ja schon lange bundesweit in dem Ruf, unter Wert regiert zu werden, der Kölner Klüngel ist Legende, Palermo liegt am Rhein. Aber jetzt kann man das langsam wirklich keinem mehr erklären. </p>

<p>Wir haben einfach nicht alle Bügel im Beton. Das an sich ist schon nicht zu verstehen. Das sollen wirklich "nur" ein paar Bauarbeiter gewesen sein, die das Zeug zum Materialpreis an einen Schrotthändler verhökert haben, 80 Prozent aller Eisenbügel? Schwer zu glauben. Aber so richtig unangenehm finde ich das Krisen-Management. Man erfährt offiziell nichts Genaues, aber alle Nase lang kommt irgendein neues, peinliches Detail ans Licht. Unterm Strich weiß ein Jahr nach dem Stadtarchiv-Einsturz immer noch keiner, warum das passiert ist.</p>

<p>Und jetzt Mal wieder so ein Highlight: Gestern Nachmittag blinkt uns in der Redaktion die Eilmeldung an: Die U-Bahn-Baustelle Heumarkt wird heute Mittag um 12 geflutet. Und eine halbe Stunde bevor es so weit sein soll, dann das Kommando zurück. Wie stark der Grundwasserpegel steigt, das muss doch für ein paar Stunden im Voraus absehbar sein? Und warum ist vorher Niemand auf die Idee gekommen, noch schnell eine Zwischendecke einzuziehen, wenn das jetzt plötzlich die Lösung ist.</p>

<p>Das alles verstehe wer will. Aber dass sich das ganze Land über uns lustig macht, ist kein Wunder. Ist ja auch wirklich unterirdisch.</p>

<p></p>

<p></p>

<p></p>

<p> </p>

<p><br />
 </p>]]>

</content>
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<title>Oh mein Gott</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wdrblog.de/aks/archives/2010/02/oh_mein_gott.html" />
<modified>2010-03-02T13:04:14Z</modified>
<issued>2010-02-26T15:01:59Z</issued>
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<summary type="text/plain">Die Taten sind ekelhaft. Katholische Geistliche vergreifen sich an Minderjährigen. Und das seit Jahren. Über 100 Kinder oder Jugendliche sollen seit den 50ern an katholischen Schulen missbraucht worden sein. Mir wird schlecht bei dieser Doppelmoral. Und mich beschämen die Auftritte...</summary>
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<![CDATA[<p>Die Taten sind ekelhaft. Katholische Geistliche vergreifen sich an Minderjährigen. Und das seit Jahren. Über 100 Kinder oder Jugendliche sollen seit den 50ern an katholischen Schulen missbraucht worden sein.</p>

<p>Mir wird schlecht bei dieser Doppelmoral. Und mich beschämen die Auftritte von Kirchenvertretern, denen es spürbar schwer fällt, endlich rigoros aufzuklären. Opfer-Hotline, Sonderbeauftragter, alles gut und schön, aber sind das die richtigen Präventionsmaßnahmen? Ich glaube nein. Ein Bischof als Beauftragter ist zu sehr Teil des Systems. Er ist womöglich loyal und muss Rücksicht nehmen. Den Job muss jemand von außen machen. Vorbild: Irland. Dort gibt es ein Gremium aus kirchlichen und staatlichen Vertretern.</p>

<p>Und dann wünsche ich mir endlich eine unmissverständliche Haltung der Geistlichen. Ein Aufräumen mit der Vergangenheit und die Vorsorge, dass so etwas in der Zukunft nicht mehr passiert. Denn die Verbrechen um die es hier geht sind ekelhaft.</p>]]>

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<title>Margot Käßmann geht</title>
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<modified>2010-03-01T14:04:44Z</modified>
<issued>2010-02-24T15:10:10Z</issued>
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<summary type="text/plain">Ja, dieser Rücktritt ist absolut honorig, aber ich finde es trotzdem jammerschade, dass Margot Käßmann geht. Ja, sie hat einen bösen Fehler gemacht, aber ist das nicht auch menschlich? Margot Käßmann ist Bischöfin - aber doch keine Heilige. Wer ohne...</summary>
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<dc:subject>Susanne Wieseler</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Ja, dieser Rücktritt ist absolut honorig, aber ich finde es trotzdem jammerschade, dass Margot Käßmann geht. Ja, sie hat einen bösen Fehler gemacht, aber ist das nicht auch menschlich? Margot Käßmann ist Bischöfin - aber doch keine Heilige. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Nein, ich persönlich bin noch nie volltrunken Auto gefahren, aber ich finde es trotzdem irgendwie verzeihlich, wenn man damit "richtig" und gut umgeht in der Öffentlichkeit. Natürlich kann man über 1,54 Promille nicht kommentarlos hinweg gehen, verlangt das eine Erklärung, eine Entschuldigung. Aber muss denn ein Vorbild immer makellos sein? Margot Käßmann war immer nahbar, geerdet, menschlich - das zeichnet sie aus. Sie hat offen über ihre Krebserkrankung und ihre Scheidung gesprochen. Und sie hat das durchgestanden. Ich hatte gehofft, dass sie das hier auch durchstehen würde - durchstehen, nicht aussitzen. Auch wenn Margot Käßmann selbst sagt, heute Nachmittag, sie könne jetzt nicht mehr mit der nötigen Autorität auftreten. Was hat ihre Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr mit ihrer Promille-Fahrt zu tun? Genauso wenig wie ihre Scheidung ihre Eignung als Bischöfin in Frage gestellt hat. Aber vielleicht ist es dann doch zu schwer zu ertragen, wenn demnächst jeder Depp über die betrunkene Bischöfin herzieht. Vielleicht wollte sie sich und ihre Familie schützen. Das wiederum könnte ich sehr gut verstehen. Und trotzdem: Es ist jammerschade, dass diese Frau nicht mehr öffentlich mitredet.</p>]]>

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<title>Gekaufte Politik?</title>
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<modified>2010-03-01T14:05:33Z</modified>
<issued>2010-02-23T15:32:55Z</issued>
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<created>2010-02-23T15:32:55Z</created>
<summary type="text/plain">Wenn ich für etwas Geld bezahle, erwarte ich auch eine Gegenleistung. Einen Liter Milch, eine Fahrkarte, ein Auto. Was kriegen Unternehmen, die einer Partei Geld bezahlen? Stellfläche auf einem Parteitag zum Beispiel. Und damit das, was im Angebot steht und...</summary>
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<email>Thomas.Bug@wdr.de</email>
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<![CDATA[<p>Wenn ich für etwas Geld bezahle, erwarte ich auch eine Gegenleistung. Einen Liter Milch, eine Fahrkarte, ein Auto. Was kriegen Unternehmen, die einer Partei Geld bezahlen?</p>

<p>Stellfläche auf einem Parteitag zum Beispiel. Und damit das, was im Angebot steht und verabredet ist. Mehr nicht? Ich werde das komische Gefühl nicht los, dass die Erwartungen wohl doch etwas weiter gehen. Über das Fixierte hinaus. Und die Bereitschaft, mehr zu geben, auch. Da passt auch das schmierige Wörtchen "Sponsoring". </p>

<p>Wikipedia schreibt: "Unter Sponsoring versteht man die Förderung von Einzelpersonen, einer Gruppe von Menschen, Organisationen oder Veranstaltungen, durch eine Einzelperson, eine Organisation oder ein Unternehmen, in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen mit der Erwartung, eine die eigenen Marketingziele unterstützende Gegenleistung zu erhalten."</p>

<p>Die Gegenleistung ist klar. Ein Foto mit den Wichtigen. Ein kurzer Plausch. Irgendwas Verwertbares für das Unternehmen. Und damit ist die Grenze zur Korruption fließend, sagen Experten. Diesen Vorwurf muss sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers derzeit anhören. Und auch die SPD bietet prominente Genossen an. Zwar nicht mit einer Preisliste, wie der Spiegel schreibt, aber über eine einseitige Anzeige im SPD-Zentralorgan "Vorwärts". Die kostet 18.000 Euro, und gute Kunden der Zeitung kriegen dafür Kaminabende mit hochrangigen Vertretern der SPD.</p>

<p>Selbst wenn das alles korrekt ist - ein Beigeschmack bleibt. Ein ziemlich fader.</p>

<p>Es schmeckt nach gekaufter Politik!</p>]]>

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<title>Abgehoben?</title>
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<modified>2010-02-24T15:45:08Z</modified>
<issued>2010-02-22T16:03:40Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8393</id>
<created>2010-02-22T16:03:40Z</created>
<summary type="text/plain">Die Piloten streiken und keiner merkts so richtig. 4.000 Piloten bleiben am Boden und trotzdem kein Chaos an den Flughäfen. Die Lufthansa ist einigermaßen zufrieden. Die Piloten-Gewerkschaft kann es eigentlich nicht sein. Wie soll man Druck machen, wenn es keinen...</summary>
<author>
<name>Susanne Wieseler</name>
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<email>Susanne.Wieseler@wdr.de</email>
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<dc:subject>Susanne Wieseler</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Die Piloten streiken und keiner merkts so richtig. 4.000 Piloten bleiben am Boden und trotzdem kein Chaos an den Flughäfen. Die Lufthansa ist einigermaßen zufrieden. Die Piloten-Gewerkschaft kann es eigentlich nicht sein. Wie soll man Druck machen, wenn es keinen Leidensdruck gibt. Die Piloten sagen: Wartet ab, das ist erst der Anfang. Klingt, als ob wir den Streik doch noch richtig zu spüren bekommen sollen. </p>

<p>Und da erinnern wir uns mit Schrecken an den letzten Piloten-Streik vor neun Jahren. Chaos an den Flughäfen, weil die Piloten unverschämte 35 Prozent mehr Geld haben wollen. 10 sind es dann immerhin geworden. Ganz schön üppig. </p>

<p>Aber diesmal liegt die Sache ein bisschen anders. Die - zugegeben - gutbezahlten Piloten haben Angst um ihre Jobs. Lufthansa-Töchter machen es jetzt schon vor: Die Arbeit wird ins Ausland verlagert - geht ja auch ganz gut, rein praktisch, bei einer Fluggesellschaft. Die Forderung nach mehr Geld in den Tarifverhandlungen ist eher Verhandlungmasse, um durchzusetzen, dass die Lufthansa und ihre Töchter im Ausland genauso bezahlen, wie hier. </p>

<p>Dafür habe ich dann schon ein gewisses Verständnis ... und außerdem ist Bahn fahren eh besser fürs Klima.</p>

<p></p>

<p></p>

<p></p>

<p>  </p>]]>

</content>
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<title>Herr Kaiser ist doch nicht so nett! </title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wdrblog.de/aks/archives/2010/02/herr_kaiser_ist.html" />
<modified>2010-02-23T17:28:24Z</modified>
<issued>2010-02-19T14:36:32Z</issued>
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<created>2010-02-19T14:36:32Z</created>
<summary type="text/plain">Sie kennen Herrn Kaiser, den Mann von der Versicherung, der seit gefühlten Jahrzehnten immer durch die TV Werbung geistert - Kaiser, der Prototyp des freundlichen Versicherungsvertreters.... So freundlich sind er und seine Artgenossen aber nicht. Nur ein Beispiel ... Wer...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
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<![CDATA[<p>Sie kennen Herrn Kaiser, den Mann von der Versicherung, der seit gefühlten Jahrzehnten immer durch die TV Werbung geistert - Kaiser, der Prototyp des freundlichen Versicherungsvertreters....</p>

<p>So freundlich sind er und seine Artgenossen aber nicht. Nur ein Beispiel ...  Wer die Prämie - für die Autoversicherung - monatlich, viertel- oder halbjährlich zahlt, lebt deutlich teurer als jemand, der seine Beiträge einmal im Jahr abbuchen lässt. Für das Zahlen kleckerweise nehmen die Versicherungen nämlich Aufschläge von zwei, drei oder gar fünf Prozent.  Vermutlich zu unrecht. Die HUK-Coburg hat sich bereit erklärt, einem Versicherten diese Aufschläge zurückzuzahlen. Bei dieser aktion müssen alle anderen Versicherten ganz genau hinhören! </p>

<p>Die Kulanz trifft keine Armen! Allein im vergangenen jahr hat die Versicherungswirtschaft in deutschland Beiträge in Höhe von rund 170 Milliarden Euro eingenommen! Millionen Kunden bringen Milliarden! Und wenn jetzt Millionen Kunden schlau sind - all die, die bislang kleckerweise gezahlt haben - dann wird#s unangenehm für die vielen Herren kaiser. Aber, wie gesagt - es trifft keine Armen, sondern jemanden der uns über Jahre arm macht... </p>]]>

</content>
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<title>Geschäft mit der Gesundheit!</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wdrblog.de/aks/archives/2010/02/geschaft_mit_de.html" />
<modified>2010-02-22T20:03:11Z</modified>
<issued>2010-02-18T15:29:08Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8385</id>
<created>2010-02-18T15:29:08Z</created>
<summary type="text/plain">Das ist vielleicht eine Apotheke! Der geflügelte Satz für jeden Baumarkt, Supermarkt oder Restaurant, das definitiv zu teuer ist. Apothekerpreise eben! Der Name kommt nicht von ungefähr. Deutschland ist ein Pillenparadies. Leider nicht so, das es für jede Krankheit die...</summary>
<author>
<name>Catherine Vogel</name>
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<email>catherine.vogel@wdr.de</email>
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<dc:subject>Catherine Vogel</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Das ist vielleicht eine Apotheke!<br />
Der geflügelte Satz für jeden Baumarkt, Supermarkt oder Restaurant, das definitiv zu teuer ist.<br />
Apothekerpreise eben!</p>

<p>Der Name kommt nicht von ungefähr. Deutschland ist ein Pillenparadies. <br />
Leider nicht so, das es für jede Krankheit die richtige Pille gibt, aber der Pharmaindustrie bescheren Pillen, Tabletten und Co Milliarden.<br />
Laut Arzneiverordnungsreport verdient die Pharmaindustrie 3,5 Milliarden Euro im Jahr, allein mit überteuerten Medikamenten.<br />
In Zeiten der Wirtschaftskrise kann man diese vielen Nullen ruhig mal ausschreiben.<br />
3.500.000.000!</p>

<p>Das Problem: Eine Preisbremse gibt’s in Deutschland nicht. Ist doch schön zu wissen, dass der deutsche Markt zumindest für die Pharmaindustrie noch attraktiv ist.<br />
Und während zwar die Pillen in Micro- und Milligramm gemessen werden, scheffeln Pharmahersteller eher Tonnenweise Scheinchen.</p>

<p>Dabei belasten sie die Kassen mit den überdurchschnittlich hohen Arzneimittelpreisen. Zum Teil kostet ein Medikament in Deutschland doppelt so viel wie bei unseren europäischen Nachbarn. Und daran will kein Pharmakonzern etwas  ändern.<br />
Angesichts der jüngsten Beitragserhöhungen für viele Kassenpatienten bin ich gespannt, was der Gesundheitsminister nun bei seinen Gesprächen mit der Pharmaindustrie für uns am Ende der Pillenkette rausholt. Hoffentlich wird es ein Konfrontations- und kein Kuschelkurs.<br />
Also ob Rheuma Mittel oder Viagra Tablette, auch wenn´s uns nach dem Einschmeißen eines Medikamentes besser gehen sollte, ein bitterer und vor allem teurer Geschmack bleibt.<br />
Her mit der Preisbremse!<br />
Damit das Pillenparadies endlich zum Patientenparadies wird.</p>]]>

</content>
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<title>Doktor verzweifelt gesucht!</title>
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<modified>2010-02-22T10:20:54Z</modified>
<issued>2010-02-17T15:34:30Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8379</id>
<created>2010-02-17T15:34:30Z</created>
<summary type="text/plain">Deutschland droht ein Ärztemangel - Schlagzeilen dieser Art haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder lesen müssen. Es war so im Sommer 07, im Sommer 08, auch im vergangenen Sommer - und: Jetzt ist er da, der Ärztemangel!In den...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
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<email>Thomas.Heyer@wdr.de</email>
</author>
<dc:subject>Thomas Heyer</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://wdrblog.de/aks/">
<![CDATA[<p>Deutschland droht ein Ärztemangel - Schlagzeilen dieser Art haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder lesen müssen. Es war so im Sommer 07, im Sommer 08, auch im vergangenen Sommer - und: Jetzt ist er da, der Ärztemangel!In den Krankenhäusern fehlen aktuell rund 5000 Ärzte, bundesweit! Bald fällt der Arztberuf unter Artenschutz!!!<br />
Dies belegt eine Studie des Deutschen Krankenhausinstituts. Der Medizinermangel macht mittlerweile fast 80% der Kliniken echte Probleme. Vor allem Internisten, Chirurgen und Psychiater fehlen - obwohl rund 9000 Mediziner pro Jahr mit bestandenen Examen die Unis verlassen. Viele von ihnen machen jedoch mittlerweile einen großen Bogen um Patienten (...was ist eigentlich mit dem Eid des Hippokrates???) und suchen ihr Heil in der Wissenschaft, der Wirtschaft oder in den Medien. Zudem lassen etliche Kliniken Stellen unbesetzt, um Kosten zu sparen. Jedes vierte Krankenhaus hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. <br />
Der "Patient Krankenhaus" hängt am Tropf! Mangelware Ärzte! Mein Vorschlag: Weg mit dem Numerus Clausus für Medizin! Es fehlt an Menschen, die sich für Menschen interessieren. Ärztemangel in einem Land, in dem die Kosten für Gesundheit uns mittlerweile krank machen, in dem Kranksein und Gesundbleiben immer teurer wird, kann und darf nicht sein! <br />
</p>]]>

</content>
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<title>Die spinnen, die Kölner!</title>
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<modified>2010-02-16T14:53:32Z</modified>
<issued>2010-02-16T13:39:15Z</issued>
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<created>2010-02-16T13:39:15Z</created>
<summary type="text/plain">Kalkutta liegt am Ganges, Paris liegt an der Seine und Neapel liegt ganz offensichtlich am Rhein! Köln, ein gewaltiger Bau-Mafia-Sumpf! Was da in den vergangenen Tagen ans Licht gekommen ist, macht fassungslos. Pfusch, Schlamperei, Hehlerei - da soll beim Bau...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
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<email>Thomas.Heyer@wdr.de</email>
</author>
<dc:subject>Thomas Heyer</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://wdrblog.de/aks/">
<![CDATA[<p>Kalkutta liegt am Ganges, Paris liegt an der Seine und Neapel liegt ganz offensichtlich am Rhein! Köln, ein gewaltiger Bau-Mafia-Sumpf! Was da in den vergangenen Tagen ans Licht gekommen ist, macht fassungslos. Pfusch, Schlamperei, Hehlerei - da soll beim Bau der neuen U-Bahn Strecke systematisch betrogen worden sein. Es wurde falsch vermessen, nur halbseiden kontrolliert, Eisen an Schrotthändler verhökert. Jetzt platzte dem Kölner Oberbürgermeister der Kragen. Schluss mit lustig, Schluss mit Karneval! <br />
Genau, der Karneval - offensichtlich der Grund dafür, dass das Skandalthema nur auf kleiner Flamme gekocht wurde. Erstmal mussten die Kölner Kamelle sammeln, Strüssje werfen und bützen. Hauptsache der Zooch kütt und kann die gewohnte Strecke fahren. Es ging um die Sicherheit der Jecken, is ja Fasteloovend - und sonst nix! Und überhaupt: Et hätt noch immer joot jejange! <br />
Jetzt, kurz vor Aschermittwoch aber darf laut gedacht und gefragt werden: Sind die Schlamper, die, die da nicht kontrolliert und geprüft haben etwa noch im Amt? Gut, zwei Bauleiter wurden heute suspendiert... Hat sich eigentlich das NRW Bauministerium, der Minister  interessiert? Immerhin ist gestern im Kölner Rosenmontagszug ja der Ministerpräsident höchstpersönlich mitgefahren... Gibt es einen Zusammenhang zwischen den kriminellen Machenschaften und dem Tod zweier Menschen beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs?  Wer zahlt eigentlich die Zeche? Kann überhaupt weitergebaut werden oder muss man die Löcher nicht einfach verfüllen und Gras wachsen lassen? <br />
Eins ist klar: Der KVB Bauskandal ist nicht für die Bütt geeignet, da vergeht einem jeder Anflug von Lachen. Jetzt, wo der Karneval fast vorbei ist, wachen die Kölner endlich auf und verlangen Antworten, verlangen, dass die Verantwortlichen zu ihrer Verantwortung stehen!</p>]]>

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<title>U-Bahn für Anfänger </title>
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<modified>2010-02-12T17:09:30Z</modified>
<issued>2010-02-12T16:43:40Z</issued>
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<summary type="text/plain">Es gibt Dinge, die sind von vorneherein verkorkst: Die neue Kölner U-Bahn ist ein Musterbeispiel: Umstritten von Anfang an. Dann explodierten die Kosten. Dann stand plötzlich ein Kirchturm schief. Dann stürzte das Archivhaus ein. Das kostete zwei Menschen das Leben....</summary>
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<name>Martin von Mauschwitz</name>
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<![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die sind von vorneherein verkorkst: Die neue Kölner U-Bahn ist ein Musterbeispiel: Umstritten von Anfang an. Dann explodierten die Kosten. Dann stand plötzlich ein Kirchturm schief. Dann stürzte das Archivhaus ein. Das kostete zwei Menschen das Leben. Den Oberbürgermeister von Köln kostete es sein Amt.<br />
Aber das politische Erdbeben hat den Dauer-Skandal nicht stoppen können: Als sei nichts gewesen wurden beim U-Bahn-Bau offenbar lustig weiter gepfuscht: Eisenträger landeten illegal bei irgendwelchen Schrotthändlern, statt wie geplant verbaut zu werden. Haben die Verantwortlichen denn nie was gemerkt? </p>

<p>Gestern dachten sie in Köln offenbar zeitweise allen Ernstes darüber nach, Teile der Innenstadt zu evakuieren. Der Landesbauminister Lienenkämper bringt es auf den Punkt: "Hochkriminelle Vorgänge".</p>

<p> Überall auf der Welt werden U-Bahnen gebaut - nirgends geht das so schief wie in Köln. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen es nicht schaffen, sich mit juristischen Winkelzügen aus der Affäre zu ziehen. Dieser Skandal darf nicht wieder unter den großen Klüngel-Teppich gekehrt werden. Darauf haben die Kölner einen Anspruch. Und alle anderen in NRW auch, denn wir alle zahlen mit unseren Steuern die Kölner U-Bahn mit. </p>]]>

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<title>Griechenland im Schuldensumpf – Retter Deutschland?</title>
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<modified>2010-02-11T19:00:48Z</modified>
<issued>2010-02-11T17:03:58Z</issued>
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<summary type="text/plain">Die Lage ist dramatisch: Griechenland steht kurz vor dem Staats-Bankrott. Ein EU-Mitgliedsland, Mitglied der Eurozone ist so unfassbar verschuldet, dass man sich auch als normalsterblicher Nicht-Finanzexperte fragt: Mann, was muss man alles falsch machen, verhauen und verschlafen, dass es soweit...</summary>
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<name>Asli Sevindim</name>
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<![CDATA[<p>Die Lage ist dramatisch: Griechenland steht kurz vor dem Staats-Bankrott. <br />
Ein EU-Mitgliedsland, Mitglied der Eurozone ist so unfassbar verschuldet, dass man sich auch als normalsterblicher Nicht-Finanzexperte fragt: Mann, was muss man alles falsch machen, verhauen und verschlafen, dass es soweit kommt:<br />
Die Schulden Griechenlands betragen 113 Prozent des Brutto-Inlands-Produktes - das ist vier-mal soviel wie die EU erlaubt!!!<br />
Große Sorge deshalb bei den anderen EU-Ländern: <br />
Die desolate Finanzlage des Landes schwächt die gemeinsame europäische Währung – schadet also z.B. auch Deutschland.<br />
Und nun? <br />
Griechenland hat zwar nicht offiziell danach fragt, aber trotzdem haben die EU-Staaten heute beim Sondergipfel in Brüssel darüber gesprochen: Zur Not gibt es eben Finanzhilfen für die klammen Griechen. Aber daran können die ebenfalls gebeutelten anderen Länder der Eurozone eigentlich keine Interesse haben. Zu groß ist die Angst davor, dass auch andere verschuldete EU-Länder dann auf der Matte stehen und die Hand aufhalten: Portugal, Italien, Spanien – weitere Kandidaten.</p>

<p>Eine aktuelle Umfrage aus Deutschland sagt: 71 % der Befragten sind gegen deutsche Hilfszahlungen – aber dürfen wir einen EU-Staat bankrott gehen lassen?<br />
Ist die EU auch eine Haftungsgemeinschaft? Welche Rolle spielt eigentlich, dass sich Griechenland im Grunde in die Eurozone hinein gemogelt hat: Die Wirtschaftszahlen waren – freundlich gesagt – geschönt.<br />
Viele Fragen, die wir versuchen wollen, heute Abend in der Aktuellen Stunde zu klären.<br />
Doch eines scheint schon jetzt klar:<br />
Wenn es hart auf hart kommt, dann müssen wir wahrscheinlich alle zahlen. Und das wird teuer.<br />
</p>]]>

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<title>Arbeit für alle</title>
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<modified>2010-02-10T16:39:02Z</modified>
<issued>2010-02-10T15:59:22Z</issued>
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<summary type="text/plain">1.466 Euro vom Staat - jeden Monat. Gestern haben wir in der AKS eine Mutter mit zwei Kindern vorgestellt, die von Hartz IV lebt. Nicht nur hier in unserem Blog, auch bei uns in der Redaktion hat das Diskussionen ausgelöst....</summary>
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<name>Martin von Mauschwitz</name>
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<![CDATA[<p>1.466 Euro vom Staat - jeden Monat. Gestern haben wir in der AKS eine Mutter mit zwei Kindern vorgestellt, die von Hartz IV lebt. Nicht nur hier in unserem Blog, auch bei uns in der Redaktion hat das Diskussionen ausgelöst. Tenor: Ok, knapp 1.500 Euro ist wirklich nicht viel, wenn man Kinder großzieht, aber: Verdammt viele Menschen gehen jeden Tag arbeiten und haben auch nicht mehr. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?</p>

<p>Ich sage: Aus der Zwickmühle kommen wir nicht raus, aber: Wenn wir Hartz IV jetzt reformieren, dann müssen wir endlich die entscheidende Fehlkonstruktion dieses Sozialtransfers beseitigen: Derzeit zwingen wir Langzeitarbeitslose, die Hände in den Schoß zu legen. Wer sich was hinzuverdient, wird auch noch bestraft. So werden Menschen einsam, fühlen sich nutzlos, ihr Alltag hat keine Struktur mehr. Irgendwann sind sie vom Arbeitsleben so weit weg, dass sie für den Arbeitsmarkt ganz verloren sind - und müssen sich noch von manchen Zeitgenossen obendrein noch als Sozialschmarotzer beschimpfen lassen. Das ist ungerecht.</p>

<p>Gleichzeitig liegt im Hochlohnland Deutschland jede Menge Arbeit brach, weil niemand sie bezahlen kann: Schulen müssen sich Hausmeister mit anderen Teilen, Grünflächen vergammeln, Altenpflege wird unbezahlbar.</p>

<p>Warum organisieren wir Hartz IV nicht so, dass die Empfänger (die gesund sind und nicht mit Kindererziehung beschäftigt) auch Arbeit leisten müssen:  Was ist so schlecht daran, dass jemand, der auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance hat, regelmäßig  - sagen wir - im Altenheim  den Rasen mäht, das Laub wegharkt, neue Glühbirnen einschraubt? </p>

<p>Wer diese Arbeiten übernimmt, dem sollte der Staat auf den Hartz IV-Satz noch anständig was drauf legen. - Damit gewinnen alle: Der Arbeitslose hat ganz legal zusätzliches Geld, er wird wieder gebraucht - gut für ihn. Die Arbeit, die anders nicht zu finanzieren wäre, wird getan. Gut für alle. </p>

<p>Arbeit für Hartz IV Empfänger. Nicht als Strafe, sondern als Chance. Wirtschaftswissenschaftler denken schon lange über solche Modelle nach. Die gesetzlichen Voraussetzungen gibt es auch schon. Noch fehlen Politiker, die jenseits von Populismus den Mut für so eine Reform aufbringen. </p>]]>

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<title>Kinder zuerst</title>
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<modified>2010-02-09T15:29:17Z</modified>
<issued>2010-02-09T14:37:30Z</issued>
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<summary type="text/plain">Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein wegweisendes Urteil gefällt: Die Berechnung der Hartz IV-Sätze für Kinder ist verfassungswidrig. Es reicht nicht, die Sätze für Erwachsene zu nehmen und da einfach zig Prozent abzuziehen. Der Bedarf der Kinder muß genauso sorgfältig errechnet...</summary>
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<![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein wegweisendes Urteil gefällt: Die Berechnung der Hartz IV-Sätze für Kinder ist verfassungswidrig. Es reicht nicht, die Sätze für Erwachsene zu nehmen und da einfach zig Prozent abzuziehen. Der Bedarf der Kinder muß genauso sorgfältig errechnet werden, wie der für Erwachsene.</p>

<p>Recht haben die Richter - man braucht allerdings kein Richter zu sein, um zu wissen, daß die bisherige Regelung ungerecht war: Jeder der Kinder hat weiß, was Kinder kosten. Jeder der Kinder hat weiß, daß der Staat die Eltern im Zweifel im Regen stehen lässt, wenns um unsere Kinder - unsere Zukunft! - geht: Büchergeld, Klassenfahrt, Kopier-Beitrag - jede Woche kassiert die Schule ab. Und wer in den überfüllten Klassen unseres Landes, in denen keine individuelle Förderung stattfindet, irgendwo nicht mehr mitkommt sollte möglichst reiche Eltern haben: Nachhilfe kostet. Und wer sich das nicht leisten kann, hat eben Pech. Nur ein lächerlicher Bruchteil der tatsächlichen Kosten wird vom Finanzamt anerkannt.Und den letzten, die Hartz IV Familien, beissen sowieso die Hunde.</p>

<p>Nach dem Urteil von heute müssen die Politiker bei Hartz IV umdenken. Nicht die Erhöhung der Hartz IV Sätze hat das Gericht gefordert, sondern eine faire Anpassung an den tatsächlichen Bedarf. Und Bedarf ist nicht nur bei Hartz IV Familien: Stattet endlich die Schulen vernünftig aus: Mensa, Ganztag und höchstens 20 Schüler pro Klasse! </p>

<p>Kein Geld?? Moment mal: Wer Steuermilliarden herauswirft um Kohle aus der Erde zu holen, die man für einen Bruchteil des Preises weltweit kaufen kann, wer Milliarden ausgibt, um sinnlose Überproduktion in der Landwirtschaft künstlich zu erzeugen und wer Steuergeschenke für Hoteliers übrig hat, der kann sich nicht auf "kein Geld" herausreden. </p>

<p>Wenn ich für etwas gerne Steuern zahle, dann für unsere Kinder.</p>]]>

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<title>Junge Raser – runter vom Gas!</title>
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<modified>2010-02-08T17:24:21Z</modified>
<issued>2010-02-08T17:20:36Z</issued>
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<created>2010-02-08T17:20:36Z</created>
<summary type="text/plain">Junge Fahrer - seit Jahrzehnten eine Problemgruppe: Rasantes Fahren - Riskantes Überholen. Zu oft mit schlimmem Ausgang. Die Statistik beweist es. Und genauso lange wird versucht, mit diversen Verkehrs-Sicherheits-Initiativen junge Fahrer von riskanter Raserei abzubringen. Meistens vergeblich. Immer wieder berichten...</summary>
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<name>Asli Sevindim</name>
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<![CDATA[<p>Junge Fahrer - seit Jahrzehnten eine Problemgruppe:<br />
Rasantes Fahren - Riskantes Überholen. <br />
Zu oft mit schlimmem Ausgang.<br />
Die Statistik beweist es. Und genauso lange wird versucht, mit diversen Verkehrs-Sicherheits-Initiativen junge Fahrer von riskanter Raserei abzubringen. Meistens vergeblich.<br />
Immer wieder berichten auch wir über schreckliche Unfälle, traurige Schicksale, Tote und Verletzte, doch leider ändert sich nicht viel.<br />
Jetzt versucht es die Bonner Polizei mit Schocktherapie: Sie hat ein Unfallopfer, das bei einem Verkehrsunfall ein Bein verloren hat mit Schülern zusammengebracht.<br />
Herausgekommen ist ein Stück, in dem die Schüler die Geschichte dieses Mannes nachspielen:<br />
Schonungslos offen und ehrlich, aufrüttelnd, nachdenklich.<br />
Wir zeigen die Geschichte heute abend in der Aktuellen Stunde, auch in der Hoffnung, dass ein ehemaliger Raser andere Raser bekehren kann.<br />
Bevor es zu spät.<br />
Doch leider wird es wohl allzu viele geben, die sich weiterhin für unsterblich halten und trotzdem wieder das Gaspedal voll durchtreten – doch sie sind nicht nur für sich eine Gefahr. Sondern auch für uns.<br />
</p>]]>

</content>
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<title>... sonst hol ich meine Brüder!</title>
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<modified>2010-02-06T15:00:03Z</modified>
<issued>2010-02-06T14:44:36Z</issued>
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<created>2010-02-06T14:44:36Z</created>
<summary type="text/plain">So klingt die Drohung, die ein Rapper – und mutmaßlicher Goldräuber – in einem Drohvideo verbreitet. Das an sich ist keine Besonderheit, denn gerade in der Musikszene trifft man auf so einige Gestalten, die schon mit dem Gesetz in Konflikt...</summary>
<author>
<name>Catherine Vogel</name>
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<email>catherine.vogel@wdr.de</email>
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<dc:subject>Catherine Vogel</dc:subject>
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<![CDATA[<p>So klingt die Drohung, die ein Rapper – und mutmaßlicher Goldräuber – in einem Drohvideo verbreitet.<br />
Das an sich ist keine Besonderheit, denn gerade in der Musikszene trifft man auf so einige Gestalten, die schon mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.<br />
Um eine Karriere als guter böser Rapper zu starten, scheint zumindest eine Vorstrafe von Nöten zu sein. Ob Diebstahl oder Körperverletzung erschreckenderweise tut das der Rap-Karriere keinen Abbruch, sondern ist nur förderlich.</p>

<p>Das hat sich wohl auch der Rappar Xatar aus Bonn gedacht und vermarktet die Straftat, für die er gesucht wird, werbewirksam samt Song in einem Video.<br />
Allerdings nicht in irgendeinem Video.<br />
Erstens: ist es ein Drohvideo, mit dem er potenzielle Zeugen einschüchtern will.<br />
Zweitens: wurde das Video nicht irgendwo in einem Hinterhof gedreht, sondern mit amtlicher und absolut gültiger Genehmigung der Verantwortlichen des Oberlandesgericht Köln im echten Gerichtssaal.<br />
Und so droht der Goldräuber in eindrucksvoller, ausnahmsweise mal legaler Kulisse, „Bei uns ist Schweigen Gold, denn Blei kann folgen“.<br />
Und wehe denen, die sich daran nicht halten, hier schreckt er nicht vor der Androhung von Gewalt zurück. Die Details möchte ich ihnen hier nicht antun.<br />
Das solche Skandalrapper gerne zu perversen, extrem brutalen Texten neigen, scheint - völlig unverständlich – ja toleriert zu werden, aber das eine Behörde für ein Drohvideo auch noch bereitwillig den Rahmen stellt, ist erschreckend.<br />
Anscheinend haben die Verantwortlichen am Oberlandesgericht in Köln einfach die Genehmigung erteilt, ohne nach dem Inhalt des Videos zu fragen.<br />
Da hat die Behörde ja noch Glück gehabt, dass man den Gerichtssaal nicht in eine klassische Rappervideo-Kulisse verwandelt hat. <br />
Sonst würden Richter, Staatsanwalt und Anwalt fette Goldketten tragen und auf den Tischen leicht bekleidete Mädels tanzen. Ein dicker Schlitten mitten vorm Richtertisch hätte sich auch gut gemacht.<br />
Aber wer weiß, vielleicht hätte einer diesen Antrag auch noch unterschrieben. Ungelesen natürlich.</p>

<p>Diese Art von genehmigtem Skandalrapp-Video muss Folgen haben.<br />
</p>]]>

</content>
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<title>Im Würgegriff der Kassen- und Pharmalobby</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wdrblog.de/aks/archives/2010/02/im_wurgegriff_d.html" />
<modified>2010-02-05T16:16:46Z</modified>
<issued>2010-02-05T15:55:35Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8355</id>
<created>2010-02-05T15:55:35Z</created>
<summary type="text/plain">Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass die Kosten für Gesundheit steigen und steigen? Es scheint so. Jetzt erheben viele Kassen Zusatzbeiträge von 8,- Euro und mehr. Das müsste nicht sein, behauptete heute der Deutsche Apothekerverband. Bitte? Bei der Nachricht haben...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
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<email>Thomas.Heyer@wdr.de</email>
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<dc:subject>Thomas Heyer</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass die Kosten für Gesundheit steigen und steigen? Es scheint so. Jetzt erheben viele Kassen Zusatzbeiträge von 8,- Euro und mehr. Das müsste nicht sein, behauptete heute der Deutsche Apothekerverband. Bitte? Bei der Nachricht haben wir heute natürlich genau hingehört. </p>

<p>Die Apotheker meinen, dass die Kassen ihre Sparmöglichkeiten verschleiern. Sie bekommen satte Rabatte von der Pharmaindustrie, geben die aber nicht weiter an uns, die Versicherten. Die  Höhe der Rabatte überhaupt sei ein gut gehütetetes Geheimnis. Wenn das stimmt, was die Apotheker da sagen, dann sind die Kassen wirklich unverschämt. Angeblich sparen sie über Rabatteverträge pro Jahr mehr als 1 Milliarde Euro!</p>

<p>Eins wird immer deutlicher: Wir Patienten befinden uns im Würgegriff der Pharma- und Kassenlobby! Von den rund 2000 beim Deutschen Bundestag registrierten Lobby-verbänden sind mehr als 400 in der Gesundheitspolitik engagiert, bearbeiten das Gesundheitsministerium. </p>

<p>Der Pharmamarkt ist ein Milliardengeschäft bei dem viele Interessengruppen mitmischen. Wir Versicherten - wir, die Patienten werden durchgemischt! </p>]]>

</content>
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<title>Warnstreik - ja bitte/nein danke! </title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wdrblog.de/aks/archives/2010/02/warnstreik_-_ja.html" />
<modified>2010-02-04T17:18:44Z</modified>
<issued>2010-02-04T14:45:20Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8351</id>
<created>2010-02-04T14:45:20Z</created>
<summary type="text/plain">Jaaaa, der Streik ist ein Grundrecht zur Durchsetzung tariflicher Forderungen. Wir wissen es, und: Wir leiden! Es geht wieder los. Die Tarifverhandlungen sind gescheitert und jetzt gilt das Ultima-Ratio Prinzip: Arbeitskampf (...was für ein schrecklich nostaligisches Wort)! Heute früh haben...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
<url>http://www.wdr.de/tv/aks/team/thomas_heyer.jsp</url>
<email>Thomas.Heyer@wdr.de</email>
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<dc:subject>Thomas Heyer</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Jaaaa, der Streik ist ein Grundrecht zur Durchsetzung tariflicher Forderungen. Wir wissen es, und: Wir leiden! Es geht wieder los. Die Tarifverhandlungen sind gescheitert und jetzt gilt das Ultima-Ratio Prinzip: Arbeitskampf (...was für ein schrecklich nostaligisches Wort)!</p>

<p>Heute früh haben viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst - in NRW sollen es laut ver.di rund 42000 sein - die Arbeit niedergelegt. Sie treten in den Warnstreik, damit sich etwas bewegt bei den Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern - also dem Bund und den <br />
Kommunen - und den Gewerkschaften. Und dann bewegt sich sicher was, irgendwann - so war das in den vergangenen Jahren und wird diesmal wohl nicht anders sein. Bis dahin heißt es für viele Geduld im Nahverkehr, in den Krankenhäusern, auf den Flughäfen, in den Kindertagesstätten und mit der Müllabfuhr. </p>

<p>Wir wissen - jedenfalls diejenigen, die in den vergangenen Jahrzehnten in diesem herrlichen Land leben durften, dass wir die Auswirkungen der Streiks sofort spüren. Stundenlanges Warten auf Bus und Bahn ist da noch harmlos im Vergleich zu verschobenen Operationen in Kliniken. Hier kann es lebensgefährlich werden. </p>

<p>Bundesinnenminister Thomas de Maiziére sieht in der Aktion der Gewerkschaft eine gezielte Provokation. Ja, was denn sonst! Die 5% Forderung der Gewerkschaft hält er für unverschämt in Zeiten der Wirtschaftskrise. Da liegt er meiner Meinung nach nicht ganz daneben. Wer aber seine Mitarbeiter motivieren will, muss was drauflegen - auch und gerade mit dem Blick auf die Wirtschaftskrise. </p>

<p>Keine Frage, die Menschen im öffentlichen Dienst müssen für ihre Arbeit anständig bezahlt werden. Bitte nicht nur Hoteliers bei der  Mehrwertsteuer für Übernachtungen ohne Frühstück entlasten!!!</p>]]>

</content>
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<title>An die Schneeschippe, fertig, los!</title>
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<modified>2010-02-03T16:28:55Z</modified>
<issued>2010-02-03T14:05:26Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8340</id>
<created>2010-02-03T14:05:26Z</created>
<summary type="text/plain"> Flachlandtiroler, die bei den ersten Schneeflocken sofort zusammenzucken, das konnte ich nie nachvollziehen. Ich liebe den Schnee und deshalb kann ich ein eingeschneites Wochenende auch gut genießen.Gern auch mal zu Fuß, ohne Auto, ganz gemütlich.Traumhaft. Jede Stadt sieht auf...</summary>
<author>
<name>Catherine Vogel</name>
<url>http://www.wdr.de/tv/aks/team/catherine_vogel.jsp</url>
<email>catherine.vogel@wdr.de</email>
</author>
<dc:subject>Catherine Vogel</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://wdrblog.de/aks/">
<![CDATA[<p> Flachlandtiroler, die bei den ersten Schneeflocken sofort zusammenzucken, das konnte ich nie nachvollziehen.<br />
Ich liebe den Schnee und deshalb kann ich ein eingeschneites Wochenende auch gut genießen.Gern auch mal zu Fuß, ohne Auto, ganz gemütlich.Traumhaft. <br />
Jede Stadt sieht auf einmal aus wie im Wintermärchen. Und irgendwie holt der Schnee, das war zumindest mein Eindruck, auch die freundlichen Seiten aus den Menschen hervor. Beim Schneeschippen auf Wegen und Garagen guckt keiner böse, sondern man schaufelt sogar mal einen Zentimeter für den Nachbarn mit weg. Aber bloß nicht mehr... ;-)<br />
Allerdings scheint das ein absolutes Wochenend-Phänomen zu sein.</p>

<p>Montag morgen war Schluss mit der Idylle! Da wird aus der „weißen Pracht“ ganz schnell ein Schneechaos.<br />
Und wo in meiner verschneiten Straße noch Hand in Hand fröhlich geschaufelt wurde, herrscht jetzt ein erbitterter Kampf um den besten Parkplatz, denn der ist durch den Schnee zur Mangelware geworden. So wird mit Mülltonnen, Absperrbändern oder was sonst gerade zur Hand ist, jeder freigeräumte Parkplatz auf offener Straße bis aufs Blut verteidigt und zu Privateigentum erklärt. Ich habe meinen eigenen Augen nicht getraut.<br />
 Wehe dem, der meint, er könnte an einer stinknormalen Straße einen solchen hochheiligen Parkplatz nutzen.<br />
Und diese Kriegsschauplätze findet man auch über die ganze Stadt verteilt. Denn mal eben Einkaufen gehen…das gibt es nicht. Hier geht es um Taktik! Von wo pirscht man sich am besten ran? Wo ist noch ein Parkplatz zu ergattern?</p>

<p>Gut, wenn wieder Wochenende ist, dann fangen endlich wieder alle an zu lächeln.<br />
Dann ist er wieder da…der schöne Schnee.<br />
Oder er ist eh weg...<br />
... und damit auch all die Schneegeschichten in der Aktuellen Stunde.<br />
</p>]]>

</content>
</entry>

<entry>
<title>Her mit den Daten, Teil II!</title>
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<modified>2010-02-02T14:59:42Z</modified>
<issued>2010-02-02T14:09:57Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8334</id>
<created>2010-02-02T14:09:57Z</created>
<summary type="text/plain">Kaufen oder nicht kaufen, das ist die Frage. Da geht&apos;s ja hoch her in unserem blog... Da gibt es ein Büro im Ruhrgebiet, für das steht fest: Nicht kaufen! Die medienbüromacher schreiben: &quot;Hehlerei ist und bleibt eine Straftat. Deswegen darf...</summary>
<author>
<name>Thomas Heyer</name>
<url>http://www.wdr.de/tv/aks/team/thomas_heyer.jsp</url>
<email>Thomas.Heyer@wdr.de</email>
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<dc:subject>Thomas Heyer</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://wdrblog.de/aks/">
<![CDATA[<p>Kaufen oder nicht kaufen, das ist die Frage. Da geht's ja hoch her in unserem blog... </p>

<p>Da gibt es ein Büro im Ruhrgebiet, für das steht fest: Nicht kaufen! Die medienbüromacher schreiben: "Hehlerei ist und bleibt eine Straftat. Deswegen darf der Staat diese CD nicht kaufen. Aber der Staat darf seine Ermittler in Aktion setzen, die herausfinden, wer die Person ist. Er darf sogar zum Schein auf das Angebot eingehen, aber nur mit dem Ziel den Straftäter - auch Datenklau ist strafbar!!! - festnehmen zu wollen. Dann haben die Beamten auch die Möglichkeit mit einem entsprechenden richterlichen Beschluss die CD zu beschlagnahmen und auszuwerten." <br />
Für die Kollegen ist ein einfaches "her mit den Daten" zu simpel, weil: Stammtischparole! Da haben sie Recht, doch Vorsicht: An Stammtischen wird nicht nur Stroh gedroschen. Vielleicht einigen wir uns auf ein moralisches Dilemma, in dem wir uns durch diesen Fall befinden. "Einerseits ist es natürlich enorm spannend zu erfahren, welche Manager, Politiker, Parteien und andere Millionen auf Schweizer Konten verschieben, andererseits ist es ein Unding, dass jemand Geld für's Denunzieren erhält." So sieht es der Kabarettist Rainer Pause und so sehe ich es auch. </p>

<p>Gefallen hat mir der Eintrag von Picard 42:"Vielleicht wäre folgendes ein sinnvolles Vorgehen:<br />
- laut trommeln, man würde diese CD kaufen<br />
- damit die Steuerflüchtlinge in die Selbstanzeige treiben<br />
- die CD dann wirklich kaufen, die Daten aber nicht nutzen<br />
- stattdessen die Daten und alle Infos zum Datendieb an die betroffene Bank zurückgeben<br />
- das als Aufhänger nehmen, um mit "der Schweiz" in neue Verhandlungen einzusteigen<br />
Das wäre m.E. ein Weg, der noch halbwegs legal ist und uns auch in Zukunft weiterbringt."</p>

<p>Weitergebracht hat uns heute auch der Gedanke von Wilfried Schmickler. Er sagt: "Ich bin gegen einen Ankauf der Daten, denn das verstößt gegen die Menschenrechte. Weil: Die Würde des Geldes ist unantastbar, sie zu schützen ist oberste Aufgabe aller staatlicher Gewalt."  Der Mann ist ebenfalls wie Pause Kabarettist...</p>]]>

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<title>Her mit der Daten-CD!</title>
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<modified>2010-02-01T16:41:21Z</modified>
<issued>2010-02-01T16:20:53Z</issued>
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<summary type="text/plain">Ein Schnäppchenpreis! 2,5 Millionen für eine CD, die 100 Milllionen und mehr bringen kann, sind peanuts. Der Bundesfinanzminister kann sich garnicht erlauben, das unlautere Angebot abzulehnen. Natürlich kommen jetzt die Bedenkenträger und spucken Wolfgang Schäuble in die Suppe, die er...</summary>
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<![CDATA[<p>Ein Schnäppchenpreis! 2,5 Millionen für eine CD, die 100 Milllionen und mehr bringen kann, sind peanuts. Der Bundesfinanzminister kann sich garnicht erlauben, das unlautere Angebot abzulehnen. </p>

<p>Natürlich kommen jetzt die Bedenkenträger und spucken Wolfgang Schäuble in die Suppe, die er kochen will. Wichtigste Zutat: Eine CD mit Daten von Steuersündern, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben - auf Konten, die ihnen Anonymität garantieren, ein Kartell des Schweigens - bis jetzt! </p>

<p>Mit der CD werden Straftaten aufgeklärt! Der CDU Innenexperte Wolfgang Bosbach hat Recht. Er sagt: "Wenn der Staat von vornherein keine illegalen erworbenen Daten nutzen dürfte, müsste das auch für andere Fälle gelten!" Genau, dann würde es nämlich eng. <br />
Natürlich mögen wir keine Denunzianten, aber die Zumwinkels und co. mögen wir auch nicht, oder?</p>]]>

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<title>Deutschland-England 1:0</title>
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<modified>2010-01-29T14:12:20Z</modified>
<issued>2010-01-29T13:26:21Z</issued>
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<summary type="text/plain">Sie können es einfach nicht lassen: Die Britische Boulevardpresse hat uns wieder mal mit einem Nazi-Vergleich beglückt: Die neuen - schwarzen - Trikots der Deutschen Fußballnationalmannschaft seien &quot;Nazi-Style&quot;, sie würden an die Uniformen der berüchtigten SS erinnern. Alles wie immer....</summary>
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<![CDATA[<p>Sie können es einfach nicht lassen: Die Britische Boulevardpresse hat uns wieder mal mit einem Nazi-Vergleich beglückt: Die neuen - schwarzen - Trikots der Deutschen Fußballnationalmannschaft seien "Nazi-Style", sie würden an die Uniformen der berüchtigten SS erinnern. Alles wie immer. Kaum ein Fußballbericht über Deutschland in den englischen Schmuddel-Blättern ohne Worte wie "Blitzkrieg", "Panzer", "Sturmtruppen".</p>

<p>Ich kann ja akzeptieren, dass insbesondere ältere Menschen in Europa die Greuel nicht vergessen können, die wir Deutsche über ihr Land gebracht haben. Aber: Wie vernagelt, wie kreuzdämlich muß man sein, in jungen deutschen Fußballern immer wieder nur Sturmtruppen und SS-Schergen zu sehen. Merken diese journalistischen Hassprediger nicht, wie sie bei ihren Lesern damit nur Aggression schüren? Wundert mich nicht, dass ausgerechnet Fußballfans aus England ein Benehmen wie eine offene Hose an den Tag legen, kaum dass sie den Kanal überqueren. </p>

<p>Der DFB macht es richtig: Zu den Nazi-Vergleichen schweigt er. Die passende Antwort sollten die Spieler den Engländern bei nächster Gelegenheit geben: Sportlich, auf dem Platz. In schwarzen Trikots.</p>]]>

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<title>Rheinisch-Sibirien</title>
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<modified>2010-01-27T16:42:15Z</modified>
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<summary type="text/plain">24,3 Grad vergangene Nacht in Ostdeutschland. 24,3 Grad unter Null! Für diesen Winter zumindest bisher Rekord. Und viel wärmer wars ja an Rhein und Ruhr auch nicht. Im Prinzip ein ganz normaler Winter - aber man merkt: Wir sind es...</summary>
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<![CDATA[<p>24,3 Grad vergangene Nacht in Ostdeutschland. 24,3 Grad unter Null! Für diesen Winter zumindest bisher Rekord. Und viel wärmer wars ja an Rhein und Ruhr auch nicht. <br />
Im Prinzip ein ganz normaler Winter - aber man merkt: Wir sind es gar nicht mehr gewohnt. Ganze Städte haben sich mit ihrem Streusalz-Vorrat sowas von verkalkuliert, dass sie jetzt Not-Salz zu Mondpreisen odern müssen. Egal, zahlt sowieso am Ende alles der Steuerzahler.</p>

<p>Jetzt soll es in NRW noch mal kräftig schneien bzw. es soll Eisregen geben.  Und die Redaktion der Aktuellen Stunde spaltet sich: Die einen sagen: Schön, ein Winter, der diesen Namen mal verdient, nicht dieses ewige Schmuddel-Wetter. Die anderen sind es schon leid und laden sich Südsee-Bilder auf den Redaktionsbildschirm. </p>

<p>...und wie erleben Sie den Winter? Ärger, weil manche Straßen nicht gestreut sind? Angst vor der Mega-Heizkosten-Rechnung? Oder einfach Spaß an verschneiten Feldern und am Schlittschuhlaufen auf dem Teich? Oder ist Ihnen einfach nur fies kalt??</p>]]>

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<title>Viel Geld für wenig Arbeit…</title>
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<modified>2010-01-26T17:10:05Z</modified>
<issued>2010-01-26T17:09:48Z</issued>
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<summary type="text/plain">…damit könnten wahrscheinlich Viele von uns leben. Das Problem ist nur: Es gibt nicht so wahnsinnig viele von diesen Jobs! Ein paar gibt es dann aber doch – zum Beispiel bei der RAG. Genauer beim Regionalbeirat der Ruhrkohle AG. Da...</summary>
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<![CDATA[<p>…damit könnten wahrscheinlich Viele von uns leben. <br />
Das Problem ist nur: Es gibt nicht so wahnsinnig viele von diesen Jobs!<br />
Ein paar gibt es dann aber doch – zum Beispiel bei der RAG. Genauer beim Regionalbeirat der Ruhrkohle AG. Da gibt es<br />
15.000 Euro - für zwei bis drei Sitzungen im Jahr, an denen man teilnimmt - ein bißchen Vorbereitung - ein bißchen Nachbereitung - und das war's dann auch. <br />
Das ist doch mal ein charmanter Job. <br />
Motto eben: Viel Geld für wenig Arbeit.<br />
24 Mitglieder sind vertreten in diesem Gremium - überwiegend Bürgermeister und Landräte aus Regionen, die vom Bergbau und Zechen-Stillegungen betroffen sind. In der Regel müssen diese Mitglieder das Geld auch abgeben. Es kommt meist in die Stadtkasse. <br />
In der Regel. Es gibt aber auch Landtags-Abgeordnete, die das RAG-Geld kassieren - und behalten dürfen!<br />
Wie das? Und wer hat einen dieser attraktiven Posten?<br />
Das wollen wir doch genauer wissen – deshalb heute Abend in der Aktuellen Stunde mehr zu diesem Thema.<br />
Vielleicht können wir da auch klären, warum Bürgermeister, Landräte und Landtagsabgeordnete, die als „Experten“ in die Arbeit der RAG Stiftung eingebunden werden sollen, dafür mit Extra-Geld gelockt werden müssen. Gehört die Interessenvertretung ihrer Städte, Region und Bürger nicht ohnehin zu ihren Aufgaben? <br />
</p>]]>

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<title>Zahltag für Millionen von Kranken-Versicherten!</title>
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<modified>2010-01-25T17:00:47Z</modified>
<issued>2010-01-25T16:59:59Z</issued>
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<summary type="text/plain">Jetzt machen sie es wahr: Die ersten gesetzlichen Krankenkassen wollen Zusatz-Beiträge erheben! Mindestens Acht Euro pro Monat sollen es sein. Zwei der größten Kranken-Versicherungen haben das heute bereits angekündigt - das die anderen schnell nachziehen werden scheint klar: Das Loch...</summary>
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<![CDATA[<p>Jetzt machen sie es wahr: Die ersten gesetzlichen Krankenkassen wollen Zusatz-Beiträge erheben!<br />
Mindestens Acht Euro pro Monat sollen es sein.<br />
Zwei der größten Kranken-Versicherungen haben das heute bereits angekündigt - das die anderen schnell nachziehen werden scheint klar: Das Loch in der Gesundheits-Kasse ist ja auch gigantisch: Fast acht Milliarden Euro fehlen!<br />
Doch anstatt mal zu schauen, wo das ganze Geld immer wieder versickert – schließlich steigen die Kosten ja kontinuierlich Jahr für Jahr in schwindelerregende Höhen – anstatt also ernsthaft und entschlossen zu überprüfen, wo es vielleicht Einspar-Möglichkeiten gibt, wird erst einmal weiter dazu geschaufelt: Raus aus unserem Portemonnaie – hinein in die bodenlose Kasse der Kassen…<br />
Stopfen statt sparen scheint das Motto zu sein. <br />
Schon Ende Februar sollen die Gremien der Versicherungen die Pläne zur Erhebung einer Extra-Gebühr absegnen - damit wir Versicherten auch schnell zur Kasse gebeten werden können. <br />
Kann da mal bitte jemand STOP rufen?<br />
Dass Gesundheit und Krankheit, Versorgung und Vorsorge Geld kosten, ist uns nicht nur klar, sondern auch einiges wert. Aber bevor wir kopflos immer mehr Geld einzahlen, wäre es doch angebracht nachzuschauen, wo genau sich dieses 8-Milliarden-Loch befindet? <br />
Was kostet so viel Geld, dass es vorne und hinten nicht mehr ausreicht? <br />
Transparenz geht anders…</p>]]>

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<title>Verstrahlt</title>
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<modified>2010-01-22T17:11:45Z</modified>
<issued>2010-01-22T16:56:17Z</issued>
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<created>2010-01-22T16:56:17Z</created>
<summary type="text/plain">Störfall in der Uran-Anreicherungsanlage Gronau: Ein Arbeiter wird verstrahlt, er liegt jetzt in einer Spezialklinik. Anwohner sind verängstigt, Atomkraft-Gegner fordern, die Anlage stillzulegen. Hört das denn nie auf? Seit ich Tageschau gucke und Zeitung lese produziert das Atom-Thema Nachrichten. Seit...</summary>
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<![CDATA[<p>Störfall in der Uran-Anreicherungsanlage Gronau: Ein Arbeiter wird verstrahlt, er liegt jetzt in einer Spezialklinik. Anwohner sind verängstigt, Atomkraft-Gegner fordern, die Anlage stillzulegen.</p>

<p>Hört das denn nie auf? Seit ich Tageschau gucke und Zeitung lese produziert das Atom-Thema Nachrichten. Seit Jahrzehnten kann die Atomwirtschaft kein schlüssiges und finanzierbares Entsorgungskonzept vorweisen. Seit Jahrzehnten gammelt hochgefährlicher Atommüll in irgendwelchen Zwischenlagern vor sich hin. Keiner weis wirklich, wohin damit. </p>

<p>Eigentlich war das Thema doch durch: Im Atom-Kompromiss hatten Politik und Energieversorger einen langfristig geplanten Ausstieg vereinbart. Doch mittlerweile verlangen die Betreiber längere Laufzeiten für ihre strahlenden Gelddruck-Maschinen.</p>

<p>Da könnte man in Zeiten des Klimawandels ja sogar drüber reden. Wie wärs denn damit: Die Meiler, die sicher sind, dürfen länger laufen. Jeden einzelnen Euro Gewinn, der mit billigem Atomstrom gemacht wird, müssen die Betreiber abliefern. Das Geld stecken wir ohne jeden Abzug in unsere Zukunft: Die Entwicklung erneuerbarer, klimafreundlicher Energien.</p>]]>

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<title>Keine Hilfe</title>
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<modified>2010-01-21T15:02:10Z</modified>
<issued>2010-01-21T14:45:51Z</issued>
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<created>2010-01-21T14:45:51Z</created>
<summary type="text/plain">Es ist gut gemeint, es ist gut nachzuvollziehen, aber es ist keine Hilfe. Das ist die Antwort, die Paare bekommen, wenn Sie sich für die Adoption eines Kindes aus Haiti interessieren. Und das ist natürlich erst Mal hart. Wenn ich...</summary>
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<name>Susanne Wieseler</name>
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<dc:subject>Susanne Wieseler</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Es ist gut gemeint, es ist gut nachzuvollziehen, aber es ist keine Hilfe. Das ist die Antwort, die Paare bekommen, wenn Sie sich für die Adoption eines Kindes aus Haiti interessieren. Und das ist natürlich erst Mal hart. Wenn ich kleinste Kinder sehe, die offensichtlich allein gelassen, traumatisiert, hungrig und durstig auf der Straße sitzen, in Haiti, dann weiß ich: Bei mir hätte es so ein Kind besser. </p>

<p>Richtig. Und trotzdem falsch. Natürlich kann man jetzt auf die Bürokratie schimpfen und sich beklagen, dass ein Adoptionsverfahren zwei Jahre dauern kann und noch dazu teuer ist. Aber was ist die Alternative? Es kann doch keine Organisation ernsthaft Kinder in Haiti von der Straße auflesen, sie in ein Flugzeug packen und dann in Deutschland an adoptionswillige Paare verteilen. Das wäre im Einzelfall möglicherweise gerade nicht das Beste für ein Kind. Was, wenn die leiblichen Eltern doch noch leben, oder die Tante, die Geschwister? Und es kann für ein Kind durchaus ein - zusätzliches - Trauma sein, die Heimat zu verlieren, aus allem rausgerissen zu werden. </p>

<p>Und natürlich müssen auch die Paare, die ein Kind adoptieren wollen, abgeklopft werden. Haben sie sich das reiflich überlegt? Schaffen sie es wirklich, ein traumatisiertes - vielleicht deshalb auch schwieriges Kind - in die Familie aufzunehmen, wie ihr eigenes? </p>

<p>Auich wenn es auf den ersten Blick kaltherzig aussieht, aber es ist schon richtig, wenn die Adoptionsstellen jetzt erst Mal "nein" sagen, wenn es um eine schnelle Adoption geht. Auch wenn es kaum auszuhalten ist, wie die Kinder in Haiti leiden.   </p>]]>

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<title>Gefühlsausbruch wegen Gefängnisausbruch</title>
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<modified>2010-01-19T16:29:21Z</modified>
<issued>2010-01-19T14:45:21Z</issued>
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<created>2010-01-19T14:45:21Z</created>
<summary type="text/plain">Genau das ist es, was bei mir passiert, wenn ich heute wieder von einem neuen Gefängnisausbruch in NRW lese. Ich kapier&apos;s einfach nicht. Und es regt mich auf. In Münster haben zwei Verbrecher einfach die Gitter durchgesägt und weg waren...</summary>
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<name>Thomas Bug</name>
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<email>Thomas.Bug@wdr.de</email>
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<dc:subject>Thomas Bug</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Genau das ist es, was bei mir passiert, wenn ich heute wieder von einem neuen Gefängnisausbruch in NRW lese. Ich kapier's einfach nicht. Und es regt mich auf. In Münster haben zwei Verbrecher einfach die Gitter durchgesägt und weg waren sie. Ist das denn so einfach? Offenbar ja.</p>

<p>Münster hat eines der ältesten Gefängnisse von NRW. 150 Jahre sind die Mauern alt und immer wieder hört man von Renovierungen, ständigen Reparaturen und schwierigem Alltag für Inhaftierte und Bedienstete.</p>

<p>Wann räumt da endlich mal jemand die Missstände auf? Ich wüsste ja, wer das in die Hand nehmen könnte, aber Frau Ministerin hat offenbar grade wieder viel um die Ohren...</p>]]>

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<title>Gekauft?</title>
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<modified>2010-01-18T15:31:41Z</modified>
<issued>2010-01-18T14:44:13Z</issued>
<id>tag:wdrblog.de,2010:/aks//48.8306</id>
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<summary type="text/plain">Eine Parteispende in Höhe von 1,1 Millionen Euro - das ist auch für die FDP ein Riesenbatzen, eine der höchsten Spenden in der Geschichte der Partei. Das Geld kommt von einer Firma, die August Baron von Finck gehört. Einer der...</summary>
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<email>Susanne.Wieseler@wdr.de</email>
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<dc:subject>Susanne Wieseler</dc:subject>
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<![CDATA[<p>Eine Parteispende in Höhe von 1,1 Millionen Euro - das ist auch für die FDP ein Riesenbatzen, eine der höchsten Spenden in der Geschichte der Partei. Das Geld kommt von einer Firma, die August Baron von Finck gehört. Einer der reichsten Deutschen, die Familie ist Haupteigentümer der Mövenpick-Kette, mit 14 Hotels in Deutschland. </p>

<p>Die FDP, die mit der großzügigen Spende bedacht wurde, beeilt sich nach der Wahl eine Mehrwertsteuersenkung durchzusetzen für Übernachtungen. Und es ist eine deutliche Senkung von 19 auf 7 Prozent. Hat der Mövenpick-Mitinhaber sich diese Steuersenkung erkauft, mit seiner Spende? Ganz so platt ist es sicher nicht. Aber vielleicht war es noch eine kleiner Schubs in diese Richtung. </p>

<p>Wenn alles so harmlos ist, wie die FDP tut, warum wurde die Spende dann über verschiedene Firmen aus dem Finck'schen Imperium verteilt. Das ist eben nicht transparent. Da mussten erst Journalisten aufwändig recherchieren, um zu erfahren, dass das Geld von einem Hotelier kommt.</p>

<p>Und wer brauchte dieses Hoteliers-Begünstigungs-Gesetz? Nach allem was man weiß, sind die Preise für Übernachtunen nicht entsprechend gesunken, die Hoteliers haben das Geld also einfach eingesackt. Warum diese teure Steuersenkung in Zeiten der Finanznot? Ob wir Arbeitnehmer tatsächlich in den Genuss der versprochenen Steuersenkung kommen, ist ja gerade eher unsicher. Aber für die Hoteliers war Geld da. </p>

<p>Das ist es, was ich ärgerlich bis skandalös finde.  </p>]]>

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