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Susanne Wieseler
Vatertag. Muttertag. Kindertag. Familientag - okay, den gibt's - glaube ich - nur im Kino. Aber die anderen sind quasi offiziell. Am Sonntag kriegt die Mutti Blümchen, dafür darf heute der Vatti saufen. Mannomann. Ihr lieben Leut. Wo leben wir denn!? Und wann!? Natürlich, bitte: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Aber ich finde die grölenden Männerclubs auf dem Bierbike oder mit dem Bollerwagen ungefähr so sympathisch wie einen Junggesellen-Abschied, der in der selben Kneipe feiert oder im selben Flieger sitzt ...
Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Typen, die mich heute fast gerammt hätten, im Schnitt ein bisschen zu jung waren, um Vater zu sein. Mir leuchtet das ganze Prinzip gar nicht ein. Ist Vater sein so schlimm, dass man sich einmal im Jahr k.o.saufen muss, um mit dem Schicksal klar zu kommen? Und ist Mutter sein irgendwie weniger betäubungs-bedürftig? Kann mir das Einer erklären?
Hallo, ich bin Mitglied im Verein Väter in Köln, der in Ehrenfeld das Fest zum Vatertag der Vielfalt organisiert hat. Ein Filmteam der AKS war vor Ort. Leider wurde von dieser Aktion in der AKS nur kurz berichtet. Schade.
stephan am 11.05.13 17:36
...ich weis heute noch nicht wer den "VATERTAG" erfunden hat und welschen Zweck er bedeutet?
Das man auf "Himmelöfahrt" einen Vatertag rausmacht ist mir noch ein Rätzel.
ich hatte den Eindruck das der "Vatertag" ein Sauftag ist und nicht mehr.
Werner Conrady am 10.05.13 17:04
Die "Erfinder" feiern den Vatertag am 3. Sonntag im Juni. Wer bei uns hier auf die Schnapsidee gekommen ist, den Himmelfahrtstag dafür auszusuchen, ist mir nicht ganz klar.
Gruß
anita am 10.05.13 14:56
Rüülps! Bo eh. War dat ne lange Nacht. Ma ein tach keine Meckerei. Nur Kumpels und saufen, bis nix mehr da war und der Zoff losging. Keiner wollte zur Tanke und nachschub holen. Scheiß Ausklang.
Und, ward ihr auch hackendicht oder nur gelästert ihr Betschwestern und - brüder?
Nix für Ungut
Vatta am 10.05.13 14:55
Susi, was machen Sie denn da, den Muttertag hat 1923 der Verband der Blumengeschäftsinhaber erfunden, danach wurde dieser vom Hitlerregime zum Ehrentag für die deutschen Mütter benannt. So Susi, nun zum Vatertag, clevere Geschäftemacher haben dann zum Ausgleich, sozusagen zum Zwecke der Emanzipation des Mannes eben diesen Christi Himmelfahrtstag zum Himmelfahrtstag der Väter erklärt. Im Grunde eine Schande, diesen hohen christlichen Feiertag so zu missbrauchen. Was sich da so alles abspielt, man kann es nicht glauben, Schützenfeste, Vogelschuss, Saufgelage ohne Ende, aber auch Gottesdienste und vielfach wird dieser Tag sehr ruhig und besinnlich gefeiert. Im Übrigen ist es durchaus nicht so, daß Väter, die sich an diesem Tage besaufen nicht gute Väter wären. Sind Sie liebe Susi nicht auch mit mir der Meinung, daß alle anständigen Mütter und Väter eigentlich jeden Tag unsere Achtung verdienen, auch dann, wenn es mal ein bischen heißer hergeht ? Liebe Grüße an Sie und das Team, KHM.
Anonym am 10.05.13 14:32
@ HPS 64 am 10.05.13 13:06
Ja das stimmt, leider gibt es aber immer mehr Koma saufen, irgendwann haben ich mal gehört, das wichtigste im Leben ist Saufen saufen saufen, das ist doch voll Geil Gröööööööl, später lagen diese Personen im Krankenhaus. Durch so etwas wierd dann natürlich die schöne Seite von so einem Tag also einfach nur mit der Familie zusammen seien ins hinter licht gerückt und man sieht nur noch die schlechten Seiten von so einem Tag.
Dortmunder 20 am 10.05.13 14:30
Frau Wieseler,
in ein paar Punkten ihres Kommentares bin ich bei ihnen, in anderen Teilen nicht. Ja, ich verurteile das allgemeine verordnete "Koma saufen" von vielen und deren teilweise aggressive Gebaren gegen alles und jeden. Zum anderen kenne ich jede Menge Väter die an diesem Tag oder verlängerten Wochenende sich ihren Familien widmen. Ich bin zwar kein Vater, aber ich habe mit meiner kleinen Familie einen Ausflug zu einen meiner besten Freunde gemacht wo Kinder toben und spielen können weil er ein großes Grundstück hat. Dort haben wir gegrillt und kein Bier getrunken. Das Wetter wurde ja erst gegen Mittag schön. Früher habe ich im Rahmen des CVJM am Vatertag den Altentag mitgemacht, dort wurden die Senioren/innen am Vatertag zu einem Jugendheim auf dem Land eingeladen. Dort haben wir mit ihnen Spiele gemacht und haben sie den Tag bewirtet. Das habe ich als sinnvoller gefunden, als mir die Hacken vollzuhauen.
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 10.05.13 13:06
@Bohsmann Hans Günter am 10.05.13 10:49
Hallo Herr Bohsmann,
ich kann mich nicht daran erinnern, dass in diesen Blogs Beiträge redaktionell überarbeitet würden: was genau meinen Sie mit "begrenzt"? Ihr zweiter Punkt "nicht akzeptiert" liest sich aus meiner Sicht wie die Standard-Fehlermeldung, wenn man einen Beitrag zu schnell erneut abschicken möchte (wenn man z.B. den Eintrag unten im "Spamschutz" vergessen hat und das mit der Zurück-Taste korrigiert) - das System verhindert das mit einer Meldung "zu viele Beiträge in zu kurzer Zeit" (oder so). Einfach eine halbe Minute abwarten....
Gruß,
Picard
Picard42 am 10.05.13 11:23
Den Tag haben vermutlich die Männer adaptiert die einmal im Jahr nen Freibrief für ein Saufgelage benötigen. Ist völlig überflüssig, so wie ein Furunkel am Allerwertesten.
Genauso wie der Muttertag.Erinnert zu sehr an Mütterorden etc.
Wird bei uns beides nicht gefeiert. Wenn schon ein "Dankeschön" dann am Weltfrauentag.
Aber Frau Wieseler: Jungesellenabschied wird inzwischen auch von den Frauen (oder sollte man besser Girls sagen) gefeiert und das ist fast immer genau so peinlich wie die grölenden Männer auf solchen Feten.
Henriette am 10.05.13 10:51
Hallo AKS.
Dachte immer im AKS Blog könnte man so einfach seine Meinung Sagen. Das es dazu einige Blogregeln gibt ist natürlich gut. Das ich aber Deutsch Studiert haben muß um hier mal einen Beitrag einzustellen wusste ich nicht,denn nachdem ich zu einem Thema meine Meinung sagen wollte wurde der Beitrag erst begrenzt und anschliessend nicht akzeptiert weil angeblich mehrere Fakten zu dicht aufeinander aufgeführt waren. Wenn ich nun als Volksschüler mit meiner Sprache hier keine Meinung abgeben kann und wenn Ihr auch noch Zensiert dann hätte ich einen Vorschlag für einen Neuen Blog. Ihr stellt das Thema und gibt dem Blogger die möglichkeit mit ja oder nein zu Antworten.
Bohsmann Hans Günter am 10.05.13 10:49
Mein Exverlobter ist früher auch mit Freunden und gefülltem Bollerwagen losgezogen. Das ging aber auch ohne Schlägereien u.ä. Die Knaben kamen zwar leicht derangiert aber unverletzt wieder heim.
Gruß und gute Nacht
anita am 9.05.13 21:41
Genau das ist aber die Mehrheit der selten erwähnten Vatertagsgesellen: Fröhlich feiern ohne Stress und Bedauern.
heikos am 9.05.13 21:49
Klar, bin ich Vater.Auch Groß.
Schönen Abend noch Allen.
heikos am 9.05.13 21:38
Wider mal muss ich dir die Hände reichen, bin auch schon Opa, nur mein
Problem ist, dass ich den Enkel noch NIE !!! kennenlernen konnte.
Das zu erklären würde zu weit führen, es ist komplifiziert, aber es belastet
mich doch sehr, daher auch oft auf Depri komme.
That`s life!!!!!!!!11
klausi am 9.05.13 21:49
@klausi am 9.05.13 21:32
Die Nachsicht habe ich.
Was ich nicht habe, ist Verständnis für die angeblichen "Väter" von heute, die jede Gelegenheit nutzen, um Chaos anzurichten.
Mein Exverlobter ist früher auch mit Freunden und gefülltem Bollerwagen losgezogen. Das ging aber auch ohne Schlägereien u.ä. Die Knaben kamen zwar leicht derangiert aber unverletzt wieder heim.
Gruß und gute Nacht
anita am 9.05.13 21:41
Dortmunder 20 am 9.05.13 21:36
Mein "alter Name" wurde nur aus Thailand verwendet.
Da nennt man die westlichen Ausländer so.
heikos am 9.05.13 21:41
klausi am 9.05.13 21:32
Klar, bin ich Vater.Auch Groß.
Habe also seit über 40 Jahren den großen "Vatertagsschein aller Klassen", wende ihn aber noch selten an.
Schönen Abend noch Allen.
heikos am 9.05.13 21:38
@ klausi & heikos
Ich weiß wer ihr beiden seit der eine ist F...... g und der andere ist G...............f, heikos hat allerdings seinen alten Namen schon feraten und hat auch eine Hinweis auf klausis alten Namen gegeben wer schlau ist merkt es. Mehr sage ich aber auch nicht.
Dortmunder 20 am 9.05.13 21:36
Schade, mit der Pointe. Denke aber auch manchmal so umme Ecke wie ne Gurke.
Hab´s mir bei deiner Frage doch gleich gedacht.;-)
Als Farang habe ich vorerst mal Pause.
heikos am 9.05.13 21:24
Macht garnichts.Ich mag und mochte immer schon deinen Humor. Und wenn
du auch Vater wie ich bin hätten wir beide heute bei einem guten vergurkten
Pilz zusammen über den Nachwuchs plaudern können.
Andere die hier mal dabei waren selbstverfreilich auch. Juten Abend
allerseits und bis die Tage...
Frauen, habt mal auch an diesem Tage nur einmal nachsicht mit uns,
Ich bitte sie.:::::::::::::::::::::!!!!!!!!!!!!
klausi am 9.05.13 21:32
klausi am 9.05.13 21:20
Schade, mit der Pointe. Denke aber auch manchmal so umme Ecke wie ne Gurke.
Hab´s mir bei deiner Frage doch gleich gedacht.;-)
Als Farang habe ich vorerst mal Pause.
heikos am 9.05.13 21:24
@Bombe 20 am 9.05.13 20:09:
Ein starker, wenngleich auch vorwiegend emotionsgesteuerter Beitrag.
Aber sei's drum.
Wenn Sie eine Hilfestellung für Interessierte/Betroffene beabsichtigen, sollten Sie allerdings 3 Fachtermini erläutern:
1. "Parental Alienation Syndrome" – Elterliches Entfremdungssyndrom.
2. "Cochemer Modell" steht für eine spezifische Vorgehensweise in Umgangsverfahren, bei denen nach einer Trennung bzw. Scheidung die Frage des Umgangs der Kinder mit den Elternteilen geregelt werden muss.
3. "... für die Täterin meist folgenlos bleiben".
Hier sollte - zumindest rechtstheoretisch - auch ein "Täter" vorstellbar sein.
Das soll jetzt nicht "besserwisserisch" gemeint sein, nur ohne dem erreichen Sie - bei allem Respekt vor Ihrer Darstellung - kaum eine/n LeserIn.
Herzlichst
Kritikus am 9.05.13 21:21
klausi am 9.05.13 21:11
Erster versuch:
Dtschland ??
heikos am 9.05.13 21:13
Der Kandidat hat 100 Punkte, mir aber die Pointe vermasselt.
Wir beide kennen uns unter anderem Nick. meiner fing mit g an, und hörte
mit f auf, bitte nicht weiterverraten..
Warst du mal nicht unter einem andern F. kurzzeitig unterwegs?
Schönen Vatertag noch für den Restabend für dich und alle anderen Papas!
klausi am 9.05.13 21:20
@ klausi am 9.05.13 21:11
Deutschland ohne EU ist Dtschland, ich habe das Frühstücksfernsehn auch gesehen und hoffe das es weite geführt wird, die erste Folge gibt es übrigens auf YouTube. Für alle die nicht wissen was ich meine es gibt jetzt das Frühstücksfernsehen auch Abends als satirische Ausgabe, wie oft es kommt weiß ich leider nicht.
Dortmunder 20 am 9.05.13 21:18
@klausi am 9.05.13 21:11
zweiter versuch:
ALLEIN
dritter Versuch:
PLEITE
anita am 9.05.13 21:16
klausi am 9.05.13 21:11
Erster versuch:
Dtschland ??
heikos am 9.05.13 21:13
Ob olle dietrich auch heute vatertag feiert oder auch nicht, aus einer
einer seiner,neuen letzen Sendung ist mir folgender Spruch positiv aufgefallen:
Was ist Deutschland ohne EU ?
Wer kennt die Antwort auf diese Frage?
Es ist eigendlich auch ein Rätsel und stelle es hiermit ein. und frage wer zu
allererst die Antwort parat haben könnte...
Also gebt euch Mühe...
Jedenfalls finde ich die Antwort sehr lustig, ihr auch ?
klausi am 9.05.13 21:11
@Bombe 20 am 9.05.13 20:09
Der Umgangsboykott mit den Kindern durch die Mutter der Kinder führt zur Eltern-Kind-Entfremdung [elterliches Entfremdungssyndrom, engl. Parental Alienation Syndrome (PAS)]. Das könnte man zumindest kurz erklären.
Roter Rainer am 9.05.13 21:03
Doris66 am 9.05.13 20:32
Schöne Grüße aus Ihrem Lieblingsurlaubsland.:-)
heikos am 9.05.13 21:00
Bombe 20, 20.09 Uhr,
so ist es, leider.
Doris66 am 9.05.13 20:32
@ Emma am 9.05.13 20:07
Ja, das gibt es auch hier natürlich nicht so wie im (Hoch-)Sauerland oder OWL... aber saufe können die auch gut, und nach Pfingsten ist hier Dorffest, wieder ein Grund für die die heute saufen zu saufen. Übrigens irgend wo hier läuft schon den ganzen Tag eine Vatertags Party, je später der Tag desto lauter die Musik ich werde hier noch bekloppt. Vorhin war mal für eine Stunde ruhe dafür ist es jetzt doppelt so laut.
Dortmunder 20 am 9.05.13 20:26
Stoer-De-Baecker am 9.05.13 20:12
Kuriose Anatomie, die Dame. ;-)
heikos am 9.05.13 20:17
Heute ist nicht nur Vatertag und Himmelfahrt.
Nein!!
Heute ist auch ein kurioser, aber denn noch nicht weniger beachtenswerter Feiertag.
( kuriose-feiertage... /09/05/tag-des-orgasmus/ )
Wir sollten so kurze Zeit vor dem Muttetag auch auf eine so "unscheinbare" Erscheinung wie diese hinweisen.
Also - einen guten Rutsch noch
Stoer-De-Baecker am 9.05.13 20:12
Frau Wieseler,
haben Sie eigentlich Ihre eigene Sendung gesehen? Da wurden auch Väter gezeigt, die das Glück hatten, heute etwas mit ihren Kindern unternehmen zu können. Und entsprechend umgekehrt.
Aber Differenzierung ist natürlich der Feind jeder guten Polemik, also lassen Sie mich mal so antworten:
Das Vatersein kann man sich doch nur noch schönsaufen in einem Land, das wegen seiner väterfeindlichen Gesetze regelmäßig vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt wird, um die Rechtslage dann jeweils minimalstmöglich zu ändern. In dem das Aufenthaltsbestimmungsrecht standardmäßig stets nur an die Mutter geht und in dem das Cochemer Modell an den meisten Familiengerichten noch immer ein Fremdwort ist. In dem Umgangsboykott und das Erzeugen von PAS für die Täterin meist folgenlos bleiben.
Da bleibt doch nur die Flucht in den Alkohol: I'm so happy I can't stop crying...
Bombe 20
Bombe 20 am 9.05.13 20:09
@ Dortmunder 20 am 9.05.13 19:52
Dortmund hat einen Schützenverein? Ich dachte, das gäbe es nur im (Hoch-)Sauerland oder OWL...
Emma am 9.05.13 20:07
@ Emma am 9.05.13 19:41
Wir hier dürfen uns heute auch mal wieder freuen den heute wierd hier der Dorfkönig des Schützenvereins gekrönt, der Schützenverein ist nicht allzu weit von unserem Haus entfernt, Vatertag und Schützenfest an einen Tag hilfe. Letztes Jahr ist es eigentlich glimpflich ausgegangen aber das sah hier auch schon anders aus alles voller Müll.
Dortmunder 20 am 9.05.13 19:52
Oh.
Hat jemand den bösen Vornamen erwähnt?
Das geht im fremdgesteuerten ÖR sowas von gar nicht.:-((
heikos am 9.05.13 19:47
@ Nobby am 9.05.13 19:03
Ach welch schlechte Welt. Hier gibt es wieder Menschen die sehen ALLE feiernden Väter nur sturzbetrunken, kotzend, gröhlend und an jeden Zaun pinkelnd. Dann würde ich mal sagen, schön die eigene Wohnungstür zulassen, damit niemand ins heimelige Wohnzimmer kommt, und sich dort entleert.
Oh wer hat denn das geschrieben, dass ALLE feiernden Väter so sind? Das ist ja richtig böse. Ich jedenfalls hab nur diejenigen erwähnt, die hier vorbeikommen/kamen, da ich das Vergnügen habe, am Waldrand eines beliebten Wandergebietes zu wohnen. Wenn man vatertagsbedingt schon einige Promille intus hat, kann man sich allerdings auch mal verlesen. Dafür habe ich vollstes Verständnis.
Emma am 9.05.13 19:41
Hallo,
ich finde den ursprünglichen Gedanken des Tages "Himmelfahrt" deutlich sinnvoller zu Gedenken.
Ich verstehe auch nicht, was an einem Tag, wo der Vater mit dem Kind auf dem Spielplatz geht, langweilig sein soll (so verstehe ich die Geste von Herrn Buk bei der Moderation). Wir sollten froh sein, wenn es Väter gibt, die dies machen, anstatt sich sinnlos zu besaufen und somit kein gutes Vorbild für die Kinder abgeben.
Schade, dass diese Werte anscheinend verloren gegangen sind.
vg
Thomas Lahme
Thomas Lahme am 9.05.13 19:26
Kritikus am 9.05.13 18:56
>>Ich habe gar nicht gewußt, daß es in OWL solche "Sündenpfuhle" gibt.>>
Bei Schützenfesten wird sicher nicht "ins Bier gespuckt", wie man hier sagt. Aber die Örtlichkeiten und gewisse Rituale bringen wenigstens etwas Ordnung in die Sache. ;-)
Die Jugendlichen treffen sich aber in einem Park und feiern dort so etwas wie eine facebook-Party. Väter sind wahrscheinlich kaum dabei. Ob das nun eine Art Initiationsritus sein soll oder nicht, kann ich nicht sagen. Einen Anlass zum (Koma-)"Saufen" findet sich aber sicher immer, wenn man ihn sucht. :-((
Anke am 9.05.13 19:17
Nobby am 9.05.13 19:03
Die Wieseler muss ja schon des Berufs wegen ablästern. Sonst sind es doch vorwiegend die älteren Jahrgänge, die gegen jede Art von Spass sind, ob feiern oder Spass am Fahren, es wird alles verteufelt wozu man/frau nicht mehr in der Lage ist bzw nie erfahren hat.
Gerade die sonst so politisch korrekten sind sich dann nicht zu schade, sämtliche Klischees zu bedienen.
heikos am 9.05.13 19:16
Ach welch schlechte Welt. Hier gibt es wieder Menschen die sehen ALLE feiernden Väter nur sturzbetrunken, kotzend, gröhlend und an jeden Zaun pinkelnd. Dann würde ich mal sagen, schön die eigene Wohnungstür zulassen, damit niemand ins heimelige Wohnzimmer kommt, und sich dort entleert. Hier kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Nobby am 9.05.13 19:03
die wenigsten die heut losziehen sind überhaupt Vater.
Aber der komerz macht solche Tage doch reich.
Ob Vater oder Muttertag die einzigen die was davon haben sind die Bierhallen und Blumengeschäfte.
Am Sonntag bekommt Mutti Blumen und den Rest des Jahres die dreckige Wäsche.
burkhard am 9.05.13 18:58
@Anke am 9.05.13 17:31:
"In einem unserer Nachbarkreise hat es sich eingebürgert, dass sich an Vatertag Scharen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einer Kleinstadt treffen. Sie kommen teilweise von weit her, um sich so richtig die Kante zu geben."
Ich habe gar nicht gewußt, daß es in OWL solche "Sündenpfuhle" gibt. Bisher habe ich als Gast dort immer sehr schöne Schützenfeste (mit-)feiern dürfen, die auch nie "aus dem Ruder gelaufen sind" ;-). Die gepflegten Schützenhallen dort regen vielleicht auch zu einer zivilisierteren Feierkultur an als die im Ruhrgebiet gebräuchlichen martialischen Zelte.
"An den Externsteinen besteht (...) an Vatertag striktes Alkoholverbot, da Verwüstungen durch feiernden Gruppen befürchtet würden."
M. W. wurde dieses Feier- und Alkoholverbot inzwischen auf das ganze Jahr ausgedehnt, weil gewisse esoterische Kreise dieses Naturdenkmal wohl irgendwie als Kultstätte mit entsprechend wenig liebenswertem "Gedöns" für sich entdeckt haben.
Herzlichst
Kritikus am 9.05.13 18:56
Das ist doch schon lange Tradition das heute Bollerwagen Tag ist.
Und ich gönne den Papas und alle die es mal werden wollen durch Wald und Wiesen zu ziehen und sich mehr oder weniger die Kante geben. Ist doch garnicht so schlimm.
Der von den Amis erfundene Fleurop Tag tangiert mich überhaupt nicht.
susemel am 9.05.13 18:55
Liebe Frau Wieseler,
Ihre Aussage ist Bewusst ein bisschen Spitz formuliert nehme ich mal an aber im Grunde haben Sie Recht, vor einigen Jahren wurden solche Tage der Familie gewidmet mit Radtouren und Ausflügen.
Und den Muttertag sollte man abschaffen weil das nur eine Geschäftemacherei ist, wenn man eine Mutter hat oder seiner Frau etwas gutes tun will weil sie das "ganze Jahr" für einen da ist sollte man das mit gleicher Münze zurück zahlen und nicht einen Tag heucheln.
Manni am 9.05.13 18:33
Heute beim Feiertagsausflug gesehen Bierbike mit der Aufschrift "Saufen ist unser Leben." Ich sach jetzt mal nichts zu dem was da drauf saß nur eins die Aufschrift stimmte. Warum gibt es eigentlich diesen dämlichen sauf Tag?
Dortmunder 20 am 9.05.13 18:26
@ Nobby am 9.05.13 18:03
Frau Wieseler sieht an Vatertag nur sturzbetrunkene, gröhlende Männer rumlaufen. Na und ? lassen sie den Leuten doch ihren Spaß.
Ich finde es auch sehr spaßig, gröhlende betrunkene Männer zu bewundern, die sich kaum auf den Beinen halten können und an den Zäunen pinkeln oder auf die Straße kotzen. Das ist voll der dolle Spaß. Und auch so vorbildlich den Kindern gegenüber, die diese Väter (sofern es überhaupt welche sind) dann abends bewundern dürfen.
Bleiben sie doch einfach an dem Tag zu Hause und machen was schönes mit ihrer Familie.
Genau, das finde ich aber auch. Denn auch von Zuhause aus lässt sich dieses Wunderwerk von Mann schließlich bewundern, dank sauber geputzter Fenster. Frauen sollten sich aber dezent hinter die Gardine stellen, damit die tapferen, großartigen Männer sich nicht beobachtet fühlen. Immer diese nörgelnden Frauen aber auch...
Emma am 9.05.13 18:20
Nobby har recht!
Wir brauchen keine Oberlehrermeinung von Frau Wieseler! Jeder soll das tun was ihm Spaß macht!
hemo am 9.05.13 18:11
Ja ,ja ! Vor 30 Jahren war alles kein Thema (Rauchen, Vatertag). Alles wurde Tolleriert. Und jetzt ? Frau Wieseler sieht an Vatertag nur sturzbetrunkene, gröhlende Männer rumlaufen. Na und ? lassen sie den Leuten doch ihren Spaß.
Ein bisschen mehr lässigkeit würde ihnen gut stehen. Bleiben sie doch einfach an dem Tag zu Hause und machen was schönes mit ihrer Familie.
Nobby am 9.05.13 18:03
Mir leuchtet das ganze Prinzip gar nicht ein. Ist Vater sein so schlimm, dass man sich einmal im Jahr k.o. saufen muss, um mit dem Schicksal klar zu kommen?
Bei richtigen Suffköppen findet sich zum Saufen immer ein Grund. Für die Jünglinge dient das Saufen am Vatertag als Aufnahmeritus in den Klub der zukünftigen Alkoholiker.
Und ist Mutter sein irgendwie weniger betäubungs-bedürftig?
Sollen die Frauen jetzt auch einen Sauftag veranstalten, oder hab ich da was falsch verstanden?
Roter Rainer am 9.05.13 17:55
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Am Sonntag kriegt die Mutti Blümchen, dafür darf heute der Vatti saufen...
Wir machen es umgekehrt. Ich habe heute Blümchen bekommen, dafür geht Mutti am Sonntag saufen.
Machen Sie und Ihr Mann doch auch einfach mal so.
Gerd am 9.05.13 17:55
In einem unserer Nachbarkreise hat es sich eingebürgert, dass sich an Vatertag Scharen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einer Kleinstadt treffen. Sie kommen teilweise von weit her, um sich so richtig die Kante zu geben.
Nachdem die "Feierlichkeiten" mehrfach schwer eskalierten (Schlägereien, Verwüstungen, Alkoholvergiftungen), werden nun seit 3 Jahren diese "Feiern" mit hohem Aufwand vorbereitet. Dazu gehören Angebote eines Jugendcafes, aber auch Ordungsamt, Reiterstaffel, Hundeführer und Bereitschaftsszug der Polizei. Nun wird zwar noch getrunken und gefeiert, aber es bleibt weitgehend friedlich.
An den Externsteinen besteht lt. Neuer Westfälischer an Vatertag striktes Alkoholverbot, da Verwüstungen durch feiernden Gruppen befürchtet würden.
Das mögen relativ extreme Beispiele sein (oder doch nicht?), aber sich und seine Familie zu feiern, geht für mich anders. :-(
Dann lieber ein paar friedliche Blümchen an Muttertag, wenn ich auch kein Fan dieses Tages bin.
Anke am 9.05.13 17:31
Den Muttertagswahnsinn soll meine Tochter auch nicht unterstützen. Ich freu mich über jede lieb gemeinte Geste zwischendurch. Als im Kindergarten/Grundschule noch dafür gebastelt wurde, was das ok, aber diesen Herzchenblümchengedönse der Einzelhändler muss sie nicht noch unterstützen.
Emma am 9.05.13 17:19
Wenn ich meine Mutter besuche, bringe ich gelegentlich und unregelmäßig Blumen mit.
Ich weigere mich aber, am "Muttertag" eine heuchlerische Pflicht zu erfüllen, die von meiner Mutter als solche auch erkannt würde.
Dito mit Valentinstag, wenn es denn wenigstens um Karl ginge.
"Vatertag" gehe ich dann konsequent auch nicht auf Sauftour.
heikos am 9.05.13 17:16
Alles Gute kommt von unseren Freunden, oder so.
Muttertag, ich habe es meinen erwachsenen Kindern nochmal klar und deutlich gesagt, wehe es kommt einer mit Blumen an, dann krieg ich die Krise.
Ich will das nicht und damit basta.
Doris66 am 9.05.13 17:15
Ich kann Ihnen das auch nicht erklären Frau Wieseler. Offenbar ist der Mann immer noch sauer, dass Eva ihm das Paradies vermasselt hat und das lässt er am Vatertag raus...
Emma am 9.05.13 17:12
Werte Frau Wieseler,
stammt beides aus den USA - wie alles, was die Welt nicht braucht.
Wenn man meint, den Mist mitmachen zu müssen, ist man selbst schuld.
Aber mal ehrlich, wenn Ihre Kinder sich am Sonntag nichts einfallen lassen, dann sind Sie doch sicher sehr enttäuscht?
fragt neugierig
anita am 9.05.13 16:54
Sa.Gen.Haft. Man kann im Netz Tickets kaufen für das Champions League Finale in Wembley am 25. Mai: Dortmund gegen Bayern, die kosten 900 Euro das Stück. Oder Zweieinhalb Tausend. Die VIP-Variante gibt es für sensationelle 26.000 Euro.
Mannomann. Und dann auch noch das Geld für die Reise: Auto/Zug/Flieger und Hotel - London ist ja kein Schnäppchen. Das müssen auch die wenigen Glücklichen anlegen, die eine Karte zum regulären Preis kriegen: Ab 50 und bis 300 Euro. Aber dafür braucht man viel Glück. Beim BVB kommen auf ein Ticket 20 Bestellungen. (Bei Bayern übrigens nur zehn .... tja).
Ach so, es gibt im Netz auch günstige Tickets fürs Champions League Finale 2013 in Wembley. Für unter 50 Euro sogar. Ist dann aber das Endspiel der Frauen. Auch schön. Aber eben nicht Dortmund gegen Bayern.
Ich bin ja nun kein ausgewiesener Fußballfan, vielleicht hab ich deshalb mit den Ohren geschlackert, als wir über ein Geschenk für unseren Sohn nachgedacht haben. Mal mit der Familie zum BVB oder wenigstens zum FC (Köln, natürlich). Als Studenten in Dortmund waren wir für fünf Mark (!) im Stadion, okay Stehplätze - aber immerhin. Weil man aber mit Kindern schlecht stehen kann, kostet das heute gerne mal 120 oder 150 Euro für Allemann, ohne Wurst (Kinder) und Bier (Eltern). Und ich dachte Fußball wäre Volkssport - oder Fußball GUCKEN jedenfalls. Mein Sohn kriegt jetzt jedenfalls was anderes ...
@werner am 8.05.13 19:12
Guten Abend Werner,
ich bin erblich vorbelastet, meine Oma war Schalke, mein Vater war Schalke, und ich steh auf Schalke.
Dortmund ist in meinen Augen zwar eine wunderschöne Stadt, aber weiter wie bis zur Westfalenhalle habe ich es leider noch nie geschafft!
Gruß,
JAN
JAN am 8.05.13 19:45
Hallo susemel 17.42 Uhr
Natürlich dürfen oder sollen sogar Erwerbslose Fußball sehen. Aber für was für einen Preis! Sehen sie sich heute mal im AKS " Arm trotz Arbeit." an
Die Einen wetten für 500 € am Fließband welcher Koffer zuerst kommt, die Anderen müssen um leben zu können austocken.
Ich gehe nicht mehr ins Stadion weil es mir zu teuer ist. Bin Schalke Fan.
Ewald 41 am 8.05.13 19:38
JAN am 8.05.13 17:10
PSS; ich weiss zwar nicht wo du deine tage verbringen musst.
aber dortmund ist eine schöne auch grüne stadtmit einem vielfältigen sportleben.
ich hingegen, wenn ich auf der b1 bin, trete im gebiet wattenscheid immer fest aufs gas, um diese trostlose gegend schnell zu verlassen.
werner am 8.05.13 19:12
@Burkhard am 8.05.13 17:33
Die Grenze zwischen Amateuren und Profis ist manchesmal fließend. Und natürlich ändern sich auch die Zeiten. Für ein Mittagessen spielt in der Oberliga heute halt niemand mehr. Das gab es vielleicht in den 50ern.
Für viele ehrenamtliche Tätigkeiten gibt es übrigens auch diese "Aufwandsentschädigungen", bei den ehrenamtlichen Stadträten z.B. heißt das dann eben Sitzungsgeld.
Roter Rainer am 8.05.13 17:49
#Ewald 41 am 8.05.13 15:48
Übrigens hat der BVB Fanclubs und Zuschauer von Flensburg bis Bayern, Belgien, Nederlande die meisten aus NRW und der näheren Umgebung von Dortmund die dann im Stadion sind.
Wenn das Westfalenstadion 80400 und die Turnhalle mit 65000 Zuschauern jeweils bei Heimspielen ausvekauft sind was hat das mit der Arbeitslosigkeit in beiden Städten zu tun???
Herr Plskirizibuski aus K. ist erwerbslos, darf er jetzt nicht mehr ins Stadion
seines Vereins?
Und im übrigen können Bulispiele im Fernsehen nur bei Bezahlsendern gesehen werden.
susemel am 8.05.13 17:42
Roter Rainer am 8.05.13 14:13
und deshalb muß in der Oberliga ein Trainergehalt 5-6.000 € gezahlt werden?
Spieler in der Oberliga 1.000-1500 € bekommen.
was hat das noch mit Amateurfußball zu tun
Burkhard am 8.05.13 17:33
@Ewald 41 am 8.05.13 15:48
Guten Tag Ewald 41,
viele Vereine könnten ihren Laden dicht machen, könnten diese nicht auf ihre treuen Fans bauen.
Ich selber bin Anhänger von Schalke 04; mit diesem Verein bin ich bis in die tiefsten Niederungen (Drittklassigkeit) gegangen.
Es heißt nicht umsonst, „Blau und Weiß, wie lieb’ ich Dich.“
Schauen Sie nur einmal zum 1. FC Köln! Immer ist die Hütte voll, und deren Fans gehen für ihren Verein, wenn es sein muss, sogar durch das Feuer.
Den Kölner Fans ist die Stimmung auf den Rängen meistens wichtiger, als das Spiel ihrer Mannschaft auf dem Platz.
Sie können mit einer solchen Einstellung zu einem Fußballverein eventuell nichts anfangen.
Für viele Fans bedeutet ihr Verein alles, und gehört auch gleichzeitig mit zum Lebensinhalt.
So hat Jeder sein Hobby! Der Eine geht angeln, und der Andere hängt an seinem Verein.
Gruß,
JAN
PS:
Mit Dortmund kann ich leider nichts anfangen, jedoch gönne ich den Fans den Erfolg ihres Vereins, da bin ich nicht neidisch.
JAN am 8.05.13 17:10
Frau Wieseler sie schreiben mir aus der Seele. Ich könnte 100 Agumente nennen um nicht zum Fußball zu gehen. Einmal ist es viel zu teuer. Ich wundere mich, dass die Stadien bei BvB u. 04 immer gerammelt voll sind. Wieviel Arbeitslosigkeit haben die beiden Städte? Die Ausrede, viele Zuschauer kommen aus dem weiteren Umfeld kann ich nicht gelten lassen.
Alle reden von Lohnungerechtigkeit, aber beim Fußball ist das i.O. ? Doch auch die öffentlich rechtlichen Sender haben viel Schuld. Die hohen Summen die wir mitbezahlen ist nicht o.K.
Ewald 41 am 8.05.13 15:48
susemel am 8.05.13 11:10
Wenn das ruri (dortmunder) einigermassen vernünftige Beiträge einstellt, sind die aus anderen Foren übernommen.
Selbst kriegt es das nicht auf die Reihe.
Anonym am 8.05.13 14:49
@Burkhard am 8.05.13 13:57
Das ist eben so. Aber dabei handelt es sich steuerrechtlich immer noch um "Aufwandsentschädigungen", die nicht den Lebensunterhalt sichern.
Auch in der Regionalliga, der Oberliga und der Landesliga werden für die Spiele Eintrittskarten verkauft, sonst könnten die ihre Stadien (Regionalliga mit bis zu 5.000 Plätzen) und den dafür notwendigen Aufwand gar nicht bezahlen.
Roter Rainer am 8.05.13 14:13
Roter Rainer am 7.05.13 20:00
auch in den Kreisligen wird für Spieler schon gezahlt.
Dort nennt man sowas dann "Fahrkostenpauschale"
Freund von uns bekam 300€ Fahrkosten, wohnte etwa 15 Minuten vom Sportgelände.
Auch in den unteren Klassen geht es nur ums Geld, wer zahlt als Verein der steigt auf, schau doch einfach mal wo die Spieler herkommen in den Kreis- und Bezirksligen, wer glaubt da noch das diese leute aus treue am Verein dort spielen.
Burkhard am 8.05.13 13:57
susemel am 8.05.13 11:10
unser kleines ruri war ja zwischenzeitlich auch schon mal als mädchen unterwegs.
aber bei der vielzahl der themen kann man/es ja schonmal durcheinander kommen.
Anonym am 8.05.13 13:46
@Manfred am 7.05.13 18:51
Guten Tag Manfred,
der Name ”Volkssport“ verliert dann an Bedeutung, sobald Geld im Spiel ist.
Im Fußball ist es leider schon immer der Fall gewesen, dass andere Vereine talentierte Spieler mit Geld geködert haben; und davon sind leider auch bereits die unteren Spielklassen betroffen. Als schlimm empfinde ich, dass sogar schon in den Jugendabteilungen der Vereine seit ewigen Zeiten mit Geld gewildert wird.
Ich weiß wovon ich spreche, da ich Mitglied in einem Förderverein eines Fußballvereins bin (Bezirksliga).
Dass heutzutage selbst in den unteren Klassen ohne erheblichen finanziellen Aufwand kein realer Spielbetrieb mehr möglich ist, sollte einem zu denken geben, da die meisten Spieler für ihren Einsatz und Aufwand finanziell entschädigt werden möchten.
Mit einem Trainingsanzug, Trikots und ein paar neuen Fußballschuhen je Saison locken Sie heutzutage keinen Amateurfußballer mehr hinter dem Ofen hervor.
Viele alte Traditionsvereine sind doch schon seit langem von der Bildfläche verschwunden, da sie nicht mehr in der Lage waren, den finanziellen Forderungen ihrer Freizeitkicker nachkommen zu können.
Früher wechselte man im Amateurbereich aus Überzeugung den Verein - heutzutage aus finanziellen Überlegungen.
Der Fußball hat in meinen Augen heutzutage den Begriff ”Volkssport Nummer Eins“ nicht mehr verdient, wenn man etwas genauer hinter den Kulissen nachschauen möchte.
Und trotzdem freue ich mich über jeden Sieg unserer Vereinsmannschaften, obwohl alleine das Geld für diesen Erfolg im Vordergrund steht.
Gruß,
JAN
JAN am 8.05.13 12:35
#Dortmunder 20 am 7.05.13 18:43
Wo Sie so manche Weisheiten herhaben die von Ihnen hier im Blog kundgetan
werden wäre mal interessant zu wissen.
Im übrigen nehme ich Ihnen nicht die "Jugendlichen Masche" die hier so von Ihnen dagestellt wird ab. Jugendliche haben einen anderen Jargon, man kann das Alter +- zwischen den Zeilen ablesen.;-)
susemel am 8.05.13 11:10
Die überwiegend begehrtesten Plätze im "Westfalenstadion" sind die Stehplätze auf der "SÜD" und zwar ca. 25000, aber immer ausverkauft. Ich glaube nicht, dass die für Außenstehende günstiger zu bekommen wären, als Sitzplätze. Wenn überhaupt.
Fußball und Wurst essen als Ahnungsloser kann man auch ganz gut bei den Amateuren, da zahlen Frauen und Kinder sogar nur die Hälfte.Dort wird auch guter Fußball gespielt!
susemel am 8.05.13 10:54
ja, Frau Wieseler,
... das ist das Schöne daran,
wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht,
denkt man natürlich sofort auch an die schönste Hauptsache.... ;-)
Ralf am 7.05.13 21:34
Kleinemaus am 7.05.13 19:39
geht doch einfach zu den 60ern oder nach unterhaching.
da habt ihr sport und kein dreckiges management
werner am 7.05.13 20:03
@Manfred am 7.05.13 19:31
Volkssport ist natürlich das Fußballspielen:
3,5 Millionen aktive Fußballer in über 26.000 Vereinen.
Profis sind Lizenz- und Vertragsspieler.
Vertragsamateure gelten steuerlich dann als Arbeitnehmer,
wenn die Einnahmen den Lebensunterhalt decken.
Und dann gibt es eben Vereinsmitglieder, die als Amateure spielen.
Ansonsten finanzieren sich die Amateurvereine über Mitgliedsbeiträge, Sponsoren, Spenden und öffentliche Gelder sowie durch viel unentgeltliche Arbeit der Trainer, der Eltern und der Mitglieder.
Roter Rainer am 7.05.13 20:00
3 Mal schon Bayern München versus Bor. Dortmund. Das wird langsam langweilig. Da gehe ich lieber zu einer Oldie Rocknacht mit den Creaky Bones im Grachtenhof in Frechen Bachem. Kostenloser Eintritt, leckeres Bier und fetzigen Rock. Den Spielstand bekommt man durchgesagt. Herz, was willst Du mehr?
Peter Struth am 7.05.13 19:58
....wir haben Dauerkarten für den FCB. Und das als Familie und ich kann sagen, das ist nicht teuer. für u s ist das Urlaub und das auch noch mit einem Kleinkind. mein Sohn war in seinen 5 Jahren schon öfter in der Allianz Arena als manch anderer. Und es ist einfach unser Hobby. Jedem das seine!!!
Aber diese überteuerten Tickets bei Bayern sind grausam. Zum Glück machen die Vereine da etwas gegen. Jeder der mit so einer Karte versucht in Wembly reinzukommen wird scheitern! Da sind dann mal 26 000€ weg! Und das ist auch gut so!!!
Kleinemaus am 7.05.13 19:39
Roter Rainer am 7.05.13 18:51
Was ist denn Volkssport, spielen oder gucken? Was ist der Unterschied zwischen Profis und Amateuren? Wenn noch Sponsoren abspringen, kann sich das gemeine Fußvolk auch keine Spiele der sog. Amateuren mehr erlauben. Mit dem Sportgroschen kommt man nirgendwo mehr rein.
Manfred am 7.05.13 19:31
Liebes WDR-Team,
für ein solches Spiel würde ich nie so viel Geld ausgeben,schon gar nicht,wenn die Zecken spielen.
Ich werde mir am 25.Mai das Spiel im TV ansehen und den Bayern als Schalke-Fan die Daumen drücken!
Liebe Grüße
Bernd Otterbach am 7.05.13 19:26
In China ist ein Sack Reis umgefallen....
Aber ernsthaft: es wird viel zu viel Theater um diese Fussballspiele gemacht. Wer meint, er müsste sein Geld dafür ausgeben, soll es tun.
Die aktuelle Stunde sollte nicht auf diesen Zug aufspringen und nur wirkliche (neue!) Nachrichten verbreiten; es ist nicht erforderlich, das Thema "am Kochen" zu halten.
altehaase am 7.05.13 19:21
@ JAN am 7.05.13 19:13
" Daumen hoch, sehr guter Beitrag !
Aber die Politikkaste braucht auch nicht zu zahlen.
Gruß vom
Sennekind am 7.05.13 19:21
Leute, die für Brot und Spiele derartige Mengen an Kohle rausschmeißen, sollte man mal den Weg zum nächsten Arzt zeigen.... Zumal das Ergebnis eh fest steht, auch wenn's den "Westdeutschen" (insbesondere in der AKS) nicht paßt: 3:1 für den FCB. Ansonsten bleibt nur dem BVB zu einer weiteren großartigen Saisonleistung zu gratulieren.
nen anderer Gerd am 7.05.13 19:21
Hallo AKS-Team,
jeder der in Ebay die Karten des BVB privat verkauft, bekommt leider einen lieben Brief von einer Anwaltskanzlei aus Dortmund. Es handelt sich hier um Abmahnungen die im Auftrag des BVB Statt finden sollen.
Ich selber wurde auch schon abgemahnt, da ich die Orginalkarten als Foto in Ebay reingesetzt habe. Auf den Karten ist das BVB Logo zu sehen und eventuell der Stadionsitzplan. Beide Sachen sind Markenrechtlich geschützt und liefern dem Anwalt angrifffläche. Mir hat der Spass 400,-- EUR gekostet, obwohl ich die Karten unter Wert verkauft hatte, da ich aus beruflichen Gründen nicht konnte.
Jeder der nun immer noch die Karten auf Plattformen verkauft, macht dem Anwalt die Tasche voll. Die haben mittlerweile nur noch Standartschreiben wo nur das AZ geändert und manchmal sogar vergessen wird, das Datum anzugleichen.
Also, immer gut überlegen was ich Pricat verkaufe !!!
Andreas am 7.05.13 19:19
Liebes AKS-Team,
sehr geehrte Frau Wieseler,
ich bin schon sprachlos, warum erwähnen Sie in Ihrem Beitrag nicht die Tausenden von Tickets, welche für Lala (ganz umsonst) an die Sportfunktionäre verteilt werden?
Diese Tickets müssen ja auch irgendwie finanziert werden.
Was mich in diesem Zusammenhang brennend interessieren würde, wieviele deutsche Sportfunktionäre in den Genuss dieser kostenfreien Tickets kommen!
Die UEFA wird sich wohl nicht lumpen lassen, und diesen Personenkreis, wie selbstverständlich, deren Reise sowie Hotelkosten übernehmen.
Dieses ist in meinen Augen der wahre Skandal dieses Endspiels, und nicht die überteuerten Tickets, die auf dem freien Markt gehandelt werden.
Ich hoffe, dass man es nicht versäumt hat, Vertretern von ARD und ZDF auch mit diesen kostenfreien Tickets zu versorgen!
Gruß,
JAN
JAN am 7.05.13 19:13
..ja das stimmt, an der Klotze sehe ich mehr als live dabei sein. Und die Vereine sollen, wenn sie Kartenverkaufen, ein "Stop" auf die Eintrittskarten machen, damit sie nicht noch für zuviel Geld, weiter verkauft werden...eine Schande für die Fans und die, die eine Karte günstiger haben wollen. Und wenn man bedenkt das man am Fernseh nur 17,80€ bezahlt und die Fahrt-, und Eintrittskosten sparen kann. deshalb sehe ich es lieber vom Sofa aus.
Werner Conrady am 7.05.13 19:12
@ Manfred am 7.05.13 18:51
Wie wahr, wie wahr.
Dortmunder 20 am 7.05.13 18:53
Natürlich Volksspórt!
Das Fußball-Ligasystem in Deutschland
1) Bundesliga (Profis)
2) 2. Bundesliga (Profis)
3) 3. Liga (Profis)
4) Regionalliga (Amateure)
5) Oberliga (Amateure)
6) Landesliga/Verbandsliga (Amateure)
7) Gruppen-/Kreis-/Bezirksliga (Amateure)
Da ist für jeden Geldbeutel etwas dabei!
Roter Rainer am 7.05.13 18:51
Volkssport im Fußball hört in der Kreisliga auf. Bundesliga für Volkssport zu halten ist doch ein wenig weltfremd.
Manfred am 7.05.13 18:51
@ Werner Günther am 7.05.13 18:35
Schlimmer finde ich das Kinder überhaut mit ins Stadion genommen werden bzw dürfen, denn wenn man sich mal die Enge anguckt und sich manche Fans anguckt kein Vorbild für Kinder so schaffen wir doch schon die nächsten Chaoten fürs Stadion.
Dortmunder 20 am 7.05.13 18:43
Das tut mir jetzt für Ihren Sohn sehr Leid. Gerade wird eine Dampflokfahrt angeboten. Von Siegen nach Wuppertal - mit Schwebebahn und Zoo 124€.-auch ohne Wurst. grüße Adele
Adele am 7.05.13 18:43
schätzeken,
ihr aufsatz ist sehr gewöhnungsbedürftig, schon deshalb, weil sie ihren kleinen hascherln doch geburtstage mit über 200 € ausrichten.
ich kann nur den kopf schütteln, bis ihr partner kommt.
werner am 7.05.13 18:41
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Die VIP-Variante gibt es für sensationelle 26.000 Euro...
Na und.
Ich habe 4 Karten gekauft und 4000 € Rabatt bekommen. Ist doch ein Schnäppchen.
Für diese gesparten 4000 € fahre ich demnächst in Urlaub. Der ist damit ja echt preiswert geworden.
Gerd am 7.05.13 18:40
@ von Susanne Wieseler um 17:27
" Beim BVB kommen auf ein Ticket 20 Bestellungen. (Bei Bayern übrigens nur zehn .... tja). "
Woran das wohl liegen mag ?
fragt das
Sennekind am 7.05.13 18:40
Liebe Frau Wieseler
Sehen Sie es doch mal so:
Monat für Monat muss ich eine Eintrittskarte im Wert von 17,98 für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen. Für diesen Preis kann ich das Champions League Finale aber nicht mal im Fernsehen anschauen. Und wenn ich ein, zwei Monate mal ein paar Spiele nicht nicht schauen möchte und stattdessen lieber Zeit im Ferienpark verbringen will , darf ich nicht mal auf die teure Eintrittskarte verzichten.
Aber um ihre weitere Beschäftigung in den beschützenden Werkstätten des WDR sicherzustellen, zahle ich auch so gern.
Gernfried2000 am 7.05.13 18:39
Liebe Frau Wieseler,
leider sind die Tickets noch nicht teuer genug!Viele Kinder haben noch nie eine echte Kuh,geschweige den ein Reh in freier natur gesehen!Für Fussbalkarten scheint aber immer Geld da zu sein!
Werner Günther am 7.05.13 18:35
Das ist bescheuert, was ich mir im Fernsehen angucken kann schaue ich mir da an und was nicht im Fernsehen kommt sehe ich halte nicht, ich würde aber nie 70 oder gar 200 - ende offen Euro bezahlen, nur damit ich ins Stadion komme, außerdem sooooo wichtig ist mir dann Fußballlauch auch wieder nicht man kann sich zwar freuen wenn der Verein dessen Fan man ist gewinnt aber dafür Massen an Geld ausgeben nein Danke. Ab und zu mal ein Fan Artikel, das war`s aber auch schon, und selbst da nur was ich auch gebrauchen kann einen Mantel oder die Pöhler Kappe von Klopp, oder auch ein Puzzle und ein paar Poster aber vielmehr habe ich nicht. Aber ins Stadion für das Geld? niemals.
Dortmunder 20 am 7.05.13 18:23
tja, da sind freizeitparks schon ein schnäppchen gegen diese Preise in der Bundesliga, dann doch lieber am fernseher sitzen
burkhard am 7.05.13 18:18
Das ist mutig. Die Grünen machen Werbung für sich mit der Ankündigung ihren Wählern Geld abzunehmen. Auf dem Parteitag heute wurden gleich mehrer Steuer-Erhöhungen beschlossen, für's Wahlprogramm.
Spitzensteuersatz rauf, und zwar deutlich, auf 49 Prozent, ab 80.000 Euro Jahreseinkommen. Schon ab 60.000 Euro Jahreseinkommen soll der Steuersatz auf 45 Prozent steigen. Dann die Vermögensabgabe für Reiche: Die sollen 1,5 Prozent von ihrem Geld abtreten. Und so weiter: Höhere Erbschaftssteuer, weniger Ehegatten-Splitting ...
Mit dem eingenommenen Geld sollen Schulden getilgt und kleinere Einkommen entlastet werden, sagen die Grünen. Wie diese Entlastung genau aussehen soll, liest man aber nicht.
Das kann man natürlich machen - die SPD tut es ja auch, hat sich 49 Prozent als Spitzensteuersatz auf die Wahlkampf-Fahnen geschrieben. Für die Grünen ist es aber besonders gefährlich. Denn ihre Wähler sind im Schnitt gut ausgebildet und verdienen entsprechend. Für die klassischen Grünen-Wähler (nicht nur in Baden-Württemberg, wo Ministerpräsident Kretschmann ja ausdrücklich vor Steuererhöhungen warnt) ist das also eine ziemliche Zumutung.
Oder? Vielleicht ist es ja doch nicht so mutig ... Vielleicht halten die Grünen ihre Wähler ja für so intelligent, dass sie wissen: Die Grünen werden, wenn sie denn überhaupt mit regieren - und danach sieht es ja nicht aus, kaum den Finanzminister stellen oder die Steuerpolitik zu einem Knackpunkt bei Koalitionsverhandlungen erklären. Insofern kann auch der mittelständische Schwabe die Grünen beruhigt wählen ...
@Manfred:
Ich gehöre nicht zu denen, die meinen, Privatisierung mache alles billiger und effizienter. Es gibt genug Beispiele wo das nicht der Fall war. Logisch gesehen könnte man auch sagen, Privatunternehmen müssten in der Regel teurer sein als Staatsbetriebe gleicher Leistung, weil sie Gewinn machen müssen und der Staatsbetrieb nicht. Wie dem auch sei:
Personalkosten sind gewaltige Posten in den öffentlichen Haushalten. Beamte bekommen höhere Bezüge als Angestellte, die den gleichen Job machen. Sie zahlen nicht in die Rentenkasse ein und bekommen hohe Zuschüsse für private Krankenversicherungen. Die niedrigsten Beamtenpensionen liegen auf dem Niveau der höchsten Renten. Da sollte man schonmal drüber nachdenken, wenn das Geld knapp ist.
Über viele andere Ausgabenposten natürlich auch, wie die erwähnten Flughäfen, das hatte ich ja schon gesagt. Auch in Familienförderung und Gesundheitswesen versickert bekanntlich viel, ohne groß was zu nützen.
Meckerpott am 29.04.13 23:00
Poltik ist ein schwieriges Geschäft und da sind Halbwahrheiten an der Tagesordnung.
Wie wahr, wie wahr.
Und die Presse lieber Jan ist gleichgeschaltet.
Die Wahrheit kommt nicht an den Tag, oder noch nicht??
Da können Sie noch soviel engegen setzen.
Sie haben aber trotzdem nicht immer recht.
Gute Nacht.
Anonym am 29.04.13 21:52
frillnix am 29.04.13 19:20
Ich denke, wenn man angeblich(?) ein Schwätzchen halten und sich entspannen will und kann (oder will) dabei nicht auf die Zigarette verzichten, dann geht es nicht um die Geselligkeit. Ich bin keine militante Nichtraucherin, soll jede/r rauchen, soviel er/sie will, solange ich den Qualm nicht einatmen muss. Aber ich ärgere mich, dass die süchtige Argumentation bei Rauchern allgemein so locker akzeptiert wird, während man das anderen Süchtigen mitnichten durchgehen lässt.
Ob es wirklich GenußraucherInnen gibt, die langfristig nicht abhängig werden, sei mal dahin gestellt.
Anke am 29.04.13 21:51
@ werner am 29.04.13 20:38
Hallo Werner,
leider verbirgt sich öfters hinter der empfundenen Wahrheit nur die halbe Wahrheit, je nachdem von welcher Seite aus man diese betrachten möchte!
Politik ist eben ein schwieriges Geschäft, und da sind leider Halbwahrheiten an der Tagesordnung.
Und je nachdem, welchem politischen Lager die Presse zugewandt ist, so unterschiedlich sind dort auch die Kommentare und Stellungnahmen zu politischen Themen.
Für die Presse ist es sehr schwierig geworden, neutral zu berichten, da allein der Herausgeber entscheidet, wohin die Reise mit seiner Zeitung geht.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 21:05
JAN am 29.04.13 19:58
du schreibst immer mit einer selbstverständlichkeit und mit dem brustton, daß es stimmt, von sachen, die wir alle nur ansatzweise verstehen.
wenn also in der presse steht, die steuereinnahmen im letztn monat waren die höchsten seit beginn der aufzeichnungen, ist das dann eine falsche aussage oder gar unsinn?
oder kriegen wir normalsterblichen die aufsätze deiner schreiber nur geistig nicht gebacken? fracht gans besorgt ein ruhrgebietler.
werner am 29.04.13 20:38
@ Manfred am 29.04.13 19:17
Hallo Manfred,
ich finde es schade, dass alles so kompliziert ist und man immer genau nachrechnen sollte, ob das alles auch so stimmt, was man uns so erzählt (im Zusammenhang).
Die Zahl der Arbeitslosen wurde von ca. 5 Mio. auf unter 3 Mio. gesenkt.
Vergleicht man aber die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden von 2005 mit Heute, gibt es dort leider keine Veränderung.
Dieses bedeutet im Umkehrschluss: Mehr Erwerbstätige, aber der Kuchen der Lohnkosten hat sich leider in dieser Zeit nicht vergrößert.
Die Lohnsummen müssen also auf mehr Arbeitnehmer verteilt werden, und somit wird der Bruttolohn zwangsläufig für Viele geringer.
Es wurden also in Wahrheit keine zusätzlichen Arbeitsplätze geschaffen, sondern die zu leistende Arbeit wurde lediglich umverteilt!
Und somit kann sich auch das Steuereinkommen aus der geleisteten Arbeit zwangsläufig nicht erhöhen, da die Gesamtlohnsummen in all diesen Jahren sich faktisch nicht verändert haben.
War das jetzt doch nur ein Märchen mit den sinkenden Arbeitslosenzahlen, wenn doch dadurch sich an den geleisteten Arbeitsstunden praktisch nichts gerändert hat?
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 19:58
@Manfred am 29.04.13 19:17
Die besagte Gesetzgebung führte und führt zu einem Anstieg der Fälle und einer politisch gewollten Verlagerung auf die Kommunen, denn die frühere und durch das Hartz-IV Regime abgeschaffte Arbeitslosenhilfe belastete ja nicht die Kommunen sondern den Bund. Zudem führte und führt diese Gesetzgebung eben dazu, dass die Leute sehr schnell zu Sozialfällen werden und auch immer wieder dort landen. Das ist von vielen verschiedenen Stellen unabhängig voneinander bestätigt worden.
Wenn die Grünen jetzt herumposaunen, dass sie die Schulden abbauen wollen, mit dem Geld, das sie der noch existierenden und noch gut verdienenden Mittelschicht aus den Taschen grabschen will, dann müssen sie erstmal zu ihren wirtschafts-, arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Kahlschlägen Stellung nehmen, ebenso wie zu den von ihnen durch Deregulierung ermöglichten Raub- und Plünderungszügen der Banken und Spekulanten, die den Staat bedrohen und finanziell in Frage stellen.
Roter Rainer am 29.04.13 19:35
Anke, 17:30
Es ist ja viel Richtiges in ihrem Beitrag und wenn man in der eigenen Familie miterleben mußte, wie sich jemand zu Tode raucht, dann ist es verständlich, daß man zum militanten Nichtraucher wird. Ich selbst bin auch Nichtraucher, habe es aber nie als Problem empfunden, wenn - was nicht mehr so oft vorkommt - ich auf ein paar Bier in die "kleine Kneipe in unserer Straße" ging, daß dort geraucht wurde. Die Stammgäste, die diese Kneipe bisher am Laufen hielten, sind fast ausnahmslos Raucher. Für Viele war es bis jetzt ein unverzichtbares Ritual, nach Feierabend einen Kaffee oder ein Bier in der Stammkneipe zu trinken, dazu genüßlich eine zu rauchen und ein Schwätzchen mit den Nachbarn zu halten. Ja es gibt sie, die Genußraucher, die maßvoll mit Zigaretten umgehen! Diese Menschen trinken ihr Feierabendbier in Zukunft zuhause. Die Kneipe macht dicht. Und das ist eigentlich schade!
frillnix am 29.04.13 19:20
Roter Rainer am 29.04.13 18:43
Ihrer Aussage stimme ich ebenso wie der von @Jan nicht vorbehaltslos zu.
Die Sozialhilfe war immer schon Aufgabe der Städte und Kreise, nicht die neue Gesetzgebung bringt zusätzliche Belastungen, sondern der Anstieg der Fälle. Das ist nicht nur auf eine Änderung im rbeitsrecht zurück zu führen. Die neuere Gesetzgebung des Bundes schafft eine Entlastungen der Kommunen, die aber nicht reicht. Aber die Sozialausgaben sind ja nur ein Punkt, der die Gemeinden belastet. Und wenn ich lese, dass durch die von den Grünen geplante neue Steuergesetzgebung die Einkommensteuer ansteigen soll, dann profitieren davon auch die Kommunen direkt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob diese Steuer auch zweckgebunden zB. für Schuldendienst sein kann.
Manfred am 29.04.13 19:17
@ Roter Rainer am 29.04.13 18:43
Hallo Roter Rainer,
unsere Kanzlerin, sowie auch die Länderfinanzminister behaupten übereinstimmend, die Wirtschaft brummt und die Steuereinnahmen sprudeln geradezu, vergleichbar mit einem Vulkanausbruch!
Ihren Aussagen folgend reicht ihnen dieser Vulkanausbruch aber nicht, sondern sie fordern einen wahren Tsunami in Sachen Steueraufkommen.
Viel Glück dabei, denn die Hoffnung stirbt zum Schluss!
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 19:06
@JAN am 29.04.13 18:31
Auch wenn Sie ihre Meinung immer im Brustton der immerwährenden Wahrheit verkünden, stimmt es nicht, was Sie da zum Besten geben.
Die Länder vereinbarten selbst mit dem Bund, was Länder- und Bundesaufgabe sein soll.
Der wirkliche Grund für die übermäßige Belastung der Kommunen sind die Auswirkungen der Hartz I-IV Gesetze von SPD-Grünen seit 2004. Diese bürdeten und bürden den Kommunen die Lasten auf, die sie kaum mehr oder nicht tragen können.
Mit den durch SPD-Grünen mittels der Hartz I-IV Gesetze bundesweit erzwungenen Hungerlöhnen lassen sich weder die kommunalen noch andere Aufgaben erfüllen, es kommt einfach zu wenig in die Kassen. Mit den dadurch erzeugten Soziallasten sind die Kommunen ebenfalls überfordert.
Roter Rainer am 29.04.13 18:43
@ werner am 29.04.13 14:58
@ Manfred am 29.04.13 16:59
Hallo Ihr Beiden,
die Schwierigkeiten, welche manche Länder und Kommunen haben, kennen nur eine Ursache: Madame Gnadenlos!
Sie hat’s sehr geschickt während ihrer gesamten Kanzlerschaft immer mehr Aufgaben des Bundes an die Länder und Kommunen delegiert, ohne auch die entsprechenden notwendigen finanziellen Mittel dafür zur Verfügung zu stellen.
Die Gelder des Bundes, die ja teilweise geflossen sind, landeten zunächst bei den Ländern.
Diese gaben jedoch diese Gelder nicht zweckgebunden an die Kommunen weiter, da sie selber eigene Haushaltsprobleme hatten.
Die Pflichtaufgaben wurden in den letzten acht Jahren erheblich erweitert zu Lasten der Städte und Gemeinden sowie der Länder.
Somit wurde sehr geschickt der Bundeshaushalt entlastet, und gleichzeitig die Haushalte der Länder und Kommunen belastet.
Aber Frau Dr. Angela Merkel will von diesen Zusammenhängen leider nichts gewusst haben, denn für die Kommunen sind nun einmal die Länder verantwortlich!
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 18:31
@ Anonym am 29.04.13 16:41
Hallo Anonym,
die Städte und Gemeinden zahlen keinen Soli, denn den Beitrag, den diese entrichten müssen, laut Vertrag, geht direkt in den Aufbau OST, und dazu haben sich alle gemeinsam verpflichtet!
Eben dumm gelaufen, hat man doch von blühenden Landschaften im Osten geträumt, aber seine eigenen Vorgärten in der damaligen Euphorie leider vergessen.
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 18:27
Anke am 29.04.13 17:30
was regen sie sich auf?
diese süchtigen zahlen immense steuern für ihr hobby. und im alter spart der staat jahrzehntelange rentenzahlungen.
das müsste sie, als in der wohlfahrtsindustrie verankerte gutmenschin doch eher freuen.
werner am 29.04.13 17:46
werner am 29.04.13 14:58
So ähnlich ist es gelaufen. Es gibt da eine Stadt mit einem namhaften Fußballverein, die schwarz-gelb antreten, da musste jeder Vorort ein eigenes Hallenbad haben. Und als die Folgekosten, über die man nicht richtig nachgedacht hat, kamen, gab es großes Zähneklappern. Und dann völlig unerwartet der Anstieg der Sozialausgaben. Und plötzlich gab es Miese und Zinsbelastungen. Steuern rauf, doch jetzt nicht. Mehr Miese, Ausgabenkürzungen, auf keinen Fall Steuern rauf. Und so drehte sich die Schraube weiter nach unten. Und jetzt können die ruhig alle freiwilligen Ausgaben kürzen, aber die Schulden kriegen sie damit nicht weg. Mit dem Hallenbad ist nur ein Beispiel, Gebäude, Schulen, Straßen wurden genau so vernachlässigt. Und die Aktion "Unser Dorf soll schöner" werden war meistens eine Privatinitiative. Die dürfte in DO auch nicht gelaufen sein.
Manfred am 29.04.13 17:35
frillnix am 29.04.13 12:55
Ach ja, richtig, die armen, armen Raucher! Wir sind schon eine merkwürdige Gesellschaft: Die meisten Süchtigen haben sich gefälligst in Grund und Boden zu schämen, sich einfach mal ein bisschen zusammenreißen und doch mal an ihre Familie denken.
Wir haben kein Problem damit, abfällig über Alkoholabhängige, Abhängige illegaler Drogen, Spielsüchtige usw. zu denken und zu reden. Esssüchtige sind immer für einen abfälligen Lacher gut. Nur die Raucher, die sind natürlich der letzte Hort von Geselligkeit und Lebensfreude und werden von den doofen, leibfeindlichen Spießern gequält.
Wenn Sie mal selbst miterlebt haben, wie ein naher Familieangehöriger, starker Raucher seit früher Jugend, selbst nach der Diagnose Lungenkrebs niht aufhören konnte zu rauchen und schließlich nach langer Qual elend erstickt ist, dann hat es sich mit Freiheit und Abenteuer! Rauchen ist eine von den sehr gesundheitsschädigenden Süchten. Punkt.
Anke am 29.04.13 17:30
JAN am 29.04.13 11:31
Tja, Jan, das ist das große Problem. Auf der einen Seite haben die Kommunen soviel Einnahmen wie nie zuvor. Aber auf der anderen Seite haben sie seit Jahren so gut wie keine freien Mittel. Das heißt, sie fahren die freiwilligen Ausgaben auf ein Pflichtminimum zurück. Aber in etlichen Kommunen waren plötzlich noch Mittel frei für irgendwelche Leuchtturmprojekte, die dann auch noch erheblich teurer wurden als vorgesehen. Wenn ich sage, dass mit jeder zusätzlichen Einnahme die Ausgabenwünsche um ein Mehrfaches steigen, sehe ich das Beispiel meiner Heimatgemeinde. Hier wurde die Grundsteuer fast verdoppelt, um den zusätzlichen neuen Kassenkreditbedarf abzufangen. Es kamen aber weitere Investitionswünsche mit dem Hinweis auf die erhöhten Steuern. Folge davon ist, dass der Haushalt wieder nicht ausgeglichen ist. Natürlichen haben die Gemeinden ein Einnahmeproblem. Aber größer ist das Ausgabenproblem: Sozialausgaben, Schuldendienste als Beispiel
Manfred am 29.04.13 16:59
warum müssen den die steuern erhöht werden?weil der bürger eine rundum versorgung fordert.er ist gegen alles demo jeden tag gegen irgendetwas.sie sollten sich mal bei einem rentner schlau machen die dieses land nach dem krieg wieder auf die beine gebracht haben.
westfale am 29.04.13 16:59
Jan,
also zahlen wir mit der Ökosteuer unsere zuvor aus der Rentenkasse entwendeten Beiträge zurück.
Na prima, so lässt sich haushalten.
Und mit dem Soli meine ich selbstverständlich den Beitrag der Städte, mal so eben 1 Mio,Jahr für Jahr, Peanuts oder?
Anonym am 29.04.13 16:41
HB am 29.04.13 12:28
NEIN, mein gutster,
das wird mir morgen nur dann passieren können, wenn es gans blöd läuft, oder übermorgen aus angst heraus, wenn messi schon 4 buden gemacht hat. ob er den record von unserm leva noch überbietet.
ich würde gerne im mai sehen, wieviele tore wirgegen barca schiessen.
dagegen sind linke grüne oder strickende grüne mir egal, solangenur der claudia zugejubelt wird.
b
werner am 29.04.13 15:40
JAN am 29.04.13 14:26
genau!!!
so oder ähnlich iss es. man denke nur:
an die aktion: Unser dorf soll schöner werden. damals wurden überschüssige gelder zum vergolden der bürgersteige verwendet.
oder jeder dödel wollte in seinem dorf eine Drefachturnhalle. der bürgermeister hat sie bekommen.
wie selbst bochum eine U-Bahn. hat eigentlich bielefeld auch ne u-Bahn? oder doch eher nur die sehenswerte bahnhofstoilette?
werner am 29.04.13 14:58
@ Anonym am 29.04.13 13:50
Guten Tag Anonym,
der Soli ist mittlerweile nichts Anderes als eine ganz normale Steuereinnahme für unseren so hoch geschätzten Bundesfinanzminister, und somit also nicht zweckgebunden, wie irrtümlich schon alleine der Name dieses Steuerbeitrages hergibt (geht also nicht im vollen Umfang in die „Neuen Bundesländer“).
Die Öko-Steuer ist aber zweckgebunden und fließt direkt in die Rentenkassen, wird aber von unserem Herrn Schäuble im Gesamthaushalt als Zuschuss in die Sozialsysteme verbucht - denn seine Bücher müssen ja schließlich stimmen!
Das Wort Öko-Steuer ist in meinen Augen deshalb auch irreleitend - man sollte in diesem Fall eher über eine Öko-Abgabe sprechen, da Steuern in der Regel nicht zweckgebunden eingesetzt werden und dem gesamten Bundeshaushalt zur Verfügung stehen.
Diese Öko-Abgabe hat also mit dem Begriff Öko leider nichts zu tun, da sich in Wahrheit hinter dieser Abgabe etwas Anderes dahinter verbirgt!
Und falls in Ihrer Gemeinde die Straßen nicht repariert werden, Kultureinrichtungen geschlossen, Bäder wegrationalisiert werden, sich die Schulen in einem maroden Zustand befinden und Büchereien nicht mehr vorhanden sein sollten, bitte nicht aufregen!
War ja seit langem alles vorhersehbar, und niemand hat sich ernsthaft um diese Problem gekümmert. Toll, Gelder waren doch angeblich immer reichlich vorhanden!
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 14:26
Deutscher Michel, wann wirst du endlich wach....soviel Dummheit schreit zum Himmel....
Für welche Partei ist der Bürger denn primär?
Brummpa am 29.04.13 14:23
Sicher sind die Kommunen überlastet.
Natürlich sieht es in NRW bescheiden aus. Klar doch.
Aber doch nicht durch zu niedrige Steuereinnahmen.
Und bevor jemand höhere Steuern verlangt sollte erstmal der Solidarbeitrag gestrichen werden, dann haben die Kommunen und Städte mehr Geld.
Wo gibt es sowas das Städte, auch die die unter Haushaltssperre stehen, Darlehne aufnehmen müssen um diesen Beitrag zu zahlen.
Darlehen bsp. von Dresden, die Stadt ist ja bekanntlich schuldenfrei.
Es gibt in NRW Städte, die keine Gelder für Maßnahmen beantragen können weil sie ihren Eigenbeitrag nicht haben und teilweise auch nicht aufnehmen dürfen.
Unser Land müsste so nicht aussehen.
Auch die Straßen nicht, der Bund nimmt ca 54 Mrd. an Kfz.-Mineral-Ökosteuer ein und gibt ca. 18 Mrd. für den Straßenbau aus.
Und glaube doch keiner die Gelder der neuen Erhöhung werden zweckgebunden ausgegeben, dreimal kurz gelacht.
Anonym am 29.04.13 13:50
frillnix am 29.04.13 12:55
Denen scheint egal was sie bewirken und anrichten solange es ums eigene geht. Es ist schade.
Diese Partei hat eine Entwicklung genommen, wo man sich nur
wundern kann. Allerdings sitzt die junge Generation in der alten
Generation strickend beim Parteitag.
Was möchten die beweisen frage ich mich, wenn sie davon
ausgehen der Staat wirds schon richten, irgendwie, wen was kostet
scheint egal.
Gertrud am 29.04.13 13:44
Nachdem die Grünen mit Schröder soweit in die äusserste marktradikale Ecke abgetrieben sind, das sie sogar die FDP vor Westerwelle weit rechts überholt haben, halten manche das neue Parteiprogramm schon für links, wenn die Grünen etwas der rechten Ecke wieder rauskommen.
Maximilien de Robespierre am 29.04.13 13:36
Die grüne Spießer-Spaßbremsenpartei wird zum 1. Mai jede Menge Existenzen
zerstören! Nach dem Motto: Wollt ihr das totale Rauchverbot? Viele Wirte kleiner Eckkneipen stehen vor dem Aus. Ein Stück Alltagskultur geht unwiederbringlich verloren. Ein weiterer Schritt in Richtung Anonymität und Vereinsamung. Aber was kümmert das die Besserverdienerpartei, die sich schon durch die Unterstützung der "Hartz"- Reformen um die Verarmung großer Teile der Bevölkerung "verdient" gemacht und mit dafür gesorgt hat, daß die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinanderklafft. Pfui Deibel!
frillnix am 29.04.13 12:55
@Anke am 29.04.13 11:36
Was dabei aber gerne unerwähnt bleibt, ist, dass kleinere Einkommen entlastet werden ... .
Wo genau steht das und was genau ist damit gemeint?
Roter Rainer am 29.04.13 12:55
Anke am 29.04.13 11:36
"Es scheint schick zu sein, auf die Grünen einzudreschen, sowohl von rechts wie von links. ... Aber eine stärkere Belastung der hohen Einkommen ist überfaellig, im Sinne von mehr sozialer Gerechtigkeit."
Vorsicht mit solch unbedachten Äußerungen in diesem unseren Blog. Einige der geschätzten Blogger könnten hyperventilieren mit den Folgen Kreislaufversagen, schliimmstenfalls Herzstillstand.
HB
HB am 29.04.13 12:28
Es scheint schick zu sein, auf die Grünen einzudreschen, sowohl von rechts wie von links. Was dabei aber gerne unerwähnt bleibt, ist, dass kleinere Einkommen entlastet werden und die Mehreinnahmen für Bildung etc. verwendet werden sollen. Mit den verabschiedeten Grenzen bin auch nicht einverstanden, weil es die falschen Leute treffen würde. Aber eine stärkere Belastung der hohen Einkommen ist überfaellig, im Sinne von mehr sozialer Gerechtigkeit.
Anke am 29.04.13 11:36
@ Manfred am 28.04.13 21:06
>>> … Mit jedem zusätzlichen Euro wird zusätzlicher Bedarf geweckt, … >>>
Guten Morgen Manfred,
die öffentlichen Haushalte sind unterfinanziert, und manche von denen können ihren Aufgaben leider nicht mehr gerecht werden!
Mit jedem zusätzlichen Euro wird nicht zusätzlicher Bedarf gedeckt, sondern es werden lediglich die Mittel beschafft, um alte Baustellen endlich sanieren zu können.
Ansonsten geht der Kahlschlag in unseren Gemeinden, Ländern und sogar im Bund munter weiter!
Unsere Schulen verfallen, Kultureinrichtungen müssen geschlossen werden, Schwimmbäder stehen vor dem Aus, Straßen können nicht mehr saniert werden etc.
Sogar der Bund lässt neue Autobahnprojekte von ”Privater Hand“ langfristig finanzieren!
Sie behaupten, zurzeit wären genügend Mittel in den Töpfen vorhanden, und man würde keine Mehreinnahmen benötigen.
Gehen Sie doch bitte mit offenen Augen durch das Ruhrgebiet und beantworten Sie sich selber einmal die Frage, warum sich dort alles in einem so schlechten Zustand befindet!
Liegt es an fehlenden Mitteln, oder aber am fehlenden Willen der Verantwortlichen?
Und diese Probleme gibt es in ganz Deutschland, mit Ausnahme von einigen sehr finanzstarken Kommunen!
Unsere Verpflichtungen gegenüber den anderen EU-Ländern müssen natürlich bezahlt werden, und diese können leider auf Dauer nicht mehr schuldenfinanziert werden, wegen der Schuldenbremse im Grundgesetz. Nur Bares lacht – aber woher nehmen, wenn nicht stehlen!
Leistungen weiter kürzen, oder Steuern erhöhen?
Gruß,
JAN
JAN am 29.04.13 11:31
Meckerpott am 29.04.13 2:03
Die Forderung in Richtung Beamte ist zu einfach, Wenn die Öffentliche Hände auf alle Aufgaben verzichten würden, die nicht zu den hoheitlichen oder schlicht hoheitlichen Aufgaben, die eben nur von den Behörden wahrgenommen werden dürfen, könnten sie erheblich mehr sparen. Und wir Steuerzahler müssten erheblich weniger zahlen. Zwar hätten wir dann immer noch Beamte, die nach dem GG nur die hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen dürfen. Aber viele Rechnungen beweisen, dass sie nicht teurer sind als Beschäftigte im öD. Aber frage mich keiner was passiert, wenn Bund, Länder und Gemeinden sich nur auf diese typischen Staatsaufgaben beschränken. Dann können die Grünen sich ein neues Thema wählen und müssen sich nicht mit Steuererhöhungen für Verdiener ab ca. 52.000€ (Reiche?) beschäftigen.
Manfred am 29.04.13 11:26
...ich habe mir Gestern die Sendung Günter Jauch angesehen und es wurde über Hoenes gesprochen, da aber sagte Gottschalk; " warum müssen wir noch mehr Steuer zahlen wenn unsere Steuergeldern für die Kriege in den anderen Ländern ausgegeben werden?" Hat er Recht? Ich meine es auch, warum noch mehr Erhöhung der Steuer für die mehr Geld haben? Warum werden die von uns geleisteten Steuer,(hart verdient) nicht für mehr Sozialezwecke ausgegeben? Müssen wir als Deutsche uns in allen Kriegen einmischen? Müssen wir mit unseren Steuern die Blutige Kriege unterstützen?
Und hat der Staat nicht schon genug mit den Steuerngeldern geschlampt und zu viel für andere Sachen ausgegeben, die eigendlich für unsere Deutsche Sozialezwecke dienen sollen? Nun ja, "die Grünen" sie vollen die Steuer erhöhen und bei der nächsten Bundestagswahl 2013 werden sie dafür die Quittung der Wähler bekommen, sie werden sicherlich nicht an die Regierung kommen und mit der SPD auch noch regieren, das wäre ja ein Skandal.
Werner Conrady am 29.04.13 9:53
>>>Wenn Sie einen Steuersatz jenseits von 50% ungerecht finden, sollten Sie aber dringend nochmal den Taschenrechner z�cken - oder haben Sie den Soli (eine de facto zweite Einkommenssteuer) schon vergessen?
Picard42 am 28.04.13 18:49
Unbenommen. Ich meinte nur grundsätzlich, weil über die Prozentzahlen geredet wird. Warum rechnen Sie's nicht vor (evtl. plus Rente, Krankenkasse etc pp)?
Wie dem auch sei, was ich eigentlich sagen wollte war, dass die Einnahmen so hoch sind wie nie zuvor und man daher, wenn's immer noch nicht passt, mal die Ausgaben anschauen sollte, wie zB Werner ja auch sagte mit den Flughäfen.
Oder man schaue mal auf die Beamten, ihre Pensionen und die Zuschüsse für ihre private Krankenversicherung, das sind enorme Posten in den Haushalten.
Jedenfalls würde mich interessieren, ob irgendeine Partei ernsthaft ans Sparen denkt statt an erhöhte Einnahmen.
Meckerpott am 29.04.13 2:03
Heute abend volles Programm, Günter Jauch im 1. die Moral der mächtigen,
oder obersten Sozialschmarotzer,
auf Pro 7 der teppichunterhändler der verfiltzten fdp Nebelkerzenwerfer niebel
(geht die Welt zu Grunde) !denn nobel waren , sind diese noch nie gewesen,
außer zu sich selbst die kohle vom Steuerzahler in die volle Taschen zu stopfen.
Mal sehen und hören was herr gysi dazu zu sagen hat.
Ich bitte sie, ist ein geflügeltes Wort des gysi, was er gern zu sagen pflegt.
Wer will kann ja mal reuschauen und hören, was es zu sagen gibt.!
Glück auf, beim neuen erkentnißgewinn!!
klausi am 28.04.13 21:44
JAN am 28.04.13 19:48
Die Steuererhöhung ist eine fixe Idee, mit der jeder glaubt, dass damit die Finanzprobleme der öffentlichen Hände gelöst werden. Das Gegenteil ist der Fall: Mit jedem zusätzlichen Euro wird zusätzlicher Bedarf geweckt, der zu zusätzlichen Ausgaben führt, die wiederum zu Einahmeerhöhungen führen. Sparmaßnahmen sind nur auf der Ausgabenseite möglich. Aber kritische Ausgabenbetrachtung ist nicht angesagt. Da kann man leichter Steuern der "Reichen" erhöhen.
Manfred am 28.04.13 21:06
Der Präsident des Bundesrechnungshofes, Prof. Dr. Dieter Engels, fordert, dass mehr Steuerprüfer und Steuerfahnder eingestellt werden. Damit ließen sich jährlich ca. 7 Milliarden € bisher nicht eingezogener Steuern hereinholen. Ganz ohne Steuererhöhung.
Damit kann man dann öffentliche Infrastruktur bezahlen, die auch den Unternehmern zugute kommen, so dass diese dann Arbeitsplätze schaffen können. Das ist der eigentliche Sinn von Steuern, dass sie allen nützen, direkt oder indirekt und sofort oder etwas später.
Roter Rainer am 28.04.13 21:01
Deutschland ist erneuerbar !(?) Teil 2
Im TV-Reality-Format "Secret Millionaire" auf RTL wird der Beweis geführt, dass D. bereits ein Entwicklungsland geworden ist. In den Entwicklungs-ländern ist die Spaltung der Gesellschaft "normal". Dort wird der Restbe-völkerung suggeriert, dass jeder an seiner Armut selbst schuld sei. Umgekehrt heisst es, dass jeder "Self-made"- Millionär sein Reichtum selbst verdient habe. Deshalb sei halt die "Philantropie" der Reichen bei den Hartz-IV-Beziehern die richtige Antwort. So bricht Dr. Holger Riemer aus Düsseldorf nach Berlin auf, um sich dort 1 Woche lang "undercover " als Hartz-IV-Bezieher zu erproben. Seine Botschaft lautet: Ich komme zu den Hartz-IV-Beziehern mit dem Scheckheft. 10 000 Euro pro unglückliche Nase. Ein unverfälschter Blick auf das Gewissen der Reichen und Superreichen enthüllt den skandalösen moralischen Anspruch des Feudalismus: "Der Pöbel tut uns leid. Wir haben das Recht reich zu sein."
Frank am 28.04.13 20:34
>Wohlhabende sollen zahlen>
Diese Aussage ist ja soweit schon richtig, aber die ist schon alt, denn seit Jahren wird nun schon von denen da oben geträllert, dass Reiche auch mal zur Kasse gebeten werden sollen, aber getan hat sich da immer noch nix.
Im Gegenteil... es gibt mit Sicherheit Millionen von Reichen, die wie z.B. Hoeness ihre Millionen am Staat vorbeisparen und sich sagen, sie hätten im Vergleich zum restlichen Arbeitervolk ja soviel geleistet, dass sie sich das erlauben können, den Staat zu bescheissen.
Es wird immer viel versprochen von der Politik, aber getan wird nix... zumindest ist das meine Ansicht!
micha am 28.04.13 20:05
Genug gejammert!
Um die Daseinsvorsorge, für die Bund, Länder und Gemeinden verantwortlich sind, auf den heutigen Stand für unsere Bevölkerung zu gewährleisten, und dabei die Schuldenbremse nicht aus den Augen verliert, führt an höheren Steuereinnahmen kein Weg vorbei.
Entweder man erhöht die direkten Steuern (Einkommensteuer, Erbschaftssteuer etc.), oder man traut sich und erhöht die indirekten Steuern, wovon aber die gesamte Bevölkerung betroffen sein wird.
Das Problem, welches die Politik zurzeit aber hat, ist es, wie sage ich es meinem Kinde.
An Steuererhöhungen wird kein Weg vorbeigehen, entweder man erhöht die direkten oder aber, wie schon gesagt, die indirekten Steuern, um die Kriterien einhalten zu können.
Entscheiden Sie bitte selber, entweder Pest oder Cholera - Sie haben die Wahl!
Geht es nach Herrn Schäuble, wird er seine Kassen durch die Erhöhung der indirekten Steuern füllen.
Aber natürlich erst nach der Wahl, und diese Entscheidung ist dann, wie immer, alternativlos, um die Leistungsträger in unserer Gesellschaft nicht zu schwächen.
Selbst wenn man die Einkommensteuer im Sinne Der Grünen erhöhen würde, reicht es leider nicht aus, den Finanzbedarf der öffentlichen Kassen zu decken.
Als gerecht empfinden würde ich es, wenn man beide, sowie direkte und indirekte Steuern erhöhen würde, falls der Finanzbedarf dieses notwendig machen sollte.
Gruß,
JAN
JAN am 28.04.13 19:48
Und von Tag zu tag kommt immer mehr csu-Filz in Bayern zu Tage.
Alles nur Zufall um den Steuerkriminellen Hoeneß, der ja genau von dem
Bayernfilz auf der Landesliste sollte. Nun haben sich seehofer ,Soeder und
die Merkel vom Filz komischerweise zu distanzieren, wo sie und die Bayern
das Wort schwarzer Filz schon im Namen tragen.
Von grünem Filz oder roten in Bayern hat man nooch niemals gelesen....
Hatte die csu nicht auch baziz in ihren Reihen?
Die csu Politiker in den Filzstiftstaat sind ungelogene Heuchler vor dem Herrn,
die brauchen mal eine saftige Klatsche von den Wählern!!!
senf am 28.04.13 19:35
Leider sind die Grünen immer noch nicht bei der Realität angekommen. Steuererhöhungen für wem, für Banken und Sparkassen die bei Steuerhinterziehung behilflich sind?
Von Menschen die rund um die Uhr arbeiten und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.
Für Politiker die ohne Maß und Ziel denken.
Wurden die Löhne erhöht? Zu DM Zeiten waren schon mal 52 % Steuern vorhanden, etwa dies bei EURO?
Wer arbeitet, seine Gesundheit aufs Spiel setzt soll auch dem entsprechend verdienen.
Schicht nein danke das mag ich nicht, den Verdienst aber.
Klaus Schmidt am 28.04.13 19:28
Picard42 am 28.04.13 18:49
Oje,
wie kann man sein ganzen Leben
hier verbringen und mit immer wieder um den gleichen Dummfug reiten?
Anonym am 28.04.13 19:20
Es bleib sich doch gleich, ob ihr Rot Grün, oder Schwarz Gelb wählt, und reicht es für keinen, dann machen sie wieder auf Schwarz Rot!
Es ist 15 Jahren unerheblich wen ihr wählt, mit einer Ausnahme!
Die Linke könnte, würde sie in die Verantwortung gewählt was für die Benachteiligten Bürger Veränderungen bewirken!
Nur muss ihnen erst mal vertraut werden, und dann sie gewählt werden!
bürger am 28.04.13 19:15
"In diesem Land bekommt man Applaus, wenn man denjenigen, die diesen Staat eh schon *tragen*, das Geld aus der Tasche zieht - oder eben fünf oder zehn Milliarden im Nirwana versenkt. Komische Logik....
Picard42 am 28.04.13 18:49"
Was daran stört ist die Verallgemeinerung. Von wem bekommt man Applaus? Diese Steuerforderung trift nicht die Mehrheit, der sich äußernden Bevölkerung, deshalb liest man hier Applaus. In anderen Foren sieht das anders aus, da werden weitere Steuerforderungen auch an den Spitzensteuersatz sehr kritisch gesehen. Und positive Kritik zu den Fehlnvestitionen gibt es schon lange nicht mehr. Wenn sich Privatunternehmen "verzocken" gibt es zwar auch Kritiken, aber bedeutend weniger als wenn die öffentlichen Hände sich "verzocken".
Manfred am 28.04.13 19:09
@werner am 28.04.13 16:24
Gute Argumente, werner!
In diesem Land bekommt man Applaus, wenn man denjenigen, die diesen Staat eh schon *tragen*, das Geld aus der Tasche zieht - oder eben fünf oder zehn Milliarden im Nirwana versenkt. Komische Logik....
@Meckerpott am 28.04.13 4:20
Wenn Sie einen Steuersatz jenseits von 50% ungerecht finden, sollten Sie aber dringend nochmal den Taschenrechner zücken - oder haben Sie den Soli (eine de facto zweite Einkommenssteuer) schon vergessen?
Picard42 am 28.04.13 18:49
Solidarität muss wieder einen Wert haben in Deutschland!
Gier und Egoismus führen in den merkel´schen Abgrund
ami am 28.04.13 18:49
ich habe heutig die teilweise wunderbaren begründungen für steuererhöhungen hier und bei den grünen/innen gehört.
keiner kam auf den gedanken, kriminelle politker für verschwendung von steuergeldern oder das erlassen von hirnrissigen gesetztn in den knast zu stecken. hier fallen mir spontan eichel und steinbrück ein. natürlich auch wobereit/platzek und die macher vom landeplatz kassel-calden.aber trittihn wird das schon richten.
werner am 28.04.13 16:24
Was bringt es denn, die Spitzensteuersätze immer weiter anzuheben? Die wenigen ehrlichen Wohlhabenden werden noch weiter abkassiert und der Großteil der wirklich Reichen versteckt sein Geld dann nur noch viel mehr im Ausland und lässt sich die Bilanzen schönrechnen. Das Problem an so vielen Gesetzen ist einfach, es werden immer die ehrlichen Bürger bestraft. Diejenigen, die man eigentlich erwischen will, lachen nur drüber.
Die Strafen für Steuerhinterziehung müssen DRASTISCH angehoben werden. Wer sein Geld am Finanzamt vorbei aus dem Land schafft muss jede Sekunde Angst schieben, er könnte doch erwischt werden. Sich dann im Ernstfall mit etwas Bußgeld freikaufen zu können ist einfach zu billig. 10 Jahre Gefängnis für jede Million, die man am Staat vorbeigeschleust hat. Klar würden viele dann wieder sich beschweren, für Steuerhinterziehung wird man härter bestraft als für Mord und Vergewaltigung etc. aber solche Stammtischparolen gibt es sowieso immer, egal wie die Gesetzeslage ist.
gitarre am 28.04.13 15:03
Wir brauchen keine Reden.
xxxxx
Ja, Taten, aber keine Klientel-Taten, Armutsberichtsverwässerungs-, Schuldenaufnahme- und verfassungsunkoforme Gesetzeseinbringertaten wie unter der Schwarzgelden Regierung
irmi am 28.04.13 14:21
Warum eigentlich nicht, in einer solidarischen Gesellschaft sollten doch starke Schultern
mehr tragen als schwache denn ein christliches Gebot lautet, etwas abgewandelt,
der Starke trage des Schwachen Last. Allerdings sollten die Lasten auch wirklich
gerecht verteilt werden und das ist nun einmal die Aufgabe der Politiker, für etwas
sinnvolles müssen sie doch da sein.
Wichtig ist auch, dass sie sich selbst auch an den Lasten beteiligen und nicht wenn
es darauf ankommt aus dem Staub machen oder dem Bürger "Wasser" predigen
und selber "Wein" trinken.
Die Politk hat vom Wähler ein Mandat und dieses hat sie zu erfüllen, kommt die Politik
dieser Pflicht, für eine gerechte Gesellschaft zu sorgen, nicht nach so braucht sie
sich über die wachsende Politikverdrossenheit nicht zu wundern
Andreas am 28.04.13 14:09
".... Nur der Unterschied zwischen der Linken und den übrigen Parteien ist doch der, die Linke würde das durchsetzen, ohne wenn und aber! ...
bürger am 28.04.13 13:18"
Woher nehmen Sie denn DIESE Sicherheit?
Haben die LINKEN schon jemals eine Forderung durchgesetzt?
HWz am 28.04.13 13:47
Warum wird eigentlich nicht das Hartz 4 Geld versteuert. Wäre doch eine Gute Einnahmequelle.
Sarkasmus Pur. ...........................
m.meinung am 28.04.13 13:34
Auch die Grünen wollen jetzt, da nichts anderes hilft, auf die Gerechtigkeit Schiene setzen!
Auch die Grünen, so wie Union und SPD schwenken ein, auf die Forderungen der Linken!
Wie durchsichtig kann Politik eigentlich sein!
Nur der Unterschied zwischen der Linken und den übrigen Parteien ist doch der, die Linke würde das durchsetzen, ohne wenn und aber!
Bei den anderen Parteien werden wieder Ausflüchte, Entschuldigungen, und Schuldzuweisungen kommen, wenn es ihnen nicht gelingt, ihre Forderungen durch zu setzen!
Wie sagte es Adenauer so treffend!
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!
bürger am 28.04.13 13:18
Deutschland ist erneuerbar ! (?)
Man hört verschiedenes über die Folgen des Existenzminimums für die Reichen in D. Vor allem die Wut-Kultur auf Sylt, sagen die Fischer, sei bedroht. Weniger die verbeamteten Gutmenschen in Adidas-Anzügen und Sportschuhen. Aha, die Globalisierung aus Vietnam, Kambodscha und China. Natürlich zum Preis für westeuropäische Markenprodukte. Versteht sich ! Die B´90/Grüne wollen die Altlasten gestalten ? Wie Agenda 2010 ? Ohne Wegducken wenn´s schwierig wird. Sie wollen asiatisch angezogen mitlaufen, für ein Europa mit mehr Solidität und Solidarität. Das wird sicher langsam durch den Schlund des Vordecks wegsacken. Der Schuldenberg bleibt so noch lange an Bord und neue Jobs und Leitindustrien werden nach neuen Ufern suchen. Wir werden zum Entwicklungsland !
Frank am 28.04.13 12:15
Guten Tag,
Menschen mit einem gesunden Menschenverstand werden von den Spdgrünen voll vor den Kopf gestoßen.
Bei höheren Einkommenssteuersätzen sind doch die Antriebsmechanismen unserer Wirtschaft, ich denke da an die Ingenieure, Facharbeiter, Meister und Familien, sofort direkt betroffen und drücke in den meisten Branchen den Leistungswillen.
Aber was kann man von einer Partei die im Großen und Ganzen aus Erziehern, abgebrochenen Theater- und Theologiestudenten, Sozialwirten, Sonderpädagogen, Philosophen, Ungelernten, Berufsempörten usw. besteht, schon Verständnis hinsichtlich unserer Volkswirtschaft Erwarten.
Und wie abgetakelt sich die, ach, so große Volkspartei Spd auf großer Bühne benimmt wird uns ja täglich in den Medien vorgeführt.
Dieses Kuscheln mit den Grünen spottet eigentlich jeder Beschreibung.
Gruß
Speider.
Speider am 28.04.13 11:44
Picard42 am 27.04.13 21:28
Da muss ich Sie enttäuschen. Die Verdienste im öD sind nicht so hoch, dass die Mehrzahl der dort Beschäftigten von diesen Steuerplänen betroffen sein könnten. Selbst an Ende der Laufbahn (für Nichtinformierte: das Einkommen im öD steigt mit den Dienstjahren) bin ich nicht an 60.000 bzw. 80.000€ zu versteuerndes Einkommen gekommen. Deswegen könnte mich persönlich die Diskussion kalt lassen.
Manfred am 28.04.13 11:43
Wie schon recht oft erwähnt haben wir derzeit Rekord-Steuereinnahmen. Das Problem liegt also nicht auf der Einnahmen-Seite.
Über einzelne Punkte kann man immer reden.
Ehegattensplitting weg und dafür höhere Kinderfreibeträge und/oder mehr Kindergärten - kann man drüber reden.
Höhere Erbschaftssteuer - kann man andenken.
Spitzensteuersatz wieder näher an die 50% (darüber fände ich ungerecht, wenn der Staat mehr nähme als er den Leuten ließe) - kann man auch überlegen.
Vermögensabgabe geht für mein Empfinden gar nicht, denn damit bestraft man die Leute dafür, dass sie sparen und was für schlechte Zeiten zurücklegen, was Stabilität gibt, anstatt gleich alles zu verjubeln. Außerdem wäre es eine zusätzliche Steuer auf ein schon versteuertes Einkommen. Aber drüber reden kann man. ^^
Wie auch immer man zu den einzelnen Punkten stehen mag - die Frage, was auf der Ausgabenseite getan werden soll, wo offensichtlich das Problem liegt (denn die Einnahmen sind rekordhoch), die bleibt offen.
Meckerpott am 28.04.13 4:20
Wer sich für die Umwelt interessiert, dem sind auch die Mitmenschen nicht egal. Da gibt es das FDP-Denken eben nicht. Daher sind Steuererhöhungen kein grosses Risiko, selbst wenn es die eigenen Wähler trifft.
Trotzdem sind die Grünen mitverantwortlich für den Umbau der Gesellschaft durch Schröder. Sie haben die Weichen für die Probleme mitgestellt, die die Grünen und auch Steinbrück heute anprangern.
Ich bin Wähler, ich muss diesen Widerspruch nicht auflösen. Ich wähle diese Partei einfach nicht. Als Ex-SPD-Wähler bleibt die Linkspartei für mich der Kompromiss.
Siggi am 28.04.13 0:34
Egal was kommt, Hauptsache die merkel und die Fdp kommen in den
Orkus der geschichte. Es kann soo nicht mehr weitergehen mit dieser
mehr als korruppten regierungskasperlegurkentruppe!
Also wech damit!
ronny am 27.04.13 21:57
@Hannes am 27.04.13 21:36
Dazu noch eine Prise Ideologie der fanatischen Religioten [...]
Die heute als Neoliberale bezeichneten rabiaten Marktradikalen des Laissez-faire-Kapitalismus sind ebenso Anhänger einer Religion, wie der wirklich Liberale Alexander Rüstow schrieb.
(Wikipedia) Rüstows Ziel war die Überwindung der systembedingten Mängel des Laissez-faire-Liberalismus, nämlich:
mangelnde Berücksichtigung der Lebensumstände der Bevölkerung
Mangel an sozialer Grundsicherung, insbesondere bei unverschuldeten Notlagen
teilweise menschenunwürdige Arbeitsbedingungen
die höchst ungleichmäßige Verteilung von Chancen, Einkommen und Vermögen
durch eine aktive Wettbewerbspolitik, die
Monopolbildung verhindert,
das unternehmerische Eigeninteresse in Richtung des Gemeinwohls kanalisiert
ein liberaler Interventionismus sollte etabliert werden und
ein leistungsstarkes, mittelständisches Unternehmertum sollte gefördert werden.
Roter Rainer am 27.04.13 21:50
@Picard42 am 27.04.13 21:40
Tue ich doch!
Ich sage nur: iPad!
Hannes am 27.04.13 21:47
@Hannes am 27.04.13 21:36
Wolltest Du nicht Snooker gucken? Mach das - es beruhigt! ;-)
Picard42 am 27.04.13 21:40
@Anke am 27.04.13 21:22
Die "gesellschaftliche Realität", auf die @HB abstellt, ist bei mir nicht im Fokus. Wie ich auch gerade @Manfred geantwortet habe, ist für mich die Abgrenzung eines "Leistungsträgers" nicht, dass der *Rest* nichts leisten würde - das wäre auch eine sehr kurzsichtige Sicht der Dinge.
Ich will die Debatte um diesen Begriff auch gar nicht vertiefen - weil, wie Sie richtig dargestellt haben, die Steuerpläne der Grünen Menschen treffen, die mitnichten "reich" sind - sondern einfach die (schwindende?) Mitte der Gesellschaft darstellen. Eben die Leistungsträger... :-p
Gruß,
Picard
Picard42 am 27.04.13 21:38
@Anke am 27.04.13 21:22
So sind sie halt, die neoliberalen plumpen Parolen.
ALG-2 Leistungsbezieher sind römisch-dekadent, Malocher sind kleine Rädchen und Steuerhinterzieher und Plagiatoren sind Leistungsträger.
So was macht mich einfach wütend. Solche Aussagen sind spaltend, nicht verbindend. Und was diese Art von Politik verursacht (und zwar weltweit!) sieht man ja heute.
In ein paar Jahren, sollten die Neolibs weiter am Drücker sein, wird das alles noch viel krasser. Dazu noch eine Prise Ideologie der fanatischen Religioten und unsere Gesellschaft wird den Bach hinunter gehen. Wie ich schon seit Jahren gebetsmühlenartig sage: wir brauchen einen Reset, sonst ist bald Schicht im Schacht. Dazu braucht es wirklich schlaue Köpfe. Aber da ja potentielle Retter alle nur BWL studieren, sehe ich da schwarz.
Hannes am 27.04.13 21:36
wow,istdas wieder aufregend hier.
den gutmenschen/innen hier läuft wieder der saber der erregung und empörung wg.der socialen ungerechtigkeit induLa. schneider vom paritätischen. kann sich wieder genüsslich zurücklegen und seine kohle zählen
werner am 27.04.13 21:29
@Manfred am 27.04.13 21:06
Hallo Manfred,
natürlich ist der Begriff *willkürlich*: Sie werden mir aber - hoffentlich - zustimmen, dass es einen Unterschied macht, ob ich mit Kreativität (und Wissen) aktiv an Fortschritten beteiligt bin - oder eben nur ausführend vorgegebene Verrichtungen durchführe. Ich verwende den Begriff des Leistungsträgers daher auch grundsätzlich nicht wertend (im Sinne von abwertend den Ausführenden gegenüber) - allerdings sind das die Leute, die im Fokus solcher "Reichendiskussionen" stehen, wie sie die Grünen gerade führen. Und das ist inakzeptabel!
Nebenbei: ich gehe mal davon aus (oder hoffe es), dass Sie zum Ende Ihrer Laufbahn die genannten Einkommensgrenzen deutlich gerissen haben - auch als kleines Rädchen im System... ;-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 27.04.13 21:28
Picard42 am 27.04.13 20:46
Ich teile die Einschätzung von @Manfred. Die Einteilung in "Leistungsträger" und "kleine Räder" geht für mich gar nicht.
Sie entspricht offensichtlich auch nicht der gesellschaftlichen Realität, wie man dem Artikel, den @HB dankenswerterweise eingestellt hat, entnehmen kann.
Anke am 27.04.13 21:22
Na, Frau Wieseler,
Insofern kann auch der mittelständische Schwabe die Grünen beruhigt wählen ...
Der mittelständische Schwabe und nicht nur der wird den Grünen etwas pfeifen. Denn ein Mittelständler ist immer ein Unternehmer.
Ein Mittelschichtler hingegen ist immer ein Arbeitnehmer, egal ob im öffentlichen-Dienst, wie die meisten Grünen, die den Weg in die öffentlichen Institutionen wählten, zu den gut und sehr gut bezahlten Dienstverhältnissen hin, oder in der Wirtschaft, wo man die Grünen mit der Lupe suchen kann.
Und die Mittelschichtler, die es noch sind, sind gut beraten, den Grünen ebenfalls etwas zu pfeifen. Und den Sozen auch, um mal Tetzlaffs Sprache zu benutzen.
Roter Rainer am 27.04.13 21:07
Picard42 am 27.04.13 20:46
Die Einteilung der arbeitenden Menschen in "Leistungsträger" und "kleine Räder im System" kann doch nur provozierend sein. Es ist doch willkürlich, nur die Oberen im Hierarchiesystem als Leistungsträger zu bezeichnen.
Ich habe mich immer als Leistungsträger gesehen, aber dabei war ich doch nur ein kleines Rad im System.
Manfred am 27.04.13 21:06
@Picard42 am 27.04.13 20:46
Auf plumpe Parolen gibt es halt plumpe Fragen. :-))
P.S.
Seit wann ist denn Kretschmann Dein Kollege?
@HB am 27.04.13 20:40
Herzlichen Dank für den überaus informativen Link. ;-)
So, jetzt aber weiter Snooker gucken.
Schönen Abend noch @ alle.
Hannes am 27.04.13 20:53
@Hannes am 27.04.13 20:34
"Leistungsträger" ist keine Frage des Einkommens, Hannes - versuche doch nicht immer den gleichen plumpen Trick, mich aufs Glatteis zu locken.
Leistungsträger sind Leute, die unsere Wirtschaft am Laufen halten: das können Techniker und Ingenieure sein, das können ebensogut Vertriebler sein, die unsere Produkte weltweit vermarkten, das sind in jedem Fall die Fachkräfte, die Produkte aus D weltweit zur Nummer eins machen. Und, bitte anschnallen, das sind auch die Unternehmensführer unserer KMUs, die allen Widrigkeiten zum Trotz Arbeitsplätze in D bieten und erhalten - also *Manager*.
Die Leistungsträger im öffentlichen und sozialen Bereich brauche ich nicht sonderlich zu erwähnen, oder?
Dabei ist unstrittig, dass auch das "kleine Rad im System" zum Gesamterfolg beitragen muss - es wäre nur ohne *System* ziemlich verloren.
Picard42 am 27.04.13 20:46
Hannes am 27.04.13 20:34
Dazu gab's mal eine interessante Studie: Wer die wahren Leistungsträger der Gesellschaft sind und wer Werte vernichtet:
"Britische Studie: Ökonomen preisen die Putzfrauen" (Spiegel Online,14.12.09)
oder mein Link.
HB
HB am 27.04.13 20:40
@Picard42 am 27.04.13 20:26
Kannst Du mal den Begriff "Leistungsträger" genauer definieren?
Ab welchem Bruttogehalt ist man das denn?
Hannes am 27.04.13 20:34
@Anke am 27.04.13 19:45
Ihren Beiträgen ist hier heute Abend nichts hinzuzufügen - danke!
Die Grünen haben sich mit diesen *Plänen* (oder nur heiße Luft: ich stimme da der Einschätzung von Frau Wieseler zu) endgültig als Unwählbar herausgestellt. Der Koll. Kretschmann wusste schon, warum er sich das mit den Leistungsträgern in diesem Land nicht verscherzen wollte - schade, dass ihm die Partei da nicht gefolgt ist.
Picard42 am 27.04.13 20:26
@HB am 27.04.13 20:17
Ja, ich weiß. Früher (d.h. vor 5 Jahren) haben wir immer jedes Jahr im Frühjahr 1000 bis 1500 Euronen zurück bekommen.
Wie gesagt, mit 5k Brutto im Monat würde ich nur noch grinsen und wir könnten 2x im Jahr in Urlaub fahren.
Aber im Alter wird man halt genügsam. Zumindest wir. ;-)
Hannes am 27.04.13 20:22
Roter Rainer am 27.04.13 20:07
Aber es sind doch die Sonderfälle, die man auch als Arbeitnehmer/in erkennen sollte. Da gibt es doch es noch die eine oder andere Möglichkeit, die in Lohnsteuerjahresgleichen geltend gemacht werden können. Den Gerüchten nach zu urteilen, sollen etliche Pflichtige ihre Ansprüche nicht geltend machen. Vielleicht weil sie ihre Möglichkeiten nicht kennen.
Manfred am 27.04.13 20:18
@Roter Rainer am 27.04.13 20:07
Meine Frau zahlt nur 1€ (!) an Lohnsteuer.
Dafür malocht sie in 3 Schichten 40h/Woche plus 2 unbezahlte Samstage.
DAS ist ein Skandal!
Ich habe letztes Jahr gar keine Einkommensteuer zahlen müssen.
Da brauche ich weder Bücher noch einen Steuerberater.
Dank Rot/Grün sind die Löhne halt im Keller.
Deshalb noch mal mein Hinweis, dass mir der Spitzensteuersatz eigentlich egal ist, sondern dass die Löhne für (ich schätze mal) 25% der AN drastisch angehoben werden müssen.
6% Lohnerhöhung? Pfff - Pipifax.
Hannes am 27.04.13 20:17
Hannes am 27.04.13 20:11
In der Lohnsteuertabelle sind nur die Pauschalen berücksichtigt. Die Werbungskosten sind häufig höher, z. B. bei hohen Fahrtkosten. Meistens gibt es Steuererstattungen. Man kann sich auch Freibeträge eintragen lassen, die berücksichtigt werden.
Dann gibt es noch Außergewöhnliche Belastungen u.v.a.
HB
HB am 27.04.13 20:17
@Anke am 27.04.13 19:45
2891€ bei StKl. 1 ohne Mitglied im Kirchenclub.
Das ist zwar kein Reichtum, aber ich würde nur noch grinsen.
Bin halt ein genügsamer Mensch. Alle 5 Jahre mal einen neuen Mac und gut is. ;-)
Hannes am 27.04.13 20:11
@Hannes am 27.04.13 19:28
@Manfred am 27.04.13 19:40
Für den großen Teil der Arbeitnehmer ist das alles viel einfacher, als es immer dargestellt wird.
Für die tägliche Arbeit im Betrieb reicht ein Lexikon für die Lohnbuchhaltung, das dann auch elektronisch verfügbar ist und ständig aktualisiert wird. Die maßgeblichen Bestimmungen werden in den jährlich aktualisierten Lohn- und Gehaltsbuchaltungsprogrammen eingearbeitet. Knifflig wird es wie immer nur bei Ausnahmen, Sonderfällen und dem Zusammentreffen mehrer solcher Ausnahmen und Sonderfälle.
Der Einkommensteuerpflichtige hat dann natürlich noch seine eigenen zusätzlichen Einnahmen oder auch Ausgaben z.B. aus Kapitalerträgen, Nebenerwerbslandwirtschaft usw. usf. Dafür brauchen die Leute dann in der Regel tatsächlich den Steuerberater, weil das nicht zur betrieblichen Einkommensteuerberechnung für die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung zählt.
Roter Rainer am 27.04.13 20:07
@Hannes am 27.04.13 19:06
Zahlen aus Wikipedia für 2012, zu versteuerndes Einkommen, also nach Abzug aller steuermindernd geltend machbaren Beträge.
Zone 1 (Nullzone)
Ledige bis 8004 €
Verheiratete bis 16008 €
Zone 2 Steuersatz 14% linear bis 24%
Ledige 8005-13.469 €
Verheiratete 16010-26.938 €
Zone 3 Steuersatz 24% nichtlinear bis 42%
Ledige 13.470-52.881 €
Verheiratete 26.940-105.762 €
Zone 4 Grenzsteuersatz konstant 42 %
Ledige ab 52.882 € bis 250.730 €
Verheiratete ab 105.763 € bis 501.460 €
Zone 5 Grenzsteuersatz 45%
Ledige ab 250.731 bzw. Verheiratete 501.462 €
Roter Rainer am 27.04.13 19:52
Hannes am 27.04.13 19:32
Bitte nicht vergessen, dass dies Bruttosummen sind. Bei Steuerklasse 1 würden meines Wissens auch jetzt nach allen Abzügen ca. 2.300-2.500 € im Monat übrig bleiben. Natürlich kann eine Einzelperson von dieser Summe gut leben. Aber Reichtümer stelle ich mir anders vor. ;-)
Anke am 27.04.13 19:45
Hannes am 27.04.13 19:28
Könnte stimmen, Bücher zum Steuerrecht würde ich nicht anschaffen. Wenn die Bücher geliefert, ist das Sterrecht schon wieder neu. Habe ich gelesen. Die Gesetze gehen ja noch, aber zur Einkommensteuer sollen es mehrere tausend Durchführungsbestimmungen geben. Da wollte ja mal einer das Steuerrechte so vereinfachen, dass es "auf einen Bierdeckel" passt.
Manfred am 27.04.13 19:40
Gernfried2000 am 27.04.13 18:40
reinkarnation vom honny?
das glaube ich nicht. honneker war ja eher ein liebenswürdiger gutmensch, wie lafontaine schon angemerkt hat. honny und milke liebten alle.
tritihn als marxist und kommunist hat schon mal klammheimliche freude über einen mord geäussert. da ist er schon nahe beim molotovwerfer.
sein vorbild wird der gute Che sein. ein wegelagerer, söldner und mörder.
in dem sinne
werner am 27.04.13 19:33
@HB am 27.04.13 19:18
Hihi, genau das habe ich auch gedacht. Und 60.000€, also 5000 Öcken im Monat (das waren mal 10.000 Mark!) würde ich auch gerne verdienen. Da könnte ich noch Einiges an humanitäre Vereine spenden.
Hannes am 27.04.13 19:32
Manfred am 27.04.13 19:06
Ich muss mich korrigieren, statt 120.000 liegt die Grenze jetzt bei ca. 52.000€. Vgl. § 32 a EStG
Manfred am 27.04.13 19:32
Ich würde sagen, damit tut sich meine Partei keinen großen Gefallen, wenn sie die Untergrenze bei 80000 - 100000 Euro gelassen hätte, wäre das in Ordnung gewesen. Zumindest werden sie sich damit keine Freunde machen und vielleicht einige Wähler verlieren. Wenn sie meinen das sie diesen Schritt tun müssen, dann ist es halt so.
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 27.04.13 19:28
@Manfred am 27.04.13 19:15
Thanks!
Kann es sein, dass ich mal gelesen habe, dass Deutschland das komplizierteste Steuersystem der Welt hat? Würde ich alle Bücher dazu hier bunkern wollen, müsste ich sicherlich anbauen. ;-)
Hannes am 27.04.13 19:28
Die Grünen haben Hartz IV eigeführt,hoffentlich werden die nicht auch noch auf die Idee kommen und den Hartz IV Satz als Spietzenverdienst ansehen und ihn dementsprechend versteuer.
Werner Günther am 27.04.13 19:23
schwede am 27.04.13 19:08
"Wenn das jetzt bestraft werden soll hör ich auf zu arbeiten, geh nach Hartz, setz mich den ganzen Tag auf die faule Haut, und lass mich von allen seietn unerstützen. Prost Mahlzeit."
Ich versuche mir gerade vorzustellen, dass jemand, der so schreibt wie Sie, etwas Anderes macht als genau das, was Sie beschreiben. Es gelingt mir nicht.
HB
HB am 27.04.13 19:18
Hannes am 27.04.13 19:06
Siehe bei Tante Wiki:
Tarifzone 4 (Proportionalzone 1)
Ab einem zvE von 52.882 € (Ledige) bzw. 105.762 € (Verheiratete) bleibt der Grenzsteuersatz konstant bei 42 %; d. h. von jeweils 1000 Euro, um das sich das zvE in dieser Zone erhöht, wird eine Steuer von 420 € fällig. Dies gilt jedoch nur bis zum Betrag 250.730 Euro für Ledige bzw. 501.460 Euro für Verheiratete.
Tarifzone 5 (Proportionalzone 2)
Ab einem zvE von 250.731 € (Ledige) bzw. 501.462 € (Verheiratete) beträgt der Grenzsteuersatz 45 % (Spitzensteuersatz), d. h. von jeweils 1000 Euro, um das sich das zvE in dieser Zone erhöht, wird eine Steuer von 450 € fällig. Diese zweite Proportionalzone wurde ab 2007 hinzugefügt und oft populistisch als "Reichensteuer" bezeichnet.
Manfred am 27.04.13 19:15
Warum hat kein Politiker den Mut, statt mehr Steuern zu fordern, mehr Ausgaben zu reduzieren.
Aber das erfordert viel Arbeit und Nachhaltigkeit.
Joh
Joh am 27.04.13 19:13
ist prima, finde ich, dass die Partei schon vor der Wahl sagt, was nach der Wahl zu erwarten ist; keine Wahlgeschenke, von denen hinterher niemand mehr etwas wissen will.
Wenn die Pläne der Grünen zu mehr Geld für sinnvolle Ausgaben führen, ist das in Ordnung. Darunter verstehe ich keine Bankenrettung.
Agrar Ingenieurin am 27.04.13 19:13
@schwede am 27.04.13 19:08
Alter Schwede...
Jau, "geh nach Hartz, da werden Sie geholfen.
Hannes am 27.04.13 19:11
Das ist ja wohl die Höhe. Mit 60.000 EUR gehört man ja wohl dem Mittelstand an der ja wohl gefördert gehört. Wir leisten viel, und verdienen normal. Wenn das jetzt bestraft werden soll hör ich auf zu arbeiten, geh nach Hartz, setz mich den ganzen Tag auf die faule Haut, und lass mich von allen seietn unerstützen. Prost Mahlzeit.
schwede am 27.04.13 19:08
JAN am 27.04.13 18:42
tritihn hat nicht ohne hintergedanken schon seine 3 teiligen grauen massanzüge bestellt.
er wird das demnächst mit den neuen anderen auch unterbelichteten eu + us finanzministern schon wuppen.
schade, daß sogar lobpreisungen keinen anklang mehr finden.
werner am 27.04.13 19:08
Anke am 27.04.13 18:59
Und es würde noch einen größeren Personenkreis treffen. Schon bei 60.000 (bisher 120.000) soll der feste Spitzensteuersatz von 45% einsetzen, bei 80.000 dann der höchste Steuersatz. Und die evt. Auswirkungen auf den progressiven Steuersatz ist noch nicht deutlich.
Manfred am 27.04.13 19:06
Bei Wikipedia steht, dass der Spitzensteuersatz für Deutschland 47,48 %
(45 % zzgl. Solidaritätszuschlag) beträgt.
Unser Roter Rainer sagt was von 42%.
Kann mich mal jemand aufklären?
Belgien 53%
Dänemark 59%
Finnland 49,1%
Niederlande 52%
Österreich 50%
Schweden 56,6%
UK 50%
Die anderen Europäischen Länder liegen unter unserem Satz.
In welchen von den o.g. Ländern geht es gerechter zu, als in Deutschland?
Höhere Erbschaftssteuer und Vermögensabgabe für die Superreichen (Schlecker & Co.) finde ich okay, aber mit 1,5% viel zu gering.
Besser wäre es aber, die Löhne um mindestens 20% zu erhöhen. Dann käme "unten" auch was an, um wieder besser über die Runden zu kommen.
Rot/Grün hat uns diese Hungerlöhne, Zeitarbeit und befristete Verträge eingebrockt. Nun nennen die Grünen sich doch wahrhaftig "Robin Hood Partei". Ja wie abgefuckt ist DAS denn?
Unwählbar, diese Bande von Scheinheiligen, die sich jetzt wieder die Diäten erhöhen wollen. CSU Ex Frak.-Chef lässt grüßen. Gierhälse.
Hannes am 27.04.13 19:06
Gernfried2000 am 27.04.13 18:40
Ihre Äußerungen über Herrn Trittin finde ich voll daneben. Inhaltliche Kritik geht anders. :-((
Grundsätzlich ist es sicher der richtige Weg, hohe und höchste Einkommen stärker zu besteuern als in den letzten Jahren. Allerdings kann ich die vorgeschlagenen Grenzen, ab denen der neue Spitzensteuersatz greifen würde, nicht nachvollziehen. Mit 80.000 € Bruttojahreseinkommen ist man nicht wohlhabend. Es würde also auch den eh schon schwindenden Mittelstand erwischen.
Anke am 27.04.13 18:59
Liebes AKS-Team,
sehr geehrte Frau Wieseler,
endlich ist es raus, und im Wahlprogramm der B’90/Grüne festgeschrieben.
Was in den Schubladen unseres Finanzministers schlummert und erst nach der Wahl ans Licht kommen wird, haben Die Grünen nun bereits im Wahlprogramm festgeschrieben.
Damit wird die Schnittmenge der CDU/CSU und B’90/Grüne plötzlich größer, Frau Göring-Eckardt brauchte dieses I-Tüpfelchen noch, um ihre Kreise beharrlich weiter zu vervollständigen. Und plötzlich fischen sie im Lager Der Linken!
Eventuell sind Herrn Gabriel und Herrn Steinbrück bei diesen Ergebnissen auf dem Parteitag B’90/Grüne die Gesichtszüge entglitten.
Bei diesen Nachrichten braucht sich unsere Kanzlerin keine Gedanken mehr über einen etwaigen Koalitionspartner zu machen, denn er klopft seit Heute lautstark an ihrer Tür, und bittet versteckt um Einlass!
Hoffentlich blickt der Wähler am Wahltag noch durch, da die Alternative für Deutschland ja auch noch um die Gunst der Wähler im Rennen sein wird!
Die Farbe GRÜN verliert in meinen Augen ihre eigene Klarheit, indem sie sich zunehmend selber verwässert. Den Anspruch, eine eher erfrischende Farbe zu sein, hat sie mit dem heutigen Tag verloren.
In meinen Augen wollen ”Die Grünen“ mit aller Macht auf die Regierungsbank, egal ob der zukünftige Partner rot oder schwarz gekleidet ist.
Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten wird man sie messen.
Gruß,
JAN
JAN am 27.04.13 18:42
@HB
Sorry - aber der Trittin ist bestimmt die Reinkarnation vom Honnecker. Ich weiß nur noch nicht, welcher der beiden Herren von seinen wahnhaften Ideen besessener ist/war. Der intelligentere war aber sicherlich der aus dem Saarland. Der skrupellosere ist aber Jürgilein.
Gernfried2000 am 27.04.13 18:40
Gernfried2000 am 27.04.13 18:31
Sonst alles in Ordnung mit Ihnen?
HB
HB am 27.04.13 18:34
Und dem Trittin ist zuzutrauen, dass er an der Grenze auf Steuerflüchtlinge schießen lassen wird.
Schließlich wird das an deutschen Grenzen von Zeit zu Zeit immer mal wieder so gehandhabt. Zu unserem Schutz vor Demokratiefeinden zum Beispiel.
Gernfried2000 am 27.04.13 18:31
Mit den Grünen ist es ja ähnlich wie mit der SPD: Unter der Führung des lupenreinen Sozialdemokraten Schröder haben sie aus Machterhaltungsgründen (u. weil sie als Partei der Besserverdiener wenig zu befürchten hatten) sämtliche Punkte der Agenda2010 mitgetragen - eben auch die Absenkung des Spitzensteuersatzes. Sollte es tatsächlich eine schwarz-grüne Koalition geben, was wohl eher unwahrscheinlich ist - nach momentanem Stand der Dinge, werden die Steuererhöhungspläne schnell wieder in der Schublade verschwinden...
frillnix am 27.04.13 18:22
Es sieht so aus, als wenn die Grünen sich eine weitere Wählerschicht erschließen. Nämlich die, die deutlich unter 60.000€ versteuern. Möglicherweise diejenigen, die die Hoffnung haben, entlastet zu werden. Für mich ist es unmöglich, vor einer Wahl eine Steuererhöhung anzukündigen und keine deutlichen Gegenleistungen aufzuzeigen.
Manfred am 27.04.13 18:16
Also, wieder mal Nebelkerzen von SPD und Grünen.
Spitzensteuersatz 1998 (Kohl) bei 53%. Steuergeschenkegesetz von SPD-Grünen von 2000 mit einer Senkung bis 2005 auf dann 42% und bis heute unverändert.
Dann deregulierten SPD-Grüne die Finanzmärkte, die daraufhin Abermilliarden im Finanzkasino verwetteten und verspekulierten.
Dann ruinierte man mittels Hartz I- IV die Löhne der kleinen Leute und macht die kleinen Leute dadurch zu Bettlern, Bittstellern und Almosenempfängern, die natürlich kaum mehr Steuern zahlen können.
Dann warf man den Banken das zuvor verwette und verspekulierte Geld in den Rachen ("Bankenrettung"), damit die ihre Gewinne auf Kosten der Steuerzahler verwirklichen konnten.
Das ist die Vorgeschichte.
Es gibt aus meiner Sicht niemand, der verlogener und verkommener ist als SPD-Grüne.
Apropos Reiche: das sind in Deutschland ca. 100 $-Milliardäre, ca. 950.000 $-Vermögens(multi)millionäre und ca. 17.000 €-Einkommens(multi)millionäre.
Roter Rainer am 27.04.13 18:13
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Grüne Steuern…
Die Pläne finde ich sehr gut!
Zitat:
…Die Grünen machen Werbung für sich mit der Ankündigung ihren Wählern Geld abzunehmen…
Schon vergessen, daß im Wahlkampf 2005 CDU/CSU einen MwSt.-Erhöhung von 2% angekündigt haben?
Herausgekommen ist in der großen Koalition eine MwSt.-Erhöhung von 3%, obwohl die SPD im Wahlkampf 2005 deutlich gegen die geplante MwSt.-Erhöhung gewettert hat.
Gerd am 27.04.13 17:56
Wie haben wir überlebt, damals, als es noch kein Internet gab? Die Frage ist nicht originell, aber trotzdem spannend. Klar, es ging irgendwie ... aber ein Leben ohne blog ...? Undenkbar ... Ohne Internet-Fernsehen, Fotos in der Wolke, ohne social networks ... ? Nein, die Vorstellung ist zu grausam.
Und jetzt kommt die Telekom um die Ecke und sagt: Wir klemmen euch das Netz ab. Na gut, genau genommen sagt sie: Wer besonders große Datenmengen nutzt, bei dem wird die Geschwindigkeit gedrosselt, wenn er nicht extra zahlt. Soll gelten für neue Verträge. Die Aufregung ist trotzdem groß, bis rauf zum Wirtschaftsminister.
Mehr zahlen will natürlich kein Mensch und weniger Daten nutzen auch nicht. Aber das Prinzip ist ja nicht viel anders als bei den meisten Handy-Verträgen. Wer mehr telefoniert, als im Tarif vorgesehen, der zahlt halt zusätzlich.
Das wirklich Ärgerliche an der Sache ist, dass die Telekom offenbar eigene Angebote ausnehmen will, "Entertain" zum Beispiel. Und da haben die User und der Wirtschaftsminister natürlich völlig recht: So geht's nicht. Aber das ist dann ein Fall für die Bundesnetzagentur beziehungsweise das Kartellamt.
@ Kritikus am 26.04.13 16:07
Guten Abend Kritikus,
es liegt wohl an den Genen, dass manche Preußen den Bayern skeptisch gegenüberstehen.
Viele Bayern haben genau das gleiche Problem im Umgang mit den Preußen.
Der echte Bayer lebt natürlich jenseits des Weißwurstäquators; daraus ergibt sich jedoch auch ein gewisses Spannungsfeld den Franken gegenüber.
Politisch jedoch kann in ganz Bayern keine Partei der CSU das Wasser abgraben.
Und sollte es dieses Mal eng werden, wird die ”Freie Wählergemeinschaft“ ihrem Land zuliebe der CSU im Kampf gegen LINKS pflichtbewusst zur Seite stehen und treu dienen.
Die Partei des Münchener OB liegt zurzeit gerade einmal in den Umfragen bei ca. 20 Prozent.
Bayern ist eben Bayern, und bleibt bayrisch! Dafür steht die CSU - auf Wilderer war man in diesem Land noch nie gut zu sprechen.
Beim politischen Aschermittwoch versuchen diese jedoch immer wieder auf sich aufmerksam zu machen.
Gruß,
JAN
JAN am 26.04.13 18:43
Wie die Pest
Politiker sind wie die Pest
Wenn man ihnen freie Hand lässt
Sehr rasch haben sie sich entpuppt
Als gewissenlos und korrupt
Stark nur in der Vorteilnahme
Für sich und ihre Herzensdame
Alles wird sofort eingesackt
Und sie halten uns für beknackt
Das wir das alles zulassen
Wie sie Steuergeld verprassen
Sorgen für ihre zu allem Mist
Das ihre Rente üppig ist
Sie wären ja arme Schweine
Gäbe man in Geld alleine
Nur auf die Leistung bezogen
Wären sie arm dran, ungelogen
Kein Mensch dürfte sie wählen
Die Schmarotzer die uns quälen !
berlin am 26.04.13 18:15
Alles legal und gesetzeskonform?
Das ich nicht lache! Wenn man die Hintergründe durchleuchtet stellt sich heraus, das hier einiges schief gelaufen ist. Einer beschäftigt seine 13 und 14 Jahre alten Kinder (Kinderarbeit!), der andere zahlt seiner "selbstständigen" Frau, die nur für ihn arbeitet bis zu 5.500,00 Teuros im Monat plus Märchensteuer (Scheinselbständigkeit!).
Diese raffgierigen, geldgeilen Idioten gehören so langsam an die Wand gestellt. Hier wird Steuergeld verschwendet und bei Kitas und im Pflegesektor herrscht Notstand.
Vielen Dank ihr lieben Politiker - wen soll man eigentlich noch wählen? Transparent?
transparent am 26.04.13 17:45
So ist es wenn eine Partei wie die CSU seit Kriegsende regiert. Amigos und Vetternwirtschaft sind an der Tagesordnung, Die CSU gehört abgewählt nur so wird der bayrische CSU Filz aufgelöst. Wünsche Herrn Ude viel Erfolg bei den nächsten Wahlen!!!
Was sind zettelkleiber?
rugger am 26.04.13 17:35
wann wird man mal hier erleben, das picard nicht seinen SENF dazu gibt?
burkhard am 26.04.13 17:31
über diese heisse diskusion der wenigen verbliebenen gutmenschen/innen mit neuankömmlingen (zettelkleber?) freut sich sicher auch die redaktion.
werner am 26.04.13 16:48
@Anonym am 26.04.13 16:36
Nur wenn sie falsch parken... ;-)
Picard42 am 26.04.13 16:46
Schon mal etwas von der Bayrischen Erfindung „A m i g o gehöhrt ein weiteres Beispiel für die einwandfreie Erklärung dieses Wortes. Hier nach dem „ Fall Hoeneß“
Aber auch an dieser längst überfalligen Aufdeckung dieser von Seehofer bislang gedeckten Sauerei ist natürlich !! nur die SPD aus wahlkampftechnischen Gründen schuld ! ! Gott halte Deine schütztende Hand über unser Bayernland und seine CSU-Amigos.
opti mist am 26.04.13 16:39
Picard42 am 26.04.13 16:22
Du schreibst doch bestimmt auch Falschparker auf?!
Anonym am 26.04.13 16:36
@Anonym am 26.04.13 16:19
Mit einem Doppelpunkt hinter "Tauben" und einem "fressen sie eineM" hält Ihr Spruch auch sicherlich noch die nächsten paar Rechtschreibreformen... ;-)
Picard42 am 26.04.13 16:22
Mein persönlicher Wahlspruch lautet schon seit Jahrzehnten: "die Unionsparteien sind wie die Tauben, wenn sie unten sind, fressen sie einen aus der Hand, sind sie oben, bescheißen sie einen". Bisher hat sich mein persönlicher Spruch immer bewahrheitet.
Anonym am 26.04.13 16:19
@Roter Rainer am 26.04.13 16:07
Als (zumindest privat) Nicht-Telekom-Kunde kann ich nicht feststellen, eine falsche Alternative gewählt zu haben. Ich falle allerdings auch nicht auf bunte Werbeflyer herein - und habe keinen Bedarf an überflüssigen Unterhaltungspaketen: mir reicht ein normales TV-Programm und ein funktionsfähiger DVD-Player...
Picard42 am 26.04.13 16:17
@Picard42 am 26.04.13 15:52
Bei einem akribischen und systematischen Vergleich der Dienstleistungen, Preise und sonstigen Konditionen wird schnell klar, dass es sich bei dem sogenannten Telekommunikationsmarkt nahezu immer um die Wahl von falschen Alternativen handelt.
Roter Rainer am 26.04.13 16:07
"Dieses rechne ich ihm hoch an, da er sich an Recht und Gesetz bei der Beschäftigung seiner Frau gehalten hatte!"
@JAN am 26.04.13 14:52:
Hallo JAN,
MdL Sch. hat die bisher stillschweigende (!) Duldung des Fortbestehens von "Alt-Arbeitsverhältnissen" ausgenutzt, weil die Begründung neuer derartiger Verträge inzwischen nicht mehr zulässig war. Die neue Fa. war dabei nur anfangs hilfreich, dieses Konstrukt nicht allzu offensichtlich zu machen. Bis hierhin könnte man also schon fast von einem klassischen "Verschleierungsversuch" reden.
Deswegen jetzt auch diese schon fast panische "Flucht nach vorn", weil er sich eben n i c h t an Gesetz und Recht gehalten hatte.
Er hat mit seiner Reaktion eigentlich nur einen Teil der Folgen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen vorweggenommen.
Um ihm das "hoch anzurechnen", müßte man wahrscheinlich einen gewissen Sinn für "Schlitzohrigkeit" haben oder doch schon eher Bayer sein - oder beides ;-).
Herzlichst
Kritikus am 26.04.13 16:07
@Roter Rainer am 26.04.13 15:14
Von welchem Markt sprechen Sie? Mir fällt spontan keine andere Branche ein, in der der Wettbewerb ähnlich gut funktioniert wie bei der Telekommunikation. Wem die Bedingungen der Telekom nicht passen, hat die freie Anbieterwahl - aber man möchte sich ja lieber aufregen...
Picard42 am 26.04.13 15:52
5500 Euro plus MwSt für eine Sekretärin. Ein üppiges Salär.
Aber was bedeutet das mit der MwSt?
Die Frau vom Schüttelschorsch war Unternehmeri, wahrscheinlich mit nur einem Kunden.
So etwas nennt man Scheinselbstständigkeit.
Da wurden die Sozialkassen 23 Jahre um die Beiträge geprellt.
Ab in die Gemeinschaftszelle zum Uli sebald
seebald am 26.04.13 15:34
@Picard42 am 26.04.13 14:50
Es geht darum, erpresserische Methoden abzuwehren und dadurch überhaupt erst einen Markt und einen Wettbewerb auf diesem Markt her- und sicherzustellen. Ganz im ordoliberalen Sinne der Erhardschen Marktwirtschaft übrigens.
Die Telekom versucht es wohl frei nach Otto Waalkes: Kaufste mir keinen Simmel ab, schneid ich dir ... ins Ohrläppchen. Kaufste keinen Hesse, dann gibt's was in die ...
Roter Rainer am 26.04.13 15:14
@ votin am 26.04.13 13:38
Leider sind Ihnen die Fakten im Zusammenhang mit dem Rücktritt des Herrn Schmid sowie die Hintergründe nicht bekannt!
Seit dem Jahr 2000 war es Abgeordneten des Bayrischen Landtages untersagt, Ehepartner sowie Familienangehörige weiterhin zu beschäftigen.
Dieses hat auch Herr Schmid damals sehr ernst genommen!
Man gründete eine Firma und beauftragte diese, die bisherigen Aufgaben seiner Ehefrau zu übernehmen. Seine Ehefrau war Teil dieser Firma und konnte somit die bisherigen Aufgaben weiterhin erledigen.
Lediglich hat Herr Schmid sich an Recht und Gesetz gehalten und einer ordnungsgemäß registrierten Firma den Auftrag erteilt.
Moralisch nicht zu vertreten - aber er hat sich rechtlich korrekt verhalten!
Wären in diesem Jahr keine Landtagswahlen, hätte die CSU dieses ganz locker und ohne Beanstandung aussitzen können!
Herr Schmid trat lediglich zurück, damit es keine weiteren Belastungen für die CSU in diesem Wahlkampf geben könnte.
Dieses rechne ich ihm hoch an, da er sich an Recht und Gesetz bei der Beschäftigung seiner Frau gehalten hatte!
Mit Ihrem Kommentar, welchen Sie um 13:55 verfasst haben, stehen Sie meiner Meinung nach jedoch ganz allein auf weiter Flur!
Gruß,
JAN
JAN am 26.04.13 14:52
@Roter Rainer am 26.04.13 14:11
Wer sich Monat für Monat Dienstleistungen wie "Entertain" oder sonstige Video- oder Medienportale leisten kann und nebenbei noch Geld für einen 4K-tauglichen Fernseher übrig hat, dürfte sich über ein paar Euro Mehrkosten für den Internetanschluss nun wirklich nicht mehr aufregen - oder?
Dass die Telekom in ihren Angeboten die Traffic-Kosten bereits eingepreist hat, sollte auch niemanden ernsthaft überraschen.
Picard42 am 26.04.13 14:50
Irgendwie haben`s die Bayern aber auch... hm??
Erst Uli das Würstchen - okay kein Politiker aber ein BF vom Seehofer und nun auch noch der Schmid mit seiner Gattin!
UND??
Das geeeeeht!! Alles normal!
Alle nicht so schlimm!
Na, dann hätte der Schmid ja auch nicht zurücktreten brauchen.
Aber schon mal sehr bezeichnend - die "schwarzen" Herren in den Parteien mid dem großen "C" davor!
Die Merkel muss doch nur noch am würfelkotzen sein ...
Caro am 26.04.13 14:16
@Hannes am 26.04.13 13:24
Und wenn man an kommende 4k Filme denkt, so werden die Telekom Kunden wohl bald in die Röhre schauen.
Eben nicht! Denn die Telekom will ja nun ausdrücklich ihre eigenen Dienste von den von ihr zu Pauschalpreisen [Flatrates] geplanten Datenübertragungshöchstmengen ausnehmen. Sie wollen auf diese Weise mit einem untauglichen Marketing die Kunden zu sich holen. Die Pistole auf der Brust heißt ja, komme zu uns, dann kannst du nach wie vor zum Pauschalpreis günstig surfen, weil wir unsere Streamingangebote nicht mit der von uns geplanten Datenübertragungshöchstmenge verrechnen. Damit bleibt man wohl nahezu immer unter der geplanten Datenübertragungshöchstmenge, denn die Streamingangebote fressen ja den größten Teil der Datenübertragungen. ["Das wirklich Ärgerliche an der Sache ist, dass die Telekom offenbar eigene Angebote ausnehmen will, "Entertain" zum Beispiel.]
Roter Rainer am 26.04.13 14:11
picart
Frauen von Politikern mit solchen Gehältern abfüttern zählt zur Rettung der Menschheit und fällt unter
"Brot für die Welt"
Der nächste Spendenaufruf könnte dann - rettet die bayrische Politikerfrauen - bei ZDF und Frank Elsner -oder so??
hund am 26.04.13 14:05
... und wieder ein Kilobyte Daten für nichts und wieder nichts durch den Kamin gejagt....
Picard42 am 26.04.13 13:45
Passiert ihnen doch jeden Tag zigfach,nachdem sie die Meinungsmache an
andere abgeben mussten! Dämmerts?
Wer liest sie noch und nimmt sie ernst? Keiner!
votin am 26.04.13 13:55
das wandelnde lexikon (Picard)hat mal wieder geantwortet, aber leider nicht begriffen was ich damit meinte.
wenn man den menschen was verkaufen will sollte man auch sein angebot einhalten.
denn die telekom will von uns mehr, aber dann sollte sie auch zumindest erstmal ihre angegebenen leistungen selber einhalten.
burkhard am 26.04.13 13:48
@ Picard42 am 26.04.13 13:11
Guten Tag Picard,
je nach Öko-Strom-Aufkommen wird die Energie an der Leipziger Börse zeitweise sogar zum Null-Tarif verschleudert, damit die Stromnetze nicht überlastet werden, und sogar in unsere Nachbarländer weitergeleitet!
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass die Bahn ihre letzte Fahrpreiserhöhung falsch und verbrauchertäuschend begründet hat.
Auch bereits vor der Energiewende bedienten sich einige energieaufwändige Unternehmen an der Strombörse in Leipzig.
Wie ich finde, ein ganz normaler Vorgang, aber dann sollte man auch dazu stehen und diesen Wettbewerbsvorteil an die Kunden weitergeben, und nicht versuchen, diesen zu verschleiern.
Gruß,
JAN
JAN am 26.04.13 13:46
@votin am 26.04.13 13:38
... und wieder ein Kilobyte Daten für nichts und wieder nichts durch den Kamin gejagt....
Picard42 am 26.04.13 13:45
Es ist schon beinahe eine Entschuldigung für U. Hoeneß, dass er sein Geld vor raffgierigen und unmoralischen Politiker in Sicherheit bringt !
Wenn G. Schmid als Fraktionsvorsitzender ( Drehstuhlkommandant ) monatlich vom bayrischen Staat 20.000,- € bekommt und damit noch seine Frau mehr als großzügig und fürstlich als Sekretärin mit 5.500,- € entlohnt, dann ist es mehr als logisch das beim kleinen Steuerzahler der Zorn aufkommt !
D.h. dass die Abgeordneten bekommen zu viel an Diäten wenn sie nicht mehr wissen wohin mit dem Steuergeld !!
Welche Unternehmen in Bayern zahlt einer Sekretärin schon 5.500,-€ , nehme mal es dürfte eher maximal die Hälfte sein !
Möchte bezweifeln wie viele diesbezüglich noch nicht öffentliche Fälle gibt und zwar quer durch alle Parteien ?
Beim Thema Diätenerhöhung sind sich alle Abgeordneten ( aller Couleur ) einig , da frägt keiner woher da Geld kommt bzw. finanzierbar ist !
Attribute wie Moral und Charakter ist bei den Politiker nicht vorhanden !
votin am 26.04.13 13:38
@Hannes am 26.04.13 13:24
Unsere heutige Zeit verlangt nach großer Bandbreite und hohem Datenvolumen
... also einem Netz, dessen Aufbau und Unterhalt aber bitte *irgendwer anders* bezahlen soll. Das ist doch der Kern Deiner Aussage, oder?
Irgendwie ist das alles ziemlich banane: *das Internet* soll schnell, zuverlässig und rund um die Uhr funktionieren - alles grenzenlos für 30€/Monat. Aber wenn es dann mal klemmt, regt sich alle Welt über die unfähige Störungshotline im fernen Bulgarien auf - und schimpft auf die Kompetenz des "Technikers", dem man noch nicht einmal das fehlerfreie Bedienen eines Lichtschalters zutraut. Merkt eigentlich niemand, dass das so nicht funktionieren kann?
Picard42 am 26.04.13 13:35
Wer schon einmal die Mediatheken der Sender ARD/ZDF/WDR u.s.w. genutzt hat, weil er Sendungen verpasst hat, oder weil die guten Dokus immer erst so spät kommen, wird schnell merken, was es heißt, mit einer solch geplanten Datendrosselung zu leben. Internetradio hören dürfte da das geringste Problem sein...
Auch eine aktuelle Linux Distribution verursacht große Datenströme. Vom Streamen von Fernsehprogrammen und Online-Spielen will ich gar nicht erst reden. Und wenn man an kommende 4k Filme denkt, so werden die Telekom Kunden wohl bald in die Röhre schauen. Auch größere BackUps in die Cloud werden dann zum Problem. Und Skype, um mit seinen entfernten Verwandten per Videotelefonie zu kommunizieren ist dann auch wohl nur Betuchten vorbehalten. Wir leben nicht mehr im ISDN Zeitalter. Unsere heutige Zeit verlangt nach großer Bandbreite und hohem Datenvolumen.
Wieder einmal das übliche Problem: die verprivatisierten Netzstrukturen führen zu grenzenloser Gier ihrer Aktionäre.
Hannes am 26.04.13 13:24
Moin!
Ja, allerorten, nicht nur in Bayern, Korruption, Vetternwirtschaft und Arroganz der Macht.Und das nicht erst seit heute.Gehört offenbar alles zum "guten Ton".
esku am 26.04.13 13:21
@burkhard am 26.04.13 13:12
Das sind leider zwei Paar Schuhe: die Telekom hat aus Bundespost-Zeiten ein Kupfernetz, bei dem es schlicht ein technisches Wunder ist, dass überhaupt so viele Leute *Internet* haben. Die Kabelfernsehbetreiber hingegen haben (nach etlichen Durststrecken und Beinahe-Pleiten) in den letzten Jahren massiv in die Rückkanalfähigkeit ihrer Netze investiert und profitieren nun davon.
Picard42 am 26.04.13 13:21
telekom verkaufte uns eine 16000er plus leitung, man kann internet, fernsehen, telefonieren, alles gut nur diese leitung gab es bei uns nicht.
maximal 6000 war drin. als wir uns beschwerten hat man uns von der telekom gesagt, das hätten sie doch wissen müssen.
end vom lied, wir kamen ohne weiteres nicht raus aus dem vertrag.
nun hatten wir die leitung aber da kamen nichtmal die angegeben leistungen durch.
damit und mit einem anwalt haben wir dann den vertrag aufheben lassen, aber anschlusskosten usw. wurden nicht erstattet.
heute haben wir kabelfernsehen und seitdem eine 100.000er leitung und keine probleme.
telekom, macht so weiter und ihr wäret froh wieder verstaatlicht zu werden
burkhard am 26.04.13 13:12
@JAN am 26.04.13 13:05
Guten Tag JAN,
ein übler Taschenspielertrick ist es auch, Netto-Preise der Strombörse (reduziert auf den Preis/KWh) unkommentiert in den Ring zu werfen - oder etwa nicht? ;-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 26.04.13 13:11
@ Roter Rainer am 26.04.13 12:10
>>>Die stromfressende Industrie z.B. lebt deshalb auf Kosten der einfachen Verbraucher.>>>
Guten Tag Roter Rainer,
ich würde diese Unternehmen nicht als „Stromfressende“ benennen, sondern als „energieaufwändig“ bezeichnen wollen.
Bestes Beispiel, die Deutsche Bahn.
Diese deckt ihren gesamten Energiebedarf an der Leipziger Strombörse mit Öko-Strom und zahlt dafür ca. 4 Cent je kWh im Schnitt.
Die letzte Fahrpreiserhöhung begründete die Bahn mit den gestiegenen Energiekosten - da sind mir meine Gesichtszüge entglitten.
Diesen Billigstrom der Bahn finanzieren natürlich die Stromkunden mit ihrer Rechnung, nur nicht die Bahn selbst!
Als absolute Krönung wirbt die Bahn auch noch damit, dass die Kunden umweltfreundlich mit Öko-Strom befördert werden! Und dieses natürlich in Hochglanzprospekten, und durch Werbung in allen Medien.
Ich fühle mich von der Bahn persönlich getäuscht, und dennoch machtlos gegen diese Strategie!
Diesen üblen Taschenspielertrick haben wir Herrn Grube zu verdanken!
Gruß,
JAN
JAN am 26.04.13 13:05
Sehr geehrte Frau Wieseler,
die Vergleiche hinken leider ein wenig und verdecken wirtschaftliche Zusammenhänge oder stellen sie nicht vollständig und dadurch unrichtig dar.
Aber das Prinzip ist ja nicht viel anders als bei den meisten Handy-Verträgen.
Das wäre kein Argument für höhere Preise.
Denn einerseits gibt es technischen Fortschritt sowie eine Lernkurve, das heißt, die Firmen können ihre Leistungen preiswerter erbringen, weil sie neue Technik haben und mit der Zeit wirksamer (effektiver) und wirtschaftlicher (effizienter) Arbeiten. Der sich daraus ergebende Preisvorteil wird dann in diesem Fall von der Telekom nicht an die Kunden weitergegeben.
Dazu kommt noch, dass man normalerweise bei Abnahme großer Mengen von irgendetwas einen Mengenrabatt bekommt. Wer anstelle 5 Pfund Kartoffeln gleich 5 Zentner kauft, bekommt einen günstigeren Preis je Einheit (kg) eingeräumt. Die stromfressende Industrie z.B. lebt deshalb auf Kosten der einfachen Verbraucher.
Roter Rainer am 26.04.13 12:10
So schön das Ganze in allem ist und sein mag.
Gertrud am 26.04.13 10:17
Wie haben wir damals überlebt.
Auch und keineswegs schlechter. Fortschritt und Annehmlichkeit? Die heutige Zeit, haben wohl ihren Preis.
Ich frage mich wie es den Menschen ergeht, die das alles nicht nutzen können,
und sie leben wohl auch auch, ruhiger teils angenehmer und besser
wohl als wir. Oder in manchem vielleicht.
Ich frage mich, wie es wäre, hätten wir das alles nicht zur Verfügung,
irgendwann aus welchem Grunde nicht mehr und wie wir dann überleben,
wenn wir uns nur noch auf Technik und gewisses gründen.
Dessen Vorzüge ich wohl sehe, die Nachteile nicht verdenken und verhehlen möchte.
Ist das unser Leben heute, Leben im Datentempo.
Mit allem was ist. Und worüber wir doch alle nicht so unbedingt
nur erfreut sind.
Denke man darf das was früher war und erlerntes ob allem nicht
vernachlässigen. Die Abhängigkeit die geschaffen wird und vorhanden
ist, sehe ich als Risiko in vielem und keineswegs unbedenklich.
Gertrud am 26.04.13 10:15
Ich finde den "Pakete-Betrug" auch längst überholt.
Es kommt doch bei regulärer Mülltrennung darauf an, was und wieviel in der Tonne ist. - In Berlin wird das, was die Jungs an den Haken nehmen, digital gewogen.
Bei Telekom ist es im Moment das Bestreben die Monopolstellung zu erhalten; Das geht nicht mit ´Nasebohren`.
Allerdings ist die Vertragsabwicklungen bei Kündigung(en!), soweit wie ich sie noch kenne, mehr als belastend.
Beim Thema Telekom und natürlich auch bei den anderen Anbietern wird es wirklich Zeit, den Verbrauch auf der Rechnung stehen zu haben und keine Ausdrücke von Wunschdenken.
... Versatel zu Beispiel bringt pausenlos nur 2/3 des maximalen Datenvolumens - DAS ist auch Betrug.
Die Sparpakete der Stromanbieter sind in ihrer Form ebenfalls zu überprüfen. Vielleicht gibt es in Deutschland irgendwann mal einen Verbraucherschutz.
Stoer-De-Baecker am 26.04.13 6:05
Das kommt halt davon, wenn man unbedingt jegliche Infrastruktur privatisieren muss, weil das so toll und irgendwie cooler und effizienter ist. Telekommunikation, Bahn, demnächst Wasser ...
Irgendwann guckt man sich um, und das große Aufheulen beginnt.
Was die Telekom macht ist für ein privatwirtschaftliches Unternehmen völlig OK. Die unsichtbare Hand des Marktes (sprich: Vodafone etc) wird es schon regeln, so dass die Kunden alle glücklich und zufrieden und die Preise niedrig sind. Wenn man denn an sowas glaubt.
Nicht ok finde ich, dass die Telekom ein privatwirtschaftliches Unternehmen ist. Wäre das noch ein staatlicher Monopolbetrieb, _dann_ könnte man Ansprüche stellen.
Meckerpott am 25.04.13 23:16
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Wer mehr und besser will muss mehr zahlen, wo ist das Problem ?
Dass der Wettbewerb irgendwann neue Wege suchen würde, hätte schon lange klar sein müssen.
Die Leute sollen doch dankbar sein, dass sie bis jetzt so billig davon gekommen sind.
Da bekommt der reale Spaziergang statt der Datenbahn eine ganz neue
Bedeutung.
Mein Anbieter wirbt für Geschwindigkeiten die so nie erreicht werden.
( Die Geschwindigkeit kann bis zu ...... betragen ) Wer das glaubt ....
Da ich nur privat ins Internet gehe, keine Musik, Spiele oder Filme herunter-
lade, kann mir das alles egal sein.
Wer das Internet beruflich braucht, haut die Erhöhung eben den Kunden
auf die Rechnung, kennen wir doch von allen andern Dienstleistungen.
Saline am 25.04.13 23:14
@JAN am 25.04.13 21:29
Hallo JAN,
nun ja, Einzeltäter und Querdenker sind wir dann wohl beide - allerdings fällt der Applaus bei Ihnen i.d.R. größer aus.
Lassen wir uns also weder verbiegen noch "datendrosseln"... ;-)
In diesem Sinne eine Gute Nacht,
Picard
Picard42 am 25.04.13 21:39
@ Picard42 am 25.04.13 21:06
Hallo Picard,
nicht WIR KOMMEN, sondern ICH ALLEINE setze meine Kommentare ins Netz!
Ein Einzeltäter und Querdenker.
Ob ich beim Publikum ankomme, oder auch nicht, ist mir eigentlich nicht so wichtig.
Aber das Publikum kann im Nachhinein nicht behaupten, es sei nicht gut unterhalten und informiert worden und hätte von der einen oder anderen Sache noch nie etwas vernommen.
Gruß,
JAN
JAN am 25.04.13 21:29
@JAN am 25.04.13 20:29
Guten Abend JAN,
wenn Sie ausbaufähig im Sinne von wir kommen immer wieder mit der gleichen Leier meinen, stimme ich Ihnen zu. Es muss auch kein falscher Film sein, wenn Sie mit dem Versuch ins Leere laufen - vielleicht nur das falsche Publikum.... ;-)
Ihnen ebenfalls einen schönen Abend!
Gruß,
Picard
Picard42 am 25.04.13 21:06
Hört mir bloß mit den Leuten von den Telecomikern auf.
Seid dem es schon vor vielen Jahren massenhaft Probleme gab, habe ich
mich entschlossen devinitiv diesen Laden zu verlassen.
Nie wieder diese shit Telecomiker!!!
Mit meinen neuen Anbieter bin ich zufriedener, als ich jemals mit der Telecom
war.
Schlechter Service, zu Teuer, sehr unfreundliche Mitarbeiter, und wenn man
sich telephonisch beschwerte, wurde auch mal kackdreist aufgelegt.
Mein Rat, wechselt den Anbieter, kann nur besser werden.
klausi am 25.04.13 20:37
@Hannes am 25.04.13 20:20
Nun ja, wofür sind 3MBit denn zu mager? Damit kann ich locker Internet-Radio hören, während ich online Behördenformulare ausfülle - wenn das keine "Grundversorgung" ist... ;-)
Dir schreibt auch niemand vor, wieviel Du durch die Leitung jagst: der Anbieter sagt nur, dass es ab Zeitpunkt X extra kostet. Was ist daran falsch?
Und zum Thema "was durch die Leitung geht": die hochgelobte "Netzneutralität" ist ein utopisches *Prinzip* und Wunschdenken - sie war niemals Realität. Wenn im konkreten Fall der Dienstleister eigene Produkte von o.g. Limits ausnimmt, heißt das ja nicht, dass er andere Produkte blockiert! Hier wird aus einem Zwergfloh ein Elefant gemacht - das ist ziemlich unredlich.
Picard42 am 25.04.13 20:32
@ Picard42 am 25.04.13 19:44
Guten Abend Picard,
manche Themen sind eben ausbaufähig und deshalb bin ich der Meinung, ich befinde mich im richtigen Blog!
Aber ab und zu habe ich das Gefühl, als befände ich mich evtl. im falschen Film.
Ihnen noch einen schönen Abend!
Gruß,
JAN
JAN am 25.04.13 20:29
@Picard42 am 25.04.13 19:58
"...dann gibt es Grundversorgung für alle - aber nicht Highend für jeden.
Du, mit so einer Regelung könnte ich aber leben. Allerdings müsste man sich über den Begriff "Grundversorgung" einig sein. Wir leben nun mal im "Internet-Zeitalter" und da sind 3 MBit einfach zu mager. Wenn ich superschnelles Internet haben will, muss ich eben mehr Knete hinlegen. Aber dass die Telekom mir vorschreiben will, wieviel Daten ich durch die Leitung sauge/schicke, ist ein Skandal. Der nächste Schritt ist dann, was durch die Leitung gehen soll. Bevormundung kann ich nicht gebrauchen.
Hannes am 25.04.13 20:20
@Hannes am 25.04.13 19:33
Exakt die (versprochenen) Glasfasern (OPAL) waren und sind das Problem des Netzausbaus in Ostdeutschland (dort wurden die ja tonnenweise verbuddelt).
Ich würde mich hier auch über 100MBit freuen - aber ich kann rechnen und mir dann vorstellen, was der Netzbetreiber dafür in die Hand nehmen müsste... weil sich meine 10.000 Nachbarn sicherlich auch sehr erfreut zeigen würden....
Das ist genau das Problem einer "Verstaatlichungs"-Debatte: dann gibt es Grundversorgung für alle - aber nicht Highend für jeden.
Picard42 am 25.04.13 19:58
Jo Das haben wir vor Jahren Gemacht. Treffen so viel haben Unterschrieben-den hatten wirs. Aber auch viel Die von zu hause Arbeiten, und eine Kleine Industrie Gebiet. Kein Problem, aber das die uns jezt Kurtzen will um Mehr zu Verdienen das ist nicht im Ordnung, aber nicht neu. Immer von die Kleinen um die Großen Sat zu Kregen----Oder
Schone Wochende.
john in germany am 25.04.13 19:50
@JAN am 25.04.13 19:26
Ähhm, bei aller Aufregung mal wieder im falschen Thema gelandet, JAN?
Mit "Mobilfunk" hat das erstmal nur so viel zu tun, als dass dort limitierte Transferraten bereits gang und gäbe sind - und klaglos akzeptiert werden, ohne den Untergang des Abendlandes zu beschreien....
Picard42 am 25.04.13 19:44
@Picard42 am 25.04.13 19:20
"Die Leitungen sind nicht das Problem..."
Und warum habe ich hier auf dem platten Land nur 'ne 3000er Leitung?
Warum vergräbt die Telekom nicht flächendeckend die (versprochenen) Glasfaserleitungen?
Im Ruhrpott hatte ich zumindest DSL6000. Aber hier ist einfach nicht mehr drin.
Da nutzt es auch nichts, den Anbieter zu wechseln.
Ich würde mich über eine "Bundesleitung" mit 100Mbit/s sehr freuen. ;-)
@Gernfried2000 am 25.04.13 19:22
Jau. Die Pensionen sind tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Hannes am 25.04.13 19:33
Verbraucher, aufgepasst!
Wir tragen doch schon die gesamten Kosten der Energiewende, damit die Industrie weiter entlastet wird.
Geht es nach der Telekom, müssen nun auch die Kosten des Ausbaus ihres Breitbandnetzes in der Gesamtfläche durch den Verbraucher getragen werden.
Natürlich auch, damit die Industrie flächendeckend mit einem schnellen Internetzugang ausgestattet werden kann.
Wie bei den Tankstellenbetreibern sind sich natürlich auch alle Internetanbieter darüber einig: ”Nur gemeinsam sind wir stark!“ Also, Preise nach oben, und Leistung drosseln!
Und gemeinsam mit Herrn Rösler werden sie es schaffen, die gesamte Internetgemeinde hinter die Fichte zu führen, um die Industrie nicht an diesen Kosten zu beteiligen.
Wer nun meint, er müsste munter weiter surfen, darf sich über die Risiken und Nebenwirkungen nicht wundern und sollte auch nicht aufschreien!
Der Staat ist nicht bereit, und der Nutzer wird nun gezwungen, diese Vorhaben zu finanzieren.
Ziehen Sie den Stecker und zeigen Sie allen Mobilfunkanbietern die Rote Karte, denn sie möchten auch die Verluste, die in den europäischen Nachbarländern gemacht werden, mit den Gebühren von den solventen deutschen Kunden ausgleichen!
Und Steuern zahlen diese Konzerne hier leider nur einen Bruchteil, da ihre eigentlichen Gewinne natürlich in einer Oase versteuert werden.
Eventuell merken einige Verbraucher wenn ihr Kühlschrank eines Tages leer sein sollte, dass diese Art von Mobilität doch eher eine brotlose Kunst darstellt.
Gruß,
JAN
JAN am 25.04.13 19:26
Wieso schlägt sich die "Aktuelle Stunde" denn jetzt auf die Seite der Schülerinnen, die ihr Matheabitur nicht geschafft haben? Jetzt hat Frau Löhrmann einmal ein paar lichte Momente und dann schießt der Haussender/WDR quer.
Zum Thema Internet und Telekom: Schon mal was von bellenden Hunden gehört? Das sind doch erfahrungsgemäß die, die nicht beißen.
Und @Hannes: Die Gewinne der Telekom Aktionäre sind seit Jahren eher überschaubar. Schließlich müssen noch viele, viele alte Bundespostbeamte alimentiert werden. Das waren übrigens die, die Slogans wie "Fasse Dich kurz" an die Telefonzellen geklebt haben und uns "postzugelassene Modems" zu horrenden Telekommunikationspreisen verordnet haben......
Gernfried2000 am 25.04.13 19:22
@Hannes am 25.04.13 19:13
Die Leitungen sind nicht das Problem, Hannes: die aktiven Komponenten (ich werde jetzt nicht mit Details langweilen) sind die Kostentreiber.
Rechne doch einfach mal durch: die Preise haben sich in Zeiten von ISDN und 1000er-DSLern zu heute de facto nur nach unten bewegt. Gleichzeitig explodieren die Transferraten und damit die reinen Kosten *des Netzes*. Wer, außer den Kunden, soll dafür denn bitte aufkommen?
Picard42 am 25.04.13 19:20
@Picard42 am 25.04.13 19:09
Telekommunikation, nicht (nur) das Internet.
Die (Glasfaser)leitungen kann doch auch die "Bundespost" legen, oder nicht?
Hannes am 25.04.13 19:13
brauen=brauchen
Dortmunder 20 am 25.04.13 19:10
@Hannes am 25.04.13 18:55
Nachtrag: wer ist eigentlich auf das schmale Brett gekommen, "Internet" wäre Infrastruktur? *Infrastruktur* ist Wasser, Licht und Wärme - und von mir aus auch das Verkehrsnetz: mehr nicht.
Der derzeit postulierte Blödsinn einer "Netzneutralität" vergisst leider, dass immer noch der Eigentümer entscheidet, was er mit seinen Dienstleistungen treibt. *Internet* als Flatrate ist kein Menschenrecht!
Picard42 am 25.04.13 19:09
aber ein Leben ohne blog ...? warum sollte das nicht gehen?... Ohne Internet-Fernsehen, Fotos in der Wolke, ohne social networks ... ?haben wir alles nicht und wir leben und uns geht es gut wir werden nicht ausgeschlossen nicht dumm angeguckt, und wir brauen es nicht.
Ich höre grade den Typ von der Telekom, er sagt Entertain ist kein Internetangebot, stiemt zumindest zum teil wir haben Entertain und es ist halt nur Fernsehen allerdings übers Internet aber im Fernsehen nicht auf dem Computer.
Dortmunder 20 am 25.04.13 19:08
@Hannes am 25.04.13 18:55
N'Abend Hannes,
Du möchtest also allen Ernstes die "Bundespost" anstatt der Telekom wiederhaben? Ein hochdefizitäres Staatsunternehmen, welches zwangsweise Gigabits bis in die letzte Scheune legen muss? Keinerlei Wettbewerb - und damit technologischer Stillstand?
Nicht persönlich gemeint, aber wir hätten die DDR echt mit Zaun und Mauer behalten sollen: dann könnten sich die Freaks nun am Robotron ihre HD-Videos runterladen - immer schön auf Kosten *des Hauses*...
Gruß,
Picard
Picard42 am 25.04.13 19:04
Da sieht man mal wieder, dass Infrastruktur in Staatshände gehört.
Telekommunikation, Stromleitungen, Gasleitungen, Straßen und Schienen und natürlich Wasserrohre.
Die Anbieter der jeweiligen Leistungen (Kraftwerke, Verkehrsmittel, Internet- und Telefonvermittlung, Wasserwerke) können gegen Gebühren entsprechende Leistungen anbieten.
Aber die Netze vom Erbringer der Dienstleistungen zum Kunden gehören in die öffentliche Hand, so dass sie für jeden zu jeder Zeit zu gleichen Konditionen sicher verfügbar sind.
Was die Netze in privatwirtschaftlichen Hände anrichten, sieht man nicht nur an dieser Telekom Debatte.
Da zählt nur der Gewinn für die Aktionäre.
Aber mit den Politikern der jetzigen Regierung wird es keine entsprechende Wende geben.
An solchen Raffke-Politiker wie der CSU Fraktionschef Georg Schmid, der seiner Ehefrau als Sekretärin 5500 Euronen Gehalt gezahlt hat, sieht man, welche Mischpoke wir da in der Politik sitzen haben. Pfui Deibel.
Hannes am 25.04.13 18:55
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Wie haben wir überlebt, damals, als es noch kein Internet gab…
Vielleicht besser im Vergleich zu heute.
Zitat:
…aber ein Leben ohne blog…
Warum denn nicht. Es gibt auch Zeitungen und Leserbriefe.
Zitat:
…Ohne Internet-Fernsehen, Fotos in der Wolke, ohne social networks…
Nutze ich auch heute nicht und lebe trotzdem.
Zitat:
…Nein, die Vorstellung ist zu grausam…
Hungersnöte, Kriege, das sind grausame Vorstellungen, wenn ich nur daran denke.
Zitat:
…Wer besonders große Datenmengen nutzt, bei dem wird die Geschwindigkeit gedrosselt, wenn er nicht extra zahlt…
Wer bestimmt den Preis; der Kunde oder der Anbieter?
Wem die neue Preisgestaltung der Telekom nicht paßt, der kann ja den Anbieter wechseln. Aber auch die anderen Anbieter werden nachziehen.
Mal wieder viel Geschrei um Nichts!
Gerd am 25.04.13 18:36
Aktienpakete, das war mal. Wer heute gute Leute finden und binden will für sein Unternehmen, der macht eine Betriebskita auf. Denn so ein Angebot ist für Eltern unschlagbar: Das Kind ist gut aufgehoben, ohne extra Wege - unbezahlbar.
Was sich früher nur Großunternehmen geleistet haben, machen inzwischen auch viele Kleinere: Sie bieten eine eigene Kinderbetreuung an. Das kann für gut ausgebildete Frauen (und Männer natürlich auch) eine Chance sein, überhaupt arbeiten zu gehen. Wenn sie nämlich sonst keine vernünftige Möglichkeit haben ihr Kind unterzubringen. Und wenn ich mein Kind dann auch noch quasi dabei habe, bei der Arbeit, umso besser.
Und warum passiert das? Na klar, nicht weil alle Unternehmer plötzlich ihr Herz für Kinder entdecken, sondern weil sie die Eltern brauchen. Der Fachkräftmangel macht's möglich. Und das bescheidene öffentliche Angebot macht's nötig. Aber Hauptsache es passiert.
@ John in Germany am 21.04.13 10:34
Hi Emma Nein Frauen gehören nicht an der Herde, aber doch sind die das Wichtige Person in das System Familie. ...
Aber viele sähen die Frauen noch gerne in der alten Rolle. Da funktionierte ja auch alles bestens, die Kinder waren versorgt, der Mann sowieso, die Pflege der Eltern/Schwiegereltern war geklärt, keines musste mehr ins Heim, Muttern machte alles - und sich selbst oft genug kaputt dabei. Und wenn dem Mann was passierte, bekam sie ja Witwenrente. Die aber sehr klein ausfiel, wenn die Ehe nicht lange bestand.
Ich persönlich finde es gut, wenn Frauen die Möglichkeit haben, frühzeitig beruflich wieder einzusteigen, stundenweise, tageweise... Je nachdem, was die Firma anbietet an Teilzeitmöglichkeiten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn man den beruflichen Anschluss verpasst hat. Und ein Betriebskindergarten ist, finde ich, eine gute Lösung für beide Seiten, also für Mutter und Kind. Mutter sieht mal was anderes als Pampers und Babybrei und das Kind freut sich auch, eine Weile mal mit anderen Kindern spielen zu können. Und zur Not ist Mama ja umme Ecke... ;-)
Emma am 21.04.13 17:16
Meine Kommentar in Frauenquote ade, ist komische weise Der Letze......;-)).
Und es war so schoooooon. Ich habe auf die Antworten Gewartet Schade.
Nun es hatte auch Kitas drin. Für alle Ok, aber es gibt eine art Wettbewerb das Eigentlich die das es nötig haben Ausgeschlossen sind. Ich Gone alle alles solang es FAIR ist, aber es ist das nicht Was kann die Eltern als Leistung Bringen, sind die sagen wir in die Upper Klasse. Nein, Pech gehabt, eine art Inoficial Sortierung System hat schön entschieden.
Hi Emma Nein Frauen gehören nicht an der Herde, aber doch sind die das Wichtige Person in das System Familie. Es ist so-wir Horen viel über Macho Männer in Viele Länder, aber dort sind die Familien intakt, die Scheidungs Quoten sind Niedrig. Suffragette in England waren nur von die Reichen, arme Frauen haben das Elend mit ihre Männer Ertragen, und ergant wie es Geschäft. es ist auch Heute so- nur die das Geld haben-Studiert haben haben die Möglichkeit weiter zu kommen.
John in Germany am 21.04.13 10:34
Roter Rainer am 20.04.13 13:33
Sie haben den Dr. bei ihrem Masch.Ing.Studium vergessen.
;-)
Speider am 21.04.13 9:25
werner am 20.04.13 15:54
und sollte es heissen, nicht oder.
PS frau wieseler! dürfen sie ihre kleinen mit in den sender bringen, sogar ins studio, dawo die kamera nicht hinkommt?
werner am 20.04.13 16:06
JAN am 20.04.13 15:09
derVFL muss sich auch sonst keine grosse sorgen um die zukunft machen.
denn die hat der VFL schon lange hinter sich. vielleicht wird es ja was, wenn er mit wattenscheid oder wattenscheid nord fusioniert.
der eine kann neururer und die seinen einkleiden, der andere beköstigen.
ob die 3 dann eine aktiengesellschaft gründen mit scheinen für die gewinnmaximierungistnatürlich heute noch im dunkel der im osten verstaubenden sonne.
werner am 20.04.13 15:54
@Manfred am 19.04.13 20:06
Guten Tag, Manfred,
der VFL und seine Anhänger brauchen sich in Sachen Betriebskindergarten keine allzu großen Sorgen machen.
Bei Opel in Bochum sind genügend Kapazitäten in diesem Bereich vorhanden; und an Räumlichkeiten sollte es ab Ende 2014 letztendlich nicht scheitern.
Somit könnten zumindest in diesem Bereich die Arbeitsplätze gesichert werden.
Die zentrale Lage sowie der optimale Anschluss an den ÖPNV wären ein weiterer Pluspunkt für diesen Standort und der neuen Nutzungsmöglichkeit.
Gruß,
JAN
JAN am 20.04.13 15:09
wieso stehen hier so viele "sogenannte antworten" auf fragen die nie gestellt worden sind?
ist irgendwie komisch.
Heiner Hirnfett am 20.04.13 14:43
@Meckerpott am 19.04.13 23:41
Ach, gehen tut das schon. Nach angelsächsischem Vorbild.
Abitur mit 17-18 Jahren
3-4 Jahre Maschinenbaustudium
1-2 Jahre MBA-Studium (Meister in Geschäftsführung)
= 24 jährige(r) Ingenieur/in mit betriebswirtschaftlicher Zusatzqualifikation
5 Jahre Berufserfahrung im In-/Ausland in einem Bereich
= 29 jährige(r) Ingenieur als qualifizierte Fachkraft einsetzbar
Ähnliche Berufswege sind mit anderen Schwerpunkten ebenso möglich.
Für genau diese Leute sind betriebliche Kita-Plätze in einem mittelgroßen mittelständischen Unternehmen (200-500 Beschäftigte) interessant. Oder wenn sich ein paar kleinere mittelständische Unternehmen (50-100 Beschäftigte) zu so einem Kita-Projekt zusammenschließen. Das ist insbesondere in den sogenannten Industrieparks an den Stadträndern möglich.
Roter Rainer am 20.04.13 13:33
Anonym am 20.04.13 13:28...
...war ich.
Gerd am 20.04.13 13:30
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Das kann für gut ausgebildete Frauen (und Männer natürlich auch) eine Chance sein...
Die schlecht ausgebildeten Frauen (und Männer natürlich auch) haben Ihrer Aussage zufolge keine Chance.
Schade, daß Sie, Frau Wieseler, so denken!
Anonym am 20.04.13 13:28
"Ich habe eine Stelle zu besetzen, für die es eine "Fachkraft" braucht - von Anfang an, nicht nach Jahren."
Picard42 am 19.04.13 20:28
Hallo Pic.,
Seltsam, seltsam.
Das hört sich so an, ja, ich brauche einen Geschäftsfüher für mein Unternehmen, jedoch am Ende entscheide ich.
So eine Fachkraft zu finden, dass ist natürlich sehr schwer.
;-/
Servus
Speider
Speider am 20.04.13 11:46
Guten Abend, in die Runde!
Geht’s noch, oder habe ich da tatsächlich etwas versäumt!
Nach der Bundestagswahl wird sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt schlagartig ändern. Da geht es dann nicht mehr um den Vorteil von Betriebskindergärten, sondern um Massenentlassungen in der Industrie und um große Produktionsverlagerungen.
Und wer spricht nicht über diese aktuellen Probleme?
Na klar, die großen Parteien - ist ja Wahljahr! Hätte ich schon fast vergessen.
Aber machen Sie sich bitte keine Sorgen, denn es könnte ja alles noch viel schlimmer kommen!
Die Hauptsache ist jedoch, dass wir demnächst genügend Betreuungsplätze in den Betriebskindergärten haben werden, und diese kann uns dann auch keiner mehr nehmen… .
Kein Licht am Ende des Tunnels - aber vor der Einfahrt in diesen wird es bis dahin zumindest genügend Betreuungsplätze für unsere Kinder geben!
Man muss eben nur die Schwerpunkte in der Politik richtig setzen und mit Überzeugung gut verkaufen können.
Warum sollte man nicht weiter träumen dürfen, denn die Realität ist leider hart, und diese wird uns in naher Zukunft mit großen Schritten einholen!
Die großen Märkte sind gesättigt, und die anderen verfügen leider nicht mehr über genügend Devisen, um sich unsere Produkte weiterhin leisten zu können.
Gruß,
JAN
JAN am 20.04.13 0:36
@Picard42 am 19.04.13 18:49
Quatsch!
Die 44 zusätzlichen Frauen in DAX-Aufsichtsräten finanzieren mit Sicherheit nicht meine warme Bude. Vermutlich meinen Sie aber mehr die Typen, die verantwortlich sind für die neuen Arbeitsplätze in Leiharbeit, in Minijobs oder was sonst noch von der Allgemeinheit zusätzlich subventioniert wird; kurz alles was "soziale Teilhabe" unmöglich macht. Vermutlich glauben Sie auch noch: "Sozial ist, was Arbeit schafft".
Mit Verachtung haben Sie in dem Zusammenhang nicht so ganz Unrecht. Mein Begriff von Solidarität stammt aber eher von den Sozialdemokraten vor Schröder. Den neuen Begriff der Solidarität von der FDP sehe ich aber als extrem widerlich zynisch an.
Sie haben also Recht, dass ich wenig Solidarität für die besser Verdienenden habe, denen der Niedriglohn als Einkommen für ein Viertel der Menschen in Deutschland scheinbar völlig egal ist.
Siggi am 20.04.13 0:07
Ein anderer Grund, Betriebskindergärten einzurichten, wäre sicherlich, dass viele Betriebe andere Arbeitszeiten haben als die normalen städtischen Kindergärten. Wo lässt eine Ärztin oder Krankenschwester, die im Schichtdienst am Krankenhaus tätig ist, ihre Kinder, wenn der Kindergarten nur von 7:30-16:00 Uhr oder so auf hat?
Den Fachkräftemagel halte auch ich für einen Mythos. Gut, der Maschinenbau-Ingenieur von unter 30 Jahren mit Zweitstudium Betriebswirtschaft, 5 Jahren Berufserfahrung in Klimaanlagentechnik in tropischen Ländern, fließend Englisch, Chinesisch und brasilianisches Portugiesisch, der ist dann vermutlich gerade schwer zu kriegen, wenn man ihn zufällig braucht. Das ist aber noch kein allgemeiner Mangel.
Meckerpott am 19.04.13 23:41
@Hannes am 19.04.13 20:30
Sagen wir mal, manches läuft nicht so, wie es für einen selbst und für die Gesellschaft wünschenswert ist. Meist für die nicht mehr ganz so Jungen. Da gibt es leider viele Vorbehalte und Vorurteile auf Seiten mancher Betriebe.
In Betrieben, die mit der IG-Metall einen Tarifvertrag abgeschlossen haben, werden Auszubildende nach der Abschlussprüfung in der Regel mindestens für ein Jahr im erlernten Beruf eingesetzt, selbst wenn man sie nicht fest anstellen kann. Dann haben sie wenigstens etwas Berufspraxis. Wer jung ist und sich das zutraut, kann auch mal in den südlichen Bundesländern nach einem angemessenen Arbeitsplatz gucken. Oder sich fortbilden.
Roter Rainer am 19.04.13 20:53
@Hannes am 19.04.13 20:30
"Berufserfahrung macht Fachkräfte" - diesen Satz von Dir kann man nicht dick genug unterstreichen!!!
Picard42 am 19.04.13 20:39
@Roter Rainer am 19.04.13 20:19
"Wer eine ordentliche Ausbildung mit einer IHK-Prüfung abgeschlossen hat, grenzt sich auch von diesen selbsternannten "Fachkräften" ab."
Ich habe dreimal eine Prüfung vor der IHK absolviert und somit 3 Facharbeiterbriefe. Das eigentliche Problem ist die Berufserfahrung. Meine Nichte hat vor 2 Jahren den Facharbeiterbrief des Energieelektronikerin absolviert. Da sie aber in dem Betrieb (ein großer Laden in Bochum) nicht in ihrem erlernten Job arbeiten konnte, malocht sie nun am Band (solange der Laden noch besteht), weil sie auf die gute Knete scharf war. Ich riet ihr noch, das nicht zu tun, sondern in ihrem erlernten Beruf eine Anstellung zu suchen. Denn nach ein paar Jahren berufsfremd gearbeitet, ist das Erlernte weg und sie kann sich ihren Brief an die Wand nageln. So war es auch bei mir.
Fachkräfte fallen nicht von den Universitäten vom Baum, sondern nur Berufserfahrung macht wirkliche Fachkräfte aus ihnen.
Irgendwie läuft das alles schief hier.
Hannes am 19.04.13 20:30
@Hannes am 19.04.13 20:12
Hannes,
ich bilde jedes Jahr aus - darum geht es nicht! Ich habe eine Stelle zu besetzen, für die es eine "Fachkraft" braucht - von Anfang an, nicht nach Jahren.
Gruß,
Picard
Picard42 am 19.04.13 20:28
@Hannes am 19.04.13 19:44
Personaler wissen genau, was sie wollen, wenn sie nach Fachkräften suchen. Dann meinen sie in der Regel einen FH- oder Uni-Absolventen. Deshalb sprechen auch amtliche Stellen von ausländischen Fachkräften, die anzuwerben und eine Einwanderung für sie zu erleichtern wäre.
Denn Facharbeiter nach dem deutschen dualen Ausbildungssystem gibt es nur in Deutschland. Andere Länder kennen das gar nicht und könnten die Leute auch nicht so ausbilden, wie bei uns. Das ist übrigens gut für die Facharbeiter. Die bezeichnen sich ja auch selbst nach ihrem Berufsbild z.B. als Mechatroniker und nicht als Fachkraft für irgendwas, weil das in diesem Zusammenhang schon als eine Abstufung angesehen werden kann, weil sich da Leute mit irgendwelchen omninösen Zertifikaten nach Kurzlehrgängen auch Fachkräfte für irgendwas nennen. Wer eine ordentliche Ausbildung mit einer IHK-Prüfung abgeschlossen hat, grenzt sich auch von diesen selbsternannten "Fachkräften" ab.
Roter Rainer am 19.04.13 20:19
@Manfred am 19.04.13 20:06
Wir haben wieder den Messias auf der Bank - wie sollte der VfL da verlieren?
Sie sprechen übrigens mit den überbetrieblichen Kitas einen wichtigen Punkt an: auch hier werden Unternehmer ihrer sozialen Verantwortung gerecht - weil der Staat versagt! Das muss ja nicht aufs Kicken beschränkt bleiben.... ;-)
Picard42 am 19.04.13 20:17
@Picard42 am 19.04.13 19:04
Noch was: Als ich 1979 das erste Mal zum A-Amt musste, weil ich den Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen durfte, sagte meine Sachbearbeiterin zu mir: "Die Arbeitgeber warten auf das gelb/blau gestreifte Gänseblümchen, ehe sie einen im Ansatz in Frage kommenden Arbeitslosen einstellen".
Was Du da schreibst, bestätigt ihre Aussage. Wenn Du vor 4 Jahren einem Kandidaten eine Chance gegeben und ihn entsprechend gut eingearbeitet hättest, wäre das dann nicht jetzt nach 4 Jahren ein adäquater Mitarbeiter?
Da wartest Du lieber auf den optimalen Kandidaten und lässt eine vakante Stelle 4 Jahre offen?
Sehr fragwürdiges Verhalten, aber typisch für Arbeitgeber. Und das schon seit über 30 Jahren. Da muss man sich als Arbeitssuchender ja nicht wundern.
Und da soll man den Mut nicht verlieren...
Hannes am 19.04.13 20:12
Guten Abend
Betriebs-Kita? Um Fachkräfte zu binden? Dazu müssen erst einmal Fachkräfte für die Zukunft ausgebildet werden. Denn seit Jahren verschwinden diese
"Fachkräfte" ins Ausland der besseren Arbeitsbedinungen wegen. Es stellt sich aber auch die Frage wann denn die versprochenen kostenlosen Kita-Plätze für alle Eltern in Deutschland realisiert werden? Hier gibt es nämlich seit diesem Jahr ein Rechtsanspruch auf diese Kita- Plätze nur die "Fachkräfte" fehlen dafür.
Mick am 19.04.13 20:08
Picard42 am 19.04.13 19:51
Sollte der VFL etwa schon wieder nicht verloren haben?
Dann wird es Zeit im Stadion einen Betriebskindergarten einzurichten. Wäre da nicht acu Platz für einen überbetrieblichen Betriebskindergarten. Zu empfehlen für Kleinbetriebe, für die sich ein eigener Betriebskindergarten nicht lohnen würde. Vielleicht könnte auch eine Fußballschule damit verbunden werden.
Manfred am 19.04.13 20:06
Ich würde übrigens die Chefs in die Pflicht nehmen! Wer gut ausgebildete Mitarbeiter will, der soll auch dafür sorgen, dass der Nachwuchs daran gut versorgt ist! Schönes Wochenende euch allen!
Gaby am 19.04.13 19:44
Um Ihren Chef in die Pflicht nehmen zu können, müsste erst eine Pflicht bestehen. Besteht diese? Glaube ich nicht. Hier liegt eine freiwillige Leistung der Betriebe vor.
Gut ausgebildete "Mitarbeiter" haben aber nicht immer kleine Kinder, sondern auch größere, schulpflichtige. Müssen die Betriebe dann Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von 0 - 14 Jahren anbieten?
Manfred am 19.04.13 20:00
"Booochum, ich komm aus Dir!"
Zählen Mini-Kicker eigentlich auch als Betriebs-Kita?
Danke, Pedda!
Picard42 am 19.04.13 19:51
Es ist sicher notwendig über Kitas und ihre Probleme aller Art zu berichten!
Doch ein anderes Problem lauert schon! Und wird längst nicht so oft erwähnt! Wir in der Altenpflege stehen vor ähnlichen Problemen! Immer weniger Personal und Zeit, usw. Sie wissen schon! Wünsche mir mehr Berichte in diese Richtung! Denn sonst kommt es dort zum Zusammenbruch ehe es jemand merkt oder vorher gewarnt hat!!
Was das Problem anbelangt!
Meinen Kitaplatz müsste ich einklagen und hätte auch keine Scheu, dass zu tun
Ich würde übrigens die Chefs in die Pflicht nehmen! Wer gut ausgebildete Mitarbeiter will, der soll auch dafür sorgen, dass der Nachwuchs daran gut versorgt ist! Schönes Wochenende euch allen!
Gaby am 19.04.13 19:44
@Roter Rainer am 19.04.13 19:36
"Im Text heißt es ja auch Fachkräftemangel und nicht Facharbeitermangel."
Ähem. Ein Facharbeiter ist also keine Fachkraft? Das ist mir neu.
Wahrscheinlich meinen Sie "Akademikermangel".
Hannes am 19.04.13 19:44
Hannes am 19.04.13 19:16
Hannes,
ich weiß es nicht genau. Ich denke dort waren fast alle Kinder in den Kitas,
weil die Frauen ja auch fast alle berufstätig waren.
Von Ausnahmen weiß ich nichts.
Ostdeutsche Mitbürger fanden ihre Regelung teils gut, nicht alle.
Man sollte denke ich beidem Raum geben, oder mehreren Modellen.
Eltern die ihre Kinder erziehen wollen sollte dies möglich sein,
sowie Tagesmütter, Betriebskindergärten und Kitas, alles was
es eben so gibt. Um das Berufsleben für Eltern zu erleichtern.
Hannes,
wenn es nach mir ginge, hätte jeder eine schöne Arbeitsstelle
mit entsprechendem guten Einkommen. Das ist neben vielem
anderem Guten etwas, daß ich allen wünsche.
Ich hatte ein schönes Berufsleben und bin dankbar dafür und
denke jeder Mensch hat dies verdient.
Vielleicht kehrt man oder hoffentlich mal wieder zu einer Politik zurück,
in der die Arbeitsmarkt-, Gesundheits- Wirtschafts- und Familienpoltik
wieder einhergeht. Im Interesse der Menschen und d. Gesellschaft.LG
Gertrud am 19.04.13 19:39
@Picard42 am 19.04.13 19:04
Im Text heißt es ja auch Fachkräftemangel und nicht Facharbeitermangel.
Wer als Ingenieur zu einer Zeitarbeitsfirma geht, gehen muss oder hingegangen wird, kann sich sofort einsargen lassen, denn das ist ein fachlicher Abstieg wie ein rufschädigender Schritt, seinen Abschluss kann er dann getrost in die Tonne kloppen. Und bei der Zeitarbeitsfirma muss er sich dann von dummen Jungs und Mädels die Welt erklären lassen und dass es leider für ihn auch nur zu einem Stundenlohn von max. 18 € reiche. Wohlgemerkt er ist dann kein Angestellter mit einem festen Monatsgehalt sondern eine Stundenlöhner. Da geht man als junger/junge Ingenieur/in doch besser gleich ins Ausland oder als erfahrener Ingenieur in den Vorruhestand.
Roter Rainer am 19.04.13 19:36
@Gertrud am 19.04.13 19:03
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber war das in der DDR nicht so, dass KITA Plätze auch für ArbeiterInnen gestellt wurden? Anwesende "Ossis" (nicht böse gemeint) mögen das vielleicht bestätigen können.
@Picard42 am 19.04.13 19:04
Ich besitze 3 (!) Facharbeiterbriefe. Und bei 44k würde ich Pipi in den Augen haben. ;-)
Hannes am 19.04.13 19:16
Grundsätzlich ist das gut. Nur auf der einen Seite soll es schwer sein geeignette Leute zu bekommen, kann ich bestätigen, zum anderen sind Anforderungen zu hoch - scheinbar. Aber eine Kita am Arbeitsplatz könne ein Anfang sein jeden etwas zufrieden zu stellen.
Thomas am 19.04.13 19:08
So gut die Sache klingt, hat sie doch einen Haken. Zum einen muss eine technische Möglichkeit bestehen, einen solchen Betriebskindergarten zu schaffen. Das ist ja auch mit Aufwänden verbunden, die der Betrieb erwirtschaften muss. Also eher keine "Prinzessinnenausbildung", einige müssen schon zu betreuen sein. Zum anderen ist damit natürlich auch eine besondere Bindung an den Betrieb gegeben. Für die Eltern (oder wen auch immer) ist es natürlich ein einfacher Schritt, Kindergarten und Arbeitsplatz auf einen Weg zu erreichen.
Manfred am 19.04.13 19:07
@Hannes am 19.04.13 18:54
Den Facharbeitermangel bestreiten leider nur Leute, denen der Begriff "Facharbeiter" nichts sagt. Das ist auch etwas missverständlich formuliert, weil im Grunde erfahrene Akademiker (Ingenieure) gesucht werden...
Würde mir eine Zeitarbeitsfirma einen adäquaten Kandidaten für meine, inzwischen seit fast vier Jahren offene Stelle anbieten, hätte der morgen einen Vertrag in der Tasche. Für 44K€ oder mehr - je nach Alter und Erfahrung.
Picard42 am 19.04.13 19:04
Hannes,
das las ich auch, es ist schon bitter wenn man so etwas fordert
und erwartet. Einerseits aber kaum bereit ist ini die eigenen Landsleute
zu investieren und sich beklagt.
All das was jetzt irgendwo wieder aufkommt hatten wir schon mal.
Betriebskindergärten, auch Zusammenschlüsse verschiedener
Unternehmen halte ich neben anderem für gut und machbar,
wenn man schon arbeiten muß.
Weil es eine enorme Erleichterung bedeutet, wenn man weiß
die Kinder sind während der Arbeitszeit gut untergebracht
und versorgt.
Jeder Unternehmer der sich um seine Mitarbeiter bemüht,
sollte Anerkennung erfahren, finde ich. Denn gute Mitarbeiter, großartige Menschen, die sich einbringen und gerne arbeiten,
sind das beste Kapital mal so gesehen, für ein Unternehmen.
Aber jeder gute Unternehmer weiß dies auch denke ich.
Gertrud am 19.04.13 19:03
@Gernfried2000 am 19.04.13 18:36
Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, aber: auch die von Ihnen aufgezählten "Billigheimer" unterhalten Betriebs-Kitas. Hier zählt dann eher Image als MitarbeiterInnen-Bindung - wobei es inzwischen auch schon schwierig wird, verlässliche VerkäuferInnen zu bekommen.
Picard42 am 19.04.13 18:57
Das Märchen vom Fachkräftemangel in Deutschland
Wie kann es sein, dass hierzulande deutsche Staatsbürger und gerade diejenigen, die ein Techniker- oder Ingenieurstudium vorweisen können, die größten Probleme haben, eine Anstellung zu finden? Der Präsident der DIHK, Erik Schweitzer, fordert allen Ernstes, monatlich 10.000 Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, und bis zum Jahre 2025 sollen es 1,5 Millionen sein. Die Bundesregierung unterstützt dieses Ansinnen, indem sie die Aufnahme von Fachkräften erleichtert.
Die Bedingungen:
Hochschulabschluss, Arbeitsverhältnis mit einem Bruttojahresgehalt von mindestens 44.000 Euro.
Spätestens hier werden die wahren Motive sichtbar, es geht ums Geld.
Arbeit als Handelsware, die so gut und so billig wie irgend möglich angeboten und gekauft werden soll, der Mensch wird zur Sache degradiert.
Steht es nicht den Arbeitgebern frei, z.B. Facharbeiter, die über Zeitarbeitsfirmen zur Verfügung gestellt werden, fest einzustellen?
Quelle: buergerstimme.com
Hannes am 19.04.13 18:54
@Siggi am 19.04.13 18:32
Sie sollten sich aber auch für die Probleme der Leute interessieren, die Ihnen "soziale Teilhabe" und eine warme Bude finanzieren!
Besser als in Ihrem Beitrag kann man die Verachtung für Solidarität in diesem Land nicht dokumentieren...
Picard42 am 19.04.13 18:49
Ich finde das richtig gut. Den Eltern wird morgens der Stress erspart ihre Kinder zur Kita zu bringen und dann nach Feierabend durch den Berufsverkehr wieder abzuholen.Bekommen solche Chefs überhaupt eine Förderung für ihr Familienfreundliches handeln?Ich wette das die Firmen auch an Image bei den Arbeitnehmern gewinnen!
Wenn ich was zu sagen hätte würden diese Unternehmer belohnt indem man ihnen ein oder zwei Prozentpunkte bei den Gewerbesteuern erlässt.
Werner Günther am 19.04.13 18:38
Ich finde das gut! ...Aber jetzt geht gleich wieder eine Diskussion los, das Frauen an den Herd gehören und ihre Kinder selber groß ziehen können und sollen... Guts Nächtle.
Emma am 19.04.13 18:38
Das mag ja für besserverdienende Fachabeiter und Facharbeiterinnen gelten.
Aber ob nun die unterbezahlten Lidl und Kik Mitarbeiterinnen, die ganz unten auf der Rangliste stehenden Altenpflegehelferinnen und die Reinigungsfrauen der Versicherungs-, Verwaltungs- und Bankengebäude nun darauf hoffen können in Zukunft ihre Kinder in einen Beriebskindergarten geben zu können, wage ich zu bezweifeln. Da wäre ja dann für den Betrieb die Kinderbetreung teurer, als das Gehalt der Abeitnehmerin / des Arbeitnehmers.
Fachkräftemangel gibt es nämlich nur bei Menschen, die irgendein Fach beherrschen. Alle anderen sind frei austauschbar und wer keine Zeit hat zu arbeiten (egal aus welchem Grund) wird auch weiterhin nicht eingestellt. Das Prinzip heißt "Marktwirtschaft". Ganz kluge Köpfe haben noch das Wörtchen "soziale" davorgesetzt. Allerdings ist "soziale Marktwirtschaft" ähnlich paradox wie "schwarze Schimmel" oder "verschneiter Sommertag"
Gernfried2000 am 19.04.13 18:36
"Wer heute gute Leute finden und binden will.."
.. und die anderen dürfen bei der Arbeitsagentur aufstocken und müssen auf Zuruf jederzeit zum Job marschieren; natürlich nicht als Rufbereitschaft bezahlt.
Ich interessiere mich eigentlich mehr für die offenen Probleme bei den nicht so gut verdienenden Menschen in der neu geschaffenen Arbeitswelt.
Siggi am 19.04.13 18:32
Passt, wackelt und hat Luft. So soll es sein. Auch das Verhältnis von Spitzenkandidat und Wahlprogramm einer Partei. Bei der SPD gab es da Zweifel. Passt der Kandidat wirklich zum Programm? Die große Frage, als Peer Steinbrück aufs Schild gehoben wurde.
Und deshalb ging es beim Sonderparteitag der SPD heute in Augsburg nur offiziell darum, ein Wahlprogramm zu verabschieden und tatsächlich vor allem um die Frage: Passen Kandidat und Programm zueinander. Wir erinnern uns: Er hatte sich ja "Beinfreiheit" erbeten.
Wir kennen Peer Steinbrück ja ganz gut, hier in NRW. Als Finanzminister und Ministerpräsidenten, als schlau und kühl, als sachkundig in Finanzfragen und hemdsärmelig im Auftritt. Die Frage war: Kann er auch sozial und sympathisch? Bei den Sympathiewerten liegt Peer Steinbrück immer noch um Längen hinter der Frau, die er heraus fordert, hinter der Kanzlerin.
Aber die Partei und der Kandidat scheinen inwzischen zueinander gefunden zu haben. Man hat keinen Grund, Steinbrück nicht zu glauben, wenn er niedrigere Mieten und eine hörere Spitzensteuer fordert. Er macht das gut. Und seine Partei nimmt es ihm offenbar ab. Anscheinend passt es tatsächlich.
Und falls da doch noch Luft ist: Es gibt ja auch das Kalkül, dass am Ende die SPD gewählt wird, trotz Steinbrück und Steinbrück, trotz der SPD. Dann wäre ja was gewonnen für die Partei.
Hi Gertrud.
LG an dir und wenn ich das hier begriffen habe, wirts gehen.
Steinbruck tanzt nicht zur zeite, und das ist eine vorteil. Frau Merkiels hat immer nur Gewartet, und sich den Geausert oder, side step gemacht, side stepping ist die Fähigkeit zur zeite zu tanzen (Volk Tanz) so das ein Paar vorbei tanzen kann, ohne sich zu rumpeln. Und das Hsat die Nur gemacht. Sonst nichts. Sicherlich habe ich eine vorteil, ich darf so wie so nicht Wahlen. Find ich nicht gut weil ich versuche immer die Verantwortung das mir Gehört zu Bewältigen. Nicht tun und den zustimmen zu das was positive resultiert ist von das Erziehung her nicht güt.
Vlg und Take care. Du weist ich Andere meine Meinung nicht, aber ich Respektiere alle andere Ihr Meinung.
John in Germany am 16.04.13 17:50
dieser spd kandidat ist gänzlich ungeeignet, weil er sich einbildet es zu können.
mittlerweile wissen wir, daß er alle seinen schlauen sprüche als finanzminister für 1,8 mios gekauft hat, und uns zahlen lassen. die ergüsse seines ministeriums kosteten wohl noch ca 6 mios zusätzlich. NICHT die rettung,nur die heisse luft!
die schuhe von unserm muttchen sind für steinbrück genauso wie bei rauh und graf pilati von den dreien als ruderboot zunutzen.
werner am 16.04.13 17:25
Guten Tag
Wird Peer Steinbrück Kanzler ? Nein das wird er nicht! Auch wenn die Partei
die sPD offenbar hinter ihm steht. Diese sPD hat noch immer nicht begriffen das man nicht nur die eigenen Parteigenossen sondern die ehemaligen SPD Wähler von Peer Steinbrück und der neuen, eigentlich der alten Sozialdemokratischen Politik, überzeugen muss. Das sieht aber mit diesem Kandidaten nicht besonders gut aus, die Gründe dafür sind hinlänglich bekannt. Nun werden seitens der sPD und Peer Steinbrück Verspechen getätigt die , man höre und staune, eigentlich mal SPD Politik war, und von ihr der sPD unter Schröder, Clement und Co. abgeschaft wurde.
Das alles soll sich nun ändern? Es wird sich aber nicht ändern da allein schon der Kandidat P.Steinbrück es durch seinen Person verhindern wird das diese sPD wieder zur SPD gewählt wird .
Mick am 16.04.13 15:11
Hannes am 15.04.13 19:32
Hallo Hannes,
Danke Dir und auch Dir die besten Wünsche.
LG
Gertrud am 16.04.13 11:32
Hannes am 15.04.13 19:32
Einen Fehler zuzugestehen ist besser als ihn nicht gemacht zu haben.
HB
HB am 15.04.13 19:55
Gertrud am 15.04.13 19:00
Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen.
Da war nix.
ICH war irgendwie blind.
Für heute verabschiede ich mich daher auch aus dem Blog.
Muss unbedingt Schlaf nachholen.
All the best
Hannes
Hannes am 15.04.13 19:32
Gruß Emma
Anonym am 15.04.13 17:41
Emma
Danke auch Ihnen.
Gertrud am 15.04.13 19:02
Hannes am 15.04.13 18:35
Lieber Hannes,
Entschuldigung angenommen und Danke.
Das kann ich gut nachvollziehen. Ich hab vor langer Zeit
auch einige Zeit hier anonym geschrieben, weils zu heftig war.
Nein verkohlen wollte ich niemanden, ich war selbst erst mal baffe und habs bemerkt und mich korrigiert. Denn wenn schon denn schon, oder
mit NickName.
Meine letzte Äusserung sollte auch nicht so sein, dafür entschuldige
ich mich.
Also nichts für ungut hoffe ich. LG
Gertrud am 15.04.13 19:00
werner am 15.04.13 18:53
Du hast jdf. schlechte Karten. Leider.
HB
HB am 15.04.13 18:59
HB am 15.04.13 18:12
ätsch, bätsch!!
er ist schon wieder dran. diesmal allerdings mit was ganz wichtigem.
es geht wohl um zündapp Mopeds, oder so
werner am 15.04.13 18:53
Gertrud am 15.04.13 18:06
Hi Gertrud,
da ich hier nie anonym schreibe (vor 2 Jahren, als ich hier permanent angegriffen wurde, sobald mein Nick unter einem Beitrag stand, habe ich mir über 50 Nicknamen ausgedacht), war mir nicht bewust, dass die "Anonym" Anzeige automatisch generiert wird. Als ich Deinen Beitrag heute las, dachte ich, Du wolltest uns alle verkohlen. Jetzt im Nachhinein ist mir aber klar, dass das niemals Deine Absicht war.
'Tschuldigung also für den "Angriff". Ist nicht mein Tag heute. Scheiß Hitze den ganzen Tag über hier. Dafür regnet es gerade junge Hunde.
Hannes am 15.04.13 18:35
Alles passt noch nicht:
Steinbrück hält Schröders Reformen noch immer für richtig. Er sieht den riesigen Korrekturbedarf und er meidet den Begriff Agenda 2010 wie die Pest, grundsätzlich steht er aber noch dazu.
Vor allen sieht er an allen Problemen die grösste Schuld bei Schwarz-Gelb. Bei Rot-Grün unter Schröder und bei der Grossen Koalition sieht er lediglich leichte Fehler.
Ich nehme Steinbrück die Aufrichtigkeit seines Wahlprogramms ab. Trotzdem bleibe ich EX-SPD-Wähler. Sollten ein paar Firmen demonstrativ medienwirksam über Abwanderung diskutieren oder der Hundt (Arbeitgeberpräsident) leert seine dicken Tränensäcke aus weil die armen Unternehmer fast auskömmliche Löhne zahlen müssen, dann knickt er sofort ein und holt seine Kavallerie zurück. Sollte es nur zu einer weiteren grossen Koalition reichen, wird das Programm sowieso in die Tonne gekloppt.
Ich bleibe Wähler der Linkspartei; er kann ja mit den echten Sozialdemokraten bei der Linkspartei in eine Koaliton gehen.
Siggi am 15.04.13 18:30
Nix mit Feierabend. Gleich kommt ein neuer, qualifizierter Blog.
HB
HB am 15.04.13 18:12
Hannes am 15.04.13 17:00
Werter Hannes,
Picard hat recht. So ist es, und ich habe länger nicht geschrieben und mein Nickname war nicht mehr gespeichert.
Da ich nicht darauf geachtet habe, stand halt anonym, und als ich es bemerkte habe ich es korrigiert.
Ganz einfach. Aber schön, daß ich mal wieder Gegenstand der Diskussion bin, es paßt!
Anke, Picard,
Danke Ihnen.
Gertrud am 15.04.13 18:06
@Anke am 15.04.13 17:52
Danke, Anke! :-D
Und gleichfalls!
Picard42 am 15.04.13 18:04
@Hannes, Emma und Picard42
Nachdem wir das nun geklärt haben, wünsche ich euch einen schönen Feierabend. :-))
Anke am 15.04.13 17:52
Roter Rainer 15.04. 10.48 Mich stört die Wagenknecht. Denn so einen Wendehals kann ein Mensch nicht bekommen wie sie haben müsste. So kann sich ein Mensch nicht ändern. In den anderen Sachen gestehe ich ein. Die anderen Parteien haben so pö a pö das nachgemacht was die Linken vorgeschlagen haben. Das erwähnt die Partei viel zu wenig. Nur bei der Militär stehen sie NOCH ALLEINE da. Also bleibe ich bei der SPD.
Ewald 41 am 15.04.13 17:51
Er mag ja schlau und sachkundig in Finanzfragen sein,
er hat aber auch dazu beigetragen, dass die SPD eine Schrumpfpartei von
20 % geworden ist und bleiben wird.
Er steht weiter zur Agenda 2010, die schon Schröder das
Kanzleramt gekostet hat.
Die SPD hat einen großen Teil ihrer Klientel verloren
und die wird gerade ein Peer Steinbrück nicht zurückgewinnen können.
Die SPD sollte einige Jahre in Klausur gehen und aus ihren Ruinen neu auferstehen mit alter sozialdemokratischer Gesinnung und neuen Köpfen.
susemel am 15.04.13 17:49
Yepp. Asche auf mein Haupt. Schäm...
Anonym am 15.04.13 17:44
@ Anke am 15.04.13 17:40
Zwei ..., ein Gedanke? ;-)
Drei ;-)
Ich klicke hier sowieso immer auf nein, damit nichts gespeichert wird.
Emma am 15.04.13 17:44
@Anke am 15.04.13 17:40
Jetzt sind's schon "Drei...., ein Gedanke." ;-)
Picard42 am 15.04.13 17:43
@ Hannes am 15.04.13 17:00
Ich klicke hier auf nein und dann wird nichts gespeichert. Auch lösche ich regelmäßig die cookies. Wenn Gertruds PC also von mehreren Personen benutzt wird, und davon hat jemand die Cookies gelöscht, dürfte ihr Name auch weg sein. Wenn man keinen Namen einsetzt, erscheint automatisch anonym als Nickname glaube ich. Ich teste das jetzt mal. Außerdem muss Gertrud nicht anonym schreiben, sie wird sowieso erkannt. ;-)
Gruß Emma
Anonym am 15.04.13 17:41
Picard42 am 15.04.13 17:37
Zwei ..., ein Gedanke? ;-)
Anke am 15.04.13 17:40
Hannes am 15.04.13 17:00
Sorry, aber da tun Sie Gertrud Unrecht. Wenn man z. B. die Cookies gelöscht hat, erscheint automatisch "Anonym" als Name. Auch wenn man erst den Namen eingibt und dann bei den Cookies auf "Nein" klickt, wird der Name gelöscht und es erscheint "Anonym".
Wenn man also keine WDR-Kekse möchte, muss man immer erst auf "Nein" klicken und dann den Nicknamen eintragen. ;-)
Anke am 15.04.13 17:37
@Hannes am 15.04.13 17:00
Wenn man das Namensfeld leer lässt (oder dieses leer ist, weil man z.B. die Cookies aufgeräumt hat), macht das System da "Anonym" raus - SO läuft das... Darfst Du gerne ausprobieren, bevor Du "Gertrud" anpampst.
Picard42 am 15.04.13 17:37
Wenn ein Politiker nur so einseitig und negativ von den Medien dargestellt und behandelt wird, darf man sich über die negativen Auswirkungen für Steinbrück nicht wundern. Den SPD Mitgliedern ist endlich aufgefallen das man in der Öffentlichkeit im Schwerpunkt über die Person Steinbrück und seinen angeblichen Verfehlungen berichtet und nur am Rande seine politischen Vorhaben und Ziele erwähnt.Alle sollten sich jetzt auf die Wahlaussagen und die beabsichtigten Vorhaben von Steinbrück konzentrieren. Nur diese Themen sollten entscheiden ob man ihn wählen kann oder nicht.Über die nicht eingehaltenen Versprechungen und den hierzu scheibchenweise nach geschobenen Erklärungen über die Auswirkungen der Energiewende, Preissteigerungen und Abbau von Sozialleistungen der Regierung Merkel wird kaum berichtet, deshalb kann man dem in kürze anstehenden Fernsehduell mit Interesse entgegensehen..
Friedhelm Behmenburg am 15.04.13 17:31
@Gertrud am 15.04.13 15:37
"Sorry, das war ich. Schreibt man länger nicht, gehts wohl nicht mehr mit dem Nickname, sondern unter anonym weiter."
Nein, so läuft das nicht. Der Cookie Deines Browsers merkt sich den letzten Nicknamen. Das war in Deinem Fall "Anonym". Von alleine trägt sich der Nickname "Anonym" nicht ein. Du hast also nicht unter Deinem Nick "Gertrud" gepostet, sondern unter "Anonym". Soviel zur Aussage, Du schreibst hier länger nicht....
Hannes am 15.04.13 17:00
Bob Ross am 15.04.13 15:53
aber mir als bürger kommt das kalte grausen.
ok, wir hatten zuletzt nur idioten als finanzminister.
aber den kommunisten/marxisten trit-ihn (selbst im geschneiderten grauen 3-teiler) als finanzminister? gott und budda , beware uns.
werner am 15.04.13 16:00
Ich denke, dass die fehlende Sympathie von Steinbrück auch an den Medien liegt, denn die Medien schreiben den immer klein, denn alles was der macht wird als großer Fehler angesehen, z.B. die Aussagen zum Wahlergebnis in Italien. Da hat der das gesagt, was alle gesagt bzw. gedacht haben, aber es war trotzdem falsch, ich weiß, dass er sich als Vertreter des Staates etwas besser ausdrücken sollte, aber das zu einem Skandal zu formen ist etwas übertrieben. Es gibt ja auch viele Leute, die wollen, dass Politiker mal ihre Meinung sagen, aber wenns jetzt einer macht, ist es auch doof.
@Gerd: Es gäbe auch noch andere Möglichkeiten, zum Beispiel Schwarz-Grün (nach den Zahlen des Deutschlandtrends vom 4.4.2013), die Grünen schließen das ja nicht mehr komplett aus. Das ist auch Intelligent von denen, denn wenn das mit der FDP nichts wird und es mit der SPD nicht reicht, können die trotzdem regieren. Das wäre der CDU wahrscheinlich auch lieber als eine Große Koalition, aber das nur am Rande.
Bob Ross am 15.04.13 15:53
Anonym am 15.04.13 15:36
Sorry, das war ich. Schreibt man länger nicht, gehts wohl nicht mehr mit dem Nickname, sondern unter anonym weiter.
Gertrud am 15.04.13 15:37
Hi John,
ich habe mich in der letzten Zeit nicht zu den Themen geäußert.
Und das war nicht ich. Ist also jemand anders. LG Dir.
Steinbrück paßt meiner Meinung nach genausowenig inzwischen
in die SPD wie andere, obwohl man das von Helmut Schmidt genauso
sagen könnte und wohl auch hat. Dieser jedoch hatte auch andere Maßstäbe sowie eine andere Erfahrung, einen anderen Charakter. Ich nehme an, A.M. wird die Wahl gewinnen und dann werden wir sehen, wie weit Steinbrück da noch paßt bzw. passen wird.
Egal ob er wir sagt und verspricht, es wird ihm wohl kaum jemand
das glauben, weil die SPD zuvieles nicht gehalten hat, was gesagt wurde.
Und von vielen als Mitverursacher für die letzten Krisen mit gesehen wird.
Rot-grün wäre für mich ein Aufleben vom letzten Mal was ich nicht
sonderlich gut finden würde.
Mit einem Ministeramt, sollte eine große Koalition gewählt werden bzw.
zustande kommen, kann ich mir nicht mehr vorstellen, daß er
sich zufrieden geben würde.
Anonym am 15.04.13 15:36
@Gernfried2000 am 15.04.13 13:43
Zitat:
...Sind denn 10 % Wählerstimmen nicht auch schon viel zuviel für die Funktionärselite der Spezialdemokraten...
Ich schrieb:
...wenn der Steinbrück mit seiner SPD unterhalb von 10% bleibt...
Damit könnten ja auch 0,1% gemeint sein -:)))
Gerd am 15.04.13 15:28
Hello Gertrud Gott.
Ein andere Gertrud?.
Steinbruck ist wie Alle Politiker Studiert-Nicht Welt Fremd, und Sehr Fähig.
Sind die Meiste Politiker. Macht spielt immer eine teil des Wollens, und die Kreises des Begegnung ist auch gefühlt mit Gleichgesinde. Unser nachteil ist es gibt nur Die, Mochte viel lieber menschen das wegen Überzeugung und Liebe zu das Land/Städt Politiker Werden, aber wir Kenne das Realität.
Leider Mitglied in eine Vereinigung oder Politisches Partei ist auch Tuer, und nimmt zu viel von unser Pension/Rente. Oh Ja was gegen sein ist zu tuer für viele.
Verwaltung scheint tuer zu sein-Freiwillige eine Seltenheit.
Gehe Grundzetzlich nicht ergentwo in die Nahe von Facebook. Das Neuste sache mit die Amerikanerin, ist für mich Genügend. Habe aber die Kommentare zur Blog und regeln Gellesen, tops, Aber für wie Lange?.
John in Germany am 15.04.13 15:12
Diesen Sozialstaat kann auch ein Steinmeier nicht schöner, schon gar nicht freier reden.
... bei Facebook - Nothilfe
steht:
""Zwangsräumng verhindern schreibt :
Unfassbar!
Die Polizei hat unsere Demonstration für die zwangsgeräumte und im Anschluss verstorbene Rosemarie F grundlos und brutal angegriffen. Bei der Demo hatten sich 800 Nachbar_innen und durch Rosemaries Tod Schockierte wie auch Mietaktivist_innen beteiligt. Ein Demonstrant wurde von der Polizei bewusstlos geschlagen, anschließend verhinderte die Polizei lange seine Behandlung. Der Zustand des Verletzten ist unklar, er befindet sich im Krankenhaus.
Erst räumen sie Rosemarie, dann prügeln sie auf unsere Demo ein -- Scheiß System! ""
Der Steuerzahler bezahlt den Polizeiern die Uniformen und die stellen sich in diesen Uniformen um einen nieder geknüppelten Menschen, ihr "Opfer".
Wer braucht so was.
Wie lange wird Apartheid in Deutschland noch SOZIAL genannt?
Stoer-De-Baecker am 15.04.13 15:10
Doch die Reform entpuppt sich als ziemliche Mogelpackung: Ausgerechnet Vortragsmillionär Peer Steinbrück ist so gut wie nicht betroffen.
Gertrud Gott am 15.04.13 14:55
Steinbruck hat sich das gemacht was notwendig ware un Dei SPD Basis, auf Seiner Zeit zu Bekommen. Er hat das notwendige um eine gute Kanzler zu Machen. Er ist keine das Zu Seite geht wenn etwas hart zu sich kommt, er Wartet auch nicht bis es Erledigt ist, und den was Sagt. Der Stadt hat Milliarden auf die kante, wenn es richtig Ausgegeben wirt Ware keine Schulden vor Ort, und keine mochte angst haben das ihr Pferd hin halten muß. Wenn werden wir klug sein Milliarden € Werden im Ausland Verschwendet, an Projekte das ein Wenig reich machen. Und wir haben Merode Schul Gebäude das Gesundheit Gefährdend sind für unser Kinder. Und wir erlauben Diktatoren Unser Geld zu Verschwenden. und ihre eigene Landsleute verhungern lassen. Steinbruck wirt nicht zu schauen wie die armen-wenig verdienende die last trägen (Zypern-Griechenland USW) so das die Stuer Fluchtige Ihre Geld behalten kann, und Unbestraft rum Laufen.
Wenn das Musik besser wirt, den Sing ich ein ander Lied.
John in Germany am 15.04.13 14:25
Sie haben die Wahl!
Entweder geben Sie Ihre Stimme der SPD oder Herrn Steinbrück - aber beides zusammen geht in meinen Augen nicht, und passt auch nicht so recht zusammen.
Und viele SPD-Anhänger sind zwar stolz auf ihre Partei, aber nicht auf das, was diese ihnen bereits schon angetan hat.
Einige trauen diesem Spitzenkandidaten leider nicht mehr über den Weg, egal wie die Parteispitze ihm in aller Öffentlichkeit auch huldigen mag.
Er ist ein guter Politiker, aber passt leider nicht in das Bild einer SPD!
Gruß,
JAN
JAN am 15.04.13 14:22
@Gerd
Sind denn 10 % Wählerstimmen nicht auch schon viel zuviel für die Funktionärselite der Spezialdemokraten?
Gernfried2000 am 15.04.13 13:43
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
… Man hat keinen Grund, Steinbrück nicht zu glauben…
Doch, denn:
Ich habe dem Steinbrück und der SPD in ihren Wahlkampfaussagen zuletzt im Wahlkampf 2005 geglaubt. Beide haben versprochen, sich vehement gegen die MwSt.-Erhöhung von 2%, wie sie die CDU/CSU bereits angekündigt hatte, zu stellen.
Was ist dabei herausgekommen? Kaum starten die Koalitionsverhandlungen der zukünftigen „Großen Koalition“, sind sich die Verhandlungsführer/innen darüber einig, die MwSt. um 3 Prozentpunkte zu erhöhen!
Das jetzige Geplänkel wird vielleicht dazu reichen, die FDP unterhalb von 5% zu halten. Dann kommt die nächste „Große Koalition“ weil etwas anderes rechnerisch nicht möglich sein wird, mit der eventuell nächsten MwSt.-Erhöhung. Denn der neue und auch frühere Bundesfinanzminister wäre mit Sicherheit der gleiche wie 2005-2009, nämlich ein Provinzpolitiker namens Steinbrück!
Ich würde mich freuen, wenn der Steinbrück mit seiner SPD unterhalb von 10% bleibt.
Gerd am 15.04.13 13:11
@Ewald 41 am 15.04.13 9:44
Vom Versprechen her müssten die Arbeitnehmer die Linken wählen.
Das sollten die Arbeitnehmer auch machen. Schon aus Wahltaktik, damit die Linke den anderen Parteien ordentlich Dampf macht. Und die anderen Parteien (vor allem die SPD) an deren Wahlkampfversprechen erinnert und die Einlösung dieser Wahlkampfversprechen einfordert.
Wenn da nicht zuviel DDR im Spiel wäre, und das gar nicht machbar ist, was sie möchten.
Die DDR gibt es natürlich seit 24 Jahren nicht mehr und bei der Linken sind junge Leute nachgerückt und auch ehemalige SPDler dabei.
Die Forderungen der Linken tauchen so nach und nach bei den anderen Parteien auf, weil auch die Bürger das wollen und es wirtschaftlich richtig ist, wie z.B. der Mindestlohn, Bankenregulierung, eine straffreie (sanktionslose) Arbeitslosenversicherung, eine auskömmliche Rente usw..
Steinbrück und die SPD brauchen die Linke mehr, als sie es zugeben können und dürfen.
Roter Rainer am 15.04.13 10:48
@ Saline am 14.04.13 23:22
In Berlin wurde eine Schwerbehinderte ( 67 ) zwangs geräumt und verstarb zwei Tage später im Obdachlosenasyl. So sozial ist Deutschland, (...)
Da müsste man jetzt aber schon die genauen Hintergründe kennen, um sich ein Urteil erlauben zu können. Vermieter sind in der Regel auf die Miete angewiesen, aber selbst im sozialen Wohnungsbau kann niemand für lau wohnen. Wenn die Schwerbehinderte also offenbar längere Zeit ihre Miete nicht gezahlt hat, da wird es auch zahlreiche Mahnungen gegeben haben!, ist nicht der Staat dran Schuld, wenn sie zwangsgeräumt wurde.
Ansonsten stimme ich Ihren Beiträgen aber absolut zu. Es ist erschreckend, wie negativ sich das Leben in Deutschland in den letzten 15 Jahren entwickelt hat. Der Austausch von Arbeitslosengeld gegen HartzIV war das böseste Übel, was man den Menschen antun konnte gerade denjenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben. Und das nehme ich der SPD übelst übel.
Emma am 15.04.13 10:00
Vom Versprechen müssten die Arbeitnehmer die Linken wählen. Wenn da nicht zuviel DDR im Spiel wäre und das garnicht machbar ist was sie möchten. Also kann ich sie nicht wählen. Genau wie die Grünen. Was wollten und wollen die alle machen. Sprit 5,00 DM, Atomausstieg. Alles so schnell wie möglich. Das kostet uns Steuerzahler viel Geld. Also bleibt mein Steinbrück überig. Aber der hat das Problem mit seiner Vergangenheit vor 5 Jahre. Kann man ihm glauben?
Ewald 41 am 15.04.13 9:44
"Die große Frage, als Peer Steinbrück aufs Schild gehoben wurde. "
Das Teil, wo Majestix draufsteht, ist *der* Schild. *Das* Schild ist ein Preis- oder Verkehrsschild. Herr Steinbrück wurde auf _den_ Schild gehoben, es sei denn Sie möchten andeuten er stünde auf einem Stoppschild, was ja sein kann.
Sachkundig in Finanzfragen? Wie bitte? Verfassungswidriger NRW-Haushalt, West-LB, die Freigabe für Zocker-Banken? Nur weil er gern das Gehalt eines Sparkassendirektors hätte ist er nicht automatisch kompetent.
Wieso muss ein Politiker sympathisch wirken? Warum darf Kompetenz nicht reichen (so man sie denn hat)?
Aber ist die Wahl nicht noch was hin?
Es gibt sicher irgendein Dorf in OWL, das gern mal in den Nachrichten wäre und auf Nachfrage bereit wäre, feierlich eine Sau durchs Dorf zu treiben oder einen Sack Kartoffeln umzuschubsen.
Meckerpott am 15.04.13 0:18
Ich muss mich korrigieren, der Rentenbeitrag für Hartz VI Empfänger betrug
nicht monatlich sondern jährlich 2.19 € ( von 2005 - 2010 )
Man hat Leuten Rentenbeiträge gezahlt, die nie eine Rente erarbeitet
haben und deshalb im Alter in die Grundsicherung kommen. Das war sinnlos.
Das Geld hat man denen ( wie mir ) entzogen, die Jahrzehnte gearbeitet
haben und erst im Alter arbeitslos wurden. Das Ergebnis ist Altersarmut.
Ich hätte nach der alten Arbeitslosenhilfe noch 7 Jahre wesentlich bessere
Rentenbeiträge bekommen, weil sich diese aus dem vorherigen Verdienst
berechnet hätten. Die Zusammenlegung der Sozialhilfe und der Arbeitslosenhilfe hat genau die getroffen, die immer gearbeitet haben.
Die Betroffenen werden weiter drangsaliert, wie gehabt.
In Berlin wurde eine Schwerbehinderte ( 67 ) zwangs geräumt und verstarb
zwei Tage später im Obdachlosenasyl. So sozial ist Deutschland, aber,
" WIR " müssen das Ganze sehen !
Peer Steinbrück, SPD / Grüne, Schwarz / Gelb, nein Danke !
Saline am 14.04.13 23:22
@ Picard42 14.4.13
Sie wollen mit jetzt nicht erklären, dass ich mit dem Hartz VI besser
gestellt bin, als dass ich nach der alten Arbeitslosenhilfe gestanden hätte.
Ich habe 2 Jahre 6 Monate Arbeitlosengeld I bekommen, 845 €dann ALhi +
Wohngeld 733 €. Heute, nach 8 Jahren stolze 762 € Hartz VI.
Nach der alten Arbetslosenhilfe wäre mir ein wesentlich besserer Renten-
beitrag gezahlt worden; damit hat man ja für Hartz VI geworben, dass nun
alle Sozialhilfeempfänger Rentenbeiträge gezahlt bekommen; dass hat man
dann nach kurzer Zeit halbiert 2.18 € im Monat und nun wird seit 2010
gar nichts mehr gezahlt.
Und ich soll nun sagen, das "wir " froh sein können über die sozialen
Verwerfungen ?
Saline am 14.04.13 22:11
@Anke am 14.04.13 21:58
Sorry :-(
Picard42 am 14.04.13 22:01
Picard, 21:50
Zu dumm, wenn sie es nicht mehr erleben...
frillnix am 14.04.13 21:59
Picard42 am 14.04.13 21:54
Oha! Der zweite Absatz ist aber eine echte Entgleisung! :-((
Anke am 14.04.13 21:58
@Anke am 14.04.13 21:55
Welche "Rahmenbedingungen" hätten Sie denn gerne? Wenn ich Ihnen die verspreche, wählen Sie mich dann?
Das ist doch schi... also dämlich...
Picard42 am 14.04.13 21:58
Der Altmeyer verteidigt schleimkrichermöglichst die unsoziale Politik der
Merkel, zu sehen bei jauch auf ARD!
Einer von der Blödzeitung ist auch zu gegen.Klasse.
Nun werden wir noch mehr verblödet!
klausi am 14.04.13 21:57
Wir erinnern uns: Ein Gipfel der Absurdität wurde erreicht, von den "Agenda" - Genossen, als Wolfgang Clement - ehemals "Superminister" - vor der Hessen-Wahl - abriet, die EIGENE Partei zu wählen, weil er die "Energiewende" verhindern wollte, die jetzt von schwarz-gelb angestrebt wird. Wer solche Partei"freunde" hat, braucht keine Feinde mehr...
P.S.: Danke für die Info, Saline.
frillnix am 14.04.13 21:56
Picard42 am 14.04.13 21:50
Dafür sollten die Rufer aber wenigstens so etwas Grundlegendes wie die Bergpredigt hinterlassen haben. ;-)
Im Ernst: Es geht doch gerade um die Rahmenbedingungen, die die Politik schaffen soll.
Anke am 14.04.13 21:55
@Roter Rainer am 14.04.13 21:51
Nochmal: Politik schafft keine Jobs! "Der Staat" kann alimentieren - aber er kann den Leuten keine Perspektiven eröffnen.
Wer Parteien glaubt, die das versprechen, hätte damals auch in Nürnberg gejubelt! SO sieht das nämlich aus!
Picard42 am 14.04.13 21:54
@Picard42 am 14.04.13 21:45
Die Menschen werden gestärkt, wenn sie nicht in die Sozialhilfe reingetrieben werden. Und wenn man anstelle dessen eben eine vernünftige Politik macht.
Roter Rainer am 14.04.13 21:51
@frillnix am 14.04.13 21:42
Keine Sorge: Rufer in/aus der Wüste werden posthum immer als große Propheten gefeiert.... ;-)
Picard42 am 14.04.13 21:50
@Saline am 14.04.13 21:47
Mit "wir" meine ich wir. Wo ständen Sie denn heute ohne die Agenda?
Picard42 am 14.04.13 21:48
@ Picard42 21:37
Das ist eine Frechheit " Wir " wen meinen Sie denn damit ?
Saline am 14.04.13 21:47
@Roter Rainer am 14.04.13 21:36
Stärken wir denn die Menschen, wenn wir sie in der Sozialhilfe lassen?
Picard42 am 14.04.13 21:45
Picard42, 21:37
Ach sie armer, bedauernswerter Rufer in der Wüste der Unverständigen!
frillnix am 14.04.13 21:42
@ frilnix 21:35
Guckst Du Google.
Saline am 14.04.13 21:41
@Roter Rainer am 14.04.13 21:27
Sie wollen es wohl offensichtlich nicht begreifen:
Politik schafft Rahmenbedingungen, stellt Leitplanken und Regeln auf - aber darüber hinaus hat *Politik* keinerlei Gestaltungsspielraum!
Wenn Unternehmen meinen, ihre Produktionen aus D abziehen zu müssen, kann *die Politik* (egal welcher Farbe!) Protestnoten schreiben, sich solidarisch mit auf die Brücke stellen und vor den Kameras dieser Republik Reden schwingen - sie wird aber nichts daran ändern!
Man kann zur Agenda 2010 stehen, wie man will, aber: wir wären in keiner besseren Situation, wenn es diese Reformen nicht gegeben hätte! Schade, dass die Leute das nicht begreifen...
Picard42 am 14.04.13 21:37
@Anke am 14.04.13 21:22
... Diese üble Unterstellung halte ich für das eigentliche Problem. Die schafft sozialen Unfrieden.
Das sehe ich auch so.
Wenn man will, dass sich etwas zum Besseren ändert, dann muss man die Menschen auch stärken und nicht schwächen, wie es SPD-Grüne, dann CDU/CSU-SPD sowie CDU/CSU-FDP taten und tun.
Roter Rainer am 14.04.13 21:36
Vielleicht ist hier ja jemand, der den Steinbrück diesbezüglich verstanden hat und mich aufklären kann.
Picard42 am 14.04.13 20:15
Du zynischer, neoliberaler Menschenverachter. Wie alle von der Ausbeuterpartei!
Kugelschreiber am 14.04.13 21:36
Saline, 21:31
Meinten sie Stefan Sulke?
frillnix am 14.04.13 21:35
@ Picard42 14.4.13 21:11
Schamland: Die Armut mitten unter uns. Stefan Selke
Saline am 14.04.13 21:31
@Picard42 am 14.04.13 21:11
Aufgabe und Pflicht jeder Regierung ist es, solche Verhältnisse erst gar nicht entstehen zu lassen. Dazu bedarf es einer aufeinander abgestimmten Wirtschafts-/Industrie-, Finanz-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Weil hier ein fortgesetztes Versagen der Regierungen Kohl, Schröder, Merkel vorliegt, ist es ein falscher Satz. Denn offensichtlich will Steinbrück dieses Versagen fortführen. Schließlich legt er auch für die oben genannte Politik kein Programm vor.
Roter Rainer am 14.04.13 21:27
@Picard42 am 14.04.13 21:07
Wenn derjenige, der den Kuchen backt jedoch die Zutaten dafür vorher den 10 Essern geklaut hat, so soll er nicht nur abspülen, sondern auch noch das Geschirr wegräumen.
Und: würde der Kuchenbäcker nicht alleine backen, sondern auch anderen die Chance geben, beim Backen zu helfen, wäre der Gerechtigkeit schon Genüge getan.
"...Akzeptieren, dass es unterschiedliche Startvoraussetzungen aufgrund unterschiedlicher Veranlagung gibt..."
Zustimmung! Nicht jeder ist zum Häuptling geboren. Es muss auch Indianer geben. Wenn wir es dann noch schaffen, die Indianer nicht römisch dekadent zu nennen, sind wir auf dem richtigen Wege. :-)
Hannes am 14.04.13 21:24
Roter Rainer am 14.04.13 21:05
Ich erinnere mich sehr wohl an diese Begründung. Die Erwartung an Empfänger, dass sie sich nach ihren individuellen Kräften bemühen, an ihrer Lage zu arbeiten, fände ich in Ordnung. Hätte sie nicht den Beigeschmack der Unterstellung, dass sie selbstverschuldet der Gemeinschaft auf der Tasche lägen und nicht bereit wären, daran etwas zu ändern. Diese üble Unterstellung halte ich für das eigentliche Problem. Die schafft sozialen Unfrieden.
Anke am 14.04.13 21:22
werner am 14.04.13 21:04
Ich kenne ja noch viele, die ich früher als Genossen bezeichnet habe.
Aber eine gewisse Obrigkeitshörigkeit ist denen nicht abzusprechen.
Dein Begriff "Hornochse" ist da recht zutreffend.
HB
HB am 14.04.13 21:11
@Roter Rainer am 14.04.13 21:05
Was ist denn an diesem Satz zu bemängeln?
Picard42 am 14.04.13 21:11
Roter Rainer am 14.04.13 21:05
Eben genau das. Deshalb fand ich den Beitrag von Anke leicht konfus.
HB
HB am 14.04.13 21:08
@Anonym am 14.04.13 20:51
Besten Dank! Damit kann man doch endlich mal arbeiten... Danke auch an die weiteren Kommentatoren, die sich meiner Frage angenommen haben!
@Hannes am 14.04.13 20:46
Ich glaube nicht, dass meine *Weisheit* sonderlich spannend ist: Chancengleichheit, aber keine Gleichmacherei. Akzeptieren, dass es unterschiedliche Startvoraussetzungen aufgrund unterschiedlicher Veranlagung gibt - und kein Treffen auf dem gemeinsamen kleinsten Nenner!
Oder um es mal plakativ zu formulieren: wenn einer den Kuchen backt, den zehn Leute essen, ist das nett (und sozial) - wenn dieser eine aber hinterher auch noch spülen muss, ist das nicht gerecht.
Gruß,
Picard
Picard42 am 14.04.13 21:07
@Anke am 14.04.13 20:57
"Von den Schwächeren müssen wir erwarten können, dass sie ihr bestes tun, um die Solidargemeinschaft auch wieder zu entlasten."
Das ist der O-Ton der originalen Hartz-IV Begründung der SPD, nur falls das jemand vergessen hat.
Roter Rainer am 14.04.13 21:05
HB am 14.04.13 20:52
aber willst du jetzt wirklich den durchgeknallten ortsverein in bochum als stimmvieh bezeichnen.
für mich sind das eher hornochsen, oder so.
aber denen hat der peer auf seiner rede im stadtwerkehaus ins gewissen geredet.
werner am 14.04.13 21:04
Der Fallmanager will Kanzler
Sein Tun und Treiben wird genauestens verfolgt. Viele sehen in ihm den "Prometheus", andere den ambitionierten Technokraten, dem Verfassungsrechte - Art.1 und 2 GG - scheinbar egal sind. Der Fallmanager kann alles. Er entscheidet über die Existenzen der Menschen in D. Die Betroffenen können nur zwischen Scham und Schande wählen. Wo bleiben die Sanktionen ? Richtig, im Herbst 2013 bei der Wahl. Der Kampf der SPD-Millionäre gegen den Kapitalismus ist genauso ein Nepp, wie die Gerechtigkeit von Agenda 2010. Sie sind ein komischer Mensch Herr Kanzler !
Frank am 14.04.13 20:59
Anonym am 14.04.13 20:51
Nein, nicht anonym. Der Beitrag war von mir. Sorry.
Anke am 14.04.13 20:57
Saline am 14.04.13 20:48
Eigentümlich, dass es immer noch viele Leute gibt, die den SPD-Lügen Glauben schenken.
So als hätten Steinbrück, Steinmeier & Co. sich innerlich gewandelt. Alles nur Opportunisten. Wie der ganze Haufen an der Spitze der SPD. Und das Parteivieh segnet das auch noch ab.
HB
HB am 14.04.13 20:52
Picard42 am 14.04.13 20:29
Bei Spiegel Online wird er so zitiert:
>>Mehrfach kritisierte Steinbrück das soziale Ungleichgewicht in Deutschland. Seit Jahren gebe es eine Umverteilung der Finanzmittel "von unten nach oben". Hier wolle er mit seinen Finanzkompetenzen ansetzen - und die Steuern, zumindest für die Besserverdiener, anheben. Die SPD will einen Spitzensteuersatz von 49 Prozent ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro.
Ein solch solidarischer Geldfluss sei jedoch keine Einbahnstraße, betonte Steinbrück. "Von den Schwächeren müssen wir erwarten können, dass sie ihr bestes tun, um die Solidargemeinschaft auch wieder zu entlasten.">>
Nach Robin Hood klingt das für mich nicht. Auch nicht das Befürworten eines Mindestlohns oder der Regulierung bestimmter Derivate, Leerverkäufe etc.
Ich würde das inhaltlich durchaus begrüßen. Nur, ich glaub es ihm nicht. :-/
Anonym am 14.04.13 20:51
@Picard42 am 14.04.13 20:15
"Ich lese vielfach (hier und anderswo) den Begriff "soziale Gerechtigkeit" - ohne allerdings genau zu erfahren, was es damit auf sich hat. "
Höö?
Hast Du nicht noch vor ein paar Tagen getönt, dass die FDP weiß, wie Sozial geht?
Na denn mach uns doch mal mit Deiner Weisheit vertraut.
Ich lerne gerne dazu. ;-)
Hannes am 14.04.13 20:46
Picard,
Vor einiger Zeit haben sie auch schon die Frage gestellt, was eigentlich soziale Gerechtigkeit meint. Meine Antwort war (sinngemäß): So viel unternehmerische "Beinfreiheit" wie möglich i.V.m. so viel sozialer Absicherung
wie nötig, um den sozialen Frieden zu erhalten und radikale Tendenzen zu verhindern. Ich glaube, es wird "rheinischer Kapitalismus" oder "soziale Marktwirtschaft" genannt.
frillnix am 14.04.13 20:46
Picard42 am 14.04.13 20:15
von socialer gerechtigkeit schwätzte lafontaine schon vor langer zeit.
auch gysi, honecker und milke wollten das . da auch mein freund che aus cuba das wollte, bin ich sehr hellhörig und vorsichtig, wenn ich das höre!
aber ansonsten passt das schon, was frau wieseler und der peer sagen.
werner am 14.04.13 20:38
HB am 14.04.13 20:35
"etwas passiert" natürlich.
HB
HB am 14.04.13 20:37
Picard42 am 14.04.13 20:29
Ich glaube, dass die SPD nichts mit einem Robin Hood zu tun hat. Jedenfalls nicht mehr. Mit Steinbrück und Steinmeier können Sie diesbezüglich wohl unbesorgt sein, dass dem Sheriff von Nottingham nichts passiert.
HB
HB am 14.04.13 20:35
@Picard42 am 14.04.13 20:15
Wikipedia
Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.
Vermutlich ist soziale Gerechtigkeit so etwas wie ein weißer Schimmel.
Roter Rainer am 14.04.13 20:34
@HB am 14.04.13 20:20
Das kann ich Ihnen leider nicht beantworten, solange ich nicht weiß, was es damit auf sich hat.
Meint es Chancengleichheit? Dann höre ich davon nichts von der SPD. Meint es einen robin-hoodschen Staatsterrorismus: dann scheint die SPD da auf dem *richtigen* Weg zu sein....
Picard42 am 14.04.13 20:29
Picard42 am 14.04.13 20:15
Also, ich habe den Steinbrück diesbezüglich nicht verstanden.
Ist das eigentlich dessen Thema?
HB
HB am 14.04.13 20:20
Guten Abend!
Ich lese vielfach (hier und anderswo) den Begriff "soziale Gerechtigkeit" - ohne allerdings genau zu erfahren, was es damit auf sich hat.
Vielleicht ist hier ja jemand, der den Steinbrück diesbezüglich verstanden hat und mich aufklären kann.
Gruß,
Picard
Picard42 am 14.04.13 20:15
Diese Versammlung unddie Kandidatenrede ist das Eine, aber das Andere ist daswas in den nächsten Wochen daraus gemacht wird. Wie sagen schon die Fußballer: Wichtig ist auf'm Platz. Warten wir also ab, was auf uns zu kommt. Die Wahl ist ja erst im Herbst.
Manfred am 14.04.13 20:10
Anke am 14.04.13 19:55
daß hannelohre DIE glaubwürdigste in der spd ist, macht sie ja keinen deut glaubwürdiger für die bürger.
ich erinnere nur daran, daß diese bräsige frau sich mit ihrer freundin im lotterbett der SED angedient hat. demführer waren die beiden wohl nicht hübsch genug.
werner am 14.04.13 20:10
Das mit dem auf den Schild heben erinnert mich sofort nur an Majestix aus Asterix und Obelix. Zumindest dieses Bild scheint ja zu stimmen.
Amnesie?
Der Kalkül mit Steinbrück mag auch in die Hose gehen für die SPD.
Je nach dem, wie man es betrachtet, könnte es auf eine Notgemeinschaft von CDU/CSU-SPD hinauslaufen, weil beide gar nicht anders können. Dann nämlich, wenn die FDP und die Piraten keine 5% erreichen, dafür aber CDU/CSU-SPD-Grüne-Linke-AfD ins Parlament kommen. Oder sogar alle. Ein sieben Parteien Parlament schweißt CDU/CSU-SPD automatisch zusammen.
Roter Rainer am 14.04.13 20:08
@HB - da kann ich dir nur noch zustimmen. - Und hat Herr Schröder nicht erst kürzlich vollmundig - und mit seinem üblichen - von sich selbst überzeugten Auftreten etwas von einer Agenda 2020 gefaselt?
Nein danke, ich wähle die nie mehr wieder, denn das kann die CDU auch, die, die ganz unten sind noch mehr treten und entwürdigen!
Kein ausreichendes Existenzminimum für die Schwächsten unserer Gesellschaft, Sanktionen aussprechen ( Sanktion = Vergeltungsmaßnahme )
und und und.......die Liste ist lang, zu lang!
Ich habe jedenfalls kein Vertrauen mehr zu denen .......und werde meine Stimme ungültig machen.
dede am 14.04.13 20:05
Hannelore Kraft hätte besser den Mund gehalten bzgl. einer Kanzlerkandidatur. Da sie nicht in die Ypsilantifalle tappen will (darf!), muss sie nun zu ihrem Wort stehen. Schade. Ihr hätte ich das Amt sogar zugetraut.
Den Beiträgen von Saline und HB kann ich nur zustimmen.
Das Dumme ist nur: wenn nicht SPD/Grüne, was wäre die Alternative? Dass Schwarz/Gelb die Grenzen ihrer asozialen Politik erreicht hat, steht außer Zweifel. Mit den Linken will keiner koalieren. Was bleibt?
Esoteriker (Die Violetten)
religiöse Fanatiker (Partei Bibeltreuer Christen, Christliche Mitte)
Piraten (Nerds machen Politik)
Ultralinks (MLPD, DKP)
das braune Gesocks
Rentnerparteien
und ein paar kleinere Gruppierungen wie z.B. Bayernpartei.
Ein paar neuere Parteien wie die
Ökologisch-Demokratische Partei
Bürgerrechtsbewegung Solidarität
Partei für Soziale Gleichheit
und die neue Alternative für Deutschland
verdienen es zumindest, angehört zu werden.
Wie wärs mit Monarchie? Adlige haben wir doch genug. ;-)
Hannes am 14.04.13 20:00
Die alte Tante SPD hat in den letzten Jahren Entwicklungen verpennt. Warum soll man eine Mitte/rechtsorientierte SPD á la Steinbrück et al. wählen, wenn dies die CDU in weiten Teilen authentischer bietet? Steinbrück zum Kanzlerkandidaten zu machen, war für mich DIE Fehlentscheidung.
Ich halte es für die einzige Chance der Bundes-SPD, sich endlich wieder von der CDU zu unterscheiden und sich mit originär sozialdemokratischen Themen zu beschäftigen. Dann könnten auch die WählerInnen zurück kommen, die weder CDU noch Linke für wählbar halten.
Vermutlich ist es dafür für diese Wahl aber die Zeit zu knapp. Ich glaube Steinbrück jedenfalls nicht wirklich, wenn er von sozialer Gerechtigkeit redet.
Frau Kraft ist für mich weit und breit die glaubwürdigste Person in der SPD. Weil sie das aber ist, wird sie sich vermutlich an ihr Versprechen halten und in NRW bleiben. Böse Falle für die SPD.
Anke am 14.04.13 19:55
HB am 14.04.13 19:47
appropo Tor,
der wird nächste woche als aufsichtsratmitglied auf der tribüne sitzen, im gegensatz zu mir.
aber wir hauen se wech, alle beide.
in dem sinne Ho..... (ihr schon wissen)
werner am 14.04.13 19:52
werner am 14.04.13 19:43
Ja, werner, alles ist so alternativlos, dass man gar keine Alternativen mehr sieht.
Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.
HB
HB am 14.04.13 19:47
HB am 14.04.13 19:31
dann bleiben wir doch bei socialitischen originalen.
in dem sinne hoch auf unser muttchen und ihre vasallin , der fast BP
aber auch die unbekannten granaten aus dem saarland und der ostzone wollen sich in stellung bringen.
werner am 14.04.13 19:43
Saline am 14.04.13 19:21
Was will man mit der SPD, wenn man schon die CDU hat?
In der SPD-Führungsriege sitzen die Betonköpfe aus der Schröderzeit und die sollen jetzt angeblich anders denken als damals, nachdem sie viele Menschen um ihre Alterssicherung gebracht haben? Die Jahrzehnte dafür gespart haben, dass es mit Hartz IV verrrechnet wird.
Die SPD ist nur glaubwürdig, wenn diese Köpfe verschwinden und die Leute, denen ihr Geld geraubt wurde, dieses zurückerhalten.
Ganz abgesehen von anderen Begleiterscheinungen der Entmündigung der Leute, die nach Jahrzehnten arbeitslos werden und gegenüber denen einen Rufmordkampagne durch Schröder eingeleitet wurde.
An Steinbrück und Steinmeier ist nichts, aber auch gar nichts SPD.
An Andrea Nahles übrigens auch nicht. Die ist eine kleine Opportunistin. Und Schwätzerin.
HB
HB am 14.04.13 19:31
Während Merkel schlau genug war, sich aller möglichen Nachfolger zu
entledigen, hat es die SPD noch nicht mal geschafft, sich akzeptables
Personal als Führungskraft aufzubauen. Dass zu seiner Zeit Schröder kein
kein Interesse hatte, sich einen Nachfolger/ in aus zugucken, lag an seinem
Größenwahn, der bei der verlorenen Wahl 2005 für alle sichtbar wurde.
Aber es ist soviel Zeit vergangen, und die SPD hat nur einen von der Sorte,
der die miese Politik des Gazprom Schröders vertritt.
Nochmals werden die Leute nicht auf so einen Sprücheklopfer von Schröders Gnaden herein fallen.
Nein, der kann erzählen was er will, er ist und bleibt unglaubwürdig.
Die SPD braucht eine Generationenwechsel und die Rückkehr zu echter
sozialdemokratischer Gesinnung.
Vielleicht sind die aber schlau genug, die Linke nicht außen vor zu lassen,
das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Saline am 14.04.13 19:21
Die SPD kommt bei mir nicht mehr in Betracht. Auch der Gedanke das die nur mit den Grünen können lässt mich von der Partei abwenden. Bei Grün gibt es Bevormundung, neue Gebühren und nichts kommt beim Bürger an. Bei der SPD fühle ich mich zur Zeit von niemanden vertreten. Die Frau die das ganze auf die Beine stellen könnte hält Wort und bleibt in NRW. Was hat man in der letzten Zeit von der SPD gehört? Dem Wahlprogramm glaube ich nicht.
Thomas am 14.04.13 19:21
Ich habe heute Nachmittag die Rede von Peer Steinbrück gehört. Ich muß zugeben: Die Rede war nicht schlecht. Allerdings, wenn ich den "Agenda"- Mann Steinbrück von sozialer Gerechtigkeit reden höre, fehlt mir dann doch der Glaube...
frillnix am 14.04.13 19:08
Sorry,bin früher aus meiner sabbatwoche zurück.
Susi!
wovon träumst du nachts?
peer ist experte im porzellanzerschlagen.
peer mag experte im einschüchtern und überzeugen von den medien sein.
peer hat nix ahnung von dem was behauptet wird.
peer hat alle seine schwachsinnigen aussagen für unser geld gekauft.
peer hat es aber nicht begriffen (im rentenalter)
werner am 14.04.13 19:05
Ja, es ist nur Fußball. Und: Ja, es geht nur um's Aussehen. Und trotzdem war es heute DAS Thema bei unserer Redaktionskonferenz zur Sendung. Die Haar-Transplantation von Jürgen Klopp ist eben klassisch "gesprächswertig". Man kann haufenweise gute und schlechte Wortwitze dazu machen. Man kann das eigene, gottgegeben volle Haupthaar schütteln und sich entrüsten: Wie kann man nur?! Oder man kann leise nachfragen, was denn so was kostet.
Mich hat es einfach nur überrascht. Denn irgendwie denkt man doch: Der Kloppo, der ist doch ein Typ, da ist es doch völlig egal, wie viele Haare der auf dem Kopf hat. Guckt euch Pep Guardiola an, wie kernig der aussieht völlig ohne irgendein sichtbares Haar.
Und gerade bei Jürgen Klopp hatte man ja das Gefühl, dem ist es wirklich wunderbar egal, was "die Leute" sagen. Aber irgendwie macht ihn das ja auch wieder nur sympathisch, dass er jetzt auch noch zugibt, dass er eitel ist.
@ Picard42 13.4.13 18:20
Weder das eine, wir waren als Kinder ziemlich gesund, noch das andere,
unsere Haare wurden von unserem Vater geschnitten, der war Friseur, übte
aber wegen schlechten Verdienstes einen anderen Beruf aus : - )))
Saline am 13.04.13 19:27
@Roter Rainer am 13.04.13 18:09
Es steht Ihnen frei, sämtliche Facetten dieses Themas zu beleuchten - zu drehen und zu wenden - oder auch zu schneiden und zu legen....
Mir sind Eitelkeiten anderer Leute (insbesondere von vermeintlichen Promis - das nennt sich dann wohl "Boulevard") herzlich egal! Wer darin etwas "gesprächswertiges" findet, ist offensichtlich in einem Frisörsalon oder einem Wartezimmer beim Arzt sozialisiert worden.
Picard42 am 13.04.13 18:20
@Picard42 am 13.04.13 17:44
Och, man könnte sich über die vorhandene oder nicht vorhandene Selbstsicherheit von Männern mit schütterem Haar auslassen, über Eitelkeiten solcher Männer, über kernige glatzköpfige Männer, über das Grauwerden der Kopf- und/oder Barthaare usw. usf.
Oder wie Frau Wieseler schreibt:
Man kann haufenweise gute und schlechte Wortwitze dazu machen. Man kann das eigene, gottgegeben volle Haupthaar schütteln und sich entrüsten. Oder man kann leise nachfragen, was denn so was kostet.
Dabei gälte es dann, über verschieden Aspekte des Themas und deren möglichen oder gar unmögliche Kombinationen ein Feuerwerk der Kreativität und des Intellekts zu entfachen.
Wäre doch mal was, oder?
Roter Rainer am 13.04.13 18:09
@Gerd am 13.04.13 15:32
Es stellt sich schon die Frage, was ein "gesprächswertiges Thema" ist: wer entscheidet über diese "Wertigkeit"? Was ist diese "Wertigkeit" überhaupt?
Man kann sicherlich (das meine ich in Richtung Red.) auf Plattformen, die einen Strauss an Themen zulassen, eine Vielzahl von Themen unterschiedlichster "Tiefe" präsentieren - für eine "Ein-Themen"-Plattform (mit sklavischer Thementreue) wie dieser darf es etwas mehr Sorgfalt bei der Themenauswahl sein.
Auf der anderen Seite gilt wohl: "friss oder stirb" - niemand ist gezwungen, sich mit den hier zur Diskussion gestellten Themen zu beschäftigen.
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.04.13 17:44
Wenn die Borussia schon gegen Loreal Madrid ausscheidet, sollten jedenfalls die Haare schön sein...
frillnix am 13.04.13 17:38
@ Redaktion Aktuelle Stunde am 12.04.13 19:59
Hallo Redaktion,
Zitat:
… Auch wenn die Haarpacht des BVB-Trainers für manche keine nachrichtliche Relevanz hat, so ist sie heute ein gesprächswertiges Thema…
Ich habe gerade mit einiger Mühe die Vielzahl der Beiträge zum Redaktionskonferenz-Thema gelesen.
Nach dem Auswerten der Strichliste bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß ca. 90% der Beiträge gegenüber dem Thema negativ eingestellt sind.
90% ist in meinen Augen etwas mehr als "manche".
Die meisten der hier eingestellten Beiträge sind voller Ironie gegenüber dem/der Verfasser(in) und lehnen dieses Thema als NICHT-gesprächswertiges Thema ab!
Gerd am 13.04.13 15:32
Moin.
@ Roter Rainer am 13.04.13 13:10
" Oder mal wieder richtig die Sau rauslassen, natürlich immer irgendwie so nah als möglich am Thema des Blogs bleibend."
Wo im Gehirn sich kreative Gedanken entwickeln und gestalten da können sich auf Zeit keine Haare halten. Sind die Haare dann mal weg, erfüllt der Bart dann seinen Zweck. Gehen die jugendlichen Jahre irgendwann stiften geht man halt zum Liften. Dann ist der Bart zwar ab, der Mann braucht weder Mütz noch Kapp.
Aber warum muss ich immer an die Redaktionskonferenz denken, wegen kreativer Gedanken und Haare, da grübelt noch das
Sennekind am 13.04.13 15:19
"keine nachrichtliche Relevanz ...
... keine gesprächswertiges Thema"
Es wird auch keine Meinung erfragt, die sich bis Berlin durchsetzen könnte/würde >>- es hat sich nicht geändert, nur das Wetter ,(
Nur Geplänkel und die Hoffnung sterben als letzte.
Stoer-De-Baecker am 13.04.13 15:17
@Henriette am 13.04.13 12:59
Bei solchen Themen kann man sich nur die verbliebenen Haare raufen!!!
Oder mal wieder richtig die Sau rauslassen, natürlich immer irgendwie so nah als möglich am Thema des Blogs bleibend.
Und zwar so, dass es selbst für den Zensor eine haarige Sache wird. :-))
Hat man sprichwörtlich Haare auf den Zähnen, dann kann man sich gut vor anderen behaupten.
Roter Rainer am 13.04.13 13:10
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Aber irgendwie macht ihn das ja auch wieder nur sympathisch, dass er jetzt auch noch zu gibt, dass er eitel ist...
Die Natur hat uns so gemacht wie wir sind, egal, ob mit/ohne Haare oder mit/ohne Falten im Alter. Auch das Lebensalter gehört dazu.
Menschen, die eitel sind, kann ich nicht leiden und beachte diese nicht.
Dies gilt für Männer, die sich Haare transplantieren lassen, aber auch für Frauen, die sich jede noch so kleine Falte im Gesicht weg spritzen lassen oder auch nur mit irgendeiner Creme überschmieren, genauso wie Menschen, die nicht offen über ihr Lebensalter reden oder schreiben wollen.
Gerd am 13.04.13 13:07
Bei solchen Themen kann man sich nur die verbliebenen Haare raufen!!!
Henriette am 13.04.13 12:59
Lasst doch alle den armen Kloppo in Ruhe. Ich finde es völlig in Ordnung wenn er sich die Haare machen lässt. Es hat nichts mit Eitelkeit zu tun, sondern sicherlich eher mit Selbstvertrauen. Ich kann gut nachvollziehen, dass wenig Haare am Selbstwertgefühl knabern, ich habe selbst sehr wenig und finde es sieht einfach nur schlecht aus. Wie bescheiden Männer mit Glatze aussehen, sehen wir ja an Hoeneß.
Eckhard am 13.04.13 9:55
Picard42 am 12.04.13 21:37
Selbstverständlich sind *wir* das Problem. Wie können wir aber auch so völlig desinteressiert an Boulevard, Abt. Klatsch und Tratsch sein! *schäm* ;-)
Anke am 12.04.13 21:56
@Emma am 12.04.13 21:31
Oder man zuckt wie ich einfach die Schultern. Haarausfall, na und?
Den Rest immer schön kurz schneiden lassen.
Roter Rainer am 12.04.13 21:45
Zu üppiges männliches Haupthaar ist auch nicht unbedingt in jeder Situation von Vorteil (vergl. 2 Sam 15,18 EÜ). ;-)
Herzlichst
Kritikus am 12.04.13 21:37
@Anke am 12.04.13 21:05
Jedes Wort dick unterstrichen als Zeichen der Zustimmung. Was mich aber, insbesondere nach dem Statement der Red., zur eigentlichen Frage bringt: sind *wir* evt. zu intellektuell für diesen *Sender*, für dieses *Format*? Oder für diese Red., wenn ein Thema (korrigiere: DAS Thema) bei uns nur ein müdes Schulterzucken erzeugt?
Vielleicht hätte ich mir aber auch, statt das hier zu tippen, schlicht die Achseln rasieren sollen - man weiß ja nie, was mehr nutzt.
Picard42 am 12.04.13 21:37
@ Roter Rainer am 12.04.13 20:45
...Oder Mann besucht einen VHS-Kurs "Mehr Selbstbewusstsein für Männer mit Haarausfall"...
@ Redaktion Aktuelle Stunde am 12.04.13 19:59
Das ist wirklich ein sehr schönes Thema. Und morgen dann bitte, welche Haftcreme Franz Beckenbauer benutzt und ob Stützstrümpfe wirklich helfen...
Emma am 12.04.13 21:31
Übrigens,an alle Nörgler hier: Das war mal tatsächlich ein Thema mit Bezug NRW (wenn auch ein lahmes)
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 12.04.13 21:30
Roter Rainer am 12.04.13 20:45
Sie versuchen hier tapfer eine Diskussion in Gang zu bringen. Für mich ist da aber nicht wirklich etwas Diskussionswürdiges an männlichem Haarausfall. Den gibt es. Schon ewige Zeiten.
Und wenn irgendein Fußballtrainer sich Haare verpflanzen lässt, hat das für mich denselben Gesprächswert als wenn das der Nachbar von gegenüber machen lässt. Nämlich gar keinen.
Ich kann auch nicht erkennen, dass sich hier die Geister scheiden, @Aktuelle Stunde. Vielmehr wird hier seit Tagen über die Relevanz der Blogthemen mit den Füßen abgestimmt. Schönes Wochenende.
Anke am 12.04.13 21:05
So, jetzt hab ich doch glatt noch einen Artikel zu Jürgen Klopps Geheimratsecken, den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und anschließend auf Wikipedia noch einen Beitrag zum androgenetischen Haarausfall gelesen.
Ursache für den häufig als erblich bedingt bezeichneten Haarausfall (alopecia androgenetica oder androgenetische Alopezie, durch Androgene hervorgerufener Haarausfall) ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT). Hierdurch hervorgerufener Haarausfall ist genetisch bedingt.
Man kann sich jeden Monat für ca. 15-30 € den rezeptfreien Wirkstoff Minoxidil kaufen und einschmieren, oder sich von einem Hautarzt jeden Monat den Wirkstoff Finasterid verordnen lassen, zahlen muss man den aber auch selbst. Oder man lässt sich für einige tausend € eigenes Haar an andere Stellen einsetzen, damit die dort weiterwachsen. Gegebenenfalls muss aber auch das wiederholt und mit der Wirkstoffbehandlung kombiniert werden.
Roter Rainer am 12.04.13 20:45
Na, dann etwas zum Thema.
Zu dem Beitrag über die Haare von Jürgen Klopp viel mir zuerst ein Asterix Comic ein. Der Druide wurde gefangen und gezwungen, für die Römer einen Zaubertrank zu brauen. Den bekamen sie auch. Nur nicht die erwarteten Zauberkräfte. Denn der Trank war ein Haarwuchsmittel. Die Haare wuchsen den römischen Legionären buchstäblich beim Zusehen und konnten gar nicht schnell genug abgeschnitten werden, sodass sie über die Haare stolperten. Und der Druide als auch Asterix rissen ständig Witze über Haare und bogen sich vor Lachen. Während die Römer glutrot vor Wut anliefen.
So ein Haarwuchsmittel wünschen sich vermutlich noch ein paar Leute. Obwohl wir in unserem Kulturkreis uns, seitdem wir Schneidwerkzeuge erfunden haben, die Haare schneiden oder schneiden lassen.
Roter Rainer am 12.04.13 20:16
Liebe Blog-Gemeinde, wir haben verstanden, dass sich an diesem haarigen Thema offenbar die Geister scheiden. Auch wenn die Haarpacht des BVB-Trainers für manche keine nachrichtliche Relevanz hat, so ist sie heute ein gesprächswertiges Thema. Deshalb haben wir es hier zur Diskussion gestellt.
Im anderen Blog sind wenn es hoch kommt 8 (habe nicht genau geschaut) Kommentare zum Thema, hier sind es noch keine, alle meckern se, ist aber auch kein wunder, bei den Themen, wie gesagt ich wünsche mir ein vernünftiges Thema.
Dortmunder 20 am 12.04.13 19:54
Liebe Mitblogger,
jetzt aber bitte keine Haarspalterei mehr betreiben, woll? ;-P
@ AKS-Redaktion,
gibt es schon ein geplantes Thema für morgen? Haferschleimwettessen oder Stützstrümpfe klöppeln für Fortgeschrittene?
Ganz ehrlich, Klopps Hauptbehaarung sowie der Rest von ihm sind mir aber auch sowas von Brause....
MeineEine am 12.04.13 19:42
Hat die AKS keine anderen Sorgen? Langsam kann man diese Sendung wirklich vergessen.
Feder
Feder am 12.04.13 19:38
.... liebe AKS !
Verschont uns doch mit solchen Themen .... nehmt euch die zahlreichen Kommentare hier zu Herzen und überlasst sowas anderen Formaten....
Ansonsten sehe ich eure Sendung sehr gerne und finde sie sehr informativ.
Grüße!
Michael Müller am 12.04.13 19:21
Von den zwei sich bietenden Themen waren die Haare des Herrn Klopp noch das angenehmere. Das andere Thema wäre die Trennung der Familie Pocher gewesen. Dann doch lieber "die Haare schön". Ich hätte das auch gemacht, wenn ich soviel Geld hätte wie er.
Manfred am 12.04.13 19:14
Er kann doch mit seinen Haaren machen was er weil, das ist doch nicht unser Problem. Ich wünsche mir endlich mal wieder vernünftige Themen im Blog.
Morgen kommt bestimm ein Sack Reis ist in China umgefallen.
Dortmunder 20 am 12.04.13 19:13
Viele der bisherigen Bloger sprechen mir aus der Seele!
Das Niveau der Sendung sinkt und sinkt und sinkt.............
hemo am 12.04.13 19:02
Die Haar-Transplantation von Jürgen Klopp ist eben klassisch "gesprächswertig". "
Nö, wirklich nicht.
Siggi am 12.04.13 19:00
Guten Abend,
wie ich erfreut wahrgenommen habe, ist beim WDR in dieser Woche leider nichts Aufregendes passiert, wenn ich mir die Themen im AKS-Blog so ansehe.
Man könnte meinen, es herrsche endlich Frieden auf der Welt!
Oder, ist dieses nur eine trügerische Ruhe vor dem großen Knall?
Aus Berlin war am späten Abend zu vernehmen, man hätte alles im Griff auf dem sinkenden Schiff.
Wie Bernd Stelter schon einst behauptete: „Ich hab’ drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär.“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch ein schönes Wochenende!
Gruß,
JAN
JAN am 12.04.13 18:41
@Anke am 12.04.13 18:17
Die Ähnlichkeit zu dem Blatt mit den vier Buchstaben ist rein zufällig. Andererseits ist die AKS damit dann volksnah.
Man könnte ja jetzt über kernige Typen und Eitelkeit anstelle über Haartransplantationen schreiben. Vielleicht sollte das sogar das eigentliche Thema sein.
Roter Rainer am 12.04.13 18:30
Habt ihr kein anderes Problem? Da freut sich der Showmaker. Ich schließe mich HWZ 12.04.13 18:22 Uhr voll an.
Ewald 41 am 12.04.13 18:26
Janz schön haarije Anjelejenheit, det Janze!
Hamsterrad-Willi am 12.04.13 18:25
Hallo Frau Wieseler,
dies war also DAS Thema bei der Redaktionskonferenz für die heutige AKS?
Mmh, dann wundert mich nicht mehr, dass die AKS von einer ehemals guten informativen Nachrichtensendung mehr und mehr zu einem Boulevard-Magazin abdriftet ... Schade! :-(
HWz am 12.04.13 18:22
Mehr als ein, zwei haarige Wortspiele fallen mir zu diesem Thema nicht ein.
Ach ja, vielleicht noch, dass mich eben, als ich beim Einkaufen am Zeitschriftenregal vorbei kam, eine verteufelt ähnliche Schlagzeile von der Zeitung mit den vier Buchstaben ansprang. ;-((
CU
Anke am 12.04.13 18:17
Sieht gut aus und nichts anderes zählt.Der nächste Werbevertrag wird bestimmt bald unterschrieben werden!Jetzt noch die schäbige Brille wegschmeissen und gut ist!
Werner Günther am 12.04.13 17:59
"Und trotzdem war es heute DAS Thema bei unserer Redaktionskonferenz zur Sendung."
DAS sagt alles über das Niveau der AKS!
Hannes am 12.04.13 17:50
gutzen tag liebe bloggemeinde.
mich würde interressieren, wann hier wieder themen eingestellt werden die wichtig und interressant sind.
oder ist es so wichtig zu wissen was herrn Klopp bewogen hat seine Haare zu schneiden oder eine andere Brille auf die Nase zu setzen.
oder ob ein Trainer mit einer bestimmten frisur besser seine Mannschaft einstellen kann.
Frau Wieseler, wenn sie schon vom Sport scheinbar wenig ahnung haben, warum suchen sie nicht stattdessen gute Rezepte im Internet und stellen diese hier in den Blog, so wissen wir wenigstens was wir am andern Tag kochen könnten.
Oder versuchen einfach mal Themen einzustellen die es lohnt hier eingestellt zu werden
Hannes 3 am 12.04.13 17:49
Die Themen sind zum Haare raufen...
Emma am 12.04.13 17:19
Picard42 am 12.04.13 17:01
Sie finden auch überall ein Haar in der Suppe.
HB
HB am 12.04.13 17:06
Haare schön?
Baby, schüttel dein Haupthaar.
;-/
Speider am 12.04.13 17:02
Guten Tag,
die Blogthemen der letzten Tage legen den Verdacht nahe, dass 9Live nicht zugemacht, sondern stattdessen den WDR gekauft hat.
Und ja: ich habe die Haare auch schön!
Bis die Tage,
Picard du Mont
Picard42 am 12.04.13 17:01
Pep Guardiola ist natürlich nicht beim fussballverein barcelona beschäftigt.
der gute ist arbeitslos.
aber das wiederum konnten sie als fachfrau für alles im WDR 3 natürlich nicht wissen.
Heiner Hirnfett am 12.04.13 16:27
Es ist "tragisch", "schicksalhaft", sagt der Vertreter der Klinik. Ein Mädchen, zehn Jahre alt, stirbt nach einer Mandel-Operation. Fünf Tage hatte sie im Krankenhaus gelegen, am sechsten Tag zu Hause die Nachblutungen, an denen das Kind stirbt. Man weiß, dass es Nachblutungen geben kann. Dass das auch noch sechs oder mehr Tage nach der Operation passieren kann. Und dass diese Blutungen tödlich sein können.
Zigtausendfach werden in Deutschland Mandeln heraus operiert, jedes Jahr. Manchmal ist das sicher ein Segen. Aber ich habe auch eine Situation erlebt, die mir sehr zu denken gegeben hat. Meinem kleinen Sohn werden die Polypen heraus genommen, weil er immer wieder Entzündungen hat, schlecht hört. Eine ambulante Operation. Während mein Sohn noch in der Narkose auf dem OP-Tisch liegt, kommt der operierende HNO-Arzt zu mir raus und fragt, ob sie die Mandeln nicht "gleich mit" raus nehmen sollen, die sähen auch nicht gut aus ... Was für eine Frage. Ich habe mich spontan dagegen entschieden. Und das war goldrichtig. Mein Sohn hatte bisher keine einzige Mandel-Entzündung, und das ist einige Jahre her.
Die Frage, die man sicher schon stellen kann: Müssen diese OPs wirklich alle sein. Vor allem bei Kindern, wo sich das Problem mit häufigen Mandel-Entzündungen tatsächlich oft "auswächst". Eine Frage, die man gerade bei uns in Deutschland stellen muss, denn hier wird besonders viel und gerne operiert. Und es geht eben leider nicht immer gut.
Da ich kein Arzt bin, kann ich medizinisch keinen Kommentar abgeben. Ich halte aber eine "Diagnosebezogene Fallpauschale" für problematisch. Zwar hat es eine längere Übergangsphase gegeben, ich kann mich aber nicht erinnern, dass es Korrekturen gegeben hat. Aber wir leben in einem Land, in dem eine Krankenschwester, die auf einer Intensivstation arbeitet, sagt, trotz aller Bürokratie, ich habe noch immer ein paar Sekunden für meine Patienten. Leider ist dieser Satz nur ein wenig überzogen. Schön sind dann auch so Sachen wie, wir optimieren den Ablauf in unser OP-Abteilung, oder Station, blutige Entlassung warum nicht? der Patient kann sich um ein konsequentes Wundmanagement kümmern. Der Hausarzt kann ja bei der Verordnung häuslicher Krankenpflege an der richtigen Stelle das Kreuz machen. Hier sehe ich die Probleme und nicht bei der "Routine"
Norbert am 11.04.13 17:34
@ Alt68er Ohne uns wäre Heute noch vieles "anders" am 11.04.13 10:43
Man muss nun wirklich nicht jeden quersitzenden Furz von einem Arzt behandeln lassen, der dann vielleicht eine Operation zur "Aftererweitung" empfiehlt.
Ein quersitzender Furz kann vielerlei Ursachen haben, dem sollte man durchaus nachgehen. Manche Beiträge hier verursachen sogar übelste Flatulenzen.
Arztbesuche zählen nun nicht gerade zu meinen Hobbys, auch "Das goldene Blatt" lockt mit nicht in ein Wartezimmer, aber leider bringt es das Älterwerden mit sich, auch von diversen Krankheiten heimgesucht zu werden, die man durchaus ärztlich abklären lassen sollte. Ich hatte fälschlicherweise gedacht, man ist irgendwann jenseits von Gut und Böse, dabei kommt ein gesundheitliches Problem nach dem anderen. Manche Menschen haben einfach Glück, was aber noch lange kein Grund ist, alle in eine Schublade zu packen.
Emma am 11.04.13 13:18
Müssen diese OPs wirklich alle sein?
Einige Antworten und Überlegungen:
"Da wir aus Ärzten Kaufleute machen, zwingen wir sie, die Handelskniffe [der Kaufleute] zu erlernen." George Bernhard Shaw
Manche OPs lassen sich sicher durch bessere Vorsorge, eine vernünftige Gesundheitserziehung und eine dem einzelnen Menschen angemessene Lebensführung vermeiden. Zu letzerem gehören auch dem Menschen angepasste Lebens- und Arbeitsbedingungen.
"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern." Sebastian Kneipp
Zur Routine bei Operationen ist zu sagen: Routine macht zwar den Einzelnen sehr Erfahren und Sicher in seinem Gebiet, aber auch unter Umständen blind für die tatsächlichen Gefahren dieser Operationen. Schließlich sind wir Menschen keine industriellen Automaten, die alle identisch gleich sind und deshalb mechanisch auf die gleiche Weise behandelt werden können.
Roter Rainer am 11.04.13 11:44
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Die Frage, die man sicher schon stellen kann: Müssen diese OPs wirklich alle sein…
Ich finde „JA“, immer raus mit den Mandeln! Je früher, umso besser!
Gerd am 11.04.13 11:08
Wenn wir für jede "Pille Palle" immer gleich zum Arzt rennen müssen wir uns auch nicht wundern, dass für jede "Pille Palle" auch immer gleich operiert werden soll.
Es gibt Fernsehanstalten, deren Werbeblöcke bestehen fast ausschließlich aus Pharmawerbung. Es scheint also demnach einen Markt dafür zu geben. Wenn sogar eine "Apotheken App" angeboten wird, dann sind wir weit genug.
Was lernen wir daraus? Gerade wir Deutsche tätigen immer noch viel zu viele unnötigen Arztbesuche. Das treibt die Kosten in die Höhe. Man muss nun wirklich nicht jeden quersitzenden Furz von einem Arzt behandeln lassen, der dann vielleicht eine Operation zur "Aftererweitung" empfiehlt.
Wie so oft gilt auch hier der Spruch: "weniger ist mehr"
In diesem Sinne!
Alt68er Ohne uns wäre Heute noch vieles "anders" am 11.04.13 10:43
Dass hierzulande zu häufig operiert wird ist nicht neu.
Wie war das mit dem "Essen-Syndrom"? Wenn eine Klinik so berühmt für ihre Bandscheiben-OPs ist, dass die Patienten monatelang auf der Warteliste stehen, dann heilt ein Drittel der Fälle in der Zeit von alleine aus?
In meiner Generation war es normal, die Weisheitszähne zu ziehen sobald sie auftauchten. Auch ein Routine-Eingriff, aber auch dabei kann sich was entzünden, oder man ist feige und nimmt Vollnarkose und verträgt die nicht.
Früher nahm man auch gern den Blinddarm mit raus wenn sonst irgendwas am Bauch zu operieren war. Die Ärzte scheinen einige Organe für überflüssig zu halten ...
Wie das in dem Fall da war kann man nun nicht sagen. Man muss auch sehen: Jede Operation birgt ein Risiko. Selbst wenn man nur Notfälle operiert, extrem sorgfältig und mit perfekter Nachsorge, muss einer von soundsoviel tausend sterben. Irgendwen trifft es dann eben leider.
Meckerpott am 11.04.13 2:05
>>>Uns wurde eine Mandel-OP nahegelegt, weil die Vereiterungen in so kurzen Abst�nden kamen, dass das Penicillin nicht mehr anschlug.
Emma am 10.04.13 18:17
Der zeitliche Abstand von Infektionen und die Wirksamkeit von Penicillin sollten an sich nichts miteinander zu tun haben können.
Wenn Penicillin (oder ein anderes Antibiotikum) nicht mehr anschlägt, liegt es daran, dass resistente Bakterien im Körper sind. Die gabelt man entweder fertig so auf (zB im Krankenhaus), oder, falls sie dauerhaft den Körper besiedeln, dann war das Penicillin zu niedrig dosiert und/oder zu kurz verabreicht.
Gab es damals schon andere Antibiotika für Notfälle? Falls nicht, wäre eine Operation bei Vorhandensein unbehandelbarer Bakterien meines Erachtens hochgradig lebensgefährlich gewesen.
Sie hatten anscheinend einen schlechten HNO, soweit ich das beurteilen kann, und haben sich richtig entschieden.
Meckerpott am 11.04.13 1:51
Stichwort : Blutige Entlassung.
Meine Bettnachbarin hatte einen offenen Schienbeinbruch, das Bein lag in
einem Kasten, es war eine Woche nach der OP, als die Schwester sagte,
dass sie in 2 Tagen nach Hause darf.
Die Patientin hat erst ungläubig gelächelt und dann lauthals gelacht.
" Sie wollen mich wohl verkohlen, ich bin doch noch nicht gesund,
wie soll ich das denn zu Hause machen" ?
Wenig später kam ein Herr vom Sozialdienst des KH, der ihr mit ernsten Worten
erklärte, dass man höchstens noch 2 Tage " anhängen "könnte, dann
würde sie entlassen.
Das war ein Drama, sie brauchte ein neues, höheres Bett, einen Rollstuhl und
weil sie verheiratet ist, bekam sie auch keine Hilfe für den Haushalt.
Der Mann war völlig hilflos, bekam keinen Urlaub.
Es kam eine Physiotherapeutin, um mit ihr " gehen " zu üben.
Alte Menschen kommen in solchen Situationen in ein geriatrisches Krankenhaus
sonst wären sie zum Sterben verurteilt. Danach geht es nicht mehr nach Hause,
sondern in ein Pflegeheim.
Saline am 11.04.13 0:36
@HWz
ja genau ;-((( und wenn dann im Beitrag ein Anwalt sagt, das beide Elternteile umfassend aufgeklärt werden müssen/sollten, frage ich mich ernsthaft, wie das zu leisten sein soll. Und der Ruf "geldgierige Ärzte" ist der reine Hohn...Es mag -wie in jeder Berufsgruppe- Menschen geben, die erstmal auf die Geldbörse schauen, aber es gibt auch andere.
asda am 10.04.13 21:56
@ asda am 10.04.13 21:30
Oh je - heiliger Bürokratius ... :-(
Nichts gegen Kostenkontrolle, aber ein gewisser Ermessensspielraum sollte Ärzten und Pflegepersonal doch eigentlich bleiben.
Kein Wunder, dass so immer weniger Zeit für ihre eigentliche Arbeit zur Verfügung steht ...
HWz am 10.04.13 21:43
@HWz
es gibt Mindest-und Maximalzeiten ( Untere und obere Grenzverweildauer) in unseren DRG System..s. auch hier http://klinikum.uni-muenster.de/index.php?id=3265 . Nur leider ist das was eigentlich zum Schutz des Patienten sein sollte, nämlich der Abschlag bei nicht Erreichen der Unteren Grenzverweildauer ( Stichwort blutige Entlassung) nun ein Mittel der Krankenkassen Geld von den Krankenhäusern zurückzufordern. Das bedeutet im Klartext anhand eines Beispiels , Pat bleibt 3 Tage, die Untere Grenzverweildauer ist bei der DRG 1 Tag, dann muss das Krankenhaus der Krankenkasse (bei Anfrage) erklären und begründen, warum der Patient 2 Tage länger geblieben ist. Wenn die Erklärung ist, das der Patient schon älter ist oder man ihn noch etwas länger beobachten wollte -sicherheitshalber- dann reicht das oft nicht aus und das Krankenhaus muss einen Abschlag an die Kasse zurückzahlen...sprich der Patient hat eine Leistung erhalten, die die Kasse nicht bezahlt.
asda am 10.04.13 21:30
@ Martina Pflanz am 10.04.13 19:21
Ihr Einwurf ist sicherlich berechtigt. Ich finde starre festgelegte Zeiten auch nicht richtig. Es sollte Minimum- und Maximum-Aufenthaltszeiten geben. Denn der eine Patient gesundet schneller, der andere langsamer.
Mir persönlich waren bisher allerdings kurze Aufenthaltszeiten im Krankenhaus immer lieber. Denn zuhause habe ich mehr Ruhe, und in meinem Bett schlafe ich auch besser als in einem 2- oder 3-Bett-Zimmer, wo nachts häufiger Störungen vorkommen.
Die frühere Regelung, wo Patienten gerne besonders lange im Krankenhaus bleiben mußten, weil tageweise abgerechnet wurde, war auch nicht richtig. Ich habe oft erlebt, dass Patienten gerne noch über das Wochenende "gehalten" werden sollten, wenn man nicht massiv widersprach, weil der längere Aufenthalt gar nicht notwendig war.
HWz am 10.04.13 19:47
Warum rätselt man immer an den Ärzten oder der Entscheidung , musste die OP wirklich sein ? Keiner fragt nach den Krankenkassen .Warum wird wenn nach Tagen immer noch Blutungen auftreten können die Menschen so früh entlassen ?
Warum geht man nicht her und sagt bei solchen OP`s bleiben die Patienten mindestens 10 Tage ?
Weil die Krankenkassen nicht bereit sind zu zahlen !
Es ist ja okay , wenn ein junger Mensch bei einer Blinddarm OP nach vier Tagen entlassen wird aber eine 80zig jährige die keine Angehörige zu Hause hat und sich mit Sicherheit schwerer von der OP erholt wird auch nach vier Tagen (wenn überhaupt 4) rausgeschmissen .
Das ist doch nicht normal .
Zahlen dürfen wir jede Menge aber erholen sollen wir uns zu Hause .
Martina Pflanz am 10.04.13 19:21
Ich bin ganz einfach der Meinung: Wenn wir ein Organ haben und es nicht, wie bei einem entzündeten Blinddarm, lebensgefährlich ist, dann sollte man es auch nicht entfehrnen.
Wenn sich die Mandeln häufig entzünden sollte man das entweder akzeptieren und damit leben, wie andere kranke Leute auch, oder nicht an den Symtomen herumdoktoren und die URSACHEN suchen. Ein Organ entzündet sich nicht einfach mal so immer wieder.
Es könnte ja an einem schwachen Imunsystem, zu wenig Wasser, zu wenig Obst und/oder Gemüse, zu viel geputze oder einem ungesunden Lebenstil von einem selbst oder 'Mitbewohnern' liegen.
Anonym am 10.04.13 19:16
@ Suse am 10.04.13 19:05
Das zeugt nicht von einem guten Arzt! Ich würde immer vorher fragen ob es eine entsprechende Nummer gibt für den Notfall...
Das war ja auch vor 27-28 Jahren, da waren OP's sowieso noch brutaler. Und Handys gab es auch noch nicht. Ich hab mich in der Situation auch sehr unwohl gefühlt fern vom Krankenhaus.
Emma am 10.04.13 19:13
@Emma
Das zeugt nicht von einem guten Arzt! Ich würde immer vorher fragen ob es eine entsprechende Nummer gibt für den Notfall, ansonsten würde ich weder mich noch mein Kind da operieren lassen.
Und gerade bei Kindern ist zumindest eine Nacht stationär immer die bessere Alternative.
Suse am 10.04.13 19:05
Eine ambulante OP habe ich auch hinter mir bei meinem 'Kind'. Ich war anschließend alleine mit ihr zuhause ohne NotfalltelefonNrn und hab Blut und Wasser geschwitzt, dass es Nachblutungen geben könnte und ich dann ins Krankenhaus, was in der Nachbarstadt lag, fahren musste per Taxi. Prickelnd fand ich das nicht. Da wäre mir ein paar Tage Krankenhausaufenthalt lieber gewesen und wenn möglich, dass ein Familienangehöriger mit auf dem Zimmer schlafen konnte.
Emma am 10.04.13 19:00
Sankt-Franziskus Krankenhaus in Köln-Ehrenfeld
Niiiiiiiieeeee wieder!!!
Einmal dort einen Abszess operiert bekommen. Schlechte Nachsorge im Krankenhaus und lieblose und ruppige Behandlung durch die Ordensschwestern.
U.R. am 10.04.13 18:59
@HWz
Meine OPs als Kind fanden alle stationär statt.Bei den Polypen konnte ich am nächsten Tag wieder nach Hause.Bei Kindern wäre ich mit ambulanten Eingriffen auch vorsichtig.Und eine zweite Meinung einholen bevor man sich unters Messer begibt sollte man immer.Ich habe aber im Bekanntenkreis schon erlebt, dass jemand die zweite Meinung (die das selbe sagte wie der erste Arzt)ignoriert hat bzw. nicht wahr haben wollte und sich trotzdem nicht hat operieren lassen. Das ist dann nach hinten los gegangen.Zweite Meinung einholen in jedem Fall aber Sturheit sollte man dann auch nicht an den Tag legen.
Suse am 10.04.13 18:56
@Hannes
Stimmt. Aber ich habe die falsche Taste getroffen und dabei kam dann halt 50 heraus.
Es stimmt auch, dass die Lokalzeit besser als die AKS ist. Die Moderatoren/innen informieren sachlich und sympathisch.
Maximilian am 10.04.13 18:55
So wie "Suse" habe ich das bei ambulanten Operationen (es waren bisher 2) als Erwachsene auch erlebt: Ich bekam genaue Instruktionen, die private Telefon-Nr. des Chirurgen für alle Fälle sowie am Abend von ihm auch noch einen Kontrollanruf.
Generell würde ich aber von ambulanten Operationen - speziell bei Kindern - eher absehen. Im Krankenhaus ist einfach schnellere Hilfe möglich.
Außerdem sollte man sich bei Operationen viel häufiger eine zweite Meinung einholen. Denn jede Operation birgt Risiken!
HWz am 10.04.13 18:49
Ich habe meine Mandeln auch noch, hatte nur einmal eine Mandelentzündung mit feuerroten Mandel. Aber solange der Arzt Kohle verdient kann man eigentlich alles Umoperieren, Rausoperieren, Aboperieren usw. Man muss halt nur an einen Geldgeilen Arzt graten. Doch zum glück sind die meisten Ärzte zu mindestens heutzutage nicht mehr so Geldgeil.
Dortmunder 20 am 10.04.13 18:41
Ich weiß,dass meine Eltern damals bei allen Eingriffen genaue Anweisung bekommen haben was zu tun ist.Und ich musste auch immer gleich zum Kinderarzt,der die Nachsorge übernommen hat.
Als ich die Mandeln herausbekam hatte ich ein Kind auf dem Zimmer dessen Eltern aber meinten,was die Ärzte sagen wäre Quatsch.Ich habe oft mitbekommen was sie gesprochen und gemacht haben.Das Kind kam nach zwei Tagen mit Komplikationen wieder zurück.Man muss sich also auch an Anweisungen halten.Damit will ich den Eltern der toten Kindes aber nichts unterstellen!
Als Erwachsene wurde ich an beiden Knien und am Ellenbogen operiert,alles ambulant und ohne Probleme.Der Chirurg gab mir genaue Anweisungen und eine Handynummer für den Notfall.Er rief auch abends nochmal an und hat sich nach meinem Befinden erkundigt.Am nächsten Tag musste ich dann direkt zur ersten Nachsorge antreten.Es gibts also auch positive Beispiele. Fehler werden gemacht,aber man sollte deshalb nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren.
Suse am 10.04.13 18:40
Es ist "tragisch", "schicksalhaft", sagt der Vertreter der Klinik.
Es ist seitens der Klinik vor allem schlechte Nachsorge, schlechte Vorbereitung für den Fall der Fälle und mangelnde Information und Vorbereitung der Eltern und des Kindes für den Notfall. Da hat man es auf die leichte Schulter genommen.
Als mir ein Weisheitszahn gezogen werden musste, bekam ich von meinem Zahnarzt nicht nur umfangreiche Anweisungen, wie ich mich zu verhalten hätte, sondern auch seine private Mobilnummer für den Notfall.
Meine Mandeln opferte ich vor langer Zeit als junger Erwachsener nach monatelangen Dauerentzündungen.
Manche OP mag man sich sparen können, besser ist es aber, sich vorher 2te und 3te Meinungen von anderen Ärzten einzuholen, damit man keinen Schaden nimmt, weil man eine OP ablehnte.
Wer für Kinder entscheiden muss, ist in einer schwierigeren Lage. Manche Sachen wachsen sich aus, aber auch schon mal in die falsche Richtung und das Problem ist dann größer geworden.
Roter Rainer am 10.04.13 18:29
@Maximilian am 10.04.13 18:11
Die AKS dauert nur 40 Minuten (von 18:50 - 19:30).
Dann kommt die weitaus informativere Lokalzeit. Und die wird nur von einer Person moderiert, was ein eindeutig besseres Preis/Leistungsverhältnis ergibt. ;-)
Hannes am 10.04.13 18:27
Nabend Zusammen!
Ich habe Polypen (mit 1 Jahr), Mandeln (mit 5 Jahren) und den Blinddarm (mit 8 Jahren) raus operiert bekommen. Polypen- und Mandel OP waren problemlos. Die Blinddarmentzündung wurde erst nicht als solche erkannt. Erst als ich einen Durchbruch hatte, haben die Ärzte begriffen. Das war ein langer Krankenhausaufenthalt und ist keine schöne sondern eine eher schmerzhafte Erinnerung.
Ob das alles immer so sein muss, weiß ich auch nicht. Aber viele Leute lassen sich wahrscheinlich von dem Rat des Arztes beeinflussen. Wenn der das sagt wird das schon richtig sein. Eine zweite Meinung einholen wäre vielleicht erstmal richtig. Oftmals kann man auch anderweitig das Problem in den Griff bekommen ohne OP. Gerade bei Kindern ist die Chance sehr groß um die OP herum zu kommen.
Suse am 10.04.13 18:24
Es war vor 1960, ich hatte oft schlimme Mandelentzündungen, konnte nicht schlucken und litt unter Fieber. Irgendwann hat mich mein Hausarzt überzeugt. Die Dinger müssen raus, ess kann zu einer Blutvergiftung kommen. Ich stand fast vor dem Krankenhaus, aber die Angst war stärker. Ich bin wieder nach Hause gegangen. In den nächsten Jahren wurden die Entzündungen seltener und schließlich hatte ich nie wieder welche. Ich glaube das kalte Bier war schuld.
Ewald 41 am 10.04.13 18:20
Uns wurde eine Mandel-OP nahegelegt, weil die Vereiterungen in so kurzen Abständen kamen, dass das Penicillin nicht mehr anschlug. Mit Wadenwickeln gegen das Fieber und Halswickeln wie anno dazumal haben wir es geschafft, um die OP herum zu kommen. Und mit der Pubertät hat sich alles aufgelöst, wie vom Kinderarzt angekündigt.
Emma am 10.04.13 18:17
Vor 50 Jahren hat man mir als Kleinkind die Mandeln entfernt.
Ich bekam zwei Spritzen in den Rachen und mit einem langem Messer und Gabel wurden mir die Mandeln heraus geschnitten. Echte Mittelaltermedizin damals in dem Christlichen Krankenhaus. Ich schrie wie am Spieß und die Schwestern meinten, ich solle mich nicht so anstellen. In den folgenden Jahren hatte ich immer wenn ich Fieber hatte diese OP vor Augen.
Diese OP brachte mir ein Trauma ein. Sobald ich das Wort HNO nur gehört habe, bekam ich vor Angst schon Schweißausbrüche. Erst ein HNO Arzt mit modernem Equipment hat mich letztes Jahr davon befreit.
Ob die OP damals notwendig war, kann ich heute nicht mehr beurteilen. Den Spaß am Schnibbeln haben die Chirurgen aber bis heute nicht verloren. Bringt ja auch Knete...
Hannes am 10.04.13 18:13
@Gernfried
Diese Fragen bezüglich der ARD und insbesondere des WDR stelle ich mir schon lange.
Ergänzung: Muss eine Sendung von 50 Minuten (AKS) von 2 Menschen moderiert werden, die abwechselt Sätze von sich geben? Andere Regionalsender gehen da sparsamer und vernünftiger mit um und senden trotzdem ausgezeichnete Programme.
Um die medizinische Frage zu beantworten fehlt mir, ebenso wie Frau Wieseler, das nötige Fachwissen.
Maximilian am 10.04.13 18:11
Frau wieseler - Sie schreiben, bzw. fragen:
"Müssen diese OPs wirklich alle sein. "
Ich frage mich hingegen:
Müssen mehrere Spartensender von ARD und ZDF, jede Menge Dritte Programme (mit tausenden Lokalunterabteilungen versteht sich) und selbstredend noch der öffentlich-rechtliche Hörfunk (der fast das gesamte UKW-Frequenzspektrum abdeckt) und natürlich allgegenwärtige Internetpräsenz der "anstalten" denn alle sein?
Die Antwort in beiden Fällen!
Ja! - Solange Bürgern und Zwangsversicherten die entstehenden Kosten per Gesetz in Rechnung gestellt werden können. Da lebt es sich als Journalist und Arzt doch gut von.
Gernfried2000 am 10.04.13 18:04
Hallo Frau Wieseler,
bei mir wurde die "Frage" schon wesentlich früher gestellt als bei Picard42, nämlich vor mehr als 5 Jahrzehnten! Von Seiten der Kinderärztin hieß es immer wieder: Das Kind hat zu dicke Mandeln, die müssen raus. Meine Mutter hat diesen Eingriff jedoch immer verweigert. Denn es gab nie bzw. selten Probleme. Und solch ein Eingriff galt schon immer zwar als Routine, aber doch nicht ganz ungefährlich.
Bis heute habe ich ca. alle 10 Jahre eine Angina - das ist auszuhalten.
Zum Glück bin ich auch als Erwachsene nie auf einen Arzt getroffen, der mich zu einer OP drängen wollte. Im Gegenteil: Die Mandeln wurden und werden als "Polizisten" im Hals angesehen, die mich z.B. vor einer schwereren Bronchitis schützen.
HWz am 10.04.13 18:00
Meine Mandeln sind auch noch drin, 2 mal in meinem Leben habe ich bisher eine schwere Mandelentzündung gehabt.
Tut mir leid mein lieber HNO, das war nix. Wo wie schon mal dabei sind,
meine Nasenscheidewand ist auch noch etwas schief.
Und meine Kinder haben ihre Mandeln auch noch, und die sind schon 3 x 16 Jahre alt.
Doris66 am 10.04.13 17:59
Hallo Frau Wieseler,
diese "Frage" scheint mir brandaktuell zu sein: immerhin hat man sie mir bereits vor 35 Jahren gestellt....
Gruß,
Picard
P.S. Ich habe mich ebenso entschieden wie Sie: die Mandeln bleiben drin.
Picard42 am 10.04.13 17:47
Es passiert ein Drama - ein Geiseldrama in diesem Fall, in einer Kita - und dann passiert immer das Gleiche: Es wird mehr Sicherheit gefordert. Meistens von denen, die sowieso wollen, dass mehr überwacht wird oder einfach nur mehr Personal da ist.
Heute ist es - zum Beispiel - die Gewerkschaft GEW, die sagt: Auch in den Randstunden, also Morgens und Nachmittags, müssen immer mehrere Erzieher in der Kita sein. Andere wünschen sich Überwachungs-Kameras oder grundsätzlich geschlossene Türen.
Nun ist es aber so, dass der Geiselnehmer um 8.50 Uhr in die Kita kam, nicht wirklich eine "Randstunde". Und der Leiter war ja auch gar nicht allein, es waren mehrere Mitarbeiter da, die ja dann auch die Kinder alle in Sicherheit bringen konnten. Auch eine Überwachungs-Kamera hätte nicht geholfen - und die Kita möchte ich sehen, an der alle Eltern Morgens extra Jemanden raus klingeln müssen, um ihre Kinder abzugehen.
Tatsächlich gibt es Kitas, bei denen man nach 9.00 Uhr klingeln muss. Da geht es aber wohl eher um Disziplin. Die Eltern sollen ihre Kinder eben pünktlich bringen, damit um 9.00 Uhr der geregelte Tagesablauf beginnen kann - macht ja auch Sinn. Wer aber in einer Kita Geiseln nehmen will, der kommt auch hinein. Da helfen keine Sicherheits-Bestimmungen. Dabei geht es leider meistens um ganz andere Interessen oder um eine Scheinsicherheit, die keinem wirklich hilft.
"...Ihre indirekte Forderung nach Zensur sowie ihr Festhalten daran, dass schlechte Nachrichten Ereignisse bedingen und nicht umgekehrt."
@MeineEine am 10.04.13 16:13:
Ohne bloginterne Protektion als "Flankenschutz" und unterschwellige Herausforderung von Zensur läuft's bei der Koll'in wohl nicht besonders "rund".
Und daß der Überbringer einer schlechten Nachricht (im hier bevorzugten Fall: "Die Medien", obwohl ich diesbezüglich kein besonders wählerisches Konsumverhalten feststellen konnte ) in Anlehnung an antike Vorbilder gefälligst "zu köpfen" sei und nicht etwa die Urheber, gehört wohl schon zum Standardrepertoire.
Daß erst die "Öffentlich-Machung" von Mißständen (insbesondere auch die Aufdeckung von Straftaten) einen immensen Druck bis hin zu einer Art "Öffentlichem Gewissen" erzeugt hat, wird dabei geflissentlich übersehen.
Aber Hauptsache, die eigene kleine Welt bleibt heile.
Herzlichst
Kritikus am 10.04.13 17:34
@ John in Germany am 10.04.13 15:30
Da reden Sie sich aber einiges schön! Schon zu meiner Schulzeit gab es Rauschgift zu kaufen an den Schulen auf dem Dorf und später in der Disco. Auch gab es im Fernsehen Gewalt und Sex (Oswald Kolle, Helga etc) , aber bei 3 Programmen war es nicht so weit verbreitet. Computerspiele gab es auch vor 30 Jahren, wir hattens selber so eine riesen Spielkonsole, da wurden Flugzeuge mit Panzern abgeknallt. Primitiv im Gegensatz zu heute. Unser Kind wurde mit dem Auto zum Kindergarten gefahren, weil der zu weit weg war und misshandelte Kinder gab es meiner Meinung nach sogar häufiger als heute, weil sehr vieles unter den Teppich gekehrt wurde zB bei sexueller Gewalt in den Familien und durch die Kirche. Ne früher war es keineswegs besser sondern in vielen Fällen sogar schlimmer, weil man darüber nicht geredet hat. Wenn der "nette" Onkel einen befummelte haben eben die Kinder gelogen...
Emma am 10.04.13 17:33
Manfred am 10.04.13 16:44
Da muss ich Ihnen aber bzgl. der Gewalt widersprechen.
In dem Masse gab es die sicher nicht, höchstens im Milieu und selbst da war es weniger brutal als heute.
Die Polizei kann bestätigen, dass bei früheren Schlägereien ein geschlagener Gegner nicht weiter misshandelt wurde. Der musste noch nicht mal am Boden liegen. Gewonnen war gewonnen und Schluss.
Nicht selten wurde anschliessend ein gemeinsames Bier getrunken.
Farang am 10.04.13 17:22
John in Germany am 10.04.13 15:30
Früher war nicht alles besser. Und erstrecht nicht ohne Gewalt. Unsere Kinder wurden vor 25 Jahren auch mit dem Auto zum Kindergarten gebracht. Dieser war einfach nicht fußläufig zu erreichen. Bei der Grundschule sah das damals anders aus. Aber leider haben sich die Verhältnisse geändert. Grundschulden wurden zusammengelegt und sind nicht mehr fußläufig zu erreichen. DSas hat nichts mit möglicher Gewalt zu tun. Die gab es früher und gibt es heute auch noch. Nur früher wurde mangels Medien nicht so oft darüber berichtet. Prügelnde Jugendliche gab es auch vor Jahrzehnten schon. Und vor unseren Schulen sind noch keine Nazis oder mögliche Rauchgifthändler gesehen worden. Vielleicht ist das doch auch regional/ örtlich unterschiedlich.
Manfred am 10.04.13 16:44
@ Gertrud am 9.04.13 20:02
"Ihre blöden Bemerkungen können Sie sich sparen, Sie sind unangemessen und unangebracht. "
Nanu? Gehen Ihnen die Satzbausteine aus? Blöd ist in dieser Diskussion nicht meine Antwort sondern Ihre indirekte Forderung nach Zensur sowie ihr Festhalten daran, dass schlechte Nachrichten Ereignisse bedingen und nicht umgekehrt. Nun ja, die Geschichte hat oft genug bewiesen, dass Verschweigen negativer Vorfälle die Dinge noch verschlimmerte. Die Opferzahlen sind in den letzten 30 Jahren übrigens gar nicht so unterschiedlich, das ist bekannt. Nur heute müssen Opfer von Gewalttaten nicht mehr verschämt schweigen.
Aber ist schon okay, Trudchen. Vor Wissen und Fakten haben Sie sich ja zeitlebens erfolgreich geschützt. Völlig legitim, nur versuchen Sie nicht, Ihren zweifelhaften Modus Operandi zum Maßstab zu machen.
MeineEine am 10.04.13 16:13
@ Emma am 10.04.13 8:09
Natürlich hat MeineEine recht, leider, leider, leider sind die Schulwege heute nicht mehr sicher, wenn meine Eltern mal von früh erzählen, da gab es weniger Verkehr, heute fahren selbst hier in der 30ger Zone sehr viele Autos.
Leider fahren viele auch zu schnell und rücksichtslos, Hauptsache ich komme zur Arbeit, mir doch egal ob ich da ein Kind umniete. So kommt es mir zu mindestens vor wenn ich sehe wie manche fahren. Dann kommt noch dazu das es früher viel mehr Schulen gab. Hier in dem mini Vorort von Dortmund gab es mahl 6 Schulen, zurzeit gibt es nur noch 4 und dieses oder nächstes Jahr wird noch eine geschlossen, dann haben wird nur noch drei.
Auch diese stehen bis auf eine auf der Kippe.
Dann kommen noch die, die nichts gutes von Kindern wollen.
Wenn Gertrud nicht weiter kommt dann wird sie halt Zickig und ungerecht, kennen wir doch.
Dortmunder 20 am 10.04.13 15:36
Hello Emma.
Vor 30 Jahre gabs alles, aber nur % wenig gegen über heute. Vor 30 Jahre standen keine an der Schulhof um Rauschgift zu verkaufen, oder Kleine Nazis zu Rekrutieren. Kinder Konten damals ohne Aufsicht Spielen, und Konten Kinder sein.
Das FS war nicht voll mit Gewalt und Sex um menschen anzulocken für die Werbung. Es gab keine Computerspiele das tot Verehrlichen. Aber es Gab Erwachsene die Auf Kinder Aufgepasst habe, und Sorgfältig Geschützt wenn Notwendig, und nicht einfach der Kopf in die Andere Richtung Gedreht Habe wenn es Arger Gab. USW. Gertrud hat recht-Heute ist Brutalität Sexuale Verbrechen Gewachsen zu eine Unerträgliche Mass, und keine tut was Dagegen.
Damals wirt Gekampt Über eine Mädchen, Heute werden Kopfe Eingetreten aus Rheine Brutalität, und sonst nichts. Oh Ja es werden Psychiatrische Entschuldigungen für Dies Vorgehen Gefunden, Gilten aber nicht weil Faule ausrede für Ungezogenheit, und uninteresse von seitens manche Eltern.
LG John
John in Germany am 10.04.13 15:30
@ Gertrud am 9.04.13 20:02
Ihre blöden Bemerkungen können Sie sich sparen, Sie sind unangemessen und unangebracht.
Ich finde solch eine Wortwahl gegenüber den Diskutanten von ihnen mal wieder völlig daneben. Bleiben sie doch einfach mal sachlich und werden sie nicht immer persönlich angreifend und beleidigend, wenn ihnen die Argumente ausgehen.
Abgesehen davon hat MeineEine mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Es gibt keine heile Pilcherwelt, und auch vor 30 Jahren wurden Kinder vergewaltigt und ermordet und auch vor 30 Jahren wurden Kinder zur Schule und in den Kindergarten begleitet.
Wenn ihnen die Nachrichten - also die Realität - zu negativ erscheint(!), dann lassen sie Fernsehen, Radio und vor allem das Internet(!) einfach aus!
Emma am 10.04.13 8:09
MeineEine am 9.04.13 19:12
Für Sie sicher so manches andere auch nicht. Ihre blöden Bemerkungen können Sie sich sparen, Sie sind unangemessen und unangebracht.
Ich finds nicht normal, wenn Mütter Ihre Kinder in dem Alter für einen Schulweg von max. 10 Minuten begleiten der nicht ganz unbelebt ist, weil viele Kinder den gleichen Weg gehen. Und auch nicht normal
wenn Eltern Angst um ihre Kinder haben. Ebenso wenig was in Schulen und anderswo abläuft.
Ich finds auch nicht normal was heute alles geschieht.
Da soll mal einer erzählen, daß Nachrichten und anderes ohne Wirkung
bleiben, das können Sie keinem weiß machen.
Ab und zu sind ja mal vernünftige Dialoge mit Ihnen möglich,
aber so nicht.
Gertrud am 9.04.13 20:02
@MeineEine am 9.04.13 19:05:
Ich hatte in meinem Beitrag versucht herauszuarbeiten, welche Rolle bei Kapitalverbrechen im Strafverfahren die Zugehörigkeit des/der TäterIn zu einer bestimmten Ethnie spielen darf, ohne qua Vorverurteilung das Gebot eines "fairen Prozesses" aus den Augen zu verlieren. Oder kurz gesagt: Ein "ethnietypisches" Verbrechen darf es vor diesem Hintergrund nicht geben.
Daß die Erfahrungen in dieser Richtung im alltäglichen Erleben anders sind, war mir dabei sehr bewußt und erfreut mich auch überhaupt nicht.
Ihnen noch einen schönen Feierabend.
Herzlichst
Kritikus am 9.04.13 20:01
Es gilt also nur die Meinung der Moderatoren, oder wie ist es sonst zu erklären, dass mein Kommentar vom 08.04.2013 aus dem Blog entfernt worden ist?
hemo am 9.04.13 19:24
@ Gertrud am 9.04.13 17:18
"Was bewirkt denn die Berichterstattung. Hier bringen Mütter selbst
ihre älteren Kinder im Alter von acht neun Jahren noch in die Schule
und die Kita-Kinder werden ohnehin gebracht."
Das hat wohl weniger mit Berichterstattungen über Negativereignisse zu tun als mit der enorm hohen Verkehrsdichte. Oder ist Ihnen möglicherweise entgangen, dass Schulwege wegen des enormen Verkehrsaufkommens besonders in Städten immer gefährlicher geworden sind? Ein Kind im Alter von 8 - 9 Jahren kann das teilweise nicht mehr bewältigen.
Außerdem ist es nicht sinnstiftend zu verschweigen, wenn irgendwo ein speziell an Kindern interessierter Gewalttäter unterwegs ist. Natürlich wären alle gleich viel fröhlicher nur zahlt dann irgendjemand für dieses Schweigegelübde einen verdammt hohen Preis.
Noch einmal: Wenn Ihnen alles zu negativ ist, nehmen Sie es doch nicht mehr zur Kenntnis, Verdrängung ist für Sie sicher kein Problem.
MeineEine am 9.04.13 19:12
@ Kritikus am 9.04.13 18:40
"Lösegelderpressung mit Geiselnahme kann so gut wie nie einer bestimmten Ethnie zugeordnet werden. Das macht eine Be"Urteilung" im Strafverfahren nicht gerade einfacher (oder vielleicht doch)."
Werter Kritikus,
ich stimme Ihnen in Teilen zu. Nur erlebe ich es als ÖPNV-Nutzerin fast jeden Tag, dass "bestimmte Ethnien" sich sowohl im Umgangston als auch im allgemeinen Verhalten negativ präsentieren. Ein junger türkischer Mitfahrer, der seit Wochen an derselben Haltestelle aussteigt und beim Lösen des Tickets diese nicht erwähnen kann, wurde bei der Nachfrage des Busfahrers auf Besonderheiten in der Haltestellenumgebung noch ausfällig. O-Ton: "Woher soll isch denn wisse, wie eure (!) scheiß verkackte Haltestelle heißt?" Und das klassische "Ey alder, willsu paar auf Fresse" höre ich gefühlte einmal wöchentlich. Ich betreibe keine Stimmung, habe aber Augen und Ohren.
MeineEine am 9.04.13 19:05
Hallo @MeineEine am 9.04.13 16:46,
Lösegelderpressung mit Geiselnahme kann so gut wie nie einer bestimmten Ethnie zugeordnet werden. Das macht eine Be"Urteilung" im Strafverfahren nicht gerade einfacher (oder vielleicht doch).
An die Persönlichkeit und damit die individuelle Motivlage kommt man nur über eine Analyse von Tatablauf und Beendigung eines Geiseldramas heran. Vorliegend wehrlose Kindergartenkinder, ein Messer als vollkommen ungeeignete Tatwaffe (damit kann man sich in Not kein SEK "vom Leibe halten"), in einer KiTa Lösegeld zu verlangen ist höchst unprofessionell (dazu braucht's die Nähe einer Bank) etc..
Aber das bringt "mildernde Umstände".
Das Alles spricht für eine unglaubliche Feigheit (Gott sei Dank) und Dummheit des Täters.
Es wird sich dann in einer widerwärtigen Larmoyanz finden: "Das hat Eure Gesellschaft nicht anders verdient, daß ich jetzt Kinder bedrohen muß, um MEINEN Anteil von Eurem Wohlstand zu bekommen".
Da mag man nur noch ko...zen.
Herzlichst
Kritikus am 9.04.13 18:40
Nö brauchen wir nicht trotzdem ist es schrecklich was dort in Köln passiert ist.
OT
War die Letzten Drei tage nicht da, da ich ein 1000 Teile Puzzle des BVB gemacht habe von morgens bis Abends an einem Stück von Samstag Mittag an bis grade vor 30 Minuten.
Dortmunder 20 am 9.04.13 18:31
@Roter Rainer am 9.04.13 17:09
Die *Flaute* hat weniger mit dem Zünden des Themas zu tun - aber das erkläre ich Ihnen mal in Ruhe...
@MeineEine am 9.04.13 16:46
Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Im konkreten Fall scheint aber *Nationalität* völlig irrelevant zu sein - ergo gab es keinen Grund, diese extra zu erwähnen (und ebensowenig, diese zu verschweigen).
Bedenklich ist, dass die Öffentlichkeit der *political correctness* nicht mehr folgen möchte - und sich bei der Schilderung von Delikten oder der Erwähnung von Stadtteilen müde abwinkend zurücklehnt.
Picard42 am 9.04.13 17:23
MeineEine am 9.04.13 16:46
Was bewirkt denn die Berichterstattung. Hier bringen Mütter selbst
ihre älteren Kinder im Alter von acht neun Jahren noch in die Schule
und die Kita-Kinder werden ohnehin gebracht.
Man kann nicht genug berichten, die meisten sehen doch weg,
weil sie es nicht mehr ertragen und schaffen sich ihre Nischen irgendwie
und irgendwo.
Ausgewogen berichten über das was Sinn macht und gut ist.
Das wäre genauso wichtig.
In einem Punkt sind wir einig, es wird wenig bis gar nichts getan,
weil zu viele Angst haben. Selbst die Polizei traut sich teils noch
nicht mal mehr in bestimmte Gebiete. Das kann es so nicht sein
und daß Menschen ständig davon reden es wird nicht besser,
sondern immer schlimmer macht es nicht besser.
Menschen stumpfen irgendwann ab. Weil sie den ganzen Mist
der verzapft wird wohl nicht mehr ertragen. Und muß man es ertragen,
ich denke nein.
Gertrud am 9.04.13 17:18
@ Picard42 am 9.04.13 14:35
"Ansonsten müssten wir halt auf eigene Bestände zurückgreifen: eine G3-Halterung kann man locker an einem handelsüblichen Hochstühlchen montieren..."
Jetzt denken Sie aber zu technisch. Da die kindliche Kreativität in Kitas gefördert wird bzw. werden sollte, böte es sich doch an, mit den Kleinen kinderhandgerechte Mollis zu werkeln (schön bunt mit Sonne und Blümchen drauf) und im Rahmen frühkindlicher körperlicher Ertüchtigung auch gleich das Werfen dieser niedlichen kleinen Explosivbasteleien zu üben.
MeineEine am 9.04.13 16:50
@ Gertrud am 9.04.13 11:57
"Was wird wirklich letztlich getan, wenn man sieht was insgesamt
los ist. Nur darüber berichten und andere beängstigen oder stumpf zu machen kann es wohl nicht sein."
Ach, wäre es wohl besser, NICHT darüber zu berichten? Natürlich steht es Ihnen frei, solche Vorfälle nicht zur Kenntnis zu nehmen, allerdings gibt es sehr viele Menschen, die gerne erfahren, was um sie herum passiert.
Auf Ihre Frage, was getan wird, kann ich Ihnen schon eine Antwort geben: Gar nichts. Es wird nicht darüber berichtet, dass es sich wieder einmal um einen Gewalttäter türkischer Herkunft handelt und - sorry, Frau Sevindim - inzwischen ist klar, dass mit zweierlei Maß berichtet wird. Bei einem deutschen Täter hätte man bedenkenlos die Nationalität genannt. Ich kriege übrigen so ziemlich täglich mit, wer ein extremes Gewaltpotenzial mit sich herumschleppt und natürlich die bösen Anderen für seine Gewaltbereitschaft verantwortlich macht. Es kann gar nicht genug berichtet werden.
MeineEine am 9.04.13 16:46
@Farang am 9.04.13 13:35
Sollte es Obama in USA gelingen, halbautomatische Waffen zu verbieten, wäre ja ein Import und Verteilung in deutschen Kitas denkbar. Ansonsten müssten wir halt auf eigene Bestände zurückgreifen: eine G3-Halterung kann man locker an einem handelsüblichen Hochstühlchen montieren...
Picard42 am 9.04.13 14:35
Anonym am 9.04.13 13:08
Selbstverständlich werden die Betreuerinnen ebenfalls durch SEK-Beamtinnen ersetzt.
Es bietet sich auch an, die Kinder zu bewaffnen, natürlich mit entsprechender Einweisung.
Farang am 9.04.13 13:35
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Es passiert ein Drama - ein Geiseldrama in diesem Fall, in einer Kita - und dann passiert immer das Gleiche…
Genau. Der Sensationsjounalismus nimmt seinen Lauf…..
Zitat:
…Andere wünschen sich Überwachungs-Kameras oder grundsätzlich geschlossene Türen…
Das nützt doch nichts.
Ich wünsche mir an jeder Kita ein SEK-Kommando von mindestens 50 Frauen/Männern. Selbstverständlich rund um die Uhr und mit entsicherten Waffen!
Anonym am 9.04.13 13:08
Ich denke jedoch wenn die Lebensumstände vieler Menschen besser
wieder wären, die man ja verändert hat, würde manches nicht so ausufern,
wie es dies heute tut.
Und ja ich denke auch die Medien haben nicht nur eine aufklärungspflicht,
sondern auch eine Verantwortung wie sie mit ihren Themen in dieser
Thematik umgehen.
Gertrud am 9.04.13 11:59
Denke, daß es ein Vorfall ist, der betroffen macht und niemanden freut.
Die Frage warum Menschen so austicken.
Und was da Abhilfe schaffen kann.
Was kann und will man noch tun, bei den vielen miesen und schlechten
Nachrichten und Hiobsbotschaften.
Was wird wirklich letztlich getan, wenn man sieht was insgesamt
los ist. Nur darüber berichten und andere beängstigen oder stumpf zu machen kann es wohl nicht sein.
Wenn Eltern heute ihre Kinder ungern allein lassen egal wo
und fürchten müssen was sein könnte hat es einen Zenit erreicht,
der mehr als nachdenklich machen sollte.
Ich denke das Thema ist vielen nicht egal, aber was soll man dazu schreiben, außer daß man mitfühlt, wenn sich an den Umständen
die zu manchem führen oder führen können nichts ändert.
Uns ging es da finde ich zu unserer Zeit in Schule und Kindergarten
weit besser. Weil wir uns ohne Angst und Furcht draußen bewegen konnten. So hat wohl alles seinen Preis.
Absolute Sicherheit gibts es so nicht.
Gertrud am 9.04.13 11:57
Denke auch noch an das Geiseldrama von Gladbeck. Und an die blamable/beschämende Presse/Reporter/Zuschauerlustigen Gemengelage dabei. Seither wird Forderungen von Geiselnehmern nach PKW/Geld etc, nicht mehr nachgegeben unter keinen Umständen. Man kann nur froh und glücklich sein über den glimpflichen Ausgang ohne Tote. Eine hundertprozentige Sicherheit wäre auch durch abgeschlossene Türen hier oder dort nie gegeben, weil es sie eben nicht gibt.
Anonym am 9.04.13 11:17
Die Zeiten sind vorbei, wo ich mich mit Öffnungszeiten oder ab wann ist der Kindergarten abgeschlossen beschäftigen musste.
Wie man am Interesse der Blogger sieht geht es den meisten auch so.
Die Frage für mich wäre, wieviel Geiselnahmen gab es bis dato in deutschen Kindergärten? 0,0001‰ eventuell??
susemel am 9.04.13 9:44
Ich bin dann mal eben weg.
Bei diesen Themen ist Entspannung pur angesagt,
Kurztripp Lissabon und Fatima.
Bis demnächst in diesem Theater!
Gruß,
JAN
JAN am 8.04.13 21:13
Bis jetzt ist mir nocht nicht bekannt, warum der Täter sich gerade diese Kita ausgesucht hat. Und jetzt machen sich die Verantwortlichen Gedanken über die Sicherheit der Kinder und der Brschäftigten. Dabei ist dieses Thema seit den Amokläufen zumindest an den Schulen aktuell. Inwieweit diese diskutierten Sichrheitsmaßnahmen auch an den Kitas angewendet werden, ist mir nicht bekannt. Aber damals als mein Sohn da noch hingehen durfte, war die Einrichtung grundsätzlich geschlossen. Die Kinder wurden an der Tür übergeben.
Manfred am 8.04.13 19:59
Michael am 8.04.13 19:29
Wenn über die Nationalität des Täters geschwiegen wird, kann man von ausländischer Herkunft ausgehen.
Spätestens beim Prozess wird sich zeigen, welche ausländische Presse Vorzüge geniesst.
Auch hier wird wohl in Zukunft gekuscht.
Silvio B. am 8.04.13 19:49
Guten Abend,
es ändern sich die Zeiten, es ändern sich die Sitten.
Es gab einmal eine Zeit, da mußten die Eltern ihre Kinder an vorgeschriebenen
Zeiten bringen und abholen, und die Eingangsforte wart stets geschlossen.
Und es begab sich zu der Zeit, als die Late Macciato Eltern dieses als altmodisch fanden und es wurde ein offener Kindergarten geschaffen.
Denn die Eltern hatten große Sehnsucht nach ihren Prinzen und Prinzessinen.
Nun ist das Geschrei nach Sicherheitspersonal groß aber schlicht unbezahlbar.
Gruß
Speider
Speider am 8.04.13 19:45
Sieht eher so aus, als wären die Medien eine Hochsicherheitsrisiko gewesen.
Und verhindern kann man Geiselnahmen nahezu nirgends.
Das wissen Polizeibeamte am besten, die schon bei Verhaftungen absolut auf der Hut sein müssen, damit nichts außer Kontrolle gerät. Deshalb sperrten sie so weitläufig ab, damit es bei einem möglichen Fluchtversuch des Geiselnehmers zu keinen beweglichen Geiselnahmen kommen konnte.
Da gehören absolut keine Reporter in die Nähe.
Roter Rainer am 8.04.13 19:45
Zum ersten sollte sich der WDR einmal über die Berichterstattung Gedanken machen.Da steht der Reporter fast auf der Strasse und Polizei, Feuerwehr und SEK haben Probleme vorbei zu kommen.Da muss die Absperrung erweitert werden damit der Täter im TV, PC oder Handy keine Berichte sieht was vom WDR ausgestrahlt wird was Polizei und/oder SEK vorhaben!Es kommt einem vor als hätte der WDR nichts aus München gelernt!Und Natürlich hier, wo sind die Türkischen Medien, die Politiker oder der Präsident?Ein Türkischer Täter - ist das denen egal??Selbst im Blogtext findet man nichts über den Täter - warum?Bin nur heilfroh, das den Kindern nichts passiert ist und der Leiter wieder auf die Beine kommt.
Michael am 8.04.13 19:29
Ich kenne auch Kitas und auch Grundschulen, in die jeder zu jeder Zeit hineinspazieren darf. Warum eigentlich?
Natürlich muss jetzt nicht vor jeder dieser Einrichtung ein Wachposten stehen, aber es einfach ein Unding, dass man einfach so hineinspazieren kann. Nicht nur aus Sicherheitsbedenken, aber muss denn Mama oder Opa in den Unterricht stolzieren um dem kleinen Prinzen das Butterbrot zu bringen oder der Prinzessind das Mäntelchen anzuziehen?
Auch deshalb sind geschlossene Türen verständlich und notwendig.
Maximilian am 8.04.13 19:09
Und - was soll das Ganze?
Gernfried2000 am 8.04.13 18:54
Tatsächlich gibt es Kitas, bei denen man nach 9.00 Uhr klingeln muss. Da geht es aber wohl eher um Disziplin. Die Eltern sollen ihre Kinder eben pünktlich bringen, damit um 9.00 Uhr der geregelte Tagesablauf beginnen kann.
es geht , glaub ich darum, das man bis 9.00 Uhr an der Aussentür aufpasst um dann abzuschliessen damit keine Kinder durch die Tür raus laufen können.
denn es ist kaum anzunehmen das eine Kindergärtnerin sich als Pförtnerin abstellen lassen sollte.
Burkhard am 8.04.13 18:33
Man sollte sich mal überlegen, warum es Menschen gibt, die derart austicken. Unsere Welt wird immer egoistischer und kälter, was interessieren einen die anderen. Vielleicht einmal mal wieder mit dem Nachbarn eine Runde quatschen und sich seine Sorgen anhören und nicht immer weg sehen.
Emma am 8.04.13 18:08
Langsam reicht es, oder reicht es schon lange? Schulen, Kitas, Busse und Bahnen alles muss bewacht werden. Was für eine Gesellschaft. Und die Regierung offenbar macht - und ideenlos, Brüssel rümpft die Nase. Kein Wunder das sich immer mehr gegen Kinder entscheiden. Irgendwann wird es kräftig knallen, hier mitten in Deutschland.
Thomas am 8.04.13 18:02
Langsam reicht es, oder reicht es schon lange? Schulen, Kitas, Busse und Bahnen alles muss bewacht werden. Was für eine Gesellschaft. Und die Regierung offenbar macht - und ideenlos, Brüssel rümpft die Nase. Kein Wunder das sich immer mehr gegen Kinder entscheiden. Irgendwann wird es kräftig knallen, hier mitten in Deutschland.
Thomas am 8.04.13 18:01
Hallo,
ich werde mich aus gegebener veranlassung mal wieder eine woche ins sabbatjahr zurückziehen.
solltet ihr dauerschreiber/innen auch mal drübernachdenken.
ich gehe aber morgen früh um den block, um dort im kindergarten (das ist ja wohl neusprechdeutsch dasselbe?) mal nachzufragen, ob dort auch jeder reinkommt.
bis denne halt.
werner am 8.04.13 17:35
Unsere Bildungs-Elite, unsere Abiturienten, sie können sich nicht benehmen. Die Abi-Scherze eskalieren, Motto-Parties werden immer wilder. Fehlt eigentlich nur noch der Stoßseufzer: Die Jugend von heute ...
Natürlich geht das nicht, wenn da Böller fliegen und Polizisten dann ein Knalltrauma erleiden - hat es wohl tatsächlich gegeben, in Köln. Das sind dann keine feiernden Abiturienten, sondern Täter, mit denen man entsprechend umgehen muss. Nicht zu reden von einem simulierten Amoklauf in Krefeld. Sowas geht natürlich gar nicht. Wer sich strafbar macht, der muss dafür gerade stehen, auch am letzten Schultag vor dem Abi.
Aber mal ein bisschen Lärm machen ...? Und vielleicht auch ein bisschen Dreck ...? Das muss doch drin sein ... Wir haben damals auch die ganze Nacht durchgefeiert - nicht wirklich alkoholfrei, haben Flaggen gehisst, an denen man hätte Anstoß nehmen können, das Schulgebäude mit Planen verpackt, ein abgeflextes Auto in den Vorgarten gestellt und eine Show veranstaltet, die dafür gesorgt hat, dass am Ende alle schulfrei hatten. Nee, war dat schön ...
BO am 25.03.13 10:09
Keine Sorge. Es gibt einige Berichte auch in der AKS, insbesonders im Lokalfenster, von Abiturienten, die nach dem Abitur nach Afrika gegangen sind. Nicht gerade um mit Hammer und Nagel handwerklich zu arbeiten. Aber es gibt einige, die ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland machen. Nicht alle Abiturienten sind Laumalocher, die in der Sonne liegen und chillen.
DO am 25.03.13 16:50
Nur mal so.
!972 wird ein 19 jähriger als Fachkraft erfolgreich nach Tansania geschickt (Digit 17.3.) Ich stell mir dort einige der Abi 2013"er vor. Wahrscheinlich würden die verhungern .
Gruß aus OWL
BO am 25.03.13 10:09
Redaktion Aktuelle Stunde am 24.03.13 20:09
Seid wann werden hier Daumen hoch oder Runter vergeben?
Ihr würdet fast jeden Tag nur daumenrunter bekommen.
Mir scheint der Post von euch wurde von jemanden gefakt, so schreibt
niemand von euch, bitte mal klarstellen.
oder seid ihr schon so auf FB fixiert, da sihr gar nicht mehr zu bemerken
scheint das ich sich um den ungeliebten AKS-Blog handelt ?
gurkenknif am 24.03.13 21:10
Liebe Blogger,
Sie haben natürlich Recht, manchmal klappt es nicht so perfekt, wie wir uns das wünschen. Heute hatte der Bug sehr viel andere Texte zu schreiben. Sorry dafür, morgen gibt es dafür sicherlich ein Daumen rauf oder Daumen runter für Zypern und jede Menge Aktuelles. Bleibt nur diese kleine Entschuldigung.
anita am 24.03.13 18:24
Neue Themen werden aufgrund der Wetterlage erst einmal eingefroren. :-((
Anonym am 24.03.13 19:50
picard 42 uhrzeit nicht sichtbar
Was haben sie für Abi-Streiche gemacht, sofern sie Abi haben?
Unten wird erklärt was eine VT sein könnte, oder ?
gurkenknif am 24.03.13 19:01
Wäre es nicht langsam Zeit für ein neues Thema, das ist uns doch seinerzeit versprochen worden - Jeden Tag ein neues Thema. :-((
anita am 24.03.13 18:24
Hier wurde geschrieben wir müssen "Jüngere schützen und Fremdes Eigentum". Vor wem? Also eine Sache nicht schlimmer darstellen als sie ist. Seitwann gehen Abi-feiernde gegen Jüngere vor und mit dem Schutz des fremden Eigentums. Sollte es so sein ist es nicht erlaubt. Aber auch hier: Bei fast JEDEM Fußballspiel wird mehr beschädigt und entstehen der Allgemeinheit höhere Kosten. Bei jedem Karneval muß mehr weggeräumt werden.
Zudem Sokrates ja schon der Meinung war die Jugend Die Jugend (ist schuld). Es ist also seit solch langer Zeit immer das gleiche geblieben und bleibt das Gleiche. Nur alle waren auch mal jung und übertreiben braucht man es nicht mit dem schuldigen " Die Jugend". Was wurden damals die Beatles als der Untergang des Abendlandes verteufelt. UND es ist noch vorhanden und die damaligen "Aufsässigen" heute ganz normale Leute.
Anonym am 24.03.13 17:52
@ Anke am 24.03.13 15:45
Es wäre mir neu, dass (ehemalige) "Stammblogger" bei fb über die hier Schreibenden gelästert hätten.
Das ist mir auch neu. Tipp an Nicht-Registrierte aber offenbar Interessierte: anmelden, dann kann man auch mitreden bzw -lesen und sich ein Urteil bilden.
Was das Thema anbelangt, dass ein Schulabschluss gefeiert wird, gehört heute dazu. Und gerade das Abi ist auch etwas, für das man lange gelernt hat. Es ist schade, dass es immer welche gibt, die dazwischen "hauen" müssen und somit die Feierlichkeiten allgemein in ein schlechtes Bild rücken.
Emma am 24.03.13 16:04
Ob das NUR bei Facebook ist ?
Anonym am 24.03.13 15:55
Doris66 am 24.03.13 15:03
Im FB werden nicht nur Abi-Scherze besprochen und anschließend dargstellt. Auch ein Ergebnis dieser Zeit, nicht nur, dass die Scherze gemacht werden, sondern dass darüber auch in den Soz. Medien berichtet wird. Genauso ist das mit den Kommentaren über diesen Blog. Aber FB ist groß, da sind an vielen Stellen Kommentare möglich. Auf der AKS- FB- Seite bin ich regelmäßiger Gast und da sind ab und zu Bemerkungen über den Blog, aber nicht über die Kommentare oder Kommentatoren.
Anonym am 24.03.13 14:02
Auch wenn sich alles verändert, können wir als Ältere doch zum gleichen Urteil wie Sokrates kommen. Denn einige Formen der Abi- Scherze sind für uns nicht mehr nachvollziehbar. Vielleicht entsteht bei uns auch ein Schutzbedürfnis gegenüber den jüngeren Schülern oder fremden Eigentum
Süggeljunge am 24.03.13 15:54
DAFÜR wäre mir meine Zeit zu schade hier zu kopieren und zu sammeln um was auch immer zu beweisen. Das kann man als (bösen) Scherz ansehen aber dahinter ist doch noch mehr verborgen. Sowas tut man doch nicht aus Jux und Dollerei, vor allem über so einen langen Zeitraum.
Anonym am 24.03.13 15:50
OT
Doris66 am 24.03.13 15:03
Es wäre mir neu, dass (ehemalige) "Stammblogger" bei fb über die hier Schreibenden gelästert hätten.
Im Gegenteil, wir haben uns dort mehr als einmal kräftig über die Art und Weise beschwert, wie die AKS mit den Bloggern hier umgegangen ist bzw. umgeht, zuletzt in dieser Woche nach den "hochbrisanten" Themen von Anfang der Woche.
Anke am 24.03.13 15:45
@ dortmunder
es ist schon mehreren aufgefallen. Aber auch ich schreibe dort nicht und bin ja selbst Betroffene. Damals gab es den Streit, weil mehrere alte zusammenkopierte Textbeiträgeausschnitte meiner früheren Beiträge eingestellt wurden. Das geht aber nicht nur mir so. Und wohl auch noch anderes, aus welchen Quellen auch immer. Um jemanden oder jemande "fertigzumachen" ? Da braucht sich doch nicht um (Fehl)Verhalten Jugendlicher so aufgeregt zu werden, oder um Toleranz für jenes oder wieder anderes geworben werden.
Persönlich käme ich nicht auf die Idee andere Blogbeiträge zu kopieren und zu sammeln und das über einen langen Zeitraum. Auch schreib und lese ich nicht bei Facebook. Wozu auch.
Anonym am 24.03.13 15:37
@ Anonym am 24.03.13 14:43
…(Abi)Scherz…
Befinden Sie sich auf einer Treibjagd, oder sind Ihnen die Kommentare in anderen Blogs rein zufällig über den Weg gelaufen!
Dafür wäre mir meine Zeit leider viel zu schade.
Das Netz ist frei für jeden Nutzer, und mit dieser Freiheit sollte Jeder gewissenhaft und fair umgehen!
Gruß,
JAN
JAN am 24.03.13 15:16
Anonym am 24.03.13 14:43
Wie jetzt? wird über uns Blogger wo anders schlecht geschrieben und werden wir woanders schlecht gemacht? ich bitte dann mal ganz höflich um Quellen, damit ich mich das auch mal anschauen kann. Also wo steht so etwas über uns bitte Quellen angeben.
Dortmunder 20 am 24.03.13 15:04
anonym 14.43 Uhr,
das ist kein Abi Scherz, sondern das ist ziemlich armselig was dort im fb über die hier schreibenden abgelästert wird.
Ich selbst schreibe nicht auf fb, niemals, aber ich habe es von anderen erfahren.
Traurig wenn Menschen glauben sich auf diese Art über andere erhöhen zu können.
Einen schönen Restsonntag.
Doris66 am 24.03.13 15:03
Ist das auch als (Abi)Scherz zu verstehen wenn sich "woanders" lustig über hier Schreibende gemacht wird. Alles kopiert und buchgeführt wird über die Beiträge und sogar Privates/Persönliches/Unwahres über andere ausgetauscht wird. Mit welcher Berechtigung macht ihr das? Ihr wißt schon, die fettgeschriebenen Anschriften, die im Nickname verborgenen Botschaften.
Aber selbst Toleranz und dies und jenes fordern von "armen" Menschen. Weil ihr ja (angeblich) soviel schlauer/besser seid.
Anonym am 24.03.13 14:43
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." das schrieb der Philosoph Sokrates BEREITS um 469v Chr.- 399 vChr.Was ich damit sagen will IMMER schön die Kirche im Dorf lassen. Von wegen schlimmer wilder usw.Wer hier ist schon persönlich gestört worden oder fühlte sich gestört durch Abi-Feiern. Doch die allerwenigsten, die meisten suchen wohlmöglich bei Youtube um was entsprechendes zu finden/sehen. Und das kommt bestimmt nicht jedes Wochenende vor. Oder daß sie Papierkörbe anzünden, Wartehäuschen eintreten...
Da gibt es bei jeden Fußballspiel mehr Randale und Folgekosten. Nur das soegen. Komasaufen bei Jugendlichen ist bedenklich
Anonym am 24.03.13 14:02
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 24.03.13 8:21
Moin Lothar!
Sicherlich erkenne ich Unterschiede zur Polizei von vor 30-40 Jahren! Einer der wichtigsten: damals wurde mit einem Polizisten nicht *diskutiert* - der hatte qua Amt Respekt verdient und damit einfach Recht.
Fortsetzen ließe sich das jetzt in einer (damals!) hinreichenden Personaldecke, dezentralen kleinen Polizeiwachen, Präsenzdiensten, um den Bürgern ein "gutes Gefühl" zu geben, einer überschaubaren Bedrohungslage usw. Das gibt es heute alles nicht mehr!
Ich will das nicht vertiefen, weil es hier nur am Rande das Thema ist, aber: ich möchte mit einem Streifenpolizisten, der jeden Tag den gleichen vollbreiten Typen einkassieren darf (und wieder laufenlassen muss) echt nicht tauschen!
Insofern: etwas Respekt vor und füreinander macht es allen leichter!
Gruß,
Picard
Picard42 am 24.03.13 13:06
Picard42 am 23.03.13 13:42
Moin Picard.
Du erstaunst mich. Läufst Du so blind durchs Leben, dass Du keinen Unterschied zur Polizei von vor 30-40 Jahren feststellen kannst?
Ausserdem habe ich die Gesellschaft als verdorben bezeichnet, die Polizei ist ja nur ein Teil davon.
Und ja, es gibt auch noch gute, faire, obektive und gerechte Polizisten. Ich aber meine, die sind mittlerweile die Minderheit.
Um Dir nur mal einige Beispiele zu nennen:
Was ist davon zu halten, dass Polizisten Verkehrsteilnehmer auf dieses und jenes kontrollieren (Handynutzung, Falschparken etc) aber zu Haufe selbiges praktizieren?
Was ist davon zu halten, dass Polizisten Straftaten vertuschen?
Was ist davon zu halten, dass die Polizei im Staatsauftrag massive Körperverletzungen begeht wie z.B. bei den Demos gegen den Stuttgarter Bahnhof?
Gruß
Lothar
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 24.03.13 8:21
Gegen Ende seines ersten Studienjahrs unterhielt Karl sich in der Mensa einmal mit ein paar Komilitonen über die hohen Prüfungsanforderungen. Ein am Nebentisch sitzender Professor, der eine Weile zugehört hatte, versuchte ihre Befürchtungen zu zerstreuen. "Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über Ihre Prüfungsnoten", meinte er: "Wenn man glaubt,alles zu wissen, kriegt man das Abiturzeugnis. Wenn man erkannt hat, dass man gar nichts weiss, bekommt man ein Diplom, und wenn man merkt, dass auch alle anderen nichts wissen, wird einem der Doktortitel verliehen."
anita am 23.03.13 21:37
@ Anonym am 23.03.13 21:08
Danke für die Erklärung.
Dortmunder 20 am 23.03.13 21:36
Junge: Mutti, warum muß ich zum Schlimmnasium? Mutti: Damit du es mal bessä hast, mein Junge! Junge: Gibt es für Abiturienten bessere Praktika, als für Hauptschulabgänger? Mutti: Ja! Der Kaffee, den du kochst, ist fair gehandelt...
frillnix am 23.03.13 21:12
@Kritikus am 23.03.13 20:45
Guten Abend Kritikus,
gegen die Bologna-Reformen wäre im Grunde ja nichts einzuwenden - wenn man es denn in vergleichbaren Institutionen umgesetzt hätte. Basierend auf der eigentlichen "Vorlage" (einer Highschool) wären das in D z.B. die Fachhochschulen ("... of applied science") gewesen, die ein solches Modell hätten umsetzen können - aber bitteschön nicht die Universitäten. Eine alma mater ist kein Pausenhof...
Der Themen-Looping fällt mir auch recht leicht: angesichts der Perspektivlosigkeit gerade dieses G8/G9-Jahrgangs würde mir vermutlich beim Abi-Scherz auch nicht viel mehr einfallen, als Mülltonnen anzuzünden oder Haltestellen-Häusschen einzutreten. Also zu feiern wie jedes Wochenende....
Gruß,
Picard
Picard42 am 23.03.13 21:08
Dortmunder 20 am 23.03.13 21:02
Kind = child oder kid = kids oder kiddies
Anonym am 23.03.13 21:08
@ Anonym am 23.03.13 20:57
Auch Amerikanisch? ich dachte das wäre einfach nur eine Verniedlichung, Siste mal wider was dazu gelernt.
Dortmunder 20 am 23.03.13 21:02
Dortmunder 20 am 23.03.13 20:51
Sind *Kiddis* nicht auch irgendwie amerikanisch?
Anonym am 23.03.13 20:57
@ Kritikus am 23.03.13 20:45
Leider übernehmen wir Deutschen vieles aus den USA ich frage mich wie haben die Kiddis ohne das alles gelebt? die haben doch auch gelebt, also den Ami Mist brauch kein Mensch.
Dortmunder 20 am 23.03.13 20:51
@Anke am 23.03.13 17:00:
Von diesen Bachelor-/Masterstudiengängen halte ich nun rein gar nichts. Es sind und bleiben für mich Einzelbausteine auf dem Weg zu einer Art "Allerweltslizenz", die ein geordnetes Regel(Voll-)Studium nicht ersetzen können (ein "Leichtmatrose" kann keinen Übersee-Tanker steuern ;-).
Diese Spring-Break-Unsitte wird mit Sicherheit auch bei uns in D nicht zu verhindern sein, so gerne wie hier amerikanische Auswüchse "nachgeäfft" werden. Prävention wird da kaum zu leisten sein. Die Gesellschaft wird in diesem Fall höchstens resigniert "betreutes Saufen" anbieten konnen. Zu einer positiveren Prognose fehlt mir da der Mut.
Ihnen noch einen schönen Abend.
Herzlichst.
Kritikus am 23.03.13 20:45
OT
Allen eine gute störungsfreie Nacht und deckt euch gut zu. Frühling ist erst mal abgesagt.
Schönes Wochenende
wünscht
anita am 23.03.13 19:35
Bin froh daß heute Kinder immer weniger geschlagen werden, Und das Recht auf gewaltlose Erziehung ist erst jüngst ins Grundgesetz aufgenommen worden. Und das ist gut so. Wenn ich schon höre wir haben früher auch jenes oder anderes mitgemacht und es hat uns nicht geschadet. Wie diese Einstellung geschadet hat kommt nun immer mehr zu Tage. Wenn der großflächig angelegte Mißbrauch/Mißhandlungen in Kinderheimen Jugendheimen staatliche oder kirchlichen Fürsorgeanstalten bis Ende der 70er Jahre nun an die Öffentlichkeit kommt. Heute berichten ehemalige Patienten aus der Marsberger Kinderpsychiatrie.
Mir fällt ein : Du sollst Vater und Mutter ehren, aber wenn sie dich schlagen sollst du dich wehren.
Nur Kinder können das schwerlich, gerade in solchen Institutionen, aber auch in Familien kaum. Daher ist es eigentlich eine Schande daß Kinderschutzgesetze überhaupt nötig sind. Verbessert hat sich aber das gesellschaftliche Umfeld hin zu einer (möglichst) gewaltfreie Erziehung.
Anonym am 23.03.13 18:16
"@Amalie"
"Was haben Sie eigentlich für ein Problem?
anita am 23.03.13 17:23""
Nicht verzagen, Werner fragen!
Klaus L. am 23.03.13 18:06
@ Anke am 23.03.13 17:32
Ich habe da auch schon eine Person im Verdacht, aber ich werde keinen Namen nennen. Nur eines es ist eine Person die gegen alles und auch eigentlich jeden hier was hat und nur am Meckern ist.
Dortmunder 20 am 23.03.13 17:47
Das wisen wir doch alle.
Anonym am 23.03.13 17:40
anita am 23.03.13 17:23
Ich denke, wir wissen alle, wer hier im vermeintlichen Schutz der Sockenpuppe herumpöbelt. Für mich ist das ein armseliger Mensch. Mehr gibt es aus meiner Sicht dazu nicht mehr zu sagen.
Anke am 23.03.13 17:32
@Amalie am 23.03.13 17:14
Was haben Sie eigentlich für ein Problem?
anita am 23.03.13 17:23
Dortmunder 20 am 23.03.13 17:10
tu dich sachen auf jutup an gucken dann wirste richtich schlau.
Amalie am 23.03.13 17:14
OT
War macht eigentlich heute Abend bei dieser Licht aus Sache mit? wir nicht, aber wir haben eh kaum Licht an und Abends gucken wir nur Fernsehen bzw, ich gucke mich Sachen auf YouTube an. Ales natürlich nur bei dem Licht von eine Stehlampe, bzw ich bei dem Licht von meiner Schreibtischlampe. Da sparen wir schon genug Strom, wir machen das aber nicht wegen der Umwelt sondern wegen unserem Geldbeutel, und somit schont man ja auch die Umwelt.
Dortmunder 20 am 23.03.13 17:10
Kritikus am 23.03.13 15:09
Mehr als die vereinzelten(?) Ausschreitungen von Abiturienten in der letzten Schulwoche (die natürlich zu ahnden sind, soweit strafrechtlich relevant) beunruhigen mich die Auswirkungen des heutigen Schul- und Universitätssystems auf die Heranwachsenden. Diese haben zum Großteil vor allem Leistungsdruck und Konkurrenz kennnengelernt. Dies setzt sich zunehmend in der Hochschule fort durch die Verschulung der meisten Studiengänge durch Einführung von Bachelor-/Masterstudiengängen.
Am Ende haben wir HochschulabsolventInnen von Anfang bis Mitte Zwanzig, die vom Leben außer der oben beschriebenen Beschulung kaum etwas kennengelernt haben und so "auf die Menschheit losgelassen werden". Ich befürchte, dass wir dies noch sehr bereuen werden.
Ich gehe davon aus, dass auch Traditionen wie Spring Break noch zu uns schwappen werden, wenn der Druck auf die jungen Leuten so weiter steigt. Dagegen werden dann die Abi-Streiche vermutlich wie Kindergeburtstag sein. :-/
Anke am 23.03.13 17:00
Dortmunder 20 am 23.03.13 15:40
ha.auf den kopf gefallen biste sicher öfter.wenigstens lebste noch.
Amalie am 23.03.13 16:06
Warum werden eigentlich die Kinder heute so in Watte gepackt? ich bin auch nicht in Watte gepackt worden und ich habe alles überlebt, aber heute, nein oh Gott, wenn das Kind hinfällt und Blutet, dann verblutet es doch, oder wenn es von der Schaukel fällt stirbt es. Eh Leute, wir sind früher also viele in meinen alter und alle Erwachsenen auch hingefallen und irgendwo runtergefallen und wie leben noch.
Dortmunder 20 am 23.03.13 15:40
Ewald 41 am 23.03.13 15:20
jau, so waret!
Anonym am 23.03.13 15:33
Meine Eltern hatten damals nicht das Geld und ich nicht den Grips um eine höhere Schule zu besuchen. Aber ich verstehe die " Bildungs Elite" wenn sie am Ende die Sau rauslassen wollen. Aber es muß im Rahmen bleiben. Die Schüler haben es bedeutend schwerer als wir früher. Das soll aber nicht bedeuten, dass sie sich alles erlauben können. Ich gebe gerne u.a. dem Staat schuld. Die Erziehung ist zu locker. Meine Kinder brauchen im Bus oder Bahn nicht für ältere Menschen aufstehen. Wenn ich so etwas höre, oder meine Kinder dürfen das. Wir bekamen früher wenn wir erwischt wurden was auf den Arsch. Beschwerten wir uns dann zu hause, gabs nochmal was. Mit den Worten. Warum seid ihr so blöd und lasst euch erwischen. Ich bin auch ohne Polizei groß geworden. Also etwas mehr Härte ist nötig.
Ewald 41 am 23.03.13 15:20
"...muss alles größer, wilder, abgefahrener sein um noch Aufmerksamkeit zu erregen. Auch diese teuren Abibälle gibt es erst seitdem das von den USA rübergeschwappt ist. Da fragt man sich: was haben die überhaupt im Kopf?"
@Henriette am 23.03.13 13:48:
Ursprünglich "Pate" für diese Auswüchse stand wohl der unbändige Drang der Amerikaner, möglichst viel von europäischem - insbesondere
deutschem - akademischen Habitus nachzuahmen.
Um diese Ideen auch für den "Nachwuchs" attraktiv zu machen, wurden Lerninhalte/Reifestandards und andere Zugangsbegrenzungen zu akademischen Anstalten planmäßig heruntergefahren. So kommt es, daß zumindest teilweise Schulabschlüsse, die hier in D etwa der "Mittl. Reife" entsprechen, dort jedoch Hochschulzugang ohne universitäres Niveau ermöglichen, mit allem Brimborium (Talar und "mortarboard" incl.) und vor allem auch (Geld-)Pomp gefeiert werden.
Und diese "Welle" schwappt jetzt - welch Wunder der Medienwelt - nach "Old Germany" zurück.
Herzlichst
Kritikus am 23.03.13 15:09
Picard42 am 23.03.13 13:42
Ich habe sogar schon gehört das Besoffene Jugendliche mitten in der Nacht Klingelmännchen bei den Leuten gemacht haben, und wenn jemand die Polizei gerufen hat das dang dieser Bedroht wurde.
Oder wen ich die schon sehe mit ihren Kappen weis ich sofort, Schlägertyp und wie die gucken, so als ob die einen gleich eine ins Maul hauen würden, und dann dieses noch Meine alten, alles klar, JUNGE oder MÄDEL diene Alten schlagen dich gleich kaputt, Respekt ist doch einer der wichtigsten dinge im Leben, wenn man dann noch nicht mal vor den eigenen Eltern die einen großgezogen haben und es sicherlich nicht immer leicht haben, haben doch hösten Respekt verdient, und was ist mit Bitte und Danke, ich sach das, aber bei der Jugend von heute hört man das kaum, da hört man ehr schmeiß rüber alte, oder ey alte gib mal fressen. Wenn das selbst einen zwanzigjährigen auffällt, frage ich mich was ist bloß mit den Jugendlichen los.
Dortmunder 20 am 23.03.13 14:52
Abi heute - fast alle nix in der Birne, aber lange im Asi -Deutsch diskutieren!!
Anonym am 23.03.13 14:50
@Henriette am 23.03.13 13:48
Einfach mal die jungen Leute selbst fragen, was sie so bewegt und was sie gelernt haben. Wenn man es denn selbst versteht. Z.B. eine mengen- und strukturtheoretische Begründung der verschiedenen Zahlenbereiche.
Bildungsinhalte ändern sich nicht einfach so, sondern durch allgemeinen Wissens- und Erkenntnisfortschritt. Mit etwas Verspätung kommen das neue Wissen und die neuen Erkenntnisse dann auch in den Schulen an, wenn sie als erprobt und gesichert gelten.
Es gibt lokale, regionale und überregionale Unterschiede in den Schulen, aber auch in der Zusammensetzung der Bevölkerung. Dazu kommen noch höchst unterschiedliche Elternhäuser. Und unterschiedlich geeignete Lehrer. Daher befähigt manch ein Gymnasium die Abiturienten zu einem anschließenden zügigen Studium, egal wie anspruchsvoll das Studium ist. Andere Gymnasien erreichen für die Mehrzahl der Schüler dagegen gerade mal eine eben noch ausreichende Studienbefähigung bei ihren Schülern.
Der rote Rainer am 23.03.13 14:28
Nachtrag:
Das Erheiterndste ist bei der ganzen Abiturgeschichte das Aussehen der bisher mehr oder weniger "Halbstarken", die da plötzlich auftreten wie beim Opernball und man sieht, wie unwohl sie sich eigentlich fühlen. :-)))
anita am 23.03.13 14:17
@Henriette am 23.03.13 13:48
Gegen den Abi-Ball ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn ich dann aber höre, das Eltern von Abiturienten Benimmkurse belegen, um nur ja nichts falsch zu machen, wird es lächerlich. Da wird zum Beispiel gezeigt, wie man sich benimmt, wenn man eine Einladung ins (nicht vorhandene) Königshaus bekommt. Dabei ist es so einfach - beim Besteck arbeitet man sich von außen nach innen vor. Was die Gläser betrifft, weiß der Kellner (hoffentlich) in welches Glas welches Getränk gehört. Aber, zugegeben, was die Serviette betrifft, habe ich in dem Fernsehfilm auch noch was gelernt. :-))
Man sollte nicht alles so ernst nehmen
rät
anita am 23.03.13 14:15
@ Henriette am 23.03.13 13:48
Guten Tag, Henriette,
die Hürden für den Bildungsstand der heutigen Abiturienten werden von dem jeweiligen Kultusminister aufgestellt. Und wenn Sie den Bildungsstand mancher Abiturienten als zu gering ansehen möchten, sollten Sie die Schuld nicht bei den Schülern suchen!
Eventuell möchte die Politik auch keine breite Elite mit einem hohen Bildungsniveau haben, da sie die 68er-Bewegung und deren Folgen noch immer nicht aus ihren Köpfen verdrängt hat.
Nach dem Motto: Nicht denken, sondern funktionieren!
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 14:05
Wenn man sich heute manchmal mit Abiturienten unterhält welche die einfachsten Dinge der Allgemeinbildung nicht kennen muss man sich allen Ernstes fragen wie haben die das Abi gekriegt?
Es scheint die Messlatte wird heute derart niedrig gelegt, damit der Großteil der Schüler mühelos drunter herschlüpfen kann.
Das dann diese Auswüchse bei den Abifeten passieren erscheint mir nur logisch.
Früher (und da spreche ich von den 50er und 60er Jahren) war das komplett anders. Wir haben gefeiert ohne Motto und erst nachdem wir bestanden hatten. Dabei lag der Schwerpunkt auf "feiern" und nicht auf Randale und Vandalismus.
Aber heute in Facebook-Zeiten muss alles größer, wilder, abgefahrener sein um noch Aufmerksamkeit zu erregen. Auch diese teuren Abibälle gibt es erst seitdem das von den USA rübergeschwappt ist. Da fragt man sich: was haben die überhaupt im Kopf?
Henriette am 23.03.13 13:48
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.03.13 10:38
Was bitteschön ist denn jetzt an der Polizei "verdorben"? Ein solches Verunglimpfen ganzer Berufsgruppen mag zwar gerade chic sein - mir geht es allerdings gehörig gegen den Strich!
Zum Thema: diese Auswüchse bei Abi-Scherzen und Mottowochen sind doch nur das Ergebnis völlig verfehlter Erziehung in den letzten Jahrzehnten. Wenn man alles über Bord wirft, was nach Respekt, Sittsamkeit und geistiger Reifung riecht, braucht man sich nicht wundern, wenn am Ende zügellose Egomanen herauskommen, die Saufen und Zerstören mit Spaß gleichsetzen. Das hätte aber jedem klar sein können, der in den letzten Jahren nicht mit (ideologischen) Scheuklappen durch die Welt gelaufen ist.
Gruß,
Picard
Picard42 am 23.03.13 13:42
Solange Abi- oder andere Schulabschlussfeiern nicht in Straftaten enden,
sei den Schülern gegönnt soviel unbeschwerten Spass zu haben wie es nur eben geht.
Manno, danach fängt doch der Ernst des Lebens an und Schluss ist damit, Kartoffeln in Auspuffe von Lehrerautos zu stecken oder Mitschülern Schnäuzer mit dem Edding anzumalen.
Allen Schulabgängern wünsche ich unvergessliche Abschlussfeiern! ;-)))
susemel am 23.03.13 13:33
Dortmunder 20 am 22.03.13 18:44
Ach wie witzig, rofl, rofl, lol, lol
susemel am 23.03.13 13:16
Mit den Abi-Scherzen verhält es sich so wie mit den richtigen Witzen zu Anzüglichkeiten und Klosprüchen. Schnell ist da eine Grenze überschritten.
Es scheint einerseits so, dass auch die jungen Leute von dem Schneller, Höher, Weiter ergriffen sind und irgendetwas übertrumpfen wollen, oder glauben das zu müssen, anstelle etwas wirklich Originelles zu machen.
Andererseits sind die Abi-Scherze natürlich eine langsam verblassende Ahnung längst vergangener und nicht wiederkehrender Zeiten. Allein schon deshalb, weil das Abitur heutzutage nicht mehr die Ausnahme ist, wie noch vor 40-50 Jahren.
Heutige Abiturienten sollen deshalb nicht heranreifen sondern schnellst möglich umfangreiches Wissen und wissenschaftliche Methoden verinnerlichen, damit sie ebenso schnell mit ihrem Studium fertig werden, dass auch nicht mehr der Reifung zum selbständigen Akademiker dient.
Vielleicht wird es daher einfach Zeit für etwas Neues.
Der rote Rainer am 23.03.13 12:43
Mottotag am letzten Schultag mit Spaßkram, der niemanden erschreckt, demütigt oder verletzt und ohne Sachbeschädigung: ok.
MottoWOCHE: zu lang, zu nervig, jedes Jahr die gleichen peinlich hirnlosen Aktionen und elend öde TV-Reportagen: ätzend, weg damit.
Danke.
Liebes Grubenpony, ich habe auch Abi, wir haben auch gefeiert, aber nur einen Tag lang, hat genügt. Komisch, wir hatten keine Woche Zeit für Mottowoche, wir mussten fürs Abi lernen. Aber stimmt ja, die lieben Kinderchen sind mittlerweile alle hochbegabt. Und wenn nicht, wird es Papi's Anwalt schon richten, dass die kleine Prinzessin oder der kleine Supermann doch noch das Abi bekommt. Oder die Vollpfosten werden per Quote auf der Bahre durch das Abi getragen.
uah.
Asi-Abi.
nedda am 23.03.13 10:59
Und einige dieser "Reifegeprüften" treten bald in den Polizeidienst ein und dürfen uns dann für (angebliches) Fehlverhalten bestrafen.....
An der Polizei und der Politik erkennt man die Verdorbenheit der heutigen Gesellschaft
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.03.13 10:38
Bildungselite ? Das ist doch nicht wahr. Was heute Abi ist war früher sogar Volksschulabschluss noch ansehnlicher zum Teil. Habe auch ein paar vorgestern rumjuxen gesehen. Das läuft für mich unter dem Motto. Laß doch der Jugend, der Jugend ihren Lauf,..... Solange es im Rahmen bleibt.
Anonym am 23.03.13 9:49
Reifezeugnis???Für mich sind das alles noch kleine Kinder.Und wieso die Kiddies jetzt schon "Abi-feiern",ist mir auch ein Rätsel.Die ganzen Abi-Klausuren werden erst NACH den Osterferien geschrieben.Bestanden hat bis jetzt von den diesjährigen AbiturientInnen noch niemand!Aber 200 € abdrücken für den Abi-ball(für 4Karten) durfte ich gestern schon:-))
Abi-Mutter am 23.03.13 0:41
Ein oder zwei Jahrgänge über mir haben sie damals im Computerraum mit Mehl geworfen. Totalschaden.
Hier ist Preußen, hier hat nicht gefeiert zu werden, und hier werden auch keine Scherze gemacht. Und den Rheinländern soll gefälligst ihr Karneval reichen.
Da beschweren sich alle, Abi in 12 Jahren wäre zu schnell, zu gedrängt - und dann lassen sie mit Freuden einen ganzen Tag Unterricht ausfallen. Nee, nee.
Meckerpott am 22.03.13 22:54
Abi-Scherze gehören zum Abitur dazu. An einigen Schulen gibt es schöne Traditionen, wie der letzte Schultag begangen wird.
Ich habe heute Morgen auch einen Abi-Scherz mitbekommen. Allerdings haben die Schüler, und ich muss dazu sagen, dass ich "erst" vor 7 Jahren selbst das Abitur gemacht habe, morgens auf dem Schulhof "vorgeglüht" und dementsprechend waren sie nicht mehr besonders kreativ beim Unterrichtsstören. Ich persönlich sehe das Problem eher beim Alkoholkonsum. Getrunken haben wir auch... so ist es nicht. Allerdings erst nachdem wir an der Schule waren, dann ging es weiter in die Altstadt, durch die Kneipen und zu Mitschülern nach Hause.
Maria am 22.03.13 22:27
Dortmunder 20 am 22.03.13 20:56
warum lernst du dann nicht endlich mal unsere schöne Sprache? Zeit hast du doch genug!
kefin am 22.03.13 21:50
@ Süggeljunge am 22.03.13 20:50
Guten Abend!
Meinen Kommentar habe ich aus der Sichtweise eines Europäers beschrieben.
Ich bekenne mich zu Europa mit allem Wen und Aber. (Auch ohne EURO!)
Es tut mir leid, wenn Sie sich angesprochen fühlen; bin aber der Meinung, dass wir alle eine gemeinsame Verantwortung für unser Europa haben!
Gruß,
JAN
JAN am 22.03.13 21:07
@ anita am 22.03.13 20:22
Offensichtlich nicht, selbst ich als 20 Jähriger ärgere mich über die heutige Jugend, man kann ja nicht mehr an Jugendlichen vorbei gehen ohne das man dumm angemacht wird oder vielleicht sogar bedroht wird. Was kuckst du? Ich fi.... deine Mudda, ey alda guck nich so doff, Mudda hol mir futta, ey alter. meine Alten, usw das muss man sich leider anhören von den meisten Jugendlichen. Kinder sind oft auch nicht besser treten ein zwischen die Beine dahin wo es für einen Mann sehr weh tut, sagen Fi.... dich usw. Schlimm schlimm. Kann man nicht vernünftiges Deutsch reden Dialekte sind ja ok aber das was die heutige Jugend da so von sich gibt, ist eine Verschandlung unsere schönen Sprache.
Dortmunder 20 am 22.03.13 20:56
JAN am 22.03.13 20:22
Herr Jan, warum schreiben Sie Ihre Anschuldigungen in der Wir-Form? Fühlen Sie sich schuldig an der wirtschaftlichen Lage und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit auch unter den Jugendlichen. Ich fühle mich nicht verantwortlich für die wirtschaftliche Situation in unserem Land und auch nicht in anderen Ländern.
Auch bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland sind nicht alle in einer Ausbildung oder in einem Studium. Auch der Übergang nach der Prüfung bzw. dem Studium ist der Übergang nicht so reibungslos wie es im Idealfall sein könnte. Die Anforderungen an unseren Nachwuchs ist unvorstellbar gestiegen. Wo bei mir noch die Volksschule reichte, muss jetzt Abitur und Fachhochschul-Studium her. Da ist kein Wunder, dass die Jugend bei jedem Erfolg ein wenig (oder auch meh) feiern möchte.
Süggeljunge am 22.03.13 20:50
Ich weiß von einem Klinikum, in dem die Lehrer die Patienten in Gitterbetten waren und die Abiturienten zur Freude der übrigen Schüler die Ärzte.
Es gab einmal einen Bauernhof im Lehrerzimmer, mit Stroh ausgelegt und mit Tieren bestückt, ebenfalls zur Freude der Schüler (wurde bis auf den letzten Strohhalm wieder gereinigt, das war Ehrensache)
Haben die Schüler heute keine Phantasie mehr? Muss alles in Randale ausarten und darf keine Mühe machen? Ich fass es nicht.
Gruß und gute Nacht.
anita am 22.03.13 20:22
Dortmunder 20 am 22.03.13 20:11
Wieso?Dein Zeugs steht doch noch.
Amalie am 22.03.13 20:22
Des Einen Freud, des Anderen Leid
Wir können Stolz sein auf unsere heutige Jugend – ohne Wen und Aber.
Egal, ob mit oder ohne Abitur, denn diese Jugend ist unsere Zukunft, und hat auch noch eine Zukunft!
Und mischen wir uns bitte nicht ein in ihre Party-Kultur!
Auch wir hatten unsere eigene Party-Kultur, und die ältere Generation damals schlug die Hände über den Kopf zusammen, was wir damals unter Feiern verstanden und wie wir unsere Feiern ausgerichtet haben.
Vielmehr sollten wir uns an dieser Stelle ernsthaft Gedanken machen über die Zukunft der Jugend in anderen EU-Ländern - egal, ob mit oder ohne Abitur, denn diese Jugendlichen haben leider keine Zukunft mehr. Sie wurde ihnen einfach genommen!
Auch den Abiturienten unter ihnen ist im Moment leider nicht nach Party zumute.
Wir sind gerade dabei, ihnen die Zukunft in ihren Ländern zu nehmen.
Die ältere Generation dort fragt sich langsam: Wo wird diese Reise enden?
Und glauben Sie mir, diese Jugend würde auch sehr gerne einmal unbeschwert und ausgiebig wieder feiern!
Mir tut diese verlorene Generation aus tiefstem Herzen leid. Und wir alle schauen als Zaungäste nur tatenlos zu!
Gruß,
JAN
JAN am 22.03.13 20:22
Wir wollen doch nichts löschen,sondern nur unseren Abi-Spass nachfeiern, weil uns die nötige Reife fehlt und wir sowieso Blindekuh-Löschen spielen.
ZensorInnen am 22.03.13 20:15
Oh Gott was habe ich denn nun schon wieder schlimmes geschrieben das ich gelöscht wurde?
Dortmunder 20 am 22.03.13 20:11
Bei uns haben damals einige starke Mitschüler den Fiat 500 der Biolehrerin in die Pausenhalle getragen. War lustig, niemand kam zu Schaden, das Auto wurde später auch wieder rausgetragen (wg. Treppen).
Meine Meinung insgesamt: Spaß haben ja, Sachbeschädigung nein.
Alexis am 22.03.13 19:57
Aha, so funktioniert die Meinungsmache beim WDR, war Ihnen wohl zu unbequem, dann viel Spass beim löschen auch dieses Kommentars.:-((
Thomas am 22.03.13 19:56
Bei uns war das Thema Abi Calypse und wir wurden gezwungen in der Aula zu bleiben, nachdem wir von Wasserpistolen abgeschossen wurden und mit Spray, das in den Augen brannte, besprüht wurden. Die Scherzenden hatten sich als Zombies verkleidet. Ich finde für die kleineren Stufen, die dort hingehen musten, ist das abschreckend und Angst einflösend.
Die Schulleitungen sollten den kleineren Schülern erlauben nach Hause zu gehen.
Schüler am 22.03.13 19:56
So ganz verstehe ich das nicht. Auf der einen Seite wird gefeiert, weil das Abi geschafft ist. Dafür habe ich Verständnis. Aber in einem Aufzug, bei dem ich mir denke, das können nicht dieselben sein, die noch kurz vorm Abitur die Sau rausgelassen haben. Entschuldigung, kreativ den Unterrichtsablauf gestört haben. Und da ja Kreativität nicht von allen gleich gesehen, kann man die eine oder andere Aktion auch schon mal als Überschreitung nicht nur des guten Geschmacks ansehen. Aber warum machen eigentlich nur die Abiturienten einen Gag? Die Abschlussklassen beenden doch auch ihre Schulzeit. Die anderen Schulen machen ja auch schon ihre Abschlussfeier im ganz großen Stil. Bei uns gab es das noch nicht, aber ich habe auch nur Volksschule besucht. Sowas gabs damals noch.
Süggeljunge am 22.03.13 19:47
ohoh. Pflasche... geht gar nicht.
Amalie am 22.03.13 19:45
Dortmunder 20 am 22.03.13 19:31
Keine Frage.Anhand der Fingerabdrücke oder DNA kann man feststellen,wer die Bierflaschen zerstört hat.
Selbstverständlich muss er die Höchststrafe erhalten: Ersatz des gesamten Pflaschenpfandes.
Amalie am 22.03.13 19:44
@ Thomas am 22.03.13 19:25
Kann man nicht herausfinden wer da die Bierflaschen zerstört hat? wenn ja und man es den Beschuldigen auch ganz klar nachweisen kann, Anzeigen wegen Sachbeschädigung, und die Beschuldigten den Schaden an ihrem Auto zahlen lasen, allerdings habe ich so das Gefühl das man da nicht viel machen kann und sie auf den Kosten sitzen bleiben.
Dortmunder 20 am 22.03.13 19:31
Abi hieß damals mal Hochschulreife. Bei uns in Kleve haben einige vom Dach auf die Lehrer uriniert. Das Abi wurde aberkannt. Die Würde des Menschen ist ... die Urinierer mussten noch ein Jahr dranhängen. Carpe Diem
Abiturient von der Hauptschule am 22.03.13 19:27
Abi-Gags oder -Scherze sind absolut in Ordnung. Haben wir früher auch gemacht. Warum nicht? Die Lehrer hatten dafür auch großes Verständnis.
Wenn diese "Scherze" allerdings zu materiellen oder gar körperlichen Schäden führen, dann hört der Spaß auf! Diese Abiturienten sollten zur Rechenschaft gezogen werden, die Schäden bezahlen und - in besonders harten Fällen - auch vom Abitur ausgeschlossen werden.
Mein Eindruck ist allerdings, dass die schlimmen Vorfälle die Ausnahme sind, die von den Medien jetzt aufgebauscht werden.
HWz am 22.03.13 19:25
Es ist doch beides: Natürlich wollen die Schülerinnen und Schüler übertrumpfen . Doch sollten sich auch die Medien kritisch hinterfragen. Denn die machen gerne Quote mit möglichst reisserischen Geschichten. Da wird aus Schneefall mal ganz schnell «Schneechaos», oder lieber Wdr ?
schorschi am 22.03.13 19:19
@ Luca Heydemann am 22.03.13 19:12
Das geht doch auch. Also zukünftige Abiturienten SO geht es auch, ok das mit den Mülleimern zerstören vielleicht nicht aber der Rest kling doch gut.
Dortmunder 20 am 22.03.13 19:17
Abitur = Reifeprüfung?
Das ist wohl längst vorbei, wenn man diese üblen Auswüchse betrachtet! Wenn Menschen geschädigt werden, hört aller Spass auf. Und dass Schäden an Gebäuden, in Parks oder sonst wo umgehend wieder beseitigt werden, sollte sich von selbst verstehen.
Wer die Reife für's Abi offenbar nicht hat, soll eben noch ein Jahr üben - auch soziales Verhalten!
Gut, meine Abifeier war 1981. Wir haben auch gefeiert. Aber Schäden haben wir nicht verursacht - bis auf einen dicken Kopf am nächsten Morgen...
Alwin B. am 22.03.13 19:15
An unserer Schule wurden Pappkartons vor dem Haupteingang übereinandergestapelt, durch die die ganze Schule durchgehen musste. Dann warfen sie in den letzten Stunden mit Bonbons und zerstörten die Mülleimer. Also, nicht so schlimm!
Luca Heydemann am 22.03.13 19:12
@ Amalie am 22.03.13 18:57
Ich hab nur den Hauptschulabschluss, aber trotzdem kann ich offenbar besser denken als diese Abi Fuzzis. (Mit Abi Fuzzis meine ich nur die die so einen Mist machen, nicht die Abiturienten/innen die einen Harmlosen Abi Scherz machen)
Dortmunder 20 am 22.03.13 19:05
Was soll's. So ein paar Scherze sind doch nix gegen das schwachsinnige Betreuungsgeld. Der Bundesrat hat heute vorerst die Notbremse gezogen, doch wer garantiert, dass dieses Geldvernichtungs-Gesetz unter verspätete Abi-Scherze gezählt wird?
mdarge am 22.03.13 18:59
Dortmunder ruri.wann hast du denn abi gemacht?
hahaha!!
Amalie am 22.03.13 18:57
lassen soll natürlich Klassen heißen.
Dortmunder 20 am 22.03.13 18:55
Dortmunder 20 am 22.03.13 18:44
Aus, bei, mit, nach, von und zu, den dritten Fall musst setzen du.
HB
HB am 22.03.13 18:47
In ganz NRW wurden diese Woche Abischerze veranstaltet. Und in Köln sind diese Scherze etwas außer Kontrolle geraden und nun können sich alle Abiturienten nicht benehmen. Das ist ja hier mittlerweile wie bei der Zeitung mit den vier großen Buchstaben.
Demnächst hat ein Hund auf die Domplatte gesch.... und alle Hundehalter sind dann Ferkel oder wie?
eine eigene Meinung am 22.03.13 18:47
Volle Zustimmung, ich habe ja auch nichts gegen Abi Scherze aber was da dieses Jahr passiert ist geht gar nicht, leider musste ich änliches auch schon mal in meiner Schulzeit erleben, bei mich an der Bioschule gab es ein Jahr auch mal mächtig Ärger, bei an der Schule wo ich war gibt es einen Großen Raum mit Bühne, die Abi Fuzzis meinten dann mit Wasserbomben eine Wasserbomben schlachte zu machen, in diesen Raum, dort war ein Holzfußboden verlegt, jeder weis Holz und Wasser, ist nicht gut, grade von den Abi Fuzzis hätte ich verlangt das die das wissen, wussten se aber offensichtlich nicht, des weiteren wurden sämtliche Toiletten verstopft, die Schule hat den gesamten Schaden die Abi fuzzis bezahlen lassen. Richtig so.
Warum kann man nicht einfach nur das machen was sie Beschrieben haben Frau Wieseler oder aber (gab es sonst immer bei meiner Schule) alle Tische und Stühle vertauschen, also die Tische und Stühle aus den 12 Klassen in die 1 lassen und so weiter.
Dortmunder 20 am 22.03.13 18:44
Sorry + wenn
anita am 22.03.13 18:33
Selbst ich jetzt wieder Prügel beziehe - wer andere in Gefahr bringt, wie in den o.a. Beispielen - sollte vom Abi in diesem Jahr ausgeschlossen werden. An der nötigen Reife fehlt es ihm ganz entschieden!
Ich habe mehrere Abi-Scherze miterlebt - einige recht aufwendig - aber am Ende des Tages war alles wieder aufgeräumt und sauber.
Und ob man es glaubt oder nicht - alle hatten Spaß dabei. :-))
Gruß
anita am 22.03.13 18:29
Wetten das diese Knallköppe in der Politik landen!
Klaus L. am 22.03.13 18:27
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Unsere Bildungs-Elite, unsere Abiturienten, sie können sich nicht benehmen...
Damit hat sich diese "Bildungs-Elite" selbst disqualifiziert.
Einige rühmen sich ihrer Abi-Scherze mit wahrer Identität im Internet, vergessen aber, daß das Internet nichts vergißt.
So viel zu der "Bildungs-Elite"!
Gerd am 22.03.13 18:21
Daraus ist der heutige "Schrott" geworden!
Anonym am 22.03.13 18:18
Jetzt also Plan B. Ihr wollt euch mit einem Solidar-Fonds retten. In den kommt Geld von den Kirchen und aus der Rentenkasse und das Gold der Zentralbank. Liest und hört man. Darauf haben sich also die Parteien in Nikosia geeinigt. Da frage ich mich jetzt spontan: Wenn das so einfach ist - warum nicht gleich so?! Weil es möglicherweise eben doch nicht so einfach ist ..!? Da bin ich jetzt tatsächlich mal gespannt, wie IWF, EZB und Euro-Gruppe das bewerten.
Sicher seid Ihr euch ja in einem Punkt: Es wird keine Zwangs-Abgabe auf Bank-Guthaben geben. Warum eigentlich nicht? Das klingt so brutal: Teil-Enteigung. Aber worum geht es denn? Um Guthaben, die mit Wahnsinns-Sätzen verzinst wurden: 5 Prozent Guthabenzinsen - wo gibt's denn sowas? Unsere Guthaben-Zinsen, hier in Deutschland, liegen seit einigen Jahren eher unter der Inflationsrate. Heißt: Hier werden Sparer tatsächlich enteignet. Was also ist so dramatisch schlimm daran, wenn ihr jetzt von den sagenhaften Zinsgewinnen ein bisschen was abgebt, um euer eigenes Land zu retten?
Und im Übrigen hätten die richtig Reichen ja am meisten gezahlt. Wenn das Geld jetzt aus der Rentenkasse kommt, ist das dann am Ende besser für den "kleinen Mann" bei euch? Da würde ich vielleicht mal bei meinen Politikern nachfragen, statt immer auf die bösen Deutschen und ihr Spardiktat zu schimpfen.
@Süggeljunge am 25.03.13 16:45
Tät ich ja gern. Aber hier gibt es nur noch ein Fachgeschäft, das auch nur Originalpatronen anbietet. Wahrscheinlich muss ich eher den Drucker wechseln :-((
Gruß
anita am 25.03.13 16:57
anita am 25.03.13 13:15
Dann sollten Sie mal das Fachgeschäft wechseln. Ich kaufe einen ganzen Satz mit 5 Patronen für 20€.
Sonst hätte ich auch nicht so viel Geld auf Zypern anlegen können. Denn nur wer brav an den Pflichtausgaben spart, hat was für die Zukunft. Nur wenn jetzt meine Bank in Zypern abgewickelt wird, was wird jetzt mit meinen Spargroschen?
Aber keine Angst. Wer hat und Garten hat, braucht kein Konto in Zypern. Jedenfalls nicht als Standardarbeitnehmer.
Süggeljunge am 25.03.13 16:45
werner am 25.03.13 14:58
Also nicht Spanien??
Auch gut.
Farang am 25.03.13 15:04
So so.
Nun habt ihr, wie zu erwarten, Zypern weiterhin im Boot.
Wer beginnt als nächstes zu schaukeln, um es dann doch noch zum kentern zu bringen?
Spanien macht sich schon mal warm. Hab ich gehört.
Farang am 25.03.13 14:29
@Anonym am 25.03.13 12:01
Sie haben ja recht. Aber wenn ich für eine Druckerpatrone im Laden mehr als 45€ zahlen muss, diese im Internet aber für 11€ (Ersatzpatrone genau so gut) erhalte, da frage ich nicht mein Gewissen, sondern mein Portemonnaie. Ich kann es mir nicht leisten, 10% meines Monatseinkommens für eine Patrone auszugeben. :-((
anita am 25.03.13 13:15
@Emma
Ich wollte das auch allgemein in den Raum stellen, also kein persönlicher Angriff.
Mit Zypern hat das jetzt nicht wirklich was zu tun, aber man wird doch mal abschweifen dürfen. ;-)
Farang am 25.03.13 12:47
@ Farang am 25.03.13 11:38
Es will mir doch niemand erzählen, dass er beim Einkauf an Umwelt oder Arbeitsplätze denkt.
Es ging mir lediglich darum klarzustellen, dass die online-Shops genauso leben wollen wie die Läden vor Ort. Beidebeschäftigen Mitarbeiter, die ihre Arbeit gerne behalten möchten ebenso wie der Paketzusteller! An Arbeitsplätze denke ich aber in der Tat. Deshalb hab ich Schlecker nicht boykottiert. Einkaufen im Internet oder früher per Katalog ist ein Segen für mich. Im Internet hab ich auch eine viel größere Auswahl. Was mich aber sehr verwundert ist, was das Ganze mit Zypern zu tun hat.
Emma am 25.03.13 12:31
Wie gehabt damit werden die kleinen FachGeschäfte vorort ausgeblutet. Noch mieser viele lassen sich dort ausführlich beraten UND kaufen bestellen dann im Internet um ein paar Euros zu sparen. Zudem diese im Internet bestellte Ware dann immer häufiger wieder zurückgeschickt wird. Da läßt man sich gleich mehrere Teile zur Auswahl bringen um eins event.zu behalten. Der Rest wird zurückgeschickt .der Postbote kann ja schleppen .Viele sind auch zu bequem noch selbst einzukaufen. Da läßt man sich sogar Klopapier aus dem Internet per Postboten in den vierte Etage bringen. Und dann sich beklagen keine Auswahl vorort. Auch die ganzen Buchhandlungen die wegen Amazon pleite gehen. Das gleiche mit Zalando. Ganz abgesehen davon wie mies die ihre (Sklaven) Angestellten/Arbeiter behandeln/bezahlen. Wer es kann sollte selbst in der Stadt in den Läden kaufen. Nur aus Bequemlichkeit ist sowas doch billig. Außer die gesundheitlich drauf angewiesen sind und da gab es doch auch Wege bevor der Einkauf
Anonym am 25.03.13 12:01
Es will mir doch niemand erzählen, dass er beim Einkauf an Umwelt oder Arbeitsplätze denkt.
im Vordergrund steht doch der eigene (preis) Vorteil.
Da ist auch nichts gegen einzuwenden.
Andere Prioritäten vorzugehen, wäre Heuchelei.
Farang am 25.03.13 11:38
@ JAN am 24.03.13 14:19
der Einzelhandel in Ihrer unmittelbaren Umgebung würde sich sehr darüber freuen, wenn Sie Ihre Einkäufe nicht im Netz tätigen sollten!
Die online-Shops freuen sich da aber nicht drüber, wenn man im hiesigen Einzelhandel kauft ;-)
Auch die Paketzusteller sowie die Umwelt werden es Ihnen danken.
Meinen Sie wirklich, die Paketzusteller möchten gerne arbeitslos werden?
Emma am 25.03.13 10:44
@ Anita 24.3.13 19:37
Bisher habe ich auch immer nur bei einer Firma bestellt, hatte auch mit dem
Lastschriftverfahren noch nie Probleme.
Auf der Suche nach Spezialfutter für meinen Struvit - Kater ( Blasensteine )
bin ich auf ein Angebot gestoßen; das war ein Schuss in den Ofen.
Ich gebe zu, ich war auch zu bockig, um per Vorkasse zu bestellen.
Sicherlich werde ich nun bei meinem alten Lieferanten auch dieses Futter, so wie das übliche das ich außerdem bekomme, bestellen.
Man kann es drehen und wenden wie man will, auch hier vor Ort gibt es nur
Fachmarkt - Ketten, also keinen Einzelhändler, der dieses Sortiment führt.
@ Jan
Ich bestelle ausschließlich Portofrei, möglichst als Angebot.
Im Abo bezahle ich 15 € weniger als vor Ort und ich bekomme es bis vor
die Wohnungstür geliefert. Es macht für die Umwelt einen Unterschied, ob
ich nun los fahren muss um 10 KG Futter nach Hause zu bringen, oder ob
der Paketbote es bringt, der ohnehin fahren muss. Der bekommt gerne 2 € Trinkgeld.
Saline am 24.03.13 20:12
Hallo Zyprer.
Wenn ihr nun endlich raus seid, seid ihr wirklich liebe Zyprer.
Eurone am 24.03.13 19:53
@Anonym am 24.03.13 19:26
Wenn ich für einen Bruchteil des Preises im Internet den gesuchten Artikel bekommen kann, für den ich sonst erst in eine der Nachbarstädte fahren müsste, dann weiß ich wo ich kaufe.
Ich kaufe nur bei einer Firma im Internet, eben aus den o.a. Gründen.
Gruß
anita am 24.03.13 19:37
Saline am 24.03.13 19:09
So´n pipifax per lastschrift kaufen ist schon schwachsinn wenn überhaupt dann nachnahme.
Anonym am 24.03.13 19:26
@ Jan 24.3.13 14:19
Ich kann für jedes Ihrer Argumente eines dagegen bringen, dass würde hier
vermutlich zur Löschung führen, ehe es gelesen wurde.
Saline am 24.03.13 19:09
Auf Zypern ist die Welt noch in Ordnung,
und in Brüssel brennt bereits der Baum
Das riecht förmlich nach einem neuen Thema in der AKS, damit ihre Zuschauer endlich wieder auf andere Gedanken kommen.
Heute würde sich der Beginn der Karwoche geradezu als neues Thema aufdrängen!
Obwohl man gestern Abend in Nikosia nicht mehr bereit war, mit der Troika überhaupt noch weiter zu reden, hat man in Brüssel aber noch Gesprächsbedarf!
Nur über was redet man, wenn der Gast aus Zypern überhaupt nicht bereit ist, eine rote Linie zu überschreiten?
Zypern wird sich den Bankensektor nicht nehmen lassen - wir würden ja auch nicht zustimmen, wenn Andere von uns verlangten, unsere Automobilindustrie zu schließen!
Was für Zypern die Banken, ist für uns der Automobilsektor!
Das letzte Wort in dieser Angelegenheit spricht am Montagabend das Parlament in Nikosia, und dort wird man einem Selbstmord auf Raten nicht zustimmen wollen!
Nichts geht mehr, im Casino Royal!
Gruß,
JAN
JAN am 24.03.13 17:17
@ Saline am 23.03.13 20:49
Hallo Saline,
der Einzelhandel in Ihrer unmittelbaren Umgebung würde sich sehr darüber freuen, wenn Sie Ihre Einkäufe nicht im Netz tätigen sollten!
Auch die Paketzusteller sowie die Umwelt werden es Ihnen danken.
Und mit den ersparten Versandkosten könnten Sie sich dann noch gemütlich eine Tasse Kaffee mit einem Stückchen Kuchen gönnen, oder eine Curry-Pommes rot/weiß.
Da macht der Einkauf erst so richtig Freude!
Bei einer Reklamation sparen Sie sich den lästigen Weg zum Postschalter, und können Ihre Reklamation direkt, Auge in Auge, vortragen!
Gruß,
JAN
JAN am 24.03.13 14:19
@ schnuffel am 23.03.13 21:16
Hallo Schnuffel,
eine Enteignung ist doch bereits per Gesetz beschlossene Sache!
Gewinner: Die großen Versicherungskonzerne
Verlierer: Die Anleger, welche ihre Altersvorsorge in einer Kapital-Lebensversicherung angelegt haben
Über Nacht hat man diese von großen Teilen der Überschussbeteiligung ausgeschlossen.
Natürlich alles zum Schutz der Bürger, damit diese Konzerne auch Morgen noch zahlungsfähig sind.
Das große Rad hierbei drehten die Fachminister unter Aufsicht von Dr. Angela Merkel.
Viele Sparer sind sich leider dieser bereits vollzogenen Enteignung leider noch nicht bewusst!
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 21:48
alle vor der Glotze, Wetten..:-)
Es sowieso WE ist anempfehle ich folgendes Video:
Gib mir die Welt plus 5 %
Denn auch in Zypern sollen so um die 5% rumgekommen sein, was jibts
hier, noch nicht mal die Inflationsrate, somit eine Geldentwertung aller, die
noch irgenwie sparen können.
Das kann man getrost auch schleichense enteignung nennen, oder?
gurkenknif am 23.03.13 21:45
schnuffel am 23.03.13 21:16
dem ist nichts hinzuzufügen.
den button "gefällt mir" verkneif ich mir aus gutem grund. das schlimme, die meissten medien machen das perfide spiel des pol. mobs mit.
werner am 23.03.13 21:39
gurkenknif am 23.03.13 21:26
Im Grunde wird das in Deutschland ja auch schon so gehandhabt, nämlich bei den Lebensversicherungen. Dass mal kurz die Rechtsgrundlagen geändert werden und die Verträge von vor vielleicht 30 Jahren nichts mehr gelten. Rechtssicherheit gibt es hier auch schon nicht mehr.
Zypern hat Modellcharakter. Auch wenn die Situation hier noch eine andere ist, wird dieses Handeln grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Mit "Zypern" sollte jetzt jeder rechnen. Im Falle eines Falles.
HB
HB am 23.03.13 21:35
Ich würde mir wünschen das Merkel, Schäbele, Phipsirösler durch folgende
Personen ersetzt werden.
Georg Schramm als Kanzler
Volker pispers als finanzminister
Priol als Aussenminister
Pelzig als Wirtschaftsminister
Über die oben genannten kann man Lachen, die könnten es auf keinen fall
schlechter machen als diese ReGIERung ,die derzeit uns alle über den Löffel
balbiert. Verlogen, betrogen werden wir von denen schon ewig lange, zu
lange...;-(
Und Zypern scheint mir ein fall zu sein, wie weit man im übrigen Europa
gehen wird, sozusagen ein Testfall
gurkenknif am 23.03.13 21:26
Es fühlen sich ja die Politiker bemüßigt, möglichst abzuwiegeln, alles zu verharmlosen und Zypern als Sonderfall darzustellen. Und Abgaben erheben dürfe die zypriotische Regierung.
Der Hammer ist doch, dass hier überdeutlich wird, dass diese Clique von Politclowns lügen, wenn sie das Maul aufmachen. Was gestern versprochen wurde, ist heute Makkulatur. Scheiß´ doch auf mein dummes Gerede von gestern. Hier ist ein Dammbruch: Es ist jetzt möglich, auch ganz normale Spareinlagen unter € 100.000.- zu teilenteignen, also den kleinen Sparer zu enteignen. Natürlich ist das alles nur in Zypern der Fall...Wer´s glaubt...
O.K., es geht Deutschland zur Zeit relativ gut, aber da dieses Vorgehen ja nun offensichtlich für salonfähig gehalten wird, kann sich jeder deutsche Kleinsparer ausrechnen, dass er, wenn die Zeiten mieser werden, dran ist.
Es ist auch völlig wurscht, welcher Partei man näher steht, das wird dann durchgezogen. Mutti Merkel würde mal wieder sagen, dass das "alternativlos" ist. Das
schnuffel am 23.03.13 21:16
Sind wir nicht alle ein bisschen Zypern ?
Ich zumindest habe gestern die unangenehme Erfahrung gemacht, dass
meine Bonität angezweifelt wurde.
Ich bestelle also Ware im Wert von 19.68 € bei einer Internet Firma als
Neukunde.
Nachdem ich meine Daten, einschl. Abbuchung zum Lastschriftverfahren
eingegeben hatte, bekomme ich die Aufforderung, mit Kreditkarte zu bezahlen.
Auf meine Nachfrage, ob ich durch das Scoringverfahren gefallen sei, bekam
ich die Antwort, ja, meine Bonität sei nicht gewährleistet.
Da ich keine Schulden habe, keinerlei Forderungen irgendwelcher Art an mich, dämmerte mir, das System hat zugeschlagen.
Ich bin offensichtlich zu alt und wohne in der falschen Straße. 7 Km unterschiedliche
Bebauung.
(Forderungen unter 50 € können gerichtlich nicht verfolgt werden, wird von
Zeitgenossen oft ausgenutzt ).
Ich habe die Firma aufgefordert, unverzüglich meine Daten zu löschen; das
wollen die" im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften " tun, könnte aber dauern.
Frechheit !!!
Saline am 23.03.13 20:49
Natürlich geht das, wenn da Böller fliegen und Polizisten dann ein Knalltrauma erleiden. Das sind dann feiernden Abiturienten. Nicht zu reden von einem simulierten Amoklauf in Krefeld. Sowas geht.
Gertrud am 23.03.13 19:27
JAN am 23.03.13 18:55
Hallo Jan,
Danke Ihnen. Ich möchte Ihren Beitrag nicht unbeantwortet lassen.
Es ist traurig wenn offenbar einige Beiträge kopieren, Listen darüber frühren und Buch und was wie auch immer.
Ich wünsche Ihnen und den mir wertgeschätzten Foristen/Innen die nicht woanders sich über mich lustig machen, wie ich kürzlich erfuhr ein schönes Wochenende und schöne Osterfeiertage.
LG Gruß
Zum Thema bleibt nur zu sagen, es ist traurig was sich derzeit tut und ich denke man müßte eigentlich dazu gelernt haben, gewissem entwachsen sein. Man kann nur das Beste hoffen und wünschen. Denn es dürfte der Bevölkerung in vielen Ländern nicht viel anders ergehen als uns hier.
Gertrud am 23.03.13 19:13
@ Gertrud am 23.03.13 18:08
Hallo Gertrud,
da ich mich zu einem Stammleser Ihrer Beiträge zähle, ist mir sofort aufgefallen, dass der von Ihnen beanstandete Beitrag nicht von Ihnen sein kann!
Aber Manche schmücken sich allzu gerne mit fremden Federn.
Ihnen an dieser Stelle noch ein schönes Wochenende!
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 18:55
Hier reklärt euch jemand aus berufenen Munde was es mit Zypern wirklich
auf sich hat. Das ist kein Dummi !
klausi am 23.03.13 18:41
Julia am 23.03.13 17:45;
Julia am 23.03.13 17:56
Hallo Julia,
bange machen gilt nicht!
Da die Geldmenge, welche sich weltweit in Umlauf befindet, dreimal dazu ausreicht, alle Werte unserer Erde erwerben zu können, muss leider ab und zu ein Großteil dieser Masse vernichtet und aus dem Verkehr gezogen werden.
Dumm nur, dass der Normalbürger dieses Spiel noch nicht begriffen hat und den Banken weiterhin sein Vertrauen schenkt!
Aber ich hege Zweifel an Ihrer Aussage: „Sie seien eine Bänkerin!“
Sorry!
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 18:39
Julia am 23.03.13 17:45
wende dich als bänkerin outest, meinst du doch sicher, daß du derzeit auf einer parkbank dein leben fristest?
dein ton und deine ansichten qualifizieren dich nicht dafür, längere zeiten in bankgebäuden zu verbringen.
werner am 23.03.13 18:33
Man darf generell feststellen, daß das Vertrauen in Banken seit 2008 massiv gelitten hat. Zu Recht! Kriminelle Schweine haben das System versaut.
Wenn jetzt noch eine Vertrauenskrise der gesamten Kundschaft hinzukommt, nach dem Motto, daß der Staat sich an den Guthaben, dem EIGENTUM der Klientel, bedienen darf nach gutdünken, dann geht die Bankbranche den Bach runter. Dann ist in der Tat der eigene Safe die bessere Lösung.
Denkt daran, im September wird gewählt.
Julia am 23.03.13 18:25
Gertrud am 23.03.13 17:03
Liebe Mitforisten,
dieser Beitrag ist nicht von mir.
Ich beteilige mich schon seit einiger Zeit nicht mehr hier.
Gertrud am 23.03.13 18:08
Ps.
Auch wenn Zypern Übersweisungen ins Ausland stoppen sollte für eine gewisse Zeit, so ist das Vertrauen in den Staat und die Banken erloschen. FINI!
Zypern ist daher so oder so pleite, egal, was sie veranstalten.
Konten räumen, sobald es geht und Zypern nie wieder trauen, das wissen Ausländer und vor allem Inländer.
Bargeld lacht, das gute Kopfkissen, die Schublade.
Schöne, gute, alte Zeit! Von wegen "mal eine Karte irgendwo reinstecken"!!!
In den Arsch, da kommt wenigstens was raus!
Julia am 23.03.13 17:56
@JAN
Ich bin Bänkerin und habe genug Insider-Wissen, um die Sachverhalte zu analysieren.
Wer Zwangskonten, nämlich Gehaltskonten/Girokonten, angreift, die dortigen Gelder stiehlt, weil man darauf so leicht zugreifen kann, ist ein Krimineller. In diesem Falle der Staat. In Wohnungen brechen sie später ein, wenn bei den Banken nichts mehr zu holen ist.
Fazít: Hat man sein Geld im externen Safe, ist man gut dabei weggekommen. Geld auf der Bank? Dumme Sache.
Arbeitgeber zahlen auf Zypern Gehälter nur noch in bar aus. Was lernt man daraus? Von wegen Kreditkarte, Geldautomat, Geldkarte.....das angeblich tote Bargeld lacht! Dieses ist ein Zeuge des Misstrauens schlechthin.
Ich als Bänkerin habe meine Konten geräumt. Und das will was heißen, sowas mache ich nicht aus Jux und Dollerei. Ihr werdet Euch noch wundern. Bis dato dürfen Gutgläubige dem Straftäter Schäuble nebst Madame Fähnchenwind Merkel ihre Lügen abkaufen (sofern das Geld vorhanden ist).
Wenn Ihr noch staunt, haben andere sich anderswo Werte geschaffen. Entgegen des Euro und fernab von Banken.
Mich bestiehlt niemand!
Julia am 23.03.13 17:45
Banken, Versicherungen und Großkapital - zusammen mit der Politik weltweit ein Konglomerat der feinsten Art, bestens organisiert, mit mafiösen Strukturen - sagte mir neulich ein Bekannter. Im Falle Zypern wäre vielleicht Plan Z angesagt: alle Einzel-Einlagen über 500.000 Euro werden entschädigungslos enteignet, damit stünden überwiegend Schwarzgelder, sowie die nicht viel "moralischeren" Bankenguthaben zur Zypernrettung zu Verfügung, ohne die "Normalbürger" finanziell heranziehen zu müssen.
Ansonsten werden die Erkenntnisse aus der kleinen "Zypernkrise" höchstwahrscheinlich mit zur Vorbereitung umfangreicher politischer Zugriffe auf das Volksvermögen der übrigen Euro-Länder dienen, Deutschland eingeschlossen.
regio am 23.03.13 17:30
@ Julia am 23.03.13 14:06
>>>Ein Drittel der Geldanlagen (Anlagen!!) kommt aus dem Ausland, zwei Drittel der Anlagen stammen aus dem Inland.>>>
Guten Tag, Julia,
man sollte nicht alles glauben, was in Berlin gerade so erzählt wird über Zypern.
Alleine Russland hat bei den Banken auf Zypern Einlagen in Höhe von ca. 125 Milliarden Euro (Auskunft: Deutsche Bundesbank).
Unser Finanzminister berichtet im Gegenzug von ca. 25 Milliarden Euro russischer Einlagen.
Entscheiden Sie bitte selber, welche Aussage für Sie glaubwürdiger sein könnte!
Weiterhin befinden sich große Summen von griechischen Anlegern bei den Banken auf Zypern.
Die öffentlich genannten Zahlen sowie das Rettungspaket sind in meinen Augen reine Makulatur für den Bürger!
Im Hintergrund war man sich bereits darüber einig, dass nicht alle großen Spareinlagen diverser Investoren von dieser Zwangsabgabe betroffen werden sollen.
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 17:15
Es gilt die Menschen vor Scharlachtanen zu schützen, aber dann spricht
man von Eigenverantwortung, was da so eigentlich auch nicht sein kann oder sein sollte.
Wollen wir mal das beste Hoffen das Herbeireden von vielem Negativen
sich so keinesfalls bewahrheiten wird. Denn damit ist uns allen keinesfalls gedient.
Gertrud am 23.03.13 17:03
Also haben die Reichen doch Recht: Geld macht nicht glücklich.
Kirchenmaus am 23.03.13 16:16
Zwei Beispiele aus dem Umfeld:
1. Eine Mutter hat ein Sparbuch für ihre Tochter angelegt, jahrelang vom Mund abgesparte 4300 Euro. Knapp 7% weg. Diebstahl.
2. Bekannter möchte Sohn Einzimmer-Wohnung kaufen. 89 000 Euro auf dem Girokonto zwischengeparkt für zwei Wochen, weil der Kaufvertrag noch unterschrieben werden mußte. Konto gesperrt, knapp 9 % weg. Überweisung an den Verkäufer nicht möglich, da der Erwerber an SEIN Geld nicht rankommt, nichts überweisen kann, auch nicht im Inland.
WO leben wir eigentlich? Sind wir schon bei Hitler, der den Juden genau so ihr Geld raubte, ihr Recht am Eigentum entzog????
Julia am 23.03.13 14:46
Seit einer Woche können die Leute dort nichts mehr überweisen. Man erlaubt ihnen gnädig, jeden Tag 100 Euro abheben zu dürfen. Man untersagt den Zugriff auf deren EIGENTUM!! Das ist so, als stünde die Kripo vor der Haustür, macht eine Taschenkontrolle und untersagt den Menschen, mehr als 100 Euro am Tag auszugeben! Das muß man sich mal vorstellen!!
Wohl dem, der sein Konto geräumt hat, die heimische Schublade ist nicht gesperrt durch einen kriminellen Staat. Und genau das Abräumen werden nächste Woche oder so bald wie möglich alle Menschen dort erledigen. Die Banken auf Zypern werden keinen Cent mehr erhalten, weder aus dem Ausland, noch aus dem Inland. Hotels haben es schon begriffen, es lacht nur noch Bargeld.
Und auch in Deutschland kann ich nur raten, die Konten zu räumen, bevor uns auch so eine geheime Wochenend-Entscheidung der Kriminellen droht!
Wie Schäuble schon sagte: "Sowas bleibt geheim, damit die Leute ihr Geld nicht von der Bank nehmen. Wir sind schneller."
Wenn er sich da nicht mal täuscht!
Julia am 23.03.13 14:21
Irgend jemand muss doch für das was dort passiert ist verantwortlich sein, Bänker Politiker und stinkreiche Russen oder Anleger von sonstwo auf der Welt. Deren Vermögen müsste doch ausreichen, um einen Bankrott zu verhindern.
Warum sollen Leute dafür haften, die die Scheiße nicht verbockt haben und die, die die Rahmenbedingungen für die Raffgier geschaffen haben und alle die, die davon profitieren lachen sich egal wie es kommt, jeden Abend in den Schlaf!
jenny am 23.03.13 14:18
Was Frau Wieseler anscheinend nicht weiß: Es werden Girokonten/Gehaltskonten belastet, für die man keine Zinsen bekommt! Wie in Deutschland, haben auch 97 % aller Menschen auf Zypern stinknormale Bankkonten, für die sie Kontoführungsgebühren zahlen, von wegen Zinsen! Es ist schlicht und einfach Diebstahl an den Menschen, die ein Konto haben MÜSSEN! Oder wann hat Frau Wieseler ihr Gehalt bar ausgezahlt erhalten??
Ein Drittel der Geldanlagen (Anlagen!!) kommt aus dem Ausland, zwei Drittel der Anlagen stammen aus dem Inland. Es sind die Sparbücher und andere Anlageformen der Inländer.
Girokonten sind keine Geldanlagen, damit es auch der Dümmste versteht. Wann bricht der Staat in die Häuser ein und raubt dort das Geld? Wohl dem, der das gute, alte Kopfkissen bemüht! Dort ist das Geld sicherer, als auf der Bank.
Früher war es mal umgekehrt!
Julia am 23.03.13 14:06
Ja das ist es.. aber es wird immer so gehandhabt um die Völker gegen einander aus-zuspielen, auf-zuhetzen ... Um Hass zu schüren auf diese faulen, verschwendugssüchtigen Völker die von unsren Steuern gerettet werden wollen..
Um abzulenken von den wahren Verursachern..
mams am 23.03.13 13:01
@ Saline
Hier noch ein kleiner Nachtrag:
Manche Länder in der Eurozone haben nicht über ihre Verhältnisse gelebt, sondern haben zum falschen Zeitpunkt ihre eigene Währung aufgegeben;
und dadurch ein Stück ihrer eigenen Souveränität verloren.
Die Bevölkerung möchte diese Souveränität zurück und traut ihren Politikern nicht mehr über den Weg!
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 11:58
Was würde passieren, wenn man allen Ländern die Schulden erlässt und ganz von vorne anfängt?
Bitte nicht gleich steinigen, die Frage ist ernst gemeint und ich bin kein Banker.
Ich denke dass kein Land jemals wieder schuldenfrei wird.
Robert am 23.03.13 11:51
@ Saline am 22.03.13 21:11
Guten Morgen, Saline,
dass in manchen Ländern Frau Dr. Angela Merkel und unser Finanzminister von Teilen der Bevölkerung wie Staatsfeinde gesehen werden, ist leider nicht von der Hand zu weisen!
Leider mischen diese beiden Personen sich immer wieder in die inneren Angelegenheiten der betroffenen Länder ein, vor lauter Angst, dass ihr so geliebter Euro Schaden nehmen könnte.
Dieses ständige Diktat aus Brüssel, der EZB und des IWF geht diesen Leuten langsam aber sicher gewaltig auf den Zeiger!
Der Bevölkerung ist es doch letztendlich egal, mit welcher Währung sie entlohnt werden.
Es muss nur sichergestellt sein, dass sie in ihren Ländern von ihrem Einkommen leben können, und nicht nur überleben.
Nicht nur der eigene Herd ist Goldes wert, sondern auch eine eigene Landes-Währung!
Und dieses haben große Teile der Bevölkerung in den gebeutelten Euro-Ländern mittlerweile sehr wohl verstanden.
Was die Rettung des Euro betrifft, ist die Eurogruppe in meinen Augen leider mit ihrem Latein am Ende.
Ihre Rettungsversuche sind mittlerweile nicht mehr finanzierbar, und dieses kann großen Teilen der Bevölkerung auch nicht mehr vermittelt werden!
Gruß,
JAN
JAN am 23.03.13 11:40
Sollte hier noch An,-Abwesende sich mal von Zyperngemurkse erhohlen
wollen kan sich derdiedas gleich auf Zdf vom Altmeier verscheißern lassen.
Der erklärt uns blödies wie das mit der Strompreisbremse, von ihm wohl auf
sonnigen Zypernurlaub, erdacht, aber vom Steuerzahler gesponsert wurde,
so funktionokelt.
Das ist ein Lügner, Betrüger wie alle in dieser schamlosen ReGIERung, und
der Obergollum Schäuble hat ja auch seine knochigen Finger bei Zypern
immer und über all in Euroma mit drinnen. Das ist der gefährlichste Mann,
neben Murkel in der gesamten Mischpoke ! Jede Wette ! .-)
gurkenknif am 22.03.13 21:45
Selbst Griechenland hat anhand der ausbleibenden, deutschen Touristen
gemerkt, wir lassen uns nicht mehr pauschal als Nazis beleidigen. Diese
Erfahrung wird in diesem Sommer auch Zypern machen.
Die einfachen Leute lassen sich von ihrem Parlament belügen und gegen
Deutschland aufhetzen; haben denn die Deutschen ihre Schulden verursacht?
Länder kaputt sparen ist die eine Sache, russischen Geldwäschern zu
Diensten sein die andere. Wo bleiben denn nun die Russen mit deren Hilfe ?
Ich bin kein Merkel - Fan, dennoch, diese Hetze geht einfach zu weit.
Saline am 22.03.13 21:11
Regierungserklärung von Bundeskanzler Helmut Kohl, 2.4.1998:
Anonym am 22.03.13 17:49
Damals alles gelogen, heute macht es die ziehtochter merkel in allem nach,
nur noch unverschämter, abgezockter!
In jeder jemals von murkel gehaltenen ReGIERungserklärung eifert die
fleißig der fetten Birne nach ;-(( !
gurkenknif am 22.03.13 18:45
Regierungserklärung von Bundeskanzler Helmut Kohl, 2.4.1998:
»Wir haben alle Vorkehrungen dafür getroffen, daß der Euro eine dauerhaft stabile Währung wird.«
»Die Erfolgsgeschichte der D-Mark geht mit dem Wechsel zum Euro auf europäischer Ebene weiter. Mit dem Euro sichern wir die Werte, die die D-Mark zum Inbegriff von Stabilität und Vertrauen gemacht haben.«
»Die Einführung des Euro ist eine zwingende Notwendigkeit. Sie liegt im ureigensten deutschen Interesse.«
»Der Euro trägt nicht zuletzt zur Stabilisierung des internationalen Währungs- und Finanzsystems bei.«
Anonym am 22.03.13 17:49
Frau Merkel will aber die Guthaben bis 100 000 Euro unangetastet laßen. Die höheren und damit auch die der russischen.. sollen belastet werden. Denke DAS ist der einzige Weg. Denn die Rentenkassen heranziehen geht selbstverständlich nur zu lasten der einheimischen Bevölkerung. So blieben große bis riesige Bankguthaben verschont, nur der gemeine Zypriote würde ohne Alterssicherung da stehen.
Anonym am 22.03.13 17:37
Lieber JAN! Das waren keine Kommentare der Redaktion, sondern von mir persönlich - warum die alle nach oben gerutscht sind, weiß ich auch nicht, muss ich hier mit der "Technik" klären - ich hatte schon auf die einzelnen Kommentare geantwortet ... Sorry!
Zum Ende des vierten Quartals 2012 stieg die Verschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden einschließlich aller Extrahaushalte auf 2,0718 Billionen Euro.
Lt. Statistischen Bundesamt sind wir auch Zypern.
Wenn das mal schief geht? Was macht die Euro Gruppe dann mit uns kleinen Sparern in Deutschland , bekommen wir dann Care Pakete zum überleben und die Kohle ist dann im Solidarfont ???
Irgendwann sind wir Deutsche auch dran......aber vorher verbrate ich mein Spargeld im Urlaub auf Zypern..!
Neid, liebe Frau Wieseler damit meine ich auf die 5% Wahnsinns Zinsen des kleinen Sparers der vielleicht nur
500 € auf seinem Sparbuch hat oder am Ende des Monats sein Gehalt als Guthaben. Der größte Teil Zyprer sind auch Ottonormalverbraucher und keine russischen Oligarchen.
Aber wer muß in den Schuldenländern unter Sparmaßnahmen leiden, na wer?
susemel am 22.03.13 17:06
verstehe auch nicht warum dieser kleine Staat so unter Druck gesetzt wird. Weniger Einwohner oder etwas mehr als Hamburg? Wenn dort Staatsbankrott kommt ist keinem geholfen,doch auch den Kleinsparern nicht. Irgendwie soll wohl Verständnis erzeugt werden für die Beteiligung der Guthaben dort UND für die 10 Milliarden die EU nun geben wird.
Anonym am 22.03.13 17:05
>>> ich ärgere mich ein bisschen, dass wir Deutschen auf Zypern jetzt das große Feindbild sind. Und - noch mal - natürlich hätte man Guthaben unter 100.000 Euro ausnehmen müssen vond er Abgabe. So wollte es ja wohl die Euro-Gruppe, aber die zyprische Regierung nicht.
Das liegt an der Berichterstattung. Da ist von dieser Trennung unter/über 100.000 seltenst die Rede. Auf Zypern wohl auch nicht.
Wenn Schäuble meinte, der Plan der zyprischen Regierung, alle Sparer zur Kasse zu bitten, sei ein blöder, dann hat er es versäumt, darauf hinzuweisen, und die Zyprer haben es geschickt so dargestellt, als sei das seine Idee gewesen.
Davon unabhängig ist die Bankenrettung da aus Steuergeld und Krediten an sich unsinnig, egal woher nun das Geld kommen soll, das sie nicht haben, um den Kredit zu bekommen, den sie nicht zurückzahlen können.
Meckerpott am 22.03.13 17:05
anita am 22.03.13 16:48
Da war aber auch eine zweite Mitteilung, die auf Löschungsrechte hinwies.
Und das ist auch richtig so. Immer schön am Thema bleiben. Was mir aber hier relativ schwer fällt. Denn das Thema ist nicht genau erkennbar.
Zum einen könnten es die im Vergleich zu Deutschland hohen Sparzinsen sein. Dann müsst man aber die Kreditzinsen vergleichen. Immer mal unterstellt, dass man in Zypern auch Geld leihen nicht nur anlegen kann. Oder ist das Thema, dass die Zyprer jetzt plötzlich doch fast 6 Mrd € auftreiben kann? War das vorher Irreführung? Und was heißt auftreiben? Das Geld, das in den Fond fließen soll, liegt doch vermutlich auf den Banken. Die sind aber doch ohne Gelder aus den Euroländern nicht zahlungsfähig. Also ist da nicht genug Geld. Und Geld, das nicht da ist, kann man doch nicht mehr als Anleihen weitergeben. Und wenn Geld da sein sollte, ist die Aufnahme nicht wieder Kredite, also weitere Schulden?
Analyst am 22.03.13 16:59
@gurkenknif am 22.03.13 14:47
Das ist keine Erpressung, das nennt man "Nötigung" :-((
anita am 22.03.13 15:52
Wäre Frank Lehmann Fachmann, hätte er als Hedgefond Manager bereits zig Millionen € verdient.
Rolf-Dieter Krause verdient auch lieber sicheres Geld bei der ARD.
Volker Kauder ist sehr gut abgesichert und Fachmann für rückschrittliche Gesellschaftspolitik.
Max Otte der einzige wirkliche Fachmann, ist aber Fondsmanager und hat seine eigenen Interessen.
Die wirklichen (Finanz-)Akteure sind von der Anzahl und Bedeutung her unbekannt.
Die Interessen der jeweiligen Regierungen und der hinter ihnen stehenden Milliardäre erfahren wir nicht.
Die Zyprioten haben ihr Geld auf der Bank, weil sie damit die Universitätsausbildung ihrer Kinder finanzieren, die größtenteils im Ausland studieren. In Deutschland studiert man noch einigermaßen Kostenfrei.
Der Finanzminister Maltas empfand, dass Zyperns Finanzminister die sprichwörtliche Pistole an den Kopf gehalten bekam.
Zypern versucht, wie einst Argentinien, dem Diktat des IWF zu entkommen, hat aber Merkel im Nacken.
Der rote Rainer am 22.03.13 15:21
Nun, ich will nicht dumm sterben...
Wer von den hier lesenden und Schreibenden Bloggern kann mir mal das
auseinanderklamüsern?
Zypern soll 7 Millarden Teuro stemmen um dann von der Eu 10 Millarden
Teuro zu erhalten.
Macht Summasumarum 17 Millarden.
Sagen wir mal die liegen dann bildlich gesprochen auf den zahltisch!
Wer vergreift sich alles mit seinen schmutzigen Fingern alles an diesem Geld,
wo fließt es hin, in welche dunklen Kanäle erfolgt der Abfluss ?
Wie gesagt, siehe ersten satz !...
Bin mir sicher es wird schwer werden die Wahrheit darüber vollständig zu
erfahren1
gurkenknif am 22.03.13 15:16
Liebe Frau Wieseler,
ich möchte Sie und auch uns Deutsche einmal sehen und hören wenn es vielleicht in naher Zukunft auch hier heißt: "Zwangsabgabe auf alle Guthaben um den Euro zu retten". Warum eigentlich immer nur sparen bei den ärmsten?
Wir brauchen uns nicht wundern wenn wir Deutsche uns immer unbeliebter machen.
Die Europolitik war, ist und bleibt falsch. Da können Merkel und Konsorten machen was sie wollen. Es wird Zeit, dass wir endlich begreifen; so geht es nicht weiter. Man kann nicht jedes Land kaputt sparen auf Kosten der Kleinanleger damit wir hier weiter in Saus und Braus leben können.
Alt68er Ohne uns wäre Heute noch vieles "anders" am 22.03.13 15:00
Seien wir doch mal ehrlich, so richtig sieht auch von uns Blögschreibern
keiner mehr durch, und es ist auch von Oben (Merkel, Schäuble und den
vielen Eurokraten ) so gewollt, das wir nicht mehr durchsteigen sollen.
In wie vielen Ländern Europas haben sich oben genannte nicht
in die inneren Angelegenheiten souvuräner Staaten eingemischt ?
Merkel in der Wahlkamf in France, Irland , Grichenland mussten 2 mal wählen
bis es murkel in den Kram passte, Vorschreiben von Gesetzen in fast allen
Staaten, die in der euroklemme stecken.
Nennt man es nicht Erpressung wenn Merkel etwas diktiert und darauf pocht
das es sonst keine Kohle gibt. Sowas ist strafbar !!
Worum es auch in erster Linie geht kann man unten sehen, das kommt
nicht von der gleichgeschalteten Merkel und Schäuble-Propaganda!
Schauts euch mal an und es kommen neuer Ein,.und Ansichten !
gurkenknif am 22.03.13 14:47
Ich habe mir schon sofort als das raus kam, dass Zypern das Rettungspaket abgelehnt hat, gedacht, dass es hier dazu einen Blog geben wird und ich habe darauf gewartet, denn:
Wir haben nicht das Recht den Zyprern vorzuschreiben, wie sie ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik führen. Zypern ist immernoch ein eigenständiger Staat, aber die Deutschen erkennen das nicht wirklich immer, war bei der Wahl in Italien ja nicht anders. Natürlich gefährden sie dadurch die Stabilität des Euro, aber das werden die Abgeordneten in ihrer Entscheidung berücksichtigt haben. An diesem Fall sieht man auch wieder gut, wie die Haltung der Deutschen in der EU ist: "Macht was WIR sagen, das ist das richtige!".
P.S.: Grade gehört: Die Zyprer haben wohl beschlossen, dass sie die Renten senken wollen, das findet die Merkel aber jetzt doof, aber nur in Zypern, bei den Griechen ist sowas natürlich voll super! (liegt wahrscheinlich daran, dass das kein Vorschlag der EU war, sondern eine eigene Idee von den Zyprern)
Bob Ross am 22.03.13 14:25
Die Uhr läuft
Nicht Zypern hat ein Problem, sondern die gesamte Eurogruppe!
In meinen Augen hat Zypern zurzeit keine wirklich großen Sorgen.
Die Probleme, die auftreten könnten, hat die Eurogruppe.
Kann Zypern ohne €, ich behaupte: Ja!
Gehen auf Zypern die Lichter aus ohne €, ich behaupte: Nein!
Länder in der EU, die sich nicht in der Eurozone befinden, kommen doch auch, ohne benachteiligt zu werden, einigermaßen klar.
Wenn der Euro tatsächlich der Heilsbringer für die Menschen sein soll, wundere ich mich schon, warum nicht alle 27 EU-Staaten diesen Heilsbringer wollen – außer die Schwachen! Schweden und Großbritannien sind das beste Beispiel dafür.
Sollte Zypern aus dem Euro ausgeschlossen werden, oder freiwillig diesen Raum verlassen, werden die Kredite von der Eurogruppe ohne Schwierigkeiten von den Garantie-Staaten der Eurogruppe übernommen werden.
Zypern ist nicht das Maß aller Dinge. Aber sollten Portugal und Irland sich dem Diktat ebenfalls widersetzen - dann gute Nacht EURO!
Und Sie werden sehen, dass man Zypern mit den guten Euros geradezu zuschütten wird, damit die anderen schwachen Eurostaaten ja nicht auf dumme Gedanken kommen könnten!
Gruß,
JAN
JAN am 22.03.13 13:54
Naja ob es den Zyprioten nun ohne die Zwangsabgabe besser geht sei dahin gestellt. Falls die Banken in Insolvenz gehen, wird es wohl einen Verlust von 100% des Sparguthabens geben, oder kommt die EU für die besagten Sparguthaben bis 100000€ auf ?
Das in allen Ländern gegen Deutschland und Merkel gewettert wird, liegt doch hauptsächlich an der Bild ähnlichen Berichterstattung in diesen Ländern. Wir können doch noch froh sein, dass es hier auch Medien einer anderen Qualität neben der Bild gibt.
Man braucht sich doch nur die Reaktionen , Stammtisch Parolen etc. der Leute die ihre Bildung nur aus der Bild haben anzuschauen um zu sehen, wie die Reaktionen gegen Deutschland in diesen Ländern zustandekommen.
Oder glaubt wirklich jemand, dass die Medien dort unparteiisch Berichten. Es wird eben nicht dargestellt, das die eigenen Politiker / die eigene Führungsebene versagt hat. Europa und Deutschland werden als Sündenbock genutzt und die Schuld an der Sache auf andere abgewältzt,
christian am 22.03.13 13:02
Naja ob es den Zyprioten nun ohne die Zwangsabgabe besser geht sei dahin gestellt. Falls die Banken in Insolvenz gehen, wird es wohl einen Verlust von 100% des Sparguthabens geben, oder kommt die EU für die besagten Sparguthaben bis 100000€ auf ?
Das in allen Ländern gegen Deutschland und Merkel gewettert wird, liegt doch hauptsächlich an der Bild ähnlichen Berichterstattung in diesen Ländern. Wir können doch noch froh sein, dass es hier auch Medien einer anderen Qualität neben der Bild gibt.
Man braucht sich doch nur die Reaktionen , Stammtisch Parolen etc. der Leute die ihre Bildung nur aus der Bild haben anzuschauen um zu sehen, wie die Reaktionen gegen Deutschland in diesen Ländern zustandekommen.
Oder glaubt wirklich jemand, dass die Medien dort unparteiisch Berichten. Es wird eben nicht dargestellt, das die eigenen Politiker / die eigene Führungsebene versagt hat. Europa und Deutschland werden als Sündenbock genutzt und die Schuld an der Sache auf andere abgewältzt,
christian am 22.03.13 12:57
@Susanne Wieseler am 22.03.13 9:15
"aber ich ärgere mich ein bisschen, dass wir Deutschen auf Zypern jetzt das große Feindbild sind"
Für mich als Deutscher sind die Deutschen auch das Feindbild. Deutsche haben die Krise wesentlich mitgebaut. Das soll aber kein Freispruch für Politik und Bänker in Zypern werden.
Das Problem liegt im Begriff "Deutsche" als Verallgemeinerung.
Es gibt Deutsche, die
- Wettbewerb durch Niedriglohn
- Deregulierung des Finanzsektors
- Verzicht auf Steuern von Vermögenden
zu verantworten haben.
Es gibt Deutsche, die
- 30% des Einkommens durch Niedriglohn verloren
- 100% der Ersparnisse durch Deregulierung verloren
- eine Rente oberhalb der Grundsicherung verlieren werden
Das sind die Opfer, die aber durch Wahl oder Nichtwahl die Täter zu verantworten haben
Ich ärgere mich über Nebelkerzen mit Begriffen wie Solidarität:
Griechenlandhilfe schützt Gläuber. Den Menschen in Griechenland geht es nicht besser als den Argentiniern, die eine Pleite durchgemachten.
Siggi am 22.03.13 12:20
"Es heisst Zyprioten,nicht Zyprer.Als Moderatorin sollten Sie das eigentlich wissen."
@Das tut weh am 22.03.13 11:21:
Das tut wirklich weh, besonders, wenn Sie von Ihrem "hohen Roß" herunterfallen:
Der DUDEN läßt beide Begriffe gleichrangig zu.
Kritikus am 22.03.13 11:41
Sehr geehrte Frau Wieseler,
interessant ist das Rechtsverständnis, die Kunden einer Bank müssten für deren Geschäfte haften. Als Kunde bin ich gegenüber der Bank entweder Kreditnehmer oder Kreditgeber aber nicht deren Teilhaber oder Eigner. Haften aber müssen stets nur die Teilhaber und Eigner. Das ist ein Grundsatz bürgerlichen Rechts in demokratischen Staaten.
Weitete man das o.g. zugrunde gelegte Rechtsverständnis auf alle Lebensbereiche aus, würde schnell klar werden, dass dies zu einem Tollhaus führte. Eine sozusagen verkehrte und verquere Welt. Wie in Alices Wunderland. Recht und Logik sind auf den Kopf gestellt. Und Willkür herrscht.
Im August 2011 schrieb die Journalistin Tissy Bruns im Tagesspiegel den Essay: Die Welt ist aus den Fugen.
Zitat: Die Politik wird eingeholt von ihrem Versagen nach 2008. Da war sie zwar gut genug, mit dem Geld der Steuerzahler die Banken zu retten. Aber zu feige, um den Stier bei den Hörnern zu packen.
Das ist bis heute so.
Der rote Rainer am 22.03.13 11:24
..ja liebe Frau Wieseler da stimme ich zu. Die haben jahrelang von uns Urlauber Geld erhalten und konnten nicht richtig wirtschaften...nun das ist eingetreten was ich immer, auch vor 8 Jahren gesagt habe, die können nicht wirtschaften und sparen..nun haben sie große Klappe gegen uns Deutsche und spielen sich auf als wären wir es schuld...Peinlich "Zypern"
Am besten kaufen wir das Land "Zypern" und wären wirtschaftlich besser gestellt.
Werner Conrady am 22.03.13 11:20
Guten Morgen, Frau Wieseler!
Warum wird dieses Fass nun aufgemacht?
In Ihrem Kommentar zu Zypern konnten Sie nicht alle Kriterien aufnehmen und berücksichtigen. Dieses sollte man auch nicht kritisieren.
Jetzt kommen, wie auf einer Kette gereiht, vier Kommentare der Redaktion, und das erschrickt mich schon sehr! Sie verweisen auf Stellungnahmen von Politikern und Korrespondenten in Moma.
Toll.
Komisch nur, dass gestern Abend in der Phoenixrunde Einiges von dem, welches Heute als Sprechblasen über die Mattscheibe lief, bereits in der Luft zerrissen wurde. Peinlich.
Frau Dr. Angela Merkel und unser Finanzminister haben dem Irrsinn mit den Spareinlagen zugestimmt, und von einem insolventen Partner verlangt, er solle gefälligst 7 Milliarden Euro cash auf den Tisch legen, sonst gäbe es keine 10 Milliarden an Rettungsgeldern von der Treuka.
Und aus dieser Nummer kommen die Verantwortlichen in Berlin und Brüssel leider nie mehr raus!
Ihnen noch einen schönen Tag!
Gruß,
JAN
JAN am 22.03.13 10:47
Die EU ist als Währungsunion am Ende! Zypern lässt selbst den kleinsten Sparer wach werden.Deutschland wird sich auch auf eine neue Währung einstellen müssen,erst geht man aber erneut an die Löhne ,Renten und Pensionen und dann wird der Euro abgeschafft! Natürlich wird es dann eine Abwertung geben die den Kaufkraftverlust von DM auf dem Euro in den Schatten stellt.
Die Poltik hat versagt und der Bürger zahlt die Zeche!
Aber Hauptsache es nimmt kein EU Bürger körperlichen Schaden wenn es zu Streitigkeiten zwischen den EU Ländern kommt!
Werner Günther am 22.03.13 9:53
Liebe susemel. Neid? Wieso? Nein, aber ich ärgere mich ein bisschen, dass wir Deutschen auf Zypern jetzt das große Feindbild sind. Und - noch mal - natürlich hätte man Guthaben unter 100.000 Euro ausnehmen müssen vond er Abgabe. So wollte es ja wohl die Euro-Gruppe, aber die zyprische Regierung nicht.
Lieber Greyhound!Danke Ihnen! So ein bisschen Zuspruch tut auch mal gut ...
Lieber Helmut Hesse. Natürlich hätte man Guthaben unter 100.000 Euro ausnahmen müssen. Das war ja wohl auch die Idee der Euro-Gruppe, wenn man unserem Finanzminister Wolfgang Schäuble glauben darf. Es war ja wohl die zyprische Regierung, die alle Bankkonten anzapfen wollte, um den Finanzstandort Zypern nicht zu gefährden. Ich bin durchaus der Meinung, dass wir helfen sollten, auch ich mit meinen Steuern. Aber die Zyprer sollten schon auch einen Beitrag leisten. Und es ist nun mal Fakt, dass die Banken auf Zypern jahrelang satte Guthabenzinsen gezahlt haben. Was bitte ist jetzt daran boulevardesk?
@Maximilian, @werner Ich kann Ihre Disskussionsbeiträge nicht richtig deuten. Wovon genau habe ich keine Ahnung? Sie haben doch sicher unseren Beitrag zum Thema gesehen. Da sagen Leute wie Frank Lehmann und Max Otte nichts anderes. Genau wie gerade im ARD-Moma Rolf-Dieter Krause und Volker Kauder. Alle keine Ahnung?
Frau Wieseler,
mit der geplanten Zwangsabgabe gab es nach meinem gesunden Halbwissen drei Probleme: (1) ganz schlechte Publicity (man will auch auf Zypern als Parlamentarier ja wiedergewählt werden), (2) Präzedenzfall für überall, (3) illegal.
Zu (3): Guthaben bis 100.000 Euro sind im Fall einer Bankenpleite geschützt und nicht Teil der Konkursmasse. Wieso soll dann die Regierung dieses Geld einziehen dürfen, um eben diese Bank zu retten?
Genau das wollten sie aber, anstatt nur bei Guthaben oberhalb von 100.000 zuzulangen und dort dafür stärker. Aber man kann doch russische Schwarzgeldwäscher nicht vergraulen ... Da sinkt doch das BIP und der Präsident muss womöglich den Dienstwagen verkaufen, oder einige seiner Neffen entlassen.
Banken, die sich verzocken, müssen auch mal pleite gehen dürfen und nicht auf Staatskosten gerettet werden. Nicht durch Verkauf des Tafelsilbers (/Gold/Gasfelder), nicht durch Zwangsabgaben, nicht durch neue Kredite, und schon gar nicht aus der Rentenkasse.
Meckerpott am 21.03.13 23:03
Fragt sich wo die Zinsdifferenz im Vergleich zu Zypern in Deutschland geblieben ist ....Banken ...Manager....
Roterilex am 21.03.13 22:39
gurkenknif am 21.03.13 21:27
Das ist jetzt das 3. mal dieses Jahr!!
Ich bleib besser hier. Wird mir langsam zu teuer.
achtzig am 21.03.13 21:33
@Kritikus am 21.03.13 21:20
Zypern hat ein G
Belgien hat ein Z
Deutschland ein X
Was für ein Blödsinn.:-))
Gruß und Gute Nacht Europa
anita am 21.03.13 21:28
Hab ich doch.Ist aber schon wieder 3.15 am.
achtzig am 21.03.13 21:15
dann biste ja wieder älter, und uns Zyperngeschädigten um 6 Stunden vor-
aus, ich sag du macht Urlaub vom sauer verdienten Geld, was aber nicht
in Zypern angelegt wurde. Mensch jetzt hab ich´s, Mensch jetzt hat er`s,
Freizeit...Gratulation.
Wenn de wieder kommst ist der nächste Problemfall am Laufen, Gute Erhohlung! ;-)
gurkenknif am 21.03.13 21:27
C wie Cyprus?
@anita am 21.03.13 21:03:
Freundlichen Dank für die Hilfe, aber das war auch mein erster Gedanke.
"C" ist belegt von Schweden und steht dort wohl für einen Lizenznehmer. Die Code-Buchstaben folgen also nicht unbedingt der Kfz-Länderkennung (wäre ja auch zu einfach und logisch für die Eurokraten;-).
Ihnen noch einen schönen Abend!
Herzlichst
Kritikus am 21.03.13 21:20
gurkenknif am 21.03.13 21:01
Hab ich doch.Ist aber schon wieder 3.15 am.
achtzig am 21.03.13 21:15
@ Kritikus
C wie Cyprus?
anita am 21.03.13 21:03
Das Bruttosozialprodukt von Zypern beträgt nur 0,2% der Eurozone! Mann stelle sich mal vor wenn Italien,Frankreich oder Spanien in solche Schwierigkeiten kommt!
Ich habe meine wenigen Euro in Ostereier angelegt.Ich wette das die bald gefragt sind wie Gold!
Werner Günther am 21.03.13 21:02
Sie haben Recht.Werd noch ganz kirre mit dem Hin und Her.
achtzig am 21.03.13 20:38
Mach doch ne Strichliste im Kalender, in etwa so wie die zyprioten die Welt-
banken zu retten versuchen, oder ihren eigenen A...!
gurkenknif am 21.03.13 21:01
"ich muss Sie leider enttäuschen. Jedes Land druckt seine eigenen Euro-Noten und verfügt auch über das entspreche Equipment."
@JAN am 21.03.13 20:36:
Ebenso guten Abend,
es sind aber von der EU nur Länder(Druck-)Platten-Codes von A bis U vergeben worden, und Zypern ist nicht dabei.
Jetzt bin ich aber neugierig geworden: Wo ist das geregelt?
Herzlichst
Kritikus am 21.03.13 20:56
Systemrelevante Banken müssen bekämpft werden, nicht gerettet. Ich hätte die Hypo-Real-Estate schon nicht gerettet. Die Marktbereinigung blieb aus, die unendlichen Rettungen bekamen ihre Eigendynamik. Lediglich die Linkspartei und Einzelpersonen wie Bosbach und Schäffler haben gegen das Fass ohne Boden gestimmt.
Das galt für den Finanzsektor allgemein. Dazu kommt noch Fehlverhalten von Ländern wie die spanische Immobilienblase, die staatlich geförderte Steuerhinterziehung in Griechenland und der destruktive Bankensektor in Irland.
Das ist kriminelles Verhalten. Eigentlich, denn wenn die Kriminellen die Gesetze schreiben und die Politik übernimmt das, wird Betrug und Veruntreuung legal. Die Deregulierung in Deutschland unter Schröder ist da auch ein Beispiel
Na ja - in der Demokratie hat jedes Land die Regierung, die es verdient.
Kriminelle gehören eingesperrt, nicht gerettet; das meine ich nicht nur als Zuspitzung. Leider sitzen bis jetzt lediglich isländische Bänker im Gefängnis.
Siggi am 21.03.13 20:41
HB am 21.03.13 20:33
Sie haben Recht.Werd noch ganz kirre mit dem Hin und Her.
achtzig am 21.03.13 20:38
@ Kritikus am 21.03.13 20:25
Guten Abend, Kritikus,
ich muss Sie leider enttäuschen. Jedes Land druckt seine eigenen Euro-Noten und verfügt auch über das entspreche Equipment.
Die Nothilfen der EZB sind lediglich eine Erlaubnis für die Bundesbank eines bestimmten Landes entsprechend viele Euro-Noten zu drucken, die den Wert des Notkredites der EZB entsprechen.
Gruß,
JAN
JAN am 21.03.13 20:36
einundachtzig am 21.03.13 20:24
Ihre Uhr geht jetzt einen Tag vor.
HB
HB am 21.03.13 20:33
Der rote Rainer am 21.03.13 19:34
Guten Abend, Roter Rainer,
im Jahre 2008 war der Finanzsektor auf Zypern bereits in arger Schieflage!
Trotzdem plädierten Frau Dr. Angela Merkel und ihr damaliger Finanzminister, Herr Peer Steinbrück, für die Aufnahme Zyperns in die Eurozone.
Dieses Land befand sich damals schon auf der Intensivstation!
„Und ewig grüßt das Murmeltier!“
Gruß,
JAN
JAN am 21.03.13 20:28
"Mit den Gelddruckmaschinen könnten Sie gegebenenfalls Recht haben, aber bis Montagabend wird die Bundesbank Zyperns noch Euros ohne Ende drucken!"
@JAN am 21.03.13 19:40:
Meines Wissens haben weder der Zyprische Staat noch irgendeine Bank in Zypern eine Lizenz und auch nicht das technische Equipment zum Druck von
€-Noten.
Herzlichst
Kritikus am 21.03.13 20:25
Frau Wieseler,
grundsätzlich Zustimmung, außer
>>Und im Übrigen hätten die richtig Reichen ja am meisten gezahlt>>.
In welchem Land zahlen "die Reichen" am meisten?
Da können Sie mir keines nennen.
Als Reicher hat man sein Geld schon lange außer Landes geschafft.
einundachtzig am 21.03.13 20:24
Frau Wieseler, Sie können ja dann wenn es mal so weit ist die Zwangsabgabe von Ihrem wahrscheinlich mühsam Erspartem abgeben.
Zypern war der Probeversuch, irgendwann könnte jedes EU Land dran sein.
Mir tut jeder kleine Sparer leid auch der in Zypern.
Auch wenn die Zinsen auf Spargeld höher sind als bei uns, ich lese ein bisschen Neid aus Ihrem Text heraus.
susemel am 21.03.13 20:16
anita am 21.03.13 19:43
Alle Politiker der europäischen Union arbeiten daran, den Bankensektor in den Griff zu bekommen und scheitern regelmäßig. Ein Beweis von Unfähigkeit.
Ich dachte auch nicht an eine Rettung der Banken, sonder an die Rettung der Zyprier vor der totalen Pleite. Und die wird leider kommen, wenn den Banken nicht geholfen wird. (Das ist nicht auf meinen Mist gewachsen, sondern auf Merkel´s & Co).
Mit dem Wort Solidarität, verbinde ich den Aufbau Ost und nichts Anderes. Wobei diese Solidarität noch lange unsere Gemüter beschäftigen wird, sehr zur Freude unserer Politiker.
Klaus L. am 21.03.13 20:11
@ Greyhound am 21.03.13 19:40
Hallo, hätte man hier nicht so großzügig in die Sozialkassen gegriffen, bekämen Sie eine Rentenerhöhung von circa 20 Euro.
Dass die Renten im Osten deutlich steigen, ist der Bundestagswahl geschuldet!
Mit diesem Schluck aus der Pulle will man Den Linken im Osten Wählerstimmen abjagen.
Jeder, der dieses nicht so sieht, sollte besser seinen Augenarzt aufsuchen!
Gruß,
JAN
JAN am 21.03.13 20:10
JAN am 21.03.13 19:40
Was Griechenland betrifft, steht schon China ad portas. Aber vielleicht führt Zypern ja den Rubel als Währung ein.
HB
HB am 21.03.13 19:59
Hallo AKS Redaktion,
Zu ihrem Beitrag könnte man den abgedroschenen Satz mit dem Sack Reis hinzufügen.
Hier wird das Thema Zypern zur Untergangsstimmung aufgebauscht.
Weniger wäre hierbei Mehr.
Dem Otto Normalo geht das ganze Gezeterte sowieso am Allerwertesten vorbei.
Keine Panik, Zypern und Europa werden dadurch nicht im Meer versinken.
Gruß
Speider
Speider am 21.03.13 19:56
@ Gernfried2000 am 21.03.13 18:54
Guten Abend, Gernfried,
die größte Bank auf Zypern hat die Größe der Stadtsparkasse von Bremen, und gefährdet angeblich die Eurozone.
Das bringt nicht nur mich zum Nachdenken!
Aber Herr Schäuble sieht darin eine der größten Gefahren für die Sicherheit des Euro, und will diese Banken zerschlagen.
Wovor hat unser Finanzminister aber wirklich Angst?
Gruß,
JAN
JAN am 21.03.13 19:55
Respekt!
Borussenfreund am 21.03.13 19:45
@Klaus L. am 21.03.13 19:39
Mal ganz nationenbefreit. Ganz Europa rettet eine Bank nach der anderen - völlig solidarisch. Und dann? Vielleicht ist mir ja etwas entgangen - aber hat je eine Bank, die gerettet wurde, etwas zurückgegeben? Ich glaube nicht. Aber hohe Prämien für die, die die Schiete verursacht haben, die werden bis zum St, Nimmerleinstag gezahlt.
Da kann einem die Solidarität schon gelegentlich sauer aufstoßen.
Gruß
anita am 21.03.13 19:43
"In den kommt Geld von den Kirchen und aus der Rentenkasse und das Gold der Zentralbank."
Aus den Nachrichten war zu entnehmen, dass ein Betrag gedeckt werden soll, der höher ist als bisher gedacht, also höher als knapp 6 Mrd. Euro. Da bin ich erstaunt, dass dieser Betrag über die Kirchen, die Rentenkasse und über das Gold der Zentralbank erzielt werden kann. Kirchen haben im Regelfall Sachwerte, aber kein Bargeld. Die Rentenkasse hat Geld, das für die Renten der nächsten Monate benötigt wird. Und Gold muss erstmal verkauft werden. Aber welche Zentralbank verkauft die eigenen Goldreserven? Immer mal deutsche Verhältnisse unterstellt. Aber wenn man so viel Geld beschaffen kann, warum dann Hilfen aus den anderen Staaten?
Judas am 21.03.13 19:41
@ Werner Günther am 21.03.13 18:47
Guten Abend, Werner Günther,
wenn es um Geldwäsche in der Eurozone geht, liegt leider Deutschland mit an der Spitze.
Im Vergleich mit Deutschland befindet sich auf Zypern lediglich eine kleine Heißmangel.
Was die niedrigen Steuersätze auf Zypern betrifft, ist es doch genau so.
Irland darf machen was es möchte, mit freundlicher Unterstützung von Frau Dr. Angela Merkel, Herrn Schäuble sowie Herrn Rösler.
Diese Drei aber kritisieren öffentlich die Steuersätze auf Zypern.
Mit den Gelddruckmaschinen könnten Sie gegebenenfalls Recht haben, aber bis Montagabend wird die Bundesbank Zyperns noch Euros ohne Ende drucken!
Eventuell druckt man in Russland auf Bitte der Zyprioten bereits eine neue Währung für die Insel. Damit hätte Putin kein Problem, ist ja schließlich bedacht, dass es der Bevölkerung auf Zypern weiterhin gut geht.
Die Eurogruppe muss liefern, ob sie will oder auch nicht, da Russland auf eine solche Gelegenheit nur gewartet hat.
Billiger können sie sich nicht dauerhaft im Westen etablieren!
Und ist man erst einmal auf Zypern gelandet, liegt Griechenland direkt neben der Haustüre.
Alles, ohne einen Schuss abgeben zu müssen – völlig friedfertig!
Gruß,
JAN
JAN am 21.03.13 19:40
Meine liebe Frau Wieseler.
Sie sprechen tausenden Rentner aus der Seele . Hier werden Millonenbeträge an
an Zypern verschenkt die niemals wieder zurück kommen werden . Wir bekommen eine Rentenerhöhung von ca 4 Euro , und diese Leute werden auch noch bis zu einem Bankguthaben von 10, 000 Euro verschont . Wer hat den schon so eine Menge Geld auf seinem Konto ?. Ich bin 70 Jahre alt , und verstehe die Welt nicht mehr . Die Deutschen sind die dummen Lämmer in Europa , und sagen zu allem
nur ja und Amen . Ich danke Ihnen für Ihre mutige Aussage .
Greyhound am 21.03.13 19:40
Vielleicht hätten die Zyprier auf Solidaritätsbeitrag nicht so schroff reagiert, als auf das Wort Zwangsabgabe.
Einigen Bloggern sollte dieses Wort doch auch Gegenwärtig sein, oder seid ihr alle von allen Arten der Steuererhebung befreit, um solche Töne anzuschlagen.
Was ist so schlimm an der Forderung, dem eigenen Land und den zahlenden Mitgliedsländer ihre Solidarität zu zeigen. Wenn das nicht der Fall sein sollte, kann ich nur sagen:“ Keinen müden Euro für Zypern!“
Klaus L. am 21.03.13 19:39
Also, in Deutschland bekam man 1981 mühelos 10% Zinsen und 1996 noch 7,5% Zinsen für eine einjährige Festgeldeinlage.
Dann begann 1999 der große Anlagebetrug Neuer Markt genannt. Darauf folgte der Raub- und Plünderungszug der Banken und Spekulanten, weil der Finanzsektor von seiner unternehmerischen Verantwortung und Haftung befreit wurde. Deregulierung nannte man das. Der Steuerzahler haftet ja.
Zypern hatte bis zum EU-Beitritt 2004 eine Staatsverschuldung von ca. 48% und lag damit weit unter den 60%, die für einen Eurobeitritt das Maximum sind. 2008 löste der Euro das zypriotische Pfund ab. In diesem Jahr begannen auch die Probleme.
Wie schon in Island und Irland rissen die Banken das Land in die Krise sowie die darauf folgenden Zwangsmaßnahmen der Troika.
In Island gab es zum Höhepunkt der Spekulationsblase 6 Milliardäre, heute keinen mehr. Zwei sind bereits wegen Betrugs verurteilt.
Wann kommen hier die Betrüger vor Gericht und landen im Gefängnis?
Der rote Rainer am 21.03.13 19:34
habe mal gelernt das man die Einwohner/bewohner Zyperns> Zyprioten
nannte, auf einmal zyprer? Muss wohl was verpasst haben...:-)
Wenn scheeeh macht...
Noch ne Frage hinterherschmeiß:
Wie nennt man die Bewohner Deutschland ? Richtig !
"Bekloppte"
gurkenknif am 21.03.13 19:27
Ach Frau Wieseler.
Schon wieder präsentieren Sie ihr gebündeltes Halbwissen und strotzen mit einfachen Lösungen. Schade, dass der WDR immer wieder Moderatoren/Innen für gutes Geld arbeiten lässt, die ihrer Sache nicht gewachsen sind.
Maximilian am 21.03.13 19:27
Werteste Frau Wieseler,
ich kenne sie ja nun seit dem desaster in japan vor 2 jahren.
deshalb meine frage. haben sie auch nur einen hauch von ahnung zudem was sie jetzt über zypern schreiben? ich behaupte mal ganz forsch:NEIN, sie wissen nicht, wovon sie reden.
aber keine angst, das ist programm in den öffentlichen medien.
Zensor, schreite zurtat)
werner am 21.03.13 19:21
Die Auffassung von Herrn trifft den Kern, auch was den Inhalt der Aktuellen Stunde betrifft! Diese Sendung verkommt immer mehr!
Verzichten kann man bestimmt auch auf die Oberlehrerhaften Meinungen von Frau Wieseler!
hemo am 21.03.13 19:11
@ HB am 21.03.13 19:00
Nö wieso denn, wenn die Verantwortlichen noch dafür zahlen können dann sollen sie es auch tun, wenn sie das nicht mehr können und es keinen anderen Weg gibt das andere Länder dafür aufkommen müssen dann müssen alle zahlen Reiche Arme Politiker Alle, auch alle Länder der EU.
Deutschland raus aus EU und dem Euro.
Dortmunder 20 am 21.03.13 19:11
Hallo Frau Wieseler,
ich finde es 'nett', wie sie mal eben meinen, die zypriotische Bevölkerung solle von ihren angeblich exorbitanten Zinsgewinnen etwas abgeben. Welch' Populismus und welch' ein Affront gegenüber den kleinen Leuten! Mit diesem Kommentar haben Sie sich um eine Redakteurinnenstelle bei "Bild" beworben.
Vielleicht ist Ihr WDR-Honorar oder -gehalt ja so hoch, dass Sie davon etwas spenden wollen und können?! Jedenfalls dürfte es deutlich über dem Niveau eines durchschnittlichen Zyprioten liegen.
Ich finde ja die Boulevarisierung der "Aktuellen Stunde" grundsätzlich schlimm, aber Sie legen da oft noch was drauf. Leider.
Helmut Hesse am 21.03.13 19:03
Dortmunder 20 am 21.03.13 18:57
Ja, ja, und jetzt ab ins Bett.
HB
HB am 21.03.13 19:00
So lange die Verantwortlichen noch selbst dafür zahlen können dann sollen die es auch tun, die Verantwortlichen die für die ganze Misere verantwortlich sind müssen zu Rechenschaft gezogen werden und, auch dafür zahlen und (wenn sie sich strafbar gemacht haben) bestraft werden.
Doch nicht Menschen in anderen Ländern, warum sollen den die Deutschen Geld in Länder schicken die sich selbst in die Pleite gerieten haben? NEIN niemand absolut niemand egal ob arm oder reich sollte für Zypern aufkommen das müssen die Verantwortlichen tun, ich kann auch nicht in den Laden gehen und was klauen und dann meinen Nachbarn verpflichten meine Strafe zu bezahlen oder Abzusitzen.
Deutschland muss raus aus der EU und dem Euro.
Dortmunder 20 am 21.03.13 18:57
Selbst die Parlamentarier in Zypern wissen, dass es eine ausgesprochen dumme Idee ist, sich mit der Russenmafia anzulegen.
Da ist es ungleich risikoloser, weiter mit der letzlich zahlosen EU zu verhandeln.
Oder das letzte Gold zu verkaufen. Oder sich von der Kirche helfen zu lassen.
(Das am Bankenplatz Zypern und dem daraus resultierenden Geschäftsmodell festgehalten werden soll, ist in Zypern aber unstrittig)
Und der kleine Zyprer wird in jedem Fall geschröpft. Ob nun die Ersparnisse einbehalten werden, oder später weniger Rente ausgezahlt wird, ist doch nur eine Marginalie. Und was will der zyprische Bürger denn fordern.
Neuwahlen vielleicht?
Gernfried2000 am 21.03.13 18:54
Liebe Frau Wieseler,
ich bin froh wenn die Zwangsabgabe scheitert,denn kein Spargeld in Europa wäre sicher gewesen.Wenn Zypern wirklich Scharzgeld gewaschen hat ist doch die gesammte Eu Schuld daran dass sie nichts dagegen unternommen haben!Der kleine Bürger auf Zypern weiß doch garnicht warum er 3% auf seinem Sparbuch bekommt! Würden sie Schwartgeldwäsche vermuten wenn ihre Bank ihnen 3% Zinsen auf ihr Sparbuch anbietenwürde?
Desweiteren glaube ich das Zypern nicht mehr auf eigene Beine stehen kann und den Euro Raum verlässt. Es würde mich nicht wundern wenn der Grund der Bankenschließung bis zum kommenden Dienstag einzig daran liegt das die Gelddruckmaschinen schon eine neue Währung drucken!
Werner Günther am 21.03.13 18:47
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Da bin ich jetzt tatsächlich mal gespannt, wie IWF, EZB und Euro-Gruppe das bewerten...
Ich nicht. Ich kann und will das ganze Eurogedöns nicht mehr hören und lesen!
Macht endlich Schluß mit dem Euro!
Gerd am 21.03.13 18:44
Was für ein schönes Jahr! Möchte man rufen. Vor genau einem Jahr war es Joachim Gauck, der auf der Stelle alle Sympathien hatte mit seinem: Was für ein schöner Sonntag! So normal, so sympathisch, so authentisch. (Fast ein bisschen wie der neue Papst Franziskus. Aber bei dem warten wir noch ein bisschen ab.) Bei Joachim Gauck kann man nach einem Jahr im Amt ja schon Mal gucken: Hat er das gehalten, was wir uns von ihm versprochen haben?
Er ist nicht so wahnsinnig präsidial, nicht mal sehr politisch, er ist erst Mal einfach Joachim Gauck. Und gerade deshalb genau richtig. Ein Mann mit Geschichte, einer, der bei sich ist, der Menschen mag. Er hat dem Amt seine Würde zurück gegeben. Nach Horst Köhler, der plötzlich - mir nichts, dir nichts - weg war. Und nach den Wulffs, wie deren Ära zu Ende gegangen ist - wir erinnern uns alle ... Jetzt also wieder ein "richtiger" Präsident - für alle. Wegen mir kann er gerne so weitermachen. "Richtige" Politiker haben wir ja genug.
Herr Gauck hat ein Jahr lang keine Fehler gemacht. Nur viel gehört hat man auch nicht von ihm in diesem Jahr. Vermisse doch Reden bezüglich der weiter anwachsenden Armut und gleichzeitig die immer größeren Anhäufung von Reichtum bei den wenigen, soziale Gerechtigkeit und nicht zuletzt der Blick auf Umwelt/Schöpfung (und deren weitere Zerstörung). Da hätte er sich vom neuen Papst Franziskus einiges abgucken können. Aber hier wird sogar das Thema der (gelungenen) Amtseinführung des neuen Papst gemieden. Weil es stört die paar die vom neuen Papst gleich eine Anerkennung von Homoehen fordern. Dabei hat er viel wichtigere und kleinere Schritte zu tun hin auf Erneuerung der katholischen Kirche und des gesamten Christentums. ER zumindestens spricht ALLE Menschen an und ist glaubwürdig dabei.
Anonym am 20.03.13 9:13
Für Hannes, anita, kritikus und andere "Mitdenker und Mitfühler"
Auch wenn es nur eine Rolle ist, der Mann ist genial.
Auch wenn ihr es kennt, so mal als Auffrischung des schon mal gesehenen
oder gehöhrten. Viel Spass! ;-)
Ihr wisst schon wo der Link versteckt ist...
gurkenknif am 19.03.13 21:11
Ich glaube ohne die Mitternachtsspitzen, die Heute-Show und auch die Anstalt (die aber wegen des Fehlens von G.S. einiges an Biss verloren hat), würde ich nur noch unsere eigene Mediathek anschauen.
Hannes am 19.03.13 17:01
Volle Zustimmung.
Schramm / Priol waren ein tolles Gespann.
achtundsiebzig am 19.03.13 20:37
@Norbert Spittka am 19.03.13 17:38
Ein Bundespräsident ist parteilos, und hat repräsentative Aufgaben und sollte sich aufgrund seines Amtes in die aktuelle Tagespolitik nicht einmischen!
Anonym am 19.03.13 19:22
In meinen Augen ist Herr Gauck auch der Bundespräsident, den sich Viele erhofft haben. Eben ein Mann aus dem Volk, und für das Volk!
Davon habe ich bis jetzt nichts gespürt oder haben Sie jemals bemerkt, dass sich Herr Gauck klar zu der Agenda 2010 bzw. Hartz IV positioniert hat? Hat er jemals Interesse für Hartz IV-Bezieher gezeigt? Ich habe davon nichts vernommen! Gauck ist nur ein Mann aus dem Volk und nicht mehr!
Norbert Spittka am 19.03.13 17:38
Nachtrag:
Ich weiß, Phoenix hatte letztens den ganzen Tag Kabarett aus den letzten gefühlten 100 Jahren. Sehenswert- aber ich hätte mir etwas aktuelles gewünscht.
anita am 19.03.13 17:14
@Hannes am 19.03.13 17:01
Selbst auf die Gefahr, wieder einmal gelöscht zu werden - ich gebe auch den ÖR ein gerüttelt Maß Schuld daran. Nur als Beispiel: Silvester. Da kann man Kabarett suchen - finden wird man es kaum. Auf allen Dritten "same procedure as every year"- in allen möglichen Variationen. Das Original ist übrigens immer noch das beste. Und sonst - Jubel und Trubel, Heiterkeit Fehlanzeige.
Aber wer hört schon auf mich. :-(((
Gruß
anita am 19.03.13 17:12
@anita am 19.03.13 13:55
"Leider sind das aber Angehörige einer aussterbenden Rasse."
Hihi, das bin ich auch. ;-)
"Leider" muss ich Ihnen aber zustimmen.
Das Niveau in Sachen Humor ist (dank der privaten TV-Sender?) in Deutschland echt den Bach hinunter gegangen. Und was Sie da als Argument anführen ist der springende Punkt. Ich kenne ein paar Zeitgenossen, die können über die von mir genannten Kabarettisten gar nicht lachen, weil sie den Sinn gar nicht verstehen. Heute lachen die meisten Deutschen über diese rosa dicke Frau oder über so platte "Witze" eines Mario Barth.
Ach Loriot, warum hast Du uns nur verlassen?
Und Georg Schramm fehlt mir auch ohne Ende. Aber den kann man ja wenigstens noch live auf der Bühne erleben.
Ich glaube ohne die Mitternachtsspitzen, die Heute-Show und auch die Anstalt (die aber wegen des Fehlens von G.S. einiges an Biss verloren hat), würde ich nur noch unsere eigene Mediathek anschauen.
Hannes am 19.03.13 17:01
Der rote Rainer am 19.03.13 12:28
Wundern Sie sich bitte nicht, die Mails nach meiner Antwort in denen ich Ihnen Danke sagte sind nicht von mir.
Kaum richten bestimmte Personen hier ihre Beiträge an mich,
werde ich wieder gefakt.
Es tut mir leid. Und ich bitte Sie dafür um Entschuldigung.
Gruß
Gertrud
Gertrud am 19.03.13 16:46
Der rote Rainer am 19.03.13 16:20
Kennen Sie nicht diesen Weichzeichner am Camcorder oder an Kameras,
der entfernt jede Falte auch bei über Achtzigjährigen garantiert ohne Schminke.
Und so sehen im Fernsehen fast alle aus wie frisch geliftet außer Herr Gauck.
susemel am 19.03.13 16:36
Der rote Rainer am 19.03.13 12:28
Danke Ihnen, doch nicht.
Gertrud am 19.03.13 16:28
@susemel am 19.03.13 15:10
Zitat: "Zum Glück wird er auch bei Fernsehauftritten nicht faltenfrei weichgezeichnet, wie z.B. die Moderatoren der AKS, immer glatt wie ein "Kinderpo" ;-)"
Nun, die Moderatoren und Moderatorinnen sind zwischen 20-30-40 Jahre jünger als Herr Gauck und können, müssten aber nicht, für die Sendungen ein wenig gepudert werden.
Bei Herrn Gauck kann man nicht pudern oder schminken, da bräuchte man zentimeterdicken Spachtelauftrag.
Der rote Rainer am 19.03.13 16:20
Aber, wie immer, traute man meinen Worten nicht!
Jan am 19.03.13 15:02
Bilder sprechen mehr als Worte, bewegte Bilder mehr...)! ?
Hier das Video zu den was ich vorhin ansprach, und Gauck nicht zu sagen weiß!
Kein Wunder der kennt Wasser nur in Form von Prominentenbrause, sprich
Sekt oder Schampus in Magnumflasche.
Obwohl da auch Wasser drin sein soll, wie konnte ich das vergessen ? ;-)
gurkenknif am 19.03.13 15:22
"...von Pispers, Schramm, Priol, Pelzig, Malmsmeier & Co..."
@Hannes am 19.03.13 12:56
"In D ist nur noch Comedy gefragt - und das ist etwas ganz anderes!!!"
@anita am 19.03.13 13:55:
Die von @Hannes Genannten sind noch echte Kabarettisten, die meist in der Tradition von z. B. Liesl Karlstadt & Karl Valentin, Kay & Lore Lorentz, Fredl Fesl, Werner Finck, Werner Schneyder u. a. stehen und die ihrerseits Künstler wie Loriot, G. Polt, Helge Schneider etc. in ihrem Schaffen beeinflußt haben. Deren Darbietungen leben - zumeist spontan - von Wortwitz, Situationskomik (hat nichts mit "sit-com" zu tun, das steht eher für "Klamauk") und hintergründigem Humor.
Was da heute so unter der Spitzmarke "Comedians" herumwurstelt, mit meist unter die Gürtellinie zielendem sog. Humor, taugt normalerweise nicht einmal für eine mittelklassige Kasperbude und hat zum Ergebnis nichts Anderes als die Proletarisierung und damit die TV-Kompatibel-Machung des sog. "Allgemeingeschmacks" ... .
Herzlichst
Kritikus am 19.03.13 15:11
Für mich ein sympathischer Bundespräsident nebst Lebensgefährtin,
ohne dieses ganze Schickimicki und Homestory Gehabe des Vorgängers.
Als erster Bürger unseres Landes gefällt er mir und hat meine Erwartungen bis dato erfüllt.
Zum Glück wird er auch bei Fernsehauftritten nicht Faltenfrei weichgezeichnet,
wie z.B. die Moderatoren der AKS, immer glatt wie ein "Kinderpo" ;-)
susemel am 19.03.13 15:10
Ich nix wissen, ich doof.
Gertrud am 19.03.13 15:09
@ gurkenknif am 19.03.13 14:44
Hallo Gurkenknif,
beim Wasser bitte daran denken - auch SPD und Grüne konnten bei dem Thema Wasser ihre Hände nicht hoch genug heben!
Da waren sich in Brüssel mal wieder alle Parteien einig.
Aber, wie immer, traute man meinen Worten nicht!
Gruß,
JAN
JAN am 19.03.13 15:02
JAN am 19.03.13 14:32
Hellsehen kann ich noch nicht, aber bei deiner Geheimnißkrämerei sehe ich
eher dunkel... ;-(
Was sagt eigemdlich der Gauck das Merkel und über 200 Cdu-Abgeordnete
doch die Wasserprivatisiereung zugestimmt haben. Nur 5 Abgeordnete
waren dagegen.
Aber nach aussen hin so zu Tun man sei man völlig dagegen! So ein verlogenen
Päckchen, von mir aus nehmt das nicht verniedlichende Wort dafür.
Stellt euch schon mal darauf ein, das Wasser auch ein "kostbaren" Gut im
Wortschatz der Abzocker von cducsufdp sein wird.
Da braucht keiner Hellseher zu sein! ;-(
gurkenknif am 19.03.13 14:44
@ gurkenknif am 19.03.13 12:08
>>>…was Jan aus den Medien lesen möchte, …>>>
Hallo Gurkenknif,
auch er traut sich nicht!
Unser ARD-Korrespondent in Brüssel Rolf-Dieter Krause hat im letzten Moment die Notbremse gezogen - und Nichts verlauten lassen.
Er hatte es bereits auf den Lippen - und das vor laufender Kamera!
Gruß,
JAN
JAN am 19.03.13 14:32
@anita am 19.03.13 13:55
"In D ist nur noch Comedy gefragt
Durch dreißig Jahre Müll von den privaten Schundkanälen.
Und damit man denen nicht entfliehen kann, werden immer mehr Leute aus den privaten Kanälen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geholt. Das prägt.
Kein Wunder also, wenn einem manche Sendungen wie aus der Regenbogen- und Klatschpresse erscheinen. Sie sind genau so. Deshalb auch die Jubelsendungen über den Herrn Gauck. Geradewegs so, als wäre er eine Art "Bürgerkönig".
Der rote Rainer am 19.03.13 14:09
"...über die Ausdrucksweisen von Pispers, Schramm, Priol, Pelzig, Malmsmeier & Co..."
@Hannes am 19.03.13 12:56
Leider sind das aber Angehörige einer aussterbenden Rasse. Bei deren Texten sollte man ja zumindest das Gehirn einschalten. :-((
In D ist nur noch Comedy gefragt - und das ist etwas ganz anderes!!!
Gruß
anita am 19.03.13 13:55
@ Werner Conrady am 19.03.13 13:17
Guten Tag, Herr Conrady,
Ihren Äußerungen ist nichts hinzuzufügen!
In meinen Augen ist Herr Gauck auch der Bundespräsident, den sich Viele erhofft haben. Eben ein Mann aus dem Volk, und für das Volk!
Gruß,
JAN
JAN am 19.03.13 13:43
@ Gertrud am 19.03.13 9:52
Aber sich so zu äußer wie manche es tun,
gehört wohl zur Meinungsfreiheit und mangeldem Respekt
anderen gegenüber.
Das muss jetzt aber gerade von Ihnen kommen, wo Sie selber hier andere beleidigen, angreifen und jeglichen Respekt vergessen! Humorbefreit trifft es aber auf den Punkt. Ich bin davon überzeugt, dass Frau Dr Merkel über diese Riechfläschchenfraktion genauso lacht wie ich. Und nu ab in den Keller...
Emma am 19.03.13 13:29
..immer die Unzufriedenheiten der Deutschen Bürgern in Deutschland. Das wir nun einen Bundespräsidenten haben der aus dem Volk kommt sollte doch berücksichtig werden. Er war es doch der in der damaligen DDR die Demokratie haben wollte und sich dafür einsetzte. Er ist es doch der keine Skandale hat und es auch nicht machen wird. Warum müssen immer wieder nur schlechte Kritiken angebracht werden wenn er erstmal 100 Tage im Amt ist. Ich glaube wir haben den richtigen Bundespräsidenten für unser Land und seine Reden haben wenigsten den richtigen Ton.
Daher soll er auch als Bundespräsident respektiert werden.
Und die Jenigen die meinen sie können es besser machen...na wo bleiben sie denn?
Werner Conrady am 19.03.13 13:17
@Hannes am 19.03.13 12:56
" Aber lassen wir doch wenigstens den Kabarettisten ihren Broterwerb."
Unbedingt! Die können es aber auch.
Der rote Rainer am 19.03.13 13:07
Der rote Rainer am 19.03.13 12:28
Danke Ihnen.
Gertrud am 19.03.13 13:01
@ gurkenknif am 19.03.13 12:08
>>>…was Jan aus den Medien lesen möchte, …>>>
Guten Tag, Gurkenknif,
ich möchte nichts Bestimmtes aus den Medien hören; ich bin aber sehr gespannt, wie lange es die Nachrichten schaffen, den Deckel auf den Topf zu halten!
Aber, eventuell dürfen sie im Moment noch nicht, und ich werde mich bedeckt halten.
Gruß,
JAN
JAN am 19.03.13 12:59
@Der rote Rainer am 19.03.13 12:28
"Verballhornungen, Veralberungen und spöttische Bezeichnungen wie Bundes-Gauck und Mutti sind halt nicht jedermanns Sache."
Aber lassen wir doch wenigstens den Kabarettisten ihren Broterwerb. Dort ist nämlich die (von mir aus auch respektlose) Sprache das wichtigste Ausdrucksmittel. Ich habe jedenfalls schon Tränen vor der Glotze gelacht über die Ausdrucksweisen von Pispers, Schramm, Priol, Pelzig, Malmsmeier & Co..
Hannes am 19.03.13 12:56
@Kritikus am 19.03.13 11:40
Den Unterschied zwischen gesprochener Sprache und [geschliffener] Schriftsprache kennen Sie aber schon, oder?
Manch einer schreibt eben nahezu so, wie er spricht. Und auch umgekehrt. Letzteres bezeichnet man dann schon mal als hölzern, kühl oder überheblich.
Verballhornungen, Veralberungen und spöttische Bezeichnungen wie Bundes-Gauck und Mutti sind halt nicht jedermanns Sache.
Der rote Rainer am 19.03.13 12:28
Ich warte nämlich vergebens auf eine bestimmte Meldung in den Nachrichten des ÖR. Bisher leider vergebens!
JAN am 18.03.13 20:13Das macht mich neugierig, was könnte es sein?
Lass raten, die BundesreGIERung tritt wegen Unvermögens zurück?
Der Gauckler arbeitet ab sofort auf Minijobbasis und bezieht nur noch sein
Pfarrergehalt aus DDR-Zeiten angespart?
Die von Alteier angekündigte Strompreisbremse stellt sich als 1. Aprilscherz
schon im März ein?
Murkel und Schäbele sind doch nicht so beliebt wie uns jede Woche von den
Massenmedien suggeriert und eingehämmert wird, damit gar nicht die
Wiederwahl der Gurkentruppe schieflaufen könnte?
Das Murkel eventuell doch ein Mann ist, und nur ein Herz aus Eisen,hat?
So eiskalte wie dieser "Engel" ist, war ja noch nicht mal Belmonde! ;-)
Wer hat noch weitere Vorschläge was Jan aus den Medien lesen möchte,
was er so vermisst? fragt mal wieder: ;-)
gurkenknif am 19.03.13 12:08
Kritikus am 19.03.13 11:40
Danke für Ihr Lob - es ehrt aus Ihrem Munde ungemein. Aber ich weiß ja von wem es kommt.
Da stehen andere übrigens noch vor mir. Nur zur Kenntnis.
Gertrud am 19.03.13 11:44
Gertrud am 19.03.13 9:52
"...wird mir bange um unsere Sprache."
Dazu haben Sie bei Ihren eigenen Texten schon genug Anlaß.
"Es sagt vieles aus. Taurig und schade."
So ist es.
Kritikus am 19.03.13 11:40
Ps. Gauck kann so nett sein, wie er will. Er sollte sich in Zypern besser nicht blicken lassen. Wo bleibt ein Blog darüber? Das erwarte ich von der Redaktion, die sich AKTUELLE Stunde nennt.
Trischa am 19.03.13 11:33
Ich mag den Gauck, er sollte aber nicht so bescheiden sein. Im "Spiegel" hat er die Macht seines Amtes falsch eingeschätzt. Ganz daneben.
Wenn er kein Gesetz unterschreibt, wird es nicht eingeführt.
Daran sollte er sich erinnern, wenn es soweit ist.
Trischa am 19.03.13 11:24
Ich finde ihn nicht sympatisch. Aber ich habe ja nichts mit ihm zu tun und lege auch keinen Wert darauf.
Dortmunder 20 am 19.03.13 10:14
Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten!
Gertrud am 18.03.13 20:07
Ich habe Montag abend grundsätzlich computerfrei.
Dieser Beitrag ist nicht von mir.
Bei den Begriffen wie Bundes-Gauck, Mutti und anderem
wird mir bange um unsere Sprache.
Muß das sein, da bin ich durchaus bei Sarah und Ihrem Beitrag.
Und auch humorbefreit. Aber sich so zu äußer wie manche es tun,
gehört wohl zur Meinungsfreiheit und mangeldem Respekt
anderen gegenüber.
Es sagt vieles aus. Taurig und schade.
Gertrud am 19.03.13 9:52
Ach Herr Bug !
Wenn Gauck in Ihren Augen der "richtige" Bundespräsident ist, wer sind dann die von Ihnen genannten "richtigen" Politiker von denen wir nach Ihren Worten angeblich genug haben?
Henriette am 19.03.13 6:51
Gauck macht seinen Job so wie er soll und bisher skandalfrei. Da gibts nichts dran auszusetzen. Er selber sagte gerade sinngemäß, dass anlässlich seines Alters ein einjähriges Dienstjubiläum irgendwie unspektakulär sei. Da stimme ich ihm zu.
Diskussionswürdiger hätte ich die abgeschwächte Beamtenbesoldungserhöhung, den Bahnstreik, die Rettung zypriotischer Zockerbanken oder sogar den gefühlt 100sten Lebensmittelskandal des jungen Jahres gefunden.
Meckerpott am 19.03.13 0:22
Hallo, Ihr seid hier aber ziemlich schräg drauf, wegen unseres Bundesober -
hauptes.
Was wollt Ihr eigentlich, wir sind nun nicht mehr Papst, dafür haben wir den
Prediger Gauck, ist doch auch was.
Zumindest können sich nun auch die Nicht - Katholen angesprochen fühlen.
Und unser Bundespräsident hat auch eine Lebensgefährtin, die kann auch
nicht jeder vorweisen, schon gar nicht Franziskus.
Ach hätte man doch damals Albrecht Müller genommen, das ist eine echt
verpasste Chance.
Das Anbiedern bei den Muslimen gefällt mir nicht, es gibt auch Opfer vom
Muslimen und das nicht zu knapp.
Saline am 18.03.13 23:21
Ihr könnt dem Gauck gratulieren, von Freiheit ein Jahr lang schwafeln zu
dürfen der
Bug hat das ankommentiert, und sitzt mal wieder Gedankenverloren an
seinem liebgewonnen Löschknopf ! ;-)
Weil ich es geahnt habe, lief meine Stoppuhr mit und nach sage und Schreibe
16 Minuten und 17 läppische sekunden stand mein Betrag habwertzeitmässig hier so rum. Wer hats noch gelesen, wer eventuell geantwortet, was ich nicht
lesen durfte ? :-(
gurkenknif am 18.03.13 21:10
@JAN am 18.03.13 20:13
Hallo JAN,
Antwort: "Im Prinzip nein. Es ist mir aber nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen." :-((
Gruß
anita am 18.03.13 20:26
@ Anonym am 18.03.13 20:07
Hallo anonym,
Ihrer rechtlichen Beschreibung kann ich nur zustimmen.
Aber die Fakten, wie es zu diesem Kandidaten kam, können Sie doch nicht vom Tisch wischen!
Gruß,
JAN
JAN am 18.03.13 20:24
Mein Sympathien hat er auch. Als Grüssonkel ist er ein richtig netter Kerl.
Er ist nur völlig nutzlos. Dafür ist er immer noch billiger als eine Monarchie als Repräsentation.
Gauck ist von der Stasi geprägt. Das hat seinen Blick auf den Begriff Freiheit fixiert und er überträgt das auf alle Bereiche und er hat im krassen Gegensatz zu Horst Köhler überhaupt keine Ahnung von Wirtschaft.
Natürlich hat er inzwischen gemerkt, dass man seinen Freiheitsbegriff nicht so einfach auf das Wirtschaftsgeschehen übertragen kann. Das wird dann eine völlig unregulierte freie Marktwirtschaft. Mehr kann er aber nicht.
Er stört nicht, leider.
Siggi am 18.03.13 20:23
@ anita am 18.03.13 19:37
Hallo Anita!
Würden Sie eine Nichtveröffentlichung von Fakten auch zu einer Zensur zählen, oder nicht?
Ich warte nämlich vergebens auf eine bestimmte Meldung in den Nachrichten des ÖR. Bisher leider vergebens!
Gruß,
JAN
JAN am 18.03.13 20:13
Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten!
Gertrud am 18.03.13 20:07
@JAN am 18.03.13 19:58
Grundgesetz Art 54
(1) Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt.
Alles andere [wer angeblich mit wem gemauschelt hat und ähnlicher Unsinn ] gehört in die Regenbogenpresse und die BILD.
Anonym am 18.03.13 20:07
@ Der rote Rainer am 18.03.13 19:32
Guten Abend, Roter Rainer,
nicht die Bundesversammlung hat Herrn Gauck ins Amt gehievt!
Das Votum durch Philip Rösler verhinderte damals ein offenes Casting.
Wir können uns aber darauf verlassen, dass Angela Merkel diese Blamage ihm nie verzeihen wird!
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Man wird sich mit Sicherheit revanchieren. Und zwar dann, wenn der liebe Philip gerade nicht damit rechnet.
Gruß,
JAN
JAN am 18.03.13 19:58
Joachim Gauck war doch schon der Bundespräsident der Herzen, als Christian Wulff gewählt worden ist. Ich finde, das er seine Arbeit gut macht und uns würdig im Ausland vertritt.
Jörg Viergutz am 18.03.13 19:49
Frage an Radio Eriwan: "Gibt es im wdr Zensur?"
Antwort: "Im Prinzip nein. Es ist uns aber nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen."
anita am 18.03.13 19:37
@ Doris66 am 18.03.13 19:14
Guten Abend, Doris,
er hat den ESM nicht durchgewunken - in letzter Sekunde schaltete unser Bundesverfassungsgericht die Ampel damals auf ROT.
Dieses Langzeitparken wurde in Berlin aber nicht gerne gesehen.
Und nach gut vier Monaten war man ihm behilflich und führte seine Hand bei dieser so wichtigen Unterschrift!
Obwohl man in Berlin genau wusste, das endgültige Urteil aus Karlsruhe kann sich auch zu einem Bumerang für den ESM entwickeln.
Er hat den ESM also nicht durchgewunken, sondern Berlin lediglich vor einer Blamage bewahrt!
Gruß,
JAN
JAN am 18.03.13 19:36
Bundespräsident Gustav Heinemann
Ich sehe als erstes die Verpflichtung, dem Frieden zu dienen. [...] Der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben. Hinter dem Frieden gibt es keine Existenz mehr.
Bundespräsident Richard von Weizsäcker
Und dennoch wurde von Tag zu Tag klarer, was es heute für uns alle gemeinsam zu sagen gilt: Der 8. Mai [1945] war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Kriegspfarrer Gauck
Und noch viel weniger gerne denken wir daran, dass es wieder deutsche Gefallene gibt, das ist für unsere glückssüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.
Leider ist uns Herr Gauck nicht erspart worden. Ins Amt gehievt durch eine pflicht- und geschichtsvergessene Bundesversammlung und von Parlamentariern, die ebenso wenig geeignet sind, die ihnen von den Bürgern anvertrauten Wahlämter auszufüllen.
Der rote Rainer am 18.03.13 19:32
Der Gauck ist für mich immer noch der falsche Präsident, er muss noch viel lernen. Er ist zu schweigsam gegenüber Problemen in Deutschland wie Fremdenfeindlichkeit, Armut, Europafeindlichkeit oder zu still gegenüber chauvinistische und nationalistische Parolen von Politikern und Co.. Pastrorale Credos reichen da nicht aus.
Erschreckend ist auch seine neoliberale Einstellung und sein Mangeln an Respekt gegenüber den sozial und finanziell Benachteiligten in unserem Land. Und seine Reden sind nicht aufrüttelnd, sondern eher behäbig, reizlos und ausdrucklos.
Herbert Derksen am 18.03.13 19:29
Liebes Aktuelle-Stunde-Team,
ich finde es sehr respektlos hier vom Bundes-Gauck zu sprechen. Immerhin bekleidet Herr Gauck das Amt des Bundespräsidenten und ist nicht irgendein Clown. Eine etwas respektvollere Anrede sollte da zwingend gegeben sein. Gerade Medien sollte hier eine Vorbildfunktion haben.
Gruß
Sarah am 18.03.13 19:24
Es tut mir leid,
aber hätte man Herrn Köhler damals nicht sturmreif geschossen, wären uns viele Blamagen erspart geblieben!
Mit Herrn Gauck verbinde ich in erster Linie Marius Müller-Westernhagen, denn der sang auch immer das Lied von der „Freiheit!“
Gruß,
JAN
JAN am 18.03.13 19:19
Gauck redet pastoral und geschwollen daher.Ich finde es anstrengend ihm zuzuhören.Inhaltlich ist mir das zu abgehoben.Sorry - einen mit echten Ecken und Kanten ist dieser Mann nicht.
ropsie am 18.03.13 19:18
Was hat das Amt mit Würde zu tun? Gauck ist genauso ein Grüß-August wie alle anderen vor ihm auch.
Kostet nur Geld, hat nix zu sagen, kann man drauf verzichten.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 18.03.13 19:14
Hat der Gauck nicht ESM durchgewunken, wenn das nicht politisch ist weiß ich nicht.
Mein Fall ist er nicht.
Es faselt mir zuviel.
Viel gesprochen und nix weltbewegendes gesagt.
Aber Hauptsache Freiheit.
Doris66 am 18.03.13 19:14
Für mich ist Gauck kein guter Präsident.
Wer die Muslime so hofiert wie er ist fehl am Platz. Er lässt die Opfer muslimischer Gewalttaten links liegen, ist weit davon entfernt auch hier Trauer zum Ausdruck zu bringen, während er bei muslimischen Opfern mit voreilendem Mitgefühl und Trauershow groß auftrumpft.
Das kann er gerne machen, aber dies ist zu einseitig und hilft weder der Integration noch den Gefühlen Opfer der Muslime.
Maximilian am 18.03.13 19:13
Nachtrag: Und der Gauck hat wenigstens noch eine Lebensgefährtin
Gernfried2000 am 18.03.13 18:47
Jedenfalls sieht Herr Gauck jünger und frischer aus, als sein Vorgänger........
Dabei hätte ich schwören können, der Wulff sei der jüngere von den Beiden.
Gernfried2000 am 18.03.13 18:46
Ja watt denn, hat der Gauck wieder mal sein Lieblingswort "Freiheit" wieder mal in die "Freiheit" entlassen?
Den seine Beliebtheitswerte werden uns so lange in Gehirn und Gehörgang
reingehämmert , bis auch die letzen Dummchen glauben, das der Gauckler
nun so "beliebt" sei. Bei mir zieht das nicht...! Basta ! ;-(
Der ist eher wie viele andere dann doch statt beliebt, eher "beleibt" !
Was so ein Buchstabendreher so alles ausmachen kann...;-)
gurkenknif am 18.03.13 18:44
@Hannes am 18.03.13 18:38
Für mich war aus verschiedenen Gründen R.v.Weizsäcker der BESTE Präsident, aber "richtige" Präsidenten waren sie alle - ob sie mir gefielen oder nicht.
Gruß
anita am 18.03.13 18:42
@anita am 18.03.13 18:27
Für mich war der letzte "richtige" Bundespräsident Richard von Weizsäcker.
Herzog, Köhler, Wulff und Gauck sind doch eher Marionetten der jeweiligen Regierungsparteien und hätten mehr machen können in ihrer Funktion.
Selbst Hannes Rau glänzte nicht besonders und ich hatte mir mehr von ihm versprochen. Aber der war zu seiner Amtszeit vielleicht auch gesundheitlich nicht mehr so fit.
Gauck ist für mich ein Prediger, der für mich die falschen Ansichten hat.
Ich hätte ihn nicht gewählt, hätte ich eine Stimme gehabt.
Hannes am 18.03.13 18:38
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Und nach den Wulffs, wie deren Ära zu Ende gegangen ist - wir erinnern uns alle...
Ich erinnere ich mich nicht an "Wulffs".
Zitat:
...Wegen mir kann er gerne so weitermachen...
Hoffentlich liest der Gauck auch Ihren Wunschzettel.
Gerd am 18.03.13 18:28
Ich weiß ja nicht, wie es den anderen Bloggern geht, aber auch Köhler und Wulff waren für mich "richtige" Präsidenten. :-((
Gruß
anita am 18.03.13 18:27
Es ist ein harter Winter. Und der Frühling wird für Viele NOCH härter. Wenn die Heizkostenabrechnung kommt. Die Kosten steigen doppelt und dreifach. Erstens weil der Winter kalt war, zweitens weil die Energiepreise gestiegen sind und drittens weil sich die Katze in den Schwanz beißt: Wenn es besonders kalt ist, also die Nachfrage nach Öl und Gas steigt, dann steigen auch die Preise. Und wir alle sind die Gekniffenen.
Der Energiedienstleister Techem rechnet uns heute vor: Für alle, die mit Öl heizen, wird es um 16,6 Prozent teurer, für Gas-Kunden ergibt sich im Schnitt ein Plus von 13,5 Prozent - für 2012 im Vergleich zu 2011. Das ist ein ziemlicher Hammer. Denn: Wir zahlen ja auch mehr für unseren Strom - und Viele auch mehr für die Miete.
Beide Preistreiber-Faktoren können wir nicht beeinflussen: Die Temperaturen draußen und die Energiepreise. Was bleibt? Man kann etwas weniger heizen und sich mit der Decke aufs Sofa setzen. Aber die Meisten sparen ja jetzt schon wo sie können. Wer eine Wohnung oder ein Haus hat, kann immerhin investieren, in Wärmedämmung oder andere Heizsysteme. Das ist ja auch ein erwünschter Effekt. Klar, nur wenn die Energie teuer ist, gibt es einen Anreiz zum Sparen. Aber teuer ist sie ja schon lange. Und das Schlimme ist: Die kalten Monate Januar, Februar, März (?) 2013 - die sind ja in der Abrechnung 2012 noch gar nicht drin ...
JAN am 11.03.13 16:15
Entschuldigung.
Ich meinte, Sie in einem der Vorblogs als Frau erkannt zu haben.
siebzig am 11.03.13 21:54
Hach, endlich wieder weisses Winterwetter!
Der alte Spruch, Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee wird sich doch wohl
nicht bewahrheiten, oder?
susemel am 11.03.13 19:06
Hach, endlich wieder weisses Winterwetter!
Der alte Spruch, Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee wird sich doch wohl
nicht bewarheiten, oder?
susemel am 11.03.13 19:06
@werner
Nur zur Info: Jan ist eine Frau.
neunundsechzig am 10.03.13 20:42
@ neunundsechzig am 10.03.13 20:42
Thema: „Harter Winter“
Hallo, Neunundsechziger,
ich bin Hetero und mag Frauen - mein Geist steckt auch nicht in einem falschen Körper!
Soviel zu meiner Männlichkeit! In meinem nächsten Leben könnte ich mir aber sehr gut vorstellen, einmal auf der anderen Seite zu leben! :-)
Gruß,
JAN
JAN am 11.03.13 16:15
@ werner am 10.03.13 18:17
Hallo Werner,
als Trauzeuge eigne ich mich leider nicht, da sind andere Genossen gefragt!
Aber, ich könnte mir vorstellen, den Beiden an ihrem Jubeltag ein paar Blumen zu senden, und sogar liebe Grüße!
Die liebe Sarah hat doch gerade in der Öffentlichkeit bekannt, dass der Kleine Oskar die Große Liebe ihres Lebens sei.
Und bei diesen Gefühlen müssen sogar die Kommunisten hinten anstehen!
Sie setzt ihre ganze Energie nun für den Kleinen Oskar ein.
Da sieht man wieder einmal, es kommt doch nicht auf die Größe an!
Gruß,
JAN
JAN am 11.03.13 15:31
@Werner Conrady am 11.03.13 13:02
Guten Tag, Herr Conrady,
Jeder hat so seine Techniken, wie er die „Betriebskosten“ für seine Wohnung senken kann! Dieses ist natürlich Jedem selbst überlassen.
Aber bei einer Erhöhung der Energiepreise sofort den Anbieter zu wechseln, finde ich nicht so gut.
Wir empören uns, wenn Arbeitgeber ihr Personal gegen Fremdpersonal austauschen, um „Betriebskosten“ zu sparen.
Doch die Arbeitgeber machen doch nichts Anderes, wie Sie es beschreiben.
Sind die Lohnforderungen der eigenen Mitarbeiter zu hoch, wechselt er diese einfach und bequem gegen Leiharbeiter aus, oder gibt diese Arbeit über Werkverträge an andere Anbieter ab.
Es ist ja so einfach - Alle sind bestrebt, zu sparen!
Gruß,
JAN
JAN am 11.03.13 13:45
...hallo Frau Wiesler,
wir machen es ganz einfach um "Gas zu sparen", wir machen die Heizung auf 1/2 Mond alle an und haben eine gleichartige Wärme im Haus. Dadurch haben wir im Jahr 81% an Heizungskosten gespart und bekommen jedes Jahr an Überschuss ausgezahlt. Es sind immer eine Monatszahlung an Gas (77.-€) und stellen die Heizung bei mindes temperatur draußen von 18Grad ab. Aber wenn die Gasanbieter Ihre Preise erhöhen wechseln wir sofort und suchen einen neuen Anbioeter, das hilft.
Werner Conrady am 11.03.13 13:02
Mich stören mehr die anonymen Schreiberlinge. Schade, dass die Redaktion sich nicht dazu entschließen kann, hier die Registrierung einzuführen. Aber wer sich konstruktiv in eine Diskussion einbringen will, legt sowieso Wert auf einen Nickname, damit man ihn wiedererkennen kann.
Emma am 11.03.13 12:17
Finde schon das Fett/Kursivschreibungen einen Text übersichtlicher machen. Vor allem wenn er länger ist. Mich stören viel mehr die Schreiber mit den !!!!!!!! Als ob da Lehrer ihre Bewertung einer Arbeit ausdrücklich mit !!!!!!! noch unterstreichen wollen. Auch gerade im WDRBlog zu lesen wo es um Beamtenbesoldungen geht. Ansonsten ist der Ton wichtig. Beleidigungen stören mich mehr als nun Fett/Kursivschreibungen.
Anonym am 11.03.13 11:29
An unsere lieben Fett- und Kursiv-Satz-Freunde:
Auffällige Schriftschnitte wie Fettsatz oder Kursivsatz sollten sparsam und keinesfalls willkürlich eingesetzt werden, um keinen gegenteiligen Effekt zu erzielen und so die einfache Nutzung und Lesbarkeit des Textes zu behindern.
Diese Variante kann gelegentlich eingesetzt werden, um eine gewisse Textpointe zu betonen, aber:
Fett- und Kursivsatz sind keine Stilmittel, um damit den gesamten Textfluß zu zergliedern.
Der kundige Leser weiß selbst zwischen wichtigen und weniger wichtigen Informationen zu unterscheiden und bedarf dazu keiner "Klipp-Schul-Hilfestellung".
Es ist zu bedenken, daß nicht die Vielfalt, sondern die topographische Einheit den Meister verrät und einem Beitrag die professionelle Wirkung verleiht.
Einen freundlichen Gruß und "nix für ungut" ;-).
Herzlichst
Kritikus am 10.03.13 21:07
in europa wird die politik nicht mehr vom volke gemacht sondern von den vertretern der konzerne.
in der schweiz, so wie man sieht, wird noch das volk gefragt, in europa würden sich die politiker erschrecken wenn sie dem beispiel der schweiz folgen würden.
denn dann müßten sie auch dem volke dienen die sie gewählt hat und nicht dem kapital das durch uns zu dem geworden sind was sie heute sind.
Burkhard am 10.03.13 18:41
JAN am 10.03.13 15:47
du bist und bleibst nen kleiner demagoge!
aber so wirst du sicher trauzeuge von der sahra oder dem kleinen oskar. :-(
werner am 10.03.13 18:17
@ werner am 10.03.13 14:56
Guten Tag, Werner,
durch das Überangebot an Strom europaweit ist der Preis an der Strombörse in Leipzig auf einen so niedrigen Stand!
Der Preis wird reguliert durch Angebot und Nachfrage.
Bei der Energie versucht man mit allen möglichen Tricks die Marktwirtschaft auszuschalten.
Wenn Stromerzeuger in diesem Wettbewerb nicht mithalten können oder wollen, haben sie meiner Meinung nach in diesem Wettbewerb nichts verloren!
Mich interessiert nicht, ob unsere vier Marktführer gar nicht in der Lage sind, zu diesem Preis ihr Produkt zu liefern, sondern vielmehr, welche Kräfte dahinter stehen, hier die Gesetze der Marktwirtschaft ausschalten zu können.
Günstige Textilien und Schuhe gelangen ja auch auf den Markt und in die Haushalte!
Warum kommt denn der günstige Strom nicht aus den Steckdosen?
In der Schweiz zum Beispiel müssen die Energieversorger ihren Strom teilweise unter den Erstellungskosten ins Netz stellen, da man hier den Preis der Strombörse in Leipzig für den Endverbraucher zugrunde legt.
Ich bin kein Grüner, da die Parteiführung nur aus Egoisten besteht und diese Partei sich von der FDP in Nichts unterscheidet, da diese Partei auch nur ihr eigenes Klientel bedienen möchte!
Einzige Ausnahme, die Neue an der Spitze, Frau Katrin Göring-Eckardt, die sogar bereit wäre, unserer Kanzlerin nach der Bundestagswahl als Servicekraft zu dienen!
Was in der Schweiz Gesetz ist, warum möchte man dieses nicht bei uns, was die Energiepreise für den Endverbraucher bestimmt?
Gruß,
JAN
JAN am 10.03.13 15:47
"Warum ist Wintereinbruch nicht strafbar?"
Nicht ernst gemeinte Frage..;.)
gurkenknif am 10.03.13 15:11
JAN am 10.03.13 14:31
du trittst ja mal wieder als superschlauer auf. solltest den grünen/innen beitreten.
du glaubst also wirklich, daß rwe den strom zu dem preis an der strombörse verkaufen kann, ohne nächste woche konkurs anzumelden?
werner am 10.03.13 14:56
Ich mag schöne Winterbilder mit viel Schnee. Und es gefällt mir, wenn es schneit. Auch jetzt noch. Deshalb jammere ich auch nicht, obwohl ich mir für den Dezember viel mehr Schnee gewünscht habe.
Ein Scheißwinter ist für mich ein Winter ohne Schnee oder mit wenig Schnee.
Am liebsten mag ich ihn, wenn viel Schnee liegt, es wolkenlos ist und sehr kalt.
Dann ist der Himmel am klarsten.
Mildes Schmuddelwetter ist was für schmuddelige Warmduscher.
HB
HB am 10.03.13 14:44
Ich verfluche alle, die schon im Dezember gejammert haben dass leider kein Schnee liegt. Jetzt habt ihr ihn und nun jammert nicht! Ihr wolltet doch diesen scheiß Winter haben. Ich hatte das schon immer pragmatisch gesehen.
Kein Winter, kein Schnee, keine Heizkosten! Und jetzt... das Gaszähler rennt!
Scheiß Winter. Ich glaube wenn mir noch einmal jemand mit schönen Winterbildern kommt Hau ich ihm......
Alt68er Ohne uns wäre Heute noch vieles "anders" am 10.03.13 14:39
@ Meckerpott am 10.03.13 1:35
>>>…(und die Energiepreise niedrig halten, und den CO2-Ausstoß in Grenzen halten). …>>>
Hallo Meckerpott,
als ich das gelesen habe, musste ich mir verwundert die Augen reiben!
Die Energiepreise an der Strombörse waren noch nie so niedrig wie Heutzutage.
Aber leider geben die Energieversorger diesen Einstandspreis (natürlich mit freundlicher Unterstützung von Mutti und Altmeier) nicht an den Endverbraucher weiter.
An der Börse kostet der Strom zurzeit ca. 4 Cent, der Endverbraucher zahlt in der Regel aber ca. 26 Cent.
Ziehe ich nun ca. 6 Cent EEG-Umlage ab, und nochmal ca. 11 Cent für Steuern und andere Aufschläge, ist der Preis für den Endverbraucher zurzeit um ca. 5 Cent/kWh zu hoch.
Und diese circa fünf Cent dürfen die vier großen Energie-Riesen mit freundlicher Unterstützung der Bundesregierung sich freiwillig in die eigene Tasche stecken, damit diese ja nicht auf die Idee kommen, gegen den Atomausstieg zu klagen!
Der Steuerzahler wird also entlastet, und der Endverbraucher zahlt die Zeche dafür, dass die Konzerne nicht doch noch auf die Idee kämen, zu klagen.
Die Dummen zahlen doppelt und dreifach und merken es noch nicht einmal, dass dort ein Deal gemacht wurde!
So macht man Politik – Privat vor Staat!
Gruß,
JAN
JAN am 10.03.13 14:31
Da wir Deutschen ohnehin sparen, müssen wir nicht erst durch gewollte Preistreiberei zu anderem Verhalten gezwungen werden.
Preistreiber sind vor allem die Konzerne, die den Markt monopolartig beherrschen und unter sich aufteilen konnten. Dank Privat vor Staat.
Wärmedämmung lohnt nur, wenn man noch 20-30-40 Jahre vor sich hat, oder für die nächste Generation mitplant. Sonst geht man für das Geld besser in den Süden, während der kalten und düsteren Monate hier.
Warmhaltende Kleidung ist selbstverständlich, auch in der Wohnung.
Der rote Rainer am 10.03.13 14:07
Liebe Frau Wieseler,
Viele Eigenheimbesitzer haben garnicht mehr die Möhglichkeit sein in die Jahre gekommenes Haus zu sanieren,geschweige denn die Fassade zu dämmen oder eine moderne Heizeinlage einbauen zu lassen.
Wer früher ein Haus gebaut hat und immer schön brav in die Rentenkasse gezahlt hat,der hatte nach 45 Jahren in arbeit eine Rente von ca,2000 DM zu erwarten.Heute bekommt er ca,900 Euro ausgezahlt,Der Euro und der Risterfaktor haben dafür gesorgt das im Alter Alterarmut anstatt ein leben in Sicherheit gegeben ist.
Wer kann mit 900 Euro Rente ein Haus oder Wohnung unterhalten und dann noch energetisch sanieren?
Den betroffenen bleibt nur ein rigeroses sparen,da erlaubt man sich nicht auf 20 Grad Aufzuheitzen oder jeden Tag frisch zu kochen.
Viele werden anhand der Tatsache das der Strompreis auch wegen der Freistellung der Energiintensiven Betriebe von der EEG Umlage stark gestiegen sind ihr Haus oder Wohnung verkaufen müssen. Warum deckelt der Staat nicht die Stromsteuer?
Werner Günther am 10.03.13 11:11
Da wir an den höheren Energiekosten so unmittelbar nichts ändern können, lohnt sich kein Lamentieren ohne Ende. Jeder muss für sich selbst Lösungen finden, wie er Energie sparen und wie er die erhöhten Kosten bezahlen kann.
Eine energetische Sanierung kostet erst einmal viel Geld und in vielen Fällen kann man dafür viele Jahre die erhöhten Kosten bezahlen, ohne sein Haus oder seine Wohnung vakuum zu verpacken.
Die luftdichte Abschottung bringt ja durchaus Probleme mit sich und die verwendete Außenisolierung ist ja in den meisten Fällen wegen der verwendeten Materialien alles andere als umwelt- und wasserfreundlich.
Und auch die spätere Entsorgung dieser Materialien ist alles andere als kostengünstig, da diese häufig Sondermüll sind.
ME am 10.03.13 10:26
>>>Beide Preistreiber-Faktoren können wir nicht beeinflussen: Die Temperaturen draußen und die Energiepreise. Was bleibt?
Die Energiepreise sind absichtlich so gemacht. Ein Viertel bis ein Drittel des Verbraucherpreises sind Steuern.
Genauso wie die Mieten absichtlich so hochgetrieben wurden indem man seit Jahrzehnten systematisch den sozialen Wohnungsbau zurückfährt.
Das ist halt Ideologie. Staat ist böse, muss raus aus dem Wohnungsmarkt. Leute sind dumm und heizen zum Fenster raus wenn man ihnen nicht auf die Finger haut.
Man _könnte_ für einen Grundbedarf pro Person oder Haushalt einen ermäßigten Steuersatz einführen. Man könnte auch wieder billige Wohnungen bauen, Miete ist immer noch der größte Posten.
>>>Wer eine Wohnung oder ein Haus hat, kann immerhin investieren, in Wärmedämmung
Ich klebe mir keinen Brandbeschleuniger aufs Haus (Styropor).
Meckerpott am 10.03.13 1:50
>>>Ja, die Kernenergie ist im Grunde nicht beherrschbar, aber die überhastete Art und Weise, wie auf Kosten der Bürger, das Projekt " Energiewende " durchgezogen wird, ist äußerst bedenklich.
frillnix am 9.03.13 20:30
Sie vergessen dabei, dass Merkel eigentlich vorhatte, die Laufzeiten der AKW zu verlängern, was ich persönlich vernünftig fand. Der Schiet hätte nie gebaut werden dürfen, aber wenn er einmal steht soll er sich wenigstens bezahlt machen (und die Energiepreise niedrig halten, und den CO2-Ausstoß in Grenzen halten). Erst aufgrund des massiven Drucks der Bürger und der Medien nach Fukushima ist sie eingeknickt, hat das zurückgenommen und diese völlig konfuse und überhastete Energiewende eingeleitet. Der kleine Bürger bekommt also genau das, was er wollte und was damals absehbar war, und hat kein Recht zu meckern. Selber schuld.
Meckerpott am 10.03.13 1:35
Möchte man von höherer Stelle, daß der soziale Friede, auf dem Altar der "Energiewende" geopfert wird?
frillnix am 9.03.13 20:30
Ich glaube eher, man möchte eine demokratische Mehrheit für Kern- und fossile Energie - ich sach mal - produzieren. An regenerativen Energieformen lässt sich doch nix verdienen. Die Sonne und der Wind lassen sich doch nicht
besteuern
Gernfried2000 am 9.03.13 21:47
gurkenknif am 9.03.13 21:36
Mal sehen.
Bei dreihundertfünfundsechzig gibt es dann evtl. wieder eine kalte Silvesternacht und der Zähler wieder auf Null.
achtundsechzig am 9.03.13 21:40
Das kommt von das.
achtundsechzig am 9.03.13 21:08
Wenn das mit dir so weitergeht und wegen der Energiepreiserhöhungen
kommste bald deswegen auf 180 ! ;-)
gurkenknif am 9.03.13 21:36
@achtundsechzig am 9.03.13 21:08
Tjaaa, so 'ne Wärmflasche mit Öhrchen hat schon was für sich. ;-))
Allen eine Gute Nacht und einen nicht zu schlimmen Sonntag
wünscht
anita am 9.03.13 21:10
Im Vorblog über Frauen lästern und nun wundern, dass euch keine wärmt.
Das kommt von das.
achtundsechzig am 9.03.13 21:08
Möchte man von höherer Stelle, daß der soziale Friede, auf dem Altar der "Energiewende" geopfert wird?
frillnix am 9.03.13 20:30
So oder so werden die Energiwendekosten auf uns kleinen Bürger umgelegt,
es ist zum resegnieren :-((
Wenn die Energieversorger die gesetze an diese Mistregierung einreichen
werden die 1 zu 1 fast völlig übernommen ;-((!!!
Der Profit darf doch nicht geschmählert werden und die fdp hat wie immer
ihre dreckigen Finger drin.
Habe heute in Sommer geschnitten Holz und gehacktes verheizt, uns
wurde 3 mal warm...;-)
Beim Sägen, oder Hacken, jetzt beim verheizen... ;.)
gurkenknif am 9.03.13 21:04
Ja, die Kernenergie ist im Grunde nicht beherrschbar, aber die überhastete Art und Weise, wie auf Kosten der Bürger, das Projekt " Energiewende " durchgezogen wird, ist äußerst bedenklich. Den "normalen" Bürgern wird immer heftiger die Luft abgedreht. Möchte man von höherer Stelle, daß der soziale Friede, auf dem Altar der "Energiewende" geopfert wird?
frillnix am 9.03.13 20:30
Abrechnung Strom: durch Umstellung auf Energiesparlampen und Veränderung
bei der Herdbenutzung -> 140 € Guthaben (Verbrau knapp 1900 KW)
Heizungsabrechnung 2011/2012 : 260 € Guthaben (keine Ahnung warum).
Also schön neidisch werden. :-)
A. Lukard am 9.03.13 20:15
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Harter Winter...
Sollten sich die „Phlegräischen Feldern“ in Italien nicht beruhigen und sollte es zu einer Eruption kommen brauchen wir uns in Zukunft vielleicht, oder doch, wenn wir Überleben dann Richtig uns Sorgen um unsere Heizkosten machen.
Aber noch ist nicht aller Tage Abend, grummelt das
Sennekind am 9.03.13 20:14
Globale Erwärmung????
HaHaHa!!
Frostbeule am 9.03.13 20:13
Klaus L. am 9.03.13 18:56
Nicht nur der Mieter,
auch der Eigenheimbesitzer bekommt nichts geschenkt.
Speider am 9.03.13 19:58
@ gurkenknif am 9.03.13 19:27
" Und nicht persönlich nehmen ...... "
Wenn den Lappen zu kalt wird gehen sie in die Sauna und anschliessend durch die eisige Luft in das dann realtiv warme Wasser. Aber Sauna kann ja auch nicht jeder.
Und die AKS hilft uns ja auch nicht mehr unsere Heizkosten zu senken, wie früher. Hat alles nachgelassen, früher wenn das Blogthema kam, konnte man sich manchmal schon nachmittags in Rage schreiben. Heute muss man lange warten, wer wartet, friert meistens.
Also wer ist Schuld an den hohen Heizkosten, natürlich die AKS.
Einen erhitzten Abend wünscht das
Sennekind am 9.03.13 19:55
An der Universität Rovaniemi (Lappland) wird ein Langlaufausflug organisiert.
-75°C
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis.
Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.
-120°C
Alkohol gefriert. Folge davon: Der Lappe ist sauer.
-268°C
Helium wird flüssig.
-270°C
Die Hölle friert.
-273,15°C
Absoluter Nullpunkt. Minimale Bewegung der Elementarteilchen.
Die Lappen geben zu: "Ja, es ist etwas kühl, gib´ mir noch einen Schnaps zum Lutschen“
Und jetzt kennt ihr den Unterschied zwischen Lappen und Waschlappen!
:))
Und nicht persönlich nehmen und wems gefällt kann es ja kopieren,
Auto(r) unbekannt
gurkenknif am 9.03.13 19:27
Deutsche Autos springen nicht mehr an.
-26°C
Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.
-29°C
Die Katze will unter den Schlafanzug.
-30°C
Kein richtiges Auto springt mehr an.
Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.
-31°C
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen.
Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für den Frühling.
-35°C
Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen.
Die Lappen schaufeln den Schnee vom Dach.
-39°C
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken.
Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.
-40°C
Das Auto will mit ins Bett.
Die Lappen ziehen einen Pullover an.
-44°C
Mein finnischer Kollege überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.
-45°C
Die Lappen schließen das Klofenster.
-50°C
Die Seelöwen verlassen Grönland.
Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.
-70°C
Die Eisbären verlassen den Nordpol.
An der Universität Rovaniemi (Lappland) wird ein Langlaufausflug organisiert.
-75°C
gurkenknif am 9.03.13 19:05
Es ist alles eine
Frage der Einstellung...,ihr warm oder kaltduscher...Netzfund in 3 teilen!
........................
+10°C
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab.
Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.
+5°C
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.
+2°C
Italienische Autos springen nicht mehr an.
0°C
Destilliertes Wasser gefriert.
-1°C
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.
-4°C
Die Katze will mit ins Bett.
-10°C
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen.
Die Lappen gehen zum Schwimmen.
-12°C
Zu kalt zum Schneien.
-15°C
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
-18°C
Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.
-20°C
Der Atem wird hörbar.
-22°C
Französische Autos springen nicht mehr an.
Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.
-23°C
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.
-24°C
Deutsche Autos springen nicht mehr an.
gurkenknif am 9.03.13 19:01
Der Mieter ist immer der gekniffene Zahlmeister. Egal ob Öl oder Gas teurer werden, er zahlt. Er zahlt doppelt, wenn die Wohnung noch energietechnisch saniert wurde.
Die Regierung ist leider nicht im Stande, dieses Berechnungssytem der Modernisierungsumlage in Höhe von 11% zu ändern. Was nutzt es also dem Mieter, wenn er mickerige 20€/Monat an Heizkosten einspart, er aber 60€/Monat mehr Miete bezahlen muss.
Die Zahlen sind willkürlich gewählt und verdeutlichen nur den Unterschied Einsparung/Mehrausgaben.
Klaus L. am 9.03.13 18:56
Was hierzulande als kalter Winter gilt, ist in Sibirien "Grillwetter"! Die Frage ist: Was können wir von den Sibierern lernen?
Don Promillo am 9.03.13 18:40
Werte Frau Wieseler,
ich als ausgewiesene Frostbeule finde den derzeiten Winter durchaus nicht als zu kalt oder hart. Okay, er war bisher reichlich düster, aber das sagt ja nichts über die Temperaturen.
In den letzten Jahren habe ich jedenfalls schon mehr gefroren. ;-((
Und über den weißen Sch..ß rede ich erst gar nicht. Davon brauche ich nichts mehr. Kann gerne in den Wintersportgebieten runtergehen, aber nicht hier in den Stadtgebieten.
Was die Stromrechnung angeht, haben wir unter 20€ nachzahlen müssen. Beim Gas kommt die Abrechnung erst Ende April. Lassen wir uns überraschen. Wir rennen jedenfalls nicht täglich durch die Wohnung um zu schauen, wo Energie gespart werden könnte.
Gruß
anita am 9.03.13 18:35
Das hat schon Geschmäckle wenn gerade AKS ModeratorInnen sich über gestiegene Heizkosten ärgern oder so tun. Was sollen die wirklich Armen sagen. Genau wie FDP die Daten des Armutsberichts verschönerte, wird hier nicht auf all die Stromsperrungen eingegangen.
Anonym am 9.03.13 18:34
@ Siggi am 9.03.13 18:19
Da fält mier fwas schönes ein.
Der ausstieg aus dem ausstieg aus dem ausstieg aus dem Ausstieg aus dem ausstieg der aus dem ausstieg von dem ausstieg ist der wieder um von dem einen ausstieg von dem ausstieg einens Ausstiegs ist, der wiederum aus dem ausstieg des Ausstiegs das Ausstieges.
Dortmunder 20 am 9.03.13 18:31
Da wird wohl was verwechselt- kalt jawohl das sollen Winter so an sich haben. Denn wo bliebe sonst die Freude auf Frühling und Sommer. Der Unterschied/die Abwechslung ist gewollt von Mutter Natur, wie Tag und Nacht. NUR in dem nun bald vergangen Winter waren es zu viele Tage ohne Sonne am Himmels immer verhangener und zugezogener Himmel - ja die Sonne kann auch im kalten Winter scheinen.
Anonym am 9.03.13 18:28
Zur Ergänzung:
>.... die Heizkosten steigen (direkt oder indirekt) weil...
4.
manche sich die erforderlichen und sinnvollen Wärmedämmungen und Sanierungen einfach nicht leisten können, trotz staatlicher Förderung.
Also, warten wir auf den angekündigten Klimawandel.... sollte der nicht
schon länger da sein ? ;-)
Ralf am 9.03.13 18:23
@ Manfred am 9.03.13 18:17
Ebend, meine ich doch auch.
Dortmunder 20 am 9.03.13 18:21
Da möchte ich an die Laufzeitverlängerung erinnern, die für Angela Merkel wie eine Revolution in der Energieversorgung war;
- das war der Ausstieg vom Ausstieg.
Nach Fukushima hat man sich nochmal über den Begriff "Restrisiko" Gedanken gemacht;
- das war der Ausstieg vom Ausstieg aus dem Ausstieg.
Nichts gegen Lernfähigkeit. Es stört mich nur, wenn der Verbraucher für die Lektionen aufkommen muss. Ausserdem wird die Satzbildung langsam mühsam.
Siggi am 9.03.13 18:19
Frau Wieseler, was verstehen Sie unter einem harten Winter? Die Winter 2010/2011 und 2011/2012 waren m.E. nicht nur schneereicher sondern hatten auch tiefere Temperaturen. Der Winter 2012/2013 war zwar lange kalt, aber die Temperaturen waren nicht so niedrig wie in den vorangegangen Winter. In jedem Haushalt sollte (wenn möglich) laufend geprüft werden wie hoch der Energieverbrauch ist. Und nur dieser Verbrauch kann (eingeschränkt) gesteuert werden. Ansonsten bin ich mir nicht sicher ob Energie (Öl) nicht auch antizyklisch gekauft werden könnte. Aber die Möglichkeiten sind gering eine billige Phase zu erwischen. Und das wissen die Händler.
Manfred am 9.03.13 18:17
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Harter Winter...
Ich liebe harte Winter.
Dafür nehme ich auch gerne die gestiegenen Energiekosten in Kauf.
Gerd am 9.03.13 18:04
Also doch. Schimmel in der Milch. Nicht irgendeiner, sondern das hochgefährliche Aflatoxin. Die Höchstwerte um das Doppelte überschritten, in der Milch von einem Hof im Sauerland. Jetzt wird uns gesagt: Ja, aber diese Milch wird ja verdünnt, in der Molkerei, weil da Milch von vielen Höfen zusammen kommt. Und die Milchmischung ist dann wieder unter dem Grenzwert? Kann ja sein. Aber was ist das eigentlich für ein Grenzwert. Den hat irgendjemand mal festgelegt und er gilt, bis sich herausstellt, dass doch schon weniger von derm Gift schadet. Und was ist mit Kindern, die ja regelmäßig viel Milch trinken (sollen) - und mit Allergikern?
Das zuständige Landesamt hatte also jeden Grund sofort Alarm zu schlagen, als es am 26. Februar die Info bekam: Bei einem Futtermittel-Hersteller am Niederrhein ist Aflatoxin gefunden worden. Warum werden die mit dem verseuchten Futter belieferten Höfe - auch der im Hochsauerlandkreis - erst am 4. März gesperrt? Warum hat man sich sechs Tage Zeit gelassen, in denen die Milchkühe das verseuchte Futter gefressen haben und die Milch mit dem Schimmelgift an Molkereien gegangen ist?
Warum fährt nicht ein Beamter vom Landesamt sofort hin zu der Firma, lässt sich sagen, welche Höfe betroffen sind und sperrt die dann? Tatsächlich hat man sich von der Futtermittelfirma Listen schicken lassen, die aber - irgendwie - nicht stimmten und deshalb hat sich das hingezogen. Von einem Landesamt für Verbraucherschutz erwarte ich etwas anderes.
Der Lebensmittel-Einzelhandel führt den Verbraucher bewusst in die Enge, und beeinflusst damit gezielt unsere Kaufentscheidung!
Einzig und allein werden wir Verbraucher durch den Lebensmittel-Einzelhandel ausgetrickst!
Bei Markenartikel schlagen diese in der Regel 100 Prozent auf den Einstandspreis auf.
Währenddessen sie sich bei No-Name-Artikeln mit einer Marge von ca. 20 Prozent Aufschlag begnügen.
Die nennen dieses Verhalten Mischkalkulation - ich nenne dieses Verhalten reine Abzocke des Verbrauchers!
Bis gestern Abend wusste ich über diese Machenschaften im Lebensmittel-Einzelhandel leider sehr wenig.
Dank einer Talk-Runde im ÖR wurde dieser Schwindel aufgedeckt!
Ein Markenhersteller betonte, dass er für ein bestimmtes Produkt 79 Cent vom Einzelhandel bekäme, dieser Artikel in den Regalen aber für 1,69 Euro dem Verbraucher angeboten wird.
Dieses Verhalten setzt sich in der gesamten Palette der Markenartikel fort!
Der Vertreter des Lebensmittel-Einzelhandel-Verbandes konnte in dieser Runde dem Nichts entgegensetzen!
Markenartikel werden dem Verbraucher also um ca. 25 Prozent überteuert angeboten!
Nicht die Hersteller versuchen uns abzuzocken, sondern der Einzelhandel!
Der Preis sagt also nichts über den Inhalt der Produkte aus!
Gruß,
JAN
JAN am 9.03.13 16:19
Hello Manfred.
Wir sind Europe und denken immer national. Europa Bedeutet viele Wege Fuhren nach Rom. Das Kontrolle kann nur Über Europa Folgen. Wir können die Selbs Kontrolle nicht mehr Trauen. Es ist doch profit Gedanken und nicht kunden Gesundheit das die Leitende macht ist. Jahre lang glück gehabt, einmal Pech-geht doch gut oder?.
Gutte Siegel sind zu kaufen da-es gibt weniger das noch was bedeuten, Noch schlimmer wir Subventionieren die Landwirte die dieser Verdorbene Ware am Markt Bringen-oder wirt das zeug erst schlecht beim zwischen Händler ;-)).
Gut arbeitende Kontroller konnten eine Kreis in 2 tage probe nehmen-Sodas eine 2 Wochendlich Kontrolle leicht zu Bewältgen Ware.
Machs gut Manny.
John
John in Germany am 9.03.13 13:40
Wenn Sie, Frau Wieseler, sich offenbar recht genau informieren und deshalb unsicher sind, ob Sie den Informationen der Behörden (z. B. über die minimale Grenzwertüberschreitung) vertrauen können, dann können sie immer noch über Ihren Verbrauch selbst entscheiden.
Aber, scheinbar häufen sich in letzter Zeit tatsächlich wieder die "Lebensmittel-Skandale".
Als Endverbraucher könnte dann man schon die Bedenken entwickeln, je häufiger und intensiver geprüft wird/würde, desto mehr Missstände werden/würden entdeckt... .
Wenn man sich da noch weiter reinsteigert, landet man womöglich u.a. bei investigativem Journalismus.
Also, nur bitte nicht unnötig "verrückt" machen lassen... .
Ralf am 8.03.13 20:01
Aber mit dem Scherz habe ich doch den 67 zum denken und schreiben ver-
anlast, oder...;-)
gurkenknif am 8.03.13 19:00
Genau.
Ich bemühe mich doch immer, um´s Eck zu denken.
siebenundsechzig am 8.03.13 19:38
Ich fand die Lösung von "siebenundsechzig" viel intelligenter, lustiger und origineller. Nämlich einfach eine Lasagne in den Kühlschrank zu stellen.
HB am 8.03.13 18:43
Ich doch auch werter HB-Männchen, kam aber noch nicht dazu zu antworten...
Aber mit dem Scherz habe ich doch den 67 zum denken und schreiben ver-
anlast, oder...;-)
gurkenknif am 8.03.13 19:00
gurkenknif am 8.03.13 18:37
Ich fand die Lösung von "siebenundsechzig" viel intelligenter, lustiger und origineller. Nämlich einfach eine Lasagne in den Kühlschrank zu stellen.
HB
HB am 8.03.13 18:43
Tür auf Kuh raus Pferd rein Tür zu.
Dortmunder 20 am 8.03.13 14:43
Vollkommen korrekt ! Ich dachte du fällst drauf rein, wie vieleicht manche.
So ist auch das der Nachwelt erhalten geblieben... ;-)
gurkenknif am 8.03.13 18:37
anita am 8.03.13 17:25
Welche Zugvögel sind es denn? Bei uns sind es Kraniche von Süden nach Norden. Wegen eines kurzen Kälteeinbruchs können sie doch nicht ihre innere Uhr abstellen. Wenn da der Leitvogel Abflug kommandiert hat, gehts los. Kleine Rast hier und da, aber ansonsten ab ins Brutgebiet. Es gibt viel zu tun
Manfred am 8.03.13 18:23
@ anita am 8.03.13 17:25
Bei uns fligen die schon sseit ein paar tagen vorbei, grade vor 10 Minuten auch wieder.
Dortmunder 20 am 8.03.13 17:50
Picard42 am 8.03.13 17:30
Vielleicht gar nicht so blöd. Ab Montag soll es hier doch kälter und schneereicher sein als im Westen Sibiriens.
HB
HB am 8.03.13 17:41
@anita am 8.03.13 17:25
Die fliegen gen Osten... blöde Viecher - oder die haben gestern den Wetterbericht nicht geguckt.... ;-)
Picard42 am 8.03.13 17:30
Bei uns sind gerade Zugvögel unterwegs. Fliegen die jetzt zurück nach Hause oder flüchten die vor einem neuen Kälteeinbruch?
Fragen über Fragen - und keine Antwort.
anita am 8.03.13 17:25
John in Germany am 8.03.13 16:15
Hallo John, was ist den richtige Kontrolle. Die bekannten Verkehrswege waren in intensiver Kontrolle. Hier war aber ein anderer Vertriebsweg. Nicht über Niedersachsen, sondern über Belgien kam das Futter nach NRW. Um diese Vertriebswege im Auge zu haben, hilft nur die Selbstkontrolle, die ja hier auch zum Ziel geführt hat. Leider ist danach einiges an Zeit verloren gegangen, sodaß die Milch zum Teil in den Handel kommen konnte,bevor die erhöhten Werte festgestellt wurden.
Manfred am 8.03.13 16:47
Zur Theme.
Wenn richtig kontroliert wirt konte sowas nicht passieren, auser Kriminelle Energie im Speil war???????:
2 Proben beide negative den Der Freigebe, egal ob was. Keine Selbs Kontrolle, den wir haben es Gelernt dies kann man nicht trauen. Oder????.
John in Germany am 8.03.13 16:15
Hi Anite.
Leider Zu, aber eine Antwort zum Frosch war Fällig. Heut zu Tag bleibt man bis Frühstuck, Wir (Oldies) sind meisten zu füß danach nach hause oder mit der Fahrrad. Wenn das eine Schone Sommernacht war, haben wir unser Glück Der Mond Erzählt, Den Als Gentlemen haben wir keine Andere über die Schone dinge von Leben Erzahlen Dürften.
VLG
John.
Anonym am 8.03.13 16:09
@ gurkenknif am 8.03.13 13:37
Sorry das ich erst jetzt antworte, aber wir machen hier grade Frühjahrsputz.
Das kenn e ich auch.
Tür auf Kuh raus Pferd rein Tür zu.
Dortmunder 20 am 8.03.13 14:43
Die Gleichgültigkeit ebenso wie das Motto immer das Billigste beim Lebensmittelkauf ermöglicht erst solche Zustände. Jeder der dann dabei einigermaßen fit ist/bleibt dabei, brüstet sich noch damit. Unterirdisch - gerade dann wenn Zeit und Geldbeutel anderes erlauben würden. Ich würde auch sagen der gesamte Lebensmittelbereich hat sich erst seit paar Jahren/Jahrzehnten dann aber rasant in die verkehrte Richtung entwickelt. Undefinierbare zig industrielle Verarbeitungsstufen durchlaufende NahrungsMittel,LebensMittel spottet schon der Beschreibung. Dann die mit antibiotika/hormonen verseuchten Lebensmittel aus der Masssentierhaltung, die auch noch eine Reise um die halbe Welt hinter sich haben. Schon richtig dass ältere Semester gerade in Kindheit/Jugend all dies noch nicht aßen, nicht essen konnten, weil es ihnen nicht vorgesetzt wurde. Dann sollte man sich auch mit Beispielen zurück halten. Macht doch nichts UNS gehts prima.
Anonym am 8.03.13 14:40
Ich warte, warte, warte... :-))
gurkenknif am 8.03.13 13:37
Ich bin zwar nicht gefragt, aber die Antwort liegt doch auf der Hand: Gib der Kuh eine Lasagne zum Fressen.
siebenundsechzig am 8.03.13 14:28
@ anita
Entschuldigen Sie bitte den Dreher in der Anrede!
Gruß,
JAN
JAN am 8.03.13 14:28
@ anita am 8.03.13 13:52
Hallo Antia!
Vielen Dank für diesen Tipp!
Da Rattengift im Handel nicht mehr frei verkäuflich und somit quasi für die privaten Haushalte nicht mehr zugängig ist, werde ich versuchen, mich gleich mit Kopfsalat einzudecken.
Habe mich Gestern beim Einkauf bereits darüber gewundert, wie man in dieser Jahreszeit Kopfsalat für nur 49 Cent anbieten kann. Dort standen bestimmt 20 Kisten davon. Das Rattengift hatten sie aber nicht gesondert gekennzeichnet!
Die Bio Welle hat sich also auch schon bis zu den Nagern herumgesprochen!
Hoffentlich hilft das Zeug auch gegen Wühlmäuse – werde aber zur Sicherheit noch eine Schüssel Milch daneben stellen! :-)
Gruß,
JAN
JAN am 8.03.13 14:19
Angeblich Rattengift auf Salat entdeckt. ;-((
anita am 8.03.13 13:52
Umverkehrt ist ein grösserer Skandal ! :-))
gurkenknif am 8.03.13 13:57
Auf ein Neues:
Angeblich Rattengift auf Salat entdeckt. ;-((
anita am 8.03.13 13:52
Dortmunder 20 am 7.03.13 22:32
Hallo Dortmunder 20, nachfolgend diese Scherzfrafe versuche zu beantworten:
"Wie kommt eine Kuh in den Kühlschrank ?"
" Tür auf, Kuh rein, Tür zu ! "
Und nun beantworte schnell folgende Frage:
Wie kommt ein Pferd in den Kühlschrank ?"
Ich warte, warte, warte... :-))
gurkenknif am 8.03.13 13:37
@ Gerd am 8.03.13 9:56
Guten Tag, Gerd!
Ich finde Ihre Einstellung gut, und Sie lassen sich auch durch Nichts aus der Ruhe bringen.
Selbst dann nicht, wenn Ihre Gesundheit durch die Nahrungsaufnahme gefährdet sein könnte.
Wenn ich Ihr Alter sehe, so haben Sie sich jedoch mindestens über 40 Jahre lang regional ernähren können, bis etwa Mitte der 80er Jahre.
Seit 30 Jahren etwa führen Sie Ihrem Körper immermehr Industrieprodukte bei der Nahrungsaufnahme zu.
Evtl. verdanken Sie Ihre Gesundheit der Tatsache, dass Sie sich ca. 40 Jahre lang gesund ernähren konnten, da es die anderen Artikel noch nicht zu kaufen gab!
Aber wie reagiert ein Körper, der sich nur von diesen neuen Produkten bisher ernähren konnte?
Wie fühlen sich die Heute 20 bis 30-Jährigen, so sicher wie Sie, oder haben diese Menschen Recht, wenn sie besonders skeptisch auf die Nahrungsmittelindustrie schauen?
Diese Generation hatte in der Masse leider nicht das Glück, sich über einen sehr langen Zeitraum regional ernähren zu können! Und selber kochen sowie zu unterscheiden hat diese Generation leider nie gelernt!
Gruß,
JAN
JAN am 8.03.13 12:35
Sie Höfe müssen doch alle immer größer und das Futter billig importiert werden. Da braucht sich niemand zu wundern, daß die Tiere minderwertiges Futter bekommen! Wir sollten zu den alten und guten Werten zurückkehren und für die Lebensmitteln etwas mehr bezahlen. Dann gibt es wieder qualitativ hochwertige Lebensmittel!!!
maria am 8.03.13 10:57
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Von einem Landesamt für Verbraucherschutz erwarte ich etwas anderes…
Ich erwarte gar nichts von einem Landesamt für Verbraucherschutz. Aus diesem Grund kann von mir aus ein solches Amt und alle übergeordneten Ministerien gleich mit abgeschafft werden.
Wie ich früher schon mal schrieb:
Wir kaufen ganz bewußt nicht "öku“! Wir kaufen ganz bewußt billig! Wir essen ganz bewußt immer das, auf das wir gerade Appetit haben!
Und oh Wunder, meine Frau und ich sind kerngesund und erfreuen uns unseres Lebens (inzwischen 70 und 68 Jahre alt).
Immer wenn wir etwas über einen "Lebensmittelskandal“ hören oder sehen oder lesen, wird sofort der Sender gewechselt bzw. in der Zeitschrift eine oder mehrere Seiten weiter geblättert.
Es interessiert uns einfach nicht mehr, diese Sensationsgier nach Skandalen.
Gerd am 8.03.13 9:56
#burkhard am 7.03.13 19:30
Die Aflatoxine befindet sich im Tierfutter, wenn die Kuh das mit dem Schimmelpilz verseuchte Tierfutter frisst kann das Gift in die Milch gelangen.
Wenn man zuviel dieser Aflatoxine zu sich nimmt, kann das z.B einen bösen Leberkrebs oder andere Krebsarten entstehen lassen.
Gerne halten sich die Aflatoxine auch im schimmeligen Brot oder Nüssen auf.
susemel am 8.03.13 9:22
@ gurkenknif am 7.03.13 21:42
Kenne ich, kann man auch mit Erwachsenen machen. Hat irgendetwas mit dem Gehirn zu tun, weil man ja gesagt hat das der Kühlschrank weiß ist und Milch ja auch weiß ist sagt man Milch, aber wie man genau auf Milch kommt weis ich nicht. Davon gibt es mehrere Sprüche und auch Sachen. Auch soll man so und so oft eine bestimmte Zahl oder Farbe sagen und dann wird man gefragt wie viel etwas hat oder wie viel es von etwas gibt bzw welche Farbe etwas bestimmtes hat., und man antwortet mit einer falschen Antwort liegt daran will man vorher so oft die eine bestimmte Zahl bzw Farbe so oft gesagt hat.
Dortmunder 20 am 7.03.13 22:32
""Und damit kerry ich mich ins Bett... ;-)
Picard42 am 7.03.13 21:46""
Sie haben gut Lachen. 1,49€/250gr. kann ich mir nicht erlauben. :-))
Klaus L. am 7.03.13 22:03
@Klaus L. am 7.03.13 21:41
Welche Kühe sind denn nun die Besten? Die holländischen oder die friesischen?
Die irischen! Das liegt an der gesunden Luft, den saftigen Weiden - und den tiefenentspannten Bauern.
Und damit kerry ich mich ins Bett... ;-)
Picard42 am 7.03.13 21:46
Stellt mal euren Kindern oder Enkel folgende Scherzfrage:
"Welche Farbe hat ein Kühlschrank ?"
Normalerweise würde das befragtes Menschlein antworten: Weiss!"
Nächste Frage: Was trinkt eine Kuh ?
Viele Antworten darauf völlig ,aber falsch; "Milch" !
Nee, nee ,Kühe trinken immer noch Wasser !
Viel Spass beim ausprobieren...;-)
gurkenknif am 7.03.13 21:42
JAN am 7.03.13 21:28
Welche Kühe sind denn nun die Besten? Die holländischen oder die friesischen?
Klaus L. am 7.03.13 21:41
Sennekind am 7.03.13 21:04
So nachtragend sind die Serben? Hätte ich nicht gedacht.
Mit dem Trunk zur Nacht meinen Sie doch nicht verdünntes Bier? Also, da könnte ich bessere Vorschläge machen.
Sei`s drum. Nächtle und gut Schluck
Klaus L. am 7.03.13 21:34
Guten Abend,
jedes Land in der EU geht anders mit seinem Milchvieh um, und hat andere Gesetze!
In den Niederlanden z.B. wird das Milchvieh per Gesetz in zwei Gruppen aufgeteilt (das liegt an einer bestimmten Krankheit oder an einem bestimmten Virus der Kühe).
Die Milch der einen Gruppe darf nur für den Export genutzt werden, und nicht im Inland einer Vermarktung zugeführt werden. Und die Milch der unbelasteten Kühe ist für den einheimischen Markt in den Niederlanden bestimmt.
Daher empfehle ich Jedem, der im Grenzgebiet zu den Niederlanden wohnt, sich seine frische Milch dort zu besorgen.
Das mit der Einteilung der Milchkühe in zwei Gruppen gibt es in den Niederlanden bereits seit mehreren Jahren.
Nur die Verbraucher hier werden nicht darauf hingewiesen, dass die Milchbauer in den Niederlanden die Milch ihrer Kühe trennen müssen, von Amtswegen!
Milch ist eben nicht gleich Milch!
Gruß,
JAN
JAN am 7.03.13 21:28
Manfred am 7.03.13 21:09
Es geht ja nicht nur um die Milch. Ich wollte hier alle jüngsten Lebensmittelskandale einbeziehen. Die Älteren natürlich auch.
Der Resignation war auch eine kleine Portion Ironie beigemengt, die aber nicht ausgewiesen wurde.
Walther G. am 7.03.13 21:16
@anita am 7.03.13 20:41
Danke! Nach den Themen der letzten Tage, war es mir ein Bedürfnis, das Kind beim Namen zu nennen. Oder soll ich sagen:" Die V-----------.
Klaus L. am 7.03.13 21:13
Walther G. am 7.03.13 20:47
Diese Rohmilch ist weder Bio noch von einem Bauernhof vertrieben. Sie ist, so blöd wie das klingt, durch die Massenverarbeitung nicht mehr gesundheitsschädlich.
Manfred am 7.03.13 21:09
@ Klaus L. am 7.03.13 20:36
" Danke für Euer Verständnis "
An der ganzen Misere sind doch nur Joschka und Gerd schuld. Das ist die Rache der Serben. Einfach mal so die Bundeswehr nach dem Kosovo schicken.
Das gibt schon mal einen Konter.
Milch macht müde Männer munter, so sieht man dann die Milch auch bunter.
Deswegen trinke ich jetzt auch etwas anderes und entbiete den Gruß zur Nacht, das
Sennekind am 7.03.13 21:04
Da kann ich nur sagen und das ist das letzte was ich zu diesen ständig wiederkehrenden Thema heute sagen tuhe.
Guck watt de machen tust.
Dortmunder 20 am 7.03.13 20:53
Dann kaufe und esse ich ab jetzt nur noch den billigsten Dreck vom Discounter.
Nix mehr mit Öko, Bauernhof, Freiland oder glücklichen Kühen.
Da weiss ich wenigstens, dass es Müll ist und bezahle den nicht auch noch teuer.
Walther G. am 7.03.13 20:47
@Klaus L. am 7.03.13 20:36
Daumen ganz hoch. :-)))
anita am 7.03.13 20:41
Schlimm ist, dass in der Milch giftige Substanzen vorhanden sind. Noch schlimmer ist, dass der verbrecherische Futtermittelhersteller nur den drohenden Zeigefinger des Gerichtes zu spüren bekommt.
@AkS: es tut mir leid, das verbrecherisch ist mir so raus gerutscht. Ich ändere es gleich in irregeleiteten, auf Geld versessenen, raffzähnigen Gierlappen der nur das Wohl seiner Mitarbeiter im Auge hat, um.
Danke für Euer Verständnis
Klaus L. am 7.03.13 20:36
@ Dortmunder 20 am 7.03.13 19:32
Hallo Dortmunder,
natürlich meine ich Frischmilch, um beim Thema zu bleiben, denn darum geht es doch!
Dank der großen Zauberkraft in der Nahrungsmittelindustrie wurde Frischmilch über Nacht 28 Tage gekühlt haltbar gemacht!
Darum kaufe ich Frischmilch nur noch, wenn diese noch mindestens 21 Tage haltbar ist.
Dafür muss ich jedoch oft in mehrere Geschäfte laufen, um Frischmilch mit diesem Verfallsdatum zu finden, welche noch mindestens drei Wochen haltbar ist.
Schönen Abend noch!
Gruß,
JAN
JAN am 7.03.13 20:22
Ich hab da mal 'ne Frage.
Ich hab mal gelernt, dass Kühe Milch geben (und Pferde (Schimmel) Tee.
Gilt das nicht mehr?
fragt
verbunden mit den besten Wünschen für eine sorgenfreie Nacht
anita am 7.03.13 20:10
Sehr geehrte Frau Wieseler,
"... Warum fährt nicht ein Beamter vom Landesamt sofort hin ..."
Zwei Gründe:
1) Der Staat wurde durch die Neoliberalen ausgeblutet, kaputtgespart und dadurch handlungsunfähig gemacht. Privat vor Staat ist das Motto der Neoliberalen, was auch von der AKS häufig propagiert wurde.
2) Das notwendige Geld für einen funktionierenden Staat haben die Banken bekommen.
" Aber was ist das eigentlich für ein Grenzwert?"
Richtig, jemand hat ihn festgelegt, woher sollte er auch sonst kommen. Einerseits nach den gegenwärtigen biologisch-medizinischen Erkenntnissen und der verfügbaren Analytik sowie andererseits nach den Produktionsanlagen.
In der chemischen Industrie galten z.B. zunächst maximale Arbeitsplatzkonzentrationen, denen die Menschen ausgesetzt werden durften, dann gab es biologische Arbeitsplatztoleranzwerte. Und jede Menge Ausnahmen. Wenn ein Produkt nicht anders hergestellt werden konnte, durfte weiter gepanscht werden.
Der rote Rainer am 7.03.13 20:07
Es ist höchste die bäuerliche Landwirtschaft zu förden, statt eine skrupelose Argrarindustrie zu subventionieren, welche rücksichtlos sämtliche gewinnoptimierten Ideen aus Gentechnik und der chemischen Industrie in die Tat umsetzt. Jede Woche ein neuer Lebensmittelskandal, verseuchte Böden und Flüsse. Der Alflatoxinskandal ist Fortsetzung einer Spirale, die ausschließliche auf Profit ausgerichtet ist, hier spielen weder Verbraucher, noch Tiere, noch die Umwelt eine Rolle. Nachdem wir seit einigen Jahren unseren subventionierten Mais in Biogasanlagen verfaulen lassen, muss natürlich verschimmelter Mais aus Serbien eingeführt werden.
Anonym am 7.03.13 20:07
>>>Ja, aber diese Milch wird ja verdünnt, in der Molkerei, weil da Milch von vielen Höfen zusammen kommt.
...was ja sehr gut ist. Durch das Mischen ist es sehr unwahrscheinlich, dass die verkaufte Milch den Grenzwert überschreitet. Würde man direkt ab Einzelkuh beim Bauern kaufen, und der hätte zufällig gerade einen Sack schimmligen Mais verfüttert, könnte man sich da ganz schön was reinziehen.
Lebensmittel, die bekanntermaßen den Grenzwert überschreiten, mit unbelasteten zu verdünnen und das Gemisch zu verkaufen, ist dagegen verboten soweit ich gerade gelesen habe.
>>>Und was ist mit Kindern, die ja regelmäßig viel Milch trinken (sollen) - und mit Allergikern?
Was soll mit Allergikern sein? Milchallergiker trinken keine Milch, und Schimmel-Allergiker sind m.W. gegen die Sporen allergisch und nicht gegen's Aflatoxin.
Meckerpott am 7.03.13 19:51
>>>Und was sagt der Grenzwert für EIN Nahrungsmittel aus, wenn sich z. B. Aflatoxin noch in zehn anderen Nahrungsmitteln befindet?
HB am 7.03.13 19:23
Für die anderen zehn gibt es ebenfalls Grenzwerte. D.h. es wird sichergestellt dass Sie insgesamt ziemlich wenig von dem Zeug aufnehmen.
Nochmal: Unsere Großeltern, die die kleine schimmlige Stelle vom Brot geschnitten und den Rest gegessen haben, die Milch und Fleisch von Bauernhöfen kriegten wo garantiert auch der letzte Gammel noch verfüttert wurde, hatten garantiert eine weit höhere Aflatoxinbelastung als wir heute.
Meckerpott am 7.03.13 19:42
burkhard am 7.03.13 19:30
Fraglich ist nicht, ob geprüft wird sondern wann geprüft wird. Im Moment sieht es so aus als seien die Werte nur in einem Betrieb überschritten. Wenn also nur diese Milch geprüft wurde, hätten die Werte auffallen müssen. Wenn aber der Molkereiwagen vor der Prüfung die Milch bei mehreren Betrieben gesammelt hat und dann eine Verdünnung stattgefunden hat, fallen die Werte nicht mehr auf. Immer unterstellt, dass im Bereich der Molkerei nur ein Betrieb befallen war.
Manfred am 7.03.13 19:40
@ burkhard am 7.03.13 19:30
" also, wir hätten gemerkt wenn schimmel oder ähnliches in der milch gewesen wäre. "
Die haben das auch in der Molkerei bemerkt, als der Schimmel wieherte.
Da haben sie den Fehler gemerkt, der Schimmel ist jetzt auf dem Weg zur Lasange. So ist allen geholfen bemerkt das
Sennekind am 7.03.13 19:39
Interessant wäre auch mal der geschönte Armutsbericht der Regierung.
susemel am 7.03.13 19:17
Was! Ist die ReGIERung schon in die Armut verfallen??
Wellblech am 7.03.13 19:38
Koennen wir nicht lieber über gierige Baenker oder inkompetente Politiker diskutieren?
Das war noch nie da.
Ausserdem ist schon lange kein falscher Doktortitel entdeckt worden.
Lapislazuli am 7.03.13 19:34
@ JAN am 7.03.13 19:11
Meinen sie H Milch? wir kaufen eh nur H Milch. Mir geht es auch gar nicht mal so um das Thema selbst auch wenn ich da sagen muss nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, es geht mir einfach nur darum das die AKS nicht dazu in der Lage ist mal ein vernünftiges Thema auszusuchen bzw, mal andere Themen dran nimmt und nicht andauernd die Themen wieder holt werden, die oft auch nichts mit NRW zu tun haben, dazu kommt noch das die AKS offensichtlich nicht dazu in der Lage ist ihren eigenen Blog richtig zu führen, was ich damit meine dürfte ja jedem klar sein, kleiner Tipp komisches Löschen.
Dortmunder 20 am 7.03.13 19:32
also, als ich den beruf Molkereifacharbeiter gelernt habe, wurde von jedem Hof die Milch, bevor sie verarbeitet wurde geprüft.
Ist das heute nicht mehr so??
also, wir hätten gemerkt wenn schimmel oder ähnliches in der milch gewesen wäre.
AKS? ist die Milch in den Handel gekommen oder hat man vorher gemerkt das bestimmte Höfe Schimmel in der Milch hatten?
istv das jetzt panikmache oder was?
burkhard am 7.03.13 19:30
Man bräuchte mal eine Aufstellung, in der alles, was sich in der Nahrung befindet, addiert wird. Sonst fällt ja alles durchs Sieb, was knapp unter den Grenzwerten liegt.
Und was sagt der Grenzwert für EIN Nahrungsmittel aus, wenn sich z. B. Aflatoxin noch in zehn anderen Nahrungsmitteln befindet?
Frage ich mal so dumm.
HB
HB am 7.03.13 19:23
Lebensmittelskandal der wievielte?
Wen schockt es noch?
Interessant wäre auch mal der geschönte Armutsbericht der Regierung.
susemel am 7.03.13 19:17
Und was ist mit Kindern, die ja regelmäßig viel Milch trinken (sollen)
Sollen soll keiner auch kein Kind, müssen auch nicht. Milch ist Muttermilch und nur das menschliche Wesen trinkt als einziges Wesen auf der Erde sogar als Erwachsener noch Muttermilch und reagiert deshalb oft genug allergisch, weil er damit überfüttert wurde. Das was an Vitaminen & Co in der Milch ist, kann man sich auch woanders holen.
Und nu ess ich mein Bütterken mit Schimmelkäse und warte geduldig auf das nächste Vergiftungs-Thema...
Emma am 7.03.13 19:14
Frau Wieseler,
nun verlangen sie mal nicht Unmöglichkeiten. Wenn das Amt eine Liste mit Betrieben bekommt, dann ist das egal ob die Liste im Amt abgegeben wird oder ob ein "Beamter" die Listen abholt. Dann ist es schlichtweg unmöglich, dass alle betroffenen Betriebe und die Milch innerhalb kürzester Zeit überprüft werden. Dass der betroffene Betrieb erst in der Zweitfassung auftaucht, ist überprüfenswert. Die Frage ist doch noch: Was ist mit den anderen Betrieben, die mit dem Futter versorgt worden sind? Ist die Milch überprüft und warum auch immer nicht mit Aflatoxin befallen?
Manfred am 7.03.13 19:13
@ Dortmunder 20 am 7.03.13 19:01
Hallo Dortmunder,
falls Sie es noch nicht wissen sollten, mittlerweile gibt es länger haltbare Milch!
Darum hält sich dieses Thema auch länger hier im Blog.
Das wird hier erst kein Thema mehr sein, wenn diese Milch sauer ist!
Gruß,
JAN
JAN am 7.03.13 19:11
Warum leben wir eigentlich noch, so vergiftet wie wir sind???
Nudge am 7.03.13 19:03
Ich kann das als Blogthema nicht mehr Lesen, ehrlich AKS gibt es nichts wichtigeres aus NRW? klar ist das hier auch wichtig aber wir haben doch schon sehr oft in der letzten Zeit darüber diskutiert. Irgendwo ist doch all unser Essen vergiftet und das schon seit Jahren und es gibt uns Menschen noch.
Dortmunder 20 am 7.03.13 19:01
@ Sennekind am 7.03.13 18:45
Guten Abend, Sennekind,
die Engländer sind doch nicht lebensmüde, die hohen Grenzwerte im eigenen Land nutzen sie aus, um diese belastete Milch in die EU-Staaten zu exportieren!
Und Dank der länger haltbaren Milch (Haltbarkeitsdauer = 28 Tage) kann diese Milch ungehindert in jeden Zipfel der EU gelangen!
Die erhöhten Grenzwerte in Großbritannien machen ihre Milch zu einem Exportschlager!
Gruß,
JAN
JAN am 7.03.13 19:01
Ich war Kind in Deutschland - und hab´s überlebt! Möchte nicht wissen, was früher alles in den Lebensmitteln rumschlunzte. Dank Globalisierung gibt´s keine Langeweile mehr und jeden Tag einen Skandal.
Eigentlich sollten unsere Ämter mittlerweile etwas aufgeweckter, schneller reagieren - sind wohl noch im Lernprozess ;-)
Uwinho am 7.03.13 18:59
>>>was ist das eigentlich für ein Grenzwert. Den hat irgendjemand mal festgelegt und er gilt, bis sich herausstellt, dass doch schon weniger von derm Gift schadet.
Jedes einzelne Molekül Aflatoxin schadet. Das ist lange bekannt. Es gibt auch Länder mit einem Grenzwert von Null, Polen zB laut Wikipedia. Was auch nicht heißt dass da dann kein Gift drin wäre, sondern nur unter der Nachweisgrenze - wenn man denn wirklich alles kontrolliert.
In Indien ist der Grenzwert zehnmal so hoch wie hier. Da leben sie auch.
Die Grenzwerte sind ein Kompromiss aus gesund und machbar. Es ist nunmal so dass Sachen schimmeln. Das lässt sich nicht vermeiden. Also kommt unvermeidlich ab und zu etwas Schimmel irgendwo rein (Futter, Mehl, ...). Man hat nun beschlossen, dass nicht alles wo eine winzige Spur Schimmel drin ist weggeworfen werden muss.
Meine Oma hat oben den Schimmel von Joghurt oder Marmelade abgehoben und den Rest gegessen. Damit hätte man vermutlich einen Tank Milch 'vergiften' können.
Meckerpott am 7.03.13 18:53
Frau Wieseler - Sie schreiben:
"Tatsächlich hat man sich von der Futtermittelfirma Listen schicken lassen, die aber - irgendwie - nicht stimmten und deshalb hat sich das hingezogen."
Vielleicht wegen zu strengem Datenschutz?
Weiterhin schreiben Sie:
"Warum fährt nicht ein Beamter vom Landesamt sofort hin zu der Firma, lässt sich sagen, welche Höfe betroffen sind und sperrt die dann?"
Vielleicht will man ja steuerzahlenden Betrieben nicht die Einkunftsquellen trockenlegen? Denn dann zahlen die ja keine Steuern mehr. Da sollen die doch lieber weiter verunreinigte Milch verkaufen. Solange kein Grenzwert überschritten wird.
Mal sehen wie lange der gerade erst ins Amt gekommene niedersächsische, grüne Verbraucherminister noch jede Lebensmittelverunreinigung an die große Glocke hängen will. Der Remmel in NRW ist ja auch schon ruhiger geworden. Ewig lässt sich die Ernährungsindustrielobby den Zirkus doch auch nicht gefallen.
Gernfried2000 am 7.03.13 18:50
@ Werner Günther am 7.03.13 18:20
" Kann man überhaupt noch ein Lebensmittel genießen? "
Ja. Wenn man sich ohne viel Nachdenken sih auf das Essen konzentriert.
Unser Milch, di hier angeprangert wird, darf in GB verbraucht werden. Die haben bei den Höchstwerten einen 10 mal so hohen Wert wie hier. Aber wenn wir hier sterben müssen, wegen der Werte, was machen denn dann die Freunde von der Insel fragt ganz unschuldig das
Sennekind am 7.03.13 18:45
@Werner Günther am 7.03.13 18:20
"Ich habe Lust nach Tschernobyl auszuwandern,dort weiß ich wenigstens wo ich dran bin?"
Zum 25-jährigen gab es einige Dokumentationen über Tschernobyl. Interessanterweise habe ich keine dreiköpfigen Katzen o.ä, gesehen, alles wirkte friedlich und gesund.
Vielleicht sollten wir uns mal informieren, wie die Zeit "nach" Hiroshima eigentlich in bezug auf die Menschen verlaufen ist.
Gruß
anita am 7.03.13 18:44
@aks
Nebenbei gefragt, passiert ausser Lebensmittelskandalen wirklich nichts anderes in NRW, über das man berichten könnte?
Der Appetit ist uns doch sowieso schon vergangen - wir könnten mal etwas Aufmunterung brauchen. :-((
Das ist mein heutiger Löschbeitrag, wie ich die aks so kenne.
Grúß
anita am 7.03.13 18:38
@ Werner Günther am 7.03.13 18:20
Guten Abend, Werner Günther,
die Reise nach Tschernobyl können Sie sich sparen!
Wenn Sie es möchten, können Sie zu bestimmten Jahreszeiten mit Produkten, welche strahlenbelastet sind, Ihren Speiseplan anreichern!
Pfifferlinge, Heidelbeeren, sowie jede Art von Wild, liegen schmackhaft in den Auslagen der Supermärkte und Discounter.
Während Heute noch in Süddeutschland ca. 35 Prozent des erlegten Wildes wegen zu hoher Strahlenbelastung nicht in den Verkehr gebracht werden darf, und entsorgt werden muss, dürfen die Produkte aus anderen Ländern ungehindert hier verkauft und verzehrt werden, da in den Herkunftsländern andere Grenzwerte für die Strahlenbelastung gelten!
Ich wünsche Ihnen noch einen guten Appetit, und schonen Sie Ihre Reisekasse!
Gruß,
JAN
JAN am 7.03.13 18:37
"Warum fährt nicht ein Beamter vom Landesamt sofort hin zu der Firma, lässt sich sagen, welche Höfe betroffen sind und sperrt die dann? Tatsächlich hat man sich von der Futtermittelfirma Listen schicken lassen, die aber - irgendwie - nicht stimmten und deshalb hat sich das hingezogen. Von einem Landesamt für Verbraucherschutz erwarte ich etwas anderes. "
Werte Frau Wieseler,
wie hätten Sie es denn gerne? Das Landesamt hat die Listen angefordert, wie Sie es wünschen. Dass man ihnen dann postwendend die falschen Höfe genannt hat, ist doch nicht die Schuld des Amtes, oder? Da müsste man meiner Meinung nach die F-Firma wegen Betrug und arglistiger Täuschung anklagen und den Laden dicht machen.
Abgesehen davon, wir (fr)essen und atmen soviel Dreck, da kommt es wohl auf ein paar Schimmelsporen auch nicht mehr an.
Gruß
anita am 7.03.13 18:31
Ich habe Lust nach Tschernobyl auszuwandern,dort weiß ich wenigstens wo ich dran bin?
Kann man überhaupt noch ein Lebensmittel genießen? Ich habe das Gefühl das wir von der Lebensmittelindustrie als Versuchkaninchen mißbraucht werden.
Werner Günther am 7.03.13 18:20
Ich habe jedes Verständnis für einen Kunstsammler, der belegen möchte, dass sein van Gogh ein Echter ist. (Erst recht natürlich, wenn dieser Kunstsammler - wie in unserem Fall - ein Nordrhein-Westfale ist ...)
Es geht um Geld. Und für einen Profi-Sammler natürlich auch um die Ehre, das richtig erkannt, eine echte Entdeckung gemacht zu haben. Wir erinnern uns, "Der Schrei" von Edvard Munch ist für knapp 120 Millionen Dollar weg gegangen. Und der Kölner Sammler liegt bestimmt nicht ganz falsch, wenn er auf 50 Millionen hofft für das "Stillleben mit Pfingstrosen", wenn es denn ein echter van Gogh ist.
Es gab Gutachten, die sagen: "Ja, kann gut sein." Es gab ein "Nein" vom Van-Gogh-Museum in den Niederlanden und dann gibt es ein Haar. Irgendwie rötlich, in der Farbe festgeklebt. Und eine DNA-Untersuchung soll zeigen, ob das Haar von Vincent van Gogh stammt. Wenn sich denn dessen DNA auftreiben lässt.
So weit, so spannend die Geschichte. Aber bin ich wirklich die Einzige, die sich fragt: Worum geht es hier eigentlich? Doch wohl um ein Bild. Um Kunst. Vollkommenheit. Pinselstrich. Formen. Farben. Aber irgendwie auch nicht. Denn dieses Meisterwerk wird eben erst dann wirklich wertvoll, wenn es von van Gogh ist. Das hat dann aber die gleiche Bedeutung, wie die Frage, ob die schwarzen Lederhandschuhe mit den Nieten bei der Auktion wirklich von Michael Jackson sind. Oder?
@ Manfred am 6.03.13 18:52
Hallo Manfred,
das BVG wird sich natürlich nun der Sache annehmen müssen!
Und das mit der EU hat Mutti doch geschickt eingefädelt, da sie im Vorfeld bereits ahnen konnte, wie dieses Urteil ausfallen würde.
Nun kann Mutti die Sache mit den Großverbrauchern erst einmal in aller Ruhe hier aussitzen.
Bevor sie da nun tätig wird, verweist sie uns alle nach Brüssel, weil dort die Sache auf europäischer Ebene geprüft wird.
Diese Sache hat sie bis zum Wahltermin erst einmal vom Hals!
Ihnen noch einen schönen Abend!
Gruß,
JAN
JAN am 6.03.13 19:15
JAN am 6.03.13 18:22
Nur mal eine Frage am Rande:" Kann ein OLG ein Gesetz für verfassungswidrig erklären lassen?" Wohl kaum.
Vielleicht haben sie die Prüfung beim BVG beantragt.
Es soll doch auch auf europäischer Ebene eine Prüfung laufen, ob die Befreiung gegen europäisches Subventionsrecht verstößt (Habe ich heute im Radio gehört.
Manfred am 6.03.13 18:52
Was ist eigentlich, wenn das Haar vom Pinsel stammt, den der Maler benutzte und es sich um ein Roßhaar handelt? Sind wir dann wieder bei der Lasagne ;-)
Uwinho am 6.03.13 18:40
@ MeineEine am 6.03.13 16:21
Dass das OLG Düsseldorf beispielsweise die Netzkostenbefreiung großer industrieller Stromverbraucher gekippt hat,…
Hallo, MeineEine,
die haben die Befreiung sogar für verfassungswidrig erklärt!
Das wird aber nichts nutzen. Mutti und Altmeier werden sich etwas Neues ausdenken, um den Rösler bei Laune zu halten.
Aber stellen wir uns einmal vor, der van Gogh wäre am Ende wirklich echt, könnte es sich dann bei diesem Bild evtl. um Beutekunst handeln?
Oder sind die Vorbesitzer bereits jetzt bekannt?
Gruß,
JAN
JAN am 6.03.13 18:22
MeineEine am 6.03.13 16:21
Unsere Ministerpräsidentin hat offensichtlich in Abwesenheit der Intendantin unseren geliebten Haussender auf Wahlkampfmodus getrimmt.
Alle diese Themen belgen die Unfähigkeit von Schwarz/Gelb in Berlin.
Da lauern die aufrechten Sozialdemokraten halt auf einen Stolperer unser Frau Dr. Merkel
Elisabetta Krawallowska am 6.03.13 17:23
Ich staune schon seit einiger Zeit über die Vielfalt der Themen der AKS. Lebensmittelskandal, Lebensmittelskandal, Manager- und Bankerbashing, Banker- und Managerbashing und jetzt - der ultimative Lichtblick - wirklich etwas, das ganz NRW direkt im Kerne trifft.
Dass das OLG Düsseldorf beispielsweise die Netzkostenbefreiung großer industrieller Stromverbraucher gekippt hat, ist dabei ja total unwichtig und auch keiner Diskussion würdig. Da verhindert ein Gericht also die Komplettabwälzung der Netzkosten auf die privaten Stromkunden aber das hat in der AKS offensichtlich keinen Stellenwert.
MeineEine am 6.03.13 16:21
Manfred am 6.03.13 15:59
Da habe ich ja leider keine Chance bei der Schatzsuche, da unser Haus weder Keller noch Dachboden hat.
ME am 6.03.13 16:20
Emma am 6.03.13 12:48
Das ist der falsche Ort. Es wurde doch schon mal berichtet, dass die Werke alter Meister gefunden wurden. Aber auf dem Dachboden nicht im Keller.
Manfred am 6.03.13 15:59
@ Dortmunder 20 am 6.03.13 13:51
@ Gertrud am 6.03.13 13:46 heute verstehe ich sie einfach nicht.
Nur heute? ;-)
Ich frage mich, warum sie jetzt auch noch ihre Beiträge überall doppelt- und dreifach posten muss, ob sie zum Thema gehören oder nicht. Im anderen Blog wurde sie gelöscht. Das hat was, wenn eine Gertrud anderen immer erzählen muss, wie sie sich zu benehmen haben aber sie selbst hält sich nicht dran...
Emma am 6.03.13 13:57
@ Gertrud am 6.03.13 13:46
Wie jetzt? heute verstehe ich sie einfach nicht.
Dortmunder 20 am 6.03.13 13:51
Emma am 6.03.13 13:34
Es hat was Emma.
Gertrud am 6.03.13 13:46
Emma,
Ach so, und weil das so war muß das so bleiben ja.
Daß es heute weit mehr daovn gibt etwa 10 % der Bevölkerung
macht ja nix so lange man nicht selbst betroffen ist.
Daß es weltweit noch mehr sind macht auch nix. Wem ders glaubt.
Lieber eine rosarote Brille und Mitgefühl als kalt wie Hundeschnautze
und ne Giftspritze.
Gertrud am 6.03.13 13:10
Einige Menschen haben ja echte Probleme. Solche Sorgen hätte ich auch mal gerne, ich muss mal in meinen Keller gucken, ob sich da nicht was Nettes findet außer Mäuse und Kartoffeln...
Emma am 6.03.13 12:48
Guten Morgen!
In der niederländischen Presse ist man sich einig, so leicht wird man sich keinen angeblich echten van Gogh unterjubeln lassen.
Und so lange die Experten in den Niederlanden bei ihrer bisherigen Meinung bleiben, wird dieses Gemälde auf einer Auktion keine Beachtung finden können.
Dann bleibt am Ende nur noch der Gang zum Trödelmarkt damit! :-)
Gruß,
JAN
JAN am 6.03.13 11:15
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Ich habe jedes Verständnis für einen Kunstsammler…
Ich nicht.
Zitat:
… Denn dieses Meisterwerk wird eben erst dann wirklich wertvoll, wenn es von van Gogh ist …
Ihre Sorgen möchte ich haben. Ob das Bild echt ist oder nicht echt ist, geht mir so was am P… vorbei.
Aber trotzdem Danke, daß Sie, Frau Wieseler, dieses sehr wichtige Thema endlich mal hier im Blog angesprochen haben.
Gerd am 6.03.13 10:00
Geniesst morgen den zu erwartenden schönen Tag. Ins Museum könnt ihr beim nächsten Regen gehen
wünscht
anita am 5.03.13 21:50
@ gurkenknif am 5.03.13 21:42
Das würde bestimmt auch noch jemand ausstellen, ich erspare mir lieber weitere Details, ich sage nur..... eh ich meinte ICH SAGE NUR igittt und bääääääää.
Dortmunder 20 am 5.03.13 21:48
das beste vom tage. kann weg.
Putzfrau am 5.03.13 21:30
Sie sollten doch nicht die Badewonne sauber machen....
gurkenknif am 5.03.13 21:47
Wer als Künstler früher stirbt, ist auch früher reich.
KuKenner am 5.03.13 19:59
Beethoven war so taub, daß er sein sein Lebenb lang dachte, er malt.(Unbekannt)
gurkenknif am 5.03.13 21:25
das beste vom tage. kann weg.
Putzfrau am 5.03.13 21:30
Beethoven war so taub, daß er sein sein Lebenb lang dachte, er malt.(Unbekannt)
gurkenknif am 5.03.13 21:25
@gurkenknif am 5.03.13 20:49
Haben Sie keine Hobelspäne, damit kann man wunderbar Plastiken anfertigen. Ist übrigens ein Vorschlag für Kinderbelustigung an Regentagen. Hobelspäne, etwas Kleber - gibt tolle Dinge. :-))
Geht natürlich nur, wenn man eine Tischlerei in der Nähe hat. (Danke, Herr Sellung!)
anita am 5.03.13 21:01
Wenn ihr wollt so kann ich euch ein einen Zentner Holzspäne zusenden, und wenn
ihr euch einen Baum eurer Wahl zusammengebastelt habt, nennt es Kunst!
Titel: "Die Kunst des Unmöglichen" Guten Abend noch, denn ich habe heute
Nachmittag meinen Garten grosszügig aufgeräumt und die Vögelchen
klatschten Beifall in Form von Gepispe... ;-) Sehr schön zu Hören !
gurkenknif am 5.03.13 20:49
Im Besucherbuch einer Düsseldorfer Kunstgalerie steht die Rubrik: „Grund Ihres Besuches“.
Eine Eintragung: „Wolkenbruch!“
anita am 5.03.13 20:36
Echt, jetzt?
Bei diesem Thema bin ich leider sprachlos!
Ich wünsche Allen noch einen schönen Abend!
Gruß,
JAN
JAN am 5.03.13 20:36
Können die Beiträge weg oder sind die Kunst?
Putzfrau am 5.03.13 20:31
So sind se halt,die kunstkenner: haben alle einen an der klatsche.
Anonym am 5.03.13 20:23
@ anita am 5.03.13 20:03
Das Frage ich mich auch.
Dortmunder 20 am 5.03.13 20:21
@Kritikus am 5.03.13 19:41
Das ist aus dem wirklichen Leben der sogenannten neureichen Kunstmäzene und Schlossbesitzer entnommen, die sich in diese Welt einkaufen, um dazuzugehören. Weil es in manchen Kreisen dazugehört, Millionen zu spenden.
"... Sie haben viel Geld, und sie wollen es geben. Millionen spenden sie für die Rekonstruktion der historischen Mitte. Doch immer wieder bricht in Potsdam Streit darüber aus, wie gut die Mäzene es mit der Stadt meinen. Günther Jauch hat beschlossen, dass es jetzt reicht. ..."
Da fließen sie nun hin, die Gebührenmilliarden. In die Taschen von Jauch und Co. Damit die sich als Spender gut fühlen können.
Und einige Manager brauchen eben ein Originalgemälde von van Gogh oder anderen. So was hat man einfach zu haben.
Der rote Rainer am 5.03.13 20:05
@KuKenner am 5.03.13 19:59
Hääh???
anita am 5.03.13 20:03
Wer als Künstler früher stirbt, ist auch früher reich.
KuKenner am 5.03.13 19:59
Das appe Ohr wär aussagekräftiger.
Kulturbanause am 5.03.13 18:05
Das kann keiner mehr vorzeigen.Ich hab nämlich schon alle 3 Originale.
Geheimsammler am 5.03.13 19:54
"Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es Wunst."
Der rote Rainer am 5.03.13 18:03
Das ist doch mal eine markige Ansage, die auch beim größten Banausen die letzten Zweifel schwinden läßt.
Und nahezu genial der Bogenschlag:
"Abgesehen von der Kunst, hat der Preis dieser Kunstwerke auch etwas mit den Gehältern von Managern zu tun. Die brauchen nämlich exorbitante Gehälter und Boni...".
Das habe ich bisher so noch nie gesehen, aber vielleicht fehlt mir da auch der "gesamtheitliche Draufblick" ;-)
Herzlichst
Kritikus am 5.03.13 19:41
kunst kommt von können.
Stuhl, schmalz oder ähnliches und ein hut gleich Kunst
in düsseldorf malen affen bilder und die Künstler werden gelobt ohne ende, bis sie vorgestellt werden in der galerie,
ach ja, wie war das noch, Kunst kommt von können
Burkhard am 5.03.13 19:32
Da ich nichts mit Kunst am Hut habe ist mir das alles total egal.
Dortmunder 20 am 5.03.13 19:23
Habe das echte Glas, aus dem er Absinth getrunken haben soll
bevor er sich das Ohr abschnitt.
susemel am 5.03.13 19:21
Die Frage unter den Experten dürfte doch die sein, wie man die Echtheit eines Bildes feststellen kann. Mit einem zufällig vorhandenen Haar und einer DNA-Probe wäre mal was Neues.
Da viele der Bilder der sog. Meister sehr stark im Preis gestiegen sind, was natürlich etwas damit zu tun hat, dass einige hierbei auch das Maß verloren haben und "haben wollen", sind die Qualitäten der Fälscher auch immer besser geworden.
Abgesehen davon gibt es zahlreiche Bilder, die von Anfang an Fälschungen waren, weil sie nicht vom Meister alleine, sondern auch von seinen Schülern war.
Mir ist das egal, ob ein Bild echt ist. Ich halte es mehr mit Fotografien.
Manfred am 5.03.13 18:52
ich find das immer traurig, dass ein van Gogh so wenig zu Lebzeiten davon hatte. Das er so ein schweres Leben hatte UND sich jetzt all die Geier damit protzen sich im Preis für seine wirklich schönen Bilder zu überbieten. Daraus Geschäfte machen. Selbstverständlich gibt es nun heute Maler/Künstler die ebenso darben und nicht anerkannt werden. Später vielleicht mal. Aber Kunst ist Leidenschaft und Bedürfnis für die Schaffenden.
Anonym am 5.03.13 18:32
Tja - manchmal frage ich mich auch, wer oder auch was hier noch so ganz echt ist.
Gernfried2000 am 5.03.13 18:28
Beim Tod eines Kunstsachverständigen sagte ein Kunsthändler für Kirchenkunst bei der Beerdigung: "Mit dem Tod von Herrn XYZ sind alle Stücke mindestens 200 Jahre älter geworden."
Ist wirklich passiert.
anita am 5.03.13 18:15
Werte Frau Wieseler,
ich wäre nicht unbedingt traurig, wenn es mein Bild wäre. :-((
Aber Spaß beiseite, es kann doch wohl nicht sein, dass die Niederländer darauf bestehen, nur sie könnten die Echtheit eines Gemäldes feststellen. Das Gleiche hatten wir schon mal mit Rembrandt, wo plötzlich und unerwartet eine Masse von "Rembrandt"-Bildern nicht vom Meister persönlich geschaffen worden sein sollen - sondern von seinen Schülern.
Da ich weder das eine noch eins von den anderen besitze, läßt mich die Sache relativ kalt. Ein Bild muss MIR gefallen, alles andere ist unwichtig. Und es gibt wirklich schöne Bilder, z.B. von Keith Haring
Gruß
anita am 5.03.13 18:10
Das appe Ohr wär aussagekräftiger.
Kulturbanause am 5.03.13 18:05
Ein Meisterwerk ist das Werk eines Meisters und nicht irgendeines Pinslers, der sich für einen Künstler hält. Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es Wunst. Und die wirklichen Meister haben nun absolut gar nichts zu tun mit dieser Dummbeutelei, um die die Medien in unserer Zeit so einen Rummel machen. So etwa wie den Rummel um eine verschmierte Badewanne, die zur Kunst erklärt wird.
Abgesehen von der Kunst, hat der Preis dieser Kunstwerke auch etwas mit den Gehältern von Managern zu tun. Die brauchen nämlich exorbitante Gehälter und Boni, damit die bei diesen Auktionen mithalten und unter Beweis stellen können, dass sie dazu gehören, zu den Multimillionären. Da schließt sich der Kreis.
Der rote Rainer am 5.03.13 18:03
Man kennt diese Horror-Geschichten über Patienten, bei denen das falsche Bein, die falsche Schulter operiert worden ist. Statt Meniskus links ist jetzt der Meniskus rechts raus. Und es sind diese Geschichten, die einen manchmal kirre machen, wenn man selbst in der Klinik liegt, kurz vor einer OP.
Und es gibt sie ja wirklich, diese Fälle. Bernhard Hoffmann aus unserem Film hat es erlebt. Bei ihm war es die Lunge. Knötchen müssen entfernt werden, aus dem linken Lungenflügel. Tatsächlich wird Narbengewebe aus dem rechten Flügel heraus operiert. Naja, denkt man: Der arme Mann, das hat bestimmt viel Leid und Ärger gebracht, ist aber dann immerhin ein eindeutiger Ärztefehler. Von wegen. Denn schon auf dem Aufklärungs-Bogen war die falsche Seite angekreuzt. Darauf verweist die Klinik und sagt ansonsten gar nichts.
Aber kann man von Patienten verlangen, dass sie solche Fehler im vorhinein entdecken? Und welche Chance hat man, nachzuweisen, dass der Arzt einen Fehler gemacht hat? Das ist und bleibt schwierig. Das neue Patientenrechtegesetz - sagt unser Studiogast Markus Meinecke, Fachanwalt für Medizinrecht - bringt keinen Fortschritt. Hier wird nur zusammengefasst, was Richter ohnehin schon so entschieden haben. Helfen würde nur eine echte Beweislast-Umkehr. Heißt: Wann immer es Ärger gibt, muss der Arzt beweisen, dass er alles richtig gemacht hat.
Denn: Ja, Menschen machen Fehler, auch Ärzte. Manche Fehler dürfen nicht sein, passieren aber trotzdem. Aber dann muss es wenigstens möglich sein, dass so ein Fehler auch als solcher anerkannt wird. Und das nicht erst nach Jahren vor Gericht.
die verbraucher haben die partei gewählt die die praxisgebühr wollte also dementsprechend vorab zugestimmt durch betätigen des entsprechenden kreuzes auf dem walzettel
Anonym am 19.02.13 14:36
Der Verbraucher hatte sich die Praxisgebühr bestimmt nicht gewünscht oder dem freiwillig zugestimmt. Ebenso war es nun erstaunlich, dass sie doch wieder abgeschafft wurde, obwohl Frau Merkel sich immer dagegen ausgesprochen hatte.
Das hat mit der Verteuerung von Miete,Strom, Nebenkosten. Lebensmitteln NICHTS zu tun. Wenn man die Praxisgebühr beibehalten hätte, wäre es auch hier trotzdem teurer geworden. den der Großteil aller Gelder wird für die sogenannte "Bankenrettung" benötigt.
Und auch diese hat der Bürger sich nicht "freiwillig" angetan. Es soll ja auch das Erziehungsgeld wieder rückgängig gemacht werden, sobald die Bundestagswahl andere Verhältnisse schafft.
Anonym am 19.02.13 14:16
>>>Nun zumindestens die Praxisgebühr ist Vergangenheit.Etwas lobendes muss man auch mal erwähnen.
Anonym am 18.02.13 19:09
Die Praxisgebühr war von Anfang an dermaßen völliger Käse dass sogar die Krankenkassen dagegen protestiert haben.
Man kann sich auch ne Frikadelle ans Knie nageln und dann dem Genie zujubeln das die wieder abmontiert.
Meckerpott am 19.02.13 3:10
Ich finde es toll, dass Sie sich für diesen Taschenspielertrick auch noch bedanken! :-)
JAN am 18.02.13 20:14
Christian Genauso, manche sagen er heißt Anders...
Wie schon mal erwähnt haben sie einen analytischen Verstand und überblicken die Machenschaften der Politik !
Viele wollen nicht die hinterrücks gemachten Machtspielchen erkennen, und
fallen unbedarft den Lügen und der Heuchelei und der Manipulation der
Aussagen der Politik rein.
Dazu ist es gut sich im Netz zu informieren, sich in Foren mit anderen
auszutauschen, sich eigene Gedanken machen, sich wehren gegen die
Skandale in Politik und Gesellschaft, und es beim Namen nennen, hier
Ross und Reiter. Ansonsten wird es mächtig schief laufen...;-(
gurkenknif am 18.02.13 21:28
@ Anonym am 18.02.13 19:09
… zumindestens die Praxisgebühr ist Vergangenheit. ...
Hallo Anonym,
Sie bedanken sich, dass man Ihnen die Praxisgebühr erlassen hat, und im gleichen Atemzug, alleine durch die Strompreiserhöhung, man Sie mit ca. 100 Euro belasten wird!
In die linke Tasche steckt man Ihnen 40 Euro, und im gleichen Atemzug nimmt man Ihnen 100 Euro aus der rechten Tasche.
Ich finde es toll, dass Sie sich für diesen Taschenspielertrick auch noch bedanken! :-)
Gruß,
JAN
JAN am 18.02.13 20:14
Nun zumindestens die Praxisgebühr ist Vergangenheit.Etwas lobendes muss man auch mal erwähnen.
Anonym am 18.02.13 19:09
@ Emma am 18.02.13 15:57
Hallo Emma,
evtl. könnte der Verzehr von gemischten Tierprodukten letztendlich dazu führen, dass man zwangsläufig nicht um einen Betreuer herumkommen könnte!
Ich hoffe sehr, dass zumindest die verarbeiteten Tiere in den Fertigprodukten gesund ernährt worden sind!
Gruß,
JAN
JAN am 18.02.13 17:55
@Emma am 18.02.13 16:22
Vielleicht sollte man mal an die Krankenkassen bezüglich einer Neuauflage herantreten - was die an Geld sparen könnten. :-))
Gruß
anita am 18.02.13 16:27
@ anita am 18.02.13 16:13
bitte noch die ISBN-Nr. liefern. Sonst kann man sich das tolle Werk ja nicht besorgen.
Die gibt es nicht, das stammt noch von meiner Oma. Früher war ja alles noch echte Handarbeit und kleinere Eingriffe hat Oma auf dem Küchentisch durchgeführt.
Emma am 18.02.13 16:22
@Emma am 18.02.13 16:10
Liebe Emma,
bitte noch die ISBN-Nr. liefern. Sonst kann man sich das tolle Werk ja nicht besorgen. ;-)
Gruß
anita am 18.02.13 16:13
Ich hab mal eben nachgekuckt: Auf Seite 47 in "Operationen selbstgemacht auf dem Küchentisch" wird das auch schön erklärt. Das kann jeder selber machen und damit spart man den Krankenkassen auch Kosten.
Emma am 18.02.13 16:10
@ JAN am 18.02.13 15:36
Werde mich in dieser Angelegenheit aber morgen per Mail an das Bundesgesundheitsministerium wenden!
Eine Kastration muss Ihnen nicht das Bundesgesundheitsministerium genehmigen, dass dürfen Sie selbst frei entscheiden, sofern Sie voll zurechnungsfähig sind. Ansonsten wenden Sie sich an Ihren Betreuer...
Emma am 18.02.13 15:57
@ werner am 18.02.13 13:59
Guten Tag werner,
wenn diese Sache nicht so ernst wäre, könnte man evtl. mal darüber lachen!
Ich habe bei meiner Krankenkasse nachgefragt; die Mitarbeiter haben mich aber ungläubig angeschaut, als ich mein Anliegen vorgetragen habe!
Werde mich in dieser Angelegenheit aber morgen per Mail an das Bundesgesundheitsministerium wenden!
Gruß,
JAN
JAN am 18.02.13 15:36
JAN am 18.02.13 10:33
bitte aber zu beachten, daß diesen ärzten liebste beschäftigung die kastration ist. geht auch am leichtesten von der hand.
aber spass beiseite. da unser schlauestes und spassigstes paar wieder 14 tage urlaub macht, und hoffentölich auch den kellergeist mitgenommen hat, gibbet es hier hoffentlich sinnvollere themen.
als das pferd zwischen den dönern.
werner am 18.02.13 13:59
In weiser Voraussicht - wie bei der AKS üblich - hat man uns ja inzwischen auch schon an die Kandare genommen. ;-((
Gruß
anita am 18.02.13 13:49
JAN am 18.02.13 10:33
Auch nicht mehr zum Schuhhändler, ab jetzt zum Hufschmied und Hufeisen drunter! :-)
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 18.02.13 12:32
JAN am 18.02.13 10:33
Nicht berechtigt, verpflichtet.
HB
HB am 18.02.13 12:11
A. Lukard am 17.02.13 22:02
Stimmt. Tony Sheridan kann man nicht als "Fünften Beatle" bezeichnen. Aber für den Titel gibt es ja mehrere Anwärter.
HB
HB am 18.02.13 12:08
JAN am 18.02.13 10:33
Der war tierisch gut! :-)
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 18.02.13 10:52
Patientenrechte
Nachdem neben den Pferden nun auch die Esel in unserer Nahrungskette aufgetaucht sind, frage ich mich ernsthaft, ob ich mit meiner Krankenkassenkarte demnächst bei entsprechenden Beschwerden berechtigt bin, einen Tierarzt aufzusuchen!
Gruß,
JAN
JAN am 18.02.13 10:33
HB am 17.02.13 21:33
Der 5. Beatle war Pete Best. Tony Sheridan war so eine Art Lehrmeister.
A. Lukard am 17.02.13 22:02
JAN am 17.02.13 21:20
Und Starkoch Schuhbeck auch.
Und der "Fünfte Beatle" Tony Sheridan ist gestorben.
HB
HB am 17.02.13 21:33
Aus medizinischer Sicht ein Wunder
Heute wurde der Beweis geliefert,
auch Döner können reiten!
Gruß,
JAN
JAN am 17.02.13 21:20
@ Anonym am 17.02.13 18:49
Wohingegen die Rücklagen der Krankenkassen Rekordhöhen erreichen.
Guten Abend Anonym,
diese Rücklagen sind im Auge unseres Finanzministers Medizin!
Nach dem Motto „Linke Tasche, rechte Tasche“ nimmt er hiervon 4 Mrd. Euro, damit dem kranken Bundeshaushalt geholfen werden kann!
Aus medizinischer Sicht gesehen ist dieser Eingriff als sehr gelungen zu betrachten, und wie immer, für den Beitragszahler vollkommen schmerzfrei!
Er verkauft uns diesen geschickten Eingriff mit den Worten:
Kürzung der Bundeszuschüsse!
In meinen Augen ein äußerst gravierender Behandlungsfehler!
Gruß,
JAN
JAN am 17.02.13 20:44
Wie so vieles im Ungesunheitsbereich hat diese Regierung fast völlig unbemerkt von der Öffendlichkeit wieder mal einen riskanten Gesundheitsdeal an den Tag gelegt.Ob der Bahr(jeder Vernunft) dabei war ist nicht auszuschließen...
Unter grösster Top Secret-Verschwiegenheitversuche,versuchte diese ReGIERung in geheimer Absprache in den berühmt-berüchtigten Hinterzimmern wieder mal nen unnetten Waffendeal mit Saudi.Arabien.
Der Verkauf von Krieggerät an diesem Land soll sich auf mindesten 1 500
Millionen=1,5 Milliarden beziffern!
Darin mit Sicherheit keine mobilen Zeltkrankenhäuser enthalten!
Aber in diesem Saudi-arabien hat mit D-Land ein gemeinsam, beide haben
in weise Voraussicht nicht das Korupption-Abkommen von mehr als 180
Staaten unterzeichnet.In diesem komischen Land, an dem Dummland noch
fette Kohle mit dem waffendeal verdient, dürfen noch nicht mal Frauen
Auto fahren! Statt Krankenhaustechtnik zu verkloppen werden dreckige
Waffen aus D verscherbelt, meiner Meinung ein Skandal!!
gurkenknif am 17.02.13 20:41
@all
Da wir als Patienten der Anstalt "wdr" heute offenbar keine neue Medikation bekommen, wünsche ich allen eine gute. schnee- und eisfreie Nacht und einen guten Wochenanfang.
Bis dann
sagt
anita am 17.02.13 20:01
Wohingegen die Rücklagen der Krankenkassen Rekordhöhen erreichen.Das ist traurig, aber hier geht sowas dank unsern Gesundheits(Krankheits!)minister ...
Anonym am 17.02.13 18:49
@Meckerpott am 17.02.13 18:22
Weil wir GRUNDSÄTZLICH nichs übernehmen, was a) besser oder b) seit langen nachwerslich erfolgreich eingesetzt wird. ;-((
anita am 17.02.13 18:31
>>> Manche Fehler dürfen nicht sein, passieren aber trotzdem. Aber dann muss es wenigstens möglich sein, dass so ein Fehler auch als solcher anerkannt wird
Soweit ich weiß schließen die Haftpflichtversicherungen der Ärzte und Krankenhäuser aus, dass irgendwelche Schuld oder Fehler eingestanden werden.
Besser wäre eh, wenn weniger Fehler passierten. Ich schätze, es liegt zum Teil auch am Zeitdruck wegen Personalmangels. Ich weiß aus Erfahrung, dass es sehr schwer sein kann, die grundlegendsten Sachen zu bekommen (was zu trinken, Bettpfanne, ...), weil die wenigen Krankenschwestern völlig überlastet sind. Dass Zeit und Material zu knapp sind, um oft genug die Hände zu desinfizieren, Handschuhe zu wechseln, etc, ist auch bekannt. Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Ärzte keine Zeit finden, alle Unterlagen sorgfältig zu vergleichen und wirklich mit dem Patienten durchzusprechen.
Und ja, wenn sie es in Holland besser können, warum machen wir's nicht wie die da?
Meckerpott am 17.02.13 18:22
@ Saline am 17.02.13 17:48
Danke der Nachfrage, ja die Tastatur geht wider.
Dortmunder 20 am 17.02.13 18:14
Der rote Rainer am 17.02.13 17:43
Ja, zu 1) gebe ich Ihnen Recht, sofern man noch eine Wahl hat.
Gibt es nur die Möglichkeit der Operation, hat es keinen Sinn, sich noch
irgend ein Risiko erklären zu lassen. - Dann bleibt nur noch eines:
Den Aufklärungsbogen vergessen und sich in die Hände der Ärzte zu begeben,
in der Hoffnung, dass alles gut geht.
Anne B. am 17.02.13 18:09
Leider muss der Patient heute in der Lage sein den Arzt zu hinterfragen in seinen Vorschlägen. Wenn der Arzt sagt eine OP sei unbedingt nötig oder unumgehbar, können da auch rein wirtschaftliche Gründe des Krankenhauses dahinterstecken. UND der Arzt muss sich diesen beugen, freiwillig unnötige Op´s durchzuführen wird wohl keiner gern. Das Thema wurde aber schon mal ausführlich hier beschrieben: vermeidbaren Kniegelenkprothesen, der Umgang mit Krebserkrankten, der Umgang mit den Bettbelegungszahlen u.a.
Oft reichen einfache Maßnahmen wie Krankengymnastik. Nahrungsumstellung. Mehr Bewegung, Stressabbau etc. Aber gerade Gespräche darüber oder ganzheitliche Diagnostik wird nicht so gut bezahlt von den Krankenkassen wie die lukrativen Operationen oder zum Beispiel auch die rasant angestiegenen Organtransplantatiponen.
Anonym am 17.02.13 17:54
@ Dortmunder 17.02.13 17:37
Da müssen Sie mal " In aller Freundschaft " angucken, die machen immer
alles richtig, die " Ärzte sind multifunktional, da kann jeder alles, schöne
Filmwelt.
Was macht eigentlich ihre " erkrankte " Tastatur ? Hat die Trocknungskur
geholfen ? ; - )
Saline am 17.02.13 17:48
@Anne B. am 17.02.13 16:40
1) Gerade die Mitteilungen im Aufklärungsbogen muss man schon halbwegs ignorieren, um überhaupt noch einer Operation zuzustimmen. 2) Würde man alles dort Geschriebene verinnerlichen, müsste man eigentlich
den Koffer nehmen und nach Hause gehen. 3) Andererseits sucht man Hilfe und es bleibt nichts weiter übrig, als sich den Ärzten und der Situation anzuvertrauen.
Von 1) kann ich nur abraten. Man muss jeden Aufklärungsbogen in Ruhe durchlesen und sich genauestens erklären lassen. Außer, es handelt sich um eine Notoperation, dann ist man ohnehin nicht in der Lage, ruhig zu entscheiden.
Bei 2) kann ich zustimmen. Man muss selbst entscheiden, ob man das Risiko eingeht. Wenn die Risiken überwiegen, ist es besser einen Eingriff nicht durchführen zu lassen. Es sei denn, es handelt sich um eine lebensbedrohliche Lage.
Bei 3) kann ich zustimmen, und das man manchesmal keine Wahl hat. Sonst eine zweite Meinung einholen.
Der rote Rainer am 17.02.13 17:43
Bei den Extremschichten der Krankenhausärzte wundert mich eher, dass nicht noch viel mehr Ärztefehler passieren.
Und Ärzte sind ja geknebelt, wenn es drum geht, Fehler einzugestehen, da sie dann Probleme mit ihrer Haftpflichtversicherung bekommen.
Was JAN gesagt hat über die Unterschiede zwischen niederländischen und deutschen Krankenhäusern bzgl. MRSA, stimmt natürlich.
Eine Ausnahme ist wohl die Uniklinik Münster. Da geht man neue Wege.
HB
HB am 17.02.13 17:40
Bei Ein Herz und eine Seele eine Schwere Erkrankung kann man auch wunderbar sehen wie manche Ärzte sind, der Hausarzt von Familie Tetzlaff, naja das war auch so einer wo man sich fragt wie ist der eigentlich Arzt geworden.
Dortmunder 20 am 17.02.13 17:37
Was das Nichtverstehen bzw. nicht zuhören von Ärzten bewirken kann,
durfte ich mit eigenem Schmerz erleben. Ich hatte dem fließend Deutsch sprechenden Arzt in der Notaufnahme um 18 h erklärt, dass ich wegen starker
Rückenschmerzen "morgens um 5 h" eine 12 Stunden wirkende Tablette
eingenommen hatte. Die Tablette war also bis 19 h wirksam. Um 21 h habe
ich mich laut schreiend zum Arztzimmer geschleppt; der hatte inzwischen
sämtliche Notfälle abgearbeitet und mich einfach liegen lassen, ich hatte ja
"um 5 h " erst ein Schmerzmittel genommen, wo ihm langsam dämmerte, dass
er das wohl mit " 17 h" verwechselt hatte, da bekam ich schnellstens eine
Morphium - Spritze, aber entschuldigt hat er sich nicht.
Saline am 17.02.13 17:26
@ Dortmunder 20 am 17.02.13 16:36
Lieber Dortmunder,
nur keine Angst vor einer Behandlung in einem ausländischen Krankenhaus!
Denn Herr Brüderle hat uns doch versichert, dass man mittlerweile in der gesamten EU deutsch gesprochen wird!
Gruß,
JAN
JAN am 17.02.13 17:11
Was geschieht eigentlich, wenn unbemerkt der falsche Patient auf dem OP-Tisch liegt, und die Ärzte diesen gewissenhaft nach dem vorliegenden OP-Plan operieren?
Spricht man in solchen Fällen von einer Gratis-OP, oder von einer vorbeugenden Maßnahme, dem Patienten gegenüber?
Gruß,
JAN
JAN am 17.02.13 16:58
Bei einer OP muss angekreuzt werden dass alles entfernt werden darf was die ärzte finden wenn es krank aussieht .da ist man denärzten hilflos ausgeliffert.und später heisst es dann "
Anonym am 17.02.13 16:48
Verwechslung von rechts und links bei Operationen sollen gar nicht so selten vorkommen. Besonders tragisch zum Beispiel die gesunde Niere wird entfernt, die kranke bleibt. Bei soviel Vorschriften und schriftlich gesetzlich geforderten Bögen im Krankenhaus hätte man doch schon längst hier eine sichere Lösung/Schriftweise haben können . Und sei es das aufgezeichnete Männchen wo man rechts oder links ankreuzt. Bei Operationsbestecken/tüchern die auch schon mal (gern?) vergessen wurden , gibt es doch auch schon lange die Abzählpflicht, ob alles wieder entfernt wurde.
Aber anscheinend gilt auch hier immer noch der Spruch: In der Mitte unseres Handelns steht der Patient (und da steht er im Wege).....
meira am 17.02.13 16:42
Im Fall von Bernhard Hoffmann halte ich die Argumente der Klinik für unfair.
Ihm selbst sollte also auffallen, dass auf dem Aufklärungsbogen die falsche Seite angekreuzt war.
Gerade die Mitteilungen im Aufklärungsbogen muss man schon halbwegs ignorieren, um überhaupt noch einer Operation zuzustimmen.
Würde man alles dort Geschriebene verinnerlichen, müsste man eigentlich
den Koffer nehmen und nach Hause gehen.
Andererseits sucht man Hilfe und es bleibt nichts weiter übrig, als sich den Ärzten und der Situation anzuvertrauen.
Dass ein Patient jedoch die Kontrolle über die Richtigkeit der Diagnose und der Operationsangaben führen soll, ist meiner Meinung nach indiskutabel.
Was geschieht z.B., wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen zu dieser Kontrolle gar nicht in der Lage ist?
Mich würde hier die Rechtslage schon sehr interessieren.
Anne B. am 17.02.13 16:40
Nichts gegen Ausländische Ärzte/innen oder Krankenpfleger/innen aber vor geraumer Zeit habe ich in der Lokalzeit Dortmund einen Bericht gesehen über ein Krankenhaus was den ausländischen Ärzten/innen und Krankenpfleger/rinnen Deutschkurse anbietet, das finde ich gut den sonst kann es zu Verständigungproblemen kommen und das kann ja auch gefährlich werden.
Dortmunder 20 am 17.02.13 16:36
@ Anonym am 17.02.13 14:14
Nichtsdestotrotz werden der überwiegende Teil der Operationen doch fachgerecht und gut ausgeführt.
Hallo Anonym,
so lange dieses in einer sterilen Umgebung passiert, gebe ich Ihnen Recht!
Aber, so lange der Patient im Wissen der Ärzteschaft den Krankenhauskeimen ausgesetzt wird, RSMA, kann man doch nicht von einer gelungen Operation reden.
Auch Hygienemängel liegen in der Verantwortung der Krankenhausbetreiber und können nicht auf den Patienten abgewälzt werden!
Originalton:
Der Patient wüsste ja schließlich von den Gefahren, welche im Krankenhaus auf ihn lauern!
Operation gelungen, Patient tot!
Das Risiko, sich durch Krankenhauskeime zu infizieren, trägt alleine der Patient!
Dumm gelaufen! Oder?
Ich hoffe, für mich, dass ich mich niemals einer Operation unterziehen muss, falls dieses jedoch der Fall sein würde, nehme ich gerne lange Wartezeiten in Kauf und würde mich in einem niederländischen Krankenhaus operieren lassen, damit ich sicherstellen kann, dass mir diese Keime nichts anhaben können!
Komischerweise gibt es dort diese Probleme nicht, weil diese dort konsequent bekämpft werden!
Hierzulande gilt das Motto: „Für Fehler bei der Operation haftet der Arzt“ und „Für die Gefahren während eines Krankenhausaufenthaltes haftet der Patient“!
Gruß,
JAN
JAN am 17.02.13 16:17
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Aber dann muss es wenigstens möglich sein, dass so ein Fehler auch als solcher anerkannt wird. Und das nicht erst nach Jahren vor Gericht…
Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Allein, mir fehlt der Glaube!
Gerd am 17.02.13 15:48
Patienten(nicht)rechte das ist ein weites Feld. Und die sichtbaren Kunst?fehler können schon sehr schwerwiegend sein. Nichtsdestotrotz werden der überwiegende Teil der Operationen doch fachgerecht und gut ausgeführt. Wie aber ist es in der Medikamentenverschreibung zum Beispiel im Alter in Altersheimen. Auch allgemein in der Neurologie/Psychiatrie. Denn dortige Behandlungsfehler können den Menschen in seiner Persönlichkeit zerstören.
Seelisch Leid kann schmerzhafte Wunden mit sich tragen, die nicht sichtbar sind. Wenn Betroffene keinen eigenen Weg finden der Hilfe schafft, kommen Fachärzte für Psychiatrie in Frage.
Schon bei der Diagnose sind 25 Prozent unzutreffend, von der weiteren Behandlung zu schweigen. Psychopharmaka können Menschen regelrecht vergiften oder abhängig machen. So das ursprüngliches Leid noch verschlimmert wird oder überhaupt entsteht. Psychotherapien sind Mangelware auch hier gibt es viel "schwarze Schafe". Und dies alles ist noch viel schwerer zu "beweisen"
Anonym am 17.02.13 14:14
Sehr geehrte Frau Wieseler
Helfen würde nur eine echte Beweislast-Umkehr.
Das sehe ich ein wenig anders. Erstens hebelte die von Ihnen geforderte echte Beweislastumkehr rechtsstaatliche Grundsätze aus, denn damit wäre zwar einerseits berechtigten aber auch allen unberechtigten Anschuldigungen Tür und Tor geöffnet. Andererseits gibt es bereits die richterlich anzuordnende Beweislastumkehr bezüglich der Arzthaftung.
Manche Fehler dürfen nicht sein, passieren aber trotzdem. Ja, das ist leider so. Hier hilft Aufklärung, Ausbildung und Achtsamkeit. Sowie eine menschengerechte Medizin mit entsprechenden lebensgerechten Arbeitsbedingungen für alle Behandler und Pfleger.
Aber dann muss es wenigstens möglich sein, dass so ein Fehler auch als solcher anerkannt wird. Und das nicht erst nach Jahren vor Gericht. Wie genau soll das gehen? Soll die rechtsprechende Gewalt durch die gesetzgebende Gewalt außer Kraft gesetzt werden? Wer entscheidet dann?
Der rote Rainer am 17.02.13 14:03
Frau Wieseler,
wir alle haben ein ungutes Gefühl, wenn wir uns in die Hände der Ärzte begeben. Insbesondere dann, wenn wir uns in die Hände uns unbekannter Mediziner begeben müssen. Aufklärungsbögen undAufklärungsgespräche sind dazu da uns Patienten aufzuklären. Leider sind wir vor Operationen und teilweise auch von der Verständigung nicht in der Lage dazu.
Umkehr der Beweislast ist eine gute Idee. Aber können Ärzte beweisen, dass sie alles richtig gemacht haben. Sie werden dies immer behaupten und evt. auch belegen. Nur eine geringe Zahl der Fehler sind so deutlich, dass man sie erkennen kann. Mir hätte man beinahe einen kleinen Finger steif gelegt, weil im Gelenk ein Tumor gewesen sein soll. Ich habe die OP nicht machen lassen und drei Jahre später war nichts mehr vom Tumor zu sehen
Manfred am 17.02.13 11:54
Wenn der Schaden erstmal passiert ist, haben die Ärzte und die Krankenhäuser das weitere Geschehen leider nicht mehr in der Hand. Der Vorgang wird der Versicherung gemeldet und alles weitere wird von dort aus bestimmt. Das primäre Ziel der Versicherung ist es sicher nicht, eine schnelle und umkomplierte Entschädigung auszuzahlen. Ein solches Verhalten wäre ja schlecht für die eigenen Bilanzen und Aktienkurse.
Mal über eine Beweislastumkehr nachzudenken wäre vielleicht mal ein lohnender Ansatz. Noch lohnender ist es aber darüber nachzudenken, wie solche Dinge vermieden werden können. Ich selber bin vor einiger Zeit im Stadtkrankenhaus Soest operiert worden. Bevor ich in Narkose versetzt wurde, fragte mich der Operateur nach meinen persönlichen Daten und nach der OP die gemacht werde sollte. Wie ich finde eine einfache, sehr preiswerte und auch effektive Methode, solche Dramen zu vermeiden. Und wenn sich der Patient unzureichend äußert, muss der Arzt noch mal hinterfragen.
Conrad am 17.02.13 11:48
Vor 5 Jahren lag ich nach einem Sturz 4 Tage mit einem Trümmerbruch des Oberschenkel im Krankenhaus, bevor dieser Bruch endlich erkannt wurde. Man hatte das Bein zu weit oben geröntgt. In der Aufnahme war nur ein junger Assistenzarzt, der einen Oberschenkelhalsbruch vermutete.Es war die Hölle, bis ich endlich operiert wurde. Dann wurde ich aber vorbildlich behandelt. Mir wurde auch offen gesagt, daß ein Fehler gemacht wurde. Ich wurde weiterhin ausschließlich vom Chefarzt behandelt, obwohl ich Kassenpatient bin. Ich lag viele Wochen in dem Krankenhaus. Der betreffende Assistenzarzt hat sich aber nie bei mir blicken lassen!
Gisela am 17.02.13 10:07
Erstaunlich viele Menschen sind rechts-links-blind. Ich selber kenne zwei, die, wenn sie am Steuer sitzen und man sagt "Rechts abbiegen" mit etwa gleicher Wahrscheinlichkeit rechts oder links abbiegen.
Vielleicht könnte man etliche solche Fehler vermeiden, wenn überall auf solchen Fragebögen und auf Operationsplänen ein kleines Männeken aufgedruckt wäre (klar erkennbar Gesicht zum Betrachter), und darauf eingezeichnet, wo operiert werden soll. Damit würde sich der Dialog erübrigen: "Links? Aus Ihrer Sicht oder aus meiner? Hat mein Internist dasselbe Links gemeint? Das hab ich aber andersrum verstanden."
Meckerpott am 17.02.13 1:19
@ gurkenknif am 16.02.13 21:17
Guten Abend gurkenknif,
wenn die Patientenrechte schon nicht gestärkt werden, dann kann man doch den Bürger ruhig etwas schwächen!
Das Schöne daran, dieser Eingriff ist völlig schmerzfrei, und man benötigt dazu auch kein Fachpersonal!
Ihrer gefühlten Wahrheit ist in diesen Punkten Nichts mehr hinzuzufügen!
Der Mensch lässt es zu, dass er sich ständig zwischen Pest und Cholera zu entscheiden hat!
Da machen die Abbruchunternehmer auf ganzer Linie einen guten und soliden Job!
Und egal, welche Farben ihre Arbeitsanzüge auch haben werden, die machen Alle nur ihren Job!
Ihre Arbeitsverträge sind befristet, dementsprechend ist auch deren Arbeitsmoral.
Rette sich, wer kann - die ganze Welt ist mittlerweile ein Irrenhaus!
Und man könnte meinen, die Zentrale befindet sich in unserem Heimatland.
Gruß,
JAN
JAN am 16.02.13 22:39
Wir leben in einer Welt wo ...
das Gesundheitssystem die Gesundheit zerstört,
die Lebensmittelindustrie die Nahrung zerstört,
das Rechtssystem die Gerechtigkeit zerstört,
das Ausbildungssystem das Wissen zerstört,
der Staat die Freiheit zerstört,
die Medien die Information zerstört,
die Finanzelite die Wirtschaft zerstört,
die Zentralbanken die Kaufkraft zerstört,
und die Religionen den Glauben zerstört. Freeman 8.2.23
Sach ich doch, passt immer öfter...:-)
gurkenknif am 16.02.13 21:17
@ anita am 16.02.13 18:28
Dem stimme ich zu.
Dortmunder 20 am 16.02.13 20:58
@Klaus Ellerkmann am 16.02.13 19:48
Ropinirol ist der Wirkstoff in Requip Modutap - ich würde daher davon ausgehen, dass die Klinik in Ihrem Fall lediglich eine andere Darreichungsform gewählt hat.
Picard42 am 16.02.13 19:54
Ich bin seit ca. 9 Jahren Parkinsonpatient. Da mein Darm mein Blut vergiftete wurde ich operiert. Meine Parkinsonmittel wurden durch das Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Schnell bemerkte ich, dass sind andere Medikamente. Auf meine Frage / meinen Hinweis wurde mir versichert es seien die richtigen Mittel. Ich war ca. 3 Wochen im Krankenhaus. Zwei Tage vor meiner Entlassung kam ich dahinter, dass ich ein veraltertes Mittel bekam. Mein MIttel: Requip Modutap 14 mg, verabreicht wurden 20 mg Roripinol. Ich sehe hier einen bewusste Körperverletzung und den Verdacht des Betruges, da Requip 3x teurer ist als das alte Mittel und in den Berichten steht überall Requip. Wie kann ich mich wehren. MfG Ellerkmann
Klaus Ellerkmann am 16.02.13 19:48
Guten Abend!
Seit Ende 2011 kämpfe ich um mein Recht nach einer mißlungenen OP, die mir bleibende Schäden eingebracht hat. Zum Glück kann ich mein REcht mit Hilfe meiner Rechtsschutzversicherung durchsetzen, hätte ich die nicht, hätte ich spätestens beim notwendigen Gutachten aufgeben müssen! Zwar liegt noch ein langer Weg vor mir, aber zumindest ist schon mal eindeutig festgestellt worden, dass bei mir klare Fehler gemacht wurden und dass mir ein hohes Schmerzensgeld zusteht. Wie hoch, wird noch ein weiteres Gutachten zeigen müssen.
Ich kann nur allen Betroffenen gute Nerven wünschen - und ich kann nur beipflichten, dass man als Geschädigter vor allem auf eine Entschuldigung des Verursachers wartet! Was aber leider aus Versicherungsgründen nicht ohne weiteres ausgesprochen werden darf.
Freundliche Grüße
Angela Jungbluth
Angela Jungbluth am 16.02.13 19:33
Guten Abend Frau Wieseler,
machen Sie es doch bitte nicht so kompliziert! Wie schon immer, steckt der Teufel auch bei diesem Gesetz im Kleingedruckten, wie schon häufiger bei Gesetzen dieser Bundesregierung!
Darum tut sich auch das Bundesverfassungsgericht so schwer, ihr endgültiges Urteil über den ESM und Fiskalpakt zu sprechen!
Viele Bundesbürger meinen ja, der Drops in dieser Angelegenheit wäre in Karlsruhe schon längst gelutscht!
Aber, in Wahrheit könnte die Milch bald überschäumen!
Und nun zu den Patientenrechten - im Falle eines Schadens!
Hat ein behandelnder Arzt einen Fehler begangen, und der Patient versucht zu klagen, bekommt der Arzt sofort einen Maulkorb von seiner zuständigen Haftpflichtversicherung verordnet!
Und über Nacht muss der geschädigte Patient sich nicht mehr mit seinem behandelnden Arzt auseinandersetzen, sondern mit einer riesigen Rechtsabteilung einer Versicherung, welche sich auf Patientenrechte eingeschossen hat.
Da steht nun David gegen Goliath! Und im besten Falle überlebt der klagende Patient den endlos langen Weg durch alle Instanzen!
Ich möchte Ihnen an einem Beispiel verdeutlichen, welche Chance der Patient in Wirklichkeit hat:
Nehmen Sie einen Blinden und fahren mit ihm in eine für ihn völlig fremde Stadt, setzen ihn am Stadtrand aus, und sagen Sie ihm, „Finde den Weg zum Bahnhof alleine!“
Diesen Weg hat ein geschädigter Patient vor sich, sobald er sich mit seinem Arzt anlegt!
Aber, vor dem Gesetz sind ja Alle gleich, der Geschädigte genau so wie der Schädiger!
Recht haben und Recht bekommen sind leider zwei verschiedene Paar Schuhe!
Gruß,
JAN
JAN am 16.02.13 19:15
@Simone Lepetit am 16.02.13 18:46
In welcher Hinsicht? Wen wird es betreffen?
anita am 16.02.13 18:56
@ von Susanne Wieseler um 17:43
" Und das nicht erst nach Jahren vor Gericht. "
Und wenn der Arzt dann gerichtlich verurteilt ist, kommt seine Haftpflichtversicherung ins Spiel. Nach dem 45 Gegengutachten weiss man schon garnicht mehr wo der Patient damals beerdigt worden ist.
Traurig, aber wahr meint das
Sennekind am 16.02.13 18:51
Stimmt nicht. Die Prozeßkostenhilfe bleibt unverändert, lediglich die Voraussetzungen für die Beratungshilfe werden strenger.
Simone Lepetit am 16.02.13 18:46
Hallo, Frau Wieseler,
ich stimme Ihnen zu, aber Sie hätten vielleicht noch darauf hinweisen sollen, dass unsere Justizministerin gerade dabei ist, die Prozesskostenhilfe für "Geringverdiener" abzuschaffen. Damit dürften sich Klagen vor deutschen Gerichten sowieso erledigen. :-(((
Gruß
anita am 16.02.13 18:28
Der "Pferdefleisch-Skandal". Ist das wirklich einer? War mein erster Gedanke. Im Rheinland ist der Original-Sauerbraten immer vom "Päd" und auch gegen Pferde-Salami spricht erst Mal nichts. Natürlich ist das nicht in Ordnung, wenn Rind drauf steht und Pferd drin ist. Aber man muss ja nicht gleich so tun, als müssten wir jetzt alle sterben.
Das Label "Skandal" verdient die Sache schon eher, seit wir wissen, dass in Großbritannien Schmerzmittel gefunden wurden, im Pferdefleisch. Ein Schmerzmittel, das für den Menschen durchaus gefährlich sein kann. Und natürlich sind auch die Umstände skandalös: Dass da Fleisch durch ganz Europa gekarrt wird und am Ende keiner mehr weiß, woher es eigentlich kommt.
Der eigentliche Skandal ist, wie wir mit unseren Lebensmitteln umgehen. Es ist ja kein Zufall, dass jetzt die Lasagne für 2 Euro betroffen ist. Für das Geld kann man eben einfach kein "anständiges" Fleisch erwarten. Dann lieber Spaghetti mit Tomatensauce und ab und zu ne Bio-Wurst.
Die METRO zieht gleich – und das Rennen geht weiter
Ganz Deutschland ist auf der Suche nach dem Galopper des Jahres!
Neben REWE, Lidl, Edeka, ALDI & Co. sowie Real hat sich auch der Großversorger der Gastronomie und des Einzelhandels ein Pferd geleistet.
Diesen Mut hätte ich denen gar nicht zugetraut, dass auch sie in ihrem Sortiment ein Pferd versteckt haben!
Gruß,
JAN
JAN am 16.02.13 17:02
Warum schweigt der Lebensmittel-Einzelhandel?
Für viele Verbraucher ist es nicht nachvollziehbar, warum der Lebensmittel-Einzelhandel die Hersteller-Betriebe der beanstandeten Produkte nicht in den Focus rückt!
Sie lassen sich an den Pranger stellen, ohne die Lieferanten dieser Produkte detailliert zu benennen.
Lediglich _Lidl_ und _ALDI-Süd_ gaben jeweils Namen eines Herstellers bekannt.
Hat der betroffene Lebensmittel-Einzelhandel etwa Angst davor, einen günstigen Lieferanten zu verlieren, und schützt daher seine Einkaufsquellen!?
Meiner Meinung nach müssten alle Hersteller-Betriebe und Lieferanten benannt werden, damit Jeder im Internet recherchieren könnte, welche großen Anteilseigner die Strippen gezogen haben!
Wenn nicht jetzt, wann dann, nennen Sie uns endlich die Namen der Hersteller-Betriebe!
Oder, hat man in diesem Zusammenhang etwa Angst vor großen Namen wie Uni-Lever, Nestle & Co.!
Gruß,
JAN
JAN am 16.02.13 14:55
Der war von mir.
heikos am 15.02.13 21:22
@gurkenknif am 15.02.13 20:58
Er hat uns doch noch ausgelacht,
im sterbebett.
Ward vom Auto plattgemacht,
und nicht von Pferdemett.
Anonym am 15.02.13 21:20
Und schreibt man auf mit spitzem Stift,
in welcher Nahrung ist kein Gift ?
Dann sieht man seine Hoffnung schwinden,
man kann tatsächlich keine finden !
Uns bleibt da nur noch überlassen,
sich dieser Lage anzupassen,
will man nicht einfach Hunger´s sterben
zugunsten uns´rer lieben Erben.
Drum wird man sich nicht länger grämen
und alles weiter zu sich nehmen.
Dann plagt uns nicht mehr das Gewissen
bei jedem kleinen Leckerbissen!!
So hat man neulich erst berichtet
von einem - der nur stets verzichtet
um die Gesundheit zu bewahren!
er wurd vom Auto überfahren !!! "
Find ich klasse gepinselt, oder wie man machts, man machts verkehrt :-))
Wenn es euch gefällt schreibt mal was dazu, Bitte... Danke !
gurkenknif am 15.02.13 20:58
Netzfund in 2 Teilen.... Fortsetzung folgt umgehend:
Lifestyle ...
Gesundheit ist dem Menschen wichtig.
Das Motto heißt: Ernähr´ Dich richtig!
Man möcht´ das gerne praktizieren,
doch wird es schwer, das auszuführen!
Wenn man sich echt damit befaßt,
ist Essen - Trinken eine Last.
Denn alles, was da kreucht und fleucht
ist mittlerweile stark verseucht!
Die schlimmste Warnung - als Fana -l
ist wohl der BSE Skandal.
Was soll man wohl dahinter wittern,
wenn Rinder sich zu Tode zittern,
die Knochen voll von Todes-Viren,
wohin wird uns denn das noch führen?
Der Wahnsinn sitzt in Frikadellen,
in Eiern lauern Salmonellen,
und - was im höchsten Maß´ perfide:
Das Müsli ist voll von Pestiziden.
Vom Blütenstaub, den Bienen saugen,
wird Honig auch wohl nicht mehr taugen.
Wie auch das Wasser aus der Leitung
hat manche Gifte in Begleitung!
Auch Fisch scheint sich nicht mehr zu lohnen,
weil in ihm Nematoden wohnen.
Wozu soll man dem Menschen raten:
Zu Gen-veränderten Tomaten ?
gurkenknif am 15.02.13 20:49
Es handelt sich schlicht weg um Betrug.
Vielleicht sollten die Strafen für diesen Straftatbestand erhöht werden bei
gleichzeitiger Erhöhung der Mindeststrafe. Und diese sollte auf keinen
Fall eine Geldstrafe sein - oder so hoch, dass es richtig WEH tut !!
Betrogen haben n.m.A. der Panscher, der die Fleischumbenennung vorgenommen hat, aber auch die dann in der Kette befindlichen Händler.
Diese müssen in die Pflicht der Warenkontrolle genommen werden.
FrieBo am 15.02.13 19:47
NRW-Minister schockt Frau Aigner
Diese öffentliche Erklärung in die laufenden Kameras unseres NRW-Ministers, dass nun auch Gulasch-Fertigprodukte von diesem Skandal betroffen sind, kann Frau Aigner gerade jetzt in diesem Moment nicht gebrauchen!
Hatte sie sich doch mit ihren Kollegen am späten Nachmittag bereits auf einen faulen Kompromiss verständigt !!!
Und nun die nächste Katastrophe! Wie kann ein NRW-Minister in der Öffentlichkeit so einfach die Wahrheit sagen ???
Nun ist es amtlich, Pferd und andere Ungereimtheiten befinden sich also auch im Gulasch!
Greifen Sie morgen noch schnell beherzt zu, bevor Ihr Lieblingsgulasch über Nacht aus dem Regal verschwinden wird!
Danke Frau Kraft, dass Sie solch einen Minister haben, der sich etwas traut!
Gruß,
JAN
JAN am 15.02.13 19:40
Elisabetta Krawallowska am 15.02.13 15:48
Das mit dem Fernrohr hast du völlig richtig erkannt. Ist aber auch noch für die Venus gedacht.
Brombeeren habe ich in den 80ern auch gern verarbeitet. Zu Aufgesetzter. Lecker.
Empfehlenswert außerdem: Holunderbeersaft, am besten von selbst gepflückten Holunderbeeren. Macht viel Arbeit. Aber mit braunem Zucker, pur statt mit Wasser verdünnt, und einem guten Schuss Rum ein echtes Highlight an einem Herbst- oder Winterabend.
HB
HB am 15.02.13 19:14
Heute in den Nachrichten gehört, dass Lebensmittel (allgemein) um 2 % steigen sollen! Wurde nicht gesagt welche oder ab wann. Wen wundert´s? Momentan wird ja fast alles teurer, Strom, Gas, Benzin, Mieten, Nebenkosten, Steuern. Z.B. wurden dieses Jahr die Grundsteuern ohne Vorankündigung einfach erhöht (bei uns um 10 Euro/Jahr).
saphi am 15.02.13 19:14
So mein lieber Staat!
Zu wenig Lebensmittelkontrolleure die überfordert sind, dass ich nicht lache!
Dann stellt mal neue ein und gebt dem jungen Nachwuchs eine Chance. Es gibt genug Fachkräfte in Deutschland die arbeiten würden, wenn sie eine Chance bekommen würden.
Anonym am 15.02.13 19:03
"Fleisch selbst mit dem Auto erlegen" oder auch "bei selbstgezogenen Tomaten würden sich nur die Tomatenläuse freuen" zeigen nur wie gleichgültig viele sind mit dem was sie so zu sich nehmen. Und dann noch wegen dem Geldbeutel könnte man nicht anders.... Das sind Ausreden, man könnte schon WILL aber nicht.
Ansonsten würden all diese dubiosen FertigGerichte und versiegelten Fleischstücke nicht diesen Absatz haben. Na dann GUTEN APPETIT !!!
Zudem man auch mit sehr wenig Geld und wenig Zeit vernünftig und gut selbst kochen kann. Nur die Kochshows im TV werden immer mehr. Da werd mal jemand klug draus.
meira am 15.02.13 18:16
Hurra, die Sektkorken knallen!
Die Lobbyisten in Brüssel haben auf ganzer Linie gesiegt!
Die Minister haben einen flächendeckenden DNA-Test aller Fertigprodukte, in denen Rindfleisch verwendet wird, mit großer Mehrheit verhindert!
Man einigte sich lediglich auf ca. 2.250 DNA-Tests in der gesamten EU.
Dieses bedeutet im Klartext: Es werden je Land zwischen 10 und 150 DNA-Proben genommen.
Da ich mich selber am Besten verarschen kann, werde ich ab Heute Fertig- oder Halbfertigprodukte konsequent im Regal stehen lassen.
Mit diesem Kompromiss will man meiner Meinung nach verschleiern, und nicht aufklären!
Es ist traurig, welche Macht diese Lobbyisten in Wirklichkeit haben !!!
Ich schätze, wenn man nur eine Probe je Produkt ziehen würde, müssten weit über 10.000 Tests erfolgen.
Wer entscheidet nun, welches Produkt und von welchem Hersteller getestet werden darf (sehr wahrscheinlich haben die Lobbyisten den Ministern in Brüssel eine entsprechende Liste bereits übergeben) ???
Und warum werden nur die Namen der Supermarktketten und Discounter genannt, und der Verbraucher erfährt keinen Namen des Herstellers?
Natürlich alles aus Gründen des Datenschutzes (ein schönes Versteck für alle infrage kommenden Hersteller) !!!
Gruß,
JAN
JAN am 15.02.13 17:24
Anonym am 15.02.13 15:09
man sieht es den Menschen nicht minder an, wie sie leben,
da braucht man Auto zu. Man sieht es am Aussehen ihrer selbst.
Gertrud am 15.02.13 17:19
Warum fällt mir bei solchen Skandalen bloß immer "Soylent Green" ein?
Hannes am 15.02.13 15:47
Vielleicht sollte man da gar nicht mehr dran denken?
Wäre eine Alternative.
Meckerpott,
früher haben wir die Äpfel vom Baum geholt und konnten dies
würd ich mich heute nicht mehr trauen.
Man sagt das. Aber ist da weniger nicht gleich mehr und gesünder
und besser letztlich. Ich erinnere mich an das was man Tante
kaufte und kochte. Erbsten holten wir noch frisch vom Feld, oder aus dem Garten. Heute kann man die Felder suchen, anderes auch.
Zumindest bei uns.
Gertrud am 15.02.13 17:17
@Suse:
Die Metzgerei meines Vertrauens hier im Ort hat vor Jahrzehnten aus Altersgründen dicht gemacht. Seitdem habe ich keine richtig gute luftgetrocknete Mettwurst mehr gegessen.
Wenn ich Metzgerware will, habe ich zwei Möglichkeiten: Ein Supermarkt mit Bedien-Theke wird von einer Metzgerei auf dem Dorf beliefert. Das Mett da ist schleimig, die Rauchenden fade, und mit dem Rindfleisch hab ich mir mal den Magen verdorben, seitdem kaufe ich da nicht mehr. Die einzige andere Metzgerei vor Ort ist eine islamische; die ist noch teurer, und die Auswahl an Mett, Mettwürsten und Schnitzeln hält sich irgendwie in engen Grenzen. ^^ Achso, ab und zu steht der Pferdemetzger auf dem Wochenmarkt, aber Pferd schmeckt mir nicht.
Also gibts Abgepacktes vom Discounter, und es ist in aller Regel ok.
Meckerpott am 15.02.13 16:37
>>>Bio ist eigentlich das natürlichste, denke ich, wenn man keine Zusatzstoffe nimmt, unnatürlicher Art, dürfte dies nicht teurer sein, sondern müßten die sog. konventionellen Lebensmittel teurer sein, weil ja (mit was?) behandelt.
Gertrud am 15.02.13 10:27
Bio ist teurer, weil der Ertrag pro Fläche geringer ist, wenn man zB auf Kunstdünger verzichtet, mehr Fraßschäden hat weil keine Pestizide, oder Freiland-Vieh statt Stallmast. Außerdem sind oft die Personalkosten höher, wenn man zB Obst von Hand pflücken muss statt Maschinen-Ernte. Alte Obstsorten sind auch oft weniger lang haltbar und druckempfindlicher, also mehr Ausschuss.
Darüber wird eigentlich oft und ausführlich berichtet.
Wobei ich mich jetzt frage, ob ein altersschwacher rumänischer Ackergaul vielleicht alle Bio-Fleisch-Vorgaben perfekt erfüllen würde? Wenn das mit dem Umetikettieren nicht mehr läuft, könnte die Mafia dann ja das mal versuchen.
Meckerpott am 15.02.13 16:22
@Hannes am 15.02.13 15:47
Das sind die Vorbereitungen. - Wenn es dann soweit ist, wundert sich keiner mehr. :-((
Gruß
anita am 15.02.13 16:14
Warum fällt mir bei solchen Skandalen bloß immer "Soylent Green" ein?
Hannes am 15.02.13 15:47
JAN
JAN am 15.02.13 13:01
Ja, ich würde afrikanischen Springbock freiwillig essen. Ist eine Delikatesse und wird in vielen Restaurants bei uns angeboten.
z.B. beim Mongolischen Grillbuffet. Haben wir sehr gerne genommen, genau so wie Strauss und anderes aus fernen Ländern!
Henriette am 15.02.13 15:30
"nur leider gibt es hierzulande keine beamten, oder abgeordnetenhaftung."
werner am 15.02.13 14:29
Irrtum, es gibt beides. Aber wo kein Kläger da kein Richter. Und es ist auch eine Frage des Nachweises. Vorsatz und grobe Fahrlassigkeit muss bewiesen werden.
Manfred am 15.02.13 15:18
@ Der rote Rainer am 15.02.13 15:08
Es gibt keine nationalen und keine EU-Richtlinien zur vernünftigen und klaren Kennzeichnung und Etikettierung von Lebensmitteln, weil sich die Parlamentarier und Regierungen als Handlanger der Lebensmittelindustrie und deren Lobbyisten verstehen, betätigen und solche Richtlinien verhindern.
Aber über den Krümmungsgrad der Gurke macht man sich Gedanken. Nicht zu fassen...
Emma am 15.02.13 15:14
Man muss das Fleisch höchstselbst mit dem Auto erlegen.
Da weiss man, was man hat.
Schumacher am 15.02.13 15:12
Nun Auto, Wohnung, Haus, sogar Kleidung werden gern als Prestigeobjekten hergezeigt. Die Lebensmittel stehen da an unterer Stelle, damit kann man ja nichts vorzeigen. Damit kann man ja weniger Staat machen , es sei denn man kann erzählen : Speise in jenem Nobelrestaurant oder jenem.
Vielleicht auch deshalb greifen viele gern zu Billig/Fertigprodukten, wo die Verpackung mehr kostet als der Inhalt. Und auch solche die mehr ausgeben könnten fürs Essen. Dann kommt dazu, dass sich gesundheitliche Auswirkungen erst nach Jahren zeigen.
Weniger beim Metzger,als mehr beim Discounter rechnet sich bei Fleisch meistens.
Anonym am 15.02.13 15:09
@Emma am 15.02.13 14:35
".... Aber selbst wenn es eine EU-Richtlinie gäbe (warum gibt es offenbar keine?) - würde das Pferdefleisch vermutlich derart verschwurbelt umschrieben, dass nur ein Chemiker das versteht. ..."
Eher Biologen, mit Nebenfach Chemie, die auch noch Jura studierten, oder ähnliche Kombinationen in umgekehrter Reihenfolge. Denn die Bezeichnungen leiten sich immer noch sehr häufig aus dem Lateinischen ab, was in der Namensgebung und Begriffsbildung der Biologen sich wiederfindet. Und die Juristen können sich das mit ihren Lateinkenntnissen dann zusammenreimen.
Es gibt keine nationalen und keine EU-Richtlinien zur vernünftigen und klaren Kennzeichnung und Etikettierung von Lebensmitteln, weil sich die Parlamentarier und Regierungen als Handlanger der Lebensmittelindustrie und deren Lobbyisten verstehen, betätigen und solche Richtlinien verhindern. Mit fadenscheinigen Begründungen.
Der rote Rainer am 15.02.13 15:08
Ratten schmecken vielleicht nach Kürbiskuchen....
Jules am 15.02.13 15:06
Esst Katzen.Die sind sowieso fast schon Gemüse.
Milchkuh am 15.02.13 15:04
@ Suse am 15.02.13 13:29
Der Fett- und der Knorpelanteil sind sehr hoch.Wird alles mit durchgedreht.Ich hole mein Hack im Angebot bei REWE an der Fleischtheke oder beim Metzger und lasse es frisch drehen und friere es ein.
Mein Metzger hat Apothekenpreise und das ist nicht jedem gegeben. Ich hab auch schon ewig kein Hack mehr vom Metzger gegessen, um vergleichen zu können. Seine fertig gebratenen Frikadellen, die vermutlich von dem gleichen Hack sind, schmecken mir allerdings nicht. Die streckt er mit viel Paniermehl ;-)
Es kann auch gerne jeder einkaufen wo er will und wie es Geldbeutel zulässt. Mich stört hier bei der Lasagne die falsche oder unzureichende Etikettierung. Aber selbst wenn es eine EU-Richtlinie gäbe (warum gibt es offenbar keine?) - würde das Pferdefleisch vermutlich derart verschwurbelt umschrieben, dass nur ein Chemiker das versteht.
Emma am 15.02.13 14:35
Der rote Rainer am 15.02.13 14:19
aber es war doch AUCH rind drin.
dringender wäre wohl, daß der landrat z.B. sich nicht mehr vom grossmetzger auf safari einladen lässt und seinen prüfern anschliessend milde vorschreibt. wichtig wäre auch, daß der beamtete prüfer für seine kriminellen, fahrlässigen oder dummdreisten taten in die haftung genommen werden kann.
nur leider gibt es hierzulande keine beamten, oder abgeordnetenhaftung.
werner am 15.02.13 14:29
Fundstück: Charlotte Frank in der SZ
"... Selbstverständlich: Auch jeder, der keine Öko-Produkte kauft, muss sich darauf verlassen können, dass ein Gericht mit Rind wirklich Rind enthält. Selbstverständlich ist auch, dass Lebensmittelskandale nicht unmittelbar vom Verbraucher verursacht werden. Vielmehr bekommt dieser oft genug zu spüren, wie ausgeliefert er der Industrie ist - etwa, wenn er versucht zu erfahren, über welche Wege seine Einkäufe in den Laden geraten sind. ..."
Hier versagen seit Jahr und Tag unsere Parlamentarier und Regierenden, die sich zum Büttel der Lebensmittelkonzerne und deren Lobbyisten machen. Anstelle dafür zu sorgen, dass die Dinge richtig ausgezeichnet werden. Das man uns sagt, was drin ist, woher es stammt und wie es produziert wurde. Dann und nur dann können wir wirklich entscheiden. An der kriminellen Energie der Lebensmittelpanscher ändern wir dadurch nichts.
Die muss man deshalb so hart bestrafen, dass sie das nie wieder tun können.
Der rote Rainer am 15.02.13 14:19
WENN die Deklarationspflicht wirklich ernst genommen würde, blieb aber sehr vieles in den Regalen stehen. Enthält Spuren von altem Motoröl, ungeniessbare Teile des Tierkadavers, ist rein chemisch hergestellt oder gestreckt, enthält Gammelfleisch , undefinierbare Zutaten usw.
Anonym am 15.02.13 14:12
Wer immer noch glaubt beim Discounter sparen zu können ist selbst schuld. Zugeschweißte Fleischstücke die unter qualvollsten Umständen "produziert" wurden und/oder umedikettiertes Gammelfleisch sind,sowas gehört tatsächlich in den Müll.Wer sich als Müllschlucker betätigen will kann diese gern tun. Man kann froh sein zum Beispiel über selbstgezogene Tomaten und auch darüber WENIGER Fleisch zu essen, dafür aber unverpackt vom Metzger. Schon lange meide ich diese Produkte und gebe sogar für Essen viel weniger aus.
Die ganze Massentierhaltung ist ein ungeheurer Skandal.Dies ändern kann nur der Verbraucher indem er solch "Lebensmittel" nicht mehr kauft und auf PolitikerInnen einwirkt hier endlich etwas für Mensch/Umwelt/Tier zu unternehmen.
meira am 15.02.13 14:00
" Fleisch "
Kleine selbsterlebte Anekdote.
Urlaub 1976 Miami, am Tage danach.
Reiseleiter fragt die Reisegäste nach dem gestrigen Abend mittags am Pool:
" Wie war der indonesische Abend, Ambienente, Essen, Programm ?
Einhelliges Urteil der Teilnehmer :" Wunderbar, alles ganz großartig. "
Wie hat ihnen das Essen geschmeckt, war die nächste Frage und was haben sie gegessen. Das was sie uns empfohlen hatte, sehr lecker war die einhellige Meinung. Nächste Frage vom Reisel. wie war der Geschmack? Es wurde immer zwischen Puten- u. Hähnchenfleisch hin- unter her debattiert.
Zum Schluß wurde dann vom Reiseleiter das Essen erklärt.
Er hatte den Leuten des Abends Schlangenfleisch servieren lassen .
Das einsetzende Würgen war zwecklos, es war schon verdaut.
Gut , die nachhinein das ich einen anderen Terrmin wahrgenommen hatte.
" Watt de Buer nich kennt....
Guten Appetit zum Mittagsmahl wünscht das
Sennekind am 15.02.13 14:00
JAN am 15.02.13 12:40
auch lecker in rotem paprika mariniert, dann luftgetrocknet und anschliesend schön heiss gebraten. dann sind die kleinen kaum von pekingente zu unterscheiden.
genauso ist der Pudel schön süss-sauer eine delikatesse. nur, das ist janicht das thema hier.
die mod hat halt geschrieben, daß betrug nicht so schlimm ist. würd ja nicht krank machen.
werner am 15.02.13 13:33
Henriette,
gestern wurden Testergebnisse veröffentlicht.In dem Pferdefleisch wurden verschiedene Schmerz- und Rheumamittel gefunden.Das spricht für ehemalige Sportpferde die gerne damit "behandelt" werden.Diese Tiere dürfen nicht für den Verzehr verarbeitet werden. Offensichtlich,so der Bericht mussten die Tiere verschwinden und wurden dann da untergeschoben.Und ob das Fleisch nur aus Rumänien kommt ist auch noch unklar.Man verfolgt einen Weg kreuz und quer durch Europa.In England wurden drei Männer verhaftet,die da wohl mit zu tun haben.
Emma,
seit ich einen Bericht über Hack vom Discounter gesehen habe kommt mir das nicht mehr ins Haus.Das Fleisch wird vor dem durchdrehen mit Wasser aufgespritzt,damit das Gewicht höher wird.Dadurch kann man aus dem Fleisch mehr Hackfleischpakete machen.Der Fett- und der Knorpelanteil sind sehr hoch.Wird alles mit durchgedreht.Ich hole mein Hack im Angebot bei REWE an der Fleischtheke oder beim Metzger und lasse es frisch drehen und friere es ein.
Suse am 15.02.13 13:29
@JAN am 15.02.13 13:01
Hallo, JAN,
ich weiß nicht, wie Springbock schmeckt, gibt ja auch Leute, die Reh essen.
Känguruh schmeckt übrigens gar nicht schlecht.
Aber zumindest würde ich wissen wollen, was ich esse. Wir haben doch eine Deklarationspflicht!
Gruß
anita am 15.02.13 13:11
@ anita am 15.02.13 12:17
Guten Tag anita,
ich hoffe sehr, dass die Lobbyisten an ihre Grenzen stoßen werden!
Wenn mancher Verbraucher wüsste, welche Fleischsorten sich in einer Büchse Wildgulasch befinden dürfen, würde bei manchem Verbraucher das Gehirn sofort Alarm schlagen!
Oder, würden Sie z.B. afrikanischen Springbock freiwillig essen wollen?
Alles, was in Gottes freier Natur kreucht und fleucht, kann in diesem Gulasch Verwendung finden!
Deutlich wie auf der Dose beschrieben, es handelt sich lediglich um Wildgulasch!
Und, ist die Soße auch schön bunt, und stilvoll gehalten, macht Mutti zuhause noch ein Festessen daraus - ist ja schließlich etwas Besonderes und kommt ja auch nicht jeden Tag auf den Tisch! :-)
Gruß,
JAN
JAN am 15.02.13 13:01
@ JAN am 15.02.13 12:40
Ich danke Ihnen herzlichst für die ausführliche Rattenbeschreibung. Da schmeckt einem das Mettbrötchen am Rechner gleich doppelt so gut ;-)
Beim Metzger kaufe ich nur Mett oder mal etwas Wurst, wenn ich gerade da bin. Mit Fleisch incl Hack vom Discounter habe ich noch keine schlechte Erfahrungen gemacht, außer das z.B. beim Kotlett die Knochen oft splittrig sind, was mich dann schon stört. Fertigprodukte sind eine Alternative für unterwegs oder wenn es mal schnell gehen muss. Aber ich möchte schon gerne Rindfleisch im Essen haben, wenn Rindfleisch drauf steht.
Emma am 15.02.13 12:52
Für Geld tunt der Mensch nahezu alles, ...
Dortmunder 20 am 15.02.13 11:19
manche ja wie es aussieht und leider. Und manche, Gott sei Dank nicht,
weil sie weder für das eine noch für das andere bereit
sind ihre Seele oder ihr Gewissen oder anderes zu verkaufen.
Es wäre wohl mal an der Zeit Unternehmen wo es gut ist und läuft
vorzustellen.
Allerdings wird das bei ca. 9 Unternehmen, die fast in gleicher hand
sind und der Unternehmenskultur schwierig.
Wer Lebensmittel liebt wie anderes wird achtsam sein.
In allem.
Gertrud am 15.02.13 12:50
Es geht um die Einstellung.Der Ansatz ist hin zu weniger Fertiggerichte .Weniger Tiere müssten gequält werden. Menschen die krank werden durch LEBENS mittel.Und eine durch und durch betrügerische Lebensmittel-Industrie samt Lobby-verknüpfungen in Politik hätten weniger Macht. Alle wären zufriedener/glücklicher. Die Möglichkeiten hat der/die VerbraucherIn.
Anonym am 15.02.13 12:44
@ werner am 15.02.13 12:19
Hallo werner,
Ratte ist nicht gleich Ratte!
Die asiatische Ratte unterscheidet sich wesentlich von der Europäischen.
Diese verfügt über keinen langen Schwanz, hat eine kürzere Schnauze, ernährt sich ausschließlich vegetarisch und erreicht die Größe eines Hundes (kann nur nicht bellen). :-)
Von der ärmeren Bevölkerungsschicht wird diese Art gejagt, da ihr Fleisch für sie sehr begehrenswert ist!
Gruß,
JAN
JAN am 15.02.13 12:40
@meira am 15.02.13 12:25
Für die gemeine Tomatenlaus wäre das sicher interessant.
Aber wir Menschen müssen hier und da auch noch etwas anderes essen.
Sechsundvierzig am 15.02.13 12:34
Sicher ist es dem Endverbraucher zuzugestehen möglichst preiswert zu kaufen. Viele müssen, andere tun es auch, obwohl sie mehr Geld für Essen ausgeben könnten. Nun haben sich die Discounter ein Imperium geschaffen und der Käufer hat noch die Wahl zwischen Aldi Lidl Penny Netto oder Rewe Edeka Real. Große Unterschiede gibt es doch nicht. Und auch wenn zu billigen Sachen gegriffen wird, in Ordnung und gesundheitlich unbedenklich müssen Lebensmittel immer bleiben. Aber das ist Illusion denn diese Pferdefleischuntermischung ist nur die Spitze des Eisbergs. Allein schon all die irreführenden Kennzeichnungen sind regelrecht Betrug.Die ganzen chemischen Zusätze können nicht gesund sein. Es muß umgedacht werden. Beispiel Tomaten kann JEDER selbst ziehen auf Balkon oder Garten. Problemlos , sie wachsen und wachsen und tragen reichlich Früchte.Sogar gekaufte Bio-Tomaten halten da nicht mit. Nur wer würde dann die lebensmitteltechnisch wertlosen Treibhaustomaten die nie Sonne sahen auf Späne
meira am 15.02.13 12:25
JAN am 15.02.13 12:12
ein mitblogger hat ja gestern schon die moderatorin gefragt,(natürlich leider keine antwort) was sie denn davon halten würde, wenn ihr leckeres mettbrötchen auch mit ratten und hundefleisch verfeinert wäre.
auch diese fleischsorten werden weltweit verzehrt.
werner am 15.02.13 12:19
@JAN am 15.02.13 12:12
Hallo, JAN,
keine Frage, die Lobbyisten setzen sich durch.
Bei den Politikern, die da in Brüssel rumhampeln, hat keiner genügend Rückgrat, gegen den Strom zu schwimmen.
Gruß
anita am 15.02.13 12:17
„Eigener Herd ist Goldes Wert“
Die Minister wollen Heute in Brüssel einen DNA-Test für Fertigprodukte, in den Rindfleisch enthalten ist, EU-weit beschließen!
Die Lobbyisten der Nahrungsmittel- und Fleischindustrie stehen kurz vor einem Herzinfarkt!
Am Ergebnis der heutigen Sitzung in Brüssel können wir feststellen, wer sich durchgesetzt hat.
Unsere verantwortlichen Politiker oder die Lobbyisten!
Was käme alles auf den Prüfstand:
Pastasoßen, in denen Rindfleisch enthalten ist
Rindergulasch, auch Gulasch halb und halb
Kohlrouladen
Königsberger Klopse
Und weiterhin alle Fertigprodukte, in denen Rindfleisch enthalten ist oder sein könnte.
Das mit der Lasagne hat den Stein erst richtig ins Rollen gebracht!
Und die Verharmlosung, es handele sich lediglich um eine falsche Etikettierung der Produkte, und es gäbe für den Verbraucher keine gesundheitlichen Risiken, ist in meinen Augen lediglich der Versuch, den Verbraucher zu beruhigen.
Der Verbraucher sollte darauf achten, dass er Fertigprodukte, in denen Rindfleisch enthalten ist, bis auf Weiteres von seinem Einkaufszettel besser streicht, sofern sich die Minister Heute in Brüssel nicht auf einen DNA-Test der Produktkette einigen können.
Der DNA-Test wäre für die Lebensmittelindustrie der Super-GAU, denn damit hat sie nicht gerechnet!
Evtl. kämen durch diesen DNA-Test noch weitere Fleischsorten zum Vorschein !!!
Mein Fazit: Microwelle lieber ausschalten und das Essen wieder selber zubereiten!
Gruß,
JAN
JAN am 15.02.13 12:12
"Tach!"
@Eroglu am 14.02.13 19:18
Erstklassige Analyse. ;-)
--------------
@Suse am 14.02.13 21:32
Ich empfehle eine Nudelmaschine für die Teigplatten.
Und die Lasagne ist dann auch sehr schnell gar.
Wir machen eine Bolognese Schicht und eine mit Champignons/Paprikaschoten.
Könnt ich mich reinlegen, so lecker ist die. Reicht dicke für 6 Personen.
Ich weiß immer, was da drin ist: nur das, was wir vertragen und was uns schmeckt.
Niemals käme mir in den Sinn, so etwas als Fertigprodukt zu kaufen.
------------------
Ich habe vor 2 Jahren mal in einem Bioladen Schweineschnitzel gekauft.
Kilopreis über 20 Euro. Die haben nicht besser oder schlechter geschmeckt, als die, die ich sonst bei Edeka für ein Drittel des Preises kaufe.
Auf Wochenmärkten bin ich sehr oft beschissen worden. Das habe ich aber erst immer zu Hause gesehen. Von daher kaufe ich lieber im Supermarkt ein.
Eine korrekte Deklaration ist für mich wichtig. Und die 100g bzw, 1kg Angabe für den Preisvergleich auch.
Hannes am 15.02.13 12:00
Denke auch ein Umdenken sollte stattfinden, denn nicht vorgefertigte Lebensmittel sind immer noch die besten und zum Teil sogar viel preiswerter. Nur würden dann Junk food und all die Fertigprodukte die eher als Sondermüll gelten könnten nicht mehr in den Mägen der Verbraucher landen sondern blieben in den Regalen liegen. So schnell wie das Warensortiment zu mehr Frische hin ausgetauscht würde könnte man gar nicht gucken. Also hat der Verbraucher schon eine sehr große Macht. Dieser Skandal ist nur ein ganz kleiner , denn wer denkt zum Beispiel daran , wieviel Skandale es in der Massentierhaltung gibt. Allein 25 Prozent aller Schweine landen im ----MÜLL. Sie haben völlig umsonst gelitten. Tier-Futter wird teurer, Strom wird teurer,Fleisch für die Konsumenten wird billiger oder hält zumindestens den Preis. Dies wird über aberwitzige Subventionen erreicht. Dann lohnt sich lange Transportwege, und sogar zuviel Tiere zu züchten NUR FÜR DEN MÜLL!!
Anonym am 15.02.13 11:42
"Wir müssen jetzt nicht direkt sterben". Das ist richtig und doch falsch: In diesem Pferdefleisch sind Reste von für den Menschen schädlichen Schmerzmitteln, in den Eiern Reste von Dioxin, im Schweinefleisch sind Antibiotika, im Gemüse und Salat Reste von Pflanzenschutzmiteln. Immer unterhalb der von Politikern gesetzten Grenzwerte. Wie sieht es aber mit den Wechselwirkungen aus, wenn die Stoffe sich im Körper treffen oder sich über einen Zeitraum anreichern? Woher kommt die hohe Zahl von Allergikern, wieso wird das Krebsrisiko immer höher? Was passiert eigentlich im Körper eines kranken Menschen, wenn Medikamente und Nahrungsmittel zeitgleich aufgenommen werden? Kann ein Arzt Medikamente überhaupt noch richtig dosieren?
Reporter112 am 15.02.13 11:26
@ Gertrud am 15.02.13 11:08
Für Geld tunt der Mensch nahezu alles, klar ist Geld wichtig aber ob man sich nur für Geld strafbar machen soll? ich weis nicht, oder ob ich für Geld Leute betrügen soll z.b falsche Deklaration? naja ich glaube nicht, wahrscheinlich würden Leute sogar Morden für Geld, besonders schlimm finde ich das das nicht nur bei Armen ist wo ich das irgendwo verstehen kann.
Nein es ist oder es ist grade bei Leuten so die viel Geld haben.
Dortmunder 20 am 15.02.13 11:19
Ich denke da das Fleisch meist aus Rumänien stammt werden da nicht viele Rennpferde drin sein, die gedopt oder medikamentös behandelt wurden. Da wird es sich meist um alte Zossen handeln die noch in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.
Was mich natürlich auch nicht unbedingt beruhigt
Henriette am 15.02.13 11:19
@Suse
Dann hast Du aber Glück mit Deinen Metzgern, bei uns ist das fast doppelt so teuer wie im Supermarkt, weil dort nehme ich ja auch nur die Angebote!!!
Henriette am 15.02.13 11:15
@ Manfred am 14.02.13 21:56
Das mit den Lebenden Lebensmitteln war natürlich Ironisch gemeint aber trotzdem danke.
Dortmunder 20 am 15.02.13 11:11
Ein Skandal ist eigentlich, daß manche die Molly wie man sagt machen können und damit noch durchkommen.
Daß man immer weiß wie was nicht geht oder gehen kann,
aber selten Vorschläge bringt wie man es wieder besser machen kann.
Soviel Lug und Betrug und Be... wie heute scheint es früher nicht
gegeben zu haben.
Da waren die Repressalien härter und man hätte sich nicht getraut.
Schlimm ist eigentlich wenn Mitarbeiter sich kaum solcher Mittel
erwehren können und man diese noch nötigt.
Es ist keine Freude mit solchen Menschen zu arbeiten weder zu dürfen
noch zu müssen.
Es ist viel zu viel unter falsch verstandenem Denken und falsch verstandener Freiheit eingerissen.
Freiheit bedeutet die Verantwortung mit allem gut umzugehen. Und nicht diese zu mißbrauchen wie es grade gefällt und paßt und wo es nur
einem selbst dient.
Gertrud am 15.02.13 11:08
Henriette,
nicht das Pferdefleisch ist der eigentliche Skandal sondern die falsche Deklaration und natürlich die Tatsache,dass bestimmte Medikamente darin gefunden wurden. Das lässt darauf schliessen,dass dort Pferde "verarbeitet" wurden die eigentlich nicht für den Verzehr verarbeitet werden durften.Der Verdacht besteht,dass man da Renn- und andere Sportpferde, die behandelt und auch gedopt wurden hat verschwinden lassen.
REWE hier hat eine sehr gute Fleischtheke und gibt auf Wunsch Auskunft über die Herkunft.Man kann das sogar nachlesen.Aber es gibt auch Metzger,die oft gute Angebote haben.Wenn man darauf achtet und entsprechend kauft ist das Fleisch nicht teurer als im Supermarkt.
Suse am 15.02.13 10:54
Suse am 15.02.13 10:21
Suse, mit Discounter meinte ich jetzt nicht Lidl etc. sondern auch die großen Supermärkte die ebenso preiswerte Angebote haben wie EDEKA oder REWE.
Ich bin nicht bereit die Apothekerpreise verschiedener Metzger zu zahlen. Und auch nicht die der Biobauern.
Das überlasse ich Leuten die ihre Prioritäten anders setzen.
Und was den Pferdefleischskandal anbelangt: Ich wäre mehr erbost wenn anstatt Pferdefleisch TOFU drin gewesen wäre.
Henriette am 15.02.13 10:38
@Suse am 15.02.13 9:53
"... sprach der Geschäftsführer der Fa. Frosta. ... hat klar gesagt, dass man für 1,99€/Portion keine Qualität erwarten kann und dass dem Kunden das klar sein müsste. .... Auch die großen Mengen an Zutaten ...können alleine den niedrigen Preis nicht machen. Wenn man den Gewinn der Firmen berücksichtigt und dann noch Energie- und Personalkosten, kann man sich an einer Hand ausrechnen, dass die Qualität dieser Produkte nicht besonders sein kann.
Der Geschäftsführer von Frosta wäre saudumm, würde er etwas anderes sagen. Politiker und Journalisten haben schließlich in seinem Sinne die Bürger desinformiert, manipuliert und auf höhere Preise vorbereitet. Dazu bekommt er auch noch kostenlose Werbung vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Besser geht es nicht.
Nur, eine Kalkulation wird auch dieser Herr nicht offen legen. Denn dann wären seine Aussagen für jedermann prüfbar.
Wer einen Teich trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen!
Der rote Rainer am 15.02.13 10:28
Manfred am 14.02.13 21:56
Ja man kann sich fit und gesund essen, oder auch müde und krank.
Frage was ist die Absicht dahinter.
Nicht zu wissen, ob das was angegeben ist stimmt hat was.
Kein schönes Gefühl.
Für manche wenn man beim Einkauf zuschaut, scheint
es sich um Wegwerfmittel zu halten, wenn man sieht wie mit
den Lebens- und Nahrungsmitteln umgegangen wird.
Wir habens ja in Hülle und fülle. Achtung und Respekt vor allem
Leben da geht es eigentlich drum und wer dieses hat,
vor Mensch und Tier vor der Natur geht wohl auch anders
mit allem um.
Für alles und jedes gibts Pillchen, es wäre mal schön unbehandelte Lebensmittel zu haben und zu wissen, daß sie der Gesundheit zuträglich
sind und keine Kostenfrage. Bio ist eigentlich das natürlichste,
denke ich, wenn man keine Zusatzstoffe nimmt, unnatürlicher Art,
dürfte dies nicht teurer sein, sondern müßten die sog. konventionellen
Lebensmittel teurer sein, weil ja (mit was?) behandelt.
Essen hält Leib und Seele zusammen hat was.
Gertrud am 15.02.13 10:27
Eroglu am 14.02.13 19:18
Da kann ich nur Wort für Wort unterstreichen!!
Alles auf den Punkt gebracht!
Henriette am 15.02.13 10:25
Maximilien de Robespierre am 15.02.13 9:35
Dem ist leider nicht viel hinzuzufügen. Es ist leichter offenbar
sich Lobbyisten zu beugen und dafür zu sorgen, daß es im Portemonai
nicht quietscht.
Wer heute was anstellt kann fast sicher sein, daß er keine Verantwortung
dafür übernehmen muß. Insoweit hat das Wort Vollkastomentalität
einen anderen Aspekt.
Es ist traurig zu wissen, daß selbst bei teurem Preis keine gute
Qualität mehr garantiert ist, bei anderem noch mehr.
Man kann auch ohne Besch... handeln und mehr Gewinne machen.
M.M. nach sollte die Presse aufklären, damit dem ein Ende gesetzt
wird, das hat sie mal. Teils gelingts ja auch noch.
Aber es ist wohl so. Daß unabhängige Meinung wohl schwer möglich ist
und so hat der Spruch "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" wohl noch
andere Bedeutung. Was man dann wirklich privat macht, kriegt ja
keiner so mit. Es hat vieles einen bitteren Geschmack, vor allem
das Wissen, es könnte wirklich gut und toll alle sein und laufen, wenn...
Gertrud am 15.02.13 10:21
Henriette,
ich bin da schon mehrmals mit auf die Nase gefallen. Schnitzel z.B. sind oft zäh.Und oft sah das oberste in der Verpackung gut aus und darunter waren dünne ausgefranste Schnitzel.Man kann halt nicht genau erkennen was drin ist in der Verpackung.Ich habe zu Fleisch vom Discounter mehrere Tests gesehen und gelesen.Das Fleisch ist zwar in Ordnung und weißt keine gesundheitsschädlichen Zusätze auf aber die Qualität liegt im unteren Mittelfeld.Es wurde eben nachgewiesen,dass viel Wasser enthalten ist und durch die Wachstumsmedikamente nur noch wenig natürliche Inhaltsstoffe drin sind.Beim Metzger kann ich zwar fragen woher das Fleisch kommt aber Sicherheit gibts da auch nicht.Sympathischer ist es mir trotzdem als das Discounterfleisch.Zumal wenn man einen Metzger des Vertrauens hat.Essen hat doch auch was mit Genuss zu tun und darum achte ich auf die Produkte die ich kaufe.Damit tu ich meinem Körper dann auch mehr gutes.
Suse am 15.02.13 10:21
@Maximilien de Robespierre am 15.02.13 9:35
"... Journalisten berichten aber nur ..."
Berichteten Journalisten tatsächlich nur, wäre das wirklich so. Jedoch kann man hier an den Blog-Themen immer wieder sehen, dass die Journalisten (Moderatoren) eben auch (eigene) Meinungen verbreiten und noch nicht einmal vollständig informieren. So sehe ich das. Deshalb wird hier aus meiner Sicht von den Moderatoren mit missionarischem Eifer eben die gleiche Botschaft verkündet: Leute kauft teurer, dann wird alles besser.
Möglicherweise muss man als Moderator eine ähnliche Voraussetzung mitbringen, wie als Politiker (insbesondere bei den Grünen und der SPD), nämlich, dass man lediglich die vier Grundrechenarten so leidlich beherrschen können muss. Die Rechenfertigkeiten von 6.-7. Klässlern (Bruchrechnung, Anteilsrechnung, Prozentrechnung) muss man schon meiden, wie der Teufel das Weihwasser, sonst würde man gar etwas lernen und verstehen.
Der rote Rainer am 15.02.13 10:11
Natürlich ist teuer nicht immer besser aber in so einem Fall sollte man vielleicht doch nicht unbedingt auf das billigste zurück greifen.Wer das tut weil es ihm vielleicht trotzdem schmeckt,der muss sich aber bei dem Preis im Klaren darüber sein, dass die Qualität nicht die beste sein kann.Wenn ich mir bessere Qualität nicht leisten kann esse ich halt nicht jeden Tag Fleisch oder Fleischprodukte.Wenn ich ausrechne was ich in einer Woche für günstiges Fleisch ausgebe,dann kann ich für das Geld lieber zweimal die Woche gutes Fleisch essen.Man kann auch beim Metzger auf Angebote achten und dann auf Vorrat kaufen und einfrieren.Das mache auch mit Gemüse so.Im Angebot kaufen und entweder roh oder vorgekocht einfrieren.
Ich koche immer frisch,dann weiß ich was drin ist und esse dann auch mit Appetit.Schmeckt halt auch besser.Oft koche ich auf Vorrat und friere ein.Dann hab ich auch wenns schneller gehen muss immer was da.Und meist ist selber kochen auch billiger.
Suse am 15.02.13 10:09
HPS 64 am 14.02.13 18:29
Hier geht'
s nicht um Fleisch, da muss nach wie vor eine lückenlose Dokumentierung gemacht werden.Hier geht es um Fertigprodukte die nicht deklariert werden müssen.
Also kann ich mein Fleisch durchaus vom Discounter mitnehmen.
Henriette am 15.02.13 10:03
@ Emma
Ich kaufe nur frisches Hack, kein abgepacktes und ich lasse es mir immer frisch durchdrehen. Gerade bei Hack bin ich sehr eigen.Aber grundsätzlich haben sie natürlich recht ;-)
Heute früh im MoMa sprach der Geschäftsführer der Fa. Frosta.Die Firma hat vor einigen Jahren ihre Produktion umgestellt und benutzt keine Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker mehr.Vorher wurde ähnlich gearbeitet wie in den jetzt beroffenen Firmen.Der Herr hat klar gesagt,dass man für 1,99€ keine Qualität erwarten kann und dass dem Kunden das klar sein müsste.Das Fleisch ist Billigfleisch mit hohem Fett- und Knorpelanteil und mit Geschmackverstärkern ersetzt man Gemüse welches sonst in die Bolognese kommt.Auch die großen Mengen an Zutaten,die man als Firma bestellt können alleine den niedrigen Preis nicht machen.Wenn man den Gewinn der Firmen berücksichtigt und dann noch Energie- und Personalkosten kann man sich an einer Hand ausrechnen,dass die Qualität dieser Produkte nicht besonders sein kann.
Suse am 15.02.13 9:53
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Dann lieber Spaghetti mit Tomatensauce und ab und zu ne Bio-Wurst…
Bio-Wurst kaufe ich nie. Die Gründe können Sie gern im Vorblog nachzulesen.
Gerd am 15.02.13 9:47
Schlimmer geht es immer.
Renate Künast von den Grünen heute im Morgenmagazin:
Sie gibt dem Verbraucher eine wesentliche Mitschuld weil Lebensmittel so billig angeboten werden.
Laut Wiki war Sie von 2001 bis 2005 Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Bei der Umsetzung der Agenda-Politik war sie also Ministerin im Kabinet Schröder. Wenn heute 25% der Bevölkerung zu wenig Kohle hat, war Sie persönlich daran beteiligt. Neben der Agenda 2010 war das auch die Zeit der sogenannten Globalisierung. Ich kenne keine Einzelheiten in den Bereichen aber ich gehe mal davon aus, das sie die Strukturen gestaltet hat, die heute zu Problemen führen.
Bei der Berichterstattung stört mich erheblich, dass "billig einkaufen" verteufelt wird und man ignoriert völlig, dass bei Hochpreisprodukten fast genau so betrogen wird und die Arbeitnehmer in der Regel auch nicht mehr verdienen.
Journalisten berichten aber nur, sie haben das Desaster nicht wie Künast mitgestaltet.
Maximilien de Robespierre am 15.02.13 9:35
@ Suse am 14.02.13 21:32
Wenn ich für zwei Personen frische Lasagne mache mit ordentlichem Hack und vernünftigen Zutaten komme ich mit 2€ nicht aus. Das bezahle ich schon für das Hackfleisch.
Und das Rind oder Schwein kennen Sie auch persönlich, aus dem das Hack hergestellt ist? Wenn Ihre Lasagne beim nächsten Mal wiehert wissen Sie jedenfalls, dass das Supermarkthack aus England kam ;-)
Emma am 15.02.13 7:09
Wenn man absichtlich Pferdefleisch beim Metzger kauft, ist es teurer als Rindfleisch. Allein daran kann man schon sehen, dass _dieses_ Pferdefleisch keins war, das für den menschlichen Verzehr gedacht war, sondern allenfalls für Hundefutter.
Am Preis liegt es nicht. Eismann ist eine eher teure Firma, wenn Sie mal auf deren HP gucken. Ich habe hier schon mehrmals geschrieben, dass der Bio-Metzger hier im Ort vor Jahren verknackt wurde, weil sein "Bio-Rind von Höfen aus der Region" Massenware aus dem Schlachthof war. Erinnern Sie sich ans griechische Bio-Olivenöl aus konventioneller Produktion in Nordafrika, oder die umetikettierten italienischen "Bio"-Zucchini? Kliesche statt Seezunge selbst in teuren Restaurants? Je höher der Endpreis, desto mehr verdienen die Betrüger. Wenn ich schon betrogen werde, dann wenigstens billig. :)
Was helfen würde wären mehr Kontrollen. Dass Kriminelle noch billiger produzieren als die Discounter und dabei Gewinn abschöpfen geht nur, wenn keiner prüft.
Meckerpott am 15.02.13 0:08
@Maximilien de Robespierre am 14.02.13 19:45
Es ist nicht zu fassen.
Schon wieder hat haben die Tagesthemen gegen die Streikenden berichtet. Diesmal etwas zurückhaltend aber deutlich erkennbar, wenn man sich mit dem Problem beschäftigt hat.
Sinngemäß: die Reisenden mussten unter dem Streik leiden und die Gewerkschaft fordert bis zu 30% Lohnerhöhung.
Kein Wort über Niedriglohn und Arbeitsbedingungen der Betroffenen in Deutschland aber am Vortag unter @besserwissen die Sicherheit der Fabriken in Bangladesh anprangern. Da wird nicht vermittelt, dass Leiharbeiter, selbstausbeuterische Selbständigkeit, Subunternehmen und Werkverträge das Streikrecht und damit das Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer praktisch zerstört hat.
Der Kommentar vom WDR in den Tagesthemen prangert auch wieder billig an. Es wird nicht erwähnt, dass auf Hochpreisprodukte auch kein Verlass auf Qualität und fäire Arbeitsbedingungen ist.
ARD und WDR - was für ein Weltbild habt Ihr in den Bereichen?
Maximilien de Robespierre am 15.02.13 0:03
"Also Bio Lebensmittel = Leben Lebensmittel lebt das Essen?"
Dortmunder 20 am 14.02.13 21:10
Habe mal den Herrn Kanne sen. kennen gelernt (Das ist der Bäckermeister mit dem Brottrunk, leider inzwischen verstorben). Der hat eine saubere Unterscheidung der Begriffe Nahrungsmittel und Lebensmittel zu seinem Motto gemacht: Nahrungsmittel sollen uns nicht verhungern lassen, Lebensmittel ermöglichen uns zu leben.
Manfred am 14.02.13 21:56
Suse am 14.02.13 21:32
Und bei den gekauften Fertigprodukten müssen sie noch die Herstellungslöhne, die Verpackung, die Transportwege und die verschiedenen Handels- und Gewinnspannen dazu rechnen. Im Endeffekt sollten wir im Haushalt die Produkte billiger herstellen können als die gekauften.
Manfred am 14.02.13 21:50
@Der rote Rainer am 14.02.13 21:37
Aber nur so lange, wie der gemeine, böse Lasagne-Hersteller davon profitiert, dass er mit seinen Öfen (und Computern usw.) so viel Strom verbraucht, dass er die diversen Stromumlagen nicht zahlen muss....
Picard42 am 14.02.13 21:43
@ gurkenknif am 14.02.13 21:31
Schon ausgedruckt. Ist jetzt sozusagen Druckfrisch.
Dortmunder 20 am 14.02.13 21:42
@Suse am 14.02.13 21:32
Die Hersteller der industriell gefertigten Lasagne bekommen die Rohstoffe preiswerter als Sie und haben geringer Arbeitskosten pro Portion. Deshalb können die an den 2 Euro/Portion sogar noch Geld verdienen.
Der rote Rainer am 14.02.13 21:37
@anita am 14.02.13 21:11
Ich denke, für einige Nudelplatten und etwas Bolognese ist durchaus auch ein Preis von ca. 2 Euro gerechtfertigt, die haben ja nur die Größe max. DIN A5!
Das sehe ich genauso, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Hersteller die Rohstoffe tonnenweise kaufen und die Produkte mittels computergesteuerter Maschinen in hohen Stückzahlen produzieren.
Der rote Rainer am 14.02.13 21:33
@Anita
Lasagne sind Nudelplatten geschichtet mit Bolognesesauce und Bechamelsauce und oben drauf Käse. Und dazu gehören hochwertige Produkte, sonst schmeckts nicht. Wenn ich für zwei Personen frische Lasagne mache mit ordentlichem Hack und vernünftigen Zutaten komme ich mit 2€ nicht aus. Das bezahle ich schon für das Hackfleisch.
Suse am 14.02.13 21:32
Wir leben in einer Welt wo ...
das Gesundheitssystem die Gesundheit zerstört,
die Lebensmittelindustrie die Nahrung zerstört,
das Rechtssystem die Gerechtigkeit zerstört,
das Ausbildungssystem das Wissen zerstört,
der Staat die Freiheit zerstört,
die Medien die Information zerstört,
die Finanzelite die Wirtschaft zerstört,
die Zentralbanken die Kaufkraft zerstört,
und die Religionen den Glauben zerstört. Freeman 8.2.23
Hätte theomässig von mir sein können, ist es aber leider nicht! Aber alles
was wir irgenwo, irgendwann mal disskutiert hatten ich könnte es fast
jeden Tag hier reinstellen und es trifft den Nagel auf den Kopf.
Gratulation an den unbekannten Autor, besser geht es nicht ! :-)
Wer will kann sich das ausdrucken und weiterverbreiten, je mehr je
besser!
Was meint ihr dazu, fragt wieder mal :
gurkenknif am 14.02.13 21:31
@Picard42 am 14.02.13 21:26
Habe ich mir notiert. ;-))
Gruß auch an die Gattin!
anita am 14.02.13 21:30
@ anita am 14.02.13 21:11
Als ich ihren Beitrag zu ende gelesen hatte und gelesen hatte und morgen früh "Frohes Schippen". :-(( dachte ich erst "wie es schneit?" dann "glaub ich nicht, aber guck mal nach draußen," ich zur Haustür da konnte ich schon sehen das es draußen weiß ist, ich mache die Haustür auf und sehe was da draußen los ist. Nichts schlimmes aber trotzdem, naja es ist halt Winter.
Dortmunder 20 am 14.02.13 21:28
@anita am 14.02.13 21:11
Erinnern Sie mich beizeiten mal daran, dass ich Sie zu einer selbstgemachten Bolognese einlade. "Wie schon mal gegessen..." - paah!
;-)
Picard42 am 14.02.13 21:26
@Picard42 am 14.02.13 21:13
Nun, die Marketingleute haben ihr Handwerk ordentlich gelernt und die Methoden verfeinert, gleichzeitig wird in den Schulen nicht mehr kritisches Denken unterrichtet. Und vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk kann man teilweise nur noch enttäuscht sein. Das alles wirkt leider nicht in die Richtung des mündigen Bürgers. Sonst bräuchten wir uns über vieles nicht den Kopf zerbrechen und könnten eine andere Gesellschaft haben, eine, die gut funktioniert und in der es den meisten Leuten gut geht.
Der rote Rainer am 14.02.13 21:25
Lebensmittel sollen dem Leben dienen und der Gesundheit NICHT dem Gegenteil. Bio kaufe ich deshalb,wann immer es geht.Weil hier auch der Tierschutz überwiegend sehr viel besser ist, als bei konventionell hergestellten Lebensmitteln.Und dies wird auch schon bei BilligBio erreicht und größtenteils sehr gut überwacht.
Anonym am 14.02.13 21:24
Frau Wieseler,
der eigentliche Skandal ist, dass Sie einen Betrug, und nichts anderes ist das, als Lappalie abtun und dem Betrogenen auch noch die Schuld zuweisen, weil er preiswert einkaufen will/muss.
Es ist völlig unerheblich, ob mir die falsche Ware schadet oder nicht.
Ich will das erhalten, was ich bestellt habe.
Würden Sie auch so locker flockig reagieren, wenn Ihr Wiener Schnitzel aus Schweinefleisch besteht?
heikos am 14.02.13 21:20
wenn man einen Blick auf die offensichtlichen Nebenwirkungen wirft. ;-)
Picard42 am 14.02.13 20:55
Beziehst du das auf meinen Post ? Wenn ja, bitte näher erläutern...;-)
Bedenke in diesem Zusammenhang:
Überlass das Denken den Pferden, die haben den grösseren Kopf :-)
Oder, ich habe schon Pferde vor der Apotheke rotzen sehen...
Mein Camenbert hat auch weißen Schimmel...
Soll ich mit dem Ford vortfahren fragt:
gurkenknif am 14.02.13 21:15
@Der rote Rainer am 14.02.13 21:07
Im Grunde Zustimmung, aber: das wars dann wohl mit dem *mündigen Bürger*, wenn dieser sich "einschwören" und "erziehen" lässt - oder?
Picard42 am 14.02.13 21:13
"...dass jetzt die Lasagne für 2 Euro betroffen ist..."
Ich hab da mal 'ne Frage. Ich mag grundsätzlich kein gebratenes Hackfleisch in Tomatensauce, also auch keine Bolognese etc. Sieht irgendwie wie schon mal gegessen aus. :-((
Hackfleisch mag ich nur als Hackbraten oder Frikadelle.
Aber eine Lasagne sind doch wohl Teigplatten bestrichen mit Bolognese, oder lieg ich da falsch?
Ich denke, für einige Nudelplatten und etwas Bolognese ist durchaus auch ein Preis von ca. 2 Euro gerechtfertigt, die haben ja nur die Größe max. DIN A5!
Wie auch immer, nach 21.00 Uhr werden die Texte ja in letzter Zeit erst am nächsten Tag geliefert, daher wünsche ich schon mal allen eine Gute Nacht und morgen früh "Frohes Schippen". :-((
Gruß
anita am 14.02.13 21:11
@ gurkenknif am 14.02.13 20:45
Ihre Meinung ist auch meine Meinung, also Zustimmung.
Bio Bedeutet übrigens Leben. Zu griechisch bíos = Leben .
Also Bio Lebensmittel = Leben Lebensmittel lebt das Essen?
Dortmunder 20 am 14.02.13 21:10
@Picard42 am 14.02.13 20:50
Die besagte Elektrohandelskette und ähnliche Märkte sind teilweise Opfer ihrer eigenen aggressiven Strategie geworden. Einerseits haben sie sich gegenseitig das Wasser abgegraben und sich damit geschwächt, indem sie sich und anderen die Preise ruinierten. Gleichzeitig haben sie die Moral der Bürger untergraben und sie solange auf dieses Motto eingeschworen, bis die Bürger dieses Motto übernommen haben. Dann haben sie auch noch den Sprung ins Internet verpasst, den andere frühzeitig nutzten. Jetzt hecheln sie nur noch anderen hinterher.
Als Ausweg aus diesem selbstgeschaffenen Dilemma sehen wohl einige Elektronikhersteller und -händler die ebenso ruinöse Strategie, ständig neue oder als neu erscheinende Produkte auf den Markt zu werfen oder in den Markt zu drängen. Damit erzogen sie die Kunden weiter in die Richtung fallender Preise bei gleichzeitiger (manchesmal scheinbarer) Produktverbesserungen. Eine Spirale nach unten. Aber selbst angestoßen.
Der rote Rainer am 14.02.13 21:07
"Mit Ihrem letzten Halbsatz habe ich so meine Probleme: der impliziert, dass Nicht-Biolebensmittel zwangsläufig minderwertig wären. Das ist nicht korrekt."
Picard42 am 14.02.13 20:45
Richtig gesehen. Da die Bezeichnung Bio nicht geschützt ist, besteht auch keine Hochwertigkeit (im Sinne von hoher Preis) mehr. Wir kaufen unsere Lebensmittel auch nicht danach ob Bio drauf steht oder nicht.
Manfred am 14.02.13 21:00
Die an Pferde oder auch andere Haustiere zum beispiel an Hunde usw.verfütterten Medikamente sind extra damit gekennzeichnet NICHT FÜR TIERE DIE DER LEBENSMITTELGEWINNUNG DIENEN. Das wird schon seine Gründe haben. Das auch in Massentierhaltung medikamentiert wird , medikamentiert werden muss, ändert an dieser Tatsache nichts. Sicher ist auch,dass bei teureren Fertigprodukten/Lebensmittel ebenso gepanscht werden könnte und auch wird. Das Fertigprodukt an und für sich ist gefährdet. Je mehr Zubereitungswege es durchläuft,desto mehr Möglichkeiten zum "Panschen" sind gegeben. Hier helfen nur mehr Kontrolle/Lebensmittelüberwachung.
Auf der anderen Seite könnten Kleinunternehmen im landwirtschaftlichen Bereich viel besser oder überhaupt überleben, wenn ihre Produkte dem Endverbraucher mehr wert wären. Dies ist aber nur möglich, wenn dem einzelne Verbraucher das Geld bleibt um dies zu bezahlen. Die Prioritäten setzt er immer noch selbstständig.
Anonym am 14.02.13 20:56
@gurkenknif am 14.02.13 20:45
Danke für Deinen Beitrag! Dann wissen wir ja jetzt, dass das Zeug gemeingefährlich ist, wenn man einen Blick auf die offensichtlichen Nebenwirkungen wirft. ;-)
Picard42 am 14.02.13 20:55
@Der rote Rainer am 14.02.13 20:14
"Geiz ist Geil ist die rabiate Preiskampfparole um Marktanteile einer Elektrohandelskette gewesen und nicht das Motto der Bürger."
Nun ja, dann sollten Sie mal einen dieser Märkte aufsuchen: dort wird geguckt, angefasst und ausprobiert - und bestellt wird das Zeug hinterher im Internet. Ihre Meinung über Ihre Mitbürger ehrt Sie - nur stimmen tut sie nicht...
Picard42 am 14.02.13 20:50
"Und darum wird in den meisten Fällen die Ware neutral angeliefert!"
JAN am 14.02.13 20:07
Und der Empfänger entscheidet dann, dass das "Fleisch" Rind-, Schwein- oder Pferdefleisch ist oder vielleicht doch Geflügel?
Manfred am 14.02.13 20:49
@ME am 14.02.13 20:08
Mit Ihrem letzten Halbsatz habe ich so meine Probleme: der impliziert, dass Nicht-Biolebensmittel zwangsläufig minderwertig wären. Das ist nicht korrekt.
Picard42 am 14.02.13 20:45
Na klar ist das Betrug ! Wenn es deklariert worden wäre hätte es kein
Schwein mitbekommen, und es wäre kein Skandal ! 1-2 % Pferdefleisch
sind die nun giftig nach dem Verzehr oder sind schon gesundheitliche
Schädigungen der Esser aufgetreten ?
Aber wenn ich so drüber nachdenke, das ich fast wöchendlich mir ne Lasagne
einpfeife, zusätzlich belegt mit Zwiebelringen und dann inne Mikro, lecker :-)
Wenn ich jetzt davon ausgehen muss, dass wieder 100 000, wenn nicht gar
Millionen an Lasagne-Produkten unwiederbringlich auf den Müll landen,
kommt mir das Grauen,
Alle die irgendwie bei der Herstellung beteiligt waren, haben doch für Nullouvert geschufftet, ganz abgesehen von der verbrauchten Energie,
und der wieder zur Bereidschaft stellender neuer Energie zur Herstellung
eben neuer Lasagne ! Das ist doch ein Teufelskreis.
Auch wenn ich wüsste das dort obiges anteilsmässig drin wäre, ich würde
es essen, so oder so sterben wir an irgendwas. Meine Meinung ;-) !!
gurkenknif am 14.02.13 20:45
Wieso regt man sich über Medikamentenrückstände in Fleisch erst auf, wenn es um dieses eingeschummelte Pferdefleisch geht? Solche Rückstände haben wir doch in *jedem* Fleisch aus der Massentierhaltung. Die Resistenzen, die sich aus dem mit Antibiotika vollgepumpten Fleisch entwickelt haben, das wir jahre- bzw. jahrzehntelang in uns hineingefuttert haben, sind nicht weniger gefährlich (siehe auch die Probleme mit MRSA!) als diese Rheumamittel-Rückstände. Es dauert halt nur, bis man feststellt, dass kein Antibiotikum mehr wirkt, und dann hat man den Salat.
Der Unterschied zwischen beidem: Das eine ist völlig legal ...
Ulrike Linnenbrink am 14.02.13 20:39
Der " Pferdefleischskandal" und all die anderen "Fleischskandale" sind halt die Kollateralschäden, die durch die offenen Grenzen der EUDSSR entstanden sind und entstehen werden. Von Dumpinglöhnen, Sklavenarbeit und Asylmißbrauch ganz zu schweigen.
Heinz Mayer am 14.02.13 20:28
@Sennekind am 14.02.13 19:31
Nun, wenn es doch nur die Nachwirkungen Höhn- oder Steinbrückscher Reden wären. Für mich klingt das stark nach Lobbyistenpropaganda für höhere Preise.
Frau Wieseler hat ja einen BWL-Hintergrund und sollte dann eben rechnen. Bei Millionen von Portionen macht auch ein schmal aussehender reiner Gewinn von z.B. 10 Cent/Portion einiges aus.
Deshalb ist da die hochkriminelle Energie der Täuscher und Betrüger, die nicht um die Produktpreise und Qualität besorgt waren, sondern einige Millionen € aus diesem Betrug zusätzlich verdienen wollten. (WDR 4 Nachrichten)
Wenn jemand auf dem Markt gegen den Wettbewerb und/oder den Handel nicht bestehen kann, muss er nicht betrügen, sondern vom Markt verschwinden. Das ist das Credo der freien Marktwirtschaft.
Geiz ist Geil ist die rabiate Preiskampfparole um Marktanteile einer Elektrohandelskette gewesen und nicht das Motto der Bürger. Das will ich mir nicht unterschieben lassen. Das empört und erbost mich.
Der rote Rainer am 14.02.13 20:14
"Es ist ja kein Zufall, dass jetzt die Lasagne für 2 Euro betroffen ist. Für das Geld kann man eben einfach kein "anständiges" Fleisch erwarten. Dann lieber Spaghetti mit Tomatensauce und ab und zu ne Bio-Wurst."
Mein Mann und ich kaufen fast ausschließlich Bio-Lebensmittel und speziell kaufen wir das Fleisch bei einem Bioland-Metzger, wohl wissend, dass es auch hier zur Täuschung der Kunden kommen kann. Außerdem kaufen wir keine Fertiglebensmittel, sondern kochen und backen alles selbst. Trotzdem kämen wir nicht auf die Idee, uns über das Einkaufsverhalten von anderen aufzuregen und zu erheben. Jeder kann doch frei entscheiden, was er kauft und wie viel Geld er für seine Lebensmittel ausgibt. Das Einkommen setzt ohnehin häufig die Grenzen, welche Lebensmittel man auswählen kann.
Morgen bin ich bei einer Bekannten mit sehr niedrigem Einkommen eingeladen
und werde das sorgfältig vorbereitete Essen trotzdem genießen, auch wenn es keine hochwertigen Biolebensmittel sein können.
ME am 14.02.13 20:08
Hier noch eine kleine Anmerkung zur Sache!
Immer dann, wenn Ihnen ein Tiefkühltransporter ins Auge fällt, welcher von außen neutral gehalten wurde (ohne Werbeaufschrift und Firmennamen), können Sie davon ausgehen, dass der Empfänger der Ware, sowie die Außenstehenden nicht erkennen können, woher die angelieferte Ware letztendlich stammen könnte.
Viele Versender bestehen für den Transport ihrer Waren auf einen nach außen neutral wirkenden LKW!
Wichtig ist die Ware sowie der Preis, Lieferwege spielen im Handel leider keine Rolle! Und darum wird in den meisten Fällen die Ware neutral angeliefert!
Gruß,
JAN
JAN am 14.02.13 20:07
Die letzte fertige Lasagne habe ich vor mindestens 10 Jahren gekauft, wer
weiß, was da drin war. Heute habe ich Zeit zum Kochen, das wird alles im
Rohzustand gekauft, außer Hülsenfrüchte, die kaufe ich nach wie vor in der Dose und motze die auf.( Erbsen, Bohnen , Linsen sind vorgekocht, sonst nix.)
Grundsätzlich muss man wohl bei allen Halb / Fertiggerichten mißtrauisch
sein, wie sich jetzt wieder zeigt.
Tatsächlich habe ich schon mal von einer Fleischwurst aus Pferd gegessen,
ich wusste das allerdings vorher nicht. War nicht spektakulär.
Im Sauerland wurden auch Sauerbraten oder Rouladen aus Pferdefleisch
gemacht, das Fleisch war gar nicht billig.( Kam direkt vom Pferdemetzger ).
Irgendwie ist das nicht mein Ding.
Ich esse auch kein Kaninchen und kein Wild. Jeder wie er mag.
Ich habe mich auch schon mal bei einer Wurstfabrik beschwert, weil die
Schlesisches Weißwurst wie ein Stück Gummi mit viel Wasser geschmeckt hat.
Auf das versprochene Ersatzglas warte ich heute noch.
Saline am 14.02.13 20:02
Ob die Streikenden auch Strickende weis ich nicht auf jeden fall tausche ich mal Strickenden gegen Strickenden aus.
Dortmunder 20 am 14.02.13 19:59
JAN am 14.02.13 19:36
Vielleicht legen sie das gleiche Kaufverhalten wie ich an den Tag, aber das ich mit den Produzenten der Ware Fleisch bei einem Fest mir die Hacken mit Bier zugeschüttet habe, das können sie nicht verstehen. Ich habe 46 Jahre meines Lebens auf dem Land verbracht und meine Nachbarn waren Landwirte, deren Höfe im Laufe der Zeit nach und nach zu Grunde gingen, weil sie nicht mehr mit diesen Argrafabriken mithalten konnten und dann die Segel streichen mussten. Wir sollten genau so weitermachen, denn die Gülle aus den Argrarfabriken verseucht unser Grundwasser, durch riesige Monokulturen stirbt unsere heimische Tierwelt (Kiebitze und Feldlerche) aus. Das ist genau das was anscheinend erwünscht ist, eine vollkommende Zerstörung der Vielfalt unserer Natur. Wir müssen langsam zur Einsicht kommen, das weniger mehr ist und wir unser Konsumverhalten nicht überdenken sollten, wenn nicht werden wir in die Katastrophe steuern.
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 14.02.13 19:58
@ Maximilien de Robespierre am 14.02.13 19:45
Zum Thema Streiken kann ich nur sagen das die Strickenden von mir vollstes Verständnis bekommen und ich gedanklich auch mal ein wenig bei denen bin.
Dortmunder 20 am 14.02.13 19:55
Geiz ist Geil sehe ich hier nicht als das Problem. Außerdem können viele leider nicht anders einkaufen. Hier glaubt doch wohl niemand dass diese Lebensmittelmafia aufhört nur weil die Lasagne 5 Euro kostet.
Lustig finde ich das Verbraucher Ilse auch schon bemerkt hat das das ganze Betrug ist.
Ihr Ministerium ist sowieso überflüssig wie ein Kropf. Landwirtschaft und Verbraucherschutz geht für mich nicht zusammen. Ich kann nicht 2 Herren gleichzeitig dienen. Und gemeinsam mit ihrem Kollegen Rössler wird sie sich niemals getrauen dieser Industrie auf die Finger zu hauen.
Dieser ganze Subventionsirsinn und dadurch bedingte Hin u. Hergefahre von Lebensmittel muss aufhören.
Jogi am 14.02.13 19:47
Hier in der Nachbarstadt gibt es seit mehr als 100 Jahren eine Pferdemetzgerei mit Restaurationsbetrieb. Ich als "Mädchen" habe da nie gegessen, aber ich weiß, dass dort immer "volles Haus" ist, bis zum heutigen Tag. Scheint also zu schmecken.
Aber das ist hier ja nicht das Thema.
anita am 14.02.13 19:46
Das Thema billig kaufen, Fleischqualität oder Tierhaltung war schon oft ein Thema. Gestern war das Blogthema die Arbeitsbedingungen im Ausland.
Die Arbeitsbedingungen in den deutschen Schlachthöfen ist nur selten ein Thema und wenn sich doch mal ein Journalist die Arbeit macht, dann nimmt es keiner auf. Das ist kennzeichnend für den ganzen Bereich Niedriglohn und Leiharbeit in Verbindung mit den Aktivitäten der Arbeitsagenturen. Die Lebensbedingungen von inzwischen 25% der Bevölkerung wird schlicht ignoriert.
Eher im Gegenteil. Wenn mal gestreikt wird, interviewt die ARD und WDR ausschliesslich Menschen, denen das Anliegen der Streikenden egal ist und die sich durch den Streik belästigt fühlen. Mit Subunternehmen, Werkverträgen und/oder Leiharbeitern ist das Streikrecht komplett ausgehebelt.
Wenn man einen relativ gut bezahlten und sicheren Job beim WDR hat, kann man leicht die Billig-Lebensmittel kritisieren und auf teure Bio-Ware verweisen.
Maximilien de Robespierre am 14.02.13 19:45
@ HPS 64 am 14.02.13 18:29
Guten Abend HPS 64,
mein Kaufverhalten, was Fleischprodukte betrifft, deckt sich in etwa mit dem ihrem!
Ich beobachte seit langer Zeit die Erzeugerpreise von Nutztieren in den entsprechenden Foren.
Vergleiche ich den Einstandspreis mit dem Endpreis im Laden (hierbei meine ich Supermärkte und Discounter), sind die angebotenen Fleischprodukte teilweise sogar erheblich überteuert; ein Grund dafür ist, dass das Produkt Fleisch durch zu viele Hände geht, bevor es im Kühlregal landet.
Jeder will seinen Schnitt machen, letzten Endes aber auf Kosten des Erzeugers!
Die Verbraucher zahlen doch freiwillig den Preis, der auf der Ware steht. Und dieses hat in meinen Augen mit einer „Geiz ist Geil-Mentalität“ nichts zu tun.
Und der Erzeuger muss mit immer weniger Geld seine Tiere mästen, damit der Zwischenhandel sich weiterhin die Taschen voll machen kann !!!
Erzeuger und Verbraucher sind Diejenigen, welche vom Zwischenhandel getrieben werden!
Gruß,
JAN
JAN am 14.02.13 19:36
JAN am 14.02.13 19:06
Sehr nette Ausführungen und ein gelungene Werbung für Pferdefleisch. Aber leider war das nicht das Thema.
Es geht ja weniger darum, dass Pferdefleisch verarbeitet wurde. Sondern um irgendetwas zu einer Masse verarbeitet wurde, das nachher als Rindfleisch bezeichnet wurde. Vielleicht schmeckt es sogar noch nach Rindfleisch. Aber beim Herstellen dieser "Pampe" hat man wohl zusätzlich noch einiges an Fleisch genommen, was in Deutschland hätte nicht in den Handel kommen dürfen. Im Rahmen dieser "Globaliserung" dürfen dann auch noch Produzenten mitwirken, die einschlägig vorbestraft sind.
Manfred am 14.02.13 19:34
Hat denn noch irgendjemand geglaubt, dass wir immer das bekommen, was drauf steht?
Solange durch illegale Machenschaften ein Euro verdient werden kann, so wird das auch irgendwo passieren! Und da würden nur verstärkte Kontrollen mehr Sicherheit bringen. Es ist doch völlig blauäugig darauf zu vertrauen, dass sich jeder Hersteller bzw. Verarbeiter strikt an alle Regeln hält: Alles zum Wohl des Verbrauchers!
Der Gipfel ist es dann, dass dem Verbraucher jetzt auch noch eine Mitschuld an den Ursachen für den Skandal treffen soll! Wenn jeder auf einem höherpreisigen Niveau einkaufen würde, dann würde sich der Verkauf von falsch ausgezeichneter und minderwertiger Ware noch mehr lohnen. Das Preisniveau hat keine Auswirkung auf die mögliche Gefahr, falsch deklarierte Waren zu kaufen!
Nur verstärkte Lebensmittelkontrollen und eine Verschärfung der entsprechenden Vorschriften könnte uns helfen!
Guten Appetit
Anonym am 14.02.13 19:33
@ Der rote Rainer am 14.02.13 19:23
" Bevor Sie solche unsubstantiierten Behauptungen in die Welt setzen, erwarte ich mal eine saubere kaufmännische Kalkulation von Ihnen, mit der Sie das belegbar nachweisen können. "
Das sind die steinbrückschen Nachwirkungen. Wer zuviel davon liest und hört bekommt dann solche Anwandlungen.
Deshalb nur Fisch am Freitag meint das
Sennekind am 14.02.13 19:31
Pferde sind KEIN Schlachtvieh. Sie werden für den Rennsport gezüchtet und bekommen lebenslang hochdosierte Medikamente, oft illegal. Nie würde ich Pferdefleisch verzehren. Sollte ich es dennoch unabsichtlich, also dank Edikettenschwindel zu mir nehmen, würde ich vor Ekel erbrechen. Und wieso man Pferdefleisch untermischt, was ja normalerweise teurer als Rindfleisch ist, sollte schon zu denken geben.
Anonym am 14.02.13 19:27
Es ist eine Schweinerei, was da passiert ist. Die verantwortlichen Firmen sollte man dicht machen und die Beteiligten vor Gericht zerren. Was ich bei dem Beitrag übel fand, war der Hinweis, dass der "Geiz ist geil-Kunde" Schuld ist. Wenn die Löhne und Gehälter seit den Neunzigern nicht stetig zurückgegangen wären und die Politik den Vorgang durch konsequentes Nichts dagegentun nicht noch gefördert hätte, hätte das Volk mehr Geld und müsste nicht Billig einkaufen.
Rudi61 am 14.02.13 19:27
Sehr geehrte Frau Wieseler,
mit Täuschung und Betrug muss niemand rechnen und ich möchte erst recht nicht durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an die Aushöhlung der Werte unserer Gesellschaft (hier Treu und Glauben) und des Rechts gewöhnt werden.
Das empört mich immer wieder. Der wahre Skandal ist hier, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk dann nicht aufklärt, was seine Aufgabe ist, sondern Täuschung und Betrug verharmlost.
In dem selben Zusammenhang darf natürlich Ihre moralische Zurechtweisung der Bürger verstanden werden, die so lautet:
Der eigentliche Skandal ist, wie wir mit unseren Lebensmitteln umgehen. Es ist ja kein Zufall, dass jetzt die Lasagne für 2 Euro betroffen ist. Für das Geld kann man eben einfach kein "anständiges" Fleisch erwarten.
Bevor Sie solche unsubstantiierten Behauptungen in die Welt setzen, erwarte ich mal eine saubere kaufmännische Kalkulation von Ihnen, mit der Sie das belegbar nachweisen können.
Der rote Rainer am 14.02.13 19:23
@ OTTI am 14.02.13 19:10
Das stimmt. Leider kann man nicht mehr nach den Preis gehen, wie bei fast allem, es gibt nur noch wenige Dinge wo man wirklich sagen kann das das teurere besser ist.
Dortmunder 20 am 14.02.13 19:21
Ob ich nun die Leichen zu Tode gequälter Pferde oder zu Tode gequälter Schweine esse, ist doch moralisch erst mal egal. Darüber regt sich ja sowieso kaum noch jemand auf.
Aaaber Falschetikettierung! Das ist moralisch ja schon viel verwerflicher zu bewerten.
Und falsch etikettiertes Fleisch, das auch noch Medikamente enthält (Gott sei Dank sind die konventionellen Massentierprodukte ja alle völlig ohne Antibiotika- und Medikamentenrückstände) , grenzt schon an eins der schlimmsten Verbrechen überhaupt - Verbrauchertäuschung nämlich.
Was ist da schon so'n klitzkleiner Tiermord gegen?
Gernfried2000 am 14.02.13 19:21
Ihr wart alle dafür. Ihr wolltet ein Europa,in dem es billige Kippen und Kaffee in Holland geben sollte, an den Grenzen keine Gelder mehr gezahlt, keine Wartezeiten mehr gewartet und die bösen Banken nicht mehr am Geldumtausch verdienen sollten.
Jetzt habt ihr den Salat.
Die Rumänen sind in euren Wohnzimmern, ihre Pferde in euren Küchen, eure Renten werden in Griechenland ausgegeben und billigen Kaffee gibt es auch nicht mehr.
Und politisch? Von Demokratie keine Spur. Das Europaparlament wirkt nur mit
und in das ZK der EU (xrat) habe ich nicht einmal den deutschen Vertreter hineingewählt.
Ihr habt ein Europa bekommen, das ihr zwar nicht gewollt habt dass euch aber aufgedrückt worden ist.
Pech gehabt, nicht aufgepasst oder durch Politikersprüche blenden lassen.
Und in diesem Europa ist der Schutz der Bürger durch Importkontrollen eben nicht mehr vorgesehen.
Guten Appetit.
Eroglu am 14.02.13 19:18
Allen Pferdefleischliebhabern wünsche ich einen guten Appetit!
JAN am 14.02.13 19:06
Na das lassen sie mal nicht die kleinen Mädchen lesen, die irgenwie zu gerne
auf Pferde reiten wollen, sich um die Tiere kümmern, striegeln .Ausritte in
der Natur machen, Pferdecomiks bevorzugt lesen.
Die würden niemals nicht dessen Fleisch esssen wollen ;-)
gurkenknif am 14.02.13 19:14
Guten Abend,
es geht darum,
dass in einem Fertiggericht etwas drin war, was nicht angegeben war.
Das kann auch bei jedem frischen Produkt passieren, oder überwachen die Biofreunde hier im Blog alles was sie essen.
Teure Produkte heißt nicht beste Qualität.
Die Wahrscheinlichkeit mag geringer sein, aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.
Wenn Pferde gegessen werden kann ich manch junges Mädchen verstehen, wenn es traurig wird.
In vielen Gaststätten wird auch ohne Nachfrage eine Menge serviert und gegessen.
Servus
OTTI
OTTI am 14.02.13 19:10
Ich mag Pferdefleisch
Aber leider gibt es immer weniger Pferdemetzgereien in unserem Land!
Ein Sauerbraten muss in meinen Augen unbedingt aus Pferdefleisch hergestellt werden.
Im Vergleich zu einem aus Rindfleisch bestehenden, ein Unterschied wie Tag und Nacht!
Vergleicht man Rindergulasch mit Pferdegulasch, würde ein Genießer zum gleichen Ergebnis kommen.
Auch bei einer Salami würde ich jederzeit einer Pferdesalami den Vorzug geben!
Mir läuft beim Schreiben schon das Wasser im Munde zusammen!
Auf den Geschmack bin ich während eines Frankreichurlaubes in den 80er Jahren gekommen, vorher habe ich immer einen Riesen-Bogen um Pferdefleisch gemacht.
Heute schätze ich diese Delikatesse, weil immer frisch und abgehangen!
Auch besteht bei Pferdefleisch nie die Gefahr, dass das Stück Fleisch zusammengeklebt worden ist.
Eben ein Stück Fleisch am Stück, Naturbelassen!
Allen Pferdefleischliebhabern wünsche ich einen guten Appetit!
Gruß,
JAN
JAN am 14.02.13 19:06
Die Bezeichnung "Pferdefleisch-Skandal" ist schon mal die falsche Bezeichnung. Nicht das Pferdefleisch ist der Skandal, sondern die undurchsichtigen Herstellungs- und Vertriebswege. Und natürlich auch die falsche Inhaltsbeschreibung.
Wenn wir in Deutschland Pferdefleisch kaufen, das auch in Deutschland "produziert" wurde, kann man als Kunde davon ausgehen, dass das Tier nicht mit Medikamenten behandelt wurde. Pferdebesitzer/innen wissen das besser als ich. Durch die nicht nachprüfbaren Wege kann niemand mehr erkennen was das für Tiere waren.
Im übrigen sollte man nicht erwarten, dass in Würsten und Fertigprodukten das beste Fleisch enthalten ist. In einigen Fällen würde ich die Beilage kaum dem Fleisch zurechnen.
Manfred am 14.02.13 19:03
werteste frau wieseler,
eine sehr schöne, treffende und flockige moderation.
ich wäre mal gespannt, wenn ihr mettbrötchen demnächst ne leckere mischung aus ratte und pudel enthalten würde.
Karl Napf am 14.02.13 18:53
Mir ist das ganze als Vegetarier ziemlich wurscht, ich lebe auch und mir geht es nicht schlechter als jemanden der Fleisch ist, also warum überhaut Fleisch Essen? man kann natürlich Fleisch essen aber muss das den jeden Tag sein? in anderen Ländern geht es doch auch, nur die Deutschen müssen jeden Tag Fleisch haben. Allerdings finde ich das nicht so schlimm wie das fettige essen in Amerika, warum muss für Amerikaner eigentlich immer alles schön Fettig sein fragt der
Dortmunder 20 am 14.02.13 18:50
s,a,e,s, hat der Pc veerschluckt, besser Buchstaben als Pferdefleisch meint das
Sennekind am 14.02.13 18:36
Diese langen Transportwege rund um den halben Globus sind DER Skandal. Kostet Benzin für die LKW´s etwa nichts? Da müssen doch wieder aberwitzige Subventionen herhalten, damit dies sich rechnet. Von den Lebendviehtransporte mal ganz zu schweigen. Warum wird sich immer wieder aufgeregt und sich die im Internet die Finger "wund" getippt darüber mit null Ergebnis. Hallo Frau Aigner oder generell Politiker des Verbraucherschutzministeriums, der eine Skandal geht, der andere kommt oder wie?
Anonym am 14.02.13 18:30
@ Joschy am 14.02.13 18:11
" Pferdefleisch in Lasagne von Real gefunden! "
Waren die Spieler gestern aus Spanien gedopt ? Haben die Spieler von Real jetzt eine Pferdelunge, Fragen über Fragen. ?
Aber zum Glück hat man ja noch andere Quellen, 500 Hamburger müssten es schon sein, wegen den Vergiftungserscheinungen, lt. Ausssage der Gesundheitbehörden. Diesml keine Spieler sondern die Klops vonne Frittenbude.
Aber es geht nicht über eine leckere Pferdebockwurst, es sollte aber eine vom Schlachter seines Vertrauens sein.
Guten Appetit wünscht das
Sennekind am 14.02.13 18:29
So sehen die Ergebnisse von "Geiz is Geil" aus, wenn Leute für immer weniger Geld Lebensmittel haben wollen, dann müssen sie halt damit rechnen, das es Gammelfleisch oder umetiketiertes Fleisch bekommen. Warum muss man denn jeden Tag Fleisch und dann möglichst günstig verzehren. 2 - 3 mal die Woche Fleisch und dann etwas teurer wäre doch auch gut. Ich frage mich wann unseren Verbrauchern klar wird, das diese Massentierargrarfabriken mit ihren unhaltbaren Zuständen der Tierhaltung nur auf ihr Konsumverhalten geschuldet ist. Jetzt hab ihr euren nächsten Skandal, diesmal ist es Pferdefleisch, was kommt beim nächsten mal. Aber der deutsche Verbraucher wird einfach nicht schlau. Ich beziehe mein Fleisch nur vom Metzger meines Vertrauens und versuche Billigfleisch vom Discounter ganz zu meiden.
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 14.02.13 18:29
Als Skandal empfinde ich es absolut nicht, auch wenn ich der Meinung bin,
dass unsere Lebensmittel ordnungsgemäß deklariert werden müssen.
Letztendlich ist es ja wohl so, dass man für ein paar Cent kein argentinisches Rinderfilet erwarten kann. Vielleicht sollten wir mal bereit sein, für eine gute
Qualität auch einen entsprechenden Preis zu zahlen.
wildhummel am 14.02.13 18:22
Pferdefleisch in Lasagne von Real gefunden!
Schimmel in der Lasagne bekommt da eine ganz andere Bedeutung.
Joschy am 14.02.13 18:11
Stimmt !!!!
Werner Günther am 14.02.13 18:01
Wie soll er sein, der neue Papst. Spätestens jetzt, einen Tag, nach dem Benedikt XVI. angekündigt hat, dass er nach dem 28. Februar nicht mehr Papst sein möchte, beginnt die Diskussion um seine Nachfolge. Und zwar hier wie da, oben und unten, im Vatikan und in den Gemeinden. Einmal geht es um die katholische Kirche als Institution. Welche Region der Welt ist jetzt mal "dran"? Welche sind die mächtigsten Kardinäle? Wer vertritt das, was die katholische Kirche sein will, am besten?
Das andere - die für mich viel spannendere Frage - ist: Was sagen eigentlich die Katholiken, die berühmte "Basis"? Die römische Zeitung "La Repubblica" freut sich schon: "Die Modernität hält Einzug im Vatikan" - vielleicht ein bisschen zu früh. Aber zu wünschen wäre es, dass sich die "Regierung" der katholischen Kirche ihren - nein, nicht Wählern, leider - ihren Mitgliedern ein bisschen annähert. Denn viele katholische Gemeinden sind wesentlich weiter als der Vatikan, beim Thema Ökumene oder der Frage, ob Frauen predigen dürfen. Es passiert einfach.
Das Wirken von Papst Benedikt XVI. gilt Vielen als rückwärtsgewandt, das Modernste an ihm sei jetzt sein Rücktritt. Da ist also noch Luft nach oben.
anita am 14.02.13 17:30
Ich glaube, Jesus würde gar nicht erkennen, dass das, was da heute existiert, von ihm kommt.
HB
HB am 14.02.13 17:56
@HB am 14.02.13 17:26
Ich fürchte, er wäre "not amused". :-((
Gruß
anita am 14.02.13 17:30
Ich frage mich, was Jesus sagen würde, wenn er sich ansehen könnte, was aus seiner Lehre geworden ist.
Genauso habe ich mir das vorgestellt? Das ist es, was ich wollte? Eine Katholische Kirche, eine Evangelische, Koptische, Orthodoxe.
Bei welcher würde er wohl sagen, das ist es? Die mit dem Papst? Die ohne Papst?
Welche Dogmen fände er o.k.? Fände er den Zölibat toll? Oder das Verhütungsverbot? Oder die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle durch die Kirchen.
Fände er die Niedriglöhne in kirchlichen Institutionen gut? Oder das Thema vielleicht einfach nur unwichtig, weil's ja eh ums Seelenheil geht und weniger um das irdische Leben?
Oder denkt er, die Pharisäer haben die Herrschaft in den Kirchen übernommen?
Erkennt er sich überhaupt wieder in dem, was da nach 2.000 Jahren existiert?
Wie würde der Papst reagieren, wenn Jesus plötzlich vor ihm stünde? Würde ihm das gefallen?
HB
HB am 14.02.13 17:26
"vielleicht antwortet er: "Weil ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte."
@anita am 14.02.13 15:33:
Vielleicht wird ihm sein Schöpfer aber auch sagen: "Ich habe dieses Amt nie geschaffen. Wie konntest Du Dir also anmaßen, Dich als meinen Stellvertreter auf Erden auszugeben?"
Das ist zwar auch nur eine Spekulation wie letztlich Alles, was mit dem Papstamt zu tun hat, die aber auch einen gewissen "Charme" hat, wie ich finde;-)
Denn die angeblichen Einsetzungsworte:´Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen..," (Mt 16, 15ff EÜ) sind eine Fälschung aus ca. 300 AD.
Mt schrieb etwa um 100, der gefälschte Einschub (Copy&Paste in den Text nach Mk) wird von maßgeblicher Exegese auf ca. 200 J. später datiert. Wissenschaftl. Text- und Stilvergleiche machen diese Aussage heute möglich.
Petrus als 1. Papst ist also ein frommes Märchen und die gesamte Papstgenealogie bis ca. 300 AD wird von der Wissenschaft nicht ernst genommen.
Herzlichst
Schnellrechner am 14.02.13 16:52
Der neue Papst sollte endlich aufhören den Menschen Dinge, die längst schon durch die Wissenschaft widerlegt sind, als die Glaubenslehre zu vermitteln!!!
Z.B. unbefleckte Empfängnis, Leben nach dem Tot, Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen usw, usw.
Wer soll denn solch einen Quatsch den man vielleicht der Menschheit vor 2000 Jahren erzählen konnte, als das Wissen der Menschheit noch nicht so fortgeschritten war wie heute, glauben. Wir leben nun einmal auf einem Planeten auf dem die Physikalischen und biologischen Gesetze gelten. Das weiß die Menschheit heute.
Der Papst sollte sich darauf konzentrieren, dass seine Kirche sich endlich auf die Wertevermittlung, und nur auf die Wertevermittlung konzertiert.
Das wäre ein Riesen Fortschritt für die Kirche.
Alt68er Ohne uns wäre Heute noch vieles "anders" am 14.02.13 16:50
@JAN am 14.02.13 11:43
Hallo, JAN,
vielleicht antwortet er: "Weil ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte."
Gruß
anita am 14.02.13 15:33
Auch in der "übrigen" Welt dürfte man sich des Unterschieds zwischen Jesus Ermordung durch Widersacher und einem öffentlich vorgeführten Siechtums des amtierenden Papstes bewußt sein. Das ist und bleibt mutig, wenn sich Herr Ratzinger dagegen entschied. In Erinnerung sind noch die Bilder seines Vorgängers, dieser Spielraum bleibt auch dem Papst, wie man jetzt allgemein weiß.Aber auch die Sichtweise seines Vorgängers konnte man respektieren. Nur "offene und kontroverse Diskussionen" in diesem Zusammenhang sind schnell zitiert. Wie weit sind diese im (verknöcherten) Vatikanstaat überhaupt möglich?
Anonym am 14.02.13 14:23
@ Anonym am 14.02.13 12:18
Hallo Anonym,
beachten Sie doch bitte wie in der übrigen Welt dieser Schritt kommentiert und diskutiert wird!
Lebendig und kontrovers!
Nüchtern betrachtet:
Nach Kirchenrecht ist dieser Schritt gedeckt, theologisch gesehen für Viele jedoch nicht nachvollziehbar!
Gruß,
JAN
JAN am 14.02.13 12:57
Hallo, ich denke ein Vergleich mit Jesus`Leiden ist nicht angebracht. Dieser (fast einmalige) Rücktritt des Papstes hat diesem Amte doch wieder eine menschliche nachvollziehbare Note gegeben. Und gerade in diesen Zeiten braucht es an Spitze der katholischen Glaubensgemeinschaft einen nicht durch Krankheit eingeschränkten Papst. Ob dieses Amt überhaupt notwendig bzw. ob durch dieses Amt eine Erneuerung möglich ist bleibt offen.
Anonym am 14.02.13 12:18
JAN am 14.02.13 11:43
Diese Frage wird er nicht nur dem Papst stellen, sondern wohl jedem von uns,
und dann kommen wir mit unserer Antwort
oft sehr schnell ins Schleudern.
Die Welt, die Menschen leben von, durch und mit dem Glauben,
die Frage ist nur was und an wen und wem sie glauben.
Da liegt vieles im Argen.
Ich kann den Beitrag von anonym gut nachvollziehen.
Gertrud am 14.02.13 11:55
@ Anonym am 14.02.13 9:40
>>> Nun zum Papst, es ist ein mutiger Schritt zurückzutreten und dem kann man nur Respekt zollen. >>>
Guten Morgen Anonym,
das ist Ihre Meinung und Sichtweise zum Thema, welche ich auch nicht kritisieren möchte!
Aber wie ist die Stimmung bei den Katholiken in Polen, Spanien und z.B. in Portugal?
Die Masse der Gläubigen in diesen Ländern kann diesen Schritt des Papstes leider nicht nachvollziehen und begreifen.
Manche sagen sogar öffentlich, „Jesus sei in seiner größten Not schließlich auch nicht vom Kreuz herabgestiegen!“
Es wird also in unserer Glaubensgemeinschaft sehr kontrovers diskutiert, über diesen Schritt.
Auch, ob dieser Schritt mutig sein könnte, wage ich nicht zu beurteilen!
Die einzige Frage, die ich mir in diesem Zusammenhang jedoch stelle, was mag der Pabst antworten, wenn er eines Tages vor dem Schöpfer steht, und dieser ihn fragt: „Warum nur?“
Gruß,
JAN
JAN am 14.02.13 11:43
Diese Katholikenhatz ist mir suspekt. Plötzlich sieht man nur noch das Schlechte an diesem Glauben. Es wird übersehen die Glaubensgemeinschaft der Christen wächst unaufhörlich. Nur überwiegend hier treten immer mehr Katholiken aus der Kirche. Wird nicht immer gern gesagt : Bleibt und geht den Weg durch die Institutionen. Also Änderungen/Besserungen in jeder Gemeinde versuchen zu erreichen. Denn der Glaube ist mächtig und hilft vielen im Alltag.
Nun zum Papst, es ist ein mutiger Schritt zurückzutreten und dem kann man nur Respekt zollen.
Anonym am 14.02.13 9:40
Mir ist es absolut egal welchem Götzen oder Gott jemand nachrennt oder huldigt
Auch gegen „den Glauben“ habe ich nur Wenig bis NICHTS einzuwenden..
NICHT egal ist mir allerdings dass diese selbst-ernannten Stellvertreter plus deren Helferhelfer-lein und Vasallen mit Ihrem Psycho-Terror den Erdball überziehen.
NICHT egal ist mir dass diese Kirche in jedes Leben, auch in die die mit dem Verein überhaupt nichts zu tun haben wollen, gnadenlos hinein pfuscht!
NICHT egal ist mir dass ein paar alte Weltfremde Männer die Zukunft meiner Enkel bestimmen wollen.
...........und VIELES WEITERE mehr...
uninformierte am 13.02.13 18:16
"...und halten sich keineswegs an das Zölibat."
@Emma am 13.02.13 16:32:
Der Pflichtzölibat ist durch keinerlei biblisches Ge- oder Verbot zu rechtfertigen.
Die Apostel waren - soweit überliefert - bis auf Paulus sämtlich verheiratet. Das entsprach Sitte und Gebrauch im "Alten Orient". Was häufig vergessen wird: Jesus und seine Anhänger waren fromme Juden und Ehe und Familie haben bis heute im Judentum einen hohen Stellenwert. Das drückt sich auch in der Achtung vor der Frau und damit die Verpflichtung zu deren Versorgung im Falle von Scheidung ("Scheidebrief") oder Witwenschaft ("Leviratsehe") aus.
Und ausgerechnet ein "Rabbi" (Lehrer), als den Jesus sich verstand, soll unverheiratet gewesen sein? Das wäre seinem religiösen Umfeld sehr suspekt gewesen.
Der Zölibat kam erst (etwa) im Mittelalter und hatte handfeste wirtschaftliche Gründe: In der inzwischen reich gewordenen Kirche war kein (finanzieller) Platz für eine Erbfolge bei ihrem (niederen) Klerus.
Herzlichst
Kritikus am 13.02.13 18:13
So man hier fast alle Beiträge liest, dann muß man als Zeitzeuge sagen, dass der "Großdeutsche Rundfunk" via "Volksempfänger" nicht diskriminierender hätte pöbeln können,getreu dem Motto:Am deutschen Wesen soll (nein muß) die Welt genesen.
Klartext am 13.02.13 17:09
Christentum ist für mich das verlogenste auf dieser Welt. Unsere Christen verkaufen schon wieder Kriegsschiffe an Muslime.
Anonym am 13.02.13 17:07
In unserer aufgeklärten Zeit, ist mehrfach bestätigt wurden, dass es keinen Gott gibt. Warum soll ich das noch mit Toleranz belohnen, dass Andere sich das Gegenteil einreden lassen und in der Vergangenheit leben!? Für mich ist dieses veraltete Kirchensystem nur ein überteuertes Hobby auf Kosten der Mitbürger und Steuerzahler. Das der Papst zurücktritt, nichts gegen die internen Intrigen und Probleme seines Systems tut, resigniert und als Grund noch seine Gesundheit vorschiebt ist für mich die Bestätigung dafür, dass ich mich im Recht befinde.
Als Egomanen bezeichne ich diese Glaubensrichtung an einen Gott, weil Sie ihren Glauben anderen Menschen schon vor mehr als 1000 Jahren mit Kriegen, Tod und Vernichtung des Volkes aufgedrängt hat. Dieser Kampf wird heutzutage noch bei den Völkern Afrikas geführt, weil man ja Angst davor hat, dass der islamische Glaube zu groß werden kann. Dort sind die Menschen noch nicht aufgeklärt genug, um diesen Blödsinn noch mitzumachen.... Warum sollte jetz
Jenz am 13.02.13 16:45
Hier schreiben viele von der Leistung des Papstes.
Was hat der den geleistet?
In der Welt rumreisen und Hände schütteln und leeres Geschwätz von sich geben. Ist das eine Leistung?
Und die Würdigungen, die im Fernsehen ausgestrahlt werden, taugen auch nichts. Wer sagt den der Öffentlichkeit schon die Wahrheit. Hat doch jeder Angst davor.
Und die Leistung der Kirche?
Sie gibt ihren Namen für Kindergärten und Krankenhäuser und sonst nichts. Wird alles vom Staat bezahlt. Aber ihre perverse Einstellungsvorschriften, die werden durchgesetzt. Tolle Leistung.
Teran am 13.02.13 16:34
@Manfred am 13.02.13 15:21
Die Anforderungen, die Sie an den Papst stellen, werden sich nicht erfüllen.
Das befürchte ich leider auch. Und solange das von mir Beanstandete (und nicht nur von mir!) sich nicht ändert, verachte ich die katholische Kirche, weil sie an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist! Die katholische Kirche hat Moralvorstellungen aus dem vorletzten Jahrhundert und ihre eigenen Geistlichen haben sich deshalb an Kinder vergriffen oder haben selber Kinder verbotenerweise gezeugt und halten sich keineswegs an das Zölibat. Soll man eine solche christliche Vereinigung akzeptieren? Ich bestimmt nicht. Und erst ein moderner Papst, der diese Moralvorstellungen ändern würde, den könnte ich auch achten. Aber den wird es nicht geben, weil irgendwo in irgendeiner Schrift steht, das Priester keusch leben müssen und ihre Liebe Gott geweiht ist (oder so ähnlich)...
Emma am 13.02.13 16:32
Emma am 13.02.13 12:59
Die Anforderungen, die Sie an den Papst stellen, werden sich nicht erfüllen. Die Kardinälewerden einen aus ihrer Mitte wählen. Und ich bin mir sicher, da ist keiner dabei, der sich auch nur eine Anforderung davon zu eigen machen wird. In der katholischen Kirche ist die Kluft zwischen der obersten und der unteren Ebene besonders groß. Und selbst auf der unteren Ebene werden Sie viele finden, die Ihre Wünsche nicht vollständig erfüllen. Aber die eine oder andere Vorstellung werden auch hier diskutiert und positiv gesehen. Aber leider werden Veränderungen häufig auf der unteren und der mittleren hauptamtlichen Ebene abgeblockt.
PS.: Wer einen Schreibfehler findet darf ihn behalten
Manfred am 13.02.13 15:21
"Menschlich nachvollziehbar, mit 85 ist für mich auch Schluß."
Angela Merkel, Pontifexin
Ttaniczitat
Tita am 13.02.13 13:00
@ Werner Conrady am 13.02.13 12:46
Sollten besser mal die Gründe und Vorträge des Benedik XVI lesen warum und was an Ereuerung kommen wird
Oh da kommt sicher dann die Abschaffung des Zölibats, gleichberechtigte Frauen als Pfarrer oder auch auf den höheren Etagen, Zulassung von Verhütungsmittel, Ehescheidung ohne abscheuliche Fragebögen mit Fragen nach Intimitäten, Homosexualität wird nicht mehr abgelehnt, Abtreibungen werden zugelassen im Frühstadium oder die Pille danach darf verschrieben werden besonders nach Vergewaltigungen usw usw.
Oder meinen Sie mit Erneuerung, das Frauen wieder Keuchheitsgürtel tragen müssen und Homosexuelle an den Pranger kommen?
Ich bin nicht perfekt; wer hier aber offen den Papst als Oberhaupt der Kirche vergöttert sollte auch wissen, wie dieser sich schreibt.
Emma am 13.02.13 12:59
Begreifen werde ich nie, dass aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert
immer noch an den Tullux glauben,
der von Männern in witzigen Kleidern und roten Prada Schüchen verbreitet wird.
susemel am 13.02.13 12:50
...hallo Frau Emma wenn Sie genau gelesen hätten am Schlus das "Dankeschön," an den Papst, dann hättet Sie das Wort "Papst" gelesen. Es ist mir dabei ein Fehler unterlaufen, machen Sie keine Fehler?????? Na ?
Sollten besser mal die Gründe und Vorträge des Benedik XVI lesen warum und was an Ereuerung kommen wird und nicht nach Fehler anderer suchen und komentieren, ich glaube das Sie sicherlich auch zu den Menschen gehören die sich als "Fehlerfrei" bezeichnen. Das ist sicherlich nicht gut für Sie..
Werner Conrady am 13.02.13 12:46
"Es geht einfach um die Tatsache, dass die kath Kirche eine Ehescheidung nicht akzeptiert!"
@Emma am 13.02.13 10:28:
Das mit dem Scheidungsverbor in der KK dürfen Sie nicht so "verkniffen" sehen.
Aber einmal (kirchen-)rechtssystematisch:
Die Trennung von Ehepartner 1 ist zunächst noch ziemlich unproblematisch, allerdings wäre eine neue Partnerschaft eine "wilde Ehe". Eine Neu-Ehe ist aber nur möglich, wenn Ehe 1 für ungültig erklärt wird (das eigentl. Problem ist also die 1. Ehe, nicht die beabsichtigte Neu-Heirat!). Dafür ist der Nachweis erforderlich, daß Ehe 1 nicht "vollzogen" (!) worden ist. Und das hängt nicht von irgendwelchen biologisch-zwischenmenschlichen Vorgängen ab sondern es geht darum, Ehe 1 kirchenrechtlich "kaputtzulabern" (unüberbrückbare pers. Probleme etc.). Sorry für die Wortwahl, aber so geht nun einmal Kirchen-Rabulistik.
Und dieser Trick gelingt bei entsprechender Beratung und Diskretion heute immer öfter und der Weg zur Zweitehe ist frei.
Herzlichst
Kritikus am 13.02.13 12:38
@ Dortmunder 20 am 13.02.13 12:04
In der Kirche soll alles fair sein? ...
Gerade in der katholischen Kirche liegt vieles im argen. Und seltsamerweise sind es gerade die Katholiken (nicht alle), die davor oft den Kopf in den Sand stecken. Ich möchte nicht wissen, was da die Priester & Co für eine Gehirnwäsche mit den Gläubigen machen.
Die katholischen Gottesdienste waren für mich immer beängstigend ("hinter der Gardine guckt Gott zu und passt auf und sieht wenn du böse bist" und solche Sprüche kamen da)und auch der katholische Pfarrer (oder was der für einen "Dienstgrad" hat) in meiner Familie schleppte jahrzehntelang immer die gleiche Haushälterin mit sich rum. Ein Schelm, wer glaubt, dass da das Zölibat eingehalten wurde. Da schmunzelten selbst meine erzkatholischen Verwandten drüber.
Emma am 13.02.13 12:36
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
…Wie soll er sein, der neue Papst…
Tja, würden meine Wünsche in Erfüllung gehen, könnte ich mehr als die zulässigen 1000 Zeichen schreiben.
Da aber Wünsche nur äußerst selten in Erfüllung gehen, höre ich jetzt besser auf mit diesem Thema.
Gerd am 13.02.13 12:33
Wir sind Papst, war mal die Schlagzeile. Und was hat es uns gebracht? Da kamen ja furchtbare kriminelle Dinge ans Tageslicht, was vorallem hinter den "Mauern" von katholischen Einrichtungen geschehen ist und aufklären möchte man eigentlich auch nicht.
Wer mit dem deutschen Papst an Reformen glaubte, hat sich gründlich verrechnet.
So lange alte Männer und zudem noch mit strengkonservativer Einstellung das Amt bekleiden wird sich da nichts tun.
In katholischen Kirche selber herrscht immer noch der Muff von tausend Jahren, den man einfach nicht entmüllen will.
Im Gegensatz denkt eine Mehrheit der "Basis" schon anders.
Was ist das für Schwachsinn im 21 zigsten Jahrhundert, noch gegen Abtreibung im allgemeinen zu sein, wo auch Vergewaltigungen drunter fallen. Gegen die Wiederheirat nach Scheidung, das anscheinend im vierten Jahrhundert selbstgezimmerte Zöllibat, gegen die gleichgeschlechtliche Ehe,usw. usw.
Kommen da keine grundlegenden Reformen, egal wer Papst werden sollte, werden sich i
eule am 13.02.13 12:32
@ Saline am 12.02.13 22:36
Absolut Perfekt dargestellt, dem schlisse ich mich selbstverständlich an.
▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬@ Emma am 13.02.13 10:28
Genau.
▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
In der Kirche soll alles fair sein? ne Leute das glaube ich nicht und weis es auch besser, nur weil dieser Verein Kirche heißt, heißt das nicht das da alles gerecht und perfekt ist.
Dortmunder 20 am 13.02.13 12:04
"Das Wirken von Papst Benedikt XVI. gilt Vielen als rückwärtsgewandt,..."
Ich finde es gut, wenn man nicht jedem Zeitgeist hinterher läuft. Schäuble hat jetzt festgestellt, dass die Deregulierung von Schröder ein Fehler war. Etwas weniger "Augen zu und durch" und dafür etwas mehr selbstkritische Analyse und Bereitschaft zu Korrekturen hätte uns einiges erspart. Wir stecken jetzt Oberkante Unterlippe im Dreck aber nach einigen Jahren gab es tatsächlich einen Lerneffekt; allerdings längst noch nicht bei allen.
Kirche braucht etwas länger. Die Rehabilitierung von Galileo Galilei dauerte eben ein paar Jahrhunderte. Daran gemessen war Papst Benedikt XVI extrem fortschrittlich.
Nur keine ungesunde Hast.
Maximilien de Robespierre am 13.02.13 11:42
Treffen sich zwei Priester. Fragt der Priester seinen Kollegen: "Glaubst Du wir erleben noch, daß das Zölibat abgeschafft wird? Sagt der andere: "wir nicht aber unsere Kinder".
Anonym am 13.02.13 11:17
@ Gertrud am 13.02.13 1:59
Man kann sich auch alles schönreden.
Aber wer ehrlich ist, ist wer denkt bei Heirat schon an Scheidung. Dafür ist die Ehe, die freiwillige Gemeinschaft zweier Menschen wohl nicht gedacht.
Es geht doch hierbei nicht um die Tatsache, dass man an eine Scheidung bei der Eheschließung nicht denkt, was man allerdings durchaus tun sollte. Ehevertrag heißt das Zauberwort, ist manchmal sehr nützlich. Es geht einfach um die Tatsache, dass die kath Kirche eine Ehescheidung nicht akzeptiert! Widerlich, wie im Falle einer Scheidung mit den Menschen umgegangen wird von Seiten der kath Kirche.
Was das Arbeitsrecht betrifft es ist schade, wenn die Kirche sich da dieser Gesellschaft, wie in anderem anpaßt anpassen würde. Das sie es tut nicht gut.
Ach das hat sie nicht? Bei der kath Kirche läuft alles rund arbeitsrechtlich? Wovon träumen Sie eigentlich nachts. Saline hat es schon sehr treffend formuliert.
Emma am 13.02.13 10:28
Anonym am 13.02.13 10:00, war von mir, Sorry.
Habe die Cookies gestern Abend gelöscht.
Hannes am 13.02.13 10:23
Saline am 12.02.13 22:36
Das ist der große Widerspruch. Aber irgendwie erklärbar. Auf der einen Seite ist die große Schar der Freiwilligen, die ehrenamtliche Leistungen erbringen. Das ist aber nicht nur in den Kirchen so, sondern auch in gewerkschaftlichen und sozialen Organisation. Und in allen diesen Gruppierungen werden die hauptamtlichen Beschäftigten schlechter behandelt. Das muss mit dem Zusammentreffen von Ehrenamtler und Hauptamtler zu tun haben.
Das hat nichts mit den Oberen und Obersten zu tun. Da ist weniger Geiz vorhanden. Die umgeben sich auch mit Luxus.
Manfred am 13.02.13 10:19
@Saline am 12.02.13 22:36
Ihren Beitrag unterschreibe ich sofort!
Sobald es nämlich um die Entlohnung geht, ist die Barmherziglkeit und Nächstenliebe schnell in den Hintergrund gerückt.
Ich empfehle nochmals die Doku "Die Story im Ersten - Arbeiten für Gottes Lohn", die noch in der Mediathek der ARD vorhanden ist.
Und dort, wo ich mal kurzzeitlich ehrenamtlich tätig war, hatte keiner von den Mitarbeitern religiöse Motivationen, zu helfen (es handelte sich um eine private Institution). Das Samariter-Gen ist nicht nur bei gläubigen Menschen vorhanden.
Ich bin schon seit 1977 raus aus der RKK und bin dennoch ein hilfsbereiter Mensch. Ich habe nicht kirchlich geheiratet und führe dennoch eine harmonische Beziehung. Ich kenne keinen Sozialneid und teile Menschen nicht nach ihrem Bildungsstand ein. Ich verschenke oft Sachen, die ich nicht mehr brauche an Leute, die keine müde Mark haben. Und das alles ohne päpstliche Anweisungen und Halleluja.
Anonym am 13.02.13 10:00
Guten Morgen!
Was soll man zu dem Thema schreiben?Die Herren in Rom werden entscheiden wer der neue Papst wird.Was sich die Katholiken wünschen würden ist wohl klar,aber mitentscheiden können sie nicht.Es bleibt wieder nur zu nehmen was kommt.Ich habe vor langer Zeit angefangen zwischen der Institution Kirche und meinem Glauben und dem was ich in den kleinen Gemeinden und Einrichtungen an guter Arbeit sehe zu trennen.Ich bin katholisch und wie viele andere in meinem Umfeld noch nicht ausgetreten weil mit den Kirchensteuern auch viel Gutes getan wird.Schindluder gibts überall auch in der evangelischen Kirche.Mit meinem Glauben hat das alles nichts zu tun.Glauben kann man unabhängig von einer Institution.
Suse am 13.02.13 9:52
Ich denke es wird wieder einen italienischen Papst geben (OH GOtt!!)
Die warten doch schon in den Startlöchern und sie haben die Mehrheit bei der Abstimmung.
Wer jetzt glaubt im Vatikan würde sich etwas ändern, der ist zum Himmel schreiend blauäugig.
Was an Lehren in der Bibel vorgegeben ist wird nie geändert werden, also wäre es doch schon ein Fortschritt wenn etwas an dem geändert würde was von der Kirche einst verdreht wurde. Das Zölibat wieder abgeschafft und die Ökumene auf die Tagesordnung gesetzt würde. Und das die Kirche endlich aus christlicher Nächstenliebe, Kondome und die Pille zulassen würde.
Henriette am 13.02.13 6:30
Saline u.a.
Saline,
im Grunde kann man froh sein? wenn der deutsche Staat die Scheidung im Gesetz hat. Aber wer ehrlich ist, ist wer denkt bei Heirat schon an Scheidung. Dafür ist die Ehe, die freiwillige Gemeinschaft zweier Menschen wohl nicht gedacht. Was das Arbeitsrecht betrifft es ist schade, wenn die Kirche sich da dieser Gesellschaft, wie in anderem anpaßt anpassen würde. Das sie es tut nicht gut. Aber wo diese Gesellschaft steht zeigt sie nur allzudeutlich. Das Kosten-Nutzen- Denken u.a. hat um sich gegriffen. Wer etwas für Menschen andere tun möchte, kann dies selbst und solle vielleicht auch tun, wenn er Not sieht, ob hier oder anderswo. 5 od. 10 Euro können manchmal viel sein. Ein freundl. Wort u. kann ich helfen kostet nichts. Im Nehmen haben viele keine Probleme im Geben schon.
Ich denke Picards Beitrag ist da nicht viel hinzuzufügen.
Es ist leichter andere anzuprangern, in ihrem lächerlich zu machen, als oft selbst was zu tun. Es wäre wert mal darüber nachzudenken.
Gertrud am 13.02.13 1:59
@Picard Sie haben vollkommen Recht!!!
Da sich nach meiner Meinung absolut nichts aendern wird, werde ich den Namen des neuen Papstes zur Kenntnis nehmen, sonst nichts!!
Ich erinnere an Irland, Thema Verhuetung , Suedamerika , Thema Armut und auch an Afrika, Thema Verhuetung gepaart mit Armut. Die Dogmen der Kirche sind wichtiger als das Wohlergehen der Menschen. Hat Jesus das so gewollt????
d aus h am 12.02.13 23:39
Die Eigenschaften Nächstenliebe, Barmherzigkeit sind kein Alleinmerkmal der
Kath. Kirche.
Es gibt genug Menschen, die nicht in deren Namen Gutes tun und es dennoch
machen.
Die Diskussion " Alles für Gottes Lohn " scheint an manchen völlig unbedarft
vorüber gezogen sein.
Eine menschlich, fürsorgliche Kirche lässt ihre Mitglieder für gerechten Lohn
arbeiten und beutet sie nicht aus. Davon können hunderttausende AN.
der Kath. Kirche ( der zweitgrößte AG in D. ) ein Lied singen.
Diese Kirche drangsaliert ihre Mitglieder, immer mit dem Zeigefinger auf ihren
Glauben um erst gar keine Widersprüche zu zulassen.
Ich für meinen Teil habe mich schon vor langer Zeit gegen diese emotionale
Erpressung entschieden; bei jeder unchristlichen Tat im Namen dieser Kath.
Kirche beglückwünsche ich mich zu meinen Austritt aus dieser Institution.
Saline am 12.02.13 22:36
Ic bin besstimmt kein Freund der kath. Kirche, im Gegenteil, ich bin sogar ausgetreten aus diesem Club.
Aber das was der Herr Picard da schreibt, ich nehme doch an er ist ein Herr, kann ich nur voll unterstützen. Gerade die vielen ehrenamtlichen Helfer, die im Namen der Kirche, alle möglichen Institutionen unterstützen, sei es in Krankenhäuser als Sterbebegleitung, sei es in Altentreffen zu organisieren oder auf Altentafeln zu servieren usw., da gibst es unzählige Beispiele für, verdienen doch unsere Anerkennung und ich ziehe den Hut vor diesen Menschen. Alle das tun dies im Zeichen ihres Glaubens. Gerade in den Gemeinden wird noch viel Nächstenliebe praktiziert.
Die grosse römsiche Weltkirche darf man nicht mit den kleinen Gemeinden vor Ort in einen Hut stecken.
Geronimo am 12.02.13 22:31
Picard42 12.02.13 21:33
Meine absolute Zustimmung . Wer solche Dinge nicht sieht , der muß blind sein .
Das meint Threservist
Gruß
Threservist am 12.02.13 22:10
Kann man seine Regierung eigentlichwegen Unfähigkeit, Veruntreuung und Feigheit "vpr dem Feind" verklagen?
fragt interessiert
anita am 12.02.13 21:34
@Saline am 12.02.13 20:34
Die Kirchen lindern also (ich rede über Deutschland!) keine Not und kein Elend? Es sind nicht kirchliche Institutionen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Heerschar Ehrenamtlicher, die sich gerade den Schwächeren der Gesellschaft annehmen? Die Kleiderkammern betreiben, Seniorentreffs organisieren, Heime führen und letzte Wege begleiten?
Tut mir leid, aber wer nur darauf schaut, wie Einrichtungen finanziert werden, hat nicht verstanden, warum diese Leute das tun! Hat was mit Glaube, Barmherzigkeit, Nächstenliebe zu tun - aber das verstehen wohl viele nicht, die mit diesen Begriffen nichts anfangen können.
Picard
Picard42 am 12.02.13 21:33
Ist der neue Papst auch katholisch?
Luksa am 12.02.13 21:23
@ Saline am 12.02.13 20:34
Völlig meine Meinung, also Zustimmung.
Dortmunder 20 am 12.02.13 20:41
@JAN am 12.02.13 19:31
Jau, den haben wir auch in unserer Sammlung.
Da erfährt man viel über das ganze Brimborium das in den nächsten Wochen geschieht mit Tür versiegeln, weißer bzw. schwarzer Rauch u.s.w..
Besonders die Botschaft des Films finde ich bemerkenswert.
Die Reichtümer verkaufen, um den Hunger zu bekämpfen.
Da fallen mir wieder Brunnen und Pipelines mit sauberem Wasser für Länder der 3. Welt ein. Dafür z.B. ein paar Immobilien verkaufen wäre doch m.E. eine wirklich christliche Handlung.
Möge ein weiser Mensch der nächste Papst sein.
Hannes am 12.02.13 20:37
@ Werner Conrady 12.02.13 18:13
Wer allerdings glaubt, dass die Kath. Kirche am Thema Armut interessiert ist,
der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
Was allein der deutsche Staat aus uralten Verträgen herrührend, an Geldern
an die Kath. Kirche jedes Jahr abführt, würde bei uns hier anders verwendet,
viel Not und Elend lindern.( Suppenküchen, Tafeln, Kleiderkammern ) usw.Die Kath. Kirche bekommt dieses Geld sprichwörtlich für nichts.
Allein, dass diese Kath. Kirche sich vom Staat, dessen Gesetze sie nicht an-
erkennt ( Scheidung, Arbeitsrecht usw.) die Kirchensteuer eintreiben lässt,
zeigt doch die Moral dieser Institution , nimm was du kriegen kannst ...
Ich würde mir ein paar mutige Politiker wünschen, die diesen Geschenken
endlich ein Ende machen.
Saline am 12.02.13 20:34
anita am 12.02.13 20:14
Danke Ihnen auch für den FS-Tipp.
Ich hatte es heute so gelesen. Nun gut, die Nachrichten überschlagen
sich ja förmlich. Auf jeden Fall finde ich es einge gute Regelung.
Auch ein Papst muß die Möglichkeit haben sein Amt aufzugeben,
wenn es nicht mehr geht.
LG und schönen Abend noch.
Gertrud am 12.02.13 20:20
@Gertrud am 12.02.13 20:01
Diese Möglichkeit stammt aus dem Jahr "300 und ein paar gequetschte". Also neu ist sie wirklich nicht. Habe ich gestern gelernt. :-)
Gruß
anita am 12.02.13 20:14
Und ist nicht nur Christen vorbehalten oder von diesen zu erwarten.
Gertrud am 12.02.13 20:03
JAN am 12.02.13 19:31
Hallo Jan, Guten Abend,
einer der besten Filme die es gibt m.M., und er hat einen Bezug zur Realität
der seinesgleichen sucht, finde ich.
Abgesehen von der Lebensgeschichte des Karol Wotyla, die für sich steht.
---
Ich finde die Entscheidung von Papst Benedikt richtig und gut.
Und ja Anita, niemand wußte, daß dies schon vorher von Johannes Paul
so geregelt worden war.
Ich hoffe ein jüngerer Mann wird Papst werden und es wird
jemand aus der noch sogenannten Dritten Welt sein. Es wäre nur gerechtfertigt.
Was das Aufbrechen der Strukturen der Kirche betrifft. Es wurden
andere Strukturen erweitert, man muß nicht Mitglied sein, man kann,
wie anderes auch. Man kann dies freiwillig für sich entscheiden oder auch nicht. Aber diese ganze Hetzerei muß so nicht sein. Es ist nur
schade, daß sich immer mehr an vieles anpassen.
Dies ohne Rücksicht auf einander. "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst", sofern man sich liebt, sollte für alle Menschen grundsätzlich gelten.
Gertrud am 12.02.13 20:01
Ein sterbenskranker Mensch hat ein sog. "Nah-Toderlebnis". Das ist ein komatöser Zustand, bei dem es (angeblich) zu einer "Jenseits"- bzw. "Gottesschau" kommen kann.
Der Mensch kehrt aber in's Leben zurück, wird wach und sieht um sein Bett herum eine Schar von Verwandten, Ärzten, Priestern versammelt die ihn alle bedrängen: "Hast Du GOTT gesehen, erzähl' uns, wie sieht ER aus?"
Und der Mensch spricht bedächtig:
"SIE ist SCHWARZ".
Soviel nur zum Wissen der Menschheit von den letzten Geheimnissen der Schöpfung. Und bei der Wahrheitsfindung kann auch kein Papst behilflich sein.
Herzlichst
Kritikus am 12.02.13 19:49
Dieses Mal wird mit Sicherheit ein Italiener Papst. Wer da glaubt, dass ein
Südamerikaner oder gar ein farbiger Afrikaner einen Chance hat, der begreift
noch immer nicht die verkrustete, rückwärts gewandte Lehre dieser Kirche.
Diese Altmännergesellschaft wird mit Zähnen und Klauen an der(ihrer) Macht
festhalten, Benedikt hat die altbackene Linie noch verstärkt.
Ne, liebe Katholiken, macht euch mal keine Hoffnung, dass etwa das Zölibat
abgeschafft wird oder das Frauen Priester werden können, jetzt nicht, und
auch nicht in hundert Jahren.Zur Frage, wie denn der Papst nach dem Rück-
tritt, genannt wird, ganz einfach, Altpapst; es gibt doch auch , zumindest in Deutschland, Altbundeskanzler, Altpräsidenten, sogar mehrere, nur hat der
Vatikan Glück, dass für den einen Altpapst nicht so horrende Summen Geldes, und das über mehrere Jahrzehnte, bezahlt werden müssen.
Saline am 12.02.13 19:41
Zumindest hat der Papst eins erreicht - in Zukunft wird es jedem Papst möglich sein, zurückzutreten. Dass es diese Möglichkeit gibt, haben ja wohl die wenigsten Leute gewusst, jedenfalls interpretiere ich die "erstaunten" Fragen vieler Journalisten so.
Gruß
anita am 12.02.13 19:34
Es ist doch völlig egal, wer Papst wird.
Es wird ein alter Mann sein. Änderungen wird es nicht geben. Warum auch. Es ist doch alles in Ordnung.
mt am 12.02.13 19:33
""ich finde es mehr als blamabel, wenn angebliche Gläubige wie Herr Conrady noch nicht einmal wissen, wie man Papst schreibt.
Emma am 12.02.13 18:43""
Danke Emma, dass Sie meinen Namen nicht erwähnt haben. Aber zur Karnevalszeit spreche ich viele Worte mit einem weichen "Bäh" aus.
Klaus L. am 12.02.13 19:33
@ Hannes am 12.02.13 16:56
Guten Abend Hannes,
in diesem Zusammenhang empfehle ich Einigen auch den Film „In den Schuhen des Fischers (Hauptrolle: Anthony Quinn)!
Darin wird die Problematik rund um den „Heiligen Stuhl“ aus meiner Sicht sehr gut dargestellt!
Gruß,
JAN
JAN am 12.02.13 19:31
Jetzt haben wir das große Wunschkonzert. Niemand von denen die sich zum Thema zu Wort gemeldet haben, sind berechtigt an der Abstimmung teilzunehmen. Selbst wenn die Kardinale die Meinungen zu hören bekommen sollten, werden sie sie nicht zur Kenntnis nehmen. Wen interessiert, was sich die einzelnen Mitglieder oder der unteren Funktionäre denken? Hier geht es doch nur um grundsätzliche Machtfragen. Wieder ein Italiener? Weil der Vatikan in Italien liegt. Oder ein Südamerikaner, da sind die größten Wachstumszahlen. Oder ein Asiat oder ein Afrikaner, da sind die größten Konkurrenzen. Und die deutschen Mitglieder kommen mit solchen Kleinigkeiten wie Gleichberechtigungen in der Kirche oder Mitgliederschwund.
Manfred am 12.02.13 19:31
na denn kann man nur hoffen das hier nur katholische, getaufte menschen ihre meinung über kirche und ihre anhänger abgeben. denn alle andern pöbeln hier ja nur rum, oder??
sowas nennt man dann meinungsvielfalt
burkhard am 12.02.13 19:23
Das ist doch ein wenig so wie in der Politik, wenn da einer groß rauskommen weil, Bundeskanzler oder so bei der Politik der Papst bei der Kirche, das kann doch nur einer werden der die Meinung der meisten vertritt die ihn Wählen, und das ist ja nun mal nicht das Volk sondern ja sagen wir mal seine späteren Mitarbeiter/innen (mir fällt kein besserer Beispiel ein) und wenn die sagen es bleibt alles beim alten dann wird doch auch nur einer Papst, der genau so oder ähnlich denkt wie seine Vorgänger, also wird sich da in der Kirche bestimmt nichts ändern aber ich lasse mich da eines besseren belehren.
Dortmunder 20 am 12.02.13 18:53
@ burkhard am 12.02.13 18:39
emma, halte dich zurück, es interressiert eh niemanden was du bekommst
Interessiert schreibt sich mit einem r und ich finde es mehr als blamabel, wenn angebliche Gläubige wie Herr Conrady noch nicht einmal wissen, wie man Papst schreibt.
Emma am 12.02.13 18:43
emma, halte dich zurück, es interressiert eh niemanden was du bekommst
burkhard am 12.02.13 18:39
Gut, dass nicht alle Menschen Ihrer Meinung sind!
hemo am 12.02.13 18:30
Respekt: Thema am Samstag
Rücktritt Schavan>>>>>>>Respekt
Blogeinträge>>>>>>>>>>Respekt
Rücktritt Pabst>>>>>>>>>Respekt
Thema am Dienstag>>>>>>Überflüssig
BdT Klaus L.
Klaus L. am 12.02.13 18:27
Die korrupten Verbrecher in Brüssel verkaufen den Lobbyisten der internationalen Konzerne solange die Infrastruktur der Länder, bis sich die Regierungen überflüssig gemacht haben.
Private Stromnetze, Autobahnen, Wasserversorgung, Müllentsorgung, Gesundheitsversorgung usw. Und wenn selbst Polizei, Feuerwehr und Armee privatisiert werden (und so weit wird es kommen...) werden wir auch offiziell von den Konzernen und Hedgefonds regiert, die bisher nur im Hntergrund die Strippen ziehen. Und wer jetzt von "Verschwörungstheoretikern" redet, ist entweder selber Lobbyist oder ein naiver Vollidiot.
Seht Euch nur mal das "Testgebiet" Griechenland an: Dort wird doch gerade getestet wie weit man gehen kann.
rach am 12.02.13 18:25
Frau Wieseler - Sie schreiben:
"Aber zu wünschen wäre es, dass sich die "Regierung" der katholischen Kirche ihren - nein, nicht Wählern, leider - ihren Mitgliedern ein bisschen annähert."
Jau, Demokratie in der katholischen Kirche- das wärs doch!
Zölibat - wird einfach abgewählt! Sünden gelten nur noch, wenn sich eine Mehrheit dafür findet (Ehebruch wird geduldet, wenn genug Gläubige dafür sind). Auch Passagen in der Bibel könnten einfach per Mehrheitsbeschluss gestrichen oder geändert werden. In einigen Jahren wird man sich dann wohl kaum noch daran erinnern, dass Abtreibung eventuell mal moralisch hinterfragt wurde. Schwule könnten bald auch kirchlich in Weiß heiraten (endlich!) und auch Bischöfe könnten den Bund der Ehe eingehen.
......und die 10 Gebote kämen alle paar Jahre bei freien Wahlen auf den Prüfstand.
Gernfried2000 am 12.02.13 18:22
ja benedikt, danke für nichts, danke für den rückschritt, danke dafür das immer mehr menschen sich von der rückständigen kirche abwenden.
danke nochmals das du dem rest der gläubigen nun die hoffnung gibst das es schlimmer nicht mehr werden kann.
burkhard am 12.02.13 18:16
...an alle die so über die Kirche schimpfen...er hat abgedankt und geht...nun soll der neue erstmal gewählt werden...ob es überhaupt noch einen Vatikan in Zukunft geben wird? Wir Kirchensteuerzahler werden weniger...die Gehälter der Priester und Oberhirten der Diozösen werden weniger und das Motto "Armut" lebt in der Kirche wieder auf..was regen wir uns auf?...wir sollten uns alle überlegen was wir aus unserer Kirche in Zukunft machen wollen....darum lass uns abwarten um zu sehen was, wer und wo der neue Pabst herkommt.
Aber ein "Danke schön" sollten wir Pabst Benedikt XVI schon sagen für seine 8 Jahren in Rom, denn er hat als Deuitscher Pabst uns in aller Welt sehr bekannt gemacht und bei jeder Segensansprache "Deutsch" gesprochen. Danke Papst Benedikt XVI.
Werner Conrady am 12.02.13 18:13
zwei dinge zur gestrigen berichterstattung: zum ersten eine frage an die redaktion: der theologe, der gestern stellung nahm, der mit dem buddha im hintergrund, war das ein karnevalsgag? für mich als dem buddhistischen sehr zugewandt richtig super, dass da einer einen buddha im hintergrund stehen hat. --- sehr weltoffen.
zum papst: da wird er nun ausgewählt vom heiligen geist und tritt zurück, weil er nicht mehr genug kraft hat. nach gesundem menschenverstand völlig ok.
aber ich staune: soweit ich den katholischen "denkapparat" verstehe, ist ihm von gott das amt gegeben, da soll ihm wohl auch die kraft reichen, wenn genug gottvertrauen da ist? sogar bei ehen wird gesagt: was gott zusammegefügt hat, soll der mensch nicht scheiden? und - wenn man nun sagt: ich habe keine kraft für ein kind, ist dann nicht plötzlich auch verhütung ganz legitim? und war das nicht so, dass ein papst gar nicht mehr mensch, sondern unfehlbar ist? oder habe ich die katholische kirche da falsch verstanden?
bettina weber am 12.02.13 18:10
da treffen sich demnächst die alten männer um aus ihren reihen einen neuen zu wählen, da dankt einer mit 85 jahren ab weil er zu alt ist.
da frag ich mich was dann der nächste ist wenn er mit etwa 76-78 antritt.
vielleicht sollten die dort mal nicht nur ihre ansichten verjüngen .
ist doch schon ein witz wenn man die ALTEN MÄNNER sieht.
wie kann man dann erwarten das sich die kirche ändert
burkhard am 12.02.13 18:08
Der neue Papst sollte sich nicht an erster Stelle um seine Kirche sorgen, sondern um die darin verbliebenen Menschen!
Er sollte sein neues Amt mit offenen Augen und offenem Herzen annehmen,
er sollte erkennen, dass Veränderungen notwendig sind.
Er sollte die Kirche von ihren teils antiquierten Vorstellungen befreien, er sollte vor allem den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden.
Dann, und nur dann hat die Kirche noch eine Zukunft.
Anne B. am 12.02.13 17:56
wenn dastanzmarichen nicht ein soo lustiges thema zu ihrem gemacht hätte.
ich hab nen vorschlag. frau schavan hätte zeit und würde dem steuerzahler nicht auf der tasche liegen. auch gutmenschen/innen wären begeistert.
werner am 12.02.13 17:42
Guten Abend Frau Wieseler!
„Herr, Dein Wille geschehe!“
Mehr möchte und kann ich auch nicht zu diesem Thema sagen!
Gruß,
JAN
JAN am 12.02.13 17:27
Die erste freie gedankliche Verbindung, die sich bei mir mit dem Begriff Papst einstellt, ist immer noch der Refrain eines Liedes von BAP:
Ahl Männer, unerbittlich nette ahl Männer, pathetisch, fett un satt.
Ahl Männer, uss em Ei jepellte ahl Männer, ahlglatt.
Der rote Rainer am 12.02.13 16:59
@Emma am 12.02.13 16:53
Keine schlechte Idee!
Ich kann den Spielfilm "Die Päpstin" von Sönke Wortmann nur wärmstens empfehlen. Ein Meisterstück!
Hannes am 12.02.13 16:56
Wie soll er sein, der neue Papst.
Weiblich sollte er sein, also eine Päpstin. Wäre ja nicht die erste. DAS würde ich Fortschritt nennen. Aber den wird es nicht geben. Die katholische Kirche wird sich nicht ändern, die krallt sich an ihren verstaubten Ansichten fest. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Emma am 12.02.13 16:53
Sehr geehrte Frau Wieseler,
nein die katholische Kirche wird nicht auf Grund von Papst Benedikt in die moderne verfallen, nein sie wird noch weiter in ihr Steinzeitdenken verfallen und noch viel mehr ihrer Mitglieder hier in Deutschland verlieren.
Wer sich als einziger offizieller auf Erden Stellvertreter Gottes repräsentiert, der muss sich nicht wundern das seine Schäfchen zu scharen weglaufen. Nein, diese Kirche ist unbelehrbar.
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 12.02.13 16:51
Papst Benedickt XVI hat mit seinen Rücktritt unglaubliche Größe bewiesen!Die Kirche wird sich mit seinem Nachfolger bestimmt nicht an seine Schäfchen annähern.Wie soll das auch funktionieren? Ein mehrere Milliarden schweres Imperium darf sich nicht von den Gefühlen der Menschen leiten lassen.Hier gilt es als erstens Wete zu verteildigen,egal ob Matriel oder Sachwerte !
Trotzdem drücke ich einen Afrikanischen Kardinal die Daumen!!!
Werner Günther am 12.02.13 16:31
Frau Wieseler,
Sie können doch nicht ernsthaft glauben, dass die "Basis" Berücksichtigung bei diesem Verein findet?
Die Schäfchen sind doch nicht einmal "Stimmvieh"?
Nach deren Meinung fragt keiner. :-((
Gruß
anita am 12.02.13 16:30
Die deutsche Familienpolitik ist Mist. Ziemlich genau so steht es in der Studie, die von der Bundesregierung zwar in Auftrag gegeben worden ist - aber von ihr nicht veröffentlicht wird. Nur "Der Spiegel" hat den Expertenbericht. Demnach ist die Familienpolitik mit ihren milliardenschweren Förderinstrumenten - als da wären: Ehegattensplitting, Kindergeld usw. "wenig effektiv" oder sogar "ziemlich unwirksam". Sechs setzen - heißt das wohl übersetzt.
Wirklich überraschend ist das nicht. Das Ehegattensplitting ist eine Subvention für Hausfrauenehen und keine Hilfe für Familien - das wissen Familienpolitiker schon lange. Bei Kindergeld und Kinderfreibetrag gibt es Mitnahme-Effekte ohne Ende, weil es eben auch an Familien geht, die das gar nicht nötig haben.
In der neuen Studie haben die Gutachter - sinnvollerweise - auf das Große, Ganze geguckt, also auch auf den Zusammenhang mit anderen staatlichen Leistungen und den Einnahmen des Staates. Und siehe da: Die Kosten für das Kindergeld etwa liegen weit über dem, was in Euro ausgezahlt wird (plus Verwaltungskosten), weil dem Staat Einnahmen entgehen - dadurch, dass die Mütter einen Anreiz bekommen nicht zu arbeiten.
Die ganzen, vielen Milliarden für die Familienförderung betonieren Familienbilder von vorgestern, aber bringen unsere Gesellschaft nicht voran und schon gar nicht führen sie dazu, dass in Deutschland mehr Kinder geboren werden. Dazu müsste man erstens das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting umwandeln, also nicht Ehen fördern, in denen Eine/r nicht arbeitet, sondern Familien mit möglichst vielen Kindern. Und zweitens brauchen wir mehr Betreuungsplätze, damit junge Frauen sich trauen, Kinder zu bekommen, denn dass sie arbeiten wollen, stellen die meisten gar nicht in Frage.
Und an diesem Punkt sagt auch die Studie der Bundesregierung: Das Geld für Betreuungsplätze ist gut angelegt. Da fließt die Hälfte der staatlichen Ausgaben direkt wieder zurück.
@ Picard42 am 4.02.13 16:23
Frauen in höheren, gar wichtigen Positionen haben Mittel und Wege, eine Kinderbetreuung sicherzustellen - wenn sie das denn wollen.
Es soll auch Großeltern geben, die Enkel betreuen können. Die (die nahen verfügbaren Großeltern) sind zwar nicht jedem gegeben , aber neben dem Kindergartenplatz ist das eine gute Möglichkeit, sein Kind stundenweise woanders unterzubringen. Ich erlebe es gerade in der Nachbarschaft; die Mutter ist Lehrerin und geht an zwei Tagen ein paar Stunden vormittags wieder arbeiten und das Kind ist bei den Großeltern in dieser Zeit. Die Mutter kommt dadurch aus den eigenen vier Wänden mal raus, hat nicht nur Pampers und Kinderbrei im Kopf, und das Kind ist bestens betreut.
Diese Möglichkeit ist aber leider nicht jedem gegeben. Was beim ÖD möglich ist, sollte auf alle AG ausgeweitet werden. Auch die Heimarbeitsplätze, die der ÖD eingerichtet hat für Mütter. Vieles kann man heute von zuhause aus machen durch die PC.
Ich war selber einige Jahre im ÖD, diese Möglichkeit gab es für Angestellte damals noch nicht. Ich hätte sicher aber nicht nein gesagt, wäre mir ein stundenweiser Wiedereinstieg dadurch ermöglicht worden.
Emma am 5.02.13 11:05
Die Familie muss doch irgendwie kaputt zu kriegen sein ...
Versuchen wir es jetzt mal damit, sie finaziell ausbluten zu lassen!
Aber es gibt Hoffnung - der 68er Spuk klärt sich ja bald biologisch.
-W-ahnsinn am Steuer am 4.02.13 19:24
@ Picard42 am 4.02.13 16:23
Wie üppig fällt denn die Rente aus, wenn frau nach der Geburt des Kindes wieder (halbtags?) bei Aldi an der Kasse sitzt?
Es gibt ja noch andere Jobs als bei ALDI an der Kasse zu sitzen, die durchaus noch normal bezahlt werden auch ohne Studium. Aber nicht destotrotz macht die Kassiererin von Aldi überhaupt was für ihre Rente, die Hausfrau macht das nicht.
Ich frage mich hier schon die ganze Zeit: was diskutieren wir eigentlich? Ich eigentlich auch, darum freue ich mich über das neue Thema.
Da erkennt man gleich, um was es geht: Renovierungen von Flugzeugen auf dem NRW Flughafen Rom.
Emma am 4.02.13 17:13
"Ich frage mich hier schon die ganze Zeit: was diskutieren wir eigentlich?"
Gruß,
Picard
Die Frage ist leicht zu beantworten: Über Sexismus im soziologischen Sinn. Der Benachteiligung des weiblichen Geschlechts durch die Festlegung auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter. Die einen möchten, dass sie diese Rolle im Hauptamt übernimmt, die anderen nur als Nebenbeschäftigung.
Und da es da keine generelle Lösung gibt, wird die Diskussion noch bis ewig dauern. Nicht zu vergessen, dass diese Regelung staatlich gefördert werden muss.
Manfred am 4.02.13 16:56
Ich habe noch die hohe Meinung, dass eine Ehe nicht wegen steuerlicher Vorteile (Ehegattensplitting) geschlossen wird. Allerdings hilft dieser Vorteil schon die finanzielle Seite der Partnerschaft zu entspannen. Wenn ich allerdings das Für und Wider mancher Kommentare berücksichtige, drängt sich mir der folgende Eindruck auf: jeder sollte für sein Einkommen zuständig sein und unabhängig von seinen Möglichkeiten für sich selbst sorgen. Frage: Warum noch eine Ehe eingehen, wenn man den Sinn der Ehe verkennt? Diese angestoßene Diskussion darf man nicht allein der Politik und den sog. Haushaltsexperten überlassen. Vieles, was hier in Frage und "auf den Prüfstand gestellt" werden soll, kann zu einem weiteren Werteverlust in der Gesellschaft führen. Und berücksichtigen wir dabei, was uns einige Mitmenschen aus Politik und Wirtschaft vorleben.
ICH am 4.02.13 16:50
Claudia am 4.02.13 15:06
Wenn Männer und Frauen beide ihren Berufsweg gehen wollen und gleichzeitig auch einen Familienweg gehen wollen, dann müssen sie sich eben einigen, wie diese Wege zu beschreiten sind.
Es wäre vielleicht empfehlenswert, wenn der Staat sich aus dieser Entscheidung raushält. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Man muss ihn nur sehen. Ein bisschen Kreativität ist da schon erforderlich.
Manfred am 4.02.13 16:49
Es geht einem das Herz auf, wenn man sieht, mit welcher Inbrunst sich die Blogger/Innen auf Themen mit der sozialen Gerechtigkeit stürzen.
Klaus Detlef am 4.02.13 16:30
@Emma am 4.02.13 15:53
Wie üppig fällt denn die Rente aus, wenn frau nach der Geburt des Kindes wieder (halbtags?) bei Aldi an der Kasse sitzt?
Machen wir uns doch nichts vor: Frauen in höheren, gar wichtigen Positionen haben Mittel und Wege, eine Kinderbetreuung sicherzustellen - wenn sie das denn wollen. Oder sie verzichten auf Kinder - das ist die Realität.
Ich frage mich hier schon die ganze Zeit: was diskutieren wir eigentlich?
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.02.13 16:23
@ Claudia am 4.02.13 15:08
Wenn es Frauen gibt, die es toll finden dem Mann die Schnittchen zu schmieren und die Pantoffeln zu holen, bitte sehr.
Und wenn diese Frauen mit einer kargen Rente auskommen wollen, sollte man da noch ergänzen.
Emma am 4.02.13 15:53
Die Bundesregierung hat eine Studie in Auftrag gegeben, und nur der Spiegel hat den Expertenbericht. Ach was, und woher??
Und auf allen Kanälen und Sparten nur ein Thema und Steinbrück will alles neu sortieren. Ach ja, und wie??
Interessant auch zu wissen was der Herr Schäuble von seinen Experten hat erarbeiten lassen.
Die Wirtschaft, die Politik und auch die Medien wollen uns das Denken abgewöhnen, sonst nichts.
Alles wird schön nachgeplappert. Selber denken und recherchieren Fehlanzeige.
Wir gehen Zeiten entgegen, da ist ALG II ein Fliegenschiß.
Anonym am 4.02.13 15:20
Das die Familienpolitik nicht das hält was versprochen wurde haben die meisten betroffenen erkannt. Das aber die Bundesregierung ein teures Gutachten hierzu in Auftrag gibt und anschließend das Ergebnis in Frage stellt, ist schon makaber. Wenn man ein Gutachten in Auftrag gibt, muss man auch mit dem einem negativen Ergebnis leben.
Friedhelm Behmenburg am 4.02.13 15:10
@Anita: Warum regen Sie sich so auf? Sehen Sie sich doch einmal die BRD in den 50er jahren an - und die dort hereschende Ideologie - und auch hier im Blog kommt immer das Totschlagargument "Rabenmutter" Ich kann es nicht mehr hören und lesen - besonders wenn Männer den Voll-Hausfrau hinterherweinen. Wenn es Frauen gibt, die es toll finden dem Mann die Schnittchen zu schmieren und die Pantoffeln zu holen, bitte sehr. Aber man muss auch Frauen, die arbeiten wollen die Möglichkeit dazu geben - und seien wir mal ehrlich,die Mehrheit der Frauen ist froh, aus der Abhängigkeit der50er-70er Jahren raus zu sein. Es gehr darum, dass es eine Wahlmöglichkeit geben muss und dass endlich Schluss ist mit der Stimmungsmache von wg. Rabenmüttern + Egoistinnen etc. Schauen Sie mal ins europ. Ausland, da geht es auch
Claudia am 4.02.13 15:08
@Anita: Warum regen Sie sich so auf? Sehen Sie sich doch einmal die BRD in den 50er jahren an - und die dort hereschende Ideologie - und auch hier im Blog kommt immer das Totschlagargument "Rabenmutter" Ich kann es nicht mehr hören und lesen - besonders wenn Männer den Voll-Hausfrau hinterherweinen. Wenn es Frauen gibt, die es toll finden dem Mann die Schnittchen zu schmieren und die Pantoffeln zu holen, bitte sehr. Aber man muss auch Frauen, die arbeiten wollen die Möglichkeit dazu geben - und seien wir mal ehrlich,die Mehrheit der Frauen ist froh, aus der Abhängigkeit der50er-70er Jahren raus zu sein. Es gehr darum, dass es eine Wahlmöglichkeit geben muss und dass endlich Schluss ist mit der Stimmungsmache von wg. Rabenmüttern + Egoistinnen etc. Schauen Sie mal ins europ. Ausland, da geht es auch
Claudia am 4.02.13 15:06
Um das rauszufinden hat man eine Gutachtergruppe beauftragt? Ein Blick auf die Strasse hätte da doch vollkommen ausgereicht!
Wenn ich aber lese das diese Gutachtergruppe das Kindergeld als wenig evektiv.die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern als ziemlich unwirksamn und und das Ehegatensplitting als besonders unwirksam bezeichnet,dann frage ich mich alles ernstens welche Familienpolitische Intressen diese Gruppe vertritt.
Werner Günther am 4.02.13 15:04
Das finde ich toll, endlich geht hier die Post ab!
Ich finde es nett, dass „Keinem“ hier die Argumente ausgehen!
Die PR-Maschinerie hat ihr Ziel erreicht. Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch die Mehrheit im Land es als selbstverständlich ansieht, dass alle Leistungen, welche vom Staat erbracht werden, auf den Prüfstand müssen.
Der Wirtschaft geht mittelfristig der Nachwuchs für ihre prekären Beschäftigungsverhältnisse verloren.
Letztendlich geht es der Politik doch darum, sicherzustellen, dass Derjenige, welcher arbeitet, mehr hat als Derjenige, welcher von staatlicher Förderung lebt.
Und bevor es nun einen gesetzlichen Mindestlohn gibt, wird man die staatlichen Leistungen kürzen, damit die Gleichung wieder stimmen wird.
Wir können uns darauf verlassen, Arbeit wird sich wieder lohnen müssen, da der Staat darauf achten wird, aus der sozialen Hängematte ein Strohlager zu errichten.
Nicht über Nacht, aber mittelfristig gesehen ist dieser Sozialstaat ansonsten nicht mehr finanzierbar! Wenn man die Leistungsansprüche kürzt, gibt es entsprechend der Kürzungen auch weniger Aufstocker!
Und da man in den Pflegeberufen sowie bei den Erziehern das Abitur als Grundvoraussetzung für diese Berufe einführen wird, wird sich das Problem mit den Kitas von alleine lösen, da es demnächst kein qualifiziertes Personal mehr geben wird.
Hoffentlich haben alle Mütter ein Abitur, damit sie in den von mir beschriebenen, und meist von Frauen dominierten Berufen auch eine Chance haben (das mit dem Abitur ist bereits in Brüssel beschlossene Sache und muß von den EU-Ländern nur noch umgesetzt werden)!
Gute Jobaussichten für Mütter sehen in meinen Augen anders aus - aber sie könnten ja zunächst einmal ihr Abitur nachholen, damit der Arbeitsmarkt sich öffnen wird!
Gruß,
JAN
JAN am 4.02.13 14:51
@ Anonym am 4.02.13 14:30
Jou, und mit dem Halbtagsjob gibt es dann eine super Rente.
Besser eine als keine. Man erwirbt immerhin Rentenansprüche, nicht unwichtig das regelmäßige Einzahlen für die Erwerbsminderungsrente und hat - je nach Arbeitgeber - die Möglichkeit, nach und nach wieder ganztags einzusteigen, wenn man schon stundenweise drin ist.
Emma am 4.02.13 14:49
Anonym am 4.02.13 14:30
Wer hat denn hier von "Nurhausfrauen" "hinterm Mond" geschrieben? Wo sind denn Frauen über Frauen hergefallen??
Dennoch kann man doch jeder jungen Frau nur raten, ihre Ausbildung nicht zu vernachlässigen (genauso wie jedem jungen Mann übrigens), damit sie Wahlmöglichkeiten hat.
Anke am 4.02.13 14:43
@ Anonym am 4.02.13 14:30
1. Besser eine mickrige Rente als gar keine Rente.
2. Es gibt in meinen Augen bei dem Thema "Berufstätigkeit der Mütter" weder ein "richtig" noch ein "falsch". Es kommt ganz individuell auf die Familiensituation und die jeweilige Einstellung an.
Manche Frau findet ihre Erfüllung im Hausfrauen- und Mutterdasein. Das soll/muß man respektieren.
Andere Frauen lieben ihren Beruf, für den sie oft jahrelang gelernt bzw. studiert haben, und wollen dem auch nachgehen. Auch das soll/muß man respektieren.
Ob Kinder in der einen oder in der anderen Form besser "gedeihen" kann man auch so generell nicht sagen.
Ich denke, nicht die Anzahl der Stunden, in denen Mutter resp. Vater (!) für die Kinder da sind, ist entscheidend. Wichtig(er) ist die Intensität, mit der man sich dem Kind widmet. Und nicht zuletzt die Zufriedenheit der Eltern.
Eine unzufriedene Mutter, die gezwungenermaßen zuhause bleibt, wird nicht unbedingt eine gute Mutter sein.
HWz am 4.02.13 14:40
Anonym am 4.02.13 14:30
könnte man so sehen, wenn man es möchte.
Jedenfalls ist gegeneinander selten konstruktiv.
Gertrud am 4.02.13 14:34
Jou, und mit dem Halbtagsjob gibt es dann eine super Rente.
Lasst euch doch nicht veralbern.
Vor allen finde ich es mal wieder typisch.
Frauen ziehen über Frauen her, wer als Mutter nicht berufstätig ist, ist hinterm Mond und hockt vorm Herd.
Und vor allem arbeiten die ja nicht.
Sind ja nur "Nurhausfrauen"
Halbtags arbeiten, mickrige Rente dafür und ein Haufen Geld für die Kita.
Das ganze wird mir hier zu blöd, haut euch weiter die Köpfe ein.
Aber eines steht schon fest, es gibt einen gewaltigen sozialen Umbruch, und ob ihr arbeitet oder nicht, angepfiffen seid ihr allemal.
Anonym am 4.02.13 14:30
"... In meinem Kollegenkreis erzählen Mütter, die aus der Elternzeit zurückkommen (müssen) immer, dass sie es furchtbar finden, sich jetzt nur noch so wenig um ihr Kind kümmern zu können........
Gernfried2000 am 4.02.13 14:06"
Meine Erfahrung ist eine ganz andere (allerdings handelte es sich auch weder um die Supermarktkasse noch um eine Reinigungsfirma oder Schichtbetrieb!):
Meine Kolleginnen, die aus dem Erziehungsurlaub zurückkehrten (meist dann in Teilzeit) freuten sich, mal wieder über etwas anderes mitreden zu können als über Babybrei und Windeln. Von dem finanziellen "Zubrot", dass der Familie (also auch dem Kind) zugute kam, und der beruflichen Herausforderung einmal ganz abgesehen.
Dies waren absolut keine "Rabenmütter", sondern sie gingen mittags freudig und zufrieden zum Kind, das zwischenzeitlich ein paar Stunden in der Kita oder von einer Tagesmutter betreut wurde) nach Hause!
Meinem Eindruck nach hat das den Müttern als auch den Kindern sehr gut getan.
HWz am 4.02.13 14:24
Diskutiert mal schön weiter ich halte mich da raus, auf Wiedersehen bis zum neuen Thema.
Dortmunder 20 am 4.02.13 14:23
Emma am 4.02.13 14:09
Sorry, wenn Sie vielleicht an einen solchen Mann geraten sind und deswegen verbittert sind; so bin ich aber nicht und viele andere Männer auch nicht.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 14:16
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:47
Ich bin ganz klar davon überzeugt, dass das der richtige Weg wäre.
Sie möchten doch genau wie B. Quicki die Frauen wieder hinterm Herd sehen und dem Mann die Pantoffeln hinterherschleppen. Nicht mehr und nicht weniger, um die Kinder geht es Ihnen gar nicht. Und nu sind ganz erbost, dass es Frauen gibt, die anderes denken und einiges anders sehen, auch aus persönlicher Erfahrung.
Bezüglich der Benachteiligung nach der Kindererziehungszeit: Für alle gibt der Arbeitsmarkt eh nicht genug Jobs her.
Das ist auch eine Einstellung. Gute Nacht.
Emma am 4.02.13 14:09
Ich 13.44 Uhr
hat vollkommen recht.
Eines darf bei dem ganzen Meinungsgeschwurbel nicht vergessen werden, es geht nur um Geld, und zwar um mehr Steuern.
Entfällt das Ehegattensplitting müssen beide ihre Steuern selbst erklären.
Ein Paar, beide berufstätig, verdienen jeweils 25 000 Euro im Jahr.
Bei einer Zusammenveranlagung sind Einkommensteuern in Höhe von ca. 8000 Euro fällig, muß jeder sich selbst veranlagen lassen werdens 12 000 Euro.
Na klingelts ???
Anonym am 4.02.13 14:09
Ich weigere mich einfach daran zu glauben, dass eine Frau mit einem dreijährigen Kind aus Gründen der Selbstverwirklichung freiwillig im Schichtdienst als Altenpflegehelferin, an der Supermarktkasse oder bei der Raumpflegefirma arbeiten "will", während ihr Kind solange von fremden Menschen betreut wird.
Bei einem Luxusjob zur Selbstverwirklichung der "aufgeklärten" Mutter in Familien, die es sich auch leisten könnten von einem Verdienst zu leben, mag das ja anders aussehen. Selbst viele Väter würden doch gern ihren gering bezahlten "Schei...job" an den Nagel hängen, wenn sie es sich nur leisten könnten. Und nicht nur, wenn gerade Nachwuchs da ist.......
In meinem Kollegenkreis erzählen Mütter, die aus der Elternzeit zurückkommen (müssen) immer, dass sie es furchtbar finden, sich jetzt nur noch so wenig um ihr Kind kümmern zu können........
Gernfried2000 am 4.02.13 14:06
Emma am 4.02.13 13:39
Ich hab doch schon geschrieben, das auch der Mann die Rolle des Hausmanns und Vaters übernehmen kann. Es geht hier doch gar nicht um Mann oder Frau, sondern ob Kinder in Verwahranstalten müssen, damit die Eltern abeiten gehen können/müssen oder ob man die traditionelle Familie auch stärken kann und soll.
Ich bin ganz klar davon überzeugt, dass das der richtige Weg wäre.
Bezüglich der Benachteiligung nach der Kindererziehungszeit: Für alle gibt der Arbeitsmarkt eh nicht genug Jobs her.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:47
@Der rote Rainer am 4.02.13 13:09
Da könnte was dran sein. Aufräumen und sortieren ist zwar gut aber man hat so seine Erfahrungen mit der SPD und Steinbrück distanziert sich ja ausdrücklich nicht von Schröder.
Ich frage mich nur ob Steinbrück jetzt wirklich lieber die Familienpolitik auf den Prüfstand stellen will, weil er bei der sozialen Gerechtigkeit auf dem Prüfstand die "Reformen" der eigenen Partei als Ursache beim besten Willen nicht mehr glaubhaft verschleiern kann oder haben die Medien wieder einen Nebensatz künstlich in den Vordergrund gespielt.
Siggi am 4.02.13 13:47
Liebe Frau Wieseler,
enthält Ihr Kommentar auch eigene Gedanken? Wenn ja, dann sollten Sie diese auch zu Ende führen. Sie sprechen sich gegen das Ehegattensplitting aus, da dies "eine Subvention für Hausfrauenehen darstelle", "also nicht die Familie fördere". Warum fordern Sie nicht gleichzeitig den Wegfall des Rechtsinstituts "EHE". Ich erinnere aber daran, dass für Ehegatten eine gesetzlich verankerte gegenseitige Unterhaltspflicht besteht. Diese Unterhaltspflicht könnte demzufolge zukünftig ja der Staat übernehmen, soweit ein Partner - aus welchen Gründen auch immer - nicht berufstätig sein kann. Und hinsichtlich der Ehe müsste folgerichtig auch eine Änderung des Grundgesetzes vorgenommen werden, da die Ehe ja dann wohl nicht mehr "unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen" müsste.
ICH am 4.02.13 13:44
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:27
Übrigens ist Kindererziehung, Mutter sein, auch ein Karriere. Und zwar ne sehr gute
Das sehe ich anders. Kinder bedeuten Karriereknick, den die Männer nicht so gerne haben wollen, da dürfen dann die Frauen sich kümmern, wenn es nach Ihnen ginge.
Und beruflich aus dem Rennen ist man bestimmt nicht so schnell, jedenfalls nicht in den meisten Berufen.
Von Ihnen kommen immer nur Mutmaßungen. Egal ob zu den Kindergärten, die Sie anscheinend nicht kennen noch zu der momentanen Arbeitsmarklage. Beruflich aus dem Rennen ist man schon nach ein paar Jahren und gilt als ungelernte Kraft.
Ist es wirklich so schlimm, wenn ein Mann mal den Putzeimer schwingen muss, nur weil die Frau stundenweise berufstätig sein will?
Emma am 4.02.13 13:39
anita am 4.02.13 13:27
Ärgern Sie sich nicht. Wenn die Argumente ausgehen, wird immer gern mit der Nazi-Keule geschwungen....ich überlese sowas ;-)
Gruß
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:32
Emma am 4.02.13 13:19
Dann geht halt die Frau arbeiten, wenn die sich so verwirklichen muß/will.
Ich wäre gern als Hausmann und Vater daheim geblieben, leider war das nicht möglich.
Übrigens ist Kindererziehung, Mutter sein, auch ein Karriere. Und zwar ne sehr gute
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:27
@Claudia am 4.02.13 13:21
Als erstes verbitte ich mir, in die Nazi-Ecke gestellt zu werden!
Zweitens: Ich habe nichts gegen berufstätige Mütter, überhaupt nicht. Ich habe nur etwas dagegen, dass jede Frau, die ihre Erfüllung NICHT in Berufstätigkeit finden will, heruntergemacht wird.
Für mich ist die Debatte beendet.
anita am 4.02.13 13:27
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:42
Um noch mal auf ihren Beitrag einzugehen, die DDR hatte nicht nur negative Seiten, denn sie hatte wohl ein gutes Schul- und Bildungssystem denke ich, das andere hingegen sei in Teilen noch nicht ganz vergessen.
Denn Menschen sind oft ja nur bedingt lernfähig, wie es scheint.
Was die Kitas betrifft ist es dort so, daß wohl leider wie in vielen anderen Bereichen die Büroarbeit und das Controlling inzwischen wichtiger zu sein scheinen, als die eigentliche Aufgabe die diese einst hatten.
Denn es ist ja nicht nur alleine da so, sondern woanders auch.
Man scheint teils George Orwell aber in der falschen Richtung umsetzen zu wollen. Manche Bücher sollte man mit Vorbehalt schreiben, denn sie
werden nicht als Mahnung umgesetzt, sondern offenbar von einigen
Zeitgenossen als Ziel.
Nur unter Kontrolle läßt sich m.E. nicht so gut, jedenfalls nicht in allem, wie
man meint. Vor allem dann nicht, wenn die eigentliche Aufgabe ihren Zweck verfehlt.
Gertrud am 4.02.13 13:26
Realität ist doch überwiegend, dass Mütter nach der Elternzeit beruflich aus dem Rennen sind und ihnen die Zeiten bei der Rente fehlen. Wenn es irgendwann zu einer Trennung kommt, sind sie auf Dauer die Gelackmeierten.Anke am 4.02.13 13:16
Dann ist doch aber nicht die Lösung, möglichst früh die Kinder in Verwahranstalten unterzubringen, sondern Mutter und Hausfrau ( an Emma: Meinetwegen auch Hausmann und Vater) aufzuwerten. Für Kindererziehungszeiten muß es volle Rentenanwartschaften geben. Und beruflich aus dem Rennen ist man bestimmt nicht so schnell, jedenfalls nicht in den meisten Berufen.
Aber auch da kann man arbeitsmarktpolitisch eingreifen, wenn man nur will
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:24
Die Rahmenbedingungen für Frauen in D stimmen in mehreren Punkten nicht: 1stens gibt es nicht genug Kita-Plätze oder Tagesmütter, 2tens wirkt in D noch die Nazi-Ideologie von der sich aufopfernden und verzichtenden Mutter + Ehefrau nach, als ob man kein eigenständigen Wesen mehr wäre,nur weil man Mutter geworden ist. Auch hier im Blog sieht man, wie diese Ideologie noc hnachwirkt. Eine Frau die beides verbinden möchte (was in anderen europ. Ländern auch ohne Problem geht) wird hier in D direkt als Rabenmutter niedergemacht - s. Kommentare hier. Seltsamerweise nehmen in anderen Ländern Kinder keinen Schaden, wenn die Mütter arbeiten gehen - s. z.B.Frankreich - aber die deutschen Kinder sind da ja ganzanders
Claudia am 4.02.13 13:21
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:01
Übrigens möchte ich mal meine Hochachtung allen Müttern aussprechen, die ihre Kinder noch zu Hause betreuen und erziehen. (...)
Ein Hoch auf die trationelle Familienform
Da schließe ich mich voll an. Ein Hoch auf die Frauen, die zuhause bleiben und den Männern ein gemütliches Heim einrichten, sich um die Kinder kümmern und später die Eltern/Schwiegereltern pflegen und es dem Mann dadurch ermöglichen, dass er keinen Karriereknick in Kauf nehmen muss! Unverschämte Frauen, die ihr eigenes Geld verdienen wollen und für ihre Rente selber sorgen wollen.
Emma am 4.02.13 13:19
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:04
Lösen Sie sich doch bitte mal von der Vorstellung, dass Neugeborene ganztags in Kitas gegeben werden sollen. Das ist doch überhaupt nicht Realität.
Realität ist doch überwiegend, dass Mütter nach der Elternzeit beruflich aus dem Rennen sind und ihnen die Zeiten bei der Rente fehlen. Wenn es irgendwann zu einer Trennung kommt, sind sie auf Dauer die Gelackmeierten.
Anke am 4.02.13 13:16
Emma am 4.02.13 13:07
Gibt ja ne Schulpflicht, also kann man das mal eben vergessen.
Aber mal zum Thema Kita: Ich bin aufgewachsen mit 4 Geschwistern.
Alle ohne Kita, heut alle berufstätig, redlich, selbst schon Eltern bzw Großeltern.
Mein Vater war Alleinverdiener bzw Mutter hat manchmal nebenbei gearbeitet (solange wir in der Schule waren)
Alle glücklich und zufrieden, kein Massenmörder oder Psychopath unter uns.
Es geht also auch so
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:16
Familienpolitisches Hartz V?
Das kann man nur befürchten, wenn man so etwas liest:
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will im Fall eines Wahlsieges das gesamte System der familienpolitischen Leistungen auf den Prüfstand stellen.
Steinbrück:
„In Zukunft kann es nicht darum gehen, an einzelnen Instrumenten herumzustricken.“
Denn so ähnlich wie dieser Satz Steinbrücks, lautete auch die Begründung von SPD-Grünen für die Einführung der Hartz I-IV Gesetze, also der Zerschlagung des sozialen Rechtsstaates und seiner Umwandlung in einen Suppenküchen-, Almosen- und Willkürstaat.
Hoffentlich hören die Leute diesmal besser hin als 1998, 2002 und 2005.
Der rote Rainer am 4.02.13 13:09
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:42
Sicher nicht, denn der Staat gibt ganz klar vor, was in den Kitas gemacht und gelehrt wird. Hat also was von Gleichschalterei, wenn man alle Kinder in Kitas "nötigen" möchte.
Wer diese Einstellung hat, darf sein Kind auch in keine Schule schicken. In den Kindergärten wird den Kindern altersgerecht auch Wichtiges fürs Leben beigebracht und sie werden entsprechend gefördert ohne Drill. Es wird ihnen aber nicht eingetrichtert, dass sie Die Linke wählen sollen. Meinem Kind hat der Kindergarten jedenfalls in keinster Weise geschadet. Im Gegenteil, der Umgang miteinander in der Gruppe war für ihre Entwicklung wichtig, da sie Einzelkind geblieben ist.
Emma am 4.02.13 13:07
Aber es gab immer auch nicht wenige (und zwar in allen Schichten!), in denen Gewalt und Sprachlosigkeit von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Das bitte ich nicht zu vergessen in dieser Diskussion.
Anke am 4.02.13 13:01
Stimmt, ist leider so. Aber ich bin mir sicher, das die Entfremdung, das Auseinandereissen von Familien das nur verstärkt.
Gruß
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:04
Übrigens möchte ich mal meine Hochachtung allen Müttern aussprechen, die ihre Kinder noch zu Hause betreuen und erziehen. Ist sicher häufig anstrengender als die im Hort abzugeben und dann der vertrauten Arbeit nachzugehen.
Ein Hoch auf die trationelle Familienform
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 13:01
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:50
Das sehe ich gar nicht so. Es geht doch darum, wie eine künftige Familienpolitik die sich verändernde Lebensbedingungen sinnvollerweise berücksichtigt.
Ob die Ergebnisse der Studie nun dabei weiterhelfen, können wir doch noch gar nicht beurteilen, solange sie nicht direkt zugänglich sind.
Aber die Glorifizierung der Kleinfamilie hilft uns bestimmt nicht. Es hat immer funktionierende Familien gegeben, in denen zufriedene Eltern ihre Kinder liebevoll erzogen haben. Aber es gab immer auch nicht wenige (und zwar in allen Schichten!), in denen Gewalt und Sprachlosigkeit von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Das bitte ich nicht zu vergessen in dieser Diskussion.
Anke am 4.02.13 13:01
Sehr geehrte Frau Wieseler,
nehmen Sie für sich in Anspruch, die Wahrheit, über die Art und Weise, wie Ehe und Familie geführt werden sollen, alleingültig zu vertreten? Die „Familienbilder von vorgestern“, wie Sie diese nennen, entsprechen unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung und mit ihr die Wahlfreiheit von Mann und Frau, zu welchem Familienbild sie sich bekennen. Das „Ehegattensplitting“ garantiert diese Wahlfreiheit. Seine Abschaffung würde bedeuten, daß alle Frauen außer Haus berufstätig sein müßten. Ich kann nicht erkennen, warum die Arbeit der Kassiererin im Supermarkt, die ihren Säugling täglich zur Betreuung in die Kita bringt, schwerer wiegt als die einer Hausfrau, die ihre Kinder selber erzieht. Auf jeden Fall bin ich es leid, von bestimmten Kreisen bevormundet zu werden, die für sich in Anspruch nehmen, die Wahrheit allein gültig zu vertreten!
Ursel am 4.02.13 12:55
Wieso eigentlich "Gebärmaschinen"?
Anke am 4.02.13 12:46
Das ist doch letztlich das Ergebnis. Kind bekommen, max. 8 Wochen Mutterschutz, Stillen ist überflüssig, gibt ja Babynahrung (noch, wenn die Chinesen nicht alles wegkaufen ;-(( ) und nichts wie ab in die Kita. Und Mama ist "glücklich", wieder in die Tretmühle zurück zu können. Hoffebtlich erkennt sie ihr Kind dann noch beim Abholen.
anita am 4.02.13 12:54
Wieso eigentlich "Gebärmaschinen"?
Anke am 4.02.13 12:46
Weil man die Frauen darauf reduziert. Kriegt Kinder, dann geht gefälligst wieder rasch arbeiten.
Frage mich, wieso das früher anders (und besser) funktioniert hat
Gruß
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:50
Gertrud am 4.02.13 12:41
Tja, der Mensch muß nur noch für den Staat und die Wirtschaft funktionieren, die Familie wird hinten angestellt.
Traurig, in so einem asozialen System zu stecken.....
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:47
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:22
Wie kommen Sie denn darauf? Dabei wird doch aktuell beklagt, dass die Kitas und Kindergärten fest in kirchlicher Hand und der Staat nicht genug Einfluss auf sie habe!
Wieso eigentlich "Gebärmaschinen"?
Anke am 4.02.13 12:46
Emma am 4.02.13 12:33
Sicher nicht, denn der Staat gibt ganz klar vor, was in den Kitas gemacht und gelehrt wird. Hat also was von Gleichschalterei, wenn man alle Kinder in Kitas "nötigen" möchte.
Hat also mit Difamierung nix zu tun.
Ganz zudem hat es in der DDR bestimmt auch qualifizierte Erzieher/innen gegeben
Gruß
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:42
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:22
Wir brauchen die Wahlmöglichkeit, und auch dieses.
Wenn man schon die Berufstätigkeit fordert, aber ist das noch
die Freiheit die man im Grunde garantiert, wohl mitnicht.
Ich weiß nicht, ob ich das alleine so sehe, daß man so langsam
eine Angleichung an die frühere DDR herbeigeführt, obwohl nicht schlecht,
halte ich dies weder für sinnvoll noch richtig.
Die Menschen dort wollten nicht umsonst die Freiheit.
Emma,
meine Mutter ging auch mit 9 Kindern noch arbeiten, aber ich hatte
auch einen Vater der voll hinter ihr stand und sie unterstütze.
Und damals war es hier noch anders.
Bedauerlich ist, daß aus vielem hier im Land eine Kosten-Nutzen-Frage
gemacht wird. Ich frage mich ob, ob die Chef ihr Vater-Sein an der Tür
zum Unternehmen abgeben, es scheint leider so. Und wenn Frauen
dies gleichtun, macht es nichts besser.
Gertrud am 4.02.13 12:41
@ Claudia am 4.02.13 11:49
Sie sprechen mir aus der Seele. Aber es gibt auch noch andere Gründe, warum eine Frau nicht zu lange aussetzen sollte. Der Mann kann sterben, er könnte früh Invalide werden... Und die Kinder, wegen derer die Mutter zuhause geblieben ist, werden auch noch hellauf begeistert sein, wenn sie ihre Mutter später unterstützen müssen, falls diese Sozialempfängerin wird. Das kinderfreundliche Arbeitsplätze geschaffen werden müssen, hab ich hier auch schon in meinem 1. Beitrag geschrieben.
Emma am 4.02.13 12:40
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:26
Die haben wir ja leider schon und es ist nicht zu begrüßen.
Ich weiß nicht warum man erst immer mal auf die Nase fallen muß
um vernünftig zu ändern.
LG
Gertrud am 4.02.13 12:33
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:22
Aha....Frauen also als Gebährmaschinen gebrauchen um die Kinder dann der staatlichen Gehirnwäsche auszuliefern.
Sorry wir sind nicht in der DDR und hier gibt es durchaus qualifizierte Kindergärten mit qualifiziertem Personal. Ihr Beitrag diffamiert sämtliche Kindergärten und sein Personal.
Emma am 4.02.13 12:33
@ von Vorgestern am 4.02.13 11:26
, zunächst meine Lebenssituation: 45 Jahre alt, abgeschlossenes Studium, verheiratet, drei Kinder, seit 17 Jahren "nur-Hausfrau". ...
Erzählen Sie mal mehr. Niemand, der studiert hat, setzt wegen der Kinder 17 Jahre aus! Da werden Sie wohl nebenbei ab und zu in der gutgehenden Praxis Ihres Gatten mitgearbeitet haben o.ä. Was wäre z.B. gewesen, wenn Ihr Gatte früh verstorben wäre? Ach ja Sie waren ja gut privatabgesichert ;-)
Emma am 4.02.13 12:27
Man fragt sich wo das alles noch hinführen soll.
Gertrud am 4.02.13 12:22
Hallo Gertrud,
das führt zur Verrohung der Gesellschaft.....
Gruß
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:26
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:18
Wäre eine, ja. Und ohnehin sollten Menschen von ihrem Einkommen leben können. Das ist das weitere.
Aber man sieht dies ja nicht als fortschrittlich an und hält vieles nicht mehr für notwendig.
Und Menschen haben ja aus mancherlei Sicht anderer kein Recht auf bestimmtes, bis man wohl selbst in bestimmte Lage kommt, dann fängt man an anders zu sehen.
Man fragt sich wo das alles noch hinführen soll.
Gertrud am 4.02.13 12:22
"Und zweitens brauchen wir mehr Betreuungsplätze, damit junge Frauen sich trauen, Kinder zu bekommen, denn dass sie arbeiten wollen, stellen die meisten gar nicht in Frage."
Aha....Frauen also als Gebährmaschinen gebrauchen um die Kinder dann der staatlichen Gehirnwäsche auszuliefern.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:22
Die beste Familienförderung wäre, wenn man die Löhne der unteren Gehaltsklassen deutlich erhöhen würde, so dass ein Elternteil sich gut um die Kinder kümmern kann.
Ist m.M.n billiger als der Ausbau und Betrieb der Kitas und Kinderkrippen.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.02.13 12:18
"Eine Politik,die es Frauen nicht ermöglicht, Kinder und ein eigenes Einkommen zu verbinden ist verfehlt...
Claudia am 4.02.13 11:49
Ist sie. Aber wenn das eigene Geschlecht auch nicht in der Lage ist,
anderen Frauen sprich Menchen die Wahl zuzugestehen, läuft auch was schief. Statt offenzulegen wo es fehl läuft, bringt man gegeneinander auf.
Hausfrau und Mutter zu sein ist auch gerade in der heutigen Zeit
mit die größte gesellschaftliche Aufgabe, wichtiger mitunter als eine Berufstätigkeit.
Ich frage mich manchmal von welchen Menschen wir künftig
regiert werden sollen, wenn das alles so weiter läuft, was Menschen
ihr Leben die Werte und anderes bedeuten.
Die Gesellschaft scheint im Umbruch, aber der Weg dorthin alles andere
als klar.
Danke Ihnen und auch von Vorgesterin für Ihre Beiträge.
Gertrud am 4.02.13 11:54
Eine Politik,die es Frauen nicht ermöglicht, Kinder und ein eigenes Einkommen zu verbinden ist verfehlt. Was ist denn,wenn Frau wg.der Kinder zu Hause bleibt,Mann als alleinversorger? Und der Gatte dann nach ein paar Jahren auszieht und sich eine andere nimmt? Frau muss dann ganz schnell wieder arbeiten,sie ist dazu verpflichtet. Und mit dem Unterhalt ist so eine Sache, er steht nur den Kindern vorrangig zu - sollte der Mann eine neue Familie gründen sieht die 1ste Gattin alt aus.
Claudia am 4.02.13 11:49
Nach den Wahlen werden uns so oder so die Augen aufgehen.
Das ganze ist nichts anderes als vorbereitende Meinungsmache.
Fragt mal Herrn Schäuble was er in seiner Schublade schon vorbereitet liegen hat.
Diese Politik ist vermurkst und mit De gehts munter bergab.
Schade um unser einst schönes Land.
Verraten und verkauft sind wir.
In 20-30 Jahren ist Deutschland von der Landkarte verschwunden.
Anonym am 4.02.13 11:36
Henriette am 4.02.13 10:47
Zustimmung.
Wenn man sich an die einen nicht rantraut geht man an die anderen ran.
Die Regierung hat das Händchen die falschen Maßnahmen und Gesetze zum falschen Zeitpunkt zu machen, aus meiner Sicht und leider.
Es könnte vielem abgeholfen werden, wenn alle ihren Beitrag erbringen
würden an Steuern und Sozialabgaben, nicht nur die die haben,
sich leider noch drücken können.
Was die Berufstätigkeit von Frauen betrifft, sie war und ist nicht immer selbstverständlich.
Mir ist es unverständlich Frauen in Arbeit bringen zu wollen die es als solche gar nicht gibt.
Erziehung und Haushalt scheinen keine Arbeit zu sein.
Und die Berufstätigkeit offenbar non-plus Ultra. Jeder
sollte die Wahlfreiheit haben, dann wäre schon etwas gewonnen,
und wenn man gegen den Mißbrauch etwas unternehmen würde.
Einsicht scheint diesbezüglich leider bei vielen Mangelware zu sein.
LG.
Gertrud am 4.02.13 11:29
Picard42 am 3.02.13 21:43
Leider sind die von Ihnen beschriebenen Verhältnisse auch in Familien vorgekommen, die den klassischen Modellen entsprachen.
Mich stört an dieser Diskussion mehr, dass auf Grund einer Studie, die niemand genau kennt, eine "Sexismusmus"-Diskussion angezettelt wird. Da springen sofort wieder alle auf den Zug, die Rollenverteilung nach Geschlecht (=Sexismus) in Frage zu stellen und Antworten auf Fragen zu fordern, die in Studie noch gar nicht klar geworden sind. Z.B. Antwort auf die Fragen: Was soll Ehegattensplitting, Kindergeld, Kinderfreibeträge, Familienbetrag in der Krankenversicherung erreichen? Erst wenn man die Antworten kennt, kann man über Alternativen nachdenken.
Manfred am 4.02.13 11:28
Liebe Frau Wieseler, zunächst meine Lebenssituation: 45 Jahre alt, abgeschlossenes Studium, verheiratet, drei Kinder, seit 17 Jahren "nur-Hausfrau". Bildungsmäßig ist mit unseren Kindern auch alles in Ordnung. Bei uns wurde nichts betoniert, ich wurde weder gezwungen, noch verführt oder verleitet. Ich wollte es so. Ist das jetzt in Zukunft verboten? Weil Frauen nicht selbst entscheiden können? Weil Kinder, wenn sie unter der Obhut des Staates "betreut" werden, leichter lenkbar sind?Betoniert wird z.Z.ein einziges, neues Familienmodell. Wir finden, dass Eltern selbst entscheiden können, wie ihr Familienleben zu gestalten ist. Erstrebenswert ist echte Wahlfreiheit. Dazu gehören mehr Betreuungsplätze, dazu gehört eine Familienförderung mit Kindergeld und Ehegattensplitting. Die haben wir "mitgenommen" und in Musikstunden, Sportvereine, Museumsbesuche, private Altersvorsorge u.ä. gesteckt. Hätte ich arbeiten müssen, wegen der "Anreize", wäre ich auch glücklich, aber nicht Mutter geworden.
von Vorgestern am 4.02.13 11:26
@ Manfred am 4.02.13 11:13
Nachbarschafshilfe ist offensichtlich nicht nur in der Ex DDR mit der Mauer gefallen sondern auch im Westen aber das ist ein anderes Thema.
Dortmunder 20 am 4.02.13 11:22
gurkenknif am 3.02.13 21:22
Aber die DDR und damit auch die beschriebene Form der Nachbarschaftshilfe ist vor 20 Jahren untergegangen. Mit dem Untergang ist nicht nur die Nachbarschftshilfe untergegangen, sondern auch die künstliche Schaffung von Arbeitsplätzen für alle Menschen. Mal abgesehen davon (das bezieht sich aber nicht nur auf den Osten) waren unsere Vorgänger in ihren bescheideren Lebensverhältnissen zufriedener mit dem was sie hatten. Erzählen mir zumindest die noch Älteren.
Manfred am 4.02.13 11:13
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Die deutsche Familienpolitik ist Mist...
Stimmt.
Danke, daß Sie die Studie für uns gelesen und auch so super in Ihrem Statement bewertet haben.
Wo die Studie Recht, hat sie recht!
Gerd am 4.02.13 11:09
@ anita am 4.02.13 11:00
Liebe Emma,
heute etwas auf Krawall gebürstet? Spaß beiseite.
Stellt sich mir die Frage, wer zuerst angegriffen hat? ;-)
Es gab auch hier Familien mit vielen Kindern, wir hatten Nebenhaus eine Familie mit 13 Kindern. Da die Natur es so eingerichtet hat, dass von Kind zu Kind eine gewisse Zeit vergeht, sind irgendwann die älteren in der Lage, der Mama ein wenig zur Hand zu gehen.
.Meine Mutter stammt aus einer Familie mit 7 Geschwistern. Die Kinder haben alle keinen Beruf erlernt, weil sie im Haushalt helfen und sich um die Geschwister kümmern mussten...
Emma am 4.02.13 11:07
@Emma am 4.02.13 10:50
Liebe Emma,
heute etwas auf Krawall gebürstet? Spaß beiseite. Es gab auch hier Familien mit vielen Kindern, wir hatten Nebenhaus eine Familie mit 13 Kindern. Da die Natur es so eingerichtet hat, dass von Kind zu Kind eine gewisse Zeit vergeht, sind irgendwann die älteren in der Lage, der Mama ein wenig zur Hand zu gehen. Ich meine nicht, den Haushalt schmeissen, sondern Tisch decken, Müll rausbringen etc. Mussten unsere auch, obwohl es nur 3 waren. Hat nicht geschadet.
Und eine Diskussion über Vor- oder Nachteile der DDR sprengt hier ja wohl den Rahmen.
Also, keep calm und Gruß
anita am 4.02.13 11:00
@ anita am 4.02.13 10:41
Was soll das? Er hat doch deutlich geschrieben, dass seine Schwester in einer Fabrik gearbeitet hat und finanziell unabhängig war.
"Liebe" Anita, gestatten Sie mir, auch mal was zu überlesen? Mit 9 Kindern berufstätig sein ging aber auch nur in der DDR, da wurden den Eltern die Kinder entzogen und vom Staat erzogen in staatlichen Kinderhorten. Wobei er hat nicht geschrieben hat, wieviele Stunden sie gearbeitet hat nöscht wahr... DDR-Verhältnisse brauche ich hier aber nicht, Panzer, finde ich, sind nicht das richtige Kinderspielzeug in Kindergärten, aber das ist halt meine Einstellung.
Emma am 4.02.13 10:50
Jetzt macht der Staat schon Rechnungen auf wieviel ihm entgeht wenn nicht alle arbeiten und Steuern zahlen..
1.) Wie sieht es denn mit Jobs aus (und zwar welche von denen man leben kann)?
2.) Welche Zukunft haben die Kinder denn in einem solchen System?
3.) Wo werden die "Steuermehreinnahmen" die bei Arbeit aller Frauen dann erfolgen sollen, eingesetzt?
Den Banken in den Rachen geworfen? Den "Besserverdienenden" in den Hintern geschoben im Zuge von Steuererleichterungen? Für Beteiligungen an irgendwelchen Kriegen verpulvert (im wahrsten Sinne des Wortes) ?
Den Stromkonzernen zugeführt unter dem Deckmantel der Energiewende?
Wieso wird da nicht mal knallhart nachgefragt von unseren Journalisten? Ach nee, ja klar, ist zu anstrengend.
Henriette am 4.02.13 10:47
@Emma am 4.02.13 10:19
Was soll das? Er hat doch deutlich geschrieben, dass seine Schwester in einer Fabrik gearbeitet hat und finanziell unabhängig war.
anita am 4.02.13 10:41
@ gurkenknif am 3.02.13 21:22
Und aus allen Kindern sind anständige Menschen, mit guten
Berufen geworden, und das ist gutso
Und was ist aus der Mutter geworden? Lebenslänglich versorgt durch Ihren Vater, ohne eine Rentenansprüche erwirkt zu haben? Für mich bedeutet das Kinderkriegen das Ende meiner beruflichen Karriere. Seitdem hangel ich mich mit Hilfsjobs durchs Leben, wenn ich überhaupt was kriege, weil ich für viele Jobs überqualifiziert bin. Ich könnte heute eine gut verdienende Bürovorsteherin in einer Anwaltskanzlei sein, wenn....
Kinder gehen irgendwann sowieso ihre eigenen Wege, da sollte eine Mutter auch mal ganz egoistisch an sich selbst denken, auch Väter können Kinder beaufsichtigen und man kann sich heute diese Rolle teilen. Sicher ist es für Kinder/Mütter schön, ihre Kinder aufwachsen zu sehen, aber dass muss ja nicht 24 Stunden sein. Stundenweise wieder einsteigen schadet nichts und die (älteren) Kinder sind sogar auch mal froh, sturmfreie Bude zu haben.
Emma am 4.02.13 10:19
Schreckli h wie die Leute hier sich aufs Glatteis fuehren lassen.
Leute, es geht hier nicht um Familienpolitik.
Kindergeld etc. ist Einkommenspolitik.
Der Staat braucht Geld fuer die marode InfrAstruktur.
Anstatt es sich bei denen zu holen, die auf eine vuye Infrastruktur angewiesen sind, also die Reichen, holt man es sich von den kleinen Leuten.
Auch steinbrueck hat schon angebissen und angekuendigt,
Dem Gutachten zu folgen.
Brandubh am 4.02.13 8:29
zeugt vielleicht zukünftige Steuerzahler - aber keine Kinder.
Picard42 am 3.02.13 21:43
Aber, aus keine(nicht) Kinder, werden rotzdem "zukünftige" Steuerzahler,
ob gewollt, oder Nicht !
Frage du doch mal die kleinen Kinder ob die zukünftig, und mit voller Absicht
"Steuerzahler" werden wollen, die lachen dich doch zu recht aus... :-)
Die können damit überhaubt nichts anfangen, bis die merken das , wenn sie
erwachsen sind, vom Staat bis zum bitteren Ende und in allen Bereichen wie ne Kuh gemolken werden.Wir haben das auch zu spät begriffen!
Der Brüderle hat sich ja zum KUHeuter auch mal lallend ausgelassen...:-(
gurkenknif am 3.02.13 22:15
Was man natürlich auch versuchen könnte (zumindest am Rosenmontag mal vorschlagen): Die katholische Kirche könnte wieder mehr missionieren. Erstens hat sie's nötig, und zweitens haben katholische Länder wie Irland ja eher höhere Geburtenraten. Statt Grundsatzdiskussion was ein guter katholischer Arzt alles nicht darf (zB eine bestimmte Kassenleistung) und was er trotzdem darf (volle staatliche Förderung bekommen), lieber mal Leute von Haustür zu Haustür schicken oder in der FuZo postieren, wie das die Mormonen bzw Zeugen Jehovas machen. Kostet den Staat gar nichts, aber vielleicht hilft's ja?
Wenn das auch nichts bringt, könnte man's noch mit Islam probieren.
Meckerpott am 3.02.13 21:52
Picard42 am 3.02.13 21:43
Das greift mir zu kurz. In Anbetracht der Zeit, vielleicht morgen mehr?
Wünsche schon mal Gute Nacht.
Anke am 3.02.13 21:51
Und ja, ich habe es der CDU zugetraut, dass sie das Geld, was sie den
Banken hinterher geworfen haben, nun bei der Bevölkerung wieder heraus
quetschen werden.
Saline am 3.02.13 21:37
Der Jan hat einen analytischen Verstand, das unterstell ich ihm mal unbenommen, und er ist mit Sicherheit kein VT !
Viele von uns haben auch mal einen Lichtblick, wie ich auch, um was es in und
an gesellschafftlichen Problemen geht.Besonders den der noch derzeitigen ReGIERung.Es lässt sich eventuell ändern, so hoffe ich, und mal den etablierten Parteien den Stinkefinger zu zeigen. So und nicht weiter!
Noch sind WIR immer noch das Volk, wenn nicht soll sich die Murkel ein
anderes suchen... , irgendwo, irgendwann! :-)
gurkenknif am 3.02.13 21:50
Guten Abend,
dass "Familienbilder von vorgestern" nicht unbedingt schlecht sind, mag man/frau vielleicht erst feststellen, wenn der/die/das Sprößling zum dritten Mal von der *Trachtengruppe* nach Hause gebracht - oder gleich mit der Spritze im Arm am Bahnhof aufgefunden wird.
Wer für eine Familie keine Verantwortung übernehmen möchte, den Begriff "Elternhaus" in seiner besten Bedeutung nicht wertschätzt, zeugt vielleicht zukünftige Steuerzahler - aber keine Kinder.
Picard
Picard42 am 3.02.13 21:43
>>>Wäre ich heute in dem Alter, in dem man üblicherweise an Nachwuchs denkt,
>>> würde es mir nicht im Traum einfallen, ein Kind in die Welt zu setzen, wenn ich selber nicht z.B. Beamter oder Politiker bin.
>>> Da aber heutzutage Zeitverträge die Regel und nicht die Ausnahme sind,
Hannes am 3.02.13 18:16
Da ist was dran. Man hangelt sich jahreland von einem befristeten Job zum andern und hofft immer, bald eine feste Stelle zu bekommen und schiebt das Kinderkriegen solang auf, und dann ist es irgendwann zu spät. Babypause in der Lage dagegen heißt: danach nur noch kellnern oder Taxi fahren.
Vielleicht würde es auch helfen, wenn nicht so viele Vermieter alles täten, um Familien abzuwimmeln. ("Schmidtmeiers im ersten Stock haben ein Schrei-Kind, fuuuuurchtbar! Und dann immer der Kinderwagen im Flur!") Oder wenn man mit mehr als drei Kindern nicht gleich als asozial beschimpft würde.
Meckerpott am 3.02.13 21:40
Es scheint, wie @ Jan, 20:09 und andere schon geschrieben haben, eine
breit angelegte Kampagne der CDU zu sein, die Bevölkerung gegen einander
auf zu hetzen, die niederen Instinkte zu wecken , wo keiner dem anderen
den Dreck unter dem Fingernagel gönnt.
Das Ziel ist jedoch ein anderes, die Leute darauf vorzubereiten, dass mit
gravierenden Sozialkürzungen zu rechnen ist, ganz sicher, auch wenn das
jetzt unter einem Gerechtigkeitsmäntelchen verborgen wird.
Und ja, ich habe es der CDU zugetraut, dass sie das Geld, was sie den
Banken hinterher geworfen haben, nun bei der Bevölkerung wieder heraus
quetschen werden.
Saline am 3.02.13 21:37
>>>weil dem Staat Einnahmen entgehen - dadurch, dass die Mütter einen Anreiz bekommen nicht zu arbeiten.
Seltsames Argument. Wenn auf einmal mehr Frauen arbeiten wollten, würden davon die Jobs doch nicht mehr.
Auch dass die Experten da das beitragsfreie Mitversichern der Familie anprangern finde ich komisch. Aus den USA hört man immer wieder Horrorgeschichten, dass eine Familie sich überlegen muss, ob sie die Frau versichern oder das Kind, bzw welches der Kinder, weil für alle das Geld nicht reicht. Brauchen wir sowas?
Ganz allgemein: Wir brauchen das Rad nicht zu erfinden. Frankreich und Großbritannien sind Industrieländer mit höheren Geburtenraten; auch nach Island könnte man schauen. Also: Was machen die dort anders?
Meckerpott am 3.02.13 21:29
@Anke am 3.02.13 21:18
Die Skandinavier machen vieles viel besser als wir - aber haben wir daraus gelernt? ;-((
Wir müssen immer unseren eigenen besch... Weg gehen, statt uns was abzugucken.
@all
Jauch hat heute die Machtspielchen der Kirche.
Bis dann
anita am 3.02.13 21:23
Wollen wir mal nicht vergessen, dass man seit den 70ern mit DREI Kindern als Kinderreich galt (viele sagten auch "asozial").
anita am 3.02.13 20:17
Ich kann das noch toppen...
Meine Schwester hat zu DDR-Zeiten ungelogen 9 Kinder zur Welt gebracht.
Bestimmt nicht wegen des Begrüßungsgeldes von 1000 ,-DDR-Mark, auch
nicht wegen der Plattenbauwohnung, die sie schon viel früher in Schwedt/O
bekommen hatte, sondern auch alle Kinder im Kindergarten für Lau dort
untergebracht wurden, die POS-Schule war max. 500 Meter entfernt.
Die rumumliegenden Dörfer hatten kostenlose Schülerbeförderung usw.
Mittagessen für umsonst und gratis.
Und Niemand in der Nachbarschaft sprach von asozial, denn Schwesterechen hat auch inner Fabrik gearbeitet und war finanziell
unabhängig.Und im Osten hieß Nachbarschaft das man/frau sich gegen-
seitig half, wobei auch immer, keinen Neid, kein sich Gegenseitig runter-
machen...Und aus allen Kindern sind anständige Menschen, mit guten
Berufen geworden, und das ist gutso
gurkenknif am 3.02.13 21:22
anita am 3.02.13 21:07
Es geht doch gar nicht darum, Winzlinge ganztags in Kitas abzuschieben, damit Mama zur Arbeit hetzen kann.
Aber z. B. Elternzeiten, in denen Mama und Papa nacheinander 10-15h pro Woche im Beruf zu bleiben, könnte so manches leichter machen für alle Beteiligten. Bisher ist das für Väter ein Knick, wenn nicht das Ende der Karriere. Da muss sich was tun, die Skandinavier machen es uns vor.
Anke am 3.02.13 21:18
@ Manfred am 3.02.13 21:08
Genau, außerdem geht das mal wieder gegen Schwule, das sind ganz normale Menschen und manchmal ist ein schwules Pärchen sogar besser als Mutter und Vater für das Kind.
Dortmunder 20 am 3.02.13 21:12
Bernhard Quicki am 3.02.13 21:02
Wenn sich die Männer zu eierlosen Eunuchen umkrempeln lassen, sind sie selbst schuld.
Walther F. am 3.02.13 21:11
Bernhard Quicki am 3.02.13 21:02
Das ist doch das älteste Totschlagargument, das ich bisher gelesen habe. Aber nur weil es das älteste ist, heißt das nicht, das es richtig ist.
Manfred am 3.02.13 21:08
"Ist denn schon vergessen, dass bis 1977(!!) Ehefrauen ihre Männer um Erlaubnis fragen mussten, um eine eigene Erwerbstätigkeit aufzunehmen?? "
Anke am 3.02.13 20:57
Das stand auch damals in einer funktionierenden Partnerschaft hoffentlich nie zur Debatte.
Für mich war es damals einfach, meine Schwiegereltern wohnten eine Querstraße weiter - das ist ja heute auch nicht mehr selbstverständlich.
Trotzdem tut es mir heute leid - die ersten "Erfolge" meiner Söhne habe ich nur am Rande mitbekommen, erst bei meiner Tochter war ich ganz zu Hause und habe alle Schritte miterlebt. Trotzdem habe ich auch da bei Erreichen des Kindergartenalters wieder eine Berufstätigkeit aufgenommen. Aber hallo!!
anita am 3.02.13 21:07
Es wird auf die Dauer nicht klappen, aus den Männern die besseren Frauen zu machen. Wer gegen die Natur handelt, wird scheitern.
Bernhard Quicki am 3.02.13 21:02
den Kinder kosten doch offensichtlich viel Geld, ich weiß es nicht ich höre das ja nur, also Kindergeld ok, aber es müssen auch mehr betreuungsplätze her.
Dortmunder 20 am 3.02.13 20:45
wenn sie nur zuhause hocken,kosten sie auch ne menge,aber dafür ist der staat doch da,gelle?
Anonym am 3.02.13 20:59
anita am 3.02.13 20:46
Wenn Sie halbtags gearbeitet haben, war es ja nicht so ganz das traditionelle Familienmodell. ;-) Sie haben eigenes Geld verdient, haben eigene Rentenansprüche erworben etc.
Ist denn schon vergessen, dass bis 1977(!!) Ehefrauen ihre Männer um Erlaubnis fragen mussten, um eine eigene Erwerbstätigkeit aufzunehmen??
Sie haben vollkommen Recht, wir brauchen wieder mehr Arbeitsplätze, von deren Lohn man leben und gemeinsam eine Familie ernähren kann. Wir brauchen viel mehr Möglichkeiten für die Männer, in Teilzeit zu arbeiten. Das wäre familienfreundlich, aber davon gibt es bisher viel zu wenige.
Anke am 3.02.13 20:57
Anke am 3.02.13 20:39
Das ist für viele die Antwort auf die rein betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise von Familie und Familienförderung. Es geht ja in der Studie weniger um effektive Mittel, um Männer und Frauen in Arbeit und in Familienerziehung zu bekommen. Das was ich dem Tageschauartikel entnommen war eine reine betriebswirtschaftliche Betrachtung von staatlichen Leistungen und evt. Folgen für den Staatshaushalt auf der Einnahmeseite. Das ist keine Betrachtung der Gesamtsituation sondern nur eine fiskalische Kritik staatlicher Familienförderung.
Manfred am 3.02.13 20:54
...Wieso wird hier das "traditionelle" Familienmodell schon wieder in leuchtenden Farben geschildert, ohne zu erwähnen, dass es über Generationen auf Kosten der Frauen ging?...
@Anke
Das Stöckchen hol ich mir noch. ;-))
Ich hatte nie das Gefühl, dass etwas "auf meine Kosten" ging. Ich habe immer zumindest halbtags gearbeitet und am Leben voll teilgenommen. Dass es keine Urlaubsreisen gab - geschenkt, wir konnten die Zeit auch anders nutzen.
Ich sehe das Problem darin, dass heute nur noch Arbeit angeboten wird, von deren Entlohnung man nicht einmal ein Wellensittichpärchen - geschweige denn, eine Familie ernähren kann. Und solange sich daran nichts ändert, werden wir immer mehr Problemfamilien und -kinder haben.
Gruß
anita am 3.02.13 20:46
Tya zu wenig Betreuungsplätze das ist großer Mist, den so viel ich weiß wollen doch eigentlich viele Mütter arbeiten gehen doch ihre Kinder alleine zu hause lassen wollen die natürlich nicht, ist ja auch irgendwo klar. Nur Kindergeld halte ich doch vor sehr sinnvoll, den Kinder kosten doch offensichtlich viel Geld, ich weiß es nicht ich höre das ja nur, also Kindergeld ok, aber es müssen auch mehr betreuungsplätze her.
Dortmunder 20 am 3.02.13 20:45
Wieso wird hier das "traditionelle" Familienmodell schon wieder in leuchtenden Farben geschildert, ohne zu erwähnen, dass es über Generationen auf Kosten der Frauen ging?
Warum können wieder nur Frauen Kinder erziehen? Wo sind denn die Väter mit ihrer Verantwortung für ihre Familie? Endet die damit, Geld nach Hause zu bringen?
Brauchen wir nicht familiengerechte Arbeitzeitmodelle, damit sich Mütter UND Väter um ihre Kinder kümmern können?
Anke am 3.02.13 20:39
Warum sind eigentlichunsere Journalistin so unsensibel?
Frau Wieseler haette zum Beispiel sagen koennen, dass hier der Abbau des Sozialstaates betrieben wird.
Aber so weit kann diese Fau nicht denken.
Der WDR hatte schon einmal bessere Journalisten.
brandubh am 3.02.13 20:34
anita am 3.02.13 20:23
Ja so ist es wohl aufgrund geänderter Gesetze angedacht.
Ohne Rücksicht auf Verluste.
Aber nichts was man tut oder auch nicht bleibt ohne Wirkung, die Frage
ist nur welche.
Wünsche einen schönen Abend in die Runde.
LG.
Gertrud am 3.02.13 20:33
JAN am 3.02.13 20:09
Auf diese Ideen bin ich auch schon gekommen, als die beiden Auftrag gebenden Ministerien las. Und dann diese Hinweise auf die Zahlenvergleiche. Die Wirksamkeit von Familienfördermaßnahmen an Kosten und Einnahmen fest zu machen kann nur im Auftrag des Finanzministeriums passieren.
Manfred am 3.02.13 20:30
Die Studie unterstellt, es gaebe genuegend Arbeitsplaetze fuer nichtvarbeitende Ehefrauen.
Sehr gewagte Unterstellung bei 7 Millionn Menschen, die als Arbeitslose registriert sind oder in Hartz IV leben.
Frau Wieseler,Sie haben doch VWL studiert. Kann ich kaum glauben.
brandubh am 3.02.13 20:30
@Manfred
"Alle Frauen, egal ob Mutter oder nicht, muss die Möglichkeit haben, einer Berufstätigkeit nachzugehen..."
Falsch: Das Thema heißt: Alle Frauen, egal ob Mütter oder nicht, MÜSSEN einer Berufstätigkeit nachgehen - egal wie miserabel entlohnt sie auch sein mag.
Und die Kinder schieben wir dann in die billigst eingerichtete, von schlecht (nicht deren Schuld) qualifizierten "Erzieherinnen" ab.
Alles zum Wohle des Staates!
Ich reg mich schon wieder auf - Tschüß bis morgen.
anita am 3.02.13 20:23
Danke für die letzten Beiträge von ME, Bernhard Quicki, ja auch dieser
Ute Walgenbach und Wilfried Albeshausen.
Übrigens Herr Quicki, nicht alle alt68er sind gleich und der Gruppe zuzordnen.
Ansonsten sprechen mir alle aus der Seele.
Mit mehreren tausend Euro Einkommen einer guten Position und Tagesschule oder Zugeh- und Knderfrau oder Großeltern ist vieles anders zu bewältigen als für die normalen Menschen im Alltag.
Was die meisten Menschen sich m.E. wünschten und möchten,
ist mehr Zeit miteinander zu haben und verbringen zu können.
Familie wird hier seit Jahren auseinanderzubringen versucht.
Und wir sagen noch danke. Es ist nicht der richtige Weg.
Einen Menschen ins Leben zu begleiten geht nun mal nicht zwischen
Tür und Angel und Familie auch nicht. Das Ergebnis sehen wir
ja leider zum Teil zuhauf. Es ist nicht erfreulich.
Gertrud am 3.02.13 20:21
@anita am 3.02.13 20:17
Lassen Sie das mal nicht Frau v.d.Leyen hören. :-)))
Hannes am 3.02.13 20:21
Wollen wir mal nicht vergessen, dass man seit den 70ern mit DREI Kindern als Kinderreich galt (viele sagten auch "asozial").
anita am 3.02.13 20:17
Sennekind am 3.02.13 19:56
Beinahe hätte ich geschrieben, dass es doch Wochenende ist. Aber nach der Stressdiskussion musste ich den Eindruck gewinnen, dass die Arbeitnehmer von Heute 7 Tage in der Woche arbeiten.
Scherz beiseite. Ich finde es nur erbärmlich, dass eine Vorabveröffentlichung eines Zwischenberichtes, den keiner von uns gelesen hat, die Basis für Diskussion in den Medien bietet. Dabei geht es immer um das gleiche Thema: Alle Frauen, egal ob Mutter oder nicht, muss die Möglichkeit haben, einer Berufstätigkeit nachzugehen. Weil das nicht ohne weiteres geht, muss der Staat alle Hindernisse, die da sind, aus dem Weg räumen.
Manfred am 3.02.13 20:13
"Dazu müsste man erstens das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting umwandeln, also nicht Ehen fördern, in denen Eine/r nicht arbeitet, sondern Familien mit möglichst vielen Kindern."
Die kinderlosen Ehen, in denen die Frau nicht arbeitet, sind doch eher die Ausnahme.
Sehr geehrte Frau Wieseler,
erwarten Sie tatsächlich, dass in einer Familie mit möglichst vielen Kindern beide Ehepartner arbeiten? Wie soll das denn zu leisten sein? Ich hatte 6 Geschwister und meine Mutter hatte rund um die Uhr zu tun, auch ohne Berufstätigkeit.
Etwas überspitzt gesagt, werden doch recht hohe Ansprüche an die jungen Eltern gestellt:
Sie sollen möglichst viele Kinder (für ein ohnehin schon überbevölkertes Land produzieren) und
sie sollen darüber hinaus beide als möglichst billige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Und noch einmal: In einer Demokratie ist es angemessen, wenn der Gesetzgeber den Eltern die Entscheidungsfreiheit für einen selbstgewählten Weg überlässt.
ME am 3.02.13 20:13
Dieser ganze Kuddel-Muddel (Kindergeld, Elternzeit, Ehegattensplitting etc.) macht nur allzu deutlich, wie ratlos Gesellschaft und Politik sind, seitdem die
klassische Familie zum Auslaufmodell umdeklariert wurde. Man hat sich heillos
verrannt. Dazu kommt, daß Niedriglohn und Aufstockerjobs, eine auf stabilen Säulen gebaute Familienplanung unmöglich machen. Die traditionelle Arbeitsteilung (Mann geht in die Firma, Frau kümmert sich um Kinder und Küche) war eine seit Generationen bewährte Lebensform. Die Probleme begannen mit der seltsamen Kombination aus "68ern" und der immer größer werdenden Amerikanisierung/Globalisierung.
Bernhard Quicki am 3.02.13 20:10
Ich bin es so leid: Nicht jedes Kind will schon mit 2 oder 3 J. in einer Gruppe von 25 mit überforderten unterbezahlten Erzierinnen einen lauten Arbeitstag (9-16 Uhr) verbringen. Als Kind durfte ich sogar krank zu Hause bleiben, wurde liebevoll umsorgt bis ich wieder gesund war und wurde nicht mit Margen-Darm-Infekt morgens um 7.30h in die Kita abgeschoben. War denn die Kindheit der Leute, die all diesen Mist verzapfen so schrecklich, dass sie Eltern verunglimpfen, die ohne ihre Selbstachtung zu verlieren, gerne für Ihre Kinder zu Hause bleiben? Aber dank der Medien, die Meinung bilden fühlen sich viele schlecht und out, wenn sie nicht für die tolle (?) Karriere unter Zeitdruck ihre Kinder weg organisieren. Kinder kosten immer Geld: den Staat und die Eltern. Aber letztendlich kommt nur was dabei heraus, wenn neben Geld auch Zeit + Liebe investiert werden. Und das ist mehr wehrt als die tollste Karriere (meist gegebene Antwort im Alter: "Ich hatte zu wenig Zeit für meine Familie!") Ach
Ute Walgenbach am 3.02.13 20:09
@ all
Bitte lassen Sie sich nicht durch diese Schlagzeilen hinter die Fichte führen!
Hierzu meine Gedanken:
Schäuble muß im Etat 6 Milliarden kürzen - lieber wären ihm natürlich 10 Milliarden!
Im Etat von Frau Schröder und Frau von der Leyen liegt das größte Einsparpotential.
Wie bereitet man den Bürger nun auf drastische Kürzung vor? Natürlich ganz einfach, indem man eine bisher unveröffentlichte Studie vonseiten der Bundesregierung über bestimmte Kanäle an die Öffentlichkeit bringt!
Man lässt bestimmte Ungereimtheiten an den Pranger stellen, erläutert sogar manche als kontraproduktiv. Und die Diskussion nimmt ihren Anfang!
Von der Regierung geschickt eingefädelt!
Bereiten wir uns also darauf vor, dass es demnächst weniger notwendige Gelder vom Staat geben wird!
Da die Kampagne gerade erst begonnen hat, sehe ich aber gute Erfolgsaussichten für die Regierung, die Kürzungen im sozialen Bereich dennoch als ihren Erfolg verkaufen zu können!
Und irgendwie muß der Haushalt ja saniert werden, darüber waren sich doch alle einig!
Oder wollen wir keinen ausgeglichenen Bundeshaushalt mehr haben?
Nach dem Ende der Debatte wird die Familienförderung nicht mehr wieder zu erkennen sein.
Diesen Schachzug hätte ich der CDU nicht zugetraut!
Man lernt eben nie aus!
Gruß,
JAN
JAN am 3.02.13 20:09
@ ME am 3.02.13 19:55
Da stimme ich Ihnen grundsätzlich zu. Nur ist in der heutigen Zeit das Kinder kriegen nicht unproblematisch durch die unsichere Arbeitsmarktlage. Ein Grund auch, warum ich noch keine Oma bin. Wenn Eltern(teile) nur in Zeitarbeitsverträgen hängen, oder nur Teilzeitobs bekommen, wie soll man da Kindern ein Heim bieten? Und nur durch staatliche Unterstützung sich Kinder erlauben können wäre für mich auch nicht das Gelbe vom Ei.
Emma am 3.02.13 20:06
weil dem Staat Einnahmen entgehen - dadurch, dass die Mütter einen Anreiz bekommen nicht zu arbeiten......
Lächerlich. Als ob das bißchen Kindergeld dafür reicht...
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.02.13 19:56
@ Manfred am 3.02.13 19:47
Wir als Rentner bzw. Pensionäre haben ja Zeit um uns in das Thema einzulesen.
Der Spiegel hat heute eine Vorabmeldung lanciert. Darin wird auf die morgige Ausgabe verwiesen. Die soll man kaufen. Und darin wir uns dann aus einen vorläufigen Zwischenbericht etwas Information geliefert. Nichts genaues weiss man nicht.
In den Spiegel schauen, aber nur der an der Wand hängt, rät morgen das
Sennekind am 3.02.13 19:56
In der heutigen Zeit ist es aber wichtig, dass Mütter nicht zu lange aus dem Berufsleben bleiben, da man schon nach einigen Jahren beruflicher Abstinenz als ungelernte Kraft gilt.
Emma am 3.02.13 19:40
Trotzdem: Bis zum Kindergartenalter sollte es meiner Meinung nach den Frauen (oder Männern) finanziell ermöglicht werden, zu wählen, ob sie ganz oder teilweise mit der Berufstätigkeit pausieren möchten. Anschließend sollten die Mütter / Väter Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Beruf bekommen.
Übrigens ist mein Mann später Hausmann geworden, aber leider erst, als unser Sohn schon 12 Jahre war. Trotzdem hat es in der Folgezeit die Familiensituation deutlich erleichtert.
ME am 3.02.13 19:55
Hallo Frau Wieseler,
Herzlichen Dank für ihre Moderation zum Familiensplitting. Jetzt wissen wir wenigsten, in welche Schublade wir gehören: "betoniertes Familienbild von gestern"! Hut ab, so einfach ist das also! Sei es drum, wenn es denn um den Preis ist, dass unsere 15-jährige Tochter noch keinen Schulpsychologen benötigte, keine Züge von ADHS zeigt und noch bei uns wohnt, gehören wir gerne zu der von Ihnen identifizierten zukünftigen Randgruppe. Und vergessen Sie nicht, auch diese "betonierten Ewiggestrigen" zahlen einkommensbezogene Steuern. Sie doch auch, oder?
Wilfried Albishausen am 3.02.13 19:53
Schön, Frau Wieseler, dass Sie die Studie schon gelesen haben. Mir war es nicht möglich. Ich habe nur einen Bericht der Tagesschau gelesen, den Sie auf der AKS-Seite verlinkt haben. Und da kann ich Ihre Rückschlüsse nicht nachvollziehen. Vermutlich wird auf Grund dieser Zwischenveröffentlichungen jeder seine Rückschlüsse ziehen, die er oder sie auch ohne Studie gezogen hätte.
Was ich dem Bericht entnommen habe war, dass in der Studie versucht wird das Ganze auf eine Zahlenbasis zu bringen. Den Leistungen des Staates werden irgendwelche Zahlungen an den Staat gegenübergestellt. Es geht nur darum, die finanziellen Vorteile des Staates durch die zusätzliche Beschäftigung der bisher nicht berufstätigen Person (häufig die Frau) zu ermitteln. Wie sich die Förderungen auf das Leben in der Familie ausgewirkt hat, konnte ich nicht erkennen.
Manfred am 3.02.13 19:47
@ ME am 3.02.13 19:28
Es hat nichts mit einem betonierten Familienbild zu tun, wenn junge Eltern die Entwicklung ihrer Kinder im Kleinkindalter selbst begleiten möchten. Ich selbst vermisse es nachträglich außerordentlich, dass ich mir persönlich diese "Auszeit" aus finanziellen Gründen nicht nehmen konnte.
In der heutigen Zeit ist es aber wichtig, dass Mütter nicht zu lange aus dem Berufsleben bleiben, da man schon nach einigen Jahren beruflicher Abstinenz als ungelernte Kraft gilt. Außerdem können sich die Eltern die Elternzeit teilen. Da sollte man nach Lösungen suchen, die auch der Mutter dienlich sind, um im Berufsleben bleiben zu können oder zumindest zeitig wieder stundenweise zurückkehren zu können. Auch Papas können Kinder beaufsichtigen. Sofern man als Mutter überhaupt Arbeit bekommt, denn Kinder sind ein Grund, Bewerbungen abzulehnen.
Emma am 3.02.13 19:40
So langsam platzt mir wirklich der Kragen! Fragen diese Leute auch mal danach, ob es Mütter gibt, die zu Hause bei ihren Kindern bleiben und diese aufwachsen sehen WOLLEN? Das darf doch kein Luxus für Besserverdienende sein! Hier helfen die staatlichen Leistungen wie Eltern- und Kindergeld, sind also sicherlich zum Wohle des Kindes eingesetzt.
Außerdem erlebe ich im Freundeskreis immer wieder, wie schwer es Müttern gemacht wird, wenn sie wieder in ihren Beruf resp. ihre vorherige Stelle zurück wollen - mit Kind ist man eben nicht mehr so flexibel wie ohne, außerdem - oh Schreck - Kinder werden ja auch krank... Immer wieder höre ich, dass Chef oder Chefin sich abwertend äußern, wenn die Mutter deshalb zu Hause bleiben muss.
Vielleicht hören sich die Macher der Studie mal anonym um, wer überhaupt einer Mutter kleiner Kinder den Zuschlag gäbe, wenn sich diese auf eine freie Stelle bewirbt. Sicher nicht sehr viele Arbeitgeber! Solche Benachteiligungen müssen gesetzlich verboten werden...
Anonym am 3.02.13 19:38
ME am 3.02.13 19:28
Auf jeden Fall.
Finde ich auch. Was für den einen richtig und gut ist, ist es für den anderen noch lange nicht.
Ich frage mich allerdings, ob man die Position auch vertreten würde,
wenn man andere Lebensverhältnisse hätten oder diese nach Gusto
gestaltet wird.
Inzwischen haben ja viele hier gelernt sich gerne die Rosinen rauszupicken
und die Dinge für sich zu sehen, unabhängig davon, daß andere
ganz andere Lebensverhältnisse haben, und die zum Teil auch bewußt.
Es geht anscheinend in diesem Land nur immer das eine oder
das andere. Vielfalt wäre gefragt und angedacht, doch dazu
ist der Deutsche wohl zu knausrig inzwischen wenn es die Belange aller
geht.
Gertrud am 3.02.13 19:38
Weiter Klartext.
Nur um Politisch zu punkten werden verschiedene Änderung am Gesetzt, an Verordnungen, und Vorgehensweise je nach Gedingen Geandert. Was bleibt von manchmal Gutte Zutaten ist eine Schlechte Paella.
Das Arm Reich Keil Geht tag für tag auseinander, Familien mit Millionen brauchen keine Kinder Geld-Kita Platze-USW. Aber die Arme und mittle Klasse brauchen Familie Unterstützung, und Hilfe. Lohn Arbeit Müß gestoppt werden, keine Mann mit so eine Unsicher Arbeit Platz mit eine entlohn das nur sich Selbs Reicht, wirt eine Große Familie Grunden-Manchmal Reicht es nicht für ein Kind.
Schlaraffen Land Euro Parlament nimmt unser Stuer Gelder, und bezahlt Beamter Uberhohte Lohn. Eine Hohn für Jeder die kaum Genügend Haben zu Leben.
Was nuzt es weggeworfene Energie zu Schreiben.
John in Germany am 3.02.13 19:29
Die Freiheit der Eltern zu wählen, ihre Kinder im Kleinkindalter selbst zu erziehen, sollte unbedingt erhalten bleiben.
Könnte man die Kinder fragen, so würden diese mit Sicherheit wählen, dass entweder der Vater oder die Mutter einige Jahre mit der Berufstätigkeit pausieren.
Es hat nichts mit einem betonierten Familienbild zu tun, wenn junge Eltern die Entwicklung ihrer Kinder im Kleinkindalter selbst begleiten möchten.
Ich selbst vermisse es nachträglich außerordentlich, dass ich mir persönlich diese "Auszeit" aus finanziellen Gründen nicht nehmen konnte.
ME am 3.02.13 19:28
Ach, bevor ich es vergesse, Kindergeld gab es erst ab dem zweiten Kind und dann GANZE 25 DM/Monat. Üppig, üppiger, am üppigsten. Hat bestimmt viele zum Kinderkriegen animiert ;-((
anita am 3.02.13 19:26
Liebe Frau Wieseler.
Mal bitte mal nicht wieder so einseitig berichten.
Die Rot/Grüne Landesregierung hat in ihrem neuen Haushalt die Gelder für Familienpolitik stark gekürzt! Das wird mal wieder nicht erwähnt.
Frau Piel verlässt den WDR, Sie können den Pro-SPD-Wahlkampf also etwas zurück fahren.
Stefan Bengel am 3.02.13 19:22
"Bei Kindergeld und Kinderfreibetrag gibt es Mitnahme-Effekte ohne Ende, weil es eben auch an Familien geht, die das gar nicht nötig haben."
Die hat es von Anfang an gegeben, weil einzig die Zahl der Kinder zählte, nicht das Einkommen.
Und was das "nötig haben" angeht - wenn ich recht inforniert bin, bekommen H4 Empfänger, die es wirklich brauchen könnten, es nicht bzw, es wird verrechnet. Das finde ich viel schlimmer.
Übrigens, heute würde ich KEIN Kind bekommen, das ist mal sicher.
anita am 3.02.13 19:16
@Klaus L. am 3.02.13 18:55
Das sogenannte Ehegattensplitting ist Teil eines größeren Problems: Unseres Steuersystems. Da traut sich mittlerweile keiner mehr ran. Denn das ist von der rechtlichen Sicht nicht so einfach, wer dieses Ehegattensplitting abschaffen will, muss mit äußerst langwierigen Gerichtsprozessen durch alle Instanzen rechnen, mit offenem Ende.
Der rote Rainer am 3.02.13 19:12
dadurch, dass die Mütter einen Anreiz bekommen nicht zu arbeiten.
Erstens müß mann schauen das Arbeit genugend da ist. Und das eine lohn ausreicht um eine familia zu Ernahren.
Den
Konsequent die Reichen Stuer Einfuhren.
Danach Überlegen wie wir machen Mußen um Paaren zu Überzeugen das Nur die Notwendige ein Kind das da ist um eine Norm zu Erfüllen, nicht genügend ist.
Es gibt noch firmen die beim Einstellung von Leitende immer nach Familie Fragen, Sodas eine Kind genugt. WDR 5 hatte eine Programme über Kitta Platze-Erstaunlich es war nur Profesionele im Publikum. Und für allen dinge es ist unmöglich für eine normalo eiin platz zu bekommen, den es gibt eine art Wettbewerb für die Platze das kaum eine Normalo es Schafen kann.
Klar Text. Berlin hat es vermorscht, Eine ganz dicke Haufen von nichts, mit keine Anfang und keine sehbare ende. Änderung am Änderung alles nicht bringend.
Gertrud.
Rechtig-lg John
John in Germany am 3.02.13 19:07
Der rote Rainer am 3.02.13 18:23
"... Subvention für Hausfrauenehen ..."
Wird Zeit dass das beendet wird. Das Ehegattensplitting ohne Nachwuchs ist ein Hohn. Männe arbeitet, Gattin geht einkaufen und dann noch zum Arzt.
da kann sie doch jeden Tag hingehen, ob Gesund oder Krank, kostet Männe nicht einen € mehr.
Klaus L. am 3.02.13 18:55
Ne jetzt steht hier auch nicht mehr der Kalender, sondern die anderen Blogs. ;-)
Emma am 3.02.13 18:55
@ Redaktion, was haben Sie hier eigentlich gemacht? Der neue Blog hier steht nicht rechts in der Liste und irgendwie ist das alles etwas verschoben (unten steht hier der Kalender).
Emma am 3.02.13 18:52
Wir brauchen nicht nur mehr Betreuungsplätze, wir brauchen familienfreundliche Arbeitsplätze. Arbeitslose Alleinerziehende bekommen wegen ihrer Kinder keine Arbeit; dazu kommt, dass viele heute in Zeitarbeit stecken, nur befristete Arbeitsverträge haben und und und...
Bei so einer unsicheren Arbeitsmarktsituation wollen viele keine Kinder. Vielleicht sollten wir mal einen Blick rüber werfen auf unsere Nachbarn in den skandinavischen Ländern.
Emma am 3.02.13 18:31
Was zeichnet denn diese neue Gesellschaft aus?
In der es heute so läuft wie es läuft.
Und ich frage mich bei Ihrem Beitrag, wie haben wir das früher
alles ohne diesen ganzen Kindergeld und andere Vergünstigungen
und weiteres geschafft, und es lief weitaus besser als heute.
Was ich wohl im übrigen nicht alleine so sehe.
Gertrud am 3.02.13 18:29
Hausfrauen und Mütter sehr gerne zuhause blieben, wenn sie es sich leisten könnten. Kinder sind nicht dazu da, daß man entbindet und danach
fluchs zur Arbeit hechelt und dann sich Stress hoch drei macht,
womit wir beim vorhergehenden Thema dann wieder wären.
Es sei jedem freigestellt seine Lebenform zu wählen, aber auch
die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Man bekommt keine Kinder um sie dann in die obhut von Staat oder
sonstigem zu geben.
Was die jungen Frauen betrifft, da sind die AG gefragt, denen Familie
gleichgültig zu sein scheint, solange es ihrem eigenen dient.
Nein aus meiner Sicht liegt zwar vieles im Argen, aber das was Sie forcieren
ist nicht mein Ding. Familien und Kinder sind nicht unbedingt nur
benachteiligt zu sehen. Nicht in allem allerdings da, wo es keinen
Arbeitsplatz und anderes nicht mehr gibt.
Wer setzt schon gerne Kinder in diese Welt, wenn die eigene Perspektive nicht unbedingt sicher und erfreulich ist. Kein vernünftiger Mensch.
Gertrud am 3.02.13 18:26
Oha! Eine neue Neiddebatte?
Hier werden aber deutlich Vorurteile und Wertungen eingebracht.
"... Subvention für Hausfrauenehen ..."
"... Mitnahme-Effekte ohne Ende ..."
"... Verwaltungskosten ..."
"... Mütter einen Anreiz bekommen nicht zu arbeiten."
"... betonieren Familienbilder von vorgestern ..."
Die Gesellschaft ("Bundesrepublik") soll also ein betriebswirtschaftlich und kostenmäßig optimiertes Unternehmen werden, in dem Frauen zu ihrem Wohle zur Arbeit zwangsverpflichtet werden und die aus Steuergeldern der Bürger finanzierten Investitionen in die Bürger als Return of Investment wieder zurück in die Steuergeldkasse fließen? Und Experten bestimmen dann über unsere Demokratie, anstelle die von den Bürgern gewählten Abgeordneten, die Regierung und die Gerichte? Oder habe ich hier alles einfach nur falsch verstanden?
Der rote Rainer am 3.02.13 18:23
Liebe Frau Wieseler,
schön, daß der Spiegel diese Studie hat. Ich frage ich wie man daran kommt,
denn immerhin ist das interenes Material. Es ist schon beachtlich.
Um zu wissen, daß hier vieles schief läuft braucht man keine Studie sondern
nur einen klaren Blick Den nimmt man aber nicht ein, man müßte
ja verändern, denn mit dem ganzen wie es jetzt läuft ist ja man nicht weit gekommen, bedingt, wie ich es sehe.
Das betonierte Famiilenbild wie Sie es nennen ist aus meiner Sicht nicht
zu verachten, bildet es normal die Grundlage dieser Gesellschaft,
alles übrige ist real zu betrachten. Nicht vom feinsten, unbedingt,
aber man kann davor ja auch die Augen verschliessen wenn man möchte.
Die Frage warum nciht mehr Kinder geboren werden ergibt sich wohl
aus dem Egoismus vieler heraus sowie den derzeit herrschenden Umständen, daß man sich Familie oder Beziehung nicht mehr leisten
traut. Wie auch? Sie schreiben Hausfrauenehe an, haben diese keine Familie nur mal gefragt. Ich denke, daß gerade
Gertrud am 3.02.13 18:21
Wäre ich heute in dem Alter, in dem man üblicherweise an Nachwuchs denkt, also sagen wir mal so Ende 20, würde es mir nicht im Traum einfallen, ein Kind in die Welt zu setzen, wenn ich selber nicht z.B. Beamter oder Politiker bin. Denn nur dann, könnte ich meine Zukunft und die des Kindes finanziell absichern. Da aber heutzutage Zeitverträge die Regel und nicht die Ausnahme sind, kann man heute nicht wissen, ob man nächstes Jahr "die Rotzigen noch am Kacken halten kann".
In der heutigen Zeit ist viele Kinder zu haben m.E. schon fast unverantwortlich, solange sich die Lage der Arbeitnehmer nicht grundsätzlich ändert. Und auf eine Gesellschaft, die auf Deubel komm raus Kinder in die Welt setzt, egal, ob die jemals eine Chance haben werden, ein menschenwürdiges Dasein zu führen, kann ich verzichten.
Hannes am 3.02.13 18:16
Ich find's super. Mein Smartphone sagt mir nicht nur wie lange ich gelaufen bin, sondern auch wo lang, wie viel bergauf und vor allem: was dabei an Kalorien drauf gegangen ist. Die kann ich dann also passgenau nachladen. Sprich: Ich weiß, wann ich mir mein Törtchen verdient habe.
Funktioniert übrigens auch beim Skifahren. Dann muss man die App aber bei der Bergfahrt im Sessel ausschalten, sonst wird's unrealistisch ... leider ... Klar ist das Spielerei, aber eine Nette. Und ich kenne auch Leute, die stöpseln noch einen Brustgurt ein, lassen den Puls messen und schützen sich selbst davor zu ehrgeizig zu werden (Männer, klar).
Man muss das Laufprotokoll ja nicht unbedingt 'rum schicken an alle anderen ... Gibt's natürlich auch. Aber die Angeber-Nummer hilft vermutlich nur kurzfristig beim motivieren. Und ob ich mir die Gabel mit eingebauter Ess-App aus unserem Angeklickt antun würde, weiß ich auch nicht ... Nicht zu schnell essen, schaffe ich auch so. Hauptsache ich weiß, wie VIEL ich essen darf!
Da hier immer noch Smartphones zur Diskussion stehen, möchte ich mal ganz smart auf eine ARD-Doku hinweisen, die noch in der Mediathek anzusehen ist.
Sie heißt "Die Story im Ersten: Arbeiten für Gottes Lohn" und behandelt die Machenschaften der Kirchen in Sachen Zeitarbeitsfirmen wie z.B. in Bethel und den "christlichen" Umgang der Kirche (ev. wie kath.) mit ihren Mitarbeitern. Äußerst sehens- und diskussionswert.
Hannes am 2.02.13 17:41
Ob so eine App auch weiß, wieviel Kalorchen ein Affenkotelett hat?
fragt
anita am 2.02.13 17:20
HB am 2.02.13 15:53
Eins habe ich noch vergessen: In Ergänzung zum Thema des letzten Wochenendes muss ich feststellen, dass Sie zwei Episoden zum Nachteil des weiblichen Geschlechts entworfen haben. Um den Vorwurf des Sexismus zu entgehen, hätten Sie doch besser die Geschichte aus Bielefeld dem männlichen Geschlecht zuordnen sollen.
Manfred am 2.02.13 17:15
HB am 2.02.13 15:53
Die Abhängigkeit mancher AutofahrerInnen vom Navi ist oft genug angesprochen worden.
Aber so abhängig wie beschrieben wird hoffentlich niemand von einer digitalen Anwendung wird, hoffe ich mal, niemand werden.
Aber so zur Unterstützung oder statt einer Handaufzeichnung ist das von der Moderatorin Beschriebene ja recht nett. Aber ich habe beim Laufen immer möglichst wenig dabei gehabt. Ein Smartphon wäre mir schon zuviel.
Manfred am 2.02.13 17:10
@John in Germany am 2.02.13 17:06
Alles Gute in der Reha! ;-))
wünscht
anita am 2.02.13 17:09
HB
Oder Der Sau Magen Das immer Links um Den Berg Gelaufen ist weil seine Smartphone Navi Das sagte. Der Klagt Jezt Der I-Phone Hersteller Für eine Rechte Bein Verlangerüngs Op.;-))))
John in Germany am 2.02.13 17:06
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Kontrollfreak...
Wer in die Jahre kommt und sich nicht mehr alles merken kann, der/die kann ja solchen Kram nutzen.
Ich weiß noch wer ich bin, was ich gegessen habe, wo ich wann wie lange gelaufen bin. Kurz gesagt, alles in bester Ordnung bei mir mit dem Gedächtnis.
Gerd am 2.02.13 16:29
Bei mir würde man da nur Rauschen hören, da hätte die Stasi Pech ;-)
Emma am 2.02.13 14:39
Kleiner Hinweis, die Stasi gibts nicht mehr, wurde umbenannt in BND .
Aber von der Stasi lernen, heißt Siegen lernen !
Das Schreddern von Akten hat der BND schon zu Vollkommenheit gelernt :-(
Besonders von brisanten Akten..., aber Smatphones Abhöhren dürfte denen
ein leichtes Spiel sein, sag ich mal.
gurkenknif am 2.02.13 16:22
@HB am 2.02.13 15:53
:-)))
anita am 2.02.13 15:59
Dass die Digitalisierung unseres Lebens nicht immer ein Segen sein muss, zeigen auf eindrucksvolle Weise zwei Meldungen der letzten Zeit.
Tragische Folge der Fehlfunktion eines Navis: Eine Autofahrerin wurde auf einer Landstraße bei Bielefeld aufgefunden: Verhungert, nachdem sie drei Wochen im Kreis gefahren war. Polizeiexperten vermuten, dass sie sich zu sehr auf ihr Navigationsgerät verlassen hatte.
Noch tragischer: Eine bekannte TV-Moderatorin hat binnen drei Monaten ihr Gewicht verdoppelt: Ihr Smartphone-App hatte sie glauben lassen, dass sie nach 50 m Nordic Walking 22.334 Törtchen essen darf, ohne eine Gewichtszunahme befürchten zu müssen.
Diese Moderatorin, die mittlerweile nicht mehr vor der Kamera steht, hat diese 22.334 Törtchen dann innerhalb von vier Tagen gegessen.
HB
HB am 2.02.13 15:53
@ JAN am 2.02.13 14:58
Ihnen noch ein schönes Wochenende; bin gerade auf dem Weg zu einem Fußballspiel!
Ach dann schreiben Sie über ein Handy o.ä. von unterwegs? ;-) Na sowas. Viel Spass beim Fußball.
Emma am 2.02.13 15:14
Fehlt nur noch, dass in der laufenden Sendung Einträge bei facebook von einem Tablet Pc durch die Moderatoren vorgelesen werden, so wie in der nachmittagssendung d+u schon üblich.
In einer Radiosendung wollte eine Moderatorin Wintergeräusche über Smartphon gesimst haben, nächstesmal sollen es vielleicht die Nachwehen der Bohnensuppe von gestern sein. Gibt es schon ein App dafür?
Mir gehen diese Sendungen voll auf den Keks.
susemel am 2.02.13 14:59
@ Emma am 2.02.13 14:39
Guten Tag Emma,
hier geht es nicht um das Abhören von geführten Telefongesprächen,
sondern um die Möglichkeit, sobald Sie Ihr Handy eingeschaltet haben, und ich gehe davon aus, dass Ihr Handy ständig auf Empfang ist, das Mikrofon zu aktivieren und somit mitbekommt, was gerade in Ihrer Umgebung so alles gesprochen wird und worüber man sich privat unterhält.
Hätte ich ein ständiges Rauschen beim Telefonieren in der Leitung, würde ich den Netzanbieter wechseln!
Ihnen noch ein schönes Wochenende; bin gerade auf dem Weg zu einem Fußballspiel!
Gruß,
JAN
JAN am 2.02.13 14:58
@ Emma am 2.02.13 14:48
Jau das war gut, aber mal ganz ehrlich meiner Oma 89 Jahre alt könnte das wirklich passieren, aber ich will ihr nichts sie ist halt alt und bekommt nicht mehr alles mit, beim Postboten meint sie immer das das jemand vom BVB ist oder sie vermisst seit dem die Polizei Blau ist auch die Polizei, wenn sie dann mal Polizisten sieht egal ob hier oder im Fernsehen denkt sie immer das das welche von Schalke wären, wie gesagt sie ist nunmal 89 und kriegt halt nicht mehr alles mit, ist halt so.
Dortmunder 20 am 2.02.13 14:58
@ Picard42 am 1.02.13 21:39
P.S. Ich hab da mal was *angehängt*...
Jau, das war gut. Ich hab mich nicht mehr eingekriegt. So schlimm ist das bei mir aber nicht. Ich würde schon den eigentlichen Nutzen erkennen. Als ich mal ein iPad in die Hand bekommen habe, habe ich schnell die integrierte Kamera gefunden und "hübsche" Fotos von mir gemacht, als man mich damit alleine ließ. Da dürfte Freude aufgekommen sein bei der Besitzerin, als sie die später gefunden hat ;-) Trotzdem ein hübsches Spielzeug.
Emma am 2.02.13 14:48
@ Picard42 am 1.02.13 21:39
Herrlich, ich habe hier durchgeschrien! :)
MeineEine am 2.02.13 14:40
@ JAN am 2.02.13 13:44
Mit dem entsprechenden Equipment kann man das Mikrophon eines jeden Smartphons (Handy) von außerhalb aktivieren, und so unbemerkt erfahren, worüber man sich im privaten Umfeld so über alles unterhält.
Wenn man per Handy telefoniert. Bei mir würde man da nur Rauschen hören, da hätte die Stasi Pech ;-)
Emma am 2.02.13 14:39
@ Anke am 1.02.13 21:47
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man smarte Phones hier und da auch sinnvoll einsetzen kann.
Warum nur hier und da? Ich finde smartphones durchaus sinnvoll und gut. Damit kann man sich als Berufspendler gut die Zeit vertreiben oder macht man eine Diät, die entsprechenden Daten mal eben eingeben während des Einkaufs. Handlich wie sie sind passen sie in jedes Handgepäck.
Darum sollten sich die Gegner hier (nicht Sie!) doch erst einmal mit so einem Teil beschäftigen, bevor sie es als Teufelszeugs abtun.
Aber das von Frau Wieseler erwähnte Kontrollieren sämtlicher Alltagsabläufe braucht kein Mensch und halte ich auch für wenig sinnvoll. Das kann zwangshaft werden, das man keinen Schritt mehr vor die Türe macht ohne irgendwelche Apps zu drücken.
Emma am 2.02.13 14:33
@ OTTI am 2.02.13 11:02
Guten Tag OTTI,
entschuldigen Sie bitte, aber ich möchte da noch Einen draufsetzen!
Früher mussten bestimmte Dienste und Behörden Wohnungen verwanzen, um mitzubekommen, welche Gespräche dort geführt wurden. Dieses war mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden.
Der moderne Mensch von Heute verwanzt seine Umgebung selber, natürlich ohne dieses zu wissen.
Mit dem entsprechenden Equipment kann man das Mikrophon eines jeden Smartphons (Handy) von außerhalb aktivieren, und so unbemerkt erfahren, worüber man sich im privaten Umfeld so über alles unterhält.
Ein Meilenstein in der modernen Technik, und auch total schmerzfrei!
Darum empfehle ich Ihnen, bei bestimmten Unterhaltungen Ihr Handy vorher vom Netz zu nehmen und es auszuschalten; man weiß ja nie, wer da so alles mithören möchte!
Gruß,
JAN
JAN am 2.02.13 13:44
.... dann klappt`s auch mit dem ..... Smartphone ;-)
Ralf am 2.02.13 12:20
"Da stellt sich jetzt die Frage, was zuerst da war: Huhn oder Ei, Büro oder Ei-Pätt?"
Diese Frage, Picard, stellt sich nicht mehr. Mit der Möglichkeit, elektronische Techniken einzuführen, war der Weg zwar mit Stolpersteinen gepflastert trotzdem aber vorgegeben. Und die Smartphones reihen sich da ein. Solange die Erreichbarkeit auf räumlich abgegrenzte Bereiche beschränkt war, ging es mit den bisherigen Techniken. Aber durch die Einführung der Handys und Smartphones konnten und wurden auch Schreibtisch- und Außenarbeiten zusammen gelegt. Und die Erreichbarkeit war weiterhin vorhanden.
Manfred am 2.02.13 11:33
"Haben Sie jemals herausbekommen, wofür die *Führungsleute* diese Spielzeuge (ich bleibe bei der Aussage!) bekommen haben? Für Erreichbarkeit nach Feierabend?"
Picard
Das war der genannte Grund.
Für mich war der nicht genannte Grund: Das will ich auch haben, weil auch die anderen das haben, entscheidender. Aber da ich nicht zu dieser "Elite" gehört habe, kann ich das alles nur vermuten.
Manfred am 2.02.13 11:19
JAN am 1.02.13 19:23
Hallo Jan,
sehr schön umschrieben.
Im Volksmund auch Hundeleine genannt, speziel das Dienst - Phone.
Gruß
OTTI
OTTI am 2.02.13 11:02
.... dann klappt`s auch mit dem...... Smartphone ;-)
Ralf am 1.02.13 23:23
@Anke am 1.02.13 21:47
Natürlich sind wir uns einig... und das nicht nur "im Grunde". Mir lag es halt daran, auf den Unfug hinzuweisen, den ein Großteil der *User* mit diesen Dingern treibt - und sich dann noch in Ausreden versteigt, wofür das den *notwendig* oder gar *wichtig* wäre...
Ich nutze übrigens bis heute kein Smartphone - ich habe ein gutes Sekretariat! ;-)
Schönen Abend noch,
Picard
Picard42 am 1.02.13 21:54
Picard42 am 1.02.13 21:39
Unschuldige Frage. "Was ist ?"
War was ?
Netter Versuch! echt jetzt !
gurkenknif am 1.02.13 21:50
Picard42 am 1.02.13 21:39
Wir sind uns im Grunde doch einig. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man smarte Phones hier und da auch sinnvoll einsetzen kann.
Zum Anhang: ;-)))
Anke am 1.02.13 21:47
Es geht um Kontrollfreaks, nicht um Abführmittel. Bitte beim Thema bleiben!
Big Brother
HB am 1.02.13 21:36
Ach sssssoooooooooo, ist das wirklich so, wusste ich gar nicht ! :-)
Und werden wir nicht jeden Tag von Kontrollfraeks kontrolettie.(Lindenzwerg)
Wobei wir wieder beim Thema sind ... :-)
gurkenknif am 1.02.13 21:44
@Anke am 1.02.13 21:24
Da stellt sich jetzt die Frage, was zuerst da war: Huhn oder Ei, Büro oder Ei-Pätt?
Wie gesagt: es mag sinnvolle Einsatzmöglichkeiten geben - aber nur aufgrund von Arbeitsrealitäten, die wir uns selbst(?) geschaffen haben. Für mich ist und bleibt der Großteil der Geräte schlicht Spielzeug und Killefit - wie Frau Wieseler m.E. in ihrem Text ja auch dokumentiert.
Bevor wir uns übrigens missverstehen: ich komme aus einer Branche, wo das *Smartphone* fester Bestandteil in der Anzugtasche ist - zwischen den Kippen und den Tabletten.
Gruß,
Picard
P.S. Ich hab da mal was *angehängt*...
Picard42 am 1.02.13 21:39
Dortmunder 20 am 1.02.13 21:20
gurkenknif am 1.02.13 21:32
Es geht um Kontrollfreaks, nicht um Abführmittel. Bitte beim Thema bleiben!
Big Brother
HB
HB am 1.02.13 21:36
die App heißt Appfürmitel
Dortmunder 20 am 1.02.13 21:20
Bei der Polizei heissen Abführmittel entweder die 8 oder Handschellen...:-)
Nun wesste Bescheid ...
Nicht die aus dem Arztneischrank...,dat is wieder was anderes...
gurkenknif am 1.02.13 21:32
Picard42 am 1.02.13 21:10
Früher hatte ich nur Einsatzorte auf unserem Hauptgelände, mittlerweile eine ganze Reihe im Umkreis von ca. 20km.
Früher konnte ich Termine vom Rechner im Büro aus organisieren, das geht nicht mehr so oft. Ich habe auch kein Sekretariat, dass mir meine Termine organisiert, das mache ich selbst.
Für mich ist der PDA kein Spielzeug, sondern einfach nur etwas, was mir die Arbeit erleichtert. Ich brauche keine Apps, die meine Schritte zählen, mir sagen, wann ich zu schnell esse oder ähnlichen Unfug. :-((
Daher reiht sich das Thema in diese Blogwoche, zu der mir einfach keine Bezeichnung einfällt, die noch der Netiquette entspricht.
Anke am 1.02.13 21:24
Es gibt übrigens jetzt eine neue App gegen Darmprobleme, die App heißt Appfürmitel
Dortmunder 20 am 1.02.13 21:20
Der rote Rainer am 1.02.13 20:29
"Schöne neue Welt" ist die richtige Übersetzung.
HB
HB am 1.02.13 21:19
Anke am 1.02.13 21:02
Personal Digital Assistant.
HB
HB am 1.02.13 21:17
"In diesem Blog stellen wir ein aktuelles Tagesthema zur Diskussion."
Ja, genau.
Ver-app-elung am 1.02.13 21:14
@Anke am 1.02.13 21:02
Ich will den dienstlichen Einsatz dieser Dinger nicht verteufeln, aber: was haben Sie denn vorher gemacht, als es noch keine PDAs gab? Doch vermutlich nicht nur däumchendrehend im Büro gesessen, oder?
Picard42 am 1.02.13 21:10
Es sollen so um die 100 -200 tausend Apps(Neuspech Anwendungen) von verschiedenen Anbietern geben, teils kostenlos oder für Centbeträge.
Wenn man da nicht aufpasst hat man ein teures Abo oder ne Spiogenten-
Software gleich mitinstalliert.
Also Obacht was man sich da runterläd...
Kann mir nicht passieren, verfüge noch über ein herkömmliches 2.tes handy,
auf den ich noch niemalsnicht auch nur mal irgendeinen Klingeton geladen
habe.
Brauch ich nicht, will ich nicht, und Apps kommen eventuell erst dann, wenn
mein älteres Handy den Elektrosmoggeist aufgeben sollte :-)
Hatte bisher gerade mal 2 Handyknochen..., soviel dazu.
gurkenknif am 1.02.13 21:10
Picard42 am 1.02.13 20:50
Ich bin keine Führungskraft, nutze aber ein dienstliches Smartphone als Personal Digital Assistent. Es ist in diesem Zusammenhang kein Spielzeug, sondern ein Arbeitsinstrument, um an den verschiedenen Arbeitsorten zu telefonieren, Termine zu koordinieren und mails zu bearbeiten.
Privat nutze ich ein einfaches altes Möhrchen als Mobiltelefon, das reicht.
Anke am 1.02.13 21:02
@Manfred am 1.02.13 20:01
Haben Sie jemals herausbekommen, wofür die *Führungsleute* diese Spielzeuge (ich bleibe bei der Aussage!) bekommen haben? Für Erreichbarkeit nach Feierabend? Konnte das Sekretariat plötzlich keine Post/Emails mehr lesen oder Termine planen? Oder war es nicht vielmehr so, dass *irgendwer* mal damit angefangen hat - und plötzlich brauchte man das als *Führungskraft*?
Im Übrigen unterscheide ich zwischen dienstlicher Nutzung (das mag einen Bruchteil ausmachen) und der tagtäglichen Spielerei mit diesen Dingern.
Gruß,
Picard
Picard42 am 1.02.13 20:50
@ gurkenknif am 1.02.13 20:41
Dan gucke mal auf die Seite Marcophono, damit ärgere ich manchmal die Leute, also liebe Leute wenn bei ihnen mal einer anruft und sagt das die Pizza (die sie gar nicht bestellt haben) 15 Minuten später kommt da war ich das.
Dortmunder 20 am 1.02.13 20:47
Kennt noch wer die lustigen Telephonstreiche aus der Jugendzeit ?
Einfach auf gut Glück ne Nummer wählen und dann die Angerufenen mal so
richtig veralbern.
Einer ging so:
Klingeling kling!
"Kann ich mal Klausi sprechen ?
"Hier wohnt kein klausi !"
Ne halbe Stunde später. Klingelling:
"Ist denn jetzt Klausi zu sprechen ?"
" Ich sagte ihnen doch hier gibts keinen Klausi! "
Entnervtes Auflegen nach dem 3-4 mal...
Nach dem 5 mal ein erneuter Anruf...
"Ja Bitte"? "Muttie, hier ist Klausi, waren Anrufe für mich ?
gurkenknif am 1.02.13 20:41
mynona am 1.02.13 20:34
sie haben aber auch sicherlich nicht so eine lange blonde mähne , wie unser grubenpony. das braucht halt zeit, um durchgebürstet zu werden. da können sie sich schon ums leben kümmern.
Elisabetta Krawallowska am 1.02.13 20:39
Wie hat die Menschheit nur ohne Smartphones und Apps überleben können?
fragt wissbegierig
anita am 1.02.13 18:03
Meines Erachtens stressfreier gesünder und besser.
Es ist etwas was in Wirklichkeit kaum jemand so recht braucht,
eben ein nettes teures Spielzeug.
Wünsch ein schönes Wochenende.
Gertrud am 1.02.13 20:35
Frau Wieseler,
ich habe kein Smartphone, und ich will auch keins.
Erstaunlicherweise weiß ich aber auch ohne so ein Teil, wie lange ich gelaufen bin, dafür reicht mir mein Chronometer.
Und da ich recht fit im Kopf bin, weiß ich auch immer, wo ich gelaufen bin. Jedenfalls habe ich bisher meinen Hin- und auch den Rückweg ohne irgendwelche Hilfsmittel gefunden.
Toll, nicht ?
Aber es ist ja beruhigend, daß es keine dringenden Probleme im Land gibt. Dann kann man auch über solche Belanglosigkeiten einen Kommentar verfassen.
mynona, die echte
mynona am 1.02.13 20:34
HB am 1.02.13 20:14
mir reicht ja schon, daß es "die üblichen verdächtigen" gelesen haben.
aber man/frau könnte über bande sprechen. und wirklich wchtig ist sonntag und der restliche februar.
und wichtig ist auch, daß wohl die gemeinden über die demokratieabgabe, anfangen nachzudenken.
werner am 1.02.13 20:31
Freiwillig sich so ein Kontrollgerät zuzulegen und immerzu mit neuen Programmen zu füttern, das ist wie in einer Mischung aus großem Bruder und der mutigen neuen Welt.
So was hätte man vor Jahren nicht geglaubt.
Der rote Rainer am 1.02.13 20:29
werner am 1.02.13 20:04
Irgendwie kommst du heute Abend nicht so recht zum Zug. Versuch's doch mal mit einem Smartphone.
HB
HB am 1.02.13 20:14
"da ich nicht weiß, was ich zu Spielzeug - und Leuten, die es wie kleine Blagen nutzen - schreiben soll, wünsche ich einfach nur"
Picard42 am 1.02.13 19:28
Diese kleinen Geräte sind leider keine kleinen Spielzeuge, sondern für viel, auch Erwachsene ein notwendiges Instrument nicht nur in der Freizeit sondern auch ergänzend zur beruflichen Tätigkeit. Ich kann mich daran erinnern, dass die Führungsleute in meinem dienstlichen Bereich damals schon ein Dienst-Smartphone bekamen. Und die sollten damit bestimmt nicht Tetris o.ä. spielen.
Manfred am 1.02.13 20:01
@ Kritikus am 1.02.13 19:48
Ach son Elektronisches Spielzeug namens Smartphone kann auch auseinander fliegen, ein bisschen Schwarzpulver dürfte dazu reichen. Oder man wirft es vom Hausdach.
Dortmunder 20 am 1.02.13 19:57
Liebe Frau Wieseler,
ja ich weiß, es ist toll so ein Smartphone zu besitzen ist eine tolle Sache, aber, es ersetzt kein Miteinander der Menschen, diese Dinger können viel, eigentlich zuviel. Ich brauch so ein Ding nicht, ich hab ein normales Mobiltelefon zum telefonieren und mehr nicht. Wer brauch so ein Ding, nur Spinner die ich wichtig machen wollen. Noch eine Frage: wann bekommen wir ein Thema was mit NRW zu tun hat?
Gruß HPS 64.
HPS 64 am 1.02.13 19:55
anita am 1.02.13 19:27
Ganz so einfach ist es ja noch nicht. Aber die Nutzer geben vor, wann die App aktiviert wird. Und das Auslesen des Smartphones durch die Behörden ist ja nicht so leicht. Aber ich würde mich auch davo scheuen mich durch ein Smartphone beobachten und kontrollieren zu lassen.
Manfred am 1.02.13 19:49
Irgendwie erinnert mich das ganze Brimborium um so ein Spielding an "Weihnachten bei Hoppenstedts". Nur daß das Ding bei Loriot am Ende auseinander geflogen ist - das war wenigstens ein stilvoller Abgang.
Herzlichst
Kritikus am 1.02.13 19:48
Werbung für iPhones u.ä. und Apps, ausführliche Informationen nur auf der HP oder, NOCH schlimmer, auf facebook - das ist nicht nur hier so, das greift auf dem gesamten Nachrichtensektor um sich. Sich über Aktuelles im TV informieren war mal sinnvoll - aber es entwickelt sich immer mehr zur Zeitverschwendung. Vielleicht sollte man derweil besser joggen oder schwimmen gehen ... ohne Handy mit Blick für das reale Umfeld.
Anonym am 1.02.13 19:36
Und was riefen die meisten Menschen damals beim Anblick eines Automobils? Teufelswerk! Mein Tipp: entspannt und locker mal tief durchatmen, alles bleibt in Bewegung, die Welt dreht und verändert sich... Schönes WE!
Neltoday am 1.02.13 19:33
Manche Blogthemen haben wohl zuallererst das Ziel, die Infantilisierung der Gesellschaft voranzutreiben.
HB
HB am 1.02.13 19:32
Guten Abend,
da ich nicht weiß, was ich zu Spielzeug - und Leuten, die es wie kleine Blagen nutzen - schreiben soll, wünsche ich einfach nur
ein schönes Wochenende,
Picard
Picard42 am 1.02.13 19:28
@JAN am 1.02.13 19:23
Lieber JAN,
mir fällt da gerade ein, dass die Polizei oder Staatsanwaltschaft ja dann gar nicht mehr zu fragen braucht: "Wo waren Sie am ... um...?".
Und nach dem Beitrag eben von Herrn Schieb sind wir ja wohl soweit. ;-(
Ihnen auch ein schöners Wochenende
Gruß
anita am 1.02.13 19:27
wieviel bekommen die menschen bei der aktuellen stunde für die ganze werbung die sie hier betreiben??
reicht es nicht wenn man so zugemüllt wird?
frau wieseler haben sie ihren telefoncomputer von facebook bekommen?
Macht doch endlich wieder nachrichten über NRW, dafür seit ihr doch eigentlich da, oder??
burkhard am 1.02.13 19:25