Sonntag, 05.08.2012

Reich und renoviert?

In Deutschland fehlen in den nächsten Jahren mehr als 800.000 Wohnungen. Und vor allem in den großen Städten können sich Normalverdiener oft kaum noch was leisten. Wer heute am gemütlichen Sonntag auf der Suche nach einer Luxuswohnung war - der hatte große Auswahl zu großen Preisen.
Wer aber nur wenig Geld hat - da heißt es: wer suchet, der findet nichts. Die Zahl der Sozialwohnungen in NRW sinkt seit Jahren. Geringverdiener und Hartz IV-Bezieher suchen jahrelang nach bezahlbaren Wohnungen.
Was oft so schön als „Stadtteil-Veredelung" bezeichnet wird, schafft aber auch eine Stadtteil-Spaltung. Reich und renoviert, arm und heruntergekommen.
Aus Angst vor der Krise wird in Beton-Gold investiert und auch das treibt wieder die Preise hoch. Für Menschen mit geringem Einkommen wird „Schöner Wohnen" zu einem Ding der Unmöglichkeit.
So knapp die Kassen sind, bezahlbare Wohnungen müssen sein.

Emma am 7.08.12 10:36

ah, das war die löschung!

danke, aber mich geht das nix mehr an. ich will nur noch in frieden leben, wenn diee nachbarn es zulassen.

werner am 7.08.12 15:12

@ werner am 6.08.12 21:58

Ein Teil der Kosten ist umlegbar, nicht die kompletten Kosten. Das war mir auch schon vorher klar, ich lass mir ja nicht einfach eine Mieterhöhung aufbrummen, ohne mich zu informieren. Bin ja kein kleines Dummerchen ;-)

Da:

in vielen Fällen beinhaltet eine Modernisierung auch eine Instandhaltungs- bzw Instandsetzungsmaßnahme. Man spricht dann von einer modernisierenden Instandsetzung. Dabei handelt es sich dem Grunde nach um eine Maßnahme nach § 559 BGB. Lediglich bei der Berechnung der ansatzfähigen Kosten im Rahmen der Mieterhöhung müssen die auf die Instandsetzung entfallenden Kosten herausgerechnet werden. Dies gilt aber nur für die Kosten der zum Zeitpunkt der Durchführung der Modernisierungsmaßnahme fälligen Instandsetzungsmaßnahmen (OLG Celle RE vom 28. 10. 1980 OLGZ 1981, 318 und RE vom 16. 3. 1981 NJW 1981, 1625; OLG Hamburg RE vom 6. 10. 1982 WuM 1983). Modernisierung ist in diesem Fall nur der Teil der Aufwendungen, der über die Instandsetzung hinausgeht. Der gesamte Sockel der Kosten, der auch für die Instandsetzung angefallen wäre, ist nicht anzusetzen.

Und weiter...

@fix Selbstverständlich sind Heizungsanlagen von 1985 noch zulässig, nur müssen die gesetzlichen Immissionswerte erreicht werden.
Wie -Gruwo- es ganz richtig sagte: Der reparaturbedingte Austausch der Heizungsanlage kann nicht umgelegt werden, die Ausführung als "Brennwertanlage" allerdings ist umlegbar, da es sich tatsächlich um eine energiesparende Maßnahme handelt. Es kann also nur die Differenz zwischen einer normalen (Niedertemperatur-) Heizung und einer Brennwertanlage als Wertverbesserung weitergegeben werden. Diese Differenz muss der Vermieter durch entsprechende Angebote nachweisen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Diskussion auf der Seite geht noch weiter, das würde hier aber dann alle Dimensionen brechen. Falls Sie nachlesen wollen, bei google „Mietrecht Forum Neue Heizung: Modernisierung oder nicht?“ eingeben und Sie finden den Link, den ich hier nicht angebe :-)

Emma am 7.08.12 10:36

Es bleibt. Es gibt nicht Genügend Wohnungen zu Vernunftige Preisen für die das kaum Geld haben zu Leben.
Privatisierung hat nie was Für solche menschen Gebracht. Es ist Möglich Genugend Wohnungen zum Vernunftige preissen Bereit zu stellen.
Im Großbritanien Gab es Sogennante Council Houses (Hauser Von Stadt Gebaut-in stand Gehalten-und Vermietet. Bis Mrs Thatcher, den Sind Die Verkauft Worden wohl erst an die alt mieter wenn die es sich Leisten konnte. Die sind aber meistens als sogennante Einsteiger Hauser benuzt worden-damals war die Immobilien markt ein Verkaufer Markt mit Jahr für Jahr Grosse Gewinn Spanne an Verkauf. Alles vorbei bei Taffel Silber Verausert, Für Politische Grunde.


John in Germany. am 7.08.12 10:20

Saline am 6.08.12 20:30

ich nich

werner am 6.08.12 21:58

@heikos am 6.08.12 21:47

Nun, lassen Sie sich nicht nur auf eine Liste setzen - dranbleiben, nachhaken, nachfragen! Dann klappt das auch.... Wer darauf wartet, dass ihm ein Vermieter (und letztendlich sind die ja auch nichts anderes) eine Wohnung andient, sollte sich ein Zelt kaufen.... ;-)

Aber das mag regional wirklich unterschiedlich sein.

Picard42 am 6.08.12 21:53

Picard42 am 6.08.12 21:39

Das stimmt schon.

Genossenschaftswohnungen gibt es hier im Bonner Raum auch.

Aber die Warteschlangen erinnern irgendwie an Trabbi´s.

heikos am 6.08.12 21:47

@heikos am 6.08.12 21:38

Tja, "Reaktion" und "Redaktion" trennt halt nur ein "d".... ;-))

Picard42 am 6.08.12 21:40

Guten Abend!

Ich kann (leider nur den Leuten "im Pott" - wie es ansonsten im Land aussieht, weiß ich nicht) nur ans Herz legen, sich nach Wohnungen sog. "Genossenschaften" umzuschauen. Das sind (sicherlich nicht in tutti, aber die, die ich kenne) kleine, feine Gesellschaften, die guten Wohnraum zu akzeptablen Preisen anbieten.

Gruß,
Picard

Picard42 am 6.08.12 21:39

....und ich habe die schnelle Reaktion der Redaktion unterschätzt. :-(

heikos am 6.08.12 21:38

@Redaktion Aktuelle Stunde am 6.08.12 20:16

Sie unterschätzen die Kreativität Ihrer Blogger, werte Redaktion!

;-)

Picard42 am 6.08.12 21:07

@ Emma 06.8.12 19:57

Macht nix, ich hab´s ja gelesen ; - )

Saline am 6.08.12 20:30

Sehr geehrte Redaktion, danke für die Antwort.

Emma am 6.08.12 20:19

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Sehr geehrte Emma,

auch "angedeutet" akzeptieren wir im Aktuelle Stunde - Blog keine externen Links.

Redaktion Aktuelle Stunde am 6.08.12 20:16

Was hat dem werten Admin den nu nicht gefallen??? Es ging ja immer noch um bezahlbare Wohnungen woll?!?! Und wenn Vermieter immer mehr Auflagen bekommen vom Staat, zu modernisieren und sie legen die Kosten auf den Mieter um, ist das Sch*** ön blöd. Und in meinem gelöschten Beitrag wurde genau das erklärt. Und der Link war auch nur angedeutet. So.

Emma am 6.08.12 19:57

@ Emma 06.8.12 19:06

Sag ich doch, es sei denn, werner weiß es noch genauer ; - ))))

Saline am 6.08.12 19:26

@ Emma 06.8.12 17:20

Gehe ich richtig in der Annahme, das schon ein Heizkessel vorhanden war, der nun ausgetauscht werden musste ?
Dann kann der Vermieter keine Kosten auf die Mieter abwälzen.
Er hat keine Erneuerung in dem Sinn erbracht, dass vorher kein Heizkessel vorhanden war, nur dann wäre das umlegbar.
Das gleiche ist mit Fenster, die waren ja auch schon vorhanden und müssen wegen Materialverschleiß erneuert werden. Möglicherweise könnten aber statt
2 fach Verglasung nun 3 fach Verglasung erneuert werden, dann ist das Glas
eine Modernisierung und nur das kann auf den Mieter umgelegt werden.
Eigene Erfahrung, unsere Fenster wurden erneuert, nicht modernisiert,
keine Kosten für uns Mieter, dass gleiche bei unserer neuen Heizung.

Saline am 6.08.12 18:51

@ werner am 6.08.12 17:38

Meine Angaben bezogen sich auf die Zeit VOR meinem Einzug, als ich auf der Suche nach einer Wohnung war. Dass ein Vermieter im bestehenden Mietverhältnis nicht ständig fröhlich erhöhen darf, weiß ich. Ich hatte mir damals eine maximale Miet-Höchstgrenze gesetzt, darüber hinaus wollte ich ursprünglich nicht gehen. Weil sich das dann aber als mehr als schwierig erwies, hab ich mich zähneknirschend anders besonnen.

Emma am 6.08.12 18:25

Als ich die schöne Wohnung der Alleinerziehenden gesehen habe, musste ich sofort an einen Fall aus Köln denken. Dort konnte eine Alleinerziehende mit
zwei Kindern, 10 / 14, innerhalb von zwei Jahren 3 X umziehen, nachdem der 14 Jährige Türen eingetreten hatte. Wie die Frau das geschafft hat, trotzdem
jedes mal eine neue Wohnung zu bekommen, ist mir schleierhaft. Der Vater
des 14 Jährigen ist mir bekannt, der meinte nur, jetzt hat der Junge seinen
Schrank zerlegt, aber das Jugendamt will den Jungen nicht in Obhut nehmen,
( ADHS - Syndrom ), wenn er dann mal wieder die Wohnung schrottet, dann
gibt es vom Sozialamt eben wieder eine neue Wohnung. Ist vermutlich billiger
als die vernünftige Unterbringung des Jungen , obwohl die Mutter schon
einige Male versucht hat, Hilfe zu bekommen.


Saline am 6.08.12 17:41

Emma am 6.08.12 17:20

na emma, der preis der ihnen vorschwebt? seien sie doch froh, daß der preis nur unwesentlich über dem mietspiegel war.

anscheinend war es kein gutes viertel.

und nur zum verständnis. der mietspiegel ist für bestandsmieter wichtig. ein eigentümer kann die miete nicht über den mietspiegel erhöhen, zumindest nicht ohne viel ärger und aufwand.

werner am 6.08.12 17:38

@ Klaus L. Am 6.08.12 14:57

>>> Sollte ein Vermieter auf die Idee kommen einen überhöhten Mietzins zu fordern, für ein Objekt das nicht dem Standard entspricht, wird er auf seine Immobile sitzen bleiben.>>>

Nö wird er nicht. Doofe gibt es immer. Ich hatte mich vorher erkundigt, wie hoch der Mietspiegel für meine Stadt/Stadtteil ist und die Miete lag leicht drüber. Und um einiges drüber lag sie über dem, was ich mir persönlich als Miete gesetzt hatte. Da mir die Lage wichtig war und der Schnitt auch (damals war meine Tochter noch Mitbewohnerin und da es auf finanziellen Gründen nur auf eine 2-Zimmerwohnung hinauslief, mussten die Zimmer auch dementsprechend geschnitten sein), hab ich sie – zähneknirschend genommen. Zu dem Preis, der mir vorschwebte, hätte ich nur schwer was hier bekommen. Auch muss ein Vermieter einen begehbaren Boden verlegen, Flötepiepen auch. Dagegen hab ich nichts gesagt; ich weiß aus Erfahrung, dass viele Vermieter dann billigstes PVC verlegen. Meiner hätte mir wohl eher gesagt, ich müsse die Wohnung ja nicht nehmen so wie ich ihn heute einschätze. Selber die Balkonbepflanzung wird bemängelt. Mittlerweile hab ich die 1. Mieterhöhung hinter mir wegen des neuen Heizkessels, weitere werden folgen (Fenster, Dämmung etc). D.h. Irgendwann mach ich mich hier vom Acker. Bis ich Rente kriege, muss ich ein neues Domizil haben. Mein Traum wäre dann betreutes Wohnen etc, das kommt halt auf die Preise an.

Emma am 6.08.12 17:20

heikos am 6.08.12 15:56


Da hilft nur eins. Einziehen und im Nachhinein Rechte anmelden.

Klaus L. am 6.08.12 16:47

heikos am 6.08.12 15:56

So isses!!!!!!

deshalb habe ich nie an neunmalkluge junglehrerinnen oder andere socialarbeiter, die schon mit zollstock zur besichtigung kamen, vermietet.

gerade diese gruppe ist nach aussage anderer vermieter nicht gewillt, die normalen pflichten zu erfüllen (treppe putzen, auch nach kündigung und event. notwendige renovierungsarbeiten durchzuführen.)

werner am 6.08.12 16:08

Klaus L. am 6.08.12 14:57

Wenn ich den Vermieter aber auf den evtl überhöhten Mietzins hinweis, weil ein Detail nicht dem Standard entspricht, wird er mir diese Wohnung eben nicht "zumuten" wollen und mich zu besser ausgestatteten Häusern schicken.

Hinter mir werden nämlich einige weniger "Kleinliche" stehen, welche den Mietspiegel als das sehen, was er ist: Eine Empfehlung.

heikos am 6.08.12 15:56

Jede Stadt veröffentlich in regelmäßigen Abständen einen Mietenspiegel für nicht preisgebundenen Wohnraum. In diesem Mietenspiegel ist auch die Beschaffenheit der Wohnung geregelt. Küche, Bad, WC, Heizung und Isolierverglasung. Für Wohnungen die diese Beschaffenheit nicht aufweisen, ist ein Mietabzug vorzunehmen. Sollte ein Vermieter auf die Idee kommen einen überhöhten Mietzins zu fordern, für ein Objekt das nicht dem Standard entspricht, wird er auf seine Immobile sitzen bleiben.
Probleme bereiten dem Hausbesitzer allerdings Sorgen und zwar, die Überprüfung der Abwasseranlage und der erforderlichen Sanierung, die oft mals in die Tausende gehen. Aber keine Sorge, diese Kosten darf er nicht auf die Miete umlegen.

Im Gegensatz zu einer wärmedämmenden Maßnahme, die Kosten hierfür kann er dem Mieter anteilmäßig auf den Quadratmeterpreis aufschlagen. Das sind 11% der Gesamtkosten und können im Extremfall den QM-Preis um 1-2€ erhöhen. Und hier ist der Gesetzgeber gefordert.

Klaus L. am 6.08.12 14:57

In meiner Heimatstadt ganz oben im Norden, wo einige ihr Punkte gesammelt haben, wurden auch die Kasernen geschlossen. Aus der Kaserne Weiche wurde eine Gartenstadt.
Und in der Grenzland Kaserne wurden die Gebäude entkernt und umgebaut in Wohnungen. Es wurden neue Fenster eingebaut und Balkone vorgesetzt.

Aus dem ehemaligen Offizierskasino wurde ein kleines, schnuckeliges Pflegeheim. Ganz toll ausgebaut. Meine Mutter ist jetzt dort.

Die Panzerhallen etc. wurden abgerissen und auf dem Gelände wurden Wohnungen für Betreutes Wohnen und Einfamilienhäuser gebaut.

Und die Wohnungen sind alle vermietet. Ebenso die Wohnungen für Betreutes Wohnen.

Auf dem Gelände wurden auch kleine Firmen angesiedelt und Supermärkte.

Es geht, man muß nur wollen.

Doris65 am 6.08.12 14:23

Hi.
Danke.

Es sind Viele Gut Erhaltene Gebäude in JHQ, Meistens Einfamilien Häuser.
Frag Stadt Mönchengladbach was die damit vor haben. Oder Das Bundes Vermögens amt.

Auch Heute Flirten Sogenannte Investoren mit Die Verantwortlichen Überall.
Um auszuloten wo die beste verdienst Möglichkeiten Gibt.

Ich Verachte alle die sich Verreichern wollen von Das Elland andere.

Schone tag Wunsche ich.

John.

John in Germany am 6.08.12 14:07

@ John in Germany am 6.08.12 11:03

>>>Viele Kasernen werden im NRW Geschlossen, die haben eine volle Infrastruktur, und werden ideal für Sozial Bedürftige.>>>

Hallo John, schön Sie mal wieder zu lesen :-)

Ich stell mir was Schöneres vor, als in einer ehemaligen Kaserne zu leben. Irgendwie fallen mir dazu nur die DDR-Plattenbauten ein oder - noch schlimmer - Prora auf Rügen. Das Grauen pur. So viele Menschen auf einen Raum, da sind Konflikte vorprogrammiert. Richtig von innen kenne ich auch nur die Blücherkaserne in Hemer. Und die hat den "Charme" eines Gefängnisses für mich gehabt.

Emma am 6.08.12 11:54

John in Germany am 6.08.12 11:03

Ich habe des öfteren diese Grotten gesehen.
Auch von innen. - Sollten die "Behausungen" doch mal verkauft werden oder weiter bewohnt werden, so macht sich ein Untergrund-Gutachten (Bergbau, Wasserhaltung) notwendig.

Nur um etwas zu schreiben,
kommt da was von HOFFNUNG und BESINNUNG.
Scheiße ist so ein Getippe.


Mal noch was anderes;
Ich kann mich des Gedanken nicht erwehren, dass hier Sozial-Wohnungen krampfhaft aus dem Boden gestapft werden sollen/müssen, nur um den Leuten ein billiges Dach an zu bieten.
Kommt niemand auch nur einmal auf die Idee, im Osten - hier sind auch nicht alle Wohneinheiten schlecht - den Soli mal so zu verwenden, dass auch Praktikums- und Arbeitsplätze entstehen können?
Nur um die Industriealisierung flächiger zu machen??!

Stoer-De-Baecker am 6.08.12 11:30

@John in Germany am 6.08.12 11:03

Hi, John,

schön, mal wieder von Ihnen zu hören. Der Gedanke, Kasernen (auch die der Bundeswehr) zu Kleinwohnungen umzufunktionieren ist gut, wird aber am Willen der Alteigentümer scheitern. ;-((

Das sind oft weitläufige Gelände und die kann man doch dann als "Neubaugebiete" viel gewinnbringener veräußern.

Bleiben Sie gesund
wünscht

anita 68 am 6.08.12 11:20

Hallo John,

schön Sie wieder einmal zu lesen.

Ja diese tollen Investoren die haben was. Ich finde da wird verantwortungslos verkauft und nicht geschaut an wen und wie auch immer. Die machen viel kaputt, nicht nur auf dem Wohnungsmarkt. Und wer das von sich weist, sieht nicht richtig. Da wird man zornig wenn man sieht was läuft und wofür auf einmal alles Geld da ist, während es woanders fehlt. Und was dann nach gewissen Abläufen geschieht.

Man kann immer wieder nur das beste hoffen und auf Besinnung.

Ich finde jeder Mensch hat ein Recht auf eine anständige Wohnung, eine anständige Arbeit und ein anständiges Leben. Aber da scheinen andere anderer Auffassung zu sein, eine Auffassung, die einem teils die Sprache verschlägt.

LG Ihnen.

Gertrud am 6.08.12 11:17

Gutten Tag.
Habe immer brav Gelesen. und meine Finger weg von die Tasten Gehalten. Aber Jetzt.

Im Heinsberg sind Häuser als Gefährlich Eingestuft, und die Ganze Bewohner mussten Raus.........Jetzt sind die auf einmal nicht eine Gefahr für die Bewohner, und werden Renoviert und ich glaube verkauft. Ich hoffe Das die keine Käufer Finden:

Arbeitslose und H2-4er werden zu Bettler Degradiert, USW Bettler für eine Bleibe. Viele Kasernen werden im NRW Geschlossen, die haben eine volle Infrastruktur, und werden ideal für Sozial Bedürftige. Meisten haben Zentrale Heizung für das Komplette Arial. JHQ Rheindahlen ist eine Komplette Stadt, und wird nie eine Gehto, und es gibt Unterkunft für Tausende von Familien.
Besser als billig verkaufen an eine Investor das nur seiner Eigene Tasche im Kopf hat.

Nür eine gedanken.
Wünsche eine Schone tag.


John in Germany am 6.08.12 11:03

@ Meckerpott am 5.08.12 21:20

In dünn besiedelten Gebieten ist akuter Fachkräftemangel.
Auch eine Friseurin wird dort Arbeit finden.

JAN am 5.08.12 22:01

JAN am 6.08.12 10:39

Jetzt hat mich die Zeichenbegrenzung geärgert ;-)...

Als Mieter kann ich vor fiesen Nachbarn zur Not flüchten, als Wohnungseigentümer nicht so leicht.

Emma am 6.08.12 10:01

@ heikos am 5.08.12 22:11

>>> Angst vor Jobverlust sollte nicht so sehr in den Vordergrund gestellt werden.>>>

Angst vor Jobverlust war auch nicht gemeint. Niemand bleibt heute mehr 40-50 Jahre in einer Firma, man verändert sich oder der Job verändert sich. Ohne Wohnungseigentum ist man aber flexibler und kann leichter auch woanders hinziehen. Mit Wohnungseigentum ist man gebunden. So leicht verkaufen lässt sich eine eigene Immobilie auch nicht unbedingt und man hat sein Herz ja auch dran gehängt, wenn man viel Arbeit und Geld reingesteckt hat. Die Kinder gehen irgendwann, weshalb man meistens baut, irgendwann wird die Umlage zu anstrengend, im Alter verkaufen viele zumindest ihr Haus.

Mit einer Eigentumswohnung sieht das etwas anders aus. Damit hab ich auch schon spekuliert. Wenn ich überlege, wieviel Geld ich bzw ein Ex und ich im Laufe unseres Lebens irgendwelchen Vermietern in den Rachen geschoben haben, wurmt mich das schon. Aber als Mieter kann ich vor fiesen Nachbarn flüch

Emma am 6.08.12 10:00

M.E. gab es Wohnraumprobleme schon immer.
Teure Wohnungen gab es immer leichter zu erhalten, zu jeder Zeit früher wie heute. Und daß jeder mit einem hohen Einkommen in einer preiswerten Wohnung wohnt geht halt nun mal auch nicht. Gab und gibt es aber auch.Was ich schlimm finde ist, daß der soziale - sprich öffentliche Wohnungsbau - aus finanziellen Gründen oder anderen auch vielleicht einfach so verramscht wurde an Investoren, daß die Miete wichtiger ist, als daß Menschen anständig wohnen. Und die Einstellung zu vielem, die sich doch sehr gewandelt hat. Hier war übrigens der soziale Wohnungsbau nie der preiswerteste, im Gegenteil. Vom Amt zugewiesene Wohnungen waren oft die teuersten und nicht umsonst ist das Amt als Mietzahler wohl sehr beliebt. Es liegt vieles auch da im Argen, leider. Und mich wundert, daß die Städte so einfach an diese W-Unternehmen zahlen ohne zu fordern, während die Wohnungen vernachlässigt werden auf Kosten der Mieter.

Gertrud am 6.08.12 9:55

Hallo Elisabetta Krawallowska

In die Zeitung gucken nützt auch nicht viel, da sind zwar keine Maklergebühren drauf, aber entweder sind es nur Löcher für einen im Grunde zu hohen Preis oder vernünftigen Wohnungen sind so teuer, dass man sie sich nicht Leisten kann.
Da ich knapp über der Sozialgrenze liege, bekomme ich wohl keine Sozialwohnung; aber auch ich brauche eine Bezahlbare.

Und jetzt zu dem Thema von HPS
Sie haben recht, bezahlbare Wohungen werden oftmals durch horende Maklergebühren zu Luxusobjekten.
Aber genauso schlimm ist die Sitte, Wohnungen zu sanieren und dann als Eigentumswohnungen zu verkaufen. Welcher kleine Mann oder HartzIV-Empgfänger kann sich solche Wohnungen leisten?

Conny am 6.08.12 8:52

Kleiner Nachtrag: Ich kenne 2 Leute, die Vollzeit arbeiten, sich aber keine ganzen Wohnungen leisten können. Eine wohnt zur Untermiete, die andere in einer WG. Nur mal so, das gibt's auch.

Im Übrigen guten Morgen.

Meckerpott am 5.08.12 22:13

>>Seine Arbeit. Heute ist man nicht mehr 50 Jahre in der gleichen Firma sondern muss flexibel sein. Und der Supergau ist, wenn die eigene Firma dann wegzieht und man plötzlich stundenlang pendeln darf.>>

Emma am 5.08.12 21:54

Wenn ich nur auf Sicherheit gepolt bin, ist das eine schlechte Basis.

Meine längste Verweildauer bei einer Firma waren 10 Jahre und das nur, weil ich mit 50 etwas zurückhaltender wurde.

Angst vor Jobverlust sollte nicht so sehr in den Vordergrund gestellt werden.
Dann kann mir ja auch Angst vor einem Unfall mit Querschnittslähmung das ganze Leben versauern.

heikos am 5.08.12 22:11

In meiner Studentenzeit fand ich die Buden am besten, in denen man nicht extra vom Schreibtisch aufstehen musste, um in den Kühlschrank zu greifen.

HB

HB am 5.08.12 22:03

@Meckerpott am 5.08.12 21:56

Öhmm, also Kinder/Ehegatten - insbesondere letzteres - macht aber auch eine deutlich bessere Steuerklasse... und damit etwas mehr Luft bei der Auswahl, oder?

@Emma am 5.08.12 21:54

Völlig korrekt, Emma! Und das ist die Crux...

Picard42 am 5.08.12 22:02

Anke am 5.08.12 21:47

Da kann ich noch was drauflegen.

Als meine Frau noch ein Kind war, haben die zeitweise mit 8! Personen auf 65 qm gelebt.

Den Erzählungen zu entnehmen, war das trotzdem eine schöne Zeit.

Gute Nacht @all

heikos am 5.08.12 21:59

@ Picard42 am 5.08.12 21:39

>>>Interessant finde ich übrigens den Aspekt "Wohnklo irgendwo im Nirgendwo" >>>

Sehr viele kleine Wohnungen haben heute Wohnzimmer und Küche in einem, "sehr hübsch" könnte ich mir vorstellen. Zumindest ich als Küchenfan hätte dann ein Problem. Ein bisschen wohlfühlen sollte man sich ja schon in einer Wohnung...


Emma am 5.08.12 21:58

Picard42 am 5.08.12 21:50

Ich sach ma so, man kam sich näher, was ja grundsätzlich nicht unerwünscht war. ;-)

Gezz aber gute Nacht. :-)

Anke am 5.08.12 21:58

@Frank am 5.08.12 21:53

Prost!

Picard42 am 5.08.12 21:57

>>>Ich sehe das Hauptproblem in der immer steigenden Zahl an Single-Haushalten.
Natürlich will auch der/die Single eine schicke Wohnung von mindestens 90 qm in guter Lage mit kompletter Infrastruktur.
heikos am 5.08.12 21:34

Das sehe ich nicht so. Ich persönlich wäre (solange single) mit einer 1-Zimmer-Wohnung wie damals im Studentenwohnheim zufrieden: 16qm mit Kochnische und Bad ohne Fenster. Angeboten wurden mir aber nur erheblich größere und teurere Wohnungen, obwohl ich lieber was Kleines Billiges genommen hätte. (Allerdings tatsächlich nicht da, wo die Drogenhändler ihre Kampfhunde trainieren, soviel Anspruch hab ich.)
Das Problem mit den Singles ist doch wohl eher: Sie haben mehr Geld (weil noch nix vom Einkommen für Kind/Ehegatten draufgeht) und sind bei Vermietern beliebter (weil Kinder Krach machen), also konkurrieren sie mit Familien um Wohnungen, die man als Single eigentlich nicht braucht.

Meckerpott am 5.08.12 21:56

@ heikos am 5.08.12 21:47

>>>Was hindert eigentlich einen Durchschnittsverdiener daran, eine ETW oder ein kleines Haus zu kaufen?>>>

Seine Arbeit. Heute ist man nicht mehr 50 Jahre in der gleichen Firma sondern muss flexibel sein. Und der Supergau ist, wenn die eigene Firma dann wegzieht und man plötzlich stundenlang pendeln darf.

Emma am 5.08.12 21:54

@Meckerpott am 5.08.12 21:41

Mit China sollten wir beim besten Willen keine Vergleiche ziehen - die inzwischen durchaus existierende Mittelschicht steht in den typischen Metropolen vor exakt dem gleichen Problem wie wir hier.

Gruß,
Picard

Picard42 am 5.08.12 21:54

Der Wohnungsbau ohne Spekulanten

Die Dramaturgie der Fakten zeigt, dass die neoliberale Politik auch auf dem Sektor des Wohnungsbaus auf selbstregulierende Kräfte des Marktes setzt. Dabei sind die Initiativen der Verbände der Planer und der Bau- und Wohn-ungswirtschaft bekannt. Es gehört zur Pflichtaufgabe einer modernen Gesell- schaft die richtigen Impulse für ein zeitgemäßes Wohnen zu geben. Es ist in NRW kein Geheimnis - man kann sich den Zustand der Häuser in Großstädten schnell erlaufen - , dass viele Menschen katastrophal und trotzdem teuer wohnen. Dazu kommen noch regionale Engpässe, welche die Zustände noch verschlimmern. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage gilt hier nicht mehr. Vielmehr werden diese Zustände zur Spielwiese für Spekulanten. Es kommt daher darauf an, den Wohnungsbau stärker politisch zu thematisieren und als Motor für die Binnenkonjunktur einzusetzen. Gefragt sind neue Förder-programme - keine 518 Millionen Euro - im Volumen von 100 Milliarden Euro.

Frank am 5.08.12 21:53

@Anke am 5.08.12 21:47

Moin!

Ebenfalls einen schönen Abend noch - schade, es wird hier ja gerade interessant....

14m² passt aber ein Spind und zwei Betten rein - oder habe ich '86 gepennt? ;-)

LG

Picard42 am 5.08.12 21:50

Was hindert eigentlich einen Durchschnittsverdiener daran, eine ETW oder ein kleines Haus zu kaufen?

Warum 30 oder 40 Jahre Miete bezahlen, wenn selbst bei Vollfinanzierung am Ende Eigentum da steht?

heikos am 5.08.12 21:50

Picard42 am 5.08.12 21:39

Moin zurück!

Ich bin mit 6 Personen auf 80qm groß geworden und meine erste Bude hatte 14 qm (Einraumwohnung). Irgendwie ging es, aber lustig war das nicht immer.

Bevor uns der Admin die Tür zumacht, wünsche ich schon mal einen schönen Abend @all. :-)

Anke am 5.08.12 21:47

Da schon der Vergleich mit der Schweiz gebracht wurde: Kennt sich jemand hier mit China aus? (Picard?)
Fernsehen und Zeitschriften erwecken bei mir den Eindruck, dass ein gut qualifizierter Angestellter (sagen wir mal, eine TV-Moderatorin) in China etwa ein Zehntel von dem verdient, was es für den gleichen Job hier gibt. Trotzdem reicht das für Eigenheim oder Eigentumswohnung, Auto und ab und zu eine Auslandsreise - heißt es.
Es wird immer betont, dass wir im internationalen Vergleich hohe Löhne haben, aber wie sieht es mit den Lebenshaltungskosten aus?
Mehr billiger Wohnraum könnte doch auch heißen, dass die Löhne (und H4) nicht steigen müssten, weil die Lebenshaltungskosten sinken würden, bei gleichbleibendem Komfort.

Meckerpott am 5.08.12 21:41

heikos am 5.08.12 21:34

und die wohnung sollte bei einzug natürlich frisch renoviert sein, wei man/frau keine zeit hatte.

dann beim auszug natürlich keine lust und auch keinen anreiz (gesetze) mehr.

werner am 5.08.12 21:39

@Anke am 5.08.12 21:21

Moin!

Ist es aber nicht so, dass Wohnungen, die für unsere Vorväter und -mütter noch locker für eine ganze Familie gereicht haben (jaja, nach dem Krieg, ich weiß) heute selbst Singles zu "klein" sind? Meine erste Bude hatte 44m² - klassisch zwei Räume zum Wohnen/Kochen und zum Schlafen. Ist das üppig? Ist das klein?

Interessant finde ich übrigens den Aspekt "Wohnklo irgendwo im Nirgendwo" - oder besser noch "ich will nicht in einem Ghetto wohnen" (Asi-Viertel wäre jetzt wohl selbst für den geduldigsten Admin zu direkt): da stellt sich mir immer die Frage, ob wir nicht eher ein Problem mit den Leuten in den verfügbaren Wohnungen haben als mit den Wohnungen selbst...

Gruß,
Picard

Picard42 am 5.08.12 21:39

Anke, 21:21
sehr treffend!
wenn ich mich nicht ganz fürchterlich irre, habe ich vor einiger zeit eine meldung in den nachrichten gehört, derzufolge die grünen in NRW ( kein wunder bei deren klientel ), im rahmen der sparmaßnahmen, für einen rückbau des sozialen wohnungsbaus plädierten.

frillnix am 5.08.12 21:37

Picard42 am 5.08.12 21:24

Ich sehe das Hauptproblem in der immer steigenden Zahl an Single-Haushalten.
Natürlich will auch der/die Single eine schicke Wohnung von mindestens 90 qm in guter Lage mit kompletter Infrastruktur.
Selbstredend für "günstiges" Geld.

Das muss in die Hose gehen.

Verschärfend kommt noch der Dämm- und sonstige Modernisierungswahn und die erheblichen Rechtebeschränkungen der Vermieter hinzu.

heikos am 5.08.12 21:34

Uns hat man nach der Wende erzählt das das Angebot und Nachfrage den
Preis(hier Miete bestimmt).Innerhalb weniger jahre haben sich die Mieten
und auch die Nebenkosten verzehntfacht.Noch Fragen?

gurkenknif am 5.08.12 21:27

@heikos am 5.08.12 21:11

Vor 30 Jahren gab es aber doch noch ganz andere Visionen: ein Häuschen im Grünen für jeden, ÖPNV in die letzte Ecke (natürlich irgendein superduper automatisches Kabinen-Dingens), voll funktionsfähige Unterzentren mit allen Angeboten für die Bevölkerung usw. usf.

Wieviele städteplanerischen Konzepte sind eigentlich daran gescheitert, dass da immer die "falschen Leute" eingezogen sind?

Picard42 am 5.08.12 21:24

Moin zusammen,

Picard42 am 5.08.12 21:01

Fr. Vogel hat doch in ihrem Text auch die Durchschnittsverdiener erwähnt, denen die Miete das Einkommen immer mehr schmälert. Um wieviel mehr muss es dann schwierig werden für Leute, die keine Pusefratze an finanziellem Polster haben?
Ich finde es auch nicht soo hilfreich, Geringverdiener und Menschen in der Grundsicherung wie eine homogene Masse zu betrachten und einen einzigen Grund (überzogenes Anspruchsdenken) auszumachen für deren Wohnungsproblem. Sorry, aber so liest sich jedenfalls Ihr Beitrag für mich.

Sozialwohnungen werden immer weniger, das ist nun mal Fakt. Ich finde es auch nicht überzogen anspruchsvoll, wenn man seine Kinder nicht in einem Wohnklo irgendwo im Nirgendwo großziehen möchte.

Nur ein kleiner zarter Hinweis Richtung WDR: Knappheit an bezahlbaren Wohnungen gibt es nicht nur in direkter Nähe von Rhein und Ruhr. Ach, was red ich denn schon wieder gegen den Wind... ;-(

Anke am 5.08.12 21:21

>>>Wenn behauptet wird, bezahlbarer Wohnraum sei knapp, so ist dieses eine glatte Lüge.
Deutschlandweit, findet günstiger Wohnraum
leider auch keine Mieter!
Dieser bezahlbare Wohnraum befindet sich zwar nicht in den Sahnestücken der Republik, sondern in der Einöde.
JAN am 5.08.12 20:43

Das mag zwar sein, nur nützt es der Friseurin in Essen wenig, dass man in kleinen Orten im Erzgebirge günstig wohnen kann.

Ich möchte da auch den Beitrag kritisieren. Man hätte nicht gerade die H4-Empfängerin mit der 70qm-Wohnung in guter Lage zeigen sollen. Ich habe selber Sozialwohnungen gesehen, deren Mieter ich beneidet habe, weil ich mir so große, schöne Wohnungen in guter Lage nicht leisten konnte und für etwas Kleineres, Abgelegeneres auf dem freien Markt mehr zahlen musste. Das ändert aber nichts an dem Problem, dass man, wenn man Vollzeit arbeitet, in erreichbarer Nähe zum Arbeitsplatz bezahlbaren Wohnraum braucht. Die Wohnung des arbeitenden Pärchens wäre zum Vergleich interessant gewesen.

Meckerpott am 5.08.12 21:20

>>Wir wissen doch das Politik auf Themen wie dieses erst nach intensiver Bericht-
erstattung reagiert.>>

andreas winkler am 5.08.12 20:57

Da hätte sie aber schon vor 30 Jahren reagieren können und sollen.

Genug Demografen und Städteplaner haben sich schon den Mund fusselig geredet und diese Entwicklung vorausgesagt.
Abgesehen von den tausenden Wohnungssuchenden.

"Die Politik" dürfte also nicht wirklich überrascht von dem Problem sein.

heikos am 5.08.12 21:11

>>>Viele Städte haben sich eigene Siedlungen von Heuschrecken abkaufen lassen. Mieterbund und Sozialverbände warnten schon vor Jahren vor der jetzigen Situation.
Das jetzige Problem ist hausgemacht und politisch gewollt.
MeineEine am 5.08.12 17:39

Recht haben Sie. Das war schon bei dieser großen Privatisierungs-Manie vor Jahren abzusehen. Die Städte haben Tafelsilber verkauft (Grund und Boden ist Tafelsilber, selbst wenn ein schäbiger Altbau drauf steht) und zahlen Wohngeld jetzt an Privatfirmen, statt an die eigene Wohnungsbaugesellschaft. Grottendämlich.

Und Sie haben auch Recht bei der Verkehrsanbindung. Wer egal wo wohnen kann (Stadtrand, Dorf außerhalb) hat's noch etwas leichter; wer ÖPNV braucht und das vielleicht noch zu Zeiten wo wenig fährt (zB nachts um 1:30 aus dem Restaurant weg, wenn man kellnert oder kocht), hat es nochmal schwerer. An behindertengerecht möchte ich gar nicht denken.

Meckerpott am 5.08.12 21:05

@JAN am 5.08.12 20:43

Danke für den Beitrag, JAN!

Ich denke auch, dass es vielfach am Anspruch scheitert: für "ich hab kein Geld, will aber 70m², gut geschnitten, Bad mit Fenster, Balkon oder Terrasse, City-nah, aber im Grünen" (und "das Amt" soll das gefälligst bezahlen) werden die Optionen echt dünn....

Allerdings: wie ich bereits erwähnte gehen an vielen Stellen auch für "Normalverdiener" die Mieten durch die Decke - und das halte ich dann wirklich für problematisch.

Gruß,
Picard

Picard42 am 5.08.12 21:01

Gähn!!!!!!!!!

Wenn die Autorin des Ausgangsartikels ihren Job vernünftig gemacht hätte,
wäre das Thema vor 2-3 Jahren aktuell gewesen,aber doch nicht mehr heute.
Die kleineren Großstädte in NRW kennen die Auswirkungen schon lange.
Aber die Redaktion der Aktuellen Stunde hat sich bisher geweigert dies
reginnale Randthema zu senden.
Städte wie Münster ( 3.teuerste Stadt in NRW ) hat di3es Problem schon lange
nach die CDU-Landesregierung die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft
verschleudert hat.
Wir wissen doch das Politik auf Themen wie dieses erst nach intensiver Bericht-
erstattung reagiert.Vielleicht wären die Probleme in Köln oder Düsseldorf
heute kleiner wenn die Gesetzgebung reagiert hätte.
Ich finde es ziemlich grausam wenn Menschen mit Berufen wie Arzthelferin
oder Pfleger(in) in Grossstädten kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden.
Was sollen die erst machen die noch weniger haben.Nur solange solche
Menschen in kleinen Großstädten leben kein Interesse der Gesellschaft (hier WDR

andreas winkler am 5.08.12 20:57

Werner,
es ist nicht das Problem das ich zu Faul bin, nein es fehlt mir an der Zeit da auf Golfplätzen jetzt Hochsaison ist und ich morgens um kurz vor sechs Uhr aus dem Haus gehe und dann abends erst um kurz vor neunzehn Uhr nach Hause komme, zudem alle vierzehn Tage Wochenenddienst habe. Da nehme ich mir dann leber eine Maklerin, mit der ich dann die Besichtigungstermine so legen kann wie ich Zeit habe.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 5.08.12 20:54

@HPS 64 am 5.08.12 20:30

Deshalb muß hier die Politik dringendst Abhilfe schaffen, damit Wohnungen wieder bezahlbar werden.

Hätte die Politik (CDU/CSU-FDP-SPD-Grüne) nicht dafür gesorgt, dass wir ein Land mit Niedrigst- und Hungerlöhnen sowie mit Tafeln werden, würden wir diese Probleme gar nicht haben.

Ano-Nym1984 am 5.08.12 20:45

@Ano-Nym1984 am 5.08.12 20:37

Dann muss ich Ihnen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen D und CH ja nicht näher erläutern....

Picard42 am 5.08.12 20:44

Auch diesem Thema werde ich mich nicht entziehen können!
Dem Sommerloch sei Dank!

Wenn behauptet wird, bezahlbarer Wohnraum sei knapp, so ist dieses eine glatte Lüge.
Deutschlandweit, findet günstiger Wohnraum
leider auch keine Mieter!
Dieser bezahlbare Wohnraum befindet sich zwar nicht in den Sahnestücken der Republik, sondern in der Einöde.

Mitte der 70iger Jahre habe ich in München gelebt. Zentrum, na klar! In der Lindwurmstraße, in der Nähe der Theresienwiese. 1-Zimmer-Appartement, 34 qm, Dusche/Kochnische – Kaltmiete: 615,00 DM, plus Nebenkosten 130,00 DM. Ich wurde auch nicht danach gefragt, ob ich dies überhaupt auch bezahlen könnte. Ich konnte, da ich mich mit zwei Nebenjobs, neben meiner Schule, über Wasser hielt. Freunde von mir hatten eine 2 ½ Raum-Wohnung über einer Werkstatt im Hinterhof und zahlten dafür gut 1.000,00 DM Kaltmiete und wie üblich, mit Ofenheizung. Oh Wunder! Damals hatte sich keiner beklagt. Und auch hier standen Wohnungssuchende Schlange, sobald eine Wohnung frei war.
Der Markt diktierte schon damals den Preis!

JAN am 5.08.12 20:43

HPS 64 am 5.08.12 20:30

dann such doch die wohnung ohne makler. sparste erstens 2 monatsmieten und zweitens sind vermieter von maklern eh nicht so begeistert.

musste dich natürlich mehr kümmern. das sich bewegen scheint in diesem land das problem zu sein.

der staat soll es richten, mit dem geld der reichen.

sind die reichen die vermieter, techniker, angestellten und facharbeiter?

werner am 5.08.12 20:42

@Picard42 am 5.08.12 20:26

Gleich mehrfach falsch. Erstens kenne ich die Schweiz tatsächlich. Zweitens lebt und arbeitet dort eine gute Freundin (Deutsche) von mir. Sowie ein ehemaliger Kollege (Schweizer), der dort einer von vier geschäftsführenden Gesellschaftern eines in Familienbesitz befindlichen mittelständischen Industrieunternehmens (100 Beschäftigte) ist.

Ano-Nym1984 am 5.08.12 20:37

auch flasche pivo nicht unbedingt erfreulich für hauswirt.

Elisabetta Krawallowska am 5.08.12 20:07

Ach werner und schon wieder einem Untermieter aus der großfamilie zu
Wort kommen lassen.Vieviel Zimmer hat deine wohnung um all diese unter-
zubringen und warum dürfen diese alle deinen computer kostenlos mit-
benutzen?
Beteiligen die sich auch alle solidarisch an den Miet,-Nebenkosten?
Mal sehen wer sich als nächstes von deiner Verwand,-Bekanntschaft zu
Wort meldet..,wir sind gespannt.

gurkenknif am 5.08.12 20:37

Ich versuche seit ca. einem Monat für mich, meine Freundin und deren Kindern ( 6 und 10 Jahre) eine 4 Zimmer Wohnung hier in meinem Heimatort und in den benachbarten Gemeinden zu finden die zentral gelegen ist (da meine Freundin keinen Führerschein besitzt und die Mädchen zumindest mit dem Bus zur Schule fahren können) zu finden, selbst hier auf dem Land ist das nicht so einfach, da die günstigen Wohnungen in den sozialen Brennpunkten liegen und dort die Kinder nicht aufwachsen sollen. Ich habe jetzt wieder die Maklerin meines Vertrauens eingeschaltet und wir haben eine schöne Wohnung gefunden, die bezahlbar ist und die zentral, ländlich und trotzdem nah an der Autobahnauffahrt liegt liegt. Aber das Manko ist die Maklergebühr, die bei über 1000 € liegt, ich weiß auch das sich viele Menschen eine Maklergebühr, geschweigedenn eine vernünftige Wohnung die bezahlbar ist leisten können. Deshalb muß hier die Politik dringenst Abhilfe schaffen, damit Wohnungen wieder bezahlbar wird.

HPS 64 am 5.08.12 20:30

@Ano-Nym1984 am 5.08.12 18:39

"(...) in der Schweiz, die den Leuten aber nicht weh tun, weil alle gut bis sehr gut verdienen,(...)"

Kann es sein, dass Sie noch nie in der Schweiz waren? Aber dafür gibt es ja Leute wie Flassbeck, die ihre Schäfchen lange im Trockenen haben und denen man daher alles glauben darf....

Picard42 am 5.08.12 20:26

Picard42 am 5.08.12 20:08

dieses völlig respektlose """ausnahmsweise mal"" würde ich an deiner stelle aber gans,gans schnell streichen.

werner am 5.08.12 20:24

@ Picard42 am 5.08.12 20:08

>>>Schade, statt das Thema sachlich zu beleuchten (bei den derzeitigen Mieten und Nebenkosten kommt nämlich auch ein ganz normaler Verdiener ins Schleudern), reduzieren wir es wieder auf "Geringverdiener und Hartz IV-Bezieher" - als wenn diese der Nabel der Gesellschaft wären...>>>

Als ganz normaler Verdiener haben Sie es aber leichter, eine Wohnung zu bekommen. Nicht jeder Vermieter vermietet an Hartz-IV-Empfänger.
Und gerade Hartz-IV-Empfängern werden Auflagen noch und nöcher gemacht, dann muss aber auch Wohnraum zu dem Preis vorhanden sein und das möglichst nicht in Form einer billigen verschimmelten Kaschemme, wo sich die Ratten 'Gute Nacht' sagen.

Und tüss, Seniorenfernsehen auf NDR wartet... ;-)


Emma am 5.08.12 20:19

Guten Abend!

Schade, statt das Thema sachlich zu beleuchten (bei den derzeitigen Mieten und Nebenkosten kommt nämlich auch ein ganz normaler Verdiener ins Schleudern), reduzieren wir es wieder auf "Geringverdiener und Hartz IV-Bezieher" - als wenn diese der Nabel der Gesellschaft wären...

Fakt ist: ich möchte kein Vermieter sein, der sich (da hat unser werner ausnahmsweise mal Recht!) ständig steigenden Kosten und Auflagen gegenüber sieht und gleichzeitig eine Bagage an Mietern zu betüddeln hat, die nur am Nörgeln sind.

Weiterhin Fakt: selbstverständlich gibt es akzeptablen Wohnraum in der Größenordnung, die Emma genannt hatte (rd. 250€) - nicht überall, aber es gibt ihn! Und @MeineEine: wo Sie Ihre 189€ herhaben, weiß ich nicht.

Gruß,
Picard

Picard42 am 5.08.12 20:08

Conny am 5.08.12 19:51

du dann vielleicht samstag zeitung kaufen, lesen und mit vermieter termin machen.

du nicht kommen, wie gerne junglehrerinnen mit eistüte in hand.

auch flasche pivo nicht unbedingt erfreulich für hauswirt.

Elisabetta Krawallowska am 5.08.12 20:07

@ Conny am 5.08.12 19:51

>>>Schon einige male wurde hier *Immoscout24* erwähnt, aber leider nützt mir dieser Suchdienst überhaupt nichts, weil dort die meisten Wohnungen mit einer horenden Maklergebühr versehen sind.>>>

Immobilienscout ist aber nur eine von verschiedenen Möglichkeiten, nach einer Wohnung zu suchen. Es gibt mittlerweile vermutlich in jedem kleinen Kaff kostenlose Postwurf-Zeitungen, die auch Wohnungsanzeigen beinhalten. Normalerweise kann man die auch online einsehen wie zB bei lokalkompass (kompletten Link kann man hier nicht angeben, sonst wirds gelöscht).


Emma am 5.08.12 20:06

Wenn man einmal (z.B. aus Geringverdiener) in einem Mietskasernengetto wohnt, hat man kaum eine Chance eine bezahlbare Wohnung in einem anderen Stadtteil zu bekommen; auch wenn man sich verkleinern möchte, weil sich die Lebenssituation verändert hat.
Schon einige male wurde hier *Immoscout24* erwähnt, aber leider nützt mir dieser Suchdienst überhaupt nichts, weil dort die meisten Wohnungen mit einer horenden Maklergebühr versehen sind.

Nicht nur das die Sozialw. immer weniger werden; z.T. wir in den Mietsk. keine geringe Miete verlangt, es werden auch notwendige Sanierungennur sehr schleppend mit wiederwillen übernommen.
Sind Leute, die das Pech hatten, aus verschiedenen Gründen, wenig Geld zu haben; so wenig Wert, sie in dringend Sanierungsbedürftigen Verschlägen, mit horender Miete zu sperren?

Conny am 5.08.12 19:51

Es muss sich niemand wundern über die weniger werdenden Sozialwohnungen, da z.B. die staatliche NRW-Bank in Düsseldorf die Finanzierungen sehr zurückhaltend genehmigt, einer Kundin wurde trotz guter Bonität die Finanzierung wegen zu geringer Einkünfte verweigert, nun finanziert sie frei komplett über eine Sparkasse und kann dann aber auch frei teurer vermieten. Da müssen sich die Politiker und Journalisten einfach mal sachkundig machen, zumal die NRW-Bank mitteilt, sie müsse nicht die Krieterien öffentlich machen, nach denen sie die Bonität der Bauwilligen beurteilt.- Transparenz sieht anders aus, - vernünftige Wohnungspolitik auch!!

Gerd am 5.08.12 19:43

@Müller am 5.08.12 19:30

Entschuldigung, habe ich das jetzt richtig verstanden. Glauben Sie wirklich mit jetzt noch 4 Kindern Anspruch auf ein eigenes Haus zu haben? Kann doch wohl nicht wahr sein. Wenn ich richtig informiert bin, haben Sie auf mehr als 100qm Wohnfläche Anspruch. Das ist schon ganz ordentlich. Und 4 Kinder lassen sich doch wohl auf 2 Kinderzimmer verteilen, oder?

Ich unterstelle Ihnen nicht, selbst verschuldet auf Hilfe angewiesen zu sein, aber ein bisschen weniger Anspruchsdenken wäre vielleicht angebracht.

Gruß

anita 68 am 5.08.12 19:41

Die Zeiten in denen die Schaffung von Wohnraum eine öffentliche Aufgabe war, ist lange vorbei. Die damals vorhandenen Sozialwohnungen waren auch schwierig zu bekommen. Auf der einen Seite bestanden Zugangsbeschränkungen und auf der anderen Seite durften Kostenmieten genommen werden. Die waren aber für Geringverdiener, die die Zulassung für derartige Wohnungen bekamen, nicht immer bezahlbar. Wenn jetzt Wohnungen saniert werden, dann ist das in vielen Fällen auch nötig gewesen. Dass die Mieten angehoben, ist die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.

Manfred am 5.08.12 19:41

Auch als Singel ist es schwer eine geeignete und finanzierbare Wohnung zu finden, die Preise explodieren gerade zu. Selbst in kleineren Orten (Kleve) muss man mit langen Schlangen bei der Wohnungsbesichtung rechnen. Die Wohnungen die finanzierbar scheinen reißen bei den Nebenkosten ein dickes Loch in Portemonnaie. So ist schon schnell ein halbes Gehalt weg ohne gegessen und getrunken zu haben.

Yvi am 5.08.12 19:38

Wir haben z.b 5 Kinder davon leben noch 4 zu Hause . Wir haben hier in Mönchengladbach schon seit Jahren versucht vernünftigen Wohnraum zu finden. Wir bekommen sogar von der Stadt selber (Kinderreiche Familien) kein passendes Haus . Mit dem Kommentar Leute die so viele Kinder haben und dann noch Schulden solchen Leuten gibt die Stadt kein Haus. Man fragt nicht warum man Schulden hat ( wir z.b haben Schulden da mein Mann mal Selbstständig war und das die Kunden nicht zahlen sind wir in die Schulden gerutscht.)Man bekommt dann nie mehr ein Fuß auf den Boden. Wir sind hier in MG bis zum Bürgermeister gegangen auch dieser half uns nicht. Jetzt wohnen wir in einem haus wo der Vermieter nichts machen lässt und er meint dann nur dazu wir sollen froh sein ,dass er uns das Haus gegeben hat. Nun suchen wir seit 5 jahren und bekommen nur Absagen.heute ist man mit Kindern und dann auch noch Schulden nichts mehr wert.

Müller am 5.08.12 19:30

Seit ich denken kann, arbeite ich und zahl meine Abgaben und Steuern. Auch in den letzten zwei Jahren Selbstständigkeit. Nun musste ich meine freiberufliche Tätigkeit aufgeben und bin auf das Amt abgewiesen und bekomme leider so wenig, das ich ergänzende Hilfe beantragen musste. Das ist mir sauschwer gefallen und ich habe mich geschämt. Und prompt kommt Post, das ich mir eine günstigere Wohnung zu suchen habe. Meine jetzige ist 50 Euro zu teuer. Ich habe nach einer Wohnung wie dieser über 2 Jahre gesucht, zentral, günstig. Habe meine letzten Notgroschen reingesteckt, zur Renovierung. Jetzt wieder ausziehen, wo hier keine Wohnungen unter 450 zu bekommen ist? Wie denn bitte, wohin denn bitte. Und wer zahlt dann den Umzug? Dann noch mit der Androhung, das ich das bis Dezember zu erledigen habe. Vielen Dank liebes Amt, für diese aufmunternden Zeilen, die einen in so einer Lage noch motivieren. Hilfe bei der Jobsuche wäre mir lieber!!

KätevM. am 5.08.12 19:30

@Ano-Nym1984 am 5.08.12 17:47
"Denn damit halten sie sich die von ihnen per Gesetz (Hartz IV) in die Armut Getriebenen vom Leib."

So isset. Das System ist erstklassig perfide ausgeklügelt - das muss man dieser Menschen verachtenen Mischpoke zugestehen.
Zu den teuren Mieten kommen dann noch die gestiegenen Energie- und andere Unterhaltungskosten. Man spricht ja mittlerweile nicht umsonst von der 2. Miete.
Ich sage es schon seit Jahren, dass es darauf hinaus läuft, dass Geringverdiener und ALG-2 Leistungsberechtigte kaserniert werden.
Dann spart der Staat Geld ein und kann auch noch entsprechende Suppenküchen dort einrichten. Für ein Taschengeld können dann die Zeitarbeitsunternehmen ihre Sklaven rekrutieren. Die Deutschen waren ja schon in der Vergangenheit entsprechend perfekt, was solche Sachen angeht.
Da die Betroffenen schon ziemlich mürbe gemacht wurden, wird der Widerstand gering sein. Andere Staaten werden das Deutsche Modell sicher gerne übernehmen. Scheiße mit Reiße.

Hannes am 5.08.12 19:10

@ Sennekind am 5.08.12 18:41

>>>bedauern nicht, aber so ein kleinwenig Verständnis. >>>

Najaaaaaa es wird doch niemand gezwungen zu bauen. Das ein Haus ein Fass ohne Boden sein kann, sollte jedem vorher klar sein.

Viele Vermieter nutzen auch nur aus und versuchen, dem Mieter alles vorzuschreiben, machen alles billigbillig und nehmen dafür mehr als die Höchstmiete.

Emma am 5.08.12 18:54

es , wird nachgeliefert.

Sennekind am 5.08.12 18:46

@ Emma am 5.08.12 18:24

" Soll ich jetzt die armen Häuslebauer bedauern? "

Gruß über die Stadtgrenze,

bedauern nicht, aber so ein kleinwenig Verständnis. Wenn man die Wohnung renoviert, neue Fenster und neue Heizung etc, muss man die Miete erhöhen, sonst kommt das Finanzamt mit dem Dackelblick, erhöht
man dann die Miete kommen die Mieter mit dem Dackelblick.
Wie man machts, man machts verkehrt.

Einen Abendgruß vom

Sennekind am 5.08.12 18:41

Ja, Frau Vogel,

nicht nur am kaum mehr öffentlich geförderten Wohnungsbau liegt es, wenn bezahlbare Wohnungen schwer bis gar nicht zu finden sind, sondern auch und vor allem daran, dass ein sogenannter Normalverdiener heutzutage in Deutschland ein Niedriglöhner ist. Dank CDU/CSU-FDP-SPD-Grünen.

Der heute in der Schweiz lebende und arbeitende ehemalige Finanzstaatssekretär Heiner Flassbeck berichtete unlängst über die hohen Kosten für Dienstleistungen (z.B. für Friseure) und Produkte in der Schweiz, die den Leuten aber nicht weh tun, weil alle gut bis sehr gut verdienen, eben auch die Dienstleister. Bei uns aber mussten die Neidhammel und Menschenverächter von CDU/CSU-FDP-SPD-Grünen Niedrigst- und Hungerlöhne einführen und so eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale für die ehemaligen Normalverdiener einleiten.

Wenn alles kaputtgespart wird, wie auch bei uns, dann langt es natürlich an allen Ecken und Enden nicht mehr, außer bei den Wohlhabenden.

Ano-Nym1984 am 5.08.12 18:39

@ werner am 5.08.12 18:16

>>>aber ich hättees wissen müssen. hier kann man nicht mit den ehemaligen wohlfahrtsmitarbeiterinnen diskutieren. es bringt nix
>>>

Hä?

Im übrigen hätten Sie sich mal besser schlau gemacht. Modernisierungsmaßnahmen kann man sehr wohl umlegen.

Soll ich jetzt die armen Häuslebauer bedauern? Immerhin haben die einen gut bezahlten Job...

Emma am 5.08.12 18:24

Solange das "Amt" (also die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen) für eine Einraumwohnung 500 Euro Kaltmiete zahlt, scheint es allen noch sehr gut zu gehen.

Dem "Amt", dem Steuerzahler, der Steuerzahlerin, dem "Mieter", der sozialschmarotzt, dem Vermieter, der kassiert, geht es gold

Irgendwann sind die Vermieter weg, so auch die Mieter.
Irgendwann ist der Arbeitgeber weg, so auch der Arbeitnehmer.
Irgendwann ist das Geld weg, so auch die Geschäfte.
Irgendwann ist alles weg.

Schrebergärtner sind hoch im Kurs.
Gibt es da schon Anleihen?

Clemens am 5.08.12 18:19

Emma am 5.08.12 18:11

hätten siesich nur shlau gemacht.

keine meiner beschriebenen arbeiten berechtigt zu miterhöhungen.

und meine eine. jede alte gasleitung ist undicht (wg. Hanfdichtungen) aber nicht gefährlich.

aber ich hättees wissen müssen. hier kann man nicht mit den ehemaligen wohlfahrtsmitarbeiterinnen diskutieren. es bringt nix

werner am 5.08.12 18:16

@ werner am 5.08.12 18:01

>>>welcher normale vermieter kann solche ausgaben stemmen? KEINER>>>

Ich kenne das von meinem Vermieter. Die Kosten werden dann ( in bestimmter Höhe) auf die Mieter umgelegt und schon werden Wohnungen unbezahlbar. Ein Altbau ist ein Fass ohne Boden. Erst ein neuer Heizkessel, die Fenster sind marode, das steht irgendwann an, ganz zu schweigen von den Wänden, die löchrig sind wie Schweizer Käse. Deshalb guck ich schon jetzt regelmäßig nach Wohnungen, möchte dann aber im "Hartz-Rahmen" bleiben, falls mir das blüht, nur da ist kaum was zu kriegen.

Emma am 5.08.12 18:11

@ werner am 5.08.12 18:01

"ich denke nur kurz an sanierung alter gasleitungen, abwasserrohrüberprüfungen, beteiligung an erschliessungskosten vor jahrzehnten, die wärmedämmung von keller und dachdecke und nicht zuletzt die dämmung der aussenfassade."

Was meinen Sie, wie teuer es wird, wenn Ihnen Ihr Kasten wegen maroder Gasleitungen in die Luft fliegt?

MeineEine am 5.08.12 18:08

@ Emma am 5.08.12 17:50

"So isset. Einfach mal bei immobilienscout24 in das Suchfenster 250 Euro (Singlewohnungsmiete bei HartzIV) eingeben als Höchstmiete und schon hat man den Salat. Und das geht gar nicht, wenn bei HartzIV bestimmte Vorgaben gemacht werden, was die Miete anbelangt, aber Wohnungen nicht zu kriegen sind."

Nix 250 €, hier bei uns sind es gerade mal um die 189 €. Wäre ich nicht zufällig mit meiner Vermieterin schon mehr als mein halbes Leben befreundet, dürfte ich auch mit einem beleuchteten Kaninchenschlag Vorlieb nehmen. Ich kann zwar etwas mehr zustande bringen als 250 Euronen, aber eben nicht viel. Und dafür bekommt man hier bestenfalls schlappe 35 qm, wenn man eine auf gute Anbindung an den ÖPNV zwingend angewiesen ist.

MeineEine am 5.08.12 18:05

Emma am 5.08.12 17:50

werteste, nicht nur den hartzern werden vorschriften gemacht.

was glauben sie, wie einfallsreich die behörden sind, den vermieter in unsinnige kosten zu treiben, um den handwerker zu fördern?

ich denke nur kurz an sanierung alter gasleitungen, abwasserrohrüberprüfungen, beteiligung an erschliessungskosten vor jahrzehnten, die wärmedämmung von keller und dachdecke und nicht zuletzt die dämmung der aussenfassade.

welcher normale vermieter kann solche ausgaben stemmen? KEINER

aber jetzt schreit wieder der pöbel, wenn diese althäuser verkauft und dann luxussaniert werden, um auskömmliche renditen zu erzielen.

werner am 5.08.12 18:01

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Reich und renoviert?...

Ich ziehe demnächst als Dauercamper auf den Zeltplatz.

Gerd am 5.08.12 17:53

@ MeineEine am 5.08.12 17:45

>>>Versuchen Sie doch mal, in Düsseldorf, Köln oder Frankfurt a. M. eine günstige Wohnung zu finden.>>>

So isset. Einfach mal bei immobilienscout24 in das Suchfenster 250 Euro (Singlewohnungsmiete bei HartzIV) eingeben als Höchstmiete und schon hat man den Salat. Und das geht gar nicht, wenn bei HartzIV bestimmte Vorgaben gemacht werden, was die Miete anbelangt, aber Wohnungen nicht zu kriegen sind.

Emma am 5.08.12 17:50

Wir brauchen das Geld für die Bankensanierung und die GEZ.

Der Untergang soll dokumentiert werden für die Nachwelt.

Clemens am 5.08.12 17:47

Was oft so schön als „Stadtteil-Veredelung" bezeichnet wird ...

Ist häufig nichts anderes als die gezielte Vertreibung ( Gentrifizierung ) angestammter Mieter aus bestimmten Stadtteilen, die sich die Wohlhabenden und Reichen als ihr zukünftiges Wohngebiet ausgeguckt haben. Häufig vor dem Hintergrund steigender Anfahrtskosten und -zeiten. Jetzt lohnt es sich nämlich für die Wohlhabenden und Reichen nicht mehr, am Stadtrand zu wohnen, weil die Anfahrt zu teuer geworden ist und häufig ihnen auch zu lange dauert.

Unsere Politiker von CDU/CSU-FDP-SPD-Grünen haben daran natürlich einen erheblichen Anteil, erstens, weil sie durch großzügige staatliche Alimentierung (selbst erhöhbare Abgeordnetendiäten) zu den Wohlhabenden gehören und zweitens, weil sie den öffentlichen Wohnungsbau ruinierten, auch aus eben den gleichen Gründen. Denn damit halten sie sich die von ihnen per Gesetz (Hartz IV) in die Armut Getriebenen vom Leib.

Ano-Nym1984 am 5.08.12 17:47

@ werner am 5.08.12 17:42

"aber für bedürftige gibt es doch die öffentlich geförderten wohnungen und die in staatshand sich befindenen wohnungsgesellschaften wie die Gemeinnützige in dortmund und die Neue Heimat, und solche."

Es gibt nur schon lange nicht mehr ausreichender Menge diesen Wohnraum. Versuchen Sie doch mal, in Düsseldorf, Köln oder Frankfurt a. M. eine günstige Wohnung zu finden.

MeineEine am 5.08.12 17:45

werte Frau Vogel,

schon wieder Klassenkampfmässig unterwegs?

die nrw wahl war doch schon.

aber für bedürftige gibt es doch die öffentlich geförderten wohnungen und die in staatshand sich befindenen wohnungsgesellschaften wie die Gemeinnützige in dortmund und die Neue Heimat, und solche.

werner am 5.08.12 17:42

Viele Städte haben sich eigene Siedlungen von Heuschrecken abkaufen lassen. Mieterbund und Sozialverbände warnten schon vor Jahren vor der jetzigen Situation. Ergo hat von keiner von einer entscheidungsfähigen Seite ein Interesse daran, finanziell Schwächeren bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Das jetzige Problem ist hausgemacht und politisch gewollt.

MeineEine am 5.08.12 17:39

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