Freitag, 03.08.2012

Reicht´s oder brauchen wir die Reichensteuer?

Staaten stehen vor der Pleite - Banken müssen gerettet werden. Also wird in allen Bereichen noch mal nachgedacht.
Unsere rasant wachsenden Staatsschulden hat ein neues Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen, das jetzt einen neuen Vorstoß in Sachen Besteuerung von Reichen gemacht hat.

Gefordert wird eine dauerhafte Wiedereinführung der Vermögensteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe. Aber auch an hohe Einkommen, an große Erbschaften oder an die Kapitalerträge gutverdienender Unternehmen will man ran.
Wie wird denn momentan besteuert, das haben wir noch mal recherchiert:
Der Höchstsatz in der Einkommenssteuer wurde seit den 1990er-Jahren mehrmals gesenkt und liegt heute bei 42 Prozent. Er wird fällig, sobald ein Alleinstehender 52.882 Euro im Jahr verdient, bei Ehepaaren liegt die Schwelle bei einem gemeinsamen Einkommen von mindestens 105.764 Euro. Über dem eigentlichen Spitzensteuersatz gibt es noch eine weitere Stufe, die sogenannte Reichensteuer. Sie wird fällig, wenn jemand mehr als 250.730 Euro im Jahr verdient, bei Ehepaaren gilt entsprechend der doppelte Betrag. Die Einkommenssteuer beträgt dann 45 Prozent.
Schwarz-Gelb weist Forderungen nach einer stärkeren Belastung von Reichen und Top-Verdienern grundsätzlich zurück.
Die Opposition träumt da auf anderen Wegen.
Das Bündnis hat ein ganzes Potpourri von Vorschlägen. Generell geht es ihnen aber wohl eher darum, dass überhaupt etwas in diese Richtung geschieht.
ver.di-Chef Frank Bsirske sagte: "Wenn schon, dann sollen diejenigen für die Krise zahlen, die es sich am ehesten leisten können - und nicht die Schwächsten".
Es ist nicht der erste Versuch, die Reichen mehr zur Kasse zu bitten und so wird jetzt wieder gestritten. Die einen schreien im Zweifel links - eine neue Vermögenssteuer muss her.
Die anderen sprechen von einer zunehmenden Belastung von Topverdienern und von Schmarotzertum.
Jutta Sundermann vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac fordert eine „ehrliche Debatte über die Kosten der Krise und eines funktionierenden Sozialstaats auf der einen Seite und die ungleiche Verteilung von Reichtum auf der anderen Seite." Vielleicht ja hier bei uns im Blog.

Guten Tag!

@JAN am 4.08.12 22:52

Danke für die Richtigstellung! Es würde ja gar keinen Sinn machen, dem Einzelnen einen Vorwurf zu machen, dass Voraussetzungen - seien es nun persönliche oder organisatorische - schlicht nicht vorhanden sind.

Es entbindet aber nicht von der Aufgabe, Lösungen zu finden, wie man entweder bessere Qualifizierungen erreicht - oder einfache Tätigkeiten attraktiver gestaltet. Auf den Weg in eine "Wissensgesellschaft" können halt nicht alle mitkommen - das muss klar sein.

@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 23:50

Den genannten Posten will ich aber gar nicht.... ;-)

Gruß,
Picard

Picard42 am 5.08.12 13:17

Und wenn von diesem Millionen-Heer nicht mal die Hälfte ihren Namen schreiben kann, haben wir halt ein Problem.

Gruß,
Picard

Picard42 am 4.08.12 21:49

Solche Kommentare qualifizieren Sie sogar für den Posten des FDP-Bundesvorsitzenden.
Ob diese "Ehre" erstrebenswert ist, sollten Sie sich mal in einer ruhigen Minute selbst fragen....

Gruß
Lothar

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 23:50

@ Picard42 am 4.08.12 21:49

F E H L E R M E L D U N G !

Hallo Picard42,

habe leider in einem Satz versäumt das Wort "nicht" zu benutzen!

Der Satz sollte eigentlich lauten: Ich nehme natürlich nicht an, dass Sie die Menschen, welche weder LESEN noch SCHREIBEN können, oder anderswie benachteiligt sind, dieses Defizit zum Vorwurf machen möchten.

Bitte verzeihen Sie mir diesen kleinen Patzer und nehmen diese Richtigstellung von mir zur Kenntnis!

JAN am 4.08.12 22:52

@ Picard42 am 4.08.12 21:49

Leider haben die Wirtschaft und die Politik bei diesen Problemen auf Deutsch gesagt gepennt!
Ich nehme an, dass Sie die Menschen, welche weder LESEN noch SCHREIBEN können, oder anderswie benachteiligt sind, dieses Defizit zum Vorwurf machen möchten.
Auch diese Menschen haben ein Recht auf ein würdiges Leben und auf eine anständig bezahlte Arbeit.
Wir können dieser von Ihnen genannten Gruppe auch nicht den Vorwurf machen, dass sie sich in einer sozialen Hängematte ausruhen würden.
Ist doch traurig, oder? Und all dieses verdanken wir der von uns so lieb gewonnen Ellenbogen-Gesellschaft. Es könnte Einem übel werden, bei diesen Gedankenspielen.
Aber sehr wahrscheinlich wollen und können Viele dieses Problem nicht sehen. Und diese gesellschaftliche Gruppe an den Pranger zu stellen, wird dieses Problem nicht lösen, sondern die gesellschaftlichen Gräben immer weiter vertiefen.

Jeder ist sich selbst der Nächste, und der Letzte macht bitte das Licht aus!

Gruß,
JAN

JAN am 4.08.12 22:13

@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 21:44

Nein, es dämmert nicht. Und wenn von diesem Millionen-Heer nicht mal die Hälfte ihren Namen schreiben kann, haben wir halt ein Problem.

Gruß,
Picard

Picard42 am 4.08.12 21:49

Picard42 am 4.08.12 21:23

Das stimmt ja so leider nicht mehr....
Warum wird zu Gunsten der Wirtschaft denn ein Millionen-Heer an Arbeitslosen aufrecht erhalten? Na, dämmert es?

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 21:44

@Anonym am 4.08.12 21:18

Einfach was Ordentliches lernen - dann klappts auch mit dem auskömmlichen Einkommen.

Picard42 am 4.08.12 21:23

werner am 4.08.12 17:44

Na ja, Ihre teil abstrusen Äusserungen werden hier doch auch veröffentlicht ;-)

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 21:20

Die Reichensteuer ist bestimmt nicht ausreichend. An allererster Stelle sind die Gewinne völlig wegzusteuern, die durch nicht auskömmliche Bezahlung der Mitarbeiter erzielt werden. Und die Förderung des Reichtums und parallel dazu der Armut muss beseitigt werden.

Anonym am 4.08.12 21:18

Man sollte bei der Diskussion auch nicht vergessen, dass der Staat letztes Jahr Rekord-Einnahmen hatte, weit jenseits jeder Erwartung, und trotzdem nicht mit dem Geld auskam.
Bevor man Einmal-Abgaben oder sowas ernsthaft in Erwägung ziehen könnte, müsste man erstmal ein Konzept finden, wie man, falls man die Schulden einmal tilgen sollte, hinterher vermeidet, wieder neue Schulden anzuhäufen. Man muss mal lernen, mit dem zu wirtschaften, was reinkommt, anstatt auf Pump. Muss jeder normale Familienhaushalt ja auch.

Meckerpott am 4.08.12 20:54

Wenn das uns zu blöde wird, tauschen wir einfach die Regierung aus.

Basta.

GanzReicher am 4.08.12 20:44

pirat am 4.08.12 18:05

Mit dem weltweiten Vermögen sieht es aber noch besser aus.
Denn ca. 10 Prozent haben, wenn ich richtig informiert, weltweit das meiste Vermögen, und die anderen 90 % teilen sich den Rest, oder dürfen sich diesen teilen.

Da wird man schwerlich gegen angehen können, denn diese werden sich ihres kaum nehmen lassen, wie andere auch nicht. Selbst Heiner Geissler meint, das würde schwierig werden, die Lage in Griff zu bekommen, weil man nicht weiß wer die Fäden so recht zieht.
Und wenn die Menschen meinen Geld bestimmt die Welt, hat dies auch seine ureigene Bedeutung. Solange Reichtum und Wohlstand non-plus ultra sind und blind machen für anderes, hat dieses auch seines.

Wobei mich gerade die Frage beschäftigt, wer bestimmte Menschen so reich gemacht hat, so daß sie über immenses Vermögen verfügen.
Sicher nicht nur die Banken und die Zinsen!Sondern auch wir die Verbraucher.

Wir kaufen doch das was produziert wird u.a. Das vergessen wohl die meisten.

Gertrud am 4.08.12 18:12

Zur Erinnerung und Ergänzung auch hier noch einmal:

Grundgesetz Artikel 14 Artikel Absatz 2

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

++++++

Nur um das auch hierzu noch mal deutlich zu sagen, weil beide Halbsätze bei den meisten "Habenden" keinerlei Berücksichtigung mehr finden. Irgendwie hat die Raubrittermentalität diesen im Grundgesetz stehenden, für den sozialen Frieden und Zusammenhalt wichtigen Artikel als absurd für sich und die eigenen Kaste in den Mülleimer geworfen und sich aus der Solidarität verabschiedet. Es ist richtig, dies per Gesetz einzufordern - egal von welcher Partei oder Seite! Es kann unmöglich weiter sein und geduldet werden, dass 1% der Bevölkerung gleich viel Vermögen wie der komplette Staatshaushalt hergibt, für sich selbst in Anspruch nimmt, weiter rafft, nicht und nichts teilt, und gleichzeitig Menschen verhungern und hungern MÜSSEN!

pirat am 4.08.12 18:05

"Kommse vonne Schicht, wat besseres gibbet nich, als den AKS-Blog".
Echt krass hier.
Schlagzeilen von heute:
"Jeder Vierte rutscht direkt in Hartz IV"
Kein Wunder bei den Niedriglöhnen, die heutzutage bezahlt werden. Bei 1500 brutto, bleiben bei Stkl. 1 nur noch 1075 Euro netto. ALG-1 beträgt 60% vom letzten Nettogehalt. Dann bleiben 642 Euro zum Leben übrig. Also ab zur ARGE.

Und: "Immer mehr Menschen beziehen Hartz IV auf Dauer".
Auch eine logische Konsequenz von dem System, dass Rot/Grün in die Wege geleitet und von Schwarz/Gelb perfektioniert wurde. Aus dem System kommt man nur mit Glück oder Vitamin B wieder raus. Mit einer Lücke im Lebenslauf gibt einem keiner eine Chance. Die Linke hat zwar einige gute Vorschläge, ist aber als Partei einfach nicht ernst zu nehmen. Ich glaube nicht, dass sich das alles nochmal zum Guten wendet. Jedenfalls nicht, solange es Steuerfluchtoasen gibt, wo die Superreichen ihre Pfründe sichern können, anstatt sie endich zur Kasse zu bitten.

Hannes am 4.08.12 18:00

Kefin am 4.08.12 17:50

Klasse Beitrag!

Anonym am 4.08.12 17:59

@kevin am 4.08.12 17:56

Faulheit übrigens auch.... ;-)

Picard42 am 4.08.12 17:58


H4-Empfänger werden oft von den Behörden zu Unrecht (!) sanktioniert und dadurch in teure Gerichtsverfahren gezwungen, die eigentlich nur schädlich für Land und Wirtschaft sind. Oder sie werden in Mini-Jobs und Dumping-Löhne reingezwungen, von denen man kaum leben kann. Auch das ist schädlich für die dt. Wirtschaft und für den sozialen Zusammenhalt.

Es gibt also einiges zu tun.

Was die Besteuerung der Reichen angeht: das ist schlichtweg notwendig, wenn man sich ansieht, dass die Länder nicht mehr ihre Infrastruktur aufrecht erhalten können, ohne neue Schulden zu machen. Einfache Mathematik.

Frank am 4.08.12 17:58

Picard42 am 4.08.12 17:54

Eitelkeit auch!!

kevin am 4.08.12 17:56

@Frank am 4.08.12 17:42

Da Sie gerade Jesus erwähnen: ist nicht Neid und Missgunst eine der Sieben Totsünden?

Nichts anderes lese ich hier aber in vielen Beiträgen....

Picard42 am 4.08.12 17:54

die linke, wo jetzt nicht so schlecht ist kanndoch mit dre FPD nich konnkurrieren weil die doch fiel schlauer sind und wissen wo es lang geht alsi uch wäle linke wo fiel besser plolitik können al salle naderen zusammen.

Kefin am 4.08.12 17:50

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 17:24

meinungsfreiheit wäre schön. nur leider kommt sie hier beim rotdeutschen rundfunk nicht zur anwendung.

werner am 4.08.12 17:44


Ja, und Jesus hat es noch viel früher gefordert, nämlich vor 2000 Jahren.

Die reichen Ausbeuter und Finanzspekulanten sind die Wurzel allen Übels. Es gibt nur deswegen so viel Armut, weil es Reiche gibt, die sich mehr nehmen als ihnen zusteht.
Jesus wusste das schon vor 2000 Jahren, aber die heutige neoliberale Generation hat jede Moral verkommen lassen.

Frank am 4.08.12 17:42

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 17:24
>>Leben und leben lassen sollte auch hier im Blog gelten>>

Ganz ihrer Meinung.
Allerdings finde ich es schon, sagen wir, befremdlich, dass seit einiger Zeit der Blog fast täglich von ganzen Clans mit auffallend ähnlichen Äußerungen und Meinungen aufgesucht wird. Das beflügelt meine Lust auf eine Diskussion mit diesem Clan (ich vermute einen Sockenpuppenclan) nicht gerade. Ich scrolle das mittlerweile nur noch weg. Was zuviel ist, ist zuviel.

Anke am 4.08.12 17:39

Das ist dann wieder so ein Fall, wie Millionen anderer, wo die Bürger ins Unrecht und in den finanziellen Nachteil gesetzt werden obwohl Merkel und Co. damit pralen, daß alles ok sei.
Hier ist absolut nichts mehr ok! Kein gültiges Wahlrecht, kein sozial Verträglicher Lastenausgleich, nur Abschöpfung der kleinen Leute bis nichts mehr zu holen ist, Ausbeutung bis zum Kollaps in der Arbeitswelt, Selbstausbeutung und Einsatz schon für junge Menschen beim Lernen und Studieren und kostenlosem Arbeiten (Praktikum) bis zu deren 1.Herzinfarkt oder Selbstmord. Eine Sozial-Familienministerin, die die Auflgen der höchsten Richter zur Schaffung von Kita-und Krippenplätzen nicht schafft, Notgesetze zimmert, Prämien für das Mutter-Kind Modell zahlen will und Senioren mit sozialem Gewissen in Projekte der Pflegebetreuung steckt (Pflichtjahr), die als Ersatz für den Zivildienst für junge Leute gedacht waren.
Vom europäischen Standpunkt aus gesehen, würde auch ich alles unternehmen Lösungen zu suchen.

unkäuflich am 4.08.12 17:35

@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 17:24

Moin Lothar!

Jetzt fühle ich mich aber ziemlich gebauchpinselt.... ;-)

Ansonsten Zustimmung: was wäre eine Diskussion ohne zwei Meinungen? Einen Verfall der Diskussionskultur kann ich hier allerdings nicht erkennen - die war insgesamt seit den Einschnitten im März nicht mehr sonderlich ausgeprägt. Die Gründe dafür sind hinlänglich bekannt...

Gruß,
Picard

Picard42 am 4.08.12 17:33

Aber unbedingt müssen Reiche zur Kasse gebeten werden! Es gab alleine dieses Jahr 2x einen Nachtragshaushaltsentwurf durch Schauble, sämtlich durch Neuschuldenaufnahme. Parallel kam es zu grossen Arbeitsplatzverlust, der von Rösler nicht aufgehalten wurde und wo Rösler nicht den mindesten zu erkennenden Ansatz macht andere Arbeitsplätze zu schaffen oder Firmen anzulocken. Westerwelle verwickelt uns in weitere Kriege und unterstützt terroristische Vereinigungen mit Geldern aus dem auswärtigen Amt und Niebel lässt sich vom Bund seine Teppiche Spesenfrei und Aircargomässig von Afghanistan nach Deutschland fliegen.
Ich habe jetzt mal bei meiner Krankenkasse einen Antrag gestellt auf Übernahme der Kosten für eine erfolgte notwendige OP, die nicht mehr im Leistungskatalog der KK stand, aber Routinemässig angeboten wird und bis vor kurzem bezahlt wurde. Ich mußte blechen und bei den KK laufen die Geldtöpfe über. Mal sehen was an Antwort kommt und ob es zur Klage reicht!

unkäuflich am 4.08.12 17:30

Picard42 am 4.08.12 17:11

Ja, als Lohnschreiber der FDP könnten Sie sich sicher ne goldene Nase verdienen. Ihre Meinung vertreten Sie ja mit einer gewissen Souveränität.
Richtig muß die aber deshalb trotzdem nicht sein, liegt immer in der Sichtweise des Betrachters.
Ich finde es gut, das (noch) Meinungsfreiheit herrscht und Menschen, die eher dem sozialen statt dem kapitalistischen Gedankengut folgen, diese hier auch vertreten dürfen.
Anmerken möchte ich, dass ich glaube, die Diskussionskultur hat hier mittlerweile wieder arg nachgelassen, auch durch einige der Stammblogger.
Leben und leben lassen sollte auch hier im Blog gelten

Gruß
Lothar

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 17:24

@konkret am 4.08.12 16:59

Ach so? Zu Ihren Punkten:

- dann würde ich die Bank wechseln
- was sind "vergleichsweise mehr" im Gegensatz zu "wesentlich weniger"? Solche Aussagen sind doch Mumpitz!
- schon wieder ein "vergleichsweise wesentlich weniger"? Womit denn verglichen?

Picard42 am 4.08.12 17:21

also wenn deutschland jetzt erst die reichen zur kasse bittet dann frag ich mich als erstes mal warum jetzt erst und nicht schon immer!
die vermögenssteuer wurde ja mal abgeschafft und nun in der finanzkrise soll sie wieder zur geltung kommen! warum hat man erst immer versucht die kleinen leute zu schröpfen?

also mir zeigt das als allererstes mal das deutschland warscheinlich doch nicht finanziell so gut dasteht wie es von merkel und co dargestellt wird

shaddow am 4.08.12 17:16

@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 17:04

Nee, ich bin kein Lohnschreiber. Da schließen die Schreiberlinge hier leider von sich auf andere.... ;-)

Allerdings sollte ich das vielleicht mal anfragen - offensichtlich gibt es ja einen Markt dafür. Und ich kann auch gerade Sätze schreiben - das wäre dann ggf. ein Alleinstellungsmerkmal. :-)

Gruß,
Picard

Picard42 am 4.08.12 17:11

Picard42 am 4.08.12 15:00

Sind Sie Lohnschreiber der FDP?

Die haben übrigens auch in der letzten Zeit vernichtende Niederlagen erleiden müssen. Woran das wohl liegt??? ;-)

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 17:04

HWz am 4.08.12 16:24

Danke für den Beitrag denke ich auch. Schön Sie wieder zu lesen.

Gertrud am 4.08.12 17:02

Es ist höchst unsozial höhere Einkommen zu begünstigen und niedrige schwache Einkommen zu belasten.

Beispiel:

Manche Banken verlangen von unter Tausend Euro Gebühren und wer mehr Geldeingänge, also über Tausend Euro mtl. hat, bezahlt garnichts.

Ein schwachverdienender der Zweitausend Euro brutto hat, muss vergleichsweise mehr Steuern bezahlen als ein Pensionär mit Fünftausend Euro der wesentlich weniger Steuern bezahlt.

Der EX-Bundespräsident der mtl. den sogenannten "Ehrensold" - ich betrachte das als Schweigegeld - und zusätzlich noch Elftausend Euro Pension hat bezahlt vergleichsweise wesentlich weniger Steuern.

Deswegen werden Reiche immer Reicher und Arme immer ärmer. Dieses ungleiche System ist höchst Unsozial. Das aber stört die CDU, die sich Christlich Soziale Union nennt, überhaupt nicht.

konkret am 4.08.12 16:59

Die BRD ist ein Bonzenstaat. es ist wohl naiv anzunehmen, daß die politische klasse, die die besteuerung der Reichen seit 30-40 jahren systematisch immer weiter abgesenkt hat (während die steuerlasten der arbeitnehmer -nicht zufällig- jedes jahr steigen), nun ganz plötzlich steuergerechtigkeit herstellen wird. Es ist schon eher wahrscheinlich, daß daß system kollabieren wird bevor die politiker endlich Steuergesetzte verabschieden mit denen es den Reichen finanziell an den Kragen geht. Unsere Politiker sind schwer lernresistent. Sie brauchen immer dreimal so lange wie ein Bürger ehe sie dann auch erst mal das richtige propagieren. Was noch nicht heißt daß sie das dann umsetzen.
Ein solches System hat keine Zukunft!
Das selbe in allen anderen Ländern der EU. Der Kapitalismus steht vor seinem Aus.

moere am 4.08.12 16:42

@ katell am 4.08.12 15:50

"...Intelligenz setzt Bildung voraus ..." ?

Meiner Meinung ists doch wohl eher umgekehrt! Ohne Intelligenz nützt selbst die beste Bildung nix ...

HWz am 4.08.12 16:24

@katell am 4.08.12 15:50

Über wen echauffieren Sie sich in Ihrem Beitrag? Das wird leider nicht so ganz ersichtlich....

Picard42 am 4.08.12 16:16

Irgendwie gab es doch mal solche Begriffe wie Steuergerechtigkeit und Solidargemeinschaft.

Scheint im entfesselten Kapitalismus nach Gerhard Schröder verfeinert und gespitzt von Merkel und ihren Freunden nicht mehr sonderlich von Nöten zu sein.

Der Begriff Steuergerechtigkeit wurde einst mit der Heranziehung aller Bürger zur Finanzierung des Staates nach ihrer Leistungsfähigkeit und Wirtschaftskraft gleich gesetzt.

Die heutige Umsetzung erinnert jedoch mehr an die Begünstigung von Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Kosten zu lasten des Staates.
Grad so wie zu Zeiten der Woermann Linie.

ritchi am 4.08.12 16:16

Hier tobt sich wohl wieder eine komplette Schulklasse aus; offenbar als Hausaufgabe im Politikunterricht "Aufsatz schreiben im AKS-Blog". Hoffentlich zensiert deren Deutschlehrer hier nicht...

Emma am 4.08.12 16:13

Wenn man die Meinungen liest kann man sofort feststellen zu welcher Klasse der
Verfasser gehört. Eines ist Fakt ,daß das Gefälle zwischen Arm und Reich mit der Euro-
einführung Ausmaße angenommen hat das Jeglichem normalen Menschenverstand fremd
ist .Das Großkapital aber auch schon viele neureiche Mittelständler haben sich mit
kriminellen Mitteln, Steuerhinterziehung ,Hungerlöhne einen Wohlstand ergaunert, was keinesfalls zu akzeptieren ist. Mit der Einführung des Euro hat man das Lebensniveau
der Menschen , die jeden Tag hart ARBEITEN und die eigentlichen Werte schaffen regelrecht
betrogen.Und jetzt soll das Volk noch für diesen Finanzskandal den gerade diese Schicht
Menschen verursacht haben gerade stehen. Ich unterstütze die Bewegung und kann es
nur für gut heißen ,daß vielleicht aber auch nur vielleicht etwas ins Rollen kommt.
Diese Schicht , man kann sie auch Parasiten nennen, haben die Gerechtigkeit für sich
gepachtet , dass muss geändert werden.

king am 4.08.12 15:59

Wenn 70.000 Deutsche mehr als 2Billionen Euro besitzen was den Schulden der BRD entspricht ist diese Forderung im Rahmen eines Lastenausgleiches schon diskussionswürdig!!!

rugger am 4.08.12 15:53

pDie Linken Wahlversprechen welche sind das?
Die Linke benennt doch nur die Probleme in diesem Land!
Und sprichst du den Reichtum für alle an, aus der Wahl 2009, dann hättest du dich ein wenig mit einem Linken unterhalten sollen.
Der hätte dir erklären können, dass damit ein Menschenwürdiges Einkommen für alle Bürger gemeint war, und das diese Forderung bis heute besteht!Und nötig ist!
Du verunglimpfst hier Millionen von Menschen, die erst durch ALGII in eine Situation gedrängt werden, für einen Lohn arbeiten zu müssen, der für ein selbstbstimmtes Leben nicht ausreicht!
Du bemängelst die fehlende Intelligenz, sei doch froh das es so ist, nach einer Studie wählen doch gerade diese Menschen diese Politik!
Aber, Intelligenz fällt nicht wie Manna vom Himmel, Intelligenz setzt Bildung voraus, setzt voraus, dass ich meiner Fähigkeit nach Bildung in mich aufnehmen kann!
Und das ist in diesem Land nur möglich, wenn deine Eltern über die Mittel verfügen!
Was du hier machst ist doch nur peinlich

katell am 4.08.12 15:50

"währen wir in der Lage, innerhalb von 15 Jahre dieses Land Schuldenfrei zu machen!"

@katell am 4.08.12 15:06:

Also "Schuldenfrei" weiß ich jetzt nicht so recht, ob das klappen würde.

Aber Sie könnten ja Ihren Parteisekretär schon einmal um durchkorrigierte Textvorlagen bitten, das wäre zumindest ein Schritt in Richtung "fehlerfrei"... .

Herzlichst

Kritikus am 4.08.12 15:43

Tolle Idee! Aber unsere dämlichen Politiker werden das Geld weiter für sich und die EU verschwenden!Sparen kennen diese möchtegern Volksvertreter nicht.Immer nur mehr und mehr an Steuern abkassieren.Ich kann die ganzen Hampelmänner da oben nicht mehr ertragen.

woy am 4.08.12 15:41

Ja, sollen die zahlen. Wenn sie höhere Löhne zahlen würden, würde der kleine Mann mehr Geld zum ausgeben zur Verfügung haben und somit die Wirtschaft ankurbeln. Wo nix ist, kann man aber auch nichts ausgeben. Geld das irgendwo vor sich hin modert bringt unserem Land nichts. Also sollen die Reichen blechen. Find ich richtig!

mecky am 4.08.12 15:39

Wie schlecht muss es eigentlich um "Die Linke" bestellt sein, wenn hier Horden von Lohnschreibern gebetsmühlenartig die immer gleichen "Argumente" wiederholen.... und wiederholen.... und nochmals wiederholen....
Picard42 am 4.08.12 15:00

Das musst gerade du sagen der als Lohnschreiber der Liberaben hier
tagtäglich rumfaselt und die Fahne der gelben Klique hochhält,also ne so
geht das gar nicht.
Und mal so am Rande hat die Linke fast doppelt so viele %punkte als wie
ihre Kollegen.Und das wird noch besser werden,garantiert.

pauline am 4.08.12 15:29

@Anonym am 4.08.12 15:21

Brutto

Picard42 am 4.08.12 15:22

52.882 Euro Brutto oder Netto

Anonym am 4.08.12 15:21

Wollen viele Reiche ja sogar freiwillig, aber irgendwie wird das verhindert, - ja ja Deutschland und seine "Politkiller"!

pauline am 4.08.12 15:20

@katell am 4.08.12 15:06

Vorab: hier profitieren alle(!) von "dieser Politik" - oder sitzen Sie gerade in Ballonseide auf einer Parkbank und bloggen mit einem geliehenen Laptop?

Zu Ihren Punkten:

- eine Ausgabensenkung von 50 Mill. / Jahr hätte ich gerne belegt - das deckt sich nicht mit meiner Wahrnehmung
- die Erbschaftssteuer in der damaligen Form hätte etliche KMUs, die gerade im Generationswechsel steckten, in den Ruin getrieben. Auch das gehört zur ganzen Wahrheit!
- bzgl. der Subventionen können Sie ja mal die Kohlekumpels an der Saar oder an der Ruhr fragen, was die davon halten! Oder die Freunde aus der Solarbranche....
- inwiefern müssen AN, Rentner und Arbeitslose für diese Umverteilung aufkommen? Wofür kommen gerade letztere denn überhaupt selbst auf?

Picard

Picard42 am 4.08.12 15:17

@ Picard42 am 4.08.12 15:00

>>>Und weil das ja auch alles die Meinung der breiten Masse ist, sind Die Linken in NRW aus dem Landtag geflogen - im hohen Bogen! Realität tut manchmal weh....>>>

*gefällt mir*

Emma am 4.08.12 15:10

Hier sind doch einige im Forum, die von dieser Politik profitieren!

Denen möchte ich folgendes schreiben.

Die Realeinkünfte der Arbeitnehmer ist in den letzten 30 Jahren gesunken!
Durch die Reform der Sozialgesetze hat die Politik jährlich um die 50 Milliarden an Ausgaben gespart, die sie aber nicht zur Konsolidierung der Finanzen verwendet, sondern sie an ihre Klientel weiter gereicht hat, durch Steuersenkungen, durch den Verzicht von zum Beispiel der Erbschaftssteuer!

Heute müssen die Arbeitnehmer, die Rentner und die Arbeitslosen für diese Umverteilung aufkommen!
Würden wir zu einer gerechteren Verteilung der lasten kommen, würden wir die über 3.300 Steuerausnahmen fallen lassen, würden wir alle Subventionen einstellen, hätte dieses Land genug Finanzielle Mittel um generell die Steuern für alle zu senken, währen wir in der Lage, innerhalb von 15 Jahre dieses Land Schuldenfrei zu machen!

katell am 4.08.12 15:06


Wenn ich für eine Firma maloche muß der sich freun und bedanken und muß mich gut bezalen. Verdienen muß er nich an mir,er kann ja den ganzen Tag in die Firma sitzen und compjuterspiele machen während ich für ihn arbeite.Reichtum soll verboten werdenic bin dafür!Ich bin auch nur ein armer Malocher und hab mir mein Haus und meine Frau schwer erarbeitet und in urlaub fahren wir auch nie nur immer in unser Haus am Gardasee und meine Jacht dort hat auchschon besere Zeiten gesehen !

Malocher am 4.08.12 15:01

Guten Tag!

Wie schlecht muss es eigentlich um "Die Linke" bestellt sein, wenn hier Horden von Lohnschreibern gebetsmühlenartig die immer gleichen "Argumente" wiederholen.... und wiederholen.... und nochmals wiederholen....

Wir haben es begriffen, liebe Leute! Und weil das ja auch alles die Meinung der breiten Masse ist, sind Die Linken in NRW aus dem Landtag geflogen - im hohen Bogen! Realität tut manchmal weh....

Picard

Picard42 am 4.08.12 15:00

Als ich die ursprüngliche CDU-Forderung "Wohlstand für Alle" auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in SH erhob, ohne den Urheber zu nennen, wurde mir angeraten, doch nach Kuba zu gehen.

Als ich den Autor nannte, herrschte betretenes Schweigen.

Diese Beispiel zeigt, wie weit sich die CDU von ihren sozialen Prinzipien entfernt hat.

Schröder und dann Merkel förderten die Spaltung der Gesellschaft durch die unselige Agenda 2010. Alle Parteien bis auf die Linke stimmten zu.

Seitdem gilt das Prinzip : Den Reichen wird gegeben und den Armen genommen.
Das lässt sich statistisch nachweisen. 10% der Bevölkerung besitzen fast 70% des Volksvermögens.
Die Hälfte der Bevölkerung verfügt über keine nennenswerten (weniger als 2000€) Ersparnisse.

Diese Verhältnisse sind nicht auf den Fleiß oder die Faulheit der Menschen zurückzuführen, sondern auf eine politisch initiierte Umverteilung von unten nach oben.
CDU und FDP machen den Besitzenden Steuergeschenke (Mövenpick, ...) , fördern prekäre Arbeits

hermy am 4.08.12 14:52

Und Boris Becker, M. Schumacher, S. Vettel, aber auch viele Unternehmer, Manager die sich im Ausland angesiedelt haben und dort ihr bei uns verdientes Einkommen, dort versteuern, haben wir Linken immer schon beanstandet!
Es währe doch ein leichtes, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, was diesen Zustand beendet!
Die USA haben das bei der Steuerhinterziehung mit den Schweizer Banken geschafft, und auch bei uns währe das mit dem entsprechenden Politischen Willen längst möglich gewesen!

Statt dessen versucht diese Politik ein Gesetz zu verabschieden, mit der Schweiz, was Steuerhinterzieher noch belohnt!
Straffreiheit und 1/3 weniger Steuern zu zahlen.
Da fasst sich doch jeder ehrliche Bürger an den Kopf!

katell am 4.08.12 14:49

@Picard42 am 4.08.12 14:35
"... Oder - offensichtlich völlig abstrus für einige hier - in "Gewinnerzielungsabsicht" agieren?"

Sowas aber auch. ;-))
Gruß

anita 68 am 4.08.12 14:46

Ich kann nicht nachvollziehen warum diese Steuer schon mal abgesetzt wurde , dem nach gab es schon mal so etwas in unserem Land .

Wenn das abgesetzt wurde war das mit absoluter Sicherheit unter der Kohlregierung denn war er nicht so ein Freund der Reichen ???

Und zweitens werde ich nicht nie verstehen warum so viele Wohlhabende Menschen in unserem Land seit so vielen Jahren vom Staat auch noch begünstigt wurden .

Als kleines Beispiel ist das Elterngeld - Erziehungsgeld usw. anzuführen das denen per Gesetz zwar genauso zusteht wie den Hartz4 Empfängern ( so mal jetzt als Beispiel ) , aber den letzteren wird das wieder irgendwie wegen dem Regelsatz verrechnet und abgenommen .

Selbst das Recht in unserem Lande können die sich erkaufen , denn wer mehr Kohle hat und sich die besseren Anwälte leisten kann der kann sich locker zurücklehnen und wird auch noch belohnt .

stein am 4.08.12 14:44

Im Grunde ist dagegen nicht allzu viel einzuwenden, außer : Erst sollten mal alle unsere
Politiker mit gutem Beispiel vorangehen, die Diäten u. Erhöhung der gesamten Bezüge
sollten mindestens für 7 Jahre eingefroren werden - die Beamtenpensionen sollten auf
das normale Rentenniveau gekürzt werden und zwar ab sofort. Dann macht auch alles
andere für mich Sinn.

adina am 4.08.12 14:36

@daswort am 4.08.12 14:25

Genau! Und Schwarzfahrer am Besten direkt am nächsten Baum aufknüpfen!

Was haben VW&Porsche übrigens mit "asoziales und gesellschaftsfeindliches Verhalten" zu tun? Weil diese Unternehmen Leute beschäftigen? Oder - offensichtlich völlig abstrus für einige hier - in "Gewinnerzielungsabsicht" agieren?


Picard42 am 4.08.12 14:35

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 13:44

warum siedelst du nicht um nach Nordkorea?

da hättest du alle die von dir gewünschten erungenschaften. und deiner schlanken linie kämedas auch noch zugute.

socialismo o muerte i

werner am 4.08.12 14:31

Morgen

Sie VW & Porsche. Bestes Beispiel für asoziales und gesellschaftsfeindliches Verhalten.
Wir brauchen ein übersichtliches Steuergesetz und vorallem harte Strafen für Steuerflüchtlinge.
Geldstrafen bringen da nichts.Sie müssen die Angst spüren dafür eingesperrt zu werden,sehr lange eingesperrt zu werden .Selbstverständlich muß im Fall einer Verurteilung
das Gesammte Vermögen eingezogen werden.Unabhängig von der Höhe.

daswort am 4.08.12 14:25

Gebot der Stunde: Millionäre und Milliardäre enteignen, Banken verstaatlichen, Staatsschulden streichen, Arbeit für alle, Demilitarisierung, gesetzlicher allgemeiner Mindestlohn und jährlicher Inflationsausgleich der Löhne.
Dann klappt es auch mit Deutschland und Europa.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 13:44

wo sollen die arbeitsplätze herkommen ? unter solchen voraussetzungen werden die unternehmen mit sicherheit nicht wie die pilze aus dem boden schiessen !


grünistdiefarbederhoffnung am 4.08.12 14:17

ach, da lach ich doch nur drüber...
dummes volk!!!
wir kaufen doch jählich eure volksvertreter.
deshalb sind wir doch so reich!!!

Truder am 4.08.12 14:11

gibt es irgendwo freibier? die letzten beiträge sprechen eine dafür.

durstiger am 4.08.12 14:06

Ich bin auf jeden Fall dafür!
Schon allein aus dem Grund, das ich feststellen mußte, das es tatsächlich Promis
und dergleichen gibt, die nicht mal wußten ob und wieviel Kindergeld Sie bekommen.
So einen Überfluß an Einkommen haben sie, das sie es nicht mal für nötig halten
Ihre Finanzen zu kontrollieren!
Da hört sich doch wohl alles auf. Gerechtigkeit hin oder her!
Und das es hier im angeblichen wohlstandsdeutschland Familien gibt, die auf die " Tafel "
angewiesen sind, ist doch echt zum Kotzen!
Wo bleiben da eigentlich die Spenden für das eigene Volk?
Unsere Kinder und Familien werden ständig vergessen! Bewußt? Oder - Nicht bewußt?
Das ist hier die Frage!!!!

Tante am 4.08.12 13:54

Unsere Politiker wird´s so drehen, das die wirklich Vermögenden die sind, die zwischen 1000 und 3000 im Monat E uro verdienen und brav arbeiten gehen.

Karl am 4.08.12 13:46

Gebot der Stunde: Millionäre und Milliardäre enteignen, Banken verstaatlichen, Staatsschulden streichen, Arbeit für alle, Demilitarisierung, gesetzlicher allgemeiner Mindestlohn und jährlicher Inflationsausgleich der Löhne.
Dann klappt es auch mit Deutschland und Europa.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 13:44

@ Lion am 4.08.12 12:52

Überdenken Sie Ihren Beitrag, informieren Sie sich über das deutsche Steuerrecht und dann schreiben Sie einen korrigierten Beitrag.

Viele Grüße
Der Millionär, Hauptwohnsitz München mit Konten in der Schweiz

Der Millionär am 4.08.12 13:30

Hallo Frau Voge,
...Reicht´s oder brauchen wir die Reichensteuer?...

Nein.
Kapitalertragssteuer wieder einführen, sämtliche Steuerabschreibungsmöglichkeiten streichen und Börsentransaktionssteuer in Höhe von 0,5% müßten reichen.

Gerd am 4.08.12 13:26

Die Linken hätten das längst umgesetzt.Es wird Zeit,das die Linkspartei nächstes Jahr bei der Wahl weiter nach oben steigt,damit wir endlich bessere Gesetze bekommen.Die Reichensteuer muss sofort beschlossen werden.Es kann nicht angehen,das die Reichen nichts abgeben müssen und in ihrem Fett schwimmen und den Armen wird alles aus der Tasche gezogen um die Reichen durchzufüttern.Wo leben wir eigentlich.Das ist sozial und gerecht?Nein,ist es nicht!

Lion am 4.08.12 12:52


Das die Reichen viel Geld haben, heißt noch lange nicht, dass die auch für ihr Geld hart gearbeitet haben. Es gibt genug die einfach nur ein Vermögen geerbt haben und mit dem Geld nicht umgehen können.

Aber zum Thema, 95% des Vermögens der Deutschen besitzen gerade man 2% der deutschen Bevölkerung, und ein Großteil der restlichen 98% muss zusehen, was sie am Ende des Geldes im Monat machen sollen. Und die steuerlichen Vorteile und Schlupflöcher die diese Reichen hier in Deutschland kriegen,schlagen ein großen Loch in die Steuerkasse. Abgesehen davon, es wird den Reichen wohl kaum wehtun, wenn sie von 100000€ mal 10000€ abgeben. Aber jemandem der gerademal 1000€ im Monat hat, dem tun schon 50€ extrem weh.

tatoo am 4.08.12 12:48

ich kann ja verstehen das diese sache mit der reichensteuer wieder auf den tisch kommt aber wehr bestimmt ab wann man reich ist.wenn ich soviel habe wie bsirki (im jahr ne viertel million) die leute von attac arbeiten auch nicht umsonts und woher kommt das geld.

westfale am 4.08.12 11:24

Bin mal gespannt, wann man endlich versteht, was Geld eigentlich ist.
Nämlich ein Tauschmittel, mit dem man Güter oder Dienstleistungen erwerben kann. Also ist es mMn logisch, dass niemand Millionen oder sogar Milliardenvermögen anhäufen dürfen sollte, da er/sie dieses Geld niemals mehr (vernünftigt) ausgeben kann.
D.h., ich fordere statt höhere Steuern eine Einführung einer Sparquote.
Bringt das Geld wieder in Umlauf, dann klappt es auch wieder mit der Binnenkonjunktur, dann klappt es auch wieder mit dem Arbeitsmarkt, dann klappt es auch wieder mit den Steuereinnahmen etc etc etc.....
Nur noch dazu ne kleine Anmerkung: Weniger als 10 Prozent der Deutschen haben mehr Geldvermögen, als Bund, Länder und Kommunen zusammen Schulden. Ist ja wohl ziemlich pervers.....

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.08.12 8:15

... "ver.di-Chef Frank Bsirske sagte: "Wenn schon, dann sollen diejenigen für die Krise zahlen, die es sich am ehesten leisten können - und nicht die Schwächsten".

Die Wortwahl (vielleicht aus einem Zusammenhang heraus gezogen) tangentiert nicht im Geringsten die Thematik.

Nicht nur Deutschland hat die Zeche der Kriese zu zahlen. - Und auch nicht nur die, die es sich am ehesten leisten können.
Der Mann soll für sein Geld arbeiten gehen und nicht das Kissen unterm Hintern zurecht rücken.

Eine Kriese beginnt mit Bankensterben - Neuer Name für das Institut mit altem Kundenstamm ...

DIE JENIGEN die an der Kriese verdienen - Banken, Banker, Börsenmakler, Anleger, ja auch Waffenhändler und -schieber. Auch die, die von Ertragszinsen mehr als pompös leben und private Insolvenzkönige, Hehler, Schwarzgeldwäscher und Drogenhändler (hier zählen auch Alkohol und Nikotin zu Drogen).

Wo bleiben die "restlichen" Steuer-CDs aus den Steuerreservaten?

Stoer-De-Baecker am 4.08.12 7:48

>>>Der Höchstsatz in der Einkommenssteuer
>>>liegt heute bei 42 Prozent. Er wird fällig, sobald ein Alleinstehender
>>>52.882 Euro im Jahr verdient,

Danke für die Fakten. Von mir aus kann man noch etwas mehr staffeln, zB ab 500.000 47% und ab 1 Mio 49%. Da wird keiner arm von. Macht natürlich nur dann Sinn, wenn die Spitzenverdiener trotzdem im Land bleiben und nicht nach Monaco auswandern.
Einkommenssteuersätze über 50% lehne ich grundsätzlich ab; mir erschiene es irgendwie ungerecht dass der Staat einem mehr nehmen als lassen würde.

Wichtig finde ich immer den Unterschied zwischen Einkommenssteuer (Steuer auf laufende Einnahmen) und Vermögenssteuer (Steuer darauf, dass man bereits versteuertes Einkommen spart anstatt es zu verprassen). War die Vermögenssteuer nicht auch auf Anraten des Verfassungsgerichts hin abgeschafft worden, weil sie eben doppelt besteuert? Außerdem finde ich Sparen löblich und nicht bestrafenswert.

Meckerpott am 4.08.12 6:55

Ich zum Beispiel bin ein Unternehmer, der seit 6 Monaten in die Privat Rente gegangen bin.
Ich stimme völlig mit meinen anderen Unternehmer Kollegen über ein, die verlangen das die Steuern für die Reichen angehoben werden müssen, und nicht noch von dieser Politik versucht wird, dem Steuerhinterzieher zu einem Finanziellen und Strafrechtlichen Vorteil zu verhelfen.
Das widerspricht meinem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit!

Und Gysi und die Linke sind doch nun mal die einzigen, die unvorbelastet von Bestechung, von Kriminellen Gebaren im Bundestag sitzen!
Und die gegen die Linke sind, mit dem Argument, ihrer Vergangenhei, den sei ins Gedächtnis gerufen, ab 1948 waren ehemalige Nazis in den Parteien die jetzt Regieren, und nach 1989 sind ehemalige Stasis, Mitglieder die Ost CDU und Ost FDP mit den Westparteien verschmolzen und natürlich auch mit deren Parteivermögen, da hieß es nicht die gehören dem Volk, die wurden sich einverleibt!

kartell am 3.08.12 22:45

Mich wundert nur, dass unsere Regierungskoalition dagegen ist, obwohl viele Reiche dafür sind!!

bigfood am 3.08.12 22:29

@ Gertrud am 3.08.12 21:31

Einen schönen Abend noch!

Gruß,
JAN

JAN am 3.08.12 22:13

Emma am 3.08.12 20:35

Ihre Auffassung kann ich nicht so ganz teilen. Wir sind meines Wissens gleich alt. Ich habe 1976 mein Abi gemacht. Komme auch aus einer Arbeiterfamilie. Ich glaube, fast 50% der Abiturienten waren Frauen/Mädchen. Kinder aus Arbeiterfamilien waren wohl in der Minderzahl, doch auch recht stark vertreten.
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass seitens der Lehrerschaft oder des Direktors Vorbehalte gegeben hat gegenüber Kindern aus Arbeiterfamilien.
Das Münsterland ist wie das Sauerland eher ländlich geprägt. Also auch ähnliche Bedingungen. Eine große Textilfa. gab es. Da arbeiteten eigentlich die meisten Leute. Auch mein Vater.

HB

HB am 3.08.12 21:54

Dann sollen Sie mal gleich bei sich selber anfangen" Die Steuer" einzutreiben- übrigens, es gibt noch keine Steu er aufs Atmen, auf zur Sauerstoffsteuer!

bombe am 3.08.12 21:44

So eine bodenlose Frechheit! Nur weil ich an den Rüsungsexporten nach Griechenland ein Vermögen verdient habe und dazu noch die Kreditsituation im europäischen Ausland gewinnbringend ausgenutzt habe, um den Trotteln da unten überteuerte Luxusartikel aufzuschwatzen, die sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten, ist das doch nicht meine Schuld mit der Wirtschaftskrise. Klar habe ich gewusst, dass das Ganze auf Dauer nicht funktionieren kann aber so lange ich Profit mache, ist mir das doch egal.

So hinterhältige Spinnereien, dass die Sozialausgaben nur einen Bruchteil betragen würden, wenn ich nicht ständig irgendwelche mittelständigen Unternehmen mit meiner Aktienwirtschaft in den Bankrott getrieben hätte, verbitte ich mir! Schließlich brauche ich doch die ganzen Arbeitslosen, damit ich meine Löhne drücken kann, weil jeder Angst hat, dass ein anderer Spinner den Job für noch weniger Kohle macht. Mein Profit heiligt außer dem alle Mittel und der Rest der Welt kann froh sein, wenn er für mich arbeiten darf.

kapital am 3.08.12 21:41

Picard42 am 3.08.12 21:24

der kumpel vom paritätischen (der mit den koteletten in den shows) bekommt ca 250.000 p.a. und der chef der treberhilfe in berlin hatte gar einen bugati/ aston-martin oder ähnliches als dienstwagen.

aber so sindse, unsere gutmenschen

werner am 3.08.12 21:39

werner am 3.08.12 21:28

Es tut mir leid, aber ich bin überhaupt nicht auf dem Laufenden, was die Olympischen Spiele angeht. Aber es freut mich, dass die Mädels dort offenbar auch aufholen. ;-)

Ich muss mich nun ausklinken und wünsche noch einen schönen Abend.
PS: *doppelfive* @all für das unaufgeregte TWUW. :-))

Anke am 3.08.12 21:37

@Gertrud am 3.08.12 21:30

Sorry Gertrud, bei aller Wertschätzung: diesen Ihren Beitrag werde ich mir gleich noch einmal in Ruhe durchlesen müssen - wenn die Shisha soweit startklar ist. Mir ist beim Lesen irgendwie am Punkt "Wissen" das Gehirn entgleist.... ;-)

Nix für ungut.

Picard42 am 3.08.12 21:36

Picard42 am 3.08.12 21:13

Bis 21.12.2012 ?

Nee danke.Da entscheidet womöglich das Losverfahren.
Ist mir nicht exklusiv genug.

heikos am 3.08.12 21:35

Picard42 am 3.08.12 21:24

Wohl wahr.

Bsirske ist in mehrfacher Hinsicht indiskutabel und nicht mit dem alten Haudegen von Kluncker auch nur im Ansatz vergleichbar.

Gertrud am 3.08.12 21:34

werner am 3.08.12 21:28

So wie Sie sich mir gegenüber betragen, werde ich ihre Frage nicht beantworten.
Nur eines dazu ich habe mich nie auf meinen Lorbeeren ausgeruht,
als daß ich Ihre Ansprache in der Form verdient hätte.

Gertrud am 3.08.12 21:31

@frillnix am 3.08.12 21:16

Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich heute vorm Bohlen 99 Luftballons plärre oder in den '70ern vor einer Kommission aus z.B. Medizinern oder Juristen (und dann auch noch der Uni-Ausgabe: eh schräg) vorturnen muss, oder? Da finde ich eine Bewertung "ohne Ansehen der Person" schon fairer...

Picard42 am 3.08.12 21:30

Das Thema gleicher Lohn für gleiche Arbeit war lange eines.

Und wir haben sehr schön für unseres gestritten und gestreikt.
Ich weiß nicht wie es sich so wie heute entwickeln konnte.
Ich denke mit der Zunahme der Ellenbogengesellschaft und dem Egoismus
hat es etwas zu tun.
Es kann nicht sein, daß man von Frauen erwartet sich in die Gesellschaft einzubringen und sie tun das sehr gut und ihnen dann anderes vorenthalten. Nur heute trifft es beide für mein Empfinden, weil man Menschen nicht mehr die nötige Achtung und Respekt entgegenbringt.
Es ist und wäre viel zu tun. Aber diejenigen die es betrifft müssen sich auch engagieren. Da hat Picard recht.
Was das Wissen betrifft, es ist interessant, wieviel Menschen wissen, von dem was sie interessiert und wieviel vorbeiläuft wenn es sie nicht betrifft und nicht interessiert, in allen Schichten finde ich.

Gertrud am 3.08.12 21:30

Gertrud,
ich erinnere nochmal an die beantwortung meiner fragen.

werner am 3.08.12 21:28

Anke am 3.08.12 21:19

soo isses.

eine chinesin ist die letzten 50 m schneller geschwommen, als der männliche superstar lochte.

werner am 3.08.12 21:28

Anke am 3.08.12 21:19

Danke Ihnen. Doch ich denke man muß miteinander vergleichen um die Unterschiede zu sehen. Es fing damals erst an mit der Bildung für Mädchen und Frauen in bezug auf den Beruf. Viele Mädchen m. Klasse gingen aufs Gymnasium. Für meine Eltern war es selbstverständlich, daß Jungen wie Mädchen eine Ausbildung machten und keine Frage.
Oberschule stand für uns leider nicht zur Diskussion. Aber das war damals so. Ich habe z.B. einen Beruf erlernt in dem ich immer gut verdiente und finanziell unabhängig war. Und auch später eine Weiterbildung gemacht. Das war mir wichtig.

Was die Bezahlung betrifft, waren wir damals finde ich besser als heute, und in anderem auch. M.E. befinden wir uns teils wieder im Rückschritt.
Ich denke was die heutigen Perspektiven betrifft, daß Mädchen die Jungen überholt haben, haben sie recht. Auf die Bezahlung wird es sich vielleicht später auswirken. Es ist z.B. ein Punkt der schon lange anders sein könnte.

Gertrud am 3.08.12 21:27

Picard42 am 3.08.12 20:53

Du meinst aber jetzt nicht wirklich, daß der admin von den beiträgen der beiden damen mehr honig ziehen kann, oder sich gar weiterbildet?

werner am 3.08.12 21:25

"Jutta Sundermann vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac fordert eine „ehrliche Debatte über die Kosten der Krise und eines funktionierenden Sozialstaats auf der einen Seite und die ungleiche Verteilung von Reichtum auf der anderen Seite." Vielleicht ja hier bei uns im Blog."

Wo ist denn jetzt bitte Frau Sundermann? Wo ist denn hier Attac? Da schafft ein öffentlichrechtlicher Sender schon Platz und Raum für eine Diskussion - und wo sind die Protagonisten? Im Biergarten?

Das ist die Realität: ein Bsirske mit einem Gehalt, bei dem einem schwindelig wird (reiner Funktionär ohne jeden Basis-Bezug - das hat er mit den paritätischen Kumpels paritätisch gemeinsam) verbünden sich mit einigen "Daueraufgeregten" und postulieren die deutsche Revolution! Aber wenn es darum geht, einen Galgen zu bauen, lassen die sich noch 'ne Quittung ausstellen....

SO geht Revolution in D....

Picard42 am 3.08.12 21:24

Picard42 am 3.08.12 20:59
Gertrud am 3.08.12 21:06

Ich glaube, man die damaligen Zeiten nicht so ganz mit heute vergleichen. Einerseits gab es die Bildungsreform, andererseits war die Situation für viele Mädchen ungleich schwieriger, jedenfalls nach meiner Erfahrung. Bildung für Mädchen, gar einen Hochschulabschluss zu machen, galt in meiner Familie immer noch als reichlich überkandidelt.

Heute haben die Mädchen die Jungen lange überholt. Mal sehen, wann sich das nachhaltig auf die Einkommensverhältnisse (Looping!! ;-)) auswirkt...

Anke am 3.08.12 21:19

Picard42, 21:05
eignungstests ( neudeutsch: " castings " ) sind doch heute in vielen bereichen
standard, wenn ich mich nicht irre.

frillnix am 3.08.12 21:16

heikos am 3.08.12 21:13

Nein es bringt nichts.

Menschen müssen wissen und verstehen, warum sie etwas tun, was sie tun und wofür sie es tun. Dann läuft es teils auch anders.

Es genügt einfach nicht gewisse Stempel nur aufzudrücken.

Es ist nur schade, daß bei den meisten bestimmte Einsicht nicht von selbst erfolgt.

Es ist im übrigen schön Sie wieder zu lesen.

Gertrud am 3.08.12 21:16

@heikos am 3.08.12 21:02

Ist gerade in Bau - Utopia Planitia, Dock drei. Bei Anzahlung bis zum 21.12.12 können Sie sich auch noch einen Namen wünschen - die Dockmannschaft favorisiert gerade irgendwas mit E.... ;-)

Picard42 am 3.08.12 21:13

Die Jagd auf "die Reichen" bringt doch gar nichts.Wenn es denen zu mulmig wird, machen die es wie die reichen Griechen und Spanier: Dann hauen die ab und wir gucken dumm.

Eine Finanz-Tanz-aktionssteuer wäre schon ein großer Schritt, vielleicht sogar für die Menschheit.

heikos am 3.08.12 21:13

Picard42 am 3.08.12 20:59

Ja das denke ich auch. Aber es führt nicht vom Thema ab,
sondern eines in das andere, weil eines das andere bedingt, aus meiner Sicht.

Gertrud am 3.08.12 21:06

@frillnix am 3.08.12 20:55

Das sehe ich etwas anders: einen NC hat man - in einem Eignungstest muss man sich auch gut verkaufen können. Nicht jedem ist dieses Ego gegeben...

Im Übrigen würde ich das auch nicht so sehr ans BAFÖG (was sicherlich wichtig ist) hängen: kellnern gehen konnte man auch damals schon... ;-)

Picard42 am 3.08.12 21:05

children am 3.08.12 17:52

Wo bitte, bekomme ich eine Yacht für 100 Milliarden?

Die würde ich gerne schon mal anzahlen.

heikos am 3.08.12 21:02

@Gertrud am 3.08.12 20:53

Wem haben wir das denn zu verdanken, liebe Gertrud? Doch nur der Fraktion "ich/mein Kind hat ein Recht auf....", oder? Jeder Hauptschüler von "damals" (wenngleich ich diese Vergleiche hasse!) steckt heute jeden Milchbubi-Abiturienten locker in die Tasche in Bezug auf Wissen - und Lebensfähigkeit!

Aber das führt, wie Anke (Moin!) richtig erwähnt, zu weit ab vom Thema.

Picard42 am 3.08.12 20:59

Eines gilt aber heute wie damals: nutzen muss man seine Chancen!

Picard42 am 3.08.12 20:45

Absolute Zustimmung.

Aber man muß sie auch erhalten. Und nicht aus irgendwelchen Gründen,
weil man meint es sich leisten zu können, aussortiert zu werden.

Wir leisten uns derzeit für mein Empfinden einen Luxus den wir uns weder leisten können noch sollten. S. Fachkräftemangel etc.

Jeder Mensch hat etwas zu bieten, und man muß die fördern die Förderung brauchen, nicht die die können, und haben und wo es meist von alleine läuft.

Ankes Aspekt kommt noch hinzu. Wie mögen sich Kinder fühlen, die schon im frühen Alter aussortiert werden. Da wird doch niemals was draus,
wenn ihnen niemand eine Chance gibt, weil man meint sie hätten keine verdient. Und dementsprechend ist das Verhalten i.d. Gesellschaft zum. teilweise.

Ich denke immer wir würden uns alle freuen, hätten wir eine,
und insoweit sie auch anderen zubilligen, das denke ich auch noch in meinem Alter.

Gertrud am 3.08.12 20:58

Emma, 20:35
seit beginn der 70er jahre war es - durch die bildungsreform mit einführung
des BAFÖG - auch kindern aus arbeiterfamilien möglich, zu studieren. den
numerus clausus hätte man sich allerdings sparen können - ein eignungstest,
bei überlaufenen fächern, wäre besser gewesen.

frillnix am 3.08.12 20:55

Emma am 3.08.12 20:35

ich nicht was die Oberschule betraf, von meinen Eltern aus. Auch Arbeiterkind. Ich habe manchmal bedauert keine Oberschule besucht zu haben. Aber als ich sah, was andere die ihre Chancen hatten daraus machten, nicht mehr.

Ich hatte meine Chancen im Beruf und in vielem anderem. Weil es Menschen gab, die sie mir gaben, die an mich glaubten. Heute kann man nicht mehr mit einem Hauptschulabschluß in eine Arztpraxis, oder eine Bank oder Krankenkasse, es sei denn es erbarmt sich jemand und man hat sehr sehr gute Noten oder Beziehungen.
Aber wir brauchen nicht nur Menschen mit guter Bildung allein, sondern auch mit Herzensbildung Anstand u. Charakter.

Mit einem Abi u. Studium alleine ist es nicht getan. Wir brauchen Menschen die ihren Beruf mit und aus Liebe erlernen und ausüben.
Die Zukunft liegt im m.E. im handwerkl. Können und in anderen Bereichen und da wird mancher der auf dem Büro ist auf andere angewiesen sein.
Auch wenn das vielen noch nicht bewußt ist.

Gertrud am 3.08.12 20:53

@werner am 3.08.12 20:49

Sorry, werner - aber wenn das die ganze literarische Festlichkeit ist, musst Du Dich echt nicht wundern, wenn Du beim Admin für /dev/nul gebucht bist...

Das Thema hier sind nicht die Mitblogger - weder "Emma" noch "Gertrud".

Picard42 am 3.08.12 20:53

@ Picard42 am 3.08.12 20:45

>>>Wie war das denn in den '70ern? Oppa war auf Zeche, Vatta ist bei Krupp - also Sohn auch bei Krupp. >>>

Bei uns daheim im Sauerland gabs keine Zechen, nur Kohlenmeiler.
Vatta inne Fabrik, Mutta annen Herd...

So nu ist Feierabend hier für heute ;-) Und tüss...

Emma am 3.08.12 20:52

Emma am 3.08.12 20:40

"Psychiaterin" gibt es nicht? Wer sagt das denn? Ich kenne eine. ;-)

Zur Bildung, auch wenn das nicht soo ganz das Thema ist: Es ist sinnvoll, einen Unterschied zwischen finanzschwach und bildungsfern zu machen. Kinder aus einem bildungsfernen Umfeld (muss nicht sozial schwach sein) haben es deutlich schwerer, eine weiterführende Ausbildung zu bekommen.

Anke am 3.08.12 20:50

@Gertrud am 3.08.12 20:10

Die Menschen haben doch heute alle Chancen - insbesondere Frauen! Wie war das denn in den '70ern? Oppa war auf Zeche, Vatta ist bei Krupp - also Sohn auch bei Krupp. Oder na' Opel - ist ja auch ehrliche Arbeit...

Eines gilt aber heute wie damals: nutzen muss man seine Chancen!

Picard42 am 3.08.12 20:45

"Psychiaterin" gibt es gar nicht stelle ich gerade fest. Komisch, bei so gut wie allen Berufen gibt es Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein.

Emma am 3.08.12 20:40

@ Gertrud am 3.08.12 20:10

>>>Heute haben die Menschen nicht mehr die gleichen Chancen wie in den 70ern und das ist etwas das ich persönlich mehr als bedaure.>>>

Hatten wir in den 70'ern gleiche Chancen????????? Als ich noch Schülerin war, und das war in den 70'ern, gingen nur 2-3 Schüler zum Gymnasium aus einer Klasse und das waren in der Regel Kinder aus bessergestellten Familien. Ich hab auch den Aufstieg aufs Gymnasium versucht, aber ich kam aus einer Arbeiterfamilie und das war nicht gern gesehen, dass 'solche' Kinder aufs Gymnasium gingen. Und weder meine Eltern noch ich waren zäh und bissig genug, sich gegen den Rektor der Volksschule aufzubäumen. Lehrern hatte man zu gehorchen. Und so ging der Welt eine erstklassige Psychiaterin oder Rechtsanwältin flöten. Tja...

Emma am 3.08.12 20:35

Kurz mal eben die Luft anhalten!
Und den Ball bitte ganz flach halten!

Die roten Socken bitten zum Tanz, mit einer eher drittklassigen Besetzung!

Diese Marktschreier haben mir gerade noch im Sommerloch gefehlt.
Keine Waren im Angebot, aber die Hoffnung, "Jemand wird schon liefern".

Diese Inszenierung erinnert mich an den Rattenfänger von Hameln.

Und alle Fans sind schier aus dem Häuschen. In der Opposition nehmen die Laola-Wellen kein Ende.

Womit haben wir dieses Schmieren-Theater verdient?

Einen weiterhin schönen Abend!
JAN

JAN am 3.08.12 20:21

Liebe Gertrud,

ich möchte sie höflichst daran erinnern, doch meine fragen an sie von 18.16 und 18.34 zu beantworten.

die höflichkeit würde es gebieten.

werner am 3.08.12 20:21

Frau Vogel schreibt:
"Unsere rasant wachsenden Staatsschulden hat ein neues Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen, das jetzt einen neuen Vorstoß in Sachen Besteuerung von Reichen gemacht hat. "
Als erstes hat mich was Formales gestört, Was sind Nichtregierungsorganisationen? Meines Wissens gehören da auch Gewerkschaften und Sozialverbände dazu. Und inhaltlich hatte ich von denen auch keinen anderen Vorschlag erwartet. Da die Organisationen die Interessen dieser Sterzahler nicht vertritt.

Manfred am 3.08.12 20:21

Reichensteuer? Wofür? Als Reicher würde ich es nicht einsehen, mein Geld
für " Eurorettung ", Banken und Süd-Pleiteländer verbrennen zu lassen.

Arnold Schweinelecker am 3.08.12 20:11

Emma am 3.08.12 18:29
Sorry, hab ich dann mißverstanden. An Bildungsgutscheine etc. habe ich nicht gedacht. Aber schlimm genug wenn wir solchen hier brauchen.
Es kommt einiges zusammen zu dem Thema. Es geht nicht allein um Bildung und Wissen s. auch um Anstand, Charakter, Ehrlichkeit u.a.
Letztlich ist es ein Irrtum zu glauben, Reiche und Gebildete seien die besseren Menschen und die anderen die schlechteren.
Mich erstaunt persönlich immer wie man wenn man sich gebildet und studiert, verhalten kann. Und was dabei rauskommen kann.
Mir ist ehrlich gesagt ein Mensch mit normalem Menschenverstand der sich kümmert und Verantwortung übernimmt lieber als einer der studiert hat,
reich ist und vieles in den Sand setzt.
Man kann aber nicht alles über einen Kamm scheren finde ich.

Heute haben die Menschen nicht mehr die gleichen Chancen wie in den 70ern und das ist etwas das ich persönlich mehr als bedaure. Denn jeder hat seine verdient, vorausgesetzt man läßt ihn auch.

Gertrud am 3.08.12 20:10

@Picard42 am 3.08.12 19:16

Der Satz entspricht dem aktuellen Nachrichtenstand in den Medien und soll keine genaue historische Rückschau sein.

Frank am 3.08.12 20:07

@ anita 68 am 3.08.12 19:56

>>>Leute, es herrscht "olympischer Friede". ;-))>>>

Manchmal stell ich mir vor, wir säßen alle am runden Tisch. Ob dann auch die Wattebällschen so tief fliegen würden?

Aber das ist ja nicht das Thema ;-)))

Emma am 3.08.12 20:01

@Klaus L. am 3.08.12 19:47

Tja, manchmal hat man(n) halt im Leben keine Wahl..... ;-)

Picard42 am 3.08.12 19:58

Leute, es herrscht "olympischer Friede". ;-))
Gruß

anita 68 am 3.08.12 19:56

@werner am 3.08.12 19:38

Dich meinte ich doch gar nicht, werner! Da würde es mich eher auf die Bretter hauen, wenn Du hier plötzlich den Schiller geben würdest... ;-)

Picard42 am 3.08.12 19:54

Ich würde mir das Video zum Thema gerne ansehen. Funktioniert aber nicht.

Bitte nicht mehr "rtmp" verwenden. Lieber normal über "http" zur Verfügung stellen.

Linux-Firewall am 3.08.12 19:51

Picard42 am 3.08.12 19:38

Ich konnte mich nicht dagegen wehren::-))

Klaus L. am 3.08.12 19:47

@Emma am 3.08.12 19:32

Liebe Emma,

wenn Sie sich meinen zweiten Satz anschauen, werden Sie feststellen, dass ich durchaus Verständnis habe für diejenigen, die es nicht besser können.

Der Rest sollte sich allerdings fragen, warum er wohl nicht selbst auf dem Vorstandssessel z.B. einer Großbank gelandet ist....

Picard42 am 3.08.12 19:46

@Klaus L. am 3.08.12 19:25

"Ach so! Ich bin verheiratet."

Hoffentlich nicht nur aus steuerlichen Gründen.... ;-)

Picard42 am 3.08.12 19:38

Picard42 am 3.08.12 19:26

wertester,

ich hab schon zu beginn meiner tätigkeit hier, auf unflätige vorhaltungen der alten frauen nickx geschrieben,

daß mir dieser block nicht so wichtig ist, um nochmal querzulesen oder gar ne rechtschreibhilfe drüberlaufen zu lassen.

da müsst ihr pädagogen und ehemaligen sonderpädagogen mit leben.

werner am 3.08.12 19:38

@Emma am 3.08.12 18:48

Vorab: 1848 - sehr sympathisch... ;-)

Sie hätten "tiger" vielleicht noch mitgeben sollen, dass es '89 vielleicht auch eine Option gewesen wäre, wenn Westberlin auf das "Die Mauer muss weg" kollektiv mit einem "Nööö" geantwortet hätte....

Picard42 am 3.08.12 19:34

@ Picard42 am 3.08.12 19:26

>>>die völlige Rechtschreibbefreitheit, die hier aus etlichen Beiträgen spricht, macht einfach nur noch sprachlos.>>>


Das glaub ich jetzt nicht so ganz. Aber wir werden ja sehen ;-)))

So lange man den Inhalt versteht, habe ich damit kein Problem. Es schreiben hier ja evtl auch Zugereiste und die dürfen auch mal unperfekt sein. Nur Nobody ist perfekt, fragen Sie Bud Spencer.

Emma am 3.08.12 19:32

@ doc am 3.08.12 18:59

Ich fass es nicht!

T.Z.T.Z.T.Z. am 3.08.12 19:27

Nebenbei bemerkt:

die völlige Rechtschreibbefreitheit, die hier aus etlichen Beiträgen spricht, macht einfach nur noch sprachlos. Für mich ist das (wenn es denn nicht einem "stets bemüht" entspringt) Respektlosigkeit vor den "Gesprächspartnern"/Mitbloggern.

Picard42 am 3.08.12 19:26

Warum Reichensteuer? Steuergerechtigkeit würde doch reichen.
Warum muss ein Alleinstehender bei 52.800€ die Höchststeuer von 42% bezahlen und der Ehemann erst ab 105.000€.

Wenn ein Ehepaar dieses Einkommen gemeinsam erwirtschaften verstehe ich das. Aber wenn es nur einen Verdiener mit diesem Einkommen gibt und der Partner auf der Couch liegt, oder auf der KÖ flanieren geht, warum.

Krasser wird es doch bei einem Verdienst über 250.000€/500.000€.

Ach so! Ich bin verheiratet.

Klaus L. am 3.08.12 19:25

Kommt die Reichensteuer ??

Weiss nicht - stehen die Wahlen vor der Tür ??

teck am 3.08.12 19:17

@Frank am 3.08.12 18:33

"Die Idee - Reichensteuer - stammt von Hollande und ist die Konsequenz der Finanzkrise."

Falsch! Die Franzosen mögen ja viel erfunden haben, aber die "Reichensteuer" nun beim besten Willen nicht! Die ist - wie auch die ganze Diskussion darum - eine Erfindung von Politikern und den Medien, die der vermeintlich breiten Masse nach dem Mund reden wollen!

Aber es lenkt halt schön ab von den Themen, die man eigentlich angehen sollte. Dazu gehört z.B. eine Transaktionssteuer....

Picard42 am 3.08.12 19:16

fin am 3.08.12 19:06

Doch die von Dir gehassten Bonzenkinder beherrschen die Rechtschreibung.

Lerne von diesen. ;-)

Klaas am 3.08.12 19:15

So eine bodenlose Frechheit! Nur weil ich an den Rüsungsexporten nach Griechenland ein Vermögen verdient habe und dazu noch die Kreditsituation im europäischen Ausland gewinnbringend ausgenutzt habe, um den Trotteln da unten überteuerte Luxusartikel aufzuschwatzen, die sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten, ist das doch nicht meine Schuld mit der Wirtschaftskrise. Klar habe ich gewusst, dass das Ganze auf Dauer nicht funktionieren kann aber so lange ich Profit mache, ist mir das doch egal.
So hinterhältige Spinnereien, dass die Sozialausgaben nur einen Bruchteil betragen würden, wenn ich nicht ständig irgendwelche mittelständigen Unternehmen mit meiner Aktienwirtschaft in den Bankrott getrieben hätte, verbitte ich mir! Schließlich brauche ich doch die ganzen Arbeitslosen, damit ich meine Löhne drücken kann, weil jeder Angst hat, dass ein anderer Spinner den Job für noch weniger Kohle macht. Mein Profit heiligt außer dem alle Mittel und der Rest der Welt kann froh sein, wenn er

kapltal am 3.08.12 19:12

Reiche haben hart gearbeitet? oh ja, das ist schon sehr hart, wenn man waehrend des studiums in der eigentumswohnung von papa wohnt, gemuetlich und mit voller unterstuetzung studieren kann mit einem jaehrchen in Oxford Oder Harvard dazwischen, weil geld ja keine rolex spielt. was soll da noch schiefgehen bei der Jobsuche, zumal papa ja noch seine connections hat. Oh ja, unsere "elite" hat es schon hart und alle anderen Sind einfach nur faul. schon klar. Diese Verwoehnten sproesslinge moechte ich mal sehen, wenn Sie in einem normalen leben zurechtkommen muess ten!

fin am 3.08.12 19:06

Ich denke mir das es höchste zeit wird die Reichen wieder zur Vermögensteuer heranzuziehen.Es kann nicht sein das sie ihr vermögen immer weiter vergrößern
und sie keine steuern darauf entrichten müssen.Bin mal gespannt ob sich CSU
CDU und FDP Politiker dazu äußern.

opal am 3.08.12 19:02

Die Reichen WERDEN blechen MÜSSEN, damit unser Staatsgefüge Bestand haben kann - egal unter welcher Regierung. Schwarz-gelb liefert nur ne etwas längere "Schonfrist" :-P

doc am 3.08.12 18:59

Jeder vernünftige nicht von Gier besessene Mensch sieht ein, dass hier mal ein vernünftiger Vorschlag gemacht wird. Selbst ich als Student würde 1000 Euro in den Staat investieren (vorausgesetzt alle nicht in Armut lebenden Bürger täten gleiches), um die Abwärtsspirale der Staatsschulden aufzuhalten und den Sozialstaat zu unterstützen. Jeder 100. Deutsche ist Vermögensmillionär - für die sollte es ebenfalls kein Problem sein.

studi am 3.08.12 18:55

Herr Bsirske will Herrn Nicolas Berggruen - den Karstadtretter / Ursprung des Vermögens unbekannt -extrem besteuern. Mir kommen die Tränen.

Frank am 3.08.12 18:51

Die jetzt so laut nach " Umverteilung " schreien, sollten mal bei sich selbst anfangen, ihre Pfründe aufzugeben und sich in Verzicht zu üben....DANN würde ich das nicht nur als blödes Geschwätz abtun....

watt am 3.08.12 18:48

@ tiger am 3.08.12 18:41

>>>Die Reichensteuer hätte bereits 1989 eingeführt gehört.>>>

Die gab es 1989 schon lange und nannte sich Vermögensteuer.
Auszug aus Wikipedia dazu:

In Deutschland war die Vermögensteuer eine Substanzsteuer, die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen (natürliche oder juristische Person) berechnet wurde, das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden war. Die Vermögensteuer wurde zuletzt 1996 erhoben, in jenem Jahr hatte sie ein Steueraufkommen von etwa 9 Milliarden DM generiert.[1].

1995 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass eine unterschiedliche steuerliche Belastung von Grundbesitz und sonstigem Vermögen mit Vermögensteuer nicht mit dem Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) vereinbar sei.[2] In den Beratungen zum Jahressteuergesetz 1997 stellte die damalige Bundesregierung zwar fest, dass es keinen verfassungsrechtlichen Zwang zur Abschaffung der Vermögensteuer gebe. Trotzdem wurde die Vermögensteuer mit Wirkung ab 1997 abgeschafft.

Emma am 3.08.12 18:48

hallo
ich habe den Eindruck das das Bruttosozialprodukt nicht ganz verstanden wird. Einfach gesagt der der was schaft- Maschinen, Gebäude, Brot, Getreide usw der erhöht das Bruttosozialprodukt als Arbeiter oder Unternehmer - dieses tut der spekulierende Bänker nicht -
er verzockt das Geld anderer und kassiert dann noch millionen und das ggf in einigen Sekunden oder Minuten (siehe LEER-verkäufe).
Dieses sollte mit Gefängnis bestraft werden und wer eine Bank in die PLEITE führt auch - denn wer muß dafür Bluten nicht der CHEF (ZB- Acker...) der bekommt seine Abfindung, die Angestellten werden aber entlassen und der Steuerzahler muß dann noch die Bank RETTEN.
Weiterhin muß man fragen dürfen wer beschafft denn den ganz Reichen ihre Jacht? (wenn es nicht geerbt wurde) der kleine Arbeiter und Angestellte muß dafür mit geringerem Lohn auskommen - ist das richtig und gerecht? !!

mit schönem Gruß

rainer am 3.08.12 18:48

♪♫♪ Wacht auf, Verdammte dieser Erde ...

doc am 3.08.12 18:45

meinung am 3.08.12 18:32

und was würdest du für dich, wenn du berufstätig sein solltest, als gehalt beanspruchen?

werner am 3.08.12 18:42

Die Reichensteuer hätte bereits 1989 eingeführt gehört.Dann stünde der Staat heut nicht mit leeren verbrauchten Taschen da und das ganze würde besser funktionieren.Die Grenzen müssten Dicht gemacht werden das Geld was hierzulande verdient und erarbeitet wird hat gefälligst auch hier im Land das Anrecht versteuert zu werden.Wenn man sichs mal genauer anschaut wird hierzulande das Geld verdient und dann auf Schweizer od. Luxenburger Banken deponiert und dort verzinst damit muß Schluß sein.Der Staat kann sich diesen wandernden Monster Kapitalismus nicht mehr länger Leisten.

tiger am 3.08.12 18:41

""""Werner,
ich weiß nicht was Sie meinen wovon Sie schreiben. Aber Hauptsache mal wieder per peto getroffen. Ich weiß schon worum es geht. Verstehen ist jedoch eine Sache für sich. Nichts für ungut.

Gertrud am 3.08.12 18:18""""


wie kann ich helfen. und bitte helfen sie mir: - per peto getroffen-

ich ix verstehn.

werner am 3.08.12 18:34

Die Idee - Reichensteuer - stammt von Hollande und ist die Konsequenz der Finanzkrise. Finanzkrisen entstehen nämlich nicht aus dem Nichts. Sie sind das Ergebnis menschlichen Handelns und bestimmter Strategien der politischen Kräfte. Dazu gehörten die neoliberalen Kräfte, welche das Spielcasino für die Börsenspekulanten eröffneten. Heute blickt kein Mensch mehr durch, weil die Protagonisten unsere Welt verändert haben. Seit 1995 wird der Neoliberalismus konsensfähig manipuliert und hat zur extremen Vermögensverschiebung in Deutschland geführt, ohne dass diese Vermögen auf eigener Leistung beruhten. Im Wettbewerb der Gauner, kleiner Entscheiderzirkel, wurden auch Arbeitsmarktreformen - Agenda 2010 - als wettbewerbspolitisch alternativlos vermittelt. Diese politische Initiative hat hingegen keine Zukunft, weil sie am Standort Deutschland rüttelt und die Wettbewerbsfähigkeit tangiert. Kurz vor dem Finanzkollaps ist sie absolut undenkbar, weil dann die Leistungsträger auswandern.

Frank am 3.08.12 18:33

Ich denke unser ganzes Finanzsystem funktioniert nicht richtig. Solange ein paar Reiche durch Nichtstun soviel Geld verdienen (Geld verdient Geld), also keine Leistung in irgendeiner Form erbringen, wird unser System weiterhin schwächeln.
Leistung gegen Geld ist in Ordnung oder Tauschgeschäfte, Ware gegen Leistung usw..
Sicherlich werde ich jetzt belächelt aber es könnte funktionieren.
Die Gehälter der sogenannten Eliten usw. dürften sich nur in einem gewissen Spektrum bewegen (Obergrenzen festlegen). Auch ein Fußballer sollte nicht mit Millionen entlohnt werden, da muss man sich ja wirklich fragen, ist ein einzelner Mensch bzw. die Leistung dieses Einzelnen wirklich soviel Wert gemessen an seiner Leistung? Banker, Manager und Vorstände der Konzernleitungen, müssen die soviel verdienen wie sie verdienen? Geld war immer der Untergang von Völkern und wird es auch jetzt wieder sein. Die Gier ist einfach zu groß Besitz zu haben und zu verteidigen, egal mit welchen Mitteln.

meinung am 3.08.12 18:32

@ Gertrud am 3.08.12 18:14

>>>Doch. Bildung kostet. Vor allem eines Zeit. Zeit, die viele nicht haben und sich nicht nehmen können, manchmal nicht wollen. >>>

Schreib ich heute in kyrillisch?

Es ging um den Beitrag von Children zum Thema Kinder aus armen Familien. Aber auch die können sich bilden, es gibt den Bildungsgutschein und die Bibliotheken, allerdings muss man auch hingehen und die Hilfe annehmen, die einem geboten wird. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Am Gymnasium meiner Tochter gab es genug Familien, die nicht viel Geld hatten, bzw wo teilweise sogar beide Elternteile arbeitslos waren. Auch die haben ihr Abi geschafft. Bildung geht für alle in unserem reichen Land, man muss allerdings sich selber drum kümmern (= Eigenverantwortung) und das ist für viele das Problem.

Emma am 3.08.12 18:29

In der DDR ist man wegen "asozialem Verhalten" und "Verweigerung der Arbeitsaufnahme" eingeknastet worden. Jahrelang.

Nix mit Bananen. Linke? Kotz! Rechte? Kotz! Mitte Kotz!

Was nun?? Unten durch??

Tschö mit Ö

Klaas am 3.08.12 18:25

Wenn denen nichts mehr einfällt, dann kommt man auf solche Ideen.

Würden die Versager nicht das ganze Geld verschleudern in unsinnige Kriege, Rettungsschirme, wo nichts mehr zu retten ist, Subventionen und vor allem in Bankenrettung und und und. wäre Maut, Reichensteuer und und gar nicht nötig.

Die Politiker sind nicht in der Lage einen ordentlichen Haushalt auf die Beine zu stellen, dafür sind sie zu abhängig vom Großkapital.

Vor 40 Jahren hatten wir 30 Milliarden DM an Schulden, heute über 2,2 Billionen Euro ohne die ganzen Bürgschaften und sonstigen Verpflichtungen. Die Parteien CDU/CSU, FDP, SPD und dann die Grünen haben es geschafft die Schulden um das 150fache zu steigern.

Die Schulden werden weiter steigen und keiner kann die jemals wieder zurückzahlen.

Die Politiker sind einfach nur Versager und Marionetten des Großkapitals.

poutze am 3.08.12 18:23

Frankreich will es uns mal wieder vormachen und wir Deutschen äffen das auch noch nach.
Wenn unser riesiger Beamtenapparat in Bund und Länder mal vorsorglich mit unseren Steuergeldern umgehen würden, könnten wir uns solche Schlagwörter sparen.
Was ist denn mit Stuttgart21, dem Berliner Großflughafen, Nürburgring, den ganzen Landesbanken die uns Millionen bzw. Milliarden gekostet, bzw, noch kosten.
Wann endlich werden diese stattlichen Geldvernichter zur Rechenschaft gezogen und bestraft.
Aber was passiert bei uns?, sie werden befördert und mit horrenden Pensionen in den Ruhestand versetzt.
Wann endlich wachen die Deutschen auf und gehen wie in Griechenland, Spanien, Italien usw,
auf die Starße und machen diesem Treiben endlich ein Ende.

Typ am 3.08.12 18:20

Emma
noch ein weiteres dazu:

Man muß den Möglichkeiten auch Raum zur Entwicklung geben.
Da mangelt es eigentlich dran. Wie oft hört man ich habe keine Zeit,
ich habe Stress. Mehr als tun kann man eigentlich nicht mehr.

Aber letztlich ist es so irgendwie. Wenn Menschen sich für wirklich etwas begeistern können und dies auch tun, und sich wirklich interessieren, haben sie alle Zeit der Welt und nehmen sie sich meist auch.
Und wenn sie sich begeistern ist auch manchmal wiederum kein Weg zu weit für etwas.
Umgekehrt jedoch ebenso. Was fehlt sind Menschen die motivieren, die begeistern nicht nur zum Selbstzweck finde ich.

Werner,
ich weiß nicht was Sie meinen wovon Sie schreiben. Aber Hauptsache mal wieder per peto getroffen. Ich weiß schon worum es geht. Verstehen ist jedoch eine Sache für sich. Nichts für ungut.

Gertrud am 3.08.12 18:18

Gertrud am 3.08.12 17:59

Pardon gertrud,

wenn ich jetzt verwundert frage.

in welchem unternehmen haben sie gearbeitet, sodaß sie sowas wissen?

werner am 3.08.12 18:16

Vielleich sollte wir mal weniger Rettungsschirma öffnen und nicht unser ganzes Geld den arbeisscheuen Griechen in den Rachen werfen, damit die mit mitte 50 in Rente gehen können, während wir uns krumm und buckelig arbeiten müssen.....
Oder den Spaniern, Italienern und wer noch so alles unter die Scirme möchte.
Warum eigentlich wir.....ich wollte keine Euro und ich habe auch nicht diese Parteien gewählt, die heute unser Geld mit vollen Händen rauswerfen. Die reichen wandern ab in Steuerparadiese und wer zahlt am Ende den ganzen Deckel....WIR armen kleinen Würstchen, die nicht die Gelegenheit haben aus diesem Land zu gehen........Dies ist ein Dre..sstaat geworden, wo du nur noch was bist wenn du Geld hast...Ansonsten bist du eine ganz arme Sau...

jogi am 3.08.12 18:15

Emma am 3.08.12 18:03

Doch.
Bildung kostet. Vor allem eines Zeit. Zeit, die viele nicht haben und sich nicht nehmen können, manchmal nicht wollen. Es braucht auch
Disziplin, Ausdauer und das Lernenwollen, den Willen sich weiter zu bilden.
Noch nie jedoch war Bildung so möglich wie heute. Und dennoch: Der Wissensstand entspricht , wie man lesen kann, nicht dem wie er sein könnte, sein sollte. Die Zeit ist schnellebig die Information vielfältig, vielleicht von allem zuviel und dennoch zu wenig.

Und andererseits die vorhandene Bildung entspricht auch nicht dem was sie sein sollte. Sonst würden nicht so viele vermeintlich gebildete Menschen so agieren wie sie es tun.

Es nützt nichts alleine gebildet zu sein und zu wissen, wenn man nicht versteht.

Gertrud am 3.08.12 18:14

Also liebe Politiker da habt ihr aber Glück das ihr nich nach Leistung bezahlt werdet wie sonstige Arbeiter .Sonst würde es echt mau aussehen am Monatsende im Säckel .

unbekannt am 3.08.12 18:08

Gertrud am 3.08.12 16:54

ichversuche es nochmal, da der liebste admin meinen text nicht verstanden hat.

werteste gertrud, da haben sie eine topmeldung gelesen, aber dank fehlendem hintergrundwissen nicht verstanden, um was es ging.

es wäre schön, sie würden vor dem schreiben erst hinterfragen, wie sie es uns ja auch empfehlen. dann würden andere auch einen genauso niedrigen blutdruck haben wie sie.

ich verweise jetzt nur auf ihre lobhudelei für einen der schlimmsten radfahrer.

werner am 3.08.12 18:06

Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!

sara11 am 3.08.12 18:05

Diese genannten Personern die die Wiederbelebung der abgeschafften Vsteuer fordern, sollten sich ihr eigenes Monatseinkommen anschauen und sich fragen, ob das angemessen ist! - Ich war als Beamter zu DM-Zeiten auch von der "Vermögenssteuer" betroffen, da ich einen Bausparvertrag mehrfach überzahlt hatte und ich dann abdrücken durfte! Was lernen wir: es trifft immer den Doofen! -Die Währung ist kollabiert und nur noch eine Frage wann man es auch dem letzten Schläfer in diesem Lande eindeutig sagt, das sich sparen nicht mehr lohnt und jeder der über " überschüssiges Spielgeld " verfügt es ausgeben sollte.- Vielmehr ist es nicht mehr zu ertragen, wie sich die Lebenshaltungskosten immer weiter nach oben schrauben, weil alle -Städte,Gemeinden,Staat usw. - alle Pleite sind. - Gebt jedem ein Tütchen mit neuer Währung und wir kaspern uns weiter mit diesem durchgenudeltem Thema durch.- Übrigens bin ich nicht mehr in der Gewerkschaft; die eingesparte Summe finanziert die Autoversicherung.

peter am 3.08.12 18:03

@ children am 3.08.12 17:54

>>>So haben Kinder aus armen Familien z.B. häufig einen wesentlich schlechteren Zugang zu Bildung. >>>

Bildung kostet nichts oder nur sehr wenigwie die Büchereien. Allerdings muss man auch "hingehen", die kommt nicht hinter einem hergelaufen. Eigenverantwortung, ein furchtbar böses Wort...

Emma am 3.08.12 18:03

children am 3.08.12 17:52

Dein Nick passt zu Dir. Kind!

Deine Hasstiraden führen zu nichts.

Klaas am 3.08.12 17:59

children am 3.08.12 17:54

Da kommt mehr als ein Fakt zusammen. Es ist nicht auf eines oder weniges zu reduzieren.

Aber die wesentliche Ursache ist die Einstellung die Menschen zu ihrem Leben und zu den Dingen haben, und die Gründe und Motive aus denen sie handeln.

Und das Handeln das dann daraus folgt.

Früher fühlten sich Mitarbeiter eines Unternehmens wie eine Familie.
Und hielten zusammen. Man war stolz darauf wo man arbeitete. Und heute? Heute gehen die meisten ihren Weg und sind
froh wenn sie die Flucht ergreifen können, keine gute Grundlage.
Und eine die sich in viele andere Bereich fortsetzt.

Wir sind sozusagen unseres Glückes oder Unglückes Schmied irgendwie.

Gertrud am 3.08.12 17:59

Emma am 3.08.12 17:49

Ein Boykott in dem Sinne ist wirklich nicht dienlich. Ich erinnere mich noch der Worte von Meine Eine seinerzeit zu den Schlecker-Frauen.
Ich möchte halt auch nicht überall ein Internet-Konto haben.
Ich denke, das Internet ist eine gute Sache für Menschen die ans Haus gebunden sind. Sicher kann nur jeder nach seinem Geldbeutel einkaufen und ausgeben, was ihm an Mitteln zur Verfügung steht. Mehr geht nicht.
Ja die Schlecker-Frauen und viele andere dürfen ausbaden, aber warum,
weil man die Gesetze zu gunsten derjenigen macht, die vermeintlich das Sagen haben und das ist der erste Fehler. Früher mußten Unternehmen reinvestieren 20 Prozent des Gewinnes. Leider hat H. Kohl das außer Kraft gesetzt soweit ich weiß.
Es kann nicht sein, daß Völker büßen, weil die Gier einiger weniger uferlose Ausmasse annimmt. Und wie hier jemand schrieb. 1 Mio. für Ackermann würde auch reichen. Ich wäre froh ich hätte sie, ich wüßte wo ich die Hälfte hin spenden würde, aber sehr genau

Gertrud am 3.08.12 17:55


Ohh man, so viel Naivität und Unwissenheit auf einem Haufen hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Armut hat in den meisten Fällen nichts damit zu tun, dass jemand "faul" war. Es gibt eine ganze Reihe von Kriterien, die zu Armut beitragen, die ihre Ursache hauptsächlich in unserem System haben. So haben Kinder aus armen Familien z.B. häufig einen wesentlich schlechteren Zugang zu Bildung. Wachsen in einem schlechten Umfeld auf, da ihre Eltern sich z.B. nur Wohnungen in sozial verwahrlosten Gegenden leisten können und und und.

children am 3.08.12 17:54

Auf der andern Seite kann mir niemand erzählen, dass jemand der sich für 100 Mrd Euro eine Yacht bauen lässt, dieses Geld mit seinen eigenen Händen erwirtschaftet hat. Das tun nämlich die kleinen Leute, die wirklich hart arbeiten und dafür wenig bekommen. Die großen geben nur aus, zocken an der Börse, spekulieren mit Hatchfonds, wirtschaften Konzerne kaputt und schlagen daraus Profit, während sie tausende Arbeitsplätze vernichten.

Ein Großteil des Geldes der Reichen ist in meinen Augen gestohlen. Aus unser aller Taschen. Nur ohne dass uns dabei reelles Geld abgezogen wird. Wir erleben das, indem eine immer weiter ansteigende Inflation unser Geld entwertet. Es wird massig Geld gedruckt, um den Schaden aufzufangen, für den maßlose Spekulanten verantwortlich sind.
Also bittet sie zu Kasse. Für das was sie verzapft haben, sollen sie auch blechen!

children am 3.08.12 17:52

Reichensteuer - zu spät.

Wir haben ja einen Wettbewerb durch Niedriglohn für die Mehrheit und niedrige Steuern für Reiche. Zusammen mit der Deregulierung des Finanzsektors hat das europaweit die Wirtschaftskreisläufe zerstört. Immer mehr unabhängige Wissenschaftler sind der Meinung, dass es aus der Schuldenfalle kein Entkommen gibt. Bleibt Inflation oder Schuldenschnitt (Insolvenz oder Pleite).

Verlierer sind bis jetzt die Lohnempfänger. Kommt Inflation dazu, sind sie durch Geldentwertung doppelt geschröpft. Nur wer schon nichts mehr hat kann nichts mehr verlieren.

Eine massive Reichensteuer kann etwas ausgleichen. Ob sie das Desaster verhindern kann ist fraglich. Wir brauchen langfristig einfach nur das Steuer- und Lohnniveau, wie es noch unter Helmut Kohl war.

Siggi am 3.08.12 17:51

Picard42 am 3.08.12 17:09

Die Mitarbeiter von Kraft werden sich jetzt in Fallingbostel freuen.
Da verkauft einer seine beste Marke, dagegen ist nichts zu haben.
Wenn die Kondiditionen für ALLE GUT sind. Wie sie sein werden,
können wir uns anhand gemahter Erfahrung an- und zuschauen.

Gegen einen Verkauf kann und darf niemand was haben. Nur man muß und soll halt sehr genau schauen an wen. Und da ist Verantwortung gefordert.

Und kein Kurzfristiges Denken und Handeln. Auch Wandel will bedacht sein.

Gertrud am 3.08.12 17:50

@ Gertrud am 3.08.12 17:39

>>>was soll man tun?>>>

Das weiß niemand. Die Schleckerfrauen müssen jedenfalls die Suppe auslöffeln, die ihnen Anton Schlecker eingebrockt hat. Der selber vermutlich seine Schäfchen im Trockenen hat, auch wenn man in den Medien anderes liest. Darum ist mir bei Boykott immer etwas unwohl. Ein Boykott wird auf dem Rücken derjenigen ausgetragen, die da gar nichts für können.

Emma am 3.08.12 17:49

Wahrscheinlich hat die Linkspartei bislang noch nie Spenden aus der Wirtschaft bekommen.

Ein klarer Grund die zu wählen. Mit einer Partei die einen Sozialismus propagiert wird sich die Wirtschaft sicher nie anfreunden. Ein weiterer Grund die zu wählen.
Angst müssen wir nur vor dem realem aktuellen radikalen Kapitalismus haben, nicht vor einem hypothetischen Sozialismus den eine Partei propagiert.
Daher werde ich Links wählen. Lieber alte Bonzen gewählt, als die die heute dem Volk das Fell über die Ohren ziehen.
Sobald die aktuell noch regierenden wirtschaftslobbyistischen Volksparteien dauerhaft abgewählt sind, wird die Wirtschaft einlenken. Mein Versprechen darauf. Vor nichts haben die mehr Angst, als vor dem Ende des politischen Lobbyismus! M

moere am 3.08.12 17:47

A: Leihst du mir dein ganzes Geld?
B: Wann bekomm ich es zurück?
A: Wahrscheinlich gar nicht.
B: Wer macht denn sowas?
A: Merkel!

unbekannt am 3.08.12 17:43

Emma am 3.08.12 17:37

Aber auch nicht diejenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben
noch um ihres bringen. Denn das geschieht hier teils.

Nach meiner Einschätzung wurden die falschen Mittel über die letzten Jahre ergriffen um zu erhalten und zu steuern.

Man schafft es spielend leicht Arbeitslose Repressalien auszusetzen
und zu kürzen aber dort wo es wirklich möglich wäre, daß ein entsprechender Anteil erbracht werden könnte, da kam immer mehr dazu, da wurde gegeben und nicht gekürzt.

So schafft man keinen sozialen Friedne und erhält ihn auch nicht.
Im Gegenteil.

Gertrud am 3.08.12 17:43

moere am 3.08.12 17:30

Enteignung? Das wird es in Deutschland nicht geben. Kein Wunder, wenn Reiche ihre Koffer packen, sollte es soweit kommen. Und verständlich auch.

Wenn die Leute hier ihre Unternehmen haben, Steuern bezahlen, für Arbeitsplätze sorgen, dann sollte man das Maul nicht soweit aufreißen.

Ich bin nicht reich, aber wenn mich dieser Staat ausziehen wollte, dann wäre ich vor der Zwangsnacktheit mitsamt meiner Kleidung vorher weg. Im Eiltempo. Und sicher wäre ich dort, wo man mir den Mantel aufhält, mich bedeckt und hofiert. Ein wenig Trost könnte nicht schaden. :-)

Klaas am 3.08.12 17:42

Solange unsere politischen Geisterfahrer in Berlin die Steuergelder in jeglicherweise
veruntreuen und der Finanzmafia den Hintern pudern, ist eine Zusatzsteuer abzulehnen.
Durch den Zusammenschluss Porsche/VW entgehen dem Staat aufgrund eines dubiosen
Steuerausnahmegesetz 1,4 Mrd an Steuergeldern. Bei der angedachten Steuer ab 250 Tsd.
Vermögen kann sich jeder Haus - u. Wohnungsbesitzer ausrechnen was er im Ernstfall abzu-
geben hat. Die breite Masse bringst in jedem Fall. Den Großverdienern u. a. Spekulanten
wird der unser Finanzminister weiterhin die Hand reichen und ein Schlupfloch lassen.

korn am 3.08.12 17:40

Emma,
was soll man tun?

Die Einstellung hat sich gewandelt und zwar auf beiden Seiten. LEIDER.
Und fast alles jammert nur damit. Das kann es nicht sein.

Man muß eine Linie haben. Ich kann nicht überall bestellen, nur weil,
und auch ich kann mein Geld nur einmal ausgeben u. schauen wofür.

Ich habe meines was ich bevorzuge. Und das ist Qualität die ihren Preis hat und Kontakt mit und zu Menschen. Man kann und soll nicht alles einfach greifen nur weil es es gibt und möglich ist.

Es geht darum, daß man damit aufhören muß. Gewinne zu einstreichen, Arbeitsplätze zu verschlechtern und Verluste zu sozialisieren. Und das kann man, will man aber nicht aus div. Gründen.

Die alten Arbeitgeber, oder manche Menschen, sind sich ihrer Verantwortung noch bewußt, andere nicht.

Unsere Bequemlichkeit hat ihren Preis, manchmal zahlen den leider andere die nichts dafür können. Das kann so nicht weitergehen.

Zalando Onlinbanking u.a. nein, da bleib ich lieber altmodisch bis zum geht nicht mehr.

Gertrud am 3.08.12 17:39

@ Waage am 3.08.12 17:32

Noch einmal ganz langsam...

Ich wiederhole gerne meinen Beitrag, um den es ursprünglich ging: "Man muss nicht diejenigen auch noch bestrafen, die sich hochgearbeitet haben und lange in eine Ausbildung/Studium investiert haben, bestraft werden sie eh schon durch eine höhere Steuerlast. "

Und damit meinte ich Otto Normalverbraucher, der studiert hat. Ich hoffe, das war jetzt auch für Sie verständlich.

Emma am 3.08.12 17:37

das bringt nichts, die haben so viele Schlupflöcher, die Reichen haben noch nie Steuern bezahlt, das ist nur wieder was, um bei den kommenden Wahlen zu punkten.
Steuern bezahlt nur der Verbraucher, nehmt einfach einen beliebigen Artikel, den ihr gekauft habt in die Hand, und überlegt mal genau, wer die ganzen Steuern zahlt, die auf dem Artikel drauf sind, und so ist es auch mit jeder andern Ware und auch Dienstleistung.
Die Steuern, die sie euch auf die Waren, und Dienstleistungen berechnen, und ans Finanzamt
abführen müssten, fliesst in die Steueroasen.

Tfreek am 3.08.12 17:34

@Emma am 3.08.12 17:14

Der "Otto Normalverbraucher verdient keine 52.882 Euro im Jahr. Sie haben wohl schon lange keinen aktuellen Arbeitsvertrag mehr gesehen. Sie würden sich wundern, was man Ihnen heutzutage anbietet. Und Juristen, Ärzte etc... zähle ich auch nicht dazu. Eher Büroangestellte, Handwerker, VerkäuferInnen etc...
Es geht hier um Leute, die ein Vielfaches von dem verdienen.

Waage am 3.08.12 17:32

picard
Du bist ja ein klassischer Kapitalist, wie er im Buche steht.
Ich finde, dass es überhaupt nicht wahr ist, dass ein Reicher wirklich mehr arbeitet als ein Armer. (Lassen wir die Arbeitsunwilligen mal außen vor)

Wer reich ist, kam zum Reichtum durch Klugheit, Anstrengung, und vor allem Glück, schließlich kann man noch so fleißig sein; Manager bei der deutschen Bank wird nicht jeder.

Beantworte mir dann mal bitte eine Frage: Was rechtfertigt ein Millionengehalt für einen Topmanager eines großen Unternehmens? Große Verantwortung? Dass ich nicht lache. Wenn das Schiff untergeht, verlassen die Kapitäne den Kahn als erster und nehmen den Goldschatz noch mit.

Also meine Meinung, wenn einer 10Mio im Jahr verdient, kann der gut und gerne 9Mio. davon abgeben. Und nicht der kleine Arbeiter, der mit grade mal 24.000 über die Runden kommen muss, soll bluten.

moere am 3.08.12 17:30

Werner Günther,
ich habe auch nur gestaunt als ich den Bericht las, es ist leider kein Einzelfall. Und die Investoren egal welcher Coleur verhalten sich dementsprechend. Sie erwarten für das Schaffen der Arbeitsplätze entsprechendes, oder sie kommen nicht.
Der neue Herr von Karstadt ist leider auch so einer, harmlos aussehend, es faustdick hinter den Ohren habend. Solange solches imponiert ist und bleibt es so. Er hat auch mehrere Unternehmen in den Sand gesetzt.
Es ist schon ziemlich dreist und unverschämt solch Vorgehen. Ryan Air ist auch so ein Kandidat. Es gibt derer leider zu viele.
Den gleichen Maßstab, den ich an meinen Arbeitsplatz habe, lasse ich auch bei anderen gelten, so lange und so gut es geht. Lieber weniger, aber vernünftig. Ich überlege mir dreimal was ich mache und gegen eines habe ich sicher etwas, wenn Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, weil andere nicht eine Sekunde über diese Verantwortung die sie für andere haben nachdenken. Bestimmtes gibt es bei mir nicht.

Gertrud am 3.08.12 17:29

@ Gertrud am 3.08.12 17:23

>>>Ich bestelle nicht bei Zalando, der Brüll ist mir einfach zu laut und anderes auch nicht, wie Sie wissen, aus Prinzip. >>>

Die Mitarbeiter von Zalando werden ewig dankbar sein für einen Boykott. Wie auch die Schleckerfrauen, aber Schlecker haben Sie ja nur zu 99 %boykottiert.

Boykott halte ich für den falschen Weg, es trifft die "armen Würstchen".

Emma am 3.08.12 17:29

children am 3.08.12 17:21

Wenn der Kapitalismus "weg" wäre, könntest Du hier nicht mehr posten.

Nix mit Zocken, Pommes, Markenklamotten.

Alles fit im Schritt?

Klaas am 3.08.12 17:28

Wäre gut und richtig, wenn die Reichensteuer kommt. Aber so wie ich unsere Politiker kenne, drehen die das wieder so, das am Ende alle Bürger mehr bezahlen müssen.

CHi am 3.08.12 17:24

Picard42 am 3.08.12 17:09

Mein eher niedriger Blutdruck, er sehr gesund ist, steigt bei solchen Themen gerne aufs Normale an.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn alles anständig vonstatten geht.
Aber heute scheint man mit vielem erpressbar und das ist der falsche Weg.
Kurzfristig gerechnet scheint er mit vielem gedient, aber auch damit kommen wir nicht weit, ich denke, dass wissen auch Sie.

Und anständig, das ist dort offensichtlich nicht der Fall gewesen wie bei anderen auch nicht. Ich denke gerade an Nokia. Sie kennen meine Einstellung zu vielem, die oft belächelt wird. Und dementsprechend beschrieben. Das Kaufverhalten ist gewiß eine Frage, aber auch eine Frage der Möglichkeiten. Das eine bedingt das andere. Was ich möchte schrieb ich bereits, eine Politik der Vernunft und eine Wirtschaftpsolitik der Vernunft die Menschen dient, nicht nur Klientel.
Ich bestelle nicht bei Zalando, der Brüll ist mir einfach zu laut und anderes auch nicht, wie Sie wissen, aus Prinzip.

Gertrud am 3.08.12 17:23

@"Werner Günther

Es gibt Leertasten, schon gehört? Bleibe bei einem Nick! "Roland" kannst Du Dir sparen!

Faire Diskussionskultur sollte jedem bekannt sein.

Klaas am 3.08.12 17:21

Was spricht denn bitteschön dagegen? Reiche extra zu besteuern, ist die einzige Möglichkeit, dieses System das zu kollabieren droht, noch aufzufangen.
Geld zieht nun mal Geld an. Dadurch "verklumpt" es, ähnlich wie Materie, weshalb immer weniger Menschen immer mehr Geld haben. Der Zins ist hieran schuld. Entweder man wirkt diesem Phänomen entgegen, indem man sozialstaatliche Mechanismen einsetzt um das Geld wieder zu "zerstreuen", oder man kippt dieses ganze System, das sich Kapitalismus nennt. Der Zins bringt den Kapitalismus zum altern und je weniger man entgegensteuert, desto früher wird er sterben!

children am 3.08.12 17:21

@Waage am 3.08.12 17:05

Leider waren die "total unterbezahlten" ""Schleckerfrauen"" (das wird wohl das Unwort des Jahres...) aber leider die einzigen, die nach Tarif bezahlt wurden - ver.di sei dank. Sehen Sie: nicht immer Google alles glauben....

Picard42 am 3.08.12 17:17

Wenn man bedenkt, dass viele Reiche vielfach durch den Staat und dessen Poltik reich geworden sind, dann ist es auch gerecht, wenn nicht nur der kleine Steuerzahler sondern auch sie zur Kasse gebeten werden. Und das nicht nur in Deutschland, sondern (besonders) auch in Griechenland.
Insgesamt wäre das sozial und gerecht. Wenn sich dasdie CDU/CSU auf ihre Fahnen schreiben würde, dann würden sie ihren Parteinamen wieder eher zu recht tragen. coruppt---

wunzig am 3.08.12 17:17

Moin zusammen,

ich habe mich mal eben spaßeshalber durch den Blog "Reicht die Reichensteuer?" vom 27.0811, auch von Fr. Vogel, gescrollt.

1. Viele Themen sind wie die Jahreszeiten. Sie kommen immer wieder, ob wir wollen oder nicht.
2. Viele Argumente der beiden Blogs ähneln sich auffallend. ;-)
3. Mir ist schmerzlich aufgefallen, dass uns die damalige gewisse Leichtigkeit in der Schreibe ziemlich abhanden gekommen ist.

Anke am 3.08.12 17:15

@ Waage am 3.08.12 17:05

>>>Die Schlecker Geschwister z.B. haben sich also hoch gearbeitet?>>>

Von denen war nicht die Rede. Ausbeuter gibt es immer und überall.
Ich bin von Otto Normalverbraucher ausgegangen; Juristen, Ärzte etc...

Emma am 3.08.12 17:14

Hallo Gertrud,
das mit Zalondo ist wirklich unglaublich. Ich nehme kein Paket von Zalando mehr an.Erst heute habe ich 2 Pakete die meine Töchter geordert haben wieder zurück gehen lassen.Als Grund habe ich den Boten auf den Rückschein schreiben lassen das ich die Annahme von einer Firma die ihre Leute ausbeutet verweigere.
Der Bürgermeister,wo dieses Unternehmen eine Halle gebaut hat und 22 Millionen gezahlt wurden war aber bestimmt nicht so naiv wie er getan hat.

Werner Günther am 3.08.12 17:11

@Gertrud am 3.08.12 16:57

Liebe Gertrud,

bitte denken Sie an Ihren Blutdruck!

Was ist so falsch daran, wenn eine Stadt die Ansiedlung von Unternehmen fördert? In Ihrem konkreten Beispiel stellt sich eher die Frage: warum bestelle ich mir drei Paar Schuhe im Internet (passend, Nummer größer, Nummer kleiner), lass die von Hilfskräften (das stellt jetzt keine Wertung dar!) verpacken, durch halb Deutschland karren, um dann zwei Paar wieder zurückzuschicken? Ein lokaler Schuhhändler hätte sich sicherlich auch über meinen Besuch gefreut....

Aber DAS hat mit "Reichen" nichts zu tun - das wird das Problem unserer Gesellschaft werden, wenn die ersten in den Stapeln leerer Pizzakartons auf ihren Couchen umkommen.

Gruß,
Picard

Picard42 am 3.08.12 17:09

Meiner Meinung nach sollte auch Steuerhinterzieher(Steuerkriminelle) bezahlen,ohne Abschlag!

Roland am 3.08.12 17:06

@werner am 3.08.12 16:18

Ich habe eine Faktenlage dargestellt. Mehr nicht.

Es geht, wer gehen möchte. Die Geldnehmer bleiben natürlich im Land, könnten sie doch im Ausland kein Hartz beantragen. Es gehen die Reichen, mit ihrem Geld, mit ihren Kindern und wenn es ganz schlimm kommt, mit ihrem Unternehmen = mehr Hartzler.

Wenn das die Lösung sein soll, bitte.

Mit Rentnern, Hartzlern, Minijobbern ist kein Staat aufrecht zu erhalten, weder mit noch ohne den Euro. Wo kein Geber, da kein Empfänger. Da wird auch die EU nicht helfen, weil sie ebenfalls pleite ist. Oder anders: Sie ist ein völlig überschuldeter Schuldner, der Schulden macht, ohne daß der Gerichtsvollzieher jemals klingelt. Schöne neue Schuldenwelt.

Aber den Kindern sagen, sie sollen auf ihre Handykosten achten.

GEIL!

Klaas am 3.08.12 17:05

@Emma am 3.08.12 16:46
Die Schlecker Geschwister z.B. haben sich also hoch gearbeitet?
Nee, die haben ihren Reichtum auf dem Rücken von total unterbezahlten Mitarbeitern gemacht. Erst die Frauen entlassen, dann eine Leiharbeitsfirma gründen und sie dann zu Hungerlöhnen wieder einstellen. Das hat mit Studium und hocharbeiten nichts zu tun. Das nennt man Ausbeuterei. Und diesen Typen soll es nach den Vorschlägen von Bsirske und Gerd Wenzel nun an den Kragen. Was ist daran unlogisch?

Waage am 3.08.12 17:05

HPS 64 am 3.08.12 16:59

Ein guter Kommentar. Aber ist nicht letztlich die entsprechende Arbeitsmarktpolitik mit die Ursache für vieles. Ganz außer Acht lassen kann man das Vorgehen da nicht.

Es geht nicht an, daß Städte und Gemeinden sich wegen der Arbeitsplätze erpressbar machen.

Ich finde es geht vielen noch sehr gut und ich fände es wichtig,
Steuerschlupflöcher zu schließen und dem Mißbrauch ein Ende zu bereiten,
den Schwarzarbeitern wie den entsprechenden Unternehmen.

Wieviele arbeiten an der unteren Grenze unter extremen Bedingungen.
Wofür man sich im Grunde schämen muß und sollte.

Wenn alle ihr Ding nur durchziehen, geht bald alles den Bach herunter.
Es geht nicht darum die soziale Hängematte zu bedienen, sondern wieder anständige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen und eine Rückkehr sowohl zur Politiker der Vernunft und auch Wirtschaft der Vernunft wenn man es so beschreiben möchte. Alles andere ist übel genug.

Gertrud am 3.08.12 17:04

Wieder mal die Neiddebatte. Dabei würde der Staat deutlich mehr Einnahmen erzielen, wenn eine Finanztransaktionssteuer erhoben würde. Das brächte wirklich ordentlich Kohle rein. Aber wurde diese Idee nicht kürzlich abgewürgt? Ein Schelm, wer...

MeineEine am 3.08.12 17:03

Guten Abend,
wenn ich hier so die Kommentare von einigen lese, wird mir ganz übel. Warum sollen Menschen mit einem Gehalt von über 1 000 000 € 75 % Steuern zahlen, diese Leute übernehmen Verantwortung für viele tausend Angestellte und Arbeiter und für riesige Firmen, also sie schaffen Arbeitsplätze und es werden Steuern durch ihre Firmen, Angestellte und Arbeiter gezahlt. Wenn man diese Menschen die sehr hart arbeiten quasi enteignet, werden sie ihre Firmen in diesen Lande schließen und anderswo aufbauen und es fehlen Steuergelder sowie die Sozialausgaben steigen. Die Blogger, die hier mit ihrer Neiddebatte eine Enteignung der Reichen fordern, sollten sich mal fragen, was passiert wenn viele millionen Arbeitsplätze wegfallen. Dann ist ganz schnell schluß mit der sozialen Hängematte. Dann hör ich sie hier im Blog schreien.
Ich möchte mich den Kommentaren von den Leuten anschließen, die der Meinung sind, das die Partei "Die Linke" bald der Geschichte anhört.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 3.08.12 17:01

Und in dem Fall nützt eine Reichensteuer auch nichts mehr.

Werner Günther

Ihre Auffassung bzgl der Abschreibungen teile ich. Ich würde auch keine Subventionen mehr vergeben und spätestens bei Weggehen eine Rückzahlung erwarten.
Aber da sind wir wohl weit von entfernt. Das Insolvenzrecht bietet auch so einige Lücken. Die Schlupflöcher sind zu groß und der Spielraum des Ausschöpfens ebenso.

Wie war es letzthin es wurde ein Werk für Zalando gebaut in Erfurt glaube ich. Die Stadt steuert 22 Mio, die sie vielleicht gar nicht hat, dazu.
Und wenn der Rahmen ausgeschöpft ist, kann man sich ausrechnen was kommen wird. Ich frage mich wie kann man solche Verträge machen.

Gertrud am 3.08.12 16:57

Das las ich gerade.

"Wall Street: 440 Millionen Dollar Verlust in 45 Minuten"

Bei so was kommt Freude auf und möchte diejenigen nur noch schütteln und fragen ob sie sie noch alle haben.
Den Rest samt Folgen tragen die anderen. Und so kann es einfach nicht weitergehen.

Da gibt es wohl einige die spielen gerne Roulette nur man sollte das nur spielen, wenn man es auch beherrscht.

Es herrscht einfach zu wenig Respekt vor zu vielem, ob vor anderen Menschen und deren Eigentum und auch offensicht vor sich selbst.
Das scheint eines der Probleme zu sein.

Denn im Grund ist das ganze hausgemacht und selbst verursacht.

Gertrud am 3.08.12 16:54

Es wäre viel gewonnen wenn alle ihren entsprechenden Steueranteil regulär zahlen würden. Wenn man Mißbrauch abhelfen würde, diejenigen, die das ganze Chaos verursachen und verursacht haben in Verantwortung und Regreß nehmen würde, wie es normalerweise üblich ist.

Ich bedaure sehr, daß offenbar auch bei Menschen die reich sind und entsprechende Bildung haben die Verantwortung wohl nicht sehr ausgeprägt zu sein scheint.

Es kann nicht gut gehen wenn man am falschen Ende spart und es sollte eigentlich für jeden selbstverständlich sein nicht nur zu nehmen, sondern sich auch am Geben zu beteiligen. Wie heißt es doch so schön.
Von NIX kommt NIX.

Was ich mies finde ist hier das große Geld zu machen und sich dann ins Ausland zu verdrücken, wie besagter Herr M.
Wenn man ehrlich ist dürfte man bei bestimmter Einstellung keine Produkte von gewissen Unternehmen mehr kaufen.

Es sollte für jeden selbstverständlich sein nicht nur seine Rechte sondern auch Pflichten wahrzunehmen. Punkt.

Gertrud am 3.08.12 16:49

@Waage am 3.08.12 16:33

Das kommt halt dabei raus, wenn man "Google" als Wissen verkaufen möchte: meine Frage, welche Einkommensformen der Hollande denn meint, steht auch da nicht....

Im Übrigen kann ich mich an keinen Seitenhieb von mir erinnern - wer sich immer alle Schuhe anziehen möchte, hat ein (aber nicht mein) Problem.

Picard42 am 3.08.12 16:46

@ Waage am 3.08.12 16:33

>>>Wenn ich Staat bin und Geld brauche, dann gehe ich zu denen, die es im Überfluss haben und nicht zu denen, die am Existenzminimum herumkrauchen. Das bedeutet für mich Logik. Ist halt nicht jedem gegeben...>>>


Dem letzten Satz stimme ich absolut zu. Wo ist das logisch?!?! Das ist unlogisch! Das ist 'linkes' Ausnehmen von Menschen, die ohnehin schon genug für den Staat getan haben.

Man muss nicht diejenigen auch noch bestrafen, die sich hochgearbeitet haben und lange in eine Ausbildung/Studium investiert haben, bestraft werden sie eh schon durch eine höhere Steuerlast.

Emma am 3.08.12 16:46

Die Reichensteuer ist nicht die Wurzel des Übeld.Wer ist Reich? Ist einer reich der 300 000 Euro verdient,aber viele Güter kauft und den Binnenmarkt stützt? Ist einer Reich der garnicht arbeitet und jeden Abend den Sonnenuntergang am Kanal genießt und trotzdem in "Eigentum" (Mietfrei)wohnt dessen Kosten auch der Reiche zahlt?
Es würde doch reichen wenn man sämtliche Abschreibungen auf Steuschuld abschaffen würde !!!

Werner Günther am 3.08.12 16:42

@Schlaraffe am 3.08.12 16:34

Vermutlich sind ihre Kenntnisse in Physik ähnlich wie in Kybernetik, sonst würden sie etwas von sich selbst (positiv wie negativ) verstärkenden aber kontrollierten und deshalb kontrollierbaren Regelkreisen verstehen, auf welchen die sich selbst verstärkende Wirkung bestimmter wirtschaftlicher Maßnahmen beruht. Das klingt zwar nach dem sich selbst aus dem Sumpf ziehenden Münchhausen, hat aber damit nichts zu tun. Und auch nichts mit dem Perpetuum Mobile.

Ano-Nym1984 am 3.08.12 16:41

Der Staat kann eine sich selbst verstärkende Aufwärtsspirale anstoßen.

Ano-Nym1984 am 3.08.12 16:20


Wieso fällt mir jetzt der Begriff "Perpetuum Mobile" ein?????

Schlaraffe am 3.08.12 16:34

@Emma am 3.08.12 16:28

Ach Emma, Sie wissen doch: die Küche ist im Westflügel - und die Eingangshalle wird doch immer noch renoviert.... Da latsch ich doch jetzt nicht rüber.... ;-)

Picard42 am 3.08.12 16:33

@Picard42 am 3.08.12 16:14
"Ab 1 Mio. "was"? Einkommen? Mieteinnahmen? Spekulationsgewinnen? Dividenden? Prämien oder Unternehmensanteilen?"

Einfach mal schlau machen - Google hilft:
"Die neue linke Regierung unter Präsident Francois Hollande hat in den vergangenen Wochen unmissverständlich klar gemacht, dass sie ihre Ankündigungen aus dem Wahlkampf ohne Abstriche umsetzen will. Das bedeutet: Wer viel Geld hat, soll viel mehr als früher zur Sanierung des maroden Staatshaushalts beitragen. Unter anderem soll der Spitzensteuersatz für Einkommensmillionäre auf 75 Prozent angehoben werden."

Der Seitenhieb auf Leute die ALG-2 beziehen ist wie üblich wieder mal völlig daneben. Sollen die etwa die Krise bezahlen?
Wenn ich Staat bin und Geld brauche, dann gehe ich zu denen, die es im Überfluss haben und nicht zu denen, die am Existenzminimum herumkrauchen. Das bedeutet für mich Logik. Ist halt nicht jedem gegeben...

Waage am 3.08.12 16:33

@Waage am 3.08.12 16:22

Ach, aber die 450.000€ Abgaben, die bislang fällig werden, reichen "dem Staat" nicht? Nur mal für Mathematikschwache: damit finanziert der bereits mehr als 100 Leuten das ALG2....

Picard42 am 3.08.12 16:30

Picard42 am 3.08.12 16:20

Und bedenken Sie dabei bitte auch, dass unsere allseits verehrte Mitbloggerin Gertrud damit sehr zufrieden sein dürfte und abends ihr nachdenkliches Haupt auf das Kopfkissen legen könnte und mit mit einem Lächen einschlafen könnte.

Schlaraffe am 3.08.12 16:29

@ Picard42 am 3.08.12 16:24

>>>Genau! Lasst uns Autobahnen bauen! Mann, dass noch niemand auf diese Idee gekommen ist..... >>>

Ich empfehle vor weiterem Posten ein paar Runden um den Küchentisch auf einem Bein zu hüpfen und immer "hmpf" dabei rufen...

Emma am 3.08.12 16:28

@Ano-Nym1984 am 3.08.12 16:20

"Denn die öffentliche Infrastruktur Deutschlands ist in einem teilweise katastrophalen Zustand."

Genau! Lasst uns Autobahnen bauen! Mann, dass noch niemand auf diese Idee gekommen ist.....

Picard42 am 3.08.12 16:24

@ Picard42 am 3.08.12 16:14

>>>(...)empfinden nur diejenigen nicht so, denen das Nehmen seliger ist als das Geben.>>>

Ich denke, wir denken das Gleiche *grins* ;-)))

Wer viel verdient, hat schon mehr als genug Steuern gezahlt. Ein maroder Staat kann nicht dadurch saniert werden, dass man wieder auf die besser Verdienenden zurückgreift, wenn nichts mehr geht. Die zahlen jetzt schon mehr als andere.

Die Politiker sollten man vor der eigenen Türe kehren. Aber mitten im dicksten Chaos erhöhen die sich noch die Gelder.

Emma am 3.08.12 16:23

@dielinkenstinken am 3.08.12 16:15

Nicht 250.000 verdient, sondern 1 Mio. minus 75% ergibt dann 250.000 Euro netto. Das sollte doch wohl reichen, oder?

Waage am 3.08.12 16:22

@Schlaraffe am 3.08.12 16:08

Danke! Ich könnte laut loslachen, wenn ich nicht hinter jedem Punkt eine real existierende Forderung aus dem Parteiprogramm einer - derzeit nicht mehr ganz so populären - Partei entdecken würde...

Großartig auch die gewählte Grenze 2500€: "warum, damit kommen die in Bangladesh doch auch klar!" :-)

Picard42 am 3.08.12 16:20

@Waage am 3.08.12 16:05

Vollbeschäftigung? Wo sollen denn die Arbeitsplätze herkommen?

Erstmal muss der Staat sich die Abermilliarden von den geretteten oder zu rettenden Banken zurückholen. Dann ist das Geld für dringend notwendige öffentliche Investitionsprogramme vorhanden. Denn die öffentliche Infrastruktur Deutschlands ist in einem teilweise katastrophalen Zustand. Schon mit den Milliarden für das saudämmliche Abwrackungsprogramm hätte man viele sinnvolle Projekte anschieben und fördern können. Das bringt Arbeitsplätze. Denn wenn der Staat investiert und so in der privaten Wirtschaft Arbeitsplätze schafft, kommen auch noch die privaten Investoren direkt hinterher, weil sie sich an diesen Projekten beteiligen können, die für sie alleine zu groß sind und an die sie sich deshalb nicht dran trauen. Der Staat kann eine sich selbst verstärkende Aufwärtsspirale anstoßen. Das ist der Sinn keynesianischer Wirtschaftspolitik.

Ano-Nym1984 am 3.08.12 16:20

@esreicht am 3.08.12 15:41
"die tage der linken sind gezählt."

Ja, das sehe ich auch so.
Aber ihre Ideen und Vorschläge werden nun von den anderen Parteien aufgenommen. Und das ist gut so. ;-)

Hollande vor am 3.08.12 16:19

Klaas am 3.08.12 16:03

was sie natürlich geflissendlich vergessen haben zu erwähnen, der milchbauer wollte mit der sog. "ausflaggung" verhindern, daß seine kinder die klitsche verkaufen müssten, nur um die deutsche erbschafts und vermögensteuer bezahlen zu können.

das könnte der SPD Grabielnicht feiner formulieren, halt demagogie und populismus in reinstkultur.

werner am 3.08.12 16:18

Hollandes Weg, ab 1 Million Euro 75% besteuern. Wer mit 250.000 Euro p.a. nicht leben kann, lebt verkehrt.

Waage am 3.08.12 16:05

wer 250.000 euro verdient hat genug steuern bezahlt. nicht so oft auf die nachdenkerseiten und andere schrägen seiten gehen und alles nachplappern.

dielinkenstinken am 3.08.12 16:15

@Waage am 3.08.12 16:05

"Hollandes Weg, ab 1 Million Euro 75% besteuern."

Ab 1 Mio. "was"? Einkommen? Mieteinnahmen? Spekulationsgewinnen? Dividenden? Prämien oder Unternehmensanteilen?

Wie Gernfried2000 bereits erwähnt hat: dass Steuerlasten jenseits von 50% unanständig sind, empfinden nur diejenigen nicht so, denen das Nehmen seliger ist als das Geben.

Picard42 am 3.08.12 16:14

Genau, ich bin sehr dafür und habe auch einen Vorschlag:

Alle Einkommen über Euro 5.000 (Verheiratete) bzw. 2.500 (Ledige) werden mit einem Einkommensteuersatz von 100 Prozent belegt. Diese Einkommen dürften unbestritten zu einem sehr auskömmlichen Leben reichen.

Auch Erbschaften über diese Grenzbeträge werden mit einem Erbschaftssteuersatz von 100 Prozent belegt. Warum soll jemand Vermögenswerte erben, ohne dafür gearbeitet zu haben.

Das so eingenommene Geld kommt denjenigen zu Gute, die weniger verdienen und zwar solange, bis auch diese Personengruppe diese Einkommensgrenzen errecht. So können alle zukünftig gut und zufrieden leben.

Und der Staat spart alle Ausgaben für Arbeitslose und Geringverdiener und kann das so gesparte Geld zu Beispiel für den Bau von Eigenheimen (Reihenhäuser) für alle Bürger investieren. Natürlich zu einer tragbaren (also geringen) Miete.

Uns schon haben wir das Schlaraffenland realisiert.

Und ich kann weiter auf meinem Sofa sitzen und tagein tagaus auf meinem Flachbildschirm Reality-Shows gucken und mit meinem Samsung Galaxy III Phone am sozialen Leben teilnehmen. Durch die intensivere Nutzung von Pizza-Service-Unternehmen schaffe ich sogar dann noch Arbeitsplätze. Für einen neuen Jogging-Anzug reicht es einmal pro Woche (steigert dein Einzelhandelsumsatz und spart das Waschen und somit Energie); und zweimal im Jahr kann ich auch endlich mal nach Malle an den Ballermann.

Schlaraffe am 3.08.12 16:08

Picard42 am 3.08.12 15:59

diese debatte können wir nichtmals hier bei unserm haussender führen. geschweige denn beim plasberg jetzt in der ard.

werner am 3.08.12 16:07

@Ano-Nym1984 am 3.08.12 15:53
Vollbeschäftigung? Wo sollen denn die Arbeitsplätze herkommen?
Sehen Sie sich einmal die Zahl der freien Stellen an und die Zahl derer, die Arbeit suchen. Und damit meine ich nicht die geschönten Statistiken der BA.
Arbeitsverteilung ist da das Zauberwort. Weniger Stunden für den einzelnen AN auf mehr Menschen verteilt. Allerdings bezweifle ich sehr, dass die Löhne dann auskömmlich sind.
Nein, wie der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes schon anmerkte: stärkere Belastung der starken Schultern bringt da mehr.
Hollandes Weg, ab 1 Million Euro 75% besteuern. Wer mit 250.000 Euro p.a. nicht leben kann, lebt verkehrt.

Waage am 3.08.12 16:05

Ein deutscher Produzent von Milchprodukten hat es vor ca. zehn Jahren bereits vorgemacht, was passiert. Er wollte zu Lebzeiten seine Kinder vor der Erbschaftssteuer bewahren und hat seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegt. Diese war und ist hocherfreut über diesen Neubürger und Steuerzahler. Kapitalflucht kann nicht die Lösung der Probleme sein, das hat auch Griechenland bereits gemerkt. Die Bonzen haben ihr Geld in das Ausland gebracht.

Steht man nicht so auf die Globalisierung?? Jubelt man nicht immer über die freien Märkte? Die Kapitalflucht entspricht dieser in vollem Umfang. Das haben sie davon, die Globalisierungsfans.

Klaas am 3.08.12 16:03

hallo
natürlich brauchen wir die vermögensteuer wieder denn immer nur die ARMEN zu bestrafen geht nicht - da ist nichts mehr.
die eigenverantwortung des einzelnen was die fdp fordert bringt uns auf dauer in die diktatur denn da wird in EIGENVERANTWORTUNG regiert. mitverantwortung muß es heißen - nehmen wir uns doch ein beispiel an frankreich wo die politiker sich das gehalt um ca 30% kürzen und nicht wie merkel ihr gehalt um 500€ erhöht (im frühjahr)
schöne grüße

rainer am 3.08.12 16:03

Hallo Frau Vogel,

da Sie hier schon mit Zahlen operieren, sollten Sie eine weitere nicht vergessen: weit über 50% des Einkommensteueraufkommens in Deutschland wird bereits(!) von denjenigen erbracht, die jenseits der genannten Schwelle liegen. Von denen muss sich also wirklich niemand vorwerfen lassen, er beteilige sich zu wenig an den "Kosten für einen funktionierenden Sozialstaat".

Das darf man bei einer "ehrlichen Debatte" nicht vergessen - auch wenn ich die weder mit Bsirske noch mit Attac führen werde.

Gruß,
Picard

Picard42 am 3.08.12 15:59

Sollte es zu einer solchen Gesetzgebung kommen, wird das Bundesverfassungsgericht vermutlich wieder viel zu tun bekommen.

Einkommen höher als 50% zu besteuern, wurde doch schon mal von Gerichten als unverhältnismäßig bezeichnet. (und vom gesunden Menschenverstand wohl auch!) Dass jemandem nach Steuern nicht mal mehr die Hälfte seines Verdienstes bleiben soll ist nicht vermittelbar (allerhöchstens noch denjenigen, die überhaupt keine Steuern zahlen müssen)

Übrigens - wie hat denn der bis jetzt der "Gutbetuchte" von der Krise profitiert? Weil es nirgendwo mehr nennenswerte Zinsen für sein Milliönchen gibt? Weil 2-3 % Inflation sein "Milliönchen" auch nicht gerade wachsen lässt? Weil Kapitallebensversicherung Jahr für Jahr weniger Rendite garantieren? Oder doch nur, weil noch nicht alles zusammengebrochen ist? Die Betonung liegt hier auf noch.

Aber fangt nur an die Reichen zu besteuern, damit das Geld direkt den Banken zugute kommt. Denn damit sollen ja auch keine Kitas gebaut werden, sondern Zinsen bezahlt und Staatsschulden getilgt werden. Und wo haben die Staaten die Schulden?

allerbesteste Grüße

Gernfried2000 am 3.08.12 15:56

Banken mussten angeblich gerettet werden, soll heißen, die Steuerzahler wurden und werden also gezwungen, die Risiken der normalen Spekulationen und Wettgeschäfte der Banken genauso zu übernehmen, wie die Risiken aus kriminellen Geschäften.

Das und und nur das hat einige Staaten, die die Banken mit Abermilliarden an Steuergeldern retteten an den Rand des Ruins gebracht und bringt es sie immer noch. Denn die Wettgeschäfte der Banken gehen unvermindert und ungehindert weiter. Auch die kriminellen Geschäfte.

Wir brauchen keine Reichensteuer sondern von den Banken unsere Steuergelder zurück, so dass die Banken auf ihren Geschäftsrisiken sitzen bleiben. Dann haben die Reichen, denen die Banken gehören, schon genug am Hals. Aber sie haben nur ihre eigenen Schulden am Hals.

Dann brauchen wir öffentliche Investitionsprogramme und Vollbeschäftigung zu auskömmlichen Löhnen und Gehältern, dann geht es der Gesellschaft wieder gut. So einfach ist das.

Ano-Nym1984 am 3.08.12 15:53

werte Frau Vogel,

sie mal wieder als klassenkämpferin unterwegs ?!!

natürlich sind alle deutschen dafür, wenn der nachbar mehr steuern zahlen soll.

der deutsche neid halt.

aber werteste, warum haben sie meinen vorschlag von gestern nicht aufgegriffen? Titel unfähige, aber dreiste deutsche politiker verbrennen am nürburgring, am berliner flughafen, im hamburger kunsttempel und in vielen städten die steuern der bürger? brauchen die politik-prolls wirklich die schmiergelder?

das werte frau vogel, wäre mal ein thema.

werner am 3.08.12 15:53

@Hollande vor am 3.08.12 15:30

die tage der linken sind gezählt.gut verdienende zahlen genug.noch mehr steuern muss nicht sein.

esreicht am 3.08.12 15:41

Das ist alles schon zigfach durchgekaut worden. Es gibt keinen Zaun um Deutschland. Reiche gehen und nehmen ihr Geld mit. Das ist der Grund des Zauderns. Und auch das USA-Motto ist durch, wo jeder zahlt, egal, wo er wohnt. Man kann seine Staatsbürgerschaft ablegen. Das Gastgeberland wird sich bei Reichen kaum zieren, sie als Neubürger willkommen zu heißen.

Mit Handkuss.

Klaas am 3.08.12 15:38

Schön zu erleben, wie die Vorschläge der Linken Realität werden sollen.
Hollande in Paris macht es vor, wie es geht. Weiter so!
Dass Schwarz/Gelb die Vorschläge ablehnt verwundert freilich nicht.
Aber deren Tage sind gezählt und die Gerechtigkeit wird siegen.

Hollande vor am 3.08.12 15:30

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