Dienstag, 24.07.2012
Zeit
Nein, sie heilt nicht alle Wunden. Ich weiß nicht, wie man darauf kommt. Die Zeit macht manches erträglicher. Aber alle Wunden heilt sie nicht.
Die Angehörigen der Loveparade-Opfer vermissen auch am zweiten Jahrestag ihre Lieben. Sie haben furchtbares mitgemacht. Söhne und Töchter verloren. Sie betrauert und begraben. Sie mussten mit ihrer Wut über die Verantwortlichen klarkommen. Die Zeit hat da bis heute nichts geheilt.
Die Verletzten erinnern sich an diesem Jahrestag wieder an ihre Todesangst. Damals im Tunnel. Die Geräusche sind wieder da. Die Bilder. Die Erinnerungen. Dass 21 Menschen ums Leben gekommen sind. Vor ihnen, neben ihnen, hinter ihnen.
Ich war auch vor Ort. Habe gearbeitet. Zweihundert Meter vom Tunnel entfernt. Habe berichtet. Zuerst von einer ausgelassenen Party, dann von einem Drama. Hinter meinem Rücken trampelten sich Menschen in Panik zu Tode. Am anderen Ende des Geländes wurde stundenlang weiter gefeiert.
Mit der Zeit verblassen diese Bilder. Neue Erlebnisse lösen alte ab. Die Verbindung zu diesem Tag aber bleibt. Und das Mitgefühl für die Hinterbliebenen der Opfer.
Kommentare
Bei der Loveparade haben junge Menschen ihr Leben verloren!
Sie können nicht mehr lachen, weinen, umarmen und sich freuen.
Sie können ihre Eltern nicht mehr besuchen und mit ihren Geschwistern zusammensein.
Sie werden nicht mehr mit der Freundin Geheimnisse austauschen. Zur Arbeit fahren und dort mit den Kollegen auch mal persönliche Dinge austauschen.
Sie sind nicht mehr da!
Da ist es für die Angehörigen doch mehr als Recht, Erinnerungen an ihre letzte Minute aufleben zu lassen, um sie dann auch innerlich loslassen zu können.
Niemals werden die Menschen, die mit ihnen zu tun hatten, sie vergessen. Das Leben wird weitergehen, zum Glück, doch es wird, vor allem für die nächsten Angehörigen anders sein.
Wir können als Duisburger dankbar sein, einen Bürgermeister gefunden zu haben, der die richtigen Worte und zwar in jeder Sprache!!! gefunden hat.
Ich sah im Fernsehen, das ein Trauernder von einem Seelsorgehelfer getröstet wurde. Das Mitmenschlichkeit und gut so.
Anonym am 26.07.12 15:31
Leider haben wir gerade technische Probleme - daher kann es zu Verzögerungen bei der Veröffentlichung von Kommentaren kommen. Wir bitten um ein wenig Geduld - die Technik-Kollegen arbeiten dran.
JAN am 25.07.12 16:23
Die Versicherungen sind ein weiteres trauriges Kapitel in diesem Land.
Diese haben inzwischen ihre Gelder mit den Banken so versenkt, daß sie wahrscheinlich Schwierigkeiten haben dürften, ihren Verpflichtungen nachzukommen.
Es ist einfach schäbig, welches Vorgehen sich da Menschen angewöhnt haben.
Gertrud am 25.07.12 17:35
Zitat:
...Es gehört zum Bedürfnis vieler Deutschen, bei Schnaps und Bier über die Politiker zu lästern...
Zitat Ende.
...hingegen es zum Bedürfnis der Politiker gehört, sich bei Champus und Kaviar über´s Volk lustig zu machen...
twinta am 25.07.12 16:37
@werner am 25.07.12 16:21:
Das wäre dann so ähnlich wie der "Handel mit Verschmutzungsrechten"...;-)
Herzlichst
Kritikus am 25.07.12 16:33
"""ich habe KEIN Problem mit Zitaten etc. wenn sie denn zum Thema/Blog passen.
Anonym am 25.07.12 16:25"""
stimmt, du kopierst alles was du findest egal ob es intressiert u. stört.
"Aktuelle Stunde Blog
In diesem Blog stellen wir ein aktuelles Tagesthema zur Diskussion."
von einer sammlung von zitaten steht da nichts.
Anonym am 25.07.12 16:31
ich habe KEIN Problem mit Zitaten etc. wenn sie denn zum Thema/Blog passen.
Allerdings ist es mehr als schofelig den Opfern/Verletzten der Loveparade Katastrophe eine (Mit) Schuld zu unterstellen. wer einmal mit Versicherungen zu tun hatte, weiß wie die um jeden Cent Schmerzensgeld/Schadensersatz ringen. Und hoffentlich kommt niemand mal in so eine Lage, der hier großmundig von Mitschuld der Festival-teilnehmerInnen schwafelt.
Anonym am 25.07.12 16:25
Kritikus am 25.07.12 15:42
Jau !! das wäre was und hätte noch mehr.
könnte man bei wichtigen themen wie Dr. H 4 oder alk2 kräftiger mitreden.
nur unsere verehrte schreiberin gertrud wär arm dran. oder sie kauft von uns buchstaben dazu. gute Pension bezieht sie ja . :-)
werner am 25.07.12 16:21
Anonym am 25.07.12 15:32
Da irren Sie sich aber mehr als gewaltig.
Gertrud am 25.07.12 16:10
Anonym am 25.07.12 15:32
Ich arm, mitnichten.
Gertrud am 25.07.12 16:06
Mir wäre eine Registrierung lieber als die Zeichenbegrenzung, damit die Anonymen verschwinden. Mit Romanen kann ich leben und ggf drüber wegsrcollen.
Wer das Limit der Zeichenbegrenzung überschritten hat, schreibt einfach in einem 2. Beitrag weiter @ meine Herren. Es gibt also Möglichkeiten. Zu früh gefreut ;-)))
Emma am 25.07.12 16:00
Alle Veränderung erzeugt Angst.
Und die bekämpft man am besten,
indem man das Wissen verbessert.
Ihno Schneevoigt
Allen Veränderungen, selbst jenen, die wir ersehnt haben,
haftet etwas Melancholisches an,
denn wir lassen einen Teil von uns selbst zurück.
Wir müssen ein Leben sterben, ehe wir ein anderes beginnen können.
Anatole France (1844 - 1924)
Anonym am 25.07.12 15:47
"aber 1000 zeichen sind ne menge und zuviel.
wir beide kämen damit komplettüber nen block."
@werner am 25.07.12 15:26:
Vielleicht können ja bei einem Thema "eingesparte" Zeichen als Guthaben zum nächsten Thema übertragen werden...;-))
Herzlichst
Kritikus am 25.07.12 15:42
@ Ano-Nym1984 25.07.12 10:40
Toll !
Auch der AXA-Konzern vertritt diese Aussage, und versucht den Opfern indirekt eine Teilschuld am Geschehen zu geben. Ihr Anspruch soll mit dieser Masche erheblich gemindert werden.
Die Geschädigten hätten sich bewußt der möglichen Gefahr ausgesetzt.
Bewerben Sie sich bei AXA, sofern sie noch nicht dort sind.
Diese Strategie finde ich beschämend, aber für eine Versicherung durchaus gängiges Tagesgeschäft.
Vergleichen Sie die Aussage Belsazars mit der Auffassung von AXA in dieser Angelegenheit. Hier soll einer von dem Anderen geschwängert werden. Mit mir leider nicht zu machen!
Ich verhüte!
Schönen Tag noch!
JAN am 25.07.12 15:34
HB am 25.07.12 15:22
aber 1000 zeichen sind ne menge und zuviel.
wir beide kämen damit komplettüber nen block.
werner am 25.07.12 15:26
Bloggy am 25.07.12 14:42
Erstens das und zweitens können keinen ellenlangen Romane mehr in den Blog einkopiert werden, sondern gewisse Leute sind nun gezwungen selbst zu formulieren.
Ich bin mal gespannt, ob und wie das klappt.
HB
HB am 25.07.12 15:22
@ MarieB am 25.07.12 14:51
>>>..."Ob es alle Angehörige an diesen Ort zieht, weiß ich nicht, wäre ich betroffen, ich würde diesen Ort vielleicht einmal, aber dann gewiss nie wieder aufsuchen, und erst recht nicht in Anwesenheit von auf Betroffenheit machenden Politikern oder gaffenden Zuschauern und Schlagzeilien-süchtigen Medienvertretern. >>>
Das habe ich auch schon geschrieben. Jeder muss auch seinen eigenen Weg der Trauerbewältigung finden und ob das gerade in der Masse der Medien und Politiker sein muss, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich bevorzuge ruhigere Orte.
Ich hab einen Angehörigen verloren, der an einem bestimmten Ort zusammengebrochen war. Der andere Angehörige, der das mit ansehen musste, konnte dort nie wieder hingehen.
Emma am 25.07.12 15:22
Frau H. am 25.07.12 15:07
nicht nur das leben. manchmal macht auch die neue blogarbeit sehr vielmühe.
werner am 25.07.12 15:19
hermy am 25.07.12 13:34
klkan am 25.07.12 14:21
dieter am 25.07.12 13:20
und die anonyme Armada : Habt ihr noch ein paar Zettelchen um im völlig falschen Blog zu kleben?
Anonym am 25.07.12 15:17
Also wird bald zeit für neues Thema oder? Den tief (untröstlich) Trauernden sollte dies allein schon geschuldet sein. Übrigens mit den Gedenkfeiern ist das so eine Sache. Man wird trotzdem alleine zu hause trauern, aber auch diese Öffentlichen Feiern/Ehrungen haben ihre Berechtigung. Siehe die große Trauerfeier in Norwegen wegen des Utoya-Attentats. So ein öffentl. gedenken ist auch wichtig.
Anonym am 25.07.12 15:13
..."Ob es alle Angehörige an diesen Ort zieht, weiß ich nicht, wäre ich betroffen, ich würde diesen Ort vielleicht einmal, aber dann gewiss nie wieder aufsuchen, und erst recht nicht in Anwesenheit von auf Betroffenheit machenden Politikern oder gaffenden Zuschauern und Schlagzeilien-süchtigen Medienvertretern. Nein danke, dabei wird mir schlecht."
MarieB am 25.07.12 14:51
Ich würde es auch so halten wie Sie. Ohne Frage.
Gertrud am 25.07.12 15:07
Herr Bug,
vielen Dank für Ihre Zeilen.
Vor zwei Jahren hatten wir daheim eine Geburtstagsfeier und schauten aus fußballtechnischen Gründen zwischendurch auf den Bildschirm.
Dann kamen die ersten verstörenden Bilder, die uns den Abend weiter begleiteten.
Ein Alptraum wurde wahr.
Das Leben haut einem manchmal voll ins Gesicht.
Frau H. am 25.07.12 15:07
werner am 25.07.12 14:49
Bei der Übertragungszeit muss noch nachgearbeitet werden. Aber die Zeichenbegrenzung ist eine sehr schöne Innovation.
Dadurch verschwindet viel Überflüssiges und Nichtssagendes und stört den Blogverlauf nicht mehr.
Und Planung bei der Abfassung eines Beitrages ist jetzt auch vonnöten. Ob da wohl einige scheitern?
Vielleicht nach dem 100. Versuch mit abruptem Abbruch findet dann eine emotionale Umkonditionierung statt.
Man darf erfreut feststellen, dass die AKS gelegentlich doch auf Bloggervorschläge reagiert.
Also in Zukunft Beiträge statt Memoiren.
HB
HB am 25.07.12 15:02
Wieso steht da, das die mit einem * gekennzeichneten Felder ausgefüllt werden müssen, wenn man nichts ausfüllen muss? Das kann man sicher auch ganz leicht ändern.
Anonym am 25.07.12 14:58
@Threservist am 25.07.12 14:02
ICh weiß nicht, was der Unfug soll. Ich habe Sie weder persönlich angesprochen, noch Ihre weiteren Beiträge gelesen, und wer und was Sie sind, interessiert micih nicht.
Zum Thema:
Ob es alle Angehörige an diesen Ort zieht, weiß ich nicht, wäre ich betroffen, ich würde diesen Ort vielleicht einmal, aber dann gewiss nie wieder aufsuchen, und erst recht nicht in Anwesenheit von auf Betroffenheit machenden Politikern oder gaffenden Zuschauern und Schlagzeilien-süchtigen Medienvertretern. Nein danke, dabei wird mir schlecht.
MarieB am 25.07.12 14:51
Leider ist unser Grundgesetz nur noch Makulatur!
Man biegt es sich zurecht, wie man es gerade braucht. Und unsere jetzige Regierung ist sogar Meister im Verbiegen. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik mußte das oberste Gericht des Staates so oft eingreifen und Gesetze und Beschlüsse zurückpfeifen, wie in der Legislaturperiode 2009- 2013. Eigentlich spricht das schon für sich. Diese Regierung müßte eigentlich vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
Apache am 25.07.12 14:51
Herr Bug,
vielen Dank für Ihre Zeilen.
Vor zwei Jahren hatten wir daheim eine Geburtstagsfeier und schauten aus fußballtechnischen Gründen zwischendurch auf den Bildschirm.
Dann kamen die ersten verstörenden Bilder, die uns den Abend weiter begleiteten.
Ein Alptraum wurde wahr.
Das Leben haut einem manchmal voll ins Gesicht.
Frau H. am 25.07.12 14:49
HB am 25.07.12 14:23
je besser die konjunktur, desto länger die röcke, oder so.
jetzt kommen bei dem mickrigen platzangebot einige ins rutschen.
werner am 25.07.12 14:48
@Threservist am 25.07.12 14:02
ICh weiß nicht, was der Unfug soll. Ich habe Sie weder persönlich angesprochen, noch Ihre weiteren Beiträge gelesen, und wer und was Sie sind, interessiert micih nicht.
Zum Thema:
Ob es alle Angehörige an diesen Ort zieht, weiß ich nicht, wäre ich betroffen, ich würde diesen Ort vielleicht einmal, aber dann gewiss nie wieder aufsuchen, und erst recht nicht in Anwesenheit von auf Betroffenheit machenden Politikern oder gaffenden Zuschauern und Schlagzeilien-süchtigen Medienvertretern. Nein danke, dabei wird mir schlecht.
MarieB am 25.07.12 14:46
Ich bin nach wie vor einfach nur heilfroh, dass unsere Kinder und deren Partnerinnen/Freunde damals nicht nach Duisburg gefahren sind, weil sie davon ausgegangen sind, dass dort zu viele Menschen sind und obendrein noch zu viele Drogen im Spiel (legal u. illegal). Von den Örtlichkeiten hätten sie keine Ahnung gehabt.
Am meisten hat mich in den Tagen danach Hannelore Kraft beeindruckt mit ihrem Auftritt bei der Trauerfeier.
Anke am 25.07.12 14:42
@Threservist am 25.07.12 14:02
ICh weiß nicht, was der Unfug soll. Ich habe Sie weder persönlich angesprochen, noch Ihre weiteren Beiträge gelesen, und wer und was Sie sind, interessiert micih nicht.
Zum Thema:
Ob es alle Angehörige an diesen Ort zieht, weiß ich nicht, wäre ich betroffen, ich würde diesen Ort vielleicht einmal, aber dann gewiss nie wieder aufsuchen, und erst recht nicht in Anwesenheit von auf Betroffenheit machenden Politikern oder gaffenden Zuschauern und Schlagzeilien-süchtigen Medienvertretern. Nein danke, dabei wird mir schlecht.
MarieB am 25.07.12 14:42
Herr Bug,
vielen Dank für Ihre Zeilen.
Vor zwei Jahren hatten wir daheim eine Geburtstagsfeier und schauten aus fußballtechnischen Gründen zwischendurch auf den Bildschirm.
Dann kamen die ersten verstörenden Bilder, die uns den Abend weiter begleiteten.
Ein Alptraum wurde wahr.
Das Leben haut einem manchmal voll ins Gesicht.
Frau H. am 25.07.12 14:40
Ich bin nach wie vor einfach nur heilfroh, dass unsere Kinder und deren Partnerinnen/Freunde damals nicht nach Duisburg gefahren sind, weil sie davon ausgegangen sind, dass dort zu viele Menschen sind und obendrein noch zu viele Drogen im Spiel (legal u. illegal). Von den Örtlichkeiten hätten sie keine Ahnung gehabt.
Am meisten hat mich in den Tagen danach Hannelore Kraft beeindruckt mit ihrem Auftritt bei der Trauerfeier.
Anke am 25.07.12 14:36
@HB am 25.07.12 14:23
Die Langeweile.
Bloggy am 25.07.12 14:35
Man darf jetzt nur noch 1.000 Zeichen eingeben. Das wird schwierig für den ein oder anderen ;-)))
Emma am 25.07.12 14:35
wieso wurde nun schon wieder das Zitat von Berthold Brecht als "toll" bezeichnet. Es ist sehr passend zum Thema:Gedenkfeiern
anonym am 25.07.12 14:35
"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Bertolt Brecht
Anonym am 25.07.12 13:10
gut gegoogelt und kopiert. ganz toll !
Anonym am 25.07.12 13:12"
Können SIE auch noch was anderes, als niederträchtige Bemerkungen zu anderen Beiträgen?? Was soll an dem Zitat von Brecht "Toll" sein, es ist sehr passend zu: Gedenkfeiern.
anonym am 25.07.12 14:30
Hallo!
Wir können froh und dankbar sein, dass wir wenigstens EINE (!) Instanz in Deutschland haben, die vertrauesnwürdig ist und das Recht nicht immer schamlos verdreht
Ein "Hoch" dem Bundesverfassungsgericht und seinem Chef !
Übrigens, ganz nebenbei, der Minister Schäuble wurde schon mehrmals vom Obersten Gericht ermahnt, er solle nicht immer Versuche starten, die die Verfassung aushöhlen.
DAS IST BELEGT und kann man nachlesen!
Und sowas nennt sich christlich demokratisch !!!
klkan am 25.07.12 14:28
"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Bertolt Brecht
Anonym am 25.07.12 13:10
gut gegoogelt und kopiert. ganz toll !
Anonym am 25.07.12 13:12"
Können SIE auch noch was anderes, als niederträchtige Bemerkungen zu anderen Beiträgen?? Was soll an dem Zitat von Brecht "Toll" sein, es ist sehr passend zu: Gedenkfeiern.
Anonym am 25.07.12 14:27
Schön viel weiß ist hier jedenfalls. Namen kann ich (Emma) hier keinen mehr eingeben. Alles anonym jetzt.
Anonym am 25.07.12 14:27
Hallo Emma,
liegt wohl an der Umstellung, mit dem Dauern.
Liebe Anita, nicht immer.
LG.
Ich find die neue Seite schön, sie ist jetzt wie die anderen bei den Gästebüchern.
Gertrud am 25.07.12 14:20
Hübsch. Und jetzt noch die Registrierung *träum*
Emma am 25.07.12 14:15
Ist jetzt eigentlich die Regierung noch verfassungsgemäß?
Langsam kommen mit Zweifel.
klkan am 25.07.12 14:06
Jan,
diesen Satz fand ich heute morgen, den ich sehr sehr schön finde.
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen",
Albert Schweitzer
Ich finde ihn sehr tröstlich.
Gertrud am 25.07.12 14:04
MarieB 25.07.12 6:30
Stuss -Schreiber , Verschwörungstheorie .
Was wissen Sie schon von mir ? Nichts !!
Schon mal was gehört von Insiderwissen ?
Haben Sie das Umfeld miterlebt, oder ich ?
Glauben Sie mir , ich weiß schon was ich schreibe .
Noch etwas , ich bin kein Mitglied der CDU und war es auch nicht gewesen !!
.
Threservist am 25.07.12 14:02
JAN am 25.07.12 13:21
Ich weiß.
Ich habe allerdings auch gestern erst vieles ganz genau der gesehenen Dokumentation entnommen.
Wenn man alles im Voraus wüßte, würde man vieles lassen. Man glaubt und hofft immer das alles gut geht. Wir sind einfach manchmal so.
Es ist auch heute modern geworden zu sagen, daß man wissen könnte. Es ist auch einfach dieses zu sagen.
Ja man könnte, aber nicht alle wissen. Es ist einfach so. Und mit dem Urteil sollte man zurückhaltend sein, weil man oft nicht genug oder alles weiß. Und manchmal heute sehr oft wider besseres Wissen einfach handelt in so vielem.
Selbst das größte Wissen schützt einen manchmal leider nicht vor Unbill im Leben, ob selbst verursacht oder durch andere mit. Weil man selten alles bedenkt.
Sicher wenn man die Bilder sieht, fragt man sich.
Warum gingen die Menschen darauf zu, und nicht zurück. Und warum ließ man sie noch ein, obwohl man bemerkte und wußte.
Wahrscheinlich weil viele zu viele sich einfach gewissen Dingen beugen, und wider die eigene Vernunft und eigenes Wissen handeln. Einfach nur tun. Ich weiß es nicht. Die Gründe sind vielfältig.
Gestern war die Aussage einer jungen Frau, zu sehen, die betroffen machte. Sie sagte,
wir haben die Menschen in den Tod geschickt,
sie half bei der LoveParade, sie hatten nicht die Absicht dies zu tun, aber sie wußten nicht,
was sich tat. Und mit diesem Wissen mit diesem Leid ist nicht leicht umzugehen.
Es sollte uns eine Lehre sein, das Ganze, wenn auch eine mehr als traurige.
Wenn man die Bilder sieht, denkt man: Mein Gott was ist denn da bloß los.
Wenn man die verzweifelten Menschen sieht und die die Hilfe leisteten, kommen auch Fragen auf.
Es ist jedoch immer leicht zu sagen. Man sei selbst schuld, auch man sei für sich selbst verantwortlich und manche gehen gar so weit und sagen, man habe das selbst gewollt. Somit ist man selbst aus der Verantwortung, auch aus der Mitverantwortung.
Ich sah gestern OB Sauerland in einer ersten Erkärung. Der war völlig neben der Spur für mein Empfinden. Was man ihm auch zum Vorwurf macht.
Wenn wir schon geschockt die Nachrichten wahrnehmen, wie muß es Menschen in der Organisation im Umfeld ergangen sein, mit dem Ganzen, den Familien den Angehörigen.
Wir erwarten immer das Perfekte, aber wir sind nicht perfekt, nicht immer nicht in allem.
Und ich denke kein Mensch möchte manchmal was ihm geschieht. Und es gibt so etwas wie Mitverantwortung, auf die ich gerne verweise.
Nicht nur die Eigenverantwortung.
Was besagte Sätze aussagen, die ich oben schrieb: Ich denke oft es sind Ausflüchte Ausreden um selbst nicht seinen Anteil zu sehen, auch nicht sehen zu wollen. Denn dann sieht man wie man ist, und das sehen viele nicht gerne. Aber manchmal macht man in bester Absicht und sieht erst hinterher.
Zu sehen wo man selbst Anteil hat ist auch manchmal bitter und hart. Aber nur daraus lernt man auch manchmal.
Wobei es einen Spruch gibt, der sagt man lernt auf verschiedene Art.
Die einen durch Erfahrung, die anderen durch Wissen, und noch eine Dritte die ich im Augenblick nicht weiß, manchmal erst durch bittere Erfahrung und Schmerz, was ich finde nicht sein muß, weil man weiß, es aber ignoriert.
Ich finde man hätte die Größe haben müssen, diese Veranstaltung abzusagen, aber es ist leider nicht geschehen. Und so wird heute zu oft und vielfach gehandelt leider.
Und Sie schreiben zu Recht: Daß die Risiken im Vorfeld erkennbar sein mußten, und daß man dennoch durchgepeitscht hat. Das wurde mir nach Sehen der Dokumentation auch klar.
Deshalb lobe ich mir, wenn man den Mut hat zuzugestehen, und nicht weiter zu machen, wenn Unglück ansteht. Es ist ja nicht überall der Fall.
...."Man genehmigte diese Veranstaltung für 250.000 Teilnehmer auf dem Festivalgelände, verkündete aber stolz, am Tag des Geschehens, man rechne mit mehr als 500.000 Teilnehmer."...
Ja so sehe ich es auch, nach gestern, und nach den Erfahrungen der Veranstaltungen in Berlin hätte man wissen müssen, daß sich Millionen Menschen aufmachen. Soweit ich weiß, hat Herr Schaller sich noch damit ein wenig gebrüstet.
Jedoch diese Erkenntnis gewann auch ich erst gestern nach der Dokumentation, daß man mit falschen Zahlen offenbar agiert hat.
Jedenfalls möchte ich in allem, es ist nun einmal geschehen, Sie wissen lassen, daß ich der Auffassung bin, daß Sie froh sein können, nicht dabei gewesen zu sein. Manchmal hat man einen Schutzengel.
Und daß man nicht daran verzweifeln darf,
wie und wann sich manche Menschen äußern.
Wenn ich über andere hart urteilte, hab ich die eigene Erfahrung machen dürfen und sah danach manches mit anderem Blick.
Weswegen ich manchmal mahne, die Dinge von mehreren Seiten zu sehen.
Letzlich kann ich nur sagen, man muß öfter den Mut haben NEIN zu sagen, den ja viele heute nicht mehr haben, um sich und andere zu schützen.
Man hätte diese Veranstaltung nicht genehmigen dürfen, weil das Gelände von vornherein zu klein war. Und das Unglück dadurch verhindern können.
Und dennoch sollte es nicht soweit führen, daß man alles verbietet, sondern schauen es bei anderem besser zu machen. So gut es geht und soweit man es kann. LG.
Gertrud am 25.07.12 13:55
@ Emma am 25.07.12 10:56
Ich traute meinen Augen nicht, als ich heute Morgen den Blog besuchte.
Mein Beitrag ist wieder da!
Warum er weg war weiß ich leider nicht, wieso ich ihn verfasst habe jedoch wohl.
Schönen Tag!
JAN am 25.07.12 13:40
Man sollte die Begriffe: "Politiker" und "Verantwortliche" ersetzen durch "Regierung"!
Die Merkel-Bundesregierung legt solche unausgegorenen, oft die eigene Klientel begünstigenden Gesetze vor.
Soeben urteilte das BVG wieder gegen ein von CDU/FDP im Alleingang durchgepauktes Gesetz, welches das Wahlrecht betrifft.
Ein weiters Armutszeugnis für die selbsternannte Gurkentruppe!!!
hermy am 25.07.12 13:34
"geschmacklos!
Anonym am 25.07.12 13:06"
RICHTIG weil SIE kein Ende finden ......
Anonym am 25.07.12 13:23
@ Gertrud am 25.07.12 10:28
Teilnehmer der LP in Duisburg wurden von den Veranstaltern und Genehmigungsbehörden in ein unkalkulierbares Risiko gelockt.
In Duisburg waren die Gefahren für die Teilnehmer bereits im Vorfeld erkennbar.
Aber man handelte nach dem Motto "Wird schon irgendwie gut gehen"!
Diese Fehleinschätzung führte jedoch zu einer der größten Katastrophe die Deutschland bis dahin erlebt hatte.
Wenn hier im Blog bei einigen die These aufgestellt wird "Die Teilnehmer hätten wissen können, worauf sie sich in Duisburg einließen", sobald man sich mit Kiffern und Alkis zu einer Party aufmacht, verliere ich den Glauben an die Gerechtigkeit.
Die Teilnehmer wollten nur feiern und Spaß haben!
Niemand hatte am Tag danach genügend Eier in der Hose, um zumindest politische Verantwortung zu übernehmen. Weder die Organisatoren der Kulturhauptstadt, noch die Führungsspitze der Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde.
Man genehmigte diese Veranstaltung für 250.000 Teilnehmer auf dem Festivalgelände, verkündete aber stolz, am Tag des Geschehens, man rechne mit mehr als 500.000 Teilnehmer.
Und wenn ich nun eine Flasche nehme, deren Volumen ein Liter beträgt und versuche nun mit aller Gewalt zwei Liter Flüssigkeit hinein zu bekommen, steht doch im Vorfeld schon fest, dass ich mit Verlusten rechnen muß. Das Einzige was ich zu Beginn noch nicht weiß, wann und wo der Versuch scheitern wird. Bis zu einer Füllmenge von einem Liter kann ich mir ja sicher sein, dass nichts passiert. Gleichzeitig ist dies aber auch die Schwelle, wo die Risiken für den Veranstalter nicht mehr kalkulierbar und kontrollierbar sind.
Das Beispiel mit der Flasche ist von mir schlecht gewählt, ich wollte damit nur veranschaulichen, dass die Risiken nach Erreichen der Füllmenge nicht mehr kontrollierbar waren.
JAN am 25.07.12 13:21
Was und Wieviel müssen wir uns als die Bürger in Deutschland eigentlich noch von der Merkel geführten Bundesregierung gefallen lassen,
die schon oft verfassungswidrig gehandelt und den Gesetzen zuwider gehandelt hat?
dieter am 25.07.12 13:20
Warum wird den Moderatoren Bug und Vogel denn die "Reklame" für dieses Event vorgeworfen?
Hätten sie denn warnen sollen: Geht da nicht hin, es wird zu voll?
Geht nicht auf eine Kirmes, da fliegen losgelöste Karussellsitze rum?
Geht nicht ins Schwimmbad, da werden Absauganlagen zu Todesfallen?
Unmöglich, hier in dieser Weise die falschen Leute anzupöbeln.
Grappa am 25.07.12 13:16
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Bertolt Brecht
Anonym am 25.07.12 13:10
gut gegoogelt und kopiert. ganz toll !
Anonym am 25.07.12 13:12
Bei den Gedenkfeiern wird man auch bedenken/erwähnen können, dass die Verunglückten/Toten bedacht werden und dieses Gedenken auch bei ihnen "ankommt".
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Bertolt Brecht
Anonym am 25.07.12 13:10
Anonym am 25.07.12 13:02
geschmacklos!
Anonym am 25.07.12 13:06
RESPEKT vor dem Thema können SIE gar nicht messen oder mangelnden UNTERSTELLEN. Bestimmt nicht wie sie es darstellen wollen. Dazu gehören auch Informationen zu dem Thema:
Nicht aber hier mit Diebstahl/Raubkopienwürfen zu kommen. Und auch nicht, dass man eben von Kiffern/Säufern+ (selbst verschuldeter) Spassgesellschaft schrieb. DAS ist für mich mangelnder Respekt.
Anonym am 25.07.12 13:02
@Anonym am 25.07.12 12:35
Ich ärgere mich schon, dass ich überhaupt auf sie eingegangen bin. Offensichtlich haben sie selbst vor diesem Thema keinen Respekt. Darum letzte Ansage dazu:
SIE haben einen fremden Text als ihren eigenen ausgegeben, nicht ich. Wenn ihnen das die AKS durchgehen lässt, haben sie Glück gehabt. Es ist und bleibt aber Unrecht.
Ab jetzt werde ich sie wieder ungelesen wegscrollen.
Anonym am 25.07.12 12:52
Hatte schon mal den SINN von Gedenkfeiern angesprochen. Ein positives ist da nicht zu erinnern. Aber die Angehörigen/Hinterbliebenen finden vll. Trost in dem Zuspruch/Ehre der Öffentlichkeit. Denn es ist doch undenkbar, dass diese gegen den Willen von Angehörige/Hinterbliebene stattfinden würden.
Anonym am 25.07.12 12:41
tag, einfach pietätslos die beiträge hier. da schreib ich erst gar nicht. gruß g. semme
gerhard semme am 25.07.12 12:40
HB am 25.07.12 11:51
dem ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht:
pleitgen hatsich sehr verklausuliert entschuldigt, aber natürlich jegliche mitschuld von sich gewiesen.
werner am 25.07.12 12:29
@ JAN am 25.07.12 12:19
" Die Betroffenen werden immer in großer Zahl zu diesem Ort pilgern.
Ich spreche hier aus eigener Erfahrung."
Erinnerung an gewesenes ist immer gut, überhaupt wenn es positiv ist , bzw. man am dem Halt findet was die Erinnerung in einem auslöst.
Aber wieviel haben sich denn gestern erinnert ?
Es grüßt das
Sennekind am 25.07.12 12:27
@Anonym am 25.07.12 12:07
Sie haben keinerlei Unrechtsbewusstsein, dass sie Diebstahl begehen. Sie sollten sich nicht heraus nehmen, über andere Menschen zu urteilen. Denken sie lieber über ihr eigenes Benehmen nach.
Anonym am 25.07.12 12:24
@ Stoer-De-Baecker am 25.07.12 7:44
Bedenken Sie bitte, dass es die Angehörigen immer wieder zum Ort des Geschehens ziehen wird. Dorthin, wo das Schicksal dem Leben ihrer Liebsten ein Ende setzte.
Ob allerdings die Medien öffentlichkeitswirksam darüber berichten sollten, stelle ich in Frage!
Die Betroffenen werden immer in großer Zahl zu diesem Ort pilgern.
Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.
JAN am 25.07.12 12:19
soweit ich weis ist gegen sauerland nicht ermittelt worden werdie abwahl gepuscht hatt ist auch bekant .der neue bürgermeister ist von der spd und gerade mal von 36000 bürgervon duisb.gewählt worden.
westfale am 25.07.12 12:19
Sennekind, Ano-Nym 1984
Danke für Ihre Beiträge, das sehe ich ähnlich.
Aus meiner Sicht hätte dieses Unglück vermieden werden können, wenn man den Mut gehabt hätte, NEIN zu sagen.
Aber den hatten viele nicht.
Zu oft stehen leider die wirtschaftlichen Interessen im Gegensatz zu und vor anderem, und vor allem vor den Menschen.
Und so sollte es eigentlich niemals sein.
Gertrud am 25.07.12 12:13
Anonym am 25.07.12 12:00
FALSCH: war auf WDR Videotext....
Anonym am 25.07.12 12:07
Bochum hatte ABGESAGT, aber duisburgs OB Sauerland ließ sich drängen und versicherte: DAS machen wir , das klappt UND hat MitarbeiterInnen mehr oder weniger "erpresst". Macht es passend .... Nur hört man jetzt nur von MitarbeierInnen/Angestellten als Angeklagte. Nicht aber vom OB Sauerland oder vom Veranstalter Schaller selbst.
Anonym am 25.07.12 12:01
@Anonym am 25.07.12 10:28
Sie haben schon wieder einen Text raubkopiert und in ihrem Beitrag verarbeitet, diesmal sogar von WDR.de (http://www1.wdr.de/themen/panorama/loveparade744.html)!!! >>:((
Anonym am 25.07.12 12:00
@ Ano-Nym1984 am 25.07.12 11:48
" Das alles ist leider auch wahr, und es läuft hierauf hinaus: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen. "
Das ist kein urdeutsches Phänomen, sondern weltweit zu beobachten, wir werden grenzenlos.
Nicht vom Staat und seinen Gebilden und Grenzen, nein wir werden grenzenlos im Denken und den daraus resultierenden Ansprüchen. Die Belastbarkeiten aber von Einzeln oder Gruppen können aber den erzeugten Druck in Zukunft nicht mehr standhalten.
Da hilft nur Einsicht zur Besserung.
Es grüßt das
Sennekind am 25.07.12 11:57
Ganz aktuell und auch eine Art Unglück für diese
selbstherrliche regierung.
Wiederhohlt hat das BVG ein Urteil gegen die zur
Zeit an der Macht habenden fällen müssen.
Karlruhe kippt das Wahlrecht von cducsufdp gemachte
Gesetz!
wielange und wie oft noch will diese Truppe noch
vom BVG abgewatscht werden??
Es ist ein Unglück dieses mit ansehen zu müssen
was diese allles Nicht konnen!Weg damit,schnellst-
möglich.
gurkenknif am 25.07.12 11:56
Sennekind am 25.07.12 11:33
So ist es.
Es gab hinlänglich Warnungen im Vorfeld, auf die die Medien gar nicht eingegangen sind. Nur permanent Propaganda für den "Event". Warnungen fanden kaum Einlass in der euphorisch angehauchten Vorberichterstattung und dem permanenten, schon geradezu aufdringlichen, Werben, auch hier in der AKS.
Mit Sauerland wird ein Opferlamm gefunden. Natürlich ist er mitschuldig, aber bei Weitem nicht allein schuldig.
Fritz Pleitgen hat sich im Nachhinein immerhin entschuldigt oder korrigiert, seinen Fehler zugegeben.
Hier sieht man nichts davon, nur die einseitige Stimmungsmache gegen Sauerland über Monate.
Schuld haben viele, vor allem aber auch die unkritischen Medien, da der WDR in der ersten Reihe.
Ein gutes Bild der völlig unkritischen und alle möglichen Gefahren ausblendenden Stimmungsmache vor dem "Event" gibt dieser Bericht:
"Loveparade-Absage wäre laut Gorny eine Blamage" (23.01.2010)(WAZ).
Das gilt nicht nur für Gorny, sondern für alle direkt oder indirekt Beteiligten. Vor allem auch für die Event-Apologeten, auch hier im WDR.
HB
HB am 25.07.12 11:51
@Sennekind am 25.07.12 11:33
Das alles ist leider auch wahr, und es läuft hierauf hinaus: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen.
Das hat ein politisches Vorspiel. Seit der geistig moralischen Wende des Herrn Kohl findet ein Umbau unserer Gesellschaft statt und es wird per Gesetz den kleinen Leuten alles aufgeladen. Plötzlich ist man als kleiner Angestellter für alles verantwortlich und haftbar.
Ano-Nym1984 am 25.07.12 11:48
"Wer nicht hört, der muss fühlen."
Das sag mal Opfern von Katastrophen verursacht von Dritten (aus welchen Gründen auch immer), oder Opfern von nicht selbst verschuldeten Unfällen,oder gar von Attentaten....
Das ist unzutreffend das Sprichwort.Auch wer auf Massenveranstaltungen geht, darf darauf vertrauen, dass ein Sicherheitskonzept vorliegt, welches zudem eingehalten wird. Auf jeder kleinen Kirmes gibt es mehr davon.
Anonym am 25.07.12 11:38
@ Ano-Nym1984 am 25.07.12 11:09
"" "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!" - Jesus Sirach 3, 27 ""
Moin, Moin.
Für mich ist und bleibt der bittere Nachgeschmack dieses Event, der nie durchgeführt werden durfte, daß
jetzt und in der Vergangenheit sowie auch in Zukunft Personen verurteilt werden, die gerichtlich belangt werden, weil sie eine Unterschrift geleistet haben oder vor Ort in auswegloser Lage Entscheidungen treffen mussten.
Für mich haben aber die Verantwortung jene, die obwohl sie besseres Wissen hatten, diese Personen ins offene Messer laufen liessen. Wer sich schlau macht, was vor dem Event gelaufen ist, medial,
dann planungsrechtlich, was sich an dem Tag an der Sachlage sich änderte, bekommt heute erst noch das Grübeln und anschliessend die Wut.
Das alles, im Vorfeld, nur nach dem Motto, was das kleine Berlin kann, das kann der Pott bei Ruhr 2010 schon allemal. Wer Bedenken im Vorfeld äußerte bekamm einen auf`s Maul.
Sennekind am 25.07.12 11:33
Die NOCH von alleine gehen konnten, haben Glück gehabt. Weil sich nachher Massen trafen, die gehen wollten, mit denen die noch kommen wollten. Und diese wiederum, wurden ebenfalls von hinten gedrängt ,wo man nicht den Überblick hatte/ haben konnte.
Anonym am 25.07.12 11:19
@ Stoer-De-Baecker am 25.07.12 11:15
>>>Welche position verfechten Sie hier?>>>
Die Position der Eigenverantwortung...
Entscheidungen selbstständig zu treffen und nicht treffen zu lassen von anderen.
Emma am 25.07.12 11:19
Emma am 25.07.12 11:12
die Randale finden dann aber außerhalb statt und da ist die Polizei zuständig.
Welche position verfechten Sie hier?
Stoer-De-Baecker am 25.07.12 11:15
Zur falschen Zeit am falschen Ort sind ALLE Opfer von Unglücken/Katastrophen/Attentaten....Es bleibt aber die frage WARUM dies der falsche ORT war,oder wer dafür verantwortlich war/welche Ursachen es hatte,dass dieser Ort zum "falschen" Ort werden konnte.
Anonym am 25.07.12 11:14
@ Stoer-De-Baecker am 25.07.12 11:00
>>>Hingehen ist das Eine,
aber wegen Überfüllung rechtzeitig dicht machen Das Andere.>>>
Dicht machen kann auch - oder erst recht - Panik und Randale bedeuten.
Hier kam einiges zusammen, hinterher ist man immer schlauer. Ich möchte mich jetzt aber nicht an einer Diskussion beteiligen über Ursache und Wirkung. Das überlass ich den Verantwortlichen.
Emma am 25.07.12 11:12
Stoer-De-Baecker am 25.07.12 11:00
Wenn man sieht, da geht nichts mehr, gehen vernünftige Menschen von alleine, denke ich.
Ich kann mich den Beiträgen von Emma und Ano-Nym nur anschließen.
Was das Elend der Menschen betrifft das Leid,
müßten wir eigentlich viel mehr gelernt haben, als ständig neues zu erzeugen, oder?
Gertrud am 25.07.12 11:11
@Stoer-De-Baecker am 25.07.12 10:52
"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!" - Jesus Sirach 3, 27
Die Aussage gibt keinem eine Schuld, sondern warnt ihn vor einem möglichen Risiko. Und sie spricht der einzelnen Person die Eigenverantwortlichkeit nicht ab, die dann eine Schuld bei anderen (Veranstaltern, Polizei usw.) sucht.
Man kann nämlich lang und breit darüber salbadern, was wer falsch gemacht hat. Die Gefahren einer Situation muss aber immer ich selbst einschätzen.
Wer ganz nah dran sein will und z.B. direkt an die Absperrungen bei Autorennen geht, muss damit rechnen, dass etwas nicht Kontrollierbares geschieht. Oder bei sogenannten Flugschauen, wo immer wieder etwas passiert.
Wer nicht hört, der muss fühlen.
Wer also aus der Vergangenheit nicht lernen will, der ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
Das gilt natürlich auch für die Veranstalter, die sich und ihre Fähigkeiten überschätzen und/oder aus Gewinnsucht an wichtigen Dingen sparen.
Ano-Nym1984 am 25.07.12 11:09
@ Stoer-De-Baecker am 25.07.12 10:52
>>>Hier sind die Opfer selbst schuld.>>>
Die Aussage, dass die Opfer selber Schuld sind halte ich nun für leicht übertrieben. Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Niemand wird gezwungen, solche Massenveranstaltungen zu besuchen. Diese bergen immer gewisse Gefahren, das sollte aber jeder halbwegs Erwachsene wissen, den es dorthin zieht.
Eigenverantwortung heißt eben auch selbst zu entscheiden, gehe ich das Risiko ein, mich in solch ein Gedränge zu begeben. Das dort Gedränge herrscht, kennt man aus Bildern vergangener Jahre.
Emma am 25.07.12 11:04
Emma am 25.07.12 10:56
Werte Emma.
Hingehen ist das Eine,
aber wegen Überfüllung rechtzeitig dicht machen Das Andere.
Stoer-De-Baecker am 25.07.12 11:00
@ Ano-Nym1984 am 25.07.12 10:40
>>>Jeder muss selbst entscheiden, ob er auf irgendeine Massenveranstaltung geht, die aufgrund des Charakters der Veranstaltung, der Persönlichkeit der Teilnehmer und deren Anzahl sowie der organisatorischen Bedingungen schwer bis gar nicht kontrollierbar ist.>>>
Da stimme ich Ihnen zu. Massenveranstaltungen in unbekannter Größenordnung sind nie 100%ig kalkulierbar. Bestes Beispiel sind die modern gewordenen Facebookpartys. Da brauch nur einer ein Bengalo anzuzünden und schon ist Panik angesagt.
Meine Tochter wäre da zB nicht hingegangen wegen der Menschenmassen, aber auch, weil sie die Örtlichkeiten kennt. Ich hab beim Durchfahren des Tunnels schon Beklemmungsgefühle gehabt, solche Menschenmassen hätten da nie reingelassen werden dürfen.
Warum der abendliche Beitrag von Jan gelöscht wurde, weiß im Übrigen wohl auch nur der Admin.
Emma am 25.07.12 10:56
Das ist nicht schlüssig;
Jeder muss selbst entscheiden, ob er auf irgendeine Massenveranstaltung geht, die aufgrund des Charakters der Veranstaltung, der Persönlichkeit der Teilnehmer und deren Anzahl sowie der organisatorischen Bedingungen schwer bis gar nicht kontrollierbar ist.
Ano-Nym1984 am 25.07.12 10:40
Hier sind die Opfer selbst schuld.
Die Besucher sind in die Arena (Hexenkessel - Recht Gleise, Links Autobahn) gelassen worden. In jedem Kino sind mehr Fluchtwege!!!
>>> Die Sicherheit vor Ort (also die Organisation) berteits im Vorfeld hat versagt.
Aber das hätte auch über den WDR von der Übersichtplattform aus durchgestellt werden müssen.
Das alles war ein Disaster und Herr Bug müsste auch sein Haupt senken. Frau Vogel hatte möglicherweise auch noch nicht den Überblick.
Stoer-De-Baecker am 25.07.12 10:52
Der Karneval mit seinen Umzügen ist auch nicht vergleichbar. Weil dieser nicht innerhalb eines geschlossenes Geländes sich quasi im Kreise dreht , sondern über offene Straßen/Plätze/Wege (mit genügend Ausweichmöglichkeiten) führt.
Es bleibt nichts dran zu rütteln: DAS Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs mit NUR einem Zu/Ausgang war völlig ungeeignet.
Anonym am 25.07.12 10:51
Ano-nym : Das ist so nicht richtig , auch jedes Open-air Festival o.ä. wäre dann mit tödlichen Gefahren behaftet Das braucht es aber nicht zu sein, wenn es unter Sicherheitsaspekten geplant wurde.Und DAMIT kann man rechnen/vertrauen dürfen als BesucherIn eines solchen Festivals.
Anonym am 25.07.12 10:45
@JAN am 24.07.12 21:29
An der Grundaussage Belsazars ( Belsazar am 24.07.12 20:00 ) ist nicht zu rütteln.
Sorry, aber ein total auf egoistischen Hedonismus ausgerichtetes Massenevent ist kein Kindergeburtstag. Wer eine solche Veranstaltung besucht ... müßte eigentlich das Risiko kennen, auf das er/sie sich dabei möglicherweise einläßt. Es bleibt zu hoffen, daß die überlebenden Opfer Lehren aus der Katastrophe gezogen haben.
Jeder muss selbst entscheiden, ob er auf irgendeine Massenveranstaltung geht, die aufgrund des Charakters der Veranstaltung, der Persönlichkeit der Teilnehmer und deren Anzahl sowie der organisatorischen Bedingungen schwer bis gar nicht kontrollierbar ist. Denn das gilt ja schon für ähnliche Massenveranstaltungen, wie z.B. dem rheinischen Karneval. Nicht rein zufällig werden diese Veranstaltungen zeitlich, räumlich und thematisch auseinander gezogen (Weiberfastnacht, Schull- und Veedelszöch, Rosenmontagszug usw.), damit man sie mittels eigener Ordnungskräfte und besonnener Teilnehmer sowie mit Hilfe der Polizei und der Rettungsdienste so kontrollieren kann, dass nichts Schlimmeres passiert, als das, an das wir bereits gewöhnt worden sind: kleinere bis schlimmere Unfälle, besinnungslos Besoffene und Schlägereien.
Ano-Nym1984 am 25.07.12 10:40
Emma am 25.07.12 10:21
Mir ging es bei meinem Beitrag darum, dass der Tag des Unglückes der LP zum Nationalfeiertag gepusht werden könnte.
Hier sind die Schuldigen bekannt und habe ihr Schäflein im Trockenen.
Was ist aber mit dem Bahnunglück. Hier behaupte ich, dass das kein Normaler Unfallfall war. Dafür sind zu viele Sicherheitseinrichtungen und Vorschriften vorhanden.
Schlimm ist nur, dass das niemanden mehr interessiert. - Oder hängt da schon wieder mal ein Schweigemantel drüber??
Stoer-De-Baecker am 25.07.12 10:37
Hallo Herr Bug,
Zitat:
...Ich war auch vor Ort. Habe gearbeitet. Zweihundert Meter vom Tunnel entfernt. Habe berichtet...
Und Sie haben mit Ihrer Kollegin Vogel gemeinsam, sowohl im Vorfeld der Veranstaltung und auch während Ihrer "Tätigkeit" vor Ort, die Zuschauer noch aufgefordert, nach Duisburg zu kommen.
Schon vergessen nach soviel Zeit?
Gerd am 25.07.12 10:34
Guten Morgen,
Emmas Beitrag war mir ehrlich gestanden gestern genug zu dem Thema, weil sie ausdrückt was ich auch gesagt hätte, habe sagen wollen.
Ich habe gestern beziehungweise heute Nacht auf Spiegel TV einen Bericht über die Love-Parade gesehen, der sehr ergreifend war und einem Tränen in die Augen brachte.
Meine Meinung, sie hätte so nie genehmigt werden dürfen, weil das Gelände von vornherein zu klein für diese Veranstaltung war. In der Dokumentation geht dies aus meiner Sicht ziemlich deutlich hervor.
Die Menschen haben bis heute nicht verarbeitet und verkraftet, und es wird seine Zeit brauchen.
Vergessen wird und sollte man wie in anderem nie.
Schuldzuweisungen helfen letztlich alleine auch nicht weiter. Es ist eine leider von vielen traurigen Erfahrungen, die Menschen machen, aus der
andere lernen sollten und können, wie man etwas machen kann oder auch nicht und nicht unbedingt sollte.
JAN am 24.07.12 21:53
Ganz ehrlich, bei Ihrem Beitrag kann ich nur sagen,
seien Sie froh, daß Sie nicht da waren.
Es wird seinen Sinn gehabt haben. Manchmal ist es besser nicht an bestimmten Orten zu sein,
es ist einfach so.
Ich weiß warum ich Großveranstaltungen heute meide.
Das Unglück hätte aus meiner Sicht vermieden werden können, wenn man die Genehmigung nicht drei Tage vor der Veranstaltung, wie aus der Dokumentation hervorging, sondern für später nach dem Blick auf alles gegeben hätte.
Und wenn man den egoistischen Wünschen anderer nicht nachgegeben hätte.
Hier zeigt es sich, daß Nein zu sagen besser gewesen wäre. Als viele Wenns und Aber zu suchen und anders um dieses zu ermöglichen.
Der Veranstalter des Jahres zuvor, hat damals die richtige Entscheidung mit einem NEIN getroffen, er hatte erkannt, auch was wichtiger war.
Die Sicherheit der Menschen hat Vorrang zu haben vor vielem anderen wenn es als solches erkannt wird. Und nichts anderes.
Finde ich.
Gertrud am 25.07.12 10:28
"Ich verstehe Ihre Aufregung jetzt nicht: über Formulierungen kann man gerne streiten, aber dass die LP ein Teil der "Spaßgesellschaft" (mit allen Konsequenzen!) war, ist nun leider Fakt.
Ich interpretiere den von Ihnen kritisierten Beitrag genau so: da hat jemand verstanden....
Picard42 am 24.07.12 21:41"
Ich versteh die Aufregung schon, solche Ausdrücke Kiffer/Säufer Spassgesellschaft ergo selbst schuld etc.sind hier fehl am Platze UND beleidigen die Trauernden.
Dann noch von Stuss- schreibern, die nicht ihre "Schleife an den Schuhen binden können" zu schreiben, wenn man dem entgegentritt, ist ebenfalls niederträchtig.
Wie immer folgendes: Die haben EIGENVERANTWORTUNG, oder die sollen rechnen , damit sie mit ihrem Geld auskommen usw. ABER die Verantwortlichen dieser Katastrophe , oder der neuen Armut haben selbstverständlich Anrecht auf Anteilnahme/Nachsicht etc. alles nach dem Motto: Nach unten treten, nach oben buckeln "picard" .
Spassgesellschaft/Freizeitgestaltung. Sie besuchen ein Kino , dessen Notausgänge nicht vorhanden oder verstellt sind. Haben sie dann selbst schuld, weil sie "spassehalber" ein Kino besuchten, wenn es zu einem Brand mit Toten/Verletzten kommt.
Zum Thema:
Der Duisburger Oberbürgermeister Link (SPD) hat bei der Gedenkfeier für die Opfer des Loveparade-Unglücks die Ange- hörigen UM VERZEIHUNG GEBETEN....
DAS hätte man zumindestens auch von dem OB Sauerland sofort nach der Katastrophe erwarten können!
Hunderte Stunden Videoaufzeichnungen, 254
Ordner voller Beweise, 3.386 vernommene Zeugen und Terabytes an Daten .Die Loveparade ist eine gut dokumentierte Katastrophe. Zwei Jahre dauern die Ermittlungen zur strafrechtlichen Aufarbeitung nun schon an. Am Ende sollen sie helfen, darzulegen: Wer trägt die Schuld an der Massenpanik am 24.07.2010, die für 21 Menschen tödlich endete?
Ermittlungen fast abgeschlossen Die Kölner Sonderkommission hat ihre Arbeit mittlerweile "weitestgehend ab- geschlossen", teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Donnerstag (19.07. 2012) mit. 30.000 Blatt umfasst mittlerweile nur die Hauptakte. Gegen 17 Personen wird wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung weiterhin ermittelt. Elf Angestellte der Stadtverwaltung,fünf ehemalige freie Mitarbeiter des Veranstalters Lopavent sowie der Einsatzleiter der Polizei werden beschuldigt. Für Hunderttausende Besucher hatte es nur einen Eingang zum Partygelände gegeben - der auch als Ausgang diente. Er führte zudem über eine enge Rampe sowie durch einen Straßentunnel. Zu dem töd- lichen Gedränge kam es, als zu- und wegströmende Menschen an der Rampe zum Festgelände aufeinandertrafen.
Um die Auflagen zu erfüllen, hätte Lopa-event eigentlich das komplette Veranstaltungsgelände mit einer Alarmierungsanlage ausstatten müssen. Das war aber nie geschehen. Auch der Einsatz der Ordner, die die Besu- cherströme lenken sollten,sei fehlerhaft gewesen. Zu dem soll der leitende Polizeidirektor den Ernst der Lage nicht rechtzeitig erkannt haben.
Die Stadt Duisburg habe ein mangelhaftes Sicherheitskonzept des Veranstalters unkritisch übernommen. Die Erteilung der Genehmigung sei rechtswidrig erfolgt. Ihr Hauptaugenmerk richtet die Staatsanwaltschaft deshalb auf die Stadt Duisburg als GENEHMIGENDE BEHÖRDE.
UND FÜR DIE STADT DUISBURG STEHT DER BÜRGERNMEISTER IN VERANTWORTUNG ALS OBERSTER DIENSTHERR
Daher kann man sich bzw. der OB Sauerland auch nicht herrausreden,denn wenn alles gut gegangen wäre, die Ehrung hätt er gern genommen.
Es ging auch NICHT um Gleichgültigkeit sondern um EGOISMUS. Sowohl bei dem Veranstalter, der nur den Gewinn sah, wie auch bei dem ehemaligen OB Duisburgs, der nur seinen Prestigegewinn sah.
Anonym am 25.07.12 10:28
@ Stoer-De-Baecker am 25.07.12 7:44
>>>Ich bin schon der Meinung, dass man sich erinnern soll - aber nicht immer LASSEN.>>>
Erinnerung kann man nicht erzwingen. Wenn man einen Menschen, der verstorben ist, geliebt hat, kommen immer wieder Situationen auf, in denen man sich erinnert, nicht nur am Todestag.
Je länger der Todestag eines Menschen her ist, umso mehr verblasst das Negative, was einem mit diesem Tag verbindet. Und das ist mehr als gut so. Wie ich eingangs schrieb, die Zeit heilt Wunden, wenngleich auch Narben bleiben.
Ich bräuchte jedenfalls keine staatlich aufgezwungenen Erinnerungen; Erinnerungen und besonders Erinnerungsorte sind für mich ewas sehr Persönliches, was ich nicht unbedingt teilen möchte - und schon gar nicht inform von Massenveranstaltungen, bei der Politiker betroffen gucken und Kameras auf die Angehörigen gerichtet sind.
Emma am 25.07.12 10:21
Ich bin schon der Meinung, dass man sich erinnern soll - aber nicht immer LASSEN.
Es ist auch grenzig, immer nur Themen zu finden, wo die Ursachen bereits aufgedeckt sind.
Es muß auch nicht immer und alljährlich wieder Salz in Wunden gestreut werden.
Hat der WDR sich oder andere, betreffende vielleicht gefragt, wer bei dem Zugunglück (-als der Regionalzug in den Zweiwegebagger gefahren WAR!-) der Schuldige war?
An sonsten war das auch nur Sensationshascherei und hat mit Reportage und Dokumentation nicht viel zu tun.
Ps.:
Bevor gelöscht wird, interessieren mich schon Meinungen der Mitblogger. °)
Stoer-De-Baecker am 25.07.12 7:44
Guten Morgen, werte Mitblogger!
Ja, ich habe auch mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass der ansonsten doch mehr in Richtung Schnoddrigkeit driftende Herr Bug dieses Mal doch sehr sensibel mit dem Thema umgegangen ist!
Was man von den Stuss-Schreibern nicht behaupten kann.
Und hier jetzt Verschwörungstheorien zu verbreiten, im Hinblick darauf, dass DU jetzt endlich wieder einen SPD-Bürgermeister hat, halte ich nun für völlig daneben.
Ob die Gedenkfeier den Hinterbliebenen hilft, kann ich nicht beurteilen.
Dass die Verantwortlichen - wer auch immer es am Ende sein wird - zur Rechenschaft gezogen werden, das wird den Hinterbliebenen allerdings helfen, davon bin ich fest überzeugt, auch das gehört zur Verarbeitung einer solchen Tragödie dazu.
Und es ist ein Prinzip unseres Rechtsstaates, dass solche tragischen Ereignisse aufgeklärt werden müssen und die Verantwortlichen dann auch dafür gerade stehen müssen.
MarieB am 25.07.12 6:30
Picard42 24.07.12 21:41
Danke !!
Threservist am 24.07.12 22:18
@ Picard42 am 24.07.12 21:41
Ich bleibe bei dem was ich angemerkt habe!
Persönliche habe ich zweimal an einer LP teilgenommen. In Duisburg war ich leider verhindert.
Wenn dann behauptet wird, über die Hälfte der Teilnehmer seien bekifft, besoffen und zwangsgesteuert, dann muß man ihm leider die Breitseite geben.
Welche Vorstellung haben manche von der heutigen Jugend?
JAN am 24.07.12 21:53
Bei der Loveparade wurden zumindestens Menschenleben fahrlässig gefährdet. Und Utoya ist ein Zeichen dafür,wie auch nach so einer großen Tragödie noch eine Gedenkfeier den Angehörigen/Hinternbliebenen eine Stütze/Hilfe sein kann. Unabhängig vom furchtbaren Anlass, der nie vergleichbar ist. Die Trauer der Hinterbliebenen ist es aber.
Anonym am 24.07.12 21:50
@Anonym am 24.07.12 21:27
"Wen hat "picard" denn angesprochen?"
Niemanden - ich habe nur einen Schuh hingestellt.
Aber ich weiß ja, wer hier keine Schleife machen kann....
Picard42 am 24.07.12 21:44
@JAN am 24.07.12 21:29
Ich verstehe Ihre Aufregung jetzt nicht: über Formulierungen kann man gerne streiten, aber dass die LP ein Teil der "Spaßgesellschaft" (mit allen Konsequenzen!) war, ist nun leider Fakt.
Ich interpretiere den von Ihnen kritisierten Beitrag genau so: da hat jemand verstanden....
@Threservist am 24.07.12 21:34
Schön, Sie mal wieder hier zu lesen!
Picard42 am 24.07.12 21:41
Es war keine Suche nach Verantwortlichen ,sondern eine gesteuerte Hetzjagt in Richtung OB Sauerland .
Beleidigungen ( BIld des OB an einem Galgen,
Morddrohungen gegenüber seiner Familie und vieles mehr ) . Nach der Abwahl des OB wochenlang eine seltsame Ruhe , gab es plötzlich keine Fragen mehr .
Die Saat ist aufgegangen , sie haben wieder einen SPD Oberbürgermeister .
Threservist am 24.07.12 21:34
@ Belsazar am 24.07.12 20:00
Schämen Sie sich überhaupt nicht, die Opfer so zu verunglimpfen.
Mich wundert, dass Ihr Beitrag noch Bestand hat.
Selbst Tote zu verunglimpfen, scheint eines Ihrer leichtesten Übung zu sein. Pfui Teufel!
Und ersparen Sie sich Ihr Mitgefühl für die Angehörigen!
JAN am 24.07.12 21:29
@Anonym am 24.07.12 21:00
Der Beitrag ist jetzt aber völlig schräg und am Thema vorbei. Die Tragödie in Duisburg ist beim besten Willen nicht mit "Utoya" vergleichbar - dort hat ein krankes Hirn mit Vorsatz Menschen hingerichtet!
Und "Gleichgültigkeit" ist einer der Auslöser der Tragödie bei der LP - das zu vergessen oder schönzureden, ist Teil der Lüge, die nur einen Schuldigen kennen wollte.
Picard42 am 24.07.12 21:27
Selbstverständlich braucht sich hier von "picard" KEINER als Stuss-schreiber bezeichnen zu lassen,
Anonym am 24.07.12 20:47
Wen hat "picard" denn angesprochen?
Anonym am 24.07.12 21:27
P.S: Die Teilnahme ist freiwillig.
Anonym am 24.07.12 21:18
HB am 24.07.12 20:51
Beklage mich nicht, ich meinte aber dass EINSEITIGES Löschen unfair ist. Da man zumindestens auf Einiges antworten wird dürfen.
Wenn nun gar nicht mehr solchen schlimmen "Situationen" gedacht wird, können die Hinterbliebenen auch den Eindruck haben: Alles geht weiter wie bisher, für uns ist eine Welt zusammengebrochen, die Gesellschaft/Bevölkerung,aber weiß von nichts mehr.
Denn ob sie nun teilnehmen an solchen Gedenkfeiern oder nicht, diese Datum ist so und so "unvergesslich" für jeden Hinterbliebenen. dann doch besser Anteilnahme vieler Menschen spüren.
Anonym am 24.07.12 21:15
Ach DER also jetzt schon... soistes kennt man doch, allerdings fehlt mal wieder ein Beitrag ZUM Thema...
Anonym am 24.07.12 20:49
??? meinen beitrag findet man hier unter anonym ...........
soistes am 24.07.12 21:10
@ Klaus L. am 24.07.12 20:20
>>>Ob so eine Gedenkfeier für die Hinterbliebenen ein Trost ist wage ich zu bezweifeln.>>>
Mit Sicherheit nicht. Das hat nur eine Alibifunktion für Politiker. Ich ginge da auch nicht hin, wäre ich Betroffene, was ich fast geworden wäre. Ich hatte einen Verwandten bei dieser Veranstaltung; ihm wurde es irgendwann zu voll und er ist mit seinen Freunden abgehauen.
Emma am 24.07.12 21:07
Anonym am 24.07.12 20:47
Was beklagen Sie sich? Vor allem Sie haben doch die Moderation begrüßt.
HB
HB am 24.07.12 20:51
soistes am 24.07.12 20:46
Ach DER also jetzt schon... soistes kennt man doch, allerdings fehlt mal wieder ein Beitrag ZUM Thema...
Anonym am 24.07.12 20:49
Wieso wird heute hier wieder (einseitig) gelöscht. Selbstverständlich braucht sich hier von "picard" KEINER als Stuss-schreiber bezeichnen zu lassen, auch was "emma" so praktiziert , darf darauf NICHT geantwortet werden? Und zuletzt der Beitrag von "werner" mit dem schwenk zu den nächsten Fußballspielen.
DAS alles ist nicht mit dem Trauer/Gedenktag zu vereinbaren UND dies sollte zumindestens angesprochen werden dürfen.....
Anonym am 24.07.12 20:47
"""Werter Picard, Stuss-Schreiber kann man ignorieren, indem man die Beiträge von Anonymen gar nicht mehr liest
Emma am 24.07.12 20:12"""
So handhaben es doch alle ! der hat sich selber ins aus befördert .
soistes am 24.07.12 20:46
Guten Abend,
ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die dafür sorgen, dass die Tragödie von Duisburg nicht in Vergessenheit gerät. Dabei hoffe ich, dass die Verantwortlichen irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden.
OTTI am 24.07.12 20:46
@Klaus L. am 24.07.12 20:20
Das wollte ich eh noch erwähnen: den Eingangstext vom Bug finde ich mehr als angemessen - Daumen hoch.
Picard42 am 24.07.12 20:40
""Vor ihnen, neben ihnen, hinter ihnen.""
Thomas Bug
Wir haben den Herrn Bug schon vieles unterstellt, unsensibel, koddrige Schnauze etc. Ich bin erfreut, dass er die 4. Möglichkeit nicht erwähnt.
Menschen in Panik handeln nicht rationell und das ist leider so.
Ob so eine Gedenkfeier für die Hinterbliebenen ein Trost ist wage ich zu bezweifeln.
Klaus L. am 24.07.12 20:20
@ Picard42 am 24.07.12 20:01
Werter Picard, Stuss-Schreiber kann man ignorieren, indem man die Beiträge von Anonymen gar nicht mehr liest. Das praktiziere ich schon seit geraumer Zeit.
Ansonsten volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag bezüglich des kollektiven Versagens. Ich bedauere allerdings die Menschen, die nun mit dieser Schuld ihr Leben lang leben müssen, denn DAS haben sie so mit Sicherheit nicht gewollt.
Emma am 24.07.12 20:12
Picard42 am 24.07.12 19:59
ja, iss doch mein reden schon immer.
und ich hoffe, dasse nich wieder über meine kritik meckerst. probleme muss man anprangern, auch wenn das manche schichten nicht gerne sehen.
PS: unser traummittelfeld hatte heute erstmals spass miteina nder. bald im wichtigen cup die baiern sicherlich weniger :-)
werner am 24.07.12 20:11
Hört doch auf,auch jetzt noch die Besucher/Opfer der Loveparade zu verunglimpfen.(Kiffer/Säufer). Ein solche (verantwortungslose) Fehlplanung eines Festival dieser Größenordnung ist selten so überwältigend schlecht gewesen. Man denke nur alles wäre (trotzdem) gut gegangen. wie hätten sich Sauerland und Konsorten heute noch gebrüstet.
Nun aber laßt die Toten ruhen, und Frieden mit Allen!
Anonym am 24.07.12 20:08
@Anonym am 24.07.12 19:55
Heute freue ich mich zum ersten Mal über die Moderation in diesem Blog (und den "Feierabend" um 22:00 Uhr), damit uns diese Stuss-Schreiber (die es auch damals direkt nach der LP hier im Blog gab) erspart bleiben.
Picard42 am 24.07.12 20:01
Zeit heilt NICHT alle Wunden. Schlimme Ereignisse in der Kindheit zum Beispiel wirken ein lebenlang. Man spricht hierbei von Seelenmord.Glück haben die noch deren Traumatisierung (rechtzeitig) erkannt und behandelt werden kann. Für alle anderen ist es immer ein bleibende Wunde.
Anonym am 24.07.12 20:01
Sorry, aber ein total auf egoistischen Hedonismus ausgerichtetes Massenevent ist kein Kindergeburtstag. Wer eine solche Veranstaltung besucht, bei der bekannterweise die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer rücksichtlos bekifft und/oder besoffen ist, müßte eigentlich das Risiko kennen, auf das er/sie sich dabei möglicherweise einläßt. Es bleibt zu hoffen, daß die überlebenden Opfer Lehren aus der Katastrophe gezogen haben. Den Angehörigen der Verstorbenen gilt natürlich uneigeschränktes Mitgfühl.
Belsazar am 24.07.12 20:00
@werner am 24.07.12 19:45
Es macht m.E. damals wie heute wenig Sinn, einzelne Verantwortliche rauszupicken - das war ein kollektives Versagen (oder Nicht-Sehen-Wollen) von Politik, Behörden, Veranstaltern und Medien.
Dabei sollte man es auch (und gerade heute) belassen.
Gruß,
Picard
Picard42 am 24.07.12 19:59
Hexenjagd??? Der ehemalige OB Sauerland hat sich damals (vor zwei Jahren9 furchtbar benommen. Wollte erst die Opfer zu Schuldigen machen. Sowas stösst überall auf Unverständnis. Dann kamen noch viele andere Fehlverhalten dazu. Dass der das nicht fertig brachte freiwillig zurück zutreten. Der hat bis zum Schluß geglaubt, wenn er zurück tritt. wäre das ein Schuldeingeständnis, UND sah sich schon als Schmerzensgeldzahler. Der hat sich doch bis jetzt sang/klanglos davon gemacht, anstatt sich ausgleichend den Opfern zuzuwenden.
Anonym am 24.07.12 19:55
Picard42 am 24.07.12 19:13
was man/frau auch nicht vergessen/verdrängen sollte.
in allen medien wurde der ob sauerland zur hassfigur gemacht. man hörte allerdings nur sehr verhalten, daß der WDR Mann Pleitgen den ob sehr nachdrücklich zur durchführung des event gedrängt zu haben (kulturhauptstadt nrw)
am tag nach der tragödie wusste der innenminister auf der pressekonfernz zu berichten, daß die polizei keine fehler (da nicht weisungsbefugt) gemacht hat.
ich fragte und frage mich, warum hat hannelore diesen kerl nicht wg. unfähigkeit entbunden.
selbstverständlich ist die polizei partei und ohne deren zustimmung hätte es das desaster nicht geben können.
vielleicht verdeutlicht das ein wenig, warum die staatsanwaltschaft (erfüllungsgehilfe der politik) sich so schwer tut, einen schuldigen anzuklagen.
weiteres dann im nächsten jahr.
werner am 24.07.12 19:45
@Anke am 24.07.12 19:15
Aber "Trauer" ist in DU doch direkt danach (ohne das ich jetzt mit dem Finger auf einen "Schuldigen" zeigen möchte) direkt durch "Hass" ersetzt worden!
Mein Mitgefühl gilt (und galt immer) den Angehörigen sowie denjenigen, die bei dieser Tragödie verletzt wurden. Die Übrigen hatten zu keinem Zeitpunkt meine Unterstützung oder gar einen Hauch von Verständnis.
Auch das(!) gehört zu diesem Tag, zu diesem Unglück dazu - leider.
Gruß,
Picard
Picard42 am 24.07.12 19:19
Moin zusammen,
Gernfried2000 am 24.07.12 19:07
Sie hatten was von "Schuldigen aufknüpfen" geschrieben. Auch wenn ich unterstelle, dass Sie das im übertragenen Sinn gemeint haben, das gehört hier m. E. wirklich nicht hin.
Egal ob es einen oder mehrere Schuldige geben sollte, das bringt kein einziges Opfer zurück. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies den Angehörigen Seelenfrieden geben würde. Trauer wird durch Rache nicht erträglicher, nur bitterer. Nur meine Meinung.
Anke am 24.07.12 19:15
@Gernfried2000 am 24.07.12 19:07
Der Frage kann ich mich jetzt nur anschließen: der WDR hat damals einen ziemlichen Hype um die LP veranstaltet - auch und gerade in Person der Moderatoren Bug und Vogel! Darf man das hier nicht mehr äußern?
Zitat der WDR-Seite dazu (Link bei Bedarf gerne):
"Sieben Stunden Livestream
Heute steigt die größte Rave Party der Welt in Duisburg. Wir senden fast 7 Stunde live von dort. Das Team der Aktuellen Stunde - Thomas Bug, Cathrine Vogel, Mike Litt und Sabine Heinrich - moderiert die Sendung."
Also?
Picard42 am 24.07.12 19:13
@Emma am 24.07.12 18:47:
Eine sehr einfühlsame Würdigung des tragischen Ereignisses.
Danach kann man eigentlich nur noch schweigen.
Kritikus am 24.07.12 19:10
Warum wurde mein Beitrag gelöscht? Ach ja - falsches Moderatorenpaar.
Gernfried2000 am 24.07.12 19:07
Guten Abend!
Ich bin beim besten Willen kein Experte in ordentlicher Trauerbewältigung, aber ob nun jedes Jahr aufs Neue ein "Event" aus dieser Tragödie (und das war die LP - nicht mehr und nicht weniger) gemacht werden muss, weiß ich nicht.
Genau wie die unsägliche Hexenjagd im Anschluss an das Unglück halte ich das nicht für zielführend.
Gruß,
Picard
Picard42 am 24.07.12 19:04
Emma am 24.07.12 18:47
Jedem Satz dieses Beitrages kann ich - auch aus eigener Erfahrung - hundertprozentig zustimmen!
HWz am 24.07.12 19:01
Emma am 24.07.12 18:47
Danke für Ihren Beitrag.
Gertrud am 24.07.12 18:58
Mit der Zeit verblassen alle Erinnerungen - zum Glück.
Und ich bin auch überzeugt davon, dass ein Mensch erst tot ist, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Was im Fall Duisburg das Verblassen zusätzlich für die Angehörigen erschweren dürfte, ist das Hickhack um die Schuldsuche.
Solange das nicht geklärt ist, wird es schwer werden.
anita 68 am 24.07.12 18:54
Die die nicht betroffen sind vergessen so leicht und vielleicht ist es gut, dass die Medien daran erinnern, aber ich glaube nicht, dass es gut ist schon Wochen vorher darauf aufmerksam zu machen, wie es diverse Sender getan haben.
Ich weiß nicht wie sich die Opfer fühlen (will ich auch gar nicht wissen), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim verarbeiten hilft, die Bilder (die einem im Kopf wahrscheinlich noch sehr present sind), auch überall im Fernsehen zu sehen.
Mir persönlich würde es das wahrscheinlich nicht....
Bücherwurm am 24.07.12 18:49
Doch Herr Bug, die Zeit heilt Wunden, wenngleich auch Narben bleiben. Das Leben geht weiter auch für Angehörige, die einen lieben Menschen verloren haben. Kann man immer nach der Schuld fragen? Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, manchmal hat man einfach nur Glück. Jeder hat in seinem Leben Erlebnisse, die verarbeitet werden müssen, was man nicht immer alleine schafft. Dann sollte man sich Hilfe holen. Aber man sollte sich nicht mit Schuldfragen zermürben, sondern nach vorne schauen. Unsere Angehörigen wollen nicht, dass wir endlos trauern. Man sollte dankbar sein für die Zeit, die man mit seinen Angehörigen verlebt hat und das Leben und auch den Tod annehmen und akzeptieren. Es ist doch nicht wichtig, wie lange man mit einem Menschen zusammen leben durfte sondern DAS man mit ihm zusammenleben durfte und er unser Leben lange (und manchmal leider auch nur kurze) Zeit bereichert hat.
Emma am 24.07.12 18:47
Besonders schlimm ist es, wenn die Kinder oder die erwachsenen Kinder vor den Eltern sterben, egal ob durch einen Unfall, einen Terroranschlag oder durch Krankheit.
Das ist wie eine verquerte Welt und wie ein Abschneiden von der Zukunft.
Der Tod der Eltern gehört zum Leben dazu, der Tod eines Kindes wird einen bis zum Lebensende verfolgen, obwohl natürlich der Schmerz geringer wird. Aber man wird sich immer wieder vorstellen, wie es wäre, wenn das Kind noch lebte.
ME am 24.07.12 18:40
Sie haben vollkommen recht Herr Bug!
Zeit heilt nicht alle Wunden, ich persönlich bin nach einen Ereignis in der Kindheit, welches mittlerweile 40 Jahre zurückliegt immer noch in psychiatrischer Behandlung!
Es gibt nicht genug Zeit, die so lang ist, dass man vergessen kann!
Anonym am 24.07.12 18:31
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