Sonntag, 03.06.2012

Bild von Catherine Vogel, Rechte: WDR

Politik in der Pubertät?

Es ist eins der ersten Ergebnisse aus den Koalitionsrunden von rot-grün. Die künftige rot-grüne Landesregierung möchte jetzt die Verfassung modernisieren und unter anderem das Wahlalter auf 16 senken.
Sinnvoll? Wenn ich manche 16-Jährige sehe, bin ich mir da nicht so sicher.
Aber es gibt mündige und politisch interessierte Jugendliche und die haben definitiv auch mit 16 schon eine fundierte politische Meinung und sollten die Möglichkeit haben mitzubestimmen. Schließlich geht es bei Wahlen auch um Studiengebühren, etc. Auch mit 16 Jahren ist man von den Entscheidungen einer Landesregierung betroffen. Würde das den Wahlkampf vielleicht sogar beeinflussen? Mehr Kaugummis, mehr Facebook, mehr „möchtegern-coole" Seehofer Partys, die dann im NRW-Land anstehen.

Leider wächst die politische Kompetenz in der Pubertät nicht automatisch mit. Das wäre ein dickes Contra. Wissen, Leben, Erfahrung - all das fehlt noch zu einem großen Teil. Würden die Schulen dann besser informieren. Das wäre ein Muss.

Was aber mangelndes politisches Interesse angeht: Das trifft auch auf viele 18-Jährigen zu. Und auf viele 30....40....50...60-Jährigen... etc..

Kommentare

Emma am 4.06.12 16:40
Bitte beachten, dass ich die Anführungszeichen gesetzt habe. Damit wollte ich eine damalige Meinung wiedergeben, nicht meine Meinung. Ich gehöre nicht zu denen, die das damalige Leben für ordentlich und das heutige für unordentlich halten. Übrigens das Wahlrecht für Frauen wurde meines Wissens vor fast 100 Jahren eingeführt. Das war kurz nach der Abschaffung des Drei-Klassen-Wahlrechts.

Manfred am 4.06.12 19:44

@ Manfred am 4.06.12 16:12

>>>Da war die Welt noch "in Ordnung". >>>

War die Welt da so in Ordnung, wo (Muss-)Ehen geschlossen wurden, weil die Frau schwanger war, wo der Lehrer noch mit dem Rohrstock für Ordnung sorgte und die Schüler Angst hatten vor den Lehrern, aber keinen Respekt und wo der Mann der Herr im Hause war und über die Frau zu bestimmen hatte? Letzteres mag angenehm gewesen sein, zumindest für den Mann.

Frauen durften sicherlich auch nicht immer wählen, vermute ich. Ich müsste danach googeln, und dazu hab ich keine Lust ;-)

Emma am 4.06.12 16:40

""Interessanterweise endete die dritte Zeit bei uns jungen Männern mit der Bundeswehrzeit"".
Manfred am 4.06.12 16:12

Ja genau!! Und ich wäre froh gewesen vorher schon ein Mitsprache- und Wahlrecht gehabt hätte um dieses Vorhaben der Bundesregierung und allen voran K.Adenauer, eine Abfuhr zu erteilen.

Ach so! Mein 21. durfte ich auf Wache feiern. Der schon gestrichene Wochenendurlaub wurde mir auf Grund der anstehenden Wahlen doch noch genehmigt.

Wahlrecht für 16jährige ja. Nur so kann man die alten Männer und Frauen in Berlin zu mehr Aufmerksamkeit für das deutsche Wahlvolk überzeugen.

Klaus L. am 4.06.12 16:31

usual suspect anita am 4.06.12 16:16

Man scheint darin eine Form von Problemlösung zu sehen.
Dabei gibt es in diesen Jahren zwischen 16 und 21 teils eine enorme Entwicklung, die zu berücksichtigen wäre.
Das müßte man eigentlich aus eigener Erfahrung wissen.

Gertrud am 4.06.12 16:25

Bei diesem verrückten Vorschlag kann sich nur wundern, dass er von "erwachsenen" Personen gemacht wird.

Da fällt mir nur ein: "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

usual suspect anita am 4.06.12 16:16

Emma am 4.06.12 11:22

In meiner Jugend gab es noch die Erziehung in 3 x 7 Jahren. In den ersten sieben Jahren war die spielerische Erziehung, in den zweiten sieben Jahren die schulische und in den dritten Jahren die berufliche Erziehung. In der beruflichen Erziehungszeit wuchs der junge Mensch zum Erwachsenen heran. Interessanterweise endete die dritte Zeit bei uns jungen Männern mit der Bundeswehrzeit. Mit 21 kam dann die Volljährigkeit und man durfte Verträge abschließen, eine Familie gründen und auch wählen. Da war die Welt noch "in Ordnung". Die schulische Lernzeit beginnt früher (Kindergarten, Vorschule) und endet später. Die berufliche Ausbildung endet nie (lebenslanges Lernen). Der Mensch ist also nie fertig. Aber noch während der Schulzeit soll er wählen können ohne Lebenserfahrungen gesammelt haben zu können.

Manfred am 4.06.12 16:12

""" Mehr Kaugummis, mehr Facebook, mehr „möchtegern-coole" Seehofer Partys, die dann im NRW-Land anstehen. """

Sie haben aber einen Eindruck von den jugendlichen frau Vogel.

Herr Bert am 4.06.12 14:01

Wenn die jugendlichen ab 16 wählen dürfen, dann bin ich dafür, daß jugendliche Straftäter auch nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden.

Anonym am 4.06.12 13:51

@ Anonym am 4.06.12 11:05

>>>Sind Jugendliche heute wirklich soviel weiter als vor Jahren, Pubertät (also das hormonbedingte Chaos) ist da bestimmt noch nicht vorbei, mit 16 erst gar nicht.>>>

Das Hormonchaos (Spätpubertät ;-) ) ist auch mit 50 Jahren noch nicht vorbei bzw fängt da gerade wieder an und hat meiner Meinung nach wenig Einfluss auf die Fähigkeit, über Parteien zu urteilen.

Dass Jugendliche in der heutigen Zeit weiter sind als früher glaube ich allerdings nicht. Vor 50 Jahren ging man viel früher arbeiten, Volks- oder Hauptschüler (früher ein durchaus normaler Berufabschluss und noch nicht "häbäh") waren mit 14 Jahren in der Ausbildung und wurden dadurch auch früh erwachsen. Heute muss nach dem höchstmöglichen Schulabschluss gestrebt werden, um überhaupt einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Und ein langes Schülerleben macht m. E. nicht unbedingt reif. Auch wenn das Abi Reifezeugnis heißt, muss dahinter kein ausgereifter Jugendlicher stecken.

Emma am 4.06.12 11:22

Von 21 auf 18 ,nun von 18 auf 16 runter.Das sind von 21 auf 16 ,FÜNF Jahre, früher für (teilweise) Volljährigkeit.

Sind Jugendliche heute wirklich soviel weiter als vor Jahren, Pubertät (also das hormonbedingte Chaos) ist da bestimmt noch nicht vorbei, mit 16 erst gar nicht.

Anonym am 4.06.12 11:05

Wie Moderatorin Vogel den Vorschlag sieht, das Wahlalter zum Landtag auf 16 J. zu senken, spricht auch nicht gerade für die aufgeklärteste politische Meinung. Mit Pubertät hat das ja nichts zu tun, eher mit anderen Interessen in diesem Alter. Dafür erfordert es Informiertheit, Aufgeklärtheit und eine Portion Lebenserfahrung. Selbst wenn es eine Minderheit von Jugendlichen gibt, die mit 16 genauso oder politisch besser informiert ist als viele Erwachsene, ist das noch keine Begründung, das Wahlalter auf 16 zu senken. Dann bitte auch gleich zur Wahl des Bundestages. Dahinter steckt ein parteipolitisch-populistisch gefärbtes Politikverständnis bei Rot-Grün (wahrscheinlich auch bei der FDP und den Piraten im Landtag) mit gewissen Erwartungen, mehr junge Wähler für die eigenen Parteien zu erreichen. Mit Studiengebühren haben 16-Jährige nichts zu tun. Das wäre dann so, als wenn Drei- oder Vierjährige über Kita-Gebühren mitentscheiden müssten. Es gibt doch tatsächlich so beknackte Vorstellungen, dass Eltern minderjähriger Kinder für diese ein zusätzliches Wahlrecht zugestanden werden sollte. Das wurde dann auch noch von fehlgeleiteten Politologen untersucht. Der interviewte Politologe Alemann hat sicher Recht damit, dass am ehesten die Piraten Wähler-Zulauf kriegen würden, wenn das Wahlalter weiter gesenkt würde, auch wenn die meisten älteren Wähler auf Protesttrip nicht recht wissen, was die Piraten eigentlich wollen. Vor Jahren wären es die Grünen, die unter Jungwählern anteilig den stärksten Zulauf bekamen, inzwischen aber als etabliert gelten. „Verfassung modernisieren“, wie es Moderatorin Vogel meint, ist nichtmal die verkehrteste Bezeichnung für den Vorstoß von Rot-Grün. Eine Landesverfassung ändert man aber nicht, um sie zu modernisieren, sondern dann, wenn grundsätzlicher und begründeter Reform-Bedarf gegeben ist. Der besteht beim Wahlalter nicht. Die Landesparteien sollten die Bildungsarbeit und die Beteiligungsformen verbessern und Jugendliche durch transparentere politische Prozesse an die Landes- und Kommunalpolitik heranführen. Damit wir kompetentere Politiker kriegen als das, was in den Parlamenten zur Zeit so alles herumläuft, viele, die vor allem ihr eigenes (und ihrer Partei) Interesse im Kopf haben. Siehe nur das Hin- und Hergeeiere bei der Diätendiskussion im Landtag.

R. Birkengrün am 3.06.12 22:22

: Corrupt, Christlich, Creativ, Confus....
Gute Nacht-Gedanken.
Die nächsten Beiträge sind eh´ für´s Löschpapier.
heikos am 3.06.12 21:35

ossi schwester am 3.06.12 22:00

Rotzgrün und Schwarzgeld auch, es wird Zeit das neue an die Macht kommen, die auch was bewegen und nicht immer nur stillstehen, in die Kamera grinsen und doch nichts machen als nur ihre Klientel bedienen. odin

odin am 3.06.12 21:54

schön, da haste jetzt in einem langatmigen aufsatz das wiederholt, was ich vorhin schon kurz und knackig gesagt habe.
werner am 3.06.12 21:26

Sie werner, mit all ihrer schlecht gemeinten Rhetorik
wollte ich immer schon fragen ob alle ihre nicht mehr
Jungwähler wie zum Bleistift >karl-wilhelm,Karl Napf,Elizabetha Krallakowskaja,Zensorleerling,Hustensaft,
Gerlinde was weiß ich ,auch immer schön brav ihre
Wahlentscheidung kundtun müssen?
Sind alle ihre Nicks auch im Jungwählerverzeichniß
eingetragen? Nur so aus Neugierde?
Oder sind sie eventuell ein Nachfahre von Werner von...?
Hat aber nicht Silvesterraketen erfunden;-((

ossi schwester am 3.06.12 21:49

@ werner am 3.06.12 21:26

Hatte Ihren Kommentar zum Thema leider übersehen.
Entschuldigung!

JAN am 3.06.12 21:39

@ossi schwester am 3.06.12 21:28

Vielleicht ist es ein "Multiple C" : Corrupt, Christlich, Creativ, Confus....

Gute Nacht-Gedanken.

Die nächsten Beiträge sind eh´ für´s Löschpapier.

heikos am 3.06.12 21:35

Ich dachte schon, Sie reden von den "Modernen Christen", einer mir unbekannten Partei.;-)
heikos am 3.06.12 21:17

Wenn sie die in An,-Abführungsstrichen cdu meinen
sollten, kann ich die auch nicht kennen.
Das C vorne soll wohl Corruppt zu übersetzen sein.
Liest,hört man immer öfter in Foren ;-)).

ossi schwester am 3.06.12 21:28

JAN am 3.06.12 21:13

schön, da haste jetzt in einem langatmigen aufsatz das wiederholt, was ich vorhin schon kurz und knackig gesagt habe.

aber die parteien werden daran nix ändern. sie leben als parasiten von der regelung.

werner am 3.06.12 21:26

Was unsere heutigen Politiker auszeichnet, ist eine gnadenlose Inkompetenz, gepaart mit einem fatalen Hang zur Selbstdarstellung. Der völlige Realitätsverlust dieser Heiopeis hat bei vielen Wählern dazu geführt, daß die WAHL zur QUAL mutiert ist.:-/>

kommender altwähler am 3.06.12 21:21

@ossi schwester am 3.06.12 21:08

Danke für die Aufklärung.

Ich dachte schon, Sie reden von den "Modernen Christen", einer mir unbekannten Partei.;-)

heikos am 3.06.12 21:17

@ Günny am 3.06.12 18:08

Auch jede Stimme eines Nichtwählers spült Geld in die Parteikassen.
Wahlkostenerstattung!
Anzahl der Wahlberechtigten mal der Summe X für jede Stimme ergibt die Gesamtsumme der Wahlkostenerstattung für die Parteien.
Bei der Erstattung wird nicht die Anzahl der abgegebenen Stimmen zugrunde gelegt; einzig der prozentuale Anteil der Stimmen beim Endergebnis der Wahl entscheidet über den Anspruch der Parteien aus dem Topf der Wahlkostenerstattung.
Anhand des Wahlergebnisses werden die Parteien prozentual aus dem Gesamttopf der Wahlkostenerstattung Geld bekommen, und nicht für jede tatsächlich abgegebene Stimme.
Den großen Parteien ist letztlich die Höhe der Wahlbeteiligung egal. Wichtig für sie ist nur die Summe der Wahlberechtigten, denn diese Zahl bestimmt über die tatsächliche Höhe der Wahlkostenerstattung. Und dieser Topf wird zu 100% gemäß dem amtlichen Endergebnis der Wahl prozentual an die Parteien ausgeschüttet.

JAN am 3.06.12 21:13

Na dann soll man doch mal eine Umfrage unter allen
Ü 16/17 jährigen im Internet starten ob sie willens
und politisch reif genug sind,ab diesem Junger(Gegen-
teil von Alter) bereid sind zu wählen,egal was.
Und wenn mehr als 50% dafür stimmen würden sollte
man darüber nachdenken.
Die paar Jugendlichen die ich kenne ,haben kaum ein
Intresesse an der derzeitigen miesen politikkaste.
Die Aussagen sind mehr dahingehend:"geht mir am
Popo vorbei,oder die da Oben machen sowieso was
die wollen,wir können eh nix ändern."
Und wenn man hier so den Blog verfolgen konnte
tummeln sich zig 1000de unter 18 Jahren bestimmt
nicht hier im Aks_blog rum.Wird sich auch nie
ändern weil zu bierernst,unspontan, kaum Humor
mehr,alle Woche Themenwiederhohlung wie Kau-
gummiknatschen,dann noch gelöschte Beiträge
die aus unerfindlichen Gründen ins Nirvana der
Vergessenheit anheimfallen müssen.
Das ist doch fast so als würde man eine 60 min
fassende MC willkürlich die wirklich hörenswerte
Musiktitel rauslöschen :-((.
Für hier lesende unter 18 jähriege Jungwähler sind
MC die bei euren Eltern gewesenen Musikkassetten,ihr sagt heute MP 3 dazu.

ossi schwester am 3.06.12 21:08

Statt 16 Jährige zur Wahl zu zulassen, sollten erst
mal die 18 Jährigen, die bei einer Straftat wie
Minderjährige behandelt werden, wie Erwachsene, die sie ja sein wollen, verurteilt werden.
Es geht nicht an, dass Jugendlichen immer mehr
Aufgaben und Rechte zugestanden werden, aber
im Ernstfall als unreif und nicht dem Erwachsenen -
Status entsprechend behandelt werden.

Saline am 3.06.12 20:50

die meisten menschen meinen, daß ein gewisses
alter, automatisch eine geistige reife mit sich bringt. aber die heute 16jährigen sind viel weiter, als die 16jährigen in den 70/80er jahren.
p.s.: warum fällt mir immer das lied " i'd really love to
see you tonight " von england dan u. john ford coley
ein, aus einer zeit, wo man als mann noch schnäuzer
trug, wenn frau vogel die aks moderiert?

frillnix am 3.06.12 20:41

Da werden einige Parteien ihre Propaganda-Maschinen anwwerfen müssen, wohl wissend, dass in diesem zarten Alter noch keine feste politische Adresse besteht und Jugendliche noch relativ einfach zu beeinflussen sind.

Die CDU und CSU kann sich, außer in Bayern, diesen Aufwand allerdings sparen.

heikos am 3.06.12 20:26

Wenn Jugendliche die Grünen oder die Piraten wählen, wären Sie also dafür und sonst dagegen?

Anonym am 3.06.12 20:05

Nein wenn sie wählen, können sie (selbstverständlich)wählen welche Partei sie möchten, Jetzt sagt bloß nicht, na dann wählen sie extrem. Warum sollte das dann mit 18 Jahren soviel anders sein. Denke schon, daß die, die ihr NEUES WahlRECHT ausüben werden dies auch vernünftig tun werden. Und nach (mehreren) Umfragewerten hätte diese Altersgruppe nun mal bevorzugt Piraten oder grün gewählt.

Anonym am 3.06.12 20:13

"Wenn ich das mal auf die 16 Jährige übertragen, würden die ja wohl auch die Piraten Partei wählen, weil die ja so Internet orientiert sind.(...).

"Würde es nach unseren Kindern und Jugendlichen gehen, würde die Piraten Partei eine der stärksten Parteien im Landtag. Und das obwohl noch keiner weiß, in wie weit die Regierungsfähig sind."

@Stephan K am 3.06.12 19:23:

Wenn ich Sie richtig verstehe, sollte also der (Landes-)Gesetzgeber die sich zur Wahl stellenden Parteien nach deren mutmaßlichen Erfolgsaussichten und Regierungsfähigkeit im Gesetzgebungsverfahren vor-sortieren?

Da würden aber beim VerfGH NRW (hoffentlich) "sämtliche Lampen angehen".

Herzlichst

Kritikus am 3.06.12 20:09

Allerdings gibt es auch genug/einige politisch interessierte Jugendliche , bevorzugte Parteien: Piraten UND Die Grünen. Warum also nicht, wenn die Älteren zu Hause bleiben, weil sie DIESE Parteien nicht wählen wollen ,aber auch nicht CDU/CSU , SPD, FDP, Linke, nur zu.

Anonym am 3.06.12 19:56


Wenn Jugendliche die Grünen oder die Piraten wählen, wären Sie also dafür und sonst dagegen?

Anonym am 3.06.12 20:05

Bei der Kommunalwahl sind die 16-jährigen wahlberechtigt. Warum also nicht bei allen Wahlen? Wieviel Lebenserfahrung brauchen Wählerinnen und Wähler? Das ist doch der einzige Unterschied. Politisches Wissen oder Interesse kann nicht Voraussetzung für ein Wahlecht sein. Denn dann müssten etliche das Wahlrecht verlieren. Bisher war das staatliche Wahlrecht an die Volljährigkeit gekoppelt. Für die Ausübung war die Pflicht für eine Entscheidung auch zur Verantwortung gezogen werden zu können (Volljährigkeit) auch für eine Wahl erforderlich. Damit wurde unterstellt, dass diese Personen auch Entscheidungen treffen können. Wer geschäftlich nicht alleine handeln darf, dem sollte auch nicht einer Wahlentscheidung abverlangt werden.

Manfred am 3.06.12 20:01

@Emma am 3.06.12 19:19

Aber sicher bevorzugt die AKS Jugendliche, jedoch nicht hier, sondern dort, wo diese auch anzutreffen sind: FB.

heikos am 3.06.12 19:59

Statt einem Kreuz ein "gefällt mir" einzeichnen.;-)

heikos am 3.06.12 19:53

Ha Ha Ha, super Idee. 100% Wahlbeteiligung sicher...

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 19:56

Schon bei der (wichtigen) Entscheidung zur (oder gegen )Organspende ist das Alter von 18 Jahren auf 16 heruntergesetzt. Da erschien es mir schon seltsam. ist ein/e Sechzehnjährige/r damit nicht überfordert?

Allerdings gibt es auch genug/einige politisch interessierte Jugendliche , bevorzugte Parteien: Piraten UND Die Grünen. Warum also nicht, wenn die Älteren zu Hause bleiben, weil sie DIESE Parteien nicht wählen wollen ,aber auch nicht CDU/CSU , SPD, FDP, Linke, nur zu.

Anonym am 3.06.12 19:56

Warum sollten Jugendliche nicht auch schon wählen dürfen?

Wer sich nicht für Politik interessiert, wird ohnehin nicht wählen.

Manch ein Erwachsener hat so wenig Ahnung von der Politik wie ein Baby, darf aber auch sein Kreuzchen machen.


Man kann die Wahlzettel doch ein wenig anpassen:

Statt einem Kreuz ein "gefällt mir" einzeichnen.;-)

heikos am 3.06.12 19:53

@ werner am 3.06.12 19:40

werner-Schätzeken, leider weiß ich nicht, ob Sie Kinder zustande gebracht haben. Denn durch die eigenen Kinder bekommt man schon genug Einblick in die "Reifegrade" von Jugendlichen. Auch durch Schulfeiern etc, wo "Erwachsene" zugelassen sind sieht man diese "Spezis" in Massen und kann vergleichen. 16jährige junge Männer sind in der Regel unreifer als Mädels. Das ist meine Meinung dazu und muss nicht die Meinung der Allgemeinheit sein.

Und nu tüss, Seniorenfernsehen im NDR wartet auf mich.

Emma am 3.06.12 19:47

""""Frauen sind früh(er) reif. Einer muss ja auch.
Emma am 3.06.12 19:19"""


aha!,bezeichnet deshalb der volksmund die auch als fallobst?

werner am 3.06.12 19:40

Erstens glaube ich nicht das die Wahlbeteiligung dadurch steigt.
(Man könnte ja mal auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen schielen, dort gibt es ja das Wahlrecht ab 16).
Zweiten dürfte jemand der noch nicht vollumfänglich strafmündig, also für sein Tun voll verantwortlich, ist, weder Wählen noch die volle Geschäftsfähigkeit erlangen.
Aber dann müßte man auch über die rechtsverbindliche Vergabe von Dispo- und anderen Krediten neu nachdenken, und das geht nu garnicht.
*Winke, Winke all ihr Ackermänner*

Ichfassesnicht am 3.06.12 19:31

Ich persönlich bin gegen das Wahlrecht ab 16. Es mag zwar stimmen, dass es viele politisch informierte und interessierte gibt, die 16 sind, aber leider trifft das nur auf einen gewissen Prozentsatz zu. Ich habe nun mit 26 (sehr verspätet) mein Fach Abitur nach geholt und habe dort 16-19 Jährige erlebt, die Null Ahnung haben, was Politik ist und was die Parteien tun. Wenn ich das mal auf die 16 Jährige übertragen, würden die ja wohl auch die Piraten Partei wählen, weil die ja so Internet orientiert sind. Und in der Tat, sehe ich das auch auf den Plattformen wie Twitter oder der inoffiziellen Wahl vor der Wahl. Würde es nach unseren Kindern und Jugendlichen gehen, würde die Piraten Partei eine der stärksten Parteien im Landtag. Und das obwohl noch keiner weiß, in wie weit die Regierungsfähig sind.
Daher denke ich, dass sich die Kinder leider noch zu sehr beeinflussen lassen, als das die schon so früh wählen dürften. Und nur zur Ergänzung: Ich habe nichts gegen die Piraten Partei, ich finde es okay, dass die im Landtag sind, allerdings nicht als Regierung, denn da kann ich mir sie noch nicht vorstellen.

Stephan K am 3.06.12 19:23

Leider (?) wird die AKS nicht gerade die Sendung sein, die Jugendliche bevorzugen, sonst könnte man evtl mit einigen Meinungen der angesprochenen Altersgruppe rechnen. Diese würde mich ja mehr interessieren als die der Blogger im "gesetzten" Alter. Und unser Bücherwurm ist ja zu alt glaube ich. Die unreifen sind auch eigentlich eh mehr die Männer jeden Alters, Frauen sind früh(er) reif. Einer muss ja auch. Ich geh ja schon freiwillig, schönen Abend noch...

Emma am 3.06.12 19:19

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 19:07

dumeinst also, daß sich die wunderbare sahra und der kleine stratege und quasi staatsmann in spe , gysi, nicht genug um die wähler/bürger sorgen/kümmern?

karl-wilhelm am 3.06.12 19:16

Anke am 3.06.12 18:46
Ein Arbeitskollege(Ü60) von mir sagte mir 2005, er hätte Frau Merkel gewählt.
Auf meine Frage, warum er sowas dummes getan hat, antwortete er: "Ich wollte, dass mal eine Frau Bundeskanzler wird".

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 19:15

frillnix am 3.06.12 18:42

Guter Einwand. Bedeutet doch aber, dass die etablierten Parteien sich nicht genug um diese Bürger kümmern.
40% Nichtwähler sind einfach zuviel in einer Demokratie

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 19:07

Dann gehört auf die Wahlzettel eine Wahlmöglichkeit zur Stimmenthaltung

das wäre genauso wünschenwert wie, wenn den parteien nur der betrag gezahlt würde, wie sie stimmen bekommen.

jetzt jucken die nichtwähler die parteien nicht im geringsten. sie schwätzen nur vor den kameras so.

werner am 3.06.12 18:52

Emma am 3.06.12 18:13

Sicher nimmt man so "reifen" 16Jährigen die Möglichkeit mitzubestimmen. Das ist ein echtes Argument.

Ich kann das nicht mit irgendwelchen Statistiken belegen, glaube aber, dass die überwiegende Zahl der Jugendlichen einfach noch nicht so weit ist.

Ich denke noch mit Schrecken an die jungen Erwachsenen, die in einem Beitrag der AKS vor der Wahl meinten: Die Farbe von der und der Partei ist cool, die wähle ich.

In meinem ersten Beitrag hatte ich ja geschrieben, schwierig, schwierig. Denn solche Sprüche würden die meisten älteren Erwachsene wohl so nicht mehr vor einer Kamera raushauen.

Ob sie ihre Wahlentscheidung nicht auch so treffen (wenn sie denn wählen gehen), wer weiß das? *kopfkratz*

Anke am 3.06.12 18:46

rot ist..., 18:29
eine wahlpflicht, wie in belgien, hat einen entscheidenen nachteil: wer sich, als politisch uninteressierte person, nur widerwillig ( um ein bußgeld zu vermeiden ) zur wahl schleppt, könnte ein
potentieller wähler radikaler parteien sein.

frillnix am 3.06.12 18:42

Kritikus am 3.06.12 17:58

Dann gehört auf die Wahlzettel eine Wahlmöglichkeit zur Stimmenthaltung.
Aber eine Wahlpflicht ist nötiger denn je, wenn man sieht, das über 40 % der Wahlberechtigten kein Interesse an den Wahlen haben, sei es aus Resignation oder Bequemlichkeit.
Die Politiker sollen doch mal sehen, was die 40 % der bisherigen Nichtwähler von der Politik halten.

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 18:29

Ich halte 16jährige einfach noch nicht reif genug, um politisch weitreichende Entscheidungen treffen zu können. Das schaffen im Regelfalle noch nicht einmal 18jährige geschweige denn sogenannte wirkliche Erwachsene. Hier würde noch stärker das regionale Gefüge greifen womit wir vermehrt auch mit rechten Splitterparteien konfrontiert wären. Eine (in den meisten Fällen vorübergehende) Orientierung nach rechts wäre fatal, wenn sie sich auch in den Wahlen Ausdruck verleihen dürfte. Hier haben die stimmsüchtigen Damen wohl nicht wirklich nachgedacht.

MeineEine am 3.06.12 18:27

Glaubt man wirklich die Herabsetzung des Wahlalters brächte mehr Stimmen.

Sollte man nicht dafür sorgen, daß Menschen ab 18 die wählen können auch selbstbestimmt leben können. Denn das wäre schon ein Gewinn.

Ich schließe mich der Meinung von usual suspect anita am 3.06.12 16:55, und Gerd am 3.06.12 17:01 an und kann auch nur fragen, wie man auf solchen Blödsinn kommen kann.

Nein so etwas habe ich von beiden Damen nicht erwartet, ehrlich gestanden, aber es ist ja wohl länger schon, nicht nur von diesen in der Rede.

Gertrud am 3.06.12 18:22

Dieter Stieber am 3.06.12 17:44

ne dieter, unsere beiden bräsigen rotgrünen damen denken sicherlich anders.

die beiden spekulieren darauf, daß die kinder von hartz4 und alk2 empfängern, genauso wie ihre abgehängten eltern links wählen.

die linken weltweit versprechen ja schlieslich freibier für alle.

werner am 3.06.12 18:17

@ Anke am 3.06.12 18:04

>>> Ich halte die meisten 16Jährigen doch für zu unreif und politisch zu uninteressiert. Auch unsere Kinder haben sich in dem Alter noch nicht wirklich für Politik interessiert. >>>

Das trifft aber auch auf genug Erwachsene zu. Darum bin ich eben der Meinung, wer von den Jugendlichen sich ernsthaft mit Politik auseinandersetzt, dem wird dadurch die Möglichkeit gegeben, auch zu wählen. Wer kein Interesse hat, wird es lassen. Wie genug Ältere auch. Ein paar 'Ich-mach-irgendwo-ein-Kreuzchen-Wähler' gibt es sowieso in jeder Altersgruppe.

Emma am 3.06.12 18:13

Mein Nickname sagt eigentlich alles über meine politische Überzeugung. Auch ich habe damals Willy Brandt verehrt. Trotzdem gibt es immer wieder Situationen bei denen Ich denke:

"Wer hat denen jetzt nun ins Gehirn gespuckt?"

Hannelore... hä? Wer spinnt hier eigentlich?

Wählen mit 16. Ihr habt sie doch nicht alle!!!

Alt68er Ohne uns wäre Heute noch vieles "anders" am 3.06.12 18:11

Na ja, vor manchen politisch interessierten Jugendlichen graut es mir schon, denn das sind Leute, die mit 16 schon vor haben, ihr ganzes Leben lang nicht zu arbeiten und stattdessen Parteifunktionär und später dann auch noch Abgeordneter zu werden. Mündig sind diese Jugendlichen auch nicht, eher von politischer Unzucht Betroffene und Abhängige.

Eine Reihe dieser Leute haben wir auch bereits kennengelernt: z.B. Mißfelder, Bahr und Nahles.

Die Schulen sind wohl für die schulische und gesellschaftliche Bildung zuständig, aber nicht dafür, die Schüler und späteren Bürger zu informieren.

Die Bürger sollen durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unabhängig und ausgewogen informiert werden. Das ist nämlich deren Auftrag.

Das, liebe Frau Vogel, ist somit berufliche Aufgabe aller AKS-Redakteure und auch anderer Sendungen.

Schlägt das fehl, haben nicht nur die 18-jährigen und die älteren Bürger kein politisches Interesse.

Der öffentlich-rechtliche-Rundfunk hat dort mit Sicherheit versagt. Die Themen der AKS und des AKS-Blogs sowie deren Darstellung sind dafür ein beredetes Beispiel.

Ano-Nym1984 am 3.06.12 18:10

In Zeiten in denen immer mehr Parteimitglieder Ihre Partei verlassen und somit keine Mitgliedsbeiträge mehr bezahlen ist jede Wählerstimme wichtig. Denn bei Wahlen bekommen die Parteien für jede Wählerstimme Geld in Ihre Kassen.

Günny am 3.06.12 18:08

frillnix am 3.06.12 17:55

Hoppla, kleines Layer-8-Problem. Mein letzter Absatz ist verloren gegangen. Danke für den Hinweis. ;-)

Ich halte die meisten 16Jährigen doch für zu unreif und politisch zu uninteressiert. Auch unsere Kinder haben sich in dem Alter noch nicht wirklich für Politik interessiert. Die Clique, Sport und Musik waren viel wichtiger.

Anke am 3.06.12 18:04

"...sollte man die bereits Wahlberechtigten zu einer Wahlteilnahme verpflichten.
So beginnt Demokratie...."

@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 17:27:

Ich denke eher, daß die Demokratie dort endet.

Das Recht der Bürger auf freie Wahlen (dazu gehört auch die Entscheidung, sich an einer Wahl zu beteiligen oder sich für "Stimmenthaltung" zu entscheiden) ist eines der elementarsten Grundrechte in einer Demokratie.

Das setzt natürlich eine gewisse "politische Reife" voraus, die man aber wohl kaum an einem bestimmten Lebensalter festmachen kann.

Eine "Wahlpflicht" für die Bürger ist wohl doch eher ein "Drangsalierungsinstrument" in totalitären Systemen.

Herzlichst

Kritikus am 3.06.12 17:58

Anke, 17:47
die begründung, warum sie ein abgesenktes wahlalter
ablehnen, bleiben sie schuldig?

frillnix am 3.06.12 17:55

Unser NRW und vor allem ich(selbst Vater von 3 Kinder) vertragen noch mehr Jugend nicht.
Welche Politische Sprache soll dann gelten?

Hiiiiilfe ,ich möchte nicht irgend eine Ceybersprache lernen müssen um zu verstehen was angesagt ist

Werner Günther am 3.06.12 17:48

Hm, schwierig, schwierig. Klar, es gibt politisch interessierte und gut informierte 16-17Jährige. Und klar, die Mitglieder der jetzigen Sofapartei sind alle über 18.

Trotzdem, eine richtige gute Idee finde ich es nicht, schon 16Jährige wählen zu lassen.

Anke am 3.06.12 17:47

Wenn nur noch ca. 60 % zu den Wahlurnen geht ist es sinnvoll das Wahlalter auf 16 Jahren herabzusetzen, auch wenn die
Jungwaehler vieleicht mehr zu den Piraten tendieren.

Dieter Stieber am 3.06.12 17:44

@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 17:27

" So beginnt Demokratie...."

Wir hatten die Woche es ja wegen den Kitas.

Vorschlag zur Güte :

Alle die kein Betreuungsgeld bekommen weil sie in die Kita müssen ?, oder dürfen, werden verpflichtet auf den Arbeitsblättern in den Kitas das ankreuzen zu üben....

Früh übt sich wer später ein Meister werdn will.

Es grüßt verschmitzt das

Sennekind am 3.06.12 17:38

Diese Idee ist vollkommen daneben.
Ich sehe jeden Mittag gegen 14 Uhr diese unsere zukünfige Elite, und die sollen mit ihr Stimme die Politk mitbestimmen.
Vielen Dank.

doris65 am 3.06.12 17:33

Anstatt (noch) halbe Kinder wählen zu lassen sollte man die bereits Wahlberechtigten zu einer Wahlteilnahme verpflichten.
So beginnt Demokratie....

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.06.12 17:27

Ich denke, es gibt genauso politisch kompetente 16-Jährige wie politisch unkompetente 16-Jährige. Das Gleiche gilt für 18-Jährige, 40,50,70,80-Jährige etc.
Politisches Wissen vermitteln fängt nicht nur in der Schule an, sondern auch zu Hause und anderswo. Also, warum sollen 16-Jährige nicht wählen gehen können?

nele am 3.06.12 17:23

Warum sollen 16jährige nicht wählen dürfen? Sie dürfen doch arbeiten und Steuern zahlen. Wer sich für Politik interessiert wird sich mit dem Thema beschäftigen (Tageszeitung lesen kann da schon hilfreich sein und zum Glück gibt es die auch 'megacool' im Internet). Desinteressierte gehen in der Regel nicht wählen, das gilt für jedes Alter.

Emma am 3.06.12 17:18

hallo frau vogel, ich könnte mir vorstellen, daß die
piratenpartei - als einzige gruppierung - von der
absenkung des wahlalters profitiert. ob es insgesamt
zu einer höheren wahlbeteiligung kommen wird, bleibt
abzuwarten. sie haben völlig recht: es gibt politisch
gebildete u. informierte 16jährige, wie es 60jährige
gibt, die ihren wohnsitz im tal der ( politisch ) ahnungslosen haben.

frillnix am 3.06.12 17:15

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Politik in der Pubertät?...

Nein!
Ich bin dafür, daß das Wahlalter erst wieder mit 21 Jahren erreicht ist.

Gerd am 3.06.12 17:01

Liebe Catherine Vogel,
schön, dass wir in NRW keine größeren Probleme haben.

Jetzt wissen wir doch wenigstens, weshalb wir gewählt haben. Ob das Ergebnis mit Wahlrecht ab 16 anders ausgefallen wäre?

Als nächstes setzen wir dann das Volljährigkeitsalter auch auf 16 herunter. Als wir mit 21 volljährig wurden, hatten die meisten die Schule hinter sich, viele bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und waren in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Heute mit 18 stehen die meisten auf dem Standpunkt, dass ihnen niemand mehr etwas zu sagen hat, viele haben nicht einmal eine Ausbildungsstelle bzw. sind nicht einmal mit der Schule fertig.

Und politisches Interesse ist nicht vom Alter abhängig, war es nicht, ist es nicht und wird es auch nicht sein.

Gruß

usual suspect anita am 3.06.12 16:55

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