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Montag, 11.06.2012
Wer ist am dreistesten...?
Die Werbung darf nicht lügen. Also muss das doch die Wahrheit sein, was drauf steht, auf der Packung. Ja und Nein. Es ist eben schon richtig, dass das Hackfleisch 30 Prozent weniger Fett hat. Aber das liegt eben daran, dass 30 Prozent weniger Fleisch drin sind, das Hack ist mit Wasser und Weizen gestreckt - dafür aber deutlich teurer, als das "normale". Da fühle ich mich schon sehr klar getäuscht. Auch wenn der Hersteller sagt: Wieso? Ist doch erlaubt! Und dann ist es auch keine Täuschung.
Wir sind zwar inzwischen einen Schritt weiter. Die "Extra-Portion Milch" oder "so wertvoll wie ein kleines Steak", diesen Mist müssen wir uns nicht mehr anhören, weil die Marketing-Chefs begriffen haben: Das nützt nicht, das schadet, wenn der Verbraucher merkt: Hier werde ich veräppelt, weil die Schnitten und Joghurts vor allem Zucker-Bomben sind.
Aber inzwischen müssen wir halt noch genauer hingucken. Hallo Zutatenliste! DIE muss man allerdings auch lesen können. Ein "natürliches Aroma" im Erdbeer-Joghurt kann eben auch aus Sägespänen gewonnen werden. Und so werden wir alle zu Hobby-Ökotrophologen, zwangsläufig. Einfach einkaufen und lecker finden - das war mal.
Hallo Frau Wieseler,
…Ihr Beitrag am 13.06.12 14:12…
Ihr Eingangsstatement vom Montag, 11.06.2012 bezog sich auf „Werbung“, siehe den ersten Satz Ihres Beitrages.
Diesen Satz habe ich für meinen Kommentar vom 13.06.12 11:44 zum Anlaß genommen und aus der Werbung des WDR, hier speziell der Werbung für die AKS, zitiert.
Aber erst mal Danke, daß mein Beitrag jetzt, nach dem 10.-20. Einstellversuch, endlich stehen bleiben darf.
Sie, die AKS, hält sich nicht an die eigenen Werbeversprechen und Sie als Moderatorin dieser Sendung auch nicht.
Damit gehört der WDR und besonders die AKS auch zu den „dreisteten“, siehe Überschrift Ihres Blogbeitrages!
Gerd am 13.06.12 17:04
Lieber Gerd! Die Aktuelle Stunde bringt das, was die Menschen in NRW interessiert, bewegt und berührt. Das ist unser Anspruch. Und manchmal spielen diese Geschichten und Themen eben auch außerhalb der Landesgrenzen, da sind wir nicht kleinlich. Und oft finden wir auch unseren, besonderen NRW-Zugang und sorgen so dafür, dass die Geschichten zu den "großen" Themen eben doch hier spielen. Und im Allgemeinen kommt das wohl auch gut an ...
@Emma am 13.06.12 11:47
Aufklärung ist sicher ein guter Weg. Nur nicht der einzige. Denn es bedarf auch der Rechtssicherheit.
Zwischen dem Schwachen [Bürger] und dem Starken [Reichen] ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit. Rousseau.
Nicht die Bürger haben die von ihnen genannte Mentalität in die Welt gesetzt, sondern ein überaus aggressives und unanständiges Unternehmen hat mit dieser infamen Formel geworben (Media Markt).
Genauso haben viele andere Unternehmen einen Preisunterbietungswettbewerb losgetreten.
Ein Zeichen übler Manipulation ist es, jetzt den Bürgern zu unterstellen, sie wären es gewesen, die diese Kampagne erfunden und damit die Niedrigpreise diktiert hätten. Das haben sie nie getan und konnten es auch gar nicht. Hier wird Ursache/Täter und Wirkung/Betroffene vertauscht. Und manche merken es nicht, wie sie hier noch vorgeführt werden, wenn sie diese Argumentation übernehmen und weiterverbreiten.
Es sind immer die Unternehmen, die sich gegenseitig Marktanteile wegschnappen wollen, die gegeneinander Preiskriege führen, auf dem Rücken der Produzenten, der eigenen Mitarbeiter und der Bürger (als Verbraucher).
Und es waren die Schmutz- und Schundsender, die auf Kohls Geheiß gegründet werden konnten, die seit dreißig Jahren die Bürger verdummen und infantilisieren.
Ano-Nym1984 am 13.06.12 13:22
Selbstverständlich wäre eine Ampelkennzeichnung der Lebensmittel schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Und sei es nur ,dass wenn immer man ein Rot gekennzeichnetes Produkt kauft/isst weiß , dies ist nicht gerade gesund. Und sollte es dann zu weniger Verkauf dieser Lebensmittel führen, wär schon mal etwas gewonnen. Nämlich ,dass die Erzeuger sich eher überlegen was sie produzieren, um in den grünen Bereich zu kommen.
Aber unser aller Staat möchte nicht, Lobbyisten sei dank!
Es ist ja schon so vieles reine Gewohnheitssache. Vielen schmecken ja nur noch solche künstlichen mit Geschmacksverstärkern/aromen angereicherte Lebensmittel/Yoghurts/Süßigkeiten etc. Wenn die dann mal "nur" Joghurt mit echten Früchten dazu essen. finden sie es fad.
Daher ist eine frühe Gewöhnung an "gesunde" Nahrung wichtig, und lässt vll. einen Kunden eher zu einem "grünen" Produkt greifen, anstatt zu einem "roten" . Man kann doch nicht von allen KäuferInnen verlangen stundenlang das (extra) Kleingedruckte zu lesen.
Anonym am 13.06.12 12:42
@ Norbert am 13.06.12 10:35
>>>Ebenso nett fand ich den Hinweis auf die Gesetze. Soll ich, wenn ich zum Bäcker gehe und Brot kaufe, diese mit mir rumschleppen? >>>
Da kann man einfach die Bäckereiverkäuferin fragen. Brot, was vom Bäcker um die Ecke kommt, morgens gebacken und anschließend verkauft wird, wird keine Chemikalien enthalten. Nicht zu verwechseln mit den Großbäckereien, die billige Massenware fabrizieren, einschweißen und lange haltbar machen.
Erst rafft der Verbraucher durch die Geiz-ist-geil-Mentalität alles Billige zusammen, was er kriegen kann, will lange haltbare, vor allem immer appetitlich, makellos aussehende Waren - und dann ruft er nach "Mama", weil er merkt, so gesund ist das alles nicht und fordert Hilfe durch die Ampelkennzeichnung.
Ein erwachsener Verbraucher sollte doch fähig sein, selber zu entscheiden, was er kauft und der wird sich auch durch eine Ampelkennzeichnung nicht davon abhalten lassen, Ungesundes zu kaufen, wenn ihm gerade nach dem ungesunden Produkt ist. Wer würde denn seinem quakendem Kind im Laden nicht die Milchschnitte kaufen, damit es ruhig wird? Ich hätte mich auch durch ein "Rot" nicht davon abhalten lassen. Allerdings war das schon immer eine Süßigkeit zum Naschen, die es ausnahmsweise gab, egal ob die Werbung was von einer Extraportion Milch faselt. Extra gab es von mir das Glas Milch zum Abendessen in flüssiger Form.
Anstatt Ampelkennzeichnung besser das Übel an der Wurzel packen. Mehr Aufklärung zB in den Kindergärten/Schulen über gesunde Ernährung, gemeinsames Kochen etc. An welchen Schulen gibt es denn heute noch Kochunterricht?
Emma am 13.06.12 11:47
Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
… Die Werbung darf nicht lügen…
So sieht Werbung für die Aktuelle Stunde aus (Kopie aus der Eigenwerbung), klick auf „Sendung“ am linken Rand genügt:
Die Sendung
Aktuelle Stunde - Das Informationsmagazin für NRW
Die Aktuelle Stunde ist das Nordrhein-Westfalen-Magazin im WDR Fernsehen. Tagtäglich informiert sie über das aktuelle Geschehen im Land zwischen Rhein und Weser. 365 Ausgaben im Jahr, vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, und das seit mehr als 20 Jahren!
Aktuelle Stunde - Information, Hintergrund, Service, Unterhaltung
Die Aktuelle Stunde ist die wichtigste landesweite Fernsehsendung des WDR Fernsehens. Ihr Erfolgsrezept ist einfach: schneller, besser, kompetenter und seriöser sein als die Mitbewerber. Die Zuschauer können sich auf die Aktuelle Stunde verlassen: Berichte und Nachrichten, Informationen zu allen wichtigen Ereignissen und Entwicklungen, praktischer Service und nicht zuletzt unterhaltsame Geschichten aus dem Alltag - dafür steht die Aktuelle Stunde.
Aktuelle Stunde - Zuschauernähe jeden Tag
Die Aktuelle Stunde macht Fernsehen für und mit den Zuschauern. Zuschauernähe macht bei uns Programm. Jeden Tag erreichen uns viele Anregungen und Vorschläge für Themen, die wir in unserer Sendung behandeln sollen. Jeden Vorschlag nehmen wir ernst und überlegen, was wir daraus machen können. So entstehen viele Reportagen, Berichte und Geschichten aus dem Alltag über die sich jeden Tag bis zu 20 Prozent der Zuschauer in Nordrhein-Westfalen freuen.
Aktuelle Stunde - Fernsehen auf Augenhöhe
Die Reporterinnen und Reporter der Aktuellen Stunde fragen, was politische Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger zur Folge haben. Wir thematisieren die Probleme und Fragen der Menschen in unserem Land. Unsere Perspektive ist klar: Wir machen Fernsehen auf Augenhöhe.
Aktuelle Stunde - Mehr NRW bietet keiner
Rund 13.000 Minuten Fernsehen aus NRW, 5.000 Berichte und Nachrichtenfilme, Millionen von Straßenkilometern durch NRW - das ist unsere jährliche Bilanz. Diese Zahlen zeigen, dass die Aktuelle Stunde immer nah dran ist am Geschehen, in jeder Sendung ganz Nordrhein-Westfalen abbildet.
Aktuelle Stunde - Nur WDR-Extras sind schneller
Und wenn unsere angestammte Sendezeit am Abend für die Berichterstattung über ein plötzliches Ereignis einfach zu spät ist, gehen wir mit unseren WDR-Extras im Verlauf des Tages so schnell wie möglich auf Sendung. Auch für unsere WDR-Extras gilt: 365 Tage hat das Jahr!
Stand: 16.09.2008
Und das ist drin:
Meldungen aus Deutschland und aller Welt, die im Heute Journal oder den Tagesthemen kompetent behandelt werden, aber nicht in die AKS gehören, zumal den Moderatoren der AKS jegliche Fachkompetenz fehlt.
Nicht zu vergessen die sogenannten „bunten Meldungen“ über irgendwelche Sangesleute, Schauspieler und ähnliches. Diese sollten der Boulevardpresse vorbehalten bleiben.
Wenn 30% der behandelten Themen in der AKS Themen aus der NRW sind, sind das schon viel.
Aus diesem Grund ist die AKS für mich auch nicht mehr informativ was NRW an geht und für mich so überflüssig wie ein Kropf.
Also weg damit!
Gerd am 13.06.12 11:44
@Dino am 12.06.12 21:12
Leider begreifen Sie nichts. Zudem versuchen Sie noch, die Dinge zu verdrehen. Niemand behauptet an irgendeiner Stelle, dass die Bürger (Verbraucher) Analphabeten seien. Die Bürger möchten und sollen einfach einkaufen gehen können, ohne genötigt zu werden, ständig lesen zu müssen, was noch in den Produkten eingemischt oder versteckt wurde: Brot soll Brot sein, Käse soll Käse sein und Joghurt soll Joghurt sein und nichts anderes. Und nur darum geht es.
Es geht darum, dass die Produzenten und Anbieter gesetzlich dazu gezwungen werden müssen, verlässliche Angaben zu machen. Die Bürger sollen eben nicht an eine Gesellschaft gewöhnt werden, in der auf nichts mehr Verlass ist und nur noch Misstrauen herrscht.
Auch halte ich nichts von einer Kampagne oder gar ausgesprochener Hetze gegen Produzenten und Anbieter, wie Sie und andere mit dem Hinweis auf die Verbrauchermacht durch Boykotte das empfehlen. Mittelalterliche Pranger und einen aufgebrachten Mob brauchen wir nicht, sondern klare rechtliche Bestimmungen.
Zu Ihrem Beispiel über die Brent Spar Plattform mögen Sie mal selbst googlen: Am 5. September 1995 räumte Greenpeace ein, dass ihre Schätzung über die Menge giftiger Ölrückstände im Tank grob fehlerhaft war. ... In einem 1995 in Nature erschienen Artikel folgerten die beiden Autoren, dass der bei einer Versenkung der Brent Spar entstandene Umweltschaden minimal gewesen wäre. ..."
Hier wurde ein Unternehmen und die dort Beschäftigten geschädigt. Die Hetze hatte auch zur Folge, dass selbsternannte Umweltschützer einen Brandanschlag auf eine Shell-Tankstelle verübten. Da können Sie sehen, was genau gegen Shell funktioniert hat: Pogromstimmung.
Ano-Nym1984 am 13.06.12 10:58
Emma .. Warum fordert der Verbraucher immer nur?
Es ist keine "Forderung", sondern es sollte eine Selbsverständlichkeit sein! Hat jeder übverhaupt die Möglichkeit beim Hersteller zu kaufen? Schön wäre es. Ebenso nett fand ich den Hinweis auf die Gesetze. Soll ich, wenn ich zum Bäcker gehe und Brot kaufe, diese mit mir rumschleppen? zu Hause durchlesen? Gesetz sind leicht verständlich?
Auch gut war der Hinweis auf die Massenproduktion. Wie soll das funktioniern bei einer Bevölkerungszahl von x Milliarden?
Norbert am 13.06.12 10:35
Bei Massenproduktion von Lebensmitteln stehen ja auch größtenteils lebendige Tiere /Pflanzen dahinter. Hier kann die absolute Ausbeutung von Tieren/Natur immer nur mit Einsatz von Antibiotika /Pflanzenschutzmitteln/Pestiziden etc. einhergehen.
Mal ganz abgesehen von dem Leid in den Tierfrabriken/Tiertransporten , Ausnutzung/Zerstörung der Natur/Landwirtschaft durch Monokulturen. Diese "Produkte können gar nicht unbelastet/gesund sein.
Aber all dies wird täglich gekauft und teils weggeworfen weil es eben von den Produzenten/Erzeugern so angeboten wird , angeboten werden darf. Oft wehren sich sogar schon Anwohner gegen neue Ansiedlungen von derlei Massen/großbetrieben und ....
bekommen fast nie recht ,dank der Gesetze die zu gunsten der Erzeuger bestehen. Sicher ist hier Staat/Politik gefragt, auch bei der richtigen Auszeichnung der Produkte. Stichwort Lebensmittelampel.
Anonym am 13.06.12 9:54
Dino am 12.06.12 21:12
Bei Schlecker wohl auch, so gut, daß Mißmanement und Boykott jetzt 25.000 Menschen arbeitslos gemacht haben.
Es sollte andere Wege geben.
Denn hinter jedem dieser Menschen steckt ein Schicksal. Man sollte sich an die Politiker die Abgeordneten seines Wahlkreises wenden.
Die Medien sollten nicht nur berichten,
sondern ihre Kraft und Macht nutzen um Unrechtmässige Zustände anzuprangern.
Der Verbraucher hat sicher ein STück Macht,
aber wie man sieht, sollte man sie wägen.
Mir ist noch Meine Eines Beitrag zu Schlecker im Kopf. Wo sie schrieb, daß sie ihre Haltung dazu geändert hat. Das hat auch mich dazu gebracht oder bringt zu wägen.
Ich denke wenn Menschen selbst betroffen sind, wie die Frauen von Schlecker z.B. dann sieht man vieles anders. Umso peinlicher, daß alle die Schlecker Boykottiert haben nun die Läden ziemlich plündern. Das ist mehr als peinlich und sagt im Grunde auch etwas über uns als Verbraucher aus. Es ist keine gute Haltung.
Gertrud am 13.06.12 8:10
@ Ano-Nym1984 am 12.06.12 10:36
Die Bürger (aka Verbraucher) möchten keinen Dreck kaufen müssen. Sie vertrauen, zu Recht, darauf, dass das in den Verpackungen drin ist, für was geworben wird.
Richtig! Der Bürger möchte es nicht kaufen, er kaufts aber. Das auf Verpackungen Dinge abgebildet sind, die im Produkt nicht zu finden sind, das ist aber nichts neues. Daran werden wir Verbraucher nichts ändern können, ausser wir kaufen diesen Ramsch nicht.
Können Sie sich dran erinnern, als Shell ihre ausgediente Bohrinsel in der Nordsee versenken wollte? Es gab einen Aufstand in der Bevölkerung, Shell-Tankstellen wurden boykottiert bis Shell einknickte und die Bohrinsel verschrotten lies. Die Bürger bekamen den Hintern hoch, es ging um Umweltschutz.
Die Verbraucher haben die Macht etwas zu ändern, aber die Ernährung scheint dem Grossteil der Verbraucher garnicht so wichtig zu sein. Ich glaube nicht, dass 90% der Verbraucher Analphabeten sind und die Zutaten auf einem Joghurtbecher nicht lesen können. Konsequent wäre: Lesen, keine Erdbeeren finden, stehen lassen. Ich bin sicher, wenn 2 Wochen lang, sämtliche Joghurts im Kühlregal stehen blieben, dann würde sich auch was ändern. Bei Shell hats funktioniert
Dino am 12.06.12 21:12
HWz am 12.06.12 17:00
Natürlich haben die Produzenten auch eine gewisse Verantwortung. ... Aber ...
Mit diesem Aber wird dann auch noch die gewisse Verantwortung abgeschwächt bzw ganz infrage gestellt.
Kleiner Tipp: BGB, HGB, Produkthaftungsgesetz und Lebensmittelgesetze lesen, dann müssen Sie nicht im Trüben stochern. Und vor allem keine Schuldumkehr betreiben.
Für die Produkte ist ausschließlich der Produzent und der Inverkehrbringer verantwortlich. Niemand sonst!
Viele Leute haben weder das Geld noch die Einkaufsmöglichkeiten, dass sie da groß wählen könnten. Sie müssen sich zudem auf das verlassen, was auf den Produkten drauf steht. Sie müssen keine Chemiker, Ernährungswissenschaftler und Juristen werden. Sie wollen lediglich einkaufen, mehr nicht.
Ano-Nym1984 am 12.06.12 20:08
HWz am 12.06.12 17:00
Stimme Ihnen allerdings zu, würde der Mist nicht gekauft, würde er wohl auch nicht hergestellt werden.
Aber wahrscheinlich schaut es so aus, daß die meisten denken, jetzt ist es schon mal da, jetzt können wir auch.
Nach Angebot und Nachfrage wird hier aus meiner Sicht schon lange nicht mehr produziert und hergestellt.
Gertrud am 12.06.12 17:56
HWz am 12.06.12 17:00
Liebe HWz,
bei Werbung schalte ich grundsätzlich auf Durchzug - sprich um - ich kann Sie nicht ab und finide es wie
Klaus, glaube ich eine Zumutung, daß diese laut fremdgeschaltet werden kann.
Ich habe noch nie nach Werbung gekauft,
sondern kaufe, daß von dem ich genau weiß was ich woran habe.
Ich wünschte mir sehr häufig, die teuren Werbekosten würden eher in die Einkommen der Mitarbeiter investiert und nicht in teure Werbeagenturen mit ihren Strategen.
Bei der Geiz ist Geil Werbung eines großen Unternehmens wird mir noch heute übel und im Grunde kann sich für dieses nur fremdschämen.
Es ist allerdings traurig, wenn viele Menschen sich durch diese auf eine falsche Fährte setzen lassen.
Gertrud am 12.06.12 17:53
Natürlich haben die Produzenten auch eine gewisse Verantwortung. Aber würde der "Mist" nicht verkauft, würde er auch nicht hergestellt. Und leider sind die Verbraucher vielfach sehr unkritisch und glauben alles, was in der Werbung gesagt und geschrieben steht. Obwohl es sich eigentlich inzwischen herumgesprochen haben sollte, dass da gelogen wird.
@ Norbert
Sind Sie sicher, dass man alles glauben kann, was in privaten Anzeigen steht?? Ich nicht!
JEDER ist bestrebt, seine Ware so gut wie möglich zu verkaufen.
HWz am 12.06.12 17:00
@ Norbert am 12.06.12 16:22
>>>Wenn denn alles so "easy" ist, warum keine "Ampel"? >>>
Warum fordert der Verbraucher immer nur? Erst will er perfekte Ware und langsam wird er wach und merkt, da sind ja 'komische' Sachen drin, will er die Ampel und alles dem Hersteller in die Schuhe schieben. Dabei wollte er doch möglichst lange haltbare Ware - die auch dann noch immer perfekt aussehen sollte. Das geht nun einmal nur mit der Chemiekeule. Für mich ist nicht der Hersteller Schuld sondern der Verbraucher.
Easy wäre es, Produkte direkt vom Hersteller zu kaufen auf dem Markt zB. Aber Obst/Gemüse, das Macken hat will heute keiner mehr.
Emma am 12.06.12 16:58
HWz am 12.06.12 14:25
Ich finde Sie haben vollkommen recht und dennoch finde ich haben die Hersteller auch schon eine Vorverantwortung.
Man muß keinen Mist sozusagen produzieren um zu schauen ob er läuft.
Die Kosten tragen wir letztlich auch als Verbraucher.
Soweit ich weiß war das was heute in dem Bereich läuft früher nicht üblich und es gibt keinen Grund finde ich es heute so zu gestalten wie man es tut.
Menschen vorsätzlich zu schaden und das tut man, auch wenn man auf gesetzliche Regelungen zurückgreift, ist aus meiner Sicht unverantwortlich.
Die vielen Allergien sind da selbstredend.
Gertrud am 12.06.12 16:42
Ich finde es dreist was teilweise so in der Werbung gesagt wird. Wie sieht es aus, wenn ich privat etwas verkaufe und diesem Produkt Eigenschaften zu ordne, die - höflich gesagt - doch sehr mutig sind. Bewusste unbewusste Irreführung?
Zum Argument, man kann sich informieren, klingt gut, aber rennt jeder mit einem Nachschlagwerk durch die Gegend wenn er was einkaufen will. Wie kann ich prüfen, ob eine Information korrekt ist? Wenn denn alles so "easy" ist, warum keine "Ampel"? Was verbirgt sich hinter "Hefeextrakt"? Ist es denn zu viel verlangt, dass man "saubere" Informationen haben will?
Norbert am 12.06.12 16:22
Einige Blog-Einträge finde ich schon witzig!
Einerseits wird immer wieder gegen die "Regelungswut" unserer Regierung protestiert. Und zwar immer dann, wenn WIR mit diesen Regeln in die Pflicht genommen werden.
Andererseits wird nach Regeln und Gesetzen der Regierung geschrieen. Und zwar immer dann, wenn wir möchten, dass uns die Verantwortung für unser Handeln abgenommen wird.
Für mich ist das widersinnig!
Heutzutage ist es möglich, sich über alles und jedes umfassend zu informieren. Das wird auch getan - zumindest da, wo es dem Einzelnen wichtig erscheint.
Warum wird sich dann nicht über die Inhaltsstoffe (und deren Bedeutung) von Lebensmittel informiert? Warum wird alles gekauft (und geglaubt!), was die Werbung verspricht?
Würden wir etwas kritischer und qualitätsbewußter einkaufen, dann würden viele Produkte vom Markt verschwinden. Eben, weil sie nicht mehr gefragt wären.
Ich für meinen Teil schaue erstens nur ganz selten Werbung und zweitens amüsiert sie mich höchstens, beeinflußt aber nicht mein Kaufverhalten.
HWz am 12.06.12 14:25
Nun es darf immer noch geraten werden wer alles
unter fadenscheidigen Gründen ein Lebensmittel-
Ampel zu verhindern weiß?
Ich meine das mit einer farblichen Kennung auf alle
verpacketen Produkte in Form einer Ampel.
Besonders pervide empfinde ich die Kinderwurst
(keine Bange Kinder sind nicht drin!) die aussehen
wie Bärchen oder Häschchen.
Ich nenne die Schlimmeaugenwurst und würde die
niemals kaufen,weil Chemielaboranten an der her-
stellung mitgewürgt haben müssen.
Das ü ist schon Absicht.
ossi schwester am 12.06.12 13:54
@heikos am 12.06.12 12:58
Worin wir uns unterscheiden, ist, dass ich mir als Bürger und Verbraucher keine Teilschuld einreden oder zuschieben lassen will und werde. Alle Beiträge, die in diese Richtung gehen, sind aus meiner Sicht manipulativ, und zwar seitens der ursprünglichen Erfinder dieser Argumentation : Produzenten/Anbieter/Gesetzgeber/Medien und Besserverdienende. Das Recht auf einwandfreie Ware soll gemäß dieser Argumentation auf die angebliche Kaufmacht und -entscheidung der Bürger verlagert werden, damit wird dieses Recht entwertet. Das ist das eigentliche Ziel dieser Argumentation
Genauso wenig will ich mir einreden lassen, dass ein Zurück zu der guten alten und teuren Kleinproduktion bessere Ware erzeugt. Massenware muss nicht schlecht sein, weil sie Massenware ist, sonst könnte kein Industriebetrieb und kein Handwerksbetrieb mehr arbeiten. Kabelbinder und Schrauben z.B. sind, wie viele andere technische Produkte, auch Cent-Artikel, deshalb sind die Anforderungen an diese Produkte nicht geringer. Im Gegenteil, in der Industrie und im Handwerk ist alles geregelt und genormt. Kaufverträge werden dort mit ausdrücklichen Zusicherungsklauseln bezüglich der Qualität versehen.
Der teilweise ruinöse Preiswettbewerb im Handel ging und geht nicht von den Bürgern als Verbrauchern aus, sondern von den Wettbewerbern des jeweiligen Marktes. Irgendein Idiot beginnt mit einem Unterbietungswettbewerb, bei dem alle verlieren. Die Idioten im Handel waren die ersten Selbstbedienungsläden und Supermärkte, die sich im Verlaufe von 60ig Jahren zu Milliardenkonzernen entwickelten und sich ständig gegenseitig unterboten. Die Einkäufer dort bestimmen, was der Verbraucher kaufen kann und was nicht. Listet ein Einkäufer dort eine Ware aus (nimmt sie aus dem Programm), bekommt der Bürger sie nicht mehr. So einfach ist das und so wird der Verbraucher gesteuert.
Der von den Handelskonzernen (z.B. Aldi, Lidl, Rewe, Edeka usw.) selbstangezettelte ruinöse Preiswettbewerb kann natürlich nicht durchgehalten werden. Deshalb beginnen diese Konzerne damit, teilweise die Produktqualität zu verschlechtern, indem sie Rezepturen verändern, Rohstoffe austauschen und indem sie auf manigfaltige Art und Weise täuschen, tricksen und betrügen, teilweise mit gesetzlicher Billigung. Jede neue Produktidee ist nur der Versuch, am Markt zu bleiben und zu verdienen. Hier ist einfach Offenheit und Ehrlichkeit gefordert. Das aber ist von diesen Leuten nicht zu erwarten. Denn keiner legt die Handelsspannen und die Eigenkalkulation offen.
Wer keine gute und einwandfreie Ware anbietet, gehört vom Markt gefegt.
Das ist im Sinne der Bürger als auch der Produzenten und Anbieter sowie eines funktionierenden Marktes.
Ano-Nym1984 am 12.06.12 13:51
>>Der Staat ist gefragt - weg mit 400 Euro Jobs,denn dann hat der Angestellte wieder mehr Geld und kauft nicht mehr sowas.>>
Joachim am 12.06.12 13:16
AHA! Die Lösung aller Probleme.
Auch ab in die Tonne.
heikos am 12.06.12 13:43
Der Skandal ist doch eigentlich der, dass die Lebensmittelindustrie ein Heidengeld für ihre Täuschereien ausgibt. Würde sie dieses stattdessen in gute Produkte investieren, wäre allen gedient. Die Ausgaben seitens der Hersteller hätten sich nicht erhöht, die Verbraucher hätten zuverlässige Produkte und die Gesetzgebung müsste nicht soviel Zeit mit dem Erfinden von Ausreden für die Nichterfüllung von Verbraucherschutzpflichten verplempern.
Es könnte so einfach sein: Wenn ein Joghurt im Regal steht, auf dem Erdbeeren abgebildet sind, erwarte ich auch, dass darin tatsächlich welche zu finden sind und zwar ohne den Einsatz eines Rasterelektronen-mikroskopes. Steht auf einem Produkt der Hinweis, dass darin keine künstlichen Geschmacksverstärker enthalten sind, muss auch der berühmt-berüchtigte Hefeextrakt verboten sein, denn auch dieser enthält Mononatriumglutamat, eben einen Geschmacksverstärker.
Aber nein, es wird weiter mit Wortspielereien gearbeitet, getrickst und getäuscht.
@heikos,
ich stimme Ano-Nym absolut zu:
Verbraucher müssen sich nicht autodidaktisch zu Rhetorikspezialisten entwickeln sondern sich darauf verlassen können, dass sie ein einwandfreies Produkt kaufen.
Oder erwarten Sie ernsthaft, dass jeder weiß, dass ein angeblich zuckerfreies Produkt trotzdem ganz legal Fructose, Lactose, Dextrose, Honig usw enthalten darf? Dies sind alles Zuckerarten.
MeineEine am 12.06.12 13:23
Die meisten Kommentare hier sind für die Tonne!
Fakt ist,das Produkte wie "Milchschnitte" als Süßigkeiten gelten - was einem der gesunde Verstand sagen müsste.Viele dieser "Tests" sind gelogen.Wer richtige Früchte im Tee haben will oder das beste für`s Kind möchte,kauft sich frische Zutaten auf dem Markt und stellt sich alles selber her.Solange es auf der Packung steht ist es keine Täuschung und völlig legal.Es zwingt keiner einen diese Produkte zu kaufen.Unternehmen wie "foodwatch" lassen sich gerne von Unternehmen kaufen um die Konkurrenz schlecht zu machen.
Solange der Verbraucher viel für wenig Geld haben will wird es diese Produkte geben.Der Staat ist gefragt - weg mit 400 Euro Jobs,denn dann hat der Angestellte wieder mehr Geld und kauft nicht mehr sowas.
Joachim am 12.06.12 13:16
@heikos am 12.06.12 10:50
Die Getäuschten und Betrogenen sind schuld, dass sie getäuscht und betrogen wurden? Danach sind sie vermutlich auch daran schuld, dass der Gesetzgeber diese Fläschungen/Betrügereien nicht nur nicht verhindert sondern durch Gesetze sogar ermöglicht?
Seltsame Rechtsauffassung!
Man darf sich dann auch nicht wundern, dass sich Produzenten/Anbieter/Gesetzgeber aus der Verantwortung stehlen und mit dem Finger auf die Bürger (Verbraucher) zeigen.
Ich will nicht getäuscht, irregeführt und betrogen werden. Und ich will auch nicht dazu dressiert werden, alle Dinge daraufhin zu untersuchen, ob es auch wirklich die Dinge sind, die mir angeboten wurden. Schon allein nach dem BGB muss ich mich drauf verlassen können, darauf habe ich als Bürger ein Anrecht. Und genau darauf bestehen ich.
Ano-Nym1984 am 12.06.12 11:18
@Ano-Nym1984 am 12.06.12 10:36
Hier muss ich Dino aber zustimmen: Natürlich hat der Verbraucher eine Teilschuld.
Muss denn jeder Mist, wenn er nur schön bunt verpackt ist, gekauft werden?
Um einen einfachen Joghurt zu kaufen, muss ich erst zig bunte Becherchen "abscannen", bis ich mein einfaches Produkt finde.
Bei anderen Artikeln ist genau so.
80% des ganzen Brimboriums könnte aus den Regalen verschwinden.
Braucht kein Mensch wirklich.
heikos am 12.06.12 10:50
@Dino am 11.06.12 20:29
Eine grosse Mitschuld hat jedoch auch der Verbraucher.
Das ist natürlich, mit Verlaub, gequirlte K....!
Interessant auch, das ihr Beitrag mit dem Link nicht schon gelöscht wurde. Werbung ist hier nicht erlaubt.
Die Bürger (aka Verbraucher) möchten keinen Dreck kaufen müssen. Sie vertrauen, zu Recht, darauf, dass das in den Verpackungen drin ist, für was geworben wird. Da sie getäuscht werden, muss man die Täuscher, Fälscher und Panscher/Betrüger zur Rechenschaft ziehen. Und den Gesetzgeber, der ihnen ihre Pfuscherei ermöglicht.
Der Produzent und Anbieter entscheidet, was er verkauft. Er ist für seine Ware verantwortlich. Niemand zwingt ihn, zu täuschen, zu fälschen, zu panschen und zu betrügen.
Ano-Nym1984 am 12.06.12 10:36
@usual suspect anita am 11.06.12 20:22
Aus Jux und Dollerei haben wir mal einem Kollegen einen "Knirps" auf die Heizung gelegt, der war sowas von reif und der Kollege natürlich stinkig. :-))
Klaus L. am 11.06.12 21:23
dazu heute 21.00 Uhr (läuft schon) : ARD Hart aber fair.
Den Plasberg kann ich nicht so gut (sorry), aber auch Vertreter von Food watch dabei. Nach der Sendung würde man seinen Kühlschrankinhalt mit anderen Augen sehen....
Anonym am 11.06.12 21:09
Und welch ein Zufall auf Wdr eine Verbrauchersendung
zu lidl.Da ist auch viel Gesundes als auch ungesundes
einzukaufen.
Hatt gerade angefangen.
ossi schwester am 11.06.12 21:08
http://her.ein.de/wordpress/2011/06/26/hofladen-im-grosraum-koln/
es gibt im Kölner Raum einige Hofläden, wo man frische Produkte aus der Region bekommen kann. Dann erledigt sich auch das Birnenproblem
Dino am 11.06.12 20:48
... wenn die geplante Lockerung der Gentechnik gruselige Wirklichkeit werden sollte, dauert es bestimmt nicht mehr lange, bis alles aufgeweicht und vollständig freigegeben wird. Dann kann ich mir die Sohlen ablaufen um noch irgendwo genfreies frisches Obst und Gemüse zu finden. Da ich auch nicht mehr sicher sein kann, ob das sog. Bio-Obst und Gemüse wirklich noch "naturbelassen" ist... Das war es dann wohl: kochen aus frischen bio-Zutaten und garantiert nicht genmanipuliert...
Guten Appetit!!!
Anonym am 11.06.12 20:40
Das stimmt :Die Lebensmittel ,auch Obst sind zum teil so steril/tot ,dass sogar Tiere sie liegen lassen.Sah mal einen weggeworfenen Apfel , kein Vogel/Igel wäre auf die Idee gekommen den anzuknabbern. Hauptsache er sieht schön gleichförmig, grün und glänzend in den Geschäften für den zahlenden Kunden aus.
Anonym am 11.06.12 20:34
@ Klaus L. am 11.06.12 20:18
>>>Da hab ich mir doch vor drei Wochen teure Birnen gekauft und das in einem Supermarkt der auch für Qualität bürgt.(...) Keine Angst, die Dinger werden nicht weich.:-))>>>
Vielleicht sind das Kochbirnen?
Ich hatte allerdings auch mal eine Sorte, das hat rd 2 Wochen gedauert, bis sie halbwegs weich wurden. Und geschmeckt haben sie trotzdem nicht.
Emma am 11.06.12 20:29
tja wer ist Schuld?
Die Lebensmittelindustrie nutzt nur die von Politikern gemachten Gesetze. Was wir serviert bekommen ist auch schon lange bekannt. Aber wird was geändert? Nein! Was sind das für Politiker, die es erlauben, dass das Volk mit Sägespänen gefüttert wird?
Eine grosse Mitschuld hat jedoch auch der Verbraucher. Wie sagte mal der Spitzenkoch Lafer: der Verbraucher gibt viel Geld aus für teures Motorenöl, beim Speiseöl kauft er das billigste. Recht hat er.
Früher gabs den Sonntagsbraten und viel mehr Essen nach der Saison. Aber heute gibts Fleisch vom Wühltisch und Erdberen im Winter. Ein Braten vom guten Metzger ist natürlich teurer, aber qualitativ kein Vergleich mit eingeschweisstem Fleisch vom Discounter. Muss es täglich Fleisch sein?
Solange zu jeder Jahreszeit alles verfügbar sein muss, werden wir eben auch wiederverwerteten Abfall zu essen bekommen.
Dino am 11.06.12 20:29
@Klaus L. am 11.06.12 20:18
Ich hatte eine Schulkollegin, die einen "Granny Smith" auf die Heizung gelegt hat. Nach 4 Monaten immer noch wie gemalt. Bis sie ihn aufgeschnitten hst. ;-(((
usual suspect anita am 11.06.12 20:22
@ usual suspect anita am 11.06.12 18:13
>>>Wie wäre es, wenn wir wieder dazu übergehen würden, die Dinge selbst herzustellen. Erdbeeren und Quark kommen bei Kindern genausogut an.>>>
Jogurt kann man prima selber herstellen mittels Thermokanne. Am besten eine mit weiter Öffnung, ansonsten vorher eine Flaschenbürste besorgen zwecks Reinigung.
1 l Milch kurz erwärmen (nicht erhitzen!!!) ein paar Esslöffel (erst einmal noch) gekauften Jogurt 'natur' unterrühren mit einem Schneebesen. Das Ganze in die Thermokanne, Deckel drauf, 12 Std warten. Fertig isser, umschütten in eine Schüssel, dabei kommt zuerst noch etwas Flüssigkeit mit, die gieße ich ab.
Portionsweise entnehmen und nach Geschmack süßen, Früchte dran oder herzhaft würzen als Salatdressing. Geht mit H-Milch, egal wieviel Fett sie hat.
Einen Rest selbsthergestellten Jogurt (ungewürzt) zwecks neuer Herstellung dann übrig lassen und dann wie oben beschrieben wieder fortfahren, um neuen herzustellen. Bei mir hält der so ca eine Woche, dann wird neuer angesetzt. Kostet keinen Strom wie bei einer Jogurtmaschine, die kurze Zeit Milch erwärmen wird wohl nicht viel Strom verbrauchen.
Ich bin Allergiker und müsste mir eh jede Packung bzw deren Inhaltstoffe durchlesen, wozu ich wenig Lust habe. Dadurch lernt man wieder, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Finger weg zu lassen von Fertigprodukten mit den zig versteckten und oft ominösen Inhaltstoffen.
Wenn ich schon im Supermarkt die "Maggiwand" sehe mit der ganzen Tüten krieg ich nur die Krise. Wofür brauch ich bei Rouladen eine Tüte mit Rouladengeschmack? Der Geschmack kommt doch durchs braten. Vielleicht bin ich zu restblond dafür.
Tante Emmas Jogurttipp am 11.06.12 20:21
Da hab ich mir doch vor drei Wochen teure Birnen gekauft und das in einem Supermarkt der auch für Qualität bürgt.
Die Dinger haben sogar einen Namen, "Crisp&sweet 4418".
Wenn einer von Euch ein tödliches Wurfgeschoss braucht, ich habe es. Keine Angst, die Dinger werden nicht weich.:-))
Klaus L. am 11.06.12 20:18
Liebe Konsumenten - lasst euch nicht - sorry, die Wortwahl - verarschen! glaubt nicht alles! auch nicht wenn es im Sonderangebot ist!
nicht wichtig am 11.06.12 20:12
@ossi schwester am 11.06.12 19:48
Da bin ich mir auch sicher, nur mein Fernseher nicht.:-))
Klaus L. am 11.06.12 20:07
Wenn Obst, welches kurz vor der Ernte gespritzt wird, noch als unbehandelt durchgeht, was es danach nicht mehr darf, handelt der Erzeuger zwar legitim, täuscht aber trotzdem den Verbraucher, weil der diesen feinen Unterschied nicht kennen muss.
Solche Eiertänze sollten dem Erzeuger gar nicht erst ermöglicht werden.
heikos am 11.06.12 20:03
Allein den "falschen" Erdbeeryoghurt(auch andere Sorten) mit dem Tropfen Geschmacksverstärker ist doch fiese Täuschung.All die schönen Bildchen mit Früchten darauf irreführend. Einfach Speis-Ouark oder Natur-Yoghurt kaufen und dann frisches Obst der Saison zumischen. Eventuell auch,immerhin noch besser, Dosenfrüchte (Ananas/Mandarinen) untermischen.Alles leckerer/gesünder als der fertige Früchteyoghurt.
Aber die fertigen Sorten werden paletteweise gekauft und verzehrt.Guten Appeitt bei der täglichen Dosis Chemie.
Anonym am 11.06.12 20:00
.... Sägespäne im Joghurt oder Eis sind bei
MONSANTO
wirklich noch harmlos!
Kümmert euch um die wirklich relevanten Dinge, liebe Zuschauer!!!!
nicht wichtig am 11.06.12 19:59
Den Radau aus meinem TV nicht.
Klaus L. am 11.06.12 19:28
Ich bin mir ziemlich sicher das sich die ÖR und die
Privaten TV-Sender bei diesem Problem vor ein paar
Monaten geeinigt haben.Der Lautstärkepegel darf
bei Werbesendung nicht mehr angehoben werden,was
mich auch seid Jahren aufgefallen ist und auch sehr nervig war.Da ist man manchmal aus dem Bett ge-
fallen und die Fernbediehnung war wirklch fern!!
ossi schwester am 11.06.12 19:48
Eine Aussage habe ich mal gelesen: Wenn Lebensmittel die Gesundheit fördern würden, wären sie apothekenpflichtig. Ein gesundes Misstrauen gegenüber Beschreibungen und nicht zu hohe Erwartungen machen die Einkäufe viel entspannter. Gesundheitsschädlich sind die Nahrungsmiitel nicht wegen der irreführenden Beschreibungen.
Manfred am 11.06.12 19:47
... was mir noch nebenbei einfällt!
Manchen wird es vielleicht ein Begriff sein - viele werden damit nichts anfangen können!
MONSANTO!
Wehrt den Anfängen!!!
nicht wichtig am 11.06.12 19:43
"Die Werbung darf nicht lügen."
Frau Wieseler, können Sie sich vorstellen was mir bei Werbungen so richtig auf den Geist geht?
Nicht die falschen Versprechungen, sondern bei den Werbespots im Fernsehen die plötzliche Erhöhung der Lautstärke.
Da liegen sie so dämmernder Weise auf der Couch, sehen sich eine Sendung an, bei gedämpfter Lautstärke, und urplötzlich kommt der Werbeblog mit stark überhöhte Lautstärke. Das Dämmern ist vorbei.
Und das, Frau Wieseler, ist ein Eingriff in meiner Privatsphäre. Den angebotenen Mist in den Läden kann ich mit einfachen Mitteln aus dem Weg gehen, in dem ich mich bewusst ernähre. Den Radau aus meinem TV nicht.
Klaus L. am 11.06.12 19:28
Frau Wieseler, befragen Sie doch hierzu Ihren ehemaligen Kollegen! Actimell stärkt Abwehrkräfte!???
Früher hat er mal das Wetter gemacht ... ;-)
nicht wichtig am 11.06.12 19:24
@Frau Wieseler - Sie schreiben:
"Einfach einkaufen und lecker finden - das war mal. "
Dieser paradiesische Zustand muss aber auch schon 30 - 40 Jahre her sein. Seit den späten 70 er Jahren hätte man ab und zu schon mal Grund gehabt, die Werbeversprechen der Lebensmittelindustrie nicht immer für bare Münze zu nehmen.
Und dass in Erdbeerjoghurt unbedingt Erdbeeren sein müssen, ist ja auch schon eine fast pedantische Sichtweise.
In Bauernsteak ist doch hoffentlich auch kein Bauer und Hamburger in Hamburgern sind doch sogar per Gesetz verboten. Bei Spezialitäten wie "Graf's Pflaume" oder "Negerküssen" sollte man von deren Namen ja auch nicht unbedingt auf deren Inhaltsstoffe schließen.
Von der Lebensmittelindustrie zubereitete Produkte führen vielleicht nicht zu einer unmittelbaren, körperlichen Beeinträchtigung, sind aber für eine homogene, menschliche Ernährung auch nicht mehr geeignet. Egal, was die Chemiker auf die Packungen schreiben.
Aber ich hör es schon. Ich hab keine Zeit...... Ich bin auf Fertiggerichte angewiesen..... Ab und zu kann das doch nicht schaden.....
allerbesteste Grüße
Gernfried2000 am 11.06.12 19:18
was erwarten Sie denn, seit Lebensmittelpanscher nicht mehr auf dem Marktplatz ausgepeitscht werden, ertränkt, gerädert oder sonst was.
Die Auslöser werden jetzt belohnt, mit höherem Aktienkurs, Lob durch Aktionäre, höhere Gehälter, bessere Altersversorgung usw., Nur kleine "Schweine" werden erwischt, die großen spenden notfalls an eine Partei, ganz einfach.
mt am 11.06.12 19:13
"Ein "natürliches Aroma" im Erdbeer-Joghurt kann eben auch aus Sägespänen gewonnen werden. Und so werden wir alle zu Hobby-Ökotrophologen, zwangsläufig. Einfach einkaufen und lecker finden - das war mal."
Wie wäre es, wenn wir wieder dazu übergehen würden, die Dinge selbst herzustellen. Erdbeeren und Quark kommen bei Kindern genausogut an.
Und Kochen aus frischen Zutaten dauert auch nicht unbedingt besonders lange.
Dann braucht mich keine Zutatenliste zu interessieren.
Gruß
usual suspect anita am 11.06.12 18:13
Mal sehen, ob Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) es schafft, die von der EU-Kommission geplante Lockerung der Regeln für Gentechnik in Lebensmitteln zu verhindern.
Die FDP befürwortet den Vorstoß der EU (war ja klar).
Das gibt wieder Ärger in der Koalition.
Das bedeutet also, dass wir uns noch mehr die Inhaltsstoffe der Lebensmittel durchlesen müssen, bevor wir etwas in den Einkaufswagen legen.
Schöne neue Welt.
Wynton am 11.06.12 18:08
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