Sie befinden sich hier:
WDR.de
WDR Fernsehen
Information
Blog
Freude, was sonst?
Es war abends am 9. November 1989 als ich einen Freund in Paris besuchte. Ich stand vor seiner Wohnung und klingelte. Drinnen hörte ich laut den Fernseher laufen, doch niemand öffnete. Plötzlich schrie Gerhard – so hieß mein Freund – von innen: „Ich kann jetzt nicht, die Mauer ist auf!“ Ich sehe mich noch da stehen, im Flur dieses Hauses. Absolut gar nichts habe ich damals im spitzen Moment des konkreten Augenblicks verstanden. DIE Mauer? Auf? Deutschland einig Vaterland? Was dann geschah wissen wir alle? Alle? Für meine Kinder ist der Gedanke an ein geteiltes Deutschland die Reise in eine ganz ferne Zeit. Sie kennen nur die „eine“ Bundesrepublik, die heute ganz groß in Bonn gefeiert wird. An diesem Tag in Feierlaune und sattem Sonnenschein brauche ich persönlich kein politisches Geplänkel. Was soll das Wasser im Wein? Da kritisieren Linkspartei und Gewerkschaften das Ost-West Lohngefälle, da wertet die CSU die Linkspartei prompt als Schatten auf der deutschen Einheit und der CSU Generalsekretär fordert eine Überprüfung der Linken durch den Verfassungsschutz. Bitte – sie mögen kritisieren, drohen und fordern, aber doch bitte nicht heute. Heute herrscht Friede, Freude, Einheit!
>>Es paßte einfach alles. Danke deshalb an alle, die das alles auf die Beine gestellt haben.>>
RJ am 4.10.11 18:27
Lob von anderer Seite schmeichelt immer.Deshalb: Bitteschön, gern geschehen.
heikos am 4.10.11 21:50
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 17:12
Nu is ja alles klar: Ich kenne ja meine Pappenheimer, aber ich kannte nicht die anderen.:-)
heikos am 4.10.11 21:45
Picard42 am 4.10.11 18:50
Danke Ihnen.
Sie, wie ich auch wissen sicher, daß manche Schritte teils nur im kleinen bei uns selbst beginnen können, sofern sie uns bewußt werden oder sind.
Und so kann jeder mit einem noch so kleinen Schritt jeden Tag ein kleines Stück wieder zur Veränderung Verbesserung mit beitragen.
In dem man bei sich selbst beginnt.
Es fängt vieles bei uns selbst an und geht woanders weiter.
Wenn wir das erkennen, wieviel wir selbst mit dazu beitragen können wieder etwas zu ändern, an dem was wir frag- und kritikwürdig finden, wird sich auch vielleicht wieder etwas an den Dingen ändern, die uns teils so arg im Magen liegen.
LG.
Gertrud am 4.10.11 18:59
@Gertrud am 4.10.11 18:36
Amen, Gertrud. Kein Scherz, im besten Willen als So sei es gemeint!
Viele Ihrer Beiträge gehören für mich verpflichtend in die Manager-Magazine dieser Welt - gerne auch als Gast-Kolumne ins Handelsblatt.
Alle beklagen den status quo, aber niemand ist bereit, ihn zu verändern. Stattdessen bedienen wir alte Feindbilder oder ergehen uns in Grabenkämpfen - im Grunde reine Zeitverschwendung.
Sie liefern keine Lösungen - das wissen Sie im Grunde ja auch. Aber Sie legen den Finger in die Wunde, an welch einfachen Problemen es hängt. Es ist die Frage, was man daraus macht....
Nochmal deutlich: mein voller Ernst, keine Ironie!
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.10.11 18:50
Easy am 4.10.11 18:16
Ich kann mich genauso gut an das erinnern was ich am 11.9.2001 ein machte.
Dieses hat mich genauso betroffen gemacht oder berührt wie der Tag des Mauerfalls. Wie viele andere. Nur ich bin nicht der Meinung dieses Ereignis hat die Welt verändert, auch nicht die Menschen, sondern wären die Menschen heute anders, hätten in vielem eine andere Einstellung durch diees. Andere Menschen haben es genutzt, benutzt um bestimmtes in der Welt zu verändern.
So wie manche das Leid anderer nutzen.
Emotional betroffen oder berührt sein kann man durch vieles. Mich hat auch der Tod von Lady Diana damals berührt oder andere Dinge, wovon man sich wünschte, daß sie Menschen niemals widerfahren würden.
Nur lassen heute viele diese Berührung nicht mehr zu.
Ich war froh in Westdeutschland aufgewachsen zu sein, dennoch ich kann und konnte die Menschen verstehen, die diesen enormen Wunsch nach anderem Leben fühlen und fühlten, ich denke den haben viele Menschen auf der Welt, die etwas anderes aus ihrem Leben kennen.
Und sehe dennoch manches anders zu dem Thema als andere hier schreiben.
Es gibt nicht nur materialistische Gründe für etwas,
aber wer so denkt, wird sie eher sehen.
Auch mir stößt dieses Gequatsche etwas auf.
Es ist bedauerlich, daß die Wenigsten in ihren Mitbürgern, außer denen die sie kennen und ihnen dienen, auch einen Mitmenschen sehen,
egal wo er lebt, in und außerhalb Europas.
Einen Menschen der vielleicht nicht mehr oder nicht weniger möchte als man selbst.
Solange wir es nicht schaffen anders miteinander umzugehen, als wir es tun, wird es Menschen geben, die diese Welt so verändern, wie wir es nicht möchten.
Und von daher darf einem eigentlich bestimmtes niemals egal sein.
Man sollte die Erfahrungen anderer Menschen die man diesen z.B. zumutet für sich selbst nie ausschließen.
Und vielmehr zu schätzen wissen, was man hat und insoweit auch anders mit vielem umgehen.
Gertrud am 4.10.11 18:36
Bin selbst alter Bonner. Aber das, was in Bonn an diesen drei tollen Tagen los war, das war das grandioseste Fest, das ich je in Bonn erlebt habe.
Es paßte einfach alles. Danke deshalb an alle, die das alles auf die Beine gestellt haben.
Eine spezielle Frage an Thomas Heyer : Wird es denn eine DVD von den Highlights dieser Tage geben, vor allem vom Schlußchor "An die Freude" ??? Ich glaube, es gäbe bestimmt viele Menschen , die eine solche DVD gerne hätten.
WDR und Bonn, Ihr seid die Besten - eben im Westen. Danke, danke, danke.
RJ am 4.10.11 18:27
@Easy am 4.10.11 18:16
Danke für die offene Schilderung. Sie sprechen auch - wenngleich indirekt - ein Grundproblem an:
die Trennung der deutschen Staaten war für Sie kein Problem, hat Sie nicht tangiert. Keine Verwandten im Osten, keinen Grund, sich die "Zonengrenze" mal genauer anzuschauen.
Das respektiere ich, weil Sie daraus die richtigen Schlüsse ziehen: möge sich der freuen, der was zum Freuen hat.
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.10.11 18:26
@Daniel am 4.10.11 18:10
Vielleicht kann ich Ihnen allerdings kurz helfen mit dem Hinweis, dass dieser Blog ein wenig Wert auf "alte Werte" legt. Das beginnt bereits mit einer ordentlichen Ansprache und die ist nicht "Euch"!
Im Übrigen ist Demokratie Konsens der Mehrheit nach Austausch aller Meinungen - (reine) Provokation ist der erste Schritt zur Anarchie. Lernt Ihr sowas heute nicht mehr in der Schule?
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.10.11 18:17
Da ich Jahrgang 65 bin, erlebte und erlebe ich die Wiedervereinigung völlig emotionslos. Sie war und ist mir immer noch ziemlich egal. Ich bin mit der Teilung aufgewachsen und es war für mich immer selbstverständlich und völlig normal, dass es zwei deutsche Staaten gab. Für mich unterschied sich die DDR von den anderen deutschsprachigen Staaten wie Österreich oder der Schweiz lediglich darin, dass sie einem anderen Pakt angehörte. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte nichts dafür und nichts dagegen. Sie war mir schlichtweg egal. Ich war lediglich froh darüber in der Bundesrepublik leben zu dürfen und nicht in der DDR aufwachsen zu müssen. Natürlich bin ich mir über die Geschichtsträchtigkeit dieses Ereignisses im Klaren. Für mich persönlich ist dieses aber nur unterschwellig präsent. Es freut mich für die ehemaligen Bürger der DDR, dass diese nun in einer relativen Freiheit leben können. Das war es dann aber auch schon. Ich bin erstaunt, wie viele Westdeutsche sich daran erinnern können, was sie gerade getan haben, als die Öffnung der Mauer über den Äther bekannt gegeben wurde. Vor allem bei denen, welche so wie ich mit der Teilung aufgewachsen sind. Ich für meinen Teil kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, was ich an diesem Tage gemacht habe. Dagegen kann ich mich noch sehr gut daran erinnern was ich gemacht habe, als die Türme des WTC in Amerika eingestürzt sind. Das liegt in meinen Augen daran, dass die Wiedervereinigung Deutschlands meines Erachtens weder die Welt noch Deutschland selber nachhaltig verändert hat. Der Anschlag auf das WTC hat jedoch in erheblichem Maße zu einer nachhaltigen Veränderung der gesamten Welt beigetragen. Aber diesbezüglich hat sicherlich jeder seine eigenen Ansichten. Lediglich dieses für mich leidige Ossi/Wessi Gequatsche geht mir so ziemlich auf den Nerv. Deutsch ist Deutsch. Egal ob ich nun im Westen, Osten, Norden oder Süden unserer Republik lebe. Deutschland ist flächenmäßig und von der Einwohnerzahl her größer geworden. Das war es aber auch schon für mich. Wollte ich nur mal so gesagt haben. Einen schönen Abend noch allerseits.
Easy am 4.10.11 18:16
Kritikus
Für mich sind Spanier, sowie auch die anderen genannten Länder sowieso keine Ausländer.
Da ich viele spanische Bekannte habe habe spreche
ich recht gut spanisch kann aber in dieser Sprache
nicht lesen und schreiben. Spanien ist für mich schon
zur zweiten Heimat geworden. Die Mentalität dieser
Menschen gefällt mir wessentlich besser.
unbekannt 60 am 4.10.11 18:10
Provokationen kann es in Deutschland nicht genug geben. Davon lebt eine Demokratie, darin zeigt sich ihre Stärke. Wenn Ihr das nicht kapiert, dann ist Euch nicht mehr zu helfen.
Daniel am 4.10.11 18:10
@anita 67 am 4.10.11 17:40
Zwei Dumme, ein Gedanke.... ;-)
@whisper am 4.10.11 17:53
Im letzten Fall plädiere ich für mich für "letzteres"...
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.10.11 17:59
Nein, ich möchte aber noch was nachtragen:
Deutschland könnte noch ziemlich groß sein, wenn es nicht immer in der Vergangenheit bis heute von Volldeppen regiert worden wäre. Und auch das Volk mal das macht, was ihm nachgesagt wird: Dichten und Denken.
Mein letzter Satz dazu.
Und nun ist Ruh`.
Daniel am 4.10.11 17:56
Ich frage mich langsam wirklich. meinen einige Blogger hier ihre Konmmentare ernst oder wollen sie nur provozieren?
Ich hoffe doch wohl, letzteres.
whisper am 4.10.11 17:53
Ps. Und so mittendrin ist auch immer sehr kuschelig.
;-) ;-) ;-)
Daniel am 4.10.11 17:47
@Einiger
Wenn ich mit meinem Kumpel zum Italiener gehe und der Wirt fängt an zu rechnen, also nicht in Euro, sondern in der Zeit, dann kann ich nicht unbedingt mit einem Datum argumentieren.
Beim Preis ist immer was drin, aber damit.....nö.
Wobei ich die Grenzen von 1914 ebenfalls ziemlich gut fand. Gut für uns. Aber lange ist es her.....wir schreiben mittlerweile eine 2 davor. Daran sollten wir uns gewöhnen. Für einen Großstaat Europa bin ich allerdings. Denn wir sind ALLE durch UNS entstanden. Die Germanen mittendrin. :-)
Daniel am 4.10.11 17:45
@Einiger am 4.10.11 17:33
Wenn schon, dann zurück zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen.
Nicht kleckern, klotzen!!!
anita 67 am 4.10.11 17:40
@Einiger am 4.10.11 17:33
Warum nur halbe Sachen? Neapel bleibt unser - denke ich, oder? Die verbrennen ihren Müll ja eh bei uns....
Also wenn dann bitte in den Grenzen von 1287 AD
Picard42 am 4.10.11 17:39
Deutschland ist nicht wiedervereinigt worden.
Deutschland ist dann wiedervereinigt, wenn die Grenzen von 1914 entstehen. Alles andere war und ist Landraub gewesen. Auch die Polen bekommen von der Ex-Sowietunion noch ein drittel ihres Landes zurück. Ebenso haben Ostländer den Anspruch auf Rückgabe ihrer geraubten Landesteile.
Vorher gibt es keine Einheit. 1914 ist der Maßstab.
Einiger am 4.10.11 17:33
alles dumme köppfe hier.
ahmed abdullalalala am 4.10.11 16:57
Der Name ist schon Programm, seit wann habt ihr denn den aufrechten Gang bei euch? Esst ihr immer noch mit den Fingern und habt eine schmutzige und ein saubere Hand.
alladulla am 4.10.11 17:27
OT
@Ruhrpottler am 4.10.11 17:12
Ich halte die von Ihnen gewählte Bezeichnung vermeintlichen Unterschicht-TVs weder für glücklich noch für sonderlich gelungen - und insbesondere für NICHT akzeptabel.
Im Übrigen gehört ein Quasi-Liveticker doch eher nach Fratzenbuch, oder?
Danke!
Picard
Picard42 am 4.10.11 17:18
Picard42 am 4.10.11 17:13
Man beachte den Konjunktiv. ;-))))
Anke am 4.10.11 17:15
@Anke am 4.10.11 17:01
"Aber ist das so wichtig?"
Klar ist das wichtig! Wollen Sie etwa durch Unterbindung des Stuhlgangs in Korinth den weiteren Verfall Griechenlands beschleunigen? Das könnte nicht Ihr Ernst sein!
:-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.10.11 17:13
Was ist den hier in Dortmund wieder los habe grade per Webcam auf den Dortmunder Friedensplatz geguckt und habe gesehen das da irgend etwas auf gebaut wurde.sieht fast nach dieser Schnulzensänger Sendung vom Hartz 4 Fernsehen aus.Ist auch eine sehr lange Schlange vor.
Ruhrpottler am 4.10.11 17:12
*heikos am 4.10.11 15:04
nich diiiieee, die annern Pappenheimer weisse gez
bescheid? :-)))))))
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 17:12
...irgendwelche "Projekte" ...
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 17:00 ... Welche wären das denn ? Zudem verschwindet hier im Westen auch genug Geld (z.B. KFZ Steuern). Und wenn es verschwindet dann wenigstens in Gesamt- BRD, Und nicht in Taschen irgend welcher verblendeten, selbsternannten Staatsdienern.
Nobby am 4.10.11 17:07
>>Aber jetzt bitte nicht platzen.... :-)>>
Picard42 am 4.10.11 16:58
Ich doch nicht.
Da wurde mein Zwinkern wohl nicht zur Kenntnis genommen.:-(
heikos am 4.10.11 17:02
"Friede, Freude, Einheit" (Zitat Th. Heyer) hat sich hier in den letzten Stunden auch nicht gerade ausgebreitet. Irgendwie scheint es außer persönlichen Angriffen kaum noch etwas zum Thema zu sagen zu geben.
Anonym am 4.10.11 16:36
"Plazieren" war die alte Rechtschreibung, "platzieren" die neue. Aber ist das so wichtig?
Anke am 4.10.11 17:01
Nobby am 4.10.11 16:55
Fragwürdiger Vorteil, wenn man an die danach gezahlten Milliarden denkt, die dort in irgendwelche "Projekte" versickert sind.
So, muss leider los, allen! noch nen schönen Abend
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 17:00
@heikos am 4.10.11 16:51
Aber jetzt bitte nicht platzen.... :-)
Picard42 am 4.10.11 16:58
alles dumme köppfe hier.
ahmed abdullalalala am 4.10.11 16:57
Nennen Sie mir mal einen Vorteil, den ein Westdeutscher "Normalbürger" durch die Grenzöffnung hatte und hat?!
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 21:59 ... Wir müssen nicht mehr zig Millionen in einen Staat stecken (wie früher geschehen), der nie ein richtiger eigenständiger Staat war. Steuergelder die sich einige DDR Bonzen in die Taschen gesteckt haben. Verstanden?
Nobby am 4.10.11 16:55
@Kritikus am 4.10.11 16:32
"Sie werden feststellen, das ist ein weites Feld."
Ganz allgemein ohne Bezug zu den zitierten Beiträgen: großartig!
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.10.11 16:54
Plazieren hat nichts mit Platz zu tun.
Anonym am 4.10.11 16:36
Selbstverständlich hat es das!
heikos am 4.10.11 16:51
Gertrud am 4.10.11 7:11
Toller Kommentar.....ehrlich!
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 16:49
Entschuldigen Sie bitte, aber Ihre Argumente sind schlicht und ergreifend dumm! Sie haben an der Mauer gedient? Sie haben so viel Ahnung von der Mauer wie eine Kuh vom Eierlegen, sonst würden sie so nicht argumentieren.
Emma am 4.10.11 7:23
Nur Beleidigungen und keine Argumente. Emma, Sie sollten sich mal mehr Mühe beim posten geben
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 16:45
werner 15:59
selbstverständlich muß ein Fremdsprachendozent beide
bzw. mehrere Sprachen können um Ausländern die deutsche Sprache beizubringen ist doch wohl logisch.
Sonst verstehen die Ausländer ja nicht was man ihnen deutsch sagt.
Somit trifft ihre Äußerung auf Sie und nicht auf mich zu.
Ich habe Verstand und beherrsche sogar die deutsche Rechtschreibung vorallem eine gewähltere Ausdrucksweise als Sie.
unbekannt 60 am 4.10.11 16:37
Heikos, wenn Sie hier schon kritisieren, dann schreiben sie doch wenigstens richtig.
Plazieren hat nichts mit Platz zu tun.
Anonym am 4.10.11 16:36
"Schade daß ich nicht genug spanisch kann,
sonst würde ich jetzt für Spanier Deutschkurse geben."
@unbekannt 60 am 4.10.11 15:44
Das ist nicht schade sondern gut so.
Ich kenne Spanier als liebenswerte Menschen und Mit-Europäer. Und von daher bin ich froh, daß "die" Ihre "Deutschkurse" nicht aushalten müssen.
Wenn Sie aber in dieser Richtung einen Betätigungsdrang verspüren, beginnen Sie doch an Ihren eigenen Deutschkenntnissen zu arbeiten.
Sie werden feststellen, das ist ein weites Feld.
Kritikus am 4.10.11 16:32
Anonym am 4.10.11 16:09
Muss ich etwa meine Urheberrechte anmelden?
Lederstrumpf am 4.10.11 16:15
Werner beinhart,
so früh schon Bölkstoff intus.
Anonym am 4.10.11 16:09
unbekannt 60 am 4.10.11 15:44
du tünnes musst kein spanisch können, um "die" in deutsch zu unterrichten.
hilfreich wäre allerdings ein klarer verstand und eine ebensolche auffassungsgabe.
beides ist bei dir allerdings nicht vorhanden, also hartze weiter.
werner am 4.10.11 15:59
Mauerfall und einig Deutschland ist schon lange vergessen, es gibt nur noch Deutschland keine Ossis
und Wessis.
Ich freue mich viel mehr darüber da aus allen Ländern
die Merckel und Sarkozi für Pleite erklärt haben lt.
Aks Spanien, Italien, Portugal und Griechenland jeder
zweite studierte Jugendliche nach BRD kommt und hier
arbeiten will. Richtig so wenn denen ihre Länder Pleite
sein sollen müssen sie ins reiche BRD kommen.
Mal sehen wie schnell jetzt die Arbeitslosenstatistik
wieder auf 4 Millionen hochgeht. Da es EU Länder sind
können die Studierten ja wohl nicht ausgewiesen
werden. Schade daß ich nicht genug spanisch kann,
sonst würde ich jetzt für Spanier Deutschkurse geben.
unbekannt 60 am 4.10.11 15:44
Guten Tag.Warum ich mich so spät melde liegt daran das wir noch einiges holen mussten.Sonst hätte ich mich schon ab halb zwölf gemeldet.
Ruhrpottler am 4.10.11 15:07
>>Ich hab keine Vorurteile, gegen keinen, nicht, niemandes,
und von übelster Sorte gibt es überall Pappenheimer.>>
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 13:48
Tut mir leid, aber die Pappenheimer sind hier falsch platziert.
Dat ham se nich vadient.;-)
heikos am 4.10.11 15:04
*frauhatsevorn am 4.10.11 13:56
meine Meinung mach ich mir ganz persönlich selbst.:-ĵ
über Ossis und Wessis!
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 14:08
*frauhatsevorn am 4.10.11 13:20
Ich hab keine Vorurteile, gegen keinen, nicht, niemandes,
und von übelster Sorte gibt es überall Pappenheimer.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 13:48
Gerüchte und Meinungen kommen nie von Himmel gefallen, es ist immer ein bisschen Wahrheit dabei. Wie ich schon schrieb, sind auch nur Menschen.;-)
frauhatsevorn am 4.10.11 13:56
*frauhatsevorn am 4.10.11 13:20
Ich hab keine Vorurteile, gegen keinen, nicht, niemandes,
und von übelster Sorte gibt es überall Pappenheimer.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 13:48
Aber ihre Beiträge waren ja schon immer fragwürdig.
Emma am 4.10.11 13:31
Das kann man bei Ihren Beiträgen auch sagen und eine engstirnige Einstellung die Sie verteidigen. Wenn Sie kein Recht bekommen provozieren Sie und werden frech so wie ich;-)
frauhatsevorn am 4.10.11 13:35
Man das ja ne feststellung...ansonsten sind es auch Menschen..........was sollten es denn sonst sein? *tz*
daywalker am 4.10.11 13:21
Ossis...;-)
frauhatsevorn am 4.10.11 13:24
Die Ossis können besser organisieren und wissen immer wo es was billiger gibt, dass ist der Unterschied, ansonsten sind es auch Menschen.
frauhatsevorn am 4.10.11 12:40
Man das ja ne feststellung...ansonsten sind es auch Menschen..........was sollten es denn sonst sein? *tz*
daywalker am 4.10.11 13:21
*frauhatsevorn am 4.10.11 12:40
Kennen Sie eventuell einen "Ossi" persönlich ?
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:47
Ja, einen von der übelsten Sorte aus Dresden, war mal ein Arbeitskollege. Da passen die Vorurteile 100%. Überall wo es was zu holen gab waren die am Ball. Das war denen wohl so in Fleisch und Blut übergegangen.
frauhatsevorn am 4.10.11 13:20
@ anita 67 am 4.10.11 12:46
Dass ich temperamentvoller reagiere liegt vielleicht daran, weil ich persönlich betroffen war. Die Mauer ging nun einmal mitten durch unsere Familie, da sieht man einiges anders bzw realistischer, als wenn man alles nur aus Büchern kennt.
Emma am 4.10.11 12:51
@ petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:44
Rügen finde ich landschaftlich auch sehr schön.
Gefällt mir auch erheblich besser als zB Fehmarn.
Emma am 4.10.11 12:48
*frauhatsevorn am 4.10.11 12:40
Kennen Sie eventuell einen "Ossi" persönlich ?
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:47
@Emma am 4.10.11 12:40
Junge, Junge, bei dem Thema sind Sie aber wirklich auf Krawall gebürstet.
Ruhig hinsetzen, ein Tässchen Handgebrühten genießen und abregen. ;-)))
anita 67 am 4.10.11 12:46
*Emma am 4.10.11 12:34
Sohn und Enkelkind haben die Sommerferien dort verbracht,sie
sind ganz begeistert von dieser Insel wo soviel deutsche Geschichte aufeinandertrifft.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:44
@ frauhatsevorn am 4.10.11 12:36
Sie vergleichen ständige Äpfel mit Birnen...Beschäftigen Sie sich doch einfach mal mit der dt Geschichte und dann reden wir weiter.
Emma am 4.10.11 12:40
Im Urlaub haben wir schon einige Ossis kennengelernt,
ich fand keinen Unterschied zu uns außer dass "Ruhrideutsch" sich besser anhört als "Sachsendeutsch".
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:37
Die Ossis können besser organisieren und wissen immer wo es was billiger gibt, dass ist der Unterschied, ansonsten sind es auch Menschen.
frauhatsevorn am 4.10.11 12:40
*frauhatsevorn am 4.10.11 12:21
Besser fände ich,
wenn die Mauern in allen Köpfen auf beiden Seiten fallen würden.
Im Urlaub haben wir schon einige Ossis kennengelernt,
ich fand keinen Unterschied zu uns außer dass "Ruhrideutsch" sich besser anhört als "Sachsendeutsch".
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:37
Nein, die wollten einfach nur frei sein und reisen können, wohin sie wollten und nicht nur dorthin, wohin der Staat es ihnen vorschrieb.
Emma am 4.10.11 12:31
Sie durften früher auch nicht überall hin wo Sie wollten, was war mit China, Albanien, Nordkorea und noch viele Staaten die man nicht besuchen darf auch wenn man es will.
frauhatsevorn am 4.10.11 12:36
@ petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:27
>>>Prora, Block V ist eine supertolle
Jugendherberge geworden.>>>
Da hab ich irgendwo einen Bericht drüber gelesen und es hat mich gefreut, dass wenigstens zum Teil jetzt mal was Positives raus geworden ist. Prora ist ja unkaputtbar. Sprengen klappte nicht, was Gescheites raus machen klappte irgendwie auch nicht.
Emma am 4.10.11 12:34
Nein, die wollten einfach nur frei sein und reisen können, wohin sie wollten und nicht nur dorthin, wohin der Staat es ihnen vorschrieb.
Emma am 4.10.11 12:31
Ja, mit Marlboro, Videorecorder und VW Golf.
frauhatsevorn am 4.10.11 12:34
Prora, Block V ist eine supertolle
Jugendherberge geworden.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:27
So etwas wie Prora gibt es entlang der Belgischen Nordseeküste, vielleicht sogar noch schlimmer. Es gibt tatsächlich Leute die da Urlaub machen und geben dafür noch Geld aus. Wie Panne muss man da eigentlich sein.
frauhatsevorn am 4.10.11 12:31
@ frauhatsevorn am 4.10.11 12:19
>>>Die hatten in der Mehrzahl nur materielle Gründe in den Westen zu gehen....>>>
Nein, die wollten einfach nur frei sein und reisen können, wohin sie wollten und nicht nur dorthin, wohin der Staat es ihnen vorschrieb.
Emma am 4.10.11 12:31
*Emma am 4.10.11 11:44
Prora, Block V ist eine supertolle
Jugendherberge geworden.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:27
Die Rentenkassen sind leer aber die Mauer möchte ich auch nicht wiederhaben.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:19
Mauer muss nicht sein, aber eine Grenze mit Reisefreiheit wie Holland oder Dänemark wäre zu wünschen;-)
frauhatsevorn am 4.10.11 12:21
Als die Mauer fiel, war Gänsehautfeeling angesagt,
weil sich Menschen mit einer friedlichen Revolution von einem totalitären System befreit haben.
Dass diesen Menschen dann blühende Landschaften versprochen wurden finde ich bis heute unterirdisch von Kohl und anderen Lügnern.
Die Wahrheit, dass die Menschen der BRD auch Jahrzehnte schwer für den Wohlstand gearbeitet haben und ihnen nicht die gebratenen Hähnchen in den Mund geflogen sind hat ja kein Politiker den Ossis erzählt.
Viele hatten nur „DM“ im Auge, die Realität war dann ernüchternd.
Sicher haben die auch gearbeitet, aber was daraus wurde hat man ja gesehen.
Wir müssen bis heute den Aufbau Ost verkraften. Im Ruhrgebiet sind doch jede Menge Städte und Gemeinden durch den Solibeitrag pleite. Die Rentenkassen sind leer aber die Mauer möchte ich auch nicht wiederhaben.
petrosilia zwackelfrau am 4.10.11 12:19
'Er' wollte schon damals 'rüber machen', wenn es möglich gewesen wäre, 'Sie' wollte nur einmal in West-Berlin shoppen gehen. Hätten die Bürger ausreisen (und wieder einreisen) können, hätte vieles anders ausgesehen.
Emma am 4.10.11 10:29
Die hatten in der Mehrzahl nur materielle Gründe in den Westen zu gehen. Das hier jeder für sein Glück kämpfen muss, wussten die auch nicht, die negativen Erscheinungen kamen denn ja auch. Wurden von den Wessis über den Tisch gezogen, Arbeitslosigkeit, keine Perspektive da alle Firmen abgewickelt wurden u.s.w..
frauhatsevorn am 4.10.11 12:19
Ja klar, wer kuschte und schwieg und nichts gegen die Politik sagte, kam nicht nach Bautzen. Genau wie hier eben ;-) Sie vergleichen da leider Äpfel mit Birnen.
Emma am 4.10.11 10:21
Sagen Sie hier doch mal was gegen die Juden oder verherrlichen die Nazis, was glauben Sie wie schnell Sie den Verfassungsschutz am Hals haben. Frei sind wir hier auch nicht. Meinungsfreiheit besteht darin, dass man alles sagen darf was den Regierenden genehm ist.
frauhatsevorn am 4.10.11 12:14
Jau bis später @ Anke, ich muss mich auch mal kümmern, meine Perle hat Ausgang ;-)
Emma am 4.10.11 11:46
@ Anke am 4.10.11 11:31
Genau diese Eindrücke habe ich auch gehabt. Die Menschen wirkten irgendwie abgestumpft, als hätten sich mit ihrem Schicksal abgefunden.
Dann der krasse Unterschied in Berlin, West-Berlin eine Stadt voller Leben, Freude, Fröhlichkeit, die Mauer auf west-dt Seite bunt und fröhlich und dann der krasse Unterschied im Osten.
Nach dem Fall der Mauer war ich zweimal auf Rügen, eine wunderschöne Insel mit zwei Seiten. Auf der einen Seite die wunderschöne Natur, auf der anderen Seite Prora, ein riesiges KdF-Bad mit mittlerweile einem NVA-Museum und der Hafen von Sassnitz als Hafen der ehemaligen russischen Armee zeigen die unschöne Seite von Rügen, die es einmal gegeben hat. Und auch dort ist die rechte Szene im Kommen.
Emma am 4.10.11 11:44
Nachtrag: Ich muss mich jetzt ins echte Leben stürzen, bis später. :-)
Anke am 4.10.11 11:34
Emma am 4.10.11 11:15
Wir haben nur einmal in den 70ern nach langem Hin und Her einen Besuch bei der Familie im heutigen Sachsen machen können, da es für die ehemaligen Flüchtlinge keine Einreisegenehmigungen gab.
Das hat mich total schockiert, nicht nur die Einreiseprozedur. Ich fand alles irgendwie trostlos, grau und abweisend, auch die Menschen in dem kleinen Dorf. Die waren auch irgendwie so geduckt.
Diese Bilder haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt, auch wenn ich später schöne Ecken und freundliche, ausgeglichene Menschen im Osten kennengelernt habe.
Anke am 4.10.11 11:31
gert 10.47
blühende Landschaften haben wir ja ,ich weiss schon
worauf sie abziehlen,sprich arbeitsplätze.
Hab ich recht?
Aber vieleicht meine birne ja die Suppenküchen im
Osten die in jeder auch noch so kleinen Stadt wie
Pilze aus dem Boden schiessen.
Das sind doch auch blühende Landschaften???
komiker am 4.10.11 11:27
@ Emma am 4.10.11 11:15
>>>Und damit meine ich nur die Mauer.>>>
Da fehlte ein "nicht"...
Und damit meine ich nicht nur die Mauer.
Emma am 4.10.11 11:17
@ Anke am 4.10.11 11:07
>>>Bilder im Kopf sind manchmal trotz gegenteiliger Erfahrungen hartnäckige Biester.>>>
Als NRW'ler kannte ich die Verhältnisse in der ehemaligen DDR gar nicht, höchstens aus Schulbüchern. Durch die Familie meines ExGöGa wurde ich dann mit den Tatsachen konfrontriert und war geschockt, als ich die Realität kennengelernt habe.
Und diese Bilder vergisst man nicht. Sollte man aber auch nicht, genauso, wie man durchaus von der Mauer noch mehr Reste hätte stehen lassen sollen als Mahnmal. Nur wer davor steht, kann sich ein minimales Bild davon machen, was sie für Millionen Familien bedeutet hat. Die heutige Generation kann nur verstehen und begreifen, wenn sie die Mahnmale unserer Vergangenheit vor Ort besichtigen kann. Und damit meine ich nur die Mauer.
Emma am 4.10.11 11:15
anita 67 am 4.10.11 10:33
>>Es wäre schön, wenn wir endlich dazu übergehen könnten, von West-, Nord-, Ost- und Süddeutschland zu reden (..).>>
Bilder im Kopf sind manchmal trotz gegenteiliger Erfahrungen hartnäckige Biester.
Anke am 4.10.11 11:07
Mit den Feiern habe ich so meine Probleme. Wir haben früher im Westen den 17. Juni gefeiert, an dem die Bürger der DDR aufgestanden sind, jetzt feiern wir den Tag der deutschen Einheit, an dem die Bürger der DDR aufgestanden sind. Ist mir unverständlich.
anita 67 am 4.10.11 10:33
---------------
Genau so sehe ich das auch! Für mich ist der 3. Oktober kein gesamtdeutscher Feiertag, man hätte es ruhig bei dem alten belassen können.
Und diese Rumhackerei aufgrund persönlicher Animositäten geht mir hier im Blog auch gewaltig auf den Keks!
MarieB am 4.10.11 11:06
Emma 10.17 Uhr
Geschenkt.
Doris65 am 4.10.11 11:00
Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Freude, was sonst?...
Natürlich ist die Wiedervereinigung ein Grund zur Freude.
Aber wo sind die blühenden Landschaften in der gesamten ehemaligen DDR, die ein Kanzler namens Kohl vor ca. 20 Jahren versprochen hat?
Gerd am 4.10.11 10:47
@ Gertrud am 4.10.11 10:38
>>>Lieber noch eine Rosarote Brille als unreflektiert
Gift und Galle sprühen.
Ich schrieb davon, dass in Ostdeutschland die rechte Szene immer größer wird und wer das nicht erkennen will, sieht Óstdeutschland durchaus durch eine rosarote Brille. Das sind Tatsachen und haben mit Gift und Galle sprühen nichts zu tun!
>>>Sie machen Ihre Art der Erfahrung...>>>
Das ist nicht nur meine persönliche Erfahrung; dass kann jeder sehen, wer lesen kann - zB eine Tageszeitung!
Emma am 4.10.11 10:45
Emma am 4.10.11 10:29
Wenn ich ehrlich bin, höchstwahrscheinlich hätte ich mich auch versucht mich irgendwie durchzulavieren. Das war auch nicht als Vorwurf gemeint.
Damit wollte ich sagen: Wenn das "System Ostblock" nicht schon so marode und aufgeweicht gewesen wäre, hätte es wohl auch nicht den breiten Widerstand gegeben.
Anke am 4.10.11 10:40
Emma am 4.10.11 9:51
Lieber noch eine Rosarote Brille als unreflektiert
Gift und Galle sprühen.
Hilft auch nicht weiter.
Sie machen Ihre Art der Erfahrung, ich meine,
und ich kann mich über die Guten letztlich nicht beklagen. Warum wohl?
Gertrud am 4.10.11 10:38
Doris,
lieben Dank, ich glaube das ist verlorene Liebesmüh.
Schade, daß Emma sich so Ihnen gegenüber verhält.
Es tut mir leid.
Sie haben dies absolut nicht verdient.
Gertrud am 4.10.11 10:34
@Emma am 4.10.11 10:21
Nun kommen Sie mal langsam wieder runter ! ;-(
Es ist doch sinnlos, sich über Vergangenes heute noch so aufzuregen. Jeder sieht die Dinge aus seinem Blickwinkel.
Ich kenne und kannte die DDR nicht persönlich, erlaube mir also kein Urteil. Mir ist aber durchaus klar, dass das Leben dort nicht unbedingt ein Zuckerschlecken war.
Es wäre schön, wenn wir endlich dazu übergehen könnten, von West-, Nord-, Ost- und Süddeutschland zu reden (hatte ich vorher schon einmal angeregt). Mit den Feiern habe ich so meine Probleme. Wir haben früher im Westen den 17. Juni gefeiert, an dem die Bürger der DDR aufgestanden sind, jetzt feiern wir den Tag der deutschen Einheit, an dem die Bürger der DDR aufgestanden sind. Ist mir unverständlich.
anita 67 am 4.10.11 10:33
@ Anke am 4.10.11 10:11
>>>Meine Generation der Familie im Osten hatte sich (soweit ich das beurteilen kann) insofern mit dem Regime arrangiert, dass sie versuchten irgendwie mitzuschwimmen ohne groß aufzufallen.>>>
Das war bei meiner Familie nicht anders und wohl auch die Regel, wollte man nicht im Gefängnis landen. Der Druck durch den Staat war enorm.
Die 'Alten' in meiner Familie haben sich auch damit arrangiert bzw abgefunden.
Zu meinen Verwandten gehörte aber auch eine junge Familie. 'Er' wollte schon damals 'rüber machen', wenn es möglich gewesen wäre, 'Sie' wollte nur einmal in West-Berlin shoppen gehen. Hätten die Bürger ausreisen (und wieder einreisen) können, hätte vieles anders ausgesehen.
Emma am 4.10.11 10:29
@ frauhatsevorn am 4.10.11 10:13
>>>Drüben hatten die eben nur andere Gesetze, wer sich daran hielt hatte auch keine Nachteile.>>>
Ja klar, wer kuschte und schwieg und nichts gegen die Politik sagte, kam nicht nach Bautzen. Genau wie hier eben ;-) Sie vergleichen da leider Äpfel mit Birnen.
Emma am 4.10.11 10:21
@ Doris65 am 4.10.11 10:11
Jane war klar, Doris musste wieder Gertrud verteidigen, langsam wirds albern.
Werte Doris, Gertrud sieht Ostdeutschland in der Tat durch eine rosarote Brille. Und ich habe mich lang genug zurückgehalten mit Kommentaren, aber irgendwann läuft halt das Fass über. Damit stehe ich nicht alleine da.
Emma am 4.10.11 10:17
Ein "tolles" Leben, ständig unter Strom zu stehen und den engsten Familienmitgliedern nicht trauen zu können. Ein Staat, der so mit seinen Mitmenschen um geht, kann nur selber untergehen. Niemand lässt sich auf Dauer unterdrücken. Irgendwann wird auch der Dümmste oder Toleranteste aufmüpfig.
Emma am 4.10.11 9:45
Das ist doch bei uns nicht anders, jeder muss sich an die Regeln halten, auch hier gibt es einen auf die Mütze wenn Sie nicht das machen was im Gesetz steht, sie brauchen doch nur etwas zu schnell mit dem Auto fahren sind sie doch schon kriminell. Drüben hatten die eben nur andere Gesetze, wer sich daran hielt hatte auch keine Nachteile.
frauhatsevorn am 4.10.11 10:13
Emma am 4.10.11 9:45
>> Niemand lässt sich auf Dauer unterdrücken. Irgendwann wird auch der Dümmste oder Toleranteste aufmüpfig.>>
Ich habe in unserer Familie eher erlebt, dass sie im Alter entweder körperlich krank oder bitter wurden (oder beides). Das mag aber daran liegen, dass diese Generation schon durch Nazizeit, Krieg und Flucht in den Westen traumatisiert war.
Meine Generation der Familie im Osten hatte sich (soweit ich das beurteilen kann) insofern mit dem Regime arrangiert, dass sie versuchten irgendwie mitzuschwimmen ohne groß aufzufallen.
Anke am 4.10.11 10:11
Emma Silberlocke,
Was ist los, ist ihnen der Tetrapack nicht bekommen.
Sie sollten ihre verbalen Auswürfe an Gertrud unterlassen.
Es ist schon sehr auffallend diese ständige runterputzerei, entweder Riechfläschen oder rosarote Brille.
Und mit rosarot hatte Getruds Beitrag überhaupt nichts zu tun.
Langsam wirds albern.
trotzdem noch einen schönen Tag.
Doris65 am 4.10.11 10:11
Und dem denken, das Sie so gut ausdrücken. Hauptsache alles mir und der Rest kann mir gestohlen bleiben.
Heidi G. am 3.10.11 22:31
Typische Einstellung vieler Politiker, wen wundert`s da wenn viele Leute so denken.
frauhatsevorn am 4.10.11 9:52
@ Gertrud am 4.10.11 9:29
Sie sehen den Osten durch Ihre rosarote Brille. Dort ist ganz massiv die rechte Szene am größer werden und man steht machtlos daneben. Und genug Ewiggestrige gibt es in Ostdeutschland auch reichlich. Wie hier auch.
Also einfach mal über die Kreideküste von Rügen hinausschauen.
Emma am 4.10.11 9:51
@ Anke am 4.10.11 9:19
>>>Für mich ist "So schlimm war es doch nicht, wir haben wenigstens zusammen gehalten" ein Mythos, der (verständlicherweise??) durch die Verunsicherung nach dem Umbruch entstanden ist>>>
In der ehemaligen DDR wurde mehr zusammengehalten, gezwungenermaßen. Der hatte einen, der einen kennt, der einen kennt... der zB Ostmark in Westmark umgetauscht hat unter der Hand, was den Zugang zu den Intershopläden eröffnet hat. Beziehungen halfen auch dort manchmal weiter. Aber es wurde auch sehr viel improvisiert. Man musste nehmen, was man bekam.
Aber andererseits konnte man kaum einem trauen. Derjenige, der sich heute als Freund ausgab, ist am nächsten Tag zur Stasi geeilt. Schließlich bekam man als Mitarbeiter der Stasi ebenfalls Vergünstigungen.
Ein "tolles" Leben, ständig unter Strom zu stehen und den engsten Familienmitgliedern nicht trauen zu können. Ein Staat, der so mit seinen Mitmenschen um geht, kann nur selber untergehen. Niemand lässt sich auf Dauer unterdrücken. Irgendwann wird auch der Dümmste oder Toleranteste aufmüpfig.
Emma am 4.10.11 9:45
Wenn ich Berichte über die Geschichte sehe,
wird mir immer anders.
Es sind Zeiten die man niemandem mehr wünscht.
Keinem Menschen, auch die heutigen teils, die in anderen Ländern herrschen nicht.
Ich habe vielen nette Menschen aus dem Osten kennengelernt und hatte viele nette Kollegen.
Und mir hat ihr Mut imponiert, den sie hatten und haben.
Es wäre alles viel leichter, wenn man sich endlich einmal wirklich von Mensch zu Mensch sehen und begreifen würde.
Ich für mein Teil bin froh, daß ich nicht im Osten groß wurde. Dennoch die Mitmenschlichkeit dieser Menschen hat mich tief beeindruckt.
Und wir lieben den Osten. Sind gerne dort.
Weil es dort wie hier wunderbare Landschaft gibt und es einfach schön ist.
Was politisch und wirtschaftlich Verantwortliche teils mit Menschen aus beiden Teilen treiben, ist das unschöne, daß es Menschen gibt, die sich dem unreflektiert anschließen macht es nicht besser.
Im übrigen, es kann niemand dafür wo er geboren wurde, aber wohl jeder ob allem irgendwie was er aus seinem Leben macht. Wenn man ihn denn läßt.
Und die Chance die man für sich selbst möchte,
darf man auch bitte anderen einräumen.
Es ist genug für alle da. Und unsere Freiheit ist unedlich viel wert, so weit wir sie noch haben.
Gertrud am 4.10.11 9:29
Moin zusammen,
Ich habe gestern abend in der ARD "Das weiße Band" gesehen, was auf den ersten Blick nicht zum Thema gehört. Aber hier wurde erschreckend genau gezeigt, wie ein totalitärer Mikrokosmos funktioniert und welche Auswirkungen dies auf Menschen und ihr Mitgefühl füreinander haben kann.
Die DDR war ein totalitäres System, daran gibt es aus meiner Sicht nichts schön zu reden. Für mich ist "So schlimm war es doch nicht, wir haben wenigstens zusammen gehalten" ein Mythos, der (verständlicherweise??) durch die Verunsicherung nach dem Umbruch entstanden ist.
Für mich ist der 3.10. ein Tag zur Freude. Aber reine Freude kommt bei mir nicht auf. Eine Teilung, die mehr als eine Generation voneinander entfremdet hat, lässt sich nicht so einfach überwinden.
Anke am 4.10.11 9:19
Für mich und meine Familie war der Tag des Mauerfalls ein Freudentag. Meine Mutter war Kriegsflüchtling und sämtliche Verwandte lebten in der ehemaligen DDR.
Die meisten Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins habe ich erst nach der Wiedervereinigung richtig kennengelernt. Auch meine Oma konnte nur hin und wieder mal für ein paar Tage in den Westen kommen.
Mein Mann und ich sind in den späten 70igern einmal im Osten gewesen. Für mich unvergesslich werden die strengen Kontrollen an der Grenze - die Autos wurden fast auseinandergenommen -, die schlechten Straßen - wir haben uns dort die Ölwanne kaputtgemacht - und die leeren Regale in den Geschäften bleiben.
Seit der Maueröffnung fahren wir fast jedes Jahr für ein paar Tage in die neuen Bundesländer.
Wir haben dabei wunderschöne Landschaften und unglaublich nette Menschen kennengelernt.
Es stimmt, dass in vielen Städten und Stadtteilen viel renoviert und instandgesetzt wurde. Aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass das hauptsächlich für die Regionen gilt, die für den Tourismus interessant sind. In eingen anderen Vierteln sieht es noch aus wie vor der Wende.
Und ich finde es einfach nur idiotisch, wie auch heute 20 Jahre später immer noch nach Ossis und Wessis unterschieden wird. Und diese Trennung auch noch von vielen Medien und Printmedien unterstützt wird. Für mich sind wir alle Deutsche.
Keiner ist besser oder schlechter als der andere.
Und viele, die in ihren Köpfen immer noch die Mauer haben, sollten vielleicht einfach mal ein paar Tage in die neuen Länder fahren und dort mit den Menschen Kontakt aufnehmen und reden. Sie würden dann nämlich ganz schnell feststellen, dass sich deren Wünsche und Hoffnungen kaum von seinen eigenen unterscheiden.
whisper am 4.10.11 9:09
Oh oh, was ist denn hier los?
Nach Lesen der 'Nacht-Kommentare' scheint ja hier die ganze Familie Pofalla zu posten!
Hier wird ja richtig um sich gebissen, Claims mit Klauen und Zähnen verteidigt und nicht der letzte Satz von Herrn Heyer beachtet "...Heute herrscht Friede, Freude, Einheit! .."
Bitte!
Harald S. am 4.10.11 9:07
@Emma am 4.10.11 7:23:
Sind Sie Frau Pofalla?
Hier kann doch wohl jeder seine Meinung darlegen ohne Gefahr zu laufen unglaublich arrogant gerüffelt zu werden. Oder?
Harald S. am 4.10.11 8:55
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 5:32
>>>In meinem Fall und in dem von vielen Millionen weiteren Deutschen hat die Grenzöffnung halt nichts positives hervorgebracht; warum also sollte ich mir das denn nun schönreden (lassen)?>>>
Entschuldigen Sie bitte, aber Ihre Argumente sind schlicht und ergreifend dumm! Sie haben an der Mauer gedient? Sie haben so viel Ahnung von der Mauer wie eine Kuh vom Eierlegen, sonst würden sie so nicht argumentieren.
Emma am 4.10.11 7:23
Heidi G., HB, Picard,
Danke für Ihre Beiträge hier.
Sie sind gemessen an andern wohltuend zu lesen.
Nur man sollte sich lieber Picard, wenn es geht,
dem Ton anderer nicht anschließend.
Ich kann Ihre Ansicht durchaus verstehen.
Mir tut es mehr als leid, daß viele Menschen aus dem Ost hier nie erfahren haben und erfahren werden,wie es hier einmal war.
Sie hatten sich zu Recht mehr in der Freiheit versprochen.
Eine Freiheit in der der finanzielle Rahmen so ist,
daß man sie nicht mehr geniessen kann ist aus meiner Sicht keine.
Traurig ist, daß der Arbeitsmarkt die Menschen nicht zusammenbringt, zusammenhalten läßt,
sondern sie gegeneinander aufbringt, was vieles erst hier möglich macht.
So müßte es auch nicht sein.
Und so offenbart sich wohl teils der Charakter der Deutschen, wo andere zu Recht Angst vor hatten.
Wir sollten froh sein, daß wir in Frieden leben können und dürfen und für die Menschen denen es nicht gut geht eintreten, anstatt sie zu treten.
Aber vielleicht lernt man das hier ja noch mal.
Denn in der Not Ihr Lieben, scheint es schietegal
ob es ein Westdeutscher oder ein Ostdeutscher ist der zu helfen bereit sind. Dann sind Grenzen und Unterschiede Neid und anderes relativ belanglos.
Es muß nicht erst wieder so weit kommen.
Gertrud am 4.10.11 7:11
Guten Morgen,
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 22:11
"...Nö, mir gehts da nicht nur ums Geld. Das Klima in Gesamt-D wurde in den Jahren danach immer kälter, egoistischer.
Der soziale Frieden ist doch längst vorüber"
Daß es so ist liegt an den Menschen, an jedem einzelnen. Der Mensch der einzelne, der jeden Tag darüber befindet, ob er selbst seine schlechte Laune und Unzufriedenheit und seine Wut an anderen abläßt oder nicht. Ob er selbst kälter und egoistischer ist oder nicht.
Es gibt zum Glück noch keinen Zwang dazu. Auch wenn es teils mehr als bescheidene Gesetze gibt.
Ergo entscheidet jeder auch darüber ob er nett und freundlich zu seinen Mitmenschen ist oder nicht.
Und je mehr das tun, nett und freundlich sind, desto anders ist es. Und dies ist, ob allem was falsch läuft, das Entscheidende.
Man wird nicht gezwungen sich mies und schlecht
seinen Mitmenschen gegenüber zu verhalten,
aber manchen macht es scheinbar einfach Freude.
Nur wer sich so verhält sollte sich nicht wundern,
wenn er eines Tages selbst erlebt, was er andern antut.
Es lassen viel zu viele leider ihr eigenes an Menschen aus, die absolut nichts dafür können.
Nötig ist so etwas auf keinen Fall.
Gertrud am 4.10.11 7:06
batterietester am 4.10.11 0:35
Möchtergern-Papst Picard ( denn auch der hält sich für unfehlbar) versucht mit ziemlich untauglichen Mitteln, die Wiedervereinigung in einem guten Lichte darzustellen.
In meinem Fall und in dem von vielen Millionen weiteren Deutschen hat die Grenzöffnung halt nichts positives hervorgebracht; warum also sollte ich mir das denn nun schönreden (lassen)?
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 5:32
Heidi G. am 3.10.11 22:31
Haben Sie falsch verstanden. Es geht mir da gar nicht (nur) ums Geld.
Es gibt (so wie mich) halt viele Menschen, die persönlich keinen Vorteil, u.U nur Nachteile durch den Mauerfall hatten.
Dass die Wv für viele Menschen auch ein Segen war weiß ich auch und das ist ja auch sehr schön.
Deutschland ist aber kälter geworden seitdem.......(und das verdirbt mir die (Mit-)Freude an die Wv.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 4.10.11 5:27
Picard 42 0.14
Ich stelle ihnen nur noch eine letzte ernstgemeinte
frage.haben sich das video(ich schaue) auf den
angegebenen stern angeschaut?Ich schon mehrmals
und es erzeugt demut vor der grösse.Musik passt auch dazu.
Damit wollte ich verdeutlichen das Sie so über allem
stehen wollen und im vergleich zu uns unterbelicht-
teten ein ganz grosses Licht sein wollen.
Hochmut kommt vor dem fall.
mfg
batterietester am 4.10.11 0:35
@Mitblogger
Der "große Hund" geht jetzt in die Dunkelheit und wünscht allseits (auch den argumentativen Vollpflaumen) eine Gute Nacht.
Picard
Picard42 am 4.10.11 0:22
@batterietester am 4.10.11 0:03
Welchen Bezug hat Ihr Beitrag jetzt zu meinen Ausführungen? Keinen! Das nennen wir - nicht nur hier - Troll, ok?
Ihre Angriffe treffen mich wie die bekannte Deutsche Eiche - aber da sage ich Ihnen vermutlich nichts Neues.
Tragen Sie sinnvoll bei, lassen Sie sich ernstnehmen - oder gehen Sie Ihren belanglosen Weg weiter. Mir ist das völlig gleich.
Klar soweit?
Picard
P.S. Wenn Sie Angst vor Überlegenheit haben, ist das Ihr Problem, nicht meins. Immerhin können Sie rudimentär Latein (googlen) - das ist doch mal ein Anfang....
Picard42 am 4.10.11 0:14
picard 42 23.12
Alles was ihrer Meinung zuwiderläuft machen sie
nieder oder reden es schlecht,ist mir schon lange
aufgefallen.und dann werden sie auch ausfallend.
Wir hier im blog sind sagen wir mal alle die Sonne.
Und sie picard 42 sind canis majoris schauen sie mal
unter die grössten Sterne des Alls nach.
Sie werden staunen wie gross ihre inetlenz ist.
batterietester am 4.10.11 0:03
@Heidi G. am 3.10.11 23:31
Solange man sich über Lüdenscheid-Nord und Herne-West wunderbar echauffieren kann, wird das wohl ein frommer Wunsch bleiben....
Ich habe heute sowohl Madrid/Taragona, Nai-Shi (die Kollegen sehen mir nach, wenn das nicht richtig geschrieben ist), New York sowie Dessau in Telkos bedient - insofern ist "Feiertag" eh relativ... ;-)
Vielleicht wäre es ein Schritt, mal die Chancen zu sehen - statt nur die Risiken.
Aber dafür bedarf es Visionen - und bekanntermassen sind die nicht gesund.... :-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 23:42
Zunächst, ich habe den Mauerbau als Kind erlebt, wir
haben das in der Schule diskutiert, alle waren traurig
und ratlos.
Unser Lehrer war kurz vor Mauerbau aus Thüringen
über Berlin mit seiner Familie geflüchtet.
Dass ich den Mauerfall auch erleben durfte, war
einfach nur Freude, obwohl ich gerade im Begriff war mich zu trennen,
aus unserer ehelichen Wohnung auszuziehen.
Ich habe von meiner Reise nach Rügen Mitte der 90 ger Jahre in guter Erinnerung, die Leute waren
offen und freundlich , hilfsbereit.
Auf dem Rückweg haben wir in Waren / Müritz
Stop gemacht, es war eine angenehme Reise mit
guten Erinnerungen.
Dann, 2007, lernte ich ein Ehepaar aus Magdeburg
kennen, die schon einige Stationen hier im Westen
hinter sich hatten. Die waren von fast allem, was
sie hier erlebt hatten, enttäuscht.
Obwohl sie mir vieles aus ihrem DDR - Leben erzählten, was ich als äußerst bedrückend empfand, wurden ihre Erwartungen vom Westen
nicht erfüllt.
Sie sind nach 7 Jahren Westen wieder zurück gegangen, wohl auch wegen der Enkelkinder.
Mir ist in Erinnerung geblieben, dass sie sich immer
von jemand b e o b a c h t e t fühlten, sei es ein
Nachbar, der an seinem Auto herum schraubte, oder
der Hausmeister, der " immer vor ihrem Fenster hin
und her lief " usw.
Das wird die junge Generation hoffentlich so nicht
empfinden, unbelastet von tatsächlichen, bösartigen Spitzeleien.
Saline am 3.10.11 23:33
Zum Schluss doch noch mal, ich habe diese drei Tage wirklich mit viel Spass gefeiert. Es war ein friedliches, fröhliches Fest und ich wünsche uns "Ossis und Wessis", das wir in diesem Sinne weitermachen und irgendwann mal gar nicht mehr wissen, warum wir uns aufregten.
Schlaft gut.
Heidi G. am 3.10.11 23:31
@Ruhrpottler am 3.10.11 23:10
Den Deckel auf dem Fascho-Fass lassen wir aber heute auch besser drauf.
Gute Nacht!
Picard
Picard42 am 3.10.11 23:16
Picard42 am 3.10.11 23:05
Stimmt natürlich aber ich habe mir noch mal einen Bericht über eine ausstellung über die DDR angegugt und dazu hat jemand das geschrieben .So Jetzt aber wirklich Gute Nacht.
Ruhrpottler am 3.10.11 23:15
@HB am 3.10.11 23:08
Danke!
Picard42 am 3.10.11 23:14
@batterietester am 3.10.11 23:04
Sie gehen mir hier und heute(?) bereits mit jedem Beitrag ziemlich aufs Gemächt.
Wie wäre es, wenn Sie Ihrem Bloggernamen mal die Ehre erweisen würden und einen Selbsttest vornehmen?
Sie reihen sich hier wunderbar in die Reihe der Mitblogger ein, die nicht fünf Zeilen am Stück verstehen und in einem Zusammenhang begreifen können. Das macht Diskussionen ziemlich sinnfrei.
Picard
Picard42 am 3.10.11 23:12
Picard42 am 3.10.11 22:52
Genau warum ich auch so hart wurde hat folgenden Grund als ich noch zur schule ging war in der Klasse unter mir ein stark rechtsradikaler man ist ihm besser aus dem weg gegangen,das war schlimm und sehr beängstigend und hier in unserer nachbarschaft wird glaube ich auch einer zu einem braunen,den er hat schon den berühmten Haarschnitt und die redensart von ihm ist auch schon recht Neonazihaft.Nicht schön so etwas,Gute Nacht.
Ruhrpottler am 3.10.11 23:10
Ave!
Eigentümlich, wenn ich so den Blog lese, erinnere ich mich so, wie viele Leute aus dem Osten ich so kannte. Es begann mit einer Frau aus dem Spreewald, die bei uns wohnte als Flüchtlingsfrau und eigentlich zur Familie gehörte. Als Sechsjähriger fuhr ich mir ihr 1963 für sechs Wochen in die Nähe von Einbeck, wo sie zuerst lebte nach der Flucht. Da fuhren wir zur "Mauer". Erschien mir damals unheimlich.
Ein Küster aus Westpommern baute mir 1972 mein erstes Spiegelteleskop, mit dem ich meine ersten astronomischen Erfahrungen sammelte. Ich war befreundet mit ihm bis zu seinem Tod im September 1977.
In den 80ern und 90ern bis 2004 hatte ich viele Freunde und Bekannte aus dem Osten. Ich würde sagen, zu 95% über den Daumen gepeilt, sehr gut.
Einer saß ein halbes Jahr in Hohenschönhausen und fünfeinhalb Jahre in Bautzen. Sehr bewegend, als er mir seine Briefe an seine Mutter zeigte, unter Tränen. Er sollte umgebracht werden und es sollte als Selbstmord erscheinen. Durch seine verzweifelte Gegenwehr wurde das verhindert.
Menschliche Kontakte können vieles überbrücken, was Systeme an Gegensätzen geschaffen haben.
Zu vielen anderen hatte ich noch sehr enge Kontakte. Deshalb habe ich auch nie in diesem "Ossi-Wessi"-Gegensatz empfunden.
Ich könnte noch einen Roman schreiben über diese Freundschaften und Bekanntschaften, aber das wäre zuviel für einen Blog. Aber ich hatte zu dieser etwas späten Stunde und wegen des Blogverlaufs einfach mal das Bedürfnis, das alles mal Revue passieren zu lassen.
HB
HB am 3.10.11 23:08
@heikos am 3.10.11 23:00
Die Entwicklungen muss man dann schon im globalen Zusammenhang sehen - allerdings ist in der Tat der faktische Fall des Ostens ein gutes(?) Beispiel, wie Raubtier-Kapitalismus in wehrlosen Gesellschaften funktioniert. Purer Darwinismus, den wir unseren neuen Mitbrüdern und -schwestern zum Teil ersparen konnten.
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 23:08
@Ruhrpottler am 3.10.11 22:53
Freundschaftlich ernstgemeinter Tipp: tun Sie sich den Mist (zumindest heute Abend) nicht mehr an.
Es reicht, wenn "die Alten" die Bilder im Kopf haben....
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 23:05
picard 42 22.32
admin sollte mit ihnen kein midleid haben und raus-
schmeißen.
Scheißtypen und Bettelossies in einem satz grenzt
schon verdammt an beleidigung. kleinhirn vorhanden?
Ich könnte auch ihnen auch ne Tüte zukommenlassen,
siehe beitrag von 19.23.
Oder seid ihr beide Zwillinge genannt Picard und
oder Rot ist die Farbe der Hoffnung.??
batterietester am 3.10.11 23:04
>>Tja, wie ich schon schrieb: mit der Wiedervereinigung hat die Änderung des sozialen Klimas in D nicht das Geringste zu tun.>>
Picard42 am 3.10.11 22:17
Sie müssen aber zugeben, das die Temperaturen ab -ungefähr- diesem Zeitpunkt schon stark gesunken sind.Diese Entwicklung laste ich aber eher der anschließenden Osterweiterung an.
heikos am 3.10.11 23:00
@Heidi G. am 3.10.11 22:46
"Die Erinnerung ist ein ziemlich egoistisches Ding..."
Diesen Satz übergebe ich zur weiteren Wertung an unseren werten Mitblogger Kritikus. Meiner Meinung nach ist es treffender nicht zu beschreiben....
Ich für meinen Teil war '89 zuletzt in Berlin - es hat sich seitdem nicht mehr ergeben. Von daher habe ich diese Bilder im Kopf - nicht die Realität 2011. Dann braucht es aber keine Verwandten im Osten, um sich das Grauen ins Gedächtnis zu rufen.
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 23:00
Habe ich grade gefunden "Auch ich habe ihn lebendig in Erinnerung: Bahnhof Friedrichstraße mit dem "Tränenpalast". Als Westler hatte er nicht die Bedeutung für mich wie für die Ostdeutschen, denn ich konnte ja hin und her. Aber bei einer Verabschiedung eines Freundes standen diesem wirklich die Tränen in den Augen, als ich durch die alumetallene Tür "Ausreise BRD-Bürger" ging. Dieser Freund ist schon 7 Jahre tot, hat nicht viele Jahre im vereinten Deutschland leben können. Seine Tränen sind mir aber noch".Also ich finde es einfach nur Traurig,selbst ich der diese ganze scheiße nicht mit erlebt hat musste grade erstmal schlucken.
Ruhrpottler am 3.10.11 22:53
@Ruhrpottler am 3.10.11 22:43
Das ist der Punkt. Es ist viel Mist passiert im Zuge der Wiedervereinigung, aber im Gegensatz zu dem, was es vorher gab, ist alles besser.
Von daher erschreckt es mich, wie es heute noch Meinungen geben kann, wie es das Rote Brot (sorry, lieber Mitblogger - nur ein Wortspiel, keine Beleidigung, ok?) hier äußert. Da ist kein echtes Erleben der Realität vor '90 dabei, das kann er seiner Omma erzählen!
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 22:52
Picard42 am 3.10.11 22:25
Ich habe früher die Menschen der DDR immer um ihre Menschlichkeit und Kameradschaft beneidet. Das ist leider mit als erstes verloren gegangen. Schade.
Gerade heute klagte mir eine Frau im Bus ihr Leid.
"35 Jahre geschuftet und heute kriege ich nur eine Rente von 500€. Das ist ja so ungerecht.
Dummerweise kenne ich diese Frau seit dem Mauerfall. Sie war Kellnerin und hat wirklich sehr gute Trinkgelder kassiert, weil sie nämlich so nett war."
Leider weder versteuert noch etwas zurückgelegt. Und heute sind die anderen die Bösen.
Die Erinnerung ist ein ziemlich egoistisches Ding...
Übrigens kenne auch ich viele Menschen aus dem Osten. Die meisten haben sich so langsam etwas aufgebaut und sind heute zufrieden.
Heidi G. am 3.10.11 22:46
Also ich glaub ich werde mal ein bisschen härter wer sich ernsthaft die Mauer zurück wünscht hat für mich einen voll Schuss,den erstmal wollen diese Leute nur die Mauer und dann fängt es nämlich an,dann geht es hinter her so weit das diese Leute wollen das es den Bürgern der DDR schlecht geht,und dann haben wir die ganze scheiße wieder.Mal ganz im ernst was soll das.
Ruhrpottler am 3.10.11 22:43
@Heidi G. am 3.10.11 22:31
*five*
Picard42 am 3.10.11 22:35
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 22:18
Ich lasse Ihnen doch Ihr Recht auf eine eigene Meinung - keine Sorge, ich bin liberal.
Ich gestatte mir aber, Ihren Beitrag mal im Klartext auszudrücken (und bitte den Admin um Nachsicht):
die 600.000 Scheißtypen in meiner Großstadt gehen mir schon genug auf den Senkel - warum kübelt Ihr mir jetzt noch 16 Mio Bettel-Ossis aufs Dach?
Wissen Sie, wo Sie Ihre "Mauer" hochziehen wollen? Im eigenen Vorgarten! So viel Spießigkeit hätte ich hinter Ihrem Nick nicht erwartet....
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 22:32
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 22:18
Versteh ich das jetzt richtig? Ihnen sind alle total egal - Hauptsache MEINE Kohle stimmt? Dann haben Sie aber den falschen Namen gewählt. Oder sind die Roten neuerdings im denken so unsozial?
Soziale Kälte hätten wir übrigens so oder so bekommen. Das haben wir u.a. der Globalisierung zu verdanken. Und dem denken, das Sie so gut ausdrücken. Hauptsache alles mir und der Rest kann mir gestohlen bleiben.
Heidi G. am 3.10.11 22:31
@Heidi G. am 3.10.11 22:03
Volle Zustimmung. Mir scheint aber, dass inzwischen etliche Leute so tief in ihrem Selbstmitleid und "früher war alles besser" verfallen sind, dass das echt schon medizinisch auffällig, gar bedenklich ist. Ich habe fünf "Ost-Unternehmen" in meinem Portfolio - die Leute sind in Lohn und Brot und nebenbei super Kollegen.
Für mich gibt es diese Grenze nicht mehr - aber ich erinnere mich daran. Ich hoffe nur, dass diejenigen, die sich das zurückwünschen, nur eine lösbare Frage der Zeit sind.
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 22:25
Picard42 am 3.10.11 22:12
Man Man, was Sie so alles Wissen (zu glauben)
Wenn ich diesen Mist von Brüdern und Schwestern schon lese....Alles Fremde, mehr nicht...Oder sind in meiner Großstadt (600.000 Einwohner) auch alle Bürger meine Schwestern und Brüder?
Sie können sich das ruhig alles verherrlichen, ist ja auch Ihr gutes Recht...
Aber auch ich habe das Recht auf meine Meinung....
Und die ist im Punkt Wiedervereinigung def. nicht positiv
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 22:18
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 22:11
Tja, wie ich schon schrieb: mit der Wiedervereinigung hat die Änderung des sozialen Klimas in D nicht das Geringste zu tun. Im Grunde wollen Sie auch keine Mauer aufbauen, Sie wünschen sich nur "alte Zeiten" zurück.
Picard42 am 3.10.11 22:17
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 21:59
Sie haben direkt an der Mauer gedient? Hmmmh, in welchen alliierten "Dialekt" muss ich denn jetzt zum besseren Verständnis fallen?
Nun, einem Westdeutschen Normalbürger hat es zumindest erspart, dass die Brüder und Schwestern aus dem Osten weiterhin mittellos z.B. via Ungarn ins Land geströmt sind. Es hat ihm mitten in Europa, mitten im Land eine Blockgrenze genommen, eine Gefahr für die Stabilität in diesem Land. Es hat Familien die Chance gegeben, nach langer Zeit wieder zusammenzufinden....
Aber im Grunde finde ich Ihre Frage schon pervers: es interessiert die Geschichte nicht, was IHNEN die Einheit genutzt hat (im Grunde geht es ja darum - den "Normalbürger" schieben Sie nur vor).
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 22:12
Heidi G. am 3.10.11 22:03
Nö, mir gehts da nicht nur ums Geld. Das Klima in Gesamt-D wurde in den Jahren danach immer kälter, egoistischer.
Der soziale Frieden ist doch längst vorüber
Und 89 war der kalte Krieg doch schon gegessen....
Mir geht die Wiedervereinigung am A... vorbei.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 22:11
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 21:50
Geld, Geld, Geld...irgendwann ersticken wir an unserem Materialismus.
Ich erinnere mich mit Grausen an den "kalten" Krieg.
Das hätte uns allen gesamtdeutsch um die Ohren fliegen können.
Und heute? Trotz aller Jammerei: Noch nie in der Geschichte hat es einen so friedlichen deutschen Staat gegeben.
Ich finde, dafür sollten wir ALLE dankbar sein.
Heidi G. am 3.10.11 22:03
Picard42 am 3.10.11 21:56
War ja klar, dass von Ihnen so ein Kommentar kommt....
Ja, ich habe die Mauer gesehen, ich habe sogar direkt an ihr gedient....
Nennen Sie mir mal einen Vorteil, den ein Westdeutscher "Normalbürger" durch die Grenzöffnung hatte und hat?!
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 21:59
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 21:50
Auch hier die Rückfrage: haben Sie die Mauer mal gesehen? Offensichtlich nicht, sonst würden Sie einen solchen Blödsinn nicht schreiben....
Aber hier gibt es heute abend ja wohl nur Sprüche, keine Antworten....
Picard42 am 3.10.11 21:56
Freude wegen der "Wiedervereinigung"? Nee, nicht wirklich. Hat nur viel Geld gekostet. Von mir aus können wir die Mauer wieder aufbauen
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 3.10.11 21:50
@fred am 3.10.11 21:18
Würd's denn was ausmachen, dass ggf. mit ein, zwei Worten zu erläutern?
Picard42 am 3.10.11 21:28
ich würd den 3 Oktober als Volkstrauertag bezeichnen
fred am 3.10.11 21:18
meine Eine 20.12
kurz und knapp,Gutes Konter,auch witzig.Danke.
Wie schnell doch Ihr denken ist.
Nur sollte sich mein Beispiel darauf beziehen,dass
sich Physikalisch gesehen erst beim Eintreffen der
Eilsendung beim Empfänger die Reaktion beider
Teilchen auslösen sollte.Vakuum auch dabei.
Wir wissen doch schon das sich die Antigenies sich
gegenseitig auslöschen???
Das mit den hohen Gebäuden verstehe ich nicht,
nicht die Twin-towers?
batterietester am 3.10.11 21:01
@Picard42 am 3.10.11 20:34
Ok, mit einer Freiheit der Ackermänner läßt sich ein vergleichbarer Wohlstand sicher nicht herstellen.
(Und "wir" werden uns den Einen oder Anderen Wohlstandsauswuchs von der Backe putzen müssen).
Zu Heidi G. ging´s mir nur um die leidige "Luxussanierung"- Debatte. Aber da sind wir uns ja eh einig.
Ichfassesnicht am 3.10.11 20:42
Ichfassesnicht am 3.10.11 20:26
Gerne. Die meisten Städte sehen heute um Längen besser aus. Die heruntergekommenen Häuser sind zu 70 % renoviert und die Infrastruktur ist deutlich verbessert.
Die DDR war Pleite, das vergessen so manche, die heute alles rosarot sehen. Und bitte, erzählen Sie mir doch mal, wie sich die DDR im untergehenden Ostblock alleine hätten halten können?
Und dann müssen Sie mir noch erzählen, wie die vielen Menschen aus der Ex-DDR, die als Touristen in der halben Welt zu finden sind, das finanzieren?
Heidi G. am 3.10.11 20:42
@Ichfassesnicht am 3.10.11 20:23
Widersprechen Sie ruhig.... Wie erwähnt werden wir das wohl - ganz ohne seltsame Vorstellungen des Westens - erleben dürfen/müssen.
Schade, dass Sie auf Freiheit=Wohlstand nicht eingegangen sind - DA hat "der Westen" (oder viele, die dort wohnen) eine völlig verpeilte Definition.
Und zu Ihrer Antwort an Heidi G.: wollen wir ernsthaft einen Disput darüber beginnen, welcher Landstrich nun am Verkommensten aussieht? Macht m.E. keinen Sinn....
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 20:34
OT
Allen eine gute Nacht. Der Rest der Arbeitswoche ist ja diesmal etwas kürzer.
Gruß
anita 67 am 3.10.11 20:33
@Heidi G. am 3.10.11 20:14
Tun Sie Ihrem Gerechtigkeitssinn einen Gefallen und schauen sich mal ein bißchen außerhalb der aufpolierten Touristenzentren um.
Ichfassesnicht am 3.10.11 20:26
@Picard42 am 3.10.11 19:59
Da müßt ich aber mal mittelheftig widersprechen. Die Gleichung würde aufgehen, nur hat der überhebliche Westen eine seltsame Definition von Gerechtigkeit.
Ichfassesnicht am 3.10.11 20:23
@frauhatsevorn am 3.10.11 20:14
Nun, Sie können sich gerne auf den Standpunkt stellen, unser Staat, unser Wohlstand (jawoll, richtig gelesen!) wäre trotz Politik so wie er ist.
Das sehe ich anders, aber vermutlich fällt es schlicht keinem auf, wenn mal was glatt läuft....
Picard42 am 3.10.11 20:19
wens intessiert im zdf kommt gleich der stumpi
in einer angeblichen komödie.
Wer wissen will was es mit der Untreuhand wirklich
auf sich hat der kann sich informieren.
das war keine treue firma,sondern ein krimineller
Verein ausm Westen.
batterietester am 3.10.11 20:15
frauhatsevorn am 3.10.11 20:08
Wie rabenschwarz Sie denken.
Meine Freundin in Dresden hat eine bessere Rente als ich und es geht ihr richtig gut.
Also, nicht alle Ostdeutschen sind am verhungern.
Und wenn Sie Dresden mit Gelsenkirchen vergleichen, dann möchte ich mal sehen, wer bei Ihnen besser abschneidet.
Heidi G. am 3.10.11 20:14
Natürlich ist im Zuge der Wiedervereinigung nicht alles glatt gelaufen - und natürlich hätte es ggf. auch andere Optionen gegeben. Aber: rückblickend kann man das so sehen, damals hatte leider keiner einen Plan für sowas in der Tasche....
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 19:59
Nennen Sie mir mal in der Politik wo nach Plan etwas gelungen ist, entweder hinterher viel zu teuer, am Bedarf vorbei oder so unsinnig, dass es nur einer kleinen Klientel vorteile bringt.
frauhatsevorn am 3.10.11 20:14
@ batterietester am 3.10.11 19:23
Fangen Sie bei sich selbst an. Es muss aber nicht etwas so Exklusives wie Antimaterie sein (die Sie Antigenie in ein Behältnis aus Materie füllen wollten, guter Witz).
Ein hohes Gebäude reicht auch.
MeineEine am 3.10.11 20:12
WDR: 23:15
Ein Herz und eine Seele
Besuch aus der Ostzone
-------------------
Allen Bloggern einen vergnüglichen (Fernseh-)Abend und eine gute Nacht!
MarieB am 3.10.11 20:10
Und ich bin geschafft, aber glücklich. Denn eins können wir Rheinländer, Feiern!!!
Heidi G. am 3.10.11 19:58
Da freuen sich die Leute in der ehem. DDR aber, dass Sie feiern und geschafft sind;-)
frauhatsevorn am 3.10.11 20:08
Wo ist das Vermögen der ehemaligen DDR geblieben? Wien soll da eine bekannte Adresse haben. Westpolitiker rühmen sich mit unechten Lorbeeren, denn es gab Vorgänger.
Klaus Schmidt am 3.10.11 19:44
Ich habe bereits geschrieben, die haben die Ar...karte, nur anders. Nur das, was sich viele erträumt haben, gibt es bei uns im Westen nicht.
Schon gar nicht wenn man kleiner Malocher oder Kleinunternehmer ist. Wenn es vereinzelt einige geschafft haben, ist es so selten wie ein Sechser im Lotto, kann man nicht als Vorbild hinstellen. Die Mehrzahl kommt so gerade mehr schlecht als recht über die Runden, genau wie im Westen, was mittlerweile ein Niedriglohnland ist und es immer mehr Tagelöhner, Kulis, Lakaien und andere Wanderarbeiter gibt.
frauhatsevorn am 3.10.11 20:03
@Klaus Schmidt am 3.10.11 19:44
Nun, dass Freiheit=Gerechtigkeit=Wohlstand eine Gleichung ist, die nicht funktioniert, wird uns auch noch in Nordafrika / Arabien heftig auf die Füße fallen.
Natürlich ist im Zuge der Wiedervereinigung nicht alles glatt gelaufen - und natürlich hätte es ggf. auch andere Optionen gegeben. Aber: rückblickend kann man das so sehen, damals hatte leider keiner einen Plan für sowas in der Tasche....
Gruß,
Picard
Picard42 am 3.10.11 19:59
Ich mag heute nicht über Ost - West - Probleme reden.
Ich hab mitgefeiert und eben noch bei der Gruppe Sweet heftig mitgesungen und wenigstens versuchsweise gerockt. Und nu bin ich fix und alle. Aaaaber, die 3 Tage waren märchenhaft. Und ich bin geschafft, aber glücklich. Denn eins können wir Rheinländer, Feiern!!!
Bisschen weniger Polizei wäre besser gewesen. Als noch alles hier war, hat man nicht annähernd so viel Theater gemacht, aber die Zeiten ändern sich.
Heidi G. am 3.10.11 19:58
Eine merkwürdige Einheitsfeier. Da kämpfen Bürger um ihre Freiheit, ungeachtet der Gefahr.
Doch haben sie erreicht was sie sich wünschten?
Neben Lohndumpinggrenze, Arbeitslosigkeit, Misstrauen, Altersarmut kann dies doch nicht die ersehnte Freiheit sein.
Ausgeplündert von Profithaien hat man ihnen den schäbigen Rest gelassen. Wo ist das Vermögen der ehemaligen DDR geblieben? Wien soll da eine bekannte Adresse haben. Westpolitiker rühmen sich mit unechten Lorbeeren, denn es gab Vorgänger.
Klaus Schmidt am 3.10.11 19:44
Die spatzen sind hier im Moment ganz schön am zwitschern.ist natürlich erstmal sehr ungewohnt wen man die den ganzen Sommer über die nicht gehört hat.Finde ich aber gut und auch entspannend.Habe übrigens grade eine Sehr Gute darstellung der Mauer gefunden.Dort ist die Mauer mit Hilfe von Computern nachgebaut worden.In diesen Kleinen Filmchen wird sehr anschaulich erklärt wie die Mauer funktioniert hat.("Eingemauert!" Die innerdeutsche Grenze),(ohne klammern) heißt der Titel.wert also sich das gucken will kann dies gerne tun.
Ruhrpottler am 3.10.11 19:40
Ich freue mich heute höchstens über's Wetter.
allerbesteste Grüße
Gernfried2000 am 3.10.11 18:54
Ich auch und das ich den neuen Tag noch erleben darf;-)
frauhatsevorn am 3.10.11 19:38
@Gernfried2000 am 3.10.11 19:22
;-)
Hab die Probleme nur auf der Blog-Seite. Gestern Morgen hatte ich mal wieder einen anderen Spam-Schutz. Hab jetzt mal die Adresse in der Favoritenleiste geändert, vieleicht klappt´s jetzt.
Ichfassesnicht am 3.10.11 19:34
@ Ichfassesnicht am 3.10.11 19:16
hihi...
Albus Dumbledore am 3.10.11 19:30
Einigen von euch würde zu gern ne Tüte,halb ge-
füllt mit Antimaterie per Eilexpress zukommen lassen.
Somit könnte vieleicht manches Denkvakuum hinfort
geweht werden,für immer und Ewig.
Die Zeit wirds schon erledigen.
Hoffe ich jedenfalls.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
batterietester am 3.10.11 19:23
@Ichfasseesnicht - Sie schreiben:
"OT Hab in dem neuen Blog wieder große Probleme mit der Seite, der Rechner hängt sich nach jeder Aktualisierung auf."
Auch Rechner können allergisch auf verordneten Jubel reagieren.
Gernfried2000 am 3.10.11 19:22
Motzki ist ein gutes Kontrastprogramm zum heutigen Tag. Gibt's auf Youtube.
Manni V. am 3.10.11 19:21
Ichfassesnicht am 3.10.11 19:13
Ich weiss das etliche Milliarden zurück in den Westen geflossen sind und das einige Staatseigenenen Betriebe durch dubiose Geschäftemachern nur dazu benutzt wurden um Soligelder abzuschöpfen und sich zu bereichern. Das habe ich auch nie für gut befunden, aber auch Seilschaften aus der ehemaligen DDR haben sich bereichert.
HPS 64 am 3.10.11 19:20
@HPS 64 am 3.10.11 19:06
Kann sein, ja.
OT Hab in dem neuen Blog wieder große Probleme mit der Seite, der Rechner hängt sich nach jeder Aktualisierung auf.
Ichfassesnicht am 3.10.11 19:16
@ Doris65 am 3.10.11 19:02
>>>Richtig, da stand immer der Russe vor der Tür.>>>
Und genau das sollte man bei dem ganzen Wiedervereinigungsgedöns nicht vergessen. Nicht nur die Mauer ist gefallen, sondern auch die Angst vor Russland. Was wäre gewesen, hätte Russland einen Krieg damals mit uns angezettelt? Unsere eigenen Landleute hätten auf uns schießen müssen.
Emma am 3.10.11 19:13
@HPS 64 am 3.10.11 18:55
Sie sollten mal auf Spurensuche gehen, wo die Aufbau-Ost Gelder so "versickern". Da fällt Ihnen aber das Käse-Butterbrot aus dem Gesicht.
P.S.
Ich sagte es schon einmal, im Osten wird genau so der Soli gezahlt.
Ichfassesnicht am 3.10.11 19:13
Ichfassesnicht am 3.10.11 19:04
Dat war doch" Motzki" oder?
HPS 64 am 3.10.11 19:06
@Ruhrpottler am 3.10.11 18:33
Es gab nach der Wende eine ähnliche Satireserie, auch von Wolfgang Menge. Zur Kohlsuppenzeit war das aber nicht gern gesehen, deshalb wurde die sehr schnell eingestellt.
Ichfassesnicht am 3.10.11 19:04
Emma 18.59
Richtig, da stand immer der Russe vor der Tür.
Doris65 am 3.10.11 19:02
Emma am 3.10.11 18:59
Unsere Nachbarländer waren gegenüber der Einheit doch sehr skeptisch. Es lebt sich schön in einem friedlichen Europa.
HPS 64 am 3.10.11 19:01
Anonym am 3.10.11 18:57
Sie meinen wohl eher Gesellschaft mit unbeschränkter Haftung, oder`;-(((
anita 67 am 3.10.11 19:01
Einer meiner Söhne hat am 9. November Geburtstag, da war die Geburtstagsfeier gelaufen, wir hingen nur noch vor dem Fernseher.
Doris65 am 3.10.11 19:00
@ HPS 64 am 3.10.11 18:55
>>>Das wichtigste ist, das niemand unserer Nachbarstaaten Angst vor unserem vereinten Deutschland haben muss und das in Europa Frieden herrscht....>>>
Die Angst haben wir selber einmal gehabt, wenn ich an die Zeit des kalten Krieges zurückdenke. Da haben sich die Zeiten doch sehr positiv verändert.
Emma am 3.10.11 18:59
Die BRD GmbH feiert heute den 21. Jahrestag der wirtschaftlichen Zusammenführung, sonst nichts.
Da können unsere Angestellten labern was sie wollen.
Anonym am 3.10.11 18:57
@Doris65 am 3.10.11 18:54
Genau.
anita 67 am 3.10.11 18:56
Tach Blog.
Sehe gerade auf N24 die Doku über Mielkes Paranoidendienst ( Staatssicherheitsdienst ) und muss sagen, von diesen kriminellen Mitarbeitern hätte man nach der wende die Staatsbürgerrechte aberkennen sollen. Den ehemaligen Mitarbeitern gehören jegliche Bezüge ( Renten ) entzogen. Ansonsten ist es schön in einem wiedervereinigten Land zu leben. Wir leben in einem fast grenzenlosen Europa welches durch die Ereignisse von 1989 natürlich schneller wuchs. Das wichtigste ist, das niemand unserer Nachbarstaaten Angst vor unserem vereinten Deutschland haben muss und das in Europa Frieden herrscht. Zum Soli sage ich, der soll so eingesetzt werden, das auch Städte und Gemeinden im Westen Deutschlands davon abbekommen und nicht alles im Osten landet, dann wird auch die Einheit in den Köpfen stattfinden.
Gruss HPS 64.
HPS 64 am 3.10.11 18:55
anita67
das Alfred Wegener Institut in Bremerhaven ist gemeint, oder.
Doris65 am 3.10.11 18:54
Gab es nicht damals in der DDR auch solche, staatlich verordneten Jubelfeiern, an denen besser jeder teilnehmen und sich "freuen" sollte?
Heute "müssen" wir jedenfalls für die Einheit jubeln. Vom Staat und insbesondere von den Medien verordnet.
Das einzig erfreuliche an der Wende war der Sturz einer Diktatur. Aber uns den ganzen Mist ans Bein zu binden - das wäre nicht nötig gewesen. Außerdem hätten die deutschen Verwandten im eigenen Staat ihre Identität und Würde bewahren können. So haben wir sie zu dummen Bittstellern degradiert.
Ich freue mich heute höchstens über's Wetter.
allerbesteste Grüße
Gernfried2000 am 3.10.11 18:54
Und ich hatte gedacht der "SOLI" wird abgeschafft, weil die Menschen sich doch so freuen!?
örnie am 3.10.11 18:34
Lederstrumpf am 3.10.11 18:22
Och, da nich für. ;-)
Anke am 3.10.11 18:34
Ich frage mich wie wohl Alfred Tetzlaff auf den Mauerfall und die Wiedervereinigung Reagiert hätte.
Ruhrpottler am 3.10.11 18:33
@ Anonym am 3.10.11 18:21
>>>Soll das die Mauer symbolisieren? Ich hatte Smilies oder ähnlich tiefschürfendes vermutet.>>>
Vielleicht eine neue Geheimsprache?
Emma am 3.10.11 18:29
"Feiertagsdoku zum Tag der Deutschen Einheit
Der Alte Fritz im neuen Glanz
Preußens Pracht wird aufpoliert
Es ist ein ganz besonderer Geburtstag, der da nächstes Jahr in Potsdam gefeiert wird. Es ist ein Geburtstag von königlichem Range. Vor 300 Jahren wurde Friedrich II. geboren. Als König führt er Preußen zur Großmacht in Europa, was ihm den Titel "Friedrich der Große" einbringt. Für sein Volk ist er "der Alte Fritz"."
Sendung 19.15 im ZDF.
Für solches "Aufpolieren" ist Geld da. Aber die dringend notwendigen Investitionen, z. B. in Bildung und Erziehung, werden aufgeschoben bis zum Sankt-Nimmerleinstag! Nee danke - es k... mich an.
MarieB am 3.10.11 18:23
Anke am 3.10.11 17:54
Danke Anke!:-))
Lederstrumpf am 3.10.11 18:22
@ Emma am 3.10.11 18:14
Ziemlich quadratisch ist immer noch ein Rechteck.
Soll das die Mauer symbolisieren? Ich hatte Smilies oder ähnlich tiefschürfendes vermutet.
Anonym am 3.10.11 18:21
@ Anonym am 3.10.11 18:09
>>> Das kommt bei meinem Zeichensatz nicht an. bei mir sind das nur Rechtecke.>>>
*öhm* - ich finde die ziemlich quadratisch, Brille Fielmann? Aber die sind ja auch nicht das Thema ;-)
Emma am 3.10.11 18:14
Anke am 3.10.11 18:02
------
Nöö, hab ich doch unten schon geschrieben, dass das eine reine Preußen-Idiosynkrasie ist ...
MarieB am 3.10.11 18:13
" "
Das kommt bei meinem Zeichensatz nicht an. bei mir sind das nur Rechtecke.
Anonym am 3.10.11 18:09
@Pelle am 3.10.11 18:01
Das übliche: mit den Ergebnissen schmückt sich das Institut in Bremerhaven, die Teilnehmer der Expedition konnten "leider" nicht weiterbeschäftigt werden. Kennt man doch.
anita 67 am 3.10.11 18:09
MarieB am 3.10.11 17:57
>>Ich mag auch die Ostwestfalen..>>
Na, die Kurve haben Sie ja gerade noch mal gekriegt. *puh* ;-)))
Anke am 3.10.11 18:02
anita 67 am 3.10.11 17:59
Aufklären!!
Pelle am 3.10.11 18:01
Habe gerade auf n24 eine Doku über die letzte Antarktisexpedition der DDR gesehen, während deren Verlauf die Wiedervereinigung ablief.
Da vergeht einem aber jede Freude. ;-(((
anita 67 am 3.10.11 17:59
fragt sich die Ostwestfälin
Anke am 3.10.11 17:54
------------
Ich mag auch die Ostwestfalen, hatten wir auch mal sehr nette Bekannte, leider viel zu früh verstorben. Und mein erster "richtiger" Freund kam auch aus der Ecke, an den denke ich heute noch in verklärter Erinnerung zurück ;-)
MarieB am 3.10.11 17:57
- oder war es noch mehr jottwehdeh? Weiß ich nicht mehr, jedenfalls Großkotz, Stinkstiebel und nix dahinter.
Und nicht umsonst ähneln die kölschen Funkenuniformen der preußischen Soldatenkleidung!
MarieB am 3.10.11 17:49
Nicht jeder Preuße ist ein Großkotz, nicht jeder Türke ein Krimineller, nicht jeder Italiener ein Messerstecher, nicht jeder Albaner ein Zuhälter, verstehen Sie was ich meine?
frauhatsevorn am 3.10.11 17:57
MarieB am 3.10.11 17:41
>>Und Preußen sind für uns traditionsgemäß ein rotes Tuch, das muss so sein (...)>>
Tja, da haben Sie gerade die Klischees über die Rheinländer bestätigt. ;-))
Wenn wir nicht uns nicht mal innerhalb von NRW zusammenraufen können, wie soll das denn gesamtdeutsch gehen,
fragt sich die Ostwestfälin
Anke am 3.10.11 17:54
werner am 3.10.11 17:42
---------
Nöööö - zu früh gefreut! Und ich bin auch nicht sauer auf alles und jedes, ich mag die Westfalen und die Eifeler und die Norddeutschen und und und.
Nur keine Berliner und die, die sich dafür halten und sonstige Piefkes. Wir hatten mal Mieter, da kam er angeblich aus Berlin. Vor dem Mauerbau noch in den Westen. Später kam raus, nix Berlin, Kleinkleckersdorf irgendwo im märkischen Sand oder so - oder war es noch mehr jottwehdeh? Weiß ich nicht mehr, jedenfalls Großkotz, Stinkstiebel und nix dahinter.
Und nicht umsonst ähneln die kölschen Funkenuniformen der preußischen Soldatenkleidung!
MarieB am 3.10.11 17:49
""Oder können Sie mir erklären, warum Frau MarieB Frankfurt und Hamburg anscheinend zu NRW rechnet? Ich versteh es nicht.""
Emma am 3.10.11 17:26
Da gibt es nur eine Möglichkeit, sie kommt aus Colonia und denen gehört eh die ganze Welt.
Schlimmer wäre natürlich wenn sie Frankfiurt an der Oder meint. Dann ist sie ein echter Preuße. :-))
Lederstrumpf am 3.10.11 17:47
Emma am 3.10.11 17:26
ganz offensichtlich hat ein tölpel ihren drahtesel abgelenkt und sie ist im graben voller gülle gelandet.
da wäre selbst ich sauer auf alles und jedes,
werner am 3.10.11 17:42
Nee, die Fahrradtour war nicht sehr anstrengend, sondern richtig gemütlich.
Und HH oder F oder M rechne ich nicht zu NRW. Aber auch nicht zu Preußen.
Und Preußen sind für uns traditionsgemäß ein rotes Tuch, das muss so sein, genau wie die Hassliebe zum FC.
Nein, ich habe keine Preußen als Vorfahren, so weit bis Mitte 18. Jh. bekannt, ein paar Exoten und Eifeler Sturköppe, aber höchstens angeheiratete Preußen in der Verwandtschaft, die man ja nicht unbedingt treffen muss.
MarieB am 3.10.11 17:41
@Anonym am 3.10.11 17:35
Ich glaube, wir werden erst dann zusammengehören, wenn wir nicht mehr von "alten" oder "neuen" Bundesländern reden.
anita 67 am 3.10.11 17:37
Ja, lieber Thomas Heyer, ich sehe es auch so. Heute soll gefeiert werden! Natürlich ist nicht alles gut, natürlich wünsche ich mir einiges anders, aber insgesamt ist es doch wunderbar, dass Deutschland wieder zusammen gehört. Ich hatte keine Verwandten in der DDR und dadurch auch keinen Kontakt. Erst seit einigen Jahren reise ich gerne in die sogenannten "Neuen Bundesländer" und freue mich, die gemeinsame Kultur und die Landschaften erleben zu können. Weimar, Dresden, Rügen, Brandenburg ... und natürlich auch ganz Berlin. Es wird noch dauern, bis wir wirklich zusammen gehören, aber wir sollten weiter aufeinander zugehen.
Anonym am 3.10.11 17:35
@ Lederstrumpf am 3.10.11 17:13
Ich kann mir auch nur vorstellen, dass die Fahrradtour der leicht aufgewühlt wirkenden Mitbloggerin MarieB sehr anstrengend gewesen sein muss.
So schreibt sie:
>>>... Berlin als Hauptstadt kann mir gestohlen bleiben! Bonn wäre mir lieber gewesen, Frankfurt oder Hamburg oder - obwohl Ausland! - auch noch München hätte ich akzeptiert.
Aber was hab ich als Rheinländerin mit Berlin am Hut? ......>>>
Oder können Sie mir erklären, warum Frau MarieB Frankfurt und Hamburg anscheinend zu NRW rechnet? Ich versteh es nicht.
Emma am 3.10.11 17:26
MeineEine am 3.10.11 15:54
Vergessen Sie bitte eins nicht. Nach 1945 wurden die Menschen im Westen auf wundersame Weise aus Nazis plötzlich Demokraten.
Die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang wurden auf wundersame Weise alle Kommunisten.
Wir haben hier das bessere Los gezogen.
Lederstrumpf am 3.10.11 17:22
"...Eigentlich haben die immer noch die A...karte nur anders."
frauhatsevorn am 3.10.11 17:12
Das denk ich teils auch.
Gertrud am 3.10.11 17:21
Pelle,
ich denke mal Alt SEDler finden Sie auch in den anderen Parteien.
Die am lautesten schreien sollten sich lieber bedeckt halten.
Doris65 am 3.10.11 17:00
Das erledigt sich mit den Jahren. Die CDU war auch ein Tummelplatz für Nazis, jetzt sterben die langsam aus.
frauhatsevorn am 3.10.11 17:21
""Aber was hab ich als Rheinländerin mit Berlin am Hut? Nix! Die gesamten Preußen können mir gestohlen bleiben!""
MarieB am 3.10.11 16:31
Als Westfale (mit Stammbaum) bin nun aber sehr ungehalten. Haben Sie schon mal Ahnenforschung betrieben? Sie werden überrascht sein, was Sie da über ihre Herkunft erfahren können.
Vielleicht doch ein Preuße in der Verwandtschaft? :-)
Lederstrumpf am 3.10.11 17:13
Wir vergessen gerne, welch unglaublichen Mut es brauchte, sich gegen ein Unrechtsregime zu erheben, welches auch vor Morden nicht zurückschreckte, Familien auseinander riss u. v. m.
Dass nach der Wiedervereinigung nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen war, sollte aber auch nicht aus dem Bewusstsein der Leute verschwinden.
MeineEine am 3.10.11 15:54
Eigentlich haben die immer noch die A...karte nur anders.
frauhatsevorn am 3.10.11 17:12
Pelle,
ich denke mal Alt SEDler finden Sie auch in den anderen Parteien.
Die am lautesten schreien sollten sich lieber bedeckt halten.
Doris65 am 3.10.11 17:00
In den 80ern hatte ich ein Geschäftsmeeting in Berlin und bin bewußt mit dem Zug gefahren, um die Prozedur an der Grenze mal mit zu erleben. Es war schlimm und werde es nie mehr vergessen. In Berlin war ich über die Hilfsbereitschaft der Berliner sehr überrascht aber noch mehr über den Busfahrer der Verkehrsbetriebe, mit dem ich als zuletzt einziger Fahrgast bis zur Endstation am Reichstagsgebäude gefahren bin.
Er war Spanier mit Berliner Akzent, hat mir die gespenstische Grenze erklärt und an der Endhaltestelle hatte er 30 Minuten Aufenthalt und hat auf mich aufgepasst, insbesondere weil von 'drüben' Lichtkegel auf mich gerichtet wurden.
Berlin war trotzdem super aber ich werde nie wieder dort hin fahren und die 'neuen' Bundesländer interessieren mich genau so wenig wie Griechenland.
Anonym am 3.10.11 16:56
„Heute herrscht Friede, Freude, Einheit! “
Ja leider nur heute. Und Morgen? Neid, Missgunst, Unterstellungen, Anschuldigungen, der Ossie ist faul, der Wessie ein Raffzahn, der eine wünscht sich die DDR zurück, der andere vermisst die Mauer, der Westen zahlt für den Aufbau West, der Osten verlangt mehr Aufbauhilfe, die Löhne im Osten sind immer noch nicht auf Westniveau, die Renten im Osten sind zu hoch (keine Beitragsleistung). Ich erspar mir weiteres Aufzählen.
Nach zwei Jahrzehnten Wiedervereinigung ist es beschämend wie mit diesem großartigen Ereignis in beiden Teilen Deutschlands umgegangen wird. Es ist sicher nicht das Verschulden der Deutschen, sondern das Verhalten der Politiker, die es nicht verstanden haben, das gesamte Volk in ihren Entscheidungen einzubeziehen.
Es wird und muss hoffentlich die Zeit kommen, wo alle Zufrieden sind und an diesem Datum gemeinsam feiern ohne wenn und aber.
Lederstrumpf am 3.10.11 16:55
@ MarieB am 3.10.11 16:31
War die Fahrradtour sehr anstrengend? ;-)
@ Kritikus am 3.10.11 16:19
Danke für Ihre Antwort. Die 'Kreation' von Herrn Heyer wäre mir gar nicht aufgefallen, wenn Sie nicht drauf hingwiesen hätten. In der Tat eine sehr kreative Ausdrucksform ;-)
Emma am 3.10.11 16:37
MeineEine am 3.10.11 15:54
>>ein Unrechtsregime(..), welches auch (..), Familien auseinander riss u. v. m.>>
Unsere weitere Familie hat es so auseinander gerissen, dass sie nach 1990 nicht wieder zusammen gefunden hat. Kurz gesagt, die Jüngeren kannten sich gar nicht, die Älteren waren sich zu fremd geworden.
Anke am 3.10.11 16:34
Und noch was: Berlin als Hauptstadt kann mir gestohlen bleiben! Bonn wäre mir lieber gewesen, Frankfurt oder Hamburg oder - obwohl Ausland! - auch noch München hätte ich akzeptiert.
Aber was hab ich als Rheinländerin mit Berlin am Hut? Nix! Die gesamten Preußen können mir gestohlen bleiben!
MarieB am 3.10.11 16:31
Freude, was sonst?
ich weiß nicht so recht,bin da Zwiegespalten für mich war die ExDDR ein souveräner Staat, vieleicht hängt es damit zusammen das keine Verwandschaftlichen Beziehungen bestanden.
Die vergangenen 22 Jahre erinnrn mich nur an Blühende Landschaften,immer noch Soli ,Gauckbehörde und diese
fürchterlichen Alt-SEDler die Linkspartei.
Kann Mutti und Schlafmütze erzählen was Sie wollen.
Pelle am 3.10.11 16:29
Ja, klar - Friede, Freude, Eierkuchen, nur weil heute der 03.10. ist, alles andere wird dann heute aus Feierlaune unter den Tisch gekehrt.
Nein, damit bin ich absolut nicht einverstanden!
Mir persönlich ist es vollkommen wurscht, dass wir jetzt angeblich ein "einig Vaterland" sind, was ich auch anzuzweifeln wage.
Es freut mich allerdings, dass dieses Unrechtsregime sein Ende gefunden hat, aber dass über vieles der Mantel des Schweigens gedeckt wurde und wird, das kann ich nicht akzeptieren, siehe Stasi-Mitarbeiter, die jetzt endlich versetzt werden, nachdem man sie schon nicht entlassen kann. Das ist in meinen Augen ein Skandal.
Und meinetwegen hätte aus der DDR ruhig ein zweiter deutscher Staat werden können, mit eigener demokratisch gewählter Regierung. So sie denn ein Teil der EU geworden wären, könnte man dorthin in Urlaub fahren, ohne Geld zu wechseln.
Ich hätte es sehr begrüßt, wenn der 17. Juni weiterhin Nationalfeiertag geblieben wäre, das finde ich angemessener. Aber wir werden ja nie gefragt.
Und statt zu feiern, lege ich jetzt nach einer Fahrradtour die Füße hoch und mache die Augen zu, da hab ich mehr von, als von von oben befohlenen Feiern und dusseligem Gequatsche irgendwelcher Politiker, die sich selbst hochleben lassen und beweihräuchern.
Allen Bloggern noch einen schönen Rest-"Feier"-Tag.
MarieB am 3.10.11 16:29
@Emma am 3.10.11 15:46
*Gefällt mir*
(Ausnahmsweise einmal ohne jede Ironie).
Ihr Beitrag wird nur noch getoppt von der Kreation Herrn Heyers "...damals im spitzen Moment des konkreten Augenblicks...".
Das ist einfach tiefe Poesie... ;-)
Ihnen noch einen schönen (Rest-)Feiertag.
Herzlichst
Kritikus am 3.10.11 16:19
@ Emma am 3.10.11 16:04
muss noch an den Anfang.
Ruhrpottler am 3.10.11 16:13
Ich habe auch mindestens einen dieser ehemaligen Geisterbahnhöfe besucht also wen man das nicht weiß kommt man nie darauf das das mal ein Geister Bahnhof war.Von der Mauer hätte man velicht wirklich mehr stehen lasen können.Ich habe die Mauer auch von oben gesehen und habe diereckt in den Todesstreifen geguckt der ist ja auch extrem breit gewesen.
Ruhrpottler am 3.10.11 16:11
@ Ruhrpottler am 3.10.11 15:48
Ich hab die Reste in Berlin auch gesehen; schade eigentlich, dass so wenig von ihr übrig geblieben ist. Dieses Mahnmal sollte größer sein. Aber nach dem Fall der Mauer dachten wohl alle nur 'bloß weg damit'...
In Berlin wurde man ständig mit der Mauer konfrontriert. Sehr bedrückend empfand ich zB eine bestimmte U-Bahnstrecke im Westen, die kurzfristig durch ehemaliges DDR-Gebiet verlief. Auf einmal fuhr man durch einen Geisterbahnhof, nur Vopos, die aufpassten, dass keiner aus der DDR flüchtete.
Meine Verwandten wurden durch die Mauer getrennt; die einen lebten in West-Berlin bzw West-Deutschland, die anderen in Ost-Berlin. Meine Schwiegeroma konnte ihren Sohn und die Enkel im Osten nur sehen, wenn sie hin fuhr. Er durfte erst im Rentenalter raus oder zu bestimmten Familienfeiern. Aber dann auch nur er alleine und nicht mit seiner Familie, damit sie nicht hier blieben.
Brauchen wir solche Verhältnisse wieder, wie es manche wünschen? Ich glaube nicht.
Emma am 3.10.11 16:04
Wow, ein neues Blogthema, sogar bevor die neuen Themen der Sendung da sind!!
Ich kann mich, wie wohl alle, die damals alt genug waren, genau erinnern, wo ich war, als die Nachricht aus Berlin kam.
Wir haben den ganzen Abend zwischen West- und Ostfernsehen (das haben wir wirklich bekommen!) hin- und hergeschaltet und konnten es doch nicht glauben.
Wir haben zwar entfernte Verwandtschaft "drüben", aber es gab und gibt auch heute keine größeren Kontakte. Das lässt sich bei aller Freude wohl auch nicht erzwingen.
Anke am 3.10.11 16:01
Ich bin heute noch bewegt, von diesem Tag und wenn ich die Berichte sehe, ziemlich ergriffen.
Und heule nach wie vor, auch noch nach dieser langen Zeit, wenn ich die Bilder von damals sehe.
Ich hatte den Fernseher an und hab den ganzen Abend davor gehangen.
Kein Vergleich zu heute. Dieser einmalige große Tag. Die Freude der Menschen in Ost und West zu sehen. Ich freue mich, daß diese sch... Mauer endlich weg ist, auch wenn es auch noch Zeit braucht wohl, bis sie aus den Köpfen restlos weg ist. Bzw. daß sie gar nicht erst wieder aufgebaut wird.
Es ist schön wieder ein Land zu sein.
Und dies ist ein Anlass zu feiern.
Gertrud am 3.10.11 16:00
Ich hatte während der Wendezeit wegen einer Erbschaftsangelegenheit in Prag zu tun. Bei meinem ersten Besuch gab es noch eine ganze Reihe "deutscher" Geschäfte (natürlich DDR), bei meinem zweiten Besuch eine Woche später habe ich keines mehr gefunden. Das ist mir besonders bei der Buchhandlung aufgefallen.
Und von den Schwierigkeiten, mein ererbtes Geld in halbwegs qualitative Waren umzusetzen, ausführen ging ja nicht, reden wir gar nicht erst.
anita 67 am 3.10.11 15:58
Natürlich ist die deutsche Einheit zu begrüßen. Aber gerade an einem solchen Feiertag finde ich es wichtig, auch auf die Missstände hinzuweisen. Wir vergessen gerne, welch unglaublichen Mut es brauchte, sich gegen ein Unrechtsregime zu erheben, welches auch vor Morden nicht zurückschreckte, Familien auseinander riss u. v. m.
Dass nach der Wiedervereinigung nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen war, sollte aber auch nicht aus dem Bewusstsein der Leute verschwinden.
MeineEine am 3.10.11 15:54
@Emma am 3.10.11 15:46
Stimmt, das war flapsig von mir. Entschuldigung.
anita 67 am 3.10.11 15:54
Herr Heyer kann das gezz auch --->
*grins*
Emma am 3.10.11 15:49
Das muss was ganz besonderes für die Leute Gewesen sein nachdem was ich da alles gehört habe.bin ja 1992 geboren worden habe es also nicht mitbekommen habe aber die Mauer gesehen als ich in Berlin war den ein kleines Stückchen steht da noch im originalzustand mit Todes streifen und allen darum und dran außer die wachen und die ganzen Waffen und den Rest der ein getötet hat wen man der Mauer zu nahe kam stand auch direkt davor und dachte nur wie soll man da nur drüber kommen den die ist extrem hoch gewesen wen man die im original seit hat man das gefühl das die einen gleich erschlägt.
Ruhrpottler am 3.10.11 15:48
@ anita 67 am 3.10.11 15:35
>>>Vor allem herrscht hier Freude, weil das Butterbrot endlich gegessen ist. ;-))) >>>
Wobei man nicht vergessen sollte, dass
die Beschaffung eines Brotes oder Brotbelages in der ehemaligen DDR alles andere als einfach war.
Für mich ist dieser Tag auch ein Tag der Freude, auch wenn immer wieder Kritik an der Wiedervereinigung aufflammt. Ich habe den Alltag der DDR durch Schilderungen der Verwandten erlebt, aber auch durch persönliche Besuche in Ost-Berlin; habe das Schmuggeln von Westmark in Pakete gen Osten gesehen, damit dort in Intershopläden die meist bessere West-Ware eingekauft werden konnte. Das Schlangestehen, egal wofür. Jahrelanges Warten auf ein Auto... Abgesehen vom totalen Überwachungsstaat...
Als ich mit 17 Jahren das erste Mal über Helmstedt nach West-Berlin wollte und somit durch die ehemalige DDR fahren musste, war das ein Schock, die Grenzanlagen zu sehen und sich dabei selber wie ein Schwerverbrecher zu fühlen.
Als die Mauer fiel, wollte ich es nicht glauben. Man hat fassungslos auf den Fernseher gestarrt und die Menschen rausfahren sehen und keine Schüsse fielen. Die Tränen kullerten irgendwann nur so...
Ich freue mich noch immer daran, dass Familien wieder vereint sind, die vorher durch diesen Staat getrennt waren. Den Menschen ihre Freiheit zu nehmen, hat noch nie etwas Gutes gebracht. Auch meine Ostberliner Verwandtschaft wollte 'nur' mal eben in den Westen fahren können, was sie nicht konnte, bevor die Mauer fiel.
Emma am 3.10.11 15:46
Vor allem herrscht hier Freude, weil das Butterbrot endlich gegessen ist. ;-)))
anita 67 am 3.10.11 15:35
Zum Anfang dieses Eintrags
Zum SeitenanfangIn diesem Blog stellen wir ein aktuelles Tagesthema zur Diskussion. Die Meinungen und Anregungen unserer Zuschauer geben uns wichtige Hinweise für unsere Arbeit, die wir auch in der Sendung gerne aufgreifen.
Permanente URL dieser Seite: http://wdrblog.de/aks/