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112 oder 110?

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Donnerstag, 13.10.2011

Bild von Asli Sevindim, Rechte: WDR

112 oder 110?

Diese Geschichte aus der gestrigen Aktuellen Stunde hat auch uns sehr aufgewühlt:
Eine schwangere Frau liegt von Krämpfen geschüttelt auf der Straße - Ein Fußgänger setzt per Handy einen Notruf ab - die Helfer kommen spät. Zu spät. Die Frau stirbt.

Passiert ist das am Sonntag-Abend in Witten an der Ruhr - Wir haben gestern darüber berichtet. Heute wissen wir: Die Frau hatte eine schwerwiegende Vorerkrankung - eine Tumorerkrankung am Herzen. Ob sie zu retten gewesen wäre, das vermag keiner zu sagen.
Was aber unabhängig davon klar ist: Dieser Notruf ist richtig schief gelaufen. Weil er die 112 nicht erreichen konnte, meldete der Fußgänger alles der 110. Doch die leitete nicht den Anrufer selbst weiter, sondern übermittelte die Informationen. So waren wohl keine Nachfragen möglich. Unvollständige Informationen sollen den Einsatz erschwert haben. Ein Problem, das im schlimmsten Fall Menschenleben kosten kann. Leider wissen viele Menschen nicht, welche Telefon-Nummer sie im Notfall wählen müssen. Deshalb ist das gleich ein Thema in der Aktuellen Stunde.
Und ich überlege selbst noch einmal, ob ich das im Fall der Fälle selbst auch sicher wüsste???

Weitere Verweise zu 112 oder 110?

Kommentare zum Eintrag 112 oder 110?

Abschließend noch ein Auszug aus der Waltroper Zeitung vom 11.10.2011

Notarzt zu langsam?
Drama im Witten: Frau stirbt nach Ohnmacht
von Susanne Linka am 11. Oktober 2011 14:12
WITTEN. Einen Albtraum im Regen mit tödlichem Ausgang hat am Sonntag eine Wittener Familie erlebt. Mit dem erst 14 Monate alten Nachwuchs im Kinderwagen war das Ehepaar zu Fuß in Richtung Zeche Nachtigall unterwegs, als die schwangere Frau kurz nach 17 Uhr in knapp 100 Metern Entfernung vom Museum zusammenbrach.
Als die Notärztin nach Angaben von Passanten gut 45 Minuten nach ihrer Anforderung eintraf, war die Wittenerin bereits leblos. „Es hat viel zu lange gedauert, bis die Rettungskräfte kamen“, kritisiert Rainer Schulte, der zufällig mit dem Auto vorbeigekommen war. Vielleicht hätte die Frau bei einem schnelleren Eintreffen der Helfer gerettet werden können.

"Meine Frau ist nur ohnmächtig"

Schulte und seine Begleiterin hatten sofort angehalten, als sie die Frau am Boden liegen sahen. „Meine Frau ist nur ohnmächtig“, hatte ihr Mann da zunächst gesagt und sich bemüht, sie wach zu bekommen. Das sei ihr schon einmal passiert, und dagegen habe sie Tropfen bekommen.

Doch Rainer Schulte und seiner Lebensgefährtin kam das seltsam vor: „Die Frau röchelte und krampfte. Wir dachten an einen epileptischen Anfall.“ Sie beschlossen, doch den Notarzt zu rufen und wählten um 17.17 Uhr die 110. So gelangte der Notruf zur Polizei, die ihn kaum zwei Minuten später an die zuständige Rettungsdienstleitstelle in Schwelm weitergab.

Kreis: RTW war nach sechs Minuten vor Ort

Rainer Schulte hatte am Telefon die Dringlichkeit des Einsatzes in der relativ abgelegenen Straße erklärt – „unbedingt einen Notarzt schicken“ – woraufhin er gebeten worden war, sein Handy anzulassen. Und doch tat sich nach Schultes Angaben eine halbe Stunde lang nichts. Anders schildert Ingo Niemann, Kreissprecher, den zeitlichen Ablauf: Um 17.26 Uhr sei der Rettungswagen (RTW) da gewesen. Nach nur sechs Minuten.

„Niemals“, sagen Schulte und seine Begleiterin. Die hilfsbereiten Passanten schildern, dass sie sich bis zum Eintreffen des Wagens um das Kleine im Kinderwagen gekümmert, Wasser und eine Decke besorgt haben. Und aus Verzweiflung sogar die DLRG angerufen haben. Von dort seien kaum zehn Minuten später mit einem Privatwagen und einem Erste-Hilfe-Köfferchen zwei Helfer gekommen. Die Frau, die zwischendurch blau angelaufen war, soll da schon weiß im Gesicht gewesen sein.

Rettungswagen ohne Notarzt

Mit ihrer Grundausrüstung hätten die Rettungsschwimmer längere Zeit versucht, ihr Leben zu retten. Als der ersehnte RTW mit der erforderlichen technischen Ausrüstung endlich eintraf, war kein Arzt dabei. Rainer Schulte:
„Es dauerte noch zehn bis zwölf Minuten, bis die Ärztin mit einem anderen Wagen kam.“ Man habe geglaubt, es sei nur eine Schwangere ohnmächtig geworden, sagt Niemann. So habe erst der RTW eine Ärztin alarmiert.

Nach Reanimationsversuchen im RTW nahm der Wagen die Wittenerin schließlich mit ins Krankenhaus. Dort sollen stundenlange Rettungsversuche gescheitert sein. Die Passanten im Muttental hatten allerdings schon lange vorher bei der schwangeren Frau keinen Puls mehr feststellen können.

Kritik am Notruf-System

Sie sehen in dem tragischen Vorfall einen Beleg dafür, dass bei Rettungseinsätzen der Notruf-Umweg über die Kreisleitstelle in Schwelm nicht gut organisiert ist. In der Vergangenheit hatte es – hinter vorgehaltener Hand – immer wieder Kritik an dem System gegeben.

anita 68 am 14.10.11 18:44

unbekannt 60 am 14.10.11 18:08

Das ist eine gute Frage, aber ich hoffe das Baby hat überlebt.

Daß die Björn-Steiger-Stiftung ihr Notrufsystem eingestellt hat, wußte ich so nicht,
aber auf ihrer Seite läßt sich zum Thema Notruf dazu einiges interessantes lesen, u.a. daß inzwischen es eher schwieriger geworden ist zum Unfallort zu kommen. Leider offenbar.

Ich denke, das Einsparen vonseiten der Komunen hat auch etwas damit zu tun. Das Notrufsystem war ja mal in frage gestellt, soweit ich mich erinnere, weil offenbar zu teuer.

Dabei war und ist es gerade eine der Errungenschaften hier und da sollte man nun wirklich nicht sparen,
finde ich.

Gertrud am 14.10.11 18:28

Emma 13.10.11

wir waren durch ehrenamtl. Tätigkeit beim DRK bei der Björn Steiger Stiftung gemeldet. Letztes Jahr belamen wir Bescheid das es sich zum 31.12.10 aufgelöst hat
und somit keine Ortung über Handy mehr möglich sei.

Was ist eigentlich mit dem ungeborenen Baby konnte das gerettet werden?

unbekannt 60 am 14.10.11 18:08

Anke am 14.10.11 17:48

Sie haben ja Recht, ich weiß.

LG

Gertrud am 14.10.11 18:07

Ichfassesnicht am 14.10.11 16:32

Doch, ich bin von Kollegen spontan mit dem richtigen Namen angesprochen worden, und irgendwie kamen mir die auch bekannt vor. Da muss ich schon mal gewesen sein.. ;-)

Anke am 14.10.11 16:37

@Anke am 14.10.11 16:25

Vieleicht waren Sie ja garnicht auf IHRER Arbeitsstelle. ;-)

Ichfassesnicht am 14.10.11 16:32

Ichfassesnicht am 14.10.11 16:17

Heute früh war hier wirklich die Hand nicht vor Augen zu sehen. Ich weiß immer noch nicht, wie ich heile zur Arbeit gekommen bin.

Wenn das Wetter in Emmas Gegend so ist wie jetzt hier, ist sie wahrscheinlich auf Balkonien (nicht die schlechteste Idee übrigens).

Anke am 14.10.11 16:25

@Anke am 14.10.11 13:23

Entweder hat Emma sich in dem Nebel hoffnungslos verlaufen oder sie arbeitet noch an den Nachwirkungen des "Frühsports". ;-)

Ichfassesnicht am 14.10.11 16:17

@daywalker am 14.10.11 14:52

Ich weiß nicht was Ihr Vater hatte und ich weiß nicht was Sie dem Disponenten der Leitstelle gesagt haben.
Aus den Angaben des Anrufers entscheidet der Disponent das geeignete Rettungsmittel.
Der Einsatz eines Rettungswagen mit Notarzt kostet (in Köln) ca. 700 €, die schickt man nicht einfach "mal so" durch die Gegend.

Ichfassesnicht am 14.10.11 16:10

ein interessierter Mitleser am 14.10.11 16:03


sach ich doch!

ich habe zu beginn des blogs schon der moderatorin mehr oder weniger schaumschlägerei um jeden preis vorgeworfen.

aber wir sind hier ja beim Dritten Fernsehn, also da wo auszubildende und lernende hinkommen. erst dann, werden sie auf die welt losgelassen (siehe plasberg und van haaren)

werner am 14.10.11 16:10

Es gibt ein neues Thema!

anita 68 am 14.10.11 16:03

Meine Anmerkungen zum eigentlichen Blogthema:

Aus einem tragischen Vorfall konstruiert Frau Sevindim ein Problem, welches offensichtlich (glaubt man ihrem Kommentar) hier garnicht vorhanden war:

112 oder 110?
......Leider wissen viele Menschen nicht, welche Telefon-Nummer sie im Notfall wählen müssen. ......

Folglich will Frau Sevindim darüber diskutieren, ob "viele Menschen" wissen , welche Notrufnummer sie wann anzurufen haben oder warum "viele Menschen" dies eben nicht wissen.

Dieser Ersthelfer aber wußte angeblich genau, welche Notrufnummer er zu wählen hatte, nämlich die 112 (siehe Kommentar). Da diese angeblich nicht zu erreichen war, wählte er anschließend die 110. Alles weitere bitte ich den Veröffenlichungen in der lokalen Presse (online: derwesten....) zu entnehmen und nicht der "Recherche" der AKS zu vertrauen.

Viel interessanter in diesem Zusammenhang ist für mich, WARUM an diesem Ort die 112 angeblich nicht zu erreichen war, die 110 aber zu erreichen gewesen ist. Also gab es doch eine mobile Telefonverbindung.

Zitat aus dem Westen:
Zuerst hatte ein Passant in der Aufregung den Polizeinotruf 110 statt der 112 gewählt .......

Und warum behauptet Frau Sevindim in ihrem Kommentar:

Ob sie zu retten gewesen wäre, das vermag keiner zu sagen.

obwohl zum Zeitpunkt des Kommentars das Obduktionsergebnis bereits veröffentlicht war:

Zitat:
Die Rechtsmediziner hätten nach der Untersuchung übereinstimmend erklärt, dass sogar dann, wenn im Moment des Zusammenbrechens der Frau der Notarzt direkt anwesend gewesen wäre, ihr Leben auf Grund der fortgeschrittenen Erkrankung nicht mehr hätte gerettet werden können, erklärte ein Sprecher der Bochumer Polizei.

Fragen über Fragen zur Boulevard-Berichterstattung der AKS

ein interessierter Mitleser am 14.10.11 16:03

@WeWa am 14.10.11 15:53

Kommt ganz drauf an, es gibt so´ne und solche. Wenn das ein Sub,Sub, Sub für irgend eine Firma ist, da läuft es nach dem System friß und stirb.

Ichfassesnicht am 14.10.11 15:58

In der "heutigen Zeit" bekommen die Servicekräfte morgens einen Stapel Aufträge vor die Nase geknallt. und dann dürfen sie zusehen wie sie den abgearbeitet kriegen.

Ichfassesnicht am 14.10.11 13:08

Das ist so nicht richtig. Gerade in der heutigen Zeit
werden (zumindest bei Handwerkern) feste Termine
ausgemacht, die bei einer erforderlichen Verschiebung
auch dem Kunden/Mieter mitgeteilt werden. Ich habe
über 40 Jahre in einem Handwerksbetrieb gearbeitet
(Elektro, Sanitär, Heizung, Rohrreinigung). Früher
war es so, dass ein Monteur einen Stapel Aufträge
mitnahm und zusehen konnte, wann er die fertig stellte.
Heute würde er - wenn er unangekündigt auftaucht -
ein paar Takte zu hören kriegen. Das ist aber auch eine
Zeit- und Geldersparnis für den Betrieb, denn einen
Fehlgang kann man nicht berechnen.

WeWa am 14.10.11 15:53

Guten Tach @ batterietester am 13.10.11 23:11
Die 6 w ?meinen sie die w Fragen? Ist eigentlich ganz leicht WER meldet,WAS ist Passiert,WO ist es passiert,WIE viele sind verletzt,WELCHE verletzungen haben die Unfallopfer WARTEN! bis der Notarzt kommt.

Ruhrpottler am 14.10.11 15:49

So ist es, sparen auf Teufel komm raus,schlimm.

Es gibt nunmal Dinge, daran kann und darf nicht gespart werden.

In unserem Land ist es langsam zum verrückt werden.

Dauert nicht mehr lange, und wir haben fertig, und die Berliner Flaschen sind leer.

Schönes Wochenende, ich mach jetzt Feierabend und die Bude dicht.

Bis später.

Doris65 am 14.10.11 15:46

Guten Tag Zusammen!

Dieses Thema löst bei mir ein Dejavu aus.
Im Januar 1992 erlitt mein Vater- damals 54 Jahre alt- in einer Nacht von Samstag auf Sonntag einen Herzinfarkt. Meine Mutter hat die Signale sofort richtig gedeutet und 112 angerufen. Die Ausfunft dort lautete, der NAW wäre sofort da. Nach 15 Minuten rief meine Mutter erneut an. Diesmal die Auskunft, der NAW wäre doch angefordert und käme vom Krankenhaus in unserer Nähe. Das Krankenhaus liegt von unserem damaligen Wohnhaus fußläufig 7 Minuten entfernt, ist also für einen NAW mit Sonderrechten eine Sache von 2-3 Minuten höchstens. Parallel dazu hat meine Mutter über die Notarztzentrale den diensthabenden Notarzt verständig. Dieser kam vom anderen Ende der Stadt (Essen) und war schneller vor Ort als der NAW vom Krankenhaus um die Ecke!
Nach 45 Minuten traf der NAW endlich ein. Über eine Stunde versuchten sie meinem Vater zu helfen.
Ich hatte bereits frühzeitig Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Es war zu spät. Er war durch Sauerstoffmangel trotz meines Eingreifens komatös. Mein Vater starb noch im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Ich habe ihn sterben sehen.
Ich war 16 Jahre alt.

Wir haben damals nicht richtig überlegt. Wahrscheinlich standen wir zu sehr unter Schock aber vielleicht wir hätten dem nach gehen sollen. Ob mein Vater überlebt hätte wenn der NAW schneller vor Ort gewesen wäre ist nicht nachzuweisen, aber der Notarzt der kurz vor dem NAW eintraf meinte eine Chance hätte er durch schnellere medizinische Hilfe gehabt. Sowas hatte der auch nicht erlebt.

Mich hat diese Nacht lange bis in den Schlaf verfolgt.
Manchmal tut sie es heute noch.

Suse am 14.10.11 15:44

Ich glaube gelesen zu haben, dass auf dem Krankenwagen zwei Rettungssanitäter sitzen und die erst nach Inaugenscheinnahme des Patienten den Notarzt rufen.
Gruß

anita 68 am 14.10.11 14:54

Das ist wohl allgemein üblich. Auch hier in Herne sehe ich
ständig den großen Rettungswagen und später einen
kleineren Wagen, in dem anscheinend der Notarzt sitzt.

WeWa am 14.10.11 15:42

@Kritikus am 14.10.11 15:34
Grundsätzlich richtig. Nur ist es bei uns im Kreis so gewesen, dass nicht zur alles zentral bearbeitet wird, sondern auch bei Feuerwehr und Polizei der Fuhrpark verringert worden ist. ;-(((
Gruß

anita 68 am 14.10.11 15:39

anita 68 am 14.10.11 15:25

Ich hoffe auch, dass die Angehörigen es so sehen können.
Picard sprach gestern zu Recht von Pietät. Ich finde es pietätlos, wenn tagelang in der Presse diskutiert wird, wer denn nun wie versagt hat.
Das kann diskutiert werden, wenn klar ist, dass es überhaupt ein schuldhaftes Ereignis war.

Anke am 14.10.11 15:38

"...warum also eine Notrufzentrale so weit vom Schuss?"

@Lederstrumpf am 14.10.11 15:14

Der Standort der Notrufzentrale ist doch einigermaßen gleichgültig, dort laufen eh nur die Meldungen auf und werden von da aus koordiniert und weitergeleitet.

Entscheidend ist der Standort des einzusetzenden RTW/NA zum Unfallort.

Herzlichst

Kritikus am 14.10.11 15:34

@Anke am 14.10.11 15:12
Die Frage kann ich auch nicht beantworten.
Es sollen ja auch noch andere Hilfskräfte herbeigerufen worden sein, die Erste Hilfe geleistet haben, daher kommen mir die 8 Min. sehr spanisch vor.
Aber nachdem jetzt angeblich feststeht, dass der Frau überhaupt nicht zu helfen gewesen wäre, wird das wohl für immer ein Geheimnis bleiben.

Und vielleicht tröstet es die Angehörigen, dass die Tumorkranke auf diese Weise einen schnellen Tod hatte, ohne sich noch lange quälen zu müssen. Hört sich vielleicht schlimm an, ich sehe das aber so.
Gruß

anita 68 am 14.10.11 15:25

anita 68 am 14.10.11 14:54

So traurig wie das Ganze ist, so läuft es eben im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die Eingemeindung hat schon vieles schlechter gemacht. Witten-Bommern liegt an der Ruhr, Kilometer von Schwelm entfernt, warum also eine Notrufzentrale so weit vom Schuss?

Lederstrumpf am 14.10.11 15:14

anita 68 am 14.10.11 15:03

Letztlich ist es müßig, aber der RTW soll doch (trotz aller Missverständnisse?) innerhalb von 8 min. eingetroffen sein. Woher kommen dann die unterschiedlichen zeitlichen Angaben?

Ich fände es, wie so oft, deutlich angemessener, es würde erst einmal zu Ende recherchiert, also auch beiden Seiten gehört, und DANN berichtet.

Denn dann gehören dieser Fall und die Probleme der Organisation nicht in ein Thema.

Anke am 14.10.11 15:12

@Anke am 14.10.11 14:59
Darum ging es doch von Anfang an.
Der Gatte soll keine Verbindung zur Feuerwehr 112 bekommen und daher die Polizei 110 angerufen haben. Angeblich habe er einen Notarzt angefordert. Danach ging es wohl nur noch um Missverständnisse innerhalb der beiden Behörden, die offensichtlich auch irgendwie für mehrere Orte zusammengelegt worden sind. Dabei kann sowieso nichts Gescheites rauskommen.

anita 68 am 14.10.11 15:03

anita 68 am 14.10.11 14:54

Danke für die Information. Es kann also nicht um diesen tragischen Fall gehen, sondern um die Organisation der Notrufe in dieser Region.

Anke am 14.10.11 14:59

Doris65 am 14.10.11 14:45

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Es ist ja unbestritten, dass der NA von den Rettungsassistenten bei deren Eintreffen angefordert wurde. Aber woher kommen denn die 30 (RTW) bzw. 45 min. (NA) bis zum jeweiligen Eintreffen, von denen die Rede war??
Wie gesagt, wo stehe ich auf der Leitung?

Anke am 14.10.11 14:56

Aus Waltroper Zeitung:
"Die 39-Jährige war am Sonntag mit ihrem Mann im Stadtteil Bommern zu einem Spaziergang unterwegs, als sie plötzlich bewusstlos wurde und zusammenbrach. Jetzt ist klar, wie es dazu kommen konnte: Laut Obduktion hatte die Frau eine bereits fortgeschrittene Tumorerkrankung am Herzen. Die Rechtsmediziner sagen, dass die 39-Jährige keine Chance gehabt hätte, selbst dann nicht, wenn der Notarzt in dem Moment direkt neben ihr gestanden hätte.
Gerade letzteres ist wichtig: Denn Zeugen hatten den Rettungsdienst massiv kritisiert, da der Rettungswagen angeblich eine halbe Stunde bis zum Unglücksort gebraucht habe, der Notarzt sogar noch länger. Die Feuerwehr hatte das dementiert, sah auf ihrer Seite kein Verschulden. Dennoch ist der Fall noch immer Thema in Witten. Insbesondere geht es dabei aber nicht etwa um die Rettungskräfte, sondern vielmehr um ihre Organisation. Seit einiger Zeit laufen alle Notrufe in der Kreisleitstelle in Schwelm zusammen. Und dort hakt es wohl noch, will man den Kritikern glauben."

Das habe ich gerade gefunden.

@Doris
Ich glaube gelesen zu haben, dass auf dem Krankenwagen zwei Rettungssanitäter sitzen und die erst nach Inaugenscheinnahme des Patienten den Notarzt rufen.
Gruß

anita 68 am 14.10.11 14:54

@daywalker am 14.10.11 12:10

Zur Info: Der Rettungsdienst ist für akute Bedrohungen an Leib und Leben zuständig. Er ist kein hausärztlicher Notdienst mit Blaulichtberechtigung.

Ichfassesnicht am 14.10.11 12:55

Und woher wollen die per Telefon wissen,das es nicht bedrohlich war??????Mein Vater lag aufn Rücken wie eine Schildkröte und hatte krümmte sich vor Schmerzen,da kann ich ja wohl verlangen das die kommen!!!!!! und mir nicht am Telefon sagen,rufen sie den ärtzlichen Notdienst an,auf die ich dann 2 Stunden warten durfte!Was wäre,wenn mein Vater in dieser Zeit gestorben wäre? Hätt mein Vater halt Pecht gehabt *tz*

daywalker am 14.10.11 14:52

Anke, erst kam der Rettungswagen und der Notarzt hinterher.
Der Notarzt kommt mit einem anderen Fahrzeug, meistens jedenfalls.

So denke ich mir das.

Doris65 am 14.10.11 14:45

Wenn ich noch mal kurz auf das Blogthema zurückkommen darf:
Bei "Der Westen" gibt es einen Artikel vom 11.10.(!!) "Tod einer Schwangeren in Witten - Kam der Notarzt zu spät?"
Bei aller Tragik in diesem Fall, nach den dortigen Minutenangaben frage ich mich, wo denn nun der Fehler gelegen haben soll (8 min. von Absetzen des Notrufs bis Eintreffen des RTW, weitere 10 min. bis Eintreffen des Notarztes)??
Welche Zeiten stimmen denn nun? Oder stehe ich mal wieder auf der Leitung?? *rätsel*

Anke am 14.10.11 14:04

OT

Die Herren waren inzwischen hier und waren extrem freundlich. Sie haben sogar, obwohl sie das eigentlich nicht dürfen, direkt noch etwas anderes repariert, als sie es sahen. Dafür gab es dann eine grooooße Tasse Vitamin K für die beiden. Es hatte sich herausgestellt, dass der inzwischen nicht mehr erreichbare Handwerker, den ich über MyHammer bekommen habe, schlicht Mist gemacht hat. Jetzt ist sichergestellt, dass die Schränke an den Wänden bleiben. Immerhin.

MeineEine am 14.10.11 13:59

Ich liefere noch ein "m" nach! Schwarzer Vitaminsaft ist getrunken, jetzt einen schönen Nachmittag noch @all!

MarieB am 14.10.11 13:52

Ichfassesnicht am 14.10.11 13:03
-----
DHL arbeitet nach dem Subunternehmerprinzip, im Unterschied zu einem normalen Handwerksbetrieb. Von den Notdiensten mal abgesehen, ist bei uns hier für den Rest der Gesellen Freitagmittag Schicht.

Was Dumpinglöhne und die Ausbeutung von angeblich selbstständigen (für mich schein-selbstständigen) Subunternehmern anbelangt, sind wir uns einig!

Garantiefälle sind echt ein Problem, wenn man das Teil nicht selbst zu Händler bringen kann, wo man es gekauft hat, weil es zu groß / zu sperrig ist. Wenn man also ein größeres Teil kauft, sollte man sich auch direkt erkundigen, wer im Zweifelsfall Reparatur oder Austausch vornimmt.

MarieB am 14.10.11 13:49

Wenn die DHLer abends um Acht noch durch die Gegend kurven, darf man solche Arbeitsbedingungen inzwischen auch in anderen Servicebereichen vermuten. Gelobt sei das freie Spiel mit Niedriglohnkräften.

Ichfassesnicht am 14.10.11 13:03

Ja und leider. Es könnte besser und anders sein.

Nee von mir aus müssen die nicht abends um acht noch kurven, die anderen auch nicht.
Weiß Gott nicht, ich finde es unverschämt, was man den Menschen zumutet. Und verantwortungslos. Wenn ich an unseren Briefträger denke, morgens um sechs los und abends um die gleiche Zeit teils erst Feierabend
und andere ebenso, und an die Leute die gerne
arbeiten würden, die man einsetzen könnte,
wo man zu kniestig ist entsprechend zu zahlen. Dann wird mir anders. Man spart am falschen Ende.

Gelobt sei das freie Spiel mit Niedriglohnkräften.
Nein es zeigt die geistige und sonstige Armut,
derer die so etwas veranlassen und zulassen,
aber auch teils das Kundenverhalten.

Jeder will anständig verdienen, also soll er es auch anderen gefälligst zubilligen. Finde ich.

Inzwischen arbeitet dieser Verein ja leider ähnl. wie Hermes, eine Zumutung. Finde ich.
Ich brauch mein Paket nicht binnen 24 Stunden.

Mit vernünftigem Umgang und vernünftiger Planung wäre uns allen in vielem weitaus besser gedient.

Von mir erwartet man also erwarte ich auch,
aber anders als andere.

Ich wünsche mir für die Menschen wieder anständige Berufe, anständiges Einkommen sowie Behandlung und anständige Arbeitszeiten.

Es geht auch mit diesen. Und wir verlören nichts dabei. Im Gegenteil. Viele gewännen mehr Lebensqualität und die Gesellschaft wieder insgesamt mehr.

Die Hektik die Unzufriedenheit die Agressionen gehen einem nämlilch auf den Senkel und haben nicht einen einzigen Vorteil.

Gertrud am 14.10.11 13:37

@ MeineEine am 14.10.2011 um 12:04

Wenn ich einen Auftrag erteile, dann gebe ich immer meine Handy-Nr. an und bestehe darauf, daß auf den Auftrag geschrieben wird "30 min. vorher anrufen".
Ich begründe das mit meinen Terminen, die ich einhalten müsse und nicht nur zuhause rumsitzen könne ( ist aber eigentlich gelogen).
Bisher hat das immer geklappt, und ich habe auch noch anderes erledigen können.
Ich wünsche Ihnen viel Glück, daß nicht der ganze schöne Sonnentag heute flöten geht.

mynona am 14.10.11 13:27

Moin zusammen,

heute früh hatten wir hier auch 1A Londoner Nebel, beste Qualität! Ich habe nicht mal den Blog finden können. ;-)
Und nu nach der Arbeit klare Sicht, so kanns bleiben.

Vitamin K, frischgebrüht, hätte ich auch anzubieten. :-))

Anke am 14.10.11 13:23

@MeineEine am 14.10.11 12:04
Für die Wartezeit kann ich Graupensuppe anbieten. ;-)

Im Ernst, versuche es immer auf max. 4 Std. einzugrenzen. Da man ja nicht die einzige "Baustelle" ist, denke ich, das geht dann in Ordnung.
Hassen tue ich die Warterei aber trotzdem. ;-((

anita 68 am 14.10.11 13:12

@Gertrud am 14.10.11 12:57

In der "heutigen Zeit" bekommen die Servicekräfte morgens einen Stapel Aufträge vor die Nase geknallt. und dann dürfen sie zusehen wie sie den abgearbeitet kriegen.

Ichfassesnicht am 14.10.11 13:08

@MeineEine am 14.10.11 12:04

Zeitliche Eingrenzung nach Vor- bzw. Nachmittag darf man schon erwarten, eine genauere Terminplanung ist im Kundendienst eine schwierige Sache.

@MarieB
Wenn die DHLer abends um Acht noch durch die Gegend kurven, darf man solche Arbeitsbedingungen inzwischen auch in anderen Servicebereichen vermuten. Gelobt sei das freie Spiel mit Niedriglohnkräften.

Ichfassesnicht am 14.10.11 13:03

Kritikus,

zu Ihrem gestrigen Beitrag an mich.

Ich war damals nur erstaunt auf einmal eine Information zu erhalten, daß wir uns im holländischen Netz befinden.

Mein Handy wird nur für bestimmtes eingesetzt.
Das Vorgehen der Anbieter ist mir da teils schon bekannt.

Ich würde nie ausschließlich nur ein Handy zum Telefonieren nutzen. Es ist mir zu teuer.

Gertrud am 14.10.11 12:59

MeineEine am 14.10.11 12:04

Meine Eine,

zuerst einmal viel Glück für den Termin.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie andere Menschen ohne nachzudenken Anderen wiederum die Zeit stehlen obwohl sie eine Planung haben und auch müssen. Und erwarten, daß Menschen sich frei nehmen für diesen. Unauswägbares ausgeschlossen, was sich manchmal ergeben kann.
Für diesen Fall gibt es die wunderbaren Händys unter anderem.

Ich hatte da vor vielen ähnliches, und ich habe die Firma auf den Vor- bzw. nachmittags festgenagelt, mit dem Argument, daß sie mir nicht erzählen können, daß sie keine Planung hätten. Und ich nicht extra dafür Urlaub nehmen könne.

Es hat funktioniert.

Als viel Glück Ihnen.

In den heutigen Zeiten denke ich dürfe sich durchaus machen lassen, den Tag so zu gestalten,
daß man anderen nicht zumutet den ganzen Tag zu warten.

Gertrud am 14.10.11 12:57

@daywalker am 14.10.11 12:10

Zur Info: Der Rettungsdienst ist für akute Bedrohungen an Leib und Leben zuständig. Er ist kein hausärztlicher Notdienst mit Blaulichtberechtigung.

Ichfassesnicht am 14.10.11 12:55

OT

MeineEine am 14.10.11 12:04
--------------
Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass die heute, auf den heiligen Freitag Nachmittag, noch kommen werden?

Die max. Zeitspanne, die ich mal im Bekanntenkreis erlebt habe, waren ca. 4 oder 5 Stunden. Da hätte ich mich nicht drauf eingelassen.

Ich warte doch nicht stundenlang, bis die Herren sich bequemen, die können ihre Termine gefälligst besser koordinieren.

Und dann kurz vor knapp anrufen, dass sie doch nicht kommen.

MarieB am 14.10.11 12:26

Oh ja tolle 110 oder 112 und die kommen immer sofort und helfen.Wo mein Vater sich vor schmerzen im Bett gekrümmt hatte und ich die 112 angerufen habe,da sagte man mir,ich solle den Ärtzlichen Notdienst anrufen.Hab ich gemacht und es hatte 2 Stunden gedauert bis der Artz kam

daywalker am 14.10.11 12:10

OT

Guten Morgen in die illustre Runde.
Ich habe mir soeben das zweite Pöttchen Vitamin K gegönnt und warte auf Handwerker, die mir einen Hängeschrank reparieren sollen (Garantiefall). Die Uhrzeit des Erscheinens der werten Herren wurde zwischen 8:00 und 18:00 angegeben, also 10 Stunden. Ich finde das heftig. Gibt es da gewisse Richtlinien welche einzuhalten sind? Bei Dr. Guuschel finde ich nichts oder ich suche falsch. Wenn mir jemand eine entsprechende Info geben könnte, würde ich mich freuen.

Merci allerseits!

MeineEine am 14.10.11 12:04

*MarieB am 14.10.11 10:10


Eventuell nur sollte es heißen.........

petrosila zwackelfrau am 14.10.11 10:22

---------
Dann bekommt das Ganze natürlich einen völlig anderen Sinn!

MarieB am 14.10.11 10:50

Darüber wurde ausführlich berichtet. Einfach mal guggeln, hilft weiter!

MarieB am 14.10.11 10:10
,,,,,,,,,,,,,,,,
Ich vermute mal, fast jeder Blogger in diesem Blog
"googelt".
Bei mir heißt das alle wichtigen Online Zeitungen und Magazine einschließlich Twitter usw zu lesen.

petrosilia zwackelfrau am 14.10.11 10:41

Wunderschönen guten Morgen!
Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und kann bei einem Täßchen Vitamin Cé genossen werden. So kann es bleiben bis Weihnachten - und dann besser werden.

anita 68 am 14.10.11 10:32

*MarieB am 14.10.11 10:10


Eventuell nur sollte es heißen.........

petrosila zwackelfrau am 14.10.11 10:22

Wäre jetzt nicht eine Schwangere Frau sondern ein alter Mensch betroffen, würde über den Vorfall eventuell in der örtlichen Presse berichtet.

petrosila zwackelfrau am 14.10.11 10:02
-----------
Darüber wurde ausführlich berichtet. Einfach mal guggeln, hilft weiter!

MarieB am 14.10.11 10:10

Heute Morgen habe ich Grundschulkinder nach den Notfallnummern gefragt,
alle wussten die prompt.
In der heutigen Zeit hat schon fast jedes Kind ein Handy womit es auch umgehen und im Notfall selbige Notfallnummern wählen kann. Wenn ein Erwachsener das nicht weiß und nicht kann
dann sage ich ".........".
Wäre jetzt nicht eine Schwangere Frau sondern ein alter Mensch betroffen, würde über den Vorfall eventuell in der örtlichen Presse berichtet.

petrosila zwackelfrau am 14.10.11 10:02

@ Ichfassesnicht am 14.10.11 9:31

Bewahren Sie Ruhe! Bringen Sie sich in eine ruhige Umgebung und halten Sie Schaulustige fern. Atmen Sie durch die Nase sowohl ein als auch aus und wiederholen Sie zehn ganz kurze Atemzüge im Sekundenrhythmus, wobei sie immer etwas mehr Luft ausatmen als Sie einatmen.

Emma am 14.10.11 9:52

@Emma am 14.10.11 9:26

Jaja, "Wäscheständer">"Frühsport">Kniebeugen".
Ojejoejoe. ;-)

Ichfassesnicht am 14.10.11 9:31

OT

@ Picard42 am 14.10.11 8:31

>>>....Emma drückt sich nur vorm Frühsport >>>


Sonne Kniebeuge, die dauert. "Je öller, je döller" bekommt da eine ganze andere Bedeutung. ;-)

Emma am 14.10.11 9:26

@Emma am 14.10.11 8:41

Boah, nu bin ich ABBA froh, wopllte gerade die berittene Gebirgsmarine losschicken, hatte das telefon schon in der Hand.

Ichfassesnicht am 14.10.11 8:44

@ Ichfassesnicht am 14.10.11 8:20

Nu brüllen Sie doch nicht hier so rum. Ich hab keine Leine, ich hab einen Wäscheständer. Und hier ist ganz dickes Suppe draußen. Aber das ist ja nicht das Thema...

Emma am 14.10.11 8:41

@Picard42 am 14.10.11 8:31

Ich glaub die hat sich verlaufen. Oder der "Nebel" war der vergessene Frühstücks-Toast.

"HAAAALOOOO EEEEMAAAAA!"

Ichfassesnicht am 14.10.11 8:36

@Ichfassesnicht am 14.10.11 8:20

Emma drückt sich nur vorm Frühsport.... ;-)

Picard42 am 14.10.11 8:31

@Emma am 14.10.11 8:13

Wieso, können Sie die Leine nicht mehr sehen?

Ichfassesnicht am 14.10.11 8:20

OT

Ich nehm alles zurück, hier wird's nebelig. Also noch warten mit dem Freiluftwäschetrocknen ;-)

Emma am 14.10.11 8:13

@ MarieB am 14.10.11 7:25

>>>Einen guten Start in den letzten Tag der Woche bei dem angekündigten tollen Wetter!>>>

Jupp, wird wohl einer der letzten Draußenwäschetrockentage werden, der muss genutzt werden ;-) Der Himmel sieht nach Osten hin schon richtig schön aus.

Emma am 14.10.11 7:38

Guten Morgen, werte Mitblogger!

Emma am 14.10.11 7:13
------
Genau so ist es! Je nachdem was passiert ist, gibt es sogar eventuell eine Schockstarre, man steht nur da und kann es nicht begreifen.

Wie schon gesagt, auch wenn man falsch wählt, sollten die Profis - und das ist die Polizei nun mal - doch verd... nochmal in der Lage sein, das direkt durchzustellen!

Einen guten Start in den letzten Tag der Woche bei dem angekündigten tollen Wetter!

MarieB am 14.10.11 7:25

Jajaja die Schlaumeier, die die Nr meinen zu kennen und meinen, andere beleidigen zu müssen, die Zweifel haben, sollen erst einmal in eine Situation kommen, wo sie eine derartige Nummer benötigen. Da sieht die ganze Sache schon ganz anders aus. Im Extremfall einen kühlen Kopf zu bewahren ist den Profis gegeben, wenngleich es auch für die nicht immer einfach ist, aber nicht Otto Normalverbraucher. Wenn man in einen schrecklichen Unfall verwickelt ist oder plötzlich vor jemanden steht, wo man nicht weiß, ist der tot, kann man selber ganz schön kopflos reagieren. Da fallen einem oft die einfachsten Dinge nicht mehr ein.

Emma am 14.10.11 7:13

Hallo Frau Sevindim,
Zitat:
...Und ich überlege selbst noch einmal, ob ich das im Fall der Fälle selbst auch sicher wüsste???...

Weil Sie es vielleicht nicht sicher wissen, machen Sie daraus ein Blogthema!
Also, ich weiß es. Schreibe Ihnen gleich eine Mail mit der Antwort an die Redaktion.
Wenn dann hier mindestens 300 Beiträge erschienen sind, werden es hoffentlich auch Sie wissen!

Gerd am 14.10.11 6:58

Ich sehe da irgendwie nicht das große Thema.
Es gibt mal gerade zwei Nummern, 110 und 112. Nimmt man die falsche (oder kommt man bei einer der beiden nicht durch wie in diesem Fall) sollte man trotzdem durchgestellt werden. Das war in diesem Fall offenbar nicht so, und es ist gut und richtig dass die AKS nachhakt warum das so war.
Aber daraus muss man doch nicht gleich eine große Sache machen als ob die meisten Menschen zu blöd wären den Notruf zu wählen.

Meckerpott am 14.10.11 6:34

@Meiner Einer am 14.10.11 1:52

Ein tragischer Einzelfall der nicht passieren dürfte, aber nun leider mal passiert.
Um ein objektives Bild abgeben zu können müßte man das Band der Leitstelle abhören und eventuell sogar den Nrn. Speicher des Handys kontrollieren.
Wer kann denn nachweisen ob die 112 tatsächlich besetzt war, oder von dem Anrufer eine falsche Nr. gewählt wurde?

Ichfassesnicht am 14.10.11 2:14

@US Schalker am 14.10.11 1:41

Sie sollten mal hinter die Kulissen des amerikanischen Systems schauen.
Leider wurde/wird auch hier manches aus den USA übernommen.
Die 911 Leitstellen sind nicht unbedingt Fachdienst bezogen besetzt.
Kein Feuer wurde je durch den besonders martialischen Auftritt der Löschmannschaften bekämpft. Nicht umsonst gibt es bei den amerikanischen Feuerwehren einen derart erschreckend hohen Stand an tödlich verunglückten Einsatzkräften.
Die Paramedics haben zwar in Teilbereichen Kompetenzen von denen jeder deutsche Rettungsassistent träumt, insgesamt hält das System den Vergleich aber nicht stand.

Ichfassesnicht am 14.10.11 2:03

Ich kann die ganze Diskusion nicht ganz verstehen.
112 steht für Notruf. (not für Leib und Leben)
110 ist Polizei. (böse Buben im Garten)

Warum hat die EU dann die 112 für alle EU Länder als Notrufnummer eingeführt?
Nach dem US-Beispiel 911...
Bestimmt damit wir hier diskutieren können

Meiner Einer am 14.10.11 1:52

Warum nicht eine Nummer wie hier in den USA 911 kennt jedes Kind und dort sitzen dann auch Experten die den richtigen Einsatz koordinieren.
Grüße aus Summerville SC

US Schalker am 14.10.11 1:41

picard 23.15

werter herr unterleerer.
Bitte um Verseierung das ich mir mal erlaubt habe
das Deeeeehhhhhhnnnnunnnnssssshaaaaahaaaa
benuzt habbe.
Bei Ruhrpottler wird ja auch über alles unmögliche
stillschweigend hinweggesehen.
und wenn sich Werner beschwert kommt gleich
die grosse Nachsicht und Anmecker.
Nobody is perfect,nur Sie Schlaumeier.
Gute Nacht.

batterietester am 14.10.11 0:23

@ Picard42 13.10.11 23:15

Deswegen gehe ich gerade auf ARD zu Beckmann ; - ))

Saline am 13.10.11 23:23

@batterietester am 13.10.11 23:11

wer was wo wie warum und sowieso

Aber gehört schreibt sich ohne Dehungs-"h".... :-)

Nix für ungut,
Picard

Picard42 am 13.10.11 23:15

an alle

hat noch niemand von den 6 W´s gehöhrt.
Stelle es mal zur diskussion,es gibt auch 8,
alles fragewörter.

batterietester am 13.10.11 23:11

@Emma am 13.10.11 22:54

Die Angehörigen von Rettungsdiensten, Freiw. Feuerwehren und ehrenamtlich Tätige in
B.ehörden und
O.rganistationen mit
S.icherheitsaufgaben
haben alle keinen Beamtenstatus.

Ichfassesnicht am 13.10.11 23:08

@Emma am 13.10.11 22:47

Ich hat Sie doch garnicht gemeint. :-(
*schnief*
Inwieweit die einzelnen Leitstellen das gesetzlich erlaubte aber technisch auch in die Tat umsetzen können, steht auf einem gaaanz anderen Zettel.

Ichfassesnicht am 13.10.11 22:58

@ Kritikus am 13.10.11 22:31

Werter Kritikus, es gibt die Jugendfeuerwehr und die dürften noch keine Beamten sein. Wer aber so in der Öffentlichkeit auftritt wie dieser User, dürfte bald unehrenhaft entlassen werden. Wer im Glashaus sitzt, sollte wohl besser nicht mit Steinen werfen. Ob er das aber versteht, bleibt fraglich.

Emma am 13.10.11 22:54

@Picard, MeineEine

Viele Erwachsene Menschen sind tatsächlich nicht in der Lage sich diese beiden Rufnummern und ihren Unterschied zu merken.
Darüber hinaus sind 90 % der Bürger mit Sofortmaßnahmen vollkommen überfordert.
Wenn also
1. Die richtige Leitstelle
2. Der genaue Schaden
3. Der genaue Schadensort
angegeben wird, ist das schon ein 6er im Lotto.
Wenn man/frau es dann noch schafft die Unfallstelle abzusichern, die anrückenden Einsatzkräfte einzuweisen (bei schlecht zu findenden Adressen/Einsatzstellen) und eventuell ein bißchen seelische Betreuung bei den Verunfallten zu leisten, ist die Sache schon so gut wie in trockenen Tüchern.
Ach ja, und NICHTNOTFÄLLE gehören weder auf die 110 noch auf die 112. Dann sind die auch nicht so schnell überlastet.

Ichfassesnicht am 13.10.11 22:53

@ Ichfassesnicht am 13.10.11 22:29

>>>Wer da von Datenschutz redet hat den Knall nicht gehört.>>>

Lieber Ichfassesnicht, jetzt hätte ich mich fast an meinem Apfelkuchen verschluckt vor Schreck. Ich schrieb ja von der Vergangenheit nöscht wahr?! Ich schreib ja eindeutig, dass ich nicht weiß, ob das heute noch so ist nöscht wahr?!

Für Sie zum Lesen, ist kein Wiki-Sermon sondern von der freiwilligen Feuerwehr Oppendorf - oder auch bei der Björn-Steiger-Stiftung zu finden, bei der ich einst meine Ortung registriert habe:

"Die Björn Steiger Stiftung initiierte im Jahre 2006 die erste kostenlose Handy-Ortung im Notfall. Damit wurde endlich eine wichtige Sicherheitslücke geschlossen. Durch die Verbreitung des Handys wurde der Notruf zwar schneller, doch diese Entwicklung hatte einen gravierenden Nachteil: Viele der Notrufenden konnten die eigene Position nicht genau nennen, schon gar nicht unterwegs auf freiem Feld. Hilfskräfte mussten den Unfallort dann erst mühsam suchen, lebenswichtige Zeit verstrich. Unter dem Strich ist die Zeit zwischen einem Unfall und dem Eintreffen der Hilfskräfte in den letzten Jahren sogar gestiegen.


Deshalb hat die Björn Steiger Stiftung die Handy-Ortung ins Leben gerufen. Dahinter steckt eine Internet-Ortungsplattform, über die die Notrufleitstellen Handys im Notfall orten können. Die Rettungskräfte werden dann zum entsprechenden Einsatzort geschickt.


Aufgrund der neuen Notrufverordnung vom 18.03.09 und der technischen Optimierungen der Internet-Ortungsplattform ist eine Registrierung nicht mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall ohne Registrierung orten.

Und tüss... Ich war nur auf der Durchreise.

Emma am 13.10.11 22:47

@ sevenfifty 13.10.11 22:11 (-.-) (~.~) :x(((((( ° >

Saline am 13.10.11 22:44

@sevenfifty am 13.10.11 22:17

Wenn Sie wirklich "Feuerwehrmann" wären sind Sie nach NRW-Recht Beamter (so steht's im Gesetz, Ausnahmen gibt es nicht).

Deswegen an Sie folgender Merksatz:

"Wer sich auf dünnem Eis bewegt, sollte nicht auch noch hüpfen".

Gardez!
(googlen werden Sie ja hoffentlich noch können).

Kritikus am 13.10.11 22:31

@MeineEine am 13.10.11 22:18

Vollkommen prophylaktisch (und ausdrücklich @all addressiert!) möchte ich festhalten, dass wir hier über zwei Tote reden. Da für mich Pietät nicht eine Kirsche in Schokolade ist, bitte ich das immer im Hinterkopf zu behalten.

Herzlichen Dank,
Picard

Picard42 am 13.10.11 22:30

Der Notruf eines Handys wird von dem Funkmast vermittelt an dem das Signal am stärksten ankommt. In der Nähe von Stadtgrenzen kann das zu Fehlvermittlungen führen.
Das ist aber nicht weiter tragisch. Bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gibt es "Grenzüberschreitende" Regelungen. Die meisten Leitstellen können darüber hinaus den Notruf über Standleitung weiterreichen falls der Anrufer beim falschen "Fachdienst" gelandet ist. Darüber hinaus werden alle Notrufe aufgezeichnet, so das eine Überprüfung der Anruferangaben jederzeit möglich ist.
Alle Leitstellen melden sich außerdem mit dem Stadt/Kreisnamen.
Aber selbst wenn der Anrufer in der falschen Stadt, beim falschen Dienst gelandet ist, kein verantwortungsbewußter Leitstellendisponent wird den Anrufer abweisen. Schon die Abgabe des Notrufs stellt für den Normalbürger eine Extremsituation dar, die man nicht noch verschlimmern sollte.
Im konkreten Fall scheint(!) der Fehler bei der Leitstelle der Polizei zu liegen. Warum es dazu kam müßte geklärt werden, darin ist die AKS ja SPITZE!!!!

P.S.
Die meisten Leitstellen sind heute mit Rufnummernerkennung ausgerüstet die die "Unterdrückung" aufhebt. D.h. vom Netzbetreiber wird die Nummer dargestellt, eine Übermittlung der Funkzelle dürfte also auch kein Problem sein. Wer da von Datenschutz redet hat den Knall nicht gehört.

Ichfassesnicht am 13.10.11 22:29

OT

@MeineEine am 13.10.11 22:14

Nix für ungut - Sie haben da nur einen wunden Punkt (weil gleiche Erfahrung im gleichen Thema) bei mir erwischt. Offensichtlich ist da immer noch nicht klar, dass das Netz in Millisekunden tickt - und sich nicht an Deutsche Wochenendplanungen hält.

Aber das ist nicht das Thema. (c) Emma

Gute Nacht,
Picard

Picard42 am 13.10.11 22:21

@ sevenfifty am 13.10.11 22:11

"aufschneiderei hat kein feuerwehrmensch nötig
um idioten wie dich und die gesamte andere bevölkerung aufzuklären müßte ich ein buch größeren umfanges schreiben zu dessen verständnis dir sowiso der geisteige horizont fehlt
les doch
nochmal
was ich geschrieben habe
nicht anrufen
sondern selbst täig werden
das ist doch was"

Ich gebe Ihnen teilweise recht. Feuerwehrmänner und -Frauen haben wirklich keine Aufschneiderei nötig insofern gehe ich davon aus, dass Sie dieser Zunft nicht angehören sondern ein kleiner, trollender und möglicherweise kräftig angeschickerter Windbeutel sind. Was Ihre Forderungen zum geistigen Horizont Ihrer Mitmenschen betrifft: Ihrer dürfte vermutlich schon lange ins Promillenirvana abgesunken sein.

MeineEine am 13.10.11 22:18

wau
kritikus
pargraphen fuzzi
bin begeistert
mit paragraphen kommt man weit im leben
!

sevenfifty am 13.10.11 22:17

@Picard42 am 13.10.11 22:15

Nicht notwendige Korrektur: Trollalarm.

Picard42 am 13.10.11 22:17

sevenfifty am 13.10.11 22:11

"nicht anrufen
sondern selbst täig werden
das ist doch was
!!!!!!!!!!!!! "

Guter Rat. Ich werde mir sofort ein Skalpell kaufen für Notfälle.

Anonym am 13.10.11 22:16

@sevenfifty am 13.10.11 22:04

Nun, Du siehst die Anmerkungen unserer Mitblogger. Die Sporen, hier wirklich als das ernstgenommen zu werden, was Du vorgibst, musst Du Dir wohl noch verdienen.

Ich für meinen Teil ziehe mich daraus und zurück.

Gute Nacht!

Picard

Picard42 am 13.10.11 22:15

@ Picard42 am 13.10.11 22:02

"Ich halte das für ein schlechtes Beispiel - insbesondere in diesem Kontext."

Ich wollte den Vorfall nicht als Beispiel verstanden wissen sondern einfach als Schilderung dessen, was ich erlebt habe. Meine Rethorik ist nicht so schlecht, als dass man mich am Telefon beim Buchstabieren eines Pseudonyms so gründlich missverstehen könnte zumal ich dem damaligen Polizisten am Telefon erklärte, dass es absolut wichtig sei, die von mir genannte und beschriebene Buchstabenfolge exakt genau so aufzuschreiben.

MeineEine am 13.10.11 22:14

na meine eine
aufschneiderei hat kein feuerwehrmensch nötig
um idioten wie dich und die gesamte andere bevölkerung aufzuklären müßte ich ein buch größeren umfanges schreiben zu dessen verständnis dir sowiso der geisteige horizont fehlt
les doch
nochmal
was ich geschrieben habe
nicht anrufen
sondern selbst täig werden
das ist doch was
!!!!!!!!!!!!!

sevenfifty am 13.10.11 22:11

@ sevenfifty am 13.10.11 21:24

Nach meinen Erfahrungen mit Feuerwehr- und rettungspersonal (es gibt dort inzwischen auch Frauen) finden sich dort aufrechte Charaktere, in ihrem Handeln bestimmt durch ausgeprägte Hilfsbereitschaft und einem hohen Berufsethos.

Schwatzhafte Wichtigtuer wie Sie gehören eigentlich wegen des Fehlens der charakterlichen Eignung unehrenhaft von dieser Zunft ausgeschlossen.

Aber das Problem stellt sich ja nicht für einen "Möchtegern-Feuerwehrmann".

Vielleicht lassen Sie auch einmal die Rechtswirkungen des § 132 StGB (Amtsanmaßung) auf sich wirken.

Kritikus am 13.10.11 22:11

Danke fuer die sachliche Aufklaerung Karsten Arsinakis !

Anonym am 13.10.11 22:11

@Karsten Arsinakis am 13.10.11 22:03

Guten Abend,

endlich mal technisch fundierte Aussagen. Wäre es denn so abwegig, wenn die Mobilfunknetzbetreiber im Falle eines Notrufs die Kennung des Mastes mitschicken würden und gleichzeitig die Leitstellen ein Stück Hard- und Software bekämen, um diese Informationen sinnvoll auswerten zu können?

Sie erwähnen die Kosten - zu Recht. Vielleicht wäre hier auch "der Staat" in der Pflicht, ein Teil der Unsummen für die UMTS-Lizenzen in ein solches Projekt zu reinvestieren.

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 22:09

sevenfifty am 13.10.11 21:59

Falsch!

Sie sollen die Kranken/Verletzten retten und nicht die Anrufer. Seien Sie froh, dass heute fast jeder ein Handy mitführt, so dass Sie in der Regel schneller als früher vor Ort sind.
Aber bei Ihren Pöbeleien bin ich sicher, keinen Angehörigen irgendeiner Hilfsorganisation anzusprechen, geschweige denn der Feuerwehr.
Lesen oder sehen Sie sich den Bericht doch erst einmal richtig an.Wenn Sie dann alles glauben verstanden zu haben, äußern Sie sich erneut.
Etwas sachlicher vielleicht.Muss ja nicht gleich hochgeistig sein.

heikos am 13.10.11 22:09

hallo picard
wir reden hier von idioten die nicht wissen was sie tun
wie wohltuend jemand gleichgesinnten zu kennen
hallo meine
hoffentlich kennst du wenigstens die üblichen methoden der wiederbelebung
spezialkenntnisse bei schwangeren sind gar nicht nötig
!!!!!!!!

sevenfifty am 13.10.11 22:04

Jedes Handy logt sich bei einem Funkmast ein, der Standort des Funkmastes entscheidet, wo der Notruf raus kommt. Wenn also jemand in Leverkusen steht, der Funkmast steht aber in Köln, wird er auch in Köln raus kommen.

Polizeibeamt werden niemals (auch bei aller Forderung nicht) die gleichen Fragen stellen können wie die Leitstellenmitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdienst. Immerhin geht es hier auch um die Entscheidung, ob der gemeldete Fall überhaupt etwas für den Rettungsdienst ist und welche Fahrzeuge alarmiert werden (Krankentransportwagen, Rettungswagen oder zusätzlich auch noch ein Notarzteinsatzfahrzeug).

Die sofortige Ortung von Handys kostet ziemlich viel. Wenn jetzt automatisch jedes Handy geortet würde, wären das Mehrbelastungen, die von irgendwem (also von allen) getragen werden müssen. Und der Rettungsdienst kann nur Funkzellenortung, Geo Caching funktioniert mit GPS. Da der gesetzgeber in seinem letzten Entwurf des Telekommunikationsgesetzes nicht festgeschrieben hat, dass das auslesen von GPS Signalen möglich sein muss, werden es auch weiterhin Einzelfälle sein, in den Leitstellen in der Lage sind, GPS Signale auszulesen.

Egal wie lange der Rettungsdienst braucht, die deutsche Bevölkerung muss einfach mal akzeptieren, dass es ohne Erste Hilfe nicht geht. Wenn der Rettungsdienst nach 10 Minuten da ist und diese 10 Minuten nicht genutzt wurden, kann das bedeuten, dass der Rettungsdienst überhaupt nichts mehr tun kann.

Karsten Arsinakis am 13.10.11 22:03

@ sevenfifty am 13.10.11 21:59

"was soll ich sagen ?"

Wie wäre es mit konkreten Informationen? Wenn Sie doch angeblich Feuerwehrmann sind, wieso labern Sie nur herum anstatt explizit zu schreiben, wer wann zu verständigen ist? DAS wäre wenigstens konstruktiv und hätte nicht den Beigeschmack von Aufschneiderei!

MeineEine am 13.10.11 22:02

@MeineEine am 13.10.11 21:53

Das ist zwar völlig OT, aber i.d.R. kriegen Sie heutzutage jemanden vom zuständigen KK ans Telefon. Allerdings gibt es noch Wochenenden: bis da die entsprechenden Beschlüsse etc. fertig sind, darf es gerne auch Montag werden.... oder Monate....

Ich halte das für ein schlechtes Beispiel - insbesondere in diesem Kontext.

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 22:02

sevenfifty am 13.10.11 21:59

sie retten gar nichts, sie fahren höchstens mit dem lalülala-auto durch den Sandkasten.

Sam am 13.10.11 22:02

@ Picard42 am 13.10.11 21:56

"Ich halte es da mit dem Satz, den ich damals gelernt habe: wer nichts tut, macht alles falsch."

Dito. Auch wenn ich nicht ganz genau wüsste, was in einem solchen Fall zu machen ist, hätte ich schon einen Reanimationsversuch unternommen. Aber in einer Extremsituation kann man nicht immer genau voraussagen, wie man selbst reagiert es sei denn, man hat schon die eine oder andere Erfahrung gemacht. Trotzdem kann es passieren, dass das Wissen um Erste Hilfe, die einfachsten Handgriffe dann einfach weg sind. Jeden kann jederzeit ein solches Blackout erwischen. Wer dann wenigstens noch zum Telefon greift, tut ja nicht nichts.

MeineEine am 13.10.11 22:00

meine eine
was soll ich sagen ?
wir retten die ärsche von denen die noch nicht einmal wissen welche notrufnummer sie wählen sollen .
und nochmal
sich daneben zu stellen
und die feuerwehr zu rufen
welch
großartige
leistung !!!!!!!!!!!!!

sevenfifty am 13.10.11 21:59

Picard42 am 13.10.11 21:47

Gerade zurück aus Tonga, kann ich mich Mynona nur anschließen.

Ich gehe davon aus, dass jede/r Erwachsene/r beide Nummern kennt und unterscheiden kann. Allerdings kann man im Schrecken einer Unfallsituation auch schon mal kognitive Aussetzer haben. Thema durch.

Thema durch? Alles Weitere haben die BloggerInnen hier zusammengetragen. Es gibt nicht einmal einen Link zu diesem Thema.

Anke am 13.10.11 21:57

@MeineEine am 13.10.11 21:43

Tja, zwei Dumme, ein Gedanke.... *five* ;-)

Da ich nebenbei (ich bin vielseitig) auch noch ein NEF von einem RTW oder einem TLF unterscheiden kann, freue ich mich geradezu auf weitere Ausführungen.

Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen, dass man bei der erwähnten (im Übrigen von den Leitstellen dementierten) Wartezeit von rd. 30 Minuten mal selbst aktiv werden sollte. Ich halte es da mit dem Satz, den ich damals gelernt habe: wer nichts tut, macht alles falsch.

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 21:56

@ MarieB am 13.10.11 20:33

"Und ich finde es einen Skandal, dass die 110 der Polizei nicht in der Lage ist, einen Notruf vernünftig abzuarbeiten, egal ob die 110 jetzt die falsche Nummer war und 112 die richtige gewesen wäre."

Die sind noch zu ganz anderen Dingen nicht in der Lage. Ich stieß vor einigen jahren mal bei freenet auf ein kinderpornografisches Profil. Ich speicherte es und rief (es war Wochenende, da haben die zuständigen Sachbearbeter für Kinderpornografie im Internetkeinen Dienst!?!?!) die Polizei an. Ich buchstabierte ihnen den Profilnamen ganz genau: Großbuchstabe, Kleinbuchstabe, Schrägstrich, Unterstrich usw...
Als ich mich dann Montags zu dem Sachbearbeiter durchgekämpft hatte, meinte dieser, dass man das Profil nicht gefunden hätte, er wäre morgens über den Fall informiert worden. Ich bat ihn, mir den Profilnamen noch einmal zu buchstabieren und siehe da! Da hatte mein Gesprächspartner vom Wochenende in seiner einmaligen Begabung gleich vier Buchstaben falsch aufgeschrieben, Leerzeichen gleich ganz weggelassen usw...AAAAAARRRRRHGS!!!!
Man kann sich denken, dass das Profil montags schon gelöscht war.

MeineEine am 13.10.11 21:53

@mynona am 13.10.11 21:25

N'Abend!

Ich halte es durchaus für legitim, dieses Thema dann auch in einen Blog überzuleiten - und finde uns hier beim besten Willen nicht FB-Recycled.

Allerdings stellt es schon eine gewisse Herausforderung dar - nämlich die latente Unterstellung, man könnte zwei dreistellige Nummern nicht unterscheiden, hier zu platzieren.

Offensichtlich färbt die Plattheit, die FB nun einmal mit sich bringt, durchaus auf die Red. (und die Moderatoren) ab - das finde ich mehr als bedenklich. Da stimme ich Ihnen in Ihrer Kritik wieder zu - etwas hochgeistiger darf es gerne zugehen.

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 21:47

@ Picard42 am 13.10.11 21:39

Da haben wir unsere Zweifel am werten Grisu fast gleichzeitig geäußert.
*Five*!

MeineEine am 13.10.11 21:43

@ sevenfifty am 13.10.11 21:24

"anstatt die erkrankte wiederzubeleben und jemanden mit der benachrichtigung
der feuerwehr zu beauftragen
steht der helfer daneben und telefoniert"

Vielleicht ist es nicht ganz einfach,mit den üblichen Ersthelfermethoden eine schwangere Frau zu reanimieren. Eine Herz-Lungen-Massage bei einer hochschwangeren Frau traue ich mir nicht unbedingt zu.
Im Übrigen habe ich im Erste-Hilfe-Kursus gelernt, dass auch die Benachrichtigung der Feuerwehr eine Hilfe sein kann.

"wer keine keine ahnung hat welche notrufnummer
bei welchem notfall angerufen werden sollte
der halte hier am besten mal den mund
und schon sind nur noch wenige im blog dabei"

Falsch!!! Wer nicht genau weiß, wann wer zu benachrichtigen ist, tut gut daran, seinen Informationsmangel offen zu legen, damit dieser wirksam von anderen Bloggern korrigiert werden kann. Sie haben sich zwar herablassend über andere Schreiber geäußert, sind aber als angeblicher Feuerwehrmann (die Zugangsvoraussetzungen sind sehr hoch, insofern ist Ihre fehlende Interpunktion schon befremdend und lässt mich an Ihrem genannten Beruf zweifeln) nicht in der Lage, hier eine entsprechende Information zu bieten. Unsachlich und wenig kompetent.

"in wahrheit wimmelt es von idioten die sich nicht selbst zu helfen wissen und wegen jeder kleinigkeit nach hilfe rufen"

Von denen Sie der Größte zu sein scheinen. Auch hier fehlt von Ihnen jegliche Information, aus welchem Grund die Feuerwehr nun gerufen wird und wann nicht.
Außerdem sollten Feuerwehrleute doch eigentlich wissen, dass ein vollgelaufener Keller oder ein ins Dach gekrachter Baum für die Betroffenen durchaus eine Extremsituation sein kann, die sie vorübergehend hilflos macht und nicht mehr so rational handeln lässt, wie Sie es fordern.

Wenn also jemand den Mund halten sollte, dann wohl Sie!

MeineEine am 13.10.11 21:40

@sevenfifty am 13.10.11 21:24

Gehört Lesen und Verstehen nicht mehr zur Ausbildung, werter "Feuerwehrmann"?

Ich teile Ihre Meinung, dass ein gewisser Teil dieser Gesellschaft doof wie Toastbrot ist - für die kläglichen Beiträge hier und den dahinterstehenden Bloggern sehe ich das allerdings nicht.

Klären Sie uns auf, große Hydrantenwache! ;-)

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 21:39

"Wenn wir nach Holland fuhren zum Beispiel kam automatisch eine Anzeige vom Mobilfunkpartner."

Gertrud am 13.10.11 20:35

Und dieser freundliche "Partner" möchte dann gerne, daß Sie sich in sein Netz einbuchen - natürlich kostenpflichtig (im Zweifel auch via "Roaming").

Herzlichst

Kritikus am 13.10.11 21:31

Wieso müssen wir denn heute hier das gestrige fb-Thema weiter durchkauen?
Ist die AKS nicht imstande, für uns ein eigenes Blogthema zu erstellen?
Ich finde, wir werden hier zunehmend mies behandelt.
Tagelang keine neue Fragestellung, manchmal nur , so scheint es, eine lieblose Auswahl.
Aber wir machen immer das Beste draus :-)

mynona am 13.10.11 21:25

hallo
dieser ganze hochgeistige

quatsch

der hier kundgetan wird zeugt von

völliger

ahnungslosigkeit und sehr gefährlichem
halbwissen

wer keine keine ahnung hat welche notrufnummer
bei welchem notfall angerufen werden sollte
der halte hier am besten mal den mund
und schon sind nur noch wenige im blog dabei

angeblich sind wir feuerwehrmänner ja
von ach so mündigen bürgern umgeben

welch ein irrtum

in wahrheit wimmelt es von idioten die sich nicht selbst zu helfen wissen und wegen jeder kleinigkeit nach hilfe rufen

der seltene zufall der zu diesem tragischen ereignis geführt hat zeigt mal wieder wie hilflos die menschen sind

anstatt die erkrankte wiederzubeleben und jemanden mit der benachrichtigung
der feuerwehr zu beauftragen
steht der helfer daneben und telefoniert

welch
großartige
leistung

herzlichen glückwunsch

solche bürger brauchen wir

hauptsache alle haben irgendwelche
apps
auf ihren handys
die hält man dann den betroffenen an die brust
und rettet per internet leben

hurra !!!!!!!!!!!!!!!!!

sevenfifty am 13.10.11 21:24

@ Picard42 am 13.10.11 21:07

>>>Im Grunde, und da sind wir uns hier - glaube ich - alle einig, ist die Frage zu klären, was bei aller Technik in diesem Fall schiefgelaufen ist. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler - das ist ok. Aber der Preis in diesem Fall war verdammt hoch....
>>>

Eigentlich sollte man dankbar sein, trotz allem, heute diese Möglichkeit zu haben. In meinem hier im 1. Beitrag erwähnten Notfall gab es noch keine Handys. Zum Glück passiert es in der Nähe einer einsam gelegenen Weiterbildungsstätte mit Festnetzanschluss und anwesendem Personal.

Wenn ich mir vorstelle, früher bekam jemand zB einen Herzinfarkt beim Wandern in den Bergen. Da musste dann einer zur nächsten Hütte laufen oder wie? Da lob ich mir durchaus die Handys.


Guts Nächtle.

Emma am 13.10.11 21:14

Und der Fehler (bei wem auch immer) ist nicht zu entschuldigen. DIese Gegenseitige schuldzuweisung ist aber auch nicht das wahre.

Bücherwurm am 13.10.11 21:12

@Emma am 13.10.11 21:01

.... weswegen Frauen ja bekanntermaßen nicht rückwärts einparken können....

Aber das ist hier nicht das Thema!

Im Grunde, und da sind wir uns hier - glaube ich - alle einig, ist die Frage zu klären, was bei aller Technik in diesem Fall schiefgelaufen ist. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler - das ist ok. Aber der Preis in diesem Fall war verdammt hoch....

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 21:07

@ Picard42 am 13.10.11 20:55

>>>Woher kennen Sie die Vorwahl von Liechtenstein?>>>

Wiki kannte sie, nicht ich. Das stand so in dem teilkopierten Wiki-Sermon; ellenlang wäre er geworden, hätte ich alles kopiert. Aber mit Längenangaben haben's Männer ja nicht so...

Emma am 13.10.11 21:01

Also ich kenne beide Nummern, bin in der Lage sie zu wählen und hoffe es nie tun zu müssen. Wenn ich in Deutschland niemanden an die Strippe bekomme, ruf ich eben in England an. Den kann ich auch noch auswendig. Und ich meine mich sogar daran erinnern zu können, was man sagen muss....

Bücherwurm am 13.10.11 20:56

"Aber wer könnte auf so einen Mist hereinfallen? So blöd sind die M.Bayern auch nicht einen Rettungswagen zur Düsseldorfer Kö zu schicken."

@Lederstrumpf am 13.10.11 20:36

Richtig, aber von dieser Erkenntnis haben Sie noch keinen Rettungswagen hier vor Ort und die Zeit ist erstmal "vergurkt"... .

Herzlichst

Kritikus am 13.10.11 20:56

Kritikus am 13.10.11 20:51
--------
Da haben Sie leider recht, was die Fehlerquelle und deren (mögliche) Beseitigung betrifft! Technik ist immer höchstens so gut, wie der Mensch, der sie bedient.

Einen schönen unfallfreien Abend noch - ich wechsele jetzt zum NDR und dem Königreich Tonga :-)

MarieB am 13.10.11 20:55

@Kritikus am 13.10.11 20:51

Da stimme ich Ihnen zu.

@Emma am 13.10.11 20:22

Woher kennen Sie die Vorwahl von Liechtenstein?

Fragt sich steuerfahndend
Picard

Picard42 am 13.10.11 20:55

"Wenn's denn funktioniert!"

@MarieB am 13.10.11 20:33

Da haben Sie vollkommen Recht. Nur - wenn's denn nicht funktioniert ist nicht die hier teilweise geschmähte "Technik" schuld, sondern die Menschen, die sie bedienen sollen.

Und da gälte es dann den Hebel anzusetzen (bessere Schulung, mehr Personal... .).

Und dann landen wir wieder bei der Frage nach den Kosten... .

Ich hatte halt nur versucht, den ellenlangen Wiki-Sermon - ohne diesen vorher zu kennen - auf 6 Zeilen zu verdichten

Herzlichst

Kritikus am 13.10.11 20:51

Wenn wir nach Holland fuhren zum Beispiel kam automatisch eine Anzeige vom Mobilfunkpartner.

Gertrud am 13.10.11 20:35

Na klar!Sunshine. 5,00€ für ein kurzes Hallo.

Lederstrumpf am 13.10.11 20:41

Kritikus am 13.10.11 20:25

Mist, und ich dachte ein todsicheres System gefunden zu haben.:-))
Aber wer könnte auf so einen Mist hereinfallen? So blöd sind die M.Bayern auch nicht einen Rettungswagen zur Düsseldorfer Kö zu schicken.

Lederstrumpf am 13.10.11 20:36

Lederstrumpf am 13.10.11 20:18

Ich meine das was Kritikus schrieb. Es geht automatisch in den Bereich wo man sich befindet, zum Beispiel wenn man in einer anderen Stadt ist.

Natürlich muß man dann angeben wo man ist, ansonsten mit der Handyortung läßt sich im Prinzip schon ganz schnell jemand finden.

Wenn wir nach Holland fuhren zum Beispiel kam automatisch eine Anzeige vom Mobilfunkpartner.

Gertrud am 13.10.11 20:35

Leitstelle auf und wird evtl. von dort weitergeschaltet.l

Herzlichst

Kritikus am 13.10.11 20:25
--------
Wenn's denn funktioniert!

Und ich finde es einen Skandal, dass die 110 der Polizei nicht in der Lage ist, einen Notruf vernünftig abzuarbeiten, egal ob die 110 jetzt die falsche Nummer war und 112 die richtige gewesen wäre.

Das kann's doch wohl genauso wenig sein, wie eine hochtechnische Erklärung, die jemandem in einer Notfallsituation absolut nichts nützt!

MarieB am 13.10.11 20:33

Allen eine störungsfreie Nacht. Bis morgen. :-)))

Übrigens, wenn es Kojak-Fans interessiert, ab 23.30 wird Kojak auf ndr wiederholt.

Gruß

anita 68 am 13.10.11 20:30

@Lederstrumpf am 13.10.11 20:07

Eine evtl. eingegebene Vorwahl wird beim Notruf vom System ignoriert (Sie könnten sonst - theoretisch - z. B. von DO aus den Notruf von München alarmieren... .).

Ihr Notruf läuft immer bei der von Ihrer "Wabe" (Funkbereich, in dem Sie sich befinden) nächstgelegenen Leitstelle auf und wird evtl. von dort weitergeschaltet.l

Herzlichst

Kritikus am 13.10.11 20:25

Also WIkipedia sagt dazu:

Routing aus dem GSM-Netz [Bearbeiten]International kann aus dem GSM-Netz normalerweise die Ziffernkombination 08 verwendet werden, um mit der zuständigen Rettungsleitstelle verbunden zu werden, ohne die lokale Notrufnummer zu kennen. Im deutschen GSM-Netz wird der Anrufer der 112 automatisch zur nächstgelegenen Rettungsleitstelle verbunden. Die Weitervermittlung kann regional und je nach Netzbetreiber unterschiedlich erfolgen. Für den Notrufenden ist das allerdings unerheblich: Die Informationen werden über interne Leitungen durchgereicht. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass sich bei einem Notruf für die Feuerwehr die Polizei meldet. Der Notruf 112 ist bei dem GSM-Standard entsprechenden Mobiltelefonen auch möglich, wenn die Tastensperre aktiv ist. Ist kein Heimatnetz vorhanden, dann bucht sich das Mobiltelefon für den Notruf in ein anderes Netz. Bei standardkonformen Geräten kann auch 112 + „Hörer abheben“ anstelle der PIN (Geheimzahl) beim Einschalten des Gerätes verwendet werden oder es wird eine Funktionstaste direkt nach dem Einschalten mit der Funktion „SOS“ bzw. „Notruf“ belegt, bevor die PIN eingegeben wurde. Als Besonderheit ist weiterhin zu nennen, dass unter Umständen aufgrund der unterschiedlichen Ausbreitungsbedingungen des GSM-Funknetzes eine Weitervermittlung an eine andere, eigentlich nicht zuständige Leitstelle erfolgen kann. Beispielsweise in gebirgsnahen Gebieten kann durch Reflexionen und Abschattungen des Funks eine Fehlvermittlung stattfinden. Besonders wichtig ist daher immer die Angabe des genauen Ortes und nicht nur z. B. der Straße – denn diese kann es ja auch im Nachbarort geben. Im grenznahen Raum wie z. B. in Liechtenstein kann die zuständige Leitstelle am zuverlässigsten erreicht werden, wenn man vor der Notrufnummer die Landesvorwahl wählt z. B. +423 112.

Emma am 13.10.11 20:22

„“Manchmal ist der Notdienst aus der Nachbarstadt aber zB evtl näher dran.““
Emma am 13.10.11 20:10

Und die kommen dann?

Lederstrumpf am 13.10.11 20:21

Picard42 am 13.10.11 20:05
Bisher war ich auch der irrigen Meinung, ebenso wie Getrud, dass beim Absetzen meines Notrufs und für etwas anderen brauche das Ding nicht, auch mein Standort sofort feststeht.

Anscheinend ein Wunschdenken.

Lederstrumpf am 13.10.11 20:18

@ Lederstrumpf am 13.10.11 20:07

Dazu müsste man die Vorwahl ja erst mal kennen. Die meiner eigenen Stadt kriege ich ja noch zusammen, aber damit hat es sich dann auch. Manchmal ist der Notdienst aus der Nachbarstadt aber zB evtl näher dran.

Emma am 13.10.11 20:10

Vielleicht sollten wir in unserem Mobiltelefon auch vorab die Vorwahl der Stadt eingeben in der wir uns gerade befinden, z.B. 0234/112.

Für Nachtschwärmer ein bisschen Aufwendig.

Lederstrumpf am 13.10.11 20:07

@Lederstrumpf am 13.10.11 19:54

Exakt das meinte ich: das Handy muss klar wissen, wo es ist. Und wenn es das nicht weiß, muss zumindest die verständigte Stelle sehen, dass der Anrufer in Funkzelle xyz und ggf. in anderer Zuständigkeit rumsteht.

Man macht mit den Dingern "Geo-Caching" auf 2 Meter genau - aber wenn es drauf angkommt, weiß so ein Telefon nicht, ob es in Witten oder Bochum ist?? Die Grenze ist m.W. der Stausee - da steht wohl keiner mittendrin.... auch wenn's ab und zu ginge...

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 20:05

Dass Notrufe umgeleitet werden in in der falschen
Ortschaft landen ist vor einigen Monaten hier
im Lippischen passiert.
Die Straße hatte einen Ortsnamen und die Feuerwehr
fuhr in den etliche KM entfernten Ort, fand den
Unglücksfall nicht und es dauerte eine 3/4 Stunde,
bis in einem anderen Ort besagte Straße gefunden wurde.
Beispiel : Straßenname Im Holthausen 10 in XYZ
Ortschaft: Holthausen, 10 Häuser von 1 - 10.( fiktiv )

Saline am 13.10.11 20:04

Soweit ich weiß, wird im Fall des Notrufs das Handy sofort mit dem zuständigen Notruf verbunden,
so war es jedenfalls einmal.

Ob man es heute so einstellen muß, daß der Notruf erst aktiviert werden muß, weiß ich aber leider nicht mehr.

Gertrud am 13.10.11 19:57

Bevor der große Aufschrei beginnt, zuerst mal meine ernstgemeinte Frage: Woher weiß mein Mobiltelefon das ich den Rettungsdienst in Witten haben möchte? Welche Polizeizentrale erreiche ich, wenn ich an der Stadtgrenze zur benachbarten Stadt die 110 anwähle?

Kann es zu Überlappungen führen und die erreichte Institution fragt sich nur welcher „Idiot“ aus Witten den Rettungsdienst in Bochum anruft?

Ich weiß nur eins, dass Festnetz ist sicherer, nur so`n langes Kabel hat keiner dabei.

Lederstrumpf am 13.10.11 19:54

@Emma am 13.10.11 19:40

Da haben Sie sicherlich Recht. Auf der anderen Seite ist ein Anruf bei einer Notrufnummer entweder a) ein Notruf oder b) (strafbarer) Missbrauch. Wer da den Datenschutz vorschiebt, tickt nicht richtig - meine Meinung.

Ich stelle mir das so vor, dass bei einem Anruf die Kennung der Funkzelle mitgeschickt wird - und die Leitstellen aus ihrer Region entsprechende Geräte vorhalten, die das Gebiet dann grob auf einer Karte anzeigen. Damit wäre sofort klar, wer sich am Besten um den Fall kümmern könnte.

Und wie gesagt: der wichtigere Aspekt ist die unbedingte Erreichbarkeit der nächstgelegenen(!) Zentrale - es gab doch diesen (damals witzigen) Fall, dass jemand aus Oberhausen in Essen gelandet ist und den Hinweis, er wäre in Essen gelandet, falsch verstanden und als Auskunft "wir sind beim Essen" fehlinterpretiert hat. Damals habe ich darüber gelacht, angesichts ein solchen Falls kann ich das nicht mehr.

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 19:50

@ Emma am 13.10.11 19:40

Aus Datenschutzgründen nicht gestattet...

Emma am 13.10.11 19:43

@ Picard42 am 13.10.11 19:31

Ich glaube, dass mit dem Verdonnern ist aus datentechnischen Gründen nicht so einfach.
Ich habe zB mal einer Handyortung zugestimmt, irgendwo irgendwann... auf irgendeiner Notfall-Seite. Evtl bei der Björn-Steiger-Stiftung, aber ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls durfte zu der Zeit noch nicht einmal im Notfall das Handy geortet werden, wenn zB jemand vermisst wird. Man musste erst vorher persönlich zustimmen.

Vielleicht haben sich die Vorschriften mittlerweile diesbezüglich geändert, aber nix Genaues weiß ich nicht.

Emma am 13.10.11 19:40

Bei meinen Eltern hat sich folgendes zugetragen:

Bei einem Unwetter mit überschwemmten Straßen und Kellern, ist bei Ihnen im Keller
ein Brand entstanden. Mein Vater hat die 112 angerufen und es war dauernd besetzt!!!

Der Grund war, viele Leute mit voll gelaufenen Kellern rufen die 112 an…….
Gott sei Dank hatte mein Vater auch die “normale Nummer“ der Feuerwehr im Ort und konnte dort jemanden erreichen. Bei der Übermittlung der Adresse von der Feuerwehr zur Zentralen Wache aber wurde die Anschrift nicht richtig übermittelt und so fuhr Feuerwehr in eine falsche Straße und konnte dort keinen Brand ermitteln.

Erst als die Polizei schon an der Einsatzstelle war und die Feuerwehr erneut alarmierte kamen die Löschfahrzeuge schließlich mit erheblicher Verspätung an!

Ich mag auch gar nicht daran denken, wenn jemand einen schweren Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall o.ä. hat und die Nummer 112 durch “Bagatell-Notfälle“
immer besetzt ist…..

Lieben Gruß
Sigi

SiBa am 13.10.11 19:40

Guten Abend,

wäre es nicht die einfachste Lösung, die Mobilfunkbetreiber dazu zu verdonnern, dass nicht nur die Erreichbarkeit der Notrufnummern sichergestellt ist, sondern gleichzeitig auch eine Information zum Standort übermittelt wird?

Notrufe erfolgen doch heutzutage i.d.R. per Handy, weil sämtliche "öffentliche" Infrastruktur (Telefonzellen etc.) mit Hinweis auf die Verbreitung der Handys abgebaut wurde.

Die Geschichte ist jedenfalls einfach nur tragisch und fordert geradezu dazu auf, sich die derzeitige Situation/Realisierung kritisch anzuschauen.

Gruß,
Picard

Picard42 am 13.10.11 19:31

Das ist eine ganz traurige Geschichte,
aber schlimm dabei ist sicher noch, wenn man sich um die Zuständigkeiten kloppt sozusagen.

Die Sparpolitik andererseits ist da auch nicht begrüssenswert.

Was man daraus lernen sollte, ist es besser zu machen, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Gertrud am 13.10.11 19:31

Im Kreis Mettmann wurde in den 70er Jahren eine gemeinsame Rettungsleitstelle (Feuerwehr, Polizei, Katastrophendienst und Datenstation) installiert. Leider wurde diese segensreiche Einrichtung aus nicht nachvollziehbaren "datenschutzrechtlichen" Gründen aufgelöst, so dass seit einigen Jahren zwei Leitstellen in diesem Kreis vorhanden sind. Ich weiß, dass durch die gemeinsame Rettungsleitstelle wertvolle Sekunden "eingespart" werden konnten, wenn es um Hilfeleistungen ging.

Günter Hammermann am 13.10.11 19:23

liebe moderatorin,

daß sie und ihr team gestern sehr aufgewühlt waren, hat mich ganz doll erschreckt.

bei den themen und der recherche kann man ihnen eigene betroffenheit und sonst ein gedöns nicht abnehmen.

und daß sie werteste moderatorin und ihr kollege die richtige nummer wählen täten, da bin ich mir sicher. sie schmeissen doch täglich aufheller, vitamine und sonstiges ein, um auf dem laufenden zu bleiben.

damit ist das thema durch. jeder normal erzogene bürger kennt die nummern. schlauere auch noch die von rosi. :-))

werner am 13.10.11 19:16

Was passiert in Deutschland, wenn ich anstatt der genannten Notrufnummern 112 und 110 die 911 wähle ?

Bekomme ich auch Anschluss ?

Die Nummer wird doch immer wieder in Fernsehsendungen/Filmen propagiert !

D.Leibold am 13.10.11 19:13

@ MeineEine am 13.10.11 18:57

>>>Braucht man einen Krankenwagen, ists die 112. Braucht man die Polizei, tippselt man die 110. >>>

Nicht nur Krankenwagen, sondern Notarzt = 112. Kann man auch alles gut zuhause gemütlich am PC tippseln... Im Notfall weiß man manchmal nicht mehr, in welcher Stadt man ist und ruft stattdessen den Pizzabäcker ab.

Was hier genau schief gelaufen ist, weiß wohl keiner. Dass die 112 nicht erreichbar war, kann ich zB nicht glauben. Oder einer schiebt's dem anderen in die Schuhe. Tragisch für alle Beteiligten ist es auf jeden Fall.

Ich kenne es allerdings aus persönlicher Erfahrung, dass sich der Notdienst manchmal nicht ganz einig ist, welcher zuständig ist aus welcher Stadt, wenn ein Notfall zB im Wald stattfindet.

Emma am 13.10.11 19:12

Bessere Eselsbrücke (alphabetisch) 110 Polizei - 112 Rettung

Lehrer Specht am 13.10.11 19:10

Liebe Frau Sevindim,
ich kenne beide Nummern und auch die Unterschiede. Das nützt einem aber gar nichts, wenn man, wie bei uns, zwar die richtige Stelle anruft, der Rettungswagen dann aber aus einer anderen Stadt kommt, sich nicht auskennt und zu feige ist, nach dem Weg zu fragen. Das verlängert die Zeit ganz erheblich. Bei der Polizei sieht es auch nicht anders aus. Am Ort gibt es keine Polizei mehr, es wird alles in der Kreisstadt gesammelt, und wo früher (mit Polizeiwache) max. 15 Min. dauerte, bis ein Streifenwagen vor Ort war, dauert es heute bis zu 45 Min.

Die Folgen kann sich jeder ausrechnen.
Gruß

anita 68 am 13.10.11 19:06

Kleine Eselsbrücke, wenn man die Nummern nicht auseinander halten kann:
110 Polizei 0=o.
Die andere ist dann die für Feuerwehr/Krankenwagen.

Anke am 13.10.11 19:05

112 Krankenwagen und 110 Polizei.

Ruhrpottler am 13.10.11 19:03

Braucht man einen Krankenwagen, ists die 112. Braucht man die Polizei, tippselt man die 110. Braucht man beides, ist es besser, erst über die 112 den Krankenwagen und danach mit der 110 die Polizei zu rufen. Ist doch eigentlich simpel. Nun ja, möglicherweise haben die meisten eben kein Notfall-App auf dem I-Phone oder Smartphone oder wie die Appteile heißen.

MeineEine am 13.10.11 18:57

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