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Prämie vom Pflegeheim
Wenn Sie einen Werbe-Flyer sehen würden, der sagt: "Wer uns neue Kunden bringt - der bekommt tolle Prämien! Flachbildschirme, Städte-Reisen, Tank-Gutscheine." - würden Sie dann drauf kommen, dass da ein Seniorenzentrum dahinter steckt?
Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir den Flyer des Senioren-Zentrums Bethel in Bad Oeynhausen entdeckt haben. Nicht ganz üblich für solche Einrichtungen. Wer dem Heim neue Bewohner oder Kunden vermittelt, der bekommt Treue-Punkte gut geschrieben.
Die man dann eintauschen kann. Die Konkurrenz ist einigermaßen fassungslos.
Ist das wirklich so schlimm? Man kann das ja auch ziemlich clever finden, oder? Was sagen Sie dazu?
Ich verliere mein Elternhaus durch die finazielle Belastungen durch das Seniorenheim meiner Mutter.
Daher denke ich es sollte in der Häuslichen und Stationären Pflege gleiche Zuschüsse vom Staat für gleiche Leistungen geben.
Die Stationäre Pflege ist ein Riesengeschäft.
Klaus van Wahnen am 22.09.11 10:25
@OD am 21.09.11 21:21
Ist mir aber jetzt extremst peinlich das ich Ihre Geschlechtszugehörigkeit falsch einsortiert habe. Gehe ab direkt nur noch in Sack und Asche. ;-)
Ichfassesnicht am 22.09.11 8:54
@ heikos am 21.09.11 22:18
>>>Ich meine lediglich, dass eine allzu regelmäßige Liebesbeteuerung schal werden kann.
Eine andere Formulierung oder eine schlichte Geste kann mehr ausdrücken als ein "Ich liebe dich".>>>
Das sehe ich genauso. Dadurch nudelt sich auch eine Liebeserklärung ziemlich schnell ab und wird zur Alltagsfloskel wie Tach und Tschüss. Reden kann man so viel, wie der Tag lang ist - kleine Gesten sagen oft mehr aus als Worte.
Aber das ist hier - glaube ich - nicht das Thema ;-)
@ Doris
Von mir auch alles Gute zum 65. und viel Spass beim Verbraten der wohlverdienten Rente.
Ich hinke momentan hinter den Beiträgen her; hatte gerade 'Kinderumzug' ;-)
Emma am 22.09.11 8:38
Doris65 am 21.09.11 22:20
Da kann und möchte ich Ihnen noch einmal gratulieren!!!!
Gute Nacht.
Gruß
heikos am 21.09.11 22:24
Anke, Gertrud, Anita67 und Heikos,
danke schön.
Es ist geschafft, die Rente steht vor der Tür.
Hat auch was.
Bis morgen.
Doris65 am 21.09.11 22:20
>>Nein zu wissen daß man geliebt wird und es gesagt bekommt, ist nicht abgedroschen.>>
Gertrud am 21.09.11 22:04
Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich meine lediglich, dass eine allzu regelmäßige Liebesbeteuerung schal werden kann.
Eine andere Formulierung oder eine schlichte Geste kann mehr ausdrücken als ein "Ich liebe dich".
heikos am 21.09.11 22:18
heikos am 21.09.11 21:56
Das würde ich nicht so sehen.
Aber hier es inzwischen auch so, wenn man jemanden freundlich anschaut, freundlich lächelt einen guten Tag wünscht und manchmal auch
fragt wie es einem geht. Man wird angeschaut, als käme man von einem anderen Stern.
Dies ist gewiß nicht normal.
Nein zu wissen daß man geliebt wird und es gesagt bekommt, ist nicht abgedroschen.
Aus meiner Sicht nicht.
Aus meiner Sicht nicht.
Gertrud am 21.09.11 22:04
OD am 21.09.11 21:37
Ich denke es wird ganz selten geäussert, bei den meisten, jedenfalls. Dabei tut es so gut es zu wissen zu hören, zu spüren, jedem wenn man Liebe erfährt.
Hier ist es ja uncool und man vergibt sich so gesehen etwas. Und das tut man hier nicht mehr so gerne, bis auf wenige Ausnahmen.
Dabei ist es wichtig, ja manchmal auch lebenswichtig, um die Liebe des anderen zu wissen. Um die eigene die man gibt ebenso, sie zu spüren nicht nur um die Worte zu wissen.
Für andere ein Gutes Wort zu haben ist unendlich viel wert. Und wieviel kann es bewirken,
wie anderes auch bewirken kann leider.
Mit Lob ist man in diesem Land ebenso sparsam,
wohl nicht mit Kritik. Und hier gibt es sehr sehr viele unzufriedene unglückliche Menschen, leider.
Ich höre selten jemanden sagen, mir geht es gut, oder es ist alles bestens und wenn ich es höre,
freut es mich.
Wer kritisiert schätzt sich intelektuell ganz anders ein.
Wie dankbar wir eigentlich dem Leben gegenüber sein sollten wenn es uns gut geht ist den meisten fremd. Und das es nicht selbstverständlich ist,
was der andere oft für uns tut.
Oft versündigen wir uns damit, wenn wir mit unserem Leben auch mit anderem Leben lieblos umgehen. Es ist undankbar.
Ich freue mich, daß Sie noch eine andere Sicht haben, es tut gut dies zu lesen.
Nun wünsche ich Ihnen und allen hier noch eine gute Nacht.
LG
Gertrud am 21.09.11 22:01
>>Liebe wird hier immer als etwas selbstverständliches angesehen, so dass man es sich oft schon gar nicht mehr traut, es zu sagen, dass man jemanden liebt. Wie oft sagen das erwachsene Kinder schon ihren Eltern und umgekehrt?>>
OD am 21.09.11 21:37
Wenn man/frau die Gefühle zu oft in Worte fasst, wirken sie abgedroschen, wie Phrasen.Schon ein "Wie geht´s?" ist doch keine ehrliche Frage nach dem Wohlbefinden, sondern nur eine Floskel, eine Einleitung.
Jeden Tag "Ich liebe dich" ist irgenwann so prickelnd wie der Gong zur Tagesschau.
heikos am 21.09.11 21:56
Man geht hier lieblos mit vielem um, wohl eher rational und sachlich. Und von daher ist auch vieles erst möglich. Denn würde man aus Liebe handeln könnte man vieles tun und anderes erst gar nicht tun oder zulassen.
Gertrud
Ja, das ist allerdings ein großes Problem in unserer Kultur. Eine Brasilianerin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, hat mir mal erzählt, dass sie ihrem Mann mal gefragt hat, warum er denn so selten "Ich liebe Dich" zu ihr sagt. Er meinte darauf, dass man das ja nur in speziellen Momenten sagen sollte und nicht täglich, weil die Wörter dann ihren Wert verlieren würden. Da konnte sie nur mit den Kopf schütteln, das konnte sie absolut nicht nachvollziehen, denn dort sieht man es genau umgekehrt. Je öfter man sich seine Liebe beteuert, umso inniger wird die Beziehung.
Liebe wird hier immer als etwas selbstverständliches angesehen, so dass man es sich oft schon gar nicht mehr traut, es zu sagen, dass man jemanden liebt. Wie oft sagen das erwachsene Kinder schon ihren Eltern und umgekehrt?
OD am 21.09.11 21:37
Ichfassesnicht am 21.09.11 16:20
"Könnten die Damen vieleicht mal Ihre rosarote Interkulturelle-Retro-Großfamilienbrille abnehmen?"
Nein, ich bin keine Dame und ich bitte Sie doch höflichst darum, mir meine Ansichten über eine gut funktionierende Familie zu lassen. Sie beruhen immerhin auf Erfahrungen und sind zudem im Großteil der heutigen Welt immer noch zeitgemäß. Nur bei uns meint man, die Institution Familie aufgeben zu können und trotzdem noch optimistisch in die Zukunft sehen zu können. Doch je mehr die Familie auseinanderbröckelt, desto mehr wird auch der Staat, die Gesellschaft und auch unsere hochheilige Wirtschaft zerbröckeln.
"Warum leben in anderen Kulturkreisen die Menschen in Großfamilien zusammen?
Weil es schlicht keine andere Möglichkeit gibt!"
Das stimmt absolut nicht. Das mag bei armen Familien so denkbar sein, weil alte Leute es sich meist nicht leisten können, alleine zu wohnen. Aber ich kenne in Brasilien z.B. viele reiche Großfamilien, die dann natürlich auch in ein entsprechend großes Haus zusammen leben. Ich kann es nur immer wieder betonen: trotz Probleme halten diese Familien fest zusammen und die Vorteile überwiegen einfach. Sie möchten ihre Eltern, Kinder bzw. Enkelkinder einfach immer nahe bei sich haben, da sie sie über alles lieben.
"Es gibt auch Kulturen wo alte Frauen schwer in den Arsch gekniffen sind. Denen bleibt am Ende oft nichts anderes als Selbstmord!"
Wieso? Weil ihre Familie sie nicht aufnehmen kann oder will, oder wie? Oder weil sie so sehr darunter leiden, mit der Familie wohnen zu müssen? Das mag es geben. Solche Fälle kenne ich aber nicht.
Wenn miteinander zu leben immer viel Leid bedeutet, dann sollte man es eben lassen. Bei uns scheint es ja immer mit viel Leid verbunden zu sein. Was soll ich soviel Pessimismus noch entgegensetzen?
"Wer in einer intakten Großfamilie zusammen leben möchte kann das auch bei uns."
Ohne finanzielle oder sonstige Einschränkungen!
Ja, wenn es auch nicht so wäre, dann wäre es wirklich jämmerlich.
"In den meisten Familien ist das aber eine Tortur.
Ein bekannter Volksschauspieler hier in Köln hat sein gesamtes Umfeld noch vom Sterbebett aus tyrannisiert.
In der eigenen Familie habe ich erlebt das die Mutter von der Tochter tyranisiert wurde."
Ja, viele Menschen hier sind halt immer so verbittert, müssen sich ständig beschweren, wissen immer alles besser und freuen sich, wenn sie andere herumkommandieren können. Wenn eine Familie halt nicht in harmonischer und liebevoller Eintracht leben kann, dann sollte man es eben lassen. Dann ist es wohl am besten, dass jeder seines Weges geht.
Wie gesagt, ich kann nur das Beispiel Lateinamerika zum Vergleich bringen und das trifft teilweise auch auf Südeuropa zu. Dort sehen das die wenigsten als Tortur an, aber die haben ja auch eine weitaus dickere Haut und sind einfach gelassener und toleranter, was dieses Thema betrifft.
OD am 21.09.11 21:21
OD am 21.09.11 20:48
Da bin ich wieder bei Ihnen.
Man geht hier lieblos mit vielem um, wohl eher rational und sachlich. Und von daher ist auch vieles erst möglich. Denn würde man aus Liebe handeln könnte man vieles tun und anderes erst gar nicht tun oder zulassen.
Für Liebe kann man sich ja nichts kaufen und sie scheint in vielem so selbstverständlich, daß man manchmal gar nicht bemerkt wenn sie verloren ist oder geht.
Ich kann Sie in Ihrem gut verstehen.
Denn ich denke ähnlich.
Vielleicht ein Grund warum manche einen einfach nicht verstehen wollen oder können, weil man bestimmte Werte Emotionen einfach wegdrückt,
weil man sonst vielleicht mit diesen nicht mehr fertig zu werden meint.
Lieben Gruß Ihnen
Gertrud am 21.09.11 21:06
Es wird aber in der Regel zu einem Problem, wenn die "Alten" krank und pflegebedürftig werden.
Hier kann in einem GUTEN Heim sehr viel mehr für die alten Menschen getan werden. Und die "Jungen" behalten Kraft und Nerven - nicht zuletzt auch für die "Alten" ...
Anonym60 am 21.09.11 16:10
Ja, die Sichtweise, dass alte Menschen schnell zu einem Problem werden und stören, ist hier leider weit verbreitet. Man ist hier ja so empfindlich, die Nerven halten das nicht aus, daran geht man kaputt.
Dass unsere Eltern uns auch jahrelang gepflegt haben und sicherlich auch allerlei Stress dabei hatten, das zählt dann nicht. Sowas kann man ja auch nicht vergleichen, wird wohl manch einer sagen. Ja, kann man vielleicht auch nicht. Denn die Eltern kümmern sich um ihre Kinder meisten aus Liebe und (hoffentlich) nicht nur aufgrund einer "moralischen Verpflichtung", die einem aufgedrückt wird. Mit so einer Einstellung kann und sollte man auch niemanden pflegen.
Doch wenn die richtige Portion Liebe dabei ist, werden alle noch so großen Probleme soooooo klein. Aber das werden die meisten sicher nicht nachvollziehen können, da bei uns ja immer so praktisch und rational gedacht wird. Emotionen spielen nur eine Nebenrolle. Das ist wohl auch ein Grund, warum unser System halt so ist, wie es ist.
Na ja, so lange alle in der Familie damit zufrieden sind und auch die Großeltern sich im Heim nicht zu einsam fühlen und kein Verlangen danach haben, ihre Familie mehr als 2-3 mal im Monat zu sehen, dann ist ja alles gut. Dann hat ja jeder was er will und was er verdient!
OD am 21.09.11 20:48
Es ist nichts neues für mich,
Prämien für die Vermittlung neuer Bewohner eines Pflegeheims oder für Neukunden bei Pflegediensten.
Nur nicht so öffentlich, das ist mir neu.
"Früher hat die Leitung der Sozialstation/Pflegeheim x mal ein Käffcken.....? mit der Sozialarbeit im Krankenhaus y getrunken und das freigewordene Bett war umgehend wieder belegt."
Heutzutage wird mit härteren Bandagen um jeden Pflegebedürftigen gekämpft.
Es soll schon Pflegediscounter geben.
Man weiß ja wie Discounter mit Arbeitskräften umgehen.
Darum sollte man in Deutschland nicht pflegebedürftig oder Altenpflegekraft werden.
Die Überbelastung der in der Altenpflege Tätigen wäre mal ein anderes Thema.
miraculix am 21.09.11 17:27
musst du finger in lochstekken,dan ales gutt
alolüm am 21.09.11 17:04
Schraube rausgeschraubt bei Fernser wiel war nichts mehr gut dan bzzzzz.Jetzt gantze Haus Dunkel Warum?
ahmed abdullalalala am 21.09.11 16:58
Ichfassesnicht am 21.09.11 16:20
Ich weiß nicht ob es sich bei O.D. um eine Dame handelt.
Das das Wort Familie hier teils sehr klein geschrieben wird, wissen wir aber schon. Und das das nicht immer der Fall war auch.
Weil hier Arbeit inzwischen über alles geht und zu gehen scheint, aber um welchen Preis letztlich. Und sie beeinflußt schon das Familienleben für den einen so und den anderen so.
Ich finde tourende Paare die hunderte Kilometer auseinanderleben und Eltern von ihren Kindern bis zum geht nicht mehr getrennt, auch nicht immer prickelnd. Für den ders mag bitte, aber nicht für alle, denn es gibt auch Menschen die es so nicht mögen und nicht wollen.
Ich weiß um den Kölner den Sie meinen. Das gibt es in der Tat leider. Es gibt auch Väter und Mütter die ihre Familien in jungen Jahren leider ebenso tyranisieren, oftmals im gesunden Zustand genauso wie im evtl. späteren. Es ist schade darum, wenn Menschen sich so verhalten.
Ich für mein Teil kann nur sagen, daß ich froh war
das ich hier war, als meine Mutter starb.
In Berlin wäre es mir damit nicht so leicht ergangen, so weit weg von der Familie zu sein als sie ging. Leicht war es aber auch hier nicht, davon ab. Aber es machte für mich einen großen Unterschied hier vor Ort zu sein oder eben Kilometer weit weg.
Ich denke es gibt Menschen da ist es besser es ist jung und alt getrennt, aber es gibt es umgekehrt den Fall wo es nicht so gut ist.
Wer für sich einen Lebensstil gefunden zu haben scheint, kann ihn gerne ausüben und leben.
Aber man soll nicht aufgrund dessen für alle allgemein gültige Regelungen schaffen, sondern letztlich seine vertreten danach leben, aber auch darauf schauen, daß es Menschen gibt die anders leben wollen.
Die Fleixibilisierung des Arbeitsmarktes z.B.
wer will bitte, aber es gibt Menschen die lieben es eben nah beim Arbeitsort zu wohnen und zu leben und bei ihrer Familie und dem darf man mind. genauso Rechnung tragen.
Mit dem Fahren heute viele Kilometer tut man letztlich keinem einen so richtigen Gefallen und es ist ein Unterschied ob man wie die Abgeordneten letztlich die dies ja normal fanden und in Ordnung, sich seine Arbeit selbst einteilen kann und letztlich für keine Kosten aufkommen muß oder für einen normal sterblichen Menschen.
Da sieht es dann schon anders aus.
Ich bin schon seit Jahren der Meinung, daß hier das Familienleben gezielt kaputt gemacht wird.
Gertrud am 21.09.11 16:34
Ruhrpottler am 21.09.11 16:20
Sie sollten sich mal ein wenig zügeln. Cerberus hat so seine Eigenarten und man kann/konnte leicht mit ihm aneinandergeraten, aber mit Ella, Sören oder anderen Trolls können Sie ihn nicht in einen Topf werfen.
HB
HB am 21.09.11 16:32
hingeschickt? meine natürlich hinschickt.
Ruhrpottler am 21.09.11 16:23
Ich frage mich was man wohl für eine Prämie bekommen würde wen man Cerberus oder Sören (Ella) dort hingeschickt bestimmt einen Arsc,ehm Potritt.
Ruhrpottler am 21.09.11 16:20
@OD am 21.09.11 15:51
@Gertrud am 21.09.11 15:52
Könnten die Damen vieleicht mal Ihre rosarote Interkulturelle-Retro-Großfamilienbrille abnehmen?
Warum leben in anderen Kulturkreisen die Menschen in Großfamilien zusammen?
Weil es schlicht keine andere Möglichkeit gibt!
Es gibt auch Kulturen wo alte Frauen schwer in den Arsch gekniffen sind. Denen bleibt am Ende oft nichts anderes als Selbstmord!
Wer in einer intakten Großfamilie zusammen leben möchte kann das auch bei uns.
Ohne finanzielle oder sonstige Einschränkungen!
In den meisten Familien ist das aber eine Tortur.
Ein bekannter Volksschauspieler hier in Köln hat sein gesamtes Umfeld noch vom Sterbebett aus tyrannisiert.
In der eigenen Familie habe ich erlebt das die Mutter von der Tochter tyranisiert wurde.
Ichfassesnicht am 21.09.11 16:20
@ OD am 21.09.11 15:51
Auch ich habe als Kind meine Oma und meinen Opa heiß und innig geliebt, war gerne bei ihnen, habe ich gefreut, wenn sie zu uns kamen.
Aber ob das auch noch so gewesen wäre, wenn sie bei uns gewohnt hätten - mit allem, was der Alltag so mit sich bringt?
Sicher wird es auch positive Beispiele geben.
Es wird aber in der Regel zu einem Problem, wenn die "Alten" krank und pflegebedürftig werden.
Hier kann in einem GUTEN Heim sehr viel mehr für die alten Menschen getan werden. Und die "Jungen" behalten Kraft und Nerven - nicht zuletzt auch für die "Alten" ...
Anonym60 am 21.09.11 16:10
Gertrud am 21.09.11 15:58
Wir alle kennen doch gar nicht die Wohnbedingungen in den Heim in Bad Oeynhausen. Hier werden Dinge vermutet, die doch vielleicht gar nicht auf den Alltag in diesem Haus zutreffen.
Mag sein, dass sich viele Bewohner dort nicht im Mittelpunkt sehen, mag aber auch ganz anders sein.
Wie gesagt, mir gehen die Verallgemeinerungen aufgrund von Vermutungen zu weit.
Ich muss mich jetzt leider auch ausklinken, bis später wahrscheinlich.
Anke am 21.09.11 16:06
Zu den Heimen noch ein Nachsatz.
Aber innerhalb anderem steht der Mensch hier nicht mehr als solcher im Mittelpunkt, was wie wir wissen, ja hier auch einmal anders war.
Eigentlich schlimm ist, daß vieles aufgrund geänderter Bedingungen nicht besser sondern eher schlechter funktioniert und Folgen hat die sich wirtschaftlich niemals berechnen lassen und auffangen lassen werden.
Es sind die Dinge kein Geld kosten, die man aber mangels Meinung das Geld sei es was die Rolle spielt zerstört.
Was hat man davon wenn man letztlich fast nur zerstört was sich irgendwo bewährt hat
und dafür andere Folgen in Kauf nimmt.
Ganz ehrlich was vieles betrifft. Deutschland schafft sich ab, aber anders wohl als T.S. es meint.
Man macht diese Gesellschaft kaputt und das ist es was nicht sein sollte.
Gertrud am 21.09.11 15:58
Vielen Familien heute wird kein leichtes Zusammenleben mehr ermöglicht..
Gertrud
Genau das ist es. So sehe ich es auch. Gut auf den Punkt gebracht!!
Ich verabschiede mich erstmal, muss einkaufen gehen.
tchau!
OD am 21.09.11 15:56
Anke,
ich finde es läßt sich alles verallgemeinern oder auch nichts, das ist ja das Problem.
Auch eine Frage wie man etwas sieht, eine Einstellung zu vielem hat.
Hinzu kommen Vorurteile. Man kann im Grunde die Gründe warum jemand etwas tut selten so richtig wirklich beurteilen.
Tatsache ist jedoch heute, wer seine Eltern pflegen möchte, nicht gut situiert ist, kommt dorthin wo er früher nie hingekommen wäre
in die Armut. Das kann es auch nicht sein.
Und wenn Eltern in ein Heim kommen sieht es teils ähnlich aus. Es sei denn man kann es sich leisten.
Vielen Familien heute wird kein leichtes Zusammenleben mehr ermöglicht, ich glaube das ist es eigentlich. Was OD meint, teils von seiten des Systems, teils durch die Menschen selbst.
Letztlich muß man selbst wissen und entscheiden was man tut.
Ein Unding ist aus meiner Sicht daß Heime heute größtenteils nur wirtschhaftlich orientiert sind,
und teils von großen Konzernen geführt werden und der Mensch letztlich auch da wie in vielem nicht mehr im Vordergrund steht.
Gertrud am 21.09.11 15:52
Anonym60 am 21.09.11 15:36
Ja, jeder Fall ist natürlich anders. Aber warum muss man immer nur die negativen Seiten, die so ein Pflegefall mit sich bringt, sehen? Es gibt doch auch so viel Positives, wenn Oma/Opa zu Hause sind.
Na ja, hier in Deutschland ist das alles halt etwas schwieriger, weil die Liebe untereinander einfach nicht so groß ist, da schaut man halt mehr auf die Probleme und die alten Leute sind hier vielleicht oft auch nicht so liebenswürdig wie ich das z.B. in Lateinamerika erlebt habe, wo es für die Enkelkinder nichts Schöneres gibt, als mit Oma und Opa zu kuscheln und sich Geschichten erzählen zu lassen usw. Da können die Alten zwar auch mal stur werden, aber man redet oder lacht darüber und dann ist das Problem wieder aus der Welt.
Sind halt zwei unterschiedliche Welten, kann man nichts machen.
OD am 21.09.11 15:51
"... Es ist sicher sinnvoll, wenn es viele verschiedene Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten gibt.
Alle Formen haben Vor- und Nachteile, ...
Anke (die echte) am 21.09.11 15:44"
Dem stimme ich unumwunden zu!
Anonym60 am 21.09.11 15:50
Also, mir ist das Fass, was hier gerade aufgemacht wurde, ein bißchen zu groß.
Es ist sicher sinnvoll, wenn es viele verschiedene Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten gibt.
Alle Formen haben Vor- und Nachteile, Verallgemeinerungen und Verkürzungen helfen hier nicht so richtig weiter, finde ich.
Anke (die echte) am 21.09.11 15:44
Schon die neuen Themen gesehen? mal gucken was wir wieder bekommen.
Ruhrpottler am 21.09.11 15:43
Dass natürlich die Hauptbelastung auf den Frauen liegt, ist natürlich nicht in Ordnung. Das muss man dann schon gerecht aufteilen, dass sich jeder um Oma/Opa kümmert. Oft geht es ja auch, dass ein(e) PflegerIn nach Hause kommt und sich um sie/ihn kümmert, aber wenn es natürlich schon so schlimm ist, dass eine Pflege rund um die Uhr nötig ist, dann wäre eine Einweisung ins Heim schon sinnvoller.
Aber das ist ja nicht immer der Fall. Vielen alten Menschen geht es doch noch gut. Sie sind einfach nur allein. Manchmal passiert ihnen aber plötzlich was und keiner ist da, um zu helfen. Dann sterben sie und werden erst Tage später aufgefunden!
OD am 21.09.11 15:40
@ Gertrud am 21.09.11 15:23
Wenn nicht beide Partner arbeiten gehen müssen, wird es sehr oft als "moralische Verpflichtung" angesehen, die alten Eltern bei sich aufzunehmen und zu pflegen. Egal, ob man sich versteht oder nicht. Egal wie groß die Belastung (in der Regel für die Frau!) ist oder ggf. wird.
Vor vielen Jahren (in den 70ern) hat meine Tante (damals Mitte 40, Mann und 3 Kinder, nicht berufstätig) ihren alleinstehenden Vater zu sich ins Haus genommen.
Einige Jahre ging alles gut - von gelegentlichem Ärger mit dem immer sturer werdenden Vater einmal abgesehen.
Aber dann wurde dieser (sture!) Vater pflegebedürftig.
Wer trug die Hauptlast der Pflege? Meine Tante. Nicht, weil mein Onkel in seiner Freizeit nicht gerne einsprang und auch die Kinder halfen, so gut sie konnten.
Nein, weil der Opa das so wollte!
Irgendwann sagte mein Onkel: "Wenn das noch lange so weiter geht, beerdige ich meine Frau noch früher als meinen Schwiegervater ..."
Zum Glück kam es dann doch nicht so.
Ich denke, dies ist kein Einzelfall!
Anonym60 am 21.09.11 15:36
Sie scheinen wirklich ein idealisiertes Bild von Familie zu haben. Was ist mit Gewalt in jeder Form innerhalb der ach so tollen Familie?? Das hat es übrigens auch immer gegeben, nicht erst seit kapitalistischen Zeiten.
Nein, eigentlich habe ich kein idealisiertes Bild von Familie. Ganz im Gegenteil, meine Familie war sehr problematisch, ich habe dort viel gelitten. Ich habe aber auch gesehen wie anders es sein kann, gerade durch interkulturelle Erfahrungen.
Gewalt und Streit gibt es überall, auch außerhalb der Familie. Da kann man sich noch so sehr abkapseln, ein eigenes Leben führen. Wenn eine Familie wirklich zusammen hält, lassen sich alle Probleme überwinden. Gewalttäter müssen natürlich entsprechend bestraft werden - egal ob Verwandter oder nicht.
Doch bei uns scheint ja oft schon der kleinste Streit Anlass zu sein, für immer den Kontakt mit seinen lieben Angehörigen abzubrechen.
OD am 21.09.11 15:31
die echte Anke am 21.09.11 15:23
Sorry, das war nur ein Versehen meinerseits. Bin wohl beim Kopieren irgendwie in der zeile verrutscht. Der Kommentar war von mir.
Ohnemich am 21.09.11 15:28
>>Wo leben Sie denn,in einer Traumwelt? Heute müssen beide Elternteile arbeiten gehen,damit die überhaupt überleben können.>>
daywalker am 21.09.11 14:51
Überleben müssen nur Menschen mit geringen Einnahmen, ob Verdienst, Rente oder Hartz4.
Eben weil ich nicht träume und den Leuten zuhöre, entgeht mir die Vollkasko-Einstellung nicht.Die ist aber dort besonders ausgeprägt, wo ohnehin niemand darbt.
Sicher, wenn es der 70 €-Salzstreuer oder die 800 € Blumenvase unbedingt sein muss, dann sind 2 Einkommen angesagt.
Die Kinder können die Vase wenigstens nicht umwerfen.Die sind ja nicht da.
heikos am 21.09.11 15:27
Anonym60 am 21.09.11 15:19
Das es manchmal ohne Pflegeheim nicht geht,
habe ich geschrieben, manchmal geht es leider nicht anders.
Dennoch was hat sich zu früher geändert.
Die meisten Menschen werden noch zuhause gepflegt
und die Belastung geht immer noch zu Lasten der Frauen.
Was ich letztlich wichtig finde, ist auch andere Möglichkeiten offen zu lassen.
Wenn es geht sollen alte Menschen so lange es geht in der Familie bleiben, wenn es die Familie so will und möchte.
Wo es nicht geht, wird ein Heim die letzte Alternative vielleicht sein.
Aber so, daß es Kindern die ihre Eltern pflegen wollen so fast unmöglich gemacht wird, da beide berufstätig - sein müssen - ist es wohl auch nicht richtig.
Hier liegt wenn man es ganz ehrlich sieht vieles im Argen, in vielen Bereichen, ob es um die Kindererziehung geht oder anderes.
Letztlich vieles einer konsumorientierten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik auf Kosten der Menschen geschuldet.
Ganz so richtig ist es sicher nicht.
Gertrud am 21.09.11 15:23
Anke am 21.09.11 15:18
Nur zur Klarstellung @ all: dieser Post war nicht von mir, der echten Anke.
Bitte suchen Sie sich einen eigenen Namen, Anke ist hier schon vergeben.
die echte Anke am 21.09.11 15:23
@ OD
@ Gertrud
Mal abgesehen von den wirtschaftlichen Zwängen, die es in vielen Fällen einfach unmöglich machen:
Ist es wirklich immer so wünschenswert für ALLE Beteiligten, wenn die "Alten" zu den "Jungen" ziehen und dort versorgt und bei Bedarf gepflegt werden?
Stimmt, früher war das normal. Aber waren wirklich immer ALLE damit glücklich?
Wie sah es denn aus? Die meiste Arbeit lag bei der Frau, also Tocher oder Schwiegertochter.
Gab es immer ein gutes Einvernehmen zwischen Tocher/Schwiegertochter und den Eltern?
Wurde Rücksicht auf die Bedürfnisse von Tochter/Schwiegertochter genommen?
Fängt deren Leben erst nach dem Tod von Eltern/Schwiegereltern an?
Ich denke, dass alte Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben sollten, wenn nötig und möglich mit zeitweiser Hilfe.
Geht das nicht mehr, so ist ein gutes Heim in den meisten Fällen die bessere Alternative.
Anonym60 am 21.09.11 15:19
OD am 21.09.11 15:16
Nein, er steht noch da.
Gertrud am 21.09.11 15:19
OD am 21.09.11 15:00
Sie scheinen wirklich ein idealisiertes Bild von Familie zu haben. Was ist mit Gewalt in jeder Form innerhalb der ach so tollen Familie?? Das hat es übrigens auch immer gegeben, nicht erst seit kapitalistischen Zeiten.
Ich habe eigentlich gar nichts gegen Familie, aber gegen dieses überhöhte Bild der (erweiterten) Kleinfamilie, und das kommt aus dem 19. Jahrhundert.
Anke am 21.09.11 15:18
Dennoch manchmal ist leider auch die Pflege in der Familie nicht mehr möglich.
Schon wieder, jetzt mach ich es aber ohne Klammer!
OD am 21.09.11 15:17
>
Gertrud
Mein letzter Kommentar hat sich darauf bezogen! Ist irgendwie verloren gegangen :-0
OD am 21.09.11 15:16
>
Dem stimme ich ja völlig zu und das habe ich ja auch schon in meinem 1. Kommentar geschrieben. Wenn es nicht anders geht, dann geht es eben nicht anders. Aber ist denn jeder alte Mensch gleich ein Pflegefall? Ich glaube nicht, dass das bei der Mehrheit der Fall ist.
Dass natürlich viele alte Menschen lieber alleine leben, solange es ihnen gesundheitlich gut geht, sollte man natürlich auch respektieren, obwohl ich doch schon denke, dass viele lieber bei der Familie sein würden als alleine. Da man aber allgemein der Meinung ist, man würde nur zur Last fallen und die Kinder das oft vielleicht unbewusst auch so rüberbringen, sagen viele von vorneherein Nein zu dieser Möglichkeit.
Man sollte ihnen es aber wenigstens anbieten, vorausgesetzt, man will es selbst auch und es ist Platz zu Hause vorhanden. Das Problem ist aber doch, dass viele es eben nicht wollen und das ist das Traurige am ganzen.
OD am 21.09.11 15:14
Doris65 am 21.09.11 14:47
Oh, gab es was zu feiern? Herzlichen Glückwunsch und alles Gute. :-))
Anke am 21.09.11 15:11
OD am 21.09.11 15:05
Mit dieser Meinung stehen Sie nicht alleine da.
Ja sie ist teils dem System geschuldet und auch dem forcierten Egoismus dieser Gesellschaft inzwischen.
Viele Menschen klagen darüber, sehen aber hier wenig Möglichkeiten etwas zu ändern.
Daß es auch anders geht, zeigen manche Länder.
Hier scheint es eher an mangelndem Willen und Wollen zu liegen als am Können.
Vieles spricht da für sich. Wenn vieles anders liefe,
wären wohl auch weniger Menschen krank und gebrechlich. Und anderes aus meiner Sicht, jedenfalls.
Gertrud am 21.09.11 15:10
Doris65
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag!
Gruß
heikos am 21.09.11 15:09
@Doris65 am 21.09.11 14:47
Ist mir glatt entgangen! Alles Gute für die nächsten "65".
Gruß
anita 67 am 21.09.11 15:05
>
daywalker am 21.09.11 14:51
Das weiß ich wohl und habe ich in meinen Kommentaren ja auch so deutlich gemacht, dass das leider heutzutage nicht anders zu gehen scheint. Für mich liegt es am kapitalistischen System, das was das Menschliche betrifft, meiner Meinung nach in vielen Punkten versagt. Das ist aber halt nur meine Meinung, dich ich vertrete. Ich sage nicht, dass meine Vorstellungen der Realität entsprechen und realisierbar werden...zumindest nicht hier in Deutschland.
OD am 21.09.11 15:05
Doris65 am 21.09.11 14:47
Ja leider. Alles Gute zum 65. Wiegenfeste.
Gertrud am 21.09.11 15:03
"...Da Geld verdienen und ausgeben Priorität hat und haben muss, werden alten Menschen, Kindern und auch den dazwischen die wohltuenden, für ein gesundes Dasein wichtigen familiären Beziehungen vorenthalten. Jeder verbringt immer weniger Zeit mit seiner Familie. Das ist sehr traurig."
OD am 21.09.11 14:55
Zustimmung. Alle haben nur Streß und kaum jemand nimmt sich vernünftig Zeit im Für- und Miteinander.
Besser kann man eine Gesellschaft nicht auseinanderbringen.
Dennoch manchmal ist leider auch die Pflege in der Familie nicht mehr möglich.
Gegen ein gutes Alten- und pflegeheim ist sicher nichts einzuwenden.
Wohl aber über den Umgang in vielem heute.
Gertrud am 21.09.11 15:01
Sie scheinen dem romantischen Familienbild des 19. Jahrhundert verfallen zu sein. >>
Nein, schauen Sie sich einfach mal die Welt im 21. Jh. an. In den meisten Ländern ist es heute noch so, dass mehrere Generationen unter einem Dach leben, und das hat nicht immer nur wirtschaftliche Gründe. Das hat einfach etwas mit dem Wert der man der Institution "Familie" zuspricht zu tun.
OD am 21.09.11 15:00
Was ist den mit den Kindern,die ihre Eltern gerne zuhause Pflegen würden aber es nicht geht,weil sie den ganzen Tag arbeiten müssen?
daywalker am 21.09.11 14:39
Na ja, das zeigt ja nur wie viel in unserem System falsch läuft, dass sowas Selbstverständliches heutzutage nicht mehr möglich ist, weil so super beschäftigt sind, um in diesem System gut leben bzw. überleben zu können. Ich sage ja, und habe mich damit ja auch auf den Kommentar von "Anonym" und "frauhatsevorn" bezogen, dass das Menschliche in unserer Gesellschaft zweitrangig geworden ist.
Da Geld verdienen und ausgeben Priorität hat und haben muss, werden alten Menschen, Kindern und auch den dazwischen die wohltuenden, für ein gesundes Dasein wichtigen familiären Beziehungen vorenthalten. Jeder verbringt immer weniger Zeit mit seiner Familie. Das ist sehr traurig.
OD am 21.09.11 14:55
Ha! Heute werden doch die Kinder ganztägig "untergebracht", damit Mammi und Pappi einen schönen Lebensstandard sichern können.Zu dem Kindergeld soll diese Versorgung natürlich auch der Staat/die Stadt bezahlen.Wofür zahlt man dann Steuern?
Und diese Karrieristen sollen sich um ihre Eltern scheren?Nochmal Ha!
heikos am 21.09.11 14:48
Wo leben Sie denn,in einer Traumwelt? Heute müssen beide Elternteile arbeiten gehen,damit die überhaupt überleben können.
daywalker am 21.09.11 14:51
>>Aber dazu ist die Liebe zu seinen Eltern hier in unserer Gesellschaft anscheinend einfach nicht ausgeprägt genug, um das als selbstverständlich zu sehen.>>
OD am 21.09.11 14:35
Ha! Heute werden doch die Kinder ganztägig "untergebracht", damit Mammi und Pappi einen schönen Lebensstandard sichern können.Zu dem Kindergeld soll diese Versorgung natürlich auch der Staat/die Stadt bezahlen.Wofür zahlt man dann Steuern?
Und diese Karrieristen sollen sich um ihre Eltern scheren?Nochmal Ha!
heikos am 21.09.11 14:48
OD am 21.09.11 14:35
Finden Sie das nicht ziemlich blauäugig? Familien/Haushalte waren immer nicht nur eine Lebens-, sondern vor allem eine Wirtschaftsgemeinschaft.
Sie scheinen dem romantischen Familienbild des 19. Jahrhundert verfallen zu sein.
Vielleicht wollen ja auch manche alte Menschen viel lieber alleine oder in einer Wohngemeinschaft leben, als ständig auf ihre erwachsenen Kinder angewiesen zu sein.
Ohnemich am 21.09.11 14:48
OD 14.35 Uhr,
schöner Gedanke. aber die Zeiten, in denen ein Mann seine Familie ernähren konnte und die Frau zu Hause blieb und Eltern oder Schwiedereltern pflegte, die sind vorbei.
Doris65 am 21.09.11 14:47
@OD am 21.09.11 14:35
Da stimmt etwas nicht. Es ist keine Frage der Gesellschaft. Ich habe 3 Kinder, jeweils mit Partnern, alle voll berufstätig und selbst Eltern.
Wie stellen Sie es sich vor, dass diese auch noch Pflege für Eltern vornehmen sollen?
Man soll dafür sorgen, das alte Menschen so lange wie möglich allein leben können und wenn das dann nicht mehr geht, ein gutes Heim suchen.
Für mich ist das ganz normal, ich erwarte selbst auch nichts anderes.
Gruß
anita 67 am 21.09.11 14:47
Ps.
Allein die Existenz von Alten- bzw. Pflegeheimen finde ich verwerflich
OD am 21.09.11 14:35
Ich finde es nicht verwerflicht,wenn die Menschen dort gut behandelt werden.Wer sagt den das ein Mensch der zb.Alzheimer hat zuhause besser gepflegt wird als in einem guten Altersheim? Von mein Bekanntenkreis ist eine Mutter an Alzheimer erkrankt,sie hatte ihre Mutter zuhause betreut,das ging aber nur weil sie schon Rentnerin war.
daywalker am 21.09.11 14:46
Spätestens wenn der Partner verstorben ist und man alleine da steht, sollten die Kinder ihr/ihm anbieten, zu sich zu kommen, statt sie ins Altersheim gehen zu lassen. Aber dazu ist die Liebe zu seinen Eltern hier in unserer Gesellschaft anscheinend einfach nicht ausgeprägt genug, um das als selbstverständlich zu sehen.
OD am 21.09.11 14:35
Was ist den mit den Kindern,die ihre Eltern gerne zuhause Pflegen würden aber es nicht geht,weil sie den ganzen Tag arbeiten müssen?
daywalker am 21.09.11 14:39
frauhatsevorn am 21.09.11 10:33
Anonym am 21.09.11 8:02
Den Meinungen dieser beiden kann ich mich nur völlig anschließen. Unser kapitalistisches System, unser Konsumdenken, hat das Menschliche unter uns schon zu großen Teilen hinten angestellt, wenn nicht ganz abgeschafft.
Allein die Existenz von Alten- bzw. Pflegeheimen finde ich verwerflich - bis auf wenige Ausnahmen, nämlich wenn die Person eine spezielle Behandlung braucht, die man ihr zu Hause nicht gewährleisten könnte. Aber im Allgemeinen denke ich, dass eine Familie solange wie nur möglich zusammen leben sollte. Es gibt doch nichts schöneres für einen alten Menschen als bei seiner Familie zu sein.
Spätestens wenn der Partner verstorben ist und man alleine da steht, sollten die Kinder ihr/ihm anbieten, zu sich zu kommen, statt sie ins Altersheim gehen zu lassen. Aber dazu ist die Liebe zu seinen Eltern hier in unserer Gesellschaft anscheinend einfach nicht ausgeprägt genug, um das als selbstverständlich zu sehen.
OD am 21.09.11 14:35
Picard42 am 21.09.11 14:00
Oh man,wad sind wir heute wieder kleinlich ;-)
daywalker am 21.09.11 14:21
Ruhrpottler am 21.09.11 13:33
Das wird der Admin als Werbung verstehen und löschen.
Was dann auch richtig ist.
siehe Blogregeln.
heikos am 21.09.11 14:14
@Ruhrpottler am 21.09.11 13:33
Toll oder nicht - ich denke nicht, dass das hier der richtige Platz dafür ist, Erlebnisberichte aus Shopping-Centern zu bloggen.
Ok?
Picard42 am 21.09.11 14:00
Hallo @ all werde nachher meine eindrücke von der Thier Galerie hier schreiben.Es ist auf jeden Fall toll.
Ruhrpottler am 21.09.11 13:33
anita 67 am 21.09.11 13:04
Also ich werde jetzt nur noch Nachts rausgehen,damit man mich nicht mehr so schnell sieht......sicher ist sicher *g*
daywalker am 21.09.11 13:07
@daywalker am 21.09.11 12:49
Man weiß ja nie. ;-)
anita 67 am 21.09.11 13:04
So ruhig hier,hoffe die sammeln draussen jetzt nicht alle alten Menschen ein und tauschen die gegen Prämie ;-)
daywalker am 21.09.11 12:49
Würde mich nicht wundern wenn solch eine Heimleitung eine Prämie von einen Bestatter bekommt wenn ein Bewohner tot gepflegt wurde,
Werner Günther am 21.09.11 11:58
Das ist ja garnicht im Sinn der Heimleitung jemanden totzupflegen,die verdienen nur an lebenden Menschen,am besten noch alle haben die höchste Pflegestufe,sowas freut dann die Heimleitung!
daywalker am 21.09.11 12:11
Schade das einige Heimleitungen immer noch nicht verstanden haben das man sein Haus voll Bewohner bekommt wenn der gute Service und die gute Versorgung sich unter den Bürgern rumgesprochen hat.
Würde mich nicht wundern wenn solch eine Heimleitung eine Prämie von einen Bestatter bekommt wenn ein Bewohner tot gepflegt wurde,
Werner Günther am 21.09.11 11:58
Ich glaube, man sollte hier nicht das Kind (oder die Seniorin ;-)) mit dem Bade ausschütten.
Ich kenne mich in Bad Oeynhausen kaum aus, glaube aber, dass das Heim in der berühmten "guten Lage" liegt. Es scheint zumindest laut Hompage innovative Ansätze zu haben (Begegnung von Jung und Alt, Kombination von ambulanten und stationären Angeboten, Seniorenwohnungen).
Wahrscheinlich hat die Leitung mit dieser Prämienidee einmal kräftig ins Klo gegriffen (sorry Admin) ...
Anke am 21.09.11 11:24
@Anke am 21.09.11 10:48
Die konnten sich vor Anmeldungen wohl kaum noch retten. Soviel Prämien konnten die gar nicht zur Verfügung stellen! ;-))
@ Ichfassesnicht
Stimmt, diese von Ihnen angesprochenen Punkte waren ím System nicht vorgesehen. Vielleicht ist die Treuekarte jetzt nur zur Überarbeitung, um die neuen Punkte einzuarbeiten.
anita 67 am 21.09.11 11:02
Ichfassesnicht am 21.09.11 10:55
Das ist ja schon ein bißchen pikant, denn die beiden sind ja irgendwie in namensgleicher(!) "geschwisterlicher" Konkurrenz (beide Diakonie) im Abstand von schätzungsweise 40 km, wenn sie auch nicht das gleiche Klientel haben.
So ordne ich jedenfalls die schmallippigen Spitzen des Bielefelder Vertreters ein.
Anke am 21.09.11 11:01
Hey das doch ne coole Idee,ich werd gleich mal in ein anderen Heim älter Menschen entführen und dort hinbringen und Punkte sammeln für einen schönen Urlaub ;-)
daywalker am 21.09.11 11:00
@Anke am 21.09.11 10:48
Dafür hat mich der Sprecher der v. Bodelschwingschen Anstalten dann doch zu Tränen gerührt. Schön das es noch Stellen gibt die das alles aus purer Nächstenliebe tun, deshalb kosten die auch fast nix.
Ichfassesnicht am 21.09.11 10:55
Ichfassesnicht am 21.09.11 10:42
Herrliche Geschäftsideen, tolle und innovative Modelle. Sie könnten auf dem Marktsektor "Oma/Opa" ganz groß rauskommen. Weiter so.
HB
HB am 21.09.11 10:49
Ichfassesnicht am 21.09.11 10:42
Halten Sie sich fest, die Punkte sind z. T. tatsächlich von der "Liegedauer" abhängig.
Ha, ich glaube, die haben die Treuekarte gerade aus der Homepage genommen. Ich finde sie nicht mehr ...
Anke am 21.09.11 10:48
Das ist clever und entspricht dem Wettbewerb in einem wirtschaftlich geprägten Sozialsystem.
Man kann wirtschaftliche Überlegungen nicht ganz ausblenden, aber ob die "real existierende" wirtschaftliche Prägung so clever ist, ist eine andere Geschichte.
Dieter M. am 21.09.11 10:47
@Anke am 21.09.11 9:29
Ja, völlig unverständlich, dabei wären noch einige (Treue)Punkte zu klären.
Z.B.:
Sind die Punkte von einer Mindestliegezeit abhängig?
Was passiert wenn die Oma sich vorher vom Acker macht, verfallen dann die Punkte?
Oder, kann man die Oma in ein anderes Heim rüber schieben wenn´s da mehr Punkte gibt?
Gibt´s eine Liege-Flatrate, d.h. kann die Oma in verschiedenen Heimen rumliegen?
Gibt´s Sparangebote, zwei Tage zahlen - drei Tage liegen?
Oder Oma und Opa zusammen zum Preis von einem?
Kann man die Punkte auch bei Einsarg-Meier eintauschen, w.g Beerdigung und so?
Ichfassesnicht am 21.09.11 10:42
@heikos am 21.09.11 10:32
Geht mir genauso!
anita 67 am 21.09.11 10:41
Falls es noch keiner bemerkt haben sollte, wir bekommen immer mehr die negativen amerikanischen Verhältnisse. Angefangen bei der Arbeit, Häuserkauf, Altenpflege etc.. In den USA ist es gang und gäbe, wenn man ein Haus kauft ist eine Karibik Kreuzfahrt oder ein neues Auto drin. Es werden dicke Gutschein Blöcke verschenkt, wo es bei Gott und die Welt etwas gratis gibt oder ein ordentlicher Rabatt drin ist. In einer Konsumgesellschaft muss konsumiert werden, sonst ist das ganze System für die Katz. Um die Waren zu verkaufen die keiner benötigt und wie Sauerbier angeboten werden, geht es nur über Gratisangebote, Zugaben und Werbung. Zur Altenpflege kann man nur sagen, es ist ethisch verwerflich, genau wie der Klassenunterschied beim Arzt, aber Geld stinkt nicht.
Investoren die Seniorenwohnanlagen, Krankenhäuser oder sonstige sozialen Einrichtungen betreiben, sind keine Liebmenschen, sondern geldgierige Abzocker, was mit den Menschen geschieht geht denen am Ar... vorbei.
frauhatsevorn am 21.09.11 10:33
anita 67 am 21.09.11 10:24
Guten Morgen,
so langsam bedauere ich doch den Mangel an lebenden Großeltern. ;-(
heikos am 21.09.11 10:32
Treiben wir die Sache doch mal auf die Spitze. Wenn ich Oma und Opa (Pflegestufe 3) für 6 Monate in dieses Pflegeheim gebe, dann bekomme ich die Traumreise. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub sehe ich mich dann in Ruhe um, was andere Heime zu bieten haben. Die werden auch nicht kleckern, sondern klotzen. Da Pflegestufe 3 ja nur sehr schwer zu bekommen ist, nehme ich an, dass Oma und Opa nicht mehr viel mitbekommen und das Wechseln des Heimes als Ablenkung vom Alltag ansehen werden. Und ich kann mir dann wieder 'nen schönen Lenz machen.
Was denken sich die Erfinder solcher Werbeprämien eigentlich? ;-(((
fragt
anita 67 am 21.09.11 10:24
Picard42 am 21.09.11 9:24
Klar, aber nicht zu feste umrühren. ;-)
So ruhig hier heute morgen. Ich muss jetzt leider auch mal wieder was tun. Wünsche einen schönen Tag.
Anke am 21.09.11 9:29
Guten Morgen!
@Anke am 21.09.11 8:50
"möchte jemand frischen trollfreien KAFFEE??"
Gerne, aber bitte mit Knilch.... :-)
Picard42 am 21.09.11 9:24
Moin zusammen,
möchte jemand frischen trollfreien KAFFEE??
Ich habe mal ein bißchen in der lokalen Tagespresse gesucht (;-) ), die Treuekarte scheint aber dort keine Meldung wert zu sein, hab nix gefunden.
Anke am 21.09.11 8:50
Unser Wirtschafts- und Geldgiersystem ruiniert sich selbst, aber schon lange hat dieses System die Familien mit Alt und Jung nachgiebig zerstört: Immer kleinere Familien, immer weniger Kinder, immer mehr Scheidungen und Oma und Opa sind im Altenheim. Vater und Mutter müssen beide arbeiten, damit überhaupt die Miete bezahlt werden kann. Hat mal jemand die Kinder dazu gefragt?
Anonym am 21.09.11 8:02
DAS ist ja wohl zum Fremdschämen,sowas...Irgendjemand schrieb hier im Blog,dass immer alle auf die fürchterlichen Jugendlichen schimpfen würden,aber die Erwachsenen seien ja wohl auch nicht besser.Dem kann ich nur zustimmen.Die alte Oma ab ins Heim,und dafür Prämien kriegen-ja,wie elendig ist das denn???
Kopfschüttel am 21.09.11 1:34
Zu diesem Thema möchte ich nur eines sagen und mehr fällt mir zu diesen unglaublichen Praktiken dieses Seniorenheims auch nicht ein:
u n m ö g l i c h !!!!!!!!
whisper am 21.09.11 0:57
@ HB am 20.09.2011 um 23:42
Genau.
Und mit Bier , da kennt sich der HB aber sowas von aus!
@ Ruhrpottler
Ich würde mal unter NABU im Internet suchen, vielleicht werden Sie da ja fündig, wegen der Tiergeräusche.
Ich glaube nicht, daß eine Prämie ein Heim besser für die "Insassen" macht. Aber bei dem Kampf um neues Klientel scheint wohl jedes Mittel recht zu sein.
Mir stellt sich nur die Frage, wovon werden denn diese Prämien bezahlt?
Zahlen das die Heimbewohner durch höhere Sätze, oder sind es Sponsoren, die das natürlich auch nicht uneigennützig machen?
mynona am 21.09.11 0:08
Ruhrpottler am 20.09.11 23:37
Thier kommt ja auch von dem Bier.
Gute Nacht
HB
HB am 20.09.11 23:42
Gute Nacht@all gucke mir morgen die neue Thier Galerie an.@ Stereoanlage Thier Galerie das ist der Name des neuen Einkaufszentrums hier in Dortmund also müssen sie mich garnicht kritisieren,das wird nämlich so geschrieben.
Ruhrpottler am 20.09.11 23:37
>>Ich bin mir sicher, dass so eine kleine Aufmerksamkeit niemals in die Entscheidungsfindung einfließen würde. Außer die Oma würde auf den Fernseher für ihre Lieben nicht verzichten wollen.>>
HB
HB am 20.09.11 22:52
Da sind wir uns ja einig.
Dieses "würde" würde ich für mich mit "sollte" ersetzen.
Wegen der Würde. ;-)
Jetzt aber gute Nacht.
heikos am 20.09.11 23:25
Rightiright.
Nacht @all.
heikos am 20.09.11 23:19
Anke am 20.09.11 23:10
Nun, da war mein Gedankengang doch gar nicht so daneben.
heikos am 20.09.11 23:16
heikos am 20.09.11 23:11
Kein Thema. Mir klappen jetzt aber wirklich die Augen zu und die Jungen und die Alten sind bestimmt auch längst selig am Schlafen. Mach ich jetzt auch. :-))
Wünsche Gute Nacht @all.
Anke am 20.09.11 23:14
@Anke
Entschuldigung, ich war der Meinung, noch auf HB zu antworten.
heikos am 20.09.11 23:11
heikos am 20.09.11 23:04
Jau, bei der Arbeit, wenn auch schon ziemlich müde. ;-)
Die haben diese Kindergruppe Zwergenland, um Begegnungen zwischen Jungen und Alten zu ermöglichen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Anke am 20.09.11 23:10
>>Insgesamt scheint das Haus ja interessante Ansätze zu haben, wie die Kindergruppe im Haus. Für mich passt das nicht so richtig zusammen.>>
Anke am 20.09.11 22:44
Vielleicht doch.
So eine Heim ist letztendlich ein Geschäftsmodell wie eine Werkstatt.Der Eigner will Geld verdienen.So weit.So gut.
Wenn die angebotene Leistung zur Zufriedenheit des Kunden erledigt wird, dürften alle zufrieden sein.
Zur Kindergruppe:
Es wird Zeit für mich, dieses Haus mal näher zu betrachten.Aus der jetzigen Unkenntnis heraus denke ich, dass ein Kinderhort in einem Alten- oder Pflegeheim durchaus positive Einflüsse auf die älteren Menschen hat.
Wenn ich morgen Zeit erübrigen kann, werde ich mich schlauer machen, d.h. wenn Anke mir nicht zuvorkommt.
Huhu SoKo-Anke.Noch wach?
heikos am 20.09.11 23:04
heikos am 20.09.11 22:46
Oma gegen Fernseher, vielleicht noch den Opa drauf für die Traumreise.
Aber es gibt ja nur Idealisten. Ist doch nur ein lustiges und harmloses Geschäftsmodell. Finden die meisten doch ganz toll. Und wie einfallsreich.
Anerkennung für diese Cleverle.
Ich bin mir sicher, dass so eine kleine Aufmerksamkeit niemals in die Entscheidungsfindung einfließen würde. Außer die Oma würde auf den Fernseher für ihre Lieben nicht verzichten wollen.
HB
HB am 20.09.11 22:52
HB am 20.09.11 22:39
Sicher. Wenn ich mich für das Etablissement entschieden habe, dann aber her mit der Prämie.
Wir haben doch nix zu verschenken.:-)
heikos am 20.09.11 22:46
heikos am 20.09.11 22:36
Das ist schon richtig. Trotzdem finde ich die Prämien zu üppig. Das geht weit über eine Anerkennung z. B. für gute Mund-zu-Mundpropaganda wegen Zufriedenheit hinaus.
Insgesamt scheint das Haus ja interessante Ansätze zu haben, wie die Kindergruppe im Haus. Für mich passt das nicht so richtig zusammen.
Anke am 20.09.11 22:44
Meckerpott am 20.09.11 22:27
Och, Sie müssten "nur" 2 Personen mit der höchsten Pflegestufe vermitteln, dann haben Sie die Traumreise zusammen.
Anke am 20.09.11 22:40
heikos am 20.09.11 22:36
Die Ausgaben kämen aber auch ohne Fernseher oder Traumreise auf einen zu. Da nehmen doch manche bestimmt gern den "Trostpreis" noch mit.
HB
HB am 20.09.11 22:39
...meine natürlich ENKEL-Sohnemann.
heikos am 20.09.11 22:38
Anke am 20.09.11 22:11
Anke, den Wert dieser Prämien hatte ich schon entsprechend angesetzt.
Ich wollte auf die Relation hinweisen.
Bei einem optimistisch angepeilten Aufenthalt vo 10 -15 Jahren verschwindet auch ein Tausender, zudem in Sachwerten, in der Bedeutungslosigkeit.Sollte er zumindest.
Wenn ich als Sohnemann allerdings gerade einen neuen Fernseher brauche......
Arme/r Omma/Oppa.
heikos am 20.09.11 22:36
Habe mir grade nochmal den Bericht angegugt und so schlecht ist das wohl doch nicht,mal abgesehen von der Reise und dem Fernsehr.Aber der Rest ist doch ok.
Ruhrpottler am 20.09.11 22:28
Was sollen denn Treuepunkte bei einem Pflegeheim? Wie soll man da Punkte ansammeln? Das ist ja kein Laden wo man jede Woche einkauft und so Punkte zusammenbekommt.
Erst Papi einweisen, dann Mutti, 30 Jahre später sich selber, und dann hätte man eine Reise nach Mallorca, wenn man denn noch reisen könnte, oder wie darf ich mir das vorstellen?
An sich eine bescheuerte Idee und außerdem geschmacklos, mit Werbegeschenken statt mit Qualität und Komfort zu werben. Aber ins Fernsehen sind sie damit gekommen. Vielleicht war das ja das Ziel.
Meckerpott am 20.09.11 22:27
Diese Art von Werbung für ein gutes Pflegeheim ist meiner Meinung nach in Ordnung.
Man findet bei jedem größeren Unternehmen eine bestimmte Werbung, wieso soll dies bei Pflegeheimen nicht erlaubt sein?
Es kommt doch vor allem darauf an, ob die Bewohner darin sich wohlfühlen und ihre Angehörigen mit den Leistungen und der Betreuung zufrieden sind.
Wen dem so ist, wird ein Angehöriger vielleicht sowieso Werbung im Freundes- und Bekanntenkreis für dieses Haus machen. - Dann darf er auch ein Geschenk dafür annehmen, wenn es ihm angeboten wird.
Anne B. am 20.09.11 22:25
Anke am 20.09.11 22:11
Schade, ich habe keine Oma mehr für Bad Oeynhausen.
Ein schönes Geschäftsmodell. Da schickt man die Oma doch gerne ins Altenheim.
Und beim Fernsehen oder bei der Traumreise stört sie dann auch nicht mehr.
Sehr praktisch.
Da tut man doch allen Beteiligten was Gutes.
Ich stelle mir vor, alle Heime machen das so. Da könnten ja traumhafte Preise rauskommen für so'ne Oma. Bevor man sie abgibt, sieht man sich doch vernünftigerweise vorher die ganzen Kataloge und Flyer durch. Am besten mit der Oma zusammen.
Tja, wer zu spät kommt, ...
HB
HB am 20.09.11 22:24
heikos am 20.09.11 21:32
Na ja, es geht ja nicht nur um einen Tankgutschein, ein Buch oder einen Blumenstrauß. Das wäre für mich ein Danke schön. Aber einen Fernseher oder gar eine Reise im Wert von 1500 € finde ich schon happig.
Anke am 20.09.11 22:11
Wer sich für die Inanspruchnahme eines Pflegeheims interessiert, ob für sich oder Angehörige, wird sich doch sicher mehrere Einrichtungen anschauen und dann seine Auswahl treffen.
Da sollte eine Prämie doch nicht die Entscheidung beeinflussen, zumal diese bei den zu erwartenden Folgekosten nun wirklich Peanuts sind.
heikos am 20.09.11 21:32
Hallo Frau Sevindim,
Zitat:
...Die Konkurrenz ist einigermaßen fassungslos...
Aber sicherlich doch nur, weil es der Konkurrenz nicht selbst eingefallen ist.
Übrigens finde ich das ok.
Gerd am 20.09.11 21:30
Guten Abend
Wenn es jemanden intersieren sollte so hat mein
tv-Tipp auch etwas mit heutigem Thema zu tun.
Es betrifft alle hier lesende und Schreibende.
Brontal 21 im ZDF um 21.00 Uhr.
Da ist mehr Wahrheit als in manipulierten News.
stereoanlage am 20.09.11 20:53
@alle
Da werde ich mich jetzt mal pflegen, damit das Heim mir noch eine Weile erspart wird. Ich wünsche allen eine gute Nacht.
@Picard42
Steinigung steht heute nicht auf dem Programm - noch mal Glück gehabt! ;-))
Gruß
anita 67 am 20.09.11 20:46
Picard42 am 20.09.11 20:37
N'Abend Picard,
heute wird nicht mehr gesteinigt, ist gerade so friedlich hier. :-))
Die Wahrscheinlichkeit, dass Angehörige nur wegen der Prämie dorthin ziehen, schätze ich auch als eher gering ein. Dennoch finde ich es - gerade für einen kirchlichen Träger - hm, merkwürdig.
Es passt irgendwie nicht zusammen, mit dem, was ich sonst im www über das Konzept des Hauses finde. KiTa im Haus usw.
Anke am 20.09.11 20:45
@ Picard42 am 20.09.11 20:37
Genauso sehe ich das auch! ;-)
Anonym60 am 20.09.11 20:44
Guten Abend,
auch auf die Gefahr einer sofortigen Steinigung hin:
was spricht denn gegen diese Art von Werbung? Wer mit der Einrichtung zufrieden ist und ggf. weitere "Kunden" ansprechen kann, würde dafür eine Prämie, ein Dankeschön erhalten - na und?
Es wird ja wohl niemand auf die Idee kommen, aufgrund der Gier nach einem neuen Fernseher nun sämtliche Omas der Nachbarschaft in dieses Heim zu schieben.... Oder?
Gruß,
Picard
Picard42 am 20.09.11 20:37
In der Lokalzeit OWL war noch eine Vertreterin der Unabhängigen Patientenvertretung Bielefeld zum Interview.
Sie empfahl, Heime mit solchen Prämiensystemen bei ihnen oder auch direkt beim Gesundheitsministerium zu melden. Es sollten ja laut Fr. Steffens die rechtlichen Möglichkeiten auf Verbot dieser Prämien geprüft werden.
Anke am 20.09.11 20:23
"Rabatt Rabatt, das lass Dir sagen, wird vorher immer draufgeschlagen!"
Das gilt jetzt auch für Senioren/Seniorinnen-Heime!
Sibylle S. am 20.09.11 20:11
19.26 Rot ist..
Ich bin NUR die Oma meiner vier Enkelkinder. Keiner hat sonst das Recht mich so anzusprechen
Gudula am 20.09.11 19:52
@MeineEine am 20.09.11 19:15
Dem ist nichts hinzuzufügen.Sprich ich schließe mich ihnen an.
Ruhrpottler am 20.09.11 19:52
Um die Treueprämien finanzieren zu können wird dann
am Personal gekürzt, da schon überall ob Altenheim,
Krankenhäuser, Kitas etc. zu wenig Personal ist.
Der Mensch verkommt immer mehr dazu nur noch eine
Nummer zu sein die ausgebeutet wird.
Ach ja hatte Franyo nicht auch an einen Bänker einen
Fernseher verschenkt, oder war es umgekehrt?????
unbekannt 60 am 20.09.11 19:52
Die Art und Weise sich zu äußern spricht schon Bände.
Ich z.B. werde nie Oma sein und will schon gar nicht von Fremden so benannt werden.
Aber es wurde auch schon über Prämien geredet, wenn Patienten in ein bestimmtes Krankenhaus von Ärzten eingewiesen wurden.
Dieses Angebot der Prämien wird Leute beflügeln,
die bei der häuslichen Pflege der Helferin sagen,
die Oma hat erst vorgestern frische Wäsche und
Waschlappen + Handtuch bekommen, das ist noch
ganz saubern, da brauchts nichts frisches.
Original erlebt von einer mir gut bekannten Person.
Saline am 20.09.11 19:50
MeineEine am 20.09.11 19:40
"Aber ich muss @Sennekind Recht geben. Der Flyer stellt das Treuepunktesystem ganz anders dar als Frau Sevindim in ihrem Beitrag. Ich unterstelle hier allerdings keine Unwissenheit sondern Vorsatz. Schlechter Stil."
Verstehe ich nicht. wo liegt denn der Unterschied? vor allem, wenn man mal weiter klickt unten auf "So sammeln Sie Punkte".
HB
HB am 20.09.11 19:49
Sennekind am 20.09.11 19:37
Das Seniorenzentrum Bethel Bad Oeynhausen gehört NICHT zu der v. Bodenschwinghschen Einrichtung in Bielefeld. Ich kenn den Bethelspruch übrigens so: "Bethel bei Bielefeld bietet Barmherzigkeit bei Barzahlung." Aber das ist ja nicht das Thema. ;-)
Anke am 20.09.11 19:45
@ Sennekind am 20.09.11 19:42
Macht nüscht. Bei Barzahlung musste ich grinsen, habe ich doch vorher die Preisliste gesehen.
MeineEine am 20.09.11 19:44
7 ist ein Tippfehler , sollte die 8 sein.
Sennekind am 20.09.11 19:42
OT
Tja also entweder spackt das notebook oder das internet in jedemfall kümmere ich mich kurz um meinen Hund und beteilige mich dann hoffentlich weiter hier
Bücherwurm am 20.09.11 19:40
Ich habe den Flyer auch vorhin gelesen und mir direkt noch einige andere nette informationen geholt. Die Preisliste ist sehr aussagekräftig. Für einen Großteil der SeniorInnen wird eine solche Einrichtung unerreichbar sein, weil dort selbst bei Pflegestufe 1 die Zuzahlung die finanziellen Möglichkeiten von normalsterblichen Rentnern extrem übersteigen.
Aber ich muss @Sennekind Recht geben. Der Flyer stellt das Treuepunktesystem ganz anders dar als Frau Sevindim in ihrem Beitrag. Ich unterstelle hier allerdings keine Unwissenheit sondern Vorsatz. Schlechter Stil.
MeineEine am 20.09.11 19:40
Es gibt ein gutes, deutsches Sprichwort:
Dummheit muß bestraft werden.
So what?
Ella am 20.09.11 19:39
cool, clever, smart und abgebrüht.
den anderen so richtig abzocken.
warum auch nicht,
anscheinend gibt es genug idioten die darauf hereinfallen.
den leuten schon zu lebzeiten den sarg oder die urne verscheuern.
locker bleiben und viel lachen verlängert das leben.
örnie am 20.09.11 19:38
*
(hmm.. Der Teil schien wohl im Datennetz hängen geblieben zu sein....)
Bücherwurm am 20.09.11 19:37
@ MeineEine am 20.09.11 19:25
" Und dazu habe ich eine ganz klare Meinung "
Ich auch.
Überall gibt es Punkte und Werbung.
Und das Diakoniezentrum gehört zum Bereich Bethel.
Und ein Spruch, über hundert Jahre alt, benennt die
7 B von Bielefeld. Und weil sie die vielleicht nicht kennen, kann ich sie Ihnen nennen.
B ethel
b ei
B ielefeld
b ietet
b ei
B arzahlung
b iblische
B armherzigkeit.
Da ist der Fleyer nur ein kleiner Aufhänger....
Sennekind am 20.09.11 19:37
@Doris64: Sehe ich anders. Das Wort Oma hat für mich was würdevolles, was grossartiges, bedeutet was positives.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 20.09.11 19:34
Anke am 20.09.11 19:27
Vielen Dank für die Info :)
Trotzdem meine Oma würde ich da immer noch nicht unterbringen (sie kann sich auch noch gut versorgen(und uns wohl gemerkt ;)))
Eine Frage hab ich: >>Selbst die schönste Prämie schafft keinen treuen Kunden.
Bücherwurm am 20.09.11 19:34
Wenn man davon ausgeht, dass z.B. auch Nicht Angehörige und gesetzliche Betreuer Heimplätze für alte, oft demente Menschen suchen (müssen), ist der Gedanke des Heimes, Bonuspunkte zu vergeben erstmal nur clever.
Jemand, der für die eigenen Eltern einen Heimplatz sucht wird sich vielleicht nicht von einem Bonussystem verleiten lassen. Aber wer einfach nur Heimunterbringungen vermittelt und dem das Wohl der alten Leute nicht ganz so wichtig ist......
Menschlich ist es eine Sauerei. Aber warum sollten private, marktwirtschaftlich agierende Altenpflegeeinrichtungen auf einmal auf legitime Werbungsmöglichkeiten verzichten? Die lassen doch auch sonst keinen Trick aus ihre Gewinne zu erhöhen.
allerbesteste Grüße
Gernfried2000 am 20.09.11 19:33
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 20.09.11 19:26
Ich echauffiere mich nicht über das Wort Ome, wenn meine Enkel mich so anreden. kein Problem.
Aber wenn in der Öffentlichkeit jemand mich mit "Oma" anredet, weil ich keine 20 mehr bin, dann echauffiere ich mich aber so was von ...
Gruß
anita 67 am 20.09.11 19:32
Rot ist die Farbe...19.26Uhr
ganz einfach, meine Enkel dürfen mich Oma nennen, aber niemand anders nennt mich so. Enen alten Menschen im Heim mit Oma anzureden ist respektlos.
Doris64 am 20.09.11 19:30
@Sennekind am 20.09.11 19:23
Ok, dann wissen Sie ja Bescheid. Was gibt´s denn für die Treuepunkte, ´ne Woche Probeliegen? ;-)
Ichfassesnicht am 20.09.11 19:28
Mir hat die Info der AKS mal wieder nicht so ganz gereicht. :-))
Das hat die SoKo ermittelt:
"Treu sein lohnt sich
Bethel Bad Oeynhausen führt Prämien-System ein und belohnt Treue.
Bad Oeynhausen. Das Seniorenzentrum Bethel Bad Oeynhausen möchte Treue belohnen. Mit der neuen Treue-Karte von Bethel können Punkte gesammelt und dadurch tolle Prämie ausgewählt werden. „Treue entsteht durch Vertrauen!“ so der Hauptgeschäftsführer Joachim Knollmann, und ist überzeugt „Selbst die schönste Prämie schafft keinen treuen Kunden.
Wir glauben, dass unsere Bewohner und Angehörigen zufrieden sind und möchten dieses in uns gesetzte Vertrauen mit Prämien belohnen.“ Somit ist das Prämien-System ein Dankeschön an die Interessenten, Angehörigen und Bewohner des Seniorenzentrums Bethel Bad Oeynhausen, den Patienten des Pflegedienstes Bethel und an die Eltern der „kleinen Zwerge“ in der Kita Zwergenland. Später werden weitere Partner in das System eingebunden. „Hierbei denken wir an Unternehmen aus der Region Bad Oeynhausen um deren Beteiligung wird werben,“ so Knollmann weiter. Dabei kann es sich um Sanitätshäuser, Optiker, Gesundheitscenter oder andere Unternehmen die Medizinprodukte anbieten handeln.
Das Punkte sammeln ist ganz einfach: Werden Leistungen des Menü-Services, der Kinderbetreuung, der stationäre oder des ambulante Pflege des Seniorenzentrums Bethel Bad Oeynhausen bzw. des Pflegedienstes Bethel Bad Oeynhausen in Anspruch genommen, so erhalten die Vermittler der Leistungen dafür eine Prämie. Angefangen bei Tankgutscheinen, eine Städtereise für zwei Personen oder einen Flachbildschirm. Für 1.200 Punkte gibt es dann sogar eine 14tägige Traumreise für zwei Personen. Interessierte, die sich am „Punkte sammeln“ beteiligen möchten, erhalten die Treue-Karte bei öffentlichen Einrichtungen oder direkt beim Seniorenzentrum Bethel (..)"
Quelle: Homepage des Seniorenzentrums
Anke am 20.09.11 19:27
Wie kann man sich über das Wort Oma echauffieren?
Wenn man sonst keine Probleme hat.....
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 20.09.11 19:26
@ Sennekind am 20.09.11 19:23
"Bevor ich mich hier äussere, habe ich mir angewöhnt sowieso die Meldung in den Weiten de Internets gegenzulesen."
Ich habe mich nicht auf den von mir noch nicht gelesenen Flyer bezogen sondern auf Frau Sevindims Aussage, dass man eine prämienbasierte Werbung für eine Pflegeeinrichtung auch clever finden könne.
Und dazu habe ich eine ganz klare Meinung.
MeineEine am 20.09.11 19:25
s wird nachgeliefert.
Sennekind am 20.09.11 19:25
MeineEine am 20.09.11 19:15
" Eine wie im Beitrag beschriebene Vorgehensweise auch nur eventuell clever zu finden zeugt von großer Unkenntnis."
Ich habe mir erlaubt bevor ich mich hier äussere, selbst mal den Fleyer hier im Internet zu lesen.
Ich frage mich jetzt, wo ist das Problem ?
Bevor ich mich hier äussere, habe ich mir angewöhnt sowieso die Meldung in den Weiten de Internets gegenzulesen.
Sennekind am 20.09.11 19:23
@ Bettina Greese am 20.09.11 19:18
"Die Bezeichnung "Oma" zeugt von einer respektlosen Haltung älteren Menschen gegenüber!"
Ich kann Ihnen nur zustimmen. Allein schon aufgrund einer solchen Äußerung würde ich niemals einen Angehörigen diesem Heim überantworten.Ich habe nichts gegen Werbung von Pflegeeinrichtungen aber dann sollte sich die Werbung auf das konzentrieren, was wirklich relevant für Interessierte ist.
MeineEine am 20.09.11 19:22
Ich würde meine Großeltern (und Eltern auch wenn die noch weg vom Pflegefall sind) nur ungern in ein Altersheim stecken, dass mir dafür Treuepunkte gibt, ich meine HALLO gehts noch? Und da sagt man uns die Jugend ist kaputt? Kein wunder bei den Erwachsenen.... Wie schon erwähnt zählt Personal und Einrichtung so wie Freizeitgestaltung.
Bücherwurm am 20.09.11 19:20
---die Stadt Essen
Lederstrumpf am 20.09.11 19:19
Dass hier nicht der alte Mensch im Mittelpunkt steht, zeigt schon die Aussage des Einrichtungsleiters. Er sagte, dass wegen der Punkte keine "Oma" ins Heim kommt. Die Bezeichnung "Oma" zeugt von einer respektlosen Haltung älteren Menschen gegenüber!
Bettina Greese am 20.09.11 19:18
Was soll`s! Die Essener verteilen Flyer und werben für ihre Friedhöfe.
Lederstrumpf am 20.09.11 19:17
"Ist das wirklich so schlimm? Man kann das ja auch ziemlich clever finden, oder? Was sagen Sie dazu?"
Nein, es ist NICHT clever sondern ein unglaublich zynischer Vorgang und JA, es IST schlimm. Die Auswahlkriterien für einen Heimplatz sollten ja wohl kaum von Treuepunkten oder Flachbildschirmfernsehern abhängig gemacht werden. Relevant sind Pflegebewertung, Ausstattung, Freizeitgestaltung im Rahmen der Möglichkeiten der Bewohner, Hygiene, Qualität der Küche, Freundlichkeit und Kompetenz der Heimmitarbeiter/innen, Nähe zu Ärzten aber ganz sicher kein verdammter Tankgutschein.
Eine wie im Beitrag beschriebene Vorgehensweise auch nur eventuell clever zu finden zeugt von großer Unkenntnis.
MeineEine am 20.09.11 19:15
Wo ist das Problem? 1.) Altenheime denken nur ans Geld verdienen, sonst wäre der Aufenthalt nicht so teuer und das Personal so knapp.
2.) Wir leben im Kapitalismus, siehe Wirtschaftskrise. Wem das nicht passt, dass Altenheime mit Flyern werben, der sollte darüber nachdenken, ob dieses Wirtschaftssystem das Richtige ist. Hier zählt der Mensch nicht.
Inge S. am 20.09.11 19:15
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