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Vorläufiges Ende der Peinlichkeit

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Montag, 01.08.2011

Bild von Thomas Heyer, Rechte: WDR

Vorläufiges Ende der Peinlichkeit

Obama dürfte es eigentlich freuen... Gerade nochmal gutgegangen - kurz vor der Staatspleite haben die USA die Kurve bekommen. Die Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Wirtschaftsmacht scheint abgewendet. Wochenlang haben wir dieses Schauspiel sprachlos erleben müssen. Republikaner konnten sich nicht mit dem Präsidenten auf einen Kompromiss zur Anhebung der Schuldengrenze einigen, oder - wollten sich einigen. Ein ums andere Mal wurde der US Präsident öffentich vorgeführt und zeitgleich stand der internationale Finanzmarkt mit dem Rücken an der Wand. Was passiert da, was macht das mit uns - das waren die Fragen. Die US Wirtschaft taumelt in die Pleite und bald auch die Weltwirtschaft? Flächenbrandgefahr? Heute Mittag haben wir in der Redaktion überlegt mal in einem Kindergarten nachzufragen und uns, bzw. den Amerikanern mal erklären zu lassen wie Kinder einen Streit schlichten. Denn wie Kinderkram konnte einem bisweilen dieses absurde Spiel vorkommen. Immerhin haben die amerikanischen Politiker noch in letzter Minute gemerkt, dass es nicht um Bauklötzchen oder Schäufelchen ging, sondern wirklich um eine große Angelegenheit mit gewaltigen Folgen. Wir wissen jetzt nach dem wochenlangen Bankrottpoker eins definitiv: Aus der Supermacht USA ist ein Schrumpfstaat geworden!

Weitere Verweise zu Vorläufiges Ende der Peinlichkeit

Kommentare zum Eintrag Vorläufiges Ende der Peinlichkeit

@werner am 2.08.11 19:56

Vergebene Mühe.... Solche Argumentatoren sind erst zufrieden, wenn sie die "Reichen" enteignet und alles "Kapital" unters Volk gestreut haben. Streuen, weil sie damit nichts anzufangen wissen....

Aber nix gegen den Münte - ein Mann, ein Wort! Wörtlich und übertragen gemeint.


Picard42 am 2.08.11 20:49

Anonym am 2.08.11 16:28


bravo für ihren wohl irgendwo abgekupferten aufsatz.

eins haben sie allerdings vergessen.

der große alte socialdemokrat franz münte hat das wort heuschrecken erst salonfähig für linke gemacht .

dumm nur, das mein spez. freund, der kommunistenlümmel münte der erste deutsche politikwichtel war, der den heuschrecken was verkauft hat. (münte als minister der autobahnen und plattenbauten, hat damals bab-gaststätten an einen privaten investor verkauft)

aber so sindse halt, unsere sozen. immer ein bischen dumm, dafür aber dreist!

ps: lieber zensor/istin, dies kann nachgeprüft werden. ist keine beleidigung, muss deshalb auch nicht gelöscht werden. danke im vorauseilenden .....

werner am 2.08.11 19:56

@Anonym am 2.08.11 16:28

Dachte ich mir doch, dass Sie den Klassenkampf weiter fortsetzen würden.... ;-)

Einzig dem Teil mit der völligen Deregulierung des Finanzmarkts kann ich zustimmen, hier hat die Politik mal wieder total versagt.

Der Rest ist wie immer altkommunistische Propaganda und der von mir bereits heute morgen unterstellte Versuch, auf Teufel komm raus jedes Thema so lange zu drehen, bis es auf D bezogen werden kann und in das dunkelrote Weltbild passt.

Sie mögen das ein ganzheitliches Weltbild nennen - ich nenne das alles in einen Topf werfen, um gegen den bösen Kapitalismus zu hetzen.

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 17:29

Gestattet, dass ich meinen Vergleich mit Deutschland ergänze. Bei dieser Gelegenheti Dank an die Ausgeschlafenen, die mir hinsichtlich der Faktenlage zustimmen.

Wer hat eigentlich die Unternehmen dem Shareholder-Value-Diktat unterworfen, Löhne gedrückt, Arbeitszeiten verlängert und die Beschäftigten wie Zitronen ausgepreßt und dann rausgeschmissen? Waren das anonyme Heuschrecken, oder doch die Ackermänner und Co. Wer hat dem Finanzmarktkapitalismus den Teppich ausgerollt? Wer hat Veräußerungsgewinne steuerfrei gestellt, den Handel auch mit Derivaten erlaubt, Hedgefonds zugelassen und – ich zitiere aus dem Koalitionsvertrag der großen Koalition – »eine Finanzaufsicht mit Augenmaß« propagiert? Das waren doch nicht die Heinzelmännchen. Es war die Einheitsfront der Neoliberalen in der Union, der Sozialdemokratie und bei den Grünen.

Privates Nettovermögen in D beläuft sich jedenfalls auf über 7.000 Milliarden und wächst beständig weiter. Natürlich alles durch fleißige Arbeit und eifrige 6 Uhr-Aufsteher.

Anonym am 2.08.11 16:28

Noch ein Nachsatz.

Während sie anderen vieles über das Maß des Ertragens hinaus zumuten.

Und im Grunde selbst weniger ertragen als das was sie anderen tun. Es ist schon eigenartig.

Gertrud am 2.08.11 15:24

anita 67 am 2.08.11 15:13

Wohl war was Sie schreiben, weil gewisses einfach über den Verstand hinausgeht.

Das denke ich oft auch in anderem.

Die Frage ist wieviel einem noch zugemutet werden wird, wenn man sich selbst vor allem schützt.
Was entsprechende Personen ja tun.

Gertrud am 2.08.11 15:21

picard42 02.08.11 14:00 weder die welt noch die erde-erst einmal wird die ohnehin tief gespaltene us-gesellschaft noch weiter auseinander brechen. aber keine angst: arme u. "böse buben" haben gar nicht die mittel, um über den"teich" zu kommen. die konnten nicht mal 2005 vor dem hurricane aus new-orleans fliehen. der skandal ist, daß wieder die armen bluten, während die geldsäcke in grenzenloser gier immer mehr geld anhäufen. eigentlich sollten"starke schultern" mehr tragen als schwache. in den usa ist's umgekehrt. da kommen kapital u. gewisse politische kreise in deutschland, wenn alles geld für"rettungsschirme" verbraucht ist, auf die idee, es den usa gleich zu tun. da fahr ich-so lange es noch geht-lieber nach donaustauf u. mache mir 'ne flasche auf.

fritz frilling am 2.08.11 15:21

"- vielleicht ist es ja die pure Verzweiflung.... ;-)"
@Picard42 am 2.08.11 15:08

Ich habe vor Jahrzehnten den Film "M.A.S.H." im Kino gesehen und viel Spaß daran gehabt. Später, auf dem Heimweg habe ich mich gefragt, was daran so lustig gewesen sein soll, wenn Ärzte bis zum Ellbogen im Blut herumwühlen. Da ist mir dann das Lachen vergangen.

Ich denke, das ist so eine Art Schutzvorkehrung des Verstandes.

anita 67 am 2.08.11 15:13

@anita 67 am 2.08.11 14:49

Nun, wenn mir jemand die Neuaufnahme von 2,5 Billionen Schulden als großartigen Erfolg verkaufen will, kann ich den doch auch nur für volldeppert halten.

Insofern darf auch mal ein Spaß sein - vielleicht ist es ja die pure Verzweiflung.... ;-)

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 15:08

@Picard42 am 2.08.11 14:47

So könnte einem der Untergang direkt Spaß machen. Fürchte nur, es wird nicht ganz so vergnüglich werden.

Auf jeden Fall ist jetzt bewiesen, dass wir uns die ganze Zeit voll am Thema bewegt haben, :-))

Gruß

anita 67 am 2.08.11 14:49

Anita, Emma, Picard,

egal, Hauptsache lecker und gut tuend.

Gertrud am 2.08.11 14:49

@ anita 67 am 2.08.11 14:43

Prima, ist mir auch grundsätzlich egal, ob Vanilleeis mit heißen Himbeeren oder warmer Apfelstrudel mit Vanilleeis.

Emma am 2.08.11 14:48

@anita 67 am 2.08.11 14:43
@Ichfassesnicht am 2.08.11 14:31
@HB am 2.08.11 14:29
@Gertrud am 2.08.11 14:27
@Emma am 2.08.11 14:19

Gut, dann steuere ich noch etwas Tee für unsere Party bei. (Sorry, der musste jetzt sein....). ;-)

Earl Grey, heiß selbstredend, wenn es recht ist.

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 14:47

anita 67 am 2.08.11 14:29

Danke noch mal.

Lg.

Gertrud am 2.08.11 14:43

@Ichfassesnicht am 2.08.11 14:31
@HB am 2.08.11 14:29
@Gertrud am 2.08.11 14:27
@Emma am 2.08.11 14:19
@@ Picard42 am 2.08.11 14:00

Und ich sorge für den Nachtisch!
Bis dann!

anita 67 am 2.08.11 14:43

Müßte mir nur noch schnell Zigaretten holen. Die Welt geht unter und ich hab nix zu rauchen, das geht ja garnicht.

Ichfassesnicht am 2.08.11 14:31

Wann kommt er endlich, der Weltuntergang? Hört sich ja alles recht lecker an.
Vorfreude ist die schönste Freude.
Aber nicht vergessen: vorher noch einen Kirschbaum pflanzen.

HB

HB am 2.08.11 14:29

@Gertrud am 2.08.11 14:16

Das Buch hat mit Science fiction sehr wenig zu tun. Es sind die Fakten, die er für ein anderes Buch "der Schwarm" recherchiert hat, in heiterer Form vorgestellt. Fällt aus seinem sonstigen Schaffen so ziemlich heraus.

anita 67 am 2.08.11 14:29

Das Essbare meine ich. Champus ist nicht so mein Fall.

Gertrud am 2.08.11 14:27

Ichfassesnicht am 2.08.11 14:22

genehmigt, wie der Kartoffelsalat.
Da haben wir doch eine Vielfalt der Möglichkeiten und unterschiedlichen Bedürfnisse.

Aber eigentlich essen wir schon von Zeit zu Zeit alle gern das gleiche.

Ich mag alles von dem was hier gewünscht ist, irgendwie und schon gerne.

Gertrud am 2.08.11 14:26

Ich hätte aber lieber ´n Fäßchen Kölsch und ´n Hämchen, wenn´s nicht zuviel Mühe macht.

Ichfassesnicht am 2.08.11 14:22

@ Picard42 am 2.08.11 14:00

>>>Was denn nun? Wenn die Welt EH untergeht, dann bitte mit Piccolo und Cannapes.>>>


Och nö.... ein ordentliches Weizenbier (bitte notieren!) und Bockwurst mit Kartoffelsalat.


Wie ich sehe, würde man sich selbst in solch einer Situation nicht einig werden.

Emma am 2.08.11 14:19

Was denn nun? Wenn die Welt EH untergeht, dann bitte mit Piccolo und Cannapes.

Picard

Das denkt wohl eine gewisse Gruppe auch,
wenn schon, dann möchten wir wenigstens was gehabt haben. Was zählen da schon die anderen.
Sie sind ja selbst schuld. Sehr einfach so die Dinge zu sehen.

Ich weiß Sie selbst sehen es nicht so,
aber im Grunde ist so ein Denken eine Haltung, wo mir die Worte fehlen.

Gertrud am 2.08.11 14:18

anita 67 am 2.08.11 13:31

Anita,

nochmals Danke. Diese Aussage kann und werde ich allerdings unterstreichen. Das hatte ich so nicht verstanden, weil sie ja nicht zu dem Thema so geschrieben wurde in diese Richtung weisend.
Ich hielt geschriebene Aussage für eine allgemein gültige. Und das weise ich von mir.

Auch wenn ich gestehen muß, einige lernen ständig, andere wirklich leider nicht dazu.

Da wünsche ich mir viel in der Tat sehr viel mehr. Nicht nur Konsum und Gewinne, und davon noch mehr, bis zum geht nicht mehr.

Sondern einen sehr und mehr als respektvollen Umgang mit der Natur mit allem was wir sind und haben und was ist aber in erster Linie mehr Achtung vor unseren Mitmenschen.

Ich habe seinerzeit ein Buch von Tom Hartmann gelesen "Die Erde unser ausgebrannter Planet".
Schon das fand ich erschütternd.

Aber mal schauen, ich kenne Menschen die ganz begeistert von ihm sind, von F.S. meine ich. Mein Mann schätz ihn schon als Schriftsteller. Vielleicht schau ich mal rein, wenn er eines sich aus der Bücherei ausleihen sollte.

Aber ich tue mich mit aus meiner Sicht negativer fiktiver Literatur sehr schwer, weil ich keine Fiktion mehr dabei sehe.
Und von daher liegt es mir vielleicht auch nicht so.

Zuvieles ist schon zu sehr Realität, was mir mißfällt.

Weil viele Filme und Bücher schon sehr lange keine Realität und somit aus meiner Sicht auch keine Unterhaltung mehr sind.

Ich denke immer an Jules Verne, G. Orwell und Aldous Huxley und auch ist mir zu vieles schon so eingetreten wie sie in ihren Büchern Jahre, Jahrzehnte voraus beschrieben.
Diese Bücher haben für mich keinen Unterhaltungswert sondern viel mehr.

Ich sehe sie ihm Grunde als Mahnung wie man es nicht machen sollte.
Lieben Gruß Ihnen

Gertrud am 2.08.11 14:16

@ Picard42 am 2.08.11 14:00

"Was denn nun? Wenn die Welt EH untergeht, dann bitte mit Piccolo und Cannapes."

Ähem.... wäre Gintonic eventuell auch noch machbar? ;-)


MeineEine am 2.08.11 14:14

@fritz frilling am 2.08.11 13:40

Also:

die Welt versinkt im Chaos, wenn die US-Regierung die jetzigen Pläne umsetzt - sagen Sie. Weil: irgendwann kommen die bösen Buben ja über den Teich, wenn es zu Hause keinen mehr zu beklauen gibt.

Die Welt versinkt im Chaos, wenn die US-Regierung ihre Pläne nicht umsetzt - sagen andere.

Was denn nun? Wenn die Welt EH untergeht, dann bitte mit Piccolo und Cannapes.

Picard

Picard42 am 2.08.11 14:00

obama wurde von tea-partyrepublikanern am nasenring durch die arena gezogen. reiche werden einmal mehr verschont-die ohnehin schon geringen sozialleistungen noch weiter eingeschränkt. die kriminalitätsrate(aktuell ca.10x so hoch wie in deutschland) dürfte rapide steigen. die kosten für polizei u. justiz e.t.c. werden die einsparungen im sozialbereich z. t. wieder auffressen. aber das ist der finanz-u. wirtschaftslobby natürlich egal. es gibt ja"gated communities". übrigens: in donaustauf,in donaustauf gehn' die hosen von ganz alleine auf. doch das nimmt ein jeder gern in kauf, denn so ist es nun mal in donaustauf. nur so am rande bemerkt...

fritz frilling am 2.08.11 13:40

@ Souly am 2.08.11 13:26

Geht es bitte ein bisschen weniger vulgär?

MeineEine am 2.08.11 13:35

@ Emma am 2.08.11 13:06

"Soll(te) wohl ein Bart werden. Muss er mal düngen mit Kuhdung."

Och, wenn er denn unbedingt älter aussehen möchte...

MeineEine am 2.08.11 13:34

@Gertrud am 2.08.11 12:55

Die Bemerkung, dass die Menschen nicht dazulernen, bezieht sich auf unseren Umgang mit Natur und Umwelt. Und da lernen wir leider wirklich nicht dazu.
Die "Reise in das unbekannte Universum" bezieht sich auf die Meere und das Leben in den Meeren seit der Urzeit (soweit bekannt) bis in die voraussehbare Zukunft. Es ist sehr interessant.

Aber ich will Sie nicht überreden.
Gruß

anita 67 am 2.08.11 13:31

Emma am 2.08.11 13:06

Ich weis,warum Herr Heyer sich ne Muschibürste im Gesicht wachsen läst,das bestimmt eine Aktion um Amerika zu helfen.Füf jedes Haar im Gesicht werden 100 Doller gespendet.Bei den Schuldenhaushalt werden wir dann vor lauter Haare Herrn Heyer nicht mehr erkennen:)))

Souly am 2.08.11 13:26

@ Gertrud am 2.08.11 12:56

>>>Emma, wieso, was hat er denn im Gesicht gehabt?>>>

Eine Nase z.B. HAHAaaaa ;-)

Soll(te) wohl ein Bart werden. Muss er mal düngen mit Kuhdung.

Aber das ist ja leider nicht das Thema...

Emma am 2.08.11 13:06

@Gertrud am 2.08.11 12:58

Ich hab aber noch nie jemanden gesehen der ´n Bart auf´m Kopp hatte.
Vieleicht hat er den Tip ja von 2-Tage-Lindy: "Eye Thommy du mußt dir einen stehen lassen, kommt bei den Mädels voll an".

Ichfassesnicht am 2.08.11 13:05

Gertrud am 2.08.11 12:58

Da kann man mal sehen,was das ganze hin und her in Amerika Herrn Heyer stresst :))

Souly am 2.08.11 13:03

Ichfassesnicht am 2.08.11 12:57

Dat wat andere auf em Kopf haben.
Nen Bart. Ich fass es nicht.

Gertrud am 2.08.11 12:58

@Emma am 2.08.11 12:51

Sowas kommt von sowas.
Wenn man mit den falschen Leuten verkehrt.....
Pssst, was hatte er denn im Gesicht, etwa´n Piiiickel???
Und die Schlampe in der Maske hat´s nicht gesehen? Sofort entlassen!

Ichfassesnicht am 2.08.11 12:57

Emma am 2.08.11 12:51

Emma, wieso, was hat er denn im Gesicht gehabt?

Gertrud am 2.08.11 12:56

anita 67 am 2.08.11 10:03

Hallo Anita,

Danke Ihnen. F.S. zieht mich nicht an weder von den Titeln, noch von der Einstellung.

Ich finde die Aussage von ihm die Menschen lernen nichts oder nicht dazu, nicht gut, das hat mich gestört.

Ich denke, sie lernen schon nur was und wie ist für mich die Frage. Mit welcher Resonanz.

Sie erinnert mich an eine Aussage eines Mannes vor vielen Jahren, der jungen Mädchen etwas weiß zu machen versuchte, um seine Ziele zu erreichen, und so was mag ich nicht.

Ich werde kein Fan von diesem Schriftsteller werden.

Gertrud am 2.08.11 12:55

@Judge Dredd am 2.08.11 12:37

Netter Gedanke, dann sollten sie aber schon mal die Portokasse plündern, der Prozess könnte eine Kleinigkeit kosten.

Ichfassesnicht am 2.08.11 12:53

Wir kümmern uns ja wenigstens noch um das Weltgeschehen hier. Woanders wird stundenlang darüber diskutiert, was Herr Heyer im Gesicht hat(te). :-D Nicht zu fassen...

Emma am 2.08.11 12:51

@Picard42 am 2.08.11 11:39

Da ich die Fakten nicht en detail kenne, muß ich im vagen bleiben. Aber in den USA wird es genau so sein wie bei uns, belaste ich die breite Masse zu stark würge ich den Binnenkonsum ab, dann ist die Spirale nach unten in Fahrt.

Ichfassesnicht am 2.08.11 12:46

Kann mal jemand ausrechen, wieviel Milliarden in den letzten 24 Stunden vernichtet wurden? Ich möchte eine Schadensersatzklage an die Teaparty schicken.

Aktiennotierte Unternehmen in Deutschland reicht erstmal.

Judge Dredd am 2.08.11 12:37

Ps.besser gesagt mehr als genug :)) ist eine crditkarte überzogen,haben die sich einfach ne neue geholt, wie im selbstbedienungsladen:)))

Souly am 2.08.11 12:25

Da haben wir Deutschen ja Glück gehabt, dass wir immer alles Bar aus dem Sparstrumpf bezahlen. Überschuldung ist hierzulande ja kein Thema.... ;-)

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 11:39

Türlich kauft man hier auch per credit,aber es ist nicht so krass wie in amerika,jeder ami hat doch mehr als eine creditkarte

Souly am 2.08.11 12:20

@ Souly am 2.08.11 11:26

>>>Ich habe aber trotzdem kein Mitleid mit der amerikanischen Bevölkerung,wer jahrelang nur auf pumb lebt,mus sich nicht wundern,wenn irgendwann mal der große Kahlschlag kommt!>>>


Ich bedauer das Kuddelmuddel da aber schon, weil es uns auf Umwegen auch mitreißen kann. Das Gleiche gilt für Griechenland und Konsorten. Wir leben alle auf ein und derselben Weltallkugel und hängen mehr oder weniger von einander ab. Da wäre es schon schön, wenn es allen gut ginge. Wenn da nicht diese berühmte Gier wäre. Die Gier nach mehr, die Gier nach Macht, die Einstellung 'mir gehts gut, ich geb nix ab', sollen die anderen doch sehen, wie sie klar kommen... Ein bisken Onkel Dagobert steckt in fast jedem Menschen, erst recht in den Politikern.

Emma am 2.08.11 12:00

@Ichfassesnicht am 2.08.11 10:26

Warum reden auch Sie im Konjunktiv über die Kürzungen in den US-Sozialsystemen? "Könnte", "dürfte" reicht mir nicht - das ist billige Meinungsmache. Exakt das werfe ich diesen Hetzblättchen vor!

Keine Fakten auf dem Tisch, aber am Ende kommt immer wieder "die da oben sind fein raus" dabei rum - was soll das?

@Sennekind am 2.08.11 10:46

Nette Vergleiche! ;-) Spannend wird es nur, wenn der kleine Mann 5 € mehr kriegt (auf dem Papier) und 2,20 € bei ihm auf dem Konto ankommen - nicht sehr motivierend....

@Souly am 2.08.11 11:26

Da haben wir Deutschen ja Glück gehabt, dass wir immer alles Bar aus dem Sparstrumpf bezahlen. Überschuldung ist hierzulande ja kein Thema.... ;-)

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 11:39

Ps.Ich habe aber trotzdem kein Mitleid mit der amerikanischen Bevölkerung,wer jahrelang nur auf pumb lebt,mus sich nicht wundern,wenn irgendwann mal der große Kahlschlag kommt!Nu müssen die Amis halt mal lernen zu sparen und nicht 100 Creditkarten zu besitzen:))

Souly am 2.08.11 11:26

Ich finde es schon komisch,wie sich die Republikaner verhalten.Haben die vergessen wer mitschuld trägt an diesen Schulden? Das war doch der großartige Bush.

Und die Reichen werden mal wieder verschont...keine höheren Steuern.

Souly am 2.08.11 10:58

@ Picard42 am 2.08.11 9:52

" Wer hier eine Lösung hat, der Obama freut sich bestimmt über Tipps! "

Seit es auf der Welt zum Lohn Bonis gibt dreht sich die Spirale immer schneller.
Die Spirale der Habenden geht nach oben und die Spirale der Nichtbesitzenden dreht sich nach unten und öffnet sich weiter um die aus der anderen Spirale herunterfallenden aufzusaugen.
Aber dies Problem ist ja schon aus dem Mittelalter bekannt. Ein guter, erfolgreicher Ritter bekam ein Gut, wenn er besonders gut im Krieg war und wenns keine Güter mehr gab zum verteilen wurde ein neuer Krieg geführt um neue Gebiete zu unterwerfen.
Aber schon der kleine Mann freut sich heute ja auch wenn er mal 5 € mehr kriegt. Und wenn er dann die Produktion erhöht und dem Chef bleibt davon 1 € freut es beide. Nur der Chef hat eventuell 200 Beschäftigte.

Sennekind am 2.08.11 10:46

@Picard42 am 2.08.11 10:10

Naja, die immer gleiche Leier beinhaltet ja viel Wahres.
Da die amerikanischen Sozialsysteme meines Wissens eher rudimentär sind, dürften Kürzungen noch verheerender ausfallen als bei uns.
Der ÖD soll vernünftig und verantwortungsvoll mit den Steuergelder umgehen, das ist alles. Nach meiner Meinung müßte er sogar noch ausgeweitet werden.
Die Erhöhung der MwSt. war sicher mit Blick auf die EU richtig, falsch war das man im Gegenzug Besteuerungen gestrichen, bzw Vergünstigungen eingeführt hat, die tatsächlich nur "denen da oben" nutzen.

Ichfassesnicht am 2.08.11 10:26

@Ichfassesnicht am 2.08.11 10:02

Es ist die Kunst der Demagogie, Formulierungen zu finden, denen man grundsätzlich natürlich zustimmen muss.

Abgesehen von der fehlenden Kennzeichnung der Zitate: kennen Sie die "Sozialsysteme", die hier "wohl" von Kürzungen bedroht sind? Ist der Ruf nach Kürzungen im ÖD nicht exakt das, was auch hier immer gefordert wird - und von einer breiten Masse auch gen Griechenland gebrüllt wird? Was soll der argumentative "Ausflug" zur Erhöhung der MwSt. in D?

Nein, solchen Leuten ist kein Thema zu schade, um ihre immer gleiche Leier "wir hier unten, Ihr da oben" zu klimpern....

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 10:10

@Ruhrpottler am 2.08.11 10:04

Kleiner Tip am Rande, solange man keinen Gandalf zur Hand hat, Trolle nicht füttern! Über sowas müssen Sie einfach weg scroolen.

Ichfassesnicht am 2.08.11 10:10

@pipimann Watt für ein Namen hatten sie den vorher?Nur so Interessehalber.Falls sie das dumm finden seinen Usernamen zu ändern kann ich nur sagen mir doch egal.Anonymous war halt nur ein provisorischer Name,Ruhrpottler gefällt mir halt besser.

Ruhrpottler am 2.08.11 10:04

Guten Morgen an alle!

@Gertrud am 2.08.11 9:36
"Ich habe noch nichts von ihm gelesen, warum, weil mir manches einfach nicht gefällt. "

Ich habe alle Bücher von F.S. und auch gelesen.
Ich denke aber, was Sie auf jeden Fall lesen sollten, ist die "Reise in ein unbekanntes Universum". Das ist die Art, wie ich mir Wissensvermittlung für unsere Kinder wünschen würde. Ich kann es nur empfehlen.

Gruß

anita 67 am 2.08.11 10:03

@Picard42 am 2.08.11 9:52

Ich glaube nicht das Obama Tips braucht, er braucht vieleicht ein wirksames Mittel gegen überbordende Raffgier.
Was ist gegen die Ausführungen des "linken Hetzblättchens" zu sagen, es stimmt doch. Entgegen landläufiger Meinung sind nämlich nicht die selbsternannten "Eliten" die Stützen unserer Gesellschaft.

Ichfassesnicht am 2.08.11 10:02

@ Picard42 am 2.08.11 9:52


>>>wenn hier jetzt aber linke Hetzblättchen als Beleg zitiert werden, hört es irgendwann auf!
>>>


Yepp, ich wollte das nicht so direkt sagen ;-)

Emma am 2.08.11 9:56

@Emma am 2.08.11 9:46

Zwei Dumme, ein Gedanke.... ;-)

Picard42 am 2.08.11 9:54

Guten Tag,

bislang haben mich die präsentierten Verschwörungstheorien und das Abgleiten in die Untiefen menschlicher Verlogenheit (im Grunde sind ja eh immer die anderen schuld - insbesondere die da oben...) noch amüsiert - wenn hier jetzt aber linke Hetzblättchen als Beleg zitiert werden, hört es irgendwann auf!

Wenn ein Staat sparen muss, hat er dazu zwei Möglichkeiten:

- er nimmt Leuten was weg, von denen man meint, die hätten eh genug
- er kürzt die Ausgaben

Ersteres ist undemokratisch, letzteres unsozial. Wer hier eine Lösung hat, der Obama freut sich bestimmt über Tipps!

Im Übrigen halte ich die Tatsache, Staaten wie Unternehmen zu bewerten, für den eigentlichen Blödsinn im System. Da sollte man mal drüber nachdenken....

Gruß,
Picard

Picard42 am 2.08.11 9:52

@ Anonym am 2.08.11 9:42

Nicht schon wieder diese Seite! Die gibt nur eine sehr einseitige Meinung wieder! Nicht alle sind da so begeistert von wie einer unser User ;-)))

Emma am 2.08.11 9:46

Kurze Zusammenfassung aus dem SPIEGELFECHTER:

Als Gegenleistung für die Erhöhung der Schuldengrenze in den USA wird in einem ersten Schritt ein Sparpaket über knapp eine Billion Dollar, ausgelegt auf die kommenden zehn Jahr, auf den Weg gebracht.

Bezahlen werden diesen Preis wohl vor allem die unteren Einkommensschichten, denn in den Verhandlungen konnten ein weiteres Mal die Republikaner einen Großteil ihre Vorstellungen durchsetzen. So werden wohl vor allem die sozialen Sicherungssysteme und der öffentliche Dienst mit deutlich weniger Geld arbeiten müssen. Zahlreiche Förder- und Hilfsprogramme stehen bereits mit den nun beschlossenen Maßnahmen auf der Kippe und das zweite Sparpaket soll 150% des ersten betragen, rund 1,4 Billionen verteilt auf zehn Jahre.

Ein weiteres Mal ungeschoren bleiben dagegen wohl auch dieses Mal die Spitzenverdiener. Den Demokraten ist es nicht gelungen, der Opposition die Streichung bzw. das Auslaufen-Lassen von Steuervergünstigungen für die reichsten US Bürger abzuringen. Diese unter der zweiten Bush-Regierung eingeführten Nachlässe wären dieses Jahr bzw. 2013 ausgelaufen.

Diese Vorgehensweise erinnert mich an die Mehrwertsteuerdiskussion im Wahlkampf 2005, als die von der CDU angekündigte Mehrwertsteuererhöhung von 2 % von der SPD als "Merkelsteuer" diskdreditiert wurde. In der großen Koalition kam dann der von dem "großen Finanzexperten" Steinbrück vorgeschlagene "Kompromiss" in Form von 3 % heraus. Das traf vor allem die Verbaucher, nicht die Reichen, Wohlhabenden und Luxusgewohnten.

Anonym am 2.08.11 9:42

Ichfassesnicht am 2.08.11 9:28

Ich lese Ihre Worte mit Bedacht und frage mich was Frank Schätzing gelernt hat, wenn er solche Behauptung aufstellt und verbreitet.

Er wird von vielen geschätzt. Warum?

Weil er sich vielleicht über manches hinweggesetzt hat, und gelernt hat. Weil er erfolgreich ist und gut aussieht.

Ich habe noch nichts von ihm gelesen, warum,
weil mir manches einfach nicht gefällt.

Die Chaos Theorie als solche war mir nicht bekannt.

Das was ich beschrieb ist für mich eine ureigene Sicht der Dinge.

Was ich begriffen habe, ist das unsere Realität von uns und unseren Mitmenschen gestaltet wird,
mit Aktion und Reaktion.

Kein Mensch ist im Grunde blöd. Blöd wird er nur gehalten und gemacht, im Umgang im Denken.

Ich wünsche mir viel mehr auf Augenhöhe.
Im Umgang mit allem.

Gertrud am 2.08.11 9:36

@Gertrud am 2.08.11 9:14

Frank Schätzing:
"Der Mensch lernt nicht".
Recht hat er.
Seit rund 10.000 Jahren ist der Mensch in der Lage Besitz anzuhäufen, und seit dem macht er immer die gleichen Fehler, Fehler mit denen er sich am Ende selbst die Existenzgrundlage zerstört.
P.S. Mir ist die Chaos Theorie sehr wohl bekannt, das alles mit allem zusammenhängt.
Mich erschreckt nur, das so viele das nicht sehen können, oder sehen wollen.
Die können doch nicht alle blöder sein als ich.

Ichfassesnicht am 2.08.11 9:28

heikos am 2.08.11 9:13

Man sagt, wie der Mensch denkt so ist er.

Warum denken so viele schlecht über andere, letztlich, aufgrund ihrer leider gemachten schlechten Erfahrungen, die sie dann unreflektiert an andere weitergeben, leider, und dann geht es so lange so weiter, bis man dies unterbricht. Bis man vielleicht erkennt.

Wieviele Menschen denken letztlich gut von sich und über andere. Wieviele loben letztlich sich selbst und andere und freuen sich wenn es auch anderen gut geht. Auch eine Frage der Erziehung!

Möchte man auch, daß über sich selbst schlecht gedacht wird, nein, würde ich behaupten. Möchte man, daß es einem selbst schlecht geht, nein.

Also heißt es für sich selbst und andere das beste zu sehen, zu geben, was nicht auf Kosten anderer gehen muß.

Warum geben so viele nach außen ihr bestes,
zuhause nicht, weil sie erreichen wollen.
Aber kann nur insgesamt gelingen, wenn man überall sein bestes gibt. Und weiter gibt.

Ich bin froh mir letztlich mein positives Denken ob aller Erfahrung bewahrt zu haben. Ich denke es ist immens wichtig. Sowohl im Umgang mit mir selbst als auch mit anderem und anderen Menschen.

Es ist einfach schön, wenn Dinge gelingen und man glückliche und zufriedene Menschen in seinem Leben hat, weswegen man achtsam in allem sein sollte. Mit seinen Worten mit seinen Gedanken mit seinem Handeln.

Ob wir glücklich sind oder nicht hat vieles mit der Einstellung zum Leben zu tun, auch ob wir gesund sind und vieles andere mehr.

Ich finde es schön, wenn ich Menschen finde,
die andere an ihrem schönen und guten teilhaben lassen, weil ich einfach denke, es ist genug für uns alle da.

Das Problem das heute viele haben, ist teilen zu wollen. Und es sollte nicht allen schlecht gehen um wieder teilen zu müssen.
Wir sollten ob allem wissen da einiges gelernt haben.

Gertrud am 2.08.11 9:23

@Ichfassesnicht am 2.08.11 9:15

Ich habe Ihren Kommentar um 9.02 zu spät gelesen, so hätte ich mir meinen erspart.

heikos am 2.08.11 9:19

@heikos am 2.08.11 9:13

Wahrheiten brauchen keine 1000 seitigen Abhandlungen.

Ichfassesnicht am 2.08.11 9:15

Ichfassesnicht am 2.08.11 9:02

Lieber Ichfassesnicht,

da denke ich ganz anders. Kein Mensch möchte belogen und betrogen werden und so wie man mit sich umgeht sollte man auch mit anderen umgehen. Nämlich gut.

Wenn ich lüge, hab ich leider auch mal getan, fall ich prompt auf die Nase. (Meine Mutter hat es mir immer an der Nasenspitze angesehen und es brachte nix). Also ehrlich sein und durch, man fährt damit am besten. Und Clever ist für mich niemals jemand, der andere aufs Kreuz legt um zu Dingen zu gelangen, die er auch auf anderem Wege erhalten könnte.

Wir klagen oft über unsere Kinder, aber was lernen diese wenn wir Älteren uns so verhalten, wie wir es zuweilen tun.

Und wo soll dies alles hinführen? Wenn man so weiter macht.

Ich möchte keine solche Welt, die Hoffnung eine Hoffnung die mich mit vielen Menschen verbindet zum Glück.

Die Menschen denken dies, was Sie schreiben
und so meinen Sie. Sie denken auch Geld regiert die Welt. Man könnte es so sehen.

Aber wirklich regiert im Grunde der Geist des Denkens über vieles.
Und von daher wäre da viel zu tun.

Das was und wie ich über etwas denke, wird zur eigenen Wahrheit, wenn man es annimmt
und dann entsprechend umsetzt.

Es gab viele kluge Menschen die darauf hingewiesen haben und hinweisen.

Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wenn ich negativ über etwas denke kommt es auch, weil ich damit die Grundlagen gelegt habe. Und von daher
zum Glück bin ich da anders und dankbar dafür.

Wenn ich sage es geht schief, geht es schief,
aber wenn ich vom besten ausgehe erhalte ich es auch, vielleicht nicht sofort, aber langfristig schon.

Ich wünsche mir viel mehr Optimismus und weniger negatives Denken. Warum weil es besser und leichter ist und uns allen viel besser tut.

Auch wenn viele das jetzt blauägig finden mögen,
es ist das was wir wollen. Der Rest ist oft Enttäuschung und daraus entsprechender Umgang.

Wir sollten lernen mit vielem wieder anders umzugehen und dadurch ändern wir vieles auch wieder, denke ich. Ist im Grunde ganz einfach.

Und weil es so einfach ist, machen es viele schwer.

Der Volksmund sacht im Grunde Warum so einfach, wenn es auch kompliziert geht. Das hat was.
LG.

Gertrud am 2.08.11 9:14

Mario Puzo`s "Der Pate" wird mit einem Zitat von Balzac eingeleitet:
"Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen."

Ich denke, das sagt alles.

heikos am 2.08.11 9:13

"...Aber das ist ja alles nicht das Thema..."

Ichfassesnicht am 2.08.11 8:49

Doch genau das ist das Thema "Macht und Gier"
und mehr sein wollen als andere.

Wir sollten aufhören die Dinge zu teilen sondern
die Gemeinsamkeiten sehen.
Denn eines führt oft zum anderen und macht somit vieles erst möglich.

Meines Erachtens argumentiert man gerne und teilt um besser argumentieren können. Und behauptet, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun, dennoch hat es miteinander zu tun, bei vielem. Denn eines ergibt sich aus dem anderen.

Das Leben ist ein Kreislauf in sich, aber einer
den man unterbrochen hat um zu tun, und tun zu können. Und wenn man dies tut, darf man sich nicht wundern, wenn es nicht mehr recht funktioniert. Ein Rädchen im Getriebe kann sehr viel ausmachen und das kleinste das wichtigste sein.

Wir wissen, Ersatzteile können vieles am Laufen halten. Aber wenn ein wichtiges Element nicht mehr läuft und funktioniert, kann es vieles aus dem Gleichgewicht bringen.

Mit der Argumentation, sie läßt viele Erklärungen zu. Sie läßt uns suchen, aber nicht sehen.
Und zwar bei uns, nicht beim anderen. In dem man im anderen Zweifel säht und die Verantwortung sucht ist man aus seiner und seinem Handeln gut heraus.

Jeder weiß, im Grunde genommen, wenn er andere schlecht behandelt und mit etwas schlecht umgeht was dann folgt. Und dennoch wird es getan.
Verstehen muß man heute vieles nicht mehr.

Es ist schade, daß man in den letzten 60-70 Jahren zwar viel gelernt hat, aber das worauf es ankäme noch nicht so.

Ich wünsche mir viel mehr Weisheit für viele Menschen, nicht nur Wissen und Bildung,
denn es sind nicht die ungebildeten die so viel Schaden anrichten, sondern leider genau diejenigen, die gebildet und anderes sind.
Warum werde ich nie verstehen.

Sie sollten Wissen und Bildung weitergeben und nicht unterbinden. Man sollte nie das positive vergessen, wenn man es selbst genossen hat,
sondern es an andere Menschen weiter geben.

Sonst können wir jedesmal von neuem beginnen.

Man darf lernen, das Gute zu gestalten und zu erhalten und darauf aufzubauen auch zu bewahren. Das wäre Fortschritt aus meiner Sicht, aber nicht so ein Chaos wie in diesem Jahr 2011. Das ist für mich kein Fortschritt, sondern ein Armutszeugnis für intelligente Gesellschaften, die von sich meinen (vermeintlich intelligente).

Wir sind in der Lage soviel zu tun, für uns für andere Menschen. Ich werde nie begreifen,
warum man dies nicht tut. Obwohl man es könnte, heute mehr denn je als zu anderen Zeiten.


Gertrud am 2.08.11 9:03

@Gertrud am 2.08.11 8:51

Es gibt ein schönes Sprichwort, "auf ehrliche Art ist noch niemand reich geworden".
Wer die Karriere "vom Tellerwäscher zum Millionär" macht, der hat soviel menschenverachtende Ellbogenmentalität das er niemandem dankbar ist.

Ichfassesnicht am 2.08.11 9:02

Eigentlich hat Buffet einen interessanten Lebensweg und seinen amerikanischen Traum verwirklicht,
wenn die Biographie stimmt die ich grade las.

Dennoch wundere ich mich über so manche Einschätzung hier bei ihm, wie auch bei anderen z.B. unseren Altkanzler Schröder, der aus meiner Sicht sich nie hätte so verhalten dürfen wie er es tat.

Aber wenn man arm aufwuchs möchte man wohl nie wieder arm sein. Etwas das er mit vielen anderen teilt.
Ich hoffe sehr, er schätzt wenigstens, G. Schröder, das was seine Mutter für ihn tat. Auch wenn er selbst leisten mußte hat sie wie viele Mütter den Grundstein irgendwo für seinen Weg gelegt und geebnet. Das vergessen manche gerne und schämen sich leider oft ihrer anderen Lebenszeiten.
Es ist aber etwas, das man nie vergessen sollte,
gerade nicht wenn es um wichtige Entscheidungen für das Leben anderer Menschen geht.

Gertrud am 2.08.11 8:51

Wie klein sind die Politiker dieser Welt eigentlich? Jeder halbwegs klar denkende Mensch muß irgendwann einsehen, das das ganze Elend dieser Welt schlußendlich zurück zu führen ist auf die Raffgier einiger weniger. Diese Kaste weiß sehr genau was sie will. Egal ob WK I oder II, Irak oder die diversen Bürgerkriege der dritten Welt, ja selbst bei den Hungersnöten, es gibt immer ein und dieselben Gewinner. Man geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Die Menschen dieses Planeten sind für diesen Club nur Verfügungsmasse.
Wieso ist niemand in der Lage dieses Kartell zu brechen.
Fast alle Staaten dieser Welt sind bis über beide Ohren verschuldet. Vieleicht wäre ein internationaler "Hair-Cut" garnicht das schlechteste. Würde man anschließend die Finanzwirtschaft an die ganz kurze Kette legen. Aber der Weihnachtsmann kommt Erfahrungsgemäß auch nicht im Sommer.
Schlußendlich ist es doch die Gier von uns allen, die diesen Leuten in die Hände spielt. Ohne Gier wäre z.B. die IT-Blase in den Neunziger nicht möglich gewesen. Ohne Gier gäbe es keinen Überstundenberg bei soviel Arbeitslosen. Ohne Gier gäbe es keine 1€-Läden und keine Lebensmittelskandale.
Aber das ist ja alles nicht das Thema.

Ichfassesnicht am 2.08.11 8:49

>>Von wegen Mühlespiel. »Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.« Das sagte Warren E. Buffett bereits 2005, Prophet, US-Multimilliardär und Investment-Warlord.>>

Anonym am 2.08.11 7:56

..und statt Panzer setzen wir Ratingagenturen ein.

heikos am 2.08.11 8:43

@ Emma am 2.08.11 7:35

" Mühle ist ein sehr spannendes strategisches Spiel, man muss es nur können. Solange wie möglich in mittleren Reihe bleiben. "

Die Spielen schon keine Mühle mehr, die spielen Schach in Reinkultur, wg. der besseren Argumente im nächsten
Präsidentenwahlkampf.
Die haben das aber nur abgekupfert.
Das Orginal fand 1996, zwei Jahre vor dem Bundestagswahlkampf hier auf unseren Terrain statt.
Aber solange geht das Archiv vom AKS Blog nicht zurück, wegen der Vergesslichkeit.
Aber spannende Schachkämpfe werden immer archiviert.

Sennekind am 2.08.11 8:24

Dieter M. am 2.08.11 0:22

Man hätte vielem von Anfang an Einhalt gebieten sollen, wenn man es richtig verstanden hätte, was geschieht.

Erstmal ist man von vielem begeistert und später sieht man.

Ich denke Sie haben auch mit diesem Beitrag wieder den Punkt getroffen.

Ich werde nie vergessen wie man z.B. J. Ackermann ob seiner Zahlenbekanntgabe der Gewinne lobte und hochhob. Da gingen die versenkten Arbeitsplätze gleich unter.

Da hätte man schon beginnen müssen und dürfen.

Zur Warren Buffet möchte ich noch bemerken,
ich empfinden ihn als armen Menschen. Arm ist ein Mensch aus meiner Sicht der solches nötig hat.

Wieviel großartiges könnte er bewirken bei anderer Sicht und Einstellung auf das Leben und anderes.

Gertrud am 2.08.11 8:17

Guten Morgen,

Anonym am 2.08.11 7:56

Welch ein armseliger Milliardär.
Leider imponieren solche Menschen noch zu vielen.

Gertrud am 2.08.11 8:11

Von wegen Mühlespiel. »Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.« Das sagte Warren E. Buffett bereits 2005, Prophet, US-Multimilliardär und Investment-Warlord.

Anonym am 2.08.11 7:56

@ Dieter M. am 2.08.11 0:22

>>>Mühle ist eigentlich ein relativ langweiliges Spiel. Dennoch kann man etwas dabei lernen. Macht man Fehler, kommt man in eine Zwickmühle: egal welchen Zug man macht, man hat verloren.>>>

Also ne. Das kann ich so aber nicht stehen lassen. Mühle ist ein sehr spannendes strategisches Spiel, man muss es nur können. Solange wie möglich in mittleren Reihe bleiben. Das hat Obama vielleicht nicht gewusst. Aber eine Zwickmühle bedeutet noch lange nicht das Ende von allem. Kann man auch sehr gut online spielen.

Emma am 2.08.11 7:35

hier isses doch kein bisschen besser

lothar am 2.08.11 7:17

Ach Herr Heyer,
das ist doch , leider, keine amerikanische Spezalität. Mit welchen unsäglichen Peinlichkeiten versucht denn die Opposition in Düsseldorf die Regierung von Fr. Kraft ins Straucheln zu bringen. Und Berlin, decken wir besser ´n schwarzes Tuch drüber.
Da fällt ein Arbeiter vom Dach eines Hochhauses, als er am 13. Stock vorbei kommt denkt er sich, naja bis hierhin ist ja alles gut gegangen.
Das gleiche ist in Amerika passiert, man bleibt Zahlungsfähig, aber die Verschuldung steigt weiter.
Kennen Sie den Unterschied verschiedener Fallhöhen?
Je höher desto Bumm.
Muß dran denken mir noch ein paar Ohrenschützer zu kaufen, der Knall wird gigantisch sein.

Ichfassesnicht am 2.08.11 2:05

@ heikos am 1.08.11 21:57:

Sie haben vollkommen Recht! Vielen Dank für Ihren Hinweis!!

Richtig lautet es also: "Die Amerikaner tun immer das Richtige, NACHDEM sie alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben."

A. Schulze am 2.08.11 0:42

Mühle ist eigentlich ein relativ langweiliges Spiel. Dennoch kann man etwas dabei lernen. Macht man Fehler, kommt man in eine Zwickmühle: egal welchen Zug man macht, man hat verloren.

Da ist jetzt Obama. In der Demokratie wechseln schon mal die Spieler. Bush macht die Fehler, Obama ist in der Zwickmühle.

Zwischenstaatlich kann man sich weigern, sich Spiele aufdrängen zu lassen. Schröder hat sich nicht den Krieg im Irak aufdrängen lassen und hat dabei gewonnen. Leider hat er sich den als Globalisierung getarnten Neoliberalismus aufdrängen lassen; da haben wir alle verloren.

Hätte Schröder mit seinen Reformen nicht beim Neoliberalismus mitgespielt, hätte vielleicht die EU als Ganzes nicht mitgespielt und den Untergang des Finanzsystems hätte man vielleicht auf USA und GB beschränken können.

Ich spiele nicht mehr mit, gemäß dem in Frankreich geborenen Slogan :

Wir zahlen nicht für eure Krise !

Dieter M. am 2.08.11 0:22

isch enderee auch mainen nameen.##

isch bien jezz pippiman

pippiman am 1.08.11 23:59

Ich haini habe doch glatt vergessen warum ich meinen nickname geändert habe.Ich finde ruhrpottler einfach besser,Anonymous war irgendwie,wie anonym und diese gibt es ja häufig.Außerdem war Anonymous eh nur ein provisorischer Name bis mir ein besserer einfiel,den habe ich ja jetzt.

Ruhrpottler am 1.08.11 23:47

Gute Nacht an alle.Ruhrpottler ist übrigens mein neuer nickname.Gruß Anonymous

Ruhrpottler am 1.08.11 23:40

>>Ich kann nur hoffen, dass die Amerikaner bei den nächsten Wahlen daran denken, wer bereit war, ihr Land gegen die Wand fahren zu lassen.>>

whisper am 1.08.11 20:45

Den Amerikanern ist sehr wohl bewusst, wer das Land in den Abgrund steuert, nutzt denen aber nichts.
Die können, wie anderswo auch, nur die Marionetten wählen, aber nicht die Strippenzieher.
Da ist es egal, ob das Püppchen Hänsel oder Gretel heisst.

heikos am 1.08.11 22:23

Guten Abend

Den Nachrichten zu folge muss erst noch der US Kongress über die Erhöhung der Schuldengrenze abstimmen und auch sonst gibt es da noch weitere Atmosphärische Störungen in dieser vorläufigen Krisen Bewältigungsstrategie seitens der Konservativen Teaparty die nur noch an die Finanziellen Belange der Reichen und Schönen in den USA denkt.
Mit anderen Worten diese Krise ist noch lange nicht vom Tisch und aus den Peinlichkeiten erwächst eine Spaltung der US Gesellschaft die diese Finanzkrise noch verschlechtern könnte auch für die Eurozone.

Mick am 1.08.11 22:12

@A. Schulze am 1.08.11 21:08

"Die Amerikaner tun immer das Richtige, bevor sie alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben."

Guten Abend,
das Zitat ist mir nicht bekannt.
Es scheint m.E. auch nur logisch, wenn man "bevor" durch "nachdem" ersetzt.

So würde ich den Sinn des Auspruchs folgend interpretieren:

"Erst machen die Amerikaner alles richtig und danach alles verkehrt."

Das kann es aber auch nicht sein.Oder?

heikos am 1.08.11 21:57

OT
@an alle

Da ja hier heute wieder der Bär steppt, ziehe ich mich zurück und werde noch ein bisschen lesen, bevor ich Augenpflege betreibe.

Gute Nacht an alle!

anita 67 am 1.08.11 21:45

Zitiert sei an dieser Stelle -das ist unvermeidlich- Winston Churchill:

"Die Amerikaner tun immer das Richtige, bevor sie alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben."

A. Schulze am 1.08.11 21:08

Rockefeller in seinen 2002 erschienen Memoiren:

„Manche glauben gar die Familie Rockefeller,
seien Teil einer Intrige, die entgegen der
besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren
mich und meine Familie als Internationalisten
und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen
weltweit eine integrierte globale und politische
Struktur schaffen – eine Welt wenn sie so wollen.
Wenn das die Anklage ist, bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.“

„Es wäre unmöglich gewesen, dass wir unseren
Plan für die Weltherrschaft hätten entwickeln
können, wenn wir Gegenstand der öffentlichen
Beobachtung gewesen wären. Aber die Welt ist jetzt
weiter entwickelt und darauf vorbereitet, in Richtung
einer Weltregierung zu marschieren. “

Arno Dübel am 1.08.11 21:04

Rockefeller 1994
vor dem Wirtschaftsausschuss der USA:
«Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.
Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig
grosse Krise
und die Nationen werden die
«Neue Weltordnung»
akzeptieren».

Sie sind kurz vor Ihrem Ziel

Ano Nym am 1.08.11 21:01

oh, der admin/istin macht heute ganze arbeit.

rotdeutscher rundfunk ist wohl ein unerwünschtes wort. aber so sindse halt, die sozen.

werner am 1.08.11 20:49

Was für ein Schmierentheater. Dass ausgerechnet die Republikaner die Quertreiber sind, ist schon mehr als erstaunlich, wenn man bedankt, dass es gerade ihr republikanischer Präsident Bush jun. war, der den größten Berg dieser Schulden in seiner Amtszeit angehäuft hat. Vor allem durch die unsäglichen Kriege im Irak und in Afganistan. Dazu kommen dann noch die vielen Milliarden für die Bankenrettung. Und mit alldem hatten die Repubilkaner ja auch überhaupt nichts zu tun.
Bei diesem faulen Kompromiss, der jetzt gefunden wurde ist nur leider wieder von vornherein klar, wer die Zeche zahlen muß, bestimmt nicht die Superreichen, dafür werden die Herren schon sorgen.
Ich kann nur hoffen, dass die Amerikaner bei den nächsten Wahlen daran denken, wer bereit war, ihr Land gegen die Wand fahren zu lassen.

whisper am 1.08.11 20:45

Arno Dübel am 1.08.11 18:33

„Falls das amerikanische Volk die Kontrolle und die Herausgabe seiner Währung jemals Banken übertragen sollte, werden diese ( und die Firmen, die sich herum bilden werden ) dem Volk zuerst mittels Inflation und dann über Deflation solange dessen Eigentum wegnehmen, bis die Kinder auf dem Kontinent, den ihre Väter in Besitz genommen haben, obdachlos aufwachen.
Die Berechtigung zur Herausgabe von Geld soll den Banken weggenommen und auf den Kongreß und das Volk übertragen werden.
Ich glaube ernsthaft, dass Banken mit dem Recht, Geld herauszugeben, gefährlicher für die Freiheit sind als stehende Armeen.“

Perfekt ausgedrückt. Genau das passiert gerade wieder, wie schon häufig zuvor.

Und die Banken, nicht nur die US-Banken, haben der ganzen Welt gezeigt, dass sie es können und tun.

Wissen hätte man das auch schon früher. Denn die großen römischen Privatfinanziers, als Vorläufer der Banken, konnten mit ihren Finanzmanipulationen ganze Landstriche verwüsten:"Mit seinem Neffen Giovanni di Bicci de’ Medici (1360–1429) und der Entwicklung der Banca dei Medici begann der Aufstieg der Familie: Giovanni wurde zum Bankier des Papstes und zum Vermittler oder Taktierer zwischen dem Stadtadel (Albizzi) und dem Volk.

Hier hat das Privatbankwesen seinen Ursprung und seine Macht ist seit dem nie gebrochen worden. Alle entstehenden Staaten übernahmen wie selbstverständlich das System der Privatbanken.

Mentalist am 1.08.11 20:39

@Arno Dübel

an den Börsen sind genau 1,2 Prozent der Firmen notiert,
die weltweit 200000 Arbeitnehmer beschäftigen, davon sind nicht einmal 0,30Prozent der Realwirtschaft zu zuordnen.
Die Banken verbreiten eine Irrationale Angst und wollen uns weismachen das die Welt dann am Abgrund stünde.
----------------------------------------
Nennen Sie doch mal die Quelle dieser von Ihnen genannten Zahlen? Und wie kommen Sie darauf das da nur 200 000 Menschen davon betroffen seinen sollen wo allein schon GM mehr als 240 000 Mitarbeiter hat?


MfG

Mick am 1.08.11 20:38

@ werner am 1.08.11 20:11:
Sie machen dem strammsten Tea-Party-Anhänger aber schwere Konkurrenz. ;-) Jawoll! Feste druff!

@ Gertrud am 1.08.11 17:06:
Der Schuldenberg ist von den Republikanern verursacht, ganz richtig. Und Bill Clinton -ein Demokrat- hatte George W. Bush einen ausgeglichenen Staatshaushalt hinterlassen. Und richtig: Um die Menschen geht es nicht. Hauptsache, die Steuerlast für die Superreichen ist schön gering.

@ Arno Dübel am 1.08.11 18:24:
Wenn das alles mal so einfach wäre. Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie auf die Stimmungsmache seitens der Banken und ANALysten verweisen. Aber ein Zusammenbrechen der Finanzmärkte hätte auch Rückwirkungen auf den gesamten Wirtschaftskreislauf. Denn die "Finanzmärkte" sind wie ein Krebs in die Volkswirtschaften reingewuchert. Die Banker leben in einer Parallelwelt, aber die Teilnahme der Finanzmärkte am gesamten Wirtschaftskreislauf ist leider ganz real.

Das Kapital macht sich ganze Staaten zur Beute.

Nun sind ganze Staaten durch Bankenrettungen schwer verschuldet. Aber das macht ja nix. Die Bevölkerung muss jetzt nur noch das Bruttosozialprodukt mehrerer Jahre erarbeiten um diese Löcher wieder zu füllen. Und so gibt es im Bergwerk des Kapitals immer viel zu tun. Juchu!

A. Schulze am 1.08.11 20:37

werner am 1.08.11 20:30

Bleiben Sie doch einfach sachlich, ohne Ihre Stammtisch
Parolen, dann werden Sie auch ernst genommen.
Mit Ihren Pöbeleien setzen sie sich nur selbst herab, Schade eigentlich, ich glaube Sie könnten interessantes zum Thema beitragen.

Arno Dübel am 1.08.11 20:37

werner am 1.08.11 20:11

Ihr Beitrag zum Thema, nicht Ihre Beleidigungen.

Also was haben Sie bei zu tragen???

Arno Dübel am 1.08.11 20:20

Wertester Werner,

welchen Aufschwung soll Vater Bush inzeniert haben.
Meinen Sie die Kriegswaffen Produktion.
Wird wohl der eigene Aufschwung gewesen sein.
Vater Bush war genauso eine Null bis Sabbelyou.
Bush jun. ein Alkoholiker mit einem göttlichen Auftrag, ich bitte Sie.

Doris64 am 1.08.11 20:17

Arno Dübel am 1.08.11 19:42

gutester,

lesen sie einfach mal ihr geschwürgel durch, denken nach. dann begreifen sie vielleicht den unsinn, den sie von irgendwo abgekupfert haben, oder halt als altkommunist auch nicht.

werner am 1.08.11 20:11

Anonym am 1.08.11 19:10

Aber genau das scheinen einige völlig zu übersehen. Wenn diese Finanzblase platzt ist es nicht nur ein laues Lüftchen was da über den Planeten streicht sondern ein ausgewachsener Orkan der alles mit sich reist.
Wenn man an die Fahrlässigkeit der US Politiker denkt die da bis quasi bis zu letzten Minute um die Liquidität ihres Staates gepokert haben kann einem schon Angst und Bange dabei werden. Gleiches gilt auch für die Europäische Währungsunion die immer noch keine Mechanismen gegen diese Staats zockerei gefunden hat.
Nur wie lange will man da noch zusehen? Die Frage ist doch eigentlich nur noch wann die Karre richtig an die Wand gefahren wird und wie man den Welthandel aufrecht erhalten will wenn in die wichtigsten Währungen den Bach her untergehen sollten.

Mick am 1.08.11 19:57

werner am 1.08.11 19:25

na haben Sie schön Ihre Systembrille geputzt und die von den Marktradikalen verordneten Pillen konsumiert.

Wenn man keine Ahnung und Meinung hat wird man erst mal persönlich, ne Werner?

So und nun schreiben Sie mal was zum Thema.

Arno Dübel am 1.08.11 19:42

Es sollte natürlich "Aufgabe" heißen, nicht Auflage.

Gertrud am 1.08.11 19:32

Anonym am 1.08.11 19:10

Ja die Kommentare sind gut und man darf es wirklich nicht zu Ende denken. Man sollte nicht mal im Traum daran denken.

Sondern endlich einmal versuchen trotz und ob allem positive Gedanken zu hegen.

Auch wenn es anders aussieht. Wir etwas anderes sehen als erwünscht.

Nur aus der Hoffnung kann dieses auch erwachsen.

Ich denke da an den Aufbau unseres Landes seinerzeit. Hätten unsere Eltern jemals so negativ gedacht wie viele heute, wäre hier nie mehr was draus geworden aus unserem Land.

Dieter M.

"...Reaktionen auf gute Nachrichten sehen traditionell anders aus..."

Ja, da sehe ich auch so, sinnigerweise geht der Dax aber bei schlechten Nachrichten hoch.
Absurd ist dieses aber mehr als das.

Wenn hier die Normalbürger kein Geld mehr auf den Banken erhalten z.B. daran möchte ich nicht denken.
Die Banken stützen war nicht falsch, aber es hätte mit mehr Auflagen geschehen müssen und da traut Politik sich nicht mehr ran. Die Verflechtungen sind einfach zu groß.
Aber Einhalt dem gebieten, bevor etwas zusammenbrechen kann, finde ich schon angebracht.

Obama hat eine große Auflage, leider nicht die Unterstützung die er bräuchte, weil zuviele ihr eigenes Süppchen kochen.

Ich hoffe, daß man alles hinbekommt und die Krisen friedlich bewältigt werden. In unser aller Interesse.

Gertrud am 1.08.11 19:29

Arno Dübel am 1.08.11 18:24

ein herrlicher aufsatz, herr dübel.

wenn denn die märkte zusammengbrochen sind, sollten allerdings die betreiber der suppenküchen weltweit (wenn es denn sowas dann überhaupt gibt) strengstens darauf achten, daß leute ihrer art mit gewalt aus der schlange entfernt werden.

nur mal so, welche drogen nehmen sie? nichtmals wagenknecht und ernst schwätzen solchen unsinn.

werner am 1.08.11 19:25

Doris64 am 1.08.11 17:23

werteste doris,

ich möchte doch der ordnung halber daran errinnern, daß vater bush das fundament des aufschwungs gelegt hat. nur, die wahl kam 2 monate zu früh. so konnte billy-boy die ernte einfahren.

ansonsten war billy-boy ein genauso elender präsident wie es weiland der erdnussfarmer jimmi carter war, und jetzt obama. aber alle diese us-spezialdemokraten waren und sind ja begeistert empfangen worden in deutscheland

werner am 1.08.11 19:17

Stimme mit Mick bisher völlig überein. Die Destruktivkräfte des kapitalistischen Finanzsystems entfalten derzeit eine ungeheure Dynamik.

In einem Interview mit dem Autor des Buches "Der kommende Aufstand" wird das Szenario beschrieben, was wohl geschehen würde, wenn die Banken einfach dicht machen und auch die Geldautomaten nichts mehr herausgeben.

Nun gut, werden einige Öko-Anarchisten sagen, dann haben wir eine auf Waren basierende Tauschwirtschaft. Aber diejenigen, die vorher in Immobilien geflüchtet sind, haben dann leider nichts zum tauschen, weil man Häuser nicht essen kann.

Bezogen auf die normalen alltäglichen Bedürfnisse der konsumierenden Massen würde aber ein Zustand eintreten, den man durchaus als bürgerkriegsähnlich beschreiben könnte. Moral und Ethik würden über den Haufen geworfen, wenn es um die nackte physische Existenz geht.

Ich wage gar nicht, das zu Ende zu denken.

Anonym am 1.08.11 19:10

Die soziale Marktwirtschaft (Arbeit, Kapital und Ressourcen werden im Einklang gehalten) wurde von Kanzler Helmut dem Umfangreichen anfangs der achtziger Jahre weitestgehend abgeschafft. Der Faktor Arbeit verschwand gänzlich, der Faktor Ressourcen weitgehend hinter dem Faktor Kapital. Ende der Achtziger wurde der Untergang des Kommunismus bejubelt. Jetzt begibt sich der Kapitalismus auf seine letzte Reise. Wenn es in der Folge zur Wiedereinführung der sozialen Marktwirtschaft kommt, ist doch alles in Ordnung.

HPH am 1.08.11 19:07

Nochmal zum Thema "gutgegangen":

Der DAX ist mit fast 3% im Minus und hat damit in einem Rutsch die 7.000 er Marke gerissen. Reaktionen auf gute Nachrichten sehen traditionell anders aus.

Dieter M. am 1.08.11 18:45

Mick am 1.08.11 18:33

an den Börsen sind genau 1,2 Prozent der Firmen notiert,
die weltweit 200000 Arbeitnehmer beschäftigen, davon sind nicht einmal 0,30Prozent der Realwirtschaft zu zuordnen.
Die Banken verbreiten eine Irrationale Angst und wollen uns weismachen das die Welt dann am Abgrund stünde.

Arno Dübel am 1.08.11 18:36

Obama hätte dies vorher mal lesen sollen:


Der dritte Präsident der USA, Thomas Jefferson (1743-1826), sagte folgendes:
„Falls das amerikanische Volk die Kontrolle und die Herausgabe seiner Währung jemals Banken übertragen sollte, werden diese ( und die Firmen, die sich herum bilden werden ) dem Volk zuerst mittels Inflation und dann über Deflation solange dessen Eigentum wegnehmen, bis die Kinder auf dem Kontinent, den ihre Väter in Besitz genommen haben, obdachlos aufwachen.
Die Berechtigung zur Herausgabe von Geld soll den Banken weggenommen und auf den Kongreß und das Volk übertragen werden.
Ich glaube ernsthaft, dass Banken mit dem Recht, Geld herauszugeben, gefährlicher für die Freiheit sind als stehende Armeen.“

Arno Dübel am 1.08.11 18:33

Wo vor hier einige Angst haben? Wenn diese Finanzblase zerplatzt ist abzusehen das es auch viele Firmen trifft die mit fremden Geld arbeiten AG zb. Das wiederum hat ja wohl einen nicht unerhebliche Einfluss auf die Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze.

Mick am 1.08.11 18:33

Wovor haben hier alle Angst??? Das die Finanzmärkte zusammenbrechen? Sollen sie doch, denn Sachwerte werden davon nicht betroffen sein, aber jene die heute glauben reich an Geld zu sein, würden dann im Unterhemd da stehen.
Es werden Unsummen an Scheinwerten um den Globus geschoben, Amerikas Finanzhaie immer vorne weg, sie sind es die mit ihren Ratingagenturen versuchen die soliden Finanzen der EU zu diskreditieren.
Die USA haben sich selber in dieses Misere gebracht und gleich die größte Volkswirtschaft der Welt, China, ebenfalls, denn die Chinesen bürgen für einen Großteil der Schulden.
Es wird so oder so kommen das diese Scheinwelt der Finanzjongleure zusammen bricht und dann, was dann?
Geht es entspannt weiter, denn dann werden alle sehen das es auch ohne die Finanzindustrie, die nichts, außer heißer Luft, produziert und Angst und Schrecken verbreitet bei denen die das perverse Spiel mit nicht vorhandenen Werten nicht durch schauen.

Arno Dübel am 1.08.11 18:24

@ Picard42 am 1.08.11 17:56 zu @Dieter M. am 1.08.11 17:51

Mag sein, dass der Begriff nicht ganz sauber ist, ich benutze ihn dennoch.

Die Frage zeigt aber das Problem auch. Die Finanzindustrie sollte Dienstleistungen für die Realwirtschaft produzieren. Ein angemessener Gewinn dafür wäre ja keine so grosse Belastung und den würde ich ja gerne zahlen. Tatsächlich führt sie ihr Eigenleben, macht Riesengewinne unabhängig von der Realwirtschaft und zerstört dabei das Finanzsystem.

Zerstörerische Effekte kann man nicht ganz beseitigen, aber durch Regulierung stark abschwächen. Das macht die Polik aber nicht.

Dieter M. am 1.08.11 18:22

Die USA sind so pleite wie Griechenland, Irland, Portugal, Italien und Spanien - allerdings mit zwei Unterschieden:
1. Sie können ihr Geld selber drucken.

2. Mit der stärksten Armee der Welt können sie zwecks Geldbeschaffung andere Länder überfallen und ausplünder, was sie auch tun, wenn auch nicht immer mit Erfolg.

Anonym am 1.08.11 18:12

Guten Tag

Die Finanzkrise in den USA wie auch die innerhalb der Europäischen Währungsunion ist noch nicht zu Ende. Derzeit sitzt die gesamte Welt auf einem Finanzpulverfass wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
Allein der USA haben die Kriege der letzten gut 10 Jahre so viel Geld gekostet das die Staatspleite vorprogrammiert war. Auch hier in Europa hat man die Finanzen noch längst nicht im Griff und es wird sich zeigen ob die Eurozonen das durchstehen wird. Von Griechenland bis hin zu Italien, alle Staaten haben immense Staatsschulden angehäuft und die Staaten die mit Finanzspritzen einspringen sollen haben ebenfalls Schulden bis unter das Dach. Aber wie soll man dem entgegen treten? Mit Steuersenkungen wie von der FDP gefordert jedenfalls nicht. Hier sind andere Steuermodelle gefragt wie zb die Besteuerung von größeren Vermögen und Einkommen und die Anhebung von Spitzensteuersätzen wie auch die Erhöhung von Sozialbeiträgen für Höhere Einkommen ab 50 000 Euro. Die ,die nichts haben können diese Finanzkrise jedenfalls nicht mehr finanzieren und nun sind die gefragt die an diesen Krisen kräftig mit verdient und ihre eigenen Länder dadurch mit ruiniert haben.

Mick am 1.08.11 18:08

Guten Tag,

@Dieter M. am 1.08.11 17:51

Inhaltlich bin ich nicht bei Ihnen, aber Sie nutzen einen interessanten Begriff: "Finanzindustrie".

Was produziert diese Industrie, welche Wertschöpfung findet hier statt? Wo auch immer einer Gewinn macht, gibt es einen, der das bezahlt....

Gruß,
Picard

Picard42 am 1.08.11 17:56

@Anonymous am 1.08.11 17:55

Macht nichts. Kann ich mit leben.

anita 67 am 1.08.11 17:56

Datt j sollte eigentlich nicht seien.

Anonymous am 1.08.11 17:55

@anita 67j 17:43 das stimmt irgendwie.

Anonymous am 1.08.11 17:52

Nichts ist gutgegangen. Es ist einfach nur gelungen, etwas Zeit zu kaufen, wie in Europa. Eine Lösung der amerikanischen Finanz-/Schuldenkrise ist nicht in Sicht, wie in Europa. Ich Frage mich, ob der Zusammenbruch und Wiederaufbau des Finanzsystems nicht billiger wäre, als dauernd Zeit mit frischem Geld der Steuerzahler zu kaufen und ggf. auch noch zu verbrennen. .

Ich bin mir aber heute sicher, dass die Rettung der Banken ein Fehler war. Hätte man die Opfer der Banken und Hedgefonds gerettet und nicht die Täter, wären jede Menge problematische Marktteilnehmer enteignet und beseitigt. Bisher ist selbst die Deregulierung der Banken nicht korrigiert.

Ob das etwa mit Parteispenden und der Verpflechtung zwischen Politik und Finanzindustrie zusammenhängt?

Dieter M. am 1.08.11 17:51

Wer leiht diesen Schuldenmachern überhaupt noch Geld? Warum ist der US Dollar immer noch die Leitwährung?
Wer die Schuldengrenze in den letzten50 Jahren ca.65 mal erhöht hat kann nicht mehr Herr seines Haushaltes sein!!
Wehe dem wenn der Dollar zerbricht und die Schulden nicht mehr den Wert haben den die Geldgeber gegeben haben.
Dann wird die gesamte Weltwirtschaft ein Desaster erleben welches man sich garnicht zu beschreiben traut.

Werner Günther am 1.08.11 17:49

OT
@Anonymus am 1.08.11 17:40

Totales Chaos, wie in den USA.
Gruß

anita 67 am 1.08.11 17:43

Und es muss natürlich Gertrud heisen,watt is den jetzt los?

Anonymus am 1.08.11 17:40

Schon wieder der Name falsch Mist.

Anonymous am 1.08.11 17:38

@ Getraud 17:06und Meine Eine 17:11 genau Richtig.

Anonymus am 1.08.11 17:37

Doris64 am 1.08.11 17:23

Doris,
da hoffe ich mit Anita, das wäre das letzte was man bräuchte.

Gertrud am 1.08.11 17:32

Gerd am 1.08.11 17:19

Da haben Medien und andere aber eine andere Ansicht zu, auch wenn Sie nur die Worte von Herrn Heyer wiedergeben.

Gertrud am 1.08.11 17:30

@Doris64 am 1.08.11 17:23

Wollen wir mal nicht den Teufel an die Wand malen!

Der Gedanke ist mir auch schon gelegentlich gekommen, ich hatte daran aber eher vor seiner Amtseinführung gerechnet.

Aber in "God's own country" ist ja alles möglich, auch das Undenkbare.

anita 67 am 1.08.11 17:28

Anita67,
stimmt, Clinton hat einen ausgeglichenen Haushalt hinterlassen und sogar noch Überschüsse.
Sabbelyou war der große Kriegsheld und Schuldenmacher.
Obama kann ich nicht so recht einschätzen, eigentlich interessiert er mich auich nicht besonders.
Ich befürchte allerdings das man ihn den Weg der Kennedys gehen lässt.
Begründen kann ich das nicht, war von Anfang an so ein Bauchgefühl.

Doris64 am 1.08.11 17:23

Klaus,

Sie wollen doch den Menschen nicht ernsthaft vorwerfen, die seien dafür verantwortlich.

Es ist doch leider hier auch nicht besser.

Was nützt es zu wählen, wenn gelogen und betrogen wird und Wahlversprechen nicht eingehalten werden.

Irgendwem sollte und muß man schon noch vertrauen können.

Ich finde ihr Votum sehr einfach, zu einfach.

Es ist nichts anderes als wenn ein AG verspricht und seine Zusagen auch nicht einhält.

Begründen kann man leider immer alles.

Um Ausreden ist da offenbar niemand verlegen.

Gertrud am 1.08.11 17:23

Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Aus der Supermacht USA ist ein Schrumpfstaat geworden!...

Na und?

Gerd am 1.08.11 17:19

Meine Eine,

offenbar ja und leider.

Ich fand Amerika mal ein tolles Land aber spätestens seit gewisser Ära nicht mehr. Mich kriegten keine zehn Pferde dorthin.

Es ist kein gutes Vorbild mehr heute teils weniger denn je. Wozu auch die unsrigen ja mit ihrem beigetragen haben, es anders zu sehen.

Eine Amerikanerin äußerte sich heute sie sei froh in Deutschland zu sein. So etwas ist hart, aber nachvollziehbar.

Wie sollen Menschen Respekt haben, es ist ja in allen Ländern gleich, wenn Politiker und andere Machtmenschen sich so verhalten.

Ich kann nicht verstehen, daß man wenn Not am Mann ist nicht zusammenhält, und die Probleme gemeinsam löst, und erst recht nicht von der Partei
die dies alles verursacht hat.
Clinton hat soweit ich weiß einen guten Haushalt übergeben und der andere macht Schulden ohne Ende. Grauenhaft. Dennoch es gibt schlimmeres.

Obama hat in dem Fall mein Mitgefühl.
Blamieren tun sich auf jeden Fall die anderen.

Gertrud am 1.08.11 17:19

Es ist mir unbegreiflich, wie "Abgeordnete" in den USA die Glaubwürdigkeit ihrer Nation auf dem Altar der "Parteizugehörigkeit" opfern.

Es mögen ja viele Obama nicht mögen, aber er ist gewählter Präsident und während seiner Amtszeit möglichst zu unterstützen. Es hat ja nicht Obama diese Riesenschulden angehäuft, das waren andere vor ihm.

anita 67 am 1.08.11 17:17

Ich habe die Amerikaner noch nie verstanden.
Ich finde sie sind ein merkwürdiges Volk.
Aber das ist meine eigene Meinung.
Andere mögen es anders sehen.

Doris64 am 1.08.11 17:17

Wir sollten nicht vergessen, dass das Volk der USA diese Regierung und diese Opposition gewählt haben.

Klaus am 1.08.11 17:17

Aus der "Financial Times Deutschlan" kann man das ganze Elend nachlesen :

"Doch seine wichtigste fiskalpolitische Position wirft Obama über Bord: Es wird keine Steuererhöhungen geben. Über Wochen und Monate lautete sein Mantra, dass die Abgaben erhöht werden müssen. Insbesondere die Reichen wollte er zur Kasse bitten, nachdem sein Vorgänger George W. Bush sie erheblich entlastet hatte.
Stattdessen wird er Bürgern und Wählern jetzt harte Einschnitte in die Sozialsysteme zumuten müssen. Insbesondere die klassische Klientel der Demokraten – die Mittelklasse und die Armen – werden wegen der Kürzungen bei Sozialprogrammen wie Renten und Gesundheitsleistungen für Senioren leiden."

Obama macht den Schröder.

Anonym am 1.08.11 17:15

@Getrud,

egal, um welche Probleme es geht, häufig wird sich erst einmal um das eigene Ego gekümmert. Dies ist im Kleinen so und im Großen erst recht. Da wo Macht und Geld zusammentreffen, finden sich angesichts der Größe der Summen die kleinsten Geister.
Sie haben natürlich Recht, die Verursacher der Probleme sollten sich schämen aber ich schätze, dass Schamgefühl in die Rubrik "überflüssiger Ballast" fällt, wenn es um Billionen geht.

MeineEine am 1.08.11 17:11

Ja ein mehr als ein peinliches Schauspiel.
Die Interview dazu heute waren auch sehr interessant. Kein Vergleich mit Europa, pleite ist pleite oder?

Ich finde es entsetzlich, wenn diese alten Herren ihre miesen Machtspiele treiben und einen Präsidenten so vorführen.

Soweit ich weiß hat doch die Gegenseite den Schuldenberg verursacht, da sollten sie sich noch mehr schämen sich so zu verhalten.

Denkt einer von denen noch an die Menschen um die es geht, offenbar nicht.

Gertrud am 1.08.11 17:06

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