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Volltreffer!
Rausgeflogen aus dem Verein - nach 35 Jahren Mitgliedschaft! Passiert ist das jetzt einer Frau aus Olpe: Ihr Verein wollte sie nicht mehr - der Grund: Sie ist halt eine Frau!
Nicht wundern: Der Verein ist ein Schützen-Verein und die sind ja üblicherweise in Männerhand. Es gibt auch Ausnahmen, mit aktiven Schützinnen – sogar Bezirks-Königinnen – aber besagter Verein aus Olpe wollte keine Ausnahme mehr machen, nach 35 Jahren.
Mit uns reden wollten sie leider auch nicht. Richtig gesprächig sind dagegen die Schützen aus Neuss, die gerade ihr großes Schützen-Fest feiern. Sie haben uns ganz freimütig erzählt, welche Rolle Frauen bei Ihnen spielen: Eher eine dekorative und moralisch unterstützende:-)
Mehr dazu heute in der Aktuellen Stunde.
Ich weiss ehrlicherweise gar nicht, wie ich die Geschichte aus Olpe denn nun genau finden soll:
Völlig anachronistisch oder einfach nur komisch?
Wenn die Jungs nicht mit Mädels spielen wollen, bitteschön! Gehen die Damen vielleicht einfach woanders hin, in einen Verein, der aufgeschlossener ist.
Wie sagte der unvergleichliche Loriot einmal: „Frauen sind aus der heutigen Gesellschaft gar nicht mehr wegzudenken.“
Mit Humor geht’s gleich viel leichter…
GitteH am 1.09.11 16:22
Danke. Ich finde das auch mit Verlaub fies, ehrlich gesagt.
Schön fände ich jedoch hingegen, wenn man nach einer streitbaren Diskussion wieder zu einem guten Umgang miteinander fände.
Aber das können nicht alle.
Warum, weil man sich verletzt fühlt, was so nicht sein muß.
Gertrud am 1.09.11 16:40
Anonym60 am 1.09.11 16:06
Ich erinnere mich.
Ich käme gar nicht auf die Idee anderen zu unterstellen, daß sie mit hier mit mehreren Nicknamen zu schreiben.
Ich achte auch nicht darauf.
Mir wurde es ja auch unterstellt. Wie jemand dazu und darauf kommt, ich weiß es nicht, ich verstehe es nicht. Aber offenbar gibt es Menschen die können keinen friedlichen Umgang anderer nachvollziehen und leiden. Und stänkern dann gerne ein bisschen. Eigentlich sollte man nicht darauf anspringen.
Und ich vergleiche auch keine Schreibstile, auf diese Idee käme ich auch nicht.
Ich habe es allerdings nicht als hinterfotzig empfunden, was Gitte H. schrieb. Leider jedoch den Ton in dem die Antwort erfolgte, den empfand nicht als angenehm.
Es ist schon manchmal seltsam wie man liest und auffaßt. Und schade wenn sich daraus Streiterein entwickeln anstatt nachzufragen wie etwas gemeint sein kann oder ist.
Ich denke eigentlich schreiben wir doch alle hier lange genug, so daß dies möglich sein könnte vielleicht auch sein sollte.
Gertrud am 1.09.11 16:37
Wie wär's mit einer Friedenspfeife?
fragt
anita 67 am 1.09.11 16:15
Habe nichts dagegen.
Finde es aber nach wie vor "fies", wie mit Gertrud
umgesprungen wird.
Wenn mir einer hier nicht gefällt, überlese ich es einfach, aber sich einfach hinter "Anonym" zu verstecken und so eine Art Mobbing zu betreiben
finde ich nicht gut.
Jeder hat ein Recht, hier seine Meinung zu äußern.
Aber bitte etwas respektvoller!
GitteH am 1.09.11 16:22
anita 67 am 1.09.11 16:15
Ich finde das eine sehr gute Idee, denn dann hätte der "Anonym" genau das NICHT erreicht, was er will: Unfrieden stiften.
Anke am 1.09.11 16:17
@ GitteH am 1.09.11 16:07
>>>Aber warum regen Sie sich auf...???>>>
Ich rege mich nicht auf, ich habe mich dazu geäußert wie auch andere es getan haben. Ich finde solch eine öffentliche Hetze gegen Blogger/Innen einfach nur widerlich.
Und der Zickenkrieg wird hier langsam lächerlich und ist unter meinem Niveau...
Pfürti.
Emma am 1.09.11 16:16
Wie wär's mit einer Friedenspfeife?
fragt
anita 67 am 1.09.11 16:15
@ GitteH, mit Ihrem Beitrag, mit dem Sie versuchen, in eine bestimmte Richtung zu weisen und das ziemlich hinterfotzig, sind Sie auch nicht viel besser als dieser Anonym.
Sorry, aber das musste mal gesagt werden... Angenehmes Beiträge vergleichen noch wünscht Ihnen die immer liebe
Emma am 1.09.11 14:58
Ich verstecke mich mich jedenfalls nicht hinter "Anonym", sondern würde auch zu meiner Kritik stehen.
Aber warum regen Sie sich auf...???
GitteH am 1.09.11 16:07
@ Gertrud am 1.09.11 15:53
" ....Diese Person sollte endlich zu ihrem richtigen Namen stehen. An der Art des Schreibens merkt man doch sehr schnell, wer dahinter steckt. ..."
Sorry, liebe Gertrud, aber diese Worte von GitteH finde ich auch nicht richtig!
Zum einen steht es jedem frei, unter welchem Namen man hier schreibt. Und ich würde sagen, die wenigsten tun dies unter ihrem richtigen Namen.
Ich z.B. habe vor sehr langer Zeit mal unter meinem richtigen (Vor-)namen hier gepostet, bis noch jemand anders mit dem gleichen Namen auftauchte. Danach habe ich mich in "Anonym60" umbenannt und dies seinerzeit - so glaube ich mich zu erinnern - auch hier kundgetan.
Zum anderen finde ich es auch ein bisschen "hinterfotzig" hier detektivisch die Schreibstile zu vergleichen, um ggf. jemanden zu unterstellen, hier mal unter "Anonym" und mal unter dem bekannten Namen zu posten.
Anonym60 am 1.09.11 16:06
Anonym60 am 1.09.11 15:31
Ich hoffe es für mein Teil, daß dem nicht so ist.
Wobei ich mich schon über den Gedanken seinerzeit und öfter geäussert gewurdert habe.
Aber Gitte H. gegenüber jetzt diesen Ton wieder anzuschlagen finde ich auch nicht richtig.
Tut mir leid.
Gertrud am 1.09.11 15:53
@ Emma am 1.09.11 14:58
Volle Zustimmung!
Auch ich glaube nicht, dass eine der Stammbloggerinnen sich hinter "Anonym" versteckt.
Ich nenne mich zwar auch "Anonym..", aber zur Unterscheidung von den anderen setze ich die "60" dahinter.
Und ausschließlich unter diesem Namen blogge ich hier. Denn ich stehe zu dem was ich sage resp. schreibe!
Anonym60 am 1.09.11 15:31
Liebe Anke, Liebe Gitte H.,
Nein.
Ich hoffe nur, es ist nicht die Person die Sie Gitte H. und Anne B. vermuten. Ich wage nicht daran zu denken.
Ich wollte aber nicht zu noch mehr Wirbel hier mit beitragen, deswegen nur kurz am Morgen ein Danke für Anne B. und ein Guten Morgen an Alle.
Es besteht leider die Möglichkeit hier, wenn einer hier einen bestimmten Ton anschlägt, oder jemanden hier angeht, daß man unbedacht in diesen mit einstimmt. Ich möchte mich davon nicht ganz freisprechen. Weil ich weiß wie schnell so etwas geht. Man paßt sich manchmal unmerklich etwas an, manchmal auch ohne es zu wollen.
Ich versuche aber eigentlich möglichst es nicht anderen gleich zu tun. Denn es ist oft der Ton, oft der Umgang der mir mißfällt, der so nicht sein muß. Und auch die Frage der Worte die man wählt um etwas zu sagen.
Denn ich finde einen harten und auch rauhen Ton teils auch einen unverschämten schon unangebracht. Und ich finde dann solchen Ton auch nicht normal. Er findet leider im Alltag zu viel Raum.
Wenn ich mich allerdings vergriffen habe, habe ich mich dann für mein Vergreifen im Wort und im Ton entschuldigt, andere dagegen finden ihres normal und tun das nicht.
Ich fand auch den Beitrag von OD oder die späteren zum Thema sehr interessant und gut.
Ich fand es auch schön von Daniela sich zu erklären.
Ich habe nun mal eine bestimmte Meinung dazu, zu dem Thema und eine ganz bestimmte, wenn es um wenige andere gibt. Dazu gehört das nachfolgende im Blog und dazu gehören Drogen, wozu ich nicht unbedingt (inkonsequent vielleicht Kaffee und Rauchen zählte).
Ich schätze mich nicht als intolerant ein, im Gegenteil. Die meisten haben wohl eher ein Problem eine ganze andere Meinung zu akzeptieren. Vor allem dann wenn sie von der der meisten abweicht. Und meine entspricht zum größten Teil nicht der der Mehrheit, wobei ich mich dann ab und an freue, wenn sich eine andere hier mit meiner deckt. Weil ich weiß ich denke nicht ganz alleine so.
Ich bin z.B. nicht der Auffassung, wenn 100 Leute das gleiche tun, daß sie es deshalb richtig machen.
Mir wirft man es gerne vor, nicht tolerant zu sein, vielleicht einfach so gedankenlos oder weil es Freude macht. Ich kann dies nicht beantworten.
Das müssen sich diejenigen fragen, die dann teils meinen sich in ihrer Art ausdrücken zu müssen.
Ich denke ich werde selten hier beleidigend und ich bemühe mich auch darum.
Das war mir gestern wieder einmal zu dick und so sehe ich eigentlich nicht ein, daß ich nicht auch einmal etwas härter im Ton sein sollte. Und bin es auch mir nicht zur Freude, ab und an dann, wenn sich mir jemand ganz massiv im Ton gegenüber vergreift. Wenn es mir zu heftig wird.
Schlimm ist es dann für mich wenn es Schreiber oder Schreiberinnen sind, die ich eigentlich sehr mag und sehr schätze. Und deren Beiträge ich im Grunde genommen auch gerne lese.
Da bin ich doch zuweilen schon etwas sprachlos, was ich dann zu lesen für mich bekomme.
Die meisten Menschen denken im Leben eigentlich selten nach was sie anderen gegenüber äußern,
aber würde man ihnen gegenüber das gleiche äußern, wie mir letzte Woche im anderen Thema gegenüber, dann verbieten sie sich das aber ganz massiv.
Ich hoffe hier kehrt ein ruhiger Ton wieder ein,
denn Streit im Leben finde ich sinnlos und verletztend und nicht notwendig.
Ich war früher auch ein sehr streitbarer Mensch und sehr schnell mit dem Wort. Inzwischen weiß ich es was es bewirken kann. Und versuche achtsam damit umzugehen.
Liebe Grüße Ihnen und Danke.
Gertrud am 1.09.11 15:06
@ Anke am 1.09.11 14:10
>>>Ich glaube nicht eine Minute, dass eine der Stammbloggerinnen hier derartig feige herumpöbelt.>>>
Zumindest Emma giftet unter ihrem Namen rum, wenn sie rumgiftet ;-)
@ GitteH, mit Ihrem Beitrag, mit dem Sie versuchen, in eine bestimmte Richtung zu weisen und das ziemlich hinterfotzig, sind Sie auch nicht viel besser als dieser Anonym.
Sorry, aber das musste mal gesagt werden... Angenehmes Beiträge vergleichen noch wünscht Ihnen die immer liebe
Emma am 1.09.11 14:58
GitteH am 1.09.11 13:55
Ich glaube nicht eine Minute, dass eine der Stammbloggerinnen hier derartig feige herumpöbelt.
Außerdem hoffe ich auch, dass Gertrud das einzig Richtige macht, nämlich schlicht ignorieren. Wir haben hier eine/n ziemlich aktiven Admin.
Anke am 1.09.11 14:10
Hallo Gertrud,
ich hoffe nicht, dass Sie sich wieder von "Anonym" beleidigen lassen.
Diese Person sollte endlich zu ihrem richtigen Namen stehen. An der Art des Schreibens merkt man doch sehr schnell, wer dahinter steckt. Ich glaube Anne B.
hat es auch festgestellt.
Solange man der gleichen Meinung wie die Schreiberin ist, bleibt der Wortwechsel lustig und nett, aber wehe man vertritt eine anderer Meinung.
Wünsche Ihnen einen schönen Tag!
GitteH am 1.09.11 13:55
Ach, die beleidigte Leberwurst, die keine Kritik verträgt, aber gerne austeilt, hat die Güte hier nochmals etwas zu schreiben.
Gottseidank nur wenige Sätze, so dass das Darüberscrollen fix erledigt ist!
Anonym am 1.09.11 12:56
Guten Morgen,
ich wünsche allen einen schönen Tag.
Liebe Anne B.
Danke für Ihre Worte.
Lieben Gruß Ihnen
Gertrud am 1.09.11 10:31
@ HB am 1.09.11 1:30
>>>Frau will DA ja wohl wirklich mitmachen, mit Uniform und Ballermann, und versteht das als Emanzipation. >>>
Kann ich auch nicht nachvollziehen, was einem daran gefällt. Allerdings bin ich auch uniformvorgeschädigt durch den staatlichen Trachtenverein, dem mein ExGöGa als Zeitsoldat angehörte. Wer einmal Bundeswehrkleidung gebügelt hat, wird mich verstehen. Darum habe ich Schützenvereinveranstaltung, wo die Grünberockten in Massen auftraten, stets kopfschüttelnd beobachtet. Wie kann man sich freiwillig solche Kleidung antun?
Aber jeder so wie er mag; gerade im Sauerland, wo es in jedem Kuhdorf einen Schützenverein gibt, wird diese Tradition auch an die Kinder weitergegeben, die damit groß werden.
Emma am 1.09.11 8:04
Anonym am 1.09.11 0:48
"Oh Frauen,(über)lassen wir den Männern doch ihren Kindergarten mit Ringelpietz und Anfassen.Sie verkleiden sich halt gern ,so mit Uniform und Ballermann.Will Frau DA wirklich mitmachen????"
Lustig, nicht wahr: Frau will DA ja wohl wirklich mitmachen, mit Uniform und Ballermann, und versteht das als Emanzipation. Finde ich toll.
HB
HB am 1.09.11 1:30
Oh Frauen,(über)lassen wir den Männern doch ihren Kindergarten mit Ringelpietz und Anfassen.Sie verkleiden sich halt gern ,so mit Uniform und Ballermann.Will Frau DA wirklich mitmachen????
Anonym am 1.09.11 0:48
Ich gehe drauf ein: Nichts.
HB
Schade. Na denn, gute Nacht!
OD am 31.08.11 23:28
OD am 31.08.11 23:12
"Ich hoffe, es geht noch jemand auf meine Frage ein, was sich denn nach Winnenden im Schützenwesen nun wirklich geändert hat."
Ich gehe drauf ein: Nichts.
HB
HB am 31.08.11 23:18
HB am 31.08.11 23:08
Noch abschließend:
Eine! Waffe im Haus kann seine Berechtigung haben.Zur Notwehr bei Einbruch z.B. und auch nur eine geringe Menge an Patronen.
Ein Arsenal, und da bin ich bei Ihnen, hat in einem Privathaus nichts zu suchen.
So, und nun gute Nacht @all.
heikos am 31.08.11 23:16
Ich hoffe, es geht noch jemand auf meine Frage ein, was sich denn nach Winnenden im Schützenwesen nun wirklich geändert hat.
Wahrscheinlich brauchen wir dazu das Fachwissen unserer Schützinnen, insbesondere von Daniela. Ob die heute wohl nochmal vorbeischaut?
OD am 31.08.11 23:12
heikos am 31.08.11 22:57
Was ist das für ein Vater, der darum nicht Bescheid weiß. Das würde das ja noch schlimmer und verantwortungloser machen. Interessiert er sich nur für das waffentechnologische Know-how seines Sohnes und nicht für seine seelische Befindlichkeit?
Es bleibt aber dabei: Dass so etwas möglich ist, sollte Erwägungen über das Verbot von Waffen mit so hoher Vernichtungsmöglichkeit, in privater Hand, eigentlich stärken.
Man sieht ja: Persönliches Versagen lässt sich niemals ausschließen. Sehen Sie doch auch so. Also vorbeugen.
HB
HB am 31.08.11 23:08
"Aber da stehen wohl noch einige dazwischen."
HB
Genau das scheint ja das große Problem. die große Frage zu sein. Woran bzw. an wem liegt das eigentlich, dass es immer noch erlaubt ist seine Waffen zu Hause zu halten? An den Vereinen selbst oder doch an der Waffen-Lobby?
Kann man die Waffen nicht wirklich im Verein lagern (und vielleicht nur die Munition mit nach Hause nehmen) oder wie hier vorgeschlagen wurde, sie nach jedem "Training" bei der Polizei abliefern? Es gibt sicherlich noch andere gute Vorschlage, was man machen könnte. Alles ist doch besser als sie zu Hause zu lagern.
OD am 31.08.11 23:04
HB am 31.08.11 22:32
Die Unachtsamkeit bezog sich auch nur auf den Umgang mit dem Waffenschrank.
Dem Sohn im Umgang mit der Waffe zu unterrichten, liegt nahe.Allerdings wusste ich nicht, dass dem Vater die psychiche Labilität des Sohnes bekannt war.
Da schließt sich schon wieder der Kreis bzgl Erziehung und Verantwortung im Elternhaus.
heikos am 31.08.11 22:57
Emma am 31.08.11 22:47
Bis 1974 konnte jeder Erwachsene eine Langwaffe
(fast) jeder Art frei erwerben. Ausgenommen
vollautomatische Waffen. Sogar ein BW-G3 ohne
Feuerstoßfunktion. Ich habe allerdings nie gehört
(jedenfalls keine Erinnerung), dass irgendwas passiert
war. In unserer Siedlung hatte fast jeder ein Luft- oder
Kleinkalibergewehr. Ich selbst hatte mit 11 Jahren meine
1. eigene Luftpistole. Geschossen haben wir auf
Streichholzschachteln, Zweige!!! und ähnliches.
WeWa am 31.08.11 22:54
@ WeWa am 31.08.11 22:49
1/2-Liter-Stemmen trifft es wohl eher, alles anders ist nur Tarnung ;-)
Emma am 31.08.11 22:54
Um vielleicht noch mal zum Thema zu kommen:
kann mir jemand sagen, ob die traditionellen Schützen-
vereine tatsächlich Schießsport betreiben oder im
Grunde nur ½-Liter-Stemmen? Ich habe wirklich keine
Ahnung. Mein einziger Kontakt mit Schützenvereinen
war ein Schützenfest als ich ungefähr 5 war und als
bei einer Patenschaftsfeier beim Bund so ein paar
Typen im Gleichschritt vor uns hergelaufen sind.
WeWa am 31.08.11 22:49
@ HB am 31.08.11 22:40
>>>Aber ich habe Ihre Anmerkung mit den Lehrern nicht so ganz verstanden. Was wollten Sie damit sagen?>>>
Das ich trotz diverser Möglichkeiten nicht zum Amokläufer geworden bin, wollte ich damit sagen.
Warum gibt es diese Amokläufe auch erst seit jüngster Zeit und nicht früher? Waffen gab es auch vor 20-30 Jahren schon in manch elterlichem Zuhause. Früher waren die Waffengesetze auch noch nicht so streng (?)...
Aber ich mach mich jetzt mal vom Acker für heute... Tüsken.
Emma am 31.08.11 22:47
"Ich kann auch mit einem Gewehr umgehen, hatte auch jahrelang Zugang zu Gewehren durch die Mitgliedschaft in einer Betriebssportgemeinschaft, als ich noch berufstätig war."
Emma
Man kann halt nicht mit der Einstellung durch die Welt gehen "ach, wenn alle wären wie ich, dann würde nichts passieren."
Der Vergleich mit sich selbst ist doch kein wirkliches Argument.
Etwas anderes: wir haben hier mittlerweile über 250 Kommentare. Es ist doch nur normal, das man in einer Diskussion oder einem Gespräch langsam von einem Thema zum anderen übergeht, wenn niemand mehr etwas zum ursprünglichen Thema zu sagen hat, oder sollte man den Blog dann schließen? Was ist denn daran so schlimm, wenn sich andere Themen entwickeln, vor allem wenn sie doch noch immer Teil des ursprünglichen Themas sind? Es geht ja schließlich immer noch um Schützenvereine.
OD am 31.08.11 22:42
Emma am 31.08.11 22:27
"Ich kann auch mit einem Gewehr umgehen, hatte auch jahrelang Zugang zu Gewehren durch die Mitgliedschaft in einer Betriebssportgemeinschaft, als ich noch berufstätig war. Ich hatte Lehrer, die mir meine Zukunft versaut haben und sie leben immer noch, es sei denn, sie sind mittlerweile eines natürlichen Todes gestorben.
Ich frage mich allerdings langsam, wohin dieses Thema noch abgleitet ;-)"
Das Ursprungsthema ist eh schon lange ad acta gelegt.
Außer es meldet sich noch jemand dazu.
ich kann nicht mehr mit einem Gewehr umgehen. Nach 35 Jahren vergessen. Aber vermutlich könnte ich es schnell wieder lernen, so ich denn wollte.
Aber ich habe Ihre Anmerkung mit den Lehrern nicht so ganz verstanden. Was wollten Sie damit sagen?
HB
HB am 31.08.11 22:40
@ heikos am 31.08.11 22:34
>>>Wie bei jeder Unterhaltung in der Gruppe, kommt man vom Hölzchen auf´s Stöckchen.
Warum nicht?>>>
Ich wollte auch nur ganz zart mein schlechtes Gewissen durchblicken lassen, weil ich (natürlich ausnahmsweise) daran nicht unschuldig bin.
Emma am 31.08.11 22:39
@ HB am 31.08.11 22:32
>>>Da aber solche Konstellationen möglich sind, ist es schon sinnvoll, darüber nachzudenken, Schusswaffenbesitz in privater Hand abzuschaffen.>>>
Von privatem Waffenbesitz halte ich auch nichts. Ich hätte schon Probleme mit Pfefferspray. Das kann auch ganz schnell ein Eigentor werden.
Emma am 31.08.11 22:37
>>Ich frage mich allerdings langsam, wohin dieses Thema noch abgleitet ;-)>>
Emma am 31.08.11 22:27
Wie bei jeder Unterhaltung in der Gruppe, kommt man vom Hölzchen auf´s Stöckchen.
Warum nicht?
heikos am 31.08.11 22:34
heikos am 31.08.11 22:16
Eine Universallösung gibt es auch wohl kaum. Menschliches Versagen der Eltern, vor allem des Vaters, war meines Erachtens die Hauptursache.
Ich meine nicht ein eventuelles Versagen in der Erziehung. Ich kenne die Leute nicht, möchte also darüber nicht urteilen.
Aber wenn bekannt war, dass der Sohn seelische Probleme hat, ist es unentschuldbar, ihn auch noch den Umgang mit allen möglichen Waffen zu lehren. Eine Verantwortungslosigkeit ohnegleichen. Das nur als "unachtsam" (also nicht nur, die Waffen unverschlossen zu lassen, sondern auch den Sohn im Umgang damit auszubilden) zu bezeichnen, ist schon eine massive Untertreibung.
Ob es jetzt an den Ballerspielen lag, weiß ich auch nicht. Aber was ich weiß: Er wurde gut an den Waffen ausgebildet, diese waren nicht unter Verschluss, und die Hemmschwelle war extrem niedrig, Waffen zu benutzen. Bzw. gar nicht vorhanden.
Da aber solche Konstellationen möglich sind, ist es schon sinnvoll, darüber nachzudenken, Schusswaffenbesitz in privater Hand abzuschaffen.
Aber da stehen wohl noch einige dazwischen.
HB
HB am 31.08.11 22:32
@ HB am 31.08.11 22:10
Ich glaube schon, das es auch ohne die Waffen des Vaters irgendwann passiert wäre. Irgend etwas hat sein Gehirn umgepolt und ihm das Erschießen von Menschen als Normalität dargestellt und ihm jegliche Hemmungen genommen, die jeder mit einem gesunden Menschenverstand hat. Nicht der erleichterte Zugang zu Waffen hat ihn in meinen Augen zum Mörder gemacht.
Ich kann auch mit einem Gewehr umgehen, hatte auch jahrelang Zugang zu Gewehren durch die Mitgliedschaft in einer Betriebssportgemeinschaft, als ich noch berufstätig war. Ich hatte Lehrer, die mir meine Zukunft versaut haben und sie leben immer noch, es sei denn, sie sind mittlerweile eines natürlichen Todes gestorben.
Ich frage mich allerdings langsam, wohin dieses Thema noch abgleitet ;-)
Emma am 31.08.11 22:27
>>Auch menschliches Versagen muss einkalkuliert
werden.>>
HB am 31.08.11 21:55
Es ist doch immer menschliches Versagen.
Natürlich hat die Unachtsamkeit des Vaters die Katastrophe "unterstützt", verhindern konnte er die wahrscheinlich auf lange Sicht aber nicht.
Es wäre zu einfach, die Probleme bei Ballerspielen und leicht zugänglichen Waffen zu suchen.Die Scheinwelt im Internet trägt erheblich zu Fehlentwicklungen der Jugendlichen bei.Kann man das Internet verbieten?Nein, natürlich nicht.
Wo soll man ansetzen?
Bei den Eltern?
In der Politik?
Oder bei der Wirtschaft mit ihrem menschenverachtenden Gebaren?
Ich weiß da keine wirklich gute Antwort, geschweige denn eine Universallösung.
heikos am 31.08.11 22:16
Emma am 31.08.11 22:01
Trotzdem bleibt die Frage, ob das so passiert wäre, wenn es ihm nicht so einfach gemacht worden wäre. Der Vater, waffenbegeistert, hat den Sohn alles gelehrt im Umgang mit denselben und da war es für den doch einfach, sich dieser Waffen zu bedienen. Wäre er in seiner desolaten psychischen Situation überhaupt in der Lage gewesen, sich entsprechend kundig zu machen? Die Eltern müssen über seine Situation Bescheid gewusst haben, hinderte sie aber nicht daran, ihn mit Waffen vertraut zu machen und waren noch leichtsinnig genug, diese nicht vor ihm zu sichern.
Es ist Ansichtssache, doch ohne die profunden Waffenkenntnisse, wage ich mal zu behaupten, wäre es nicht so schlimm verlaufen.
HB
HB am 31.08.11 22:10
"Waffen haben auch andere zuhause alleine aus beruflichen Gründen."
Es geht hier aber um die Waffen von Schützen, und die sind eindeutig in der Mehrheit.
Ich habe vorhin diesen Bericht aus der SZ gelesen und mich würde mal interessieren, ob das alles immer noch so ist oder ob das überhaupt korrekt dargestellt wird: http://www.sueddeutsche.de/panorama/winnenden-nach-dem-amoklauf-die-soehne-wissen-wo-die-waffe-ist-1.387477
OD am 31.08.11 22:09
"Aber diese Sammlung hat ihn nicht zum Amokläufer gemacht. An Waffen kommt man dran, wenn man will auch ohne väterliche Sammlung."
Emma
Das stimmt natürlich. Die Beweggründe für diese Tat sind nicht im Schützenverein zu suchen. Wäre er ein vollwertiges Mitglied des Vereins gewesen, wäre das vielleicht sogar gar nicht passiert (behaupte ich jetzt einfach mal).
Ich bezweifle aber, dass er hier in Deutschland so einfach an Waffen gekommen wäre (außer er wäre Mitglied einer kriminellen Organisation). Ich denke eher, er ist zum Amokläufer geworden, weil er einen relativ einfachen Zugang zu den dafür benötigten Waffen hatte. Gelegenheit macht ja bekanntlich Diebe...in manchen Fällen leider auch Amokläufer.
Ich verstehe Ihre Haltung natürlich. Aber ich denke, man muss hier der Wahrheit ins Auge sehen: Es wäre nicht so gekommen, wenn es keinen Schützenverein gegeben hätte, der es seinem Vater erlaubte, Waffen zu Hause zu lagern. Ob er sie nun ordnungsgemäß verschlossen hatte oder nicht (er hätte den Schlüssel ja auch stehlen können), darum geht es nicht, sondern um die potenzielle Gefahr, die von diesen Waffen ausgeht, die ja eigentlich nur dem Sport dienen sollten.
OD am 31.08.11 22:02
@ HB am 31.08.11 21:55
Klar, er hat durch seinen Vater den Umgang mit Waffen gelernt und kam auch leicht dran. Dadurch ist es ihm leicht gemacht worden. Aber das alleine macht niemanden zum Amokläufer. Waffen haben auch andere zuhause alleine aus beruflichen Gründen. Da müssen andere Dinge in seinem Kopf vor sich gegangen sein, die diesen Hass geschürt haben.
Emma am 31.08.11 22:01
Emma am 31.08.11 21:44
Wobei die berechtigte Frage bestehen bleibt, ob Winnenden ohne die "fürsorgliche" Einführung des Vaters in die "sachgemäße" Handhabung von Waffen möglich gewesen wäre. Vielleicht.
Der junge Mann hatte Ahnung, er wusste genau, wie man mit den Waffen umgeht. Der Schritt, mit Waffen sich kundig zu machen, war in seinem Falle gar nicht nötig. Ansonsten hätte es vielleicht auch gar nicht stattgefunden.
Sie sagen, und das ist ja auch bekannt, dass der Vater seine Waffen nicht ordnungsgemäß verschlossen hatte. Das wird aber offensichtlich nicht kontrolliert.
Auch menschliches Versagen muss einkalkuliert werden.
Es musste hier keine Hemmschwelle überschritten werden, da sie ja nicht existierte.
HB
HB am 31.08.11 21:55
@ OD (übrigens: Ich bin ein Mann!) am 31.08.11 21:26
>>>Aber seit Winnenden wissen wir alle, dass bei noch soviel Vorsicht eben doch das Schlimmste passieren kann. Nur weil dieser Sport eine legale Aktivität ist, konnte es überhaupt dazu kommen.>>>
Bei dem Amoklauf von Winnenden hatte der Vater seine private Waffensammlung nicht ordnungsgemäß verschlossen, wenn ich mich richtig erinnere. Von Waffen in Privatbesitz halte ich - nebenbei bemerkt - nichts. Aber diese Sammlung hat ihn nicht zum Amokläufer gemacht. An Waffen kommt man dran, wenn man will auch ohne väterliche Sammlung. In psychiatrischer Bahandlung war er außerdem seit längerer Zeit.
Was hat ihn zum Amokläufer gemacht? So viel ich weiß, Ballerspiele. Das hab ich auch in einen meiner wenigen Beiträge hier kritisiert, dass ich Ballerspiele für nicht ungefährlich halte - und nicht die Schützenvereine.
Emma am 31.08.11 21:44
Auch ich bin schon mehrmals mit einer Schusswaffe bedroht worden (allerdings in Brasilien, wo ich lange Zeit gelebt habe) und kenne auch einige Personen, die durch Schusswaffen umgekommen sind. Daher meine negative Einstellung zu Schusswaffen.
Mir geht es aber eigentlich nicht um das Schießen als Sport an sich, wenn ich mich dagegen ausspreche. Im Gegensatz zu anderen Ländern (wie eben Brasilien oder die USA) denke ich, dass man hier in Deutschland schon weitaus verantwortungsvoller mit Waffen umgeht, die sich in zivilen Händen befinden.
Aber seit Winnenden wissen wir alle, dass bei noch soviel Vorsicht eben doch das Schlimmste passieren kann. Nur weil dieser Sport eine legale Aktivität ist, konnte es überhaupt dazu kommen. Wenn jemand heute Gewalt und Schützenvereine bzw. Sportschießen unmittelbar miteinander verbindet, dann vor allem wegen Winnenden.
Als Anita 67 heute geschrieben hatte, dass doch niemand bezweifle, dass man einen Waffenschrank notfalls auch knacken kann, da hat sich dann keine von denen, die den Waffensport hier als etwas Positives darstellen, dazu geäußert. Das ist nämlich eine Gefahr, die immer besteht...bei jedem der Waffen zu Hause lagert - und das darf hier in Deutschland ja nicht jeder, aber eben die, die dem Sportschießen nachgehen...oder ist das nicht (mehr) so?
Sicherlich möchten dieselben sich auch nur ungern mit dem Thema Winnenden beschäftigen. Mich würde aber mal interessieren, ob und was sich seitdem für den Schießsport überhaupt geändert hat!?
Wer heutzutage für den sportlichen Umgang mit Schusswaffen wirbt, der sollte aber auch immer Winnenden im Hinterkopf haben, denn das stellt ein schwarzes Kapitel für diese Sportrichtung dar, das man einfach nicht ausblenden darf. So etwas könnte sich doch immer wieder wiederholen, oder nicht?
War das aus eurer Sicht nur ein dummer Unfall/Zufall, der sich sicher nie wiederholen wird? Kann man nach diesem Vorfall überhaupt noch mit reinem Gewissen sagen, dass von Schützenvereinen keine Gefahr ausgeht?
OD (übrigens: Ich bin ein Mann!) am 31.08.11 21:26
Daniela am 31.08.11 21:08
Ich finde, dass hier Höflichkeit und Sachlichkeit zu oft verlorengehen. - Gerade bei einem kontroversen Thema entsteht ja die Lebendigkeit durch viele verschiedene Meinungen. - Doch zu oft werden sachliche Argumente durch persönliche Angriffe ersetzt, und damit wird jedes vernünftige Gespräch erstickt.
Anne B. am 31.08.11 21:18
Für Internet-Verhältnisse und grade ein solch kontroverses Thema läuft die Diskussion noch auf einem recht sachliche, höflichen Niveau. Zu anderen, ebenfalls kontroversen Themen habe sich schon für das simple Hinterfragen der Ansichten der Wortführer und Konfrontation mit widersprechenden Tatsachen Beleidigungen kassiert, als hätte ich ihre religiösen Anschauungen oder etwas in der Richtung untergraben.
Daniela am 31.08.11 21:08
Emma am 31.08.11 20:21
In einem solchen Blog mit vielen verschiedenen Meinungen ist Toleranz halt oberstes Gebot.
Denn ein jeder schreibt SEINE Gedanken, ein jeder möchte auch vom anderen verstanden werden.
Es können manchmal mißverständliche Worte gesagt werden, die vom anderen so ausgelegt werden, wie es überhaupt nicht gemeint war.
Ich denke, wir reden jetzt schon über eine lange Zeit miteinander. - Wir kennen auch die Sprache des anderen. - Ist es denn nicht möglich, ein wenig großherziger miteinander umzugehen? Muß jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden?
Oft genug bleiben hier Respekt und Achtung vor den Gedanken des anderen auf der Strecke. -
Anne B. am 31.08.11 20:51
Daniela am 31.08.11 20:27
Nein, Daniela, ich denke, kein Schützenvereinsmitglied hat irgendeine Gewaltbereitschaft im Kopf.
Ich habe Sie auch gestern abend schon verstanden,
ich möchte Ihnen dieses Hobby nicht madig machen.
Nur - mein Denken läuft anders - und zwar nur als
Anti-Haltung gegen Waffen allgemein.
Und mehr sollte man mir auch nicht in meine Worte
hinein interpretieren.
Ich weiß, man versucht oft zwischen den Zeilen zu lesen. - Aber dadurch entstehen die Mißverständnisse.
Anne B. am 31.08.11 20:40
Anne B. am 31.08.11 20:05
"Aber dass es Menschen gibt, die dafür kein Verständnis haben, - ich gehöre dazu - müsste doch zu tolerieren sein - und das ohne jegliche Angriffe. -"
Selbstverständlich. Und aus ihrem Beitrag entnehme ich, dass sie es dennoch tolerieren.
Ich habe allenfalls Probleme damit, wenn Menschen ihre Ansichten auf falsche Informationen gründen in diese Informationen weiterverbreiten. Da erlaube ich mir, sie richtig zu stellen. Ich bitte, das nicht als Angriff zu verstehen. Das Halbwissen in diesem Bereich ist naturgemäß sehr groß.
Aber ich denke, pauschal Gewaltbereitschaft unterstellt zu bekommen - nicht von Ihnen -, muss niemand unwidersprochen akzeptieren.
Daniela am 31.08.11 20:27
@ Anne B. am 31.08.11 20:05
>>>Aber dass es Menschen gibt, die dafür kein Verständnis haben, - ich gehöre dazu - müsste doch zu tolerieren sein - und das ohne jegliche Angriffe. ->>>
Wenn diese Menschen, die von anderen Toleranz einfordern aber selber die Meinung anderer nicht tolerieren, selber angreifen und sogar noch Lügen über Blogger verbreiten, überschreitet das meine Toleranzgrenze.
Emma am 31.08.11 20:21
An Cowboy und Indiander kann ich mich garnicht erinnern. Wenn, dann allenfalls nur Indianer. Ich hatte einen Bogen, mit dem ich imaginäre Hirsche für den "hemischen" Herd in der Gebüschhöhle gejagt habe. :D Das hat mich jedenfalls nicht zum Sportschießen gebracht.
Natürlich, der Kampf zwischen Gut und Böse ist bei Kinderspielen zentrales Thema. Aber wenn Kinder sich im Bus wahllos so gebären, dann frage ich mich doch, welche Vorstellung von "den Bösen" sie da verfolgen und nicht aus ihrem Umfeld ein imaginäres Ego-Shooter-Szenario machen. Diese Art von Spielen haben nicht umsonst eine hohe FSK, weil erst Erwachsene (im Normalfall) entsprechend differenziert mit den Inhalten umgehen können.
Daniela am 31.08.11 20:15
Ich habe alle Beiträge gelesen und ich finde es bedauerlich, dass hier wieder persönliche Angriffe gestartet wurden.
Eines müsste doch klar sein:
Ein jeder soll seinen Sport ausüben, wie er möchte, auch den Schießsport.
Doch es muss auch möglich sein, Gedanken gegen Waffen anzubringen, denn Waffen sind immerhin ein tödliches Gewalt-Mittel. - Und Gewalt gibt es leider zur Genüge in unserer Welt.
Wer jedoch mit einer Waffe Sport treiben möchte, der soll's doch machen, niemand verbietet es.
Aber dass es Menschen gibt, die dafür kein Verständnis haben, - ich gehöre dazu - müsste doch zu tolerieren sein - und das ohne jegliche Angriffe. -
Anne B. am 31.08.11 20:05
@ Anonym60 am 31.08.11 19:53
"Aber ich finde es trotzdem grausig, wenn Kinder "Krieg" spielen und dabei schreien "peng - tot".
Dafür sind Krieg und Tod viel zu ernst!"
Kinder haben von diesen Inhalten aber noch keinen Begriff. Es mag Erwachsene schockieren aber letzlich verstehen Kinder Krieg und Tod nur höchst selten. Und Kinder, die wissen, was Krieg und Tod heißen, werden diese Spiele wohl auch nicht spielen weil sie ihre Unbefangenheit dank früher schrecklicher Erlebnisse schon längst eingebüßt haben.
Ich würde mir keine Sorgen um ein Kind machen, dass "Krieg" wie beschrieben spielt sondern um jenes, dass angesichts solcher Spiele weint, weil Tod und Leid für dieses Kind schon längst eine Bedeutung haben.
MeineEine am 31.08.11 19:59
Anonym60 am 31.08.11 19:53
Man muss aber nicht alles aus dem Blickwinkel von Erwachsenen sehen, was Kinder machen.
Die wissen gar nicht (jdf. i. d. R.), was Krieg tatsächlich bedeutet. Also ist es für sie Kriegs"spiel". Zumindest war das bei mir so und allen, mit denen ich "Cowboy und Indianer" gespielt habe, soweit ich das feststellen kann.
Ich hatte meine große Häuptlingsfederhaube, einen Schild, einen Speer und Pfeil und Bogen. Und das haben wir auch tatsächlich benutzt.
Schläger sind wir alle nicht geworden.
HB
HB am 31.08.11 19:56
@ HB am 31.08.11 19:44
Natürlich wird man durch solches Kinderspielzeug nicht zum Gewalttäter.
Aber ich finde es trotzdem grausig, wenn Kinder "Krieg" spielen und dabei schreien "peng - tot".
Dafür sind Krieg und Tod viel zu ernst!
Anonym60 am 31.08.11 19:53
MeineEine am 31.08.11 19:48
Im Gegensatz zu einigen (aber auch nur einigen) "Kameraden" hab' ich meine BW-Sachen nach Dienstschluss, geschweige denn, beim Verlassen der Kaserne, sofort ausgezogen. Mich haben damals schon die Typen in Bw-Jacken und -Hosen genervt. Nach der Bundeswehrzeit habe ich sowas nie wieder getragen.
HB
HB am 31.08.11 19:51
@ HB am 31.08.11 19:44
"Es handelt sich um Kinderspiele und um nichts mehr und es gibt auch keine nachgewiesenen Fehlentwicklungen."
Richtig. Das einzige Mal, als ich wirklich schlucken musste, war vor einigen Jahren bei C & A. Dort gab es Tarnanzüge für Säuglinge. Davon war ich mehr als angewidert und schockiert. Fehlten nur noch Babysocken im Kampfstiefellook.
MeineEine am 31.08.11 19:48
@ GitteH am 31.08.11 19:39
Natürlich bekommt man nach solchen Geschehnissen eine andere Einstellung zu bestimmten Dingen aber Kinder verarbeiten in ihren Spielen meist nur Gesehenes ohne selbt dabei bösartig oder gewalttätig zu sein.
Ich hoffe, dass es Ihrem Bekannten gelingen wird, das Erlebte so zu verarbeiten, dass er keine Langzeitfolgen davonträgt.
MeineEine am 31.08.11 19:44
Anonym60 am 31.08.11 18:48
Wenn Indianer- und Cowboy-Spielen oder Kriegspielen persönlichkeitsschädigend wäre und Gewaltbereitschaft fördern würde, dann müssten viele Generationen gewaltbereiter und verrohter Menschen Deutschland bevölkert haben.
Deshalb halte ich es für pseudo-pädagogischen Unsinn, solche Spiele anzuprangern.
Wir haben das auch gespielt, auch meine Schwester und die Mädchen der Nachbarschaft, nicht nur die Jungen. Ich kann nicht feststellen, das wir jetzt alle bei den Hell's Angels oder den Bandidos gelandet sind oder dass wir je auf Bahnhöfen Passanten niedergeschlagen haben ab einem gewissen Alter.
Und die, die das heute tun, haben vermutlich nicht "Cowboy und Indianer" gespielt, sondern vielleicht "World of Warcraft" und ähnliche Spiele. Aber auch darauf lässt sich das wohl nicht reduzieren.
Es ist schon in den 70er Jahren in der Kritik gewesen, Kindern Spielzeugwaffen und Kriegsspielzeug zu schenken. Allein, ich sehe die schon damals prognostizierten verheerenden Folgen nirgends.
Es handelt sich um Kinderspiele und um nichts mehr und es gibt auch keine nachgewiesenen Fehlentwicklungen.
HB
HB am 31.08.11 19:44
Daniela am 31.08.11 19:27
Macht nichts, kann passieren beim schnellen Durchlesen.
Ein Freund von uns wurde vor einigen Jahren bei einem Überfall in der Stadtsparkasse über eine Stunde lang als Geisel gehalten, mit der Pistole am Hals. Da bekommt man eine andere Einstellung.
Glücklicherweise ging es gut aus, aber sowas zu verarbeiten waren für ihn und seine Familie sehr
schwer.
Deshalb finde ich diese Kinder-"Spiele" nicht lustig.
GitteH am 31.08.11 19:39
@ anita 67 am 31.08.11 19:31
"Dürfen auch zwei sein!!!!
Hoffe, Sie können trotzdem gut schlafen."
Gut schlafen kann ich sicher nicht. Ich wurde gestern von meinem neuen Orthopäden zur Großbaustelle erklärt und werde morgen vom Nacken bis zu den Zehen durchgeröngt. Auf sowas stehe ich ja... :-(
Naja, es gibt Schlimmeres als einen solchen Termin.
MeineEine am 31.08.11 19:37
@MeineEine am 31.08.11 19:08
Dürfen auch zwei sein!!!!
Hoffe, Sie können trotzdem gut schlafen.
anita 67 am 31.08.11 19:31
@ MeineEine am 31.08.11 19:21
>>>Die lieben Kleinen werden ihr Spiel nicht aus den Aktivitäten von Sportschützen abgeleitet haben sondern vermutlich vom ach so kindgerechten Vorabendprogramm oder einer hübschen Zeichentrickserie, die vor schweren Waffen und Gewalt nur so strotzt>>>
Oder von Papa's und Mama's Sonntagabendkrimi...
Emma am 31.08.11 19:28
@ GitteH am 31.08.11 19:14
Das tut mir leid. Sie hatten dieses Verhalten erwähnt, von dem ich übrigens auch nicht viel halte, grade weil ich weiß, dass Umgang mit Schusswaffen eine ernste Angelegenheit ist, und ich hatte Sie gefragt, ob sie einen Zusammenhang zwischen diesem Verhalten und Sportschießen sehen, weil ihr Beitrag mir diesen Eindruck vermittel hatte. Natürlich kann ich Sie missverstanden haben.
Daniela am 31.08.11 19:27
@ GitteH am 31.08.11 19:14
"Ihnen darauf zu antworten ist mir echt zu blöd!"
Ist es zu blöd oder lässt sich kein Zusammenhang herstellen? Wohl eher das zweite. Die lieben Kleinen werden ihr Spiel nicht aus den Aktivitäten von Sportschützen abgeleitet haben sondern vermutlich vom ach so kindgerechten Vorabendprogramm oder einer hübschen Zeichentrickserie, die vor schweren Waffen und Gewalt nur so strotzt.
Außerdem habe ich als Kind auch Cowboy und Indianer gespielt (eine Spielzeugpistole besaß ich nicht, macht nix, die war mit Zeigefinger und Daumen leicht nachzuformen), alternativ Räuber und Gendarm und dergleichen. Ich bezog meine Vorlagen auch nicht vom nahegelegenen Schießsportverein/ Schützenverein (das war damals wohl so eine Art gemischter Schießstand) sondern aus Kinderbüchern, Comics und gelegentlich auch Tom und Jerry.
MeineEine am 31.08.11 19:21
@ Picard42
Ich hatte Sie schon vermisst und war versucht, eine Eisweinfalle für Sie aufzustellen. ;-)
MeineEine am 31.08.11 19:14
Aber was hat das mit der Frage nach dem Fehlverhalten von Kindern zu tun?
Daniela am 31.08.11 19:09
Ihnen darauf zu antworten ist mir echt zu blöd!
GitteH am 31.08.11 19:14
Emma am 31.08.11 19:02
Nun weiß ich endlich, warum ich weder Skispringen
mache noch Bowling spiele...
...und in der Küche überlasse ich die scharfen Messer meinem Mann :-)
GitteH am 31.08.11 19:11
@ Picard42 am 31.08.11 18:55
Oh nein, das habe ich auch so nicht verstanden. Ich höre nur öfters, Schießen wäre kein Sport und wollte daher nachfragen, worauf in diesem Fall Sie diese Einschätzung stützen. In den meisten Fällen enthielten die Antworten Verweise auf (vermeintlich) geringe Anforderungen an die körperliche Leistung. Das dem nicht so ist, hatte ich ja schon gestern Abend zu erläutern versucht. Und dieses Missverständnis auszuräumen, das daraus erwächst, dass viele Menschen eben nicht wissen, wie Schießen als Wettkampfsport abläuft, war eines meiner bescheidenen Anliegen.
Eine Sport-Definition dieser Art indes ist mir neu, da darunter, wenn es einmal überdenkt, sehr viele Sportarten fallen, etwa jede Art von Motorsport, Reitsport oder Bowling. Aber ich glaube, eine allgemeingültige Defnition von "Sport" gibt es nicht.
GitteH am 31.08.11 18:47
"Eine WAFFE ist und bleibt eine WAFFE.
Auch beim Sport kann mal was schief gehen."
In der Tat. Bei jeder Sportart. Bei einem Unfall beim Speer- oder Hammerwerfen möchte ich nicht einmal als Zuschauer beteiligt sein, geschweige denn als Sportler oder Schiedrichter.
Aber was hat das mit der Frage nach dem Fehlverhalten von Kindern zu tun?
Daniela am 31.08.11 19:09
@ anita 67 am 31.08.11 17:50
"Vorher Verbandskasten bereitstellen!!! :-)))"
Melde gehorsamst: Alle Fingerchen noch dran, die Werkzeuge und mein Tisch sind auch noch intakt, das Dekohängerchen (ziert jetzt das Treppenhaus und sieht für ein Erstlingswerk sehr süß aus) an den Rändern durchlöchert und mit Schlingenstichen umnäht. Darf ich mir jetzt einen handgebrühten Kaffee zu meinem martialischen Gemüte führen? :-)
MeineEine am 31.08.11 19:08
@ GitteH am 31.08.11 18:47
>>>Auch beim Sport kann mal was schief gehen.>>>
In der Tat. Eine Bowlingkugel kann auch mal nach hinten weggehen...
Der Umgang mit einer Waffe wird einem Schützen beigebracht. Und bei öffentlichen Schießanlagen steht immer Personal dabei, dass pingeligst aufpasst. Da kann weniger passieren als beim Skispringen.
Emma am 31.08.11 19:02
@ GitteH am 31.08.11 18:47
"Eine WAFFE ist und bleibt eine WAFFE.
Auch beim Sport kann mal was schief gehen."
Kann es. Kann aber auch beim Fußballspielen passieren. Und im Haushalt. Wussten Sie, dass die meisten tödlichen Unfälle nicht im Straßenverkehr sondern im Haushalt geschehen? Zieht jetzt jemand gegen Hausarbeit zu Felde? Im Leben nicht!
Ernsthaft: Es gibt nichts, wobei nichts schief gehen kann. Sie haben aber bei Ballsportarten, Leichtathletik etc. ein höheres Verletzungsrisiko als beim Schießsport.
Ein Ungeübter Interessent wird seine erste Waffe auch ganz sicher nicht geladen in die Hand gedrückt kriegen sondern darf sich erst mal mit Trockenübungen und Sicherheitsfragen befassen. Ich wünschte, für Haushalte gälte das Gleiche.
MeineEine am 31.08.11 18:55
@Daniela am 31.08.11 18:41
Nun, ich beschränke mich da in meiner Einschätzung auf Sportarten, denen ggf. einfache Hilfsmittel (z.B. ein Ball) ausreichen.
Aber ich will Ihnen Ihren Sport nicht madig machen - jeder nach seiner Fasson.
Gruß,
Picard
Picard42 am 31.08.11 18:55
>> Ich kriege schon Gänsehaut, wenn ich Kinder mit Spielzeugwaffen sehe, die dann auch noch "Krieg spielen" während die Eltern darüber lächeln.
Oder letztens in der Bahn. Bei jedem neuen Fahrgast hieß es "peng tot".
GitteH am 31.08.11 18:35 >>
Da geht es mir wie Ihnen!
Aber das, was die Damen hier zum Thema "SchießSPORT" geschrieben haben, hat - zumindest für mich - damit wenig zu tun.
Anonym60 am 31.08.11 18:48
Und Sie sind der Ansicht, solches Fehlverhalten würde durch den Schießsport gefördert?
Daniela am 31.08.11 18:41
Eine WAFFE ist und bleibt eine WAFFE.
Auch beim Sport kann mal was schief gehen.
GitteH am 31.08.11 18:47
@ Gertrud am 31.08.11 18:12
Sie haben Ihre Meinung, die anderen haben eine andere Meinung. Warum können Sie das nicht tolerieren?
Im übrigen wurde in meinen Augen von den Damen weder konkret noch indirekt Gewalt verherrlicht ...
Anonym60 am 31.08.11 18:44
@ Picard42 am 31.08.11 18:26
Was wären denn Ihrer Ansicht nach eine Definition von "Sport", die Sportschießen und Biathlon nicht erfüllen?
@ GitteH am 31.08.11 18:35
Und Sie sind der Ansicht, solches Fehlverhalten würde durch den Schießsport gefördert?
Daniela am 31.08.11 18:41
Ich habe die meisten Einträge gelesen, mich aber kaum geäußert, und warum, weil das Thema einfach nur doof ist.
Sich deswegen in die Haare zu kriegen einfach nur daneben.
Wie schon gesagt, Brot und Spiele, wirklich interessante Themen, geschenkt.
Dann macht mal weiter, wenn es sonst nichts wichtiges gibt.
Einen schönen Abend noch.
Doris64 am 31.08.11 18:36
Ich finde es ehrlich gestanden nicht schön, wie sehr doch der Umgang mit Waffen verharmlost wird.
Ob am PC im Schießsport oder sonstwie.
Gertrud am 31.08.11 17:10
Da bin ich ganz Ihrer Meinung, deshalb habe ich auch keine Lust, mich zu diesem Thema groß zu äußern.
Ich kriege schon Gänsehaut, wenn ich Kinder mit Spielzeugwaffen sehe, die dann auch noch "Krieg spielen" während die Eltern darüber lächeln.
Oder letztens in der Bahn. Bei jedem neuen Fahrgast hieß es "peng tot".
GitteH am 31.08.11 18:35
Gertrud am 31.08.11 18:12
"Wie kann man gegen Gewalt sein, wenn man den Sport an der Waffe mag und liebt?
Für mich paßt das nicht zusammen."
Sehen Sie, das ist der Kernpunkt. Ich weiß nicht, woher sie diese Einstellung gewonnen haben und es steht mir auch nicht zu, sie ändern zu wolle. Nur verstehen Sie vielleicht, dass sie mit dieser Ansicht um Umkehrschluss jedem, der dieserart mit Waffen Umgang hat, eine böswillige Grundhaltung unterstellen, ohne diese Menschen überhaupt zu kennen. Dass es Leute gibt, die sich das nicht gefallen lassen und widersprechen, weil sie sich persönlich beleidigt fühlen, sollte da nicht verwunderlich sein.
Daniela am 31.08.11 18:29
Picard42 am 31.08.11 18:26
Achwas
:-)
WeWa am 31.08.11 18:29
@ Doris64 am 31.08.11 18:25
Werte Doris, das wurde aber auch Zeit, auf Sie habe ich hier schon gewartet ;-) Wie wäre es, das würden Sie Gertrud schreiben? Sie hat hier zuerst persönliche Angriffe vom Feinsten gestartet. Und über mich hier falsche Behauptungen zu verbreiten ist eine Unverschämtheit. Das würden Sie auch nicht über sich lesen wollen.
Emma am 31.08.11 18:29
Guten Abend,
zu dem hier zuletzt diskutierten Thema stelle ich (vermutlich nur für mich) fest:
eine Waffe ist und bleibt eine Waffe - "Sport" wird der Umgang damit auch nicht, weil das gesellschaftlich anerkannt (Schützenverein) oder sogar im Fernsehen (z.B. Biathlon) übertragen wird.
Wer das für sich als "Hobby" entdeckt hat, kann das gerne fortsetzen - die Auflagen zur sicheren Verwahrung sind dann ja bekannt.
Was das jetzt noch mit dem ursprünglichen Thema des Blogs zu tun hat, weiß ich nicht....
Gruß,
Picard
Picard42 am 31.08.11 18:26
@ Gertrud am 31.08.11 17:55
"Ihr spitzes Mundwerk ist nicht immer erfrischend.
Nur zur Info."
Offensichtlich brauchen Sie jede Möglichkeit zur Fehlinterpretation um glücklich unglücklich zu sein. Ich möchte Ihnen auch auf gar keinen Fall das Vergnügen, sämtliche Last dieser Welt auf Ihren Schultern zu tragen damit jeder sieht, wie tiefsinnig Sie doch sind, nehmen.
Ich finde übrigens Ihre ewig gleichbleibenden Plattitüden ebensowenig erfrischend. Allerdings rege ich mich auch nicht darüber auf. Sie wollen sich ja permanent auf ihren angeblich so zartbesaiteten Schlips getreten fühlen. Von mir aus. Mir allerdings Gewaltverherrlichung unterstellen zu wollen, beweist nur, dass Sie sich selbst gern lesen/ reden hören aber nicht einen Millimeter über Ihren persönlichen Tellerrand hinausblicken wollen. Meinetwegen können sie sich in Ihrem vermeintlichen Nicht-verstanden-werden weiter wälzen, ich genieße derweil die kleinen aber schönen Dinge des Lebens. Und sollte ich doch noch eimal den Wunsch haben, ein Gewehr oder eine Handfeuerwaffe zu nehmen und damit auf ein paar Zielscheiben zu schießen, werde ich dies sicher auch mit Genuss und Freude tun.
MeineEine am 31.08.11 18:26
Daniela am 31.08.11 18:13
Ich bin da auch noch etwas traditional orientiert. Wir schossen mit G3, MG und Uzi, die mir noch am ehesten lag. Mit der Pistole kam ich gar nicht klar.
Außerdem war ich direkter Richtschütze in einer Panzerhaubitze. Nachdem ich in Munsterlager 13 von 13 englischen Panzerwracks auf eine Entfernung von 900 - 1.100 m getroffen habe, gab's einen Tag Sonderurlaub für die gesamte Geschützbesatzung.
Das ist noch die positivste Erinnerung an Waffen.
Außerdem war ich regelmäßig der Schnellste beim G3-Auseinanderbauen und -Zusammensetzen, da es dann fünf Minuten Pause gab.
HB
HB am 31.08.11 18:25
Emma,
ich würde jetzt lieber mit dem Tetrapack rausgehen.
Bitte so nicht.
Doris64 am 31.08.11 18:25
Jetzt hört endlich auf, so auf Gertrud zu schimpfen, sonst meldet sie sich wieder ab und ist nach 3 Tagen wieder da ...
XYZ am 31.08.11 18:23
@Emma am 31.08.11 18:17
Das hätte früher aber zu einem Duell geführt, liebe Emma. :-))
anita 67 am 31.08.11 18:20
@ Gertrud am 31.08.11 18:12
>>>Aber die Art und Weise der Beiträge finde ich spricht schon eine Sprache für sich.>>>
Wie bitte??? Jetzt werden Sie langsam unverschämt.
Emma am 31.08.11 18:17
""Wenn Ihnen meine Beiträge nicht zusagen, tun sie mir die Liebe und überlesen sie ihn. Auf Ihren Rat kann ich nämlich gut verzichten.""
Gertrud am 31.08.11 17:55
Liebe Gertrud! Das tue ich schon seit Wochen.
Lederstrumpf am 31.08.11 18:16
@ anita 67 am 31.08.11 18:09
Boxen mag ich übrigens auch nicht. Das ist mir zu brutal.
Emma am 31.08.11 18:14
HB am 31.08.11 18:02
Die meisten Disziplinen werden mit einschüssigen Waffen geschossen. Aber die Scheiben wechseln beim liegenden und knienden Anschlag dürfen die Herren mir gern. ;)
Wobei, in zwanzig Jahren haben sich vermutlich elektronische Anlagen flächendeckend verbreitet, wenn nicht gar Lichtgewehre. Dann hat sich das sowohl mit dem Scheibenwechsel als auch mit dem Nachladen erdeligt.
Daniela am 31.08.11 18:13
Anonym60 am 31.08.11 18:00
Konkret nicht, das stimmt.
Aber die Art und Weise der Beiträge finde ich spricht schon eine Sprache für sich.
Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren,
beide haben sich irgendwie an mir verbissen. Und gehen die Wände hoch, egal was ich zu welchem Thema schreibe.
Und der Eindruck entsteht für mich auch,
auf und durch die Art des Eingehens auf meine Beiträge. Oder lesen Sie dies anderen gegenüber die sich ähnlich äußern wie ich.
Wie kann man gegen Gewalt sein, wenn man den Sport an der Waffe mag und liebt?
Für mich paßt das nicht zusammen.
Aber das ist meine Meinung. Und man wird es mir auch nicht schmackhaft machen können.
Egal wie positiv die Schilderungen da hier sein mögen.
Für mich richten Waffen egal welcher Art zuviel Leid bei Menschen an. Und von daher kann ich eine Position diverser Schreiber/innen nicht teilen.
Gertrud am 31.08.11 18:12
@Daniela am 31.08.11 18:01
Ich will Ihnen Ihren Sport nicht vermiesen. Ich bewundere jeden, der erfolgreich Sport betreibt. Aber ich muss nicht jeden Sport mögen. Boxen zum Beispiel finde ich ebenso schrecklich, obwohl meine Großmutter mit 80 Jahren bei nächtlich übertragenen Boxkämpfen fiebernd vor dem Fernseher saß.
Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.
anita 67 am 31.08.11 18:09
@ HB am 31.08.11 18:02
>>> Ich habe auch schon bemerkt, dass hier unter den Damen ziemlich scharf geschossen wird...>>>
Das wird mir auch zu albern. Wetter ist noch gut, also raus mit einem Tetrapack und dem großen kleinen Schweden ;-)
Emma am 31.08.11 18:06
Emma am 31.08.11 17:56
Stimmt. Ich habe auch schon bemerkt, dass hier unter den Damen ziemlich scharf geschossen wird.
Ich vermute, dass die traditionalen (männlich dominierten) Schützenvereine eh aussterben und in 20 Jahren nur noch Schützinnenvereine existieren. Männer dürfen dort höchstens noch die Magazine auffüllen.
HB
HB am 31.08.11 18:02
@ Gertrud am 31.08.11 17:55
Sie plädieren doch hier immer für einen gepflegten Umgang? Warum halten Sie sich neuerdings selber nicht mehr dran sondern teilen aus. Wer austeilt, muss aber auch einstecken können. Ich finde Ihre persönlichen Angriffe hier teilweise ganz schön unverschämt.
Emma am 31.08.11 18:02
@ anita: Keine Antwort auf meine Frage? Schade, es hätte mich interessiert, um meine Rhetorik zukünftig zu ändern. Ich möchte nämlich nicht erscheinen etwas zu bezwecken, was ich garnicht bezwecken sill.
@ Anonymus60: Vielen Dank. Mehr möchte ich garnicht erreichen. Denn, wie mit allen Dingen, nicht jeder hat Freude an allem. Und ich weiß auch von vielen Dingen, die ich ohne auszuprobieren nicht machen möchte, abe dennoch akzeptiere. Jagen würde übrigens z.B. dazu gehören.
Mir kam übrigens der Gedanke, dass es doch ein recht glücklicher Umstand ist, dass sich grade hauptsächlich Frauen hier beteiligen und auf sachliche Art und Weise für Verständnis werben. Ja, ich denke, damit bediene ich auch wieder Gender-Klischees, aber ich frage mich doch, wie Männer ein solches Gespräch führen würden, besonders jene Exemplare, die im Beitrag zu sehen waren. :D
Daniela am 31.08.11 18:01
@ Gertrud am 31.08.11 17:55
Ich kann in keinem der Beiträge von Emma, MeineEine, Daniela usw. irgendetwas darüber lesen, dass die Damen Gewalt gutheißen ...
Anonym60 am 31.08.11 18:00
@ anita 67 am 31.08.11 17:46
Normalerweise stört es mich auch, wenn mit der Zeit das eigentliche Thema immer mehr in den Hintergrund tritt.
Dieses Mal fand ich es aber äußerst interessant, mal von Kennerinnen einiges über den Schießsport zu erfahren, was ich so noch nicht wußte.
Dass es im Grunde unmöglich war, was sich dieser Verein da mit der Frau geleistet hat, darüber waren wir uns doch weitgehend alle einig, oder?
Allerdings würde ich anstelle dieser Frau darauf "pfeifen", noch zu diesem Verein zu gehören.
Wer mich nicht will, den will ich auch nicht!
Allerdings würde ich mich von diesen Herren auch nicht zum Kuchen backen, Blümchen holen und Hemden bügeln "mißbrauchen" lassen.
Anonym60 am 31.08.11 17:57
@ HB am 31.08.11 17:50
>>>Es diskutieren fast ausschließlich Frauen über Waffen.....
Es geht doch hier um Frauen im Schützenverein ;-) Irgend jemand konnte nicht verstehen, warum Frauen überhaupt in einem Schützenverein sein wollen. Das hat sich dann nach und nach hochgeschaukelt.
Emma am 31.08.11 17:56
MeineEine am 31.08.11 17:38
Meine Eine,
wenn Sie meinen. Ich habe es verarbeitet,
und zwar sehr gut. Aber man vergißt so etwas nicht. Und wenn Sie nicht verstehen, daß man so etwas nicht gutheißen kann, mit oder ohne solche Erfahrung, tut es mir leid.
Entschuldigung bitte, daß ich nicht so cool bin wie Sie und Emma oder auch andere hier.
Und der Umgang mit Gewalt und anderem, und vieles wie es heute ist, Ihre beschriebene Realität, wie er heute stattfindet, tut mir leid, den finde ich nicht normal. keineswegs. Im Gegenteil.
Wenn Ihnen meine Beiträge nicht zusagen, tun sie mir die Liebe und überlesen sie ihn. Auf Ihren Rat kann ich nämlich gut verzichten.
Ich hätte auch einige für Sie auf Lager, aber ich fühle mich nicht befleissigt Ihnen Rat zu erteilen.
Ihr spitzes Mundwerk ist nicht immer erfrischend.
Nur zur Info.
Nehmen Sie einfach meine Meinung zur Kenntnis oder auch nicht und lassen Sie es dabei oder auch nicht. Ich kritisiere Sie in ihrer Meinung auch nicht.
Ich habe es auch nicht nötig übertriebene Betroffenheit zur Schau zu stellen, ich bin betroffen, wenn ich die Nachrichten sehe. Und frage mich wie man so etwas alles zulassen kann.
Vielleicht noch dabei sitzen und essen oder anderes. Es ist so und Punkt ist mir zu wenig.
Wie würden Sie sich an Stelle der Menschen fühlen.
Noch mal zur Kenntnis für Sie und Emma ich bin nicht weltfremd und auch nicht realitätsfern,
auch wenn Sie beide mich sehr gerne so darstellen möchten.
Ich habe nur aus Erfahrung eine andere Sicht der Dinge, und einen ebenso anderen Umgang, und dies steht mir genauso zu wie Ihnen.
Gertrud am 31.08.11 17:55
@ HB am 31.08.11 17:50
Vielleicht liegt es daran, dass Frauen einfach Spaß am SchießSPORT haben, während es für Männer eher eine bierernste Angelegenheit ist?
;-)
Anonym60 am 31.08.11 17:53
anita 67 am 31.08.11 17:46
Nein. Aber mir ist die starke Affinität des weiblichen Geschlechts zu Schusswaffen aufgefallen, während ich den Blog las.
Es diskutieren fast ausschließlich Frauen über Waffen. Soviel Begeisterung dafür habe ich bei Männern bislang noch nicht festgestellt. Nicht einmal bei der Bundeswehr.
Der Blog müsste eigentlich mit "Frau und Waffe" überschrieben werden.
HB
HB am 31.08.11 17:50
@MeineEine am 31.08.11 17:47
Vorher Verbandskasten bereitstellen!!! :-)))
anita 67 am 31.08.11 17:50
@ Anonym60 am 31.08.11 17:39
Probieren geht über studieren ;-) Ich hab das auch mal aus Jux und Dollerei ausprobiert, weil es sich im Urlaub so ergab und habe Spaß dran gefunden. Ich finde es jedenfalls gut, das mal jemand vorurteilsfrei an die Sache herangeht und nichts schlimmer macht als es ist.
Eine Waffe ist eine Waffe und damit umzugehen, kann man lernen. Das eine Waffe kein Spielzeug ist, weiß eigentlich jeder.
Emma am 31.08.11 17:49
So, dann werde ich jetzt mal versuchen, meinen selbstgebastelten Dekohänger mit Hilfe eines Hammers (sehr gefährlich und potenziell tödlich) und eines Nagels (ebenfalls gefährlich und zur tödlichen Waffe umfunktionierbar) an den Rändern mit Löchern zu versehen.
MeineEine am 31.08.11 17:47
@an alle
Denkt eigentlich noch jemand daran, dass es eigentlich um die Transusigkeit des Vereins ging, dem nach mehr als 25 Jahren aufgefallen ist, dass man entgegen der Statuten eine Frau in seinen Reihen hat?
anita 67 am 31.08.11 17:46
anita 67 am 31.08.11 17:27
Entschuldigen Sie bitte, wo sehen Sie sich von mir genötigt, meine Meinung anzunehmen? Meine Erfahrung ist lediglich, dass sehr viele Menschen, die sich eine Meinung zu diesem Thema bilden, dies auf einer sehr dünnen Kenntnislage tun, was nicht weiter verwunderlich ist, da in öffentlichen und medialen Darstellungen selten differenziertes Wissen vermittelt wird. Daher nutze ich hier eine Gelegenheit, ein wenig Sachkenntnisse zur Verfügung zu stellen und Missverstädnisse richtig zu stellen.
Wenn ich dabei persönlich gefragt werde, gebe ich natürlich auch über meine persönlichen Ansichten Auskunft, sofern sie nicht zu intim werden (in diesem Themenbereich eher nicht der Fall ;-) ).
Daniela am 31.08.11 17:40
@ Emma, Daniela und andere
Ich habe diesen Blog lesend verfolgt und muß sagen, ich habe eine Menge gelernt! ;-))
Zwar hat man mich nicht unbedingt überzeugt, auch mal ein (Sport)-gewehr in die Hand zu nehmen, aber Sie haben mich doch davon überzeugt, dass der Schießsport ein durchaus ernstzunehmender, interessanter Sport ist, bei dem Sicherheit ganz groß geschrieben wird.
Dass jemand, der in einem Sportschützen- und/oder sonstigen Schützenverein ist, dadurch schneller zum Amokschützen werden soll, kann und konnte ich mir ohnehin beim besten Willen nicht vorstellen. Eher dürfte das Gegenteil der Fall sein.
Anonym60 am 31.08.11 17:39
OT
Gertrud am 31.08.11 17:25
Offensichtlich haben Sie Ihre Erfahrungen noch nicht verarbeitet. Ich rate Ihnen, sich darum zu bemühen, am besten mit Hilfe denn wenn jeder auch noch so weit entfernte Anlass ausreicht, um Sie dermaßen auf Ihre ureigenste Schiene ohne Aussicht auf eine vernunftgeführte Argumentation zu bugsieren, haben Sie noch eine ziemliche Strecke vor sich. Im Übrigen sind Sie nicht die einzige, die entsprechend negative Erfahrungen gemacht hat. Es ist nur nicht sinnvoll und auch der Lebensqualität sowie der Kommunikationsfähigkeit extrem abträglich, wenn man sich ewig von diesen Erfahrungen leiten lässt. Es sei denn, man bevorzugt weiter die Opferrolle.
MeineEine am 31.08.11 17:38
Daniela am 31.08.11 17:24
Was sie in Ihrem letzten Absatz schreiben ist ein Aspekt, die Verharmlosung durch Filme und anderes. Wenn Menschen tagtäglich Gewalt sehen mitbekommen, kinder vor allem, was meinen Sie wie dieses wirkt, vor allem wenn es keine Eltern mehr gibt, die richten können. Und es einer Gesellschaft gleichgültig ist und wird was um sie herum geschieht und passiert.
Hier ging es um Grundtenor sicher um die Frau,
aber aus meiner Sicht kann und sollte man nicht alles getrennt sehen.
Vieles hat Ursache mit Wirkung.
Wie wirkt es auf uns was wir tun, je nachdem und mit was wir uns umgeben.
Wenn wir jeden Tag Zorn und Wut und anderes spüren nicht oder selten ein gutes oder freundliches Wort.
Haben Sie sich jemals Gedanken darum gemacht.
Ich habe heute morgen nicht aus Böswilligkeit oder um andere zu ärgern das eine oder andere hier eingebracht.
Ein nahestehender Mensch in der Familie hatte eine Waffensammlung und ich kann Ihnen versichern, das Wissen um diese war nicht berauschend. Wir waren froh als sie ihm weggenommen wurden.
Dies ist etwas, daß auch in Familien mit gehobener Schicht vorkommt, denn die Kinder die leider das Schicksal anderer Menschen zerstörten und beeinflußten zu Tätern wurden, waren gewiß nicht die Kinder von sogenannten asozialen Eltern.
Ich bin nicht in einem agressiven Umfeld aufgewachsen, das möchte ich betonen, aber dennoch.
Ich kann auch keinesweg Nachrichten verharmlosen. Mir bleibt der Bissen im Halse stecken wenn ich die Bilder sehe von Menschen
und wo wie was geschieht. Es geht um Leben letztlich, um das Leben von einem selbst und auch von anderen.
Und vieles fängt im Leben oft ganz harmlos an.
Es herrscht heute eine große Agression und Agressivität.
Bei A.W. schrieb jemand zum Thema Gewalt von Rausch. Ein kurzer Rausch teils mit teils gravierenden lebenslangen Folgen.
Ich denke man darf sich durchaus auch in dem Bereich einiges bewußt machen. Sollte es auch.
Heute nachmittag habe ich Kinder beobachtet,
die mit einer Wut aufeinander losgingen, es war entsetzlich. Die Frage ist wo führt das alles hin.
Sicher gibt es auch andere Waffen, ohne Zweifel.
Dennoch.
Eine weitere nicht sehr schöne kann das Wort sein.
Warum weil es bei anderen der Zünder zum Auslösen sein kann.
Ich wünsche mir einen friedlichen Umgang miteinander insgesamt für uns alle, weil ich es einfach für den besseren Weg halte.
Ich fände es auch wichtig, daß wenn man weiß wie ein Teil der Menschen mit bestimmten Sachen umgeht, wie Emma schrieb, was man so im Einkauf findet, gezielt nicht in den freien Handel gelangte.
Es ist kein Argument zu sagen, man kann aber.
Ich finde man darf und soll den Umgang mit Waffen keineswegs verharmlosen.
Ich bin da bei Anita und Anne B.
Gertrud am 31.08.11 17:37
Hm, wollte das Senden des vorherigen Beitrages noch stoppen, weil mir das jetzt zu weit am eigentlichen Thema vorbei geht. Na zu spät.
Emma am 31.08.11 17:34
@ Gertrud am 31.08.11 17:25
Meine schlechten Erfahrungen, die ich im Leben gemacht habe, würden diesen Blog sprengen und gehören nicht hierher.
Mein Nachbar hatte übrigens seine Familie mit einem Küchenmesser bedroht und einem anderen diente das Kaminbesteck als Waffe...
Emma am 31.08.11 17:32
@ Gertrud am 31.08.11 17:10
"Ich finde es ehrlich gestanden nicht schön, wie sehr doch der Umgang mit Waffen verharmlost wird.
Ob am PC im Schießsport oder sonstwie."
Wie immer schön undifferenziert. Ich bin nicht der Meinung, dass hier der Umgang mit Waffen verharmlost wird. Man kann eine Waffe verwenden, um seine Konzentrtion, eine ruhige Hand und eine ruhige Körperhaltung zu schulen, oder um jemanden das Gehirn rauszublasen. Man kann ein Küchenmesser dazu benutzen, um eine Zwiebel zu schälen, sie kleinzuschneiden und danach die eigene Ehefrau abzuschlachten, weil diese sich evtl. scheiden lassen will.
Ich kann einen Kugelschreiber dazu benutzen, einen Brief, Einkaufszettel etc. zu schreiben oder ihn mit der Spitze voran dem Nächstbesten in den Kehlkopf zu rammen. Fällt Ihnen schon etwas auf?
Es ist immer eine Frage der Verwendung und somit der Absicht. Wer einem Anderen Schaden zufügen will, braucht dazu keine Schusswaffe.
MeineEine am 31.08.11 17:30
@Daniela am 31.08.11 17:24
Ich habe nicht die Absicht, Ihnen meine Meinung aufzuzwingen, also versuchen es doch bitte auch nicht bei denen, die nicht Ihrer Meinung sind.
Danke.
anita 67 am 31.08.11 17:27
@ Gertrud am 31.08.11 17:10
Man kann sich auch alles schönreden und kann alles übertreiben.
Sie verwechseln Waffen mit Sportwaffen. Wie oft haben Sie denn schon eine Sportwaffe in der Hand gehabt und geschossen? Das entspannt.
Emma am 31.08.11 17:26
Emma,
sind sie jemals in Ihrem Leben mit einer Waffe bedroht worden.
Ich wünsch es Ihnen nicht. Im Leben nicht.
Ich leider schon, ich habe auch andere Erfahrungen mit Gewalt leider gemacht.
Es ist für mich keines äh bä.
Und ich weiß schon sehr genau warum ich das thema nicht auf die leichte Schulter nehme und es auch nicht kann.
Gertrud am 31.08.11 17:25
@ Gertrud am 31.08.11 17:10
Was wissen sie über die gesetzlichen und von den Sportordnungen der Verbände (die übrigens auch vom Gesetztgeber anerkannt sein müssen) vorgeschriebenen Kontrollen, Nachweisen, Überprüfungen und Sicherheitsmaßnahmen?
Ich behaupte einmal, dass es soetwas selbst im Motorsport nicht gibt. Von Verharmlosen kann vor diesem Hintergrund kaum die Rede sein, eher im Gegenteil. Wer sich nicht bewusst ist, dass er mit einem potentiell gefährlichen Gegestand Umgang hat und sie nachlässig handhabt, hat im Schießsport nichts zu suchen.
(Im Straßenverkehr, nebenbei bemerkt, gilt das selbe.)
Sehr viel bedenklicher finde ich das Bild, das Hollywood von der Waffenbenutzung vermittelt. Welcher der "guten" Actionhelden kommt denn ohne sein Knarre aus, bei Arnie angefangen über Bruce Willis bis hin zu unserem allseits beliebten Mr. Bond, James Bond? Wo kommen wohl diese irrigen Ansichten, Waffen zu benutzen währe "cool", würde "Macht" verleihen etc. her?
Daniela am 31.08.11 17:24
@Emma am 31.08.11 17:19
Stimmt, Emma. Ich hatte noch nie ein richtiges Schießgerät in der Hand. Vieles andere auch noch nicht, und trotzdem lebe ich.
Ich bin generell gegen Waffen, auch wenn ich von Zeit zu Zeit ein Messer in die Hand nehme. :-)))
anita 67 am 31.08.11 17:24
@ Daniela am 31.08.11 17:05
Ich glaube, diejenigen, die grundsätzlich Vorurteile gegen den Schießsport haben, interessiert das die Bohne. Ich glaube auch nicht, dass diejenigen, die hier gegen das Schießen geschrieben haben, jemals ein Gewehr in der Hand hatten. Weil die sind ja häbäh ;-) Nur sollte man nicht verurteilen, was man nicht kennt.
Das Schießen mit Laser macht allerdings auch Spaß. Besonders, wenn man dann mit Blitzlicht fotografiert. Dann kippt alles auf einmal um. Vielleicht verwechsel ich da auch was. Jedenfalls als ich noch Mutterpflichten nachkommen musste inform von 'amüsanten' Freizeitparkbesuchen, gab es solche Schießbuden mit Figuren. Ein Blitzlicht von der Kamera und schwupp lag alles flach. Aber fotografieren war ja auch verboten ;-)
Emma am 31.08.11 17:19
Daniela am 31.08.11 17:05
Mit Verlaub, es geht hier weder um die (Unfall-)Gefahren des Schießsports noch von Billiard oder anderen Sportarten.
Das eigentliche Thema ist doch, warum ein Traditionsschützenverein eine Frau nach 35 Jahren rausgeworfen hat.
Und das auch Thema scheint ziemlich durch zu sein. Sollen die Herren doch an ihren Traditionen festhalten, bis sie sich selbst überlebt haben.
Anke am 31.08.11 17:15
Ich finde es ehrlich gestanden nicht schön, wie sehr doch der Umgang mit Waffen verharmlost wird.
Ob am PC im Schießsport oder sonstwie.
Gertrud am 31.08.11 17:10
Wo steht Billiard denn in der Sportunfallstatistik? Ich weiß nur, dass Schießen sehr weit unten steht, ganz oben Reiten, Fußball und Leichtathletik (Reihenfolge nicht verbindlich). Der einzige tödliche Unfall, von dem ich in Deutschland jemals gehört habe, ereignete sich vor Jahren auf der Deutsche Meistschaft in München. Ursache war tatsächlich unsachgemäße Handhabung und das sogar außerhalb des Schießstandes. Damals hat der DSB Pufferpatronen mit sichtbar herausragenden Fähnchen zur Pflicht gemacht, die erst auf dem Schießstand auf Kommando aus dem Patronenlager genommen werden dürfen. Nach dem Schießen darf die Waffe erst weggepackt werden, wenn die Aufsicht sich davon überzeugt hat, dass diese Pufferpatrone wieder eingesezt wurde.
Mit Billiard hab ich persönlich das Problem, dass das dreidimensionale Sehen beim Zielen über den Queue (schreibt ma das so?) extrem behindert. Ich treffe die weiße Kugel, aber bestenfalls in einem von vier Versuchen auch eine andere Kugel, mit Glück dann auch in einem Winkel, der sie in eine Tasche befördert.
Die meisten wissen es wahrscheinlich nicht, aber das Zielen beim Gewehrschießen erfolgt mit einem abgedeckten Auge, wodurch dreidimensionale Sehen nicht mehr gegeben ist.
Daniela am 31.08.11 17:05
>>Gusseiserne Bratpfannen können auch zum Sportgerät werden... :-P>>
MeineEine am 31.08.11 16:10
Ist angekommen.
Zum Glück nicht die Pfanne. ;-)
heikos am 31.08.11 16:31
Emma am 31.08.11 16:23
Jaaa, da bin ich wieder dabei. *flöööt*
;-))
Anke am 31.08.11 16:28
@ MeineEine am 31.08.11 16:10
>>>Gusseiserne Bratpfannen können auch zum Sportgerät werden... :-P>>>
In der Tat, da werden sogar Rennen mit gefahren von gestandenen Mannsbildern ebenso wie mit Bobbycars.
Eine interessante Sportart ist aber auch sports whipcracking. *flöt*
Emma am 31.08.11 16:23
@ heikos am 31.08.11 14:58
"...und Stöcken und Schlägern.:-))"
Gusseiserne Bratpfannen können auch zum Sportgerät werden... :-P
MeineEine am 31.08.11 16:10
Kuafhaus=kaufhaus
daywalker am 31.08.11 15:07
Daniela preist hier ja vehement die "Segnungen" des Schießsports an. Aber warum spielt sie dann nicht z.B. Billard. Da gibt es ja auch Varianten, bei denen es auf Konzentration, Mathematik etc. ankommt.
anita 67 am 31.08.11 14:16
Verharmlosen sie jetzt bitte nicht das Billardspielen.Nicht auszudenken was passiert wenn so ein Irrer mit Billardkugeln in ein Kuafhaus rennt und die Leute damit bewirft :)
daywalker am 31.08.11 15:05
>>immer Sportarten mit Bällen/Kugeln :-0>>
Emma am 31.08.11 14:52
...und Stöcken und Schlägern.:-))
heikos am 31.08.11 14:58
@ anita 67 am 31.08.11 14:47
>>>Frieden?>>>
Was anderes hatten wir doch nicht. Ich hab ja nur darlegen wollen, warum das eine und nicht das andere. Billard hat mir aber auch Spaß gemacht, damals, als ich noch jung war und Kneipen besuchte. So isset jat nicht ;-) Tischtennis auch, immer Sportarten mit Bällen/Kugeln :-0
Emma am 31.08.11 14:52
>>Haben Sie nicht "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" gesehen?>>
Ichfassesnicht am 31.08.11 14:25
Nein, und nachdem ich mir den Trailer angeschaut habe, muss ich ein Leider hinzufügen.
heikos am 31.08.11 14:49
@ John in Germany am 31.08.11 14:20
So habe ich das noch gar nicht gesehen. Wir Frauen sind an allem Schuld. Das fing ja auch schon im Paradies an und seitdem haben wir das Dilemma. Weil die Männer zuhause nichts zu sagen haben, müssen sie ihren Verein haben, wo keine Frauen rein dürfen. Angsthasen alle ;-)
Emma am 31.08.11 14:47
@Emma am 31.08.11 14:40
Ich will hier nicht missionieren, das liegt mir nicht. Ich wäre schon zufrieden, wenn die Schieß- und Schützenvereine ihre Waffen nach dem Training z.B. bei der Polizei deponieren müssten.
In letzter Zeit waren bei Schußwaffenmissbrauch meist Angehörige von solchen Vereinen verwickelt, die ihre Waffen zu Hause aufbewahrten. Und dass man auch einen Waffenschrank notfalls "knacken" kann, bezweifelt doch wohl niemand.
Frieden?
anita 67 am 31.08.11 14:47
@ anita 67 am 31.08.11 14:16
Wieviele Tote hat es denn schon in Schützenvereinen gegeben aufgrund von falscher Handhabung etc? Das haben Sie doch sicher auch ermittelt, wenn Sie schon die Billardtoten ermittelt haben. ;-)
Die Schützenvereine, die ich kenne, haben ein eigenes Vereinsheim und üben nicht im Keller einer Schule. So viele dürfte es davon also nicht geben - wenn überhaupt. Aber ich kenne einige Betriebssportgemeinschaften, die üben auf dem Dachboden ihrer Behörde/Firma nach Feierabend. Aber eben nach Feierabend ;-)
Um auf Ihre Frage zurückzukommen, warum nicht Billard sondern Schießen. Da vergleichen Sie aber Äpfel mit Birnen. Eine Pappscheibe zu treffen, die 200 m entfernt ist oder eine Billardkugel, die einem vor der Nase rumkullert, sind ja irgendwie total verschieden... Wobei das Schießen auch teilweise im Freien stattfinden kann.
Eine klare Antwort wird Ihnen auch vermutlich niemand geben können warum das eine und nicht das andere. Warum spielen genug Fußball, wo sie doch Tennis spielen könnten? Warum spielen genug Schach, wo sie doch Mühle spielen könnten? Weil einem das eine mehr liegt als das andere.
Nach meinen ersten Schießversuchen habe ich gemerkt, das ich da ein Händchen für habe und gut treffen kann und da hat es mich eben gepackt.
Emma am 31.08.11 14:40
Ich ,weiblich 47 Jahre und seit 32Jahren Mitglied in einen Schützenverein in Gütersloh Avenwedde,das ist ein kleines Dorf in OWL.
Lange gab es bei uns im Verein auch keine Damenabteilung bis wir vor 16 Jahren einfach hergegangen sind und haben mit dem Vorstand der Bruderschaft über die Gründung einer "Damenriege" gesprochen,der Vorstand fand diese Idee sogar gut und bot an es in der Gerneralversammlung zu Abstimmung zu bringen . Die Hauptversammlung beschloß bis auf eine männl. Gegenstimme die Gründung einer Damenriege . Somit waren die Damen auch Satzungsmäßig vollwertige Mitglieder mit allen Rechten und Pflichten ! Wir Damen haben uns damals mündlich verpflichtet die ersten 5 Jahhre nicht am Vogelschiessen teilzunehmen , mittlerweile ist das Schnee von gestern nur leider traute sich bisher keine Dame ans Gewehr um den Vogel abzuschiessen. Natürlich gibt auch sehr viele weibliche passive Mitgliederinnen ;)
Denn nun mal ehrlich was wäre denn ein Thron ohne das Anlitz der feschen Throndamen oder ein Schützenfest ohne von den Damen frisch gebackenen Kuchen,selbst die frisch gestärkten und gebügelten Hemden Ihrer Männer dafür sorgen doch meist die Damen warum sollen wir dann nicht auch aktive vollwärtige Mitglieder mit und auch ohne Uniform seien ! Und wenn hier viele von Krieg und Kämpfern von früher schreiben ,selbst da haben während die Herren kämpften schon das Hab und Gut verteidigt . Also wo bitte bleibt das Verständnis für Frauen im Schützenverein ??? Wir (Frauen) tuen Euch doch nix wir wollen nur dazu gehören . Wir haben eine Bundeskanzlerin und etliche Ministerinnen da fragt auch niemand nach Gleichberechtigung . Achso ja selbst der Bürgermeister der Stadt Gütersloh ist eine Bürgermeisterin. Also die Herren seit nicht so selbstgefällig und laß doch die Damen so wie sie möchten denn was wäre die Welt ohne Frauen ?!
Kahmsche am 31.08.11 14:27
@heikos am 31.08.11 13:48
Alles Quark, früher hat man denen Big-Brother Folgen vorgespielt bis sie vor Verzweiflung vor die Wand gelaufen sind und sich das Genick gebrochen haben. Das war den Tierschützern aber zu brutal, wg. seelicher Grausamkeit und so. Deswegen werden denen heute Witze erzählt bis sie sich totgelacht haben.
Haben Sie nicht "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" gesehen?
Ichfassesnicht am 31.08.11 14:25
Eine Schwule Schutzen König Darf zeine Partner mit Nehmen zur Bezirks Schützenfest aber Der Partner Darf nicht Neben Ihm Marschieren????.
Tradition? wie so-Für mich Bedeutet es Das Toleranzgrenze Ändert sich mit Lediglich Anderten Vorstand.35 Jahre gut gegangen Jetzt Ist Eine Der hat Die Andere Überzeugt '' Das Geht Nicht!'' Und die Ganze Schafe Folgen Der Schäfer. Bekanntermaßen haben viele Frauen Das Sagen Zuhause-Kann es Sein Das auch Weibliche input auch was mit Die Entscheidung was zu tun hat???.
Weidmanns heil OOOOPs Sorry-Hole in One-Nein!-Gut Schüß-Ok ich gibs Auf.
Schon tag noch
John in Germany am 31.08.11 14:20
Generell bin ich gegen Schusswaffen aller Art. Deshalb seh ich auch keinen Sinn in sogenannten Schützenvereinen.
Daniela preist hier ja vehement die "Segnungen" des Schießsports an. Aber warum spielt sie dann nicht z.B. Billard. Da gibt es ja auch Varianten, bei denen es auf Konzentration, Mathematik etc. ankommt.
Ich weiß, es hat auch schon Todesfälle im Billard gegeben, bevorzugt in Krimis, aber die Zahl der Toten hält sich entschieden in Grenzen.
Und, nebenbei, der Gedanke, dass viele Schützenvereine ihre Schießübungen in Kellern von Schulen vornehmen, beruhigt mich auch nicht unbedingt.
anita 67 am 31.08.11 14:16
anita 67 am 31.08.11 13:33
Heute ist die Erde eine Ziel-Scheibe und morgen wieder eine Kugel von größerem Kaliber.
Werde mal kurz bei der kath. Kirche anfragen, wie die heutige Definition lautet.
heikos am 31.08.11 13:57
>>Augen zu und durch beim nächsten Hirschgulasch, der ist ja eh von Bofrost.>>
Emma am 31.08.11 13:11
... von glücklichen Kühen und erfrorenen Hirschen.:-)
heikos am 31.08.11 13:48
HPS 64 gestern:
"die Erde ist keine Scheibe ..."
Anonym heute:
"die Welt ist eine Scheibe, Scheibe ..."
Könnten die Herrschaften sich vielleicht einmal einigen?
fragt verwirrt
anita 67 am 31.08.11 13:33
@ heikos am 31.08.11 12:50
Eigentlich bezog sich nur der erste Satz meine letzten Beitrages auf Ihren sehr ironisch-treffenden Post. ;-)
Der Rest war eher allgemein gedacht. Aber vielen Dank für Ihre Weiterführung des Gedankens.
Ich erninnere mich dunkel an ähnliche Zeitgenossen, die noch vor einigen Jahren bei unserem Training auftauchten, und deren zweite Frage war, wie man denn eine Waffe bekommen könnte. Unser erster Vorsitzernder pflegt dann eindringlich sämtliche gesetzlichen Anforderungen und Schritte aufzuzählen, die vor dem Erweb eine erlaubnispflichtigen Schusswaffe liegen. (Wer sich dazu näher informieren möchte, dem kann ich die Homepage der Polizei Duisburg empfehlen.) Keine dieser Personen ist je wieder bei uns aufgetaucht.
Aber Sie sprechen auch einen wesentlichen Punkt an. Jedem Menschen sei seine persönliche Meinung zugestanden, und es ist nicht mein Anliegen, jemanden von meiner Meinung zu überzeugen. Allerdings basieren diese Meinungen leider sehr oft nicht auf ausreichendem Wissen über die Materie. Und grade was waffenrechtliche Fragen und Sportschießen angeht, haben nicht mit dem Thema befassten Mitmenschen meiner Erfahrung nach fast garkeine Ahnung. Dies zeigt sich allein schon hier in dem einen oder anderen Beitrag, in dem Schießsport fälschlicherweise mit traditionellem Schützenwesen gleichgesetzt wird. Doch wer weiß schon, wie Schießsport aussieht, wenn in Öffentlichkeit nur traditionelles Schützenwesen gezeigt wird.
Daniela am 31.08.11 13:15
@ heikos am 31.08.11 12:50
>>>Und das Jäger nur unterwegs sind,"um Tiere zu töten", ist ebenfalls ein weit verbreiteter Unsinn.
Das ist lediglich das Geplapper völlig ahnungsloser.>>>
Hm, das Tiere nicht geschossen werden, damit man einen Sonntagsbraten hat, ist mir zwar schon klar aber ob die Gegner vom Schießen meinen, ihr Sonntags-Wildbret wird umgepustet oder ob sie es da mit der Abneidung gegen das Schießen - ausnahmsweise natürlich - nicht so eng sehen, solange sie nicht auf eine Kugel beißen? Augen zu und durch beim nächsten Hirschgulasch, der ist ja eh von Bofrost.
Emma am 31.08.11 13:11
Emma am 31.08.11 12:50
Huch, das war nicht meine Absicht, dass Sie sich ein schlechtes Gewissen machen. Ich konnte nur nicht nachvollziehen, wohin sich der Thread entwickelt hat. Und jetzt bin ich weg. Gute Gespräche noch.
Anke am 31.08.11 12:55
@ Emma am 31.08.11 12:36
"Ja eben ---> gestern ;-)
Heute geht es darum zu erreichen, dass die Schützenvereine verboten werden, weil sie gefährlich sind und dann hat sich das mit den Frauen erledigt ;-)"
Abgesehen davon gefährden sie den Weltfrieden, das Allgemeinwohl, forcieren seelische Erkrankungen..... *flöt*
;-)
MeineEine am 31.08.11 12:50
Daniela am 31.08.11 12:33
Ich hatte mich gestern schon dazu geäußert, dass ich Ihre Meinung teile.
Alle Sportarten, welche subtile Gewalt beinhalten, wie Schießen, Karate, Boxen usw werden selten von den Leuten mit negativen Hintergedanken ausgeübt.
Dies konnte ich seinerzeit bei den ersten Kung-Fu Trainingsstunden feststellen: Die Leute, die nur ein paar gefährliche Schläge "mitnehmen" wollten, waren nach kurzer Zeit verschwunden, weil ihnen die Disziplin und das Durchhaltevermögen fehlte.
Ansonsten wurde dort kein einziger "Schläger" herangezüchtet.
Analog sehe ich das auch bei "Schießvereinen" so.
Und das Jäger nur unterwegs sind,"um Tiere zu töten", ist ebenfalls ein weit verbreiteter Unsinn.
Das ist lediglich das Geplapper völlig ahnungsloser.
heikos am 31.08.11 12:50
... ich bin einfach nur sprachlos!
Die Welt ist eine Scheibe, eine Scheibe, Scheibe!
Anonym am 31.08.11 12:50
@ Anke am 31.08.11 12:41
Ich kann nüx dafür, ich bin sowas von unschuldig. Ich wollte nur ganz harmlos erläutert haben, warum Frauen auch mal gerne schießen.
Jetzt hab ich ein schlechtes Gewissen und durchforste mein Innenleben. Vielleicht wurde ich auch zu früh mit Elspe konfrontriert, und das hat abgefärbt. Auf jeden Fall fühle ich mich auch mit einem Gewehr nicht wie ein weiblicher Ben Cartwright.
Emma am 31.08.11 12:50
Emma am 31.08.11 12:36
Jau, mittlerweile habe ich mich auch durch die heutigen Beiträge gelesen. ;-)
Auf ein Grundsatzdiskussion über Waffen habe ich hier und heute keine Lust. Bin dann mal weg.
Anke am 31.08.11 12:41
@ Anke am 31.08.11 12:06
>>>Was'n hier los? Ging das nicht gestern noch um "Gleichberechtigung"??>>>
Ja eben ---> gestern ;-)
Heute geht es darum zu erreichen, dass die Schützenvereine verboten werden, weil sie gefährlich sind und dann hat sich das mit den Frauen erledigt ;-)
Emma am 31.08.11 12:36
@ Gertrud am 31.08.11 12:07
"Es ist etwas das ich nicht brauche. Das eigentlich niemand so braucht."
Vielleicht sollten Sie sich auch mal dazu durchringen, anderen die Entscheidung über das, was diese brauchen, zu überlassen.
Das schreibe ich ganz ohne Häme. Wenn ich mich über das Weltgeschehen informieren will, muss ich damit rechnen, mit unschönen Bildern konfrontiert zu werden. Ich breche allerdings nicht vor übertriebener Betroffenheit vor dem Bildschirm oder der Zeitung zusammen.
MeineEine am 31.08.11 12:35
@ heikos am 31.08.11 12:16
Sehr gut. :-D
Hier kam grade, während ich noch meinen letzten Beitrag schrieb, die Frage auf, was Schießsport denn persönlich bringt, warum man sich mit einer Waffe gut fühlt, etc. Ich kann darauf nur für mich persönlich anworten. Und ich kann dazu nur sagen: Ich fühle mich mit einer Waffe nicht besser oder schlechter als ohne.
Es scheint bei manch einem die Vorstellung vorzuherrschen, eine Waffe in der Hand zu halten, würde bei dem Halter irgendwelche Gefühle von Überlegenheit, Macht oder was auch immer hervorrufen. Woher diese alltagsspychologischen Ansichten kommen, weiß ich nicht. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass es das bei dem einen oder anderen Zeitgenossen geben mag, zumindest kenne ich aber keinen.
Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich noch nie irgendwelche Faszination oder ähnliches für meine Gewehre empfunden habe. Das sind Geräte aus Holz und Metall für einen einzigen Zweck: Einen Treffer auf einem Ziel zu machen. Und würden sie das nicht mit Projektilen, sondern mit Laserpointern machen, wäre mir das auch recht. Das Gewehr ist mir bei dem Sport nicht mehr als notwendige Ausrüstung wie Jacke, Handschuh, Hose, Schuhe und Brille,
Da empfinde ich Faszination eher für Busse, Lokomotiven, Züge und Flugzeuge.
Daniela am 31.08.11 12:33
@ Gertrud am 31.08.11 12:07
>>>Und ich denke es reicht wenn einige Menschen manches erfahren, um daraus zu lernen und davon Abstand zu halten und durchaus auch ein Beispiel zu sein, daß man bestimmtes im Leben nicht braucht um sich angenehm und sein Leben angenehm zu fühlen.>>>
Werte Gertrud, auch andere haben Lebenserfahrung, und trotzdem schießen sie gerne. Man muss nur differenzieren können. Ich habe auch nur erläutert, warum es durchaus auch Frauen gibt, die Spaß am Schießsport haben.
>>>Viele mögen es nicht so sehen, aber ich empfinde es teils so, was sind die kleinen feinen Spitzenund ein bisschen Tratsch, solange man seinen Spaß daran hat.>>>
Harmlos sind Sie aber auch nicht... Ihre Spitzen in Ihrem Beitrag versteh ich nicht so ganz, muss ich aber auch nicht. Warten wir ab, bis Ihre Laus weitergewandert ist. Ich hab ein dickes Fell.
Emma am 31.08.11 12:24
Dem weinenden Opa aus K. wäre aber die Rolle des verzweifelten Schützenbruders wie auf den Leib geschrieben.
"Nach 35 Jahren -schluchz- ist uns die liebe Frau -schluchz- einfach zu alt geworden -schnief-."
heikos am 31.08.11 12:16
Emma am 31.08.11 11:33
In der Tat, selbst ordinäre Küchenmesser und ihr Mitführen in der Öffentlichkeit, bzw. das Verbot desselben sind Gegenstand des Waffengesetzes, namentlich § 42 a Absatz 1, Satz 3: "Es ist verboten, (...) feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen." Das Waffengesetzt bezeichent sie allgemein als "tragbare Gegestände" im Unterschied zu "Schusswaffen". Mein großes Küchenmesser übertrifft dieses Limit locker, und ich gehe davon aus, so ein Gerät hat jeder von Ihnen im Haushalt. Übrigens die bevorzugte Tatwaffe bei Beziehungstaten. Just heute beginnt im Duisburger Landgericht ein Totschlagsprozess in solch einem Fall.
Darüber hinaus möchte ich anmerken, dass, bei allem Respekt für die persönlichen Meinungen, hier doch einige Aussagen zu lesen sind, die schon an üble Nachrede gegenüber den Personen von Sportschützen u.ä. grenzen, wird ihnen doch aufgrund ihrer Tätigkeit pauschal erhöhte Gewaltbereitschaft oder kriegerisches Gedankengut unterstellt.
Da drängt sich mir doch die Frage auf: Einem Gefäßchirurgen vertrauen Menschen ihre Gesundheit an, einer Diplompädagogin ihre Kinder in der Nachmittagsbetreuung. Sind diese Leute auf einmal weniger vertrauenswürdig, wenn sie Schießsport betreiben?
Die Möglichkeit, Menschen könnten Waffen benutzen ohne irgendeinen gewaltbereiten Gedanken, scheint für manch einen unvorstellbar zu sein. Vielleicht sollten sie sich einmal mit solchen Leuten unterhalten, um sich einen Perspektivwechsel und Fremdverstehen zu ermöglichen, selbstverständlich ohne gleich ihre Meinung ändern zu müssen.
Daniela am 31.08.11 12:11
Meine Eine, Emma,
es waren meine Gedanken zum Thema.
Und ich finde sie durchaus nicht unangemessen und auch nicht unangebracht.
Ich gehe nicht davon aus, daß Schützenvereine grundsätzlich Potial für gewissen Raum bieten.
Das bieten heute andere Dinge ebenso. Und vielleicht teils noch mehr, hier zu benennen der alltägliche Umgang, der rauher und härter ist und durchaus leider als normal angenommen und empfunden wird. Den ich mitnichten als normal empfinde.
Dennoch man sollte achtsam sein, finde ich.
Verbale Gewalt ist im übrigen auch nichts feines.
Die hat ihren Raum auch hier teilweise. Teils leise fein und unbemerkt.
Viele mögen es nicht so sehen, aber ich empfinde es teils so, was sind die kleinen feinen Spitzen
und ein bisschen Tratsch, solange man seinen Spaß daran hat.
Und was ist es doch schön, wenn man grundsätzlich anderer Meinung ist als ich, wogegen ich nichts habe, und ein bisschen pulvern kann. Es macht ja nichts.
Und wir sind ja hart im Nehmen nicht wahr.
Dennoch denke ich darf man durchaus mal grundsätzliche Gedanken zu manchem machen.
Ich schieße nicht gerne, ich mag keine Waffen,
ich mag keine verbale Gewalt, keine körperliche, warum weil ich weiß wie schmerzhaft manches sein kann.
Und ich denke es reicht wenn einige Menschen manches erfahren, um daraus zu lernen und davon Abstand zu halten und durchaus auch ein Beispiel zu sein, daß man bestimmtes im Leben nicht braucht um sich angenehm und sein Leben angenehm zu fühlen.
Sie mögen beide schießen als harmlos betrachten,
ich tue es nicht, und werde es auch niemals so sehen, und das Recht zu dieser meiner Meinung steht mir durchaus zu.
Ich finde auch anderes nicht harmlos davon mal ab.
Mir reicht es wenn ich derzeit die Bilder in den Nachrichten sehe, den Umgang mit Waffen und dann bin ich restlos bedient.
Es ist etwas das ich nicht brauche. Das eigentlich niemand so braucht.
Gertrud am 31.08.11 12:07
@ OD am 31.08.11 11:55
Da sehe ich in Baller-PC-Spielen eine größere Gefahr, zum Täter zu werden als in Schützenvereinen. In Schützenvereinen wird Tradition groß geschrieben und gepflegt. In Vereinen wird auf Pappscheiben geschossen, bei Ballerspielen sieht das teilweise schon sehr realistisch aus, wo da drauf geschossen wird. Soweit ich letzteres beurteilen kann. Ich glaube, da liegt auch die eigentliche Gefahr. Gerade labile Jugendliche, die den ganzen Tag mit Ballerspielen am PC beschäftigt sind, können irgendwann Realität und Spiel nicht mehr auseinanderhalten.
Ballerspiele am PC sind - nebenbei bemerkt - für mich nichts. Die würden mir keinen Spaß machen.
Emma am 31.08.11 12:06
Was'n hier los? Ging das nicht gestern noch um "Gleichberechtigung"??
Anke am 31.08.11 12:06
@ OD am 31.08.11 11:55
"Mit einem Messer wird ein Amokläufer es niemals fertig bringen bis zu 100 Menschen zu verletzen und zu töten."
Mit einem Messer vielleicht nicht aber zum Beispiel mit einem selbstgezimmerten Sprengsatz. Zutaten gibt es im Baumarkt, im Blumenladen und in der Apotheke.
Ich bin zwar so weit bei Ihnen, dass ich finde, dass Schusswaffen in Privathaushalten nichts zu suchen haben aber das Prinzip... ach Gottchen, da ist vielleicht ein genaueres Schnüffeln in der Geschichte nötig. Menschen haben von Anfang an Waffen eingesetzt. Steine, Äxte, Speere, Pestleichen (sehr effizient und der Beweis, dass biologische Kriegsführung eine sehr alte Taktik ist), Schusswaffen, Messer, Bomben usw.... Egal, wie entwickelt die Technik auch sein mag aber Bewaffnung war in jedem Zeitalter vorhanden.
MeineEine am 31.08.11 12:01
@ MeineEine am 31.08.11 11:44
Meine ersten Schießversuche habe ich auf einer Anlage im Urlaub in Heiligenhafen unternommen. Und danach dann immer wieder mal auch auf Kirmesständen. Es freut mich diebisch, wenn ich denen eine Plastikrose abluchsen kann, auch wenn sie später in den Müll landet ;-) Man schießt ja auch in den Vereinen auf Plastikscheiben oder Tontauben etc und nicht auf Papp-Menschen.
Für mich ist ein Schützenverein ein Verein wie jeder andere. Das Maschieren beim Umzug finde ich albern, das finde ich auch bei der Bundeswehr albern. Als Sauerländer Mädel bin ich auch mit Schützenvereinen bzw -festen groß geworden, da sieht man einiges vielleicht anders.
Emma am 31.08.11 11:59
Emma
nun, ich wüsste jetzt keinen Verein, wo spielerisch der Umgang mit Messern als Waffen eingeübt wird. Sicher kann ein Messer auch eine tödliche Waffe sein, aber Schusswaffen richten weltweit den größten Schaden an. Mit einem Messer wird ein Amokläufer es niemals fertig bringen bis zu 100 Menschen zu verletzen und zu töten.
Aber ich will hier nicht unterstellen, dass alle Schützen potenzielle Amokläufer sind. Mir geht es, wie gesagt, "nur" ums Prinzip - sicherlich erstmal mein persönliches, aber es wurde ja nach jedem Amoklauf immer wieder diskutiert; Diskussionen, die sicherlich auch einige nachteilige Konsequenzen für die Schützenvereine nach sich getragen haben - insbesondere nach Winnenden.
Es handelt sich hierbei also schon um ein Prinzip mit dem sich unsere Gesellschaft heute immer noch ernsthaft auseinander setzt. Das meine ich zumindest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Thema schon aus der Welt ist, auch wenn die Schützenvereine das gerne so hätten.
OD am 31.08.11 11:55
@ Emma am 31.08.11 11:33,
richtig. Ich schieße heute zwar nicht mehr (ich wüsste inzwischen gar nicht mehr, wie ich vernünftig ein Gewehr halten sollte) aber das Schießen an sich kann Spaß machen. Mir ging es seinerzeit nicht darum, mich mit anderen zu messen sondern um die Konzentration. Wenn ich auf die Karte anlegte, musste ich mich auf das Ziel konzentrieren, andere Sachen hatten in diesen Momenten gar keinen Platz in meinem Kopf. Eine sehr angenehme Erfahrung.
Abgesehen davon haben Sie auch mit der Definition von Waffe recht. Letztlich kann alles zu einer gefährlichen Waffe werden, man kann ja selbst mit einer gerollten Zeitung, einer Zahnbürste, einem Kugelschreiber oder einem Unterteller, ja selbst mit einem Buch einem anderen Menschen schwere Verletzungen zufügen. Lediglich Wattebäuschchen sind als harmlos zu betrachten, wollte man es genau nehmen.
Ich finde es auch unmöglich, mal wieder so ein ideologisches Fass aufzumachen. Der Amokläufer von Berlin vor einigen Jahren war das beste Beispiel: Kein Sportschütze, eine Schusswaffe besaß er auch nicht aber er konnte über 16 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzen. Plante ich einen Massenmord, würde mir das WWW genug Möglichkeiten liefern um mich entsprechend vorbereiten und ausstatten zu können.
Man sollte also die Kirche im Dorf lassen.
MeineEine am 31.08.11 11:44
@ OD am 31.08.11 11:03
>>>Waffen gehören nicht in die Hände von Zivilisten...schon gar nicht um einfach nur ein Hobby auszuüben. Es geht einfach ums Prinzip.>>>
Das Prinzip ist dann aber Ihr persönliches Prinzip. Ich würde es bedauern, ich schieße gerne und nutze es aus, wenn sich die Gelegenheit dazu findet. Egal ob auf einer professionellen Anlage oder auf einem SCHÜTZENFESTstand ;-) Und ich bin bis heute kein Amokläufer geworden. Es macht mir einfach Spaß, mich mit anderen zu messen und wen es nur um 'schicke' Plastikrosen geht.
Dazu müsste man aber auch den Begriff der Waffe näher definieren. Alles, was dem Schießsport dient, ist im eigentlichen Sinne eine Waffe. Aber auch Messer sind Waffen. Dürfen Zivilisten dann auch keine Messer mehr haben? Mit Essstäbchen hätte ich jedenfalls ein Problem mit der Nahrungsaufnahme. Aber ein paar Kilo weniger würden mir nicht schaden. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Emma am 31.08.11 11:33
@ Gertrud am 31.08.11 8:55,
ich habe ebenfalls als Jugendliche geschossen und aus mir wurde keine Amokläuferin. Ich sehe Sportschützenvereine zwar eher kritisch aber man wird nicht automatisch zum Gewalttäter, bloß weil man einem solchen Verein beitritt. Gewalt ist übrigens etwas, das wir alle können, die meisten sind bloß gut in der Lage, ihr eigenes Gewaltpotenzial gut zu kontrollieren. Ein offenkundig hochaggressiver Mensch mit einem entsprechenden Vorstrafenregister dürfte einem solchen Verein übrigens nicht beitreten, soviel dazu.
Ihre wohl eher rhetorisch gemeinte Frage nach der vermeintlich zunehmenden Anzahl psychischer Erkrankungen ist in diesem Zusammenhang völlig deplaziert. Es werden nicht mehr Leute krank, man ist heute bloß eher in der Lage, aufgrund positiver gesellschaftlicher Veränderung offen diese Krankheiten ansprechen zu können. Wurden vor einigen Jahren noch verschiedene Symptome vorgeschoben, sind auch die inzwischen besser sensibilisierten Mediziner in der Lage, zwischen psychischer und somatischer Symptomatik zu unterscheiden.
Könnte man alles wissen, wenn man sich auch mal die Mühe der Recherche macht, das Internet bietet Möglichkeiten dazu, man muss es nicht nur zum Bloggen und/oder Chatten nutzen.
Und was das eigentliche Thema betrifft, zu dem ich mich bisher nicht äußerte: Nach zig Jahren darauf zu kommen, dass eine Frau in dieser Männerriege kein Mitglied sein darf, ist bestenfalls lächerlich und beweist die Hirnverkustung des Vereinsvorstandes. Aber bitte, ich gönne den Herr(ch)en der Schöpfung die eigene kleine Spielwiese. Die ausgeschlossene Dame wird sicherlich einen anderen Verein finden in dem sie aufgenommen wird und dessen Strukturen ihr möglicherweise auch das Schützinnenleben angenehmer gestaltet.
MeineEine am 31.08.11 11:21
Vieleicht sollte es auch ne Frauenquote im Schützenverein geben:-) . Das ist halt ein ganz harter Männersport und vor allem brutal.Auf Holzadler ballern,sich die Birne zusaufen verlangt schon einiges (der Bierbauch mus gepflegt werden) :-) .Aber die Frauen haben doch auch etwas davon wenn der Mann abends nach Hause kommt,sie mus seinen stinkenden Atem ertragen :-)
daywalker am 31.08.11 11:11
Hallo an alle!
Ich selbst bin Mitglied in unserem Schützenverein, der seit ca. 4 Jahren eine Jungschützen-Damengruppe hat.
Auf das Wort Damengruppe wird hier viel Wert gelegt, denn mehr als mitmarschieren dürfen wir hier auch nicht. Weder grüßen, noch auf den Vogel schießen... Wir sind ja keine Kompanie und das soll nach dem Vorstand wohl auch so bleiben. Man könnte meinen der Vorstand hätte Angst davor dass nur noch die Damen den Vogel runterholen, gibt es doch einige Damen die auch im Sportschießen sehr erfolgreich sind. Wir Mädels werden von den Männern zwar akzeptiert aber von Gleichberechtigung ist das noch entfernt. Denn wenn die ersten Mädels dem Jungschützen-Alter entflohen sind, muss sich der Verein wohl etwas überlegen oder sie müssen wohl auch wieder austreten...
Grüße!
Nadine95 am 31.08.11 11:06
Gertrud
Ich finde Ihre Ausführungen sehr tiefsinnig. Ich würde zwar nicht soweit gehen zu sagen, dass Schützenvereine agressiv machen, aber man sollte schon etwas mehr darüber nachdenken, was man da eigentlich macht.
Vor 100 Jahren und mehr mag es normal gewesen sein, in den Schützenverein zu gehen und den Umgang mit der Waffe "spielerisch" zu erlernen. Ich denke, in unsere Zeit passt das nicht mehr. Nicht nach all dem, was in den letzten 100 Jahren passiert ist.
Wir haben viel dazu gelernt und sollten dieses Wissen auch nutzen und uns von bestimmten Traditionen trenne, die den Prinzipien der Demokratie und der Gewaltfreiheit nicht entsprechen. Das betrifft natürlich auch andere Formen der indirekten "Erziehung zur Gewalt" in unserer Gesellschaft, seien es Filme, Videospiele oder nur "harmlose Kinderspiele" wie Cowboy und Indianer, wo man mit Spielzeugwaffen auf sich schießt. Ich z.B. würde meinem Sohn nie eine Plastikpistole kaufen, nicht mal eine Wasserpistole und auch keine Spielzeugsoldaten. Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Ich denke, wir Deutschen sollten weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen, was die Verbreitung und Verteidigung pazifistischer Werte betrifft. Das haben wir in den letzten 50-60 Jahren (von Afghanistan abgesehen) eigentlich ganz gut gemacht...und ich denke, dass das auch teilweise daran liegt, dass Frauen immer mehr Einfluss in unserer Gesellschaft und in der Politik gewonnen haben.
Wir müssen aber noch viel mehr machen, und auch in Hinsicht auf Schützenvereine. Ich habe es ja schon mal hier geschrieben: Waffen gehören nicht in die Hände von Zivilisten...schon gar nicht um einfach nur ein Hobby auszuüben. Es geht einfach ums Prinzip.
Ich schließe mich der Meinung von Gertrud an: alle Waffen der Welt gehörten eigentlich eingestampft, aber soweit sind wir leider längst noch nicht...und ich weiß auch nicht, ob wir jemals soweit sein werden. Ich versuche aber optimistisch zu bleiben. Wir haben ja auch schon viel aus unserer Vergangenheit gelernt, und ich hoffe, die ganze Welt lernt irgendwann mal mit.
OD am 31.08.11 11:03
Puh, wo sind die Themen, die wirklich wichtig sind??? Wir reden über Vereine, die meiner Meinung nach einem "Sport" nach gehen, der eher in die Steinzeit als ins 21.Jhd., gehört! Falls es wirklich Frauen gibt, die Mitglied in einem Schützenverein werden wollten, so sollten sie den Männern für 1-3 Saison(s) den Sklaven-Diensten verweigern. Für Kuchen backen, die Weinbar belächeln, die Jungschützenkotzen von den Partytischen wischen sind die Frauen ja gut am Rande dieser Vereine. Nun ein letzter böser Satz u habe auch schon rote Ohren - aber Frauen sind einfach schlechteren Amokläufer, die ja gern in solchen Vereinen trainiert werden!!!
KPStramm am 31.08.11 11:01
@Ichfassesnicht am 31.08.11 10:48
Der Tag ist gerettet! Danke. :-)))
anita 67 am 31.08.11 10:52
Ich heiße Guido Westerwelle,
noch bin ich Aussenminister,
im Dezember werd ich 50 Jahre alt.
Wenn ich dann schon in Rente bin,
mach ich in Krawinkel auf der Wiese,
einen Frauen-Schützenverein auf.
Mein Freund verkauft dann an einem Sitzstand
Currywürste mit vermindertem Steuersatz.
Ichfassesnicht am 31.08.11 10:48
"Mit uns reden wollten sie leider auch nicht."
Guten Morgen, Frau Sevindim,
Ich habe die Sache nun einmal überschlafen und dabei ist mir folgender Gedanke gekommen.
Die konnten gar nicht mit Ihnen reden. Überlegen Sie mal, 1985 wurde die Satzung geändert und bis man das verstanden hatte, mussten mehr als 25 Jahre vergehen.
Jetzt können Sie sich ausrechnen, wann Sie mit einer Antwort rechnen können!!! :-)
Gruß
anita 67 am 31.08.11 10:02
ist ein bisschen peinlich, wenn sie erst nach 35 Jahren merken, dass eine Frau nicht zu ihnen passt. Ansonsten ist das doch alles in Ordnung wenn ein Männerverein mal sagt wir wollen unter uns bleiben, denn regen sich die Männer auf, wenn es einen Girlsday gibt, wenn es Frauentage in Kneipen, Discos oder Saunen gibt? Die Kfd nimm auch nur Frauen auf. Ich gönne den Männern ihren Schützenveren, und IHR Rückzugsgebirt. ..und wir Frauen sollten uns mal fragen, warum wir die Männer so oft ausgrenzen, aber beleidigt sind, wenn wir nicht in IHREN Verien dürfen
am 31.08.11 9:59
Ich kriege schon zuviel, wenn Kinder sich prügeln
und ich sehe mit welcher Wut, die manchmal dahinter steht.
Warum, weil mein erster Mann als Kind einen Backstein aufs Auge bekam und das linke Auge mit seiner Sehkraft eingebüßt hat bis auf wenige Prozent. Anderen ging und geht es ähnlich,
weil aus einem harmlosen Spiel was wurde, Ernst.
Ich finde Zerstörungswut und Agression entsetzlich, ob verbal oder körperlich wie auch immer.
Es gibt schon genug Agression und Gewalt,
zuviel davon. Und sie wird harmlos dargestellt mitunter. Was ist schon ein Krimi, was ein Buch,
was ein Film. Hat sich da schon man jemand so richtig Gedanken gemacht und kann man wenn es erfaßt es noch als Unterhaltung sehen?
Früher hatten wir sehr wenig davon. Es gab auch Gewalt und vieles aber nicht in der Form wie heute.
Die anderen Gründe lassen wir mal außen vor,
es gibt vieles was zu ändern wieder wäre.
Jetzt mögen einige sagen, es ist ja nur ein Hobby, der Schützenverein. Für mich ein Hobby, welches ich nicht haben möchte.
Gehören Waffen in solche Vereine in private Hände? Ich denke Nein.
Meine Frage dazu wie fühlt man sich in Uniform mit einer Waffe in der Hand auch nur so zum schießen,
und warum fühlt man sich stärker damit,
oder manchmal nur einfach erbärmlich, weil man um die Wirkung weiß.
Warum macht Gewalt soviel Angst? Weil sie Schaden anrichtet und anderes.
Gestern las ich über einen Amerikaner
Ryan Van Cleave und seine Erfahrungen mit WOW.
Bittere Erfahrungen, es ist gut, daß es dieses Buch gibt.
Manche meinen das Leben sei ein Spiel,
aber ist es das für viele Menschen? wohl eher kaum und nicht. Für andere schon. Wir sehen es am Umgang im Miteinander.
Dazu fällt mir ein wie meine Schwägerin berichtete,
daß mein Bruder, er arbeitet im Justizvollzugsdienst, sich mit den Jahren in diesem Beruf sehr verändert habe. Er wurde mit den Jahren immer stiller. Trägt wahrscheinlich diesen nur noch weil er ihn ernährt, und so wie es heute ist kaum Aussicht auf anderes besteht. Wenig jedenfalls. Mein Schwager war dort auch, er wurde krank.
Wie schaut es mit anderem aus, ähnliche Wirkung.
Warum werden Menschen heute eher und leichter psychisch krank, weil sie das was sie sehen nicht mehr ertragen? Viele Fragen. Sicher oder vielleicht.
Wie wirken Waffen auf Menschen die mit diesen tagtäglich umgehen. Was wird aus diesen Menschen. Wie sind sie vorher, wie nachher.
Was wird aus den Menschen, die von Berufswegen und auf Wunsch anderer müssen, dürfen. Die aus finanziellen Gründen auch keinen andren Weg sehen, ist das nicht traurig im Grunde genommen.
Ich denke, wir sollten das mit dem wir uns umgeben, uns konfrontieren und mit dem wo wir konfrontiert werden, tagtäglich nicht unterschätzen.
Vieles ist schleichend im Leben und wir bemerken es oft noch nicht mal im Ansatz.
Es soll jeder selbst entscheiden was er tut,
aber vielleicht auch einmal darüber nachdenken,
warum und weshalb er es tut und was es ihm und anderen bringt.
Gertrud am 31.08.11 8:55
Hallo Frau Sevindim,
Zitat:
...Mit uns reden wollten sie leider auch nicht...
So sind die Sauer-/Siegerländer nun mal, nicht so geschwätzig wie die Rheinländer!
Gerd am 31.08.11 8:43
Guten Morgen,
Mein Eindruck zu diesem Thema, daß einige es durchaus auf die Schippe nehmen, andere sehr ernsthaft sehen.
Von mir aus kann man alle Waffen der Welt einstampfen. Aber sofort. Das Geld für die Produktion könnte woanders sinnvoller eingesetzt werden. Und würde viel Not lindern und viel bewirken.
Eine Waffe wirkt für mich als Bedrohung.
Und zuviele haben damit schon Schaden angerichtet.
Frauen sollten es den Männern nicht gleich tun,
denn sie machen vieles dadurch nicht besser wenn sie es ihnen gleich tun. Im Gegenteil.
Sie sollten andere Wege nutzen.
Was Männer auf dieser Welt bewirkt haben,
ernsthaft in vielem dürfte doch eigentlich reichen.
Aber es scheint noch nicht genug.
Ich wollte keinen Mann der in solchem Verein ist,
und auch keinen der solche Spiele spielt.
Warum, man denke einmal darüber nach.
Aus Spiel kann Ernst werden, muß nicht aber kann.
Frieden fängt da an, wo man Frieden im Herzen hat und die Gedanken darum.
Liebe Anne B.
ich bin bei Ihnen, was Ihre Argumentation betrifft.
Und ich kann sie sehr gut verstehen und nachvollziehen, denn ich sehe es wie Sie.
Wir brauchen keine Waffen, keine Gewalt,
sondern sehr viel anderes viel viel mehr.
Denn die Welt und die Menschen sind nicht immer friedlich und liebevoll und nun soll mir keiner damit kommen, das sei menschlich.
Nein vieles ist eher unmenschlich. Aus meiner Sicht und auch nicht normal zu nennen.
Was wir brauchen sind aus meiner Sicht Frieden, Liebe, Verständnis, Hilfsbereitschaft und vieles andere mehr, all das was anderen als überflüssig und abgenutzt erscheint. Weil sie vielleicht nie die Erfahrung machten wie schön dies sein kann.
Und mit diesen Eigenschaften friedlich, liebevoll, verständnisvoll, hilfsbereit und anderem
würde man andere Zeichen setzen.
Ich weiß nicht warum sich in den Köpfen der Männer da nicht viel ändert, bei manchen ja zum Glück schon. Aber wenn sich in den Köpfen der Frauen es andersherum verändert, wem dient es.
Wem dient es wenn Frauen es den Männern gleich tun.
Frauen schenken Leben. Männer nehmen es zum Teil. Und man trägt es und sucht Gründe für sein Handeln. Gründe die man bei näherem Nachdenken nie so finden sollte.
Aus keinem Grunde.
Ich wünsche allen einen friedlichen und schönen Tag.
Gertrud am 31.08.11 8:06
Ich komme aus einer ländlichen Gegend, in der jeder Schützenverein seine eigenen Statuten hat. In meinem Dorf sind Frauen im Schützenverein erwünscht. Wir laufen im Umzug mit, IN UNIFORM (!), schwarze Hose oder Rock, weiße Bluse und grüne Weste. Wir schießen beim Vogelschießen mit, nicht nur auf die Preise sondern auch auf den Rumpf. Vor 8 Jahren hat sogar eine Frau den Vogel abgeschossen und war Schützenkönigin. Sie durfte sich einen "Prinzgemahl" zum Begleiter suchen. Das Schützenfest ist immer ein Highlight im Dorf und durch die Zugehörigkeit zum Schützenverein fühlt sich jedermann und jederfrau gleicherweise dazu "verpflichtet", das Schützefest zu einem gelungenem Fest zu gestalten.
Kirsti am 31.08.11 7:02
OD am 31.08.11 0:25
Nun, ich bin mit den jeweiligen kommunalen Gebürenordnungen im Detail so weit nicht vertraut, als dass ich sagen könnte, dass die Genehmigung öffentlicher Veranstaltungen den Kostenaufwand für die Sicherung der öffentlichen Ordnung deckt, die nun einmal für jede Art öffentlicher Veranstaltun Sache der Staatsmacht ist. Allein schon deshalb war ja all das Gerede um eine kostenneutrale Loveparde, nur als ein Beispiel, schon vor deren desaströsen Ausgang bloße Augenwischerei. Die Kosten für die öffentliche Sicherheit steuert sicherlich auch die öffentliche Hand bei. Aber dafür handelt es sich ja auch eine öffentliche Veranstaltung, die jeder, der daran interessiert ist, besuchen kann - und wer nicht, eben nicht. Das gehört zu unserem demokratischen Recht auf frei Entfaltung der Persönlichkeit.
Ob jetzt speziell beim Neusser Schützenfest die Stadt etwas dazu tut, da es sich ja auch um eine Touristenattraktion handelt, (ich war noch nie da und werde auch vermeiden, jemald hinzugehen), will ich natürlich nicht ausschließen. Der Regelfall ist das aber nicht.
Dass aber grade Schützenfeste enorm ins Geld gehen, zeigt sich schon daran, dass kleinere Vereine, die sich all dies nicht leisten können, trotzdem aber noch eine Art Schützenfest ausrichten möchten, tun dies als Vereinsfeier im Kleingarten (ein Vereinsheim hat etwa im linksrheinischen Duisburg von sieben Vereinen nur ein einziger) und schießen den König auf dem städtischen Schießstand durch einen verkürzten Wettkampfdurchgang auf normale Trainingsscheiben aus.
In einem Punkt haben sie aber auf jeden Fall Recht, OD. Es gibt keinen Grund, Schützen gegenüber anderen Vereinen zu bevorzugen. Eigenlich ist alles, was grade die kleinen Vereine in den Städten - auf dem Dorf ist das auch hier am Niederrhein wieder etwas anderes - sich wünschen, überhaupt erst allgemein anerkannt zu werden. Leider tun sie meiner Meinung nach selbst dafür zu wenig. Aber das ist ein Thema, das hier jetzt auszuführen zu weit führen würde.
Daniela am 31.08.11 2:01
Ein Verein ist eine Vereinigung von Gleichgesinnten. Wenn sich Männer zu einem Verein zusammenschließen und da unter sich sein wollen, sollen sie das gerne tun. Frauen können als Gegengewicht ja auch einen reinen Frauenverein aufmachen, wenn sie das möchten.
Erst eine Frau zuzulassen und dann nach vielen Jahren doch wieder rauszuwerfen ist allerdings eigenartig. (Wenn's die katholische Kirche und ein Pfarrer gewesen wäre hätte ich ja noch Verständnis. ^^)
Dazu dann nichtmal ein Interview geben zu wollen wirkt feige.
Vielleicht hätten Sie wenigstens das Vereinslokal ins Bild kriegen können, oder den Bürgermeister nach seiner Meinung fragen was da abgeht?
Die Hintergründe interessieren mich mehr als die Neusser.
Was Loriot betrifft: Der hatte ein ziemlich konservatives Frauenbild, und Ihre Kollegen vom WDR2-Radio haben in der letzen "Zugabe" deswegen einen Sketch von ihm gebracht, wo Frauen mit Kaninchen transplantiert wurden.
Ich würde es trotzdem sehr begrüßen, wenn Sie die aktuelle Westerwelle-Debatte, die für mich bestenfalls dann interessant wird, wenn er tatsächlich zurücktritt, durch einen Loriot-Sketch ersetzen könnten. Z.B. die Diskussionsrune mit diversen Politikern und Herrn Hoppenstedt. ("Im liberalen Sinne heißt liberal nicht nur liberal.")
Falls der WDR sich die Rechte für 30 sec Plagiat und einen begabten Zeichner leisten kann, könnte ich mir auch eine neue Ansage vorstellen:
Knollennasenmännchen-Ansager: "Guten Abend meine Damen und Herrn. Anlässlich der Rücktrittsgerüchte um unseren Außenminister, Herrn ..." (*hektisches Suchen in den Papieren*) "...Gu-I-do Westerwelle ... senden wir zur Beruhigung der Lage folgenden Beitrag."
Es könnte eine Kirchen- oder Theater-Renovierung folgen mit reichlich Gesäge an Stühlen, ein Interview mit einem alten Tischler, die Eröffnung eines Möbelmarkts ... irgendwas was interessanter ist als ein paar Politiker sagen zu hören dass sie irgendwas nicht vorhaben halt.
Meckerpott am 31.08.11 1:02
Daniela
Dann entschuldigen Sie bitte meine einseitige Sichtweise. Ich hatte mich mit der Äußerung lediglich auf den Kommentar von Germanfred bezogen, der sich darüber beschwerte, dass "Städte und Gemeinden noch unsere Straßen für die Umzüge dieser altmodischen Herren sperren ... und dazu auch noch Polizistinnen abstellen .... und es doch das Geld des Bürgers koste"
Das klang sehr plausibel für mich, da ich selbst auch immer davon ausgegangen bin, dass Schützenfeste von den Gemeinden und nicht von den Vereinen getragen werden. Wenn ich damit im Unrecht liege, dann tut es mir leid.
In diesem Falle freue ich mich aber auch darüber im Irrtum gewesen zu sein. Warum sollten die Schützen auch eine Sonderbehandlung bekommen?
OD am 31.08.11 0:25
Entschuldigen sie bitte, OD, aber in einem Punkt liegen Sie im Irrtum. Keine Behörde finanziert einen Schützenverein. Welche Behörde finanziert denn überhaupt Vereine? Staatliche oder kommunale Zuschüsse gehen an Vereine, die eine bestimmte Größe haben und dann auch entsprechende Leistungen vorweisen können, die nicht unter der Teilnahme an Deutschen Meisterschaften liegen sollten. Dabei sollten Zuschüsse doch eigentlich grade den kleineren Sportvereinen, und hier rede ich jetzt ausdrücklich nicht ausschließlich von Schießsportvereinen, zu gute kommen, da diese es naturgemäß schwererhaben, als große Vereine.
Kein Rheinhausener Schützenverein hat bisher auch nur einen Cent von der Stadt gesehen. Im Gegenteil, wir müssen die STÄDTISCHEN Anlagen, die vor 36 Jahren noch von der Stadt Rheinhausen errichtet wurden und woran seitdem nichts erneuert wurde, immer wieder selbst zusammenflicken. Dazu kommen noch allerlei behördliche Gebüren wegen der berechtigterweise umfangreichen gesetzlichen Auflagen, Kontrollen und Überprüfungen. Und dass sich Städte die Genehmigung öffentlicher Veranstaltungen bezahlen lassen, ist ja wohl auch eher die Ausnahme als die Regel. Die Stadt Moers bittet sogar zur Kasse, wenn deswegen Buslinien umwegen fahren müssen. Die Stadt Duisburg hat jüngst erst wieder darauf hingewiesen, dass zum Ausschank von Alkohol und musikalischen Darbietungen auf öffentlichen Veranstaltungen Sondergenehmigungen engeholt werden müssen - die wohl kaum umsonst zu haben sind.
Auf diese Weise bringen grade die Schüzten dem Staat und den Kommunen sogar noch Geld ein, um ihren Sport oder ihr Brauchtum überhaupt ausüben zu dürfen.
Daniela am 30.08.11 23:50
Ok, dann treffe ich mal jetzt in´s Schwarze:
Die Dunkelheit im Bett.
Gute Nacht @all
heikos am 30.08.11 23:24
Ich schließe mich völlig der Meinung von Anne B. und auch von Germanfred an. Die Gesellschaft und die Behörden sollten diese Vereine nicht mehr länger stützen und mitfinanzieren. Eine Waffe gehört unter keinen Umständen in die Hände von Zivilisten, egal wofür man sie gebraucht, und egal wie verantwortungsvoll man ist (oder sich dafür hält).
Ich kann nur hoffen, dass den Vereinen mittelfristig die Mitglieder ausgehen und diese rückschrittliche Kultur - hier auch oft "Tradition" genannt - demnächst ihr Ende findet.
OD am 30.08.11 23:19
heikos am 30.08.11 23:02
Ja, die Verantwortung der Eltern!
Wie weit kann sie tragen?
Ach, das wäre ein gutes und schönes Nacht-Thema, ich muss mich aber jetzt verabschieden, denn morgen ruft der Tag.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.
Anne B. am 30.08.11 23:15
Wussten Sie, dass unsere ehemalige Landesbildungsministerin Jägerin ist? Öffentlich gemacht hat sie es erst in einem NRZ-Interview, nachdem die Schwarz-Gelbe Regierung abgewählt war.
Ok, das hat jetzt mit Frauen in Traditionsschützenvereinen nicht mehr viel zu tun. Aber viel mehr kann ich da auch nicht mehr zu sagen. Dieses Traditions-Gebaren halte ich für überholt. Da aber wohl die meisten der jüngeren Generation das ähnlich sehen, wird sich das irgendwann von selbst überleben. Schade nur, dass das den Sport genauso betrifft, da in der öffentlichen Darstellung da nicht differenziert wird. Aber wenn die Vereine und Verbände das selbst nicht auf die Reihe kriegen - und wer einmal einer Deligiertenversammlung des RSB beigewohnt hat und die weltfremden Verbands-Altforderen gesehen hat, der weiß, wovon ich rede - dürfen die sich auch nicht beklagen.
Daniela am 30.08.11 23:14
Saline am 30.08.11 22:59
Saline, ja, auch für die Jagd fehlt mir das Verständnis.
Das wäre jetzt wirklich ein neues Thema, wozu die Zeit heute Abend nicht mehr reicht.
Eine Waffe freiwillig und aus Freude zu benutzen, ob als Jäger oder als Schütze, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Anne B. am 30.08.11 23:09
Upsss,
Jagd wird natürlich mit D geschrieben !
Saline am 30.08.11 23:06
>>Glaubt dieser Vater wirklich, ein gutes Hobby an sein Kind weiterzugeben?>>
Anne B. am 30.08.11 22:47
Er wird es wahrscheinlich.
Hier wird aber die Verantwortung der Eltern eingefordert.
Nicht jeder Karate- oder Kung-fu-Schüler wird zum U-Bahn-Schläger.Im Gegenteil: Bei einer vernünftigen Ausbildung wird auch der Charakter gestärkt.
heikos am 30.08.11 23:02
@ AnneB 30.6.11 22:42
Über das Thema Sportschützen kann ich mich nicht
auslassen, da fehlen mir die Kenntnisse.
Mit der Abneigung gegen Waffen bin ich bei Ihnen.
Ich will kein neues Fass aufmachen, als mir meine Schwägerin erklärte, sie würde die Jagtprüfung
machen, um auch aktiv bei einer Jagt dabei zu sein
fehlte mir allerdings jegliches Verständnis; muss
Frau nun Tiere totschießen um dazu zugehören ?
Das hat mich sehr befremdet, enttäuscht.
Saline am 30.08.11 22:59
Hallo Hans iffland sie wohnen also in Henrichenburg naja da sind wir ja fast Nachbarn,wohne ja in Dortmund und das ist ja nicht so weit weg.habe da mal eine frage an ihnen,wo ist da der Schützenverein bei ihnen ist er in der nähe des Schiffshebewerks?würde mich um eine Antwort sehr freuen.
Ruhrpottler am 30.08.11 22:56
Ich frag´einfach mal so:
Warum müssen sich denn die Frauen in Männervereine und -Gesellschaften einbringen?
Wer verhindert denn Schützinnen, Keglerinnen usw?
Im Sport geht´s doch auch.
Männer und Frauen sollten gelegentlich unter sich sein.
Gemischte Clubs bringen nur Probleme.
heikos am 30.08.11 22:54
Bei diesen Ansichten einiger Schützen frage ich mich, ob die Städte und Gemeinden noch unsere Straßen für die Umzüge dieser altmodischen Herren sperren sollten und dazu auch noch Polizistinnen abstellen ?!Es kostet doch das Geld des Bürgers, und die meisten Bürger sind doch fortschrittlich und gegen solche Schützenvereine eingestellt. (besonders wenn Ihre Mitglieder solche Äußerungen von sich geben wie "haben Sie schonmal eine Frau im Krieg an der Waffe gesehen !" Ja, habe ich- und die Bundeswehr stellt auch Frauen ein (und die Polizei auch)
Wenn es erlaubt ist zu sagen: Schützen sind zumeist blöde Dummköpfe und "Tradition" ist nur eine blöde Ausrede
Germanfred am 30.08.11 22:53
heikos am 30.08.11 22:32
heikos, ich denke, ganz so ist es nicht.
Beim Schützenverein steht ja die Einstellung zum
Schießen an erster Stelle, wie oft dies wirklich gemacht wird, ist zweitrangig.
Ich verstehe z.B. nicht, mit welchen Gedanken ein Vater seinem Sohn im Schützenverein den Gebrauch mit der Waffe vermittelt.
Glaubt dieser Vater wirklich, ein gutes Hobby an sein Kind weiterzugeben?
Anne B. am 30.08.11 22:47
Zu Ihrem letzten Kommentar zu hashimoto kann ich Ihnen nur voll zustimmen, Anne B.
Als Nachtrag zurück zum Thema:
Mit Sportschießen hat, wie gesagt, das, was die Tradionsgesellschaften und Schützenbruderschaften, die übrigens sehr oft auch einem anderen Dachverband angehören als die Sportschützen, betreiben - Uniformen, militärische Ränge, Paraden, Königsschießen auf Vogel oder Scheibe mit eingespanntem oder aufgelegtem Gewehr - wenig zu tun. Sportschießen ist das, was Sie alle vier Jahre bei den Olympischen Spielen oder beim Biathlon beobachten können. Wobei die Schusszahl beim Biathlon natürlich reduziert ist und bei Olypia i.d.R. nur die Finals übertragen werden und nicht die stundenlangen Wettkampfdurchgänge.
Daniela am 30.08.11 22:45
Daniela am 30.08.11 22:24
Daniela, nehmen Sie meine Anti-Haltung bitte nicht persönlich.
Für mich spielt die "Waffe" hier die Rolle, eine Waffe kann meiner Meinung nach nicht als Sport-Werkzeug gesehen und gebraucht werden.
"Waffe" bedeutet für mich "Vernichtung", "Krieg", "Gewalt".
Ich weiß, die Schützen verstehen sich selbst als die Bewahrer des Brauchtums. - Das mag ja alles sein.
Doch für mein Denken gibt es in unserer Welt zuviel Krieg, zuviel Gewalt. - Schießen kann in meinen Augen nie zum Sport werden.
Anne B. am 30.08.11 22:42
Daniela am 30.08.11 22:24
So sehe ich das auch.
Als Soldat haben mir die Schießübungen aus diesem Grund auch Spass gemacht.
Es galt, eine Technik zu erlernen und mit Disziplin zu verbessern.
Selbst die "Pappkameraden" habe ich als das betrachtet, was sie waren: Tote Gegenstände mit aufgemalten Zielscheiben.
Etwas anderes würde ich nie akzeptieren.
heikos am 30.08.11 22:41
Die Sache ist schon wieder zu traurig, um nicht darüber zu lachen.
Ich bin selbst Sportschützin in Hagen und die Damen dort trainieren aktiv an der Waffe, gehen auf Wettkämpfe und sind dabei richtig gut! Und davon mal abgesehen sind hier im Berzirk Männlein wie Weiblein im Sport gleichgestellt und ich muss gestehen, wären unsere Männer nicht, wäre das Vereinsleben nur halb so spaßig! ;-)
Cassandra am 30.08.11 22:39
Hashimoto am 30.08.11 17:48
Ihre Worte sind weder originell noch witzig.
Sie bezeugen, welch Geistes Kind Sie sind.
Anne B. am 30.08.11 22:33
Anne B. am 30.08.11 22:04
Hier steht oft nur das Vereinsleben, d.h. das Zusammentreffen mit Nachbarn und Freunden im Vordergrund.Das Schießen ist da manchmal nur Nebensache.
Wie in Kegel-, Billard- oder sonstigen Clubs.
Selbst bei Nähkränzchen wird nicht wirklich viel genäht.:-))
heikos am 30.08.11 22:32
@ Anne B.:
Das ist ein durchaus erstrebenswerter Sport. Es verlangt ein hohes Maß an Ausdauer, Konzentration und Selbstdisziplin, sich bis zu 2 Stunden in der gleichen, z.T. sehr unbequemen, gelenk- und muskelstrapazierenden Körperhaltung zu befinden, trotz einschlafender Arme, lahmender Beine und manchmal krampfender Füße fünf Kilo bis zu 60 Mal hintereinander aufzunehmen, trotz Atmung nahezu bewegunslos zu halten und wieder abzusetzen. Der Treffer zeigt dann lediglich an, wie exakt man seinen Körper kontrolliert hat, wobei der Moment des Abziehens der der größten Anspannung ist, der es entgegenzuwirken gilt. Wer dies gemeistert hat, ist nicht nur im Sport erfolgreich, sondern gewinnt auch ein hohes Maß an innerer Ausgeglichenheit. Ich kann nur jedem empfehlen, es einmal selbst auszuprobieren, muss aber zugleich eine Warnung aussprechen. Die meisten Gäste, die ich eingewiesen haben, waren zunächst einmal von der unerwarteten Anstrengung überrascht, kannten sie doch bestenfalls die leichten, kurzen Schießbudengewehre von der Kirmes.
Daniela am 30.08.11 22:24
Nachdem ich den Beitrag noch mal in WDR aktuell gesehen habe, kann ich nur sagen: Anachronistisch, Frau Sevindim, anachronistisch. Komisch ist für mich was anderes.
Anke am 30.08.11 22:07
Ich frage mich schon, wieso eine Frau überhaupt Wert darauf legt, einem Schützenverein angehören zu dürfen.
Ist es erstrebenswert, mit Waffen umgehen zu können?
Den "Schießsport" zu erlernen und zu praktizieren?
Oder sind es nur die Uniformen? Die Umzüge in den Straßen?
Waffengebrauch wird als Hobby bezeichnet?
Mir fehlt dazu jegliches Verstehen.
Anne B. am 30.08.11 22:04
>>Ich ´kann nur sagen, Frauen bekommt endlich mal euren "Arsch" hoch, und wehrt euch.>>
Gabriele am 30.08.11 19:25
Zu was die Anstrengung?
Dass sie dann in den Verein dürfen, wo da doch alle so "einfach gestrickt" sind?
heikos am 30.08.11 22:01
Also bitte Leute.
Hier heißt es doch immer, ja früher da war alles besser. Und nun hat mal ein Verein den Mut zurück zu den Wurzeln zu kehren. Und dann solche abwertenden Kommentare.
Zackig marschieren mit dekorativer Uniform, prächtigen Hüten, Scherpe und Holzgewehr. Ich habe dadbei immer ein ganz besonderes Gefühl. Und die Erhaltung von Brauchtum und die produzierte Sicherheit von einem Schützenverein erwähne ich nur mal am Rande.
APo am 30.08.11 20:51
bei uns Lindlar-Schmitzhöhe, Lindlar-Linde, Lindlar-Frielingsdorf gibt es auch Frauen im Schützenverein. Und Sie schießen auch auf den Vogel.
Aber so viel ich mich noch erinner, sind Ende der 80ger in Schmitzhöhe Frauen aufgenommen worden, weil kein Nachwuchs mehr da war, der wollte und der Verein vor dem aus stand. Das neue Schützenhaus musste auch Finanziert werden, und dafür braucht man nun mal zahlende Mitglieder. Und nicht solche die nach 6 Monaten sagen nein danke auf neuerem Saufverein habe ich keine Lust.
Die 52-jährige Ur-Olperin soll ihren eigenen Verein gründen, und wenn So Gott möchte Schaft Sie es auch, ihre Schützenfest vor den Alten Verein anzumelden zum selben Temin, wie das bei einer Gegenveranstaltung der Loveparade geglückt ist, und ihr alter Verein darf weinen.
Klaus W am 30.08.11 20:42
anita 67 am 30.08.11 20:35
Ich lese gerade die Beiträge quer, weil ich die meiste Zeit nicht da war und kratze mich einigermaßen ratlos am Kopf.
Vielleicht sollten da wirklich keine Frauen mitmachen, dann werden diese verknöcherten Vereine in einigen Jahren weg sein ...
Gute Nacht für Sie!
Anke am 30.08.11 20:42
OT
an alle
Schon alles Pulver verschossen?
Dann wünsche ich jetzt schon allen ein gute Nacht und sanfte Träume.
anita 67 am 30.08.11 20:35
Ich hab mich kaputt gelacht. Will jemand wissen, wo der Unterschied zwischen SchießSPORT und TRADITIONS- und BRAUCHTUMSschützen ist (Ja, das sind zwei verschiedene Dinge)? Bitte sehr, ein Paradebeispiel.
In unserem kleinen, rund 30-Mitglieder-Verein in Duisburg-Rheinhausen (BSV Rhs.-Bergheim 1925 e.V.) sind Frauen nicht nur ganz selbstverständlich wesentlich am Vereins(über)leben beteiligt, sondern vor allem sportliche Leistungsträger: Zwei Luftpistolen-Damen, eine Gewehr-aufgelegt-Dame, in der Altersklasse Mannschaftsführerin, und meine Wenigkeit, 29, seit 17 Jahren SportschützIN, in vier Gewehrdisziplinen schon seit Jahren Starterin bei den Landesmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes.
Starrköpfige, uniformtragende, vogelschießende und paradierende Altherren suchen Sie bei uns vergeblich, den letzten Schützenkönig gab es 1975. Und das vermisst bei uns keiner.
(Link zu einem Bild angefügt. Falls dies nicht gestattet ist, bitte ich um Entschuldigung.)
Daniela am 30.08.11 20:21
Albert Einstein hat seine Meinung zu dem Marschier-Mummenschanz kurz und prägnant formuliert:
"Er, der freudig zu Marschmusik in Rang und Ordnung marschiert, hat schon meine Verachtung verdient. Ihm wurde durch einen Irrtum sein Gehirn gegeben, da für ihn der Rückenmark Strang völlig ausreichen würde."
Herzlichst
Kritikus am 30.08.11 20:21
Schützenverein!!! Um Gottes Willen, wer braucht solche Spießer überhaupt? Egal, ob Schütze oder Schützin - NEIN DANKE!
Biggi am 30.08.11 20:16
Möglich hat diese " Frau " 35 Jahre lange Hosen im Verein getragen. Richtig, das man sich trennt. Frauen haben da nichts zu suchen. Ansonsten finde ich Schützenvereine mehr als überflüssig. Das Gesaufe und das Ballern ist einfach nicht zu akzeptieren. Die Jugend wird dort nicht gerade gefördert. Und wen dort Lieder geschmeddert werden dann schmerzen mir die Ohren. Flintenweiber gibt es auf diesem Erdball schon zu viele.
peter am 30.08.11 20:11
Komisch wenn dann einer besonders auf Männer
steht, ist es diesen seltsamen, grünen Männchen
auch nicht recht.
Schützenvereine sind für mich der Inbegriff für
Spießbürgerlichkeit, fröhlich wird gefeiert, anschließend werden die Leute durch den Kakau
gezogen. Einige werden Jahrzehnte belästert und
belächelt, weil sie es sich finanziell nicht leisten können den Vogel abzuschießen, so ist das.
Saline am 30.08.11 20:05
Ich lese mit Freude , das hier viele Schreiber kein Problem mit der Gleichberechtigung haben. Aber ich will mich mal mit einem bösen Vorurteil auten : Ich halte Schützenvereine für eine Karnevalsgesellschaft , der der Humor abhanden gekommen ist. Ist es auf dem "Lande" nicht Pflicht im Schützenverein zu sein ? Wie geschrieben : Ein böses Vorurteil ! Aber zurück zur Gleichberechtigung : Wie lange gibt es die eigentlich ? Seit einer Frau Schwarzer oder schon länger ? Seit wann aktezeptieren wir weibliche Chefs , Polizistinnen , Soldatinnen , ja sogar Autoschlossererinnen ??? Leben sie , lieber männlicher Leser , mit ihrer Frau haushaltsmäßig auf "Augenhöhe" ?? In diesem Fall ist wohl eine Vereinssatzung umgesetzt worden und hat für Aufregung gesorgt . Nehmen wir den Fall für nicht allzu ernst. Denken wir einfach mal nach über gleiche Changsen für ALLE Menschen.
D aus H am 30.08.11 20:04
WeWa
ja sicher ist alles gut. Ich habe meine Meinung geäußert und das ist gut so, und zwar nicht aus einer spontanen, unüberlegten Reaktion heraus, sondern aus Überzeugung.
Ich sehe keinen Sinn in den Erhalt von Schützenvereinen. Für mich ist "Schießen üben" kein akzeptabler Zeitvertreib, ob für Mann oder Frau, ob Tradition oder nicht. Es ist nichts womit man sich brüsten kann und wofür man noch in schmücken Paraden umjubelt werden sollte.
Und ich stehe mit meiner Meinung sicher nicht allein da!
OD am 30.08.11 20:00
Hallo zusammen,
die Sache mit der Tradition wird solange hochgehalten, wie der Schützenverein genügend Mitglieder hat, die bereit sind, die Königs- und Prinzenwürde zu übernehmen.
Sind dazu keine Männer mehr bereit, ist es zu spät, über die Aufnahme von Frauen in den Schützenverein zu diskutieren.
Dass es auch anders gehen kann, zeigt sich bei unserer St. Kreuz Schützenbruderschaft Hürtgen, Gemeinde Hürtgenwald, Kreis Düren.
Hier gehören Schützenfrauen seit vielen Jahren zum Vereinsbild, sie sind aktiv in den Schießmannschaften und in der Vereinsorganisation.
In diesem Jahr wird unsere Schützenbruderschaft von einer kompletten Frauenriege vertreten: der ersten Schützenkaiserin (dreimalige Königin) Irmtraud Schmidt, der Prinzessin Gianna Zimmermann und der Schülerprinzessin Lena Bergsch.
Ihren großen Auftritt haben unsere Majestäten am Sonntag, 18.09.2011, ab 15:00 Uhr. Dann findet in Hürtgen das Bezirksfest des Bezirksverbands Düren-Süd verbunden mit dem Verbandsfest der vereinigten Spielmannszüge Nordeifel statt. Über 1.000 Teilnehmer aus 19 Schützenbruderschaften und 20 Tambourcorps werden mit klingendem Spiel durch unseren Ort ziehen (nähere Infos unter www.huertgen2011.de).
Und hier zeigt sich, dass pragmatische Lösungen die Traditionen der Schützenbruderschaft aufrecht erhalten können.
Lang lebe die Kirmes - Verdammt lang!
Huertgen2011 am 30.08.11 19:57
Hallo,
Ja, das mit den Damen in Schützenvereinen ist ja immer so ne Sache. Aber wenn ich den Bericht über das Neusser Schützenfest gesehen habe muss ich doch sagen, so ganz ohne Damen wird es da auch nicht gehen, weil in verschiedenen Musikkapellen gehen auch Damen mit, wobei ich betone in Musikkapellen. Diese sind aber alle samt aus auswärtigen Städten und Dörfern.
Ich selber bin Neusser und habe vor über 30 Jahren auch aktiv in einem Neusser Musikverein mitgewirkt.
Jedoch hatten wir in unserem Musikverein damals auch Schwierigkeiten Nachwuchs zu bekommen, sodass wir auf einer Vereinsversammlung über Weibliche Mitglieder nachgedacht, diskutiert und abgestimmt haben.
Am ende stimmten von 24 Mitglieder für nein, also keine Damen im Verein und einer für ja.
Der einzige der für ja gestimmt hatte war ich.
Aber in Neuss gilt halt die Tradition und Frauen haben kaum Chancen Mitglied in einem Neusser Schützenverein zu werden.
Aber wie im Beitrag gezeigt stehen die Neusser Frauen dazu und erfreuen sich daran Ihren Männern beim marschieren zu zuschauen.
Udo Germer am 30.08.11 19:44
Wir in Henrichenburg haben mit aktiven Frauen in unserem Schützenverein keine Probleme. Wir haben sogar eine amtierende Sternkönigin. Allerdings gab es mal Diskussionen wegen der Kleiderordnung. Die Herren wollten es gerne sehen, dass die Frauen keine Uniformhosen sondern Frauenkleidung tragen sollen, wenn sie mitmaschieren wollen. So ist es dann auch geschehen.
Übrigens: Wir sind ein Verein ohne militärische Dienstgrade. Alle sind gleich.
Es gibt allerdings auch Orden für gute Schießergeb-nisse, herausragende Leistungen, langjährige Mitgliedschaft, Thronmitglied oder ähnliches.
Es gibt in unserer Satzung keinen Passus, der besagt, dass Frauen nicht auf den Adler schießen dürfen, um Königin werden zu können. Dieses Ansinnen hat es aber bisher noch nicht gegeben.
Ich persönlich hätte damit keine Probleme. Ich weiß
aber nicht, wie der Vorstand darüber denkt.
Mit einem schwulen König hätten wir auch keine Probleme, wenn er sich eine Frau zur Königin wählte. Aber mit einem Mann als Königinn wäre das undenkbar.
Hans Iffland am 30.08.11 19:42
Frauen und Männer sollten ruhig mal das machen was sonst nur das andere Geschlecht macht,also beruflich und auch bei den Freizeitaktivitäten Frauen sollten auch dem Schützenverein beitreten dürfen,und Männer sollen auch typische Frauen Sachen machen.Gilt natürlich auch fürs Geld Frauen sollten genauso viel Geld bekommen wie Männer.
Ruhrpottler am 30.08.11 19:41
@nickname am 30.08.11 19:31
Hätt ich nichts dagegen. Dann kommt da auch mal Stimmung in die Bude.
anita 67 am 30.08.11 19:39
OD am 30.08.11 19:22
Sonst alles klar? Schaum vom Mund gewischt?
Dann ist es ja gut.
WeWa am 30.08.11 19:38
nickname am 30.08.11 19:31
" Wenn Männer dann auch ins Nonnenkloster dürfen, wäre es komplett. "
Aber gerne , ab in die Eifel, zwei Nonnen brauchen Unterstützung gegen Papst und Kirche zum Erhalt Ihres Klosters.
Sennekind am 30.08.11 19:36
Also unser Schützenverein in Amelunxen hat sehr viele Frauen in seinen Reihen, als aktive Schützinnen und auch im Vorstand!
Traditionen sind schön, aber manches muß auch irgendwann mal überdacht werden!
Alexander am 30.08.11 19:34
Ich finde auch Frauen dürfen in einen Schützenverein eintreten. Wir sind nicht (viel) anderes als Männer...
die kleine am 30.08.11 19:15
Wenn Männer dann auch ins Nonnenkloster dürfen, wäre es komplett.
nickname am 30.08.11 19:31
Diese nicht zu überbietende Arroganz der Schützen, ihr frauenverachtendes Elitärgehabe und ihre Saufgelage passen doch in die heutige Zeit. Sie bieten das gleiche Niveau wie die Ballermann Besucher..... Das Rückgrat dieser "Männer" wird als Holzgewehr präsentiert.... Arme Tradition!
el golpista am 30.08.11 19:30
Diese nicht zu überbietende Arroganz der Schützen, ihr frauenverachtendes Elitärgehabe und ihre Saufgelage passen doch in die heutige Zeit. Sie bieten das gleiche Niveau wie die Ballermann Besucher..... Das Rückgrat dieser "Männer" wird als Holzgewehr präsentiert.... Arme Tradition!
el golpista am 30.08.11 19:30
Also: Hier im Ruhrgebiet gibt es SEHR viele Schützenvereine, die Frauen seit zig Jahren nicht nur akzeptieren, sondern in ihren Vorständen mitarbeiten lassen! In Herne gibt es sogar momentan eine aktuelle SchützenKÖNIGIN mit einem Prinzgemahl!!!
Auch ich war als 1. Frau nach 125 (!) Männderdomäne im Jahre 2004 mit Freuden aufgenommen worden und arbeite jetzt im Vorstand mit und schieße besser als so mancher Mann!
Unsere Männer sind übrigens jezt der Meinung, dass unser Verein seit dem Eintritt der Frauen ein schöneres Bild bei Ausmärschen abgibt als vorher. nachzuprüfen ist dies nächste Woche bei unserem Schützenfest vom 09.09.-12-09.2011 im Schützenzelt im Hammer Park an der Dorstener Straße in Bochum-Hamme...
Schönen Gruß an die "Männerwelt"
Petra Gervers am 30.08.11 19:29
Das finde ich absolut i.O.
Frauen haben nichts in Schützenvereinen zu suchen.
Aber wie sieht es eigentlich mit den Frauen in Musikvereinen aus, die auch in Umzügen wie in Neuss vertreten sind? Die sollten doch auf jeden Fall auch verboten werden damit so ein Fest endlich mal rein Männlich wird. So ist es gedacht und so soll es auch bleiben.
Tenoreamore am 30.08.11 19:27
wie kann man nur freiwillig in so einen Verein ein treten wollen? Das ist doch finsterstes Mittelalter!
mt am 30.08.11 19:26
Meinen eigenen Beitrag von 17:48 möchte ich mit einem Augenzwinkern ergänzen: Die Damen der Schützen sollten wie Lysistrata (Figur aus der Komödie des Aristophanes) und die athenischen Frauen in der Antike reagieren. Dann würden die Herren nicht mehr allzu oft über ein Vereinsjubiläum nachdenken müssen, weil sie über kurz oder lang auf der Liste der bedrohten Arten einen Platz einnehmen könnten. Das Fortbestehen des Vereins hätte sich dann von selbst erledigt und auch die Ablehnung weiblicher Mitglieder. Um Missverständnissen vorzubeugen hier die Angabe zu meinem Geschlecht: m !
ICH am 30.08.11 19:26
Immer wieder spannend, diese unsachlich geführten Diskussionenzwischen Leuten die von den gezeigten Traditionen keine Ahnung haben und über vermeintliche Emanzipation reden. Hier im ( Neusser ) Rheinland wächst man(n) und frau mit diesen auf und findet das ganze selbstverständlich. Hier gibt es diese Diskussion gar nicht, da die Schützenfrauen gar kein Interesse an einer Mitgliedschaft oder Teilnahme haben. Und wenn schon von Toleranz und Verständnis gesprochen wird, dann lasst den Jungs doch Ihren Spass. Das ist dann nämlich auch Toleranz!! Und rein informatorisch der Neusser Bürgerschützenverein ist ein weltlicher Verein, die traditionell mit der Kirche verbundenen Vereine sind Schützenbruderschaften. So ich geh jetzt zum Schützenfest nach Neuss, schau mir den Umzug an und hab dabei einfach nur Spass.
neusser48 am 30.08.11 19:26
Witzichkeit kennt keine Grenzen, witzichkeit kennt kein Pardon. Isch weis nich watt ich davon halte soll.
Ich selber war schon als Page im Schützenverein, später Jungschütze und zum Schluss Schütze. Für mich war es eine tolle Zeit, aber auch eine andere Zeit. Es wurde auf alles geachtet. Verein war gleich Elternersatz. Heute sind die Schützen nur noch ein Haufen alter Männer, die nicht von Prinzipien abweichen wollen. Daher gibt es auch keinen Nachwuchs mehr. Die Jugend hat bei solchen verstockten Mannsbilder keine Lust. Deshalb sollten die Schützen froh sein, wenn Frauen kommen. So könnten einige Vereine überleben. Was sind den in Dortmund für Schützen? Stecke eine Knalltüte in eine Uniform und Superman ist da.
Jörg Sieger am 30.08.11 19:25
Ich habe selber mal so ein Exemplar in Neuss bei den Scheibenschützen gehabt. Tagsüber machte er einen auf linken Punk, und wenn er dann zu seinen Schützen ging, verleugnete er seine Ansichten vor denen. Frauen und Männer sind in den meisten Schützenvereinen einfach gestrickt. In ihrem Job ok, aber im wahren Alltag oft die Nieten. Frauen haben oft keine eigene Meinung, machen alles was der Mann macht und denkt. Aber man muss auch immer dazu sagen, dazu gehören immer zwei. Ich ´kann nur sagen, Frauen bekommt endlich mal euren "Arsch" hoch, und wehrt euch.
Gabriele am 30.08.11 19:25
ui toll...nach 35 Jahren ist es aufgefallen, dass eine Frau dabei ist? Da kann man mal wieder sehen, wieviel in den Schützenvereinen gesoffen wird. Die merken das gar nicht.
Es wird mal Zeit, mit diesem alten Mist, von wegen Frauen können das nicht aufzuräumen. Schiessen können Frauen mit Sicherheit und treffen auch. Die alten Säcke schieben nur die ach so tolle Tradition vor, weil die unter sich bleiben und die Frauen nicht dabei haben wollen.
peter 50 am 30.08.11 19:24
Hans Eitelgörge am 30.08.11 19:18
Die Traditionen mancher Männer und auch der mancher Frauen bedürfen dennoch wie man sieht dringend der Änderung. Aus meiner Sicht.
Wobei ich zwischen Traditionen und Werte unterscheide.
Denn beides hat bei mir im Grunde den gleichen Stellen Wert im Grunde Mann wie Frau. Aber in erster Linie der Mensch.
Gertrud am 30.08.11 19:24
die schützen in diesem verein sind so konservativ eingestellt wie die katholische kirche. da gibt es das zölibat und bei den schtzen die tradition, einfach lächerlich.
liddi 50 am 30.08.11 19:23
Ja da ist der Hans doch wieder das beste Beispiel. Männer wollen ihre Tradition leben. Aber die Frauen braucht ihr auch, nicht wahr. Sei es, dass sie euch die Uniformen nähen, die Kuchen backen und euch jede Menge Arbeit abnehmen. Und, Hans, ding Mutter hätt sich mal lieber bei deinem Deutschlehrer beschwährt...
medusa am 30.08.11 19:23
Abschaffen sollte man diese Vereine, wo das Schießen Hobby ist. Niemand außer der Polizei sollte es erlaubt sein, eine Waffe in der Hand zu halten, erst Recht nicht aus Spaß!!!!
Dass es sowas in der deutschen Gesellschaft überhaupt noch gibt, wo Männer es sich erlauben können, Frauen zu diskriminieren, verwundert mich zutiefst. Weg damit! Brauchen wir nicht, wollen wir nicht!
OD am 30.08.11 19:22
Tradition??? Wie oft wurden in den 500,600,700 (?) Jahren des Bestehens der Schützenvereine schon die Satzung(en) geändert??
Anfangs durfte nicht jeder Hunz + Kunz z.B. ohne Zunftzugehörigkeit mitmachen.
Wieviele der Herren wohl die Kriterien der Ursprungssatzung(en) erfüllen??
serafine am 30.08.11 19:22
Satzungen kann man ändern - wenn man(n) will!
Anonym60 am 30.08.11 18:30
Ja wenn man es wirklich will, wie bei allem.
Man sagt wohl nicht umsonst, wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
Aber manchen sagen auch einfach geht nicht und Punkt.
Gertrud am 30.08.11 19:21
Ich bin seit 9 Jahren der 1. Vorsitzende des Schützenverein Lieberhausen (www.schuetzenverein-Lieberhausen.de)
Wir haben schon vor vielen Jahren eine Schützenkönigin gehabt und auch eine Prinzessin, obwohl unser Gründungsjahr im Jahre 1732 liegt. Wir haben auch kein Problem damit, wenn in Kürze ein Gleichgeschlechtliches Paar auf den Königsvogel schisst.
Obwohl wir nicht weit von Olpe entfernt sind.
Thomas Jahn am 30.08.11 19:20
Liebe Frau Sevindim,
jedem seinen Verein den Schützen die Schützenbruderschaft und den Frauen die KFD (Katholische Frauengemeinschaft)
Gruß
Agnes am 30.08.2011 19:18
Agnes Schramme am 30.08.11 19:20
Uwe D. am 30.08.11 19:15
>>Vielleicht sind wir Westfalen toleranter..>>
;-)))
Grüße aus dem Raum Bielefeld.
Anke am 30.08.11 19:19
Bei unserem Schützenverein ind Roetgen-Rott (Eifel) ist eine Frau die Vorsitzende und ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals ein Problem war, dass in dem Verein auch Mädchen oder Frauen snd. Es gab schon mehr als einmal eine Schützenkönigin. Ich weiß nicht, wo das Problem sein soll. Aber jeder Jeck ist eben anders ;-)
Liebe Grüsse aus der Eifel von Uta Metz
Uta am 30.08.11 19:19
Müssen sich Frauen überall einmieschen? um sich später über die Männer zu beschwären weil sie ihre Tradition einfach leben wollen
Hans Eitelgörge am 30.08.11 19:18
Zu Recht wurde die weibliche Person nach 35 Jahren rausgeschmissen! Langsam wurde es für die Männer peinlich, das sie seit 35 Jahren im Verein eine Schützenkönigin haben.
Das kratzt am Ego!
Anonym am 30.08.11 19:17
Die Schützen sind eine Veranstaltung aus dem Mittelalter und so führen sie sich auch auf. Der Europäische Gerichtshof hat den Dienst an der Waffe erlaubt. In einem anderen Fall, ist ein Schwuler Schützenkönig geworden, auch in der AKS, sein Parten durfte nicht an seiner Seite sein. Auch die Schützen müssen akzeptieren, dass wir und im Jahre 2011 befinden. Ich merke, das es mit der Gleichberechtigung noch immer noch nicht sehr weit ist.
Schneider am 30.08.11 19:16
Schaut sie Euch doch einfach mal genau an die Schützen bei ihren Umzügen. Alles verkorkste Typen,
die teilweise von der eigenen Kugel etwas abbekommen haben müssen. Blöde Blicke in's Publikum und so tun, als wären sie "Graf Koks von der Nudelranch".
Dieter am 30.08.11 19:16
Ich finde auch Frauen dürfen in einen Schützenverein eintreten. Wir sind nicht (viel) anderes als Männer...
die kleine am 30.08.11 19:15
Die spinnen, die Rheinländer aus dem Bericht und die Olper auch.
Bei uns im Verein sind schon seit einigen Jahren Frauen im Verein, und zweimal ist schon eine Frau Königin geworden. Von Austritt ist keine Rede gewesen, auch nicht, als die ersten Damen das Zepter, bzw. die Kette erkämpft haben.
Vielleicht sind wir Westfalen toleranter als der Rest in NRW... Bereich nördliches W.estfalen, Grenzgebiet zu Niedersachsen
Uwe D. am 30.08.11 19:15
In meinem Heimatort im tiefsten Münsterland (Lüdinghausen) ist eine Frau momentane Königin bei der Bürgerschützengilde. Wo soll da denn das Problem sein?
Mauritz am 30.08.11 19:14
"Haben Sie schon mal eine Frau im Krieg schießen sehen?" Danke - sehr gelacht! Vielleicht sollte der gute Mann mal einen Blick in eine Bundeswehrkaserne werfen!
JuliaP am 30.08.11 19:13
Mal ehrlich: seit Millionen von Jahren hat sich an Männern nix verändert. Sie waren, sind und bleiben Machos - tief drinnen in ihren Herzen (bis auf wenige Ausnahmen).
medusa am 30.08.11 19:13
Es bleibt doch nur festzustellen, dass man nur Mitglied werden kann, wenn man selbiges hat. Oder?
Man stelle sich vor, da kommt eine Frau daher und schießt den Vogel ab. Sie hat kein Geld um einen Teil der Festlichkeiten zu bezahlen und das ohne -- aber lassen wir das.
In einem Schützenverein gibt es Mitglieder die von jeher dazu verdonnert werden, den Vogel nicht abzuschießen und stolz wie Oskar sind, wenn sie in ihrer grünen Uniform bei jedem Umzug mit latschen dürfen.
Lederstrumpf am 30.08.11 18:54
@WeWa am 30.08.11 18:41
"Da werden keine Männer aufgenommen. Allerdings regt sich darüber anscheinend niemand auf."
Erinnert mich an einen Leserbrief in der hiesigen Zeitung, wo sich ein Nichtraucher, dem es im NR-Bereich zu einsam war und der dann im Raucherabteil gegessen hat, darüber beschwerte, dass dort geraucht wurde und seine Kleidung hinterher nach Rauch stank, wie er meinte.
anita 67 am 30.08.11 18:46
Die Frauen haben doch die Möglichkeit, auch Schützenvereine zu gründen.
Sehe also in diesem Fall kein Problem mit der "Gleichberechtigung"
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:22
Gibt es. Stand auch in der Zeitung. Da werden keine
Männer aufgenommen. Allerdings regt sich darüber
anscheinend niemand auf.
WeWa am 30.08.11 18:41
Für mich sind diese Schützenvereine sowieso Anachronismus.
Ich finde die zum Lachen.
Außerdem ist das mal wieder ein Larifari Thema.
Brot und Spiele halt.
Aber nett das wir mal drüber schreiben konnten.
Doris64 am 30.08.11 18:38
@HPS 64 am 30.08.11 18:30
"... die Erde ist keine Scheibe."
Ach, nu doch nicht? :-))
anita 67 am 30.08.11 18:32
@ Hashimoto am 30.08.11 17:48
Was soll das? Und was hat das mit diesem Thema zu tun??
Zum Thema:
Für mich ist das Ganze ein Witz!
Außerdem: Satzungen kann man ändern - wenn man(n) will!
Anonym60 am 30.08.11 18:30
Wir leben im 21.Jahrhundert, da sollten Frauen, Lesben und Schwule auch in Schützenvereinen austoben dürfen. Wer etwas dagegen hat soll doch selbst austreten, das verstaubte Ansinnen aus dem Mittelalter muss langsam ein Ende haben und für alle die es vergessen haben, denn die Erde ist keine Scheibe.
HPS 64 am 30.08.11 18:30
@ Gertrud am 30.08.11 18:19
Letzthin war es doch ein Schützenverein irgendwo, der keinen schwulen Schützenkönig wollte, bzw. keinen mit Partner im Umzug.
Das ist im Münsterland und ein ganz heisses Eisen.....
Da ist echt Gefahr im verzuge...
Wie kann man nur anordnen während des Festzuges hintereinanderzugehen....,
hoffentlich ist der Anstand und Abstand gewährleistet.
Sennekind am 30.08.11 18:27
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:19
Wenn sie es gelernt haben ja,
aber die meisten gehen noch lieber arbeiten anstatt sich zuhause an der Familienarbeit zu beteiligen.
Wenn Mann kocht und grillt backt und wäscht ist es eine Sensation, wenn Frau das tut selbstverständlich.
Ich liebe Männer die sich nicht davor drücken,
sondern es aus Liebe selbstverständlich finden,
der Partnerin zu helfen und nicht aus bequemlichkeit einen Mutterersatz suchen.
Es ist noch lange nicht so wie es sein sollte, hier.
Die Gleichberechtigung und vieles andere stehen auf dem Papier. Theorie aber die Praxis sieht in vielem ganz anders aus, ein Grund warum viele Beziehungen nicht funktionieren oder irgendwann auseinandergehen.
Wer ständig allein macht geht irgendwann alleine.
Anke,
ich kann da auch nichts dran finden, im Gegenteil, Waffen sind mir suspekt. Aber wie Sie schrieben, wenn jemand das möchte, so sollte er die Möglichkeit haben.
Aber ehrlich gesagt, von mir aus können sie die Schützenvereine abschaffen, aufgrund gewisser Ereignisse ich hätte nichts dagegen.
Gertrud am 30.08.11 18:26
anita 67 am 30.08.11 18:22
Ich bin glücklich lädiert!!, muss den ganzen Krempel also eh selbst erledigen :-)
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:25
@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:19
Weiß Ihre Frau das auch? :-)))
anita 67 am 30.08.11 18:22
Anke am 30.08.11 18:19
Die Frauen haben doch die Möglichkeit, auch Schützenvereine zu gründen.
Sehe also in diesem Fall kein Problem mit der "Gleichberechtigung"
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:22
Emma am 30.08.11 18:14
Danke....Ich fasse das als Lob auf.....
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:20
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:11
Doch, "Gleichberechtigung"= gleiche Rechte für Frauen und Männer muss es überall geben, steht so im Grundgesetz. ;-)
Ich persönlich kann nicht verstehen, was frau/man an der Ballerei auf so'n Holzding und an der Marschiererei finden kann.
Aber, wers mag, soll's auch dürfen.
Anke am 30.08.11 18:19
Leider ist es noch oft so, daß viele Frauen
wie Frau Sevindim beschreibt in ihrem Beitrag
von Männern "eher eine dekorative und moralisch unterstützende" Rolle einnehmen, in vielen Bereichen des Alltags.
Das war und ist in den Parteien teils auch nicht anders. Auf OV-Ebene und die Frauen übernehmen diesen Part teils auch gerne, wogegen ich nichts habe, sofern sie das möchten es ihnen liegt. Was aber eben einen Umgang auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch nicht ausschließt. Den anderen als gleichberechtigt und vollwertig anzusehen und auch anzunehmen.
Aber schon seltsam sich im Jahre 2011 auf Traditionen zurückzuziehen. Ob dem andere folgen werden, wir wollen es nicht hoffen. Sie Schützenvereine nicht traditionell christlich.
Und macht die Kirche nicht auch aus dem Mangel an Bewerbern aus einer Not eine Tugend und setzt Frauen ein, nicht aus und aufgrund menschlicher Größe und weil diese es möchten.
Letzthin war es doch ein Schützenverein irgendwo, der keinen schwulen Schützenkönig wollte, bzw. keinen mit Partner im Umzug.
Es wäre schön, wenn man von Mensch zu Mensch gemeinsam vieles tragen würde wie geschrieben gleichberechtigt und auf Augenhöhe.
Wenn das Schule wieder machen sollte, dann heidewitzka.
Gertrud am 30.08.11 18:19
Doris64 am 30.08.11 18:16
Sie werden es nicht glauben, aber das können wir Männer wirklich alles selber erledigen.....
Und zur Not wird zusammen geschmissen und ein Catering bestellt!!:)
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:19
s = gehört auch zum Vorstand......
Sennekind am 30.08.11 18:18
Rot ist die Farbe und so,
ganz recht, und die Ruhe würde ich diesen komischen Grünberöckten vor allem bei Vereinsfeiern gönnen.
Dann sollten die Herren sich mal selbst um die Fressalien und so kümmern, was ja sonst die Damen machen.
Doris64 am 30.08.11 18:16
@ anita 67 am 30.08.11 18:05
Das ist wie beim Glas Wasser, halbvoll oder halbleer.
Eine Sache der Betrachtung, sie war nie Vollmitglied,
sondern wie auch zitiert, mit Ausnahmen im Vereinsgeschehen.
Und wenn man jetzt als Vortand wieder eine grade Linie zieht, sonst wegen eventueller Diskriminierung, etc.
Sie hat es ja auch lt. schreibender Zunft akzeptiert.
Sennekind am 30.08.11 18:15
@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:11
Mutig mutig, Sie traun sich was!
Emma am 30.08.11 18:14
Es muss halt nicht überall "Gleichberechtigung" geben.
Frauen sind zwar tolle Geschöpfe; Mann sollte und muß aber auch mal seine Ruhe vor denen haben.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 30.08.11 18:11
@Sennekind am 30.08.11 17:56
aber erst seit 1985, da war die Frau schon lange Mitglied. Und interessant wäre doch mal festzustellen, warum man für die Feststellung dann noch 27 Jahre gebraucht hat.
Kann ich nicht nachvollziehen.
anita 67 am 30.08.11 18:05
Okay, liebe/r Admin also mein Beitrag noch mal, ohne umschriebenen Link.
Beim Googlen habe ich festgestellt, dass es offenbar Vereine gibt, die ganz selbstverständlich Schützenköniginnen haben. Sowat jibbet. Im Nordosten von NRW. *flööt*
Anke am 30.08.11 18:04
Aha, so, so,
was wären wir ohne Emma mit ihrer *Rescherschen*
copy Stefanie Überall
Doris64 am 30.08.11 18:03
Es geht um eine 52-jährige Frau aus Olpe, die seit 35 Jahren Mitglied des Schützenvereins ist. Seinerzeit war ihr Papa Schützenkönig und sie schaffte es, den damaligen Olper Schützenmajor zu bewegen, sie als Mitglied aufzunehmen. Das Recht im Festzug mitzumarschieren war ihr allerdings von Anfang an ebenso verwehrt wie das Recht, auf den Vogel zu schießen.
Jetzt ist es auch mit der Mitgliedschaft vorbei. Der Olper Schützenverein, traditionsbewusst und seit nunmehr 700 Jahren (fast) ohne Frauen in den Reihen der Mitglieder, hat nach einem Gespräch zwischen dem Major als Vereinsvorsitzendem und der Olperin geklärt, dass sich der Verein satzungskonform zu verhalten hat. Und in der Satzung, so Major Paul Imhäuser, sei nun einmal eindeutig festgehalten, dass Mitglied nur werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und - männlichen Geschlechts ist.
Das habe, sagt der Major, die schützenfestbegeisterte Olperin auch akzeptiert. Bei manch anderem aber scheint es die Diskussionsfreude angestachelt zu haben
Aus dem Westen, dem Besten... vor 4 Tagen.
Sennekind am 30.08.11 17:56
Sollte hierfür kein bestimmter Anlass gegeben sein (zB vereinsschädliches Verhalten), kann dies nur als schäbig bezeichnet werden. Da ist ja die Bundeswehr fortschrittlicher als diese "grünen Männchen" mit ihren Holzgewehren bei den Umzügen. Ein Grund, den Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung anzurufen.
ICH am 30.08.11 17:48
Hallo Frau Sevindim,
wenn Sie nicht wissen, ob diese Story
"völlig anachronistisch oder einfach nur komisch"
ist,
vielleicht wissen Sie ja dann, wie Sie spezielle Schwimmtage nur für muslimische Frauen in öffentlichen Bädern finden sollen.
Hashimoto am 30.08.11 17:48
das, wird nachgeschickt...
Sennekind am 30.08.11 17:45
Liebe Frau Sevindem,
als ich Ihren Beitrag las, dachte ich,
ein Traum hat sich für diese Männer erfüllt.
Den viele noch träumen, die Frau am Herd und zuhause nicht hier nicht dort.
Und schön bequem alles wie ehedem.
Sie haben ihn umgesetzt. Wie sieht es in vielen Bereichen aus die von Männern dominiert werden.
Ausnahmen bestätigen wohl da eher die Regel.
Ein Grund warum die Gleichberechtigung noch in den Kinderschuhen steckt.
Mann erträgt schlecht Konkurrenz.
Wenn es nicht zum piepen komisch wäre, könnte man es traurig nennen.
Gertrud am 30.08.11 17:44
Artikel aus Der Westen zum Thema:
Olpe. Frauen als Mitglied im Schützenverein - ja oder nein? Was im Schützenverein Olpe wie in vielen anderen Schützenvereinen und Bruderschaften ein Faktum ist, an dem nicht gerüttelt werden darf, hat in diesen Tagen kuriose Aktualität bekommen.
Eine 52-jährige Ur-Olperin wurde „aus dem Verein ausgeschlossen“. Sie hatte nach eigenem Bekunden das Schützenwesen mit „der Muttermilch “aufgesogen, war schon als kleines Mädchen vom Fahnen schwenkenden Heer der Schützen ebenso begeistert wie vom Knall der Büchsen und allem Drumherum. Als auch noch der Vater König geworden sei, so erzählte sie im Gespräch mit der WAZ-Mediengruppe, habe sie alles daran gesetzt, Mitglied im reinen „Männerclub“ zu werden.
Und siehe da: der damalige Major Josef Koch habe Herz bewiesen und sie aufgenommen, „möglicherweise aus einer Bierlaune heraus“. Damals habe in der Satzung auch gestanden, jeder Bürger Olpes könne Mitglied werden, das sei erst später geändert worden.
Mitgliedschaft Jahr für Jahr geduldet
Die Mitgliedschaft der einzigen Frau wurde fortan geduldet, und die Olperin erhielt Jahr für Jahr ihre Mitgliedskarten, wie alle anderen Mitglieder auch. Doch die waren und sind bekanntlich allesamt Männer.
Als die Frau in diesem Jahr wieder Schützenfest feiern und ihre Karte am Kassenhäuschen abholen wollte, schüttelte man dort nur den Kopf: Keine Karte vorhanden.
Für die Frau ein Zeichen dafür, dass der Verein jetzt das durchgesetzt habe, was er schon lange wollte: keine Frauen im Verein dulden.
Aufnahme von Frauen „war nie ein Thema“
Schützen-Pressesprecher Jens Olberts bestätigte, dass die Satzung des Vereins nur von Männern als Mitgliedern spreche. Die Aufnahme von Frauen „war nie ein Thema, eine Diskussion darüber hat es nie gegeben.“
Dass nur Männer im Verein Mitglied werden könnten, stamme wohl aus der Gründerzeit, denn der Schützenverein sei nicht als Schießclub ins Leben gerufen worden, sondern zum Schutz der Stadt, und bei der damals traditionellen Rollenverteilung hätten Frauen ja auch keine Waffen tragen dürfen.“
Historikerin Andrea Arens, die derzeit an der Jubiläums-Chronik des Schützenvereins arbeitet, bestätigte, dass es eine Satzungsänderung gegeben habe: „In der Satzung von 1961 stand, dass jeder Bürger ab 18 Mitglied werden könne, erst in der Satzung von 1985 wurde das geändert .“
Dort habe dann ausdrücklich gestanden „jeder männliche Bürger“ - und dann ab 16. Hintergrund der früheren Satzung könne es gewesen sein, dass früher ohnehin nur Männer die vollen Bürgerrechte genossen hätten. Zu dem speziellen Fall wollte die Historikerin nichts sagen: „Dazu muss sich der Vorstand äußern.“
Emma am 30.08.11 17:44
" Rausgeflogen aus dem Verein - nach 35 Jahren Mitgliedschaft! "
"Einsatz für die Ermittlungstruppe Krawinkel...
Einsatz für die Ermittlungstruppe Krawinkel..."
Es wird wieder ein kalter Bauer durch Tal gejagt.....
Sennekind am 30.08.11 17:44
Bin mir nicht sicher, aber steckt hinter den Schützenver
einen nicht auch die Kirche?? Da sind Frauen an der Macht ja sowieso nicht gewollt. Andersrum in einem anderen Schützenverein wollte der neue König seinen
schwulen Freund als Prinzessin ( mit Perücke und Schminke?) dabei haben ging auch nicht, weil die
Kirche dahintersteckt. Hauptsache aber die Kirchenfuzzis
vergreifen sich an kleine Kinder das ist bei denen erlaubt. Ansonsten sind auf dem Krönungsball die Frau
oder Freundin als Königin gern gesehen. Hab so ein Spiel
1980 mal mitgemacht.
unbekannt 60 am 30.08.11 17:34
@Emma am 30.08.11 17:23
Vielleicht konnte sie besser schießen, als ihre männlichen Vereins"freunde".
anita 67 am 30.08.11 17:30
@ anita 67
Wie mögen die das kontrolliert haben? Ob jetzt alle die Hose runterlassen müssen?
Die Schützenvereine nehmen ihre Aufgabe eben sehr ernst. In Olpe ist das eben Männersache und das müssen die Frauen akzeptieren. Da sind Männer noch echte Männer! Schließlich ist ein Schützenverein kein Skatclub! Die woll(t)en unser Vaterland verteidigen, wenn's nötig wird und ohne Wehrpflicht haben wir dann da noch was im Hinterstübchen als Ersatz, kraftvolle, durchtrainierte Männer! Frauen können ja für diese Helden Reibeplätzchen backen, wenn sie den Vogel abgeschossen haben. Woll?!
Emma am 30.08.11 17:23
Das sieht aber nach einer ordentlichen Realsatire aus - wenn sich nicht noch später neue Aspekte ergeben sollten, hrm, so Recherche und so. ;-)
Anke am 30.08.11 17:13
anita 67 am 30.08.11 17:06
Und mit diesem abschießenden Kommentar schalten wir zurück zum WDR meine Damen und Herren.
Mick am 30.08.11 17:10
Liebe Frau Sevindim,
immerhin haben die Herren "nur" 35 Jahre gebraucht, um festzustellen, dass es sich um eine Frau handelt, die im Schützenverein nichts zu suchen hat.
Stellen Sie sich vor, die hätten erst bei der Beerdigung gemerkt, dass sie am Grab einer Frau stehen! Das wäre aber peinlich geworden.
Gruß
anita 67 am 30.08.11 17:06
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