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Urlaub am Krisenstrand
Urlaub mitten auf der Insel - mitten in der Krise - gar nicht so einfach... Jetzt erreicht die Staatspleite der Griechen auch die Touristen. Strassenschlachten in Städten und Streiks im Fährverkehr gab es schon, jetzt protestieren aktuell die Taxifahrer gegen die Sparpläne der griechischen Regierung. Sie blockierten auf Kreta die Hauptverkehrs-straßen und besetzten eine Brücke, die längste Hängebrücke des Landes in West-Griechenland - das alles mitten in der wirtschaftlichen Hängepartie. Urlauber - auch aus NRW - scheint das nicht abzuschrecken. Der Tourismus boomt in Griechenland - auch, wenn man im Krisensommer seine Koffer selbst zum Hotel schleppen muss. Schöner Urlaub ist natürlich anders. Und mal ehrlich: Wann haben die Griechen eigentlich kapiert, wo der Hammer hängt? es geht ihnen offenbar nur um die Sicherung der eigenen Pfründe. Die Beamten - die ihren Job vererben können (!!!), die Taxifahrer - die sich dagegen wehren, dass die Erteilung von Taxilizenzen erleichtert werden soll. Ausgerechnet die Taxifahrer, von denen es ja heißt sie seien die heimlichen Herrscher im Land. (Phantasiepreise; Touristenabzock) Taxifahrer protestieren, ok. . Aber wann demonstrieren Urlauber gegen die griechischen Taxifahrer? Kann nicht mehr lange dauern, oder?
heikos am 3.08.11 20:53
Jetzt hab ich es so fein umschrieben, und et hat doch nichts genützt. Herrlich.
Ich hatte schon verstanden. LG.
Gertrud am 3.08.11 20:56
@Gertrud am 3.08.11 20:19
Werte Gertrud, Wein, Weib und Gesang wären doch kaum der Rede wert.
Ich meinte auch eher die sexuellen Auschweifungen, bei denen sogar gestandene Mannsbilder noch rot werden können.
heikos am 3.08.11 20:53
heikos am 3.08.11 20:14
Heikos,
um Himmelswillen, was haben Sie jetzt da verstanden, sicher nicht was ich gemeint habe.
Oder meine verstanden zu haben was Sie meinten.
Manche haben auch heute nix anderes im Kopf
als Wein, Weib und Gesang.
Schönen Abend noch.
Gertrud am 3.08.11 20:19
@Gertrud am 3.08.11 16:32
Na ja, ich hab´schon Fantasie, aber Stier o.ä. wollte ich noch nie sein.
Vielleicht hatte ich auch nur Angst vor´m Metzger.
heikos am 3.08.11 20:14
heikos am 3.08.11 16:16
Ja, ich weiß was Sie meinen.
Bin ja ein kluges Mädchen. Jetzt muß ich mich selbst mal auf die Schippe nehmen.
Da hat sich zuweilen bis heute nix dran geändert oder?
Gertrud am 3.08.11 16:32
@Gertrud am 3.08.11 15:58
Ich habe Homer`s Odyssee und einige griechische Sagen gelesen.
Bei manchen Geschichten habe ich mich mehr als einmal gefragt: Hatten die nix anderes im Kopf??
Sie werden wissen, auf was ich anspiele.:))
heikos am 3.08.11 16:16
heikos am 3.08.11 15:52
Aber gerne, denn von griechischer Mythologie habe ich bis auf ein paar Ausnahmen wirklich und absolut keine Ahnung.
Ich habe bei Geschichte in der Schule immer gepennt und schlechte Noten mit guten Schriftarbeiten abgearbeitet.
Heute liebe ich Geschichte und es geht mir links rein und rechts raus ich behalt nix davon und wünschte ich hätte besser aufgepaßt.
Denn ich finde sie inzwischen durchaus sehr spannend und absolut nicht mehr langweilig,
sondern sehr interessant.
So kanns gehen. LG.
Gertrud am 3.08.11 15:58
@Gertrud am 3.08.11 15:48
Mit Ihrem letzten Absatz haben Sie aber noch schnell eine schöne Brücke geschlagen.
heikos am 3.08.11 15:52
heikos am 3.08.11 15:44
Darum ging es mir gar nicht, ich habe den Beitrag dazu gelesen, der übrigens hier links in der Rubrik steht. Aktuelles beim WDR.
Und war entsetzt. Und das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Meine Hoffnung auf Stehenlassen des Beitrag ergab sich und ergibt sich dahingehend, daß es sich um einen Beitrag des WDR handelt.
Sicher war und bin ich mir da nicht. Weil er ja nun wirklich nichts mit dem Thema zu tun hat,
aber Teil der griechischen Mythologie ist.
Insoweit.
Gertrud am 3.08.11 15:48
@werner am 3.08.11 15:45
Da wird sich Karl V. aber jetzt die Augen reiben ob des fehlenden L´s.:)
heikos am 3.08.11 15:48
Auf der Hälfte der ca. 220 bewohnten griechischen Inseln fährt übrigens kaum ein Taxi.
ghostwriter am 3.08.11 15:47
""""ARD-exclusiv: Das Hermes-Prinzip (WDR)
"Ein Milliardär und seine Götterboten"
Es geht um den Otto-Versand.""""
Tja, im gegensatz zum bösen otto sind die guten neckermänner, quelles und liesel-karstadts mehr oder weniger pleite.
werner am 3.08.11 15:45
>>Ich hoff der Administrator läßt meinen Beitrag dennoch stehen.>>
Gertrud am 3.08.11 15:36
Mit Sicherheit, machen Sie doch Werbung für den WDR.:)
heikos am 3.08.11 15:44
Ich finde Griechenland ist ein schönes Land von den Bildern her.
Da war ich noch nie, würde aber auch wegen der Hitze und des Fliegens nicht hinreisen.
Und wegen der küche, außer Souflaki und Tsatziki vertrag ich nix davon. Leider. Ich würd dort verhungern, denk ich immer. Blödsinnigerweise.
Ich drücke den Menschen dort die Daumen.
Wie vielen anderen auch für eine bessere Zukunft.
Kann mal nicht jemand diese verdammten Ratingagenturen dicht machen. Die machen vieles in den Ländern kaputt, so wie unsere Wirtschaft hier seit zwanzig Jahren auch unser Land schlecht redet und irgendwie kaputt macht und dennoch von profitiert. Hier wie da. Und leider.
Hab hier noch einen Tip für heute abend
OT
Zum Thema Arbeit und Überstunden von letztens. Sehr interessant, wie ich finde. Aber im Grunde traurig in der Situation der ich durchaus zustimmen kann. Der Paketbote hat teilweise bis zu 400 Sendungen pro Tag.
Mein Paket kam letztlich mit diesem Verein,
nicht Samstag, sondern Sonntags abends um 20.00 h oder noch später. Womit ich diesen Bericht voll unterstreichen kann über das was ich denke. Schlimm, daß inzwischen viele mit diesem miesen Verein, der einmal ein gutes Unternehmen war zusammenarbeiten, um zu sparen.
Meine Nachbarin boykottiert alles was mit diesem Unternehmen angeboten und geliefert wird, wohl zu recht.
Titel des Berichts:
ARD-exclusiv: Das Hermes-Prinzip (WDR)
"Ein Milliardär und seine Götterboten"
Es geht um den Otto-Versand.
Paßt zu Griechenland irgendwie, aber im Sinne der schlechten Nachrichten.
Ich hoff der Administrator läßt meinen Beitrag dennoch stehen.
Gertrud am 3.08.11 15:36
Wir verbringen unseren Urlaub immer wieder gerne in
Griechenland, an vielen verschiedenen Orten.
Weil die Zimmermädchen, die Bedienungen, Taxifahrer und alle die zum Wohle der Touristen in der Saison fast Tag und Nacht arbeiten.
Mit immer gleichbleibender Freundlichkeit!!!!!
Ohne Recht auf Mindestlöhne.
Man kann doch den Zustand in der Touristenhochburg Kreta nicht mit dem auf den vielen kleineren Inseln vergleichen, zum Beispiel auf der Insel Samos wirtschaften Bus und Taxifahrer alle in einen Topf und am Ende der Saison wird der Erlös durch alle geteilt.
Wir lassen uns unser Griechenland nicht durch Allgemeinplätze mies machen!
Auch in diesem Jahr, Griechenland wir kommen
und fahren unseren Trolly wie immer selber in
unser Zimmer!!!!!
ghostwriter am 3.08.11 15:24
Werner Günther am 3.08.11 12:17
Danke Ihnen für Ihre Erklärung.
Das hab ich so gehofft, hart wenn ich es hart finde wie Sie es ausdrücken.
Ich denke oft, wir können mehr als froh sein,
in halbwegs friedlichen Zeiten dergestalt leben zu dürfen. Denn ganz so friedlich ist es hier auf andere Art ja leider auch nicht. Und jeder der zu anderem aufruft, sollte sich dessen bewußt sein.
Mir reichen die Bilder und Vorstellungen in den Medien und aus anderen Ländern teils mehr als genug.
Sicher würde ich nicht unbedingt bewußt in ein richtiges Krisengebiet reisen, wenn man um eine Lage weiß und auch darum gebeten wird, diese zu meiden.
Mir reichen schon Paraden in der Art und anderes mehr als genug. Daß viele Menschen für ihre Rechte kämpfen finde ich richtig, aber dies sollte nicht so sein, daß andere dabei zu Schaden kommen. Egal wo.
Es mag Menschen geben denen das egal ist, wie Sie es schreiben, mir ist es nicht egal.
Wenn ich bzw. wir reisen, möchten wir Land und Leute kennenlernen, die Region sehen, die Kultur,
nicht nur billig Urlaub machen.
Mein größter Wunsch für uns alle ist in Frieden zu leben, sozialem wie sonstigem.
Mir sind die traurigen Erfahrungen meines Vaters, Schwiegervaters und Kollegen in dem Alter noch allzu bewußt aus einer Zeit die ich niemanden wünsche, weder den Menschen wo es leider heute dennoch so ist, noch sonstigen.
Ich habe auch für Randale kein Verständnis,
weil sie zerstört.
Traurig ist, daß es an vielen an der Gesprächsgrundlage und -Bereitschaft in vielen Bereichen fehlt und Einsicht die Dinge zugunsten aller zum positiven ändern zu wollen.
So daß manche meinen sich nur mit Gewalt durchsetzen zu können. Gewalt erzeugt nur Gegengewalt und letztlich selten was wirklich Gutes, es sei denn man hat die Nase davon gestrichen voll.
Gertrud am 3.08.11 15:09
@ Werner Günther
Ich habe die satirische Andeutung in Ihrem Beitrag schon erkannt, welche aber durch die von mir kopierten und kommentierten Sätze wieder eliminiert wurde.
heikos am 3.08.11 13:04
@ Werner Günther am 3.08.11 12:17
Zu spät gesehen, das beruhigt mich jetzt etwas ;-)
Emma am 3.08.11 12:21
@ Werner Günther am 3.08.11 10:48
Kämpfe und Panzer können Sie sich in Deutschland angucken beim Tag der offen Tür des Heeres, dafür muss man nicht in Urlaub fliegen. Meistens wird zu solchen Veranstaltungen auch noch gute deutsche Erbsensuppe aus der Gulaschkanone verkauft. Da haben Sie dan das, was sie offenbar glücklich macht mit viel Knallerei.
Oder Sie fahren gleich nach Elspe, dort gibt es Kämpfe und Schießereien, nur keine Panzer.
Einem Land Panzer und Kämpfe zu wünschen ist einfach nur erbärmlich, auch wenn der Beitrag vermutlich ironisch gemeint war. Es gibt genug Deutsche, die Wert legen auf Kultur im Urlaub. Dazu zähle ich mich. Und damit steh ich nicht alleine da. Ich schau mir lieber Kirchen und Museen an als Kämpfe und Panzer und das Eimersaufen am Ballermann überlass ich anderen.
Emma am 3.08.11 12:19
Hallo Gertrud,
natürlich wollte ich mit meinen Beitrag nur provozieren.Ich wollte damit ausdrücken das es den meisten Deutschen Urlaubern nur um ihr eigenes Wohl geht.
Welche Menschen und Schiksale hinter den Menschen stehen itressiert meisten nur die wenigsten Urlauber.
Werner Günther am 3.08.11 12:17
@Anonym am 3.08.11 11:45
Irgendwo und überall werden Leute ausgebeutet, die Umwelt verseucht, Tiere gequält, Ausländer diskriminiert, Politiker gekauft und was es sonst noch anzuklagen gibt.
Da fällt mir vor lauter Betroffenheit jetzt spontan kein geeignetes Urlaubsziel ein.
heikos am 3.08.11 11:56
Zitat: Wann haben die Griechen eigentlich kapiert, wo der Hammer hängt?
Wann kapieren einige Deutsche eigentlich,das sie nicht das Recht haben,alle über einen Kam zu scheren?
Souly am 3.08.11 11:52
heikos 11:29: Andere fahren auch gerne noch auf die kanarischen Inseln, dort werden ganz friedlich hin und wieder die Leichen der überfüllten und gesunkenen Boot-Flüchtlinge aus Nordafrika an die östlichen Strände der gespült. Ruhe und Entspannung der Touristen immer noch garantiert.
Anonym am 3.08.11 11:45
Ich finde Beitrag von Werner Günther da wohl eher traurig.
Ich möchte, daß nirgendwo Panzer fahren.
Ich kann nur hoffen, daß er nicht so gemeint ist,
wie er da geschrieben steht.
Ich möchte hier keine und anderswo auch nicht.
Auf solche Abenteuer kann Mensch gut verzichten.
Gertrud am 3.08.11 11:43
>>Das wichtigste ist aber das im Hotel das Essen gut ist und das Personal einen freundlich anlächelt.
Wenn dieses nicht garantiert ist kommt der Deutsche nicht mehr nach Griechenland.>>
Werner Günther am 3.08.11 10:48
Vollkommen richtig.Schließlich habe ich Urlaub und will mich entspannen.
Wenn Unruhen zu erwarten sind, bleibe ich dieser Region fern und suche mir ein anderes Reiseziel.
heikos am 3.08.11 11:29
Es ist doch schade das keine Panzer durch die Straßen fahren. So mancher Urlauber hätte seinen Kindern dann die Durschlagskraft dieser harmlosen Fahrzeuge zeigen können.Am besten wäre es gewesen wenn dann noch Kämpfe von Haus zu Haus dabei wären.Wer braucht da noch einen Vergnügungspark?
Der Deutsche Urlauber hat ein Anrecht auf einen Abenteuerlichen Urlaub !
Das wichtigste ist aber das im Hotel das Essen gut ist und das Personal einen freundlich anlächelt.
Wenn dieses nicht garantiert ist kommt der Deutsche nicht mehr nach Griechenland.
Werner Günther am 3.08.11 10:48
Na, da haben die Spanier das aber besser hingekriegt.
Da lief diese Taxisache schon vor Jahren. Die hatten ein Monopol an den Flughäfen (wie auch z.B. in D'dorf) und haben sich mächtig gewehrt als das aufgebrochen werden sollte.
Bloss nichts teilen.....aber das ist dann bis nach Madrid gegangen und dort wurde das Monopol aufgehoben.
Seitdem fahren die privaten Taxen in friedlicher Koexistenz mit den ehemaligen Monopolisten.
Davon haben dort die Touristen aber nichts mitbekommen. Da gab es keine Streiks.....
Henriette am 3.08.11 8:10
Die Menschen sollen verzichten, während andere nicht zum Verzicht bereit sind, ihres einfordern und sich auch gönnen.
So ganz richtig ist solch Verhalten sicher nicht.
Was haben den Mitarbeitern hier Verzicht und anderes zum Teil eingebracht, nicht nur Schönes und Gutes.
Sie sind bereit zu verzichten, aber dann wenn sie sehen, daß andere es auch sind. Ist wohl auch nachvollziehbar.
Gertrud am 3.08.11 7:02
Guten Morgen,
ich finde es unfair auf die Griechen zu schimpfen, warum, weil es hier auch nicht viel besser ist.
Und wird hier was dafür getan, daß es sich ändert.
Man braucht nicht unbedingt Streiks dafür oder auf die Straße und anderen ihres zerstören.
Sollte man auch nicht.
Ich empfinde es in vielen Ländern teils gleich und wenn man die Regierenden näher betrachtet ist es auch so. Es ist nicht umsonst und schade, daß es in vielen Ländern nicht anders läuft.
Aber so ist das wenn man Dinge gleichschaltet
und gemeinsam arbeitet. Ob Firma Unternehmen oder EU. Da wird nix mehr individuell gehandhabt, oder wenig.
Die Menschen erfahren genau wie wir hier Kürzungen, Sparmaßnahmen u.a. aber nur für sie während die die könnten, leisten könnten, sich verdrücken und dem Land den Rücken kehren.
Ist es hier anders?
Schön jedenfalls ist das alles nicht, auch nicht gutzuheißen. Sparen soll man wenn man hat, das haben alle nicht getan. Und Kürzen, da wo es Sinn macht, das tun sie auch nicht.
Das Problem hier seinerzeit waren die Steuersenkungen für die Unternehmen und die Reichen, während es für andere das gleiche nicht gab, zusätzlich die Bonis für andere und horrende Gehälter für bestimmte Klientel.
Die überbordend sind und genau das ist das Problem oder eines der hausgemachten aus meiner Sicht.
Gertrud am 3.08.11 7:00
Deutsche See ich komme
lothar am 3.08.11 6:49
@werner am 2.08.11 22:51
Da schmeißen Sie jetzt aber Äpfel und Birnen in eine Kiste.
Die Bundespost war immer schon defizitär und wurde, genau wie die Bundesbahn, kräftig subventioniert.
Allerdings war die Telefonsparte gewinnträchtiger als der Briefsektor.
Nun, was uns die teilweise Privatisierung gebracht hat, sieht man doch tagtäglich:
Eingeschränkter Service bei Kunden und Einrichtungen, d.h. vergammelte Gleisstrecken, Billigstausstattung, z.B. Klimaanlagen und überfordertes Personal, weil dort das größte Sparpotenzial auszuschöpfen ist, Postfilialenschließungen und und und.
Hauptsache, wir können billig telefonieren.
Ob es das alles wert ist?
Hupps, ist ja schon 007.
Gute Nacht.
heikos am 3.08.11 0:08
Gute Nacht an alle.
Ruhrpottler am 2.08.11 23:57
Herr Heyer, was für Pfründe meinen Sie? Ich kann mich nicht erinnern, dass die Griechen mit übertrieben hohen Lebensstandard aufgefallen wären und auch das Vorurteil über zu wenig Arbeitseifer hat sich als falsch erwiesen. Ich riskiere mal einen Verstoß gegen Blogregeln und beleidige Sie:
- Sie denken wie Angela Merkel -
Das Grundproblem der Griechen und dem Rest der Industrienationen ist der Kampf der Reichen gegen Arme und Mittelschicht mit dem Ziel möglichst hoher Gewinne und möglichst wenig Abgaben und Steuern; allerdings in einer etwas eigenen griechischen Variante. Aber besser ein sinnloser Beamter in Griechenland als ein Hartzer in einer sinnlosen Arbeitsmarktmaßnahme in Deutschland, damit die Statistik geschönt ist. Ich will aber auch nicht gesagt haben, dass sonst in Griechenland die heile Welt ist.
Dieter M. am 2.08.11 23:52
*****Die Öffnung "geschlossener" Berufsgruppen, die Auflage weite Bereiche, die bisher in staatlicher Obhut lagen, zu privatisieren, was das bedeutet kann man doch bei uns sehen.
Ichfassesnicht am 2.08.11 20:50****
am besten sieht man das an der teilprivatisierung der bundespost.
die preise fürs telefonieren sind um 90% gefallen.
selbst die ehemaligen postbeamten bewegen sich jetzt etwas schneller beim briefmarkenverkauf.
werner am 2.08.11 22:51
@heikos am 2.08.11 21:38
Nun, das Taxigewerbe in GR steht schon besser da, aber wie schon gesagt, es geht hier mit Sicherheit um ganz andere Fleischtöpfe.
Ichfassesnicht am 2.08.11 22:07
@Ichfassesnicht am 2.08.11 21:28
Wenn das Taxigewerbe in GR nur ähnlich strukturiert ist wie in D, dann ist aber nicht viel mit Steuern und Abgaben.
heikos am 2.08.11 21:38
@Lederstrumpf am 2.08.11 21:02
Glauben Sie wirklich das abgeschottete Berufsgruppen oder staatl. Betriebe etwas mit der finanziellen Misere zu tun haben? Bei der Vorgabe zur Liberalisierung geht es sich nicht um das Taxigewerbe, hier will man auf ganz andere Bereiche Zugriff bekommen, Bereiche aus denen sich Kapital schlagen läßt. Diese Einnahmequelle wird dem griechischen Staat entzogen und er muß an anderer Stelle noch mehr einsparen.
geschlossene Berufsgruppen, oder Monopole, sind zwar für den Endverbraucher schlecht, aber auf diese Einnahmen kann ich Steuern und Abgaben erheben.
Ichfassesnicht am 2.08.11 21:28
""Glauben Sie wirklich das "die Griechen" das noch nicht erkannt haben?""
Ichfassesnicht am 2.08.11 20:50
Ich glaube schon, allein vermiss ich den Willen der Griechen etwas zu ändern. Warum lassen sie sich von Berufsgruppen auf der Nase rumtanzen
anstatt selbst auf die Straße zu gehen?
Lederstrumpf am 2.08.11 21:02
""Vielleicht steckt ja in jedem Griechen irgendwie ein ganz klein wenig "Sorbas"?
Herzlichst
Kritikus am 2.08.11 20:29""
Da kann man nur hoffen, dass der Rest der Griechen kämpft um die Lage zu meistern. Sie nicht als Schiffbrüchige auf einem Floß sitzen, ein Feuerchen anzünden und das Lied „so leben wir, so leben wir alle Tage“ anstimmen.
Lederstrumpf am 2.08.11 20:56
@Lederstrumpf am 2.08.11 19:35
"Das wird sich erst dann ändern, wenn alle Griechen die Schwere der augenblicklichen Situation erkennen."
Glauben Sie wirklich das "die Griechen" das noch nicht erkannt haben?
Die Öffnung "geschlossener" Berufsgruppen, die Auflage weite Bereiche, die bisher in staatlicher Obhut lagen, zu privatisieren, was das bedeutet kann man doch bei uns sehen.
Ichfassesnicht am 2.08.11 20:50
"Das wird sich erst dann ändern, wenn alle Griechen die Schwere der augenblicklichen Situation erkennen."
Lederstrumpf am 2.08.11 19:35
Sie kennen doch sicherlich den preisgekrönten Film "Alexis Sorbas"?
Dort ruft der Protagonist Sorbas (unvergessen: Anthony Quinn), als das Lebenswerk seines Patrons (eine Lastenseilbahn, eine unerhörte Innovation) unrettbar zusammenstürzt, freudig aus:
"Hey Boss, hast du jemals erlebt, daß etwas so bildschön zusammenkracht?"
Vielleicht steckt ja in jedem Griechen irgendwie ein ganz klein wenig "Sorbas"?
Herzlichst
Kritikus am 2.08.11 20:29
die privilegien der griechischen taxifhrer kann man wohl am besten mit denen der deutschen kaminkehrer vergleichen.
die sind/waren auch übergehätschelt gegen andere berufsgruppen. nachdem die eu diesem unsinn jetzt einen riegel vorgeschoben hat, haben unsere politikwichtel behende für abminderung gesorgt.
jetzt sind die deutschen schornsteinfeger als staatl. denunzianten unterwegs. sie dürfen die fehlende dachdämmung melden und auch die gasleitungen jährlich prüfen.
werner am 2.08.11 20:26
Politische Überlegungen spielen bei meinen Ausgaben oft eine große Rolle. So wollte ich eigentlich wegen der Umwelt nicht mehr mit dem Flugzeug verreisen.
Ich bin schon der Meinung, dass man sich die Welt anschauen soll. Über etwa 2 Jahrzehnte war ich jedes Jahr mit dem Flugzeug im Urlaub. Für mich habe ich die Entscheidung getroffen: das reicht.
Hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen, wäre ich vielleicht nach Griechenland geflogen. Ich habe nicht nur für Streiks in Griechenland Verständnis, ich würde sogar Krawalle akzeptieren. Der "Durchschnittgrieche" ist Opfer der Lage, die Täter bekommt man wahrscheinlich nicht zu Gesicht.
Hätte es in Deutschland mehr Widerstand gegeben (besonders in der Wahlkabine), wäre uns einiges erspart geblieben.
PS: Tunesien z.B. wäre auch ein lohnendes Urlaubsziel und für Urlaub in Deutschland braucht man nicht mal ein Flugzeug
Hansi am 2.08.11 20:02
Guten Abend!
@Anonym am 2.08.11 18:21
Dann adressieren Sie doch bitte mal klar! Zahlen präsentieren (oder reinkopieren) und Zahlen verstehen sind nämlich zwei Gläser Uso!
In freudiger Erwartungshaltung,
Picard
Picard42 am 2.08.11 19:49
Es ist doch Dünger gleich, wer diesen Staat vor die Wand fährt. Ob abgetauchte Millionäre, steuerhinterziehende Taxifahrer oder Staatsbedienstete. Hauptsache ohne weitere Hilfen der EU.
Bei einem ähnlichen Thema habe ich schon die alte Weisheit von mir gegeben " Fetten Gänsen den Hintern schmieren" lohnt nicht.
Das wird sich erst dann ändern, wenn alle Griechen die Schwere der augenblicklichen Situation erkennen.
Lederstrumpf am 2.08.11 19:35
Man muss immer beide Seiten sehen. Zum einen Verständnis für die demonstrierenden Menschen, zum andern die Urlauber. Diese bringen allerdings wieder Geld in die klamme Kasse Griechenlands, und das kann nur gut sein. Denn bleiben die Touristen weg, sieht so manch ein Geschäftsmann in Griechenland seine Existenz gefährdet. Fazit: eine bunte Mischung aus Reisenden, Demonstranten, Geschäftsleuten kann Griechenland retten. Noch nie in der Geschichte der Welt gab es ein Land, das von Einsamkeit profitiert hat. Nur zusammen rudern heißt vorwärts kommen. Gruß Timo
Timo Tasche am 2.08.11 19:16
Die Streiks richten sich gegen Pläne der Regierung, die Erteilung von Taxilizenzen zu erleichtern. In der Vergangenheit haben die Fahrer der Lizenzen zur Alterssicherung eingesetzt und sie für bis zu 200.000 Euro an jüngere Nachfolger verkauft. Dies war die Alterssicherung der Taxifahrer. Die Regierung will den Zugang zu sogenannten geschlossenen Berufen, zu denen auch das Taxigewerbe zählt, erleichtern und hat den streikenden Fahrern mit drastischen Konsequenzen gedroht. Es handelt sich dabei um eine von vielen Forderungen, die die Rettungsschirmgeber gestellt haben. Also ist auch Deutschland einer der Verursacher des Streiks.
Aber was interessiert den deutschen Urlauber die Existenz- und Alterssicherung dieser griechischen "Geldelite"? Wutbürger aus der Mittelschicht Stuttgarts werden in den Medien nun mal anderes beurteilt, als wütende Taxifahrer im Tränengasnebel von Rethimnon.
Anonym am 2.08.11 19:11
Vor einer Diskussion sollten wir uns mit den Fakten beschäftigen:
Interessant ist z. Beispiel ein Blick auf die griechischen Unternehmens- und Vermögenseinkommen aus der Verteilungsrechnung des BIPs. Während die nominalen Arbeitnehmerentgelte in Q1 2011 um -10,76% zum Vorjahresquartal einbrachen, sanken die nominalen Unternehmens- und Vermögenseinkommen nur um -1,04%. Ein regelrechter Skandal bzw. ein deutlicher Hinweis auf die extreme Verteilung der Einkommen und Vermögen in Griechenland liefert die Summe der Unternehmens- und Vermögenseinkommen. Sie betrug in Q1 2011 hohe saisonbereinigte 30,219 Mrd. Euro und lag damit gravierend höher, als die Summe der breiten Arbeitnehmerentgelte mit saisonbereinigten nominalen 19,432 Mrd. Euro. Griechenlands Unternehmens- und Vermögenseinkommen betrugen beachtliche 54,41% des nominalen BIPs in Q1 2011, dagegen weisen sich die deutschen Unternehmens- und Vermögenseinkommen (173,77 Mrd. Euro in Q1 2011) mit 27,07% des nominalen BIPs regelrecht bescheiden aus. Mit diesen Daten, ist ein Ansatzpunkt wo das Geld zur Bewältigung der Krise in Griechenland einzuholen wäre, klar adressiert.
BIP=Bruttoinlandsprodukt
Q1= Erstes Quartal
Quelle Daten: Statistics.gr/XLS: detaillierte Excel-Tabellen zur griechischen VGR, Eurostat.ec.europa.eu/Datenbank, Statistics.gr/Labor Force Survey März 2011, Minfin.gr/Portal SDDS
Anonym am 2.08.11 18:21
Anita67,
fas wird sicher lustig. Aber ehrlich, wenn man davorsteht, die Pyramiden sind riesig, und es sind große Quader, und der Boden drumherum ist ziemlich hart.
Aber es ist einfach bombastisch.
Ich war im Oktober da, und da waren es im Tal der Könige 40 Grad, auf dem Nil gehts.
Ist aber eine trockene Hitze und die kann man besser ab als bei uns 30 oder 35 Grad.
Doris64 am 2.08.11 18:15
@Doris64 am 2.08.11 18:04
Dann nimmt Emma eine Klappleiter mit und macht die Erstbesteigung. :-))
Gruß
anita 67 am 2.08.11 18:08
Emma,
auf die Pyramiden kann nicht klettern.
Man kann höchstens in die Cheops Pyramide rein, gebückt durch einen engen Gang.
Außerdem sind die Steine so hoch, mit Klettern wäre es ohnehin nichts, ist außerdem verboten.
Doris64 am 2.08.11 18:04
@ anita 67 am 2.08.11 17:27
Meine Rede: Mit Streiks "trifft" man in der Regel die Menschen, die an der Situation eh nichts ändern können.
Aber das ist den Streikenden leider meist ziemlich egal!
Anonym60 am 2.08.11 17:31
@ Ichfassesnicht am 2.08.11 17:06
Warum soll nicht jemand, der nicht "sehr viel" Geld hat, auch eine Taxi-Lizenz bekommen?
Entscheidend sollten Fahrkönnen und Service sein und nicht der "dicke Geldbeutel" ...
Anonym60 am 2.08.11 17:27
Wir schimpfen auf die Griechen, aber gerade jetzt in der Haupturlaubszeit wollen die deutschen Fluglotsen streiken - welch ein Zufall.
anita 67 am 2.08.11 17:27
Auch Teresien hat seinen Reiz.
Ja es trifft oft die falschen, wenn man es betrachtet.
Deutschland hat schöne Flecken wenn man genau hinschaut.
Und auch ich denke, das das Wetter hier eine entscheidende Rolle für viele spielt, aber manchmal auch hier einfach aus dem drögen Alltag herauszukommen, mal was anderes zu sehen.
Im Urlaub sind die meisten ohnehin ganz anders,
schön wäre es wenn sie die gute Stimmung in den Alltag mitnähmen.
Gertrud am 2.08.11 17:14
@Ichfassesnicht am 2.08.11 17:11
Aber nur bei der letzten Stufe!! :-))
anita 67 am 2.08.11 17:12
@Emma am 2.08.11 16:39
Gerade das "runter kommen" ist kein Problem.
Man fällt doch weich, ist doch Sand drumrum. ;-))
Ichfassesnicht am 2.08.11 17:11
@Anonym60 am 2.08.11 16:42
Es geht bei diesem Streik um etwas ganz anderes. Genau wie in D. sind die Konzessionen in Griechenland von Staatswegen begrenzt. Will man eine übernehmen, so zahlt man horrende Summen, diese bekommt man natürlich bei einer Weitergabe wieder. Wenn diese Beschränkung nun gelockert, oder gar aufgehoben wird, verlieren sehr viele sehr viel Geld. Mit der wirtschaftlichen Situation Griechenlands hat das rein garnichts zu tun. Aber das kann der Hr. Heyer ja nicht wissen.
Hauptsache "die Griechen" sind die uneinsichtigen Euro-Verprasser.
Die Freigabe wird übrigens in Deutschland von vielen auch schon seit langem gefordert, aber von den Verbänden, aus vorgenannten Gründen, mit aller Macht bekämpft.
Ichfassesnicht am 2.08.11 17:06
anita 67 am 2.08.11 16:47
Au ja, ich schließe mich an. Ich käme sogar nach Ägypten mit. Aber dieses Jahr wär ich eigentlich froh wenn ich ne Woche nach Rügen käme. So wie es aus sieht, wirds aber nix mit Urlaub dies Jahr.
Monti am 2.08.11 16:56
Wir machen schon lange keine Flugreisen mehr.
Deutschland ist so schön, ebenso unsere Nachbarländer.
Da fängt der Urlaub schon vor der Haustüre an, ohne Kofferschleppen und Streiks an Flughäfen.
Sind erst vor Wochen die gesamte französische Küste entlang gefahren. War wunderschön, obwohl das Wetter sehr durchwachsen war: Regen, Sturm usw. Aber mit der richtigen Kleidung...!
Fehmarn und Rügen gefallen uns auch immer wieder, aber ebenso die Nordsee-Inseln.
Im Herbst freuen wir uns auf`s Wandern in Bayern und dem deftigem Essen (plus Hefeweizen).
Ich denke, die meisten fliegen wegen der Sonne ins
Ausland. Ist aber gut so, sonst würden wir uns doch alle auf die Füße treten und auf den Autobahnen geht garnix mehr...
GitteH am 2.08.11 16:54
@Emma am 2.08.11 16:39
Komm ich überall hin mit, außer nach Ägypten. Zu heiß, und da rauf- und runterklettern stelle ich mir auch übel vor.
Aber Strandurlaub ist auch nichts für mich. Ich bin kein Sonnenanbeter, schwimmen kann ich auch nicht.
Aber im Ernstfall werde ich schon ein Plätzchen finden. Vielleicht die Wiese in K. Dann kann ich wenigstens Tischtennis lernen.
Gruß
anita 67 am 2.08.11 16:47
Also wir waren im vergangenen Jahr im Indischen Ozean auf den Salmonellen, im Winter zum Skilaufen in Frankreich in der Breduille und in diesem Jahr machen wir eine Kur in Bud Spencer.
Anonym am 2.08.11 16:47
Da mein kürzlicher Deutschland-Urlaub mehr oder weniger verregnet war, habe ich schon überlegt, im Herbst noch mal eine Woche in die Sonne zu fliegen.
Auch Griechenland war in meine Überlegungen einbezogen. Denn bis vor kurzem hieß es ja noch, dass die Touristen von Krawallen und Streiks nicht betroffen wären. Das scheint sich aber nun geändert zu haben.
Unter diese Umständen sehe ich mich lieber nach anderen Zielen um!
Nix dagegen, einen kurzen Weg den Koffer selbst zu transportieren. Das mache ich schließlich bei meinen Deutschland-Urlauben auch - von meinem Auto bis zum Hoteleingang z.B. Aber weiß ich, wie weit ich dort am Urlaubsziel meinen Koffer tragen muß?
Mal abgesehen davon, dass ich von Streiks sowieso nicht viel halte (meist "trifft" der Streikende doch nur die Menschen, die an seiner Situation auch nichts ändern können), so denke ich, dass z.B. die Taxifahrer in Griechenland auf ziemlich hohem Niveau streiken.
Anonym60 am 2.08.11 16:42
@ anita 67 am 2.08.11 16:33
Bei mir ist auch nur Balkonien angesagt. Wenn ich träume von Urlaub, träum ich auch noch von anderen hübschen Gegenden neben Griechenland. Da würde ich auch mal gerne Pyramiden in Ägypten erklimmen (nur das runter kommen dürfte ein Problem werden), oder die Niagarafälle aus größerer Instanz angucken oder testen, ob das Wasser auf den Malediven wirklich so türkis ist u.v.a.m.
Emma am 2.08.11 16:39
@Emma am 2.08.11 16:29
Ich kann sowieso nirgends hinfahren. Ich habe ja auch nur gesagt, ich würde gerne.
Träumen darf man noch, das wird noch nicht besteuert. NOCH NICHT! Kann ja nicht mehr lange dauern.
anita 67 am 2.08.11 16:33
@ anita 67 am 2.08.11 16:23
>>>Warum nun auf einmal keinen Urlaub in Griechenland machen?>>>
Wenn Taxifahrer streiken, damit kann ich leben. Wenn die Hotelköche aber streiken?
Ich wäre auch bange vor Krawallen. Ne, Griechenland käme für mich momentan nicht infrage, wenn ich Urlaub machen wollte.
Emma am 2.08.11 16:29
mal kurz OT
@ Monti am 2.08.11 16:16
Genau, Rügen ist wunderschön und da sollte man hin, solange es die Kreideküste noch gibt ;-) Früher war ich Fehmarnfan, aber seitdem ich Rügen kennengelernt habe, würde ich Rügen bevorzugen. So vielfältig, wie die Natur auf Rügen ist, ist sie auf Fehmarn nicht. Auch an Sehenswürdigkeiten hat Rügen viel zu bieten.
Aber viele scheuen Urlaub in Deutschland; sie könnten ja ein bisschen Regen auf ihr Nässchen bekommen. Dabei hat ein Spaziergang an der Ostsee in wetterfester Kleidung (zumindest für mich) durchaus seinen Reiz.
Aber das ist ja nicht das Thema... ;-)
Emma am 2.08.11 16:25
Na ja, man kann sich auch selbst das Geschäft verderben, so ist es ja nicht. Ich mein die Taxifahrer.
Aber auch wir hier haben schöne Reiseziele.
Rügen gehört für mich dazu.
Gertrud am 2.08.11 16:25
Warum nun auf einmal keinen Urlaub in Griechenland machen? Da soll die Wirtschaft doch nicht zerstört werden, wie seinerzeit in DuDe?
Mich würden die Meteora-Klöster sehr interessieren. Die auf dem Athos auch, aber da darf Frau ja nicht hin.
Gruß
anita 67 am 2.08.11 16:23
"Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Deutschland hat wunderschöne Urlaubsgegenden!"
Richtig Emma. Man denke nur mal an die wunderschöne Insel Rügen. Mein Lieblingsreiseziel. Und wenn es unbedingt Ausland sein muss, gehts nach Dänemark
Monti am 2.08.11 16:16
Ha, da haben wir es. Mein Sohn und Family sind auf Kreta und kommen eigentlich Sonntag zurück.
Na dau schaun wir doch mal.
Gesagt hat er am Telefon noch nichts davon.
Abwarten und Tee trinken, Earl Grey selbstverständlich.
So Leute, ich hab Feierabend.
Ich schaue später nochmal rein.
Doris 64 am 2.08.11 16:11
>>>Aber wann demonstrieren Urlauber gegen die griechischen Taxifahrer? Kann nicht mehr lange dauern, oder?>>>
Wer so blöd ist, da jetzt Urlaub machen zu wollen, ist selber Schuld und den kann ich auch nicht bedauern. Auch wenn der Urlaub in der Regel schon lange vorher gebucht wird, die Krise ist ja auch nicht neu.
Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Deutschland hat wunderschöne Urlaubsgegenden!
Emma am 2.08.11 16:09
>>Aber wann demonstrieren Urlauber gegen die griechischen Taxifahrer? Kann nicht mehr lange dauern, oder?>>
Interessante Situation:
Ich will die Taxis bestreiken, also nehme ich keins.
Da die aber gar nicht fahren, fällt denen mein Boykott gar nicht auf.
Das ist aber jetzt dumm.
heikos am 2.08.11 16:06
Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...auch, wenn man im Krisensommer seine Koffer selbst zum Hotel schleppen muss...
Ihre Sorgen möchte ich haben!
Gerd am 2.08.11 15:51
In einer Hängepartie eine Hängebrücke zu besetzen hat doch Symbolkraft.
Was das Koffertragen angeht, ist nicht Aktivurlaub im Augenblick voll angesagt?
Die Taxen Besitzer sind sicher nicht die Ärmsten in Griechenland, aber wieso sind es wieder "Die Griechen" die nichts kapieren?
Warum hat man nicht die Kapitalflucht verhindert oder beschlagnammt ausländische Konten?
In Deutschland kann man Steuerschulden bis zum St. Nimmerleinstag rückwirkend einziehen. Vieleicht wäre das ja mal eine Maßnahme? Falls die Griechen mit den Steuerprüfungen nicht nachkommen, wir haben noch ein paar Arbeitslose im Keller, werden sicher auch einige Buchprüfer dabei sein. Die könnte man als 1€-Jobber zur Verstärkung runter schicken.
Ichfassesnicht am 2.08.11 15:42
uuuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii jetzt schon ein neues Thema man oh man das gibts ja garnicht.So jetzt wirds mal nen bisschen ernster,die gehen wenigstens auf die straße.Und watt die Touristen abzocke angeht das ist doch klar da heißt es immer mein Freund oder Deutsch gut,und alle anderen schei...se,wen dann zum Beispiel ein Engländer da hinkommt dann kommt genau das gleiche,das ist allerdings nicht nur in Griechenland so sondern auch wo anders.Wer da jetzt hinreist und sich danach beschwert muss wirklich dumm sein den im Moment ist es nunmal da so wen man rund um Service haben will muss man halt wo anders hin.
Ruhrpottler am 2.08.11 15:37
Lieber Herr Heyer,
ist es wirklich eine Katastrophe, wenn man seinen Koffer selber tragen muss? Solange die Taxifahrer streiken, schneiden sie sich doch ins eigene Fleisch. Da es sich ja heutzutage meist um Pauschaltouristen handelt, ist der Urlaub ansonsten ja wohl abgesichert. Und wenn Fähren nicht fahren, gibt es sicher auch andere Möglichkeiten für die Reiseveranstalter, ihre Kunden an Ort und Stelle zu bringen.
Ich denke, dass dieses Thema reine Meinungsmache ist.
Es wäre interessant, wie die Situation sich in den Gebieten außerhalb der Ballungszentren darstellt. Vermutlich sind da die Taxifahrer nicht so unter Druck und arbeiten ganz normal.
Gruß
anita 67 am 2.08.11 15:34
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