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Manchmal bin ich richtig froh, in dieser Redaktion zu arbeiten. Als wir in diesen Tagen von Nils aus Hilden erfahren haben, war uns sofort klar – hier müssen wir berichten. Er braucht einen Zivi, aber Zivis gibt es ja nicht mehr! Nils ist 11 Jahre alt, leidet an Muskeldystrophie und sitzt mittlerweile im Rollstuhl. Nur mit einem Helfer ist es ihm nach den Sommerferien möglich, wieder in seine Klasse an einer Gesamtschule in Düsseldorf zu gehen – gemeinsam mit seinen Freunden. Das müssen wir möglich machen, da waren wir uns alle einig. Und manchmal gelingt es uns zu helfen. Ein gutes Gefühl und deshalb fröhliche Gesichter heute um 12.00 Uhr in der Konferenz, als unsere Redakteurin Sabine von einer überwältigenden Reaktion auf unseren Beitrag berichtete. Dutzende Zuschauer haben sich gemeldet und einige haben sogar persönliche Hilfe angeboten. Es gab konkrete Tipps für Familie Biletzki, Tipps für finanzielle Unterstützung und auch jede Menge Solidarität von Familien, die vor ähnlichen Problemen stehen, jetzt nachdem es keine Zivis mehr gibt und die Helfer vom Bundesfreiwilligendienst offensichtlich noch Seltenheitswert haben. Einen Helfer für Nils scheinen wir gefunden zu haben. Eben habe ich die Kollegin im Schnitt besucht. Unsere Reporterin Doro war bei den Biletzkis und hat einen überglücklichen Nils erlebt. Nils lacht und da lachen wir alle mit…
>>>Das beantwortet aber nicht meine Fragen.
Das finde ich super!
Anonym am 14.08.11 13:34
@Anonym am 14.08.11 13:04
Das beantwortet aber nicht meine Fragen. Oder sind Sie des Leseverständnisses gar nicht mächtig?
wundert sich
anita 67 am 14.08.11 13:16
>>>Auf andere draufhauen ist ja wesentlich einfacher.
Na klar. Deshalb mache ich das ja!
Anonym am 14.08.11 13:04
@Anonym am 14.08.11 12:08,
"Ich mache nur interessante Bemerkungen!"
Ach ja? Wann und wo denn z.B.? Die sind mir glatt entgangen.
Auf andere draufhauen ist ja wesentlich einfacher.
anita 67 am 14.08.11 12:46
>>>Ihre Bemerkung ist ja sehr interessant
Ich mache nur interessante Bemerkungen!
Anonym am 14.08.11 12:08
>>>Ein letztes zu dem Thema.
ENDLICH!
Anonym am 14.08.11 11:45
Ihre Bemerkung ist ja sehr interessant...,
hätte nur mal gerne gewusst, welcher Anonyme
hinter "Anomym" steckt??
So kann man natürlich gut andere Blogger kritisieren.
GitteH am 14.08.11 11:56
>>>Ein letztes zu dem Thema.
ENDLICH!
Anonym am 14.08.11 11:45
Anonym am 14.08.11 10:47
Ein letztes zu dem Thema.
Weil ich diesen Blog bisher für sehr gut hielt.
Das neue Blogthema und der Umgang jedoch
lassen daran etwas zweifeln. Auch Bemerkungen wie Ihre.
Sie scheines es nötig zu haben mit anderen Menschen so umgehen zu müssen und auch zu können. Bedauerlich solch ein Verhalten.
Es spricht für Sie selbst.
Ich wünsche hier allen alles gute.
Mehr Respekt einen besseren Ton.
Denn der Ton macht meist die Musik sowohl die Gute wie die schlechte.
Gertrud am 14.08.11 11:05
>>>Aber das scheint ja hier der neue Ton zu sein.
Warum lesen und schreiben Sie hier, wenn Ihnen der Ton nicht passt?
Anonym am 14.08.11 10:47
Anonym am 14.08.11 7:42
Sie halten sich wohl für besonders witzig,
ich find Ihren Beitrag peinlich und unangebracht.
Und auch keineswegs belustigend.
Aber das scheint ja hier der neue Ton zu sein.
Bedauerlicherweise.
Gertrud am 14.08.11 10:10
>>>Warum sollte er das tun? Er könnte ja auch jemand anderes vorschicken.... :-))>>>
z.B.Gertrud
Anonym am 14.08.11 7:42
@Lederstrumpf am 13.08.11 18:21
Warum sollte er das tun? Er könnte ja auch jemand anderes vorschicken.... :-))
Picard42 am 13.08.11 20:50
Wenn das so weiter geht, könnte ich mir vorstellen, dass über kurz oder lang ein gewisser Herr Jekyll aus dem Gebüsch springt. Hoffen tue ich es nicht.
Lederstrumpf am 13.08.11 18:21
Picard,
ich habe mir die Mühe gemacht diese Redepassage auch noch einmal herauszusuchen.
Mit der einen Aussage wird stets ein ganz ganz wichtiger Aspekt unterschlagen.
Hier ist noch mal die Textpassage die ich wichtig finde. Es geht um den Aspekt der Freiheit.
Die gar nicht dabei erwähnt wird.
Denn so lautet dieser Absatz:
Und so, meine amerikanischen Mitbürger: Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt.
Meine Mitbürger der Welt: Fragt nicht, was Amerika für euch tun kann, sondern was wir zusammen für die Freiheit des Menschen tun können.
Und schließlich, ob ihr Bürger Amerikas oder Bürger der Welt seid, verlangt von uns dieselben hohen Standards von Stärke und Aufopferung die wir von euch verlangen. Mit einem gutem Gewissen, unserer einzig sicheren Belohnung, mit der Geschichte, als endgültig Richter unserer Taten, lasst uns vorwärts gehen, das Land das wir lieben zu führen, und um Seinen Segen und Seine Hilfe bitten, jedoch mit dem Wissen, das hier auf Erden Gottes Werk genau unser eigens sein muss.
Dann bekommt diese Aussage einen ganz anderen Gehalt.
Ich möchte das hierbei bewenden lassen.
Mir fällt dazu einiges in unserem Lande ein, wo ich denke wir inzwischen etwas von entfernt sind.
Unser Sozialsystem wäre es wert, weltweit übernommen zu werden und man sollte sich überlegen es hier abzuschaffen.
Da bin ich bei meine Eine. Was das Thema Kosten betrifft, und auch bei einigen anderen Punkten.
Gertrud am 13.08.11 18:15
Picard42 am 13.08.11 14:38
>Lassen Sie doch bitte endlich mal "die anderen" aus dem Spiel! Entweder bekommt man sein Leben selbst geregelt oder man verbringt die Zeit damit, auf "die anderen" zu schielen oder zu schimpfen!
Ich hab mein Leben geregelt davon mal ab. Und schimpfen, das habe ich in diesem Thema mal ausnahmsweise betrieben wie andere hier auch. Und mal eine verschärfte Meinung dazu zu haben, das steht mir wohl auch zu, oder?
So einfach mit dem Regeln ist es aber nicht,
sieht man, denn sonst hätten viele Menschen vielleicht schon längst wieder einen Arbeitsplatz,
und viele andere weniger Probleme.
Die sie oft nicht nur durch sich alleine haben, sondern weil andere sie ihnen verursachen, es wenige Zwischentöne und oft nur noch schwarz oder weiß gibt. Kein Land hat eine solche Regelungswut wie unseres.
Fürchtet es selbstständig denkende Menschen oder mitdenkende Bürger?
Es hat fast den Anschein.
Gertrud am 13.08.11 17:52
Picard42 am 13.08.11 16:01
Die ganze Textpassage liest aber schon sehr anders als der gerne dann im Teil zitierte Spruch.
Und macht einen ganz anderen Sinn, oder?
Gertrud am 13.08.11 17:44
Picaard,
"Was hilft es mir, wenn der Ackermann plötzlich nur noch 1000€ / Monat verdient und das sogar noch ordentlich versteuert? Nichts, rein gar nichts!"
Was ist das denn bitte für eine Einstellung?
Es wäre schon mal ein Anfang wenn er acht Millionen weniger erhalten würde und seinesgleichen auch eine Reduzierung erfahren würden und dennoch alle ihre Steuern anständig zahlen würden. Sowie die Sondervergünstigungen die man der Position ohnehin noch erhält ebenso.
Wie kamen denn die Vorgänger mit weit weniger aus? Wenn dieser schon am hungertuch nagt?
Nein Danke.
Mit den acht Millionen könnte man sehr viel machen. Aber sehr viel mehr. Und sie wären sicher gut angelegt.
Vor allen Dingen hätten man Menschen in Arbeit lassen können bei der Dt. Bank und Postbank und andere Aufkäufe da sähe es gewiß auch anders aus.
Gertrud am 13.08.11 17:41
Kritikus am 13.08.11 16:52
Ihren Vorschlag zur Auflösung von LWL und LVR kann ich leider nicht wirklich beurteilen. Aus dem Bereich der Behindertenhilfe weiß ich, dass die Kommunen, in denen größere Einrichtungen angesiedelt sind, jetzt schon einige Probleme mit dem erhöhten Arbeitsaufkommen haben. Das müsste man berücksichtigen.
Ich erinnere mich aber, dass die Idee der Reduzierung der Reg.Bez. auf 3 schon mal einen lauten Aufschrei verursacht hat. Das kann ich aber auch nicht beurteilen, da fehlt mir der Hintergrund.
Anke am 13.08.11 17:04
Anke am 13.08.11 15:07:
Als eine Idee mit einem - für Sie vielleicht etwas "herben" - Charme finde ich die Auflösung der 2 Landschaftsverbände (LWL, LVR) in NRW.
Diese noch aus preußischen Verwaltungsstrukturen überkommenen "Gebilde" (Was sind die eigentlich verfassungs-/verwaltungsrechtlich? Klassische Landesmittelinstanzen sind sie jedenfalls nicht)
befassen sich im Wesentlichen mit Aufgaben der Sozial-, Behinderten- und Jugendhilfe und - mit besonderer Inbrunst - der Denkmalspflege.
Zu dieser Aufgabenerfüllung verfügen sie über einen gewaltigen Verwaltungsüberbau:
2 Landschaftsversammlungen, 2 Landschaftsausschüsse, 2 Direktorien und dazu natürlich jede Menge Personal... .
Ich denke, auf diese noch aus der Tradition der preußischen Provinziallandtage herrührenden (teuren) Anachronismen kann man getrost verzichten.
Die in 30 Kreisen in NRW organisierten Kommunen und 22 kreisfreien Städte (darunter 4 Großstädte >500 TEW) müßten bei einer intelligenten Umverteilung der Mittel sehr wohl imstande sein, die bisherigen Aufgaben der Landschaftsverbände effizienter und ortsnäher zu erfüllen.
Flankierend käme auch eine Verringerung der bisher 5 Regierungspräsidien auf 3 in Angriff zu nehmen, aber das sollte erst ein zweiter Schritt sein.
Herzlichst
Kritikus am 13.08.11 16:52
OT
@MeineEine am 13.08.11 16:24
Gute Idee mit dem Helm..... :-)
Picard42 am 13.08.11 16:35
OT
@ Picard42 am 13.08.11 16:10,
bitte denken Sie daran: Die Folie um die Pizza ist NICHT zum Verzehr geeignet. Bitte entfernen Sie sie nach Möglichkeit vor dem Erhitzen der Pizza.
So, gezz setz' ich mir besser einen Helm auf... :-D
MeineEine am 13.08.11 16:24
MeineEine am 13.08.11 15:37 u. 16:02
Das ist so typisch für die Kurzsichtigkeit einiger Kostenträger. So verursacht man mehr Kosten durch die Versuch, klein-klein Geld zu sparen.
Anke am 13.08.11 16:17
@Picard42
Eindeutiges JA! Und guten Appetit! ;-)
Anke am 13.08.11 16:12
OT
Sorry, ich muss mal kurz an den Herd - meine Köchin hat Ausgang.... ;-)
Bis später!
Picard42 am 13.08.11 16:10
@Anke am 13.08.11 15:58
Wir können uns auf "Teilkasko" einigen und sind einer Meinung, dass die von Ihnen erwähnte Eingliederungshilfe ein Anspruch ist, dessen Durch- und Umsetzung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt. Diese darf nicht auf Kostenaspekte reduziert werden, weil wir hier über Menschen und ihre Perspektiven reden.
Besser so? ;-)
Picard42 am 13.08.11 16:07
@ Picard42 am 13.08.11 15:45
"Ich bin aber beim besten Willen kein Experte auf diesem Gebiet, mir ging es im Ansatz nur um die "Zivis"."
Auch in der Pflege wurden Zivis eingesetzt und hinterlassen nun Versorgungslücken. Eigentlich gute Modelle wie beispielsweise Tagespflegeeinrichtungen werden aber immer noch oft torpediert. Dabei sind solche Einrichtungen ideal um Angehörige zu entlasten und somit Pflegebedürftige länger in den Händen der Angehörigen zu lassen (ergo wird auch ein Pflegeheim deutlich später die letzte Lösung). Wenn Angehörige nicht unterstützt werden, sei es bei der Betreuung von behinderten Kindern, alten menschen oder schwerst körperbehinderten partnern, Geschwistern etc., ergibt sich ein sehr langer Rattenschwanz an Konsequenzen, der außerdem richtig teuer wird. Noch immer ist es häufig so, dass pflegende Angehörige durch ihre Aufgabe so stark belastet sind, dass sie selbst schwer erkranken. Durch zeitweise Unterstützung könnte dieser Entwicklung ein Stück entgegengewirkt werden. Ich habe oft Angehörige erlebt, die am Ende ihrer körperlichen und psychischen Kraft waren. Auch hier entstehen Kosten, die durch einen intelligenteren Umgang mit Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen teilweise vermieden werden könnten.
Doch anstatt viele kleinere Modelle zu fördern, werden diesen immer noch oft Steine in den Weg gelegt.
(Man möge mir die Länge meines Beitrages bitte nachsehen.)
MeineEine am 13.08.11 16:02
@anita 67 am 13.08.11 15:51
Nun, bei einigen Müttern scheint mir in der Tat durchaus noch eine Ausbildung als Fachkraft "Was mache ich mit dem Blag und wo kann ich es umtauschen" angezeigt zu sein.... ;-)
Scherz beiseite, stimme Ihnen vollkommen zu! Im Übrigen ist der Satz von Kennedy im Original im Plural - der Vollständigkeit halber erwähnt.
Und da ich mir i.d.Z. die Rede noch einmal vorgenommen habe, hier noch ein Absatz insbesondere, aber nicht nur, für Gertrud:
"Mit einem gutem Gewissen, unserer einzig sicheren Belohnung, mit der Geschichte, als endgültig Richter unserer Taten, lasst uns vorwärts gehen, das Land das wir lieben zu führen, und um Seinen Segen und Seine Hilfe bitten, jedoch mit dem Wissen, das hier auf Erden Gottes Werk genau unser eigens sein muss."
Mmmh, der Redenschreiber konnte jedenfalls noch besser formulieren als ich - das macht mich neidisch.... ;-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 16:01
Picard42 am 13.08.11 15:49
NEIEN!! Meine Güte, Picard! Wie kommen Sie denn darauf?
Ich möchte nur gerne verstehen, wie Sie in dem Punkt denken.
Eingliederungshilfe gibt es nur zur Verhinderung/Linderung von Benachteiligungen. Für mich war und ist das schon eher Teilkasko.
Anke am 13.08.11 15:58
@Picard42 am 13.08.11 14:38
Und den Satz von Kennedy "Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst" unterschreibe ich sofort."
Diese Einstellung ist uns ja von Staats wegen gründlich abgewöhnt worden durch unnütze Vorschriften etc. Beispiel: Tagesmütter. Früher reichte es, wenn eine Mutter zeitweise berufstätig war, dass sie die Unterbringung ihres Kindes regelte. Z.B. bei Klassenkameraden des Kindes, oder einer netten Nachbarin. Heute macht sich jeder strafbar, der einen solchen Dienst ausübt, weil: ist ja keine "Fachkraft". Daher rührt wohl auch die zwangsweise Einführung der "Ganztagsbetreuung" an Schulen. Mütter sind ja auch keine ausgebildeten Fachkräfte.
anita 67 am 13.08.11 15:51
@Anke am 13.08.11 15:42
Zweifeln Sie an meiner Verfassungstreue?
(Jaja @Korinthenkacker: das GG ist keine Verfassung)
Picard42 am 13.08.11 15:49
@MeineEine am 13.08.11 15:37
Exakt da muss dann ein Umdenken ansetzen! Aber stattdessen halten (auch und gerade) die Verbände und Träger immer nur die Hand auf - das kann es nicht sein... und die Kassen investieren lieber in Glaspaläste....
Tagespflege klappt übrigens inzwischen recht gut, zumindest hier in einigen Einrichtungen. Ich bin aber beim besten Willen kein Experte auf diesem Gebiet, mir ging es im Ansatz nur um die "Zivis".
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 15:45
Picard42 am 13.08.11 15:24
"Vollkasko" ist so ein Schlagwort, dass überhaupt nicht zu den Betroffenen und ihren Familien passt, die ich kennengelernt habe (ich spreche wieder nur von Menschen mit geistiger Behinderung).
Bei der Eingliederungshilfe geht es ja darum, Benachteiligung durch Behinderung (Grundgesetz!) zu verhindern oder deren Auswirkung zu mildern. Verständnisfrage von mir: Stellen Sie das in Frage?
Anke am 13.08.11 15:42
@ Picard42 am 13.08.11 15:24
"Aus meiner Sicht gilt es, hier mehr den Schwerpunkt auf Unterstützung und Hilfe zu legen statt auf "Vollkasko"."
Der Pflegedienst, für den ich früher nebenberuflich als Betreuerin tätig war, hatte eine kleine Tagesbetreuung in einem Privathaus eröffnet. Ziel war es, Pflegebedürftige tagsüber zu versorgen, damit pflegende Angehörige beispielsweise zur Arbeit gehen, Erledigungen tätigen oder sich einfach mal von der anstrengenden Pflege erholen konnten. Diese Tageseinrichtung wurde wenige Monate später wieder geschlossen, da beispielsweise die Pflegekasse und andere Kostenträger dieses Pflegemodell nicht akzeptierten. Hier wäre Unterstützung für pflegende Angehörige da gewesen doch gewünscht wurde und wird sie offensichtlich nicht.
MeineEine am 13.08.11 15:37
@Anke am 13.08.11 15:07
Ich mag dünnes Eis.... ;-)
Wir müssen uns ja auch nicht unbedingt über Einsparpotenziale unterhalten, sondern klar auf den Tisch legen, was wir wollen und wie wir das bezahlen. Mehr als die Hälfte des Staatshaushalts fließt in den sozialen Bereich - machen wir dreiviertel raus und gut ist's, oder?
Die Betreuung eines Menschen ist zuvorderst eine Aufgabe seiner Angehörigen und keine staatliche/öffentliche Aufgabe. Aus meiner Sicht gilt es, hier mehr den Schwerpunkt auf Unterstützung und Hilfe zu legen statt auf "Vollkasko".
Bitte unterstellen Sie mir jetzt nicht, ich würde es mir da aber deutlich zu einfach machen - tue ich nicht, aber alle Facetten sind in einem Blog nunmal nicht darstellbar. Ich schätze jeden, der in diesem Bereich tätig ist, für seine - aus meiner Sicht unverzichtbare - Arbeit.
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 15:24
@MeineEine am 13.08.11 15:04
Seeeeekunde bitte!
Reicht es anzumahnen und zu meckern?? Wo bitteschön waren denn die konkreten Forderungen? Nein, diese Lobbyisten haben ihre Felle schwimmen sehen und mit der großen Versorgungslücke gedroht!
Aus meiner Sicht haben die darauf gebaut, dass mit dem Absägen vom Gutti auch die Reform vom Tisch ist. Nix da, hat der de Maiziere gesagt - und das war gut so!
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 15:11
Picard42 am 13.08.11 14:53
Wie hoch das Einsparpotential bei anderen Trägern v.a. in der (Alten-)Pflege noch ist, kann ich nicht sagen. Bei uns ist schon seit Jahren Schmalhans Küchenmeister für die Mitarbeiter.
Auch die Ambulantisierung der stationären Einrichtungen (Umzüge in Wohnungen in der Stadt für Einzelne und Wohngruppen etc.) passiert ja in erster Linie, weil die Landschaftsverbände sich dadurch Einsparungen erhoffen. Es wird aber gerne als Inklusion verkauft (Wieder ein anderes Thema..).
Wer sich da bitteschön auf wen verlassen hat, treibt mich auch um. Da kommen wir dann u. U. auch wieder auf das dünne Eis KTzG ... ;-)
Anke am 13.08.11 15:07
"""""Die gemeinnützigen Träger müssen und können nur mit dem wirtschaften, was sie an Steuergeldern und Spenden bekommen. Dass sind das unterschiedlich gut machen, glaube ich gerne. Für mich sind sie aber nicht das eigentliche Problem, sondern in erster Linie die Ausführenden.
Lohndumping gibt es inzwischen ja wohl in vielen Bereichen und nicht nur im sozialen Bereich.
Anke am 13.08.11 14:43
das sind zwar schöne sätze, aber auch die gemeinnützigen (ein kleines bonmot; mehr gemein, als nützlich) denken gerne an sich.
ich errinnere an einen ihrer führer in berlin (glaube ich) der hatte als dienstwagen einen maserati oder ähnliches. auch dieser herr mit den grossen kotelleten, der immer als gutmensch durch die talkrunden tingelt, genehmigt sich ein höheres gehalt als die kanzlerin.
zuletztmöchte ich noch an die letzte sozialwahl errinnern. hier sind zwangsgebühren in geradezu krimineller art verblasen worden, ohne sinn und verstand und ohne nutzen.
geld ist schon da, es trifft aber auch in der betroffenheitsindustrie die falschen.
werner am 13.08.11 15:04
@ Picard42 am 13.08.11 14:53
"Und völlig unverständlich finde ich, dass man sehenden Auges in diese Situation gegangen ist - wer hat sich denn da bitteschön wieder auf wen verlassen?"
Seeeeeeeeeeeekunde bitte.
Als die Umstrukturierungspläne der BW konkret wurden, haben die Sozialverbände sehr wohl angemahnt, dass durch den zu erwartenden Wegfall der Zivis große Versorgungslücken entstehen würden.
So wie ich das sehe, wurden diese Hinweise schlicht ignoriert.
MeineEine am 13.08.11 15:04
@Anke am 13.08.11 14:43
Ok, einigen wir uns für heute auf den Begriff Pflichtdienst.
Ich bin übrigens vollkommen bei Ihnen, dass sämtliche Aufwendungen, die vorher für die Zivis angefallen sind (ggf. gekürzt um einen Faktor x, Ziel der BW-Reform war ja durchaus auch Einsparungen), an die Träger weiterzuleiten. Auf der anderen Seite erwarte ich, dass diese Träger (und die zugehörigen Verbände) auch mal deutlich an ihren eigenen Strukturen arbeiten und die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel verantwortungsvoll für die anvertrauten Menschen einsetzen.
Und völlig unverständlich finde ich, dass man sehenden Auges in diese Situation gegangen ist - wer hat sich denn da bitteschön wieder auf wen verlassen?
Picard42 am 13.08.11 14:53
Picard42 am 13.08.11 14:23
Ja, ich verstehe besser, woher Ihre Aversion gegen den Zivil-/Wehrdienst kommt. Trotzdem ist und bleibt der Begriff Zwangsarbeit für mich besetzt durch Greueltaten, die hier nicht unser Thema sind.
Die gemeinnützigen Träger müssen und können nur mit dem wirtschaften, was sie an Steuergeldern und Spenden bekommen. Dass sind das unterschiedlich gut machen, glaube ich gerne. Für mich sind sie aber nicht das eigentliche Problem, sondern in erster Linie die Ausführenden.
Lohndumping gibt es inzwischen ja wohl in vielen Bereichen und nicht nur im sozialen Bereich.
Anke am 13.08.11 14:43
@Gertrud am 13.08.11 14:29
Gertrud!!!
Lassen Sie doch bitte endlich mal "die anderen" aus dem Spiel! Entweder bekommt man sein Leben selbst geregelt oder man verbringt die Zeit damit, auf "die anderen" zu schielen oder zu schimpfen!
Was hilft es mir, wenn der Ackermann plötzlich nur noch 1000€ / Monat verdient und das sogar noch ordentlich versteuert? Nichts, rein gar nichts!
Und den Satz von Kennedy "Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst" unterschreibe ich sofort.
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 14:38
Picard42 am 13.08.11 14:23
erschreckend Ihr Beitrag aber zutreffend.
Ich habe mich früher gefreut, wenn ich im Cafe nebenbei fünf Mark die Stunde bekam.
Und ein Trinkgeld. Heute würde ich aufgrund der Arbeitsmarktsituation, wenn ich es noch könnte, keinen mehr annehmen. Um anderen nicht ihres kaputt zu machen.
Sie haben Recht Menschen sind nicht mehr so bereit, dies dafür zu leisten, aber vielleicht auch nur weil die Situation so ist wie sie ist.
Weil sie nicht mehr sich verar... lassen wollen,
während sie sehen, daß für andere immer noch etwas ist, selbst wenn die Kassen klamm sind.
Kein Argument aber durchaus nachvollziehbar,
auch Ihre Argumente.
Gertrud am 13.08.11 14:29
@Anke am 13.08.11 13:52
Mein Zitat ist nichts anderes als der §23a Zivildienstgesetz, "Zuführung" in Auszügen. Bei Wehrpflichtigen stehen die Feldjäger vor der Tür und "klingeln".... In beiden Fällen wird sogar das Grundgesetz (§13 Unverletzlichkeit der Wohnung) ausdrücklich eingeschränkt.
Verstehen Sie jetzt, warum ich von Zwangsarbeit rede? Und zwar ohne wenn und aber!
Den zweiten Teil Ihres Beitrags würde ich gerne umdrehen: wird nicht gleichzeitig auch immer die Frage gestellt: "was bekomme ich dafür?" Die Träger haben doch kein Problem damit, tausende Stellen für 5€/Stunde bei freier Kost und Logis zu schaffen - es kommt nur keiner, der dafür einen Finger krumm macht!
Solidarität beginnt bei jedem Einzelnen - und nicht beim Anderen! Das nervt mich in diesem Land und dahinter weiche ich nicht zurück!
Dem letzten Absatz stimme ich zu - nur leider werden die Betroffenen schlecht für eine Demo auf die Straße gehen können: es gibt ja keine Zivis mehr, die schieben....
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 14:23
Picard42 am 13.08.11 12:53
Danke für Ihren Beitrag.
Ich wage nicht soweit zu denken, aber besteht auch hier die Möglichkeit und Absicht das Engagement in den privaten Bereich zu verlagern, wie anderes auch. Privat vor Staat sozusagen.
Analog amerikanischer Verhältnisse.
Ebenso anlog dem Satz John F. Kennedys.
Überlege nicht was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst oder umgekehrt. (so genau hab diesen ich diesen im Moment nicht zur Hand).
Wobei sich dann bestimmte Gruppen im Land in diesem Bereich gänzlich ausblenden. Und daraus verabschieden.
Unabhängig des anderen inzwischen geschaffenen Rahmens. Der just in dem Moment geschaffen wird wo er am unpassendsten ist.
Wie vieles in den letzten Jahren aus meiner Sicht.
Ich denke da an die Regelung für Frauen und Mütter mit Kindern unter drei Jahren arbeiten gehen zu müssen. Obwohl es diese Arbeitsplätze so nicht gibt. Und anderes dazu ebenso nicht in erforderlichem Rahmen.
Was eine ganz andere Situation wäre, gäbe es den vorhandenen Rahmen dazu, der aber offenbar immer wieder an einem Kriterium scheitert: AM GELD.
Auch weil man ja die Problematik in der Alterpyramide zu finden sucht und damit auch andere Probleme, die im Rahmen der Arbeitsplatzsituation anstehen, ausblendet.
Anstatt das Ganze zu sehen, nämlich alle gemäß ihrem Rahmen in die Verantwortung und Pflicht zu nehmen. KEINE Ausnahmen mehr zuzulassen.
Ich staune eigentlich heute immer über die Kosten im Pflegebereich ich denke sie heute in Euro/DM identisch und frage mich wo das ganze Geld bleibt, denn Heime sind z.B. nicht preiswert und wie man das alles umrechnet im Gegensatz zu früher.
Und wie sich das alles verhält.
Und ich frage mich wie man mit jungen Menschen so umgehen kann wie man es tut, derzeit,
während andere Mehrfachjobs haben und diesen u.Umständen die Arbeitsplätze wegnehmen.
Für die Arbeitgeber ein gefundenes Fressen anstatt eines regulären Arbeitsplatzes nur noch 400,- Euro und andere Jobs (ich mag das Wort auch nicht) anzubieten und so eine Situation zu schaffen die vieles erst erbringt und den Staat letztlich dahinführt was man immer herbeiredet, Altersarmut u.a.
Das aber genau dahinführen führt wenn man sich weiter so verhält und nicht nach anderen Möglichkeiten sucht.
Ein nicht sehr schöner Gedanke.
Gertrud am 13.08.11 14:21
Nachtrag: Au Mann, vielleicht sollte ich echt nicht mehr bloggen, bis ich die neue Brille hab. Der letzte Beitrag war natürlich von mir, sorry.
Anke am 13.08.11 13:55
Picard42 am 13.08.11 13:30
Ihr Zitat kannte ich nicht, bezog sich das auf Wehrdienstleistende und Zivis? Dass es Missbrauch von Zivis gegeben hat, bestreite ich überhaupt nicht. Über diakonische Träger habe ich mich ja schon geäußert. Zu anderen kann ich nichts sagen.
Ich habe ein massives Problem damit, dass wir (damit meine ich nicht Sie persönlich) uns immer mehr vom Solidaritätsprinzip verabschieden, das mal ziemlich unumstritten galt. "Wir können uns das nicht mehr leisten" übersetze ich meistens in: "Wir wollen uns das nicht mehr leisten". Menschen in erster Linie als Kostenfaktor zu sehen, geht für mich auch nicht. Dahinter gehe ich auch nicht zurück.
Druck auf die Politik ausüben, wunderbare Idee!! (Keine Ironie) Aber nicht auf dem Rücken der Betroffenen. Und da meine ich nicht Computerkurse im Altenheim, sondern Grundrechte jedes Menschen wie z.B. einmal am Tag an die frische Luft zu kommen etc.
Anonym am 13.08.11 13:52
@Anke am 13.08.11 13:14
Ich bin generell gegen eine Verpflichtung junger Menschen, gleich wo diese eingesetzt werden sollen. Wie kommen Sie auf das schmale Brett, ich würde das nur im Pflegebereich ablehnen?
Was halten Sie von folgenden spannenden Sätzen:
"Die Polizei ist befugt, zum Zweck der Zuführung die Wohnung und andere Räume des Dienstpflichtigen zu betreten und nach ihm zu suchen. Das Gleiche gilt, außer zur Nachtzeit, für andere Wohnungen und Räume, wenn sich der Dienstpflichtige einem unmittelbar bevorstehenden Zugriff der Polizei durch Betreten solcher Wohnungen und Räume entzieht."
Klingt motivierend, respektvoll und nach sozialer Verantwortung, oder?
Im Übrigen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man Probleme auch großreden kann - im Endeffekt klappt es trotzdem. Irgendwie und ggf. auch mit Abstrichen, aber es klappt....
Daher meine Argumentation mit dem "Liegenlassen": nicht, weil ich das toll finde, sondern weil wir Druck auf die Träger und politisch Verantwortlichen ausüben müssen - mit allen Mitteln.
Gruß,
Picard
Picard42 am 13.08.11 13:30
Picard42 am 13.08.11 12:53
Ich weiß nicht genau, woher Ihre Aversion gegen ein mögliches (noch sind wir ja "nur" bei Denkmodellen!) verpflichtendes soziales Jahr herkommt. Gilt das nur für die Unterstützung von Menschen mit Behinderung?
Beim jetzigen Bufdi gibt es ja (angelehnt an das freiwilige soziale Jahr) auch die Möglichkeiten, Aufgaben in Umweltschutz etc. zu übernehmen. Würde Sie da ähnlich reagieren?
Über das mögliche Potenzial von ALG2-Beziehern waren wir doch gestern schon einig. Ich vermute nur eben (ohne konkrete Zahlen zu haben), dass das nicht reicht. Und Ihr Vorschlag, dann eben Betreuungsaufgaben liegen zu lassen, kommt für mich nicht in Frage.
Anke am 13.08.11 13:14
- Morgen
+ Tag
Sorry.... ;-)
Picard42 am 13.08.11 12:59
Guten Morgen die Damen,
nun, interessant, was Sie hier in meine gestrige Aussage hineininterpretieren.... Dann räumen wir da doch mal auf:
@Emma am 13.08.11 8:00
"Lieber Picard, waren Sie nicht gegen Zwangsarbeit?"
Ja, und da hat sich auch nichts daran geändert. Ich habe nicht von Zwang, sondern vom Potenzial dieser Menschen gesprochen. Natürlich können wir diese Gruppe auch völlig ausblenden, wenn alleine die Überlegung Standard-Abwehrreflexe auslöst.
Insofern @Gertrud am 13.08.11 8:09
"Man setzt beim BFD auch auf Rentner und Pensionäre und m.E. auch auf arbeitslose Menschen."
Ja, genau das tut man. Oder kürzer: man setzt auf Menschen, die Zeit haben, sich gesellschaftlich und sozial zu engagieren. Und was ist dabei rausgekommen? Ein Schuss in den Ofen....
Daher @Anke am 13.08.11 10:24
"Über ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Frauen und Männer sollte unbedingt geredet werden, finde ich."
schnappen wir uns in der Überlegung einfach eine Gruppe, die sich nicht wehren kann und zwangsverpflichten diese. Kann man ja auch wunderbar begründen, "Ihr müsst Euren Teil zu dieser Gesellschaft beitragen". Warum das nur für junge Heranwachsende gilt, müssten Sie mir dann nochmal erklären.
@Frikan de L. am 13.08.11 0:52
Ihren Beitrag (dem ich übrigens in Teilen zustimme) können wir gerne diskutieren, wenn es das Thema ist.
Gruß.
Picard
Picard42 am 13.08.11 12:53
@Anke am 13.08.11 12:37
Das ist mir klar, interessieren würde mich aber, ob die Schule selbst an Hilfsmöglichkeiten gedacht hat.
anita 67 am 13.08.11 12:39
Emma am 13.08.11 11:26
Ich verstehe den Bohei um den EINEN Jungen auch nicht so ganz. Da gibt es doch noch mehr Betroffene. Und über die Art der Berichterstattung habe ich mich ja schon mehrfach geäußert...
anita 67 am 13.08.11 11:26
Blauäuig sind Sie bestimmt nicht, wahrscheinlich braucht Nils aber auch Hilfen z.B. beim Toilettengang, muss wahrscheinlich auch gehoben werden etc. Ob das über Patenschaften geht, ist die Frage. Da braucht man schon Bereitschaft und auch ein paar Kenntnisse.
Anke am 13.08.11 12:37
Nachtrag:
Die Eintreiber der GEZ sind ja auch in der Vergangenheit nicht gerade durch zurückhaltendes Verhalten aufgefallen.
anita 67 am 13.08.11 12:36
@Blade am 13.08.11 12:15
Da die AKS kein Unternehmen der GEZ ist, können die gar nicht sägen. Aber eine eigene Meinung dürften die Herrschaften dazu haben. Nur werden wir die sicher nicht erfahren.
Grúß
anita 67 am 13.08.11 12:35
anita 67 am 13.08.11 12:10
na ich glaub,wir hätten auch ohne die neue haushaltsabgabe nichts gehört.man sägt ja nicht am ast auf dem man sitzt *g*
Blade am 13.08.11 12:15
@Blade am 13.08.11 12:08
Das Thema hat sich doch durch die geplante "Haushaltsabgabe" erledigt. Da werden wir von der AKS nichts zu hören.
anita 67 am 13.08.11 12:10
nochmals OT
hätte noch ein thema: die neuen stasi-methoden der GEZ! hauseigentümer sollen ihre mieter bei der GEZ verpfeifen. da würde mich doch die meinung von herrn Heyer und co intressieren:))
Blade am 13.08.11 12:08
Emma
Danke Ihnen.
Ich wollte nicht, daß Sie mich mißverstehen und dachte, es sei kein Problem für Sie.
Um auf Ihre Frage: "Warum leisten wir..." uns noch einmal einzugehen, antworte ich folgendermaßen.
Weil uns eine Arroganz umgibt die wir uns glauben leisten zu können aus meiner Sicht, die wir uns aber nicht leisten sollten. Schon um unserer Vergangenheit willen nicht. Doch das ist ein anderes Thema, dennoch ist vielem im Verhalten leider gleich, hier es im Gegensatz zu anderen Ländern noch friedlich.
Und noch mal meine Sicht zu dem Thema.
Ihre Frage an Picard fand ich im übrigen gut.
Es wäre lösbar, wenn man umdenken würde.
Ob das jedoch stattfinden wird, wohl erst dann wenn das Kind wieder mal in den Brunnen gefallen ist.
So nun dem was ich dazu noch sagen möchte.
Ich denke man wird das Problem lösen oder zu lösen suchen, in dem man versuchen wird Arbeitslose dafür einzusetzen, auch Rentner und Pensionäre. Und wenn diese nicht wollen ihnen das wenige noch kürzen, was sie ohnehin nur zur Verfügung haben. Es könnte darauf hinauslaufen bei der derzeitigen Entwicklung.
Sollte es eine andere Lösung geben, wäre es mir die liebste, nämlich Menschen dafür auszubilden einzustellen und anständig zu bezahlen und nicht nur Gewinne u.a. im Blick zu haben.
Die Wirtschaft wird m.E. nach ausländischen Fachkräften weiter Ausschau halten und hier Ausbildung, Weiterbildung u.a. vernachlässigen.
Warum weiß nur sie.
Sie kommt ja gut durch damit. Wenn bildet sie nach eigenem Gusto aus.
Was ich schlimm hier finde, ist das Denken von Vielen, zum Glück noch nicht von allen.
Und ich denke da anders. Und da bleibe ich auch bei.
Hier liest man oft von Leistungsorientierung,
leistungslosem Einkommen, und vielem anderen,
in anderen Blogs noch mehr.
Die Wut ist ziemlich groß, aber nicht auf die Verursacher, sondern auf die Opfer deren Handelns.
Ja es wird erwartet das Arbeitslose sich einbringen.
Schließlich zahlt man ja für diese und arbeitet.
Und zahlt Steuern und Sozialabgaben, Krankenkassenbeiträge für Kranke ebenso. Und da ist ein Haken begraben.
Und es geht natürlich nicht, daß Menschen die teils ohne eigenes Verschulden auf Kosten der Allgemeinheit leben. Wo kommen wir denn dahin.
Nur wenn man selbst betroffen ist, fängt man an die Dinge anders zu sehen. Ich fände den Blick dafür zu öffnen vorher besser.
Was man nicht sehen will, daß man aus dem gleichen Steuertopf selbstverständlich nimmt,
Kindergeld, Wohngeld, Steuermässigungen,
Subventionen, Bafög u.a. mehr. Abwrackprämie wunderbar.
Der Staat gibt ja. Und alles legal und legitim.
Man sollte schon sehen wer alles aus dem Vollen schöpft und anderes ebenso.
Daß unsere Politiker auch aus diesem Topf bezahlt werden mit einem anderen gesellschaftlichen Stand. Und diese Menschen noch abwerten und mit den entsprechenden Gesetzen dazu beitragen macht es nicht besser.
Was man vergißt ist, daß Arbeitslose auch Menschen sind die auch vorher ein Leben hatten
und manche schon ein gutes. Die man nun mit anderen in einen Topf wirft. Es ist ja so einfach.
Und so kann man ja auch so handeln.
Es sind nicht alles Faulenzer, viele wurden von ihren Arbeitgebern freigesetzt und ja bei mir würden die AG für jeden freigesetzten Arbeitsplatz,
der willkürrlich erfolgt eine Abgabe zahlen,
warum weil es so oft so pie mal Daumen geschieht.
Und weil sie immer noch schaffen, großartige Gewinne zu verkünden und Menschen einfach dem Staat und somit dem Bürger andienen. Und weil erst Subventionen nehmen vom Staat um Menschen einen Arbeitsplatz zu geben.
Andere sehen es noch drastischer als ich.
Ich zahle und ich habe Anspruch so ist leider das Denken hier vieler. Woher und warum auf einmal?
So kann Gesellschaft und Gemeinschaft jedoch nicht oder nur schwerlich funktionieren.
Wenn man auf eine Gruppe Menschen schimpft
sie ausgrenzt und mißachtet und gleichzeitig dazu sich mit dem Argument, ich arbeite ich zahle, ich habe Anspruch darauf, sich aus dem gleichen Topf bedient.
Jeder der noch Arbeit hat und gesund ist und nicht in der Lage wie diese Menschen sollte dankbar sein und nicht den Stab brechen über diese.
Und weil das alles so wunderbar in Ordnung ist klagen auch so viele.
Ich verweise auf früher, damit man sich auf das Gute besinnt und es ist auch unter heutigen Aspekten anwendbar.
Die heutigen Möglichkeiten schließen soziales Denken und Handeln nicht aus, im Gegenteil sie bieten vielmehr mehr Möglichkeiten als je zuvor,
nur man handelt nicht danach.
Ich brauche wohl nicht zu betonen, daß ich mir ein Umdenken wünschen, für Menschen Arbeit wieder zu schaffen, von der sie leben können ohne ausgenutzt mißbraucht zu werden beschimpft und anderes. Und vorsätzlichem Mißbrauch eine Ende zu bereiten.
Ich hoffe, nach wie vor und erwarte eine Besserung und keine Gleichschaltung die inzwischen von vielen gesehen wird von gleichen Problemen sondern ein Handeln zur Lösung der Probleme an der sich durchaus ALLE gesellschaftlich beteiligen dürfen. Denn alle haben auch von dieser profitiert, auch wenn sie so nicht im Blick haben.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.
Gertrud am 13.08.11 11:38
OT
frag mich,wieso kommt das thema.... neues abkommen schweiz-deutschland..... nicht?
ach ja,denkt an die schweigeminute um 12.00uhr :))
Blade am 13.08.11 11:36
Ich habe mir den Text von Th. Heyer noch mal durchgelesen. Der Junge ist ja bereits auf diese Schule gegangen. Mal ganz dumm gefragt:
Ich weiß nicht, wie die Oberstufe an dieser Schule funktioniert. Meine Kinder besuchten ein Gymnasium und in der Oberstufe gab es Coop-Unterricht mit anderen Schulen, so dass zwischen den einzelnen Kursen immer mal Freistunden anfielen. Wenn das an dieser Gesamtschule ähnlich sein sollte, könnten doch Oberstufenschüler so eine Art Patenschaft für Nils übernehmen, die in der Zeit des Unterrichts an seiner Seite sind und ihm helfen. Das würde vermutlich für alle Beteiligten eine gute Schulung sein.
Aber vielleicht denke ich da ja etwas zu blauäugig.
anita 67 am 13.08.11 11:26
@ Anke am 13.08.11 11:04
>>>....aber jede Menge neue Hoffnung und Perspektiven." Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Für mich klingt das nicht nach Lösung ...>>>
Nö, isset auch nicht. Und was brüstet sich die AKS jetzt mit dem Erfolg? Versteh ich nicht so ganz. An das Fernsehen hätte sich die Familie grundsätzlich gar nicht wenden müssen, da gab und gibt es genug Möglichkeiten. Ich selber hätte zB gar nicht derart in der Öffentlichkeit stehen wollen.
Das gleiche gilt für die die 49jährige (nicht 59j) Dame, die ihre Hilfe angeboten hat. Was war denn das? "Ich bin ein Star, holt mir hier raus"???
Da schlag ich die Hände über den Kopf zusammen. Der AKS hätte ich was gepfiffen, mich zu filmen.
Andere Familien suchen dafür bezahlte KinderbetreuerInnen, das nur nebenbei...
- Axso - ich hab das Video gesehen! ;-)
Emma am 13.08.11 11:26
@Anke am 13.08.11 11:04
"Ich kriege tatsächlich nächste Woche meine neue Lesebrille, woher haben Sie das gewusst? ;-)"
Jetzt könnte ich ja sagen, ich ...! Tu ich aber nicht. Ich fand es nur schön, zweimal daneben geschossen zu haben.
Stimmt, eine Lösung war das nicht, aber zumindest entnahm ich dem Bericht, dass die Eltern eine Menge Ratschläge und Informationen erhalten haben, die neu für sie waren. Das ist ja auch schon mal etwas.
Gruß
anita 67 am 13.08.11 11:18
anita 67 am 13.08.11 10:47
Ich kriege tatsächlich nächste Woche meine neue Lesebrille, woher haben Sie das gewusst? ;-)
So, jetzt habe ich den Bericht gerade noch mal gesehen. Das Ende (sinngemäß): "Die Sicherheit, dass er bis zum Ende der Ferien eine neue Hilfe findet, hat Nils noch immer nicht, aber jede Menge neue Hoffnung und Perspektiven." Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Für mich klingt das nicht nach Lösung ...
Anke am 13.08.11 11:04
@Anke am 13.08.11 10:45
Macht nichts. Ist ja heute schließlich der 13.
Gruß
anita 67 am 13.08.11 10:47
@anita 67
@Doris64
Ups, das geht ja heute toll weiter. Tschuldigung ;-))
Anke am 13.08.11 10:45
@Anke am 13.08.11 10:43
Brille noch nicht geputzt? :-))
Gruß
anita 67 am 13.08.11 10:44
Doris64 am 13.08.11 10:37
Ooch, soo früh is ja auch nich mehr. Vielleicht sind es noch die letzten Föhnreste von gestern ;-)))
Haben Sie ein besseres Bild?
Anke am 13.08.11 10:43
@Anke am 13.08.11 10:33
:-)))
Ist noch recht früh?
Gruß
anita 67 am 13.08.11 10:37
Doris64 am 13.08.11 10:28
Ja, ich höre das Geschrei schon. ;-)
Aber wenn uns immer das eigene Hemd näher ist als die gesamtgesellschaftliche Hose, dann kommen wir nicht weiter.
Wenn jemand noch eine bessere Idee hat, immer raus damit!!
Anke am 13.08.11 10:33
@Anke am 13.08.11 10:24
"Über ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Frauen und Männer sollte unbedingt geredet werden, finde ich."
Hallo Anke,
volle Zustimmung! Aber was glauben Sie, wie die Wirtschaft da wieder aufjaulen wird. Denen dauern die Ausbildunggänge doch jetzt schon zu lange, und dann noch ein ganzes Jahr Sozialarbeit? Dürfte nicht viel Aussicht auf Erfolg haben, fürchte ich.
Gruß
anita 67 am 13.08.11 10:28
Doris64 am 13.08.11 10:15
Moin Doris,
mir persönlich geht es immer am besten damit, Pöbeleien um des Pöbeln willen schlicht zu ignorieren.
Für die Tätigkeiten, die bisher Zivis gemacht haben, braucht man sicher keine Ausbildung, aber möglichst nicht nur eine Einweisung, sondern auch eine Begleitung. Für den einen oder die andere könnte das durchaus die Entscheidung für den Berufseinstieg im sozialen Bereich werden. Aber wie hoch kann der Anteil sein? Die Lösung ist das sicher nicht alleine.
Über ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Frauen und Männer sollte unbedingt geredet werden, finde ich.
Anke am 13.08.11 10:24
anonym 9.40 Uhr
mit dem verkehrten Bein aufgestanden, oder was.
Lassen Sie ihr unqualifiziertes Geschwurbel.
Das war von Emma keine Kritik sondern ein Hinweis.
Aber Hauptsache pöbeln.
Doris64 am 13.08.11 10:15
@Picard42 am 12.08.11 23:27
"einen Zivi konnte man mit vier Stunden Einweisung auf die Menschen loslassen und unsere ALG2's brauchen dafür eine Schulung?"
Brauchen die natürlich nicht. Mit einer Einweisung von mir aus auch eine Woche lang, würde das vermutlich auch hinhauen. Aber was nützen ALG-2 Empfänger, die nach 7 Tagen wieder in der Statistik auftauchen, weil vielleicht der Job doch nicht passte. Da machen wir doch lieber eine Umschulung über mindestens 1 Jahr, da sieht die Statistik doch gleich viel besser aus.
Und die Vorstellung, dass der Jobsuchende eventuell nicht nur eine Einweisung, sondern vielleicht sogar in dem Beruf eine fundierte Ausbildung beanspruchen könnte, dürfte vielen ARGEs die Tränen in die Augen treiben.
PS. Ich finde das Wort "Job" im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit entsetzlich. Die meisten suchen "Arbeit" in einem Beruf. Ein "Job" ist für mich das, was früher Studenten und Schüler machten, eine kurzfristige Sache. Und "Beschäftigung" ist für mich das, was ich in meiner Freizeit mache, z.B. hier bloggen.:-)))
Gruß
anita 67 am 13.08.11 10:14
Endlich mal jemand, der/die das Schwafeln von Gertrud auseinandernimmt.
Hochachtung, gerade weil es Emma ist!
Anonym am 13.08.11 9:40
@ Gertrud am 13.08.11 8:09
Liebe Gertrud, für Texte, die ich zitiere, benutze ich diese Häkchen ---> >>> sowie vorher als auch am Ende des zitierten Textes, in der Regel jeweils drei, um den zitierten Text zu verdeutlichen. Zitiere ich nur den Teil eines Textes, ergänze ich die fehlenden Teile durch Punkte.
Der Satz:
>>>....warum leisten wir uns x Mio Leute, die vom Staat alimentiert werden, aber dafür keinerlei Gegenleistung erbringen?>>>
war also von mir zitiert; der Autor war Picard und ihm hätten Sie antworten müssen:
>>>weil es erwartet wird. Dabei wird vergessen, daß viele schon viele Jahre gearbeitet haben.>>>.
Es hatte mich etwas irritiert, warum auf meine Frage >>>Lieber Picard, waren Sie nicht gegen Zwangsarbeit?>>> geantwortet wird mit >>>weil es erwartet wird.....>>>
Nachdem ich allerdings meine grauen Zellen aktiviert habe, habe ich den Zusammenhang erkannt.
Sie müssten also schon Picard antworten auf seinen Beitrag, weil ihn diese Frage bekanntlich nicht erst seit heute beschäftigt. Den Beitrag, wo er diese Frage gestellt hat, finden Sie am 12.08.11 um 23:08 Uhr.
Emma am 13.08.11 9:00
Picard42 am 12.08.11 23:27
Deutschland erwartet das Beste vom Besten,
ohne es selbst in Teilen leisten zu wollen.
Ich erinnere mich an die Diskussion als Frauen in den Kitas eingestellt werden sollten. Um der Situation dort abzuhelfen.
Sie waren keine ausgebildeten Erzieherinnen, waren und sind aber Mütter.
Mütter haben für viele Jobs keine Ausbildung,
dennoch können sie vieles.
Damals hieß es was haben diese Frauen da zu suchen. Wir wollen für unsere Kinder ausgebildete Kräfte. Und nicht so ne purpelige Hausfrau.
Das zeigt das Denken im Lande.
Und für bestimmte Bereiche brauchen wir ausgebildete Kräfte, egal welchen Mist die machen,
solange das Papier stimmt auf dem steht.
Es gibt bei manchem schon seltsame Ansichten und Einstellungen.
Erinnert sich noch jemand wie Arbeitslose zu Altenpflegern geschult werden sollten, war eine Diskussion im WDR.
Gertrud am 13.08.11 8:14
Guten Morgen,
Emma,
weil es erwartet wird. Dabei wird vergessen, daß viele schon viele Jahre gearbeitet haben.
Man setzt beim BFD auch auf Rentner und Pensionäre und m.E. auch auf arbeitslose Menschen.
Zwangsdienste gibt es ja auch m.E. jetzt schon,
in Form von Repressalien für die Menschen. 1,-E
z.B. auch anderes.
Aber ich denke man soll durchaus die Gründe sehen die zu der Arbeitslosigkeit führten.
Das tut man schlicht nicht. Oder nur bedingt.
Hautpsache man hat was getan, was der Forderung von einigen wenigen entspricht.
Insbesondere von denen die für viel Geld nicht unbedingt viel arbeiten müssen, was es auch gibt.
Die Dame die sich gemeldet hat, könnte durchaus nicht berufstätig sein, was es ja auch gibt.
Oder auch Rentnerin. Was man ja nicht weiß.
Gertrud am 13.08.11 8:09
@ Picard42 am 12.08.11 23:08
>>>....warum leisten wir uns x Mio Leute, die vom Staat alimentiert werden, aber dafür keinerlei Gegenleistung erbringen?>>>
Lieber Picard, waren Sie nicht gegen Zwangsarbeit?
Emma am 13.08.11 8:00
Picard stellt eine Frage, die sich durch das TV- Geglotze sicher nicht erklären wird:
"warum leisten wir uns x Mio Leute, die vom Staat alimentiert werden, aber dafür keinerlei Gegenleistung erbringen?"
KEINE Leistung? Und was ist mit der Lohndrückerei, da müsste es einen Bonus der Ausbeuter für geben, was ist mit dem Besiedeln des architektonischen Nachkriegsschrotts, auch Wohnungen genannt, mit denen sich die Täter + Erbengeneration ein anstrengungsloses Einkommen generiert? Hä? huhu, Picard!
Frikan de L. am 13.08.11 0:52
Picard42 am 12.08.11 23:35
Keine Sorge, ich neige nicht zu Autoaggressionen. ;-)
Gute Nacht.
Anke am 12.08.11 23:44
@Anke am 12.08.11 23:32
Na, keine Selbstgeißelung! Irgendwie (und da ist bestimmt der Plöger schuld) sind wir hier doch heute alle etwas müde....
Carpe noctem - morgen ist auch noch ein Tag!
Gruß nach Bfld.,
Picard
Picard42 am 12.08.11 23:35
Picard42 am 12.08.11 23:27
Da haben Sie auffallend Recht. Ich bin wohl doch schon ein bißchen müde, war ein langer Tag. Tut mir Leid.
Ich werde mich dann jetzt mal für heute verabschieden, bevor ich noch mehr Müll schreibe. Wünsche gute Nacht zusammen.
Anke am 12.08.11 23:32
@Anke am 12.08.11 23:20
Diese Anmerkung verstehe ich nicht: einen Zivi konnte man mit vier Stunden Einweisung auf die Menschen loslassen und unsere ALG2's brauchen dafür eine Schulung?
Nein, Anke, da bin ich nicht bei Ihnen. Für vollwertige Pflegekräfte ok, aber nicht für Hilfsverrichtungen, über die wir hier ja eigentlich reden.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 23:27
Picard42 am 12.08.11 23:08
Emma und anita 67 haben vorhin darauf hingewiesen, dass Umschulungen oft nicht bezahlt werden, ein Wahnsinn für mich. Wir leisten uns meiner Meinung nach die Arbeitslosen nicht, wir verwalten sie nur, und das noch schlecht. Über das Potenzial dieser Menschen sind wir wohl ähnlicher Meinung.
Ich habe den Bericht auch gesehen und diese Dame hat nur eine Absichtserklärung gegeben. Würde mich ja freuen, wenn es klappt, aber so konkret klang das für mich nicht ..
Anke am 12.08.11 23:20
@Anke am 12.08.11 22:51
Ok, dann mache ich das Fass auf: warum leisten wir uns x Mio Leute, die vom Staat alimentiert werden, aber dafür keinerlei Gegenleistung erbringen?
Da sehe ich durchaus ein Potenzial, weil ich nicht glauben will, dass das alles nur selbst Patienten sind!
Aber das, da sind wir einer Meinung, muss gefiltert, ausgebildet usw. werden - nicht jeder kann das und nicht jeder sollte diesen Job machen.
Ich hatte heute das Glück, zeitig Feierabend machen zu können und habe daher die Dame, die Nils Unterstützung angeboten hat, gesehen: meine Frage (kann ja vlt. auch die Red. klären) warum diese Dame mit 59 Jahren die Zeit findet, Nils betreuen zu können. Würde mich am Rande mal so interessieren....
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 23:08
Der Lauf unserer Welt, nur noch wenige Individuen,
nämlich die, die es bezahlen können werden sich
elitäre Versorgung leisten können, der große Rest
verschwindet in der Masse und muss zusehen wie er klar kommt.
Das ist so gewollt , seit Geld nicht mehr aus eine Wertschöpfung generiert wird sondern aus Spekulation und Misswirtschaft der Regierungen
und Konzerne; wir lassen es uns ja gefallen!
Die gute alte Zeit soll wiederkommen, allerdings die
von vor 150 Jahren, darauf arbeitet das Kapital
schon seit geraumer Zeit hin; die letzte Hälfte des
vorigen Jahrhunderts war dem Großkapital schon
ein Gräul, das gilt es seit Jahren einzudämmen,
mit Erfolg.
Es gibt schießlich genug Einrichtungen, die für Alte,
Kranke, Behinderte und sonstige Bedürftige mit
viel Geld eingerichtet wurden, wer durchs Raster
rutscht hat eben Pech gehabt.
Der Wunsch als Individium gefördert, anerkannt und respektiert zu werden ist nicht erfüllbar, wenn
keine Vorleistung zu erwarten ist.
Das soziale Klima geht entgegen der Erwärmung.
Es gibt hundert tausende Kinder die nicht gefördert
werden, weil sie in der falschen Familie leben, da
macht niemand ein Geschrei daraus.
Hat nun ein Kind, das zufällig behindert ist, mehr
Recht auf Förderung, als die vielen Benachteiligten,
deren Eltern wegen Leiharbeit und Niedriglöhnen
oder unverschuldeter Sozialhilfe abgehängt werden?
Saline am 12.08.11 23:07
@ Picard,
"Schmorgurken" ? Nee, lieber nicht ...
Dann doch lieber Spätzle (wenn wir den VfB morgen Abend vernaschen, vielleicht jedenfalls ...)
Bis dann,
der
Roadrunner am 12.08.11 23:01
OT
@Roadrunner am 12.08.11 22:47
Mach so weiter und ich frage Doris64 gleich nach einem guten Schmorgurkenrezept für Dich!
Haltet Ihr die Klasse, versuchen wir auch.... :-)
Übrigens: es ist nach 2200 Uhr - tztztz... ;-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 22:53
Picard42 am 12.08.11 22:33
Die Frage ist für mich weniger, ob ich "Zwangsarbeit" gut finde (natürlich nicht!!), sondern wie die sozialen Aufgaben zu bewältigen sind.
Wenn es mit Freiwilligen geht, wunderbar! Glaub ich aber eher nicht, denn meistens bemühe ich mich schon, die Augen auf zu machen.;-)
Soweit ich weiß, ist der Markt an ausgebildeten Pflegekräften gerade ziemlich leer gefegt.
PS: Zwangsarbeit ist für mich ein besetzter Begriff, aber dieses Fass müssen wir ja nicht auch noch aufmachen.
Anke am 12.08.11 22:51
Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber es gibt ein Problem das sich zu wenige dafür melden.
Ds hängt auch mit dem freiwiligen Jahr zusammen und der Bezahlung usw.
Zum freiwilligen Jahr gibt es sehr viele Anmeldungen.
Es soll da noch einiges geändert werden.
Es gab da einen Bericht entweder hier im WDR oder Spiegelonline.
Doris64 am 12.08.11 22:48
@ Picard
Ups, 1:2, aber das kann ja noch kommen (und Gurken kann man nächtes Jahr auch noch ernten, vielleicht "Frühgurken" im Mai, sog. "Gurken-Frühchen", sollen auch ganz lecker sein, glaub ich, solange sie nicht aus unserem Käse-Nachbarland stammen ... ;-) ).
Ok, hab' ich jetzt auch den Blog kaputt gemacht ?
Grüße vom
Roadrunner am 12.08.11 22:47
@Anke am 12.08.11 22:09
"Ich wüsste gerne, wo es beim BFD klemmt. Ist es das mangelnde Interesse der jungen Leute? Sind es Abstimmungsprobleme zwischen Politik und Trägern?"
Nun ja, gehen Sie mit offenen Augen durch diese Welt? Ich pauschalisiere jetzt, aber unsere jungen Leute werden bei sozialer Verantwortung nur fragen: klar mach ich, wo muss ich hinklicken?
"Ist ein verpflichtendes soziales Jahr eine realistische Alternative?"
Ja, wenn Sie Zwangsarbeit (und bitteschön, mehr ist das doch nicht!) gut finden.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 22:33
OT
@Roadrunner am 12.08.11 22:10
N'Abend!
Euch erstmal Glückwunsch zu der großartigen Aktion am letzten WE! SO macht man das! Da macht ein Neuer Torwart halt schlicht nix.... ;-)
Ansonsten streu kein Salz in die Wunde - die Gurkentruppe ist dieses Jahr noch nicht einmal erntereif....
Ok, vier Minuten Nachspielzeit.....
Picard42 am 12.08.11 22:19
@ Picard, 21.36
"Na super, jetzt haben wir den Blog kaputtgemacht.... :-))) "
N'Abend Picard,
Nicht doch, das geht morgen schon vor Sonnenaufgang sicherlich munter weiter ;-)
Aber ich dachte, dass heute Abend eher der VfL bei Dir im Vordergrund steht ...
(derzeit 1:1 - gehört nicht zum Thema, deswegen erwähne ich es auch ,-)) ).
der
Roadrunner am 12.08.11 22:10
Also, ich versuche mal, einen Faden wieder aufzunehmen: Was wird denn nun aus Nils' Schulbesuch? "Einen Helfer ... scheinen wir gefunden zu haben." Wo isser denn? Liebe AKS-Redaktion, ich kann Sie nur dringend bitten, solche Berichterstattung zu lassen. Meine Quintessenz ist leider mal wieder: Nichts Genaues weiß man nicht. Nicht gut ...
Wie soll denn nun die gesamtgesellschaftliche Aufgabe gestemmt werden? Sollen alte und behinderte Menschen einfach mal ein Jahr zu Hause bleiben, weil sich unsere Politiker nicht kümmern?
Ich wüsste gerne, wo es beim BFD klemmt. Ist es das mangelnde Interesse der jungen Leute? Sind es Abstimmungsprobleme zwischen Politik und Trägern?
Ist ein verpflichtendes soziales Jahr eine realistische Alternative?
Anke am 12.08.11 22:09
werner am 12.08.11 20:28
Pöbel?? NRW?? Und Sie??
OfG Socke
Lederstrumpf am 12.08.11 21:51
@Anke am 12.08.11 21:46
Danke, Anke! :-)
Picard42 am 12.08.11 21:50
Ich musste mich mal für ein paar Stunden ausklinken. Beim Querlesen frage ich mich gerade, ob heute wirklich Föhn in NRW ist. Hoffentlich haben wir den bald hinter uns.
Ansonsten, was man kaputt macht, muss man auch wieder heile machen. ;-)
Anke am 12.08.11 21:46
@werner am 12.08.11 20:28
Na super, jetzt haben wir den Blog kaputtgemacht.... :-)))
Picard42 am 12.08.11 21:36
@werner am 12.08.11 20:28
Tja, nur dass bei E.on keiner mehr lacht.... Weder die Entscheider, auch nicht die, die bis gestern noch dachten, irgendetwas zu sagen zu haben und insbesondere nicht der "einfache" Mitarbeiter (nebenbei: haben die eigentlich gar nicht mehr viele...).
Trotzdem, Wertester: ich hätte das Thema bereits vor Tagen hier im Blog erwartet, aber: heute ist und bleibt das für mich OT!
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 20:37
""""Aber das ist hier gerade nicht das Thema!
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 20:23""""
wertester, gegen diese diffamierung protestiere ich aufs allergrösste.
lesen sie doch mal das heutige thema. begreifen werden sie das :-))
der dicke iss schon zum helfen gekommen. auch wenn der nrw pöbel nur einen punkt mehr bringt.
werner am 12.08.11 20:28
@werner am 12.08.11 20:17
Nun, ich denke schon, dass das auch unser Bundesumweltminister a.D. mitbekommen hat, was von der Stromrechnung bei den Kumpels mit dem großen Steuersäckel ankommt.
Aber das ist hier gerade nicht das Thema!
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 20:23
Ich wünsche allen eine gute störungsfreie Nacht.
Gruß
anita 67 am 12.08.11 20:18
@MeineEine am 12.08.11 20:06
Es ist nicht seltsam, sondern nur logisch, dass Arbeit, die damals unentgeltlich erbracht wurde, heute schlecht finanzierbar ist, oder? Im Übrigen hat die Generation, die Sie erwähnen, meinen größten Respekt! Auch wenn das wenig hilft....
@anita 67 am 12.08.11 20:02
Tja, wir sind halt alles nur "Kostenfaktoren".... an dem Punkt bin ich gerne bei Gertrud: das ist kein Weltbild mehr....
@frauhatsevorn am 12.08.11 20:05
Wir kennen ja alle Ihren Zynismus - allerdings steckt da ein Körnchen Wahrheit drin, wenn man sich auf eine technische Sichtweise zurückzieht.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 20:17
offensichtlich wird heute überall geholfen.
der dicke geisterfahrer der SPD hat heute bei der E.ON aufsichtsratssitzung für die unterstützung der höchstsbezahlten und zuvielen mitarbeitern eingesetzt.
es geht ihm offensichtlich nicht um die armen haushalte, die die überzogenen stromgebühren bezahlen sollen. (über 40% steuern)
naja, woher soll der gabriel das auch wissen. quasi hatten wir in den letzten 11 jahren mit hanswurst eichel und dem grossmaul ?brück die geistig am unbelastetsten herren als finanzminister
werner am 12.08.11 20:17
Gertrud am 12.08.11 20:03
Ich habe Sie nicht angepfiffen sondern nur meine Meinung zu ihrem sehr ausführlichen Beitrag mitgeteilt.
Und da hab ich noch eine Frage:" Seit wann sprechen Sie Blogger in der 3. Person an"?
LG Socke
Lederstrumpf am 12.08.11 20:15
@ frauhatsevorn am 12.08.11 20:05
"Was haben Pflegefälle davon sehr alt zu werden, die merken es eh nicht? Nur eine Frage."
Ein Pflegefall ist häufig nicht geistig weggetreten. Viele alte pflegebedürftige Menschen leiden NICHT an Demenz. Ein vom Hals abwärts Gelähmter ist ebenfalls bei vollem Bewusstsein, Nils aus dem AKS-Bericht ist auf Hilfe angewiesen, aber geistig voll da. Ich mache es kurz: Das Gros der Pflegefälle merkt "es" eben doch!
Und denken Sie einmal gut darüber nach, dass Sie dank eines Unfalles, Schlaganfalles, einer Tumorerkrankung usw. von jetzt auf gleich ohne Beeinträchtigung ihrer geistigen Fähigkeiten zum Pflegefall werden können. Wie jeder von uns.
MeineEine am 12.08.11 20:11
@Gertrud am 12.08.11 19:56
Wie Sie sicherlich wissen, komme ich aus einer Ruhrgebietsstadt. Früher als Kind habe ich staunend bei den Hochofen-Abstichen in den rotorangen Himmel geschaut - heute gehe ich dort in Parks und "Industriedenkmälern" spazieren!
Als junger Erwachsender habe ich noch Bergleute gesehen - heute schimpft alles auf diese hochsubventionierte Saubande und kloppt das endgültig klein.
Wo, liebe Gertrud, soll denn ein einfacher Arbeiter heute unterkommen? Als Web-Designer in einer der neuen IT-Buden? Mit 50 Jahren fix mal php lernen?
Ich schätze Sie und mag das Engagement in Ihren Beiträgen - aber die Wirklichkeit ist nicht (nur) das Ergebnis einer verfehlten Politik oder Einstellung! Deutschland ist keine Insel - und selbst das würde nicht helfen, wie man gerade in GB sieht.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 20:08
OT
@ Picard42 am 12.08.11 19:55
"Bevor wir uns missverstehen: das ist auch nicht mein Weltbild - aber kostengünstiger war es allemal."
Nun, ist es nicht seltsam, dass all die gesellschaftlich wirklich relevante Arbeit (Kindererziehung, Pflege von Pflegebedürftigen, Betreuung etc.) - welche ja vor Allem Frauen aufgebürdet wurde, auf einmal nicht mehr finanzierbar ist? Die Rechnung bekommen die alten Frauen welche in der damaligen Zeit so wichtige Arbeit leisteten und welche auch heute noch vorwiegend von Frauen geleistet wird, trotzdem gnadenlos präsentiert: Armut ist auch in Deutschland in erster Linie weiblich.
MeineEine am 12.08.11 20:06
Früher war auch nicht alles besser. Da wurden Pflegefälle zB oft nicht sehr alt.
Emma am 12.08.11 19:50
Was haben Pflegefälle davon sehr alt zu werden, die merken es eh nicht? Nur eine Frage.
frauhatsevorn am 12.08.11 20:05
@ Gertrud am 12.08.11 20:03
>>>Danke für die Bissigkeit, die ist unangebracht.>>>
WO war ich bissig????????
Emma am 12.08.11 20:04
Emma am 12.08.11 20:01
Danke für die Bissigkeit, die ist unangebracht.
Lederstrumpf,
ich hatte genug Freunde die beides gemacht haben,
sowohl Bundeswehr wie Zivildienst.
Wenn Sie einen dicken Hals kriegen möchten,
bitte, den kriege ich hier auch.
Aber, ohne daß ich andere anpfeife.
Denn was nützt es Unmut im anderen hervorzurufen.
Wenn wir alle so begeistert sind, warum schreiben wir dann hier? Und in welchem Ton?
Gertrud am 12.08.11 20:03
@Picard42 am 12.08.11 19:55
Es geht mir nicht um ein veraltetes Weltbild. Aber in der heutigen Zeit, wo die Kinder quer über die Republik verteilt sind und die Enkel vermutlich noch weiter fort sein werden (mangels Arbeitsplätzen) werden ganz natürlich mehr Pflegekräfte gebraucht.
So ist das halt.
Abgesehen davon, ich möchte keinem meiner Kinder die Arbeit aufbürden, mich pflegen zu müssen. Bei einem Gespräch darüber wurde mir entgegengehalten: "Aber was das alles kostet!"
:-))
anita 67 am 12.08.11 20:02
@ Gertrud am 12.08.11 19:56
>>>Früher konnte Menschen sich und ihre Familien ernähren....>>>
Da sehen Sie "früher" aber mit sehr verklärtem Blick oder Sie stammen aus einer besseren Familie.
Guts Nächtle.
Emma am 12.08.11 20:01
@Emma am 12.08.11 19:54
Kein Thema! Knoten Sie sich einfach etwas Hutschnur ums Bein, dann hole ich Sie morgen wieder von der Decke runter.... :-))
Picard42 am 12.08.11 19:57
Emma am 12.08.11 19:50
Das habe ich nirgendwo behauptet und würde ich auch nicht tun.
Das heute annehmen, bedingungslos. Warum haben wir dann so unsere Probleme mit vielem wenn nicht mit und in allem. Früher konnte Menschen sich und ihre Familien ernähren,
heute???
Und woher resultieren diese. Ich denke man muß wägen und beides sehen.
Und die Probleme heute lösen die man verursacht hat. Dazu hört sich auch Gedanken zu machen,
ohne einer Zeit nachzutrauern. Denn das tue ich nicht, auch wenn es so aussehen mag, für Sie oder andere.
Viele wissen gar nicht mehr wie es war und sich entwickelt hat, aber das sollte man schon sehen und auch sehen wollen.
Und man sollte auch sehen, daß sich von heute auf morgen alles ändern kann, was dann.
Dann können wir wahrscheinlich mit nichts mehr umgehen. Das kann es wohl auch nicht sein.
Man sollte das was es wert war schon achten
und bewahren.
Gertrud am 12.08.11 19:56
Gertrud am 12.08.11 18:11
Wissen Sie überhaupt wie in den 60er Jahren mit der Einberufung verfahren wurde? Nein!!
Entweder sie waren gezwungen den Dienst mit der Waffe zu versehen, um das deutsche Vaterland und das deutsche Volk tapfer zu verteidigen, oder sie wollten den Wehrdienst verweigern. Mit hochnotpeinlichen Fragen wurden sie eventuell als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und anschließend für die Versorgung dahinsichender Menschen benutzt.
Keiner der damals Betroffenen hat so etwas freiwillig gemacht und daher bitte ich Sie, nicht eine heile Welt herbeizureden, die so nicht exesstiert.
Mein dicker Hals könnte sich dem von Picard42 anpassen.
Zurück zum aktuellen Blogthma: Wer zum Teufel sollte den Nils bei seiner, z.B., Notdurft helfen? Ein 24Std. Betreuer?"
Oder stellen Sie sich zur Verfügung?
An alle Blogger! Ich habe die 24Std. Enthaltsamkeit durch gehalten. (Besser wären 48Std. gewesen)
Lederstrumpf am 12.08.11 19:55
@anita 67 am 12.08.11 19:49
Nun, aber wenn dann *irgendwer* die Rückbesinnung auf alte Rollenbilder fordert, ist er sofort seinen Job los und der ewigen medialen Verdammung anheim gefallen?
Wir müssten uns gar keine Gedanken um Pflegestufen, Betreuung usw. machen, wenn es noch ein Familienbild wie in den 50ern des letzten Jahrhunderts gäbe.
Bevor wir uns missverstehen: das ist auch nicht mein Weltbild - aber kostengünstiger war es allemal.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 19:55
@ Picard42 am 12.08.11 19:50
Gern gschehn. HB ist ja leider anscheinend nicht online ;-)
So mal schaun, was die Nachrichten bringen. Hier geht irgendwie die Welt unter wettermäßig, kleine Bemerkung am Rande, auch wenn das nicht das Thema ist ;-)
Emma am 12.08.11 19:54
@ Gertrud am 12.08.11 19:45
Danke, aber ich bin kein kleines Dummerchen. Ich sehe das Leben, wie es heute ist. Und es bringt einen nicht weiter, alten Zeiten nach zu trauern, sondern man muss sich den Gegebenheiten stellen.
Früher war auch nicht alles besser. Da wurden Pflegefälle zB oft nicht sehr alt.
Emma am 12.08.11 19:50
@Emma am 12.08.11 19:41
Danke für das Kopfkino - jetzt brauche ich kein Fernsehen mehr... :-))
Picard42 am 12.08.11 19:50
@Emma am 12.08.11 19:38
Wer soll das denn heute noch tun? Frauen und Männer sollen ganztags arbeiten, und da inzwischen die beiden Verdienste meist auch nicht mehr reichen, wird aufgestockt. Abgesehen davon, dass die Familien inzwischen so auseinandergerissen sind, dass in Reichweite keine Angehörigen mehr zu finden sind.
Traurig, aber wahr.
anita 67 am 12.08.11 19:49
werner am 12.08.11 19:36
Ich lese Sie schon noch, ich antworte nur nicht immer gerne, nicht mehr.
Aber Sie haben Recht es hieß BDM, ich habe mich geirrgt, insoweit Danke für den Hinweis.
Gertrud am 12.08.11 19:48
@Christiane am 12.08.11 19:29
Bevor das hier untergeht: DANKE für Ihren Beitrag!
Picard42 am 12.08.11 19:47
@Martin am 12.08.11 19:32
Sie können sich Inklusion auch in NRW bereits in einigen Schulen in privater (teilweise konfessioneller) Trägerschaft anschauen. Dann haben Sie einen ungefähren Überblick, was das in einer Regelschule an personellem, finanziellem und pädagogischem Aufwand bedeuten würde.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 19:45
Emma,
Und was das Leben im Heute betrifft,
Schauen Sie bitte genau hin WIE!!!
Gertrud am 12.08.11 19:45
Emma am 12.08.11 19:41
Nein,
man darf sich die Unterschiede ruhig vergewissern
und vergleichen und sollte es auch.
Um Fehler der Vergangenheit u.a. zu vermeiden.
Auch die der jüngsten.
Es ist kein Grund auf die Palme zu gehen.
Gertrud am 12.08.11 19:44
Picard42 am 12.08.11 19:35
Da bin ich heute der Auffassung, daß das eher heute geschieht.
Oder mit welchem Recht habe manche solche Ansprüche bis ins Uferlose die sie anderen verweigern.
Wir sollten nicht auf die Argumente hereinfallen,
die da fallen.
Vor allem nicht von Menschen die noch keine Kinder haben die von dem System profitieren und profitieren.
Schulden in der Größenordnung wie heute,
gab es vor 30 Jahren nicht. Aber warum heute? Bitte sehr.
Viele Menschen haben gar kein Geld was sie für die Zukunft ihrer Kinder ausgeben könnten.
Sie hätten es gerne.
Gertrud am 12.08.11 19:41
Mensch Gertrud, hören Sie doch auf mit Ihrem früher! Wir leben im Heute.
Boah, bevor ich unter der Decke klebe, beschäftige ich mich lieber mit dem Fernsehprogramm.
Emma am 12.08.11 19:41
@MeineEine am 12.08.11 19:31
Oh, das wird dünnes Eis: im sozialen Bereich arbeiten gehen und dann aufstocken zu müssen (mehr ist ein "Kombilohn" ja nicht) - das gibt (hier) Gegenwind, das gebe ich Ihnen schriftlich.
@Gertrud am 12.08.11 19:34
Na endlich schauen Sie auch mal auf die Einrichtungen, die es sich bislang mit den Zivis recht leicht gemacht haben....
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 19:40
@ Gertrud, noch was zu dem Satz "die Finanzierung war früher nie ein Problem"...
Früher - das war das Leben vor der Erfindung des Zivi. Da musste noch lange nicht so viel finanziert werden, weil Behinderte zuhause gepflegt wurden von den Angehörigen, was aber sicherlich nicht immer einfach war.
-~~~~~~~~~~~~
Emma am 12.08.11 19:38
Picard,
früher hat keiner die Frage nach der Bezahlung in dem Rahmen gestellt wie heute.
Das hat sich seit H. Kohl geändert.
Wie schrieben Sie letzthin: Erkennen Machen Tun.
Und das wurde gemacht und besser als heute,
meiner Auffassung nach.
Emma,
früher hätte niemand gesagt Sie sind zu alt.
Aber da gab es auch nicht die Zeiten des Jugendwahns.
Und man war auch nicht mehr mit 80 im Job so wie heute.
Gertrud am 12.08.11 19:38
""""Ich erinnere mich an meine Tante, früher und an den sogenannten BDI, es muß keine schöne Zeit gewesen sein. Sie hatte sie auch nicht gut in Erinnerung""""
gertrud 19.12 Uhr
werteste, schnappen sie doch mal luft, bevor sie der hitzschlag wg. zu eifriger tipperei trifft.
der sog. BDI ist eine anerkannte org. ok, evangelische gewerkschaftler haben mit jeder nicht linken org. probleme.
ok, sie lesen mich nicht, aber manchmal brauch ich auch was zum durchschnaufen, bei all den experten hier.
werner am 12.08.11 19:36
Emma am 12.08.11 19:33
Emma,
das sehe ich anders.
Auf den Grundlagen von früher wurde und wird aufgebaut. Ohne dem geht es nicht.
Man scheint aber mit neuen Sachen neue Gedanken zu haben.
Das Problem ist das vieles von dem Neuen heute einfach nicht funktioniert. Weil man einfach gewisse Grundlagen nicht mehr beachtet nicht mehr für notwendig hält.
Sie sehen es an unserem Firmenbeispiel z.B. letzthin.
Und von daher ist es wichtig aus meiner Sicht zu schauen und zu verbinden.
Gertrud am 12.08.11 19:36
@Gertrud am 12.08.11 19:23
Auch wenn sich Ihre Antwort an Emma richtet:
"die Finanzierung war früher nie ein Problem,"
Nein? Wann war denn bitte dieses "früher"? Und woher kamen die Gelder, die eine Rundumsorglos-Versorgung ermöglicht haben?
Das äußert, mit Verlaub, eine Generation, die in goldenen Zeiten die Zukunft ihrer Kinder mit vollen Händen rausgeworfen hat.
Und nein, ich streite nicht mit Ihnen! ;-)
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 19:35
Die Internetseite des bfd-fsj finde ich schon interessant.
Mich würde jetzt interessieren inwieweit die Projekte bezuschusst werden.
Wenn manche Unternehmen keine Zuschüsse mehr von staatlicher Seite erhalten, läuft da nichts mehr oder nicht mehr richtig.
Weil alle sich auf eine staatl. Alimentation oder viele eingerichtet haben. Was ich nicht unbedingt richtig finde.
Gertrud am 12.08.11 19:34
@ Gertrud am 12.08.11 19:23
>>>die Finanzierung war früher nie ein Problem,
heut ist sie das Problem von vielem....>>>
Es ist doch egal, wie das früher war. Heute ist heute und heute leben wir und das muss jetzt und heute finanziert werden. Früher war einiges anders.
Emma am 12.08.11 19:33
Hallo,
ich lese gerade, einige Beiträge, die mir zeigen, dass das Thema Inklusion in der Schule noch nicht angekommen ist.
Dies ist in anderen Bundesländern anders.
Es gibt dazu ein aktuelles Gutachten, welches auf der Seite des Schulministeriums veröffentlicht ist.
Leider hat hier die Landesregierung bisher nur Ihre Willen bekundet. Ein Konkretes Gesetz zur Umsetzung gibt es noch nicht.
Anders sieht es mit den Bundesgesetzen aus.
Hier Insbesondere das SGB, welche so Umfangreich ist, dass sich wenige damit auskennen.
Das SGB ist aber die Chance, dass er eine Professionelle Begleitung bekommen hat.
Die Verwaltungsgerichte haben der Landesregierung ja auch nur Zeit bis zu diesen Sommer gegeben um das Thema umzusetzen. Aufgrund der Verhältnisse im Landtag ist dies aber nicht so schnell möglich.
Martin
Martin am 12.08.11 19:32
@ Emma am 12.08.11 19:19
"und eine Vollzeitkraft, die zB in der Schule fast nur daneben sitzt für einen vernünftigen Stundenlohn dürfte unbezahlbar sein."
Es sind durch die Umgestaltung der Bundeswehr und dem Wegfall der Zivis Gelder frei geworden. Abgesehen davon macht es auch hier die Masse: Nicht jeder, der Hilfe benötigt, benötigt sie 24 Stunden am Tag. Wir haben einen Mangel an Betreuungs- und Pflegekräften. Unter dem Strich bleibt theoretisch nur, Personal aufzustocken. Es stellt sich auch nicht die Frage, ob das bezahlt werden kann sondern viel mehr, ob man das bezahlen WILL. Des weiteren ist es doch wohl wesentlich besser, Arbeit - die dazu noch dem Gemeinwohl dient (schließlich kann es uns alle jederzeit aus den Puschen kloppen) - als Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Wir haben die Möglichkeiten des Kombilohnes. Gut, dann können wir sie auch im Sinne Aller nutzen.
MeineEine am 12.08.11 19:31
Vorab: für Nils freu ich mich von Herzen, dass es soviel Hilfe- und Unterstützungsangebote gibt. Was ich aber gerne mal einwenden möchte: die Hilfsorganisationen jammern unisono darüber, dass sie keine Freiwilligen finden, nicht für das FSJ, nicht für den BFD. Allerdings, und das muss mal gesagt werden, sind sie in Wirklichkeit überhaupt nicht an deren Rekrutierung interessiert. Beleg? Meine Tochter, 19, sucht seit Anfang des Jahres eine Stelle, wahlweise im FSJ oder im BFD. Fazit: 40 Bewerbungen geschrieben, ungezählte Telefonate geführt, einstimmige Antwort: kein Interesse. Meistens erhält sie allerdings gar keine Reaktion... Wenn ich also die Klagen überall höre, dass sich keine Interessenten für den BFD fänden, dann könnte ich schreien! Offensichtlich wollen die Organisationen den BFD nicht. Oder wie lässt sich das sonst erklären? (An ihrer Person kann es eigentlich nicht liegen, denn zu einem persönlichen Gespräch ist es in keinem Fall gekommen.) Das musste ich mal loswerden!
Christiane am 12.08.11 19:29
@ Anke am 12.08.11 18:58
Eine Umschulung - auch eine einjährige - wird nicht jedem finanziert. Mir wurde sie mit 46 Jahren abgelehnt, weil ich für den Arbeitsmarkt zu alt wäre. Dazu kommt, dass ein Beruf im pflegerischen Bereich gerade für ältere Arbeitslose oft nicht mehr infrage kommt, weil sie körperlich nicht mehr so fit sind. Wobei ein Beruf im pflegerischen Beriech auch nicht jedem liegt. Bleiben also nur die Jüngeren, die aber meistens eine Ausbildung haben und bevor der Staat für teures Geld umschult, versucht er erst einmal, den Arbeitssuchenden im erlernten Beruf zu vermitteln.
Emma am 12.08.11 19:25
Emma am 12.08.11 19:15
Emma,
die Finanzierung war früher nie ein Problem,
heut ist sie das Problem von vielem. Und warum, weil falsche Pfründe zu oft bedient werden, nicht die richtigen und wichtigen, leider.
Die KK klagen jetzt ihre Zusatzbeiträge ein, bis zur Pfändung. Wo soll das hinführen?
Unerheblich der Frage ob sie notwendig sind oder nicht. Und was im Hintergrund abläuft.
Mal einfach so Mitbürgern übers Konto fahren,
so einfach ist das, egal was es für diese bewirkt und bedeutet.
Es gab eine Zeit, da wäre so etwas nicht möglich gewesen. Und es hätte niemand solche Möglichkeit gehabt, ist ja kein Einzelfall und sich auch nicht getraut solch Verhalten an den Tag zu legen.
Die Menschen werden leider offenbar immer dreister, anders kann man es nicht mehr sagen.
Gertrud am 12.08.11 19:23
@ MeineEine am 12.08.11 18:52
Auch da kann ich nur schreiben, wer soll das bezahlen? Für nur 1 Std am Tag macht das vermutlich niemand; und eine Vollzeitkraft, die zB in der Schule fast nur daneben sitzt für einen vernünftigen Stundenlohn dürfte unbezahlbar sein.
Emma am 12.08.11 19:19
MeineEine am 12.08.11 19:03
Picard,
damit ist die Gesetzeslage gemeint, die nur schwarz oder weiß vorsieht. Nichts anderes.
Die keinen Mittelweg vorsieht. Denn es ist so.
Flexibilität gesetzlich verordnet findet nur für die Arbeitgeber statt, für die Arbeitnehmer leider in oft unerwünschtem Rahmen. Inzwischen und leider.
Meine Eine,
Danke für Ihre Beiträge.
Gertrud am 12.08.11 19:18
@ Anonym am 12.08.11 18:42
Tolle Ideen haben Sie. Und welche Idee haben Sie zur Finanzierung des Ganzen?
Emma am 12.08.11 19:15
Picard42 am 12.08.11 18:59
Dann ist ja gut, ich dachte schon.
Ja ich bin dagegen. Weil ich denke freiwillig und gern erbracht ist vieles leichter. Aus meiner persönlichen Sicht. Zwang hat bei mir noch nicht funktioniert. Im Gegenteil. Aber dem ist nicht so, offenbar. Nicht überall.
Und angesichts aller täglicher Abläufe in diesem Land sollten wir uns einmal vergewissern, wo jeden Tag und mit welcher Redensart hier Zwang und Druck ausgeübt wird. Es ist uns nicht bewußt.
Wer das Geld hat hat das sagen usw. Und man hat zu tun was andere sagen.
Das ist keine Begegnung auf Augenhöhe wie ich Sie mir wünsche. Keine von Mensch zu Mensch, wie sie sein sollte.
Ich erinnere mich an meine Tante, früher und an den sogenannten BDI, es muß keine schöne Zeit gewesen sein. Sie hatte sie auch nicht gut in Erinnerung.
Zwang gab es auch im Osten unseres Landes,
noch nicht so lange her.
Aber mit der Freiwilligkeit hapert es hier auch.
Man denke an die Privatisierung. Und die Entwicklung durch diese.
Es ist kein leichtes Thema, weil es nunmal unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten gibt.
In dem das Recht des vermeintlich Stärkeren offenbar Vorrang hat und es ihm auch eingeräumt wird.
Für die Eltern ist es gewiß nicht einfach für alle.
Denke ich.
Warum hier soziale Berufe so wenig Beachtung und Achtung finden, bedaure ich auch. Ich denke weil man mit diesen Themen nicht berührt werden möchte. Man blendet vieles aus. Weil es unangenehm ist, erklären warum, kann man es wohl kaum.
Ich finde auch Menschen in diesen Berufen haben mehr Achtung und Respekt verdient und sollten besser geachtet und auch besser bezahlt werden.
Aber wie schaut es mit unseren Frauen und Müttern aus. Werden diese geachtet wie es ihnen zukommen sollte, teils genausowenig.
Weder in ihrer Aufgabe als Hausfrau und Mutter noch in dem was sie sonst auch in der Pflege ihrer Familie erbringen.
Obwohl sie jeden Tag hier eine Aufgabe leisten die ihresgleichen sucht.
Es ist wohl leichter Herrn Ackermann und anderen Millionen zu zahlen, als anderen Menschen für ihre Arbeit und Tätigkeit die nicht selbstverständlich, und doch wiederum so selbstverständlich ist, daß sie kaum Beachtung findet. Eigentlich traurig.
Gertrud am 12.08.11 19:12
Für behinderte Menschen müsste alles was möglich ist getan werden, es darf nicht am Geld scheitern. Ich spende per Dauerauftrag von meinem kleinen Einkommen jeden Monat 7,50 € und fühle mich gut dabei.
helmut z. am 12.08.11 18:34
Von Spenden habe ich die Nase voll, bin des öfteren beschi..en worden. Habe über Jahre gespendet für ein Patenkind in Brasilien und anderen Organisationen, mehreren wurden wegen Betrug die Gemeinnützigkeit entzogen. In der Regel wird man von Organisationen die Sammeln über den Tisch gezogen, ich gebe nur noch direkt an die Bedürftigen. Auch ans Tierheim, da aber nur in Form von Futter, da kann man nicht unterschlagen, es sei denn ein Tierheim Mitarbeiter macht sich dieses Futter zu Mittag warm. In der Regel ist Spenden an Organisationen raus geworfenes Geld, da nur 10% davon ankommen, der Rest geht für den verwöhnten Vorstand, deren Lustreisen (die Projekte besuchen), Dienstwagen (Maserati Treberhilfe) und der ganzen Verwaltung einschl. Werbekosten drauf.
frauhatsevorn am 12.08.11 19:11
Emma: " Die hilfsbereite Aks hilft sicher schon".
Dummer, einfallsloser Zynismus!
Da wäre es besser zu schweigen oder nach den Gründen für die eigene zynische Haltung zu forschen.
Helmut Hesse am 12.08.11 19:09
Anke am 12.08.11 19:07
Zitat AKS;
Einen Helfer für Nils scheinen wir gefunden zu haben.
alles weitere habe ich 16:59 dazu schon geschrieben.
Arno Dübel am 12.08.11 19:09
Nachdem ich den Bericht nun gesehen habe, war meine erste Reaktion "Der Berg kreist und gebiert ein Mäuschen." Es ist noch nichts geklärt. Das las sich bei Herrn Heyer anders. Leute, Leute, nee, nee. :-((
Anke am 12.08.11 19:07
MeineEine am 12.08.11 19:03
"... die Arbeitsagenturen sich von ihren geistigen Betonklötzen trennen."
Mmmh, sollen die einfach alle rausschmeißen? ;-))
Picard42 am 12.08.11 19:06
wie ich schon geschrieben habe;
ES SCHEINT, ES KÖNNTE SEIN
AKS = es lebe der Konjuktiv
Wann lernen die Redakteure und Moderatoren endlich einen Erfolg zu vermelden wenn das Ziel erreicht ist und nicht 100m vor dem Ziel jubelnd den möglichen Sieger zu verkünden.
Arno Dübel am 12.08.11 19:05
@ anita 67 am 12.08.11 18:59,
das war nach meiner Meinung ein skandalöser Vorgang. Wir werden die Probleme aber nur in den Griff bekommen, wenn interessierte Arbeitnehmer nicht nur Flexibilität beweisen sondern auch die Arbeitsagenturen sich von ihren geistigen Betonklötzen trennen.
MeineEine am 12.08.11 19:03
@MeineEine am 12.08.11 18:52
Ich fürchte, dass ist nicht möglich. Als ich zuletzt mit dem AA zutun hatte, wurde mir klipp und klar erklärt, "in Ihrem Beruf habe ich nichts und was anderes darf ich Ihnen nicht anbieten". (Obwohl ich noch weitere Möglichkeiten aufgezeigt hatte.) Das war allerdings noch vor H4. Ich gehe mal davon aus, dass sich daran nichts geändert hat.
anita 67 am 12.08.11 18:59
@Gertrud am 12.08.11 18:46
Liebe Gertrud,
wir streiten doch gar nicht! Langsam kristallisiert sich doch auch heraus, dass Sie - ebenso wie ich - gegen jede Form einer "Zwangsarbeit" sind.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 18:59
MeineEine am 12.08.11 18:52
Soweit ich weiß ist ein Quereinstieg aus anderen Berufen in den sozialen Bereich durchaus möglich. Es gibt auch einjährige Ausbildungen wie z. B. Heilerziehungspflegehilfe (Wortungetüm!!), die in manchen diakonischen Einrichtungen berufsbegleitend gemacht werden können.
Anke am 12.08.11 18:58
@ Picard42 am 12.08.11 18:51
>>>"Einfach da sein" ist halt in diesem Land noch keine lohnenswerte Arbeit - fragen Sie da mal Ihre Mutter... (das meine ich nicht despektierlich!)>>>
Warum eigentlich wird solchen Berufen so wenig Anerkennung gezollt? Wir sehen doch jetzt, was passiert, weil die Zivis nicht mehr "einfach da" sind. Es geht hier um verantwortungsvolle Aufgaben und als solche müssen sie auch anerkannt werden. Jemandem Hilfe zukommen zu lassen, zu unterstützen und ein wenig Lebensqualität zu geben ist doch nichts Ehrenrühriges. Blicken wir also besser nicht herab auf jene, auf die wir früher oder später auch einmal höchstwahrscheinlich angewiesen sein werden. Ich versichere Ihnen, dass "einfach da zu sein" so einfach gar nicht ist.
MeineEine am 12.08.11 18:58
Jou. Und ich hab mal gegoogelt ( ;-) ); der Vater von Nils scheint beruflich gar nicht so schlecht gestellt zu sein, was die Mutter macht, habe ich noch nicht rausbekommen.... Da stellt sich mir die Frage, warum sie nicht ihren Sohn selber fahren kann? Wobei ich nicht beurteilen kann, ob es nur um die Fahrerei geht oder ob auch zuhause noch Hilfe nötig ist, die die Mutter alleine nicht bewältigen kann. Wobei doch dann auch evtl die Pflegekasse einspringt?
Emma am 12.08.11 17:49
Wie meistens, klagen und stöhnen auf hohem Niveau. Es gibt in der Republik bestimmt noch ärmere Socken, die sich nicht so gut verkaufen können wie die Eltern von Nils.
frauhatsevorn am 12.08.11 18:57
...."Man wird nicht nur in dieser Angelegenheit den Eindruck nicht los, daß heute Politik weder mit Herz noch Verstand gemacht wird."
Günter H. Pohl am 12.08.11 18:47
Nicht nur in der Politik, sondern inzwischen in fast allen Lebensbereichen.
Was man nicht braucht weg damit. So scheint es,
ich hoffe es ist und wird dem nicht so es wäre entsetztlich. Für uns alle.
Gertrud am 12.08.11 18:57
Wäre es denn eventuell möglich, interessierte Arbeitssuchende in diese Bereiche "hineinschnuppern" zu lassen? Es müssen doch nicht mehr quietschjunge Leute sein, etwas Lebenserfahrung und Gelassenheit im Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens sind in Pflege- und Betreuungsberufen ganz sicher nicht von Nachteil.
Natürlich sollten entsprechende Kriterien erfüllt werden aber es ist doch nicht gesagt, dass jemand, der beispielsweise in einem technischen Beruf gearbeitet hat, deswegen automatisch für die Pflege ungeeignet ist. Niemand hat nur ein Talent. Ich bin sicher, dass wir Möglichkeiten haben, die entstandenen Lücken zu füllen aber dazu muss man auch die Augen öffnen. Wenn sich geeignete Bewerber finden, sollte man ihnen auch eine entsprechende Ausbildung zukommen lassen. Je eher, desto besser. Eine jahrelange Diskussion verschiebt das Problem nicht nur, sie vergrößert es.
MeineEine am 12.08.11 18:52
@Anonym am 12.08.11 18:42
Bitte überlegen Sie doch mal kurz, was eine Unterstützung für Nils im Endeffekt für eine Tätigkeit ist: Betreuung während der Schulzeit (also danebensitzen), ggf. einige Toilettengänge und dazu ggf. den Fahrdienst. Sechs Stunden "Arbeit" für einige wenige Verrichtungen - wie wollen Sie das denn so bezahlen, dass dieser Mitarbeiter davon auskömmlich leben kann? "Einfach da sein" ist halt in diesem Land noch keine lohnenswerte Arbeit - fragen Sie da mal Ihre Mutter... (das meine ich nicht despektierlich!)
Picard42 am 12.08.11 18:51
Das "soziale Jahr" wird zwangsläufig kommen und meiner Meinung nach so schnell wie möglich.
Mir hat`s sogar Spaß gemacht.
Pelle am 12.08.11 18:50
Hallo liebes Team,
zunächst: sehr wichtig und schön, daß Nils offenbar einen Betreuer bekommt! Danke!
Ich vermisse den eigentlichen Aspekt bei dieser Diskussion:
die absolute Verantwortungslosigkeit der Handelnden (und derer, die tatenlos zugeschaut haben), als die allgemeine Wehrpflicht Hals über Kopf abgeschafft wurde, ohne auch nur den geringsten Gedanken an die Folgen zu verschwenden oder gar entsprechende Kompensationen sowohl bei der Wehrpflicht als auch dem unverzichtbaren Zivildienst darzustellen.
Man wird nicht nur in dieser Angelegenheit den Eindruck nicht los, daß heute Politik weder mit Herz noch Verstand gemacht wird.
Günter H. Pohl am 12.08.11 18:47
Picard,
mag sein, daß ich Widersprüche in meinem Beitrag habe.
Soll vorkommen, schreiben sortiert aber auch mitunter die Gedanken.
Sie sind gegen völligen Zwang ich auch.
Darum versucht man manches auch nicht zu machen. Aber ohne Gesetze und Regelungen geht hier manches offenbar leider nicht. Mir fällt da einiges andere zu ein.
Es gibt aber Menschen die auch freiwillig, ja soll es auch geben, solchen Dienst leisten.
Und die Entscheidung darf wohl jedem selbst überlassen sein.
Sicher könnte man Arbeitsplätze dafür schaffen,
aber man schafft diese ja wohl eher ab,
die Personalsituation in vielen Betrieben spricht für sich.
Solange es nämlich ans anständige Bezahlen geht beißt sich hier die Katze sozusagen in den Schwanz.
Weil keiner für den anderen mehr etwas leisten möchte. Außer für sich selbst, wenn er selbst in der Situation ist. So scheint es jedenfalls auszusehen.
Jedenfalls löst ein Streit zwischen uns Ihnen und mir das Problem keineswegs.
Gertrud am 12.08.11 18:46
Ich finde, es sollte in allen Länderverfassungen festgeschrieben sein, dass grundsätzlich ein gemeinsamer Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder vorgeschrieben wird. Das zusätzliche Personal soll dann jeweils hälftig vom Land und dem Bund bezahlt werden. Selbstverständlich müssen diese zusätzlichen Kräfte sehr, sehr gut ausgebildet werden und eine sehr, sehr gute Bezahlung erhalten. Solange es keinen Rechtsanspruch gibt, kann man aber ALLES vergessen.
Anonym am 12.08.11 18:42
Das Engagement der AKS ist beispielhaft. Die AKS hilft den Menschen in vielen Fällen weiter und das ist gut so. Leider ist es in Deutschland und Weltweit für die Wirtschaft und andere nicht ertragreich Hilfe für behinderte Menschen zu organisieren. Für behinderte Menschen müsste alles was möglich ist getan werden, es darf nicht am Geld scheitern. Ich spende per Dauerauftrag von meinem kleinen Einkommen jeden Monat 7,50 € und fühle mich gut dabei.
helmut z. am 12.08.11 18:34
@Picard42 am 12.08.11 17:37:
Was sich in den Köpfen der Bevölkerung und der "Berechtigten" festgesetzt hatte war die Vorstellung, daß jedem Behinderten, Alten, Kranken etc. von staatswegen ein "Rund-um-die-Uhr-Butler" auf Kosten der Solidargemeinschaft, d. h. "leistungslos", zusteht.
Um mit dieser Vorstellung ein Heer von "Leibeigenen" auszuheben war mit Sicherheit nicht die Intention der "Väter des Gedankens".
Die monetär nutznießende Rolle der "Wohlfahrtsverbände" sei hier einmal unberücksichtigt.
Und so haben die Kameraden sich auch gefühlt, nämlich ausgenutzt und besch... .
Ich habe mit vielen gesprochen und es gab da auch gewiß Ausnahmen. Aber der Zivildienst hatte doch eher einen "Strafcharakter".
Ich (Z 2) war nie ein besonderer Freund des Zivildienstes, aber wer vernünftige Gründe hatte, den Wehrdienst abzulehnen (und die Prüfungskriterien waren sehr eng gefaßt), sollte dies tun dürfen, ohne wenn und aber, und gut ist's.
Wenn dies politisch nicht gewollt ist/war, sollte man es nicht in die Verfassung schreiben.
Herzlichst
Kritikus am 12.08.11 18:33
@Anke am 12.08.11 18:19
Eine unschöne Anwort:
- kurzfristig durch radikale Streichung aller Tätigkeiten, die bislang durch Zivis durchgeführt wurden
- mittelfristig Stellen in der Betreuung, im Pflegebereich attraktiver machen (und insbesondere auch flexibler, um hier auch das Arbeiten in Teilzeit zu ermöglichen)
Andere Alternativen, die ohne Zwang auskommen, sehe ich nicht. Wenn nicht genug Stellen oder Leute in "der Pflege" (ich formuliere das mal so pauschal) arbeiten, dann wird halt eben nicht genug "gepflegt".
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 18:31
@Picard42 am 12.08.11 18:25
Auf mich hat ja noch nie jemand gehört. Aber als ich ins Berufsleben einstieg, mussten die jungen Männer für mindestens 2 Jahre (ich weiß es nicht mehr genau) zum "Bund". Ich habe mich damals bei meinen Kolleginnen, die diese jungen Leute bedauerten, sehr unbeliebt gemacht, weil ich die Meinung vertrat, junge Mädchen könnten stattdessen ein verpflichtendes Jahr ableisten. Der Vorschlag war vielleicht sowas von "bääh"
Gruß
anita 67 am 12.08.11 18:30
@Gertrud am 12.08.11 18:11
Liebe Gertrud,
Sie widersprechen sich fortwährend in Ihrem Beitrag! Keine Zwangsverpflichtung, aber bei den Zivis war das ok?? Weil "es hat ja wohl keinem geschadet"?? So ein Argument habe ich früher schon einmal gehört....
Nein, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe heißt auch, dass sich die Gesellschaft als ein Gesamtkonstrukt begreift - selbst da hapert es doch schon...
Sie fragen nach einer Lösung: verdonnern wir doch jeden Heranwachsenden zu einem sozialen Jahr (Männlein wie Weiblein). "Retten" kann man sich evt. mit einer freiwilligen Meldung zur Bundeswehr - der Spieß also einfach umgedreht. Wäre eine Lösung, wenngleich nicht meine....
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 18:25
Picard42 am 12.08.11 18:06
Absolut d'accord. Aber wie soll's denn nun weiter gehen? Das Kind ja nun schon im Brunnen.
Anke am 12.08.11 18:19
@anita 67 am 12.08.11 18:00
Da haben Sie völlig Recht!
@Anke am 12.08.11 18:05
Sie ebenso.... wählen wir also einen anderen Begriff.
Picard42 am 12.08.11 18:12
Picard42 am 12.08.11 17:37
Wenn ich mich recht erinnere war der Zivildienst die Alternative, für viele junge Männer, nach vielen Jahren durchgesetzt, anstatt des Wehrdienstes.
Für Menschen die den Dienst an der Waffe verweigerten. Er war genauso unfreiwillig wie frühere Dienste, die andere teils schon gerne zurückhätten, die ebenso einen nur anderen Namen hatten, das stimmt. Ich ziehe diese Alternative in beiden Richtungen nicht vor.
Es gibt keinen Grund, daß Ihnen wegen meines Beitrages der Kragen platzt.
Insgesamt geht es um einen Dienst innerhalb der Gemeinschaft, wobei ich persönlich wohl eher dann den Wehrdienst infrage stelle und zu anderem tendiere, was hier aber nicht das Thema ist.
Sicher hätten man diese Dienste anders gestalten können, was den Zeitrahmen betrifft. Aber haben beide Dienste Menschen geschadet frage ich mal, nicht allen wohl. Für viele boten Sie auch eine Berufliche Alternative.
Ich gehe bei der Wortwahl des Herrn Heyer diesbezüglich von einem allgemeinen Sprachgebrauch aus, der den meisten hier bekannt ist.
Das Wort Betreuer ist zweifelsohne eine bessere Alternative. Da stimme ich zu.
Ich hoffe sehr, daß man künftig nicht noch mehr auf die Ideen kommt Menschen zwangszuverpflichten, da viele ja z.B. gerne
Arbeitslose in bestimmten Bereichen eingesetzt hätten. Was das bedeutet möchte ich nicht anreißen. Fänden Sie dies in Ordnung?
Daß vieles eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, da bin ich bei mehr bei Anke als bei Ihnen ohne nach dem Staat zu rufen, was Sie ja offenbar vollkommen stört.
Wie sollen Menschen diese Problematik in Griff bekommen und lösen ohne Hilfe der
Gemeinschaft ? Haben Sie da eine Idee.
Denn das alles kostet ja viel Geld, Geld, das die meisten nicht haben.
THW und Feuerwehr sind im übrigen auch Alternativen gewesen, so ist es nicht.
Wurde aber von vielen und wird auch nicht so gesehen.
Gertrud am 12.08.11 18:11
@Anke am 12.08.11 17:51
Sie haben Ihre Frage doch schon selbst beantwortet: das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Ergo muss auch eine Finanzierung neuer Stellen gesamtgesellschaftlich organisiert werden. Hier auf eine - gar soziale - freiwillige Bereitschaft zu bauen, war ja wohl ein Schuss in den Ofen...
Gruß,
Picard
P.S. Meinem Kragen geht es gut... ;-)
Picard42 am 12.08.11 18:06
Ok, danke für die Aufklärung. Man wird hier halt übersensibel ;-)
Emma am 12.08.11 18:05
anita 67 am 12.08.11 18:00
Sie meinen den rechtlichen bzw. gesetzlichen Betreuer. Da der Junge erst 11 Jahre ist und die Eltern vermutlich das Sorgerecht haben, braucht gar kein gesetzlicher Betreuer eingesetzt zu werden.
Der Begriff Betreuer wird leider doppelt benutzt, auch für Helfer, Assitenten, Unterstützer im Alltag.
Anke am 12.08.11 18:05
- ich
+ ihr
;-)
Suse35 am 12.08.11 18:03
Emma am 12.08.11 17:49
Die Fahrerei ist das kleinste Problem, Nils hat in dem Bericht selber gesagt er braucht den Betreuer für die Dinge wo ihm seine Kameraden nicht helfen können.
Toilettengänge, beim Essen helfen und der gleichen mehr.
Das ist ja auch der Grund warum er sonst in eine Schule für körperlich Behinderte gehen müsste.
Arno Dübel am 12.08.11 18:02
Emma,
wenn ich das richtig verstanden habe geht es bei Nils wohl auch um die Betreuung in der Schule. Der Junge sitzt ja im Rollstuhl und benötigt wohl Hilfe z.B. beim Toilettengang.
Wir hatte damals auch so was in der Schule. Ein Mädchen hatte die selbe Krankheit. Damals gabs ja die Zivis und sie hatte den ganzen Schultag so jemanden bei sich. Er half ich zum Beispiel auch im Unterricht da sie durch die Muskelkrankheit vieles nicht konnte. Manchmal schrieb er auch für sie. Das Mädchen war geistig völlig gesund und glücklich eine normale Schule zu besuchen. Sie hatte diese vor der Verschlimmerung der Krankheit bereits besucht und natürlich auch Freunde dort.
Suse35 am 12.08.11 18:01
@Emma am 12.08.11 17:49
Nicht verstolpern, der Junge braucht wahrscheinlich auch während des Unterrichts Betreuung, die von den Lehrkräften nicht geleistet werden kann.
Ichfassesnicht am 12.08.11 18:01
@Picard42 am 12.08.11 17:42
Guten Abend,
eigentlich hätten Sie recht, aber Nils braucht einenb Helfer. Das Wort Betreuer ist in D besetzt durch berufsmäßige Betreuer, die von Amts wegen eingesetzt werden. Gebe Gott, dass Nils so etwas erspart bleibt, weil die meisten Betreuer, um Arbeit zu sparen, die bequemste Möglichkeit aussuchen. Das könnte so gar ein Wohnheim außerhalb der Familie sein.
anita 67 am 12.08.11 18:00
>>>Hier wird Ihnen geholfen!>>>
Danke! Ich hab Probleme mit meinem W-Lan.
Emma am 12.08.11 18:00
Picard42 am 12.08.11
Mit Rücksicht auf Ihren bei diesem Thema offenbar etwas fragilen Kragen frage ich mal ganz friedlich: Pflege und Betreuung von Menschen mit Behinderung etc. sind aber schon gesamtgesellschaftliche Aufgaben aus Ihrer Sicht, oder nicht? Wenn ja, haben Sie alternative Ideen, wie diese bewältigt werden könnten?
Zu Nils: Es ist für ihn und die Familie natürlich schön, wenn er mit Unterstützung von AKS-Zuschauern die Schule seiner Wahl besuchen kann (wenn es denn wirklich klappt!!). Aber neben einer Einzelfalllösung mithilfe der Medien, was wird aus den Anderen, die jetzt keinen Zivi mehr haben?
Anke am 12.08.11 17:51
@ Picard42 am 12.08.11 17:42
>>>Dann wäre ich bei Ihnen und sowas muss auch organsier- und bezahlbar sein.>>>
Jou. Und ich hab mal gegoogelt ( ;-) ); der Vater von Nils scheint beruflich gar nicht so schlecht gestellt zu sein, was die Mutter macht, habe ich noch nicht rausbekommen.... Da stellt sich mir die Frage, warum sie nicht ihren Sohn selber fahren kann? Wobei ich nicht beurteilen kann, ob es nur um die Fahrerei geht oder ob auch zuhause noch Hilfe nötig ist, die die Mutter alleine nicht bewältigen kann. Wobei doch dann auch evtl die Pflegekasse einspringt?
Emma am 12.08.11 17:49
Guten Abend Herr Heyer,
"Er braucht einen Zivi, aber Zivis gibt es ja nicht mehr!"
Können wir uns darauf verständigen, dass Nils einen Betreuer braucht? Dann wäre ich bei Ihnen und sowas muss auch organsier- und bezahlbar sein.
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 17:42
Guten Abend!
@Gertrud am 12.08.11 17:12
"Ich schrieb der Zivildienst hat einen neuen Namen, eben Bundesfreiwilligendienst."
Wollen Sie, dass mir schon wieder der Kragen platzt? ;-)
Was bitteschön war am Zivildienst denn freiwilllig? Mit der Ausnahme, dass man dann "freiwillig" nicht morgens um 5 durch den Schlamm robben musste?
Leider ist es genau diese Schönrederei, die den wirren Gedanken in die Welt gesetzt hat, Zivis wären glückliche junge Männer, die ihre soziale Ader entdeckt haben - ein unerschöpfliches Reservoir, auf das die sozialen Träger blind (und kostengünstig) bauen konnten.
Nein, liebe Gertrud, FSJ, BFD und Zivis sind drei paar Schuhe! Und ein Paar davon ist zum Glück ausrangiert....
Gruß,
Picard
Picard42 am 12.08.11 17:37
Emma am 12.08.11 17:18
Danke.
Gertrud am 12.08.11 17:21
@ Gertrud am 12.08.11 17:14
Hab ich jetzt auch gemerkt, ich nehm alles zurück ;-)
Emma am 12.08.11 17:18
@ Gertrud am 12.08.11 17:12
>>>Nein habe ich nicht.>>>
Haben Sie doch ;-) Rot xyz sprach vom Bundesfreiwilligendienst und Sie haben ihm geantwortet, das freiwillige soziale Jahr gab es schon immer.
Das sind aber eben zweierlei paar Schuhe. Beim BFD herrschen andere Voraussetzungen als beim freiwilligen sozialen Jahr. Und darauf bezog sich meine Antwort.
Emma am 12.08.11 17:17
Emma,
ist doch ein bisschen mißverständlich ausgedrückt, sehe ich gerade, ich werd mir mehr Mühe geben.
Gertrud am 12.08.11 17:14
@Emma am 12.08.11 17:11
was denn???
habe ich geschrieben scheinen wir gefunden zu haben ;-)
Arno Dübel am 12.08.11 17:13
Emma am 12.08.11 17:07
Nein habe ich nicht.
Es gab immer das Freiwillige Soziale Jahr und den Zivildienst.
Ob es das FuS Jahr jetzt auch noch gibt, müßte ich mich mal schlau machen, ehrlich gestanden, das weiß ich nämlich nicht.
Ich schrieb der Zivildienst hat einen neuen Namen, eben Bundesfreiwilligendienst.
Der wohl nicht so anläuft wie gewünscht.
Ob man hier hätte vorbeugend handeln können ich weiß es nicht. Es war wohl alles in allem zu kurz und zu unbedacht, wie vieles in vielerlei Richtung ist.
Gertrud am 12.08.11 17:12
@ Arno Dübel am 12.08.11 16:59
Och ne, nicht schon wieder. Langsam stehen einem hier die Haare zu Berge ;-)
Emma am 12.08.11 17:11
@ Gertrud am 12.08.11 16:55
>>>Das freiwillige und Soziale Jahr gab es immer.
Es ist kein schlechtes gewesen. Ich fand es immer eine gute Einrichtung.>>>
Sie verwechseln das freiwillige soziale Jahr mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD), das sind zweierlei paar Schuhe.
Emma am 12.08.11 17:07
Zitat AKS;
Einen Helfer für Nils scheinen wir gefunden zu haben.
Eben habe ich die Kollegin im Schnitt besucht. Unsere Reporterin Doro war bei den Biletzkis und hat einen überglücklichen Nils erlebt. Nils lacht und da lachen wir alle mit… Zitat Ende
Habt Ihr nun einen Helfer gefunden oder hat es den Anschein das ein Helfer bereit wäre sich um Nils zu kümmern.
Für mich liest sich das nicht als ob alles in trockenen Tüchern wäre, eher so wenn dieses oder jenes noch erledigt ist, dann kann Nils definitiv geholfen werden...
Wieder Krawinkel etc ???
WIR die Gebührenzahler bleiben aufmerksam dran
Arno Dübel am 12.08.11 16:59
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 12.08.11 16:43
Das freiwillige und Soziale Jahr gab es immer.
Es ist kein schlechtes gewesen. Ich fand es immer eine gute Einrichtung.
Der Zivildienst hat einen neuen Namen erhalten.
Ich weiß nicht, aber ich habe eine Vermutung wie das angedacht sein könnte. Wobei ich hoffe es ist dem nicht so. Denn es würde es nicht besser machen. Oder nur bedingt.
Wenn der Staat den Banken nicht geholfen hätten, hätten die Bürger nichts mehr bekommen, vielleicht. Das hätte bitte was hier hervorgerufen.
Denn nicht alle haben ihr Geld zuhause liegen, mal einfach so. Man hätte da nur den Rahmen anders setzten müssen. Auflagen für die Bürger gibt es, es darf sie auch für andere durchaus geben.
Aber auch das ist ein Problm, welches man sich scheut anzugehen.
In einem hat Picard leider nicht ganz unrecht.
Menschen sollten nicht immer nur nach dem Staat rufen, egal wer es ist ob Firmen oder andere,
sondern sich vielleicht mal wieder mehr untereinander helfen. Könnte nicht schaden.
Dennoch haben Sie letztlich Recht, den Menschen eine Arbeitsstelle zu geben wäre sinnvoller,
aber genau die Abschaffung dieser Arbeitsstellen ist hier das größte Problem mit.
Weil Geld und Gewinne dem Wert der Menschen vorangesetzt wird.
Und damit sind wir bei fast allen gesellschaftlichen Themen und Problemen, die irgendwo letztlich alle, wenn wir es auch nicht sehen wollen, oder so sehen wollen, miteinander zu tun haben.
Aber das Thema hier ist Nils.
Was ist mit anderen Familien. Deren Probleme sind damit nicht vom Tisch.
Aber als Anstoss find es von der AKS dennoch nicht schlecht. Mit gutem Beispiel voranzugehen.
Für Nils und Familie freut es mich und besser in einem Fall zu helfen als gar nicht.
Gertrud am 12.08.11 16:55
Das ist ja schön, dass der Familie Biletzki geholfen wurde. Dann helfen Sie mal schön weiter, denn Nils ist nicht der einzige Mensch, der jetzt ohne Zivis auskommen muss. Die hilfsbereite AKS ermittelt da sicher schon...
Emma am 12.08.11 16:47
Na ja, der Staat hilft halt lieber "notleidenden" Banken und Staaten als dem eigenen Bürgern.
Bundesfreiwilligendienst, wenn ich das schon lese....
Geb den Leuten ne richtige Anstellung, dann klappt es auch mit der Pflege.....
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 12.08.11 16:43
Ja es ist ein sehr schönes Gefühl helfen zu können und ich find es gut, was die AKS da gemacht hat.
Ich wünsch Nils und seiner Familie viel Glück.
Gertrud am 12.08.11 16:38
Hallo Herr Heyer,
Ziatat:
...Nils lacht und da lachen wir alle mit…
(Hoffentlich stimmt das auch, siehe Krawinkel + Remscheid)
Schön für Nils.
Gerd am 12.08.11 16:31
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