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Rente mit 69 - dummer Vorschlag oder weiser Rat?

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Donnerstag, 19.05.2011

Bild von Thomas Heyer, Rechte: WDR

Rente mit 69 - dummer Vorschlag oder weiser Rat?

Schon wieder wird eine Rentensau durch's Dorf getrieben. Wenn es nach den Wirtschaftsweisen ginge, würden wir hierzulande erst mit 69 Jahren in den Ruhestand gehen. Anders sei der demographische Wandel nicht zu bewältigen. Wir schrumpfen, werden immer älter und bleiben dabei auch immer gesünder. Bundeswirtschaftsminister Rösler hat sich denn auch prompt auf den Zug gesetzt und gefordert, dass die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männeern weiter gesteigert werden müsse. Kryptischer geht's kaum. Typischer Fall von Politikerdeutsch!
Wie finden wir das: Rente mit 69? Super, sagt garantiert mein superfitter Freund Peter. Er wird in diesem jahr 70, wirkt wie 60 und ist Arzt. Doch was sagt der Industriearbeiter, der Handwerker, die Angestellten, diejenigen, die nicht selbständig sind? Natürlich muss der Dachdecker nicht mehr mit 69 Jahren Ziegel und Teerpappe legen, der Fliesenleger nicht mehr über Badezimmerböden kriechen. Für spezielle Berufe mit speziellen körperlichen Anforderungen sollen spezielle Lösungen denkbar sein. Hat der Präsident des Sozislverbands Deutschland Recht, wenn er den Vorschlag als "absurd" bezeichnet? Die Folge des "weisen" Vorschlags sei nämlich, dass die Bürger mehr und mehr das Vetrauen in die gesetzliche Rente verlören. Ich frage: Wer vertraut diesem Rentensystem denn überhaupt noch? So wissen wir, dass jüngere Arbeitnehmer immer seltener ihre vollen Rentenansprüche erreichen.rentenrefiormen und Arbeitslosigkeit verhindern das. Die ausgezahlte Rente von neurentnern leigt bereits deutlich unter der allgemeinen Durchschnittsrente der ruheständler, so ein ergebnis einer Studie, die heute veröffentlicht wurde. Fragen wir doch mal einen Azubi von heute was er von der Rente mit 69 und unserem aktuellen gesetzlichen Rentensystem hält. vermutlich nicht allzuviel!

Weitere Verweise zu Rente mit 69 - dummer Vorschlag oder weiser Rat?

Kommentare zum Eintrag Rente mit 69 - dummer Vorschlag oder weiser Rat?

Ich erwarte schon lange keine staatliche Rente mehr ! Die Beiträge, die ich mal eingezahlt hatte - geschenkt.


Cerberus am 21.05.11 12:03 ... Da lag ich ja mit meiner Einschätzung, was ihren persönlichen finanziellen Staus angeht, goldrichtig. Da kann man natürlich solche Sprüche (Auswandern) loslassen. Die Aussage, das es vielen Menschen nicht so gut geht, erspare ich mir deshalb.

Nobby am 21.05.11 12:33

Sie ignorieren vehement die Freiheit eines jeden Einzelnen sein eigenes Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Es ist ja auch einfacher immer alles auf irgendwelche "Andere" oder die ominöse "Allgemeinheit" zu schieben. .... Ich frage mich welche Freiheit. Ich schiebe nichts auf die Allgemeinheit, sondern auf Politiker, die unser aller Steuern verplempern, und auf Unternehmer die über Leichen gehen, nur um ihr eigenes Leben noch amüsanter zu gestalten als es eh schon ist. Es gab mal so etwas wie Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Lang, lang ist es her.
In Deutschland wurde aufgebaut, und jetzt wird wieder abgebaut, weil es zu viele Menschen gibt, die ihre Macht ausspielen. Also erzählen sie bitte nicht etwas von Auswandern. Ganz Eindeutig ist das keine Lösung (und die ,die es machen, laufen vor ihrer verantwortung weg), auszuwandern. Dann gäbe es auf unserem Planeten ein Völkerwanderung riesigen Ausmaßes.

Nobby am 21.05.11 12:22

Nobby am 21.05.11 11:58

Dann sollten SIE richtig lesen. Die Antwort hatte ich schon gegeben. Wenn Sie nicht die Allgemeinheit sondern mich meinten, siehe am 21.05.11 9:01 :

Ich erwarte schon lange keine staatliche Rente mehr ! Die Beiträge, die ich mal eingezahlt hatte - geschenkt.

Und das mit dem Auswandern machen ja schon immer mehr Menschen - sehr zum Bedauern des "Staates", da ihm insbesondere die Leistungsträger und Steuererbringer flöten gehen.

Cerberus am 21.05.11 12:03

Emma am 21.05.11 11:50

Emma so ist es. So sehe ich es auch.

Gertrud am 21.05.11 12:00

Cerberus am 21.05.11 10:41 ... Sie sollten schon richtig lesen. Ich habe nicht mit geleimt die Allgemeinheit, sondern insbesonders Sie Cerberus gemeint. Und ich glaube schon, das wenn es so einfach wäre mit dem Auswandern mehr Menschen das machen würden als sie denken. ... Ach ja, da fällt mir gerade ein, das sie ja Selbstständiger waren. Da haben sie sicher auch schon ihr Schäfchen im trockenen. Da lässt es sich natürlich in dem unseren Land gut leben.

Nobby am 21.05.11 11:58

@ Nobby am 21.05.11 9:31

Sehr richtig.

Millionen Menschen in diesem Land haben schlicht und einfach Zukunftsängste, weil ihnen jegliche Freiheit genommen wurde von dem Staat.

Schon junge Leute hängen in den Seilen, weil es heute nicht mehr selbstverständlich ist wie vor 20-30 Jahren, sich eine Zukunft aufzubauen TROTZ eines gutbezahlten Jobs, weil man nicht mehr weiß, wo man sesshaft werden kann, ob man seinen Job behält... Die Generation der heutigen 20-35jährigen, eigentlich das beste Alter für eine Frau, um Nachwuchs zu bekommen, weiß heute nicht mehr, ob sie es überhaupt noch wagen sollen, noch ein Kind in die Welt zu setzen und dann soll man sich nicht über das Rentendilemma aufregen?

Die Regierung soll unseren Kindern eine Zukunft geben und nicht die Zukunft nehmen. Kinder, die in eine Suppenküche gehen müssen oder an einer Schulspeisung teilnehmen müssen dürfen nicht sein!

Emma am 21.05.11 11:50

@Cerberus am 21.05.11 8:51

Ja, genau.

Wie in den 60ern:

"Wenn es euch hier nicht passt, geht doch nach drüben!"

Das war uns dann doch zu suspekt.(Also das nach"drüben"gehen)

heikos am 21.05.11 11:27

Na ja 8 bis 10 Mio. werden sich bedanken,
für ihre eigene Freiheit, die man ihnen nicht gewährt,
um anderen gerecht zu werden. Zumindest hier, woanders ist es ja teilweise noch schlimmer.

Was nützt die schönste Freiheit wenn man nicht die Möglichkeit hat sie zu leben, weil andere einem den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnen.

Die Freiheit des einen auf Kosten des anderen.
Eine schöne Freiheit.

Gertrud am 21.05.11 11:00

Nobby am 21.05.11 9:31

Sie ignorieren vehement die Freiheit eines jeden Einzelnen sein eigenes Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Es ist ja auch einfacher immer alles auf irgendwelche "Andere" oder die ominöse "Allgemeinheit" zu schieben.

Zu Ihrem Kommentar Wort für Wort :
"Dann sind sie aber ganz schön geleimt. Denn wer zahlt dann ihre Rente, wenn niemand mehr da ist."

Falsch ! Erstens sind nicht alle geleimt. Selbst bis zu einem Lebensalter von 50 Jahren ist es noch sehr gut möglich, sich in einem anderen Land ein neues Leben mit gesicherter EIGENER Zukunft aufzubauen. 150.000 Fachkräfte die mittlerweile pro Jahr Deutschland verlassen haben dies erkannt.

Zweitens wird der Zustand des "niemand mehr da" wohl mehr als unrealistisch sein.

Außerdem habe ich niemals die Legitimität des "Aufregens" der Menschen über die unsichere Rente in Frage gestellt. Im Gegenteil ! Es ist nur natürlich, dass sich die fleißigen Menschen darüber Gedanken machen.

Cerberus am 21.05.11 10:41

Cerberus am 21.05.11 9:01 .... Falsch ! Lesen sie noch mal meinen Kommentar. Aber Wort für Wort. Und wenn laut ihrer Aussage es nicht möglich ist in den nächsten Jahren die Renten zu sichern, dann ist es auch legitim, das sich die Menschen aufregen, oder zumindest Gedanken machen. Aber, wie sie schreiben einfach ins Ausland abzuwandern, ist mit verlaub gesagt, sehr dünn.

Nobby am 21.05.11 9:31

Nobby am 21.05.11 8:53

Aha, so langsam haben Sie es auch erkannt. Ich erwarte schon lange keine staatliche Rente mehr !
Die Beiträge, die ich mal eingezahlt hatte - geschenkt.
Selbstvorsorge und Eigenverantwortung sollte man bereits in seiner Jugend beherzigen.

Sie haben aber die richtige Kernfrage gestellt :
WER soll die Rentner von Heute und Morgen bezahlen ?

Cerberus am 21.05.11 9:01

Cerberus am 21.05.11 8:51 ... Aha ! Dann sind sie aber ganz schön geleimt. Denn wer zahlt dann ihre Rente, wenn niemand mehr da ist. Überlesen sie doch noch mal ihren Kommentar.

Nobby am 21.05.11 8:53

Tip des Tages :

Wem das hier alles in Deutschland nicht passt und Angst um seine Rente oder sonstwas hat, der hat die Möglichkeit das Land zu verlassen und sich in einem anderen Land mit entsprechenden Gesetzen ein besseres Leben und Altersausblick zu schaffen.

Cerberus am 21.05.11 8:51

@ werner am 20.05.11 19:57

>>>selbst ich habe dem geschwätz der politiker nicht geglaubt, und deshalb geld fürs alter gespart.>>>

Schön und bei Arbeitslosigkeit erfreut sich der Staat daran. Der scheißt Ihnen nämlich was auf Ihre schwer ersparte Altersabsicherung; die darf einen bestimmten Betrag nicht übersteigen. Und falls Ihre Erben noch was erben, dürfen die dann im Rahmen der Erbenhaftung von Ihrem schwer ersparten Restvermögen die staatliche Unterstützung für einige Jahre zurückzahlen.

Aber sie waren sicherlich so schlau und sind Beamter geworden.

>>>warum sollen alk2 leutejetzt und bis zum tod auf kosten der allgemeinheit schmarotzen?>>>

Was soll man denn mit ihnen tun? Möglichkeiten gibt es da, wie es uns unsere Geschichte gezeigt hat. Meinen Sie die damit? "Die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen"?

Das die jahrelangen Millionen Arbeitslose, 400-Euro-Jobber und andere Billigjobber irgendwann nur eine minimale Rente haben und aufstocken müssen, sollte wohl jedem klar sein, der des Denkens noch mächtig ist.

Emma am 21.05.11 8:29

@ heikos am 20.05.11 22:13

Die gehen nicht in Rente mit 63, die werden gegangen. Zwangsverrentung heißt da das Zauberwort der Regierung und nimmt somit dem herzensguten werner die Sorge, dass AlgII-Empfänger auf seine Kosten schmarotzen könnten. Die arbeitslosen AlgIIer werden zwangsverrentet und Dank der guten Rente, die sie dann haben werden, können sie dann von dieser Rente wunderbar leben und müssen natürlich nicht aufstocken sondern gehen auf Kreuzfahrt mit der Aida & Co und genießen ihren Lebensabend.


Wer die reichlich vorhandene Ironie findet darf sie behalten ;-)

Emma am 21.05.11 7:36

@Gertrud am 20.05.11 20:33

>>Von dem andere nun auch betroffen sind, die mit den anderen wiederum in einen Topf geworfen werden. Daß man nicht mehr unterscheidet.

Genau das regt mich überhaupt erst richtig auf.

Wer ca 40 Jahre gearbeitet hat und mit, sagen wir 60, keine Arbeit mehr bekommt, wird nach 18 Mon. auf die gleiche Stufe gesetzt wie jemand, der sein Leben lang noch keinen Cent in die Sozialkassen eingezahlt hat.

Vor lauter Verzweiflung wird jener dann mit 63 oder früher in Rente gehen, mit entsprechenden Abschlägen, die ihm noch mehr Früchte seiner Arbeit vorenthalten.

Und wer reibt sich da wohl die Hände?

heikos am 20.05.11 22:13

Werner,

auch wenn es mich nicht betrifft mache ich mir Gedanken. Nicht nur um mich, weil man so viel verändert hat.

Ich bin nicht so, es geht mich nichts an, was kost die Welt. War ich nie werde ich auch niemals sein.

Es betrifft schon meinen Jahrgang mit dem Längerarbeiten, also der ersten Steigerung des Rentenalters auf 67, wenn auch minimal.
Ich gehöre noch zu denjenigen die mit 13/14 in die Ausbildung gingen.

Unsere Kinder da sieht es dann auch wieder anders aus, die betrifft es noch mehr.

Was die Schmarotzer betrifft, die wirklichen Schmarotzer sehe ich ganz woanders.

Es mag vereinzelt unter den ALG II - Beziehern diese geben. Und es war auch nicht fair, über Jahre 2,9 Mio. Sozialhilfeempfänger einfach so stehen zu lassen. Aber bei der hohen Zahl von Arbeitslosen, Aufstockern u.a. ist dies gewiß nicht so, daß alle Schmarotzer sind, im Gegenteil. Viele Menschen sind unglücklich mit ihrer Situation.

Es ist eine Frechheit und hat inzwischen Methode, Menschen auf die Straße zu setzen, sie vom Staat alimentieren zu lassen, und dann diese noch als Schmarotzer zu bezeichnen.

Von daher eine Ausgleichszahlung, da wo dies willkürrlich stattfindet. Oder finden Sie es normal, daß die Mitarbeiter großer Firmen und Unternehmen in die Arbeitslosigkeit entlassen werden, während die Manager und Aufsichtsräte sowie Insolvenzverwalter Abfindungen in Millionenhöhe erhalten, ich nicht. Außerdem finde es schlimm viele zu entlassen und gleichzeitig große Gewinne zu verkünden. Das paßt nicht.

Aber was anderes, finden Sie es nicht seltsam, daß wegen 2,9 Mio. Sozialhilfe-Empfänger ein Gesetz geändert wurde.

Von dem andere nun auch betroffen sind, die mit den anderen wiederum in einen Topf geworfen werden. Daß man nicht mehr unterscheidet.

Menschen die liebend gerne arbeiten würden, Rente und einen anständigen Lebensabend nach langer Arbeitszeit geniessen würden. Die man um ihr Leben betrügt um ihr Lebenswerk nur um vor anderen zu rechtfertigen, was im Grunde nicht zu rechtfertigen ist.

Ich finde das alles nicht richtig und nicht schön, auch nicht gut.

Gertrud am 20.05.11 20:33

Gertrud am 20.05.11 19:01

frau gertrud,

die rente mit 69 betrifft weder sie noch mich oder irgendeinen der hektischen schreiberlinge.

nur die jungen, die aber dann auch 100 jahre und älterwerden, sollen bis 70 oder 75 arbeiten.

wo ist das problem? selbst ich habe dem geschwätz der politiker nicht geglaubt, und deshalb geld fürs alter gespart.

warum sollen alk2 leutejetzt und bis zum tod auf kosten der allgemeinheit schmarotzen?

werner am 20.05.11 19:57

Kritikus am 20.05.11 18:05

Ich finde den Kommentar ganz schön überheblich.

anita 67 am 20.05.11 19:50

Cerberus,

Scherzkeks lol

Doris64 am 20.05.11 19:39

Gertrud am 20.05.11 19:01

Na wenigstens konnte ich jetzt halbwegs nachvollziehen, was Sie eigentlich sagen wollen.
Das ist doch immerhin schon ein Teilerfolg.


@Doris64 am 20.05.11 18:02

Gegen "Überlauf" gibt es ein einfaches Mittel : Einfach den Hahn zudrehen ;-)

Cerberus am 20.05.11 19:18

Cerberus,

ich denke ich habe in etlichen Beiträgen klar gemacht wie ich was sehe.

Die Diskussion um eine Rente mit 69 müßte nicht sein, wenn die Rahmenbedingungen wieder stimmten.

Und die Argumentation darum gefällt mir nicht, solange Ursache und Wirkung nicht gesehen werden und da keine Abhilfe geschaffen wird.

Das geht in der Regel mit einer sinnvollen Arbeitsplatz-, Wirtschafts- Finanz- und Familienpolitik einher, die hier nicht mehr stattfindet. Weil der Mensch nicht im Mittelpunkt steht sondern anderes. Dies gilt für die Politik für die Wirtschaft wie auch für viele Mitbürger.
Aber genau um die Menschen geht es.

Ich sehe das ganze ganz einfach aus menschlicher Sicht nicht mehr und nicht weniger.
Es mag für viele nicht verständlich sein, aber ich kann mich nicht nur auf sachliche Argumente beschränken. Es ginge gewiß, aber ich will dies nicht. Es ist mir zu einfach.

Man muß auch nach Ursache und Wirkung fragen
und dieses sehen.

Ihnen etwas unterstellen wollte ich nicht, und damit werde ich es hier auch bewenden lassen.

Im zweiten Blog gibt es sehr gute Beiträge,
denen ich mich anschließe wo ich die Argumente sehr gut nachvollziehen kann.

Gertrud am 20.05.11 19:01

Kritikus am 20.05.11 18:05

Verehrter es sind zum Glück nicht alle so kalt und herzlos wie Sie.

Sie mögen belesen sein, aber das ist wohl alles.

Gertrud am 20.05.11 18:46

@Cerberus am 20.05.11 17:11:

Es ist eine in Mode gekommene Unsitte, Stolper- und Stammelsätze (je kürzer desto besser), die jeder Regel der Syntax widersprechen, ja sogar "Einwortsätze", als eine "flotte Schreibe" anzusehen.

Derartige Finessen als Stilmittel einzusetzen, sollte man aber doch eher erfahrenen "Schreibfedern" überlassen, wenn es denn unbedingt sein muß. Sonst ist der Schritt zur Lächerlichkeit nicht weit.

Ansonsten gilt: Es ist kein Text so mies, als daß er nicht doch noch zu irgendetwas nütze sein könnte, im Zweifel als abschreckendes Beispiel.

Herzlichst

Kritikus am 20.05.11 18:05

Cerberus und anonym 60

nun seid mal nicht so ratlos. Ich verstehe Gertrud schon.
Gertrud schreibt aus dem Herzen und dem Bauch heraus.
Ihr laufen die Worte über.
Und es wird immer länger.
Aber es passt schon.
Kann halt nicht jeder kurz und knapp.
Wartet ab, es wird schon.
Ein schönes Wochenende wünsche ich euch.

Doris64 am 20.05.11 18:02

@ Cerberus am 20.05.11 16:22

... Gibt es jemanden im Blog, der diese Formulierungen von Gertrud "übersetzen" kann ? ...


Auch ich verstehe immer seltener, WAS "Gertrud" uns eigentlich sagen will. Leider ...

Warum sie Ihnen unterstellt, dass Sie sie nicht verstehen wollen, das verstehe ich deshalb noch weniger ... ;-)

Anonym60 am 20.05.11 17:46

Gertrud,

wenn man wenigstens wüßte WAS Sie meinen !

Es geht nicht darum, ob mir Ihre Meinung gefällt oder nicht. Es geht darum erstmal festzustellen, was für eine Meinung Sie haben angesichts der Satzformulierungen.

Es geht darum, ob Sie sich in der Lage sehen, endlich mal zu formulieren, was Sie meinen und sagen möchten.

Das hat alles rein gar nichts mit "unterschiedlich Denken" oder "argumentieren" zu tun !

Hinweis : Fangen Sie doch mal mit einem einfachen Hauptsatz an. Subjekt, Prädikat, Objekt. Und dann Stufe um Stufe steigern.

Cerberus am 20.05.11 17:11

Anonym am 20.05.11 16:55

korrekt, aber das Drumherum ist dabei genauso wesentlich.

Gertrud am 20.05.11 16:59

Es geht doch hier um die Rente mit 69 oder ?

Anonym am 20.05.11 16:55

Cerberus,

ich habe nicht erwartet, daß Sie verstehen was ich meine.

Weil wir zu unterschiedlich denken und argumentieren.


Gertrud am 20.05.11 16:27

werner am 20.05.11 16:17

Großer Irrtum Werner. Ganz großer Irrtum.

Ich schreibe mich nicht um Kopf und Kragen
und mein Verstand ist vollkommen in Ordnung.

Ich schreibe nur mehr aus dem Herzen, was anderen auch besser täte.
Und wahrscheinlich der Gesundheit wesentlich zuträglicher wäre.

Gertrud am 20.05.11 16:22

Gertrud am 20.05.11 15:55

Ihre Unterstellungen sollten Sie für sich behalten !

Erklären Sie doch Bitte mal, wieso ich mich als "besser sehen würde" , nur weil ich Ihre Ausführungen inhaltlich nicht verstehe ?

Sätze wie diese :

das ist die leider übliche Argumentation und mit der bewegen wir uns weiter, seit drei Jahrzehnten, obwohl wir wissen, wohin bleibt die Frage.

Ich denke, wenn Staat hat und er könnte Geld statt Schulden haben, ganz einfach, dann gibt man nicht Subventionen und vieles anderes auch nicht, in der Not schon im Prinzip garnicht.

Das wir Exportweltmeister sind ist und kann nicht alles sein.

Denn eigentlich ist alles ziemlich genau festgelegt und öffentlich.

Sozialer Friede soziale Verantwortung Eigenverantwortung ist eine Sache die alle betrifft.

Und hier die Krönung :

Dann fängt man an zu schauen, was besser geht und was man nicht mehr mehr und anderes.

??????????

Gibt es jemanden im Blog, der diese Formulierungen von Gertrud "übersetzen" kann ?

Cerberus am 20.05.11 16:22

anita 67 am 20.05.11 16:08

Anita, hab ich auch nicht.

Ich hoffe Ihre Kinder waren klug.
Ich spreche auch oft mit meiner Freundin darüber,
und manchmal fragen wir uns sind wir verkehrt oder die anderen.
Weil wir noch anders erzogen sind.

Dennoch kann und möchte ich nicht aus meiner Haut heraus.

Ich denke man muß wieder zielstrebig aufbauen.

Allerdings würde ich jedem jungen Menschen den Rat geben. Schau Dir die Welt an wenn es geht.

Denn das kann einem keiner nehmen.

Wir sind sehr strebsam sehr fleissig gewesen,
haben uns nicht viel gegönnt. Von daher denke ich
man sollte sich gönnen solang es möglich ist,
möglichst nicht auf Pump und das Leben geniessen, weil man nicht weiß was kommt.

Denn wenn man älter ist sieht die Welt ein wenig anders aus, auch wenn man heute fitter ist.

Ich frag mich warum es so schwer ist anderen ihres zu gönnen und sich seines zu lassen.

Es wäre allen gedient, wenn es keine Not gäbe.

Ein schönes ist es für uns in halbwegs friedlichen Zeiten mit genug zu essen zu leben, es ist etwas daß ich jedem Menschen auf dieser Erde wünsche.

Weil jeder Mensch es verdient hat. LG.

Gertrud am 20.05.11 16:19

Gertrud am 20.05.11 11:40

anundfürsich wollte ich mich in diesen unsäglichen blog nicht einklinken,aber

frau gertrud sie wissen, daß ich im prinzip bei ihnen und ihren mitfühlenden, alles verstehenden kommentaren bin.

aber heute reden sie sich offensichtlich um sinn und verstand ( falls vorhanden)

natürlich kann man eine maschinensteuer einführen. aber dann will robi auch eine prämie dafür, daß er nicht montags blau macht, nicht krank feiert, keinen urlaub nimmt und 24 std. am tag das ist.

ok, das sind sie auch. aber bitte meine guteste, doch auch mal nachdenken, bevor man hier immer und ständig was zum besten gibt.

ich verstehe auch ihre empörung. nach allem was ich mitbekommen habe, sind sie der evangelischen kirche und den gewerkschaften sehr nahe sowie ein befürworter lafontaines und chaves parolen.

werner am 20.05.11 16:17

Gertrud am 20.05.11 16:05

Wie immer, haben die Kinder ja auch nicht auf mich gehört. Ich habe inzwischen 5 Enkel. Aber den Ratschlag hatte ich allen tatsächlich gegeben. Da steh ich auch zu.

anita 67 am 20.05.11 16:08

Soweit ich weiß gibt es inzwischen eine Zusatzversicherung, die man von Arbeitgeber zu Arbeitgeber mitnehmen kann. Analog der ZV im ÖD.

Die man natürlich nur schwer in Anspruch nehmen kann wenn man kein entsprechendes Einkommen hat.

Und wo fängt dieses an.

Ein Existenzminimum wird es einem kaum möglich machen, sich auf die Zukunft abzusichern.

Und daß man ALG II Beziehern ihre Altersversorgung noch nimmt kann es auch nicht sein, ebenso daß inzwischen keine Rentenanwartschaften mehr für einen bestimmten Kreis gezahlt werden.

Ich wünschte mir anständige Einkommen für alle Menschen, die die Hilfe des Staates ausschließen.

Es wäre nicht das schlechteste finde ich.
Und ein Preis-Leistungsvehrältnis das den durchschnittlichen Einkommen entspricht.

So aber ist es wenn wenige etwas mehr bekommen, daß drei andere dann Ansprüche haben, die auch nicht immer sein müssen.

Insoweit treibt die Spirale immer mehr nach oben.

Das ein bestimmter Anteil sozialversicherungspflichtig Beshäftiger nicht das leisten kann was möglich wäre, wenn alle sich beteiligten denke ich ist klar. Es kann nicht funktionieren.

Anita,
eine logische Schlußfolgerung, die ich dennoch nicht weiter empfehlen würde. Wo fängt man an wo hört man auf.

Ich denke man sollte seinen Kindern schon etwas anderes mit auf den Weg geben. Aber ich kann Sie verstehen.

Gertrud am 20.05.11 16:05

Nobby am 20.05.11 15:43

Das sehe und halte ich nicht anders.

Aber ich sehe auch, das es Menschen gibt,
die anders sind und andere die nicht anders können.

Ich habe mir zu eigen gemacht, für mich selbst gerade zu stehen und zu schauen, das ich mein bestes gebe
und sehr hart lernen müssen, dürfen, daß nicht alle Menschen gleich sind.

Das es unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse gibt, und ich die akzeptieren oder respektieren muß oder darf, auch wenn ich eine andere Einstellung und Auffassung habe.

Die Welt und die Menschen sind vielfältig, das ist nun einmal so. Nur Egoismus und Gleichgültigkeit
gehen mir auf den Senkel mal so gesagt.

Das konnt ich noch nie ab.

Gertrud am 20.05.11 16:00

Cerberus am 20.05.11 14:12

Cerberus, das ist mir vollkommen klar, daß Sie nicht verstehen was ich sagen möchte.

Weil Sie sich auf einem anderen Niveau sehen.

Auch ein Teil des Problemes. Sich besser zu sehen als andere und anstatt das Niveau der anderen zu heben, seines um keinen Preis senken.

Damit sind Sie jedoch nicht alleine. Sie erinnern sich, ich sprach einmal bzw. schrieb Sie reden selbst wie ein Politiker.

Wenn man sich von Mensch zu Mensch nicht versteht, nicht verstehen möchte nicht will,
tut man einfach nichts. Auch das ist ganz einfach.

Was würden Sie an deren Stelle tun.

Es sind ganz einfache Dinge, die ich meine, Fragen, die sich jeder selbst stellen darf, wenn es im Leben mal nicht rundläuft. Was tue ich dann
und wie kann ich was lösen, damit es besser wird sich ändert.

Dann fängt man an zu schauen, was besser geht und was man nicht mehr mehr und anderes.

Es ist im Grunde genommen ganz einfach.

Gertrud am 20.05.11 15:55

Gertrud am 19.05.11 19:07 ... Gertrud, man muss aber, wenn einem was nicht passt, auch mal die Müdigkeit beiseite schieben, und endlich laut sagen was man will. Es nützt auch nichts, wenn einige hundert Menschen protestieren und die anderen schauen sich das dann abends (sofern überhaupt darüber berichtet wird) in den Nachrichten an. Diese "lasst mich bloß damit in Ruhe" Mentalität erinnert mich an die Leute in unserem Betrieb, die nicht in der Gewerkschaft sind, aber alle Vorteile mitnehmen, und die, die ersten und lautesten sind die sich beschweren. Entweder tu ich was, oder ich halte mich bedeckt. Jammern hat noch nie etwas gebracht.

Nobby am 20.05.11 15:43

nochmal zum genauen lesen:

"Die fünf Wirtschaftsweisen hatten am Mittwoch eine Expertise vorgelegt, in dem ein Renteneintrittsalter von 68 im Jahr 2045 und von 69 im Jahr 2060 vorgeschlagen wird."

was bedeutet das?

dies betrifft die geburtsjahrgänge 1977 bzw. 1991 !!!!
also die heute 34- bzw. 20-jährigen.

aber es ist ja schön, immer wieder panik unter den leuten zu verbreiten. damit sind vor allem diejenigen-auch hier im blog-gemeint,die das gar nicht betreffen würde.

außerdem gilt: die schulden von heute sind die lasten der kinder von morgen.

blogger55 am 20.05.11 15:41

@ anita 67 am 20.05.11 14:20

Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen widerspreche: Auch wenn man die Hartz-IV-Empfänger dazu rechnet, kommt man ganz sicher nicht auf die Hälfte der Bevölkerung, die sich eine Altersvorsorge in welcher Form auch immer nicht leisten kann!

In dem anderen Punkt stimme ich Ihnen zu: Man sollte auf die "Gesellschaft" pfeifen und sich ganz sicher nicht darauf verlassen, dass sie einem irgendwann hilft.

Dies nenne ich dann aber auch Eigenverantwortung ... ;-)

Anonym60 am 20.05.11 14:34

@ Emma am 20.05.11 14:17

Weder in meinem genannten Beitrag noch in dem darauffolgenden habe ich "hätte, könnte, sollte .." gefunden. ;-)

Nein, da gebe ich Ihnen Recht, ein ALGII-Empfänger wird diesen Betrag für die Rentenversicherung nicht oder nur sehr schwer aufbringen können.

Meine Beiträge beziehen sich auf die Menschen, die ein angemessenes Einkommen haben bzw. hatten, es aber nicht für nötig befunden haben etwas für die private Altersvorsorge zu tun.

Wohlgemerkt: Es kann und soll jeder selbst entscheiden, wofür er/sie sein/ihr Geld ausgibt. Nur Jammern bzw. Neid auf die, die vorgesorgt haben, das ärgert mich dann.

Anonym60 am 20.05.11 14:28

Anonym60 am 20.05.11 14:06
"Aber wenn man diesen Blog (oder andere zu ähnlichen Themen) hier verfolgt, so scheint es, dass weit mehr als die Hälfte aller Menschen knapp über dem Sozialhilfesatz (oder vielleicht sogar noch darunter) verdient.

Und das - da werden Sie mir zustimmen müssen - stimmt nun einmal nicht!"

Wenn man dann noch die Hartz IV-Empfänger dazunimmt, dürfte es aber stimmen. Die können sich das nämlich auch nicht leisten.

Ich will mich nicht beklagen, ich habe mein Leben lang gearbeitet, im Beruf und in der Familie, ich erwarte weder einen Orden noch einen roten Teppich, aber wenn ich mir meine Rente ansehe, kann ich meinen Kindern nur raten: Genießt euer Leben und pfeift auf die Gesellschaft, die pfeift nämlich auch auf euch!

anita 67 am 20.05.11 14:20

Hallo Redaktion der AKS,

als Arbeitsvermittlerin im Hartz IV stehen mir und uns Kollegen bei so einem Vorschlag die Haare zu Berge!!!! Wieder mal ein Zeichen wie weltfremd unsere Politiker sind und wie menschenverachtend!

Solche Politiker sollen sich die Statistik der Bundesagentur mal anschauen, wie viele Menschen ab 50 verzweifelt eine Arbeit suchen und sich anhören müssen sie seien zu alt!!! Außerdem gibt es Berufe, die körperlich dermaßen anstrengend sind, dass viele schon vor dem Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden müssen!

Es also nur darum, effektiv die Rente zu kürzen!

anonym am 20.05.11 14:18

@ Anonym60 am 20.05.11 13:50


Jetzt machen Sie das, was auch Sie Gertrud vorwerfen... "hätte, könnte, sollte" ;-)

Wenn man nicht zusätzlich vorgesorgt hat und beispielsweise mit 45 Jahren arbeitslos wird bzw nach einem Jahr AlgII-Empfänger, diese 80 € dann mtl freiwillig in die Rentenkasse einzahlen würde (was ein AlgII-Berechtigter ja müsste, weil der Rentenzuschuss gestrichen wurde), er das rd 20 Jahre durchzieht, hat er 80 € Rente mtl mehr.

Wobei das eh nur Spinnereien sind; denn das könnte ein AlgII-Berechtigter niemals aufbringen.

Emma am 20.05.11 14:17

@Gertrud am 20.05.11 13:19

Entschuldigung, aber nach der ersten Hälfte Ihres Beitrags konnte ich nicht mehr weiterlesen.

Mir verschließt sich leider völlig, was denn nun Ihre Kernaussage sein soll. Ebenfalls ergibt der überwiegende Teil Ihrer geschriebenen Worte vom Satzkonstrukt her betrachtet keinen Sinn bzw. wenn vorhanden, so nicht erkennbar. Insofern ist mir eine Antwort nicht möglich.


@Gernfried2000

Der Versuch ist löblich, aber müßig. (Den Leuten beizubringen, dass es auch außerhalb der GRV andere Möglichkeiten gibt, für seine Altersversorgung vorzusorgen, anstatt " die Kohle auf Malle" rauszuhauen.)

Cerberus am 20.05.11 14:12

@ anita 67 am 20.05.11 13:59

Ich lebe seit nunmehr 6 Jahrzehnten in Deutschland, um Ihre Frage zu beantworten. :-)

Jemand, der knapp über dem Sozialhilfesatz verdient, wird sich eine solche Vorsorge vermutlich nicht leisten können. Da stimme ich Ihnen zu.

Aber wenn man diesen Blog (oder andere zu ähnlichen Themen) hier verfolgt, so scheint es, dass weit mehr als die Hälfte aller Menschen knapp über dem Sozialhilfesatz (oder vielleicht sogar noch darunter) verdient.

Und das - da werden Sie mir zustimmen müssen - stimmt nun einmal nicht!

Anonym60 am 20.05.11 14:06

Anonym60 am 20.05.11 10:52

Wo leben oder lebten Sie denn. Wenn Sie Kinder haben und knapp über dem Sozialhilfesatz verdienen, dann können Sie (weil Sie alle Kosten tragen müssen) nicht auch noch für die zusätzl. Rente sorgen. Das ginge dann höchstens über die Lebenshaltungskosten.

anita 67 am 20.05.11 13:59

@ Gernfried2000 am 20.05.11 13:44

Einem Nackten kann man ja nu nichts aus der Tasche ziehen und die meisten, bei denen heute die Renteneinzahlung brach liegt, werden wohl weder die 250 Euro für Malle übrig haben noch die 80 Euro mtl für die Rentenkasse oder fürs private Sparschwein.

Emma am 20.05.11 13:58

@ Emma am 20.05.11 13:26

Bei Ihrer Rechnung vermisse ich die Anzahl der Jahre, die eingezahlt wird: Ab welchem Lebensjahr wird eingezahlt? Für wie lange?

Aus meinem Verwandtenkreis weiß ich von zweien (heute Mitte 40), die vor ca. 20 Jahren eine Zusatzrentenversicherung abgeschlossen haben, weil sie aller Voraussicht nach in ihren Berufen nie eine betriebliche Rente zu erwarten hatten und schon ahnten, dass die gesetzliche Rente möglicherweise einmal nicht reichen könnte.

Diese beiden haben in diese Zusatzrentenversicherung einmal jährlich einen größeren Betrag vom Weihnachtsgeld eingezahlt. Daraus ergaben sich so weit ich weiß auch noch steuerliche Vorteile.

Bei Renteneintritt dürfte den beiden nach dann ca. 40jähriger Einzahlung ein hübscher Betrag zusätzliche zur gesetzlichen Rente zur Verfügung stehen.

Wem so etwas natürlich erst im Alter von 40 oder gar 50 Jahren einfällt, der wir sicherlich für hohe Einzahlungen nur einen geringen Betrag ausgezahlt bekommen!

Anonym60 am 20.05.11 13:50

Gernfried,

was dem einen seinen Sachwerte sind, ist dem anderen der Urlaub.

Müntefering läßt grüßen.

Dazu nach dem Einkauf mehr. Versprochen.

Gertrud am 20.05.11 13:48

@ Gertrud am 20.05.11 13:39


Vielleicht wird seine Wohnung gerade renoviert.

Emma am 20.05.11 13:45

@Emma

Ich will niemand, ich wiederhole n i e m a n d, raten freiwillig noch mehr Geld in das schwarze Loch namens Rentenkasse zu werfen.

Aber anstatt doof von der letzten Kohle nach Malle zu fliegen kann man doch vielleicht was für's Alter weglegen. Oder braucht man dazu wieder eine, selbstredend vom Fremden geleitete Kasse?

Statt Billigflug nach Mallorca vielleicht mal 'n paar Silbermünzen oder 'n paar Aktien von "unkaputtbaren" Weltfirmen (Blue Chips). Einfach über die Jahre Sachwerte ansammeln (ganz früher nannte man das sparen). Und das ganze motiviert aus Eigenverantwortung. Entschuldigung für das ketzerische Wort.

liebe Grüße

Gernfried2000 am 20.05.11 13:44

So und jetzt gehe ich mein geliebtes Geld in schöne Waren umsetzen.

So kann man nämlich Einkaufen auch sehen.

Ich gebe was und ich erhalte was schönes dafür.

Gertrud am 20.05.11 13:40

So mal etwas OT

Eine Frage die ich mir seit gestern stelle.

Wieso zieht ein Mensch der eine Wohnung in New York hat in ein Hotel?

Ja Strauß-Kahn. Nur weil der IWF die Kosten trägt???
Dann brauchen wir uns über nix mehr zu wundern.

Wäre er in seine Wohnung gegangen, hätte das ganze gewiß einen anderen Weg genommen. Und er sässe nicht ein und das alles wäre nicht passiert.
Geiz am falschen Platz?

Genau dieses Denken wie er und andere an den Tag legen, machen vieles kaputt.

Gertrud am 20.05.11 13:39

@ Emma am 20.05.11 13:26


Der Text ist etwas durcheinander, lag wohl an der Tabelle. Die Zahlen sind aber richtig übertragen worden.

Emma am 20.05.11 13:31

So nu hab ich genaue Zahlen, die mtl Rente beträgt exakt 4,32 €, wenn man es schafft, ein Jahr lang den Mindestbeitrag von 79,60 € auf freiwilliger Basis einzuzahlen, 5 Euro war noch leicht übertrieben:

Sie zahlen für das ganze Jahr 2011 monatlich den
Ihr monatlicher Renten- anspruch erhöht sich pro Jahr Beitragszahlung um rund
Mindestbeitrag (79,60 EUR × 12 = 955,20 EUR)
4,31 EUR

Durchschnittsbeitrag (508,45 EUR × 12 = 6 101,40 EUR) 27,55 EUR

Höchstbeitrag (1 094,50 EUR × 12 = 13 134,00 EUR)
59,31 EUR

Quelle dt Rentenversicherung

Emma am 20.05.11 13:26

Cerberus am 20.05.11 12:43

Cerberus,

das ist die leider übliche Argumentation und mit der bewegen wir uns weiter, seit drei Jahrzehnten, obwohl wir wissen, wohin bleibt die Frage.

Ich denke, wenn Staat hat und er könnte Geld statt Schulden haben, ganz einfach, dann gibt man nicht Subventionen und vieles anderes auch nicht, in der Not schon im Prinzip garnicht.

Das heißt bei einer desolaten Wirtschaftlage gibt es keine Steuersenkungen für diejenigen die durchaus leisten könnten und anderes auch nicht aus meiner Sicht. Und man erhöht kein Kindergeld um Anreize zu schaffen, das auch nicht. Das könnte ich noch fortführen.

Der Staat kann durchaus das Prinzipi beherrschen spare in guten Zeiten, wie manche Bürger es auch tun. Davon mal ab.

Man muß nicht alles raushauen nur damit Statistiken und der Haushalt stimmen, der stimmt sowieso nicht, davon mal ab. Sonst stünden wir anders da. Das wir Exportweltmeister sind ist und kann nicht alles sein.

Denn eigentlich ist alles ziemlich genau festgelegt und öffentlich. Der Berlin-Umzug hätte nie erfolgen dürfen, das auch mal. Zum damaligen Zeitpunkt nicht, aus haushaltsgründen m.E.

Man kann kein Geld ausgeben, daß man nicht hat.

Cerberus,
wenn man weiß, wie es ist, dann handelt man danach wie es vernünftige Menschen tun, wenn sie sehen, es geht etwas nicht mehr und nicht nach dem Prinzip nach mir die Sinflut.

Wer bringt denn die Menschen dazu, daß...
ich brauche keine Billigartikel. Ich will ein anständiges Einkommen und dazu gehört, daß ich alles andere genauso halte, wie ich es für mich möchte. Dazu gehört für mich kein Billigfriseur und daß ich achte, was ich tue. Und das können wir letztlich alle. Im großen wie im Kleinen.

Und dieses Denken kann man sich aneigenen, Cerberus. Man kann natürlich auch anders denken
nach mir die Sintflut usw. Wenn ich mir selbst der nächste bin.

Wie wäre es gewesen, wenn man mit der Einführung des Euro mit der Halbierung der Einkommen der Vermögen, z.B. die Preise entsprechend gehalten hätte und vieles andere mehr. Wege gibt es nur man will sie nicht gehen.

Es bedeutet natürlich Einschränkungen aller nicht nur bestimmter Gruppen.

Dazu gehört den Mißbrauch einzudämmen und vieles anere ebenso. Nee Ihre Argumentation können Sie mir nicht weismachen.

Das Problem ist daß jeder denkt ich verliere,
aber in dem man sich so verhält wie man es tut, verlieren alle. Ich denke nicht das das so sein muß.

Ich denke nicht zu kurz. Ich denke auch nicht nur an mich.

Eine Maschinensteuer in geringer Höhe würde etwas ausmachen z.B.

Oder eine sinnvolle Beteiligung aller an dem ganzen. Aber nicht für die einen so und die andren das was übrig bleibt.

letztlich erinnern wir uns doch, fing doch die ganze Misere irgendwie mit dem Ausufern der oberen Einkommen an und dem Verhalten der AG.

Ich denke nicht, daß Massenentlassungen häten sein müssen vieles andere auch nicht, wenn man anders mit allem umgegangen wäre und es auch täte.

So wie es ist, führt es wohin? Altersarmut und vieles müßte nicht sein.

Die Menschen sehen genau was los ist und sie haben recht. Sie fühlen sich hilf- und machtlos.
Sie sind es nicht, aber sie erkennen es nicht.

Ich sehe keinen Sinn darin, wie es heute läuft
und denke mit Grausen dran, wie es sein könnte wenn es so weiter geht.

Vieles hat seine Ursache in den geschaffenen Gegebenheiten.

Was hat man davon wenn Menschen krank werden, arm werden und vieles andere mehr.

Nichts, und von anderem auch nichts.

Es ist dumm. Einfach dumm und viel zu kurz gedacht.

Sozialer Friede soziale Verantwortung Eigenverantwortung ist eine Sache die alle betrifft.

Da ist es nicht mit getan sich Nischen zu schaffen.

Gertrud am 20.05.11 13:19

@ Gernfried2000 am 20.05.11 12:17

>>>
Ist 'n Appel und 'n Ei (für's Privatvergnügen) nicht auch noch zu teuer, solange man für sein Alter noch nicht vorgesorgt hat und mit wahrscheinlich minimaler Grundsicherung seinen Lebensunterhalt im Alter wird fristen müssen?....>>>

Flüge nach Mallorca werden ab 250 Euro angeboten, um bei diesem Beispiel zu bleiben. Inwiefern diese Billigangebote was taugen, vermag ich dabei nicht zu sagen.

Der mindeste freiwillig in die Rentenkasse einzuzahlende Beitrag liegt mtl bei rd 80 Euro.
Wobei - wenn man diese 80 € jeden Monat aufbringen KÖNNTE, man dafür eine Rente von um die 5 Euro erhält pro Jahr (!) der Einzahlung.

Das sagt doch alles oder? Die Zahlen hab ich so im Kopf und nicht extra rausgesucht. Alle Angaben also ohne Gewähr ;-)

Wer hat also regelmäßig mtl 80 Euro übrig, um freiwillig in die Rentenkasse zu zahlen? Das sind rd 1.000 Euro im Jahr, wobei das Erfolgserlebnis mit Eintritt ins Rentenalter eben mehr als gering ist.

Emma am 20.05.11 13:07

@ Cerberus am 20.05.11 12:43

Volle Zustimmung!

So in etwa ist es ja auch die letzten Jahrzehnte gelaufen:

Ohne jetzt Politiker, Arbeitgeber o.ä. in Schutz nehmen zu wollen: Lange Zeit wollten alle immer mehr Geld verdienen. Warum auch nicht? Dass dadurch aber auch die Preise immer höher wurden, war zunächst mal für den einzelnen nicht von Interesse.

Vermutlich haben auch einige Leute geglaubt, die Lohn-/Gehaltserhöhung zahlt der Arbeitgeber aus der Privatschatulle?

Das hat man aber nicht, sondern die höheren Personalkosten wurden auf die Preise aufgeschlagen.

Was machte der Arbeitnehmer? Er kaufte nun eben die preiswerteren Produkte von anderen (ausländischen?!) Firmen! Schließlich wollte man doch viel für sein Geld.

Dass dadurch aber immer mehr deutsche Firmen in Absatzschwierigkeiten kamen und/oder die Produktion in die Länder verlegten, wo die Personalkosten niedriger waren, das hat niemand bedacht.

Soviel zum Thema Mit- bzw. Eigenverantwortung ...

Anonym60 am 20.05.11 12:54

Mein Ehemann verstarb am 4.5.2011 mit nur 57 Jahren. Er war Facharbeiter und bezog in seinen letzten 20 Lebensmonaten volle EU-Rente netto 1049,-- €. Seine ununterbrochene Berufstätigkeit begann er mir einer Ausbildung ab seinem 14. Lebensjahr.

Ich ging ebenfalls mit 14 Jahren in eine
Berufsausbildung und war ab diesem Zeitpunkt ebenfalls ohne Unterbrechung voll berufstätig. Die letzten 22 Jahre als Arbeiterin ausschliesslich im Nachtdienst bei der Deutschen Post. Meine beiden Kinder, meine Großmutter (Pflegestufe 3), großer Haushalt und Garten versorgte ich mal so nebenbei. Mit 49 waren dann auch meine Kräfte am Ende und ich wurde "Betriebsrentnerin" der Deutschen Post. 850,--€ netto Betriebsrente. Vor 5 Jahren (ich bin 57 Jahre alt)erkrankte ich an Brustkrebs.

Rente mit 69...ok,null Problem...wenn man dann noch ohne gesundheitliche Einschränkungen so "alt" wird!


moeschtijall am 20.05.11 12:49

"...wäre es sinnvoll
eine Maschinensteuer einzuführen oder eine Arbeitgeberabgabe zur Freisetzung der Mitarbeiter."

Gertrud am 20.05.11 11:40


Schöne Vorstellung. Hört sich richtig nett an.

Hm, mal den Faden mal weiter spinnen.

Maschinensteuer ? Macht nur Sinn, wenn die Steuer so hoch ist wie das Gehalt eines Menschen wäre.

Sagt der Unternehmer : Kein Problem. Machen wir mit. Ach ja, der Mittelklassewagen, den wir produzieren kostet jetzt anstatt 30 Tsd € nunmehr 60 Tsd €. (Anwendbar auf alle anderen Produkte des produzierenden Gewerbes / Industrie)

Sagen die Käufer : Nee, dat is uns zu teuer. Da kaufen wir lieber das ausländische Auto (Produkt). Dat is die Hälfte billiger.

Nach einer Zeit sagt der Unternehmer : Leider verkaufen wir nix mehr. Was wir produzieren liegt auf Halde. Ohne Verkaufserlöse können wir die Kosten nicht decken. Also machen wir den Laden dicht.

Die Zulieferer, Handwerker und Maschinenlieferanten jammern : Unsere wichtigsten Kunden sind weg. Die haben alle ihre Betriebe dichtgemacht. Und nu ?

Sagt der Staat : Mist, jetzt haben wir ja gar keine Einnahmen mehr. Das ist aber blöde.

Gertrud, Gertrud, auch Vorschläge wollen wenigstens ein ganz klein wenig überlegt sein bevor man diese losläßt.

Cerberus am 20.05.11 12:43

@Emma -Sie schreiben:
"Flüge nach Mallorca zB bekommt man heute fürn Appel und nen Ei."

Ist 'n Appel und 'n Ei (für's Privatvergnügen) nicht auch noch zu teuer, solange man für sein Alter noch nicht vorgesorgt hat und mit wahrscheinlich minimaler Grundsicherung seinen Lebensunterhalt im Alter wird fristen müssen? Und wer garantiert Ihnen, dass die Grundsicherung auf ewig gezahlt wird? Auch Gesetzte können sich ändern. Gerade in Staaten die pleite sind. Fragen Sie nur die Griechen....

allerbesteste Grüße

Gernfried2000 am 20.05.11 12:17

Ich kenne zumeist Leute, denen es sehr gut geht,
die schimpfen. Und das finde ich schlimm.

Wenn ich jetzt an die Menschen der insolventen KK denke, wird mir übel. Was können die Mitglieder dafür, wenn nicht gut gewirtschaftet wird. Sollen die jetzt bestraft werden? Und so ähnlich hält man es leider überall.

Ausgrenzung wo etwas nicht ins eigene paßt.
Aber nur solange man nicht selbst betroffen ist.
Es ist erbärmlich und unmenschlich solch Verhalten.

Müntefering hat nicht die Bonzen gemeint,
denn die haben ja mehr als genug,
wobei ich das Wort Bonzen als Schimpfwort
nehme und auch nicht gut heiße.

Manche Menschen verstehen nicht warum andere etwas erhalten. Und viele gehen da mit der Wahrheit auch nicht gut um, weil sie sich schämen, während andere so tun als ob. Wer gibt schon gerne zu, daß es ihm nicht gut geht.

Erst wenn sie selbst in die Lage kommen, begreifen sie oft. Soweit muß es aber erst gar nicht kommen.

Bei der Subventionspraxis und der Haltung
bestimmter Gruppen hier, wäre es sinnvoll
eine Maschinensteuer einzuführen oder eine Arbeitgeberabgabe zur Freisetzung der Mitarbeiter.
Das würde dem Staat viel Geld sparen.

Die würden sich dann vielleicht Ihr Verhalten dreimal überlegen und ob sie einen Menschen und eine Familie auf die Straße setzen.

Jeder dem es einigermassen gut geht und der gesund ist, sollte sich bedeckt halten und froh sein,
wenn nicht in dieses System gerät.

Es ist alles andere als schön und komfortabel,
sondern ein Armutszeugnis der Gesellschaft hier, sprich Staat, spricht Bürger so etwas zu schaffen oder zuzulassen.

Im übrigen ist es ein Witz in guten Zeiten alles rauszuschmeißen was man hat und für Notzeiten zu kürzen wo es nur geht.
Damit kann gar nichts funktionieren.

Gertrud am 20.05.11 11:40

@Spamschutz am 20.05.11 11:23

1. Haben Sie die Satzzeichen am jeweiligen Ende bemerkt ?

Richtig, ich habe lediglich allgemeine FRAGEN gestellt und keine Behauptungen aufgestellt !

2. Der Einzige, der hier "dunkelbraune Brühe" verspritzt sind offensichtlich und erwiesenermaßen SIE selbst.

Wie anders sind Ihre wirren Sätze "Gaskammern, für alle, die nicht arbeiten?" in diesem Kontext zu erklären.

Also : Mal einen Gang zurückschalten und auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.

Cerberus am 20.05.11 11:37

@ Anonym60 am 20.05.11 10:52

>>>Das sehe ich anders. Denn in der Regel jammern in erster Linie die Leute, die durchaus die Möglichkeit hätten bzw. gehabt haben, rechtzeitig Vorsorge zu treffen.....>>>

Ihr persönliches Umfeld kenne ich nicht. Das mag durchaus zutreffen, klappern gehört bekanntlich zum Handwerk. Es gibt heute durchaus genug Möglichkeiten, sich seinen Lebensabend zusätzlich finanziell abzusichern, da muss man natürlich dann auch früh genug in die Pötte kommen, sofern man das finanziell kann.

Die Altersarmut wird sich meiner Meinung nach jedenfalls in den nächsten Jahren/Jahrzehnten nur verschlimmern dank der unterbezahlten Jobs. Aber Hauptsache, unsere Politiker haben ihre Schäfchen im Trockenen. Was da finanziell auf den Staat bzw den Steuerzahler zukommt, lässt sich heute noch gar nicht voraussagen.

Emma am 20.05.11 11:26

@Cerberus am 20.05.11 11:16

"Soll jemand, der nicht arbeitet, trotzdem ein gesichertes und sorgenfreies Leben führen können wie derjenige der arbeitet ?

Soll das Lebensniveau der Menschen gleich sein, egal ob man arbeitet, gearbeitet hat oder nie gearbeitet hat und nicht arbeitet ?"

Ganz so wie Herr Müntefering sein verdrehtes und verzerrtes Biblezitat anwendete:
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

War zwar auf die Bonzen von damals gemünzt, wird heute aber gerne von kleinen Leuten auf kleine Leute angewendet.

Ihr Vorschlag?

Gaskammern, für alle, die nicht arbeiten?

Da kann einem nur noch schlecht werden, bei der dunkelbraunen Brühe, die Sie verspritzen.

Spamschutz am 20.05.11 11:23

Nachtrag : Ich vergaß noch eines zu erwähnen :

Die 34,7 Mio. arbeitenden Deutschen müssen natürlich noch einen Großteil der restlichen 220 Mio. EU Bürger teilweise mitversorgen ;-)

Cerberus am 20.05.11 11:20

Was Henriette schreibt in Ihrem letzten Beitrag kann
ich nachvollziehen.
Hab es ähnlich erlebt und höre es auch von anderen.

Ich denke viel wäre schon gewonnen, wenn man mehr mit Miteinander anstatt im Gegeneinander tun würde.

Wir machen alle unterschiedliche Erfahrungen,
weshalb man aus meiner Sicht die gleiche Situation nicht immer miteinander vergleichen kann.

Eines find ich aber hier doch. Es gibt wenige
Menschen die einem Mut machen, davon sollte
es mehr geben.

Gertrud am 20.05.11 11:17

@Anonym60

Sehr gute Beiträge ! Weil diese den Kern treffen.

In der Quintessenz geht es nämlich um die Hauptfrage, die da lautet :

Soll jemand, der nicht arbeitet, trotzdem ein gesichertes und sorgenfreies Leben führen können wie derjenige der arbeitet ?

Soll das Lebensniveau der Menschen gleich sein, egal ob man arbeitet, gearbeitet hat oder nie gearbeitet hat und nicht arbeitet ?

Welche Motivation soll man dann noch haben, überhaupt arbeiten zu gehen ?


Bevölkerung Deutschland 2010 : ca. 81,7 Mio
Rentner : 23,7 Mio
Pensionäre : 1,45 Mio
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren : 11 Mio
(Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre : 15,3 Mio)
Arbeitslose : 4,8 Mio
Studenten 20 - 27 Jahre : 1,8 Mio.

Bedeutet : ca. 47 Mio von 81,7 Mio arbeiten nicht !
ergo 34,7 Mio Menschen müssen sich UND 47 Mio. durchfüttern !!!

Kann so ein System auf Dauer funktionieren ?
Ist so ein System gerecht und fair ?

Mich wundert, das es überhaupt noch funktioniert.


Cerberus am 20.05.11 11:16

Anonym60 7.50 Uhr

Erteilen Sie doch bitte nicht vorschnell Ratschläge.

Ich für meinen Teil kann nur sagen da ich über 25 J. versucht habe in einer Partei von innen heraus etwas zu verändern.
Man kann nur resignieren bei dieser Klüngelwirtschaft. Die meisten bestrachten das doch nur als ein Geschachere um Pöstchen, Steigbügelhalter für die Karriere.
Wenn man da konsequent gegen den Strom schwimmt, wird man schnell ins abseits gestellt.
Da wird einem der Idealismus schnell ausgetrieben.
Irgendwann wird man müde und gibt auf.

Und man sieht diese ganze Politik mit anderen Augen. Weiter kommen immer nur die angepassten und aalglatten Leute. Gernau das, was wir heute in der Regierung haben.
Und deshalb steht mir auch das was in der Regierung passiert Oberlippe- Unterkante.
Und nur mit der Wahlurne etwas zu verändern, daran glaube ich nicht wenn ich feststelle das immer noch die Mehrzahl der Leute das gleiche Kreuzchen bei den gleichen Idioten machen.
Nur nicht nachdenken....

Henriette am 20.05.11 11:10

Volle Geschäfte heißt noch lange nicht volle Taschen.
Im RRZ meistens nur Menschen die bummeln.

Kaufen, wie denn, wo denn, was denn.

Lasst euch nicht für dumm verkaufen.

DP64 am 20.05.11 11:03

Es stimmt, so wie es ist und sich wahrscheinlich entwickelt kann es nicht bleiben.Aber keiner hat den Mut ein zukunftträchtiges System zu erarbeiten besonders eins welches weiterhin solidarisch ist.Ein tot jeder solidarischer Lösung sind auch die 400 Eurojobs und die Rentenfernenentnahmen aus unserer Rentenkasse usw. Nur bald brauchen wir eine Lösung sonst gibt es keine Rentenversicherung mehr.Die Ausage "Rente mit 69" stimmt aus einem bestimmten Blickwinkel oder aus einer bestimmten Interesse heraus.Dieses Interesse ist aber nicht meines.

XXXXXXXXXX am 20.05.11 11:02

anonym 60

WO bitte jammert hier einer.
Es werden Fakten aufgezählt, sonst nichts.
Und das Wort Eigenverantwortung, geschenkt.
Ich fordere als erstes Verantwortung für unser Land von unseren Politikern.
Es ist eine Schande, was in diesem Land passiert.

Aber ja, wir sind blöd, total blöd
.
Eine verblödete Republik sozusagen, oder besser BRD GmbH.

DP64 am 20.05.11 11:00

@ Emma am 20.05.11 10:21

Bespiel gefällig?
Ein guter Bekannter von mir war jahrelang arbeitslos und Hartz-IV-Empfänger, sah im Alter von Ende 50 eigentlich auch keine Chance mehr. Aber hat ständig - neben zahllosen Bewerbungen - immer irgendetwas GETAN, und wenn es sich um Hilfe für Bekannte, Familie und Freunde handelte. Gejammert hat er nie!

Irgendwann bekam er eine winzige Chance, einmal wöchentlich für einige Stunde eine berufsfremde Arbeit zu machen. Viel versprach er sich nicht davon, aber alles war besser als nichts.

Heute - ca. 3 Jahre danach - ist aus diesem Ein-Tages-Job eine Vollzeitbeschäftigung geworden!

Anonym60 am 20.05.11 10:57

Warum denn nicht alle ( Arbeiter/ Angestellte) bis zum Tode bzw. AU ( Arbeitsunfähigkeit) malochen schicken. Aber bitte Politiker dürfen DAS nicht und müssen auch immer mehr Diäten bekommen. Lach. Die Sollten nur Gelder bekommen wenn Sie aktiv sind und dann baster. Wie in der "normalen " Wirtschaft.

Anonym am 20.05.11 10:53

@ Emma am 20.05.11 10:21

... Die meisten Jammerer haben gar nicht die finanziellen Möglichkeiten, vorzusorgen, damit es ihnen im Alter einmal besser geht! ...


Das sehe ich anders. Denn in der Regel jammern in erster Linie die Leute, die durchaus die Möglichkeit hätten bzw. gehabt haben, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Denn ist ja viel einfacher zu jammern und die Schuld bei anderen zu suchen, als selbst etwas zu unternehmen.

Die wirklich unverschuldet in Not geratenen Menschen jammern in der Regel weit weniger, sondern versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen.

Dies ist zumindest meine Erfahrung!

Anonym60 am 20.05.11 10:52

Warum schaffen wir die Rente nicht gleich ab und arbeiten bis wir am Arbeitsplatz tot umfallen?Der Staat spart sich so viel Geld!

Souly am 20.05.11 10:51

@ Anonym60 am 20.05.11 9:25

Sie haben doch noch viele andere nette Begebenheiten beschrieben. Eigenverantwortung – dieses Wort liebe ich genauso wie gebratene Leber! Es gibt genug Menschen in diesem Land, denen jede Eigenverantwortung genommen wird vom Staat, denen mit über 40 ins Gesicht gesagt wird, dass sie zu alt sind für den Arbeitsmarkt und sie keinerlei Umschulungen finanziert bekommen, wenn sie zB aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können oder zu lange raus sind. Millionen Menschen werden deshalb einmal von Altersarmut betroffen sein. Alleine die auf ALGII Angewiesenen, denen der Staat den minimalen Rentenzuschuss gestrichen hat, all die 400-€-Jobber....

Sie alle sollen jetzt in die Parteien gehen und selber mitmischen? Politische Eigenverantwortung
heißt für mich wählen gehen.

Außerdem: Sie schließen daraus, dass die Geschäfte voll sind, dass es genug Menschen gibt, die sich eine private Altersvorsorge leisten können. Ebenso schließen Sie das daraus, weil die Bahnhöfe und Flughäfen voll sind. Alle Menschen, die einkaufen gehen, fliegen oder mit der Bahn fahren sind also reich genug, um sich eine private Altersvorsorge erlauben zu können. Das nenne ich konfus. Flüge nach Mallorca zB bekommt man heute fürn Appel und nen Ei. Und von den Menschen auf den Bahnhöfen fahren der überwiegende Teil zur Arbeit.


>>>>>>>
Wer aber von den Jammern hier hat in der Vergangenheit irgendetwas getan, das es ihm im Alter vielleicht besser geht?
>>>>>>>

Die meisten Jammerer haben gar nicht die finanziellen Möglichkeiten, vorzusorgen, damit es ihnen im Alter einmal besser geht!

Emma am 20.05.11 10:21

Dazu kommen selbstverständlich noch Zinsen.

Anonym am 20.05.11 10:16

Von 1957-2002 wurden ca 393 Mrd für rentenfremde Leistungen aus der Rentenkasse entnommen. Seit Schröder gibts keine Zahlen mehr.
mit den 80 Mrd. zahlt der Staat nur einen Teil des gestohlenen Geldes zurück.
Es geht nur darum die gesetzliche zurück zu fahren und alles den privaten zuzuschustern.
Maschmeier, Rürup und Riester sind nur der Anfang.
bohrwurm

Anonym am 20.05.11 10:14

Ich denke man darf und sollte muß sogar einen Blick auf die Vergangenheit werfen um Zukunft zu schaffen, weil man aus Fehlern die man macht lernen sollte.

Gewisse Politiker in der Vergangenheit taten dies sehr bewußt.

Die jungen haben nur von diesem System was die älteren schufen profitiert, warum sie sich so konkret anders teilweise verhalten, erschließt sich mir nicht.

Weil ich es selbstverständlich finde, andere teilhaben zu lassen, so weit und so gut es mir möglich ist. Gesundheitliche Aspekte vorausgesetzt. In jedem Fall.

Wer nicht in die RV einzahlt, erhält auch nichts.

Ich denke jeder der hier gegen die ehemaligen DDR-Bürger meckert, denkt nicht darüber nach,
wie er sich fühlen würde, wäre er in der gleichen Situation gewesen.

Verantwortung für eine Regierung für ein Volk für Menschen zu übernehmen ist gewiß nicht leicht.

Man kann und darf und sollte an sich denken,
aber auch an andere.

Eigenverantwortung bringt aus meiner Sicht Mitverantwortung auch für andere Menschen mit sich.

Jede Entscheidung die man trifft, aus der Sicht des Betroffenen gesehen, sähe dann wohl so manches mal anders aus.

Wenn man allerdings junge Menschen nicht mehr zur Mitverantwortung erzieht, darf man sich nicht
wundern, wenn keine herauskommt.

Ich persönlich halte die GRV noch immer für richtig.
Das private widerstrebt mir, weil man sein Leben nicht nur nach Marktgesetzen leben kann auch nicht sollte.

Gertrud am 20.05.11 9:38

@ Emma am 20.05.11 8:20

Was an meinem Beitrag konfus oder widersprüchlich sein soll, erschließt sich mir nicht.

Was ist konfus daran, wenn man nicht nur meckern und jammern, sondern handeln, Verantwortung übernehmen soll?

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass sich durch Meckern und Jammern absolut nichts ändert. Man muß sein Leben schon selbst in die Hand nehmen, selbst etwas ändern. Oder eben die Gegebenheiten hinnehmen ...

Was ist daran konfus?

Anonym60 am 20.05.11 9:25

Belustigend an der ganzen Blogdebatte : Es wird seitenlang über die Vergangenheit spekuliert.

Aufwachen, die Vergangenheit ist vorbei und kommt auch nicht wieder.

Es geht einzig um das Heute und Morgen !

Veränderte Gesellschaften erfordern veränderte Systeme. Es geht um Lösungen für die kurz- und mittelfristige Zukunft. Eine langfristige Zukunft läßt sich nicht planen.

Fazit : Die Menschen müssen mal akzeptieren, dass die Geburtsjahrgänge ab 1950 - 1980 die großen Verlierer des Rentensystems sind. Punkt. (Man muß auch mal verlieren können - aber Bitte warum denn gleich so hart.)

Das mangelnde Wissen um das Funktionieren des aktuellen Rentensystems ist ebenfalls erschreckend.
Die Beitragszahler zahlen die Rentenbeiträge nicht für sich selbst ein, sondern für die jeweils vorhandenen Rentner ! Das staatliche Rentensystem ist keine Privatversicherung, sondern eine allgemeine solidarische Umverteilungsmaschinerie. Dabei ist es unerheblich, ob jemand in der Vergangenheit eingezahlt hat oder nicht.

Stellt sich die Frage : Wollen die Menschen auch weiterhin an so einem System festhalten ? Immer mit dem Risiko, dass zu viele Menschen von dem System profitieren wollen, aber selbst nie etwas dafür tun oder getan haben. Wo hört Solidarität mit den "Armen" und "Schwachen" auf ?

Es geht um neue Lösungen und Konzepte !

Rente mit 69 ? Keine beliebte Lösung.
Rentenbeiträge von knapp 20 % auf 30 % erhöhen ? Keine beliebte Lösung.

Was bleibt ?

Weg vom Lebensalter , hin zur Beitragseinzahlungsdauer und Höhe der Beitragseinzahlungen ? Da würden viele mit 60 in Rente gehen können und viele andere erst mit 70.

Staatliche Rente abschaffen und jeder kann und ist freigestellt für seine eigene Rente zu sorgen ?

Lösungsvorschläge sind gefragt !

Cerberus am 20.05.11 9:23

Emma am 20.05.11 8:56

Dann bin ich gefühlte 12, obwohl ich schon wie 25 aussehe.

staatlich geprüfter Abakus am 20.05.11 9:00

Von den meisten hier wird nur gemeckert und gejammert, vielleicht noch, dass man sich wehren, streiken o.ä. MÜSSTE, aber etwas tun, das tut letztlich keiner.
Anonym60 am 20.05.11 7:50

Auf die Strasse gehen z.Z. die Griechen, die Spanier, vermutlich immer noch die Isländer und Iren (hört man ja nix mehr von), ebenso wie die "halbe arabische Welt".
Helfen tut das allerdings auch nicht. Ich finde sowieso man sollte mehr gegen das sterben protestieren. Das betrifft uns alle, und macht viele Mensche auf der Erde unglücklich. Oder gegen Krebs, was auch sehr unangenehm ist. Und Falten! Die will auch keiner, wobei hier Frauen eindeutig betroffener sind, was vor allem deshalb ungerecht ist, weil sie ja schon unter Menstruationsbeschwerden leiden müssen. Vielleicht kann man die Demos auch zusammenlegen, dann muss man nicht so oft raus.

staatlich geprüfter Abakus am 20.05.11 8:58

@ staatlich geprüfter Abakus am 20.05.11 8:40

>>>Live fast, love hard, die young...., aber für einige kommt der Tipp sicher schon zu spät ;)>>>

Wie immer haben Sie patente Lösungen parat. Was heißt zu spät? Wann ist man alt? Mit 50? Mit 60? Alter ist nicht eine Sache der Zahlen auf der Geburtsurkunde sondern auch eine Sache der geistigen Reife.

Herzallerliebste Grüße von

Emma am 20.05.11 8:56

Einst waren die Rentenkassen gut gefüllt. Wer hat sich denn daran bedient?? Die Regierung hat die Rücklagen in den Rentenkassen systematisch gekürzt und für sich in Anspruch genommen um finanzielle Löcher damit zu stopfen. Ausserdem wurden diese Kassen regelrecht geplündert um Leuten eine Rente zu zahlen die nie einen Penunze eingezehlt hatten. Das an und für sich der Staat für diese Renten hätte einspringen müssen wurde schlicht und einfach ignoriert.

Henriette am 20.05.11 6:40

Das liest man immer wieder. Ich frage mich welche Zahlen es dazu gibt. Wieviel Geld wurde denn aus der "Rentenkasse" genommen, und wofür eigentlich?
Wenn man das für die Wiedervereinigung ausgegeben hat, hätte man ja alternativ auch die Steuern erhöhen können.
Gibt es ebenfalls Zahlen darüber, wieviel Steuergelder in den letzten Jahren für die Rentenkasse zweckenfremdet wurde? 80 Mrd./Jahr, aber seit wievielen Jahren?
Welche Summe steht nach der +/- Rechnung eigentlich unter'm Strich da? Liegt da ggf. sogar die "Rentenkasse" gegenüber dem Finanzamt im plus? Von den 80 Mrd. im Jahr hört man von den Rentnern komischerweise nie was. Ungerecht und menschenverachtend hört da auf, wo man etwas bekommt.

Und was die "Fremdrentner" angeht: Da blick ich den Protest nicht. Sie sind doch sonst immer dafür, Leuten ein leistungsloses Einkommen zu gewähren. Warum hier nicht? Ethnische Gründe? Glaube ich ja nicht. Es geht vermutlich darum, dass man selbst plötzlich in die Situation kommt, mit anderen teilen zu müssen. Ob Geben seliger ist denn Nehmen, hängt wohl vor allem davon ab, ob man geben soll, oder nehmen kann.

Selbst wenn man heute erst mit 67 in Rente gehen kann, hat man im Durchschnitt noch mehr "Rentenjahre" vor der Brust, als es 1960 der Fall war, einfach weil man länger lebt.
Live fast, love hard, die young...., aber für einige kommt der Tipp sicher schon zu spät ;)

staatlich geprüfter Abakus am 20.05.11 8:40

@ Anonym60 am 20.05.11 7:50

Einen konfuseren und in sich widersprüchlicheren Beitrag habe ich selten gesehen, bei dem ich verzichte, auf Einzelheiten einzugehen. Das würde mir zu anstrengend.

Emma am 20.05.11 8:20

@ Henriette am 20.05.11 7:29

Ich schlage vor, Sie und die vielen anderen hier, die nur meckern, gehen in die Regierung und machen es besser!

Von den meisten hier wird nur gemeckert und gejammert, vielleicht noch, dass man sich wehren, streiken o.ä. MÜSSTE, aber etwas tun, das tut letztlich keiner.

JEDER hatte bzw. hat die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen, es dann vielleicht (!) besser zu machen.

Von Meckern und Jammern, von "man müßte, man sollte" ändert sich jedoch gar nichts, das sollte doch eigentlich jedem klar sein!

Dass es mit der staatlichen Rente allein irgendwann nicht mehr im Alter reicht, das hat sich schon seit langem abgezeichnet. Das ist absolut keine Überraschung.

Wer aber von den Jammern hier hat in der Vergangenheit irgendetwas getan, das es ihm im Alter vielleicht besser geht?

Bitte jetzt nicht der Hinweis darauf, dass man das nicht hätte tun können. Wir sind nicht nur ein Volk von Armen, die am Existenzminimum leben!

Wenn ich in die Stadt, in die Kaufhäuser und Geschäfte gehe, wenn ich zum Bahnhof oder zum Flughafen gehe, dann sehe ich sehr viele Menschen, die sich durchaus noch eine Menge leisten können.

Daraus schließe ich, dass man sich auch eine private Altersvorsorge, wie immer die aussehen mag, leisten kann.

Ein bisschen mehr Eigenverantwortung, nicht immer nur nach dem Staat schreien. Der Staat sind wir! Und wenn man mit der Regierung nicht einverstanden ist, dann sollte man aufstehen und es besser machen.

Nur wird man dann vielleicht schnell feststellen, dass das zum einen gar nicht so einfach ist, und zum anderen, dass man ganz schnell auch dort in erster Linie seine eigenen Vorteile sehen wird ...

Anonym60 am 20.05.11 7:50

Was diese im übrigen auch selbst so sehen und deshalb auch keinen Verzicht üben, den sie von anderen erwarten.

Unsere Abgeordneten sind noch nicht auf den Gedanken gekommen bei sich anzufangen, mit dem was sie anderen verordneten.

In solcher Lage ist es äußerst unklug sich die Diäten zu erhöhen, wenn man bei anderen sparen möchte und das Pferd am falschen ende aufzäumt.

Es ist auch immer eine Frage wem und was wir welchen Wert geben.

Ich denke man kann nur Verzicht verlangen,
wenn man ihn selbst bereit ist zu erbringen.

Gertrud am 20.05.11 7:48

Monika am 19.05.11 22:59

Wie soll man Bodenhaftung behalten, wenn man ständig hofiert wird den Hintern nachgetragen bekommt und nicht mehr mit dem normalen Leben konfrontiert ist und wird.
Weil andere es von einem fern halten und man sich im Ruhme sonnen kann. Und man sich selbst nicht mehr damit konfrontiert und selbst reflektiert.

Wenn und weil man diese Menschen als etwas besseres ansieht als andere.
Weil man ihren Status bewertet. Nach dem Haben und dem Sein. Wenn sie nichts mehr haben werden sie anders gesehen. Je nach dem.

Ich denke jedoch es ist nicht bei allen so. Bei vielen jedoch.

Denken wir doch mal an die Firmeninhaber die plötzlich dickes Auto fahren und und und.

Der ist, ja wer denn....

Da sind wir begeistert. Bei einem armen verlotterten Menschen drehen wir uns entsetzt um.

Wir bedienen die falschen und begegnen einander nicht auf Augenhöhe. Das ist aus meiner Sicht ein Fehler.

Gertrud am 20.05.11 7:45

Monika 22.59

Tja, was haben wir denn für eine Regierung??

Eine Art von Staatsratsvorsitzende (dem gleichen wir uns immer mehr an!) ein paar Bübchen die noch die Eierschalen hinter den Ohren haben und etliche gestandene Büttel der Wirtschaft.

Und damit soll es bei und noch was werden??
Der Rest sind Kopfnicker und Traumtänzer.

Henriette am 20.05.11 7:29

Henriette,

die Bemerkungen gegen die Südeuropäer halte ich für schlimm.

Sie sind unangebracht und unangemessen.
Und können dazu beitragen, daß die EU letztlich zerbrechen kann.

Mit unbedachten Äusserungen kann man schnell vieles kaputt machen.

Unsere Kanzlerin ist mit solchen Äusserungen nicht gut beraten.

Gertrud am 20.05.11 7:12

Guten Morgen,

heikos am 19.05.11 22:05

heikos im Grunde ist heute nichts mehr sicher wie man sieht.

Dennoch kann man durch entsprechendes Handeln einen sicheren Raum schaffen, einigermassen zumindest.

Die gesetzliche Rente war schon sicher, denn nach dem Krieg ging es klein weiter damit.
Man hat es zumindest versucht. Die war nicht so bankrott wie anderes. Soweit ich weiß.

Blüm war schon der festen Überzeugung.
Er war noch der ehrlichste von vielen.

Privat sehe ich so, es ist nichts mehr sicher, weil...
aus vielen vielen Gründen, die wir fast alle kennen.

Eine private Rentenvorsorge bei einer Versicherung landet wie schon in geschrieben in einem Fonds. Insoweit würde ich da nie was abschließen. Ich denke an die Menschen in den USA bei den Immobilienfonds und anderes.
Wieviele haben dank Maschmeyer viel verloren.

Die Banken und Versicherungen haben bei dem Finanzcrash ich formulier es mal so, viel Mist gemacht aber auch gelitten. Ich denke mal so:
Wären die Banken nicht gestützt worden, hätte es für viele Menschen sehr mau ausgesehen. Ich denke das hat man auch versucht zu verhindern.

Wenn wir vor den Banken gestanden hätten und kein Geld mehr bekommen hätten, hätte es hier einen Aufstand gegeben. Ich denke das wollte und mußte man verhindern. Fehler war, die Leute nicht in die Verantwortung zu nehmen und die Gesetze zu schaffen, die dazu führten, daß es so kommen konnte. Und die Verantwortlichen auf den Posten zu lassen, bis auf wenige Ausnahmen.

Gehen Banken und Versicherungen pleite, bleibt nix mehr. Die Privatbanken können auswandern so wie Oppenheim. Die anderen kaufen sich auf uns fusionieren, auch etwas wo man einen Riegel hätte vorschieben müssen.

Den neuesten Geck was privat betrifft sieht man bei Rürup Riester etc. Wo jetzt die Zuschüsse zurückgefordert wurden. Wo derjenige der sie in Anspruch nimmt auch sehr aufpassen muß, wenn Veränderungen im Leben kommen.

Mich würde interessieren ob die Herren bei ihren eigenen Unternehmen versichert sind.

Ich würde im Zweifelsfall noch immer auf die BfA
setzen auch wenn es teurer ist, niemals mehr auf privat. Weil mir da dank Maschmeyer u.a. ebenso viel zu verantwortungslos gehandelt wird.

Genauso würde ich nie kurzfristig um Geld zu sparen bestimmte andere Dinge angehen.
Ich setze auf altbewährtes bei bestimmten.

Am besten legt man das Geld in die Matratze,
aber bei einer Entwertung hat man auch nix davon.

Wir sollten alles dafür tun, daß wir wieder Stabilität bekommen. Das fängt beim Einstellen von Menschen an, in dem man nicht nur den Kostenfaktor sieht diese anständig bezahlt nicht nur allein auf Gewinne aus ist, und geht mit vielem anderem weiter.

Man muß unser Land nicht weiter abwerten,
man kann noch was tun.

Gertrud am 20.05.11 7:09

Einst waren die Rentenkassen gut gefüllt. Wer hat sich denn daran bedient?? Die Regierung hat die Rücklagen in den Rentenkassen systematisch gekürzt und für sich in Anspruch genommen um finanzielle Löcher damit zu stopfen. Ausserdem wurden diese Kassen regelrecht geplündert um Leuten eine Rente zu zahlen die nie einen Penunze eingezehlt hatten. Das an und für sich der Staat für diese Renten hätte einspringen müssen wurde schlicht und einfach ignoriert.

Und diese populistischen Statements die Frau Merkel da absondert, alle Südländer sollten mehr arbeiten und weniger Ferien machen, wie dumm ist denn das?
Sind wir denn schon wieder so weit:"Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!" ??
Anstatt den Menschen hier im Lande endlich etwas mehr Lebensqualität zu gönnen, sollen alle in die merkelsche Tretmühle?
Seltsam für alles ist Geld da nur für das eigene Volk nicht.
Aber selbst sich eine Rente gönnen das einem "Normalo" schwarz vor Augen wird wenn er diese Summen liest.
Arbeiten bis 69 und dann husch, husch ab in die Kiste, es kann einem speiübel werden.
Wenn ich einen Job mache bei dem ich nur ein paar Hefter hin und her schiebe und ab und an nen Bleistift spitze, mag das angehen.
Aber es scheint so das manche der Leute die das beschließen garnicht wissen was "richtige" Arbeit ist.
Und diese sogenannten "Wirtschaftweisen" die für solch einen hahnebüchenden Vorschlag auch noch Geld kassieren sollte man als erstes abschaffen. Die wissen doch garnicht wie es im Arbeitsleben aussieht. Für die ARGE ist man mit gerade über 40 schon zu alt um noch umgeschult zu werden, aber dann soll man bis 69 arbeiten?Bei wem denn???

Henriette am 20.05.11 6:40

@Nighthawks am 20.05.11 0:55

Die DDR Wirtschaft ist nicht "zusammengebrochen", sie wurde systematisch kaputt gemacht um der westdeutschen Industrie die Konkurenz vom Hals zu schaffen. Empfehle dazu die Doku "Beutezug Ost".
Der größte Teil der angeblichen "Transferleistungen" ist an westdeutsche Konzerne zurück gefloßen, und fließt immer noch!
Was allerdings richtig ist, hier im Blog auch schon angeführt wurde, mit der Wiedervereinigung aber rein garnichts zu tun hat, ist das Mißverhältnis auf der Einnahmeseite.
Ausgelöst durch künstlich hoch gehaltene Arbeitslosigkeit, Minijobs etc und falsche Gewinnabschöpfung.

Ichfassesnicht am 20.05.11 6:14

Ein weiterer Versuch, den blöden Bundi ideologisch weich zu klopfen ! Bei der Kanzlerin auch kein Wunder, die maßt sich sogar an, für alle Europäer entsprechende Vorschriften geben zu wollen.
Vielleicht sollte man bei der Diskussion mal über den stetig gewachsenen Anteil dere Arbeitnehmer an der Wertschöpfung, am Anteil des Bruttosozialproduktes reden. Wo fließen denn die ständig, gegenwärtig wieder extrem wachsenden Gewinne ab ??? Es ist an der Zeit, hier mal im europäischen Maßstab durch die Arbeitnehmervertreter ganz kräftig nachzuhaken, damit die Massenverdummung endlich aufhört !

Wilfried Hoffmann am 20.05.11 1:46

@Ichfassesnicht am 19.05.11 23:39

"1. Bei einer Umlage finanzierten Rente ist es vollkommen gleichgültig ob der Rentenempfänger früher eingezahlt hat. Hauptsache zum Zeitpunkt seines Rentenbezugs sind genügend Einzahler da.
Die Story, das unser Rentensystem durch die Wiedervereinigung nicht mehr funktioniert ist eine glatte Lüge."

Falsch!

Erstens sind unsere gesetzlichen Rentenrücklagen (BfA und LVA) aufgelöst worden. Da hat ein echter Transfer stattgefunden.

Zweitens wurden die Rentner der DDR übernommen, bei gleichzeitigen Zusammenbrechen der DDR Wirtschaft, also waren durch massive Arbeitslosigkeit weniger Einzahler da, als es gebraucht hätte. Die Belastung war und ist echt.

"2. Anlage in Aktien.
Die meisten Bürger wissen noch nicht einmal wie man Börse schreibt, geschweige dann was da passiert. Also geht Otto-Normalverbraucher zum Anlageberater und zahlt in einen Fond ein. Börseneinbruch 2008, schon ist die Hälfte der Einlagen weg. Klasse!"

Ist richtig, betrifft aber nur wenige, weil nur 2% des Privatvermögens kleiner Leute in Aktien angelegt sind.

Die Deutschen sind zurecht vorsichtig und mißtrauisch, sicher auch als Lehre aus der Geschichte (1929 "Weltwirtschaftskrise", 1945 "Währungsreform" = schon mal so ein Betrug mit dem Wort "Reform".

"3. Private Rentenversicherung.
Die angegebenen Rentenzahlungen sind immer unter Vorbehalt. Gerät die Versicherung in Schwierigkeiten gibt es im Zweifelsfall nur die Einlagen zurück. Stirbt der VN vorzeitig gibt es die Garantierente für einen bestimmten Zeitraum, meistens zehn Jahre, an die Hinterbliebenen, dann ist Schluß. In der staatlichen gibt es Waisenrente bzw. Witwenrente bis zum Ende aller Tage."

Zustimmung!

Nighthawks am 20.05.11 0:55

Gibt es hier im Blog auch noch ein paar Leute die ein bißchen nachdenken?
1. Bei einer Umlage finanzierten Rente ist es vollkommen gleichgültig ob der Rentenempfänger früher eingezahlt hat. Hauptsache zum Zeitpunkt seines Rentenbezugs sind genügend Einzahler da.
Die Story, das unser Rentensystem durch die Wiedervereinigung nicht mehr funktioniert ist eine glatte Lüge.
2. Anlage in Aktien.
Die meisten Bürger wissen noch nicht einmal wie man Börse schreibt, geschweige dann was da passiert. Also geht Otto-Normalverbraucher zum Anlageberater und zahlt in einen Fond ein. Börseneinbruch 2008, schon ist die Hälfte der Einlagen weg. Klasse!
3. Private Rentenversicherung.
Die angegebenen Rentenzahlungen sind immer unter Vorbehalt. Gerät die Versicherung in Schwierigkeiten gibt es im Zweifelsfall nur die Einlagen zurück. Stirbt der VN vorzeitig gibt es die Garantierente für einen bestimmten Zeitraum, meistens zehn Jahre, an die Hinterbliebenen, dann ist Schluß. In der staatlichen gibt es Waisenrente bzw. Witwenrente bis zum Ende aller Tage.

Ichfassesnicht am 19.05.11 23:39

@heikos am 19.05.11 22:26

"Ich glaube, Herr Blüm hat die Aussage damals schon ehrlich gemeint."

Hat er sicher ehrlich gemeint, nur hat er wenig dafür getan, dass es wirklich wird.

Während seiner 16 jährigen Amtszeit sind die Arbeitslosenzahlen immer gestiegen, und zwar von 1,3 Mio. bis auf 2,8 Mio. (geschönte Zahlen der BA).

Es fehlten von ihm eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik und gleichzeitig hat er nicht dafür gesorgt, dass die BA ordentlich und wirksam arbeitete.

Damit waren auch die Renten nicht mehr sicher, weil zuwenig diese Renten erarbeiteten.

Er hat auch heute noch nicht wirklich verstanden, was er selbst falsch gemacht hat.

JJ am 19.05.11 23:08

"Da weiß die rechte Hand nicht was die linke tut..."

Mit staatlicher Unterstützung wurden Menschen Mitte Fünfzig in den sogenannten Vorruhestand geschickt. Jetzt ist von der Rente mit 69 die Rede. Was für chaotische "Bemühungen" seitens der Regierenden.
Die Rente mit 69 ist nichts anderes als 1 erneute Rentenkürzung, soll aber im Hinblick auf die demographischen Verhältnisse werbewirksam "verkauft" werden.
Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass unsere Politiker komplett die "Bodenhaftung" verlieren und mit beiden Beinen fest in der Luft stehen!!!

Monika am 19.05.11 22:59

@JJ am 19.05.11 20:52

Ich glaube, Herr Blüm hat die Aussage damals schon ehrlich gemeint.

Er konnte noch nicht wissen, was uns erwartete.

Der dachte wohl auch: Die Mauer ist sicher.

heikos am 19.05.11 22:26

OT

@Gladbacher

Was zahlt Ihr dem Schiri? Nur, damit ich das Rückspiel kalkulieren kann.

Picard42 am 19.05.11 22:26

Ich habe sehr viele Bekannte ,die deutlich jünger sind als ich.Hat sich aus der Nachbarschaft so ergeben.
Denen impfe ich das Rentenproblem schon seit Jahren ein:
Nehmt eure Altersversorgung selbst in die Hand.

Die "staatliche" Rente ist der größte Betrug, dem ihr unterliegt.

Ein Zwangsvertrag mit einseitigen Bedingungen.

0 Optionen.
Keine Laufzeitwahl.
Keine Kündigungsfrist.
Bedingungen können, und werden, jederzeit vom Versicherer geändert.
Die Versicherung behält sich das Recht vor, die Leistungen jederzeit zu kürzen oder einzustellen.
Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Die evtl. Leistungen sind nicht übertragbar.

Wie in der Lotterie.

Allerdings keine Chance auf den Hauptgewinn.


heikos am 19.05.11 22:05

OT @ Heikos 19.5.11 21:32

Augen auf bei der Berufswahl , wenn das der Herr
Strauss - Kahn gewusst hätte ...

Saline am 19.05.11 21:37

@JJ am 19.05.11 20:52

In den 80ern war ich ca 5 Jahre bei der HM.

Leider gab`s da noch keine derartigen Prämien.
Vielleicht war ich aber auch nur nicht fleißig genug.

heikos am 19.05.11 21:32

Viel Kommentar braucht man wirklich nicht mehr zum Thema Rente mit 68/69; ich arbeite seid 12 Jahren in in der waschküche eines Pflegeheim wenn ich es bis zum 68zigsten machen muss,werde ich umfallen und der Staat kassiert das was ich eingezahlt habe.Leider ist das in vielen Berufen so und ich glaube solange das Volk sich nicht selber gegen solche Maßnahmen wehrt wird sich nichts änder leider
loni 62

teddy am 19.05.11 21:29

@Willi Wegemann am 19.05.11 20:54

Also : entweder länger arbeiten ,oder höhere Beiträge. Oder ??

Wie wär's mit höheren Gehältern?

Wie wär's mit Vollbeschäftigung?

Wie wär's mit Rente, die von Regierenden nicht angezapft und zweckentfremdet werden kann?

JJ am 19.05.11 21:23

Ich verfüge weder über Zahlenmaterial, noch könnte ich es interpretieren, wenn ich welches hätte.
Da ich aber auch ohne Zahlenmaterial weiß, dass unser Rentensystem so funktioniert, dass die Jungen für die Alten bezahlen, sehe ich ebenso Änderungsbedarf am Rentensystem. Es kann aber doch nicht sein, dass man bis fast 70 arbeiten soll.
Eine Lösung gibt es nicht. Heute ist es doch auch schon so, dass der, der es sich leisten kann, auch schon früher in Rente geht. Daran wird sich auch nichts ändern. Für den Durchschnittsbürger ist derartiger Luxus aber unerschwinglich.
Also entweder höhere Beiträge oder länger Arbeiten oder...?

Michael am 19.05.11 21:22

Wirtschaftsweise fordern Rente mit 69, mittlerweile mit 70. Das ist nicht nur ein dummer Vorschlag, sondern ein Vorschlag von Dummen, bezogen auf das Thema. Wir brauchen keine unwissenden Weisen, sondern Sachverständige. Seit Beginn der Automatisierung in den Fertigungen, hätte man für die mehr und mehr "überflüssig gewordenen", Steuern zahlenden, Menschen/Arbeiter einen Steuerersatz einführen müssen. Man hätte von Anbeginn z. B. eine Maschinen- und Roboterbesteuerung einführen müssen. Z. B. werden nicht erst seit heute Automobile an fast, oder gänzlich menschenleeren Fertigungsbändern gebaut. "Unzählige" Roboter haben dort die Arbeiten der Menschen übernommen, das alles noch im 3-Schichtbetrieb, "Rund um die Uhr". Zahlen diese die Steuern der Menschen die sie ersetzen???Das schlimme bei uns in Deutschland ist, daß die Politiker immer im 5-Jahresrhythmus denken. Sich in dieser Zeit mit allem beschäftigen nur nicht mit regieren, um dann bei der Wachablösung in 5 Jahren die selbst nicht erledigten "Aufgaben" kurzfristig bei den Nachfolgern einzufordern. Wir haben in Deutschland vieles gebraucht, nur kein"Ossi-System". D. h., alles was dem (Staatsrats)-vorsitzenden gefährlich werden konnte, wurde "abserviert" auf unterschiedliche Art und Weise. Herrn Gorbatschow hatte man nicht auf der "Liste". Ob`s gut war. Ein "verbindliches Ergebnis", gibts wo???

Nikolaus Kröniger am 19.05.11 21:12

Cerberus am 19.05.11 21:03

Also doch die grünen Kekse?

anita 67 am 19.05.11 21:11

Wirtschaftsweise fordern Rente mit 69, mittlerweile mit 70. Das ist nicht nur ein dummer Vorschlag, sondern ein Vorschlag von Dummen, bezogen auf das Thema. Wir brauchen keine unwissenden Weisen, sondern Sachverständige. Seit Beginn der Automatisierung in den Fertigungen, hätte man für die mehr und mehr "überflüssig gewordenen", Steuern zahlenden, Menschen/Arbeiter einen Steuerersatz einführen müssen. Man hätte von Anbeginn z. B. eine Maschinen- und Roboterbesteuerung einführen müssen. Z. B. werden nicht erst seit heute Automobile an fast, oder gänzlich menschenleeren Fertigungsbändern gebaut. "Unzählige" Roboter haben dort die Arbeiten der Menschen übernommen, das alles noch im 3-Schichtbetrieb, "Rund um die Uhr". Zahlen diese die Steuern der Menschen die sie ersetzen???Das schlimme bei uns in Deutschland ist, daß die Politiker immer im 5-Jahresrhythmus denken. Sich in dieser Zeit mit allem beschäftigen nur nicht mit regieren, um dann bei der Wachablösung in 5 Jahren die selbst nicht erledigten "Aufgaben" kurzfristig bei den Nachfolgern einzufordern. Wir haben in Deutschland vieles gebraucht, nur kein"Ossi-System". D. h., alles was dem (Staatsrats)-vorsitzenden gefährlich werden konnte, wurde "abserviert" auf unterschiedliche Art und Weise. Herrn Gorbatschow hatte man nicht auf der "Liste". Ob`s gut war. Ein "verbindliches Ergebnis", gibts wo???

Nikolaus Kröniger am 19.05.11 21:10

Das Thema Rente bzw. das jetztige System einer staatlichen Rentenversicherung wird sich sowieso demnächst erledigt haben. Also ist ganze Diskussion mehr als flüssig.

Wie ich dazu komme ? Ganz einfach. Seit wann gibt es die Rentenversicherung in Deutschland und anderen Ländern. Seit wann gibt es die Menschheit. Wie schnell verläuft die menschliche (gesellschaftliche, technologische, kulturelle) Entwicklung rückblickend auf die Historie.

Nichts ist von Ewigkeit. Alles ist im Wandel.
Eine ewige Absicherung des Lebensunterhalts im Alter gibt es nicht.

Cerberus am 19.05.11 21:03

Alle Diskusionen vergessen den Anfang der Renten-Solidargemeinschaft.
Man Begann mit 14 Jahren zu arbeiten,und ging mit 65 Jahren in Rente. Das war die Berechnung für 50 Arbeitsjahre.
So: Wann beginnt man Heute ( 18 20 ? )? und wann möchte man in Vorruhestand ? (60, 62 ? )
Da fehlen Jahre in der Rentenkasse.
Also : entweder länger arbeiten ,oder höhere Beiträge.
Oder ??

Willi Wegemann am 19.05.11 20:54

Wer wissen möchte, wo sein Geld bei den privaten Versicherungen bleibt, lese mal den Beitrag:

"20 durch Bändchen gekennzeichnete Prostituierte, Himmelbetten und 100 anwesende Männer: Die Versicherung Hamburg-Mannheimer hat ihre besten Vertreter 2007 zu einer ausschweifenden Sex-Party in der ungarischen Hauptstadt Budapest eingeladen."

Laut Handelsblatt sind dazu eidesstattliche Erklärungen abgegeben worden, also keine BLÖD Meldung.

JJ am 19.05.11 20:52

Dieser weise Rat kann man in die Tonne kloppen, den wer läßt einen Mitarbeiter bis 69 arbeiten niemand und schön garnicht die Industrie. Im Gegenteil die schicken die Mitarbeiter auf Knochen der allgemeinheit mit 53 in Frührente vorreiter hierfür zb. der RWE Konzern. Diesen Mißstand sollen dann die Mittelständler ausbaden bzw. geht die arbeitende Mittelschicht mit horrenden Abschlägen in Rente. Ich kann nur sagen ohne mich und laßt uns endlich gegen diese Ausbeutung auf die Strasse gehen.
Das Maß ist meiner Meinung nach voll.
Die Weisen sollen sich auf das konzentrieren für was sie richtig Kohle kassieren.

Wolfgang Nieswandt am 19.05.11 20:29

Hallo, das Rentenalter auf 69 anzuheben dient einzig und alleine dem Zweck, dass keine volle Rente ausgezahlt werden muss, weil kaum einer in der lage sein wird bis 69 berufstaetig zu sein.


"Unterschiede bei Beamten/Rentnern abschaffen"

Paul Martens, dann bitte die Beamtenverguetungen entsprechend der Ausbildung angepassen / erhoehen.

Was verdient ein beamteter Jurist und was verdient ein selbststaendiger Rechtsanwalt beispielsweise. Uns werden die Sozialabgaben vorher abgezogen. Auch wenn es keiner hoeren mag.

MfG.

Claus-Dietrich H. am 19.05.11 20:28

Gabriele Matzke am 19.05.11 20:15
"Also habe nicht nur ich, sondern auch mein Mann beschlossen auf Hartz IV zu leiben."

So etwas dürfen Sie in diesem Blog niemals schreiben!
Man wird Sie dafür steinigen.

Und seien Sie froh, dass Zeitarbeitsfirmen nichts von Ihnen wissen wollen. Suchen Sie weiter nach einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Manchmal klappt das tatsächlich!
Viel Spaß in der "Hartz IV" - Hölle.

Manfred C. am 19.05.11 20:21

Mal was anderes OT

Wünsche allen einen schönen Abend und viel Freude beim Fußball.

Gertrud am 19.05.11 20:21

Ist ja alles schön und gut, arbeiten bis 69!! Aber woher die Stellen nehmen? Ich bin selber arbeitslos , suche händringend Arbeit und erhalte nichts als Absagen.Zeitarbeitfirmen wollen meine Bewerbungen nicht( kein FS, kein Auto). Also habe nicht nur ich, sondern auch mein Mann beschlossen auf Hartz IV zu leiben.
Im Übrigen was machen denn die Jungs und auch Mädels, die einen richtiggen Knochenjob haben? Ich denke da an Maurer, Fliesenleger und andere. Jetzt habe ich aber die Gewissheit das Politiker und diese Wirtschaftsbosse überhaupt nicht in der Realität leben.

Gabriele Matzke am 19.05.11 20:15

Erzähler am 19.05.11 19:49

Erzähler, von irgendetwas müssen die Menschen ja leben. Und wenn man ihnen keine Arbeit gibt, wovon.

Wie sähe man dies alles wohl wenn man selbst in der Lage wäre?

Die Menschen in der DDR haben aber schon gearbeitet und zahlen noch heute ein die noch arbeiten. Ganz so wie Sie schreiben ist es ja nicht.

Und für den Rest wo die Familien sich erfolgreich drücken um für ihre Angehörigen aufzukommen ist auch gesorgt. Wir haben einen Sozialstaat und ein Solidarsystem und dies noch Gott sei Dank.

Ob Rente oder welches Geld auch immer, es kommt alles aus dem Steuersäckel, nur den meisten ist es nicht bewußt.

Und bei den Managern und berufsständischen Unternehmen, da zahlen die großen Firmen wie bei Utz Classen z.B. oder die entsprechenden Pensionskassen.

Im Grunde erhalten alle nur die eine gesetzliche Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung die auch eingezahlt haben. Als in einem ordentlichen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis standen oder stehen.

Ich denke man sollte nicht nur seine Wut,
sondern auch ein bisschen darüber hinaus schauen oder sehen.

Auch wenn ich die neue Aktion für keinen glücklichen Gedanken halte.

Was auch sicher nicht erforderlich wäre, so, wenn
alle ihren Anteil an Abgaben anständig und ordentlich leisten und sich nicht drücken würden.

Gertrud am 19.05.11 20:14

Ich stelle mir gerade vor, wie ich als gelernte Altenpflegerin mit 69 Jahren noch alte Menschen pflege. Vermutlich kann ich mir dann auch gleich ein Zimmer im Altenheim mieten,- sozusagen als Dienstwohnung mit lebenslangem Wohnrecht. Ich bin jetzt 44 Jahre alt und schon seit meinem 17. Lebensjahr in der Pflege tätig. Nochmal 25 Jahre werde ich rein körperlich in diesem Beruf nicht mehr schaffen. Interessant ist, dass solche Vorschläge immer von Menschen kommen, die spätestens mit 50 in den Ruhestand gehen und dann auch noch Bezüge erhalten, für die ich ein ganzes Jahr hart arbeiten muss.

Sylvia am 19.05.11 20:12

Das ist doch toll, nochmal zwei Jahre länger zu Arbeiten,stellt euch nal vor als Zeitarbeiter,was dort in die Rentenkasse fliesst,da hat man dann,wenn man die Rente überhaupt erreicht,vielleicht einen Euro mehr in der Tasche. Da sag ich nur... ich bin begeistert.Es lebe das Arbeiterleben.

anonym am 19.05.11 20:11

Niedrigstlohn Arbeitnehmer 6,55 Mio
Mini-Jobber 7,3 Mio
ALG-2 Aufstocker 1,4 Mio

Da braucht man sich ja nicht zu wundern.
Solange so viele Menschen hier im Lande für Pipi-Löhne malochen gehen (müssen?), und somit nix in die Sozialkassen einzahlen, wird sich die Situation in den nächsten Jahren eher noch verschlimmern.
Das alles war ohne weiteres vorauszusehen. Wo waren denn da die Wirtschaftsweisen? Das versteht doch jeder Hauptschüler: kommt keine Knete herin, kann auch nix verteilt werden.
Gebt den Leuten mehr Knete für ihre Arbeit, dann ist auch mehr Geld in den Sozialkassen.

Von daher wäre doch Folgendes mal zu versuchen :
Mindestlohn von 10 €

Leiharbeitsfirmen abschaffen und die Vermittlung von Zeitarbeit dem Arbeitsamt überlassen.
Leiharbeitern muss ein 20%iger höherer Lohn gezahlt werden.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen einführen.

Den Einkommen ab 60.000 Euronen p.a. tiefer in die Tasche greifen.

Erbschaftssteuer heraufsetzen.

Vermögenssteuer heraufsetzen.

Spitzensteuersatz heraufsetzen.

Mehrwertsteuer für lebensnotwendige Sachen herabsetzen, bzw. abschaffen.

Mehrwertsteuer für nicht lebensnotwendige Sachen heraufsetzen.

Energie und Wasser in staatliche Hand mit der Auflage, einen sozialen Strompreis für Privathaushalte zu garantieren.

Unterschiede bei Beamten/Rentnern abschaffen.

Die EU komplett reformieren oder abschaffen. Was da an Knete verbraten wird und was da für ein Schwachsinn reglementiert wird ist kaum zu glauben.

Rösler, die FDP und auch die anderen Parteien aus dem Land jagen.

Unter 80 Millionen Einwohnern des Landes der Dichter und Denker wird es doch wohl ein paar Leute geben, die in der Lage sind, eine vernünftige, für die Mehrzahl der Bevölkerung zufriedenstellende Politik zu machen?
Oder gibt es hier nur noch die gewinnmaximierenden Optimierer, denen es egal ist, wenn hinter ihnen alles den Bach runter geht?

Paul Martens am 19.05.11 20:10

Cerberus am 19.05.11 17:28
Schon wieder die Beamten?? Tsss!

Lederstrumpf am 19.05.11 20:07

@ Jürgen am 19.05.11 19:45
-
Das würde mich auch mal interessieren.
Wieviel Geld in diesem Bereich geflossen ist,
gehört wohl zu den bestgehüteten Geheimnissen dieser Republik.

Heinzi am 19.05.11 20:03

Die haben alle ein an der Klatsche,man sollte aus der Staatl.Rente austreten können das würd ich dann sofort machen!!Bei mir ist mit 60 schluß und kein Jahr länger(scheiß Arbeiterleben)ich lebe doch nicht für die Arbeit!!Da kann man mal sehn wie bescheuert der Deutsche Staat ist,aber wir deutschen sind ja auch zu feige um auf die Strasse zu gehen und zu protestieren!!

AK am 19.05.11 20:03

@anita 67 am 19.05.11 19:34

Soylent Green = Jahr 2022... die überleben wollen.

Eher sehr realistisch als alles andere.

JJ am 19.05.11 19:54

das kann doch nur eine rein hypothetische frage sein, oder?

wenn man von durchschnittlich 48 - 50 arbeitsjahren ausgeht und einem schulentlassungsalter von ca. 17/18, kommt man auf einen rentenbeginn von 67. insofern ist diese anhebung gerechtfertigt. verstehe nicht, wieso dagegen protestiert wird.

rechnet man bei einem großen teil der schüler noch eine sogen. qualifizierungszeit dazu, beginnt der berufseinstieg entsprechend später und müsste das rentenalter auch entsprechend später beginnen.

je geringer die berufliche qualifikation, desto geringer der verdienst, desto kleiner der rentenbeitrag, desto ärmer als rentner.

akademiker können ggfl. eine geringere lebensarbeitszeit mit einem durchschnittlich höheren verdienst kompensieren und somit ebenfalls mit 67 die rente beginnen.

paralleles problem ist der arbeitsmarkt der basis-arbeitnehmer. als zweitjob oder für die hausfrau als dazuverdienst völlig akzeptiert, gibt es branchen oder firmen, die nur menschen mit 400 euro jobs beschäftigen. das muss für die unternehmen gedeckelt werden. denkbar wäre eine lösung von prozentanteilen basis-arbeitnehmer im verhältnis zu vollzeitarbeitnehmern.

weitere voraussetzung wäre die einbeziehung aller geld verdienenden menschen in die sozialsysteme, inclusive freiberufler und beamter etc.

allein das renteneintrittsalter heraufzuschrauben, löst das problem nicht. im gegenteil.

echtzeit am 19.05.11 19:51

Guten Abend,

ich hatte es erwartet - Klassenkampf in Reinkultur und die üblichen Feindbilder: Politiker, Manager, Banker oder ganz allgemein "Akademiker"....

Leute, werte Mitblogger, denkt doch kurz mal nach: wer macht(!) denn die Jobs in diesem Land? Ihr?? Die zwei Unternehmer hier mögen bitte aufzeigen - danke.

@anita 67 am 19.05.11 19:34

Soylent Grün, oder? Ihrem Beitrag 18:06 im Übrigen auch meine volle Zustimmung.

@Gernfried2000

Gute Beiträge - aber hier wohl Euros nach Athen getragen... sorry, Eulen natürlich... ;-)

@Rot ....

Einpacken könnt Ihr, mehr nicht....

Gruß,
Picard

Picard42 am 19.05.11 19:50


Hier gibts genug Rentner die eine Rente bekommen obwohl sie nie in die Deutsche Rentenkasse eingezahlt haben das sollte man schleunigst unterbinden so könnten Millionen eingespart werden.

Erzähler am 19.05.11 19:49

Professorale Werbekampagne für privaten Renten.

Das wäre die passende Überschrift gewesen.

Die "Prognose" geht über einen Zeitraum von 50 Jahren und bezieht sich also auf das Jahr 2060. Wer 1991 Geboren wurde, soll dann mit 69 in Rente können.

Die 2060 geborenen Menschen sollen laut Prognose durchschnittlich 85 Jahre (Männer) oder 90 Jahre (Frauen) alt werden. Führt man das weiter, so wie Banklehrlinge das mit der Excel-Szenario-Technik lernen, werden die Menschen dann alle 50 Jahre im Durchschnitt um 7 Jahre älter. Im Jahre 2360 müssten dann die Menschen im Durchschnitt 127 Jahre (Männer) und 132 Jahre (Frauen) alt werden. Natürlich sterben einige etwas früher, dafür müssen andere dann so 160-180 Jahre alt werden.

Hätte man so eine Prognose 1910 gestellt, wären einem doch glatt zwei Weltkriege in die Quere und damit in die Prognose gekommen.

In der Prognose wird gemutmaßt, was passieren könne, wenn es keine Einwanderung gibt.

So viel zu den Prognosen.

Zum Nachlesen nach Sachverständigenrat googlen.


Unser Rentensystem wurde zielstrebig von den Regierenden ruiniert, indem man erst jede Menge Volksdeutsche aufnahm, dann die Wende davon finanzierte und anschließend nochmals jede Menge Volksdeutsche aufnahm.

Die durch Lohndumping und prekäre Arbeit erwünschten und gezielt herbeigeführten Verhältnisse ruinieren die Rente weiter.

Die Umverteilung an die Banken, Versicherungen und Immobilienkonzerne kosten die Bürger auch noch einige Milliarden.

Also sollen die Bürger noch mehr Geld in die private Rente stecken. Das fehlt dann der gesetzlichen Rentenversicherung. Senkt die Nettolohnquote, aus der wiederum die Rente berechnet wird, und schadet der gesetzlichen Rente nochmals. Ziel erreicht.

Da brat mir doch einer einen Storch, ob die Wirtschaftsweisen nicht auch noch Nebenjobs und Beraterverträge bei den privaten Versicherern haben.


Die Frage ist noch, von was soll abgelenkt werden?

Wahrscheinlich von der Bereicherung der Banken, Versicherungen und Immobilienkonzerne durch die von den Bürgern zu zahlenden Privatisierung Portugals und Griechenlands. Sowie vom wieder voll blühenden Kasino-Kapitalismus, der uns demnächst noch mal "Bankenrettungsaktionen" in Höhe von hunderten Milliarden kosten wird, denn was einmal funktioniert geht noch mindestens ein zweitesmal.

JJ am 19.05.11 19:47

Ja wie beim Bauer " eine Kuh die keine Milch mehr gibt wird geschlachtet, 50 Jahre malochen und dann in die Kiste.Hauptsache unseren Politikern gehts gut .
Wir dürfen uns nicht mehr verarschen lassen.

Jonny am 19.05.11 19:47


Die Wirtschaftsweisen sollte man mal, auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen.
Die Bundesregierung sollte mal schleunigst darüber nachdenken, woran das denn liegt das die Bevölkerung schrumpft. Dumpinglöhne, HartzV, Zeitarbeit usw. Wie sollte man da noch die Motivation besitzen, Kinder in die Welt zu setzen. Der Euro sollte schleunigst weg und die DM zurück. Wenn wir heute nochmal die Aussicht hätten, wie in den 60ern dann sähe vieles anders aus.
Traurig das heute soviele junge Leute resignieren und die null Bock Einstellung vertreten

Erzähler am 19.05.11 19:45

Man sollte mal prüfen wer überhaupt Rente vom Staat bekommt! Nur weil jemand mal
einen "deutschen Schäferhund" besessen hat, hat er doch keinen Anspruch auf Rente. Hier könnte man die Millionen einsparen und beruhigend mit 65 in Rente gehen.

Jürgen am 19.05.11 19:45

@ Saline am 19.05.11 19:31
Absolut richtig erkannt!
Und die besagten Leute haben deswegen auch
den demografischen Wandel erfunden.
Es ist erschreckend, wie tief das schon in den Menschen, Journalisten und Medien festsitzt.

Heiner am 19.05.11 19:41

Es zeigt sich wieder mal, das wir in Berlin neue Köpfe brauchen. Im Bundestag kann ich jeder Zeit bis ins hohe Alter sitzen und arbeiten. Aber sonst, nein. Unsere Volksvertreter sollten mal Ihr Gehirn zum DENKEN einschalten. Die Menschen die körperlich arbeiten sind nach 8-9 Stunden täglich fertig und das sollen sie dann bis ins ins hohe Alter durch halten.

Norbert W. am 19.05.11 19:40

Das Problem ist doch erstmal, dass Geld für eine sinnvolle "Kasse" benötigt wird.
Jetzt gibt es aber mehrere Möglichkeiten solch eine Kasse zu füllen:
1. Viele zahlen wenig und lange ein, oder
2. wenige zahlen viel und weniger lang ein.

1. Fällt auf Grund des demographischen Wandels weg.

Doch sollten wir uns in einer Welt deren einzigstes (unlössbares ) Problem im Grunde die Überbevölkerung werden könnte, wirklich keine Gedanken darüber machen ob wir in ein paar Jahrzehnten ein paar Million weniger Deutsche sind; das sind doch sinnlose Ängste.

Also bleibt nur 2. , wenn mehr eingezaht wird, kann die Zahl der Einzahler und die Dauer ohne Probleme reduziert werden, doch dafür müss(t)en, und das ist das Hauptproblem, die Löhne angepasst und gerecht gezahlt werden. Angepasst an die tatsächliche " Geldmenge" und an sogannte "Manager- Gehälter"; eben wieder einen Realitätsbezug erhalten.

Denn Geld sind nur Zahlen; es kommt auf die Unterschiede drauf an. Geld ist immer relativ, nicht absolut zu sehen.
Dann hätten auch alle Menschen die Möglichkeit von den Segnungen der (moderen) Wissenschaft wirklich zu profitieren.

das Geldsystem ist schuld am 19.05.11 19:39

Die weisen Professoren sind so genial in eiskalter Mathematik, dass man leicht vergisst, in welchen Beschäftigungsverhältnissen sie arbeiten. Sie sind Beamte und brauchen für ihre eigene Pension nicht zu sorgen. Das Gleiche gilt für die entscheidenden Politiker, die auch für ihre Pensionen nicht selbst sorgen müssen. Das aktuelle System der Sozialversicherungen basiert einzig und allein auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, deren Anzahl zurückgeht. Wären die weisen Professoren tatsächlich weise, müssten sie sich für einen Systemwechsel einsetzen und andere Einkommes- und Vermögenswerte hinzuziehen. In anderen Ländern müssen alle Bürgerinnen und Bürger sich an den Sozialversicherungen beteiligen, egal ob Politiker, Beamter, Unternehmer, Angestellter oder Arbeiter. Die weisen Professoren sind einzig und allein Erfüllungsgehilfen der deutschen Eliten, die sich am Sozialstaat nicht beteiligen wollen. Respekt verdienen diese abhängigen Wissenschaftler nicht.

Benjust am 19.05.11 19:38

Wie viele Rentner darf sich Deutschland noch leisten ? Nach so vielen Jahren einfach so... Wer ist eigentlich Deutschland ? Mit Sicherheit nicht das Lumpenproletariat mit 69 ! Das wird nach Griechenland in Dauerurlaub abgeschoben. Ich empfehle den Rindertopf "Stifado".

P.S.
"Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken." von Aristoteles dem großen Griechen

Vorkoster am 19.05.11 19:37

Rente mit 69 wunderbar. Letzter Arbeitstag und die Kiste steht schon bereit.
So eine schlechte Regierung hatten wir noch nie. Herr Rösler gehört noch einige viele Jahre auf die Weide, dass er das vielleicht mal hinbekommt. Rentenalter ist unserer Meinung auch gewollt, denn die Menschen, die körperlich arbeiten, sind mit 60 schon fertig. Dann gibt es nämlich den großen Rentenabzug und das wollen ja die Politiker/Abzocker. Unser Geld wird doch verschwendet. Griechenland z. B. soll erstmal versuchen selbst klar zu kommen. Wie wärs, wenn endlich mal Gelder in die Rentenkasse gezahlt werden, die ja zweckendfremdet wurde. Ich hoffe, dass wir, die Bevölkerung, irgendwann auf die Strasse geht und demonstriert, denn so geht es nicht weiter.

Mit freundlichem Gruß
Dückers

Dückers am 19.05.11 19:35

Das ist noch noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Der Staat ist nicht mehr für die Menschen da, sondern das arbeitende Volk für den Staat. Wir werden ausgesaugt und leben in einer Diktatur von Beamten und dem öffentlichen Dienst. Solange am Beamtentum nicht gerüttelt wird, solange wird es mit Deutschland weiter bergab gehen. ich setze auf die Jugend. Wehrt euch und zieht vor den Bundestag.

Anonym am 19.05.11 19:35

Ich kann mich an Science-Fiction-Film mit (glaub ich) Charlton Heston erinnern, in dem kleine grüne Kekse eine wichtige Rolle spielten.

Vielleicht wäre das ja eine Lösung des Rentenproblems? (ist ironisch gemeint).

anita 67 am 19.05.11 19:34

Ich weiß nicht was die an der Regierung nehmen, dass die einen solchen Vorschlag "gut" heißen können. Menschen die in Deutschland leben und arbeiten, sollen bis zum 69sten Lebensjahr ihrer Arbeit nachgehen, während unsere Regierung fröhlich und munter Geld in "Projekte" steckt die unsere Steuergelder fressen.
Ein jeder der schon mal bei einer Bank einen Kredit aufgenommen hat weiß, dass man dafür Sicherheiten geben muss, aber wir werfen unser Geld fröhlich den anderen zu und zwar ohne irgendwelche Sicherheiten zu verlangen.
Ich denke nicht das, dass der Sinn einer Regierung ist, unser Geld zu verpulvern.
Wo bleibt da das Mitspracherecht des Volkes, oder haben wir keine Demokratie mehr, habe ich irgendwas verschlafen.

Es ist nicht jeder der älter wird als 50 auch gleichzeitig fit wie 20 und man kann es defintiv nicht jedem zumuten das er bis 69 arbeitet während wir auf der anderen Seite hören, dass in Griechenland das Geld quasi auf der Straße liegt.
Also schnallen wir den Gürtel enger für diejenigen die scheinbar nie Mathe in der Schule hatten.

Marc am 19.05.11 19:33

Die in Berlin arbeiten ja nicht.
Am besten bringt man sich am letzten tag den sarg direkt mit.

Anita am 19.05.11 19:31

@ Gernfried 2000 19.5.11 18:45

Die Sprüche von der Eigenverantwortlichkeit können
Sie sich sparen oder haben Sie die Machenschaften
von Riester , Maschmeyer , Schröder und Co schon vergessen ?
Da werden Milliarden staatliche Gelder der Renten -
versicherung vorenthalten und die private Versicherungswirtschaft profitiert von diesen von
korrupten Politikern und Halbweltgestalten zugeschusterten Summen und wie man hört, bleibt
immer noch genug Geld für Sexpartys und Orgien
für die fleißigen Herrschaften übrig.

Wo bitte schon bleibt denn deren Verantwortung ?

Aber die Sterbetabellen wurden so hoch angesetzt
das die Riestereinzahler den staatlichen Anteil erst
bekommen wenn sie über 85 Jahre alt werden.
Wer wie viele eine Rente unter der Grundsicherung
bekommt hat umsonst gespart , dem wir das Geld
aus Riester angerechnet : weniger Grundsicherung!

Saline am 19.05.11 19:31

Das rentensytem ist die legalste Ausbeutung der Bevölkerung in Deutschland. Mein Vater starb mit 58, Mutter mit 60 und mein Onkel starb mit 61. Vor kurzem starb der Vater meines Freundes mit 65. Fazit es gibt keinen Renter in der Familie. Wofür soll das gut sein?

ANTWWORT: damit diejenigen was davon haben die sowieso mit 30 die Unibank gjedrückt haben ihren Doktor ergaunern, mit 65 nicht einen Nagel in die Wand gehauen haben und sich mit 70 nachSylt absetzen können. Die Arbeiterklasse muss arbeiten und Sterben. Genau wie bei den Farmern: alle sollen rauchen, an krebs erkrzanken, die ganze chemo durchziehen und ob sie sterben oder überleben ist denen egal. Die Frau Merkel würde wenn Sie könnte mit 90 noch im Amt sein.

Rahim Arslan am 19.05.11 19:30

Roland F. Hegge am 19.05.11 19:27

Bis dahin gibt es Telearbeitsplätze und Roboter und Pillen, wenn wir so weiter machen. Und eine Glaskuppel über der Erde.

Achtung dies ist Ironie. Ich hoffe es wird für die Menschheit niemals Wahrheit werden.

Gertrud am 19.05.11 19:29

ELLA am 19.05.11 17:39
Noch schlimmer. Mit 70 Jahren hochkant, lebend beerdigen lassen, dann kann man die Grabpflege selbst übernehmen.:-))

Lederstrumpf am 19.05.11 19:27

Ich arbeite in der Altenpflege und ab 65 muß ich mir ein Schild umhängen "Ich arbeite hier und bin kein Bewohner " Gruß Ursula

Ursula Schnieber am 19.05.11 19:27

Gernfried2000 am 19.05.11 19:17

Was aber nichts nützt, wenn man keinen Arbeitsplatz und kein entsprechendes Einkommen trotz Studium und Ausbildung erhält.

Mit Minijobs kann man keine große Rente erwirtschaften, mit Schwarzarbeit auch nicht.
Mit Einkommen die gerade den täglichen Bedarf decken ebensowenig.

Die heutigen Unternehmen machen den Staat doch erst pleite. Krass gesehen und genau genommen. Jeder der am Staat vorbeischiebt
betrügt im Grunde die ehrlich arbeitenden Menschen, egal ob es Unternehmen oder Mitbürger sind. Egal ob es um Steuer oder Sozialversicherung geht.

Nichts geben in die Solidargemeinschaft aber nehmen, das paßt.

Da ist doch der Hund begraben. Würde jeder seiner Verpflichtung nachkommen und das Preis-Leistungsgefüge im Verhältnis zueinander stehen.

Wir lebten hier wie im Schlarraffenland.

Gertrud am 19.05.11 19:27

Is doch alles kein Problem: morgens holt mich der Caritas-Fahrdienst aus dem Pflegeheim ab und fährt mich zur Firma. Weil ich die Treppe nich hochkomme, schiebe ich meinen Rollator auf eine Palette und der Kollege mit dem Gabelstapler hebt mich dann hoch zu meinem Job. Mittags kommt "Essen auf Rädern" und wenn Feierabend is, geht alles umgekehrt. Dazwischen kommt 2mal am Tag der Pflegedienst: trocken legen, Blutdruck messen, Tabletten bringen, Spritzen setzen.
An meinem letzten Arbeitstag kommt dann der "Undertaker", Mein Einkommen geht komplett ans Heim und für die Pflegemaßnahmen drauf. Son alter Sack braucht sowieso kein Geld mehr, der kann ja nich mal allein laufen!!!!!!!!

Roland F. Hegge am 19.05.11 19:27

Die derzeitige Politikergarde läßt wirklich nichts aus, um sich selbst zu entlarven und ihr schwachsinniges Gedankengut an den Mann oder an die Frau zu bringen. Diese Herrschaften haben keine Ahnung was arbeiten überhaupt heißt, schließlich werden sie von der arbeitenden Bevölkerung parteiübergreifend durchgefüttert.
Daß sie dennoch sehr respektlos und dreist die Bürger knechten, beleidigen oder entmündigen, wird sich bitterlich rächen. Ein Mensch der in der gegenwärtigen Arbeitswelt Jahrzehnte überstehen muß, kann nie und nimmer bis 69 arbeiten - ausgenommen die Politiker, aber wie gesagt, sie arbeiten ja auch nichts und werden trotzdem gut bezahlt. Es gab in Deutschland schon einmal eine Zeit, da hat der Bundespräsident gelegentlich auf den Tisch gehauen und Schlimmeres verhindert. Aber das war einmal ......

Margot Imm am 19.05.11 19:27

weniger kinder, weniger deutsche????????????
ja, wer macht denn dann die arbeit, ach ja, die ausländer, die zahlen ja scheinbar keine rentenversicherung, oder??
also, wieso kommt weniger geld in die kassen??

Burkhard am 19.05.11 19:26

Das die von der FDP überhaupt noch was zusagen haben, bei 4% akzeptanz und bei der CDU haben wir uns wohl auch verwählt!!!!!!!!!!!!

Caroline H. am 19.05.11 19:26

ist das noch normal...
ich glaube nicht das jeder Arbeitnehmer körperlich in der Lage ist und jede Arbeit geeignet ist bis 67 oder länger ausgeführt zu werden. Eigentlich sollte doch alles Super sein... immer weniger Arbeit ist auf schwindende Bevölkerungszahlen zu verteilen nur den Schlüssel zur Verteilung haben unsere Wirtschaftsweisen und Politiker noch nicht gefunden... 400 Euro Jobs sind es jedenfalls nicht... Jedem Bürger musste es freigestellt sein wie lange und wo er arbeitet.... aber nur wenige haben diesen Luxus.... die Wirklichkeit sieht heute vielfach so aus, das trotz Vollzeit Job das Geld nicht reicht.... amerikanische Verhältnisse drohen"normal zu werden.... jeder hat 3 bis 4 Jobs und dann kommt man so gerade über die Runden und als Belohnung oben drauf keine staatliche soziale Absicherung mehr, dafür nur noch eine privat finanzierte Kranken-, Renten- und Unfallversicherung damit unsere Banken und Versicherungen noch etwas Geld für´s zocken bleibt.... wenn das dann mal wieder nicht hin haut kann ja der Staat den "bedürftigen" banken und Versicherungen unter die Arme greifen....
bis dann.... glauben kann ich es immer noch nicht, dazu muss ich bestimmt erst 67 werden....
Ciao Norbert (57)

Norbert Dähn am 19.05.11 19:26

Hi,
Wie soll das gehen? Erst Diskussionen das Älter Führerschein Inhaber regelmäßig zur Untersuchung sollen, um zu Prüfen ob Sie zum Führen eines Fahrzeuges geeignet sind und dann sollen wir bis 70 Arbeiten? Was mache ich den dann wenn "der Arzt" sagt , wenn ich z.B. 60 Jahre bin, ich bin nicht mehr zum Führen eines Fahrzeuges geeignet. In dem Alter bekommt man ja noch viele Jobs.....Prima Ideen haben die in Berlin!!
Helfen würde nur in Rente nach Jahren die man eingezahlt hat z.B 45 Jahre oder mal weniger Geld in die EU stecken und erst mal im eigenen Land die Baustellen in den Griff bekommen!

Der Schalker am 19.05.11 19:23

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schlecht Journalisten recherchieren. Da werden ungeprüft die Pressemeldungen von tendeziösen Instituten als Wahrheit verkündet, inklusive der vermeindlichen Lösungen für ein Problem.

Die Rentenversicherung ist von der Politik zum Problemfall gemacht worden. Lasten der Einheit wurden und werden der RV aufgebürdet und das ist lange nicht alles.

"Starke Schulter müssen in einem Sozialstaat auch entsprechende Beiträge zur Finanzierung der Sozialkassen tragen." Die Realität ist genau andres herum.
Bei 5500 Euro ist Schluss. Danach zahlen die "Starken Schultern" kein höheren Beiträge mehr in die RV, die an das Einkommen gekoppelt sind - Der Beitrag ist eingefroren! Ganz aussteigen wird auch gerne genommen, Natürlich nur von den besser verdienenden, das ist billiger.

Wer der Versicherungswirtschaft Geschäft verschaffen will, der sorgt dafür dass die RV ausblutet und sorgt für kapitalgedeckte Zusatzversicherungen. Da freut sicht auch das DIW.

Es wäre wünschenswert, wenn die AKS oder andere Sendungen diesen Schwindel mal genau unter die Lupe nehmen würden.

Jürgen Poweleit am 19.05.11 19:22

Das der neue Bundeswirtschaftsminister Rösler das Befürwortet wundert mich garnicht. wenn man die Reform der Krankenversicherung sieht die unter seiner Führung vollzogen worden ist , gewinnt man den Eindruck, das es in Zukunft eine Rentnerlose Arbeiterklasse geben soll.Entweder kann sich der Normalbürgerden Arzt nicht mehr leisten oder er stirbt aufgrund des hohen Arbeitsalters. Um die Rentenkassen zu füllen, sollten diejenigen die die hohe Lebensarbeitszeit fordern selber erst mal Beiträge entsprechend des Gehalts einzahlen. Ich glaube die Kassen währen dann so voll, das alle mit 60 in Rente gehen könnten.

Andreas am 19.05.11 19:21

wow !!bin begeistert!! rentenkassen voll politiker satt !staat nebst eu gesichert malocher alle unter de erde beamte alle wohlauf !! hurra statistiker !!stolz auf die elite!!pack mich mich an den kopf wenn ich diesen mist höre kann nur theoretikern einfallen die noch nie hart gearbeitet haben!!glückauf!

h.scheiter am 19.05.11 19:21

Wenn ich schon den Begriff "Wirtschaftsweise" höre.
Wikipedia schreibt dazu:
"Der Rat hat fünf Mitglieder, die vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung jeweils für die Dauer von fünf Jahren berufen werden."

Mitglieder des Rates waren im Januar 2010:
Wolfgang Wiegard (seit März 2011) Lars Feld
Wolfgang Franz
Peter Bofinger
Beatrice Weder di Mauro
Christoph M. Schmidt

Liest man sich die Vita der "Weisen" durch, frage ich mich, wo die "Weisheit" eigentlich her kommt.

Zu dem Begriff "Weisheit" sagt Wikipedia:
"Sie (die Weisheit) zeichnet sich durch eine ungewöhnlich tiefe Einsicht in das Wirkungsgefüge von Natur, Leben und Gesellschaft, besonderes Wissen, eine herausragende ethisch-moralische Grundhaltung und das damit verbundene Handlungsvermögen aus."

Da sollte der Bundespräsident doch mal in sich gehen und seine Berufung dieser Personen noch einmal überdenken - wenn er denn des Denkens mächtig ist...

Paul Martens am 19.05.11 19:20

Der Staat ist pleite für Renten ist kein Geld da aber kein Politiker hat den Mumm das offen zuzugeben .Also setzen wir das Rentenalter rauf da die Aspiranten sowiso früher in Rente gehen müssen weil sie nicht mehr arbeiten können(mit70 Dachdecker Maurerusw), da kannman ja nicht die volle Rente erwarten prima Verarscht!

Alke Werner am 19.05.11 19:19

Es existiert k e i n demografischer Wandel und
auch k e i n Bevölkerungsschwund.
-
Oder habt ihr jetzt das Marketing für die
Humbug-Mülleimer übernommen,
nachdem die ja anscheinend was besseres
zu tun haben.

Enno am 19.05.11 19:18

@Gertrud - Sie schreiben.
"Jedenfalls kann man mit 400 Euro im Monat nicht weit kommen. Was jedem einleuchten müßte,
der einigermaßen vernünftig ist."

Und nur wenn man in jungen Jahren schon weiß, dass man mit der gesetzlichen Rente nicht auskommen wird, ändert sich doch was in den Köpfen. Oder glauben wir Deutschen wirklich, ohne Staat partout nicht lebensfähig zu sein?

fragt

Gernfried2000 am 19.05.11 19:17

Es wäre ganz einfach, die Probleme in der Sozialversicherung zu lösen.

Wieso werden die starken Schultern unserer Gesellschaft (Jahreseinkommen über 60.000 €) nicht ganz einfach zur Zahlung der Sozialabgaben (ca. 20%) verpflichtet, indem man die BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZE abschafft?

haawee45 am 19.05.11 19:17

wie wäre es denn, bei der rente mal nach den beitragsjahren zu sehen. ich finde, wer 40 jahre einzahlt hat auch seine rente verdient. heute fangen ja sehr viele erst mit 25 oder 30 an, sich an dieser kasse zu beteiligen.
wer körperlich arbeitet schafft es nicht bis 67. das weiß jeder, der körperliche arbeit kennt.

birgit am 19.05.11 19:17

Nichts als vertuschte Rentenkürzung. Die in Berlin wissen doch genau das kaum jemand so lange arbeiten kann oder will. Aber vorzeitiger Ruhestand heisst gekürzte Bezüge und mit viel Glück stirbt der Arbeitnehmer ja bevor er zum Vollrentner wird. Mit den Jahresgehältern unserer Politiker sind solche Vorschläge gerne und schnell gemacht.

Helmut am 19.05.11 19:17

Warum nicht gleich bis zum Tode. Solche Vorschläge kmmen von Sesself...., die noch nie richtig gearbeitet haben. Fliesenleger Stahlkocher Maurer Eisenflechter oder auch Gerüstbauer oder Schornsteinfeger mit 69. Haben Sie einen Schornsteinfeger mit Gehilfe auf dem Dach gesehen. Oder ein Stahlkocher mit gehilfen beim Abstich. Fehler die die regierung macht werden vom kleinen Mann ausgelöffelt. Dasselbe gilt auch für die Krankenkasse. Die großen Manager erhalten 6 Stellige gehälter machen Bonga Bonga party wer zahlt? Wir, die Mitglieder. Jeder Monatsbeitrag 70 Euro ? extra werden dafür gebraucht das diese Herren immer Höhere Gehälter bekommen. Ein Politiker braucht 15 Jahre im Bundestag sein und seine Pension ist schon gerettet. Der kleine Mann muß 50 Jahre arbeiten und muß nun noch länger arbeiten. Das die Kanzlerin dafür ist kann ich mir nur zugut vorstellen. Man sollte die Politiker und Manager alle in einen Sack packen und ins All damit.

Fritz Szafarczyk am 19.05.11 19:17

Es zeigt sich wieder mal, das wir in Berlin neue Köpfe brauchen. Im Bundestag kann ich jeder Zeit bis ins hohe Alter sitzen und arbeiten. Aber sonst, nein. Unsere Volksvertreter sollten mal Ihr Gehirn zum DENKEN einschalten. Die Menschen die körperlich arbeiten sind nach 8-9 Stunden täglich fertig und das sollen sie dann bis ins ins hohe Alter durch halten.

Norbert W. am 19.05.11 19:16

Die spinnen immer mehr in Berlin... I

Sie sollten erst mal sich das Ziel setzen

*Was muss getan werden das die Arbeitnehmer bis 65 Arbeiten*

Was die da nun vorhaben - bis 69 Jahren zu Arbeiten- ist doch nur eine Rentenkürzung.
Wir sollten auf die Strasse gehen und uns wehren.

mit freundlichen grüss Josie

Josie am 19.05.11 19:15

Rente mit 69 - schon mal jemand daran gedacht was jemand in der Zeit für Krankenkosten verursacht. Wenn man so lange arbeiten muss ist der Körper aufgebraucht, das bedeutet häufige und langwierige Krankheitsbedingte ausfälle, der Firma fehlt der Mann, die Produktion wird rückläufig werden, die Krankenkassen werden immense Kosten zu tragen haben und es kein niemand neues eingestellt werden, da der Arbeitsplatz nun mal belegt ist.
Kurz Gedacht würde ich sagen.
Erst die Rentenkassen plündern und dann dem Geplünderten die Kosten auferlegen
!!! Übliche Abzocke !!! Politiker eben-alle gleich !!!

Bozkurt Gürol am 19.05.11 19:15

Wenn man heute schon mit 40 oder 50 keinen Job findet und als alt belächelt wird, wie soll man denn dann bitte bis 70 arbeiten können? Ich rede gar nicht vom Wollen, sondern von den Optionen. Es gibt die Jobs gar nicht, schon gar nicht für Leute in diesem Alter. Jeder potentielle Chef lacht einen doch schon aus, wenn man die 40 erreicht hat! Und, machen wir uns nichts vor, die meisten in dem Alter sehen wir in den Pflegeheimen und nicht bei der Arbeit.
Derlei Ideen können nur von Politikern stammen. Die haben so viel Einkommen, daß sie sowieso nicht wissen, was wirklich los ist.

Niagara Novalis am 19.05.11 19:15

Ich bin Jahrgang 1958 und arbeite seit meinem 16. Lebensjahr.
Zur Zeit habe ich eine 42 Stundenwoche im öffentlichen Dienst, muss fortlaufend an Schulungen und Weiterbildungen teilnehmen, um mithalten zu können und nicht zum "Alten Eisen" zu zählen.
Ich versorge nach der Arbeit meinen pflegebedürftigen Vater, der seit seinem 66. Lebensjahr schwer krank ist und inzwischen die Pflegestufe II hat.
Dann erledige ich noch meinen eigenen Haushalt. Ich habe ein Kind alleine groß gezogen und denke, dass ich mir eine Rente verdient habe und diese nicht erst mit 69.
Mein Vater hatte von seiner Rente absolut nicht, da er bei Eintritt in das Rentenalter seinen ersten Schlaganfall erlitt.
Ich erhoffe mir wenigstens ein paar schöne Jahre nach all der Arbeit.
Ist das zu viel verlangt?

Iris Ossowicz am 19.05.11 19:15

Ich bin Forstwirt 22 Jahre alt jetzt gehts mir noch gut und Körperlich bin ich Top fit wie aber soll ich mit 69 oder 71 Jahren noch im Wald Motormanuelle ( mit der Motorsäge) Holzernte betreiben??? Das geht einfach nicht der Körper macht solche sachen im Alter einfach nicht mehr mit es muss eine andere Lösung her!!!

Anonym am 19.05.11 19:14

Eines der reichsten Länder der Welt lässt seine Alten verarmen. Ein Skandal ! Erst werden Leiharbeiter herangezüchtet, die nur ein Minimum in die Rentenkasse einzahlen können, dann sollen diese auch noch bis 69 arbeiten, weil sie im Rentenfall sowieso zum Sozialfall würden. Deutschland sollte sich schämen!!!!!

Günter Sichelschmidt am 19.05.11 19:14

Ich möcht mal gerne mit z.B. Herrn Frank Walter Steinmeier meinen Job Tauschen, dann müßte er mal in einm Keller der nur 1,9m hoch ist einen alten Heizkessel austausch der ca. 100 - 140 kg wiegt.
Ich stell mich dann auch mit einem glas Wasser an ein Rednerpult und schwing große Reden.
Man sollte den Soli als solchen abschaffen und das in die Rentenkassen schießen.

Anonym am 19.05.11 19:13

Warum fragt eigentlich keiner danach, wieviel Jahre eingezahlt worden sind wenn jemand in Rente gehen will? Laut dem Willen der Regierung habe ich beim erreichen der Altersgrenze 51Jahre und 6Monate eigezahlt. Sollte dieses denn immer noch nicht genug sein?

M.Lorbeer am 19.05.11 19:13

Und was ist mit den Beamtenpensionen?

Vöglein am 19.05.11 19:13

Ist doch klar daß die Politiker diesen Vorschlag gut finden. Ich warte auf den Tag, an dam beschlossen wird daß alle Politiker auch in die Rentenkasse einzahlen und der Anspruch so geregelt wird wie bei allen anderen Arbeitnehmern. WETTEN ??? wird nicht passieren.

Anonym am 19.05.11 19:12

Es ist natürlich ärgerlich, aber wir sollten doch nicht die Augen vor diesem Problem verschliessen. Weniger kinder und immer älter- wer hat denn die Lösung???

Robert Elbracht am 19.05.11 19:11

Gernfried,


45 % vom letzten Netto können einen großen Unterschied machen.

Für manche sind zehn/15 Prozent Kürzung vom Einkommen schon sehr viel Geld.

Wenn man mit entsprechendem Gehalt 45 % erhält, gibt es Leute die können mehr als gut davon leben.

Die Prozentzahlen sind die die Dinge vernebeln
und letztlich sachlich logische Entscheidungen schwierig machen.

Es ist Unterschied ob man 400,- 500,- oder tausend oder mehrere Tausend Euro Einkommen hat. Und davon letztlich 45 % erhält.

Es sind wohl 55 % angedacht.

So gesehen müßten die heutigen Rentner in Teilen zu 100 Prozent ihr Netto Einkommen erhalten, um über die Runden zu kommen.

Vielleicht wäre eine Grenze im Rahmen der Lebenshaltungskosten sinnvoll. Was die Rentenhöhe betrifft. Dann gäbe es vieleicht auch weniger Neid.

Jedenfalls kann man mit 400 Euro im Monat nicht weit kommen. Was jedem einleuchten müßte,
der einigermaßen vernünftig ist.

Gertrud am 19.05.11 19:09

Es ist natürlich ärgerlich, aber wir sollten doch nicht die Augen vor diesem Problem verschliessen. Weniger kinder und immer älter- wer hat denn die Lösung???

Robert Elbracht am 19.05.11 19:09

Ich halte von der Rente mit 69 oder gar 70 absolut nichts.
Die Lösung liegt doch auf der Hand: Wenn alle in die Sozialversicherungen - Rente und Krankenkassen - ein- zahlen würden, also auch Beamte, Ärzte und andere Freiberufler, die z.T. ihre eigenen Versicherungen haben; wenn auch Miet- und Kapitalerträge einbezogen würden; wenn die Grenze, ab der man sich von der gesetzlichen Versicherung verabschieden kann: wenn das alles geändert würde, hätten wir die Probleme nicht.
Nur daran wollen unsere neoliberalem Denken verpflichteten Politiker nicht rütteln.

Helmut Hesse am 19.05.11 19:09

Warum hat die Politik keinen Mut, das gesamte Rentensystem zu überprüfen und ggf. zu überarbeiten bzw. das Rentensystem zu wechseln ? Immerhin gibt es auch andere Optionen, von denen mir eine steuerfinanzierte Rente die sympathischste ist.

donpepe am 19.05.11 19:09

Rente mit 70? Aber immer!
Jeder arbeitet 45-50 Jahre. Otto Normalo kann mit 65 in Rente gehen. Die Akademiker gehen dann mit 75!

yzzuf am 19.05.11 19:08

Selber nie richtig gearbeitet und dann den Arbeitern mit der ersten Renten gleich die Sargnägel mitliefern .
Sauerei ohne Ende...

Caroline H. am 19.05.11 19:08

Das ist alles eine versteckte Rentenkürzung.
Unsere Regierung hat 30 Jahre gelogen und erzählt "Die Rente ist sicher".Wenn ein 38 jähriger Minister, der in seinem Leben noch nie eine harte Körperliche Arbeit verrichtet hat, so etwas befürwortet dann müsste er sofort von seinem Amt entfernt werden

Anonym am 19.05.11 19:08

Nobby am 19.05.11 18:00

Hallo Nobby,

einen schönen Abend. Schön Sie zu lesen.

Die werden so müde vom arbeiten sein, daß diese dann keinen Nerv mehr haben sich zu wehren,
es läuft ja heute schon teilweise so, leider.
Die Leute sind froh, wenn sie so grad ihr eigenes hinkriegen leider. Und aus Angst werden sich viele schon heute nicht wehren. Was ich auch verstehen kann.

Ich frage mich nur immer wieder wie man so zu seinen Mitmenschen sein und so mit Menschen umgehen.

Wenn man schon nur Einsicht erkennen würde,
andere Sachen wie die Pensionen anders zu händeln könnte man auch schon einiges bewirken,
bei anderem noch mehr.

Einen schönen Abend und sofern Sie schauen viel Freude beim Fußball.

Gertrud am 19.05.11 19:07

rentenkürzung auf solche art, na und dann werden die leut eben sozialhilfeempfänger, dann fallen sie aber nicht mehr der rentenkasse zur last, ergo wird eben das geld umgeschichtet

Burkhard am 19.05.11 19:06

Für alles ist geld da , da werden aber millionen im euro club versenkt .
und dann rente mit 69 ...
das geht nicht .
leute wählt diese politiker ab .

adi lebert am 19.05.11 19:06

@Ichfasseesnicht

Das war jetzt Reklame für Vernunft.

Und mit "für seinen Lenbensabend vorsorgen" meine ich eben keine Versicherung.

Das ist ja wieder - Verantwortung abgeben. Dann eben an die Versicherungsgesellschaft.... Bei denen kann ich mir zwar mehr Hoffnung machen, daß sie wirtschaftlicher arbeiten, als Vater Staat, aber wenn die wider Erwarten pleite machen schau ich auch in die Röhre.

Nein mit vernünftig anlegen meine ich. Den Wirtschaftsteil der Zeitung nicht gleich zur Seite legen, Börsenkurse und ihre Zyklen beobachten und von Tag zu Tag seine Finanzen im Auge behalten, sichern und wenn es sein muss auch ein paarmal im Jahr umschichten. Und ´n Kilo Gold im Schließfach und ein Direktdepot im Nachbarland sind auch nicht "fies".

Aber auf eine monatlich auszuzahlende Rente würde ich ungern sparen. Das Risiko, daß ich 92 Jahre alt werde lässt sich der Versicherer hoch vergüten. Besser ist es im mietfrei im Alter von den Zinsen und Erträgen des Ersparten leben zu können. Wenigsten zum Teil.

allerbesteste Grüße

Gernfried2000 am 19.05.11 19:06

@Gernfried2000 am 19.05.11 18:45

Hören Sie doch auf mit Ihrer Reklame für die Versicherungsbranche.

Ichfassesnicht am 19.05.11 18:57

Beitragsjahre müssten die Berechnungsgrundlage sein,nicht das Lebensalter......47 Jahre einzahlen muß einfach reichen,um die volle Rente zu bekommen.
So,jetzt gehts zum Fußball gucken,Gladbach die Daumen drücken.
Einen schönen Abend wünscht

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 19.05.11 18:54

Wenn mal wieder anständige Löhne gezahlt werden und die Mini- Jobs durch Soziaversicherungspflichtige Arbeit ersetzt wird. Füllen sich die Sozialkassen anständig. Dann gebe es nicht diese Erhöhung bei den Krankenkassen und Rente ab 69.

In Supermärkten arbeiten doch überwiegend nur Mini Jober, genauso in den Reinigungsfirmen u.s.w.. In den Sozialkassen wird da weder vom Arbeitgeber noch Arbeitnehmer eingezahlt.

Jeder Arbeitgeber dürfte nicht mehr wie 10% Mini Jober in seiner Firma haben.

Gerechter Lohn = volle Soziakassen

Tiger am 19.05.11 18:46

Warum wird immer nur über eine Erhöhung des Renteneintrittalters diskutiert ?

Warum schlägt man nicht vor, daß die Rentenzahlungen wie bisher mit 65 Jahren beginnen, aber nicht mehr so hoch ausfallen ? Meinetwegen 45% des letzten Nettogehalts. Dann wüsste jeder Arbeitnehmer in Zukunft, daß er unbedingt für seinen Lebensabend vorsorgen muss - und dann würde das auch wieder Normalität.

Schließlich gilt es zur Zeit auch als normal sich ca. 20% seines Einkommens fürs Alter abknöpfen (gilt natürlich nur für abhängig Beschäftigte) zu lassen. Und das ohne eine echte Garantie. Denn wenn kein Geld mehr in der Rentenkasse ist - und der Staat auch nichts zuschiessen kann (oder das auch nicht mehr will - auch jetzt gültige Gesetzte können jederzeit geändert werden) kuckt der brave Arbeitnehmer im Alter in die Röhre.

Und mathematisch gibt es ja wohl keine Zweifel, daß das jetztige Rentensystem so nicht weiter funktioniert.

Allerdings ist es wohl leider nicht möglich, daß derzeitige System von jetzt auf gleich abzuschaffen. Aber vielleicht kann man nach und nach die Renten kürzen (die Beiträge natürlich auch) und so wieder ein bisschen mehr Eigenverantwortlichkeit des einzelnen wecken. Oder sollte das tatsächlich in Deutschland unmöglich sein ?

allerbesteste Grüße

Gernfried2000 am 19.05.11 18:45

Für Sprechblasen produzierende Wirtschaftswissenschaftler ist das Arbeiten bis 69 vielleicht kein Problem, aber für alle die, die wirklich arbeiten, schon. Daher zurück zur Rente mit 65. Und für die Wirtschaftswissenschaftler Rente mit 30. Dann haben wir endlich Ruhe und die Sprechblasen bleiben uns erspart.

Volker am 19.05.11 18:43

@Gernfried2000 am 19.05.11 18:34

Vieleicht doch noch mal die durchschnittliche Lebenserwartung nachschlagen?
P.S.
Das Renteneintrittsalter wurde gerade auf 67 angehoben.

Ichfassesnicht am 19.05.11 18:42

Tja - es ist schon tragisch, dass die Ergebnisse mathematischer Berechnungen oft nicht politisch korrekt sind. Da sind die Mathematiker aber so was von stur.

Die Politik gibt den Mathematikern eine Aufgabe vor: z.B.

Verteilen Sie 100 Euro an 10 Bürger.

einzige Einschränkung:
Jeder der 10 Bürger muss aus Gerechtigkeitsgründen mindestens 14,30 Euro erhalten.

Dann spricht der Mathematiker von unmöglich - der Politiker hingegen spricht von Verteilungsgerechtigkeit und sozialer Verantwortung und negiert die Unmöglichkeit von 100 Euro 10 Bürgern je 14,30 zu zahlen. Und wer glauben Sie, behält recht?

ca. 20 Jahre Ausbildung (auf Staatskosten)
ca. 40 Jahre Beruf (Einzahlung in die Rentenkasse)
ca. 30 Jahre Rente (Zahlungen aus der Rentenkasse)

hört sich das stimmig an?

fragt


Gernfried2000 am 19.05.11 18:34

Und: Wer würde denn einen 60jährigen noch einstellen, der arbeitslos geworden ist oder seinen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen kann - und noch 9 Jahre vor sich hat? Man gehört doch heute schon mit 40 Jahren zum alten Eisen.

Emma am 19.05.11 15:24

Da sieht man mal wieder die kranken Gedankengänge der Politiker und deren Berater. Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken, wie wäre es mal mit sparen und Eingrenzung der Kosten. Muss die Regierung eine Flugbereitschaft haben, wo täglich tausende Flüge in allen Richtungen starten, können die nicht mal selbst in einem angepassten Fahrzeug zu Termin fahren, oder der ganze Zirkus mit den Lustreisen in teuren Hotels etc.. Fangen wir doch bei den Banken und Versicherungen an, dort werden Reisen nach Budapest in Luxushotels für Vorstand und Versicherungsverkäufer veranstaltet, inkl. Nutten, die auch noch mit Bändchen gekennzeichnet werden, für den Vorstand weiß, für die gemeinen Versicherungsvertreter mit rosa Bändchen, dass ja keiner die falsche Nutte vögelt (ERGO /Mannheimer Versicherung, heute in der RP). Auch die ganzen Schmierereien und Betrügereien der Firma Siemens kosten hunderte Millionen, oder die Peisabsprachen der Energieversorger, Waschmittelhersteller, Betonhersteller etc., alles hunderte Millionen die eingespart werden könnten. Ich könnte Seiten füllen mit Sparvorschlägen ohne mir die Zeit zu nehmen im Internet zu recherchieren. Das Geld wird nur so raus geworfen, siehe auch Strauss-Kahn, ca. 3000,00€ für eine Übernachtung im Luxushotel, mit AIDS Garantie. Da werden die Reichen auch noch beschi..en mit Billigpersonal, dass passt ja auch nicht. Es ist aber in der Tat so, dass die Wohlhabenden bzw. Leute die ihr Geld schnell verdienen durch Überbezahlung (WDR u.s.w.), Betrug, Gaunereien, etc. betrogen werden wollen. Da wird dann so ein Stuss veranstaltet und wenn man dahinter schaut, alles nur Fassade. Wie war das noch, Außen hui Innen pfui. In der Regel ist der Gegenwert der meisten sehr teuren Sachen nicht prüfbar. Da zahlt man für eine Uhr, die Stunden und Minuten anzeigen soll von 10,00 bis 1 Mio. Euro, aber beide zeigen nur die Zeit an, nur der eine kann sagen, hat ne Mio. gekostet, ist es das Wert?
Das war das Wort zum Donnerstag.

frauhatsevorn am 19.05.11 18:29

Nobby am 19.05.11 18:00

Wer traut sich denn heute noch auf die Straße.

Da kommen doch immer jede Menge Chaoten von Rechts oder Links, um ihr Mütchen zú kühlen.

anita 67 am 19.05.11 18:06

Gertrud am 19.05.11 17:43 ... Sollte die Rente mit 69 wiklich kommen, dann bin ich mal gespannt, ob diejenigen die es mal betreffen wird (also eigentlich fast alle ab einem bestimmten Jahrgang), auf die Straße gehen. Ich vermute aber mal auch da wird wieder nichts passieren.

Nobby am 19.05.11 18:00

Als erstes schaffen wir die Wirtschaftsweisen ab, die sind eh rausgeschmissenes Geld (Natürlich ohne Rente), weil von denen eh nur Schwachsinn kommt. Dann fordern wir von allen Ländern denen wir in den letzten 60 Jahren Geld geliehen haben alles sofort zurück und schon ist die Rente mit 40 drin. Hat mal einer ausgerechnet, wieviel Geld unser Land ans Ausland verlehen hat? Danach fragen wir die Linkspartei wo das SED Parteivermögen geblieben ist. Zu dem könnten wir mal in den Akten der Deutschen Reichsbahn nachfragen, ob auf jeden Arbeiter drei bis vier Leitende Angestellte vorhanden waren (nach der Wende haben sich einige tausend Mitarbeiter gegenseitig bescheinigt das sie Leitende Angestellte waren um höhere Renten zu kassieren)?
Zum Schluss fordern wir von allen ehemaligen Stasi-Angehörigen die Renten der letzten 21 Jahre zurück, denn wer seine Bürger drangsaliert und unterdrückt hat brauch dafür nicht noch belohnt werden.

HPS 64 am 19.05.11 17:56

ELLA am 19.05.11 17:39

Jau da schrappt der eine am anderen vorbei um sich zu profilieren. So etwas nennt man dann wohl Profilneurose.

Würde die Wirtschaft sich anders verhalten,
sähe auch vieles anders aus.

Vor H. Kohl mußten 20 Prozent in den Unternehmen, glaube ich reinvestiert werden. All die guten Dinge hat man abgeschafft wofür unsere Eltern und auch wir teilweise gekämpft haben.

Und wir schauen zu und lassen uns es nehmen
und hauen noch auf die die es am meisten trifft drauf. Paßt schon alles. Leider.

Gertrud am 19.05.11 17:43

Bis 68-69 arbeiten ,aber angeblich mit über 60 nicht mehr sicher im Straßenverkehr sein , passt ja wieder wieder super ......

ELLA am 19.05.11 17:39

Jetzt weiss ich endlich wie Dumm man(n) sein muss, um Politiker zu werden. Ich sehe das so. Bevoei9ch mit 69 Rente bekomme, bekomme ich 20 Hartz IV. Das habe ich dann mit den arbeitslosen Jugendlichen gemeinsam.
Ausserdem sinkt natürlich dadurch die Rente. Und - es besteht ja die "Hoffnung" dass die Menschen früher sterben, das Rentenalter also nicht erreichen oder bald sterben.
Liebe Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und andere "Besserwisser": Unsere Kinder/Enkelkinder haben schon genug Probleme. Also nicht noch mehr schaffen, nur weil man der Industrie mal wieder in A... gekrochen,
Handelt nicht immer nach dem Spruch "Nach uns die Sintflut". Gebt der nachfolgenden Generation noch einen Chance etwas gutes zu tun - nicht nur Schadensbegrenzung.

PeFeTe am 19.05.11 17:38

@Picard42 am 19.05.11 17:18

So ist es ! So eine Rentendiskussion ist immer eine schöne Ablenkung und funktioniert immer wieder.

Allerdings sehe ich nicht die EU den Bach runter gehen, sondern lediglich den Euro - und das ist gut so!

Man muß auch mal die Chancen dahinter erkennen :
Ist der Euro erstmal weg, können sich alle EU-Länder wieder um eine Harmonisierung der Systeme kümmern.
Außerdem wäre dann die Tür für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum EURUS geöffnet. Eine Wirtschaftszone von Porto bis Wladiwostok ist eine höchst interessante Sache.

Cerberus am 19.05.11 17:36

@Arno Dübel am 19.05.11 16:42

Hinweis : Pro Jahr werden derzeit ca. 80 Mrd € von den 240 Mrd € Steuereinnahmen des Bundes in die Rentenkasse unterstützend transferiert, damit selbst die Magerrenten der 23,7 Mio Rentner ausgezahlt werden können.


Abschlußrechnungen des Jahres 2009 :

23.672.023 Rentenempfänger erhielten 192,67 Mrd €
= nominaler Gesamtdurchschnitt : 678,26 € monatliche Rente

Referenz-Durchschnitts-Rente wurde angegeben mit 1.070 € monatlich (hierbei werden die relativ wenigen Kleinstrenten herausgerechnet)

Im Gegenzug dazu :

1,45 Mio Pensionäre erhielten 37,3 Mrd € aus der Pensionskasse = nominaler Gesamtdurchschnitt : 2.143,68 € monatliche Rente

Referenz-Durchschnitts-Pension wurde angegeben mit 2.550 € monatlich (hierbei werden die relativ wenigen Kleinst-Pensionen herausgerechnet)

Cerberus am 19.05.11 17:28

Picard42 am 19.05.11 17:18

Guten Tag Picard,

ich habe eher den Eindruck seit Jahren die versuchen zu retten was zu retten ist. Mit Not stopfen
und sie wissen nicht was sie tun.

Die EU müßte nicht den Bach heruntergehen,
wenn man endlich konsequent und vernünftig handeln würde und nicht jeder auf der Erfüllung eigener Interessen bestehen würde.

Ich bedaure diese Entwicklung sehr.

Denn sie dient letztlich niemanden so richtig wirklich.

Gertrud am 19.05.11 17:23

Anonym60 am 19.05.11 17:08

Es ist nicht so einfach finde ich.

Mit Ihrem ersten Absatz haben sie wohl Recht.

Ich finde es schlimm von kommender Altersarmut zu reden und so zu handeln und Angst zu schüren.
Und das tut man heute. Niemand weiß was in zehn Jahren sein wird und dennoch kann man andere Weichen stellen, als man es heute tut.
Ich könnt dann auch immer ins Kissen beißen wenn ich so was höre.

Aber ich beobachte auch seit Jahren wie sich hier geäussert und gehandelt wird, politisch und wirtschaftlich. Und wieviel Mutmachende es gibt, oder wie wenig im Grunde genommen. Wenn man nicht gegensteuert wird man es dahinführen.

Wir hatten unseren Plan und den wünschte ich
vielen jungen Menschen heute auch. Ehrlich gestanden, den ohne Perspektive sein Leben zu meistern ist Abenteuer pur und nicht jedermanns Sache.

Und in der Jugend nicht leichter aber dennoch etwas anderes als im Alter, wohl aber auch eine Frage der Einstellung.

Man fragt sich sicher was ist richtig und man kommt sich dumm vor, wenn man anders denkt und handelt.

Einerseits zeigen diese Menschen, daß man im hier und jetzt leben soll und andererseits, zeigen wir die dem alten Denken verhaftet sind, wie wichtig eine andere Planung sein kann. Von der ich letztlich mehr halte, als nur den Tag zu leben.
Und nicht an andere und nicht an morgen zu denken.

Obwohl ich auch versuche auf andere Weise den Tag zu leben als viele andere es tun.

Weil man im Grunde trotz aller Planung nie genau weiß was kommt.

Ich finde man muß die Rahmenbedingungen hier wieder ändern um Erfolg zu haben.

So macht man eine Gesellschaft kaputt wie man es derzeit handhabt und genau das ist das Problem was wir haben. Leider.

Gertrud am 19.05.11 17:21

@Gertrud am 19.05.11 16:48

"Die Regierung kommt immer zum falschen Zeitpunkt mit den Sachen heraus."

Werte Gertrud,

Sie können sicher sein, dass die sehr wohl den richtigen Zeitpunkt erwischt haben. Alles regt sich auf, bis 69 "malochen" zu gehen (dass das Blödsinn ist, hatte ich ja bereits kommentiert) - und hinter unserem Rücken geht die EU den Bach runter....

Gruß,
Picard

Picard42 am 19.05.11 17:18

Rente mit 69? Will keiner oder schaffen die wenigsten.
Direkte Rentenkürzung? Will auch keiner bzw. dann wären alle auf Sozialhilfeniveau.
Erhöhung (Verdopllung) der Rentenbeiträge? Dann maulen die Jungen herum, dass vom Lohn nix mehr übrig wäre.

Aus einem Eimer läßt sich bekanntlich nur soviel herausholen, wie VORHER hineingebracht wurde.

So oder so ist das jetztige Rentensystem am Ende.
Wir erleben die Nachteile eines staatlichen Rentensystems, welches von mehreren Generationen unverantwortlich handelnder Regierenden heruntergewirtschaftet wurde. Da es demnächst sowieso zum großen Finanzknall kommen wird, müsste die Überlegung sein, wie man eine auf rein privater Ebene aufgebaute Altersversorgung einrichten kann.

Es betrifft aber nicht alle ! Augen auf bei der Berufswahl ;-)

„Die Deutschen verfügen über ein oft vergessenes, gewaltiges Vermögen: ihre Rentenansprüche. Zurzeit summieren die sich auf mehr als 4,6 Billionen Euro. Das Geld ist aber ungleich verteilt. Es macht vor allem Beamte zu wohlhabenden Menschen - und vergrößert auf Sicht die Schere zwischen Arm und Reich.

Klare Gewinner dieser Rechnung aber sind Beamte. Sie erzielen nach Berechnungen des DIW mit weitem Abstand die höchsten Anwartschaften. "Im Pensionsalter beträgt der entsprechende Gegenwartswert rund 400.000 Euro. Andere abhängig Beschäftigte des gleichen Alters können mit nur rund 160.000 Euro lediglich rund 40 Prozent des Wertes der Anwartschaften von Beamten erreichen", heißt es in der Studie. Die Relation verbessert sich ein bisschen, wenn man auf Seiten der Arbeiter und Angestellten Arbeitslose und Personen in Ausbildung herausrechnet. Dann liegt der Wert mit 200.000 Euro noch 50 Prozent unter dem für die Pensionäre.

Ein Punkt, den Grabka für zumindest für diskussionswürdig hält - denn Pensionäre können damit zu den Top-Vermögenden gezählt werden. Sie werden nur noch von der Gruppe der Unternehmer überboten, die eine Firma mit zehn Angestellten und mehr besitzen.“

(Quelle : DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Der Spiegel)

Cerberus am 19.05.11 17:12

Mal abgesehen davon, dass es keine "Wirtschaftsweisen" braucht, um zu erkennen, dass der Generationenvertrag schon derzeit kaum erfüllt werden kann, wie können diese Herren (und Damen?) 30-40 Jahre in die Zukunft schauen?

Oder andersherum gefragt: Wer wußte vor 30-40 Jahren wie die Welt heute aussieht?

Damals habe ich auch noch von einer guten Rente mit 60 Jahren ohne Abzug geträumt! Allerdings habe ich trotzdem schon damals in die Betriebliche Altersvorsorge eingezahlt. "Sicher ist sicher" habe ich mir damals gesagt.

Heute bin ich froh darüber, denn auch wenn mich der Abzug von der gesetzlichen Rente ärgert, mein Auskommen ist durch die betriebliche Rente aber gesichert!

Es gab allerdings einige Kollegen und Kolleginnen, die dieses Geld damals nicht investieren wollten. "Was interessiert mich, was in 30-40 Jahren ist? Jetzt will ich das Geld ausgeben!", so hieß es von diesen damals.

Heute werden eben diese Leute jammern ...

Anonym60 am 19.05.11 17:08

Was mir gerade einfällt:

Klar wenn die meisten heute erst mit Mitte 20 / Anfang 30 in den Beruf gehen sind die Jahre in etwa ausgefüllt.
Und so kommt man, wenn man Arbeit hat, auf fast 40 Berufsjahre. Je nach dem was man macht.

Und die fitten älteren Menschen zeigen auch,
was möglich und machbar ist. Und umsonst will man wohl auch nicht Rentner und Jugendliche
in das Freiwilligenjahr bringen.

Wann fangen die meisten denn heute an
nach dem Studium? Mitte Ende zwanzig.

Nur wir haben nicht nur Abiturienten und studierte Berufsanfänger.

So wie es früher war mit 14 in den Beruf gibt es ja kaum noch insoweit erscheint es vollkommen logisch das Vorhaben. Und früher war man auch früher mit dem Studium fertig soweit ich weiß.

Für mich bleibt dennoch meine Meinung gleich dazu. Ich halte nichts davon, vor allem erst recht nicht solange die Lage so ist wie sie ist und man nichts daran ändert sondern man wieder nur aus der Not eine Tugend? macht.

Gertrud am 19.05.11 17:07

Ich verstehe das richtig, wir haben offensichtlich kluge Wirtschafsweisen, die jetzt schon sagen können, wie sich die Arbeits- und Wirschaftslage in zig Jahren können. Klasse, das gefällt mir. Hat man denn schon nachgeprüft, wie oft die Wirtschaftsweisen mit Ihren Vorhersagen richtig lagen? Böse Zungen behaupten sogar, die hätten auch schon mal eine richtige Prognose abgegeben. Ein blindes Huhn findet ja auch mal ein Korn. Selbstverständlich ist das Umlagesystem störanfällig. Aber wer spricht von den Probelmen der kapitalgedeckten Rentensystemen. War da nicht was mit der Bankenkrise? Ich habe den Eindruck, es muss eine Werbeaktion für die Versicherungen durchgeführt werden, denn die Zahl der neu abgeschlossenen Lebensversicherungen sinkt. Die Rendite ist ja nicht mehr besonders. Ich möchte gerne wissen, wie die Reaktion wäre, wenn gesetzliche Rentenversicherung so arbeiten würde.
Aber so lange man Leiharbeit zu lässt, Dumpinglöhne zahlt, hat jedes Renten- und Gesundheitssystem, dass auf das Umlagesystem baut, Probleme.

Norbert am 19.05.11 16:58

Es ist so infam was man den Leuten zumuten will,

nämlich Rentenkürzungen auf ein Maß, dass sich alle
Rentner in die auf 10.000 Stck. erhöhten Tafeln,
Suppenküchen und Kleiderkammern begeben müssen, weil die Renten weit unter der ebenfalls gekürzten Grundsicherung liegen werden.

Man sollte das Pack aus Regierung und Parlament
mit Knüppeln davon jagen.

Saline am 19.05.11 16:55

Ich dacht auch ich les nicht recht.

Die Regierung kommt immer zum falschen Zeitpunkt mit den Sachen heraus. Das zum einen.

In einer Arbeitsmarktlage in der ab 40 Jahren langsam gesiebt wird, Menschen mit 50 zu alt sind,
sollen alle bis 69 arbeiten. Zwar erst ab einer bestimmten Zeit. Dennoch.

Ich denke die Rahmenbedingungen stimmen hinten und vorne nicht mehr. Und leider kommt nur noch mehr Murks raus. Jede Reform bedeutet keine Verbesserung. Eher das Gegenteil.

Auf solche Idee können nur Menschen kommen die am Schreibtisch sitzen. Die nie richtig körperlich arbeiten mußten und für die Sport die körperliche Ertüchtigung ist.

Ich finde erst mal dürften unsere Schulen auf Vordermann gebracht werden und etwas für die jungen Menschen getan werden, so wie es einmal geplant war. Denn man hat die älteren in früheren Ruhestand geschickt aus Gründen der hohen Arbeitslosigkeit und damit jüngere Menschen in den Beruf komen.
Das alles ist nicht geschehen. Und dann sollte man wieder andere Gesetze für den Arbeitsmarkt machen. Kein hire and fire Prinzip, welches Menschen unmöglich macht eine Lebensplanung zu treffen. Da handelt man äußerst unklug.

Bei der Politik braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn Menschen keine Kinder mehr bekommen. Oder es sich dreimal überlegen.
Wenn man nicht weiß ob man morgen noch Arbeit hat sich ernähren kann, überlegt man sich Familienplanung dreimal oder noch öfter.
Hut ab vor denen die da noch Mut haben.

Ich halte davon gar nichts. Von der Höhe des Rentenalters von der Rente mit 69. Aber von einer Flexibilisierung ab 60 halte ich viel. Die Menschen die wollen sollen und können gerne länger arbeiten, wenn sie möchten und unser Sozialsystem wäre es wert auf Europa ausgedehnt zu werden. Wenn alle es hätten sähe die Welt auch anders aus. Aber nicht das Rentenalter erhöhen mit diesen Gründen.

Auf die faulen Südeuropäer zu schimpfen ist mir zu kurz gedacht und zu einfach. Die Lebensbedingungen sind dort nun einmal anders als hier. Und das Rentenalter einfach zu erhöhen ist sehr einfach ohne genau hinzusehen.

Erst mal dürfte entsprechende Arbeit da sein,
wenn sie es ist kann man darüber nachdenken, aber dann bräuchte man es wahrscheinlich nicht.

Die Rente ist so eine Sache. Ich mache mir Gedanken wenn 20 Mio. Rentner Rente erhalten,
wie sicher ist diese bei der finanz. Lage des Staates.

Und wie sicher private Rentenversicherung.
Wenn man so weitermacht wie bisher. Eine Garantie hat letztlich niemand. Aber man muß auf diese Weise nicht auch noch anderes forcieren,
denke ich.

Nein ich finde es ist mal wieder einfach zu kurz gedacht. Paßt auch nicht mit dem Rest zusammen,
ausld. Fachkräfte fordern und vielem anderem auch nicht.

Emma ein guter Beitrag finde ich.

Gertrud am 19.05.11 16:48

Die Bundesregierung bzw. der Finanzminister soll erst einmal die 50Mrd. Euro, die seiner Zeit bei der Wiedervereinigung aus der Rentenkasse GELIEHEN wurden, zurück zahlen.
Dann sollte IM Erika, vulgo A. Merkel, den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes erklären mit welchem Recht Politiker Renten kassieren, für die ein normaler Arbeitnehmer ca. 100 Jahre Erwerbstätig sein müsste.

Wenn es diese Clownstruppe dann noch schafft die unseligen Niedriglohnjobs in vernünftig entlohnte Jobs qua Gesetz umzuwandeln, dann bräuchte keiner bis 69 arbeiten.
Denn die Milliarden die den Sozialkassen verloren gehen, die werden verschwiegen, werter Picard, denn auch Sie zahlen für die harmlos Aufstocker genannten Workin Poor Arbeitnehmer.

Aber solange in DE geglaubt wird was ein paar Wirtschaftsweise, wobei sich mir allmählich die Frage stellt welche Wirtschaft die meinen, ich glaube eher das sind Wirtshauswaisen, so von sich geben, solange kann die BLÖD Zeitung und andere System Medien diesen Unfug als wahres Zukunftsszenario publizieren.

Arno Dübel am 19.05.11 16:42

Picard hat es beim Namen genannt;
Rente erst mit 69 heißt ja nicht, daß man so lange arbeiten muß.
Wer früher aufhört, hat deftige Abschläge zu verzeichnen.
So wird wieder einmal auf unsere Kosten die Kasse geschont.
Ich nenne so etwas a-sozial.

Gabriele,am 19.05.11

Gabriele Heinze am 19.05.11 16:42

Der Eintopf ist die Mutter aller Mahlzeiten. Ich wußte noch nicht, dass er das Fundament der neuen Rentenpolitik sein soll. Auf der Suche nach ultimativen Lösungen werden tatsächliche Ursachen der Probleme - Arbeitslosigkeit, Lohndumping, Leiharbeit, Staatsverschuldung, Hellenischer Betrug -
ausgeblendet. Die Kochkunst reduziert sich hier auf`s Wesentliche. Ein einziger, großer Kessel, dessen Inhalt - die Massen der abhängig Beschäftigten - über dem Feuer der innovativen Idee brodelt und dampft. Sättigung im Rentenalter ab 69 Jahren; sicher kein Salat, keine Häppchen. Und als Beilage gibt es - wenn überhaupt - nur ein wenig Brot. Denn die ganze Rente muss für Medikamente - mit Zuschlägen - ausgegeben werden. Bei so einer politischen Intelligenzdichte muß man fragen: Löffeln Sie es selber aus, was wir Ihnen eingebrockt haben ?

Vorkoster am 19.05.11 16:41

@Picard42 am 19.05.11 16:17

Sicher ist das Umlagesystem auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt gewesen. Das wußte man schon bei seiner Einführung.
Auch wäre es sicher sinnvoll erst einmal die 45 Jahre sozialversicherungspflichte Beschäftigung in die Tat umzusetzen.
Ein viel größeres Problem scheint mir aber die Entkopplung von Gewinn/Ertrag und Sozialsystem zu sein. Die Arbeitgeberseite wird mehr und mehr aus der Verantworung genommen und die Gewinne an den Kapitalmärkten finden überhaupt keinen Eingang in die Sozialsysteme. Zumindest ein Teil der Kapitalertragssteuer müßte in die Sozialsysteme weiter geleitet werden.

Ichfassesnicht am 19.05.11 16:37

Das Ziel heisst einmal wieder Rentenkürzung durch die Hintertür.
Auch in Ländern mit erhöhtem Renteneintrittsalter gehen die meisten doch mit ca 62 Jahren in Rente,mit den entsprechenden Abschlägen.

Genau das ist das Kalkül.

heikos am 19.05.11 16:36

Ich glaube, diejenigen, die das vorschlagen, wissen gar nicht, was es heisst, so lange arbeiten zu müssen. Es ist nach wie vor eine verkappte Rentenkürzung. Am liebsten wäre es ihnen wahrscheinlich, man kommt aus der Firma und fällt gleich in einen Sarg. Das können sich nur Leute ausdenken, die z.B. körperlich nicht schwer arbeiten müssen (Bundes- und Landtagsabgeordnete) und trotzdem eine Rente erhalten, von der "normal Sterbliche" nur träumen können.

alesig am 19.05.11 16:34

Kaiser Könige und Fürsten haben Ihr Volk schon immer unterdrückt und ausgenutzt. Deshalb sagte man es seien Sklaven. Nachdem bis jetzt jeder Regierung immer nur eingefallen ist Neue Steuern und Abgaben einzuführen und schon bestehende zu erhöhen sind wir mittlerweile wieder auf dem Stand vom Mittelalter. Wir sind schon keine Arbeiter mehr sondern Moderne Sklaven die zwar mit Bus Bahn PKW zur Arbeit fahren aber um dieses zu Finanzieren und sich noch ein Extra zu Leisten sich einen zweiten Job suchen müssen oder seine Frau mitarbeiten muss. Wenn man dann hört das die Diäten um über hundert Euro erhöht werden kann man davon ausgehen das irgend etwas demnächst wieder erhöht wird. Und nun kommt die Krönung länger Arbeiten weil wir ja älter werden. Ich wüsste keinen der 45 oder 50 Jahre seine Beiträge in die Rentenkasse gezahlt hat auch 45 oder 50 Jahre eine Rente bekam. Vielleicht sollte man mal bei den Jugendlichen anfangen. Ich hatte damals mit 18 schon meine Lehre aus. Heute fangen die Jungen an mit 18 zu Studieren sind dann über 20 wenn sie den Abschluss haben und fangen dann erst an in die Rentenkassen einzuzahlen wenn sie denn in Ihrem Fachgebiet einen Job finden.

Günny am 19.05.11 16:31

Guten Tag,

wir haben es hier doch schlicht mit ein wenig Mathematik und ein bisschen Statistik zu tun:

bei unverändertem Rentensystem kann man entweder doppelt so lange arbeiten - oder halb so viel Rente bekommen. So einfach ist das.

Aber: möchten Sie der erste Politiker sein, der den Leuten erklärt: "Ihr könnt einzahlen was Ihr wollt - davon seht Ihr eh nix wieder" ?

Das, Herr Heyer, sollten Sie den Azubi fragen, weil ihn genau das erwartet. Nicht die ewig langweiligen Argumente, dass es Ü50 keine Jobs gäbe oder Dachdecker mit 65 keinen Spaß mehr macht....

Gruß,
Picard

Picard42 am 19.05.11 16:17

Irgend jemand eine Idee wie man die Bastarde der NewEconomy, die Klone des Manchester Kapitalismus, die Büttel des Großkapitals wieder los wird?

Ichfassesnicht am 19.05.11 15:53

Warum nicht gleich Rente erst mit 79. Das würde die Rentenkassen sehr entlasten, weil ein Großteil der möglichen Empfänger dann bereits ins Gras gebissen hat.

anita 67 am 19.05.11 15:29

Die spinnen immer mehr in Berlin... Ich dachte, ich les nicht richtig, als mir diese Schlagzeile in meiner Tageszeitung ins Auge fiel, im wahrsten Sinne des Wortes.

>>>Für spezielle Berufe mit speziellen körperlichen Anforderungen sollen spezielle Lösungen denkbar sein.>>>

Die würden mich dann aber auch mal interessieren. Soll man einen Dachdecker dann ins Büro setzen und die Buchführung machen lassen? Das Schnuckelchen Rösler soll mal einen Tag mit auf den Bau gehen und dort mitarbeiten und dann sehen wir weiter.

Der Körper verschleißt nun einmal; der eine merkt das früher, der andere später. Wir werden immer älter, aber keineswegs werden alle gesund älter. Und je älter wir werden, um so mehr nähern wir uns Krankheiten wie Alzheimer. Von der Arbeitsstelle dann gleich ins Heim oder wie? Die Lösung des Rentenproblems kann und darf nicht eine Erhöhung der Renteneintrittalters sein. Würde die Regierung vernünftige, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen, käme genug Geld in die Rentenkasse. Die momentane (Renten-)Lage ist das Resultat der billigen Leiharbeiter und der 400-Euro-Jobs.

Und: Wer würde denn einen 60jährigen noch einstellen, der arbeitslos geworden ist oder seinen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen kann - und noch 9 Jahre vor sich hat? Man gehört doch heute schon mit 40 Jahren zum alten Eisen.

Emma am 19.05.11 15:24

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