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7.07.10
Bis zu zehn Euro und mehr werden bei manchen Instituten fällig, wenn man das nötige Bargeld nicht am Automaten der eigenen, sondern bei einer fremden Bank abhebt.
Schon seit Jahren schwelt ein Streit darüber – zwischen Kartellamt und Bankenverbänden. Dieser Streit hat auch mit dem unterschiedlichen Ausbau des Geldautomatennetzes in Deutschland zu tun: Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben deutschlandweit zusammen mehr als 44.000 Geldautomaten, die privaten Banken insgesamt nur rund 10.000 Automaten.
Aus dem Lager der Sparkassen und Genossenschaftsbanken kommt immer wieder die Kritik, dass Teile der privaten Banken kaum in den Aufbau eines eigenen Automatennetzes investieren und sich auf die Infrastruktur der Regionalinstitute verlassen. Häufig richtet sich der Vorwurf insbesondere gegen Direktbanken. Gerade Sparkassen verlangten von den Privatbanken oft besonders hohe Gebühren.
Und jetzt? Jetzt haben die Bankenverbände dem Kartellamt vorgeschlagen, die Abhebegebühr auf 5 Euro festzulegen.
FÜNF EURO!
Dabei sollen sich die internen Kosten der Banken für solch einen Vorgang auf rund 60 CENT belaufen!
Die Reaktion des Kartellamtes: Ablehnung. Rundweg.
Ich finde: Das kann aber auch nur ein Scherz sein. Oder eben Abzocke der besonders dreisten Art.
Und was meinen Sie?
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