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Xynthia hat getobt - Und was haben Sie in der Zeit gemacht?
Das war mal ein Super-Sturm: Orkan-artige Böen bis zu 140 kmh. Als Xynthia gestern durch Nordrhein-Westfalen peitschte war nichts vor ihr sicher: Keine Bäume, Gerüst-Teile oder Dachziegel - das Sturmtief hat das Land richtig durchgeschüttelt.
Es heisst schon: Xynthia sei nur wenig schlimmer gewesen als Kyrill.
Nach dem Unwetter folgte heute das Schadens-Protokoll: Mehr als 15tausend Einsätze für Feuerwehr und Polizei - Wie hoch der Sachschaden ist, kann noch nicht genau gesagt werden. Der Hinweis lautet: Schäden in Millionenhöhe.
Traurige Gewissheit: Zwei Menschen verloren bei dem Sturm ihr Leben.
Heute morgen war Xynthia DER Gesprächsstoff: Bei meinen Nachbarn, an der Tankstelle, am Telefon…
Die einen waren völlig überrascht von der Heftigkeit des Sturms: Sie waren z.B. nass geworden beim Waldspaziergang. Andere konnten nicht fassen, wie leichtsinnig manche sind und trotz Unwetterwarnung noch unter Bäumen spazieren gingen.
Die ganz schlauen hatten gestern keinen Schritt vor die Tür getan:
Ab in die Jogginghose, rauf auf die Couch und lecker einen Tee trinken, während draussen die Welt untergeht!
Da muss man sich auch nicht mehr groß über so einen Sturm aufregen fanden sie.
Und was meinen Sie? Was haben Sie gestern getan, als draußen der Wind mit 140 Sachen an Ihrem Fenster vorbei gepeitscht ist?
Sarah,
danke Ihnen auch noch.
Der andere Blog ist geschlossen, so daß ich das hier kurz schreiben möchte.
Gertrud am 2.03.10 16:25
Sylvia,
Thomas meint wohl die Joggerin aus Köln-Pulheim.
Und er hat schon Recht. Kein vernünftiger Mensch macht und dennoch geschieht.
Es ist genau so wenn die Menschen bei Schnee und Eis im Winter mit dem Rad unterwegs sind. Oder die Meckerei wenn wie in diesem Winter der stressige Alltag die Normalität oder besser gesagt der normale Wahnsinn durchbrochen werden, wenn etwas mal anders oder weniger oder nicht läuft.
Die Postboten müssen es inzwischen und ich konnte beobachten wie gefährlich das ist. Ich finde so etwas dann auch unverantwortlich.
Es hat glaube ich nichts mit megaklug daher kommen, wenn man meint sagen zu müssen, was vernünftig sein kann oder nicht.
Denn viele taumeln leider durchs Leben, daß sie wach durch dieses gehen kann man schwer sagen, sonst wäre anderes Verhalten normal.
Ich denke da an den Menschen mit dem Handy am Ohr im fahrenden Auto und der Zigarette.
Ein weitläufiger Bekannter hat auf die Art mal vor Jahren, ich glaube er wollte eine Kasette die runtergefallen war aufheben, einen Auffahrunfall verusacht.
Man reagiert dann mitunter einfach reflexartig, was man nicht beschreiben kann. Und dann geschieht manches was nicht so sein sollte.
Gertrud am 2.03.10 16:22
ich bin im verregneten spanien - ostküste
hier war kein sturm
zu hause in ladbergen ist alles glimpflich verlaufen
Anonym am 2.03.10 15:52
Da ich Samstag Dienst in einer Taxi-Zentrale hatte, habe ich zwischendurch den WDR-Video-Text aufmerksam gelesen und in weiser Vorausahnung am Sonntagmorgen alles was nicht fest und angebunden war, ins Haus geholt und das war wohl gut so. Denke, wer sich richtig informiert, geht auch nicht im Wald spazieren, aber ich will jetzt nicht megaklug daherkommen. Wohl dem, der einen
solchen Ausflug gut überstanden hat!
Sylvia am 2.03.10 15:51
Hallo,
bin froh, daß hier bei allen alles soweit glimpflich abgelaufen ist. Und alle wohlbehalten ihre Ziele erreicht haben.
Thomas,
es gibt unbelehrbare Menschen.
Und manche die Gottvertrauen haben ohne Ende.
Gestern hatten wir als wir zum einkaufen fuhren einen Jungen zehn oder elf Jahre alt, der bei Rot über die Ampel lief.
Ich versuche ihn noch zu erreichen um ihm klar zu machen wie leichtsinnig er war. Er wollte auf seinen Bus. Ich erreichte ihn nicht mehr.
Da gibt es etliche, die Kindern das dann vormachen und sie tuns einfach nach. Sie denken sie schaffen es.
Am Sonntag sah ich jemanden mit Zigarrette und Handy autofahren. Ich finde so etwas verantwortungslos.
Aber man kann leider nicht allen Menschen vorschreiben und Einsicht erfolgt wohl eher aus Erfahrung oder auch nicht.
Und wenn dann etwas geschieht wo man selbst Anteil dran hat, sehen die meisten ihren gar nicht.
Sie haben nur getan was so viele tun.
Ich denke wir können froh sein, daß nicht mehr geschehen ist und ich hoffe, daß die Natur mit uns gnädiger ist, als wir mit ihr sind und wir daraus lernen.
Gertrud am 2.03.10 11:12
Wer bei diesem Sturm ohne wirklich zwingenden Grund das Haus verläßt, dem ist nicht zu helfen. Wer aber dazu noch in den Wald geht und Schaden erleidet, der müßte auch alleine dafür geradestehen. Es reicht völlig, das der Bürger für Unfähigkeit und Blödheit der Politik zahlen muß. Aber der Begriff "Eigenverantwortung" ist für viele wie die meisten Verkehrszeichen nur eine unverbindliche Empfehlung.
Thomas Wohlzufrieden am 2.03.10 10:57
Mutter war an diesem Sonntag zu Besuch. Blieb bis gegen 16.00 Uhr. Hier vom Fenster sah es außerhalb von Siegen, furchterregend aus, weil die Bäume sich sehr weit verbogen hatten. Als Mutter nach Hause fuhr, Richtung Siegen, fand sie ihre Gartenmöbel und Blumentöpfe alle vor der Haustüre vor. Der Wind wehte alles von der Wiese und Sitzecke dahin.
Aber ich musste noch etwas zittern: mein Mann musste ja wie jeden Sonntag nach Dortmund zurück ins Förderungswerk. Wie er mir schrieb,holte er erst einen Kollegen ab, nahm erst den üblichen Weg, um zur Autobahnauffahrt zu kommen, doch die Strassen waren wegen umgestürzter Bäume unpassierbar, und da mußte er eine andere Strasse nehmen, die zur Autobahn führte. Er musste einige Male das Lenkrad richtig festhalten und gegenlenken.
Leider fragte unsere Hündin auch nicht,ob Sturm ist oder nicht.Die musste zu ihren üblichen Zeiten raus, diesmal nur sehr kurz.
Ich bekam später eine SMS, das mein Mann gut angekommen sei in DO. Da erst ließ meine Anspannung nach...Puuuuuuh.
Auch ich schaute Anne Will. Ich regte mich allerdings über die FDP-Frau auf...und fand den jungen Philosophen ganz gut(obwohl ich etwas gegen Philosophen habe,vor allem,wenn die beruflich deformiert sind).
Dieser junge Mann hatte einen bemerkenswerten Satz gesagt:
Man sollte der Politik nicht z u v i e l zutrauen...da ist was dran.
Fortune am 2.03.10 6:54
Guten Abend
ich stand an der Balkontür und habe zugeschaut wie sich in ca 5m Entfernung die riesigen Tannen im Sturm bewegten und fragte mich, wann und ob die wohl umfallen würden. Auf einmal passierte es. Eine Tanne fiel und riss die nächste gleich mit, die mir dann auf den Balkon viel. Es ist aber nichts passier. Nur die Spitze kam bis ans Fenster. Es war schon beeindruckend
Anonym am 1.03.10 23:36
Hallo! Ich habe da noch eine Frage an den zuvor geschriebenen Kommentar vom " Wandervogel", denn er hat sich nicht darüber ausgesprochen, was das größere Übel war. Der Sturm"Xynthia" oder das "Michael Jackso-Konzert"? M.f.G Rolf Jeschonek
Rolf Jeschonek am 1.03.10 22:33
In den wundervollen Klängen der 70ger getaucht, dazu ganz viel geschrieben.
sarah garland am 1.03.10 22:08
Ich musste mehrfach während des Sturms raus. Unseren beiden Hunde fragen nicht ob es draussen stürmich ist oder nicht. War auf jedenfall nicht gerade angenehm bei dem Wetter drausen unterwegs zu sein.
Grüße aus Hürtgenwald
Udo am 1.03.10 20:51
Unsere Enkelin war aus sportlichen Gründen in Frankfurt. Am frühen Abende wollte sie mit demZug nach Hause - Richtung Fulda -.Aber in Frankfurt lief nichts mehr. Alle Züge standen still. Hunderte von Menschen, die nicht weiter kamen. Zum Glück gibt es Handys. Ein Anruf bei Papa, der dann die 45 km lange Strecke - trotz Gefahr von gesperrten Strecken wegen Baumschlag - Irmmit dem Auto bewältigte und die Enkelin sicher nach Hause brachte.
Liane am 1.03.10 20:25
Guten Abend,
es ist schon beeindruckend, wieviele Menschen trotz einer Sturmwarnung (und die gab es seit Tagen) immer noch der Meinung sind, das ginge sie alles nichts an und fröhlich durch den Wald joggen oder aus Spass durch halb NRW gurken....
Xynthia war doch nur ein weiterer "Warnschuss" - bis auch der Letzte begriffen hat, dass wir der Natur nichts entgegenzusetzen haben.
Mein Dank gilt ebenfalls den beteiligten Helfern!
Gruß,
Picard
Picard42 am 1.03.10 20:15
Monika,
an den Tieren merkt man was ist.
Beim Erdbeben von Roermond damals wußte ich das es vorbei war als unsere Katze wieder Futter wollte, obwohl wir noch einen Tag brauchten das zu verarbeiten.
Als wir unsere Wohnung 1993 bezogen, waren wir gut drei Wochen drin, da kam das Dach herunter.
Wir haben in der Hausgemeinschaft vor dem Eingang gestanden uns mit Kaffee versorgt und gegenseitig Mut gemacht und getröstet und waren froh und glücklich, daß niemand zu Schaden kam und nur Sachschaden da war.
Die Söhne einer Familie sind genau eine Minute vorher in die Haustür gekommen, es ist ihnen nichts geschehen.
So etwas vergißt man sein Leben glaube ich nicht.
Gertrud am 1.03.10 19:17
Ich mußte im Schwimmbad arbeiten welches direkt in
einem Bochumer Wald liegt.
Äste vielen auf Gehwege hinunter, aber Gott sei dank ist nichts weiter passiert.
Wunderte mich nur das keiner der Stadtväter den Wald hat sperren lassen.
Auch war es von vielen Eltern unverantwortlich zum Schwimmbad zu gehen , bei diesem Sturm.
Memphisalianz am 1.03.10 19:17
Bäume gesägt, was will man sonst machen bei dem lausigen Fernseh Programm :-)
Anonym am 1.03.10 19:15
Nachfügen möchte ich noch ein Danke an die Helfer bei diesen Stürmen und vielen anderen Dingen die geschehen.
Ich habe vor ihrem Einsatz großen Respekt.
Also Danke, dafür es ist schön, daß es sie / euch gibt.
Gertrud am 1.03.10 19:14
Ich habe meine Füße schön in der Wohnung gelassen und meine beiden Katzen beruhigt.
Zuerst flogen auch sie sturmmäßig, schon fast panikartig, durch die Wohnung, um dann in meiner unmittelbaren Nähe (eine auf mir und eine in meinen Pulli gekrabbelt) den Sturm draußen zu überstehen.
Monika am 1.03.10 19:12
Ich bin Berufsfeuerwehrmann bei der Feuerwehr Düsseldorf und hatte von Sonntagmorgen 7Uhr bis heute morgen 7Uhr Dienst.
Wir hatten wirklich alle Hände voll zu tun: Umgestürzte Bäume, herabstürzende Dachziegel usw.
Ein anstrengender Sonntag.......
Gruß
Ralf
Ralf Janke am 1.03.10 19:12
Ganz ehrlich, gehofft und gebetet, daß nicht zu viel passiert und alle unbeschadet ankommen, nicht mehr Menschen auf der Straße sind als sein müssen und an die Erdbebenopfer in Chile aoqiw die Welle nach Japan gedacht und wie es diesen Menschen ergehen muß.
Ich hoffe, daß die Naturereignisse sich in Grenzen halten und wir endlich lernen in Einklang mit der Erde und Natur zu leben.
Denn jedes Mal kommt es mir vor als wollte sie uns zeigen, ändert euch endlich. Vielleicht mögen das einige komisch finden, aber ich empfinde es so,
wenn ich denke, was der Mensch alles auf der Erde so anrichtet.
Weiter hoffe ich, daß Köln nicht mehr geschieht und auch dieser Kelch vorübergeht.
Ich wünsche allen einen geruhsamen schönen Abend.
Und denke immer ich bin, froh daß es uns noch einigermassen gut geht, trotz allem, was ich allen Menschen wünchte, daß es ihnen gut geht.
Gertrud am 1.03.10 19:11
Wir sind mit dem Auto zur Düren Arena gefahren um uns ein "Michael Jackson Konzert" anzuhören. Das war so laut da bekam man vom Sturm nichts mit
wandervogel am 1.03.10 19:11
Hallo.
Ich war arbeiten in dem Werk indem ich als Werkschutzfachkraft arbeite. Natürlich mussten wir überall genau schauen wo evtl Gefahren entstehen könnten bzw ob was passiert ist. Gott sei dank bliebe aber ruhig. Anders als bei meinen Kameraden in Xanten. Dort kam es zu kleineren Einsätzen bei der Feuerwehr. Nix dramatisches.
Thomas Weyermann am 1.03.10 19:09
Ihre Aussage Beweisfotos vom Sturmschaden zu machen, sei hier der Hinweis gegeben:
Fotos nur unter Zeugen machen es kann passieren,
das Gerichte Fotos einfach nicht anerkennen.
Selbst in einem Schadensfall erlebt.
m.f.G.
Klaus Schmidt
kl.schmidt200@hotmail.de am 1.03.10 19:08
Ich habe als Mitglied des Oratorienchors der Robert-Schumann-Hochschule im Essener Dom das Oratorium "Golgotha" von Frank Martin gesungen.
Renate am 1.03.10 19:08
Ich war mit meinen Kameraden vom Löschzug Hoengen der Feuerwehr Alsdorf von c.a 13:00Uhr an bis c.a 21:00Uhr mitten im Sturm. Es war schon beängstigent. Wenn Bäume neben einem sich biegen wie verrückt.
Marcel Kaldenbach am 1.03.10 19:06
Während Xynthia haben wir im Sauerländischen Drolshagen für knapp 200 Besucher Theater gespielt: "Boeing-Boeing" von Marc Camoletti. - Immer in der Hoffnung, dass der Strom nicht ausfällt...
Jürgen Schulz-Lützenbürger am 1.03.10 19:06
Wir haben "Gewehr bei Fuss gestanden" euere/Ihre FF Paderborn.
Anonym am 1.03.10 19:05
Ich war Bahnreisender. Ich wollte von Kamen (Nähe Dortmund) aus zurück nach Köln fahren als durchgesagt wurde, dass der Zug ausfällt. Der Vater meiner Freundin fuhr mich daraufhin zum Dortmunder Hauptbahnhof wo ich nurnoch in den nächsten Zug (der planmässig der gleiche Zug war, mit dem ich eigentlich fahren wollte -nur von einer Stunde früher und am Dortmunder Hauptbahnhof mit mitlerweile 100 Minuten verspätung) sprang und nach Hause fuhr. Am Kölner Hauptbahnhof dann ging gar nichts mehr. Ich stieg aus und sah nur auf die Anzeigetafel "Schienenverkehr eingestellt". Mein Vater fuhr mich dann nach Hause, wobei wir uns über Gründe für die Sperrung der Domplatte unterhalten haben.
Grüsse P. Häck (17)
Philipp Häck am 1.03.10 19:05
Also Abellio zwischen Essen und Iserlohn/Siegen ist zwar mit einigen kleinen Verspätungen gefahren, aber der Verkehr ist nicht wie berichtet NRW weit eingestellt worden. Da haben die Privatbahnen der Deutschen Bahn was voraus. Und es gab auch keine umgestürzten Bäume oder ähnliches auf der Ruhr Sieg Bahn. Schlecht informiert die Presse.....
Herr Petermann am 1.03.10 19:04
Wir haben einfach eine Decke gesucht, viele Kerzen angemacht und haben es genossen im warmen zu sitzen und zu kuscheln.....
lg Uwe
uwe am 1.03.10 19:03
Ich habe (als freiwilliger Helfer beim THW) diverse Autos und Straßen von Dachziegeln und Bäumen befreit.
Bodo Schadrack am 1.03.10 19:03
habe mich währen des Sturms über eine völlig nichtsagende (bzw. immer das gleiche sagende) Manuela Schwesig bei Anne Will aufregen dürfen. Wenn das schon die Hoffnungsträger der Sozen sind ......
beste Grüße von
Gernfried2000 am 1.03.10 18:05
Überrascht sein konnte man von dem Sturm eigentlich nicht, denn es war gewarnt worden. Trotzdem im Wald zu joggen, war mehr als leichtsinnig.
Wir wollten gestern abend essen gehen und hatten uns dafür ein Lokal im Bergischen herausgesucht. Das haben wir dann aber aufgrund des Wetters gelassen und lieber ein Lokal in der Nähe genommen, das ohne Gefahr zu erreichen war.
Helga am 1.03.10 17:59
Ich küsste das Bett.
peter am 1.03.10 17:57
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