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Warnstreik - ja bitte/nein danke!
Jaaaa, der Streik ist ein Grundrecht zur Durchsetzung tariflicher Forderungen. Wir wissen es, und: Wir leiden! Es geht wieder los. Die Tarifverhandlungen sind gescheitert und jetzt gilt das Ultima-Ratio Prinzip: Arbeitskampf (...was für ein schrecklich nostaligisches Wort)!
Heute früh haben viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst - in NRW sollen es laut ver.di rund 42000 sein - die Arbeit niedergelegt. Sie treten in den Warnstreik, damit sich etwas bewegt bei den Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern - also dem Bund und den
Kommunen - und den Gewerkschaften. Und dann bewegt sich sicher was, irgendwann - so war das in den vergangenen Jahren und wird diesmal wohl nicht anders sein. Bis dahin heißt es für viele Geduld im Nahverkehr, in den Krankenhäusern, auf den Flughäfen, in den Kindertagesstätten und mit der Müllabfuhr.
Wir wissen - jedenfalls diejenigen, die in den vergangenen Jahrzehnten in diesem herrlichen Land leben durften, dass wir die Auswirkungen der Streiks sofort spüren. Stundenlanges Warten auf Bus und Bahn ist da noch harmlos im Vergleich zu verschobenen Operationen in Kliniken. Hier kann es lebensgefährlich werden.
Bundesinnenminister Thomas de Maiziére sieht in der Aktion der Gewerkschaft eine gezielte Provokation. Ja, was denn sonst! Die 5% Forderung der Gewerkschaft hält er für unverschämt in Zeiten der Wirtschaftskrise. Da liegt er meiner Meinung nach nicht ganz daneben. Wer aber seine Mitarbeiter motivieren will, muss was drauflegen - auch und gerade mit dem Blick auf die Wirtschaftskrise.
Keine Frage, die Menschen im öffentlichen Dienst müssen für ihre Arbeit anständig bezahlt werden. Bitte nicht nur Hoteliers bei der Mehrwertsteuer für Übernachtungen ohne Frühstück entlasten!!!
Da haben wir den Salat.
Keine Einigung möglich!
Hochbezahlte und gut Quallifizierte Leute, Ergebniss null.
Ich schätze wenn ich mit meinen Kollegen den ganzen Tag berate wie wir die Arbeit erledigen und am Abend nichts geschafft haben weil wir uns nicht einigen konnten, wir bekämen massiv Ärger. Zu recht! Und wie sich das wohl auf die leistungsbezogene Vergütung auswirken würde?
APo am 11.02.10 21:12
Siegmar am 8.02.10 15:57...Sorry, aber hier verstehe ich jetzt nix. Und kein Arbeitgeber kann ihnen kündigen, wenn sie wegen eines Streiks des ÖD nicht zur Arbeit kommen können. Das mal dazu. Es sei denn, er würde eine Kündigung aussprechen, und sie nehmen das einfach hin. Dann natürlich.
Nobby am 9.02.10 20:39
wenn verdi diese Arbweitsverweigerung als "warbnstreik" bezeichnet, frageich mich, was ist denn ein warnstreik?
Ein warnstreil kann doch nicht Ich denke Verdi und andere Gewerkschaften, die ebenfalls in meinen Augen zu schnell zu solchen Methoden greifen, sollten sich einmal überlegen, ob dieses nicht zu einem Gewerkschaftsfrust führt.
Ich, für meinen Teil, würde nie Mitglied einer Gewerkschaft werden wollen, wenn der Branchenfremde Arbeitnehmer sogar um seinen Job bangen muss, weil er seine Arbeit nicht pünktlich beginnen konnte.
Außerdem wird die Lohnerhöhung, die sich Verdi eventuell erstreikt, durch die Steuerprogression aufgefressen.
Siegmar am 8.02.10 15:57
Fahrgast zum Busfahrer nach dem Warnstreik:
Man sieht ja gar keine FDP Wähler auf der Straße.
Wo sind die denn alle auf einmal?
Busfahrer, natürlich nach TVÖD bezahlt, darauf:
Tja, die sind wohl alle beim Amt, zeiegn sich wohl selbst an!!!!
Anonym am 7.02.10 13:01
Thomas Wohlzufrieden, Nobby,
mit Pfeil und Bogen beim Käffchen.
Drücke Ihnen beiden und anderen mit die Daumen, daß alles geht.
Schönes Wochenende noch nun ist genug, schön, daß wir noch schäkern können trotz allem.
Lb. Gruß
anonym am 6.02.10 20:23
Thomas Wohlzufrieden am 6.02.10 19:53...Gut, man sieht sich wenn es soweit ist.
Nobby am 6.02.10 20:02
an Nobby: Nobby, ich habe in meine Lebensversicherung wenn sie fällig wird, 40 Jahre eingezahlt. Lassen sie uns gemeinsam Ammok laufen, vielleicht finden wir ja noch ein paar "Mitläufer", Pfeil und Bogen bring ich mit. In diesem Sinne: Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Thomas Wohlzufrieden am 6.02.10 19:53
anonym am 6.02.10 19:06...Das schlimme ist nur, wenn das Geld nix mehr wert ist verlieren alle, nur die Schweizer Bankkontenbesitzer haben noch ihre Immobilien, während uns nur der berühmte Dreck unter den Nägeln bleibt. Und ich schwöre, den nimmt mir keiner. (KleinerScherz am Rande)
Nobby am 6.02.10 19:13
Nobby,
das haben Sie ganz süß geschrieben.
Optimismus ist immer gut. Ich drücke die Daumen, das alles gut klappt.
anonym am 6.02.10 19:06
anonym am 6.02.10 18:56...Nee ich warte, lass meinem Optimismus den Vortritt. Aber im nächsten Leben werde ich vorsichtiger sein.
Nobby am 6.02.10 19:03
Nobby,
ich würde mir überlegen sie vorher zu kündigen, denn ziemlich viele Versicherungen stecken in den Fonds der Finanzkrisen fest. Erkundigen Sie sich lieber einmal ganz genau.
Ich trau dem Braten nicht.
Thomas Wohlzufrieden,
das Wort carpe diem bekommt eine neue Dimension.
anonym am 6.02.10 18:56
Thomas Wohlzufrieden am 6.02.10 17:27...und wenn das passiert, und meine Private Zusatzversicherung (in die ich jeden Monat richtig viel eingezahlt habe) die 20 Jahre läuft und in zwei Jahren fällig wird dann nichts mehr wert ist, ich glaube dann werde ich zum Amokläufer.
Nobby am 6.02.10 17:33
an Nobby: Niemand soll auf seine Lohnerhöhung verzichten, deshalb schrieb ich ja: Ich gönne jedem seine sauer verdiente Lohnerhöhung. Ich wollte nur anmerken, das unser System vor dem Kollaps steht, und das Geld dann eben nur noch Papier ist. Deshalb empfehle ich alles mit vollen Händen auszugeben, und bloß nichts auf die Bank bringen. Denn dort wird es später auf die eine odere andere Art ( Inflation, Altenheim u.s.w.) weggeraubt.
Thomas Wohlzufrieden am 6.02.10 17:27
Thomas Wohlzufrieden am 6.02.10 16:36...Wie lange soll ich denn warten ? Bis meine Ausgaben mein Einkommen übersteigen ? Wir die Bürger haben diesen Schlamassel nicht zu verantworten. Da sitzen hochbezahlte Menschen die unsere Steuern verwalten. Die sollen endlich anfangen zu lernen mit dem Vorhandenen auszukommen. Stichwort :Steuerverschwendung. Dortmund z.B. hat wie bekannt sein dürfte Schulden und nicht unerheblich. Denkt aber darüber nach die Loveparade wieder zu holen, weil Duisburg nicht das Geld dafür hat. Und ich soll verzichten. Niemals.
Nobby am 6.02.10 16:49
Ich gönne jedem seine sauer verdiente Lohnerhöhung! Die wird aber auf Dauer nichts mehr bringen. Denn der sterbende Kapitalismus wird nur noch durch unvorstellbare Schuldengebirge künstlich beatmet. Wenn in absehbarer Zeit der große Knall kommt, kann man die schönen bunten Euroscheine nur noch zur Gesäßreinigung benutzen. Und das es dabei schmiert, passt auch irgendwie gut in unsere Zeit...
Thomas Wohlzufrieden am 6.02.10 16:36
Jede Berufsgruppe die streikt, und sie schreiben Streik ist ein Grundrecht, noch und ja und Gott sei Dank, da denke ich, die streikt nicht nur für sich und um Geld sondern um Werte die erstreikt wurden, sie zu erhalten, um Arbeitsbedingungen und anderes. anonym am 6.02.10 8:34....Diese Aussage kann ich voll unterschreiben. Wenn man was erreicht, dann profitieren auch unsere Kinder davon. Daran sollten einige Kritiker auch mal denken.
Nobby am 6.02.10 10:42
easy,
Sie haben teilweise Recht mit dem was Sie schreiben.
Man hätte bei der Rente anders vorgehen können, man sollte sie ab 60 flexibel gestalten.
In Vorruhestand gingen viele in der Freien Wirtschaft, sie wurden gegangen mit Abfindung, teilweise, das darf man auch nicht vergessen. Die gibt es im ÖD nicht. Dort gehen auch Menschen zuweilen aus Krankheitsgründen früher in Ruhestand.
Der ÖD ist wichtig, vielleicht merkt man so einmal die Aufgaben die der Öffentliche Dienst für die Öffentlichkeit der Bürger wahrnimmt. Wären diese privatisiert alle wir sähen wahrscheinlich alt aus, noch älter, denn vieles wurde ja gesplittet abgegeben, dadurch teurer.
Den Mitarbeitern ebenso wie in der Freien Wirtschaft vieles abverlangt, Kürzungen, längere Arbeitszeit.
Auch für einen Mitarbeiter in den unteren Gruppen sind 10-15 % vom Brutto gekürzt viel Geld, die merken es am meisten, nicht die die genug haben.
Daß die Komunen das Eigentum das sie verwalten des Steuerzahlers im Auftrag des Bürgers verhökern, dafür haben sie keinen Auftrag gehabt. Sie haben Bahnen, Kanalnetze verkauft und wieder geleast, Fusionen geschlossen, die für die Katz sind und kommen teilweie nicht hin, weil auch sie spekulierten, bei Lehman und von der Bankenkrise betroffen sind.
Auch dafür hatten sie keinen Auftrag der Bürger, diese erfahren wenn ein Journalist genug Mut hat über die Zeitung davon.
Die Mitarbeiter sagen, wir können nichts dafür und recht haben sie. Ich kann die Mitarbeiter verstehen, daß sie um ihre Rechte kämpfen.
Würde der Staat das Preisgefüge ändern, könnte man zu anderem Schluß kommen.
Man kam hier einmal mit einem Gehalt über die Runden und gut aus, heute können das viele nicht mehr. Es wird viel Geld versenkt. Die Menschen brauchen es aber und leisten gute Arbeit.
Man sollte sich also bewußt machen wie was läuft und nicht nur sagen die kriegen genug und andere Voruteile bedienen.
Jede Berufsgruppe die streikt, und sie schreiben Streik ist ein Grundrecht, noch und ja und Gott sei Dank, da denke ich, die streikt nicht nur für sich und um Geld sondern um Werte die erstreikt wurden, sie zu erhalten, um Arbeitsbedingungen und anderes.
Vielleicht merken wir erst was der ÖD so leistet, wenn er mal nicht funktioniert und lernen ihn zu schätzen, die Mitarbeit der Menschen für uns alle.
Denen wir jedoch anstatt ihre Arbeit wertzuschätzen oftmals nur mit Vorurteilen begegnen, weil wir unsere Entscheidung in der Berufswahl vielleicht aus gewissen Gründen einmal anders trafen.
Es hat sich für uns alle nicht zum Vorteil verändert, weil andere Regeln gelten, die Menschen die es nicht nötig hätten setzen weil sie andere mißbrauchen.
Und dagegen muß man sich wehren.
Niemand zweifelt die Ackermänner an bis auf die Bürger. Von deren Einkommen könnten unzählige Menschen eingestellt werden und leben.
Da liegt die Ungerechtigkeit meiner Meinung nach, weil die oberen sich ihre Einkommen nicht mehr um das 10fache oder 20fache sondern weit darüber hinaus genehmigen, egal ob sie es verdient haben oder nicht. Soviel können die gar nicht ausgeben.
Zugucken während andere nicht wissen wie sie leben sollen, ist das schlimmste noch dabei. Die verzichten nicht. Im Gegenteil.
Im Zuge der Steueraffäre finde ich es noch irgendwie komisch, daß ausgerechnet ein Schweizer Chef einer Deutschen Bank ist.
anonym am 6.02.10 8:34
Der öffentliche Dienst ist der Sektor, welcher die größten Druckmittel im Arbeitskampf besitzt. Wenn der öffentliche Dienst streikt ist davon nahezu jeder Bürger mehr oder weniger betroffen. Selbst wenn man diesen Streik nicht befürwortet hofft man doch auf eine schnelle Einigung der Tarifparteien damit die Behinderungen im öffentlichen Leben ein rasches Ende finden. Dessen ist sich die Gewerkschaft Ver.di und seine Mitglieder natürlich bewusst. Streiks selbst bei großen Unternehmen interessieren die Allgemeinheit dagegen bestenfalls am Rande. Bei Mittelständlern oder Kleinbetrieben trauen sich die Mitarbeiter aus Angst vor Repressalien oder Arbeitsplatzverlust erst gar nicht zu streiken. Ein Streik ist im Arbeitskampf in meinen Augen ein legitimes und richtiges Mittel um berechtigte und angemessene Forderungen einzufordern. Doch genau deshalb habe ich mit diesem Arbeitskampf so meine Schwierigkeiten. Dieser Arbeitskampf hat etwas von Säbelrasseln und dient meines Erachtens dem Herrn Bsirske als Machtkampf. Dafür missbraucht er m.E. seine Mitglieder. Im jetzigen Moment wo jede Kommune um jeden Cent kämpfen muss eine Erhöhung von fünf Prozent zu fordern halte ich persönlich für verantwortungslos und höchst provokant. Ver.di hat in Zeiten günstigerer Haushaltslagen schon weniger veranschlagt. Ver.di und seine Mitglieder sollten bedenken wer diese Mehrausgaben durch Gebühren und Steuern finanziert. Der kleine Bürger und Steuerzahler welcher selber aufgrund der vermeintlichen Wirtschaftskrise keine Lohnerhöhung bekommt und obendrein noch um seinen Job fürchten muss. Zumindest bei der Jobsicherheit haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ohnehin einen klaren Vorteil gegenüber den Beschäftigten in der freien Wirtschaft. Selbst wenn man die Entlohnung der meisten Bediensteten im öffentlichen Dienst dem Verdienst vergleichbarer Tätigkeiten in der freien Wirtschaft gegenüberstellt schneiden die Bediensteten im öffentlichen Dienst oft besser ab. Sie stoßen bei der breiten Bevölkerung halt eher auf Verständnis weil die selbige auf diese angewiesen ist. Dieses Druckmittel ist ein weiterer Vorteil gegenüber den Angestellten und Arbeitern in der freien Wirtschaft. Aber wo war diese vermeintlich starke Gewerkschaft und ihre Mitglieder als es um die Rentenkürzung, im allgemeinen Rente mit 67 genannt, ging? Da hätten alle Arbeitnehmer etwas davon gehabt wenn Ver.di und seine Mitglieder dieses Druckmittel eingesetzt hätten. So wie es in unserem Nachbarland Frankreich geschehen ist. Dort wo der Gewerkschaftsbund noch einigermaßen funktioniert und nicht nur aus Traditionsgründen aufrecht erhalten wird wie in unserem Lande. Aber wahrscheinlich war es Ver.di und seinen Mitgliedern egal, da viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst ohnehin schon vor dem erreichen des gesetzlich festgelegten Renteneintrittsalters in den Ruhestand gehen. Übrigens ein weiterer Vorteil gegenüber den Beschäftigten in der freien Wirtschaft. Sobald sich Ver.di und seine Mitglieder solidarisch mit dem Rest der Bevölkerung zeigen, zeige ich mich auch solidarisch mit den selbigen. Aber so lange dieses nicht geschieht habe ich unter den jetzigen Bedingungen auch kein Verständnis für diesen Arbeitskampf.
Easy am 5.02.10 22:38
Nobby,
ihr Bauchgefühl täuscht sie nicht.
Und schön, daß sie beide das äußern, Ruhrpottschnauze und Nobby. Mein Mann meint das auch und ein Kollege hat dies glatt bestritten.
Das halbe Gehalt und weiter DM-Preise, das kann nicht hinkommen.
500, - Euro sind 500,- Euro und 1000,- Euro deswegen noch lange nicht wie 1000,- DM.
Hätte man mit dem Euro alle Preise halbiert und eine Preisbindung geschaffen, anstatt sich auf das Wort des Handels zu verlassen und die normalen Zuwächse gehabt wie zu DM-Zeiten, es wäre dennoch anders. Denn man bekommt keine Wohnung für 150,- Euro für 300,- DM dagegen gab es welche. Man könnte es fortführen. Man bekommt noch nicht mal ein App. für 500,-- Euro, teilweise. Wie sollen da Menschen mit 500,- bis 1000,- Euro hinkommen bei den Preisen.
Nur für manche da sind die Einnahmen in Höhe der DM wie für die Abgeordneten und noch mehr.
Denn die haben früher keine 34.000,- DM erhalten insgesamt, wie heute dies in Euro. Die Landtagsabgeordneten NRW auch nicht wie heute über 9.000, E was 18.000 DM entspricht die sie früher nie hatten.
Bei manchen Kosten die benannt werden fragt man sich sind die in DM oder Euro gemeint.
Ackermann erhält also 23 Mio. Euro ebenso, ich glaube nicht daß er früher 46 Mio erhalten hat, wovon eine schon reichen würde.
Ich neide ihm nicht sein Einkommen aber für das was dieser leistet ist er überbezahlt.
Für das an mehr was viele andere leisten, sind diese leider unterbezahlt.
Man fragt sich wo das alles bleibt.
Und insoweit, doch manchmal gute alte Zeit,
mehr Arbeitsplätze, weniger Betrug, weniger Probleme, mehr Anstand und vieles mehr.
Insoweit sind wir hinter der Entwicklung im Gegensatz zum techn. Fortschritt der ja wohl mehr wert ist, schon ein Stück zürück, denn was nützt der alleine wenn der Zustand leider so ist wie er ist.
anonym am 5.02.10 20:46
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 19:26...Richtig, da fällt mir nur ein, auch wenn es der eine oder andere nicht mehr hören kann "Gute alte Zeit". In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende an alle hier.
Nobby am 5.02.10 19:30
@Nobby am 5.02.10 19:21
Ich bin früher eindeutig mit 100 Mark besser über die Runden gekommen als heute mit 50 Euro.
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 19:26
Ich bin auch überzeugt das der Euro uns nicht gut getan hat. Kann es nicht begründen, ist nur ein Bauchgefühl.
Nobby am 5.02.10 19:21
Ruhrpottschnauze,
das könnte man umgehen wenn in allen Ländern der Euro gleich eingeführt wäre und bestimmte Bedingungen herrschten.
Dagegen werden sich die Länder jedoch verwahren, ihre nationalen Rechte wahrnehmen so gut und solange sie können. Aber die Vorteile der EU mitnehmen. Denken, leben und arbeiten in Europa eine gute Sache im Grunde wenn es anständig gemacht ist. Ohne Niedriglohn und Leiharbeit, sich ergänzend.
Mann könnte es viel besser regeln, als es ist, gut gedacht aber schlecht gemacht.
anonym am 5.02.10 19:17
anonym am 5.02.10 19:03...Ich hab es auch nicht als Belehrung empfunden.
Nobby am 5.02.10 19:13
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 18:52...Schröder...der kam doch gar nicht zum regieren. Er hatte doch genug mit seinen Frauen und seinen Haaren zu tun. Ich kann mich noch gut an eine Umfrage erinnern die nach dem Fersehduell gemacht wurde. Da wurden Menschen gefragt wen sie denn nun wählen würden. Da kamen doch tatsächlich Antworten wie : Den Schröder, der ist mir so sympatisch. Da hab ich gedacht "Na Gute Nacht", und habe wohl ein Näschen gehabt. Früher hieß es immer die SPD ist die Arbeitnehmer Partei. Na sicher, in einem Wirtschaftlich aufstrebenden Land der 60er Jahre war es ja ein leichtes zu regieren. Das hätte ja fast jeder gekonnt. Erst in schwierigen Zeiten zeigt sich wie gut jemand ist. Und gute seh ich im Moment nicht.
Nobby am 5.02.10 19:11
Nobby,
Entschuldigung bitte, ich wollte nicht belehrend wirken.
Dazu schätze ich Ihre Beiträge zu sehr.
Danke für das schöne Wochenende.
anonym am 5.02.10 19:03
@Nobby am 5.02.10 18:24
"Viele Jahre später kamen einige auf die Idee eines vereinten Europas. Damit wurden Grenzen auch zu Billiglohnländern geöffnet. ...und jetzt...haben wir den Salat mit den Billiglöhnern."
Da ist was dran. Nur:
Wenn Schröder damals sagte, er wolle den Niedriglohnsektor ausbauen, dann ist das doch eine Sache der eigenen Politiker, die uns diesen Scheiß eingebrockt haben. WIR sind nun das Niedriglohnland in NRW. Dank den "Sozial" Demokraten. Und die Grünen (die ich Trottel 20 Jahre gewählt habe) haben auch noch ihr Amen dazu gegeben.
Ich vedsuche es diesmal mit den Linken, denn schlimmer kann es nicht mehr werden.
Den Überwachungsstaat haben wir dank Schily und Schäuble schon, nun droht noch die Gesundheitskopfpauschale. Wenn man über 50 ist, hat man keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt. Und wenn dann noch die Gesundheit schlapp macht, na denn Prost.
Das Beispiel von dem 24-jährigen würde ich nicht überbewerten. Solche Leute hat es immer gegeben und wird es immer geben. Schlimm finde ich die fehlenden Werte, die ihnen die Eltern und Lehrer nicht mitgegeben haben. Die Medien sind auch nicht ganz unschuldig. Deutschland sucht den Superspinner. Das ist es, was die "Rotzigen" heute nur noch interessiert. Und Flatratesaufen. Unsere Gesellschaft ist krank und ich befürchte leider das Schlimmste...
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 18:52
anonym am 5.02.10 18:38...Ich kann das schon unterscheiden, im Prinzip kann es mir eigentlich auch egal sein, ob jemand will oder nicht. Ich habe zum Glück einen Job, und den bestimmt nicht weil ich so schöne blaue Augen habe. (hab ich tatsächlich nicht ).
Aber lassen wir das. Auch ihnen ein schönes Wochenende.
Nobby am 5.02.10 18:49
Nobby,
bei manchen ist es Taktik, weil sie etwas nicht wollen.
Manche benutzen sie um nicht zu müssen. Manche können wirklich nicht. Man muß da unterscheiden lernen. Manche wollen auch nicht und sagen kann ich nicht.
Sie haben recht, manche können gut mit der Technik umgehen aber keinen Nagel in die Wand hauen, nicht kochen und anderes nicht. Aber dafür wiederum anderes.
Ich hatte eine Kollegin die mir sagte, ich gebe nicht mehr als ich muß, gebe ich mehr kriege ich mehr Arbeit.
Ich habe solche Einstellung nicht geteilt. Ich hatte eine andere. Ich habe mich auch nicht über sie geärgert sondern für mich gestanden. Das meine fluppte.
Etwas lustiges am Rande, ich nehme es heute mit Humor.
Ich war lange berufstätig, einer Eiertanz zwischen Haushalt Kind und Beruf, manchmal und nicht immer so einfach. Manchmal auch mit Freude und Begeisterung.
So habe ich früher versucht meinen Mann im Haushalt mehr zu engagieren, es ist mir nicht gelungen. Er sagte kann ich nicht. Ich war sauer ohne Ende. Alle Versuche mißlangen. Als ich ihn bat abzutrocken, erhielt ich eine Spülmaschine.
Heute hilft er mir freiwillig und ich freue mich sehr darüber.
Ich lasse ihm inzwischen, daß was er gut kann und ich mache was ich gut kann. Handwerklich müssen Handwerker ran, denn unsere Künste liegen in anderem. Ist aber ok so.
Ich verstehe, daß der Blutdruck dann in die höhe geht, aber es ist ihrer und war dieser junge Mann das wert.
Wir haben alle unterschiedliche Talente und Gaben,
manchmal die versteckten zu sehen ist eine Kunst und sie rauszuholen auch. Menschen wollen anerkannt werden, sie und ich und andere.
Diese Gaben und Talente in Einklang zu bringen sollten wir lernen im miteinander. Klingt jetzt blöd, weiß ich, ist aber so. Dann hat man mehr davon.
Eines weiß ich, wenn ich in der Lage wäre, ich wäre genauso sauer von einer Behörde so verdonnert zu werden damit andere in dieser Gesellschaft ihr Handeln begründen können anderen gegenüber, was unmenschlich ist, damit man sagt man tut was.
Daß es so nicht unbedingt der richtige Weg ist der gegangen wird, Menschen einfach multidimensional einzusetzen für alle Bereiche nur damit eine Gesellschaft befriedigt ist, die sich den Luxus von Arbeitslosigkeit leistet, das Kapital von Menschen brach legt, weil man meint, ich glaube darüber sind wir uns einig. Wir würden uns auch weigern, so verarscht und mißbraucht zu werden, wenn wir sehen wie was abgeht. Arno dübel und andere sind da für mich kein Beispiel und rtl und sat1 auch nicht.
Ich denke, daß viele Menschen darunter leiden, wie sie heute behandelt werden. Und das Wissen, daß es anders sein könnte vor allem sollte, ist kein schönes.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen auch allen anderen hier.
anonym am 5.02.10 18:38
Vor langer Zeit hat mal ein kluger Mensch aufgelistet, wie eine Arbeit zu bezahlen ist. Das war gut. Viele Jahre später kamen einige auf die Idee eines vereinten Europas. Damit wurden Grenzen auch zu Billiglohnländern geöffnet. ...und jetzt...haben wir den Salat mit den Billiglöhnern. Und die Deutschen werden ausgehebelt. Ich lebe nicht in Rumänien, soll Niedriglohn bekommen wie diese Menschen, aber Kosten tragen wie sie in BRD nun mal sind.
Nobby am 5.02.10 18:24
Ruhrpottschnauze,
jetzt gilt mein eigener Satz für mich. Ich habe nämlich nur den oberen Teil gelesen den unteren nicht verstanden.
Wie gesagt ich bin im Grunde für ein Mindesteinkommen ab 1.500,- euro bei den heutigen Preisen je nach dem wo man lebt und wohnt. Dann lebt man nicht üppig nicht im Luxus aber kommt hin, je nach Bedarf. Als Einzelperson. Als Familie braucht man mehr. Meine Meinung, manche werden jetzt aufschreien.
Was Ihren Vorschlag betrifft, früher hat man die unteren Gruppen höher bedient. Das Geld sollten Menschen erhalten die es brauchen. Ab einer gewissen Höhe ca. 3.000,- E als Einzelperson und weiter oben ist man durchaus in der Lage sich selbst zu finanzieren und das was man möchte.
Ihren Vorschlag würde ich unterstützen und bejahen, aber im Zuge der Gleichheit wird dies wohl kaum gemacht werden.
Ich finde gleichen Lohn für gleiche ARbeit wichtig und Leiharbeit sollte verboten sein. Wir sind da durchaus im gleichen Denken.
anonym am 5.02.10 18:19
anonym am 5.02.10 17:46...Sie heben recht, ich wollte nur damit sagen, daß manche Menschen nicht in der Lage sind, vernünftig zu arbeiten. Diese haben Computer, Handy und manche ein Auto. Mit all diesen Sachen kommen sie wunderbar zurecht, aber wenn es ans Arbeiten geht, dann stellen sie sich dumm. Wenn ch auch so anfangen würde, dann wäre irgedwann ein Gespräch mit meinem Chef fällig. Wir hatten mal einen 24 jährigen der mir klipp und klar sagte, daß er keine Lust zum Arbeiten habe, da er noch bei Mama wohnt und es nicht nötig habe. Der kam regelmäßig zu spät. Da platze mir der Kragen und ich habe in gefragt, warum er einem anderen bei uns den Platz wegnimmt. Reaktion von ihm...Keine. Da lässt sich leider nicht verhindern, daß der Blutdruck in die Höhe geht.
Nobby am 5.02.10 18:14
Ruhrpottschnauze,
wer lesen kann ist klar im Vorteil. kleiner Scherz - gilt auch manchmal für mich selbst.
Ich mag es nicht wenn man Menschen so übel abspeist, in keinster Weise, im Gegenteil.
Nur wer sagt Ihnen, wenn hier für alles Mindestlohn eingeführt ist, daß sich irgendwann die arbeitenden Menschen nicht alle in diesem Bereich bewegen werden, weil man ja keine Gewinne macht mit Arbeitsplatzverlust droht wie gehabt. Die Menschen haben verzichtet und was hatten sie davon.
Es besteht die Gefahr des Mißbrauchs nach unten.
oder glauben sie Unternehmen werden dann noch versuchen normale Löhne zu zahlen, wenn sie Mindestlohn zahlen können. Wenn der Kündigungsschutz ausgehebelt ist und anderes.
Normale reallöhne fordern, darum geht es.
Meinen Sie ein Vermieter wird eine niedrige Miete nehmen, wenn er eine hohe haben kann. Vielleicht einige aber die wenigstens, und bestimmt nicht alle.
Zum Herrn laß Hirn regnen. Ruhrpottschnauze.
Hirn haben diese Herrschaften, aber an Weisheit, Klugheit, Mitgefühl, Einsicht und anderem da haben Sie nicht hier gerufen.
Die Menschen haben ihr Gehirn ihren Verstand, nur manche nutzen diesen nicht so wie er gedacht ist.
Von daher ist vielen Menschen Klugheit und Weisheit zu wünschen und vor allem denen die Mandate und Ämter auf Zeit übernehmen eben auch kluge und weise Politiker die brauchen wir nämlich.
Menschen die klug genug sind die Interessen der Menschen zu vertreten und weise zu handeln nicht nur im eigenen Interessen oder der eigenen Klientel.
anonym am 5.02.10 18:13
@anonym am 5.02.10 17:25
"Mindestlohn für alle, auf welchem Niveau wollen wir uns dann bewegen und wie stehen die Menschenrechte dazu."
Wie soll ich das verstehen? Finden Sie es okay, wenn Menschen 8 Stunden malochen für sagen wir mal 6,50 die Stunde? Das würde für einen 40-jährigen bei 160 Stunden im Monat mit Steuerklasse I und Mitglied im Ratzinger Club Netto 805 Euronen bedeuten. Ist das für Sie im Jahre 2010 menschenwürdig? Wohnen wir denn alle in mietfreien Höhlen und ernähren uns von Wurzeln und Quellwasser? Bei den heutigen Lebenskosten ist dieser Lohn doch ein Witz!
Hier mal die Mindestlöhne in einigen Nachbarstaaten:
Luxemburg 9,73
Frankreich 8,82
Irland 8,65
Niederlande 8,58
Belgien 8,41
Das ist zwar auch nicht die Welt (ich bin für einen Mindestlohn von 10 Euro), aber das ist doch ein Weg in die richtige Richtung.
Zum Thema:
Ich fände es gerechter, wenn man den oberen Gehaltsgruppen (von BAT 5 aufwärts) 10% abzieht, und diese dann den unteren Gehaltsgruppen zuschanzt. Das würde dem Arbeitgeber Öffentlicher Dienst nix kosten und alle kämen besser über die Runden.
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 17:58
Ich meinte Haftung. Spätestens wenn sie mit eigenem Vermögen für den Schaden aufkommen müßten, würden sie sich überlegen, dreimal überlegen, was Sie tun.
Es ist sehr einfach andere abzuspeisen und sich selbst zu bedienen.
Die Kunst im Leben ist andere neben sich bestehen zu lassen.
anonym am 5.02.10 17:54
Nobby,
noch etwas, würden diese Menschen eine Chance erhalten in den Arbeitsmarkt wenn sie es besser machen würden?
Ich denke, wenn sie sehr viel Geld hätten, dann vielleicht mit ach und krach.
Man sollte dankbar sein für seine Talente und anderen zeigen können wie was geht und gehen kann ohne die Hand für eine Gegengabe aufzuhalten.
Bea,
die anderen könnten es, aber sie tun es nicht, aus welchen Gründen auch immer. Lieber wird geschimpft und andere werden deswegen schlecht behandelt.
Ich wünschte Manager u.a. würden für ihr Verhalten in Hoffnung genommen und Unternehmer wieder klar werden, wer ihnen gute Geschäfte und ihren Reichtum durch die Kraft ihrer Arbeit beschert.
Im übrigen, gibt es Menschen die sich in der Freien Wirtschaft dumm und dämlich verdienen? (erhalten) wie woanders auch und andere in anderen Bereichen das gleiche.
Bei der Schwarzarbeit scheint man sich dann einig zu sein, gemeinsam gegen den Staat. Sorry,
Bea, Sie sehen es zu einfach.
anonym am 5.02.10 17:52
Bea am 5.02.10 17:35...Wo haben sie denn diese Erkenntniss her ?
Nobby am 5.02.10 17:48
Nobby,
ich habe Sie nicht falsch verstanden.
Es ist dennoch schön, daß Sie es schreiben.
Die meisten Menschen sehen nicht und wollen nicht
sehen. Kein Mensch wird von Grund auf so geboren er entwickelt sich durch sein Umfeld und die Chancen die man ihm gibt.
Menschen entwickeln sich mit dem Umfeld.
Es gibt solche, ich weiß es, es gibt andere die warten auf eine Chance.
Wir haben gesehen welche Entwicklung die Grünen in der Politik nahmen. Clement und Schröer wie sie in ihre Positionen kamen und was daraus wurde.
Was meint man hier wie Menschen sich entwickeln, die man ständig mit Füßen tritt.
Der Punkt man sollte es nicht tun.
Ich habe einen Bruder der tut sich schwer mit lesen und schreiben, ein herzensguter Mensch.
Ich bekomme Nägel in die Wand bin handwerklich nicht unbegabt, kann es heute nicht mehr so.
Er hat mir geholfen und ich ihm seine Briefe geschrieben. Es war ganz einfach. Ich liebe ihn nicht weniger, weil er anders ist und anderes kann als ich.
Er ist mein Bruder und ein Mitmensch.
anonym am 5.02.10 17:46
Bitte meinen Kommentar nicht falsch zu verstehen. Ich will keinen Hartz IV Empfänger was böses, aber bei manchen hat man das Gefühl sie können es nicht erwarten wenn die neun Monate rum sind, und sie können sich erst mal wieder eine Auszeit nehmen. Da werden z.B. einfachste Arbeiten selbst nach 5 maligem Erklären immer noch falsch ausgeführt. Wie sollen solche Menschen jemals in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Trifft mit Sicherheit nicht auf alle zu, aber das Problem ist da. Das war nur eine Reaktion auf Kommentare von Hartz Empfängern, die einem Vorhalten wenn man meht Geld verlangt. Ich weiss das ein Leben mit Sozialhilfe nicht besonders schön ist. Aber im Moment gibt der Markt wohl auch nicht viel an Arbeitplätzen her. Da liegt genau das Problem. Erst wenn der Mensch vernünftig bezahlte Arbeit hat, kommt auch wieder Geld in die Kassen. Andersrum funktioniert es nun mal nicht.
Nobby am 5.02.10 17:39
Die im Öffentlichen Dienst müssen grade jammern, in der freien Wirtschaft verdienen Arbeitnehmer oft nur die Hälfte, haben weniger Urlaub schlechtere Arbeitsbedingungen, mehr Druck. Die sollten mal alle streiken können.
Bea am 5.02.10 17:35
Ruhrpottschnauze,
Mindestlohn für alle, auf welchem Niveau wollen wir uns dann bewegen und wie stehen die Menschenrechte dazu.
Man schafft innerhalb Europa viel Gleichklang nur wo es darauf ankommt nicht. Wieso wird nicht gegen Mißbrauch agiert, gegen Steuerflucht und die Subventionen einmal in Europa nur vergeben wenn überhaupt.
Wie sieht das mit dem Artikel in den Nachdenkseiten aus.
Solange sich Politiker, Banker, Manager und Aufrichtsräte sowie andere keinen verordnen sehe ich nicht ein, warum man keine Reallöhne fordert. Die kämen niemals auf die Idee zu verzichten. Die sorgen für ihresgleichen, auch wenn sie nicht viel von anderem verstehen.
Man bekommt das was man möchte stets was möchte, was man glaubt und was man erwartet.
Ich erwarte da viel mehr, menschen würdiges Leben für alle und ich halte es für möglich. Nun sagen sie mir nicht ich wäre ein Träumer. Schon viele haben ihre Träume verwirklicht, wovon nicht alle immer gut für Menschen waren.
Würden wir alle glauben, daß vieles schöne und gute wieder machbar ist unbeirrbar dessen was wir sehen und unsere Kraft daran stecken anstatt in anderes, könnten wir eine bessere Welt wieder schaffen.
Welche Träume hatten unsere Eltern? Daß es uns besser gehen sollte. Welche hatten Brandt und Schmidt daß es den Menschen besser gehen sollte, welche hatten Kohl und die anderen heute.
Denken Sie und viele andere vielleicht ein Mal darüber nach. Die Welt ist von Menschen für Menschen gestaltet. Leider denken nicht alle gleich gut, aber das bessere sollte wohl mehr Gewicht haben.
anonym am 5.02.10 17:25
Ok Herr Heyer,
wir verzichten alle auf eine Lohnerhöhung, und zahlen dann keine TV Gebühren mehr. Dann treffen wir uns alle an der ARGE mit Herrn Heyer wieder, zum anmelden für Hartz IV.
Herr Heyer, wie können sie behaupten dringende OP würden verschoben.
Herr Heyer, wußten sie das in ihrem so schönen Land 2 Millionen Kinder vor Hunger nicht im Schlaf kommen. Und Hunderttausende nach 8 Stunden harter Arbeit noch zur ARGE müßen.
Wenn man im warmen Studio setzt kann man schön dummes Zeug reden.
Heidi und Peter
Peter Schlender am 5.02.10 17:18
Nobby,
Wenn man Menschen keine anständige Grundlage gibt ist es arg.
Früher haben auch Menschen ohne gute Ausbildung, weil handwerklich begabt immer eine Arbeit erhalten. Die Arbeitslosigkeit war gering. Das muß einen Grund haben. Die Einstellung zu Menschen war eine sehr viel andere. Und viele hätten sich geschämt, für das was sie heute ungeniert tun.
Behinderte arbeiten in den Werkstätten für noch weniger, für gute deutsche Firmen, die deren Waren verkaufen. Statt das Können dieser Menschen zu loben und zu sehen, werden auch sie abgewertet.
Dazu hat niemand ein Recht.
Kennen Sie die Geschichte von W. Süper, und was daraus wurde. Es ist interessant. Und auch die Geschichten von vielen anderen denen man keine Chance gibt. Gute Noten sind nicht alles, Studium auch nicht, aber ein guter Charakter hat viele gute Seiten.
Ruhrpottschnauze,
es war der von allen verehrte Herr Müntefering, der sich heute mit seiner jungen Frau ein schönes Leben macht, die alte ist schnell vergessen und er möge gut versorgt sein.
Daß gerade die christlichen und sozialen Parteien die Basis die sie bildeten vergessen macht es nicht besser. Die FDP und Grünen sind nicht anders.
Politik und Religion sind schon vermischt. Gestatten Sie mir einen Satz. Seit die Menschen meinen sie haben Gott und die Religion nicht mehr nötig, verhalten sie sich anders.
Wären sie wahrlich christlich könnten sie niemals Menschen so schaden wie es derzeit getan wird. Weil sie durch die Bank , sich ihre eigenen Regel schaffen. Anstatt für den Schaden den sie anrichten geradezustehen. Geschweige denn ihn in ordnung bringen.
anonym am 5.02.10 17:18
Zum Thema Hartz IV möchte ich nur kurz erwähnen, daß wir im ÖD Leute auf 1,50 Euro Basis für ca. 9 Monate beschäftigen. Und man muss feststellen, daß ungefähr die hälfte dieser Menschen, nie einen festen Job bekommen werden. Aus verschiedensten Gründen die ich hier nicht öffentlich weiter ausführen möchte, um niemanden auf den Schlips zu treten.
Nobby am 5.02.10 15:16
Im Endeffekt hat unserem Nahverkehrsunternehmen der Streik gestern ein müdes Lächeln gekostet.Heute schrieb dazu die Zeitung daß gestern trotz Streik 80% der Buslinien "bedient" worden sind - von Angestellten in den Büros (vorsorglich mit Personenbeförderungsscheinen!) und von Subunternehmern (wohlweislich schon lange einbezogen!)-und ich wette die Gesellschaften haben noch mehr Asse im Ärmel,denn diese Streikdrohungen kommen ja nicht so überraschend wie für die AKS der "Wintereinbruch" im Dezember/Januar!
Jürgen am 5.02.10 15:10
Wenn ich bessere Lösungen hätte, wäre ich Gewerkschaftsfunktionär oder Politiker...Picard42 am 4.02.10 21:43....Sehen sie, so einfach wie sie denken ist das ganze nicht. Es gibt kein anderes Mittel. Streiks waren immer das einzige MIttel, wenn die Arbeitgeberseite nicht wollte. Zudem habe ich heute gehört, das die Arbeitgeber ein Angebot vorlegen wollen. Wie schnell so etwas manchmal gehen kann.
Nobby am 5.02.10 14:53
@anonym am 5.02.10 13:34
"Ich bete für Weisheit und Einsicht für Politiker, insoweit sie sie erlangen mögen."
Das sage ich auch schon seit Jahren: "Herr, laß Hirn regnen und triff auch die richtigen".
Allerdings würde ich die Religion aus der Politik herauslassen. Schließlich sind es jetzt (und auch schon die Kohl Ära) die Christlichen Parteien, die sich absolut unchristlich verhalten.
Und wenn Clement sich auf das Bibelzitat beruft: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", so hat dies nicht Christus gesagt, sondern Paulus. Und das ist ja auch die Religion, die die "christlichen" Kirchen hier seit Jahrhunderten vermitteln: Paulinismus. Aber das ist wieder ein total anderes Thema.
Solange hier Zeitarbeitverleiher (=Sklavenverleiher) und Niedrigstlöhne bezahlt werden, ist jede Gewerkschaftsveranstaltung (=Streik) ein Witz.
Das war zu Rheinhausen-Zeiten noch anders.
Jetzt verlangen sie lumpige 5% und lassen den Bürger, der nicht am Verhandlungstisch sitzt, dafür büßen. Wie ich schon in meinem ersten Posting schrieb: Steigt doch den Verantwortlichen auf`s Dach und nicht uns.
Und setzt euch endlich für einen generellen Mindestlohn für alle Branchen ein. Das geht doch auch in anderen europäischen Ländern.
In Frankreich z.B. bekommt ein Leiharbeiter 10% mehr Lohn als die Stammbelegschaft. Das finde ich absolut korrekt.
Schließlich hat der Leiharbeiter den Stress, sich jedesmal auf neue "Kollegen", Arbeitsinhalte und -orte einzustellen. Das sollte dem Arbeitgeber, der in Zeiten eines Auftragsbooms diese Menschen beschäftigt es doch wert sein. Schließlich verdient er doch auch mehr durch die Mehrproduktion. Warum wird also so ein Verleiher dazwischen geschaltet, der sich über die Hälfte des bezahlten Lohnes einsackt. Ist das nicht pervers, dass Clement, der diesen Schwachsinn zur Perfektion gestaltete, nun im Aufsichtsrat einer solchen Schweinefirma sitzt?
Ich verdiente einmal 12,50DM die Stunde bei einem Verleiher. Dieser bekam (wie ich später herausbekam) von der Firma, wo ich schuftete 50DM die Stunde.
Ich bekam zwar auch eine Auslöse, die aber durch die doppelte Haushaltführung und die Fahrtkosten zum 450km entfernten Arbeitsort wie Eis in der Sonne dahinschmolz. Nee, das muß ich nicht mehr haben.
Ich bin daher auch vor Jahren aus der Gewerkschaft ausgetreten und werde erst wieder eintreten, wenn diese sich entsprechend bewegt.
Gerechtigkeit geht anders....
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 14:16
Ruhrpottschnauze,
schlimm ist das ganze, aber noch schlimmer ist, daß beide sowie auch andere den Sozialstaat für sich selbst in Anspruch nehmen und nahmen von ihm profitierten.
Weiter, daß sie vergessen haben woher sie kamen und durch wen sie wurden was sie sind. Und wer sie finanziert hat. Und andere dazu. Die Verursacher der Staatsverschuldung sitzen inzwischen sofern sie noch leben alle gut abgesichert in Pension mit Amt und Würden.
Wogegen niemand was hätte wenn sie es verdient hätten, aber wer Menschen per Gesetz Armut verordnet und sie um ihr Lebenswerk bringt und in Altersarmut zwingt, hat solches wohl schwerlich verdient.
Da man jedoch nicht weiß, was Menschen so im Leben erwartet, wünsche ich ihnen und anderen Weisheit und Einsicht, da sie die Pfründe des machbaren und möglichen geernet haben.
Erstaunlich, daß sie anderen dies nicht zubilligen mögen. Denn wenn so großzügig mit einem umgegangen wurde, sollte man anderen die gleiche Großherzigkeit zukommen lassen. Denke ich.
Ich habe beide einmal sehr geschätzt wie viele andere auch. Aber für das Geschehene fehlen einem die Worte.
Bezeichnend für den Artikel in den NDS ist der Gleichklang in Europa. Heute morgen eine Diskussion club 2 auf 3Sat gesehen. Der Tenor ist ähnlich. Was es nicht viel besser macht.
Sieht man andere Diskussionen innerhalb des europäischen Fernsehens verhält sich leider auch nicht viel anders.
Man sollte trotzdem das Beste hoffen.
Ich bete für Weisheit und Einsicht für Politiker, insoweit sie sie erlangen mögen.
Gott ist gnädiger mit Menschen als diese es sind.
Vielleicht ist es ja mehr als bezeichnend, daß Schröder seine Amtszeit nicht benannte auf die Bibel schwor und sagte so wahr mir Gott helfe.
Im übrigen reicht es nicht vor dem Tor zu stehen und zu sagen ich will darein, wenn man dann drinnen ist es anders macht als je in seinem Leben vertreten hat.
Dieser Mann war so enttäuschend, daß es schmerzhaft ist, für viele Menschen.
anonym am 5.02.10 13:34
@Anonym am 5.02.10 11:30
"Aber generell: solange der Staat Beschäftigungen im Niedriglohnbereich fördert (u.a. im Zeitarbeitsbereich) und diese Arbeitnehmer dann Aufstockung beantragen müssen, lachen sich die Unternehmer doch ins Fäustchen! Sie fahren die Gewinne ein und die Steuerzahler müssen für die Gehälter aufkommen."
So ist es! Schröder und Clement haben das alles ganz perfide eingefädelt. Dazu bitte mal das hier lesen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4480
Ruhrpottschnauze am 5.02.10 13:13
Ich möchte mich nicht direkt zu den Tarifforderungen von VERDI äussern.
Aber generell: solange der Staat Beschäftigungen im Niedriglohnbereich fördert (u.a. im Zeitarbeitsbereich) und diese Arbeitnehmer dann Aufstockung beantragen müssen, lachen sich die Unternehmer doch ins Fäustchen! Sie fahren die Gewinne ein und die Steuerzahler müssen für die Gehälter aufkommen. Und daraus folgt dann im Rentenalter das gleiche, die erarbeiteten Renten sind so niedrig, dass wiederum der Staat, d.h. wir Steuerzahler für die Grundsicherung aufkommen müssen. Und wenn es nach der schwarz-gelben Regierung geht, wird bald das Solidarprinzip bei der Krankenversicherung auch ausgehebelt, die Unternehmen müssen sich nicht mehr beteiligen und der Arbeitnehmer muss das allein tragen (falls er dazu noch in der Lage ist!).
Wie das alles einmal unsere Kinder, die künftigen Steuerzahler, bewältigen sollen, ist mir schleierhaft!
Anonym am 5.02.10 11:30
Waid-man,
in einem stimme ich Ihnen allerdings zu.
Wenn man für andere fordert, sollte man selbst mit gutem Beispiel vorangehen, sonst ist man unglaubwürdig, aber das gilt für fast alles, nicht nur für Verdi und andere Gewerkschaften.
anonym am 5.02.10 10:56
Picard,
den meisten Menschen geht vieles auf den Senkel, nur wenn sie dann erhalten von anderem profitieren ändert sich der Senkel oftmals.
Man sollte den Senkel auch so sehen können, daß man für etwas sein kann, wenn man nicht nur davon profitiert.
Bei den Streiks geht es nicht nur ums Geld alleine,
sondern um die Bedingungen unter denen zur Zeit hier wie was stattfindet.
anonym am 5.02.10 9:01
Picard,
wenn man den Satz wortwörtlich nimmt, könnte man es so sehen, die Arbeitslosenzahlen wurden erhöht.
Die Arbeitslosigkeit verbessert, welch eine Aussage.
Durch die Kurzarbeit haben viele Unternehmen sich saniert, nicht alle vielleicht aber viele. Traurigerweise.
Marietta,
es tut mir leid für Sie so sollte es nicht sein.
Waid-Man,
das öffentliche Leben ist nicht nur die Streiks gefährdet, aber die Gesellschaft und Gemeinschaft durch die hohe Arbeitslosigkeit, der man abhelfen könnte würde man andere Wege bestreiten.
Was man könnte wenn man wollte.
Ich schrieb gestern zwei Begriffe:
Preisniveaustabilität und gesamtwirt. Gleichgewicht.
Es geht hier um das Stabilitätsgesetz und vier Begriffe insgesamt wovon man einen abgewandelt hat inzwischen.
Es ist das sog. mag. Viereck, welches Preisniveaustabilität, angemessenes stet. Wirtschaftswachstum, hohen Beschäftigungsstand und das gesamtwirtschaftl. Gleichgewicht zum Inhalt hat. Das gesamtwirtschaftl. Gleichgewicht hat man inzwischen zum außenwirtschaftlichen Gleichgewicht umbenannt.
Wenn man die Ziel sieht, hapert es da inzwischen gewaltig.
Wären mehr Arbeitsplätze vorhanden könnte man vieles anders gestalten. Man sollte es auch im Interesse der Menschen in unserem Land.
anonym am 5.02.10 8:57
Hören wir doch endlich auf zu jammern!
Bei den ganzen Streikaktionen, speziell bei ver.di, habe ich den Eindruck, daß es sich bei dabei nur um "Berechtigungsaktionen der Gewerkschafts-Führungsebene" handelt, damit deren Arbeitsplatz gesichert ist.
Verfolgt man die Streiks des öffentlichen Dienstes in den vergangegen Jahren, so wurde immer eine irreale und utopische Lohn- und Gehaltserhöhung gefordert, das öffentliche Leben wurde zum Teil massiv beeinträchtigt und zum Schluß wurde durch einen "faulen Kompromiß" ein Bruchteil der ursprünglichen Forderungen umgesetzt.
Gewerkschaften sind wichtig, unbedingt notwendig und ohne diese wäre die Verhandlungsposition der einzelnen Arbeitnehmer gegenüber den Arbeitgebern und deren Verbände undenkbar schlecht. Aber
1.) sollten die Gewerkschaften (ganz besonders ver.di und Herr Bsirske!) die "Kirche im Dorf lassen"
und
2.) sollten die Gewerkschaften (und hier auch wieder speziell ver.di) mit gutem Beispiel voran gehen und die eigenen Arbeitnehmer in der Verwaltung nicht mit 1,5% Lohnerhöhung abspeisen, während nach außen für 5% (plus X) die Fahnen hochgehalten werden.
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst dürften generell wegen Lohnerhöhungen nicht streiken (ähnlich bei den Beamten), sondern diese sollte sich linear an der Inflationsrate orientieren, denn hier sollte das Gemeinwohl höher gestellt sein als die Lohnsteigerungsrate der einzelnen Arbeitnehmer.
WaidMann am 5.02.10 1:01
die ganze Disskusion über Arbeit in Deutschland, ob gerecht bezahlt oder nicht, erledigt sich bei dem Punkt, wenn man hartz 4 bekommt.Bei der Arge ist das Wort Menschenwürde ein Fremdwort. Geben Sie Ihre Hose vor betreten des Argebüros ab.Mein Mann und ich sitzen seit dem 13.Januar ohne Heizung und Warmwasserversorgung in unseren 4 Wänden.Ich komme mir vor wie der letzte Penner,muss aber zum Arzt und zur Berufsberatung, stinkenderweise.
marietta am 5.02.10 0:53
Na ja
Wir haben ja auch ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz und mehr Netto vom Brutto. :-) Ich glaub da tun sich alle nichts.
Aber gerade darum müßen wir uns auch über ernste Themen unterhalten.
APo am 4.02.10 22:10
@papperlapapp am 4.02.10 21:53
Ich erinnere mich jetzt an keinen Teil meiner Beiträge, in dem ich erwähnt hätte, dass es mir gut gehen würde. Liest Du diese Einschätzung jetzt aus dem Umstand heraus, dass ich halbwegs fehlerfrei rechtschreiben kann? Oder arbeiten gehe?
Alles weitere würde am Thema vorbeigehen.
Picard
Picard42 am 4.02.10 22:01
Ja, picard, das überrascht mich schon.
Und ich muß Ihnen da auch Recht geben.
Dennoch ist der Streik ein Grundrecht.
Darüber hinaus empfehle ich jeden die Lektüre der Bücher von Thomas wieczoreck und Jean Ziegler.
Gute Nacht
papperlapapp am 4.02.10 22:00
O-Ton unserer Kanzlerin gerade in der ARD:
"wir haben die Kurzarbeit verlängert und die Arbeitslosigkeit verbessert"
Macht es eigentlich noch irgendeinen Sinn, dass wir hier über - durchaus wichtige Dinge - diskutieren, wenn uns derartige Flachpfeifen regieren??
Mag jetzt einige "alte" Mitblogger überraschen....
Picard
Picard42 am 4.02.10 21:54
Picard42 am 4.02.10 21:39
Ich habe diese Frage für mich schon lange beantwortet und leiste meinen Beitrag für dieses Land. Daher muss ich zumindest für mich meine Einstellung zu "Solidarität" weder hinterfragen noch überprüfen.
Nun, solange es Dir gut geht, wirst Du diese Meinung auch behalten.
Aber es wird die Zeit kommen, wo auch Du andere Zeiten erlebst.
Möglicherweise haut dir dann ein anderer einen Knüppel über den Kopf, weil du mehr hast als er.
papperlapapp am 4.02.10 21:53
Petra,
eine gute Frage, denn man kann wirklich manchmal nur ausgleichen und leider.
In Frankreich herrschte mit Einführung des Euro eine Preisbindung. Hier hat man sich wie wieder in allem auf das Wort der Wirtschaft verlassen, was nie eingehalten wurde in den letzten Jahren. Sie sagte Arbeitsplätze für junge Menschen zu, was ist geschehen nichts, sie verlangt vom Gesetzgeber die Lohnnebenkosten abzuschaffen in Teilen geschieht dies. Die fordert den Kündigungsschutz aufzuweichen. Manche Mitbürger finden das gut ohne zu sehen was daraus wird.
Sie setzen ihren Nutzen voraus und sehen den Menschen der Arbeitskraft und Lebenszeit gibt, damit sie reich werden können als Kostenfaktor und Humankapital ein. Sie leben meistens nach dem Minimaxprinzip, was bedeutet mit minimalstem Einsatz den größten Erfolg zu erzielen, was ja im Moment am besten läuft.
Hinzu kommt, wenn AN mehr Geld erhalten wird die Post teurer die Versicherung das Wassergeld oder sonstiges.
Leider sagt einem auch kein Vermieter hier, sie wohnen nun schon zwanzig Jahre hier und haben mir meinen Lebensabend gesichert, jetzt wo es ihnen schlecht geht behalte ich sie, damit sie es jetzt schaffen über die Runden zu kommen. Was auch eine Möglichkeit wäre, sie suchen sich neue Mieter von denen sie meinen, um kurzfristig vielleicht einen solventen aber dennoch unzuverlässigen Mieter zu haben. Weil sie ihr GEld sehen wollen, nicht den Zustand der Wohnung oder den von ihnen vorher geschätzten Mieter. Ähnlich ist es mit den Mitarbeitern, die ja nun ausgetauscht werden weil sie billiger sind.
Da liegt das Problem. Weil immer mehr immer mehr haben wollen. Und die haben bekommen auch mehr, die es bräuchten nicht so unbedingt. Was sie damit anrichten interessiert diese nicht.
Auf die Idee die Preise zu senken, den Kosten und Einkommen anzupassen ist noch niemand gekommen. Es wäre die andere alternative.
Preisstabilität wie ich schon schrieb. Gesamtwirtschaftl. Gleichgewicht, es gibt vier Grundsätze zu den Haushaltsgrundsätzen die einzuhalten wären, leider halten sich viele aus Gier und anderen Gründen nicht mehr daran.
anonym am 4.02.10 21:47
@Nobby am 4.02.10 21:37
Wenn ich bessere Lösungen hätte, wäre ich Gewerkschaftsfunktionär oder Politiker...
Vielleicht sind diese "Warn"-Streiks der einzige Weg - aber dann darf der betroffene Rest der Bevölkerung doch auch mal anmerken, dass uns das ziemlich auf den Senkel geht.
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.02.10 21:43
Petra am 4.02.10 21:35....Nehmen wir mal die Benzin oder Lebensmittelpreise. Soviel Geld mehr kann ich gar nicht im Jahr bekommen, wie die erhöht wurden. Das müssten sie doch auch gemerkt haben.
Nobby am 4.02.10 21:40
@papperlapapp am 4.02.10 21:31
Ich kann da nur Ihren eigenen Beitrag (besser: JFK) zitieren:
"Frag nicht was Dein Land für Dich tut, frag Dich, was Du für Dein Land tun kannst."
Ich habe diese Frage für mich schon lange beantwortet und leiste meinen Beitrag für dieses Land. Daher muss ich zumindest für mich meine Einstellung zu "Solidarität" weder hinterfragen noch überprüfen.
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.02.10 21:39
Auch in diesem Jahr stelle ich fest , das sich in den letzten 47 Arbeitsjahren nichts geändert hat. Die Argumente für und wider einer Tariferhöhung sind die gleichen wie 1970 , 1990 oder wahrscheinlich auch 2050 ! Zu allen Zeiten haben die Arbeitgeber gestöhnt als müßten sie trocken Brot essen und die Gewerkschaften haben den Eindruck vermittelt , die Arbeitnehmer essen trocken Brot. Auch habe ich den Eindruck , die Arbeitgeber jedes Jahr vom auslaufen der Tarifverträge überrascht werden. Warum können sich beide Tarifparteien sich nicht einfach einigen ? Beide sind aufeinander angewiesen !Wahrscheinlicher ist es einfacher in Deutschland rückwirkend den Linksverkehr einzuführen .
Zusammengefasst : Tarifauseinandersetzungen langweilen mich . Weckt mich wenn es ein Ergebnis gibt.
dieter am 4.02.10 21:38
Picard42 am 4.02.10 21:32
Da bist Du doch wieder bei denen, die ihre Schäfchen schon im Trockenen haben.
Wer dort arbeitet, macht den Mund nicht auf!
Eine Sekretärin in der Staatskanzlei kocht lieber Kaffee, als sich bei ihrem Chef über schlechte Arbeitsbedingungen zu beschweren, die sie sicher nicht hat.
papperlapapp am 4.02.10 21:37
Picard42 am 4.02.10 21:32...Bei allem Respekt, aber das meinen sie jetzt nicht ernst. Da bin ich von Ihnen aber sachlichere Kommentare gewöhnt.
Nobby am 4.02.10 21:37
Picard,
Leider ist es so, daß es ohne die Gewerkschaften nicht läuft für die Arbeitnehmer.
Ein Arbeitnehmer der ohne Gewerkschaft streikt fliegt sofort. Selbst wenn es sich um die dusseligsten Anweisungen handelt die AG verlangt erfüllt zu haben.
Traurig dabei ist eigentlich irgendwo, daß viele Politiker Partei- und zugleich Gewerkschaftsmitglieder sind, also auf der einen Seite eine Sache vertreten die sie nicht vertreten können und auf der anderen Seite die andere.
Dabei könnten sie zusammen für dieses Land für diesen Staat sehr viel mehr leisten, wenn sie es nur wollten. Weil sie sich kennen weil sie Kontakte untereinander pflegen. Auch diese Seite muß man sehen.
Es werden nicht die Bürger in Sippenhaft genommen, nicht durch die Gewerkschaften aus meiner Sicht, sondern die Arbeitnehmer kämpfen um ihre Rechte nicht in finanzieller Hinsicht sondern auch um Arbeitsplätze und verbesserte Arbeitsbedingungen auch für die Nichtmitglieder in den Gewerkschaften.
Wenn viele Menschen alles annehmen würden, nur so was andere ihnen servierten, würden wir wahrscheinlich alle für null arbeiten und der Staat dürfte uns alimentieren. Nur wer soll das bezahlen?
anonym am 4.02.10 21:36
Was macht das Streiken um mehr Geld überhaupt einen Sinn,im gegenzug wird dann alles wieder teurer
und man hat genau soviel wie vorher,nur die nichts kriegen bleiben auf der strecke
Petra am 4.02.10 21:35
Danke für die Gespräche, und allen die sich gegen Streik aussprechen wünsche ich, daß sie noch lange gut von ihrem Einkommen leben können.
Nobby am 4.02.10 21:34
@Nobby am 4.02.10 21:22
Greift die an, die Ihr treffen wollt! Ist eine Fahrbereitschaft, ist der gesamte Zirkus in den Parlamenten, in den Landtagen, nicht alles ÖD??
Lasst die Politiker doch mal laufen und schüttet ihnen Salz in den Kaffee! Lasst die in ein leeres Büro kommen, wo keiner den Kaktus gegossen, das Hemd gebügelt und die Rede vorbereitet hat!
Ist das so schwer oder reicht der Arm der Gewerkschaften nicht (mehr) so weit? Oder sind die immer noch alle verbeamtet? Das kann und möchte ich nicht glauben....
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.02.10 21:32
picard 42
ich verweise auf dies:
"Soldarität war noch ein hohes Gut und keiner meckerte über einen Streik."
Vielleicht waren Sie da ja noch nicht Arbeitnehmer.
papperlapapp am 4.02.10 21:31
anonym am 4.02.10 21:23...Na Exportweltmeister sind das nicht die Chinesen ? Und wer hat denen dazu verholfen ? Das ist auch so eine Seite wie man Deutschland kaputt bekommt. Moderne Technik in ein unterentwickeltes Land verkaufen und sich dann wundern, wenn die billig mit unsere Technik produzieren.
Nobby am 4.02.10 21:30
Nobby,
danke sehr für die Beantwortung meiner Frage.
Picard,
gerade wenn die Busse mal nicht so fahren und es nicht so läuft wie gewohnt, sollte uns die Arbeit der anderen bewußt sein und werden und wir sie mehr schätzen.
Es gibt heute genug Möglichkeiten sich so zu organisieren, daß man den Weg zur Arbeit gehen kann.
Fragt einer die Verkäuferin, die abends nach 22.00 sich auf den Heimweg machen darf aus einem unter Umständen schönen Gewerbegebiet ohne Auto auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen.
Da ist es selbstverständlich, daß diese bis 22.oo h bleibt, denn so kann man es auch sehen. Sie wird ja dafür bezahlt.
Mehr Verständnis und Mitmenschlichkeit, da wir alle in einem Boot sitzen, fände ich da schon besser.
anonym am 4.02.10 21:29
Nobby:
Auch Ihnen ein herzliches "Bravo" zum letzten Beitrag.
Für mich heißen die von Ihnen beschriebenen übrigens immer noch "Trittbrettfahrer"
Meinetwegen könnten auch alle, die nicht organisiert sind, den Mindestlohn (so es ihn denn gibt) erhalten.
JFK hat mal gesagt" frag nicht was dein Land für tut, frag dich was du für dein Land tun kannst"
Für mich bedeutet das, andere auch dazu bewegen, immer wieder Überzeugungsarbeit leisten, kritisch hinterfragen, was uns an "alternativlosen Sachzwängen" vorgesetzt wird.
Laßt euch den sterbenden Staat nicht einreden.
Das Geld ist da, es ist nur falsch verteilt.
Generalstreik, jawoll!
papperlapapp am 4.02.10 21:28
Indy,
wenn man nicht achtet könnte es so sein. Denn man spricht ja bereits von künftiger Altersarmut so wie man vor zwanzig Jahren hier davon sprach, daß die Wirtschaft am Krückstock geht, was sie ja teilweise tut. Sie sagt es und handelt danach aber nicht in allem. Denn es ging unserer Wirtschaft ja schon schlecht als es noch gut ging und jetzt. Wir sind kein Exportweltmeister mehr aber immer noch vorne.
Die Forderung nach Mindestlöhnen kommt insoweit sehr entgegen.
Die Regierung hätte nie Leiharbeit, 1,- E, Job,und Minijobs unter den Voraussetzungen zulassen dürfen. Der Staat übernimmt die Pflichten der Arbeitgeber durch Kurzarbeit und Zuzahlung, während diese sich satt und gesund stossen.
Wer als AG Gewinne verkündet und gleichzeitig Massen entläßt hat schlicht gesagt einen Sockenschuß.
Und der Staat die Bürger dürfen für die Arbeitslosen Menschen aufkommen. Es ist nicht hinnehmbar und verantwortbar. Wenn jeder AG eine Arbeitsplatzabgabe für entlassene Mitarbeiter zahlen müßte, würden sich die meisten wohl überlegen was sie tun.
Niemand setzt mehr auf Reallöhne, wobei die Gehälter für bestimmte Klientel absolut nicht in Frage stehen sondern noch gebilligt und verteidigt werden und argumentiert wie es paßt. Das ist das eine.
Wundern muß man sich nicht, wenn niemand mehr hinkommt, denn es ist ein Unterschied ob man 800,- Euro hat oder 1.600,- DM. Wer die Preise vergleicht, weiß daß vieles in den Grundbedürfnisbereichen nicht billiger wurde sondern erhöht wurde.
Elektroartikel die man nicht alltäglich Mensch braucht werden einem nachgeworfen.
Preise für Energie und dessen was man bedarf sind ebenso nicht in den Gehaltsklassen, daß Menschen noch ohne Sorgen ihre Rechnungen bezahlen können ab gewissem Einkommen. In der anderen Klasse ist dies gewiß kein Problem.
Wenn man überlegt, daß man 1.600 E lt. Stat. Bundesamt schon zu den Besserverdienenden gehört, fragt man sich wo hier erst die Armut anfängt, wahrscheinlich bei den Reichen, denen nehmen seliger ist als geben.
anonym am 4.02.10 21:23
Picard42 am 4.02.10 21:18...für andere Lösungen wäre ich dankbar. Also her damit. Mal sehen wie sie den Arbeitgeber kleinkriegen würden.
Nobby am 4.02.10 21:22
Guten Abend,
irgendwie beschleicht mich beim Lesen der bisherigen Beiträge der Verdacht, dass hier alle "einfach mal gestreikt" haben. Klar, für 5% mehr, klar, um es denen "da oben" mal so richtig zu zeigen....
Glückwunsch! "Denen" habt Ihr das ja mal richtig gezeigt! Und die Sympathie derer, die heute morgen ***irgendwie*** zur Arbeit kommen mussten (und nebenbei auch wieder nach Hause zu ihren Familien) ist Euch mit Sicherheit kollektiv sicher.
Ich achte die Tätigkeiten im ÖD, ich respektiere in weiten Teilen die Menschen, die dort für die Allgemeinheit jeden Tag arbeiten.
Mir zutiefst zuwider ist allerdings eine "Streikpolitik" der Gewerkschaften (ver.di ist da ganz gross, Transnet etc. keinen Deut besser), die die gesamte Bevölkerung in Sippenhaft nehmen. Das ist kein Stil, um sinnvoll Tarifverhandlungen zu führen, das ist Anarchie.
Gruß,
Picard
Picard42 am 4.02.10 21:18
urmel am 4.02.10 21:03... Nur eine Frage: Sind sie Unternehmer oder noch schlimmer FDP Wähler ? Ach ich vergaß hängt ja beides zusammen.
Nobby am 4.02.10 21:17
anonym am 4.02.10 20:19..Natürlich wird der Warnstreik aus der Kasse der Gewerkschaften bezahlt. Also von meinen Beiträgen. Und ich bezahle gerne, im gegensatz zu ein igen Kollegen die nicht in der Gewerkschaft sind, aber immer schön profitieren. Es wir Zeit das diese Leute (die auch die ersten sind die rum blöcken wenn es nur 2 % mehr Geld gibt), nur noch den Gesetzlichen Mindestlohn bekommen. So weit ist meine Einstellung nach 30 Jahren Gewerkschaftszugehörigkeit schon. Da kommt auch schon mal der Begriff "Schmarotzer" in den Sinn. Nix tun, nur meckern...was soll man davon halten.
Keine 20 Euro für die Beiträge, aber alle 2 Jahre neuen Computer und Handy. Mein Verständniss für diese Menschen ist restlos aufgebraucht.
Nobby am 4.02.10 21:14
Urmel,
sind die Gewerkschaften und somit deren Mitglieder die größten Gangster oder sind die nicht tatsächlich ganz woanders.
Die Gewerkschaft fordern für ihre Mitglieder ein und andere profitieren sehr viel davon.
Gäbe es nur noch Erhöhungen und Urlaubstage für Gewerkschaftsmitglieder möchte ich den Arbeitsmarkt hier nicht sehen wollen.
Ohne die Gewerksschaften wäre das Sozialgefüge gar nicht geschaffen worden. Unsere Eltern haben für etwas gekämpft meine Generation auch noch, daß es Menschen besser geht, wogegen eine neoliberale Ideolgie so mancher Unternehmen inzwischen selbst Menschenrechte und das Gesetz in Frage stellt, zugunsten eigener Maxime.
Das Sozialstaatsgebot ist übrigens im Grundgesetz verankert. Berufswahl ebenso.
Sie sollten genau hinschauen wer hier was tut.
anonym am 4.02.10 21:08
@ indy67
Ich vermute Sie haben leider Recht.
Schade eigendlich, igendwie mag ich Deutschland nämlich.
APo am 4.02.10 21:04
Ich kann nur sagen, die Gewerkschaften sind die grössten Gangster in diesem Land und kriegen den Hals nicht voll. Immer wieder utopische Lohnerhöhungen fordern ist kompletter Schwachsinn. Ich möchte mal wissen wer das Produkt am Ende der Kette noch bezahlen soll? Denn die höheren Lohnkosten werden mit Sicherheit auf den Preis aufgeschlagen.
urmel am 4.02.10 21:03
Ich glaube, das unsere Regierenden unsere Löhne dauerhaft angleichen wollen.
Aber nicht in die Richtung, das mann seine Familie damit ernähren kann, sondern in Richtung Ost-Europa.
Das gilt sicher nicht nur für den ÖD, sondern für viele andere Bereiche auch.
Trotzdem müssen alle Arbeitnehmer, die gewerkschaftlich organisiert sind dabei sein, wenn es darum geht, den masiven Lohnschrumpfungen und Arbeitnehmerausbeutungen entgegen zu wirken, auch und gerade für die vielen schwächeren und nicht organisierten, die teiweise für 3,50 Euro die Stunde Ihre Arbeitsleistung bereitstellen müssen.
Oder heißt es demnächst für uns: Wohnen und Leben in Rumänien , arbeiten in Deutschland.
Gastarbeiter im eigenen Heimatland, dafür aber preiswerte Mieten und Lebenserhaltungskosten im wilden Osten.
Es ist natürlich einfacher, sich darüber aufzuregen, das kein Bus fährt oder die Straßenbahn nicht kommt.
Aber nur so kann mann erkennen, wie viele Menschen zum Beispiel dafür sorgen, das wir regelmäßig und sicher an 365 Tagen im Jahr, fast Rund um die Uhr an unser Ziel kommen.
Streik - unabhängig davon, wer oder wo, muß sein.
Der beste Streik, wäre ein Generalstreik, Landesweit und für alle Arbeitnehmer, um unseren Politikern einmal in unserem bescheidenem Leben die Stirn zu bieten und evtl. deren Gehälter auch mal richtig anpassen zu dürfen.
Aber wie ich uns Deutsche kenne, werden wir zu diesem Schritt erst bereit sein, wenn wir unsere neue Wohnung in Bukarest bezogen haben.
In diesem Sinne, ein streikender Busfahrer
indy67 am 4.02.10 20:53
Jürgen am 4.02.10 20:30
Wenn Sie sich noch am dicken Ende der Wurst sehen:
herzlichen Glückwunsch!
Wenn aber hier nicht mal bald ALLE Arbeitnehmer sich organisieren und solidarisieren, ist Ihr dickes Ende
bald futsch.
Übrigens: Die Erzieher haben damals nicht für Prozente gestreikt, sondern für erträgliche Arbeitsbedingungen (z. B. nicht 8-10 Stunden auf "Kinderstühlchen" sitzen müssen und später den KKs durch Rückenbeschwerden zur Last fallen)
papperlapapp am 4.02.10 20:51
@ anonym
Sie schreiben mir aus der Seele.
Und es wäre so einfach für Politiker, Unternehmen, Interessenvertreter und uns alle. Etwas mehr Tolleranz etwas weniger Egoismus. Das wäre nicht mal Teuer! Ohne solche Werte wird aber alles noch schlimmer.
Die skandinavischen Länder zeigen das es besser geht! Man müßte nur bereit sein es mal zu versuchen.
P.S. Ich Lümmel war heute auch streiken!
APo am 4.02.10 20:31
Als Busfahrer im Öffentlichen Dienst habe ich keinen guten Grund zu streiken! Natürlich,etwas mehr Geld wäre immer gut und in Ordnung (für wen nicht?!), anderseits habe ich einen sicheren Job,penibel gesetzestreue Arbeits-und Lenkzeiten (nicht selbstverständlich!),geregelten Urlaub usw. - wenn ich dagegen die armen Kollegen der "Subunternehmen" sehe,die das gleiche schaffen wie wir "festangestellten Öffentlichen" dann weiß ich erst wie gut es mir geht und das zu schätzen!Ich kann keine Schlösser bauen,habe aber mein Auskommen und : bin ZUFRIEDEN!
Das Jammern auf hohen Niveau und gegenseitige Schuldzuweisungen lassen die Grundhaltung einer normalen Zufriedenheit immer mehr verblassen!
Was mich aber enorm wundert ist, daß,soweit ich mich erinnere, die KITA-Mitarbeiter doch erst vor garnicht langer Zeit auf ihre Barrikaden gegangen sind und gestreikt haben - und schließlich wurden daraufhin doch große Zugeständnisse der Arbeitgeber gemacht,oder?
Wieso rennen auch diese Arbeitnehmer jetzt wieder streikend auf den Straßen herum?Aus "solidarität" oder eben weil ja noch etwas mehr nicht schaden kann...?
Jürgen am 4.02.10 20:30
Verdi macht etwas falsch. 1 Million an die Mövenpicker und die Erhöhung ist gelaufen...
Übrigens: ohne Gewerkschaft gäbe es überhaupt keine Gehaltserhöhung!! .....Und noch etwas Gernfried2000 Sie nerven!
Heidi G.
Heidi G. am 4.02.10 20:26
@Jürgen Hallmann:
Sie haben wirklich mein vollstes Mitgefühl: Wer es sich erlauben kann, für e i n e n simplen Hallenbadbesuch (Hin-/Rückfahrt 80 KM), also Sprit- und Zeitaufwand in beachtlichem Umfang zu investieren, ist in der Tat arg gebeutelt, wenn er an dem Ziel seines Freizeitvergnügens keine "dienstbaren Geister" zum Minimaltarif vorfindet.
Erzählen Sie Ihre überaus anrührende Geschichte doch einmal einem/einer Feuerwehrmann/frau, einem/einer Polizeibeamten/beamtin, einem/einer Erzieher/in, einem/einer Lehrer/in im täglichen "Nahkampfeinsatz". Man wird dort sicherlich ob Ihres harten Schicksals in Tränen ausbrechen.
Auf welchem Stern leben Sie eigentlich?
Herzlichst
Kritikus am 4.02.10 20:21
Nobby,
soweit ich weiß, wird der Streik aus den Streikkassen der Gewerkschaften bezahlt nicht wahr. Vielleicht können Sie ja mal was dazu schreiben. Damit hier nicht welche denken, sie zahlen auch noch finanziell dafür.
papperlapapp
ja, das kann ich unterstreichen. Wenn ich an Helmut Schmidt denke, daß war noch ein Politiker wie Willy Brandt denen an dem Wohlergehen der Menschen gelegen war.
Und seit Anfang der 80er hat sich vieles geändert. Die Menschen haben damals mit Kohl viel Hoffnung verbunden und auch nachher mit Schröder.
Aber sie wurden enttäuscht, weil vieles danach erst einriß. Beide sind aus ihrer Verantwortung heraus beide mit guten Pensionen.
Ein Mensch wie Kluncker hatte auch ein anderes Kaliber als ein Bsirske.
Solche Menschen und mehr Solidarität miteinander wünsche ich mir heute zurück.
Eine Gesellschaft kann nur in einer Gemeinschaft gut funktionieren. Wohin uns die Ellenbogengesellschaft und der Egoismus gebracht haben, die falsch definiert werden aus meiner Sicht, das spüren heute leider zu viele Menschen.
Würde man wenigstens die Preise so senken, daß die Menschen von ihren Einkommen leben könnten, wäre es noch anders.
Eigentlich ist Preisniveaustabilität ein Punkt der zum gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht gehört, wofür die Regierung mit verantwortlich zeichnet.
Sie machte den Fehler die Freie Marktwirtschaft zuzulassen, die sich nicht von selbst regelt.
Seit dem sich viele aus der sozialen Verantwortung und sozialen Marktwirtschaft ausgeklingt haben sind solche Dinge wie heute erst möglich. Obwohl man mit dem anderen besser gefahren ist. Hinzu kommt die verfehlte Sparpolitik am falschen Platz.
Es wäre viel zu tun und wenn sollten alle ihren Anteil leisten das Land wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
anonym am 4.02.10 20:19
Als ich meine Lehre anfing, waren die Gewerkschaftskassen noch prall gefüllt.
Soldarität war noch ein hohes Gut und keiner meckerte über einen Streik.
Die IGMetaller machten vor, was alle anderen GWs nachmachten an Arbeitskampf und Lohnerhöhungen.
Damals waren noch sehr viele in der GW organisiert.
Dann kam "Birne" und propagierte die Ellbogengesellschaft.
Und deren Folgen bekommen wir heute zu spüren.
Jeder denkt nur an sich und die Journaille entblödet sich nicht, den Sozialneid auch noch zu befeuern.
Schämt euch!
"Klotz" Klunker glaube ich, sagte einst:
Ein Streichholz kann man brechen, viele Streichölzer nicht.
Darüber kann man mal dachdenken.
papperlapapp am 4.02.10 20:03
Die Herrschaften die da streiken sollten mal lieber an die denken die keinen Job haben. Ich finde es eine Frechheit mit einem abgesicherten Job im Rücken, noch mehr zu fordern. Als Beispiel nenne ich da mal unfreundlich Busfahrer, genervte Stadtangestellte, und nicht zu letzt, die Müllabfuhr, die mehr Müll liegen als das sie ihn mit nimmt. Hier in Münster kümmert sich z.b. keiner um den liegen gebliebenen Sperrmüll. Warum stellt man da, z.b. keine Arbeitlose ein, eine Art Müllpolizei.
Nein weill die, die einen Job haben immer mehr fordern und damit es verhindern das neue Job geschaffen werden.
Solche Verdi Aktionen kotzen mich an.
Unsere Politiker sind übrigens nix besser..siehe RAG
mfg
Werner
Anonym am 4.02.10 20:02
@ Samurai
Irgendwie empfinde ich nur Mitleid mit dir.
APo am 4.02.10 20:01
Ein Generalstreik ist ja nicht ohne Grund per Gesetz verboten.
Ausser im Karneval im Rhein land und an Weihnachten im ganzen Land
Gernfried2000 am 4.02.10 19:55
Ein Generalstreik so wie z. B. in Frankreich, das wäre mal was! Aber dazu sind hier viele zu faul und behäbig
oder zu unorganisiert.
papperlapapp am 4.02.10 19:40....BRAVO !!!
Nobby am 4.02.10 19:50
Hach, das ist ja mal ein Thema, welches ganz bestimmt zu viel Gesprächsstoff führen wird. Jeder kann sich ja mal die Mühe machen und ausrechnen, was es die letzten 15 Jahre an Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst gab (übrigens bei Beamten nochmal kürzen um einiges, also landet man dort im MINUS Bereich !!(Bundestag und Staatsminister ausgeschlossen natürlich - bei denen gibt es keine Nullrunden)).
Und wenn man dann erleben muss, dass Alleinerziehende Mütter trotz Arbeit im (achsotollen) öffentlichen Dienst zusätzlich ALGII bekommen, weil der Lebensunterhalt nicht gesichert ist, dann kann ich nur sagen...streikt, streikt und streikt und rennt am besten -zusammen mit den Gewerkschaften den zuständigen Ministern die Büros ein!
Im Grunde trifft es jetzt die Falschen, die anderen Mitmenschen...die nichts dafür können, aber nur so können wohl die "oberen" in die Knie gezwungen werden. Und übrigens, jedes Jahr kommt immer der Spruch "Die Kassen sind leer"...ja natürlich sind die leer und ehrlich...wer glaubt denn noch daran, dass sich das die nächsten Jahren ändern wird oder sie gar voller werden? Wann soll das denn geschehen...in 80 Jahren vielleicht mal wieder? Super, dann haben die Mitarbeiter ja jetzt mal gerade echt viel davon.
Ein Müllmann im ÖD mit Ehefrau und 3 Kindern...der kann sich bald die Tapeten von den Wänden kratzen, wenn er mal was neues sehen will, weil Urlaub machen oder so ist einfach nicht mehr drin, geschweige denn zu wissen, wie er die nächsten 2 Klassenfahrten bezahlen soll (von Taschengeld mal ganz zu schweigen).
Also, Deutschland und hier vor allen Dingen die zuständigen Minister: bezahlt die arbeitende Bevölkerung mal bitte anständig!er, dann klappts auch mit den Wählern ;-)
Davon ab, auch 5 Prozent sind - ehrlich gesagt- lächerlich niedrig angesetzt.
Aber macht ja nichts, die Kaufkraft kommt ja eh von den Unternehmern (Bänkern, Managern, usw.) oder denen, die das Geld "beiseite" geschafft haben....
Siggi am 4.02.10 19:44
Frank,
so sehe ich es auch.
Und wie jemand schrieb die Summe für die RAG, da beschwert sich keiner. Über das Einkommen für Ackermanns und Essers u.a. auch nicht.
Hat jemand gelesen, daß die Deutsche Bank jetzt in Las Vegas ein Casino übernimmt. Sie hat sich bei einem Kredit geirrt für einen Bauherrn, bei der Vergabe und um jetzt nicht noch mehr Geld zu verlieren, kauft sie oder übernimmt sie das Casino, das gebaut wird. Eine Deutsche Bank also Casino-Besitzer hat es auch noch nicht gegeben.
Wer Nachrichten sieht und sich unterhält weiß von den Streiks. Einmal Nachrichten am Tag sollte Pflicht sein. Finde ich, um über das gröbste kurz informiert zu sein.
Ich schätze die Arbeit der Busfahrer, der Müllwerker und vieler anderer nicht nur im ÖD. Und wer sich ein bisschen auskennt, weiß die die Einkommen dort in den unteren Gruppen genauso wenig üppig sind, wie in der Wirtschaft, während für bestimmte Gruppen leider mehr als genug da ist, was den anderen dann leider fehlt.
Also nicht die Mitarbeiter im ÖD beschimpfen, sondern vielleicht eher die, die möglichst mit wenig Geld gute Arbeit schlecht bezahlen wollen, und trotz der Situation keinen Verzicht üben, wo alle angesichts Wirtschafts- und Finanzkrise eigentlich ihren Anteil leisten sollten, das dieses Land aus der Krise rauskommt.
Ein Ticket kostet inzwischen für Hin- und Rückfahrt 4.60 bei uns also umgerechnet 9.20 DM. Die Einkommen wurden jedoch halbiert. Dank Euro.
Und seit Einführung dessen haben die meisten leider Probleme mit dem zurecht zu kommen was ist, weil die Preise eins zu eins sind. Ein Busfahrer der mit Schichtzulagen, die ebenso gekürzt wurden, nicht viel verdient, ist also nicht zu beneiden.
Da die Städte ihre Stadtwerke und Busunternehmen gesplittet haben, erhalten die Fahrer die für Subunternehmen fahren noch weniger.
Früher konnte sich ein Mensch ernähren und alleine leben. Heute können Familienväter ihre Familien nicht mehr ernähren und Ehepaare je nach dem auch nicht.
Daran sollte man auch denken. Denn es ist nicht richtig, wenn das nicht mehr geht. Während andere ihre Millionen im Ausland bunkern und auf Strafnachlaß hoffen. Die absolut kein Unrechtsbewußtsein haben.
anonym am 4.02.10 19:40
Natürlich sollen sie streiken, so wie jeder andere für gescheite Löhne und faire Arbeitsbedingungen streiken soll. Das ist deren gutes Recht.
Die hier motzen, sind evtl. nicht an einem funktionierenden Staatswesen mit gleichen Chancen,
fairen Löhnen etc. interessiert.
Ein Generalstreik so wie z. B. in Frankreich, das wäre mal was! Aber dazu sind hier viele zu faul und behäbig
oder zu unorganisiert.
papperlapapp am 4.02.10 19:40
Alle müssen streiken gegen Billiglohn Leiharbeit(Sklavenhandel).So können unsere Sozialsysteme nicht funktionieren.Der Staat also wir bezahlen den Arbeitgebern Ihre Mitarbeiter und deren Taschen werden immer voller und verstecken ihr Geld im Ausland natürlich an der Steuer vorbei.Aber von BESTRAFUNG keine Spur
Ronny am 4.02.10 19:25
Theodor am 4.02.10 19:18...Was bezahlen ?
Nobby am 4.02.10 19:23
Jürgen Hallmann am 4.02.10 19:16...Das ist ärgerlich für sie. So etwas sollte nicht passieren. Entweder wurde der Verantwortliche nicht Informiert, oder es ist ihm entgangen. Dazu muss ich sagen, daß uns auch erst am Dienstag mitgeteilt wurde, das es zum Warnstreik kommt. wahrscheinlich um den Arbeitgebern nicht die Möglichkeit zu geben, sich darauf vorzubereiten. Das gehört auch zur Streiktaktik.
Nobby am 4.02.10 19:22
Für Demagogen wie bsirske/Vors. Verdi u.GRÜNER gibts nur eins, häuten u. federn wie im Mittelalter. Recht auf Streick = ja! Aber wer soll das bezahlen?
Theodor am 4.02.10 19:18
@ Nobby: Kleiner Tipp: Wenn dir die Arbeit zuviel wird, mach Platz für andere und kündige. Es gibt genügend da draussen die deinen Job gerne hätten.
Samurai am 4.02.10 19:05 ... Sorry, aber jetzt muss ich trotz allen ernstes mal kräftig lachen. Wo steht, das mir der Job zu viel wird ? Ich versuche den Menschen die es nicht wissen, zu vermitteln was los ist damit sie sich ein Bild machen können, und dann so ein Spruch. Der ging es voll in die Hose.
Nobby am 4.02.10 19:17
Das gestreikt wird war mir bekannt (und ist auch in Ordnung). Deshalb fragte ich gestern im Duisburger Hallenbad, ob dieses Bad heute bestreikt wird. "Nein", wurde mir ausdrücklich gesagt. Heute stand ich vor der geschlossenen Tür. So ehrlich sollte man schon sein. Ich fahre schließlich ca. 40km bis zum Hallenbad.
Jürgen Hallmann
Jürgen Hallmann am 4.02.10 19:16
Das gestreikt wird, werden die meisten wohl verstehen; gerne würden manche es auch, aber es geht halt nicht in allen Bereichen (und in den Branchen wird teilweise deutlich schlechter bezahlt, als im öffentlichen Dienst, nur wer dort streikt, kann sich ausrechnen, wann er die Kündigung bekommt). Da hilft nur, die Steuererleichterungen für die Hotelbranche zurücknehmen und den eigenen Leuten im Staatsdienst bezahlen, denn welchen Sinn haben die verbilligten Hotels, wenn keiner das Geld hat, darin zu übernachten? Und dann bezahle ich lieber von meinen Steuern die Menschen, die dafür sorgen, dass der tägliche Ablauf in Krankenhäusern, Starßenverkehr etc. gelingt, als dass Hotels Zimmer (vielleicht) renovieren, die selbst ich mir dann nicht mehr leisten kann.
Frank am 4.02.10 19:11
Wenn die Kommunen zusammen mit den Ländern Milliarden zur Rettung der Landesbanken zu verfügung stellen ist halt kein Geld mehr da für den öffendlichen Dienst. Dafür muß man doch Verständnis haben.
Normalerweise dürfte in Deutschland, eine ganze Woche lang, keiner arbeiten damit von den hohen Herren, den Aktionären und Politikern mal verstanden wird das es so nicht weitergeht.
Willi am 4.02.10 19:11
Die Menschen die von dem Streik getroffen werden sind die, die auf den ÖPNV angewiesen sind um zur Arbeit zu erscheinen. Mit dem Streik bereitet Verdi doch den eigenen Mitgliedern die als Geringverdiener z.B. im Einzelhandel beschäftigt sind Ärger! Verdi soll mal da streiken wo auch Besserverdienende getroffen werden, wenn es im Laden nichts mehr zu kaufen gibt werden die vielleicht mal wach...
Hagbard am 4.02.10 19:09
Ich bin selber Krankenpfleger im öffentlichen Dienst und arbeite in einem Heim für geistig und körperlich behinderte Menschen.
Ich komme bislang mit meinem Gehalt gut aus, brauche mir kaum Sorgen um meinen Arbeitsplatz( nach 20 Berufsjahren "unkündbar") zu machen und das Umfeld ist ok. Wer krank ist und ausfällt braucht sich nicht zu rechtfertigen, wer sein Lebtag zu viel Alkohol getrunken hat bekommt selbstverständlich eine Therapie und keine Kündigung, es gibt für jeden Beschäftigten mindestens 6 Wochen voll bezahlten Urlaub, es gibt Weihnachtsgeld und wenn man an einem Feiertag mal nicht arbeiten muss (darf), gibt es einen Pauschalbeitrag für "entgangene Feiertagszuschläge".
Reicht das immer noch nicht ???
Ich schäme mich für die Forderungen von den ver.di enern.
beste Grüße von
Gernfried2000 am 4.02.10 19:08
Die Wahrnehmung der Menschen ist schon sehr interessant. Der ÖD scheint immer da zu sein, das ist selbstverständlich. Muckt er auf, scheinen es die "kleinen Leute zu sein", welche so hart getroffen werden.
Denken wir doch mal so: Der ÖD ist für die "kleinen Leute" da und so soll es auch bleiben!
Die Kassen sind leer, weil die neoliberale Politik uns glauben machen will, es sei kein Geld mehr da. Aber für Banken und Rüstung wird immer gerne noch eine Finanzspritze locker gemacht.
Der ÖD arbeitet rund um die Uhr und es werden Rahmenbedingungen geschaffen, neue Mitarbeiter für weniger Geld einzustellen. Auch das sollten die Bürger wissen, welche die Meinung vertreten, im ÖD gäbe es nur sichere Arbeitsplätze.
Wie wichtig der ÖD ist, hat man doch jetzt beim Warnstreik gemerkt, sonst wären nicht so viele wütend, wenn er mal nicht so funktioniert. Und damit der ÖD weiterhin funktionieren kann, ist der Arbeitskampf, so verstaubt der Begriff auch sein mag, sehr wichtig!
Sandra am 4.02.10 19:08
Kritik am Streik? Das klingt für mich so, als dürften arme Leute nichts fordern, weil sonst endgültig kein Geld mehr da ist, um es den Millionären hinterherzuschmeißen. Banken bekommen Milliarden, Hotels Millionen, Erzieherinnen nichts - das ist soziale Gerechtigkeit 2010!
F Baumann am 4.02.10 19:07
Herr de Maiziere findet es "unverschämt" wenn die mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 5% mehr Geld fordern, wohlgemerkt fordern nicht bekommen. Er findet es jedoch NICHT unverschämt wenn Politiker bis zu 30.000 Euro für 2 Aufsichtsratssitzungen bekommen oder für Hotels die MwSt gesenkt werden oder das Manager Bonis und Abfindungen in Millionen höhe erhalten. Herr de Maziere vlt. sollten Sie erstmal nachdenken, was ein Busfahrer oder eine Krankenschwester oder ein Müllwerker netto verdienen, bevorSie so einen Unsinn erzählen. Natürlich ist der Streik für alle beteiligten nicht wünschenswert, aber was soll die Gewerkschaft den machen, wenn die Arbeitgeber gar kein Angebot machen? Soll sie nichts machen und 0% akzeptieren?
der fortune am 4.02.10 19:07
ÖPNV gehört zum öffentlichen Leben und dürfte in meinen AUgen nicht betreikt werden. Aber genau dort geht es immer wieder als erstes los. Früher gingen Warnstreik ein paar Stunden, heut gleich ein ganzer Tag. Das ist in meinen Augen kein Warnstreik mehr.
Wenn ich dann noch die Busfahrer in der AKS höre, das Sie ja auch Heiligabend arbeiten müssen könnte ich kotzen. Hallo, ihr Busfahrer seid nicht die einzigsten. Aus guter Quelle weiss ich das da keiner gezwungen wird sonder die Dienst wegen der Zulagen heiss begehrt sind.
Und wenn der Mann oder die Frau hinterm Lenkrad meint ihr Job wäre schlecht bezahlt, keiner zwingt sie dazu und das was die Bezahlung angeht hat der jenige vorher gewusst.
@ Nobby: Kleiner Tipp: Wenn dir die Arbeit zuviel wird, mach Platz für andere und kündige. Es gibt genügend da draussen die deinen Job gerne hätten.
Samurai am 4.02.10 19:05
Ich finde es muss GESTREICKT werden. Alle Arbeitgeber und hier besonsert die des öffentliches Dienstes wollen Geld verdienen. Das Geld verdienen OHNE Arbeitnehmer das ist die Forderung unserer Zeit.
Ich finde auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen/Radio sollten nicht die Zuscchauer/hörer gegen diese Streik aufwiegeln.
Anonym am 4.02.10 19:05
Wer soll es denn bezahlen. Gerade verdi stellt sich immer hin und meint, alle sind böse.
Die öffentliche Hand ist total verschuldet.
Alles, was dabei raus kommt, ist dass die 5% bei der Mitarbeiteranzahl wieder reingeholt wird.
Das ganze ist doch ein grundsätzliches Problem und wenn sich nicht endlich eine Bürgerbewegung bildet, werden mehr und mehr arm werden.
Es ist Zeit für eine Revolution. Es ist doch schon erstaunlich, dass sich ein selbstherrlicher Westerwelle offen bestechen lässt und keiner tut was dagegen.
micha am 4.02.10 19:04
@ Alexander :
Es trifft auch am Wochenende viele....., wer arbeitet wohl im Krankenhaus ??
Paul am 4.02.10 19:03
(SPR)ACHSTREIK
-------
Manche sagen ACH ---
Doch and're sagen NEE ---
Nur ich sage einfach HEY ---
Weil ich Streik auf Englisch seh ---
(Aber das muss doch SEE heißen, ---
Du schwimmender SPRACHSTRIKER!) ---
-------
Klausens grüßt die Streikenden, sofern der Streik einen guten Sinn erfüllt. Tut er das (denn)?
Herzlich, Klausens, 4.2.2010
Klausens am 4.02.10 19:02
Alexander am 4.02.10 18:58...Das war nur ein Warnstreik. Wochenende kann schneller kommen als sie denken. Wenn es zum richtigen Streik kommen sollte, der dann eventuell zwei Wochen dauern könnte.
Nobby am 4.02.10 19:01
Wieso wird eigentlich am Wochenende nie gestreikt?
Alexander am 4.02.10 18:58
mir egal; Hauptsache im aldi Markt wird nicht gestreikt.
peter am 4.02.10 18:56
Und zum Thema: Ich komme wieder nicht zur Arbeit. Ich war heute auch streiken. Als ich heute Morgen los fuhr (9.30 uhr), dachte ich das heute die Stadt bestimmt leer ist, da kein ÖNV fährt. Weit gefehlt ! Die Stadt war voll wie immer. Jetzt stellt sich mir die Frage, wie sind die alle dahin gekommen ? Das wundert mich schon. Zum Stadtbummel geht es, aber zur Arbeit nicht ?
Nobby am 4.02.10 18:17
Karl am 4.02.10 17:59...Wieder eine Aussage die von Unwissenheit zeugt. Man kann den Kunden nicht einfach abwimmeln. Der geht sich beschweren, und schon ist man wieder in Erklärungspflicht gegenüber seinem Vorgesetzten. Und Sicherheitskräfte gibt es nicht. Wenn es handgreiflich wird (was auch schon vorgekommen ist), dann kann man die Polizei rufen, ansonsten muss man versuchen die Lage selbst in den Griff zu bekommen.
Nobby am 4.02.10 18:09
Wenn hier mal alles nicht mehr funktioniert, aus irgendeinem Grunde wird uns vielleicht bewußt was wir haben und wie wertvoll Arbeit ist und sein kann und daß sie anständig bezahlt wird, bzw. werden sollte, die Arbeitsbedingungen besser gestaltet und vieles mehr. Und nicht alles noch durch Technik ersetzt wird. Jetzt haben die Menschen schon UB-Sticks mit ihren Krankenakten um den Hals. Da wird mir schlecht.
Ich bin da sehr bei Nobby und seiner Einschätzung, Einstellung.
Der Streik im ÖD wird moniert, der Streik der Lokführer, der Streik der Ärzte, der Erzieherinnen.
Sie alle haben ja keine Rechte aber sollen ständig ungefragt und allezeit bereit sein zu unseren Diensten. Wie weit soll das noch gehen.
Der Einzelhandel rund um die Uhr, möglichst die Bars die Kaffees und anderes.
Es geht nicht nur ums Geld sondern um die Interessen der Mitarbeiter und Gestaltung der Arbeitsplätze, wo man wie mit in den letzten Jahren umgegangen ist? Die Menschen wo man wie mit umgegangen ist.
Glaubt jemand der Jetztzustand wie er ist ist einfach so. Entstanden.
Während Unternehmer hier immer mehr Gewinne einfahren und Menschen entlassen, weiter so machen können, wird der Rest angeprangert.
Leute fahrt doch mal ohne Öffentlichen Personennahverkehr, räumt doch mal selbst den Müll in die Deponie, versorgt doch mal selbst eure Alten in den Familien und vieles andere mehr.
Ich wünsche mir hier Rückkehr zur Vernunft, vernünftige Preise, weniger Betrug anständige Arbeitsplätze und ein menschenwürdiges Leben für alle.
Das geht aber schwer wenn hier so weitergemacht wird wie bisher.
Die Verhandlungen sind im Grunde eine Farce, weil Gewerkschaften nicht mehr sind was sie waren, Kürzungen im ÖD genauso selbstverständlich wie anderswo.
Nicht meckern weil es vielleicht aus unserer Sicht anderen besser geht, sondern solidarisch sein miteinander, damit andere Menschen nicht länger zum Spielball der eigenen Interessen machen können, was sie seit Jahren tun. Leider.
Und wir schimpfen dann auf die die für ihre Rechte eintreten.
Der Chef, der angesichts nicht fahrender Busse kein Verständnis hat, wenn der Mitarbeiter keine Möglichkeit hat zur Arbeit zu kommen oder zu spät kommt ist aus meiner Sicht kein guter Chef.
Er wird genauso wenig Verständnis für Mütter mit kranken Kindern haben für Krankheiten des Ehepartners für Familie. Auch wenn er selbst Vater und Ehemann ist.
Wir sollten wohl alle ein bisschen zurückschrauben, was unsere Forderungen betrifft, aber Verständnis haben wenn andere streiken, insoweit sie aus meiner Sicht nicht nur für sich dies tun, sondern stellvertretend für andere mit.
Bei alledem eine Frage, wo wollen wir als Menschen eigentlich hin, welche Gesellschaft wollen wir haben.
Ist das wofür unsere Eltern und Großeltern gekämpft haben so sinnvoll gewesen, daß es wenige schaffen aus dieser Gesellschaft zu machen, was sie derzeit ist?
anonym am 4.02.10 18:03
Nobby 17:39
willste plauschen oder arbeiten, wenn die Unterlagen nicht komplett sind, dann schick ihn nach Hause, den Rest holen. Wenn er nich Platz macht, dann hol doch die Security, die langweilen sich doch immer.
Dabei kann man sogar noch höflich bleiben.
Karl am 4.02.10 17:59
Karl am 4.02.10 17:00...und wieder mal ein Kommentar in dem alle über einen Kamm geschert werden. Arbeiten sie im ÖD, oder woher kennen sie sich so gut aus ? Wenn nein, dann bitte etwas besser informieren. Ich bringe jetzt mal ein Beispiel. Gewerbemeldestelle: zu Spitzenzeiten ca. 120 Anträge in 8 Std. = 4 Minuten pro Antrag. Unterlagen überprüfen, Minutenlang mit Antragstellern diskutieren müssen, weil die Unterlagen nicht vollständig sind. Antragsteller geht steil weil er es nicht einsieht und wird beleidigend. Diskusione geht weiter mittlerweile schon zehn Minuten. Irgendwann geht Antragsteller. Zeispanne wird knapper für den Bearbeiter, da diese Pappnase nicht in der lage war alle Papier mitzubringen. Ist zwar nicht die Regel, aber auch kein Einzelfall. So sieht es aus. Und ich Frage mich, warum sich immer die am meisten Aufregen, die nicht mal in der Lage sind Fakten richtig einzuordnen ?
Nobby am 4.02.10 17:39
Die Gewerkschaften streiken an falscher Stelle.
Wie Bürger haben als solches mit den Tarifverhandlungen nichts zu tun. Die hohen Herren fahren mit den Dienst-Mercedes und nicht mit dem OPNV.
Es wäre schön, wenn sich die Gewerkschaften den Sozialstaat als solches mal vornehmen würden.
Arbeit muss viel besser bezahlt werden als HartzIV.
Die Spanne ist viel zu gering, wenn überhaupt vorhanden.
Fahnder am 4.02.10 17:09
"Keine Frage, die Menschen im öffentlichen Dienst müssen für ihre Arbeit anständig bezahlt werden. Bitte nicht nur Hoteliers bei der Mehrwertsteuer für Übernachtungen ohne Frühstück entlasten!!!"
Das kann ich ur 100%ig unterschreiben.
Aber: wenn ich morgen nicht pünktlich zur Arbeit komme, dann wird mein Chef sicherlich wenig Verständnis dafür haben. Jedes Jahr frage ich mich, warum wir Bürger, die ja nicht an den Tarifverhandlugen beteiligt sind, die Suppe auslöffeln müssen?
Warum behindern die Gewerkschaften nicht die Geschäftsstellen der entsprechenden Verantwortlichen? Warum nicht den Innenminister an seiner Arbeit behindern?
Ruhrpottschnauze am 4.02.10 17:01
Keine Frage, die Menschen im öffentlichen Dienst müssen für ihre Arbeit anständig bezahlt werden.
Für anständige Arbeit trifft das zu. Für alles andere aber nicht. Der Großteil der Hartz IV Bescheide ist falsch. Schlampige Arbeit. Korrekturen über die Gerichte, führt dort wegen der schlampigen Arbeit zu Mehrbelastung und nach den Urteilen die Korrektur der Bescheide. Hach was haben wir uns überlastet.
Die Essener Staatsanwaäte sind unfähig, einen Kalender zu führen und entlassen Schwerverbrecher. Die müssen jetzt überwacht werden und unsere Pollozei jammert, hach was sind wir überlastet.
Ich könnte jetzt weitermachen, aber das wird dann ein gaaaaanz langer Beitrag. Führt aber nur zur Leseüberlastung der öffentlich Bediensteten.
Karl am 4.02.10 17:00
Wie wäre es mal, wenn man mal den Unternehmen die ständig die Preise erhöhen auf die Finger klopft und sich darüber aufregt. Ständig Preiserhöhungen, damit die Aktienkurse in die Höhe schnellen, und kräftige bis Überzogene Abfindungen gezahlt werden. Wenn die Kosten mal längere Zeit stabil blieben, bräuchte man auch nicht ständig Lohnerhöhungen. Zudem ist in Deutschland gegenüber anderen Europäischen Ländern der niedrigste Lohnzuwachs zu verzeichnen. Das sollte einem auch mal zu denken geben. Und wer ist Schuld, daß die Kommunen angeblich hoch verschuldet sind. Bestimmt nicht das arbeitende Volk.
Nobby am 4.02.10 16:56
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