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Februar 2010
Ich lebe gerne in Köln. Ich mag diese Stadt. Und ich brülle Karneval auch die einschlägigen Bekenner-Lieder mit. Aber langsam wird es peinlich. Köln steht ja schon lange bundesweit in dem Ruf, unter Wert regiert zu werden, der Kölner Klüngel ist Legende, Palermo liegt am Rhein. Aber jetzt kann man das langsam wirklich keinem mehr erklären.
Wir haben einfach nicht alle Bügel im Beton. Das an sich ist schon nicht zu verstehen. Das sollen wirklich "nur" ein paar Bauarbeiter gewesen sein, die das Zeug zum Materialpreis an einen Schrotthändler verhökert haben, 80 Prozent aller Eisenbügel? Schwer zu glauben. Aber so richtig unangenehm finde ich das Krisen-Management. Man erfährt offiziell nichts Genaues, aber alle Nase lang kommt irgendein neues, peinliches Detail ans Licht. Unterm Strich weiß ein Jahr nach dem Stadtarchiv-Einsturz immer noch keiner, warum das passiert ist.
Und jetzt Mal wieder so ein Highlight: Gestern Nachmittag blinkt uns in der Redaktion die Eilmeldung an: Die U-Bahn-Baustelle Heumarkt wird heute Mittag um 12 geflutet. Und eine halbe Stunde bevor es so weit sein soll, dann das Kommando zurück. Wie stark der Grundwasserpegel steigt, das muss doch für ein paar Stunden im Voraus absehbar sein? Und warum ist vorher Niemand auf die Idee gekommen, noch schnell eine Zwischendecke einzuziehen, wenn das jetzt plötzlich die Lösung ist.
Das alles verstehe wer will. Aber dass sich das ganze Land über uns lustig macht, ist kein Wunder. Ist ja auch wirklich unterirdisch.
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Die Taten sind ekelhaft. Katholische Geistliche vergreifen sich an Minderjährigen. Und das seit Jahren. Über 100 Kinder oder Jugendliche sollen seit den 50ern an katholischen Schulen missbraucht worden sein.
Mir wird schlecht bei dieser Doppelmoral. Und mich beschämen die Auftritte von Kirchenvertretern, denen es spürbar schwer fällt, endlich rigoros aufzuklären. Opfer-Hotline, Sonderbeauftragter, alles gut und schön, aber sind das die richtigen Präventionsmaßnahmen? Ich glaube nein. Ein Bischof als Beauftragter ist zu sehr Teil des Systems. Er ist womöglich loyal und muss Rücksicht nehmen. Den Job muss jemand von außen machen. Vorbild: Irland. Dort gibt es ein Gremium aus kirchlichen und staatlichen Vertretern.
Und dann wünsche ich mir endlich eine unmissverständliche Haltung der Geistlichen. Ein Aufräumen mit der Vergangenheit und die Vorsorge, dass so etwas in der Zukunft nicht mehr passiert. Denn die Verbrechen um die es hier geht sind ekelhaft.
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Ja, dieser Rücktritt ist absolut honorig, aber ich finde es trotzdem jammerschade, dass Margot Käßmann geht. Ja, sie hat einen bösen Fehler gemacht, aber ist das nicht auch menschlich? Margot Käßmann ist Bischöfin - aber doch keine Heilige. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Nein, ich persönlich bin noch nie volltrunken Auto gefahren, aber ich finde es trotzdem irgendwie verzeihlich, wenn man damit "richtig" und gut umgeht in der Öffentlichkeit. Natürlich kann man über 1,54 Promille nicht kommentarlos hinweg gehen, verlangt das eine Erklärung, eine Entschuldigung. Aber muss denn ein Vorbild immer makellos sein? Margot Käßmann war immer nahbar, geerdet, menschlich - das zeichnet sie aus. Sie hat offen über ihre Krebserkrankung und ihre Scheidung gesprochen. Und sie hat das durchgestanden. Ich hatte gehofft, dass sie das hier auch durchstehen würde - durchstehen, nicht aussitzen. Auch wenn Margot Käßmann selbst sagt, heute Nachmittag, sie könne jetzt nicht mehr mit der nötigen Autorität auftreten. Was hat ihre Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr mit ihrer Promille-Fahrt zu tun? Genauso wenig wie ihre Scheidung ihre Eignung als Bischöfin in Frage gestellt hat. Aber vielleicht ist es dann doch zu schwer zu ertragen, wenn demnächst jeder Depp über die betrunkene Bischöfin herzieht. Vielleicht wollte sie sich und ihre Familie schützen. Das wiederum könnte ich sehr gut verstehen. Und trotzdem: Es ist jammerschade, dass diese Frau nicht mehr öffentlich mitredet.
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Wenn ich für etwas Geld bezahle, erwarte ich auch eine Gegenleistung. Einen Liter Milch, eine Fahrkarte, ein Auto. Was kriegen Unternehmen, die einer Partei Geld bezahlen?
Stellfläche auf einem Parteitag zum Beispiel. Und damit das, was im Angebot steht und verabredet ist. Mehr nicht? Ich werde das komische Gefühl nicht los, dass die Erwartungen wohl doch etwas weiter gehen. Über das Fixierte hinaus. Und die Bereitschaft, mehr zu geben, auch. Da passt auch das schmierige Wörtchen "Sponsoring".
Wikipedia schreibt: "Unter Sponsoring versteht man die Förderung von Einzelpersonen, einer Gruppe von Menschen, Organisationen oder Veranstaltungen, durch eine Einzelperson, eine Organisation oder ein Unternehmen, in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen mit der Erwartung, eine die eigenen Marketingziele unterstützende Gegenleistung zu erhalten."
Die Gegenleistung ist klar. Ein Foto mit den Wichtigen. Ein kurzer Plausch. Irgendwas Verwertbares für das Unternehmen. Und damit ist die Grenze zur Korruption fließend, sagen Experten. Diesen Vorwurf muss sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers derzeit anhören. Und auch die SPD bietet prominente Genossen an. Zwar nicht mit einer Preisliste, wie der Spiegel schreibt, aber über eine einseitige Anzeige im SPD-Zentralorgan "Vorwärts". Die kostet 18.000 Euro, und gute Kunden der Zeitung kriegen dafür Kaminabende mit hochrangigen Vertretern der SPD.
Selbst wenn das alles korrekt ist - ein Beigeschmack bleibt. Ein ziemlich fader.
Es schmeckt nach gekaufter Politik!
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Die Piloten streiken und keiner merkts so richtig. 4.000 Piloten bleiben am Boden und trotzdem kein Chaos an den Flughäfen. Die Lufthansa ist einigermaßen zufrieden. Die Piloten-Gewerkschaft kann es eigentlich nicht sein. Wie soll man Druck machen, wenn es keinen Leidensdruck gibt. Die Piloten sagen: Wartet ab, das ist erst der Anfang. Klingt, als ob wir den Streik doch noch richtig zu spüren bekommen sollen.
Und da erinnern wir uns mit Schrecken an den letzten Piloten-Streik vor neun Jahren. Chaos an den Flughäfen, weil die Piloten unverschämte 35 Prozent mehr Geld haben wollen. 10 sind es dann immerhin geworden. Ganz schön üppig.
Aber diesmal liegt die Sache ein bisschen anders. Die - zugegeben - gutbezahlten Piloten haben Angst um ihre Jobs. Lufthansa-Töchter machen es jetzt schon vor: Die Arbeit wird ins Ausland verlagert - geht ja auch ganz gut, rein praktisch, bei einer Fluggesellschaft. Die Forderung nach mehr Geld in den Tarifverhandlungen ist eher Verhandlungmasse, um durchzusetzen, dass die Lufthansa und ihre Töchter im Ausland genauso bezahlen, wie hier.
Dafür habe ich dann schon ein gewisses Verständnis ... und außerdem ist Bahn fahren eh besser fürs Klima.
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Sie kennen Herrn Kaiser, den Mann von der Versicherung, der seit gefühlten Jahrzehnten immer durch die TV Werbung geistert - Kaiser, der Prototyp des freundlichen Versicherungsvertreters....
So freundlich sind er und seine Artgenossen aber nicht. Nur ein Beispiel ... Wer die Prämie - für die Autoversicherung - monatlich, viertel- oder halbjährlich zahlt, lebt deutlich teurer als jemand, der seine Beiträge einmal im Jahr abbuchen lässt. Für das Zahlen kleckerweise nehmen die Versicherungen nämlich Aufschläge von zwei, drei oder gar fünf Prozent. Vermutlich zu unrecht. Die HUK-Coburg hat sich bereit erklärt, einem Versicherten diese Aufschläge zurückzuzahlen. Bei dieser aktion müssen alle anderen Versicherten ganz genau hinhören!
Die Kulanz trifft keine Armen! Allein im vergangenen jahr hat die Versicherungswirtschaft in deutschland Beiträge in Höhe von rund 170 Milliarden Euro eingenommen! Millionen Kunden bringen Milliarden! Und wenn jetzt Millionen Kunden schlau sind - all die, die bislang kleckerweise gezahlt haben - dann wird#s unangenehm für die vielen Herren kaiser. Aber, wie gesagt - es trifft keine Armen, sondern jemanden der uns über Jahre arm macht...
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Das ist vielleicht eine Apotheke!
Der geflügelte Satz für jeden Baumarkt, Supermarkt oder Restaurant, das definitiv zu teuer ist.
Apothekerpreise eben!
Der Name kommt nicht von ungefähr. Deutschland ist ein Pillenparadies.
Leider nicht so, das es für jede Krankheit die richtige Pille gibt, aber der Pharmaindustrie bescheren Pillen, Tabletten und Co Milliarden.
Laut Arzneiverordnungsreport verdient die Pharmaindustrie 3,5 Milliarden Euro im Jahr, allein mit überteuerten Medikamenten.
In Zeiten der Wirtschaftskrise kann man diese vielen Nullen ruhig mal ausschreiben.
3.500.000.000!
Das Problem: Eine Preisbremse gibt’s in Deutschland nicht. Ist doch schön zu wissen, dass der deutsche Markt zumindest für die Pharmaindustrie noch attraktiv ist.
Und während zwar die Pillen in Micro- und Milligramm gemessen werden, scheffeln Pharmahersteller eher Tonnenweise Scheinchen.
Dabei belasten sie die Kassen mit den überdurchschnittlich hohen Arzneimittelpreisen. Zum Teil kostet ein Medikament in Deutschland doppelt so viel wie bei unseren europäischen Nachbarn. Und daran will kein Pharmakonzern etwas ändern.
Angesichts der jüngsten Beitragserhöhungen für viele Kassenpatienten bin ich gespannt, was der Gesundheitsminister nun bei seinen Gesprächen mit der Pharmaindustrie für uns am Ende der Pillenkette rausholt. Hoffentlich wird es ein Konfrontations- und kein Kuschelkurs.
Also ob Rheuma Mittel oder Viagra Tablette, auch wenn´s uns nach dem Einschmeißen eines Medikamentes besser gehen sollte, ein bitterer und vor allem teurer Geschmack bleibt.
Her mit der Preisbremse!
Damit das Pillenparadies endlich zum Patientenparadies wird.
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Deutschland droht ein Ärztemangel - Schlagzeilen dieser Art haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder lesen müssen. Es war so im Sommer 07, im Sommer 08, auch im vergangenen Sommer - und: Jetzt ist er da, der Ärztemangel!In den Krankenhäusern fehlen aktuell rund 5000 Ärzte, bundesweit! Bald fällt der Arztberuf unter Artenschutz!!!
Dies belegt eine Studie des Deutschen Krankenhausinstituts. Der Medizinermangel macht mittlerweile fast 80% der Kliniken echte Probleme. Vor allem Internisten, Chirurgen und Psychiater fehlen - obwohl rund 9000 Mediziner pro Jahr mit bestandenen Examen die Unis verlassen. Viele von ihnen machen jedoch mittlerweile einen großen Bogen um Patienten (...was ist eigentlich mit dem Eid des Hippokrates???) und suchen ihr Heil in der Wissenschaft, der Wirtschaft oder in den Medien. Zudem lassen etliche Kliniken Stellen unbesetzt, um Kosten zu sparen. Jedes vierte Krankenhaus hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben.
Der "Patient Krankenhaus" hängt am Tropf! Mangelware Ärzte! Mein Vorschlag: Weg mit dem Numerus Clausus für Medizin! Es fehlt an Menschen, die sich für Menschen interessieren. Ärztemangel in einem Land, in dem die Kosten für Gesundheit uns mittlerweile krank machen, in dem Kranksein und Gesundbleiben immer teurer wird, kann und darf nicht sein!
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Kalkutta liegt am Ganges, Paris liegt an der Seine und Neapel liegt ganz offensichtlich am Rhein! Köln, ein gewaltiger Bau-Mafia-Sumpf! Was da in den vergangenen Tagen ans Licht gekommen ist, macht fassungslos. Pfusch, Schlamperei, Hehlerei - da soll beim Bau der neuen U-Bahn Strecke systematisch betrogen worden sein. Es wurde falsch vermessen, nur halbseiden kontrolliert, Eisen an Schrotthändler verhökert. Jetzt platzte dem Kölner Oberbürgermeister der Kragen. Schluss mit lustig, Schluss mit Karneval!
Genau, der Karneval - offensichtlich der Grund dafür, dass das Skandalthema nur auf kleiner Flamme gekocht wurde. Erstmal mussten die Kölner Kamelle sammeln, Strüssje werfen und bützen. Hauptsache der Zooch kütt und kann die gewohnte Strecke fahren. Es ging um die Sicherheit der Jecken, is ja Fasteloovend - und sonst nix! Und überhaupt: Et hätt noch immer joot jejange!
Jetzt, kurz vor Aschermittwoch aber darf laut gedacht und gefragt werden: Sind die Schlamper, die, die da nicht kontrolliert und geprüft haben etwa noch im Amt? Gut, zwei Bauleiter wurden heute suspendiert... Hat sich eigentlich das NRW Bauministerium, der Minister interessiert? Immerhin ist gestern im Kölner Rosenmontagszug ja der Ministerpräsident höchstpersönlich mitgefahren... Gibt es einen Zusammenhang zwischen den kriminellen Machenschaften und dem Tod zweier Menschen beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs? Wer zahlt eigentlich die Zeche? Kann überhaupt weitergebaut werden oder muss man die Löcher nicht einfach verfüllen und Gras wachsen lassen?
Eins ist klar: Der KVB Bauskandal ist nicht für die Bütt geeignet, da vergeht einem jeder Anflug von Lachen. Jetzt, wo der Karneval fast vorbei ist, wachen die Kölner endlich auf und verlangen Antworten, verlangen, dass die Verantwortlichen zu ihrer Verantwortung stehen!
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Es gibt Dinge, die sind von vorneherein verkorkst: Die neue Kölner U-Bahn ist ein Musterbeispiel: Umstritten von Anfang an. Dann explodierten die Kosten. Dann stand plötzlich ein Kirchturm schief. Dann stürzte das Archivhaus ein. Das kostete zwei Menschen das Leben. Den Oberbürgermeister von Köln kostete es sein Amt.
Aber das politische Erdbeben hat den Dauer-Skandal nicht stoppen können: Als sei nichts gewesen wurden beim U-Bahn-Bau offenbar lustig weiter gepfuscht: Eisenträger landeten illegal bei irgendwelchen Schrotthändlern, statt wie geplant verbaut zu werden. Haben die Verantwortlichen denn nie was gemerkt?
Gestern dachten sie in Köln offenbar zeitweise allen Ernstes darüber nach, Teile der Innenstadt zu evakuieren. Der Landesbauminister Lienenkämper bringt es auf den Punkt: "Hochkriminelle Vorgänge".
Überall auf der Welt werden U-Bahnen gebaut - nirgends geht das so schief wie in Köln. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen es nicht schaffen, sich mit juristischen Winkelzügen aus der Affäre zu ziehen. Dieser Skandal darf nicht wieder unter den großen Klüngel-Teppich gekehrt werden. Darauf haben die Kölner einen Anspruch. Und alle anderen in NRW auch, denn wir alle zahlen mit unseren Steuern die Kölner U-Bahn mit.
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Die Lage ist dramatisch: Griechenland steht kurz vor dem Staats-Bankrott.
Ein EU-Mitgliedsland, Mitglied der Eurozone ist so unfassbar verschuldet, dass man sich auch als normalsterblicher Nicht-Finanzexperte fragt: Mann, was muss man alles falsch machen, verhauen und verschlafen, dass es soweit kommt:
Die Schulden Griechenlands betragen 113 Prozent des Brutto-Inlands-Produktes - das ist vier-mal soviel wie die EU erlaubt!!!
Große Sorge deshalb bei den anderen EU-Ländern:
Die desolate Finanzlage des Landes schwächt die gemeinsame europäische Währung – schadet also z.B. auch Deutschland.
Und nun?
Griechenland hat zwar nicht offiziell danach fragt, aber trotzdem haben die EU-Staaten heute beim Sondergipfel in Brüssel darüber gesprochen: Zur Not gibt es eben Finanzhilfen für die klammen Griechen. Aber daran können die ebenfalls gebeutelten anderen Länder der Eurozone eigentlich keine Interesse haben. Zu groß ist die Angst davor, dass auch andere verschuldete EU-Länder dann auf der Matte stehen und die Hand aufhalten: Portugal, Italien, Spanien – weitere Kandidaten.
Eine aktuelle Umfrage aus Deutschland sagt: 71 % der Befragten sind gegen deutsche Hilfszahlungen – aber dürfen wir einen EU-Staat bankrott gehen lassen?
Ist die EU auch eine Haftungsgemeinschaft? Welche Rolle spielt eigentlich, dass sich Griechenland im Grunde in die Eurozone hinein gemogelt hat: Die Wirtschaftszahlen waren – freundlich gesagt – geschönt.
Viele Fragen, die wir versuchen wollen, heute Abend in der Aktuellen Stunde zu klären.
Doch eines scheint schon jetzt klar:
Wenn es hart auf hart kommt, dann müssen wir wahrscheinlich alle zahlen. Und das wird teuer.
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1.466 Euro vom Staat - jeden Monat. Gestern haben wir in der AKS eine Mutter mit zwei Kindern vorgestellt, die von Hartz IV lebt. Nicht nur hier in unserem Blog, auch bei uns in der Redaktion hat das Diskussionen ausgelöst. Tenor: Ok, knapp 1.500 Euro ist wirklich nicht viel, wenn man Kinder großzieht, aber: Verdammt viele Menschen gehen jeden Tag arbeiten und haben auch nicht mehr. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Ich sage: Aus der Zwickmühle kommen wir nicht raus, aber: Wenn wir Hartz IV jetzt reformieren, dann müssen wir endlich die entscheidende Fehlkonstruktion dieses Sozialtransfers beseitigen: Derzeit zwingen wir Langzeitarbeitslose, die Hände in den Schoß zu legen. Wer sich was hinzuverdient, wird auch noch bestraft. So werden Menschen einsam, fühlen sich nutzlos, ihr Alltag hat keine Struktur mehr. Irgendwann sind sie vom Arbeitsleben so weit weg, dass sie für den Arbeitsmarkt ganz verloren sind - und müssen sich noch von manchen Zeitgenossen obendrein noch als Sozialschmarotzer beschimpfen lassen. Das ist ungerecht.
Gleichzeitig liegt im Hochlohnland Deutschland jede Menge Arbeit brach, weil niemand sie bezahlen kann: Schulen müssen sich Hausmeister mit anderen Teilen, Grünflächen vergammeln, Altenpflege wird unbezahlbar.
Warum organisieren wir Hartz IV nicht so, dass die Empfänger (die gesund sind und nicht mit Kindererziehung beschäftigt) auch Arbeit leisten müssen: Was ist so schlecht daran, dass jemand, der auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance hat, regelmäßig - sagen wir - im Altenheim den Rasen mäht, das Laub wegharkt, neue Glühbirnen einschraubt?
Wer diese Arbeiten übernimmt, dem sollte der Staat auf den Hartz IV-Satz noch anständig was drauf legen. - Damit gewinnen alle: Der Arbeitslose hat ganz legal zusätzliches Geld, er wird wieder gebraucht - gut für ihn. Die Arbeit, die anders nicht zu finanzieren wäre, wird getan. Gut für alle.
Arbeit für Hartz IV Empfänger. Nicht als Strafe, sondern als Chance. Wirtschaftswissenschaftler denken schon lange über solche Modelle nach. Die gesetzlichen Voraussetzungen gibt es auch schon. Noch fehlen Politiker, die jenseits von Populismus den Mut für so eine Reform aufbringen.
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Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein wegweisendes Urteil gefällt: Die Berechnung der Hartz IV-Sätze für Kinder ist verfassungswidrig. Es reicht nicht, die Sätze für Erwachsene zu nehmen und da einfach zig Prozent abzuziehen. Der Bedarf der Kinder muß genauso sorgfältig errechnet werden, wie der für Erwachsene.
Recht haben die Richter - man braucht allerdings kein Richter zu sein, um zu wissen, daß die bisherige Regelung ungerecht war: Jeder der Kinder hat weiß, was Kinder kosten. Jeder der Kinder hat weiß, daß der Staat die Eltern im Zweifel im Regen stehen lässt, wenns um unsere Kinder - unsere Zukunft! - geht: Büchergeld, Klassenfahrt, Kopier-Beitrag - jede Woche kassiert die Schule ab. Und wer in den überfüllten Klassen unseres Landes, in denen keine individuelle Förderung stattfindet, irgendwo nicht mehr mitkommt sollte möglichst reiche Eltern haben: Nachhilfe kostet. Und wer sich das nicht leisten kann, hat eben Pech. Nur ein lächerlicher Bruchteil der tatsächlichen Kosten wird vom Finanzamt anerkannt.Und den letzten, die Hartz IV Familien, beissen sowieso die Hunde.
Nach dem Urteil von heute müssen die Politiker bei Hartz IV umdenken. Nicht die Erhöhung der Hartz IV Sätze hat das Gericht gefordert, sondern eine faire Anpassung an den tatsächlichen Bedarf. Und Bedarf ist nicht nur bei Hartz IV Familien: Stattet endlich die Schulen vernünftig aus: Mensa, Ganztag und höchstens 20 Schüler pro Klasse!
Kein Geld?? Moment mal: Wer Steuermilliarden herauswirft um Kohle aus der Erde zu holen, die man für einen Bruchteil des Preises weltweit kaufen kann, wer Milliarden ausgibt, um sinnlose Überproduktion in der Landwirtschaft künstlich zu erzeugen und wer Steuergeschenke für Hoteliers übrig hat, der kann sich nicht auf "kein Geld" herausreden.
Wenn ich für etwas gerne Steuern zahle, dann für unsere Kinder.
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Junge Fahrer - seit Jahrzehnten eine Problemgruppe:
Rasantes Fahren - Riskantes Überholen.
Zu oft mit schlimmem Ausgang.
Die Statistik beweist es. Und genauso lange wird versucht, mit diversen Verkehrs-Sicherheits-Initiativen junge Fahrer von riskanter Raserei abzubringen. Meistens vergeblich.
Immer wieder berichten auch wir über schreckliche Unfälle, traurige Schicksale, Tote und Verletzte, doch leider ändert sich nicht viel.
Jetzt versucht es die Bonner Polizei mit Schocktherapie: Sie hat ein Unfallopfer, das bei einem Verkehrsunfall ein Bein verloren hat mit Schülern zusammengebracht.
Herausgekommen ist ein Stück, in dem die Schüler die Geschichte dieses Mannes nachspielen:
Schonungslos offen und ehrlich, aufrüttelnd, nachdenklich.
Wir zeigen die Geschichte heute abend in der Aktuellen Stunde, auch in der Hoffnung, dass ein ehemaliger Raser andere Raser bekehren kann.
Bevor es zu spät.
Doch leider wird es wohl allzu viele geben, die sich weiterhin für unsterblich halten und trotzdem wieder das Gaspedal voll durchtreten – doch sie sind nicht nur für sich eine Gefahr. Sondern auch für uns.
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So klingt die Drohung, die ein Rapper – und mutmaßlicher Goldräuber – in einem Drohvideo verbreitet.
Das an sich ist keine Besonderheit, denn gerade in der Musikszene trifft man auf so einige Gestalten, die schon mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.
Um eine Karriere als guter böser Rapper zu starten, scheint zumindest eine Vorstrafe von Nöten zu sein. Ob Diebstahl oder Körperverletzung erschreckenderweise tut das der Rap-Karriere keinen Abbruch, sondern ist nur förderlich.
Das hat sich wohl auch der Rappar Xatar aus Bonn gedacht und vermarktet die Straftat, für die er gesucht wird, werbewirksam samt Song in einem Video.
Allerdings nicht in irgendeinem Video.
Erstens: ist es ein Drohvideo, mit dem er potenzielle Zeugen einschüchtern will.
Zweitens: wurde das Video nicht irgendwo in einem Hinterhof gedreht, sondern mit amtlicher und absolut gültiger Genehmigung der Verantwortlichen des Oberlandesgericht Köln im echten Gerichtssaal.
Und so droht der Goldräuber in eindrucksvoller, ausnahmsweise mal legaler Kulisse, „Bei uns ist Schweigen Gold, denn Blei kann folgen“.
Und wehe denen, die sich daran nicht halten, hier schreckt er nicht vor der Androhung von Gewalt zurück. Die Details möchte ich ihnen hier nicht antun.
Das solche Skandalrapper gerne zu perversen, extrem brutalen Texten neigen, scheint - völlig unverständlich – ja toleriert zu werden, aber das eine Behörde für ein Drohvideo auch noch bereitwillig den Rahmen stellt, ist erschreckend.
Anscheinend haben die Verantwortlichen am Oberlandesgericht in Köln einfach die Genehmigung erteilt, ohne nach dem Inhalt des Videos zu fragen.
Da hat die Behörde ja noch Glück gehabt, dass man den Gerichtssaal nicht in eine klassische Rappervideo-Kulisse verwandelt hat.
Sonst würden Richter, Staatsanwalt und Anwalt fette Goldketten tragen und auf den Tischen leicht bekleidete Mädels tanzen. Ein dicker Schlitten mitten vorm Richtertisch hätte sich auch gut gemacht.
Aber wer weiß, vielleicht hätte einer diesen Antrag auch noch unterschrieben. Ungelesen natürlich.
Diese Art von genehmigtem Skandalrapp-Video muss Folgen haben.
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Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass die Kosten für Gesundheit steigen und steigen? Es scheint so. Jetzt erheben viele Kassen Zusatzbeiträge von 8,- Euro und mehr. Das müsste nicht sein, behauptete heute der Deutsche Apothekerverband. Bitte? Bei der Nachricht haben wir heute natürlich genau hingehört.
Die Apotheker meinen, dass die Kassen ihre Sparmöglichkeiten verschleiern. Sie bekommen satte Rabatte von der Pharmaindustrie, geben die aber nicht weiter an uns, die Versicherten. Die Höhe der Rabatte überhaupt sei ein gut gehütetetes Geheimnis. Wenn das stimmt, was die Apotheker da sagen, dann sind die Kassen wirklich unverschämt. Angeblich sparen sie über Rabatteverträge pro Jahr mehr als 1 Milliarde Euro!
Eins wird immer deutlicher: Wir Patienten befinden uns im Würgegriff der Pharma- und Kassenlobby! Von den rund 2000 beim Deutschen Bundestag registrierten Lobby-verbänden sind mehr als 400 in der Gesundheitspolitik engagiert, bearbeiten das Gesundheitsministerium.
Der Pharmamarkt ist ein Milliardengeschäft bei dem viele Interessengruppen mitmischen. Wir Versicherten - wir, die Patienten werden durchgemischt!
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Jaaaa, der Streik ist ein Grundrecht zur Durchsetzung tariflicher Forderungen. Wir wissen es, und: Wir leiden! Es geht wieder los. Die Tarifverhandlungen sind gescheitert und jetzt gilt das Ultima-Ratio Prinzip: Arbeitskampf (...was für ein schrecklich nostaligisches Wort)!
Heute früh haben viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst - in NRW sollen es laut ver.di rund 42000 sein - die Arbeit niedergelegt. Sie treten in den Warnstreik, damit sich etwas bewegt bei den Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern - also dem Bund und den
Kommunen - und den Gewerkschaften. Und dann bewegt sich sicher was, irgendwann - so war das in den vergangenen Jahren und wird diesmal wohl nicht anders sein. Bis dahin heißt es für viele Geduld im Nahverkehr, in den Krankenhäusern, auf den Flughäfen, in den Kindertagesstätten und mit der Müllabfuhr.
Wir wissen - jedenfalls diejenigen, die in den vergangenen Jahrzehnten in diesem herrlichen Land leben durften, dass wir die Auswirkungen der Streiks sofort spüren. Stundenlanges Warten auf Bus und Bahn ist da noch harmlos im Vergleich zu verschobenen Operationen in Kliniken. Hier kann es lebensgefährlich werden.
Bundesinnenminister Thomas de Maiziére sieht in der Aktion der Gewerkschaft eine gezielte Provokation. Ja, was denn sonst! Die 5% Forderung der Gewerkschaft hält er für unverschämt in Zeiten der Wirtschaftskrise. Da liegt er meiner Meinung nach nicht ganz daneben. Wer aber seine Mitarbeiter motivieren will, muss was drauflegen - auch und gerade mit dem Blick auf die Wirtschaftskrise.
Keine Frage, die Menschen im öffentlichen Dienst müssen für ihre Arbeit anständig bezahlt werden. Bitte nicht nur Hoteliers bei der Mehrwertsteuer für Übernachtungen ohne Frühstück entlasten!!!
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Flachlandtiroler, die bei den ersten Schneeflocken sofort zusammenzucken, das konnte ich nie nachvollziehen.
Ich liebe den Schnee und deshalb kann ich ein eingeschneites Wochenende auch gut genießen.Gern auch mal zu Fuß, ohne Auto, ganz gemütlich.Traumhaft.
Jede Stadt sieht auf einmal aus wie im Wintermärchen. Und irgendwie holt der Schnee, das war zumindest mein Eindruck, auch die freundlichen Seiten aus den Menschen hervor. Beim Schneeschippen auf Wegen und Garagen guckt keiner böse, sondern man schaufelt sogar mal einen Zentimeter für den Nachbarn mit weg. Aber bloß nicht mehr... ;-)
Allerdings scheint das ein absolutes Wochenend-Phänomen zu sein.
Montag morgen war Schluss mit der Idylle! Da wird aus der „weißen Pracht“ ganz schnell ein Schneechaos.
Und wo in meiner verschneiten Straße noch Hand in Hand fröhlich geschaufelt wurde, herrscht jetzt ein erbitterter Kampf um den besten Parkplatz, denn der ist durch den Schnee zur Mangelware geworden. So wird mit Mülltonnen, Absperrbändern oder was sonst gerade zur Hand ist, jeder freigeräumte Parkplatz auf offener Straße bis aufs Blut verteidigt und zu Privateigentum erklärt. Ich habe meinen eigenen Augen nicht getraut.
Wehe dem, der meint, er könnte an einer stinknormalen Straße einen solchen hochheiligen Parkplatz nutzen.
Und diese Kriegsschauplätze findet man auch über die ganze Stadt verteilt. Denn mal eben Einkaufen gehen…das gibt es nicht. Hier geht es um Taktik! Von wo pirscht man sich am besten ran? Wo ist noch ein Parkplatz zu ergattern?
Gut, wenn wieder Wochenende ist, dann fangen endlich wieder alle an zu lächeln.
Dann ist er wieder da…der schöne Schnee.
Oder er ist eh weg...
... und damit auch all die Schneegeschichten in der Aktuellen Stunde.
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Kaufen oder nicht kaufen, das ist die Frage. Da geht's ja hoch her in unserem blog...
Da gibt es ein Büro im Ruhrgebiet, für das steht fest: Nicht kaufen! Die medienbüromacher schreiben: "Hehlerei ist und bleibt eine Straftat. Deswegen darf der Staat diese CD nicht kaufen. Aber der Staat darf seine Ermittler in Aktion setzen, die herausfinden, wer die Person ist. Er darf sogar zum Schein auf das Angebot eingehen, aber nur mit dem Ziel den Straftäter - auch Datenklau ist strafbar!!! - festnehmen zu wollen. Dann haben die Beamten auch die Möglichkeit mit einem entsprechenden richterlichen Beschluss die CD zu beschlagnahmen und auszuwerten."
Für die Kollegen ist ein einfaches "her mit den Daten" zu simpel, weil: Stammtischparole! Da haben sie Recht, doch Vorsicht: An Stammtischen wird nicht nur Stroh gedroschen. Vielleicht einigen wir uns auf ein moralisches Dilemma, in dem wir uns durch diesen Fall befinden. "Einerseits ist es natürlich enorm spannend zu erfahren, welche Manager, Politiker, Parteien und andere Millionen auf Schweizer Konten verschieben, andererseits ist es ein Unding, dass jemand Geld für's Denunzieren erhält." So sieht es der Kabarettist Rainer Pause und so sehe ich es auch.
Gefallen hat mir der Eintrag von Picard 42:"Vielleicht wäre folgendes ein sinnvolles Vorgehen:
- laut trommeln, man würde diese CD kaufen
- damit die Steuerflüchtlinge in die Selbstanzeige treiben
- die CD dann wirklich kaufen, die Daten aber nicht nutzen
- stattdessen die Daten und alle Infos zum Datendieb an die betroffene Bank zurückgeben
- das als Aufhänger nehmen, um mit "der Schweiz" in neue Verhandlungen einzusteigen
Das wäre m.E. ein Weg, der noch halbwegs legal ist und uns auch in Zukunft weiterbringt."
Weitergebracht hat uns heute auch der Gedanke von Wilfried Schmickler. Er sagt: "Ich bin gegen einen Ankauf der Daten, denn das verstößt gegen die Menschenrechte. Weil: Die Würde des Geldes ist unantastbar, sie zu schützen ist oberste Aufgabe aller staatlicher Gewalt." Der Mann ist ebenfalls wie Pause Kabarettist...
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Ein Schnäppchenpreis! 2,5 Millionen für eine CD, die 100 Milllionen und mehr bringen kann, sind peanuts. Der Bundesfinanzminister kann sich garnicht erlauben, das unlautere Angebot abzulehnen.
Natürlich kommen jetzt die Bedenkenträger und spucken Wolfgang Schäuble in die Suppe, die er kochen will. Wichtigste Zutat: Eine CD mit Daten von Steuersündern, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben - auf Konten, die ihnen Anonymität garantieren, ein Kartell des Schweigens - bis jetzt!
Mit der CD werden Straftaten aufgeklärt! Der CDU Innenexperte Wolfgang Bosbach hat Recht. Er sagt: "Wenn der Staat von vornherein keine illegalen erworbenen Daten nutzen dürfte, müsste das auch für andere Fälle gelten!" Genau, dann würde es nämlich eng.
Natürlich mögen wir keine Denunzianten, aber die Zumwinkels und co. mögen wir auch nicht, oder?
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