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Nach Nacht- und Nebelaktion ohne Arbeit?

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Dienstag, 22.12.2009

Bild von Anna Planken, Rechte: WDR

Nach Nacht- und Nebelaktion ohne Arbeit?

Es scheint, als würden Chefs in Zeiten der Krise immer kreativer. Nicht nur die, die versuchen, mit allen Mitteln ihre Firma und ihre Mitarbeiter zu retten. Auch die, die sich möglichst geräuschlos von Mitarbeitern trennen möchten finden immer neue Wege.

Aber das, was die Mitarbeiter aus Bad Salzuflen erleben ist bis jetzt die Krönung: Kein Novembergehalt, kein Dezembergehalt, kein Weihnachtsgeld und in den Betriebsferien sollte ihnen auch noch die Werkshalle leergeräumt werden. Dann hätten sie am 4. Januar vor einer ausgeräumten und verschlossenen Firma gestanden.

Es ist nicht fair, dass in der Krise die Wahrheit und die Ehrlichkeit auf der Strecke bleiben. Selbst wenn die Firma vielleicht nicht vor der Insolvenz zu retten ist haben die Mitarbeiter eine ordentliche Abwicklung verdient und keinen heimlichen Rausschmiss!

Weitere Verweise zu Nach Nacht- und Nebelaktion ohne Arbeit?

Kommentare zum Eintrag Nach Nacht- und Nebelaktion ohne Arbeit?

ganz einfach, boykottieren!!!!!!!
ich entschuldige mich bei allen angestellten von schlecker, den ich hab´s auch noch nicht gemacht. aber ab jetzt!!!!

Anonym am 11.01.10 19:40

ich lese zur zeit zum Zweitenmal Das Letzte Buch Von Helmut Schmidt, und Genieße es Wieder. Durch Intrigen und Macht Wünschen sind uns Viele Gute Politiker Gennomen Worden. Und es gibt Viele Die Überhaupt sich Profiliert Haben, aber nicht Für Die Volk, sondern für Sich Selbes. Für Mich ist Kanzler AD Schmidt eine Politiker Das Für das Volk all Seine Kraft Eingesetzt hat. Seine Politisches Gefühl War, und ist Noch Heute, Tadellos.

Es gibt Auch welche die Baden in Unverdiente Ruhm.
Es ist Hier nicht Mehr zu Sagen.

Mal Schauen was 2010 Bringt.

John in Germany am 26.12.09 10:58

Thomas,
danke Ihnen für die Weihnachtswünsche.
Ich kann Sie ja verstehen. Wir können wählen was wir wollen, solange sich in den Parteien nichts verändert, kommen die wir man nicht möchte auf den Listen wieder, dann nennt man dann wohl gepflegtes Mandat. Eigentlich brauchten wir engagierte Bürger in den Parteien, doch die meisten treten genau aus den Gründen aus, weil sie nicht gehört werden. Siehe SPD. Ich verstehe auch nicht warum das Volk oder sein Wille relativiert wird, manchmal bin ich allerdings bei bestimmten Sachen froh, daß es nicht gehört wird.
Es ist wie bei Schmidt damals mit der SPD, ein guter Mann der seiner Partei zum Opfer fiel und jemand anders. Es geht eigentlich nur über das Denken was zu ändern, das jedoch verstehen viele falsch oder leider nicht. Da bleibe ich dann leider allgemein.
Auch Ihnen Frohes Fest.

anonym am 25.12.09 18:07

an anonym um 13.46 Uhr: Ich schrieb " der dumme Michel", und nicht " alle Deutschen sind dumme Michel". Natürlich meine ich nur die, das war bei der Wahl allerdings die Mehrheit, die falsch oder gar nicht gewählt hat. Trotzdem frohe Weihnachten!

Thomas Wohlzufrieden am 25.12.09 16:11

Lieber Thomas Wohl eher unzufrieden,

es ist Weihnachten und das Fest des Friedens und der Liebe.
Bitte nicht vergessen, bei allem was ist.

Im Gegensatz zu Ihnen denke ich: Es gibt immer noch mehr genug kluge Menschen in Deutschland als die anderen die Sie sehen möchten die Sie hier allgemein anschreiben, was viele nicht verdient haben.

anonym am 25.12.09 13:46

Der dumme deutsche Michel legt ein Wahlverhalten an den Tag wie ein intelligentes Schwein, das seinem Metzger bei der Buchführung hilft...

Thomas Wohlzufrieden am 25.12.09 10:36

Guten Abend!

Allen Mitbloggern - irgendwie trifft man sich ja immer wieder - wünsche ich schöne Festtage! Natürlich auch dem ganzen AKS-Team, danke auch für diesen Service.

Mein Weihnachtswunsch ist es, dass die Lenker unserer Unternehmen mal daran denken, dass lenken alleine nicht reicht, wenn niemand mehr trampelt. Ein Excel-Sheet fehlerfrei lesen zu können befähigt leider nicht zu einer ordentlichen Personalkompetenz: insofern hat auch dieser Blog seine Berechtigung. Ich will nicht schwarzmalen, aber: das Thema wird uns in 2010 in einer bislang unterschätzten Härte wieder begegnen.

Allen, die aus welchen Gründen auch immer ihren Job verloren haben: wenn Ihr aufgebt, haben die anderen gewonnen. Bleibt am Ball! - jaja, ich weiss, das ist leicht gesagt.

Wir "sehen" uns!

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.12.09 23:04

@peter am 23.12.09 12:47
"Komisch; mich kündigt niemand ."

Das kann ja mehrere Gründe haben: Entweder wurden Sie schon gekündigt, Sie sind Rentner oder einfach zu selbstsicher. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

MeineEine am 23.12.09 19:49

@peter am 23.12.09 12:47
"Komisch; mich kündigt niemand ."


Dann klau doch 'ne Semmel!

Ruhrpottschnauze am 23.12.09 15:41

Anonym.
Das ist richtig, al das was Begleit- Erscheinung ist, ist wichtig. Das Gefühl dazu zu Gehören ist für Jede Mensch wichtig.

Vor Jahren War ich Sehr Krank und Zwischen Da oder nicht da. Jetzt geht es mir sehr gut, aber nur durch die Zuneigung von Vielen. Die haben meine Macher Überzeugt das er mich nicht Wollte.

Es tut Mich immer Sehr Weh Wie Manche von unser weg Begleitern, immer Kalt, Achtlos, und Skrupellose mit Menschen und Tieren Umgehen.
Das sind meisten Menschen das Besser Wissen Mussen, den Die Habe meist Allem Gute Bildung Gehabt, und eine Bessere Start im Leben.

Happy Christmas.

John in Germany am 23.12.09 14:07

John,
das schlimme eigentlich daran ist, daß auf arbeitslose Menschen noch geschimpft wird, was nicht sein sollte.
So spielen viele Mitbürger Arbeitgebern und Politikern noch in die Hände. Sie denken nicht daran, daß es auch ihnen selbst so ergehen könnte.
Wir nehmen alles als viel zu selbstverständlich an, achten gar nicht mehr darauf, daß manches vielleicht ein GEschenk ist, allein schon unser Leben ist dieses. Und oft geht man selbst so wie mit seinem Leben mit dem Leben anderer um ohne zu sehen. Arbeit ist ein wichtiges Element und es geht nicht alleine nur um die Arbeit, sondern um Beruf und Berufung und Notwendigkeiten die diese Gesellschaft am Leben halten. Das scheint vielen gar nicht klar zu sein und man sollte es sich klar machen. Ein Teil ist sich dessen jedoch bewußt. Es ist wichtig, daß Arbeit nicht nur Geld erbringt, sondern auch Freude und Erfüllung Sinn macht und hat. Wenn wir das begreifen, haben wir vielleicht auch wieder eine andere Einstellung zu vielem. Der Topf aus dem wir alle nehmen wird von vielen auch von uns gefüllt. Und wir sollten achtsam mit allem sein.

********

Nun möchte ich allen Schreibern sowie der AKS-Redaktion noch einmal ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest wünschen, Alles Liebe und Gute vor allem Gesundheit - ohne sie ist vieles anders. Bis zum neuen Jahr.

anonym am 23.12.09 13:27

Komisch; mich kündigt niemand .

peter am 23.12.09 12:47....Ja und, was wollen sie damit sagen ? Wollen sie eventuell Menschen die ihre Arbeit verloren haben veräppeln, oder was soll dieser Satz?

Anonym am 23.12.09 13:17

Hi UDO:
Es tut Mir Von Herzeinleid Zu lesen was Sie da Schreiben. Klar Sind Sie Richtig Hier, es Gibt Keine Besser wissend, oder weniger Wissend Hier, nur Blogger.
Leider haben Sie eine von die Menschen Verachtende Typen Getroffen. und Vieleicht auch eine kriescher als Arbeitskollege. Dan Jemanden hat ihre Gespräche Weiter Geleitet, Oder?.
anonym Hat es Genau Getroffen. So is es, und es ist Unterstützt Von Das Politik, sondern hatten die es Verboten, sofort als Diese Masche Bekannt Wirt.

Das Solche Ruhig schlafen kann Verstehe ich nicht.

>>>°

John in Germany am 23.12.09 13:10

ach na ja, das ist doch seit langem bekannt, dass Firmen immer wieder gern, vor allem z.B.gemeinnützige Vereine und nun auch die freie Wirtschaft mit Fördermitteln ohne Ende rechnen können und sich auf diese Weise eine goldene Nase verdienen. Es werden doch fast nur noch 1 € Jobber oder Menschen mit nem Handicap z.b.schlecht vermittelbar aus welchen Gründen auch immer eingestellt. Förderung mindestens 75% vom Amt, widerwillig träge man dann noch die restlichen 25 % und hat dann aber einen willigen und oft auch gut ausgebildeten Angestellten oder Arbeiter. Unter 75 % Förderung wird doch garnicht mehr eingestellt.
Diese Förderungen sollte die Regierung radikal kürzen und nur in Ausnahmefällen gewähren. Denn siehe da, Arbeit gibt es doch, sonst würden diese Leute doch auch nicht eingestellt.
Man sollte diese Puderzuckerblasaktionen sofort abstellen und die Arbeitgeber in die Verantwortung ziehen. Krass gesagt geben die doch vor wie es zu laufen hat und unsere Regierung buckelt.
Wo bleibt in diesem besagten Fall die Justiz? unsere Regierung? siehe Opel etc. für die nicht schnell genug Lösungen auf Kosten der Steuerzahler gefunden werden konnten. Die von uns gewählten sogenannten Volksvertreter sind doch nur Weicheier und Marionetten. Man kann nicht soviel essen wie man ko.... möchte

Anonym am 23.12.09 13:10

Ich arbeite in einem kleinen, krisenbedingt angeschlagenen Familienbetrieb. Als ich vor kurzem aus Zeitnot nicht in einen Baumarkt gehen konnte und am nächsten Morgen meinen Arbeitgeber bat, mir eine Sicherung für meinen Sicherungskasten zu verkaufen, blickte er mich entsetzt an und rief: "So eine banale Sicherung kostet uns fast nichts, außerdem gehört diese Firma nicht zur Riege der Unternehmen, die fadenscheinige Kündigungsgründe generieren. Ich schenke Ihnen die Sicherung und damit basta."
Er war fast schon beleidigt darüber, dass die Verunsicherung über solche Dinge in sein Unternehmen Einzug gehalten hatte. Es gibt eben solche und solche. Und nach meiner Erfahrung hängen die Guten ihr menschliches Handeln nicht an die große Glocke.

MeineEine am 23.12.09 13:06

Komisch; mich kündigt niemand .

peter am 23.12.09 12:47

sorry,
jetzt bin ich mit meinem Beitrag im falschen Thema gelandet. Bitte um Entschuldigung.

anonym am 23.12.09 12:21

Doris,
nur beim Gras oder nur beim anderen Futter?
Ernsthaft gefragt. Wenn man Tiere natürlich füttert dürfte es doch nicht anders sein, als wenn wir Hülsenfrüchte essen oder? Je nach dem wenn man sie verträgt.
Ich wünschte man würde mit allen Nachrichten wieder so sorgsam umgehen wie früher, wo Wisssen und Information vermittelt wurde, wo man glauben und sich verlassen konnte und wo Quote und Geld keine so große Rolle spielte wie heute sondern wichtig war was über- und vermittelt wurde. heute haben alle Angst nur vor weniger. Man produziert und schafft damit weniger. Und erzeugt wohl kein mehr im Sinne von Sinnvoll.

anonym am 23.12.09 12:19

Udo,
es hat Methode, leider und es tut mir leid, was Ihnen und vielen anderen geschehen ist und geschieht.
Viele Unternehmen benutzen leider die Menschen für einen bestimmten Zeitraum, das Geld der Arge ist ihnen für ihre Firmen gewiß.
Ohne Zuschüsse würden sie wohl wahrscheinlich gar nicht einstellen. Etwas das sich ändern muß und sollte.
Arbeitgeber die Arbeit schaffen dauerhaft sollten belohnt werden. Es gibt und gäbe in dieser Richtung sehr viel zu tun. Besonders "Clevere"? fordern den Kündigungsschutz aufzuheben, was Wasser auf die Mühlen wäre. Es ist bedauerlich was hier inzwischen eingerissen ist. Es ist nicht zu verantworten kostet das Land nicht nur Finanziell sehr viel, sondern auch auf anderer Ebene. Man kann nur hoffen und beten.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Hier ist gar vielen gar nicht bewußt wie sie ihre eigene und die anderer mit Füssen treten, tagtäglich und leider.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie sowie vielen anderen, daß die Dinge sich wenden und allen dennoch ein Frohes und Gesegnetes FEst.
Wäre die Liebe die Grundlage unseres täglichen Handelns sähe hier vieles anders aus.

anonym am 23.12.09 11:17

Ich bin bei einem kirchlichen Träger seit 1985
angestellt, man versucht schon seit Jahren zu
mobben. Der Gipfel war das ich im August von einer
Kollegin als "Mistgeburt" beschimpft wurde, der
Arbeitg. schaut von oben zu. Da ich Alleinverdiener
bin, kann ich nicht so einfach die Arbeit hinschmeißen. Ich bin seitdem kank geschrieben u.
in psychologischer Behandlung. Ich habe schon lange das Gefühl, man möchte mich entsorgen,
wenn man nur wüßte wie.

23.12.2009

Gisela am 23.12.09 10:18

Zeit Die Globalisierung Überhand Gennomen Hat, ist es Vorbei mit Wertschätzung Des Arbeiters, und Fach Gesellen. Nicht Alle Chefs sind Schlecht, aber Die Alte Schule Verschwindet Langsam, und Was Über Bleibt ist eine, Meistens Skrupellose, Menschen Verachtende, Egoistische, Gesellschaft das sich nur Menschen Freundlich gibt, wenn das Tun Werbe Wirksam Wirt. Die Zeiten sind vorbei wo Das Streben Für Die Ganzheit Des Firma, und Die Mitarbeiter Gut War, heute ist es nur um eine gute Erlos Für Die Aktien Inhaber zu Sichern.

Nur Harte Personell Manager Werden Eingestellt, um Das Willen Die Oberst Etage Durchzusetzen, ohne Skrupel. Da Brauchen Die einmal im Jahr Uberlebungs Training um Weiter zu Machen.

Die Politik Kann sich nicht im Unschuld Verstecken, Das Ewige Macht Kampf ist Auch Menschen Verachtend Geworden. Die Wähler sind eine Übel zum Zweck und sonst nichts, Lobbyisten haben Mehr zu Sagen als Die Menschen Die Ihre Stimme Abgegeben Haben. ich sehe nirgendwo eine Richtige Sozial Politik.

Wichtig ist das es ist Klar das Eine Fabrikant hat recht auf eine Gemessene Erlös, Gemessen ist Hier Das Tragende Wort. Es Heißt nicht Aussaugen bis es nicht Mehr Geht (sehe Bankers), Sondern So viel das Keine Arbeitsplatz Gefährdet ist.

ich hoffe das Die SPD Glück hat mit Das Neue Gezetz wegen Sogenannte Diebstahl Durchkommt, Den wenn Manche Bankiers ein Bank Ruiniert haben und Bekommen Abfindung dafür, kann keine das Essen Von eine Frikadelle Diebstahl Nennen.

in Unser Gegend Sind Gut Funktionierende Firmen Wo Die Mitarbeitender als Teils Eine Große Firmen Familie Sind. Die Sind Profitable, und alle sind Zufrieden. Ihre Betriebsrate Funktionieren Gut, sodas Mann Wenigstens Etwas licht in Diese Dunkeln Schaumosel Sehen Kann.

Wunsche Alle Das Sich Hier Finden, und AKS eine Schone, Ruhige Fest. Die Auf Der Straße, Oder Auf Das Parkbank, Geh hin Wo Warme und Zuneigung Gibt.

John in Germany

John inGermany am 23.12.09 9:59

Übrigens, mein ehemaliger Chef schaut mich heute nicht einmal mehr mit dem A.... an, obwohl ich durch meine Arbeit zu seinem Wohlstand beigetragen habe!

ArRo67 am 23.12.09 6:11...Haben sie denn was anderes Erwartet ? Wer heute noch glaubt, daß der Chef der beste Freund ist, sollte mal seinen Zustand überprüfen lassen. So etwas gibt es nicht. Das hat sich oft genug in den letzten Jahren gezeigt, und wird auch in nächster Zukunft so sein.

Anonym am 23.12.09 9:01

Ich habe für einen kleinen (damals ca. 25 Mitarbeiter) Engineering-Dienstleister gearbeitet. Mit großer Leidenschaft bin ich täglich 280 km zwischen Wohnort und einem namhaften Kunden aus der Autoteilezulieferindustrie gependelt. Im November 2008 beendete der Kunde - wegen der Wirtschaftskrise - das Projekt. Mein Chef bekam im Dezember 2008 seinen Luxusgeländewagen und ich, als Familienvater mit 3 Kindern, im Januar 2009 die Kündigung. Aufgrund meines Alters bin ich nun seit März 2009 arbeitslos. Im Januar wird Hartz IV beantragt. Die Folgen: Das Auto muss weg und wir müssen aus der Wohnung raus, da alles (nach dem Hartz IV-Gesetz) unangemessen ist. Lohnt sich arbeiten gehen und das Anschaffen von Werten noch in diesem Land? Übrigens, mein ehemaliger Chef schaut mich heute nicht einmal mehr mit dem A.... an, obwohl ich durch meine Arbeit zu seinem Wohlstand beigetragen habe!

ArRo67 am 23.12.09 6:11

@Picard42 am 22.12.09 19:37

ja es ist der Job eines Admins darauf zu achten sonst bekommt der Admin ein Problem! Aber weitere Detailangaben verkneife ich mir :-)

Das Netz vergißt nicht !

derigel am 22.12.09 23:09

Hallo Liberty,
ich kann der Argumentation nicht ganz folgen: ein Arbeitnehmer im letzten Jahrhundert hat keine größere Wertschätzung genossen als heute. Einen Stahlbaron hat es damals auch nicht interessiert, ob die Leute bei 50h/Woche in Wechselschicht vor die Hunde gehen.
Unser Problem ist inzwischen leider etwas anders gelagert: es gibt schlicht keine Jobs mehr für einen Teil der Leute, die damals noch arbeiten konnten. Stichwort "Globalisierung" - China machts halt billiger....
Den Vorwurf an die "Jungmanager" kann ich nur unter dem Punkt "Neid" zur Kenntnis nehmen: die haben ihren Weg gemacht und machen ihr Ding. Dass sie dabei kalt sind wie ein Eisblock ist ein Versagen unseres Bildungssystems und eine Notwendigkeit des "Markts" - und wie immer gibt es auch hier eine stille positive Mehrheit, die anders ist.
Und abschliessend: Kommunismus ist toll - funktioniert nur leider nicht.

Gruß,
Picard


Picard42 am 22.12.09 21:09

In was für einer Welt leben wir hier eigentlich. Der Arbeitnehmer der heutigen Zeit ist in den Augen vieler Arbeitgeber, und hierbei meine ich in erster Linie die heutigen "Jungmanager" bis 40, ein Mittel zum Zweck der persönlichen Bereicherung auf Kosten der Gesundheit anderer. Die haben noch, im wahrsten Sinne des Wortes, sich die Hosen vollgeschießen, als viele meiner 68er Generation für Gleichheit aller Menschen auf die Straße gingen.

Diese "Menschen" scheinen das Wort Solidarität so zu verstehen, sich den eigenen Geldbeutel zu füllen, ohne Rücksicht darauf, das vielleicht hinter jedem seiner Arbeitnehmer auch eine Familie stehen könnte, die durch Kündigung oder Ausbeutung in den Ruin getrieben wird. Meine Eltern, die mit am Wiederaufbau der Bundesrepublik beteiligt waren, würden sich im Grabe umdrehen und nur verständnislos den Kopf schütteln. Ich bin nicht für Kommunismus, doch Marx`s Lehre hatte diesbezüglich doch auch viel Positives.

Liberty am 22.12.09 20:51

wurde im urlaub gekuendigt vorarbeiter schmiess
dass kuendigungsschreiben im briefkasten ist zwar
rechtens aber.... habe ihn darauf hin angeschpro
chen.meinte wusste nicht dass ich im urlaub war ha
ha ha war auf fuerte.habe samstags sonntags bei
dennen malocht.schoennen gruss an rodos reifen
roessler in dortmund dorstfeld. frohes fest aus
dortmund.grusse marek und peter

g.t. am 22.12.09 19:57

@Marcel Meurer am 22.12.09 19:23
@Eddy am 22.12.09 19:26

und die übrigen Mitblogger: bitte denkt daran, das "das Netz" nichts vergisst. Achtet bitte daher auf die Details, die Ihr hier preisgebt. Das ist kein Desinteresse am persönlichen Schicksal, nur ein gutgemeinter Rat. Es ist niemandem geholfen, wenn ein uralter Blog-Eintrag mal zum Bumerang beim nächsten Vorstellungsgespräch wird.

Gruß,
Picard

Picard42 am 22.12.09 19:46

@derigel am 22.12.09 19:20

Nur zum Verständnis: ist es nicht der Job eines Admin, den Einsatz legaler Software sicherzustellen? Oder hat Ihr damaliger Chef die PCs / Server aufgesetzt?

Gruß!
Picard

Picard42 am 22.12.09 19:37

Ich muss Picard42 recht geben, man darf dieses Fehlverhalten nicht verallgemeinern es sind nicht alle so, aber wenn es auch nur wenige sind gehören diese an den Pranger gestellt und am besten ist es wenn diese Rufschädiger von der eigenen Gruppe, hier Arbeitgeber, öffentlich geächtet werden.

Heinz Cösters am 22.12.09 19:33

Gekündigt wegen einer Nichtigkeit? Was ich erlebt habe, übertrifft alles, weswegen heute Arbeitnehmern gekündigt wird. Weder eine verspeiste Frikadelle, noch ein Pfandbon gaben Anlass. Bei mir war es eine ungerechtfertige Kündigung, gegen die ich angegangen bin. Als der Brief vom Anwalt kam, sah der Arbeitgeber Rot und rief vor allen Kolleginnen und Kollegen: “Dem reiß ich den A…. auf” und diktierte einem Mitarbeiter einen fingierten Diebstahlsversuch. Mindestens vier Kollegen wussten, dass dieser Diebstahlsversuch nie stattgefunden hat. Zwei von Ihnen hätten sogar vor Gericht ausgesagt. Doch die Richterin am Kölner Arbeitsgericht machte es per Zeugenunterdrückung unmöglich. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie, brachte mir auch vor dem Landesarbeitsgericht in Köln keine “Freunde” ein. Auch hier wurde keiner der Zeugen geladen, die hätten Beweise für diese vorgeschobene Straftat liefern können.

Etwa 30.000 DM hätte ich damals etwa bekommen, wenn die Kündigung als unwirksam bewiesen worden wäre.

Viel schlimmer waren die Folgen, ich wurde schwer krank und bin es heute noch. In meinen Papieren liegen heute noch die Unterlagen des Falles und eidesstattliche Versicherungen der Zeugen, die mir den Fall so bestätigt haben, wie er sich tatsächlich zugetragen hat und dass jener Diebstahlsversuch völlig aus der Luft gegriffen und erlogen war.

Eddy am 22.12.09 19:26

ist doch normal geworden, die chefs werden immer fetter, und der kleine dumme, der dafür sorgt das die kohle reinkommt, bekommt nix ab, bei uns im unternehmen stimmt die auftragslage, aber bekommen seid 6 jahren keine lohnerhöhung, und auf anfrage auf lohnerhöhung, wird man aus dem Büro gebeten, mit dem wort frechheit,

ich aus düren am 22.12.09 19:23

Auch ich habe 5 Jahre im kath. Kinderheim St. Josef in Düren gearbeitet, und wurde fristlos vom Leiter Herrn Schreinemach von heute auf morgen entlassen, da ich wohl ein Rendezvous/Liebschaft mit einer Kollegin hatte. Kündigung erfolgte fristlos aus ethisch/moralischen Gründen! Frohes Fest!

Marcel Meurer am 22.12.09 19:23

schön aber die Firmen sind nunmal Pleite

peter am 22.12.09 19:23

Wenn man diese Berichte über Kündigungen bei Bagatellfällen oder wie hier Abtransport bei Nacht und Nebel von Fertigungsmaschinen, dann den Unternehmern die Frage stellen wie sie das Wort "Moral" definieren. Ich bin davon überzeugt, dass nicht generell alle Unternehmer so handeln und sie diese Handlungsweise ablehnen, aber das Handeln einiger ist für die Guten in der Branche letztendlich rufschädigend und ich würde als Beteiligter in meinem Verband dafür sorgen, dass ein Ausschussverfahren gegen diese eingeleitet würde. Nebenbei bemerkt, ich halte das heimliche Abtransportieren der Maschinen für Raub und zwar Raub des Arbeitsplatzes.

Heinz Cösters am 22.12.09 19:22

gegen Gallenbeschwerden gibt es sicher was von ratiopharm

peter am 22.12.09 19:21

Ich war ca. 10 Jahre Admin in einer Firma. Weil ich herrausbekommen wollte in welchem Umfang mein Chef Software nicht kauft sondern als Raubkopie nutzt wurde mir unter fadenscheinigen Gründen FRISTLOS gekündigt. Nachdem man mir über die letzten 1,5 Jahre die Hölle auf Erden bereitet hatte.
Die kündigung wurde seitens des Arbeitsgerichtes für KOMPLETT NICHTIG erklärt, was auch seitens des Firmenanwaltes NICHT strittig war. Dem vergleich habe ich zugestimmt. Ich bin nicht lebensmüde.
Seit dem versucht man mich mit meinem Arbeitszeugnis fertig zu machen !! und behindert mich bei der Jobsuche!

derigel am 22.12.09 19:20

Es bedarf allerdings keiner Wirtschaftskrise um Mitarbeiter / in los zu werden.In meinem Fall war es zum einen eine Schwangerschaft , zum zweiten der Blinddarm in der 15. Schwangerschaftswoche.Ich wurde als Simulant hingestellt und musste zudem meine Rechte per Arbeitsgericht durchsetzen. Traurig aber wohl leider rechtens.

Anonym am 22.12.09 19:19

und damit schafft es wenigstens ein kleinerer Betrieb in die Nachrichten. Was die Deutsche Post AG macht, wird durch die Medien totgeschwiegen, obwohl die scheibchenweise Entlassung, hier mal 100 dort mal 60 Kollegen langsam Nokia-Ausmasse erreichen wird! Die Entlassung von mindestens 100 Menschen der Posttochter DHL Airways in Köln mit dem vermeintlichen Vorwand der "Zentralisierung" bei der Posttochter DHL HUB Leipzig GmbH soll die eigentliche Arbeitsplatzverlagerung nach Indien verschleiern....

Anonym am 22.12.09 19:18

Guten Abend!
Nur drei Einträge und schon kommt mir die Galle hoch. Es gibt nicht DEN Manager, nicht DEN Unternehmensberater, nicht DEN Chef! Viele Leute machen hier Tag für Tag einen ordentlichen Job, das wird nur schlicht nicht an die große Glocke gehängt. Wenn das hier mit Bildzeitungs-Niveau und -polemik weitergeht, macht den Blog besser zu.
Gruß!
Picard

Picard42 am 22.12.09 19:18

der Unternehmensberater sollte sich schämen; aber leicht verdiente Kohle die lockt und was interessieren Arbeitsplätze. In 2010 kommen Massenentlassungen. Und die Währung wird stürzen. Hauptsache ich bin gesund; ansonsten kann jeder mit seinem Privateigentum machen was er will. Lohnt sich Arbeit wirklich ?

peter am 22.12.09 19:11

Es ist unsinnig, bei Managern von Wahrheit und Ehrlichkeit zu reden. Menschen, die nur das €-Zeichen in den Augen haben, sind Verlierer. Sie wissen nicht wie schön das Leben sein kann, wie Interressant es ist zu Leben. Ihr solltet Euch schämen! Oder besser nicht, denn diese Menschen leben vielleicht davon abgelehnt zu werden, kennen im Leben nichts anderes. Also, warum soll Ihnen diesen Gefallen tun, und Ihnen einen Seelischen Orgasmus bescheren. Macht so weiter, Ihr könnt nichts anderes.

Peter Fellenberg am 22.12.09 18:48

Das ist in heutiger Zeit typisch für Deutschland!
Alle ahmen die Bankenmanager nach!
Je mehr für den Chef übrig bleibt, umso besser!
Keiner will von seinem großen Kuchen etwas abgeben!

Re.We. am 22.12.09 18:47

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