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"Super-GAU" für die Justiz!

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Montag, 30.11.2009

Bild von Thomas Heyer, Rechte: WDR

"Super-GAU" für die Justiz!

Peter Michalski ist weiter auf der Flucht - jetzt um 17.30 Uhr ist dieser Satz noch aktuell. Der Mann ist müde und erschöpft - das macht ihn noch gefährlicher, so vermuten Experten.
Überhaupt wird in diesem Fall, der uns jetzt seit 4 Tagen beschäftigt, viel vermutet. Die Aachener Anstaltsleiterin vermutet, dass "Erpressung" oder Bestechung" der Grund dafür sind, dass einer ihrer Justizbediensteten zum Fluchthelfer wurde. Justizministerin Müller-Piepekötter vermutet unterdessen, dass es keinen Fehler im System gegeben hat, sondern lediglich den Fehler eines einzelnen Bediensteten.
Justizvollzugsbedienstete (früher durfte man sie Gefängniswärter nennen) sind vermutlich bei solchen Vermutungen echt "bedient", denn sie wissen, was sich in vielen Anstalten im Land "vollzieht". Da schieben viele regelmäßig 12 Tages-Schichten, sind alleine für teilweise 50 Gefangene verantwortlich, haben ständig Angst vor Übergriffen. Selbst junge Bedienstete klagen über Burnout. Kein Wunder, wenn wie in Aachen jeder Bedienstete knapp 200 Überstunden vor sich herschiebt...
Die Fahndung nach Peter Michalski läuft auf Hochtouren und ebenso hoffentlich die Fahndung der Ministerin nach neuen Erkenntnissen über die Zustände in den NRW-Knästen - für die sie verantwortlich ist! Vielleicht unterhält sie sich mal mit dem ein oder anderen JVA Mitarbeiter. Die schieben jedenfalls einen Riesenfrust. Der Ausbruch von Aachen ist für sie jedenfalls ein "Super-GAU".

Weitere Verweise zu "Super-GAU" für die Justiz!

Kommentare zum Eintrag "Super-GAU" für die Justiz!

Es ist eine Schande das so eine Anstaltsleiterin , von den einfachsten sachen in der JVA Aachen keine Ahnung hat, die nicht beanworten konnte was man für Waffen in der JVA hat. Diese Frau ist für so eine Leitung nicht geeignet. Das gleiche gilt auch für unsere Justizministerin. Diese zwei Damen sollen mal zurücktreten, denn es ist ein Unding das diese Damen noch weiter so viel Geld verdienen, für so eine schwache Leistung.

J.Schillings am 3.12.09 19:50

fällt der planken kein anderes wort wie "schließer".ein.es ist traurig für eine moteratorin

Anonym am 3.12.09 18:00

fällt der planken kein anderes wort wie "schließer".ein.es ist traurig für eine moteratorin

hu.psch. am 3.12.09 17:59

@Kritikus 2.12., 15.13 Uhr: Oh ja, danke!
Ich freue mich darüber, dass Sie Ihre Meinung geändert haben. - (Und sicherlich Anna Planken auch!)

Anne B. am 2.12.09 21:58

Das mit dem Personalmangel und Überstunden wird überall schlimmer und immer hängen Menschen dran!
Polizei, Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten.
Es muss endlich mal Personal eingestellt statt eingespart werden.
Manche schieben ein Überstundenkonto von 200 und mehr Stunden vor sich her.
Das kanns doch nicht sein!
Die Leute können doch schließlich nicht mehr als arbeiten.

anonym53 am 2.12.09 19:15

@ Anne B.: Nach dem Lesen Ihres Beitrags soeben habe ich mir die Aufzeichnung des Interviews Anna Planken vers. Ministerin noch einmal in Ruhe und mit der nötigen professionellen Distanz angesehen und muß zugeben, daß Sie in Ihrem Blog weitgehend Recht haben: Auch eine Profi-Journalistin (Anna P.) macht aus einem Esel (Mü-Pi) kein Rennpferd! Die "begnadete Ministerin" (Vorsicht, Ironie!) hat wirklich nur ihren auswendig gelernten Kram "heruntergebetet" und Frau Planken wirklich kaum eine Chance gelassen, es sei denn, die Moderatorin hätte es auf einen Eklat ankommen lassen und das Interview abgebrochen. Aber das wäre auch der Wahrheitsfindung wenig dienlich gewesen. So wissen wir wenigstens woran wir bei der Ministerin sind. Insofern korrigiere ich mich mit der Meinung: Frau Planken hat aus dieser mißlichen Situation das Beste gemacht! Geht das so in Ordnung?
Herzlichst

Kritikus am 2.12.09 15:13

Auszug der Süddeutschen-Zeitung:

Keine Videobilder von Fluchthelfer

Das nordrhein-westfälische Justizministerium hatte bei der Festnahme des Bediensteten am Freitag auf ausgewertete Videoaufzeichnungen verwiesen. Auf dem Video sei der Mann nicht zusammen mit den beiden Ausbrechern zu sehen, sagte Deller. Weil der Bedienstete von den Kameras wusste, sei er wohl vorsichtig gewesen.

Das Video stamme aus der Eingangsschleuse für Fahrzeuge. "Man sieht den Bediensteten auf dem Video nicht mit den beiden Gefangenen. Man sieht nicht, wie er ihnen die Türen öffnet", gab Deller bekannt. Schatten ließen aber vermuten, dass sich Heckhoff und Michalski hinter ihrem mutmaßlichen Fluchthelfer befanden.

Auszug Ende.

So langsam scheinen sich die ach so sicheren Beweise für das Fehlverhalten des Justizvollzugsbeamten ja in wohlgefallen aufzulösen. Hauptsache man hat erst einmal einen, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Meiner meinung nach, hat der Beamte nur so reagiert (Außentüre öffnen und herausgabe der geforderten Waffen), weil er das Leben seines Kollegen retten wollte.

MF am 2.12.09 14:50

Es war eine Tolle Versuch von Frau Planken eine Interview Zu Veranstalten. Man Kann nur Wundern Über Die Frechheit Von Die Ministerin. Klar Die Steht Unterdruck, aber Die muss erst Lernen Wie Unwichtig Die Bekommt und Wie Wichtig Die Beamter Vor Ort.
Kameras ersetzen Menschen, Die Sind Billiger, aber eine Situation Konnen Die Nicht Einschätzen, und wenn Die Beobachter muss mussen, und keine Ersatz vorhanden ist den Muss er, kann vieles im 15m Passieren. Zum Glück Durch Harte Arbeit von Der Polizei Sind Beide Erfasste.

Eine Lob an Unser Unterbesetzte Polizei.

John in Germany am 2.12.09 13:50

Dieses Interview gestern mit der Frau Müller-Piepenkötter war kein Interview, sondern ein vorab auswendig gelernter Monolog der Frau Ministerin! Frau Planken hatte ja nur durch dazwischen reden eine Chance, eine Frage zu stellen. Diese Fragen wurden dann aber von Frau Ministerin geflissentlich überhört. Sie spulte das ab, was sie auswendig gelernt hatte. An Frau Plankens Stelle hätte ich das Interview nach 1-2 Minuten abgebrochen!

Helga am 2.12.09 13:29

Frau Planken ist es in diesem Interview letztendlich nicht anders gegangen als uns Justizvollzugsbeamten! Auch wir hören Tag für Tag oft nur Blabla. Vor allem wenn es um die Kunst geht sich aus der Verantwortung zu reden. Nicht nur von der Ministerin.Im Strafvollzug ist es schon Gewohnheit die Verantwort immer weiter nach unten zu reichen Es wird Zeit das etwas passiert sonst werden viele von uns nicht gesund den Ruhestand erreichen. Der Rücktritt von Mü-Pi aber auch der Abschied von Blikslager wären ein Anfang. Aber in diesen Gehaltsklassen gibt es keine Übernahme der Verantwortung. Die bekommt nur der kleine Beamte mit A7/A8 aufgehalst!

Justizvollzusbeamter kein Schliesser oder Wärter am 2.12.09 12:23

@Kritikus 1.12.09 20.42 Uhr: Die "Vierminus" für Anna Planken ist meiner Meinung nach nicht fair!
Wenn eine Ministerin keine klaren Antworten geben will und nur ein ellenlanges "drumherum-Gerede" mit "überprüfen" und nochmals "überprüfen" von sich gibt, bleibt Anne Planken nur die Möglichkeit, sie zu unterbrechen um vielleicht die eine oder andere Klarheit zu erhalten. - Nur - diese Ministerin
redet und redet und redet - ohne alle Klarheit!
Anna Planken hatte nur 3 Minuten zur Verfügung,
und sie hat daraus gemacht, was mit einer solchen Ministerin möglich ist!!
Ich gebe Anna Planken ein großes Lob!

Anne B. am 2.12.09 12:16

Ich hoffe für alle Justizbeamten das Ihnen jetzt endlich mal geholfen wird.

Mir fehlen die Wort, wenn ich all das hier lese und muss vielen Schreibern recht geben, die beiden Damen
müssen sofort in den Ruhenstand!!!

Aber immer alles auf die kleinen abwälzen und die großen lässt man laufen!!!

Anonym am 2.12.09 9:04

Was da wieder hochgekocht wird...
In deutschen Gefängnissen sitzen ununterbrochen ca. 4000 unschuldige Menschen, vielleicht gehört er ja auch mit dazu?
Es gibt ausserdem noch genügend Menschen, die einen anderen umbringen. Da ist die Gefahr durch die anderen Morde ca. 250 im Jahr (plus Dunkelziffer) wesentlich größer. Ausserdem sterben jedes Jahr mehr als 4000 Menschen im Strassenverkehr, 100000 sterben im Jahr an Nebenwirkungen von Meidkamenten und Mulitresistenten Keimen.

Wie sieht es umgekehrt mit den kriminellen Juristen aus? Die feiern sich für ihr handeln.
Gemäß Roswitha soll es so sein, dass sich mittellose Menschen strafbar machen, wenn diese sich bei Anwaltszwang von einem solchen vertreten lassen und dass diese in Handschellen abgeführt und inhaftiert werden, weil es sich um minderes Menschenmaterial handelt. Auch der 4 bis 10 fach überhöhte Tagessatz sollte von ihr in einem Gandengesuch nicht verringert werden usw.
Desweiteren werden von ihr rechtbeugende Richter tatkräftig untersützt und gelobt und belobigt, während Menschen, die sich darüber beschweren keine Grundrechte, Menschenrechte oder Rechte mehr zustehen. Eine Entrechung wie im Dritten Reich.

Die Justiz ist viel gefährlicher und erzeugt durch ihre Verbrechen und Entrechtungen von Bürgern auch viele Verbrechen .

mindamino am 2.12.09 1:58

Was da wieder hochgekocht wird...
In deutschen Gefängnissen sitzen ununterbrochen ca. 4000 unschuldige Menschen, vielleicht gehört er ja auch mit dazu?
Es gibt ausserdem noch genügend Menschen, die einen anderen umbringen. Da ist die Gefahr durch die anderen Morde ca. 250 im Jahr (plus Dunkelziffer) wesentlich größer. Ausserdem sterben jedes Jahr mehr als 4000 Menschen im Strassenverkehr, 100000 sterben im Jahr an Nebenwirkungen von Meidkamenten und Mulitresistenten Keimen.

Wie sieht es umgekehrt mit den kriminellen Juristen aus? Die feiern sich für ihr handeln.
Gemäß Roswitha soll es so sein, dass sich mittellose Menschen strafbar machen, wenn diese sich bei Anwaltszwang von einem solchen vertreten lassen und dass diese in Handschellen abgeführt und inhaftiert werden, weil es sich um minderes Menschenmaterial handelt. Auch der 4 bis 10 fach überhöhte Tagessatz sollte von ihr in einem Gandengesuch nicht verringert werden usw.
Desweiteren werden von ihr rechtbeugende Richter tatkräftig untersützt und gelobt und belobigt, während Menschen, die sich darüber beschweren keine Grundrechte, Menschenrechte oder Rechte mehr zustehen. Eine Entrechung wie im Dritten Reich.

Die Justiz ist viel gefährlicher und erzeugt durch ihre Verbrechen und Entrechtungen von Bürgern auch viele Verbrechen .

Anonym am 2.12.09 1:54

Wenn die Anna Planken uns Schließer nennt , ist das schon doof, weil sie es nicht anders kennt.
Wenn aber unsere hohe Chefin daneben steht und nichts sagt, ist das schon mehr als beschämend. Es zeigt nur den Stellenwert den wir haben.
Als Fr.B. die JVA Aachen übernahm, war ihr schon ein Ruf aus Dortmund vorrausgeeilt. Ihre Meinung von den Kollegen des "grünen Dienst" (allgemeiner Vollzugsdienst) war: Die Grünen sind wie Schnittlauch, außen grün und innen hohl.
Also was soll man von solchen "Führungskräften" halten.
Dann will sie die Überstundenzahlen und die Krankenquote senken. Wie denn ??? Na selbstverständlich mit einem Notfalldienstplan. Für 8 Abteilungen werden nur noch 6 Beamte benötigt. Fällt einer durch Krankheit zusätzlich aus, Pech gehabt, also nur 5. Wird da oder dort einer gebraucht, weiter abziehen, aber bei den Gefangenen darf keiner was einstellen. Sport oder Freizeitgruppen, Umschluß müssen weiter laufen. Die doofen Schließer müssen das machen, aber wehe es muckt mal einer auf. Was brauchen wir eigentlich noch Weihnachtsgeld. Wir bekommen soviel, das ich garnicht weis was ich damit machen soll. Ich hab kein Urlaubsgeld, wozu auch. Aber die wöchentliche Arbeitszeit wurde erhöht, das Renteneintrittsalter wurde mal so um 2 Jahre nach hinten verschoben. Auch sollten die MüPi und die Bliksi mal daran denken: Sie haben ihre Büros in schönen langen Fluren, weit weg vom Chaos. Die blöden, hochkriminellen Grünen stehen immmer an der Front, halten immer ihre Schnauze hin. Jeden Tag, jedes 2te Wochenende, jedes Weihnachten,Sylvester, Neujahr, Ostern, usw. Und Müpi und Bliksi ???????????????
Einen dank für das "Schnittlauch"??????
Das ist ja bestimmt unter ihrer Ehre.

EIN HOCHKRIMINELLER?

Hochkrimineller am 1.12.09 21:38

@Stefanie Mayer: Ihre Hinweise für die Abfassung Ihnen genehmer Blogbeiträge nehme ich gerne zur Kenntnis, liefern sie doch einen wertvollen Beitrag zur Stilbildung. Die Anführungszeichen bei der "Fachfrau" sollten - durchaus bitter gemeinte - Ironie ausdrücken und sind an sich zu diesem Zweck gängiges journalistisches Ausdrucksmittel. Deshalb vielleicht auch ein kleiner Hinweis von meiner Seite: Erst sorgfältig lesen und dann schreiben.
Herzlichst Ihr (lernfähiger)

Kritikus am 1.12.09 21:16

schade das die wdr moderatorin diesichtlich um fassung rang angesichts der versuchten antwort von madam ministerin diese nicht des studios verwiesen hat. ein dank an den wdr der zumindest eine plattform zur verfügung stellt um sich so meinungen anzusehen. ich möchte mich daher entschuldigen das ich anonyme daten angegeben habe da ich als jv-beamter eh schon in den letzten tagen genug einstecken musste und in unserem kanast nahe soest es genau diese verhältnisse wie in aachen gibt, deshalb gehe ich so repressalien aus dem weg. unsere leitung ist in keiner hinsicht besser als die leiterin aus aachen und madam ministerin. schaut euch liebe redakteure einmal an wie und warum eine leiterin und ein leiter in so grosse anstalten kommen. beide haben ein geheimniss und das heiss imenses fehlverhalten in der leitung der vorherigen anstalt. recherchiert einmal in diese richtung und legt dieses offen dann wird die öffentlichkeit noch mehr mordio und zehter rufen aber die öffentlichkeit muss informiert sein welche koruppten juristen die grössten anstalten unseres landes leiten. frau ministerin ist selber juristin und eine krähe hackt der anderen bekanntlich keine augen aus nein sie werden belohnt und uns dummen grünen stellt mit denen auf eine stufe die verbrechen begangen haben ohne den bediensteten aus aachen zu vergessen wenn er es denn war.
korupption im vollzug, das ist das thema angefangen bei frau ministerien und ihren schergen.
wäre froh wenn der wdr den mumm besitzt in diese richtung zu recherchieren. die vergangenheit holt jeden irgendwann wieder ein liebe anstaltsleiter aus aa... und we...
lieber wdr genau so weitermachen.
ich wünsche mir manchmal solche politiker wie unseren ehemaligen landesvater herrn rauh zurück dieser hätte die ministerin und ihren schergen das handwerk gelegt.
herr rüdgers wo bleiben sie ????
gute nacht.

ein schliesser der beamter ist am 1.12.09 21:06

Mit Entsetzen sah und hörte ich heute die Justizministerin. Wie kann sie sich zu diesen Aussagen hinreissen lassen? Frau Ministerin Piepenkötter, bitte lassen Sie sich nur eine Woche zum Dienst in einer JVA einteilen und hoffen wir für Sie, dass Ihr Dienst nicht grade die 7 Tage Woche beinhaltet.
Liebe Moderatorin, die richtige Berufsbezeichnung ist JUSTIZVOLLZUGSBEAMTER.
Schliesser....Wärter.....
Ich habe zu diesem Punkt ebenfalls die Richtigstellung der Ministerin vermisst.
Ich hoffe der Vorfall der JVA Aachen , wird sich schnellstens aufklären, damit die Vollzugsbeamten wieder in Ruhe ihren Dienst leisten können.
Ich selbst habe GROSSE ACHTUNG gegenüber den JUSTIZVOLLZUGSBEAMTEN und ihren Leistungen!
Mehrere Jahre wohnte ich auf dem Gelände einer JVA und ich fühlte mich dort an dem SICHERSTEN ORT DER WELT!
Gruss nach Wuppertal ;)
Helinde W.

Helinde Weyers am 1.12.09 20:57

Zu Kritikus am 01.12.09 20:42

Also, ich würde mal sagen: Nomen est Omen, oder, damit der Blogger es auch versteht: Sein Name scheint Programm zu sein!
Wie kann man, als wirklich kritischer Bürger, Frau Müller-Piepenkötter als "Fachfrau" bezeichnen? Das erinnert mich so an das Bild von den drei Affen: Nichts hören, nichts sehen, aber - im Gegensatz zu den Affen - sehr wohl sprechen - und wenns auch nur belanglose Kritiklaberei ohne fundierte Meinungsäusserung ist! Solche Bloggerei brauchen wir bei einem so ersnten Thema nun wirklich nicht! Also bitte erst überlegen und nachdenken und dann fundierte Meinungsäusserung! In diesem Sinne denk' mal nach, und ein andere Blog-Name würde dir dann vielleicht auch zu Gesicht stehen!

Stefanie Mayer am 1.12.09 20:55

Mit Entsetzen sah und hörte ich heute die Justizministerin. Wie kann sie sich zu diesen Aussagen hinreissen lassen? Frau Ministerin Piepenkötter, bitte lassen Sie sich nur eine Woche zum Dienst in einer JVA einteilen und hoffen wir für Sie, dass Ihr Dienst nicht grade die 7 Tage Woche beinhaltet.
Liebe Moderatorin, die richtige Berufsbezeichnung ist JUSTIZVOLLZUGSBEAMTER.
Schliesser....Wärter.....
Ich habe zu diesem Punkt ebenfalls die Richtigstellung der Ministerin vermisst.
Ich hoffe der Vorfall der JVA Aachen , wird sich schnellstens aufklären, damit die Vollzugsbeamten wieder in Ruhe ihren Dienst leisten können.
Ich selbst habe GROSSE ACHTUNG gegenüber den JUSTIZVOLLZUGSBEAMTEN und ihren Leistungen!
Mehrere Jahre wohnte ich auf dem Gelände einer JVA und ich fühlte mich dort an dem SICHERSTEN ORT DER WELT!
Gruss nach Wuppertal ;)
Helinde W.

Helinde Weyers am 1.12.09 20:55

Der Hacken an der Sache ist doch,das die Minsterin,nur um den Brei schwätz und die Anstaltsleiterin keinen Plan hat.Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus,alle beide in einen Sack und dr.....Nur gut das nicht mehr passiert ist.

KLaus am 1.12.09 20:45

Liebe Frau Planken, so sehr ich Ihre Beiträge auch sonst schätze, das Interview mit der "begnadeten" Ministerin war allenfalls "Vierminus". Oder hatten Sie einfach auch keine Lust, sich auf diese "Fachfrau" interviewmäßig einzustellen? Das könnte ich weiß Gott verstehen und würde Einiges erklären...
Herzlichst

Kritikus am 1.12.09 20:42

Es ist doch unglaublich, das ein Beamter alle Schluessel hat und damit auch noch unbehinter und unbemerkt alle Tueren oefnnen kann. Selber habe ich 18 Jahre als Vollzogsbeambter und Abteilungsleiter in den Anstallten von Maastricht, Scheveningen und Sittard gearbeitet. In Maastricht habe ich auch auf einer Hochsicherheits Abteilung gearbeitet. In keinen der Anstalten ist und war es moeglich das nur Einer ueber semtliche Schluessel verfuegt(e). Wir hatten nur die Abteilungs und Zellenschluessel und wenn ich zB. zum Ausgang moechte dan muss ich an 2 oder sogar an 3 Sicherheitsposten vorbei, die mir,die mit Kameras ueberwchten Tueren, oefnnen!
Was das Verhaeltnis zwischen Gefahngenen und Schliesser betrifft kann ich sagen das es indertat oefters Beziehungen gibt die mann als "freundschaftlich" bezeignen koennte, aber mann darf dabei nie seine Professionalitaet aus dem Auge verlieren. Anderzeits ist ein enger Kontakt auch eine "erste Sicherheit", oft wurde mann fruehzeitig durch "befreundete Haeftlinge" informiert ueber bestimmte Sachen, sowie Handy- oder Drogen besitzt oder auch ueber anstehende Fluchtversuche. Und da ist auch noch eine grosse soziale Kontrolle unter den Kollegen. Aber auch in Holland ist das Problem der Ueberstunden enorm, eine Unterbesetzung einer oder mehrere Abteilungen gibts jedoch fast nie. Und wenn schon dan wurde das Tagesprogramm der Inhaftierten hier auf angepasst, denn die Sicherheit fuers Personal hat, und muss oberste Prioritaet haben.

Peter aus Kerkrade

Peter am 1.12.09 20:35

Zu Nobby am 01.12.09 19:58:

Also, ich kann nun nicht behaupten, dass Anna Planken beim - zugegeben missglückten - Interview mit unserer mit einem Doppelnamen behafteten - oder sollte ich besser sagen: mit einer gespaltenen Zunge behafteten? - Justizministerin nicht fordernd genug in ihren Nachfragen gewesen wäre! Man darf bei all diesen - manchmal leider unglücklichen - Interview Terminen zwei Dinge nicht vergessen: zum Einen unterliegen Moderator/in äusseren Sachzwängen, d.h. nur minimal begrenzter Interviewzeit, zum Anderen der in allen politischen Talksendungen immer wieder vorzufindenden Interviewhaltung der Politprominenz von Ignoranz und Intoleranz gegenüber dem politischen Gegner, dem Moderator/in und vor allem aber dem Zuschauer, dem sie letztendlich ja eigentlich ihre privilegierte Stellung in unserer Gesellschaft verdanken. Also bitte nicht die Schuld für "Bla, bla, bla . . ." auf den Moderator/in schieben, die wahren Schuldigen sind doch letzendlich wir, die wir mit unserem letzten Votum solchen Politprominenzen - oder sollte ich besser sagen: Politprimitiven! - Tür und Tor geöffnet haben! Also bitte erst mal immer an die eigene Nase fassen - und dann maulen! Anna Planken hat so gut es ihr in der ziemlich arg begrenzten Zeit möglich war, ihre Sache sehr gut gemacht - der Beelzebub ist Frau Müller-Piepenkötter!!!

Stefanie Mayer am 1.12.09 20:31

Liebe Frau Planken, eine Chance vertan! Ihr Gegenüber ausreden lassen und eine bessere Vorbereitung, -Ausarbeitung der Gegebenheiten der Anstalt, Aussagen und Tonaufzeichnungen ihres Archives, sowie gepostete Meinungen der JVA Beamten wären dann eine Steilvorlage für Sie gewesen. Dass alles zu Fragen formuliert, hätten der Ministerin Probleme bereitet. Die Insider wissen wo von ich rede. Denn ihre Antworten wären "öffentlich getätigt" und nicht in einem Vorgesetzenverhältnis hinter verschlossenen Türen. Alle Justizbeamten und die von der Flucht beunruhigte Bevölkerung hätten es Ihnen gedankt.

Klaus Klettermaus am 1.12.09 20:09

Wer kennt sie nicht die Serie: "Ein starkes Team"
In diesem Fall könnte man auch sagen "Not trifft auf Elend" oder "Piepenkötter und Blikslager kein starkes Team". Es ist schon bemerkenswert wie wenig Fachkompetenz eine Justizministerin und eine Anstaltsleiterin haben. Eine JVA ist kein Mädchenpensionat, hier gibt es manchmal auch böse Menschen die nichts mehr zu verlieren haben. Aber Hauptsache die Kohle kommt Monat für Monat pünktlich auf das eigene Konto. Nach diversen Vorfällen in der Vergangenheit, sollte Frau Piepenkötter endlich ihren Hut nehmen und den Platz für einen kompetenten Nachfolger freimachen.
Was macht man mit Anstaltsleiter die ausrangiert werden müßen ? Sie wechseln ins Justizministerium, natürlich bei gleichem Gehalt. Dort können sie den wenigsten Schaden anrichten und sind unter ihres gleichen. Wie sagt ein altes Beamtensprichwort: "Aber einer gewissen Position fällt die weiche Masse (Sche....) nicht nach unten, sondern immer nach oben"

Frauenversteher am 1.12.09 20:06

Die Äußerungen von Justitministerin Müller-Piepenkötter jetzt gerade in der AKS waren mal wieder typisch für diese Berufs-Spezies: Reden um den heissen Brei,.....Stefanie Mayer am 01.12.09 19:28.....Ich habe noch nie was anderes Erlebt. Egal bei welcher politischen Sendung. Die Moderatoren stellen klare fragen, und bekommen ein drumherumgerede, daß es einem die Ohren weh tut. Und was machen die Moderatoren ? Geben auf. Manno da krieg ich jedesmal einen Hals. Wenn die Fragen doch sowieso nicht richtig beantwortet werden, warum lädt man dann überhaupt zu solchen Gesprächen ein ? Welche/r Moderator/in traut sich endlich mal richtig ran zu gehen, und sich nicht immer mit irgendwelchen Ausreden zufrieden zu geben. Sonst spart euch solche Talkrunden in Zukunft. Dafür sind mir meine Gebühren zu schade.

Nobby am 1.12.09 19:58

Liebe Anna Planken, wenn die Ministerin schon mal da ist dann kann man auch etwas härter nach fragen, im übrigen solten die Justitzangestellten nicht als "Schlieser" bezeichnet werden.

Martin am 1.12.09 19:51

Der Besuch der Ministerin war eigentlich überflüssig wie sonst was, dieses "Wischiwaschi"gerede hört doch ständig. Nicht konkretes sondern nur "wir prüfen wir analysieren" und sonst nichts. Schaden um die Sendezeit.

Martin am 1.12.09 19:44

So nicht Frau Ministerin. Wir sind keine Kumpane der Gefangenen . Und eine Nähe lässt sich im Vollzug ja wohl schlecht verhindern. Im Gegenteil--zuviel Distanz wird einem von ihren Anteilungsleitern und Anstaltsleiern negativ ausgelegt. Ich glaube schon das wir wissen was wir machen.Im Gegensatz zu ihnen! Und Frau Planken: Wärter ist schon übel aber Schliesser fase ich als Beleidigung auf.
Was wir benötigen ist weniger Öffentlich wirksamer Aktionismus wie Showkochen, Theaterspiele oder Bastelpartys sondern Personal und Regeln die nicht nur auf dem Papier stehen sondern auch eingehalten werden.Und dies vor allem von sog.Vorgesetzten.

JVer am 1.12.09 19:39

Das Interview mit Ana Planken war aber ein ganz großer Reinfall für unsere Justizministerin. Ana Planken hat es ein paar Mal Versucht, aber die Ministerin will und kann keine Auskunft geben.
Nach Pinkwart, Uhlenberg und Wolf der nächste
Turbo Lauschepper in unserem Land.

Sauerländer am 1.12.09 19:38

Es ist immer wieder lustig anzusehen, wie die Justizministerin und die Antaltsleitung alle Schuld von sich weist. In der JVA Aachen trägt jeder Bedienstete einen Schlüsselbund mit dem er in jede Ecke der Anstalt gelangt. Da braucht man nichts von verschiedenen Schließsystemen zu erzählen! Mit einem Nachschlüssel gelingt dies auch weiteren Gefangenen. Die Schuld nun bei einem Beamten alleine zu suchen ist auch unterstes Niveau.
Und liebes WDR-Team, bitte bleibt doch wenigstens bei der normalen Berufsbezeichnung. Es heißt Justizvollzugsbeamter und nicht Schließer, Wächter, Wärter oder Pförtner. Ich habe bisher in keinem ihrer Berichte gehört, dass sie einen Polizisten als Bullen betitelt haben !

MF am 1.12.09 19:31

Wann merkt "Justiz-Roswitha" aus NRW endlich,daß es Zeit für ihren Rücktritt wird?Wieviele Skandale in der Justiz will sie noch "aussitzen"?(Folter in JVA`s,
überlastetes Personal,usw.usw.).
Was wird der Bevölkerung noch zugemutet?

Ralf am 1.12.09 19:31

Wann merkt "Justiz-Roswitha" aus NRW endlich,daß es Zeit für ihren Rücktritt wird?Wieviele Skandale in der Justiz will sie noch "aussitzen"?(Folter in JVA`s,
überlastetes Personal,usw.usw.).
Was wird der Bevölkerung noch zugemutet?

Ralf am 1.12.09 19:30

Frau Müller-Piepenkötter vergißt in ihrem Statement zu erwähnen, daß ausrangierte Anstaltsleiter/innen als Belohnung ins Ministerium wechseln, wohlgemerkt bei gleicher Gehaltsstufe. Als Ehefrau eines tätigen Beamten in einer JVA in NRW weiß ich, was es heißt, in einer angeblich so sicheren Justizvollzugsanstalt arbeiten zu dürfen. Erstaunlicherweise gibt es in den Gängen einer JVA Alarmknöpfe.
Diese Aussage ist nur mit Humor hinzunehmen.
Vielleicht sollte sich unsere amtierenden Justiz-Ministerin vor ihren Aussagen in der Öffentlichkeit von der Richtigkeit überzeugen. Eventuell ist die von ihr getätigte Aussage nicht auf dem neuesten Stand.

Beamtenbraut am 1.12.09 19:30

Die Äußerungen von Justitministerin Müller-Piepenkötter jetzt gerade in der AKS waren mal wieder typisch für diese Berufs-Spezies: Reden um den heissen Brei, ich wasche meine Hände in Unschuld, dass sind Einzelfälle, die man nicht verallgemeinern darf und bla, bla, bla . . .! Warum ist nicht eine/r unserer Politiker/innen in der Lage, Verantwortung für allzu deutliche Missstände in unserer Gesellschaft zu übernehmen??? Alle beklagen - wenn das "Kind in den Brunnen gefallen ist" - diese Misstände - aber passieren wird nichts! Wie denn auch! Würde man als gewählte/r Volksvertreter/in zugeben, versagt zu haben, wäre man ja unter Umständen seine sauer verdienten Privilegien ganz schnell wieder los! Also steckt Mann/Frau lieber den Kopf in den Sand und tut so, als hätte man von all dem nichts gewusst (siehe Ex-Verteidigungsminister Jung, der alle Schuld auf Kommunikationsschwierigkeiten in seiner Behörde geschoben hat, letztendlich dann doch aber den "Mumm" hatte, Verantwortung dafür zu übernehmen und seinen Hut zu nehmen!). Deutschland, Deutschland, wo sind nur die eckigen und kantigen Köpfe geblieben, die du in grauer Vergangenheit mal hattest - Männer und Frauen, die auch zu dem gestanden haben, was sie gesagt und getan haben - auch, wenn es sie letzendlich Kopf und (Kragen) Karriere gekostet hat. Das waren noch Sympathieträger! Heute werden wir nur noch von Marionetten regiert, die völlig willenlos irgendwelchen übergeordneten Zwängen folgend 8 Stunden Regierungsschlaf möglichst unbehelligt überstehen wollen!

Stefanie Mayer am 1.12.09 19:28

Einfach nur schwach; das Interview von Frau Planken mit der Ministerin. Wie kann man sich nur so einwickeln lassen. Auf die zentrale Frage nach dem Personalzustand in der JVA weicht die Ministerin aus. Frau Planken hakt nicht nach und das bei durchschnittl. 200 Überstunden je Beamter. Im Personalmangel liegt doch das eigentliche Problem. Die Vollzugsbeamten haben einfach die Schn.... voll.

Homann am 1.12.09 19:27

Ich empfinde für jeden Justizvollzugsbeamten Mitgefühl.
In Folge Ihrer Berichterstattung kann sich jeder Bürger glücklich schätzen, wenn er nicht den Beruf des Justizvollzugsbeamten ausübt. Sie haben es fast geschafft jeden Justizvollzugsbeamten unter Generalverdacht zu stellen, wenn ein "kumpelhaftes Verhältnis" als trivial dargestellt wird. Denn jeder Justizvollzugsbeamte muss nun nach Ihrer Berichterstattung seiner Familie und seinen Kindern erklären, dass nicht er der Straftäter ist, sondern er diese bewacht.
Des Weiteren sollte den Studiogästen schon die Möglichkeit eingeräumt werden, auf die Fragen zu antworten und nicht ständig abgewürgt zu werden, das geht gar nicht!

P.T. am 1.12.09 19:27

danke für die aufklärung an unsere ministerin, wieder ein interwiev ohne aussagekraft.
aber mit einer zusage an die insassen und eine genaue durchleuchtung der bediensteten. das kann ja heiter werden. liebe kollegen aus ganz nrw bleibt am besten alle morgen zu hause frau ministerin braucht uns nicht mehr wir sind alle nicht besser als die mit denen wir jeden tag zu tun haben. sie hat nichts gelernt !!! das war der anfang vom ende... danke frau ministerin und frau anstaltsleiterin für ihre qualifizierten interwievs der dumme grüne wartet schon auf die sanktionen !!!
armes deutschland

ein schliesser der beamter ist am 1.12.09 19:25

Liebe Frau Planken (Moderatorin, falls einige es nicht wissen), Sie sollten auch als nachfragende Moderatorin fair und höflich gegenüber einer Ministerin sein, dazwischenreden und unterberchen gehört sich nicht. Wen Sie besser vorbereitet gewesen wären, hätten Sie das nicht nötig gehabt, aber Ihre Unsicherheit ist Ihnen bei vielen Moderationen anzumerken.

manfred torschild am 1.12.09 19:23

Ich habe gerade die Ministerin in der AK gesehen. Schon traurig das in Anwesenheit der zuständigen Fachministerin ihre Mitarbeiter ohne Widerspruch als Schliesser tituliert werden dürfen !Aber ein Zeichen wie sehr sie hinter ihren Leuten steht. Erbärmlich!! Und noch einen Anmerkung was die "Nähe zu Gefangenen " betrifft. Umgekehrt wird in NRWs Streichelvollzug ein Schuh draus. Da wird z.b. jemand als Abteilungsleiterin eingesetzt der für besondere Nähe zu Gefangenen bekannt ist( per Du mit ihnen, von den Gef. Schwester oder Mutti genant) und sich seid Jahren erfolgreich über alle Vorgaben und Spielregeln im Vollzug hinwegsetzt. Und so etwas qualifiziert zur Abteilungsleitung! Frau Piepenkötter-sie haben wirklich nichts verstanden. Fangen sie erst eimal an ihre sogenannten Spitzenleute neu zu sortieren. Der Fisch beginnt bekanntlich am Kopf zu stinken! Sorgen Sie für vernünftige Führungskräfte dann stimmt auch -fast immer-der Rest! Im Strafvollzug ist noch viel Arbeit zu bewältigen. Aber das geht nur erfolgreich wenn neue Köpfe mit neuen Ideen ihre gedanken und Arbeit einbringen können.So geht es auf alle Fälle nicht weiter.Und wir hoffen inständig das auch der WDR nicht locker lässt.Ohne Druck von Aussen wird hier nichts passieren! Sicherheit gibt es nicht zu Discounterpreisen!!!

Töles am 1.12.09 19:21


Justiz? Was ist das???
Ich wohne in SCHERMBECK.....habe dort eine Tochter,die auch hier zum Kindergarten geht.Wie man munkelte,trieb er sich schon etwas länger hier rum (über Nacht?).Er stand also auch schon unter Beobachtung,bevor man zugegriffen hat.
Meine Frage: Was wäre passiert,wenn er Geiseln in Kindergärten oder Schulen genommen hätte?
Wer hätte das nun wieder verantwortet???

Christiane am 1.12.09 19:18

SICHERKICHERN --- Wann ist man sich denn wirklich sicher ? --- Oder sichsie? --- Im Sinne von: Ich krieg' die? --- Doch nur wenn das Paradies erlischt --- Und man dann die ganze Welt erwischt --- Vorm Himmelstor --- Oder zumindest noch im Schaltungskreis davor.

Klausens am 1.12.09 19:18

Wie kommt Frau Blikslager, die JVA Anstaltsleiterin, auf solch einen verantwortungsvollen Posten? Im TV macht Sie rethorisch eine schlimme Figur und nach der Devise: Ach, die haben auch Waffen gestohlen, wie, wo und Munition, wieso dass? Sie und Frau Piepenkötter hatten als Frauen die Chance einen alten Männerberuf verantwortungsvoll zu toppen, doch beide haben kläglich versagt. Minister Jung hat die Konsequenzen gezogen, Bitte meine Damen: Sie sollten sich an ihm eine Beispiel nehmen

manfred torschild am 1.12.09 19:18

Die fähigkeit dieser Ministerin sthet seit Jahren im rezoproken Kehrwert zu ihrem Selbsrbwußtsein. Sie hat einen parteipolischen Engel, der die Fittiche über ihre Unfähigkeit hält. Zurück ins Richteramt mit dieser Person, da kann sie keinen Schaden anrichten.

Horst Rose am 1.12.09 19:18

Und BILD war wieder mittendrin. Wäre es denn wirklich so sitzt derzeit unschuldig ein JVA Beamter hinter Gitter und ein Mittäter läuft noch frei rum bzw. verrichtet seinen Dienst in Aachen. Nein-so einfach kann man jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen!Da wird jetzt noch tatsächlich dieser Heckhoff als eigentlich netter vernünftiger Kumpel geschildert. Eben die masche mit der er in den JVAen auf Bauernfang gegangen sein soll. Und BILD macht sich dies nun für die eigenenAuflage zu nutzen undversucht die Öffentlichkeit(mit Hilfe Heckhoffs)zu manipulieren. Pfui sag ich das nur. Und schuld an allem sind wieder wir blöden Justizvollzugsbeamten. Ausschliesslich. Billiger und zynischer geht es wohl nicht!Und eine Berufsgruppe die jeden Tag mit solchen Typen zu tuen hat damit die Bevölkerung Ruhe hat wird niedergemacht. Ich bin übrigens nach über 20 Jahren restlos kaputt. Dauernd im Dienst , mehr Ärger mit den "Spitzenkräften" als mit den Gefangenen , immer mehr Arbeit und dafür seid Jahren weniger Geld und null Chancen einmal auf zusteigen(=Befördert zu werden) Aber trotzdem mache ich meinen Job und werde auch weiterhin notfalls Leib und Leben einsetzten wie 98% meiner Kollegen.

Tutti am 1.12.09 17:44

Was stört mich? Die Berichterstattung über die geglückte Festnahme von Opa Michalski. Erst berichtet der WDR; die Polizei habe den herumradelnden Opa mit dem PkW abgedrängt und zu Fall gebracht. Übrigens wurde überall so berichtet. Und dann. Nee, Opa M. hat sich ergeben, als man ihn angesprochen hat. Spektakulärer war aber die Variante 1. Horrido

peter am 1.12.09 17:01

So, den Peter Paul Michalski haben sie heute auch geschnappt. Nun kann Frau Müller-Piepenkötter wieder gut schlafen und Herr Jürgen Rüttgers hoffentlich auch. Schließlich haben wir im Mai 2010 Landtagswahlen in NRW und da kann man in der Politik solche Pannen vorher „gaaanz“ schlecht gebrauchen. Und wir Bürger können uns jetzt wieder dem Steuerstreit in der schwarz-gelben Koalition, den Studenten-Streiks und anderen Ungerechtigkeiten widmen. Ach, bevor ich es vergesse: Warum fordert die SPD eigentlich nicht den Rücktritt von Frau Müller-Piepenkötter? Trifft die SPD eine Mitschuld an der miserablen Lage in den JVAs in NRW? Oder hat die SDP kein Konzept, da sie sich so kleinlaut im Tagesgeschäft verkriecht? Fragen über Fragen. Und wer möchte dazu jetzt etwas sagen (schreiben)?

ArRo67 am 1.12.09 15:25

Einige Kollegen haben das sensibele Thema der Besetzung von Dienstposten hier angesprochen.Aber erklären sie dies einmal unseren allwissenden Anstaltsleitern und ihren LAVs! In unserer JVA ist der Bereich der Pforte einer der unter ferner liefen eingestuft wird. Einmal dort gelandet sind alle Aussichten auf Beförderung gelaufen! Begründung:ein nicht besonders herausragender Dienstposten! Aber alles was die Sicherheit einer JVA betrift läuft über diesen Bereich. Fehler auf diesem Dienstposten haben zum Teil eklatante Folgen! Das dieser Bereich in vielen JVAen nur mit einem Beamten besetzt hat hat auch mit der nicht vorhandenen Wertigkeit dieses Dienstpostens zu tuen. Eben nur ein Pförtner. Motto:er wird schon alles gut gehen.Die meisten Kollegen lehen diesen Job übrigens auch aus einem anderen Grund ab: zuviel Stress und Arbeit! Zeit sich über vieles im Vollzug gedanken zu machen. Aber bitte nicht mehr mit Frau Piepenkötter und Frau Blikslager. Es wird Zeit das es im Vollzug einheitliche Standards gibt die von kompetenten Menschen überwacht werden. Leider herrscht in den NRW Knästen immer noch Landrecht

Robert.W am 1.12.09 14:54

Wie sind die beiden denn überhaupt zur Pforte gelangt? Einfach durch alle Schleusen und abgeschlossenen Türen? Da wird mal wieder vertuscht und gelogen, das sich die Balken biegen.
Ich bin mal gespannt, ob wir eine spätere Aufklärung bekommen. Ich glaubs aber nicht...nicht mit dieser Ministerin. Heidi G.

Heidi G. am 1.12.09 14:35

Die Flüchtenden sind gefasst, Gott sei Dank! Was nun? Weiter wie bisher -scheinbar ja? Als ehemaliger Vollzugsbeamter im gh.D. (nicht Jutiz) und heute im Ruhestand kann ich nur mit dem Kopf schütteln nach der gestrigen PK in der JVA Aachen. Die Aussage der Frau Ministerin über einen Bediensteten ist ein Schlag ins Gesicht aller Vollzugsbeamten und wurde zu genüge kommentiert. Eine so sensible Schnittstelle zwischen Innen- und Außenwelt nur mit einem Beamten (nachts) zu besetzen ist unverantwortlich und dass nicht nur unter dem Sicherheitsaspekt. Sicherheitsrelevante Einsatzleitstellen zur Gefahrenabwehr sind mindestens mit zwei Beamten besetzt -vier Augen sehen mehr, vier Ohren hören mehr. Entscheidungen müssen im Notfall gemeinsam getroffen werden, z.B. öffne ich oder nicht! Fehlentscheidungen können gegen Null gefahren werden. Ich weiß wovon ich rede. Das der zweite Beamte auf der selben (Gefangenen) Seite steht, ist für mich nur in einem Alptraum vorstellbar!!! Die Aachener JVA ist mir bestens bekannt (dienstlich), wohne in ihrer Nähe; ihre bauliche und technische Sicherheit war und ist nicht mein Problem, aber jetzt nach der PK gestern, die beratungsresistente Haltung zur personellen Besetzung der Pforte zur Nachtzeit macht mir nun einiges an Kopfzerbrechen. "Lieb Vaterland magst ruhig sein!?"

Klaus Klettermaus am 1.12.09 12:57

Frau Piepenkötter eignet sich bestenfalls noch für einen Posten im Landwirtschaftsministerium, Abteilung Rindviecher. Und der Anstaltsleiterin sollte man besser einen Posten oder Platz im Seniorenheim verschaffen, anstatt sie mit der Verwahrung von Schwerverbrechern zu betauftragen!

Thomas Wohlzufrieden am 1.12.09 12:52

Jetzt muss Frau Blikslager in die Wüste geschickt werden ! Aber SOFORT !! Alle Schuld dem "Helfer" der Verbrecher geben ist zu billig und ganz mies !
Frau Piepenkötter soll gleich mitgehen !

Anonym am 1.12.09 12:36

Alle sind gefaßt-gottsei dank! Und ohne weitre Opfer. Das darf aber nicht dazu führen wieder zur Tagesordnung über zugehen. Wir haben in disen Tagen erlebt wie überfordert und hilflos Ministerin und Anstaltsleitung waren. Und ob diese Mann oder Frau sind interresiert niemanden wirklich. Sie haben versagt und das zählt.Und sich mit einem kriminellen Beamten raus zu reden ist sehr billig. Wir Kollegen haben uns tagelang Gedanken gemacht wie es überhaupt möglich sein kann mal eben 2 Verbrecher aufzuschliessen und bis nach draussen zu geleiten. Wer sich wirklich mit dem Vollzug auskennt, mit Arbeitsplätzen wie Schichtleitung, Pforte, Sicherheitszentrale,pp auskennt wundert sich über vieles was ich hier wohl nachvollziehbar nicht ausführen möchte. Die Sache stinkt-egal ob dieser Beamte korrupt war oder unter Zwang gehandelt hat. Meine Kollegen und ich wären auch dem WDR sehr dankbar wenn sie weiterhin kritisch berichten. In der JVA Aachen wird etwas von der Ministerin und vor allem von der Alin vertuscht. Da sind wir uns sicher. Und in dern anderen JVaen des Landes wird wohl nach kurzer Betroffenheit weitergepfuscht. Wir erleben es doch gerade das unsere Anstaltsleiter bei unangenehmen Fragen zum Thema Sicherheit gereizt reagieren.Auch weil es Einschnitte in den Tagesablauf bringen würde( u.a. auch weniger und besser überwachtes "Unterhaltungsprogramm für Gef.) Es ist doch auch kein Geheimnis das wir oft Abends erst wissen ob alle gefengenen da sind . bei duzenden von stattfindenen Gruppen verlirt auch der erfahrenste Beamte gerne mal die Übersicht. Und an den Schaltstellen sitzen nicht unbedingt die besten bzw. erfahrensten sondern die die der Anstaltsleitung und ihren Fachdiensten genehm sind. Was sie in den Foren dr letztennTage gesehenhaben war ein großer Hilferuf der Justizvollzugsbeamten NRW. Nicht unbedingt nach mehr Geld-das wäre billig-nein! nach besseren Arbeitsbedingungen und lange schon überfälligen Reformen im Strafvollzug. Und diese mit entwickelt von JV Beamten die diesen Namen verdienen und nicht den unzähligen Bücklingenvon ALs Gnaden. Wir fühlen uns mehr als nur Verantwortlich für die sicherheit der BEvölkerung, auch wenn diese das oft nicht verstehen will. Dieser Ausbruch hat uns tief ins eigene Herz getroffen! Also WDR-bitte weiter dran bleiben. Die Politik kann bzw.. will es ja wohl nicht

Robert.W am 1.12.09 12:14

Die Äußerungen der Anstaltsleiterin zu den Dienstplänen sind der blanke Hohn. Mit einem andern Dienstplan erhalte ich nicht mehr Personal. Ohne zusätzliches Personal erreicht man nur das die einzelnen Schichten dünner mit Personal besetzt sind. Wenn dann der Krankenstand auch noch hoch ist müssen andere Kollegen die Dienste übernehmen. Wenn der Krankenstand permanent so hoch ist wie in der Presse beschrieben wirft das nach Aussagen von Psychologen auch ein entsprechendes Licht auf die Vorgesetzten. Ich arbeite selbst im Schichtdienst und weiß wovon ich rede. Nach meiner Meinung kommt die Leiterin offensichtlich aus dem Tal der Ahnungslosen. Sie ist nach dem Eindruck den sie in der Öffentlichkeit hinterlässt mit ihrer Aufgebe völlig überfordert. Weiß die Frau überhaupt was in der JVA die sie ja leiten soll vorgeht. Nach meinem Eindruck nein. Auch der Auftritt vor den Medien war mehr als blamabel. Wenn ich schon vor die Presse gehe und weiß einige Dinge nicht, man kann nicht immer alles wissen, sollte man sich aber vorher bei Leuten die es wissen informieren. Der öffentliche Eindruck wäre ein anderer gewesen.

Nobbi

nobbi am 1.12.09 11:11

Ja, Robert W, ich kann Dich gut verstehen. Ich kann nur so, wie hast Du es genannt? Schmerzfrei schreiben, wiel ich ein Lebensmotto habe. Als ich die Strukturen in den Anstalten durchschaut hatte, habe ich mir dieses Motto auferlegt: Mach Deinen Job, aber laß Dich niemals verbiegen. Ich war bei der großen Meuterei in der JVA Rheinbach in den 90ern dabei. Durch diese Ausnahmesituation habe ich am eigen Körper erfahren, wie dumm und unfähig Vorgesetzte sein können. Allerdings muss ich da 3 Personen herausnehmen. Unseren damaligen Anstaltsleiter Fögen, den Sicherheitsinspektor Thimm und den Bauinspektor Stein. Das waren die Einzigen, die den Durchbilck hatten. Alle Anderen haben kläglich versagt. So wie es aussieht ist das in Aachen genau so. Was hat das noch mit Sicherheit zu tun, wenn es einem Bediensteten gelingt, zwei Schwerstverbrecher innerhalb von 5 Minuten durch die Anstalt zu schleußen, mit Waffen zu versorgen und freizulassen. Jeder Justizvollzugsbeamter schüttelt bei dermaßen eklatanten Sicherheitslücken den Kopf. Nur eine nicht, unsere sogenannte Justizministerin. Wenn der Kollege, der zurzeit in U-Haft sitzt, schuldig ist, wird er auch verurteilt. Das sich allerdings eine Ministerin zu einer Vorverurteilung hinreissen lässt, ist mehr als bedenklich.

Peter Molin am 1.12.09 10:40

Gerd,
schauen Sie sich Brisant und Drehscheibe und Hallo Deutschland an. Man paßt sich an ungewollt und unbewußt und manchmal leider auch auf Anweisung.
Es geht dabei auch um den Job. Nicht nur in einer JVA sondern beim Einzelhandel und vielem anderem ebenso.
Ich habe mich oft gefragt ob die Menschen bei der Arge, den Sozialämtern ebenso erpreßt werden, weil bestimmte Menschen sehr viel erhalten andere wenig.
Viele haben einfach auch Angst um die Arbeit, den Arbeitsplatz, weil sie Familie haben, Kinder und einfach von dem was sie sehen und erfahren mitgenommen werden und sind.

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Es geht hier nicht darum ob ein Mann oder eine Frau die Leitung hat, dafür entscheidend ist wohl die Ausbildung, nicht der normale Sachverstand oder anderes. Zur Leitung braucht man sicherlich nicht unbedingt Schießen als Ausbildung. Manchmal werden diese auch nach Parteiämtern besetzt. Und nun zuviele Männer haben schon zuviel Schaden verursacht, ich finde auch Frauen auf solchen Positionen durchaus wichtig. Die Kompetenzen werden diesen oft von männlichen Kollegen abgesprochen, Neid, Eifersucht, wer weiß.
Festgestellt habe ich, daß Menschen die in einer JVA arbeiten sich im Laufe der Zeit verändern, Menschen die mit Noeten anderer zu tun haben ebenso. Sie machen sich imun um nicht zu leiden und ihre Arbeit tun zu können, manche werden zynisch andere krank und anderes. Es wäre eine Menge zu tun.
Mit einer dichten Personaldecke mit angemessenen Arbeitsstunden und entsprechenden Einkommen wäre hier sicher eher Abhilfe zu schaffen, als mit den Maßnahmen die man durchführt. Die Kriminalitätsrate ist hoch zur Zeit, es gibt für alles einen Grund, diesen Grund gilt herauszufinden, doch man arbeitet an Symptomen wie in allem und setzt auf andere Werte als erforderlich. Es ist keine leichte Arbeit mit brutalen gefühllosen Menschen tagtäglich umzusehen, in keinem Bereich, denn es ist nicht nur dort so.
Ich tue mich schwer mit dem GEdanken, daß hier ein Mitarbeiter freiwillig Hilfe geleistet hat, denn mit einer Waffe im Rücken wissen wir alle nicht immer wie wir handeln oder mit Druck. Es zeigt sich überall, denn sonst wäre unsere Gesellschaft mit Sicherheit anders.
Es gibt sicherlich keine Entschuldigung für solch Verhalten, dennoch sollte man warten was die Untersuchungen ergeben. Hoffe daß man den zweiten bald hat und für die Zukunft so etwas so weit wie es geht verhindert wird.

anonym am 1.12.09 7:18

Die Beiträge der AKS kommen der Berichterstattung von RTL, PRO 7 usw. immer näher.
Vorschlag: Sendung einschließlich der Moderatoren wechselt zu einem dieser Sender.
Ich freue mich auf einen hoffnungsvollen Neubeginn ohne diese reißerischen Beiträge.

Gerd am 1.12.09 6:58

Es ist ja nicht nur diese Panne bei unserer Justizministerin, und da kann ich nur sagen diese Person müsste zurücktreten. Wenn eine nicht so hoch gestellte Person diese Fehler zu verantworten hätte, wär schon längst entlassen worden und hätte die Verantwortung zu tragen mit allen Konsequenzen.

cowboy am 30.11.09 22:55

Es ist ja nicht nur diese Panne bei unserer Justizministerin, und da kann ich nur sagen diese Person müsste zurücktreten. Wenn eine nicht so hoch gestellte Person diese Fehler zu verantworten hätte, wär schon längst entlassen worden und hätte die Verantwortung zu tragen mit allen Konsequenzen.

cowboy am 30.11.09 22:53

Ds ist einfach unglaublich. Da wird ein derzeit in U-Haft befindlicher Bedienster von der eigenen Justizministerin vorverurteilt und der ganze Berufsbereich der Justizvollzugsbeamten unter Generalverdacht gebracht! Wenn es vorher schon schwer erträglich war ist spätestens jetzt der Punkt erreicht wo es Zeit wird Mü-Pi in die Wüste zu schicken!

unter Generalverdacht am 30.11.09 22:37

Was für uns unbegreiflich ist sind der Ablauf innerhalb der JVA. Ich arbeite in einer etwas älteren JVA aber bei allem Durchdenken von Szenarien fällt es schwer zu glauben das da ein Beamter mal einfach so durch den ganzen Knast spazieren kann, 2 Schwerverbrecher "einpackt" ihnen Waffen gibt und Tschüss sagt. Sollte dies in Aachen möglich sein ist das ein unglaublicher Skandal. Und dann sind erstmal höher dotierte Beamte zur Verantwortung zu ziehen

Robert.W am 30.11.09 20:57

Bürger und Minarette... Wo ist denn der Webblog
für dieses Thema ? Hat der WDR Angst davor ???
Das Minarett ist Ausdruck der Macht - ebenso wie
der christliche Kirchturm mit den Glocken. Fakt dürfte wohl sein, daß der Islam alles fordern wird,
alles, das Minarett wird zum Glaubensinhalt hoch-
stilisiert - so wie damals die Mohamed-Kariaturen.
Der Islam sucht seit geraumer Zeit nach Herrschaft
in Europa, die zweite Intifada. Die Schweizer haben
das goldrichtig gemacht; denn solange die Muslime -
wo auch immer - ihrem Gott den Arsch statt das Gesicht entgegenstrecken - sind sie nicht in unserer
Gesellschaft angekommen. Religionsfreiheit ist nur ein vorgeschobener Grund. Im Islam gibt es keine Religionsfreiheit, es gibt nur Islam oder Tod. Nein, die Schweizer haben goldrichtig abgestimmt. Der IIslam hat sich unseren Verhältnissen anzupassen, nicht umgekehrt.Müssen wir erst solange warten bis der Kölner Dom Moschee wird ??? Haben wir im sogen. Christlichen Abendland vergessen, daß die Hagia Sophia in Konstantinopel - dem heutigen Istanbul - einmal die größte christliche Kirche war ??? Solange der Islam diese Kirche nicht der Christenheit zurückgibt, darf es keine weiteren Moscheen und Minarette in Europa geben.Es wird höchste Zeit, daß wir endlich aufwachen. Der Islam schläft ganz bestimmt nicht. Deshalb: DANKE den Schweizern, die uns endlich mal wieder die Augen geöffnet haben. Das Minarett ist genausoviel wert wie der gen Himmel erigierte Arsch. Und ein Gott lebt weder in Kirchtürmen noch in Minaretten, sondern in den Herzen der Menschen, alles andere sind Instrumente der Macht - der Perversion von einer Beziehung zwischen einem GOTT und einem MENSCHEN. Der Islam will Macht - so wie damals unser Christentum im 14.Jahrhundert, und in dieser Zeit lebt der Islam heute. Therefore wake up. J.R.

J.R. am 30.11.09 20:50

Wenn ein Bediensteter - wenn auch kurzzeitig - alleiniger Herr aller Schließsysteme ist, sollten wir glücklich sein, dass nur zwei Insassen entkommen konnten.
Die Versuchung, die in dieser Dienstanweisung für Leute in bestimmten Lebenssituationen liegen kann, ist so groß, dass das Justizministerium und die Anstaltsleiterin wegen Beihilfe mit auf die Anklagebank gehören.
N.B. - Vorbestrafte sind als Minister selbstverständlich untragbar.

Hartmut Tigges am 30.11.09 20:42

Kollege Moin-Du scheinst anscheinend sehr schmerzfrei zu sein. Ich werde den Teufel tuen unter meinem Namen hier zu schreiben. Nicht weil ich feige bin sondern weil ich auch eine Verantwortung gegenüber meiner Familie habe. Es ist schon schlimm genug innerhalb der eigenen Anstalt für sachliche Kritik( auch die gibt es) aufs Nebengleis geschoben zu werden( ich denke mal du kennst dieses Thema auch zur Genüge) Aber ich werde mich garantiert nicht NRW weit ans eigene Kreuz nageln.

Robert.W am 30.11.09 20:31

Zunächst einmal zu den Kommentaren im Blog. Ich finde es bezeichnent, dass alle Autoren unter Pseudonüm schreiben. Wenn Ihr schon eine Meinung äußert, dann steht auch mit Eueren Namen dazu. Noch dazu, weil mir die Meinungen aus der Seele sprechen.
Jetzt zum Beitrag:
Bravo, Frau Ministerin. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet! Politiker sind Selbstsüchtig, Arogant, Volksfern und haben nicht die geringste Ahnung von ihrem Ministerium! Wie können Sie nur solche dummen Bemerkungen in der Öffentlichkeit machen. Wo ein krimineller Beamter ist können auch drei sein. Ich kann nur hoffen, dass Sie von den nicht kriminellen Beamten nicht gelüncht werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht für unseren kompletten Berufsstand. Machen Sie doch mal einen Tag Dienst auf einer Abteilung einer JVA. Dann wird Ihnen Ihre große Klappe ganz schnell vergehen. Ich bin seit Mitte der 80er Justizvollzugsbeamter und kann Ihnen sagen, was los ist. Die Knackis werden behandelt wie Hotelgäste und die Beamten wie der letzte Dreck. Da werden unbequeme Mitarbeiter von Vorgesetzten gemobbt. Alle älteren Bediensteten werden sich an den Namen Karl Jonas aus der JVA Rheinbach erinnern. Dieser Mann war dumm wie ein Brot, aber stellvertretender Aufsichtsdienstleiter und, was noch schlimmer war, Ausbildungsleiter. Ja und natürlich AI mit Zulage. So zieht sich das in den Anstalten durch alle Diestgruppen vom mittleren bis in den höheren Dienst. Nach Oben leb Kind und nach Unten treten. Menschenführung gleich Null. Fehler, die ja nun mal menschlich sind, werden sofort und knallhart bestraft, allerdings nur bei den Jungs an der Front. Bekannten werden Beförderungen und damit Posten und Pöstchen zugeschustert, obwohl diese von der Materie keine Ahnung haben. Da kann es auch schon mal passieren, dass ein Druckereileiter zum Hauswerkmeister gemacht wird. Das geht aber nur, wenn der Verwaltungsdienstleiter und der Druckereileiter Nachbarn sind und der Verwaltungsdienstleiter immer schön mit Wild versorgt wird. In den Anstalten werden Bedienstete zu Verantwortungsträgern gemacht, die in der freien Wirtschaft noch zu dumm zum Laub fegen wären. Die Fürsorgepflicht des Dienstherren wird mit Füßen getreten. Man ist von sehr vielen Speichelleckern umgeben. Die Gefahr die von den Ganoven ausgeht ist wesentlich geringer wie die von vielen Kollegen. Leistung ist nicht gefragt. Jeder, der die Gunst der Verantwortlichen erschleicht, wird befördert. So könnte ich das stundenlang fortführen. Und Sie besitzen die Dreistigkeit, sich vor die Kamera zu stellen und allen Beamten zu unterstellen, sie könnten kriminell sein. Das ist einfach nur dumm und unverschämt. Die Missstände in allen Anstalten des Landes sind einzig und allein auf die verfehlte Politik zurückzuführen. Die Politiker und damit auch Sie haben nicht die geringste Ahnung, was in den Anstalten los ist. Das ist verständlich, denn es ist allgemein bekannt, dass die Damen und Herren nur mit Selbstprofilierung und dem Füllen der eigenen Taschen beschäftigt sind.
Zum Schluß noch eine Anmerkung zu den Moteratoren der AKS. Im Strafvollzug gibt es keine Wärter. Die gibt es nicht mal im Zoo! Was soll diese Geringschätzung, meine Herren?

Peter Molin JVOS

Peter Molin am 30.11.09 20:20

Die Justizministerin hat mir ihren Worten deutlich gemacht, dass sie von jedem erwartet das Probleme unter den Tisch gekehrt werden weil sie sie ja nicht lösen kann.
Wenn man in der CDU ist, sieht man die Fehlern von andern und verurteilt sehr schnell, viel zu hart (und verlangt im Übrigen immer härtere Strafen und damit auch mehr und länger Inhaftierte. Dafür mehr Geld ausgeben muss aber nciht sein, sind eh nur Menschen zweiter Klasse und die kann man demütigen, so die CDU - Meinung). Selbst darf man aber (aber bitte nur auf Skien) sich kriminell verhalten.
Mein Tipp: Wenn die Zustände in den JVAs wirklich so schlimm sind sollten die Bediensteten Deutschlandweit einen AUfruf und eine Demo, einen Streik machen und damit drohen dass, wenn sich nichts verändert, sie alle Gefangenen freilassen. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Soll Schäuble seine Koffer suchen gehen, dann ist auch wieder Geld da.

Wirds bald am 30.11.09 20:00

Warum werden hier wichtige Fragen, insbesondere durch die Reporter, nicht gestellt?

Die JVA Aachen ist doch eine Anstalt des geschlossenen Vollzugs! Soweit mir bekannt, laufen die Gefangenen innerhalb der Anstalt nicht wie im Supermarkt herum, sondern befinden sich auf ihren Abteilungen, Arbeitsplätzen, Freizeiträmen oder noch besser im geschlossenem Haftraum und haben nicht (!) ohne Begleitung bzw. Aufsicht die Möglichkeit, mal eben dem "Pförtner" die Tageszeit zu sagen und sich dann mit Waffen und Munition (Heckler&Koch; PSP7, 9mm= Regelfall)
zu verabschieden!! Welchen Bediensteten waren die Gefangenen zugeteilt (unterstellt)? Warum und wie (mit welchem Schlüssel?) konnten diese bis zum Pfortenbereich vordringen? Hiernach muss mehr als ein Bediensteter zumindest nicht aufgepasst haben!
Zur Leiterin dieser JVA fällt mir nichts ein; Sie muss irgendwo "Hochkarätig" mal aufgeblitzt sein (Flimm-Flämmchen-Effekt)! Das scheint aber schon etwas länger her zu sein, peinlich, als diese die Frage bezüglich der Waffen unzureichend beantwortete!

Tinkape am 30.11.09 19:56

"Wo ein krimineller Beamter ist da sind auch 2 oder3" O-Ton Mininsterin Mü-Pi! Das ist an Frechheit und Stigmatisierung nicht mehr zu überbieten! Und so etwas müssen wir als "Vorgesetzte"erdulden. Jeder Kollege ist absolut geschockt. Der mutmaßliche "Fluchthelfer" hat auch vorsetzlich das Leben seiner Kollegen gefährdet und Schande über unseren Berufsstand gebracht.!Aber er ist noch nicht verurteilt und in Deutschland gilt auch heute noch die Unschuldsvermutung. Viele von uns fragen sich warum??Der Kollege hat 3 Kinder,Familie und gerade gebaut. Warum zerstört jemand all dies? Oder waren vielleicht zum Zeitpunkt der Flucht Angehörige akut in Gefahr, oder..?? Es gibt viele Fragen aber solange es darauf keine Antworten gibt sollte auch eine Justizministerin ihre Klappe halten. Treten sie zurück Frau Piepenkötter und nehmen sie Frau Blikslager gleich mit. Und am besten auch noch einen ganzen Schwung ihrer "Anstaltsleiter" In menschen wie sie und ihre Staffage haben wir schon lange kein Vertrauen mehr-aber jetzt beginnen sie Übelkeit zu verursachen!- Ich kenne übrigens auch nicht wenige wirklich gute ALs- das nur am Rande

Robert.W am 30.11.09 19:54

"Wo ein krimineller Beamter ist da sind auch 2 oder3" O-Ton Mininsterin Mü-Pi! Das ist an Frechheit und Stigmatisierung nicht mehr zu überbieten! Und so etwas müssen wir als "Vorgesetzte"erdulden. Jeder Kollege ist absolut geschockt. Der mutmaßliche "Fluchthelfer" hat auch vorsetzlich das Leben seiner Kollegen gefährdet und Schande über unseren Berufsstand gebracht.!Aber er ist noch nicht verurteilt und in Deutschland gilt auch heute noch die Unschuldsvermutung. Viele von uns fragen sich warum??Der Kollege hat 3 Kinder,Familie und gerade gebaut. Warum zerstört jemand all dies? Oder waren vielleicht zum Zeitpunkt der Flucht Angehörige akut in Gefahr, oder..?? Es gibt viele Fragen aber solange es darauf keine Antworten gibt sollte auch eine Justizministerin ihre Klappe halten. Treten sie zurück Frau Piepenkötter und nehmen sie Frau Blikslager gleich mit. Und am besten auch noch einen ganzen Schwung ihrer "Anstaltsleiter" In menschen wie sie und ihre Staffage haben wir schon lange kein Vertrauen mehr-aber jetzt beginnen sie Übelkeit zu verursachen!- Ich kenne übrigens auch nicht wenige wirklich gute ALs- das nur am Rande

Beamter am 30.11.09 19:51

Bei so einer unfähigen Ministerin und einer unmöglichen Anstandsleiterin würde ich auch die Flucht ergreifen. Wer zum Donnerwetter setzt solche Leute auf derart verantwortliche Posten ? Herr Rütgers sollte uns mal erklären, was die beiden Ihm zugesteckt haben, das Er, diese Madams weiter trägt
und die Bevolkerung durch die verantwortungslose Politik derart gefärdet wird.
.

Bärly am 30.11.09 19:47

Zuerst einmal ein Dankeschön für die objektive Berichterstattung am heutigen Abend in der AK . Ich denke mir das ihre vor Ort tätigen Mitarbeiter heute bei dem Interview einen richtigen Eindruck von der Personen ( und dabei ist es egal ob Mann oder Frau!)bekommen haben die wir JV Beamten als Vorgesetzte erdulden müssen. Frau Mü-Pi ist seid ihrem Dienstantritt überfordert. Gerade dieser sensibele Bereich Justiz benötigt einen Minister der Fachkompetent , durchsetzungsfähig aber auch von seinem Personal akzeptiert wird. Mit "politischen Lösungen" ist es hier nicht getan.Undwas die Abt4 im JM(Strafvollzug) betrifft sitzen dort immer noch die leitenden Beamten die seid Jahren ebenfalls verantwortlich für Chaos sind. Unabhängig vom Ausgang einer Wahl und dem Wechsel an der Spitze! Und nun zur Anstaltsleiterin. Diese Frau hat in ihrer Vergangenheit bereits bewiesen das Sie nicht in der Lage ist eine Behörde zu leiten(Dortmund) Es ist ein Skandal das man ihr dann eine so sensible Anstalt wie Aachen an die Hand gibt! Wer Frau B. in der PK gesehen hat wird sich über soviel Inkompetenz die Augen gerieben haben. Leider ist sie auch im normalen Dienstalltag nicht besser. Ihre teiweise aggresiv vorgetragen Antworten bei Interviews geben ein Bild wieder wie sie innerhalb ihres "Machtgefüges" mit kritischem Personal umgeht. Für die Einsetzung als Anstaltsleiter ist aber die Ministerin die anscheinend Tefloneingenschaften hat verantwortlich! Was überhaupt nicht verwundert ist auch wie tief der MP Rüttgers einmal wieder abtaucht. Für M-P ist dieser verantwortlich! Was die Situation der JV Beamten betrifft muß man anmerken das diese bereits seid Jahren teilweise laut aber oft ungehört offen um Hilfe bitten. Der vielen Überstunden, dazu die immer mehr steigenden zusätzlichen Aufgaben,kaum planbare Freizeiten(an Wochenenden und Feiertagen) und die damit oft verbundenen Familiären Probleme, dazu noch eine eh schon schlechte Bezahlung ( verbunden mit knapp 20% Kürzungen in den letzten Jahren). Dies alles hat manche Gesundheit, viele Nerven und auch manche Familien ruiniert.Unsere "Uniform" ist Schrott( diese müssen wir übrigens für teures Geld selber kaufen!) die Ausrüstung-soweit eine Vorhanden- veraltert und schlecht. Fortbildungsmöglichkeiten pp. Wegen der dünnen Personaldecke fast null. Dazu miserable Aufstiegsmöglichkeiten, Anstaltsleiter die vielleicht halbwegs gute Juristen sind aber für die das Thema "Umgang mit Menschen" ein Fremdwort ist. All dies haben die Arbeit hinter Gittern zu einer Tortur gemacht. Und passiert etwas sind grundsätzlich wir JV BEamten in der Haftung. Sauber von oben nach unten erfolgt dann der "Tritt". Die Verantwortlichen aber die z.T. vorher bestehende Regeln ausser Kraft gesetzt haben reden sich nach unten raus oder werden geschont um Politisch Verantwortliche nicht unter Druck zu setzen. Ich könnte noch Seiten so weiterschreiben. Die probleme im Vollzug sind viel größer als viele denken. Und qaachen wird nicht der letzte Skandal sein!-Und das schmerzt uns die wir Tag für Tag den Kopf hinhalten am meisten!

Vollzugler am 30.11.09 19:37

Eine JVA-Leiterin, die nicht weiß welchen Waffentyp ihr Personal führt - solche Geschichten schreibt nur das Leben, das ist Realsatire! Ist die denn nie an solch einem "Ding" ausgebildet worden daß sie zumindest weiß, daß damit zu schmeißen nicht besonders effektiv ist?

Kritikus am 30.11.09 19:36

Eine JVA-Leiterin, die nicht weiß welchen Waffentyp ihr Personal führt - solche Geschichten schreibt nur das Leben, das ist Realsatire! Ist die denn nie an solch einem "Ding" ausgebildet worden daß sie zumindest weiß, daß damit zu schmeißen nicht besonders effektiv ist?

Kritikus am 30.11.09 19:36

Irgendwann wird es dem letzten Wähler aufgehen, daß man nur CDU / FDP wählen muß, um von Laberköpfen und Nichtskönnern regiert zu werden. Das ist im Land so, siehe Müller-Piepenkötter, Sommeroder Krautscheid (kennt den jemand, der ist Minister) und auch im Bund. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

Paul am 30.11.09 19:29

Polizisten ,JVA Schliesser,Feuerwehrleute,Krankenhaus und Pflegepersonal haben alle gemeinsam das sie Überstunden ohne Ende schieben ,dabei sehr schlecht bezahlt werden und mit miserabler Ausrüstung klar kommen müssen.Zudem haben sie keine Lobby bei unseren verlogenen Politikern.Frau Piepenkötter gehört hier in die aller erste Reihe,auch wegen unfähigkeit.

ergsteklaus am 30.11.09 19:26

Die Anstaltsleiterin kommt mir reichlich überfordert vor!

fritz the cat am 30.11.09 19:25

Zitat Ministerin: " Wo es einen kriminellen Bediensteten gibt, da gibts auch zwei oder drei"
Ein Schlag ins Gesicht für alle JVA Bediensteten die seit Jahren pflichtbewusst und engagiert ihren Aufgaben nachkommen. Das sagt alles über die Führungsqualitäten aus. MüPi müsste doch wissen, dass auch bei dem inhaftierten Koll. die Unschuldsvermutung gilt. Der kleine Grüne muss wiederholt für die Fehler des JM den Kopf hinhalten.
Schlimmer geht´s nimmer!!!

Zappo am 30.11.09 19:25

Als Kenner der Interna (JVA Remscheid) kann ich mir, im Gegensatz zu vielen anderen, ein Urteil erlauben. Um es kurz zu machen, sehr viele sogenannte Bedienstete gehören eigentlich auf die Seite der Tüten, welche kein Schlüsselloch haben. Sie sind einfach unfähig, unqualifiziert und im großen Stil angreifbar. Sie wollen wissen, wie Handys, Rauschgift und sonstiges in den Knast gelangen? Auf der anderen Seite, was sollen sie denn machen, wenn das Personal von den maffiösen Struckturen den Hinweis erhält "wir wissen wo du wohnst, wo deine Kinder in der Schule oder Kindergarten gehen usw".
Viele, zu viele der Beamten sind psychisch nicht geeignet. Sie strotzen vor Vorurteilen und chronichem Unglaube.
Die Ministerin hatte nicht ganz unrecht wenn sie behauptet, sie habe kriminelle Bedienstete im Dienst. Nur mit der Anzahl verhaut sie sich gewaltig!!

Grisu am 30.11.09 19:24

Ja, gegen kriminelle Beamte kann mann nichts tun.
Schon gar nicht, wenn Sie allein an der Pforte sitzen.
Dass diese Rahmenbedingungen unter Umständen personalbedingt sind - nein, natürlich nicht. Alles zentriert sich auf den Einzelfall. Überstunden, Gehaltsverzicht seit mehreren Jahren, Personaleinsparungen, schlechte Führung - spielt alles keine Rolle. Wenn man sieht, mit welcher Menschenverachtung der mutmaßlich kriminell gewordenen Beamte von seiner Ministerin vor laufender Kamera vorverurteilt und gebrandmarkt wird, möchte man lieber kein Wächter, Wärter, Pförtner, Schließer - oder war es doch der Justizvollzugsbeamte, sein. Eins jedoch muß wirklich klar sein: Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Personalminimierung führt zwar zu Einsparungen im Landeshaushalt. Die Frage ist: Möchte der Steuerzahler, dass sich Fälle wie der Ausbruch aus der JVA Aachen wiederholen. Ist dies nicht sparen am falschen Ende. Nun gut, man soll ja nicht ungerecht sein - gilt auch für Ministerinnen und Anstaltsleiterinnen - . Ich möchte diesen Kommentar nutzen, um allen nicht kriminell gewordenen Landesbeamten und Beamtinnen, die an Heiligabend, Weihnachten, Sylvester, Neujahr,
sowie an allen Feiertagen 2010 ihren Dienst verrichten - ohne Schwerstkriminelle laufen zu lassen...ja, das ist die Mehrheit!...alles Gute zu wünschen.

Kugelrund am 30.11.09 19:22

Wenn man diese Justizministerin taktieren sieht; diese Frau sollte freiwillig in den Ruhestand treten. Es gibt bestimmt genügend Spezialisten, die dieses Amt ein wenig professioneller ausüben würden. Immer wieder das gleiche Dilemma. Egal wo man hinsieht, es hat den Eindruck, als wenn eine Laienspieltruppe dieses Land führt.

Grausam!

dolphincgn am 30.11.09 19:09

die anstalltstleiterin ist an unfähigkeit nicht zu toppen.
wer hat dieser frau diesen job zugeschustert..?
zur "ministerin",: an arroganz nicht zu überbieten. keine ahnung... davon eine menge
die beiden stotternden damen sind der absolute hammer!!

lambowolle aussem pott am 30.11.09 19:07

die anstalltstleiterin ist an unfähigkeit nicht zu toppen.
wer hat dieser frau diesen job zugeschustert..?
zur "ministerin",: an arroganz nicht zu überbieten. keine ahnung... davon eine menge
die beiden stotternden damen sind der absolute hammer!!

lambowolle aussem pott am 30.11.09 19:07

die anstalltstleiterin ist an unfähigkeit nicht zu toppen.
wer hat dieser frau diesen job zugeschustert..?
zur "ministerin",: an arroganz nicht zu überbieten. keine ahnung... davon eine menge
die beiden stotternden damen sind der absolute hammer!!

lambowolle aussem pott am 30.11.09 19:07

@Helga - Hier geht es doch nicht um Dame oder Herr und wer davon Ahnung hat. Unsere Damen und Herren Politiker gelten doch als unfehlbar und mit umfassenden Wissen ausgestattet. Überstunden, schlechte Arbeitsbedingungen, eine unfähige Behördenleiterin, schlechte Bezahlung usw., all dies wird doch auf dem Rücken der Bediensteten ausgetragen.

Manfred am 30.11.09 19:05

300 Überstunden wegen Personalmangel..... Noch schlimmer ist es dann ja wohl nur in deutschen Altenpflegeeinrichtungen..... Aber deren Insassen nehmen ja auch keine Geiseln (mehr) und rennen auch nicht dauernd zum Anwalt um ihre Rechte einzuklagen

et hätt noch emmer joht jejange.....

Gernfried2000 am 30.11.09 19:05

Wie gut, dass Männer Ahnung haben ... Und das ganz viel, und selbstverständlich von Allem!

Helga am 30.11.09 18:40

und ich vermute jetzt mal, die beiden damen haben keine ahnung, und davon ganz viel.

d am 30.11.09 18:33

Ich könnte mir vorstellen, daß der Mitarbeiter erpreßt worden sein könnte. Denn freiwillig glaube ich hilft da niemand auch bestimmt nicht gerne.
Ich denke es ist oder könnte nicht nur dort so sein, sondern in vielen Bereichen. Dem könnte man abhelfen, wenn man statt Millionen von Arbeitslosen zu haben, die sicher gerne arbeiten gehen würden, mit einer normalen Personalstärke arbeiten würde.
Denn wie man sieht man spart am falschen Platz.
Froh bin ich daß der eine inzwischen gefaßt wurde und hoffe der zweite auch noch in den nächsten zwei Tagen. Es ist erschreckend einfach was hier inzwischen los ist und abgeht, in vielen Bereichen.
Peter ich wäre vorsichtig mit solcher Bemerkung,
denn wenn das so weiter geht, sind Sciene Fiction Filme bald keine Filme mehr sondern Realität weil vieles nicht mehr wegzudenken ist, was einmal dieses war. Auf einen Überwachungsstaat für uns alle denke ich können wir gut verzichten. Ich dachte nämlich frühere Zeiten wären endlich vorbei, doch offenbar weit gefehlt. Wer weiß was da so manchem an Absurdität noch einfällt. Es reicht so ohnehin schon.

anonym am 30.11.09 18:12

Die Anstaltsleiterin ist auch im Interview der Hammer; ich frage mich immer, wer ist mehr inhaftiert, der Verurteilte oder das Justizpersonal ?
Einziger Unterschied: letztere haben ein wenig Freigang und finanzieren auch noch den Knast über die Steuer.
Dieser ganze Resozialisierungsmist und das geheuchelte Mitleid von Psychologen etc. Der Überwachungsstaat funktioniert aber noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Warum können solche Halunken frei herumlaufen? Die Einführung von Chipimlantaten mit GPS halte ich für eine Lösung.

peter am 30.11.09 17:58

Ich möchte auf meinen Kommentar von eben zum Blog von Fr. Susanne Wieseler verweisen. Bezüglich Personal / Fehler im System könnte ich mich nur wiederholen.

drs us Kölle am 30.11.09 17:44

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