Samstag, 30.08.2014

Spenden on the rocks

Die Menschen sind schon geteilter Meinung über die Mega-Spendensammelaktion für die Erforschung der Nervenerkrankung ALS. Die "Ice-Bucket-Challenge" erscheint Kritikern als recht sinnfreie Aktion - allerdings eine mit großem Erfolg. Denn immerhin hat sie zu einem wirklich großen Spendenaufkommen für die ALS-Vereinigung in den USA geführt. In Deutschland ist zwar der Eis-Eimer-Über-Den-Kopp-Hype angekommen, aber wie ist das eigentlich mit den Spenden hier?
Wie groß ist die Bereitschaft dazu und vor allem: Wo gehen die Spenden dann hin, nachdem sich die Menschen eiskalt nass gemacht haben? Das ist nachher Thema in der Aktuellen Stunde.
Wir werden dann auch erfahren, wie andere auf Spenden angewiesene Hilfsorganisationen auf diese Kampagne reagieren und wie sie vielleicht davon betroffen sind.
Spannend finde ich auch, ob und was man sich von der "Ice-Bucket-Challenge" abgucken kann für andere Hilfskampagnen.
Denn egal, ob man sich selbst so einen Kübel Eiswasser über den Kopf schütten mag oder nicht: Genügend Menschen tun es. Und wenn sie dann auch noch bereit sind, in ihr Portemonnaie zu greifen - ob nun wegen ALS, Kindernothilfe, Flüchtlingen oder AIDS - dann kann man sich doch mal überlegen, was die Leute mit dieser Kampagne richtig gemacht haben. Auch wenn dann nicht jeder jedem erzählen muss, wofür er spendet oder sich engagiert: Hin und wieder daran erinnert zu werden, dass man selbst einen kleinen Beitrag leisten kann zu Forschung und Hilfe, ist doch auch schon Gewinn.

@Gerd am 1.09.14 13:42

Mich schreckt dieser Medienzirkus auch ab.

Wenn dann die Pharmakonzerne evtl erfolgreich mit geschenktem Geld forschen, machen sie dann den großen Reibach mit überteuerten Medikamenten. Mit dem Hinweis, dass die Forschung doch so teuer ist.

Selbi am 1.09.14 14:42

Hallo Frau Sevindim,
Zitat:
...Auch wenn dann nicht jeder jedem erzählen muss, wofür er spendet oder sich engagiert...

Der Sinn für diese Aktion und für diese Selbstdarsteller, die im Mittelpunkt stehen wollen, ist es doch gerade zu erzählen, wofür man gespendet hat.

Ich spende lieber anonym und rede nicht darüber!

Übrigens:
Gerade wegen dieser Art der "Werbung" fast der gesamten Medienlandschaft für ASL-Spenden, werde ich nie für die Erforschung und Bekämpfung von ASL spenden.

Gerd am 1.09.14 13:42

"..dann kann man sich doch mal überlegen, was die Leute mit dieser Kampagne richtig gemacht haben."

Nein, das interessiert mich nicht.

Man hat nur bestimmte freie Mittel und man sollte sich gut überlegen, wofür man wieviel spenden will und nicht blind einer "gelungenen Kampagne" folgen oder sich an der Haustür unter Zeitdruck setzen lassen. Ein Spendenaufruf kann zur Orientierung dienen aber jeder Euro, der voreilig vergeben wurde, könnte an anderer Stelle fehlen.

Am besten direkt an eine gut geprüfte Organisation spenden sonst besteht die Gefahr, dass zuviel in den Taschen von mehr oder weniger seriöse professionelle Spendensammlern landet.

Hans T. am 1.09.14 11:20

Ich gebe jeden Monat einer Hartz-4-Empfängerin das Geld für ein Sozialticket.
Damit weiß ich, wem ich helfe und dass ich tatsächlich helfe und das Geld verschwindet nicht in irgendwelchen Kanälen.
ANNA am 30.08.14 18:05
Sind Gaben an Familienmitglieder Spenden in diesem Sinne?

Sean am 1.09.14 8:22

Seltene Erkrankungen bringen keinen Profit. Und genauso wie Alkohol- oder Tabakfirmen, arbeiten auch Pharmafirmen auf reinen Profit.

Noch schlimmer ist die Stellung der Krankenkassen dazu, z.B. im Ausland. Da unterstützt z. B. im östlichen Ausland, keine Krankenkasse MS-Kranke bei den hohen monatlichen Kosten (ca. 2000 €) für die tägl. notwendige Arznei, damit sie nicht leiden und sterben müssen. Hier in Deutschland schon.

Bestimmt gibt es noch so einige andere Fälle, die von Krankenkassen und Pharmafirmen benachteiligt werden. Ein Blog ist gerade die perfekte Plattfom zu einem Gespräch darüber.

Diese Missachtung von schlimmstkranken Menschen sollte auf jeden Fall in der ganzen Euroäischen Union geändert, und vereinheitlicht werden.

Ray am 31.08.14 20:17

sennekind am 31.08.14 19:43

Bei der Steuererklärung - also der Bruttoverdienst eines Chefs einer großen
Hilfsorganisation.

Was ist daran falsch, oder nicht durchschnittlich? Nach Abzug der Steuern ist das ja noch ziemlich schlapp als Manager. Bank- oder Großkonzernunternehmer.


Zum Thema hier im Blog, läuft gerade Westpol: u. a. zum aktuellen Thema
zB. hier im Beispiel, die seltene (Stoffwechsel) Erkrankung Niemann-Pick ; Typ C bei der man durch Organverfettung aufhört zu leben.

Das wäre ebenso einen 30-Sekunden-Eisschock & die fette Spende dazu wert, oder?

Dalia am 31.08.14 20:03

Hin und wieder daran erinnert zu werden, dass man selbst einen kleinen Beitrag leisten kann zu Forschung und Hilfe, ist doch auch schon Gewinn.


Ach da wird man doch bald wieder in den vorweihnachtlichen tränendrüsenaktivierenden Spendensendungen genug dran erinnert. Eigentlich sind mir solche Aktionen wurscht, solange sie wirklich Geld einbringen und ich damit nicht belästigt werde bzw frei entscheiden kann, ob ich da mitmachen will und nicht als Spaßbremse da stehe, wenn ich es unterlasse.

Wenn ich spenden will, spende ich auch ohne Eiswasserkübel und wofür ich (oder vermutlich auch andere) spende(n), hat sicherlich auch sehr viel mit den persönlichen Erfahrungen/Krankheiten zu tun.

Emma am 31.08.14 19:44

@ Ned am 31.08.14 19:37

" Ist das nun der beweisbare Jahresverdienst, oder was ? "

Von dieser Organisation ist sogar die Steuererklärung im Internet einsehbar.
Dort kann man noch mehr erfahren, wen es dann nach weiteren Wissen dürstet.

Gruß vom

sennekind am 31.08.14 19:43

sennekind am 31.08.14 19:06


Diese Bezugszahlen sind nicht gering- - jedoch was umfassen die? - - Diese, erstaunliche exakten Erwerbbezugszahlen- da fehlen nur noch
die 0,99 Cent als Gag dazu, zu den 257,526 z. B.?

Ist das nun der beweisbare Jahresverdienst, oder was ?
Darauf kommen ja noch Steuern, die abgezogen werden. In den USA
viel höher als hier in D.. Also verdient sie durchschn netto. das selbe, wie jeder Manager einer öffentl. Organisation.


Mich persönlich interessiert das Engaement der Arbeit der Organisationen mehr, als das was irgendwelche Manager verdienen. Die Verdienste der Manager bei Banken und Großkonzernen ist da 5-fach höher brutto. Nur das die kaum was zum Allgemeinnutz tun.

- - - - - - - ---- ---
Oder ist das wieder einmal ein Mittel zur Karriereverdrängung, wie es in der heutigen Zeit auch in Deutschland, besonders in der Politik, weit verbreitet ist?

Ned am 31.08.14 19:37

Ich würde sehr gerne spenden, wenn ich nicht selbst auf Stütze angewiesen wäre - - -jedoch nur für Tiere, denn die können sich
nicht selbst verteidigen.

Menschen verursachen ihre Krankheiten sehr oft bewußt, durch Alkohol oder Drogen, oder ungeschütztem Sex, Kontakt mit Chemikalien
z. B: , was ohne Frage verhinderbar ist.

Es ist mir schnuppe, wenn jetzt viele AIDS-Fans aufbrausen - -
Außer im Fall der Blutkonservenvergiftung, und genetischen Übertragung von aidskranken, verantwortungslosen Eltern, ist es eine simple, unbequäme Tatsache, dass Aids durchaus verhinderbar ist.

Jill am 31.08.14 19:07

Ausgezeichnet.

Montgomery Burns am 31.08.14 19:06

@ Ned am 31.08.14 18:47

" Wo landet das gespendete Geld denn eigentlich? Bei welcher Stiftung?"

Nabend Ned.

Da kann Dir aber geholfen werden.

" Die amerikanische Nonprofit-Organisation möchte mit dem Geld die Nervenkrankheit ALS erforschen. Ihre Steuererklärung gibt einen Einblick, wohin die Spenden sonst noch fließen.

Beispielsweise in das Gehalt der Führungskräfte. So bekam Jane H. Gilbert, Präsidentin und Vorstandsvorsitzende der ALS Association, 339.475 Dollar (257.526 Euro). In den Sozialen Medien sind diese Zahlen zum Teil mit Empörung aufgenommen worden."

Wissen ist Macht, macht aber nichts, auch wenn es nicht auf dem eigenen Mist gereift ist,

es grüßt das

sennekind am 31.08.14 19:06

Ich spende grundsätzlich nichts und für neimanden.

M. Burns am 31.08.14 18:53

@AS-Redaktion:
Wo landet das gespendete Geld denn eigentlich? Bei welcher Stiftung?


Überall in den Nachrichten wird nur zum Spenden aufgerufen, wohin denn?


Ned am 31.08.14 18:47

Ich spende auch, aber nicht dafür. Da gibt es Wichtigeres auf der Welt.

Pawl am 31.08.14 18:34

Pawl am 31.08.14 18:09
"Die Grenze zwischen nützlich und peinlich ist hauchdünn. "

Ja, auch bei so einer unfassbar schlimmen Erkrankung wie ALS . . . Diabetes, MS, Mukoviszidose. . ..


Ich denke, da ist eine sekundenlange Körperstarre vom Eiswasser noch das Geringste, was man im Leben erdulden muss. Oder, was meinen Sie @Pawl?


Viel gemeiner finde ich es, wenn die Leute das zwar zur Selbstdarstellung tun, aber dann keinen Cent spenden.

T. K. am 31.08.14 18:26

@Manfred am 30.08.14 19:28

"Denn egal, ob man sich selbst so einen Kübel Eiswasser über den Kopf schütten mag oder nicht: Genügend Menschen tun es. Und wenn sie dann auch noch bereit sind, in ihr Portemonnaie zu greifen..."

Ich halte das nicht für missverständlich.

Pawl am 31.08.14 18:22

Hi, mir erzählte heute jemand, der gestern den Boxkampf sehen wollte und vorher leider noch "Das Wort zum Sonntag" aufschnappte, daß dort ein Pfaffe im Kinderschwimmbecken stand....klar, was folgte. Ich dachte nur, jetzt reichts langsam. Wie blöde wird das eigentlich noch? Die Grenze zwischen nützlich und peinlich ist hauchdünn. Meine Empfehlung: Keinen müden Euro!

Pawl am 31.08.14 18:09

Bertha am 30.08.14 19:59


So ähnliche Antwort wie bei "Alain Delon" in anderen Foren/Blogs etliche Male gelesen.

"Ich wußte nicht dass er auch Schauspieler ist - ich dachte er ist nur ein schöner Mann"

Da bleibt einem wirklich die Spucke im Hals stecken' "

Kerner am 31.08.14 16:13

Stoer-De-Baecker am 31.08.14 15:32

" . . . den Scheck mit Nullen hinter den Zählern auf zu füllen.
Aber der Drang zur Geltung existiert auch
im Hanffeld auf dem Dach - (Grüner Cem).
So wird man auch nicht zur Vorhut Ohne Survivel-Kit. "
Wenn es denn wirklich alle verstehen sollen.


Übersetzen Sie bitte.

Gilbert am 31.08.14 15:58

Als Sinn befreit sehe ich nur das Erwachen der
´ Künstler, B/C-Promis und Pollitiker` danach,
wenn sie aufhören, den Scheck mit Nullen hinter den Zählern auf zu füllen.

Aber der Drang zur Geltung existiert auch
im Hanffeld auf dem Dach - (Grüner Cem).
So wird man auch nicht zur Vorhut Ohne Survivel-Kit.
Hier fehlten noch Kaffee und Kekse.

Stoer-De-Baecker am 31.08.14 15:32

Ich kenn` da aus Internet-Videos noch eine ganz besondere Benefiz- Show von etlichen Weltberühmten Prominenten und einen ganz speziellen Politiker: Mr. Putin

"Blueberry Hill" von Mr. Putin gesungen. Und zahlreiche US und EU-Stars jubeln, was die Bude aushält ! Was war das nochmals mit "politischer Distanz und Antikommunismus" - ja sicher. Diese Leute unterhalten sich hier bestens. Für irgend so ein schickimicki Krankenhaus, wie in L. A. der St. J., als wenn es keine andere Not gerade in Russland geben würde. Keinen der Promis juckt`s, hauptsache sie haben ihren Kick gegen ihre ach so schlimme Reichenlangeweile.

Fanny am 31.08.14 14:30

ich warte einfach 3-4 monate und geh im regen spazieren, dann hab ich meinen beitrag erfüllt.
so brauch ich kein wasser kühlen fürt solch einen Blödsinn

Burkhard am 31.08.14 14:18

Sie haben nicht unrecht. Wer helfen will, braucht keine öffentliche Show.

Aber wenn die Gesellschaft heutzutage mehrheitlich aus realitätsfremden Selfies und Video-Selbstdarstellern besteht, ist diese Form der Unterstützung von Forschungen und sonstigen sozialen Projekten gerade die perfekte Methode.

Jeder hat was davon, die die das benötigte Geld brauchen, weil die jeweiligen Regierungen ja lieber für Kriege Geld hergeben, stadt für Gesundheitsforschung - und die Selfies.

Ob für Menschen- oder Tierschutzorganisationen - - die engagierten Organisationen benötigen das Geld dringender denn je,
und nur darum geht`s~

Kenneth am 31.08.14 14:15

Bevor ich mich entblöden würde bei einer Cold Water Challenge oder bei der Ice Bucket Challenge mitzuwirken, würde ich lieber freiwillig spenden und das niemandem verraten.

HB

HB am 31.08.14 14:08

Nee - sinnvoller wäre ähnl. Theater sicherlich für die Forschung gegen Krankheiten für wehrlose, arme Tiere.

Welche Symbolik soll das denn haben, sich mit kaltem Wasser zu beschmeißen? Ein mehr als idiotischer Einfall - typisch Mensch eben.
Das gemeinste, jedoch ebenso typisch menschliche - viele von den Teilnehmern tun das einfach zur Selbstdarstellung, für den 30 Sekunden Ruhm, ohne nur einen Cent her zu geben. Oder vielleicht mal doch einen einzigen lächerlichen.

Das ist das selbe, wie mit den großen, schicken AIDS-Galas, wo von den Multimillionären dann mal gerade 400,00 Tausend herauskommen.
Oder den super, nur zur Eigen-PR gedachten, Benefiz-Shows der einträchtigsten Musik-Priomis der Welt. Seit "Aid for Africa". Alles nur zur Eigen-PR. - - - Geht`s Afrika nun besser - - wo haben die das Geld denn hingeschmissen? Für deren Karriere jedoch -perfekt_

In meinen Augfen nur verachtenswert. Wer von sich aus helfen will, tut es einfach im Hintergrund privat, und braucht keine Shows

Jody am 31.08.14 14:04

Ich finde diese Aktion so was von hirnrissig, da zappe ich sofort weg wenn wieder mal so ein "Selbstdarsteller" gezeigt wird.
Es schein das sich dort ein Nest von Idioten aufgetan hat welches ständig Nachwuchs erzeugt.
Man tue Gutes und schweige....das gilt schon lange nicht mehr.

Henriette am 31.08.14 13:07

Wurde schon mal erwähnt.
Ich sehe diese ganzen Kampagnen als Erfindung der PR-Abteilungen der Fernsehsender.
Neben der Eigenwerbung kann Zusatzwerbung geschaltet werden und viele Prominente, jene, die es mal waren oder sein möchten, kommen ebenfalls mal wieder ins Rampenlicht.
Da verkommt die *gute Sache* nur noch als Mittel zum Zweck.

Diejenigen die den Unsinn nicht mitmachen, werden von den Machern dann noch dreist als "Challengeverweigerer" unter moralischen Druck gesetzt.

Selbi am 30.08.14 20:22

Alfred Rainer Winterhoff am 30.08.14 19:35

Da fragte doch eine Frau im Forum: Muss das denn Trinkwasser sein?

Ähnlicher Schwachsinn.

Bertha am 30.08.14 19:59

@ Alfred Rainer Winterhoff am 30.08.14 19:35,

ich halte Ihre Argumente für leicht übertrieben. Es ist ja nicht so, dass sich in Gegenden Wasser über die Köpfe geschüttet wird, in denen chronische Trockenheit herrscht. Dass in Afrika unser Lebensstil mehr als nur Kopfschütteln hervorruft, hat nun wirklich nichts mit Wasser zu tun. Insbesondere das bergische Land - in dem es häufiger als in Irland regnet - wird mit der Ice-Bucket-Challenge (was'n Wort...) kaum Ungläubigkeit hervorrufen. Die ganze Aktion ist fragwürdig, das ist alles.

MeineEine am 30.08.14 19:47

Hallo,
Spenden sind prima und nötig. Aber muss man dabei tatsächlich Lebensmittel vergeuden. Hat sich schon irgend jemand darüber Gedanken gemacht, dass in Afrika und anderen Ländern Wasser dringend zum überleben gebraucht wird. Was mag in den Köpfen derjenigen Kinder bzw. Menschen vorgehen, welche sich einen solchen Werbemüll ansehen. Wasser, was für sie Leben bedeutet wird hier vergeudet. Ist das richtig?

Alfred Rainer Winterhoff am 30.08.14 19:35

Werte Anke am 30.08.14 19:21,

vielen Dank für Ihre klaren Worte. Dieser Druck, den Sie so treffend beschrieben haben, könnte sich zudem für andere Spendenaktionen als Bumerang erweisen. Außerdem gibt es viele seltene Krankheiten, für die so gut wie keine Forschung betrieben wird. Forschung ist schon lange zum Investitionsobjekt verkommen und für Menschen, die beispielsweise an FOP (eine fortschreitende Verknöcherung des Binde- und Stützgewebes) leiden, wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

MeineEine am 30.08.14 19:35

"Nichts anderes wurde im Blog behauptet."
Pawl am 30.08.14 18:52
Dann habe ich diesen Satz im Blog eben anders ausgelegt:
"Wo gehen die Spenden dann hin, nachdem sich die Menschen eiskalt nass gemacht haben?"

Manfred am 30.08.14 19:28

Der Zweck ist ein guter, keine Frage. Aber die Art und Weise dieser Kampagne gefällt mir nicht. Letzlich ist es das System der Kettenbriefe, dass innerhalb von Bekannten- und Freundeskreisen und in der Öffentlichkeit moralischen Druck aufbaut mitzumachen. Wer sich entzieht, steht schnell als Spaßbremse und Geizhals da. Und das geht gar nicht.

Dass viele unterwegs vergessen haben, dass es hier um eine Spendenaktion geht und nicht um einen lustigen Netzhype, kommt noch dazu.

Ich spende wann, was und an wen ich das für richtig halte. Dann erreicht das Geld auch Organisationen vor Ort und nicht nur in den USA. Und das wird sich auch nicht durch weitere "Eiswürfel-Herausforderungen" ändern. ;-)

Anke am 30.08.14 19:21

Solange wie beim faberlotto,Aktion Mensch,Kaffeefahrten,ARD-Lottorie nur eine
Mitarbeiterin so um die 400 000 Euronen nur dafür bekommt, allwöchendlich die
6 aus 49 vorzulesen, werde ich nirgendwo auch nur einen Teuro einzahlen.
Auch nicht spenden, egal wie human das sein sollte.

pst am 30.08.14 19:12

@Manfred

Nichts anderes wurde im Blog behauptet.

Pawl am 30.08.14 18:52

Bei allen großangelegten Spendenaktionen sollte man bitte bedenken, dass die Summe der Spenden nicht beliebig vermehrbar ist. So zumindest waren geschildete Erfahrungen nach großen Spendenaktionen in früheren Jahren.
Frau Sevindim, nach dem was ich von der Aktion mirbekommen habe, gab es ein entweder-oder. Entweder Eis überm Kopf oder Spenden. Dass Prominente evt. beides gemacht haben, ist deren Sache.

Manfred am 30.08.14 18:50

ich fands wie viele andere auch überaus lustich.

unsere angesagte russische sängerin mit deutschem namen und unsäglichen lebensgefährten hat sich gar für die wasseraktien ihr kleidchen ausgezogen.

sie sass da im kampfsportler BH, sodaß kein wasser an emfindliche teile kommen sollte und hat ansonsten ihren gestählten oberkörper prasentiert.

mehr PR kann man/frau auch nicht, doch nicht verlangen.r

werner am 30.08.14 18:46

Patty am 30.08.14 18:14

da kan ich nur zustimmem.

Selma am 30.08.14 18:35

Ich finde es bedenklich, dass Leuten, die Spenden NICHT an die große Glocke hängen, automatisch soziale Inkompetenz unterstellt wird. Allerdings lasse ich mir nicht vorschreiben, wie und wofür ich spende. Hierzulande müssen Frauen ihren Aufenthalt in Frauenhäusern selbst bezahlen (um die 80 € pro Tag). Wie soll das funktionieren, wenn sie oft nur mit den Kleidern am Leib und den Kindern an der Hand aus einer gewalttätigen Beziehung geflohen sind? Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Wenn ich also von meinem kleinen Einkommen gelegentlich etwas an ein Frauenhaus gebe oder meine Kleidung ans rote Kreuz gebe anstatt sie zu verkaufen, muss ich mir parallel dazu nicht auch noch Wasser über den Kopf kübeln.

MeineEine am 30.08.14 18:34

Ich werde immer misstrauisch, wenn die grosse Werbetrommel grührt wird von "Promis".
Red nose oder rote schleifen oder solcher Mist ist nur gedacht um geld abzuzocken, dass in den Känälen versickert.

Patty am 30.08.14 18:14

Wenn ich den Mist im TV sehe, zappe ich weg. Das geht schwer, denn der Kindergarten für profilierungssüchtige Promis läuft rauf und runter. Mir gefällt ein Mann aus Gaza, der sich einen Eimer Schutt aus den Trümmern über dem Kopf entleert hat. Mehr gibt es darüber nicht zu schreiben.

Pawl am 30.08.14 18:07

Ich gebe jeden Monat einer Hartz-4-Empfängerin das Geld für ein Sozialticket.
Damit weiß ich, wem ich helfe und dass ich tatsächlich helfe und das Geld verschwindet nicht in irgendwelchen Kanälen.

ANNA am 30.08.14 18:05

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Freitag, 29.08.2014

Kaputt

Super Strassen, super Brücken, Super Gleise - supergeil.

Deutschland, Infrastruktur-Musterland. Das war mal. Heute: Marode Brücken, kaputte Straßen, renovierungsbedürftige Schleusen, lockere Bahnschwellen. Rheinbrücke-Leverkusen ist irgendwie überall. Ein Land lässt seine Infrastruktur vergammeln.

Heute hat der Deutsche Städtetag Alarm geschlagen: Allein in NRW müsste eine halbe Milliarde her - jedes Jahr! - um die nötigen Reparaturen endllich flächendeckend in Angriff zu nehmen.

Wie konnte das passieren? Es gibt mehr als einen Grund:
Erstens: Die Globalisierung hat den Mobilitätsbedarf explodieren lassen. Für die derzeitigen LKW-Massen sind unsere Straßen und Brücken nie ausgelegt gewesen.
Zweitens: Die Politik hat - wie so oft bei langfristigen Dingen - nach dem Prinzip gehandelt: Gegenwart vor Zukunft. Ein großer Teil unserer Infrastruktur stammt aus den Wiederaufbau-Jahren nach dem Krieg und des großen Verkehrswachstums der 60er und 70er. Soviel damals auf einmal gebaut wurde, soviel geht jetzt auf einmal kaputt. Rücklagen für Reparatur, wie sie jeder vernünftige Hausbesitzer vornimmt? Fehlanzeige.

Jetzt haben wir den Salat. Wenn der Wirtschafts-Standort Deutschland attraktiv bleiben soll, wird uns nichts anderes übrig bleiben, als entsprechend in die Tasche zu greifen.

Selbi am 31.08.14 16:45


Ja, bessere Stoßdämpfer & bessere Anwälte

Movieshot am 31.08.14 16:49

Kando am 31.08.14 16:35

Wie bitte? Auch noch bessere Stoßdämpfer als wir einfachen Leute?

Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht.

Eine Frechheit.

Selbi am 31.08.14 16:45

Fahrt doch mal über die Grenzen zu den ehem. Ostblockländern
- eine Rüttelescapade ohne ENDE!

Schlimm genug, dass erst KZ-Insassen die heutigen Autobahnen errrichten mussten, ob sie wollten oder nicht - -

Erstaunlicher Weise reicht das Staatsgeld aus Obligationen , Steuern, Immobilein und Geschäftsbeteiligungen für noch so einige Waffen- und Energiebeteiligungsgeschäfte - -

Der Straßenbau ist nur eine unprofitable Last - und wer soll das Geld dafür aufbringen? WIR EINFACHEN MENSCHEN NATÜRLICH, WER SONST???

Also, da könnte ich als mögl. Abgeordnete, locker von den jährlich 500,00 Euro Erhöhung einen Teil dafür abgeben. Schließlich sollen ja deren Limousinen auf glatten Strassen ohne Störungen rollen. Jedoch diese können sich auch viel bessere Stoßdämfer leisten als unsereins, auf Staatsgeldkosten natürlich.

Kando am 31.08.14 16:35

Der größte Gag hier ist übrigens die Frage wg. Spamschutz, die bisher wenig Spam verhindert hat.

pawl42 am 30.08.14 19:48


Wie jetzt?
Spamschutz für kaputte Straßen oder in den Pensionen?

Selbi am 30.08.14 21:04

Dresden wurde und wird rundum erneuert.
Pawl am 30.08.14 15:53

Sie haben vergessen zu erwähnen das in Dresden 48 000 Wohnungen mit einem
Schlag an amerikanische Heuschrecken im Jahre 2004 verscherbelt wurden.
Das unter Duldung der cdu geführten Regierung,Zwar ist Dresden Schuldenfrei,
aber die ehemaligen Mieter überweisen dann den Mietzinz ,sprich Miete ,nach Ami-
land.Sind nicht morgen Wahlen in Sachsen?
Die Mieter sollen sich daran erinnern wem sie diesen Ausverkkauf ihrer Wohnungen
zu verdanken haben...!Und den entsprechenden Mietsteigerungen ins Bodenlose!

pst am 30.08.14 18:46

Wer nicht für seine pension Beiträge einzahlt hat auch keinen Anspruch auf die Pension

Anonym am 30.08.14 18:15

Ups! Jetzt sind wir ganz vom Thema abgekommen. Es ging ja darum, daß Deutschland kein Geld hat für die eigenen Straßen, Brücken und Gleise.

Nun wisst Ihr, warum.

Nice WE.

Pawl am 30.08.14 17:38

Hoffen wir mal, dass Israel im nächsten Jahr noch nicht zahlungsunfähig ist.

Manfred am 30.08.14 16:39

Die zocken uns doch bis in alle Ewigkeit ab wg WWII-

Karl am 30.08.14 17:37

@Manfred

Doppelt schade, denn Israel sollte man in keiner Hinsicht fördern. Aber der Deal ist gelaufen. Leider. Hoffentlich läuft der Wiederaufbau Gazas jetzt auch unter Wirtschaftsförderung. Ich denke eher, die ca. 200 Millionen Euro an Entwicklungshilfe für China sollte jetzt dorthin fließen. Denn Gaza wurde in die Steinzeit gebombt.

Pawl am 30.08.14 17:16

Pawl am 30.08.14 17:07
Das sehe ich anders, der Bootsbauer hat den Vorteil, und zwar in Höhe von über 2 Mrd. Das ist nicht nur Unterstützung für Israel, das ist auch eine Form von Wirtschaftsförderung.

Manfred am 30.08.14 17:12

@Manfred

?? Wer das Geld bekommen hat? Du meinst das Steuergeld? Der U-Bootbauer hat es bekommen, der hat sein Angebot abgeliefert und gebaut, Israels Vorteil war der geringere Preis, der auf die Steuerzahler abgelastet wurde.

Es ist so, als ob Du mir als Autobauer ein Angebot für einen Porsche machst, ich nehme das Angebot an, klaue ein Drittel aus der Staatskasse und zahle Dir den vollen Preis.

Pawl am 30.08.14 17:07

Pawl am 30.08.14 16:56
Es ging mir nicht um die Höhe, sondern um den Empfänger. Wer hat das Geld bekommen für die U-Boote? Der israelische Staat wohl nicht, die Boote wurden wurden in Deutschland gebaut.

Manfred am 30.08.14 17:02

Michael am 30.08.14 16:50
Schon mal daran gedacht, dass die Städte dann auch einen Arbeitgeberanteil zahlen müssen. Zusätzlich zu den Pensionen, die sie jetzt schon zahlen. Übrigens zahlen Beamte seit ca. 1957 einen Anteil für ihre Pensionen, der jetzt noch mal erneuert wurde. Als Unterstützung dür die Pensionsrückstellungen. Das das Land dieses Geld in Griechenland verdaddelt hat, sollte man nicht den Beamten anlasten.
Abgesehen davon ist der Anteil der Beamten (ca. 20% der Gesamtbeschäftigten) in den Städten relativ gering.

Manfred am 30.08.14 16:58

@Manfred

Wenn Wiki schreibt, es werden letztlich ca 900 Millionen Euro, dann haben wir eben 90 Mios mehr bezahlt, was kein Wunder ist. Als ob es auf die paar Euronen ankommt. Es ist Steuergeld, da kann man später auch noch ein paar Nettigkeiten in die Boote bauen, die vorher nicht geplant waren.

Pawl am 30.08.14 16:56

Pawl am 30.08.14 16:46
Jetzt mal ne andere Frage: Wo ging das Geld hin, dass die U-Boote gekostet haben. Wiki schreibt von einem Gesamtvolumen von 2.3 Mrd, wovon unsere Regierung ca.900 Mio. übernommen haben soll?

Manfred am 30.08.14 16:51

Beamte soll endlich selbst die Beiträge für ihre Pensionen zahlen und es nicht aus dem steueftopf nehmen. Das sind Milliarden für alle Pensionen. Wuerde wohl für die strassen reichen.

Michael am 30.08.14 16:50

Beamte soll endlich selbst die Beiträge für ihre Pensionen zahlen und es nicht aus dem steueftopf nehmen. Das sind Milliarden für alle Pensionen. Wuerde wohl für die strassen reichen.

Anonym am 30.08.14 16:48

@Manfred

Sind 810 Millionen Euro für diese Typen nicht genug? Es sind 810 Millionen Euro zuviel, geschweige davon, daß man an Israel gar keine Waffen zu liefern hat.

Ist China eigentlich ein Entwicklungsland oder nicht eher ein Wirtschaftsriese und Konkurrent? Warum bekommen die jedes Jahr zig. Millionen Euro von uns als Entwicklungshilfe? Zum Beispiel 2008 187 Millionen Euro. Damit kann man hier so manche Straße sanieren.

Geld ist genug da, für das Ausland.

Pawl am 30.08.14 16:46

Pawl am 30.08.14 16:23
"Deutschland hat an Israel sechs U-Boote geliefert und dabei pro Boot 135 Mios gezahlt, also fast die Gesamtkosten."
Der Spiegel hat 2012 veröffentlicht:
"Nach SPIEGEL-Informationen ist Kanzlerin Angela Merkel den Israelis weit entgegengekommen: Berlin übernimmt nicht nur mit 135 Millionen Euro ein Drittel der Kosten, sondern stundet auch den israelischen Anteil bis 2015."
Was stimmt denn nun? Im Betrag ja kein Unterschied, aber ein Drittel ist nicht "fast die Gesamtkosten"
Hoffen wir mal, dass Israel im nächsten Jahr noch nicht zahlungsunfähig ist.

Manfred am 30.08.14 16:39

@Manfred

Soweit ich mich erinnere, hat Dresden bereits vor einigen Jahren mitgeteilt, daß es im Soligeld versinkt und daher weitere Zahlungen nicht nötig sind, man könne damit andere Städte beglücken. Das wurde allerdings abgelehnt, denn es muß ja alles seine Ordnung haben.

Pawl am 30.08.14 16:27

@Heinz

Deutschland hat an Israel sechs U-Boote geliefert und dabei pro Boot 135 Mios gezahlt, also fast die Gesamtkosten. 135 x 6 = 810 Millionen Euro. Zeitraum 1999 bis heute, denn ein Boot ist noch im Bau, soweit mein letzter Wissensstand.

Pawl am 30.08.14 16:23

Pawl am 30.08.14 15:53
Sie vergessen anzugeben, wieviel Gelder Dresden aus den beiden Soli-Töpfen bekommt. Es gibt auch Städte, zB. in Sachsen, die sich selbst aus dem Sumpf ziehen. Deswegen gibt es kaum eine bundesweite Aktion zur Verbesserung der Finanzlage der Städte. Es gibt etliche Städte denen es im Vergleich zu den NRW-Städten relativ gut geht. Die Stadt Dresden bekommt direkt keine Zahlung aus den Soli-Töpfen, entweder als Bundeszuweisung, die den Soli von uns bekommt, oder vom Land Sachsen, die Gelder aus dem Soli-Pakt von den anderen Ländern bekommt. Dadurch auch indirekt von den Städten und Gemeinden, die einen Anteil für den Länderausgleich übernehmen müssen.

Manfred am 30.08.14 16:19

Dank des feinen Solis hat sich Dresden eine nagelneue Brücke für 181 Mios gegönnt, die 2005 fertiggestellt wurde. Da war es auch egal, den Welterbtitel zu verlieren, weil der Brückenbau die Landschaft verschandelt hat. Dresden schwimmt im Soligeld, daher sieht es dort auch besser aus, als in den meisten Großstädten NRWs. Dresden wurde und wird rundum erneuert.

Pawl am 30.08.14 15:53

Meckerpott am 30.08.14 0:08
Zustimmung zu den ersten Punkten: In den Wahlprogrammen stehen viele Dinge, vor allen Dingen teure Investitionen oder allgemeine Äußerungen aus denen sich dann wieder teure Investitionen ableiten lassen. Aber das ergibt sich aus allen Programmen. Es ist erstaunlich, wie die Prioritäten innerhalb der Städte entstehen. Interessen oder Neigungen der Leitungen auch der Fraktionsleitungen spielen dabei eine große Rolle.
Zur Bildung der Rücklagen kann ich mal was altes berichten. Wenn ich mich nicht irre, gab es Muss-, Soll- und Kannrücklagen. Die Pflichtrücklagen, zB. Gebührenausgleichsrücklagen, wurden auch errichtet. Schwieriger waren die Soll- und Kannrücklagen zu bilden. Gerade die Sollrücklagen waren zur Erneuerung von Baumaßnahmen gedacht. Aber dafür waren nie genug Mittel da. Sie wurden immer für den laufenden Haushalt gebraucht. Seit ca. 15 Jahren gilt ein neues Haushaltsrecht. Da sind wie in der Privatwirtschaft Rückstellungen zu bilden.

Manfred am 30.08.14 14:25

Die Sanierung deutscher Verkehrs-Infrastruktur muss warten.
Wir müssen die Steuergelder erst für die Euro-Rettung,Ukraine-Wirtschaftshilfe,Gaza-Wiederaufbau,Waffengeschenke an Kurdistan,U-Boot Geschenk an Israel, verschenken.
Da wird auch die Maut nicht reichen.

Heinz am 30.08.14 14:03

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...wird uns nichts anderes übrig bleiben, als entsprechend in die Tasche zu greifen...

Genau!

Deswegen muß Schluß sein mit dem Gejammer und endlich etwas getan werden!
1. MwSt. um mindestens 5 Punkte nach oben
2. Maut für alle, die in Deutschland leben von mindestens 500,-- €/Person und Jahr
3. Maut für alle Ausländer, die sich in und durch Deutschland bewegen von mindestens 500,-- €/Person und Jahr
4. Mineralölsteuer um mindestens 1,-- €/l erhöhen
und wenn das auch noch nicht reicht, dann
5. Rentenkürzung um ca. 50%
Die Rentenkürzung hätte den positiven Nebeneffekt, daß die Beiträge eingefroren werden könnten und die jetzigen und künftige Beitragszahler völlig unbesorgt in die Zukunft blicken könnten.

Ist das Geld dann versickert oder nicht zweckgebunden eingesetzt worden, beginnt das Jammern eben von vorn und das gleiche Spiel wird wieder in Gang gesetzt.

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Gerd am 30.08.14 13:40

"Ein großer Teil unserer Infrastruktur stammt aus den Wiederaufbau-Jahren nach dem Krieg und des großen Verkehrswachstums der 60er und 70er."

Wir entwickeln uns zurück.

Früher konnten wir aufbauen, jetzt können wir nichtmal erhalten.

Kurt am 30.08.14 0:15

Ein bisschen muss sich wohl auch der eine oder andere Wähler an die eigene Nase fassen. Wählen wir diejenigen, die einen vernünftigen Haushalt vorlegen, oder die, die Abgaben senken, ein neues Stadion versprechen, ein paar teure Großveranstaltungen, oder sowas?

Für den dämlichsten Mist ist immer Geld da, wenn ein Bürgermeister einen Kumpel aus einer bestimmten Szene hat. Ich sage nur Opernhaus Bochum. Für den laufenden Unterhalt später wird natürlich dann kein Geld eingeplant.

Aber haben die Städte nicht auch ein rechtliches Problem? Behörden zumindest dürfen doch keine Rücklagen bilden, nichts ansparen, oder? Da müsste man vielleicht mal drüber schauen, aber darüber weiß ich nicht genug für eine informierte Meinung.

(Was ganz anderes: Die isländischen Vulkane üben wir aber nochmal? Bárðarbunga kann man sich auf Wikipedia vorsprechen lassen. Tipp: ein ð ist kein d.)

Meckerpott am 30.08.14 0:08

Es geht doch nichts über den guten, alten Pferdewagen. Ich hätte da noch acht Kaltblüter zu vermieten, deren Vorfahren schon die Bierkutschen gezogen haben. Wer Bedarf hat..... Später, wenn mit LKW und Auto gar nichts mehr geht, nehme ich natürlich 800 Euro die Stunde. :-)

Pawl am 29.08.14 21:37

Wie wr noch mal die Ankündigung von bestimmten parteien den Schwerlasttransport
auf die Schiene zu verlagern?
Ging ja nicht, denn die LKW-Ladungen mit irgendwelchen Automobilteilen sollten,sollen von A nach Z auf die Minute getimt, unmittelbar dem Zulieferer zuge-
liefert werden, damit der Bandmitarbeiter gleich und sofort das gelieferte Teil am
eben diesem Band, dies in das Auto einbauen konnte,durfte,sollte.
Just in Time, die Lagerhaltung wurde abgeschafft,die Strassen sind putt, die Mehdohn-Eisenbahn auch, und es geht weiter mit den Asphaltlöchern so groß,
wie schwarze Löcher im Weltall.Da kommt auch nichts mehr raus,schon gar nicht
mickrige LKWs oder Autos,geschweige denn Fahrradfahrer...!

pst am 29.08.14 21:33

@Selbi am 29.08.14 21:27

....dann bleibt als letzte Hoffnung nur noch der Brückeneinsturz. Fast könnte ich lollen, aber ich lasse es mal.

Pawl am 29.08.14 21:29

Tragisch: Nur ein paar Tote können als Leiche für den Weckruf sorgen.

Pawl am 29.08.14 21:24

Wer ist dann je geweckt worden?
Auf der Strasse war es die unangepasste Geschwindigkeit und bei der Bahn verlaufen solch Sachen zwischen den maroden Schwellen.
Und das war´s.

Selbi am 29.08.14 21:27

Selbi am 29.08.14 20:19
Das geht leider? nur bei Anliegerstraßen. Und selbst da ist keine 100%-Deckung möglich. Bei uns liegen die Anliegerbeiträgen dann bei bei ca. 50%. Aber es gibt auch Straßen, die weniger oder keine Anliegerbeiträge möglich machen.

Manfred am 29.08.14 21:26

Ps. Wir haben jedenfalls Geld für Kriegswaffen und Mordwerkzeuge, die ans Ausland verschenkt werden. Das ist doch auch nett. Nicht das Auto muß anscheinend rollen, sondern der Panzer.

Pawl am 29.08.14 21:26

@Selbi am 29.08.14 21:20

Einmal ein paar schwere Unfälle auf der Autobahn wegen maroder Fahrbahn, einmal ein Zug entgleist wegen marodem Gleisbett, einmal eine Brücke eingestürzt wegen marodem Stahlbeton, und die Kohle fließt. Man muß sich in Geduld üben. Tragisch: Nur ein paar Tote können als Leiche für den Weckruf sorgen.

Pawl am 29.08.14 21:24

Selbi am 29.08.14 21:20

Eigentlich wird so doch die Wirtschaft angekurbelt.

HB

HB am 29.08.14 21:22

Pawl am 29.08.14 21:15

Dentallabors und Orthopäden profitieren doch schon jetzt von den Rüttelplatten.

Nicht nur Stoßdämpfer leiden. Achslager und Reifen z.B. verschleißen auch viel schneller.

Selbi am 29.08.14 21:20

Natürlich kommt die Maut. Als Land in der Mitte Europas nutzt jeder Anreiner unsere Straßen und Autobahnen. Er muß es tun. Keine Ahnung, woher die Hemmung kommt, aber spätestens, wenn die Straßen unbefahrbar werden, wird die Kohle hergeschafft. Von wem, ist dann egal. Man sitzt ein Problem solange aus, bis sich die Autobahnen wie Kopfsteinpflaster anfühlen. Vor 2017 wird das allerdings nichts. Erst im Wahlkampf wieder. Die Hersteller von Stoßdämpfern sehen jedenfalls einer rosigen Zukunft entgegen. Jetzt ins Geschäft einsteigen!!

Pawl am 29.08.14 21:15

HB am 29.08.14 21:05

Da freue ich mich doch als neues Mitglied.

Sicher kommen die dann auch, wenn die Kette abgesprungen ist und schleppen mich dann zur nächstgelegenen Werkstatt.

Selbi am 29.08.14 21:13

Volle Zustimmung, Herr v. Mauschwitz!

Und die Maut muss kommen.
Es geht nicht nur um den kleinen Grenzverkehr.
Hier gehts ums Ganze. Wer nur an Belgier und Holländer denkt, denkt zu kurz, nicht war, Herr Laschet? Nicht wahr, Frau Kraft?

Mittlerweile kommt die Masse der LKW-Transport / des Warenverkehr nämlich aus Ost Richtung West. Unter der PKW-Verkehr nimmt hier ebenfalls immer mehr zu ! Also, auch mal in die andere Richtung blicken. Deutschland besteht Gott sei Dank nicht nur das dem runtergewirtschafteten rot-grünen NRW.

H am 29.08.14 21:09

Selbi am 29.08.14 21:01

Dem gehen die Autofahrer flöten. Jetzt bewirbt er die Radfahrer.

HB

HB am 29.08.14 21:05

@HB am 29.08.14 20:54

Dass der ADAC noch nicht darauf gekommen ist. Wo der doch jetzt sein gelbes Engelsherz für Radfahrer entdeckt hat.

Selbi am 29.08.14 21:01

Man könnte überall ganz breite Radwege anlegen. Dann spart man sich die Kosten für die Straßensanierung.

HB

HB am 29.08.14 20:54

Um so ein Thema zu diskutieren, braucht man erstmal die Zahlen von Bund, Land, Kommunen. Welche Gelder sind in welcher Höhe von wem an wen geflossen. Alles andere ist sinnlos und nur ein Jammerblog. Leider hatte der DST wieder Erfolg mit seiner Wiederholungsplatte aus den 70gern, die eine Schramme hat und daher nur eine Titelzeile spielt, die lautet: Schieb mal die Kohle rüber schramm, schramm, schramm....

Pawl am 29.08.14 20:48

an den strassen sieht man was im bildungssystem nicht so gut ersichtlich ist - es wird einfach kaputtgespart!

ömmes am 29.08.14 20:46

Für Euro bzw. Bankenrettung wird das Geld mit vollen Händen rausgeworfen, Militäreinsätze auf der ganzen Welt, (natürlich muss eine begrenzte Anzahl aufgenommen werden) Asylanten aus aller Herren Länder (viel zu viel für dieses flächenmäßig sehr kleine Land) und, und, und!
Da wird sich tatsächlich gewundert, warum in Deutschland die Infrastruktur den Bach runtergeht. Deutschland rettet die Welt und vernachlässigt sich selbst!

Heinz Mayer am 29.08.14 20:36

@Selbi

Das stimmt. Genauso bei der Straßenbeleuchtung. Die alten Laternen muß die Stadt warten, aber wenn zusätzliche Straßenlaternen aufgebaut werden sollen, werden die Kosten ebenfalls auf die Anwohner umgelegt. Wofür zahlt man eigentlich seine Grundsteuer als Immo-Besitzer! Sie finden immer neue Gründe, die Anschaffungen und Wartungen von der Grundsteuer freizumachen und eine Sonderabgabe zu erheben! Abzocke im Quadrat.

Pawl am 29.08.14 20:32

Pawl am 29.08.14 20:15

Wie @werner schon im Vorblog anmerkte: Es werden die lustigsten Berufe und Institutionen erfunden, die die Steuergelder noch sinnloser verbraten.

Aber alle sind sehr, sehr wichtig.

Selbi am 29.08.14 20:27

Manfred am 29.08.14 19:54

Leider eine beliebte Taktik. Die Strassen nach und nach verrotten lassen, ein 30er-Schild aufstellen -und nebenbei abkassieren- und wenn sie dann irreparabel sind, werden sie auf Kosten der Anlieger erneuert.

Selbi am 29.08.14 20:19

Der DST erinnert mich übrigens an den Bund der Steuerzahler. Beide Organisationen sind nutzlos und wurden zum reinen Selbstzweck gegründet. Einmal im Jahr ein Büchleich rausbringen, in die Presse kommen, schön motzen und fordern und dann schweigen. Aufgeblasen nur die eigenen Gehälter der Berufsgeldforderer und Berufsmotzer. Die Hand können beide selber gut aufhalten.

Ich schreibe es mal in den Worten des Bundes: Es gibt NIX!

Pawl am 29.08.14 20:15

Peter Jaeger am 29.08.14 19:47
Gestatten Sie mir einige Bemerkungen zu Ihrem Beitrag:
"Ich finde es eine Frechheit vom Bund und Politiker. Der private Eigentümer einer Immobilie wird durch staatliche Auflagen gezwungen z.B. eine neue Heizung einzubauen, neue Fenster und Dämm-Maßnahmen."
Wo wird er denn dazu gezwungen? Ich habe noch gar keine Aufforderung bekommen
"Da wird viel Geld, welches über KFZ-Steuer und insbesondere über Benzin und Diesel eingenommen wird, für andere Bereiche eingesetzt. Man kann dies auch Veruntreuung nennen."
Diese Aussage ist rechtlich doch falsch. Steuern sind nicht zweckgebunden, also kann das keine Veruntreuung sein
"Wartung und Pflege kosten weniger als ein Abriss und Neubau. Um das zu verstehen muss man nicht studieren."
In etlichen Fällen reichen Wartung und Pflege nicht, der Untergrund ist für Fahrzeuge aus den Sechzigern, ds muss erst alles raus und dann samt Untergrund erneuert zu werden

Manfred am 29.08.14 20:13

Der DST jammert jedes Jahr, dafür wurde der Zusammenschluß ins Leben gerufen, um vom Bund Geld abzuzocken.

Pawl am 29.08.14 20:04

B. Müller am 29.08.14 19:06


so isses!!!

aber geld ist doch da. das haben jetzt zumindest die kaputtesten städte bewiesen mit dem restkauf der steagkraftwerke. ok, werden auch wieder abgehalterte poliprolls/innen mit pöstchen versorgt.

gutes beispiel ist auch der herzkammer der socialisten. erst wird nicht vorhandenes geld im U verbraten, täglich gar mehr. und jetzt baut man aufm busbahnhof noch das fussballmuseum. schade, daß es letztens nicht kompl. abgesoffen ist. der unterhalt des unfugs kommt uns bürger noch teuer zu stehen, da unser pol. mob mal wieder verträge mit dem DFB gemacht hat, für die ein normalmensch in die irrenanstalt eingewiesen wird.

werner am 29.08.14 19:54

Michael am 29.08.14 19:28
Für beide Aufwandsarten müssen Rückstellungen gebildet werden. Aber diese Gelder reichen nicht aus. Traditionell werden die Unterhaltungskosten im Straßenbau aus den laufenden Erträgen finanziert. Das Problem ist durch eine Aufschieberitis entstanden. Statt in all den Jahren einige Arbeiten zu machen, hat man sie aufgeschoben. Bis jetzt eine Totalsanierung durchgeführt werden muss. Was dann nicht über Beiträge von den Anliegern erhoben werden kann, muss aus dem Haushalt evt. über Kredite finanziert werden.

Manfred am 29.08.14 19:54

Ich finde es eine Frechheit vom Bund und Politiker. Der private Eigentümer einer Immobilie wird durch staatliche Auflagen gezwungen z.B. eine neue Heizung einzubauen, neue Fenster und Dämm-Maßnahmen. Da wird nicht gefragt ob die finanziellen Mittel dazu vorliegen oder nicht.
Fristsetzung und Bußgeldandrohung wird dem Eigentümer auferlegt wenn er es nicht umsetzt.
Der Bund kann aber machen was er will. Da wird viel Geld, welches über KFZ-Steuer und insbesondere über Benzin und Diesel eingenommen wird, für andere Bereiche eingesetzt. Man kann dies auch Veruntreuung nennen.

Der dumme fleißige Volk zahlt ja eh alles. Ob Spekulationen und Verluste der Banken oder den Flughafen BER und vieles mehr.

Wartung und Pflege kosten weniger als ein Abriss und Neubau. Um das zu verstehen muss man nicht studieren.


Peter Jaeger am 29.08.14 19:47

Sooo schlimm kann das in NRW mit den Straßen / Brücken doch gar nicht sein...

Hat doch NRW in 2013, nicht abgerufenen 40 Mio. für Infrastruktur vom Bund,
zurückgeben müssen. Diese 40 000 000 € hat dann Bayern bekommen.
Sicher sahen die Verantwortlichen das Geld nur als Tropfen auf den heißen Stein,
man wollte sich für diese kleine Summe keine Gedanken machen ?

Da sind die Kölner schon gewitzter, die haben doch rund um die Stadt richtig
klever Steuergelder für 8 Aussichtspunkte einem interessierten Publikum geschaffen,( man hat ja sonst nix zu tun als sich Wiesen und Felder anzusehen )
so kann man Gelder natürlich auch verschwenden. Die Aussichtspunkte
haben teilweise doch tatsächlich 1,2 m Höhe, na gut, es ist vielleicht auch besser,
wenn die Steuerzahler nicht zu hoch stehen können , sonst würden diese sich vor
lauter Gram hinunter stürzen ;-)

Saline am 29.08.14 19:32

Für Pensionen werden doch auch Rückstellungen gebildet, aus steuergeldern. Beamte bekommen deutlich mehr geld im Ruhestand als Rentner. Obwohl sie dafür keine Beiträge eingezahlt haben im unterschied zu Rentnern. Deren pensionen werden dem steuertopf entnommen. Wuerde n Beamte fur ihre Pensionen Beiträge zahlen, könnte man damit bestimmt sehr viele Straßen sanieren.

Michael am 29.08.14 19:28

Mit unserem Solidaritätszuschlag haben wir jahrelang im Osten für blühende Landschaften gesorgt. Es ist jetzt endlich an der Zeit, mit diesen Geldern die verwelkte Infrastruktur im Westen zu sanieren.

Martin Steinhaeuser am 29.08.14 19:24

Was ich mit meinem kleinen Hirn nicht verstehe: Täglich werden Millionen an Mineralölsteuer einkassiert. Die Regierung ist soooo stolz auf die sonstigen Rekord-Steuereinnahmen aus der guten Konjuktur! Aber wo bleibt die ganze Kohle? Ok Thomas de Maizière verballert schon mal aus Versehen ne 1/2 Milliarde für Drohnenforschung und die offenen Baustellen verschlingen so Einiges. Die Kommunen sind auch alle pleite..........
Irgendwo muss das Loch bzw. die "Löcher" doch sein :-)
Es ist eine unglaubliche, unverantwortliche Misswirtschaft!

Didi am 29.08.14 19:23

Geld dafür hätten wir.
Der Staat müsste nur an den richtigen Stellen einsparen. Kein Geld mehr für griechische Banken, für ukrainisches Militär oder Kindergeld für halb Europa. Etwas mehr Sparsamkeit bei nicht anerkannten Asylanten, ausgeschiedenen Bundespräsidenten usw.

Jupp am 29.08.14 19:20

Nach fast einem viertel Jahrhundert wird es langsam Zeit den Soli, den ja auch die Städte zahlen müssen, nicht mehr nach Himmelsrichtung, sondern nach Bedürftigkeit auszuzahlen!

h.j. klöpping am 29.08.14 19:20

@Tom am 29.08.14 19:09

Wie wahr - zusätzlich gibt es auf Diesel/Benzin, Mineralölsteuer, Ökosteuer und nicht zu vergessen Mehrwertsteuer - wird alles von uns Autofahrern bezahlt. Ach so, ich vergaß die LKW Maut...
Diese Geldtöpfe kann man nur sichern, wenn sie unter Strom gestellt werden oder wenn dem Dieb automatisch die gierigen Finger abgehackt werden.

Juergen am 29.08.14 19:19

Wir zahlen soviel Steuern und Zuschläge sowie Gebühren, dann soll man das auch dazu nutzen, wofür es gezahlt wird. Zuviel geht woanders hin oder verschwindet ganz in Bauten die niemals fertig gestellt werden. Und die Mautgebühren werden dann auch nicht für die Straßen benutzt. Da fällt denen bestimmt wieder was neues ein.

Christina R. am 29.08.14 19:19

Zum Erhalt der Straßen zahlen wir eigentlich die Kfz-Steuer.
Nur, in diese Kasse greifen zu viele fremde Hände....

Tom am 29.08.14 19:09

Jahrzehnte langer sozialistischer Tiefschlaf in NRW und dann aufwachen und nach dem Bund rufen.

B. Müller am 29.08.14 19:06

Wer denkt denn an die Folgekosten die gegenwärtig im Begriff sind,der zu entstehen Bauwerken.
z.B. den unterirdischen Flughafen zu Stuttgart,den Musiksaal zu Berlin mit Klang-raum von Flugzeugstarts und Landung(In Quadrophonie mit 5:1 System,Dolby und son Kram,und nicht zu vergessen, in der Elbphilharmonika zu
Hamburch ne Kleinbahnminianlage der Spur Z,H Null oder im Maßstab 1:1.
Ach, haben die schon?, dann muss man halt umdisponieren.
Einem Ingenör ist nix zu schwör...

pst am 29.08.14 19:02

@Doris67

Warum soll ich denn nicht mit bezahlen? Ich benutze die Straaten doch auch mit?
Maut in Nederland komt mischien och ook.

Groetjes uit Nederland

Henk Vlot am 29.08.14 18:53

"Wenn wir im Osten Deutschlands, z. B. Dresden, wohnen würden, dann wären hier alle Straßen ok."
hilde am 29.08.14 18:35
Ja aber weil Dresden immer chon bevorzugte wurde. Ansonsten sind viele Straßen in den letzten 20 Jahren erneuert worden. Die sind logischerweise immer noch heil. Aber es gibt immer noch Bereiche, die sehen aus wie vor dem Krieg, aber wie vor dem 1. Weltkrieg.

Manfred am 29.08.14 18:49

Henk Vlot

tja mein Lieber, dann zahlste aber mit.

Doris67 am 29.08.14 18:44

das kommt dabei raus, wenn politiker "aussitzen"

das konnte der helmut so gut wie die angie es heute noch macht!

ömmes am 29.08.14 18:41

Dann müsste Euch Duitsers eine Maut für alle Straßen doch eigentlich wie gerufen kommen..... Wir Niederländer sind Eure Schlaglocher doch auch leid.

Groetjes uit Nederland

Henk Vlot am 29.08.14 18:38

Wenn wir im Osten Deutschlands, z. B. Dresden, wohnen würden, dann wären hier alle Straßen ok. Unsere Soli geht doch noch immer dahin, den sollen die Politiker hier einsetzen zum Straßenbau. Woher sollen die Kommunen denn das Geld für alle Reparaturen nehmen, wenn angeblich keines da ist? Wenn Frau Merkel jeden Tag über diese kaputten Straßen mit ihrem PKW fahren müsste, wären sie vielleicht nicht mehr so marode! Das gleiche gilt für Kindergärten- und Schulreparaturen, alles marode, doch im Osten bestimmt nicht! Den Landsleuten dort sei es gegönnt, doch nach so vielen Jahren könnte der Soli für solche Sachen auch mal hier bleiben!

hilde am 29.08.14 18:35

"Rücklagen für Reparatur, wie sie jeder vernünftige Hausbesitzer vornimmt? Fehlanzeige."
von Martin von Mauschwitz um 17:08
Die Rücklagenwirtschaft war immer ein Problem in den Städten und Gemeinden. Obwohl gesetzlich vorgesehen, wurden sie nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Fällen angelegt. Es war vielen nicht zu erklären, dass Gelder von den Bürgern erhoben wurden, die nicht in kurzer Zeit wieder ausgegeben wurden. Seit der Umstellung auf die "neue" Finanzwirtschaft besteht auch eine Verpflichtung Rückstellungen für Reparaturen anzulegen. Aber wo nichts ist, kann nichts zurückgelegt werden.

Manfred am 29.08.14 18:35

arev am 29.08.14 17:51
Haben Sie schon mal an einer Ratssitzung teilgenommen? Bau- und Planungsangelegenheiten werden dort oft ohne Diskussion "durchgewunken". In der Haushaltsplanung gibt es etliche Positionen für Straßenbau und -unterhaltung, aber da stehen ja nur die notwendigen Aufwendungen. Aber die Planungen werden in den Verwaltungen gemacht und auch die Tiefbauten werden von dort koordiniert, die Straßenunterhaltungsarbeiten evt. selbst durchgeführt. Ein großes Problem ist die Prioritätenfestsetzungen, die von leitenden Beamten bzw. Politikern veranlasst wird. In DO gab es jahrelang einen Schwerpunkt im Kulturbereich. Vielleicht weil der Chef vorher Museumsleiter war?

Manfred am 29.08.14 18:26

Viele Politiker sind ja schon mit einer Baustelle überfordert.
Wie sollen sie denn eine ganze Infrastruktur planen können? Wollen!

arev am 29.08.14 17:51

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Donnerstag, 28.08.2014

Mehr Platz fürs Rad

Ok, man kann darüber streiten, ob ausgerechnet der Ober-Auto-Lobbyist ADAC der Richtige ist, um deutsche Großstädte auf Fahrradfreundlichkeit zu testen. Aber er hat es nunmal getan.
Das Ergebnis ist richtig mies: Die Bestnote im Test war "Durchschnittlich". Gewinner: Stuttgart und München. Von da an gings bergab. Schlusslichter: Dortmund und Dresden. Die Kritik ist fast überall die gleiche - und das seit Jahren: Zu schmale Radwege, zu viele Unfallgefahren.
Szenenwechsel: Auch eine Großstadt. Hauptstadt sogar. Jede Hauptstraße hat auf jeder Seite einen Radweg, der ist mindestens 2 Meter breit. Mehrspurig. Beschilderung, Ampeln, alles perfekt auf Radfahrer abgestimmt. Alle fahren sie da Fahrrad: Die Mutter bringt ihre Kinder im Christiania-Lastenfahrrad in die Kita. Der Manager nutzt auf dem Fancy-Singel-Speed-Bike die Überholspur. Der Handwerker kutschiert samt Werkzeugkasten per Transportrad zum Kunden. Wo? In Kopenhagen. Eine Woche lang hab ich das vor kurzem geniessen dürfen. Auf dem Leihrad.
Warum klappt das bei uns nicht?
Wir wollen nicht ungerecht sein: In jeder NRW-Großstadt gibt es eine handvoll Lokalpolitiker und Verwaltungsleute, die sich redlich und auch sachkundig um eine fahrradfreundliche Stadt bemühen. Und dabei ist auch schon einiges herausgekommen. ABER: Diese Leute fahren knallhart vor die Wand, sobald Autofahrer-Interessen berührt sind. Es gibt in einem Ballungsraum nun mal nur eine bestimmte Verkehrsfläche. Die zwischen Auto, Fahrrad, Fußgänger aufzuteilen ist eine politische Entscheidung. Breite, komfortable und durchgehende Radwege kosten nunmal ne Autospur. Und da ist dann - in deutschen Städten sofort Schicht im Schacht. Da sollen sich doch lieber Radler und Fußgänger auf dem gemeinsamen Bürgersteig halb tot fahren.

Dass DAS ausgerechnet der ADAC nochmal kritisch feststellt, das hat schon was.

Selbi am 27.08.14 21:52
Ich sehe nur noch eine Möglichkeit für Dich: Auswandern.

Höhö... ja genau... Auswandern! Das ist alternativlos! (gröhl)
Aber genau auf dieser Taktik beruht ja das System... alles andersdenkende wird solange blödgetextet bis das vegetative Nervensystem den Löffel abgibt und die müde Biomasse auswandert...
Wobei der Begriff "andersdenkende" hier schon wieder eine Referenz bedingen würde... hmmm... egal...
Komisch... sind nicht in der DDR schon alle Richtung Süden geflitzt weil sie die Schanuze voll hatten...
Und jetzt? Von wem werden die regiert die damals dachten... ich darf das gar nicht zu ende denken... grausam... Ironie des Schicksals... Becher ohne Henkel...
Und was passiert wenn ich jetzt gen Süden fliehe... wer wird mich dann regieren... nach dem Fall der nächsten Mauer??? (TTIP - höhö)
Die Weltregierung der EURUSA unterFührung euer Angels Gnaden???
Hilfe... lieber nicht!
Da beibe ich noch ein wenig und blogge hier gemütlich im Schutze des ÖR-Vakuums...

üps am 29.08.14 20:22

H am 29.08.14 13:34
Es gab mal ein Trend, Sachbearbeiter nicht mehr zu nennen, sondern Beauftragte. Ich durfte eine solche Bezeichnung auch 20 Jahre führen. Hat aber im Verdienst und auch in der Art der Arbeit keinen Einfluss gehabt. Mein AG hatte auch einen Fahrradbeauftragten, war aber nur ein Sachbearbeiter in der zuständigen Abteilung im Verkehr- und Tiefbaubereich. So leicht kommt man mit solchen "Beauftragten" nicht in den höheren Dienst, nur wenige sind in Stabsstellen angesiedelt, bei Integrationsbeauftragten kann das schon sein. Und Zulagen gibt es im öD weniger als man glaubt.

Manfred am 29.08.14 16:15

Selbi am 29.08.14 13:43

es werden von behörden und angeschlossenen leuten die lustigsten berufe aus dem boden gestampft.

die alterwürdige SPD hat mal den beruf des Pop-Beauftragten erfunden. ein ganz berühmter SPD mann hat dann den job ergattert.


bai the weeh. dieses POP kommt von musik, nicht nachwuchsherstellung

werner am 29.08.14 15:29

@HB am 28.08.14 20:00

Hallo,

belegen kann ich das auch nicht. Dafür müsste ich das Archiv der Stadt oder einer Bonner Zeitung bemühen.

Ich kann mich aber ebenfalls daran erinnern, dass Bonn den sehr teuren Job eines Fahrradbeauftragten installierte, der nach kurzer Zeit wegen Protestes wieder abgeschafft wurde.


Ist aber schon zu lange her, als dass ich mich an das Jahr erinnere.

Selbi am 29.08.14 13:43

@Manfred am 29.08.14 10:50
@Hans Werner

Die Stadt Bonn hat noch mehr Beauftrage. Rock/PoP Beauftragter, Integrationsbeauftragte. Letztere Stabstelle = natürlich Chefsache OB.
Habe versucht das zu erläutern, wurde aber leider glöscht.

Im höheren Dienst als Beschäftigte/r Brutto Endstufe TVöD, da kommt schon was zusammen. Und dann gibts ja auch noch Zulagen...

H am 29.08.14 13:34

max am 28.08.14 20:13

Wir sind uns sicherlich einig, dass die deutsche Automobilindustrie ein Wohlstandsast für uns darstellt, auf dem wir alle sitzen.
Das andere ist der Fluch, dass Ordnungshüter auf deutschen Straßen nicht kontrollieren/durchgreifen. Da hängt man lieber dumme Sprüche wie , "RAS NICHt SO" oder "RUNTER VOM GAS" an die Autobahnbrücken, anstatt die Geschwindigkeit per Allgemeinverfügung zu beschränken und RASER aus den Autos zu holen und zur Rechenschaft zu ziehen. Andererseits wird dem Autofahrer, wenns um Fahrradfahrer geht, eine Generalschuld zugewiesen. In diesem Wissen machen Radfahrer die Sau, werden aber trotzdem plattgefahren.

Das ist schon paradox und total bescheuert. Wer sich wohl sowas ausdenkt?

Es wird Zeit, das vernünftige Deutsche Autofahrer sich zusammen tun und eine Petition in Berlin einreichen, der Raserei dem rechtsfreien Raum und der Ungerechtigkeit auf deutschen Straßen ein Ende zu bereiten.
Vielleicht muss man das sogar über die EU initiieren.

H am 29.08.14 13:20

Alle sollten mal den Ball etwas flach halten.
Wenn noch mehr gestöhnt wird über nicht vorhandene Radwege wird es ja nicht mehr lange dauern bis irgendeiner nen Fahrradweg-Soli fordert.

Henriette am 29.08.14 11:47

HB am 28.08.14 20:00
Bei 10.000€ im Monat müsste er noch nebenbei Stadtdirektor in Bonn gewesen sein. Vielleicht hat man diese Aufgabe an irgendein Dezernat angehangen und der Dezernent wurde dadurch auch Fahrradbeauftragter.
Man muss nicht alles glauben, was in der Zeitung steht.

Manfred am 29.08.14 10:50

"Da sollen sich doch lieber Radler und Fußgänger auf dem gemeinsamen Bürgersteig halb tot fahren."
Ach Sie sind diese Nervensäge, die mit dem Rennrad alle Regeln, Radwege und die Pflicht zur angepassten Fahrweise ignorierend die Landstraße unsicher macht.
Auf dem Rad gilt in Deutschland leider die gleiche Formel wie im automobilen Straßenverkehr: Je teurer das Fahrzeug, desto regelignorant, desto aggressiver.
Das macht es Otto Normalbürger, der sicherlich wie, ich auch gelegentlich mit dem Rad fährt, nicht einfacher, Radfahrer als normale Menschen zu akzeptieren und ihnen Rechte abzutreten.
Das man auch ohne Auto zurecht kommt habe ich während der Ausbildung in München (ÖPNV) und Münster (Rad) erlebt.
Da geht man aber auch wesentlich gelassener miteinander um.

DoktorInnenvater am 29.08.14 6:56

Zu Kopenhagen habe ich ja eine Theorie, wie die ihre Radwege finanziert haben:

Sie werden wohl einen Kredit aufgenommen haben, den sie mit der Strafzahlung aus Deutschland begleichen, wenn wir den Ausbau der Fehmarn-Belt-Brücke nicht vertragsgemäß hinbekommen.
Da bisher nichtmal die Planung begonnen hat und auch kein Geld dafür da ist, können sie sich da ziemlich sicher drauf verlassen.

Meckerpott am 28.08.14 23:09

"Es ist zum einen doch erstaunlich, dass sich ein Autofahrerclub für Radfahrer interessiert."
Manfred

Macht halt Kratzer im Lack und Flecken auf der Windschutzscheibe, so'n Radfahrer.

Im Übrigen Zustimmung.

Nur wenn ich irgendwo einige hundert Meter Radweg sehe, die im Nichts anfangen und aufhören, also wo davor und dahinter an derselben Straße kein Radweg ist, dann frag ich mich schon manchmal, was denn das soll. Das kann man sich dann auch sparen.

Vom Vorhandensein von Radwegen unabhängig ist es einfach so, dass viele Leute schneller fahren, als sinnvoll wäre. Die einen kacheln dann halt mit 120 Sachen vor den Alleebaum oder ins Wildschwein, die andern ohne Helm in den Abbiegerverkehr.

Meckerpott am 28.08.14 23:02

""Da sollen sich doch lieber Radler und Fußgänger auf dem gemeinsamen Bürgersteig halb tot fahren.""

Da ist was dran.
Mit völlig unangepasster Geschwindigkeit wird oft über den Bürgersteig gebrettert.
Natürlich sicher mit Helm und da sie weitgehend anonym unterwegs sind, haben sie auch keine Strafe zu befürchten.

Selbi am 28.08.14 21:46

Brügersteige sind in jeder Statt gefärlich weil die Krampfratler wie die Iren faren.

Munder am 28.08.14 20:56

Martin, Daumen hoch für ihren Kommentar.
Grad in Dortmund ist es teilweise lebensgefährlich, mit dem Rad ins Zentrum zu fahren, die Ampelschaltungen an Radwegen auch ein Witz. Immer pro für den Autoverkehr. Ätzend.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 28.08.14 20:40

Hans Werner am 28.08.14 20:09

Ich wohne im Münsterland und lese daher keine Bonner Zeitungen. Aber wenn man etwas behauptet, muss man das belegen können, sonst ist die Behauptung nichts wert und nichts als eine persönliche Interpretation. Wohl so, wie man etwas gern sieht, nicht unbedingt die Realität.

HB

HB am 28.08.14 20:13

@H
Deutschland ist von der Autoindustrie abhängig.
Was das heißt, werden Sie erfahren, wenn der Export einbricht.
Und das wird er, schneller als Sie möchten :-(
Ich bin öfter in F unterwegs, immer wenn ich dann in Aachen über die Grenze komme, wird mir Angst und Bange, wenn die besten Autos und die besten Fahrer der Welt ihr Könne zeigen.

max am 28.08.14 20:13

HB am 28.08.14 20:00

Zeitung lesen.

Hans Werner am 28.08.14 20:09

Hans Werner am 28.08.14 19:51

Wo haben Sie das denn her? Behaupten kann man vieles, wenn der Tag zu lang ist. Können Sie das belegen?

HB

HB am 28.08.14 20:00

@ Hans Werner am 28.08.14 19:51
Ja das sage ich ja. Dafür extra eine Stelle zu schaffen, hm. Ich sach ma so, ich sage nix, das muß genügen.

APo am 28.08.14 19:59

APo am 28.08.14 19:46

Die Stadt bonn hatte vor Jahren einen agressiven Kampradler zum *Fahrradbeauftragten* gemacht.

Für 10000 € im Monat!!!!

Dreister geht kriminelle Vetternwirtschaft und Korruptin nicht.

Hans Werner am 28.08.14 19:51

Einfach einmal etwas gutes und praktikabeles zu bauen ist mittlerweile in Good Old Germany nicht mehr möglich. Leider !
Es müßen unzählige Vorschriften eingehalten werden. Und viele unsinnige, machen die Radwege dann unnötig teuer oder gar unmöglich.
Es wird versucht, nicht vorhandene Flächen für Radwege, mit abstrakter Technik zu kompensieren. Und das geht halt auch regelmäßig in die Buxe. : -)
Und es haben zu viele Leute mit zu reden. So wird viel zerredet. Und wenn sich auch der kleinste Hanswurst aus dem örtlichen Radler Verein profilieren muß oder will ist das einer sinnvollen Planung auch nicht dienlich.
Und das Ergebnis ist halt, es wird viel Geld für wenig sinnvolles wird Verbraten.
Als kleiner Trost mag es wirken, das es nicht nur bei Radwegen so ist.

APo am 28.08.14 19:46

WGM am 28.08.14 19:13

die polizei in dortmund ist machtlos gegen kriminelle, durchgeknallte und rücksichtslose radfahrer.

schliesslich hat der oberste dienstherr, der Oberbürgermeister Olaf ß(vornamen vergessen) Sierau, mal eine polizeistreife so dermassen angemacht hat, die ihn auf dem rad telefonierend angehalten haben, daß sich kein polizist traut, sich mit dem herrn anzulegen.

zumal der immer in der 1. reihe der aufrechten linken caoten mitmarschiert.

in dem sinne, ach-ulli nennt der sicha

werner am 28.08.14 19:40

Am schlimmsten sind die Frauen die mit ihren spritfressenden SUVs die Radwege zuparken, wenn sie ihre Kinder abliefern. Die gehören alle abgeschleppt mit fünfhundert Euro Bussgelg zusätzlich.

Claudia-Joy am 28.08.14 19:35

Werner Günther am 28.08.14 17:48
Es ist schon richtig das es viele Radfahrer gibt die sich nicht an Verkehrsregeln halten, die gehören auch dementsprechend bestraft. Hier am linken Niederrhein kann man prima abseits des Straßenverkehrs auf asphaltierten Feldwegen radeln, das ist von Duisburg bis Venlo und von Kleve bis Köln möglich, man mag es kaum für möglich halten, aber diese Feldwege sind dem deutschen Wirtschaftswunder zu verdanken. Natürlich ist in den Städten zu wenig Platz und wenn gemalte Radwege vorhanden sind (Beispiel Krefeld) werden sie rücksichtslos von Autofahrern zugeparkt. Im Ruhrgebiet werden mittlerweile ehemalige Eisenbahntrassen zu Fahrradwegen umgebaut, auf diesen kann man unbehelligt von Autoverkehr radeln. Nein, in unseren Städten muss radikal umgedacht werden, weg vom Autoverkehr hin zum Fahrrad- und Fußgängerverkehr. In den Innenstädten findet man eh kaum noch Parkplätze oder die Suche nach selbigen verschlingt viel Zeit.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 28.08.14 19:29

Viel gefährlicher ist es zumindest in Köln Dank der Radfahrer als Fußgänger unterwegs zu sein. Die Radfahrer fahren dermaßen Rücksichtslos dass man als Fußgänger um seine Gesundheit fürchten muß.

Beate Kühler am 28.08.14 19:28

Könen ratfarer nich auf dem ratweg faren un nich auf dem brügersteig?

Rainer am 28.08.14 19:25

Da wo Fahrradwege gibts werden nicht benutz. Die fahren auf die Strasse und oft zu zweit und machen die Strasse nicht frei. Bechindern mit absicht das färc ker.

Rayna Müller am 28.08.14 19:20

Zum Tema Radwege ja sollten mehr , doch leider sind in unserer Stadt
kaum radfahrer die diese benutzen .
Ärgerlich das die meißten Radfahrer sogar neben her auf der Straße fahren
trotz guter Radwege Lg.

a.Müller am 28.08.14 19:18

Ich gebe dem ADAC vollkommen Recht, wenn sie die Stadt Dortmund als Fahrrad - unfreundlichste Großstadt an den Pranger stellt!
Solange Fahrradwege, Radfahrschutzstreifen, sogar mit absolutem Halteverbot, mit Kraftfahrzeugen zugeparkt werden und die Polizei sowie das Ordnungsamt nichts dagegen unternimmt ist die Stadt Dortmund nicht nur die Fahrrad - unfreundlichste Großstadt, sondern auch für Radfahrer eine Großstadt mit großem Unfallpotential!

WGM am 28.08.14 19:13

@ HB,

dann dürfte die von mir vorgeschlagene Strecke für Herrn von Mauschwitz kein Problem sein. Für jemanden nach 8 bis 10stündiger körperlicher Schwerstarbeit aber schon.

MeineEine am 28.08.14 19:03

MeineEine am 28.08.14 18:43

Martin von Mauschwitz hat doch vor einiger Zeit die Alpen mit dem Fahrrad überquert.

Hb

HB am 28.08.14 18:50

In vielen Städten gibt der Platz schon keine Radwege her. Und im Übrigen sind die Fußgänger (auch diese sind Verkehrsteilnehmer) wieder einmal die angemeierten. die Bürgersteige ind - falls überhaupt vorhanden - zugewuchert und so kaputt, dass man oft auf die Straße ausweichen muss. Zumindest ist das auf meinem Arbeitsweg von meiner Endhaltestelle bis zu meinem Arbeitsplatz so. Saugefährlich das Ganze. Und so richtig gefährlich sind dort die Radfahrer, die eine unübersichtliche Straße mit engen Kurven auch noch für eine Rennstrecke halten.
Dazu sei noch gesagt, dass nicht jede Topographie das Radfahren im Alltag hergibt. Hier mein Tipp an Sie, Herr von Mauschwitz: Bitte einmal von der Gerstau im Remscheider Hasten bis zum Alleecenter hochradeln. Nehmen Sie aber bitte ein Sauerstoffzelt mit. Wenn Sie oben sind, werden Sie es brauchen.

MeineEine am 28.08.14 18:43

@SELBI ....DAS TEIL??? Paßt wohl nicht!
Der "Knee Defender" soll Knie und eigene Bequemlichkeit vor zurückklappenden Vorderlehnen schützen?!?!?

Anonym am 28.08.14 18:00

Ich habe mein Auto verkauft und fahre seid drei Wochen mit dem Rad,in die Innenstadt würde ich mich aber niemals mit mein Rad trauen.Was ich schon auf den Nebenstrassen erlebt habe ist aber kaum zu glauben.Ich meine das gut zu beurteilen immerhin habe ich 40 Jahre jährlich ca 30000km gefahren.Einige Autofahrer erzwingen sich trotz Augenkontakt die Vorfahrt und zwingen einen zur Notbremsung,andersrum geht es aber noch schlimmer! Ich sehe täglich Radfahrer die sich an keinerlei Verkehrsregeln halten,ob hier ein gut ausgebautes Radnetz helfen würde wage ich zu bezweifeln.Rot bleibt Rot,auch auf einen Radweg.Man muß den Städten,gerade im Ruhrgebiet aber eingestehen das bei den Stadtplanern zur damaligen Zeit Fahradwege keine Berücksichtigung gefunden haben weil kaum einer diese Wege gefordert haben. In Gelsenkirchen gibt es auserhalb der City gute Radwegem.

Werner Günther am 28.08.14 17:48

Es ist zum einen doch erstaunlich, dass sich ein Autofahrerclub für Radfahrer interessiert. Wo doch die Autofahrer die zweitgrößten Feinde der Radfahrer sind. Im Bericht steht, dass eine Begutachtung des ADFC gibt, die die Radwege in Dortmund für gar nicht so schlecht halten.
Selbst bei uns auf dem Land ist es nicht so einfach an Umgehungsstraßen einfach einen Radweg anzupappen. Das Planungsverfahren ist kompliziert und klageempfindlich. Hier wäre zumindest Platz, aber in den Städten fehlt der Platz. Einfach einen Radweg zwischen Bürgersteig und Fahrbahn kleben ist nicht möglich. Auch die Nutzung vorhandener Radweg ist zT. gefährlich, da in den Straßen etliches an Grün gepflanzt wurde und die Wurzel die Fahrbahnen anheben. In Deutschlanf fehlt zudem die jahrelange Übung, mit dem Rad zu fahren. Da haben die Radfahrer das eingebaute Vorfahrtszeichen, so etwas gibt es bei uns nur ansatzweise im Münsterland.

Manfred am 28.08.14 17:40

Es ändert sich ja nie etwas. Egal, was der Bund der Steuerzahler aufdeckt:
Die Kommunen verschleudern "IHR" Geld maßlos und setzen sich Denkmäler
Öffentliche Unternehmen wirtschaften nicht effizient. Viele profitieren von Steuererleichterungen,-aber für Verluste haftet der Steuerzahler.
Angeblich sind bei der Aufteilung der gemeinschaftlichen Steuern die Kommunen benachteiligt...trotzdem betreiben Kommunen viele Geschäfte, die für den normalen Bürger kaum nachvollziehbar sind.Der Umsatz der Kommunalfirmen hat sich innerhalb nur eines Jahrzehnts auf 267 Milliarden Euro (2011) mehr als verdoppelt Nach dem Motto: Privat vor Staat

Anonym am 28.08.14 17:30

Wenn der Radweg zu schmal ist, hilft nur der knee-defender. Der wurde mir vor kurzem von einem amerikanischen Freund empfohlen. ;-)

Selbi am 28.08.14 17:16

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...Und da ist dann - in deutschen Städten sofort Schicht im Schacht...

...und das ist auch gut so!

Gerd am 28.08.14 17:08

edler herr,
es kommt aber nochwas dazu.

die städte in nrw sind grösstenteils pleite. meine stadt ist besonders pleite, weil die politiker eine besondere spezies sind, die gerne leuchtturmprojekte machen, ohne geld zu haben.

dies vorab. aber in dortmund gibt es radwege. entweder ist mitten auf dem radweg eine lampe oder verkehrsschild. besser wird es auch nicht ausserhalb der innenstadt. dort sind die schlaglöcher enorm. wurzelwerk steine scherben von autounfällen kommen hinzu. dann noch die fehlende pflege der sträucher.

ICH fahre deshalb auf der strasse. LIEBE leererinnen/socialarbeiterinnen, auch für euch , da über sechs, ist der bürgersteig TABU!!!!!!!!!!!!!!!!!!

werner am 28.08.14 17:06

Deutschland ist Autofahrerland. Hierher kommen Premiumfahrzeuge wie Porsche, Audi, BMW, VW. Die deutsche Autoindustrie bietet viele tausende Arbeitsplätze und ist weltweit bekannt, geschätzt und anerkannt. Warum sollen sich die Deutschen diesen Wohlstandsast absägen, auf dem wir alle sitzen? In Dänemark ist das wohl kaum der Fall. Kennt jemand einen dänischen Autohersteller?
Nur weil ein paar Ökos´s wollen, dass ganz Deutschland aufs Fahrrad umsteigt, soll dieser Wohlstandsgarant Auto zurückgedrängt werden?

Autos und Fahrräder gehören eben nicht zusammen. Getrennte Wege, und alles ist gut !

H am 28.08.14 16:55

Mittwoch, 27.08.2014

Über den Wolken...

...ist die Freiheit so grenzenlos, wie in einer Legebatterie. Kein Wunder, dass sich die Insassen gelegentlich mit Tricks Luft verschaffen. Zum Beispiel mit dem kleinen, fiesen "Knee-Defender". Ein gerade mal schlüsselgroßes Teil, mit dem man verhindern kann, dass einem der Vordermann im Flieger die Rückenlehne vor die Kniescheibe semmelt. Die Frage ist: Wie findet das der Vordermann, dessen Sitzkomfort damit auf das Niveau meines alten Fiat 500 (Mini-Sitz mit fester Rückenlehne) reduziert wird?
Die Antwort geben vielleicht zwei Passagiere eines United-Airlines-Fluges von Newark nach Denver: Die haben sich wegen des "Knee-Defenders" derart in die Wolle gekriegt, dass am Ende die Fäuste flogen und die Maschine ungeplant zwischenlanden musste.
Was lernen wir daraus? Erstens: Ellenbogen-Mentalität ist auch im Knie-Bereich unangebracht. Wer ein Platzproblem hat, suche das Gespräch mit dem Vordermann, statt ihn auszutricksen. Zweitens: Wir sinds auch selbst schuld. Immer billiger soll das Flugticket sein, damit wir fürn Appel und ´n Ei alle Nase lang irgendwo hin fliegen können. Da brauchen wir uns über das Legebatterie-Ambiente nicht zu wundern. Space is money.

---Nachtrag---
Nach dem großen Erfolg von gestern auch heute wieder ein kleiner Nachtrag: Meine Stamm-Diskutanten waren ja nochmal richtig produktiv - ich fasse zusammen:
1.) Fluggäste wollen keine billigen Tickets, die werden ihnen von profitgierigen Fluggesellschaften aufgezwungen .
2.) Englische Wortesollten komplett aus unserem Alltag verbannt werden, wie zu Honeckers Zeiten ("Sekundärrohstofferfassung").
3.) Der Gebühren-Milliardär Mauschwitz reist grundsätzlich im Privatjet und akzeptiert Nicht-Adelige höchstens als Kofferträger auf dem Rollfeld.

P.S. Mein Fiat 500 (17 PS, glaub ich) war schon im Auto-Himmel, lange bevor es grüne Plaketten gab.

pst am 28.08.14 19:56

Ja, ja, pst, du und die Merkel. Was sich liebt, das neckt sich.

HB

HB am 28.08.14 20:04

Keiner versteht mich, noch nicht mal der arev...!
arev am 27.08.14 21:38
Hätte ich mir ja fast gedacht das eine SIE sich hinter arev versteckt.Seis drum.
Trozdem angenehm.Nein ich betreibe kein merkel-basching, sondern lege Tatsachen
auf den Tisch.Ich bin jemand der versucht gegen den Stom zu schwimmen, nicht
wie tote Fische mit dem Strom.Das Nachrichten-Merkel.Gewäsch bei ARD-ZDF und
vielen Privaten geht mir sowas gegen den Strich, das nicht nur ich es versuche
dagegen anzuschwimmen.Die Merkel-ReGIERung ist ein Rotes Tuch, diese eiskalte
Frau mit gespaltener Zunge,einer Schlange gleich, führte,führt und wird schlechte
Politik gegen das Volk, nicht nur hier, sondern in ganz Europa führen.
Das ist so sicher wie die cdu cristlich, und die SPD sozial sein will.
Beides ist keine Option mehr,halt ein Eiinheitsbrei unter Merkel, die kennt das
mit den Beliebigskeitswerten aus anderen Zeiten...Da will die mit aller macht
dran,nicht das sie sauer werden...!

pst am 28.08.14 19:56

pst am 28.08.14 18:37

ich lach mich schlapp.

Rainer am 28.08.14 19:21

pst am 28.08.14 18:37


klausi,

kannst du deinen unsäglichen stuss (warum wird der hier vom zensor durchgewunken) denn mal ins deutsche übersetzen, daß wir ansatzweise erfahren, warum du gestört bist!

DANKE

werner am 28.08.14 18:56

Meine Rede! Luja sog i!
Da haut's einem glatt die Beine weg... "Mit mir wird es keine Maut geben"... "Also... im Prinzip zumindest nicht"
Wer diese Frau noch für voll nimmt, der kann auch seine Knie defenden...egal...
üps am 27.08.14 21:15

Der Doobfrind aus Bazibayern ist halt ne ganz andere Baustelle,sog ich mal so,
kann der auch fliegen? Na aber sicher:Zerstoiber hat halt 10 Minuten vom Bahnhof
gebraucht um zum Flugaffen rumzustottern,ähm,seine Muschi zu besuchen,ähm
die Treppe raufzufallen,ähm zum Bürokratieabbau beizutragen.
Was der alles kann,man glaubt es nich...!Daher EU-Bürokratieversteherwerwill...

pst am 28.08.14 18:37

Merkel hat nicht nur 600 Milliarden vor 2010 an die Banken verschenkt, sondern
auch neudings an die Kurden, die irgenwann in völlig falsche Hände fallen werden.
Dann aber gegen uns Europäer,wo soll ihr Machtstreben denn noch hinführen?
Die soll mal ihren Amtseid verinnerlichen, Schaden vom Volke abzuwehren,
sondern alle Waffenverkäufe einzustellen, gerade in Kriegsgebieten!
Aus welchen Kriegskassen oder Schattenhaushalten kommen die 500 Millionen
für die Ukranine her?Und hier wird das Flugbenzin für Merkelrumfleigerei vom Steuer-
zahler noch persönlich bezahlt, wir ferkel...Pfui für so viel Unverfrorenheit!

pst am 28.08.14 17:57

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Anonymus und liesel: Ihre Kommentare wurden entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zumThema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 28.08.14 15:40

@Henriette am 28.08.14 12:34
Zitat:
...Da ich ohne Dellen am Ziel ankommen möchte, möchte ich aber oben liegen...

Das sollte sich nach der zeitlichen Reihenfolge der Buchungen richten.
Wer zuerst bucht liegt oben, die von der Warteliste kommen als Polster nach unten.

Gerd am 28.08.14 13:17

Gerd am 28.08.14 11:01

Da ich ohne Dellen am Ziel ankommen möchte, möchte ich aber oben liegen.......

Henriette am 28.08.14 12:34

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...Immer billiger soll das Flugticket sein, damit wir fürn Appel und ´n Ei alle Nase lang irgendwo hin fliegen können...

Genau!
Deswegen müssen auch alle Sitze raus. Die Passagiere werden liegend gestapelt und schon paßt die zwei- bis dreifache Zahl von Passagieren in das Flugzeug.
Nebeneffekt:
1. Kniefreiheit für alle
2. Alle Passagiere liegen mit ausgestreckten Beinen
3. Niedrigere Flugpreise, da größere Passagierzahl pro Flug

Gerd am 28.08.14 11:01

Möchte etwas Licht ins Dunkle bringen.
Anglizismen übersetzt:
Space is money = Weltraum ist Geld (lächerlicher Spruch, nicht wahr?)
Knee-Defender = Knie-Schutz.

Wenn der Gesetzgeber schon nicht für gesundheitserhaltende Mindestabtsände in der Holzklasse sorgt, könnten alternativ ja die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Bein-Amputationen von Vielfliegern übernehmen.

P.S.
Herr von Mauschwitz hat also noch einen alten Fiat 500. Ohne Kat. / Filter und mit mindestens roter Plakette, wetten? Skandal!


H am 28.08.14 10:17

Ich möchte für einen bezahlten Flugzeugplatz meine Rechte auch nutzen, und nicht für andere darauf verzichten müssen. Eine bequeme zurückgestellte Sitzstellung gehört für mich zum Komfort eines ansonsten eher unkomfortablen Events. Ich finde es von dem Hintermann intolerant, wenn er dies nicht akzeptiert, und nur auf seine Interessen und seinen Komfort beharrt.

Eva Müller am 27.08.14 19:28

Schon mal drüber nachgedacht das auch der Hintermann seine Rechte hat?? Wenn er nämlich nicht mehr in der Lage ist einen Kaffee oder ein Getränk zu sich zu nehmen weil sich das Tischchen durch den "ach so toleranten Vordermann" der bequem halb liegend seinen Flug verbringen will, nicht mehr ausklappen lässt?
Schon mal etwas von Rücksichtnahme gehört?

Henriette am 28.08.14 6:58

Keiner versteht mich, noch nicht mal der arev...!

pst am 27.08.14 21:17

so nebenbei (nicht: by the way) : nicht DER arev, sondern DIE arev, wenn´s recht ist und manchmal verstehe ich dich schon.
Ein wenig. ;-)

arev am 27.08.14 21:38

Herr von Mauswitz, ich weiß sie nennen sich anders.Bei ihrem exorbitant hohen
Gehalt als Zettelableser oder sogar Moderator des superreichen WDR`s müsste
das Gehalt doch ausreichen, sich ein Flugticket leisten zu können, um sogar mit
einer Lusthansamaschine ihrer Wahl, nach einem belieben Ziel Ihrer Wahl und mit
Flugmeilenbonus sich eben menschrechtswidrigen "Knee-Defindern-Defindern"
zu widersetzen.SOO schwierig kann das doch nicht sein, oder ist der Privatjet
im Jetstream abhanden gekommen?
Schachtelsatzbauen ist aus der Buchstabenkiste schwer möglich, da noch nicht mal
ein X,Y,Z zu finden war.
Keiner versteht mich, noch nicht mal der arev...!

pst am 27.08.14 21:17

Eva Müller,

und was ist mit dem Komfort des Hintermannes, wenn ihre Lehne seine Knie demoliert.

Oder wenn Sie sogar noch schwungvoll nach hinten kippen und er hat den Tomatensaft, mit Pfeffer selbstverständlich, schön über die Klamotten verteilt.
Im übrigen hat er auch einen Sitzplatz mit Komfort oder so, bezahlt.

Und überhaupt ist das ganze Thema blöd.

Doris67 am 27.08.14 20:59

Selbi am 27.08.14 20:43
Schließlich gehen die freiwillig in die Legebatterie und wissen schon vorher, was sie erwartet.

:O)
Nun - DAS stimmt... Aaaber...
Sie wurden nie gefragt! Leider!
Denn während die Werbeindustrie den Kunden wohl für das dümmste Stück Dreck unter der Sonne hält, rechne ich einen harten Kern des Volkes immer noch zu den hirnbehafteten Lebewesen :O)
Kein (vernünftiger) Mensch frisst freiwillig 'ne Chemiepizza nur weil sie billiger ist. Niemand käme jemals auf die Idee 50 Millionen Küken pro Jahr elendig hinzurichten - NIE!
Sowas kann nur der Ausschuß der Menschheit! (Und wehe DAS wird wegzensiert)
Das Problem ist doch, das der klar denkende Mensch gar kein Forum bekommt um seine Meinung kund zu tun.
Stattdessen tröten die ÖR (und alle anderen) "Geiz ist geil" in die Runde und halten das für 'nen kulturellen Beitrag...
Das dies auch nur ein dämlicher Werbespruch ist scheint keine Sau zu kümmern - komisch - wenn ich mal was rausplärre wird's direkt zensiert!

üps am 27.08.14 20:59

pst am 27.08.14 20:40

Aber pst. Das war doch ein amerikanischer Flug. Da kann man doch den knee-defender nicht einfach eindeutschen.
Tz.

Selbi am 27.08.14 20:53

üps am 27.08.14 20:38

Nicht aufregen. Dem Weltbild des Aldigen zufolge ist der, der sich ein teures Ticket nicht leisten kann, doch nur zu dumm oder zu faul, mehr zu verdienen.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 27.08.14 20:46

üps am 27.08.14 20:38

O doch. Genau die Kunden wollen das.

Schließlich gehen die freiwillig in die Legebatterie und wissen schon vorher, was sie erwartet.

Selbi am 27.08.14 20:43

Wie war das mit den Anglizismen?
Selbi am 27.08.14 20:17

Noch mal: Anglizismen sind hier ein NO GO! Wer erfindet "Knee-Defender"?
Okay, oder wie ich sagen würde Otto Krause, so die Legende von ok, als der seinen Wilhelm unter einem Schriftstück gegenzeichnete.
Dinge die die Welt nun wirklich nicht braucht,wie Flugzeuge die egal, wie auch immer runterkommen.
Die kommen halt alle irgendwie runter, egal, wie.Liegt nun mal in der Natur der
Sache, oder der Gravitation! Kann ich nix für...oder gegen machen.

pst am 27.08.14 20:40

...übrigens...
Ich bin bis jetzt bei wirklich jedem Flug mehrfach gefragt worden, ob ich für noch weniger Geld auch noch dichter gestapelt werden möchte - ich habe natürlich immer "au ja" angekreuzt - loogisch!
Ich würde auch TTIP wählen - immer noch besser als gar kein Chlor!
T-Shirts aus Kinderhänden - why not?
GEZ für jedweden Scheiß - kein Thema!
Ne Niere aus Indien - woher denn sonst?
Wenn mal wieder einer was zu mosern hat - kein Problem: Einfach mal wieder "Der Kunde wünscht das so" rausgetrötet und alles ist ok.

Aber - wie meine Vorredner schon berichteten - eigentlich ist hier jeder Kommentar nur Energieverschwendung: Thema zu dämlich, Wichtige Themen systematisch ignoriert, wie immer eben - Hauptsache die GEZ wird in sinnfreies "Gesende" umgewandelt... klappt ja auch ganz gut :O)
In diesem Sinne - cu

üps am 27.08.14 20:40

Tja... und wieder mal blamiert sich der Chef selbst am besten, gell?
Oder wie soll man "Zweitens: Wir sinds auch selbst schuld. Immer billiger soll das Flugticket sein, damit wir fürn Appel und ´n Ei alle Nase lang irgendwo hin fliegen können. Da brauchen wir uns über das Legebatterie-Ambiente nicht zu wundern." sonst deuten?
Der Kunde wünscht das so - aha - alles klar - und der freundliche WDR-Moderator plappert mal wieder nach, was er zwischen zwölf und Mittag irgendwo aufgeschnappt hat...
Es sind also gar nicht die geldgeilen Investoren, die aus den Fluggeräten das letzte Prozent an Wirkungsgrad rausholen wollen - Nö - Im Gegenteil: Weil ja keiner mehr seinen Flug bezahlen will, ist die Fluggesellschaft quasi gezungen die Kunden zu stapeln!
Logisch, SO ist es! Es ist der Kunde! Der ganz gemeine, rücksichtslos egoistisch agierende Drecksack auf dem Weg innen Urlaub!
Genau derselbe will ja auch seine Eier umsonst (egal wie hoch hierfür die Hühner gestapelt werden)...

üps am 27.08.14 20:38

Martin von Mauschwitz am 27.08.14 20:22

edler herr,

jetzt machste dich wieder mal lächerlich.

im letzten jahr kam von euch kein kritischer beitrag über den schwachsinn der rot/grünen regierung.

anlass gab es fast täglich. aber jetzt das lustige fluchthema. und das noch nichtmals bei einem deutschen billigflieger!

ich denke, erst nachdenken, dann das messer zwischen die zähne!

werner am 27.08.14 20:36

@Martin von Mauschwitz am 27.08.14 20:22

"neoliberale FDP-Vasallen" :-)

Wünsche Ihnen ebenfalls einen schönen Feierabend!

Gruß,
Picard

Picard42 am 27.08.14 20:30

Space is money.

Moin.

Das Thema ist doch traumhaft, einmal zahlen dreimal fliegen.

Erst bezahlt man den Flug wegen des Fliegens, von A nach B, dann lässt man die Fäuste fliegen, im Flugpreis eingepreist und inklusive, anschließend fliegt man dann aus dem Flugzeug, da wünscht man doch allzeit not Happy Landing.

Mit Fliegergruß verbleibt das

sennekind am 27.08.14 20:28

Bild von Martin von Mauschwitz, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Lieber Werner,
könnten Sie das mit der "5.Kolonne der SPD" nochmal posten, wenn es an dieser Stelle wieder heisst, wir seien neoliberale FDP-Vasallen?
Schönen Feierabend allerseits.

Martin von Mauschwitz am 27.08.14 20:22

Zum Thema im eigentlichen Sinne kann ich nichts beitragen, da ich nicht fliege. Aber zur angesprochenen Ellenbogenmentalität könnte ich etliches beitagen. Aber nur soviel, ohne die entsprechende Überzeugungs- und Durchsetzungskraft ist man der Verlierer. Alle die etwas gegen Ellenbogeneinsatz sagen, werden ihre besonders intensiv einsetzen. Nicht nur im Flugzeug.

Manfred am 27.08.14 20:21

nicht merkelfreiheit? ich bin bis über die wolken enttäuscht. ;-))
arev am 27.08.14 19:48

Deiner Enttäuschung kann geholfen werden.Was das merkel so an Flugzeugreisen
so schon im Laufe der Zeit an heißer Luft, ähm Kerosinabgasen für Nichts und wieder Nichts in die Umwelt entlassen hat würde völlig ausreichen den Mars einer
Terraforming zu unterziehen.
Die flog von einem Gipfel zum einem anderen gipfel, erklommen hat sie noch keinen!
Und, habe ich dich enttäuscht?

pst am 27.08.14 20:20

Space is money.

Wie war das mit den Anglizismen?

Space hat man natürlich nur in der ersten Klasse.

Wenn es zu teuer ist, sollte es doch wenigstens noch für Business reichen.

Selbi am 27.08.14 20:17

Über den Wolken...muss die gaucklerfreiheit grenzenlos sein, oder auch nicht...

pst am 27.08.14 19:20


nicht merkelfreiheit?

ich bin bis über die wolken enttäuscht. ;-))

arev am 27.08.14 19:48

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, wir freuen uns auch über kritische Kommentare im Blog. Bitte tragen Sie jedoch zum Thema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 27.08.14 19:45

man könnte auch themen mit namen remmel, groschek und jäger bestücken.

jeder der 3 hat letztens soviel unsinn von sich gegeben, daß es allemal für ein thema reichen würde, wenn denn der WDR nicht die 5.kolonne der spd wäre.

werner am 27.08.14 19:32

Ich möchte für einen bezahlten Flugzeugplatz meine Rechte auch nutzen, und nicht für andere darauf verzichten müssen. Eine bequeme zurückgestellte Sitzstellung gehört für mich zum Komfort eines ansonsten eher unkomfortablen Events. Ich finde es von dem Hintermann intolerant, wenn er dies nicht akzeptiert, und nur auf seine Interessen und seinen Komfort beharrt.

Eva Müller am 27.08.14 19:28

Guten Abend,

ich kann mich meinen Vorrednern leider nur anschließen: was soll dieses Thema?

Was soll das "Space is money"? Was kostet denn ein UA-Flug Newark-Denver? Was interessiert mich das?

Oder in Kurzform: lest Ihr eigentlich keine lokalen Nachrichten (oder Eure eigenen?), bevor Ihr Euch in der Red. auf ein Blog-Thema einigt? Der gestrige Blog ist echt gut gelaufen - da hätte man (vom Niveau her) anknüpfen können. Ist es fahrlässig oder Vorsatz, dass diese Chance verschenkt wird?

Wie es auch sei: einen schönen Abend in die Runde und bis die Tage.

Picard

Picard42 am 27.08.14 19:25

Über den Wolken...muss die gaucklerfreiheit grenzenlos sein, oder auch nicht...

pst am 27.08.14 19:20

inklusion, das wär vielleicht mal ein gutes thema gewesen, aber damit kommt man ja nicht hoch hinaus.

Burkhard am 27.08.14 19:16

werner am 27.08.14 18:53
das sind doch keine themen für die AKS,NRW wird für die Moderatoren der AKS zu klein, die wollen doch hoch hinaus beim wdr.

Burkhard am 27.08.14 19:04

edler herr,

sie haben ja das glück,

daß sie 1. auch ein teures ticket bezahlen können (unsere demokratieabgabe)
daß sie 2. ja auch dienstflüge entsprechend ihres ranges in der hierachiei des wdr nicht in der holzklasse auf dienstreise gehen.

ansonsten aber wieder ein schönes und wichtiges thema, nur nicht aus nrw.

es gäbe doch einiges.

hochwasser in münster
marode brücken in nrw
marode schulen in nrw
weggetauchte mp in nrw.

ua.

werner am 27.08.14 18:53

Dienstag, 26.08.2014

Gastarbeiter reloaded

Man nennt sie die "verlorene Generation": Millionen Junger Menschen die keine Chance haben auf einen vernünftigen Arbeitsplatz - ausgemustert, noch bevor das Leben richtig angefangen hat.

Klingt dramatisch, ist es auch. Heute hat die Robert-Bosch-Stiftung eine Studie zum Thema "Jugendarbeitslosigkeit" vorgelegt. Ergebnis: In den Krisen-Ländern Spanien, Italien, Portugal sieht der Arbeitsmarkt für junge Menschen ganz finster aus.

Und weil in Deutschland junge Fachkräfte inzwischen wieder gesucht werden, versuchen viele aus der "verlorenen Generation" bei uns Fuß zu fassen. Gastarbeiter 2.0? Und wenn. Dafür sind wir ein vereintes Europa. Ich würde als junger Spanier diese Chance auch warnehmen. Davon abgesehen: In den Krisenländern herrscht aber sowas von Renovierungsbedarf in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Dort müssen die Regierungen dringend ihre Hausaufgaben machen.

--- NACHTRAG ----

Weil viele gefragt haben, was ich in diesem Blog mit "Hausaufgaben" meine und gleich die Unterstellung nachgeschoben haben, damit sei doch bestimmt Lohn- u. Rentensenkung gemeint. Nein. Gemeint war unter anderem: Die z.T. verkrusteten Arbeitsmärkte in den Krisenländern müssen wenigstens so flexibel werden, dass junge Leute eine Chance bekommen. Es muss ein fairer Interessen-Ausgleich stattfinden zwischen dem Sicherheitsbedürfnis von Arbeitsplatz-Besitzern und dem Interesse der Jungen, auch mal irgendwo reinzukommen, ins Arbeitsleben. Fairer Wettbewerb, auch auf dem Arbeitsmarkt.

An alle Anglizismus-Allergiker: Ja, es gibt Übertreibungen, Lächerlichkeiten aus PR- und Manager-Sprech. Die mag ich auch nicht. Für den Rest gilt: Gerade die oft kurzen, präzisen, gelegentlich witzigen Ausdrücke aus dem Englischen können auch den deutschen Sprachschatz erweitern und bereichern. Darum benutze ich sie - in mäßiger Dosierung - gern und werde das auch weiter tun.

Gastarbeiter reloaded?
Das würde ja bedeuten, dass eseinmal irgendwann früher Gastarbeiter gegeben hat und danach nicht wieder. Dabei ist die Geschichte der "Gastarbeiter" doch viel länger. Schon vor hundert Jahren gab es Fremde, die hierher kamen, um hier zu arbeiten, die ....skis. Die Namen im Ruhrgebiet zeigen auch, dass sie geblieben sind. Dann kamen vor knapp 50 Jahren die sog. Gastarbeiter. So genannt, weil man glaubte, dass sie wie gute Gäste eben irgendwann wieder gehen. Aber sehen wir uns um, auch sie sind geblieben. Vor einigen Jahren gab es eine "Green Card" für Experten, gerne aus Indien. Aber da kamen wenige. Jetzt diese Aktion. Für mich ist das kein Wiederaufleben, sondern eher eine "neverending Story", oder wie ich sie nennen würde "eine unendliche Geschichte", mit unterschiedlichen Vorzeichen aber dem Grunde nach gleich.

Manfred am 28.08.14 16:08

Agreed Martin.
Wenn Fachkraft Gebraucht wirt, und wir haben Lehrstellen Frei den Hier mit die willige von Europa. Aber wer bringt die Rechtsszene bei das die keine Arbeitsplatz Entwenden von Einheimliche, auch wenn viele Einheimlichen nicht schreiben oder Lessen kann, oder wollen einfach nicht Arbeiten.

John in Germany am 28.08.14 15:20

Wahrnehmen schreibt sich mit h, bitte einen Nachtrag vom Nachtrag!

Rechtschreibprüfung am 28.08.14 11:31

""""Aber wollen wir wirklich und können wir es.

Gruß vom
sennekind am 27.08.14 20:21"""

NEIN!!!!!

beides nicht.

nahles mit ihren irren ideen ist der beste beweis. auch der vizekanzler gabriel mit seinen krausen, täglich sich änderden prioritäten ist der beweis.

man könnte aber wie nach afganistan und irak berater schicken, die den franzosen, itlalienern, spaniern das deutsche duale system beibringen. geht natürlich nur , wenn hollande und konsorten einsehen, daß sie ihr land gegegn die wand fahren.

also unmöglich

werner am 27.08.14 20:31

@ Picard42 am 27.08.14 19:11

" Tut mir leid: diese Denkweise ist mir fremd "

Nabend Picard,

der Abendspaziergang hat etwas länger gedauert.
Die Denkweise ist auch in diesem Fall nicht meine, sondern den Umständen geschuldet. Habe mich mit dem Thema schon länger beschäftigt. Sehe bei den ganzen Für -u. Wider leider in diesem Fall mehr wider.
Völkerverständigung sollte das oberste Gebot sein, angefangen vom Schüleraustausch. Aber in diesem Fall, eine Ausbildung ist ja nicht nach ein paar Monaten zu Ende, was können alles an Widrigkeiten passieren. Man soll nicht im Vorfeld alles schlecht machen, aber was passiert wenn es Probleme gibt, hier die unterschiedlichen Mentalitäten, zwischen Ausbildungsbetrieb und dem Auszubildenden, was ist dann mit dem entfernt lebenden Erziehungsberechtigten.
Ich fand und finde das Programm der EU für die Gemeinschaft wesentlich besser als der Ruf aus Berlin, wir können ja wenn wir wollen. Aber wollen wir wirklich und können wir es.

Gruß vom

sennekind am 27.08.14 20:21

@sennekind am 27.08.14 18:02

Tut mir leid: diese Denkweise ist mir fremd (und die hatte ich auch bei Ihnen nicht erwartet). Ich sehe lieber die Möglichkeiten, die Chancen - für Bedenken, die sogar den ersten Schritt verhindern, sind hier andere (u.a. die üblichen Verdächtigen) zuständig.

Gruß,
Picard

Picard42 am 27.08.14 19:11

Also, ick sach mal so, Anglizismen sind hier doch ein echtes NO GO!
Findet den falschen Fehler...

pst am 27.08.14 18:45

@ Picard42 am 27.08.14 17:50

Welche Folgekosten meinen Sie?

Hallo Picard,

welche Folgekosten ?

Bei Jugendlichen die aus ihrem Umfeld getrennt werden und irgendwann mal dann die vorgegebene Leitlinie verlassen, bewusst oder unbewusst, fallen dann doch einer dritten Institution zur Last.
Auch sollte man Bedenken, was ist nach der Ausbildung? Zurück in die Heimat, oder wenn hier ein neues Umfeld aufgebaut worden ist aber es mal zu einem Abschwung kommt. Was dann ?
Das sind für mich ungeklärte Fragen.
Deshalb plädiere ich doch die Ausbildung im jeweiligen Land durchzuführen.
So ist es auch angedacht von der EU.
Aber es macht sich doch immer gut irgendeine soziale Ader herauszulassen,
solange man nicht in Regress genommen wird.

Es grüßt das

sennekind am 27.08.14 18:02

@sennekind am 27.08.14 17:46

Welche Folgekosten meinen Sie?

Gruß,
Picard

Picard42 am 27.08.14 17:50

@ Manfred am 27.08.14 14:59

Hallo Manfred,

das Programm ist mir bekannt. Aber der europäische Beschluss ist ganz anders gestrickt. Bei denen liegen 9 Mrd. € rum und kaum einer will sie haben um seine eigenen Jugend in seinen eigenen Land fortzubilden.
Sollen sie alle nach hier kommen ? Können sie nur hier was lernen ?
Das kann es ja wohl nicht seien.
Für mich ist diese Aussage der Bundesregierung nicht zielführend. Da will sich jemand auf anderer Leute Kosten Lorbeeren verdienen und bedenkt nicht die eventuellen Folgekosten.

Es grüßt das

sennekind am 27.08.14 17:46

Selbi am 27.08.14 16:49

jetzt lehnst du dich aber weit aus dem fenster.

Bei """ come in and find out"" sieht es aber schon ganz anders aus.

ausserdem, nicht nur alte leute können kein englisch, junge leute auch nicht.

und wenn junge leute auf ihr smartfone tippen sagt das garnichts.

eine gute bekannte und ich haben ihren sohn (in bayern bei der Bundeswehr als Z-Sch) besucht, uns aber nachts in den weiten der wälder verfahren. er tippte aufs handy, ich dachte, er sucht den weg. mitnichten! er schaute, ob irgendwer irgendwas auf irgendwas geschrieben hat.

ich hab meine freundschaft zu ihm gekündigt und ..

werner am 27.08.14 17:18

H am 27.08.14 16:40

Mir gehen diese albernen Anglizismen und der Denglisch-Mischmasch auch gelegentlich auf die Nerven.

Doch Englischkenntnisse sind bei diesen Sprachonstrukten selten nötig.

Die allgegegenwärtigen Sale-Plakate, Red-Nose-Day oder Icebucketchallenge brauchen doch keine Übersetzung mehr.

Die versteht doch jeder Depp. Ist ja auch so gewollt.

Selbi am 27.08.14 16:49

Nachtrag: An alle Anglizismus-Allergiker:......
von Mauschwitz

Einerseits: Danke, das Sie mit Ihrem Nachtrag aus die Kritik eingehen.

Andererseits: Anglizismen und die tägliche Beschallung mit englischer Musik in Radio und Fernsehen nehmen mittlerweile einen teils unerträglichen Umfang an. Hinzu kommen ältere Deutsche, die des Englischen nicht mächtig sind. Auch hier im Blog. Allein aus Rücksicht auf diesen Personenkreis kann es doch nicht zuviel verlangt sein, wenn man sich im deutschsprachigen Raum auf die Deutsche Sprache insbesondere auch im öffenlich-rechtlichen / privat-fiskalischen Bereich konzentriert.
Deutsche Journalisten sind gut ausgebildete Menschen, die sicherlich in der Lage sind, kurz, präzise und witzig in Deutsch zu formulieren. Schließlich kommen sie aus dem Land der Dichter und Denker.

Zum Thema: Zuwanderer haben Deutsch zu lernen! Eine Grundvoraussetzung, um hier zu leben und zu arbeiten!

H am 27.08.14 16:40

@Herr von Mauschwitz.

Ich bedanke mich für den Nachtrag.

Es zeigt uns doch, dass Ihnen an einer vernünftigen Diskussion gelegen ist.

Wenn Ihre KollegInnen diesem Beispiel folgen, könnte dieses Forum wieder die alte Qualität erreichen.

Mit freundlichem Gruß

Selbi am 27.08.14 16:38

Hallo Herr von Mauschwitz,
vielen Dank für die Stellungnahme zu den gestellten fragen!

Werner Günther am 27.08.14 16:25

Gastarbeiter "reloaded" ? Was heißt das denn auf Deutsch?

Ein schöneres Wort für Armutszuwanderer, Denn Gastarbeiter 1.0 kam um zu arbeiten, Steuern und Sozialabgaben zu zahlen und sich zu integrieren.
Da ist Gastarbeiter 2.0 weit weg von.

so isses am 27.08.14 15:23

@Picard42 am 26.08.14 20:23
"Die Wirtschaft" hat Tarifverträge - und die gelten unabhängig vom Pass. Das Märchen vom Lohndumping durch ausländische Fachkräfte ist mindestens so alt wie das Leugnen des Facharbeitermangels."
Wie es unsere Landesregierung beim Entgeltunterschied zwischen beamteten, also der Ausbildung entsprechend eingestuften und angestellten, nur als FH-Absolventen eingestuften Lehrern vormacht: So ein Tarifvertrag lässt Gestaltungsspielraum offen.
Wer keinen Job und im Ausland keine Stütze zu erwarten hat, der lässt sich als Ingenieur eben auch als Techniker einstellen.

Ich möchte Picard nebenbei übrigens zum 50.000. Blogeintrag beglückwünschen.

Anonym am 27.08.14 15:11

Hallo Sennekind,
ich verweise da mal auf eine Veröffentlichung der HWK:
"Seit Januar 2013 gibt es ein Sonderprogramm zur "Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa (MobiPro-EU)". Das Programm eröffnet interessierten Jugendlichen aus Mitgliedstaaten der EU eine berufliche Perspektive in Deutschland."
Also dieses Programm wird zwar nicht stark in Anspruch genommen, soll aber die Jugendlichen zu den Ausbildungsstätten in Deutschland bringen.
Klar, dass bei relativ niedriger Arbeitslosenzahl in Deutschland solch ein Programm nicht für die Jugendlichen hier auflegt.
Nur wenn bei den "Südländern" eine bessere Arbeitsperspektive geschaffen wird, könnten die Jugendlichen auch in ihrem eigen Umfeld eine Ausbildungsstelle finden. Aber danach sieht es trotz Kürzungen der Staatshaushalte ja nicht aus.

Manfred am 27.08.14 14:59

Hier herrscht ja wieder Klassenkampf vom allerfeinsten.

und die wohlfahrtsindustriebeschäftigten/pensionäre/rentner//innen wissen natürlich alles wieder besser.

nur, wenn ein heutiger rentner nur eine minirente bezieht, hat er/sie halt viele ausfallzeiten, aus welchen gründen auch immer.

und die jungen, die des lesens und schreibens einigermassen mächtig sind, gehen auf geheiss von SPD studieren. das wird dann nicht immer was, wie das beispiel Nils Annen zeigt.

und die anderen, wie sollen die eine lehre durchhalten, wenn sie morgens nicht immer aufstehen, nicht lesen und nicht schreiben können? deshalb sind in bäckereien auf der kasse die teilchen abgebildet, weil die damen es sonst zum grossen teil nicht packen.

in dem sinne. hoffe geholfen zu haben.

werner am 27.08.14 13:58

@Picard42 am 26.08.14 20:23
"Die Wirtschaft" hat Tarifverträge - und die gelten unabhängig vom Pass. Das Märchen vom Lohndumping durch ausländische Fachkräfte ist mindestens so alt wie das Leugnen des Facharbeitermangels."

Nein, ein Teil der Wirtschaft hat Tarifverträge:
Tarifbindung laut Wiki 2010:
West : 56%
Ost: 37 %
Firmentarifverträge West: 7%
Firmentarifverträge Ost: 13%

Empfehlung zur weiteren Information auch z.B. bei der ard Mediathek:
- Der Arbeitsmarktreport - das Märchen vom Fachkräftemangel
- Dumpinglohn nach Tarif
- Dumpinglöhne im Briefgeschäft
- Gekaufte Pseudogewerkschaften

Es geht nicht um Arbeitnehmerfreizügigkeit in einer "liberalen" Gesellschaft, mit den neuen "Gastarbeitern" soll das Lohnniveau weiter gesenkt werden. Falls tatsächlich mal echte gesuchte "Facharbeiter" "importiert" werden, fehlen die oft in den eigenen Ländern; z.B. Ärzte.

Hans T. am 27.08.14 12:08

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
…Gastarbeiter reloaded…
Warum geht das nur in Denglisch?
Furchtbar!!!

Zitat:
...In den Krisenländern herrscht aber sowas von Renovierungsbedarf in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Dort müssen die Regierungen dringend ihre Hausaufgaben machen...

Dann schicken wir am besten die Merkel als Oberlehrerin dorthin und den Gabriel als ihren Stellvertreter.
Hoffentlich vergessen die beiden ihren Rohrstock nicht, sonst wird das mit den Hausaufgaben nie etwas.

Gerd am 27.08.14 11:01

Gastarbeiter "reloaded" ? Was heißt das denn auf Deutsch?

80.000 Lehrstellen können derzeit in der deutschen Wirtschaft nicht besetzt werden. Die Guten studieren lieber und ein großer Teil der Schulabgänger ist für die Aufnahme eines Lehrberufes einfach nicht geeignet. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Alles zukünftige Kunden unserer Job- und Sozialämter und Produkte unserer so liberalen Gesellschaft. Da wird die Notwendigkeit des Schulbesuch eher diskutiert, statt durchgesetzt. Eh, was guckst Du...Mehr ist da kaum zu erwarten. Da kann man nur hoffen, das "geeignete" und "motivierte" ausländische Schulabsolventen auf Dauer (nicht als Gast)zu uns kommen, die der Anforderung einer Lehre, später einer Facharbeiterstelle gerecht werden können - aber bitte hier nicht auch noch eine reine Armutszuwanderung. Die Geeignetheit und Motivation der Bewerber ist der Maßstab - ein absolutes "MUSS" !

H am 27.08.14 9:38

... und wenn er nur als schlechtes Beispiel taugt....

Picard42 am 26.08.14 22:00
fehlt da nicht ein "wie" hinter taugt?

Anonym am 27.08.14 9:27

Was Ihr Beispiel angeht: es gibt sicherlich keinen Mangel in allen Bereichen. Und wer es nach Einstieg nicht schafft, sich gemäß seiner Tätigkeiten zu verkaufen, sollte an diesem Defizit arbeiten.

Picard42 am 26.08.14 21:57

1.)Nicht jeder hat Rasierklingen an den Ellenbogen.
2.) Davon gibt es schon genug und daran krankt unsere Gesellschaft.

Henriette am 27.08.14 6:44

@Selbi am 26.08.14 21:47

... und wenn er nur als schlechtes Beispiel taugt....

Picard42 am 26.08.14 22:00

@Saline am 26.08.14 21:46

Dann haben wir da zumindest grundsätzlich eine ähnliche Definition.

Was Ihr Beispiel angeht: es gibt sicherlich keinen Mangel in allen Bereichen. Und wer es nach Einstieg nicht schafft, sich gemäß seiner Tätigkeiten zu verkaufen, sollte an diesem Defizit arbeiten.

Picard42 am 26.08.14 21:57

Guten Abend,

Dort müssen Regierungen ihre Hausaufgaben machen.

Jaha, aber nicht nur dort

Doris67 am 26.08.14 21:51

Warum?
Um schneller Google zu fragen, wenn man nicht weiter weiß?

Anonym am 26.08.14 21:31

Das auch. ;-)

Aber Spass beiseite. Ich wollte darauf hinaus, dass besonders im KFZ der PC herrscht und hier der Umgang mit elektronischen Medien von Vorteil ist.

Irgendwie versuche ich ja nur etwas Positives aus der Jugend rauszukitzeln.

Potenzial ist vorhanden. Nicht immer nur die schlechten Beispiele aus den "Reportagen" heranziehen.

Jede/r ist in irgend etwas gut.

Selbi am 26.08.14 21:47

@ Picard 26.8.14 20:57

Zunächst, Facharbeiter, Fachkräfte sind für mich mit Abschluss Ausgebildete, sei es
durch eine Lehre oder Fachschulabschluss oder höhere Qualifikation.
Also, jeder an seinem Platz.Sollte man meinen.
Das ist die Krux.
Nach Arbeitslosigkeit werden Gutausgebildete sehr gern "herunterqualifiziert".
Will sagen, die Betriebe stellen gern solche Leute ein, denen wenig Verdienst
geboten wird : " wir suchen erst mal eine Büroassistentin, ja, sie sind zwar
Groß und Aussenhandelskauffrau, aber wir benötigen nur eine Hilfe ".
Dann macht diese Person genau die Arbeit, die ihrer Ausbildung entspricht; so
werden Menschen herabgesetzt und ihr Können ausgebeutet.
Oder sie bleiben eben arbeitslos.

Saline am 26.08.14 21:46

@Selbi am 26.08.14 21:23

Es gibt einen Unterschied zwischen Daddeln und echter Ahnung von dem, was man da gerade tut. Da helfen auch keine Smartphone-Junkies...

Es hat auch nichts mit höheren Ansprüchen zu tun, wenn man von einem Azubi erwartet, dass er a) gewaschen, b) halbwegs brauchbar gekleidet und c) wach und zumindest in Teilen motiviert im Betrieb erscheint. Wenn dazu noch ein (halbwegs) regelmäßiger Besuch der Berufsschule kommt und sozialverträgliche Deutschkenntnisse, sieht man als Ausbildungsbetrieb selbst über Schwächen in Mathe hinweg - sofern die nicht verheerend sind. Eigentlich also gar nicht so schwer.... und trotzdem schaffen es etliche in jedem Jahrgang, selbst diese Hürden zu reißen.

Wie ich aber unten schon sagte: einen Gastarbeiter-Boom 2.0 werden wir auch damit nicht allumfassend bedienen können.

Picard42 am 26.08.14 21:37

Dafür ist aber die vielgeschmähte Virtuosität im Umgang mit Smartphones von enormen Vorteil.

Selbi am 26.08.14 21:23

Warum?
Um schneller Google zu fragen, wenn man nicht weiter weiß?

Anonym am 26.08.14 21:31

@Picard42 am 26.08.14 21:02

Früher wurden auch keine Fertigen gesucht.
Ein Lehrling kam in der Regel frisch von der Schule.
Heute sind die Ansprüche, selbst von Handwerkerfirmen, sehr hoch.

Gut, die Anforderungen sind natürlich auch gestiegen.

Ich denke da allein an den Beruf des ehem. KFZ-Mechanikers.
Vergaser einstellen war vorgestern und ohne Elektronikkenntnisse geht da gar nichts mehr.
Dafür ist aber die vielgeschmähte Virtuosität im Umgang mit Smartphones von enormen Vorteil.
Und da können wohl 99% mit aufwarten.

Selbi am 26.08.14 21:23

@Saline am 26.08.14 20:57

Wir sollten uns dringend auf eine gemeinsame Definition von "Fachkräften" respektive Facharbeiter verständigen. Mit Ausnahme der langen Probezeiten (die gibt es de facto) beschreiben Sie nämlich *Jobs*, bei denen der nächste Bewerber schon auf der Matte steht - die habe ich nicht im Fokus.

Picard42 am 26.08.14 21:11

Im zdf wird der Riese Zalando näher betrchtet, ja auch er mit den miesesten
Arbeitsbedingungen und miesen Löhnen.
So schließt sich der Kreis... 21.00 Uhr begann es.

pst am 26.08.14 21:10

" Da helfen aber auch keine "Südländer". "


Moin Manfred.

Die Auszubildenden sollen ja gar nicht aus ihrem angestammten Umfeld.
Wer den Kommentar googelt, ( 20.33 ) bekommt wesentliche Hintergrundinformation die hier so vielleicht nicht bekannt sind.

In diesem Sinne bis dahinne, das

sennekind am 26.08.14 21:08

@Manfred am 26.08.14 20:50

Dann sind wir da ja wieder versöhnt. ;-)

Ein Betrieb, der ausbilden möchte, sucht übrigens keinesfalls "Fertige" - das ist ein Märchen. Es reicht ordentliches Auftreten, Zuverlässigkeit - und ein Grundstock an Fähigkeiten für den jeweiligen Beruf. Leider mangelt es vielen Bewerbern bereits daran - vielleicht nicht mehr als früher, aber gründlicher.

Ich denke übrigens (ebenfalls) nicht, dass wir hier dieser Generation in nennenswerten Umfang helfen können: die Bedingungen sind anders als für die Gastarbeiter 1.0 - um im Mauschwitz'en Jargon zu bleiben.

Picard42 am 26.08.14 21:02

@ Picard 26.8.14 20:23

Alle wissen, wie schön Tarifverträge ausgehebelt werden können.
Da werden unbezahlte Überstunden gefordert, horrende Mieten für die von Firmen
angemieteten Wohnungen verlangt.Oder es werden Einarbeitungszeiten von
einem halben Jahr oder mehr"ausgehandelt".
Da möchte ich doch mal sehen, welcher AusländerIn sich sofort erfolgreich gegen
solchen Methoden wehren kann, ich behaupte nicht dass dies alle AG machen,
aber wenn wir schon dabei sind, denken Sie doch bloß an die Firmen die gar
keine Menschen einstellen sondern Werkverträge mit anderen Firmen schließen,
da sind Menschen nur noch Material.

Saline am 26.08.14 20:57

@Saline am 26.08.14 20:43

Nein. Ich habe die Nackenschläge nicht vergessen. Habe da auch noch ein paar blaue Flecken.
Die haben unsere frühen Erwartungen gedämpft und mit dem € wurde es auch nicht besser.
Trotzdem stimmen Sie mir zu, dass, wie in Ihrem Fall, "Fehlzeiten" zu einer spürbaren Reduzierung der Rente führt.

Selbi am 26.08.14 20:52

@arev am 26.08.14 20:40

spasiba :-)

Picard42 am 26.08.14 20:51

Picard42 am 26.08.14 20:17
Widerspruch war nicht nötig, Picard. Ich habe nichts gegen diese weiteren Bewerber. Nur eine einseitige Förderung dieses Personenkreises halte ich für eine Benachteiligung der hier schon jetzt Suchenden. Ich weiß, dass "Südländer" nicht abgelehnt werden sollen udn ich glaube gar nicht dürfen. Ich halte aufgrund meiner Tätigkeit, zumindest was das damals anbetrifft, auch nicht immer für richtig, das es keine passenden Bewerber gibt. In etlichen Fällen konnte ich feststellen, dass Auswählende Fertige haben wollten und keine, die unwissend von der Schule kamen. Deswegen auch der häufige Wunsch nach Praktika. Da helfen aber auch keine "Südländer".

Manfred am 26.08.14 20:50

@ Selbi 26.8.14 19:51

Das kann man so nicht stehen lassen.
Sie haben wohl die Rentenkürzungen wegen der Riesterente vergessen und auch die
Nullrunden, Minimalierhöhungen, die Rentner in Kauf nehmen müssen, nicht vergessen,
die unterschiedlichen Rentenerhöhungen um die Ostrenten anzugleichen; die haben
schließlich nicht im Westen eingezahlt.
Wen soll ich jetzt anklagen ?
Meine Rente, die ich seit Juni 14 bekomme ist so hoch, dass ich auf keine staatliche
Unterstützung Anspruch habe, leider aber wegen später Arbeitslosigkeit so niedrig,
dass sie nur knapp über der Grundsicherung liegt, so bekommen Leute staatliche
Hilfe in etwa der gleichen Höhe wie meine Rente auch wenn sie nur ein paar Jahre gearbeitet haben, aber meine Gesundheit ist hin, nicht vom Rauchen oder Saufen.
Ich bin trotzdem froh, dass ich mit Anträgen auf Hilfen nix mehr zu tun habe.

Saline am 26.08.14 20:43

Picard42 am 26.08.14 20:33

touche` :-)

arev am 26.08.14 20:40

" In Europa ist jeder vierte Jugendliche unter 25 arbeitslos. Seit einem Jahr hält Brüssel zweistellige Milliardenbeträge bereit, um Abhilfe zu schaffen. Aber das Geld kommt nicht an. Kaum ein Land zapft die Fördertöpfe an. Wieder mal hapert es an den Strukturen. "

Nabend in die Runde.

Den obigen Kommentar habe ich kopiert, nachdem ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Vielleicht wird so ein Schuh daraus.

Es grüßt das

sennekind am 26.08.14 20:33

@arev am 26.08.14 20:29

Also für uns? Sag ich doch.

Picard42 am 26.08.14 20:33

Picard42 am 26.08.14 20:17

Diese "Gemeinschaft" macht Sinn. Für die korrupten Länder mit verbrecherischen Führern.
Die brauchen die "Gemeinschaft",um sich auf ein vernünftiges Niveau zu heben--lassen.

arev am 26.08.14 20:29

Arbeitslose, Asylsuchende und überhaupt Notleidende aus der ganzen Welt:
Kommet zuhauf! Immer hereinspaziert! Schließlich haben wir einen"Fachkräftemangel". Alle rein hier, bezahlbare Wohnungen in Ballungsgebieten
sind doch in Hülle und Fülle vorhanden. Herrlich, das ist Europa, das ist Vielfalt,das ist eine Welt! Wer da Zweifel oder Kritik anmeldet, ist nichts anderes
als ein übler, rechtsradikaler Rassist? Oder ein Bürger, der sich ernsthaft Sorgen um den sozialen Frieden in diesem Land macht?

Heinz Mayer am 26.08.14 20:24

@Saline am 26.08.14 20:16

"Die Wirtschaft" hat Tarifverträge - und die gelten unabhängig vom Pass. Das Märchen vom Lohndumping durch ausländische Fachkräfte ist mindestens so alt wie das Leugnen des Facharbeitermangels.

Picard42 am 26.08.14 20:23

@Manfred am 26.08.14 20:01

"Wir sollten den Einstieg ins Ausbildungsleben für Südländer nicht zusätzlich fördern"

Jetzt aber mal einen deutlichen Widerspruch! Selbstverständlich sollen und müssen wir Chancen für alle Jugendlichen bieten - insbesondere auch aus der EU! Anders macht diese "Gemeinschaft" doch gar keinen Sinn! Wir benachteiligen damit auch niemanden: es ist doch jetzt schon unmöglich, die freien Ausbildungsplätze mit den Suchenden überein zu bringen - weil einfach die Voraussetzungen nicht passen. Wenn sich dafür "Südländer" finden, ist das doch ok.

Aufpassen sollten wir allerdings bei Fehlentwicklungen: es kann nicht sein, dass Bewerber aus diesen Ländern in Hilfstätigkeiten gepackt (und geparkt) werden: das wäre in der Tat ein Bärendienst sowohl für diese Menschen als auch für unseren Arbeitsmarkt.

Zukünftig kann es nur darum gehen, die Chancen in den Ursprungsländern wieder auf ein vernünftiges Niveau zu heben: aber das wird dieser Generation nicht mehr helfen.

Picard42 am 26.08.14 20:17

Hatte nicht noch die "großartige" Frau von der Leyen ein Programm zur Hilfe für
spanische Jugendliche angekurbelt, nach dem Deutschland Starthilfe, sprich
Wohnraum, Arbeitsplätze zur Verfügung stellen sollte, natürlich auch um geeignete
Arbeitgeber finanziell zu entlasten ?
Ja, das hat die ebenso "großartige" Frau Nahles, ihres Zeichens Bundes- Arbeitsministerin,
so gleich wieder gestrichen und so mussten etliche SpanierInnen Deutschland wieder
verlassen, weil die Arbeitgeber sich nicht in der Lage sahen, die finanziellen Versprechen
der deutschen Regierung zu stemmen.
Die Lügen vom Fachkräftemangel sollten doch nun endlich ausgeräumt sein.
Das wird regelmäßig propagiert, deshalb ist es noch lange nicht war.Im Gegenteil,
die Wirtschaft möchte damit doch nur Lohndumping fördern, so kann man billig
gut ausgebildete Menschen nach Deutschland locken, zu miesen Bedingungen, da
haben hiesige Fachkräfte das Nachsehen, nur weil sie ehrliche Löhne fordern, zu
Recht.

Saline am 26.08.14 20:16

Wir sollten den Einstieg ins Ausbildungsleben für Südländer nicht zusätzlich fördern, denn dadurch benachteiligen wir die hier schon suchenden Jugendliche.
Manfred am 26.08.14 20:01


Die hier suchenden Jugendlichen finden keinen Ausbildungsplatz, weil sie die Mindestvoraussetzungen (rechnen, lesen, schreiben) nur rudimentär beherrschen.
Die, die ein wenig mehr können, studieren heutzutage. Weshalb sollten deutsche Betriebe keine ausländischen Jugendliche ausbilden, wenn sie entsprechende Voraussetzungen mitbringen? Und wieso "Südländer"? Würden Sie bei "Nordländer" einen Unterschied machen?

E = mc² am 26.08.14 20:09

HPS 64 am 26.08.14 19:41
Da sind ihnen die Zahlen aber ein wenig durcheinander geraten oder Sie bschreiben einen extremen Ausnahmefall.
Aber zum Thema. Hier schreiben wir über den Einstieg ins Berfsleben und nicht über den Ausstieg. Wir sollten den Einstieg ins Ausbildungsleben für Südländer nicht zusätzlich fördern, denn dadurch benachteiligen wir die hier schon suchenden Jugendliche.

Manfred am 26.08.14 20:01

1960 sollte man für eine wohnung 3000 dm abstand zahlen und einen job gab es auch nicht.Wir als kleine Familie mit einer 2jahre alter Tochter haben unsere Koffer gepackt und sind dahin gegangen wo es Arbeit und Wohnungen gab und das war AUstralien.Als wir nach 5 Jahren zurück kamen gab es Wohnungen und Arbeit genug,und als Zugabe hatten wir auch noch englisch gelernt. Ein gewissen Willen sein Leben positiv zu gestalten muss man natürlich aufbringen und nicht alles dem Geburtsland überlass

down under am 26.08.14 19:52

HPS 64 am 26.08.14 19:01

Es kann nicht sein, dass jemand "ein ganzes Leben malocht" und eine lächerliche Rente erhält.
Die heutigen Rentner haben sogar als Hilfsarbeiter gut verdient.

Eine lächerliche Rente bedeutet in jedem Fall einige nicht unerhebliche Fehlzeiten.

Selbi am 26.08.14 19:51

"...fragen sie doch mal Rentner/innen die zum Amt müssen weil die Rente nicht mehr zum Leben reicht.
HPS 64 am 26.08.14 19:41

Und was hat das mit einer "sozialen Hängematte" zu tun?

E = mc² am 26.08.14 19:51

HPS 64 am 26.08.14 19:19
Es geht nicht darum was ich gut finde. Rentenberechnungen sind zum einen eine generelle Regelung, die allen Versicherten gerecht werden soll. Zum anderen muss sie bezahlbar sein. In mehreren Berichten über Menschen, die eine geringe Rente bekommen, waren Brüche in ihrer Historie. Keine oder geringe Beiträge, die sich negativ auf die Rentenhöhe auswirken.
Aber es geht hier bei diesem Thema ja mehr darum, wie die jungen Menschen in eine Arbeit kommen, die ihnen nicht nur gefällt sondern ihnen auch lebenslang ein Auskommen sicherstellt. Ich habe in den dreißig Jahren, die ich in diesem Metier arbeiten durfte, etliche kennengelernt, die nach schwerem Start später gut klar gekommen sind. Das wären sie nicht, wenn sie sofort resigniert hätten. Leider gibt es die aber auch.

Manfred am 26.08.14 19:41

E = mc² am 26.08.14 19:32
Das ist keine erbärmliche Bemerkung, das ist für viele bittere Realität, fragen sie doch mal Rentner/innen die zum Amt müssen weil die Rente nicht mehr zum Leben reicht. Sie müssen von ihrer Rente Wohnraum und Heizkosten zahlen und vielen bleibt nicht mal mehr zehn Euro die Woche zum Leben, dafür haben die ihr ganzes Leben geschuftet.
Das ist erbärmlich, genau wie ihr Kommentar.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 26.08.14 19:41

Marion am 26.08.14 19:26

Der Vorblog bezieht sich ja auch auf eine Statistik.

Was wir von denen zu halten haben, wissen wir ja.

Altpapier. Sehr teures.

arev am 26.08.14 19:36

Guten Abend,

leider beschäftigen sich die bisherigen Beiträge mal wieder ausnahmslos mit Klassenkampfparolen und Selbstmitleid. Keiner geht wirklich auf das Schicksal dieser (und da haben Sie völlig Recht, Herr v. Mauschwitz!) "verlorenen Generation" ein. Das ist bedauerlich, weil hier ganze Länder ihrer Zukunft beraubt werden - ohne eine Aussicht auf Besserung, weil sich "Wachstum und Arbeit" (auch wenn es eifrige Linke immer wieder behaupten) eben nicht staatlich verordnen lässt.

Picard

Picard42 am 26.08.14 19:35

Andere die ihr Leben lang in der sozialen Hängematte verbracht haben stehen am Ende besser da, als der fleißige Steuerzahler und das kann es nicht sein.
HPS 64 am 26.08.14 19:01

Können Sie das mal ein wenig präzisieren?
Wenn jemand "ein Leben lang in der sozialen Hängematte" verbracht hat, hat er dadurch nicht automatisch eine höhere Rente.
Das ist doch wieder Mal nur "Sozialneid schüren". Das ist nicht nur dumm, sondern auch wenig zielführend. Eine hohe Rente bekommt nur derjenige, der auch entsprechend viel verdient hat und in die gesetzliche sowie in eine private Altersversorgung eingezahlt hat. Und in letztere kann weder ein "Malocher" noch ein Arbeitsloser einzahlen, da einfach die Mittel dazu fehlen. Also hören Sie auf, solche erbärmlichen Bemerkungen zu machen.
Das Thema ist hier Ausbildungsplätze für europäische Jugendliche. Und da das Bildungsniveau in D seit Jahren mies ist, findet auch ein Handwerksbetrieb keine deutschen Azubis. Smartphone bedienen können reicht nicht.

E = mc² am 26.08.14 19:32

Leider veröffentlicht der WDR immer wieder die manipulierten Erwerbslosenzahlen der Regierung und der BA. Die tatsächliche Erwerbslosigkeit in Deutschland ist wesentlich höher als die geschönte Statistik. Angeblich gibt es einen Fachkräftemangel. Ältere Erwerbslose, oder auch junge Menschen, die gerade ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben finden keine Arbeit. Wer belügt hier wen. Das ganze gejammere der Arbeitgeber dient doch nur dem Lohndumping. Trotz Mindestlohn von 8,50 Euro.

Marion am 26.08.14 19:26

Global Performer

das Drama der Globalisierung hat ein junges Gesicht. Es sind Menschen ohne geballtes Wissen und mit vielen Träumen. Auch dem Traum "Deluxe" ohne schwere Arbeit. Das ist menschlich. Fast unmenschlich mutet das Bild des Gastarbeiters der 60-er Jahre an. Das gibt es heute in China. Die Protagonisten des Neoliberalismus sind frech und unfair. Viele erschrecken vor der verlängerten Werkbank, weil keine Demokratisierung der Weltwirtschaft möglich ist. Den Beweis liefern die Milliardäre.

Dieter am 26.08.14 19:19

Manfred am 26.08.14 19:10
Finden sie es denn nicht traurig das man am Ende eines langen Arbeitslebens eine Rente bekommt die kaum zum Leben reicht. Ich verdiene überdurchschnittlich gut, aber muss jeden Morgen um 4 Uhr aufstehen und komme manchmal erst um 19 Uhr nach Hause, mache daneben noch meine Weiterbildung um halt noch ein bisschen mehr zu verdienen und noch etwas für meine Rente zu tun. Jetzt vor den Clubmeisterschaften werde ich drei Wochen am Stück arbeiten weil es halt so viel zu tun ist. Aber für mich ist der Beruf des Greenkeepers (Fachagrarwirt für Golfplatzpflege) inzwischen zur Berufung geworden.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 26.08.14 19:19

eine Bekannte meines sohnes ist gelernte dolmetscherin mit 4 sprachen,
arbeitet in Spanien in einem Callcenter für 1000,-- euro netto am Telefon.
So etwa sehen die Aussichten aus, wenn sie hier einen guten Beruf lernen und dann zurück in ihr Land gehen.
Aber hauptsache, sie haben schönes Wetter.

Burkhard am 26.08.14 19:12

HPS 64 am 26.08.14 19:01
Es ist gut, dass die jungen Menschen noch nicht so weit denken. Denn nur die, die sich einbringen haben die Chance, überhaupt aus dieser Negativ-Spirale rauszukommen.

Manfred am 26.08.14 19:10

Überall wo sich das merkel in die inneren Angelegenheit anderer Saaten einmischte,
geht es den Menschen eher schlecht, siehe GL, Spanien,D-Land,Ukaine...
Hat die merkel den spanischen R-Chef zu den Sparmaßnahmen gratuliert, denn die
haben nur etwas über 50 %Jugendarbeitslosigkeit,die Griechen noch mehr.
Und das soll eine erfolgversprechnede Politik sein.Never.
Noch ein paar Jahre unter Merkel und es geht rapide bergab,wetten...?

pst am 26.08.14 19:04

"In den Krisenländern herrscht aber sowas von Renovierungsbedarf in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Dort müssen die Regierungen dringend ihre Hausaufgaben machen."
von Martin von Mauschwitz um 18:21
Das mit den Arbeitsplätzen ist immer so ein Problem. In den südlichen Ländern besteht eine etwas andere Einstellung zur Arbeit. Jetzt im Sommer ist noch gute Konjunktur urch den Tourismus. Viele, auch junge, Leute verdienen da jetzt manchen Euro. Dafür verzichtet man schon mal gerne auf eine Ausbildung, zumal die Zahl passender Arbeitsplätze fehlen.
Jetzt stellt sich die für uns hier nicht beantwortbare Frage, wie und wo können Arbeitsplätze in Dienstleistungen, Betriebe, Verwaltungen in den jeweiligen Ländern geschaffen werden. Da ist es einfacher, mit einer passenden Schulbildung oder Studium ins Ausland zu gehen.
Leider wirkt sich das für unsere jugendlichen Ausbildungsbewerber ungünstig aus. Jetzt könnte es so aussehen, dass Jugendliche die Wahl zwischen mehreren Plätzen haben.

Manfred am 26.08.14 19:02

Die haben es noch nicht verstanden das wenn man hier den Facharbeiterbrief in der Tasche hat nur noch über Zeitarbeitsfirmen mit lächerlichen Tariflöhnen arbeiten dürfen und dann später eine Rente bekommt die lächerlich ist, dafür sind sie ihr Leben lang früh aufgestanden und haben den ganzen Tag malocht wie man hier am Rande des Ruhrgebietes sagt. Andere die ihr Leben lang in der sozialen Hängematte verbracht haben stehen am Ende besser da, als der fleißige Steuerzahler und das kann es nicht sein.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 26.08.14 19:01

Hallo Herr von Mauschwitz,
nartürlich ist es richtig wenn junge Leute aus Europa in Deutschland ihr Glück versuchen,obwohl es für mich eine menschliche Tragödie ist wenn Menschen ihr Heimatland verlassen müssen weil Regierungen ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben.Der von ihnen geforderte Renovierungsbedarf in der Wirtschafts und Arbeitswelt hätten sie aber erklären können.Welche Hausaufgaben stellen sie sich denn da vor?
Soll in diesen Ländern der Lohn gedrückt und das Renteneintritsalter erhöht werden oder möchten sie das endlich Gewinne auf Kapital ordendlich versteuert werden und die Vermögenssteuer um einige Punkte erhöht wird? Oder vielleicht eine gesunde Mischung von allen?
Ihre Meinung würde mich sehr intressieren!

Werner Günther am 26.08.14 18:46

@"Dort müssen die Regierungen dringend ihre Hausaufgaben machen."

Falls mit "Hausaufgaben" Lohn- und Rentensenkungen gemeint sind, so wie Angela Merkel mit "Reformen" Lohn- und Rentensenkungen meint, dann sollte man auch Lohn- und Rentensenkungen schreiben.

Für Politiker gilt Schönreden bis zu einem gewissen Punkt zum Handwerk. Die wollen wiedergewählt werden.

Journalisten müssen solche Verschleierungen und Manipulationen aufdecken. Wenn Wähler nicht richtig informiert werden, kann der Wähler nicht reagieren und die Demokratie kann nicht funktionieren.

Wenn der Arbeitsplatz nicht mehr sinngebend ist und auch für die Verteilung von Geld nicht mehr funktioniert, muss man sich zum Beispiel über das bedingungslose Grundeinkommen unterhalten.

Hans T. am 26.08.14 18:40

Montag, 25.08.2014

Armes Köln...

Auf den ersten Blick ist diese Nachricht doch eine ziemliche Überraschung: Die ärmste Stadt Deutschlands ist Köln.
Das - unter anderem - ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft, über die wir heute auch in der Aktuellen Stunde berichten. Wer sich jetzt Bilder von Spaziergängen und Autofahrten durch ihm/ihr bekannte Städte in Erinnerung ruft, der wundert sich dann vielleicht doch,
warum es nicht - wie vielleicht erwartet - Gelsenkirchen, Duisburg oder eine Stadt in Ostdeutschland ist, sondern Köln...?!
Da ist es entscheidend, die Versuchsanordnung zu kennen, denn untersucht wurde in dieser Studie die Kaufkraft. Also das Einkommen im Vergleich zum Preisniveau in der Region. Und wenn man schaut, was man sich von seinem Geld in seinem Wohnort überhaupt leisten kann, dann sind, laut Studie, in deutschen Städten mehr Menschen arm als in ländlichen Regionen. In ländlichen Regionen sind im Schnitt knapp 14 Prozent Menschen „kaufkraftarm", während dieser Anteil in den Städten bei 22 Prozent liegt. Köln steht, unter anderem wegen der horrenden Mieten dort, besonders arm da: Dort liegt der Anteil „kaufkraftarmer" Menschen bei 26,4 Prozent.
Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass das Gefälle zwischen Ost und West nicht so gravierend ist, weil das Preisniveau in Ostdeutschland weiterhin um fünf Prozent niedriger sei als im Westen - viel auffälliger dagegen sei das Stadt-Land-Gefälle: Die Armut lauere also in den Großstädten.
Und die Konsequenzen daraus? Die Forscher fordern einen Abbau der Arbeitslosigkeit - so weit so wenig überraschend. Eine bessere Kinderbetreuung und stärkere Sprachförderung für Einwanderer stehen auch auf der Liste, weil Alleinerziehende und Migranten zu den Gruppen mit besonders hohem Armutsrisiko gehören. Ach ja, und als arbeitgebernahes Institut nutzt man die Gelegenheit, den staatlichen Mindestlohn zu kritisieren: Angesichts der anständigen Kaufkraft im Osten hätten es auch 7,90 Euro getan, statt 8,50 Euro.
Ja, wenn das so einfach ist...

pst am 26.08.14 19:46

10 Jahre früher sterben:Das gilt vielleicht für das Ausland.

In Deutschland sind arme Menschen, die nicht gesetzlich versichert sind, über die Sozialämter krankenversichert.
Freie Arztwahl, soviel ich weiß.

Was Frau Merkel wohl damit zutun haben soll, verstehe ich nicht.

H am 27.08.14 17:00

@arev am 26.08.14 20:04

Leider wahr. Und Obsession halte ich noch für einen Euphemismus.

Picard42 am 26.08.14 21:22

Manfred am 26.08.14 19:46

der braucht das merkel-bashing. ist seine obsession.

arev am 26.08.14 20:04

pst am 26.08.14 18:44
Wieder ein Bericht eines Sozialverbandes über die steigende Armut. Da geht es aber um Einkommensarmut. Leider steht da nichts von den Gründen, die zu dieser Armutsansteigerung geführt. Armut in dem Sinne ist immer eine Frage der zugrundeliegenden Statistik. Nicht immer ist die Kanzlein Schuld.

Manfred am 26.08.14 19:46

in einem Bericht hat ein Arzt bestätigt das "arme" Menschen im D-Schnitt etwas
10 jahre früher versterben.
Das kann doch kein Zufall sein.So spart man halt 10 Jahre die Rentenzahlung,
ist doch logisch und nur konsequent.
Also Merkel mach weiter so...!

pst am 26.08.14 19:46

Noch ein weiterer Link der die ganze Problematik vertieft, die Armut nimmt zu.
Von jahr zu Jahr...Danke merkel!

pst am 26.08.14 18:44

Hier eine anderere aktuelle Sichtweise des Herrn Schneider, der auch von einer
Zahl von 6,7 Millionen Menschen die von H 4 leben müssen, und dann immer noch
von den Ämtern schikanirt werden.
Somit sind die Arbeitslosenzahlen ja wohl Makelatur.
Weitere Infos mein Blog...

pst am 26.08.14 18:25

Nicht nur der Ortszuschlag.
Die Liste der Zuschläge war ellenlang mit teilweise lächerlichen Zuschlägen, über die sogar mein Vater als Nutznießer den Kopf schüttelte.
Selbi am 26.08.14 16:10
Für Außenstehende ist das sehr schwer nachvollziehbar. Die einzigen Zuschläge, die etwas bekannter waren, war der Ortszuschlag auch in unterschiedlicher Höhe und die Ministerialzulage. Beide sollten einen Anreiz zu einem Wechsel geben, von einer ländlichen in eine städtische Behörde oder von einer ortsnahen Kommunalbehörde zu einem zentralen Ministerium. Denn der Unterschied zwischen Stadt und Land war früher noch günstiger für den ländlichen Bereich. Die anderen Zulagen sollten einige Besonderheiten auch finanziell ausgleichen.

Manfred am 26.08.14 17:29

H am 26.08.14 13:51
So läuft das hier so, aber nicht überall. Wie eben schon in anderen Beiträgen gelesen hat Düsseldorf eine höhere Ausländerquote. Aber die Japaner sind wohl kaum Kunden des Sozialamtes.
Klar ist es angenehmer, die Instrumente Wohnung und Arbeitsplatz miteinander zu verbinden. Aber leider ist das so nicht EU-gerecht oder entspricht nur den Wünschen, Flüchtlinge und Asylanten aufzunehmen.
Die gute Theorie scheitert leider in der harten Praxis internationaler Politik.

Manfred am 26.08.14 17:20

Picard48 am 26.08.14 16:02

Nicht nur der Ortszuschlag.
Die Liste der Zuschläge war ellenlang mit teilweise lächerlichen Zuschlägen, über die sogar mein Vater als Nutznießer den Kopf schüttelte.

Selbi am 26.08.14 16:10

Kaufkraftunterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen verschiedenen Städten sogar?
Eigentlich ein uralter Hut.
In der Beamtenbesoldung gab es dafür mal, lt. Spiegel zu Adenauers Zeiten, den Ortszuschlag, der in unterschiedlicher Höhe als Ausgleich für das Wohnen in teuren Gegenden gezahlt wurde.

Picard48 am 26.08.14 16:04

Siggi am 26.08.14 15:36

Alle Zettelchen haben Schröder -und Kohl auch schon- nicht erwischt.

Habe mir welche aufgehoben; wusste ja, was kommt.

Übrigens habe ich auch noch andere Zettelchen verwahrt:

Die Rente...

Mir mir wird es keine....

Niemand hat die Absicht..

Einen ganzen Karton voller Lügen und falschen Versprechungen.

Selbi am 26.08.14 15:48

"Na ja, die für die Düsseldorfer ist ein Wuppertaler ja schon Ausländer.;-)"
Passt schon, im Straßenverkehr fahren sie jedenfalls nicht nach Deutschen Regeln;-))

Anonym am 26.08.14 15:48

@Ludwig am 26.08.14 15:20
"Auch ich greife mal in die Luft und fange ein Zettelchen:

Wohlstand für alle!

Nicht nur in Köln."

Das kann so nicht sein! Diese Zettel hat Gerd Schröder (SPD) alle verbrannt.

Das könnte höchstens eine Erbschaft von Ludwig Erhard (CDU) sein; zum Beispiel ein altes Wahlplakat, das noch aus der Sozialen Marktwirtschaft stammt.

Siggi am 26.08.14 15:36

@Anonym am 26.08.14 15:09
".. haben die Linken im Angebot, wer bietet mehr?"

oder ..

was haben die Vermieter im Angebot, wer fordert mehr?

(wahrscheinlich mit Spekulation auf Unterstützung zu Lasten aller Steuerzahler durch Wohngeld oder Übernahme der Miete bei Hartz 4)

Siggi am 26.08.14 15:29

Siggi am 26.08.14 14:16

Auch ich greife mal in die Luft und fange ein Zettelchen:

Wohlstand für alle!

Nicht nur in Köln.

Ludwig am 26.08.14 15:20

Ich greife mal freihändig Zahlen aus der Luft: für Köln bräuchte man 10 bis 12 Euro Mindestlohn.

Siggi am 26.08.14 14:16

haben die Linken im Angebot, wer bietet mehr?

Anonym am 26.08.14 15:09

Es ist nicht so überraschend, dass Köln die ärmste Stadt ist.

Überraschend ist, dass
- diese Untersuchung vom DIW kommt.
- das DIW das Wort Armut verwendent
- Journalisten das DIW als arbeitgebernah kennzeichnen und nicht als neutral darstellen

Einen Widerspruch sollte man noch genauer prüfen:

Die Forscher fordern die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Das allein ist völlig sinnlos, es muss Arbeit sein die auch Armut in einer Stadt wie Köln verhindert. Zwischen Arbeit und Aufstocken und nur Hartz 4 gibt es keinen Unterschied. Selbst der Mindestlohn wird bei hohen Mieten keine Kaufkraft feisetzen.

Gleichzeitig kritisiert das DIW den Mindestlohn. Den gesamten Niedriglohnsektor und den Missbrauch verdanken wir ja nicht nur der Weichenstellung von Gerd Schröder. Da haben Arbeitgeber, "Denkfabriken" wie die "renommierte" Berteslmann Stiftung und natürlich das DIW hart daran mitgearbeitet.

Ich greife mal freihändig Zahlen aus der Luft: für Köln bräuchte man 10 bis 12 Euro Mindestlohn.

Siggi am 26.08.14 14:16

Das muss nicht unbedingt ein Widerspruch. Etliche Zuwanderer haben möglicher weise eine gutes Bildungsniveau. Aber sie können das hier nicht ausnutzen, evt. keine passenden Berufe, Sprachschwierigkeiten. Aber es kommen auch mehr, zB. Flüchtlinge, Asylanten. Die können oder besser gesagt dürfen nicht arbeiten.
Manfred am 26.08.14 11:17

Einverstanden, Manfred.
Und wozu führt das alles? Zwangsläufig zur Belastung der Sozialsysteme. Und hier muss eben eine Änderung erfolgen. Zuwanderung nur bei Nachweis der unabdingbaren Vorraussetzungen (Sprache, Ausbildung etc.) und Nachweis eines Arbeitsplatzes innerhalb einer bestimmter Frist. Ansonsten Rückwanderung in das Ausgangsland. Die Kanadier/Australier machen es vor. Warum soll das in Deutschland eigentlich nicht möglich sein? Das hat was mit Vernunft zu tun. Unvernunft ist es, die Menschen nach Deutschland zu lassen, dann zu den Sozialämtern zu schicken und sich dann auch noch über deren offensichtliche Armut aufzuregen. So läuft das hier!

H am 26.08.14 13:51

Lt. Wikipedia liegt der prozentuale Ausländeranteil in Düsseldorf sogar höher als in Köln.

Ups am 26.08.14 12:31

Na ja, die für die Düsseldorfer ist ein Wuppertaler ja schon Ausländer.;-)

Aps am 26.08.14 12:51

"München, Hamburg, Düsseldorf etc. sind boomende Hochpreisstädte. Da der Migrantenanteil aber dort gering ist, tauchen diese Städte auf dieser Armutsiste sicherlich nicht auf."
Was genau ist ein Migrant?
Eigentlich nur ein Wanderer. Ein ziemlich blödes Wort für Einwanderer also, die so auch sprachlich aussen vor bleiben und mangels Ziel ihrer Wanderung nicht integriert werden.
Also hinterfragen wir einfach mal, was in der o.g. Aussage mit Migrant gemeint sein könnte.
Mit der Aussage muss man nämlich sehr Vorsichtig sein: Lt. Wikipedia liegt der prozentuale Ausländeranteil in Düsseldorf sogar höher als in Köln.
An der Deutschen Nationalität kann man den Kaufkraftunterschied zwischen Köln und dem Rest der Welt also nicht festmachen.
O.k., vielleicht liegt´s an mach unterbezahltem WDR - Mitarbeiter, der dort als freier Mitarbeiter ohne regelmäßiges Einkommen sein Dasein mit irgendwas mit Medien fristen muss. Beim WDR und bei den anderen Sendern?

Ups am 26.08.14 12:31

Auch wenn die Studie von der Arbeitgeberseite beauftragt wurde und auch ich in solchen Fällen sehr skeptisch bin: Es war überfällig, die wirtschaftliche Situation der Deutschen aus diesem Blickwinkel zu betrachten. Da die Politik nichts getan hat, um die Wohnungskosten im Zaum zu halten, sind sie in Köln in den letzten Jahren so gewuchert, dass sich immer mehr normale Kölner das Wohnen in ihrer Stadt nicht mehr leisten können. Wer das Glück hat, seine Wohnung hier schon lange zu bewohnen, bleibt vielleicht noch halbwegs verschont, aber alles, was an Wohnraum auf den Markt kommt, entbehrt jegliches Maß im Preis-/Leistungsverhältnis. Es scheint einen Zustrom ortsfremder Wohlhabender zu geben, die in der Lage - und leider auch willens - sind, jeden Preis zu zahlen. Als alte Kölnerin sehe ich mit großer Trauer, dass es sichtbar immer mehr Armut gibt, und dass die Menschen, die diese Stadt mit ihrer Herzlichkeit ausgemacht haben, immer mehr aus ihr verdrängt werden.

Tante Irmi am 26.08.14 12:20

Hej, existiert Armut denn nur bei Ausländern? Gibt es nicht ebenso unter Ureinheimischen genauso Arme, die nicht mal bis zum Monatsende, was in der Tasche haben?

Und das auch ohne die durchschnittlich 6 Kinder im Schlepptau. Vollkommen alleine gelassen, vom Rest der klasse Gesellschaft, mit ihren asozialen Netzwerken, und deren Stützen in der Politik. Oder sind bettelarme alte oder kranke Singles, in unserem schicken Land egal? Kinder zeugen, für die es in Zukuft kaum die Millionen an freien Jobs in Deutschland geben wird, und Kinder- und Erziehungsgeld kassieren, ist echt keine besondere Lebensleistung. Egal ob bei In- oder Ausländern.

Jacky am 26.08.14 11:55

H am 26.08.14 10:03
Das muss nicht unbedingt ein Widerspruch. Etliche Zuwanderer haben möglicher weise eine gutes Bildungsniveau. Aber sie können das hier nicht ausnutzen, evt. keine passenden Berufe, Sprachschwierigkeiten. Aber es kommen auch mehr, zB. Flüchtlinge, Asylanten. Die können oder besser gesagt dürfen nicht arbeiten.
Mich beschäftigt mehr das Stadtr - Land - Gefälle. Ich wohne auf dem Land und habe nicht den Eindruck, dass man hier preiswerter wohnt. Mag sein, dass die Mieten niedriger sind, aber die anderen Kosten sind doch auch da. Die Zahl der Eigenheimer ist größer und die Kosten fürs eigene Häusle ist höher als die Miete für eine Wohnung. Man muss ein Auto haben, nicht nur weil die Zahl der Pendler erheblich höher ist. Für jeden Einkauf muss man ins Auto steigen und etliche Kilometer fahren.

Manfred am 26.08.14 11:17

"Die Krankenversicherung wäre erheblich billiger, wenn Beamte mit einzahlen müssten und nicht mehr auf Staatskosten in die privaten KV wechseln könnten."
Meckerpott am 25.08.14 23:46
Der Soziale Wohnungsbau führte zu einer Ghettobildung, da über wiegend Siedlungsgesellschaften diese Bauten errichtet haben und die Mieter gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreiten durften. Dort fehlten aber im Laufe der Jahre Gelder für die Investitionen. So sahen die Häuser dann auch aus.
Aber was die Krankenversicherung für Beamte anbetrifft, ist das eine Milchmädchenrechnung. Nur weil Beamte einzahlen, kommt kein Mehr dabei raus. Sie verursachen auch Kosten. Verlierer sind möglicherweise die öffentlichen Arbeitgeber, die dann anstelle der Beihilfen Krankenversichrungsbeiträge zahlen müssen, wie für ihre anderen Beschäftigten auch. Etliche Berechnungen innerhalb der öffentlichen Verwaltungen gingen immer davon aus, dass die Beihilfen günstiger sind.

Manfred am 26.08.14 10:18

Offensichtlich der Preis, den Köln als "multikulturelle Stadt" zahlen muss. Köln bommt, aber eben längst nicht für alle.

München, Hamburg, Düsseldorf etc. sind boomende Hochpreisstädte. Da der Migrantenanteil aber dort gering ist, tauchen diese Städte auf dieser Armutsiste sicherlich nicht auf.

Nachtigall, ik hör dir trappsen: Lt. Herrn Stegner von SPD haben Zuwanderer doch durchweg ein sehr hohes Bildungsniveau - teils höher als das der deutschen Bevölkerung und bringen Deutschland weiter. Das stimmt doch was nicht, Herr Stegner!

H am 26.08.14 10:03

Hallo Frau Sevindim,
Zitat:
...Angesichts der anständigen Kaufkraft im Osten hätten es auch 7,90 Euro getan, statt 8,50 Euro.
Ja, wenn das so einfach ist...

Ja, so einfach ist das.
Aber nur mit der richtigen Brille auf der Nase.

Gerd am 26.08.14 10:03

Und das Schlimme ist, dass die unter ihrer schwindenden Kaufkraft leidenden Stadtbewohner denen aus dem Speckgürtel jahrelang via diverser Steuererleichterungen auch noch den Wohlstand finanziert haben!

Guido der Troll am 26.08.14 7:06

"... der Merkel-ReGIERung den Banken,Versicherungen,Automobilkonzeren der Zucker
im Popo geblasen.
pst am 25.08.14 20:33"
Janee isklar, Hartz IV, Riester und was weiß ich -rente, Niedrieglohnsektor sind ja offenbar keine SPD - Erfindungen?

Gruß,
Guido

Picard43 am 26.08.14 7:00

Das ist mal eine vernünftige Studie. Ich sage ja schon lange immer wieder das gleiche: Wie hoch der Lohn in absoluten Zahlen ist, das ist vollkommen egal. Wichtig ist nur, was man sich davon leisten kann.
Deswegen ist der flächendeckende Mindestlohn großer Unsinn. Er wird außerdem etliche Artikel und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs verteuern (zB frisches Obst und Gemüse). Das trifft gerade die Ärmsten.

Und noch etwas das ich schon oft zu dem Thema gesagt habe: Das Hauptproblem sind die hohen Mieten. Gefolgt vermutlich von den Heizkosten sowie der Krankenversicherung. Das sind doch die ganz großen Brocken im Budget.
Der soziale Wohnungsbau wurde über Jahrzehnte absichtlich zurückgefahren. Das war ein Fehler und muss wieder umgedreht werden.
Die Krankenversicherung wäre erheblich billiger, wenn Beamte mit einzahlen müssten und nicht mehr auf Staatskosten in die privaten KV wechseln könnten.

Meckerpott am 25.08.14 23:46

Rosanna am 25.08.14 21:09

Es ist immer wichtig zu wissen wer hinter einer Studie steht.
Die Auftraggeber wollen anhand dieser Erhebungen ihre Interessen untermauern.
Schließlich bezahlen sie diese ja.

Diese Ansammlung von Statistiken werden dann natürlich so "überarbeitet", dass die Ergebnisse in ihr Konzept passen.

Hier die Beschwerde über den "überzogenen" Mindestlohn von 8.50 €.

Selbi am 25.08.14 22:02

Ich denke nicht, dass es im Sinne dieses blogs ist, die Nutzter und Aktuelle Stunde-Zuschauer mit schlimmsten Wörtern zu beschimpfen.
Muss das denn unbedingt sein? Wer nicht will, muss doch hier nicht teilnehmen.

Aber nur zu beschimpfen, weil jemand anderer Meinung ist, ist Unsinn.
es geht ja schließlich nicht um den Weltuntergang - - auch wenn das Thema der Armut ein sehr ernstes Thema ist.

Es gibt ja noch andere Blogs und Foren, wenn das hier nicht gefällt.

Frederik am 25.08.14 21:32

Ist es denn so schwer über dieses simple Thema zu diskutieren?

Das Thema und die Studie ist doch ganz interessant. Wer die Stundie in Auftrag gegeben /bezahlt hat, ist in diesem Fall uninteressant. Das Hauptthema ist die Armut in Deutschland, die selbstverschuldet o. aus schulsystematischen Gründen. Früher legte man eindeutig mehr Wert auf Bildung/Disziplin/Übermittlung von Lernmethoden an den Schulen, der allgemeinen Gesellschaft, den Medien - heute gibt`s nur überall Volksverdummung. Könnte vielleicht, möglicher Weise ein winziges Bisschen gerade der Grund für das voranschreiten der gesellschaftliche Misstände sein.

Wenn ich heute zur Schule gehen müsste, wär`s nur demotivierend. Jedoch wenn ich diese Schüler vor mir hätte, die keine Lust haben zu lernen, mehr mit Drogendeals und dem nächsten Computerspiel, der SMS, oder dem Facebookeintrag beschäftigt sind wäre ich als Lehrer auf jeden Fall ebenso demotiviert. Die meisten Schüler wollen eindeutig keine Jobs in Zukunft bekommen.

Rosanna am 25.08.14 21:09

Bei einem solchem Thema hier nur Quatsch zu pinseln, ist einfach nur dumm.
Unter der Merkelregierung hat die Armut der sogenannten kleinen Leute massiv
zugenommen,das ist Fakt!
Diese eiskalte Frau hat ja feststehend schon mindestens 500 Millionen an die
Ukraine beim Besuch an einen Diktator mitgenommen, was ja hier in den Kassen
allüberall fehlt.Da kann man schon als Normalverbraucher schon in Grübeln kommen.
Man muss in selbige kommen und mal das Hirn einschalten, denn dafür ist es da...!

pst am 25.08.14 21:00

So viele Arme in Köln.Warum keine Beine?
Fritz am 25.08.14 20:07

Das ist kein Thema um dumme Witze zu machen.Deutschlandweit wurden unter
der Merkel-ReGIERung den Banken,Versicherungen,Automobilkonzeren der Zucker
im Popo geblasen.
Bei den "Normalos" kommt unten nichts rum, das ist beschämend hoch drei.
Undank der Merkel...und ihrer Schwesterpartei.Das die SPD,Die Linke nun es versuchen, das zu ändern, juckt diese Merkel keine Bohne!

pst am 25.08.14 20:33

Werner Günther am 25.08.14 20:17


Aber, wenn der Staat kein Interesse daran hat irgendwelche kostspieligen Studien darüber in Auftrag zu geben - hunderttausende von Euros für Überwachungs/Analysefirmen sind mehr Gold wert-
wer soll das sonst beim Namen nennen ? Nicht mal die "tuffen"
investigativen Journalisten tun es feíger Weise.


Wenn wir selbst nicht endlich Änderungen fordern - keiner tut es für uns.
Und genau die vormals genannten Dinge sind doch verantwortlich für die finanziellen Missstände in der Gesellschaft. Daran ist der Staat durchaus schuld, weil sie keine Gesetzte z. B. zum eindeutigen totalen Verbot von Alkohol und Drogen erstellen, was für schlimmste Menschenschicksale verantwortlich ist.

Gregor am 25.08.14 20:32

Interessant ist, dass die ach so überraschende Forderung nach Abbau der Arbeitslosigkeit gleich mit dem Wunsch nach Senkung des Mindestlohn einhergeht.

Selbi am 25.08.14 20:20

Gregor am 25.08.14 20:06


Vielen Dank , aber natürlich kenne ich die Gründe!Ich meinte auch nur dass es wohl wieder eine Studie dieser schlauen Herren geben muß ehe diese Herren die Gründe erkennen.

Werner Günther am 25.08.14 20:17

Picard42 am 25.08.14 20:09
Eigentlich schade, aber ich klinke mich jetzt auch aus.
Ich muss noch darüber nachdenken, warum man auf dem Land billiger wohnt. Merke ich nämlich nichts von.

Manfred am 25.08.14 20:16

@Manfred am 25.08.14 20:03

Berechtigte Fragen, Manfred. Allerdings: ich diskutiere in diesen Blogs hier nicht mehr - dafür ist mir (selbst bei allem Respekt vor dem Rest der Altblogger) meine Zeit zu schade.

Mag sein, dass sich noch einmal was ändert - glauben tue ich das nicht.

Gruß und schönen Abend,
Picard

Picard42 am 25.08.14 20:09

"Ich bin mal gespannt wann diese Herren heraus finden warum es immer mehr Menschen gibt die ohne die Tafel nicht mehr überleben können."
Werner Günther am 25.08.14 19:50


Warum wohl - - weil die Sozialleistungen nicht mal bis zur Monatsmitte reichen - - weil Kinder logischerweise vorausschauend kosten - - weil Lebensmittel teuer sind - - weil der Staat kein Interesse daran zeigt, das Alkohol endlich aus den Läden verbannt und illegalisiert & Drogen (Meth) die die Menschen zerstören im Umlauf sind, endlich nicht mehr immer leichter zugänglich sind?-

Gregor am 25.08.14 20:06

Picard42 am 25.08.14 19:49
Was mich mehr erschreckt, ist die Tatsache, dass ich den Beitrag nicht nachvollziehen kann. Beide Beiträge, auf die Bezug genommen wird, sind nicht mehr vorhanden.
In diesen Gutachten, die immer von Durchschnittswerten ausgehen, wird doch nichts konkret festgemacht. Wenn 25% als kaufkraftarm gelten, dann sind es 75% nicht. Wie kommt die Armut in den Städten zustande. Sind Arme hinzugekommen und haben den Schnitt gedrückt. Oder sind die Alt-Bewohner ärmer geworden? Wenn ja, wodurch? Zahlen die "Kaufkraftarmen" ihre Wohnkosten noch selber oder kriegen sie "Stütze"?

Manfred am 25.08.14 20:03

Anonymus am 25.08.14 19:58

"Das diese Pfleger/Handwerker/Friseure/ endlich anfangen könnten, um ihre Gehaltssteigerung zu kämpfen, daran denkt keiner."

Mit "das" oder "dass" hat der Oberlehrer auch so seine liebe Not.

HB

HB am 25.08.14 20:01

Auch alleinerziehende Mütter sind auf jeden Fall keine heroischen
Heldinen,
und sollten sich folglich nicht beklagen, als wenn es keiner Verhütungsmethoden
gäben
würde. Es gibt ja keine

alternativen.
Jenke am 25.08.14 19:42

schon seltsam wie sie sich hier als oberlehrer hinstellen und selber in zwei sätzen drei fehler machen.
Also, näschen nicht hochtragen wenn man es selber nicht besser kann, nase zu hoch regnet es auch bei dem wetter schnell rein
Lachhaft

Anonymus am 25.08.14 19:58

Schwätzer zerstören mit ihren Forderungen unse Existenz und Schwätzer finden dann herraus dass es in Großstädten eine unterschiedliche Kaufkraft gibt!Was möchte man uns damit eigenlich mitteilen?
Ich bin mal gespannt wann diese Herren heraus finden warum es immer mehr Menschen gibt die ohne die Tafel nicht mehr überleben können.

Werner Günther am 25.08.14 19:50

@Jenke am 25.08.14 19:42

Zuerst mal etwas mehr Rechtschreibung und Zeichensetzung lernen, bevor man hier den Oberschlaubi raushaut, woll?

Und damit ist die Trollfütterung auch schon wieder beendet.

Picard

Picard42 am 25.08.14 19:49

Anonymus am 25.08.14 19:09

Zuerst mal etwas mehr Groß-und Kleinschreibung und Grammatik lernen.

Judith hatte im Zusammenhang mit dem Verhältnis der Kaufkraft, und dem Kinder kriegen, durchaus nicht Unrecht.


Haben Sie mal jeden einzelnen zusammenhanglosen Satz Ihres Beitrages gelesen- keine Rente, Krematorium umsonst . Aha, und die Kinder werden also bloß als Malocher für karges Geld gebraucht , eben für die Pflege der alten Menschen.

Das diese Pfleger/Handwerker/Friseure/ endlich anfangen könnten, um ihre Gehaltssteigerung zu kämpfen, daran denkt keiner. Nur jammern ist in. Und am besten noch Arbeiten umsonst. Auch alleinerziehende Mütter sind auf jeden Fall keine heroischen Heldinen, und sollten sich folglich nicht beklagen, als wenn es keiner Verhütungsmethoden gäben würde. Es gibt ja keine alternativen.

Gesellschaftsdenken heute: möglichst assimiliert sein & was andere denken, ist wichtiger
Schule-heiraten-Kinder kriegen-sterben
keine Phantasie-keine Freiheit-kein Leben

Jenke am 25.08.14 19:42

Und in dem Bericht faselt ein Prof was von Armutsbedrohung, NEIN die Armut ist
in allen Städten schon lange abgekommen!

pst am 25.08.14 19:35

..und die Konsequenzen daraus?

die hätte Klein Erna auch auch ziehen können. Dafür hätte es keine teure Studie gebraucht, wo ein paar "Experten" Milchmädchen-Weisheiten postulieren.

Für das Geld hätte man besser Freibier in der Innenstadt verteilt.

Selbi am 25.08.14 19:20

und die Merkel
wird ja so immer beliebter.
was für ein Hohn!!!

pst am 25.08.14 19:09
klar, wer keine Fehler macht ist eben beliebt. Und da sie alles aussitz und andere die fehler machen läßt ist sie eben beliebt und am ende, wenn alles geklärt ist dann steht sie da und erklärt allen, wie toll sie doch alles gemacht hat.

Anonymus am 25.08.14 19:12

Ja verdammt noch mal, dann sollte sich man schon mal fragen warum sich die
ach so christlichen Parteien so vehement von einem angemesssenen Lohn mit
Hände und Füßen wehren.
Weil ja deren Diäten immer feste nach oben angeglichen werden, und die Merkel
wird ja so immer beliebter.
was für ein Hohn!!!

pst am 25.08.14 19:09

Studien arbeitgebernaher Institute sind für den gemeinen Arbeitnehmer so nützlich wie ein Kropf.
Jahrelang haben diese Institute für Lohnzurückhaltung und Niedriglöhne plädiert. Und nun blähen sie sich auf und kritisieren eine zu geringe Kaufkraft in einigen Städten!
Was soll denn bei den mickrigen Löhnen und Gehältern der letzten Jahre nach Abzug der hohen Wohn- und Energiekosten noch an Kaufkraft übrig bleiben?

Demnächst werden sie sich aufregen, dass die Rentner so wenig konsumieren. Dann wird man wieder eine (sicherlich kostenintensive) Studie in Auftrag geben, wo dann heraus kommt, dass Altersarmut an den mickrigen Löhnen und Gehältern liegt.

Was sind das denn für Schwätzer?
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Prof. Dr. Michael Hüther
Dr. Hans-Peter Fröhlich
Dr. Hubertus Bardt
Dr. Hans-Peter Klös

Ach so, Leute mit akademischen Titeln. Na denn...

E = mc² am 25.08.14 19:00

Wer bezahlt die Studien eigentlich? Sie Steuerzahler!

Blogwart am 25.08.14 18:58

Das Geld zum Ausgeben muß doch erstmal verdient werden, der eine hat mehr der andere weniger. Die ganzen Statistikwerte sind eh watt für den andern.
Wenns danach geht , kann ich mir nur noch 1/6 Schlüppi im Monat leisten ;-/

susemel am 25.08.14 18:48

Tja, Köln ist eine Luxus- und Prestigestadt.

Folglich verschwendet die Stadt das z. B. für allgemeingesellschaftliche Zwecke dringend benütigte Geld lieber für fette, später irrtümlicher Weise denkend großes Geld bringende Projekte.


Was juckt`s die Stadt denn, dass die Kriminalität in der Stadt immer schlimmer wird? Das die Stadtjugend ungebildet bleibt, und deswegen keine Jobs bekommt. oder wieviele Analphabeten es in der Stadt Köln gibt, oder dass die Stadt architektonisch immer hässlicher wird, und der Strassenverkehr immer noch verwirrend wie eh und je, etc. . . .

Hauptsache die GROSSEN Projekte laufen immer gut

Bigestate am 25.08.14 18:45

Donnerstag, 21.08.2014

Dumm gehalten?

Als unsere Reporterin angefangen hat zu recherchieren, ging es eigentlich "nur" um einen Bericht über den Stand der Dinge beim Thema Brustkrebsvorsorge und Massenscreening. Es wurde eine sehr lange und investigative Recherche daraus, die jetzt tatsächlich auch Folgen hat. Endlich. Frauen, die eine Aufforderung bekommen zur Mammografie zu gehen, werden demnächst besser aufgeklärt.

Bisher ist es so, dass Frauen nach einer Mammografie die Auskunft bekommen: "Alles in Ordnung" - wenn auf den Röntgenbildern nichts zu erkennen war, was nach Brustkrebs aussieht. Tatsächlich müsste man aber vielen Frauen sagen: "Wir können hier nichts erkennen, aber das muss nichts heißen, denn sie haben ein sehr dichtes Drüsengewebe, lassen Sie sicherheitshalber noch einen Ultraschall machen und reden Sie mit ihrem Frauenarzt".

Genau das passiert aber bisher nicht. Die Frauen werden nicht richtig aufgeklärt, man könnte auch sagen: Sie werden dumm gehalten. Und das bei einem so überlebenswichtigen Thema wie Brustkrebs. Und bei einem so großen und teuren Medizinprogramm wie dem Massenscreening. Nicht zu verstehen, Und höchste Zeit, dass sich das ändert.

Onkologin am 25.08.14 14:36

Brustkrebs entsteht u. a. durch Röntgen
Aha, wieso nennt dann die große Kennerin hier die uns überinformiert denn mit keinem Wort die in keinem Beitrag die Alternative: die CT-Untersuchtung (ohne Röntgenstrahlen u. genauere Bilder)?_ Will man den Kolegen das Geschäft mit dem Röntgen nun eher doch nicht verderben? Wozu dann die sonstigen guten Tips bisher?

"Leberkrebs entsteht durch zahlreiche Umweltgifte, vom Spielzeug bis zu den Möbeln" Bestimmt, jedoch in den meisten Fällen klar durch bewußt verschuldeten Alkoholismus, oder? Wie oft kommt man schon mit Möbeln dermaßen eng in Kontakt, wie mit Alkohol? Oder ist Alkohol für Onkologen auf einmal kein Gift?

Ich weiß, Sie werden mich wie andere, die es wagten in diesem Blog neben/außer Ihnen zu schreiben, demnächst wieder als Troll (aus dem Märchenland) bezeichnen. Aber mich juckt`s kein bisschen. Sollen Sie doch.
Gerade wenn Sie tats. Arzt wären, wär es um so peinlicher, wenn Sie gar kein Benehmen haben.

Jennifer am 26.08.14 11:21

Das von den Kassen angebotene Srceenning lehnte ich von Anfang an ab.
Erstens hatte ich keine Lust auf schmerzhafte Brustquetschenmammografie und eine Kernspinntomografie der Brust ist fast in ganz EU die Diagnostik der Wahl und wird auch bei Harnäckigkeit der Patientin+Arzt von der KK übernommen!
Frauen, laßt euch nicht mehr ins Bockshorn jagen, ihr habst nicht nööötig!!!!

susemel am 25.08.14 18:24

Das von den Kassen angebotene Mammographie-Sreening lehne ich ab, da ich mir nicht den Röntgenarzt aussuchen kann, der mein Vertrauen genießt. Entweder man bietet solche Untersuchungen ohne wenn und aber beim Arzt seiner Wahl an, oder man läßt es. Bei meinem Röntgenarzt bekommen ich sofort die Diagnose und nicht erst nach langem Warten ein paar Tage später durch das Screening-Center. Freie Arztwahl ist das mindeste, was Frauen erwarten müssen.

Karola am 25.08.14 17:32

@WDR-Blogger, liebe Frau Wieseler

Wie auch immer, ich gehe jetzt off. Es ist alles geschrieben. Jeder Beitrag, der ab jetzt unter meinem Nick erscheint, ist nicht von mir. Ich wünsche, daß dann Einhalt geboten wird!

Ich erwarte von den Bloggern, ihr Trollproblem zu lösen.

Alles Gute Ihnen und den anderen Gästen.

Onkologin am 25.08.14 17:04

Leider ist mein Beitrag über die Krebsursache durch Viren im Zuge der Trollbeseitigung entfernt werden. Also wieder neu:

HPV, 98 % aller Männer tragen diesen Virus in sich, übertragen wird er durch Geschlechtsverkehr. Er verursacht bei Frauen Gebärmutterhalskrebs, eine der bösartigsten Tumore, die Überlebensquote ist gleich Null. Junge Frauen, mittlerweile auch Jungen, werde auf Wunsch geimpft.

Herpes. Ein Virus, der ebenfalls eine Geschlechtskrankheit ist und verschiedene Krebsarten auslöst. Ein unterschätztes Problem, da es in der Werbung anscheinend nur um die Kosmetik der kleinen Bläschen geht und wie man die wegkriegt. Ein fataler Irrtum, denn im Körper spielen sich unsichtbar ganz andere Sachen ab.

Onkologin am 25.08.14 16:46

Ich bin keine Öko-Tussi, aber schreibe hier abschließend gerne:

Alles hat seinen Preis. Bequemlichkeit und Komfort auch. Wer ihn zu zahlen bereit ist, sollte sich lieber nicht beschweren.

Schönen Wochenstart!

Onkologin am 25.08.14 14:41

Man müsste sich eingestehen:

1. Brustkrebs entsteht durch künstliche Hormone und Röntgenuntersuchungen

2. Gebärmutterhalskrebs entsteht durch HPV-Viren, übertragen von Männern

3. Lungenkrebs entsteht durch Auto- und Industrieabgase, weniger durch das Rauchen

4. Leberkrebs entsteht durch zahlreiche Umweltgifte, vom Spielzeug bis zu den Möbeln

5. Darmkrebs entsteht durch falsche Ernährung und zu hohen Fleischkonsum, auch von künstlichen Anti-Pilzmitteln, Aroma- und Farbstoffen in der Nahrung nebst Weichmachern in der Plastikverpackung.

Onkologin am 25.08.14 14:36

Es sind drei Faktoren, die in Industrienationen für Krebs sorgen:

Autoabgase, Industrieabgase und künstliche Hormone.

Mit wem müsste sich die Politik anlegen? Mit den Autobauern, der Industrie, den Pharmariesen. Das ist nicht gewollt. Lieber lügt man sich in die eigene Tasche und lässt verlautbaren, daß es einfach nur am steigenden Lebensalter liegt, wenn Krebs entsteht. Für einige Krebsarten trifft das zu, für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs (durch Viren ausgelöst), Lungenkrebs, Leberkrebs und Darmkrebs sicher nicht. Diese Krebsarten kommen beinahe ausschließlich in Industrienationen vor.

Onkologin am 25.08.14 14:26

Mamographie Nein Ultraschall Ja.
Wir als Ehe Paar sind Beräten worden bei eine Top Arztin vor Jahren Warend eine Reha. Bis heute, ist alles 100% mit Ultraschall Untersuchungen.
Geht es um Geld? den eine Mamographie muss Teuere sein als eine Ultrascall.
Und eine Teuere Geräte muss sich Amortisieren, Oder.

john in Germany am 25.08.14 10:36

Onkologe am 24.08.14 19:10
Frauen wissen, dass sie eine freie Arztwahl haben. Screening ist nur ein zusätzliches Angebot. In eigener Verantwortung werden sich die Frauen eine Ärztin ihres Vertrauens suchen. Wenn Sie Frau wären, wüssten Sie das, Herr Onkologe

Manfred am 24.08.14 20:08

Bei meinem Röntgenarzt bekommen ich sofort die Diagnose und nicht erst nach langem Warten ein paar Tage später durch das Screening-Center. Freie Arztwahl ist das mindeste, was Frauen erwarten müssen.

Onkologe am 24.08.14 19:10

Manfred am 23.08.14 19:23
>>Wer es als Frau bisher damit ernst gemeint hat, ist da nicht hingegangen, sondern hat sich an anderen Stellen untersucht und auch beraten lassen.>>

Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Mammographie, ausgewertet von wirklich qualifizierten ÄrztInnen, hat durchaus ihren Stellenwert bei der Früherkennung, mit allen Stärken und Grenzen des Verfahrens.

Das Thema ist ja auch nicht, dass die Grenzen nicht lange bekannt sind. Sondern dass daraus in Deutschland keine Konsequenzen gezogen werden. Schließlich sind nicht alle Frauen in der Lage, sich alle notwendige Informationen zusammen zu suchen und sich bei ihrem Gynäkologen ggf. durchzusetzen.

Dazu hätte es durchaus etwas zu sagen gegeben - wenn die AKS sich nicht mal wieder durch inkonsequentes und hilfloses Administrieren den Thread hätte kaputtspielen lassen. Das Thema noch einen Abend offen zu lassen, macht die Sache nicht wirklich besser.

Anke am 23.08.14 19:45

Ich hatte die Vermutung, man könne hier über Brustkrebs schreiben, über Früherkennung und so weiter.

Ich habe mich geirrt.

Onkologin am 23.08.14 19:41

"Aber könnte man vielleicht die Beamtenbesoldung im Hinblick auf den Landeshaushalt als neues Thema andenken, oder sowas?"
Meckerpott am 23.08.14 6:25
Das hier ist doch ein für alle äußerst interessantes Thema, deswegen haben sich schon fünf verschiedene Blogger gemeldet. Aber dem Mod. fällt das ja nicht auf.
Über die Beamtenbesoldung ist dochan mehreren Stellen im WDR schon gebloggt worden. Dann doch lieber über das grundsätzlich schon sehr umstrittene Thema der Mammographie schreiben. Wer es als Frau bisher damit ernst gemeint hat, ist da nicht hingegangen, sondern hat sich an anderen Stellen untersucht und auch beraten lassen.

Manfred am 23.08.14 19:23

Ich arbeite daran, daß es anderen Frauen besser ergeht.

Liebe Grüße

Onkologin am 23.08.14 17:49

Warum lädt man solch eine "Kapazität" wie dich nicht bei der AKS ein um uns gemeines "Volk" endlich aufzuklären ??????

Anonymus am 23.08.14 19:07

Danke Euch Lieben für den Zuspruch. Mein Themenschwerpunkt innerhalb meiner Studien fällt nicht vom Himmel. Meine Mutter ist an Brustkrebs gestorben. Oder lieber anders, sie ist daran qualvoll verreckt.

Ich arbeite daran, daß es anderen Frauen besser ergeht.

Liebe Grüße

Onkologin am 23.08.14 17:49

Danke für Ihr offenen Worte.

Mit lieben Grüßen

Fachkollege am 23.08.14 17:20

@Onkologin

Danke für Ihre offenen Worte, für Ihren Klartext.

Ärzte (bei der Arbeit) am 23.08.14 17:11

Selten haben wir so einen sachlichen und erstklassigen Beitrag gelesen, die Fachärzte hier geschrieben haben.

Dafür vielen Dank an die Ärztin/Onkologin.

Gemeinde am 23.08.14 17:04

Schon 1985 haben wir an unserer Uniklinik festgestellt, daß Brustkrebs ein hormonabhängiger Krebs ist. Je mehr Östrogen, desto schneller das Krebswachstum. Frauen, die künstliche Hormone nehmen, sind daher besonders gefährdet.

Facharzt und Kollege am 23.08.14 16:17

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, daß sich die Frauen in Deutschland mit ihrer "Pille" und den Hormonen in den Wechseljahren ihren Krebs selber zu Munde führen.

Die "Pille" ist Auslöserin für Krebs. Die Pharmariesen und deren Anwälte bestreiten das, die Gutachter begutachten nach Auftraggeber und Bezahlung.

Ich schreibe: Frauen, keine Hormone, das ist das Beste für Eure Brüste.

Onkologin am 23.08.14 15:50

Die künstlichen Hormone sind rezeptpflichtig, daher werden die Frauen zwangsuntersucht. Seit langem und vor allem heute rate ich Frauen, zu Ärztinnen zu gehen. Die Zunahme an perversen Ärzten, die zur Zeit vor Gericht stehen, ist bekannt. Vergewaltigung, Filme und Fotos etc..

Hört auf, künstliche Hormone zu nehmen, dann braucht es keinen Arztgang und das Brustkrebsrisiko ist gleich Null. Hört auf, Geschäfte mit Euch machen zu lassen. Ihr seid keine Ware. Schaltet das Hirn ein, hütet Eure Brüste vor künstlichen Hormonen, meidet die Geschäftemacher unter den Ärzten.

Onkologin am 23.08.14 15:44

Warum müssen Frauen eigentlich immer zur Untersuchung, wenn sie Hormone bekommen, wenn die so harmos sind? Warum lassen Frauen sich sowas eigentlich bieten? Das stelle man sich mal bei Männern vor, wenn die sich alle drei Monate im Hintern herumpuhlen lassen sollen. Sind Frauen blöde?

Frau am 23.08.14 15:31

Ich möchte noch etwas nachtragen, einen Rat an alle Frauen, eine Warnung an die jungen Frauen:

Wer sich mit 14 Jahren das erste mal die "Pille" besorgt, diese über Jahrzehnte einnimmt, muß sich mit 40 Jahren nicht mehr über den Grund des eigenen Brustkrebs wundern. Wer in den Wechseljahren Hormone einnimmt, das über Jahre, muß sich ebenfalls nicht mehr wundern, wenn die Krebsdiagnose gestellt wird. In Ländern, in denen es keine künstliche Hormone für Frauen gibt, weder die "Pille", noch Hormone in den Wechseljahren, ist Brustkrebs bei Frauen ein Ausnahmefall. In Deutschland erkrankt jede siebte Frau daran.

Ein gutes Geschäft für Ärzte. Erst die Pille verschreiben mit dreimonatigen Zwangsuntersuchungen, dann Frauen in den Wechseljahren die Hormone verschreiben, mit den dreimonatigen Zwangsuntersuchungen und später mit den Krebspatientinnen auch noch ein gutes Geschäft gemacht.

Es wird für Frauen Zeit, sich von künstlichen Hormonen und den Arztgängen zu verabschieden.

Onkologin am 23.08.14 13:46

Bevor ich Ihnen ein schönes Wochenende wünsche, merke ich an, daß der Nutzen des Screenings bezüglich der Überlebensrate von Frauen gleich Null ist. Im Gegenteil, es nehmen die Fehldiagnosen zu, die Gewebeentnahmen nach sich ziehen. Auch unnötige OPs und Chemotherapien sind bereits vorgekommen, obwohl die Frauen vollkommen gesund waren. Das ist der eigentliche Skandal.

Ich rate jeder Frau von einer Teilnahme am Screening ab.

Schönes Wochenende

Onkologin am 23.08.14 13:03

Aufgrund der begrenzten Textlänge geht es hier weiter:

Bereits Anfang der 90ger Jahre wurde das Thema der Brustkrebsfrüherkennung auf Fachärzte-Tagungen und in umfangreichen Informationen für die Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Auch in Zusammenhang mit der "Pille" und der Hormonbehandlung in den Wechseljahren. Was der WDR als intensive Recherche betrachtet, steht seit 1980 im Focus der Diskussion. Der weitaus größere Skandal war die hemmungslose Ausgabe von Hormonen an Frauen in den Wechseljahren. Ich betone nochmals, daß die Dichtheit des Brustdrüsengewebes bei Frauen ab 50 Jahren größtenteils nicht mehr vorhanden ist. Daher ist Ihre Skandalisierung bezüglich der fehlenden s. g. Ultraschall-Untersuchung im Sreening reichlich überzogen.

Onkologin am 23.08.14 12:39

Worum geht es? Es geht um das Screening-Programm für ältere und alte Frauen ab 50 Jahren. Dazu folgende Fakten:

Frauen in dem Alter sind in den Wechseljahren oder bereits in der Menopause. Die Dichtheit des Brustdrüsengewebes ist daher nur noch minimal vorhanden. Daher wird das Screening für diese Altersgruppe angeboten, es ist bei jungen Frauen bekannterweise sinnlos. Das Merkblatt zum Screening mit allen Ansprechpartnern und Kontaktadressen wurde bei Einführung des Screenings jeder Einladung beigefügt. Für junge Frauen kommt eine Mammografie nicht in Frage, weil die Dichtheit des Drüsengewebes keine Diagnose zulässt. Wer jungen Frauen zu einer Mammografie rät, macht sich meines Erachtens der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig. Es gibt nur eine Ausnahme: Die erbliche Vorbelastung in der Familie. Es nehmen nur ca. 51% der Frauen überhaupt an diesem Screening teil, daher ist anzunehmen, daß sich die Frauen offensiv mit der Thematik auseinandergesetzt haben.

Onkologin am 23.08.14 12:18

MeineEine am 22.08.14 17:24


Da haben Sie wohl recht, aber da Männer keine Einladung zum Sreening bekommen ist dieses Thema für sie doch nicht so von Interesse, denke ich mal.

Henriette am 23.08.14 11:51

@ Selbi am 22.08.14 21:18

"Doch sicher gibt es im Netz unendlich viele Seiten und Foren wo frau sich ausführlich informieren kann."

Gibt es zwar, doch die Informationen sind meistens schlecht aufbereitet und subjektiv gestaltet. Außerdem ist dort vom Extremfall bis zur vergleichsweise leicht behandelbaren Erkrankunsform alles zu finden. Nicht jede/r Betroffene ist in der Lage, diese Informationen zu verarbeiten bzw. Unwichtiges herauszufiltern. Das persönliche Gespräch und eine Erklärung, die auf den jeweiligen Empfängerhorizont ausgerichtet ist, sind daher unersetzlich.

MeineEine am 23.08.14 8:37

Schön, dass Sie dran bleiben. Der Vergleich mit Österreich bringt uns mal wirklich vorwärts.

Aber könnte man vielleicht die Beamtenbesoldung im Hinblick auf den Landeshaushalt als neues Thema andenken, oder sowas?

Meckerpott am 23.08.14 6:25

ne App ist natürlich Unsinn.

Doch sicher gibt es im Netz unendlich viele Seiten und Foren wo frau sich ausführlich informieren kann.

Selbi am 22.08.14 21:18

Frauen werden nicht aufgeklärt?

Gibts da keine App für? Wie für jeden anderen mist?

Josie am 22.08.14 20:20

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ arev und werner: Ihre Kommentare wurden gelöscht. Bitte tragen Sie zum Thema bei.
@ [Anonym]: Ihr Kommentar wurde gelöscht. Diskutieren Sie bitte sachlich und respektvoll.

Redaktion Aktuelle Stunde am 22.08.14 19:35

@Henriette am 22.08.14 7:31

"Das war vorauszusehen, das es ein reines Frauenthema ist und mich wundert das so etwas nicht zuvor bedacht wird."

Stimmt leider nicht. Auch Männer können - wenn auch deutlich seltener als Frauen - an Brustkrebs erkranken. Da aber auch viele Ärzte einfach nicht an einen Tumor denken und Männer im Regelfalle nicht wissen, dass die Verhärtung in ihrer Brust ein Karzinom sein könnte, ist das Sterberisiko für Männer noch wesentlich höher als bei Frauen. Ich halte es für einen weiteren Skandal, dass noch immer nicht darauf aufmerksam gemacht wird.

Allerdings schrieb der Extremtroll den Blog direkt kaputt, Hinweise darauf wurden direkt gelöscht. Dieser Blog wird meiner Meinung nach vorsätzlich von der AKS vor die Wand gefahren.

MeineEine am 22.08.14 17:24

@Manfred am 22.08.14 16:06

Kleines Missverständnis.

Mein Hinweis an @Burkhard bezog sich auf eine völlig unsinnige Bemerkung eines "Spassvogels", der aber gleichzeitig gelöscht wurde.

Selbi am 22.08.14 17:17

Selbi am 22.08.14 13:58
Das Thema ist vor einigen Wochen schon gelaufen, damals als in Essen der Skandal aufgedeckt wurde. Die geforderten Informationen liegen vielen Frauen vor. Auch wenn ich als Mann nicht direkt betroffen bin, so sehe ich doch bei meiner Frau und ihren Bekanntinnen die Schwierigkeiten mit diesen Untersuchungen. Und das Kritische an der Mammografie ist dort bekannt. Auch mir war es möglich, die geforderten Informationen in wenigen Minuten zu finden. Also müssten interessierte Frauen längst an diese Informationen gekommen sein. Ich glaube eher, dass hier Ein Streit zwischen Medizinerinnen/ Medizinern geführt wird, welche Untersuchung als Standard durchgeführt und von den Kassen bezahlt werden soll.

Manfred am 22.08.14 16:06

Burkhard am 22.08.14 12:41

Lesen sie den letzten "Kommentar".
Dann wissen Sie, was @Emma meinte.

Selbi am 22.08.14 13:58

die Redaktion zeitiger als üblich die Tür abgeschlossen hat wegen des Mega-Trolls.
Emma am 22.08.14 12:11
sind in ihren Augen personen, die berechtigte Kritik üben megatrolls?

Diese berichterstattung ist in ähnlicher Form vor über 10 Jahren gemacht worden und wird hier als neu hingestellt

Burkhard am 22.08.14 12:41

@ Henriette am 22.08.14 7:31

Anhand der Anzahl der Beiträge ist ersichtlich wie interessant das Thema für die meisten Blogger ist.

Es soll erheblich mehr Beiträge gegeben haben, der Admin hatte gestern Abend wohl Stress bis letztendlich die Redaktion zeitiger als üblich die Tür abgeschlossen hat wegen des Mega-Trolls. Es ist traurig, wie dieser Blog verkommen ist und es ist höchste Zeit, dass sich was ändert. Hier hat man einfach keine Lust mehr, sich einzubringen.

Emma am 22.08.14 12:11

Henriette am 22.08.14 7:31
Tja, das Thema spricht schon welche an, leider aber kann die Frau Wieseler keine Kritik vertragen und daher wurden alle Stellungnamen hier gelöscht.
Denn laut Aussage von AKS ist das kein neues Thema sondern schon vor mehr als 10 Jahren durchgekaut worden.

Angelika am 22.08.14 11:25

Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
... Die Frauen werden nicht richtig aufgeklärt, man könnte auch sagen: Sie werden dumm gehalten...

Ich verstehe das!
Denn jede(r) rückt nur mit den Informationen heraus, die ihm/ihr auch in den Kram passen.

Gerd am 22.08.14 10:56

Guten Morgen Frau Wieseler.

Anhand der Anzahl der Beiträge ist ersichtlich wie interessant das Thema für die meisten Blogger ist.
Das war vorauszusehen, das es ein reines Frauenthema ist und mich wundert das so etwas nicht zuvor bedacht wird.
Ausserdem ist es für ein Großteil von Frauen ebenfalls uninteressant weil es sozusagen ein alter Hut ist. Das mit dem Mammographie-Sreening ist doch wohl hinreichend bekannt. Vielleicht nicht für alle Frauen. Denen sollte man klar machen:man sollte sich eben vielleicht mal rundum sachkundig machen und nicht nur was die neueste Mode anbelangt.
Ein Thema was alle gleichermaßen interessiert sollte doch zu finden sein?

Henriette am 22.08.14 7:31

Das von den Kassen angebotene Mammographie-Sreening lehne ich ab, da ich mir nicht den Röntgenarzt aussuchen kann, der mein Vertrauen genießt. Entweder man bietet solche Untersuchungen ohne wenn und aber beim Arzt seiner Wahl an, oder man läßt es. Bei meinem Röntgenarzt bekommen ich sofort die Diagnose und nicht erst nach langem Warten ein paar Tage später durch das Screening-Center. Freie Arztwahl ist das mindeste, was Frauen erwarten müssen.

feder am 21.08.14 20:07

Um es klar auszudrücken. Ich bin gegen Screening, gegen diese Schreiben. Ich halte das für Quatsch und Geschäftemacherei. Doch Lügengeschichten lasse ich dem WDR, der diesen Beitrag mittlerweile dreimal in der AKS und zahlreich anderswo gesendet hat, nicht durchgehen!

Cornelia am 21.08.14 19:41

Ich werde mir jetzt eine Kopie der Broschüre aus 2004 besorgen und dem WDR zusenden. Darauf hätten die auch selber kommen können, von wegen umfangreiche Recherche.

Cornelia am 21.08.14 19:31

Die Mammographie ist sowieso unnütig, und dazu noch gefährlich.

Ich finde es schlimm, wenn bereits Frauenärzte den Patienten nicht
mal den Hinweis darauf geben, einfach ein CT zu machen. Vorteil keine Strahlengefahr und viel bessere Bilder (keine Doppelbilder) als bei der Mammografie/Röntgen. Tatsache.

Mein Arzt ist da bei meiner Brustkrebsvorsorge, gar bei meinem Nierenleiden sehr zügerlich darin, mir eine CT-Überweisung auszustellen. Röntgen kostet weniger. ____Nicht mal das eine Mal im Jahr. Auch nicht mal, wenn man ab dem 35 Ljahr das Recht darauf hat.


Meine Meinung darüber:
Skrupellos und moralisch verwerflich

Jade am 21.08.14 19:26

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ [Anonym]: Ihr Kommentar wurde entfernt. Bitte tragen Sie zum Thema bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 21.08.14 19:08

Ps. Die Mär von der armen, unaufgeklärten Frau höre ich mir auch nicht mehr an. Die Informationen im Netz sind umfangreich, zahlreiche Sendungen hat es gegeben, und ganze Bücher wurden vollgeschrieben. Meine Mutter und Oma haben diese Screening-Schreiben erhalten, daher weiß ich auch, daß die Broschüre beigefügt war. Selbstverständlich ist alles im Reißwolf gelandet, wo es hingehört.

Cornelia am 21.08.14 18:46

Guten Tag. Wozu eine Recherche? Seit über dreizig Jahren ist bekannt, daß eine Mammografie nur für Frauen ab Mitte Fünfzig in Frage kommt. Verantwortungsvolle Ärztinnen raten vorher von einer Röntgenaufnahme ab, die außerdem Brustkrebs auslösen kann, weil das Brustgewebe besonders empfindlich auf die Strahlen reagiert. Was das Screening-Angebot für Frauen ab fünfzig Jahren betrifft, so werden umfangreiche Infozettel beigefügt, auf denen die Nachteile klar aufgezeigt werden. Wer trotzdem hinrennt, sorgt zumindestens für ein gutes Geschäft, denn mehr ist es nicht.

Cornelia am 21.08.14 18:37

Mittwoch, 20.08.2014

Mach dich dünne, fahr Bus und Bahn

Wer mit Bus oder Bahn zur Arbeit fährt, ist nicht nur ein besserer Mensch (Umweltfreund!) als der gemeine Autopendler - er ist auch dünner.

Großartig, was die Briten da heraus gefunden haben: Wer ÖPNV nutzt für den Weg zur Arbeit, ist im Schnitt 2,5 bis 3 Kilo leichter als Autopendler. 7.500 Briten sind dafür angeguckt worden, mit Körperfettanteil, Body-Mass-Index und natürlich den Pendelgewohnheiten. Da muss also was dran sein.

Wer hätte das gedacht ...? Vergesst die Wunderpillen, Rüttelplatten und Kalorientabellen - es ist ganz einfach abzunehmen! Ich glaube, ich fahre Morgen auch mit der Bahn. Da muss ich zwar eine knappe Stunde früher los, heißt: es wird nichts mit der Laufrunde im Wald. Aber ist ja dann auch egal ...

"Mach dich dünne, fahr Bus und Bahn"

Warum denn, haben wir denn einen Vorteil wenn wir denn Gestank des Sitznachbarn, und die Lautärtke der Handyspiele/ Musik/ des Geplappers
und die schlimmste Enge zur Bestfahrzeiten jeden Tag durleben müssen?

Ich denke nicht - Autofahren ist viel entspannender !!!"

Die Fetten`könnten durchaus mal zur Abwechslung jeden morgen mit einem "Burger/Fritten mit Majonaise"-Verzicht beginnen. Tun, die aber nicht. Mal zur Straßenbahn hetzen, nutzt da auch nichts mehr.

Kim am 25.08.14 16:54

Allgemein stimmt das bestimmt, dass man sich eben mehr bewegen muss, als einfach flach auf dem Autositz durch die Gegend zu fahren.


Allgemein erlebt man auch mehr . . mal abgesehen von den Wartezeiten, dem sich einrichten auf mindestens 2 Stunden früher aufstehen, dem Schweiß und anderen Gerüchen & dem üblen Atem des Mitfahrnachbarns, dem Gestank des Fahrzeugkraftstoffs.

Den Bericht der "Aktuelle Stunde" habe ich auch gesehen.
Es sieht mir seltsamer Weise zu sehr nach "Unser Auftrag: Nahrverkehrsfürderung" aus. Denn mit dem Auto täglich zu fahren fördert 1. ebenso die Wirtschaft- angefangen beim Kauf des Autos; 2. unassimilierten Individualismus- was für die Politik und zshängend, für die Medien sowieso ein unkontrollierbares Grauen darstellt. Klar doch, wo bleibt da der assimilierte, kontrolierbare Gruppenzwang?

Uma am 21.08.14 19:10

dafür muss er aber erst einmal durch den Tunnel.;-)

arev am 21.08.14 11:37
und muß dort öffentliche verkehrsmittel nutzen und nimmt ab

Anonymus am 21.08.14 12:05

und wer sich dort ein auto leisten kann, der kann sich auch was ordentliches zu essen kaufen

Anonymus am 21.08.14 11:00

dafür muss er aber erst einmal durch den Tunnel.;-)

arev am 21.08.14 11:37

Wer die englische Küche kennt weis auch warum die Briten so dünn sind !

down underd am 21.08.14 10:52
und wer sich dort ein auto leisten kann, der kann sich auch was ordentliches zu essen kaufen

Anonymus am 21.08.14 11:00

Wer die englische Küche kennt weis auch warum die Briten so dünn sind !

down underd am 21.08.14 10:52

Wenn man zusammengepfercht wird, macht sich jeder zwangsläufig dünn.

Ein widerliches Gefühl - in überfüllten Bussen und Bahnen zu fahren.

Viren- und Bakterienschleudern.

Ekelhaft!

H am 21.08.14 8:37

@Anke: Wollt' ich auch gerade sagen.
Die dünnen Umweltbewussten, die sich hauptsächlich von Salat und handgeschöpftem Bio-Tofu ernähren, werden häufiger ÖPNV fahren als der Durchschnitt. Damit sind ÖPNV-Fahrer statistisch dünner als der Durchschnitt.

Aber der Endspurt zum abfahrenden Bus als Erklärung war schon niedlich in dem Beitrag.

Achja, und dieses Jahr sollte ein besonders geburtenschwacher Jahrgang werden. Weil: Die Storchenbrut ist ja verregnet.
Sollte das nicht stimmen, dann haben die Störche mehr Babies gebracht, um den eigenen Brut-Misserfolg zu kompensieren.
Das ist ursächlich, nicht nur Korrelation, ich sach Ihnen dat.

Meckerpott am 20.08.14 22:42

ÖPNV ist eh preiswerter als Auto zu fahren - vorausgesetzt, alle KFZ-Kosten werden berechnet und nicht nur die Spritkosten.

Agrar Ingenieurin am 20.08.14 18:59
Ah - ja.
Kommt also nicht auf den Einzelfall an?
Alle Kosten kalkuliert, also auch den Zeitverlust durch den ÖPNV, kann der Spritpreis noch um einiges steigen ehe Bus und Bahn in meinem Fall billiger als das Auto werden.
Aber glauben sie ruhig der üblichen Propaganda und rechnen unbewiesene Behauptungen mit ein.
Ach ja, in München und Münster habe ich während der Ausbildung ohne Auto gelebt. Da wo es passt geht das auch.
Und zum Gewichtsunterschied - hat man die weiteren Lebensumstände der Probanden einbezogen?

Gruß,
Picard43
Aber eben nicht immer.

Picard43 am 20.08.14 22:05

.... die Sache ist doch sonnenklar, ;-),
Personen in Bewegung sind natürlich leichter als Personen im Stillstand -
ganz ohne "...Wunderpillen, Rüttelplatten..." -
von wegen Bewegungskraft wirkt entgegen der Schwerkraft,
(Bsp. drehender Eistänzer hebt Partnerin locker einarmig)

Alles klar ?

;-)

Ralf am 20.08.14 21:49

Die britische Küche ist wohl auch schuld daran.

Selbi am 20.08.14 20:47

@ von Susanne Wieseler um 15:49

Aber ist ja dann auch egal ...

Nabend in die Runde.

Nichts ist egal. Habe jetzt 10 Jahre Bus gefahren und jede Menge zugenommen. Na gut, ich gebe es zu, ich war der Fahrer und hatte Bewegungsmangel und immer guten Appetit.
Das die auf der Insel so schlank aus dem Bus kommen ist doch logisch,
wenn mir jede Menge Falschfahrer entgegen kämen, das morgendliche Duschen ist doch dann Wassergeldverschwendung hoch 3, bei dem Angstschweiß, nicht nur auf der Stirn.
In diesem Sinne, grüßt das

sennekind am 20.08.14 20:46

Picard42 am 20.08.14 20:26

Nun ja, was gibt es da zu sagen? Dass die britischen Wissenschaftler schreiben, sie hätten anhand einer multivariaten linearen Regressionsanalyse repräsentativ festgestellt, dass ÖPNV-Nutzer im Durchschnitt einige Kilos leichter sind als autofahrende Pendler? ;-) *poff* (Dat war der Pack Reis, du weisst schon...)

Anke am 20.08.14 20:34

wir brauchen endlich auf dem Land den viertelstundentackt bei Bus und Bahn.
Und nicht nur in den Großstätden, nein, jedes Dorf und jeder Hügel wo Arbeit sich aufhält muß angefahren werden. Dann brauch ich auch nicht 30 km Umweg fahren wenn ich mit Bus und Bahn zu meinen Arbeitsplatz auch im Schichtdienst pünktlichanwesend sein will.
Man kann den alten Leuten im Altenheim so schlecht erklären das es mal wieder mit Bus und Bahn nicht pünktlicher ging.
So, Satire zu ende bei diesem Schw......sinn

Sabine am 20.08.14 20:32

Mein Gott, die Briten sind dünner weil sie Busse und Bahnen nutzen.
Ist es denn möglich.
Naja, britische Gourmetküche und morgendl. Sprint, passt schon.

Doris67 am 20.08.14 20:31

Wer mit Bus oder Bahn zur Arbeit fährt, ist nicht nur ein besserer Mensch (Umweltfreund!) als der gemeine Autopendler - er ist auch dünner.

Ja ja. DAS sind gute Menschen.
Allertiefste Verbeugung.

Selbi am 20.08.14 20:07

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Selbi @pst @Manfred @Brummpa Kommentare wurden entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 20.08.14 19:58

@ Picard42 am 20.08.14 19:23

Ist erst heute morgen wieder passiert. Abfahrtszeit war 06:14, um 06:17 kam der Bus, der schon die ganze Zeit auf dem Busbahnhof stand, um die Ecke gekurvt um an der angestammten Haltestelle die Fahrgäste aufzunehmen. Da könnte ich ja...

MeineEine am 20.08.14 19:56

Manfred am 20.08.14 19:43

Jepp. ;-)

Anke am 20.08.14 19:45

Anke am 20.08.14 19:32
Dabei haben sich die Berichterstatter und die Befragten soviel Mühe gegeben, mehrere Gründe zu konstruieren, weshalb Bus- und Bahnfahrer abnehmen. Sollten ihre Mühen ganz umsonst gewesen sein?

Manfred am 20.08.14 19:43

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@noname Kommentar wurde entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht. Bitte diskutieren Sie sachlich und respektvoll.

Redaktion Aktuelle Stunde am 20.08.14 19:40

er treibt sich nicht rum, er weiss halt alles. und das meisste noch besser als jeder leerkörper.

ich glaube nicht, daß er schupser für was auch immer, in bussen und bahnen ist.

werner am 20.08.14 19:34

Moin zusammen!

Könnte bitte mal jemand der Redaktion erklären, dass es sich hier um einen korrelativen und nicht um einen kausalen Zusammenhang handelt? Die befragten Briten sind nicht dünner, WEIL sie den ÖPNV nutzen. Daher bringt auch Benutzung von Bus und Bahn keinen Gewichtsverlust.

Zur Verdeutlichung: In der Sommerzeit (in der auch die Störche bei uns zu sehen sind) werden mehr Babies als in der Winterzeit geboren. Ist das der Beweis, dass der Storch die Babies bringt? ;-)

Anke am 20.08.14 19:32

@Picard42 am 20.08.14 19:23

Wo um alles in der Welt treiben Sie sich denn rum? :-)

Selbi am 20.08.14 19:31

@MeineEine am 20.08.14 19:03

Ich kann mich zwar über die Busfahrer nicht beklagen, aber ansonsten stimme ich Ihnen zu. Gerne genommen sind auch die morgendlichen Bierpullenträger mit *Rottweiler*, die lauthals ihre Gerichtsladungen zerreißen und auf dem Boden verteilen....

Picard42 am 20.08.14 19:23

wirklich dünn macht das ranzen über die flure.

pony am 20.08.14 19:22

Ein größerer Schwachsinn ist mir selten begegnet. Natürlich ist die dauerhafte Nutzung des ÖPNV NICHT gewichtsrelevant sonst müssten sowohl ich als auch meine Mitreisenden klapperdürr sein. Die tägliche Nutzung des ÖPNV ist allerdings Stress: Unpünktlich abfahrende Busse (die Fahrer haben untereinander ein oft starkes Mitteilungsbedürfnis, da ist es nicht so wichtig, wenn man drei Minuten zu spät abfährt und einige Leute ihren Anschluss verpassen), zu Stoßzeiten kaum Sitzplätze, laute Telefongespräche oder pöbelnde Betrunkene im Bus oder auf den Busbahnhöfen (macht Spaß, nach der Spätschicht todmüde am Umsteigepunkt zu stehen während sich ein betrunkenes Rudel über die Haltestellen hermacht und diese verwüstet) usw. Dazu vergleichsweise hohe Preise für einen absolut beschissenen Service. Das macht nicht dünn sondern wütend.

MeineEine am 20.08.14 19:03

Frau Wieseler,
dem Bericht nach zu urteilen, gilt der Vergleich nur zwischen sich nicht bewegenden Sesselfurzern und den aktiven Bus- und Bahnfahrern. Wer, wie von Ihnen angekündigt, auf seinen Sport verzichtet, zahlt drauf. Sprich wird inaktiver, evt. sogar dicker. Aber das wissen Sie sicher selbst.
Die gezeigten Situationen werden kaum zu einer Gewichtsreduzierung führen, wenn der restliche Tag ganz normal abläuft. Wer sich auf das Körpergewicht bezogen falsch verhält, hat dafür am restlichen Tag noch genug Zeit dafür.

Manfred am 20.08.14 19:00

Fileicht sollten sich die Arbeitgeber mehr oder noch mehr an die Fahrtkosten beteiligen.
Das könten dan dazu führen das noch mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren.

warum sollten Arbeitgeber das tun, Peter? ÖPNV ist eh preiswerter als Auto zu fahren - vorausgesetzt, alle KFZ-Kosten werden berechnet und nicht nur die Spritkosten.

Agrar Ingenieurin am 20.08.14 18:59

Ich habe in der letzten Wo.meinen erst 1 Jahr alten SUV verkauft und habe mich gemeinsam mit meiner Frau dazu durchgerungen möglichst viel zu Fuß,mit dem Fahrrad oder auch mit Bus oder Bahn zu machen.Nach durchgehend 40 Jahre Auto möchte ich mir dieses Zustand der auf unseren Strassen herscht nicht meh antun.Wie ich in ein en halben Jahr darüber denke wird man sehen.Ein Auto ist ja schnell wieder gekauft!

Werner Günther am 20.08.14 18:44

Das kann ich mir vorstellen. In der Kälte auf den Bus warten und zittern verbraucht Energie. Stress bei Verspätungen oder Stress mit anderen Fahrgästen verbraucht Energie. Ideal finde ich das aber nicht. Das ist jetzt aber kein Erfahrungsbericht. Ich bin ein mäßig übergewichtiger Autofahrer.

Warmduscher am 20.08.14 18:14

"Ich glaube, ich fahre Morgen auch mit der Bahn."
Frau Wieseler, Sie können gerne mit der Bahn fahren. Da lernen Sie viele nette? Leute kennen. Ich bin mehrere Jahre mit der Bahn gefahren, habe viele Leute kennengelernt. Aber mein Übergewicht habe ich vorher gehabt und auch nachher noch. Bahnfahren kann auch keinen Einfluss auf das Gewicht haben. Eher im negativen Sinne. Die vielen Verführer im Bahnhofsbereich sind doch eher gewichtsfördernd.

Manfred am 20.08.14 18:14

Selbi am 20.08.14 17:24
Und wenn der Radfahrer am Vortag Bohnen gegessen hat? :-))

Felix am 20.08.14 18:11

und wieder mal ein thema das an NRW vorbeigeht.
ach ja, wir aufm Land haben keine Möglichkeit mit öffentlichen zur arbeit zu fahren, brauchte für 33 km 2 stunden.
also bin ich wohl zu dick, oder nicht bei größe 36-38.
Dünner?? das thema, äh, nö, eher Dümmer

Sabine am 20.08.14 18:01

Fileicht sollten sich die Arbeitgeber mehr oder noch mehr an die Fahrtkosten beteiligen.
Das könten dan dazu führen das noch mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren.

peter am 20.08.14 17:55

Sehr geehrte Frau Wieseler, wenn sie für mich zwei Stunden früher aufstehen.
Nö, sehe nicht ein, habe in meinem Beruf soviel Bewegung, das ich weder auf Bus oder Bahn zurückgreifen muss. Ich muss Hecken schneiden, Grüns vom Tau befreien, Bunker harken sowie mit der Motorsense Pfähle und Bäume freischneiden. Da kommen am Tag bis zu fünf Kilometer zusammen Bergauf und Berg ab, das müsste an Bewegung reichen immer an der frischen Luft.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 20.08.14 17:52

**Wer mit Bus oder Bahn zur Arbeit fährt, ist nicht nur ein besserer Mensch (Umweltfreund!) als der gemeine Autopendler - er ist auch dünner. **

So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Nebenbei sollten die Radfahrer erwähnt werden. Die stoßen nämlich überhaupt keine Abgase aus.

Selbi am 20.08.14 17:24

Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Mach dich dünne, fahr Bus und Bahn...

Was wird jetzt aus den Fitnessstudios und den Mitarbeitern dort?
Bekommen die staatliche Unterstützung, um nicht in die Pleite abzurutschen?

Gerd am 20.08.14 17:23

Eine überaus wichtige Erkenntnis.

Einfach früher aufstehen, dann braucht man auch keinen Sprint hinzulegen, um die Bahn zu erwischen.

arev am 20.08.14 17:18

Samstag, 16.08.2014

Wie du mir, so ich dir?

Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht! - Zitat unsere Kanzlerin - Gilt das heute nicht mehr?
Das Handy von Ex-US-Außenministerin Clinton soll vom deutschen Bundesnachrichtendienst abgehört worden sein. Auch das ihres Nachfolgers. Das berichtet seit gestern das Rechercheteam von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung". Clinton soll mindestens ein Mal abgehört worden sein.
Nach Informationen des „Spiegel" führte Clinton ein Gespräch mit dem ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan. Auch berichtet das Magazin heute, dass Außenminister Kerry abgehört worden sein soll. Ebenso soll der BND auch beim Nato Partner Türkei geschnüffelt haben.
Mitunter sehr amüsant finde ich heute die erste amerikanische Reaktion. Hier heißt es, wenn Deutschland wirklich so etwas könne, wäre das schon beeindruckend.
Der BND als deutsche NSA - das ist also ein Kompliment? Interessant.
Manche Gespräche seien dem BND wie beim Fischen als 'Beifang" ins Netz gegangen, so die Medienberichte. Da wäre ein Gespräch von Clinton wohl ein sehr dicker Fisch!
Zufall oder Absicht?
Genaues weiß niemand, aber alle sind natürlich empört.

Die Bezeichnung Freunde oder Feinde ist in der Politik eher lächerlich, erinnern an den Kindergarten. Es herrscht Wirtschaftskonkurrenz überall auf der Welt.

Apropos Geld: was denken Sie, warum Deutschland keine Waffen an die Ukraine liefern will. Für die Ware wird schließlich sicheres Geld erwartet - - was die innerpolitisch und wirtschaftlich unübersichtliche Ukraine kaum bieten kann. Auf Käufe auf Puff lassen sich solide Wirtschaftsunternehmen verständlicher Weise nicht ein. Wofür die Waffen eingesetzt werden, kümmert in der Tat keinen Politiker.

Sigfried am 18.08.14 19:03

H am 18.08.14 11:47

ich hab sie gerade bei NTV gesehen und gehört.

da wirkte der auftritt gar bedeutungsschwanger. als wenn das noch nicht genug gewesen wäre, sah man ströbele von hinten, wie er durch eine tür ging.

(aber seine haare werden in der mitte dünner) wohl der stress, den er sich bereitet.

werner am 18.08.14 17:18

@H am 18.08.14 11:47

Diese Partei sitzt im Bundestag: das ist das eigentliche Problem. Frau Kipping ist wenigstens noch nett anzusehen, wenn sie Unfug erzählt.

Picard42 am 18.08.14 16:36

H am 18.08.14 11:47
Diese Aussage deutet für mich darauf hin, dass sie entweder viel weiß oder der BND nichts herausgefunden hat, was nicht allgemein bekannt war. Vielleicht hat der BND aber auch nur gemauert und nur die Informationen weitergegeben, die bereits bekannt waren. Schließlich ist die Türkei Partner in der NATO. Mal sehen was die Drohung der türkischen Regierung bringt.

Manfred am 18.08.14 16:36

aber vielleicht sollte man jetzt doch den Mossad oder die comanchen um hilfe bitten, damit herausgefunden werden kann, ob der ukrainische staatspräsident dem engländer und der UNO märchen erzählt hat, wg. dem angeblichen vernichten eines russischen konvois.

bis jetzt hat nämlich niemand was entdeckt von überresten oder fehlenden russen.

werner am 18.08.14 12:01

Katja Kipping, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE hat heute Morgen im ZDF Morgenmagazin allen Ernstes gesagt, dass das, was der BND so herausgefunden habe (Türkei und so...), sie schon vorher gewusst habe. Deshalb brauche man eben keinen Geheimdienst mehr. Der BND gehöre abgeschafft.

Ist das nicht putzig.............und so richtig schön naiv???

Und diese Dame sitzt tatsächlich im Bundestag. Ich fass es nicht!

H am 18.08.14 11:47

Rimo am 17.08.14 21:38


und genau wg dieser bösartigen mafia und terroristenbanden gibt es die dienste, die uns vor überfällen wie 9/11 london, madrid oder den kofferbombern und arabischen selbstmordstrolchen schützen sollen.

werner am 18.08.14 11:24

Selbi 21:45

So ähnlich meinte ich es auch.

Warum nicht aus der (momentanen) Empörung lernen?
Die technischen und personellen Möglichkeiten sind da. - Freunde ausgespäht und erwischt worden, das ist jetzt langsam gegessen, obwohl wahrscheinlich immer noch täglich neue Enthüllungen folgen werden.
Warum lassen Usa und Schland nicht das "Geplänkel" und bündeln ihre Möglichkeiten gegen die wirklich bösartigen Elemente auf der Welt?

Das ist hier doch kein Kindergarten, in dem d e r einen Popel an mein Butterbrot geschmiert hat und ich ihm in seine Milch geniest habe - während einer der bekannten Rüpel gerade auf unsere coole Kindergartenschaukel gepinkelt hat ...

Ach ja: Und CETA und TTIP halte ich trotzdem nicht für erstrebenswert!

Rimo am 17.08.14 22:29

Rimo am 17.08.14 21:38

Genau da liegt die wirkliche Gefahr.
Wenn jemand ernsthaft Cyberterrorismus betreiben will, dann haben wir wirklich ein Problem.
Da bleibt uns die Empörung aber im Halse stecken.

Selbi am 17.08.14 21:45

Selbi 20:54

Ich denke schon, dass die Menschen empört sind - oder auch von den Medien "empört werden".
"Geheimdienst" und "Ausspähen von Regierungsmitgliedern" sind natürlich Reizworte, logo!!!
Wenn aber (z. B.) Google bei wirklich jedem seine Prefid-Cookies setzt, der nicht entweder metertief in der Steinzeit verankert ist oder aber ein Fachmann oder waschechter Nerd ist, der sich dagegen zu wehren weiß - d a n n hält sich die Empörung im Medienrummel in Grenzen.
Wie auch immer, Freunde: Spähen untereinander ist evtl. "in Maßen" ok, doch vergesst nicht, dass es in der Welt wirklich üble Ausspäher, Cracker und anderes mehr mit bösartiger Energie gibt. - Um d i e solltet ihr euch vielleicht mit vereinten Kräften kümmern.

Rimo am 17.08.14 21:38

werner am 17.08.14 19:46

Auch die sind nur von Berufs wegen empört und glauben tatsächlich, dass dies ihnen jemand abkauft.

Selbi am 17.08.14 20:54

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger!
Leider müssen wir Sie erneut bitten, zum Thema des Artikels zurückzukehren. Um einen respektvollen Meinungsaustausch zu gewährleisten behalten wir uns außerdem vor, beleidigende Kommentare zu entfernen.

Redaktion Aktuelle Stunde am 17.08.14 20:01

""Genaues weiß niemand, aber alle sind natürlich empört. ""
frau vogel, wie kommen sie auf die absurde idee, daß alle empört sind.

ok, vielleicht gysi, claudia und modrow.

aber wir normaldeutschen, also sie auch, sollten doch stolz sein, wenn unsere als schnarchnasen verunglimpften dienste die plauderstunden von hillary mitgehört hat.

es ist doch wichtig für deutschland zu wissen, mit welchen methoden diese dame gedenkt, daß oraloffice zu stürmen.

freunde hin oder herr.

werner am 17.08.14 19:46

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger!
Bitte kehren Sie zum Thema zurück!

Redaktion Aktuelle Stunde am 17.08.14 19:22

Wir Amis hoffen darauf, dass wir irgendwann auch mal einen Rechtsstaat wie Deutschland haben. Wir haben eine Bananenrepublik mit Rassismus, Armut und Todesstrafe. Folter sowieso.

Ami am 17.08.14 18:33

Die zur Verfügung stehenden Techniken der Spionage wären in einem sinnvollen Thema gut, wenn die Politik denn überhapt wirklich echtes Interesse an dem entgültigen raschen Ende dieses Krieges hätte, was ich bezweifle. Die EU/NATO oder sonst einer, kann problemlos die bekannten russischen Netzwerk-Kontakte nutzen und sie kappen. Es reicht nicht nur eines von vielen kleinen Konten eines russischen Unternehmens einzufrieren. Lächerlich. Deren Geldquellen sind doch grenzenlos.

Anonym am 17.08.14 18:20

Die Diskussion um das "Abhören unter Freunden" finde ich inzwischen nahezu lächerlich. Abhören und Datensammeln durch Geheimdienste ist eine ernste Sache - es kommt darauf an w a s damit gemacht wird. Das Feindbild muss doch in unserer Zeit eher "Terrorismus" und "Wirtschaftskriminalität" lauten. --- Globalisierung, Vernetzung, technische Möglichkeiten. Freunde, hört euch ab, so viel ihr wollt, aber vereinigt euch und sorgt dafür, dass e u c h nicht vielleicht irgendeine Terrorzelle oder eine "offiziell feindliche Macht" abhören und mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen empfindlich schädigen kann. Freunde, hört euch ab, so viel ihr mögt, doch werft eure Ressourcen zusammen und macht Front gegen verbriefte Feinde. - Und die Jungs und Mädels des CCC könnten euch dabei auch noch unterstützen. --- "Neuland" ist (leider?) die Welt von heute. Animositäten unter Freunden halte ich heute für eher überbewertet.

Rimo am 17.08.14 18:16

Und während wir so vor uns hin diskutieren - ohne jeglichen Einfluß auf politische Beschlüsse zu haben, werden weitere fette Wirtschaftsverträge, Mafiageschäfte und Geldwäschegeschäfte unter anderem in diesem öffetliche Konflikt vereinbart.


Jeder Krieg/Krise ist die perfekte Gelegenheit für Schwarzmarktgechäfte, Waffengeschäfte (auch aus Deutschland, muss ja nicht gleich dokumentiert werden), Drogenhandel, Prostitution, Geldwäsche. Je unübersichtlicher, desto besser.


Die russische Maffia und Söldner (Mörder/Psychopathen und sonstige Rambos) sind jetzt fett im Geschäft ! Und je länger die Nato und die USA diese Krise weiterlaufen lassen , desto grausamer und unerträglicher wird das tägliche Leben dort für die einfachen Menschen, die nix mit den Machtspielen und dem Geldgeschäften der Politik und der organisierten Kriminalität zu tun haben . Denkt überhapt irgend jemand an diese?

Das selbe grausame Spiel in Israel /Jemen/Ägypten..
. . Nur Machtspiele auf Kosten der Menschen

Liliana am 17.08.14 17:49

Nein, die USA haben ausgedient. Es sind keine Freunde, es sind Feinde.

Udo am 17.08.14 17:11
genau, die Russische Regierung sind die Menschenfreunde die wie deutschen und Europäer uns immer gewünscht haben.
Wenn dort gegen die Regierung (Putin) sich eine Opposition biildet.
Kein Problem, sie können ja aus dem Lager oder Knast weiter sich demokratisch ausleben.
Und wenn einzelne Nachbarländer nicht mehr unbedingt freunde von Putin sein möchten, kein Problem, dann schicken wir zuerst "Überzeugungsmenschen" (seperatisten) ins Land, danach lassen wir die Bürger "wählen", gern auch mal, wenn es nicht reicht mit russischen Bürgern.
Und wenn alles nicht hilft dann kommen die Russen und machen eine humanitären Einmarsch.
Aber wir haben ja viele gemeinsamkeiten mit Rußland.
Oder vielleicht doch nicht???
Fragen wir doch mal die Geheimdienste oder Politiker

Anonymus am 17.08.14 17:26

Udo am 17.08.14 16:57

Ja Udo, wir haben mit Russland eine gemeinsame Geschichte:
die Jahrzehne des Kommunismus, nach dem brutalen letzten Krieg.
Na da düfen sich ja die Politiker dafür auf die Schulter klopfen
- Operation gelungen - Patient tot.

Die USA gaben den damaligen Mördern des Deutschen Reiches (außer der späteren DDR) eher eine einmalige Chance zur Besserung/Wirtschaftsaufbau. Die im Krieg gefolterten Staaten, von denen die meisten Menschen in KZ landeten, wurden Russland überlassen.
= eiskalte politische Logik

Kalinka am 17.08.14 17:13

Udo am 17.08.14 16:57

Ja Udo, wir haben mit Russland eine gemeinsame Geschichte:
die Jahrzehne des Kommunismus, nach dem brutalen letzten Krieg.
Na da düfen sich ja die Politiker dafür auf die Schulter klopfen
- Operation gelungen - Patient tot.

Die USA gaben den damaligen Mördern des Deutschen Reiches (außer der späteren DDR) eher eine einmalige Chance zur Besserung/Wirtschaftsaufbau. Die im Krieg gefolterten Staaten, von denen die meisten Menschen in KZ landeten, wurden Russland überlassen.
= eiskalte politische Logik

Kalinka am 17.08.14 17:13

Lieber den USA trauen? Drohnen-Massenmörder Osama Obama hält keine Alternativen bereit. Wenn der endlich weg ist, kommt wieder ein Republikaner an die Macht, Bush sen. und jun. lassen grüssen!

Nein, die USA haben ausgedient. Es sind keine Freunde, es sind Feinde.

Udo am 17.08.14 17:11

Wir haben mit Russland eine gemeinsame Geschichte. Und die wird hoffentlich in Zukunft gut.

Udo am 17.08.14 16:57
genau,
Rußland mit Zar Putin und die BRD mit der Kaiserin Merkel.
Und beide nur für ihr Land alles gute

Anonymus am 17.08.14 17:04

Seltsam, noch vor wenigen Wochen kam von den angeblich top informierten WDR Journalisten nur blinde Kritik zu den bösen, bösen Amerikanern /Engländern - Als wenn sie aus der Jahrzehntelangen Geschichte, z. B. den Jahren des kalten Krieges nicht schon eh wüßten das sich alle Geheimdienste der Welt gegenseitig ausspionieren und ihre Agenten überall hin zerstreuen. Auch wenn "James Bond " ein schwachsinniger, banaler Film ist - etwas die Realität der gegenseitigen Ausspionierung wurde sogar da den Menschen vor die Augen geführt.

Die nächste journalistische Herausvorderunge wäre die Frage: Wie werden wir selbst vom BND im Auftrag der Regierung ausspioniert? Aber das juckt ja keinen, nicht wahr? - Das Handy eines Politikers ist ja wichtiger, und es sind immer fremde Feinde.

Wozu wurden wohl der neue Personalausweis/Krankenkassenkarte/Online Banking/asoziale Netzwerke eingeführt ??? - Perfekte Quellen -

Gregor am 17.08.14 17:00

Udo am 17.08.14 16:57

"Wir haben mit Russland eine gemeinsame Geschichte. Und die wird hoffentlich in Zukunft gut."

Stimmt Z. B. Unternehmen Barbarossa. Oder die Schlacht bei Kunersdorf.
Nicht zu vergessen Katharina die Große, Merkels Vorbild.

HB

HB am 17.08.14 16:59

Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir mit dem US-Dreck, den Massenmördern, Folterern, völkerrechtswidrigen Angreifern wie den USA etwas gemeinsam haben. Wir haben es hoffentlich nicht.

Wir haben mit Russland eine gemeinsame Geschichte. Und die wird hoffentlich in Zukunft gut.

Udo am 17.08.14 16:57

Wer hätte das gedacht, wir hören auch ab!! :)
Aber so überraschend ist das gar nicht, oder glaubt Ihr wirklich das wir - also der Bundesnachrichtendienst - das gelbe vom Ei ist. Ich nicht und deshalb glaube ich, dass noch viel mehr ans Tageslicht kommen wird.
Die einzige Frage die man sich stellen müsste, wäre ob die USA wirklich unser Freund ist. Denn wie wir alle wissen - "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht" (Bundeskanzlerin Angela Merkel).

Moritz T. am 17.08.14 16:54

Selbi am 17.08.14 16:44

Apropos Indianerspäher.
Die Navajos waren auch im II. Weltkrieg noch recht nützlich.

HB

HB am 17.08.14 16:51

Russland hört die gesamte EU ab und die USA noch dazu. Es wird daher Zeit, zu erkennen, mit wem wir uns anfreunden sollten. Ich tendiere da zu unseren Nachbarn, und das nicht ohne Grund.

Udo am 17.08.14 16:51

Russland hört die gesamte EU ab und die USA noch dazu. Es wird daher Zeit, zu erkennen, mit wem wir uns anfreunden sollten. Ich tendiere da zu unseren Nachbarn, und das nicht ohne Grund.

Udo am 17.08.14 16:49

Manfred am 17.08.14 16:35

"Ich möchte nicht wissen, welche Gruppen in der Vergangenheit schon unterstützt wurden und was aus denen geworden ist."

Dass der BND gerade da hilfreich ist, wage ich aber zu bezweifeln. Dessen Sympathien scheinen ja nicht nur bei Demokratien zu liegen.
Welchen Zweck hat die Ausbildung von Gaddafi-Schergen? Und ist das Ergebnis nicht eher kontraproduktiv?

HB

HB am 17.08.14 16:47

Ich verstehe die Aufregung oder die geheuchelte Empörung überhaupt nicht.
Seit dem ersten Indianerdorf wurden Späher oder Lauscher ausgesandt, um die Pläne des Nachbarn zu erfahren.
Das musste noch nicht mal in feindlicher Absicht geschehen.
Man wollte lediglich informiert sein.

Natürlich hatte ein erwischter Späher weitaus mehr Probleme als die heutigen Nachrichtendienstler.
Allerdings wurden "Petzen" auch nicht glücklich.

Selbi am 17.08.14 16:44

werner am 17.08.14 16:34

Kohlzeiten sollte man aber auch nicht sagen.
Aus Respekt vor dem Weißkohl. Sehr gesundes Gemüse.
Ansonsten stimme ich dir zu.

HB

HB am 17.08.14 16:39

"Schergen von Gaddafi auszubilden oder Journalisten zu überwachen sind nicht unbedingt geeignet den Haufen toll zu finden."
HB
HB am 17.08.14 16:16
Nur die Kanzlerin meint, dass es ein Ausspionieren unter Freunden nicht geht. Die Geheimdienste verschiedener Länder sind offensichtlich anderer Meinung. Genauso ist es mit der (inoffiziellen bzw. geheimen) Zusammenarbeit mit anderen Staaten. Wer ist da schon Freund und wer ist Feind? Gerade bei den asiatischen und afrikanischen Staaten ist das in der Vergangenheit doch häufiger gewechselt. Ich möchte nicht wissen, welche Gruppen in der Vergangenheit schon unterstützt wurden und was aus denen geworden ist.

Manfred am 17.08.14 16:35

H am 17.08.14 16:32

Unsere amerikanischen Freunde waren doch freudig überrascht über soviel Potential beim BND.
Hätten die gar nicht vermutet.

HB

HB am 17.08.14 16:34

HB am 17.08.14 16:16

aber wir sind doch schon seit kohlzeiten kein rechtsstaat mehr.

bananenrepublik sage ich aus respekt zu staaten wie costa rica nicht.

wir sind eher ein schweinestaat, wenn man das versagen im jugoslawienkrieg oder bei llybien, ägypten syrien irak, iran und jetzt in der ukraine sieht.

aber was will man machen bei leuten wie kauder, steinmeier und seehofer, unser muttchen nicht zu vergessen. aber für merkel ist das ja auch neuland.

da passen sich die dienste halt dem dienstherrn an, oder so

werner am 17.08.14 16:34

Ich wäre durchaus beruhigt, sollte der BND all das getan haben.
Finde ich gut !! Bloß nicht von "Freunden" für dumm verkaufen lassen.
Weiter so !

H am 17.08.14 16:32

Wie bereits 1932 werden die Verfassungsfeinde in Politik und Justiz beseitigt. Und diesesmal sicher erfolgreicher. Ich habe als Bürger das Recht dazu, unsere Demokratie zu verteidigen. Und das mache ich exakt so. Andere Wege sind aussichtslos in dieser Demokratur.

Udo am 17.08.14 16:26

@Manfred am 17.08.14 16:15

Das ist aber nett von Dir, wenn Du das Grundgesetz beachtest, als Bürger zur Verfügung stehst, wenn die Politik und die Justiz das Grundgesetz mit Füßen treten.

Ich bürge für den Abschaum nicht mehr.

Udo am 17.08.14 16:18

Manfred am 17.08.14 16:09

Nun ja, die bisher bekannt gewordenen Affären des BND lassen zumindest Zweifel zu.
Siehe Libyen-Affäre oder Journalisten-Affäre.
Ob die wirklich auf dem Boden des Rechtsstaates stehen.
Und wes Ungeistes Kind die Leute da sind. Schergen von Gaddafi auszubilden oder Journalisten zu überwachen sind nicht unbedingt geeignet den Haufen toll zu finden.
Sympathisanten würden jetzt sagen, Einzelfälle. Ich GLAUBE aber eher an einer Mentalität, die sich mit rechtsstaatlichen oder demokratischen Grundsätzen eher nicht vereinbaren lässt.
Eben Staat im Staate.

HB

HB am 17.08.14 16:16

Udo am 17.08.14 14:10
Ja habe ich , aber das Grundgesetz und die anderen Gesetze werde ich als Bürger trotzdem beachten. Und da gibt es bei den Geheimdiensten besondere Regelungen.

Manfred am 17.08.14 16:15

Ich hoffe doch, daß der beschissene BND endlich mal alles abhört.

Udo am 17.08.14 16:11

HB am 17.08.14 14:14
Ich habe zwar blaue Augen, aber ich bin eher ungläubig. Sollte nur eine rhetorische Anspielung an einen früheren Blog sein. Grundsätzlich gehe ich mal davon aus, dass auf der einen Seite die Behörden und damit auch die Geheimdienste sich an das geltende Recht halten. Während die Maßnahmen der Behörden einer gerichtlichen Kontrolle unterliegen, arbeiten die Geheimdienste, wie der Name sagt, eher geheim. Wie wirksam die "Kontrolle" durch den Kanzleramtsminister und den Ausschuss des Bundestages sein kann,entzieht sich meiner Kenntnis. Ich gehe mal davon aus, dass die Informationen der Dienste auch zu einer Kontrolle durch den Ausschuss führen. Aber sicher bin ich mir da nicht. Und wenn die Dienste mal außerhalb ihrer Zuständigkeiten arbeiten sollten, werden sie das nicht von sich aus ncht mitteilen. Wir können jetzt darüber raten, ob das (versehentliche?) Abhören der beiden Außenminister dem Ausschuss mitgeteilt worden ist.

Manfred am 17.08.14 16:09

Meine Strafanzeigen wegen Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt gegen den General-Bundesanwalt werden ebenfalls ignoriert. Wir leben in einer Diktatur, die Justiz ist Befehlsempfängerin der Politik. Die Strafanzeigen des CCC sind auch im Papierkorb gelandet.

Hitler hätte es ebenso gemacht. Deutschland hat sich nicht geändert. Verbrecherjustiz ganz vorne an! Sie versagten damals und sie versagen heute.

Sie selber sind Verbrecher in der Robe. Freisler lässt grüßen.

Udo am 17.08.14 15:52

Herr Kollege, ich möchte Ihre hervorragenden Texte kopieren. Ich setze Ihr Einverständnis voraus. Es ist an der Zeit, gerade als verantwortlicher Jurist, dem Treiben der Bundesregierung und des General-Bundesanwaltes nicht länger zuzuschauen. Vor meiner Person liegen dort ebenfalls zwei Strafanträge vor, die nicht bearbeitet werden.

Ich bedanke mich bei Ihnen. Auch im Namen meiner Studenten. Weiter so!

Prof. für Verfassungsrecht am 17.08.14 15:29

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Andere Abhilfe ist nicht möglich. Daher würde ich den Konsorten raten, sich besser nicht mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Udo am 17.08.14 15:10

Gegen Merkel und Co. liegen der Bundesanwaltschaft seit Jahren zahlreiche Strafanzeigen und Strafanträge vor, die dort ignoriert werden. Das ist wie damals bei Hilter, da wurde die Justiz auch nicht tätig. Das sollte in einer Demokratie nicht vorkommen, doch wir leben in einer Pseudodemokratie. Es ist längst eine Demokratur geworden. Die Politik macht, was sie will. Das ist zu stoppen.

Udo am 17.08.14 14:56

Der Amtseid jedes einzelnen Politikers besagt unter anderem, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Machen sie es nicht, ist deren Immunität aufzuheben, und sie sind vor Gericht zu stellen. Geschieht das nicht aufgrund einer gehorsamen Versager-Justiz, werden sich die Bürgerinnen und Bürger selber darum kümmern. Und das dürfen sie dann ausdrücklich und vollständig straffrei.

Udo am 17.08.14 14:41

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Genaues weiß niemand, aber alle sind natürlich empört...

1. Ich bin ich und nicht "Alle"
2. Empört bin ich überhaupt nicht

Gerd am 17.08.14 14:39

Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Vor allem Absatz 4 wurde eingesetzt, um jegliche Gefahr der Demokratie durch die Politik von Bürgerinnen und Bürgern abzuwehren, auch mit Waffengewalt.

Udo am 17.08.14 14:23

Manfred am 17.08.14 14:00

GLAUBEN Sie nicht, Ihre recht emotional und idealistisch geprägte Antwort ist da nicht ein wenig zu blauäugig?
Immerhin, Sie GLAUBEN ja auch.
Dass bei den Geheimdiensten nur Idealisten sitzen, die nur an "Glaube, Heimat, Sitte" GLAUBEN.
Natürlich ist die Kontrolle nicht direkt unser Job, aber der Job der demokratisch gewählten Regierung. Und das sollte sie auch tun.
Gewisse Zweifel daran bleiben bei mir aber, etwas weniger blauäugig und weniger GLAUBEND.

HB

HB am 17.08.14 14:14

@Manfred am 17.08.14 14:00

"Genauso ist es Sitte geworden, an der Rechtmäßigkeit der Tätigkeit zu zweifeln. Aber sie zu kontrollieren ist nicht unserJob"

Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, was die Worte Bürgerin und Bürger zu bedeuten haben in einer Demokratie?

Udo am 17.08.14 14:10

HB am 16.08.14 22:52
Als erstes Picard kann und wird die Fragen selbst beantworten.
Aber als zweites möchte ich noch bemerken, dass wir neulich im anderen Zusammenhang die Worte "Glaube, Heimat, Sitte" hatten. Und da würde ich auch die Arbeit der Dienste zuordnen. Ich glaube, dass sie ihren Job machen, so wie das Gesetz es vorsieht. Und zwar zum Vorteil unseres Landes, unserer Heimat. Genauso ist es Sitte geworden, an der Rechtmäßigkeit der Tätigkeit zu zweifeln. Aber sie zu kontrollieren ist nicht unserJob

Manfred am 17.08.14 14:00

Ein Gespräch mit Clinton abgehört und das ist auch noch aufgeflogen. Was für ein Witz. Deutschland muß die USA rund um die Uhr abhören, vor allem die US-Botschaft in Berlin. Ich bin sicher, daß das auch gemacht wird. Alles andere wäre ein Totalversagen.

Udo am 17.08.14 13:14

"Ich glaube niemanden mehr, egal wer es ist , in welchem Land/Kontinent, Institution, Regierung oder Medien.
Es ist ein Trauerspiel das Vertrauen derart verspielt wurde und man alles hinterfragen muss."

Henriette am 17.08.14 10:07

150% Zustimmung!

E = mc² am 17.08.14 12:49

Endlich!!
"NEULAND unterm Pflug" (Roman des sowjetischen Schriftstellers Michail Scholochow)

Da entsteht, wie zu erwarten - Ein Neues Netz -
Kein Löwe brüllt, ohne dass er Zähne hat,
es sei denn, er hat Zahnschmerzen.

Was soll also das Gejammer?
Welcher "Freund", der seinen Freund ausspioniert, hat ein Handling mit Samthandschuhen zu erwarten?

Ps.:
Ist Whatsapp (FB) von gestern?
^SIMSme^ ist von der Deutschen Post und verschlüsselt :))

Stoer-De-Baecker am 17.08.14 10:18

Bei all den Beteuerungen, Leugnen, Blauäugigkeiten usw. kann ich nur eins sagen:
Ich glaube niemanden mehr, egal wer es ist , in welchem Land/Kontinent, Institution, Regierung oder Medien.
Es ist ein Trauerspiel das Vertrauen derart verspielt wurde und man alles hinterfragen muss.
Vor Allem erst mal 70% streichen, den Rest aussortieren, dann durchsieben und was dann noch übrig bleibt mit Vorsicht geniessen.
Wenn ich noch jung wäre, ich würde an dieser Welt verzweifeln.

Henriette am 17.08.14 10:07

Picard42 am 16.08.14 18:38

Ich habe mir Gedanken gemacht über Ihren Beitrag.

Sie schreiben "vorgaben zu tun". Gleichzeitig nehmen Sie das aber als objektive Wahrheit. Da liegt ein Widerspruch.
Dann beschreiben Sie, was Geheimdienste so tun. Aber auf der Basis dessen, was die Geheimdienste VORGEBEN zu tun.
Woher wissen Sie, dass die Informationen der Geheimdienste, so wie Sie sie verstehen, auch dem entsprechen, was die tatsächlich machen?
Sie machen ein Axiom aus dem "vorgaben zu tun". Undiskutiert.
Sie wissen doch genausowenig wie ich, was die tatsächlich tun oder inwieweit sie überhaupt noch der Regierungskontrolle unterstehen und damit der demokratischen Legitimation.
Sind die nicht ein Staat im Staate?
Was die SZ betrifft: Es handelt sich hier nicht um die Nationalzeitung. Daher sehe ich das nicht so kritisch wie Sie. Aber kritisch schon. Die ÖR haben ihre Sachen selbst zu machen. Dafür werden Gebühren gezahlt. Für die Unabhängigkeit der ÖR. Outsourcen sollten sie nicht.

HB

HB am 16.08.14 22:52

werteste frau vogel,

ich hätte mal ne frage, die zum thema passt.

wer beim WDR führt eigentlich das rechercheteam an?

bei der süddeutschen ist es der wunderbare herr leiendecker. hat der wdr eine ähnliche granate.?

und, muss ich als merkelgegner auch mit meinen gebühren den leiendecker bezahlen?

werner am 16.08.14 19:44

werner am 16.08.14 21:49

Diese schräge, von den Grünen angezettelte Enthüllungsaffären des BND,
dem sich einige Medien in diesem Lande noch anschließen, kann doch
so wirklich z.Zt. kaum einer interessieren.
Denn, verehrte Frau Vogel, hierbei noch die Kanzlerin zu zitieren, ist wohl
der Gipfel von Desinformation, denn genau die Kanzlerin war ja über NSA
weitaus mehr abgehört worden, als gerade mal einmal angeblich Frau Clinton.
Und dann noch eines, bei all den traurigen Ereignissen im Irak, in Syrien,
in Westafrika, in der Ukraine usw. ist es gerade zu lächerlich, dieses
angebliche Abhörpraxis des BND hochzuspielen.
Frau Vogel, wenden Sie sich mal im Blog diesen wichtigen Themen zu, anstatt
das "Kaffeekränzchen" bei Misses Clinton u. M. Kerry zum thematisieren!

Bernie 69 am 16.08.14 21:46

Ach Gottchen, unsere Schlapphüte haben Frau Clinton und Herr Kerry abgehört.

Ja ist das denn die Möglichkeit.

Wie haben die das denn geschafft, grübel

Doris67 am 16.08.14 21:15

@Manfred am 16.08.14 19:58

Das meine ich doch damit.
Irgendwann, wenn die Daten veraltet sind, werden sie dann gelöscht.
Ob hier, wie in USA, rechtswidrige Daten nicht zugelassen werden, ist mir nicht bekannt.

Selbi am 16.08.14 20:13

Selbi am 16.08.14 19:46
Das Problem ist doch nicht die Datenerfassung und die -aufbewahrung. Problematisch wird dann doch die Verwertung dieser Daten. Bei der genannten Überwachung mussten Genehmigungen eingeholt werden und sie mussten einem bestimmten Ziel dienen. Auf "Altbestände" als Gerichtsbeweis zurückzugreifen wird dann doch schwieriger. Genausso wie die Infos über das Gespräch der Frau Clinton sich längst überholt haben dürfte. Von daher werden sie irgendwann vernichtet worden sein und noch bekannt sein, dass ein solches Gespräch abgehört worden ist.

Manfred am 16.08.14 19:58

Wozu die ganze Aufregung? Ist irgendjemanden hier durch die Geheimdienstschnüffelleien schon mal ein Schaden enstanden?

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 16.08.14 19:56

Bill am 16.08.14 19:38

Merkel wird dann unserem Freund Erdogan erklären, dass das alles versehentlich geschehen ist und mittlerweile schon weggeworfen worden ist.
Wir wissen alle, dass Erdogan das glauben wird.

HB

HB am 16.08.14 19:49

@Picard42 am 16.08.14 18:38

...und wirft den Rest einfach weg.

Wenn es denn so wäre, könnten wir alle damit umgehen.

Alle Datensammler, ob BND, Polizei oder Verkehrsüberwachung; wer einmal Daten gesammelt hat, gibt sie so schnell nicht wieder her. Man könnte sie ja noch mal irgendwie verwenden.
Missbrauch ist dann ziemlich einfach.
Im Fall des LKW-Schützen sind tausende Kennzeichen und Handydaten verknüpft worden.
Das sind wertvolle Informationen, die evtl bei anderen Verbrechen oder Vergehen erneut verwendet werden können.
Also mit dem Löschen erst mal warten.
Wegwerfen kann man später.

Selbi am 16.08.14 19:46

Picard42 am 16.08.14 19:31
Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt möglich. Telefonüberwachung ist doch nicht wie "aus-dem-Fenster- sehen". An Zufälle dieser Art gleube ich nicht so sehr. Eher glaube ich, dass alles getan, schon vor den eigentlichen Verhandlungen die eine oder andere wichtige Informationen zu haben. Das bezieht sich nicht nur auf Inhalte, sondern auch auf zeitliche Vorgaben. Da wird man auch versuchen, das eine oder andere Abzuhören. Ob jetzt die Außenminister/in oder deren zweite Reihe abgehört wird, ist im Endeffekt gleich.

Manfred am 16.08.14 19:44

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, einige Ihrer Kommentare wurden entfernt. Bitte äußern Sie sich mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels.

Redaktion Aktuelle Stunde am 16.08.14 19:41

Ich stimme absolut zu!

Kim Jong-Un am 16.08.14 19:39

Ich freue mich schon auf das Statement Erdogans.
HB am 16.08.14 19:32

wenn das mal nicht Satire ist - Erdogan in der Türkei genauso beliebt wie Merkel in Deutschland. (Aber keiner will es gewesen sein.)

Bill am 16.08.14 19:38

Ein guter Tag für die deutsch-türkischen Beziehungen.
Ich freue mich schon auf das Statement Erdogans.

HB

HB am 16.08.14 19:32

@Manfred am 16.08.14 19:18

Der feine Unterschied: der BND hört nicht gezielt ab (zumindest geben das die bisherigen Informationen nicht her). Ich denke, es macht durchaus Sinn, darauf hinzuweisen - oder?

Gruß,
Picard

Picard42 am 16.08.14 19:31

So einfach wird man ein Problem los.Die Amis haben sich nichts sagen lassen und unsere allseits beliebte Kanzlerien hat nun Schuld auf sich geladen weil sie den lieben BND nicht in Griff hat. Wers glaubt wird Politiker!!!

Werner Günther am 16.08.14 19:28

Kein Wunder, dass unsere unverständlicherweise immer noch in den Umfragen führende Aussitzkanzlerin Angie gegenüber den USA nicht auf den Putz geklopft hat ! Sie wusste doch schon längst, was in der Geheimdienstwelt so läuft ! Es wird höchste Zeit, dass die Politiker - nicht nur in der BRD ! - Versuche unternehmen, die sich ausser Rand und Band benehmenden Geheimdienste wieder in den Griff zu bekommen. Aber es wird wahrscheinlich bei zaghaften Versuchen und bei Beschwichtigungen für das Wahlvolk bleiben ! Das kennen wir doch schon aus unserer sogenannten Demokratie, in der längst nicht mehr die Politik, sondern Banken und Konzerne bestimmen, wo es lang geht ! " Demokratie : Wir sind das Volk ! " - Wer glaubt daran eigentlich noch ?

Herbert am 16.08.14 19:28

Picard42 am 16.08.14 18:38
Andersrum gesagt, alle sog. offiziellen Mitteilungen dazu sind Empörungen. Vieleicht auch nur, weil sie nicht wussten, was der BND konkret macht. Denn schließlich wird nur ein kleiner Kreis informiert. Aber diese Reaktionen hätten früher kommen müssen. Der amerikanische Präsident hat als Antwort auf die ersten Vorwürfe, dass unsere Kanzlerin abgehört wird, gemeint, das macht ihr doch auch. Das hat wohl niemand ernst genommen. Erst jetzt wo angeblich ein Doppelagent geplaudert hat, gibt es Proteste offiziellenj Stellen.

Manfred am 16.08.14 19:18

Mit dem Ausspähen fängt es an. Es gab schon einige "Hochkulturen" die untergegangen sind weil Ihnen vor blinder Blödheit alles aus dem Ruder gelaufen ist! So ist doch die erschreckende Entwicklung heute wieder!
Kriegsgebiete ohne Ende! Da wird auch Steinmeyer der mit schlauen Sprüchen zum "habt euch lieb" auf Rundreise geht zur Lachnummer! Die Reisekosten kann man sparen!
Der dicke Knall wird kommen!

Didi am 16.08.14 19:16

So ein Quatsch - Als wenn unsere Schlapphüte verschlüsselte Telefonate abhören könnten! Und wenn doch, würden sie es natürlich nicht tun. Schließlich gibt es doch Datenschutz in Deutschland - oder?

Irgendwann behaupten "NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" bestimmt auch noch, Deutschland wäre bereits vor den Amerikanern auf dem Mond gewesen und habe auch das Internet erfunden.........

Spy vs. spy am 16.08.14 18:54

@arev am 16.08.14 18:37
"Warum sagt sie nicht z.B.: Krieg gehört sich nicht?
Wäre genauso albern."

Einfache Sätzte oder auch Binsenwahrheiten sind nicht zwangsläufig albern.

Was Ihre Meinung zu Krieg angeht, da hat sie vorsichtshalber von der Leyen und Gauck bei der Münchener Sicherheitskonferenz vorgeschickt. Das hörte sich aber nicht an wie: "Krieg gehört sich nicht"

Hans T. am 16.08.14 18:47

einer hört den andern ab und das doch alles nur aus versehen.
bisher hat man doch gedacht die amis wären bekloppt mit ihrer horcherei.
vor allem doch unter freunden, laut lach, freunde??? in der Politik und der Wirtschaft.
das sollte eigentlich als unsatz des Jahres gesetzt werden.
Politiker als freunde trauen dem andern doch nur so weit wie er sie abhorchen kann.
Aber das thema ist mal wieder genau so gut wie das vorherige.
wieder mal versucht die AKS weltpolitik zu machen, also auch dinge wovon sie keinen blassen schimmer haben.
Wie heißt es doch: schuster bleib bei deinen Leisten. also AKS mach oder versuch das was du kannst

Anonymus am 16.08.14 18:46

Guten Tag Frau Vogel,

der BND macht exakt das, was die NSA (und sonstige Dienste diverser *befreundeter* Staaten) immer vorgaben zu tun: man überwacht allgemein Kommunikationsmittel und -wege. Aus den sich daraus ergebenen Informationen filtert man ggf. relevante Informationen - und wirft den Rest einfach weg. Oder in Kurzform: der BND macht einfach seinen Job! Darüber bin ich nicht empört - also reden Sie bitte nicht von "Alle"!!

Mich empört mehr, dass sich WDR und NDR als (eigentlich... so die Theorie...) unabhängige ÖR-Sender vor den Karren der SZ spannen lassen: das kann und darf nicht ohne Konsequenzen bleiben!

Picard

Picard42 am 16.08.14 18:38

- Merkel findet auch mal einen treffenden Satz

Hans T. am 16.08.14 18:28

Deshalb wiederholt sie den auch gerne nochmal.
An Naivität jedenfalls nicht zu überbieten.

Warum sagt sie nicht z.B.: Krieg gehört sich nicht?
Wäre genauso albern.

arev am 16.08.14 18:37

@pst am 16.08.14 18:11

Im Prinzip stimme ich zu aber
- 'n blindes Huhn findet auch mal'n Korn
- Merkel findet auch mal einen treffenden Satz

Hans T. am 16.08.14 18:28

Ich zitiere selten unsere Bundeskanzlerin aber in diesem Punkt gebe ich ihr recht:
Hans T. am 16.08.14 18:04
Was die sagt geht mir am Hinterteil vorbei und wie sagte mal ein anderer Schlauer:
"Alles Lüge! " der Rio halt, so isser...

pst am 16.08.14 18:11

Der Spiegel schreibt, Clinton sei versehentlich abgehört worden, weil sie auf derselben Frequenz telefoniert habe wie irgendwer anders den man eigentlich abhören wollte, und man habe das zügig den Amerikanern gemeldet und sich entschuldigt.

Wenn das so stimmt, sind unsere Dienste nicht nur zu blöd, wen abzuhören, wo es wirklich drauf ankäme, sondern obendrein zu dämlich, dumme Patzer geheim zu halten.

In der Türkei zu schnüffeln gehört sich aber nicht, es sei denn das wäre im Rahmen irgendeiner Kooperation passiert (gemeinsam mit türkischen Diensten gegen Kriminelle oder sowas). Da fehlten gestern beim Spiegel noch die Details.

Meckerpott am 16.08.14 18:08

Ich zitiere selten unsere Bundeskanzlerin aber in diesem Punkt gebe ich ihr recht:

"Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht!"

Hans T. am 16.08.14 18:04

Genaues weiß niemand, aber alle sind natürlich empört.

und ich bin am aller empörtesten.

Michel am 16.08.14 18:03

Freitag, 15.08.2014

Gold futsch...

Was war das? Ein gewaltiger Anfall von Arroganz, der Hinweis - "Hey Leute, ich kann die Strecke auch rückwärts laufen" - oder war es schlicht Dämlichkeit? Oder vielleicht einfach Übermut und ein ungeheures Gefühl von Spaß? Jedenfalls hat er nackte Tatsachen präsentiert, der 3000 Meter Hindernis-Sieger gestern Abend bei der Leichtathletik-EM in Zürich. Souverän hat sich da Mahedine Mekhissi-Benabbad seine Goldmedaille geholt ... und durfte, musste sie nachher wieder abgeben. Der Franzose holt seinen dritten EM-Sieg in Folge über diese Distanz - so sah es zunächst für alle aus. Doch dann zieht er sich sein Trikot aus, zeigt seinen nackten Oberkörper - kurz vor dem Ziel. Die Folge - Disqualifkation! Grobe Unsportlichkeit laut Regelwerk, so heißt es. Der Sieger von gestern hat auf den letzten Metern alles verloren, hat zu früh gejubelt. Ich verstehe diese Regeln nicht, aber vielleicht sehen sie das ja anders ...


Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ werner: Kommentar wurde entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zum
Thema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 16.08.14 18:11

"Ich verstehe diese Regeln nicht, aber vielleicht sehen sie das ja anders ..."

Ich verstehe die Regeln auch nicht und ich sehe da nicht anders. Alles wird gut!

Ihr
Kim

Kim Jong-Un am 16.08.14 16:30

" Ich verstehe diese Regeln nicht, aber vielleicht sehen sie das ja anders ..."
von Thomas Heyer um 16:11
Was soll ich da anders sehen? Wenn Sie die Regeln nicht verstehen, liegt es vielleicht an Ihnen. Aber wenn es Sie tröstet, ich verstehe die Regeln auch nicht. Es hat für das Vergehen, wenn ich das richtig erkannt habe, gelb gegeben. Und das entspricht den mir bekannten Regelungen und Maßnahmen beim Fußball. Wobei mir neu war, dass es in der Leichtathletik auch gelbe Karten gibt. Ich unterstelle mal, dass es dann auch gelb-rot gibt. Haben Sie uns in der Berichterstattung etwas unterschlagen? Hat es noch eine weitere gelbe Karte gegeben, die dann zur Disqualifikation geführt hat?

Manfred am 16.08.14 16:27

Es wird dem Sieger des 3000 Meter-Finale wenig hilfreich sein, wie mit dem
unnützem Wissen, das zum Anfang der Neuzeit der Olypischen Spiele gar keine
Goldmedallien vergeben wurden. Demzufolge haben die damaligen ersten, zweiten
und der 3. Platzierten in der Reihenfolge: Silber, Bronze, Blech gewonnen.
Daher haben so viele deutsche Sportler mit dem 4 Platz wie in den letzen Tagen
halt Blech gewonnen. So gesehen ist das ja auch was wert, oder ?

pst am 16.08.14 15:49

Und hier ..
Seine Sehr geehrten Damen und Herren
haben Sie ein Thema für das ganze Wochenende
- diesmal °vorgezeichnet° von Herrn Thomas Heyer?
- das kann einer alleine nicht verzapfen ..

Da fliegt ein Typ vor seinen Verfolgern über die Ziellinie.
Sie sind der Meinung, das war SPIZZE ;;!!

Allerdings:
Wenn ein Wettkampfteilnehmer Norm- und Formgerecht mit Startnummer startet und es nicht nötig hat, ebenso durchs Ziel zu kommen, erkennt er unterwegs alle Regeln ab und ist somit auch kein offizieller Teilnehmer mehr und somit auch nicht berechtigt, als Teilnehmer, geschweige denn als Sieger anerkannt zu werden - Das iss so. Fertig.


Ps.:
Dieser Blogbeitrag entspricht den Regeln.
Löschen beiwrkt Wiedereinstellen mit Datum :)

Stoer-De-Baecker am 16.08.14 11:14

"Ich verstehe diese Regeln nicht, aber vielleicht sehen sie das ja anders ..."

Es geht wohl weniger um nackte Tatsachen sondern mehr um die Erkennbarkeit für Schiedsrichter und Zuschauer. Hier war das im egozentrischen Weltbild des Läufers eindeutig. Wenn aber im Massenzieldurchlauf einer anderen Sportart plötzlich alle blank ziehen, wird es schwierig.

Man könnte die Regel einführen, dass nur der mit Abstand Führende zum Exibitionist werden darf. Das überzeugt aber auch nicht wirklich.

Ich sehe keinenn Handlungsbedarf zur Regeländerung. Beim Striptease nach dem Zieldurchlauf können wir ja nochmal diskutieren.

Kurt am 16.08.14 1:15

Was daran schlimm sein soll, wenn ein Sportler sich das Trikot auszieht, verstehe ich nicht. Beim Boxen sind sie auch oben ohne; ist auch Sport.

Meckerpott am 15.08.14 22:45

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@HB, Liebe Blogger,

wir mussten heute abend wieder viele Einträge löschen, da sie nicht den Blogregeln entsprachen oder auch einfach nicht zum Thema passten. Wir freuen uns ja über die Meinungsvielfalt und löschen nur in Fällen, wo wir den Bezug zum Blogthema nicht erkennen können - oder eben die Netiquette nicht berücksichtigt wird.

Redaktion Aktuelle Stunde am 15.08.14 21:57

AKS!

Ich meine, dass die AKS sich mal ernsthaft überlegen sollte, bestimmte Schreiberlinge (Pseudo-Hannes, ap, Steffenhagen, Sören, Thorben etc.: ja ein und derselbe) zu blockieren, statt wie besinnungslos Beiträge zu löschen.
Diesen Löschaktionen sind auch jetzt etliche sachliche Beiträge als Kollateralschäden zum Opfer gefallen.
Auch wenn meiner von 20:02 Uhr wieder eingestellt wurde nachträglich.
Dieser Troll stiftet hier nur Unfrieden, und diese kuriosen Löschungen dann noch zusätzlich.
Hier war mal angekündigt worden, Trolle und Nicknamediebe wie Hannes... zu sperren. Aber getan wird nichts.
Und ernsthaften Bloggern werden Beiträge gelöscht. Was zu zusätzlicher Verärgerung sorgt.
Ich weiß, jetzt kommt wieder die "Info", derlei Blogkritik an die AKS zu senden und nicht hier einzustellen. Bringt aber auch nichts.
Wenn der Beitrag hier gelöscht wird, stelle ich ihn in FB ein, damit er einem breiteren Publikum zugänglich wird.

HB

HB am 15.08.14 21:36

sennekind am 15.08.14 20:53

Vielleicht, glaube ich aber eher nicht. Der hat sich ja schon öfters etwas "unorthodox" gezeigt, mal vorsichtig formuliert.
Ich glaube nicht, dass der soweit denkt. Höchstens die Hintermänner.
Aber bestimmt hat er das nicht gemacht, um in der AKS das Blogthema zu werden.

HB

HB am 15.08.14 21:02

@ HB am 15.08.14 20:03

" Seines Leibchens hätte er sich auch nach Zieldurchlauf noch entledigen können. "

Nabend in die Runde.

Zitat aus der Feuerzangenbowle : " Dann stellen wir uns doch mal janz dumm. "
Was ist passiert und was ist vielleicht der Grund gewesen.
Was wäre ohne diesen angeblichen Fauxpas gewesen. Siegerehrung, Plakette um den Hals ab in die Versenkung. Hätte Herr Heyer diesen Lauf als Thema hochgezogen, niemals.
Vielleicht kann man jetzt ganz anders verkaufen und der Rubel rollt, auf die Medaille kann man verzichten, wäre doch nu eine unter vielen.
Gewonnen hat er so oder so.

In diesen Sinne bis dahinne, grüßt das


sennekind am 15.08.14 20:53

@ werner am 15.08.14 20:24

"und das mit seiner schweren kindheit zu entschuldigen, ist albern!"

Ich habe nichts dergleichen getan. Vllt. sollten Sie mal den Begriff "Runner's High" nachschlagen, das vermeidet Eigentore...

MeineEine am 15.08.14 20:36

MeineEine am 15.08.14 20:05


auch wenn sie als gutmenschin das nicht verstehen.

im sport gibt es klare regeln. ok, auch die werden mal manipuliert oder sind nicht zu verstehen.

aber hier war es klar, daß der gute franzose disqualifiziert werden musste.

er hat gegen regeln verstossen, war grob unfair seinen kollegen gegenüber und ist keine 18 sondern schon über 10 jahre dabei.

und das mit seiner schweren kindheit zu entschuldigen, ist albern!

werner am 15.08.14 20:24

Vielen Dank, liebe Redaktion.

Claudia am 15.08.14 20:17

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Claudia Wir haben Ihren Kommentar zur Kenntnis genommen. Um weitere thematische Abweichungen zu vermeiden, haben wir Ihren Beitrag sowie Folgebeiträge hierzu entfernt.

Redaktion Aktuelle Stunde am 15.08.14 20:13

Schon allein die Überschrift in der Aktuellen Stunde "Wenn Sportler tragisch versagen" ist an Theatralik kaum zu überbieten. Auch als Nichtsportlerin weiß ich, dass jeden Läufer ein sogenannes Runner's High erwischen kann. Der Mann war einfach euphorisiert. Und was sollte denn bitteschön so tragisch sein, wenn jemand beim lauf sein Shirt vom Leib reißt? Ob die Startnummer ein paar cm vor der Ziellinie nicht erkennbar ist, stellt in Zeiten von Kamera und Co doch kein Problem mehr dar.

MeineEine am 15.08.14 20:05

Mal abgesehen von seinen vorherigen Entgleisungen, z. B. Attacken auf Kinder(maskottchen), stellt sich schon die Frage, wie ein Profi so dämlich sein kann. Allein dafür hat er schon zu Recht die Medaille verloren.
Es geht ja nicht nur um Prüderie, sondern auch um die Einhaltung von Regeln, die man nicht a priori als sinnlos bezeichnen kann, und Respekt vor den Konkurrenten.
Seines Leibchens hätte er sich auch nach Zieldurchlauf noch entledigen können. Dann wäre es egal gewesen.
Aber nichtsdestotrotz nicht wirklich wichtig.

HB

HB am 15.08.14 20:03

schon recht seltsam wie hier sich manche darüber aufregen was sportler so an bzw. ausziehen.
in jedem Frei- oder Hallenbad, an jedem See ist mehr Haut zu sehen als dort.
Soll man nun die Bäder oder seen zumachen weil dort leute in Badehose oder Bikini rumlaufen?
Ich glaub, hier wollen sich einige Blogger mit ihrem Geschreibsel profilieren und merken nicht welche einen Unsinn sie dabei schreiben.
Oder sind dies die Leute die auch jedes Freibad oder jeden Badesee verteufeln?
Man sollte vielleicht zurück auf den Teppich kommen

Burkhard am 15.08.14 20:01

pst am 15.08.14 19:42

Ja klar. In Zeiten der Selbstinszenierung muss das natürlich getoppt werden.
Was kommt als Nächstes?
Hose ausziehen?
Nackten Hintern/Brüste zeigen?
Schuhe ins Publikum werfen?

Was brauchen die Regeln?
Lass doch jeden machen, was er/sie will.

arev am 15.08.14 19:52

Bekleidung sollte nicht kleiden, sondern bedecken. Dafür wurde sie erfunden. Also bedeckt man sich gefälligst.

Rheinwacht am 15.08.14 19:48

Da rennt sich ein 3000 Meter die Lunge aus dem Hals dann kommt so ein Heini
daher und sagt ,Nix da, passt uns nicht.Meine Meinung nach wurde der Sportler
um seine Leistung betrogen, nicht nur die von gestern, sondern auch alle Training
davor war für die Katz!
Kann es sein das der einzige Werbetäger spar seine Finger mit drinnen hatte?
Und seit wann gibt es bei Leichtathletik gelb,rote Karten,ist mir völlig neu.
Bekannt sind doch nur rot/weiss bei Fehlversuchen, und die Täfelchen beim 20
km Gehen.
Übrigens die Startnummer war auch auf beiden Seiten der Hose Nr.14? deutlich
sichtbar.Ich würde den Sieg einklagen lassen...!

pst am 15.08.14 19:42

Oh Ken wie arm ist das denn!
Seit wann ist den ein nackter Männeroberkörper sexistisch?
Ich sagte ja schon: Die Welt besteht nur noch auch Leuten die andere kontrollieren und reglementieren wollen!

Didi am 15.08.14 19:29

So ein Leichtsinn - - er kannte die Regel doch.

Alle Mühe und vor allem Geldlohn futsch - GUT SO!
Für Hirnlosigkeit muss man eben zahlen _


Es will ja echt nicht jeder die Titten des Mr. X sehen,
sollen Weiber das etwa auch so machen? - Diesen Anblick sollte man den Zuschauern eher ersparen, denn Sexismus hat nix mit Sportlichkeit zu tun.

- Und genau dazu dient diese Regel. Natürlich für die heutige auf Sex zur Schaustellung getrimmte Gesellschaft unbegreiflich. Ein ich-bezogener Selfie weniger!

Wenigstens das eine Mal, denn heute ist Benehmen unter den so genannten Proletenstützen der Gesellschaft sowieso kaum gefragt. Diese Regel hält diese Leute wenigstens etwas zurück - sollte im Fußssball genauso sein. Ein Schachspieler oder Golfspieler braucht solch ein Benehmen schließlich auch nicht zur Unterstützung seines Erfolges.
Wäre ja auch schwachsinnig. Würde sonst eindeutig zeigen wie wenig Hirn man für den jeweiligen Sport haben muss. Was bei Schach und Golf nicht zutrifft.

Ken am 15.08.14 19:22

Sicher liegt hier ein Regelverstoß vor, den man wie gesehen ahnden kann.
Bei der Gelegenheit stellt sich mir die Frage, wer denn dafür sorgt, dass eine Großveranstaltung mit internationale Spitzenbesetzung, bei der laufend schlimmere Messfehler vorkommen als bei jedem Dorfsportfest, zwangsweise geschlossen wird.

HPH am 15.08.14 19:15

Ich weiß nicht was das Ausziehen des Trikots mit der sportlichen Leistung zu tun hat. Er war sehr gut und hat die Goldmedaille verdient!

Annelie Haase am 15.08.14 19:14

Heutzutage geht es nur noch drum zu reglementieren und kontrollieren! Einfach nur krank! Was ist schon dabei vor Freude sein Hemd auszuziehen? Männer in Badehose gibt es in jedem öffentlichen Schwimmbad!

Viel schlimmer finde ich fast nackte Är.... die einem morgens auf dem Weg zur Arbeit an jedem Laternenpfahl auf die nächste Sex-Messe hinweisen!

Was für eine kranke Welt!

Didi am 15.08.14 19:14

Regeln sind dazu da, dass sie eingehalten werden. Dazu ist erforderlich, dass sie auch bekannt sind. Aber es reicht, dass die Sportler und deren Betreuer/ Trainer sie kennen. Leider muss die Einhaltung nicht kontrolliert, sondern ihre Nichteinhaltung auch geahndet werden. Ich bin weder Sportler noch Trainer, daher abe ich keine Ahnung, warum in der Leichtathletik bei einer gelben Karte schon disqualifiiert wird. Beim Fußball hätte man zwei Versuche.

Manfred am 15.08.14 19:13

Mir scheint hier leben noch Ansichten aus dem vorletzen Jahrhundert erneut auf,
mehr als Rückwärtsgewand.
Sollen die Damen denn in Taucherausrüstung oder Burkas um die Wette rennen?
Nicht, das sich dann auch noch Männer dahinter verstecken könnten...

pst am 15.08.14 18:45

Wer hat denn die Regeln gemacht,junge dynamische Leute oder alte vertrocknete Funktionäre die voller Neid erblassen wenn einer besser gebaut ist als sie selbst? Die junge Geliebte könnte ja mitsehen und sich selbst hinterfragen ob der alte Mann nehen ihr es wert ist???

Werner Günther am 15.08.14 18:32

werner am 15.08.14 17:34

so isset! die regel besagt das die startnummer deutlich zu erkennen sein muss! deshalb auch die sicherheitsnadeln.
über die ahnungslosigkeit der selbstherrlichen mods braucht man nicht reden.

Anonym am 15.08.14 18:29

wie 10-jährige in knapper Bekleidung vor dem Publikum herumturnen müssen, dann ist das für mich ein sexueller Missbrauch und hat mit Gymnastik nichts zu tun.

War das respektvoll genug?

Hannes am 15.08.14 17:09
dann geh doch hin und stell strafanzeige anstatt dich hier über leute auszulassen und dies permanent unter der Gürtellinie zu machen.
Oder bist du noch nicht erwachsen genug für normale Diskussionen?

Burkhard am 15.08.14 17:49

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, einige Kommentare wurden entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht. Wir bitten Euch, mit konstruktiver Kritik und sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels beizutragen.

Redaktion Aktuelle Stunde am 15.08.14 17:45

@Hans T. am 15.08.14 17:13

Sicher haben die Frauen einen BH unterm Hemd. So wäre ein Trikottausch nicht soo schlimm.
Bikinifrauen sieht man den ganzen Tag an jeder Ecke.
Da gibt es nichts mehr (an)aufzuregen.

Selbi am 15.08.14 17:43

Herr Heyer,

daß sie die regeln nicht verstehen, verstehe ich voll und ganz.

ich wollte mich ja wg. der pöbeleien bestimmter leute nicht mehr äussern.
Aber.

wie sollen die kampfrichter wissen, wer über die linie läuft, wenn nummer und name nicht zu sehen sind.

ausserdem ist das eine grobe unsportlichkeit.

das wäre etwa so, werter herr heyer, wenn der WDR umfrageergebnisse manipulieren würde.

unmöglich halt.

werner am 15.08.14 17:34

Eine "Grobe Unsportlichkeit" kann ich nicht sehen, wenn Männer oder Frauen im Wettbewerb den "nackten Oberkörper" zeigen.

Es ist aber gegen die Regeln, die Regeln muss man oder sollte man kennen und in jedem Fall muss man die Konsequenz tragen.

Das war wohl doch nicht so cool.

Ob man die Regel ändern sollte, so dass Männer oder Frauen doch den "nackten Oberkörper" zeigen dürfen? Da bin ich etwas ambivalent. Wie ist die Regel beim Trikottausch im Fußball oder Frauenfußball?

Hans T. am 15.08.14 17:13

Dann machen wir es nochmal "respektvoll". Wenn 16-jährige Mädels gezwungen werden, wie 10-jährige in knapper Bekleidung vor dem Publikum herumturnen müssen, dann ist das für mich ein sexueller Missbrauch und hat mit Gymnastik nichts zu tun.

War das respektvoll genug?

Hannes am 15.08.14 17:09

Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Hannes Ihr Beitrag wurde entfernt. Bitte üben Sie Ihre Kritik sachlich und respektvoll.

Redaktion Aktuelle Stunde am 15.08.14 17:01

Ich möchte überhaupt mal wissen, wieso sich bei Männer- und Frauenbekleidungen die Vorschriften unterscheiden. Die Männer sind bekleidet, bei den Frauen ist der Hintern kaum bedeckt. Diese Sportlerbekleidung ist ebenfalls vorgeschrieben. Bei den Damen lieber mehr nackt als bekleidet. Das halte ich für eine Unverschämtheit. Selbst beim Langlauf versuchen die Frauen, den Mist halbwegs über den Hintern zu ziehen. Wer lässt sich das eigentlich bieten?? Gehts noch? Ich ärgere mich über die Sportlerinnen, die das mit sich machen lassen.

Hannes am 15.08.14 16:40

Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Ich verstehe diese Regeln nicht, aber vielleicht sehen sie das ja anders...

Ob man/frau oder Sie diese Regeln verstehen ist vollkommen unerheblich.
Die Regeln existieren und haben somit ihre Gültigkeit.

Gerd am 15.08.14 16:35

Ps. Warum man sich immer ausziehen muß, ist mir sowieso ein Rätsel. Wahrscheinlich kann da nur ein Psychiater helfen.

Hannes am 15.08.14 16:30

Die Sportler unterschreiben eine Vereinbarung. Ihr habt hier doch auch Eure Blogregeln, obwohl sie von zahlreichen Nutzern irgendwie nicht verstanden werden und verstanden werden wollen. So ist das mit den Regeln. Man nimmt sie an oder lehnt sie ab.

Hannes am 15.08.14 16:25

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