Mittwoch, 23.04.2014

Wer soll das alles bezahlen...?

Man könnte in Jubel ausbrechen, einen Kopfstand machen vor Freude, denn die Nachricht ist eine wunderbare: Die Kassen sind voll! Das Steuergeld sprudelt! Deutschland muss nicht mehr darben... Und während die mögliche Euphorie darüber verrauscht, bevor sie eingesetzt hat, fragen wir uns: Und warum wollen die dann trotzdem immer noch mehr Kohle von mir?

Der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig zum Beispiel: Der will ja eben noch 'nen Hunni zusätzlich von uns allen, um die Straßen im Land zu sanieren. Und das trotz der vollen Kassen. Viel Geld mit dem Finanz-Minister Schäuble lieber den Haushalt sanieren will, als den Steuerzahler zu entlasten, wie er auch heute wieder erklärt hat.

Das ist ja auch nicht unvernünftig - Nur wo bitteschön bleibt all das Geld, das wir ohnehin schon zahlen? Wenn wir alle eben noch einen Hunderter für die Straßen springen lassen sollen - dann scheint der Rest des Geldes ja auf wundersame Weise zu verschwinden...?
Aber so wundersam ist das gar nicht - die Methode hat Namen: Fehlinvestition, Fehlplanung, Versagen und Verantwortungslosigkeit.
Die Reihe miß-gemanagter Großprojekte ist lang:
Das Landesarchiv in Duisburg, das World Conference Center in Bonn, der Lärmschutztunnel über die A1 bei Köln, der Klassiker Elbphilharmonie, der Flughafen Berlin Brandenburg....
Allesamt Projekte, die vollkommen aus dem Ruder gelaufen sind. Die Gründe? Mehr dazu heute in der Aktuellen Stunde.
Mein Fazit dazu lautet: Wer wenig Ahnung hat - und das ist noch freundlich formuliert - der sollte vielleicht die Finger lassen von solchen Unternehmungen. Könnte sein, dass dann noch genug Geld in den Kassen ist, um auch unsere marode Verkehrsinfrastruktur wieder in Stand zu setzen.

@Manfred am 23.04.14 21:31

Antizyklisch ist sicherlich gut - aber dann wäre derzeit eine Zeit, wo es keine Notwendigkeit für Konjunkturprogramme gibt: es geht diesem Land so gut wie keinem anderen unserer Nachbarn - und Abgehängte wird es nunmal immer geben.

Um die Kurve zum Thema zu bekommen: und wenn dann die Öffentliche Hand Projekte anschiebt (Sie hatten ja wunderbar einen Teil des Spannnungsfelds dargestellt), ist es auch wieder nicht gut, sind es "Ahnungslose", die davon besser "die Finger lassen" sollen.....

Ich hoffe, dass Frau Sevindim heute beim Verlassen des WDR-Prunkbaus (ähmm -funkhauses) dankbar zurückblickt - und den Ahnungslosen gedenkt, die das Ding da hingezimmert und finanziert haben - das wäre doch fair, oder?

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.04.14 21:40

Picard42 am 23.04.14 21:25
Es gab in der BRD auch andere Konjunkturförderprogramme. Ich habe nicht behauptet, dass sie eine gewünschte Wirkung gezeigt haben. Es gab eine Zeit, dahat man geglaubt, dass durch antizyklisches Verhalten die Konjunktur beeinflusst werden könnte. Das Stabilitätsgesetz ist glaube ich aus den späten Sechzigern.

Manfred am 23.04.14 21:31

@Manfred am 23.04.14 21:02

Förderprogramme für was? Für *Konjunktur*? Sie denken da jetzt sicherlich nicht an Autobahnbau, oder?

Picard42 am 23.04.14 21:25

Manfred am 23.04.14 21:02

Danke für die Korrektur.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.04.14 21:05

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.04.14 20:58
Wie macht man gute Konjunktur (meinen Sie bestimmt)? Es gab mal früher Förderprogramme. Zähle ich mal im weiteren Sinne zu den Sozialausgaben.

Manfred am 23.04.14 21:02

Manfred am 23.04.14 20:50

Muß denn unbedingt mehr Geld für Soziale Zwecke ausgegeben werden? Oder wäre es nicht schon sehr erstrebenswert, wenn durch eine gute Konjunktion einfach mehr Arbeit da wäre und der Staat gar nicht mehr so viel Geld für Arbeitslosigkeit ausgeben müsste?

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.04.14 20:58

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.04.14 20:34
Grundsätzliche Zustimmung zur ersten Hälfte. Aber mehr als ausreichende Einnahmen haben leider zur Folge, dass die Gelder noch mehr in Projekte fließen, die nicht erforderlich sind. Es ist ein Traum zu glauben, dass die Gelder zusätzlich in den Sozialhaushalt fließen würden.

Manfred am 23.04.14 20:50

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Rot ist die Farbe der Hoffnung Einige Ihrer Kommentare wurden entfernt. Bitte üben Sie Ihre Kritik sachlich und respektvoll. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 23.04.14 20:48

Hans-Heinrich Pietsch am 23.04.14 20:41
das mit der Bahn ist eine gute Idee, aber wo sollen dann die LKW_Maut herkommen.
also besser nicht bahn oder Kanäle verbessern denn dann würde doch die Maut wegfallen und wir PKW-Fahrer müßten dann wieder herhalten da doch die Infrastruktur schon da ist.

Anonymus am 23.04.14 20:46

Sehr schöner Klartext, Frau Sevindim!

"Das Landesarchiv in Duisburg, das World Conference Center in Bonn, der Lärmschutztunnel über die A1 bei Köln, der Klassiker Elbphilharmonie, der Flughafen Berlin Brandenburg....
Es fehlt noch der Hinweis " ....alles von der Albig-SPD vergeigt ".

Und ich möchte noch anmerken: Der ausufernde Rot-Grüne Sozialstaat verschlingt alles, demnächst auch die Ausländer-Maut.
Wetten?

H am 23.04.14 20:44

Liebe Moderatoren/in,

Ich kann mich nur Ihrer Meinung anschließen.

Vielleicht sollte man mal die Politiker daran erinnern, das die Autofahrer im Jahr rund 53 Mrd. an KFZ- und Mineralölsteuer bezahlen und da sollen nicht 6 oder 7 Mrd. im Jahr drin sein um die Straßen und Brücken in Stand zu erhalten???
Ich finde man sollte zunächst mal die Bahn soweit ausbauen, dass man den LKW-Verkehr weitgehend auf die Schiene verlagern kann, da die LKW durch Ihr Gewicht für die meisten Straßenschäden verantwortlich sind.
Außerdem würde man dann auch noch etwas für die Umwelt tun.

Hans-H. Pietsch 23.04.2014

Hans-Heinrich Pietsch am 23.04.14 20:41

Der Staat muß eigentlich noch viel mehr Steuergelder einnehmen, um es dann für vielfältige Projekte in Deutschland zu nutzen.
Denn so funktioniert eine gesunde Volkswirtschaft. Einnehmen,Ausgeben, Einnehmen,Ausgeben....
Geld, was in Fonds, Spareinlagen oder sonstwo gebunkert wird, wird über kurz oder lang faul, niemand hat dann was davon.
Nur ein Beispiel: Ein M. Schumacher, gechätztes Vermögen 500 Millionen Euro, wird ja nie in der Lage sein, das Geld für sich allein auszugeben. Also müsste man ihn (und die anderen Supervermögenden) dazu zwingen, einen Großteil des Vermögens innerhalb einer gewissen Frist wieder auzugeben.
Was für einen Aufschwung würde das bedeuten.
Und niemand bräuchte sich über "Steuergeldverschwendung" aufregen.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.04.14 20:34

Die (il)legale Verlagerung der Steuern ins Ausland und das Unternehmen keine ausreichende Löhne mehr zahlen schon eher.

Siggi am 23.04.14 20:12

Guter Kommentar. Leider sehen und verstehen die meisten Deutschen das leider so nicht.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 23.04.14 20:25

Frau Sevindim,
im Gegensatz zu Ihren Veröffentlichungen auf Ihrer Internetseite hat die Stadt einen relativ gesunden Haushalt. Schließlich haben sie neulich nicht nur die Genehmigung sondern auch Lob für ihren Haushalt vom Regierungspräsidenten bekommen. Obwohl da viel Geld in Projekte geflossen ist die sich nicht sofort refinanzieren. Andere Leute nennen das Verschwendung. Ab ob der Phönixsee und das Gelände drumerum ein Flop wird oder nicht, wird die Zukunft zeigen.

Manfred am 23.04.14 20:21

"Man könnte in Jubel ausbrechen, einen Kopfstand machen vor Freude, denn die Nachricht ist eine wunderbare: Die Kassen sind voll! Das Steuergeld sprudelt! Deutschland muss nicht mehr darben..."

Also diesen Jubel kann ich so nicht teilen. Die Aussage, dass Deutschland nicht mehr darben muss, gilt aber für einen erheblichen Teil der Bevölkerung nicht.

Eine sprudelnde Quelle im Fass ohne Boden nützt auch nichts. Wenn man die Medaille Rekordsteuereinnahmen umdreht, sieht man die Rekordausgaben für den Sozialhaushalt.

Die Kassen sind eben nicht voll. Was reingeht, geht gleich wieder raus und das was rausgeht, deckt eben nicht den Bedarf; z.B. bei der Unterhaltung der Infrastruktur. Das Thema ist nur eine vernebelte Steuererhöhung weil man eben nicht auskommt. Der Jubel war verfrüht.

Die Steuerverschwendung hat sich (leider) nicht verändert, das hat damit nichts zu tun. Die (il)legale Verlagerung der Steuern ins Ausland und das Unternehmen keine ausreichende Löhne mehr zahlen schon eher.

Siggi am 23.04.14 20:12

Herr Albig macht es sich zu einfach:
in manchen Bundesländern wird noch nicht einmal alles Geld abgerufen, das der Staat für Straßenbau zur Verfügung stellt. Kein Wunder, wenn Baugenehmigungen bis zu 15 Jahren dauern. Dazu kommt, woher soll die Manpower kommen, um jährlich 7 Milliarden € zusätzlich im Straßenbau zu verarbeiten? Da liegt es doch auf der Hand, dass diese Gelder in andere Kanäle abfließen.

Franz Malangeri am 23.04.14 19:57

Burkhard am 23.04.14 19:26


zum thema kannste nur beitragen, wenn du (als gutmensch fällt dier das leicht) erstmal den herr/frauschaften im bild über den bauch streichst oder kraulst.

dann noch ein nette wort zu dem kollosal gut gelungenem thema. und schon isses gut. selbst ich lerne schon.

also beschwere dich nicht dauernd. der wdr leute machen einen schwierigen job, und den herausragend.

werner am 23.04.14 19:53

Mein Fazit dazu lautet: Wer wenig Ahnung hat - und das ist noch freundlich formuliert - der sollte vielleicht die Finger lassen von solchen Unternehmungen. von Asli Sevindim um 18:26

Wenn ich ein böser Mensch wäre könnte ich mit dito antworten.
Um es sachlich zusagen, die Aufgaben und die Ausgaben sind nicht nur etwas vielfältiger als Sie das hier darstellen. Vielleicht denken Sie auch daran, dass die Begriffe Föderalismus, Dezentralisierung und Budgetierung einen Teil dazu beitragen, dass im großen Bereich der öffentlichen Haushalte in einem Bereich Geld verschwendet wird und in anderen Bereichen unabhängig davon auch Gelder fehlen können.

Manfred am 23.04.14 19:34

Hallo Frau Sevendim,
wo das gelt hin geht was der autofahrer so bezalt ist schnell erklärt
einfach den doko-film von hr 3 den die gamacht haben als die autobahnmaut eingefürt wurde anschauen und schon ist man wider in mitelalter und wünscht sich den pramger für unsere politiker .
der tietel ist ( schlagloch suche auf deutscher bugelpisten )
grüsse michael

michael am 23.04.14 19:32

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Burkhard Wir freuen uns auch über kritische Kommentare. Ihr Beitrag wurde jedoch entfernt, da er nicht zum Thema beigetragen hat.

Redaktion Aktuelle Stunde am 23.04.14 19:28

ach ja, demokratie, was in der AKS nicht passt wird gelöscht.
es sollte ein denkanstoss sein, aber die AKS steht über alles, die machen nichts falsch und vor allem lassen sie sich nicht belehren.
Wie soll man politiker hier belehren wenn die AKS ja selber unbelehrbar ist.
schon seltsam wie hier mit zweierlei maß berichtet wird

Burkhard am 23.04.14 19:26

Liebe Frau Sevendim,
nicht nur in NRW werden die Millionen rausgeschmissen, in der ganzen BRD. Der Schwachkopf aus Schl. Holstein hat mit seinem Schwachsinn vielleicht etwas losgetreten.
Wenn der Bund der Steuerzahler nichts erreichen kann, wie soll DANN der Wähler etwas ändern. Nicht wählen gehen, das machen schon soviele. Oder rechts wählen, da wundern sich die Politiker drüber und fragen sich. Warum wählen so viele die Rechten? Oder wissen sie es und es geht ihnen am Ar... vorbei?! Ich weiss es nicht. Vielleicht kann einer der Blogger mir es verraten.

Ewald 41 am 23.04.14 19:20

schiebe noch ein was hinterher.

Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 23.04.14 19:19

Ich frage mich wo die ganze Kohle verbrannt wird? Es ist wie im Mittelalter! Die chronisch zerstrittene politische Bande ist einfach nur noch abgedreht und ekelhaft ohne Bezug zur Realität! Wenn es aber um Erhöhung der Diäten geht ist man sich schnell einig! 631 x 1000€ = 631.000€ /Monat mehr! 10.000€ x 631 x 12 Monate = 75.720.000 Millionen/Jahr kostest dieses Affentheater in Berlin netto, also ohne Klopapier und rauschende Feste!

Kein Wunder, dass kein Platz mehr ist für Mindestlöhne, kaputte Straßen, Brücken.............................es ist nur noch zum Kot...


Didi am 23.04.14 19:15

Das ist alles echt lustig was man mit dem Geld was da verpulverd wurde, wird und werden wird alles SINVOLLE hätte machen können, und was sollen diese Hundert Euro von Herrn Albig? sollen die Autofahrer den noch alles zahlen? bald kann sich keiner mehr ein Auto leisten, und dann?

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 23.04.14 19:15

Ich finde das der der das Geld falsch ausgibt eine Strafzahlung leisten sollte. Ich habe es satt das immer wieder der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird

Patrick Picht am 23.04.14 19:12

Hallo Frau Sevendim,
grundsätzlich ist dem nichts hinzuzufügen.

Jedoch finde ich das alle diese Blogs eigentlich gar nichts
bringen ....

Die Politiker und Ihr verhalten werden wir dadurch nicht ändern.
Denn nur darum geht es doch !

Das beste ist wenn alle mal nicht mehr wählen würden.
z.B. bei der nächsten Kommunalwahl.
Mal schauen was passiert.

Norbert am 23.04.14 19:11

werte Moderatorin, dem ist eigentlich Garnichts hinzuzufügen, ausser vielleicht;

warum fragt ihr Journalisten nichtmal die unsäglichsten Ministerpräsidenten/innen, warum sie die kohle ohne sinn und verstand raushauen.

auch die Bundesregierung sollte gefragt werden, in welche dunklen kanäle die überbordenden staatskassen umgeleitet werden.

Frau Sevindim,machen sie doch ausnahmsweise mal druck auf die Politiker und mal nicht auf die hiesigen altblogger!

werner am 23.04.14 18:58

Hallo Frau Sevendim,
stimme Ihnen bei allen Aussagen zu!
Was kann man gegen die aus dem Ruder gelaufenen Projekte tun?
Wie kann man überflüssige Projekte verhindern?

Politikerhaftung vielleicht, bessere Kontrolle oder.....
Gruß

Dieter am 23.04.14 18:53

Beim Bund der Steuerzahler gibt es noch vieles, z.B.
die völlig "sinnfreien" Aussichtstürme für 218000.- € im Kölner Landschaftspark.

susemel am 23.04.14 18:49

Liebe Frau Sevendim,
dem ist fast nichts hinzuzufügen,ihr Beitrag spricht mir aus der Seeele!

Herr Ministerpräsident Albig hätte sich lieber für einen anständigen Lohn bei den Schlachthofmitarbeiterin kümmern sollen,dann brauchte Dänemark seine Schweinehälften nicht per LKW nach Deutschland zu transpotieren,nach der Zerlegung dann wieder zurück nach Dänemark.Solche unnützen Fahrten zerstören unsere Strassen und nicht meine monatliche Fahrt mit meiner Omi ins Grüne!!

Werner Günther am 23.04.14 18:39

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Dienstag, 22.04.2014

Pflegeversicherung

Immer feste drauf. Die Pflege-Versicherung zu bashen, ist - auch unter Journalisten - beliebt, da geht man kein Risiko ein: Ja, die Pflege-Versicherung ist unterfinanziert. Ja, viele Pflege-Patienten bräuchten noch deutlich mehr Leistungen (etwa die Demenz-Patienten). Ja, die Pfleger sind so mies bezahlt und werden von den Pflegeleistungs-Erbsen-Zählern derart gegängelt, dass den Heimen die Fachkräfte davonlaufen.
Ist ja alles richtig. Und muss auch alles besser werden. Noch dazu, weil die Zahl der Bedürftigen rasant steigt und in wenigen Jahrzehnten, wenn meine Baby-Boomer-Generation ins Pflegealter kommt, ungeahnte Ausmasse annehmen und ungeahnte Kosten verursachen wird. Und trotzdem: Wie stünden wir denn da - ohne diese vielgescholtene Versicherung? Was wäre, wenn nicht vor 20 Jahren die Pflege endlich auf eine solide, sozialversicherungsrechtliche Basis gestellt worden wäre? Viele Kritiker und solche, die mit überzogenem Anspruchsdenken - ähnlich wie in der Rentendiskussion - das Gesamtsystem gefährden sollten mal über den Tellerrand in andere Länder schauen und erkennen, wie gut wir es auch in der Pflege hier in Deutschland haben. Und sie sollten nicht vergessen: Die Pflegeversicherung war immer nur als „Teilkasko" gedacht, wie die FAZ heute zu Recht anmerkt. Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen. Wer das nicht tut, und anschliessend umso lauter nach der Solidargemeinschaft ruft, hat auch die Pflegeversicherung grundsätzlich falsch verstanden.

@Emma am 23.04.14 21:52

Wir haben schon den Familienverbund als Solidargemeinschaft über Bord geworfen: schmeißen wir "die Ehe" doch gleich hinterher!!

Es wird dann nur keinen "Staat" mehr geben, der das auffängt: weil eine Rotte Asozialer (oder Egoisten, wenn das besser gefällt) keinen Sozialstaat mehr formen wird!

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.04.14 21:59

@ Rosi am 23.04.14 21:11

Mein Mann hat geackert und ich war für die Kindeserziehung zuständig mit dem "Erfolg", dass ich heute beruflich auf dem Abstellgleis stehe. Mir 44 (!) Jahren wurde mir eine Umschulung von diesem guten Staat verwehrt mit der Begründung, dass ich zu alt und nicht mehr vermittelbar auf dem Arbeitsmarkt war. Man sollte sich auch als Ehefrau nicht auf den Ernährer verlassen, bei Ihnen ist es gut gegangen, es hätte aber auch anders kommen können. Den werten Gatten kann früh das Zeitliche segnen oder die Ehe geht kaputt und dann sieht man alt aus. Eigentlich sollte man sich keine Kinder anschaffen, das wäre noch die vernünftigste Lösung, denn Kinder müssen betreut werden, egal von wem. Aber welcher Vater setzt schon seine Karriere aufs Spiel? Das kann die duselige Kuh namens Ehefrau machen.

Emma am 23.04.14 21:52

@Manfred am 23.04.14 19:59

Ergo haben wir kein Problem mit den Kosten im Alter, mit Pflegeversicherung, Einkommen, Bemessungsgrenzen etc.: wir haben schlicht ein Problem mit den "Alten" selbst. Eine gesellschaftliche Aufgabe (doppeldeutig gemeint)....

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.04.14 21:48

Emma am 23.04.14 20:54

Mein Mann hat über 30 Jahre geackert um mir ein schönes Heim zu bieten mit allen Annehmlichkeiten.
2 Kinder und der Haushalt waren die Gegenleistung.

So.
Und jetzt will ich das alles rückwirkend bezahlt haben wie eine Angestellte!?

Wie dreist muss denn eine Frau sein,um solche Forderung zu stellen?

Rausgeworfen gehört sie.

In ganz hohem Bogen!

Rosi am 23.04.14 21:11

@ Rosi am 23.04.14 20:36

Haben wir uns doch von einem Mann das Leben versorgen lassen.
Ein wenig Gegenleistung kann man/frau da schon erwarten.

Hm ich halte die Pflege von Senioren nicht für "ein wenig Gegenleistung". Wenn dann sollte man doch eine "Nur-Hausfrau", gerade wenn sie Mutter ist und/oder Angehörige pflegt, leistungsgerecht bezahlen und das sähe allerdings übelst aus für den Gatten.

@ Manfred am 23.04.14 20:30

Ich hab keine Ahnung, wie früher ein Altenheim finanziert wurde. Ich hab eine große Verwandtschaft und in allen Familien haben die Angehörigen zuhause gepflegt. Sie hatten alle Einfamilienhäusern, die deren Eltern/Schwiegereltern gebaut haben und da war die Pflege zuhause selbstverständlich, schließlich erbte man mal deren Haus. Ich denke aber schon, das zumindest die Rente mit einfloss.

Emma am 23.04.14 20:54

Emma am 23.04.14 19:54

Was heisst denn hier lieb,nett oder doof?
Eher schlau.
Haben wir uns doch von einem Mann das Leben versorgen lassen.
Ein wenig Gegenleistung kann man/frau da schon erwarten.

Rosi am 23.04.14 20:36

Jan vom Niederrhein am 23.04.14 20:04

to bash = verprügeln, niedermachen, scharf kritisieren

Moin zusammen,

sehr schade, dass die Diskussion wie beim Rententhema so ins Persönliche abrutscht!! Sich gegenseitig die Fähigkeit zur Meinungsbildung abzusprechen, bringt keinen Millimeter weiter.

Die Pflegeversicherung an sich ist m. E. ein durchaus positiver Ansatz, aber in der Umsetzung gibt es massive Probleme (die Herr v. Mauschwitz ja z. T. benannt hat). Darüber hinaus erweist sie sich nach meiner beruflichen wie privaten Erfahrung als Bürokratiemonster.

Nur eine Handvoll Bundesbürger kann ausreichend finanzielle Vorsorge für eine langjährige Pflegebedürftigkeit betreiben. Für die allermeisten würde sie den finanziellen Ruin bedeuten. Insofern sehe ich in der Streiterei um "Vollkasko-Mentalität" überhaupt keinen Sinn.

Anke am 23.04.14 20:31

Emma am 23.04.14 19:54
Hat das Wohnen im Altenheim denn überhaupt was gekostet als sie noch in Händen des Sozialamtes waren?

Manfred am 23.04.14 20:30

Was ist "bashen" ?? Ich kann da nichts mit anfangen.
Wahrscheinlich liegt es an meiner schlechten Ausbildung.
Oder am fehlenden Fleiss. Vielleicht auch an mangelnder Disziplin, oder, oder, oder.
Wir sollten alle 50 jährigen von der Brücke springen lassen.
Das spart Kosten, und wenn der Sprung dann noch bezahlt wird, können auch gleichzeitig marode Brücken saniert werden.

Jan vom Niederrhein am 23.04.14 20:04

Picard42 am 23.04.14 19:29
Ich bin so alt, dass ich die Zeit vor der Pflegeversicherung schon erlebt habe. In meinem Wohnumfeld (Kleinsiedlung im ländlichen Bereich) wohnten die Menschen im Drei-Generationen-Haus. Das war eine Rundumversorgung zu Lasten der mittleren Generation. Wenn es nicht mehr ging, was relativ selten war, gab es auch damals schon Altenheime. Im Zweifel half das Sozialamt, Stichwort Hilfe zur Pflege oder Hilfe zum Lebensunterhalt in Einrichtungen. Für die Armen gab es zB. in DO zwei Altenheime, denen man schon von draußen ansehen konnte wer da untergebracht war. Je nach Freigrenzen mit Unterstützung der Angehörigen. Dann konnte es auch ein anderes Haus sein. Das war so was wie Vollkasko. Das Drei-Generationen-Haus gibt es immer weniger. Die mittlere Generation konnte sich nur bedingt um die beiden anderen Generationen kümmern. Dann kam die Pflegeversicherung, zur Entlastung der Pflegebedürftigen oder der Sozialämter?

Manfred am 23.04.14 19:59

Picard42 am 23.04.14 19:01 Da haben wir jetzt fast alle mit gerechnet.

Daumen hoch!


Emma am 23.04.14 19:49

Richtig!

rosi am 23.04.14 19:58


@ werner am 23.04.14 19:48

das war doch vor 25/30 Jahren auch nicht anders.

doch klar, die währung nannte sich anders.

Ich kenne die Preise von vor 25-30 Jahren nicht, ich kenne sie aber heute. Vor 25-30 Jahren waren die Frauen ja auch noch so lieb und nett (oder doof?) und haben sich um die drei K's gekümmert und die Eltern später gepflegt. Da kamen sicher noch nicht so viele Menschen ins Heim.

Emma am 23.04.14 19:54


@ Manfred am 23.04.14 19:25

Picard42 am 23.04.14 19:01 Da haben wir jetzt fast alle mit gerechnet.

Daumen hoch!

Man sollte Herrn von Mauschwitz und Picard42 mal ein paar Mußestunden in der ARGE oder am Sozialamt gönnen, damit sie lernen, wie die Realität heute aussieht. Wie kann man nur derart verblendet sein. Ein Blick auf die Preise der Heime reicht eigentlich auch schon aus, um zu realisieren, dass das heute trotz Vorsorge niemand finanzieren kann - außer er gehört zu den Besserverdienenden mit sicherem Arbeitsplatz und diesen Luxus haben heute nur noch wenige. Als Mutter ist man zudem die Gearschte, Kinder bedeutet oft genug Karriereende.

Emma am 23.04.14 19:49

Emma am 23.04.14 17:53

das war doch vor 25/30 Jahren auch nicht anders.

doch klar, die währung nannte sich anders. aber der normalmensch wurde auch ganz schnell seines vermögens verlustig im alten/pflegeheim. auch damals mussten dann die kinder oder das socialamt aushelfen.

werner am 23.04.14 19:48

@Manfred am 23.04.14 19:25

Einfache Frage, Manfred: wie war das denn VOR den Zeiten der Pflegeversicherung, WAS war denn da anders? Die Sozialleistungen? Vollkasko bis in den Tod? Ich kann mich nicht daran erinnern....

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.04.14 19:29

Picard42 am 23.04.14 19:01
Da haben wir jetzt fast alle mit gerechnet. Aber mal ein Beispiel zur eigenen Vorsorge, diesmal nicht aus dem eigenen Bereich. Die Mutter einer Bekannten hatte ein Einfamilienhaus. Das ist doch schon mal eine besondere Vorsorge. Die Mutter musste in ein Altenwohnhaus einziehen und das Haus wurde zu einem Normalpreis verkauft. Selbst dieser Vermögen ist jetzt nach drei Jahren Heimaufenthalt fast aufgebraucht. Mit einem durchschnittlichen Einkommen ist wohl die ambulante Pflege zu bezahlen, die Heimaufenthalte leider nicht. Und das Pflegewohngeld erhalten nur diejenigen, die ihr gesamtes Einkommen (unter Berücksichtigung eines Tachengeldes) einsetzen und nur noch das Schonvermögen haben. Ergebnis: Selbst wenn ich zusätzlich vorsorge, lande ich beim Amt. Es sei denn ich beende meinen Aufenthalt auf dieser Erde vorher.

Manfred am 23.04.14 19:25

@Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

Dem ist dann wohl nichts mehr hinzuzufügen! Daumen hoch!

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.04.14 19:01

Jeder Arbeitnehmer/Arbeitgeber/Rentner zahlt monatlich seinen Anteil in die Pflegeversicherung, seit Beginn.
Das ist schon Vorsorge. Von welchen Geldern soll der normale Arbeitnehmer weitere Pflegeversicherungen/Vorsorgen betreiben und warum?
Wo bleiben/blieben die Überschüsse?

susemel am 23.04.14 18:29

@ Werner Günther am 23.04.14 18:20
Adlige Herren dürfen das, naja ich sach Lieber nichts mehr dazu, von Seiten des WDRs darf hier anscheinend geschrieben werden was man will, aber wir Zwangzahler müssen im sinne des WDRs schreiben.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 23.04.14 18:28

@Herr von Mauschwitz,
Das gilt übrigens auch für das in den Kommentaren hier häufig als General-Entschuldigung angeführte Einkommen: Es fällt keineswegs vom Himmel. Es lässt sich durch Ausbildung, Fleiß, Engagement, Können, Geschick, Disziplin, Leistung in gewissen Grenzen durchaus beeinflussen - um es mal ganz vorsichtig zu sagen.


Bitte reißen sie sich zusammen Herr von Mauschwitz,so geht man nicht mit anderen Menschen um!

Werner Günther am 23.04.14 18:20

Arroganz hat einen Namen:
Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

unterbezahlte Fachkraft am 23.04.14 17:56

Ein Einzelzimmer ohne Pflegestufe kostet um die 80 Euro/Tag = 2400 € mtl.

Hat man das Glück, in Pflegestufe 1 eingestuft zu werden,kostet das Einzelzimmer 92 €/Tag = 2.760 € mtl. Davon übernimmt die Pflegekasse dann 1.023 € (ab Pflegestufe 1, bei 0 gibbet nix) = 1.737 € müssen aus eigenen Mitteln bezahlt werden abzügl evtl(!) Pflegewohngeld von rd 500 €, deren Zahlung abhängig ist vom vorhandenen Privatvermögen, was erst einmal auf 10.000 € herunter gewirtschaftet werden muss, bevor es Pflegewohngeld gibt.

Zum Vergleich Pflegestufe 3 (die höchste also) kostet Einzelzimmer 130 €/Tag = 3.900 € mtl abzügl 1.550 € Zuschuss von der Pflegekasse abzügl evtl Pflegewohngeld = 501,02, bleiben 1.848,89 € an einem selber hängen und da müsste man schon ganz doll vorsorgen, wenn man dann nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen will.

Dazu kommen noch die privaten Kosten für Fußpflege, Friseur, Körperpflegemittel, Kleidung, ggf Telefon, ggf Tageszeitung, Zuzahlung Medikamente und die Kosten für freiverkäufliche, nicht verschreibungspflichtige Medikamente.

Die Preise sind Durchschnittspreise von mehreren Heimen, die ich kenne - also normale für Otto Normalverbraucher und keine Seniorenresidenzen.

Emma am 23.04.14 17:53

@Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

Oha, da fühlt sich aber jemdand auf den Schlips getreten.

Mit den schlichten Appellen [Duden: a) auffordernde, aufrüttelnde Mahnung, b) Aufruf, Aufforderung] ist das so eine Sache.

Hier wurde und wird ja den Menschen unterstellt, dass sie nicht für ihre Zukunft vorsorgen würden und doch wenigstens für das eigene Leben ein Stück Verantwortung zu übernehmen. Das alleine ist ja schon ein ziemlicher Hammer. Hier werden die so angesprochenen Menschen als verantwortungslos und unmündig hingestellt. Starker Tobak.

Unabhängig von dem eigenen Bemühen [Botschaft MvM: Jeder ist seines Glückes Schmied] gibt es nun mal ordentliche Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt und in den daraus finanzierten Sozialsystemen.

Der Prozentsatz an Geringverdienern in Deutschland wurde durch die von den so vielen wohlversorgten Gutverdienern immer noch hochgelobte Agenda 2010 innerhalb weniger Jahre von 16% auf 23% politisch erzwungen. Das ist unabweisbar wahr.

Roter Rainer am 23.04.14 17:52

manche menschen bei der AKS heizen gern mal eine "diskussion" an ohne sich scheinbar bewußt zu sein was sie da lostreten.
denn anders sind solche Aussagen der herr v. M. nicht zu verstehen.
Den seiner Ansicht nach sind ja wohl alle dumm die es sich nicht leisten können solch eine versicherung zu zahlen.
hat er sich vielleicht mal gefragt, wer seine Brötchen backt, seinen Aufschnitt dafür herstellt, sein Auto repariert, die Straßen in Ordnung hält usw.?
bestimmt nicht nicht.
er sollte vielleicht mal weniger mit "steinen" werfen wenn er im Glashaus sitzt, denn sehr schnell kann er in eine situation geraten wo es auch ihm trotz Bildung sehr schlecht geht.
Aber vielleicht denkt er ja noch nicht so weit .
denn auch menschen wie ein Herr v. M. ist zu ersetzen.

Burkhard am 23.04.14 17:34

Lieber Herr von Mauschwitz, in mancher Beziehung haben Sie Recht. Aber ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, daß es viele Menschen gibt, die sich eine "zusätzliche" Pflegeversicherung gar nicht leisten können? Und deshalb hoffen, daß diese eine "Vollkasko" ist?

lecram am 23.04.14 17:27

Henriette am 23.04.14 15:35


wie soll denn der adlige herr auch nur erahnen, daß hier im block eine andere klientel zugange ist?

werner am 23.04.14 17:22

Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

Ein großes Mass an Überheblichkeit möchte ich Ihnen unterstellen -um es mal ganz vorsichtig zu sagen.

Selbi am 23.04.14 17:08

@Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11
"Es ist schon bemerkenswert, wieviel Unwillen man bei manchen mit dem schlichten Appell erzeugen kann, doch wenigstens für das eigene Leben ein Stück Verantwortung zu übernehmen."

Netter Appel, wenn man aber mit oder ohne Verantwortung so oder so in der Grundsicherung landet, dann geht das an den realen Gegebenheiten völlig vorbei; es verändert nichts.

Man muss sich auch daran erinnern, dass diese Gegebenheiten nicht nach einem Naturgesetz entstanden sind. Rot-Grün hat diese Gesellschaft verändert, bis Schwarz-Gelb hat man das festzemtiert und Schwarz-Rot wird nicht viel daran ändern. Niedriglohnsektor und die künftige Altersarmut wurden so gestaltet.

"Es lässt sich durch Ausbildung, Fleiß, ..() in gewissen Grenzen durchaus beeinflussen.."

Da haben Sie aber den wichtigsten Faktor vergessen: Glück

Lagert ein Unternehmen einen Teilbereich an Subunternehmen mit Billiglöhnen aus, hat man Pech. Verzichtet der WDR auf Auslagerung, hat man Glück.

Hans T. am 23.04.14 16:40

"ein Stück Verantwortung zu übernehmen. Das gilt übrigens auch für das in den Kommentaren hier häufig als General-Entschuldigung angeführte Einkommen: Es fällt keineswegs vom Himmel. Es lässt sich durch Ausbildung, Fleiß, Engagement, Können, Geschick, Disziplin, Leistung in gewissen Grenzen durchaus beeinflussen"

Aber in sehr engen Grenzen, oder nur mit Glück. Wie Emma schon schrieb, kann man ohne weiteres 50 Jahre fleißig in einem ordentlichen Beruf gearbeitet haben und die Rente reicht längst nicht für die Pflege. Beamtenpensionen reichen vermutlich häufiger als Renten; die sind ja im Schnitt höher.
Es können aber nicht alle Beamte sein, ebenso wie nicht alle Akademiker sein können. Es gibt auch andere Arbeiten, die gemacht werden müssen. (Und auch genug arbeitslose Akademiker, sowie solche, die für weniger als den geplanten Mindestlohn arbeiten.)
Hat der WDR eine Kantine? Falls ja, erzählen Sie das mit der Vorsorge mal den Kräften da. Sonst gegenüber der Bäckereifachverkäuferin.

Meckerpott am 23.04.14 16:24

@ Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

(...)Das gilt übrigens auch für das in den Kommentaren hier häufig als General-Entschuldigung angeführte Einkommen: Es fällt keineswegs vom Himmel. Es lässt sich durch Ausbildung, Fleiß, Engagement, Können, Geschick, Disziplin, Leistung in gewissen Grenzen durchaus beeinflussen - um es mal ganz vorsichtig zu sagen.

Ach ja? Das halte ich für ziemlich realitätsfremd, um es mal ganz vorsichtig zu sagen. Es sind doch gerade immer noch die Älteren , die niemand mehr möchte. Und eine vernünftige, normal bezahlte Vollzeit-Arbeitsstelle findet heute kaum noch jemand. Entweder landet man als Teilzeitkraft oder 450-Euro-Kraft irgendwo, oder wird von den Zeitarbeitsfirmen gnadenlos rumgeschubst. Und davon kann niemand zusätzlich fürs Alter vorsorgen.

Emma am 23.04.14 16:19

Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

Sehr geehrter Herr von Mauschwitz,

wenn die private Pflegezusatzversicherung für einen Durchschnittsverdiener zu finanzieren wäre (!), könnte man die Pflicht-Pflegeteilkaskoversicherung in eine Pflicht-Pflegevollkaskoversicherung umwandeln, in die jeder (!) prozentual von seinem Verdienst einzahlen müsste.

Dann hätte man kein schwer verständliches Durcheinander.

Ich habe mich über private Pflegezusatzversicherungen informiert und hatte keinen Durchblick, was sinnvoll wäre. Und ich hatte keinen Durchblick, ob nicht am Ende doch hohe Kosten nicht abgedeckt würden.

Und ich gehöre nicht gerade zu den Analphabeten.

Aber selbst Menschen mit bescheidener Ausbildung muss es doch durchschaubare Lösungen geben.

ANNA am 23.04.14 16:18

Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

Werter Herr von Mauschwitz.

Vielleicht nehmen Sie einfach mal zur Kenntnis das es kein Unwille der Poster hier im AKS-Blog ist, sondern das Ihnen da auch mit Sicherheit etliche Leute gegenüber stehen die etwas mehr Lebenserfahrung als Sie haben und deshalb die Sache auch realitätsnäher betrachten.

Henriette am 23.04.14 15:35

Bild von Martin von Mauschwitz, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Gerd: Bitte, wer auf Fehler lieber stolz ist, statt dazu zu lernen - dies ist ein freies Land, jeder wie er mag.
Ansonsten: Es ist schon bemerkenswert, wieviel Unwillen man bei manchen mit dem schlichten Appell erzeugen kann, doch wenigstens für das eigene Leben ein Stück Verantwortung zu übernehmen. Das gilt übrigens auch für das in den Kommentaren hier häufig als General-Entschuldigung angeführte Einkommen: Es fällt keineswegs vom Himmel. Es lässt sich durch Ausbildung, Fleiß, Engagement, Können, Geschick, Disziplin, Leistung in gewissen Grenzen durchaus beeinflussen - um es mal ganz vorsichtig zu sagen.

Martin von Mauschwitz am 23.04.14 15:11

Meine Meinung ist einfach die:

Ein Pflegeheim sollte ein Pflegeheim sein und kein Ort, der wegen Mietwucher! in Verruf kommt.

Die Leistung sollte bezahlt werden und nicht der Profit.
Damit sollte es auch möglich sein, den Pflegekräften endlich leistungsgerechten Lohn zu zahlen.


An dieser Stelle sei nur an das Aufbegehren der Überflieger mit 10% ...
- Eine Frechheit ohne Gleichen!!

Stoer-De-Baecker am 23.04.14 14:20

warum schiessen denn pflegeheime wie pilze aus dem boden? weil damit viel geld zu machen ist.
habe selber in solch einem privaten Pflegeheim gearbeitet, schlechte bezahlung, schlechtes arbeitsklima, schlechte Pflege aber teure Unterkunft.
es wurde überall gespart damit der Gewinn größer wurde.
ein Beispiel, ich hatte bei einem Ehepaar für ih n keine Unterwäsche mehr weil er sich einmachte, auf die frage was ich machen solle wurde mir von der leitung gesagt ich soll die wäsche der frau nehmen, das sagt alles

Gudrun am 23.04.14 13:52

Wie jede andere Versicherung ist auch diese unterfinanziert - Klar;
Wer weiß schon, ob er das erhält, was ihm zugesichert wird.
Es weiß auch niemand, welche Leistung er in Anspruch nehmen muss, um "menschenwürdig" weiter zu vegetieren.

Nichts ist SICHER.
Nur eins; Das Ende vom Leben.
Das wiederum braucht/muss niemand pflegen.
- Aber aufgepasst, dass das am besten auch jeder selber auch noch für sich zu bezahlen hat ...

Das was bleibt ist gut - es lässt sich immer wieder drüber reden;
Mehr schlecht als recht - Sicher!

Stoer-De-Baecker am 23.04.14 13:43

Die Finanzierung soll über die Beitragszahler erfolgen. Dazu müssen diese Beitragszahler aber genügend an Lohn bekommen, sonst reicht das Geld nicht.

Es ist ja nicht nur der Niedriglohnsektor, der massiv verloren hat. Vom Entwicklungsingenieur, der über Leiharbeit oder Subunternehmen weniger in der Tasche hat, bis zum Flugzeugkapitän verliert die Mehrheit der privaten Haushalte an Einkommen. Wenn man das Pro-Kopf-Einkommen und das Bruttosozialprodukt nur oberflächlich betrachtet, entgeht einem sehr viel.

"Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen."

Das geht aber nur, wenn man genügend Geld über Lohn für Vorsorge hat. Weniger Lohn bedeutet nicht nur weniger Rente sondern auch weniger für Versicherung. Für Niedrig- und Geringverdiener ist der Satz ein schlechter Witz.

Wer nach mehr Eigenverantwortung und gleichzeitig nach Merkels "Reformen" (Sozialabbau) und "Wettbewerb" (durch niedrige Löhne) ruft, hat die Soziale Marktwirtschaft nicht verstanden.

Siggi am 23.04.14 11:49

Das ist ein eher positiv gehaltener Kommentar über ein System, dass aus 2 Richtungen nicht funktioniert. Da habe ich doch eher eine kritische Sichtweise.

Zunächst werden die Kosten wegdefiniert. Das ist im Kommentar auch richtig aufgezählt:
1. Demenz ist unberücksichtig
2. Vorgaben für Pflegeleistungen werden nicht ausreichend berechnet. Es reicht nur mit Glück für "satt und sauber", mehr Überleben als Leben.
3. Die Löhne sind schlecht

"Ist ja alles richtig. Und muss auch alles besser werden."

Das ist von der Formulierung zu schwach. Mängel müssen beseitigt werden. Das kostet Geld. Es ist nicht nur genug Geld da, das Währungssystem ist gefährdet weil es sogar zuviel Geld gibt.

Man hat aber das Wirtschaftssystem so umgestaltet, dass das Geld da fehlt wo es wirklich gebraucht wird. Vom Geld im Finanzcasino hat die Realwirtschaft nichts. Das ist das Ergebnis Schröders Reformen, die die Mehrzahl der Journalisten für richtig hält. Da kommen wir zur Deckung der Kosten, zur Finanzierung.

Siggi am 23.04.14 11:47

Was in diesem Land aus unserem Sozialsystem geworden ist schreit zum Himmel.

Aber wir sollten deshalb Herrn von M. nicht wegen seiner Meinung "bashen".(welch ein bescheuerter Begriff!)
Er gehört eben zu einer Generation die nie gedarbt hat und es eben nicht besser weiß.
Wenn er eines Tages selber am "krusen Bäumchen" angekommen ist werden ihm schon die Äuglein geöffnet.

Henriette am 23.04.14 11:11

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...Wer das nicht tut, und anschliessend umso lauter nach der Solidargemeinschaft ruft, hat auch die Pflegeversicherung grundsätzlich falsch verstanden...

Ich freue mich und bin sehr stolz darauf, daß auch ich zu den "Falschverstehern" gehöre!!!

Gerd am 23.04.14 10:12

"""Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen."""

Yupp und das machen die HartzIV-Empfänger, Niedriglohnarbeiter und (unfreiwilligen) Teilzeitkräfte mit links. Dumm gelaufen Herr Schröder, kann man da nur sagen.

Ansonsten bin ich persönlich gerade getroffen von einem Angehörigen, der ins Pflegeheim gekommen ist. Bei diesen Preisen kann man gar nicht vorsorgen, außer man arbeitet vielleicht als Redakteur beim WDR ;-) Mein Angehöriger hat das Glück, noch nicht auf Sozialgelder angewiesen zu sein, da er eine gute Rente hat. Ändert sich seine Pflegeklasse allerdings mal, und das Vermögen ist dann bis auf ein Minimum irgendwann aufgebraucht, wird auch das nötig sein. Aber machen Sie das mal jemandem klar, der fast 50 Jahre gearbeitet hat und entsprechend in die Sozialkassen eingezahlt hat, dass dieser dann durch die Sozialhilfe bezuschusst werden muss. Und dann sagen Sie diesem mal,er hätte vorsorgen müssen. Er springt Ihnen ins Gesicht Herr v.Mauschwitz

Emma am 23.04.14 10:10

"Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen." Äh, was, wenn nicht Vorsorge, ist denn wohl die Pflegeversicherung?

Picad42 am 23.04.14 7:53

Da kann man mal sehen, wie wichtig doch die Familie ist. Leider stirbt die in Deutschland immer mehr aus. Nur deshalb müssen eben Dritte ran.

P.S.
Lieber Herr von Mauschwitz!
Die Pflege-Versicherung zu "bashen".....
Darf ich fragen, was das beudeutet? Man spricht hier nämlich deutsch.

H am 23.04.14 7:41

"Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen. Wer das nicht tut, und anschliessend umso lauter nach der Solidargemeinschaft ruft, hat auch die Pflegeversicherung grundsätzlich falsch verstanden. "

Wer so blöd ist über Jahre in eine Versicherung einzuzahlen und trotzdem in der Grundsicherung landet, hat Schröders Reformen grundsätzlich falsch verstanden.

Der Begriff "Solidarität" (bei Solidargemeinschaft) hat sich seltsam verändert. Ich bin nicht solidarisch mit Versicherungen. Vorsorge für die "Wechselfälle des Lebens" oder Vorsorge überhaupt ist zynisch, wenn man aufstocken muss oder das Geld durch den Niedriglohnsektor kaum zum Leben reicht.

"Pflege-Versicherung" ist in der Theorie eine Möglichkeit. "Pflege-Versicherung zu bashen" ist näher an der Realität.

"Viele Kritiker und solche, die mit überzogenem Anspruchsdenken.."
(Ironie ein)
Die Soziale Marktwirschaft der Vergangenheit hat die Leute richtig verwöhnt.
(Ironie aus)

Hans T. am 23.04.14 1:13

Wie so vieles im Gesundheits-/Krankenpflege-System ist auch die Altenpflege ein Bürokratie-Monstrum geworden, bei dem ein erheblicher Anteil von Zeit und Geld auf die korrekte Abrechnung und sonstigen Papierkrieg entfällt. Wenn man da was vereinfachen könnte, käme man mit demselben Geld und Personal weiter.

Ansonsten: Wie die Dame im Beitrag sagte fehlt die Anerkennung. Pfleger/innen tun einen wichtigen, nützlichen und schwierigen Job, von dem jeder andere froh sein kann, dass ihn jemand macht, und dass er selber nicht muss. Dafür werden sie aber nicht gelobt und bewundert, wie sie es verdient hätten, sondern als Versager verachtet, die nichts besseres gefunden haben.
Wer stellt sich schon stolz hin und sagt: "Ich bin Altenpflegerin. Ich mache was Gutes, Nützliches."? (Bei Putzfrauen genauso.)

Nein, Anlageberater soll man werden, und die alten Omas lieber um ihr Sparbuch betrügen. Da trägt man nämlich Anzug und verdient sehr gut. Das bringt Anerkennung.

Meckerpott am 22.04.14 23:09

pst am 22.04.14 21:43

klausi, selbst du wirst es wissen.

sie hat doch vor ihrem osterurlaub einen Rundumschlag gegen ihre freunde/innen gelandet.

sie war sogar schockiert über die notwendige Aussortierung des beck.

solche leute und solches verhalten nennt der bürger halt pack !

werner am 22.04.14 21:57

Manfred am 22.04.14 21:25

was du vergessen hast.er will jeden bürger beglücken. Autos fahren auch für fussgänger/Freigänger und liefern an.

aber hier geht es ja darum, daß mfm sich um seine kosten sorgt.

werner am 22.04.14 21:52

hat unsere hannelohre vielleicht doch recht, wenn sie ihre freunde/innen als dreckspack bezeichnet?
werner am 22.04.14 21:11

Wo sind deine belegbaren Quellen, oder sagst du nicht die Wahrheit?

pst am 22.04.14 21:43

werner am 22.04.14 21:11
Die Gebühr ist garnicht von ihm erdacht, sondern von der CSU. Er hat nur die Verrechnung mit der KFZ-Steuer weggelassen. Aber wer so viel zahlen muss, hat ja dann auch kein Auto mehr.

Manfred am 22.04.14 21:25

Maria am 22.04.14 20:46

was du noch vergessen hast.

wenn du alle steuern und abgaen bezahlt hast, kommt dann noch die von einem namhaften spezialdemokraten erdachte strassenbenutzungsgebühr von 100 € dazu.

dieser hoffnungsvolle SPD-ler nennt sich Albus (wie der fahrradschlossherrsteller, isser aber nicht)
hat unsere hannelohre vielleicht doch recht, wenn sie ihre freunde/innen als dreckspack bezeichnet?

werner am 22.04.14 21:11

"wie gut wir es auch in der Pflege hier in Deutschland haben"
Mit dieser Aussage möchte ich fast daran zweifeln, dass Sie sich näher mit der Pflege beschäftigt haben. Eine solch kritiklose Aussage hätte ich von Ihnen nicht erwartet, Herr von Mauschwitz. Zwischen dem von Ihnen angesprochen Rundumversorgung und dem heutigen Zustand ist doch ein Riesenunterschied.

Manfred am 22.04.14 21:11

Da ich mit Mitte 40 doch nichts mehr reissen kann,werde ich mir den H4 Status bis an mein Lebensende erhalten (müssen).
Da können Steuern oder Sozialbeiträge bis in den Himmel steigen.Mich berührt das nicht mehr.

Reiner M. am 22.04.14 21:01

Nachdem man alle Steuern, Sozialversicherungen gezahlt hat, bleibt einem nicht mehr viel....und dann soll man vom Rest-Netto der einem gelassen wird noch jede Menge privater Zusatzversicherungen abschließen??? "Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen." Ja dann auch wirklich jeder, nicht mehr kostenlos mitversichert...... H4er dann bitte auch? Nee, da zahlt der Staat (der Steuerzahler) ja alles.Jeder kann in solch eine Situation kommen, dann hat man noch jede Menge Versicherungen am Hals.Jahrelang gezahlt und am Ende doch nur die A...karte, nämlich nix. Nicht mal ne Rente die zum Leben reicht (ich sach nur 0,25%). Soylent Green erscheint einem da noch human... wenn man weiss wie alte, pflegebedürftige Menschen wirklich "behandelt" werden. Und solange man satte Renditen mit Pflegeheimen macht, sollte man mal überlegen, wo da der Wurm ist.

Maria am 22.04.14 20:46

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, wir möchten Sie noch einmal darum bitten zum Thema zurückzukehren.

Redaktion Aktuelle Stunde am 22.04.14 20:44

Wer glaubt dass die Pflege in Deutschland mehr auf private Beine gestellt werden solle weil sonst unser Sozialsystem kollabiert der sollte mal in die Sakandinavischen Länder schauen.
Staat und gute Pflege geht!!!

Werner Günther am 22.04.14 20:11

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 22.04.14 19:25
Es ist für die Inanspruchnahme der Leistungen des Sozialamtes immer gut, wenn man nicht nur selbst "arm" ist, sondern auch die Angehörigen. Aber in mehreren Fällen ist es auch schon schief gegangen, sich selbst arm zu machen.

Manfred am 22.04.14 20:09

Die Frage ist doch inzwischen, warum gibt es eigentlich eine Pflegeversicherung? Im Zweifel werden die Kosten doch wie früher vom Sozialamt übernommen. Und dabei werden die Angehörigen überprüft und herangezogen. Also alles wie früher. Ob jetzt erst die Pflegeversicherung, die von den Mitgliedern gefüttert wird, erst zahlt oder wie früher das Sozialamt und dadurch auch die Angehörigen, ist doch kein Unterschied.
Und Herr von Mauschwitz eines noch: Andere Staaten kennen keine Sozialversicherung und keine Sozialhilfen. Sollen wir deswegen alles Soziale abschaffen und die Menschen in ihrer eigenen Verantwortung alleine lassen. Dann wären mehr als 80% verloren.

Manfred am 22.04.14 20:04

Manfred am 22.04.14 19:34

Glücklicherweise sind die Freibeträge (noch) so ausreichend, dass ich meinen Angehörigen nicht zur Last fallen würde.
Aber es geht ja ums Prinzip. Und für einen Geringverdiener lohnen sich die ganzen Vorsorgeversicherungen nicht.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 22.04.14 20:01

@ anita am 22.04.14 18:52

Wenn man mal klagt und das tue ich echt nur wenn es mir schlecht geht hört man immer wieder in Afrika geht es den Menschen noch schlechter also hör auf zu jammern.

Man muss ja nicht mit Jedem weh wechin zu hause bleiben oder im Bett liegen aber ich werde bestimmt mich nicht kaputt machen nur damit ich nicht im Bett ligen muss oder ich Arbeiten kann.

Ich habe übrigens im Rechten Fuß eine Endzündung tut sehr weh, musste mir aber von meinen Vater schon anhören ich solle mich nicht so anstellen eine Endzündung würde nicht weh tun er wisse das den er hätte das schon tausendmal gehabt.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 22.04.14 19:47

anita am 22.04.14 18:52

MvM braucht bezüglich der grünen Kekse vermutlich den Hinweis, dass es sich um den US-Film Soylent Green (dt. Filmtitel: Jahr 2022… die überleben wollen) handelt.

Falls MvM nicht durch das WDR-Versorgungswerk abgesichert ist, hat er vermutlich als Freiberufler mit auskömmlichem Honorar für eine persönliche Absicherung gesorgt. Das Problem der privaten Vorsorge aber hatte Konrad Adenauer am eigenen Leib erlebt, nämlich zwei Weltkriege , die sämtliche Vorsorgepläne zunichte machten. Aus genau diesem Grund, und weil man ihm der Legende nach aufgrund seines seinerzeitigenGesundheitszustandes eine private Lebensversicherung verweigerte, schuf er später die umlagefinanzierte Rentenversicherung, die nach wie vor das volkswirtschaftlich Vernünftigste ist, was je ein Kanzler der Bundesrepublik geschaffen hat.

Die umlagefinanzierte Renten- und Pflegeversicherung soll ja gerade von der Familie und den Unbillen des Lebens unabhängig machen.Man sollte es MvM erklären.

Roter Rainer am 22.04.14 19:37

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 22.04.14 19:25
Wer vorsorgt zahlt sich erst arm und dann zahlt das Sozialamt. Für den, der nicht gespart hat, zahlt das Sozialamt sofort. Das Problem ist nur, dass in beiden Fällen die unterhaltspflichtigen Angehörigen bzw. ihre Ehepartner/innen mitzahlen müssen.

Manfred am 22.04.14 19:34

Harald Müller am 22.04.14 19:22
Die Anerkennung der Pflegestufe ist auch schon mehrfach diskutiert worden. Häufig sind die Besuche nicht intensiv genug vorbereitet worden. Wir hatten das Glück, dass wir schon vorher eine ambulante Pflege hatten. Diese kannten die Überprüfungen und die entsprechenden notwendigen Vorbereitungen.

Manfred am 22.04.14 19:28

Martin, warum soll ich denn von meinem kargen Lohn noch eine private Vorsorge betreiben? Damit mir zum Leben gar nix mehr bleibt? Sollte ich mal alt und klapprig werden, dann muß halt das Sozialamt für mich aufkommen.
Hab bis dahin so viel Steuern und Abgaben bezahlt, das hab ich mir dann verdient.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 22.04.14 19:25

ANNA am 22.04.14 18:58
Es ist nicht nur dieser Extremfall sondern jeder einzelne Aufenthalt in einem Altenwohnhaus/ Pflegeheim kostet mehr als im Bericht genannt. Unter 3.000€ ist da zB. bei Pflegestufe 2 nicht viel zu machen. Da ist schon heutzutage der Pflegebedürftige schnell mit dem Einkommen/Rente/Ersparnis/eigenes Haus am Ende. Und dann sind die Angehörigen und/oder das Sozialamt gefordert. Von den 3.000€ übernimmt die Pflegeversicherung weniger als 50%.

Manfred am 22.04.14 19:23

Ich möchte ja niemandem seine Meinung absprechen .... aber bei sehr vielen Kommentaren zeigt es sich oftmals, dass man nicht "wirklich von der Thematik persönlich betroffen ist" .... sondern quasi "vom grünen Tisch aus mitdiskutiert"

Ich habe, um mich um meine beiden Eltern kümmern zu können, meine Arbeitsstelle aufgegeben, da ich auf Grund der Mehrfachbelastung krank wurde und mich entscheiden musste, welche Priorität zu setzen sei.

Seitens des Arbeitsamtes bzw. Jobcenter wurde mir mitgeteilt, dass die Pflege meiner Eltern meine Privatsache (mein Hobby) sei und ich gefälligst eine neue Vollzeitstelle anzunehmen hätte.

Zur Information .... mein Vater (Pflegestufe 1) ist an Alzheimer erkrankt und benötigt eine "Rund-Um-Die-Uhr-Betreuung" .... meine Mutter ist nahezu blind (AMD) schwer herzkrank und nicht mehr körperlich belastbar .... kann sich also nicht um meinen Vater kümmern.

Eine Pflegestufe wurde ihr allerdings verweigert !!!

Harald Müller am 22.04.14 19:22

Wer das nicht tut, und anschliessend umso lauter nach der Solidargemeinschaft ruft, hat auch die Pflegeversicherung grundsätzlich falsch verstanden und gehört enteignet.

Anonym am 22.04.14 19:21

anita am 22.04.14 19:08

vielleicht hauts ihn ja auch schon früher hin, bei den Strapazen und dem stress im WDR :-))

werner am 22.04.14 19:14

@werner am 22.04.14 18:59

Dann bin ich schätzungsweise 90++, es wird mir ein Vergnügen sein. ;-)))

anita am 22.04.14 19:08

Bei Einführung der Pflegeversicherung 1995 gab es von Anfang an eine Wartezeit von 60 Monaten, bedeutet:

Alle Versicherten haben 5 Jahre Beiträge gezahlt, ohne dass auch nur ein Versicherter Leistungen erhielt. Wo ist dieses Geld wohl geblieben?

Andreas am 22.04.14 19:05

Na klar ist die Pflegeversicherung theoretisch und in vielen auch praktisch eine große Hilfe für Pflegebedürftige und auch für deren Angehörige. Sie können aber nicht alle Sachverhalte abdecken. Erstens weil sie sehr unterschiedlich sind und zweitens weil das sehr teuer werden würde. Wenn man berücksichtigt, dass ein ambulanter Pflegedienst beim einem Besuch täglich einen Monatsbeitrag von ca. 500€ nehmen muss, dann bleibt für die mitpflegenden Angehörigen nur ca. die Hälfte des Pflegegeldes für eine mehrstündige Leistung täglich bei sieben Tage in der Woche. Wenn einmal eine Vertretung gebraucht wird, dann kann diese für bis 28 Tage in einer Kurzzeitpflege durchgeführt werden. Bei kurzzeitiger Abwesenheit kann eine Vertretung auch ambulant durchgeführt werden. Wie sollen diese Leistungen der Angehörigen durch Gelder ausgeglichen werden können?

Manfred am 22.04.14 19:04

anita am 22.04.14 18:52

und wenn es das Schicksal gut mit dir meint, wirste gar verpflichtet, an 3 tagen der Woche den edlen Herrn zu versorgen.

denn wir alten drahtigen können ja immer noch mehr ab, als die berufsjugendlichen.

in dem sinne, schönes Wochenende, bei den dusseligen Themen.

werner am 22.04.14 18:59

Ich habe die Einführung der Pflegeversicherung damals sehr begrüßt, da ich diese tatsächlich für eine Vollkasko-Versicherung gehalten habe. Ich habe angenommen, dass durch diese Versicherung die notwendige Pflege in einem städtischen Pflegeheim, nicht in einer Nobelresidenz abgedeckt würde.

Als wir dann einen schweren Pflegefall in der Familie hatten, wurde ich eines besseren belehrt.

Die Pflege einer Komapatientin kostete nahezu 5000 € jeden Monat, wovon nur ein kleiner Teil durch die Pflegeversicherung abgedeckt wurde. Das Vermögen des Ehemannes war nach wenigen Jahren völlig aufgebraucht.

Zu diesem Zeitpunkt bewirkte er die richterliche Genehmigung, dass die Ernährung eingestellt werden durfte und seine Frau dann innerhalb von wenigen Wochen gestorben ist.

ANNA am 22.04.14 18:58

Hallo, Herr v. Mauschwitz,

statt sich über die "undankbaren, anspruchsvollen" Rentner bzw. Pflegebedürftigen aufzuregen, sorgen Sie doch lieber dafür, dass endlich die Fabrik für die grünen Kekse gebaut wird.

Ich hab es sowas von satt, mir immer wieder sagen zu lassen, dass es in der Dritten Welt Menschen noch schlechter geht.

Mein einziger Lichtblick ist dabei die Tatsache, dass auch Sie eines Tages alt und vermutlich pflegebedürftig sein werden.

anita am 22.04.14 18:52

" Jeder muß für die Wechselfälle des Lebens zu allererst mal selbst vorsorgen"
Herr von Mauschwitz, das ist ja alles schön und gut, aber Energiepreise steigen, der Ministerpräsident von Schlusslicht Holstein möchte das jeder Autofahrer einhundert Euro für dringende Straßensanierung im Jahr überweisen soll, die Mieten steigen, was Herr Dobrindt mit der Maut vor hat und was das kosten soll ist auch nicht klar und jeder soll private Altersvorsorge (Betrügerriesterrente, sprich eine unendliche Geldquelle für Versicherungen) und jetzt sollen wir bei diesen Versicherungen eine Pflegeversicherungspolice abschließen, nein Danke. Mal ehrlich Herr von Mauschwitz "Am Ende des Geldes ist noch verdammt viel Monat übrig" will damit sagen, wenn die Politik versagt hat (siehe Riesterrente) müssen wir Bürger immer schön drauf zahlen, wenn der Staat mal seine gesamten Bauvorhaben kostenmäßig in den Griff bekommen würde, wäre genug Geld da.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 22.04.14 18:48

Ja klar. 5* Seniorenresidenz für lau und 1000 € Taschengeld.
Die Ansprüche werden immer unverschämter.

Sallo am 22.04.14 18:33

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Werner Günther

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Redaktion Aktuelle Stunde am 22.04.14 18:24

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Samstag, 19.04.2014

Frieden!?

Stell dir vor es ist Krise und keiner geht zum Ostermarsch. Die Deutsche Presse-Agentur spricht von 200 Teilnehmern. Unser Reporter hat nicht durchgezählt, meinte aber, es könnten noch ein paar mehr gewesen sein, heute beim Ostermarsch Rhein Ruhr. Aber, naja, richtig Viele waren es jedenfalls nicht.

Kein Vergleich zu dem, was in den 80ern los war, da sind in Deutschland eine Million Menschen auf die Straße gegangen, für den Frieden und gegen das Wettrüsten. Und die, die heute noch dabei sind, waren damals auch schon unterwegs. Die meisten der wenigen Ostermarschierer sind längst grau.

Dabei gäbe es ja ein Thema. Wann hätten wir mal so viel über Frieden, über Bürgerkrieg, einen neuen "Kalten Krieg" diskutiert, wie in den letzten Wochen und Monaten? Es gibt zwar jetzt einen Friedensplan für die Ukraine, aber der geht - erst mal - nicht auf. Wirklich friedlich geht es jedenfalls nicht zu, im Osten des Landes.

Und es ist uns ja nicht etwa egal, was in der Ukraine passiert. Warum also geht keiner hin, zum Friedensmarsch? Weil die Straße heute das Netz ist. Hier finden die Diskussionen statt, über die Frage: Wie aggressiv sind die Russen? Wie imperialistisch ist der Westen?

Finde ich auch völlig in Ordnung so. (Obwohl natürlich die Riesen-Märsche früher die besseren Fernsehbilder geliefert haben ...). Inzwischen gibt es einfach mehr, andere, bessere Möglichkeiten seine Meinung zu sagen. Das hat, glaube ich, auch gar nicht so viel mit Bequemlichkeit zu tun. Für viele Demonstranten geht/ging es ja auch nicht immer nur um die Sache, sondern auch ganz stark um ein Gemeinschaftsgefühl.

Christian am 23.04.14 11:35

zu ihrem 1 , das hören die hiesigen stammschreiber/innen in der mehrzahl aber garnicht gerne. keiner wvon dehnen will sich nachsagen lassen, dass sie nur marionetten der gewerkschaften und vom kgb und der sed waren und sind!

werner am 23.04.14 15:42

Ich denke, es gibt sehr viele Gründe, warum die "Ostermärsche" nicht die Massen bewegen:

1) Eine Demo für den Frieden ist eine Sache, die Ostermärsche sind für nicht wenige aber eine organisierte politische Veranstaltung einer gewissen Klientel. Die roten Fahnen, die Instrumentalisierung für einseitige politische Ziele ("Frieden" mag auch vorkommen, aber ich bitte Sie...!) usw. schrecken viele ab. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht unbedingt mit vielen der Teilnehmer in einen Topf gesteckt werden. Wäre den Initiatioren der Ostermärsche wirklich an Frieden gelegen, würden sie über ihren Tellerrand schauen (abseits Ukraine, den "bösen Amerikanern" usw.bspw. Konflikte in Afrika)

2) Frust - wer die Nachrichten verfolgt, kann schnell resignieren. Nein, das ist keine Entschuldigung. Aber auch nicht unbedingt Motivation.

3) Bequemlichkeit - Das Netz halte ich persönlich - wie viele andere Kommentatoren hier auch - nur sehr eingeschränkt für eine Plattform,wirkungsvoll zu "demonstrieren".

Christian am 23.04.14 11:35

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Redaktion Aktuelle Stunde am 22.04.14 19:05
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Redaktion Aktuelle Stunde am 22.04.14 17:13
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@ Anonym

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Redaktion Aktuelle Stunde am 22.04.14 16:12

Im Verhältnis zu 80 Millionen Bundesbürgern finde ich es merkwürdig, das über eine solch kleine Gruppe wie die Ostermarschierer regelmäßig in den Medien berichtet wird. Selbst in den 80igern nur eine kleine Minderheit.

Sie berichten doch auch nicht über die sonstigen Gruppierungen unterhalb der 5%-Hürde, oder? Und das sind weit mehr als diese kleine Grüppchen.

Also, was soll das?

H am 22.04.14 8:05

Waren die Ostermärsche nicht sowieso ein Irrtum? Gebracht hat es doch wohl der damalige OTAN-Doppelbeschluss. Ergo kann man sich das Marschieren auch sparen. Na und die These, dass das Netz der heutige Ostermarsch ist, das wage ich doch zu bezweifeln. Ein Standardforum ist weniger Wert als der Stammtisch, an dem nach alter Väter Sitte die örtlichen Honoratioren zusammenfinden und sich eine Meinung bilden. Was so ein Forum wert ist, dass hat Henryk M. Broder kürzlich schön auf den Punkt gebracht: Ein Oldtimerfan meldet sich frohen Mutes im entsprechenden Forum an und kapituliert nach längstens einem halben Tag; während Powerspammer wie z.P. die Nr. 42 Ehrungen für den 10.000 ten geposteten Blödsinn einheimsen. So etwas nimmt man nicht ernst, darüber lacht man. Zumal es ja eh zensiert wird: Die TAZ z.B. hat auf ihren üblichen Unfug hin wohl haufenweise unliebsame Postings bekommen und Zugang deshalb limitiert. Linke Meinungsfreiheit eben ...

Anonym am 22.04.14 7:05

@ Picard42 am 21.04.14 21:48

Die Fahnen von Herta? Herta Surbier? da wird der Alfred sich ja freuen.

Salute und obwohl es zu spät ist Frohe Ostern
Dortmunder 21,

p,s, Chef morgen aber ein Frisches Thema, das stinkt hier schon wie Hölle, weil es am vergammeln ist.

Dortmunder 21 am 21.04.14 21:58

Picard42 am 21.04.14 21:48

Haben Diskussionen -hier wie dort- jemals etwas gebracht?

Selbi am 21.04.14 21:57

"Weil die Straße heute das Netz ist. Hier finden die Diskussionen statt (...)"

Die Lächerlichkeit dieser Aussage lässt sich (u.a.) hier im *Diskussionsverlauf* gründlich nachvollziehen.

Die Ostermarschierer hatten wenigstens noch Werte und Ziele - das geht der heutigen Bevölkerung in tutti komplett ab. Ich ziehe sogar den Hut vor denjenigen, die heute noch auf die Straße gehen: wenngleich sie nicht meine Fahnen schwenken.

Picard

Picard42 am 21.04.14 21:48

werner am 21.04.14 21:25

Vielleicht gabs bei dem durchweg schönen Wetter ein paar Gemeinschaftsgefühlwallungen.

Auch schöne -2 Stunden- Ostern noch.

Selbi am 21.04.14 21:35

ich denke, die armen, alten leute, die jetzt nach der maschiererei ihre füsse kühlen und verwundungen versorgen, sind bis pfingsten wieder soweit hergestellt, daß der heilige geist auch zu ihnen kommen kann.

schöne ostern noch.

werner am 21.04.14 21:25

Ja ja.
Die "Mahnwachen" sind wie Erpressung.Einmal zahlen,immer zahlen.Deshalb wird auch permanent Salz in die alte Wunde gerieben.Auf dass sie bloss nich heilt.

Wegen am 21.04.14 15:48

Heute, NRW Kompakt, Friedensdemos:Zeichen gegen Rechts!!
Ist der WDR auf dem Weg zurück zum Bürger?
Wer sich die Bilder zu diesem Artikel an schaut und die Banner liest wird lesen:
Nato und EU Kriege stoppen. Oder: Für eine Zivile EU. Ist das gegen Rechts.
Ja, da liegt der WDR mal richtig. Die Menschen wollen keine Kriegshetze mehr.

Wenn Sie jetzt noch Vorurteils los über die in vielen Städten Deutschland statt findenen Mahnwachen berichten würden könnten der WDR bald wieder mehr sein, beim Bürger sein. Nicht nur ein Propadanda-Funk.

Nehmen Sie sich ein Beispiel an Frau Krone-Schmalz.
http://www.youtube.com/watch?v=18tUv7kr5Xs

Frienden jetzt am 21.04.14 15:17

@Emma am 21.04.14 10:23
"Vielleicht haben immer mehr Menschen einfach nur genug mit ihren eigenen Problemen und existenziellen Ängsten zu tun, die in Deutschland nicht weniger werden?"

Das immer mehr Menschen mehr mit eigenen Problemen und exitenziellen Ängsten zu tun haben verstehe ich.

Das immer mehr Menschen eigene Probleme und exitenzielle Ängste einfach so akzeptieren und nicht mehr auf die Straße gehen verstehe ich nicht.

Man kann etwas ändern. Europa ist mal den jahrhundertelang regierenden Adel "von Gottesgnaden" losgeworden.

Maximilien de Robespierre am 21.04.14 14:13

Da geht doch noch was, oder? Nicht wählen, danach meckern? Das nervt.

Frederic am 20.04.14 14:43
Was nervt, ist das ich etwas wählen soll, das ich gar nicht will.
Denn auch in der Politik hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus.
Als wenn Wählen jemals die Welt verbessert hätte.
Wenn ich wähle, wähle ich gegen meine Interessen, oder warum regen wir uns über den ganzen Mist der in den letzten hier entstanden ist, auf.

Nobby am 21.04.14 12:49

"Finde ich auch völlig in Ordnung so."
"Inzwischen gibt es einfach mehr, andere, bessere Möglichkeiten seine Meinung zu sagen."

Und es ist leichter diese Meinung zu ignorieren. Das finde ich nicht in Ordnung so.

Wir haben eine gewaltige Umverteilung von Einkommen und Vermögen hinter uns. Selbst geringste Korrekturen werden heftig kritisiert. Journalisten kritisieren inzwischen fast heftiger als Lobbygruppen.

Beispiel Rente:
Der Niedriglohnsektor und Rentensenkung gilt als gegeben, Jung und Alt lassen sich gegeneinander ausspielen.

Beispiel Lohnentwicklung:
Jedesmal wenn gestreikt wird, sind für Journalisten die Gewerkschaften das Hauptproblem. Sollen Arbeitnehmer im Internet streiken?

Massiver Druck von der Strasse hätte etwas bewirken können und das ignoriert man nicht so leicht. Meckern im Netz ist zwar nicht sinnlos (mach ich ja auch), es geht nur zu vielen am hinteren Körperteil vorbei.

Selbst wenn man wollte, die Soziale Marktwirtschaft baut man nicht so schnell wieder auf.

Siggi am 21.04.14 11:12

Keine von uns geht aus Das Hause ohne Abzuschliessen, wie sichern uns Ab.
Ohne die Amerikaner hatten viel im Berlin Gehungert Warend die Blockade.
Ohne Militairische Bediensten werden wir nie Frieden haben im User Welt. Wir haben Jezt Keine?. Klar Etwas, ohne Militaires nichts...............Mann muß nicht Studiert Haben zu Wissen das Das macht liegt bei Der Finance Welt-es ist zeit das Die Politiker ihr macht Nutzen, und die Kontrollieren. Nicht Golf mit Spielen sondern Kontrolieren, zu Nutzen Alle Menschen und nicht nür Bei Gebürt Selektierte................
Demonstrieren ist nicht schlecht es stärkte Gemeinsamkeit-und zeigt es sind welche die sich wenigstens für etwas sich Interessieren.........Wir werden andere Meinungen Haben gegen was, nach Unser Politisches, und Menschlichen Denken. Meine Konigen hatt heute Geburtstag-Herzliche Glückwünsch Majestäte.

john in Germany am 21.04.14 11:10

Ein verspätetes " FROHE OSTERN". Zum Thema: Die geistigen Tiefflieger die nichts gegen Krieg haben, auch hier im Blogg, sollten sich einige Mal von Knopp die Dokumentationen von 14 - 18 und von 39 - 45 plus Verteibungen ansehen. So ein Elend kann doch beim besten Willen kein Mensch wollen. Oder sind das Menschen die noch kein Hunger hatten, ihre Wohnung verloren, den Vater oder Geschwister verloren haben usw.

Ewald 41 am 21.04.14 10:51

Vielleicht haben immer mehr Menschen einfach nur genug mit ihren eigenen Problemen und existenziellen Ängsten zu tun, die in Deutschland nicht weniger werden?

Emma am 21.04.14 10:23

@HPS 64 am 20.04.14 18:51
"Alles was damals den Menschen Angst gemacht hat und sie auf die Straße getrieben hat"

Der Begriff "Angst" ist diffus. Die konkrete Einschätzung einer Bedrohung aufgrund einer Faktenlage nicht. So sind die Demonstrationen begründet. Der Begriff Angst wird aber auch heute von Medien inflationär und oft völlig falsch verwendet.

@werner am 20.04.14 20:58
"ich hatte keine. auf die strasse sind nur die linken gutmenschen gegangen, die hass auf die amis hatten,.."

1. Ich habe auch keine Angst. Mein Pseudonym spricht für sich.
2. Wenn man den Begriff "Gutmenschen" eher abwertend verwendet, wie würden Sie sich bezeichnen?
(Den Kalauer mit "Schlechtmensch" schenke ich mir jetzt.)
3. "Gutmenschen" haben keinen Hass. Ablehnung einer bestimmten Politik ist etwas anderes. Das geht gegen die Politik von Regierungen, nicht gegen Menschen in Amerika. Hass kann durchaus eine Rolle gespielt haben (Beispiel Baader, Beispiel Meinhof); dass sind dann aber keine "Gutmenschen".

Maximilien de Robespierre am 21.04.14 1:19

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Redaktion Aktuelle Stunde am 20.04.14 21:12

HPS 64 am 20.04.14 18:51##

hi Rasenmäher,
ich hoffe,dasse die meissten eier schon gefunden hast, bevor du morgen früh drüber fähsrst.

zum Thema. früher haben nicht DIE menschen angst gehabt. ich hatte keine. auf die strasse sind nur die linken gutmenschen gegangen, die hass auf die amis hatten, natürlich das kaugummi IM MUND: und dieheutigen maschierer sind die Überreste.

werner am 20.04.14 20:58

...im Krieg, da bleibt nicht viel übrig.
Dann erinnert man sich, wer einen verletzt hat.
Man vergisst es nicht.
Vince am 20.04.14 19:56

Du weißt bescheid! Und denke immer daran!

LG

Fiona am 20.04.14 20:56

Keine Angst vor Krieg?

Glaub ich nicht.

Nix zu fressen, aber jeder läuft mit der Wumme durch die Gegend.

Munition ist wohl wichtiger als zu essen.

und man kommt aus dem Haus.

Anonym am 20.04.14 20:04

Natürlich haben Menschen Angst vor dem/einem Krieg.

Aber nicht hier.

Anonym am 20.04.14 19:58

...im Krieg, da bleibt nicht viel übrig.

Dann erinnert man sich, wer einen verletzt hat.

Man vergisst es nicht.

Vince am 20.04.14 19:56

Zum Thema.

Es waren wenig Leute vor Ort. Anscheinend haben Menschen keine Angst vor Krieg.

Vince am 20.04.14 19:49

susemel am 20.04.14 18:23
Das Problem ist, das die BRD in den Achtzigern im Falle eines Krieges mit Atomwaffen ausgelöscht worden wäre, jetzt dreißig Jahre später sind wir kein Frontstaat mehr und sind umgeben von befreundeten Nationen. Deshalb bekommt man weniger Menschen auf die Straße, den bösen Russen oder Warschauer Pakt gibt es nicht mehr und um die Ukraine wird es keinen Krieg geben. Die Menschen in unserem Land plagen andere Sorgen und Nöte. Syrien, Irak und Afghanistan sind weit weg und es wird auch nicht mehr aufgerüstet mit taktischen nuklearen Pershing Raketen oder Marschflugkörpern nach dem Nato Doppelbeschluss von 1982.
Alles was damals den Menschen Angst gemacht hat und sie auf die Straße getrieben hat existiert heute in unserem Land kaum noch. Natürlich ist es schlimm, wenn heute weiter Menschen in Kriegen ums Leben kommen, aber für viele Bürger dieses Landes ist es sehr weit weg.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 20.04.14 18:51

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Redaktion Aktuelle Stunde am 20.04.14 18:48

susemel am 20.04.14 18:23
Aber es gibt doch immer noch die bösen kriegerischen Auseinandersetzungen. Und für diese sind doch die wenigsten Menschen, aber sind sie deswegen bereit etwas gegen diese Kriege zu unternehmen? Und sei es nur relativ passiv an solchen Demonstrationen und Kundgebungen teilzunehmen.

Manfred am 20.04.14 18:38

Für Faschisten in der Ukraine oder Frau Timoschenko wird wohl kein Friedensmarschierer auf die Straße gehen.
Den bösen Russen als solchen gibt es auch nicht mehr oder den bösen Ami etwa?

susemel am 20.04.14 18:23

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Redaktion Aktuelle Stunde am 20.04.14 18:17
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Redaktion Aktuelle Stunde am 20.04.14 18:15

Stop. Hier Geht es um Demonstrationen. Wer nie vor eine Geladene Waffen geträgen von eine 14 Jahre alte Kinder Soldat kann nie Wissen was Reälität ist.
Wer nie Das Stress, von nie wissen wenn Der nexte Versteckte Bombe Hoch Geht, soll nachdenken vor Er oder Die Soldaten oder Soldatinnen Veruerteilt.

Die das uns sichern sodas wir solche Auserungen Machen Kann wie Mörder oder sowas, verdienen unser Dank das wir Noch in Eine Demokratie Leben Kann. Sehe Ukrain wenn es nicht Klappt.

Danke Alle Die Uns Schutzen- Es stehen Viele Hinter Euch.

john in Germany am 20.04.14 18:05

Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Weil die Straße heute das Netz ist. Hier finden die Diskussionen statt,...

Die Anonymität des Internets kommt ja sehr vielen dieser "anonymen Diskutanten und sehr häufig auch den Pöblern" entgegen. Ist ja auch auf jeden Fall besser als sein Gesicht zu zeigen!

Zitat:
...Für viele Demonstranten geht/ging es ja auch nicht immer nur um die Sache, sondern auch ganz stark um ein Gemeinschaftsgefühl...

Sollen heute etwa asoziale Netzwerke wie z.B. Fratzenbuch, Twitter, irgendwelche anonyme Blogs oder Apps besser sein?

Ich lach mich schlapp!

Gerd am 20.04.14 17:49

Wenn Islamisten bei jedem Bombenanschlag, der aufgezeichnet wird, "Gott ist groß" brüllen, dann ist diesen Leuten nicht mehr zu helfen.

Wenn Christen in Afrika Menschen einen Autoreifen um den Körper streifen und diesen anzünden, dann haben sie auch irgendwas nicht verstanden.

Auf den Teufel braucht die Menschheit nicht zu warten, die Menscheit ist es höchstselbst. Widerlicher, als es der Teufel jemals sein könnte.

Die Hölle ist auf Erden.

Frederic am 20.04.14 16:27

Frieden hat mit Religionen nichts zutun. Krieg allemal.

Als hätten wir keine anderen Sorgen.

Frederic am 20.04.14 16:19

"Der ehemalige Augsburger katholische Bischof Walter Mixa, 72, empfindet großes Mitleid mit seinem Amtsbruder Franz-Peter Tebartz-van Elst, 54. "Ich kann mir gut vorstellen, dass sich mein bischöflicher Mitbruder ganz aktuell in einem Gemütszustand großer Verlassenheit und Traurigkeit befindet", sagte Mixa mit Blick auf den früheren Limburger Bischof in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Da helfe der Glaube und das Wissen darum, dass "Jesus Christus selbst, der ohne Sünde gewesen ist, dennoch ungerechtem Urteil und dem Spott der Menge ausgesetzt war", sagte Mixa."
Quelle: Die WELT

In diesem Sinne - allen ein friedliches Osterfest
wünscht

anita am 20.04.14 16:05

"Inzwischen gibt es einfach mehr, andere, bessere Möglichkeiten seine Meinung zu sagen."

Ich glaube nicht, dass "zwitschern" im "Neuland" so beeindruckend ist.

"Für viele Demonstranten geht/ging es ja auch nicht immer nur um die Sache, sondern auch ganz stark um ein Gemeinschaftsgefühl."

"Die Sache" verbindet und bewirkt eine Gemeinschaftsgefühl, nicht umgekehrt. Ich kenne jedenfalls keinen, der für ein "Gemeinschaftsgefühl" zur Demo gelarscht wäre. Dazu muss man aber die Sache verstanden haben und "die Sache" muss einem so wichtig sein, dass man den Hintern vom Sofa kriegt. Dem Freund "hinterherdackeln" zählt zum Beispiel nicht.

Sind Sie sicher, dass Sie "die Sache" auch verstanden haben oder können Sie sich nur nicht vorstellen, dass so viele für "die Sache" wirklich auf die Strasse gegangen sind?

Maximilien de Robespierre am 20.04.14 16:05

Übrigens ist in der Ukraine der Oster-Frieden ausgerufen und nicht eingehalten worden.

Es ist mir auch nicht bekannt, daß Christen nur über Ostern Frieden halten sollen, sich und andere sonst aber gerne abschlachten dürfen. Wahrscheinlich habe ich da was missverstanden.

Der Mensch ist des Menschen ein Wolf, hat mal jemand geschrieben. Ich allerdings möchte den Wolf nicht beleidigen, indem ich ihn mit dem Menschen vergleiche. Der Wolf ist kein Mensch, der Wolf möchte mit dem Vergleich nicht beleidigt werden.

Und jetzt noch viel Spaß beim gegenseitigen Abschlachten, der jeweilige GOTT ist sicher mit dabei.

Halleluja und Amen.

Frederic am 20.04.14 15:27

Wer unzufrieden ist, darf in Deutschland zur Wahl gehen. Erstaunlich, daß die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen nur bei 55% im Schnitt liegt.

Da geht doch noch was, oder? Nicht wählen, danach meckern? Das nervt.

Frederic am 20.04.14 14:43

xy am 20.04.14 14:12

Früher nannte sich Angela M noch Bundeskanzlerin, ab sofort
Staatratsvorsitzende.
Die Zeiten ändern sich halt.

Zora am 20.04.14 14:22

Unsere FDJ-Generalsekretärin Angela M. wird's schon richten

xy am 20.04.14 14:12

Unsere FDJ-Generalsekretärin Angela M. wird's schon richten

xy am 20.04.14 14:05

Der Grund, warum heute sowenig Leute auf die Ostermärsche gehen, liegt daran, daß sich Deutsche zur Zeit nicht selber bedroht sehen. Das war in den in den Achtzigern aufgrund der Atomwaffenstationierung in Deutschland noch anders. Friedenszeiten sind sowieso nur Pausen zwischen den Kriegen. Der Mensch, die angebliche Krönung der Schöpfung, kann nicht auf Dauer friedlich miteinander leben. Die Geschichte beweist das.

Frederic am 20.04.14 12:31

werner am 19.04.14 21:54

Auf Ostermärschen wurde nie "ho-ho-ho-chi-min" gerufen, da werfen sie aber einiges durcheinander.
Und vom KGB und der Stasi bezahlt???? Hahaha, wo habe ich denn nur mein Geld vergraben??????Und wo haben meine Freunde und Nachbarn ihr Geld gelassen? Die waren nämlich alle beim Ostermarsch dabei...jährlich!!

Henriette am 20.04.14 8:38

Tja, das waren noch Zeiten als man der Illusion erlag etwas in der Welt oder in unserem Land verändern zu können.
Ich habe alle großen Protestmärsche mitgemacht und auch jeden Ostermarsch.
Heute ist diese Generation älter geworden und auch teils nicht mehr so gut zu Fuß.
Und die junge Generation interessiert nur noch ihr Smartphone oder W-LAN (siehe Vorblog).
Und diese Typen die damals sagten:"Wenn es Euch nicht passt dann geht doch in die DDR!" die sagen heute wenn man Kritik am Westen äussert: "Dann geht doch nach Russland!" Es hat sich nichts geändert und auch kein Umdenken stattgefunden. Schade eigentlich!

@*stern 19.04. 18.25

Danke das Sie mich drauf aufmerksam machen , ich werde den Grill schon mal in Position bringen und Baguette bereit halten damit ich die leckere Zeit nicht verpasse.

Henriette am 20.04.14 8:29

Im Netz kann man seine Meinung nuancierter sagen. Nicht einfach nur "Für den Frieden" oder "gegen Aufrüstung" oder sowas, sondern mit einer längeren geschriebenen Begründung warum man was gut oder schlecht findet, oder mit Abstufungen ('wenn ... dann'; 'bin für ..., aber nur wenn ...'). Bei Demos kommen keine Details rüber.

Vielleicht haben einige der gewohnheitsmäßigen Demonstranten aber auch gemerkt, dass sie das letzte Mal, als sie zu hunderttausenden auf der Straße waren (nach Fukushima, für sauteuren Strom und wieder mehr Kohle), was ziemlich dämliches getan haben, was sie im Rückblick besser gelassen hätten.

Oder sie mussten das Schaschlik auf Spieße stecken für morgen.

Wobei ich mal den neuen Wetterbericht loben möchte: Jetzt auch mit positiven Worten wenn's nach langer Dürre endlich regnet. Viel besser als früher. Danke und weiter so!

Frohe Ostern.

Meckerpott am 19.04.14 23:36

@frillnix am 19.04.14 21:55

Vielleicht haben die Leute auch nur begriffen, dass nur "Dagegen" wenig sinnvoll ist? Nur so als Denkansatz....

Gruß,
Picard

Picard42 am 19.04.14 22:01

@werner am 19.04.14 21:54

"Für viele Demonstranten geht/ging es ja auch nicht immer nur um die Sache, sondern auch ganz stark um ein Gemeinschaftsgefühl."

Besser kann man es doch nicht ausdrücken, oder? ;-)

Picard42 am 19.04.14 21:59

Warum gehen nur noch wenige Menschen zu den traditionellen Ostermärschen?
Weil immer mehr Menschen merken, daß es nichts bringt - genau wie Rumblöken im Netz. Das ist der Wahrheit. Wie ist es sonst zu erklären,daß 30% der Wahlberechtigten keinen Gebrauch von ihrem Recht zu wählen machen (trotz Ungeheuerlichkeiten wie z.B. der "energetischen Sanierung", die Viele in die Obdachlosigkeit treibt). Der Rest wählt "Groko". Resignation. Permanente wirtschaftliche Unsicherheit (Niedriglohn, Aufstockerei) besorgt den Rest. Die neoliberale Revolution hat ganze Arbeit geleistet...

frillnix am 19.04.14 21:55

Manfred am 19.04.14 20:35

wiedu sicherauch mitbekommen hast, werden 80% meiner beiträge eliminiert.

und zum Thema habe ich im vorletzten block schon geschrieben.

auch wenn es unser haussender nicht gerne hört, aber die ostermaschierer sind die ewig gestrigen (für mich).

als die jetzigen alt68 noch jung waren, gehörte es in gewissen kreisen dazu, links zu sein.

aber Tatsache ist, daß man auch früher wissen konnte, daß diese maschierer von der Staatssicherheit und dem KGB finanziert wurden.

und ich habe nie ho-ho-ho-chi-min gebrüllt. bin aber trotzdem auch von der bullerei verprügelt worden.

werner am 19.04.14 21:54

Guten Abend Frau Wieseler, guten Abend Red., guten Abend Mitblogger!

"Weil die Straße heute das Netz ist."

Das mag wohl so stimmen: die Umgangsformen passen jedenfalls bereits dazu.

"Finde ich auch völlig in Ordnung so."

Nun, das sehen zumindest Ihre Kollegen anders, die die Internetauftritte der AKS betreuen: musste man nicht erst gestern auf der FB-Seite zur Ordnung rufen - weil es unterirdisch wurde? (über diese Blogs hier schweigen wir mal)

"Inzwischen gibt es einfach mehr, andere, bessere Möglichkeiten seine Meinung zu sagen."

Ich darf ergänzen: und es war noch nie so einfach, seine Meinung zu sagen, ohne dazu stehen zu müssen. Es war ebenfalls noch nie so einfach, eine Massenmeinung nachzuplappern - selbst Denken strengt bekanntlich an.

Tut mir leid, Frau Wieseler: ich kann Ihrer gesamten Argumentation leider an keinem Punkt folgen. Die Wahrheit ist viel einfacher: politisches Engagement ist ein Auslaufmodell - so einfach ist das.

Gruß,
Picard

Picard42 am 19.04.14 21:19

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Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Dortmunder21:Wir bitten um Verständnis, dass nicht schnell genug reagiert wurde.

Redaktion Aktuelle Stunde am 19.04.14 21:19

Ja, Frau Wieseler, das ist der Gang der Zeit, oder, wie Ulrich Roski mal sang:

Où sont les neiges d'antan? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

Meiner Meinung liegt es an vielen Dingen, warum heute kaum einer auf und zu den Ostermärschen geht. Da könnte man Bände drüber sprechen, oder die ganze Nacht lang drüber diskutieren, wenn, ja wenn hier nicht um 22:00 das Licht ausgemacht werden würde.

Die Leute gehen wohl weniger an die über die Leitungen vernetzten Computer als viel eher auf solche Veranstaltungen wie den CSD und ähnliches mehr. Manche halten das für einen Fortschritt.

Roter Rainer am 19.04.14 21:02

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Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Anonym :Ihr Kommentar wurde gelöscht. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 19.04.14 20:45

@ Redaktion Aktuelle Stunde am 19.04.14 20:34
Wiiiiiie Lustig, ha ha ha ich lach wich Tod.
Was soll das? der Schrot von der Anonymen Pest darf Stehen bleiben und Berechtigte Sachliche Kritik wird gelöscht was ist den das für ein Mist, was soll das ? will man den Blog wirklich Zerstören? weil man keine Lust mehr hat? was soll das den? einfach den Laden hier dicht Machen und gut ist, aber so wie hier Gelöscht wird ist der Blog echt eine Lachnumer, und nicht hinnehmbar, man zahlt auch noch Zwangsgebüren dafür.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 20:41

@ Manfred am 19.04.14 19:44
@ Manfred am 19.04.14 20:21

"Dieses Gefühl kennen die Netzdiskutanten nicht, denn da kommt das Gefühl, man könne etwas bewegen, gar nicht erst auf. "

Tach.

Das ist ja das Hohle an der Sache heute. Wenn früher drei bei einander standen und was monierten wurde es bald zum Selbstläufer. Die Idee wurde von immer anderen weitergetragen und dann meldeten sich über kurz oder lang Initiativen und Vereine die diese Sache weiterverfolgten. Hier im Netz der Anonymität kommt doch nicht als heiße Luft.

Wenn früher so was dann Fahrt aufnahm, bekam man schon bei Zeiten erste Fragen wegen eventuellen Vorplanungen. Aber das ließ dann genauso so schnell nach wie die Anfragen kamen. Daher meine Aussage bezüglich der unnützen Denke für Sachen die sowie so nicht realisiert worden sind. Der Beamte der sich zu schnell bewegt hat, hatte schon verloren.

In der Ruhe liegt die Kraft, weiß das

sennekind am 19.04.14 20:41

werner am 19.04.14 20:21
Lass es doch mal auf einen Versuch ankommen und äußere dich zur Sache. Als politisch Denkender solltest du doch an div. Kundgebungen teilgenommen haben. Und poltische Foren kennste doch auch.

Manfred am 19.04.14 20:35

Ist hier bald mal Frieden im Blog??

Anonym am 19.04.14 20:35

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Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@Dortmunder21 :Ihr Kommentar wurde entfernt. Bitte üben Sie Ihre Kritik sachlich und respektvoll,
hier soll konstruktiv diskutiert werden. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 19.04.14 20:34


Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne
für diese Erde, auf der wir wohnen.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude,
ein bisschen Wärme, das wünsch' ich mir.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen
und dass die Menschen nicht so oft weinen.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe,
dass ich die Hoffnung nie mehr verlier .
Na aus welchen Lied ist dieser Textteil?

SALUTE
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 20:34

Kiene Hoffnung auf Besserung, gestern war ich das OPfer des Zesors.

SALUTE

Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 20:27

weil de nur scheisse schreibst.

Anonym am 19.04.14 20:31

@ werner am 19.04.14 20:21

Kiene Hoffnung auf Besserung, gestern war ich das OPfer des Zesors.

SALUTE

Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 20:27

Bei mir macht zurzeit der PC ein paar Probleme ich bitte es also zu entschuldigen wenn heute ein paar mehr Fehler in meinen Beiträgen sind.

SALUTE
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 20:23

welch ein herrlichesthemafür den WDR.

ich habe schon beim feinstaub angst um die alten maschierer gehabt.

die wicchtigste frage in diesem block ist jedoch: dürfen wir diskutieren, oder wird wieder jede andere Meinung als die des WDR gelöscht.

darauf täte ich vom diensthabenden Chefredakteur erstmal ne antwort haben wollen.

werner am 19.04.14 20:21

"Beim Beamtenmikado hatte ich immer Darmgrimmen, aber das war anderen Gründen geschuldet."
Den Zusammenhang zwischen Kundgebungen vs. Netzdiskussionen und dem Beamtenmikado erkenne ich nicht ganz. Die waren weniger bei den Ostermärschen als bei den mehr offiziellen Maidemonstrationen zu finden. Da waren damals ja auch die örtlichen Politiker aller Parteien zu finden.

Manfred am 19.04.14 20:21

@ Anonym: "Tausende Menschen auf den Strassen haben nicht wirklich Eindruck hinterlassen."
Millionen Menschen würden hingegen Eindruck hinterlassen. Bei einer Bevölkerungszahl von über 80 Millionen ist dies wirklich nicht zuviel verlangt, dass Millionen Menschen ihren Protest auf die Straße tragen.

@ Tom: "Hat der Ostermarsch je schon mal etwas gebracht? Wohl kaum." Wenn bei Wahlen ständig über 90 Prozent der Wählerinnen und Wähler für kriegsbegeisterte Parteien stimmen und Millionen Menschen kriegsbegeisterte Medien kaufen, konsumieren und ihnen vertrauen, dann kann sich auch nicht viel ändern. Politik und Medien könnten hingegen wirkliche Massendemonstrationen von mehreren Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht mehr herunterspielen.

@ Manfred: "Also ist es doch wohl eher Resignation oder Bequemlichkeit, sich mit politischen Themen intensiv auseinanderzusetzen." Sie haben Recht, ich füge noch Unbildung, auch als Folge jahrzehntelanger neoliberaler Meinungsmache, hinzu.

Marwin Hens am 19.04.14 20:17

@Anonym am 19.04.14 20:01

Was ist eigentlich Ihre Funktion in diesen Blogs? Sind Sie dafür da, den Admin zu überwachen, falls er etwas übersehen hat?
Mir wäre es jedenfalls zu blöd, nach zwei Tagen einen Beitrag wegen "Unsachlichkeit" löschen zu lassen.

Früher haben Petzen Klassenkeile bezogen.

Ob ich es noch erleben werden, von Ihnen eine sachlichen Beitrag zu irgendeinem Thema lesen zu können?
fragt

anita am 19.04.14 20:15

@ Anonym: "Tausende Menschen auf den Strassen haben nicht wirklich Eindruck hinterlassen."
Millionen Menschen würden hingegen Eindruck hinterlassen. Bei einer Bevölkerungszahl von über 80 Millionen ist dies wirklich nicht zuviel verlangt, dass Millionen Menschen ihrne Protest auf die Straße tragen.

@ Tom: "Hat der Ostermarsch je schon mal etwas gebracht? Wohl kaum." Wenn bei Wahlen ständig über 90 Prozent der Wählerinnen und Wähler für kriegsbegeisterte Parteien stimmen und Millionen Menschen kriegsbegeisterte Medien kaufen, konsumieren und ihnen vertrauen, dann kann sich auch nicht viel ändern. Wirkliche Massendemonstrationen von mehreren Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern könnten Politik und Medien hingegen nicht mehr herunterspielen.

@ Manfred: "Also ist es doch wohl eher Resignation oder Bequemlichkeit, sich mit politischen Themen intensiv auseinanderzusetzen." Sie haben Recht, ich füge noch Unbildung, auch als Folge jahrzehntelanger neoliberaler Meinungsmache, hinzu.

Marwin Hens am 19.04.14 20:13

Demos gegen Krieg und für Frieden gehören doch zu den guten Demos die man auch in der Heutigen zeit braucht, man sollte also mal wieder auf die Straße gehen und Demonstrieren.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 20:08

@ Manfred am 19.04.14 19:44

" Dieses Gefühl kennen die Netzdiskutanten nicht, denn da kommt das Gefühl, man könne etwas bewegen, gar nicht erst auf. "

Moin.

Diese Gewühlswallungen habe ich hier und auch woanders noch nie verspürt.
Beim Beamtenmikado hatte ich immer Darmgrimmen, aber das war anderen Gründen geschuldet.

In diesem Sinne, das

sennekind am 19.04.14 20:06

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 19:54

Was soll der Müll?

Anonym am 19.04.14 20:01

@ HB am 19.04.14 19:43

" Solche Behauptungen beleidigen die Idealisten von damals."

Hallo HB.

Nichts liegt mir ferner als die Idealisten zu verunglimpfen. Idealismus ist immer gut. Nur wenn sie ausgenutzt werden, weil sie es nicht besser wussten, dass ist das Verwerfliche daran. Wenn anstatt aufgeklärt wird, falsche
Ideale verklärt werden.
Nicht jeder hatte das Glück an Seminaren Ende der Sechziger- Anfang Siebziger teilzunehmen, die einem die Augen öffneten, weil man Hintergrundwissen gelehrt bekam.

Nix für ungut, meint das

sennekind am 19.04.14 19:56

Wer heute zwangsgemäs einkaufen musste weis WO alle waren, nämlich beim einkaufen, normalerweise kaufen wir vor Weinachten und Ostern ja schon vor Samstag ein aber dieses Jahr ging es nicht so mustern wir leider heute Einkaufen, ich glaube morgen bricht der Krieg aus oder all unsere Lebensmittel lösen sich in Luft aus, zu mindestens hatte ich so das Gefühl das es Dienstag nichts mehr gibt, den es war brechend voll.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 19.04.14 19:54

"Man wurde früher schon manipuliert, aber heute ist es nicht besser geworden."
Sennekind,
früher nannte man das aber nicht Manipulation, sondern Meinungsbildung und Meinungsbündelung. Wie gestärkt ist man doch von diesen Veranstaltungen. Aber ernüchternd waren dann die Treffen im heimischen Bereich mit den alltäglichen Problemen und den Leuten, die nicht an die Umsetzung der Ideen glaubten.
Dieses Gefühl kennen die Netzdiskutanten nicht, denn da kommt das Gefühl, man könne etwas bewegen, gar nicht erst auf.

Manfred am 19.04.14 19:44

sennekind am 19.04.14 19:34

Ich war in den 70ern auch auf Demos, nicht stasi-finanziert.
Dass die Stasi auch ihre Hände im Spiel hatte, kann nicht dazu führen, die Demonstrationen von damals als generell stasi-gesteuert zu verunglimpfen.
Oder sie auf stasi-inszeniert zu reduzieren.
Solche Behauptungen beleidigen die Idealisten von damals.
Dass heutzutage die Zeit der großen Demonstrationen wohl passé ist, ist sicher nicht dem Ende der Stasi zuzuschreiben.

HB

HB am 19.04.14 19:43

Manfred am 19.04.14 19:21

" Alles was "links" war, war doch angeblich vom Osten gesteuert und bezahlt. "

Ja,ja früher konnte man es nur ahnen, aber nicht beweisen und belegen.
Aber gut das wir die neuen Bundesländer bekommen haben. Und die
alten Strukturen, die Bundesbehörde von unserem Präsidenten, kann jetzt die Belege und Beweise dafür vorlegen.
Man wurde früher schon manipuliert, aber heute ist es nicht besser geworden.
Nur das man heute es nicht mehr so schnell glaubt, was einen früher so leichtfertig unter die Jacke geschoben bekam. Ich glaube doch auch nicht alles, was die Medien versuchen, einem zu vermitteln.
Die einzigen die immer noch daran Glauben sind die Medien selber, aber auch hier setzt sich irgendwann die Ökonomie durch.

Es grüßt das


sennekind am 19.04.14 19:34

Gemeinschaftsgefühl kommt bei der egoistischen Gesellschaft erst auf wenn ein Vorteil zu erkennen ist.
Ein Volk von Opportunisten.

Anonym am 19.04.14 19:23

sennekind am 19.04.14 19:07
Nabend Sennekind,
ich könnte ja aus der alten Schule, also mehr aus den 60'ern als den 80'ern, erzählen, wie Busfahrten zu verschiedenen Kundgebungen organisiert wurden. Deren Kosten wurden je nach Veranstaltung von Parteien und Gewerkschaften übernommen. Unsere Brüder und Schwestern aus dem damals noch anderen Deutschland wurden doch von den Gegnern dieser Veranstaltungen ins Spiel gebracht. Alles was "links" war, war doch angeblich vom Osten gesteuert und bezahlt.

Manfred am 19.04.14 19:21

Wenn ich das Thema Ukraine höre bekomm ich Plaque!
Solange in Kiew pro-westlich demonstriert wurde war alles in Odnung.
Nun nimmt sich im gleichem Land, in einer anderen Region, das Volk das gleiche Recht heraus und demonstriert mit den gleichen Mitteln, nur halt pro-russisch, und schon ist alles böse.
Diese Doppelmoral sollte angeprangert werden, finde ich!

Jörn am 19.04.14 19:20

Frau Wieseler, Sie vergleichen die Demonstrationen und die Kundgebungen der 60'er und der 80'er Jahre mit den Diskussionen im Netz. Was glauben Sie, wieviel Teilnehmer/innen geben ihre Meinung in den verschiedenen Foren zumBesten? Glauben Sie, dass das erheblich mehr sind als die Anzahl der Teilnahmen bei den Friedensmärschen? Gut mehr als die 200 könnten es sein, aber die Zahjl der früheren Ostermarschierer von mehreren 10 000 sind es nicht. Also ist es doch wohl eher Resignation oder Bequemlichkeit, sich mit poltischen Themen intensiv auseinanderzusetzen.

Manfred am 19.04.14 19:12

@ Manfred am 19.04.14 18:45


" Dementsprechend fehlen die Leute nicht nur bei den Veranstaltungen, sondern auch in den diversen Gruppierungen (Initiativen, Gewerkschaftsgruppen, Parteien). "

Nabend ins Münsterland.

Da fehlen nicht nur die Leute. Da gehörte eine Menge Logistik dazu.
Aber wer war für die Logistik zuständig. Im Hofgarten in Bonn 1982 waren ja
schließlich 300000 Leute unterwegs, da hat das alles noch Markus Wolf sein Laden übernommen. Man merkt es, an allen Ecken fehlt die Stasi.

Frohe Ostern wünscht das

sennekind am 19.04.14 19:07

Anonym am 19.04.14 18:55


Genau. . .ich sehe überall nur assimiliertes Klassendenken, nicht besser als bei Honecker. Schlimmer geht`s kaum. . . Keine Spur von Individualismus

Mmmm . . am 19.04.14 19:00

Hat der Ostermarsch je schon mal etwas gebracht? Wohl kaum. Daher wundert es mich nicht, das nur wenige noch mitmachen.

Tom am 19.04.14 18:59

Manfred am 19.04.14 18:45

Ja, es waren Zeiten - als Menschen noch Hirnmasse und Klasse zusammen zeigten !!!!


Hirnmasse ist heute jedoch nur ganz schwer zu finden, und wird überhaupt nicht gefordert . . .bei der ganzen Fernsehstumpfsinnigkeit. Denn nicht der Zuschauer zählt- -- eindeutig nicht ! Leute.....uns werden so viele Dumpfbacken vorgesetzt, weil eben nicht WIR zählen *** Das ist das Schlimme daran._

Anonym am 19.04.14 18:55

Bei den Kundgebungen haben sich die Leute nur die Füsse vertreten....wenn schönes Wetter war.
Und immer schön in die vermutliche Kameraposition geglotzt.
Könnte ja im Fernsehn kommen.

Anonym am 19.04.14 18:49

Ja es ist richtig, damals war noch die Zeit großer Demonstrationen. Nicht nur zum 1. Mai waren Massen auf der Straße und den Kuindgebungen. Auch zu Ostern waren etliche unterwegs. Nicht unbedingt bei den damals noch langem Marsch, sondern insbesondere auch bei den Kundgebungen, z.B.in DO. Das gab noch ein Gemeinschaftsgefühl, was bei den Diskussionen im Netz nicht aufkommt. Was auch damit zu tun haben kann, dass bei diesen Veranstaltungen es sich um Kundgebungen handelte und nicht unbedingt um Diskussionen. Aber öffentlichen Bekennen und Auftreten ist heute nicht mehr so angesagt. Dementsprechend fehlen die Leute nicht nur bei den Veranstaltungen, sondern auch in den diversen Gruppierungen (Initiativen, Gewerkschaftsgruppen, Parteien).

Manfred am 19.04.14 18:45

Die Strasse ist das Netz.

Genau.

Und was darin diskutiert wird, interessiert kaum jemanden.

Tausende Menschen auf den Strassen haben nicht wirklich Eindruck hinterlassen.

Und das Geschreibsel im Netz verschwindet ungenutzt im Nirvana.

Nur Provider und Werbepartner profitieren.

Anonym am 19.04.14 18:33

"Kein Vergleich zu dem, was in den 80ern los war, da sind in Deutschland eine Million Menschen auf die Straße gegangen, für den Frieden und gegen das Wettrüsten."

Und ____was hat`s gebracht___noch mehr Aufrüstung !! * Klasse
Die Hippies könnten`s nishcgt besser und dämlicher machen.

In Deutschland werden Geschäfte einfach gemacht - - -
vollkommen schnuppe was das dämliche Volk denn gerne hätte oder
nicht hätte~~~ Das Staatsvermögen muss maximiert werden um jeden Preis
Gewinnmaximierung -- jedes noch so stupide Unternehmen tut das selbe.

Tatsache . .. leider_________

T. K. am 19.04.14 18:33

@ Aktuelle Stunde Redaktion
Themenvorschlag:

Hey Leute -- es ist Ostern- - bald Sommer
also
Grill- Tiermordzeit

*Stern am 19.04.14 18:25

Mittwoch, 16.04.2014

Daheim und ...

Ich sag's gleich: Ich find's super. Kostenloses W-Lan in der Stadt. Gut, ich bin auch ein Nachrichten-"Junkie" und gucke gerne mal zwischendurch was neu ist. Aber manchmal ist es ja auch nur eine Straße, die man sucht oder sind es Öffnungszeiten, die man nachgucken möchte. Und da ist unkompliziertes und kostenloses W-Lan natürlich super.

Das gibt es schon in Düsseldorf und Bonn, in Kevelaer, Lüdinghausen und Monheim. Nicht aber in Dortmund oder Hagen. Warum? Wenn man nachfragt, dann heißt es: Zu teuer. Andererseits planen auch Städte wie Köln und Unna kostenloses W-Lan - sicher keine reichen Kommunen. Wie geht das? Mit einer Kooperation. Auch Bonn und Düsseldorf zahlen das W-Lan nicht aus Steuergeldern, sondern beispielsweise mit Werbeflächen für die Anbieter. So haben dann alle was davon. Vor allem wir, die wir gerne im Netz unterwegs sind, daheim und: ... genau.

Ein paar Tipps zu Ostern kostenlos:

Kein Handy
Kein W-Lan
Keine Registrierung wo auch immer
Kein Onlinehandel
Kein Onlinebanking
Keine Mitgliedschaft in asozialen Netzwerken
Keine Feeds
Kein privaten Daten wo auch immer
Keine Fotos

Dafür:

Lan
Bestes AV-Programm
Firewall
Gute Wächter-Software
Anons
Rechner uptodate

So kommt man gut durchs Netz.

Frohe Ostern!

Frederic am 20.04.14 13:15

Daß ein Handy nichts anderes als eine Wanze ist, sollte bekannt sein. Es ist ein Überwachungsinstrument, von den schon genannten Möglichkeiten ganz abgesehen. Jeder kann sich im Internet eine Software besorgen und jedes Telefonat im Umkreis von mind. vier Kilometern abhören. Wer sich dann auch noch eine Schadsoftware einfängt, ist vollständig ausgeliefert.

Wenn man das praktische W-Lan nutzt, sollte man die Gefahren kennen. Wer die Gefahren kennt, nutzt das gute, alte Kabel, wo immer es geht.

Und wer besonders klug ist, hat gar keine Wanze. Weder zuhause noch on Tour.

Frederic am 20.04.14 12:46

W-Lan? Nie!

Nicht bei Software, die praktisch keine Produkthaftung kennt oder einem Urheberrecht, das Opfer zu Tätern macht.

Man muss sich mal vorstellen, aufgrund einer unsicher konstruierten Autotür wird das Auto entführt und es wird damit im z.B. Juweliergeschäft eingebrochen.

Kein Mensch würde auf die Idee kommen, den beklauten Autobesitzer für die Einbruchsfolgen haftbar zu machen. Genau so funktioniert aber das Urheberrecht in der Praxis.

Eines der Einfallstore ist z.B. ein W-Lan.

Nebenbei, man hört nichts mehr von der fehlerhaften Herausgabe von Nutzerdaten durch die Staatsanwaltschaft Köln. Wenn man an solchen Themen nicht dranbleibt, wird sich nie ewas ändern.

Anonym am 19.04.14 11:37

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Liebe Blogger, wir möchten darauf hinweisen, dass dieser Blog dazu dienen soll, bestimmte Themen zu diskutieren - nicht zum Beispiel die Frequenz, mit der einer unserer Moderatoren etwas postet.

Redaktion Aktuelle Stunde am 18.04.14 20:24
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@ heikos, HB, anita, APo und [Anonym]: Ihre Kommentare wurden entfernt. Bitte tragen Sie zum Thema bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 18.04.14 19:01

lecram am 18.04.14 17:25

Allgemeinwissen ist doch überholt.

Wofür gibt es Wikipedia?

Da kann man andere für sich denken lassen und man braucht sein Hirn nicht mit unnützem Wissen belasten.
Taschenrechner haben doch gezeigt, dass niemand mehr selbständig rechnen braucht.

Einzig Ausreden für das spätere Versagen muss sich jeder sebst zusammen zimmern.

Dafür gibt es aber sicher auch bald eine App.

heikos am 18.04.14 17:41

Ganz ehrlich? Ich finde es entsetzlich, daß die meisten Menschen heut zu Tage glauben, sie kämen ohne smartphone nicht mehr aus. Und jetzt muss es auch noch W-Lan in der Stadt sein! Die meisten der jungen Leute, die mit dem Smartphone umgehen können, haben kaum ein gutes Allgemeinwissen.
Mein Mann und ich haben jeder ein einfaches Handy für den Notfall und wir kommen auch dorthin, wo wir hinwollen. Man kann fragen!!! Davon schon einmal etwas gehört?

lecram am 18.04.14 17:25

@Selbi am 17.04.14 20:13
"DU weißt gar nichts.
Ich könnte dir erklären, wie man im ö.W-Lan sicher surfen kann; aber 1. bist du daran gar nicht interessiert und 2. mach dir die Mühe und informier dich selbst."

Ich bin zwar nicht gemeint, ich ziehe mir den Schuh trotzdem mal an. Ich informiere mich nicht, ich will es nicht in Einzelheiten wissen. Wenn ich irgendwo einen Fehler mache oder einer falschen Information aufsitze, funktioniert das nicht. Habe ich ich eine sichere Möglichkeit gefunden, wie lange ist das sicher?

Von Anfang an wurde Sicherheit unter wirtschaftlicher Kosten-Nutzen-Relation gesehen; im Zweifel werden Sicherheitslücken auf den Kunden abgewälzt. Besonders das Urheberrecht ist in der Praxis ein Skandal.

Von Anfang an wurde die kriminelle Energie und die unternehmerische Unredlichkeit falsch eingeschätzt. Da muss man von Grund auf die Netz-Infrastruktur und das kundenfeindliche Recht im Netz völlig neu aufbauen.

Bis dahin, das W-Lan, Google, Facebook uä - ohne mich.

Olli am 18.04.14 1:03

Es braucht die Rechenpower eines Pentium IV, 256 MB RAM und 10 GB
Festplattenspeicher, um Windows XP laufen zu lassen.

Es brauchte die Rechenpower von drei C64, um zum Mond zu fliegen.

Irgendetwas stimmt mit unserer Welt nicht...

@all
eine Gute Nacht und morgen warm anziehen
rät

anita am 17.04.14 21:57

werner am 17.04.14 19:53
Ersetze das Wort ist durch war. Dann stimmts eher. Unterschätze deine RV nicht, die haben auch schon einige Jahre Technik auch bei ihren Sitzungen. Vielleicht war der Sprecher der Stadt auch nur nicht auf dem Laufenden.

Manfred am 17.04.14 20:18

Die junge Generation will es haben.
Die Touristen wollen es haben.

Also kriegen sie es.

Basta!!

Wir wollen doch weltoffen --wie das WLan-- sein.
Da kann sich keine Kommune hinter spießigen Sicherheitsbedenken verstecken.

Selbi am 17.04.14 20:13

werner am 17.04.14 19:53
Wie ich hörte konnte sie deine Heimatgemeinde nicht umstimmen. So werden die BesucherInnen dieser Großstadt wohl ohne kostenloses WLAN auskommen müssen. Ob sich das auch nachteilig auf die Situation in DO auswirken wird? So sieht das ja so aus als wohnten da nur Hinterwäldler.

Manfred am 17.04.14 20:06

Wie kann der Vertreter des Städte- und Gemeindebundes die Städte auffordern, kostenloses WLan anzubieten. Er sollte doch wissen, dass die Gemeinden nur Mühe ihre Pflichtaufgaben wahrnehmen können. Und dazu gehört gehört kostenloses WLan doch bestimmt nicht.

Manfred am 17.04.14 19:50

Ihr wisst nichts. Gar nichts.

Fiona am 17.04.14 17:04

Falsch!!

DU weißt gar nichts.
Ich könnte dir erklären, wie man im ö.W-Lan sicher surfen kann; aber 1. bist du daran gar nicht interessiert und 2. mach dir die Mühe und informier dich selbst.

Selbi am 17.04.14 19:20

Ich gehe nichtmal zu Hause das Risiko von einem W-Lan ein. Hat man eine Einstellung übersehen, kann man riesige Probleme bekommen. Das Internet ist nicht sicher, besonders die Windows-Systeme haben reichlich Zugangsmöglichkeiten. Es spioniert ja nicht nur die NSA.

2,5m Kabel sind schlecht angreifbar.

Olli am 17.04.14 18:41

Nur zur Info:

Leute schalten Eure Wanzen ein und aus, die Kamera ein und aus, das Micro ein und aus, kopieren alles, was auf dem Handy ist. Alles von A bis Z.

Und wisst Ihr das Schönste? Das Handy bekommt nicht mal was mit, es kann sogar ausgeschaltet sein. Nichts blinkt und piept, nichts brummt.

Es macht keinen Muks, wenn es als Raumsprecher fungiert.

Ihr wisst nichts. Gar nichts.

Fiona am 17.04.14 17:04

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@ Fiona: Ihr Kommentar wurde entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht. Diskutieren Sie bitte sachlich.

Redaktion Aktuelle Stunde am 17.04.14 17:00
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@ werner

Ihr Kommentar wurde leider entfernt, obwohl er Inhalte zum Beitrag enthält. Allerdings ist das Privatleben unserer Moderatoren nicht Teil der Diskussion.

Redaktion Aktuelle Stunde am 17.04.14 16:43

man darf sich nicht wundern, daß, wenn man ein dusseliges thema aufmacht, auch entsprechende antworten kommen.

Anonym am 17.04.14 16:35

Meinen faktischen Aussagen zur Unsicherheit des W-Lan kann hier niemand widersprechen, daher kann ich auch nichts mehr antworten.

Wenn sich hier nur Trolls äußern, stirbt jede Diskussion ab. Und anscheinend befinden sich hier nur Leute, die von der Thematik keine Ahnung haben.

Schade, aber selbstgemachtes Elend.

Sean am 17.04.14 15:42

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@ werner, [Anonym] und Sean: Ihre Kommentare wurden entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und respektvoll.

Redaktion Aktuelle Stunde am 17.04.14 15:35

Der Bloggerin kann ich nur empfehlen, den einzigen vermeintlichen IT-Experten des WDR heranzuziehen, Jörg Schieb. Wobei ich bei dem blauäugigen, kritiklosen Zeitgenossen auch oft genug den Kopf schütteln muß.

Selten habe ich so einen vollständig rosaroten Beitrag im Internet gelesen, wie die Bejubelung eines öffentlichen W-Lan oder W-Lan generell.

Von nichts eine Ahnung, aber davon genug!

Da muß man sich auch nicht wundern, wenn ganze Adressbücher, Zugangs- und Bankdaten mittlerweile für 20 Cent pro Hundert zu kaufen sind.

Sean am 17.04.14 14:27

Ps. Überhaupt haben Leute den Knall nicht gehört, die generell über W-Lan surfen, wie die jüngsten Skandale gezeigt haben, die übrigens Experten schon seit mind. zwei Jahren bekannt waren (Router, Modem, Verschlüsselung und Co.). Selbst WPA2 ist schon geknackt worden.

Öffentliches W-Lan? Da darf man das Wort öffentlich gerne betonen, denn am Nachbartisch im Café sitzt einer, der mitsurft und mitliest.

Sean am 17.04.14 14:11

So ein mehr als überflüssiges Thema findet Sendeminuten im TV ??? Wenn sonst nichts ist ......

Sandra12 am 17.04.14 14:08

Guten Tag!

Zitat: "Und da ist unkompliziertes und kostenloses W-Lan natürlich super."

Super aber nicht, was die Sicherheit betrifft. Wer über ein öffentliches W-Lan surft, hat sie nicht mehr alle.

Sean am 17.04.14 14:05

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@ werner: Ihr Kommentar wurde entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 17.04.14 13:01

Wir brauchen kein kostenfreies W-LAN.

Das ist nur gut für ein paar Smartphonesüchtige die meinen ohne das Ding nicht auskommen zu können. Mal ein wenig das Hirm anstrengen , den Mund aufmachen wenn man etwas sucht würde schon viel helfen.
Die Leute die nur noch mit dem Smartphone in der Hand rumlaufen nerven auch schon so genug.

Wer mehr braucht so gefälligst zahlen.

Henriette am 17.04.14 11:20

Hintergrundinfo zum W-LAN-Netz in Bonn

Die Deutsche Telekom, die ja in Bonn sitzt, hat das W-LAN-Netz erst nach Protesten aus der Politik dort installiert. Bonn war nicht vorgesehen. Mitleid wird eevntuell auch eine Rolle gespielt haben.

Denn die Bundesstadt Bonn ist nicht zuletzt wegen des WCCB-Skandals (WorldConference-CenterBonn), der zu Zeiten der SPD-Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann seinen Anfang nahm und weiterhin andauert (der WDR berichtet kaum), derart pleite und heruntergewirtschaftet, dass es noch nicht einmal mehr für einen Smartphone-Vertrag für den aktuellen SPD-Obergürgermeister Nimptsch reicht.

H am 17.04.14 10:14

Daheim und....... unterwegs "dauerbestrahlt"

Einerseits Dauerstrahler wie W-LAN-Netze flächendeckend fordern, damit man "eventuell" mal was nachsehen kann.

Andererseits aber über Feinstaub, Atom und Genmais jammern.

Wie man´s gerade brauch, nicht wahr?

H am 17.04.14 9:27

Sowas nennt sich "Milchmädchenrechnung.

Im Leben gibt es nix umsonst.
Es hilft auch niemanden in seiner menschlichen Entwicklung, wenn es ständig Zugriff auf irgendwelche Nachrichten gibt, deren Wahrheit häufig zweifelhaft ist.
Was für Nachrichten hat denn der Kunde abgerufen? Für was interessiert der sich. Werbung hin schicken. Alles umsonst ;-)
Facebook, Twitter usw., usw. nur Datenquellen, völlig umsonst.
All diese tollen Errungenschaften dienen nur dazu, uns besser manipulieren zu können.

max am 16.04.14 21:56

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@werner Ihr Beitrag wurde entfernt, da er nicht zum Thema beiträgt.

Redaktion Aktuelle Stunde am 16.04.14 21:26

Es gibt NICHTS Kostenlos, den wir tuen es hinten herum über Steuern oder über den Einkauf trotzdem Bezahlen die kostenlosen Dinge sind alle in Steurn und im Einkaufspreis mit enthalten also versteckt.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 16.04.14 21:01

Was ist denn so schlimm an, für mich kostenlos?
Ich freue mich zuweilen über gemütliche gratis Bänke in einer Stadt.
Ein Becher gratis Wasser in nem Laden, wo ich ja auch mein Geld lasse, freut mich auch zuweilen.
Und an der Geschaftsstelle meiner Tageszeitung, studiere ich manchmal die selbige, gratis im Schaukasten! ( WLan 1975 ;-)
Also wenn mein Provider mir doch irgendwie " gratis WLan " anbietet ist doch ne nette Geste.
Ich finde so etwas nicht schlecht, obwohl ich selbst es nicht brauche.
Und meine Lütte liebt so etwas.

APo am 16.04.14 20:56

@Manfred am 16.04.14 20:21

Danke für das richtige Einschätzen! ;-)

Ihrem restlichen Beitrag kann man ohne weitere Ergänzung nur zustimmen.

Gruß,
Picard

Picard42 am 16.04.14 20:25

@Ralf am 16.04.14 20:11

Es gibt nirgendwo W-Lan kostenlos. Der Umstand, dass die Kosten dafür jemand anders trägt, kann nur leistungslose Handaufhalter überraschen.

Zu Ihrem letzten Absatz: geschenkt, sowas kommentiere ich nicht.

Picard

Picard42 am 16.04.14 20:22

Ralf am 16.04.14 20:11
Wenn ich Picard richtig einschätze, hat er auch für Mobil eine Flatrate-Lösung. Wozu brauche ich dann ein kostenloses W-Lan? Warum überhaupt einen kostenlosen Internetzugang? Leistungen kosten numal Geld, warum soll die Gemeinschaft für die Leistung Einzelner zahlen? Das hat nicht mit Solidarität zu tun.

Manfred am 16.04.14 20:21

@ Picard 42
>> ich habe eigentlich kein Problem, jederzeit via Mobilnetz alle notwendigen Informationen zu bekommen: wofür also "W-LAN"?
Ganz einfach: Wie im Beitrag ja ausführlich beschrieben wurde, ist W-Lan vierlorts inzwischen kostenlos nutzbar - Mobilnetz wohl nicht.

>>Ich warte auf den Tag, wo Online-Sucht den Burnout als Modekrankheit ablöst: der ist nicht mehr fern.
Wie Sie aus dem Eingangsbeitrag die Gefahr einer "online-Sucht" ableiten, ist mir allerdings schleierhaft.
Bitte nicht von sich selbst auf andere schließen, ja ? ;-).

Ralf am 16.04.14 20:11

"Aber manchmal ist es ja auch nur eine Straße, die man sucht oder sind es Öffnungszeiten, die man nachgucken möchte."

Meine Mutter pflegte zu sagen: "Dafür hat dir der liebe Gott einen Querschnitt unter die Nase gemacht."

anita am 16.04.14 19:51

"Will ich nicht, brauch ich nicht, kauf ich nicht!"
Anita hat es treffend formuliert.
Ich sagte schon einmal warum muss heute eigentlich jeder immer und über all im Internetz sein? holen die sich da einen runter?

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 16.04.14 19:41

Redaktion Aktuelle Stunde am 16.04.14 19:05
Freies WLan wäre mal ein Thema mit Landesbezug gewesen. Die anderen Themen sind doch eher was für die ARD-Tagesschau.

Manfred am 16.04.14 19:12

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger,

der geplante Fernsehbeitrag zum heutigen Blogthema W-Lan musste aufgrund der Aktualität leider einem anderen Thema in der Sendung weichen. Trotzdem freuen wir uns über eure Kommentare und werden den entsprechenden Beitrag zu kostenlosem W-Lan dann morgen in der Aktuellen Stunde senden.

Redaktion Aktuelle Stunde am 16.04.14 19:05

Frau Wieseler, warum muss man im Dreiteufelsnamen ständig erreichbar und im Internet präsent sein, es ist eine Geißel der Zeit ständig erreichbar zu sein. Ich finde es ist megaout immer im Internet zu sein. Wie hier einer schon richtig kommentiert hat, was haben wir vor dreißig Jahren gemacht? Um eine Straße in einer fremden Stadt zu suchen habe ich im Auto ein Navigationssystem, wenn ich zu Fuß unterwegs bin kann ich nach dem Weg fragen, auch Geschäfte lassen sich so erfragen. Ich besitze nicht mal ein Smartphone, nur ein Handy welches Internetfähig ist, aber das brauche ich normal nicht. Wie schon Picard 42 richtig geschrieben hat, das Internet zur sucht werden kann. Nein, ich nutze Internet nur von meinem Rechner aus und sonst nicht.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 16.04.14 19:00

Ich denke jeder ist für seine Internetnutzung verantwortlich. Auch in finanzieller Hinsicht. Wenn ich mobild in das Internet möchte, und das auch noch öfter, sollte einen entsprechenden Vertrag abschließen. Smartphonebesitzer kennen das besser als ich. Ich habe nur ein einfaches Handy, einfach nur zum Telefonieren.

Manfred am 16.04.14 18:59

Ein paar kritische Fragen:

Wer soll denn in öffentlichen W-Lan Netzen die Verantwortung für das schändliche Tun der bösen Terroristen, Kinderpornofreunde und Raubkopierer übernehmen?

Warum sollten Städte und Gemeinden bei leeren Kassen ausgerechnet so was finanzieren?

Sollte das "freie" Internet im ganzen Stadtgebiet verfügbar sein? Oder nur vor im Schatten des Bürgermeistersitzes.

Kann man als Bewohner von Innenstadtlagen dann seinen teuren, privaten Internetzugang also einfach kündigen?

U. Kraine am 16.04.14 18:52

Typische Berichterstattung. Während im Vorblog Gelsenkirchen als abschreckendes Beispiel genannt wird, ist bei dem heutigen Thema der Ausbaufortschritt des W-Lan Netzes in Gelsenkirchen der Moderatorin keine Silbe wert.

Dazu kann ich nur sagen:" In Ge ist nicht alles Sch...

Grummel, Grummel.

Schluffen am 16.04.14 18:46

Hallo Frau Wieseler,

vor nicht ganz einem Jahr fragte der WDR in den Städten nach einem öffentlichen W-Lan. Man gucke unten selbst.

Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Zudem dürfte manche Technik diese öffentlichen W-Lan dann überholt und überflüssig gemacht haben.

Wer als Stadt den Anbietern solcher W-Lan dann kostenlos Werbeflächen zur Verfügung stellt, zahlt mit Einnahmeausfall für diese Werbeflächen, denn andere, die für diese Werbeflächen zahlen müssten, fallen dann eben als Zahler aus.

Wie bei einem richtigen kaufmännischen Vergleich, müsste man nun Leistung und Kosten gegenüberstellen. Vielleicht ist das mit dem durch Werbeflächen bezahlten angeblich 'kostenlosen' W-Lan dann gar teurer, als wenn man als Stadt günstige Konditionen raushandelt.

Es sei denn, man will Klüngelei betreiben; die städtischen Anbieter wie bspw. Netcologne (GEW) freuen sich dann über zusätzliche Aufträge, die sie im Wettbewerb nicht bekommen hätten.

Roter Rainer am 16.04.14 18:30

@anita am 16.04.14 18:02
"Will ich nicht, brauch ich nicht, kauf ich nicht!"

Zustimmung.

Und bei der Sicherheit sollte man auch keine Fehler machen.

Anonym am 16.04.14 18:18

Wenn man keine anderen Probleme hat, als nach Geschäftszeiten oder Strassen zu suchen. Da Informiere ich mich doch vorher.
Und wieder mal die Frage: Wie haben wir vor 30 Jahren überlebt ?

Nobby am 16.04.14 18:04

Hallo Frau Wieseler,
Zitat:
...Ich sag's gleich: Ich find's super...

Ich finde das vollkommen überflüssig.

Gerd am 16.04.14 18:03

Will ich nicht, brauch ich nicht, kauf ich nicht!

anita am 16.04.14 18:02

Guten Tag Frau Wieseler,

ich habe eigentlich kein Problem, jederzeit via Mobilnetz alle notwendigen Informationen zu bekommen: wofür also "W-LAN"?

Aber Sie dürfen gerne mit "Werbeflächen", Ihren persönlichen Daten oder was auch immer gerade von Ihrem Smartphone gezogen wird für diesen "Mehrwert" zahlen: umsonst ist nämlich nur der Tod.

Ich warte auf den Tag, wo Online-Sucht den Burnout als Modekrankheit ablöst: der ist nicht mehr fern.

Gruß,
Picard

Picard42 am 16.04.14 17:58

Dienstag, 15.04.2014

Feinstaub

Trotz Umweltzonen und grüner Plaketten, die Menge an Feinstaub in Deutschland nimmt nicht ab.

Das Umweltbundesamt warnt vor hoher Belastung in unseren Städten. Die Grenzwerte, die innerhalb eines Jahres nicht überschritten werden dürfen, sind wohl nicht einzuhalten. Das zeichnet sich heute schon ab. Brüssel gestattet 35 Grenzwertüberschreitungen im Jahr, in manchen Städten sind die aber schon im April fast erreicht.

Vor allem im Ruhrgebiet ist diese Vorgabe aufgrund stark befahrener Straßen schon fast ausgeschöpft. Spitzenreiter ist Gelsenkirchen, gefolgt von Hagen, Herne, Bottrop und Essen. Aber wie kann das sein, wo wir doch die Umweltzonen haben? Weil die Luft eben keine Zonengrenzen kennt und der Diesel ohne Partikelfilter seinen Dreck eben auch gerne außerhalb verteilt. Sind also die Umweltzonen überhaupt sinnvoll? Ja, sagen die Fachleute, weil es ohne sie noch viel schlimmer wäre.

Saubere Luft wär' schon eine saubere Sache. Vielleicht sollte man das auch mal den Industrien ausrichten.

HB am 18.04.14 20:30

das was du schreibst ist aber echt übermütig.

in anbetracht der tatsache, daß hier im block recht und ordnung herrschen, könnte es passieren, daß der wdr eine razzia veranstaltet mit kamerabegleitung, um den feinstaubgehalt in der kneipe festzustellen.

mit feinstaub ist nicht zu spassen. ich habe schlieslich selbst angst um die maschierer, die auf den strassen dem gift ja auch ausgesetzt sind, und das im hohen alter freiwillig für uns alle aufsichnehmen.

Anonym am 18.04.14 21:23

Anonym am 18.04.14 20:10

In Gronau gibt's sogar zwei Kneipen, die stillschweigend das Zigarettenrauchen dulden. In einer raucht auch der Besitzer. Er meint, wir wären eine große Familie.
Unglaublich, aber wahr.
Und daher findet man HB dort auch gelegentlich.

HB

HB am 18.04.14 20:30

Anonym am 17.04.14 21:54


die sind heute nach gronau marschiert. da kann schon was hängenbleiben.

aber in dem alter merkt man nicht mehr soviel. ausserdem werden sie sich anschliessend beim wacholder schütteln, und der feinstaub fällt von ihnen ab.

Anonym am 18.04.14 20:10

ich hoffe dann mal, daß der feinstaub der osterfeuer und des grillguts nicht die die ostermarschierer verstrahlt.

Anonym am 17.04.14 21:54

Warum nur kann man der bösen Sahara nicht verbieten, ihren Staub und Sand Richtung Europa zu blasen.....

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 15.04.14 18:38

Genau wie der Saharawind Den Sand über Tausende von Kilometern zu uns trägt, genau so trägt der Ostwind die Abgase der Autos aus Rumänien, Bulgarien und anderen Staaten, in denen Autos fahren, würde ich hier damit rumgurken sofort verhaftet werden. Da können wir hier noch so umweltfreundlich fahren, wenn der Wind aus einer anderen Richtung bläst.

Nobby am 16.04.14 18:00

während man sich Würstchen vom Holzkohlegrill mit leicht mal der hundertfachen Belastung (je nach anhaftender Aschemenge) unbekümmert reinschiebt. "Grenzwert überschritten" ist halt so ein schönes Reizwort.

Meckerpott am 16.04.14 0:50

Deshalb hat die AKS auch die Blogs in dieser Reihenfolge hier eingestellt.

Anonym am 16.04.14 17:11

@Martin von Mauschwitz am 29.04.2013 17:29
".. Fast 90 Prozent aller Autos haben die grüne Plakette, mit der man überall fahren darf. Motorräder und Oldtimer haben eine generelle Ausnahmegenehmigung. Und selbst moderne Diesel-PKW, die durchaus Feinstaub ausstossen, bekommen das grüne Öko-Siegel.
Das Ergebnis: Die Feinstaub-Belastung sinkt überhaupt nicht. .."

@Thomas Bug am 15.04.2014 15:20
"Trotz Umweltzonen und grüner Plaketten, die Menge an Feinstaub in Deutschland nimmt nicht ab. .."

Steht schon fest, wer im April 2015 den Kommentar schreibt?

Das Ergebnis kann sich nicht ändern, die Politik wird sich nicht ändern.
Fehler werden grundsätzlich weder zugegeben noch korrigiert.

Strategie der Politik: "Augen zu und durch" oder Ablenken.

Hans T. am 16.04.14 11:40

Was hilft ?
Auto stehen lassen und Bus oder Fahrrad fahren !!!!!!
Nicht wie in Münster (die selbsternannte Klimahauptstadt) Autos in die Stadt locken und Parkhäuser bauen.
Und :Parkgebühren rauf !!!!!!!! Dicke Autos höher besteuern !!
Und: Grünen das Autofahren verbieten.

Anonym am 16.04.14 9:43

Also, Einwohnern Pekings könnte man Gelsenkirchen trotzdem noch als Luftkurort vermarkten. Und das, obwohl man jeden Tag mit allen Autokennzeichen fahren darf und nicht nur abwechselnd mit geraden oder ungeraden.

Man denke aber vielleicht auch mal an die 1960er Jahre zurück, als im Ruhrgebiet die Hausfrauen schnell die Wäsche reinholen mussten, wenn der Wind drehte, damit sie nicht schwarz wurde, und aus den Häfen in Bremen und Hamburg manchmal die Schiffe tagelang nicht auslaufen konnten wegen zu schlechter Sicht durch Smog.
Sind die Leute tot umgefallen wie die Fliegen? Nein. Obwohl viele zudem reichlich geraucht haben.

Das ist wie mit den traditionell zu Ostern auftauchenden dioxinverseuchten Eiern, über die dann ein großes Geschrei gemacht wird, während man sich Würstchen vom Holzkohlegrill mit leicht mal der hundertfachen Belastung (je nach anhaftender Aschemenge) unbekümmert reinschiebt. "Grenzwert überschritten" ist halt so ein schönes Reizwort.

Meckerpott am 16.04.14 0:50

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, Ihre Kommentare wurden entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 15.04.14 20:07

Anonym am 15.04.14 19:57
in der luft ist die freiheit grenzenlos.

und warum? weil die übergewichtigen politprolls nicht fliegen können.

werner am 15.04.14 20:04

wohin geht eigentlich das Geld für die Plaketten?
ach ja, Mein Nachbar fährt einen Toyota mit dem gleichen Motor wie mein Toyota, kind hat nur einen andern namen, aber Motoren sind gleiche.
Ich hab eine grüne Plakette, er eine gelbe, Händler und Werkstattmeister gefragt warum dies so ist, konnten uns keine Antwort geben, es wäre so vorgeschrieben wurde ihnen gesagt, wäre doch von "fachleuten" gemacht diese Liste.
seltsam, seltsam

Burkhard am 15.04.14 19:58

Schafft de Unsinn einfach wieder ab! Grund: Fahrzeuge speziell Diesel die gar keinen Feinstaub produzieren können wie z.B Vorkammerdiesel der letzten Generation, also noch keine Oldtimer dürfen nicht in diese "Umweltzonen" aber Pumpe-Düse-Diesel oder Commonrail-Diesel die gerade den Feinstaub mit sich bringen bekommen im Extremfall eine grüne Plakette und dürfen dort fahren. Man will ja keinen auf Ideen bringen, aber was ist denn mit dem Luftverkehr?

Anonym am 15.04.14 19:57

"Sind also die Umweltzonen überhaupt sinnvoll? Ja, sagen die Fachleute, weil es ohne sie noch viel schlimmer wäre."

Das sind aber keine Fachleute. Das ist Unsinn. Das ist Veralberung.
Fragen Sie mal echte Fachleute. Man muss einfach nur wenige Fragen untersuchen:

Wie hoch ist der Anteil am Feinstaub vom Straßenverkehr?
Wie hoch ist der Anteil der Fahrzeuge, die keine grüne Plakette haben?
Wie hoch ist der Unterschied zwischen den Autos mit verschiedenen Plaketten?

Da kann nix bei rumkommen!

In diesem Blog bezeichnete ein Kollege von Ihnen die Umweltzone als Placebo. Das war zu wohlwollend. Placebos helfen, wenn man daran glaubt. Bei Feinstaubmesswerten hift kein Glauben.

Es gibt 2 Erklärungen für die Umweltzonen:
1. Eine grüne Plakette wirkt wie kostenlose Wahlwerbung für die Grünen.
2. Städte müssen laut EU etwas tun.
Untätigkeit wird bestraft, Versagen nicht.
Feinstaub müsste bei der Industrie bekämpft werden; dann haben Städte aber den Konflikt mit abwandernden Arbeitplätzen.

Siggi am 15.04.14 19:41

Why???~ am 15.04.14 19:13

Dachte eher, dass Umweltverbände und Öko-Spinner sich auch daran stören....die scheinen ja sonst keine anderen Probleme zu haben.

Gruß

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 15.04.14 19:28

MG am 15.04.14 19:15
Sollten wir dann nicht auch noch die Ballerei in der Neujahrsnacht verbieten lassen?

Manfred am 15.04.14 19:19

Mich stört neben dem Feinstaub auch die jährlich traditionsmäßig
stattfindenden Osterfeuer! Willst Du Osternmorgens deine Wohnung
lüften, stinkts überall gleichmäßig nach Verbrennung. Kann auch nicht
gesund sein! MG

MG am 15.04.14 19:15

@ Rot ist die Farbe der Hoffnung am 15.04.14 18:38

"Warum nur kann man der bösen Sahara nicht verbieten, ihren Staub und Sand Richtung Europa zu blasen....."


Nein warum denn . .. ist doch perfekt, wenn sich die Natur an uns mal rechen kann. Soll sie doch.

Der Sahara-Staub ist immer noch zu wenig für
die Umweltverbrechen (Natur & Tiere) hier in Deutschland *~~~~
Meinen Sie nicht auch???\\\___

Why???~ am 15.04.14 19:13

also subventionieren wir am besten mal wieder neue umweltfreundliche Autos und unser kamin bekommt einen feinstaubfilter.
die Industrie wollen wir natürlich nicht belasten, sind zwar die, die den meisten dreck produzieren aber die haben ja schon genug probleme (mindestlohn, Rente mit 63, EEG usw.)
also, mal schaun wie wir den Autofahrer und den Steuerzahler noch mehr schröpfen können um unsere Umwelt zu entlasten.
Genau wie die Atomkraft, wir machen die Meiler zu und hoffen drauf das der Rest von Europa schön auf seine aufpasst.

Rupert am 15.04.14 19:10

Genauso wie die Grillerei . .. leider unvermeindbar.
solange rücksichtlose Menschen an der Macht sind. . ..
und noch dazu
Diese
leider existieren, die genau das befürworten.


Viel 'Spaß, ihr Kinder unserer Zukunft . .. . ___________

Anonym am 15.04.14 19:05

Warum nur kann man der bösen Sahara nicht verbieten, ihren Staub und Sand Richtung Europa zu blasen.....

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 15.04.14 18:38

Die Umweltzonen sind für mich gnau so sinnvoll wie ein Winterdienst im Sommer !

Werner Günther am 15.04.14 18:21

Helmholtz-Zentrum.

HB

HB am 15.04.14 18:05

Die Innenraumbelastung ist häufig bei weitem höher als die Außenraumbelastung. Z. B. durch Rauchen, Kochen, Kuchenbacken, Staubsaugen oder durch Laserdrucker, Kopierer etc.
Dazu ein Link unten von der Helmholtz-Stiftung und hier vom Umweltbundesamt:

http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/innenraumluft/feinstaub-in-innenraeumen

Manche schädigen ja sogar Kinder und andere Angehörige u.a. durch Feinstaub, indem sie gewissenlos in deren Gegenwart rauchen. Schlimm, sowas.
Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.

HB

HB am 15.04.14 18:02

Hallo Herr Bug,
Zitat:
...Saubere Luft wär' schon eine saubere Sache...

Also ich habe heute noch mal tief ein- und ausgeatmet.

Gerd am 15.04.14 17:52

1. Die Feinstaubwerte sind deshalb so hoch, weil es - wie bekannt - wenig geregnet hat. Hat das Umweltbundesamt bei seiner Stimmungsmache wohl vergessen zu erwähnen.

2. Solange die "klammen" und "oberlehrerhaften" Kommunen mit ihren Verkehrsbetrieben im Rahmen von Ausnahmegenehmigungen ihre ungefiltere Dieselbusse (rote Plakette oder sogar gar keine) im Linienverkehr einsetzen und durch die Umweltzonen rollen, ist das Ganze doch ein echter Witz.

3. Das gilt übrigens auch für die Rheinschifffahrt. Was die einen Dreck rauswerfen. Fahren übrigens alle durch die sogenannte "Umweltzonen".

4. PKW´s sind viel sauberer, müssen aber regelmäßig als Buhmann herhalten, weil man sie ziemlich einfach regulieren kann und aufgrund der Masse schnell Geld einbringen!!!

Und die anderen städtischen Drecksschleudern fahren einfach weiter frei nach dem Mott "packen Sie nem nackten Mann (hier Behörde) mal in die Tasche".

Soviel zur Behördenmoral und zur Gleichbehandlung!

H am 15.04.14 17:39

Italien
In zahlreichen Städten Italiens wurden Umweltzonen eingerichtet. Im Gegensatz zu den deutschen Umweltzonen existieren Verbote für Zweiräder mit Zweitaktmotor [6].

Niederlande
In zahlreichen Städten der Niederlande wurden Umweltzonen eingerichtet. Die Beschränkungen gelten dort jedoch nur für LKW. Die Fahrzeuge werden nicht wie etwa in Deutschland mit einer Plakette gekennzeichnet, sondern die Schadstoffgruppe kann über das amtliche Kraftfahrzeugkennzeichen ermittelt werden.[7

Schweden
In den Städten Göteborg, Helsingborg, Lund, Malmö, Mölndal und Stockholm wurden Umweltzonen eingerichtet. Diese sehen Beschränkungen ausschließlich für LKW und Busse über 3,5 t vor.[8][9]

also fast nur in Deutschland wirds mal wieder übertrieben, ansonsten in Europe hauptsächlich für busse und LKW´s

Rupert am 15.04.14 17:17

Es ist natürlich auch sinnvoll wenn durch die "grünen" Umweltzonen Auto-
bahnen führen, auf denen ungestraft osteuropäische "High-Tec-LKWs"
durchfahren dürfen. Ebenfalls die Schifffahrt auf unseren Wasserstraßen
mit den qualmenden Dieselantrieben. Gibt es eigentlich woanders als in
Deutschland auch Umweltzonen die so wie bei uns kontrolliert werden?

Felix am 15.04.14 17:10

Es muss dann halt dafür gesorgt werden, dass die Luftverschmutzung für den Erzeuger richtig teuer wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Ingenieure nicht in der Lage sein sollen, vernünftige Lösungen anzubieten - Nachrüstungen, neue Konzepte, etc. Hier könnte man auch Subventionen beschließen. Geld ist vorhanden, denn wir sparen ja anderer Stelle Geld ein. Oder ist die Gesundheit unserer Kinder uns nichts Wert?

Norbert am 15.04.14 17:07

Herr Bug,

meine Stadt hat die beste Lösung. Man kann "angeblich" aus welchen Gründen auch immer gar nicht erst messen. So einfach ist das.

Problem gelöst.

Anonym am 15.04.14 17:03

hinzu kommt ja noch, daß der winter nicht hart war. die bäume schlagen früher aus. jetzt die blütenpollen dringen wirklich durch jede ritze.

die politiker sollten endlich was tun gegen diesen feinstaub.

werner am 15.04.14 16:58

Montag, 14.04.2014

Grillerei

Unten brennt der Grill, oben fallen die Bewohner um. Die Folge: Großeinsatz der Feuerwehr in Wuppertal.

Siebzehn Menschen werden dabei zum Teil schwer verletzt. Verdacht auf Kohlenmonoxid-Vergiftung. Der Zusammenhang ist schnell erklärt und kann einen leicht nervös machen. Dass in den Innenstädten auf Balkonen und in Innenhöfen gegrillt wird, ist völlig normal. Aber dass sich durch den Rauch der Holzkohle ein giftiges Gas auch in anderen Wohnungen sammeln kann, klingt erstaunlich. Ist aber so. Und genau so passiert in Wuppertal in einem Mehrfamilienhaus.

Natürlich ist es in Ordnung, dass die Leute auf ihren Balkonen in den Citys grillen. Aber dieses Gehassel mit der Holzkohle ist dann doch die eine Umdrehung zu viel. Abgesehen von der Abfackel-Gefahr und den nervigen Rauchwolken, ist es offenbar auch noch gefährlich. Es gibt Elektro- und Barbecue-Grills.

Muss es denn unbedingt der klassische Holzkohle-Grill sein?

Erst mal an Günny und Meckerpott: Jou !! Das möchte ich mal nachgestellt bekommen.... das hat sich zu 10000000 % ganz anders abgespielt !!!

Dann, bei den aktuellen Strompreisen mit dem Elektrogrill?? Sicher nicht. Krank machende Kohle?? Sicher nicht! Man soll schließlich das Fleich essen nicht am Brikett lutschen !

Sandra12 am 16.04.14 9:38

--Grillerei..

Wattn Quatsch. Das Ei des Grillers ist nicht das Thema.

Anonym am 15.04.14 21:00

Meckerpott am 15.04.14 0:40
Günny am 14.04.14 22:17

Ihre Zweifel sind berechtigt, werden aber vom WDR grundsätzlich nicht hinterfragt.
Krawinkel halt.

Anonym am 15.04.14 20:07

H am 15.04.14 8:53

"Und dann ist Grillen auf Balkonen -also in Gebäuden- erlaubt?
Ich kann es nicht fassen!!"


Ja es ist ja srlaubt. . .je nach asozialer Hausverwaltung eben. . .

Anonym am 15.04.14 19:38

Brüssel wird dann wohl in naher Zukunft den mit Solarstrom betriebenen Induktionsgrill vorschreiben.

Anonym am 15.04.14 16:34

wenn wir jetzt vom WDR mitgeteilt bekommen, wie gefährlich ein kleines grillfest sein kann, dann müssen wir ja dankbar sein, daß unsere städte in weiser voraussicht die meissten osterfeuer verboten haben.

danke, danke dafür.

dafür freue ich mich jetzt schon auf die feierlichkeiten, des ostermarsches, der nie wichtiger war, als in der heutigen zeit.

werner am 15.04.14 16:15

Hallo Herr Bug,
Zitat:
...Aber dass sich durch den Rauch der Holzkohle ein giftiges Gas auch in anderen Wohnungen sammeln kann, klingt erstaunlich...

Für mich nicht.
Da wo Feuer ist, da ist auch Rauch und damit Kohlenmonoxid und Gase breiten sich nun mal aus!

Gerd am 15.04.14 13:55

Ich kann mir auch nicht vorstellen das von so einem kleinen Grillfeuer soviele Menschen verletzt wurden.

Ich grille auf meiner kl. Terrasse mit einem Elektrogrill.
Und ich habe die Fenster geschlossen.

Das durch ein Fenster soviel Gase ins Haus dringen konnten und dann bis in die oberen Etagen halte ich für unmöglich.

Anonym am 15.04.14 10:59

Was man heutzutage i.S. Brandschutz mit dem Bauämtern und Feuerwehr alles so erleben muss. Auflagen bis zum Exzess.

Und dann ist Grillen auf Balkonen -also in Gebäuden- erlaubt?

Ich kann es nicht fassen!!

H am 15.04.14 8:53

Zum grillen gehört Fleisch, basta.
Hier tobt sich anscheinend unter verschiedenen Nicks immer die gleiche Dame mit ihren erzieherischen Posts aus.
Was haben rumänische Straßenhunde mit dem grillen auf dem Balkon zu tun??

Und wenn ich ein Schwein sehe, denke ich direkt an ein Baguette und einen Grill und was dabei Leckeres zustande kommt.

Anonym am 15.04.14 8:16

Da stand ein kleiner Holzkohlengrill, auf den vielleicht eine Schicht von 4 cm Holzkohle drauf passt. Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe ist den Leuten, die direkt daneben saßen oder standen, nichts passiert. Wohl aber die Leute im Haus, mehrere Etagen drüber.
D.h. die Abgase vom Grill müssten steil nach oben gestiegen sein und sich erst oberhalb Kopfhöhe ausgebreitet haben.
Geht das ohne starken Luftstrom? Gute Lüftung sollte andererseits für vollständige Verbrennung sorgen, so dass annähernd kein Kohlenmonoxid entstünde.

Mir kommt das seltsam vor. Meiner Meinung nach sollte beim Grillen im Freien, mit guter Luftzufuhr von allen Seiten, sich CO nicht so sammeln dass jemand noch in mehreren Metern Entfernung davon umkippt. Selbst in einem ziemlich engen Innenhof nicht.
Die Szene möchte ich gern nachgestellt sehen, und dann nachgemessen. (Natürlich mit Schutzvorkehrungen.)

Ob da nicht jemand irgendwas abgedeckt hat, reichlich Anzünder zugegeben oder so?

Meckerpott am 15.04.14 0:40

Als Ehemaliger Feuerwehrmann der lange mit Atemschutz zu tun hatte kann ich mir nicht vorstellen das von einem kleinen Grill soviel CO ausgetreten ist das so viele Leute davon betroffen waren. Ganz davon abgesehen das CO Gas nur ganz minimal leichter ist als unsere Atemluft. Natürlich hatten wir Heute teilweise sehr staken Wind der aber auch dafür sorgt das der CO gehalt in der Luft sich schneller verflüchtigt. Es ist sogar Wissenschaftlich festgestellt das in stark befahrenen 30sicher Zonen ein sehr hoher Anteil an CO Gas vorhanden ist. Der unter Umständen weit Höher ist als bei einem Grillfeuer.

Günny am 14.04.14 22:17

@ Dortmunder 21 am 14.04.14 19:55

"Zum Grillen gehört nun mal Fleisch Basta."

Nee, warum??? Nicht unbedingt - daraum geh`t`s doch eben.
Hier gibt`s noch gegrillte Gemüse- Reiss/Nudelgerichte die klasse schmecken *

Brownstone Robinson am 14.04.14 21:00

.. die Tiere werden doch gerade lebend in den Fleischwulf geworfen. Täglich.
Überhaupt die legale gestützte Straflosigkeit der Morde, ist auch so eine Sache, oder???
___
_

Anonym am 14.04.14 20:08

Aus welchem Film haben sie das denn?

Homer am 14.04.14 20:59

Homer am 14.04.14 19:53

Noch nie gesehen. .. das ist keine Alternative, die sie benennen. .. die Tiere werden doch gerade lebend in den Fleischwulf geworfen. Täglich.
Überhaupt die legale gestützte Straflosigkeit der Morde, ist auch so eine Sache, oder???
___
_
Respektlos wie eh und je. Wir Menschen - die wunderbare Schöpfung - die Stütze des Planeten sowieso !~* ????
Übrigens, wenn Sie doch was gegen diese Art von Stütze aktiv tun möchten-- engagieren Sie sich bei tieresucheneinzuhause gegen die sinnlose Tötung von Straßenhunden in Rumänien. Ein erster ganz guter Schritt.
Unterschriftsaktionen/Petitionen bei Tierschutzorganisationene sind stets unschlagbar!!!`

Anonym am 14.04.14 20:08

Dortmunder 21 am 14.04.14 19:55
Als Vegetarierer darfste vielleicht dann am Grill riechen,aber nichts essen. Aber unabhängig davon lassen sich auch Gemüseteile lecker grillen. Da tropf auch nicht so viel Fett ins Feuer und es qualmt nicht so.

Manfred am 14.04.14 20:07

Zum Grillen gehört nun mal Fleisch Basta.
Natürlich kann man nebenbei auch noch Gemüse Tost oder ähnliches Grillen aber halt auch Fleisch, ohne Fleisch ist für mich kein richtiges Grillen, und ich bin Vegetarier, aber der Geruch ist einfach klasse wen das Fleisch über der Glühenden Holzkohle liegt und gerillt wird, nur sollte es nicht auf einen Balkon sein und nur ein oder zwei mal im Monat im Garten.

Salut Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 14.04.14 19:55

Wir haben durchaus Respekt. . .gerade gü. der AS.
Darf man hier jedoch wirklich nichts mehr gegen das Thema Fleischgrill
äußern? Leute. .. gerade bei diesem Thema doch logisch, oder???____What a pity. . . .

Tierschutz B. am 14.04.14 19:50

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Walli: Kommentar wurde entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zum
Thema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 14.04.14 19:47

@Schluffen am 14.04.14 19:36


Oh, einige Neandertalergemüte, kommen sehr rasch ganz bestimmt bei Ihnen vorbei *~ Wenn Sie schon soo auftischen . ..

Neander Cowgirl am 14.04.14 19:42

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Tierschutz Blog: Wir freuen uns im Blog auch über kritische Beiträge. Jedoch soll der Inhalt sachlich und respektvoll vorgetragen werden. Ist dies nicht der Fall, müssen wir Kommentare leider entfernen.

Redaktion Aktuelle Stunde am 14.04.14 19:38

Manfred am 14.04.14 18:33

Da hätte ich auch gerne mitgemacht. Mammutkeule auf den Grill, da wird man doch richtig satt. Nur wer dreht das Ding um? :-))

Schluffen am 14.04.14 19:36

Redaktion Aktuelle Stunde am 14.04.14 18:56

Was. .?. Das enttäuscht nicht nur mich jetzt gerade. .. .

Die "Aktuelle Stunde" veröffentlicht keine Blognutzer-Einträge,
die sich gerade bei dem Thema "Grillerei" gegen Tiertötung äußern??????*

Warum eigentlich . .. sind Ihre Redakteure, und damit Ihre gesamte Sendung denn so grausam tierfeindlich???? Demnach?

Oder fürchten Sie, dass die regionalen Fleischereiunternehmer, was gegen Sie haben, wenn man die Tötung von wehrlosen Tieren per Fleischwolf beim Namen nennt. Wo ist der aktive Journalismus der vergangenene Jahre geblieben???

Tierschutz Blog am 14.04.14 19:10

Wenn ich im Garten meinen Hausmüll verbrenne,kann ich gleichzeitig grillen und muss keine umweltschädliche Holzkohle verwenden.Geld sparen tue ich auch noch.

Homer am 14.04.14 19:03

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Warum Nicht????? Kommentar wurde entfernt, weil es gegen unsere Kommentarregeln verstößt.

Redaktion Aktuelle Stunde am 14.04.14 18:56

Wir grillen auch auf dem Balkon. Aber nur wenn das Wetter mitspielt. Dann vielleicht einmal bis 2x im Monat im Monat und nur mit einem Elektrogrill.
Das schmeckt genau so gut wie vom Holzkohlegrill auch wenn mir andere versuchen was vom Pferd zu erzählen.
Vielleicht kommt es bei dem Geschmack auch darauf an wie man das Fleisch mariniert und würzt. Das machen wir immer selbst, nicht diese fertigen Sachen die alle gleich schmecken. Dann schmeckt es auch vom Elektrogrill.

Henriette am 14.04.14 18:54

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Roter Rainer Kommentar wurde entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 14.04.14 18:44

Roter Rainer am 14.04.14 18:33
Na und ich grille seit über vierunddreißig Jahren und habe bis jetzt keine Folgeschäden davongetragen. Von ihnen lass ich mir das Grillen nicht vermiesen, ich grille maximal zweimal im Monat. Alles andere ist übertrieben, außerdem benutze ich Aluschalen zum Grillen.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 14.04.14 18:41

Dieter am 14.04.14 18:27

Wieso denn ?
Ich denke, Anonym um 18.18 Uhr, hat das selbe Anrecht darauf
hier mitmachen zu können wie Sie --
oder sind sie etwa einer der blogzustädigen Redakteure von AKS???

Werner Fragt am 14.04.14 18:36

@HPS 64 am 14.04.14 18:08

Wir grillen in meinem kleinen Garten, aber mit Holzkohle, da schmeckt das Fleisch auch besser.

Nach was? Benzpyren? Mhhhh .... lecker, lecker. Viele gute krebserzeugende Brandprodukte am und im Fleisch.

Roter Rainer am 14.04.14 18:33

Grillen ist nicht ganz einfach, genau so wie Feuer machen. Da ich nur für zwei Personen grillen darf, bevorzuge ich den kleinen Elektrogrill. Aber weniger wegen des Rauches, sondern weil es einfacher ist. Manchmal denke ich, dass das offene Feuer ein andere Atmosphäre bringt. So was Ursprüngliches, altgermanisches, also Mammut erlegt und Keule über dem Feuer zubereitet. Man kann nicht alles haben.

Manfred am 14.04.14 18:33

Rupert am 14.04.14 18:12
"getestet von grillprofis"

Aha , von welchen denn, von den vorbereiteten gesponserten "Profis"
vom Fernsehen etwa ??\
Jo, klar doch . .. der dicke dumme Koch, fiktionär Detlef genannt, der in der Proll-Sendung unbedingt "reisen muss", obwohl wir Zuschauer ihn
keineswegs darum gebeten haben, oder es überhaupt sehen wollen___
ist bestimmt auch ein absoluter Spezialist.

Detlef Depp am 14.04.14 18:28

Nu ist der anonyme Mist schon weg. Danke an die Redaktion!

Dieter am 14.04.14 18:27

Ich bin übrigens dafür, dass man sich nicht mehr mit einem Nick bei den verschiedenen Foren im Internet anmelden kann. Diese Anonymität führt dazu, dass man so einen Blödsinn wie den von Anonym um 18.18 Uhr ertragen muss! Grauenhaft und dumm!
Zum Grillen auf dem Balkon: Ich habe nicht gewusst, dass giftige Gase in andere Wohnungen ziehen können. Nie Gedanken drüber gemacht. Ab jetzt nur noch mit Elektrogrill.

Dieter am 14.04.14 18:25

Die Griller werden sich selbst gehörig erschrocken haben und werden bestimmt nie wieder einen Holkohlegrill in die nähe einer Wohnung benutzen.Ich kann mich noch gut an tote in einer Garage erinnern,da hat man wegen den schlechten Wetter den Grill in die Garage gestellt.
Ich hoffe das durch ihre Berichterstattung viele vor den Gefahren gewarnt wrrden!

Werner Günther am 14.04.14 18:23

Ich finde es ja einen sehr schönen Geruch wen man Fleisch über Holzkohle Grillt aber JEDEN Tag oder JEDES Wochenende brauche ich das zu mindestens in unserem Haus nicht.
Draußen macht mir das weniger was, aber in Wohnungen sollte es nicht danach riechen.
Und es ist doch Logisch das man nicht mit Holzkohle auf dem Balkon Grillt wenn man dort ÜBERHAUBT Grillt.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 14.04.14 18:22

nachgewiesen, ob holzkohle, gasgrill oder elektro die wurst schmeckt immer gleich gut.
getestet mit grillprofis, also warum gestank wenn es auch einfach und genauso lecker geht

Rupert am 14.04.14 18:12

Herr Bug, natürlich muss es der Holzkohlegrill sein, aber jeder normaldenkende Mensch macht es mit dem nicht auf dem Balkon, sondern im eigenen Garten und nach vorheriger Ankündigung damit es auch mit den Nachbarn klappt. ich käme nie auf die Idee mit einem Holzkohlegrill auf dem engen Balkon zu grillen, da ist die Brandgefahr viel zu groß und die eigene Wohnung riecht nach Rauch. Wir grillen in meinem kleinen Garten, aber mit Holzkohle, da schmeckt das Fleisch auch besser.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 14.04.14 18:08

Sonntag, 13.04.2014

Kasse leer, Straße kaputt.

Der Winter war mild. Mild auch zu den Autofahrern. Allzu viele Frostschäden hat er auf den Straßen nicht angerichtet. Das wird auch die Städte freuen. Die schieben nämlich oft noch einen Berg an Alt-Schäden vor sich her. Schäden, die aus Geldmangel nicht repariert werden. Loch in der Kasse - Loch in der Strasse.
Acht von zehn Deutschen beklagen sich laut einer Umfrage über den Zustand unserer Verkehrswege. Das ist mehr, als das übliche Gemaule verwöhnter Autofahrer. Mehr als der ewige Hinweis, man zahle schließlich KfZ-Steuern. Die Kritik kommt genauso von Radfahrern oder Fußgängern, deren Wege manchmal viel schlimmer aussehen, als die Fahrbahn. Selbst die Wasserwege sind nicht in Ordnung (kann man sich heute Abend in „Westpol" anschauen).
Sicher muss man auch mal Abstriche machen im ständigen Anspruchsdenken. Aber: Wenn der Wirtschaftsstandort Deutschland seine Infrastruktur vernachlässigt, sägt er am Ast, auf dem wir alle sitzen.
Die schlechteste aller möglichen Lösungen kann man auf der Autobahn 3 im Kreuz Leverkusen besichtigen: Da ist die Brücke marode, darum Tempo 60 (auf der Autobahn!!). Seit ein paar Wochen steht da eine Blitzanlage. Geschätzte Jahreseinnahme: Fast 13 Millionen Euro. 74 neue Leute will allein die Stadt Köln anstellen, um die Bußgelder einzutreiben. Eine neue Brücke? Irgendwann, vielleicht 2020...

Ivan Ivanowitsch am 14.04.14 20:44
Eine rethorische Frage. Allein innerhalb der Gemeinden gibt es eine Vielzahl von Entscheidern. Wir leben ja nicht in einer Dikatur. Auch wenn einige Blogger meinen, dass alles nur von einer Person entschieden würde. Entscheidungswege sind etwas komplizierte, als das man alles immer nur auf eine Grundargumentation zurück führen könnte. Auch der Straßenbau und auch eben der Nichtbau hängt nicht nur von den Finanzen ab.

Manfred am 15.04.14 11:27

Und -- - sind die ersten Radarblitzer schon da???
Why? am 14.04.14 17:11

Ja natürlich. 1 zentraler Blitzer auf der Brücke. Nur so können die Erschütterungen für die Brücke eingegrenzt werden. Mit Abzocke hat das nichts zu tun.

Ich kann nur noch einmal wiederholen:
Der, der sich an die Regeln hält, zahlt keinen einzigen Cent.

Die Tendenz zur Missachtung von Regeln ist gerade hier in Deutschland sehr ausgeprägt. Regelbrecher müssten vom Staat mal soch richtig vor die Brust genommen werden - so wie es in anderen europäischen Ländern längst der Fall ist.

H am 15.04.14 8:15

@ AKS - Journalisten:
Man könnte sich doch wenden
an den "Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages".

Anonym am 14.04.14 21:49

wie bei dem WDR- magazin "Markt" heute genannt:
Arbeitskräfteausnutzung aus dem Osten ist immer spottbillig- - -
hier im Beispiel Spargel- Erntentehilfsarbeiter.~

Das selbe in Grün beim _____Staßenbau____ Tatsache `

De Funes am 14.04.14 21:24

@Manfred am 14.04.14 20:09


Das Selbe meinte ich ja ebenso. Wer sind denn noch die Entscheider???

Ivan Ivanowitsch am 14.04.14 20:44

Ivan Ivanowitsch am 14.04.14 18:05
Mit den Priritäten meinte ich an sich die unterschiedlichen Interessen, die von den Gemeindeentscheidern zu berücksichtigen sind.

Manfred am 14.04.14 20:09

@ Manfred am 14.04.14 15:14
"Alles ist eine Frage der Prioritätensetzung."

Stimmt, Sie kennen sich aus. . .gerade deswegen verweigert der Staat den Kommunen Gelder. .. es soll zum Bund so viel wie`s nur geht geschleudert werden - Steuer- , Investmenteinnahmen-, Rüstungsgeschäftsbeteiligungen, Immobilienumsätze e.t.c.. .
Berlin braucht`s ja für ihre üpigen Prestige- und Investmentprojekte . . .wie nach dem Abbild von Putin/Peter dem Großen.
oderanderen minderwertigkeitskomplexbeladenen Hochstaplern.

Ivan Ivanowitsch am 14.04.14 18:05

kurioses hier vor Ort.
vor ca. 8 wochen wurde straße aufgerissen, telefonleitung neu verlegt, geschlossen.
vor 6 wochen gleiche straße auf, neue Abwasserleitung wurde verlegt, geschlossen.
letzte Woche, gleiche straße auf, Gasleitung wurde erneuert und geschlossen.
mal schauen ob in den nächsten tagen noch mal aufgemacht wird.
einmal sub von der telekom, zweimal die Stadtwerke.
Geld ist nicht im Stadtsäckel aber egal, hauptsache die leute haben was zu tun.

Burkhard am 14.04.14 17:50

@ Why? am 14.04.14 17:11

"Einfach - - - Baustellen aufbauen -
Ist doch DER Staatsgag gegen die Bürger - - -"


Ja aber wenn schon, dann richtig - - - per Gesetz
Staat kann`s . . . ! Dobrindt ebenso . . . . . . . . .

neverblogger am 14.04.14 17:30

H am 14.04.14 8:57
"In Wiesbaden ist die Schiersteiner Brücke über den Rhein marode. Tempo 60"

Und -- - sind die ersten Radarblitzer schon da???
Auch eine klasse Methode zum Geldschäffeln in der Kommune/Staat . . .. *

Einfach - - - Baustellen aufbauen -
Ist doch DER Staatsgag gegen die Bürger - - -gleich nachdem sie sich von dem PKW-Maut-Schock erholt haben -- Darauf ist Dobrindt noch nicht gekommen? Erstaunlich !!!

Er hat doch sonst so klevere Einfälle:
Verkehrs Rundschau:
Dobrindt will deutlich höhere LKW-Maut für Bundesstraßen
SPD für zeitweise Verstaatlichung von Toll Collect
(zitiert von : Rainbowheaven am 13.04.14 21:00)

Why? am 14.04.14 17:11

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Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@rainheaven Ihr Kommentar wurde entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 14.04.14 17:01

Speider am 14.04.14 9:57
das Geschwafel der Duisburger Stadtpolitiker interessiert mich im Augenblick nicht, weil ich nur von den Autobahnbaustellen auf der A40 betroffen bin, weil ich vom linken Niederrhein nach Düsseldorf fahre, morgens um 6 Uhr geht es noch da brauche ich 35 Minuten bis Düsseldorf Grafenberg, aber mittags nach 16 Uhr brauche ich für die Strecke manchmal 2 Stunden und mehr, was zu Lasten von meinem Geldbeutel geht und von meiner Freizeit abgeht.
Finde es aber interessant das Feuerwehrleute geschüttelt und nicht gerührt am Einsatzort ankommen sollen und die Drehleiter als leuchtendes Beispiel auf Stromantrieb umgestellt wird. :-))
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 14.04.14 16:51

Anonym am 14.04.14 14:38
Der Solidarbeitrag gehört nicht abgeschafft, sonders anders verteilt. Denn wenn er abgeschafft würde, müssten diese fehlenden Gelder auf andere Weise beschafft werden. Es macht keinen Sinn die Steuereinnahmen gegenzurechnen, da von diesen Einnahmen alle Ausgaben zu bezahlen sind. Es besteht kein frmaler Zusammenhang mit der Zahlung der genannten Steuern und einem konkreten Anspruch der Zahler. Der Staat und die Gemeinden dürften in irem Bereich zwar souverän sein, aber sie befinden sich trotzdem auch in Abhängigkeiten. Dies können zum einen Ansprüche einer höheren Einrichtung (also EU gegenüber Bund, Bund gegenüber Land, Land gegenüber Gemeinden) sein, zum anderen aber auch anderer Interessen, die innerhalb der Einrichtungen bedient werden müssen. Gemeinden als Beispiel sind nicht nur für Straßenbau zuständig. Gleiches gilt für Bund und Land. Alles ist eine Frage der Prioritätensetzung.

Manfred am 14.04.14 15:14

Der Solidarbeitrag Ost, den die Städte und Kommunen aufbringen müssen gehört endlich abgeschafft.
Es kann doch nicht sein das klamme und verschuldete Städte trotzdem Millionen einzahlen müssen und in der eigenen Stadt geht nichts mehr.

Über 50 Mrd. nimmt der Staat an Kfz.,- Mineral- und Ökosteuer ein.
Ca. 19 Mrd. fließen in den Straßenbau.

Es ginge wenn man wollte, aber Schäuble will nicht, der schielt auf die schwarze Null.

Wir haben genug Geld, nur sollte das mal im Land bleiben.

Anonym am 14.04.14 14:38

In den öffentlichen Haushalten war noch nie so viel Geld wie bisher. Warum entsteht trotzdem der Eindruck, dass unsere Gemeinden und Städte verarmen? Es ist das Sichtbare, was nicht in Ordnung gebracht wird. Es sind viele Schulen, viele Gebäude und insbesondere die vielen Straßen, die einen verwahrlosten Eindruck hinterlassen. Die Städte haben es in den vergangenen 20 Jahren versäumt, diese notwendigen laufenden Unterhaltungsarbeiten und Erneuerungsinvestitionen durchzuführen. Dies war zum einen darauf zurück zu führen, dass der Solibeitrag die Gemeinden in großem Maße belastet hat. Anstatt die Einnahmen zu erhöhen, haben sie, menschlich verständlich, bei den Ausgaben gespart. Dabei haben sich einige verkalkuliert. Jetzt ist der Investitionsstau so groß, dass die Gemeinden diese angestiegenen Kosten nicht mehr stemmen können. Dabei haben sie sich zu sehr darauf konzentriert, die Schuldfrage für die unausgeglichenen Haushalte hin und her zu schieben.

Manfred am 14.04.14 13:59

Versuchen wir es mal ganz sachlich zu sehen. Warum sehen unsere Straßen so aus wie sie aussehen? Erster Hinweis wäre, dass wir einen föderalen Staatsaufbau haben, der auch beim Straßenbau mindestens drei verschiedene Zuständigkeitsebenen hat. Die Kommunen (Gemeinden, Städte, Kreise), die Länder und auch der Bund sind die sog. Träger der Straßenbaulast. Sie sind zuständig für den Bau und die Unterhaltung ihrer Straßen. Insbesondere auch für die Finanzierung. Dann gibt es noch unterschiedliche Zuständigkeiten, z.B. innerhalb von Städten, da bekommen die Städte Zuschüsse für Bau und Unterhaltung von Straßen unnerhalb ihres Gebiets von Bund und Land, wenn Bundes- bzw. Landstraßen betroffen sind. Dann gibt es innerhalb der Kommunen getrennte Zuständigkeiten durch Dezentralisierung und Budgetierung. Das gibt Verteilungsprobleme innerhalb der Kommunen bei Zuwächsen. Alles führt nicht dazu, dass die Mittel für Straßenbau wie erforderlich wachsen können.

Manfred am 14.04.14 11:52

@ HPS 64 am 13.04.14 17:32

Sie haben das Geschwafel einiger Stadtpolitiker vergessen.

Die sprechen davon, dass die einspurige Befahrung der B 8 im Stadtbereich, von Nöten wäre, weil ja sowieso durch die Langzeitsperrung der A59 weniger Straßenverkehr in der Stadt ist.
Der Einwand, die Feuerwehr hätte dadurch Schwierigkeiten beim schnellen Eingreifen in Notsituationen, wurde mit dem Argument abgewehrt:

„Die Feuerwehr könnte ja auf die Straßenbahnschienen ausweichen.“

So gelesen in der Lokalpresse.
Bei solchen hohlen Debatten braucht man keinen Gedanken mehr über die Verkehrsprobleme im Pott verschwenden.
Ich stelle mir gerade vor, wie die Feuerwehr über die Straßenbahnschwellen daher gehoppelt kommt und sich mit ihren Drehleitern in der Hochspannungsoberleitung verheddert.
;-))))

Servus,
Speider


Speider am 14.04.14 9:57

In Wiesbaden ist die Schiersteiner Brücke über den Rhein marode. Tempo 60. Parallel dazu wir eine neue Brücke gebaut. In Bonn ist die Nordbrücke (A565) marode. Soll in den Sommerferien notdürftig saniert werden-dann 4 Jahre. Verkehrschaos in Bonn/ Rhein-Sieg wird erwartet, weil nur noch einspurige Fahrbahn in jede Richtung auf dieser Hauptschlagader der Region. In ein paar Jahren muss in Bonn auch der sogenannte Tausendfüßler (ebenfalls Teilstück der A565) nicht nur saniert, sondern "komplett abgerissen" werden. Die Viktoriabrücke in Bonn muss komplett gesperrt und vollständig saniert werden. Chaos, Chaos, Chaos. Man muss sich Fragen: Wer hat die Infratsruktur so herunterkommen lassen? Das ist kriminell! Maut, warum erst 2016?
Anmerkung zu den Blitzern: Blitzer sorgen für die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, die wiederum dafür sorgt, dass es zu weniger Erschütterungen in den maroden Bereichen kommt. Der, der vorschriftsmäßig fährt, zahlt nicht. So einfach ist das!

H am 14.04.14 8:57

"Sicher muss man auch mal Abstriche machen im ständigen Anspruchsdenken."

Nein, sicher nicht!
Die Kapitalrenditeerwartungen muss man zurückschrauben.
Wie Ludwig Erhard beanspruche ich: "Wohlstand für alle"

"Aber: Wenn der Wirtschaftsstandort Deutschland seine Infrastruktur vernachlässigt, sägt er am Ast, auf dem wir alle sitzen."

Ja! Uneingeschränkt - ja!

Hans T. am 14.04.14 0:24

Ist doch logisch:
Staatl. Investitionen in Bankbeteiligungen, Immobilien, Waffenrüstungsgeschäften, Unternehmensbeteiligungen e.t.c. . .
sind richtig profitabel.....Der Straßenausbau bringt ja nix ein. Das Geld stopft man lieber in "andere" undurchsichtige besonders einträchtige Quellen rein - - von denen wir niemals etwas erfahren werden.

Hej, vielleicht in den BND damit unsere Daten auch gaaanz sicher gesichert sind !

Also . .. auf die PKW-Maut PROSIT

Echt, ein klasse Einfall. . .. hab noch von keinem einzigen Protest dagegen gehört. Phantastisch____klappt doch hervorragend!!!
Bei der LKW-Maut hat die Dreistheit des Staates überhaupt keine Grenzen mehr:
Verkehrs Rundschau:
Dobrindt will deutlich höhere LKW-Maut für Bundesstraßen
SPD für zeitweise Verstaatlichung von Toll Collect

Einer von den hirnlosen Werbeheinis von heute, würde es so ausdrücken:
"So kann Staat" oder "So muss Staat"

Rainbowheaven am 13.04.14 21:00

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@ anonym: Kommentar wurde entfernt. Wir veröffentlichen keine Kontaktdaten.

Redaktion Aktuelle Stunde am 13.04.14 20:53

Im übrigen hält Max Mustermann den Arbeitsschutz vorbildlich ein, zu sehn
am Gehörschutz, denn siehet Kinder das ist kein MP3 Player-Kopfhörer den ihr
sichtbar jeden Tag von und zur Schule spazieren fährt, nein das ist ein
Gehörschutz. Das brauchen sowohl Bauarbeiter an,unter und über bei gewissen
Baustellen, hier in der logischen Reihenfolge Elb-Schutt21 und nicht zu ver-
gessen Ber. Mehdorns Aufgabe ist das alles zu über,-und unterzuprüfen, dat
kostet Geld.

Der untere Kollege, von einer Zeitarbeitsfirma zu Mindestlohn von 1,59 angestellt, hatte vergessen seinen Brückenzeitarbeitsvertrag einzusehen und
macht nun den unterwürfigen Befehlsempfänger des Jobcenterangestellten.
Man sieht klar und deutlich das er sich in diesem System sehr bemüht.
Eine Anschlussverwendung für zukünftige Auftragsvergebung ist daher nicht
ausgeschlossen und er wird mit seinem Kumpel für unbefristete Zeit von
6 Monaten eine Weiterbeschäftigung finden.
Alles Gute Max Musterman und Rainer Zufall!

pst am 13.04.14 20:53

Man hat auf na Baustelle schon 2 Bauarbeiter auf einer zu flickenden Straße
gesehen, der eine heißt Rainer Zufall, der andere Max Mustermann.
Könnte aber auch rein zufällig ne Momentaufnahme vom Cheffe Medorn
kurz vor der weiteren Milliardenforderung sein, und weil das noch nicht geneh-
migt wurde, baute der auf einer unbefestigten Straße doch glatt nen Unfall.
Wowereit hat in dann an einer befestigten Autobahn laut Medienberichten
zum Flughafen unfallfrei zurückgebracht!
Möglicherweise ist Mehdorn für Fluggesellschaften und oder Bahnhöfe eher
weniger geeignet, eher doch für kleinere Unfälle unmittelbar in seiner Umgebung, dieser Pechvogel aber auch.

pst am 13.04.14 20:25

Na freut ihr euch auch schon auf die PKW-Maut - -
Schließlich muss der Rubel weiter rollen auf den Straßen.
Ankommen wird er direkt in den Gehaltserhöhungen bei den Behörden
-- aber ganz sicher nicht im Staßenausbau.
Die sparen sich diese lästigen Ausgaben im Verkehrsausbau lieber.

Dank Schröders Hartz4 wurden ja die praktischen Zeitarbeitsfirmen erst möglich. Die arbeiten eng mit den Arbeitsamtsvermittlern zusammen. Diese mit privaten Unternehmen. Die meisten Straßenbauaufträge werden in Deutschland an private Straßenbauunternehmen vergeben, wo sich Arbeiter mit kargem Stundenlohn und Arbeits- und Kündigungsschutz ihre Knochen kaputtschuften. Und das unter Zwang mithilfe der netten ARGE/BfA von nebenan - -denn Absagen von Arbeitsvermittlungen werden ja bestraft. Hauptsache die Kommune spart . .. und wird endlich diese schlimmen Arbeitslosen los, die ihnen ihre halbjährl. Arbeitslosenstatistiken vermiesen.

Methode Business am 13.04.14 20:17

Bürger Lars Dämlich am 13.04.14 19:41
Es kommt weniger darauf wieviel die Gemeinden und die anderen Stellen, sondern mehr darauf für was das Geld ausgegeben werden muss. Das ist eine Frage der Schwerpunkte, die die Verantwortlichen in den Räten und den Parlamenten festgelegt werden. Und da steht seit Jahren die Straßenunterhaltung und -erneuerung nicht an erster Stelle. Und zusätzlich sollte man die enormen Aufwendungen nicht vergessen, die gerade für Straßenbau und -erhaltung erforderlich sind.

Manfred am 13.04.14 19:49

"Schäden, die aus Geldmangel nicht repariert werden. Loch in der Kasse - Loch in der Strasse."


So ein Quatsch - - Kassen leer, ich lach`mich kaputt.
Guck` da - Steuerzahlerbundbericht 2013

Das ist doch die typische, unverschämte Behauptung von Behörden überhaupt. Und alle glauben`s denen noch blind und dämllich, wie eh und je. Alle Bürger werden nach Strich und Faden bei Steuerabgaben, idiotischen Strafgeldern und anderen staatlichen Abzockmöglichkeiten vollkommen legal regelmäßig abgezapft. Und die haben immer noch nicht genug.

Erstaunlich. ..oder eher nimmersatt würde ich eher sagen. Wie die Mafia


Apropos auch gerade bei der AKS gesehen: ehrenamtliche Wahlkampfhelfer werden gesucht. Klar doch, keiner von denen macht`s freiwillig.. und dann noch dämlich umsonst schon gar nicht. Die lachen sich eher kaputt über soviel Bürgerdämlichkeit. Nicht mal die treuesten Hunde /Katzen machen etwas ohne Belohnung. Und das ist gut so.
Tiere sind tausendfach ganz klar gescheiter als Menschen

Bürger Lars Dämlich am 13.04.14 19:41

Keine Sorge. Wenn das letzte Dorf in den Beitrittsgebieten seine Therme hat, die Wasserhähne sämtlicher Volksvertreter vergoldet und die Haushalte der EU-Staaten saniert sind, werden wieder Mittel für die Straßen in der alten BRD vorhanden sein.

HPH am 13.04.14 19:35

Es ist häufig nicht nur eine Frage des Geldes, sondern häufig eine Frage der Organisation. In den letzten Jahren ist ein Investitionsstau entstanden, der nicht in kurzer Zeit abgearbeitet werden kann. Dazu kommen gerade bei Autobahnen und insbesondere deren Brücken die Feststellungen, die jetzt erst zusammengestellt werden. Das Problem bei den Straßenschäden ist doch, dass die Schäden immer größer werden. Da hilft auch ein warmer Winter nur relativ wenig.

Manfred am 13.04.14 19:29

Hauptsache, es gibt keine Steuererhöhungen (oder Rücknahme von Steuersenkungen) für die 5 bis 10% Bestverdiener und auch keine höheren Vermögensabgaben (lt. OECD liegt die sehr niedrige Vermögensbesteuerung bei uns auf dem drittletzen Platz innerhalb der OECD-Länder). Insbesondere seit Kanzler Schröder sind die Steuern für die Reichen heftig gesenkt worden. Einkommensteuer-Spitzensatz von 53% (Regierung Kohl) auf 43%. Später ab zu verstuerndem Einkommen von 250.000€ 45%. Steuern auf Kapitalerträge statt Einkommensteuer-Spitzensatz durch "Quellensteuer" Senkung auf 25%.
"Aussetzung" der Vermögenssteuer usw.

Anonym am 13.04.14 19:29

So, jetzt habe ich hier zehn Minuten reingeschaut. Ich werde unsere Wirtschaft nun mit einem Restaurantbesuch supporten.

Dieser Staat erzählt mir nicht mehr, er habe kein Geld! Er hat Geld für alles, er kann nicht mal pleite gehen. Auch Griechenland ist nicht pleite gegangen.

Für Bankenrettung reicht es allemal, für Rüstung und Kriege auch, für Alte und Kranke weniger, Straßen dito.

Schönen Tag in unserem tollen, reichen Land.

Fiona am 13.04.14 19:29

HvM

vielleicht sollten sie als seriöser medienmann mal recherchieren, wo die vielen steuern versickern.

wir haben seit jahren von monat zu monat höhere steuereinnahmen..

das ganze geld kann ja nicht in diäten und in berlin verbraten werden.

werner am 13.04.14 19:25

Ach Leute, nun habt euch nicht mal so. Ihr müsst das mal so sehen.
Morgen ist Schichtwechsel im BER-ELB-Schutt 21.Was gemein gemeint ist kann manfrau sich ja Denken.
Die 10 anwesende Bauarbeiter haben ab Morgen früh um 6, 14, 22 UHR
Schichtwechsel. Jeweils zu dritt fahren die Bauarbeiter vom Berlin startend
nach Hamburg zur Elbziehamonika, die von dort nachmittags 14 hundert nach
Stuttgart 21, und diese wiederum von von Stuttgart nach BER Willy Brandt.
Soweit noch mitgekommen? frag ja nur...
Nächste Woche geht das im Uhrzeigersinn, so weiter und die 3 Bauarbeiter
lernen auch mal andere Gegenden kennen, und siehe man sieht leichte
Baufortschritte.
Und wenn diese Baumaßnahmen abgeschlossen sein werden, aber erst dann
kümmern sich diese 10 bauarbeiter auch um die Asphaltgruben auf deutschen
Straßen. Also übt euch in Geduld, wenn wieder Geld durch die PKW-Maut
reingekommen ist werden diese zur Diätenerhöhung verwendet werden
müssen, die Lebenshaltungskosten steigen ja auch bei den Politike

pst am 13.04.14 19:25

Wenn sich ausscheidene Bundestagspolitiker zum Abschied selber teure Kugelschreiber von einer Topmarke im Wert von 280 000 Euro bestellen, dann geht es uns anscheinend noch gut. Sie haben sie sich geleistet auf Kosten der Steuerzahler/innen. Gesetzlich erlaubt. Sie nehmen, was sie kriegen können, unsere vermeintlichen Volksvertreter.

Fiona am 13.04.14 19:21

Dieter am 13.04.14 19:11
Natürlich kann man die Einnahmen und Ausgaben (oder besser die Erträge und Aufwendungen) der einzelnen Städte und Gemeinden, auch des Landes und des Bundes einsehen. Die Hausheltspläne sind öffentlich. Nur sieht da kaum jemand rein. Denn sonst würden mehr Leute wissen wofür die öffentlichen Haushalte ihre Erträge verwenden (müssen).

Manfred am 13.04.14 19:18

Ups, wir stellen fest, Schäuble möchte nach Jahrzehnten überhaupt nur noch ein paar Milliarden Schulden machen, nennt das einen "ausgeglichenen Bundeshaushalt".

Super. Es beinhaltet auch einen Milliardenposten an Entwicklungshilfe für Staaten, die unserer Wirtschaft bereits jetzt Konkurrenz machen. China, Indien, Afrika.

Wir sagen Danke.

Fiona am 13.04.14 19:14

Kasse leer!?
Für die Inklusion ist kein Geld da, für die Infratruktur nicht, für Krankenhäuser nicht, für Beamte und Angestelte des öffentlichen Dienstes nicht,für die Pflege nicht, für die Kitas nicht.........Gleichzeitig werden immer neue Rekorde bei den Steuereinnahmen vermeldet. Wo bleibt das Geld?
Kann man das irgendwo einsehen?

Dieter am 13.04.14 19:11

Ps. Dreistellige Millionenbeträge sind gemeint. Jedes Jahr lustig rausgehauen an China, die den deutschen Unternehmen mit Raubkopien das Leben schwermachen.

Wir haben für alles Geld, vor allem für das Ausland!

Fiona am 13.04.14 19:09

Unten hat es ein User schon auf den Nenner gebracht. Wir haben für alles und jedes Geld, selbst die Entwicklungshilfe für China (!) geht in den dreistelligen Bereich im Jahr.

Das Geld ist vorhanden, es geht ins Ausland. Man erhofft sich dadurch Support der deutschen Unternehmen, die dort Geschäfte machen wollen.

Straßen in Deutschland werden so allerdings kaum repariert.

Fiona am 13.04.14 19:05

Sehr geehrter Herr von Mauschwitz,
der von ihnen beschriebene Fall von der A3 grenzt für mich schon an Wegelagerei und Betrug.Oder ist die Stadt Kön so pleite dass ich lieber Mundraub schreiben sollte?

Werner Günther am 13.04.14 18:44

Nicht nur Autobahnen sind eine Baustelle auch in den Stäten sieht es nicht anders aus, der halbe Dortmunder Westen wird zurzeit aufgegraben, hier werden Gas und Wasserleitungen erneuert, Staßen Sperrungen und Verhängungen inklusive, dan wird auf der B1 die U Bahn über die B1 untertunnelt, die Emscher Ranaturirt , in Dortmund Marten musste deswegen ein Brücke abgerissen werden, in Bochum wird eine Brücke auf einer Habtverkersader erneuert, in Bochum Langendreer wird eine Straßenbahn gebaut, usw, und überall herrscht Stau und zum teil auch Verwirrung über die Verkersführung.
Ach ja in Dortmund Germania wird zurzeit eine Haubtverkersader Saniert.
Das ist ja nur in Dortmund und Bochum alle andern Deutschen Stäte kommen ja noch hinzu, aber vor allem kommt noch das hinzu was noch gemacht werden muss.

Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 13.04.14 17:44

Ein gutes Beispiel ist auch die A40 von Duisburg Homberg bis Duisburg Kaiserberg, die Rheinbrücke von sechs auf vier Fahrspuren reduziert bis Anfang Mai wegen dringender Reparaturen (Schweißarbeiten an der Brücke) und bis Kaiserberg eine einzige Baustelle, jeden Tag Stau in beide Richtungen und Freitags die A3 vom Kreuz Breitscheid bis Kreuz Oberhausen ein Dauerstau. Das Desaster wird kommen wenn die Berliner Brücke der A59 über den Duisburger Hafen einseitig wechselseitig gesperrt wird, dann geht in und um Duisburg gar nichts mehr, wer plant solche stauverursachenden Arbeiten.
Das Desaster wird komplettiert durch die zusätzliche Abbiegespur von der A3 aus Richtung Köln und Oberhausen auf die A40 in Richtung Venlo, dort habe ich schon Beinahekollisionen von LKW gesehen weil alle die Geschwindigkeit von 60 Km/h ignorieren.

HPS 64 am 13.04.14 17:32

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...Geschätzte Jahreseinnahme: Fast 13 Millionen Euro...

Das sind dann in den 7 Jahren bis 2020 ca. 90 Millionen Euro.
Das wird aber für einen Neubau nicht reichen.
Also bleibt alles so wie es ist!

Gerd am 13.04.14 17:23

Wenn unsere Regierung die KFZ-Steuern nicht ständig zweckentfremden würde wäre der Zustand der Strassen total anders.
Aber das sind wir ja gewöhnt das die Begehrlichkeiten groß sind wenn nur genügend "Masse in der Kasse" ist. Da ist die Wegelagerei scheint's vorprogrammiert.
Aber seltsam, in den östlichen Bundesländern sind die Strassen top, da wird ja auch der Soli hintransferiert. Wann kommt mal was zurück ? frage ich mich schon seit langer Zeit. Oder wann laufen die Geldströme mal in die andere Richtung??

Henriette am 13.04.14 17:22

Ich beklage mich auch über den zustand unserer Straßen wir musste heute in Witten wider mal leidvoll erkennen die Straße war schlimmer als eine Straße mit Pflastersteinen, BUND und LÄNDER Investiert ENDLICH in UNSERE Straßen und nicht in Marode Länder wie Griechenland, obwohl ihr damit ja eigentlich nichts zu tuen habt, aber verzichtet doch mal ein wenig auf euer Gehalt oder investiert nicht immer in eure eigenen Arbeitsstätte sondern tut uns den Bürgern mal was gutes und verwandt eure Einnahmen auch für Straßen und Öffentliche Gebäude, den dafür sind sie doch eigentlich unteranderm da.

Salut
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 13.04.14 17:21

Merkwürdiger Weise hat der Staat für alles Geld, verteilt es mit vollen Händen in aller Welt. Nur für den eigenen Grund und Boden ist nichts da.....

Tom am 13.04.14 17:20

Freitag, 11.04.2014

Genmais? Nein danke.

Fast keiner will das Zeug haben...trotzdem könnte es zum Beispiel auch nach Nordrhein-Westfalen kommen: Genmais.
Etwa 90 Prozent der Menschen in Deutschland sind für ein Verbot: Sie wollen kein Genmais essen und auch keine Tiere, die mit Genmais gefüttert wurden.
Allerdings hat sich die Bundesregierung kürzlich bei der Abstimmung über die Zulassung einer bestimmte Genmais-Sorte auf EU-Ebene enthalten. Und das, obwohl es ja eine offensichtliche Haltung der Menschen in diesem Land gibt, was Genmais angeht.
Bemerkenswert, das Interview, das die SPD-Politikerin Elvira Drobinski-Weiß dazu gab - die verbraucherpolitische Sprecherin und Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Sie machte klar, dass es einen großen Widerstreit gibt: Die Regierung uneins, der Einfluss großer Nahrungsmittelhersteller enorm... und der Bürger?
Dieser Zustand soll sich jetzt ändern. Mehrere Länder haben heute im Bundesrat eine Initiative dazu gestartet - Nordrhein-Westfalen ist auch dabei: Sie wollen nationale Ausstiegsklauseln, damit sie den Anbau EU-weit zugelassener Genpflanzen auf heimischem Boden doch noch verbieten können.
Auch wenn ich keine Gutachten und Studien zitieren kann, die sich mit Wirkung oder Folgen dieser Genpflanzen beschäftigen: Ich wünsche dieser Initiative alles Glück!
Einfach so, aus'm BAUCH heraus!
Ich will da auch keinen Genmais drin haben.

ka Mehl und gen Mais?

Was esse ich denn heute?

Selbi am 14.04.14 11:48

Die Genmaismerkel hat sich doch oft gefragt warum ihr amifreund Obama
anhimmelnd an den Händen so eine andere Farbe hat als sie selbst.
Nach langem Forschen und Nachdenken kam das Merkel wie vom Blitz getroffen
zu der Erkenntnis das NSABNDCIA Obama schon seid geraumer Zeit seine
Hände unrum in Merkel reinstecken konnte, und die hat sich noch nicht mal
gewehrt.Schaut euch die Bilder doch mal an beim Osama-Besuch, und die
Merkel erst.
Und nun wissen wir auch warum Puppenspieler auch manchmal Obamafarbige
Hände haben könnten.
Also wo die farbigen Obamas ihre Hände überall drin haben können, sieht man halt an Merkel, unsere GMM!

pst am 13.04.14 21:37

Genmaismerkel(abgekürzt GMM) hat Schuld.
Zu hören im untenstehenden Zeitzeugenbericht.
Ist das Merkel nun Kunst oder kann das Merkelkunstwerk weg?
Nur ernstgemeinte Zuschriften und Zustimmungen sind erlaubt !

pst am 13.04.14 21:11

Mal einen Test versuche. In dem Film kommt folgendes Zitat vor:
"Ich sach mal, wenns es hier am Broilerstand nach Schwimmhalle riecht, dann
ist da Abkommen durch."
Gemeint ist das unsäglich geheime Freihandelsabkommen.Und die US-Clor-
hänchen.

Ab welcher Minute in etwa kommt dieses Zitat?
Lass euch mal auf des Rätsels Lösung ein, ich bitte sie!

pst am 13.04.14 18:16

Kann man aus Genmais auch Popcorn herstellen?
Schluffen am 13.04.14 16:51

Radio Eriwan dazu:" Im Prinzip ja, wolle schon probieren?" ?

pst am 13.04.14 17:01

Kann man aus Genmais auch Popcorn herstellen?

Schluffen am 13.04.14 16:51

Da brat mir doch einer nen Storch.
Da stimmen 19 von 28 Eu-Staaten gegen den Anbau von genveränderten
Pflanzen, hier u.a. den Mais.
Ist doch eine klare Ansage, und über 66% sind dagegen, von fast 90 % der
Bürger hier gar nicht zu Reden.

Und was kommt in der Euromathematik-Logi raus? Na ratet mal, genau der
US-Gendreckmais wird trotz Enthaltung D-Lands mit einer Gewichtung von
26 Punkten, von einem drittel durchgewunken und es kommt wie befürchtet.

Und die merkel hat mal wieder ihre Finger mit voll drinnen am verdummen der
Bürger, wer hat diese blos gewählt ? das habt ihr nun davon ihr Merkel-
untertanen, dann esst halt die MerkelGenmaiskölbchen.
Wohl bekomms, möge euch der Happen im Halse stecken bleiben!

pst am 13.04.14 16:49

Emily Erdbeeer am 13.04.14 14:26

Offensichtlich werden sie maiskolben auch anderweitg verwenden müssen.

Anonym am 13.04.14 16:46

In Abwandlung eines Spruches der da lautete:

Gummibärchen wehrt euch, beißt zurück !

sollte es nun heißen:

Maiszünsler wehrt euch, zündelt zurück !

Naja war nur ein Versuch...

pst am 13.04.14 16:00

Statt ein eiziges Gramm Fleisch würde ich lieber 100 solcher Maiskolben von denen sie hier so ausführlich schreiben liebend gerne verspeisen.
Emily Erdbeeer am 13.04.14 14:26

Aber gern doch, legen sie ne Schippe nach und erhöhen auf 200 Maiskölbchen.Somit helfen sie den Tieren eben diese Genmaiskölbchen nicht
fressen zu müssen. Ist doch sehr logisch,oder?


Unter dem Titel: "Gemmais zur Reduzierung der Bevölkerung"
eine 2 mal 14 Minütige Abhandlung und gleichzeitiger Abschreckung für
die wenigen Befürworter dieses Genmülls.
Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte !

pst am 13.04.14 15:22

Agrar Ingenieurin am 13.04.14 8:57


Wenn es so viele Agrarexperten gibt . .. warum haben die es dann überhaupt dazu kommen lassen, dass Gemüse und Obst vergiftet werden ???? Wir verwöhnten Konsumenten hier in Deutschland sollten sowieso nicht jammern. Ein Bauer in Indien, Südamerika oder einem afrikanischen Land, würde sich ins Höschen machen vor lachen über unser Gejammer hier. Dort gibt es kaum Agrarvorschriften... und wenn doch, schert sich kaum einer darum in diesen kriminellen und korrupten Ländern. Dort geht ein Bauer schlicht ohne Schutzanzug und Maske einfach täglich auf ein Feld und und bespritzt die Pflanzen. Dabei auch sich selbst. Das ist der tatsächliche Alltag von Bauern in der Welt.


Aber auch Agrarexperten müssen ja irgendiwie auch ihre Brötchen verdienen. Schicke Vorträge sind ein gutes Gechäft. Übrigens ist es hier ähnlich wie bei der Pharmaloby. . . die Vorträge werden oft von mächtigen Agrarfirmen gesponsort_ die Beeinflussung liegt dann klar auf der Hand.

Gregor Ivanovitsch am 13.04.14 15:06

Mein blog- Thementipp @ Aktuelle Stunde:

Maiskolben sind sicher ein sehr aufregendes Thema .......

Der Umgang der Menschen mit Tierfleisch zur nächsten Grillsaison
- die Mordlust und Respektlosigkeit gegenüber Tieren also;
die bestialischen Tötungsmethoden ohne Betäubungsmittel in den Schlachthöfen etc .....übrigens sind in der Tat estaunlich viele Politiker mit Beteiligungen und eigenen Höfen im Fleischgeschäft __Rücksichtslosigkeit und Politik gehen bekanntlich mit einher, kein Wunder) _________
....läßt mir das Blut in den Adern gerieren bei dem Gedanken.

Als wenn es gar keine Alternativen zu Fleisch geben würde !?
Statt ein eiziges Gramm Fleisch würde ich lieber 100 solcher Maiskolben von denen sie hier so ausführlich schreiben liebend gerne verspeisen.

Emily Erdbeeer am 13.04.14 14:26

HPS 64 am 12.04.14 19:21
Über die Gefährdung der Bienen hat es im letzten Jahr eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegeben. Leider nicht in der Sache, sondern das Verfahren wurde als unzulässig zurückgewiesen. Das Versuchsfeld mit dem Gen manipulierten Mais gab es nicht mehr. Eigentlichj schade, denn dann hätten sich einige Fachleute äußern müssen, ob die eingeschleusten Gene auch in Bienen das Gift entwickeln können. So steht immer nur die Aussage, dass diese zusätzlichen nur im Zünsler ein Gift entwickeln.

Manfred am 13.04.14 11:07

HPS 64 am 12.04.14 19:21
ein bisschen anders sind die Regelungen zur Pflanzenschutz-Sachkunde, HPS - einfach mal gucken unter: www.pflanzenschutzdienst.de Sachkunde neue Sachkunde.

Jeder, der heute sachkundig ist und es bleiben möchte, muss sich ab sofort einmal in drei Jahren vier Stunden zu einer anerkennten Fortbildungsveranstaltung begeben.
Der viertägige Lehrgang, von dem Sie schreiben, mit anschließender Sachkundeprüfung, kann besucht werden von denen, die noch nicht sachkundig sind, also keine ausgebildeten Landwirte oder Gärtner.
Übringens muss niemand den Lehrgang besuchen; wer sich fit fühlt, kann gerne ohne Vorbereitungslehrgang zur Prüfung kommen.

Agrar Ingenieurin am 13.04.14 8:57

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@ Q @ Dortmunder 21: Ihre Kommentare wurden entfernt. Beleidigungen werden nicht veröffentlicht.

Redaktion Aktuelle Stunde am 12.04.14 21:38

Jo genau @ Monster Mensch am 12.04.14 20:47 . .. plappern wir mal weiter über Themen, die keiner ändern wird ___ GEnmais wird unverändert weiter produziert. Unser Geplapper hier wird nix dran ändern.

Legalen, grenzenlosen Tiermord könnten wir durch Publikationen und Diskussionen jedoch durchaus stoppen - - -doch kein Journalist ist daran interessiert. ___Leider die üble, reine Tatsache.

TKk am 12.04.14 21:37

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@Fiona @Dortmunder 21 @Anonym @Karl von Lahnstein: Ihre Kommentare wurden entfernt. Bitte tragen Sie zum Thema des Blogs bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 12.04.14 21:22

Jo genau @ Monster Mensch am 12.04.14 20:47 . .. plappern wir mal weiter über Themen, die keiner ändern wird ___ GEnmais wird unverändert weiter produziert. Unser Geplapper hier wird nix dran ändern.

Legalen, grenzenlosen Tiermord könnten wir durch Publikationen und Diskussionen jedoch durchaus stoppen - - -doch kein Journalist ist daran interessiert. ___Leider die üble, reine Tatsache.

T. K. am 12.04.14 21:04

Frau S. ist sehr wahrsch. Muslimin. Also meint sie sowieso, dass das Tier Schwein ein unreines Monster sei, unreiner als dass der Mensch eins ist. Der Mensch ist ja nach dieser Lehre die übergeordnete Schöpfung überhaupt. Täglich werden in den Schlachtereien ungef. 5 Dutzend Tiere wegen unserer phantasieloser, grenzenloser Fresssucht in Reiswulfe
lebend hineingeschoben. Auch wenn ich ebenfalls keine "Gutachten und Studien" hierzu liefern kann. Der Mensch ist in der Tat das schlimmste Monster auf Erden-oder?"Einfach so aus dem Bauch heraus" gesagt.

Doch das Thema ist für hiesige Journalisten ja viel zu kompliziert - also plappern wir mal über Genmais. Das Thema der ungestraften Legalität von Tiermord würde ja die Werbesponsoren von Gutfried/Wiesenhof und Co. erzörnen.. Genmaishersteller sind ja keine Werbekunden im Fernsehen -daher ist hier Kritik vollkommen risikolos. Echter kritischer, konträrer, wagemutiger Journlismus ist bei der AS nicht gefragt.
Genmais wird immer produziert

Monster Mensch am 12.04.14 20:47

Wozu Genmais führt sieht man auf dem niedlichen Foto.
Also keine Panik, der will nur spielen...!

pst am 12.04.14 20:36

Merke: Der Zünsler ist der Böse, siehe auch Buchsbaumzünsler.
Manfred am 12.04.14 18:48

Soweit so richtig sein, nur, mein kleiner Einwand:
Der Gen-Mais wird oft von Menschen und Tieren gefressen, ob gewollt oder
nicht, meist aber nicht...von Menschen gemachten Gen-mais.
Bei Buchsbaumzünsler ist nur bekannt das er selbige gerne futtert, wir
essen aber keine Buchsbäumchen, schmeckt nun mal mir nicht besonders.
Von Mais werde ich in Zukunft auch meine Finger lassen, ist mir unappetitlich
geworden. Aus bekannten Gründen.

pst am 12.04.14 20:27

Genoveva am 12.04.14 19:41

Ach was.Verbrennen.Schliesslich heisst er Zünsler.
Har Har.

Florian am 12.04.14 19:49

Warum den Zünsler mit Gift beseitigen?
Erwürgen,erstechen oder schlicht platthauen geht doch auch und schont die Umwelt.

Genoveva am 12.04.14 19:41

Dann lieber sinnvoll ausgebrachte Spritzmittel.
HPS 64 am 12.04.14 19:21
Die haben auch den Vorteil, dass sie öfter gewechselt werden können. Dadurch können Resistenzen verhindert werden. Bei der Genmanipulation müssten neue Gene gefunden und eingeschleust werden.

Manfred am 12.04.14 19:35

Ist er nicht. Er ist zwingend notwendig
Meckerpott am 12.04.14 18:50

Das ist kein Widerspruch. Ein Einsatz kann notwenig sein, aber trotzdem gefährlich z.B. für die Umwelt und auch für den Anwender.

Manfred am 12.04.14 19:29

Manfred am 12.04.14 18:30
In Deutschland sind Spritzmittel die Bienengefährdend sind nur unter hohen Auflagen zu erhalten, auch das deutsche Pflanzenschutzgesetz (muss mich aus Berufsgründen jeden Tag damit befassen) ist mit eines der strengsten weltweit. Ab 2015 muss jeder Anwender von Pflanzenschutzmittel einen einwöchigen Lehrgang über Pflanzenschutz besuchen der mit einer Abschlussprüfung versehen ist dieser Lehrgang kostet 700 Euro und muss alle drei Jahre aufgefrischt werden. Jeder neu ausgebildete Landwirt besucht heute den Kurs in der Ausbildung. Beim Genmais könnte die Gene so verändert sein das dieser Bienengefährlich ist und somit nicht unter das Pflanzenschutzgesetz fällt. Dieses wäre der Supergau für unsere Obstbauern. Ein weiterer Aspekt ist halt die Tatsache das in Südamerika der Maiszünsler schon nach zwei Jahren resistent gegen die Stoffe im Genmais war und wieder die Ernten schädigten. Dann lieber sinnvoll ausgebrachte Spritzmittel.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 12.04.14 19:21

@Manfred am 12.04.14 18:41

Lebensformen als Schädlinge zu bezeichnen, ist eben eine unwissenschaftliche und damit gefährliche Betrachtungsweise, weil man damit absichtlich die Erkenntnisse der Bio-/Ökologen abtut.

Aus (volks)wirtschaftlicher Sicht wäre es eben vernünftig, über biologischen Schutz der von uns anderen Lebewesen im Übermaß mitangebotenen Lebensmittel (bspw. Getreidefelder) nachzudenken. Mit diesem Überangebot an Lebensmitteln vermehren wir erst die anderen Lebensformen, die wir dann zu vernichten gedenken, ohne den bio-/ökologischen Schaden zu bedenken, den wir damit anrichten. Insofern stimme ich auch zu, dass Pesti-, Herbi- und Fungizide so nicht angewendet werden sollten.

Die biologischen Wissenschaften sind als moderne Wissenschaften gerade mal 150 Jahre alt. Die Gentechnik ca. 40 Jahre. Aus gegenwärtigem Wissen und meiner Zeit in der noch als technische Mikrobiologie bezeichneten Biotechnologie kann ich sagen, dass die Kenntnisse dort erschreckend gering sind.

Roter Rainer am 12.04.14 19:00

"Der Einsatz von verschiedenen Pesti-, Herbi- und Fungiziden scheint mir gefährlicher zu sein."
Manfred am 12.04.14 18:41

Ist er nicht. Er ist zwingend notwendig und hat schon Milliarden Menschen das Leben gerettet bzw erst ermöglicht. Im Bio-Landbau (selbst bei mäßigem Einsatz einiger Pestizide) sind die Erträge etwa um ein Drittel niedriger als im modernen. Da hätten wir die Hungerrevolten und die Kriege mit Millionen Toten schon seit Jahrzehnten, wenn das weltweit Standard wäre.

Ohne Fungizide kriegen Sie zB wieder Mutterkorn im Roggen, woran im Mittelalter zahlreiche Menschen gestorben sind ("Antonius-Feuer"). Wenn Sie Wert auf sowas legen, probieren Sie's im Kleingarten.

Meckerpott am 12.04.14 18:50

pst am 12.04.14 18:34
Merke: Der Zünsler ist der Böse, siehe auch Buchsbaumzünsler. Da gilt der Merksatz: Haste den im Garten, brauchst du den Buchsbaum nicht mehr ausgraben. Der Zünsler hat ihn innerhalb weniger Tage aufgefressen. Wenn das beim Mais genaus ist, muss man sehr oft Gift spritzen, sonst gibt es nichts zu verkaufen.

Manfred am 12.04.14 18:48

"Alles was Sie schreiben könnte, wenn Sie denn Recht haben, auch für die zu spritzenden Gifte gelten. Also müsste man deren Ausbringung auch verbieten"
Manfred am 12.04.14 18:30

Nein. Pestizide werden vor der Zulassung sehr sehr intensiv auf alles Mögliche getestet (zB ob sie für Bienen oder Säugetiere giftig sind). Sollte sich hinterher rausstellen, dass man was übersehen hat, kann man die Zulassung widerrufen und aufhören, sie herzustellen.
Aber genmanipulierten Mais, der sich per Pollenflug mit normalem Mais gekreuzt hat und wild aussät, kriegt man nicht mehr weg. (Wenn er denn sowas tut.)

Letzteres ist in diesem Fall wie gesagt egal, weil dieser Mais nachweislich ungefährlich ist. Den essen ja nun genug Menschen seit Langem.

Das ist, wie ich unten ausgeführt habe, nicht der Punkt. Das Gefährliche ist, dass hier eine Firma versucht, sich ein Monopol zu verschaffen.

In anderen Fällen kann bei genmanipulierten Pflanzen auch mal was Schädliches rauskommen, das ist unbenommen.

Meckerpott am 12.04.14 18:42

Roter Rainer am 12.04.14 18:20
Ob es Schädlinge als solche bezeichnet oder nicht, ist eine Betrachtungsweise. Aus wirtschaftlicher Sicht ist einiges schädlich. Nicht nur Lebewesen. Ich glaube nicht, dass die Unternehmen unwissend sind. Erfahrungen aus etlichen Anwendungen liegen neben den bliologischen Kenntnissen. Der Einsatz von verschiedenen Pesti-, Herbi- und Fungiziden scheint mir gefährlicher zu sein.

Manfred am 12.04.14 18:41

Es ist doch nicht zu verstehen, das jede noch so seltene Art wie die Langnasen-ohrfledermaus, oder der Grottenolm vor Brücken und oder Autobahn
beschüzt wird, nur der arme kleine Maiszünzlerlarve hat noch keine Lobby.
So geht das nicht, wo bleibt der Aufschrei der Grünen, der Linken, ja wo denn.
Nur diePappnasen der Cdu sind mal wieder dafür den Maiszünsler den Garaus
zu machen, mögen die den nicht?
Lang lebe der Maiszünsler, Krieg dem Monsantos der Welt !

pst am 12.04.14 18:34

HPS 64 am 12.04.14 17:56
Alles was Sie schreiben könnte, wenn Sie denn Recht haben, auch für die zu spritzenden Gifte gelten. Also müsste man deren Ausbringung auch verbieten, wie es die Umweltverbände auch fordern.

Manfred am 12.04.14 18:30

@Manfred am 12.04.14 15:53

Ich habe das Gefühl, dass viele diesen Mais ablehnen, weil ihnen das Wort "Genmanipulation" Angst macht.

Beides trifft aus guten Gründen zu.

Genetische Veränderungen in Organismen aufgrund von Umwelteinflüssen [physikalische, chemische und biologische] vollziehen sich über zig Generationen der jeweiligen Organismen. Die in bestimmten Umweltmillieus erfolgreichen genetischen Veränderungen in Organismen bleiben bestehen, erfolglose sterben aus.

Schädlinge gibt es aus biologischer und damit wissenschaftlicher Sicht keine, sondern lediglich Lebensraum- und/oder Nahrungskonkurrenten [Menschen/Tiere] oder Fressfeinde [Jäger/Beute].

Die Gentechnikkonzerne handeln verantwortungslos und verharmlosen die von ihnen noch nicht vollständig begriffene aber schon eingesetzte Technik, und zwar aus Profitgründen. Versuchsgebiet ist die ganze Welt, nicht ein abgeschlossenes Labor. Auch darin liegt eine Gefahr. Deshalb muss man sie stoppen.

Roter Rainer am 12.04.14 18:20

Manfred am 12.04.14 15:53
Warum der Genmais hier in Deutschland abgelehnt wird ist relativ einfach, kein Mensch weiß was dieser genmanipulierte Mas auf Dauer mit unserem Organismus macht, sprich ob er Krank macht, das ist nie erforscht worden. Ein weiterer Grund ist unser Ökosystem, der Schädling Maiszünsler hat Fressfeinde und wenn der ausstirbt sterben die Fressfeinde aus die ebenfalls Fressfeinde haben usw. . Ein weiterer Grund ist der Samen der sich ohne Grenzen ausbreiten wird und z.B. Biomais verseuchen würde und somit es keinen sauberen Mais mehr geben würde. Ein weiterer Aspekt sind Bienen die Pflanzen mit Pollen bestäuben, kein Mensch weiß wie gefährlich Genmais für Bienen ist und wenn die Bienenvölker aussterben wird es kein Obst und anderes geben. Und nun Frage ich sie, ist es das wert mit Genmais unsere Umwelt zu zerstören? Ich finde nein.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 12.04.14 17:56

Merke (l) : Niemand hat die Absicht Genmais anzubauen !

pst am 12.04.14 16:44

Dann gen ich ebend gen Mais mehr essen.

Ostia am 12.04.14 16:18

Wo sind die aufgeklärten Bloggerinnen und Blogger? Da wird als erstes ein Mais als Genmais bezeichnet. Welch eine informationsreiche Bezeichnung. Alle Maissorten sind genau genommen Genmais. Was geschieht mit dem Mais genau bei denen die Gene manipuliert worden sind? Wenn diese Pflanzen sich gegenüber Schädlinge anders verhalten, was tun sie dann? Werden die Schädlinge durch den Kontakt getötet? Wenn ja, wie schnell geht das? Können die Schädlinge, wie auch immer, das Gift auf andere Pflanzen übertragen? Wieso kann auf dem Acker nach dem manipulierten Mais kein anderer Mais mehr angebaut werden?
Ich habe das Gefühl, dass Viele diesen Mais ablehnen, weil ihnen das Wort "Genmanipulation" Angst macht.

Manfred am 12.04.14 15:53

Gen-Mais nein danke. Aber leider findet man das Zeug wahrscheinlich schon in verarbeiteter Form in vielen Lebensmittel. (Malzextrakt aus Mais usw.)
Und dem Vieh wird es doch verfüttert. Und alles ohne Deklaration.
Und im Frittenfett der Pommes-Buden könnte evtl fett aus Gen-Soja sein,
da diese Fette in riesigen Mengen aus England kommen.

Also: schön weiter grillen(Gen-Fleisch ?) ist so umweltfreundlich, Gen-Fett in den Pommes essen, ....

Anonym am 12.04.14 15:27

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger,

es tut uns sehr leid, wenn einige Blogger sich ungerecht behandelt fühlen. Wir mussten gestern viele Kommentare entfernen, weil einige wenige den Blog massiv gestört haben.
Um das Ganze lesbarer zu machen, mussten wir auch die Kommentare entfernen, die sich darauf bezogen.
Lasst uns bitte einfach zum Thema Genmais zurückkehren.

Redaktion Aktuelle Stunde am 12.04.14 15:04

Hallo Frau Sevindim,
Zitat:
...Genmais? Nein danke...

Da mir dieses Blogthema doch sehr sehr bekannt vorkommt, klinke ich mich hier aus und wünsche allen,die hier schreiben,viel Erfolg beim Vertreten ihrer Meinungen.
Die zuständigen Politiker werden sich dann schon nach den Wünschen und Bitten der Blogger richten und die notwendigen Gesetze verabschieden.

Schönes Wochenende

Gerd am 12.04.14 14:07

Steffi am 12.04.14 11:09

Das ist keine Meimnungsmache wenn gesagt wird :"Fast keiner will das Zeug!" Das ist eine Tatsache.
So naiv das man uns den Genmais schönreden könnte sind nur noch wenige Personen und zu sagen der Mais sei harmlos grenzt schon an Fahrlässigkeit.
Es liegen nämlich noch keine Langzeitstudien vor.
Und dieses mit anderen gezüchteten Pflanzen in Treibhäusern zu vergleichen ist mehr als fragwürdig. An denen wurden eben keine Genmanipulationen vorgenommen.
Ein Gesundheitsrisiko auf sich zu nehmen wenn es eh nichts mehr nutzt (siehe die Resistenzberichte) ist wohl das Letzte.

Henriette am 12.04.14 13:53

Wenn das Freihandelsabkommen durchkommt, was ja zu befürchten ist,
kann dann nicht Monsanto die einzelnen Regierungen verklagen.

nur mal so.

Im übrigen, das Genmais schon in vielen Ländern ohne Schaden für die Umwellt angebaut wird, halte ich für glatte Meinungsmache.


Anonym am 12.04.14 13:51

In Brasilien war der Genmais bereits im Einsatz.

Die Schädlinge habe Resitenzen entwickelt. Die vom Genmais selbst produzierten Gifte wirken nicht mehr und es muss wieder Gift gespritzt werden; andere Gifte. Den Genmais kann man aber nicht zurückholen, auch wenn wieder normaler Mais angebaut werden sollte.

Das wird jetzt Langzeittest, wie sich die manipulierten giftproduzierenden Gensequenzen in der freien Natur entwickeln. Dieser Test ist wirklich "alternativlos". Das kann man nicht mehr ändern.

Anonym am 12.04.14 12:45

So ein Blödsinn. Genmais wird in den meißten Ländern schon seit Jahren angebaut ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt. Wenn mit konventionellen Methoden (chemikalien, Röntgenstrahlung, Radioaktiver-Strahlung) Pflanzen gezüchtet werden, muss nicht nachgewiesen werden dass sie für die Umwelt nicht schädlich sind. Obwohl die Gene genauso manipuliert werden, eben nur nicht geziehlt. Wenn Kontrolle dann bitte auch für alle Zuchtpflanzen! Ich finde es sehr schade wie schlecht, auch durch die öffentlich rechtlichen Medien informiert wird. Städig hört man nur Panik mache, aber keine sachlichen Beiträge. Schon allein der Titel dieses Blogs "Fast keiner will das Zeug" das ist Meinung mache ohne sachliche Grundlage.
Trotzdem kann ich nicht verstehen, dass die Bundesregierung für die Bürger nicht Partei ergreift, wenn doch 90% der Bürger gegen Genmais ist. Wofür haben wir sie denn wenn sie uns nicht vertreten?

Steffi am 12.04.14 11:09

Ist schon verdächtig-wenn es von der Industrie keinen Hinweis auf eine positive Studie,d.h. Unbedenklichkeit der Manipulationen über längere Zeit-gibt!ERGO gibt es nicht mal ansatzweise ein Interesse an Werten-was wiederum darauf schliessen lässt,dass es nur um reine Markterweiterung geht-was dann die Bonis bei Monsanto,Nestle & Co -kurzfristig- erhöht!Die Antibiotika-Resistenzen unserer Gesellschaft sollte hier Warnung genug sein!

Jo Beeck am 12.04.14 7:58

"Einfach so, aus'm BAUCH heraus!
Ich will da auch keinen Genmais drin haben."

Ich will da auch kein Genmais drin haben!
Das ist aber kein Bauchgefühl sondern eine Mischung aus dem gesunden Misstrauen gegenüber den offiziellen Verlautbarungen und der aufmerksamen Verfolgung der Debatte, auch jeweils von verschiedenen Standpunkten aus. Das macht mich natürlich nicht zum Experten aber zu einem Informierten Wähler.

Eine Journalistin sagte mal sinngemäß:
"Wir werden wohl erst in einigen Jahren sehen, was beim US-Freihandelsabkommen herrauskommt aber wir sollten das schon mal auf den Weg bringen."

Nein und nein und nein.

Wir wissen schon heute, was bei aller demokratiefeindlichen Geheimhaltung beim US-Freihandelsabkommen verhandelt wird; z.B. genveränderte Lebensmittel und Genmais.

Wir sollten die Verhandlungen zum Abkommen sofort abbrechen und ggf demokratiefeindliche Personen der EU fristlos entlassen.

Wir sollten Genmais so oder so nicht zulassen; nicht auf absehbare Zeit.

Siggi am 12.04.14 0:09

Das Hauptproblem mit dem Genmais wird selten bis nie erwähnt: Monsanto-Monopol.

Für Menschen und Nutztiere ist das Zeug unschädlich. (Das kann bei anderen genmanipulierten Organismen anders sein; es zeigt sich in jedem Einzelfall neu.)
Der Maiszünsler wird in einigen Jahren resistent. Ab dann verhält sich dieser Mais ganz genau so wie jeder andere Mais.

Der große Unterschied: Bis dahin sind die kleineren Saatguthändler und -züchter und die Hersteller anderer Pflanzenschutzmittel pleite gegangen. Man kann nur noch bei Monsanto kaufen. Selbst kleine Bio-Landwirte kann man mit Klagen ruinieren, sie hätten heimlich ungenehmigt Monsanto-Saatgut verwendet. (So aus Indien berichtet.)
Monsanto übernimmt den ganzen Markt, kann Preise diktieren und wenn gewollt sogar Staaten in die Knie zwingen.

DAS ist hochgefährlich. Ein Monopol einer Firma auf ein weltweites Grundnahrungsmittel. Wenn da nicht enorm viel Geld drinstecken würde, dann würde Monsanto nicht so viel für Lobbyisten ausgeben.

Meckerpott am 11.04.14 23:20

Manfred am 11.04.14 20:11

und das lustige ist.

unsere asli ist gegen genmais, hat aber nix dagegen, daß die schweine und hühner (gefüttert mit biomais aus rumänien) dann ein vollbad/trank mit antibiotika bekommen.

aber hier in nrw ticken die uhren halt anders, als im rest der welt.

werner am 11.04.14 20:47

Alles zahlt nur der kleine Mann.
Michael I am 11.04.14 20:05

Genauso wie sie es beschrieben haben wird es kommen.
Es ist ja noch nicht mal angedacht, da wo irgendwo Genmais enthalten sein
könnte, nicht zu kennzeichnen.
Wird aber schon heutzutage genauso gemacht.
Amiprodukte boykottieren wäre eine Option!

pst am 11.04.14 20:22

Was ist eigentlich der Unterschied,ob ich den Mais über eine Genmanipulation mit Gift versorge oder das Gift spritze. Gift ist Gift. Und es ist bekannt, dass Schädlinge gegen Gifte resistent werden. Deswegen werden zu spritzende Gifte des öfteren gewechselt, damit keine Gewöhung eintreten kann.

Manfred am 11.04.14 20:11

Wer jetzt noch glaubt, dass man den Genmais verhindern kann, glaubt auch an den Klapperstorch. Die Bundesregierung (und die anderen) haben doch in Brüssel schon zugestimmt. Ach nein, sie hat sich nur enthalten, was wie eine Zustimmung zählt. Für wie blöd halten die uns eigentlich ? Wenn der Genmais in Blüssel erst einmal genehmigt ist, (und der Weg ist doch jetzt frei) kann er in den einzelnen (Bundes)-Ländern mit Sicherheit nicht verboten werden. Da bin ich mir sicher. Und deshalb halte ich die Aktion im Bundesrat nur für Volksverdummung.
Wir haben ja bald wieder Wahlen. Und da wird diese Partei mit Sicherheit wieder mit 50 % gewählt. Die Leute wollen keinen Genmais haben, wählen aber solche Parteien !
Und warum stimmen die Partein für solchen Sachen, die kein Mensch will.
Da ist mit Sicherheit Geld im Spiel.
Sprich - die sind alle nur noch korrupt.
Man könnte noch andere Themen aufzählen : EEG-Umlage, Bankenrettung, Uberschußbeteiligung ... Alles zahlt nur der kleine Mann.

Michael I am 11.04.14 20:05

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ anita und werner: Ihre Kommentare wurden entfernt. Gerne diskutieren wir über den Blog als solchen, allerdings soll der Blog selber keine Plattform dafür sein. Schreiben Sie uns gerne eine Mail an aks@wdr.de und kehren Sie bitte nun zum Thema zurück. Alle weiteren vom Thema abweichenden Kommentare werden weiterhin entfernt.

Redaktion Aktuelle Stunde am 11.04.14 20:03

Genmais-merkel wird schon dafür Sorge tragen, das jedes Kind und deren
Eltern eben Genmais zu fressen haben.

pst am 11.04.14 19:57

Der Genmais "zeichnet sich dadurch aus", dass die Pflanze in sich giftig ist. Das nach Aussagen der Industrie natürlich nur für den Maiszünsler! Wer's glaubt, wird selig.

posaunist48 am 11.04.14 19:48

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ [Anonym] und werner: Ihre Beiträge wurden entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich.

Redaktion Aktuelle Stunde am 11.04.14 19:33

Interessant auch, daß die Weltgemeinschaft sich geeinigt hat, die Erderwärmung dürfe in den nächsten Jahrzehnten/Jahrhunderten nur um zwei Grad zunehmen.

Die Natur, dieser Planet, hat das sicherlich wohlwollend zur Kenntnis genommen und wird sich entsprechend verhalten.

Ich finde es wunderbar, daß es leider nicht klappt, denn Klima ist nicht statisch, war es nie, und der Erde geht Merkel am Arsch vorbei.

Schönes Wochenende.

Fiona am 11.04.14 19:25

GENMAIS NEIN DANKE!

Als ich hörte, das sich die Bundesregierung enthalten hat, dachte ich typisch AM

Ich habe letztens einen Beitrag über Gm. gesehen. Da wurde erwähnt, das die Genveränderung sowieso nur einigen Jahre gegen die Schädlinge hält und dann die schädlinge dann Resistent werden.
Dann Frage ich mich, kann man den Gm. mit gutem Gewissen einsetzen, wenn das Risiko so hoch ist und der erfolg so gering?

ICH SAGE NEIN

Conny am 11.04.14 19:22

Ps.

Doch es gibt einen Trost für alle, den Genmais, die perfekten Menschen und anderes Volk. In ca. 5 Milliarden Jahren wird die Erde in der Sonne verglühen, die ihren Treibstoff verbraucht hat und zum "roten Riesen" wird.

Dann haben wir es hinter uns. Endlich frei von Genen und anderen Sorgen einer Überflussgesellschaft. ;-)

Fiona am 11.04.14 19:13

Keinerlei genmanipulierte Nahrungsmittel. Sollen die Lobbyisten die doch mal im Selbstversuch 5 Jahre essen und dann sehen wir mal weiter, was die Forschrungsergebnisse dann zeigen.

Dirk am 11.04.14 19:09

Das Abstimmungsverhalten in Brüssel war wiedermal ein Schlag ins Gesicht des vertretenen Volkes. Ich hoffe nur das endlich mal nicht das Profitstreben der Industrie unterstützt wird, sondern Volkes Wille tatsächlich ernst genommen wird. Diese ganze Gen-Kacke gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.
@Werner was kann wichtiger sein, als eine lebbare, möglichst gesunde Zukunft?

Rudolfine am 11.04.14 19:07

Ich habe nichts gegen genveränderte Lebensmittel, wenn es eindeutig gekennzeichnet ist! Dann kann jeder selber auswählen was er kauft. Allerdings muß die Kennzeichnungspflicht auch auf tierische Produkte erweitert werden die mit dem veränderten Futter versorgt werden.
Der Markt wird es regeln!
Ich werde auf jeden fall alles vermeiden wo mir bekannt ist, das dort dieser "Müll" drin ist.

Hoerb61 am 11.04.14 19:06

Gen-Mais ist doch eine tolle Sache!

Warum? Weil für Mais nichts anderes gilt, als für Menschen. Und bezüglich der menschlichen Gene wird auch bereits massiv eingegriffen. Man forscht am menschlichen Erbgut, um Krankheiten zu verhindern. Alles Kranke soll ausgemerzt werden.

Kennen wir doch schon aus der Vergangenheit, oder? Warum dann kein gesunder Mais? Gesund oder Gaskammer. Ist das was Neues in der Welt?

Alles auf den besten Nenner bringen, ausbeuten und verwerten.

Unwertes in die Tonne. Glückwunsch!

Fiona am 11.04.14 19:05

Alle Politiker die dafür stimmen sollten jeden Tag das Zeug "zu fressen bekommen!". Die Natur wird wieder zeigen wer am längeren Hebel sitzt!

T. Wenzel am 11.04.14 19:04

Hallo, Frau Sevindim,

bis vor ca. 20 Jahren kannte ich Mais nur, wie er von Piroschka in Hódmezővásárhelykutasipuszta geschält wurde.

Inzwischen findet man ihn in jedem Salat, im Leipziger Allerlei und in jedem passenden und unpassenden Gericht. Ich will den NICHT.
Weder gen- oder nicht genmanipuliert.

Gruß

anita am 11.04.14 19:02

Sicher eine gute Idee.
Leider kaum zu verwirklichen, wenn der Rest der Welt das anders sieht und
welche Kröten werden wohl im Freihandelsabkommen versteckt sein?

max am 11.04.14 19:01

Den GEN Mais kann fressen wer will ich nicht.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 11.04.14 18:57

Ganz richtig Frau Sevindim, Genmais nein Danke.
Angeblich ist dieser Mais gezüchtet worden um den Maiszünsler (ein Schädling) von der Pflanze fern zu halten, aber der Maiszünsler entwickelt aber Resistenzen gegen diesen Wirkstoff der ihn abhalten soll (gesehen in einem ARD Politmagazin vor einigen Wochen), in Südamerika wo der Mais seit einigen Jahren angepflanzt wird hat er seine Wirkung gegen den Maiszünsler verloren. Außerdem ist noch nie ein Langzeitversuch mit genmanipulierten Mais als Lebensmittel am Menschen unternommen worden, was passiert wenn Langzeitschäden entstehen oder die Menschen Resistenzen gegen Medikamente entwickeln. Nein, für mich steht eines fest, kein genmanipulierter Mais als Lebensmittel, nicht mal als Futtermittel. Die Firma Monsanto soll sich ihren Gendreck in den Ar... schieben.

HPS 64 am 11.04.14 18:54

endlich mal wieder ein thema, wo die gutmenschinnen begeistert auftrumpfen werden.

gibt es nix wichtigeres in nrw?

werner am 11.04.14 18:50

Donnerstag, 10.04.2014

Blauer Brief

Was haben Thomas Mann und Harald Schmidt, Otto von Bismarck und Johannes B. Kerner gemeinsam? Sie sind alle mal in der Schule sitzengeblieben.
Das nur als Aufmunterung für alle Schüler, denen in diesen Tagen - so kurz vor den Osterferien - ein Blauer Brief (der in Wirklichkeit gar nicht mehr blau ist) ins Haus geflattert kam.
Versetzung gefährdet. Sitzenbleiben ist kein Spaß: wenn man aus seiner vertrauten Klasse raus muss und als Schulversager abgestempelt ist, kann das schon ne echte Krise sein. Das Instrument „Sitzenbleiben" ist darum auch unter Pädagogen umstritten - zu Recht.
Für Eltern sollte Sitzenbleiben aber auch Anlass sein, mal die eigene Rolle kritisch zu betrachten: Manche messen Schulnoten eine Bedeutung zu, die einfach nicht mehr gesund ist. Der Druck fängt oft schon in der Grundschule an: Kind, bring gute Noten heim, damit Du auch eine Empfehlung fürs Gymnasium kriegst. Und da fängt der Spaß dann erst richtig an: Fürs Turbo-Abi zählt jede Note, damit der Abi-Schnitt nur ja auch fürs Medizinstudium reicht.
Noch mehr Druck - das dürfte das letzte sein, was die Blaue-Briefe-Kandidaten jetzt brauchen. Und außerdem: Es gibt ein Leben nach dem Sitzenbleiben. Das führt vielleicht nicht in den Karriere-Windkanal. Aber manchmal, wie bei Thomas Mann, bis zum Nobelpreis.

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Redaktion Aktuelle Stunde am 11.04.14 18:32
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Redaktion Aktuelle Stunde am 11.04.14 16:24

Nachtrag:

Was die vielrn Schüler angeht, die mit Mathematik Probleme haben, gebe ich dafür zu einem großen Teil auch den Lehrern die Schuld. Ich habe es selbst erlebt, dass eins der Kinder bei Problemen den älteren Bruder um Hilfe bat, der das dann so erklärte, wie er es gelernt hatte (Mathe"as"). So hat es dann geklappt, es wurde begriffen - und am nächsten Tag stellte sich der Lehrer hin und erkannte diesen Lösungsweg nicht an - es war nicht der, den er vorgegeben hatte.

Tut mir leid, wenn der Rechenweg nachvollziehbar ist und das Ergebnis stimmt, erwarte ich von einem "gut4n" Lehrer, dass er sich die Mühe macht nachzurechnen, und das Ergebnis dann anzuerkennen.

anita am 11.04.14 11:00

Allen, die Probleme mit Mathe haben, sei das Buch "Der Zahlenteufel" von H.M. Enzensberger empfohlen. Es ist ein Lese- und Mathespaß für große und kleine Mathe"opfer".

anita am 11.04.14 10:54

Meckerpott am 11.04.14 0:00

Steinbrück ist auch wegen mathe sitzengeblieben.

deshalb wurde er auch folgerichtig Finanzminister in der deppenregierung. was er da an können nicht konnte , sollte seine reitertruppe in der schweiz richten.

schon fiffisch, unser politgrössen/innen!

werner am 11.04.14 10:46

Hans T. am 11.04.14 1:00

Kurz und knapp, aber bislang der beste Kommentar.

HB

HB am 11.04.14 10:37

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...Das führt vielleicht nicht in den Karriere-Windkanal. Aber manchmal, wie bei Thomas Mann, bis zum Nobelpreis...

Danke, daß Sie mir mit Ihrem Beitrag so viel Mut gemacht haben!

Gerd am 11.04.14 10:05

Sitzenbleiben kann dem Kind durchaus helfen und ist eine Chance. Danach sitzt möglicherweise der Lernstoff. Wichtig: Funktionierende Willkommenskultur in der neuen Klasse = Aufgabe des Lehrpersonals.

Das ist in jedem Falle sicherer, als an überforderte Eltern zu appellieren. Und davon gibt es leider immer mehr, wenn man die Entwicklung näher beleuchtet! Viele Eltern kriegen ja ihr eigenes Leben nicht mehr in den Griff.

Da ist ein blauer Brief das kleinste Problem, falls der denn überhaupt geöffnet und der Inhalt verstanden wird = Reales Zukunftsszenario für unsere Gesellschaft.

H am 11.04.14 9:45

Arbeiten wir für das Leben oder leben wir für die Arbeit.

Wir entwickeln uns in eine falsche Richtung und das fängt schon in der Schule an.

Hans T. am 11.04.14 1:00

Bei fast allen Beispiel-Prominenten lag's an Mathe, und alle haben das weg-gelacht, als ob es normal sei, von Mathe keine Ahnung zu haben. Das ist traurig.

Meckerpott am 11.04.14 0:00

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Redaktion Aktuelle Stunde am 10.04.14 21:12

@Anita das ist doch Quatsch was sie da schreiben das war nie so und ist auch jetzt nicht so, zumindest kann man das nicht für alle Bundesländer verallgemeinern.
In NRW werden in Regelfall 3 Arbeitn pro Hauptfach pro Halbjahr geschrieben

Herr Müller am 10.04.14 20:24

Wen man mal sitzen bleibt ist das doch nicht so schlimm, dann muss man halt nur was tun, und da sehe ich leider ein Problem, die Eltern arbeiten beide das Kind ist alleine zu hause und hat keinen Bock zu lernen, probiert sich lieber im Party machen, den in dem alter wird ja vieles getestet Rauchen Alkohol usw, man ruft seine Freunde an und macht erstmal eine Party.

Bei den anderen ist es der übertriebene Leistungsdruck der Eltern, bei wieder anderen ist es Mobbing usw, es gibt also eine menge möcklichkeiten sitzen zu bleiben.
Nur mache können mehr was dazu andere weniger, die die weniger dazu können wegen Mobbing oder übertrieben Leistungsdruck der Eltern z.b. tuhen mir leid, den andern könnte ich so einen in den Ar.......treten.

Salute
Dortmunder 21,

Dortmunder 21 am 10.04.14 19:48

Hier gilt wohl die Regel, dass die Ausnahmen - nämlich Leute, die trotz Schulversagens was wurden - die Regel - dass gute Schulnoten wichtig sind - bestätigt. Sitzenbleiben muss man eben nicht beschönigen.

Roter Rainer am 10.04.14 19:41

Ach und diese Lächerlichen und teilweise auch völlig falschen Beispiele von Promineneten Menschen die sitzen geblieben sind können sie sich bitte auch sparen

Einstein war nie wirklich schlecht in der Schule, dass ist ein Märchen

Herr Müller am 10.04.14 19:34

Ich bin in der 8. Klasse aufgrund von Mathematik, Physik und Französisch sitzengeblieben. Danach habe ich nicht mehr und nicht weniger für die Schule getan. Die Noten haben sich verbessert und das Klassenklima war besser.

Das Abitur habe ich mit Bravur geschafft, Französisch u. Englisch als Leistungskurs, Mathematik als 3. Fach. Im Anschluss habe ich eine schulische Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin für Französisch und Englisch gemacht. Naturwissenschaften waren nie "mein Ding". Bei meiner tagtäglichen Arbeit brauche ich sowohl Kenntnisse der Biologie als auch die Sprachen - Sitzenbleiben kann also auch eine Chance bedeuten!

Annkathrin am 10.04.14 19:25

Ohje wenn ich diesen Mist schon höre, schlechte Lehrer, böse Schule, gemeine Mitschüler, es ist doch so schön leicht das Problem in der Schule zu suchen.

Kinder werden immer noch Zuhause erzogen und brauchen eine in takte Familie und vernünftige Vorbilder, Eltern müssen anreize für gute Leistungen in der Schule setzen anstatt ihren Kinder alles in den Hintern zu schieben nur weil andere das auch bekommen.

Bei manchen Eltern frage ich mich ob die ihre eigene Kindheit schon so sehr vergessen haben.

Wie wäre es mal mit Lernen, mit Erziehungsmaßnahmen und evtl auch mal mit Strafen ? Ach halt dann muss man sich ja rumärgern und da haben die ganzen Karriereeltern und Patchworkfamilien einfach keine Zeit für, dann lieber die Probleme mit Geschenken ersticken.

Ich bin Lehrer und empfehle Handys ohne Internet und Internetnutzung nur im Beisein der Eltern ;-) das wäre mal ein Anfang.

Spürbare belohnungen bei guten Leistungen sind ebenso wichtig

Die Schule kann am allerwenigsten dafür

Herr Müller am 10.04.14 19:23

Nachtrag:

Hinweis für unwissende Eltern: Falls sich das nicht geändert hat, kann man getrost davon ausgehen, dass in den sogenannten Hauptfächern pro Halbjahr so viele Klassenarbeiten geschrieben werden, wie das Fach Wochenstunden hat.

Wenn also ein Sprößling in einem Halbjahr angeblich nur eine Arbeit geschrieben hat, heißt es: "Holzauge, sei wachsam"!

anita am 10.04.14 18:42

Hallo, Herr von Mauschwitz,

Sitzenbleiben ist kein Spaß, ist aber auch keine Schande. Da die meisten Kinder in der 7.-9. Klasse "kleben" bleiben, dürfte hier auch die Pubertät eine Rolle spielen. Man spricht ja nicht umsonst von der "Null-Bock-Phase".

Und - man kann es kaum glauben - auch Sitzenbleiber haben eine Chance im Leben ;-))

Jetzt aber in ihrem Blog auch den Eltern die Schuld zuzuschieben, weil sie die Noten überbewerten, ist auch zu einfach. Wo bleibt die Schuld der Verantwortlichen für den Schulalltag? Sprechen Sie mal mit Eltern, die G8 und G9 Kinder haben.
Fragen Sie mal, wie sich der Familienalltag verändert hat - Sie werden sich wundern. ;-((

In KEINER Familie sollten "blaue Briefe" und Zeugnisse überbewertet werden. Mir wird jedesmal übel, wenn wieder in unserer Stadt "Zeugnistelefone" plakatiert werden.

Vernünftige Eltern, die ihre Kinder kennen, kennen auch die zu erwartenden Zensuren,

meint

anita am 10.04.14 18:37

Vielleicht bleiben manche sitzen, weil eben das Klassenklima oder auch der eine oder andere Lehrer nicht passt und somit die Motivation fehlt.
Und dann kann eine Wiederholung evtl. gerade deshalb in den Karriere-Windkanal münden.
Außerdem werden die meisten im beruflichen Leben auch mal einen Rückschlag erleben. Den sie dann besser weg stecken können.

Anonym am 10.04.14 18:22

Mittwoch, 09.04.2014

Der Zeuge

Die Geheimdienste von USA und Großbritannien überwachen den weltweiten Datenverkehr in einer Weise, wie sie sich nicht einmal Big-Brother-Autor George Orwell hätte träumen lassen. Von all dem wussten wir nichts, bis eines Tages ein Geheimdienst-Mitarbeiter auspackte: Edward Snowden.
Was haben die Geheimdienste hier in Deutschland getrieben? Wen haben sie wie ausspioniert? Das soll in Berlin ein Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages aufklären. Es liegt auf der Hand, dass man dazu auch den Mann als Zeugen befragen will, der den ganzen Stein ins Rollen brachte, Edward Snowden.
Nur leider ist der Mann jetzt für die US-Regierung ein Verräter, Staatsfeind und per Haftbefehl gesuchter Verbrecher. Wenn der in Deutschland freies Geleit bekommt, gibt das Ärger mit den USA.
Vor diesem Hintergrund ist heute der Vorsitzende des NSA-Untersuchungs-Ausschuss, ein gewisser Clemens Binninger von der CDU, zurückgetreten. Er war es leid, dass seine Kollegen ihn immer mehr bedrängten, Snowden vorzuladen.
Der Rücktritt sollte uns egal sein. Snowden sollte vernommen werden. Seinem Mut verdanken wir, dass Praktiken offenbar wurden, die mit unserem Verständnis von Bürgerrechten völlig unvereinbar sind. Er gehört nicht eingesperrt, sondern für seinen Mut belohnt.
Um die Reaktion der USA sollten wir uns so wenig scheren, wie die sich bei ihren Überwachungs-Orgien um uns geschert haben.

Zum Thema:

Snowden wird eingeladen und gehört. So in Ordnung @Admin, oder weitere Reklamationen?

Fach-Juristen werden die Anhörung erzwingen!

Fiona am 11.04.14 18:10

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Redaktion Aktuelle Stunde am 11.04.14 17:51

Las uns nicht Verfuhren in Dieser ScheinWelt. Alles wirt vorher Abgesprochen, den wirt das Abgesprochene uns vorgefuhrt im FS-Radio-Presse. Spionage ist Tuer, so das es ist zu Denken das Städter das Financial Gut Drauf sind Haben eine Gütte Abwehr. Durch Verträge werden Bestimmpte sachen an Andere Abgegeben.
Ich habe immer Das Gefuhl wenn zwei Städts Personen-sagen wir einfach zwei Aussenminister. Die Haben Guarentiert Abgesprochen was die vor Der Presse Aussagen. Vieleicht so "Paßmal auf ich müß was über eure Menschen Rechts Gleichgültigkeit was sagen, Da Kannst Du dies oder das über Uns sagen." "Alles Klar!! Wirt Gemacht"
Diplomatie, Oder so vera****** wir die Menschheit. Das ist Keine sache gegen unser Aussenminister, ich habe Größe respekt für Herr Steinmeyer. und wie er uns Vertrit.

john in Germany am 11.04.14 15:18

Ich habe das also sofort gemacht. Warum nennst du mich jetzt einen Deppen? Ich fühle mich latent angegriffen.
Im Weiteren verstehe ich nicht, warum man so einen tollen Service nicht nutzen soll. Und in den AGB's steht doch ganz klar, dass sie nicht nur die Passwörter überprüfen, sondern gratis auch noch gleich eine Sicherheitskopie aller Daten anfertigen. Ich mag die Amis. die sind immer so selbstlos.
Der Depp ist doch eher derjenige, der sich eine solche Aktion entgehen lässt.... ;-)

Leserin am 10.04.14 21:27

Man könnte doch glatt auf die Idee kommen, das wenn man seine daten beim
BSI eingibt erst recht auspioniert werden könnte.
Oder sich den Bundestrojaner einfängt, oder gleich zum NSA/BND umgeleitet
wird.
Um es anders zu formulieren seine Daten wie ein offenes Buch ausbreitet,
ohne es zu wissen.
Kleine Satiere dazu wie immer an bekannter Stelle.
Wie ist eure Meinung dazu?

pst am 10.04.14 21:14

Hier eine Rede aus dem Bundestag zu der NSA.Vielsagend !!!

https://www.youtube.com/watch?v=hp0FVvpfbFU

Anonym am 10.04.14 20:10

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@ Anonym
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Redaktion Aktuelle Stunde am 10.04.14 20:01

Hat der Staat etwas zu verbergen, weil er seinen Bürgern keine Auskunft geben will ?
Uns Bürgern unterstellt man ja ständig das wir etwas zu verbergen hätten, wenn wir uns nicht bespitzeln und überwachen lassen wollen.

Denker am 10.04.14 19:06

Ein gutes (für die USA) hat das Spionieren: Die USA wissen jetzt, dass das Freihandelsabkomen mit der EU ihnen aus der wirtschaftlichen Klemme helfen kann und sie nicht nur den europäischen Banken ihre faulen Hypotheken andrehen müssen, um wieder auf die Beine zu kommen.

Anonym am 10.04.14 18:55

Die Akzeptanz für Schwarz/Gelb sinkte in der Bevölkerung rapide. Ein Grund für das Großkapital und die Verbrecherbanken jetzt bezahlte "Meinungsforscher" auszusenden, dem dummen Volk wieder mal Sand in die Augen zu streuen.
In Zeiten wo selbst die amihörige EU der Merkel sagt, sie solle ENDLICH mal wach werden und sich gegen die weltweite Industriespionage und die Missachtung europäischen Rechts zur Wehr setzen, sieht doch auch der Dümmste, mit welchen Luschen man sich heute in der Regierung zufrieden geben muss.
Kein Rückgrat, keine eigene Meinung und für das Volk nur Lügen, Missachtung und Betrug am Staatsvermögen übrig.
Erst verschleudert Merkel nsre Staatsvermögen und jetzt lässt sie die Amis ungestraft und unkommentiert unseren technologischen Vorsprung ausspionieren.
Die Umfragewerte sind Wunschdenken, der Versagerregierung und des Kapitals......denn welcher klar denkended Mensch holt sich die Diebe und Spione selbst ins Haus???

Rudi am 10.04.14 18:35

Diese Technologien insbesondere der RFID Chip sind erschreckend und machen Angst.Der RFID Chip wird schon stark verwendet und bietet die Möglichkeit in Zukunft einer totalen Überwachung der Menscheit.Jeder weiß wie gut ein GPS System funktoniert (Navi) Der RFID Chip ist in der Hinsicht noch viel genauer und kann exat loakalisieren wo sich eine Person befindet.Der Metro Konzern hatte diesen Chip in seinen Kundenkarten eingebaut und wurde.

Kurve am 10.04.14 18:19

Ich habe mich in der letzten Zeit auch mit dem Thema Snowden stark beschäftigt und wollte herausfinden, was Snowden seine Absicht ist, um uns diese Infos zu geben und dafür seine Freiheit zu opfern.Antwort : Angst was auf die Menschheit zukommt.Alle schreiben wie kann es sein, das die USA alle unsere persönlichen Daten erfasst und auswertet?Nun das machen wie schon bekannt alle auf der Welt, so gesehen ist es ein globales Netzwerk von Datensammlungen.Merkel hat abgestritten, das Sie davon keine Ahnung hatte, diese Frau lügt das sich die Balken biegen, natürlich arbeitet der BND mit der NSA schon seit Jahren zusammen und das wurde ja nun auch aus Regierungskreisen bestätigt und davon will eine Kanzlerin nichts gewust haben.Wer sich intensiv mit dem Thema Datensammelwut auseinandersetzt wird zwangsläufig auf das Thema RFID Chip und Cloud Technologie kommen.

Kurve am 10.04.14 18:13

Wer glaubt das Zitronenfalter Zitronen falten, der glaubt auch das Herr Snowden nach Deutschland kommt. Gibt es wirklich Politiker die so Blöd sind und daran glauben? Dann wundert mich hier in Deutschland gar nicht mehr. Meiner Meinung nach suchen da wieder nur irgendwelche Profilneurotiker das Licht der Öffentlichkeit. Es gibt ja sonst nichts wichtiges!!

joker1953 am 10.04.14 17:26

Ich hab gelesen, dass jede 100 Anfrage bei BSI Security Check der NSA automatisch seine Autobiografie als PDF zugeschickt wird.
Klasse Service! r

roman am 10.04.14 17:25

Egal wie das Abhören organisiert wird, die "Transparenz" erläutert wird oder wie auch immer die Informationssammlung erklärt wird - es bleibt SPIONAGE.

Anonym am 10.04.14 17:18

Hallo Herr von Mauschwitz,
also doch.................
lieber die USA hoffieren als bis ins letzte Detail aufklären.
Wenn man Herrn Snowden nicht als Zeuge befragt dann ist der ganze
Untersuchungsausschuß größtenteils "für die Katz"
Es entsteht der Eindruck die Regierung ist nicht wirklich an einer lückenlosen Aufklärung über die NSA Überwachung interessiert.

Grüsse

Bernd D. am 10.04.14 16:57

Verzeihung H.Pofallar, aber da gibt es nichts zu beschwichtigen. Wir werden systematisch von NSA-assholes abgehört und ausspioniert und zwar auf kriminelle weise.
Ok. wenn man bedenkt das der schuitz der familie und der wohnung schon ausgehöhlt wird, indem man in den eigenen 4 wänden nicht mehr machen kann was man will, ja dann macht es sinn die spioniererei zu verharmlosen. Aber wirklich nur, wenn man nicht mehr an die grundrechte der menschen glaubt, so wie sie es offnsichtlich tun.
Denken sie doch mal über ihren amtseid nach H. Pofallala, schon vergessen "schaden vom deutschen vol abwenden", oder glauben sie den blödsinn, das 3-5 8alleine die schätzung verät schon den wahrheitsgehalt) terroranschläge verhindert worden seien.
Ich würde einen terroranschlag nicht im internet vorbereiten, denn das ist ja neuland für uns.
Pfui, pfui, pfui!!!

herrmann am 10.04.14 16:11

Ich traue denen sogar zu, dass ein Anschlag ohne größere "Kollateralschäden" fingiert wird, um die Bürger auf die gewünschte "Überwachungslinie" zu bringen .

doc am 10.04.14 15:50

Ist eigentlich schon einem von euch aufgefallen, dass NSA, NASA und Nase sehr eng zusammenhängen? NSA liest alles mit, NASA beobachtet uns vom Weltall aus und die mit der Nase schnüffeln hinter uns her.
Das alles ist schon sehr verdächtig.

Na am 10.04.14 15:37

Jede Moderne Land im Unser Welt hat Spioniert, und wirt es weiter Machen. Ob industrie Spionage oder für andere zwecke. Nur wer sich im solche gebiet tätig ist Unterschreibt eine Verträg das die oder ihm Verbietet die verbreitung von information über siene ode Ihre Tätigkeit, wer dies Verbricht ist Kriminal, egal ob wie.

john in Germany am 10.04.14 11:25

Wir sollten so langsam mal wach werden und Gegen-Spionage-Techniken "Made in Germany" entwickeln. Dazu in der Lage sind wir allemal, haben uns nur in den letzten Jahren technisch ganz schön abhängen lassen.
Deutschland ist ein Gutmenschenland. Alles Freunde um uns herum, wie man sieht. Und wenn es keine sind? Tja, was will man denn da machen!
Weggucken!

Diese "ich habe alle lieb - Rolle" ist einfach unerträglich....

H am 10.04.14 10:58

Hallo Herr von Mauschwitz,
Zitat:
...Um die Reaktion der USA sollten wir uns so wenig scheren, wie die sich bei ihren Überwachungs-Orgien um uns geschert haben...

Gut gebrüllt, Löwe (Mauschwitz)!

Gerd am 10.04.14 10:43

Saline am 9.04.14 19:19

Deutschland ist kein souveräner Staat, bis zum Jahre 2099 stehen wir immer noch unter dem Kuratel der Siegermächte!!!!Mal nachlesen.

Henriette am 10.04.14 7:32

Von Wiki: Loriot nach einem Sketch von Wilhelm Bendow und Franz-Otto Krüger, auf der Rennbahn:
a:Also, wissen sie, seien Sie mir nicht böse, aber Sie sind ein selten dämlicher Hund!
b:Wer?
a:Sie!
b:Ich?
a:Ja!
b:Nehmen Sie das eventuell zurück?
a:Wer?
b:Sie!
a:Ich?
b:Ja!
a:Nee!
b:"Na, dann ist die Sache für mich erledigt.
--------------------------------------------------------------------------
Von mir ein Sketch zwischen Merkel und Obama:
Obama:Also, wissen sie, seien Sie mir nicht böse, aber wenn Sie sich einfach so abhören lassen, dann mache ich einfach weiter und sie sind ein selten dämlicher Hund.
Merkel:Wer?
Obama:Sie!
Merkel:Ich?
Obama:Ja!
Merkel:Nehmen Sie das eventuell zurück und stoppen Sie die Spionage?
Obama:Wer?
Merkel:Sie!
Obama:Ich?
Merkel:Ja!
Obama:Nee!
Merkel:"Na, dann ist die Sache für mich erledigt.

Siggi am 10.04.14 1:01

Zustimmung, Zustimmung, Zustimmung!

Spionage ist ein Verbrechen, auch in Deutschland; es sei denn, Deutschland spioniert. Es gibt eine Kronzeugenregelung, die es Kriminellen ermöglicht, auszusagen und Schutz zu bekommen. Nach deutschen Recht ist Snoden kein Krimineller. Er ist einfach nur Zeuge für Kriminalität in Deutschland. Wenn Freunde kriminelle Aktionen in Deutschland ausführen, dann ist Kriminalität noch immer Kriminalität. Ob die Freundschaft der Kriminellen noch immer Freundschaft ist, lasse ich mal unkommentiert.

Ich spekuliere mal nicht, warum der Ex-Polizist Clemens Binninger auf eine Zeugenaussage eines in Deutschland unbescholtenen Menschen verzichtet. Verbrechensbekämpfung in Deutschland kann ja nicht das Motiv sein.

Der Rücktritt sollte uns nicht nur egal sein, wir sollten auch hinterfragen, ob hier wirklich Aufklärung das Ziel von Clemens Binninger (CDU) war.

Siggi am 10.04.14 0:19

"Nur eine selbstbewusste Bundesregierung, die dem Edward Snowden hier
her nach Deutschland eine Einladung mit der absoluten Garantie seiner
Unversehrtheit und dass keine Auslieferung nach Amerika droht, versichert,
kann den Amis zeigen, dass Deutschland ein souveräner Staat ist."
Saline am 9.04.14 19:19

Ich bin kein Jurist, aber ist es nicht so, dass wir ihm kein Asyl anbieten können, weil er aus einem sicheren Drittland einreisen würde? Sofern die USA sich verpflichten, auf die Todesstrafe zu verzichten, wären wir wahrscheinlich rechtlich gezwungen, ihn dorthin auszuliefern.

Aber selbst wenn es ginge, ist es das wert?

Ich kann auch meinen Nachbarn vor Gericht zerren, damit er einen Baum absägen muss, um der Stadt zu zeigen, dass ich mich nicht rumschubsen lasse. Aber dann wird er sicher nicht mehr meinen Gebrauchtwagen kaufen.

Über Pro&Contra Irakkrieg damals und Boykottaufrufe sind Firmen pleite gegangen. Ist es das wert? Eine Aussage von einem Mann, der alles schon gesagt hat?

Meckerpott am 10.04.14 0:05

Hatten wir das Thema nicht vor ca einem Jahr schonmal?

Snowden genießt derzeit in Russland Asyl, unter der Voraussetzung, dass er nichts weiter sagt. Er ist dort so sicher wie er ohne Begnadigung durch die USA irgendwo sein kann - solange er nicht aussagt.

Wenn wir ihn hierher einladen, verliert er sein Asylrecht dort und begibt sich in höchste Lebensgefahr. (D-land kann ja nichtmal seine Kanzlerin ihr Handy schützen. Dass wir Herrn Snowden vor einem Attentat schützen könnten ist Wunschdenken.)

Unser Verhältnis zu den USA würde schlimmer in den Keller rauschen als das zu Russland schon dümpelt. Käme nicht so gut für eine Exportnation.

Und wofür das alles? Damit Herr Snowden das gleiche, was in den Unterlagen, die er schon zugänglich gemacht hat, drinsteht, nochmal persönlich vorträgt. Sinnloser geht es nicht.

Wir sollten ihn auf gar keinen Fall einladen, und falls irgendein Idiot es doch tun sollte, nimmt er hoffentlich nicht an.

Meckerpott am 9.04.14 23:53

Merkel wird vorgeladen. Ob sie will oder nicht. Die Verhinderin wird zwar ihre schmalen Lippen zusammenpressen, aber die Peinlichkeit dessen wird der Öffentlichkeit vorgeführt.

Eine hilflose, versagende, die Bevölkerung nicht schützende, schweigende Kanzlerin.

Fiona am 9.04.14 21:59

Wo bleibt eigendlich die Kronzeugin Merkel, die wurde doch auch ausspioniert?
Sitzt die das wieder aus, oder hat der Ausschuß schon im vorauseilenden
Gehorsam erneut Ausschuß zu produzieren?
Wenn in einer Produktion Ausschuß produziert wird so ist das eben selbiger,
und landet auf den Müll, hier im Geschichtsbuch.
Wann kann man das wann, wo, wie, mit welchem Hintergründen, Tätern und
Betroffenen denn nachlesen?
Wird das veröffendlicht oder bleibt das alles geheim?

pst am 9.04.14 21:38

Wir halten fest: Die Vorladung von Snowden als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuß und bei einem späteren Strafverfahren wird gerichtlich erzwungen, die Aussage von Merkel bezüglich des Untersuchungsausschusses wird ebenfalls mit juristischen Mitteln herbeigeführt. Ob sie das eine oder andere möchte, ist unrelevant.

Fiona am 9.04.14 21:34

Ist zwar von 2013 eingestellt worden, aber immer noch fast aktuell anzu-
hören, dauert nur 7 Minuten...

pst am 9.04.14 21:08

Fiona am 9.04.14 20:57
Als Nichtjurist erkenne ich im Gegensatz zu angeblichen Juristen, dass hier ein Sachverhalt im Blog angesprochen wird. Und eben nicht zwei Themen zu bearbeiten sind. Alles andere gehört, auch wenn es interessant sein könnte, nichthierher. Und das lernen Juristen auch. Von daher würde ein Verfahren schnell verloren gehen.

Manfred am 9.04.14 21:08

Manfred

Der Untersuchungsausschuß ist eine Sache, die Straftatbestände, die der Bundesanwaltschaft bekannt sind, sind eine ganz andere Hausnummer.

Vermische das nicht.

Fiona am 9.04.14 21:07

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Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, wir bitten Euch zum Thema des Artikels beizutragen. Einige Kommentare wurden aufgrund inhaltlicher Abweichungen entfernt.

Redaktion Aktuelle Stunde am 9.04.14 20:58

Fiona am 9.04.14 20:46
Ob Ihre juristische Kenntnisse ausreichen? Denn dann müssten Sie an der Sachlage bleiben. Hier geht es um Zeugen in einem Untersuchungsausschuss. An dieser Tatsache gehen Ihre Aussagen vorbei. Das erkenne sogar ich als Nichtjurist.

Manfred am 9.04.14 20:53

Fiona am 9.04.14 20:31
Natürlich darf er aussagen, rein formal. Aber er muss es nicht.
Die Frage ist doch, hat er noch was Neues zu berichten? Nach eigener Aussage hat er keine Unterlagen mehr. Die sind in Händen der Medien, die nach eigner Gusto die Infos öffentlich machen.
Kann er auch was über die Deutschen Dienst berichten? Wohl eher nicht.

Manfred am 9.04.14 20:39

Dann sollte aber auch der Pofalla, der dieMisere, der Ex-Innenminister, der
derzeitige Drinnenminister, der NSA Oberboss u.v.a. miteingeladen werden.
Ansonsten macht datt doch keinen Sinn.
Die eine Pfeife von der Cdu ist ja schon zurückgepfiffen worden.Zurück getreten.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit Täterwissen...!

pst am 9.04.14 20:38

Selbstverständlich darf Snowden als US-Staatsbürger und Zeuge vor jedem Gericht der Welt aussagen, vom Untersuchungsausschuß mal ganz abgesehen.

Und er möchte das ausdrücklich. Er hat viel zu berichten.

Der gute Herr Ströbele, dem wir alle danken sollten, wird sich vornehmlich bemühen.

Fiona am 9.04.14 20:31

@ werner 9.4.14 20:00

Ich halte es für sehr bedenklich, dass viele Deutsche glauben, dass der
Edward Snowden in Deutschland nicht sicher wäre, dass unsere Regierung
nicht Willens und in der Lage sei, einem Menschen Sicherheit zu gewähren,
der einen unglaublichen Vertrauensbruch der USA gegenüber einem ( D ) verbündeten Land öffentlich gemacht hat.

Wie Amerika gläubig muss man sein, denen immer noch zu vertrauen ?

Und das, obwohl die amerikanische Regierung noch bekräftigt hat, auch
weiterhin Deutschland mitsamt der Kanzlerin ausspionieren zu wollen.

Saline am 9.04.14 20:28

"Snowden wird als Zeuge geladen. Wenn die Bundesanwaltschaft nicht bald aus den Puschen kommt, wird eine Strafanzeige wegen Rechtsbeugung erstattet.!
Fiona am 9.04.14 20:19
Müsste er dafür nicht erst eingebürgert werden? Denn als Nichtdeutscher darf er doch gar nicht vorgeladen werden, denn hier geht es um die Aussage vor einem Untersuchungsausschuss.

Manfred am 9.04.14 20:26

Habe ein schönes Bildchen eingestellt, wie immer an bekannter Stelle.
Einfach drüber weg scrollen, und man wird fündig !

pst am 9.04.14 20:25

Ps. Die Verhinderin Merkel wird ebenfalls als Zeugin geladen, darauf darf sie sich schon vorbereiten. Noch leben wir in einem Rechtsstaat.

Fiona am 9.04.14 20:25

Snowden wird als Zeuge geladen. Wenn die Bundesanwaltschaft nicht bald aus den Puschen kommt, wird eine Strafanzeige wegen Rechtsbeugung erstattet.

Die Vorladung des Herrn Snowden wird ebenfalls mit juristischen Mitteln erzwungen. Wo der Zeuge gehört wird, kann diskutiert werden. Es ist durchaus möglich, daß sich die Staatsanwaltschaft nach Russland begibt, das ist kein Novum und kein großer Akt.

Fiona am 9.04.14 20:19

Vladi 19,15 Uhr
hat absolut recht, genau so läuft es.

Und außerdem ist Deutschland kein souveräner Staat, im Gegenteil, wir stehen immer noch unter Besatzung der Amerikaner. Daher auch die Rechte die sie hier beanspruchen.
Außer Ramstein gibt es noch viele Überwachungsstationen, eine neue wird gebaut und ist dann amerikanisches Territorium.

Auf das Fernmeldegehiemnis ist nicht unabhängig.


Und das ganze läuft noch bis 2099. Wers nicht glaubt selbst schlau machen.

Snowdon wäre naiv wenn er hierher kommen würde.
Dann ist er schneller weg als er gucken kann.

Nein, wenn man was wissen will dann muß man sich schon auf dem Weg nach Moskau machen.

Wie Putin das jetzt wohl findet??

Anonym am 9.04.14 20:11

Saline am 9.04.14 19:19

warum sollte die brd das machen?

weil ströbele und gysi das wollen?


mit verrätern, nichts anderes ist der mann, sollte man keine geschäfte machen. obwohl hier induLa sogar der anstifter zu schwerem raub verehrt wird, auch wenn er anschliessend als erbärmlicher hehler unterwegs ist, was jedem bürger verboten ist.

werner am 9.04.14 20:00

NSA,BND,Stasi oder KGB ist doch alles das selbe.Jeder Bürgermeister wird noch Heute auf Stasi Mitgliedschaft untersucht und im Hintergrund schaffen unsere Volksvertreter ein noch viel größeres Netz der Überwachung ,bloß dass heut kein IM mehr gebraucht wird.

Biggi am 9.04.14 19:29

Nur eine selbstbewusste Bundesregierung, die dem Edward Snowden hier
her nach Deutschland eine Einladung mit der absoluten Garantie seiner
Unversehrtheit und dass keine Auslieferung nach Amerika droht, versichert,
kann den Amis zeigen, dass Deutschland ein souveräner Staat ist.
Alles andere ist @ Anita, vorauseilender Gehorsam und ziemlich blamabel.
So wird Schland nie ernst genommen.

Saline am 9.04.14 19:19

Das US-Regime überwacht auch deutsche See- und Flughäfen!
Laut der Süddeutsche Zeitung arbeitet am Flughafen Frankfurt/Main nicht nur der deutsche Zoll.
Auch die US-Dienste United States Secret Service und das United States Department of Homeland Security sind an deutschen Flug- und Seehäfen aktiv. Diese entscheiden, wer ins Flugzeug steigen darf, welcher Container auf welches Schiff geladen wird und im Zweifel nehmen sie offenbar sogar Menschen fest
Die bereits berüchtigten Geheimdienste CIA, NSA und noch weitere US-Behörden,schalten und walten, wie es ihnen beliebt. Die US-Agenten geniessen “diplomatische Immunität”, wie es heisst.
US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden ist es offiziell natürlich nicht gestattet, in Deutschland aktiv zu sein, dennoch wurde der Blogger Aleksandr S. an das US-Regime ausgeliefert und dort in einem Strafverfahren verurteilt. Derzeit sitzt S. in einem Gefängnis im Bundesstaat Ohio, USA.
„Hoheitliches Handeln von US-Bediensteten in Deutschland ist ni

vladi am 9.04.14 19:15

Tagsüber gab es auf WDR andere Begründungen zum Rücktritt: Zum einen war der Vorwurf, dass die Oppositionsparteien nur die Zeugenaussage als Hauptsache in den Vordergründ auch zeitlich rücken wollteund zum anderen der Hinweis, dass die Aufgabe des Untersuchungsausschusses breiter beschrieben war. Und da waren die möglichen konkreten Aussagen des Herrn S. nicht von vorrangiger Bedeutung. Ich vermute eher, dass der bisherige Vorsitzende Probleme mit seiner Abgeordnetentätigkeit gesehen hat, insbesondere mit seiner Schweigepflicht aus der Tätigkeit im Geheimdienstausschuiss.
Und, Herr von Mauschwitz, ich bin sehr wohl der Meinung, dass wir auch bei dieser Frage sorgfältig abwägensollten, ob wir uns mit unserem großen Verbündeten wegen dieser Befragung verärgern sollen.
Und das würde sich nur lohnen, wenn der Zeuge viel aktuell Neues beitragen könnte. Und genau das soll bei der Befragung auf europäischer Ebene nicht gewesen sein.

Manfred am 9.04.14 19:11

@werner: Was soll denn daran Amerikabashing sein?
@Herr MvM: Stimme Ihnen zu 100% zu. Es wäre schön, wenn sich unsere Regierung einmal so selbstbewusst wie von Ihnen gefordert verhalten würde.

Dieter am 9.04.14 19:02

und nun kommen die guten Dinge für s Volk

Sozialdemokratische Überwachung
Fest steht: Mit der großen Koalition kommt auch die Vorratsdatenspeicherung. Die Anti-NSA-Sprüche der SPD im Wahlkampf waren Nebelkerzen.
Union und SPD wollen in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung einführen. Noch ist die Empörung über die gigantische Massenüberwachung des US-Geheimdienstes NSA überall zu spüren, da zeigen die künftigen Regierungsparteien, dass sie daraus so gut wie keine Schlussfolgerungen ziehen wollen. Die Massenspeicherung aller Telefon- und Internet-Verbindungsdaten soll nun in Deutschland zum zweiten Mal beschlossen werden.
Manche mögen sich vor allem über die SPD wundern, die in den letzten Monaten einen veritablen Anti-Überwachungs-Wahlkampf hingelegt hat. Sigmar Gabriel warf der Kanzlerin sogar einen Bruch ihres Amtseides vor, weil sie die Deutschen nicht genug vor der US-Überwachung geschützt habe.

Anonym am 9.04.14 18:57

Herrlich dler Herr,

wieder mal Amerika bashing vom feinsten.

aber sie wissen doch selbst wohl am besten, daß ströbele und Konsorten nur ihr Süppchen kochen wollen.

und sie wissen doch wohl auch, daß snowden in USA ein krimineller geworden ist, als er Dienstgeheimnisse verraten hat. genauso wären unsere schlapphüte kriminell, wenn sie den Diensteid verletzen würden.

würde natürlich auch weitestgehend für unsere Minister gelten. aber schwamm drüber.

also HvM, den ball ein wenig flacher halten. wir sind hier nicht bei Fb oder TWTR. WIR können eigenständig denken, tun das auch und wollen unsnicht von medienvertretern manipulieren lassen.

@Admin, ich hoffe daß du meinen versuch der demut anerkennst. lass es also stehen!

werner am 9.04.14 18:53

Hallo Herr von Mauschitz,
natürlich darf man nicht Rücksicht auf die USA nehmen,wer die ganze Sauerein aufdecken möchte darf auf andere Staaten keine Rücksicht nehmen.Man muß sich mal vorstellen das selbst Bundeskanzlerin Merkel nicht ihre NSA Akte einsehen darf!

Werner Günther am 9.04.14 18:49

Auch noch zum Thema voll
Das No-Spy-Abkommen mit den USA ist gescheitert. In Deutschland gilt deutsches Recht, deutscher Datenschutz. Das verbietet allen deutschen öffentlich-rechtlichen Medien jede Zusammenarbeit mit US-Firmen wie Facebook, Google oder Twitter. Man kann sich nicht einfach mit lockeren Hinweisen aus der Verantwortung stehlen.

Abgesehen davon, dass
- die Hinweise zu schwach sind, keine deutlichen Warnungen
- die Zusammenarbeit Werbung für die Firmen ist
- nicht nur die NSA spioniert sondern auch private US-Firmen

Wir brauchen eine EU-Internet-Infrastruktur

Visir am 9.04.14 18:43

Ich sehe was, was du nicht siehst,
ich weiß was, und du nicht nicht,
ich hörte gestern schon, wer morgen
was auf die Fresse kricht.

Vom Schiri weiß ich ganz genau
wo heut' sein Auto steht.
Bald fährt er wieder Bus und Bahn
wenn es zur Arbeit geht.

Und deine Taten, groß und klein,
die bösen und lieben,
auch, was du letzten Sommer tatest
hab ich mir aufgeschrieben.

Ich bin der Geist, der stets vermerkt:
Was du bei Facebook treibst
ist wert, dass es zugrunde geht.
Warum du es bloß schreibst?

Neunzehnhundertfünfundachtzig -
die Zeit verging im Nu.
Ich bin dein Freund, dein großer Bruder
und I am watching you.

B.Mann am 9.04.14 18:31

Hallo, Herr von Mauschwitz,
da könnte Herr Snowden sich auch gleich die Kugel geben. Glauben Sie im Ernst, dass die USA sich die Gelegenheit entgehen lassen würden, ihn hier auf deutschem Boden zu erledigen. Als ob die sich an unseren Gesetzen orientieren würden. Mir kommt es langsam so vor, als ob wir in "vorauseilendem Gehorsam" für unsere amerikanischen Freunde versuchen sollen, den Mann aus Russland herauszuholen. Warum kann der Ausschuss ihn nicht in Moskau verhören? Das kommt mir alles ziemlich "spanisch" vor.

Gruß

anita am 9.04.14 18:13

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