Freitag, 01.08.2014

Nur ein gutes Virus bringt Geld

Ab wann lohnt es sich zu helfen? So kann man heute fragen.
In Westafrika breitet sich das Ebola Virus immer weiter aus.
"Die Lage ist außer Kontrolle", urteilt "Ärzte ohne Grenzen" über die Ebola-Epidemie. Fast 800 Menschen starben schon. Jeden Tag werden es mehr.
Die Weltgesundheitsorganisation will jetzt mit einem 100-Millionen-Dollar-Programm dagegen kämpfen.

Mehrere Virologen haben uns heute für unsere Recherche gesagt, man könnte das Ebola Virus viel schneller in den Griff bekommen. Es werde einfach zu wenig geforscht!
Eine Impfung würde es längst geben, wenn Pharmafirmen daran verdienen würden. Dafür aber bricht das aggressive Ebola-Virus einfach zu selten aus.
Der Markt sei zu gering für ein Präparat. Zu wenig Menschen seien betroffen. (Siehe oben!!!!)
Knallhart wird gesagt, dass sich mit HIV, Fettleibigkeit und Diabetes einfach mehr Geld machen lässt.

Ebola - das betrifft nur arme Länder. Hier klingelt nicht die Pharmakasse.
Einschätzungen, bei denen man fast zu einem Mittel gegen Übelkeit greifen möchte.
Ab wann lohnt es sich denn? 2000 Tote, 3000, 4000?
Oder erst, wenn sich Ebola über die Grenzen Afrikas ausbreiten sollte?
Momentan schätzen Experten dieses Risiko aber als gering ein. Momentan.

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Picard42: Ihr Kommentar wurde entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und respektvoll.

Redaktion Aktuelle Stunde am 1.08.14 21:59

Selbi am 1.08.14 21:48

Nein, nicht unbedingt, wieso haben sich sonst so viele Ärzte und Pfleger durch diesen Fehler infiziert - waren sie etwa alle gerade an der gerissnen Stelle verletzt/ihre Haut gereizt?

Ben am 1.08.14 21:57

"Ebola, AIDS und sonstige Viren, Seuchen etc grassieren doch meist in Afrika. Scheint System dahinter zu stecken."

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 1.08.14 21:31


Es ist kein System - - - - es ist der Egoismus der dort Herrschenden
die ihr Volk nicht aufklären. Und sich auch sonst überhaupt nicht um ihr Volk kümmern. Geld und Korruption sind wichtiger.

Ben am 1.08.14 21:50

@Leticia am 1.08.14 21:44

Genau aus diesem Grund geht von Ebola (ich zitiere aus dem Gedächnis aus dem AKS-Artikel dazu) in Europa "nur eine Gefahr aus, wenn Verwandte Erkrankte zu Hause pflegen - oder selbst bestatten".

Letzteres hätte ich vor Jahresfrist noch ausgeschlossen: inzwischen halte ich in unserem Land aber alles für möglich....

Gruß,
Picard

Picard42 am 1.08.14 21:49

Das heißt also, es reich nur wenn einer im Warteraum beim Arzt hustet
und die Spritzer auf meine Haut kommen, bin ich tot.

Leticia am 1.08.14 21:44

Nicht so eilig mit dem Sterben.

Wenn die Haut an dieser Stelle beschädigt ist, wird es erst gefährlich.

Selbi am 1.08.14 21:48

@icard42 am 1.08.14 21:21


Stimmt, natürlich _ _ ich habe bei dem Beirag den ich auf WDR gesehen habe nur nicht verstanden, wieso der Riss in der Kleidung schon ausreicht. Wrde dort nicht näher erläutert. Ich war einfach nur entsetzt, bin es immer noch. Ja Picard, es wird in der Tat durch Blut und Speichel übertragen. Jetzt, hab`ich es.

Das heißt also, es reich nur wenn einer im Warteraum beim Arzt hustet
und die Spritzer auf meine Haut kommen, bin ich tot.


http://www.kiraka.de/spielen-und-hoeren/nachrichten/erklaer-mal/beitrag/b/was-ist-ebola/

Leticia am 1.08.14 21:44

Seuchen etc grassieren doch meist in Afrika. Scheint System dahinter zu stecken.
Rot ist die Farbe der Hoffnung am 1.08.14 21:31

VT´ler oder hast du Beweise,Quellenangaben?
Aber wundern täts mich nicht.Es wird sowieso nicht die Wahrheit ans Tageslicht
kommen...!

pst am 1.08.14 21:38

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 1.08.14 21:31

Welches System mag wohl das Grippevirus über Europa gehabt haben?

Selbi am 1.08.14 21:36

@Rot ist die Farbe der Hoffnung am 1.08.14 21:31

Afrika ist eben nicht nur die Wiege unseres Lebens - sondern offensichtlich die Wiege jeglichen Lebens.

Es bleibt trotzdem der Anspruch an uns, die Lebenssituation (auch) auf diesem Kontinent nachhaltig zu verbessern: es würde uns *in the long run* selbst helfen.

Gruß,
Picard

Picard42 am 1.08.14 21:34

Ebola, AIDS und sonstige Viren, Seuchen etc grassieren doch meist in Afrika. Scheint System dahinter zu stecken.

Rot ist die Farbe der Hoffnung am 1.08.14 21:31

Leticia am 1.08.14 21:18
"Es reicht ein Riss in der Schutzkleidung, und schon wird es durc hdie Luft übertragen."


Wow, dann ist die Grippe ja nix dagegen, wenn man den Krankheitsverlauf betrachtet. Furchtbar. 3;)

Das übertrifft jeden Hollywood-Katastrophenfilm, den es jemals gab -
klar denn EBOLA ist R e a l i t ä t.

Das Gesundheitsministerium sollte wenigstens , auch wenn wir Kranken ihnen wurscht sind, alles daran setzen, uns mindestens auf simplen Plakaten, Flyern und im Fernsehen/Zeitungen/Radio und in den Schulen aufzuklären.

Olly am 1.08.14 21:30

@Selbi am 1.08.14 21:18

Der "Schuh" war nicht an Sie adressiert: ich dachte, das hätte ich klar abgegrenzt. Sorry, wenn das nicht der Fall war.

Picard42 am 1.08.14 21:23

@Leticia am 1.08.14 21:18

Ebola wird durch Körperflüssigkeiten übertragen - NICHT durch die Luft!

Was soll so eine Fehlinformation?

Picard42 am 1.08.14 21:21

Picard42 am 1.08.14 21:09

Sollte ich unter einen falschen Busch kriechen, kann sich meine Sicht auf die Dinge nur bestätigen: Eventuell werde ich ausgelöscht.
Bis zur ganzen Menschheit ist da noch ein langer Weg.

bzgl. Hass auf die Pharmaindustrie:
Den Schuh ziehe ich mir nicht an, falls sie mir den reichen wollten.

Selbi am 1.08.14 21:18

EBOLA ist kein Spaß. Es reicht ein Riss in der Schutzkleidung, und schon wird es durc hdie Luft übertragen. Viele Ärzte und Schwestern in den Regionen haben sich exemplarisch durch diesen winzigen Fehler infiziert, und werden sterben.

Das die Außen- und Gesundheitsministerien aller Weltländer erst jetzt an den Grenzen/Flughäfen reagieren ist sehr seltsam, wenn nicht eher unprofessionell_~

Leticia am 1.08.14 21:18

@pst am 1.08.14 21:11

Klausi: lass es einfach.

Picard42 am 1.08.14 21:15

@Selbi am 1.08.14 20:50

Ihre Sicht auf die Dinge würde sich sicherlich ändern, wenn Sie einmal unter dem falschen Busch gesessen haben.

@All

Bei dem ausgedrückten Hass auf Pharmafirmen sollte man Ihnen sofort jegliche Medikamentengabe versagen. DAS wäre konsequent.

Picard

Picard42 am 1.08.14 21:09

"Was macht denn eigentlich das Gesundheitsministerium dagegen?"

@ Ned am 1.08.14 20:44


Diese schauen auf den Profit, den die Krankenversicherungen und Pharmafirmen ihnen einbringen. Wären Drogen legal, würden die jubeln *

Von nur einem schwerkranken Menschen profitieren außerdem:
Kuranstalten
medizinische Therapeuten & Ärzte
Hersteller/ Dienstleister für behindertengerechte Hilfmittel
und viel andere . . . . .

Dazu muss man nicht erst sehr alt und gebrechlich sein. Todkrank reicht denen vollkommen.

Zander am 1.08.14 21:02

Irgendwann könnte aber mal ein Virus auftauchen, das die ganze Menschheit ausrottet.
In den tropischen Regenwäldern soll es jede Menge davon geben.


susemel am 1.08.14 20:24


So viele können es nicht sein. Sonst wären die schon über uns hergefallen.

Zudem gibt es genug Viren, die uns auslöschen können.

Hat aber immer "nur" für ein paar Millionen gereicht.

Selbi am 1.08.14 20:50

Das selbe ebenso der MS - - oder bei anderen seltenen Krankheiten, bei Erwachsenen und Kindern.

Ich bezweifle, dass es jemals ein Heilmittel gegen MS, AIDS; EBOLA oder insbesondere KREBS; oder für die Heilung einzelner Organe geben wird.

Die Pharmafirmen wollen uns mit so vielen abartigen Tabletten und Infusionen vollstopfen wie`s nur geht, bis zum Grab.
Ihr Geschäft ist unser Misserfolg/langsamer Tod.
Was macht denn eigentlich das Gesundheitsministerium dagegen?

Warum setzt man Pharmafirmen denn keine Grenzen - wie viele Jahrzehnte brauchen die denn noch - mit den Unsummen an Spenden?
Kooperieren denn die Pharmaunternehemen mit den Ergebnissen der größten internat. akt. Forscher zsm.?~

Ein klasse Beispiel: Nemexin -ein Mittel gegen Alkohol- u. Heroinsucht.
Trotz bester Therapieerfolge, nur in den USA zugelassen, hier streng u. mühsam über wenige Therapieprojekte in Kliniken in D. zu erreichen.
Ist ja auch nicht das Geschäft der Pharma-Alkohol-Lobby.
Krankheitsprävention ;)

Ned am 1.08.14 20:44

@Dieter am 1.08.14 20:15

Mit genügend Ahnungslosigkeit lässt sich vortrefflich Blödsinn schreiben, oder? "shareholder value" (im Übrigen der) mal irgendwo aufgeschnappt - und zum *Feind* erklärt.

Selbstverständlich erwarten die Eigentümer jedes Unternehmens eine Rendite auf ihren Anteil, ihre Einlage. Es ist Ziel und Aufgabe jedes Vorstands, dafür zu sorgen und unnötige Risiken (und dazu gehören sinnlose Geldausgaben) zu vermeiden. Wer dieses System nicht versteht oder nicht leiden kann: es gibt Alternativen auf dieser Erde.

Picard

Picard42 am 1.08.14 20:41

Vor 40 Jahren tauchte das Marburg Virus auf, Ebola hat die gleiche Klassifizierung beide verursachen ein tödliches hämorraghisches Fieber. Diese Viren kommen und verschwinden wieder. Die Gefahr einer Grippe
Epidemie wo Millionen Menschen sterben könnten ist wesenlich größer.

Die Ursache der Ebola Infektionen soll das sogenannte "Bushmeat" sein aus Flughunden hergestellt, oder auch rohes Fleisch von Affen, die sich auch von Flughunden ernähren.
Da sollte die WHO die Menschen mal richtig aufklären über die Folgen dieser Ernährung, Ursache und Wirkung.
Irgendwann könnte aber mal ein Virus auftauchen, das die ganze Menschheit ausrottet.
In den tropischen Regenwäldern soll es jede Menge davon geben.


susemel am 1.08.14 20:24

Ein Pharmaunternehmen ist gewinnorientiert. Also wird geforscht, entwickelt und produziert wo es sich lohnt.
Bei Aids und Alzheimer wurde auch erst ernsthaft geforscht, als genügend Kundschaft zu erwarten war.
Aber nicht in den armen Ländern, denn da gibt es nichts zu holen.
Deshalb sind 4000 Ebolatote nicht der Rede wert. Es sei denn, Europa mit zahlungskräftigen Kunden werden betroffen.
Dann kann amn auch auf dem Markt auftauchen und Medikamente anbieten, deren Rezepte vielleicht schon im Safe warten.

Selbi am 1.08.14 20:20

So ist das leider in einer Gesellschaft in der das shareholder value an erster Stelle steht! Pharmafirmen sind verpflichtet möglichst große Gewinne für ihre Aktionäre zu erwirtschaften. Geld ist der `Gott`unserer Gesellschaft, der Stellenwert der Menschlichkeit ist im Sturzflug begriffen.
Ein Lichtblick sind für mich die Menschen, die in Münster und anderen abgesoffenen Orten selbstlos helfen.

Dieter am 1.08.14 20:15

also sage ich, daß es mindestens 1257 leichen geben muss, um die politik aufzuschrecken.

werner am 1.08.14 19:53

Ist in Gaza erreicht,vor allem Kinder und Zivilisten,Das Kindermorden geht weiter!

Anonym am 1.08.14 20:05

Frau Vogel,
ich bin zum thema aufgefordert worden.

also sage ich, daß es mindestens 12570 leichen geben muss, um die politik aufzuschrecken.

dann wird für teuer geld ein placebo entwickelt und abgewartet.

werner am 1.08.14 19:53

HWz am 1.08.14 19:07

so ist der sociale gutmensch in unserm land.

er fordert 12 € grundgehalt für sich, obwohl er weder richtig lesen und schreiben kann. aber facebuch hat ihm die aks beigebracht!

werner am 1.08.14 19:30

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Tine, werner und pst: Einige Ihrer Kommentare wurden gelöscht. Bitte tragen Sie sachlich zum Thema bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 1.08.14 19:13

Nachtrag:

Ist Ihnen eigentlich bekannt, wie teuer die Erforschung eines neuen Medikamente bzw. eines neuen Impfstoffe ist??

HWz am 1.08.14 19:10

@ Siggi am 1.08.14 18:12

Ist Ihnen bekannt, dass Medikamente vor Zulassung an gesunden Probanden (in diesem Fall also an Kindern!!) getestet werden müssen? Ich denke nicht, dass das ethisch vertretbar ist.
Von daher kann man nur mit geringerer Dosis behandeln.

Ich kann immer wieder nur den Kopf schütteln: Auf der einen Seite wird ständig darüber geschimpft, dass Medikamente zu teuer sind, dass die Pharma-Industrie zu viel verdient. Wenn es jedoch um Medikamnte bzw. in diesem Fall um einen Impfstoff handelt, den es noch nicht gibt, dann geht der Ruf an die forschende Pharma-Industrie! Die sollen das natürlich am besten umsonst machen ... und keinesfalls daran verdienen!

HWz am 1.08.14 19:07

"Der Markt sei zu gering für ein Präparat. Zu wenig Menschen seien betroffen."

Das ist doch kein Problem. Wenn wir erst Zustände haben wie bei der Pest im Mittelalter, dann ist der Markt doch wieder groß genug.

Zum Ausgleich erklärt man auch mal eine relativ harmlose Grippe zur Pandemie und macht dann mit der Impfung die große Kohle.

Anonym am 1.08.14 19:02

Siggi am 1.08.14 18:12

Ich habe unten einen Link eingestellt. Vermutlich meinen Sie diese Doku.

Hb

HB am 1.08.14 18:55

Siggi,

genauso ist es.
Es gibt noch viel mehr Krankheiten die nicht erforscht werden, eben weil sie selten sind.
Progerie zum Beispiel, Kinder die vergreisen.

Indien, meine ich jedenfalls, pfeift auf die Patente und stellt die Medis einfach her.
Sollte in Afrika mit Aids Medis auch so sein.
Es gibt dort Gegenden (Uganda) wo eine ganze Generation weggestorben ist.
Großeltern kümmern sich um ihre Enkel weil einfach die Eltern nicht mehr sind.
Ebola tritt sporadisch auf.
Es wäre sinnvoller den Menschen das eigentliche überleben zu sichern.

Anonym am 1.08.14 18:23

Ein ähnliches Problem gibt es bei den Kindern. Da gibt es auch kaum Forschung. Die Ärzte können nur relativ blind die Dosis runterrechnen was klappt oder auch mal nicht.

Das kommt davon, wenn der Markt Selbstzweck oder sogar ein Dogma geworden ist. Dann ist Lebenrettung eben unwirtschaftlich. Gegen "Privat vor Staat" ist im Prinzip nichts zu sagen. Wenn nach dem Marktgeschehen Menschen nicht mehr behandelt werden können und Währungen mit Steuergelden in giganischer Höhe gestützt werden müssen, auf der anderen Seite Banken bei bester Unfähigkeit nicht Pleite gehen können, dann würde ich schon mal die eigene Denkweise auf den Prüfstand stellen.

Indien hat oder hatte mal ein gutes Konzept mit den Medikamenten, das war mal bei Arte zu sehen:
Arte, 1. Juli 22.55 Uhr "Krieg der Patente"
Ich kann mich aber nicht mehr genau daran erinnern und es scheint in der Medithek nicht mehr zugänglich zus sein.

Siggi am 1.08.14 18:12

@ Picard42 am 1.08.14 17:50

Frau Vogel und die erwähnten Virologen würden bestimmt unentgeltlich nur aus purer Menschenfreundlichkeit forschen ... *kopfschüttel*

HWz am 1.08.14 18:00

Werte Frau Vogel,

Ihre Aufgeregtheit in allen Ehren, aber: in Afrika sterben jeden Tag tausende aus ganz anderen Gründen als Ebola. Es ist unsere westliche Angst, die dieses Virus so prominent macht - nicht mehr und nicht weniger!

Man kann die 100 Mio. $ der WHO natürlich für den Kampf gegen dieses Virus einsetzen: man könnte aber auch einfach die Situation der Leute vor Ort so verbessern, dass "Buschfleisch" keine Option mehr ist. Ich halte Letzeres für nachhaltiger.

Dass sich übrigens Virologen für mehr Forschung (mehr Forschungsgelder!) aussprechen, ist doch klar: wer würde denn die Impfstoffe entwickeln? Fragen Sie nie den Bock, wenn es um Ihren Garten geht! Dem ersten Forscher, der die Ergebnisse seiner, vielleicht jahrelangen Arbeit unentgeltlich nur in den Dienst der Menschheit stellt, würde ich persönlich ein Denkmal meißeln: aus bestem Carrara!

Gruß,
Picard

Picard42 am 1.08.14 17:50

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Oder erst, wenn sich Ebola über die Grenzen Afrikas ausbreiten sollte?
Momentan schätzen Experten dieses Risiko aber als gering ein...

...und wenn doch, dann verlängern sich die Wartezeiten auf Termine bei Ärzten noch dramatischer (siehe Ihren Blog vom 30.07.2014).

Gerd am 1.08.14 17:43

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Donnerstag, 31.07.2014

„Gauchos" gegen „Cowboys"!

Wie, was pleite und doch nicht zahlungsunfähig? Ist es ein Drama bei dem ein skrupelloser Spekulant, ein unbeugsamer Richter und eine angrifflustige Staatspräsidentin die Hauptrollen spielen? Wie konnte es soweit kommen, dass Argentinien - die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas - zum zweiten Mal seit 2001 den Bankrott vermelden muss? Ein Land kann seine Schulden nicht mehr zahlen, obwohl genug Geld da ist.

Schuld soll ein Rechtsstreit mit US Hedgefonds sein. Seit Jahren wird hier gestritten. Die Fonds um den US Milliardär Paul Singer haben sich vor Jahren mit argentinischen Staatsanleihen eingedeckt, als die wegen ihres hohen Ausfallrisikos in die Knie gegangen waren. Dann haben die Fonds auf volle Rückzahlung geklagt, hätten einen Riesenreibach gemacht, aber: „Kein Geld für die Aasgeier", so soll Argentiniens Staatspräsidentin Kirchner gesagt haben. Geld ist wohl vorhanden, aber die „Gauchos" wollen es den „Cowboys" nicht geben und bei uns zittert der DAX.

Das ist Globalisierung!

Deshalb haben unsere Weltmeister schon mal den Gaucho-Tanz geübt!

pst am 1.08.14 20:29

Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Das ist Globalisierung! ...

...und darauf ein dreifaches Hoch!

Auch die EU und damit auch Deutschland sind im Grunde genommen ja zahlungsunfähig. Ich höre schon lange das Donnergrollen vor dem ganz großen Knall.

Gerd am 1.08.14 14:14

"..und bei uns zittert der DAX."

Das fällt aber nicht auf, da er im Moment im freien Fall ist, zusammen mit den anderen Börsen in der Welt.

Krieg im Nahen Osten, die künstlich produzierte Krise in der Ukraine, zweifelhafte Sanktionen und natürlich amoklaufende Hedgefonds mit unterstützung der US-Justiz; dafür geht die US-Justiz nicht gegen den Meineid-CIA-Chef vor, der das eigene Parlament ausspioniert. Obama sagt, dass der CIA-Chef das "richtige Verständnis von der dynamischen Welt" hat.

Wer soll diese US-Justiz noch ernst nehmen?
Wer hat noch "gemeinsame Werte" mit diese Sumpf?
Soll wirklich die EU dieses US-Rechtssystm bei TTIP noch ernst nehmen?

Argentinien ist nicht Pleite. Argentinien ist unwillig dieses Micky-Maus-Rechtssystem anzuerkennen. Den Wert von US-Ratingagenturen kann man an den früheren Bewertungen der US-Hypotheken-Verbriefungen ablesen und an der Einschätzung der Bank Lehman Brothers.

Der Dachs am 1.08.14 12:26

Wie all zu oft sieht niemand unter den Dreck in Argentinien;

Das vergessene Drogen-Paradies:
Argentinien wächst zum Transitland heran (http://bit.ly/1oTO1kW). Es gibt so viele Beispiele, wie dort das GELD am Staat vorbei geschaufelt wird.

Argentinien ist längst nicht auf `Anfang´. Der Sumpf nach der Militärdiktatur ist längst nicht trocken gelegt.

Insofern kann ich eine °Gaucho°hysterie nicht nachvollziehen.
Dank der WM-Nachsorge ist schon bei dem Wort Gaucho ein bitterer Beigeschmack.

Stoer-De-Baecker am 1.08.14 6:27

Es ist mir auch völlig egal, was ein US-Gericht entscheidet.

Die schon jetzt existierenden privaten US-Geheimgerichte sind ein Fall für den Verfassungsschutz. Die Klage von Vattenfall gegen Deutschland macht das deutlich.

Mir fehlt auch völlig das Verständnis, dass solche privaten Geheimgerichte ein Teil der geheimen TTIP-Verhandlungen sind. Nach meiner Meinung ist diese EU nicht mehr reparaturfähig. In jedem Fall darf die EU so nicht weitermachen.

Sanktionen gegen Deutschland führe ich schon seit Schröders Reformen durch: die etablierten Parteien von Rot-Grün bis Schwarz Gelb und jetzt Schwarz-Rot sind nicht akzeptabel und daher sind die Parteien für mich unwählbar.

Ich wähle, noch habe ich die Demokratie nicht aufgegeben.
Die "Cowboys" haben schon lange nichts mehr, was in der Realität mit einer "freiheitlich demokratischen Grundordnung vergleichbar wäre.

Siggi am 31.07.14 23:21

"Das ist Globalisierung!"

Gut formuliert! Es ist nicht die Globalisierung in der idealisierten Darstellung, womöglich noch als Liberalismus bezeichnet. Das ist die Realität.

Eine Pleite ist ein normaler Vorgang in einer Marktwirtschaft. Das Risiko ist bei jeder Kreditvergabe einkalkuliert und mit dem Risikozuschlag bezahlt, wie bei einen Versicherung.

Wäre zum Beispiel Griechenland schlicht in die Pleite gegangen, hätten Gläubiger Geld verloren, die "Versicherung" hätte etwas ausgeglichen und für Grichenland wäre das wie für Argentinien ein "Ende mit Schrecken" gewesen; dann gäbe es den Neuanfang.

Die ewige Insolvenzverschleppung und Rettungschirme brachten für Griechenland den "Schrecken ohne Ende".

Die Argentinienpleite war erfolgreich. Der Erfolg von Hedgefonds vor einem US-Gericht ist ein Beleg, dass wir uns vom (angelsächsischen) Finanzsystem radikal abkoppeln müssen.

Es ist neben der NSA auch ein Grund für Sanktionen gegen die USA und TTIP ist nur ein schlechter Witz.

Siggi am 31.07.14 23:04

"Von daher hätte ich als Thema eher die teilweise Aufhebung der Haushaltssperre erwartet. Ein bisschen Beamten-Bashing passt immer."
Manfred

Da ist was dran. NRW würde vermutlich nicht direkt zusammenbrechen, wenn noch eine kleine Weile lang keine Beamten befördert werden dürften.

Das Argentinien-Thema hat aber doch schon NRW-Bezug: Es lehrt uns, bei Verträgen mit internationalen Unternehmen darauf zu achten, dass der Gerichtsstand NICHT in den USA sein darf.
(Das geht noch voll ab mit dem unseligen Freihandelsabkommen.)

Hm, oder man könnte nochmal rekapitulieren, wie Argentinien in die Pleite gerutscht war. Ich meine, da war irgendwas mit zu vielen Beamten, die zu hoch befördert und zu gut bezahlt wurden. Sagt uns das irgendwas?

Meckerpott am 31.07.14 22:23

Argentinien kenne ich auch. Die haben bei WMs einmal gegen Deutschland gewonnen und zweimal verloren.
Aber wenn man sich überlegt, dass Silber die Wortherkunft des Landesnamens ist, scheint's Argentinien schon mal besser gegangen zu sein.

HB

HB am 31.07.14 22:00

@werner am 31.07.14 21:10

Irrtum, werner: das hat nicht Fam. Kirchner in die Verträge schreiben lassen - das ist Aktienrecht (um es mal einfach zu formulieren). Man kann keine faktische Teilinsolvenz betreiben und dann doch einzelne Gläubiger komplett bedienen: das ist auch hier nicht anders.

Picard

Picard42 am 31.07.14 21:15

Schmidt am 31.07.14 21:01

das ganze ist ein wenig kompliziert.

7% der privaten haben der enteignung nicht zugestimmt. einiger dieser forderungen hat dann wohl singer gekauft.

das problem jetzt. die familie kirchner in ihrer eigenen art der selbstüberschätzung hat einen passus in die verträge schreiben lassen, wonach auch die anderen bedient werden, wenn irgendwer was kriegt.

und so werden aus 1,35 Mrd $ ca 400 MRD. dieses machwerk läuft wohl bis ende des jahres. der bericht in der aks war nicht schlecht, aber nur die halbe wahrheit, wie immer.

hätte auch der wdr seriös ermitteln können, wenn es denn wichtig für NRW wäre.

und, auch bei der empörung des herrn heyer, eine zusage zur zinszahlung muss eingehalten werden, auch bei bananenstaaten wie argentien, BRD und griechenland.

werner am 31.07.14 21:10

Argentinien ist weig weg, auch in Zeiten der Globalisierung. Dabei ist es uns wirtschaftlich näher. Aber die Informationen kommen hier doch nur gefiltert an. Da wird mitgeteilt, dass auf der einen Seite genug Geld da ist, Aber auf der anderen Seite stuft eine Ratingagentur total ab. Und das hat gesamtwirschaftliche Auswirkungen und könnte uns über den DAX auch treffen. Aber wenn Argentinien eine Erkältung hat, hat der DAX noch keine Grippe. Auch wir in NRW nicht.
Von daher hätte ich als Thema eher die teilweise Aufhebung der Haushaltssperre erwartet. Ein bisschen Beamten-Bashing passt immer.

Manfred am 31.07.14 21:04

Ich verstehe das ganze Drama nicht. Wenn ich einen Vertrag abschließe dann muss ich mich daran halten. Und nicht versuchen nachträglich die Regeln zu ändern....

Deutschland hat wohl auch einen Kredit über 2MRD € gegeben. Mal schauen ob das Geld wieder zurueckfließt.

Schmidt am 31.07.14 21:01

@pst am 31.07.14 20:25

Es wäre aber sinnvoll, sich vorher von erworbenen Vorurteilen (ich verweise nur auf "perverse" Investmentbanker und Hedgefonds) zu lösen. Ansonsten macht es keinen Sinn, eine gut reflektierte Reportage zu diesem (und eigentlich auch zu jedem) Thema anzuschauen.

Und OT: dass Deine Stussschreiberei hier endlich mal auch von anderen Mitlesern kritisiert wird, finde ich echt begrüßenswert.

Picard

Picard42 am 31.07.14 20:36

Franz Kobech am 31.07.14 20:11

Hier der Direktlink, dauer knapp 90 Minuten.So viel Zeit muss sein.

pst am 31.07.14 20:25

und wir beide haben doch was gemeinsam...

pst am 31.07.14 20:14
na, das will ich nicht hoffen

Rüdiger am 31.07.14 20:16

"Dorfsatire" sein und die muß natürlich nicht jeder verstehn.
Rüdiger am 31.07.14 20:05

Zu allererst las ich doch doof...
Jeder hat mal klein angefangen, auch die Argentinier.
Können sie aus dem Stehgreif einen argentinischen Satiriker mit Namen nennen?
Nee? ich auch nicht, und wir beide haben doch was gemeinsam...

pst am 31.07.14 20:14

Ihr Beitrag endet mit "Das ist Globalisierung"! Ist damit das Thema meinungslos abgehakt? Was ist Ihre Meinung als Redakteur im ÖR, vielleicht sogar eine kritische? Wo finde ich Ihre eigentlichen Hintergrundinformationen statt des mainstreamigen Hinweises auf ein - ausgerechnet - amerikanisches Urteil aus dem Hauptverursacherstaat der globalen Finanzkrise?

Wer nach dem Desaster den Krake 'Finanzkapitalismus' verstanden hat, wird mit besonderem Interesse den Dokumentarfilm über den Investmentbanker Rainer Voss (ARD, 29.07.14, 22:45 h) gesehen haben. Voss deckt die auf Vernichtung angelegte, perverse Abzockerstrategie der Hedgefonds auf: mehrheitlicher Aufkauf eines im Kurs gefallenen Staatspapieres - am Bsp. Argentinien: auf 30% -; dank Mehrheitsstellung wird die Forderung sodann knallhart zu 100% verfolgt mit Unterstützung einer kapitalistisch ausgerichteten Justiz in den US!

Italien und Frankreich werden die nächsten Betroffenen sein. Immer noch lapidar "Das ist Globalisierung"?

Franz Kobech am 31.07.14 20:11

pst am 31.07.14 19:59
sag ja, eine seltsame art die sie hier von sich geben.
denn unter Satire verstehn wohl die meisten was anderes, aber kann natürlich auch "Dorfsatire" sein und die muß natürlich nicht jeder verstehn.

Rüdiger am 31.07.14 20:05

sie haben schon eine seltsame Art sich hier auszulassen
Rüdiger am 31.07.14 19:46

Darf ich vorstellen Herr Rüdiger,darf ich vorstellen Frau Satire.
Es ist nicht jedem gegeben diese nette Frau auf Anhieb zu erkennen
Und sollte sie eine Frau sein, so empfehle ich einen Urlaub in der Türkei, da haben
die Frauen dort auch bald nichts mehr zu Lachen.
Es sei denn, die Lesen ihren Kommentar(tür. Kümüntür)...

pst am 31.07.14 19:59

Also was solls, gebt den Argentiniern denen rechtmässig den aktuellen Meisterpokal und die Sache ist geritzt,und das Land ist schuldenfrei...

pst am 31.07.14 19:41


???????????????????????
wollen sie sich nicht auch noch über den Falklandkrieg hier auslassen???
Oder liegt die Pleite vielleicht an Maradonna und seinem früheren Koksverbrauch??
sie haben schon eine seltsame Art sich hier auszulassen

Rüdiger am 31.07.14 19:46

Hallo, Herr Heyer,

zugegeben - wir haben über Argentinien hier bisher nicht "diskutiert" - gebe ich gerne zu. Ansonsten sind in der letzten Zeit die Blogs immer nur Aufgewärmtes aus der letzten Zeit, deshalb hatte ich eigentlich als Blogthema den "Klinikskandal" erwartet. So kann man sich irren.

Im Zusammenhang mit den TTIP-Verhandlungen (streng geheim) können wir uns ja schon mal ausmalen, was im Ernstfall auf uns zukommen wird. Amerikanische Richter haben offensichtlich "göttliche Weisheit". Na toll.

Ich wünsche allen noch einen schönen Sommer.
Gruß

anita am 31.07.14 19:46

Der Löw soll den WM- Pokal und die anderen Waschmaschinengewinner an Argentinien unverzüglich zurückgeben.Damit wäre die Sache erledigt, man muss auch gönne können.
Fußball ist sowieso völlig überbewertet, die Pokale taugen eh nur zum Bierreinfüllen
und über Köpfe auskippen.
Also was solls, gebt den Argentiniern denen rechtmässig den aktuellen Meisterpokal und die Sache ist geritzt,und das Land ist schuldenfrei...

pst am 31.07.14 19:41

@Red.

Die Kritik zu diesem Thema kann ich schon nachvollziehen.

Es soll doch konstruktiv diskutiert werden.
Über die internationale Hochfinanz?
Hier?

""Die Meinungen und Anregungen unserer Zuschauer geben uns wichtige Hinweise für unsere Arbeit, die wir auch in der Sendung gerne aufgreifen.""

Da sollten sie aber eine (richtige)Expertenrunde befragen und keine Durchschnittszuschauer.

Bitte den "Durchschnitt" nicht mißverstehen.
Hier schreiben durchaus gebildete Leute, doch dieses Thema ist hier fehl am Platz.

Selbi am 31.07.14 19:38

@MeineEine am 31.07.14 19:32

Danke. Und: "gelegentlich" ist echt putzig formuliert.

Picard

Picard42 am 31.07.14 19:37

Herr Heyer,

frage mich trotzdem gerad, was hat argentinien und die Pleite mit politik in NRW zu tun??
hab immer gedacht, (leider oft falsch) das dies ein regionaler Sender ist und dies auch regionale themen sein sollten die hier behandelt werden.
Herr Heyer, wenn sie Weltpolitik machen möchten, warum versuchen sie es nicht bei der Tagesschau oder einem überregionalen sender?
Hier erwarten die Zuschauer das über NRW berichtet wird, vielleicht sollten sie sich auch mal fragen ob sie damit nicht schon genug ausgelastet sind.

Burkhard am 31.07.14 19:35

@ Thomas Heyer am 31.07.14 18:03

Auch wenn ich mit picard42 selten einer Meinung bin und ihn gelegentlich auf den Mond schießen möchte (letzteres mache ich nur nicht, weil picard42 das Ding sonst gelb anpinseln würde) kann ich mich ihm hier nur anschließen. Ein Magazin, das viel NRW verspricht und mit seinem regionalen Bezug wirbt, sollte sich doch bitte ans eigene Werbefähnchen halten. Außerdem: Auch wenn werner größtenteils herummüllt, gebe ich ihm hier doch insofern Recht, als dass er wie die meisten anderen (noch verbliebenen) Blogger erkannt hat, dass sich die AKS mit ihren Einträgen keine Mühe mehr gibt.

MeineEine am 31.07.14 19:32

Schlimme Folge einer systematischen Globalisierung! Noch schlimmer: Es wird nicht die Letzte sein!

uli bangert am 31.07.14 19:18

Nach wie vor, in Argentinien übertüncht der Fußball die Krise und im noch besseren Deutschland auch.
weiteres darf ich leider nicht schreiben, da es dann wieder von dem WDR gestrichen wird, auch bei dieser Meinungsfreiheit.
in diesem Sinne wünsch ich diesem Staate was.
micha

michael am 31.07.14 19:17

jetzt muss der ostdeutsche hosenanzug aber sofort den schäuble zum retten hin schicken!

Anonym am 31.07.14 19:09

Thomas Heyer am 31.07.14 18:03

och Herr Heyer,

haben sie sich mit Markus Frick ausgetauscht? Ihr aufhänger war doch eindeutig argentinien und jetzt rudern sie zurück, ohne zu vergessen, mich weiterhin anzupöbeln.

sie sollten aber im hinterkopf behalten, daß ich mit meiner Demokratieabgabe ihnen ein sorgenfreies leben bereite.

nix für ungut, aber soviel zeit muss sein, auch wenn daxi stolpert!

werner am 31.07.14 19:01

@Thomas Heyer am 31.07.14 18:03

"endlich"?

Warum schreiben Sie mir nicht einfach eine Mail, wenn Sie mich vermissen? Bei Themen, die sich zu diskutieren lohnen, bin ich gerne mit dabei: leider sind diese in den Blogs endlich und abzählbar.

Picard

Picard42 am 31.07.14 18:53

Bild von Thomas Heyer, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

endlich... picard! es gibt keinen nrw bezug. war davon die rede??? der dax zittert natürlich vor allem wegen der angedrohten gaspreisschraube, wegen der ukraine-krise, aber auch die staatspleite in argentinien lässt die börsen zittern... nicht wanken, nicht in die knie gehen. mehr war doch garnicht gesagt. und: wir sind hier nur im blog unterwegs und operieren nicht am offenen herzen. manche werners dieser welt kommen aber genauso daher...

Thomas Heyer am 31.07.14 18:03

Guten Tag Herr Heyer,

der NRW-Bezug eines Konflikts von Argentinien mit einem US-Hedgefond will sich mir nicht so recht erschließen: mir ist das grundegal. Und: werner schreibt viel Mist, wenn der Tag lang ist, aber: seinen Anmerkungen zu den Auswirkungen auf den DAX kann ich mich nur anschließen.

Wieder einmal ein Blog, um einen Haken dranzumachen. Was solls...

Gruß,
Picard

Picard42 am 31.07.14 17:48

Thomas Heyer am 31.07.14 16:45

OH Herr Heyer,

das war jetzt aber ziemlich krude und schräg.

gibt es im WDR niemanden, der den moderatoren zusammenhänge erklären kann? es ist ja nicht das 1. mal, daß die mods irgendwas durcheinander geworfen haben.

Herr Heyer, glauben sie wirklich der DAX krümmt sich wg. argentienen? es ist wohl der rest der welt, der unserm daxilein angst macht.

oder glauben sie Herr Heyer ernsthaft, daß die Lufthansa um 7% einbricht, weil der Gaucho jetzt kein geld mehr zum fliegen hat, oder dasß Adidas um 15% einbricht, weil die vizeweltmeister jetzt bei kik kaufen.

einfach mal einen augenblick drüber nachdenken, werter Herr Heyer!

werner am 31.07.14 17:06

Bild von Thomas Heyer, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

ach werner... es geht schon wieder los... spendiere ihnen gerne einen benimmkurs - in schrift, bild und ton! ;) wenn bei uns in deutschland der deutsche aktienindex auf die krise in argentinien reagiert, so spricht man von "effekten der globalisierung". ich hoffe ich hab es jetzt für die werners der welt erklären können!

Thomas Heyer am 31.07.14 16:45

Das ist Globalisierung!

das ist Quatsch, was sie schreiben, herr heyer.

sie sollten sich schlau machen bevor sie unsinn schreiben, dann wüssten sie es.

daß sich eine armada von korrupten staatsdienern und beamten am vermögen der bevölkerung vergriffen hat.

beginnend mit der präsidentin kirchner bis zum dorfpolizisten, die das volk ausplündern.

warum soll sich ein fonds sowas unverschämtes gefallen lassen? die 1. staatspleite die der gatte von kirchner hingelegt hat, war schon kriminell.

werner am 31.07.14 15:47

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Mittwoch, 30.07.2014

Schnipp, schnapp - Geduldsfaden ab!

Egal ob in Songs oder schlauen Ratgeber. Wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang. Von Wegen! Wie lang ist denn da lang?
Wenn es um Arzttermine geht, müsste man den Song umschreiben. Manchmal braucht es Wochen, mehrere Wochen bis Patienten endlich einen Termin beim Facharzt bekommen.
Heute hat die kassenärztliche Bundesvereinigung eine repräsentative Studie dazu vorgestellt. Danach warten bundesweit 24% der Befragten länger als drei Wochen auf einen Termin beim Facharzt.
Hier läuft es also besonders schlecht. Generell warteten 13 Prozent der gesetzlich Versicherten länger als drei Wochen auf einen Termin, von den Privatversicherten hingegen nur fünf Prozent.
Union und SPD planen, dass sich Patienten bei überlangen Wartezeiten an eine Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung wenden können. Die Ärzte lehnen eine zentrale Lösung aber ab, weil damit die Arztfreiheit aufgehoben werde.
Erstmal also weiter: „Wir müssen geduldig sein, denn es dauert einfach lang!" Liebe Grüße an Xavier Naidoo!


@Redaktion Aktuelle Stunde am 1.08.14 16:58

Dieser Anspruch wird mit der Wirklichkeit kollidieren, werte Red. ;-)

Picard42 am 1.08.14 17:21

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ werner & kontinenzi: Eure Kommentare wurde entfernt. Bitte tragt mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 1.08.14 16:58

Welch ein neues Thema! Was sollen Ihre Prozentzahlen uns sagen? Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Solange wie angegeben habe ich noch nie auf einen Arzttermin gewartet. Es kommt aber auch immer auf die geschilderte Dringlichkeit an.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich zu jeder Zeit kann und dass ich immer viel und pünktlich für meine Arztbesuche bezahlt haben. Beide Gründe können für eine schnelle Terminvereinbarung sprechen. Aber sollte ich deswegen einen schnelleren Termin ablehnen?

Manfred am 31.07.14 18:00

in Deutschland gehen Menschen angeblich so oft zum Arzt wie in kaum einem anderen Land der Welt.
Ist jeder Arztbesuch wirklich notwendig?
Wäre ja auch ein Ansatz, da mal hinzugucken. Wenn jede/r Deutsche einmal pro Jahr weniger zum Arzt geht, spart das schon enorm an Wartezeit.

Agrar Ingenieurin am 31.07.14 11:14

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang. Von Wegen! Wie lang ist denn da lang?...

Lang genug, um lange genug zu warten!

Zitat:
...Liebe Grüße an Xavier Naidoo!...

Wer ist das denn? Irgendein Z-Promi?
Ich grüße lieber meinen Arzt!

Gerd am 31.07.14 11:06

Meine längste Termin-Wartezeit: drei (3!) Monate, bei einem HNO-Arzt, wegen
neuer Hörgeräte. Und dann: Termin 17.00 Uhr (wegen Berufstätigkeit), total überfülltes Wartezimmer, quengelnde Kinder (die sind natürlich um die Zeit schon müde) Wartezeit immer noch 2 Stunden! Das Ganze dann hinterher noch 2mal. Die Hörgeräte habe ich jetzt seit acht Jahren. Hoffentlich halten
die noch lange, denn mir graust es davor, da noch mal hin zu müssen, unter solchen Bedingungen.

Cordula am 31.07.14 8:49

Ja, kenn ich. Als Privatpatient 2,5 Monate auf einen Augenarzttermin gewartet. Oder trotz Termin 3 h beim Zahnarzt.
Aber vermutlich habe ich mir auch gute Ärzte ausgesucht, die nach Leiden und Behandlungsnotwendigkeit arbeiten und nicht nach Kassenlage...

Grüße in picards Forum
vera

vera am 31.07.14 8:00

Ich möchte aber nicht in einen Topf geworfen werden und dann schließlich einen Facharzt "zugewiesen" bekommen.
Ich suche mir meinen Facharzt lieber selber aus.
Es reicht doch schon wenn man am Wochenende wenn man mit Schmerzen einen Notarzt ruft und dann einen Dermatologen auf der Matte stehen hat der von "tuten und blasen" keine Ahnung hat.
Das Engpässe entstehen ist doch kein Wunder wenn ich mal die Arbeitszeiten der Ärzte betrachte. Früher hatte ein Arzt Samstagmittag und Mittwochmittag frei.
Heute machen die Meisten samstags überhaupt keine Sprechstunde mehr, Freitagmittag und mittwochs ist auch noch dicht. Und die Patienten werden nicht weniger, also entstehen Engpässe.
Da sollte lieber mal der Hebel angesetzt werden.

arev am 30.07.14 21:26
Aber "pst" hat doch so etwas von recht........

Henriette am 31.07.14 7:28

Leider ist es so, aber bei diesem Thema ist der prozentuale Anteil im Osten höher. Wenn sich in den nächste Jahren die Ärztedichte dort nicht ändert, wird sich das auch noch erhöhen.

Wer einen Direktbeitrag hierzu bei Focus
(Mittwoch, 30.07.2014, 16:44 · von FOCUS-Korrespondentin Margarete van Ackeren) seinen Beitrag leisten will - http://bit.ly/1rJs9re
Das ist nicht gerade teachsam*de

Frau Vogel;
Gut dass das hier nicht zu Ihrer Doktorarbeit gehört,
aber ohne Verweis! ist das auch nicht Ihr Eigenes...

Stoer-De-Baecker am 31.07.14 6:22

pst am 30.07.14 21:22

Ich brauche nicht zu petzen.
Habe dich schliesslich direkt angeschrieben.

Wenn du aber bei jedem Thema spätestens beim 2. Schreibchen auf Merkel rumtrampeln musst, ist das nicht witzig.

Aber keinen Stress jetzt, ne?

arev am 30.07.14 21:26

Frage ich mich ehrlich.
arev am 30.07.14 21:15
Wenns dir nicht gefällt, dann petze es werner, oder seid ihr verwand?
Der macht das auf seine Art(anderes Wort für Kunst)

pst am 30.07.14 21:22

pst am 30.07.14 20:41

Schnipp, schnapp - Geduldsfaden ab!

Wann reißt der Geduldsfaden der Redaktion über deinen Mist?

Frage ich mich ehrlich.

arev am 30.07.14 21:15

Schnipp, schnapp - Geduldsfaden ab!

Mal einen Vorschlag zur Güte machen will, ja muss.Wie wäre es wenn man Obama,
Putin, das Merkel und Nitanjahu, oder wie die alle heißen mögen, mal für mindestens
2 Wochen in eine UN-Einrichtung von Schulen und Kindergärten in Palästina-
Gazastreifen einquartieren würde,selbstverfreilich ohne Strom, Licht und sauberem
Wasser!
Denkt mal drüber nach was dann passieren würde, oder könnte...
Ist ja nur solch ein Gedanke von mir und Merkel allein wäre schon wünschenswert.
Wenns dann immer noch krawumm machen sollte, sollte es zu Denken geben!

pst am 30.07.14 20:41

Einen Vorteil hat die lange Wartezeit: Mann/Frau bekommt die Antibiotika später und bis dahin ist das Wehwechen schon abgeklungen. :-)

arev am 30.07.14 20:19

Dienstag, 29.07.2014

Zu oft!

Ob bei Halsentzündung, Problemen mit der Blase, Fieber oder einer einfachen Erkältung - her mit den Antibiotika. Vor allem Kinder werden gerne mit diesen Bakterienkillern versorgt - und werden im besten Fall auch wieder gesund. Doch diese Medikamente wirken eben nur gegen Bakterien und sie sind schlau, machen auf Widerstand. Antibiotika-Resistenz nennt sich das dann. So verlieren Antibiotika langsam aber sicher ihre Wirkung. Seit Jahren ist das bekannt, doch seit Jahren wird fleißig weiter verschrieben. Eben hab ich mal gegoogelt. Da finden sich Artikel zum Phänomen aus den vergangenen Jahren. 2012 wurden wir zum Beispiel darüber informiert, wo in Deutschland die meisten Antibiotika verschrieben werden. Die Saarländer bekamen damals die höchste Dosis. Überhaupt wurden im Westen die meisten Rezepte von Ärzten ausgestellt. Antibiotika-Versorgungsatlas nannte sich das. Wie es zu den regionalen Unterschieden kam, wurde allerdings nicht erklärt. Seit Jahren ist also bekannt, dass zuviel und zu schnell verschrieben wird. Seit Jahren verändert sich nichts! Muss jetzt wieder die Politik ran? Eine Anti-Antiobiotika-Initiative des Bundesgesundheitsministers? Bitte nicht! Schon beim bloßen Gedanken daran bekomme ich Kopfschmerzen... und sollte dann am besten schnell ein Antibiotikum nehmen, bevor sie noch schlimmer werden...

"Antibiotikaresistenz ist bereits jetzt ein Problem.
Das Schlimme daran ist, dass weder Forschung noch Pharmaindustrie an einer Weiterentwicklung bzw. an Ersatzmedikamenten arbeiten."
H

Wenn mit den vorhandenen Antibiotika sorgfältig (= extrem sparsam + Einnahmedisziplin + sparsam auch in der Tiermast) umgegangen würde, wäre es überhaupt nicht nötig, neue Wirkstoffe zu suchen, weil die alten wirksam bleiben würden. Wichtig sind zB auch der regelmäßige Wechsel des Standard-Antibiotikums in Krankenhäusern, sowie häufige Tests auf resistente Erreger.

Bakterienstämme können Resistenzen übrigens auch wieder verlieren, wenn das Antibiotikum, gegen das sie resistent waren, lange nicht verwendet wird.

Und neue Medikamente bringen auch nix, wenn sie dann in weiten Teilen der Welt frei verkäuflich sind und die Leute sie wieder bei jedem Niesen nehmen. Nein, man muss den sorgsamen Umgang durchsetzen: weltweit.

@MeineEine: gute Besserung.

Meckerpott am 30.07.14 22:29

Ja ich schaue manchmal die AKS.Haben sich nicht eben Asli und Thomas sich schnell
verabschiedet? Schaut euch wirklich mal die letzte Minute der Sendung mal genauestens an.Da war doch glatt eine Provokation zu sehn.
Neuerdingsbums soll es den Frauen in der Türkei untersagt sein zu Lachen, hat der
Vize vom erdocan verlauten lassen.
Und welch eine Skandal, Asli erlaubt sich im TV öffendlichkeitswirsam über den
Mauswitz rumzulachen, weil der einen Termin im Lachkabinett im Irgenwo zu haben.
Oder verwechsele ich da was?
Aber Tatsache ist das Frauen in der Türkei nichts mehr was zu Lachen haben werden
dürfen, es sei denn über türkische Politiker.Das wäre doch mal ein schönes Thema
heute gewesen, dann könnte ich endlich meine Witze über Poliker im Allgemeinen
zum 3 mal wieder aus der Schublade rauskramen, haben ja oft schon einen lange
Bart. Nicht den Mario, das ist ein anderes Kaliber...

pst am 30.07.14 19:45

**Eine Anti-Antiobiotika-Initiative des Bundesgesundheitsministers? Bitte nicht!**

Und warum nicht?

Ist es nicht Aufgabe des Gesundheitsministerium, die Menschen diesbezüglich aufzuklären?

arev am 30.07.14 18:56

@ von Thomas Heyer um 17:09

"Schon beim bloßen Gedanken daran bekomme ich Kopfschmerzen... und sollte dann am besten schnell ein Antibiotikum nehmen, bevor sie noch schlimmer werden..."

Sollten Ihre Kopfschmerzen von einer bakteriellen Hirnhautentzündung oder vereiterten Stirn- und Nebenhöhlen ausgelöst worden sein, sind Antibiotika immer noch die einzige Option. Ansonsten rate ich zu frischer Luft, einem Glas Wasser (Flüssigkeitsmangel löst Kopfschmerzen aus...), Lockerungsübungen für Nacken und Schultern, einer kalten Kompresse im Nacken usw. Sollte dies alles nichts bringen, empfehle ich Ihnen Ibuprofen. Nur mal so am Rande...

MeineEine am 30.07.14 18:05

@ H am 30.07.14 9:06

"Das Schlimme daran ist, dass weder Forschung noch Pharmaindustrie an einer Weiterentwicklung bzw. an Ersatzmedikamenten arbeiten."

Das stimmt nicht. man forscht mit Hochdruck, nur leider sind die Ergebnisse nicht ausreichend. Da ich wegen einer chronischen Hauterkrankung häufig Antibiotika einnehmen muss (damit ich nicht ständig operiert werde - ach nee, hier wird ja auch zu oft geschnippelt) und insgesamt sehr infektionsanfällig bin, habe ich im Laufe der Zeit sowohl Allergien als auch Resistenzen gegen verschiedene Antibiotika entwickelt. Die Informationen zum Thema AB sind aber oft die gleichen: Es wird geforscht, aber nichts gefunden. Viele Ärzte sind einfach nur noch ratlos.
Außerdem habe ich es noch nicht erlebt, dass ein Arzt Patienten die Wirkungslosigkeit eines AB bei Viruserkrankungen verschweigt.

MeineEine am 30.07.14 18:00

Meckerpott am 29.07.14 23:32
Entschuldigung, Ausdrucksfehler meinerseits. Statt zuviel muss es zuoft heißen. Dass man sie auch nach Abklingen weiternehmen muss, sagt der verantwortungsvolle Arzt oder die Apothekerin zum Medikament

Manfred am 30.07.14 12:10

Manfred am 29.07.14 20:08

Nein, nein.
Ein einziger Saarländer ist dafür verantwortlich.

arev am 29.07.14 21:49

Muss man nicht verstehen, oder?
Schaun wir doch lieber ARTE.

Anonym am 30.07.14 9:44

Antibiotikaresistenz ist bereits jetzt ein Problem.

Das Schlimme daran ist, dass weder Forschung noch Pharmaindustrie an einer Weiterentwicklung bzw. an Ersatzmedikamenten arbeiten. Hier muss kurzfristig reagiert werden! Das wird dramatische Folgen für uns alle haben.

H am 30.07.14 9:06

Manfred am 29.07.14 20:08

Menge verschriebener Antibiotika in ausgewählten OECD-Ländern im Zeitraum von 2000 bis 2011 (in DDD* pro 1.000 Personen)
http://bit.ly/XcSIvS
Nach der Studie wird in Deutschland nur ein Drittel von
Griechenland °konsumiert° ...
- Daumen HOCH >> Da geht noch was ..

Es müsste eine Studie eingeführt werden, wo der klügste Arzt, also der, der das wenigste Kortison und die wenigsten Anti-biotika (gegen das Leben) verschreibt.

Stoer-De-Baecker am 30.07.14 7:06

Böse Wessis, böse Saarländer. Und ganz Deutschland stinkt enorm ab im Vergleich zu Holland oder den skandinavischen Ländern.
Was genau die dort anders machen (ich meine außer weniger Antibiotika zu verwenden), ob das da von der Politik geregelt wurde oder den Ärzte-Organisationen, das weiß ich nicht, aber sollte man ja rauskriegen und nachmachen können.

Es wäre tatsächlich gar nicht so dämlich, das Ganze EU-weit zu regeln, denn es nützt ja gar nichts, wenn ein Holländer brav sein Leben lang auf Antibiotika verzichtet, wenn ihn dann einmal ein Portugiese mit multiresistentem Keim anhustet.

Einfach und nachhaltig wäre wohl mehr Aufklärung der Bevölkerung, damit die Leute einerseits nicht immer Antibiotika verlangen, und andererseits wenn sie welche bekommen, diese auch lange genug nehmen wie verordnet, und nicht vorzeitig absetzen. (Außer bei Allergie.) Da war der Beitrag schon schön, aber man könnte noch mehr ins Detail gehen. Einnahme-Disziplin, das müssen die Leute auch wissen.

Meckerpott am 29.07.14 23:41

"Die negativen Auswirkungen treten doch nur auf, wenn einer einzelnen Person zuviel Antibiotika verschrieben wird."
Manfred

Nein, das ist nicht so. Eigentlich im Gegenteil. Am schönsten züchtet man sich die Reistenzen, wenn man _oft_ Antibiotika nimmt, aber jedesmal _wenig_. Typischer Fall: Jemand lässt sich bei jedem Schnupfen was verschreiben, nimmt es drei Tage, dann gehts ihm besser, und er setzt die Pillen ab.

Das überleben sehr viele Bazillen (man hat ja zB auch Darmbakterien, also irgendwelche Bakterien sind immer da) und geben die Resistenz weiter.

Antibiotika nimmt man entweder gar nicht oder lang genug. (Lang genug, um wirklich alles umzubringen.) D.h. normal nicht unter zehn Tagen, und das ist schon knapp. Typische Nebenwirkung: Durchfall, weil Darmbakterien tot. Darum wirklich nur dann anzuwenden, wenn es zwingend sein muss.

Meckerpott am 29.07.14 23:32

Manfred am 29.07.14 20:08

Nein, nein.
Ein einziger Saarländer ist dafür verantwortlich.

arev am 29.07.14 21:49

Da man sich gar auf dem PC irgendwelche Viren,Baktus u.a. Ungemach einfangen
kann, mal wieder einen Programmtipp anmelden möchte.
In der Medie gehts ja oft um Breitbandwirkung, im zdf um Breitwandverhinderung
des Indernetzes durch die Politik.
Obwohl dass das Merkel schon vor 5 Jahren vom Merkelrundfunk verkündigen
ließ.Ist wie immer Nix draus geworden, nun wir von 2018 geredet, eher wohl
2038, und da ist Merkel leider immer noch K...!
Mal ne Frage: Wieviele Bits kommen bei euch an, oder wohnt ihr auf nem Dorf?

pst am 29.07.14 20:32

Die negativen Auswirkungen treten doch nur auf, wenn einer einzelnen Person zuviel Antibiotika verschrieben wird. Ist dem denn tatsächlich so. Oder sind nur insgesamt mehr verordnet worden.

Manfred am 29.07.14 20:08

Antibiotika auf Wunsch der Patienten verschrieben, wer glaubt das denn.
Blödsinn.
Kein verantwortungsvoller Arzt verschreibt mal eben so Antibiotika.

Und wer solche Tabletten und Tabletten überhaupt verkonsumiert wie Smarties hab eben den Schuß halt noch nicht gehört.

Meine Devise, soviel wie nötig und so wenig wie möglich.

Und Antibiotika nur im Ernstfall.

Anonym am 29.07.14 19:51

Nach allem, was man schon seit Jahrzehnten hört, wird die größte Menge Antibiotika auf Wunsch der Patienten verschrieben, nicht auf Wunsch der Ärzte.
HB am 29.07.14 18:59

Och neenich,das hätte ich nun wirklich nicht erwartet.Ist dir nicht bekannt wieviel
Pharmalobby fast tagtäglich bei den Ärtzen vorsprechen wollen,um ihren Arbeitgeber
unter die Arme zu greifen,sprich auf die Erfolgsschiene helfen wollen.
Und für jeden Beteiligten fällt was vom großen Kuchen ab, und alle haben sich lieb.
Mir wird irgendwie schlecht,kann jemand helfen,gibts da was von den Werbefuzzies?

pst am 29.07.14 19:28

Ich sehe die "Schuld" nicht allein bei den Ärzten. Denn ich kenne Leute, die sind regelrecht empört, wenn der Arzt ihnen - und noch schlimmer ihren Kindern! - bei einer simplen Erkältung kein Antibiotikum verschreibt.

Hat es sich denn immer noch nicht herumgesprochen, dass ein Antibiotikum bei ener stinknormalen Erkältung nicht hilft, sondern nur bei einer baktierellen Infektion?

HWz am 29.07.14 19:09

Nach allem, was man schon seit Jahrzehnten hört, wird die größte Menge Antibiotika auf Wunsch der Patienten verschrieben, nicht auf Wunsch der Ärzte.
Aber zum "Schnitzel Antibiotikum" zur Abrundung noch ein paar Antibiotika ist doch irgendwie eine runde Sache.

HB

HB am 29.07.14 18:59

Prost Mahlzeit, da haben wir den Salat!

Nicht nur beim Wasser trinken ist Vorsicht angesagt.
In den Freibädern tummel sie sich auch schon, die Multi-Keime.
In den Abwässern der Krankenhäuser bespringen sie die Ratten und übertragen sie somit in die Umgebung.
Herrliche Zeiten für Antibiotika-Resistente-Keime.
Der Gonokokkus sitzt und lauscht,
wenn langsam das Wasser vorüberrauscht.
Jetzt haben wir den Superkeim und dazu holen wir uns noch den Ebola ins Land,
da kann man nur sagen:
„Prost Mahlzeit“

Servus,
Speider

Speider am 29.07.14 18:38

"Seit Jahren ist also bekannt, dass zuviel und zu schnell verschrieben wird.
Ja, bei Patienten und im Viehstall.

"Seit Jahren verändert sich nichts!"
Der Satz kommt mir bekannt vor, den habe ich schon mal an anderen Stellen gehört.

"Muss jetzt wieder die Politik ran? Eine Anti-Antiobiotika-Initiative des Bundesgesundheitsministers? Bitte nicht! Schon beim bloßen Gedanken daran bekomme ich Kopfschmerzen..."
Warum nicht? Kopfschmerzen bekomme ich bei unserer Regierung in jedem Fall. Da hilft aber kein Rezept für die Apotheke, da kann nur der Stimmzettel für die Wahlurne etwas ändern.

"Eben hab ich mal gegoogelt." - (Schleichwerbung für Google?)
Einfach mal ihren Kollegen Jörg Schieb ansprechen. Der kennt Suchmaschinen ohne Datenmissbrauch und ohne Direktleitung zur NSA. Der kann Ihnen auch sagen, wie man den versteckten Spionage-Cookies auf Dauer los wird, das ist leider nicht einfach. Sonst kennt Google trotzdem alle Suchanfragen auch wenn Sie europäische Suchmaschinen verwenden.

Hans T. am 29.07.14 18:27

ein wieder wirklich wichtiges und schönes thema.

aber, antibiotika muss man heutzutage nicht mehr kaufen.

einfach trinken, viel trinken, ob billichwasser oder kraneberger ist egal.

im wasser sind genug pillenreste, natürlich auch kokain, sodaß man/frau auch, bald die beschwerden nicht mehr spürt, oder so.

werner am 29.07.14 17:24

Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Eine Anti-Antiobiotika-Initiative des Bundesgesundheitsministers?...

Nur nicht!
Da muß die EU-Kommission ran. Die regeln doch alles bestens.

Gerd am 29.07.14 17:22

Montag, 28.07.2014

Pakete ohne Pause!

Im Netz surfen. Immer. Im Netz shoppen. Fast nie. Ich bin kein Online-Shopper und gehöre damit eher zu den Ausnahmen in meinem Freundeskreis.
Deutschland shoppt bis der Paketbote klingelt! Dabei geht's natürlich nur um den Inhalt des Pakets. Der Rest ist Nebensache. „Schrei vor Glück" ist der Slogan eines großen Onlineshops.
„Schrei vor Ungerechtigkeit" so könnte man heute den Slogan der Paketbranche dahinter nennen.
Das Land NRW hat bei unangekündigten Kontrollen etliche Mängel in der Paketbranche festgestellt. Pausen kennt man eher nicht, Ruhezeiten - was war das noch?
Bei 60 Prozent der überprüften Fahrer wurden Verstöße gegen arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen festgestellt. Vor allem eben bei Lenk- und Ruhezeiten. Das teilte heute der Landesarbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf mit.
85 Prozent der kontrollierten Unternehmen sollen die Vorschriften nicht einhalten. Unfassbar!
Der Branchenverband von Hermes, FedEx und UPs verweigert eine Stellungnahme zu den üblen Zuständen bei deren Subunternehmern. Man habe zu wenig Informationen.
In unser Sendung heute Abend sprechen wir mit einem Journalisten, der undercover als Paketbote gearbeitet hat. Nach vier Wochen war er körperlich am Ende.
Hetzen, schleppen und auf zum nächsten Paket.
Der Fehler scheint vor allem im System zu liegen. Immer mehr Pakete in der gleichen Zeit - das nennt man kostenlose Mehrarbeit. Es lebe der Stundenlohn!
Ist also die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt schlicht und einfach eiskalt einkalkuliert?


Können wir Foristen hier uns nicht gegenseitig mal alle untereinander Pakete zusenden.Und jeder der eins oder mehrere erhält gibt den Paketbotinnen nen 50ziger cent, und wer es besonders dicke hat auch nen Euro.
Und haste nicht gesehen, der Stundenlohn wird von uns Paketempfängern massist
erhöht, der Paketbote freut sich, und wir freuen uns alle, das sich der Paketbote
sooo sehr freut...
Also wer von euch schickt mir nun alle Pakete(egal was drin ist)! an meine Adresse,
ich will Freude verbreiten, siehe Oben!
P.S. Bitte das Trinkgeld abgezählt in 50zigerCent und oder 1,-Teuro beilegen.
Ihr könnt euch drauf verlassen, ich leite es weiter, versprochen.

pst am 29.07.14 18:13

Der Versandhandel ist nicht das Problem. Den gab es mit Quelle oder Ottoversand schon lange. Mit dem Internet ist es nur einfacher, schneller, Betrüger haben es leichter und Datenschutz kann man heute ganz vergessen. Ich habe das aber auch schon früher nicht gemacht, ich will die Ware sehen wenn ich etwas kaufe.

Der Kunde ist auch nicht das Problem. Schnäppchenjagt gab es schon immer, nur gab es günstigere Preise weil der Unternehmer mehr konnte oder mit etwas weniger Gewinn zufrieden war. Das war noch ein echter Wettbewerb.

Das Problem ist die Lohndrückerei mit staatlicher Unterstützung oder zumindest staatlicher Duldung und Lohndumping aus dem Ausland seit Schröder. Der Niedriglohnsektor war von Rot-Grün bewußt eingeführt worden. Jetzt ist schon der Niedriglohn zu teuer. Das Gesetz für den Mindestlohn ist schon durchlöchert und es läuft bei Scheinselbständigkeit oder "kostenloser Mehrarbeit" völlig ins Leere.

Wir haben die Soziale Marktwirtschaft schon lange verloren.

Ludwig E. am 29.07.14 17:04

Als Arbeitsloser muß man jeden zumutbarn Job annehmen.Aussedem hab ich viele Hungrige mäuler zu stopfen.

Bote am 29.07.14 16:44

Ewald 41 am 29.07.14 14:57

Da gibt es aber leider keine Kilodosen mit Kaviar.

Dom Perignon sucht man ebenfalls vergebens.

Krösnic am 29.07.14 16:41

Wenn hier einige schreiben MAN BRAUCHT DOCH DIESE BILLIG UND KNOCHENJOBS nicht annehmen.

Ewald 41 am 29.07.14 14:57


Als Arbeitsloser muß an jedn zumutbarenJob annehme n.

Anonym am 29.07.14 16:39

Wenn hier einige schreiben MAN BRAUCHT DOCH DIESE BILLIG UND KNOCHENJOBS nicht annehmen. Da geben es solche denen das Wasser ( unverschuldet ) bis zum Hals steht, die wollen den Staat nicht benutzen und nehmen solche Maloche an. Dann geben es solche die nehmen den Job nicht an und benutzen den Staat. Nun mache ich es mir wieder einfach. Wenn mir preisgünstig etwas angeboten wird, warum soll ich nicht zugreifen. Selbst Millionäre gehen zu Aldi. Wieder muss ich sagen. DER STAAT MUSS DAS REGELN: Das ist wie bei den Umweltschützern. Sie fahren mit dem Rad zur Arbeit, essen aber Bananen die aus Afrika hierrüber gekarrt werden.

Ewald 41 am 29.07.14 14:57

Im vergangenen Jahr folgende Situation:
Hermes-Bote klingelt - Habe ein Paket für sie - Name war falsch - Aber so heißen sie doch? - Nein - Straße war auch falsch - Ist das nicht die Straße? - Nein.
Bote schaut sich nochmal die Adresse an, mit der Nase ca. 1 cm über dem Paket.
Ich frage mich, wer solche Leute einstellt, die anscheinend nicht richtig lesen und nicht gut sehen können. Wie haben die überhaupt ihren Führerschein gemacht?
Gruß tusnelda

tusnelda56 am 29.07.14 14:55

@Gerd am 29.07.14 11:21
"Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Ist also die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt schlicht und einfach eiskalt einkalkuliert?...

Natürlich!
Das bringt die Geiz-ist-geil-Mentalität eben mit sich.

Wer etwas anderes erwartet ist schlicht und ergreifend dumm oder naiv!"

Nein, der Preis an der Kasse hat nichts damit zu tun. Das wurde schon oft durchgekaut.

Extreme Billigpreise gehen schon nur mit niedrigen Löhnen und selbst da ist der Lohnanteil oft nicht sehr hoch. Der Umkehrschluss funktioniert nicht, mehr Geld an der Kasse bedeutet nicht mehr Geld in der Lohntüte.

Mein Lieblingsbeispiel dazu sind die völlig überteuerten Apple-Produkte und die Löhne in den chinesischen Selbstmord-Fabriken.

Anonym am 29.07.14 12:09

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Ist also die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt schlicht und einfach eiskalt einkalkuliert?...

Natürlich!
Das bringt die Geiz-ist-geil-Mentalität eben mit sich.

Wer etwas anderes erwartet ist schlicht und ergreifend dumm oder naiv!

Gerd am 29.07.14 11:21

Gerade die Leute, die dicke Kohle verdienen und den ganzen Tag am PC,Smartphone usw hängen und sich nur um Apps, Facebook und Twitter kümmern und dafür auch noch auf Kosten des Zwangsgebührenzahlers kostenlos Werbung in der AKS machen , die regen sich auf über die Dinge,die sie durch schlechte Recherche und mangelhafte Berichte selbst "befördern".
Und dass ganze dann noch für lächerliche 40 min mit zwei teueren Leuten.

Anonym am 29.07.14 9:16

Picard
Picard42 am 28.07.14 21:44

Wenn Sie sich die fachlichen Voraussetzungen der NRW-SPD näher anschauen, bekommen Sie das Grauen (Handwerker, Gewerkschafter....). Da muss man sich über die Zustände auch nicht weiter wundern. Schuster: Bleib bei Deinem Leisten!


Zum Inhalt:
Wenn es denn so schlimm ist, wenn man teils sogar Verluste macht, warum arbeiten denn die Zusteller dann dort?Also muss sich der Job doch irgendwo rechnen...sonst würde es doch keiner tun! Da stimmt doch was in der Gesamtdarstellung nicht. Online ist zudem die Zukunft. Ade´Innenstädte.

H am 29.07.14 9:08

"...: Lernt und macht eine Ausbildung, dann gehört Ihr nicht zu denen, die in ihrem Leben vorher total versagt haben und daher jeden miesen Job annehmen müssen.
Randalf am 28.07.14 18:50"
Guter Witz.
Ich kenne Paketfahrer MIT Ausbildung!
Schon mal überlegt, das die ganze Abituriritis und Bätscheleristis eigentlich nur versteckte Warteschleifen sind?
Weil es in Industrie und Handwerk eben nicht mehr genug Arbeit und Ausbildungsmöglichkeiten gibt? Weil andere in der EU billiger sind und z.B. für Dumpinglöhne bauen oder metzgern?
Und das die ganzen Warteschleifen letztendlich auf genau solche Jobs wie Paketfahrer hinführen?
Wie damals zum Taxifahrer mit geisteswissenschaftlichem Studienabschluss? Heute noch als Running Gag im Tatort zu sehen?
Meine These kommt nicht von ungefähr - an der Empfangstheke meines Tierarztes z.B. sitzt schon eine studierte Biologin! Erst werden die Bätschler die gelernten Leute verdrängen und danach bei den Paketdiensten landen!
Lernt?
Wozu!

Anonym am 29.07.14 8:14

Der Wohlstand ist vorhanden. Warum er bei einigen Schichten nicht ankommt? Weil sie vorher ein paar Fehler gemacht haben. Der Staat ist nicht verantwortlich für das eigene Versagen des einzelnen Menschen. In den USA schlafen solche Leute auf der Straße mitsamt ihren Kindern, da gibt es kein Hartz. Verantwortlich für sich ist man immer noch selber.

Randalf am 28.07.14 19:24

Na, Sie sind mir ja ein wahrhaftig gütiger Mitbürger.
Wie gut das es Leute gibt die anders denken und die auch im Stande sind zu sehen das etwas "faul im Staate Dänemark" ist.
Man kann es nicht immer den Leuten anlasten wenn sie ohne Arbeit sind und solchen Ausbeutern anheim fallen.
Aber dazu bedarf es wohl eines Blicks der nicht nur auf "Versager" fokussiert ist.

Henriette am 29.07.14 8:05

Billig - billig - billig.
Hat die Rogalla und Schröder - SPD nicht genau das gewollt?
Hat sie nicht mit der Agenda 2010 die Menschen in genau diese Billigjobs treiben wollen?
Hat sie mit ihrer blindwütigen Erweiterung der EU und der Abgabe von immer mehr Macht an die Kommission nicht die Arbeitswelt Deutschlands dem niedrigsten Standard in der EU angeglichen?
Mit dem Erfolg, dass auch die noch einigermaßen staatliche Post bei den anstehenden Lohnrunden den Pfad nach unten beschreiten muss?
Diese EU bringt für uns Bürger nichts.
Ausser einer Abwärtsspirale!

Ach ja: Vielleicht sollte sich die BP, die Bundespost also, mal wieder ihrer Hauptaufgabe widmen und Briefe/ Pakete austragen, anstatt Künstlern an den Bahngleisen aufzulauern?

Guido

Anonym am 29.07.14 8:00

Ich gebe immer ( ich mach es mir einfach ) der Politik schuld. Sie hat die Macht, oder auch das Recht diese Schweinerei zu unterbinden.

Ewald 41 am 28.07.14 19:06

Die hat nicht nur das Recht sondern sie hat die Pflicht solche Ausbeutung per Gesetz zu verbieten.

Henriette am 29.07.14 7:44

@Picard42 am 28.07.14 21:44
"Der Bericht in der Sendung "Markt" dazu lässt mich ratlos zurück."

Mich nicht; der Beitrag ist die beste Begründung für die Wiedererweckung der guten alten Deutschen Bundespost mit dem Postmonopol. Reform bedeutet nicht mehr eine Verbesserung, eher im Gegenteil.

Bei dem Beispiel Deutsche Bundesbahn im Vergleich zur Deutschen Bahn AG haben wir die gleiche grottenschlechte Entwicklung.

@"Machen Sie einfach Ihren Job, Herr Arbeitsminister! Es ist Ihre Aufgabe, den gesetzlichen Rahmen so zuzuziehen, dass diese 85% Subunternehmen einen Warnschuss bekommen - und dann ggf. einfach zumachen dürfen! Sie werden nicht fürs Dummquatschen bezahlt!"

Der entscheidende gesetzliche Rahmen wird durch die Bundesgestze gestaltet. Ein Landesminister kann im wesentlichen nur die Einhaltung der Gesetze prüfen und damit daran erinnern, dass "die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt" in einer echten Sozialen Marktwirtschaft nicht möglich sein darf.

Siggi am 29.07.14 0:37

Da frage ich mich doch, welchen Mehrwert es hat, wenn ich in die Innenstadt fahre
und einer schlecht bezahlten Verkäuferin die Gelegenheit gebe, ihre kostbare
Zeit, schlecht gelaunt und mäßig interessiert, meinem Anliegen zu widmen ?

Die Waren, die in der Stadt zum Kauf angeboten werden, da hat @ werner schon
Recht, die wurden doch auch von schlecht bezahlten, von Terminen getriebenen
LKW Fahrern durch die Lande kutschiert , ein - und abgeladen. Wo ist da der
Unterschied zu einem Paketsklaven ?

Diese Misstände zu ändern liegt allein bei der Politik.

Was heißt überhaupt Wirtschaftswachstum, auf Deubelkommheraus werden
Menschen ausgebeutet; leider gehen diese Ausgebeuteten dann noch zur Wahl
und wählen die gleiche Bagage wieder.
Der angebliche Fachkräftemangel beruht auf der Tatsache, möglichst günstige
Ausländer als Druckmittel gegen reichlich vorhandene Deutsche das Lohnniveau
niedrig zu halten. Da nützt keine gute Ausbildung,wenn es immer einer billiger
macht.

Saline am 28.07.14 22:54

Picard42 am 28.07.14 21:44

Wir sind hier völlig einer Meinung und so sollte ich auch vorhin verstanden werden.
Von Ihnen erst recht.

Der unsinnige Vergleich um 19.43 will da nicht mehr recht passen.

Selbi am 28.07.14 22:06

Picard42 am 28.07.14 21:44

Na du bist ja voll die Spassbremse, wer hat denn neoliberal mit Hilfe der Drecks-FDP
den Lohnsektor gegen die Wand gefahren.Ja eben die fdp,auch genannt fettes
dickes portmonai...
An Dekadenz im Denken bist doch gerade Du und deine Konsorten immer negativ
aufgefallen.In letzter Zeit schwenkst du deine Fähnchen wie Merkel immer nach dem
Winde, egal wo der her kommt.ich habe dich erwischt...!

pst am 28.07.14 21:59

Der Bericht in der Sendung "Markt" dazu lässt mich ratlos zurück. Was ist eigentlich die Aufgabe unseres Landesarbeitsministers (und ehemaligen DGB-Fuzzis) Herrn Guntram Schneider? Sprüche klopfen? Bedauern heucheln? Erschrecken simulieren?

Machen Sie einfach Ihren Job, Herr Arbeitsminister! Es ist Ihre Aufgabe, den gesetzlichen Rahmen so zuzuziehen, dass diese 85% Subunternehmen einen Warnschuss bekommen - und dann ggf. einfach zumachen dürfen! Sie werden nicht fürs Dummquatschen bezahlt!

Picard

Picard42 am 28.07.14 21:44

@Werner

"aber pst könnte, falls führerschein und auto vorhanden, für hermes kleinstpakete austragen. dann hätte er beschäftigung, bürger ihre pakete, und wir ruhe vor ihm."

Damit wäre ich einverstanden.

Randalf am 28.07.14 20:09

Randalf am 28.07.14 20:00


aber pst könnte, falls führerschein und auto vorhanden, für hermes kleinstpakete austragen. dann hätte er beschäftigung, bürger ihre pakete, und wir ruhe vor ihm.

sowas nennt sich sociale markwirtschaft.

werner am 28.07.14 20:07

werte frau vogel,

gestern wollten sie noch kaufen, daß der quittungsblock qualmt, heute hingegen machen sie es andersrum.

was wollen sie uns eigentlich damit sagen?

aber. ihr ausstatter hat wieder ein wunderbaren kleidchen für sie ausgesucht. wurde das mit hermes oder der deutschen bundespost geschickt, fracht ein interessierter bürger?

werner am 28.07.14 20:02

@pst am 28.07.14 19:56

Vor allem sind Leute wie Du für die Wirtschaft nicht ausbildungs- oder einstellungsfähig. Es mangelt an der Rechtschreibung. Daher stellen die AG lieber gar keinen Azubi ein. Wenn sie die Bewerbung lesen, lassen sie es sein. Aussage IHK.

Randalf am 28.07.14 20:00

Anonym am 28.07.14 19:47
Problem ist, das durch Gesetz diese Scheinselbständigkeit gefördert wurde und wird.
Und dafür gibt es eben keine Kontrolle.
Es ist doch nicht umsonst das wir sowenig arbeitslose haben.
1 euro jobs , selbständigkeit, keine Kontrollen. Und bestimmt wird es auch für den "Mindestlohn " Lösungen geben um dies zu umgehen.
Solang die Betriebe von den Konzernen unter druck gesetzt werden um billig, billig zu sein, solang wird es lösungen geben um Menschen auszubeuten.
Früher hatten wir die Zeitungslobby die von Tür zu tür gingen heute hat das Gesetz geholfen, dies auszuweiten.
Und wenn alles nichts mehr hilft, dann werden eben "Auslandsfirmen " in Deutschland etabliert.
Es wird immer möglichkeiten geben Leute , auch durchs Arbeitsamt in diese nöte zu trreiben

Rupert am 28.07.14 19:57

Machen wir uns doch nichts vor.Wie ging doch mal der Spruch: Wenn irgendwelche
Wahlen was verändern würden, so wären diese eben verboten.Von wem das kommt
setze ich als bekannt voraus.
Genauso verhält es sich mit Beiträgen in Foren,Gästebüchern und sonstigen Schnickschnack.Wir können uns die Finger wund tippen, noch so kluge Kommentare
pinseln, noch viel mehr Verschlimmbesserungsvorschläge pinseln, wir werden einfach
nicht gehöhrt, gelesen und bei den wirklich Verantwortlichen nicht für voll genommen.Es ist irgendwie mit na Lanze gegen Windmühlen kämpfen, vergebliche Liebesmüh. Es ist so gesehen fast sinnlos irgendwie die Welt verbessern zu wollen,
es wird sich fast Nix ändern, weil es eben nicht gewollt ist,das Profitdenken lässt
sich nun mal nicht ausmerzen! Die Firmen in allen bereichen sollte man die Lizenz
entziehen und gehörig auf die finger kloppen, bis es weh tut. Nur die lesen
solche Blogs doch nie, die scheffeln halt Kohle ohne Ende!

pst am 28.07.14 19:56

Den Unterschied, ob ein Paketbote einen Katalog oder eine Schrankwand in den dritten Stock schleppt, sehen Sie aber schon, oder?

Picard42 am 28.07.14 19:43

Das macht für mich keinen Unterschied.

Sein Job ist es, Bestellungen auszuliefern und der Job seines AG ist es, diese Leute vernünftig zu bezahlen.

Selbi am 28.07.14 19:56

@Alderraner

Ich bin für Mindestlöhne, ich bin nicht für die soziale Hängematte über Generationen. Nach dem Motto: Berufswunsch Hartzler, wie Papa und Opa.

Ich bin für mündige Menschen, die sich entscheiden, einen Job nicht anzunehmen und abzuwinken. Diese Firmen sollen pleite gehen!

Ich bin für Ausbildung, damit junge Männer es nicht nötig haben, sich dort zu versklaven!

Und ich bin dafür, daß meine Oma von solchen Typen nicht angepöbelt und bedroht wird! Leider war ich (1,98 Meter und ordentlich bepackt) nicht vor Ort, sondern mußte mich telefonisch bei Neckermann und Hermes beschweren, ohne diese Typen an ihrem Würstchen aufhängen zu können. Doch wir wissen ja, wo das landet. Ablage P.

Arbeit hat Würde, sie zeigt sich unter anderem in dem entsprechenden Entgeld. Doch wer fordert, sollte erstmal in seine eigene Ausbildung investieren. Es soll Sonderschüler geben, die auf dem Amt eine Stelle als Führungskraft gefordert haben. Besser noch als Vorstand, wo auch immer.

Randalf am 28.07.14 19:55

@ Selbi am 28.07.14 19:40

" Als Kunde bin ich nicht verantwortlich für irgendwelche Schweinereien eines Unternehmens. "

Moin.

Doch.

Das sind meist die Personen, die wissentlich eine Leistung erwarten, die auf normalen Wege nicht lieferbar ist.
Wir haben doch hier in Deutschland schon an z.B. Bekleidung gewöhnt, Hosen
für 5 €, die braucht man doch nicht mehr waschen , die reichen höchstens für Ex und Hopp. Aber dann wird über die Qualität fürchterlich gemosert, wenn sie einmal gewaschen sind.

Deshalb sollte hier der Umdenkungsprozess einsetzen, aber wer will schon hier denken,

findet das

sennekind am 28.07.14 19:49

Wo bleib denn die Kontrolle, wo solche Schweinerei unterbunden wird? Bis der Arbeistminister reagiert, ist seine Amtszeit abgelaufen. Da soll sich die Archlöcher im Bundestag kümmern, das solche Ausbeuterei unterbunden wird und nicht nur immer ins Ausland dort die Mißstände anprangern, sondern auch hier bei uns in Deutschland.

Anonym am 28.07.14 19:47

@Selbi am 28.07.14 19:40

Den Unterschied, ob ein Paketbote einen Katalog oder eine Schrankwand in den dritten Stock schleppt, sehen Sie aber schon, oder?

sennekind hat völlig Recht: die Kunden aus der Verantwortung zu lassen, greift einfach zu kurz! Natürlich rechtfertigt das nicht die Sauereien, die in der Logistik tagtäglich passieren.

Picard

Picard42 am 28.07.14 19:43

@Randalf.
Bist du dann auch dafür, daß wie in den USA man zeit seines Lebens nur insgesamt 5 Jahre Sozialhilfe (Hartz IV) bekommt? Bist du dann auch dafür, daß die Löhne sich immer mehr angleichen an die von Bangladesh (für mehr Wachstum der Unternehmen)?

Der Unternehmenspatrichat von OTTO (Versandhandel) rühmt sich für seine sozialen Projekte. Hat aber kein Problem damit, durch sein Tochterunternehmen Hermes-Versand und deren Subunternehmen Leute auszubeuten. Aussage von ihm: "Das liegt nicht in unserer Verantwortung, sondern in der Verantwortung der Subunternehmen."
Nää klar, wenn aber die Bedinungungen (Margen) für diese Subunternehmen schon so kläglich klein sind, müssen sie diese an die Boten zwangsläufig weiter geben, um noch Gewinne zu erwirtschaften. Das weiß der Otto-Patriach ganz genau. Aber laut Gesetz ist er aus der Verantwortung heraus. Was sagt eigentlich die Politik dazu?
(Seit Jahren nichts)

Alderraner am 28.07.14 19:41

@sennekind am 28.07.14 19:

Im Spiegel kann ich keinen Schuldigen entdecken und ein schlechtes Gewissen können Sie mir auch nicht verschaffen.

Als Kunde bin ich nicht verantwortlich für irgendwelche Schweinereien eines Unternehmens.

Lassen Sie sich die Arbeitsverträge für die AN des Installateurs, des Ladeninhabers oder des Gastwirtes zeigen, bevor Sie dessen Leistung in Anspruch nehmen?

Nein. Tun sie nicht.

Also ab ins Bad! ;-)

Selbi am 28.07.14 19:40

@Gero Nimo am 28.07.14 18:57
"Meines Wissens kann einen das Hartzamt nicht zwingen, selbstständiger Subunternehmer beim Paketdienst zu werden."

Direkt geht das nicht, die können aber jede Menge Druck machen. Es gab mal eine Dokumentation über eine Berliner Arbeitsagentur, die leider in der Versenkung verschwunden ist. Der Lieblingssatz aus dem Gesetz von einem der "Fallmanager" war:
Der Arbeitslose hat alles zu tun damit seine Situation verbessert wird.

So entsteht das ewige Berwerbertraining, viermal der gleiche Gabelstablerschein, die Arbeitsbedingungen bei den Paketdiensten oder der Zwang in sittenwidrige Löhne, die nicht immer von Gerichten gekippt wurden. In Niedriglohn dürfen die Agenturen die Arbeitslosen zwingen. Zum Teil sind die Fallmanger selbst auch Opfer ihrer eigenen Arbeitsagentur.

Es gibt auch mutige und vernünftige aber wenn man den falschen in die Hände fällt, dann ...... (das lasse ich mal lieber unausgesprochen)

Kurt am 28.07.14 19:28

@Alderaner am 28.07.14 19:17

Der Wohlstand ist vorhanden. Warum er bei einigen Schichten nicht ankommt? Weil sie vorher ein paar Fehler gemacht haben. Der Staat ist nicht verantwortlich für das eigene Versagen des einzelnen Menschen. In den USA schlafen solche Leute auf der Straße mitsamt ihren Kindern, da gibt es kein Hartz. Verantwortlich für sich ist man immer noch selber.

Randalf am 28.07.14 19:24

Nabend.

Guckt denn hier keiner mal in den Spiegel, wenn die Frage nach dem Schuldigen gesucht wird ?

Billig, billiger, am billigsten ist doch heute die Maxime. Da werden die Klamotten in Indien unter asozialen Bedingungen für unseren Markt gefertigt
und hier werden dann die Boten drangsaliert, weil die Wegwerfmentalität um sich greift. Es ist doch schon bei der Bestellung alles vom Anbieter in den Preis einkalkuliert.
Also wer ist denn hier der Schuldige..., bestimmt nicht der arme Götterbote von Hermes.
Und morgen geht es wieder zum Einkaufen um die Ecke,
man schleppt noch selbst bemerkt das

sennekind am 28.07.14 19:24

Ooh. die aktuelle Stunde hat ein Sommerloch und braucht Themen. Alle Jahre wieder berichtet nicht nur die aktuelle Stunde darüber. Hat sich seit dem was geändert? Nein.
Ursula von der Leyen sprach als Arbeitsministerin vom Jobwunder. Angela Merkel fordert seit Jahren mehr Wachstum und schwaffelt so "Der Wohlstand kommt bei den Menschen an." (aber wohl nur bei denen die sie persönlich kennt) Auch beim Bau des Bundeskanzerlamts und des Regierungsviertels in Berlin (das größte weltweit) wurden Subunternehmen dazu genommen.

Der Kapitalismus verrät sich immer mehr selber und dient nur wenigen.

Initiative soziale Marktwirtschaft (InsM): "Sozial ist, was Arbeit schafft.
*würg*

Alderaner am 28.07.14 19:16

Nur ein kleiner Versuch mich mit dem Thema anzufreunden.Die verlinkte Orginal-
version ist von J.Lennon.
Hat sich in dieser Zeit denn irgend etwas zum positiven verändert? Nein sage ich!
Das Moto:Zeit ist Geld mag ja stimmen,im Profitinteressen-Denken, aber andersrum gesehen werden wie fast überall die Arbeitszeit mit Tricks der Sub-Sub-Sub-Unternehmer derart schamlos ausgenutz, eben auf Kosten der Arbeitnehmer.
Man könnte auch sagen das System an sich pervertiert auf Deibel komm raus.
Es ist nur noch zum .otzen. Und was macht der gesetzgeber? Nichts...!
Ich komme nachher noch mal wieder,keine Drohung.

pst am 28.07.14 19:16

Es ist eine gute Sache, in heutigen Zeiten eine Firma für Verpackungsmaterial aufzuziehen. Eine Goldgrube.

Randalf am 28.07.14 19:16

Picard42 am 28.07.14 17:39

du bist ein schätzeken, mein lieber.

aber hasse schon mal was davon gehört, daß auch die städte, finanzämter und staatsbetriebe ihre post von billigstfirmen austragen lassen?

ok, du als herrschaftlicher könntest auch den 10fachen preis für die zustellung tragen, aber doch alle anderen gutmenschen/innen hier sicherlich nicht.

werner am 28.07.14 19:16

Picard42 am 28.07.14 17:39
Das ist ein bisschen einfach gedacht. Wir haben doch (eingeschränkt) Vertragsfreiheit. Wer mit diesen Online-Händlern solche Verträge abschließt, ist doch selber Schuld. Aber solange ein Mitbieter diese Verträge annehmen würde, kann und will man natürlich nicht zurückstehen. Aber würde diese Verhältnisse als Arbeitnehmer oder Scheinselbständige sich bessern, wenn die Online-Händler mehr zahlen würden. Oder gar die Kunden die Transportkosten übernehmen würden?

Manfred am 28.07.14 19:14

@Klaus
...Dachser bildet sogar Fahrer aus (ohne eigene LKW) und führen dann die ausgebildeten Fahrer in die Scheinselbstständigkeit....

Wenn sich die Fahrer führen lassen, sind sie selber schuld.

Machen, machen lassen. Immer daran denken.

Randalf am 28.07.14 19:13

Es geht auch anders.
Ich bin seit 16 Jahren bei UPS fest angestellt und habe mit Ruhezeiten
keine Probleme und Finanziell ist auch ok. Die Termine sind zwar
Schwierig einzuhalten aber ich habe mich dran gewöhnt.

Reinhard Mainzer am 28.07.14 19:10

Der größte Teil der Subunternehmer fährt ständig am Abgrund der Insolvenz entlang. Leergutsammeln kann lukrativer sein.

Migla49 am 28.07.14 19:10

Ich denke eher, das Personal passt immer zum Unternehmen, in welchem es arbeitet, die Leser zur Zeitung, die sie kaufen, die User zur Suchmaschine, die sie nutzen, die Asos zu den asozialen Netzwerken, die sie nutzen.... und so weiter.

Passt schon. Es finden sich immer die Richtigen.

Randalf am 28.07.14 19:09

Das ist in der ganzen Logistkbranche so. Auch bei den großen Speditionen wie Dachser Schenker USW. Dachser bildet sogar Fahrer aus (ohne eigene LKW) und führen dann die ausgebildeten Fahrer in die Scheinselbstständigkeit.

Klaus am 28.07.14 19:07

Wer ist hier was?
Hier sind doch zum Teil Arbeitsrechtsverstöße festgestellt worden. Als gibt einen AG, der sie nicht einhält und einen AN, der sie ebenfalls nicht einhält. Es sind auch Auftraggeber, Auftragnehmer und Subunternehmer genannt. Der Auftraggeber und für die Kunden der Auftragnehmer und in diesem Vertrag sind die Bedingungen vertraglich festgelegt. Eine Bedingung ist z.B. der Kaufpreis und die kostenlose Zustellung. Wegen der kostenlosen Zustellung wird der bisherige Auftragnehmer zum Auftraggeber. Für ihn ist die Zustellung natürlich nicht kostenlos. Ob er den Transport nun selbst macht oder einen Auftrag vergibt. Wenn der Auftragnehmer nun den Transport macht, muss er sich im vereinbarten Kostenbereich bewegen. Auch dann, wenn er den Auftrag an einen Subunternehmer weitergibt. Falls Arbeitnehmer beschäftigt werden, müssen alle Regelungen dafür eingehalten werden. Aber nur vom jeweiligen Arbeitgeber, nicht von den vorangehenden Auftragnehmer und nicht von den Kunden.

Manfred am 28.07.14 19:07

Picard 42 würde, oder müsste jetzt schreiben: HÄTTEN DIE PAKETFAHREN WAS RICHTIGES GELERNT; DANN BRAUCHTEN SIE NICHT DIESEN jOB ANNEHMEN:
Es können nicht alle Akademiker werden. Dann müßten die sich ihre Sachen ja selber holen.
Die Gewerkschaft ist nicht mehr stark genug um diese Ausbeutung zu verhindern. Ich gebe immer ( ich mach es mir einfach ) der Politik schuld. Sie hat die Macht, oder auch das Recht diese Schweinerei zu unterbinden.

Ewald 41 am 28.07.14 19:06

... und ändern tut sich nix.... leider.......

Werner am 28.07.14 18:59

Wenn man als einzige Qualifikation einen Führerschein für Personenwagen vorweisen kann, kann es natürlich leicht passieren das man als paketausliefernder Hilfsarbeiter verschlissen wird. (oder als Taxifahrer oder Pizzabote)

Die UPS Fachleute hingegen werden gut bezahlt. Allerdings kostet UPS auch etwas mehr. Alles eine Frage de Zahlungsbereitschaft der Kunden. Wenn Hermes, DHL und Konsorten natürlich nur 5-6 Euro für ein ins Haus geliefertes Paket verlangen (können), kann man sich ausrechnen wieviel die Paketboten davon abbekommen.

Meines Wissens kann einen das Hartzamt nicht zwingen, selbstständiger Subunternehmer beim Paketdienst zu werden. Wer es trotzdem macht, darf sich nicht mit Zwang vom Amt herausreden. Wie bereits von anderen Bloggern geschrieben wurde, gehören zum Ausbeuten immer zwei Parteien.

Also liebe junge Leute: Schön ne Ausbildung machen. Am besten im MINT Bereich. Floristen und Sozialarbeiter gibt es nämlch schon genug. Viele von denen als Paketauslieferer

Gero Nimo am 28.07.14 18:57

"Ist also die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt schlicht und einfach eiskalt einkalkuliert?"

So funktioniert das Wirtschaftssystem nach Schröder. Es fällt Dominostein nach Dominostein. "Dominoday" ist nur noch nicht bei allen angekommen und daher können einige noch "Kaufen bis die Quittung qualmt!"

Merkel nennt das Wettbewerbsfähigkeit. Wenn der deregulierte Arbeitsmarkt nicht wieder reguliert wird, gewinnt der konsequenteste Ausbeuter diesen Wettbewerb. Der Mindestlohn ist nicht mehr als der Tropfen auf dem heißen Stein.

Kurt am 28.07.14 18:51

Ich schreibe lieber mal einen Tipp für die Jugend: Lernt und macht eine Ausbildung, dann gehört Ihr nicht zu denen, die in ihrem Leben vorher total versagt haben und daher jeden miesen Job annehmen müssen.

Randalf am 28.07.14 18:50

Henriette am 28.07.14 18:28

Auch ich habe genau aus diesem Grunde immer wieder (fast täglich) Pakete für die Nachbarn links und rechts angenommen, bis unser Flur einem Warenlager glich. Teilweise waren die enorm großen und schweren Pakete mehrere Tage bei uns "zwischengelagert", da die Nachbarn gar nicht zu Hause waren.

Inzwischen nehmen wir keine Pakete mehr an. Die Überlastung der Boten sollte so stark werden, dass sie in großer Zahl die Arbeit niederlegen.

Je eher dies geschieht, desto besser. Denn dann wird der Druck erhöht, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

Lieber arbeitslos, als einem solchen S....Job nachzugehen, der in kurzer Zeit die Gesundheit ruinieren kann.

ANNA am 28.07.14 18:43

"Erst debattieren, dann bestrafen", sagte Schneider.

Es ist unglaublich, dass Guntram Schneider keinerlei rechtliche Konsequenzen zieht, z.B. Bußgelder verhängt.

Schließlich liegen eindeutig schwere Gesetzesverstöße vor.

ANNA am 28.07.14 18:32

Wer macht solche Jobs, wer wird auf die Kunden losgelassen? Das sollten sich die Firmen auch mal überlegen. Alles Männer, oftmals Schulverweigerer, Langzeitarbeitslose, Ausbildungslose, Vorbestrafte, schwer Vermittelbare und Co.. Da möchte ich als Kunde lieber abwinken. Ich bestelle übrigens auch nicht, ich bin in der Lage, ein Geschäft mit deren Hauslieferanten aufzusuchen. Und das kann jeder andere Käufer ebenfalls so handhaben. Es ist keine Frage des Geldes, sondern eher der Faulheit und Dummheit.

Randalf am 28.07.14 18:32

Das ist aber nicht nur Hermes, Fed-eX, UPS, GPS...sie haben dabei DHL vergessen. Zuvor unsere gute alte Post.
Mir tun die Leute oftmals leid und ich nehme schon oftmals die Pakete für meine (mir bekannten!) Nachbarn an, damit die nicht nochmal anliefern müssen.
Man müsste die Firmen die sich solcher Sub-Untermehmen bedienen gehörig zur Kasse bitten. Denn die verstoßen ja eindeutig gegen Gesetze .

Henriette am 28.07.14 18:28

"Ist also die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt schlicht und einfach eiskalt einkalkuliert?"

Na klar, Frau Vogel, was denn sonst? Dank der Agenda 2010 und dem damit verbundenen Druck-Apparat "Hartz IV" ist es der Regierung gelungen, miserable Arbeitsbedingungen nebst katastrophaler Niedrigstlöhne (die übrigens sogar von der EZB inzwischen gerügt werden) in diesem Land zu etablieren.

Im ÖR Fernsehen liefen schon mehrfach Berichte und Reportagen über das Thema Paketzustellungsdienste in Deutschland.

Aus den Mediatheken der ÖR sind sie schon verschwunden (warum wohl?), aber bei youtube liegen die noch vor.
Wegen der verbotenen Linkmontage hier nur die youtube Nummern:

DPD PlusMinus Reportage 2006
WkZhpi7xP1I

SWR-Bericht zu GLS-Paketdienst 2011
58DaVIt8mLI

DHL Subunternehmer/Servicepartner NDR 45 Minuten Reportage 2011
2-Qh8vtyhnw

dokuarea.tk 2012
Undercover als Paketsklave
GFfm0SWtUMA

E = mc² am 28.07.14 18:19

Damals bei Neckermann (ein Saftladen, der die Kundschaft nicht mehr belästigt) und deren Lieferant Hermes. Meine Oma bestellt einen Schrank im Wert von 2300 Euro, der montiert geliefert wird. Sie wohnt im vierten Stock. Tobend kommen die beiden Männer schon hoch und begrüßen meine Oma mit den Worten: "Vierter Stock? Höher geht es wohl nicht?" Meine Oma entdeckt zahlreiche Schrammen und reklamiert das. Was brüllen die Asos? "Jetzt sagen Sie nicht, wir sollen die Scheiße wieder runterschleppen!?!"

Das zu Hermes und ihren erstklassigen, freundlichen Mitarbeitern, die bei Bedarf auch gerne in den Vorgarten und die Garageneinfahrt pinkeln.

Randalf am 28.07.14 18:12

Eine Shownummer des Herrn Arbeitsministers.
Wenn er wirklich helfen wollte, dann würde er die betroffenen Betriebe verklagen, da sie gegen mehrere Gesetze verstoßen.

Jupp am 28.07.14 18:10

Es ist auch mal an der Zeit, nicht nur über die Arbeitgeber zu schreiben, sondern über DAS, was da das Haus betritt. Vor allem bezüglich Hermes habe ich was zu berichten. Von wegen, ich muß mal, da nehme ich doch gleich die Garageneinfahrt der Kunden als Klo. Unfreundlich, stumm, ein anderes Mal brüllend und fluchend. Meine Nachbarschaft, Bekanntenkreis und Familie bestellen niemals dort, wo Hermes liefert.

Randalf am 28.07.14 18:02

Zur Ausbeutung gehören immer zwei Seiten, Ausbeuter und den, der sich ausbeuten lässt. Würde keiner diesen Job machen, wären die Firmen weg vom Markt. Genauso ist es auch in anderen Gebieten. Jeder motzt zum Beispiel über die Datenkrake Google, aber nur die wenigsten User meiden sie.

Randalf am 28.07.14 17:51

Picard42 am 28.07.14 17:39

Nicht die Paketdienste?

Wer bedient sich denn z.B. der Scheinselbständigen?

Gerade sie Paketdienste. Auch Eismann un Co. greifen gerne auf diese preiswerten outgesourcten Arbeitenehmer zurück, welche aus Naivität oder schlicht Verzweiflung diese Ausbeuterei dulden.

Selbi am 28.07.14 17:48

den Rest mögen die Online-Händler bitte mit eigenem Personal organisieren: Geld genug haben die dafür!

Gruß,
Picard

dann wären die Spediteure die gleichen, die jetzt für Hermes usw. fahren. Es würd sich also nichts ändern.

Udo am 28.07.14 17:43

Hallo Frau Vogel,

warum fragen Sie Hermes, FedEx, UPS (und DPD und wie sie alle heißen): fragen Sie die Firmen, die sich ohne Skrupel dieser Dienste bedienen!!

Ihre Ansprechpartner sind also Amazon, Ebay, Zalando und diverse weitere Online-Händler: HIER sitzen die Verantwortlichen, nicht bei den Paketdiensten!

Einfach eine Grenze einziehen (z.B. max. fünf Kilo und Schuhkartongröße) - und den Rest mögen die Online-Händler bitte mit eigenem Personal organisieren: Geld genug haben die dafür!

Gruß,
Picard

Picard42 am 28.07.14 17:39

Tag in die Runde. Ich werfe mal locker ein: Stellt Euch vor, es gibt einen Ausbeuterjob zum Minilohn, und niemand geht hin. Nur so wird das Problem gelöst, auf die harte Tour.

Randolf am 28.07.14 17:35

Ist also die Ausbeutung der Arbeitskräfte im harten Kampf auf dem Markt schlicht und einfach eiskalt einkalkuliert?

Ja.

Selbi am 28.07.14 17:22

hatte ca. 6 Monate als subunternehmer für Hermes gearbeitet. ersten 3 monate hab ich gut verdient, mußte am anfang selber Fahrzeuge stellen und Fahrer einstellen, aber es gab sehr gut zu tun.
Nach dem 3 monat wurden mir bezirke weggenommen.
ich mußte fahrzeuge mit verlust abgeben und fahrer entlassen.
Mir wurde von Hermes gesagt, ich solle die Fahrer als subunternehmer einstellen damit die kosten sinken für mich.
Nach 6 Monaten hab ich den Vertrag mit Hermes gekündigt.
Ich hab im Schnitt ca. 15 Stunden am Tag gearbeitet und hatte nach 6 Monaten und verkauf der letzten Fahrzeuge einen verlust von 15.000 € gemacht.
Heute fahre ich für ein Autohaus und fahr am Tag 8 stunden und hab am ende des Monats mehr geld.

Udo am 28.07.14 17:21

Freitag, 25.07.2014

Kaufen bis die Quittung qualmt!

Wenn man den Umfragen traut, dann ist Verzicht in Deutschland gerade richtig angesagt. Die neue Enthaltsamkeit gilt als schick, nicht nur während der Fastenzeit.
Jeder zehnte Deutsche will dieses Jahr gefastet haben. Alkohol, Zigaretten, Fleisch, Süßigkeiten, den Gebrauch von Smartphones oder sogar Sex - manche mehrere Dinge gleichzeitig. Wie gesagt, so zumindest sagen es die Umfragen.
Ich zum Beispiel esse kein Fleisch, ich versuche viel im Bioladen zu kaufen, die Hühnereier haben immer eine Null undsoweiterundsoweiter ...

Aber diese Kleinigkeiten sind absolut nicht der Verzicht, um den es heute in der Sendung geht.
Auf solche Dinge zu verzichten wirkt geradezu banal bei unserer Zuschauerin Susane Scheibenhuber.
Sie verzichtet bewusst auf Luxus. Sie kocht ihre Wäsche mit Regenwasser und macht ihre Kleidung selbst. Überflüssiges schafft sie gar nicht erst an. Sie ist glücklich mit ihrem Leben - auch ohne viel Konsum.
„Ohne viel Konsum" ist da noch charmant umschrieben. Susane Scheibenhuber lebt völlig bescheiden und versorgt sich mit allem, was sie braucht selbst.
Sie ist damit das komplette Gegenteil zu dem, was die Konsumklimastudie für Juli sagt. Trotz der vielen Krisen sind die Verbraucher bisher in bester Konsumlaune! Die Einkommenserwartung hat den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung, berichtet die GfK.
Wie halten Sie es? Ist Ihr Motto „ Kaufen, kaufen, kaufen?" oder verzichten Sie auch mal bewusst?

@"Wenn man den Umfragen traut, dann ist Verzicht in Deutschland gerade richtig angesagt. Die neue Enthaltsamkeit gilt als schick, nicht nur während der Fastenzeit."

@http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft/paketdienste-arbeitsschutz100.html
"Arbeitsminister kritisiert Kurierfirmen: "Verheerende Verhältnisse" bei Paketdiensten"

Mit dem Thema Verzicht und Enthaltsamkeit sind unsere Paketboten dann voll im Trend. Die kaufen nicht "bis die Quittung qualmt!" Das ist aber nicht neu. Es gerät nur immer wieder in Vergessenheit.

Und die übliche Ablenkung ist auch nicht neu, das hatten wir auch schon oft:
Nicht der Kunde ist schuld an den Arbeitsbedingungen, die der Arbeitgeber seinen Beschäftigten anbietet und zu denen dann die Arbeitsagentur die Arbeitslosen zwingt.

Dazu kann ich immerhin eine Programmempfehlung für das öffentlich-rechtliche Fernsehen abgeben:
markt | Heute, 21.00 - 21.45 Uhr | WDR Fernsehen

Siggi am 28.07.14 17:12

Eine bemerkenswerte Frau, ein wunderschönes Häusschen, wunderschöne Emaille- und Steinguttöpfe hach jaaaa :-) - ein Leben ganz nach meinem Geschmack. Sie strahlt Zufriedenheit aus und das nicht ohne Grund. Ich würde grundsätzlich gerne tauschen mit ihr, ein bisschen Waschmaschine hätte ich allerdings doch ganz gerne. Aber wie lange kann sie das alles so noch durchziehen gesundheitlich?

Kleidung, die man selber herstellt, weiß man viel mehr wertzuschätzen als die Socken im 10erPack vom Discounter für 2,50 € und selbstgestrickte Socken stopft man dann auch.

Auf Konsum verzichten muss ich allerdings gar nicht; mein Kontostand sagt mir, ob ich kaufen oder besser verzichten sollte.

Emma am 28.07.14 16:20

Redaktion Aktuelle Stunde am 28.07.14 14:51

Da gibt es aber nix mehr zu kehren. ;-)

Selbi am 28.07.14 15:36

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, bitte kehren Sie zum Thema des Artikels zurück.

Redaktion Aktuelle Stunde am 28.07.14 14:51

FreJo am 28.07.14 12:34

man/frau auch, muss natürlich berücksichtigen, wo RTL und SAT mit einer 2 mann mopedcrew anbrausen, fahren die ÖR mit einer autoflotte vor.

das verschlingt dann natürlich das geld, was die ÖR dank unserer Demokratieabgabe ja haben.

werner am 28.07.14 14:43

FreJo am 28.07.14 12:34

Tja. wenn man sich auf Gelder stützen kann,die mit Staatsgewalt den Bürgern abgepresst werden, ist ÖR fein raus.

Die sicherste Einnahmequelle ever.

Klara am 28.07.14 13:33

Der WDR sollte sich mal an die eigenen Nase fassen!!!
Immobilien in bester Innenstadtlage.....( Gebäudeaufwendungen p.A. 45 Millionen )
Was der WDR sich aus Rundfunkbeiträgen leisten kann,ist einfach nur Maßlosigkeit und Unüberschaubarkeit seiner Ausdehnung.
Bei einem Budget von rund 1,4 Milliarden Euro p.A. fließen ca.500 Millionen ins Programm...und der Rest????
Aber macht ja nix,- neues Jahr, neues Geld und dann...
AUSGEBEN bis die Quittung qualmt.

FreJo am 28.07.14 12:34

Auf einen Einzelfall wie Frau Scheibenhuber zu blicken, finde ich recht entspannend.
Allerdings hält die Entspannung leider nicht sehr lange an. Kein Wunder, in einem solchen Gesellschaftsumfeld wie hier in Deutschland, in dem Entspannung und Besinnlichkeit eher Fremdwörter geworden sind.
Die Lärm, Stress- und Spassgesellschaft macht alles nieder.

H am 28.07.14 10:59

"Die Einkommenserwartung hat den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung, berichtet die GfK."

Ha, ha, ha, ha, ha ... ... ... Logikknick:

Auf dem Gipfel geht es nach jeder Seite bergab,
auf dem Tiefpunkt geht es nach jeder Seite bergauf.

Eine hohe Einkommenserwartung ist keine gute Nachricht.

Stoa am 28.07.14 0:12

Passt das hier rein, na klar passt das hier rein.
Grönemeyer:Kaufen.
Es aber eine Kritik an unserem Kaufverhalten, nicht meins...
Vieleicht mal wieder reinhören, und ihr erkennt was der Künstler uns was sagen will.

pst am 27.07.14 20:43

Krösnic am 27.07.14 20:29

Die Ärmste.

HB

HB am 27.07.14 20:40

Kaufen kaufen kaufen?

Warum nicht?

Hab Geld ohne Ende und kauf alles was meine Frau tragen kann.

Krösnic am 27.07.14 20:29

ANNA am 27.07.14 15:05
Deswegen sind die wahren Vegetarier gleich Veganer. Dann gibts auch keine Eier oder anderen Tierprodukte. Aber für manche Menschen ist es ein Problem etwas zu essen was früher ein Gesicht gehabt hat.

Manfred am 27.07.14 19:39

@Picard42 am 27.07.14 15:19

Korrektur (das kommt dabei raus, wenn man Beiträge nur mit einem Auge nebenbei liest): wenn Sie auf Vegetarier abstellen, haben Sie natürlich recht! Sorry!

Picard

Picard42 am 27.07.14 15:22

@ANNA am 27.07.14 15:05

... und Ihr Bio-Geflügel hat sich durch Suizid selbst entschlossen, auf Ihrem Teller zu landen, oder was? Manchmal kann man sich nur an den Kopf fassen, welch krude Weltbilder Menschen für Realität halten....

Picard

Picard42 am 27.07.14 15:19

Sehr geehrte Frau Vogel,
auch wir kaufen fast ausschließlich Biolebensmittel, weitgehend in Bioland oder Demeter-Qualität und "verzichten" dafür lieber auf anderen "Konsum" wie z.B. regelmäßig das neueste Handy, Fernsehen,.., die neueste Mode, Möbel.., Urlaubsreisen mit dem Flugzeug. Aber wir essen (Bio) -Fleisch und -Geflügel. Vegetarier sind in meinen Augen inkonsequent. Ich möchte dies am Beispiel der von Ihnen genannten Bioeier deutlich machen: Irgendwann hören die Hennen auf, Eier zu legen und müssen durch Junghennen ersetzt werden. Sie werden dann natürlich geschlachtet und es wäre doch völlig abwegig, sie nicht als Suppenhühner.. zu verwerten. Auch der Biobauer wird ihnen weder das "Gnadenbrot" gewähren noch ein "Grab" schaffen. Diese Hühner leben nur, weil sie Nutztiere sind. Es ist mir wichtig, dass sie ein artgerechtes Leben haben. Aber es ist in meinen Augen überheblich, nur die Eier zu verzehren und die Henne möglicherweise in einer Biogasanlage verwerten zu lassen.

ANNA am 27.07.14 15:05

HERDPRÄMIE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
In der Studie nannten von jenen Eltern, die keine Berufsausbildung oder nur einen Hauptschulabschluss haben, 54 Prozent das Betreuungsgeld als Grund dafür, dass sie ihre Kleinkinder nicht in eine Kita schicken. Bei Familien mit mittlerer Reife reduziert sich dieser Anteil auf 14 Prozent, bei Akademikern gar auf 8 Prozent.

Dieses war die erste Dummheit der CSU die, wie man sehen kann voll in die Hose gegangen ist.

Und nun die Maut.
Wann hört es endlich auf, das diese Splitterpartei Regierung machen kann.

Anonymus am 27.07.14 11:18

Wenn ich hier mal da zwischen funken darf:
Kaufen bis die Quittung qualmt! so das Thema,
und was ist nun wenn ich garnix kaufe, dann kann doch folgerichtig auch keine
Quittung qualmen! Also 4 Q in wenigen Sätzen ist doch auch mal anerkennungswert,
oder? Könnte noch was mit Quark,oder alles Quatsch oder Plusquamperfekt
hinzufügen, würde aber wenig hilfreich sein.

pst am 26.07.14 19:14

"Trotz der vielen Krisen sind die Verbraucher bisher in bester Konsumlaune! Die Einkommenserwartung hat den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung, berichtet die GfK."
Um den Wert des WDR besser einschätzen zu können sollten Behauptungen der Darstellen genauer überprüft werden:http://www.querschuesse.de/deutschland-reale-einzelhandelsumsaetze-mai-2014/
Ohje, wiedermal "Qualitätsnachrichten" :-)

Sucher am 26.07.14 18:43

Felix am 26.07.14 17:35

Früher gab es aber auch nur Kernseife o.Ä.
Die heutigen Waschmittel reinigen die Wäsche doch fast von selbst, jedenfalls bei leichter Verschmutzung.
Mal kurz mit der Bürste über die Problemstellen, wie z.B. Hemdkragen reicht im Schnitt.
Diese Walkerei über das Waschbrett ist selten nötig.

Selbi am 26.07.14 17:51

Dieses Waschen von Hand war früher gang und gäbe. Allerdings wurde das
nicht freiwillig gemacht, sondern weil keine Waschmaschinen vorhanden waren.
Und ich glaube auch nicht, dass die gute Frau öfter als ein Mal die Wäsche für
eine ganze Familie per Hand waschen würde. Das war in meiner Erinnerung immer Arbeit für 2 - 3 Tage.
Als dann die Waschmaschinen mit Wassermotor kamen, war das ein Segen.

Felix am 26.07.14 17:35

Wenn ich nach einem 8 Std. Tag voller körperlicher Arbeit nach Hause komme, dann werde ich mit sicherheit nicht noch Wäsche von Hand waschen. Was macht die gute Frau eigentlich, wenn es mal 6 Wochen nicht regnet ? Hat sie einen 5000 Liter Tank im Keller, oder wird dann nicht gewaschen, egal wie es müffelt.

Nobby am 26.07.14 17:03

Und das die Frau nicht von gestern ist erkennt man an ihrer Homepage.
da kann man ja nur sehr laut vlachen, keine Waschmaschine, klamotten selber nähen aber ne Homepage.
Keine Ahnung wie man so was nennt, ich nenn es inkonsequent

Anonymus am 26.07.14 14:57

Vorteil, wird nachgeliefert.

sennekind am 26.07.14 14:37

" Sie ist glücklich mit ihrem Leben - auch ohne viel Konsum. "

Tach in die Runde.

Wer heute noch die Möglichkeit hat mit sich und der Natur im Einklang zu leben, dem kann man zu dieser Seligkeit beglückwünschen.

In schlechten Zeiten braucht man als Selbstversorger dann nicht darben und weiß sich immer zu Helfen, ein großer in schlechten und schlimmen Zeiten.

Und das die Frau nicht von gestern ist erkennt man an ihrer Homepage.

In diesem Sinne, das

sennekind am 26.07.14 14:35

Erst stellt man fest, dass die Jungen keine Rente haben werden.
Gerechtigkeit ist dann, dass man den Rentnern jetzt die Rente kürzen muss.
Wenn Rentner geschröpft wurden muss man auch die Pensionäre schröpfen.

Hier stellt man dar, wie schön doch das Leben ohne Geld im Alter sein kann.

Eine gewisse Konsequenz kann man der Aktuellen Stunde nicht absprechen.

Hans T. am 26.07.14 14:00

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Wie halten Sie es? Ist Ihr Motto „ Kaufen, kaufen, kaufen?" oder verzichten Sie auch mal bewusst?...

Ich kaufe nicht um des Kaufens Willen, sondern ich kaufe dann, wenn ich irgendetwas benötige.
Das war so, das ist so und das bleibt so!

Gerd am 26.07.14 13:22

Noch eins Frau Vogel, sie schreiben wie folgt:

Sie verzichtet bewusst auf Luxus. Sie kocht ihre Wäsche mit Regenwasser und macht ihre Kleidung selbst. Überflüssiges schafft sie gar nicht erst an. Sie ist glücklich mit ihrem Leben - auch ohne viel Konsum.

Eine Waschmaschine ist also Luxus in Ihren Augen?
Nein , eine Waschmaschine ist ein Ding der Notwendigkeit !
Luxus ist in meinen Augen:"Mein Haus, mein Pferd, mein Boot!" und Ähnliches was bei Sprücheklopfern so rüberkommt.
Da haben wir wohl eine etwas andere Sichtweise.

Henriette am 26.07.14 12:48

Fleischverzicht? Veggie ist zurzeit eine Mode, Moden kommen und gehen und haben wenig mit Verzicht zu tun, weil es grade für Veggies ja genug Ausgleich gibt.
Was echter Verzicht bedeutet und wie wenig das wirklich bringt, das sehe ich zurzeit an Eltern und Schwiegereltern.
Die einen verballern eine Rente aus der Stahlindustrie, von der man als öffentlich Bediensteter nur träumen kann, und verfahren nach dem Motto erst kaufen - dann planen, leisten sich Urlaube, leben gut.
Die anderen, nur unwesentlich älter, müssen ohne Führerscheinauskommen, kommen nirgends hin und leben noch ihre polnisch kommunistische Verzichtsideologie weiter: Es gibt nix, also wird was da ist geflickt. Kürzlich mußten wir denen mit Gewalt eine neue Couchgarnitur ins Wohnzimmer stellen, weil aus der alten die Sprungfedern rauskamen, gestern ist mitten in der Nacht der Lattenrost unter ihm zusammengebrochen.
Nö, Verzicht bringt nichts, Verzicht macht das Leben nur unnötig kompliziert.
Gruß,
Guido

Guido die Nervensäge am 26.07.14 11:38

Ich denke den Lebensstil von Frau Scheibenhuber möchten nicht viele Frauen praktizieren. Ich bin noch vertraut mit all diesen Dingen und möchte das Rad nicht zurückdrehen.
Ich habe ein sehr gutes Gedächtnis und denke noch mit Schrecken an die "Waschtage" mit Waschbrett, Wringer etc. und ich bin dankbar für all die Dinge welche den Frauen heute das Leben erleichtern.
Frau Vogel, dieser "Aufhänger" war nicht gerade klug gewählt.
Denn Konsumverzicht ist doch bei vielen Menschen an der Tagesordnung weil sie das praktizieren müssen um über die Runden zu kommen.
Ich persönlich habe meinen Lebensstil jedenfalls nicht geändert, ich kaufe nicht bis das Konto qualmt. Da wird mal wieder eine einseitige Sichtweise vermittelt. Da kann man diese Statistik ungerührt in die Tonne kloppen.
Meine Prioritäten liegen völlig anders und ich konnte schon immer gut mit Geld umgehen!!

Henriette am 26.07.14 8:55

Aus dem ARD Börsenblog:

@Siggi, 27. Juni 2014, 17:56 Uhr
"Ich glaube der GFK kein Wort. Hat mal einer überprüft was die so treiben?

Die privaten Haushalte haben immer weniger Einkommen und freie Einkommen und die “Kauflaune” soll entgegengesetzt jedes Jahr immer besser werden; das geht immer nur bergauf. Das ist doch das Pfeifen im Walde; das sind Durchhalteparolen.

Sonst muss mir mal einer die vielen Pleiten und Geschäftsaufgaben im Einzelhandel erklären, wenn wir so viel kaufen. Oder sind die 1-Euro-Shops gemeint?"

@Siggi, 30. Juni 2014. 17:29 Uhr
"Die “gute Kauflaune” macht sich nicht in den Kassen der Einzelhändlier bemerkbar.

Das habe ich eben bei einem privaten Nachrichtensender gehört. Diese Meldung passt gut als Ergänzung zu meinem Kommentar .."

@Stefan Wolff, 30. Juni 2014, 21:08 Uhr
"Sie haben so Recht. Ich rätsele seit Jahren, wie steigende Kauflaune und sinkende Einzelhandelsumsätze zusammen passen."

(Stefan Wolff ist Wirtschaftsjournalist beim Hessischen Rundfunk)

Siggi am 26.07.14 0:24

Ich beneide diese Frau um ihre Muße, ihre Ruhe, ihre Einstellung zu diesem Leben, das sie allerdings auch nur alleine so leben kann. Sie scheint glücklich zu sein, Einsamkeit nicht zu kennen.
Wir leben in einer Welt, in der es sich angenehm leben lässt mit einem gewissen,
selbstverständlich gewordenen bequemen Dasein. Alle Haushaltsgeräte haben
gut zu funktionieren, fällt bei Gewitter der Strom für eine Weile aus, werden wir
gleich unruhig, weil die Abhängigkeit sehr krass im Raum steht.
Doch ich denke, es ist kaum noch möglich, wieder rückwärts zu gehen, und ich
möchte dies auch nicht.
Ich habe Achtung vor der Lebenseinstellung dieser Frau, doch ich will nicht mit ihr tauschen.

Anne B. am 25.07.14 21:27

@Redaktion Aktuelle Stunde am 25.07.14 21:09

Das ist mal wieder ein gutes Beispiel für ein Blog-untaugliches Thema.

Den Lebensstil von Fr. Scheibenhuber als Aufhänger zu nehmen, bedeutet nun mal, sich auch damit auseinandersetzen zu wollen (oder zu müssen: manche Mitschreiber haben da etwas pawlowsches).

Die eigentliche Frage "Wie halten Sie es" ist doch hier noch nicht einmal im Ansatz angekommen - und wird es vermutlich auch nicht: weil einfach der Vergleich in diesem Bild/diesem Kontrast schlicht hinkt.

Nehmt das vielleicht einfach mal als konstruktive Kritik mit für die zukünftige Themenwahl.

Zum Thema: mein Konsumverhalten hat sich in den letzten zehn Jahren nicht geändert - und wird es auch die nächsten zehn Jahre nicht tun. Weder Verzicht noch Maßlosigkeit - und damit ist die erschöpfende Antwort auf die Frage fertig.

Gruß,
Picard

Picard42 am 25.07.14 21:23

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Ned und Warris Log: Einige Ihrer Kommentare wurden entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich.
@ Hans, werner und Hans-Dieter-Trelle: Einige Ihrer Kommentare wurden entfernt. Bitte tragen Sie zum Thema bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 25.07.14 21:09

Wo ist denn das Problem?

Die Dame möchte etwas Aussteigertum praktizieren, weil ihr in einer Standardwohnung wohl die Decke auf den Kopf fällt.

Anstatt den ganzen Tag vor der Glotze zu hängen oder mit Nachbarn die Wehwechen durchzuhecheln, lebt sie solange in der freien Natur, bis sie nicht mehr will oder kann.

Sie will sicher kein Zeichen setzen oder den Konsumterror verteufeln, sondern hat einfach Spass an dieser Lebensweise.

Wenn es dann nicht mehr geht, kann sie doch jederzeit zurück in die "Zivilisation".
Ein finanzielles Pölsterchen unterstelle ich mal einfach.

DAS unterscheidet sie von einer Slumbewohnerin.

Selbi am 25.07.14 21:03

@Warris Log am 25.07.14 18:27

Unser Staat ist ein Sozialstaat, um das sein zu können müssen die Menschen hier viel arbeiten und davon Steuern zahlen.
Um unter anderem auch politisch Verfolgte, Flüchtlinge aufzunehmen und zu unterstützen mit dem Nötigsten also Essen, Trinken, Bekleidung und ein Dach über dem Kopf. Was denken Sie denn wer das finanziert? Ja genau, jeder Bundesbürger!
Für viele Inländer, wie Sie uns bezeichnen ist das Leben jeden Tag ein Kampf.
Hier fliegen die Brötchen nicht umsonst herum, die müssen ersteinmal verdient werden und falls Sie Asylant/in sein sollten, Ihre auch.
Diese Dame führt freiwillig so ein Leben um ein Zeichen zu setzen, was ich bewundere!

Wir sind es gewohnt hart zu arbeiten um in so einem schönen Land zu leben. Otto Normalverbraucher kann sich so ohne weiteres keinen Luxus erlauben, sondern spart sich Urlaub und alles was ein Leben schön macht zusammen!!
Beschäftigen Sie sich ersteinmal mit der Mentalität und der Geschichte der Menschen hier.

susemel am 25.07.14 20:28

Anonymus am 25.07.14 20:04
"Oder ist es "Neid" weil die Frau es sich erlauben kann, so zu leben wie sie möchte? und sie so leben mußten irgendwann?"


Ich musste nicht - -jedoch verfüge ich über genug Einfühlungsvemügen für andere, das ich weiß daß man keinen Grud hat, um in keiner Hinsicht
auf diese Lebensart neidisch zu sein´.

Warris Log am 25.07.14 20:16

Kaufen, kaufen, kaufen u. a. weil das Geld zu schnell an Wert verliert, nachvollziebar. Es geben immer mal wieder welche die eine ZEITLANG so leben möchten wie vor 100 Jahre. Es sei ihnen gegönnt. Aber wenn WARRIS LOG sich über uns beschwert, dann muß man doch einiges sagen. Europa hat sicher in Afrika vor 100 Jahre gesündigt mit den Schwarzen. Sie sind dann zu schnell in die Selbsständigkeit entlassen worden. Was aber nun passiert, da sind sie selber schuld. Da sind doch keine Politiker die nur um reich zu werden ihre Menschen bis aufs Hemd ausbeutet. Dann die Arabischen Länder. Wie kann der Glaube so ein Unheil anrichten wollen. In Asien ist es doch nicht anders. Auch hier haben die Einen nichts, aber die Andern alles. Das sollte sich Warris Log auch mal durch den Kopf gehen lassen. Das soll aber nicht heißen, das wir Europäer alles richtig machen.

Ewald 41 am 25.07.14 20:14

@Saline am 25.07.14 20:02

Auf den Punkt gebracht. Zustimmung!

Picard42 am 25.07.14 20:10

Kein Mensch sollte so leben müssen in einem modernen zivilisierten Land.


Warris Log am 25.07.14 19:57

Warum soll jemand so nicht leben sollen??
wollen sie nun den menschen in der BRD vorschreiben wie sie zu leben haben?
Ist schon seltsam welche ansichten sie hier vertreten.
Oder ist es "Neid" weil die Frau es sich erlauben kann, so zu leben wie sie möchte? und sie so leben mußten irgendwann?

Anonymus am 25.07.14 20:04

Wenn mit Einsiedler/ in Reklame für Konsumverzicht gemacht wird, werde ich
immer sehr nachdenklich.
Die Frauen der 50ziger Jahre hatten oft noch keine Waschmaschine, sie mussten
tatsächlich die Wäsche auf einem Waschbrett traktieren, entsprechend schnell waren die Textilien zerschlissen; aber mit über 70 braucht die Wäsche ja auch nicht mehr lange halten :-)
Wer sein Leben lang körperlich gearbeitet hat wird sich eine solche Lebensweise
nicht freiwillig antun, weil er das ( körperlich ) gar nicht mehr kann.
Das Beispiel von Lebenskünstlern ist nicht als Aufruf für Konsumverzicht zu
gebrauchen, es ist eine nette Schrulligkeit von Leuten, die als etwas Besonderes
gelten möchten, oder, wie hat das Fernsehen diese Frau gefunden ?

Viele von uns müssen auf Konsum verzichten, das ist manchmal beschwerlich,
vor allem, wenn man sein ganzes Leben gearbeitet hat, für diese Almosen-Rente.

Saline am 25.07.14 20:02

Manfred am 25.07.14 19:32

Es geht doch nicht um krasse Ausländerfeindlichkeit ___ es geht um
Missachtung der Wahllosigkeit der Lebensart der Menschen in armen Ländern.

Das sind deutsche in Armut lebende Menschen und genauso aus dem Ausland stammende. Jedoch echte Slums gibt es tatsächlich eher im Ausland. Deswegen möchten ja diese Menschen auch von dort fliehen. Wer will denn schon dermaßen freiwillig leben?

"Sie sind vermutlich der Einzige, der aus der Lebensweise der Frau eine Ausländerfeindlichkeit erkennen kann."

Ist das das Thema - - -? Irgendeine Feindlichkeit habe ich keineswegs bei der Frau erkannt___ erher Leichtsinnigkeit & Kurzsichtigkeit, gepaart mit eienr finanziellen Sicherheit im Hintergrund. Auch wenn sie mal hierzulande in tatsächliche Not geraten würde - sie müsste niemals in Deutschland so leben, wie ein Mensch in den Slums in Asien/Afrika z. B. . So sollte es auch sein.
Kein Mensch sollte so leben müssen in einem modernen zivilisierten Land.


Warris Log am 25.07.14 19:57

Mit ihrem "Puppenhausspielchen" wie in Kindertagen. jedoch mit echtem Geld auf der Bank im Hintergrund, spukt sie uns Ausländern echt wirklich ins Gesicht.
Warris Log am 25.07.14 19:11

Sie sind vermutlich der Einzige, der aus der Lebensweise der Frau eine Ausländerfeindlichkeit erkennen kann. Im Bericht war deutlich zu erkennen, dass sie diese Lebensweise, die auf dem Land früher durchaus üblich und auch möglich war, bewusst gewählt hat. Das hatte wohl auch mit ihrem Beruf als Heilpraktikerin zu tun. Jetzt versucht sie ihr Wissen als Lebensgrundlage auszunutzen.

Manfred am 25.07.14 19:32

Warris Log am 25.07.14 19:11

Natürlich sollte Armut bekämpft werden.

Aber die selbstgewählte Lebensweise beleidigt nicht die Slumbewohner oder die Ausländer, die aus dem Elend hierher flüchten.
Es ist der persönliche Lebensstil dieser Frau. Sie haben überhaupt kein Recht sie deshalb zu beleidigen oder anzugreifen.
Und der Konsumverzicht dieser Frau hat nichts, aber auch gar nichts zu tun mit dem Elend in vielen Ländern.
Für Sie dagegen scheint Konsum(rausch) eine ethische Verpflichtung zu sein, um dem Verdacht zu entgehen, Armut zu verspotten.

Welch ein Blödsinn. Bei einer solch surrealen Konstruktion liegt der Verdacht nahe, dass gerade Sie unter dem Haschisch-Einfluss stehen, den Sie dieser Frau vorhalten.

HB

HB am 25.07.14 19:28

@HB am 25.07.14 18:52

Völlige Zustimmung.

Picard42 am 25.07.14 19:16

@HB am 25.07.14 18:52


"Glauben Sie, Konsumrausch wäre die richtige Methode, Armut zu respektieren?"


Warum respektieren -- - - sollten wir Europäer nicht alles dazu tun, um
ihn eher zu bekämpfen?

Mit ihrem "Puppenhausspielchen" wie in Kindertagen. jedoch mit echtem Geld auf der Bank im Hintergrund, spukt sie uns Ausländern echt wirklich ins Gesicht.

Warris Log am 25.07.14 19:11

Warris Log am 25.07.14 18:27
Es bleibt ein entscheidender Unterschied: In den Slums muss man (unterstelle ich mal) so leben, die Frau in dem Bericht will so leben. Und zwar weil sie es für richtig findet. An billig leben alleine kann es nicht sein, denn man kann auch anders billig leben. Es ist aber nicht nur Verzicht, sondern es ist auch sehr viel Arbeit und Planung. Und auch, was nicht vergessen werden darf, sehr viele Kenntnisse, die heut kaum noch vorhanden ist. Das hat nur wenig mit der Welt auf dem Lande, die in diversen Zeitschriften vertreten wird, die das Wort "Land" mit im Namen haben.

Manfred am 25.07.14 19:07

keine ahnung wie es bei ihnen ist, wir kaufen nicht anders ein als vor jahren eher sparsamer.
Vielleicht ist ihr gehalt so weit gewachsen das bei ihnen alles qualmt.
Ich als Rentner mußte mehrere nullrunden oder sehr kleine Rentenerhöhungen hinnehmen.
Ich hab netto weniger in der Tasche als vor einigen Jahren.
Also, bei mir qualmt nichts.
nichts mit 1-2 mal im Jahr Urlaub, ich muß meine kleine Rente zusammen halten um die steigenden kosten die uns bestimmt im winter wieder einholen zu bestreiten.
Aber vielleicht sollte ich auch so leben wie es einige machen, "nach mir die sindflut" , gibt ja die privatinsolvenz.
Fragen sie mal, wieviele Kredite kurz vor den ferien bei den banken vergeben werden damit man zeigen kann das man es sich leisten kann(oder auch nicht) in den Urlaub zu fliegen.

Rupert am 25.07.14 19:04

Warris Log am 25.07.14 18:27

Im Gegensatz zu Ihnen habe ich den Bericht über die Frau gesehen.
Glauben Sie, Konsumrausch wäre die richtige Methode, Armut zu respektieren?
Es handelt sich um den persönlichen Lebensstil der Frau.
Sie macht auf mich keineswegs den Eindruck "cool" sein zu wollen. Was Sie ihr unterstellen.
Ihre beschränkte Sichtweise liefert daher gleich die dazugehörenden Vorurteile mit.
Kurz: ein widerliches Geschreibsel von Ihnen. Sie sind beleidigend und auf dümmliche Weise anmaßend. Nicht die Frau.

HB

HB am 25.07.14 18:52

Ich verzichte bewusst, aber nicht weil ich es will sondern weil ich es muss. Ansonsten könnte eine Privatinsolvenz sehr schnell eine Realität werden.
Die Lebensweise der Darstellerin erinnert mich doch sehr an Verhaltensweisen meiner Kinderzeit, das war damals in der 50'er und 60'er Jahren. Damals beherrschten viele Frauen nicht nur die Technik des Kochens, sondern auch des Nähens, Häkeln, Stricken und Stopfen. Da wurde nicht nur etliche Bekleidung selbst genäht oder aus älteren Sachen umgearbeitet. Sie wurden auch repariert. Die Grundstücke waren groß genug, um sich daraus mit Gemüse und Obst zu versorgen. Unsere Garage war nach dem Bauplan ein Stall für Schwein, Kaninchen und Hühnern. Aber wer will und kann das heute noch?

Manfred am 25.07.14 18:34

"Sie verzichtet bewusst auf Luxus. Sie kocht ihre Wäsche mit Regenwasser und macht ihre Kleidung selbst. Überflüssiges schafft sie gar nicht erst an. Sie ist glücklich mit ihrem Leben - auch ohne viel Konsum.2

Da was ihre Zuschauerin hier bewußt tut, ist was Slumewohner überall jeden Tag gezwungen sind, zu tun.


Damit spukt Ihre einheimische Zuscheuerin, und jeder der so Hippy-juppie -Jäh -Alternativ lebt, uns Ausländern die aus Not hierhin kamen, ins Gesicht. Die Hippyies waren schon immer zu sehr abgedrifftet - durch ihren Hash und LSD noch mehr - - heutzutage sollten sie das eher wissen. Wenn es nur bei den Blumen im Haar & Tanz/Musik geblieben wäre wäre es sehr sympahisch.

Wie beschränkt kann man in einem 1. Welt Land denn noch mehr sein?

Gerade deswegen fliehen doch Menschen von dort, um nicht mehr so leben zu müssen??? Es ist keine Coolness - - Es ist nur dumm, wenn ein verwöhnter Inländer, der nicht mal dafür kämpfen muss um hier zu bleiben, das tut.

Warris Log am 25.07.14 18:27

Sie sind ja ein richtiges Vorzeigemädel. ach ja, Bio, Obst, das eingeflogen wird ist zwar bio aber nicht unbedingt der transport.
Aber egal, hauptsache bio auch wenn co 2 ohne ende für den transport verbraten wird.
Wir haben hier einen großen in NRW vor der Tür (Weiling) wo da die Biosachen herkommen ist schon toll, man sieht aus allen europäischen ländern die LKW´s vorfahren

Anonymus am 25.07.14 17:44

Donnerstag, 24.07.2014

Aufhören!

Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören. Das ist das Motiv des Kapitäns. Was soll noch kommen, oder? Nur ... wann ist es am schönsten und wer kann sich überhaupt ein Aufhören erlauben? In einem Interview mit der Zeit hat Lahm jetzt in seine Seele blicken lassen. Ein Satz macht mich dabei nachdenklich: „Mein Leben gehört mir". Lahm will sich vom Leistungssport nicht treiben lassen. Er kann es sich erlauben - ist halt Weltmeister! Aber er hat Recht: Nicht treiben lassen und sich bewegen, bevor man bewegt wird.

Wann haben sie aufgehört, sich treiben zu lassen, sind ausgestiegen, auf die Alm gegangen, auf den Jacobsweg, haben den Job gewechselt, noch mal eine neue Ausbildung angefangen, ihr Hobby endlich zum Beruf gemacht? Welche Kraft hat ihnen das gegeben und welche Kraft hat es gekostet, welche Widerstände mussten überwunden werden? Wann waren sie mal Lahm? Weltmeister sind wir ja alle :-) , aber die wenigsten haben den Mut „zurückzutreten" wie der Weltmeister.

Picard 42 25.7. 21:41
Ich wollte nicht, doch ich musste auf ihren Blödsinn antworten.
Es kann ja sein, dass sie von Beruf SOHN sind oder waren. dann kann ich verstehen, dass sie keine Ahnung vom Leben in der amaligen Zeit haben . Ich war Geselle, dann einge Jahre beim Bund, dann geheiratet. Da mußte Geld her. Das dazu.
Gestern habe ich die Böttinger gesehen. Da war einer der sagte: Ich bin ein Schleimer. Wenn sie nicht wissen was das ist, dann sage ich: Sie sind einer. Vor nicht langer Zeit haben sie einen Blogger vorgehalten. Hätten sie was richtiges gelernt, dann brauchten sie heute nicht jammern. So oder ähnlich war der Wortlaut. Nun haben sie Tränen in den Augen wegen den armen Millionären. Das sind sie. Wie das Fähnchen auf dem Turme drehet sich bei Wind und Sturme. Sie müssen doch nicht Spitzenfußballer werden um dann in die Klapse zu gehen oder vor den Zug springen. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Ewald 41 am 26.07.14 18:40

@Selbi am 26.07.14 16:21

Nun ja, Selbi: der erste Absatz von Ewald 41 am 25.07.14 19:11 beschreibt Schwarzarbeit. Und Ihre Antwort:

"Zu Ihrem ersten Absatz: Wir könnten Kollegen gewesen sein."

Das ist Logik, keine dreiste Unterstellung.

Mir ist es aber auch grundegal, wie hier jemand sein Geld verdient - weil mich das bei anderen auch nicht interessiert. Noch nicht einmal bei Fußballern.

Hoffe geholfen zu haben,
Picard

Picard42 am 26.07.14 17:02

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

@ Anonymus: Ihr Beitrag wurde entfernt. Bitte tragen Sie zum Thema bei.

Redaktion Aktuelle Stunde am 26.07.14 16:39

CSU-Chef Horst Seehofer geht aufs Ganze – und knüpft den Fortbestand der großen Koalition an die Einführung der umstrittenen Ausländermaut


Nun ist die chance gekommen die CSU endlich dahin zu schicken wohin sie gehört. Nach Bayern und nur nach Bayern.
7,4 Prozent kann man gut verschmerzen wenn man damit solche """POLITIKER" los wird.
Nun kann man der Regierung von CDU und SPD nur Arsch in der Hose wünschen.

AKS, lass den blog beitrag stehn, find, sowas ist wichtig

Anonymus am 26.07.14 16:37

@Picard42 am 25.07.14 21:41

Hallo Picard42,

leider muss ich Ihre Freude ein wenig trüben, denn ich habe mich hier über die Leistung des Herrn Lahm geäußert, nicht über die Handhabung seiner Finanzen.

Die gehen mich schlichtweg nichts an.

Sowenig wie Sie sich über mein Finanzgebahren Gedanken machen sollten.

Wie kommen Sie denn zu der dreisten Unterstellung, dass ich Steuerhinterziehung als Kavliersdelikt sehe und auch selber praktiziere?

Sie bewegen sich da auf gefährlichem Terrain, mein lieber Picard.

Selbi am 26.07.14 16:21

@Ewald 41 am 25.07.14 19:11
@Selbi am 25.07.14 20:13

Punkt 1: ich freue mich auf Kommentare von Ihnen, die sich auf Steuerhinterzieher beziehen - offensichtlich ist das ja wirklich nur ein Kavaliersdelikt (und bei Ihnen gelebte Praxis). Netz vergisst nicht - ich auch nicht.

Punkt 2: wieviele ehemalige Fußballer sind denn gescheitert in ihrem weiteren Leben? Das sind nicht alles Leute mit "dem Hintern in der Sonne": das sind Wracks, Alkis, Invaliden. Mit 35 hat man noch ein wenig Leben vor sich: wie lange halten da die Millionen? Beispiele gibt es ja nun wirklich genug.

Ansonsten Zustimmung, selbi: gönnen wir es ihnen einfach.

Picard

Picard42 am 25.07.14 21:41

Muss man dazu auf eine Alm abseits gehen - - - es reicht doch auch sich einfach endlich scheiden zu lassen/ zu trennen um endlich allein über sein Leben entscheiden zu können.. . _ ?

Christoph am 25.07.14 20:36

@Ewald 41 am 25.07.14 19:11

"Lieber Selbi" passt eher bei mir. :-)

Zu Ihrem ersten Absatz: Wir könnten Kollegen gewesen sein.

Zum zweiten: Auch hier sind wir uns einig.

" Wenn man mir so viel Geld bietet, dann müsste ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn ich das ablehnen würde."

Das Problem ist aber, dass man soviel Geld nur angeboten bekommt, wenn man solche Leistungen und Talente auch vorweisen kann, was bei tausenden von Kickern oder Kartfahrern nur einer Handvoll gelingt.

Und der Handvoll gönnen wir doch gerne die Früchte ihrer Arbeit.

DIESE Leute, da bin ich mir sicher, werden uns jedenfalls keinen Vorwurf machen, wenn wir noch 20 Jahre die Rentenkasse "plündern".


Selbi am 25.07.14 20:13

Liebe Selbi 24.7.21:48
ich bin zur richtigen Zeit geboren. Heute ist es sicher schwieriger solange am Stück zu arbeiten. Ich, und viele meiner Arbeitskameraden, wir haben noch jahrelang abends und Samstag schwarz gearbeitet.Zum Teil hat der Chef das noch unterstützt. Das nur nebenbei.
Ja ein Spitzensportler muss schwer schuften um oben zu bleiben. Ich sage mal 20 Jahre. Wenn er in dieser Zeit einen Igel in der Geldbörse gehabt hat, er kann ja nicht viel ausgeben weil er ja immer trainieren muss. Wie ich sie verstanden habe. Dann kann er sich mit 35 Jahre mit dem Hintern in die Sonne legen. Selbst seine Kinder brauchen nicht mehr arbeiten. Wir reden von Fußballer. Ich bin nicht neidisch. Wenn man mir so viel Geld bietet, dann müsste ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn ich das ablehnen würde.

Ewald 41 am 25.07.14 19:11

@jürgen am 24.07.14 23:01

In jedem Schreiben, in dem ich EINE Person anspreche, die ich auch im wahren Leben siezen würde, wird es nach wie vor groß geschrieben, das SIE.
Andere vertrauliche Anreden, z.B. das "du", "dir", "ihr", "euch" wird nach der Rechtschreibereform klein geschrieben auch das "sie" im Plural.

Herr Heyer benutzt ja hier das "sie" im Plural, also richtig, er spricht alle Blogger an. ;)

susemel am 25.07.14 14:13

@werner am 24.07.14 19:42

Das kann ich nur unterstreichen. *Gefällt mir*

Gruß,
Speider

Speider am 25.07.14 10:45

Ich bin ich uns so bleibe ich!!! ich lasse es auch nicht zu das andere über mich bestimmen. Nach eine längere Durststrecke folgt dann Wohlstand und Luxus in übermaß ! Ach ja,Wohlstand und Luxus bedeutet für mich Gesundheit und Zufriedenheit !

Werner Günther am 25.07.14 10:12

"In einem Interview mit der Zeit hat Lahm jetzt in seine Seele blicken lassen."
> Ich kenne das Interview nicht aber ich vermute, er hat sich in seine Denkweise blicken lassen.

"Ein Satz macht mich dabei nachdenklich: „Mein Leben gehört mir"
> Mich macht der Satz nicht nachdenklich, das habe ich längst verinnerlicht. Das sehe ich als Ausgangspunkt des Denkens an. Erst dann kommen die Fragen nach
- gut oder böse,
- den Erwartungshaltungen Anderer,
- Marktwirtschaft oder Planwirtschaft
- Privat oder Staat
- Soziale Marktwirtschaft oder freie Marktwirtschaft
- roten oder grünen Gummibärchen

"Er kann es sich erlauben - ist halt Weltmeister!"
> Ich bin nicht Weltmeister, ich erlaube mir das trotzdem.

"Wann waren sie mal Lahm?"
> Das sage ich nicht.

"Weltmeister sind wir ja alle :-)"
> wie gesagt: nein, ich nicht.

"aber die wenigsten haben den Mut „zurückzutreten"
> Ich bin mutig aber mehr verrate ich nicht.

Siggi am 25.07.14 0:47

Aufhören mit der falschen Rechtschreibung:

Wann haben sie aufgehört, sich treiben zu lassen, sind ausgestiegen, auf die Alm gegangen, auf den Jacobsweg, haben den Job gewechselt, noch mal eine neue Ausbildung angefangen, ihr Hobby endlich zum Beruf gemacht? Welche Kraft hat ihnen das gegeben und welche Kraft hat es gekostet, welche Widerstände mussten überwunden werden? Wann waren sie mal Lahm? Weltmeister sind wir ja alle :-) , aber die wenigsten haben den Mut „zurückzutreten" wie der Weltmeister.
Die Anrede "Sie" wird hier permanent klein geschrieben, bei "Ihnen" ist es genauso. Soll das einen tieferen Sinn haben?

jürgen am 24.07.14 23:01

Ulrich 1.30 Uhr,

schade, jetzt haben Sie es vermasselt.

Anonym am 24.07.14 21:50

Redaktion Aktuelle Stunde am 24.07.14 20:30


liebster diensthabender,

glaubst du wirklich, was du von dir gibst?

werner am 24.07.14 21:50

Ewald 41 am 24.07.14 21:31

Hut ab vor 48 Jahren Arbeit.

Macht sich denn jemand ernsthaft Gedanken, wieviele Stunden ein Spitzensportler so arbeitet?
Mit 8 Stunden 5 Tage die Woche und 6 Wochen Urlaub ist da nix zu erreichen.

Sportlerjahre sind wie Hundejahre.
Die zählen irgendwie mehr. ;-)

Selbi am 24.07.14 21:48

Bessert Euch.

Lukas am 24.07.14 21:34
Nicht über Werner reden,der trollt.

Anonym am 24.07.14 21:43

Er ist einer von den wenigen die sich immer vorbildlich verhalten haben. Was man so liest und sieht. Bei ihm hat man anscheinend kein Haar in der Suppe gefunden. Ich glaube er hat es richtig gemacht.
Doch man kann gerne auf viel Geld, Ehre und Ruhm verzichten wenn man ( das glaube ich bestimmt )Millionen unterm Kopfkissen hat. Man ist schnell wie der Biermann oder Emke am Fensterkreuz. Ich nehme die Spieler BESTIMMT nicht in Schutz, aber sie müssen viel leisten wenn sie ganz oben stehen wollen. Doch er braucht nicht wie ich 48 Jahre zu arbeiten um als Rentner so viel oder wenig (wie man möchte) Rente zu beziehen wie einige seiner Kameraden schon mal Trinkgeld geben.
Fazit: Er hat es richtig gemacht

Ewald 41 am 24.07.14 21:31

Ulrich, 19.20 Uhr,

Sie haben Recht, leider.

Anonym am 24.07.14 21:22

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Ulrich, wir freuen uns über Lob und Kritik, aber bitte schreiben Sie hier zum Thema des entsprechenden Blogs. Alles andere gerne an aks@wdr.de. Ihren Vorschlag werden wir in der Redaktion diskutieren.

Redaktion Aktuelle Stunde am 24.07.14 20:30

Macht doch mal ein Blog über die Putzfrau, die auf Steuerkarte den ganzen Tag arbeitet, um ihre zwei Kinder durchzubringen.

Lukas am 24.07.14 20:24

Der Löw hat doch vor einem Millionenpublikum, publikumswirksam verlautet, das
wir alle Weltmeister sind.
Herr Löw, wo bleiben unsere 300 000 Siegprämie, bitte zeitnah überweisen an
Glückstadt, Kontonummer 123456789.
Wir werden alle den Empfang den Zahlungseingang schnellstens bestätigen und das
mit einem Wasser mit Geschmack runterspülen...
Wir warten...

pst am 24.07.14 20:21

@ Picard42 am 24.07.14 19:13
>>>was hat Euch gehindert, z.B. beim FC Bayern einen Profivertrag zu unterschreiben? Nie versucht? Zu schlecht? Gar unsportlich?
Nun ja: so ist das im Leben - wer nichts kann, kann damit meistens sehr schlecht aufhören.

Achso. Krankenpfleger, Altenbetreuer, Werkzeugmacher, Drucker Hauswirtschafter, angestellte Ärzte u. Lehrer usw. können also nichts. Hatten Sie nicht einmal eine Fehlentscheidung getroffen, die sehr viele Jobs gekostet hat? Haben Sie nicht auch mal geschrieben, dass es Glück war, dass Sie heute wieder in einer verantwortungsvollen Position arbeiten? Können Sie etwa auch nichts? Oder hallten Sie sich einfach wieder einmal für das Maß der Dinge?
Herr Lahm sei der Ausstieg gegönnt aber akzeptieren sie doch auch, dass diese Möglichkeit nicht viele Menschen haben.

MeineEine am 24.07.14 20:15

Ulrich am 24.07.14 19:25


das bringt dich nicht weiter.

in 3 tagen wirste dreimal sooft gelöscht.

ich weiss, wovon ich rede. und jetzt mach hin und such klienten.

werner am 24.07.14 20:13

Hier ein Bild von einigen Spielern, ohne Kommentar, aber selbsterklärend.
Die waren alle dabei, auch Lahm, ist aber nicht auf dem Fotos zu sehen.
Wer sich das ansehen will wird mit Garantie zu lachen anfangen... Wetten?
Wer es nciht auf Anhieb versteht,soll es bitte vom Sitznachbarn erklären lassen.
Und, funktionierts...fragt:

pst am 24.07.14 20:07

**aber ist das thema nicht zuviel ehre für den kleinen philip?**

werner am 24.07.14 19:42

Warum nicht ein wenig Ehre für den "kleinen philip"?
Nur klein an Statur hat er doch einiges geleistet, oder?

Ansonsten schließe ich mich gerne @feder um 19.30 an.

Selbi am 24.07.14 20:06

Herr Lahm hat mit dem Zweitjob der ihm die höchste Ehre im Fußball beschert hat,
den WM Pokal aufgehört. Mehr kann da nicht mehr kommen. Es erfordert keinen Mut, dort aufzuhören. Mutig wäre sich weiter zu quälen und bei der nächsten EM möglicherweise zu scheitern.
Jetzt macht er nur noch sein Tagesgeschäft, die Bundesliga wo er seine Brötchen verdient. Er könnte dann im relativ "hohen Fußballeralter" von
34 Jahren dort aufhören. Eventuell hat er dann ausgesorgt. Er könnte danach wie üblich bei verdienten Fußballern Trainer, Moderator, Bundestrainer, DFB Chef
und, und, und werden.
Der Lohn für jahrelange Plackerei nach Tagesplan im Profisport.

So etwas kann Otto Normalverbraucher selten machen, wegen Berufsunfähigkeit vielleicht eine Umschulung in einen anderen Beruf. Das Hobby zum Beruf machen oder so, wird nicht nicht sehr häufig im Normalfall vorkommen.

susemel am 24.07.14 19:58

was hat Euch gehindert, z.B. beim FC Bayern einen Profivertrag zu unterschreiben? Nie versucht? Zu schlecht? Gar unsportlich?
Picard42 am 24.07.14 19:13

So ein Quatsch, als ob 100de Talente hier oder dort im Verein einen Profivertrag
kriegen würden.Dein Beitrag ist echt lahm, es würde auch nicht mehr Bundesrichter,
oder z.B Stadtangestellte, Beamten und sonstige Berufe
eingestellt als eben Stellen da wären, die auch bezahlt werden können müssen.
Also bevor du sowas schreibst mal vorher Nachdenken.

pst am 24.07.14 19:52

@Lukas. Ist angekommen. Ich habe das selber schon gemerkt. Auch heute.

Vielen Dank.

Ulrich am 24.07.14 19:43

wertester herr Heyer,

ich bin jeden morgen lahm, wenn ich aus dem bett steige.

ich brauche eine zeit, meine knochen und muskeln wieder bei mir zu haben.

aber ist das thema nicht zuviel ehre für den kleinen philip?

werner am 24.07.14 19:42

@Ulrich

Vergiss es, es gibt auf diesen Blogs keine Diskussion oder echte Debatten. Trolls und Idioten antworten. Biete denen keine Angriffsfläche.

Lukas am 24.07.14 19:36

@feder am 24.07.14 19:30

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Picard

Picard42 am 24.07.14 19:33

Wieso muß eigentlich ständig hinterfragt werden, warum Philipp Lahm nun so entschieden hat? Es ist sein gutes Recht und muß niemanden fragen. Er hat seine Funktion als Kapitän in der Nationalmannschaft beendet. Dafür muß er sich bei niemanden rechtfertigen. Wenn ich an seiner Stelle dieses Theater jetzt miterleben müßte, würde ich sagen, kümmert euch um eure Probleme! Und das er mit Fußballspielen viel Geld verdient, kann man ihm ja wohl nicht auch noch zum Vorwurf machen.

feder am 24.07.14 19:30

Wohl eher zu wenig, wie sich sehe.

Ulrich am 24.07.14 19:29

Ulrich am 24.07.14 19:20
Wer als Rechtsanwalt weniger Geld bekommt als ein Staatsanwalt hat was falsch gemacht. Oder er gönnt sich zuviel Zeit für diesen Blog.

Anonym am 24.07.14 19:28

Ps. Da gelöscht (was sonst?) wiederhole ich meinen Verbesserungsvorschlag, die Blogs für drei Tage zu öffnen, weil nicht jeder User das Angebot täglich besucht.

Vielen Dank.

Ulrich am 24.07.14 19:25

Picard42 am 24.07.14 19:13
Ich sehe diese Beiträge eher als eine Kritik an den Aufhänger, den Herr Heyer gwählt hat.
Aus meiner Tätigkeit weiß ich, dass jede Menge Stress und Ärger dazu gehört, bevor jemand seine sichere Tätigkeit verlässt und sich in ein unsicheres Wasser begibt. Vor etlichen Jahren war ein dem Wunschdenken entsprechender Wechsel noch leichter möglich als jetzt. Jetzt ist ein Wechsel doch eher fremdgesteuert. Ich habe nie das Bedürfnis gehabt, meinen Job zu wechseln. Dafür war er doch zu interessant und abwechslungsreich.

Manfred am 24.07.14 19:24

Wenn einer die Kohle im Rücken hat, kann er auch bequem aufhören. Bei Bayern wird er ja auch nicht für Lau und Nüsse spielen. Meinen Segen hat er!

Vatto am 24.07.14 19:21

"Wann waren sie mal Lahm? Weltmeister sind wir ja alle :-) , aber die wenigsten haben den Mut „zurückzutreten" wie der Weltmeister."

Ich hatte den Mut. Ich bin vom Staatsanwalt mit fettem Gehalt und Beamtenstatus Rechtsanwalt geworden. Aus Überzeugung, daß in diesem Land kein Rechtsstaat herrscht, der das Gleichgewicht der Staatsgewalt zum Angeklagten garantiert.

Ulrich am 24.07.14 19:20

Guten Abend,

jedem Schreiber hier, der auf die gesicherten Verhältnisse von Herrn Lahm hinweist (nebenbei: darum geht es eigentlich gar nicht - aber das Thema zu verstehen, ist schon anspruchsvoll):

was hat Euch gehindert, z.B. beim FC Bayern einen Profivertrag zu unterschreiben? Nie versucht? Zu schlecht? Gar unsportlich?

Nun ja: so ist das im Leben - wer nichts kann, kann damit meistens sehr schlecht aufhören.

Picard

Picard42 am 24.07.14 19:13

Der Teilausstieg des Herrn Lahm erinnerte mich an meinen eigenen Ausstieg vor einigen Jahren. Da war ich doppelt so alt wie Herr Lahm. Und ich konnte mich danach nicht selbst verwirklichen. Ich habe vorher aufgehört, um einen nahen Angehörigen zu pflegen.
Aber während meiner langjährigen Berufstätigkeit habe ich Mehrere kennengelernt, die aus sicherer Berufstätigkeit aufgehört haben. In den meisten Fällen haben sie nach einem Studium eine andere Berufstätigkeit aufgenommen. Beliebt waren Wechsel in den juristischen und auch in den pädagogischen Bereich.

Anonym am 24.07.14 18:54

Hallo herr heyer,
leider kann man herrn lahm nicht als maßstab nehmen. Sicher würde manch ein arbeitnehmer auch gerne aussteigen . Leider fehlt den meisten die nötige kohle dazu.

Matthias Bruecken am 24.07.14 18:50

Der Vergleich hinkt. Wenn Lahm aufhörte Fußball zu spielen, dann wäre es was Neues. Nicht, dass er nur auf einen Teilbereich verzichtet, ohne eine wirkliche Veränderung.
Und Mut gehört bei Lahm schon mal gar nicht dazu.
Und zur Nachdenklichkeit brauche ich auch keinen Lahm. So tiefschürfend finde ich nicht, was er sagt. Eher eine gedankliche Spielerei eines Menschen, der sich eine unbedeutende Veränderung problemlos erlauben kann ohne ein Risiko eingegangen zu sein.

HB

HB am 24.07.14 18:26

Werter Herr Heyer,

Lahm bleibt doch der Fussballwelt erhalten und hat nun etwas mehr Zeit sich als Literat zu betätigen. Warum wird um ihn so ein Wesen gemacht?
Ob Lahm wirklich in seine Seele blicken lässt, wage ich zu bezweifeln.

freundlichst
de Domspetz

Anonym am 24.07.14 18:18

Den Mut hätten die meisten, nur eben nicht die Kohle!

H am 24.07.14 18:10

Wann waren sie mal Lahm.... aber die wenigsten Menschen haben den Mut.
Wenn ich den finanziellen Rückhalt von Hr. Lahm hätte bräuchte ich mit Sicherheit keinen Mut um etws zu beenden, etwas neues anzufangen oder einfach eine Zeit lang gar nichts zu machen!

Rainer Backhaus am 24.07.14 18:08

Herr Heyer
Um zurückzutreten muss man erst mal Sicherheiten im Rücken haben. Welcher Familienvater kann sich das erlauben?
Die einigermaßen sicheren Jobs liegen mal nicht so eben auf der Straße.
Ein Philipp Lahm kann sich das erlauben, aber welcher "Normalo" kann das auch?
Bei Lahm ist es besser das er selbst den Zeitpunkt bestimmt hat als so zu enden wir Ballack den man ja fast rausgetreten hat.

Henriette am 24.07.14 17:46

Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Aufhören!...
...Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören. Das ist das Motiv des Kapitäns...

Irgendwie erinnert mich Ihr Beitrag an den von Bug am 18.07.2014.

Was ich dort geschrieben habe, können Sie auch dort bei Interesse nachlesen.

Gerd am 24.07.14 17:40

Mittwoch, 23.07.2014

Wichtiges Wasser!

Schwarzer Tee mit Milch, grüner Tee, stilles Wasser...
Den ganzen Tag über versuche ich, so viel wie möglich zu trinken. Das ist nicht immer praktisch ;-)
Aber Trinken ist gesund! Schlank und schön soll viel Wasser dabei auch noch machen. Und so süffelt man und süffelt man.
Natürlich ist das eine Luxussituation. Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, das ist bei uns zum Glück komplett anders.
In unserem @besserwissen wollen wir uns auf das Trinkwasser in Deutschland konzentrieren.
Früher war ich zum Beispiel eine Sprudeltante. Viiiiiel Kribbel, es konnte nicht genug sprudeln. Aber seit ein paar Jahren gehöre ich eher zu der stillen Fraktion.
Im Studio der Aktuellen Stunde bin ich die „Leitungswassertante" und Thomas ist der „Medium-Mann".
Zuhause läuft es bei uns aus der Leitung weiter. Das hat auch ganz praktische Gründe. In meinem Wohnort kann man ohne Probleme das Wasser aus der Leitung trinken. Das war für mich Grund genug, das lästige Kistenschleppen einzustellen.
Darauf habe ich gar keine Lust! Allerdings ist für Gäste dann doch eine Sprudelkiste im Keller. Denn Leitungswasser ist für viele irgendwie immer noch etwas Ungewohntes.
Mir schmeckt´s und schön faul ist es auch.
Prost in die Runde!
Und wie halten Sie es mit dem Trinkwasser? Ihre Tipps, Meinungen und Ideen für unser @besserwissen sind hier gefragt!

Ist das nicht paradox?

Die gleichen Leute, die aufgrund von Bedenken wegen der Mikrokunststoffpartikel kein Leitungswasser trinken und dafür vorrechnen wie preiswert das Flaschenwasser sein kann, verschlimmern mit ihrem Kauf der Einwegkunststoffflaschen das Problem der Kunststoffpartikel im Wasser noch mehr.
Der einzige Unterschied - die Reste ihrer Einwegkunststoffflaschen landen weitweg im Ozean.
Und wenn man glaubt, alle Wegwerfflaschen würden verwertet - nicht aus jeder Flasche wird ein Fleece-Pullover gestrickt - die Müllverbrennung nennt sich thermische Verwertung.
Aber was soll's - Erdöl haben wir ja genug.

Anonym am 25.07.14 10:58

In Deutschland gibt es soviel Wasser, daß wir nicht sparen müssen. Alles, was die Kunden sparen, geht in tagelangen Orgien in den Gulli, weil die Rohre durchgespült werden müssen. Wochenlang Trinkwasser im Gulli, weil Leute meinen, sie müssen ihre Klospülung reduzieren und damit die Rohre zerstören.

Wir haben soviel Wasser, daß wir gar nicht wissen, wohin damit.

Leitungswasser ist das beste Wasser.

Lukas am 24.07.14 20:10

Felix am 24.07.14 17:27

Hallo Felix,sie Glücklicher, da habe ich was für sie, selbstverfreilich auch für alle
anderen. Einfach meinen Blog anklicken, und ihr wisst besser Bescheid. Was da
auf uns alle in naher Zukunft kommen werden wird ist ein Skandal sondersgleichen.
Nur wir Bürger können es verhindern, wer denn sonst?
Es geht um die privatisierung das Lebensmittel Nummer1, des Wassers.
Wenn diese Verträge mal unter Dach sind, so sollen diese laut Aussage des Berichtes unumkehrbar und für alle Zeit gültig sein. Ein Widerruf ist von Niemanden mehr einzureichen.Also wehret den Anfängen,das dass Wasser nicht nur in D-Land,
sondern Europaweit den Profitinteressen weniger zum Opfer fallen würde!!!
Der Sturm im Wasserglas muss sich zum Orkan ausweiten...!

pst am 24.07.14 19:22

Schon vor 40 Jahren hat man versucht mir beizubringen, dass gegen Durst Tee hilft, und zwar Früchte- oder Kräutertee und der auch noch warm.
In der Zwischenzeit habe ich, nach einer mehrjährigen Kaffeephase, eingesehen, dass diese Tees mit gut tun. Dementsprechend trinke ich einige Tassen davon täglich. Und zusätzlich noch Mineralwasser. Ich bin da auch eher ein Medium-Typ.

Manfred am 24.07.14 18:35

Ich geb hier mal einen dazu passenden Link vom WDR ein:

http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/mineralwasser116.html

Felix am 24.07.14 17:27

Frau Vogel, zum Thema Wasser habe ich folgendes zu sagen.
1. Ich kaufe nach wie vor Wasserkästen, weil ich diesen Wasseraufsprudlern wegen der Keimbelastung nicht traue (habe vor einigen Jahren einen Bericht im Fernsehen gesehen der sich mit der Keimbelastung von Wasseraufsprudlern befasste, da war die Keimbelastung sehr hoch) und weil ich Parterre wohne und alles beim großen Wocheneinkauf erledige.
2. Weil mir Leitungswasser nur bedingt schmeckt obwohl unser Wasserwerk hervorragende Qualität liefert.
Es ist nahezu fahrlässig wie wir mit unserem Wasser als Ressource umgehen, wir belasten es mit Gift was wir auf unsere Äcker spritzen, verseuchen es mit Nitrat welches über die Gülle aus der Massentierhaltung in den Boden und ins Wasser gelangt und in Unmengen aus den Niederlanden importiert wird, weil dort die Flächen fehlen um die Gülle auszubringen und jetzt will man unser Grundwasser mittels Fracking endgültig den Rest geben, da sage ich nur "Nein danke".
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 24.07.14 16:55

Für wie wichtig nehmen sich eigentlich die von Zwangsgebühren bezahlten Moderatoren, dass sie glauben erzählen zu müssen, was sie trinken?
Der selbstdarstellung werden leider keine Grenzen gesetzt.
Über Trinkwasser aufzuklären und die Bedeutung des Wassers zu erläutern ist o.k.
Und: vielleicht sollte man sich Gedanken darüber machen,wie man Wasser schützen kann.

Anonym am 24.07.14 15:03

Guten Tag, unser Wasser in Aachen kommt aus der Eifel und schmeckt hervorragend! Da ich mit großen Rückenproblemen zu tun habe, schleppe ich keine Kästen mehr, weil es mir einfach schmeckt aus der Leitung. In Dresden am Busbahnhof ist ein Brunnen, da kann jeder Wasser trinken, das aus dem Elbsandsteingebirge kommt, so wurde es mir gesagt. Ich habe es ausprobiert und mir jeden Tag meine Wasserflasche voll gemacht. Herrlich! Wer das alles nicht mag, kann ja weiter Sprudelflaschen kaufen, es steht doch jedem frei! Die Meckerei im Blog verstehe ich nicht.

hilde am 24.07.14 14:49

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 10:26

Wasser ist zum Waschen da,
falleri und fallera
auch zum Zähneputzen kann man es benutzen
Wasser braucht das liebe Vieh
fallera und falleri
selbst die Feuerwehr benötigt Wasser sehr
Auch bei manchen Füßen würde man's begrüßen!!

Soviel zu Wasser!

Henriette am 24.07.14 14:11

hier regen wir uns wegen der Wasserqualität auf und motzen ohne ende.

Woanders verdursten Menschen weil sie keine Brunnen haben, kein Wasser haben. und Hier motzen leute rum weil sie das leitungswasser nur abgekocht benutzen wollen.
Wie abgehoben und dumm muß man da sein.

Rüdiger am 24.07.14 12:48

"Leitungswasser ist problematisch. Zum einen wg. der Medikamentenrückstände, zum anderen wegen kleinster Kunststoffpartikel (z.B. aus Duschgels etc.), die ins Wasser (Grundwasser, Flüsse, Meere) gespült und später vom Körper wieder aufgenommen werden: Durch Leitungswasser und den Fisch! Gilt übrigens auch für Mineralwasser."
Ja watt denn nu, H?
Bier, Kaffee, Mineralwasser, Whisky, alles kommt als Wasser aus der Erde und wird vor dem Genuss mehrfach gefiltert. Sollen wir jetzt nur noch Wein trinken? Oder Regenwasser auffangen? Ach nee, der Regen ist ja sauer (ach deshalb sind manche Weine so "trocken")
Also hängen wir uns besser gleich auf!
Übrigens - ich esse vom Fisch das Fleisch, nicht das Gekröse, ergo esse ich auch kein Plastik!
Plastik aus dem Grundwasser?
Wir haben ja auch keinen Sand im Leitungswasser, der wird, s.o., auch rausgefiltert.
Stellen Sie da jetzt so eine dem Chemtrail - Unfug vergleichbare Theorie auf?

Guido die Nervensäge am 24.07.14 12:25

Augen auf und vor allem
- auch mal das Licht morgens an schalten ..

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 11:29
nö, licht bleibt aus, warum ? ich steh ja nicht um 5 auf uns Licht an kostet geld, als verbraucher muß ich sparen.
Sorry, wollte auch mal solch einen Blödsinn schreiben wie sie

Burkhard am 24.07.14 11:39

Burkhard am 24.07.14 11:17

Als Verbraucher drehe ich es,
weil ich mich nicht allem anpassen will.
Immerhin zahle ich dafür!!

- Augen auf und vor allem
- auch mal das Licht morgens an schalten ..

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 11:29

Wenn Sie einen (Öl-)Schimmer auf dem Wasser schwimmen sehen, den Sie selbst nicht verursacht haben, sollte sie damit auch das erste mal Zähneputzen mit diesem Wasser am Tag unterlassen und den Becher Spühlen.
keine ahnung wo sie ihren zahnputzbecher aufbewahren (ÖL?????)
aber hier aus der Leitung kommt solches Wasser nicht raus.
Und badewanne und Zahnputzbecher, na ja, dazu mal kein Kommentar.
Aber drehen sie sich mal weiterhin alles so zu recht bis es passt, aber denken sie auch daran, ihre Wäsche, die sie anhaben (hoffe sie haben welche an) wird auch mit Leitungswasser gewaschen und die angeblichen chemikalien sitzen dann auch dort drin. Solche Aussagen lassen sich beliebig fortsetzen.

Burkhard am 24.07.14 11:17

Burkhard am 24.07.14 10:34

Schon die Menge Wasser vom Wannenbad zum gefüllten Zahnputzbecher erspart mir die Diskussion.
Wenn Sie einen (Öl-)Schimmer auf dem Wasser schwimmen sehen, den Sie selbst nicht verursacht haben, sollte sie damit auch das erste mal Zähneputzen mit diesem Wasser am Tag unterlassen und den Becher Spühlen.
Neu soll auch sein, dass die SpühlmasdchineTabs mit agressiven Chemikalien versetzt sein sollen.

Was uns nicht auf die Intensiv bring, härtet ab.
Also - Prost!!

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 10:58

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Mir schmeckt´s und schön faul ist es auch...

Ich finde es eklig, wenn Wasser faul ist!
Aber über Geschmack kann man nicht streiten, nur unterschiedlicher Meinung sein.

Gerd am 24.07.14 10:53

Direkt aus dem Wasserhahn ist IEH!!

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 10:27


Also bei ihnen, vor dem Zähne putzen Wasserr abkochen, denn Leitungswasser im Mund ist IEH!!!!!!
Und das dann dreimal am Tag wegen der Hygiene.

Burkhard am 24.07.14 10:34

Im stillen Gedenke an Alte Zeiten (http://danceprac.com/1sc79oSYQVE) Das Wasseerträgerlied.

Die Wasserqualität ist "viel besser" geworden. Deshalb wird auch nicht mehr so viel verbraucht.
Weil der Durchlauf nicht mehr so hoch ist, sind z.B. in Badezusätzen Salze, Chloride u.a. ..
Es befindet sich auch Propylenglycol (ist harmlos -siehe: E-Zigarette), besser bekannt als Frostschutz drin.
Wozu brauche ich beim Baden Frostschutz?


Wenn ich jetzt sehe, was von den rückläufigen Elementen wieder duch Chemie °neutralisiert° wird, trinke ich nicht mehr direkt aus der Leitung, sondern wenigstens abgekocht.
Direkt aus dem Wasserhahn ist IEH!!

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 10:27

Günter Wewel - Der Wasserträger 2004

Komponiert von Isaac Dunajewski

Text von Wassilij Lebedew-Kumatsch

für den Kinofilm 'Wolga, Wolga' (1938)

Ja, es hat schon seinen Sinn,
dass ich Wasserträger bin.
Ohne Wasser, merkt euch das,
wär' unsre Welt ein leeres Fass!

Nach der Arbeit ei, da schmeckt
Wasser besser noch als Sekt.
Folglich: Gäb's kein kühles Nass,
wär' unsre Welt ein leeres Fass!

Wasser braucht das liebe Vieh.
Baum und Strauch trinkt's spät und früh.
Ohne Wasser, glaubt mir das,
wär' unsre Welt ein leeres Fass!

Kummer wird ertränkt durch Wein.
Freude feuchtet man gut ein.
Jedenfalls gäb's keinen Kwass,
wär' unsre Welt ein leeres Fass!

Auch zum Waschen und fürs Bad,
zur Rasur man's nötig hat.
Gäb's kein Wasser ohne Spass,
wär' unsre Welt ein leeres Fass!

Freunde, nicht umsonst so dann
gibt es Fluss und Ozean.
Ohne Wasser, merkt euch das,
wär' unsre Welt ein leeres Fass!

Stoer-De-Baecker am 24.07.14 10:26

Und jetzt bist Du wieder dran....

Picard42 am 23.07.14 20:43

heißt also, die Kartusche kosten ca. 23 Liter Sprudel.
Falls sie mir einen Wassersprudler schenken möchten, schicken sie mir ihre mailadresse und bekommen meine Anschrift für den Sprudler.
Ansonsten bleibt es bei der Rechnung die ich aufgemacht hab. Lach, zwinker

Burkhard am 24.07.14 10:24

Leitungswasser ist problematisch. Zum einen wg. der Medikamentenrückstände, zum anderen wegen kleinster Kunststoffpartikel (z.B. aus Duschgels etc.), die ins Wasser (Grundwasser, Flüsse, Meere) gespült und später vom Körper wieder aufgenommen werden: Durch Leitungswasser und den Fisch! Gilt übrigens auch für Mineralwasser.
Kunststoffpartikel setzen sich im Körper für immer fest, sorgen möglicherweise für Entzündungen und Tumore....Das Waschen von Allwetter-Jacken (Outdoor-Jacken) hat übrigens den selben negativen Effekt. Lösen sich doch Beschichtungspartikel ins Wasser. Bei Wassersprudlern besteht zudem die hohe Gefahr der Verkeimung.

H am 24.07.14 8:56

Hallo Ihr ALLE,
an die Alkoholiker, ohne Trinkwasser hättet ihr nix zu "trinken". Wasser ist das kostbarste was wir haben. Es ist möglich in einem 5 Personenhaushalt mit 100 m³ Wasser im Jahr auszukommen. Und wenn man mit Regenwsser (Zisterne) die Toiletten und Waschnaschine speist spart man nochmals 40 m³ Trinkwasser. Wir praktizieren dies seit 30 Jahren und stellt Euch vor, uns gehts gut. Wie das geht ? Innere Einstellung. Dies gilt auch fürden Stromverbrauch. Fünf Personenhaushalt

Versuch spart Geld

Gruß Stefan

Stafan am 24.07.14 8:10

"Aber Trinken ist gesund! Schlank und schön soll viel Wasser dabei auch noch machen. Und so süffelt man und süffelt man. "

Man kann's aber auch übertreiben und die Nieren überlasten.

Ich trinke Leitungswasser. Fürs Flaschenwasser gelten schließlich auch keine strengeren Grenzwerte, und aufs Sprudeln lege ich keinen Wert. Wenn ich Flaschen Schleppen als Sport betreiben will, nehme ich lieber Bier dafür.

Wenn jemand seinem Leitungswasser nicht traut: Soweit ich weiß sind die Wasserwerke verpflichtet, auf Nachfrage mitzuteilen, was sie messen, wie lang die letzte Messung zurückliegt, wie die Messwerte waren, und wo das im Vergleich zu den Grenzwerten liegt.

Gerade mal nachgesehen: Ja, mein städtisches hat die neuesten Messwerte online und bietet auch weitere Beratung per Mail an. Das Wasser hier ist reich an Calcium und nitratärmer als ich in so einer ländlichen Gegend erwartet hätte. Darauf ein Gläschen, Prost.

Meckerpott am 23.07.14 23:16

Leider mischen sich in die Betrachtungen über das "wichtige Wasser" trübe Aussichten. Was die meisten begeisterten Wassertrinker nicht wissen: Auch hier sind Umweltverbrecher am Werk, die uns den Genuß am achso reinen Wasser vermiesen. Denn die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie mischt seit Jahren Mikro-Kunststoff-Kügelchen in viele ihrer Produkte (Ketchup und ähnliche Saucen, Zahnpasta, Duschgeels etc. etc.). Die Theorie: Im Klärwerk werden die Mikrokügelchen zurückgehalten. Denkste, geht nicht, denn es sind eben Mikroteilchen, die sich nicht zurückhalten lassen. Die Kügelchen verseuchen inzwischen unsere Flüsse, sind sogar schon im Ozean angekommen und werden mit Klärschlamm auf die Felder und damit in unsere Nahrung gebracht. Deneben tauchen sie in unserem Trinkwasser auf
- Bleirohre raus, Mikrokügelchen rein. Wissenschaftler fordern ein sofortiges Verbot, selbst die Industrie sieht Handlungsbedarf und will bis 2015 noch ein paar Tausend Tonnen verbreiten. Und die Politik schläft

Paul-G. Möller am 23.07.14 22:28

Bei einem gepflegten Wasser mit Geschmack kann man auch um die allseits beliebte
Schufa anschauenIst nicht im 1,sondern kommt um 23.00 Uhr.Darauf ein Prost
kristallwasser vom anderen Ende der Erde für Schlappe 69,-Teuro je Flasche...

pst am 23.07.14 21:56

pst am 23.07.14 21:41

Dann trinke ich eben nur die restlichen 5%.

arev am 23.07.14 21:53

Wussten sie schon das Bier zu rund 95% auch aus Wasser besteht?
Einfach mal ausproBIERen...

pst am 23.07.14 21:41

@Burkhard am 23.07.14 20:28

Sprudler geschenkt bekommen - Kartusche kostet 3,50€. Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in D. Und 50 Liter sind damit (ohne Schleppen, ohne Pfand, ohne Stellfläche für die Kästen) locker machbar.

Und jetzt bist Du wieder dran....

Picard42 am 23.07.14 20:43

Wassersprudler im Kaufhaus 59,90 €
Liter Wasser medium-,15 € macht 400 Liter Sprudel.
wie lange hält solch eine Kartusche?? keine Ahnung, aber reicht nicht für 400 Liter Wasser.

Burkhard am 23.07.14 20:28

frau vogel,

auch wenn ihr zensor die wahnungen der gutmeinenden blogger an sie gelöscht hat.

sie sollten morgen doch zum amtsarzt gehen, wenn sie fauliges wasser bevorzugen.

werner am 23.07.14 20:16

das vieh muss wasser sauefen,der mensch aber nicht.

randstein am 23.07.14 20:12

rallef am 23.07.14 20:05

wie? kein schnapps? würgst du das bier trocken runter?

jojo am 23.07.14 20:09

Ich saufe nur noch Bier da muss ich viel pissen was gutist für die Kläranlage.und wasser sparen tu ich auch noch.

rallef am 23.07.14 20:05

@Picard42
ich meine Kanada, USA etc. In Youtube kann man sehen wie es dort ausschaut. Wie Anwohner krank werden, Seen sind verseucht etc.

Sonja Kremer am 23.07.14 19:56

@Sonja Kremer am 23.07.14 19:34

"Aber wenn ich in die Länder rüberschaue wo Fracking seit Jahren statt findet sehe ich die totale Ausbeutung der Länder, Umweltverschmutzungen etc. "

Also ganz so schlimm ist Niedersachsen jetzt auch nicht....

Picard42 am 23.07.14 19:54

Die Spartaste beim Spülen der Toilette halte ich auch für Unsinnig. Die Kanalisation muss deswegen teuer gespült werden weil Exkremente nicht abfließen. Mein Tip: Wer etwas sparen möchte sollte vieleicht unter der Dusche Pippi machen und nicht extra die Spülung der Toilette bemühen. Ich finde dies nicht schlimm und es landet sowieso im Abwasserkanal. Wer das Duschwasser in einer Zisterne zur Klospülung auffängt tut schon genug und sollte vieleicht besser nicht beim duschen Pinkeln. :o) Liebe Grüsse

Norbert D. am 23.07.14 19:49

Und was ist mit den Medikamentenrückständen im Trinkwasser?
Ist unser Trinkwasser, das aus dem Hahn kommt nicht geklärtes Abwasser?
Sind die Hausleitungen alle sauber und ohne Rückstände?

Leitungswasser trinken? Och nöö. Nur wenn nichts anderes greifbar ist und ich einen Höllendurst habe.
19ct für 1,5l Quellwasser, noch dazu mit ein wenig Kohlensäure vermischt (bin auch der "Medium" Typ) ist doch kein Geld und gehen mir da schon besser über die Lippen.
Aber jeder wie er mag. Wir haben das Glück, es uns aussuchen zu können.

Wenn ich da so an die Gebiete auf dem Planeten denke, wo sie froh sind, einen kleinen Tümpel zu haben...

E = mc² am 23.07.14 19:47

Ich habe lange Zeit Wasserflaschen getrunken, aber ich unterstütze diese Lobbys nicht mehr und bin wieder auf Leitungswasser umgestiegen. Aber wenn Fracking sich in Deutschland sich durchsetzen sollte. Werden wir zwangsweise wieder frisches Wasser kaufen müssen, da Fracking unser Grundwasser verschmutzt. Davor habe ich am meisten Angst. Die Politiker werden wie immer alles verharmlosen. Aber wenn ich in die Länder rüberschaue wo Fracking seit Jahren statt findet sehe ich die totale Ausbeutung der Länder, Umweltverschmutzungen etc.

Die Menschen dürfen diese Plastikflaschen nicht mehr kaufen, nur so können wir unser Trinkwasser aus der totalen Privatisierung durch Firmen retten. Liebe besorgte Grüße aus Troisdorf

Sonja Kremer

Sonja Kremer am 23.07.14 19:34

Liebe Journalisten, liebe TV-Seher,

das Ganze scheint zur religiösen Frage zu werden.

Da helfen - meine ich - die Naturwissenschaftler, die ausschließlich Fakten verarbeiten:

Das Leitungswasser ist in Deutschland im Mittel immer die beste Lösung.

Einige Meinungen beziehen sich auch auf die Tatsache, dass das Leitungswasser teilweise aus Abwasser entsteht.

Das Wasser nach solchen Wiederaufbaustufen und Filterungen ist immer noch besser als Wasser mit Keimen, mit wenig Mineralien und tlw. sogar mit Rückständen von Nitraten.

Also trinken wir (große Familie) Leitungswasser, brauchen keinen Sprit zum Einkaufen von Wasserkisten, brauchen keine Wasserflaschen und genießen die gute Qualität.

viele Grüße
Fam. Guelpen

Büro Guelpen am 23.07.14 19:34

Leitungswasser muss gebraucht werden, dieser Sparwahnsinn der letzten Jahre natürlich verschwendet man dann in anführungsstichen ein Lebensmittel, doch die Nachteile, wenn man spart spart spart überwiegen einfach.
Die Kanäle versotten und müssen zusätzlich mit Leitungswasser (!) von den Städtischen Betrieben gespült werden, was die Abwasserkosten in die Höhe treibt. Auch haben die Leute in Afrika nicht mehr wasser, nur weil wir in Europa 1 L weniger wasser verbrauchen.
Auch die Klärwerke hätten mit verdünnteren Abwässern bessere Voraussetzungen bei dem herausfiltern von Schadstoffen und Medikamenten.

Ansonsten sind die Schadstoffe im Trinkwasser ein echter Witz im vergleich zu Pestiziden und Keimen auf Obst, Fleisch, Gemüse oder unsere Kleidung. Von daher trinke ich Leitungswasser gedankenlos.

Alice am 23.07.14 19:30

Hallo,
ja auch ich trinke jeden Tag Leitungswasser! Was ich mich jedoch oftmals frage: wie kann ich feststellen, ob das Leitungswasser, wo immer ich gerade nutze, auch tatsächlich "besser" ist als Flaschenwasser?
Man hört z.T. von Medikamentenresten im Leitungswasser..... Gibt es eine Art "Schnelltest"?
Übrigens - die Sendung "Hobbythek" vermisse ich auch ;-)

Catweazel am 23.07.14 19:27

Hallo, was gibt es schöneres, als ein dunkles Wasser mit Schaum. Dazu das Flair der Kasematten oder vor einer der vielen Hausbrauereien in der Altstatt. Da kann der Liter auch schon mehr als 15Cent kosten. Schöne Grüße

Wolfgang Wittur am 23.07.14 19:26

Auch ich trinke schon seit 6 Jahren Leitungswasser, wenn es um Wasser geht. Wenn ich nachrechne, wieviel Geld ich bereits dadurch gespart habe, kann ich mir davon hochwertige andere Getränke kaufen. Außerdem ist bei uns in Schwerte das Leitungswasser qualitativ hochwertiger als das Wasser vom Discounter.

Manfred Schulz am 23.07.14 19:26

Flaschenwasser ist die größte Verbraucherveräppelung aller Zeiten. Kein Mensch hätte gedacht, dass man damit Geld verdienen könnte, als Perrier vor mehr als 30 Jahren damit begann. Ich trinke Leitungswasser. Grotesk ist, dass bei dem Zeug aus der Plastikflasche alle auf viiieeel Calcium achten, beim Leitungswasser aber gern den "Kalk" wegfiltern wollen. Es ist genau dasselbe: MINERALIEN! Die Filter neigen zur Verkeimung und sind überflüssig. Wassersparen muss man in Deutschland nicht, denn wir sind kein Wassermangelgebiet. Sparen sollte man bei warmen Wasser (Dusche), denn hier geht's um Energie. Wer exzessiv die Spartaste am Klo benutzt, tut seiner Kanalisation nichts Gutes - im Gegenteil: die Stadtwerke müssen dann Hydranten öffnen und Wasserleitungen UND Kanäle damit durchspülen, weil der Abwasserdurchfluss aus Haushalten dafür nicht ausreicht. Daher nach dem Geschäft lieber ZWEIMAL volle Pulle spülen. (Deutsches Wassersparen nützt keinem Menschen in Südspanien). Prost!

Anonym am 23.07.14 19:26

Hallo, was gibt es schöneres, als ein dunkles Wasser mit Schaum. Dazu das Flair der Kasematten oder vor einer der vielen Hausbrauereien in der Altstatt. Da kann der Liter auch schon mehr als 15Cent kosten. Schöne Grüße

Wolfgang Wittur am 23.07.14 19:25

Hallo, was gibt es schöneres, als ein dunkles Wasser mit Schaum. Dazu das Flair der Kasematten oder vor einer der vielen Hausbrauereien in der Altstatt. Da kann der Liter auch schon mehr als 15Cent kosten. Schöne Grüße

Wolfgang Wittur am 23.07.14 19:24

Man verbraucht so viel Wasser, das bekommt man gar nicht richtig mit,
wir haben in der dusche einen Literzähler montiert, der zeigt den Wasserverbrauch,
die verbrauchte Energie und die Energieklasse an. Ich bin immer wieder verwundert wie schnell man so viel Wasser verbraucht, jetzt haben wir einen Überblick!

Anonym am 23.07.14 19:23

Früher hatte ich auch so ein Sprudelgerät. Dann gingen die Mineralwasserpreise in den Keller und das Ding staubte zu.

Was ich jetzt an Sprudelgeräten in Geschäften sehe kommt mir überteuert vor.
Haben wir schon wieder ein Problem mit dem Patentrecht oden den anderen Murksgesetzen mit Rechten? Oder kommen mir die Kosten heute nur so hoch vor?

Für mich muss Wasser kalt sein, etwas sprudeln und etwas Geschmack haben.
Leitungswasser würde mir reichen; über teure Marken-Cola, Marken-Limonade oder Marken-Mineralwasser kann ich nur lachen. Bei Super-Hochpreis-Wasser mit riesigen Transportaufwand fällt mir nichts mehr zu ein.
Ich habe aber auch keine Probleme mit dem "Kisten schleppen".

Nebenbei, ich vermisse die Hobbythek. Jan Pütz hatte immer einfache Lösungen für einfache Dinge. Werbeversprechen für die Marke oder zweifelhafte Zusatzversprechen prallen noch heute von mir ab. Ich habe auch Persönlichkeit und Selbstbewusstsein ohne Marken-Cola.

Hans T. am 23.07.14 18:54

Eigentlich trinke ich Wasser am liebsten als Bier oder als Wein.

HB

HB am 23.07.14 18:38

""Mir schmeckt´s und schön faul ist es auch. ""

Also Frau Vogel, das hätte ich nie gedacht! Faules Wasser schmeckt Ihnen?

Schluffen am 23.07.14 18:29

Wie denn jetzt, Frau Vogel?

Ihr Leitungswasser schmeckt Ihnen und schön faul ist es auch?

arev am 23.07.14 18:23

Ehe ich Leitungswasser trinke verdurste ich lieber,alleine schon der Gedanke aus welchen Fäkalien dieses Wasser gefiltert wird läst mich erbrechen.

Werner Günther am 23.07.14 18:18

endlich mal ein wichtiges und aufregendes thema!!!!

Anonym am 23.07.14 18:17

Ach liebe Gäste: WIR trinken schon lange nur noch Leitungswasser aber wenn sie dann unbedingt teures Sprudelwasser glauben trinken zu müssen, gehe ich gerne in den tiefen Keller und finde vielleicht noch eine Flasche oder zwei.

Beehren sie uns doch gerne wieder.

absolut korrekt am 23.07.14 18:08

Hallo,

wir nutzen seit rund 2 Jahren einen Wasseraufsprudler zuhause und sind absolut zufrieden damit.
Wir haben 5 Glasflaschen und 2 CO-Kartuschen dazu, so das wir nie auf dem trockenen sitzen.
CO-Kartuschen gibt es hier bei uns bei 3 Geschäften, die haben immer reichlich auf Vorrat, Preis 8,- Euro und die reicht für ca 60 Liter Wasser.

Die Wasserqualität bei uns ist recht gut, die kann man auch problemlos beim örtlichens Wasserversorger anfragen, oder auf der Webseite abrufen.
Ich persönlich vermiesse das teure Mineralwasser absolut nicht. Notfalls kann man das ja selber pimpen ( Apfelsaft usw. ).

Beim Arbeitgeber hat sogar in jeder Kaffeeküche eine Wasseraufbereitungssystem einbauen lassen, welches direkt Leitungswasser filtert, runterkühlt und mit Kohlendioxyd versetzt. Teurer Spass aber genial gut, gibt es auch für den Hausgebrauch.

Grüsse
Thomas

Thomas am 23.07.14 18:07

Ich habe schon seit Jahren kein Mineralwasser mehr gekauft. Leitungswasser
reicht vollkommen.

Felix am 23.07.14 18:00

Mittwoch, 23.07.2014

Wahrheit in Zeiten des Krieges

Wahrheit in Zeiten des Krieges - ein sehr kostbares Gut. Da bin ich vermutlich einer verkürzten Wahrheit aufgesessen und habe meine Schlüsse gezogen, voreilig - im Umfeld der schrecklichen MH17-Tragödie und der Art und Weise wie prorussische Separatisten allem Anschein nach damit umgingen. Das Foto vom prorussischen Separatisten ist eigentlich ein WWW: Video und zeigt nach dem Präsentieren des Stoffaffen mehr - nämlich auch das Entsetzen des Mannes, sein Bekreuzigen.

Ich hatte das Bild in einer renommierten Tageszeitung gesehen und war entsetzt. Bislang sind wir sehr vorsichtig mit den Informationen rund um die Krise in der Ukraine umgegangen, diesmal ist mir das nicht gelungen. Entschuldigung! Die Macht der Bilder hat mich offensichtlich überrollt - und so ist es auch zum Titel des Blogs gekommen, den ich so heute nicht mehr formulieren würde!

Hier noch mal der Blog: Link zum Blog vom Montag...

...

Nichts anderes geschieht gerade beim Thema Ukraine. Wie gesagt, die deutschen Medien verlieren gerade massiv an Glaubwürdigkeit. Ihr Auftrag, der Auftrag der deutschen Medien ist es, die Menschen objektiv aufzuklären und keinen neuen kalten Krieg herbei zu schreiben oder zu schüren.

Sie, die Journalisten, haben es heute mit Lesern und Zuschauern zu tun, die nicht mehr alles schlucken, sondern mehrere Informationsquellen heranziehen, bevor sie sich eine Meinung bilden. Es braucht Sie also nicht zu wundern das Bilder oder Videos heftige Reaktionen nach sich ziehen, wenn sich deren Geschichte als verfälscht oder unwahr herausstellt.

Lassen Sie sich nicht länger missbrauchen für politische Zwecke.

Unperson am 24.07.14 10:08

Herr Heyer,

ihre Entschuldigung zeigt, dass Sie sich ihrer Berufsehre noch bewusst sind, im Gegensatz zu Ihren Kollegen bei den sogenannten Leitmedien Deutschlands. Die mit unbewiesenen Behauptungen gespickten Beiträge ihrer Kollegen, sollten Sie genauso empören wie uns, die Leser und Zuschauer. Die Politisierung von tragischen Ereignissen nimmt Ausmaße an, die nicht mehr zu ertragen sind.

Die Beiträge ihrer Kollegen der FAZ, der SZ, Spiegel Online ... zur Ukraine, schaden massiv dem Ansehen des deutschen Journalismus. Teilweise grenzt es an Aufstachelung zum Hass oder Volksverhetzung, was da abgeliefert wird.

Von Quellen, die "vermutlich, verdächtig, wahrscheinlich ..." in ihren Informationen verwenden, oder ihre Beweise auf Youtube-Videos oder Social-Media Einträge stützen, sollten Sie Abstand nehmen. Eigentlich ist es Aufgabe der Medien, vor solchen Quellen zu warnen und nicht deren fragwürdige Informationen zu Gunsten einer Seite auszuschlachten.

...

Unperson am 24.07.14 10:04

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

Liebe Blogger, bitte kehren Sie zum Thema des Artikels zurück.

Redaktion Aktuelle Stunde am 23.07.14 21:49

@Marc R. am 23.07.14 21:40

Da haben Sie wohl Anne B. schlicht nicht verstanden. War aber leider zu erwarten.

Picard

Picard42 am 23.07.14 21:47

@23.07.14 21:41

... und hiermit wird auch der korrekte Name nachgeliefert. Es hat wohl den Cookie geschrottet....

Picard

Picard42 am 23.07.14 21:46

@werner am 23.07.14 21:32

Mag ja sein, dass Du Deine Umgebung pauschal für dumm hältst, werner. Eine Fehleinschätzung....

Ich sehe Deine Beiträge, ich lese Deine vier, fünf Versuche, einen *Beitrag* an den Mann zu bringen, der einfach nur unterirdisch ist. Das hat nichts mit Oberaufseher zu tun - sondern einfach mit Respekt in einer normalen Unterhaltung. Etwas, was Du nicht beherrscht!

Insofern: mach weiter so - aber geh uns nicht auf den Senkel, hier würde Deine Meinung zensiert. Und richte das bitte auch Deinen fünf Hilfnicks aus.

Danke.

Picard

Anonym am 23.07.14 21:41

Anonym am 23.07.14 21:17

Eine Entschuldigung? Doch nicht von den oberschlauen Besserwessis hier.

Marc R. am 23.07.14 21:40

Picard42 am 23.07.14 17:53
das mit dem versuch musst du geträumt haben.

ich habe gestern nur einen versuch mit kernkraft unternommen, bin natürlich geflogen.

aber DU musst dich mir gegenüber nicht wie ein oberaufseher aufführen. da kannste viellieicht die neuen beeindrucken.

ansonsten dir auch noch ein schönes faules wässerchen mit oder ohne irgendwas.

werner am 23.07.14 21:32

Anonym 21.17 Uhr habe ich geschrieben.

Anne B. am 23.07.14 21:22

Angesichts dieser furchtbaren Bilder kann es einem jeden von uns passieren,
gesehenes falsch zu interpretieren. Das Entsetzen sitzt zu tief, sicherlich
auch beim jeweiligen Moderator, der Worte für das grauenhafte Geschehen
finden muss. Er hat eine unglaublich schwere Aufgabe.

Kann eine Entschuldigung nicht einmal ganz einfach angenommen werden,
ohne nachfolgende Tritte und Beleidigungen?
Fehler macht ein jeder von uns, auch in jedem Beruf, nur wird dies nie an
die Öffentlichkeit kommen.

"Unterste Schublade" kann man einige Kommentare einordnen.

Anonym am 23.07.14 21:17

Aber nicht nur dieser, langsam müsste den Damen und Herren in den Redaktionen durch die die Abstimmung mit den Füßen in den Blogs ein Licht aufgegangen sein.
susemel am 23.07.14 16:33

Genau das ist diesen Herrschaften schnurzpiepshiceegal.Wer diesen Sprechrobotern
der ÖR-Versendeanstalten immer noch Glauben schenkt,ja dem ist dann auch nicht
mehr zu helfen.Nicht nur hier wird mit Halbwahrheiten, Propaganda, und aus
Quellen zweifelhafter Herkunft rummgeritten, bis es auch noch so jedem Unbedarften doch mal auffallen muss.
Und wenn man sich allzu kritisch vom Mainstream abhebt, ja dann wird man geflogen,wenn sie verstehen was ich meine...
Ich komm wieder, bis die Tage..

pst am 23.07.14 21:11

@Marc R. am 23.07.14 19:49

Für jemanden, dessen *Namen* ich hier noch nie gelesen habe, sind das gewagte Aussagen.

@M am 23.07.14 20:17

"Kenne ich nur aus dem Netz" ist ebenfalls eine interessante Aussage: zeigt es doch den Aktionsradius und -horizont.

Schade, dass dieses Angebot einer fairen Diskussion ausgeschlagen wird: wo sind den "DOK" etc.? Wo bleibt denn die Erklärung, warum dieser Journalist bei Schützenfesten am Besten aufgehoben ist?

Wahrheit fordern, aber dann vor Feigheit glänzen - so sind unsere selbsternannten Volksaufklärer. Einfach nur peinlich!

Picard

Picard42 am 23.07.14 20:38

Sehr geehrter Herr Heyer,
machen sie sich keine Gedanken,
die westlichen Staatengemeinschaft drängt auf Krieg.
Ob sie einmal mehr oder weniger daneben liegen ist
unerheblich.
Ihren Job als Ansager machen sie sehr gut,
dafür meinen Respekt.
Der Westen spielt Mau Mau,Putin spielt Schach.
Dummerweise leben wir auf der Mau Mau Seite.
Ich lerne jetzt rusisch.
AKS kenne ich nur aus dem Netz,selten was positives,
meist Currywurst blabla
Dabei sollten sie auch bleiben,eben Schützenfeste u.ä.

M am 23.07.14 20:17

dieser Blog ist ein echter Witz.

Die Moderation hat keine Ahnung, berichtet aber.

Die Blogger werden nach ein paar Klicks im Netz zu Experten auf allen Gebieten und wissen natürlich alles(besser).
Einfach lächerlich, dieses sogenannte Diskussionsforum.

Marc R. am 23.07.14 19:49

Ich fühle mich mittlerweile persönlich beleidigt durch die deutschen Massenmedien! Nicht jeder Deutsche hat sich das Gehirn im Autocorso weggehupt! ich will objektiv informiert und nicht belogen werden! Jeder Krieg ist ein Geschäft! Jeder Krieg! Und wird auch nur aus diesem Grund geführt! Von daher ist es auch egal wer das Flugzeug abgeschossen hat! Es wird sich nichts ändern solange Krieg für ein paar Geldjunkies profitabel ist! So funktioniert der Kapitalismus! Für mich war es das! Ein Zuschauer weniger!

π8š am 23.07.14 19:48

@ Aktuelle Stunde-Redaktion:

Warum berichtet die Aktuelle Stunde hier im Blog, oder der Hauptsendung nicht über die 4 deutschen Verstorbenen? Dazu sind doch gerade 2 Ermittler zum Unglücksort hingefahren.

Es musste ja keine Absicht sein - Sabotage durch Konkurrenten, wäre ebenso möglich. Immerhin, wie oft passiert so etwas bei der geleichen Airline im Jahr? Hier nun das zweite Mal. Heute traf es Transasian Airlines.


Übrigens - - die deutschen Luftlinien reagierten erst viel zu spät nach der Katastrophe mit einem Flugstop. War das Risiko über das Kriegsgebiet
zu fliegen denn so wenig vorausschaubar - oder war der Treibstoffverbrauch wichtiger?

Ben am 23.07.14 19:17

Herr Heyer,
was sie für einen dürfigen Wissensstand als Journalist darbieten ist beschämend.
Da ist jeder "Sucher" im Netz nach 10 Minuten besser informiert.
Es lohnt sich nicht mehr den WDR an zuklicken.

ehemaliger kunde am 23.07.14 19:04

Hallo, Herr Heyer,
alle Achtung!

Wenn man allgemein beobachtet, wie selbstherrlich diese "Herren" Rebellen sich über Recht und Gesetz (falls es so etwas in der Ostukraine gibt) hinwegsetzen, darf man sich über Fehlinterpretationen nicht wundern.

Putin kommt mir allmählich wie der Zauberlehrling vor: "... der ich rief die Geister..."

Gruß

anita am 23.07.14 18:35

@Picard42 am 23.07.14 17:21

auch etwas substantielles beizutragen oder nur blabla eines agent provocateure???...

los, rechne vor!!!
§&%$$"//&%$ .......kopf!


@Felix am 23.07.14 17:57
schon klar, war auch mehr metaphorisch.
Wie sähe das Ergebnis nach Einschlag einer "Buk", NATO-Codename SA-11, Boden-Luft-Rakete dann bloss aus??!!!

Anonym am 23.07.14 18:11

Toni am 23.07.14 17:07
Nebenbei: MGs in Kampfflugzeugen sind schon lange Geschichte. Heutzutage
werden Bordkanonen (20/30 mm) mit einer Feuergeschwindigkeit von
100 Schuß/Sekunde eingesetzt. So ein Angriff könnte bei einem Zivil-
flugzeug tatsächlich zu einem Feuerball führen.

Felix am 23.07.14 17:57

@werner am 23.07.14 17:43

Ich habe Dir das gestern bereits versucht mitzuteilen: wenn Du ein Anliegen hast, schreib einfach einen geraden Satz ohne Beleidigungen.

DAS jedenfalls geht gerade mal wieder gar nicht.... tut mir leid.

Picard

Picard42 am 23.07.14 17:53

Das Abschiessen einer Verkehrsmaschine war ein Irrtum.
So weit so schlecht.
Fehler passieren nun mal, ob in der Chirurgie oder beim Terrorismus.

Doch entschuldigen hätten sie sich schon können.

arev am 23.07.14 17:44

Redaktion Aktuelle Stunde am 23.07.14 15:54

sehr geehrter Herr Burau,

dieser aufsatz ihrer aks-redaktionsassitenten ist an überheblichkeit und frechheit kaum zu überbieten.

sie schreiben davon, dass es jetzt nicht geklappt hat. wann klappt es denn beim WDR?

dann, wenn gemeinsam mit der SZ und dem NDR ermittelt wird.

herr Burau, doch selbst sie sollten mittlerweile wissen, daß die SZ mit leiendecker übelste schmierenjournalie aufführt. und dafür schmeissen sie auch noch meine zwangsgebühren (pardon, die demokratieabgabe raus)

ich gehe davon aus, daß auch dieser beitrag der zensur zum opfer fällt. aber vielleicht kann ja ein praktikant dem Intendanten Burau eine kopie auf seinen sessel kleben!

werner am 23.07.14 17:43

Toni am 23.07.14 17:07
So eine Boden-Luft-Rakete wird nicht direkt in Kontakt mit dem
Ziel (Flugzeug) gebracht sondern explodiert in der Nähe. Dehalb
sind auch die Löcher (Schrapnellwirkung) im Flugzeug.

Felix am 23.07.14 17:42

@Max L. am 23.07.14 17:16

Ich lerne jedenfalls daraus, dass es sinnlos ist, hier als Blogger Zweifel anzumelden: es braucht größere Geschütze bis hin zur Diffamierung (ja, Leute von der "Propaganda": das geht in Eure Richtung!), um bei der hiesigen Redaktion Gehör zu finden.

Für mich ist das die eigentlich schlechte Nachricht im gesamten Komplex....

Picard

Picard42 am 23.07.14 17:27

Vor allem muss auch nochmal klar gesagt werden, dass der Blogartikel nicht nur einfach ein kleiner Fehler, eine Fehleinschätzung war. Das Bild, um das es geht, schien sehr gut ins Konzept zu passen. Das Konzept von den bösen Russen und "Pro-Russen", den Untermenschen, die von Satan Putin unterstützt werden und ihre Fratze gezeigt haben. Es fehlt schlicht am Willen, überhaupt ein differenziertes Bild zu zeichnen. Die Meinung steht fest, und die Zuschauer, Hörer und Leser sollen diese bitteschön übernehmen. Nicht ansatzweise wird so kritisch über Drohnenmorde und andere Schweinereien des "Westens" berichtet. Das fällt vielen schon lange auf, und das Vertrauen ist einfach auf lange Sicht zerstört. Und gerade im Fall der ÖR-Medien kommen auch noch die Gebühren dazu, die die wenigsten als Zwang verstehen würden, wenn diese Medien ihren Programmauftrag erfüllen würden. Tun sie aber nicht - das ist das Problem.

Anonym am 23.07.14 17:24

@Toni am 23.07.14 17:07

Sie melden sich, wenn Ihre Mathe- (und Märchen-)Stunde beendet ist? Ja?

Danke!

Picard

Picard42 am 23.07.14 17:21

Also ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Stellungnahme halten soll. Einerseits ist sie ja eine große Ausnahme - seit Jahren wird der Journalismus in den deutschen "Leitmedien" schon kritisiert, als einseitig, subjektiv, nicht umfassend, sensationsheischend, und eigentllich häufig auch ganz klar propagandistisch und hetzerisch. Die Reaktionen auf solche Kritik sehen i.d.R. so aus, dass den Kritikern unterstellt wird, sie seien von Moskau oder Peking oder Teheran oder weiß der Kuckuck wem bezahlt. Sie werden als "Verschwörungstheoretiker", "Spinner", "Antisemiten" etc. diffamiert. Selbst dann noch, wenn die Wirklichkeit - siehe NSA-Affäre - die "Verschwörungstheorien" längst überholt hat. Was hat also dieses Eingeständnis, einen Fehler gemacht zu haben, zu bedeuten? Spricht sich das auch in der Redaktion, im Sender, in der ganzen ARD herum? Oder wird einfach so weiter gemacht wie immer? Also meinen Dank für dieses Statement, aber ich bleibe skeptisch.

Max L. am 23.07.14 17:16

Hallo Herr Hayer,
für mich ist ihre Einsicht eine fehlinterpretation aufgesessen zu sein, mit der darauffolgenden Entschuldigung ein Schritt von unglaublicher seriösität ihrerseits.Es zeigt aber auch wie schwer es ist Warheit und Unwarheit zu unterscheiden.

Werner Günther am 23.07.14 17:10

Die Maschine des Fluges MH17 war eine Boing 777 200ER.Diese Maschine hat eine max. Reichweite von 14300 km.Der Tankinhalt fasst 171.000 Liter Kerosin.Die Entfernung nach Kuala Lumpur beträgt ca. 10.000 km.Es ist davon auszugehen, daß die Maschine komplett aufgetankt war, wegen der Reserve.Über der Ukraine hatte die Maschine, von Amsterdam kommend, erst ca. 2000 km zurückgelegt.Das ist ca. 1/5 der Wegstrecke.Somit hatte die Maschine noch 4/5 des Treibstoffes an Bord.Wird so eine Maschine in mehreren Kilometern Höhe von einer Rakete getroffen, gibt es einen Feuerball, den man noch in ein paar Kilometern Entfernung gesehen hätte. Das wäre mit Sicherheit von einigen Leuten gefilmt oder fotografiert worden.Auf jeden Fall hätte man die Teile, die zur Erde gefallen sind, in einem Eimer einsammeln können, von der Größe her.Es sind jedoch Leichen und ganze Triebwerke gefunden worden.

spricht ebenfalls für die Bordkanone / MG und den Einschusslöchern ("Schrapnell-Löchern")...

Toni am 23.07.14 17:07

DA CAPO, liebe Qualitätsjournalisten, DA CAPO !!

Diese Richtigstellung spricht für Sie, leider ein Einzelfall im deutschen Journalismus.

Hoffentlich führt der Vorgang zu genereller Selbstkritik, der massive Vertrauensverlust der letzten Jahre macht sie ÜBERFÄLLIG.

L. Bergmann am 23.07.14 17:05

ok Herr Heyer, das nächste Mal aber bitte VORHER recherchieren...
Alles andere ist dilettantisch, darf bei ca. 8 Milliarden euro Zwangsgebühren nicht passieren!!!
Jeder kleine Blogger, ohne jegliche finazielle Mittel lässt Sie da verdammt alt aussehen.
Falls Sie nun noch heraus bekommen sollten, dass ein unkrainischer Kampfjet unmittelbar vor dem Absturz in direkter Nähe zu MH17 flog (echte Beweise aka russischer Radaraufzeichnungen vorhanden) und diesen wohl mittels Bordkanone beschossen hat (Einschusslöcher eindeutig zu erkennen) wären wir alle einen Schritt weiter.

Toni am 23.07.14 17:02

"Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit."
Das ist alles andere als neu. Das war schon immer auf allen Seiten so - mehr oder weniger.

Neu ist eigentlich nur, dass mal jemand eine Fehleinschätzung einfach und ganz offen zugibt. Entschuldigung angenommen und auch Anerkennung von mir für die offenen Worte.

Das Grundproblem mit der Wahrheit bleibt natürlich, das liegt in der Natur der Sache. Manche Wahrheiten kommen früher oder später raus, manche nie. Dafür habe ich schon den nächtsten alten Spruch parat:
"Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben".

Hans T. am 23.07.14 17:01

Herr Heyer, ihre Einsicht reicht vollkommen aus.
Die ukrainische Regierung bezeichnet die prorussischen Separatisten als Terroristen, aber was sind dann amerikanische Blackwatersöldner die die Regierung angefordert hat. Nach meinem Gedächtnis haben diese Söldner im Irak jede Menge Kriegsverbrechen begangen und sind nie dafür belangt worden. Das wäre doch mal eine Recherche wert oder nicht.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 23.07.14 16:34

Einseitige antirussische Berichterstattung besonders die der öffentlich rechtlichen ist dem mündigen Leser/Hörer/Zuschauer seit Beginn der Krise in der Ukraine aufgefallen.
Die Krönung für miesen "Journalismus" ist doch dieser "Gorilla Blog".
Aber nicht nur dieser, langsam müsste den Damen und Herren in den Redaktionen durch die die Abstimmung mit den Füßen in den Blogs ein Licht aufgegangen sein.


susemel am 23.07.14 16:33

Herr Heyer, mein Lieber, eine Entschuldigung ist viel zu viel, die Wahrheit reicht.

Anonym am 23.07.14 16:17

Herr Heyer,
ihr Eingeständnis verdient meinen Respekt. Ich kann mir vorstellen, dass Sie auf der einen Seite in der Schwierigkeit sind, aktuell Informationen und damit auch Meinungen zu liefern. Auf der anderen Seite sind Sie auf die Informationen angewiesen, die Ihnen aktuell zur Verfügung stehen.

Manfred am 23.07.14 16:14

Herr Heyer, ich bin nach wie vor der Meinung das die Regierung der Ukraine ein falsches Spiel treibt um die prorussischen Separatisten zu diskreditieren und Putin bloßzustellen. Die Separatisten werden ständig als Terroristen bezeichnet obwohl die ukrainischen Sicherheitskräfte keinen Deut besser sind.
Bei den Separatisten handelt es sich um Teils russische Bürger die für ihre Heimat kämpfen, da sie Angst vor der neuen ukrainischen Regierung und den Nationalisten der Swoboda haben (siehe Odessa wo am 03.05.2014 ukrainische Nationalisten 38 ukrainische Bürger russischer Abstammung ermordet haben). Diese Nationalisten haben des Öfteren damit gedroht alle Bürger russischer Abstammung aus der Ukraine zu jagen. Da würde ich auch zur Waffe greifen. Natürlich hat Putin seine Finger im Spiel und Herr Heyer beim nächsten Mal genauer hinschauen.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 23.07.14 16:06

Hallo Herr Heyer,
Zitat:
...Wahrheit in Zeiten des Krieges - ein sehr kostbares Gut...

...und ganz besonders gilt dies für Journalisten!

Abschreiben aus "einer renommierten Tageszeitung" ohne Recherche ist für mich billigster Journalismus, der keine Beachtung verdient.
Wieder ein Grund mehr die AKS nicht weiter anzusehen!

Gerd am 23.07.14 15:36

Tja Herr Heyer,

der wdr zieht oft voreilige schlüsse. zumeist sind die einer bestimmten pol. richtung geschuldet.

noch unverhohlener ist allerdings die Zensur, die ihr ÖR sender ausführt.

mein hinweis zur kernkraft wurde ohne böses als 1. inhalt mehrmals gelöscht. aber unser hannelohre verehrt ja den braunkohlestrom.

ansonsten respekt, daß mal einer von euch sexen, der E...r hat, sich für unsinn zu entschuldigen. würde den anderen fünf zuweilen auch gut anstehen.

werner am 23.07.14 15:10

Hallo Herr Heyer,

Respekt!

Schade, dass Sie meine Anmerkungen dazu (übrigens ohne Kenntnis dieses Videos) völlig ignoriert haben: es wäre noch Zeit gewesen, das Thema bis zur Sendung zu überarbeiten.

Gruß,
Picard

Picard42 am 23.07.14 14:04

Herr Heyer - zunächst mal vielen Dank für ihre Offenheit und den Mut sich für eine Fehlinterprätation zu entschuldigen.

Allerdings macht mich Ihr Satz: Bislang sind wir sehr vorsichtig mit den Informationen rund um die Krise in der Ukraine umgegangen, ..... doch recht nachdenklich.

Kann man klare stereotyp vorgetragene Schuldzuweisungen gegen die Separatisten (und gegen Russland gleich mit) einerseits und kritiklose Anerkennung der westlichen Sichtweise andererseits, als vorsichtigen Umgang mit Informationen bezeichnen?

Die deutschen Staatsmedien mit ihrer nahezu unverbrämten Propaganda beginnen mich zu ängstigen. Warum - zum Beispiel - müssen die öffentlich - rechtlichen Medien von einem "Selbstverteidungsrecht Israels" sprechen, wenn sie eigentlich einen Völkermord beschreiben müssten?

Hein Mück (Bremerhaven) am 23.07.14 14:00

Es ist ja nicht das erste Mal, dass der WDR von "renommierten" Medien deren Meinungen kopiert ohne eigene Recherche.
Ich erwarte keinen "Watergate Journalismus" von der AKS, aber zur journalistischen Arbeit gehört nicht nur präsentieren, sondern auch eigene Recherche und Hinterfragen der Mainstream Medien.
Als jahrzehntelanger Zuschauer der AKS kann ich seit Jahren eine dem Mainstream (oft sogar der BILD Zeitung) angepasste Berichterstattung und Meinungsmache entdecken. Politmagazine wie ZAK mit Friedrich Küppersbusch gehören schon lange der Vergangenheit an im WDR. Aber dafür Kölner Karneval und Kölner Lichter. Was ist aus meinem Lieblingssender nur geworden?
Lasst Euch gesagt sein WDR: Das Volk ist nicht nur blöde. Das Netz bietet eine Alternative zu Eurem Nachrichteneinheitsbrei. Wir glauben Euch nicht mehr jeden Mist!

E = mc² am 23.07.14 13:57

Herr Heyer, das Sie Ihren Irrtum zugeben und kundtun finde ich sehr gut.
Das hat meinen vollen Respekt.
Wie heißt es doch so schön: Im Krieg stirbt die Wahrheit als Erstes auf dem Schlachtfeld.
Und da durch Weglassen schon eine Geschichte völlig verdreht werden kann und wir heute technische Möglichkeiten "en Masse" haben bin ich noch vorsichtiger und hinterfrage Alles.
Leider findet man diese kritische Haltung bei vielen Journalisten nicht mehr.

Henriette am 23.07.14 13:46

In diesem Fall jetzt zurückzurudern, halte ich für falsch! Diese Separatisten sind ein brutaler, rücksichtloser und rückständiger Söldnerhaufen. Das ist die Wahrheit.

Und die Zensur....Wenn Zensur und Beeinflussung durch Medien nicht stattfinden würde, wäre Thilo Sarrazin König von Deutschland und Herr Wulff noch Bundespräsident. Auch das ist die Wahrheit!

H am 23.07.14 13:45

Danke Herr Heyer.

Anonym am 23.07.14 13:36

Was Wahrheit Wert ist, erlebt man tagtäglich im Internet und bestimmten Blogs.
Eine Zensur findet ja bekanntlich nicht statt.
Die überregional Tageszeitung verhält sich da also mit Ihrem aus einem Video extrahierten Bild auch nicht anders als andere Journalisten.
Gruß,
Guido

Wahrheit Der Regierenden am 23.07.14 13:31

Dienstag, 22.07.2014

Dreckschleuder Deutschland!

Meine Damen und Herren, Glückwunsch zu diesem Spitzenplatz in Europa! Deutschland als Dreckschleuder, diese Auszeichnung hat uns die Umweltschutzorganisation WWF heute verliehen.
Vier der fünf dreckigsten Kohlekraftwerke Europas stehen in Deutschland, das meldet jetzt der WWF. Deutsche Kohlekraftwerke zählen zu den klimaschädlichsten in Europa.
Der WWF schreibt heute: „Deutschland verkohlt Europa! Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung zu den 30 CO2-intensivsten europäischen Kraftwerken des Jahres 2013. Unter den Top Dreißig befinden sich gleich neun deutsche Kohlekraftwerke, unter den Top Five vier deutsche Braunkohlekraftwerke: Auf Rang 2 und 3 die Kraftwerke Neurath und Niederaußem von Energiekonzern RWE, auf Platz vier und fünf Jänschwalde und Boxberg, beide betrieben von Vattenfall. Negativ-Spitzenreiter in Europa ist das Belchatow Kraftwerk in Polen."
Soweit nur ein paar Infos aus dem WWF Report. Den größten Anteil der Emissionen trägt weiterhin die Energiewirtschaft, denn Deutschland verbraucht für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere EU-Land.
Die Schuld an der „Kohleverstromung" sieht der WWF in mehreren Bereichen. Die Schere zwischen Kohle- und Erdgaspreisen werde immer größer und die Preise für CO2-Zertifikate seien unwirksam.

Nun können wir zum einen auf die Energiewirtschaft kloppen. Oder wir können uns hier im bessere Stromspeicher wünschen, damit die Erneuerbaren Energien endlich voll genutzt werden können. Oder wir diskutieren über die Politik, die diese Art des nicht vorhandenen Klimaschutzes möglich macht.
Aber, für mich ist klar:
Atomkraft - Nein, Danke! - Absolut, aber nicht auf diesem schmutzigen Weg!
Es fehlt ein echter Zwang für Deutschland in Europa Vorreiter beim Klimaschutz zu sein. Stattdessen sind wir Spitzenreiter in einer so peinlichen Rangliste.

Dreckschleudern wie wir ob es SUV's oder Protzkarossen sind, wir können stolz auf uns sein.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 22.07.14 18:31


Stolz auf solche Neidschleudereien des kleinen Spießers?

arev am 23.07.14 17:34

H am 23.07.14 12:53


das solltest du aber mittlerweile auch wissen.

unser geliebter staatsfunk ist nicht kritikfähig.

jede kritik an schlampig oder garnicht recherchierten beiträgen wird als majestätsbeleidigung angesehn und sofort gelöscht.

ÖR-Rotfunk halt.

werner am 23.07.14 17:26

Dann leben alle anderen Staaten, die teils Atomkraftwerke sogar noch ausbauen, also in der Steinzeit, nur wir hier nicht?

Eine interessante und sehr überhebliche Aussage!

H am 23.07.14 13:32

Man kann sich, bevor man was schreibt, sich schlau machen. Das Problem ist, man kann sich nur auf Daten aus der Vergangenheit beziehen. Man kann feststellen wieviel Strom wurde erzeugt, wie wurde er erzeugt, wieviel wurde in DEUTSCHLAND verbraucht. Das ist eine einfache Rechenaufgabe. Wenn die Summe des erzeugten Stroms über der Summe des verbrauchten Stroms im Zeitraum X (sinnvoll x Jahre um Schwankungenen auszugleichen). Es stellt sich die Frage, wollen wir Strom zu extrem niedrigen Preisen exportieren oder nicht oder wollen wir an unsere Kinder und Enkelkinder denken? Natürlich kann man die vorhandenen Kraftwerke nicht so einfach abschalten. Hier gibt es rechtliches zu bedenken. Wichtig was ist den Arbeitsplätzen? Auch hier muss eine Lösung her. So nebenbei, wenn ich zum Fenster raus schaue sehe ... Positiv anzumerken ist, dass die Rekultivierung - den Bereich den ich kenne und beurteilen kann - gelungen ist. Nichts für ungut Atomkraft = Steinzeit.

Norbert am 23.07.14 13:06

Schade!

Meine kritische Anmerkung an Frau Vogel und an den WDR zu deren ablehnender Atomstromhaltung fällt wohl nicht mehr unter die öffentlich-rechtliche Meinungsfreiheit.

Oder wird meine harmlose aber eben kritische Äußerung vielleicht doch noch abgedruckt?

H am 23.07.14 12:53

Norbert am 23.07.14 9:49
Das geht alles, nur die Juristen sind nicht in der Lage, eine entsprechende Rechtslage zu schaffen. Die Vorstellungen müssen, wenn auch die Kohlekraftwerke kurzfristig geschlossen werden,schnell umgesetzt werden können.Dazu brauchen wir eine Rechtslage, die alle Interessen berücksichtigt. Und das sind verdammt viele. Solange das nicht funktioniert, müssen wir mit den kleineren Übeln weiterleben, und das sind die Kohlekraftwerke zur Absicherung unseres Energiebedarfs.

Manfred am 23.07.14 11:51

@Norbert am 23.07.14 9:49

Großartig! Einfach mal behaupten, es ginge auch ohne Kohlekraftwerke und Atomstrom - im Endeffekt aber das WIE dann anderen überlassen, die bitteschön dafür die Lösungen liefern sollen. Echt wertvoller Beitrag.

Picard

Picard42 am 23.07.14 11:41

Fakt ist, dass die Kohlekraftwerke schlicht und einfach Dreckschleudern sind. Folgerichtig müssen sie abgeschaltet werden. Atomkraft ist keine Alternative, sie ist nicht beherrschbar und zu teuer. Um das festzustellen braucht man nur die Grundrechenarten zu kennen und den gesunden Menschenverstand. Sinn macht es Energie zu sparen und erneuerbare Energie zu fördern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Ingenieure geistig überfördert sein sollen praktikable Lösungen zu entwickeln. Unsere Betriebs- und Finanzwirte sollten doch aus in der Lage dies auf wirtschaftlich und finanziell gesunde Beine zu stellen oder sind sie damit überfordert? Wenn ja können wir die entsprechenden Fakultäten schließen.

Norbert am 23.07.14 9:49

Frau Vogel, lieber WDR!
Geben Sie doch zu, dass Ihre propagierte Meinung zur Atomkraft eine Mindermeinung ist. Und machen Sie bitte aus der Mücke WWF keinen Elefanten.

Berichten Sie öffentlich, dass offensichtlich die Mehrheit der Menschen in Deutschland für die Atomkraft ist, jedenfalls solange es keine saubere, bezahlbare und verlässliche Alternative dazu gibt.

Sonst sitzt Deutschland als VORREITER als erste in in Grüner Dunkelheit!
Drehen wir um von einer ideologischen hin zu einer "vernünftigen" Energiepolitik.

H am 23.07.14 9:09

wie hat eigentlich Lichtenstein abgeschnitten bei diesem Test?
Denn sie müßten ja spitzenreiter in europa sein wenn so gerechnet worden ist.

Anonymus am 22.07.14 19:43

Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast!

Fakt ist doch, es wird nur der Gesamtausstoß an CO2 genannt, sprich, wer am meisten Strom produziert hat auch zwangsläufig den meisten Ausstoß.

Richtig wäre es den Ausstoß auf CO2 pro produzierte erzeugte Energie (MW) zu nennen. In dem Fall wären deutsche Kraftwerke Vorreiter für viele europäische Kraftwerke. Aber dann kann man die Energiekonzerne weniger schlecht in den Medien darstellen lassen.
Autos werden auch nach ihrem Ausstoß pro gefahrene Kilometer bewertet! Das sollte doch eigentlich einem normal denkenden Menschen zu überlegen geben.

Ihr steht mit zwei Personen vor der Kamera, aber keiner von euch ist in der Lage neutrale Nachrichten zu erarbeiten, das ist ganz schön manipulativ was ihr veranstaltet.

Frank am 22.07.14 19:33

Allein der Titel Dreckschleuder zeigt schon, dass sich die sog. Journalisten mit dem Thema gar nicht richtig befasst haben. Da wird die kampfrethorik der grünen energieverteuerer einfach blind übernommen. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Bitte überweisen sie mir meine GEZ gebühren zurück.

christian am 22.07.14 19:32

1990 teilten sich Atom-Braun und Steinkohlestrom den deutschen Markt. Mittlerweilen haben die erneuerbaren Energien große Anteil des Strommarktes, zu überhöhten Preisen, zugeteilt bekommen gleichzeitig wurde der Atomstrom, politisch gewollt, zurückgefahren und die Kohlestrom muß die Versorgungssicherheit und Grundlast im Stromnetz bereitstehlen. Wie soll unter diesen Bedingungen der CO2 Ausstoß sinken und wer soll das bezahlen???

Willi am 22.07.14 19:31

Ich würde vorschlagen, all den Leuten, die keine elektrische Energie aus Kohlekraftwerken haben wollen, die Leistung einfach abzuschalten.
Dann brauchte auch der WDR nicht über Dreckschleudern berichten und auch solche Wiederholungsbeiträge wie gerade in der Service Zeit brauchte sich keiner mehrfach anzusehen.Ich möchte nicht wissen , wieviel CO2 bei dem Spektakel Kölner Lichter durch die Feuerwerkskörper und die an sich unsinnigen Schiffsbewegungen in die Luft geblasen wurden. Die gleichen Leute, die dabei begeistert zugeschaut haben protestieren heute gegen einen Autofahrer , der mit einem alten Auto mit nicht grüner Plakette in die sogenannte Umweltzone fährt.

Anonym am 22.07.14 19:30

Picard42 am 22.07.14 19:20

jawohl, war ich! Vor rund fünf Jahren in allen rheinischen Kraftwerken, jeweils begleitet und 'aufgeklärt' von den Mitarbeitern vor Ort. Ich habe also durchaus (bleibende!) Eindrücke gewonnen.

Agrar Ingenieurin am 22.07.14 19:27

Im Blog war doch zu lesen, dass auch gemeint worden ist, man sollte doch die Atomkraftwerke (wieder) reaktivieren
[irgendwoher muss der Strom ja kommen], genau diesen Kommentar möchte ich insofern unterstreichen, denn wenn alles bestmöglich(?) abgesichert ist, ist momentan die Kernenergie die unbestritten ergiebigste.
Jedenfalls solange Kernfusionsreaktoren noch auf sich warten lassen.

Jan Lehmann am 22.07.14 19:26

Wer Kernkraftwerke schließt ist selber Schuld! Das der CO2 Ausstoß steigt war abzusehen. Wer soll sonst den Strom erzeugen? Die alternativen Energien können das noch nicht leisten! Wenn wir weiter auf die Grünen hören sitzen wir bald im dunkeln!

Tobias Dreesen am 22.07.14 19:25

Langsam müssen wir u ns nun aber entscheiden:
- Kernenergie ist mist
- Steinkohle holen wir aus Übersee, da sie hier im Land der Glückseligen zu teuer ist
- Erdgas aus Russland geht auch nicht, weil es politisch ist
- Windräder bitte nicht vor meiner Haustür
- Wasser Pumpspeicherkraftwerke verschandeln auch die Umwelt
- Solarkraftwerke in Deutschland sind nicht effektiv genug und die Panels kommen doch aus China und werden unter menschenunwürdigen Verhältnissen hergestellt, oder?
- ach ja, unsere eigene Braunkohle ist auch nicht mehr gut genug
Gott sei dank, kommt der Strom ja genau so aus der Steckdose wie die Milch aus der Tüte!
Armes Deutschland...

Ralf am 22.07.14 19:23

@Agrar Ingenieurin am 22.07.14 19:12

Darf ich die Gegenfrage stellen, wann (und ob) Sie schon einmal ein Kohlekraftwerk von innen gesehen haben? (oder alternativ *irgendein* Kraftwerk - tut sich ja alles nichts)?

Das wäre wichtig, um die Diskussion sinnvoll fortsetzen zu können.

Gruß,
Picard

Picard42 am 22.07.14 19:20

BernieFritz am 22.07.14 19:00
Die Kraftwerke Neurath und Niederaußem liegen im Braunkohletagebaugebiet in NRW, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Also zwei der fünf Kraftwerke liegen im Sendegebiet also ist dieser Blog plus Thema richtig gewählt.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 22.07.14 19:15

BernieFritz am 22.07.14 19:00

Sind Sie jemals in irgend einem Kraftwerk gewesen? Wenn ja, haben Sie dort Menschen gesehen? Es gibt (fast) keine! Auf vielen 1000 m² arbeiten pro Schicht ein halbes Dutzend Menschen! RWE gehört doch gerade zu den Arbeitgebern, die vor 10 bis 15 Jahren massenhaft Mitarbeiter nach Hause geschickt haben - mit 51! Für die Mitarbeiter, die geblieben sind, war das Ganze ein Verlustgeschäft, sie wurden 'bestraft' dafür, dass sie zur Arbeit kamen. Die, die mit 51 zuhause geblieben sind, bekamen von RWE monatlich mehr überwiesen. Die RWE-Kunden zahlen es ja.

Agrar Ingenieurin am 22.07.14 19:12

wie wäre es denn, selber etwas zu tun?
Agrar Ingenieurin am 22.07.14 18:50
wir haben hier im Haushalt innerhalb von 2 Jahren alles auf energiesparen umgebaut, Kosten über 1.000,-- € und? gespart an der Rechnung??
Ja, die letzte Abrechnung brachte 67 Euro gespart
Warum??
weil die Regierung uns dafür zahlen läßt das angeblich Konzerne abwandern wenn sie sich beteiligen soll.
Wir steuerzahler sparen und werden dafür bestraft weil die Kosten ohne ende steigen.
Und das, was jetzt gerade gemacht worden ist mit der angeblichen Kesselung der preise wird uns nur neue Kosten aufbürden.

Burkhard am 22.07.14 19:10

Das "Schwarzbuch WWF "von Wilfried Huismann
ist auch noch interessant ohne die Passagen, die damals 2012 entfernt werden mussten.
Darum bin ich sehr kritisch mit dieser Organisation. Bei WWF denke ich an den
Exkönig mit seiner Jagdtrophäe, dem abgeschossenen Elefanten.
Wir haben zwar diese Dreckschleudern, aber was ist mit China, USA, traut sich der WWF da auch ran?

susemel am 22.07.14 19:02

In einem anderen Bereich sind wir auch Nummer eins, bei den am meisten CO² ausstoßenden PKW's kein Land in Europa baut so viele Dreckschleudern wie wir ob es SUV's oder Protzkarossen sind, wir können stolz auf uns sein.
Gruß HPS 64.
tja, solange mutti ihr veto in europa einlegt um niedrige emmisionen zu verhindern da unsere protzkonzerne (BMW, Mercedes VW) ja nicht mithalten können mit den niedrigen auslandsautos.
Aber dafür zieht sie den Steuerzahlern hier im Lande das geld aus der Tasche.

Rüdiger am 22.07.14 19:02

@Henriette am 22.07.14 17:56

Exakt das wollte ich auch gerade schreiben: wie muss man eigentlich sozialisiert sein, um "Zwang" toll zu finden? Oder immer der "Vorreiter" sein zu wollen - egal, wer hinten schon vom Pferd gefallen ist? Volle Zustimmung, Henriette!

@Frau Vogel

Sie sprechen hier leichtfertig von "Dreck" - dabei meinen Sie den CO²-Ausstoß. Sie haben, mit Verlaub, keinen blassen Schimmer, was ein wirklich dreckiges Kraftwerk ist (ich empfehle dazu mal einen Ausflug nach China!)! Dass Kohlendioxid bei der thermischen Verwertung von Kohle als Endprodukt herauskommt, ist nun einmal Fakt: daran kann man (wenn man in Chemie ein wenig aufmerksam war) leider nichts ändern.

Wir sind Spitzenreiter dieser "peinlichen" Rangliste, weil man mit Teelichtern eben keine Industrienation versorgen kann - so einfach sieht das aus.

Gruß,
Picard

Picard42 am 22.07.14 19:01

Verehrte Frau Vogel,
mal wieder ein Umweltthema von Ihnen, diesmal ausgelöst durch den WWF.
Kann es sein, dass wir die größte Volkswirtschaft in Europa sind?
Kann es sein, dass wir deswegen mehr Stromverbrauch haben als unsere
europäischen Nachbarn?
Kann es sein, dass keines dieser Dreckskraftwerke in NRW steht und somit
auch nicht dem RWE-Konzern gehört?
Kann es sein, dass Sie und die AKS sich mal wieder um andere Bundesländer
kümmert?
Kann es sein, dass viele, viele Arbeitsplätze an diesen angeblichen Drecks-
Kraftwerken hängen?
Kann es sein, dass die AKS sich weiter um Dinge in NRW kümmern sollte?

BernieFritz am 22.07.14 19:00

Agrar Ingenieurin am 22.07.14 18:50
ein schöner traum von ihnen, aber solange nicht genug strom und dann noch unsicher produziert wird bekommen auch die, die werbung mit Öko-Strom machen den Kohle oder auch Atomstrom geliefert, wir zahlen eben nur den "Öko-Preis"
Und wenn wir viel Ökostrom produzieren dann verschenken wir ihn da er nicht gespeichert werden kann.

Sabine am 22.07.14 18:57

wie wäre es denn, selber etwas zu tun?

Bewusster und sparsamer Umgang mit Energie und Wechsel zu einem Stromanbieter, der Strom aus erneuerbaren Energiequellen herstellt. Kostet nicht mehr als der Strom vom 'klassischen' Anbieter.
Dann werden Dreckschleudern mit und mit überflüssig.

Agrar Ingenieurin am 22.07.14 18:50

Liebe Frau Vogel - Sie schreiben "....denn Deutschland verbraucht für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere EU-Land.

Kann es vielleicht einfach daran liegen, daß Deutschland auch das größte europäische Land mit den meisten Einwohnern ist und einfach mehr Strom braucht, als die anderen EU Länder? Sogar an dunklen, windstillen Novembertagen ohne Sonne........

Und ein Land, welches völlig ohne Not (und auch ohne Grund) die sichersten Kernkraftwerke der Welt abschaltet, soll ruhig für seine Torheiten bezahlen. Wenn D sich gleichzeitig auch noch (auf Weisung der Amerkaner - versteht sich) mit Putin anlegt, werden wir wir in spätestens 12 Monaten wehmütig auf
die billigen Strom- Öl- und Gaspreise von heute zurückblicken. Aber mit Ideologie lassen sich Volkswirtschaften trefflich torpedieren.

A. M. Pere am 22.07.14 18:50

Frau Vogel, da ein großer Teil unserer Politiker industriehörig ist wird das mit der Energiewende eh nichts, die vier Stromkotzerne haben die Energiewende doch glatt verschlafen und setzen nach wie vor auf Atomstrom und Kohlekraftwerke, nicht weil sie es anders nicht könnten, auf neue Energien setzen kostet Geld und das blasen diese Konzerne lieber ihren Aktionären in den Arsch, denen sie sich mehr verpflichtet sieht als einer Wende in der Energiepolitik. Was tun unsere Politiker, natürlich wie immer nichts, die zuständigen Minister von Umwelt und Wirtschaft drehen munter Däumchen weil in vier Jahren werden sie eh abgewählt, nein, so nicht, sorgt endlich dafür das die Energiewende stattfindet mit sauberen Kraftwerken. In einem anderen Bereich sind wir auch Nummer eins, bei den am meisten CO² ausstoßenden PKW's kein Land in Europa baut so viele Dreckschleudern wie wir ob es SUV's oder Protzkarossen sind, wir können stolz auf uns sein.
Gruß HPS 64.

HPS 64 am 22.07.14 18:31

tja, solang die Kohle günstig ist und alle in Deutschland das Atomprogramm verabscheuen nehmen wir den dreck in kauf.
Denn die Gewinne müssen stimmen. Aber vielleicht dreht unser Wetterfähnchen "Kanzlerin" sich ja mal wieder wenn der Druck kommt und alternativen wieder mal gesucht werden müssen um diese negative Stimmung wieder los zu werden.
Wie war das noch, ach ja, alle wollen Öko aber bitte nur auf kosten der andern, Stromtrassen nein danke, also dann eben Kohle aus polen.
Immer mehr merken wir, nicht nur im Geldbeutel, das alles überhastet und ohne langzeitüberlegung in Deutschland gemacht wird.

Rüdiger am 22.07.14 18:08

Bild von Redaktion Aktuelle Stunde, Rechte: WDR
Dies ist ein Kommentar der Redaktion:

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Redaktion Aktuelle Stunde am 22.07.14 17:59

Tja, mit Dreck aus Kohlekraftwerken zahlen wir für unseren Atomausstieg.
Irgendwoher muss die Energie ja kommen...

Forderung: Wiedereinstieg in die Atomkraft sofort und solange, bis die Versorgungssicherheit Detschlands durch saubere Alternativen jederzeit gewährleistet ist.

H am 22.07.14 17:58

Es fehlt ein echter Zwang für Deutschland in Europa Vorreiter beim Klimaschutz zu sein. Stattdessen sind wir Spitzenreiter in einer so peinlichen Rangliste.


Frau Vogel, dann sind wir eben mal nicht der Musterknabe in Europa der allen anderen sagt wo es lang geht.
Wenn der "echte" Zwang bedeutet das dem normalen Bürger noch mehr in die Tasche gegriffen wird kann ich gut darauf verzichten.
Aber der WWF braucht ja nur eine Rüge aussprechen dann reagieren manche schon reflexartig wie der pawlowsche Hund.

Henriette am 22.07.14 17:56

Hallo Frau Vogel,
Zitat:
...Stattdessen sind wir Spitzenreiter in einer so peinlichen Rangliste...

Wir sind doch jetzt auch Spitzenreiter in der FIFA-Weltrangliste.
Gleicht dies die von Ihnen dargestellte Peinlichkeit nicht mehr als aus?

Gerd am 22.07.14 17:54

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